Vollständige Version anzeigen : 06.05.02: Streik in Deutschland & Greenspan an der Trade-Station. Explosive Mischung!
germanasti
05.05.2002, 23:34
Einige unerwartet trübe Tage mussten wir in der letzten Woche erleben und es war wieder mal eine absolute MAchtdemonstration der Amerikaner. Die beiden japanischen und den europäischen Feiertag hat man geschickt für eine Gegenreaktion genutzt, die die Restwelt nicht mitmachen konnte. Davor und danach Crash, so das diese Gegenbewegung sogar negative Auswirkungen auf uns hatte. Trotzdem kamen die US-Börsen nicht richtig vom Fleck, denn ein neuer "Feind" wurde geboren, die Enthronung des Königs Dollar!
Die negativen Konjunkturdaten konnten leider für eine antizyklische Gegenreaktion sorgen, was sehr negativ zu werten ist.
Unerwartet erhöhte sich die Arbeitslosenrate April auf 6,0% (erwartet 5,8%) und stieg damit auf den höchsten Stand seit 1994. Ist aber immer noch recht niedrig, im Vergleich zur Restwelt und früheren Baissen. Ganz und gar nicht toll das sich die wöchentliche Arbeitszeit weiter verringert hat (minus 6 Minuten auf 34,1 Std.). d.h. in den meisten Bereichen wird nicht mehr Arbeit auf weniger Stellen verteilt, sondern massiv Überkapazitäten abgebaut. Tatsachen die in der Vergangenheit am Anfang einer Baisse durchgesetzt wurden & nicht am Ende!
Der ISM-Index Service fiel auf 55,3 (Erwartung 56,6), liegt aber weiterhin deutlich im Wachstumsbereich. Positiv in der Einzelaufstellung, die weiter anziehenden Preise. Die Unternehmen verdienen somit wieder richtig viel Geld! Weniger toll das die Auftragsbestände weiter im abnehmenden Bereich notieren, d.h. die Überkapazität ist noch immer gewaltig. Lagerbestände haben zugenommen, was auch nicht förderlich für die Zukunft ist. & die wahrhafte Explosion der Importe könnte den Wirtschaftsmotor Amerika endgültig zum Platzen bringen. Sollte sich bald mit einem Crash der Preise auswirken.
& wie zu erwarten war ist der ECRI leicht gestiegen, nämlich auf 4,2%. Erstaunlich das die Zukunftsaussichten erneut zugelegt haben (122,2), d.h. nächste Woche könnte der ECRI ans bisherige Top springen. Der ECRI-Inflationsindex April blieb unverändert im deflationären Bereich. Damit sollten Zinserhöhungen endgültig gegessen sein.
Die Konjunkturdaten von Freitag und letzter Woche bestätigen weiter das Rezessionsszenario im bereits laufenden Q2, bzw. spätestens Q3. Der Konsum lässt nach und von der Investitionsfront ist weiterhin kein helles Lichtlein zu erblicken. Zudem sind die Unternehmen nun in der "Manie" hochprofitabel zu sein, was die Preise deutlichst aufzeigen. Dies funktioniert nur per eisernem Sparen und Abbau sämtlicher Überkapazitäten, siehe Arbeitslosenrate.
& damit hat das Baisserädchen erneut angefangen sich zu drehen: Wille zur Proftabilität per Abbau von Überproduktion bedeutet Entlassungen und Investitionsstopp, womit eine erste Konsumbremse folgt (Arbeitslose sparen!) und die von Investitionen abhängigen Betriebe ebenfalls Überkapazitäten abbauen müssen. Mit der Folge weiterer Umsatzrückgange am Ausgangspunkt, was weitere Einsparungen mit sich zieht. So kann man sich totsparen & Amerika ist auf dem besten Wege japanische Verhältnisse zu schaffen. Nur mit dem Unterschied das die Bevölkerung bettelarm und das Kreditbubble gigantisch ist. Wie 1929, nur noch viel extremer.
Gegen die Rezessions-Vision spricht der sehr zuverlässige Indikator ECRI, der weiter im hochpositiven Bereich notiert und u.U. kurz dsvor steht ein neues Hoch zu bilden. Irgendwas wächst im Staate Amerika und ich habe keine Ahnung was! Ist es der Rüstungsboom?
Noch viel wechselhafter wie die Wirtschaftsindikatoren gestaltet sich momentan die Einschätzung des weiteren Börsenverlaufs. Vieles, sogar fast alles spricht für eine wunderschöne Rallye im Wonnemonat Mai. ARMS-Kaufsignal auf der Spitze, Indizies an wichtigen Unterstützungen angelangt, Pessimismus grenzenlos und die kleinen Werte rennen seit Tagen ohne Ende hoch. So machten am Freitag an der NYSE viermal soviele Werte neue 52-Wochen-Hochs wie Tiefs. Ein verdammt bullisches Zeichen!
Trotzdem zerschlagen die US-Börsen eine untere Umkehrformation nach der anderen, was absolut synchron zum Dollar-Crash verläuft, womit wir beim Übeltäter sind! Der ehemalige Weltes Liebling wird seit 3 Wochen gnadenlos verprügelt und hat soviel schlafendes Kapital im Währungsbereich freigesetzt wie wohl noch niemals zuvor in der Geschichte? & gegen diese Flucht ist sogar Greenspan machtlos, was die nutzlos verblasenen 40 Mrd. Dollar im open market in den letzten 2 Wochen traurigerweise bewiesen haben. Ob sich diese Dollarflucht schleichend fortsetzt oder crashartig verstärkt, bleibt abzuwarten. Genauso die weitere Reaktion der Börsen. Gut möglich das man sich an diese neue Situation gewöhnt und trotzdem Gründe zum aktienkaufen entdeckt. Dies wäre dann aber einer Rallye mit fast sicherem Ende im Crash. Ein Hype der Illusionen!
Neben den Rallye- und Crashsignalen sollte man nicht die Möglichkeit des Dornröschenschlaf-Szenarios vergessen. Die Umsätze sind gering und der Vola-Index kommt trotz laufendem Crash nicht aufwärts. Das sind deutliche Signale für einen Seitwärtsmarkt, der durchaus sehr volatil sein kann, siehe Langzeitchart des Nikkei. Stellt sich nur die Frage inwieweit die Fundamentaldaten dieses Szenario zulassen. Die Seitwärtsphase der 70er Jahre war gesundes Druchatmen, der Crash in 2000 definitiv das Ende einer masslosen Überspekulation!
Das ganze nochmal in einem Satz zusammengefasst: Aktien können steigen oder fallen! Nehmt die Crashgefahr durch den Dollarverfall und stellt sie gegen den weiter hochlaufenden ECRI. Manchmal kommt alles anders als man denkt. Hat da jemand das Rad dreieckig neu erfunden?
Gegen einen anhaltenden Aufwärtstrend spricht auch der immer tiefer werdende Vertrauensverlust in Aktien & Börsen, ausgelöst von Unternehmensmanipulationen und vor allem den fahrlässigen Pushereien der Analystengilde. Und obwohl bereits Verfahren gegen M.Lynch laufen, tun die anderen Möchtegerngötter alles um in den Wunden noch tiefer zu graben. Bestes Beispiel war unsere deutsche Telekom in der letzten Woche. Aktie stand kurz vor grossen Verkaufssignalen & prompt erfolgte eine gewaltige Abstufungswelle von US-Analysten, mit Folge eines DTE-Crashs und Rutsch auf historische Tiefs. Mit solchen Aktionen baut man sich mittelfristig einen fürchterlichen Boomerang, denn der Mensch ist nicht dumm. Irgendwann kommt der Tag an dem der Vertrauensverlust so gross ist, dass die Anleger wutentbrannt ihre Fondsanteile abstossen und Rentenvorsorge zu ungunsten der Aktien umstellen & dann kommt der grösste Crash seit Menschengedenken. Nicht heute, nicht morgen, aber wohl in den nächsten 4-5 Jahren, sollte es dort kein rasches umdenken geben.
Vor einigen Wochen hatte ich es schonmal angesprochen, im Sommer könnte es wahr werden, die nächste grosse Insolvenzwelle in Amerika. In den letzten Tagen treten beinahe täglich CEO´s von Ami-Firmen zurück, ähnlich wie beim Neuen Markt vor genau einem Jahr. Somit sehr wahrscheinlich das nun auch an der Nasdaq der Selbstbereinigungsprozess beginnt & da werden nicht nur no-names dabei sein. Es wird alles sehr sehr schnell gehen...
Heute wird alle Welt auf Deutschland blicken: Streikbeginn in der Metallindustrie!
Fronten stehen, Fakten sind bekannt und die Auswirkungen kann man sich in etwa ausmalen. Lasset zwei Wochen ohne Ergebnis vergehen und der Baum brennt lichterloh. Dauerstreiks plus lösende Aussperrungen sind die Grundlage für kleine Bürgerkriege, auch wenn ich selbst nicht so recht daran glauben kann. Für die Börsen könnte dies eine höhere Vola. bedeuten & Kursverluste bei betroffenen Unternehmen sind eigentlich Kaufkurse, denn mit jedem bestreikten Tag werden Lohnkosten gespart und die Überproduktion abgebaut. Ausserdem wird dieser Arbeitskampf Grundlage für Massenentlassungen und Auslansdsproduktionsverlagerungen ab ca. Jahreswechsel sein. Gesamtbörsensituation beobachten. Während einer Rallye sind solche Kursverluste fast klare Kaufgelegenheiten. Bei einem Börsenabschwung hingegen crashverstärkend! & dem Euro könnte es deswegen so richtig an den Latz gehen. Mal schaun ob Greenspan nun den Dollar ein wenig pusht und so Deutschland zum Buhmann Europas macht. Möglich ist alles!
Am Freitag wurden die Tarifverhandlungen im Baugewerbe für gescheitert erklärt & die Drucker stehen kurz davor. Das Metaller-Ergebnis wird Signale setzen!
Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:
ARMS:
http://www.haysmarketfocus.com/html/ARMSindex.gif
Am Freitag war deadline für eine Rallye lt. ARMS & ausgerechnet da wurde offensichtlich erneut der obere Bereich bei 1,5 erreicht. d.h. in der letzten Sekunde wurde die "Zeitschaltuhr" erneut aufgezogen & Rallye kann binnen der nächsten 1-3 Wochen starten. Tupfengleiches hatte der ARMS vor der Februarrallye. Da begann die Rallye dann 1-2 Tage später.
Ergo bleibt ARMS diese Woche ein Leitstern unter Vorbehalt.
Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1
Treasury kommen dem Kursziel 54 immer näher, sind nun 3 Punkte runter seit dem Top.
Legt diesen Index dem DAX gegenüber. Die Paralellen sind schon erstaunlich, oder? Läuft fast jedes Zäckchen synchron. Die Amis reagieren den DAX?
DOW-Banken:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bix&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=5711&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9749&mocktick=1
Eine recht positive woche bei den Banken. Hier steht nun die Entscheidung zwischen Doppeltop oder nächstem grossen Ausbruch an. 700 P. ist Bruch, false break bis 710/715 P. möglich, darüber viel Freiheit. Unter 670 P. Verkaufssignale.
Ein Ausbruch zum jetzigen Zeitpunkt wäre fundamental nicht gerechtfertigt & somit ein Bubble!
Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9351&mocktick=1
Crash im Chipsektor, andaers kann man es nicht umschreiben.
Monatelange Seitwärtsrange nach unten verlassenm 425 P. die nächste grössere Unterstützung. Über 550 P. wird es wieder bullisch.
COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3433376261363766.jpg
Auch die COT-Daten sind momentan keine allzugrosse Hilfe. Die ganze Welt ist scheinbar planlos.
Aktienmässig wurden die Shorts im S&P etwas gelockert, während sich die Longs im DOW massiv zulegten. Grundlage für ein paar schöne Tage? Im Nasdaq sind die Grossen sogar fast long! & bemerkenswert wie stark die Shorts bei Nasdaq- und S&P-Mini angezogen haben. Die kleinen Leute sind nun in crash-mode. Doch haben die so gut wie nie recht!
Gold-Shorts werden immer grösser. Ist das schon Shortie-panik?
Und auch die weiter anziehende Stärke des Dollars bleibt unverständlich. Entweder Greenspan hat die Grossen angeiwesen sich auf die Seite des Dollars zu stellen oder sie wissen bereits mehr wie wir. Anders ist dies nicht zu erklären.
Wöchentlicher Trendcheck Japan:
Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1
Heute Trendcheck mit dem Nikkei-Wochenchart, der eindrucksvoll das gewaltige Explosionspotential aufzeigt!
Der letzte doji steht für die feiertagsverkürzte (Heute hat Japan auch Feiertag) umsatzschwache Woche und bleibt somit unberücksichtigt. Zur Vervollständigung fehlt nun nur noch eine 3.000 P. Wochenkerze und die Bullenparty in Japan ist offiziell eröffnet.
Konkret bleibt es bei den bekannten Marken: 12.050/12.400 P. Ausbruch nach oben mit Ziel 13.900-14.400 P., 11.200 P. Verkaufssignale, unter 10.800 P. wohl alles vorbei.
Die Welt schwimmt seit 2 Wochen in orientierungslosem Geld, sollte dieses nun den Hafen Japan entdecken, würde es magnetartig binnen kürzester Zeit dort anlegen und die Tokioter Börse zur Explosion bringen. Es wäre ein Traum, muss aber sehr schnell geschehen! Denn kommt erstmal der Sommer, ist Saure-Gurken-Zeit und danach steht das japanische Halbjahr an. Zweifelhaft ob dies die Banken auf derzeitigem Niveau überstehen.
& immer dran denken: Erst explodieren die Börsen. Dann ändert der deflationär eingestellte Japaner seine Gedanken und verfällt in einen Konsumrausch, woraufhin Güterknappheit eintritt, Inflations- und Investitionsboom folgt und DANN, wenn alle gesättigt und versorgt sind, kann man wieder über eine exportorientierte Japan-Wirtschaft nachdenken, vll. in 2-3 Jahren. ==))) USD/YPN KZ 80 - 90!
Diese Woche bleibt nahezu komplett nachrichtenlos.
Konjunkturdaten recht uninteressant, bis auf die Erzeugerpreise am Freitag.
Interessant einzig der Dienstag. Dann tagt die FED (wohl keine Zinsänderung) & Cisco bringt nachbörslich Zahlen.
Eine Woche wie geschaffen zum manipulieren?
DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1
Die Stochastik im DOW-Stunden bleibt aktuell weiter DER Leitstern schlechthin. Schon unheimlich wie treffsicher er in letzter Zeit ist!
So wurde am Freitag wie erwartet der Bereich 9.950 P. erreicht, und dort die Entscheidung ob 9.600 oder 10.180 P. als nächstes Trendziel? Der anschliessende Aufwärtsdreh reichte für lächerliche 70 P., ehe die Stochastik wiedr oben war. So schaut es momentan mehr nach 9.600 P. aus. Doch ist dies Orakelei, keine Signalgabe!
Zu Beginn ein Move auf 10.030 oder gar 10.080 P. & dann erneut runteer zu 9.950 bzw. 10.000 P. glatt und dann die nächste Bewegung gen 10.180 oder 9.830 P.?
DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5973&mocktick=1
Ähnlich wie Anfang Februar spielt der DOW PingPong zw. der GD100 und GD200, nur ist die Range dieses Mal wesentlich enger, so dass mit einer Entscheidung bereits in der ersten Wochenhälfte zu rechnen ist.
Idealerweise W-Ausbildung bis 9.820 oder false break 9.600 P. und dann über 10.150 P. mit Ziel 10.420 P. Das Tief könnte bereits heute markiert werden.
Unter 9.600 P. kann man sich theoretisch mit 7.400 P. vertraut machen. Praktisch führt Greenspan Regie.
S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2234&mocktick=1
Der S&P bleibt in der 6-monatigen Seitwärtsrange 1065/1075 vs. 1175 P. & könnte nach einer W-Ausbildung die Oberkante der Range in Angriff nehmen. Über 1105 P. würden die Kaufsignale dazu kreiert.
Allerdings kann das Geschiebe der letzten Zone auch der abschliessende rechte Henkel der Seitwärtszone sein & ein rascher Fall in den Bereich 820/780 P. erfolgen. Unter 950 P. wäre das Doppeltop bestätigt.
Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6866&mocktick=1
Der Nasdaq-Verfall geht ungebrochen weiter & die anvisierten Septembertiefs nach Bruch der 1280 P. sind nun nahezu erreicht.
Diese Korrektur (kann man sie so nennen?) geht mustergültig in drei, jeweils steiler werdenden Abwärtskanälen vonstatten. Der letzte könnte am Donnerstag gestartet sein und bringt idealerweise heute oder morgen das Septembertief bei rund 1.080 P. Von dort ein Pullback, SK als doji und tags darauf ultralange weisse Kerze würde die Mase zur Annahme eines gigantischen W bewegen lassen. Anschliessend Run bis 1.480/1.580 P. durchaus denkbar.
Nach unten 1.080 P. Untersützung. Darunter freier Fall bis 850 P. möglich, insofern die psychologischen 1.000/980 P. nicht halten.
Aufwärts Widerstände bei 1.240 und 1.280 P. Kaufsignale ab 1.330 P.
Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7205&mocktick=1
Teh trend is your friend & das ist beim Neuen Markt seit fast 6 Monaten ein beständiger Abwärtstrend. Wann erfolgt der Übergang in Paniktrend?
250 - 350 P. bleibt das Jahrestiefstziel, über 1.080 P. Kaufsignale. Mehr gibt es zum Nemax nicht zu schreiben.
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Der Euro scheint nun endgültig ausgebrochen und hat das erste Kursziel 0,92 bei immer steiler werdendem Anstieg erreicht. Bleibt abzuwarten ob in diesem Bereich ein ausgeprägter rechter Henkel gebaut wird, oder es weiter rennt bis an die 0,96. Dann ist auch die Parität nicht mehr weit. Trotzdem im Hinterkopf die COT-Daten behalten. Unter 0,8850 gibt es Haue!
Auch Gold bleibt unbeeindruckt von den COT-Daten. Dort herrscht seit 2 Monaten ein beständiger unvolatiler Aufwärtstrend, der so ganz und gar nicht zu den vielen Leerverkäufen passt. Muss man aufpassen das es nicht doch noch zum Gegenschlag kommt! 315 Dollar ist Ausbruchszone mit Nahziel 650 Dollar :eek: Beginnender Giga-squeeze? Unter 298 grosse Kaufsignale, wobei es dann bis 282 Dollar fallen kann ohne das die langjährige untere Umkehrformation zerstört wird!
Termine heute:
• 12:00 - ! EU Geschäftsklima-Index Euro-Zone April
Angeblich soll auch die US-Produktivität für Q1 veröffentlicht werden. Ich finde es aber in keinem Kalender.
Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif
germanasti
05.05.2002, 23:35
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Unsere Micheles mussten am Freitag erneut eine herbe Schlappe abnahmen und wurden nach zaghaften Erholungsversuchen am Mittag mit fürchterlichen Verkaufssignalen nach unten geprügelt. Den Umsätzen nach waren es am vormittag Shorteindeckungen, wohl die am Vortag eingegangenen & am Mittag Aufbau neuer Shortpositionen der Amerikaner (siehe Telekom).
Gemein ist es ja irgendwo. Da macht der DAX im Herbst einen Riesenmove, den ganzen Winter über bauten unsere Fondsmanager auf dem Top ihre Positionen auf und aus, ehe die Amis mit massiven Leerverkäufen und Abstufungen der seitens US-Analystenhäuser alles zum platzen bringen. Wenn dem so ist, sollte der grosse Ausverkauf erst noch kommen. Allerdings darf man die Euro-Stärke nicht ausser acht lassen. In England wirkt sie schon und wer weiss, vll. spricht man bald im DAX vollends amerikanisch und japanisch.
4.850 P. ist die Grenze zur Hölle. Darunter wartet theoretisch ein Fall bis 4200 / 3800 / 3250 P. Über 5.150 P. Rückkehr in sicheres Gebiet mit Kaufsignal bis maxima 5.650 P.
Ist schwer für heute eine Prognose abzugeben, da der DAX zw. den Seilen hängt & Vorgaben aus Japan fehlen. Daher nur vorsichtige Zielzonen.
Zu Beginn Fall in den Bereich 4850/4840 P. und dann über 4.930 P. könnte die turntime bringen. Über 5.020 P. wäre zielzone 5.150 P. aktiviert. Doch wehe es bleibt beim Aufwärtslauf an den 4.920 P. hängen!
Pullback 4.930/4.950 P. & unter 4.850 P. könnte den freien Fall auslösen.
Vll. baut der DAX auch den finalen Ausverkauf und fällt bis spätestens morgen auf 4.550 P. und legt anschliessend ein Megareversal hin. Dann könnte es mitelfristig doch noch bis 6.200 P. rennen.
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#323 Erstellt von: frechdax am 03-05-2002 17:12
Dax im Trend
hallo allseits,
nachdem ich die letzten Tage immer nur lesenderweise bei euch reingeschaut habe,
wollte ich zum Thema Dax und seine Trends mal wieder was beisteuern.
http://www.arcor.de/palb/alben/97/3412697/6630363530383666.png
Die Analogie zum Frühjahr letzten Jahres fällt immer mehr auf, auch wenn man die Situation im MACD vergleicht sind wir etwa gleichauf mit Juni letzten Jahres.
Wollen wir mal nicht hoffen, dass uns ein ähnlicher Weg wie im letzten Jahr noch bevorsteht. Aber wie ich sehe haben wir die 4900 jetzt auch schon hinter uns gelassen.
Oh, oh - die 4850 zum Greifen nah, und dann???
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Wo Frechdax recht hat, hat sie recht. :rolleyes:
Wäre in etwa die Ausgangslage für das Szenario zum Jahrestief bei 2.100 - 2.300 P.
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germanasti
05.05.2002, 23:36
FOKUS 1-Daimler will Motoren mit Hyundai und Mitsubishi bauen
(Neu: Zitat Zetsche, weitere Details)
Seoul/Stuttgart, 05. Mai (Reuters) - Die Autohersteller DaimlerChrysler, Hyundai und Mitsubishi wollen gemeinsam Benzinmotoren herstellen.
Das Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture), an dem die drei Unternehmen zu gleichen Teilen beteiligt sind, wird den Namen 'Global Engine Alliance' tragen, gab DaimlerChrysler am Sonntag in einer Pressemitteilung bekannt. Es diene der Entwicklung von Vierzylinder-Benzinmotoren. Das Joint Venture mit Sitz in den USA solle bereits im Mai seine Geschäftstätigkeit aufnehmen, hieß es weiter. Es sei geplant, dass die Motoren dann in den zukünftigen Modellen von Chrysler, Hyundai und Mitsubishi zum Einsatz kämen.
Der Vorstandschef der Chrysler-Gruppe, Dieter Zetsche, sagte, mit der Global Engine Alliance trage die Kooperation mit Hyundai und Mitsubishi erste Früchte. "Ein Projekt wie dieses könnte der Ausgangspunkt für eine noch engere Zusammenarbeit sein", ergänzte Zetsche.
Ab März 2004 ist nach Hyundai-Angaben die Produktion von jährlich 1,5 Millionen Benzinmotoren mit 1,8- bis 2,4-Litern Hubraum geplant. Chrysler und Mitsubishi rechnen nach eigenen Angaben mit einem Produktionsstart im Jahr 2005. Die Unternehmen hätten sich zudem darauf verständigt, in naher Zukunft die Möglichkeiten einer gemeinsamen Produktion der Motoren innerhalb der nordamerikanischen Freihandelszone (NAFTA) zu prüfen.
Das Gemeinschaftsunternehmen ist die zweite Verbindung zwischen asiatischen und US-Autoherstellern in dieser Woche, nachdem am vergangenen Dienstag General Motors Teile der bankrotten südkoreanischen Gesellschaft Daewoo Motor in Form eines Joint Ventures erworben hatte.
DaimlerChrysler ist mit zehn Prozent an Hyundai beteiligt, an Mitsubishi hält der deutsch-amerikanische Konzern derzeit 37 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte DaimlerChrysler bereits mit Hyundai ein Joint Venture zur Herstellung von Dieselmotoren gegründet.
chk/ked
http://www.sharper.de/sharperweb/fn/sharp/SH/0/sfn/buildsharp/cn/cn_re_news/page1/PAGE_50063/aktelem/DOCUMENT_50064/storyid/20020505L05196821/kontext/HO/index.html
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Damit sollte die Auflösung des Autoproduktionstandorts Deutschland besiegelt sein!
Motoren waren die ersten, andere Zulieferteile werden folgen.
In 5 Jahren deshalb fast 1 Mio. mehr Arbeitslose?
germanasti
05.05.2002, 23:36
Der Dolby ist wie ein Luchs :hihi
Original erstellt von germanasti
Der Dolby ist wie ein Luchs :hihi
:kiss:
mit mir muss man immer rechnen :D
germanasti
05.05.2002, 23:43
EU-Staatsanleihen besser als US-Bonds
Da die US-Wirtschaft schneller wächst, könnten dort die Zinsen bald steigen - schlechte Aussichten für US-Anleihen.
LONDON (bloomberg). Am Anleihemarkt könnte sich das Blatt bald wenden. Europäische Staatsanleihen werden in den kommenden Monaten die US-Treasuries überholen, schätzen Investoren. Eine Konjunkturerholung dürfte in den USA rascher einsetzen als in den zwölf Ländern des Euroraums. "Ich ziehe Europa vor, denn es hinkt im Konjunkturzyklus hinter den USA hinterher. Daher ist es besser, auf europäische Anleihen statt auf US-Bonds zu setzen," rät Guilliam Sciard, Fondsmanager bei Barclays Asset Management in Paris. Angesichts des Wachstumsvorsprungs der USA könnte die Notenbank gezwungen sein, die Zinsen stärker als die Europäische Zentralbank zu erhöhen. "In den USA besteht die Gefahr, daß die Zinsen nach oben gehen," sagt Hans Grundeken, Fondsmanager bei Kempen Capital Management. "Ich würde jetzt mein Geld dort nicht investieren."
Die US-Anleihen könnten in den nächsten Monaten aus einem weiteren Grund sinken: Es wird befürchtet, daß die Regierung angesichts des wachsenden Haushaltsdefizits mehr Anleihen begeben wird, was den Wert der bereits am Markt befindlichen Papiere schmälert.
06.05.2002 Quelle: Print-Presse
http://www.diepresse.com/detail/default.asp?channel=f&ressort=fn&id=286316
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Mal schaun wie lange sich die Welt am Dollarcrahs und Amilanduntergang erfreuen kann.
20 Jahre der Abhängigkeit lassen nicht über Nacht vergessen. Ist wie beim Drogenentzug: Die erste Zeit ist verdammt hart!
Das wurde im FreitagsThread geschrieben.
Die Chancen stünden dann gut, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter Boden gut macht. Nach Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten - die Erwerbslosenquote hatte im April mit 6,0 Prozent den höchsten Stand seit August 1994 erreicht - war der Euro erstmals seit mehr als einem halben Jahr wieder über die Marke von 0,91 $ geklettert. Insgesamt legte die Einheitswährung in der vergangenen Woche um 1,5 Cent auf 0,9175 $ am Freitagabend zu. Manche Strategen wagen bereits wieder, vom Erreichen der Parität zum Dollar zu sprechen.
Genau dieser Boden wird der Euro diese Woche gegenüber dem Dollar verlieren! Im Wochenverlauf werden wir um die 90.50/90 herum pendeln. Die Luft ist erstmal raus aus dem Euro. Glaubt ihr nicht? Werdet schon sehen!
Ivanhoe
05.05.02 22:43
Elliottwellen - Dow Jones: Neues Tief in der ersten WochenhälfteTrendkanal gibt Richtung vor
UPDATE Elliottwellen Analyse Dow Jones Industrial
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Tageschart Dow:
http://img.wallstreet-online.de/news/001/67/12
Kurzfristiger Stundenchart Dow:
http://img.wallstreet-online.de/news/001/67/13
Der letztwöchige Downmove lief sogar kurzzeitig unter das präferierte Level für eine Bodenbildung (9.870). Nichtsdestotrotz fährt der Dow weiter wie auf Schienen in einem stabilen Abwärtstrendkanal. Trotz der Aufwärtsbewegung bis Donnerstag wurde nur die obere Trendbegrenzung erreicht. Hier prallte der Dow wieder nach unten ab.
Mittelfristig: Der Bruch der mittelfristigen Haussetrend-Linie führte Ende März zu einer verschlechterten, technischen Ausgangslage. Selbst der schwächere Support bei rund 10.000 Punkten wurde (wenn auch nur zwischenzeitlich) durchbrochen. Die Chancen auf einen letzten Anstieg (11.000) bis zum Sommer wurde damit vertan. Eine Restchance besteht zwar noch, diese ist aber gering. Mit dem jüngsten Rückgang wurde der erst ab Ende Mai erwartete Downmove begonnen. Aller Voraussicht nach handelt es sich um eine tendenziell abwärts gerichtetes Korrekturmuster. Aktuell bildet der Dow Jones die Welle a von A aus.
Kurzfristig: Die Wellenaufschlüsselung des Abwärtstrends der vergangenen Wochen ist sehr schwierig. Vor allem die ausschließlich dreiteiligen Subwaves in Verbindung mit einer Vielzahl von Wellenüberschneidungen lassen sehr viel Interpretationsspielraum offen. Am wahrscheinlichsten ist ausgehend vom jetzigen Kenntnisstand eine dreiwellige Abwärtskorrektur. Die zweite Abwärtswelle wäre am 17.April bei 10.325 Punkten gestartet.
Auf Grund der Wellenüberschneidung bei 10.058 ist ein Impuls im Rahmen einer Wave 3' kaum möglich, da dies nur als Diagonal-Triangle interpretiert werden kann. Möglich ist daneben immer eine komplexe, zusammengesetzte Korrektur. Aber auch hier sind weitere Verluste nur eine Frage der Zeit.
Der Re-Break der 10.000er-Marke am Freitag war kurzfristig ein wichtiges Trendzeichen. Es zeigt nämlich, dass es sich beim Anstieg seit Montag nur um eine Zwischenkorrektur handelt. Der Idealfall, der davon abgeleitet werden kann, sieht so aus, dass der Dow in den nächsten Tage weiter fällt. Technisch sind Abgaben bis an die untere Trendkanalbegrenzung bei rund 9.700 Zählern problemlos möglich. Bei der unterstellten Wave v' liegt das Idealkursziel bei 9.750 Punkten, wobei es im Minimum zumindest zu einem Doppel-Tief bei 9.800 Zählern kommen sollte.
Charttechnisch befindet sich der nächste signifikante Support erst bei 9.500 Zählern. Es ist daher nicht ausschließbar, dass beim nächsten Downmove der Dow sogar solche deutliche Abgaben verzeichnet.
Der zentrale Widerstand bleibt die obere Trendkanallinie. Momentan befindet sich diese bei 10.075 Punkten. Gelingt tatsächlich ein Break, so wird sofort weiteres Gewinnpotenzial generiert und angezeigt, dass die Welle a bereits bei 9.812 zu Ende ging. Höhere Widerstände und Zielbereich sind dann sofort 10.250 und 10.375 Punkte.
Markttechnik: Auf Tagesbasis ist die Markttechnik weiter leicht negativ. Die Trendfolger zeigen einen intakten Abwärtstrend an. Aber: Wichtige Volatilitäts- und Trendstärkeindikatoren haben hohe Notierungsniveaus erreicht. Im historischen Vergleich zeigt sich, dass es in solchen Situation innerhalb von ein bis zwei Wochen zu einer signifikanten Trendwende gekommen ist. Die letzten Male war das im März und September 2001 der Fall. Auf etwas längere Sicht ist die aktuelle Entwicklung also ermutigend.
Fazit: Der Dow befindet sich in einem intakten, kurzfristigen Abwärtstrend. In den nächsten Tagen sollte es ein neues Tief im 9.700er-Bereich geben. Dort endete dann der Abwärtstrend der vergangenen Wochen. Trotzdem bleibt das Marktrisiko bis 9.500 Punkte bestehen. Ein Umkehrsignal wird erst beim Break der Trendkanalbegrenzung (aktuell: 10.075 Punkte) generiert. Die Markttechnik sieht den Dow in der Endphase der Abwärtsbewegung.
w: o Autor: Mathias Onischka, 22:43 05.05.02
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05.05.02 22:37
Elliottwellen - Euro/Dollar: Bullenfalle wahrscheinlich
Kurzfristig noch Potenzial bis 0.9330 Dollar
KURZUPDATE Elliottwave Analyse Euro/Dollar
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Mittelfristiger Tageschart EUR/USD
http://img.wallstreet-online.de/news/001/67/14
Kurzfristiger 3-Stunden-Chart:
http://img.wallstreet-online.de/news/001/67/15
Eine erwartete Zwischenerholung Ende April blieb aus. Die Folge war der zuletzt diskutiert Move bis 0,91 Dollar. Aber: Dieser Anstieg hatte eine erstaunliche Trenddynamik, sodass das anvisierte Zeitfenster (Ende Mai) noch ziemlich weit entfernt ist. Am Freitag stieg der Euro sogar bis in den oberen 0,91er-Bereich und hat die Triangle-Begrenzung geringfügig unterschritten.
Mittelfristig wurde bislang präferiert, dass der Euro bis an die obere Triangle-Begrenzung läuft und an diesem Punkt einen mehrmonatige Baissemove startet. Klar ist weiterhin, dass die Welle e nicht exakt an der Begrenzungslinie abdreht, sondern leicht darunter (bislang präferiert) oder leicht darüber. Bei einem nicht erwarteten, signifikanten Bruch der oberen Marke wird technisch sofort Gewinnpotenzial bis 0,9350 und 0,97/98 Dollar generiert.
Der Intraday-Chart zeigt, dass seit dem 28. März ein Aufwärtsimpuls ausgebildet wird. Wellentechnisch ist denkbar, dass am Montag dieser Aufwärtsfünfer zu Ende geht. Aller Voraussicht nach wird der Euro aber noch einige Tage auf diesen Niveau verbleiben und noch die niedergradige Wave 4' und 5' ausbilden.
Die Preisfrage ist allerdings, ob dieser Anstieg als mittelfristig bullishes Signal zu werten ist oder nicht. Aus Sicht der Elliottwaves ist immer noch denkbar, dass der aktuelle Anstieg Bestandteil der Welle E von (4) ist. Regelmäßig ist es der Fall, dass im Rahmen der Wave e die obere Begrenzung kurzzeitig überschritten wird und erst dann der typische Thrust folgt. Dies hilft aber in der aktuellen Situation nur wenig weiter.
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Tageschart mit ausgewählten Standardindikatoren:
http://img.wallstreet-online.de/news/001/67/16
Aus Wellensicht wird ein bearishes Signal erst beim Re-Break von 0,8860 (bzw. 0.8925) Dollar ausgelöst. In soweit gelten die kurzfristigen Kaufsignale von Anfang April unverändert.
Eine gute Hilfestellung gibt die Markttechnik. Im Tageschart wird deutlich, dass viele Indikatoren und Oszillatoren sehr hohe Notierungsniveaus erreicht haben. Von dieser Seite ist das Gewinnpotenzial sehr begrenzt. Im historischen Vergleich darf stattdessen vielmehr geschlussfolgert werden, dass der Euro unmittelbar vor einer Kursgipfelbildung steht, die in den nächsten ein bis drei Wochen vollzogen wird. Im Hinblick auf die bestehende Trenddynamik ist denkbar, dass der Euro noch bis in den unteren 0,93er-Bereich klettert (0,9330/40). Spätestens dort sollte ihm aber die Puste ausgehen. Auf der anderen Seite darf gefragt werden, ob überhaupt ein Vergleich mit Preisbewegungen innerhalb des Dreiecks statthaft ist, da für einen Thrust eine starke, übertreibende Trendbewegung charakteristisch ist. Dem ist entgegenzuhalten, dass charttechnisch vom Normalfall auszugehen ist. Unterstellt man diesen, so ist das Gewinnpotenzial begrenzt. Ein schneller Anstieg bis 0,97 oder höher erscheint utopisch.
Zurück zu Wellenanalyse: Strategisch macht es unter Umständen tatsächlich Sinn, mittelfristige Long-Positionen einzugehen (so nicht schon geschehen). Das Risiko, dass es sich beim aktuellen Anstieg um eine Bullenfalle handelt ist aber sehr hoch. Dem entgegen steht aber das Trendpotenzial für den Thrust von zumindest 10 Cent. Sollte es sich wirklich um einen Fehlausbruch handeln, bleibt diese Potenzial in die ursprüngliche Richtung (Ziel: 0,77 Dollar und tiefer) bestehen. Ein Stop sollte sinnvollerweise bei der kurzfristigen Trendbegrenzung (aktuell: 0,8960) plaziert werden. Im Zweifel macht es auch Sinn, auf Grund der stark überkauften Marktphase abzuwarten, wie weit die nächste Korrekturbewegung läuft. Werden dann die Trends und die o.g. Chartmarken unterschritten liegt der Beweis für einen Fehlausbruch vor.
Fazit: Der Euro notiert jetzt über dem Zielbereich von 0,91 Dollar und der Triangle-Begrenzung. Dies allein ist ein sehr positives Zeichen. Dem entgegen steht eine klar überkaufte Marktphase, die für eine Bullenfalle spricht. Erst beim Break von 0,8960 (Trendlinie) und 0,8860 Dollar wird diese Sicht bestätigt. Solange der Euro diese Chartmarken nicht unterschreitet besteht sehr kurzfristig sogar noch Gewinnpotenzial bis 0,9330 Dollar.
w: o Autor: Mathias Onischka, 22:37 05.05.02
sYr :rolleyes:
Vetinari
06.05.2002, 00:46
Alle Bullisch bei Euro :eek: ... gut , tauch zeit , 0.83 im Sommer :p :D
diese meldung sollte der Banana Euro hilfen :hihi
Sunday May 5, 2:40 pm Eastern Time Reuters Market News
Portugal sees 2002 GDP growth 1-1.5 pct
LISBON, May 5 (Reuters) - Portugal's new Finance Minister Manuela Ferreira Leite on Sunday forecast 2002 growth in gross domestic product at one to 1.5 percent, down from the 1.5 to 2 percent estimated by the previous Socialist government.
Ferreira Leite also estimated 2002 inflation at 3.3 percent to 3.6 percent. The previous government's estimate was 2.5 percent to 3 percent.
She spoke to reporters after the cabinet of Social Democratic Prime Minister Jose Manuel Durao approved an amended 2002 budget.
Durao Barroso's center-right coalition government took office last month.
:rolleyes:
germanasti
06.05.2002, 07:08
Moin :)
Feiertag in Japan und wieder nix zum motzen am frühen Morgen. :(
Aber ab morgen sind die Jungs wieder guterholt dabei.
Moin Germa,
haste schon in Mettingen gesehen, das dort ne neue Produktionshalle vom Daimler entseht?
Die sind heilfroh, das die ihr Motorenwerk nicht ins Ausland verlegt haben.
Haben zur Zeit recht hohe Qualitätsmängel, mit Produkten vom Ausland.
Net alles was billig ist ist gut!
Gert
Spuernase
06.05.2002, 07:50
Morgen Germa :)
Moin Mädels :D
Auf das sich die Telekoms erholen mögen. :gomad
germanasti
06.05.2002, 07:57
Moin ihr beiden :)
Gert:
Alles nur eine Frage des Qualitätsmnagements. & ich denke solch eine Megakooperation wird eine ganz andere Qualitätskontrolle haben wie Zukauf aus dem Ausland. Würde mich sehr wundern wenn in der Achse Untertürkheim - Mettingen am Ende des Jahrzehnts nicht produziert wird.
10:31pm 05/05/02 WARREN BUFFETT PREDICTS NUCLEAR ATTACK ON U.S. :eek:
germanasti
06.05.2002, 07:58
Zwickel - IG Metall zu Verhandlungen mit Arbeitgebern bereit
Stuttgart, 06. Mai (Reuters) - Unmittelbar nach Beginn des ersten Metaller-Streiks in Deutschland seit sieben Jahren hat sich die IG Metall wieder zu Verhandlungen mit den Arbeitgebern bereit erklärt.
Voraussetzung dafür sei aber ein neues Angebot der Arbeitgeber, sagte IG-Metall-Chef Klaus Zwickel am frühen Montagmorgen vor mehreren hundert Streikenden beim Sportwagenhersteller Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen, "Es geht uns nicht um einen langen Streik", sagte der Gewerkschaftschef. "Wir streiken für ein gutes Ergebnis." Zwickel und der IG-Metall-Bezirksleiter Berthold Huber warnten die Arbeitgeber vor Aussperrungen. Das würde den Konflikt nur verhärten und verlängern, sagte Zwickel.
An der Kundgebung vor dem Porsche-Werkstor nahmen nach Angaben der Gewerkschaft nur rund ein Viertel der 2400 Beschäftigten in der Frühschicht teil.
Gewerkschaftsvertreter wiesen unterdessen Spekulation zurück, wonach es am Wochenende informelle Kontakte mit den Arbeitgebern gegeben habe.
Begonnen hatte der Metaller-Streik am späten Sonntagabend mit der Nachtschicht beim Autohersteller DaimlerChrysler . Für den Montag waren insgesamt mehr als 50.000 Metaller in gut 20 Betrieben in Baden-Württemberg aufgerufen, für einen Tag in den Ausstand zu treten.
Die IG Metall hatte die Verhandlungen über einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag vor knapp zwei Wochen für gescheitert erklärt. Die Gewerkschaft war mit einer Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn für die 3,6 Millionen Beschäftigten in der Branche in die Tarifrunde gegangen und lehnte einen Abschluss unter vier Prozent ab. Die Arbeitgeber hatten zuletzt 3,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt und eine Einmalzahlung von 190 Euro für die Monate März und April geboten.
axh/rbo
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Zwickel hat sich eh schon sein eigenes Grab geschaufelt.
guten morgen @all + @germa
germanasti
06.05.2002, 08:19
Moin Cherry :)
Börse Hongkong tendiert nach Gewinnmitnahmen leichter
Hongkong, 06. Mai (Reuters) - Der Aktienmarkt in Hongkong hat am Montag leichter tendiert. Der richtungweisende Hang-Seng-Index fiel im Vormittagshandel um 0,6 Prozent auf 11.726,73 Zähler. Händler führten die Kursverluste auf Gewinnmitnahmen nach der Rally in der Vorwoche zurück.
Mittelfristig sehen Analysten den Hang-Seng-Index über der Marke von 12.000 Zählern. "Viele internationale Unternehmen sagen voraus, dass sich die Wirtschaft Hongkongs in diesem und im nächsten Jahr erholen wird. Deshalb glaube ich, dass der Aktienmarkt den Fundamentaldaten vorauseilen wird", sagte Philip Chan, Chef-Analyst bei Capital Securities.
Die Finanzmärkte in Japan blieben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.
akl/mer
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HongKong soll sich gefälligst hinten anstellen. Zuerst wird Liquidität in Japan gebraucht! :mad:
Schüttelwauwau
06.05.2002, 08:45
Guten Morgen Germa,
na wie weit geht die Telekom noch runter, bzw. wann könnte eine Gegenreaktion eintreten?
Gruß Schüttelwauwau :confused:
@all
guten morgen! :)
@germanasti
produktivitätszahlen usa sollten am dienstag 14.30 kommen.
außerdem sollte am dienstag 20.15 auch "fed-time" sein.
mrabc :)
germanasti
06.05.2002, 09:11
Moin Cetinje + Schüttel :)
Sollte die Rallye bereits in den Startlöchern stehen, könnte DTE heute morgen ihr Tief sehen.
germanasti
06.05.2002, 09:11
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 6. Mai 2002
TOP AKTUELL:
Mit einer überwältigenden Mehrheit von gut 82 Prozent der Stimmen haben sich die französischen Wähler am Sonntag erneut für den bisherigen Präsidenten Jacques Chirac entschieden und dessen rechtsradikalem Gegner Jean-Marie Le Pen zugleich eine klare Absage erteilt. Nach dem vorläufigen Endergebnis kam Le Pen auf knapp 18 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei über 80 Prozent, im Unterschied zu einer extrem geringen Beteiligung bei der ersten Wahlrunde am 21. April. Chirac kündigte die Bildung einer Übergangsregierung an, die Frankreich auf den Wachstumspfad bringen, Arbeitsplätze schaffen und die Kriminalität bekämpfen werde.
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der Chemie- und Konsumgüterhersteller Henkel will seine Zahlen für das erste Quartal 2002 vorlegen.
* Die am Neuen Markt gelisteten Unternehmen Qiagen und Aixtron wollen ebenfalls Zahlen zum ersten Quartal veröffentlichen.
* Die Gontard Metallbank teilte am Freitagabend nach Börsenschluss mit, das Grundkapital des Instituts sei zu mehr als 50 Prozent aufgebraucht. Für Juni werde eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Münchener Online-Broker DAB Bank will bis Ende des laufenden Jahres 80 seiner 880 Stellen streichen. "Die Hälfte davon wird im Ausland sein", sagte Vorstandschef Matthias Kröner in einem Interview der Tageszeitung "Die Welt".
* Deutsche Industriekonzerne erwägen offenbar einen Einstieg beim zum Verkauf stehenden Versicherer Gerling. Die Initiative dazu habe BASF ergriffen, berichtete die "Financial Times Deutschland".
* Die Deutsche Bank will sich möglicherweise auch am geplanten Verkauf der Springer-Anteile aus dem Kirch-Besitz beteiligen, berichtet das "Handelsblatt" ohne Quellenangabe. Bislang habe die Commerzbank zunächst mit mit drei Partnern geplant, das 40-Prozent-Paket an Springer für rund eine Milliarde Euro zu übernehmen.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat sich am Montag nach dem deutlichen Wahlsieg des französischen Präsidenten Jacques Chirac im fernöstlichen Devisenhandel kaum verändert bei Kursen um 0,9155 Dollar gezeigt. Damit pendelte die Gemeinschaftswährung knapp unter ihrem Sechseinhalb-Monats-Hoch vom Freitag. Der Euro notierte gegen 07.00 Uhr (MESZ) mit 0,9155/60 Dollar nach einer späten Notiz in New York am Freitag von 0,9172/76 Dollar. Zum Yen zog der Dollar leicht auf 127,20/25 Yen an nach 126,94/02 Yen im New Yorker Handel.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Die Finanzmärkte in Japan blieben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Der Aktienmarkt in Hongkong hat am Montag leichter tendiert. Der richtungweisende Hang-Seng-Index fiel im Vormittagshandel um 0,6 Prozent auf 11.726,73 Zähler. Händler führten die Kursverluste auf Gewinnmitnahmen nach der Rally in der Vorwoche zurück. Mittelfristig sehen Analysten den Hang-Seng-Index über der Marke von 12.000 Zählern.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Enttäuschende Unternehmensberichte und schwache Konjunkturdaten haben den US-Aktienbörsen zum Wochenschluss teilweise empfindliche Verluste beschert. Einen Teil der anfänglichen Einbußen konnte der Markt aber im Verlauf wieder ausgleichen. Der Standardwerte- Index Dow-Jones, der vorübergehend deutlich unter 10.000 Zähler gefallen war, etablierte sich zuletzt wieder leicht über dieser psychologisch wichtigen Marke.
Der Dow-Jones-Index schloss um 0,84 Prozent niedriger mit 10.006,63 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-Composite verlor 1,93 Prozent auf 1613,03 Zähler. Der breiter gefasste SP-Index gab um 1,03 Prozent auf 1073,43 Punkte nach.
US-Staatsanleihen profitierten von den schwachen amerikanischen Konjunkturdaten und den Verlusten am Aktienmarkt. Die richtungweisenden zehnjährigen US-Notes gewannen 9/32 auf 98-18/32 Zähler und rentierten mit 5,059 Prozent. Die 30-jährigen Bonds zogen um 21/32 auf 97-19/32 Punkte an. Dabei ergab sich eine Rendite von 5,541 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
1000 E12 Reuters Comp. Index APR 53,4 Ind 52,7
1000 E12 Reuters Service Index APR 53,7 Ind 53,1
1000 E12 Geschäftsklima Ind. APR -1,4 Ind -0,6
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
Zusatzinfo unter: [GER-ECI]
Guten Morgen zusammen!
Guten Morgen Germanasti!
Germanasti,
könntest Du bitte den vollständigen Artikel von Warren B. reinstellen.
(10:31pm 05/05/02 WARREN BUFFETT PREDICTS NUCLEAR ATTACK ON U.S. )
Mfg.: MX 150
Spuernase
06.05.2002, 09:48
Was wird Dortmund heute Morgen machen :rolleyes:
Ob Floh sie noch hält? :cool:
Spuernase
06.05.2002, 09:51
Commerzbank unterstützt offenbar Abwicklungsbank bei der Börse
: 06.05.2002 08:34
Frankfurt, 06. Mai (Reuters) - Die Commerzbank unterstützt offenbar die Einrichtung einer Wertpapier-Abwicklungsbank unter dem Dach der Deutschen Börse. Das von der genossenschaftlichen BWS Bank vorgelegte Modell mache sehr viel Sinn, sagte der IT-Vorstand der Commerzbank, Michael Paravicini, dem "Handelsblatt (Montagausgabe). Es sei ein "sehr interessanter Weg", die Wertpapierabwicklung der Commerzbank mit der der BWS Bank zusammenzulegen und dann in die Börse einzubringen. Zusammen hätten die beiden Banken einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Die BWS Bank, die der DZ Bank und WGZ Bank gehört, wickelt die Wertpapiergeschäfte für die genossenschaftlichen Banken ab. Commerzbank und DZ Bank verhandeln früheren Berichten zufolge bereits über eine Kooperation bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Vergangene Woche hatte BWS-Chef Ralf Gissel vorgeschlagen, die BWS Bank an die Börse zu verkaufen. Die Abwicklungsabteilungen anderer Banken könnten sich dem Schritt anschließen, so dass eine Abwicklungsbank für die gesamte Branche entstünde. fun/zap
survival
06.05.2002, 09:55
moin, moin jongs and madels :)
trotz des sauwetters heute schon schön gelacht, besonders über:
06.05.02: Streik in Deutschland & Greenspan an der Trade-Station. Explosive Mischung! klasse germa!! :hihi :hihi :hihi :hihi
Während sich die teutschen ihren arsch wegstreiken dreht greenie am dreieckigen rad seiner luziferisch-babylonischen tradestation... :D :D
Germa: wie lang wird denn die lunte sein??? schaffen wir noch 10 jahre bis zur auflösung der menschheit in der 4. dimension?? :confused:
happy trades
survival beim früstücksei :)
germanasti
06.05.2002, 09:55
OMAHA, Neb. (CBS.MW) - Warren Buffett is giving hints on what's he's buying.
The taciturn billionaire said at a conference that two companies he likes are ratings agency Moody's and tax preparer H&R Block (HRB: news, chart, profile).
"They are both very good franchises," Reuters quoted Buffett as saying. "They require little or no capital and earn good returns on capital employed," he said.
Buffett, who bought minority stakes in those two companies over the past year, also said he liked the fact that Moody's and H&R Block have competitive advantages and face little threat to their businesses.
At his annual Berkshire Hathaway meeting, Buffett said his insurance holdings took a hit in the terrorist attacks last September, but he told investors that they're coming back strong.
But on the issue of security, Buffett predicted another terrorist attack against the United States in the future -- possibly with a nuclear device.
"We're going to have something in the way of a major nuclear event in this country," the Associated Press quoted Buffett as saying. "Whether it will happen in 10 years or 10 minutes, or 50 years ... it's virtually a certainty."
He said Washington and New York would be the likely targets because the terrorists would try to traumatize and kill as many people as possible.
Aside from more unexpected assaults, though, the world's second richest man said there's a threat from legal sieges against companies that can be linked to asbestos.
Buffett, chairman of Berkshire Hathaway (BRKA: news, chart, profile) (BRKB: news, chart, profile), addressed his annual meeting at the Omaha Civic Auditorium along with Vice Chairman Charles Munger. They stressed the strength of Berkshire's General Reinsurance and Geico despite catastrophic results following the Sept. 11 attacks -- losses that lopped $3.8 billion off Berkshire's worth and knocked Buffett's wealth down to $35 billion, according to this years Forbes list of wealthy people.
According to a Dow Jones account, Buffett likened asbestos liability to "a cancer on the American corporate world" and Munger forecast "more of a mess than we have now" in the next five years. Companies have faced increasing liabilities as legal assaults go after companies that can be linked to the carcinogen. See listing of potential asbestos legal targets.
Using the accumulated money from its insurance holdings, Berkshire takes stakes in companies that Buffett considers well-run. Dow Jones put that kitty this year at $1.8 billion.
Yet, according to Bloomberg News, Buffett is wary of the asbestos risks as he lines up future deals.
Buffett bought Johns Manville several years ago, a company that manufactured asbestos and filed for bankruptcy to limit its liability. That shield made it an acceptable risk, Buffett said, according to Bloomberg.
Regarding Enron-like accounting scandals, Buffett said he stays away from companies that talk about EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization), according to Dow Jones, suggesting that the number can be used to mask financial problems.
Thousands of Berkshire shareholders flocked to the meeting, which has been dubbed "Woodstock for Capitalists," to hear Buffett, known as "the Oracle of Omaha." Besides the meeting and receptions, the gathering descends on a minor-league baseball game and gets special deals at an Omaha jewelry shop and furniture store owned by Berkshire.
"In the shadow of Enron, people will find it refreshing to have a CEO who is honest and forthright," Robert P. Miles, a Berkshire stockholder and author of "The Warren Buffett CEO: Secrets from the Berkshire Hathaway Managers," told Associated Press.
Buffett turned Berkshire over 37 years from a textile company worth about $7 per share to the conglomerate empire that traded for $74,300 a share Friday for Class A stock.
http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7BCCB4454F%2D33FE%2D4A7D%2DA8FD%2D54B1A9A23451%7D&siteid=mktw
germanasti
06.05.2002, 09:57
Moin Survial :)
Ob es die 4. Generation noch geben wird? Oder sind es Mutanten aus einem nuklearen Krieg?
Sicher ist nur eines: Wenn wir die nächsten 10-12 Jahre überstehen, leben wir auch noch in 50 Jahren.
germanasti
06.05.2002, 09:58
Seit letzter Woche hat fast jede Finanzseite diese depperte pop-up-fenster.
Das ist langsam zum ko.... :mad:
germanasti
06.05.2002, 10:01
Japans Onlinebroker erzielen gute Ergebnisse
Tokyo Die japanischen Onlinebroker haben trotz eines schwachen Marktumfeldes positive Ergebnisse erzielt. Unter den Gewinn erwirtschafteten Brokern sind Matsui Securities Co, E*Trade Securities Co und DLJdirect SFG Securities. Im Vergleich dazu haben die herkömmlichen Broker weiter Verluste geschrieben.
Die Matsui Securities, welche als erster Onlinebroker in die First Section aufgenommen wurde, hat einen Vorsteuergewinn von 3,9 Mrd. Yen erzielt. Dies sind 31,3% mehr als im Vorjahr. Des weiteren wurde ein Umsatz von 12,7 Mrd. Yen erwirtschaftet.
Die US amerikanische Tochtergesellschaft E*Trade, an welcher unter anderem die japanische Beteiligungsgesellschaft Softbank Corp Anteile besitzt, hat seinen Vorsteuergewinn und Umsatz gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.
DLFdirect SFG Securities Inc ist erstmals in die schwarze Zahlen vorgestoßen und hat einen Vorsteuergewinn von 100 Mio. Yen ausgewiesen. (rh)
© Insidestoxx
www.insidestoxx.de
http://www.insidestoxx.de/html/php/get_single_news.php3?3100
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Die Japaner verdienen selbst in der Hölle Geld, während die deutschen Broker niemals in der Gewinnzone waren. :hihi
germanasti
06.05.2002, 10:03
Telekom 2% im plus.
Doch halt, Banken machen erst um 09.00 Uhr auf. Renter, Hausfrauen und Friseusen gleich mit massenhaft DTE-Verkaufsaufträgen? :lach
Guten morgen Germa & All. :)
Original erstellt von germanasti
Telekom 2% im plus.
Doch halt, Banken machen erst um 09.00 Uhr auf. Renter, Hausfrauen und Friseusen gleich mit massenhaft DTE-Verkaufsaufträgen? :lach
Glaub ich garnicht die Klasse von der du sprichst hält den derzeitigen Stand der
DTE für Kaufkurse, die Bankgesellschaft Berlin :rolleyes: übrigens auch.
germanasti
06.05.2002, 10:11
Moin ortlieb :)
Meinste Bankgesellschaft empfiehlt DTE zum Kauf, oder ist selber einer? Bei letzterem könnte es wahr werden. Irgendeine Meldung werden die hohen Umsätze bringen.
Kaum Umsätze zur Eröffnung.
Wehedem gleich kommt der freie Fall unter 4850 P. :eek:
germanasti
06.05.2002, 10:12
DTE bei 12,50 oder im Bereich 11,50 - 11,60 abgreifen?
Bertolli
06.05.2002, 10:15
Chronologie: Aufstieg und Fall der T-Aktie :
Mit einem furiosen Debüt kam die Deutsche Telekom vor fünfeinhalb Jahren an die Börse. Tausende Privatanleger legten erstmals Geld in Aktien an, die T-Aktie wurde zum Symbol einer Ära.
Drei Jahre ging es praktisch nur bergauf, doch im Zuge der allgemeinen Branchenkrise ging die T-Aktie dann auf Talfahrt. Hier die wichtigsten Stationen der "Volksaktie":
18. November 1996: :
Die T-Aktie legt an der Frankfurter Börse einen gelungenen Marktstart hin. Erstanleger zahlen 28,50 DM (14,57 Euro). In den folgenden Monaten und Jahren geht der Kurs stetig nach oben.
Frühjahr 1999: :
Konzernchef Ron Sommer scheitert mit dem Versuch einer Fusion mit Telecom Italia. Telekom-Partner France Télécom sieht das Vertrauensverhältnis durch den Fusionsplan mit den Italienern zerstört und kündigt die Allianz auf.
28. Juni 1999: :
Beim zweiten Telekom-Börsengang kosten die neu auf den Markt kommenden T-Aktien 39,50 Euro. Vor allem der Boom bei Internet und Mobilfunk beschert der T-Aktie einen Höhenflug.
Frühjahr 2000: :
Auf dem Höhepunkt der High-Tech-Euphorie überspringt die T-Aktie die Marke von 100 Euro. Die Internet-Tochter T-Online startet mit zweistelligen Kurszuwächsen selbst glanzvoll an der Börse.
19. Juni 2000: :
Beim dritten Börsengang bringen die neuen Aktien dem Bund einen Rekorderlös von 15,3 Mrd. Euro. Die Neuausgabe drückt den Kurs der T-Aktie aber deutlich. Die Aktie fällt unter den Ausgabepreis für die neuen Anteilsscheine von 66,50 Euro.
24. Juli 2000: :
Die Telekom kündigt den Kauf des US-Mobilfunkbetreibers VoiceStream für 50,7 Mrd. $ Dollar an. Zwei Wochen später bläst sie den Börsengang ihrer Mobilfunktochter T-Mobile ab - mit Verweis auf die Eingliederung des Neukaufs. Damals steht der Kurs der T-Aktie bei 47 Euro.
August 2000: :
Die Telekom erwirbt wie in Großbritannien auch in Deutschland eine UMTS-Lizenz für Multimedia-Mobilfunk und zahlt dafür an den Bund rund acht Mrd. Euro.
Februar 2001: :
Die Telekom muss einräumen, dass ihr Immobilienbesitz deutlich überbewertet ist. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachtes falscher Bilanzen.
30. Mai 2001: :
Der VoiceStream-Deal ist endlich besiegelt. Aktionäre des US-Unternehmens bekommen im Tausch T-Aktien, die sie erst nach einer Haltefrist wieder abstoßen dürfen. In den kommenden Wochen und Monaten machen erste Großanleger davon Gebrauch, der Kurs bricht wegen der Aktienschwemme ein.
10. September 2001: :
Die T-Aktie stürzt erstmals unter den Ausgabekurs des ersten Börsengangs. Während des weltweiten Aktiencrashs nach den Terror-Anschlägen in den USA einen Tag später sackt das Papier weiter und erreicht mit 13,12 Euro den tiefsten Stand seiner Geschichte.
5. März 2002: :
Die Telekom verkündet erstmals rote Zahlen für ein Geschäftsjahr. Der Netto-Verlust beläuft sich 2001 auf 3,5 Mrd. Euro.
23. April 2002: :
Wegen des gescheiterten TV-Kabelnetzverkauf an den US-Konzern Liberty Media muss die Telekom ihr Schuldenziel revidieren. Statt die Verbindlichkeiten noch dieses Jahr auf 50 Mrd. Euro zu senken, geht das Unternehmen nun erst von Ende 2003 aus.
2. Mai 2002:
Das US-Investmenthaus Goldman Sachs sieht die Aussichten für die Deutsche Telekom schlechter als bisher. Die Aktie verliert im Tageslauf fast sieben Prozent und fällt wieder unter den Ausgabekurs.
6. Mai 2002:
ABSURDE ANALYSTEN-EMPFEHLUNGEN
~~~ Strong’s Kotzmichraus~~~ :
Persil bleibt Persil :p HENKEL
Deutsche Aktien eröffnen fester - Henkel nach Zahlen gefragt
Frankfurt, 06. Mai (Reuters) -
Die deutschen Aktienwerte sind am Montag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Händler begründeten diese Entwicklung mit einer technischen Reaktion auf die heftigen Freitagsverluste. Der Deutsche Aktienindex (Dax) stieg innerhalb der ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 4902 Punkte. Am Neuen Markt gab der Nemax50 indes um 0,1 Prozent auf 813 Punkte nach. Der MDax für die mittelgroßen Werte notierte wenige Minuten nach Handelsbeginn kaum verändert bei 4499 Punkten. Zu den größten Dax-Gewinnern gehörten vor allem die Aktien, die am Freitag massiv unter Druck geraten waren. Deutsche Telekom stiegen um knapp zwei Prozent auf 13,04 Euro, Epocs gewannen 2,2 Prozent, Infineon legten um 1,6 Prozent zu. Gefragt waren auch die Titel von Henkel, die nach Vorlage von Zahlen knapp ein Prozent auf 75,66 Euro stiegen. Die Titel von Borussia Dortmund zogen um 4,2 Prozent auf sechs Euro an. Der Fußballclub war am Samstag Deutscher Meister geworden Veröffentlicht von RZ-Online am 06.05.2002 09:11
alles wird GUT :rolleyes:
Moin Germa, moin Zock-Familie, :)
welche Ehre im Montagsthread zitiert zu sein :rolleyes:
Mein Chef ;) geht heute nach zwei Tagen Urlaub wieder arbeiten,
und ich habe endlich den PC wieder für mich allein :lach !
Brut aus dem Haus, dann kann's für heute losgehen.
Es ist ja unglaublich wieviel es heute morgen zum Nachlesen von Samstag und
Sonntag gibt - aber richtig nett, über was ihr euch noch nachts alles so austauscht.
Packen wir es an, happy trades ;)
frechdax mit http://www.plauder-smilies.de/happy/coffee.gif am PC
germanasti
06.05.2002, 10:24
Der DAX hat noch immer kein Plan. :rolleyes:
Ist der Mut da für einen ähnlichen Aufwärtsdrive wie am Freitag?
germanasti
06.05.2002, 10:26
DAX mit 10 P. Kerze :eek:
Moin Frechdax :)
Hast Du das etwa alles nachgelesen? :eek:
Man merkt das Regenwochenende im Frühling war. Da kamen die abenteuerlichsten Debatten zustande.
... alles nachlesen geht nicht, aber das allermeiste lese ich schon.
Außerdem gibt es zwischen unterhaltsamen Belanglosigkeiten immer wieder
informative Charts und die interessieren mich. Ich brauche solche optischen
Anregungen. - Deine vielen Japan-Charts von gestern abend habe ich mal zur Seite
gelegt, weil sollte!!! es in Japan wirklich mal losgehen, braucht man ja ein paar gute
Ideen, was man traden kann.
Aber ich warts ab, bis es wirklich soweit ist ;)
germanasti
06.05.2002, 10:40
Frechdax:
Jo, das ist die richtige Einstellung.
Erst die 1.000 P. Kerze oder einen entsprechenden Ausbruch abwarten und dann hochtraden.
Übrigens bieten sich für Japan ausnahmsweise auch Fonds an. In der gestrigen Euro am Sonntag waren ein paar drinne. ca. 20% plus in diesem Jahr. :eek:
germanasti
06.05.2002, 10:42
DAX auf dem gleichen Weg wie Freitag.
Wehedem es wird Szenario 1 mit maxima 4930 - 4940 P. und dann unter 4850 P.
Über 4950 P. Crash vorerst verschoben.
Bin kurz weg.
Nein weder aussendienst noch Freudenhaus :p
Nachdem es nichts Neues gibt gehe ich wieder Fliesen legen. Da kann man sich ein paar Mark ersparen. :D
@germa
Gehst du wieder ratschen :hihi
... tja germa,
mag schon sein, dass sich mit deiner Strategie mehr verdienen läßt.
Aber meine Erfahrung sagt mir eben, es ist besser sich mit kleineren Gewinnen, die
aber sehr konsequent umgesetzt werden zu begnügen - als sich mit neuen Trends
die Finger zu verbrennen. Der Erfolg ist für mich auch mit dieser Strategie höchst
positiv.
Und wenn ich's recht weiß, haben wir im April beim Stammtisch schon über die
1000 Punktekerze gelästert
http://www.gif-art.de/gifs/maenner/00005325.gif
erinnerst du dich noch an ihn? ;)
Ich gebe zu die Chance auf eine 1000 Punkte(wochen)kerze beim Nikkei ist nicht null,
aber erst über 12000 sind wir soweit.
- Und beim Gold argumentierst du selbst mit 315er Marke genauso!
Isch's net so? :p
Armer Dax,
kaum einer will noch mit ihm spielen :zz , Langeweile ist angesagt.
Wenn das heute eine technische Reaktion sein soll, ist ein Fliegenschiss ein Berg dagegen :hihi
germanasti
06.05.2002, 11:26
DAX ist fast genau an die Pullbackzone herangelaufen. Wehe es fällt nun unter 4850 P.
Frechdax:
Der ist schon so lange her & bei meinem Gedächtnis kann ich mich nur noch ans zahlen erinnern. :hihi:hihi:hihi
Ich meinte übrigens vorhin, dass es besser wäre die 1.000 P. Kerze abzuwarten & dann -nach erfolgtem Ausbruch- den Nikkei weiter hochzutraden. Ergo unterstützte ich Deine Strategie ;)
germanasti
06.05.2002, 11:28
Reuters-Composite-Index auf höchstem Stand seit Februar 2001
London, 06. Mai (Reuters) - Der Reuters-Composite-Index für die Euro-Zone ist im April auf den höchsten Stand seit Februar 2001 gestiegen.
Der Index weist mit einem Wert von 53,2 Zählern nach 52,7 im März auf eine beschleunigte Zunahme der Geschäftstätigkeit im privaten Sektor der Wirtschaft in der Euro-Zone hin, wie das Forschungsinstitut NTC, das den Index für Reuters ermittelt, am Montag mitteilte. Allerdings hatten Analysten mit einem stärkeren Anstieg des Indexes auf 53,4 Zähler gerechnet.
NTC teilte weiter mit, vor allem die Nachfrage habe im April erneut zugenommen. Dies habe per saldo aber noch nicht zu mehr Einstellungen geführt. Noch gehe die Beschäftigung zurück.
April März Februar
Produktion 53,2 52,7 51,3
Neuaufträge 53,2 52,4 50,4
Beschäftigung 49,7 49,6 49,1
Preise 56,9 54,7 52,6
Anmerkung: Die vier Composite-Indizes sind eine Kombination der Einzelindizes Produktion/Geschäftstätigkeit, Neuaufträge, Beschäftigung sowie Kosten und Preise des Einkaufsmanager-Indexes und des Services-Indexes für die Euro-Zone.
Dargestellt werden die Angaben als Diffusionsindex, der zwischen Null und 100 schwankt. Ein Wert von 50,0 bedeutet keine Veränderung zum Vormonat. Werte über 50,0 signalisieren Wachstum oder Verbesserung, Werte unter 50,0 weisen auf Verschlechterung oder Rückgang hin.
Mit Doppelklick auf können Sie die aktuellen Zahlen des Reuters-Euro-Zone-Composite-Indexes und der historischen Datenreihen abrufen. Hintergrundinformationen und die Methodologie erhalten Sie mit Doppelklick auf.
Die Urheberrechte sowie sämtliche sonstigen Rechte an dem Reuters-Euro-Zone-Services-Index stehen Reuters Limited zu. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Reuters Limited ist sowohl eine Weitergabe des Indexes an Dritte als auch die Speicherung einschließlich der Aufnahme in eine Datenbank unzulässig.
shs/sme/mer
...war das zahlen in irgendeinerweise ein Problem?
Oder warst du womöglich der Letzte, der den Rest bezahlen durfte? :cry :lach
Meine 5 Bier :rolleyes: können's nicht gewesen sein ;), die waren doch schon mal bezahlt :hihi
germanasti
06.05.2002, 11:31
Deutscher Reuters-Service-Index zeigt verlangsamte Erholung
London, 06. Mai (Reuters) - Der Dienstleistungssektor in Deutschland hat sich im April überraschend etwas langsamer erholt als im Vormonat.
Der Reuters-Service-Index weist mit einem saisonbereinigten Wert von 52,0 Punkten weiter auf eine zunehmende Geschäftstätigkeit im deutschen Dienstleistungsbereich hin, lag jedoch unter dem März-Wert von 52,3 Zählern, wie das Forschungsinstitut NTC, das den Index im Auftrag von Reuters ermittelt, am Montag mitteilte. Analysten hatten sogar einen Anstieg auf 52,9 Zähler prognostiziert. Die deutschen Dienstleister hätten erneut mehr Neuaufträge erhalten, allerdings wieder Personal abgebaut, teilte NTC mit. Sowohl die Kosten als auch die Preise im Dienstleistungssektor hätten sich im April erhöht.
SERVICE-INDEX saisonbereinigt unbereinigt
April März April März
Aktuelles Geschäft 52,0 52,3 53,6 55,4
Geschäftsaussichten - - 65,3 65,3
Neuaufträge 52,4 50,5 57,2 53,3
Auftragsrückstände 46,9 45,4 49,1 46,9
Beschäftigung 49,1 50,2 48,1 50,2
Preise 51,6 52,3 50,4 52,5
Kosten 59,1 59,7 59,7 59,8
BEURTEILUNG GESCHÄFTSLAGE
(gegen Vormonat, in vH, nicht saisonbereinigt)
April März
Besser 21,9 25,9
Unverändert 63,5 59,1
Schlechter 14,6 15,0
BEURTEILUNG ERWARTUNG GESCHÄFTSLAGE IN ZWÖLF MONATEN
(gegen Vormonat, in vH, nicht saisonbereingt)
April März
Besser 41,7 41,9
Unverändert 47,1 46,7
Schlechter 11,1 11,4
Anmerkung: Der Reuters-Service-Index Deutschland ist der einzige monatliche Indikator für die Geschäftsentwicklung im deutschen Dienstleistungsbereich. Befragt werden rund 500 Führungskräfte von Unternehmen aus den Bereichen Hotel- und Gaststättengewerbe, Transport und Kommunikation, Vermittlung von Finanzdienstleistungen, Dienstleistungen im gewerblichen Bereich, Computer- und Informationstechnologie sowie dem sonstigen Dienstleistungsgewerbe. Die Befragungsteilnehmer beurteilen die einzelnen Komponenten im Vergleich zum Vormonat als positiv, negativ oder unverändert. Die Frage nach den Geschäftserwartungen bezieht sich auf die Lage des Unternehmens in zwölf Monaten.
Dargestellt werden die Angaben als Diffusionsindex, der zwischen Null und 100 schwankt. Ein Wert von 50,0 bedeutet keine Veränderung zum Vormonat. Werte über 50,0 signalisieren Wachstum oder Verbesserung, Werte unter 50,0 weisen auf Verschlechterung oder Rückgang hin.
Als Nutzer eines Reuters-Terminals können Sie mit Doppelklick oder Eingabe des Codes und Drücken der Enter-Taste auf die aktuellen Werte und die historischen Datenreihen des Reuters-Euro-Zone-Service-Indexes abrufen.
Hintergrundinformationen erhalten sie mit und . Einen Überblick über alle Reuters-Index-Seiten erhalten Sie unter.
Reuters und das gepunktete Logo mit der Sphäre sind Handelsmarken der Reuters Limited. Die Urheberrechte sowie sämtliche sonstige Rechte an dem Reuters-Service-Index stehen Reuters Limited zu. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Reuters Limited sind sowohl eine Weitergabe des Indexes an Dritte als auch die Speicherung einschließlich der Aufnahme in eine Datenbank unzulässig.
shs/sme/mer
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Was soll in Deutschland auch noch wachsen? :p
germanasti
06.05.2002, 11:33
Frechdax:
Nee, aber nach dem zahlen kommt die frische Luft und dann ist wieder alles klar. :hihi
5 Bier hast Du getrunken ?????????????????????????????????????????????????
tag all
dt.telekom +2% :eek: :eek:
ausgerechnet die dt.t. stützt heute den dax :hihi
aber vorsicht spätestens ab 1400 kommt die shortsellerbande aus den staaten wieder.
dax zum 2ten mal bei 4480 abgeprellt,denke beim 3ten oder spätestens beim 4ten versuch bricht sie,dann kommt wasserfall :hihi
Kommt heute ein technisches up?
Bei dem riesen Rudel Bären wärs gut vorstellbar:)
Aber was solls.
germanasti
06.05.2002, 11:53
Moin 4604 :)
http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7BF76E0A64%2DF139%2D4FF7%2D8D98%2DF4F7BD81279D%7D&siteid=mktw
Taiwan und Korea haben heute auf 2-Monats-Tief geschlossen.
Wie sagt Nasdaq10.000 immer so schön: Chippies sind Frühindikatoren.
germanasti
06.05.2002, 11:56
Hans Bernecker: Spannende Woche
Mails/Nachrichten vom 06.05.2002, Bernecker & Cie.
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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
wir gehen in eine äußerst spannende Woche. Ich bin davon ausgegangen, daß wir in dieser Woche einen Dreh in New York und Frankfurt bekommen. Mit den Schlußdaten vom Freitag hatte sich das Ganze erneut und in ungewöhnlicher Form verschlechtert. Also eine richtige Gratwanderung, wobei ich an meiner bisherigen Einschätzung dennoch festhalte. Der Wochenverlauf wird es zeigen. Aber:
Die gravierende Schwäche der Telekomtitel ist fast ein weltweites Problem. Deren Liquidität und Marktgewicht zogen an den letzten zwei Tagen alle mit nach unten. Es handelt sich also um eine Meinung, die die Kurse macht und nicht um Fakten, die eine neutrale Beurteilung zulassen. Selbst der stärkste - VODAFONE - geriet nun voll in die Krise. Lachen Sie nicht: Ich bin darüber sehr befriedigt. Über die maßlose Übertreibung aller dieser Unternehmen im internationalen Kontext der Medien - Analysten habe ich mich ebenso maßlos geärgert. Doch meine Skepsis war noch viel zu optimistisch. Das gleiche gilt für SOFTWARE, Telekom-Ausrüstung aller Art, also der ganze Sektor der Hochtechnologie. Hier ist das Ende noch nicht in Sicht. Immer wieder rechne ich an dieser Stelle und in der AB vor, daß die Börsenwerte nicht im Einklang mit den Geschäftsvolumen der Firmen stehen. Solange diese Schieflage nicht beseitigt ist, hat nicht nur dieser Sektor, sondern der ganze Markt Probleme.
Die solide Seite steigt weiter. Ich kann nur dafür plädieren, dieses Bein weiter auszubauen oder zu stärken. Neue Topkurse für PHILIP MORRIS, COCA-COLA, PROCTER & GAMBLE, LOEWS, REYNOLDS und GENERAL MOTORS sind der Beleg. Es sind nicht allzu viele, aber dazu kommen noch die Mittelklasse, wie schon erwähnt, die Rüstungs- und Kliniktitel, die gesamte Ölspekulation, Gold und zu etwa 50 % die großen Banken. BANK OF AMERICA erreichte mit 74 $ am Freitag ein new high. Ich werde durch weitere Empfehlungen diese Palette in der nächsten AB noch etwas aufbauen können.
Die drei Großen bleiben eine Hängepartie: IBM tangierte am Freitag mit 81,15 $ die obere Kante meiner Range zwischen 78 und 81 $. GE fiel auf 30,74 $ zurück und hat noch ein Risiko von etwa 2 $. Am stärksten gefährdet ist MICROSOFT mit 40 $. Sollte aber bei GE die Basis 28 $ nicht halten, geht der Rutsch bis 23 $ als „worst case“ weiter. Übrigens: Bei INTEL erweitert sich das Risiko nun auf rd. 19 $. Auf der Gegenseite:
HEWLETT PACKARD/COMPAC sind ein neuer Kauf. Kein Renner, aber mit der Fusion dürfte es nun möglich sein, eine Perspektive zu gewinnen. Ab heute gilt das neue Ticker-Symbol HWQ. Dazu alles weitere in der nächsten AB. Ferner: XEROX ist ein sofortiger Kauf. Die Herunterstufung durch Moody’s wird auch in New York mit Kopfschütteln begleitet. XEROX zeigt eine Cashposition von 4,7 Mrd $ und steht in den Neuverhandlungen eines Kredites über 7 Mrd $, der übrigens dem Leasing der Geräte dient und nicht der Finanzierung des laufenden Geschäftes in der Produktion. Auch dazu bitte die nächste AB beachten. Ich möchte fast meinen:
Erst die Wirtschaftsprüfer, dann die Broker mit ihren Analysten und nun die Rating-Agenturen. Damit sind die drei wichtigsten Träger der Meinungsbildung in der amerikanischen Börse in ein wirklich schiefes Licht geraten. Das halte ich für eine gravierende Strukturschwäche.
Zu den Wirtschaftsdaten: 6 % Arbeitslosenquote überraschen mich ebenfalls, sind aber aus der Sicht eines Volkswirtes logisch. Denn die Beschäftigtenzahl ist in der Regel eine sog. nachlaufende und nicht vorlaufende Komponente des Konjunkturzyklus. Das wird daraus ersichtlich, daß im 1. Quartal nur die Lagerinvestitionen Träger des Wachstums waren, dem die Ausrüstungsinvestitionen regelmäßig mit ein bis zwei Quartalen später folgen. Ich habe das in der AB schon erläutert. Ergebnis: Mit diesen Vorzeichen ist eine Zinsanhebung vorerst vom Tisch.
Der Dollar wird weiter nachgeben. Die Ergänzung zum Brief Nr. 13, als ich Ihnen dies avisierte, lesen Sie mit der äußerst interessanten Zahlenunterlage, die soeben von der WTO herausgegeben wurde, in der nächsten AB. Das ist zwar klassische Volkswirtschaft, aber durchaus verständlich.
Frankfurt wird dem Gesamteindruck vom Freitag keineswegs zwingend folgen müssen. Mag sein, daß er schwächer beginnt, aber im Tagesverlauf bin ich mir darin nicht mehr sicher. Doch auch hier gilt: Die Technologietitel prägen das Bild. Sie sind im DAX mit gut 30 % gewichtet und machen damit Stimmung. Hier gilt, was ich oben gesagt habe: Keine dieser Aktien ist fair bewertet und alle noch entschieden zu teuer, sowohl objektiv bewertet als auch subjektiv, mit der internationalen Konkurrenz verglichen. Meine Investments liegen in den Autos, in der Chemie, in den zwei Energietiteln und in den Maschinenkonzernen, und damit fahre ich gut. Das ist ebenfalls nicht aufregend, bewegt sich aber auf der Plusseite. Krönung des Ganzen: Niemand redet vom Bau, aber die Kurse steigen kontinuierlich. Ich kann nur hoffen, daß Sie wenigstens zum Teil dabei sind.
Ein Wort zu TELEKOM: 38,5 Mio Aktien wurden am Donnerstag gehandelt. Das sind 0,8 % aller ausstehenden Aktien und über 2 % der tatsächlich verfügbaren Titel (Freefloat). Am Freitag waren es noch über 30 Mio Aktien. Die Hedge-Funds lassen grüßen. Insgesamt bedeutet das:
Wir befinden uns in einem extrem überverkauften Markt. Deshalb ist meine Annahme eines abrupten technischen Drehs nach wie vor gültig.
Für den Wochenverlauf bleiben Sie bitte „stur“. Ich weiß, daß es simpel klingt, aber auch dies gilt gelegentlich sehr real: Nicht verkaufen und einige Tage „aussitzen“.
Das Gegenteil gilt für Tokio. Mein kürzlicher vorsichtiger „Markteintritt“ dürfte richtig gewesen sein. Bauen Sie die Positionen in den großen Elektronikaktien aus, wofür ich Ihnen in der letzten AB alle Eckdaten genannt hatte. Fortsetzung im nächsten Brief. Zumindest sollte eine Anfangsposition stehen.
Bis morgen,
Herzlichst Ihr
Hans A. Bernecker
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Bernie Boulder schreibt seit Wochen von SPANNENDEN WOCHEN und Entscheidungen! :hihi:hihi:hihi
Uiuiuiui, mit Japan gibt er heute sogar mal eine direkte und sofortige Kaufempfehlunf ab. Hoffentlich ist dies kein rabenschwarzes Vorzeichen für unsere 10.000 P. Monatskerze :cry:
germanasti
06.05.2002, 11:57
Der DAX vollzieht typische Intradaybewegungen für einen beginnen short-squeeze.
Ob da die Amis noch lange mit Erfolg bashen können? :rolleyes:
survival
06.05.2002, 12:12
Original erstellt von germanasti
Der DAX vollzieht typische Intradaybewegungen für einen beginnen short-squeeze.
Ob da die Amis noch lange mit Erfolg bashen können? :rolleyes:
10000 punkte-monatskerze:eek::eek: der mai muss es bringen...!!!das haben meine schlitzäugigen hühner auch schon gesagt :hihi
zwei tage ruhe in japan...
in der ruhe legt bekanntlich die kraft ;)
schau mer mal
survival ist dabei, so oder so :)
Hier ein bisschen Stoff, der für Goldpreise über 500 $/oz...und für Euro-kurse jenseits von 1,50 (!!) USD spricht... :D:D:D
(kopiert aus dem WO-Goldboard)
Washington droht die Zahlungsunfähigkeit
In diesen Wochen droht den USA die Zahlungsunfähigkeit, wenn die Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand an die gesetzlich festgelegte Obergrenze von 5950 Mrd. $ stößt. Die Regierung von Präsident George W. Bush appelliert daher an das Parlament, die erlaubte Schuldenmarke zu erhöhen.
Andernfalls droht die Gefahr, dass die öffentliche Hand ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Besitzern staatlicher Anleihen nicht mehr nachkommen kann.
"Ende Juni ist wirklich das Ende der Party erreicht. Danach gibt es nichts mehr", warnte der Staatssekretär im Finanzministerium, Peter Fisher, kürzlich in einem Interview.
Das Problem wurde bisher von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Die steigende Schuldenlast ist das Ergebnis mehrerer Faktoren: Auf der Einnahmenseite sind die steuerlichen Erträge hinter den Erwartungen zurückgeblieben, gleichzeitig stiegen jedoch die öffentlichen Ausgaben infolge des neuen Konjunkturpakets sowie des aufgestockten Militäretats und der zusätzlichen Mittel für die innere Sicherheit kräftig an. Der Rückgang des Steueraufkommens ist wiederum das Resultat der im letzten Juni verabschiedeten Einkommenssteuerreform und eine Folge der Rezession.
Bisher hatte sich die Regierung mit einer Reihe von kreativen Tricks über die Runden gerettet, um nicht an das offizielle Schuldenlimit zu stoßen. Sie setzte dabei auf eine Verbesserung der Kassenlage nach dem Steuerstichtag am 15. April, der üblicherweise zu einem kräftigen saisonalen Zuwachs der Einkommenssteuererträge führt. Das Finanzministerium hatte für das zweite Quartal des Jahres sogar einen Schuldenabbau von rund 89 Mrd. $ geplant. Die Erträge blieben jedoch um etwa 50 Mrd. $ hinter den Erwartungen zurück. Nun wird für das zweite Quartal bereits mit einer Netto-Neuverschuldung von 1 Mrd. $ gerechnet - das wäre die erste geplante Neuverschuldung in einem zweiten Quartal seit 1995.
Die Zeit drängt
"Gemäß diesen Projektionen dürfte die Schuldenobergrenze von 5950 Mrd. $ bereits Mitte Mai erreicht werden und danach über dem derzeitigen Limit liegen", erklärte nun das Ministerium. Bereits im Dezember hatte die Regierung das Parlament zum ersten Mal um eine Erhöhung des Limits gebeten - bisher jedoch ohne Erfolg. "Es ist dringend erforderlich, dass vor Ende Juni etwas passiert", warnte Staatssekretär Fisher letzte Woche unter Hinweis darauf, dass am 28. Juni mehr als 60 Mrd. $ an Zinsen für öffentliche Anleihen fällig werden.
Fünf Monate vor den Kongresswahlen dürften die Demokraten jedoch kaum bereit sein, der Regierung stillschweigend aus ihrer klammen Finanzlage zu retten und damit einen wichtigen innenpolitischen Trumpf aus der Hand zu geben.
"Mr. Bush genießt auf Grund des Krieges immer noch die hohen Popularitätsraten; die Öffentlichkeit weiß immer noch nicht, wie schlecht die Haushaltslage wirklich ist", so der Harvard-Ökonom Paul Krugman. Zwar ist schon länger klar, dass der US-Haushalt, der in den letzten vier Jahren Überschüsse auswies, im laufenden Fiskaljahr wieder ins Minus rutschen würde. Bisher gingen offizielle Schätzungen jedoch von einem Defizit in Höhe von 80 Mrd. $ aus. Mittlerweile erwarten viele Experten allerdings, dass es 100 Mrd. $ oder mehr betragen könnte. Noch im Jahr 2000 war ein sattes Plus von 236 Mrd. $ erwirtschaftet worden.
Krugman spricht bereits von einer "Steuerkatastrophe". "Sogar eine dramatische wirtschaftliche Erholung wäre nicht genug, um uns wieder in den schwarzen Bereich zurückzubringen", warnte der Harvard-Ökonom unter Hinweis auf die in den nächsten Jahren geplanten weiteren Steuersenkungen und die massive Aufstockung des Verteidigungsetats.
Quelle: http://ftd.de/pw/in/1014399073694.html?nv=hpm
US-Nachrichtenseiten: http://www.usa-pool.com
neuling1002
06.05.2002, 12:23
Guten Morgen Germa und Alle :)
achso...Guten Morgen erstmal! ;);)
germanasti
06.05.2002, 12:29
Moin schloss + neuling :)
Schloss:
Chapter 11 bald für Staat Amerika? :hihi
Wehe die zahlen ihre Zinsen nicht, dann ist die Kapitalflucht perfekt.
SUR:
Naja, vll. auch erst bis Ende Juni. Sind halt so Visionen
germanasti
06.05.2002, 12:31
DTE 4% im plus. War so kurz vor dem Kauflimit. :cry
HINWEIS - Londoner Börse am Montag geschlossen
London, 06. Mai (Reuters) - Der Londoner Aktienmarkt bleibt an diesem Montag wegen eines Feiertages geschlossen. Am Dienstag öffnet die Börse zur gewohnten Zeit.
fri/mer
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Keine Vorgaben aus London und Tokio. Unsere Micheles trauen sich was :hihi
Können auch Bullen lernfähig sein?
http://autsch.rtl.de/dumm_gelaufen/pixx/extremsport.jpg
germanasti
06.05.2002, 12:37
Paule:
:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi
:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi
:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi:hihi
survival
06.05.2002, 12:40
Germa,
apropo visionen. meine hühner haben keine visionen. die leben immer in der zeit. sie sind wissend...und fressen im moment keinen weizen...
nur gekochten reis :rolleyes:
eindeutigere signale gibts für mich nicht. :hihi :hihi :hihi :hihi
in nippon geht die sonne auf :cool:
survival :)
Wenn nicht, kommt die Rache der Evolution!
http://www.dallasnews.com/cardstock/pix/dallaszoo/gorilla.jpg
survival
06.05.2002, 12:47
paule,
sieht aus wien texanischer cowboy :lach :lach
germanasti
06.05.2002, 12:51
Korea will schnelle Lösung für Hynix - Aktien auf Allzeit-Tief
Seoul, 06. Mai (Reuters) - Die Gläubiger des Chip-Herstellers Hynix sollen nach Worten des südkoreanischen Finanzministers Jeon Yun Churi den angeschlagenen Konzern möglichst bald retten oder sich davon trennen. "Wenn es keine Möglichkeit gibt, den Konzern wiederzubeleben, sollte man das Unternehmen lieber veräußern", sagte Jeon am Montag.
Insgesamt schuldet der weltweit drittgrößte Speicherchip-Hersteller den zumeist staatlichen Banken mehr als fünf Milliarden Dollar (rund 5,5 Milliarden Euro). In der vergangenen Woche war der geplante Verkauf der Speicherchip-Sparte an den US-Konkurrenten Micron für 3,4 Milliarden Dollar (rund 3,7 Milliarden Euro) gescheitert. Der Hynix-Aktienkurs stürzte am Montag auf ein Allzeit-Tief von 695 Won (0,59 Euro).
rkr/mer
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Infineon wird in 2-3 Quartalen ebenfalls soweit sein. Ob der Staat so dämlich ist einuspringen? :lach
germanasti
06.05.2002, 12:56
"Fazit: Das Marktrisiko ist unverändert hoch, da weiter schnelle Abgaben bis 1.100 möglich sind. Der letzte Abwärtsimpuls wird wohl am Montag im 1.170er-Bereich zu Ende gehen. Ob es dann nur eine kurze Bärenmarkt-Rallye oder einen kräftigen Pull-Back gibt, ist noch nicht geklärt. Wichtige Umkehrsignale werden erst bei 1.228, 1.240 und 1.320 Punkte generiert. Nur ein Anstieg über das letztgenannte Level reduziert das Marktrisiko enorm. Die markttechnische Überverkauft-Phase gibt einen Hinweis, dass sich der jüngste Abwärtstrend dem Ende nähert."
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Onischka sieht es gleich :)
germanasti
06.05.2002, 12:59
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8922&mocktick=1
Bis 1720 P. könnte die Nasdaq ein Pullback bauen. Darüber entscheiden die Götter, ob und wie weit es eine andauernde Rallye wird. Abhängig vom Verlauf der Tokioter Börse?
germanasti
06.05.2002, 13:05
Datum: 06.05. 10:38 Cisco Systems - Gewinnverdreifachung?
Analysten erwarten eine Gewinnverdreifachung bei Cisco Systems im Vergleich zum Vorjahr, da das Unternehmen von großen Kunden außerhalb des Telekommunikationssektors profitierte. Die Marktdominanz von Cisco im Privat- und Corporate-Sektor half dem Unternehmen, sich schneller als die Konkurrenz zu erholen.
Der Internet Equipment Marktführer Cisco, dessen Aktien seit Anfang 2001 um 65 Prozent gefallen sind, wird am Dienstag nach Börsenschluss seine Quartalszahlen präsentieren.
Experten erwarten einen Gewinn je Aktie von 9 Cents nach 3 Cents im Vorjahr. Der Umsatz soll bei 4,9 Milliarden Dollar nach 4,7 Milliarden Dollar im Vorjahr liegen.
Viele Analysten gehen jedoch davon aus, dass Cisco beim Gewinn um einen oder gar zwei cents überraschen könnte, da das Unternehmen weiterhin Marktanteile gewinnen könne, Kosten reduziert habe und auf erhöhte Margen blicken könne.
Cisco konnte historisch betrachtet die Earnings Erwartungen der Wall Street bis zum zweiten Quartal letzten Jahres immer wieder übertreffen, seit dem Q2 2001 konnte man wieder zu dieser Tradition zurückkehren.
© Godmode-Trader.de
:eek:
Nasdaq - 3 Jahreschart:
http://www.arcor.de/palb/alben/97/3412697/6164336461333965.png
Wenn man sich die Nasdaq so ansieht, sieht man schön, wo die Reise hingehen wird.
Interessant ist, dass es zweimal eine so starke Fächerausbildung gab.
germanasti
06.05.2002, 13:23
Unter den Septembertiefs könnte es ruckzuck bis 850 P. fallen. :eek:
Allerdings ist die Stimmung momentan so negativ, das wäre ein von Greenspan gewollter Crash. Oder Dollarverfall geht weiter.
germanasti
06.05.2002, 13:30
Erfasst: 06. Mai 2002, 12:00 Uhr
WIRTSCHAFT
Den Produzenten fehlen 5000 Tonnen Kartoffeln für Pommes Frites
ENGPASS / Die Vereinigung Schweizerischer Kartoffelproduzenten (VSKP) sucht dringend Kartoffeln für die Herstellung von Chips und Pommes Frites - auch aus dem Ausland. Im November 2001 waren noch Überschüsse zu Futterflocken verarbeitet worden.
sda. Rund 1850 Tonnen Kartoffeln trockneten die Kartoffelproduzenten im Herbst, um dem damaligen Überangebot Herr zu werden, bestätigte Walter Balmer, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Kartoffelproduzenten (VSKP), heute Montag einen Bericht der «BauernZeitung».
Mehr abgesetzt als erwartet
Doch schon im Frühling gab es wieder zu wenig Knollen auf dem Schweizer Markt. «Es fehlen 5000 Tonnen», sagt Balmer. Einerseits seien mehr abgesetzt worden als erwartet, erklärte Peter Pfister, Präsident der Branchenorganisation Swisspatat. Andererseits sei ein Teil der Lagerbestände qualitativ zu schlecht gewesen, um zu Pommes Frites verarbeitet zu werden.
Um der Kartoffelknappheit Herr zu werden, rief die VSKP Anfang April alle Kartoffelproduzenten und Lagerhalter dazu auf, ihre Keller zu räumen. Lediglich 300 Tonnen Bintje und 80 Tonnen Agria förderten sie mit dieser Aktion zu Tage. Es blieb also nur mehr der Import, um die Schweizerinnen und Schweizer dennoch mit ausreichend Chips und Pommes Frites beliefern zu können.
Importmenge aufgestockt
«Wir stockten die Importmenge um 2500 Tonnen auf», sagte Walter Balmer. Das entspreche 2 Prozent des Bedarfs der ganzen Industrie.
Statt der 22'250 Tonnen können die Produzenten somit dieses Jahr insgesamt 24'750 Tonnen aus dem Ausland einführen. Davon sind 11'750 Veredlungskartoffeln. Allerdings dürften sie das Kontingent nur solange ausschöpfen, bis einheimische Kartoffeln auf dem Markt seien, sagte Peter Pfister. Der Import dürfe nicht die einheimische Ware konkurrenzieren.
7370 Tonnen Kartoffeln importiert
Bis heute schöpften die Produzenten knapp zwei Drittel des Basiszollkontingents der Veredlungsknollen aus, wie Jean-François Kolly vom Bundesamt für Landwirtschaft erklärte. Es seien 7370 Tonnen Kartoffeln importiert worden. Damit ist noch nicht einmal das Basiszollkontingent von 9250 Tonnen ausgeschöpft.
Redaktion: Manuel Gnos
http://www.ebund.ch/ebund.asp?SOURCE=/news/eBund/WIRTSCHAFT/176615.HTML
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Kartoffelaktien strongest buy :hihi
germanasti
06.05.2002, 13:32
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XE%3A549309&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=470014&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4223&mocktick=1
Die BVB-Aktie ist wie erwartet nach einem ordentlichen gap up abverkauft worden.
Was ist schon die Meisterschaft im Vergleich zu den Ausfällen wegen Kirch. :p
Bis 4,80 besteht noch Hoffnung. Darunter KZ 2,20 - 2,30€
Vetinari
06.05.2002, 13:33
Morgen :)
Hmm , INTC nicht so Bullisch ...
Monday May 6, 6:01 am Eastern Time Reuters Business Report
Intel CEO Says No Change to Second Quarter Outlook
TAIPEI (Reuters) - The chief executive of Intel Corp (NasdaqNM:INTC - news), the world's largest semiconductor maker, said on Monday expectations that second-quarter revenues would be flat had not changed despite signs of an improving American economy.
"I know we've seen relatively strong announcements of GDP growth in the United States, but as far as I can tell, that hasn't translated into corporate profitability or corporate IT investment growth," Intel CEO Craig Barrett told reporters.
"We're looking at a relatively flat second quarter. I don't think you're going to see any substantial uptick in the industry until corporate profits increase and you see investment in corporate IT infrastructure," Barrett said.
"I wish I had something better to tell you," he told reporters, after giving a speech on improving math and science eduction.
U.S. gross domestic product grew at an annual rate of 5.8 percent in the first quarter, its fastest pace in more than two years.
Intel had earlier said it expected revenues of $6.4 to $7 billion in the second quarter, and the midpoint of the range suggests sales will be flat with the first quarter's $6.78 billion.
http://biz.yahoo.com/rb/020506/tech_intel_outlook_1.html
Ooops , Euro geht in richig richtung ... Down boy , down :D
germanasti
06.05.2002, 13:34
Mittelzuflüsse in Aktienfonds auf dem höchsten Stand seit April 2001
06.05.2002
Aus der aktuellen European Fund Flows-Statistik von Schroder Salomon Smith Barney (SSSB) geht hervor, dass die Nettomittelzuflüsse in Aktienfonds im März 3,9 Mrd EUR betrugen und somit den höchsten Stand seit April 2001 erreichten. Geldmarktfonds verzeichneten 6,4 Mrd EUR Mittelzuflüsse, Rentenfonds hatten dagegen Nettomittelabflüsse von 1,7 Mrd EUR.
http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=236425
:eek:
germanasti
06.05.2002, 13:35
Moin Vetinari :)
Euro legt Pause ein & lässt Yen den Vortritt.:D
Morgen BMW-Zahlen. Crash on good news?
Tag Germa, Tag @all:),
Schloss hat ja gute Neuigkeiten:D, wird das Tatsache werden:eek::
http://www.itulip.com/usbankruptcy.gif
:hihi :hihi :hihi
sYr:p
germanasti
06.05.2002, 13:47
Nun ist es ein Doppeltop direkt unter der Pullbackzone 4930 P. :eek:
Hi SYR :)
& Argentinien ist doch so nahe. :hihi
germanasti
06.05.2002, 13:50
INTERVIEW-Südwestmetall-Chef - Keine Gespräche in dieser Woche
- von Alexander Hübner -
Stuttgart, 06. Mai (Reuters) - Der Verhandlungsführer der Metall-Arbeitgeber in Baden-Württemberg, Otmar Zwiebelhofer, schließt eine Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen in dieser Woche aus.
"Jetzt muss sich erst einmal der Pulverdampf von den ersten Streiktagen legen", sagte Zwiebelhofer am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. In dieser Woche werde es sicher nicht zu weiteren Gesprächen kommen. Unter den Arbeitgebern habe sich die Stimmung nach Beginn der Streiks weiter verschlechtert. Der IG Metall warf Zwiebelhofer eine "emotionale Lust am Streik" vor. Sie habe die Verhandlungen mit Genuss platzen lassen.
Die Arbeitgeber hatten zuvor signalisiert, sich eine Lösung des Tarifkonflikts nur noch mit einem neutralen Schlichter vorstellen zu können. Auf den Namen eines möglichen Schlichters wollte sich Zwiebelhofer jedoch nicht festlegen. Der zuvor ins Gespräch gebrachte frühere Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff sei als FDP-Politiker der Gewerkschaft wohl schwer vermittelbar, sagte er nur. Über die Person eines Schlichters werde man sich zuerst mit der IG Metall unterhalten. Einseitige Festlegungen brächten nichts.
Betriebsstilllegungen in nicht bestreikten Betrieben, die die IG Metall als "kalte Aussperrung" bezeichnet, wollte der Verhandlungsführer bei einer längeren Dauer des Streiks nicht ausschließen. "Ich kann mir gut vorstellen, dass andere, auch in anderen Tarifbezirken, aussperren müssen", sagte Zwiebelhofer. "Die IG Metall glaubt nur, von Logistik mehr zu wissen als wir", sagte er. Die Branche sei stark miteinander vernetzt. Die IG Metall hatte ausdrücklich vor Aussperrungen gewarnt.
In Baden-Württemberg hatten in der Nacht zum Montag die ersten Streiks in der deutschen Metallindustrie seit sieben Jahren begonnen. Bei den vor zwei Wochen gescheiterten Tarifverhandlungen hatte Südwestmetall 3,3 Prozent und eine Einmalzahlung von 190 Euro für März und April offeriert. Die Gewerkschaft war mit einer Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn für die 3,6 Millionen Beschäftigten in der Branche in die Tarifrunde gegangen.
axh/
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So verhärtet waren die Fronten wohl seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr! Die Arbeitgeber haben nichtmal den Hauch eines Interesses zur raschen Beendigung des Streiks. Mit jedem Tag Streik fallen nämlich haufenweise Lohnkosten weg & die übervollen Läger können geräumt werden - Tatsache!
moin
gerade auf ntv hat man auch den steigenden goldpreis bemerkt :rolleyes: ; alice glaubt aber. daß bei 312 der deckel fest bleibt :hihi ; langfristig könnte vieleicht ein investment in abx, newmont oder placer dome interessant sein :lach
irgendwo ist ntv immer an den richtigen themen dran, aber immer uaf der falschen seite. :rolleyes:
goldralley erst zu ende, wenn risse zum einstieg bläst :hihi
germanasti
06.05.2002, 14:09
Trilog:
Risse muss sich erst noch von seinem DAX lösen, vorher wird der nicht bullisch für Gold. Schlimm genug das er bullisch für Japan ist. :mad:
germa,
risse bullish für japan :eek:
siehste :hihi
germanasti
06.05.2002, 14:17
Trilog:
Es gibt Situationen im Leben die sind trendverstärkend. & nachdem Risse seit 2 Jahren überhaupt nix mehr taugt, gönnen wir ihm diesen goldenen Schuss mit Japan. :p
Wenn Du magst kann ich ihn anrufen und heiss aufs Gold machen :hihi
da kosto zeitlebens gegen gold war, wird sein jünger risse nie bullish für gold.
gottseidank :)
boardleser
06.05.2002, 14:28
Mal sehen wie es weitergeht!
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Index Trading-Track
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Autor: Fondex. München (Khayat)
Veröffentlichungsdatum: 06.05.2002 11:58
kurzfristige Sicht
Der Freitag ging für die meisten Börsen mit fallenden Kursen einher. Der DAX Index schloß deutlich unter 5000 Punkten und steht derzeit 0,4 % im Plus bei 4904. Der NEMAX50 musste auch mit satten Abschlägen ins Wochenende verabschiedet werden und steht aktuell 0,5 % im Minus. Was den NEMAX50 betrifft sieht es ziemlich übel aus und es kommt noch schlimmer, bevor es besser wird. Grund hierfür ist, dass in den kommenden Wochen eine Menge Fonds aus diesem Bereich liquidiert werden. Dies sollte für erheblichen Druck für den NEMAX 50 sorgen.
Was sie US-Börsen betrifft, sieht die Sache nicht viel besser aus. Der NASDAQ ist am Freitag unter seine 1640er Marke gerutscht und hat bei 1613 (-1,93 %) geschlossen. Die Marktbreite war mit 42:50 durchwachsen, aber nicht katastrophal. Der Dow verlor am Freitag 0,84 % und schloß bei 10.006. Die Marktbreite an der NYSE war sogar positiv und machte 48:44 aus. Das Volumen an der NYSE lag bei 1,3 Mrd. Aktien und an der NASDAQ waren es 2 Mrd. Das Put/Call Ratio schloß bei 0,79 und der VIX endete bei 23,23. Zum Volumen ist zu bemerken, dass der Löwenanteil sowohl an der NYSE als auch an der NASDAQ bei fallenden Aktien zu sehen war.
Was den COMPX betrifft, scheint der Rückgang an Kraft zu verlieren, da die Marktbreite Stabilität ausdrückt, obwohl der Index rückläufig ist. Für den Dow gilt Selbiges. Im COMPX ist auch zu bemerken, dass der untere Bereich des kurzfristigen Abwärtstrendkanals bei 1585 Punkten liegt. Andererseits hat der NDX den selben Trendkanal, doch dieser ist schon nach unten Durchbrochen worden. Dies deutet zumindest an, dass der flache Trendkanal auch im COMPX durchbrochen werden könnte. Am Ende werden wir wohl wesentlich steilere Abwärtstrendkanäle sehen können.
Die technischen Brüche unter den 50 größten Technologiewerten sind enorm! Es sieht extrem übel aus, doch wenn wir uns erinnern, hat dieser Bärenmarkt stets zu einer seiner üblichen Gegenbewegungen angesetzt, sobald es richtig übel aussah. Wir sollten uns also nicht zu sehr darauf verlassen, dass der Markt wie ein Stein einsacken wird, sondern vielmehr berücksichtigen, dass innerhalb seines Trendkanals alles passieren kann. Der COMPX darf einfach nicht aus diesem Trendkanal nach oben ausbrechen und derzeit liegt dieser kritische Bereich bei 1800 Punkten.
Den größten Schaden haben die Halbleiter genommen. Der SOX Index hat alle markanten Unterstützungen nach unten durchbrochen und endete am Freitag unter 500 Punkten bei 480,21 (-4,73 %). Bei der Betrachtung einzelner Chipwerte kann man sich davon überzeugen, dass dieser Downtrend eine Menge Kraft besitzt und weit davon entfernt zuende zu gehen. Dennoch muß berücksichtigt werden, dass sehr viele wichtige Unterstützungen in diversen Indizes gefallen sind und das schreit grundsätzlich nach einem Retest der entsprechenden Marken.
Ich finde also, dass es sich kurzfristig gesehen etwas stabilisieren könnte, wobei wir wohl alle nur zu gut wissen, dass man es an der aktuellen Stelle nur schwerlich einschätzen kann. Wir bleiben in unseren Puts und freuen uns über den Verlauf unserer Aktien. Unsere Ölwerte laufen neben den Versorgern deutlich besser als der Markt und jene Aktien, welche wir aus dem Mid- und Smallcap Bereich halten sehen technisch blendend aus. Ihr erinnert Euch an die Liste, welche ich vor 4 Wochen hier auf RC veröffentlicht habe. Derzeit halten wir Werte mit folgenden Kürzeln quer durch unsere Portfolios.
APA, AROW, ASD, BAC, DNP, DPL, DVA, GD, GR, KSS, LH, MCY, MDC, MO, OGE, ONE, PGN, RBK, RDC, RIG, SBTV, SCRI, SO, SPF, SWM, UST, WFT;
Vetinari
06.05.2002, 14:31
Aber Berni the Bull ist Bullisch fur Gold :rolleyes:
Und wenn N-tv glaubt Barrick und Placer sind gut , wir haben kein problem :hihi
Germa - Ja , Ami geld fliesst nach Japan , $ und Euro fallen , Gold und BMW (Buy on good news :p) steigen :D
Habe gelesen , BMW hat etwas mit der Euro/Dollar als hedge gemacht ... und sie bauen ein neu fabrik in Amiland ... bald ist der Euro kein thema mehr :)
Vetinari
06.05.2002, 14:35
6:57AM Oracle Corp likely losing share to IBM/Microsoft -- WSJ (ORCL) 8.55: The Wall Street Journal reports that Oracle is bracing for new market-share numbers scheduled for release as early as this week that are widely expected to show that company is likely losing share to cheaper database market alternatives from rivals IBM and Microsoft. According to article, many doubt that Oracle will be able to meet software-license revenue projections, and a chorus of analysts have already lowered their profit and software sales forecasts ahead of report. (00C0 is expected to release quarterly results mid-June).
Arme Larry ... $5 , wir kommen :hihi
germanasti
06.05.2002, 14:38
Vetinari:
Du hast letztens nach CHARTJUNKIE gefragt.
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=2&tid=543771&offset=0&page=-1&
Da ist er. Bär wie eh und je :p
cloneshare
06.05.2002, 14:43
Guten Tag ihr Lieben !
auf NTV nur % Angabe von den Schrottmärkten !!
mfg
germanasti
06.05.2002, 14:43
VORSCHAU-Erster Spatenstich für neues BMW-Werk in Leipzig
- von Lars Rischke -
Dresden, 06. Mai (Reuters) - Als der bayerische Automobilhersteller BMW im Juli vergangenen Jahres bekannt gab, dass das europaweit ausgeschriebene neue Werk des Konzerns in Leipzig gebaut werde, kannte der Jubel in der sächsischen Messestadt keine Grenzen. Am Dienstag nun soll im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) der erste Spatenstich für das Milliardenvorhaben gesetzt werden.
Knapp zehn Monate nach der Standort-Entscheidung beginnt BMW mit dem Bau seines rund eine Milliarde Euro teuren Werkes auf einem 200 Hektar großem Gelände, unweit von Flughafen Leipzig/Halle und Autobahn. Nach den Planungen sollen von 2005 an täglich rund 650 Autos der 3er-Serie vom Band laufen. Langfristig sollen im Werk rund 5500 Arbeitsplätze und weitere 4500 bei Zulieferern in der Region entstehen. Nach Porsche baut in Leipzig m