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Vollständige Version anzeigen : *** 540261 CARGOLIFTER - EILMELDUNG *** Retttung des Unternehmens?


Einstein
16.05.2002, 20:18
In der n-tv-Telebörse wurde eben durch gesagt, daß die Deutsche Post
AG bei Cargolifter einsteigen will.

Cargolifter will morgen früh auf einer Pressekonferenz sein
"Zukunftskonzept" vorstellen, nachdem sowohl Land Brandenburg als auch
der Bund kein weiteres Geld zur Verfügung stellen konnten/wollten.

Wie die Telebörse eben berichtete, sollen die Luftschiffe von Cargolifter
für Werbezwecke der Deutschen Post benutzt werden und als
Gegenleistung würde die Deutsche Post "ein Aktienpaket" an Cargolifter
übernehmen.

Wie auch immer nun diese Information bereits vor der Pressekonferenz
rausgekommen ist, wir rechnen spätestens morgen früh mit massiven
Shorteindeckungen der Marktteilnehmer die von einer Pleite der Firma
Cargolifter ausgingen.

Eine Presentation weiterer Partner im neuen "Zukunftskonzept" wäre
ebenfalls vorstellbar.

moonieponds
17.05.2002, 00:04
BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Post hat Presseberichten widersprochen, wonach das Logistikunternehmen einen Einstieg beim finanziell angeschlagenen Luftschiffbauer Cargolifter geprüft haben soll. "Die Deutsche Post hat eine solche Übernahme nicht geprüft und prüft sie auch derzeit nicht", teilten die Bonner am späten Donnerstagabend mit.

Wie der Berliner "Tagesspiegel" in seiner Freitagausgabe berichtet, sollen Cargolifter und die Deutsche Post über einen Werbevertrag in Millionenhöhe und ein Aktienpaket Gespräche geführt haben. Post-Chef Zumwinkel habe das geplante Projekt jedoch vor einigen Wochen gestoppt, schreibt die Zeitung weiter.

SONDIERUNGSGESPRÄCHE FÜR WERBEPROJEKTE

Wie die Post weiter in ihrer Stellungnahme präzisierte, habe es über eine "erste grundsätzliche Sondierung zu einer etwaigen Zusammenarbeit bei bestimmten Werbeprojekten hinaus, die nicht konkretiert wurde", keine Gespräche gegeben.

Cargolifter braucht dringend liquide Mittel um sein Geschäft fortführen zu können. Einen Antrag auf staatliche Fördermittel hatte die Bundesregierung am Mittwoch abgelehnt. Auf dem Spiel stehen 500 Arbeitsplätze, die meisten davon in der brandenburgischen Provinz, wo das Unternehmen auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz ein Transport-Luftschiff baut. Für die Finanzierung des Projekts sind noch mindestens 380 Millionen Euro erforderlich. Nach eigenen Angaben reicht dem Unternehmen das Geld aber nur noch wenige Tage./tv/hi/