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Vollständige Version anzeigen : Schweizer Franken vor Abwertung gegen Euro


norged
19.05.2002, 17:31
Die Schweizer Banken kündigen es durch die Blume schon
an(ähnlich Greenspan Euro/Dollar).
Die schweiz wird sich den starken Franken nicht weiter
bieten lassen,die Anleger werden in den Euro Raum umschichten,
die sich anbahnende Sommerrally wird der Auslöser.
Die Aktienmärkte im Euro Raum stehen vor hohen Kapital-
zuflüßen,Dax 6000 zum August keine Utopie.
Partizipieren mit Euro/CHF Call 16.09.02
UBS Basis 1,47 Aufgeld 1,9% Hebel 590
Euro/Dollar vor Konsolidierung im Bereich 0,9350
bis unter 0,90 .Im Herbst dann erneuter Anlauf nach
oben.
Gold vor starken Rücksetzer,die letzten wurden
reingetrieben,das ist meistens das Zeichen die
Party zu verlassen.
Auch Empfehlungen im Aktionär waren immer dei besten
Kontraindikatoren,dort setzt man jetzt auch auf
Euro/Dollar Hausse,also kann es nur abwärts gehen:)
Gruß Norged
DTE! Mittwoch bessere Zahlen als erwartet!?

syracus
19.05.2002, 19:04
Nur keine Kaufpanik, solange der Euro über 1.45.- CHF liegt, wird die SNB nicht weiter intervenieren. Zudem ist der Zinsspielraum praktisch ausgereizt und Währungen zur Schwächung kaufen bringt Inflation;)..... PS: in der Schweiz gehen wir eher von einer sich fortsetzenden Abschwächung aus....

Grüsse aus den Voralpen, südlich des Rheins

sYr:)

norged
19.05.2002, 19:42
@sYr
Hallo,
sicher sind die Mittel der SNB beschränkt,aber eine
Rally an den Märkten,davon gehe ich in den nächsten
Wochen aus,wird einen Rückfluß aus dem Franken zu
Folge haben,ca. 4% Abwertung sind beim Franken
große Gewinne über OS.
Gruß Norged

syracus
22.05.2002, 12:03
12:01 Uhr | Mittwoch, 22. Mai 2002 Artikel: > drucken > mailen


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Der Kampf um die 1.45-er-Marke


http://www.tagesanzeiger.ch/ta/?LO=00000001a6b7c8d90000000400000006000040863a6d6626000000000001000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000&MItypeObj=image/jpeg
Schmerzgrenze 1.45 Franken pro Euro: Fällt sie oder fällt sie nicht?

Der Frankenkurs steigt und steigt, sowohl gegenüber dem Dollar wie auch dem Euro. Die Nationalbank, die vor drei Wochen die Zinsen senkte, scheint machtlos. Die Marke von 1.45 Franken je Euro soll jedoch um keinen Preis fallen.

Der Dollar hat am Mittwoch unter dem Eindruck des Vertrauensverlustes der internationalen Anleger weiter schwach tendiert und zum Schweizer Franken ein neues Tief markiert. Der Euro rutschte zum Franken teilweise unter 1,45 Franken.
Im frühen Mittwochs-Handel sank der Kurs der US-Devise bis auf 1,5695 Franken. Das war der niedrigste Stand seit dem 21. September letzten Jahres als ein Kurs von 1,5665 Franken verzeichnet worden war. Der Vortagesschluss hatte auf 1,5817 Franken gelautet.

Im Verlauf des Mittwochmorgens erholte sich der Dollar wieder auf Kurse um 1,5750 Franken. Die leichte Erholung führten Händler auf Marktspekulationen zurück, dass die japanische Notenbank (BoJ) zugunsten der US-Devise interveniert habe.

Der Effekt dürfte aber nicht lange anhalten, hiess es weiter. Im Markt seien sich alle einig, dass der Dollar schwach sei, weil das Vertrauen in die US-Wirtschaftserholung verloren gegangen sei. Es fliesse weniger Geld in amerikanische Aktien.

Damit sei auch klar, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) nichts gegen die gegenwärtige Währungskonstellation unternehmen könne. Im Hinblick auf den Euro habe die SNB möglicherweise einen gewissen Handlungsspielraum.

Auf jeden Fall halte der Markt ein Auge auf die täglichen Repoauktionen der SNB, sagte ein Marktbeobachter. Die SNB werde auf jeden Fall bestrebt sein, ein Abrutschen des Euro unter 1,45 Franken zu verhindern. Am Mittwochmorgen fiel der Euro kurz unter diese Marke.

Angesichts des weiterhin starken Schweizer Frankens senkte die SNB den Reposatz am Mittwoch erneut um 0,2 Prozentpunkte. Sie wickelte Repogeschäfte im Tagesgeld und in der Zweiwochen-Frist zu einem Satz von 1,03 (Vortag 1,05) Prozent ab.

Auf Anfrage erklärte ein SNB-Sprecher dazu, die SNB sei bestrebt, dem Markt angesichts des starken Frankens ausreichend Liquidität zu Verfügung zu stellen. (sda) [10:36]


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Der Repo-Satz
Bei Repo-Sätzen handelt es sich um Zinssätze, denen mit Wertpapieren gesicherte Kredite zu Grunde liegen. Die SNB benützt den Repo-Satz zur Steuerung der Liquidität und will damit indirekt den Libor-Satz beeinflussen. Der Repo-Satz liegt in der Regel etwas unter dem Franken-Libor (London interbank offered rate), der dem Durchschnitt der jeweils aktuellen Zinskonditionen von acht führenden Banken entspricht, welche sie untereinander für ungedeckte Geldmarktkredite verlangen.
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http://www.tagesanzeiger.ch/ta/taOnlineArtikel?ArtId=189917

Gruss sYr:p