Vollständige Version anzeigen : 25.05.02: Brennende Shorties im Gold. Das nächste Bubble scheint geplatzt.
germanasti
24.05.2002, 07:00
Eine weitere Konsolidierungsrunde brachte der Donnerstag & dies könnte die Letzte vor dem nächsten Trendmarkt gewesen sein. Ist nur die Frage in welche Richtung.
Amilanf mit heftigem Reversal am Abend, was aber so vorhersehbar war. Montag Börsen dort zu und bei der kurzfr. sehr hohen Shortrate waren Eindeckungskäufe die logische Folge. Mal schaun ob sich diese heute fortsetzen.
Verhältnis new highs/lows an der NYSE mit 5:1 erneut hochpositiv & auch an der Nasdaq drehte sie mit 1,5:1 wieder ins positive.
Ein erstaunliches Bild lieferten die gestrigen Kojunkturdaten.
Wöchentliche Erstanträge auf Arbeitlosenhilfe bleiben dabei uninteressant. Rückgang um 9.000, Analysten rechneten mit -11.000.
Ein kleines Wunder die Auftragseingänge langlebiger Gebrauchsgüter April. Anstatt der erwarteten +0,4% betrug der Zuwachs gewaltige 1,1% und wurde vor allem von einem Autohype begleitet. Diese stiegen um schier unglaubliche 12% & auch der PC-Sektor konnte mit 2,5% ein wenig zulegen. Gleichzeitig nahmen die Lagerbestände um 0,3% ab und die Auslieferungen erhöhten sich um 3,5%. Letztere sind deutliche Zeichen von immer noch vorhandenen Überkapazitäten! Aufträge können ohne Wartezeit abgefertigt werden, kein Produktionsstau.
Woher der starke Anstieg bei den Autoverkäufen kommt bleibt ein Geheimnis, denn die Amibevölkerung hat erst im Oktober ihren Fuhrpark generalerneuert, bei zinslosen Autokrediten. Diese gab es im April nicht und trotzdem ein Anstieg, der letztmalig im Sommer 1998 so stark war. Ein Schelm ist, wer an getürkte Verkäufe denkt, nachdem einen Monat zuvor Autos im Überfluss produziert wurden. Doch sind diese Daten offiziell & damit wollen wir sie glaubhaft akzeptzieren.
An der fundamentalen Gesamtmarktsituation ändert dieser Ausrutscher nichts, solange er einmalig bleibt. Zudem die positiven Daten zum Grossteil eh auf Privatkonsum zurückzuführen sind, der mit dem Monat Mai beginnt massiv wegzubrechen, vor allem zum Vorjahresvergleich. Einige Bundesstaaten können Mangels Liquidität vorläufig keine Steuergutschriften erstellen und das sommerliche Nikolausgeschenk, wie der Barscheck letztes Jahr Juni fehlt auch. Dies könnte den Einzelhandel die nächsten 2-3 Monate massiv wegbrechen lassen und die Firmen im Herbst zu neuen Kostensenkungsprogrammen veranlassen.
Nächste/übernächste Woche die Einkaufsmanagerindexe abwarten und dann gilt: Time will tell.
Den Aktienbörsen fehlt leider ein so positiver Schub wie auf der Fundamentalseite und es wird immer deutlicher, dass der ausländische Kapitalabzug die Hauptverantwortung für den aktuellen Verfall trägt. & damit wäre Greenspan erstmals in einer hilflosen Situation, denn diese Massen sind zu gross für seine Pumpe! Doch noch geht es in geordneten Bahnen ab und ein Aufwärtsdreh ist weiterhin drin, Fakten und mögliche Szenarien hierfür sind bekannt.
Allan der Bubbler sollte lieber seinen Analysten und Ratingagenturen die Köpfe waschen, denn diese sorgen in destrasöser Weise für einen weiteren Vertrauensschwund! Bestes Beispiel war die gestrige Skandalveröffentlichung der nicht mehr ernstzunehmenden Agentur MOODYS. Völlig unerwartet stuften diese Jungs die Kreditwürdigkeit der deutschen Telekom ab & dies ein Tag nach der Ausgabe neuer Anleihen. Folge war ein Kurssturz und Verschiebung der Anleihenemission, die nun wohl zu einem höheren Zinssatz erfolgen muss. Das dauert nicht mehr lange bis die Investoren endgültig die Schnauze voll haben von den manipulativen US-Analysten und ihr restliches Kapital wutentbrannt abziehen. Dann kommt Panik und die wird so richtig weh tun!
& damit sind wir erneut bei der Frage: Wohin mit dem vielen Geld?
Gold ist zu klein, der Euro viel zu butterweich und die Emerging Märkte nicht mehr tragbar. Womit wir erneut bei Japan und einem massiven Kapitalzufluss sind, der offensichtlich bereits flutwellenartig vonstatten geht, siehe aktuelle Yen-Rallye. Dies wurde aber sogar den Japsen zuviel, die dortige Notenbank intervenierte gestern und vorgestern massiv zu Lasten des Yen. Bleibt die Frage, ob aus Sympathie zu Amerika, oder um den Kapitalzufluss nicht zu offensichtlich zu gestalten.
Fehlt obendrauf nur noch eine heftige Nikkeirallye und die blühende Landschaft Japan wird endgültig geboren. Doch dazu müssen die Füsse der US-Shorties angezündet werden, vorher wird es nichts.
Die nächste Zeit könnte ein eher unbekannter Markt grosse Raketen werfen, die vor allem bei einigen Investmenthäusern für Flächenbrande sorgen sollte. Die Rede ist vom Gold!
Jahrelang verschmäht und beherrscht von dunklen Mächten, die mit fallenden Goldkursen per Leerverkäufen ein kleines Vermögen anhäuften, dies aber nicht sicherten, sondern aus lauter Gier in neue Goldshortereien steckten. & dies beginnt sich in den letzten Tagen fürchterlich zu rächen. Der Spotpreis steigt immer höher und selbst in Intradaykonsolidierung wird sofort gecovert. Deutliche Signale panikartiger Eindeckungen der grossen Leerverkäufer um J.P.Morgan und Co.! 315 Dollar sind überschritten und damit die Grenze erreicht, bei der Eindeckungen erfolgen müssen und einen gigantischen Short-Squeeze auslösen könnten. Direkte Folge wäre wohl ein zweites LTCM & dieses Mal kann Greenspan nicht helfen, Pulver bereits verschossen!
Wer Gold nicht mag und damit nichts zu tun haben will, möge trotzdem dieses Geschehen aufmerksam verfolgen, denn ein Platzen dieses Bubles sollte kurzzeitig fatale Folgen für die Finanzmärkte haben und einen mittelgrossen Börsencrash auslösen.
Kömmödienstadel in Deutschland! BIP Q1 wurde gestern veröffentlicht & lag mit sagenhaften 0,3% im plus. Grund genug für die Analysten in Weihnachtsträume und party-mode zu verfallen. Hat nur noch gefehlt das Deutschland zur nächsten Wirtschaftsweltmacht erklärt wird!
BRD +0,3% - Amerika +7% - Japan gar 9%. Der Bartel braut seinen Most überall, nur nicht im von vielen Versagern bevölkerten Deutschland - Tatsache!
Wochenende naht und kurz vorher noch eine Bewährungsprobe für das amerikanische erste Quartal. Heute wird die 1. revidierte Version des BIP bekanntgegeben & man darf gespannt sein wieviel Schein und Sein tatsächlich vorhanden ist. Ausserdem erfolgt Verkauf neuer Häuser April. Wird das geplatzte Immobilienbubble erneut bestätigt?
Montag in Amerika Feiertag und die Börsen haben geschlossen!
DOW 60-Minuten-Chart:
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Zwar nicht wie Phoenix aus der Asche, doch auch nicht viel weniger spektakulär ist die Stochastik von den Toten auferstanden! Intradaytief 10.080 P. wurde gestern ebenso fast punktgenau erreicht wie die MArke 10.220 P. Was will das Futuretraderherz mehr?
Stochastik nun fast ganz oben und Restaufwärtspotential schwer auszumachen, denn theoretisch könnte die alte Zielmarke 10.420 P. heute noch ohne grössere Zwischenkorrektur erreicht werden.
Läuft es "normal" ab, Maxipitential 10.250 P., Konsolidierung 10.160/10.170 P. und dann Entscheidung ob 10.420 oder 9.800 P. glatt.
DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5973&mocktick=1
Schlusskurs über 10.150 P., damit ist die Seitwärtsrange des DOW wieder hergestellt und Zielzonen 10.420 bzw. 10.650 P. aktiviert. Mal schaun ob die auf kauf drehende Stochastik im Tageschart etwas dazupushen kann.
10.250 - 10.280 P. nächste Widerstandszone, ehe die anvisierten 10.420 P. kommen.
10.120 P. sollten nicht mehr unterschritten werden, auch intraday tabu!
S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2234&mocktick=1
Sah es gestern nachmittag noch nach einer neuen Hölle aus, bekam der S&P doch noch den Dreh und kreierte einen weiteren Baustein zur unteren Umkehrformation.
1108 P. Trendwendemarke & dann gehts an die Bestätigung in den Bereich 1118 P. Dort liegt aktuell grosser Widerstand, GD100 und GD200!
1075 P, wie gehabt entscheidende Unterstützung.
Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6866&mocktick=1
1.240 vs. 1.350 P. war und ist die unspektakuläre Seitwärtsrange, womit der gestrige Tag eigentlich uninteressant war.
Schön das der Bereich 1240 P. erneut gehalten hat. Somit sollte zumindest die Zone 1330 P. angetestet werden.
bullische Version bleibt Gap up 1305 P. und mehr & SK über 1330, besser noch 1350 P.
Bärisch Gap down und SK deutlich unter 1240 P.
Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7205&mocktick=1
Der Neue Markt bleibt trost- und umsatzlos im Keller. Bald schläfern wir ihn hier wohl ein.
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold wurde oben schon besprochen. Chart ist nun frei bis 340/350 Dollar. Unter 314/313 wird es wieder sehr bärisch.
Euro mit einer Seitwärtskonsolidierung. 0,9280/0,9300 nächste Ausbruchszone. 0,9050 Unterstützung.
Termine:
• IT Einzelhandelsumsätze März
• DE Lebenshaltungskosten Mai
• 08:45 - FR BIP 1. Quartal
• 08:45 - FR Verbraucherpreise April
• 10:30 - GB BIP 1. Quartal
• 12:00 - EU Kapitalisierung der Börsenmärkte April
• 14:30 - ! US BIP 1. Quartal
• 16:00 - ! US Verkauf neuer Häuser April
• 19:00 - ! DE Verfall Optionen auf Renten-Futures (Eurex)
• 19:00 - ! US Verfall US-Renten-Optionen (CBOT)
Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif
germanasti
24.05.2002, 07:00
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Der DAX war gestern erneut Opfer der Telekombasherei und kam dabei den grossen Verkaufssignalen bedrohlich nahe. & wie in Japan ist auch hierzulande die Macht der US-Broker und Analysten nicht mehr nachvollziehbar. Wieso kann sich kein deutsches Investmenthaus gegen diese Manipulationen stellen und Tacheles reden? Dauert nicht mehr lange und auch hier sorgt ein Vertrauensentzug für den nächsten grossen Crash. Achja, übrigens wurde noch immer kein future-limit-down eingeführt, obwohl der berühmte -2.000 P.-Tag nun fast ein halbes Jahr zurückliegt. Arbeiten bei der deutschen Börse nur dumme Menschen? :mad:
Technisch spitzt sich die eklatante Situation weiter zu!
6 rote Kerzen in Folge sind eine deutliche Sprache und die Marke 4850 P. ist nun sehr nahe. Darunter droht ein rasches abrutschen bis 4200 oder gar 3800 P.
5080 P. bleibt Trendwendemarke & es hat sich bislang als goldrichtig erwiesen, diese als bullische Bestätigung abtzuwarten.
Indikatoren überverkauft. Minutenchart in einem klaren Abwärtstren. 4950 P. heute Oberkante.
Startrun bis 4910/4920 P. und dann unter 4850 P. kreirt die gleiche Situation wie gestern und vorgestern, nur dieses Mal mit grossen Verkaufssignalen! 4780 P. wäre nächste zielzone.
Hype 4950 - Konsolidierung 4910 und neue Hochs könnten bis 5010 P. führen.
Zu Beginn Kurse in den Bereich 4850 (u.U. sogar 4820 P.) würde bei einem Rebreak über 4885 P. Kaufsignale generieren. Bleibt es jedoch daran hängen, droht ein Intradayfall bis unter 4750 P.!
germanasti
24.05.2002, 07:02
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1022212800&
Nikkei -50 P.
Was soll man dazu noch schreiben? :(
germanasti
24.05.2002, 07:02
« Fairer » Wert der Deutschen Telekom unter 7 Euro ?
http://nachrichten.boerse.de/images/experten/leuschel_gr.jpg
von Roland Leuschel
In meiner letzten Kolumne habe ich dargelegt, was nunmehr protokollarisch belegt ist : Alan Greenspan erkannte im Jahre 1996 « dass es an der Wall Street ein Aktienblasen-Problem » gab (FOMC Sitzungsprotokoll vom 24.9.1996). In derselben Sitzung warnte der Gouverneur Lawrence Lindsey vor deren Folgen, während die Mehrheit der Investmentbanker gerade mit dem Jubeln zu Greenspans Geldpolitik begonnen hatte. Höhepunkt war dann später (2000) der Ausspruch des Gurus Ralph Acampora von Prudential Securities, und er sprach damit vielen anderen Gurus aus dem Herzen : « Alan we love you ». Heute wissen wir warum ; denn sein Arbeitgeber zahlte an seine Analysten laut Wall Street Journal die höchsten Prämien (bis zu 8,5% des Umsatzes bei Finanztransaktionen), insofern eine Analyse zu Aktiendeals etc. führte. Nicht nur bei Prudential sondern auch bei CSFB etc. wurden derartige Vereinbarungen vertraglich festgelegt. Meine oft hier in dieser Kolumne geäusserte Vermutung, die Analysenabteilungen vieler Investmentbanken wurden seit 1996 aus « organisatorischen » Gründen den jeweiligen Marketingabteilungen der Banken eingegliedert, wird jetzt durch die Veröffentlichung von Auszügen aus den Arbeitsverträgen im Wall Street Journal bestätigt. Es entsteht allgemein der Eindruck, als wäre die gesamte Investmentbranche seit einigen Jahren mehr oder weniger korrupt und der Aktionär das Opfer dieses Systems. Man braucht nur an den Fall Enron zu denken und an die korrupten Wirtschaftsprüfer. Ich wiederhole, dies ist ein Gemisch, welches das ganze kapitalistische System in Frage stellt ; denn letzten Endes wird sich jeder Anleger fragen, wem oder welcher Zahl er überhaupt noch vertrauen kann.
Nach all den Superlativen (grösste globale Kapitalvernichtung aller Zeiten, grösste Firmenpleite in den USA mit Enron, grösster Quartalsverlust einer Gesellschaft in USA mit 54,2 Mrd Dollar bei AOL) ist jetzt die grösste Kapitalvernichtung bei einem einzelnen Unternehmen entstanden: Vor 3 Jahren war die Marktkapitalisierung von Worldcom 180 Mrd. Dollar und ist jetzt unter 7 Mrd. gefallen, das heisst Kapitalvernichtung von 173 Mrd. Dollar. Auch nach diesem Kurssturz kann ich noch keineswegs raten diese Aktie zu kaufen, man brauche nur an Enron zu denken und zu sehen, dass die Anleihen der Worldcom bei 43% des Nominalwertes stehen. Auch die vor einem Jahr erfolgte Emission von rund 12 Mrd. Dollar hat bisher den Anleiheinhabern über 6 Mrd. Dollar Verlust gebracht. Ich rate allen Anlegern auch zu äusserter Vorsicht bei den Emissionen der hochverschuldeten europäischen Telefongesellschaften, obwohl die staatlichen Grossaktionäre im Falle einer Liquiditätskrise rettend eingreifen können, wie im Falle der niederländischen KPN.
Extreme Vorsicht ist auch bei der Aktie Deutsche Telekom geboten. Sie hat einen Kurssturz von rund 90% gegenüber ihrem Höchstkurs Anfang 2000 hinter sich und ist unter den Emissionspreis für Frühzeichner (14,32 Euro) vom November 1996 gefallen. Ein kühl rechnender Analyst muss aber zu dem Schluss kommen, die Aktie ist mit Euro 14 nach wie vor überbewertet. Rechnet man den sogenannten « fairen » Wert nach dem unter Analysten allgemein anerkannten DCF-Modell, kommt man auf 6,30 bis 7 Euro. Sie wissen, DCF steht für Discounted-Cash-Flow-Methode. Also warten Sie noch, bevor Sie bei dieser Aktie einsteigen, auch wenn Sie meinen Ratschlägen gefolgt sind und inzwischen eine grosse Cash-Position angesammelt haben und von Ungeduld geplagt werden.
Aber keine Angst, die Optimisten sind weiterhin unter uns. Super-Optimist Heiko Thieme, der nach wie vor zum Kaufen bläst, erwähnt in seiner letzten Kolumne eine Umfrage des Finanzmagazins Barron’s : « Von 178 in Amerika befragten Fondsmanagern sehen fast 50% den Dow Jones am Ende des Jahres bei 11.000 », das ist doch was ! Übrigens das Manager-Magazin hat in seiner jüngsten Ausgabe Heiko Thieme in die sogenannte « Hall of Shame » (Halle der Schande) aufgenommen, in der die grössten Geldvernichter der Fondsindustrie ihren Ehrenplatz gefunden haben (Kurt Ochner, Bernie Cornfeld, Bernd Förtsch etc.). « In Branchenkreisen gilt der ehemalige Deutsch-Banker als der schlechteste Aktionfondsmanager der USA. « Psycho-Heiko » wie ihn die Kollegen an der Wall Street nennen, liebt hochriskante Wetten auf obskure Biotech- und Technologie-Papiere. », so Originalton Manager-Magazin.
Sie erinnern sich, noch im Jahre 1999 tönte er in allen Medien : « Roland Leuschel hat recht mit seiner Crash-Vorhersage, aber leider wird er ihn persönlich nicht erleben, da der nächste Börsencrash im Jahre 2045 stattfinden wird. » Der Crash hat stattgefunden in Form eines Salami-Crashs (und Roland Leuschel lebt noch), ist aber noch nicht zu Ende, erst werden, wie bereits mehrfach betont, die Tiefstkurse vom Herbst letzten Jahres getestet, und erst dann wird es möglich sein, eine konkrete Prognose zu stellen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass auf Grund ernstzunehmender Berechnungen der Freiverkehrsmarkt Nasdasq noch auf 1.100 Punkte fallen kann.
Mein Rat bleibt schon seit einigen Monaten unverändert : Höchstens 30% Aktien (Value-Aktien vom Typ Phillip Morris, Nestle, Unilever, Procter & Gamble etc.). Aber Sie können jetzt schon limitierte Kauforders für Blue Chips wie IBM abgeben. Die Aktie wurde mehrmals seit dem Jahr 2000 bei 80 Dollar getestet, jetzt fiel sie darunter,und ich würde sagen, zwischen 60 und 75 Dollar sollte man seine Käufe staffeln. Ausserdem nur Triple A-Anleihen (Kurzläufer) und viel Cash besonders in Euro, da ich einen Kollaps des US-Dollar, wie bereits erwähnt, nicht ausschliessen kann. Vergessen Sie bitte nicht, dass viele Anleger inzwischen die sogenannten Geldmarktfonds entdeckt haben. Allein in Deutschland gibt es 86 dieser Fonds mit einem Fondsvermögen von 54 Mrd Euro. Auch mit Geldmarktfonds kann man Rendite erwirtschaften, Beispiel der grösste Fonds der DWS-Geldmarkt Plus hat einen Wertzuwachs von 4% seit einem Jahr.
Roland Leuschel
08.05.2002
Die Zweiteilung der Märkte ist das Problem dieses Jahres
http://nachrichten.boerse.de/images/experten/bernecker_gr.jpg
von Hans A. Bernecker
\"Die Zweiteilung der Märkte ist das Problem dieses Jahres. Der endgültige Zusammenbruch der Technologiemärkte (aller Art) geht noch weiter, als ich es befürchtet hatte. Der konjunkturorientierte Sektor der Qualitätstitel bewegt sich dagegen in Tempo und Umfang akkurat im Vorfeld der Konjunkturerholung. Das bedeutet: Die zusammengebrochenen Technologiekurse können sich erholen, aber nur technisch, nicht fundamental (Beispiel CISCO (CSCO.NAS)). Diese Erkenntnis dämmert jetzt so manchem Analysten, der von den Stories dieser Unternehmen lebte. Die alten Topkurse werden nie wieder erreicht. Nur die Erholung bringt Hoffnung. Auf der anderen Seite stehen die - derzeit wenig beachteten - Qualitätstitel. Diese Qualitätsaktien steigen weiter, und zwar kontinuierlich. Fast ohne Ausnahme und mit bestem Hintergrund. Diese Zweiteilung bleibt also vorerst charakteristisch. Erst 2003/2004 könnte sich dies ändern. Ferner:
Der Dollar korrigiert auf dem richtigen Weg. Die Hälfte hat er bereits absolviert. Von 84 bis 92 Cents sind es plus 9,5 %, bis 95 Cents werden es 13 % sein und bei 1:1 kommen 19 % heraus. Das wäre wiederum rd. die Hälfte seines Gewinnes gegen Euro seit dessen Einführung. Soeben legt eine WTO-Analyse die weiteren Hintergründe offen:
Eine Dollarabwertung verbessert die Wettbewerbsposition der Amerikaner und kurbelt deren Konjunktur an. Auch das wurde schon mehrfach praktiziert. Die Tabelle zeigt Ihnen, wo der Hebel angesetzt wird: Im Austausch der Güter sind die USA schlecht gestellt. Deren Marktöffnung gegenüber Asien ist die Achillesferse. Denn gut 80 % des amerikanischen Handelsbilanzdefizites gehen auf China, Japan und die restlichen \"Tigerländer\" zurück. Die Bilanz gegenüber Europa schwankt um null in der Bandbreite von 15 Mrd $ nach oben und unten. Sie ist unerheblich. Aber:
Bei Dienstleistungen sind die Amerikaner am stärksten. Deutschland und Japan besonders schwach (s. oben). 80 % entfallen darauf auf neue Technologien (Software, Telekommunikation, Internet). Eine Dollarabwertung im genannten Umfang wirkt hier wie ein Hebel für die US-Konjunktur nach dem schärfsten Einbruch der letzten 15 Jahre. Gleichzeitig bremst ein derart verteuerter Dollar auch die Güterimporte aus Asien. Die meist qualitativ höherwertigen Importe aus Europa sind davon weniger tangiert.
Was allerdings wenige wissen: 30 % der amerikanischen Industriekapazitäten liegen in anderen Ländern. Vergleich: Deutschland 7 %, Japan 4 %. Deren Wertschöpfungen sind nur schwer zu greifen. Die tatsächliche amerikanische Stellung ist also besser als auf den ersten Blick ersichtlich.
Das Fazit für Sie: Wie sich Dollarabwertung zum einen in den Aktienkursen und Gewinn-Effekt zum anderen ebenfalls in den Aktienkursen rechnet, ist das Thema an der Wall Street für die nächsten Wochen. Im schwachen Dollar steckt also kürzerfristig ein Devisenrisiko, längerfristig der größere Gewinnhebel. An der Gewichtung der Investments in Ihrem Portfolio ändert sich deshalb nicht sehr viel. Allerdings: Die Zweiteilung des Marktes geht weiter. Was zu teuer ist, muß runter, was preiswert ist, steigt weiter.\"
Hans A. Bernecker
14.05.2002
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Der Ami wird vom fallenden Dollar nochmal profitieren & die Exportwirtschaft kräftig ankurbeln, siehe Japan vor einiger Zeit. Mag sein das deshalb Bush momentan so pro-europa und -russland ist.
Dieser Boom sollte aber erst in 4 -6 Jahren vonstatten gehen.
germanasti
24.05.2002, 07:03
Stern (Fed) sieht Anzeichen für Investitionsanstieg
Minneapolis, 23. Mai (Reuters) - Der Präsident der Notenbank (Fed) von Minneapolis, Gary Stern, sieht den jüngsten Anstieg der US-Auftragseingänge für langlebige Güter als Signal für ein künftiges Wachstum der Investitionen. Eine Verbesserung der Wirtschaft auf breiter Front werde jedoch noch einige Monate auf sich warten lassen, sagte Stern in einem Reuters-Interview am Donnerstag. Stern ist stimmberechtigtes Mitglied des für die Geldpolitik zuständigen Offenmarktausschusses der Fed (FOMC). Den zuvor vom US-Handelsministerium bekannt gegebenen unerwartet hohen Anstieg des Auftragswerts für langlebige Gebrauchsgüter um 1,1 Prozent im April bezeichnete Stern als "ziemlich positiv". Auf die Frage, welchen Gefahren eine solide wirtschaftliche Erholung in den USA ausgesetzt sei, antwortete er: "Ein Risiko wäre der Versuch der Politiker, das Ganze zu übersteuern."
Das nächste FOMC-Treffen findet Ende Juni statt. Einige Volkswirte rechnen mit einer Erhöhung des Zinssatzes, andere erwarten diesen Schritt nicht vor August.
lbo/mer
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Bald ist Weihnachten. :hihi
germanasti
24.05.2002, 07:05
Datum: 23.05. 22:44 Sun Micro & McData bekräftigen Prognosen
Sun Microsystems hat während des Quartalsupdates die stehenden Prognosen für das vierte Quartal bekräftigt. Allerdings sei das Unternehmen laut dem Finanzvorstand Mike Lehman "leicht hinter" dem Auftragsvolumen des vergangenen Quartals zurück. Die Aktien von Sun Micro, die 0.95 Prozent im Plus bei 7.41 Dollar schlossen, notieren nachbörslich bei 7.06 Dollar.
McData verkündet nachbörslich, dass der Finanzvorstand Janet Cooper das Unternehmen verlassen wird und am 1. Juni von Ernest Sampias ersetzt werde. Das Netzwerk und Storage Unternehmen hat die Planzahlen für das zweite Quartal bekräftigt und erwartet "ungefähr stagnierende" Ergebniszahlen im Vergleich zum ersten Quartal. Der Umsatz soll ungefähr bei 64.5 Millionen Dollar liegen, der Verlust je Aktie zwischen 6 und 8 cents.
© Godmode-Trader.de
:eek:
germanasti
24.05.2002, 07:07
Aus der FTD vom 23.5.2002
Japans Rezession neigt sich dem Ende zu
Von Birgit Marschall, Berlin
Japan beginnt sich von der Rezession zu erholen. Das signalisierte am Mittwoch einer der wichtigen Frühindiaktoren, der so genannte All-Industries-Index der Regierung. Die japanische Zentralbank gab im dritten Monat in Folge einen optimistischeren Konjunkturausblick.
Zugleich wächst in Tokio allerdings die Furcht vor einer zu starken Aufwertung des Yen gegenüber dem US-Dollar. Die Regierung teilte deshalb am Mittwoch offiziell mit, dass die Bank of Japan im Auftrag des Finanzministeriums am Devisenmarkt interveniert habe.
Japan war im April 2001 in die tiefste Rezession seit 50 Jahren gerutscht, seit einiger Zeit mehren sich jedoch positive Signale. Die neuen Daten geben der Aufschwunghoffnung weitere Nahrung. Sollten die Devisenmärkte allerdings zu stark auf den Yen setzen, würde dies den Exportsektor belasten. Bisher wird die Konjunkturerholung vor allem von den Ausfuhren getragen.
Der All-Industries-Index verbesserte sich im ersten Quartal erstmals seit einem Jahr gegenüber dem Vorquartal, er legte um 0,6 Prozent zu. Im März wurde im Vergleich zum Vormonat ein Plus von 1,2 Prozent gemessen.
Wachstumsschub zu Jahresanfang
Der Index gilt als ein Näherungswert für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP). So schätzen etwa die Ökonomen der Dresdner Bank das japanische Wachstum im ersten Quartal auf 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im dritten Vierteljahr 2001 war die Wirtschaft noch um 0,5 und im vierten um 1,2 Prozent zur Vorperiode geschrumpft. Nach gängigen Prognosen dürfte auch die jahresdurchschnittliche Wachstumsrate 2002 auch noch negativ ausfallen. Die Konsensschätzung europäischer Volkswirte geht von einer BIP-Schrumpfung um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. "Das Tempo der Verschlechterung ist geringer geworden", heißt es im neuen Monatsbericht der Notenbank. "Die Produktion beginnt anzuspringen, getrieben vom Export und Fortschritten beim Lagerabbau."
Ökonomen sehen allerdings noch kaum Anzeichen für eine nachhaltige Erholung. "Der Konsum war nicht schlecht im ersten Quartal, aber er scheint nicht rasch zu wachsen", sagte Kazuhiko Ogata, Ökonom bei HSBC Securities. "Der Erholung fehlt noch die Stärke." Auch der Chefstatistiker im Tokioter Meti-Ministerium, Kazuaki Hasegawa, räumte am Mittwoch ein: "Wir können uns noch nicht unbeschwert freuen."
Der Yen war in den vergangenen Tagen gegenüber dem Dollar auf ein Fünf-Monats-Hoch gestiegen, teilweise wurden weniger als 124 Yen je Dollar bezahlt. Am Mittwoch kam es jedoch kurzfristig zu einer starken Gegenbewegung, nachdem die japanische Notenbank mit Käufen von Dollar gegen Yen am Devisenmarkt intervenierte.
Nach Schätzungen von Marktteilnehmern erwarb die Notenbank zwischen 1 und 3 Mrd. $. Finanzminister Masajuro Shiokawa erklärte am Mittwoch, ein Anstieg zum Dollar von 5 Yen und mehr in nur einer Woche sei problematisch. Tokio habe aber nicht um flankierende Interventionen der USA gebeten.
Die japanische Regierung orientiere sich an Yen-Kursen, die den Kalkulationen großer Unternehmen zu Grunde liegen, vermutete Thomas Hofmann, Ökonom bei der Dresdner Bank. "Mit einem Yen-Kurs von 125 zum Dollar kann man in Japan sicher ganz gut leben", sagte der Experte.
Die Bank of Japan werde den Dollar stützen, bis sich der Wechselkurs auf diesem Niveau stabilisiert habe. Die Käufe seien aber risikoreich, da die Märkte die Interventionsbereitschaft testen würden, sagte Hofmann. Der dauerhafte Erfolg der Eingriffe sei deshalb fraglich.
Die Notenbank hatte zuletzt nach den Anschlägen vom 11. September interveniert. Damals war der Wechselkurs vorübergehend auf unter 117 Yen je Dollar gefallen. Mit einem halben Dutzend Interventionen gelang es der Notenbank, den Aufwertungstrend zu stoppen.
© 2002 Financial Times Deutschland
http://www.ftd.de/pw/in/1014399125464.html?nv=cd-divnews
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Zuerst rennt der Nikkei und dann Japans Wirtschaft.
Doch kann man mit diesen Dauershortereien irgendwann die Bullenluft rausnehmen & dann kommt nächste Rezession!
germanasti
24.05.2002, 07:09
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=XAU%3D&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1022213256&
Gold hat heute nacht Haue ohne Ende bekommen.
Damit das nächste Japan-Szenario eingetreten: Gold wird wieder verkloppt und Kapital für Nikkei-Investitionen zu haben. & auch dagegen hält die USA mit Leerverkäufen an. Wo soll das noch enden? :mad:
germanasti
24.05.2002, 07:40
Moin Cetinje :)
Zeitung - MLP erwartet für 2003 Konzerngewinn von 250 Mio Euro
Frankfurt, 23. Mai (Reuters) - Der Heidelberger Finanzdienstleister MLP erwartet einem Zeitungsbericht zufolge für das kommende Jahr eine Steigerung des Konzerngewinns auf 250 Millionen Euro. Zugleich solle die Zahl der Kunden 2003 auf 650.000 von erwarteten 550.000 in diesem Jahr zulegen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Äußerungen von MLP-Chef Bernhard Termühlen. Für das laufende Jahr hatte das Unternehmen zuletzt seine Gewinnschätzung von 195 (Vorjahr 150,7) Millionen Euro vor Steuern bekräftigt.
Termühlen wies dem Bericht zufolge erneut die Vorwürfe des Anlegermagazins "Börse Online" zurück, wonach MLP das Gewinnwachstum überzeichne und Schulden außerhalb seiner Bilanz aufbaue. "Wir peppen unsere Gewinne nicht auf", wird der Vorstandschef zitiert.
mer
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Ob es dem Kurs auf die Füsse hilft?
germanasti
24.05.2002, 07:41
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2F%2EN225&Titel=NIKKEI%20225%20INDEX&Zt=1022215262&
Der Nikkei hat es wieder ins plus geschafft, doch punktgenau bei 12.000 steht die Mauer.
germanasti
24.05.2002, 07:43
Nimmt Sun Micro Investoren ernst? [ 24.05.02, 00:54 ]
Von Robert A. El-Gayar
Hat der Serverspezialist die Prognosen bestätigt oder versteckt gewarnt? Aus dem achtminütigen Conference Call konnten Investoren jedenfalls keine Schlüsse ziehen. Es scheint ganz so, als würde noch-CFO Mike Lehman auf seinen letzten Arbeitstag Anfang Juli warten.
Sun setzt auf linuxbasierte Server
Zu Beginn der Konferenzschaltung wiederholte CFO Lehman die im April abgegebenen Prognosen.
Demnach rechnet Sun Microsystems für das laufende vierte Quartal mit einem geringen Umsatzwachstum im Vergleich zu den 3,11 Milliarden Dollar aus den vorangegangenen drei Monaten.
Auch die Bruttomarge soll besser als im Vorquartal ausfallen. Damals lag der Wert bei 42,1 Prozent. Unter dem Strich will der Serverspezialist sogar einen kleinen Gewinn einfahren.
Im selben Atemzug dämpft Lehman aber die Erwartungen. Nach den Worten des scheidenden Finanzchefs verloren die Auftragseingänge bis dato im Vergleich zum dritten Quartal an Fahrt. Sekunden später rutschte Sun Microsystems im nachbörslichen Handel um über sechs Prozent ins Minus.
Ob der Konzern damit das Schlimmste hinter sich hat, bleibt fraglich. Zumindest dürfte nach vier verlustreichen Quartalen erstmals wieder ein kleiner Gewinn in den Büchern stehen.
Zu schaffen macht Sun Microsystems vor allem die rückläufige Nachfrage im Kerngeschäft mit hochpreisigen Servern. Alleine im Jahr 2001 schrumpfte der Markt für Hochleistungsrechner um rund 15 Prozent auf 47 Milliarden Dollar. Laut Gartner-Studie hat der Konzern im selben Zeitraum rund neun Prozent Marktanteil verloren.
Außerdem rüstet Microsoft zum Kampf um die Vorreitertechnologie im Bereich webbasierte Anwendungen. Die von Bill Gates eingeläutete .Net-Offensive könnte schon bald die Technologieplattform von Sun Microsystems überholen. Immerhin pumpt die Softwareschmiede alleine in diesem Jahr rund fünf Milliarden Dollar in die Entwicklung und Vermarktung von .Net.
Hoffnungen setzt Sun Microsystems jetzt in die überarbeitete Version des Flagschiff-Betriebssystems Solaris. Im Juli soll zudem ein linuxbasierter Hochleistungsrechner im unteren Preissegment auf den Markt gebracht werden. Immerhin hat sich der Marktanteil für Linux-Server alleine in den USA im ersten Quartal auf 236 Millionen Dollar verdoppelt.
Ob Sun Microsystems im laufenden Quartal wie geplant die Gewinnschwelle knacken kann, bleibt fraglich. CEO Scott McNealy muss zunächst den Restrukturierungsprozess vorantreiben. Zwar mussten seit Oktober rund 5.000 Mitarbeiter ihre Papiere in der Personalabteilung abholen, von der 43.000 Mann starken Belegschaft könnten aber weitere 20 Prozent auf die Straße gesetzt werden.
Der optisch günstige Aktienkurs täuscht über die hohe Bewertung von Sun Microsystems hinweg. Mit einem KGV von über 40 bleibt das Papier hoch bewertet. Das Rückschlagspotenzial liegt bei 20 Prozent. Interessant wird die Aktie erst im Bereich von unter sechs Dollar.
Fazit: Die Aktie bleibt auf der Watchlist. Unter sechs Dollar je Anteilschein können erste Positionen aufgebaut werden.
http://www.boerse-online.de/sv/top/144055.html
:rolleyes:
Moin Germa
Lese deine Beiträge schon länger, top.
germanasti
24.05.2002, 08:11
Moin delpin :)
& gleich ist der Nikkei wieder auf Tagestief. :mad:
germanasti
24.05.2002, 08:12
12:41am 05/24/02 [MNOLF] MOODY'S DOWNGRADES MINOLTA RATING TO B2 FROM B1
Die Skandalnudel meldet sich mal wieder zu Wort!
Moodys wird ein bei weitem grösserer Betrugsfall als Enron werden & dabei fallen Köpfe und das nicht zu knapp!
germanasti
24.05.2002, 08:14
Moin Linng :)
The '100-year bear market' portfolio
Commentary: Think the unthinkable -- before it's too late
By Paul B. Farrell, CBS.MarketWatch.com
Last Update: 12:45 AM ET May 24, 2002
LOS ANGELES (CBS.MW) -- It's high time to start thinking about the unthinkable -- a one hundred-year bear market.
I first read about this scary scenario in Robert Prechter's "At the Crest of The Wave: A Forecast For The Great Bear Market."
Prechter, who also publishes the Elliott Wave Theorist newsletter, predicted in 1995 the Dow dropping to 400. It was 4000 at the time. The information technology revolution suddenly appeared. The bull took off. We laughed at Prechter's Great Bear Market predictions -- absurd, unthinkable.
Unthinkable? No more. Today you better start thinking: "Not if, but when."
Buffett and Cheney -- "inevitable"
You won't be alone. Warren Buffett, the second richest man in the world, is not only thinking the unthinkable, he's preparing for it. First, he warned us that 7 percent to 8 percent returns are the best we can expect in the foreseeable future.
Then a few weeks ago, at the annual Berkshire-Hathaway meeting, Buffett announced the unthinkable -- more terrorist attacks are inevitable on American soil. He's already positioning Berkshire Hathaway for them.
The No. two man in American government is also getting ready. Last weekend Vice President Dick Cheney echoed Buffett's sentiments on likely future attacks on NBC's "Meet The Press." FBI Director Robert Mueller and Secretary of Defense Donald Rumsfeld have also piped in on the matter.
So it's no longer if, but when, that a foreign terrorist will blow himself up in an American shopping mall or sporting event. Or worse, when will they sneak in a suitcase nuclear bomb, detonate it, and suddenly vaporize a major American city?
Predictions: optimistic, pessimistic or flat-line
Don't misunderstand me. I'm not telling you to accept 7 percent to 8 percent returns. In fact, Buffett may even be too optimistic.
Nor am I as bearish as Prechter, looking for a catastrophic drop in the Dow to ten percent of today's market. Prechter is too pessimistic. Though given the intense hatred driving today's global terrorist attacks toward America, Prechter's sociological theories of a Grand Wave Bear Market are beginning to make sense, and not merely as a tool for market timing technicians.
Nobody can really predict the future and the truth may lie somewhere between the two extremes, possibly on a flat-line, no-growth scenario -- with the markets sputtering along sideways at 10,000 or under for this 100-year bear market scenario.
Do you know how to structure your portfolio for the worst-case scenario? What's your best strategy?
The "100-year bear market" portfolio
There is no one guaranteed portfolio strategy, only the lesser of several evils. Indeed, my main goal here is just to get you looking past all the hype about the economy returning to "normal" -- that's pure nonsense in this schizophrenic age of global terrorism. Don't be lulled into a fantasy world of denial.
So, here are a few hints on the kind of portfolio strategies that might -- and might not -- work for passive investors in a sustained bear market:
Gold funds? Already up roughly 70 percent this year. Could go up higher given global and domestic instability. But with $7 trillion invested in all funds, and a just a mere $3 billion in all gold funds, the sector has never been of much interest to passive investors. No matter how dire the consequences, it's unlikely to motivate investors to sell existing funds to buy gold funds.
Real Estate? Latest signs point to a bubble here, with prices peaking. Probably too late to get value before a crash. Go to cash and buy after the collapse.
Day-trading? A disabling series of attacks would push America deep into a downward spiraling market. Great for shorts. But most passive investors have neither the skill nor psychological make-up to become a successful market-timing day-trader in a bear market.
Stock funds? If Buffett's right, single-digit returns are tops. But which stocks? Twenty-six of America's 100 largest blue-chips lost two thirds of their market value in the past couple years. Expect more in a crash. We'll be lucky to flat-line in a crash. So diversify, with a heavy allocation in bond funds. Consider hybrids.
Bond funds? One of the best options. Downside protection plus small returns with a portfolio 100 percent in bonds, preferably short-term, AAA corporates and Treasuries.
Cash? Probably the best strategy in a supernova collapse. The bottom falls out of the stock market and you're sitting there with cold-hard cash still worth dollar-for-dollar invested. It worked back in the Depression. It worked during the 1970s oil crisis. It worked in the recession years following the 1987 Crash. Cash is king in a collapsing market.
Think the unthinkable - before it's too late
Do you have a portfolio strategy for a 100-year bear market? Tomorrow may be too late. Ultimately, what it'll look like depends on whether you're an optimist, pessimist, or contrarian.
A contrarian would assume all this bearish sentiment is a bullish signal. An optimist would probably stay on track with the same asset allocations. A pessimist might trust Buffett's and Cheney's "not if, but when" warnings and prepare for a 100-year bear market. Tell us, what do believe? And what's your portfolio strategy, short-term and long-term?
http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7B6204B31D%2D88DF%2D4BEA%2DAC66%2DEC2C9E79D82D%7D&siteid=mktw
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Da soll nochmal jemand sagen ich wäre ein Superbär. :hihi
chickenrun
24.05.2002, 08:16
Wie immer nach der Mittagspause...
Guten morgen Germa and All ! :)
Der Nikkei geht einem langsam auf den Keks...einmal hoch gelaufen und 'zack' kommt der Deckel von oben... :mad:
Schon mal ein schoenes (hier langes) Wochenende !!
Cheers
CR
Guten Morgen!
Aus der FTD vom 24.5.2002 www.ftd.de/sap
SAP setzt neuen Vertriebschef auf US-Geschäft an
Von Martin Virtel, Hamburg
Der deutsche Softwarekonzern SAP muss seine Geschäfte auf dem US-Markt neu ordnen. Léo Apotheker, neuer Weltvertriebschef von SAP, übernimmt vorübergehend die Leitung der amerikanischen Filiale vom bisherigen Chef Wolfgang Kemna.
In den USA hatte der weltweit führende Lieferant von Unternehmenssoftware zwischen Januar und März einen Umsatzeinbruch von 38 Prozent im Kerngeschäft verbucht. SAP setzt der flauen Branchenkonjunktur auf dem US-Markt eine aggressive Strategie entgegen. Bereits im März hatte der deutsche Softwarehersteller seine beiden in den vergangenen Jahren gegründeten US-Töchter SAP Portals und SAP Markets in den Konzern eingegliedert, unter anderem, um Kosten zu sparen.
Auch Konkurrenten wie Oracle oder Siebel hatten im ersten Quartal mit starken Umsatzeinbußen in den USA zu kämpfen. Eine Besserung ist für dieses Jahr nicht mehr in Sicht.
Erst am Mittwoch hatte die Investmentbank Goldman Sachs ihre Umsatzerwartungen für eine Reihe von Softwareunternehmen herabgesetzt. Die Gewinnprognose für SAP kürzte Goldman Sachs um acht Prozent. Eine Befragung von Einkäufern und Branchenfachleuten zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Gartner hatte ergeben, dass US-Unternehmen weiterhin nur vorsichtig in Software und Computertechnologie investieren. 78 Prozent der Befragten hatten angegeben, ihre Investitionen in Informationstechnologie auch bei einer eventuell wieder anziehenden Konjunktur zum Jahresende nicht erhöhen zu wollen.
Versteckte Gewinnwarnung
Die Aktie von SAP war daraufhin am Mittwoch um bis zu 3,9 Prozent abgesackt. Am Donnerstag erholte sich das Papier leicht und schloss mit einem Plus von 2,54 Prozent bei 119,90 Euro. Auch vor diesem düsteren Hintergrund sieht Norbert Loeken von der Investmentbank WestLB Panmure den Wechsel an der Spitze von SAP Americas als eine versteckte Gewinnwarnung. "Ich glaube nicht, dass SAP das angepeilte Umsatzwachstum von 15 Prozent in diesem Jahr schafft", sagte Loeken.
Etwas mehr als ein Drittel des Umsatzes von SAP stammt aus Nordamerika, dem größten Markt für Informationstechnologie; am Kerngeschäft mit Software hält diese Region einen Anteil von 25,3 Prozent. Nach dem schlechten Ergebnis zwischen Januar und März kommt das US-Geschäft nach Aussage von SAP auch im aktuellen Quartal nur zäh vom Fleck.
Der größte Informationstechnologiemarkt der Welt macht dem Softwarekonzern seit Jahren diverse Probleme. Einige davon - die hohe Personalfluktuation, eine geringe Bekanntheit der Marke und das technologisch rückständige Produktportfolio - hat Wolfgang Kemna seit seinem Antritt als Chef von SAP Americas im Jahr 2000 in den Griff bekommen, dem Umsatz mit Software hat dies allerdings nicht geholfen. Gleichzeitig mit der Neuorganisation in den Vereinigten Staaten vollzieht SAP eine größere Umstrukturierung des Vertriebs, die das Unternehmen bei der Vermarktung seiner Produkte schlagkräftiger machen soll.
Weltweiter Vertriebschef
Dazu hat SAP die Stelle eines weltweiten Vertriebschefs neu geschaffen und mit Léo Apotheker besetzt, der bislang für die Region Europa, Naher Osten und Afrika zuständig war. Neuer Chef für diese Region wird der bisherige Asien-Chef Les Hayman.
Ziel der Umorganisation ist vor allem die bessere Betreuung der global agierenden Unternehmen unter den SAP-Kunden, zu denen etwa Siemens oder DaimlerChrysler gehören. "Ich freue mich darauf, allen Kunden optimierte Lösungen und ein einheitliches Service-Angebot zu garantieren", teilte der neue Vertriebschef Apotheker am Donnerstag mit.
Erst im vergangenen Jahr hatte SAP eine globale Dienstleistungsorganisation für diese Kunden geschaffen. "Wir wissen zum Beispiel von Unilever, dass die Betreuung nun viel besser funktioniert als noch vor zwei Jahren. Damals gab es bei SAP so etwas wie einen globalen Ansprechpartner für IT-Strategie nicht", sagte ein Brancheninsider.
Seit März dieses Jahres leitet Apotheker bei dem Softwarekonzern auch den Vertrieb von Software für kleine und mittlere Unternehmen, denen ein speziell zugeschnittenes SAP-Angebot dabei helfen soll, ihre Geschäftsprozesse mittels Computertechnik mit denen von Großkonzernen zu verzahnen.
© 2002 Financial Times Deutschland
chickenrun
24.05.2002, 08:22
@gert
Dazu hat SAP die Stelle eines weltweiten Vertriebschefs neu geschaffen und mit Léo Apotheker besetzt
Klasse "Mein Name ist Programm" - Der duerfte ja wohl das "Rezept" gegen Rezession mitbringen... :hihi :hihi
germanasti
24.05.2002, 08:30
Moin Chicken + Gert :)
Der Nikkei geht mir so langsam nicht mehr nur auf den Keks, sondern bringt mich senkrecht auf die Palme. :gomad :gomad :gomad
Ich bin gespannt bis wann der erste Börsenanalyst bemerkt das massive Verkäufe direkt unter der 12.000 P. Marke stattfinden. Die Wahrheit, nämlich Shortdeckel, bemerkt von denen eh keiner.
chickenrun
24.05.2002, 08:38
@germa
Merken wird das jeder - nur wenn es (wenn jetzt auch im eingeschraenkten Masse, nach dem Bugschuss) legal ist und u.U. bei Verbot noch groesseren Schaden anrichtet ??? Kohle, Kohle und nur Kohle zaehlt...
Es faellt wahrscheinlich sogar noch eher auf, da alle auf den Aufschwung und steigende Kurse hoffen und den Markt naeher betrachten !
moin germa wie immer -schön Deine Morgen-Zeitung zulesen............
germanasti
24.05.2002, 08:46
Börse Tokio im Vorfeld von Banken-Ergebnissen etwas schwächer
Tokio, 24. Mai (Reuters) - Die Börse in Tokio hat am Freitag im Vorfeld der Jahresergebnisse der großen japanischen Banken kaum verändert tendiert. Neben Bankenaktien legten Automobilhersteller nach den Verlusten der Vortage zu, während die Papiere von Rundfunksendern an Wert einbüßten.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag mit einem Minus von 0,33 Prozent bei 11.941 Zählern, nachdem der Index zuvor erneut zeitweise über die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten geklettert war. Der breiter gefasste Topix-Index notierte bis 6.55 Uhr (MESZ) mit 0,16 Prozent im Minus bei rund 1135 Punkten. Der Yen lag in Fernost zum Dollar etwas über dem New Yorker Schlusskurs vom Vortag bei gut 125 Yen.
Nachdem die Aktien der Banken schwach in den Tag gestartet waren, drehten sie in der Mehrzahl bis gegen 6.55 Uhr MESZ ins Plus. Die vier größten Banken Japans - Mizuho Holdings, Sumitomo Mitsui, Mitsubishi Tokyo und UFJ - werden am Freitag ihre Ergebnisse für das abgelaufene Jahr veröffentlichen. Analysten rechnen bei den Banken mit kräftigen Verlusten und werden besonders darauf achten, wie viele faule Kredite die Institute noch in ihren Büchern stehen haben.
Gewinne verzeichneten die Aktien der großen japanischen Autohersteller. Toyota legten mehr als drei Prozent zu, Nissan gewannen gut ein Prozent. Verluste gab es dagegen bei den großen japanischen Rundfunksendern. Fuji Television gaben mehr als vier Prozent ab, Nippon Television mehr als fünf Prozent.
sme/mik
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Klar, nun sind die Banken dran schuld. Köööööstlich! :hihi
Chicken:
Es wird irgendwann die Frage aufkommen, warum nicht früher vor einem Missverhältnis bei den Firmen gewarnt wurde & dann ist Moodys dran und das viel viel schlimmer wie Andersen.
germanasti
24.05.2002, 08:48
Moin Porsche :)
boardleser
24.05.2002, 08:49
DOW & Nasdaq Aufwärtstrends
Schau mer mal
http://www.signalwatch.com/signalwatch/Premium/Archives/May02/0524/dow-60.gif
http://www.saavycharts.com/nasdaily52302.gif
moin zusammen:):)
moin germanasti :)
kann es sein daß wir heute den 24.05.2002 und nicht den 25 haben???!!!;)
chickenrun
24.05.2002, 09:00
Also Germa, so nich
und das viel viel schlimmer wie Andersen
entweder "...als Andersen" oder wenigstens "...als wie Andersen" ;)
Geb Dir aber recht, wir werden noch viel Faules zu schnuppern bekommen - und schlimmer als wie bei Familie Andersen bestimmt !
Moechte gar nicht wissen, was bei den anderen Jungs von E&Y oder PWC im Moment so an Akten in den Schredder wandert ! :D
http://www.pearl.de/images/large/pe-2027_2.jpg
Und dabei sieht das doch so harmlos aus ! :hihi
tag all
ML meint zum goldpreis folgendes,datum 23.5.02: :hihi
Merrill Lynch etwa sieht den Preis für das Edelmetall 2002 bei durchschnittlich 293 Dollar je Unze, der 2003 auf 305 Dollar je Unze steigen soll. Langfristig erwarten sie einen Goldpreis von 325 Dollar/Unze.
germanasti
24.05.2002, 09:08
Nikkei schliesst mit -3 p. auf 11.976 p.
Ist eh noch positiv das es zum Wochenende hin nicht mehr Gewinnmitnahmen gegeben hat, nachdem das Nikkeilein intraday zweimal an der 12.000er Marke gescheitert ist.
Momentan werden knapp täglich knapp über eine Mrd. Titel gehandelt. Geht man dabei von einem Durchschnittswert von 20 Euro pro Aktie aus (pi mal Daumen gerechnet), kommt man zu einem Handelsvolumen von 20 Mrd. Euro. So & da unbestritten ist, dass der Ausbruch einzig wegen hoher Shorttransaktionen der Amerikaner verhindert ist, muss tagtäglich ein riesiges Volumen an Aktien leerverkauft werden.
3 Fragen:
-wer stellt diese vielen Aktien zum Leerverkauf zur Verfügung (20% des Nikkei leerverkauft!).
-wo kommt dieses ganze Geld dafür her? Es sind Milliarden!
-& wann um Himmels willen soll dieser ganze Shortdreck eingedeckt werden?
Wer weiss Antwort?
boardleser
24.05.2002, 09:09
*
*
*
Kann mir jemand sagen, wann
die nächste Neugewichtung im DAX ansteht ?
(Telekom)
*
*
*
germanasti
24.05.2002, 09:12
Moin ihr Schlafmützen :)
03 + Blieni:
Warum habe ich 25. in die Überschrift geschrieben? :confused:
Dat ist falsch! :hihi
Boardleser:
Ich meine um den 20.06. rum. Dann erfolgt Komplettumstellung nach Streubesitz
germanasti
24.05.2002, 09:13
Guten Morgen von Reuters am Freitag, den 24. Mai 2002
TOP AKTUELL:
Der US-Computerhersteller Sun Microsystems rechnet ungeachtet der weiterhin schwachen Technologieinvestitionen weiterhin mit einer Rückkehr in die Gewinnzone im laufenden Geschäftsquartal. Zwar liefen die Auftragseingänge im vierten Geschäftsquartal (per Ende Juni) nicht so reibungslos wie im Vorquartal, sagte Sun-Finanzchef Michael Lehman am Donnerstag vor Investoren. Das Unternehmen könne aber an seiner April-Prognose festhalten. Sun-Aktien fielen im nachbörslichen Handel auf der elektronischen Handelsplattform Instinet auf 7,09 Dollar nach 7,41 Dollar zum Sitzungsende an der Nasdaq.
Zusatzinfo unter: Doppelklick [SUNW.O-GER]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die Dresdner Bank lädt um 10.00 Uhr zur
Hauptversammlung ein.
* Die Agiv AG und die Hannover Rück veröffentlichen
ihre Zahlen zum ersten Quartal.
* Die ACG AG beginnt um 10.00 Uhr ihre
Hauptversammlung.
Zusatzinfo unter: Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom steht nach den Worten seines Vorsitzenden Hans-Dietrich Winkhaus geschlossen hinter Konzernchef Ron Sommer. Winkhaus sagte in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview der "Süddeutsche Zeitung": "Er (Sommer) ist aus unserer aller Sicht nach wie vor der richtige Mann an der Spitze des Konzerns."
* Der Vorstandschef des drittgrößten deutschen Energieversorgers EnBW, Gerhard Goll, will spätestens in einem Jahr seinen Posten räumen und in den Ruhestand gehen. Eine Sprecherin von Energie Baden-Württemberg bestätigte am Donnerstag in Karlsruhe Äußerungen von Goll in der "Stuttgarter Zeitung".
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Dollar hat sich am Freitag im Handel in Fernost zu Yen und Euro stabilisiert. Nachdem die japanische Notenbank (BOJ) an den vergangenen zwei Tagen zu Gunsten des Dollar interveniert habe, gebe es nun kaum Kursbewegungen, sagten Analysten. Gegen 07.00 Uhr (MESZ) notierte der Euro mit Kursen um 0,9195 Dollar. Der Dollar lag zur japanischen Währung praktisch unverändert bei knapp über 125 Yen. Der Euro notierte mit Kursen um 115 Yen geringfügig unter dem Niveau vom späten New Yorker Handel.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Die Börse in Tokio hat am Freitag im Vorfeld der Jahresergebnisse der großen japanischen Banken kaum verändert tendiert. Neben Bankenaktien legten Automobilhersteller nach den Verlusten der Vortage zu, während die Papiere von Rundfunksendern an Wert einbüßten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag mit einem Minus von 0,33 Prozent bei 11.941 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index notierte mit 0,16 Prozent im Minus bei rund 1135 Punkten.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Unerwartet positive Konjunkturdaten haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag im späten Geschäft ins Plus gezogen und zu festeren Schlusskursen geführt. Nachdem zuvor die anhaltende Angst vor möglichen weiteren Anschlägen in den USA und die wachsenden Spannungen an den internationalen Krisenherden die Wall Street belastet hätten, habe der Optimismus am Markt am Ende die Oberhand gewonnen, sagten Händler. Der Blue-Chip-Index Dow Jones stieg zum Handelsschluss um 0,57 Prozent auf 10.216,08 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-Index verzeichnete ein Plus von 1,44 Prozent auf 1697,63 Zähler. Der breiter gefasste Standard Poor's Index ging 1,02 Prozent höher bei 1097,08 Zählern aus der Sitzung.
An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 9/32 auf 97-28/32. Sie rentierten mit 5,16 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 14/32 auf 95-24/32 bei einer Rendite von 5,68 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0845 FR BIP 1. Schätzung Q1 0,4 vH -0,3
0845 FR ----- J/J Q1 0,5 vH 0,5
0850 FR Verbraucherpreise endg. APR 0,4 vH 0,4
0850 FR ----- J/J APR 2,0 vH 2,0
1030 GB BIP rev. Q1 0,2 vH 0,1
1030 GB ----- J/J Q1 1,1 vH 1,0
1430 US BIP vorl. Q1 6,0 vH 5,8
1430 US Deflator implizit Q1 0,8 vH 0,8
1430 US Schlussverkäufe Q1 2,8 vH 2,6
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
etwas für o3
vgz,kommen von 24$
seit montag +300% :eek: :eek:
@4604
VGZ
habe ich nicht!! :cry :cry
hoffe meine aurora macht bald das selbe!!:D:D
kgv von 3,5 und keine hedge.
@4604
vgz
werde mir wohl ab heute jeden tag 10 % vgz reinlegen.
kaufpanik :lugh:
o3
wie lautet das kürzel von aurora ? :rolleyes:
goldminen die den anstieg nicht mitgemacht haben,werden wohl eine nach der anderen kommen,immer vorausgesetzt gold macht so weiter.
germanasti
24.05.2002, 09:39
SHARPER-BLITZ zu Samsung
Für den Inhalt ist allein die Meteor GmbH Co KG / www.sharper.de verantwortlich
Samsung bleibt von Störfeuer ungerührt
-Von Andreas Braun-
Frankfurt, 24.05.2002 (sharper.de) - Toshiba dürfte es nicht gelingen, Samsung von der Erfolgsspur zu drängen. Wegen einer angeblichen Verletzung von US-Patenten bei Speicherchips ermittelt jetzt die US-Handelskommission. Eine einvernehmliche Beilegung des Streits, den Toshiba im April angestoßen hat, scheint wahrscheinlich. Schon deshalb, weil Samsung und Toshiba erst Anfang Mai eine Kooperation bei der Entwicklung neuer Speicherchips eingegangen sind. Toshiba dürfte die Zusammenarbeit mit dem übermächtigen Konkurrenten aus Korea nötiger haben als dieser. Die Samsung-Aktie steht eher noch unter dem positiven Eindruck steigender Marktanteile im Handymarkt.
© 24.05.2002 sharper.de - Die Börsensite von Reuters und Handelsblatt
@4604
889151
und tschüss :)
germanisti
24.05.2002, 09:43
Die Siemens AG setzt zukünftig SAP- und Commerce One-Lösungen ein, um seine fertigungsspezifischen Supply Chain Prozesse mit wichtigen Zulieferern zu rationalisieren. Siemens kombiniert die Commerce One Collaborative Platform mit SAPs Supply Chain Management Lösung mySAP SCM, um in der Kooperation mit Handelspartnern die Beschaffungszyklen zu verkürzen und die Bestellvorgänge zu optimieren. Dies wird aktuell mitgeteilt.
Nach den positiven Ergebnissen , die Siemens mit Commerce One Lösungen auf seinem internen Beschaffungsmarktplatz click2procure erzielte, hat die Siemens Procurement und Logistik Services LLC nun ihre Beschaffungs- und Supply Chain Services auf andere Siemens Divisionen und Drittpartner in den USA, Kanada und Deutschland ausgeweitet.
@germanasti
deshalb gestern plus 36 % bei c1 :D
hiermit wurden meine letzten aktienmiese gerade ausgeglichen!!;)
@4604
die aurora hat schloss in seinem musterdepot.
das war mein kaufgrund.
bisher hat s nix gebracht. :D:D
boardleser
24.05.2002, 09:48
NIKKEI
http://www.dbs-trade.de/charts/nikkei225.jpg
survival
24.05.2002, 09:49
moin mädels :D
es ist immer wieder eine lust, am morgen nach tokio zu schauen :eek: :gomad
die entscheidungsschlacht ist damit auf nächste woche verschoben. tippe mal auf montag(amifeiertag) oder mittwoch(da bestimmt der affe über die zeit...)
bleibt schön gelassen
survival :)
o3
aurora sieht aber stark nach verdoppler oder verdreifacher aus
wenn gold weiter rennt.
:D
007-0815
24.05.2002, 09:58
Moin Moin.
Future war heute Nacht noch bei 1299. :ek
Heute bissle long? :rolleyes:
germanasti
24.05.2002, 10:02
blieni:
Europa mit Europa und dann kaufen die Japsen alles auf. :)
Wer weiss besser mit den Wörtern Baisse und Überbewertung umzugehen, als das Nipponland? Warum deshalb jetzt teure Firmen kaufen, wenn sie in 2 Jahren 60-70% billiger sind? :D
germanasti
24.05.2002, 10:07
Nachrichten: Oti plant zusätzliches Listing an der NASDAQ
Wie die OTI On Track Innovations AG heute ad hoc meldet, solle auf der Hauptversammlung im Juni die Abstimmung über die Entscheidung des Boards, ein zusätzliches Listing der Gesellschaft an der NASDAQ in den USA anzustreben, getätigt werden. Das Board of Directors der Gesellschaft habe der Absicht des Managements zugestimmt, die Aktien des Unternehmens neben dem Neuen Markt in Frankfurt auch an der NASDAQ notieren zu lassen.
OTI plane, zehn Stammaktien zum Nennwert von je 0,01 NIS zu einer Stammaktie zum Nennwert von je 0,1 NIS zusammenzufassen. Nach Abschluss dieser Konsolidierung wird die Gesellschaft an ihre Aktionäre Bonus-Aktien zum Nennwert von jeweils 0,1 NIS herausgeben. Als Teil des Registrierungsprozesses an der NASDAQ beabsichtige die Gesellschaft die Zulassung von zusätzlichen 500.000 Aktien zum Nennwert von je 0,1 NIS, war der Meldung weiter zu entnehmen.
http://212.63.80.132/public/contents/Article.cfm?POSFN=Nachrichten&CNTID=30249
-------------
Auf OTI hat die Nasdaq bestimmt schon gewartet! :hihi
Unglaublich mit welchen Methoden die Nemax-Firmen noch immer versuchen Leute abzuzocken!
aktienfloh
24.05.2002, 10:09
moin germa und der rest der welt
gestern waren wohl serverprobleme
ich glaube die japsen warten auf 1) montag=feiertag wenig amishorties da
2) die wm
3) dich bis du voll investiert bist
4) mich bis ich investiert bin
5) revidiertes bip heut mittag
oder vielleicht steigen sie sogar nie?? :hihi
ausserdem hast du gestern keine kerze reingestellt :gomad
*****OTI plane, zehn Stammaktien zum Nennwert von je 0,01 NIS zu einer Stammaktie zum Nennwert von je 0,1 NIS zusammenzufassen. Nach Abschluss dieser Konsolidierung wird die Gesellschaft an ihre Aktionäre Bonus-Aktien zum Nennwert von jeweils 0,1 NIS herausgeben. Als Teil des Registrierungsprozesses an der NASDAQ beabsichtige die Gesellschaft die Zulassung von zusätzlichen 500.000 Aktien zum Nennwert von je 0,1 NIS, war der Meldung weiter zu entnehmen.******
:hihi :hihi :hihi :hihi
germanasti
24.05.2002, 10:13
Moin Floh :)
Das sind Marktmanipulationen unglaublicher Art & langsam habe ich den Eindruck die japanische Regierung ist sich gar nicht bewusst welche Asse sie damit im Ärmel hat! Ein positiver Satz zur Wirtschaft und Drohung gegen die Shorties mitten im Börsenhandel & die Rakete rennt endlos weit nach oben.
Wer weiss, vll. nutzen die Nipponianer aber auch genau dies aus um massiv Positionen aufzubauen. Hat man sonst immer Angst die Kurse rennen weg, wenn zuviele auf einmal reinrennen, bieten sich die Amis im Nikkei freiwillig als Deckel an. Das wäre ein historischer Husarenstreich, sollte man Amerika auf diese Weise um die Unterhosen erleichtern. Sie würden ihr Gesicht verlieren. :lach
Da SCN down war konnte ich die Kerze nicht mehr reinstellen. War eine ganz schöne mit drei Halterungen und sogar brennend. :mad:
Guten Morgen Germa und alle :)
diese Aktien sollte man nicht unbedingt haben :rolleyes:
BERICHTE
Finanzmärkte und Kapitalanlage
Wirtschaft und
Unternehmen
24/05/2002 06:03 CEST
Tyco, Vivendi Universal am anfälligsten für Kollaps
New York, 16. Mai (Bloomberg) - Dynegy Inc., Tyco International Ltd. und Vivendi Universal SA zählen zu den Unternehmen, die angesichts von versteckten Risikofaktoren in ihren Finanzverträgen - so genannte "Trigger" - am anfälligsten für einen Kollaps sind. Dies berichtete die weltweit grösste Kreditratingagentur Standard & Poor's. Die insgesamt 23 Unternehmen, davon acht aus Europa, unterliegen Klauseln, die sie dazu zwingen würden, Dollarbeträge in Milliardenhöhe zurückzuzahlen, wenn ihre Ratings sinken, Aktienkurse fallen oder die Gewinne nicht den Prognosen entsprechen. Derartige Auslöser haben Unternehmen bereits in den Konkurs getrieben.
"Wenn sich die Lage verschlechtert, können sie ziemlich schnell von der Bildfläche verschwinden," erklärte Bentley Myer, Portfolio Manager bei William Blair & Co. in Chicago. "Wenn ein Unternehmen solche Risikofaktoren in seinen Finanzverträgen hat, sollte man wirklich gut aufpassen."
S&P und Moody's Investors Service sind unter Druck, ihre Untersuchungen über Kreditnehmern zu verbessern, nachdem es ihnen im letzten Jahr nicht gelungen war, den Zusammenbruch von Enron auszumachen. Der Kollaps von Enron wurde durch das Existieren derartiger Trigger beschleunigt. Viele dieser Risikofaktoren blieben unveröffentlicht oder in den Verträgen versteckt.
S&P untersuchte etwa Tausend Kreditnehmer weltweit, die über eine Kreditwürdigkeitsbewertung auf der Stufe Investment-Grade kommen. Moody's verlangt von den Unternehmen darüber hinaus auch, dass sie alle Verträge offen legen, bei denen die Performance an die Rückzahlung von Schulden gebunden ist. Die Untersuchung von S&P gründet auf diese Ergebnisse. Moody's plant für die kommenden Wochen ebenfalls einen derartigen Bericht. "Wir sind der Ansicht, dass dies ein Problem ist und die Investoren wollen darüber informiert werden," erklärte Solomon Samson, Chief Quality Officer für die Branchen-Ratinggruppe. "Daher haben wir diese Untersuchung durchgeführt."
Zu den am anfälligsten erachteten US-Unternehmen zählen Aquila Inc., Black Hills Corp., Dominion Resources Inc., Dynegy, Georgia-Pacific Corp., Halliburton Co., Mirant Corp., Petroleum Geo-Services ASA, PG&E National Energy Group Inc., Philadelphia Gas Works, Raytheon Co., Reliant Resources Inc., SEMCO Energy Inc., Tyco und Williams Cos.
S&P bemisst die Risiken der Unternehmen danach, wie nah ein Unternehmen daran ist über einen derartigen Risikofaktor zu stolpern, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Verträge verletzt werden und wie erheblich die Auswirkungen wären. Beide Ratingagenturen erklärten, dass sie nun voraussichtlich die Unternehmen eher herabstufen werden, die ihre Kredite an Ratings oder Aktienkurse gekoppelt haben. Sie haben auch damit begonnen, auf derartige Risikofaktoren in ihren schriftlichen Analyseberichten hinzuweisen.
Die Verträge von Enron sahen vor, dass der weltweit grösste Energiehändler 3,9 Mrd. Dolllar zurückzahlen muss, sobald er ein "Junk-Rating" erhält. Viele Energiehändler wie Enron sehen sich derartigen Risikofaktoren gegenüber, berichtete S&P. Neben Dynegy führte S&P Aquila Inc., Mirant Corp. und Reliant Resources Inc. als Unternehmen auf, die angesichts der genannten Risikofaktoren zusammenbrechen könnten. Die Aktien von Dynegy sackten am Mittwoch 9,2 Prozent ab auf 8,35 Dollar. Aquila fielen 6,6 Prozent auf 15,55 Dollar, Mirant rutschten 2,9 Prozent ab auf 8,64 Dollar und Reliant büssten 11,2 Prozent ein auf 0,97 Dollar. "In den USA kommen 12 von 15 Unternehmen aus dem Energiesektor. Das ist eine Art Trend," erklärte Ronald Barone, Analyst bei S&P, in einer Telefonkonferenz.
Zu den gefährdeten europäischen Unternehmen zählen Basell NV, Eutelsat SA, Polish Oil and Gas Co., Repsol-YPF SA, Rexel SA, Telekomunikacja Polska SA, Vivendi Environment SA und Vivendi Universal SA.
©2002 Bloomberg L.P. Tous droits réservés. Termes de Service, Protection de la Vie Privée, et Marques.
nilrem
germanasti
24.05.2002, 10:16
Japan Still World's Top Creditor
Japan Retains Top Spot As World's Creditor Nation for 11th Consecutive Year
The Associated Press
T O K Y O, May 23 — Japan apparently retained its spot as the world's top creditor nation for the 11th straight year in 2001 with net overseas assets climbing 34.7 percent, the government said Friday.
Japan's external assets totaled 179.25 trillion yen ($1.43 trillion) at the end of December, the Finance Ministry said. The figure stood at 133 trillion yen in 2000.
Net external assets are a country's total holdings of overseas stocks, bonds and other securities minus overseas debts.
Hiroshi Yamashita, an official of the ministry's International Bureau, said a 14.4-percent decline in the yen's value against the dollar was among the factors contributing to an increase in Japan's net external assets.
A lower yen makes overseas securities held by Japanese in dollar terms higher when converted into the yen. The dollar was traded at 114.90 yen at the end of 2000, but a year later, it had risen to 131.47 yen, he said.
Another contributing factor was active Japanese investment in U.S. and European bonds as investors shunned Japan's near-zero interest rates, Yamashita said.
Similar overseas asset data from other major industrialized countries was not entirely available, but Japan was poised to retain the top spot, given that Switzerland remained a distant second at the end of 2000.
Switzerland's net external assets totaled 34.103 trillion ($272.82 billion) then, Yamashita said.
Copyright 2002 The Associated Press. All rights reserved. This material may not be published, broadcast, rewritten, or redistributed.
http://abcnews.go.com/wire/Business/ap20020523_2244.html
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Blieni:
Wenn es die Japaner richtig anstellen, gehört ihnen am Ende des Jahrzehnts die Welt. ;)
Dieses Land wird unterschätzt & zwar ganz gewaltig!
germanasti
24.05.2002, 10:18
Moin Nilrem :)
DAX ist genau in die Zone zw. Szenario 1 und 2 gerannt.
Himmel oder Hölle?
& schon wieder ein Aussendiensttermin. :mad:
bis später
hallo Optim :)
Danke für dein Fax ;) zu Aurora:
06.04.01
Aurora (AUS, MKP 27,4 Mio. A$) meldet für das Geschäftsjahr 2000 eine Goldproduktion von 199.400 oz und eine Silberproduktion von 3,1 Mio. oz aus dem indonesischen Mt Muro Projekt. Aurora rechnet für 2001 und 2002 mit einem weiteren profitablen Abbau, der jedoch durch die politischen und sozialen Spannungen in Indonesien gefährdet werden könnte. 2000 konnte Aurora bei Nettoproduktionskosten von 162 $/oz und einem Verkaufspreis von 262 $/oz mit einer Bruttogewinnspanne von 100 $/oz arbeiten. Daraus konnte ein operativer Gewinn von 1,6 Mio. A$ erzielt werden, was einem KGV von 17,1 entspricht. Das wichtigste Explorationsprojekt, das Toka Tindung Projekt, mußte nach massivem illegalen Abbau vollständig abgeschrieben werden. Mittlerweile ist das Gebiet durch die illegalen Aktivitäten mit 100 bis 200 t Quecksilber verseucht. Am 21.03.01 meldete Aurora den Kauf des Wafi Projektes in Papua Neu Guinea von Rio Tinto (GB). In dem Projekt wurde bereits eine Ressource von 2,9 Mio. oz Gold bei einem Goldgehalt von 3,5 g/t nachgewiesen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Das Wafi Projekt befindet sich 55 km nordwestlich des Morobe Projektes, an dem Aurora einen Anteil von 50 % hält und in dem bereits eine Ressource über 1,3 Mio. oz (Aurora Anteil) bei einem Goldgehalt von 2,0 g/t nachgewiesen werden konnte. Zusätzlich verfügt Aurora über das australische Fortitude Projekt mit einer Goldressource über 490.000 oz bei einem Goldgehalt von 2,0 g/t. Insgesamt erreichen die Goldressourcen 6,0 Mio oz, was in der Relation zur Marktkapitalisierung extrem hoch liegt. Bei einem Cashbestand von 37,8 Mio. A$ erreicht die Kreditbelastung 59,3 Mio. A$.
Beurteilung: Sollte es Aurora gelingen, trotz der politischen und sozialen Unruhen in Indonesien und Papua Neuguinea die Produktion profitabel aufrecht zu erhalten, würde sich ein Aktienkurspotential von mehreren 100 % ergeben. Ein schnelles Ende der Goldproduktion im Mt Muro Projekt könnte dagegen die Existenz der Aurora gefährden. Vor allem bei einem steigenden Goldpreis werden die umfangreichen Ressourcen über 6,0 Mio. oz wertvoll. Aurora eignet sich damit als sehr vielversprechende aber auch riskante Beimischung für ein spekulatives Goldminendepot.
Empfehlung: Halten, unter 0,15 A$ kaufen, wegen der unkalkulierbaren Risiken untergewichten, aktueller Kurs 0,17 A$.
Gruß
nilrem
007-0815
24.05.2002, 10:32
Noch hat der Dax Ihn nicht gesehen. :dd
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=NDc1&Titel=NASD+100+Jun2&Za=i&Al=small&Zt=1017160158&La=DE&
Aber naja, die ham sich auch vorbörslich ein bischen übernommen.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=FDXc1&Titel=DAX+INDEX+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1017160213&La=DE&
Hop Sing
24.05.2002, 11:23
Guten Morgen :)
germanasti
24.05.2002, 11:32
Moin HopSing :)
DAX das dritte Mal in Folge mit gleichem Intradaymuster :hihi
007-0815
24.05.2002, 11:34
Ich bin erstaunt. Sollte der Future hochrennen, mach der Dax noch +2% heute? :confused:
Sonst siehts so aus, als wenn alle auf der Lauer liegen. Wenig Bewegung.
germanasti
24.05.2002, 11:35
Hans Bernecker: Stimmiges Konjunkturbild
Mails/Nachrichten vom 24.05.2002, Bernecker & Cie.
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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
dieser Ticker ist eine Ergänzung zur heutigen AB. Da ich ihn über Telefon diktiere, fällt er möglicherweise etwas kürzer aus. Ich bemühe mich gleichwohl um Prägnanz:
Von der markttechnischen Einschätzung sowohl von New York als auch Frankfurt gehe ich nicht ab. Allerdings sind die störenden Einflüsse aus Politik und Militär und in deren Folge auch Touristik unschön. Andererseits nimmt die Zahl der Hiobsbotschaften in der Technologie langsam ab. Zu Ende ist sie noch nicht. Darauf gehe ich auch nicht mehr näher ein.
Wall Street konkret: Weder Dow noch DAX erlitten gestern einen nachhaltigen Negativschlag, wenn sie auch im Minus schlossen. Dahinter stehen einige Zufälligkeiten, die ich nicht hoch gewichte. Wichtiger ist:
Die amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Güter steigen weiter. Im April + 1,1 %. Genau diese Zahl habe ich Ihnen als Folge der zunächst angezogenen Lagerinvestitionen avisiert. Ich erinnere daran: Erst kommen die Lager-Investitionen, anschließend die Ausrüstungs-Investitionen. Damit ist das Konjunkturbild stimmig.
Die Konjunkturtitel bleiben allesamt und ohne Ausnahme im steigenden Trend. Auf eine Aktie weise ich ergänzend hin, die kurz vor einem technischen Break steht, nämlich Unisys. Dagegen ist der technische Rückfall von Ford um 1,3 % gestern lediglich die Folge des Sprunges um mehr als 13 % in zwei Tagen. Hier kaufen Sie weiter zwischen 16,80 und 17,70 $ und achten darauf: Bitte nicht jedem Kurs hinterherlaufen, sondern diszipliniert limitieren. Eastman Kodak schaffte gestern den Sprung über 35 $ nicht, aber ich weise erneut darauf hin. Weitere Konjunkturaktien nenne ich heute nicht, bereite Sie aber darauf vor:
Die ersten Technologie-Aktien, die ihr Tief vom September letzten Jahres erreicht hatten, zeigen den ersten Ansatz für eine wirklich interessante Bodenbildung. Manchmal ein wenig höher, in einigen Fällen etwas niedriger als das September-Niveau. Für mutige Investoren (wörtlich nehmen) wird dies ein technischer Ansatz. Wahrscheinlich komme ich schon in der nächsten AB darauf zu sprechen, betone jedoch: Es handelt sich um einen technischen Ansatz. Die fundamentale Seite ist noch sehr schwach. Das interessante daran ist jedoch: Stimmt diese Markttechnik, dann ist der Rally-Ansatz ungewöhnlich dynamisch. In solchen Fällen springen diese Titel innerhalb kurzer Zeit um saftige Prozente. Woran liegt dies wiederum? Der Nasdaq als Index zeichnet ein besseres Bild als die einzelnen Aktien selbst. Dies drückt sich im Nasdaq 100 Tracking Stock am besten aus. Zieht dieser jedoch an, so zieht er in einer Meinungsbörse alle anderen mit. An sich ist dies ein seltener Vorgang, aber angesichts der Besonderheiten im Nasdaq nicht unlogisch. Was machen Sie daraus? Schauen Sie sich heute den Nasdaq 100 Tracking Stock an. Also als Chart in New York. Einen schöneren Boden kann es eigentlich nicht geben. Er liegt zwischen 29 und 31 $. Hält dieser Boden (siehe nächste AB), so ist das für mich ein sehr sicheres Indiz dafür, daß wir unverändert einer deutlichen Erholung entgegengehen. Rufen Sie diesen Stock am besten im BernSTEIN-System auf und vollziehen Sie dies nach. Ich halte das für eine Schlüsselgröße für die nächsten 2 - 5 Börsentage.
Frankfurt absolvierte gestern eine bedenkliche Kür. Dauerthema Dt. Telekom. Moodys stufte einen Tag vor der Begebung einer großen Anleihe die Bonität von Dt. Telekom herunter und bediente sich damit keiner quantitativen Zahl oder Einschätzung, sondern der qualitativen Argumentation. Das hat es in dieser Form nach meiner Erinnerung noch nie gegeben. Bezeichnend ist die Argumentation deshalb, weil sie von Möglichkeitsformeln spricht und noch nicht mal von Wahrscheinlichkeiten. Diese Möglichkeiten stehen aber im klaren Widerspruch zu allen Branchenanalysen in Sachen Telekom. Nun will ich keine Geister rufen, aber: Was hier von den Amerikanern praktiziert wird, stimmt extrem bedenklich. Ich werde mich dazu demnächst anderweitig äußern, aber so ganz fern ist dieses Thema nicht von dem, was im Zusammenhang mit großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in anderer Form in der jüngsten Vergangenheit zu bemerken war. Das spannende Spiel konnten Sie gestern im Minuten-Chart oder in der Realtime-Beobachtung des Telekom-Kurses nachvollziehen. Bei einem Tagesumsatz im Xetra von über 26 Mio Stück konnten Sie nachvollziehen, wie einzelne Hedge Funds oder auch Banken auf Baisse zielten. Eine Order war dabei, die knapp 4 Mio Stück umfaßte und mit der der Disponent innert ca. 15 Minuten einen schönen Gewinn von etwa 2 ½ Mio E. einfuhr. Also ein ähnliches Spiel wie bei Daimler vor gut einem Jahr. Was daraus wurde, wissen Sie.
Die Schwäche der Preussag-Aktie ist überzogen. Gestern - 5,9 % und ich hätte den Mut, ab etwa 24 E. in den Markt zu gehen. Pro Sieben erholte sich gestern um 4 % und ich hatte dies schon kommentiert. Sie haben aber auch noch eine Chace um 8 - 8,50 E., wenn Sie dies in den Markt legen. Im übrigen schauen Sie bitte auf die Tagesumsätze. Hier sehen Sie, daß teilweise Abschläge von 3,6 - 5 % zu verzeichnen waren, obwohl die Umsätze nur ein paar Tausend Stück betrugen. Damit ist die gestrige Börse nicht typisch oder aussagefähig.
Schlußfolgerung für Sie: Die heutige Börse wird nicht sehr aufschlußreich sein, weil darin mehr Reaktionen auf gestern stecken, aber keine Perspektive für die kommende Woche.
Ich verbleibe daher mit dem etwas tröstenden Spruch: Drachen steigen am höchsten gegen den Wind - nicht mit ihm. Das sagte Winston Churchill. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzlichst Ihr
Hans A. Bernecker
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Bernecker hat es so langsam auch gewaffelt, dass Moodys ein einziger Skandalladen ist! :)
Telekom bleibt heisst & wird irgendwann zu einer gigantischen Megarakete, begründet einzig und alleine mit einem short-squeeze!
germanasti
24.05.2002, 11:36
Andersen droht wegen Enron Lizenzentzug in Texas
Austin, 24. Mai (Reuters) - Die angeschlagene US-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andersen[ANDR.UL] könnte wegen seiner Rolle im Zusammenhang mit dem Kollaps des Enron-Konzerns seine Lizenz im US-Bundesstaat Texas verlieren.
Die in Texas für die Regulierung der Wirtschaftsprüfer zuständige Aufsicht teilte am späten Freitagabend mit, einen Antrag auf Lizenzentzug gestellt zu haben. Zudem solle Andersen mindestens eine Million Dollar Strafe zahlen. Die Aufsicht wirft Andersen Testierungsfehler, Mangel an Integrität und die Vernichtung von Dokumenten im Rahmen der Arbeit bei Enron vor. Wann über den Antrag entschieden werde, stehe noch nicht fest.
Gegen Andersen läuft bereits ein Strafprozess in der texanischen Stadt Houston. Der Prüfungsgesellschaft wird vorgeworfen, mit der Vernichtung von Dokumenten zu Enron die Justiz behindert zu haben. Andersen hat Hunderte von Kunden wegen seiner Rolle im Zusammenhang mit dem Enron-Konkurs verloren.
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Moodys wird bald folgen :)
germanasti
24.05.2002, 11:37
Überblick: Japanische Aktien jetzt kaufen? Alle Nachrichten
24.05. / 10:31
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Äußerst optimistisch zeigte sich der Fondsmanager John Alkire von Morgan Stanley in einem Reuters Interview bezüglich der Aussichten des japanischen Aktienmarktes.
Nach seinen Worten sei es ein großer Fehler, dem japanischen Aktienmarkt wenig Beachtung zu schenken, da sich gerade dort in den kommenden Monaten hervorragende Chancen für doe Anleger ergeben könnten, so der Experte.
Diese These stellte er auf mehrere Standbeine: Zum einen sei es die japanische Wirtschaft, die auf eine Erholung zusteuern würde. Die Lagerüberhänge seien bereits weitgehend abgebaut, die Industrieproduktion habe zuletzt wieder zulegen können und auch die Impulse aus den USA seien positiv zu werten.
In den letzten 10 Jahren habe es 3 wichtige Kursrallyes in Japan gegeben, meinte Alkire, der schon 17 Jahre lang den japanischen Aktienmarkt beobachtet und sowohl den Höhepunkt Ende der 80er Jahre als auch das 17-Jahrestief im Februar diesen Jahres miterleben durfte. Alle drei Rallyes hätten sich dadurch ausgezeichnet, dass Aktien von einem Standpunkt aus gestartet waren, an denen besonders niedrige Kurs-Buch-Verhältnisse und besonders tiefe Kurs-CashFlow-Ratios gegeben gewesen seien. Gleichzeitig waren die KGV´s auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Dies sei in der 35%-Rallye von 1992-1994, der 43%-Rallye von 1995-1996 und der 65%-Rallye von 1998-2000 so gewesen. Und genau diese Situation würde sich aktuell wieder bieten, Kurs-Buch-Verhältnisse lägen nach Einschätzung von Alkire auf einem 20-Jahrestief.
Dennoch würden 30% der US-Vermögensverwalter immer noch Japan untergewichten, hier bestehe ein großer Nachholbedarf. Dies könnte die Rallye weiter anheizen, die bisher einen Kursgewinn von 23% im Topix erreichen konnte.
Der Anleger solle dabei vor allem auf Small Cap Aktien schauen und nicht ganze Branchen auswählen. Es gelte das Prinzip des Stock Picking, so Alkire. Überall würden sich Gewinner und Verlierer finden, es gelte, nur die Gewinner herauszufiltern. Präzise Analysen seien daher unabwendbar.
© BörseGo
;)
hi nilrem :)
danke für die aurora news!!!
gefällt mir immer besser das teil!!:D
nasdaq10.000
24.05.2002, 11:46
Moin!
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Samsung bleibt ein Top-Pick, 24.05.02
Von Stefan Riedel, boerse-online.de
Dass sich Japaner und Koreaner nicht immer grün sind, haben bereits die Vorbereitungen zur Fußball-Weltmeisterschaft gezeigt. Jetzt muss sich Samsung Electronics mit einer Patentklage des Chipkonkurrenten Toshiba auseinandersetzen.
Samsung will den Streit mit Toshiba durch Gespräche lösen.
Japans Nummer zwei unter den Halbleiterherstellern hat bei der US-Handelskommission schweres Geschütz aufgefahren. Demnach habe Samsung bei DRAM-Speicherchips als auch bei den Flash-Memory- und Grafikchips eine Reihe von Toshiba-Patenten verletzt.
Die Art und Weise, wie die Samsung-Führung auf den Vorwurf reagiert, lässt darauf hoffen, dass sich beide Seiten noch zusammen raufen. Man werde ganz asiatisch durch Dialog einen Konsens finden und dann erst eigene juristische Schritte einleiten.
So weit muss es nicht kommen, denn beide Seiten haben erst im Mai ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Dabei geht es um die gemeinsame Entwicklung neuer Speicherchips. Weil Toshiba unter der aktuellen Halbleiterflaute leidet, muss den Konzernlenkern an einer einvernehmlichen Lösung gelegen sein.
Für Samsung ist der drohende Rechtsstreit zweifellos ein Ärgernis. Vom Erfolgskurs wird er den Hightech-Giganten nicht abbringen. Während die Konkurrenz unter rückläufigen Erträgen stöhnt, erzielte Samsung im Zeitraum Januar bis März 2002 ein Rekordergebnis.
Mit 1,9 Milliarden Dollar lag der Nettogewinn um 53 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber dem vergleichsweise schwachen vierten Quartal 2001 bedeutet das sogar eine Steigerung um 373 Prozent.
Samsung kommt dabei zugute, dass das Geschäft nicht nur im Chipsektor läuft. Mit einem Weltmarktanteil von 9,6 Prozent hat der Konzern den deutschen Rivalen Siemens bei den Handys auf den vierten Platz verdrängt.
Auch bei den Flachbildschirmen stimmt die Nachfrage. Gleichzeitig wurde kürzlich mit dem SyncMaster 3D der Prototyp für den ersten 3-D-Monitor präsentiert. Bis zur Serienreife wird es noch zwei Jahre dauern.
Unter den asiatischen Hightechs bleibt Samsung daher einer unserer Top-Picks. Mit einem 2003er-KGV von gerade einmal sieben ist die Aktie weiter günstig bewertet. Aktuell befindet sie sich auf Konsolidierungskurs. Das ist gut so, denn nach dem Höhenflug der vergangenen Monate drohte sie sich heißzulaufen. Das aktuelle Kursniveau bietet sich deshalb als Einstieg an.
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Samsung rüstet sich für den Boom, 19.04.02
Von Jelena Vukadinovic, boerse-online.de
Die Quartalszahlen von Samsung sind ein weiterer Beweis: Die Halbleiterbranche findet ihren Weg aus der Krise. Mit einer Verdreifachung der Investitionen will der koreanische Konzern den Konjunkturzug nicht verpassen.
Bunte Handys mit lustigen Klingeltönen sollen Samsung Wachstum bescheren.
Für Samsung hat sich die Preiserhöhung im Markt für Speicherchips auf den Gewinn voll ausgewirkt. Bei der weltweiten Nummer eins der Speicherchip-Hersteller erhöht sich im ersten Quartal 2002 der Netto-Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 53 Prozent auf 1,9 Billionen Won (1,6 Milliarden Euro).
Der Grund: Der koreanische Elektronikkonzern verlangte in den ersten drei Monaten diesen Jahres einen durchschnittlichen Preis für 128-Megabit-DRAM-Chips von 4,50 US-Dollar (5,10 Euro). Vor sechs Monaten kosteten die Teilchen nur ungefähr einen Dollar.
Kein Wunder, dass Samsung optimistisch in die Zukunft blickt. Die Unternehmenslenker rechnen damit, dass die Nachfrage bei den PC-Herstellern im zweiten Halbjahr boomt. Und dafür wollen sie gerüstet sein: Die Investitionen werden in diesem Jahr auf 4,6 Billionen Won (3,9 Milliarden Euro) hochgeschraubt nach 1,5 Billionen Won (1,3 Milliarden Euro) im Vorjahr. Davon soll der größte Teil von vier Billionen Won in die Speicherchip-Sparte fließen.
Doch nicht nur bei den Halbleitern zeigt sich Samsung voller Tatendrang. Trotz des langsam wachsenden Handygeschäfts will der viertgrößte Mobiltelefonhersteller auch hier zweistellig wachsen. Samsung will in diesem Jahr weltweit 37 Millionen Handys verkaufen. Das wären dann gegenüber dem Vorjahr stolze 28 Prozent mehr.
Dabei ist das Ziel gar nicht mal so hochgesteckt. Denn in den ersten drei Monaten 2002 setzte Samsung bereits 9,5 Millionen Stück ab. Der Umsatz in dieser Sparte ist um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 9,9 Billionen Won (8,3 Milliarden Euro) gestiegen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich sogar um 31 Prozent auf 2,1 Billionen Won (1,8 Milliarden Euro).
boerse-online.de bleibt bei der Empfehlung KAUFEN. Verglichen mit den Wachstumsraten ist ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa neun noch relativ günstig. Allerdings sollten Anleger berücksichtigen, dass sich der Kurs seit September vergangenen Jahres vervierfacht hat. Da steckt also schon viel Phantasie drin. Für potentielle Anleger bedeutet das: Den Kursverlauf nicht aus den Augen lassen und Stoppkurs beachten.
SAMSUNG - Frankfurt - 1 Jahr
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=weis10&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=866678400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SSUN.FSE&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=SSUN.FSE&sTimeframe=1Y&sTimestamp=990702000+1022238000+866678400&sid=a60a08c5c549ef94aeceb6ab23
@nil
nochmal zu aurora:
nettoprod. kosten 162 $
goldpreis mom. 320 $
proforma ( :laugh: ) gewinn 158 $/oz
6 mio oz im boden x 158 $ gewinnn/oz = 948 mio gewinn für die aktionäre.
minus marktkap von 25 mio
was sich da zu dem mom. goldpreis schon reinrechnen lässt !!:D:D
Hallöchen :)
Gestern 10 min. vor closing bell kam auf CNBC die Nachricht, dass Biogen wohl die Genehmigung der FDA für sein Psoriasis Medikament im nächsten Schritt erhalten wird..... Daraufhin ist der AMEX Biotech wie von der Tarantel gestochen in die Höhe geschnellt..... ;)
Thursday May 23, 8:07 pm Eastern Time
Reuters Business Report
Biogen Wins Support for Psoriasis Drug
By Lisa Richwine
SILVER SPRING, Md. (Reuters) - Biogen Inc.'s (NasdaqNM:BGEN - News) drug Amevive moved a step closer to the market on Thursday as a U.S. advisory panel urged the product's approval for treating chronic psoriasis in adults.
The Food and Drug Administration will consider the 8-2 vote as it debates whether to clear the drug for marketing. The agency usually follows its panels' advice.
Amevive is key to the future of Biogen, which has only one drug on the market now, industry analysts said.
"It's a real coup for Biogen and much needed positive news for the entire biotech sector," said analyst Jennifer Chao of Leerink Swann & Co.
Trading in Biogen shares was halted during the panel meeting, but news of the vote helped the American Stock Exchange Biotechnology index (AMEX:^BTK - News) surge 7.41 percent to 431.24 on Thursday. So far this year, the index is off 25.7 percent.
Panel members said Amevive's potential benefits outweighed risks that the therapy might increase the chances of patients acquiring infections.
Amevive works by targeting a type of immune system cell that plays a central role in psoriasis, but there is concern that it may weaken patients' defenses against infections.
Psoriasis causes scaling bumps and raised patches on the skin. Severe cases that cover large areas of the body can cause physical and emotional disabilities, and patients face higher risks of depression and suicide, Biogen said.
Current therapies have serious side effects and provide limited relief. Biogen argued that Amevive produced significant improvements that lasted for a time even after weekly injections stopped, with no serious side effects.
In company-sponsored trials, between 10 to 16 percent more patients treated with Amevive experienced a 75 percent reduction in symptoms than with a placebo.
"The efficacy seems very impressive," said Dr. Elizabeth Abel, a panel member and California dermatologist. Abel said she was particularly pleased that Amevive's effect appeared to put patients in remission for a period of time. "We don't have any treatments that are like that."
Panel members said they were concerned about potential harm over multiple treatment courses. Many panelists urged close monitoring of Amevive patients as well as additional studies of the possibility for infections or malignancies such as skin cancer.
The meeting outcome was better than many expected, said analyst Ira Loss of Washington Analysis. He noted that "nothing seemed to be going right" for the biotech sector as companies experienced a string of disappointing clinical trials and other setbacks.
"Clearly in the short term, this (vote on Amevive) ought to boost people's spirits," he said.
For Cambridge, Massachusetts-based Biogen, the panel support provides comfort that the firm can move beyond Avonex, its multiple sclerosis treatment that is facing new competition. Biogen's stock has fallen nearly 30 percent since Jan. 1.
The panel vote "is very significant for Biogen. They went in today with the opportunity to get another product recommended for approval and everything seemed to go their way," said Bear Stearns analyst Ron Renaud. He said Amevive could become a blockbuster, noting that roughly 2 million people have moderate to severe psoriasis.
Genentech Inc. (NYSE:DNA - News) and XOMA Ltd. (NasdaqNM:XOMA - News) are jointly developing a psoriasis treatment called Xanelim, and Immunex Corp. (NasdaqNM:IMNX - News) is testing its arthritis drug Enbrel for psoriasis.
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Rallye im Biotech-Eintopf-Brei ist vermutlich vorprogrammiert....
.... wird Paule so richtig gefallen..... :hihi
;)
.... und der von der Tarantel gestochene BTK-Index von gestern intraday:
http://ichart.yahoo.com/b?s=^btk
:hihi :hihi :hihi
BMW schon wieder im Minus :rolleyes: Die Berechnungsumstellung der Indizes ist zwar sicher nicht der Grund, aber kennt jemand den genauen Anteil des Streubesitzes bei BMW?
boardleser
24.05.2002, 12:17
>Also ein ähnliches Spiel wie bei Daimler vor gut einem Jahr. Was daraus wurde, wissen Sie. <
(Bernecker)
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Kann sich jemand an Details erinnern, wie es weiterging ?
Und was das nun für die Telekom bedeuten könnte ?
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MichaelFKr
24.05.2002, 12:18
@mulgrew
Streubesitz bei BMW ist 45,7 %.
Daten dieser Art kann man übrigens auf Onvista.de ;) finden
germanasti
24.05.2002, 12:21
DAX schmiert ab :eek:
Boardleser:
Kann mich nicht dran erinnern das Daimler im letzten Jahr gleiches Spiel aufgedrückt bekam wie aktuell Telekom!
DCX hat sich ebenso halbiert wie Infineon, Siemens, Porsche, etc. etc. Das hatte nix mit hedge-fonds zu tun, sondern mit Shortereien aufgrund Insiderwissen vor dem 11.09.
MichaelFKr
24.05.2002, 12:22
Moin Germa :)
@MichaelFKr
und auch noch ganz oben..bin wohl noch nicht ganz da :rolleyes:
germanasti
24.05.2002, 12:35
Moin Michael :)
Gold hat sich schon wieder Grossteils von den Intradayverlusten erholt. Die Jungs müssen decken. :D
Dollar gegen alle Währungen auf dem Weg nach oben. Heute weitere Börsenrallye?
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EURJPY%3D&Titel=EUR%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1021631451&
Euro crasht gegen den Yen :D
nasdaq10.000
24.05.2002, 12:38
firstfive newsletter 23. Mai 2002
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Die Themen heute:
Alles ist möglich – nichts ist sicher
Einigkeit nur bei den Verkäufen
Vernachlässigte Branchen wieder gefragt
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Alles ist möglich – nichts ist sicher
Es stand zu befürchten: Es wird ein zäher Kampf um die
psychologisch wichtigen Meilensteine in den wichtigsten
Indizes. Und die professionellen Vermögensverwalter? Sie
werden etwas optimistischer – sie wissen nur
augenscheinlich noch nicht so recht warum...
Eines lässt mit Sicherheit sagen: nichts ist sicher. Zu
diesem Schluss muss man geradezu zwangsläufig kommen, wenn
man die von den von firstfive beobachteten
Vermögensverwaltern gemeldeten Trades analysiert. Insgesamt
kann man sich zwar des Eindrucks nicht erwehren, dass die
Asset Manager langsam und sicher auf steigende Märkte
setzen – aber es gibt Ungereimtheiten.
Fazit: Die an dieser Stelle in der vergangenen Woche
geäußerte Skepsis darüber, ob die zunehmenden Käufe der
Asset Manager tatsächlich bereits eine umgehende
nachhaltige Wende zum Besseren an den Börsen einläutete,
war im Rückblick gerechtfertigt. Die Entwicklung der
Indizes spricht eine beredte Sprache. Neben den
konjunkturellen Problemen kommt nun auch noch die wieder
zunehmenden Angst vor Terroranschlägen in den USA als
Belastungsfaktor hinzu. Und dennoch: Der nicht kurzfristig
orientierte Privatanleger sollte vielleicht die Situation
für vorsichtige Engagements nutzen. Wo immer die
Konjunktur-Lokomotiven auch stehen, die Kessel sind
zumindest angeheizt. Aber Vorsicht, nicht überall, wo heiße
Luft entweicht, steckt eine Lokomotive dahinter...
Einigkeit nur bei den Verkäufen
Einig sind sich die Asset Manager eigentlich nur bei den
Verkäufen. Man trennt sich weiter von Telekomwerten wie
Telefonica und Leidensgenossen wie Nokia oder Ericsson.
Vereinzelt gibt es auch schon Gewinnmitnahmen bei
Goldwerten wie Newmont Mining. Aber diese kann man wohl
getrost vernachlässigen. Gold leidet noch längst nicht
unter Liebesentzug. Verkauft wird auch immer wieder der
französische Medien-Wert Vivendi. (Siehe Tabelle
Topverkäufe) Hier ist sicherlich – wie bei den Telekoms –
die wachsende Schuldenlast Auslöser der Verkäufe.
Überhaupt nicht einig scheint man sich jedoch
offensichtlich darüber zu sein, in welcher Region und vor
allem in welcher Branche denn nun eigentlich die
Lokomotiven einer sich wieder belebenden Weltwirtschaft
abfahrtbereit unter Dampf stehen könnten. Während die einen
nach wie vor ihre US-Bestände zum Teil mit eher
bescheidenen Gewinnen schon wieder verkaufen, steigen
andere massiv bei einem Titel wie IBM ein (siehe Tabelle
Topkäufe). Offenbar sehen die Profis in der Nähe des 52-
Wochen-Tiefst ein interessantes Einstiegsniveau.
Interessant ist zumindest die Tatsache, dass IBM sowohl bei
den Topkäufen als auch bei den Topverkäufen in dieser Woche
der einzige Titel ist, der in der Woche zuvor bereits in
den Listen auftauchte. Ein Zeichen mehr dafür, dass sich
kein wirklich neuer Trend entwickelt.
Dagegen auf der Liste der Topkäufe erscheinen erstmals
gleich zwei Titel aus dem Ölsektor: Royal Dutch und Total
Fina. Allerdings erscheinen diese nicht wegen der großen
Anzahl von Kauforder, sondern wegen ihres wertmäßigen
Umfanges unter den Tops. Tatsächlich sind dies Käufe
einzelner Asset Manager, die die jüngsten Kursgewinne als
Signal für einen erneuten Ausbruch der Kurse nach oben
werteten. Ein allgemeiner Trend der Profis hin zu dieser
Branche lässt sich auch hier nicht ableiten.
Topkäufe Woche bis 23.05. Woche bis 16.05.
IBM 5 2
Ahold 4 -
Royal Dutch 4 -
Novartis 4 -
Total Fina 4 -
Topverkäufe Woche bis 23.05. Woche bis 16.05.
Telefonicá 4 -
Unilever 3 -
Nokia 3 -
Vivendi 2 -
Newmont Mining 1 -
Vernachlässigte Branchen wieder gefragt
Die beiden Branchen, in denen wir in dieser Woche die
Topholdings der von uns beobachteten Vermögensverwalter
ermittelten, wurden mit Bedacht gewählt. Nicht etwa, dass
diese beiden Sektoren zu den Favoriten zählen. Aber: nach
den Turbulenzen der letzten Monate im Bereich Luftverkehr
(11. September, Swissair etc.) und im Baubereich (die
Pleite von Holzmann) verdient die Tatsache Erwähnung, dass
die von firstfive beobachteten Asset Manager in diesen
Sektoren wieder vorsichtig zugreifen. Aufmerksam macht vor
allem, dass gerade die derzeit Performance-stärksten
Vermögensverwalter ausgesuchte Aktien beider Branchen
deutlich höher gewichten als die Masse ihrer Kollegen.
Topholdings Bau
Die besten 5 alle Depots
Dyckerhoff Vorzugsakt. 0,80 0,22
Buderus 0,61 0,07
Bilfinger & Berger 0,48 0,17
Holcim 0,07 0,45
Bouygues 0,03 0,01
Topholdings Transport/Verkehr
Die besten 5 alle Depots
Deutsche Lufthansa 1,31 0,54
Trico Marine Services 0,39 0,02
BAE Systemes 0,05 0,01
Raytheon 0,08 0,01
Deutsche Post - 0,27
germanasti
24.05.2002, 12:39
Tokio: Nikkei kratzt an 12.000 Marke
(Instock) Der allgemeine Optimismus und die guten Vorgaben der Wall Street sorgten an der Börse in Japans Hauptstadt für steigende Kurse.
Der Topix-Index beendete den Handelstag mit 1.137 Punkten - ein Plus von 0,6 Prozent. Nachdem der Nikkei-225-Index noch eine Stunde vor Börsenschluss leicht über der 12.000-Punkte-Marke lag, blieb er zum Ende des Handelstages mit 11.980 Punkten (+ 0,2 Prozent) leicht unter dieser psychologisch wichtigen Marke.
Fast unheimlich war die Kurserholung bei den Finanzwerten. Mit der heutigen Kurssteigerung von 6,4 Prozent auf 385.000 Yen stieg die UFJ-Aktie in nur zwei Tagen um 13,5 Prozent. Mit einem Kursgewinn von 4,6 Prozent auf 298.000 Yen konnte die weltgrößte Bank Mizuho seit Mittwoch 10,2 Prozent zulegen. Deutliche Gewinne verzeichnete ebenfalls das Brokerhaus Nikko mit 5,5 Prozent auf 735 Yen.
Von einer solchen Entwicklung sind die Auto-Werte momentan weit entfernt. Der starke Yen nährt bei Anlegern die Angst vor Absatzeinbußen vor allem in den USA. Das Ergebnis: Die Kurse gehen in den Keller, wie beispielsweise bei Honda (- 3,4 Prozent auf 5.400 Yen) und Nissan (- 3,1 Prozent auf 938 Yen). Dagegen konnten Suzuki (1,3 Prozent auf 1.611 Yen) sowie Mitsubishi (1 Prozent auf 399 Yen) zulegen.
Immer stärker dominieren die Minuszeichen bei den Technologiewerten. Canon setzte mit minus 3,5 Prozent auf 4.750 Yen seinen seit Tagen anhaltenden Negativ-Trend fort. Eine entgegengesetzte Entwicklung gab es bei Minolta. Der Kamera-Hersteller legte 2,3 Prozent auf 350 Yen zu.
Neben KDDI (6,4 Prozent auf 430.000 Yen) konnte vor allem Japan Telecom mit einem Anstieg von 7,7 Prozent auf 435.000 Yen überzeugen. Die Vodafone-Tochter hatte angekündigt, die Festnetzsparte zu verkaufen.
++ weitere asiatische Märkte ++Index Notierung Zeit (MEZ) plus/minus
Hongkong/Hang Seng 11.601,68 23. Mai -1,60%
Malaysia/KLSE Composite 764,95 23. Mai -1,03%
Singapore /Straits Times 1725,08 8:07 -0,71%
Thailand/ SET 391,67 23. Mai +1,21%
Taiwan/ Taiwan Weighted 5549,96 23. Mai +0,15%
South Korea/Seoul Composite 845,51 23. Mai -2,03%
[ Donnerstag, 23.05.2002 ]
http://www.instock.de/index.html?section=Marktberichte&id=10119365
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Ich spucke gleich in einen Karton und schicke den an die japanische Börsenaufsicht! :gomad
Der Nikkei hätte diese Woche locker 30% zulegen können, hätten die Shorties nicht geblockt ohne Ende. Pfui !!!
survival
24.05.2002, 12:47
Original erstellt von germanasti
...
Ich spucke gleich in einen Karton und schicke den an die japanische Börsenaufsicht! :gomad
Der Nikkei hätte diese Woche locker 30% zulegen können, hätten die Shorties nicht geblockt ohne Ende. Pfui !!!
na, na germa,
du wirst kotzgummis samurais doch nicht etwa deinen genetischen fingerabdruck zukommen lassen wollen?? :hihi :hihi
nasdaq10.000
24.05.2002, 12:50
24.05. 10:25
Studie: Cisco und Juniper Markt wächst wieder
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)
Nach einem gestern veröffentlichtem Bericht werden die Absatzzahlen der so genannten network "edge" aggregation Router im ZWEITEN Halbjahr diesen Jahres steigen können, da Telekom Carrier und Service Provider im Netzwerkbereich ihre Kapitalbudgets ausweiten um neue Kunden zu gewinnen und die Datengeschwindigkeit zu erhöhen.
Nach dem zuletzt enttäuschenden Quartal solle es also nach Meinung der Marktforscher von Infonetics Research bald wieder aufwärts gehen für derartige Geräte, welche private Haushalte und Unternehmen mit Internetnetzwerken verbinden und so den Datenverkehr regeln. Anhaltspunkte, die auf eine derartig positive Einschätzung schließen würden, habe man aus Analysen und Interviews gewonnen. Man erwarte einen 25%igen Anstieg in diesem Jahr gegenüber dem letzten auf 1,9 Milliarden $ Marktvolumen.
Im Q2 erwarte man 457 Mio $ Volumen, ein Rückgang von 3% gegenüber dem Q1, was mit der schwachen Wirtschaft und den straffen Budgets der Carrier zu begründen sei. Im Q3 solle dann wieder ein Anstieg um 3,5% auf 473 Mio $ folgen, im Q4 erwarte man einen solchen um 7% auf 507 Mio $.
Die beiden Marktführenden Unternehmen auf diesem Gebiet sind Cisco Systems und Juniper Networks, beide konnten gestern leicht im Aktienkurs zulegen.
survival
24.05.2002, 12:55
Kaschmir
Großbritannien richtet sich auf Atomkrieg ein
Die unmittelbare Kriegsgefahr zwischen Indien und Pakistan alarmiert die Welt. Das britische Militär bereitet sich auf die Folgen eines Nuklearkriegs vor, Uno-Generalsekretär Kofi Annan bietet seine Vermittlungsdienste an, und US-Außenminister Colin Powell griff mehrfach zum Telefon.
Washington/London - Die Londoner Zeitung "Times" berichtet in ihrer Freitagausgabe, dass Militärstrategen Pläne erstellten, wie man auf eine solche Auseinandersetzung zwischen den beiden Atommächten reagieren könne, die das Militär derzeit als eine "reale Möglichkeit" einstufe. Außerdem würden Evakuierungspläne für britische Staatsbürger in Indien und Pakistan entworfen.
Annan rief Indien und Pakistan im Kaschmir-Konflikt unterdessen zur Mäßigung auf. Er sagte am Donnerstag in New York, die beiden Staaten sollten "Logik und die Sprache des Friedens" nutzen, um die Spannungen zu lösen, anstatt auf einen Krieg zuzusteuern. Annan bot an, in dem Konflikt zu vermitteln. Bislang ist nur Pakistan bereit, den Uno-Generalsekretär als Vermittler zu akzeptieren.
Der pakistanische Außenminister Abdul Sattar hatte in Briefen an Annan und den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen darum gebeten, dass die Uno und die internationale Gemeinschaft ihre guten Beziehungen zu Indien einsetzen sollten, um die Spannungen zwischen den beiden Atommächten zu reduzieren, den Frieden zu bewahren und Gespräche zu ermöglichen. Uno-Sprecher Fred Eckhard sagte, der Generalsekretär werde eine solche Mission jedoch nur übernehmen, wenn er von beiden Seiten darum gebeten werde.
Powell: Militäraktionen sind die falsche Antwort
Auch die USA verstärken ihre Vermittlungsbemühungen. US-Außenminister Colin Powell telefonierte während seiner Europareise mit Präsident George W. Bush am Donnerstag zweimal mit dem pakistanischen Machthaber Pervez Musharraf. Powell wollte nach Angaben von Außenamtssprecher Philip Reeker auch noch mit indischen Regierungsvertretern sprechen. Reeker machte keine Angaben über den Inhalt von Powells Gesprächen, wiederholte aber an beide Seiten seinen Appell zur Zurückhaltung.
Die USA hätten Verständnis für Indiens Empörung über die anhaltenden terroristischen Übergriffe, aber militärische Aktionen seien nicht die Antwort, erklärte Reeker. Sie würden in dieser Krise nur noch größere Probleme schaffen. Wichtig sei jetzt, dass das Eindringen radikaler Pakistaner nach Kaschmir ende. Nach US-Informationen sind von den 2000 im Januar während der letzten Krise in Pakistan inhaftierten Radikalen nur noch 800 in Haft. Indien wirft Pakistan vor, dass diese freigelassenen Radikalen inzwischen wieder in Kaschmir eingedrungen sind und dort Terroranschläge verüben.
Heftige Schusswechsel
Delhi und Islamabad verstärkten weiter ihre militärische Präsenz in der Krisenregion. Auch am Donnerstag lieferten sich Indien und Pakistan heftige Schusswechsel entlang der Trennungslinie zwischen beiden Teilen Kaschmirs. Insgesamt stehen sich dort rund eine Million Soldaten gegenüber. Pakistan kündigte an, Streitkräfte, die bislang im Rahmen der von den USA geführten Anti-Terror-Koalition an der Grenze zu Afghanistan stationiert waren, würden an die Ostgrenze verlegt. Auch Soldaten aus Sierra Leone würden abgezogen, um sie an der Grenze zu Indien zu stationieren, teilte das Informationsministerium in Islamabad mit. Indien hatte am Mittwoch fünf Kriegsschiffe in die Nähe der pakistanischen Küste beordert.
Einem Zeitungsbericht zufolge stellte Indien Pakistan ein zweimonatiges Ultimatum, den "grenzüberschreitenden Terrorismus" einzudämmen. Dann werde Indien über eine Militäraktion gegen sein Nachbarland entscheiden, berichtete die "Hindustan Times" am Freitag.
Einen entsprechenden Entschluss habe Ministerpräsident Atal Behari Vajpayee in Gesprächen mit Sicherheitsberatern gefasst. Unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichtete das Blatt, die Entscheidung, einen Krieg gegen Pakistan zu beginnen, hänge von dessen Verhalten in den kommenden zwei Monaten ab.
Vajpayee warf Pakistan erneut vor, mittels islamischer Rebellen im hauptsächlich von Mus