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Vollständige Version anzeigen : 03.06.02: Auftakt zur Rincewind-Woche. Werden wir positiv überrascht?


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germanasti
02.06.2002, 23:39
Mit dem Monat Mai endete eine weitere Woche im Negativen (auch in Japan :mad: ) und es hat den Anschein, als seien viele dem Aufruf "sell in May and go away" gefolgt. Ob dies die richtige Entscheidung war, sollte sich aber der dritten Juniwoche erscheinen. Die ersten zwei Wochen waren in der Vergangenheit oft ein Fake. Ergo kleine Rallye?
Als Hauptgrund für die Kursverluste, insbesondere Freitag abend, wurde die Kriegsgefahr zwischen Indien und Pakistan genannt. Dies sollte aber eher eine Alibiausrede zum Nichtkaufen gewesen sein.

Am Freitag gab es einige Konjunkturdaten, die den Beginn der nächsten Wirtschaftshölle leider weiter hinauszögern:
So stieg die endgültige Version der Produktivität Q1 um 8,4%, während die Lohnstückkosten um 5,4% zurückgegangen sind. Beides die grössten Sprünge seit dem Jahr 1983.
Der engültige Index zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan für Mai lag bei 96,9. % da dort 500 Leutchen mitmachten, die zudem nur per Telefon beafragt wurden, interessieren diese Daten keinen Menschen!
Die Auftragseingänge der Industrie für Mai sind um 1,2% gestiegen & lagen damit deutlich über den Erwartungen von 0,7%. Sie waren umso positiver, da die Auftragseingänge für Rüstungsgüter um 33% gesunken sind. Die Autos trugen dieses Mal nicht zum Wachstum bei. Dort ein Minus von 2,8%.
Hochpositiv der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago. Er lag mit 60,8 deutlich über den Prognosen von 55,3. Besonder herausragend dabei die Sprünge auf jeweils 65 bei Produktion und Auftragseingängen. Diese Daten könnten auf einen hochpositiven nationalen ISM deuten, der sich aber erst bestätigen muss. Kam oft genug in der Vergangenheit vor, dass Chicago andere Entwicklungen als amerika aufzuweisen hatte!
& der allwöchentliche ECRI fiel leicht von 4,7 auf 4,5%. Ausblick hingegen mit neuerlichem Anstieg auf 122,0 nach 121,8.

Der ECRI bleibt im hochpositiven Bereich & damit werden weiterhin alle Spekulationen über einen baldigen Abschwung aufgeschoben. Ist schon erstaunlich wie lange Amerika dieses Wachstumsniveau halten kann und gleichzeitig mysteriös, dass sich diese positiven Elemente nicht auf die Geschäftszahlen der Unternehmen auswirkt. Ein Schelm der denkt die US-Konjunkturdaten wären hochmanipulativ! Wirtschaftscrash somit ausser Reichweite, doch bleibt dem ECRI nach wie vor eine bereits laufende Topbildung vorenthalten, die durchaus mit einem senkrechten Strich abgeschlossen werden kann. Die Börse sollte dies ein wenig vorwegnehmen.
Rein theoretisch müssten viele Q2-Unternehmenszahlen recht positiv sein, deutet man die Industrieauftragseingänge richtig. Für diese Zahlen unwichtig, aber trotzdem interessant die Frage, was da wohl so stark produziert wird. Konsum mag nicht weiter hoch & Unternehmensinvestitionen bleiben abnehmend. Zulieferer der Rüstungsindustrie, die nicht offiziell zu dieser Branche zählen? & selbst wenn der Boom echt ist, die hohe Produktivität und mangelnden Produktionsstaus zeigen deutlich welch gigantische Überkapazitäten in Amerika nach wie vor herrschen. Damit sollte der nächste Abschwung keinen sanften Beginn nehmen wie in 2000, sondern praktisch overnight senkrecht in den Keller fallen.

Für die Börsen bleibt die aktuelle Wirtschaftsentwicklung uninteressant, denn dort kämpft man weiterhin gegen den Dollarverfall, der langsam Greenspan & damit der Stützerei an den Aktienmärkten, an seine Grenzen bringt! Gewaltige 45 Mrd. Dollar fanden sich letzte Woche im open market ein, ohne das dies positive Auswirkungen auf die Börsen hatte. Gegen solche Dimensionen ist selbst unser Bubble-Al machtlos.
Inwieweit der Dollarcrash beabsichtigt ist bleibt reine Spekulation. Einige Stimmen meinen, Amerika lässt den Dollar absichtlich fallen, um die dortige Exportwirtschaft anzukurbeln und eine neue Wirtschaftsstütze aufzubauen. Doch wiegt der dabei entstehende Vertrauensverlust in die USA nicht viel grösser? Mit jedem fallenden Dollarcent wird eine Investition ins Wirtschaftswunder Amerika unattraktiver und könnte weitere Kapitalabzüge zur Folge haben. Nene, das ist keine gewollte Dollarabwertung, sondern öffnende Augen ausländischer Investoren, die endlich erkennen welche Dummheit sie in den letzten Jahren begangen haben. & damit kann man auf den Tag warten, an dem der Kapitalabzug in ein unkontrolliertes Gemetzel ausartet und Bush zum Staatsschutz ausländische Konten sperrt. Und dann gilt mal wieder der Spruch, den letzten beissen die Hunde!
Aktienbewegungen selbst sollten in nächster Zeit vom Dollar abhängig gemacht werden. Stabilisiert er sich ein wenig, könnte der DOW durchaus seine 500 - 700 P. hochlaufen. Fällt er hingegen weiter, haben die Börsen wohl 0,0 Chance auf ein Halten dieses Niveaus. Dann fehlt nur noch ein externer Anlass und die aufkommende Panik bringt uns den nächsten sell-out, der dieses Mal verdammt tief gehen könnte.
Analysten bashen zum Erhalt ihres Shortbubbles, Greenspan pumpt um den Dollarcrash auszugleichen & das alles, wo der S&P in diesen Tagen erneut am 20jährigen Aufwärtstrend aufgesetzt hat. Gefährliche Spiele, die da getrieben werden.

Lange hinausgezögert & am Freitag wurde es wahr, die Japan-Herabstufung von Moodys. Diese war sogar grösser als die erwarteten zwei Stufen, was schon im Vorfeld zu wütenden Protesten der japanischen Regierung führte und mittelfristig in einem weiter verschärften Handelskrieg enden sollte!
Konkret wurde die Herabstufung mit der weiter steigenden Staatsverschuldung begründet und der Aussicht, dass diese Regierung das Problem nicht in Griff bekommen wird. Damit hat Japan ein Kreditrating, dass unter dem Staat Botswana liegt und eine fürchterliche Blamage für die sonst so gesichtswahrenden Japaner ist. Solch eine Demütigung hat dieses Land seit 60 Jahren nicht mehr erfahren & man darf gespannt sein, ob man mit einem Pearl Harbor reagiert.
Im Grunde war die Abstufung ja richtig, Japan geht am Stock, doch ist spätestens seit der Goldman-Sachs-Heraufstufung durch Moodys vor einigen Wochen bekannt, dass diese Ratingagentur in keinster Weise mehr seriös und neutral handelt! Zahllose Ratings von US-Unternehmen sind und waren hochpositiv (z.B. Enron), während ausländische Firmen beim kleinsten Haar in der Suppe abgestuft werden. Die Masse scheint dies aber so langsam zu bemerken, sonst wäre die Japan-Abstufung nicht so folgenlos geblieben! & hier gilt das gleiche wie bei Argentinien oder Enron: Wartet noch ein paar Monate und Moodys wird zu einem der grössten Skandalfälle in der US-Geschichte. Time will tell!

Dramatisches auf der Kapitalszuflussfront der US-Fonds:
Aktienfonds hatten letzte Woche einen weiteren Rückgang der Zuflüsse um 1,1 Mrd., nachdem bereits in der Vorwoche ein Schwund von 2,7 Mrd. zu verzeichnen war. Kapitalmarktfonds verloren gar 30,3 Mrd. Dollar!
Die Daten sind noch sehr jung & eine ausführliche Analyse fehlt, doch scheint es so setze der befürchtete Vertrauensverlust bereits jetzt ein. Muss man genau beobachten, denn am Privatanlegergeld hängt das wohl und Weh der US-Wirtschaft! & vor allem sollte verfolgt werden, ob dieses Geld schnurstracks das Land verlässt, oder die nächste Konsumentenrallye auslöst. Mich plagt das Gefühl ersteres ist der Realität.


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://www.haysmarketfocus.com/html/ARMSindex.gif

Der ARMS vollzog in der letzten Woche einen heftigen Aufwärtsschub bis an die 1,3 heran, bekam aber am Freitag neuerlichen Kaufdruck. Damit sind die Bewegungen momentan viel zu volatil um einen Mehrtagestrend zu orakeln & es zeigt auch deutlich wie unentschlossen die Börsen sind. Vorbereitung auf einen heftigen Move, oder bereits Dornröschenschlaf?
Man sollte Bewegungen bis 0,9 oder über 1,5 abwarten, ehe dieser Leitstern wieder grössere zuverlässigkeit bietet.

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1

Treasury haben ebenfalls keinen Plan & hier die Schwierigkeit zu erkennen, ob Kapitalabfluss aus den Bonds zweck Aktienrallye, oder Flucht ins Ausland.
54,5 vs. 59 ist die Range.

DOW-Banken:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bix&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=5711&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9749&mocktick=1

Banken laufen seitwärts & könnten möglicherweise mit einer Konsolidierung auf hohem Niveau nächste Kaufsignale kreiern. Fundamental gerechtfertigt wären diese aber nicht, vor allem wegen der aktuell sehr starken Mittelabflüssen aus den Fonds. Das gibt zum einen weniger Spielgeld im Aktienmarkt, zum anderen fehlt Deckungsgeld für das Derivatebubble.
710 vs. 670 P. hier die Range mit Idealkursziel 640 P.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9351&mocktick=1

Die Chippies kommen nicht mehr aus den Löchern, was hauptsächlich mit endlosen Bashereien begründet wird. Fallende Chippreise hin und her, offensichtlich steckt in diesem Segment das grosse Shortbubble der Hedgefonds, anders lassen sich diese Analystenabwertungen nicht erklären.
Technisch ist ein sauberes W möglich, mit ausbruch bei 560 P. Unter 450 P. wird es rabenschwarz.

COT-Daten:
http://mitglied.lycos.de/SACHSE2001/cot02-05-28.jpg

Commercials bleiben im US-Aktienmarkt fast unverändert positioniert. Nicht so toll der massive Long-move im S&P mini. Die Kleinen werden viel zu bullisch!
Höchsterstaunlich der Sprung von Megashort in Long beim Nikkei! Brennt dort bereits intern der Shortiebaum?
Gold & Silber bleiben im hochnegativen Shortbereich.
& der Dollar wird weiter gestärkt. Entweder läuft da momentan ein Riesenfake, oder die Commercials verspekulieren sich noch um Haut und Haare!


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

Japan bleibt Sorgenkind & dort insbesondere die massive Shortmanipulierei im Nikkei. Und solange die japanische Regierung keine positiven Worte für das eigene Land findet, wird es wohl auch nichts werden mit einem nachhaltigen Aufschwung, siehe die mehrfache Basherei in der letzten Woche. Ansonsten sind die Fakten bekannt, erst rennt Nikkei & dann folgt Konsumboom.
Sehr erfreulich einige japanische Konjunkturdaten von Freitag. So stieg der Verbrauch im April um 0,9%, verglichen mit dem Vorjahresmonat, während das Realeinkommen um 3,1% gesunken ist. d.h. in ersten Grundzügen entfernt sich das Deflationsgespenst aus den japanischen Köpfen & es hätte punktgenau im Anschluss an die im November gestartete Nikkei-Rallye gepasst, die aber bereits nach wenigen Tagen wegen eines künstlichen Shortmarktes wieder zerworfen wurde! Wo würde der Nikkei und die Wirtschaft heute stehen, hätte es diese Marktmanipulationen nicht gegeben? Wohl viel weiter oben!
Freitag wird das BIP Q1 veröffentlicht, dass mit ca. 8% plus sehr positiv sein soll. Vll. liefert dies dem japanischen Volk die Bestätigung um wieder im eigenen Markt zu investieren. 1.000 P. Kerze muss her, dann kann der nachhaltige Ausbruch erfolgen.

Technisch ist eine Konsolidierung bis 11.500 P. möglich. Darunter brennt der Baum lichterloh, insbesondere auf Wochenbasis!
Bei 12.050 P. Ausbruch mit Bestätigung über 12.400 P. Dann könnten 14.400 P. und bei der hohen Shortquote ggf. auch 18.000 - 19.000 P. binnen weniger Tage drinnen sein.


Diese Woche warten in Amerika die beiden einkaufsmanagerindexe national (heute) und Service (Mittwoch) auf uns. Lt. ECRI könnten sie im hochpositiven Bereich verharren. Ganz grosse Zunahmen sind aber nicht mehr zu erwarten. Freitag kommen die Arbeitsmarktdaten April, die -wie gehabt- unwichtig sind, aber alle Welt guckt drauf.
Donnerstag in Euroland EZB-Sitzung und einige rechnen mit einer Zinserhöhung. Dem Dollar würde es dann wohl endgültig an den Kragen gehen.
& dann sollte auch so langsam die Vorertragssaion beginnen. Palm hat es mit einer Gewinnwarnung letzten Donnerstag bereits vorgemacht. Ob man aber deswegen dieser Zeit erneut den Namen GEWINNWARNUNGSSAISON geben darf bleibt abzuwarten. Potentielle Insolvenzkandidaten werden wohl schon warnen, doch könnten die massiven Einsparungen auf leichtem Wachstumsniveau auch zu einigen positiven Überraschungen sorgen. Dann ist nur die Frage ob Börsen die Überraschung feiern, oder KGV gucken, dass weiterhin viel zu hoch steht.

DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Stochastik scheint uns nach einer längeren Auszeit wieder wohlgesonnen. Nachdem am Donnerstag punktgenau die anvisierten 9.800 P. erreicht wurden, erfolgte das Pullback ebenso fast punktgenau an die 10.080 P. heran. Dort wartet die Oberkante des aktuellen Abwärtstrends und candlemässig die Entscheidung ob 10.650 P. oder 9.600 P.

Stochastik nach dem freitags-sell-out kurz vor Schluss ganz unten & mit Restpotential bis 9.880 P., im Extremfall sogar nochmal 9.820 P. Danach ist eine weitere Gegenbewegung bis 9.980/10.030 P. zu erwarten & dort endgültige (?) Entscheidung ob 9.400 oder 10.650 P. Kurzfristig ergäbe sich mit Überschreiten Potential bis 10.230 P.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5973&mocktick=1

Im Tageschart hat der DOW den morning-doji-star leider nicht hinbekommen, doch ist damit noch nicht alles verloren! Eine lange weisse Kerze heute würde das bullische Szenario genauso bekräftigen, wie ein doji und damit tri-star.
9.880 vs. 10.130 P. ist hier die Range mit gleichem Aufwärtspotential wie im Stundenchart, nämlich 10.650 P. Nach unten hingegen wirken die Verkaufssignale stärker und 9.400 P. sollte nur ein Zwischenstopp zur Zielzone 7.800 - 8.200 P. sein!

Wurde über die letzten 5 Monate eine gewaltige SKS ausgebildet?

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2234&mocktick=1

Der S&P sieht mit Abstand am schlechtesten aller Indizies aus! am Freitag Pullback an die 1.075 P. vollendet und SK nahe Tagestief ist schon eine relativ deutliche Sprache. Trotzdem gilt auch hier: Erst mit Bestätigung haben wir einen neuen Trend.

1.075 P. Rückkehr in die Schiebezone mit Potential bis 1108 P. Dort und im Bereich 1114-1122 P. warten massive Widerstandszonen. Darüber rascher Sprung bis 1175 P. wahrscheinlich.
Unter 1050 P. ist ein klassischer Crash nicht unwahrscheinlich!

http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3539346537356636.gif

Im September 2001 wurde der 20-jährige Aufwärtstrend kurzfristig in false-break-Form nach unten verlassen. Die letzten Tage ist der S&P wieder dran. Sollte dieser nun wieder unterschritten werden, ist es nachhaltig & damit der Trendbruch endgültig. Kurse um die 500 P. binnen weniger Monate sind dann keine Utopie!

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6866&mocktick=1

Der Nasdaq hat mit der Freitagskerze die Möglichkeit auf eine untere Umkehrformation bekommen, die nach dem Septembertief das dritte higher low wäre. Anlass für die Shorties eine ordentliche Deckungsrallye einzuleiten? Die Fundamentals sprechen leider dagegen!

Mit einem Gap up 1240/1250 P. und SK weit darüber würde die bullischste aller Formen kreiert werden.
Gap down und SK unter 1180 P. wäre die bärischste Formation.

Schiebezone ist weiterhin 1350 vs. 1240 P., die leider schon mehrere Tage nach unten verlassen wurde. Theoretische folgen kann sich jeder selbst ausmalen.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7205&mocktick=1

Unser Kasperlesindex hat die 780 P. noch nicht aufgeben wollen. Mal schaun ob sich dieser Stursinn rächt, oder golden belohnt wird.

780 vs. 820 P., 15-20 P. false break & fertig ist der nächste Trend für max. 200 P.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Unser euro könnte am Freitag eine Intradaykorrektur im Anstieg erledigt haben, mit Antasten der 0,9270er Marke. Dies ist ehemalige Ausbruchszone. Nach oben wurde Zielzone 0,94/0,9420 erreicht, womit kurzfr. eine Parisituation hergestellt ist. Neuerlicher Ausbruch könnte Parität binnen weniger Tage möglich machen. Nach unten 0,9150 nächste Haltestelle.
Auch Gold setzt die atemberaubende Rallye unbeeindruckt fort und konnte bislang die ausbruchszone 325 Dollar gut verteidigen. Nächste Haltepunkt nach oben wären 340 Dollar glatt. Nach unten bleibt es bei den 314 Dollar zu grossen Verkaufssignalen. Doch trotz aller Bullenszenarien muss man beim Gold weiterhin warnend zur Kenntnis nehmen, dass der momentane Hype fast ausschliesslich vom Goldcrash, gepaart mit technischen Kaufsignalen und einigen eindeckenden Minen kreiert wird. Wären wir in DER Rallye, die uns N-TV vorgeben will, gäbe es Tageszuwächse von 5% und mehr!

Termine heute:
• 09:55 - DE Einkaufsmanager-Index Mai
• 10:00 - EU Einkaufsmanager-Index Euro-Zone Mai
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 16:00 - ! US Bauausgaben April
• 16:00 - ! US ISM-Index Mai


Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif

germanasti
02.06.2002, 23:43
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Die Freitagskerze war leider nicht lang genug für ein technisches Kaufsignal, so bleibt abzuwarten ob es nur ein Pullback inmitten des Crashs war. 4.860 P. auf SK-Basis mass aller Dinge. Ansonsten gilt die nächste zielzone 4200 P.

Zu Beginn auf 4850/4860 P. und dann unter 4780 P. bestätigt die Verkaufssignale mit nächstem Ziel 4680 P.
Startfall ca. 4790 P. & Reversal über 4860 P. kreiert Kaufsignale. SK über 4920 P. und es wird wieder bullisch.
Megahüpfer 4880/4890 P., Konsolidierung 4850 P. und neue Hochs wäre der grosse Ausbruch.

germanasti
02.06.2002, 23:44
Aus der FTD vom 3.6.2002 www.ftd.de/japan
Japaner öffnen vorsichtig ihre Geldbörsen
Von Martin Kölling, Tokio

Nach Monaten tiefer Rezession hellt sich die Stimmung bei Japans Arbeitnehmern etwas auf. Erstmals seit fünf Monaten erhöhten sie im April ihre realen Konsumausgaben.

Der Verbrauch stieg um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, obwohl die realen Einkommen um 3,1 Prozent sanken. Einige Ökonomen sehen darin erste Hoffnungsschimmer für die ansonsten sehr schwache japanische Binnenkonjunktur. Nachdem die Wirtschaft im ersten Quartal vor allem vom Export angetrieben wurde, ist eine stärkere Inlandsnachfrage die entscheidende Voraussetzung dafür, dass sich der Aufschwung auch in Japan festigt.

Weitere Daten zeigten am Freitag, dass sich der Deflationstrend bei den Preisen verlangsamt hat. Allerdings sanken die Preise nach wie vor, auch die Beschäftigung ließ wieder nach. Die Agentur Moody’s setzte das Rating von Yen-Staatsanleihen um zwei Stufen auf A2 herab, das Niveau von Polen. Die Regierung in Tokio reagierte ungewöhnlich scharf und bezeichnete dies als "lächerlich".


Die Gründe für die unerwartete Konsumfreude der Japaner sieht Takehiro Sato, Volkswirt von Morgan Stanley, in der Entwicklung an den Finanzmärkten. Die Aktienkurse sind zuletzt gestiegen; die vielfach für Ende März befürchtete Bankenkrise blieb aus. Zudem habe sich Nachholbedarf aufgestaut. "Wir halten weitere Überraschungen nach oben besonders bei persönlichen Ausgaben für möglich", sagte Sato.



Arbeitslosigkeit stagniert


Auf den ersten Blick positiv entwickelt sich auch die Arbeitslosenquote, die im April bei 5,2 Prozent stagnierte. Zeitarbeitsfirmen, Gaststätten und Handel schufen neue Arbeitsplätze. Und die Verbraucherpreise (ohne Nahrungsmittel) stiegen im April um 0,1 Prozent gegenüber März, lagen damit allerdings noch um 0,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die erste Schätzung für den Raum Tokio zeigt, dass die Preise auch im Mai leicht um 0,2 Prozent zum Vormonat stiegen.


Bei steigendem Konsum und rückläufiger Deflation erwartet Ökonom Sato, dass sich Impulse von den verbrauchernahen Bereichen wie Einzelhandel, Restaurants und persönlichen Dienstleistungen schließlich auf alle Sektoren ausbreiten.


Auch wenn zurzeit zudem noch die Fußball-WM die Wirtschaft stützt, ist ein solches Szenario allerdings unsicher. So sei die Arbeitslosenrate nur deshalb nicht gestiegen, weil derzeit anteilsmäßig rund doppelt so viele Japaner die Jobsuche aufgäben wie in früheren Konjunkturzyklen, sagte Mikihiro Matsuoka von der Deutsche Securities. Die Beschäftigung sinkt per saldo weiter. Zudem treiben bessere Konjunkturdaten den Yen nach oben, was den Export belastet. Die Regierung intervenierte am Freitag erneut am Devisenmarkt, um den Dollar zu stützen.



Preise weiter unter Druck


Dass nach vereinzelten Preisanhebungen das Ende der Deflation bevorsteht, hält Chefvolkswirt Mamoru Yamazaki von Barclays Capital in Japan für unwahrscheinlich. Nachgelassen habe der Preisrückgang im Vorjahresvergleich nur bei Lebensmitteln und Versicherungen sowie im Transport- und Telekommunikationsbereich. In allen anderen Bereichen seien die Minus-Raten sogar gestiegen.


Wegen der hohen Überkapazitäten und fallenden Gehälter sieht Yamazaki die Preise nicht nur in der Verarbeitenden Industrie, sondern auch bei Dienstleistern weiterhin unter Druck. In vielen Einkaufsstraßen herrscht denn auch weiter Skepsis. "Die Hausfrauen halten sich zurück, weil höhere Abgaben drohen und die Zukunft so unsicher ist", sagt der Gemüsehändler Masashi Saito in der Tokioter Vorstadt Wako. Steigende Erzeugerpreise könnten Kleinhändler nicht an die Kunden weitergeben.


Weiteres Preissenkungspotenzial gibt es vor allem durch Importe. Würden die Kunden Nahrungsmittel aus China genauso akzeptieren wie Textilien, könnten sie Schwarzwurzeln zum halben Preis bekommen.



© 2002 Financial Times Deutschland

http://www.ftd.de/pw/in/1014399156742.html?nv=cd-divnews

cherry
02.06.2002, 23:47
hallo @all + @germa

Vom Urlaub wieder zurück :)

Shrink
02.06.2002, 23:47
Sonntag 2. Juni 2002, 17:41 Uhr

Infineon verkleinert Leiterbahnen auf Computerchip auf 40 Nanometer

München (dpa) - Dem Chiphersteller Infineon ist ein weiterer Schritt in der Miniaturisierung von Computerchips gelungen. Die Forscher haben die Kupfer-Leiterbahnen auf einem Computerchip um mehr als ein Drittel auf 40 Nanometer verkleinern können, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Das entspreche dem tausendstel Durchmesser eines Haares. Aktuelle Pentium-4-Chips hätten dagegen eine Strukturbreite von 130 Nanometern.

Bei der stetigen Verkleinerung der Chipbausteine stellten die Störanfälligkeit und Wärmeentwicklung große Probleme für die Forscher dar, sagte Reiner Schönrock von Infineon (Xetra: 623100.DE - Nachrichten - Forum) . «Der Weg, den die Elektronen zurücklegen, wird immer kürzer, und die Wärmeentwicklung nimmt zu.» Die Forscher bei Infineon hätten nun nachweisen können, dass belastbare und funktionsfähige Chips selbst in solcher Größenordnung herstellbar seien. Die Chips seien auch bei hohen Stromdurchleitungen nicht heiß geworden.

Normalerweise können heute eingesetzte Belichtungsgeräte in den modernen Chip-Fabriken Leiterbahnen noch nicht unter 100 Nanometer Durchmesser erzeugen. Die Infineon-Forscher hatten sich deshalb eines kleinen «Tricks» bedient. Sie belichteten den Chip zwar mit einem normalen Lithografiegerät, verkleinerten jedoch die so entstandene Grabenstruktur auf dem Silizium nachträglich durch chemische Prozesse. Die ersten Chips der neuen Generation sollen voraussichtlich im Jahr 2010 auf den Markt kommen.

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Schdrong schdaun!! Aber trotzdem ist zu befürchten, dass die Aktienrendite von Infineon sich der Grösse dieser Leiterbahnen annähert....

Shrink
02.06.2002, 23:49
Original erstellt von cherry
hallo @all + @germa

Vom Urlaub wieder zurück :)

Welcome back! Und? Zufrieden mit den Randanleihen? Haben der Urlaubskasse doch zumindest nicht direkt geschadet, gelle? :p

Shrink
02.06.2002, 23:56
Gold in Tokio derzeit 328.25/ounce....und der Hype geht weiter...


N8 @all

survival
03.06.2002, 00:00
moin ihr frühaufsteher :)

werde mir gleich mal die morgenlektüre schon am vorabend reinziehen, um dann in der traumwelt von suuuperlaaangen grünen nikkeikerzen träumen :rolleyes: .....

so sei es!!

n8, survival :)

Shrink
03.06.2002, 00:00
Einer geht noch:
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Then there is the U.S. government's debt position, with the Treasury having hit its debt ceiling and being forced to resort to "other measures" to fund the U.S. government and to avoid default on more than $US 6 TRILLION of Treasury debt. The latest on this front is that a provision to increase the ceiling from its present $US 5.95 TRILLION to the Treasury's preferred $US 6.7 TRILLION has been steamrolled through the House tacked on to an "anti-terrorism" bill. It still awaits ratification in the Senate.

But Ron Paul of Texas has uncovered a dirty "secret" in the form of a "Supplementary Apppropriations" bill (HR 4775) now before the House. There is a provision (among all the other pork) in this bill which would make it possible in future for the Congress to raise the debt limit "in conference" - that is - away from public scrutiny.

This, or something like it, had to happen eventually. It is the usual sleazy trick, but it doesn't really matter much anymore to anyone who understands the situation. The U.S. government, despite all its protestations to the contrary (remember the talk about paying off ALL Treasury debt by the year 2009-10-11-???. Astonishingly, many people took it seriously. This bill, if (when) it passes, will be the final proof, if any more is needed, that the debt will NEVER be paid off. It will fool no-one, except those who refuse to see.

Quelle: The Privateer

You can really fool all the people all the time...????
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Yes.

syracus
03.06.2002, 00:41
Morgen:),

http://www.kitconet.com/charts/metals/leaserates/ag_go_0060_lsb.gif
http://www.kitco.com/LFgif/ag0060lnb.gif

http://www.kitco.com/images/live/silver.gif

Mal sehen was die ohne London hinbringen.

syr:zz

Gert
03.06.2002, 00:43
Moin Moin ;)

nasdaq10.000
03.06.2002, 00:50
Indikatoren/Zahlen vom Freitag, 31.5.02, die die weiterhin die positiv verlaufende Stimmung im ökonomischen Sektor reflektieren:

US-Daten nähren Hoffnung auf robuste Konjunkturerholung

(S. auch die Reuters-Meldung vom 31.5.) Überraschend positive US-Konjunkturdaten haben am Freitag die Hoffnung auf eine robuste Erholung der amerikanischen Wirtschaft genährt. TRENDumkehrbewegungen wurden überragend bestätigt.

Nahezu alle am Freitag vorgelegten Daten übertrafen die Erwartungen von Analysten. So fielen die Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen, der Konjunkturindex der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago und die Industrieaufträge besser aus als erwartet. Lediglich der Anstieg der Produktivität der US-Wirtschaft im ersten Quartal lag im Rahmen der Experten-Prognosen.

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die künftige Entwicklung der US-Wirtschaft nahm im Mai unerwartet stark zu. Der endgültige Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan stieg nach Angaben aus New Yorker Finanzkreisen auf 96,9 (erste Schätzung 96,0) von 93,0 Punkten im Vormonat. Von Reuters befragte Volkswirte hatten einen Indexstand von 96,0 Punkten vorausgesagt.

Bereits der vorläufige Index hatte Analysten und Finanzmärkte überrascht. Nach dem unerwarteten Rückgang des Konjunkturbarometers im April hatten Volkswirte ursprünglich für Mai mit einem leichten Minus gerechnet. Der Index gilt als wichtiger Konjunkturindikator, der die Stimmung und das Kaufverhalten der Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung der USA aus.

http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.5.cons-sent2-einjahr.gif

CHICAGOER EINKAUFSMANAGERINDEX LEGTE DEUTLICH ZU

Eine Überraschung lieferte zudem der Konjunkturindex der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago im Mai. Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager teilte mit, der Index habe auf 60,8 von 54,7 Zählern im April und damit den vierten Monat in Folge zugelegt. Das Konjunkturbarometer signalisierte somit eine sich verstärkende Erholung der US-Wirtschaft. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Indexstand von lediglich 54,9 Punkten vorausgesagt.

Der Index hatte im Februar dieses Jahres erstmals seit 18 Monaten die Marke von 50 Zählern überschritten. Ein Indexstand von mehr als 50 Punkten signalisiert eine wirtschaftliche Expansion, ein Stand darunter eine abnehmende Wirtschaftsleistung.

http://www.haver.com/COMMENT/020531c.jpg

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/123066.htm

Einkaufsmanagerindex, Chicago - Mai 2002
Index/Komponente.... Mai 02 ..Apr. 02 .Mai 01
Bus. Barometer ............ 60,8 ....54,7 ....39,2
Produktion (!!)...........65,7 ....55,8 ....41,6
Auftragseingänge(!!!)65,6.... 59,0 ....39,7
Auftragsrückstellungen 52,4.... 53,9 ....30,7
Lagerbestände ............ 43,2 ....37,6.... 42,8
Beschäftigung ............. 47,3 ....41,2.... 33,5
Zulieferer ..................... 57,4 ....51,8 ....45,6
Preise, bezahlt .............58,3 ...55,4 ....55,8


US-AUFTRAGSEINGÄNGE STÄRKER GESTIEGEN ALS ERWARTET

Der Auftragseingang der US-Industrie stieg im April 2002 so stark wie seit Oktober 2001 nicht mehr. Das US-Handelsministerium teilte mit, der Auftragseingang sei zum Vormonat um 1,2 Prozent auf einen Wert von 323,87 Milliarden Dollar gestiegen. Von Reuters befragte Volkswirte hatten für April im Durchschnitt ein Plus von lediglich 0,8 Prozent vorausgesagt. Dies sei nach dem revidierten Anstieg um 1,0 Prozent im März der zweite Monat in Folge, in dem die Aufträge deutlich gestiegen seien, teilte das Ministerium weiter mit.

http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.5.factory1.gif

Die Produktivität der US-Wirtschaft stieg in den ersten drei Monaten 2002 so stark wie seit rund 19 Jahren nicht mehr. Nach revidierten Berechnungen des US-Arbeitsministeriums nahm die stündliche Produktion je Arbeitskraft außerhalb der Landwirtschaft mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 8,4 Prozent und damit in dem Maß wie von Analysten prognostiziert zu. In den letzten drei Monaten 2001 war die Produktivität mit einer revidierten Rate von 5,5 Prozent gestiegen. In seiner ersten Schätzung für das erste Quartal 2002 hatte das Ministerium eine Rate von 8,6 Prozent genannt. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sei der stärkste Anstieg der Produktivität seit dem zweiten Quartal 1983 verzeichnet worden, teilte das Ministerium mit.

http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.5.q1-prod-costs4.gif

Die Lohnkosten je produzierter Einheit (Lohnstückkosten) sanken den Angaben zufolge um 5,2 Prozent anstelle der zunächst errechneten 5,4 Prozent nach einem revidierten Rückgang von 3,1 Prozent im Schlussquartal 2001. Höhere Produktivität bei gleichzeitig sinkenden Lohnkosten wird von Analysten als positives Signal für die Entwicklung der
U n t e r n e h m e n s g e w i n n e gewertet.
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Zahlen (vor allem die Auftragseingänge) aus dem Halbleiter-Sektor gelten als Wendepunktindikatoren des Technologiemarktes, der gesamtkonjunkturellen Entwicklung:

"Wrap Up - Heutige US Wirtschaftzahlen, boerse-go.de, 31.5.02

Der globale UMSATZ aus dem Verkauf von Halbleiter-Produkten stieg im April gegenüber März um 3.1 Prozent von 10.73 auf 11.07 Milliarden Dollar.

Dabei seit laut dem Berichterstatter Semiconductor Industry Association der
W i r e l e s s Sektor der Hauptantrieb für den Absatzanstieg gewesen.

"Der Halbleiterumsatz im April führt das stetige Wachstum fort, dass im ersten Viertel dieses Jahres begonnen hat, das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass sich die I n d u s t r i e vom Jahr 2001 erholt," so George Scalise, der Präsident des Industrieverbandes. "Wir erwarten, dass sich das moderate Wachstum, dass wir bisher maßen, auch im restlichen Jahr 2002 weiter gehen kann.

In dem folgenden Schaubild fehlen noch die 11.07 Milliarden $ Global-Umsätze für APRIL:
http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.5.semiconductor-einjahr.gif


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Der erwähnte Chicago-Einkaufsmanagerindex gilt als Frühindikator für den ISM-Index (Institute for Supply Management).

Dieser Stimmungsindikator für die Lage der US-Wirtschaft wird am kommenden Montag um 16.00 Uhr für den Monat Mai veröffentlicht.

Am Mittwoch wird der ISM für den Service-Sektor veröffentlicht.

Der Einkaufsmanagerindex,Chicago, und der Nationale Einkaufsmanagerindex:
http://www.elliott-charts.de/wirtschaftsdaten/eco-chart/2002.5.cpmi.gif

Wir werden dann weitersehen!!

Hop Sing
03.06.2002, 00:51
für germa

http://www.kerzen.de/produkte/produkte_images/konsum2.gif

aktienfloh
03.06.2002, 02:33
mal wieder keiner da für ne nachtschicht

germa happy wake up :D

nasdaq10.000
03.06.2002, 03:13
Montag, 03. Juni 2002, welt.de

Ifo-Institut: Leasingfirmen investieren wieder mehr

45 Prozent der Teilnehmer rechnen bis zum Herbst mit einem günstigen Geschäftsverlauf

München - Die Leasinggesellschaften in Deutschland haben ihr Stimmungstief überwunden. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate seien von kräftigem Optimismus geprägt, berichtete das Münchner Ifo Institut für Wirtschaftsforschung im aktuellen Konjunkturtest für die Leasingbranche. 45 Prozent der Teilnehmer rechnen bis zum Herbst mit einem günstigen Geschäftsverlauf. Nur noch zwei Prozent äußerten sich ausschließlich pessimistisch. "Dieses eindeutige Votum lässt den Schluss zu, dass die Trendwende in der Leasingbranche nun eingetreten ist", urteilen die Wirtschaftsforscher. Für das Gesamtjahr sei demnach ein Anstieg der Leasinginvestitionen zu erwarten.

Im ersten Quartal bekamen die Gesellschaften die Investitionszurückhaltung der Unternehmen allerdings noch deutlich zu spüren. Im Vergleich zum Schlussquartal des vergangenen Jahres fielen die Urteile über die aktuelle Geschäftslage schlechter aus. Nur gut jedes vierte Leasingunternehmen bewertete die Lage im ersten Quartal als günstig. 64 Prozent vergaben die Note "befriedigend" und zehn Prozent der Teilnehmer bezeichneten ihre aktuelle Situation als schlecht.

Die Zurückhaltung der Unternehmen bei Neuanschaffungen habe sich in den ersten drei Monaten auf breiter Basis ausgewirkt. Sowohl bei Straßenfahrzeugen, bei Maschinen, bei Informations- oder Elektrotechnik hielten sich die Investoren zurück. Bereits im vergangenen Jahr waren die Ausgaben für Ausrüstungsgüter und Anlagen um nominal fast 3,5 Prozent gesunken. Für das zweite Halbjahr 2002 erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute in einem gemeinsamen Gutachten aber bereits ein Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen von rund drei Prozent. Für die Studie befragte das Ifo Institut 80 Gesellschaften, die rund 80 Prozent der Leasinginvestitionen in Deutschland repräsentieren. dpa

nasdaq10.000
03.06.2002, 03:35
Zum Golde drängen, am Golde hängen Anleger

Firstfive. Die besten Vermögensverwalter verkaufen derzeit wieder mehr Aktien als sie einkaufen.

WIEN (red.). Der Frankfurter DAX beißt sich an der Marke von 5000 Punkten die Zähne aus - und mit ihm leiden die Profis. Vor zwei Wochen konnte firstfive noch feststellen, daß bei den beobachteten Vermögensverwaltern von rund 70 Privat- und Großbanken sowie unabhängigen Vermögensverwaltungen die Zahl der Aktienkäufe für die betreuten Kundendepots plötzlich deutlich anstieg. Nun dreht der Wind schon wieder. Aktuell liegen die Verkäufe wieder mit einem Verhältnis von 3:1 überzeugend vorn. Das zarte Pflänzchen "Optimismus" ist schon wieder verdorrt.

Die Asset Manager müssen immer wieder die Erfahrung machen, daß auch die geringste gezeigte Courage von der Börse abgestraft wird. Ein sicheres Zeichen für die Frustration der Profis ist die Tatsache, daß sie sich nun auch von Titeln trennen, denen sie bislang trotz aller Wirrungen der Börse die Treue hielten.

Unter den Verkäufen finden sich so unter anderem Titel wie ThyssenKrupp, MG Technologies, Degussa, Fresenius Medical Care oder Vossloh wieder. Zum Teil waren die Unternehmen durch schlechte Zahlen - wie beispielsweise ThyssenKrupp - selbst Schuld am Liebesentzug der Vermögensverwalter. Weiterhin eine Sonderposition hat IBM inne. Bereits die dritte Woche in Folge erscheint dieser Titel in der Liste der Topkäufe. Dies ist deshalb erwähnenswert, weil ansonsten weiterhin die Bestände an US-Aktien in den Depots abgebaut werden. Eine wirkliche Überraschung unter den Käufen ist die Aktie von SAP. Offenbar sahen die Mutigen in der Nähe von 115 Euro einen günstigen Einstieg. Immerhin hatten SAP im bisherigen Jahr bereits bei 177 Euro notiert.

Weniger überraschend ist, daß nach wie vor Käufe in Goldminen-Aktien zu beobachten sind. Gekauft wurden aktuell beispielsweise auch Placer Dome, die bislang nicht in den immerhin gut 220 beobachteten Depots vertreten waren. Erwähnenswert: Placer Dome ist nun einer der beiden Goldminenwerte in den Portfolios der niedrigsten Risikoklasse. Die zweite im Bunde ist die Aktie von Newmont Mining. Daß nun Goldminenaktien in auf Sicherheit ausgelegte Portfolios Einzug halten, ist äußerst bemerkenswert. Damit werden diese Papiere schon fast geadelt, verlieren also den Geruch, eher Papiere für Zocker zu sein. Interessant auch der Kauf von TVX Gold. Die kanadische Goldminen-Aktie hat ihren Wert seit Jahresbeginn schon verdreifacht. Zwar ist der Hang zum Gold nur ein "Mini-Trend" - aber immerhin ist er der einzige, der nun schon seit Monaten seine Beständigkeit unter Beweis stellt. Ansonsten ist weder bei den Käufen noch bei den Verkäufen der professionellen Vermögensverwalter auch nur der kleinste Hinweis auf einen überzeugenden Branchen-Trend auszumachen.

03.06.2002 Quelle: Print-Presse
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Bei Halbleitern dürfte der Tiefpunkt bereits durchschritten sein

Die Lagerbestände sind auf das Niveau von 1994 gefallen, der Markt dürfte sich heuer kontinuierlich erholen.

ZÜRICH/WIEN (red). Die Chipindustrie ist seit Jahren von Zyklen geprägt, die meist zwischen 24 und 36 Monate dauern. Überkapazitäten, hohe Lager sowie ein Einbruch der Konjunktur bzw. der Branchen mit großem Chip-Verbrauch: Diese Konstellation führte in der Branche zum nunmehr bald zwei Jahre dauernden Abwärtszyklus.

Im Jahr 2001 wurden die Halbleiter-Lager weltweit wertmäßig um 25 auf 12 Mrd. US-Dollar zurückgefahren. Heuer wurden die Lager weiter reduziert. Im Februar 2002 waren die Lagerbestände an Chips auf einen Wert von sechs Mrd. US-Dollar gesunken, ein Niveau, das zuletzt 1994 verzeichnet worden war.

Zum Vergleich: Zur Jahresende 2000/2001 hatten die Lager von Produzenten, Händlern und der Elektronik-Industrie mit 37 Mrd. Dollar ihren Höchstwert erreicht.

Spätestens im zweiten Halbjahr 2002 sollte nach einer Einschätzung des Schweizer Bankhauses Vontobel der positive Basiseffekt des Lagerzyklus zu wirken beginnen. Zu erwarten ist deshalb eine Verbesserung der Gewinnsituation bei den Halbleiterproduzenten sowie eine Zunahme der Investitionstätigkeit.

Der Vergleich der aktuellen Kurse mit den Bewertungen der letzten zyklischen Peak-Phase im Jahr 2000 zeigt, daß der zyklische Aufschwung noch nicht in den Kursen enthalten ist.

Auf der Vontobel-Empfehlungsliste stehen von den Chipherstellern Infineon, Micronas und Elmos. Im Equipmentbereich werden die Titel SEZ, Süss MicroTec, Unaxis und Esec favorisiert. Besonderes Aufwärtspotential sollten dabei Elmos, Micronas, Süss MicroTec und SEZ haben.

Aktien mit Potential

Die Kurse dieser Titel verfügen noch über substantielles Aufwärtspotential. Die Vontobel-Analysten gehen allerdings nicht davon aus, daß die Höchstwerte des Jahres 2000 erreicht werden. Auf Kurs-Gewinn-Basis notieren Micronas, Elmos, SEZ und Süss MicroTec heute um 42 bis 78 Prozent unter den Höchstwerten des Boom-Jahres 2000.

[/b]Laut Vontobel dürfte das Jahr 2003 in der Halbleiterbranche noch nicht den Höhepunkt des Aufschwungs darstellen. Entsprechend dürften die Gewinne auch im Jahr 2004 signifikant weiter wachsen. Insgesamt - so Vontobel - sei der Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg in den Halbleitersektor derzeit günstig.[/b]

03.06.2002 Quelle: Print-Presse

Förster
03.06.2002, 05:36
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2F%2EN225&Titel=NIKKEI%20225%20INDEX&Zt=1023071538&


flieg mein vogel, flieg :D

germanasti
03.06.2002, 06:59
Moin :)

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1023076693&

Nikkei aktuell mit +100 P. & es ist wieder das gleiche: Kurzer upmove zu Beginn und dann eine undurchdringbare Mauer. Das wird so nie etwas werden. :(

germanasti
03.06.2002, 07:01
Wirtschaft
03.06.2002


Japans schlechtes Image
Das Außenministerium Japans steckt in einer tiefen Krise. Der Aufsehen erregendste Vorfall in einer Reihe von Skandalen ereignete sich vor gut zwei Wochen im japanischen Konsulat in Shenyang. Japanische Diplomaten sahen gleichgültig zu, wie die chinesische Polizei fünf nordkoreanische Asylsuchende wegschleppte, die dort Zuflucht gesucht hatten. In den Augen vieler Japaner dokumentiert das die Gefühllosigkeit, mit der japanische Diplomaten Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea begegnen. Ein anderer Skandal erregte international weniger Aufsehen, könnte jedoch dazu beitragen, endlich die nötigen Reformen im von Problemen geplagten Außenministerium herbeizuführen. Wegen des Vorwurfs der Veruntreuung wurde letzte Woche der Diplomat Masaru Sato verhaftet, rechte Hand des ehemaligen LDP-Abgeordneten und Außenpolitikexperten Muneo Suzuki. Suzuki selbst hatte vor wenigen Monaten eine Schlüsselrolle gespielt, als Premierminister Koizumi nach langem Hin und Her die populäre Außenministerin Makiko Tanaka entließ. Die ehemalige Parteigröße Suzuki hatte sich mehrfach massiv in ihre Kompetenzen eingemischt. Nun sind er und seine Verbündeten aus dem Außenamt in Ungnade gefallen, und die Staatsanwaltschaft untersucht ihre Rolle bei verschiedenen Straftaten. In beiden Fällen, dem Suzuki-Skandal und der Shenyang-Affäre, ist die Wurzel des Problems auffallend ähnlich – es gibt Klüngel von Diplomaten, die derart geschult sind, mit einem bestimmten Land umzugehen, dass sie dessen Interessen über alle anderen Erwägungen stellen. Was den Shenyang-Vorfall angeht, so waren die Diplomaten, die zusahen wie die schreienden Flüchtlinge abgeführt wurden, sich wohl der Position des japanischen Botschafters in Peking gewahr, der nordkoreanische Asylsuchende nur wenige Stunden zuvor als „potenzielle subversive Kräfte“ bezeichnet hatte. Bemerkenswert ist, wie häufig Bemühungen, die chinesische Führung nicht zu verstimmen, nach hinten losgehen. Das Debakel von Shenyang brachte die chinesisch-japanischen Beziehungen auf ihren tiefsten Punkt seit Jahren. Beobachter in Tokio sorgen sich, dass Japan durch seine wiederholten Skandale im Außenministerium in vielen Angelegenheiten innerhalb Asiens die Initiative an China verliert.

http://www.tagesspiegel.de/archiv/03.06.2002/72602.asp

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An der Börse machen sie tupfengleiches: Zugucken wie die Amis den Markt manipulieren. :mad:

germanasti
03.06.2002, 07:05
8:26pm 06/02/02 JAPAN MOF MIZOGUCHI: NO CHANGE IN JAPAN FX POLICY - DJ

8:24pm 06/02/02 JAPAN MOF KURODA: WATCHING FX MARKETS CLOSELY - DJ

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1023077060&

Die Japaner sind tatsächlich so dämlich und blocken mit Absicht potentiellese Anlagekapital aus dem Ausland. :hihi
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man sich auf dem Boden rollen vor lachen.

germanasti
03.06.2002, 07:06
8:00pm 06/02/02 NASDAQ EUROPE NEAR DEAL TO SIGN BANKS TO PLATFORM -DJ

Bald ist es soweit :)

cherry
03.06.2002, 07:12
guten morgen @all +@germa

@germa

Mit Japan wird es wohl nichts mehr werden :D Bezüglich der Eisbombe läuft mir schon jetzt das Wasser im Mund zusammen :hihi

Was sagt ich bevor ich in Urlaub ging : It´s Put time. Das sage ich nach wie vor. Allerdings werden wir u.U. eine kurze Erholung bekommen

Zum Stand meiner Randanleihen : Währung +16% + 3% Zinsen ohne Stress und Angst. ;)

4604
03.06.2002, 07:29
tag all

der freitag war ja schon bedenklich.positive konjunkturdaten plus pumpen al
und trotzdem kackte der scheiss gen schluss ab,sollte zu denken geben.

commercials im ndx weiter long und small trader short,sollten erstmals die small trader recht bekommen ? :eek: :rolleyes:

gold mag einfach nicht korrigieren,wann kommt da die over nigth 50$ kerze
:hihi :rolleyes:

cetinje
03.06.2002, 07:30
Guten Morgen :)

germanasti
03.06.2002, 07:38
Moin Cetinje + 4604 :)

Freitag abend sollten Gewinnmitnahmen für den Minicrash gesorgt haben. Wer lässt schon bei solch einer Stimmung spekulatives Geld übers Wochenende im Markt.

germanasti
03.06.2002, 07:44
Sonntag 2. Juni 2002, 14:46 Uhr
25-Jahres-Studie: Dezember der profitabelste Börsen-Monat - Hoffnung für Juni


WIEN (dpa-AFX) - In der aktuellen Ausgabe präsentiert der Online-Börsenbrief "Der Spekulant" seinen Lesern eine Studie über die Wertentwicklung des DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) und des S&P-500. Das überraschende Ergebnis: Der Dezember war sowohl in Deutschland als auch in den USA in den letzten 25 Jahren der profitabelste Monat. Andererseits war der September ein schlimmer Verlust-Monat.
Wer von 1976 bis jetzt nur im Monat Dezember investierte, der gewann 78 %. Wer nur im September anlegte, der musste eine Performance von -42 % hinnehmen. "Wir waren überrascht über die sehr unterschiedlichen Entwicklungen beim DAX", berichtet Redakteur Markus Meister. "Sehr interessant war, als die Ergebnisse dann von den Zahlen des amerikanischen Aktienmarktes bestätigt wurden. Darauf basierend könnten Juni/Juli wieder freundlichere Börsen-Monate werden vor einem flauen Herbst."/DP/fh/af


http://de.biz.yahoo.com/020602/36/2sgbf.html

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Jede Statistik wird irgendwann gebrochen :p





6mal wurde der Nikkei in der letzten Stunde an der 11870er Marke geblockt! :gomad

sabbel
03.06.2002, 07:48
http://vtoreport.com/charts/nasdaq/nasdaq-month.gif

sabbel
03.06.2002, 08:10
123 n-tv text Mo.03.06. 07:09:27

Nachrichten

Atomkriegsangst wird gedämpft

Indien und Pakistan haben angesichts
der Ausreise westlicher Diplomaten die
Angst vor einem Atomkrieg um Kaschmir
zu dämpfen versucht.

Pakistans Militärmachthaber Musharraf
bekräftigte einen Tage vor dem Asien-
gipfel in Kasachstan sein Interesse an
einer Lösung des Konflikts.

Indes reisten die ersten Ausländer aus
Indien ab, weil Deutschland, die USA,
Großbritannien, Frankreich und andere
Staaten geraten hatten, die Region zu
verlassen.
Übersicht 112 > 124
Reiseangebote ... 590

germanasti
03.06.2002, 08:14
Moin Sabbel :)

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1023081231&

Das passt auf keine Kuhhaut was da heute wieder abgeht. :mad:

delphin
03.06.2002, 08:18
Moin, moin. :)

cherry
03.06.2002, 08:18
@germa
Mit mir sprichst du wohl nicht mehr :cry

sabbel
03.06.2002, 08:20
120 n-tv text Mo.03.06. 07:17:56

Nachrichten

Tenet-Vermittlung in Nahost

Der Chef des US- Geheimdienstes CIA,
Tenet, startet heute einen neuen Ver-
mittlungsversuch im Nahen Osten.

Dazu wird Tenet zunächst mit Israels
Premier Scharon und Außenminister Peres
sprechen. Außerdem will er bei Treffen
mit Palästinenservertretern auf eine
Reform der Autonomiebehörde drängen.

Gestern hatte der außenpolitische Koor-
dinator der EU, Solana, Israel aufge-
fordert, schnell einer Nahost-Friedens-
konferenz zuzustimmen. Es gehe um die
Anerkennung eines Staates Palästina.
Übersicht 112 > 121
Reiseangebote ... 590

trine
03.06.2002, 08:33
moin.........

@cherry - hattet ihr in spanien so gutes wetter wie wir hier?:p

germanasti
03.06.2002, 08:36
Moin Delpin + Trine :)


& special greetings to CHERRY :):)
Hab Dich auch gestern schon im Wochenendthread willkommen geheissen.

Wie war Dein Urlaub?
DAX-Strategie 5100 P. short ging bei Dir ja voll auf. Dafür krieg ich bald mein Eis, die 120 beim Yen sind sehr nahe :D

sabbel
03.06.2002, 08:36
trine:kiss:

paule2
03.06.2002, 08:47
Bei Halbleitern dürfte der Tiefpunkt bereits durchschritten sein

Die Lagerbestände sind auf das Niveau von 1994 gefallen, der Markt dürfte sich heuer kontinuierlich erholen.


Leider stehen die Bewertungen der Chipies längst nicht auf dem Niveau von 1994.
:lach

paules Prognose: Nasdaq-bald-fehlt-ne-null.

Auf weiteres seitenlanges, x-mal-wiederholtes Geschwafel sei hiermit auch ohne Fettdruck verzichtet.

:hihi :hihi :hihi

paule2
03.06.2002, 08:54
@germanasti, kennst du den Wert noch aus seligen M.Eier-Zeiten?

Kursziel 400! :lach

finance online-Nachricht

Donnerstag, 30.05.2002, 21:24

ADS System mit deutlichem Umsatzrückgang

Die am Neuen Markt notierte ADS System musste heute für das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 11,56 Mio. Euro auf 6 Mio. Euro bekannt geben. Grund hierfür ist vor allem die Schließung einiger Geschäftsbereiche und die schlechte Marktlage.

Der Fehlbetrag der ersten drei Monate lag bei 1,26 Mio. Euro nach 0,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg des Verlustes ist hauptsächlich auf die Kosten der eingeleiteten Restrukturierung zurückzuführen.


Für das Gesamtjahr rechnet das Management mit einem ausgeglichenen Ergebnis in Höhe von 0,3 Mio. Euro.


Als problematisch könnte sich allerdings die finanzielle Situation des Unternehmens erweisen. Ende des vergangenen Quartals verfügte ADS lediglich noch über 1,72 Mio. Euro an liquiden Mitteln.



info@finance-online.de

:lach

Seine damals genialste Begründung war:

Griechen sind schlau!



http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?endday=3&endmonth=6&endyear=2002&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=942796800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=AY4.FSE&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=AY4.FSE&sTimeframe=12%2f17%2f1999+6%2f3%2f2002&sTimestamp=945421200+1023136200+942796800&showTimeFrame=true&showTimeFrame.x=1&startday=17&startmonth=12&startyear=1999


:hihi :hihi :hihi

sabbel
03.06.2002, 08:57
Pressespiegel - Unternehmen
FRANCE TELECOM - Der Verkauf der France-Telecom-Beteiligung am Mobilfunker Wind steht auf der Kippe. Damit mehren sich die Zweifel, ob France Telecom den Schuldenabbau wie geplant voran treiben kann. (FTD S. 3)


HDW - Der Verkauf der Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) in die USA entwickelt sich zum rüstungspolitischen Skandal. Nur wenige Stunden nachdem die EU-Kommission dem US-Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) die Übernahme von 75 Prozent minus einer Aktie an HDW erlaubt hatte, bestätigte OEP-Präsident Richard Cashin Verhandlungen mit Northrop Grumman und General Dynamics. (Handelsblatt S. 1)


CARNIVAL - Der US-Kreuzfahrtkonzern muss bei Übernahme des britischen Luxusdampferbetreibers P&O Princess mit strengen Auflagen der EU-Kommission rechnen. (FTD S. 3)


STRENESSE - Im Juli kommt die erste Herrenkollektion der Strenesse AG in die Läden. Mit der Markteinführung sehen sich Mehrheitseigentümer Gerd Strehle und Vertriebsvorstand Peter Kappler im Plan. Die Rendite leidet allerdings wie erwartet unter der neuen Kollektion, aber auch unter der laufenden Neuordnung des Nördlinger Modeunternehmens. (Süddeutsche Zeitung S. 24)


SIEMENS - Die Handysparte des Siemens-Konzerns richtet ihr Marketing neu aus. Es wird künftig eventgetriebener und personenorientierter gesteuert, sagte Vorstand Rudi Lamprecht. (FTD S. 3)


FORD - Bei der Kölner Ford-Werke AG will der US-Mutterkonzern allein das Sagen haben und die Kleinaktionäre aus dem Unternehmen hinaus drängen. Der Vorstandsvorsitzende der deutschen Ford-Werke, Rolf Zimmermannn, begründete das Squeeze-out damit, eine 100-prozentige Tochter könne viel einfacher und kostengünstiger geführt werden. (Handelsblatt S. 17)


MEYER-WERFT - EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti wird in dieser Woche Beihilfen für die Papenburger Meyer-Werft genehmigen. Der Brüsseler Wettbewerbshüter hat nach Angaben aus Kommissionskreisen keine Einwände gegen die staatlichen Hilfen von 25 Mio EUR. (FTD S. 7)


WALTER TELE-MEDIEN - Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Call-Center- Gruppe, Jürgen Lankers, sieht in seiner Branche einen Konsolidierungsprozess. Wegen der Dumpingpreise fehle vielen Unternehmen das Geld für Investitionen in die Ausbildung der Mitarbeiter und die Technik. Sein Unternehmen soll im laufenden Jahr den Umsatz um 23 Prozent auf 97 Mio EUR steigern. Für 2003 sind 150 Mio EUR Umsatz geplant. (FAZ S. 22)


INTERBREW - Der belgische Brauereikonzern ist nach den Übernahmen von Beck & Co und Diebels an weiteren deutschen Brauereien interessiert, sagte der Vice President Comminications Corneel Maes. (Handelsblatt S. 16)


GLAXOSMITHKLINE - Manager des britischen Pharmakonzerns haben sich mit Vertretern von Bristol-Myers Squibb zu Gesprächen über eine mögliche Fusion der Pharmaunternehmen in New York getroffen. (FTD S. 9)


DIEHL - Die Nürnberger Diehl-Gruppe hat den vorgesehenen Aufbau einer neuen Sparte erst einmal auf Eis gelegt. In den bestehenden Geschäftsfeldern haben sich recht positive Möglichkeiten aufgetan, die zuerst genutzt werden sollen, hieß es als Begründung. Der Umsatz ist 2001 auf 1,47 (1,62) Mrd EUR geschrumpft. Auch der Ertrag kam unter Druck. (Handelsblatt S. 16)


SECURITAS - Die britische Versicherungsgruppe Royal&SunAlliance sucht einen Käufer für ihre deutsche Tochter Securitas in Bremen. Die Gesellschaft wurde mehreren deutschen und ausländischen Versicherern angeboten, heißt es. (FTD S. 20)

vwd/3.6.2002/pi/mr

3. Juni 2002, 07:45

sabbel
03.06.2002, 08:58
Pressespiegel - Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
LKW-MAUT - Die von Speditionen und der Staßenbauindustrie gewünschte Zweckbindung aus der Lkw-Maut für die Straße wird es nicht geben. Die Einnahmen von etwa 3,4 Mrd EUR jährlich werden auch Schiene und Binnenschifffahrt zu Gute kommen, sagte Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig. (Welt S. 12)


ROHÖL - Deutschland und Russland wollen den Energiehandel revolutionieren. Politiker und Banker diskutieren derzeit die Schaffung eines Terminkontrakts auf russisches Rohöl, der an einer oder mehreren Börsen in Euro gehandelt werden soll. Bisher wird der Welt-Rohstoffhandel fast ausschließlich in US- Dollar abgewickelt. (Handelsblatt S. 1)


OSTDEUTSCHLAND - Der Unionskandidat für das kombinierte Wirtschafts- und Arbeitsministerium, Lothar Späth, hat Pläne für den Aufbau Ost zurückgenommen. Die Sonderwirtschaftszone soll auf das Grenzgebiet zu Polen beschränkt werden. (FTD S. 12)


BASEL II - Die KfW warnt davor, die Bedeutung der geplanten Eigenkapitalrichtlinien für Geschäftsbanken (Basel II) zu unterschätzen. Ein Scheitern von Basel II wäre katastrophal, sagte der KfW-Vorstandssprecher Hans Reich und verwies auf Japan, wo man nicht bereit sei, mehr Transparenz in das Finanzsystem zu bringen. (FAZ S. 14)


GESUNDHEITSREFORM - Die Pläne von Union und FDP, die Bürger stärker an den Gesundheitskosten zu beteiligen, werden von den meisten Bürgern abgelehnt. Nach einer Umfrage sind auch jüngere Menschen gegen mehr Eigenverantwortung. (Süddeutsche Zeitung S. 21)


EU - Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker lehnt Vorschläge aus Brüssel ab, die EU-Kommission zur Gestaltung einer europäischen Wirtschaftspolitik zu ermächtigen. Stattdessen soll die Rolle der zwölf Finanzminister in der Eurogruppe gestärkt werden. (Süddeutsche Zeitung S. 22)



vwd/3.6.2002/pi/ptr

3. Juni 2002, 07:45

cherry
03.06.2002, 09:02
@trine

Bei 29 Grad im Pool war es dort auf jeden Fall warm. Ansonsten 14 Tage Sonne poor.

@ germa

Auf die 120 wirst du lange warten. Du hast gesehen was MONTAG und FREITAG passierte. Unter 124 klopft die jap. Notenbank drauf. Das wird zumindest die Spekulanten in Zaum halten.

germanasti
03.06.2002, 09:06
Nikkei schliesst mit +137 P. auf 11901 P.

Was soll man dazu noch schreiben? Im Tageschart erkennt man eindeutig mit welchen Mauern da gearbeitet wird & solange diese nicht bricht, wird es nix mit einem nachhaltigen Ausbruch.

germanasti
03.06.2002, 09:07
DGAP-Ad hoc: MLP AG <MLP> deutsch

MLP AG Kapitalerhöhung eingetragen

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Ad hoc-Mitteilung gemäß § 15 WpHG

MLP AG Kapitalerhöhung eingetragen

Der Vorstand der MLP AG hat am 8. April 2002 mit Zustimmung des Aufsichtsrats
der Gesellschaft vom selben Tage beschlossen, in Ausübung der auf der
Hauptversammlung am 17. November 2000 erteilten Ermächtigung das Grundkapital
der Gesellschaft von 79.200.000,00 Euro um 29.440.686,00 Euro auf
108.640.686,00 Euro gegen Sacheinlage zu erhöhen (vgl. Ad-Hoc-Mitteilung vom 9.
April 2002). Gegenstand der Sacheinlage sind Anteile an den operativen
Tochtergesellschaften MLP Lebensversicherung AG, MLP Versicherung AG, MLP
Vermögensverwaltung AG und MLP Login GmbH.

Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 31. Mai 2002 im Handelsregister
des Amtsgerichts Heidelberg eingetragen. Damit hat sich das Grundkapital der
Gesellschaft von 79.200.000,00 Euro auf 108.640.686,00 Euro erhöht. Infolge der
Kapitalerhöhung hält die MLP AG 100 % der Anteile an den Tochtergesellschaften
MLP Versicherung AG, MLP Vermögensverwaltung AG und MLP Login GmbH sowie ca.
99,83 % der Anteile an der Tochtergesellschaft MLP Lebensversicherung AG.

Mit der Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung im Handelsregister ist
die von der Hauptversammlung am 17. November 2000 auf den Weg gebrachte
Neuordnung des Konzerns nunmehr abgeschlossen.

Contact: Jutta Funck, Tel. +49 (0) 6221/308-1130


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 03.06.2002
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 656990; ISIN: DE0006569908; Index: DAX
Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt und Stuttgart; Freiverkehr in Berlin,
Bremen, Düsseldorf und Hamburg; EUREX

:hihi

germanasti
03.06.2002, 09:11
Paule:

Oder guck das KZ IHU 600 und ISH 2000 :hihi
Das waren noch Zeiten.



Cherry:

Haste Angst um das Eis? :p

BOJ-Intervention läuft genauso ab wie EZB- und andere Interventionen zu früheren Zeiten. 3 - 4 Mal geht was und danach kostet es schlichtweg zuviel Geld. Dann wird nur noch viel geschrien und gedroht, solange bis Devisenplayer merken da kommt nix mehr. Guck Euro in 2000 :)

germanasti
03.06.2002, 09:13
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1023084750&

Die Spieler sind schon dran :)

sabbel
03.06.2002, 09:18
121 n-tv text Mo.03.06. 08:17:20

Nachrichten

El Kaida droht mit weiteren Anschlägen

Die Terrororganisation El Kaida hat mit
neuen Anschlägen gegen amerikanische
und israelische Interessen gedroht.

Das berichtete die in London erschei-
nende arabische Tageszeitung "El Ha-
jat". Der Sprecher der Gruppe habe sich
mit der Drohung über die Webseite
www.alneda.com an die Öffentlichkeit
gewandt.

Was den Amerikanern blühe, werde so
Gott will, nicht hinter dem zurückste-
hen, was sie bereits durchgemacht hät-
ten, wird ein El-Kaida-Sprecher zitiert
Übersicht 112 > 122
Alles über die Rentenreform >> 430

kai61
03.06.2002, 09:22
Guten Morgen

Germa,
Nikkei hat ein ein steigendes Dreieck aufgebaut, Beginn in der Mitte Februar. Es sieht also positiv fürs Calls. Alerdings für Juni Calls wird zu knap.

germanasti
03.06.2002, 09:25
Kai:

Juni-Calls sind Harakiri, selbst September-Scheine könnten schon fast zu heiss sein.

germanasti
03.06.2002, 09:49
Sharper.de hat heute morgen noch nicht aktualisiert. Nur das depperte Fusball wird live gezeigt. :gomad



"WSJ": Nasdaq Europe bald mit neuer Handelsplattform
London (vwd) - Die Nasdaq Europe steht nach einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ) kurz vor der Einführung einer neuen elektronischen Handelsplattform. Die Verträge für das Konkurrenzprodukt zum XETRA-Handel der Deutschen Börse AG, Frankfurt, mit drei großen deutschen Banken stünden kurz vor dem Abschluss. Unter Bezug auf unternehmensnahe Kreise heißt es in dem Bericht, dass die Commerzbank AG und die Dresdner Bank AG, beide Frankfurt, ihre Teilnahme an dem Projekt bereits mündlich zugesichert hätten.



Die HypoVereinsbank AG, München, warte hingegen zunächst die Präsentation eines neuen Handelssystems der Bayerischen Börse in den kommenden Woche ab, bevor sie der Nasdaq und deren Partnerbörsen Berlin und Bremen eine Zusage mache. Die Plattform der Nasdaq sollte im Januar starten und den Handel mit zunächst 300 deutschen und US-Titeln ermöglichen. Innerhalb eines Jahres sollen dann bis zu 3.000 Werte handelbar sein, heißt es in dem Bericht des "WSJ." Allerdings sei eine Teilnahme der Banken unverzichtbar, um eine hohe Liquidität des Handels sicherzustellen.



Die Nasdaq habe die Banken aufgefordert, bis Monatsende deren Teilnahme schriftlich zu fixieren. Anschließend werde die Vermarktung an weitere Institute in Angriff genommen. Nasdaq Europe werde 50 Prozent an der Nasdaq Deutschland halten, die Börsen Berlin und Bremen sowie die drei genannten Banken jeweils zehn Prozent. Der Investitonsaufwand für eine zehnprozentige Beteiligung beläuft sich nach Angaben von gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen auf 1,2 Mio EUR.


vwd/DJ/3.6.2002/tw/reh

----------

Bis in 5 Jahren wird es kein Xetra mehr geben.
Deutsche Börse AG am Ende des Jahrzehnts Insolvenzkandidat?

syracus
03.06.2002, 09:52
Morgen Germa &@all:),

besonders Feriengast Cherry:p.....

Da Goodmode den folgenden Chart eh nur bei VTO-Report gemopst hat, mache ich mir da keine Gedanken:hihi:

http://212.227.177.52/chart2002/mmmmmmm/exi643.gif

und wie gm meint, s'passt net:p........

sYr:cool:

Spuernase
03.06.2002, 09:53
Morgen Germa :)
Moin Mädels :D




Frage: Wo steht der Goldpreis am 31.12.2002?

- über 375 USD 32,7%

- 350-375 USD 18,4%

- 325-350 USD 15,7%

- 300-325 USD 13,8%

- 275-300 USD 9,7%

- unter 275 USD 9,7%

Spuernase
03.06.2002, 09:55
Münchener Rück: Marketperformer (LB Baden-Württemberg)
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg bewerten die Aktie der Münchener Rück in ihrer Analyse vom 31.Mai mit “Marketperformer“.

Im ersten Quartal habe die Münchener Rück ihre Bruttoprämieneinnahmen im Rückversicherungsgeschäft um 21 % und in der Erstversicherung um 9 % steigern können. Insbesondere die Lebens- und Krankenrückversicherung habe sich mit einem Prämienzuwachs von 25 % sehr stark entwickelt. Das Nettoergebnis des Konzerns habe bei 4,5 Mrd. Euro gelegen und sei durch den Verkauf von Anteilen an Allianz Leben und der Dresdner Bank geprägt, der 3,8 Mrd. Euro zum Nettogewinn beisteuert habe. Insgesamt hätten die vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Enttäuschend sei jedoch von der erstmaligen Veröffentlichung des Embedded Value des Lebensversicherungsgeschäfts. Er habe zum Ultimo 2001 mit 5,7 Mrd. Euro rund 10 % unter den Schätzungen der Analysten gelegen. Die ebenfalls zum ersten Mal präsentierte Kapitalallokation habe zudem mit einem hohen Kapitalbedarf der Rückversicherung (20,8 Mrd. Euro) überrascht.

Die Münchener Rück sei in ihren Kerngeschäftsfeldern nach wie vor sehr gut positioniert, wobei die Gewinnsituation – gemessen am eingesetzten Kapital – bestenfalls als zufriedenstellend bezeichnet werden könne. Die in den vergangenen Quartalen deutlich erhöhte Transparenz des Konzerns sei aus Investorensicht zwar sehr positiv zu werten.

germanasti
03.06.2002, 09:57
Aktien Tokio (Schlussindizes)/Fester
Tokio (vwd) - Fester sind die Aktien am Montag an der Tokioter Leitbörse aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225-Index stieg um 1,2 Prozent bzw 138 JPY auf 11.901. Der Topix-Index gewann 1,1 Prozent bzw zwölf Zähler auf 1.132. Umgesetzt wurden nach vorläufigen Angaben 808 (Freitag: 928,9) Mio Titel.


vwd/DJ/3.6.2002/reh

---------

Umsätze weiterhin nur mässig.

Spuernase
03.06.2002, 09:57
Ad hoc-Service: Philipp Holzmann AG
03.06.2002 08:52:00


Philipp Holzmann AG: Insolvenzverfahren eröffnet

Philipp Holzmann AG: Insolvenzverfahren eröffnet

Durch Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 1. Juni 2002 ist das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Philipp Holzmann AG eröffnet worden.

Zum Insolvenzverwalter der Philipp Holzmann AG wurde Herr Rechtsanwalt Ottmar Hermann bestellt.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 03.06.2002 WKN: 608200; ISIN: DE0006082001; Index: Notiert: Amtlicher Handel in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München; Freiverkehr in Bremen, Hannover und Stuttgart


030846 Jun 02


03.06.2002 8:46

germanasti
03.06.2002, 09:59
Moin SYR + Spuernase :)


Die MAsse denkt Gold über 375? Uiuiuiui, Masse schon fast zu bullisch.

syracus
03.06.2002, 10:09
And up:D!

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=3&minYear=839548800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800

sYr:cool:

germanasti
03.06.2002, 10:13
JP/Steuereinnahmen fallen niedriger als erwartet aus
Tokio (vwd) - Japan wird im laufenden Jahr möglicherweise über die festgelegte jährliche Grenze bei der Neuausgabe von Staatsanleihen über 30 Bill JPY hinausgehen müssen. Dies hat das japanische Finanzministerium am Montag angedeutet. Grund hierfür sind niedrigere als erwartete Steuereinnahmen im abgelaufenen Fiskaljahr 2001/2002 (per 31. März).


vwd/DJ/3.6.2002/ptr




JP/Kfz-Absatz im Mai um 1,4 Prozent gg Vj gefallen
Tokio (vwd) - In Japan ist der Kfz-Absatz im Mai des laufenden Jahres gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gefallen. Damit hat sich auf Vorjahressicht der neunte Rückgang in Folge ergeben, berichtet der japanische Verband der Kfz-Händler am Montag mit Verweis auf die schwache inländische Konjunktur.



Im Einzelnen wurden folgende Zahlen genannt:

Mai 2002 Einheiten Veränderung

. gg Vj in %

Gesamt 284.826 - 1,4

Pkw 227.307 + 7,0

Mittel-/Oberklasse 45.294 - 8,5

Kleinwagen 182.013 +11,8

Lkw 56.567 -25,3

Busse 952 + 1,0



vwd/DJ/3.6.2002/ptr

-------------

Die japanischen Autowerte machten in 2001 und Q1 Riesengewinne mit Exportgeschäften. Wohin wollen die explodieren wenn Binnenmarkt boomt? :ek

syracus
03.06.2002, 10:13
Stimmungsbild aus CH-Board;):


RE: @ Vellix
Datum: Sa 01.06.02 [22:52 h]
Publiziert von: Fine-Tuner [f@t.ch]

mein lieber vellix, könnt es sein, dass wir uns schon mal getroffen haben?...anyway.

Um es kurz zu machen. Weder CPN noch COVD werden steigen. Wir können froh sein wenn sie nicht noch weiter sinken. Bei COVD liegt 0.3 Cts. absolut drin und CPN könnte bis ende 2002 auf $1 shiften.

Mein Generaltyp: Verkaufe alle deine Aktien und löse dein Depot auf.

Diese Dekade wird als das Ende der ''Aktie'' in die Geschichtsbücher eingehen...mindestens als Fussnote erwähnt werden. Und mach auf keinen Fall den grossen Fehler dein Glück bei commodities oder edelmetallen zu versuchen...edelmetalle leben von einem mythos, wenn er bröckelt ist die unze gold keine $100 mehr wert.:hihi:hihi Anmerkung der Red. *g*

Sei zufrienden und happy mit 1% auf deinem Sparkonto.


Sorry, aber die Wahrheit ist unangenehm...auch ich brauchte lange um es zu akzeptieren...mir tun nur die vielen Vermögensverwalter, Anlageberater und Aktienanalysten leid..die werden oder sind bereits obsolet...

Fine-Tuner Antworten:



Wie meinte Blielauch in seinem neuen Marktreport;)? Erster Abschnitt, melde bestätigt:D.....

sYr:lach

germanasti
03.06.2002, 10:14
Moin Blieni :)


Es geht auch kein Mensch im dortigen tiefsten Winter nach Südafrika. :hihi
Soll ich Dir einen Glühwein schicken? :p



Extrem umsatzschwache Eröffnung beim DAX.

germanasti
03.06.2002, 10:15
SYR:

Nur Goldbären? :hihi

Wie kommt man an dieses schweizer Board?

germanasti
03.06.2002, 10:20
DAX mit sehr schwacher Eröffnung. :eek:
10.00 Uhr kommt deutsche Einkaufsmanagerindex, vll. bringt das einen positiven Ruck, insofern er überzeugen kann.


Blieni:

d.h. Du musst nun bis zur Volljährigkeit Deiner Tochter bei den Affen übersommern?

syracus
03.06.2002, 10:24
Germa, PM:)

germanasti
03.06.2002, 10:26
blieni:

& im Winter ist sie wieder in Südafrikas Schule? Ob das Doppelgemoppel so gut ist?

Ich meine Nokia mit positiven Signalen ab diesem Bereich. Kann ich heute mittag nochmal schauen.




DAX gleich im plus. Planloses Gegeigel.

Aussendiensttermin :)

germanasti
03.06.2002, 10:28
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 3. Juni 2002

TOP AKTUELL

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat im Zuge der Tarifauseinandersetzungen mit der Deutschen Post vom kommenden Dienstag an zu zeitlich befristeten Streikmaßnahmen aufgerufen. Ein Post-Sprecher sagte indes am Sonntag, mit ver.di werde derzeit noch verhandelt, für Streiks gebe es keinen Grund.

Zusatzinfo unter: [JOB-GER-BUS]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Derzeit sind keine Termine absehbar.

Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Musiksender Viva steht einem Bericht des "Spiegel" zufolge möglicherweise vor der Übernahme durch einen US-Konkurrenten. AOL Time Warner und Viacom bemühten sich derzeit um Anteile der Viva-Großaktionäre EMI und Vivendi Universal, hieß es.

* Der Einstieg einer US-Investorengruppe beim deutschen U-Boot-Bauer HDW soll nach einem Bericht des "Handelsblatt" geplante Exporte von U-Booten der Kieler Werft nach Taiwan ermöglichen. Die Zeitung berichtete am Montag unter Berufung auf Regierungskreise, HDW-Chef Klaus Lederer solle im Kanzleramt erklärt haben, der Verkauf von HDW-Anteilen an die US-Investorengruppe One Equity Partners (OEP) diene dazu, den Verkauf von acht U-Booten an Taiwan zu ermöglichen. Das Kanzleramt habe keine Einwände gehabt.

* Preiserhöhungen im Zuge der Euro-Bargeldeinführung belasten nach Einschätzung von Finanzminister Hans Eichel (SPD) den wirtschaftlichen Aufschwung. Dies sei sehr ärgerlich für die Verbraucher, sagte Eichel der "Welt am Sonntag".

* Die Dresdner Bank will einem Bericht des "Focus" zufolge keine neuen Speicherkarten mit dem goldenen Geldspeicher-Chip mehr ausgeben.

BLICKPUNKT DEVISEN:
Nach Japans Interventionen am Devisenmarkt in der Vorwoche hat sich der Dollar am Montag im fernöstlichen Handel zum Yen leicht erholt. Die japanische Regierung wolle offenbar ein Absacken des Dollar unter 124 Yen vermeiden, sagte Noriyuki Kato, leitender Devisenhändler bei ING Barings. "Wir sind nicht in der Stimmung, weitere Interventionen herauszufordern, zumindest nicht in Tokio." Gegen 07.30 Uhr (MESZ) notierte die US-Währung bei Kursen um 124,25/30 Yen nach 124,09 Yen in New York am Freitag. Der Euro lag derweil bei 0,9319/23 Dollar nach 0,9334 Dollar im späten New Yorker Handel. Zum Yen pendelte die Gemeinschaftswährung nahezu unverändert bei 115,84/89 (New York 115,88) Yen . Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Der Aktienmarkt in Tokio ist am Montag fester in die neue Woche gestartet. Sowohl der stärkere Yen als auch Kursgewinne bei Technologietiteln und bei mehreren Auto-Aktien wie Nissan Motor hätten den Markt gestützt, sagten Händler.

Der Nikkei-Index stieg im Handelsverlauf um 0,92 Prozent auf 11.871,92 Zähler. Der Topix-Index notierte gegen 06.40 Uhr (MESZ) mit plus 0,91 Prozent bei 1130,24 Punkten. Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die US-Aktienmärkte haben den Handel zum Wochenende uneinheitlich beendet. Nachdem überraschend positive US-Konjunkturdaten zunächst für Kursgewinne an der Wall Street gesorgt hatten, gab Händlern zufolge der Dow-Jones-Index auf Grund der weltweiten Spannungen einen Teil seiner Zuwächse zum Handelsschluss wieder ab, während der Nasdaq-Index sogar ins Minus rutschte. Der Dow-Jones-Index schloss mit 0,14 Prozent im Plus auf 9925 Zählern, während der Nasdaq-Index um ein Prozent auf 1615 Zähler verlor. An den US-Kreditmärkten schlossen die zehnjährigen Staatsanleihen 6/32 leichter auf 98-21/32. Die 30-jährigen Bonds gingen mit 96-15/32 um 11/32 leichter aus dem Handel.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0945 IT ADACI Reuters PMI MAI 52,4 Ind 51,5
0950 FR CDAF/ Reuters PMI MAI 52,6 Ind 51,7
0955 DE BME/ Reuters PMI MAI 49,9 Ind 49,1
1000 E12 Reuters PMI MAI 51,4 Ind 50,7
1200 E12 Erzeugerpreise APR 0,2 vH 0,4
1200 E12 ------ J/J APR -0,9 vH -0,8
1600 US ISM (vorm. NAPM) MAI 54,1 Ind 53,9
1600 US Bauausgaben APR -0,1 vH -0,9
. US Autoverkäufe MAI 6,2 Mio 6,3
GB Feiertag

Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

trilog
03.06.2002, 10:40
Original erstellt von germanasti
Moin SYR + Spuernase :)


Die MAsse denkt Gold über 375? Uiuiuiui, Masse schon fast zu bullisch.


moin allerseits :)


germa,


wenn man bedenkt, dass gold über $1000/oz geht, ist die masse noch viel zu bärisch ;)



weiss jemand, warum sich der goldpreis an der fores bewegt ( in die richtige richtung), wenn die londoner börsen geschlossen sind :confused:



syr,


silver lease rates: braucht da jemand viel silber, um noch liefern zu können, oder denkt da jemand, gute zeit, um vorwärts zu verkaufen?


in ersteren fall hat jemand seinen fehler eingesehen, im zweiten fall begeht gerade jemand einen neuen. :hihi

mrabc
03.06.2002, 10:43
@all

morgen! :)

@trilog

in uk börsen zu wegen feierlichkeiten queen. (heute & morgen)

trilog
03.06.2002, 10:56
Original erstellt von mrabc
@all

morgen! :)

@trilog

in uk börsen zu wegen feierlichkeiten queen. (heute & morgen)

mrabc,

ja, das ist ja meine frage: warum bewegt sich sich dann der goldpreis an der forex (eine londoner börse).


wahrscheinlich ausnahme für das metall der könige ;)

mrabc
03.06.2002, 11:09
@trilog

forex ist internationale computerbörse für währungen und devisen.

hat nix mit uk selbst zu tun.

Hop Sing
03.06.2002, 11:09
Guten Morgen :)

germanisti
03.06.2002, 11:16
LONDON (dpa-AFX) - Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe der Eurozone hat im Mai erneut zugelegt - blieb aber unter den Erwartungen. Der Index sei von 50,7 Zählern im April auf saisonbereinigt 51,5 Punkte im Mai gestiegen, hieß es am Montag in Londoner Marktkreisen. Volkswirte hatten im Mai einen Anstieg auf 51,8 Punkte erwartet.
Der Einkaufsmanagerindex lässt Rückschlüsse auf die Konjunkturentwicklung zu. Dabei weist ein Index-Stand über 50 Punkten auf eine Expansion des Verarbeitenden Gewerbes hin; ein Indikator-Niveau unter 50 Zählern lässt auf eine Schrumpfung schließen./FX/js/jh/

Dollar up :lach

germanisti
03.06.2002, 11:18
London, 03. Juni (Reuters) - Die deutsche Industrie hat im Mai dieses Jahres ihren mäßigen Aufwärtstrend fortgesetzt. Der BME/Reuters-Einkaufsmanagerindex (EMI) wies im Mai saisonbereinigt mit 49,8 (April 49,1) Punkten den geringsten Rückgang seit April 2001 auf, verharrte aber im 14. Monat in Folge unter der Marke von 50,0 Punkten, teilte die Forschungsgruppe NTC, die den Index gemeinsam mit dem Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) für Reuters ermittelt, am Montag mit.
Die befragten Unternehmen hätten erstmals seit 15 Monaten in allen drei Bereichen - Konsumgüter, Halbfabrikate und Investitionsgüter - höhere Nachfrage registriert. Allerdings sei die Zunahme im Inland weiter verhalten geblieben. Auch die Produktion sei trotz der Streiks in der Metall- und Elektroindustrie in allen drei Bereichen gestiegen.

Scheiß Teuro :gomad

Hop Sing
03.06.2002, 11:19
Original erstellt von germanisti
LONDON (dpa-AFX) - Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe der Eurozone hat im Mai erneut zugelegt - blieb aber unter den Erwartungen. Der Index sei von 50,7 Zählern im April auf saisonbereinigt 51,5 Punkte im Mai gestiegen, hieß es am Montag in Londoner Marktkreisen. Volkswirte hatten im Mai einen Anstieg auf 51,8 Punkte erwartet.
Der Einkaufsmanagerindex lässt Rückschlüsse auf die Konjunkturentwicklung zu. Dabei weist ein Index-Stand über 50 Punkten auf eine Expansion des Verarbeitenden Gewerbes hin; ein Indikator-Niveau unter 50 Zählern lässt auf eine Schrumpfung schließen./FX/js/jh/

Dollar up :lach

german I sti, warum hast Du so einen leicht verwechselbaren nick gewählt ? :confused:

Finde ich irgendwie komisch :rolleyes:

Eumel
03.06.2002, 11:20
Guten morgen Germa & All. :)

germanisti
03.06.2002, 11:23
Ich weiß, sollte eine Huldigung an Germa sein.
Im übrigen bin ich im gegensatz zu Germa und den meisten hier für
die langfristige Wirtschaftsentwicklung positiv eingestellt. Nix Hölle. :p

Hop Sing
03.06.2002, 11:27
Original erstellt von germanisti
Ich weiß, sollte eine Huldigung an Germa sein.
Im übrigen bin ich im gegensatz zu Germa und den meisten hier für
die langfristige Wirtschaftsentwicklung positiv eingestellt. Nix Hölle. :p


Huldigung ist eine Interpretation, die ich nicht so sehe :(

User mit Format würden solch einen nick nicht auswählen; ich empfinde
das als versuchte Irreführung :mad:

Hop Sing
03.06.2002, 11:28
Außerdem verstehe ich nicht, wieso scn das gestattet :(

mrabc
03.06.2002, 11:31
@hop

ich denke mal ganze anmeldung und registrierung läuft durch programm. dort wird nur geschaut, ob der nick schon mal vergeben wurd. wenn nicht kannst ihn haben.

die gehen nicht abends durch die anträge und schauen welcher nick vll. irgendwo ähnlichkeiten hat.

hop sing vs. hip song. ;)

Eumel
03.06.2002, 11:32
Commerzbank schwächster Einzelwert

Bei den Einzelwerten blicken Anleger auf die Aktie der Commerzbank,
die im Dax mit einem Minus von 1,9 Prozent die höchsten Kursverluste
verbuchte. Das Magazin "Spiegel" hatte berichtet, der Jahresabschluss für das
Jahr 2000 sei Gegenstand einer Gerichtsuntersuchung. Ein in London
ansässiger Anwalt habe beantragt, die Bilanz für nichtig zu erklären, hieß es.
Dem Artikel zufolge begründet er seine Klage mit der falschen Bewertung
von Beteiligungen.
FTD

Was soll so ein Unsinn wieder. :gomad Man sollte Anwalt sein und
sich mit put´s eindecken.

Hop Sing
03.06.2002, 11:35
mrabc, da hast Du grundsätzlich recht; aber kommt es nicht darauf
an, was der User mit dem ähnlichen Nick anstellt?
Dieser germanIsti taucht i.d.R. auf, wenn germa sich abgemeldet hat
und das finde ich auffällig!

mrabc
03.06.2002, 11:39
@hop

da kann vll. das scn-team hinterher aufpassen bspw. wenn der ähnliche nick nur blödsinn anstellen sollte. weiß ja nicht, inweiweit der ...Isti ärger macht. ansonsten könnten die bestimmt was "machen". :rolleyes:

schau halt einfach nach dem avatar, weil den hat der germanisti nämlich (noch) nicht. dafür fehlt noch der eine oder andere beitrag. :cool:

germanasti
03.06.2002, 11:45
Der DAX ist schwach wie eine Luftblase. :hihi


& der Einkaufsmanagerindex eine Farce. Euroland wird damit untergehen!

syracus
03.06.2002, 11:46
03.06. 09:55 *SNB/GOLD/GOLD-FORDERUNGEN PER 31.05.2002 -182,1 MIO AUF 34'125,2 MIO CHF

03.06. 09:55 *SNB/REPO-FORDERUNGEN PER 31.05.2002 +3'482,0 MIO AUF 25'108,0 MIO CHF

syr:)

germanasti
03.06.2002, 11:47
Gold schon wieder recht weit oben.
Fehlt nur noch ein neuerlicher Dollarcrash

germanisti
03.06.2002, 11:49
USA wird heute starken ISM melden.
Damit wächst USA stärker als Euroland. In der folge fliesst
Kapital nach USA :cool:

mrabc
03.06.2002, 11:55
@trilog

vll. noch wg. goldhandel.

zentrum weltgoldhandel ist london. mittelpunkt für gold und silberhandel in london ist London Bullion Market. betreiber davon ist:

London Bullion Market Association (LBMA) (http://www.lbma.org.uk/core_page.html)

goldfixing 2x täglich in london.

mitglieder des london gold fixing:
The Bank of Nova Scotia-ScotiaMocatta
Deutsche Bank AG
HSBC Bank USA London Branch
N M Rothschild & Sons LTD

mitglieder des london silber fixing:
The Bank of Nova Scotia-ScotiaMocatta
Deutsche Bank AG
HSBC Bank USA London Branch

zum goldfixing:


A Brief History of the Twice Daily London Fixed Price of Gold and Precious Metals

Courtesy of William Hanley (U.K. Market Eye)
LONDON - The financial district known here simply as The City is a hotbed of the loyal Order of the Masons, who have a penchant for strange rituals. But Masonry has nothing to do with an odd little ceremony performed twice every day in an office at N.M. Rothschild & Sons Ltd.

Five men talk on their phones for 10 minutes or so, and then lower tiny Union Jacks sitting on their desks. And that's it. The London gold fixings is complete. It takes place at 10:30 a.m. and 3 p.m., like clockwork. The same ceremony has been performed the same way, in the same place, and with mostly the same firms participating since the first gold fixing was enacted at Rothschild in St. Swithin's Lane on Friday, Sept. 12th, 1919.

Anachronistic or not, it works to give the gold market a snapshot of the spot price of gold at a particular moment in time.

When the five representatives met at Rothschild on that first Friday in 1919, gold was fixed at four pounds, 18 shillings and nine pence- about USD$ 7.50 in today's terms. The quoted currency was changed to USD$'s in 1968, but very little else has changed in the intervening 77 years.

The participants at the first fixing were from Rothschild, which chaired the meeting and every subsequent one, Mocatta & Goldsmid, Pixley & Abell, Samuel Montagu & Co. and Sharps Wilkins.

International gold trading is an around-the-clock business, with the London Market overlapping those of the Far East in the morning and New York in the afternoon. London bullion traders can make deals from about 7:15 a.m. to 7:15 p.m. But twice a day the representatives meet face to face at Rothschild to trade gold for physical settlement. The dealing unit is a Good Delivery Bar, which must weigh about 400 ounces and conform to specifications for gold bars set down by the London Bullion Market.

The chairman suggests an opening price, which is reported by the representatives by phone to their dealing rooms. The chairman then asks who wants to buy and who wants to sell and how many 400-ounce bars they wish to trade. If the quantities fail to balance at the opening price, the chairman suggests a higher, or lower one, until a balance is achieved. Then he announces the price to be fixed.

The dealing rooms can alter instructions to their representatives at any time during the proceedings and that's where the tiny Union Jacks come in. The representative signals he is changing his declared interest by raising his flag. The chairman can't declare the gold price fixed unless all the flags are down. All this sounds very quaint and out of touch with computer-driven markets, but up to 20 tones of gold a day are thought to be traded through the fixing.

eine der vielen davon: quelle (http://www.austincoins.com/London_gold_prices.htm)

trilog
03.06.2002, 12:10
mrabc,


netter artikel.


denke, dass die herren in der nächsten zeit gelegenheit haben werden, ihre union jacksöfters mal heftig zu schwenken. ;)

germanasti
03.06.2002, 12:14
Hans Bernecker: Babylonische Sprachverwirrung
Mails/Nachrichten vom 03.06.2002, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
wer in diesen Tagen die Wirtschaftsberichte und Kommentare liest und dazu ergänzend die Schlußfolgerungen für die Börse, glaubt an eine babylonische Sprachverwirrung. Vor 8 Tagen wurde allgemein darüber gerätselt, ob die amerikanische Konjunktur nicht doch noch deutlicher zurückfällt und ein sog. „Double Dipp“ schafft. Daraufhin wurde der Dollar erst einmal auf die Abschußliste gestellt und grundsätzliche Zweifel daran geäußert, ob die Börse überhaupt die Chance einer nachhaltigen Erholung hat. Sie werden sich sicherlich an die verschiedenen Berichte erinnern. Seit Freitag ist alles anders:

Die Aufträge stiegen im April im Industriesektor um 1,2 %. Das ist der stärkste Monatsanstieg seit Oktober letzten Jahres. Betroffen sind vor allem die größeren Güterkategorien Maschinen, elektrische Geräte und Computer. Also der Sektor Ausrüstungsinvestitionen im Gegensatz zu den Lagerinvestitionen. Die Arbeitsproduktivität stieg mit einer Jahresrate von 8,4 % nach 5,5 %. Das wäre der höchste Zuwachs seit 19 Jahren und die Lohnstückkosten ermäßigten sich um 5,2 %. Der Index des Verbrauchervertraues stieg von 93 auf 96,9 Punkte und der Einkäuferindex (Chicago) von 54,7 auf 60,8 %. Urteilen Sie selbst.

Die Börse ging mit folgenden technischen Daten ins Wochenende: Die A/D-Linien liegen in beiden Märkten (Nyse und Nasdaq) im positiven Bereich. Die Relation new highs/new lows sprang an der Nyse sofort auf 3:1 und an der Nasdaq auf 1,1:1. Das Upside-Volume an der Nyse stellt sich auf 2:1 und nur an der Nasdaq ist es umgekehrt bei 1:3. Womit wir wieder beim Thema sind:

Die Konjunkturtitel laufen weiter und zeigen nur eine kleine Schwankungsbreite für technische Korrekturen. So z. B. PHILIP MORRIS oder PROCTER & GAMBLE um 3 - 4 %, um anschließend sofort wieder einen neuen Topkurs zu erreichen. Deshalb ist MOT mit 57 $ ein neuer Kauf, nachdem soeben 5,6 Mrd $ in die Kasse fließen, weil der Verkauf der Brauerei-Tochter perfekt ist. Diese Entscheidung sollten Sie heute treffen. SEARS schaffte ebenfalls einen neuen Rekord mit 59 $, und ich bitte, die AB noch einmal nachzulesen. WASHINGTON MUTUAL erreichte ebenfalls 39,20 $ als Jahrestop, und ich hatte diese Aktie soeben zum Kauf empfohlen. In der nächsten AB steht die Ergänzung dazu. Die Liste läßt sich fortsetzen. Schwierig wird es bei COCA-COLA, weil eine Patentklage droht. Also bitte absichern oder Kasse machen und 5 % niedriger den Rückkauf planen. Solche Dinge sind nicht zu vermeiden.

Die Technologieszene bleibt ein Vabanquespiel. Ich sehe keinen Grund, meine bisherige Zurückhaltung aufzugeben. Einziger Lichtblick: Der NASDAQ 100 TRACKING STOCK hielt sich eisern über 30 $ und darf bekanntlich 28 $ nicht unterschreiten. Zeichnen Sie diesen Chart in der letzten AB täglich nach. Es lohnt sich. Andererseits: PALM war am Freitag mit minus 20 % der große Verlierer. Das klingt natürlich sehr aufregend. Das Umsatz- und Gewinnziel wurde nicht erreicht und darin zeigt sich das Problem der selbstgesetzten Erwartungen durch die Firmen, die anschließend drastisch korrigiert werden müssen. Ich glaube diesen Prognosen nicht. Gleichwohl: Zum Jahresende will PALM das Klassenziel erreicht haben, so daß ein Kurs um 1,60 $ eine spekulative Chance bleibt. Darauf komme ich demnächst noch zurück, denn bei Umsätzen von 55 Mio Stück am Tag sollten zwei, drei Tage abgewartet werden. Gleiches gilt auch für die Internettitel, auf die ich noch zurückkomme. Hier möchte ich aber erst die Zahlen für das 2.Quartal sehen, also in etwa 4 Wochen. Unternehmen Sie vorher nichts.

Mir fällt auf: Die Meinungen zu den Telekomtiteln beginnen sich international zu drehen. Das registriere ich aus mehreren Analysen in den USA, England und sogar Frankreich. Damit läuft die Negativstimmung langsam aus. Ich sehe zwar keinen Grund, jetzt schon unbedingt aktiv zu werden, weise aber darauf hin: Die ersten Titel dieser Art mit sauberer Bewertung und ebenso sauberen Bilanzen beginnen anzuziehen. Achten Sie in diesem Zusammenhang vor allem auf SPRINT (FON), die dafür ein interessanter Indikator sein dürften. KGV übrigens nur 12. Dies ist noch keine direkte Empfehlung, aber eine Anregung.

Läuft die Pharmabaisse langsam aus? Noch nicht ganz. Die Fusionsgespräche GLAXO/BRISTOL MYER’S bestätigen, was ich frühzeitig gesehen habe: Die Pipelines laufen leer und die Genehmigungspraxis für neue Produkte ist erschwert. Der Ausweg sind Fusionen, womit das Problem nicht gelöst ist. Natürlich wird jede Fusion/Übernahme mit einem Agio belegt sein. Darauf zu spekulieren, ist aber reine Glücksache.

Die deutsche Woche beginne ich mit freundlichem Grundton, wie bisher. Meine Indexspekulation (DAX-Aussage) lief in der letzten Woche in die falsche Richtung. Das gilt aber nicht für die wichtigsten Aktien im DAX selbst. Die Schwachstelle bleiben die Technologietitel und weiterhin die zwei Versicherer. Ich registriere insgesamt 5 Abstufungen für ALLIANZ und MÜNCHENER RÜCK, was mich sehr besorgt macht. Darauf bin ich am Freitag schon eingegangen. Alles weitere in der nächsten AB. Hart an der Kante notiert FRESENIUS MEDICAL CARE. Bei 55 E. liegt die Reißleine. Wird der Kurs unterschritten, ist ein weiterer Rückfall zu befürchten. Dafür gibt es fundamental keinen Grund, aber: Steht im Hintergrund eine weitere Prozeßfrage? In Branchenkreisen werden darüber Mutmaßungen angestellt. Plazieren Sie einen Stopkurs. Sollte eine solche Nachricht herauskommen, läßt sich nicht mehr reagieren. Dagegen ist die Negativeinschätzung von PREUSSAG durch einige Analystenteams überzogen. Am Freitag stabilisierte sich der Kurs, aber überzeugend ist das Ganze noch nicht.

Vorsicht vor falschen Dollarprognosen. Plötzlich soll der Dollar kollabieren, wie Sie heute einigen Überschriften in den Zeitungen entnehmen. Ich hatte Ihnen die Dollartendenz schon im März erläutert. Sie hat insgesamt drei Grenzwerte, aber zur Zeit ist der Euro übergekauft oder der Dollar überverkauft. Knöpfen Sie daran auch keine Inflationssorgen der Amerikaner, wie ebenfalls aus einigen Kommentaren abgeleitet wird. Wer jetzt im Euro „long“ geht, lebt gefährlich. Das Gegenteil ist richtig, aber rein markttechnisch sind in einer solchen Phase auch 95 oder sogar 96 Cents für ganz kurze Zeit denkbar. Dafür spricht allein die Art und Weise der Tagesspekulation.

Mein Wochenausblick heißt also: Ich bleibe auf der absolut zuversichtlichen Seite, aber die Differenzierung von Aktie zu Aktie nimmt weiter zu. Das aber ist wiederum eines der besten und sichersten Zeichen dafür, daß der Rückenwind der Konjunktur die jeweiligen Kurse erfaßt. Natürlich unterschiedlich. Denn: Die Markttechnik im DAX (sowohl daily wie weekly) hat sich nur ganz geringfügig verschlechtert, was zu einer zeitlichen Verzögerung der Erholung führt. Darüber morgen mehr.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker
-
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--------------

Offensichtlich hat Bernecker eine andere Glaskugel wie wir, denn ich kann dem Satz "seit Freitag ist alles anders" nichts abgewinnen. Was hoch steigt wird in einer Baisse genausoschnell wieder fallen, wartet nur ab.

& das trotz des Dollarcrashs die Allgemeinheit so positiv zu dieser Bananenwährung bleibt, zeigt deutlich das der Abschwung dort erst begonnen hat.

Spuernase
03.06.2002, 12:17
Hat von Euch jemand eine Adresse für einen
WM Live ticker? :confused:
Radio ist Sch.... :mad:

neuling1002
03.06.2002, 12:19
Guten Morgen Germa, Hop Sing und Alle :)


Germa - so viele Huldigungen an Dich :D - ich kenne nun schon zwei :D

Grüßle
neuling

syracus
03.06.2002, 12:26
@germa,

Opa Bernecker ist ein genau gleicher Typ wie Psycho-Heiko Thieme: guter Verkäufer, angegraute Schläfen was wohl weise erscheinen lassen soll und natürlich ein schlechtes Erinnerungsvermögen. Berni wechselt die Seiten schneller als der Wind, natürlich alles schon immer gewusst (auch den Absturz von LUcy und NöTel:hihi...), etc... Gestern Abend, bzw. heute morgen früh habe ich die Sonntagsbörse in der Aufzeichnung angeschaut, wollte Keiko mal wieder sehen. Wie der aber mit seiner katastrophalen Leistung überhaupt noch auftreten darf, ein Rätsel. Auf CNBC hat er seit 2 Jahren Sendeverbot:lach... ABer wie gesagt, ein blendender Verkäufer. Ich würde wetten, hätte er gestern Let's boy it.com empfohlen, die Senioren wären heute auf dem Ameisentrip. Aber mehr als eine Thieme-Werbeveranstaltung war das eh nicht, der andere Bulle war absolut aussagelos, der junge Bär hat sich wohl von Thieme beeindrucken lassen... Aber das beste waren alle gemeinsam: keine wichtigen Konjunkturdaten stehen an:hihi:hihi:hihi... ISM, ISM-Services, Arbeitsmarkt, Konsumentenkredite, etc... Alles unwichtig, be bullish:D:lach:lach...

Brummbär syr, der keine Puts vor ISM hält:p

Spuernase
03.06.2002, 12:29
@91

:cry

delphin
03.06.2002, 12:32
Spuernase

Auf die Schnelle gefunden

http://sports.t-online.de/spor/wm02/ei/CP/ei-brasilientuerkei-0603.html

germanasti
03.06.2002, 12:33
"Zu Beginn auf 4850/4860 P. und dann unter 4780 P. bestätigt die Verkaufssignale mit nächstem Ziel 4680 P.
Startfall ca. 4790 P. & Reversal über 4860 P. kreiert Kaufsignale. SK über 4920 P. und es wird wieder bullisch.
Megahüpfer 4880/4890 P., Konsolidierung 4850 P. und neue Hochs wäre der grosse Ausbruch

:ek "

Spuernase
03.06.2002, 12:35
delphin :kiss:

syracus
03.06.2002, 12:36
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=877305600&sSymbol=MGL.BER&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+877305600

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=642384000&sSymbol=EDG.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+642384000

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=1022803200&sSymbol=ZSV.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+1022803200

:rolleyes: :p

sYr:cool:

germanasti
03.06.2002, 12:36
SYR:

Thieme ist die grösste aller Analystenpfeifen & das mit dieser jahrzehntelangen Berufserfahrung. Mehr als erstaunlich! Wie geht das Sprichwort mit dem Dummgeboren und dummgelebt? :hihi



Spuernase:

www.sharper.de
in der Mitte rechts

www.spiegel.de
in der Mitte rechts



Neuling:

Wie meinst du das mit den huldigungen?

germanasti
03.06.2002, 12:37
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1023096994&

:D:D:D

syracus
03.06.2002, 12:40
5:00am 06/03/02 GOLD CLOSED AT $327.45 PER OZ IN HONG KONG, DOWN 10 CTS

mrabc
03.06.2002, 12:41
@spuernase

na da machst du deinem namen aber keine ehre. eigentlich müsstest du uns die links zuspielen hier. ;)

versuch mal den:

Kicker Ticker (http://www.kicker.de/content/ticker/ticker_spielpaarung.asp?folder=80050&spielpaarung_id=562224&liga_id=101&saison_id=2002&spieltag_id=1)

musst du aber glaube täglich neu holen.

bei: Kicker - WM (http://www.kicker.de/content/news/ressort.asp?folder=12100)

und nochmal: ich bin kein fußballfan. :rolleyes:

boardleser
03.06.2002, 12:42
UND WEG SIND SIE!

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Index Trading-Track
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Autor: Fondex. München (Khayat)
Veröffentlichungsdatum: 01.06.2002 16:54


kurzfristige Sicht



Ich habe am Donnerstag darauf aufmerksam gemacht, dass wir mit END OF THE MONTH MARKUPS zu rechnen haben, sprich eine Reihe Portfoliomanager versuchen in den letzten 2 Tagen des Monats etwas Performance zu machen, indem Sie diverse Werte nach oben jagen, um wenige Tage später wieder auszusteigen. Am Donnerstag eröffnete der Markt im Minus und erholte sich im Tagesverlauf, was zeigt, dass unsere Stockpusher zu Gange waren. Am Freitag sahen wir dann positive Wirtschaftsnachrichten und das wurde von den Käufern des Donnerstags genutzt, die gekauften Positionen zu einem höheren Preis loszueisen. Das war das ganze Spiel! Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Verkaufsdruck trotz positiver Wirtschaftnachrichten aufgekommen ist. Dieses Marktverhalten beweist, dass das große Geld aus dem Markt fließt und sich diesbezüglich zu Nutzen macht, dass die Schafe unter den Investoren aufgrund positiver Nachrichten auf der Käuferseite stehen. Dieses Spiel wird sich niemals ändern, es war vor 100 Jahren so und es wird wohl auch in 100 Jahren so sein.

Der COMPX beendete den Freitag bei 1615,73 (-0,99 %) und der Dow schloß bei 9925,25 (+0,14 %). Der OSX (Ölindex) konnte über 1 % zulegen und schloß bei 105,64 (+1,19 %). Die Versorger (DJU) sind leicht gefallen und beendeten den Tag bei 288,4 (-0,5 %). Die Marktbreite war an der NYSE positiv und an der NASDAQ darf man von ausgeglichenen Verhältnissen sprechen. Unter den meistgehandelten Aktien war Palm (PALM) mit einem Abschlag von 28 %, Oracle (ORCL) mit einem Verlust von 6 % und eine Microsoft (MSFT) mit einem Rückgang von 3,3 %.

Auf der Sonnenseite standen am Freitag die Aktien von I2 Technologies (ITWO), die 18,62 % zulegen konnten und bei 3,95 schlossen. Bedingt war dieser Anstieg unter anderem durch die Aussage, dass der Geschäftsbereich von ITWO in den kommenden 5 Jahren um 100 % wachsen wird. Das Problem an ITWO ist nur, dass das Unternehmen nur noch 600 Mio. USD Cash besitzt und alleine im zweiten Quartal 30 Mio. USD verbrennen wird. O.K., das geht noch, aber was ist, wenn sich die Lage der Industrie in den kommenden Monaten verschlechtern sollte? Wird es ITWO dann auch noch schaffen? Ich denke, dass es ITWO auf jeden Fall schaffen wird, denn es gibt eine Menge potentieller Käufer für dieses Unternehmen und abgesehen davon ist ITWO der Marktführer im Bereich des SUPPLY CHAIN MANAGEMENT. Ob ITWO jedoch auf dem aktuellen Niveau ein Kauf ist, wage ich eher zu bezweifeln, doch wenn ein Boden in Technologie gefunden worden ist, wird ITWO einen unglaublichen Run hinlegen!

Was den Verlauf der kommenden Woche betrifft, hält sich mein Optimismus in Grenzen! Der Freitag signalisiert eigentlich, dass es weiter bergab gehen wird, doch in welchem Maße dieser Rückgang stattfinden wird und wo die nächste Rally schlummert, werden wir uns kommende Wochen in aller Ruhe ansehen!

NfDrag
03.06.2002, 12:43
moin allezsammen

Opa Bernecker ist ein genau gleicher Typ wie Psycho-Heiko Thieme: guter Verkäufer, angegraute Schläfen was wohl weise erscheinen lassen soll und natürlich ein schlechtes Erinnerungsvermögen. Berni wechselt die Seiten schneller als der Wind, natürlich alles schon immer gewusst (auch den Absturz von LUcy und NöTel...), etc...

hehe syr ,das hat er mit Förtschi gemeinsam ,denn der hat auch ein schlechtes Erinnerungsvermögen wenns um Kaufempfehlungen geht... :hihi

gruss drag

mrabc
03.06.2002, 12:45
@germanasti

da gibts auch ein sprichwort: "was hänschen nicht lernt lernt hans nimmermehr!". :)

trilog
03.06.2002, 12:48
jetzt haben die türken das tor gemacht.

armes brasilien :rolleyes:

Spuernase
03.06.2002, 12:55
Danke an alle.

Bin auf der Arbeit und kann nicht so lange suchen. :rolleyes:

Der ist übrigens :