Vollständige Version anzeigen : 12.06.02: Veröffentlichung des beige book. Wirft Greenspan weitere Kohlen ins Feuer?
germanasti
12.06.2002, 07:01
Drei Tage in Folge hatten die US-Börsen die Chance zu einer knackicen Rallye, Seitwärtskonsolidierung beim Dollar sei dank, doch sie wurde nicht genutzt & die Strafe folgte gester nauf dem Fusse. Fortsetzung des Dollarcrashs und Börsen senkrecht down, was nur dank massiver FED-Interventionen etwas abgedämpft werden konnte. Ist damit der nachhaltige Trendbruch da?
Verhältnis new highs/lows war an der NYSE ausgeglichen. Nasdaq vernichtend negative 1:4. Da scheint der Ofen aus zu sein.
Konjunkturdaten blieben auch gestern Mangelware, womit sich alle Augen auf Nokia richten konnten & fürchterlich enttäuscht wurden!
Anstatt einer Herabsetzung des ursprünglichen Umsatzziels 5-7% auf Stagnation, sagte man für das laufende Quartal gar einen Rückgang um 2-4% voraus und lag damit deutlich unter allen Analystenerwartungen. Einzig den gleichbleibenden Gewinnaussichten war es dann wohl zu verdanken, dass Nokia und die Weltbörsen keinen Crash aufs Parkett hinlegten. & dabei hat sich mal wieder die Blindheit der Börsianer gezeigt, denn kaum einer stellte sich die Frage, wie Nokia -trotz Umsatzrevidierung und ausbleibenden Kostensenkungsprogrammen- den Gewinn halten kann. "Pro-Forma" sollte die Lösung sein & damit rückt leider auch Nokia in den Kreis der Bilanzmanipulatoren auf. Folglich wird irgendwann der Tag kommen, an dem die Finnen auseinandergenommen werden wie Enron und Tyco - time will tell!
Mit der heftigen Umsatzkorrektur Nokias sollte klar sein, wohin die Welt- und vor allem Eurolandwirtschaft im 2. Quartal wirklich gewandert sind, nämlich senkrecht in den Keller! Unternehmensinvestitionen bleiben im negativen Bereich und seit diesem Quartal hat auch der Endverbraucher grossen Anteil an der Rezession, zumindest in Europa. Amerikas Privatbubble gedeiht noch, doch nach sämtlichem psychologischen Ermessen auch dort nicht mehr lange. Die Welt befindet sich in der tiefsten Krise der letzten 120 Jahre und mehr, dass wird von Monat zu Monat deutlicher! & Rettung aussichtlos.
Die einzig reale Chance tur Schaffung neuer blühender Landschaften hat momentan Japan, doch spriesen da immer dubiosere Blüten aus dem Boden empor. Nachdem das Shortbubble vor einigen Wochen trotz Rekordumsätzen nicht gebrochen werden konnte und die japanische Regierung tatenlos zusah, fing sie unverständlicherweise sogar an den eigenen Markt verbal und mit Anti-Yen-Interventionen zu bashen & vergraulte so sämtliche kaufbereiten ausländischen Investoren. Damit aber nicht genug! Gestern gab die Bank of Tokyo bekannt, dass die US-Einzelhandelsumsätze in der ersten Juniwoche um 1,6% angezogen hätten, was indirekt einer Kaufempfehlung für US-Werte gleichgekommen ist. Japan-Investoren musss es bei diesen Peinlichkeiten der letzten Zeit den Magen kreuzweise umdrehen! & ob dies taktische Schachzüge der japanischen Politiker sind wird von Tag zu Tag zweifelhafter. So langsam bekommt man nämlich den Eindruck, Kuzomi und Co. haben 0,0 Plan und hängen sich an der Exportblase auf. Schade, denn mit einem Blick in die Geschichtsbücher hätten auch unsere japanischen Freunde erkennen können, dass noch kein Fundamentaldreh per Export gesteuert wurde.
Mit diesen Fakten entwickelt sich Japan leider nicht mehr so positiv wie erwartet, aber abschreiben darf man dieses Land trotzdem noch nicht! Erst wird Börse rennen und dann nachhaltig die Wirtschaft & für den Börsen-Run braucht es die 1.000 P.-Kerze. Damit eigentlich sehr deutliche Signale, die uns den grossen Startschuss für Japan-Investments geben sollten.
Für die Börsen gilt unverändert die alte Leier: Dollar gucken! & dort wird es so langsam dramatisch, dass trotz 4tägiger Währungscrashpause die Aktien nicht aus den Pötten gekommen sind. Wo um Himmels willen soll das dann enden wenn der Dollar-Plumps weiter geht? Das Szenario aus dem Jahresaublick könnte wahr werden: 2002 schlimmstes Jahr der Börsengeschichte. Zumindest werden die Chancen auf Greenspan-Zaubereien immer geringer.
Zwei dramatische Ereignisse erschüttern momentan den Telekommunikations- und Internetmarkt.
Zum einen Mobilcom, die nun wohl doch den Insolvenzantrag stellen müssen, nachdem gestern France Telekom die Zusammenarbeit aufgekündigt hat, schwerer Vertrauensbruch wurde als Begründung aufgeführt. & damit hat FTE auch recht, denn welchen Eiertanz Gerhard Schmid die letzten Wochen vollzog ging auf keine Kuhhaut mehr.
Und zum anderen das Schicksal des grössten europäischen Datennetzwerkes KPNQwest. Frist zur Aufbringung neuer finanzieller Mittel ist abgelaufen und damit die Abschaltung minütlich möglich. Viele Server bald tagelang down?
Die Weltwirtschaftskrise festigt sich weiter...
Mit den Ein- und Ausfuhrpreisen Mai kommt heute wieder etwas Leben in die amerikanische Konjunkturbude. Das Ausbleiben der Inflation sollte weiter bestätigt werden.
Das Highlight des Tages & der Woche wird die Veröffentlichung des beige books um 20.00 Uhr sein. Wird sich Greenspan im vierteljährlichen Ausblick an die Bankenrede vor 2 Wochen halten und weitere bullische Pfeilchen werfen? Die Börsen könnten es in dem überverkauften Zustand für eine kleine Rallye nutzen, insofern die Realität nicht zu weit in den Köpfen vorangeschritten ist.
DOW 60-Minuten-Chart:
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Die anvisierte Gegenbewegung nach oben wurde gestern sehr schön getroffen, doch leider zu Beginn und weit über der orakelten Zone. Dafür klappte es mit dem anschliessenden Abwärtsrutsch umso besser.
Stochastik nun ziemlich weit unten und zwei Szenarien möglich:
a) Startfall 9.400 P., Gegenbewegung 9.580 P. und anschliessend bei 9.520/9.480 P. Entscheidung ob 7.850 P. oder 9.880 P.
b) Erneuter Startrun bis rund 9.600 P. und anschliessend unter 9.450 P. Dann könnte es direkt weiter gen 7.850 P. fallen.
DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5973&mocktick=1
Die schöne & umsatzstarke Reversalkerze von Freitag wurde vernichtet und damit grosse Verkaufssignale kreiert, sollte jetzt kein kleines Wunder geschehen!
9.400 P. wichtige Marke, darunter sofortiges Potential bis 7.850 P., dass durchaus im Bereich des aktuellen Abwärtstrends erreicht werden könnte. Unvolatil down, ohne Panik, ohne Geschrei und ohne Pumperei, denn die Fonds haben brutale Liquiditätsabflüsse die letzten Wochen. Dieses Mal ist/sollte alles ganz anders sein wie die DOW-Crashs der letzten 2 Jahre.
9.500 P. aktuelle Unterstützung, 9.650 und 9.720 P. Widerstände. Über 9.880 P. Trendbruch nach oben.
Ein hervoragender Leitstern könnte kurzfr. der Unterindex DOW-Transport sein:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5405&mocktick=1
In der Vergangenheit war er bei nachhaltigen Trendwechseln ein sehr zuverlässiger Indikator. Trendbruch steht kurz bevor!
S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2234&mocktick=1
Zumindest ansatzweise wurde gestern versucht das Pullback bis 1055 P. zu starten, dass nun abgeschlossen sein sollte.
1.000 P. glatt, Pullback 1015 oder 1025 P. und dann in den Bereich 750 - 850 P., dies wäre das nächste Idealszenario.
Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6866&mocktick=1
Nasdaq100 nur noch wenige Punkte von den Septembertiefs weg, die heute gar mit einem gap down vernichtend unterschritten werden könnten. Umsätze bleiben niedrig, somit aber nach wie vor alles möglich!
1030/1040 P. wäre Idealzone nach Septemberbruch. Anschliessend Pullback auf 1090/1100 P. und dann ca. 30 - 40% down.
In etwa die Septembertiefs sind Unterkante des kurzfr. Abwärtstrends. Oberkante 1140/1150 P. In dieser Range passiert nichts spektakuläres.
Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7205&mocktick=1
Nemax bleibt der analyseleichteste Index momentan.
Noch 60 P. bis zu den Septembertiefs und dann kommt die Zone 250 - 350 P. :p
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold legte ein Bombenreversal hin und der Euro verteidigte die ehemalige Ausbruchsmarke 0,9240, was will man mehr? & damit kann das positive Szenario fortgesetzt werden =) 325 Gold und 0,9600 Euro. Darüber ein heftiger Schub möglich. Kommt doch nochmal Blut, 0,9280 und 314 die Zonen.
Weitere Details zu dem ominösen Goldcrash in den letzten Tagen wurden bekannt. Neben den 1.000 Kontrakten im Future soll auch Russland massive Abverkäufe getätigt haben. & gleiches hat die Schweiz gemacht. Allianzen zum Erhalt des Shortbubbles? Dafür hat sich der Spotpreis aber zu gut gehalten, d.h. der ganz grosse Ausbruch könnte jetzt bevorstehen.
Termine:
• JP BoJ Ratssitzung
• 08:45 - FR Verbraucherpreisindex Mai
• 10:00 - DE Allianz HV
• 14:30 - ! US Ausfuhrpreise Mai
• 14:30 - ! US Einfuhrpreise Mai
• 17:00 - ! Friseurtermin Germanasti
• 20:00 - ! US Beige Book
Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif
germanasti
12.06.2002, 07:02
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Unser DAX vollzieht in den letzten Tagen sehr merkwürdige Bewegungen! Morgens runter, mittags megamässig hoch und zum Ende hin wieder gen Nullnummer. Kann man würfeln ob die Hochzieherei von neuinvestierten Fonds stammen, oder Banken manipulieren, ob der DAX-Pain bei aktuell weit über 5.000 P. Der grosse Verfallstag ist nicht mehr fern! Sicher ist da momentan nur eines: US-Shorties sind untätig. Entsprechend niedrig die Umsätze.
Alle Augen auf einen Einzelwert, die deutsche Telekom. Dieser Wert hält sich seit Tagen wacker über 10 Euro und konnte gestern -wenn auch sehr umsatzschwach- einen fulminanten Aufwärtssprung hinlegen. Sind die Shorties dort momentan so sonnig besinnt, oder kommt eine hochpositive Meldung?
Die technische Lage wird langsam zum Drama! Das war die 5. Kerze in Folge gestern, die doji-ähnlich grosse Unsicherheit darstellt. Dazu die hohen Tagesschwankungen und fertig ist der Druckaufbau, der aktuell grösser ist als im Sommer letzten Jahres. Werden damit die 2.100-2.300 P. zum Spätherbst hin doch noch wahr? 4200 P. wichtige Marke unten, 4860 P. oben.
Minutenchart erneut in der Bremszone 4720-4620 P. hängengeblieben. Rechte Henkel Ausbildung oder abgeschlossenes Pullback?
Startfall bis 4580 P. und der Aufwärtsdrang könnte erneut gestartet werden. Wie gehabt bleibt die Bremszone 4620-4720 P. Dort werden die Widerstände immer mehr.
Starthüpfer 4630/4640 P. und unter 4580 P. kreiert Verkaufssignale bis ca. 4520 P.
Startfall 4550/4530 P., Pullback 4580 P. und neue Tiefs bringen 4450 und 4280 P. als nächste Intraday-zielzonen.
germanasti
12.06.2002, 07:03
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN2&Za=i&Al=small&Zt=1023854435&
Nikkei aktuell mit -120 P. im minus. Das war auch nicht anders zu erwarten! :mad:
& das noch junge Vertrauen verschwindet von Tag zu Tag mehr, während von den Regierungspappnasen jetzt keiner mehr die Zähne auseinanderbringt, nachdem man tagelang den eigenen Markt madig machte. :gomad
germanasti
12.06.2002, 07:04
Aus der FTD vom 12.6.2002
Kommentar: Schädliche Selbstgefälligkeit an den Börsen
Von Lucas Zeise
Zugegeben, die Entwicklung der Finanzmärkte in den vergangenen drei Jahren legt nahe, den Hauptgrund für ihre zurzeit flaue Verfassung im Platzen der Spekulationsblase im März 2000 zu sehen. Doch der nachgebende Dollar und die schier hoffnungslose Performance der Aktienmärkte haben auch politische Aspekte.
Denn das fehlende Zukunftsvertrauen der Anleger hat durchaus mit Politik oder - besser gesagt - schlechter Politik zu tun. Nach Lage der Dinge betrifft das in erster Linie die Politik der Führungsmacht USA. Sie wirkt konzeptlos. Die alttestamentarische Rhetorik des Präsidenten mag in extremen Krisensituationen aufmunternd wirken, ist aber kein Ersatz für eine politische Strategie.
In der Außenpolitik geben sich die Vereinigten Staaten unnötig aggressiv. George W. Bush erweckt den Anschein, Amerika sei in imperialer Überheblichkeit bereit, mehrere Kriege gleichzeitig zu führen und sich dabei zu übernehmen. Dazu kommt, dass die Reformbereitschaft in den USA nachzulassen scheint, zumindest die der Regierung in Washington. Die Schwäche der kapitalistischen Führungsmacht verursacht bei den Akteuren an den Finanzmärkten Risikoaversion. Investoren vermeiden Investitionen und Anleger Anlagen.
Zynismus als Berufskrankheit
Zwar müssen Investoren Zyniker sein. Gute Fondsmanager schreiben erlittene Verluste schnell und früh ab. Wenn Katastrophen eintreten, überlegen sie nüchtern, ob sie Kaufgelegenheiten sind. Problematisch wird die Lage aber dann, wenn der Zynismus um sich greift. Auf dem Finanzmarkt finden sich dann keine Käufer mehr, die Phantasie wird gelähmt. Und ohne Phantasie kommen Kurse, die dem Einzelzyniker eine nennenswerte Rendite bescheren, nicht mehr zusammen. Zynismus als Massenphänomen wird zur Resignation. Die Märkte kapitulieren.
Genau dies ist das Problem des Aktienmarkts. Er kapituliert nicht aus Panik wie im Börsencrash von 1987 oder im September vorigen Jahres. Da stürzten die Kurse, weil alle gleichzeitig zum Ausgang drängten. Nach derartigen Crashs ist der Markt bereinigt. Die Papiere sind von den schwachen Händen in die starken übergegangen, wie die Börsenhändler sagen. In die der Zyniker eben.
Die Lage ist heute völlig anders. An den Börsen sinkt die Volatilität. Die Umsätze gehen zurück. Nach drei Wochen in Folge mit sinkenden Kursen hat am Montag die New York Stock Exchange sich weder aufgebäumt noch die Talfahrt beschleunigt, sondern einen sommerlich flauen Handelstag erlebt - fast so, als wäre nichts geschehen.
Die Fondsmanager haben sich auf renditearme Monate, nein Jahre, eingestellt. Der Marktkonsens unterstellt eine leicht freundliche Entwicklung der Weltkonjunktur, aber keine Gewinnsprünge bei den Börsenunternehmen. Entsprechend werden die Zinsen leicht steigen, und der Dollar wird seinen im März begonnenen Abstieg in gemäßigter Form fortsetzen. Der Dollarverfall fließt so in das von Resignation gekennzeichnete derzeitige Weltbild der Strategen ein. Die Investmentbanken und Asset Manager haben sich damit abgefunden. Abgefunden haben sie sich anscheinend auch mit dem Sittenverfall an der Wall Street, in den Führungsetagen der Großunternehmen und Wirtschaftsprüfer.
Teilerfolge bei Enron und Andersen
Schamlose Bereicherung, verschleierte Schulden, Steuerbetrug, überhöht dargestellte Gewinne, Doppelzüngigkeit von Analysten sind Phänomene des Börsenbooms, die jetzt ans Tageslicht kommen. Nichts fördert den Zynismus des Publikums mehr als die Erkenntnis, betrogen worden zu sein. Im Falle Enron, Andersen und Merrill Lynch haben sich staatliche Behörden zwar an die juristische Aufarbeitung des Sumpfes gemacht und damit durchaus Teilerfolge erzielt. So weilt Andersen nicht mehr unter den Lebenden, und Merrill gelobt Besserung und bezahlt 100 Mio. $, nachdem Analysten Aktien empfohlen hatten, die sie in internen E-Mails als "Schrott" bezeichneten.
Schlimm aber ist, dass die für die Marktaufsicht zuständige Behörde, die Securities and Exchange Commission (SEC), zum Jagen getragen werden muss. Ihr von Bush eingesetzter Präsident Harvey Pitt zieht es erklärtermaßen vor, dem Markt die Selbstkorrektur seiner Fehler zu überlassen. Von Europa aus gesehen wirkt es befremdlich, wie gelassen die Bush-Regierung die Untätigkeit der SEC hinnimmt. Es drängen sich Parallelen zu Bushs Umgang mit anderen bundeseigenen Organen auf, der Bundespolizei FBI und dem Spionageamt CIA. Gegen sie besteht der Vorwurf, sie hätten die Anschläge vom 11. September verhindern können. Außerdem hat die CIA bekanntermaßen die heutigen Hauptfeinde Amerikas, al-Kaida und Bin Laden, mit Geld und guten Kontakten aufgepäppelt.
Anstatt ihre Staatsorgane zu reformieren, zieht es Washington vor, Entlastungsangriffe zu produzieren. So wird ein vor einem Monat verhafteter US-Bürger zum großen Erfolg der Sicherheitsorgane umfunktioniert und gleichzeitig seines Bürgerrechtes auf anwaltliche Verteidigung entledigt.
Nicht Reformbereitschaft, sondern Selbstgefälligkeit scheint in Washington vorzuherrschen. Mit einer erneuerten und rigoros durchgreifenden SEC allein wird das Vertrauen der Investoren nicht gewonnen werden. Ohne die Bereitschaft, Fehler zu korrigieren, aber erst recht nicht.
© 2002 Financial Times Deutschland
http://www.ftd.de/bm/bo/1014399184387.html?nv=cd-divnews
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Sehr schöner Artikel. :)
Die Finanzwelt hat sich mit einem jahrelangen Querlaufen der Börsen & Wirtschaft abgefunden, aber nicht mit der nächsten Hölle. :p
germanasti
12.06.2002, 07:04
Japans Notenbank lässt Geldpolik erwartungsgemäß unverändert
Tokio, 12. Jun (Reuters) - Die japanische Notenbank lässt ihre Geldpolitik - wie von den Finanzmärkten erwartet - unverändert. Die Notenbank teilte am Mittwoch im Anschluss an der Sitzung des Führungsgremiums in Tokio mit, der Beschluss sei einstimmig gefasst worden. Im Rahmen ihrer nahezu "Null-Zins-Politik" und hohen Liquiditätsversorgung soll das Reserveziel bei den Banken mit zehn bis 15 Billionen Yen beibehalten werden. Die monatlichen Käufe von Regierungsanleihen durch die Notenbank bleibe bei einer Billion Yen. Die Zentralbank erneuerte ihre Zusage, im Fall einer Finanzkrise die Liquidität weiter zu erhöhen.
Die Notenbank blieb bei ihrer lockeren Geldpolitik ungeachtet jüngster Anzeichen für eine Belebung der Wirtschaft. Nach einer Phase von Rückgängen war das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2002 gegenüber dem Vorquartal wieder um 1,4 Prozent gestiegen. Auf Jahresrate hochgerecht wären dies 5,4 Prozent. Die Politik der Notenbank zielt derzeit vorrangig darauf ab, die Deflation zu überwinden. Die Verbraucherpreise in Japan sind seit drei Jahren rückläufig. Im April war die Kernrate der Verbraucherpreise (ohne frische Lebensmittel) gegenüber dem Vorjahr noch um 0,9 Prozent gesunken.
brs
germanasti
12.06.2002, 07:05
Corning baut mehr als 600 Arbeitsplätze ab
Corning, 11. Jun (Reuters) - Der weltgrößte Hersteller von Glasfaserkabeln Corning will im Rahmen der Reduzierung seiner Aktivitäten in Amerika erneut mehr als 600 Arbeitsplätze abbauen. Zusammen mit der bereits früher angekündigten Schließung des Werkes in Puerto Rico fällt damit etwa jede zehnte Stelle bei Corning auf dem amerikanischen Kontinent weg.
Corning teilte am Dienstag in Corning im Bundesstaat New York mit, das Unternehmen werde sein Glasfaserkabel-Werk in Hickory (North Carolina) umstrukturieren. Die Reorganisation der europäischen Werke habe bereits begonnen. Die Maßnahmen seien Teil der im April dieses Jahres angekündigten generellen Neustrukturierung von Corning mit einem Verlust von 4000 Arbeitsplätzen oder 12,5 Prozent der weltweiten Belegschaft.
Dazu zählt die Schließung von Werken, die Reduzierung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung, das Einfrieren von Projekten und der Verkauf von kleineren Geschäftszweigen, mit dem Ziel, im nächsten Jahr wieder rentabel zu arbeiten, hieß es in der Mitteilung des Unternehmens. Die Umstrukturierung werde das Ergebnis mit 600 Millionen Dollar belasten. Im vergangenen Jahr hat Corning bereits 12.000 Stellen gestrichen.
Wie auch andere Telekommunikationsausrüster leidet Corning derzeit unter den zurückhaltenden Investitionen der Telefon- und Internetbranche. Die Corning-Aktie schloss am Dienstag in New York mit 3,90 Dollar um 1,76 Prozent niedriger.
fgc/rkr
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Auch Corning sollte es in 5 Jahren nicht mehr geben.
germanasti
12.06.2002, 07:06
Siebel - Zweites Quartal erscheint so schwierig wie das erste
New York, 12. Jun (Reuters) - Nach Einschätzung des US-Softwareherstellers und SAP-Konkurrenten Siebel Systems verläuft das aktuelle zweite Quartal so schwierig wie das Vorquartal. Das erste Vierteljahr hatte der Konzern damals als "eines der schlechtesten Quartale überhaupt" für die Branche bezeichnet. Siebel-Aktien verloren am Dienstag im nachbörslichen Handel auf 16,82 Dollar nach einem Nasdaq-Schlusskurs von 17,66 Dollar.
Auf die Frage, wie das zweite Quartal im Vergleich zum ersten Quartal ausfallen werde, antwortete Finanzchef Ken Goldman am Dienstagabend vor Anlegern: "Es ist alles gleich schwierig." Das Marktumfeld für Software oder Computerprogramme für gewerbliche Anwendungen könnte sich sogar weiter abgeschwächt haben. Branchen wie der Finanz-, Telekommunikations- oder der High-Tech-Sektor selbst, die in der Vergangenheit besonders stark in Software investiert hätten, würden derzeit umstrukturiert oder verkleinert.
Im April hatte Siebel prognostiziert, dass das zweite Quartal wie das vorangegangene ausfalle bei gleich bleibenden Umsätzen. rkr/brs
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Keien Investitionen und damit keine Chance für Siebel!
Kurziel für Konkurrent SAP: 30 - 40 Euro, was aber noch nicht das Tief sein soll!
germanasti
12.06.2002, 07:08
Datum: 11.06. 22:56 CMGI - Quartalsergebnis
CMGI, dessen Internet Imperium auf Penny Stock Status zurückgeschrumpft ist, gibt für das abgelaufene dritte Quartal einen geringeren Verlust bekannt. Allerdings würden die Beteiligungen weiterhin sehr viel Kapital verbrennen, wodurch das Unternehmen bekräftigt, die Ziele für das laufende Geschäftsjahr nicht erreichen zu können.
Der Verlust lag bei 125.2 Millionen Dollar oder 32 cents je Aktie nach 988.5 Millionen Dollar oder 2.87 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der gesamte operative Verlust, zu dem auch das Ergebnis von AltaVista und uBid.com zählt, vergrößerte sich von 127.1 auf 133.7 Millionen Dollar.
Das pro forma Ergebnis je Aktie lag bei einem Verlust von 14 cents und verfehlte damit die Analystenschätzungen um einen cent.
Der Umsatz fiel gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres von 290.3 auf 187.4 Millionen Dollar.
CMGI sprach bereits im letzten Monat eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr aus.
Der Umsatz im vierten Quartal soll zwischen 144 und 154 Millionen Dollar liegen.
© Godmode-Trader.de
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Chapter 11 kommt!
germanasti
12.06.2002, 07:08
12:06am 06/12/02 [HPQ] HEWLETT-PACKARD MAY CUT 2,000 ASIAN JOBS - BLOOMBERG
:rolleyes:
moin germa schon wieder am Ü-Std schiebenhttp://www.plauder-smilies.de/happy/xyxthumbs.gif
http://www.plauder-smilies.de/happy/coffee.gif
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/s017.gif
Markteinschätzung für den 12. Juni 2002
DAX, Dow Jones, Nasdaq, Internet-Index, Biotech-Index und Neuer Markt
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/ma020612.htm
Fazit:
Die Indizes fallen und fallen. Die Stimmung wird mieser und mieser. Für Fallende Kurse sorgen auch institutionelle Anleger wie z. B. Versicherungen, welche bei unterschreiten gewisser Marken verkaufen müssen um zuretten was zuretten ist.
Einen ähnlichen Ausverkauf, gerade von Institutioneller Seite hatten wir auch im September letzten Jahres. Somit darf prognostiziert werden, dass wir uns immer noch in einer Bodenbildungsphase befinden, deren Abschluss aber schwer vorhergesagt werden kann.
Durch die Tatsache, dass die Fast-Stochastik aktuell wieder einmal die untere Begrenzung der Skala berührt, wäre eine technische Gegenbewegung auf die jüngsten Kursverluste heute nicht ungewöhnlich. Kaufsignal gibt es aber keine. Wer es riskieren will muss zocken und einfach ohne viel nachzudenken seine Position auf Gutglück 1% unterhalb der gestrigen Tagestiefstkurse, bzw. unter Einstand absichern. –Spielbank, mehr nicht!
Wir bleiben daher bei den Stopp-Buy-Marken um eine mögliche länger Aufwärtsbewegung frühzeitig abzufangen.
http://www.chartanalysen-trading.de/
Aus der FTD vom 12.6.2002
Mobilcom droht der Bankrott
Von Daniela Schwarzer, Paris, und René Gribnitz, Hamburg
Die Telefongesellschaft Mobilcom steht vor dem Aus. Großaktionär France Telecom, der die Hauptlast des Aufbaus der Mobilfunktechnik UMTS tragen sollte, kündigte die Zusammenarbeit auf.
"Wir haben keine Zahlungsverpflichtungen mehr", sagte France-Telecom-Finanzchef Jean-Louis Vinciguerra in Paris. Für Mobilcom steht damit die Umschuldung eines im Juli fälligen Kredits über 4,7 Mrd. Euro in Frage. Aus eigener Kraft kann das Unternehmen das Geld nicht aufbringen. Ohne Hilfe steht Mobilcom damit vor der Insolvenz.
Der Kurs der Mobilcom-Aktie stürzte am Dienstag bis zur Aussetzung des Handels am frühen Abend um 46,4 Prozent auf 7,29 Euro ab. Die Aktien von France Telecom stiegen dagegen um 8,3 Prozent auf 18,85 Euro.
France Telecom begründete den Bruch mit Mobilcom mit Verstößen von Gründer und Vorstandschef Gerhard Schmid gegen das Aktienrecht. Schmid sagte dazu am Abend der FTD, dafür gebe es keine rechtliche Basis. "Wir prüfen, ob und wie wir dagegen vorgehen. Ich werde jetzt keine Kriegserklärung abgeben." .....................
http://www.ftd.de/tm/tk/1014399184257.html?nv=hptn
Einen wünderschönen Guten Morgen.
Tschuldigung, mein letzter Arbeitstag. :lach :lach :lach
germanasti
12.06.2002, 07:46
Moin Porsche, Sabbel und Cetinje :)
Cetinje:
Ich weiss es erst ganz kurz vorher. :(
Israel: Jugendliche stirbt nach Attentat
In Herslija bei Tel Aviv wurde am Abend erneut ein Selbstmordanschlag verübt. Ein Mädchen (15) starb. Auch der palästinensische Attentäter kam ums Leben.
Zuvor hatte Israel eine neue Militäraktion im Westjordanland gestartet. Die Armee rückte mit Panzern in Tulkarem ein, in Ramallah wurden zahlreiche Verdächtige festgenommen. In der autonomen Stadt Gaza starb ein palästinensischer Junge (8) durch israelische Schüsse. Zwei weitere Jugendliche (13, 14) wurden verletzt.
quelle: bild.de
Kommt Drogen-Andrea nach Deutschland?
Drogen-Mädchen Andrea (19) - noch sitzt sie in der Türkei im Gefängnis. Doch heute entschied das Landgericht in Berlin: Andrea kann ihre Haftstrafe (sechs Jahre und drei Monate) in Deutschland absitzen.
Wann Andrea in ein Gefängnis der Hauptstadt gebracht wird, steht noch nicht fest.
quelle: bild.de
germanasti
12.06.2002, 07:51
Moin Delpin :)
Du meinst also in den nächsten Wochen auch zur Rasse der Faulpelze gehören zu müssen? :rolleyes:
http://www.der-aktionaer.de/upload/btr/29445_1023699518_title.img
04.06.2002 - B. Förtsch
Es ist soweit - die Fußball-WM hat ihre Tore im fernen Japan und Südkorea geöffnet. Für die nächsten Wochen stehen diese beiden Länder im Mittelpunkt des Weltinteresses. Milliarden von Menschen werden den Kampf der Nationalmannschaften um einen Platz im »Fußballhimmel« verfolgen. Gebannt werden sie auf die Bilder starren, die dank modernster Übertragungstechnik zeitgleich in nahezu alle Winkel unserer Erde ausgestrahlt werden, nach Rio de Janeiro, Paris, Berlin, El Riad, Montevideo, Dakar, Johannisburg. Dem Jubel der Fußballbegeisterten werden Sie sich kaum entziehen können.
Doch bereits im Vorfeld gab es auch viele kritische Stimmen, die auf die enormen Kosten hinwiesen, die durch den Bau der zahlreichen Stadien und der Infrastruktur entstanden sind. So steckte Japan rund 1,41 Billionen Yen beziehungsweise 12,25 Milliarden Euro in die neuen Anlagen. Die Verantwortlichen von Südkorea gaben schätzungsweise sechs Milliarden Euro aus. Dabei ist noch nicht einmal sichergestellt, dass die Stadien, Unterkünfte und Straßen nach dem Ende der WM überhaupt gebraucht werden. Sei es auf der südkoreanischen Insel Cheju oder im nordjapanischen Sapporo - für rund die Hälfte der neuen Stadien gibt es für die Zeit nach der WM noch keine hinreichenden Pläne.
Zudem haben Misswirtschaft und Größenwahn viele Bauten weit kostspieliger ausfallen lassen, als dies ursprünglich einkalkuliert war. Als Fallbeispiel sei hier auf das Stadium in Fukuroi verwiesen. Am Anfang rechnete man noch mit Baukosten in Höhe von 500 Millionen Euro. Als die Stadtpräfektur dann später aber merkte, dass sämtliche Zufahrtsstraßen kaum den Anforderungen einer WM gewachsen sein dürften, mussten auch diese völlig neu angelegt werden. Als schließlich im Mai 2001 das neue Stadion eingeweiht wurde, saßen die Bauherren auf einer Summe von 1,1 Milliarden Euro und lagen damit mehr als 100 Prozent über der einstigen Planung.
Doch die Jahre des Wuchers sind schon lange vorbei. Als Japan und Südkorea den Zuschlag für die WM bekommen hatten, schwebte man noch im Rausch der Hochkonjunktur der 80er-Jahre. Insbesondere in Japan wurde das Geld mit vollen Händen aus den Fenstern geworfen; Korruption und Vetternwirtschaft waren allgegenwärtig. Damit ist nun Schluss. Trotz gigantischer Bauvorhaben anlässlich der WM liegt die japanische Bauindustrie in Trümmern. Marode Baufirmen bekommen von ihren Banken keine Kredite mehr, Schmiergeld und Betrug werden öffentlich angezeigt und bestraft. Japan befindet sich derzeit in einem radikalen Wandlungsprozess, von dessen Ausgang es abhängen wird, ob Tokio in Zukunft mehr sein wird als ein Anhängsel an China.
Die Fußball-WM ist dabei ein idealer Anlass, ein neues Japan zu präsentieren. Nach zwölf Jahren der Stagnation ohne klares Reformkonzept, nach Großkonkursen und einer Rekordarbeitslosigkeit, die nach europäischen Normen gemessen bei über zehn Prozent liegt, wird es Zeit, der japanischen Wirtschaft ein neues Selbstbewusstsein einzuhauchen. Mit der WM hat Japan dazu die einmalige Möglichkeit. Vielleicht werden wir in einigen Jahren neidvoll nach Fernost schauen und feststellen, dass mit der WM 2002 ein neuer und kraftvoller Wirtschaftsaufschwung in Japan begonnen hat.
Ihr
Bernd Förtsch
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Da könnte einem schon Angst und Bange werden, bei dem Kontraindikator vergangener Jahre.:rolleyes:
Die Begründungen für den angeblich kommenden Hype sind aber auch an den Haaren herbeigezogen. Das zeigt eindeutig das Bernd sich seine Analysen von überall herklaut!
US-Präsident Bush wird verklagt
Mehr als 30 Mitglieder des amerikanischen Repräsentantenhauses haben US-Präsident George W. Bush verklagt. Grund: Die einseitige Kündigung des ABM-Vertrags mit Russland. Der führende Kläger und demokratische Abgeordnete Dennis Kucinich erklärte, der Präsident habe nicht die Kompetenz, sich nach 29 Jahren aus dem Vertrag zurückzuziehen, er müsse erst die Zustimmung des Kongresses einholen.
Der Rückzug aus dem ABM-Vertrag tritt am Donnerstag in Kraft. Bush hatte die einseitige Kündigung vor einem halben Jahr mit Sicherheitsinteressen der USA begründet. Das Abkommen zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen zwischen den USA und der damaligen UdSSR trat am 3. Oktober 1972 in Kraft, wurde 1974 modifiziert.
quelle: bild.de
germanasti
12.06.2002, 07:53
19.03.2002 - B. Förtsch
Erinnern Sie sich noch an unsere letzte Titelstory? 15.000 Punkte, so lautete unser Kursziel für den Dow Jones. Zugegeben, im Moment scheint dieses Ziel noch etwas ambitioniert, doch es gibt gute Argumente, die uns in unserer Einschätzung bestärken und die wir in der letzten Ausgabe ausführlich besprochen haben. Und wie der Zufall so will, bekommen wir nun auch Schützenhilfe von den Gurus der US-Börsenszene. So meldeten sich unter anderem die Galionsfiguren Ralph Acampora und Abby Cohen zu Wort, deren Aussagen an der Börse immer noch hoch geschätzt werden.
Ralph Acampora, seines Zeichens Cheftechniker von Prudential Financial und bekennender Haussier, sieht in der jüngsten Aufwärtsbewegung von Dow Jones und Nasdaq seit den Tiefständen vom 21. September 2001 eine »qualitativ hochwertige Aufwärtsbewegung«. Die nach den Terrorattacken zu verzeichnenden Abschläge - im Dow Jones lag das Tief knapp unter 8.000 Punkten - seien, so Ralph Acampora sinngemäß weiter, keine möglicherweise noch zu unterschreitenden zyklischen Tiefs, sondern »die unverrückbaren zyklischen Tiefs«. Oder, um es mit anderen Worten auszudrücken, der Cheftechniker von Prudential Financial geht davon aus, dass die Baisse an den Weltbörsen ein für alle Mal beendet ist und wir uns nun wieder auf stetig steigende Kurse einstellen können. Treffsicherer hätte Ralph Acampora unsere Einstellung den Aktienmärkten gegenüber nicht wiedergeben können.
Doch wie sollten sich nun Acamporas Meinung nach die Anleger verhalten? Ganz einfach, sie sollten »aggressiv« in ausgewählte Aktien einsteigen. Auf seiner Favoritenliste ganz oben stehen unter anderem die Länder USA, Kanada und Australien, die durch eine an Breite gewinnende Aufwärtsbewegung der Börsenindizes positiv auffallen.
Noch konkreter äußert sich Abby Cohen, die Staranalystin aus dem Hause Goldman Sachs. Sie lässt sich nicht lumpen und gibt für Dow Jones und S&P 500 Jahresendziele heraus. Dabei setzt sie, die ansonsten eher fundamental orientiert ist, vor allem auf die Psychologie der Anleger.
Sie prognostiziert für den Dow Jones einen Stand von mindestens 11.300 Punkten und für den S&P 500 ein Niveau von 1.300 Punkten, jeweils zum Jahresende. Sollte jedoch die Stimmung unter den Börsianern deutlich besser werden und das Vertrauen in die US-Wirtschaft wachsen, könnte sich Abby Cohen auch ein Jahresziel von 12.400 Punkten im Dow Jones und von 1.425 Punkten im S&P 500 vorstellen.
Mit unserem Kursziel von 15.000 Punkten im Dow Jones innerhalb der nächsten 12 Monate befinden wir uns mit Abby Cohen und Ralph Acampora in allerbester Gesellschaft. Und dies zu einer Zeit, in der die Mehrheit der Anleger der Aktie als Investment immer noch sehr kritisch gegenübersteht und unterinvestiert ist.
Dies belegen zumindest einige Umfragen, die zeigen, dass die Bereitschaft zur Aktienanlage nach den katastrophalen Börsenjahren 2000 und 2001 deutlich zurückgegangen ist.
Damit haben wir aber für ein langfristiges Engagement in Aktien eine geradezu ideale Ausgangsbasis. Auf der einen Seite die fundamentalen Gründe, die eine Haussebewegung rechtfertigen; auf der anderen Seite die kritische Haltung der Anleger, die nur zaghaft wieder in Aktien investieren werden.
Ihr
Bernd Förtsch
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Ziemlich genau mit dieser Pusherei im März hat der Untergang Amerikas begonnen.
Ich mach mir jetzt ernsthafte sorgen um Japan! http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon37.gif
@Germa
:hihi :hihi :hihi :hihi :hihi
Presse: BND hält Anschlag im deutschen Luftraum für möglich
Hamburg (vwd/AFP) - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hält nach einem Zeitungsbericht einen Anschlag der mutmaßlichen Terrororganisation El Kaida im deutschen Luftraum für möglich. Terroristen könnten nach Einschätzung des BND versuchen, über Frankfurt oder einer anderen deutschen Großstadt ein Passagierflugzeug beim Starten oder Landen zum Absturz zu bringen, berichtet die "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe). Über die Möglichkeit eines Terroranschlags auf Verkehrsmaschinen sei in El-Kaida-Kreisen "diskutiert" worden, warnt der BND dem Bericht zufolge aufgrund von abgefangenen Funksprüchen im Nahen Osten.
"Wir können nur eindringlich davor warnen, diese Gefahr zu unterschätzen", Wird ein hochrangiger BND-Experte zitiert. Der Zeitung liegt eigenen Angaben zufolge ein geheimes Fernschreiben des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) vor, in dem mehrere mögliche Szenarien durchgespielt werden. Dazu gehörten der Abschuss eines Flugzeugs durch tragbare Stinger-Raketen sowie durch ferngelenkte Flugzeugmodelle. "Der Einsatz gegen Verkehrsflugzeuge in der Start- beziehungsweise Landephase kann nicht ausgeschlossen werden", wird das LKA zitiert.
Allerdings heiße es einschränkend, weder dem Bundeskriminalamt (BKA) noch dem LKA lägen konkrete Erkenntnisse vor, dass El-Kaida-Schläfer in Deutschland bereits im Besitz derartiger Waffensysteme seien.
vwd/12.6.2002/cv
http://www.vwd.de/cms/Dispatcher/message?messageid=466079&base=/news/wirtschaft_politik
germanasti
12.06.2002, 08:11
Da sind vielleicht Umsätze heute im Nikkei-Future. :eek:
Hoch kommt er trotzdem nicht. :mad:
chickenrun
12.06.2002, 08:15
Guten Morgen Germa and All :)
Mein Gott, da schau ich einen Tag nicht auf den Markt und komme vergnuegt aus Kuala Lumpur zurueck und schon.... schreit mich das neue ekel-gruene Layout der DreBa an ;) Man, wer is denn so farbenkrank bei Denen ??
Cheers
CR
guten morgen @all + @germa
@germa
Kommst du zu mir. Da ist das Haare schneiden umsonst. Am besten schneide ich dir die jap. Flagge auf dem Kopf. Den roten Punkten werden wir dann karrottenrot reinfärben :hihi
Ich mach mir jetzt ernsthafte sorgen um Japan!
Sehe es endlich ein. Aus Japan kann nichts werden, ausser die Währung fällt ins Bodenlose. Ob das nun gut ist oder nicht. Ohne entsprechenden Leidensdruck reformiert sich dort nämlich nichts.
guten morgen.
grüße
linng :)
germanasti
12.06.2002, 08:29
Moin ihr Drei :)
Chicken:
Das neue Dreba-Layout ist zum spucken. Genauso wie Japan. :mad:
Cherry:
Schmarrn, Japan wird den Dreh schon noch machen & in diesem Jahrzehnt mit ziemlicher Sicherheit der einzig grosse Markt sein der haussiert. Nur eben nicht mehr unbedingt vor den Sommerferien, doch Japan kommt! & Reformen brauchen die nicht mehr, da liegt schon alles am Boden. Nur Kaufbereitschaft, der Rest kommt dann von alleine. :)
Du bist Friseur?
@germa
Ich bin ein Multitalent. Ab und an habe ich die Haare meines Vaters und meiner Kinder geschnitten.
germanasti
12.06.2002, 08:39
Cherry:
Falls das ein Angebot zum kostenlosen Haareschneiden sein soll, lehne ich dankend ab. :hihi:hihi:hihi
@germa
Das mit Japan wird nie was. Wo soll die Kaufbereitschaft her kommen. Dort ist der Markt gesättigt. Selbst die Verzehrbons die die Regierung mal ausgegeben hat hat da nichts bewirkt.
Entweder müssen die zahlreiche techn. Inovationen auf dem Markt bringen, da wo jeder denkt er muß das unbedingt haben oder die Zeugen soviele Kinder das dadurch Nachfrage entsteht, aber erst nach 18 Jahren. :D
Da sollte dein Blick sich eher auf Südostasien richten. Das könnte der markt der Zukunft, vor allem für die Japaner, sein. Der könnte Japan noch retten. Dazu müßte aber die Weltwirtschaft gesunden, so daß dort Wachstumsraten mit 15% gibt.
tag all
tja anscheinend konnten die amis ab den nokiazahlen nichts positives abgewinnen können,was absolut verständlich ist,im gegensatz zu unseren daxmicheles die in einer schier grenzenlose euphorie verfallen sind.
:hihi
sonnenschein
12.06.2002, 08:43
Germa
Termine:
• JP BoJ Ratssitzung
• 08:45 - FR Verbraucherpreisindex Mai
• 10:00 - DE Allianz HV
• 14:30 - ! US Ausfuhrpreise Mai
• 14:30 - ! US Einfuhrpreise Mai
• 17:00 - ! Friseurtermin Germanasti :eek:
• 20:00 - ! US Beige Book
germanasti
12.06.2002, 08:45
Moin 4604 :)
Cherry:
Von den anderen asiastischen Märkten halte ich mich fern. Das sind alles emerging markets und sollten die nächste Zeit fürchterlich brennen, ob eines allgemeinen Vertrauensentzugs in dieses Segment.
Japan wird schon alleine mit einem höheren Yen explodieren, denn starke Währung ist starke Kaufkraft. Das sind dann Dinge, die sich nicht so einfach 1+1=2 zusammenzählen lassen, sondern 1,7+0,2+0,1=2 ;)
germanasti
12.06.2002, 08:45
Sonne:
Das muss auch mal wieder sein. :eek:
Ich mach mir jetzt ernsthafte sorgen um Japan!
Das solltest Du auch tun, wenn es die Regierung nicht schafft (selbst dafür scheint sie zu dämlich zu sein), ihre Land zu einer Bananenrepublik verkommen zu lassen ....... das ist die einzige Chance, die dieses reformunfähige Land hat!
chickenrun
12.06.2002, 08:51
@cherry
Haste Christian Ziege etwa auch die Haare geschnitten ? :hihi :hihi
Original erstellt von Ralph
Das solltest Du auch tun, wenn es die Regierung nicht schafft (selbst dafür scheint sie zu dämlich zu sein), ihre Land zu einer Bananenrepublik verkommen zu lassen ....... das ist die einzige Chance, die dieses reformunfähige Land hat!
Da hast du recht. Wir als Deutsche dürfen da aber nichts sagen. Bei uns ist es genauso schlimm wie in Japan.
cherry:
ich finde, du solltest dein harrschneidetalent an winfried schäfer ausleben.
grüße
linng
Da hast du recht. Wir als Deutsche dürfen da aber nichts sagen. Bei uns ist es genauso schlimm wie in Japan.
Cherry, da hast Du Recht! ............ aber ich sage so etwas nicht als Deutscher, mit dem Fingerzeig auf Japan, sondern als neutraler Analyst, der sich gerade mit Japan beschäftigt. ...... wenn Deutschland mal dran ist, kriegt das sein Fett weg :hihi
Acampora .... bullish für Gold! ..... droht jetzt Gefahr?
Looking for a friendly trend
Technician Ralph Acampora sees a very bumpy ride
William Hanley
National Post
Saturday, June 01, 2002
National Post
Ralph Acampora, director of technical research at Prudential, says the gold chart looks "absolutely fabulous," adding he doesn't totally disagree with the view that gold is beginning a multiyear outperformance. :eek: :eek: :eek:
ADVERTISEMENT
NEW YORK - Fraunces Tavern, a few blocks from Wall Street, is where George Washington said farewell to his officers on Dec. 8, 1783, after winning the Revolutionary War. On a recent Tuesday, we're wondering whether our guest for lunch, famed technical analyst Ralph Acampora, will perhaps be moved to say goodbye to this faltering stock market.
Well, not quite. The charts are giving Prudential Securities' managing director of global equity research plenty to worry about. But he's not quite ready to cross that particular Delaware, as it were, and become bearish and tell people to sell.
"It's going to be very, very bumpy here," Acampora says of the market in general, noting that even some of the stocks he's been recommending -- "the new leaders" -- are beginning to get a little weak technically, that momentum, which is central to the technician's trade, is starting to flag in the mid- and small-cap groups he has especially favoured.
The old leaders such as Cisco and Intel have given way to the Coca-Colas and Procter & Gambles, which were out of favour in the great technology-driven market run-up of the late 1990s. And though the Nasdaq has sunk, the S&P 500 has fallen and the Dow Jones industrial average has basically gone sideways, he believes a new bull market actually dawned in January, 2001, based on the positive breadth of the market. Sure, most of the big-cap leaders were still falling, but the majority of stocks were rising.
Even today, there's always something to buy. If you don't like the idea of Fraunces's steak with red and white potato salad, you can opt for the meatloaf with macaroni and cheese and sautéed spinach. Which is what Lunch Money does, reckoning that George Washington himself might have made such an American choice, his wooden teeth also a consideration. We cannot tell a lie: The meatloaf and spinach are good and entirely appropriate to the patriotic venue; the "mac cheese," as Fraunces quaintly terms it, is no great example of the chef's craft.
But we quibble. Our guest, who appears to know his way around the menu almost as well as he does a chart of the Dow, enjoys a large bowl of clam chowder and a main of grilled free-range chicken with a side order of vegetables. The service is brisk and just friendly enough.
Acampora, who has spent almost 40 years on Wall Street charting the market, is saying that the trend -- whether short term, intermediate or long term -- is the technician's friend.
"The first question I ask is: Is it going up or down?"
At this particular point in time, the trends on the major indexes are not as crystal clear to him as they were when, for instance, the Nasdaq was going to the moon in the late 1990s.
"In hindsight, you could have gotten very nervous with that accelerating trend," he says in his rapid-fire Bronx accent. "But in all honesty, if you were a momentum guy like me, you would be going with that trend. I knew at some time I would overstay my hand."
In his outlook for 2000, when Nasdaq was at 3500, he targeted 5000 for the index. "Everybody thought I was nuts. So when it got to 5000 [in March of that year], they were pushing me on where it was going to go. I actually raised my target, saying it's possible to go higher if you give it time."
The rest is history. It broke down soon, dropping quickly to 3000, then stabilizing between 3000 and 4000 for about six months.
"When it broke below 3000, you had to be out. I didn't get you out at the top. But if you played the game and pushed it all the way, you did very well."
Today, with uncertainty ruling and trendlessness the trend, Acampora sees Nasdaq trading this year in a wide range of 1300-1500 on the downside and 2100-2400 at the top from 1650 now. The Dow's range could be 7600-8500 to 11,500-12,000 from 10,000, the S&P 500, 950-1000 to 1350-1400 from 1065.
"In a period like this, the best way to succeed is to treat every holding on its own technical and fundamental merits. It's a market of stocks, not a stock market. People think that's a cute little saying. It's an important saying."
What could be very important in determining the overall market's direction, he says, is the strength of the U.S. dollar. If it breaks below the low of last September, it could really damage the equity market because even more European money will retreat to euro-dominated securities.
This very day we're enjoying Fraunces' hospitality, Merrill Lynch has agreed to pay US$100-million to settle a dispute with New York Attorney General Eliot Spitzer.
"The lack of confidence [in Wall Street] is really sad," Acampora says. "You don't regain that overnight. The last time we lost a generation of investors was 1973-74 -- the oil shock, the presidential scandal, the lack of confidence in the market. People were saying 'I don't want to invest in that'. The industry shrunk."
He smiles a thin smile.
"I'm glad I'm not a fundamental analyst in the current climate. As technicians ... we never have a problem with insider information because our information comes off the tape and everybody gets it the same time as I get it. And I have absolutely no relationship with corporate finance. We never deal with companies or management. If you want pure, unbiased research, it comes out of technicals."
For his own part, Acampora eschews investing in individual stocks and avoids possible conflicts of interest by buying Prudential's Family of Funds mutual funds.
"You're going to get more and more defensive the older you are," he says as we wait for the cheque. But at 60, he has no plans to slow a pace that keeps him on the road about 50% of the year.
He was in Europe last Sept. 11 when the World Trade Center became Ground Zero just three blocks from his apartment. He couldn't move back in for two months.
As the cheque arrives, he notes that one chart shows a very strong uptrend.
"The gold chart looks absolutely fabulous. We had a bear market in gold for 20 years. Now some people are saying it's the beginning of a multi-year outperformance by gold. And I don't totally disagree with that."
But he wonders if gold will outperform the old leaders like Cisco and Intel or the new leaders like Johnson & Johnson, PepsiCo and Procter & Gamble, which were the growth stocks of the 1970s.
"It's a big statement, but I think they're going to be growth stocks again."
Mit weiter nachgebenden Kursen nach der schwachen Kursentwicklung in den
USA und dem deutschen Börsenschluss rechnen Händler am Mittwochmorgen.
Wichtigster Konjunkturtermin sei das "Beige Book", das um 20 Uhr
veröffentlicht wird, zuvor werde der Handel abwartend verlaufen. Ein
Marktteilnehmer erwartet jedoch eine technische Reaktion nach der bisherigen
schwachen Entwicklung: "Wir könnten bis auf 4.800 Punkte ausbrechen", so
seine Einschätzung nach Gesprächen mit seinen Kunden. Andere Beobachter sind
pessimistischer: "Bei 4.530 Punkten wird der DAX zunächst halten," hofft ein
Händler. +++ Richard Breum
vwd/12.6.2002/rib/gre
und die hoffnung stierbt zuletzt
germanasti
12.06.2002, 09:06
Nikkei schliesst mit -122 P. auf 11327 P.
Damit geht der Verfall ungebremst weiter. Jeden Tag ein paar Pünktchen, bis irgendwann die Panik kommt. :mad:
Technisch könnte es ein weiteres blitzsauberes W werden, doch was liefert die Begründung für steigende Kurse? Im März war es eine pumpende REgierung, im Juni eine bashende. Somit abwarten.
Ob Europa in 10 - 12 Jahren auch solch ein Gezerre hat, wenn es um den Übergang von der Baisse in die Hausse geht? Wohl kaum, denn Japan muss zusätzlich mit einer Übermacht an US-Shorties kämpfen, ganz vornedran Greenspan selbst.
Heard in New York am Dienstag
12.06.2002 07:57:00
Die deutsche 11 hatte bei der Fussball WM ihr siegreiches Spiel vom Dienstag noch nicht begonnen, da veröffentlichte Nokia (NOK, WKN 892885) die Warnung, dass die Umsätze schrumpfen würden, der angepeilte Ertrag durch Kostensenkungen jedoch erreicht werden sollte.
Daraufhin fielen im vorbörslichen Handel die Indexfutures, bevor sie ins Plus drehten und dem Handeltag bei allen drei grossen Indices (Dow Jones, S&P500, NASDAQ) eine Eröffnung um Plus bescherte. Ähnlich verlief der Kursverlauf von Nokia. Dies obwohl der Funktelephonhersteller die Wachstumserwartungen von Plus 5-10% auf Minus 5-10% revidieren musste. Ein mittel- bis langfristig sehr ernüchterndes Ergebnis, das jegliche Wachstumsphantasie vorerst im Keim erstickt. Folgt NOK wie so viele andere ehemalige Highflyer aus dem Lager der Growthstocks (PALM, AMZN, WCOM, usw.) in das stagnierende Lager ? Die Bewertung der Aktie (P/E 31,90) ist gegenüber dem S&P500 (42,76) zwar recht gut, aber eben die einer Wachstumsaktie. Wie sehr der Markt versucht positive Nachrichten zu finden zeigt auch das Qualcomm Inc. (QCOM, WKN 883121) auf die Nokiabewegung mit einem zwischenzeitlichen Kursgewinn von $ 1,09 reagierte. QCOM verdient Leitzinsgebühren an Chips, welche für Funktelephone breite Anwendung finden. Wenn der Hauptkunde (NOK) leidet, sollte es der Zulieferer (QCOM) ja erst recht tun. Im Handelsverlauf schien diese Logik auch weitere Marktteilnehmer zu beschleichen und die Indices mussten von ihren stolzen Kursgewinnen abrücken, und rutschten wieder wie Kellerkinder ins Minus. Trotz alledem die Aktien des fünftgrößten US-Mobilfunkkonzerns Nextel Communications (NXTEL: WKN 887172) stiegen um $ 0.63 auf $ 4.42. Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, das Ziel für den Cash-Flow im Geschäftsjahr 2002 könne möglicherweise überschritten werden. Nextel begründete diese Erwartung mit der jüngsten positiven Entwicklung beim Umsatz und der Abonnentenzahl.
Dies konnte jedoch kein Gegengewicht für die Verluste im BioTechbereich sein. Zum ersten Male seit 1999 notiert Amgen Inc. (AMGN, WKN 867900) unter der $40 Marke ($38,75 Minus $ 3,06). Auch Biogen Inc (BGEN, WKN 866822) schloss unter $ 40 ($39,79, Minus $ 1,63), im Mai hatte die Aktie bereits auf diesem Niveau notiert. Die Indexwerte zogen vor allem den NASDAQ 100 und den S&P500. Alle Indices schlossen nahe ihren Tagestiefs. Die Finanzsender suchen jedoch weiter nach positiven Nachrichten um nicht nur Masochisten als Zuschauer zu halten. So hiess das Thema nach Handelsschluss (auf Finanzsender #1) CNBC, wie vollziehen sich Bodenbildungen im Markt?
Der Chairman des weltweit größten Taschencomputer-Herstellers Palm (PALM: WKN 931982), Eric Benhamou, erwartet für das kommende Jahr ein Wachstum der Branche um 10% und damit unter den bisherigen Analystenerwartungen. Neue Produkte würden in den kommenden Quartalen das Geschäft ankurbeln. Analysten rechneten bisher mit einem Branchenwachstum von rund 18% in 2003. Allerdings dürften sie ihre Prognosen angesichts des schwachen Starts im ersten Quartal 2002 revidieren. “Aber das Schlimmste des Zusammenbruchs liegt hinter uns”, fügte Benhamou im Hinblick auf die Nachfrageeinbruch im vergangenen Jahr hinzu. Die Aktie gewann um $ 0.09 auf $ 1.58.
Am Dienstag erlaubte Amerika sich selber eine höhere Staatsverschuldungsgrenze. Im Senat wurde die Gesetzesvorlage mit der die Schuldenobergrenze nun von $ 5,95 Trilliarden auf $ 6,4 Trilliarden steigt, mit 68 zu 29 Stimmen verabschiedet. Das Thema war in den letzten Wochen zu einem politischen Fussball geworden, den sich Demokraten und Republikaner immer wieder zuspielten. Das Abstimmungsergebnis war jedoch erwartet worden, hatte das US-Finanzministerium doch mitgeteilt, das der Staat ansonsten am 28 Juni zahlungsunfähig würde, bzw. Geld aus der Sozialversicherung leihen müsse um Rechnung zu begleichen. Diesen Trick hatte Bill Clinton (bzw. sein Finanzminister Robert Rubin, nun Co-Chairman von Citigroup, C – WKN 871904) vor 5 Jahren angewandt, als die Republikaner seine Jahrehaushalt immer wieder nicht billigen wollten. Am Ende wichen die Republikaner der gegen sie aufgebrachten öffentlichen Meinung. Bei den zusätzlichen $ 450 Bln. Wird es jedoch nicht bleiben, hatte President Bush doch nach $ 750 Bln gefragt. So zeigt sich der Terrorkrieg schon in seinem Anfangsstadium als extrem teuer. Nichts zu tun ist jedoch keine Alternative. Die Welt ist durch billige Flüge und das Internet zwar „kleiner“ geworden, aber nicht billiger. Bleibt zu hoffen, dass die Gelder mit sehr viel Nachdenken ausgegeben werden und Washington nicht wieder dazu übergeht dem einen Senator hier und dem anderen Repräsentanten da eine Gefallen zu tun. Trotz der stark ansteigenden Staatsausgaben sind die Wachstumsschätzungen für das Bruttoinlandsprodukt nicht erhöht worden. Im Gegenteil. Eine Umfrage bei 1450 CEO’s von kleinen und mittelständischen Firmen in den USA ergab, dass diese für 2002 nur eine Wachstum von 1-2% erwarten, während die Durchschnittserwartungen der Volkswirte bei 2,8% Wachstum liegen.
Gruss aus New York, das US-Aktien Team der DG European Securities, Claudia, Thomas und Jerry
Die vorangegangenen Marktbeobachtungen und Aktienbesprechungen basieren auf den subjektiven Einschätzungen der Mitglieder des US-Aktienteams der DG European Securities und sind ohne jede Gewähr sowie ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das Risikoprofil eines jeden individuellen Investors ist verschieden. Anleger sollten vor der Tätigung von Investitionsentscheidungen den Anlageberater ihrer Bank um zusätzliche Informationen bitten und das angedachte Investment auf ihre Risikotoleranz hin überprüfen lassen. Weitere Informationen zu den Weltfinanzmärkten finden Sie auf www.dzbank.de, www.wgzbank.de, sowie auf www.union-investment.de
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=79043
Guten Morgen zusammen.
Ich hab noch in Erinnerung, daß jemand von euch für Nokia ein KZ von 0,35 ausgegeben hat....wenn das so war, bleibt es dabei?
P.S. hab vor, einen langfristigen Put zu kaufen :rolleyes:
germanasti
12.06.2002, 09:10
Meine Güte was haut ihr nur auf Japan rum?
Dieses Land braucht weder Reformen noch den Bananenrepubikstatus, sondern lediglich explodierende Börsen. Der Rest kommt dann von selbst. Geschichtsbücher gucken!
& das die Börsen nicht explodieren, dafür sorgen die US-Shorties (nachweislich!!!) mit Macht.
Ralph:
Nachdem Gold seit einem halben Jahr rennt und selbst ein Blinder den Ausbruch erkennt, sieht ihn auch der meinungslose Einäugige unter denen, nämlich Acampora. :p
ob sich die dte shortis heute zürückmelden :rolleyes:
france t. hype und nokia zahlen sind durch,somit wieder freie bahn für shortis
:hihi
germanasti
12.06.2002, 09:11
Enomis:
Das war ich. Allerdings mit Zielzeit 5 - 7 Jahre. Ob Puts solange laufen? :rolleyes:
Morgen germa, morgen an den Rest..............
Germa, seit wann Aktionär-Leser???? :eek:
:lach :lach :lach
Noch ein Prognose von Förtsch (Ende 2000 gemacht):
Stand Nasdaq Ende 2001 4000 Punkte......
Stand Dow Jones Ende 2001 7000 Punkte........
Ohne Kommentar............................
Gruss beamex
germanasti
12.06.2002, 09:13
Das einzige was ihr momentan Japan vorwerfen könnt ist die Untätigkeit der Regierung in Bezug auf die Shortereien und Bashen des eigenen Landes. Doch sollte man erst den wahren Hintergrund abwarten, ehe man ein Urteil fällt. Wer weiss, vll. tut man dies tatsächlich um dem eigenen Volk die Chance zur Kapitalrückführung aus Amerika zu geben? Denen ist es dabei wurschd ob der Nikkei in 2 Wochen oder 2 Jahren bei 22.000 P. steht, solange die Möglichkeit zur Rückführung des Geldes gegeben ist. Time will tell & Japan die mit Abstand grösste Wirtschaftsmacht des 1. Jahrzehnts. :cool:
germanasti
12.06.2002, 09:14
beamex:
Zufall, nachdem O3 gestern abend von dem Japan-Push Förtschs gesprochen hat.
Was soll ich mit einem Förtsch-Abo, nachdem ich nichtmal das von Platow nehme? :lach
@Germa
Startfall bis 4580 P. und der Aufwärtsdrang könnte erneut gestartet werden.
Wie gehabt bleibt die Bremszone 4620-4720 P.
Dort werden die Widerstände immer mehr.
Könnte gut passieren, wobei ich glaube, das es auch bis 4550 / 4520 gehen kann.
Original erstellt von germanasti
Enomis:
Das war ich. Allerdings mit Zielzeit 5 - 7 Jahre. Ob Puts solange laufen? :rolleyes:
Z.B 667593 bis 06/2004..was ist ein Snapshot :confused:
@blieni
Der gestrige Handelsverlauf im Dax-Future war mal wieder eine extreme Achterbahnfahrt. Nach einem frühen Test der genannten wichtigen Unterstützung bei 4551 Punkte (Tief vom Montag) in der gestrigen Eröffnungsphase war es dann wie bereits gestern vermutet das Nokia Ergebnis welches die Märkte trotz einer ersten negativen Reaktion zurecht deutlich beflügelte. Zwar lag das Ergebnis und der Ausblick für den Netzwerkbereich bei Nokia leicht unter den Markterwartungen, dennoch wurde mit einem Gewinn von 19cents im letzten Quartal die Markterwartung erfüllt und es dürfte im Jahr 2002 ein Ergebnis von etwa 80 cents realisiert werden können, womit die Aktie auf dem aktuellen Niveau mit einem 17er KGV bei einem weiterhin deutlich zweistelligen Wachstum notiert. Bei allem Realismus der in den letzten 24 Monaten in die Bewertung von Aktien zurückgekehrt ist, findet sich hier eine sehr attraktive Bewertungsrelation speziell wenn man die unbestreitbare Marktführerschaft von Nokia bedenkt.
Der Dax-Future nutzte in einer allgemeinen Rallye der Technologieaktie das Nokia Ergebnis im Tagesverlauf für eine Rallye bis annähernd 4700 Punkte.
Was dann aber mit Eröffnung der US-Märkte folgte war eine mehr als kalte Dusche. Sowohl die Standardwerte im Dow Jones als auch die Technologiewerte im Nasdaq sahen ein massives negatives reversal im Tagesverlauf und ein Unterschreiten des letztwöchigen Tiefs in den kommenden zwei Handelstagen erscheint hier unvermeidbar. Der US-Markt dürfte im S&P-Future kurz unter die 1000er Marke und im Nasdaq 100 kurz unter den Stand des Septembers 2001 fallen, bevor sich auch in diesen Märkten ein mittelfristiges Tief ausbilden dürfte.
http://www.nybt.de/cgi-bin/analysen/zeige_analysen.pl?_zeigen|de|daily/dax .
Guten Morgen @all :)
@Germa - danke für die Morgenzeitung, von mir heute *****Sternchen! ;)
germanasti
12.06.2002, 09:26
Guten Morgen von Reuters am Mittwoch, den 12. Juni 2002
TOP AKTUELL
Der Commerzbank-Vorstand hat am Dienstag nach Informationen aus Bankenkreisen grünes Licht für die geplante Übernahme der insolventen KirchMedia durch ein Konsortium von Commerzbank, WAZ-Gruppe und dem US-Studio ColumbiaTristar gegeben. "Der Vorstand hat das Go-Ahead gegeben. Noch in dieser Woche soll ein Konsortialvertrag unterzeichnet und dann der Bieterprozess eingeleitet werden", erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstagabend im Anschluss an die turnusmäßige Vorstandssitzung der Bank.
Zusatzinfo unter: [GER-PUB-DE]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Für den von der Zahlungsunfähigkeit bedrohten Kirch-PayTV-Sender Premiere gibt es offenbar etwas Licht am Horizont. Für die beiden letzten tragenden Holding-Gesellschaften der Kirch-Gruppe[KRCH.UL], die Dachgesellschaft TaurusHolding und ihre Tochter KirchBeteiligungen, naht nach Angaben aus Branchenkreisen hingegen nun die Insolvenz.
* Der Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann[BERT.UL] will das unabhängige US-Plattenlabel Zomba Music Group nach eigenen Angaben vollständig übernehmen. Mit einer Milliarden-Euro-Anleihe will Bertelsmann die Übernahme finanzieren.
* Die Aktionäre der Vodafone AG haben am Dienstag wie erwartet einer Barabfindung von 217,91 Euro je Aktie für die verbliebenen Minderheitsaktionäre der früheren Mannesmann AG zugestimmt.
* Nach dem Insolvenzantrag der für das Musicalgeschäft zuständigen Tochter Broadway Musical Management (BMM) ist die Zukunft der Stella-Theater in Hamburg, Stuttgart, Bochum und Berlin weiter ungewiss.
* Das zum Touristikkonzern Preussag gehörende Logistikunternehmen VTG-Lehnkering erwartet wegen der anhaltenden Konjunkturschwäche im laufenden Jahr ein geringeres Ergebnis.
* Der Handy-Ausrüster Balda AG sieht nach der Rücknahme der Umsatzerwartungen des weltgrößten Handy-Herstellers Nokia noch keinen Grund, die eigenen Planungen zu revidieren. Die am Neuen Markt notierte Balda-Aktie erreichte am Dienstag indes neuen Tiefstand.
* Das defizitäre Internet-Unternehmen Tomorrow Focus will Redaktions-Büros zusammenlegen und verspricht sich davon Kosteneinsparungen von mehreren Millionen Euro jährlich.
* Der in der Montage- und Prüftechnik tätige Anlagenbauer Rohwedder will das Photovoltaikunternehmen Roth und Rau mehrheitlich übernehmen.
* Der Münchener Versicherungskonzern Allianz hat zu seiner Hauptversammlung eingeladen.
* Die im MDAx notierten Unternehmen Dürr und AWD Holding halten ebenfalls ihre Hauptversammlungen ab.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der US-Konzern Micron hat nach Angaben der "Financial Times Deutschland" den Chef von Infineon in den USA, Jan du Preez, als neuen USA-Chef verpflichtet. Dies hemme die Expansion von Infineon in den USA, hieß es in der Zeitung.
* Die Bankgesellschaft Berlin will einem Bericht der "Berliner Zeitung" zufolge einige ihrer früheren Top-Manager zu millionenschweren Regresszahlungen verpflichten. Die Bank berufe sich dabei auf Schäden, die der Immobiliendienstleistungstochter IBG aus dem Kauf von knapp 4000 Plattenbauwohnungen der Aubis-Gruppe im Jahr 1997 entstanden seien, berichtete die Zeitung am Mittwoch. D
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat sich im fernöstlichen Devisenhandel nahe seines 17-Monats-Hochs bei Kursen knapp unter 0,95 Dollar gehalten. Händler sahen den Dollar weiter von der Kursschwäche an den New Yorker Aktienmärkten belastet. Zur japanischen Währung kletterte der Euro wegen starker Yen-Verkäufe japanischer Exporteure auf ein Fünf-Monats-Hoch bei 118,95 Yen. Auch der Dollar stieg zum Yen geringfügig auf 125,37/39 Yen. Der Euro pendelte gegen 07.20 Uhr (MESZ) um seinen New Yorker Vortagesschluss von 0,9480 Dollar.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Die schwache Wall Street hat den japanischen Aktienmarkt am Mittwoch ins Minus gezogen. Der richtungweisende Nikkei-Index fiel auf den tiefsten Stand seit fünf Wochen, nachdem die Märkte zusehends verunsichert auf Konjunkturverlauf und Unternehmensprognosen in den USA reagierten. Vor allem die Titel japanischer Brokerhäuser büßten Händlern zufolge ihre Vortagesgewinne wieder ein. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel im Handelsverlauf um 1,29 Prozent auf 11.301,64 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index notierte gegen 6.45 Uhr (MESZ) mit minus 0,97 Prozent bei 1090,67 Punkten.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Die Zweifel der Anleger an der Erholung der Unternehmensgewinne im Technologiesektor haben die US-Aktienbörsen am Dienstag im späten Geschäft tiefer in die Minuszone getrieben. Einige Technologiewerte, darunter Nokia und Nextel Communications, schlossen jedoch nach positiven Geschäftsprognosen im Plus. Der Dow-Jones-Index ging 1,33 Prozent schwächer auf 9517,26 Zählern aus dem Markt. Der Nasdaq-Index verlor 2,19 Prozent auf 1497,18 Punkte und der SP-Index schloss 1,66 Prozent niedriger auf 1013,60 Zählern. An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 13/32 auf 99-07/32. Sie rentierten mit 4,974 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 26/32 auf 97-16/32 und hatten eine Rendite von 5,549 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0845 FR Verbraucherpreise vorl. MAI 0,2 vH 0,4
0845 FR ----- J/J MAI 1,5 vH 2,0
1430 US Exportpreise MAI . vH 0,4
1430 US Importpreise MAI 0,4 vH 1,4
2000 US Fed Beige Book . . .
. DE Grosshandelspreise MAI . vH -0,1
. DE ----- J/J MAI . vH -0,5
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
Zusatzinfo unter: [GER-ECI]
germanasti
12.06.2002, 09:26
Moin Carlo :)
enomis:
Snapshot =) Schnappschuss
enomis:
Snapshot =) Schnappschuss [/B][/QUOTE]
Entschuldige die Frage:
..ist da ein Unterschied zu einen normalen Put :gomad
Autor: Fondex. München (Khayat)
Veröffentlichungsdatum: 11.06.2002 12:20
kurzfristige Sicht
Kommentar:
Der gestrige Tag stellte keinen Bestätigung des INTRADAY REVERSALS vom Freitag dar! Nun sind wir jedoch keinen Deut schlauer und wenn man die Sache symmetrisch betrachtet, stehen wir IN THE MIDDLE OF THE ROAD. Okay, nicht ganz in the IN THE MIDDLE, sondern fast schon auf der anderen Seite, doch die Situation ist nicht einfach. Obwohl manche Indikatoren geradezu nach einer Rally schreien, scheint der Markt davon unberührt zu bleiben. Es regiert die Angst vor neuen, möglicherweise katastrophalen Warnungen und da wir uns mitten in der Warnungssaison befinden, bleibt uns das Warnungsrisiko für einige Wochen erhalten.
Wir sollten darauf achten, ab welchem Punkt eine Aktie zulegen wird, obwohl sie gewarnt hat! Dieses Verhalten signalisiert nämlich, dass ein Spiel beginnt, welches von diversen Hedgefonds mit Vorliebe zur aktuellen Jahreszeit gespielt wird. Es ist die sog. PUSHERS MARKUP TROPHY!
Wie Ihr wisst, habe ich gestern meinen mittelfristigen Ausblick modifiziert und entschieden, dass das Glas ab sofort wieder HALBVOLL statt HALBLEER ist. Dieser psychologische Wandel ist von außerordentlicher Wichtigkeit, wenn man sich in der Nähe des Bodens wähnt. Man darf sich nicht der Angst hingeben, die sich im Rahmen fallender Kurse in jedermanns Kopf festsetzt, sonst wird man im dritten Quartal nicht in der Lage sein die Weichen für die kommende Rally zu setzen. NO WAY!
Aus diesem Grund sehe ich es als eine meiner wichtigsten Aufgaben Euch, meine Leser psychologisch vorzubereiten, damit Ihr nicht zu den 95 % der Schafe gehört, die sich diese Rally entgehen lassen. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass wir in kürze eine heftige Rally sehen werden, die uns mehrere Wochen begleiten sollte. Ob diese Rally den Anfang eines neuen Bullenmarktes markieren wird, wage ich zu bezweifeln. Meiner derzeitigen Perspektive entsprechend vermute ich, dass es die letzte Rally for dem FINAL MELTDOWN wird und wir uns praktisch schon bald sukzessive in den Markt hineinkaufen müssen.
Ob ich diese Rally traden werde, hängt davon ab, ob mir der Markt einen vernünftigen Einstiegspunkt bietet! Grundsätzlich sollte die Nummer mit einem SHORTSQUEEZE beginnen und kurzfristige Nachhaltigkeit besitzen. Um es zu guter Letzt nochmals klar zu stellen:
ANSONSTEN WERDEN WIR SEHR BALD EINE RALLY SEHEN, DIE UNS MEHRERE WOCHEN BEGLEITEN KÖNNTE!ICH WERDE MICH IN DEN RÜCKGANG HINEINKAUFEN, DER NACH DER NÄCHSTEN RALLY STATTFINDEN WIRD, DA ICH DER MEINUNG BIN, DASS ES SICH DABEI UM DAS LETZTE BEIN DES BÄRENMARKTES HANDELT!
Technik:
Der COMPX schloss gestern im Bereich seiner Tagestiefs bei 1530,69 (-0,31 %), der Dow beendete den Tag bei 9645,40 (+ 0,58 %) und der S&P500 verabschiedete sich mit 1030,74 (+0,31 %) Punkten. Das Volumen an der NASDAQ machte 1,5 Mrd. aus und an der NYSE wurden 1,2 Mrd. Aktien gehandelt. Die Marktbereite war an der NASDAQ leicht negativ und die NYSE bot uns eine etwas positivere Note. Das Put/Call Ratio schloß bei 0,83 und der 10-Day-Moving-Average liegt nun bei 0,8. Die Volatilität (VIX) nahm knapp 2 % ab und beendete den Tag bei 26,15. Unter den 50 größten Technologiewerten sind folgende Aktien unter die Tiefs vom Freitag gefallen:
Corning (GLW), IBM (IBM), Intel (INTC), I2 Technologies (ITWO), Juniper (JNPR), Tellabs (TLAB) und Veritas (VRTS).
Die Lage ist kritisch, aber nicht hoffnungslos. Was mich in erster Linie kurzfristig bullisch stimmt, ist das Put/Call Ratio, welches sich in einem deutlichen Extrembereich befindet und den baldigen Anfang einer Rally signalisiert. Der VIX zeigt uns wiederum, dass die Rally keine mittelfristige sondern nur eine kurzfristige Nachhaltigkeit besitzen wird. Die Septemberbewegung war beispielsweise deshalb so stark, weil der VIX ein Peak bei 57,31 bildete und dadurch eine Menge Platz bis 20 auswies. Heute steht der VIX bei 26,15 und das verdeutlicht uns, dass wir wesentlich weniger Platz für eine Rally besitzen. Um von wirklich nachhaltigen Rallies sprechen zu können, möchten wir einen VIX zwischen 35 und 45 sehen!
Was die Indizes betrifft, sehe ich durch die Bank intakte Abwärtstrends. Der obere Bereich des Abwärtstrendkanals im COMPX befindet sich derzeit bei 1680 und fällt jeden Tag um 0,2 %. Die Tradingchance im COMPX liegt praktisch bei 7-9 %, wobei ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass die Gesamtbewegung zwar dynamische Tage zeigen wird, doch insgesamt sollten wir eine horizontale Ausprägung sehen, deren Hoch bei 1640 oder leicht darüber sein könnte.
Soeben hat Nokia (NOK) die Umsatzprognose zurückgenommen und gleichzeitig die Gewinnaussichten bekräftigt. Der DAX reagiert positiv auf diese Meldung und liegt aktuell 0,81 % im Plus. Insgesamt möchte ich die Lage folgendermaßen ausdrücken:
WAS UNS VOM AKTUELLEN PUNKT WEITER NACH UNTEN DRÜCKEN KÖNNTE, SIND KATASTROPHALE NACHRICHTEN. SOLLTEN DIE NACHRICHTEN NUR SCHLECHT SEIN, WIRD DER MARKT EINE RALLY HINLEGEN, DA SICH DIE HEDGIES UNTER DEM AKTUELLEN SETUP GARANTIERT NICHT ZURÜCKHALTEN KÖNNEN. SOLLTE DER MARKT HEUTE FALLEN, IST DAVON AUSZUGEHEN, DASS UNS IN DEN KOMMENDEN TAGEN EINE SEHR MIESE NACHRICHT ERWARTET. UNTER DIESER VORAUSSETZUNG WIRD DIE RALLY ERST BEGINNEN, WENN DIE BÖRSE DIESE NACHRICHT AUF DEN TISCH BEKOMMT!
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Autor: Fondex. München (Khayat)
Veröffentlichungsdatum: 11.06.2002 17:03
Es ist 17 h, der COMPX steht 1 % im Plus und das Put/Call Ratio liegt bei 1,06. Das als Information ist völlig ausreichend um sagen zu können:
AUFSPRINGEN MEINE DAMEN UND HERREN TRADER, GRÜNER WIRD ES NICHT!
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http://www.research-channel.de/
Hmmm...............knapp daneben ist auch vorbei..................... :confused:
07:39 Uhr: Blitzmeinung von Christof Schmidbauer
Siebel stellt SAP-Prognose in Frage
Reuters-News Kurse Chart
Anscheinend bewegen sich die Software-Firmen Siebel Systems und SAP in Parallelwelten. Während SAP unverdrossen 15 Prozent Umsatzplus und steigenden Gewinnspannen vorhersagt, sieht CRM-Spezialist Siebel nur Schwarz. Siebel Systems-Finanzvorstand Ken Goldman hat das zweite Quartal des laufenden Jahres als so schwierig wie das erste Quartal bezeichnet. Im Klartext: Es ist miserabel. Laut Siebel Systems-Chef Tom Siebel war das erste Quartal das schlechteste in der Geschichte der Software-Industrie. Die Kunden, die den Aufschwung der vergangenen zehn Jahre getragen haben - Finanzinstitute, Telekom- und High-Tech-Firmen - sparen. SAP ist mit seiner kaufmännischen Software deutlich breiter aufgestellt als Kundenkontakt-Manager Siebel. Dennoch sind erhebliche Zweifel an der Jahresprognose von SAP angebracht. Der Kommentar wird sowohl die Aktie von Siebel als auch von SAP unter Druck setzen.
© 2002 sharper.de
http://www.sharper.de/sharperweb/fn/sharp/SH/0/sfn/buildsharp/cn/cn_artikel/page1/PAGE_50003/aktelem/DOCUMENT_50085/oaid/82294/index.html
Der Tages-Anzeiger am Mittwoch, 12.6.2002
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Das Ende der fetten Jahre ist da
Die amerikanische Wirtschaft leidet unter einer tiefen Vertrauenskrise. Diese wird sie nicht so rasch überwinden können.
Von Walter Niederberger, New York
«Meine Damen und Herren, Gier ist gut, Gier ist richtig, Gier zahlt sich aus ... und merken Sie sich, Gier wird nicht nur Teldar Paper retten, sondern auch das andere schlecht geführte Unternehmen genannt die USA.» Das war 1987 und es war nur ein Film. Doch Michael Douglas in der Haut des skrupellosen Financiers Gordon Gekko in «Wall Street» brachte die Stimmung in der amerikanischen Finanzwelt blendend auf den Punkt. Viele US-Unternehmen schienen unbeweglich, eingeschlafen, selbstzufrieden. Verglichen mit den Standards von heute erinnerten die Firmen damals, wie der führende US-Ökonom Paul Krugman bemerkte, geradezu an sozialistische Republiken. Aber immerhin: Vor 15 Jahren zählten die Kunden und die Angestellten noch etwas. Die Manager verstanden sich in der Regel als Unternehmer mit sozialer Verantwortung und nicht als Finanzjongleure in eigenen Diensten.
Schulden als Basis des Erfolgs
Doch die Lichter gehen an und Amerika merkt, dass irgendwann in den letzten Jahren der Film gerissen sein muss. Die Drohung von Gordon Gekko, die schwerfälligen Manager zu Hochleistungssportlern zu machen, hat sich mehr als erfüllt. In allen Skandalen rund um ............................
http://www.tages-anzeiger.ch/ta/taZeitungRubrikArtikel?ArtId=195892
Mmmmmh,..........., wat macht den dann SAP heute.
Vorbörslich auf jedenfall nicht viel :confused: :confused: :confused:
germanasti
12.06.2002, 09:45
Enomis:
Snapshot-Put ??? :eek:
Sorry, aber das habe ich noch nie gehört.
Blieni:
Alles wird gut. :)
Morgen, Morgen:).
Bernecker und nun noch Förtsch, etwas viel Nonsens so früh am Tag.....
Kaffeezeit,
sYr:p
germanasti
12.06.2002, 09:46
blieni:
Weniger Umsatz + gleicher Gewinn = höhere Produktivität
Weniger Umsatz + gleicher pro-forma-Gewinn = Vorwurf der Bilanzmauschelei
:rolleyes:
bei sap wirds wohl noch bitterböse enden.
guten morgen,
hat jemand einen zubereitungsvorschlag für puter? zart durchgebraten an fein geräucherter telekom mit sap mousse oder so:p
erstmal wachrütteln
bis denne
gruß trine
Original erstellt von 4604
bei sap wirds wohl noch bitterböse enden.
schon deswegen weil ms gerade navision gekauft hat.
die schlacht um die letzten kunden hat begonnen?, dann verdrängungskampf?,
und ms ist da sehr gut positioniert.;)
http://www.navision.com/de/
@Germa :)
bezüglich Japan bin Ralphs und Cherrys Meinung.
Wir haben nur eine technische Reaktion auf den vierstelligen Nikkei gesehen,
die bei 12000, auch Dank der Shorties, zu Ende gegangen ist.
Es bräuchte schon ein externes (positives) Ereignis, um diesen Deckel zu sprengen.
Fundamental hat sich in Japan nichts geändert, Sonntagsreden der Politiker, das wars.
Hast Du Dich schon mal mit den anderen Märkten in diesem Raum befaßt?
Hier wird es meiner Meinung nach den einen oder anderen Euro zu verdienen geben
in den nächsten Jahren, ich meine jetzt aber nicht China!
Ich glaube nicht, daß SAP große Angst vor Microsoft haben muss.
Dafür dürfte das Mißtrauen gegenüber Microsoft, als Anbieter für alles, zu groß sein.
germanasti
12.06.2002, 09:55
08:12 Uhr: Blitzmeinung von Christof Schmidbauer
Samsung erschreckt Infineon
Reuters-News Kurse Chart
Wo Samsung gelassen mit der Schulter zuckt, stehen bei Infineon-Chef Ulrich Schumacher möglicherweise die Schweißperlen auf der Stirn. Der koreanische Elektronikkonzern hat die Erholung der Speicherchip-Preise auf das vierte Quartal verschoben. Samsung stützt sich aber auf eine deutlich breitere Produktpalette als Infineon. Im Halbleiter-Geschäft profitiert Samsung vom Boom bei TFT-Flachbildschirmen. Gleichzeitig drängt der Marktführer bei DRAM-Speicherchips mit seinen Mobiltelefonen auf den Weltmarkt. Samsung hat ursprünglich mit der Erholung der Chip-Preise im dritten Quartal gerechnet. Doch aufgrund des derzeitigen Überangebots sei eine Wende erst gegen Jahresende abzusehen. Während der Samsung-Aktie diese Prognose kaum etwas anhaben kann, wird sie für Unruhe bei Infineon und Micron sorgen.
© 2002 sharper.de
:eek:
100 n-tv text Mi.12.06. 08:54:37
Dax Nemax Dow Nasdaq
9517, 1497
0,0% 0,0% -1,3% -2,2%
Aktuell: MobilCom-Aktie wieder zum
Handel zugelassen
News Börse Sport Service
>110 >400 >170 >500
#############################
BND warnt vor Terroranschlägen 115
Selbstmordanschlag in Israel ... 116
Israel nimmt PFLP-Vize fest .... 117
Ärger für Britney Spears ....... 136
Fußball-WM 2002
Alle Spiele, alle Tore ........ 140
von 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr
Nachrichten, Sport, Wetter
- Märkte am Morgen ......... 510
Arcor-ISDN: High-Tech,Low Price >242
Fussball-WM-SMS von n-tv >> S.707
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=gfi&compidx=aaaaa%3A0&ma=6&maval=25&uf=0&lf=65536&lf2=4&lf3=32&type=4&size=2&state=11&sid=147790&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5643&mocktick=1
Da ist Förtschi ausgestiegen :rolleyes: , gut so:D.
sYr
Wohin geht es heute?
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1023864937&
Der Kleine wird uns den Weg weisen.
:hihi :hihi :hihi
@carlo
Schau die z. B Bankok Bank an. die haben sich seit dem tief verdoppelt ;)
Original erstellt von paule2
Ich glaube nicht, daß SAP große Angst vor Microsoft haben muss.
Dafür dürfte das Mißtrauen gegenüber Microsoft, als Anbieter für alles, zu groß sein.
warum muss dann jeder das office-packet von ms bedienen?
es gibt ja auch andere, preiswertere systeme;)
weil es weltweit zum standart gehört.
und das ms auf den "sap-markt" strebt, war doch nur eine frage der zeit.:eek:
PresidenteStoiber
12.06.2002, 09:58
Guten Morgen germa...
fast über zwei Jahre habe ich im W:O Board deine täglichen Statements gelesen.
Für mich war es eine tägliche Pflicht. Doch plötzlich warst du verschwunden.
Durch Zufall habe ich dich hier im Board entdeckt. Jetzt freue ich mich wieder !
@ all
Meine Performence im Jahr 2001 über + 80 % dank germa... :)
Aktuell 2002 + 64 % ...... ;) Seine Trefferquote ist ziemlich hoch !
@sabbel, schau mal hier auf meinen paules-Visionen-thread. Da steht im ersten posting auch was über Microsoft.
:hihi :hihi :hihi
Original erstellt von paule2
@sabbel, schau mal hier auf meinen paules-Visionen-thread. Da steht im ersten posting auch was über Microsoft.
:hihi :hihi :hihi
habe eben nachgesehen;) tolle visionen :dd
sabbel
warnung bei sap ist überüberüberfällig,rundum krachts,nur bei sap machen sie immer noch einem auf friedefreudeeierkuchen. :hihi :hihi
siebel chef hat die situation auf den punkt gebracht.
12.06.02 08:15 Siebel Systems CFO rechnet mit schwierigem Quartal
Ken Goldman, der CFO des Softwareherstellers Siebel Systems, rechnet mit einem schwierigen zweiten Quartal. Wie er auf einer gestrigen Konferenz mitteilte, seien Firmen immer noch sehr zurückhaltend bei Neuinvestitionen, was sich negativ auf den Umsatz auswirke.
Eine Prognose bezüglich des Gewinns im aktuellen Quartal gab Goldman allerdings nicht ab.
Analysten rechnen momentan mit einem Gewinn von 11 Cents je Aktie und einem Umsatz von 475 Mio. Dollar.
Siebel beendete den Handel gestern bei 17,66 Dollar mit einem Minus von 3,6 Prozent.
Die tägliche Warnung:hihi.
germanasti
12.06.2002, 10:05
Cherry:
Viele Nikkeiwerte haben sich seit dem Tief vervielfacht. :rolleyes:
Carlo:
In puncto Japan bin ich Einzelkämpfer und das ist vll. auch ganz gut so. :)
Es gab noch kein Ende einer Baisse, dass von irgendwelchen Reformen oder Massenpushs getragen wurde. IMMER ist zuerst die Börse aus völlig unerklärlichen (für die Masse :D ) Gründen explodiert und dann kam der eigentliche Aufschwung. Sollte auch in Japan nicht anders sein.
In 2000 war ich ziemlichst alleine mit meinen Aktienprognosen 90% minus und mehr.
In 2001 wurde ich für bekloppt erklärt, als Gold mein Anlageliebling für die nächsten Jahre wurde.
& in 2002 will mich die halbe Welt verklagen, da Japan neue blühende Landschaft werden soll.
Möge sich dieser Trend fortsetzen und Japan wunschgemäss in Erfüllung gehen. :rolleyes:
Original erstellt von cherry
@carlo
Schau die z. B Bankok Bank an. die haben sich seit dem tief verdoppelt ;)
Bingo! :cool:
Bin allerdings in Thailand etwas vorsichtig, Korruption überall.
@germa
Habe meine 10000 Siemens Puterchen zum Verkauf aufgegeben mit Limit 1,49.
Wenn das klappt kämen zu den 600€ noch 2100€ hinzu. Zusammen macht das dann 2700€. So ein kleiner Trade noch dann ist der Urlaub bezahlt. :D
germanasti
12.06.2002, 10:08
Thiel schon wieder fast 10% im minus.
Insolvenzantrag noch vor Herbstbeginn? :eek:
Nokia: Marketperformer (LB Baden-Württemberg)
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg bewerten die Aktien von Nokia in ihrer Analyse vom 11. Juni weiterhin mit “Marketperformer“.
Abermals werde das Forum des Midquarter-updates zur Revision der Unternehmensprognosen genutzt. In der anhaltenden Investitionsverweigerung der Telekomunternehmen liege der Grund für die mit minus 20 bis minus 25 % (Alt: -10 bis –5 %) von Nokia antizipierten negativen Umsatzentwicklung im Netzwerkbereich. Auf den aktuell eher unvorteilhaften Produktmix im Handysegment führen die Analysten den auf 0 bis 4 % gesenkten Umsatzausblick zurück. So wolle Nokia zwar seinen Marktanteil durch überproportionale Volumensteigerungen auf 38 % (Q1: 37 %) weiter ausbauen, was sich aufgrund rückläufiger durchschnittlicher Verkaufspreise jedoch kaum positiv auswirken werde. Verhaltene Umsatz- und Gewinnausblicke aus dem Zuliefererumfeld hätten angedeutet, dass Nokia trotz schwacher Umsatzentwicklung sein Quartalsergebnis je Aktie innerhalb der bisherigen Range von 0,18 bis 0,20 Euro beibehalten werde. Bei den für das Gesamtjahr 2002 noch unverändert ausstehenden Umsatzzielen im Netzwerk- (0 bis 5 %) und Handybereich (5 bis 10 %), erwarten die Analysten bei Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals am 18. Juli eine Revision.
12.06.2002 08:48 -mt
http://www.aktienundco.net/analysen/analysen_detail.asp?AnalyseNr=43617
germanasti
12.06.2002, 10:12
Mobilcom schon wieder 10% im minus :hihi
Cherry:
Schon wieder Urlaub?
Big-Blue Blues
No question, IBM's steady decline since the beginning of the year has been weighing heavily on the hearts and minds of investors. Big Blue isn't quite the bellwether of bellwethers that it used to be, but it is still important enough to the market's psychology that we should not expect the averages to rise significantly at times when IBM is falling. And that is what it has been doing since reaching a two-year peak last January at 126.39.
Ever since, the stock has dropped 40%, to a low yesterday of 75.20. The last time it traded at these levels was in November 1998, on its way up to an all-time, split-adjusted high of 139.16. Unlike the fleeting price peaks reached by many other tech stocks, however, that high was hardly a last gasp. In fact, although it never quite made it back up to 139, IBM nearly did so in 2000. And it came within 11% of that peak as recently as last January.
So what can we expect now, with the stock languishing below the 80-130 trading range that had contained it for nearly three-and-a-half years? My projection calls for a potentially very important low at 67.26, about 12% below current levels. A further drop of 12% is probably scant comfort to those who acquired the stock on its way down from 120 to 80 in recent months, and who were planning on holding it for the long haul.
But for anyone who believes that a solid bottom in IBM is essential to the broad recovery of the stock market as a whole, the target is as promising a prospect as I can offer.
http://ichart.yahoo.com/v?s=ibm
Int'l Business Machines
IBM 75.49:
Big Blue is on its way down to at least 67.26 (a hidden pivot) over the next two weeks. That'll be a great place to buy the stock aggressively, and it may even mark the beginning of an intermediate-term rally for the broad averages, but I wouldn't put much store in any rally that starts from a low above 67.26.
Enroute to the target, the stock could bounce from 72.38. a hidden pivot identified here earlier. You can try bottom-fishing two round lots there with a 72.40 bid, stop 72.36, good until the final hour.
Rick Ackerman
http://www.321gold.com/editorials/ackerman/ackerman061202_gold.html
sYr
Wird der Lümmel heute über den Tisch gezogen?
http://animations-galore.com/gallery/Money/LP_bill.gif
Mal schauen, was das Platsch-Buch bringt.
:hihi :hihi :hihi
Original erstellt von germanasti
Mobilcom schon wieder 10% im minus :hihi
Cherry:
Schon wieder Urlaub?
Ab 1. August bin ich 6 Wochen Spanien :D
germanasti
12.06.2002, 10:18
US-Gericht spricht krebskrankem Raucher 37,5 Mio USD zu
Miami (vwd) - Ein US-Gericht in Miami hat einem an Zungenkrebs erkrankten Raucher einen Schadenersatz über 37,5 Mio USD zugesprochen. Die Summe soll von den drei US-Tabakgesellschaften Philip Morris Cos Inc, Brown & Williamson und Liggett Group bezahlt werden, entschieden die Geschworenen am Dienstag. Die drei Unternehmen kündigten an, in die Berufung gehen zu wollen. Die Ligget Group soll 50 Prozent des Betrages aufbringen, während Philip Morris und Brown & Williamson je 22,5 Prozent bezahlen sollen. Fünf Prozent soll des Schadenersatzes soll der Raucher selbst tragen.
vwd/DJ/12.6.2002/apo/jhe
:eek:
& Crash bei Porsche :D
@all
morgen! :)
wollte kurse für db ko schein abfragen und kommt laufend fehlermeldung.
ruf ich an und erfahre, dass die typen im rechenzentrm streiken. :eek:
germanasti
12.06.2002, 10:18
cherry:
Wäre ich deutscher Staat, hätten die Cherrys bei mir eine Luxussteuer von 80% auf alle Einnahmen. :rolleyes:
germanasti
12.06.2002, 10:19
Moin mrabc :)
& wenn zwischenzeitlich der Kurs unter k.o. fällt, ist der Schein wohl trotzdem wertlos.
Das du Dich mit dieser Anlageform anfreunden konntest? Ist abzocke pur :(
205 n-tv text Mi.12.06. 09:20:42
Nebenbörsen
Athen 2304,51 -1,34 -0,1% 15:00
Brüssel 2655,79 -16,11 -0,6% 09:20
Budapest 0,00 0,0% 16:30
Dublin 5164,79 -14,12 -0,3% 09:20
Helsinki 5903,47 -160,60 -2,7% 09:20 :cry nokia :rolleyes:
Istanbul 9614,03 -107,35 -1,1% 12:20
Kopenhagen 250,33 -1,37 -0,5% 09:17
Lissabon 7104,15 -31,63 -0,4% 09:19
Moskau(RTX) 688,95 -1,94 -0,3% 15:58
Moskau(RTS) 2497,81 +0,12 0,0% 09:20
Moskau(RDX) 703,64 -5,27 -0,7% 09:17
Oslo (OBX) 612,44 0,00 0,0% 07:55
Prag 0,00 0,0% 15:55
Stockholm 189,47 -1,17 -0,6% 09:20
Warschau 0,00 0,0% 16:45
Easdaq-Marke 138,98 +0,20 +0,2% 09:17
weiter 206
NEU: Kult & Kultur im n-tv text
ab Tafel 135
Original erstellt von germanasti
cherry:
Wäre ich deutscher Staat, hätten die Cherrys bei mir eine Luxussteuer von 80% auf alle Einnahmen. :rolleyes:
da freuen sich dann die schweizer :dd
Original erstellt von germanasti
cherry:
Wäre ich deutscher Staat, hätten die Cherrys bei mir eine Luxussteuer von 80% auf alle Einnahmen. :rolleyes:
Nur keine Neid. Hab ich mir alles hart erarbeitet. Meine Wochenarbeitszeit war in der Aufbauphase rund 150 Std. Das arbeitest du nicht mal im Monat.
Wenn der Staat sich nach dir richten würde wäre die Elite bald aus Deutschland draußen ;)
Original erstellt von cherry
Nur keine Neid. Hab ich mir alles hart erarbeitet. Meine Wochenarbeitszeit war in der Aufbauphase rund 150 Std. Das arbeitest du nicht mal im Monat.
Wenn der Staat sich nach dir richten würde wäre die Elite bald aus Deutschland draußen ;)
elite in deutschland ?:confused:
höchstens noch restbestände:dd
Original erstellt von sabbel
da freuen sich dann die schweizer :dd
Das haben solche wie Germa, PDS, Grüne und SPD nur noch nicht begriffen. Kapital ist wie ein scheues Reh. Wenn die SPD nur das Wort Vermögenssteuer denkt sind in einer Woche 70 Mrd € aus Deutschland draußen und die Besitzer gleich hinter her.
germanasti
12.06.2002, 10:26
Cherry:
Ich bin doch Tag und nacht hier im Internet. Das ist auch harte Arbeit. :hihi
DAX weiter unten im Keller. Wird es das Höllenszenario No. 3 ???
Aussendienstermin :)
204 n-tv text Mi.12.06. 09:26:21
Hauptbörsen
Dax 4551,37 -54,72 -1,2% 09:25
EuStoxx50 3205,25 -60,02 -1,8% 09:25
Stoxx 50 3152,89 -53,85 -1,7% 09:25
Dow Jones 9517,26 -128,14 -1,3% 22:03
Nasdaq Com 1497,18 -33,51 -2,2% 23:16
S&P 500 1013,60 -17,14 -1,7% 22:59
Tokio 11327,06 -122,38 -1,1% 08:00
Hongkong 11151,20 -63,82 -0,6% 09:25
Sydney 3277,20 -0,60 0,0% 08:06
London 4890,50 -44,30 -0,9% 09:25
Paris 4034,82 -74,55 -1,8% 09:25
Amsterdam 453,28 -9,04 -2,0% 09:25
Mailand 0,00 0,0% 17:41
Madrid 7426,40 -127,50 -1,7% 09:25
Zürich 6242,50 -87,80 -1,4% 09:25
Wien 1275,14 -0,67 -0,1% 09:25
Nebenbörsen 205
Dem Trend auf der Spur
S.453 FAX: 0190-51 51 14 0,62EUR/M.
@Germa,
ich hoffe, Du konntest Deine Visionen auch etwas versilbern... :cool:
Vielleicht kommt ja doch noch die 1000 Punkte-Kerze im Nikkei... :eek:
Guten Morgen Bären & Bullen, :)
Die Welt befindet sich in der tiefsten Krise der letzten 120 Jahre und mehr, dass wird von Monat zu Monat deutlicher! & Rettung aussichtlos.
-----------------------------
Germa, übertreibst du nicht ein wenig heute morgen. ;)
Oder sollten wir wirklich schon Gold im Garten vergraben, Lebensmittel bunkern,
neues Auto kaufen, da ja sonst 10 Jahre lang kein Kauf mehr möglich sein wird....
Ich glaube, den Menschen 1930-1932 ging es weitaus schlechter.
Viele Menschen in den Industriestaaten haben gehungert...
Wir haben doch noch immer die Spaßgesellschaft. Ich sehe da nicht, daß sich
das bald tiefgreifend ändert.
Ich glaube wir werden jetzt mal 4513 testen. Anschließend kurze Erholung und dann warten auf Amerika.
Original erstellt von cherry
Das haben solche wie Germa, PDS, Grüne und SPD nur noch nicht begriffen. Kapital ist wie ein scheues Reh. Wenn die SPD nur das Wort Vermögenssteuer denkt sind in einer Woche 70 Mrd € aus Deutschland draußen und die Besitzer gleich hinter her.
viel ist ja damals mit der "quallensteuer" ausgewandert.;)
nicht nur in die schweiz. auch france oder luxembourg waren feine
asyle :dd sagt man;)
gibraltar, kanalinseln usw. :hihi
@germanasti
wieso sind doch "nette" teilchen. man darf nur nicht falsch liegen. :rolleyes:
spätestens bei 4490 wäre ich raus.
die jungs von der beu wollen in ca. 20 min weiter machen.
alle händler bei der deu kriegen keine kurse gestellt. :eek:
Original erstellt von mrabc
@germanasti
wieso sind doch "nette" teilchen. man darf nur nicht falsch liegen. :rolleyes:
spätestens bei 4490 wäre ich raus.
die jungs von der beu wollen in ca. 20 min weiter machen.
alle händler bei der deu kriegen keine kurse gestellt. :eek:
wird da nicht im rechenzentrum gestreikt??? oder so ähnlich????
@sabbel
yep, so ist es. soll aber bald weiter gehen. habe bei der hotline angerufen.
muss halt derweil die citi herhalten. :cool:
Guten morgen Germa & All. :)
Da winkt ein Test der 200-Tagelinie.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=BMWG.DE&Titel=BAY+MOT+WERKE&Zs=365&Ad=&St=&Et=&Za=t&Sc=a&Lg=n&An=&Al=medium&Ct=k&La=DE&avg1=100&avg2=200&
Ob man dann auch Crash brüllen muß?
:hihi :hihi :hihi
@sabbel
der hat gesagt, die haben server runtergefahren o.ä. sind wohl dabei gerade wieder anzuwerfen das teil.
glaube die kriegen ihre lohnforderungen oder was auch immer da los ist recht schnell durch. :lach
wenn die server bei der deu stehen kommen die recht schnell ins schwitzen. :p
@sabbel
kurse sind wieder da. :cool:
Original erstellt von mrabc
@sabbel
der hat gesagt, die haben server runtergefahren o.ä. sind wohl dabei gerade wieder anzuwerfen das teil.
glaube die kriegen ihre lohnforderungen oder was auch immer da los ist recht schnell durch. :lach
wenn die server bei der deu stehen kommen die recht schnell ins schwitzen. :p
seit der schröderschen-idioten-greencard sind halt schlechte zeiten in der it-brange angebrochen.:dd
Im Rechenzentrum der Deutschen Bank wird heute gestreikt
Mehr als 600 Mitarbeiter des Rechenzentrums der Deutsche Bank AG in Eschborn haben am Morgen ihre Arbeit niedergelegt, so die Angaben der Gewerkschaft ver.di. ver.di Hessen fordert für die 460.000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt. Die Protestaktionen bei der Deutschen Bank sollen heute den ganzen Tag dauern und am 13. Juni fortgesetzt werden
http://www.quoteline.de/cmp_nwsd.asp?nws_id=1000118796&cmp_id=1000005206&l=D
Original erstellt von mrabc
@sabbel
kurse sind wieder da. :cool:
so, dann kommen jetzt noch die verkaufsorders der deutschbänker dazu???:dd
@sabbel
werden wohl gesagt haben ihr bekommt was ihr wollt. macht bloß die scheiß rechner wieder an. :hihi
glaube für solche infrastrukturen müssen wir streikvebot erlassen. :rolleyes:
Original erstellt von sabbel
Nokia: Marketperformer (LB Baden-Württemberg)
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg bewerten die Aktien von Nokia in ihrer Analyse vom 11. Juni weiterhin mit “Marketperformer“.
Abermals werde das Forum des Midquarter-updates zur Revision der Unternehmensprognosen genutzt. In der anhaltenden Investitionsverweigerung der Telekomunternehmen liege der Grund für die mit minus 20 bis minus 25 % (Alt: -10 bis –5 %) von Nokia antizipierten negativen Umsatzentwicklung im Netzwerkbereich. Auf den aktuell eher unvorteilhaften Produktmix im Handysegment führen die Analysten den auf 0 bis 4 % gesenkten Umsatzausblick zurück. So wolle Nokia zwar seinen Marktanteil durch überproportionale Volumensteigerungen auf 38 % (Q1: 37 %) weiter ausbauen, was sich aufgrund rückläufiger durchschnittlicher Verkaufspreise jedoch kaum positiv auswirken werde. Verhaltene Umsatz- und Gewinnausblicke aus dem Zuliefererumfeld hätten angedeutet, dass Nokia trotz schwacher Umsatzentwicklung sein Quartalsergebnis je Aktie innerhalb der bisherigen Range von 0,18 bis 0,20 Euro beibehalten werde. Bei den für das Gesamtjahr 2002 noch unverändert ausstehenden Umsatzzielen im Netzwerk- (0 bis 5 %) und Handybereich (5 bis 10 %), erwarten die Analysten bei Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals am 18. Juli eine Revision.
12.06.2002 08:48 -mt
http://www.aktienundco.net/analysen/analysen_detail.asp?AnalyseNr=43617
und noch einen :dd
Nokia: Übergewichten (Helaba Trust)
Die Analysten von Helaba Trust empfehlen die Aktie von Nokia in einer Analyse vom 11.06. zu "übergewichten".
http://www.aktienundco.net/analysen/analysen_detail.asp?AnalyseNr=43625
und den noch :hihi
Nokia: Übergewichten (Delbrück & Co)
Die Analysten von Delbrück & Co bewerten die Aktie von Nokia in ihrem Kurzkommentar vom 12. Juni mit „Übergewichten“.
Nokia habe eine Umsatzrevidierung im Mobiltelefonbereich vorgenommen. Im zweiten Quartal 2002 solle der Umsatz bei 0 bis –4 % liegen, die Gewinnerwartung sei jedoch bestätigt worden. Den Marktanteil wolle Nokia weiter auf 38 % ausbauen, die Profitabilität solle auf 20 % gesteigert werden. Insgesamt habe Nokia einen verhalten positiven Geschäftsausblick geboten.
12.06.2002 10:16 -cl-
http://www.aktienundco.net/analysen/analysen_detail.asp?AnalyseNr=43639
Schweden-Argentinien 1:0.....
Original erstellt von mrabc
@sabbel
werden wohl gesagt haben ihr bekommt was ihr wollt. macht bloß die scheiß rechner wieder an. :hihi
glaube für