Vollständige Version anzeigen : 21.06.02: Hexensabbat an den Terminbörsen. Fegefeuer mit dem Crashbesen?
germanasti
21.06.2002, 07:02
Es hätte so schön werden können für die Bullen, doch kam alles ganz anders & neue Tiefs an den Börsen sind teilw. schon erreicht. Insofern es keine Verfallstagsspielerei war und die Grossen alsbald einen Mega-Squeeze starten, muss man sich ernsthaft fragen wo der Verfall enden soll, wenn die nächsten Monate (!!) die realistische Panik dazu kommt? 2002 als schlimmstes Börsenjahr der Geschichte ist leider nicht mehr so unrealistisch iwe noch zu Jahresbeginn.
Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind fast unmerklich um 2.000 gesunken. Experten rechneten mit einem Rückgang von 8.000.
Das Defizit der US-Handelsbilanz ist im April stärker als erwartet auf ein Rekordhoch von 35,94 Mrd. Dollar gestiegen. Erwartet wurde ein nur geringfügig höheres Handelsbilanzdefizit von 32,48 Mrd. Begründet wurde dies mit höheren Importen, angesichts des recht starken Wirtschaftswachstums in Q1. & ebenso auf Rekordhoch das Q1-Leistungsbilanzdefizit. -112,49 Mrd. Dollar ist eine Ausweitung um fat 15% gegenüber Q4 und zeigt eindrucksvoll auf mit welch rasender Geschwindigkeit Amerika dem Untergang entgegenfällt! Bush hat es tatsächlich geschafft binnen zweier Jahre aus einem hochprofitablen Amerika einen bankrotten Staat zu machen, auch wenn er direkt nichts dafür kann. Schuldig ist an dieser Misere nur einer: ALAN GREENSPAN!
Die US-Frühindikatoren Mai bügelten mit +0,4% (erwartet +0,2%) den Aprilrückgang wieder aus und liegen in etwa auf ECRI-Niveau, der seit Monaten mehr oder weniger quer läuft.
Hochpositiv der Phil. FED-Index Juni, der mit einem Anstieg von +9,1 auf +22,2 (erwartet +12,4 P.) auf den ersten Blick einen Mega-Wirtschaftshype für Juni ankündigt. Doch bereits die Einzelaufstellung zerwirft sämtliche Hoffnungen! Auslieferungen haben abgenommen, während die Lagerbestände regelrecht explodiert sind. & bereits damit ist klar woher das dicke Gesamtplus kommt, nämlich ob massiven Produzieren auf Halde. Obendrauf fiel der Teilindex Beschäftigung in den negativen Bereich zurück, dank Massenentlassungen und entsprechenden Kostensenkungen. Einzig die Verdoppelung bei den Auftragseingängen hält die Fahne hoch, insofern diese Buchungen nicht wieder sorniert werden. & erschreckend die hohe Differenz zwischen bezahlten und erhaltenen Preisen, die sogar noch weiter ausgebaut wurde. Wir können alle beten das sich diese Differenz nicht marktbreit auswirkt, denn sonst wäre spätestens in Q4 die schönen Unternehmensgewinne wieder dahin.
Wenn man nur wüsste wie "aufrichtig" man die derzeitigen Wirtschaftsdaten noch werten kann, nach der herben Industrieproduktionsdaten April von Mittwoch. Kann es wirklich nur ein Fehler sein, wenn die ursprünglichen Daten 100% über den tatsächlichen liegen & so die Börse oben gehalten haben? Ich denke nicht! Ausserdem ist dies typisch für das hochmanipulative Amerika der letzten Jahre, dass uns alle noch an den Rande des Untergangs bringen wird, sollten wir nicht rechtzeitig die Abkoppelung hinbekommen!
Goldman Sachs nahm die niedrigeren Daten zum Anlass die Prognose fürs Q2-BIP von +3 auf +2% herabzusetzen und kommt damit meiner Zone unter +1,2% recht nahe. Obere Umkehrformation vollendet, Q2 gerade mal noch so positiv und ab Q3 wieder Rezession, die dieses Mal so richtig nachhaltig sein kann. Möge dann die Realität einkehren und Grundlage für eine 5-7 jährige Bodenbildung liefern.
Rezession kommt (fast sicher) & das nehmen die Börsen momentan vorweg. Mal schaun ob die anvisierte Nasdaq-Insolvenzwelle den Sommer über die Bühne geht und neuerliche URängste der Börsianer den kompletten Kollaps bringen. Dies nicht mit DOW Tagesminus 20% oder so, sondern schön gemächlich Punkt für Punkt in einem steilen Abwärtstrend. Eben ein nachhaltiger Kursverfall ohne externe Begründung, woraus es in der Vergangenheit so gut wie nie Erholungen gegeben hat. Ergo durchaus denkbar das grössere Rallyes bis Spätherbst gänzlich ausbleiben.
Bedenklich wie extrem viel schlechter Euroland (hier vor allem der DAX) und Japan die letzten Wochen laufen. Erinnerungen werden wach an August 2001, als die Restwelt wochenlang grundlos kollabierte, bei nur moderaten US-Verlusten, ehe die Manipulation 11.09. den externen Grund nachlieferte. Selbes Spiel wieder? Hoffen wir es nicht, denn dieses Mal würde dieser Schuss nach hinten losgehen. Börse lässt sich nur einmal in gleicher Form manipulieren! Allerdings ist es auch denkbar, dass US-Fonds die grossen Verkäufer in Euroland und Japan sind, zwecks Liquiditätsbeschaffung um die US-Kleinanleger auszuzahlen, die momentan massenhaft Fondsanteile verkaufen. Dies würde dann auch zu der allgemeinen US-Aussage passen, man veringere die Bestände in Amerika und investiere in Euroland und Asien. Fonds haben noch nie das getan, was sie öffentlich erzählen!
"Dollar gucken". Dieser Satz hat sich als goldrichtig erwiesen, betrachtet man den Börsenverlauf diese Woche, der den Dollar-Bären keine Überraschung lieferte. Trotzdem gilt es die Euphorie noch ein wenig zurückzuhalten. Zum einen halten die Septembertiefs (noch), zum anderen ist die Hexensabbatwoche schon oft genug ein Fake gewesen. Ergo Montag/Dienstag/Mittwoch beobachten & dann sollte der wahre Trend feststehen.
Ein kleines Drama gab gestern Nokia bekannt. Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen wurde die Umsatzprognose gesenkt & soll nun in 2002 bei knapp unter und in 2003 über 10% liegen. Von dem abgesehen das es eine Frechheit ist die Revidierungen stückchenweise vorzunehmen sollte die neue Messlatte reinse Illusion sein! Q1 war bereits in Teilbereichen negativ, Q2 entwickelte sich noch schlechter & dann soll das Restjahr fast 10% Wachstum bringen? Nie und nimmer! Kommt der anvisierte Börsencrash, wird Nokia in Q3 und Q4 blutrote Zahlen liefern und ein negatives Jahreswachstum ausweisen. 2003 dann das gleiche.
Nokia ist das klassische Beispiel für immer noch im Markt schwebende Illusionen & vor allem massiven Überbewertungen (fair value dieser Aktie bei aktuell unter 3 Euro!), was bei der nächsten Rezession vernichtende Auswirkungen auf die Zahlen haben wird. & damit ist eines so gut wie glasklar bestätigt: Die Baisse hat noch gar nicht so richtig begonnen. Alles Vorgeplänkel die letzten beiden Jahre.
Heute grosser Verfallstag an den Terminbörsen, das vierteljährliche Mega-Event an den Börsen. Wie der Kursverlauf sein wird kann nur gewürfelt werden, denn in diese Karten lassen sich die Grossen nicht schauen. Angeblich sind noch sehr viele Kontrakte offen, was für Rekordumsätze spricht. Allerdings auch denkbar, dass die Masse der auslaufenden Kontrakte bereits mit dem Crash Ende letzter Woche abgewickelt wurden. Dann könnte es ein recht ruhiger Tag werden, wie im Dezember.
US-Konjunkturdaten stehen keine an, was wohl auch besser ist. :hihi
DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1
Abenteuer Stundenchart geht weiter. Restpotential Stochastik auf 9.480 P. punktgenau ausgeschöpft & anschliessendes Pullback auf 9.580 P. bis auf 7 P. erreicht, Phil.-FED-Index sei dank! & dann Entscheidung getroffen gen 9.100 P.? Sollte die Stochastik nicht lügen, ja!
Der Bereich um 9350 oder 9280 P. könnte nun anvisiert werden, ehe ein Minipullback von ca. 40-60 P. erfolgt & dann warten schon die 9.100 P.
Beginnt der Tag grün, 9.480/9.520 P. möglich. Anschliessend down auf 9.300 P. glatt?
DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5973&mocktick=1
SK unter 9.450 P., damit hat der DOW erstmals in dieser Phase offizielle VK-Signale auf Tagebasis geliefert. Mal schaun ob es bereits nachhaltig genug war.
8.900 P. wäre hier die nächste Zielzone kurzfr.
Aufwärts neuerliches Pullback bis 9620 P. möglich. Darüber wird es recht schnell bullisch.
S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2234&mocktick=1
ByeBye S&P? Die Montagskerze wurde gestern komplett vernichtet und damit den Bären neues futter geliefert. Was bleibt ist die 1.000 P. Marke, Septembertiefs bei 950 P. und ein mögliches Muster-W. Mehr Hoffnung kann leider nicht mehr geliefert werden.
1.000 P. SK-Basis ultrawichtig. Darunter kann man sich schonmal auf den vorläufigen Bereich 780 P. einrichten, mit Untersützung bei 950 P.
Bis 1.050 P. nun ein einziger Urwald, mit zentralem Widerstand bei 1020 P.
Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6866&mocktick=1
Septembertiefs erneut unterboten & dieses Mal auf SK-Basis. Prost Mahlzeit Nasdaq!
Kerze ist im Bereich des eehmaligen Abwärtstrends, womit ein false break sehr wahrscheinlich werden könnte. Kommt Bestätigung unter 1040 P., Sturzflug bis an die Unterkante möglich, die bei Erreichen etwa 950 P. betragen könnte.
W-ausbildung theoretisch noch möglich. 1120 und 1180 P. dabei relevante Widerstände.
Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7205&mocktick=1
Nemax mit weiterem neuen Allzeittief, es wird langsam langweilig.
Neuigkeiten gibt es aus dem Kasperletheater THIEL.
Grosaktionär Lorenzo hat aus einer Wohltat heraus seinen Anteil an Thiel unter 5% gesetzt und somit den Freefloat erhöht, was Thiel eine grössere Gewichtung im Nemax50 ermöglicht. Wird als Wohltat gepriesen, obwohl bekannt ist das so gut wie kein Fonds mehr im Nemax agiert, nunja... Viel wichtiger die Frage, weswegen Lorenzo auf dies niedrigem Niveau Aktien verkloppt, lt. Günter Thiel ist die Firma nämlich gnadenlos unterbewertet. Nunja zum zweiten...
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Euro sauber ausgebrochen. Insofern kein false break, sollte die Parität binnen der nächsten Stunden/Tage Realität werden. Darüber muss man neu analysieren, ging alles so schnell. Nach unten bleibt die Unterstützungszone 0,9480. Erst dort sollte man sich Gedanken eines false breaks machen!
Gold kommt der 325/330 sehr nahe. Ausbruch auch dort auf dem Fusse?
Termine:
• Großer Verfallstag ("Dreifacher Hexensabbat")
• DE kein Handel finnischer Produkte an der Eurex
• 03:30 - AU Automobilumsatz Mai
• 08:00 - DE Bauhauptgewerbe April
• 08:50 - FR Verbraucherausgaben Mai
• 09:00 - DE Verfall SMI-Future u. -Optionen (Eurex)
• 10:15 - HK Konsumentenpreise Mai
• 12:00 - ! DE Verfall Futures u. Optionen der STOXX-Familie (Eurex)
• 13:00 - ! DE Verfall DAX-Future u. -Optionen (Eurex)
• 13:10 - DE Verfall Nemax50-Future u. -Optionen (Eurex)
• 17:00 - DE Verfall HEX25- und Global Titans-Futures u. -Optionen (Eurex)
• 17:20 - DE Verfall schweizer Aktienoptionen (Eurex)
• 17:30 - DE Verfall franz., ital. und niederl. Aktienoptionen (Eurex)
• 19:00 - ! DE Verfall Optionen auf Renten-Futures (Eurex)
• 19:00 - ! US Verfall US-Renten-Optionen (CBOT)
• 20:00 - ! DE Verfall deutscher, finnischer und US-Aktienoptionen (Eurex)
Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif
germanasti
21.06.2002, 07:03
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4728&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
DAX erneut blutrot & damit der Hype zu Wochenbeginn unterboten, sehr traurig das ganze! Inwieweit dabei der Hexensabbat Einfluss hatte bleibt abzuwarten. Umsätze waren aber so hoch, dass kann man nicht alles den Besenstilbesessenen in die Schuhe schieben. Da haben glasklar auch unsere Micheles geschmissen ohne Ende. Abwarten Verlauf Anfang kommender Woche, dann sollte das Licht klarer sein.
Mit dem heutigen Xetra-Schlusskurs erfolgt eine Neugewichtung des DAX, die anhand des Streubesitzes errechnet wurde. Siemens grosser Gewinner und neue Macht, Telekom grösster Verlierer. Dies könnte zusammen mit dem Hexensabbat zu gewaltigen Tagesumsätzen führen & man muss sich ernsthaft fragen, weswegen man diese Umstellung auf solch einen Tag legt? Dumme Micheles eben!
Technisch ist der DAX nun fast endgültig kaputt & der bei 5.100 P. begonnen Crash könnte unvermindert weitergehen! 4.200 P. wichtige Zone. Darunter mittelfristiges ziel 2100-2300 P. Um die 4100 P. herum verläuft der 20jährige Aufwärtstrend. Ob da die richtige Panik aufkommt? 4.480-4.650 P. bleibt grosse Widerstandszone.
Minutenchart ist genauso kaputt & hat im Bereich 4.320-4.380 P. Widerstandsfeld.
Startmove 4.280 P. und unter 4.230 P. bringt nächste Verkaufssignale, die unter 4.190 P. crashartig verstärkt werden. Der Bereich 4040-4080 P. könnte dann anvisiert werden.
Startfall 4200/4205 P. und ins Plus könnte bis 4.320 P. führen. Da wartet die 60 P.-Widerstandszone.
Startcrash 4150/4140 P., 30-40 P. Pullback und neue Tiefs könnten die 4000er Marke intraday wackeln lassen!
Doch sind alle Szenarien heute mit vorsicht zu geniessen, da die Hexen fürchterlich gemein sein können.
germanasti
21.06.2002, 07:04
STICHWORT - "Dreifacher Hexensabbat" an der Börse naht
Frankfurt, 20. Jun (Reuters) - Mit hohen Umsätzen und oft stark schwankenden Kursen reagieren die Aktienmärkte einmal im Quartal auf den großen Verfallstag an der Terminbörse Eurex. An jedem dritten Freitag im März, Juni, September und Dezember verfallen gleichzeitig die Optionen und Futures auf den Deutschen Aktienindex (Dax) und Optionen auf einzelne Aktien. Dieser Tag wird im Börsenjargon als "Triple Witch" oder "dreifacher Hexensabbat" bezeichnet. Neben dem großen gibt es auch den kleinen Verfallstag am dritten Freitag jeden Monats, an dem die Optionen auf Aktien und den Dax fällig werden. KURSE AUF BERG- UND TALFAHRT Hintergrund für den starken Börsenhandel vor und am großen Verfallstag sind Versuche von Marktteilnehmern, den Kurs von Aktien, auf die sie Derivate haben, in die gewünschte Richtung zu bewegen. An diesem Freitag kommt hinzu, dass die Deutsche Börse am Montag die Berechnung ihrer Indizes auf Streubesitz umstellen wird. Dadurch verändert sich die Gewichtung bestimmter Aktien in diesen Börsenbarometern zum Teil deutlich. Fonds, die die Indizes genau nachbilden, werden nach Ansicht von Händlern und Analysten am Freitag oder Montag versuchen, die entsprechenden Positionen anzupassen. Dies könne manche Effekte aus dem "Hexensabbat" noch verstärken, hieß es. Einen Teil der jüngsten Kursverluste bei der Deutschen Telekom sind nach Ansicht von Händlern zum Teil auch auf diese beiden Effekte zurückzuführen. Die Telekom gehört zu den größten Verlierern der Berechnungsumstellungen bei Dax. Der Kurs des oftmals als Volksaktie bezeichneten Titels fiel am Donnerstag erneut auf ein Rekordtief von 9,53 Euro. AUKTIONEN IM BLICK Im Fokus der Anleger wird am Freitag die Mittagsauktion am Aktienmarkt stehen, an deren Ende der im elektronischen Handelssystem Xetra für die Dax-30-Werte festgestellte Auktionspreis das so genannte Settlement für den Future auf den Dax liefert. Damit steht auch der Abrechnungspreis für die Optionen auf den wichtigsten deutschen Aktienindex fest. In der Schlussauktion um 20.00 Uhr (MESZ) verfallen die Aktien-Optionen. In dieser Auktion wird der Abrechnungspreis für die Aktien festgelegt. ben/nro
germanasti
21.06.2002, 07:05
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+SEP2&Za=i&Al=small&Zt=1024632249&
Nikkei mit 280 P. im minus. Das kann doch alles nicht mehr wahr sein! :gomad :gomad :gomad
Man darf gespannt sein welchen externen Grund Amerika nachliefert für diesen weltweiten Verfall. Crash im Juni hat es auch noch nicht gegeben.
germanasti
21.06.2002, 07:07
Donnerstag, 20. Juni 2002
Finanzspritze gesucht
Babcock Borsig droht Pleite
Der Oberhausener Maschinenbau-Konzern benötigt dringend eine Finanzspritze. Wie die "Rheinische Post" schreibt, braucht Babcock Borsig bis kommende Woche Kredite in Höhe von 200 Mio Euro. Ansonsten könne das Unternehmen die Löhne und Gehälter für Juni nicht zahlen, hieß es. Dann jedoch würde der Gang zum Insolvenzrichter drohen.
Das Unternehmen spreche bereits mit den Banken, berichtet die Zeitung. Die Westdeutsche Landesbank (West LB), die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, die Commerzbank und die BHF seien jedoch nur bereit, weitere Kredite einzuräumen, wenn Mitarbeiter und Anteilseigner ihren Beitrag leisteten.
In der vergangenen Woche hatte die IG Metall einem Verzicht auf die jüngsten Tariferhöhungen für Mai und Juni zugestimmt. Von den Anteilseignern erwarten die Banken offensichtlich eine Kapitalerhöhung, hieß es weiter. Offen sei, ob die Großaktionäre Preussag, Deutsche Bank, Credit Agricole Lazard, West LB und der US-Großaktionär Guy Wyser-Pratte dazu bereit seien.
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 14. und 15. August wollen die Babcock-Borsig-Aktionäre über die Trennung ihres Unternehmens vom Schiffbau entscheiden. Auch der geplante Verkauf der Beteiligung an der Werft HDW an die amerikanische Investoren-Gruppe One Equity Partners steht zur Diskussion. Erwartet wird, das Babcock-Chef Klaus Lederer auf der Versammlung mit sofortiger Wirkung seine Ämter niederlegen wird.
http://www.n-tv.de/3021670.html
:ek
germanasti
21.06.2002, 07:08
Analysten empfehlen Aktien zum Kauf - aber die Kurse stürzen ins Bodenlose. Werden sie auch absichtlich gedrückt?
Das Fiasko mit den Börsentipps
Von Volker Mester
Hamburg - Es war wieder kein guter Tag für Aktionäre: Gestern verlor der Deutsche Aktienindex 2,51 Prozent auf 4245 Punkte, der Nemax 50 sackte um 1,76 Prozent auf 639 Zähler. Belastet wurden die Börsen vor allem von der Schwäche der Technologiewerte. So erreichte die T-Aktie mit 9,20 Euro ein neues Allzeittief.
Doch noch schneller als die Kurse an den Technologiebörsen sank in den vergangenen zwei Jahren das Ansehen der Wertpapierprofis: In einer Emnid-Umfrage im Auftrag des "manager magazins" unter 963 Privatanlegern sagten 56 Prozent der Befragten, sie vertrauten den Empfehlungen der Analysten nicht mehr - was wohl auch daran liegen dürfte, dass auch zwei Jahre nach dem Beginn der Talfahrt an den Börsen noch immer 55 Prozent der insgesamt abgegebenen Analystenurteile auf "Kaufen" und nur elf Prozent auf "Verkaufen" lauten.
Dazu passt das Resultat eines Qualitätstests, den der Finanzwissenschaftler Reinhart Schmidt von der Universität Halle für das Magazin erarbeitet hat: Wer im vergangenen Jahr den Tipps der Analysten folgte, erzielte mit DAX-Titeln bis Ende März 2002 im Schnitt ein Minus von 19,3 Prozent, und wer sich auf die Urteile der Experten für den Neuen Markt verließ, verlor im Mittel sogar 67,3 Prozent seines Einsatzes. Immerhin: Im untersuchten Zeitraum sackte der DAX um 21,7 Prozent, der Nemax 50 fiel um 82,7 Prozent. Bei den Tipps für den DAX schnitt die SEB (früher BfG-Bank) am besten ab, Testsieger in der Kategorie Neuer Markt ist die Haspa.
Kritik an den Analysten kommt seit wenigen Tagen aber auch noch aus einer ganz anderen Richtung. Während sich die Experten bisher vor allem den Ärger von Anlegern einhandelten, die auf Grund von Empfehlungen Wertpapiere gekauft hatten und dann zusehen mussten, wie der Kurs immer weiter abrutschte, steht nun ein neuer, schwerwiegender Verdacht im Raum: Einige schwarze Schafe unter den Analysten hätten im Auftrag von Hedge-Fonds Aktienkurse durch negative Berichte gezielt unter Druck gesetzt. Viele dieser Investmentfonds, die keiner direkten Finanzaufsicht unterliegen und in Deutschland nicht zugelassen sind, spekulieren auf fallende Kurse.
Am Montag hatte die Aktie der Frankfurter Beteiligungs- und Immobilienfirma WCM, deren Hauptaktionär der Hamburger Investor Karl Ehlerding ist, nach einer extrem ungünstigen Einschätzung durch die bis dahin wenig bekannte schweizerische Vermögensverwaltung United ZurichFinance 19 Prozent an Wert verloren. WCM-Chef Roland Flach vermutet, United ZurichFinance habe im Auftrag von Hedge-Fonds gehandelt und kündigte rechtliche Schritte gegen die Firma an.
Bemerkenswert erscheint Beobachtern auch dies: In ihrem Bericht zu WCM rühmen sich die Analysten von United ZurichFinance, als Einzige eine dringende Verkaufsempfehlung für die Titel des Finanzdienstleisters MLP gegeben zu haben. Dessen Aktienkurs hat sich in den vergangenen Wochen fast halbiert. Auslöser war allerdings nicht in erster Linie das Analystenurteil, sondern ein Bericht des Anlegermagazins "Börse Online" über angebliche Bilanztricks. Auch in diesem Fall sieht MLP-Chef Bernhard Termühlen jedoch Hedge-Fonds am Werk.
"Das ist ein Geist, der über dem Aktienmarkt schwebt", sagt Petra Krüll, Sprecherin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, zu den Hedge-Fonds. Zwar könne man derzeit nur spekulieren, ob sie tatsächlich Analysten dazu bringen, Empfehlungen in die gewünschte Richtung zu geben. Aber: "Der Verdacht kommt schnell auf, weil Manipulationsmöglichkeiten gegeben sind und weil die Auftraggeber für die Studien nicht offen gelegt werden."
Doch auch wenn keine Hedge-Fonds dahinter stehen sollten, gelte allgemein: "Keine Analyse wird ohne eine finanzielle Motivation geschrieben", sagt Markus Straub, Vorstand der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre. Schon seit längerem werfen Kritiker den Banken vor, in ihren Analystenstudien Unternehmen wider besseren Wissens zu positiv zu bewerten - vor allem dann, wenn die betreffende Bank die Firma an die Börse gebracht hat.
Ein solcher Fall war gerade im vergangenen Monat in den USA auf spektakuläre Weise ans Licht gekommen: Die Investmentbank Merrill Lynch einigte sich mit dem Justizminister des Staates New York, wegen falscher Anlegerberatung umgerechnet 110 Millionen Euro zu zahlen. Analysten des Bankhauses hatten Aktien zum Kauf empfohlen, die in internen Vermerken zuvor sinngemäß als "Schrott" bezeichnet worden waren.
In Deutschland jedoch sei es schwerer, gegen derartiges Fehlverhalten vorzugehen, meint Aktionärsschützer Straub: "Wir haben hier schon Probleme, Vorstände wegen betrügerischer Machenschaften zu verklagen."
http://www.abendblatt.de/bin/ha/set_frame/set_frame.cgi?seiten_url=/contents/ha/news/wirtschaft/html/210602/1721AUFF13.HTM
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Welche Erkenntnis! :hihi
germanasti
21.06.2002, 07:10
Datum: 20.06. 23:42 Rambus bestätigt Q3 Planzahlen
Der Speicherhersteller Rambus gab soeben bekannt, dass man die Q3-Planzahlen, welche einen Umsatz von 23,5 Mio $ und einen Gewinn von 6 Cents/Aktie in Aussicht stellen, aufrecht erhalte. Die endgültigen Zahlen sollen am 11.Juli bekannt gegeben werden. Zuletzt waren die Rambus Aktien unter starkem Abgabedruck gestanden nach dem die FTC eine Klage wegen wettbewerbswidrigem Verhalten angestrengt hatte.
© Godmode-Trader.de
germanasti
21.06.2002, 07:11
4:53pm 06/20/02
$300 million pulled from stock funds in latest week By Craig Tolliver
Investors pulled $300 million from stock funds in the latest week compared with outflows of $5.2 billion during the prior week, Trim Tabs reported Thursday. Over the five-day period ended Wednesday, equity funds that invest primarily in U.S. stocks had outflows of $1.6 billion, vs. outflows of $4.3 billion the previous week. International equity funds had inflows of $1.3 billion, compared with outflows of $900 million the week before, according to the Santa Rosa, Calif.-based mutual fund analyst. Trim Tabs tracks the daily flows of ninety fund families, representing about 15% of all equity fund assets, to arrive at its weekly estimates.
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Die Amis schlachten seit einem Monat die Fonds in noch nie dagewesneer Weise aus. Wie soll da in den nächsten Monaten eine Rallye zustande kommen? Erstmals ein Crash wegen Kapitalentzug und nicht Parken! :kiss:
germanasti
21.06.2002, 07:12
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024632703&
Heute nacht hat offensichtlich die BOJ wieder interveniert. Eine Minute hat es gehalten. :hihi
Spuernase
21.06.2002, 07:19
Morgen Germa :)
Kann man echt den Spass verlieren.
Spuernase
21.06.2002, 07:36
Ist heute nicht Freitag?
Alles schläft noch :p
Morgen Germa :)
Morgen Supernase, morgen all
Bin leider nicht am schlafen :( Angebote schreiben!
Gruß fr24
tag all
tja sieht ziemlich düster aus das ganze.
im dow wurde sks formation aktiviert,das kleine upmüvchen war wohl der pullback an die nackenlinie(bullenfalle) und jetzt runter bis zum oberen 8000er bereich.
nasdaq wie gewohnt 1 schritt hoch und 2 runter,der erste schritt betrag 110p
(hoch)und jetzt 2 runter(220p),wobei schon fast die hälfte geschaft ist. :hihi
ziel 940+-.bendecklich ist,das die gegenbewegungen beim ndx immer kürzer werden
sollte es so kommen sind die sept. tiefs beim dax wohl nicht mehr abwendbar
vdax bei 33,sollte der lümmel weiter steigen kommt der dax langsam in crashmode :eek:
germanasti
21.06.2002, 07:46
Moin Spuernase :)
Nimms gelassen, denn irgendwann geht es wieder aufwärts. Wehe wenn nicht in diesem Jahr! :mad:
Die BILD titelt heute ganz gross AMI GO HOME, in Bezug auf die Fussball-WM.
So muss das sein. Endlich sagt einer die Wahrheit! :hihi
Drinnen zwei interessante Werbungen:
-MC Donalds verkauft ab sofort bis 06.07. zwei WM-Burger zum Preis für einen.
-Karstadt gibt heute 20% Rabatt auf alle Artikel (5 darf man auswählen), mit beigefügtem Gutschein.
Was muss es den Firmen dreckig gehen, wenn nun solche Nachlass gewährt werden um wenigstens die Umsätze halten zu können? Wir sind in der mit Abstand schlimmsten Deflation der letzten Jahrhunderte!
und hier noch germas liebling :hihi :hihi
Die Börse spiegelt nicht die realwirtschaftliche Entwicklung
Gastbeitrag von Michael Schramm
Bisher war der Zusammenhang zwischen Aktienmärkten und realwirtschaftlichen Entwicklungen ziemlich eindeutig: Mit einem zeitlichen Vorlauf von drei bis sechs Monaten antizipierten die Aktienmärkte real-wirtschaftliche Entwicklungen. Derzeit scheint dieser Zusammenhang keine Gültigkeit mehr zu besitzen.
Deutliche Wende
In den vergangenen Monaten haben die günstigen makroökonomischen Rahmenbedingungen die Hoffnung auf eine baldige Erholung an den internationalen Finanzmärkten genährt: Unter Führung der USA setzte der globale Wiederaufschwung bereits Anfang des Jahres ein. Mit einem signifikanten Anstieg des Wirtschaftswachstums von 5,6 Prozent im ersten Quartal zeichnete sich die konjunkturelle Wende in den USA am deutlichsten ab. Die einsetzende Konjunkturdynamik sorgt auch in Europa für eine Wiederbelebung der Wirtschaft. Getragen durch einen nachhaltigen Exportaufschwung folgt die Eurozone den USA auf dem Wachstumspfad mit einer zeitlichen Verzögerung. Der deutliche Anstieg der Frühindikatoren - so verzeichnete beispielsweise der Ifo-Geschäftsklimaindex einen deutlich stärkeren Umschwung als nach den letzten Schwächephasen - stützt diese These. Auch bei den Unternehmensmeldungen überwogen nach den letzten Quartalsberichten in den USA und Europa die positiven Nachrichten.
An den internationalen Finanzmärkten konnte sich allerdings die positive Entwicklung der makroökonomischen Rahmenbedingungen als kursbestimmender Faktor zumindest auf den ersten Blick nicht durchsetzen. Vielmehr verzeichneten alle großen inter-nationalen Aktienindices deutliche zweistellige Verluste. Lediglich der japanische Aktienmarkt konnte sich gegen den allgemeinen Trend stemmen und gewann sechs Prozent.
Daraus ist zu folgern, dass sich die reale Wirtschaft und die Börse derzeit gegenläufig entwickeln. Während sich die Aktienmärkte in den Jahren 1999/2000 bereits schon einmal von den realwirtschaftlichen Fundamentaldaten entfernten, wiederholt sich heute dieses Phänomen - allerdings unter umgekehrten Vorzeichen.
Wo liegen die Ursachen in dieser Entwicklung? Nach anfänglichen Höhenflügen verzeichneten die Sektoren Technologie, Medien und Telekommunikation seit 2000 im Zuge der amerikanischen Konjunkturabkühlung die stärksten Kurseinbrüche. Gleichwohl sind diese Branchen in den internationalen Aktienindices trotz der starken Kursrückgänge immer noch mit durchschnittlich über 20 Prozent gewichtet; der Anteil am Brutto-Inlandsprodukt hingegen liegt deutlich unter zehn Prozent. Daraus wird die Bedeutung dieses Sektors für die Entwicklung der internationalen Aktienmärkte unmittelbar ersichtlich. Während beispielsweise der Dax im laufenden Jahr zwölf Prozent einbüßte, hätte der Index ohne den TMT-Sektor eine leicht positive Kursentwicklung vollzogen.
Eine Analyse europäischer Branchen zeigt darüber hinaus, dass Sektoren wie Rohstoffe, Chemie und Banken - also Branchen, die traditionell von einem konjunkturellen Aufschwung profitieren - in diesem Jahr im Durchschnitt eine Performance von plus zwei Prozent erzielt haben. Im Vergleich dazu hat der Euro Stoxx 50 einen Rückgang von 16 Prozent zu verzeichnen. Das macht deutlich, dass Übertreibungen in einem einzigen Sektor zu Verzerrungen in der gesamten Börsenlandschaft führen.
Über 75 Prozent der täglichen Börsenumsätze werden von institutionellen Anlegern getätigt. Deren Anlageverhalten ist somit für die vergangene und zukünftige Entwicklung der Börse von besonderer Bedeutung. In der Vergangenheit sorgten die regelmäßigen Nettozuflüsse bei Versicherungen und Investmentfonds für ständig neuen Anlagebedarf, so dass kurzfristige Verluste geglättet werden konnten. Gegenwärtig müssen die institutionellen Anleger wegen der langanhaltenden Baisse stille Reserven heben und Abschreibungen tätigen. Dies hat Auswirkungen auf ihr Investitionsverhalten: Ihr kurzfristiger Anlagehorizont zwingt sie dazu, vorsichtiger zu agieren und damit prozyklisch zu handeln. Andauernde Abwärtsbewegungen an der Börse werden dadurch verstärkt.
Hedge-Funds sind Gewinner
Einzig Hedge-Funds erhalten in den letzten Monaten Mittelzuflüsse und gewinnen damit an Einfluss. Bei der derzeit labilen Börsenstimmung können diese fast risikolos auf fallende Einzelaktien setzen und den Abwärtstrend damit auf weitere Branchen ausweiten (siehe MLP). Sobald der TMT-Sektor mit positiven Unternehmensmeldungen überzeugt, werden die institutionellen Anleger ihre defensive Anlagestrategie aufgeben, und Hedge-Funds müssen ihre überverkauften Aktien eindecken. Das Pendel wird dann zur anderen Seite schlagen: Die internationalen Aktienmärkte werden dann wieder zum Spiegelbild der Realwirtschaft werden.
germanasti
21.06.2002, 07:49
Moin FR24 + 4604 :)
Euro schon wieder am steigen. :hihi
Auf Parität wird es aber heute wohl nicht mehr ganz reichen.
germanasti
21.06.2002, 07:51
Auf den Flaschen-SChramm heute abend bin ich gespannt. Er wird wohl erneut den gleichen Müll verzapfen wie vor zwei Jahren! :hihi
Traurig das einer so lange daneben liegt & dies nicht begreifen will.
6:01pm 06/20/02 FITCH CUTS BRAZIL FOREIGN CURRENCY SOVEREIGN RATING
6:02pm 06/20/02 FITCH CUTS BRAZIL FOREIGN CURRENCY RTG TO B+ FROM BB-
Nun hauen sie alle drauf.
Argentinien ging von alleine bankrott. Brasilien zerstört die Welt.
Hallo Germa
Deflation haben wir im Handwerk schon lange :(
Den Jahresauftrag für Arbeiten an Zollhäuser (Mietwohnungen)
erhalten, Preisabschlag 7% gegenüber 2001 :ek
Arbeiten für die Landesentwicklungsgesellschaft BW Preisabschlag
gegenüber 2001 25% :ek (Auftrag an Wettbewerber)
Gruß fr24
brazil bovespa index gestern - 584p (5,1%) :eek:
germa
schramm wird heute abend wohl die sommerrally ausrufen :hihi
guten morgen @all +@germa
Morgen germa, Morgen fr24, Morgen an den Rest.....
fr24......schon so fleissig am Morgen???
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Deflation haben wir im Handwerk schon lange......
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Hmm, wieso merke ich als "Privatinvestor" nichts davon???
Also die Angebote, welche ich für meinen Umbau bis jetzt eingeholt habe, waren alle teurer als in den letzten zwei, drei Jahren........und zwar ganz schön heftig teilweise.....und auch das Material vom Baumarkt ist um einges gestiegen in den letzten Jahren.......wobei die Qualität teilweise sogar schlechter geworden ist........... :( :(
Gruss beamex
germanasti
21.06.2002, 08:27
moin beamex + cherry :)
FR24 hat schon recht, innerhalb der Firmen herrscht bereits seit einiger Zeit gnadenlose Deflation. Dies wird nicht mehr lange dauern bis es sich auch im Privatsektor niederschlägt. Im Konsum ist es schon soweit.
germanasti
21.06.2002, 08:28
Börse Tokio tendiert im Sog der Wall Street schwach
Tokio, 21. Jun (Reuters) - Der japanische Aktienmarkt hat zum Wochenausklang schwach tendiert und seine Vortagesgewinne wieder abgegeben. Nach einem erneuten Kursrutsch an der Wall Street gingen vor allem Technologiewerte wie Sony auf Talfahrt, aber auch Finanz- und Autotitel gingen ins Minus. Händler sprachen von anhaltenden Abwärtsrisiken.
Der richtungweisende Nikkei-Index fiel bei schwachen Umsätzen um 1,96 Prozent auf 10.405,30 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index hielt sich gegen 6.50 Uhr (MESZ) mit minus 1,55 Prozent bei 1007,11 Punkten nur knapp über der psychologisch wichtigen Unterstützungslinie von 1000 Punkten.
Am Donnerstag war der Topix bereits mit 1000,57 Zählern auf ein Vier-Monats-Tief gefallen. An der Wall Street hatten der Dow-Jones-Index am Vortag 1,36 Prozent und der Nasdaq-Index 2,14 Prozent verloren.
Die düstere Stimmung im US-Markt spiegele die derzeitige Wirtschaftsstärke nicht wieder, sagte Hajime Yagi, Protfoliomanager bei Meiji Dresdner Asset Management. "Sowie die Leute erkennen, dass die weltweite Wirtschaft sich besser entwickelt als letztes Jahr, könnte das den Anstoß zur Trendwende geben. Aber bis dahin lauert das Abwärtsrisiko."
Die Aktien des Elektronikkonzerns Sony fielen um 3,34 Prozent. Die Titel des Sony-Konkurrenten Matsushita Electric Industrial gaben 1,35 Prozent ab, während die Aktien des führenden japanischen Mobilfunkbetreibers NTT DoCoMo 2,72 Prozent einbüßten.
Im Finanzbereich gehörten Sumitomo Mitsui Banking zu den am meisten gehandelten Titel und verloren mit minus 2,66 Prozent deutlich mehr als der Vergleichs-Bankenindex mit minus 1,68 Prozent. Die Aktien des größten japanischen Autokonzerns Toyota fielen den dritten Tag in Folge und gaben 1,29 Prozent auf ein Sechs-Monats-Tief. Honda-Aktien büßten 2,77 Prozent ein.
akl/mik
Hallo beamex :)
Bin morgens meistens ab 5³° am PC :(
Zu Deinen Angeboten kann ich nicht viel sagen, denke jedoch Angebote
aus dem "Bekanntenkreis" mit Preisaufschlägen unter guten Kollegen :mad:
Wir haben rückläufige Preise bereits seit ca. 1995
Der Kampf um Aufträge wird immer härter
Gruß fr24
@fr24
Warum schmeißt du dann nicht das Handtuch ? Kommt unter dem Strich das raus was man eingentlich haben müßte. Kommt überhaupt noch was raus. War früher auch Bauunternehmer. Viele meiner Exkollegen wurschteln sich immer weiter und immer tiefer in die Schei...
Nur einer in unseren Kreis hat es ähnlich gemacht wie ich.
Aus der FTD vom 21.6.2002 www.ftd.de/kapital
Das Kapital: Auch der US-Immobilienmarkt droht zu kippen
Es ist an der Zeit zu fragen, was die geplatzte Börsenblase eigentlich für die Wirtschaft bedeutet. Wir reden dauernd über die Ungleichgewichte in den Staaten und tun so, als ob es nur eine Frage der Zeit sei, bis sie überwunden sind.
Immobilienblase?
Doch wie das Beispiel Japan zeigt, hat das Platzen einer Spekulationsblase selbst bedeutende Konsequenzen für die Wirtschaft. Dabei hatte Japan 1990 nicht mit mangelndem Sparwillen und Leistungsbilanzdefiziten zu tun, wie die USA heute. Die Gemeinsamkeit besteht allerdings darin, dass der private Sektor hohe Schulden und Kapazitäten angehäuft hatte.
Es ist klar, dass der Rückgang der Kurse sowohl die Haushalte als auch die Unternehmen belastet. Hätte die Telekom heute noch einen Börsenwert von 300 Mrd. Euro, würde sie wohl kaum die Investitionen kürzen. Die Banken würden ihren Leuten nicht kündigen. Die Banker ihrerseits würden weiter munter Porsches kaufen - anstatt sie zurückgeben zu müssen, weil sie arbeitslos geworden sind, auf ihren Bonus verzichten müssen oder die Kredite zurückbezahlen, mit denen sie T-Aktien finanziert haben.
Die Optimisten sagen, dass die 4600 Mrd. $, die im S&P 500 seit der Spitze verbraten wurden (3350 Mrd. Euro im Stoxx), nicht so so viel ausmachen, weil in den USA ja der Immobilienmarkt brummt. Für die Konsumenten sei das Immobilienvermögen entscheidender, weil es als nachhaltiger empfunden wird. Außerdem betreffe der Aktienmarkt vor allem die Reichen.
In der Tat stimmt es, dass die durchschnittlichen US-Hauspreise seit 1995 um 47 Prozent gestiegen sind. Aber die Zuwachsraten lassen bereits nach, von 9,3 Prozent Anfang 2001 auf sechs Prozent im ersten Quartal 2002. Unterdessen betont Alan Greenspan ein ums andere Mal, dass es am Immobilienmarkt keine Blase gibt. Er weiß, was es hieße, wenn auch noch die Hauspreise nachgäben. Das wäre die dritte Parallele zu Japan.
Selbst die US-Regierung vermerkt, dass die Hauspreise nicht ewig deutlich schneller wachsen können als die allgemeinen Preise, weil das Angebot die Nachfrage letztlich unweigerlich übersteigen müsste. Schon im ersten Quartal wurden Angebotsüberhänge ausgemacht. Ohnehin folgen die Immobilienpreise tendenziell dem Wohl und Wehe der Börse, was theoretisch kaum überraschen kann. Bei einem Telekom-Kurs von 100 Euro entscheidet man sich eben eher für ein neues Eigenheim als bei 10 Euro je Aktie.
Die EZB muss es sich unter diesen Umständen sehr genau überlegen, ob sie die Zinsen tatsächlich anheben will. Im Gegenteil: Es laufen schon die ersten Wetten, dass die Leitzinsen in einem Jahr niedriger sind als heute. Das ist durchaus drin.
Reuters
Meistens honorieren es die Anleger, wenn ein Manager hart durchgreift. Nicht so bei Reuters . Nachdem Tom Glocer, der Chef des britischen Informationsdienstleisters, am Donnerstag bekannt gab, dass er nochmals 650 Stellen streichen wird, um die Kosten zu senken, fiel die Aktie um 14 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als acht Jahren.
Dabei sind Glocers Maßnahmen durchaus vernünftig. Nach der Umstellung des Geschäftsmodells im Januar von geografischen auf vier kundennahe Produktsparten hat sich eine ganze Schicht von mittleren Managern als überflüssig erwiesen. Deren Entlassung soll 100 Mio. £ sparen, was diskontiert und nach Steuern rund eine halbe Milliarde wert sein dürfte. Ironischerweise hat der gestrige Kursrutsch noch deutlich mehr Börsenwert von Reuters vernichtet.
Der Grund dafür ist die Befürchtung, dass Glocer die Löcher im Geschäft nicht schnell genug stopfen kann, wie der Junge am Deich. Die Einbrüche an den Finanzmärkten und die Fusionen bei den Bankkunden haben die Nachfrage nach Terminals und Informationsdiensten kräftig gedämpft. Reuters hatte schon zugegeben, dass der Umsatz 2002 um drei bis vier Prozent fallen wird. Dass Glocer nach den harten Sparmaßnahmen vom letzten Herbst jetzt noch mal drauflegt, lässt vermuten, dass es noch schlimmer läuft als angenommen. Kein Trostpflaster ist, dass die Firma am Ziel einer operativen Marge von zwölf Prozent vor Restrukturierungskosten festhält. Immerhin lag die Marge 1999 noch bei über 19 Prozent. Und der Aufschwung bleibt ungewiss: Irgendwann 2003 soll er kommen, meint Finanzvorstand David Grigson.
Ein paar Fortschritte hat Glocer schon erreicht. Die Fusion der US-Handelstochter Instinet mit ihrem größten Konkurrenten Island müsste helfen, Instinet aus den roten Zahlen zu heben. Aber die Expansion in den Staaten, wo Reuters schwach bleibt, lässt auf sich warten. Das Gleiche gilt für den vollständigen Umbau des Geschäftsmodells, um Reuters Internet-tauglich zu machen.
Da hilft es auch nichts, dass die Firma mit dem knapp siebenfachen 2003er Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) billiger ist als der Sektor. Bis nicht klar ist, wann Reuters wieder anfängt zu wachsen, sollte man die Aktie am besten meiden.
© 2002 Financial Times Deutschland , © Illustration: FTD
In einer Emnid-Umfrage im Auftrag des "manager magazins" unter 963 Privatanlegern sagten 56 Prozent der Befragten, sie vertrauten den Empfehlungen der Analysten nicht mehr
Heißt das, daß der Rest den Analos immer noch mehr oder weniger traut?
Oder glauben die etwa an Tante-Frieda-Dödel-Research?
:hihi :hihi :hihi
Donnerstag, Freitag nächster Wochen müßte wieder ein kräftiger Schub kommen.
Da gibt es wieder jede Menge Kohle der Renten-Lemminge zu verbraten.
Und Hintertür-Dressing ist ja auch noch angesagt.
:hihi :hihi :hihi
Original erstellt von paule2
Donnerstag, Freitag nächster Wochen müßte wieder ein kräftiger Schub kommen.
Da gibt es wieder jede Menge Kohle der Renten-Lemminge zu verbraten.
Und Hintertür-Dressing ist ja auch noch angesagt.
:hihi :hihi :hihi
Da könntest du recht haben. Die Frage ist nur : Wo ist das Zwischentief?
germanasti
21.06.2002, 09:12
Nikkei schliesst mit -28 P. auf 10.354 P.
Damit nur noch 54 P. von der Crashzone weg. :mad:
Analyse später
germanasti
21.06.2002, 09:13
Paule:
& wenn die Fonds zum Quartalsende jede Menge Liquidität freischaufeln müssen, da die Anleger Bargeld sehen wollen?
Guten Morgen von Reuters am Freitag, den 21. Juni
TOP AKTUELL I:
Die Tarifparteien der bundesweit rund 240.000 Beschäftigten der Versicherungsbranche haben sich in der Nacht zum Freitag geeinigt. Nach rund zehnstündiger Verhandlung sei mit den Vertretern der Arbeitgeberseite in der dritten Tarifrunde eine Einigung erzielt worden, sagte ein Verdi-Sprecher in München. Die Gehälter der Mitarbeiter der Versicherungsbranche würden vom 1. Juli 2002 an bis zum 30. September 2003 um 3,5 Prozent erhöht. Zudem erhielten sie die bereits 2001 vereinbarte Anschubfinanzierung für die Altersvorsorge, sagte der Sprecher. Für den Monat Juni 2002 würden einmalig 100 Euro gezahlt.
Zusatzinfo unter: [GER/JOB][GER/INS]
TOP AKTUELL II:
Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hat Handel und Banken mit bundesweiten Streiks gedroht. "Werden Lohnerhöhungen wie in den anderen Branchen verwehrt, kommt ein flächendeckender Arbeitskampf", sagte Bsirske der "Bild"-Zeitung. Die Gewerkschaft fordert für die 460.000 Bankangestellten Einkommenserhöhungen von 6,5 Prozent. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt, raten ihren Mitgliedsinstituten aber, ab Juli freiwillig 3,1 Prozent mehr Gehalt zu zahlen.
Zusatzinfo unter: [GER/JOB][GER/BNK][GER/RET]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Derzeit sind keine Termine absehbar.
* Das am Neuen Markt gelistete Biotechnologieunternehmen MWG Biotech will eigene Aktien zurückkaufen. MWG Biotech teilte am Donnerstagabend mit, es folge damit einer Ermächtigung der Hauptversammlung aus der vergangenen Woche. Danach dürfe der Vorstand bis zum 11. Dezember kommenden Jahres maximal zehn Prozent des Grundkapitals kaufen. Wann das Unternehmen mit dem Rückkauf beginnen werde, teilte MWG Biotech nicht mit.
* Bei dem im Nemax50 gelisteten Logistikdienstleister Thiel Logistik hat sich im Zuge eines Anteilsverkaufs von Großaktionären nach eigenen Angaben der Streubesitz erhöht. Dadurch werde die Gewichtung der Thiel-Aktie an dem Auswahlindex des Neuen Marktes deutlich steigen, teilte das Luxemburger Unternehmen am Donnerstagabend mit.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Die Babcock Borsig AG muss nach einem Zeitungsbericht bis zur nächsten Woche neue Kredite in Höhe von 200 Millionen Euro bekommen. Andernfalls müsse das Unternehmen Antrag auf Insolvenz stellen. Wie die "Rheinische Post" am Donnerstagabend vorab berichtete, habe das Unternehmen bereits bestätigt, mit Banken Gespräche zu führen.
* Das vom Heinrich-Bauer Verlag und vom Axel Springer Verlag gegründete Kirch-Media-Konsortium steht nach Angaben des "Handelsblatt" auf der Kippe. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KeK) habe erhebliche Bedenken geäußert, zitierte die Zeitung KeK-Präsident Karl Peter Mailänder.
* Rheinmetall DeTec prüft einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) zufolge den Kauf der Zeiss-Militärsparte. Es handele sich um die Firmen Zeiss Optotronik in Oberkochen und die Hensoldt Systemtechnik in Wetzlar, hieß es ohne Quellenangabe.
* MobilCom-Chef Gerhard Schmid hat nach Angabe der "FTD" bereits am Donnerstag sein Büro in Büdelsdorf geräumt. Am heutigen Freitag tagt der Aufsichtsrat, wobei Schmid voraussichtlich seinen Vorstandsposten verlieren wird.
* Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Altana plant nach den Worten von Vorstandsmitglied Klaus Oehmichen den Ausbau seiner Chemiesparte und den Aufbau neuer Geschäftsfelder, wie er der FTD" sagte.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat im fernöstlichen Devisenhandel seine Kursgewinne zur US-Währung auf über 0,9650 Dollar leicht ausgebaut. Am Vortag hatte die europäische Gemeinschaftswährung zum ersten Mal seit zwei Jahren die Marke von 0,96 Dollar durchbrochen. Den New Yorker Handel hatte sie am Donnerstag mit 0,9647 Dollar verlassen. Händler hatten den Aufwärtstrend des Euro auf das deutlich gestiegene US-Leistungsbilanzdefizit zurückgeführt. Der Dollar gab auch zur japanischen Währung geringfügig nach auf 123,32/38 Yen von 123,46 Yen in New York.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Der japanische Aktienmarkt hat zum Wochenausklang schwach tendiert und seine Vortagesgewinne wieder abgegeben. Nach einem erneuten Kursrutsch an der Wall Street gingen vor allem Technologiewerte wie Sony auf Talfahrt, aber auch Finanz- und Autotitel gingen ins Minus. Händler sprachen von anhaltenden Abwärtsrisiken. Der Nikkei-Index fiel bei schwachen Umsätzen um 1,96 Prozent auf 10.405,30 Zähler. Der Topix-Index hielt sich gegen 6.50 Uhr (MESZ) mit minus 1,55 Prozent bei 1007,11 Punkten nur knapp über der psychologisch wichtigen Unterstützungslinie von 1000 Punkten.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Nachrichten über einen palästinensischen Angriff auf eine jüdische Siedlung im Westjordanland haben die Kurse an den US-Börsen am Donnerstag im späten Geschäft weiter ins Minus gedrückt. Der Handel sei außerdem von Kursverlusten bei Auto- und Biotechnologieaktien sowie trüben Prognosen für den Autosektor der US-Investmentbank Morgan Stanley belastet worden, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index fiel bis Handelsschluss 1,36 Prozent auf 9431,77 Punkte, der technologielastige Nasdaq-Index gab um 2,14 Prozent auf 1464,74 Punkte nach, und der breit gefasste S&P-500-Index verlor 1,34 Prozent auf 1006,29 Punkte.
An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 14/32 auf 100-2/32. Sie rentierten mit 4,789 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 22/32 auf 99-02/32 und hatten eine Rendite von 5,438 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES: Prognose Vorp.
0850 FR Verbraucherausgaben MAI -0,1 vH 0,8
0850 FR ----- J/J MAI 3,7 vH 4,2
. DE Importpreise MAI . vH 0,2
. DE ----- J/J MAI . vH -2,8
. DE Großhandelsumsätze MAI . vH 1,2
. DE ----- J/J MAI . vH 2,4
Zusatzinfo unter: [GER-ECI]
@fr24
Nix "Angebote aus dem Bekanntenkreis"...........
Die sind stabil geblieben in Ihren Preisen....und das schon seit rund 6 Jahren.........:D
Aber es können halt nicht alle Arbeiten von mir oder "Bekannten" ausgeführt werden, für die restlichen Sachen hole ich meistens so zwei, drei verschiedene Angebote ein (natürlich nur, wenn's was Grösseres ist), und da habe ich (bis jetzt zumindest) noch nichts von Deflation bemerkt........
Gruss beamex
Spuernase
21.06.2002, 09:23
[QUOTE]Original erstellt von blieni
[B]Wer vor 18 Monaten 1000 Euro in die Aktien der Deutschen Telekom investiert
hat, hat sich 18 Monate lang über fallende Kurse geärgert und heute noch 130
Euro übrig.
Wer vor 18 Monaten 1000 Euro in Warsteiner (das Bier, nicht die Firma)
investiert hat, konnte 18 Monate lang jede Woche einen Kasten Pils genießen
und hat heute noch Leergut im Wert von über 200 Euro.
:eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek:
Luke....
21.06.2002, 09:26
moin :)
gemma fußball gucken :p
boardleser
21.06.2002, 09:27
Heard in New York am Donnerstag
Hat der Pesimissmus gegenwärtig seine Höhepunkt erreicht, welcher uns eine Bärenmarktrallye bescheren wird ?
Laut der neuesten Umfrage von Bloomberg News, hat die Konsumentenzuversicht der US-Bürger ein 9 Monatstief (84,6) erreicht, und damit das Niveau direkt nach dem 11.September 2001 (86.6) unterschritten. 1.201 Haushalte beantworteten am Telephon 10 Fragen zur Wirtschaft, Politik und den Märkten. 49% der Befragten sagten, dass es gegenwärtig ein schlechter Zeitpunkt sei, sich im Aktienmarkt zu engagieren. Nur 30% meinen, dass die wirtschaftliche Lage im Moment gut bis exzellent sei. Marktteilnehmer waren in der vergangenen Woche erstaunt, als der Konsumentenzuversichtsindex der Universität von Michigan einbrach. Dies wird nun durch die Bloomberg-Umfrage bestätigt.
Spuernase
21.06.2002, 09:28
Blieni,
was kostet den bei Euch ne Kiste Warsteiner?
Spuernase
21.06.2002, 09:33
Der Aufsichtsrat der MobilCom AG tagt heute erneut, um über die Absetzung des Vorstandsvorsitzenden Gerhard Schmids abzustimmen. Auf der letzten Sitzung konnte keine 2/3 Mehrheit gewonnen werden. Heute reiche jedoch eine einfache Mehrheit aus. Der Anteilseigner France Telecom sieht die Abwahl Schmids als Grundvoraussetzung an, um weiter an MobilCom festzuhalten.
Das wars dann wohl für Schmids
Spuernase
21.06.2002, 09:34
Kein Premiere in der Firma :gomad
Spuernase
21.06.2002, 09:36
Thiel Logistik erhöht Streubesitz
Durch den Anteilsverkauf der beiden Großaktionäre Lorenzo Holding und Industrial Performance hat sich beim Nemax50-Wert Thiel Logistik der Free Float erhöht. Beide Anteilseigner halten nun unter 5% der Aktien. Die Papiere seien außerbörslich bei Investoren in den USA und Europa platziert worden. Dies wird auch die Gewichtung der Thiel-Aktie im Nemax50 erhöhen. Zu den Einzelheiten und Hintergründen lesen Sie mehr in der Montagsausgabe der Platow Börse.(lz)
boardleser
21.06.2002, 09:38
21.06.2002 - 07:45 DAX: Kursziel erreicht - jetzt einsteigen ?von Stefan Salomon, Freier Autor
Das in der Analyse vom 03.06. anvisierte Kursziel von 4100/4200 bei Break der 4.700 im Dax ist nun fast erreicht. Kann sich der Dax auf dem nun stark erniedrigten Niveau stabilisieren, sollte der Anleger jetzt einsteigen, sind Shortpositionen weiterhin zu halten oder ist ein Abrutsch unter das Kursziel zu befürchten?
Derzeit spricht nichts für eine Erholung oder Stabilisierung. Mit dem gestrigen neuen Tief wurde der Abwärtstrend bestätigt. Für Longpositionen (ob kurz- oder langfristig) besteht kein Handlungsbedarf. Erst ein Break des sehr steilen Abwärtstrends (seit Ende Mai 02) könnte kurzfristig eine Gegenbewegung einleiten.
Ansonsten sollte der Dax seine "Orientierungsmarke" bei ca. 4.140 erreichen. Auch die anderen Zeitebenen geben noch keine Anhaltspunkte für einen Ausstieg aus Shortpositionen. Im Wochenchart hat sich zwar ein inverted hammer gebildet, doch dies ist noch keine aussagekräftige Formation, die Hoffnung aufkeimen ließe für eine Verbesserung der Lage.
Im Quartalschart dagegen wird das Risiko für noch bestehende Aktienpositionen deutlich. Der Dax nähert sich nun einer sehr wichtigen Unterstützungszone zwischen 4.222 und 3.940. Sollte diese Zone unterschritten werden, ist ein Test der Tiefs bei 3.600 wahrscheinlich. Damit würde jedoch auch der langfristige Aufwärtstrend verlassen. Ein Break unter die 3.600 hätte nach Trendliniendifferenzmethodik ein Abrutsch bis auf 2.000 zur Folge. Soweit die technische Analyse - mental kaum vorstellbar. Wer jedoch ein solches Szenario für denkbar hält, kann sich einen langlaufenden Putoptionsschein ins Depot legen (z.B. 640047).
Ergeben sich jedoch in der Unterstützungszone aussagekräftige Trendwendemuster (auch auf Wochenbasis) so dürfte die Chance auf einen Verbleib im langfristigen Aufwärtstrend und eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit vorhanden sein.
Fazit: Shortpositionen halten und bei Break des letzten Tiefs ergänzen.
Spuernase
21.06.2002, 09:45
Microsoft schlägt zurück
In seinem erbitterten Antikartellprozess widersetzt sich Microsoft jedem Kompromiss. Der Softwarehersteller droht sogar mit Racheaktionen.
http://www.tages-anzeiger.ch/ta/taZeitungRubrikArtikel?ArtId=198211
germanasti
21.06.2002, 09:54
Original erstellt von boardleser
Heard in New York am Donnerstag
Hat der Pesimissmus gegenwärtig seine Höhepunkt erreicht, welcher uns eine Bärenmarktrallye bescheren wird ?
Laut der neuesten Umfrage von Bloomberg News, hat die Konsumentenzuversicht der US-Bürger ein 9 Monatstief (84,6) erreicht, und damit das Niveau direkt nach dem 11.September 2001 (86.6) unterschritten. 1.201 Haushalte beantworteten am Telephon 10 Fragen zur Wirtschaft, Politik und den Märkten. 49% der Befragten sagten, dass es gegenwärtig ein schlechter Zeitpunkt sei, sich im Aktienmarkt zu engagieren. Nur 30% meinen, dass die wirtschaftliche Lage im Moment gut bis exzellent sei. Marktteilnehmer waren in der vergangenen Woche erstaunt, als der Konsumentenzuversichtsindex der Universität von Michigan einbrach. Dies wird nun durch die Bloomberg-Umfrage bestätigt.
Ich erinnere mich noch gut an den Neuen Markt vor einem Jahr. Da gingen die gleichen Sprüche um. Pessismismus, überverkauft, unterbewertet, etc. Doch was bringt dies alles wenn die notwendige Liquidität fehlt?
germanasti
21.06.2002, 09:56
Japans gesamtwirtschaftliche Aktivität sinkt weiter
21.06.2002 08:49:00
Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie METI gab die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität für April bekannt. Demnach verringerte sich die Produktionsmenge im Dienstleistungssektor und im Verarbeitenden Gewerbe um 2,5 Prozent, nachdem der Index bereits im Vormonat um 4,2 Prozent zurück ging.
Im Vormonatsvergleich sank der Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität um 1,3 Prozent und war damit schwächer als erwartet. Volkswirte hatten für April nur einen Rückgang um 0,5 Prozent geschätzt.
Der Index zur Entwicklung im tertiären Sektor reduzierte sich um 1,5 Prozent gegenüber März. Er umfasst die Bereiche Versorger, Transport, Telekommunikation, Finanzen, Versicherungen, Groß- und Einzelhandel, sowie allgemeine Dienstleistungen.
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=79800
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Erst muss der Nikkei rennen und dann die Wirtschaft, nicht andersrum!
Original erstellt von beamex
@fr24
Nix "Angebote aus dem Bekanntenkreis"...........
Die sind stabil geblieben in Ihren Preisen....und das schon seit rund 6 Jahren.........:D
Aber es können halt nicht alle Arbeiten von mir oder "Bekannten" ausgeführt werden, für die restlichen Sachen hole ich meistens so zwei, drei verschiedene Angebote ein (natürlich nur, wenn's was Grösseres ist), und da habe ich (bis jetzt zumindest) noch nichts von Deflation bemerkt........
Gruss beamex
Möglicherweise ist das Grössere nicht groß genug. Bei uns ist das so das man für Kleinzeug nicht einmal ein Angebot bekommt und wenn das ist es unverschämt hoch. Daher mache ich alles selber (außer Gasleitung und Gasöfen)
germanasti
21.06.2002, 10:03
cherry:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024642955&
Was sagste denn zu der missglückten Intervention? :D
germanasti
21.06.2002, 10:07
Aktien Tokio (Schlussindizes)/Sehr schwach
Tokio (vwd) - Sehr schwach haben die Aktienkurse am Freitag in Tokio den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index rutschte um 2,4 Prozent bzw 259 JPY auf 10.354 ab. Der Topix-Index gab um 2,0 Prozent bzw 21 Zähler auf 1.002 nach. Der vorläufige Umsatz belief sich auf 611,41 (820,11) Mio Aktien.
vwd/DJ/21.6.2002/gos
-------------
Das der Crash unter so niedrigen Umsätzen vonstatten geht ist auch nicht mehr normal. Ob uns die Japsen veräppeln?
Original erstellt von germanasti
cherry:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024642955&
Was sagste denn zu der missglückten Intervention? :D
Wo siehst du da eine mißglückte Intervention. Der erste Tick ging stark abwärts und dann stark aufwärts; danach wieder normalisiert. Auf jeden Fall haben die Interventionen schon wirkung gezeigt. Die Währungszocker sind aufs dem Markt.
germanasti
21.06.2002, 10:11
cherry:
Wäre der Strich nach oben durchgegangen, hätte sich die BOJ geoutet. So ist ihnen dies zu blamabel. :D
Die Devisenspieler warten 122,50 ab & dann lassen sie den Yen senkrecht in die Höhe schiessen. KZ 105 bis SPätherbst durchaus denkbar.
neuling1002
21.06.2002, 10:12
Guten Morgen Germa :) und Alle :)
Morgen neuling......
Mit was zocken wir heute???? :D :D
Original erstellt von germanasti
cherry:
Wäre der Strich nach oben durchgegangen, hätte sich die BOJ geoutet. So ist ihnen dies zu blamabel. :D
Die Devisenspieler warten 122,50 ab & dann lassen sie den Yen senkrecht in die Höhe schiessen. KZ 105 bis SPätherbst durchaus denkbar.
Die Devisenspieler lassen die Flossen weg, sonst verbrennen sie sich diese. Gerade unter 122,50 wird es brandgefährlich. Da kannst du schon heute darauf warten. Dann wird nicht nur die BOJ, sondern auch die andern Notenbanken intervenieren. Vornehmlich dann wenn in der USA Feiertage sind bzw nicht alle Börsen offen sind.
ErnstHaugust
21.06.2002, 10:16
@Germa
& @ll
moin moin zusammen !:)
germanasti
21.06.2002, 10:18
Moin Ernst + Neuling :)
Cherry:
Sollen sie nur. Pullback bis 127 fast punktgenau getroffen & nun steht die Zielzone 105. ;)
@germa
Ausserdem weißt du überhaupt was du erzählts. Bei 105 kannst du Japan zusperren und den Schlüssel wegwerfen. Die Welle die dann durch Japan und dann über die Welt läuft wäre furchtbar. Für den Nikkei gebe ich dann KZ 900 aus. :D
Guten Morgen Germa & all :)
neuling1002
21.06.2002, 10:20
Hi Beamex :)
ich glaub heute nicht - ist der falsche Tag :D - Putzfrau da und Großeinkauf angesagt, dazu Verfallstag - das würde mich überfordern :D
Grüßle
neuling
England-Brasilien zur Halbzeit 1:1...........
germanasti
21.06.2002, 10:23
Hi Carlo :)
Cherry:
Time will tell. ;)
DAX kämpft weiterhin mir der 4200er Marke. Heute dürfen eh die Hexen auf dem Parkett tanzen.
Guckt euch mal die kleine Siemens an. Die widersetzt sich den Abwärtstrend. Schade ich wollte noch einen billigen Call einsammeln :(
boardleser
21.06.2002, 10:24
An economic report on Thursday morning that showed a ballooning U.S. trade deficit only added fuel to a bearish fire burning against the greenback. See on the weekly chart for the U.S. Dollar Index that prices are in a steep downtrend. Solid support does not show up until the 108.00 area. See also that three previous uptrend lines became progressively shorter in duration. This was an early clue that the party was about to end for the dollar bulls. See also at the bottom of the chart that the Moving Average Convergence Divergence (MACD) indicator has moved well into bearish territory. Trends in the major currencies tend to be of longer duration than trends seen in the commodities. Thus, the U.S. Dollar Index could well find still more downside pressure in the coming weeks and months
http://www.jimwyckoff.com/_Charts/jchart.gif
boardleser
21.06.2002, 10:32
Fund managers worldwide have less money invested in U.S. stocks than at any time since February 2000 because of concern about earnings and prices, according to a Merrill Lynch & Co. survey.
Overseas investors bought a net $17.6 billion in U.S. stocks in the first quarter, less than half the $41.7 billion in net purchases in the first quarter of 2001, according to the latest Treasury Department figures.
"The European economy might be more sluggish, and it is also true that stocks are falling, but Europe is much less dependent on foreign investment than the U.S.,'' said David Bloom, a currency strategist for HSBC Bank Plc in London. "We believe this should benefit the euro." http://www.fxstreet.com/nou/content/1100/content.asp
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=953596800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TGH.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TGH.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+953596800
Gibts da News???
germanasti
21.06.2002, 10:42
beamex:
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=2&tid=430826&offset=0&page=-1&uid=49951&iid=7da42cffd28a0484b32137c037cfc98a
DAX in gewohntem Bild :hihi
Mercator
21.06.2002, 10:45
Original erstellt von beamex
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=953596800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TGH.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TGH.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+953596800
Gibts da News???
Ja. Man hat den "Streubesitz ausgedehnt". Soll heißen, die Großaktionäre machen schnell noch Kasse, solange man für die Aktie noch was bekommt.
WDHLG-Thiel Logistik - Streubesitz hat sich erhöht <http://www.sharper.de/images/spacer.gif>
Frankfurt, 21. Jun (Reuters) - Bei dem im Nemax50 gelisteten Logistikdienstleister Thiel Logistik hat sich im Zuge eines Anteilsverkaufs von Großaktionären nach Unternehmensangaben der Streubesitz erhöht. Dadurch werde die Gewichtung der Thiel-Aktie an dem Auswahlindex des Neuen Marktes deutlich steigen, teilte das Luxemburger Unternehmen am Donnerstagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit.
Die beiden Großaktionäre Lorenzo Holding S.A. und Industrial Performance S.A. hätten ihren Anteil an dem Unternehmen auf jeweils unter fünf Prozent reduziert, hieß es weiter. Die Aktien seien außerbörslich bei Investoren in den USA und Europa platziert worden. Das Management des Unternehmens halte weiterhin 3,7 Prozent an Thiel.
Die Deutsche Börse will ab Montag die Berechnung ihrer Indizes auf Streubesitz umstellen. Dadurch verändert sich die Gewichtung bestimmter Aktien in diesen Börsenbarometern zum Teil deutlich. Thiel-Aktien waren am Donnerstag in einem schwachen Marktumfeld mit einem Abschlag von knapp fünf Prozent bei 7,27 Euro aus dem Handel gegangen
germanasti
21.06.2002, 10:47
Mahlzeit Cetinje :)
Siemens hält sich da heute nach Börsenschluss Indexumstellung & Siemens neues Schwergewicht.
Da geht nun jeder rein weil man denkt Crash bleibt aus. Ob am Montag/Dienstag das böse erwachen kommt?
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/s017.gif
Markteinschätzung für den 21. Juni 2002
DAX, Dow Jones, Nasdaq, Internet-Index, Biotech-Index und Neuer Markt
Fazit:
Die technischen Signale sind abermals negativ.
Der heutige große Verfallstag dürfte für entsprechend volatile Kursbewegungen sorgen.
Einer der meistbeachteten Indizes der Dow Jones, steht vor seiner zweiten Nagelprobe (siehe Oben), nachdem er bereits im September 2001 den 20-jährigen Aufwärtstrend getestet hatte! Wenn er diese Klausur nicht erfolgreich übersteht, verschlechtert sich die mittelfristige Markttechnik für die Aktienmärkte insgesamt.
Kurzfristig muss wohl mindestens das Septembertief der Nasdaq unterschritten werden, damit auch noch der letzte Optimist das Handtuch wirft, dann wird es vermutlich zu einer technischen Erholung kommen.
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/ma020621.htm
http://www.chartanalysen-trading.de/
Guten morgen Germa & All. :)
Germa was schreibst du immer von einem Crash sieh
dir mal die Aktien der Rüstungsunternehmen an.
Bei General Dynamics(GD), Northrop Grumman(NOC),
Raytheon(RTN), Lockheed Martin(LMT) etc. siehst du
richtig schöne Charts. :gomad
Germa :) ,
für Deine Morgenzeitung kriegst Du heute ein Extralob,
schon, weil Du Bush mal nicht für alles verantwortlich gemacht hast ;)
Brasilien führt 2-1, aber nur noch mit 10 Mann, Ronaldinho mit umstrittener Roten Karte, evtl. Tätlichkeit
Ronaldo ausgewechslet, kein Tor:)
Goooo Miro, go!
Ansonsten: Runter mit dem diesem Dreck hier!;)
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?minYear=959644800&sSymbol=CLA.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+959644800
germanasti
21.06.2002, 11:04
Carlo:
Ein nichtvermerk bedeutet keine Strategieänderung. :hihi
Aortlieb:
Rüstungssektor boomt, wie schon vor 1,5 Jahren anvisiert. :)
Leider ist dieser Kelch an mir vorüber. Habe selbst nicht dran geglaubt.
204 n-tv text Fr.21.06. 10:03:17
Hauptbörsen
Dax 4166,53 -79,15 -1,9% 10:02 :(
EuStoxx50 2991,27 -66,16 -2,2% 10:02 :(
Stoxx 50 2923,68 -60,15 -2,0% 10:02
Dow Jones 9431,77 -129,80 -1,4% 22:04
Nasdaq Com 1464,75 -32,08 -2,1% 23:16
S&P 500 1006,29 -13,70 -1,3% 23:00
Tokio 10354,35 -258,63 -2,4% 08:00 :(
Hongkong 10593,05 -161,36 -1,5% 09:59
Sydney 3204,50 -26,20 -0,8% 08:06
London 4515,80 -64,50 -1,4% 10:02 :(
Paris 3749,26 -82,81 -2,2% 10:02 :(
Amsterdam 416,81 -10,62 -2,5% 10:02
Mailand 20058,00 -259,00 -1,3% 10:02 :(
Madrid 6863,60 -196,70 -2,8% 10:02 :(
Zürich 5667,90 -110,00 -1,9% 10:02
Wien 1245,81 +4,31 +0,4% 10:02 ;)
Nebenbörsen 205
Dem Trend auf der Spur
S.453 FAX: 0190-51 51 14 0,62EUR/M.
Bertolli
21.06.2002, 11:06
Sollte es zu der Zielzone 2100-2300 P. im Spätherbst kommen,
werden alle im hochspekulativen Bereich zu Goldbären :hihi
DAX-Put
WKN 574586
Basis 2750
Laufzeit 13.12.2002
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=1001462400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=GSQS.STU&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GSQS.STU&sTimeframe=1Y&sTimestamp=993115800+1024651800+1001462400http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
Gut möglich das die Info ein wenig spät ist, aber vielleicht interessiert
es ja trotzdem jemanden. :)
Leerverkäufe in Deutschland auch für Privatanleger möglich
Frankfurt (vwd) - "Alle reden über Leerverkäufe - aber Privatanleger
können sie nicht durchführen", so lautete bislang der Tenor am deutschen
Aktienmarkt. Ganz richtig ist dies indes nicht. Consors Discount-Broker AG,
Nürnberg, bietet seinen aktiven Kunden bereits seit einem Jahr diese
Möglichkeit an, wie ein Sprecher vwd im Gespräch mitteilte. Leerverkäufe
oder so genannte "Shorts" auf deutsche Aktien können demnach theoretisch bis
zu einem Jahr Laufzeit durchgeführt werden. Das gilt dem Unternehmen zufolge
für alle Standardwerte aus den Indizes DAX, MDAX und Nemax-All-Share.
In den USA gehören Shorts zum alltäglichen Geschäft der Anleger. In
Deutschland wurden bislang rechtliche Probleme angeführt, die ihren Einsatz
verhinderten. Allerdings handelte es sich dabei um eher vorgeschobenen
Gründe: Ein echtes Verbot existiert nicht. Allerdings sind die
Abwicklungssysteme vieler Banken nicht in der Lage, Shorts zu verbuchen.
Daraus haben sich zwei Formen von Shorts entwickelt: Reine Intraday- und
langfristige Geschäfte bis zu einem Jahr. Erstere müssen abends geschlossen
werden und fordern den Buchungssystemen nichts ab. Die längerfristigen oder
"overnight"-Geschäfte setzen dagegen den Zugang der Bank zur
Wertpapier-Leihe voraus.
Der Kunde wird davon nichts bemerken: Bleibt seine Position nach
Börsenschluss weiter offen, wird zum Beispiel bei Consors der Antrag auf
Wertpapierleihe automatisch eingereicht. Die im Bankgeschäft üblichen Zinsen
für die Wertpapier-Leihe werden für DAX-Titel über eine Flat Fee von 69 EUR
pro Monat abgegolten. Ansonsten gelten für Shorts die gleichen Gebühren wie
im normalen Geschäft. Für Shorts in Nicht-DAX-Werten mit geringen Umsätzen
gelten Einzelfall-Regeln, wenn sie länger als acht Tage laufen sollen. Grund
sind die möglicherweise hohen Kosten der Wertpapier-Leihe: Sie könnten den
Gewinn aus dem Trade übersteigen.
Regeln wie in den USA, die Shorts hinein in fallende Notierungen
verbieten, gibt es in Deutschland nicht, so dass zu jedem beliebigen
Zeitpunkt geshortet werden kann. Bei illiquiden Nebenwerten,
Dividendenterminen und Kaptialmaßnahmen gelten Sonderbedingungen. Für sie
gibt es Zeitfenster, in denen Aktien auf die "Unshortables"-Liste kommen,
also Leerverkäufe nicht möglich sind. Das Zeitfenster beginnt zwei
Bankarbeitstage vor dem Dividendentermin und endet mit Zahlung der
Dividende. Auch bei Splits und anderen Maßnahmen gilt das Zwei-Tage-Fenster.
In extremen Marktlagen behält sich Consors vor, Aktien auch außerhalb dieser
Fälle auf die Unshortable-Liste zu setzen.
Trader, die ihre Positionen hebeln wollen, können auch Shorts mit
Fremdkapital unterlegen. Je nach Anlageerfahrung kann bis zum doppelten
Eigenkapital operiert werden. Die Unterlegung mit Sicherheitsleistungen
(margins) ist abhängig von der Expertise des Traders. Zugang zu den
Short-Möglichkeiten bietet Consors bislang nur dem Kreis der
Platinum-Trader. Diese Gruppe ist noch aktiver als die Star-Trader, die sich
durch mehr als 100 Trades im Jahr kennzeichnen. Neukunden anderer
Brokerhäuser können allerdings bei ähnlichem Anlageverhalten und nach
individuellen Gespräch auch sofort in diesen Kreis aufrücken.
+++ Michael Otto Denzin
vwd/21.6.2002/mod/ros/gos
21.06.2002 - 09:00 Uhr
und mein 500. Posting :) :) :)
cherry:
Ich hab übrigens heute die Brasilienanleihe bekommen.
852467 zu 61%. Ich hoffe das geht gut. Die Währung
bei denen hält sich ja noch einigermaßen.
@ AHKorte
Gratuliere! :)
@ blieni
Jetzt bist Du bestimmt nicht traurig,
daß Du Deinen DCX-Put gestern noch nicht verkloppt hast, oder? ;)
@ all
DTE unter 9 Euro :ek
116 n-tv text Fr.21.06. 10:29:13
Nachrichten
Verletzte nach Explosion
Unmittelbar vor dem Beginn der EU-Gip-
felkonferenz in Sevilla ist in Südspa-
nien eine Autobombe vor einem Urlauber-
hotel explodiert.
Sechs Menschen wurden nach Polizei-An-
gaben leicht verletzt. Der Anschlag
wurde im Badeort Fuengirola bei Malaga
verübt. Zuvor hatte ein Anrufer vor der
Bombe gewarnt. Der Rundfunk machte die
baskische Separatistenorganisation ETA
für den Anschlag verantwortlich. Den
Ermittlern war bekannt, dass die ETA
während des EU-Gipfels Anschläge auf
spanische Urlaubszentren plante.
Übersicht 112 > 117
Fussball-WM-SMS von n-tv >> S.707
118 n-tv text Fr.21.06. 10:29:44
Nachrichten
Junger Palästinenser getötet
Ein 13-jähriger Palästinenserjunge ist
in Dschenin im Westjordanland getötet
worden.
Wie Mitarbeiter eines Krankenhauses
weiter mitteilten, wurden fünf seiner
Familienangehörigen verletzt, als isra-
elische Truppen auf das Haus der Fami-
lie schossen.
Israels Armee besetzte zudem erneut Na-
blus im Westjordanland. Dem war ein
Überfall eines palästinensischen Extre-
misten nahe dieser Stadt voraus gegan-
gen. Fünf Israelis wurden getötet.
Übersicht 112 > 119
n-tv Breaking News per SMS >> 108
894 n-tv text Fr.21.06. 10:32:49
Meistgehandelte Papiere
EUWAX Stuttgart
Freitag, 21. Juni 2002
Stand 09:50 Uhr
Basiswert Typ Basis Laufzeit
Emittent BV WKN
Dax Call 4400 23.12.02
CITI + 100:1 640042
Deutsche Call 10 22.12.03
Telekom CITI + 10:1 667870
Daimler Call 10 27.12.02
Chrysler CITI +/- 10:1 651399
EUR/USD Call 0,95 $ 16.09.02
CITI +/- 100:1 714257
Nemax 50 Call 675 12.09.02
GOSA + 100:1 574512
+ Mehr Käufer - Mehr Verkäufer
+/- Ausgeglichenes Verhältnis
Original erstellt von AHKorte
cherry:
Ich hab übrigens heute die Brasilienanleihe bekommen.
852467 zu 61%. Ich hoffe das geht gut. Die Währung
bei denen hält sich ja noch einigermaßen.
Wenn man das genau analysiert ist das ganze ein großer Witz. Der erste Rutsch kam nachdem der Oppositionskanditat in den Umfragen vorne lag.
Moody´s stufte dann den Ausblick wegen den angeblich politischen Wirren von hochstufen auf stabil. 8 Tage später stuft wiederum Moody´s den Ausblick von Stabil auf negativ weil die Bonds so gefallen sind. Ein Schelm wer hier böses denkt. Mit welchen Hedgefond arbeiten die zusammen.
Die wirtschaftlichen Grunddaten sind weit über den Werten die der IWF gefordert hat. Die Auslandsverschuldung ist wesentlich geringer als die von Argentinien, bei 4 facher Bevölkerungsanzahl und wesentlichen besseren Wirtschaftdaten
Kürzlich hatte mein Bänker in der Zentrale der Dresdner Bank angerufen. Er bekam die Empfehlung türk. Anleihen zu verkaufen und brasil. Anleihen zu kaufen.
Wenn dann im Oktober die Wahlen rum sind wird sich das ganze wieder beruhigen.
@blieni
Glückwunsch - wir trinken Sekt und Kaviar :D
Ist schon ziemlich hart was da abgeht.
Diese Anleihe wurde erst im April emittiert.
Da haben die Leute in 2 Monaten schon 40%
mit einer Anleihe verloren.
Wie ist deine Meinung aktuell zum Rand?
germanasti
21.06.2002, 11:44
Der DAX glaubt nun mal wieder an blühende Landschaften. Gleich im plus?
Original erstellt von cherry
Die wirtschaftlichen Grunddaten sind weit über den Werten die der IWF gefordert hat. Die Auslandsverschuldung ist wesentlich geringer als die von Argentinien, bei 4 facher Bevölkerungsanzahl und wesentlichen besseren Wirtschaftdaten
Wenn dann im Oktober die Wahlen rum sind wird sich das ganze wieder beruhigen.
Wenn das so ist müßten die sich jetzt eigentlich einen Kredit vom IWF holen
und ihre Anleihen zu 50 - 60% am Markt zurückkaufen.
germanasti
21.06.2002, 11:45
Hans Bernecker: Dreifacher Hexensabbat
Mails/Nachrichten vom 21.06.2002, Bernecker & Cie.
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Guten Tag meine Damen und Herren,
heute ist Mut gefragt. Auf die Eventualitäten hatte ich Sie bereits vorbereitet. Der Verlauf des Tages müßte nach Lage der Dinge aufregend sein. Der VDAX bleibt eine Art Meßlatte, wie gestern beschrieben. Steigt er über 40 oder 45, was sehr schnell passieren kann, erfordert dies Mut zum Einstieg. Dabei ist klar:
Es geht noch nicht um neue Trends, sondern um die Nutzung der techn. Gegebenheiten. Nehmen Sie dazu die heutige AB zur Hand und vollziehen Sie das nach, was ich dort an Beispielen aufgeführt habe. Das gilt für sämtliche Aktien Ihres Portfolios, egal ob USA oder Europa/Deutschland. Kollabieren die Märkte, ob heute oder auch noch Montag, so müssen Sie tätig werden. Ich sehe darin eine ganz wichtige Chance, wenigstens Zwischengewinne zu erzielen, die Sie bitte in Relation zu den bisherigen Verlusten setzen. Ihre bisherigen Schieflagen in Technologie-Aktien werden sich nicht ganz kurzfristig, aber in solchen techn. Erholungen Schritt für Schritt überwinden lassen.
Ich hatte gestern über Hedge Funds und deren Strategie beschrieben. Die Ergänzung lesen Sie heute in der FAZ in ausführlicher Form. Dazu noch ein ergänzendes Wort: Nichts gegen Hedge Funds und deren Überlegungen. Es kommt auf die Transparenz an, also die Erfassung und Veröffentlichung der eingegangenen Leerpositionen, wie dies in New York selbstverständlich ist. Es ist unverständlich, warum sich diesbezüglich bei uns nichts rührt. Folge:
Ich hatte Ihnen gestern den kritischen Kurs bzgl. SAP genannt. Ein paar Stunden später war es so weit und sofort geht die Baisse-Spekulation voll drauf. Wo diese Aktie landet, weiß ich nicht. Die Zielgröße hatte ich Ihnen genannt. Für mich ist dieses Ende noch offen. Das berührt auch die anderen Titel dieser Art. Ich bleibe weiterhin sehr, sehr zurückhaltend. Andererseits gilt aber auch hier: Wird massiv übertrieben, ist das natürlich eine Chance für eine Gegenspekulation. Darüber wird später zu entscheiden sein. Ergo:
Die Wall Street zeigt den gleichen techn. Ansatz wie dies auch für die anderen Märkte gilt. Der Verlauf des heutigen Tages ergibt das gleiche Muster wie für Frankfurt. Deshalb beschränke ich mich auf nur wenige Hinweise.
1. Titel wie AMD, Apple, Intel und andere sind nahe dem September-Tief und deshalb an einem solchen Tag schon ein Kauf. Mag sein, daß die September-Kurse um ½ oder 1 Dollar unterboten werden. So etwas ist im Tohuwabohu eines kollabierenden Marktes jederzeit möglich. Technologie-Aktien, die noch immer zu teuer sind, haben aber nach wie vor ein größeres Risiko. Titel wie Oracle fasse ich deshalb nicht an. Bedingt gilt dies allerdings auch für Intel. Ich hatte Ihnen die Zahlenrelationen kürzlich schon erläutert.
Meine zyklischen Titel inkl. Rüstung marschieren dagegen weiter. Hier ändert sich nichts und ich hoffe, Sie sind wenigstens mit einem Teil Ihres Portfolios dort engagiert. Warum ist das wichtig?
Diese Aktien, deren Performance Sie auch in der Grafik der heutigen AB nachvollziehen können, sind das Spiegelbild der tatsächlichen Konjunkturverhältnisse. Hier bleibe ich sehr gelassen. Die Diskussionen um die Konjunkturerholung erscheinen mir weiterhin völlig unverständlich. Sämtliche Daten, die heute als Monatszahlen herumgereicht werden, sind ohne Aussagewert. Allein entscheidend ist nur, wie sich die jeweilige Jahresrate verändern kann. Daraus ergibt sich nach wie vor zwangläufig: Die Konjunkturerholung läuft in kleineren Zuwachsraten, als vielfach angenommen wird. Es ist unsinnig, davon auszugehen, daß es eine rasante Erholung gibt. Darüber kann man sich im kommenden Jahr oder 2004 unterhalten. Weil das aber so ist, zeigen die Konjunkturtitel den Trend an, sagen aber noch nichts über das Konjunkturtempo. Mir ist das erstere wichtig und Maßstab. Gleiches gilt übrigens auch für Europa. Apropos AB von heute Seite 1: Die dortige Grafik zeigt Ihnen exakt die beschriebenen Verhältnisse am Markt und damit wissen Sie auch, wo Sie Ihre Schwergewichte haben sollten. Diese Grafik ist übrigens Weltmaßstab und nicht Amerika allein.
Mein Rat: Konzentrieren Sie sich heute im beschriebenen Umfeld nur auf die wenigen Aktien, bei denen die Markttechnik jetzt am günstigsten aussieht. Rufen Sie diese Titel über BernSTEIN auf und verfolgen Sie diese über den ganzen Tag hinweg.
Der Dollar hat seine drei techn. Marken erreicht. Die erste lag bei 93 Cents, die zweite bei 95 Cents und die letzte bei 97 Cents. Damit ist das techn. Potential eigentlich ausgeschöpft. Er ist deutlich überverkauft und ich bezweifle, ob noch sehr viel drin ist. Der heutige Tag wird es zeigen. Allerdings gilt auch hier, wie ich Ihnen zuverlässig signalisieren darf: Die Devisenspekulation rechnet mit einem 1:1. Entsprechend sind die Engagements im Markt verteilt. Ausschließen kann ich also für ganz kurze Zeit ein 1:1 für den Euro nicht. Mal sehen, welche Partei stärker ist.
Am wichtigsten ist mir deshalb heute, daß Sie bitte diesen Beispielen in der heutigen AB für die Verbilligung folgen und entsprechend die Limits im Markt plazieren. Denn Sie wissen ja:
„Die Summe aller Fehler nennt man am Ende Erfahrung“. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzlichst
Hans A. Bernecker
http://sonne02.bern-stein.de/webtext/webtext.cgi?topic=17250&tid=gtXeX006zuKhoui0nuwzdU
----------------
Seit der Nikkei kollabiert hat Berni nicht einmal mehr Japan erwähnt.
Hoffentlich tritt der Alte bald ab
Original erstellt von AHKorte
Wenn das so ist müßten die sich jetzt eigentlich einen Kredit vom IWF holen
und ihre Anleihen zu 50 - 60% am Markt zurückkaufen.
Die haben eine alte Kredittranche vom IWF in Anspruch genommen und kaufen tatächlich längerlaufende Anleihen vom Markt.
Original erstellt von AHKorte
Ist schon ziemlich hart was da abgeht.
Diese Anleihe wurde erst im April emittiert.
Da haben die Leute in 2 Monaten schon 40%
mit einer Anleihe verloren.
Wie ist deine Meinung aktuell zum Rand?
Wenn Gold weiter so hoch ist gehe ich von einem steigenden Rand aus.
@aortlieb: Du kannst in Deutschland schon lange shorten-bei Sino.
Allerdings nur 7 handelstage am Stück.
Bertolli
21.06.2002, 11:52
...Derzeit keine Anhaltspunkte für Trendwende
Im Quartalschart dagegen wird das Risiko
für noch bestehende Aktienpositionen deutlich.
Der Dax nähert sich nun einer sehr wichtigen Unterstützungszone
zwischen 4.222 und 3.940. Sollte diese Zone unterschritten werden,
ist ein Test der Tiefs bei 3.600 wahrscheinlich.
Damit würde jedoch auch der langfristige Aufwärtstrend verlassen.
Ein Break unter die 3.600 hätte nach Trendliniendifferenzmethodik
ein Abrutsch bis auf 2.000 zur Folge.
Soweit die technische Analyse - mental kaum vorstellbar.
Wer jedoch ein solches Szenario für denkbar hält,
kann sich einen langlaufenden Putoptionsschein ins Depot legen (z.B. 640047).
http://img.wallstreet-online.de/news/001/73/37
Fazit: Shortpositionen halten und bei Break des letzten Tiefs ergänzen.
W:0 Autor: Stefan Salomon, 10:26 21.06.02
Original erstellt von cherry
Die haben eine alte Kredittranche vom IWF in Anspruch genommen und kaufen tatächlich längerlaufende Anleihen vom Markt.
Das klingt doch schon mal positiv. Denn dann haben die wirklich noch Luft
zum Atmen.
Ich überlege meine Randanleihe aufzustocken. Der Rand ist in der letzten
Zeit wieder um 10% gefallen nachdem er sich vorher erholt hatte.
Folker Hellmeyer aktuell:
USD global schwach (ex Südamerika) – US-Handelsbilanz Katalysator weiterer Schwäche!
Gestern schwächte sich der USD nach Bekanntgabe der US-Handelsbilanz- und
Leistungsbilanzdaten deutlich ab. Die Zunahme um knapp 10 % gegenüber dem ohnehin nach
oben revidierten Vormonatswert unterstreicht die zunehmende Abhängigkeit der USA von
Kapitalimporten in einer Phase, in der die Kapitalströme in die USA tendenziell abnehmen.
Daraus resultiert für den USD gegen die Hauptwährungen ein Stressszenario mit folgender USDSchwäche.
Darüber hinaus bedeutet das ansteigende Handelsbilanzdefizit in den USA, dass die
Wachstumsprognosen nach unten revidiert werden.
Positive Tendenzen spiegelten sich im Philadelphia Fed Index (verarbeitendes Gewerbe der
Region Philadelphia), der überraschend stark auf einen Wert von 22,2 anstieg und damit positive
Signale sendet. Gleiches gilt für die US-Frühindikatoren, die mit einem Zuwachs um 0,4 Punkten
die Markterwartungen um 0,1 Punkte übertrafen. Eine Bloomberg-Umfrage ergab dagegen, dass
das Verbrauchervertrauen auf den niedrigsten Stand seit den Terroranschlägen auf das WTC
gefallen ist. Somit bleibt das Bild der Konjunkturindikatoren durchwachsen. Insgesamt ergibt sich
ein Bild, das einem nachhaltigen Konjunkturoptimismus nicht förderlich ist.
Auch die US-Aktienmärkte bleiben für den USD ein Belastungsfaktor. Die gestrige Herabstufung
des Automobilsektors durch Morgan Stanley wirkte sich neben der Handels- und Leistungsbilanz
negativ auf den Aktienmarkt aus.
Das EU-Finanzministertreffen in Madrid liefert moderate Töne. Annäherungen werden
offensichtlich erzielt. Der Disput über eine detailgenaue Einhaltung der Ziele ausgeglichener
Budgets schwelt jedoch weiter. Für die Glaubwürdigkeit Eurolands und des Euros ist es fraglos
erforderlich, dass Disziplin in der Budgetpolitik ein grundlegendes Charakteristikum darstellt. Die
konjunkturbedingt drastisch einbrechenden Steuereinnahmen in den USA, die dieses Jahr erneut
ein nachhaltiges Defizit ausweisen werden, belegen jedoch auch, dass es in Krisenfällen einer
gewissen Flexibilität bedarf. Der in Madrid voraussichtlich erzielte Kompromiss sollte beiden hier
angeführten Aspekten Rechnung tragen.
Die Marktpsychologie bleibt gegen den USD gerichtet. Ebenso neutralisieren die geringer
werdenden Kapitalströme in die USA die den Euro belastende überkaufte Situation insbesondere
in den Tagescharts.
Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, dass weitere USD-Schwäche favorisiert. Ein
deutliches Überwinden des Widerstands bei 0.9700 eröffnet Spielräume in den Bereich von
0.9750-80. Gleichwohl sind zum Wochenschluss Gewinnmitnahmen nicht auszuschließen.
Unterstützung im Bereich von 0.9550-80 sollte jedoch technische Korrekturen begrenzen.
Lediglich ein nicht favorisiertes nachhaltiges Unterschreiten der Unterstützung bei 0.9530
neutralisiert das für den Euro positive Szenario.
Viel Erfolg!
Morgen Germa &@all:),
Dowshort geschlossen, mach ich am Montag weiter (dienstag kommt katastrophales Verbrauchervertrauen Juni, bei der Börse):D. Rest bleibt:p... Yen gleich unter 123:eek:......... Da nächster Stop 1.45.-...
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=CHF%3D&Titel=USD%2FCHF+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024649917&
sunny day,
sYr:)
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024650466&
Beim Yen gehts auch wieder zur Sache. Wann kommt die nächste Intervention?
Rebellenführer Abu Sabaya tot
Philippinische Elitesoldaten haben einen Führer der Abu-Sayyaf-Rebellen getötet. Abu Sabaya und zwei seiner Kämpfer starben im Kugelhagel eines Gefechtes. Die Soldaten versenkten Sabayas Schiff vor der Insel Mindanao.
Der Rebellenführer wurde mit Nachdruck von den USA gesucht, soll drei Amerikaner und ein Dutzend Filipinos entführt haben. Eine amerikanische Geisel war im Mai 2001 geköpft worden, ein US-Missionar starb bei einer Befreiungsaktion im Juni. Sabaya war Komplize des berüchtigten „Commander Robot“, der die deutsche Familie Wallert entführt hatte.
quelle: bild.de
Westjordanland: 6 Tote nach Schießerei
Bei einer Schießerei in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland sind am Donnerstagabend sechs Menschen getötet worden. Zwei Palästinenser hatten nach Einbruch der Dunkelheit in der Siedlung Itamar in der Nähe von Nablus das Feuer eröffnet.
Bei einem Militäreinsatz der israelischen Armee im Flüchtlingslager Dschenin starb ein 13-jähriger Junge, als die Soldaten ein leer stehendes Haus sprengten. Die Detonation beschädigte auch die Wohnung seiner Familie. Fünf weitere Personen wurden verletzt.
In Gaza haben israelische Soldaten einen achtjährigen Jungen erschossen. Das Kind wurde im Haus seiner Eltern von Kugeln eines Maschinengewehrs in die Brust getroffen.
quelle: bild.de
Israel weitet Militäraktion aus
Nach den jüngsten beiden Selbstmordanschlägen mit 26 Todesopfern hat Israel seine Militäroffensive in den palästinensischen Gebieten wieder ausgeweitet. Am Donnerstag berief die Armee rund 1200 Reservisten ein und rückte in fünf Orte im Westjordanland ein.
In der israelischen Koalitionsregierung führten Pläne zur schrittweisen Wiederbesetzung der Autonomiegebiete zu Spannungen. Palästinenser-Chef Jassir Arafat rief sein Volk zu einem Ende der Angriffe auf Zivilpersonen auf.
quelle: bild.de
204 n-tv text Fr.21.06. 11:16:47
Hauptbörsen
Dax 4225,34 -20,34 -0,5% 11:16
EuStoxx50 3026,22 -31,21 -1,0% 11:16
Stoxx 50 2971,63 -12,20 -0,4% 11:16
Dow Jones 9431,77 -129,80 -1,4% 22:04
Nasdaq Com 1464,75 -32,08 -2,1% 23:16
S&P 500 1006,29 -13,70 -1,3% 23:00
Tokio 10354,35 -258,63 -2,4% 08:00
Hongkong 10591,86 -162,55 -1,5% 10:07
Sydney 3204,50 -26,30 -0,8% 10:01
London 4592,30 +12,00 +0,3% 11:16 :)
Paris 3796,54 -35,53 -0,9% 11:16
Amsterdam 422,44 -4,99 -1,2% 11:16
Mailand 20241,00 -76,00 -0,4% 11:16
Madrid 6921,00 -139,30 -2,0% 11:16
Zürich 5783,80 +5,90 +0,1% 11:16
Wien 1242,25 +0,75 +0,1% 11:15
Nebenbörsen 205
Dem Trend auf der Spur
S.453 FAX: 0190-51 51 14 0,62EUR/M.
germanasti
21.06.2002, 12:21
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024651092&
Gleich unter 122,50 :kiss:
germanasti
21.06.2002, 12:22
& DAX gleich im plus.
Versuchen die Emis. ihn zum 13.00 Uhr Termin noch ein wenig hochzutreiben, oder haben die Grossen Hexensabbat bereits gestern vollzogen, womit Verkaufsdruck nun draussen ist?
AlterVeralter
21.06.2002, 12:25
Hallo,
kann mir jemand sagen was mit dem ollen
Wallstreet-Online-Board los ist?
Danke
Gruss :)
Guten Tag die Herrschaften :)
@germa: Die glauben alle an die Wende und kaufen...so wird das nichts.
@mrabc: Hallo:) :)
boardleser
21.06.2002, 12:32
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=DJc1&Titel=NASD+100+Sep2&Za=i&Al=small&Zt=1024306885&
4:36am 06/21/02 BRAZIL ADVANCES TO WORLDCUP SEMIFINALS
4:35am 06/21/02 BRAZIL DEFEAT ENGLAND 2-1 IN WORLDCUP SOCCER MATCH
Bovespa heute +10%:eek:?
sYr
Und alles rennt nach USA, schon wieder:hihi:hihi... Wehe das Konsumentenvertrauen am Dienstag ist schlecht, würde herlich zu einem Pullback passen bis dann:p......
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=CHF%3D&Titel=USD%2FCHF+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024652133&
sYr
Tach allerseits :)
Na ja , allzuviel habt Ihr mir ja nicht übergelassen zum puten :cry
Zeit für technische Gegenreaktion?
Wäre ja Dein anvisiertes Kursziel exakt erreicht worden (4200) :eek:
Heute Hexentanz, ergo bleib ich erstmal draussen.
Was ist das für ein Scheißwetter hier :confused: :gomad
germa, was für Dich.....
NIKKEI 225 kurzfristig noch ein Short
21.06. 06:49 Beitrag Drucken
Der Nikkei 225 verliert in Japan aktuell um 217,6 Punkte auf 10395.38 Punkte.
Tageschart. Wie berichtet, hatte der Nikkei 2 Spitzen gegen den Widerstand bei 12.000 Punkten ausgebildet. Ein signifikantes Überschreiten der 12.000 Punktemarke hätte, ein weiteres Aufwärtspotential bis 14.000 Punkte eröffnet. Stattdessen ist der Kurs an dem Widerstand nach unten abgeprallt und bewegt sich seitdem in einem steilen Abwärtstrendkanal. Tatsache ist, daß der doppelte Boden in dem Index durch den Bruch der 11.000 Punktemarke in seiner Wirkung als Bodenbildungsformation aufgehoben worden ist. Auf der anderen Seite gehen wir bisher davon aus, daß der Nikkei lediglich einen Pullback zurück auf eine ehemalige Abwärtstrendlinie ausbilden wird. Diese verläuft aktuell bei 9.970 Punkten. Kann der Nikkei auf dieser Abwärtstrendlinie wieder nach oben abprallen, wäre dies durchaus positiv zu werten. Der Pullback wäre dann als eine Bestätigung im Rahmen der Bodenbildungsformation zu sehen.
Im Godmode OS Trader werden wir aller Voraussicht nach einen Put Optionsschein auf den Nikkei kaufen, um den Pullback bis in den 10.000 Punktebereich zu traden. Nähere Angaben und Timing s. Godmode OS Trading Trackbox.
© Godmode-Premium - BörseGo GmbH
@boardleser
Nasdaq 100 Future bei 9450 Punkten... :eek: :eek: ;)
Fliegende Riesenfrikadelle über Hamburger Hafen
In einer umstrittenen Aktion haben Künstler versucht, eine fast tonnenschwere Frikadelle in den Himmel über Hamburg zu schießen. Dabei hatte die Künstlergruppe "Wuuul" Pech: Beim 15 Meter langen Transport vom Ofen zum Katapult brach der 800 Kilogramm schwere Grünkern-Bratling auseinander. Nur notdürftig gekittet, zerfiel der Klops in der Luft in Bruchstücke, die in 25 Meter Entfernung auf dem Elbstrand landeten. ..........
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID862134_TYP6_THE,00.html
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sorry, aber wenn wir für so einen schei.. noch geld haben,
dann geht es uns ja noch prächtig.... :gomad
@sabbel
da hast du recht.
@germanasti
haben die sich die 4300 auserkoren für 12.00? :cool:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EURJPY%3D&Titel=EUR%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1024652506&
:eek: :eek: :eek:
boardleser
21.06.2002, 12:48
http://www.dynexcorp.com/charts/images/eutick.png
(Der Future vorhin war übrigens ein Versehen auch von mir)
nasdaq10.000
21.06.2002, 12:48
Original erstellt von 4604
und hier noch germas liebling :hihi :hihi
Die Börse spiegelt nicht die realwirtschaftliche Entwicklung
Gastbeitrag von Michael Schramm
Bisher war der Zusammenhang zwischen Aktienmärkten und realwirtschaftlichen Entwicklungen ziemlich eindeutig: Mit einem zeitlichen Vorlauf von drei bis sechs Monaten antizipierten die Aktienmärkte real-wirtschaftliche Entwicklungen. Derzeit scheint dieser Zusammenhang keine Gültigkeit mehr zu besitzen.
Deutliche Wende
In den vergangenen Monaten haben die günstigen makroökonomischen Rahmenbedingungen die Hoffnung auf eine baldige Erholung an den internationalen Finanzmärkten genährt: Unter Führung der USA setzte der globale Wiederaufschwung bereits Anfang des Jahres ein. Mit einem signifikanten Anstieg des Wirtschaftswachstums von 5,6 Prozent im ersten Quartal zeichnete sich die konjunkturelle Wende in den USA am deutlichsten ab. Die einsetzende Konjunkturdynamik sorgt auch in Europa für eine Wiederbelebung der Wirtschaft. Getragen durch einen nachhaltigen Exportaufschwung folgt die Eurozone den USA auf dem Wachstumspfad mit einer zeitlichen Verzögerung. Der deutliche Anstieg der Frühindikatoren - so verzeichnete beispielsweise der Ifo-Geschäftsklimaindex einen deutlich stärkeren Umschwung als nach den letzten Schwächephasen - stützt diese These. Auch bei den Unternehmensmeldungen überwogen nach den letzten Quartalsberichten in den USA und Europa die positiven Nachrichten.
An den internationalen Finanzmärkten konnte sich allerdings die positive Entwicklung der makroökonomischen Rahmenbedingungen als kursbestimmender Faktor zumindest auf den ersten Blick nicht durchsetzen. Vielmehr verzeichneten alle großen inter-nationalen Aktienindices deutliche zweistellige Verluste. Lediglich der japanische Aktienmarkt konnte sich gegen den allgemeinen Trend stemmen und gewann sechs Prozent.
Daraus ist zu folgern, dass sich die reale Wirtschaft und die Börse derzeit gegenläufig entwickeln. Während sich die Aktienmärkte in den Jahren 1999/2000 bereits schon einmal von den realwirtschaftlichen Fundamentaldaten entfernten, wiederholt sich heute dieses Phänomen - allerdings unter umgekehrten Vorzeichen.
Wo liegen die Ursachen in dieser Entwicklung? Nach anfänglichen Höhenflügen verzeichneten die Sektoren Technologie, Medien und Telekommunikation seit 2000 im Zuge der amerikanischen Konjunkturabkühlung die stärksten Kurseinbrüche. Gleichwohl sind diese Branchen in den internationalen Aktienindices trotz der starken Kursrückgänge immer noch mit durchschnittlich über 20 Prozent gewichtet; der Anteil am Brutto-Inlandsprodukt hingegen liegt deutlich unter zehn Prozent. Daraus wird die Bedeutung dieses Sektors für die Entwicklung der internationalen Aktienmärkte unmittelbar ersichtlich. Während beispielsweise der Dax im laufenden Jahr zwölf Prozent einbüßte, hätte der Index ohne den TMT-Sektor eine leicht positive Kursentwicklung vollzogen.
Eine Analyse europäischer Branchen zeigt darüber hinaus, dass Sektoren wie Rohstoffe, Chemie und Banken - also Branchen, die traditionell von einem konjunkturellen Aufschwung profitieren - in diesem Jahr im Durchschnitt eine Performance von plus zwei Prozent erzielt haben. Im Vergleich dazu hat der Euro Stoxx 50 einen Rückgang von 16 Prozent zu verzeichnen. Das macht deutlich, dass Übertreibungen in einem einzigen Sektor zu Verzerrungen in der gesamten Börsenlandschaft führen.
Über 75 Prozent der täglichen Börsenumsätze werden von institutionellen Anlegern getätigt. Deren Anlageverhalten ist somit für die vergangene und zukünftige Entwicklung der Börse von besonderer Bedeutung. In der Vergangenheit sorgten die regelmäßigen Nettozuflüsse bei Versicherungen und Investmentfonds für ständig neuen Anlagebedarf, so dass kurzfristige Verluste geglättet werden konnten. Gegenwärtig müssen die institutionellen Anleger wegen der langanhaltenden Baisse stille Reserven heben und Abschreibungen tätigen. Dies hat Auswirkungen auf ihr Investitionsverhalten: Ihr kurzfristiger Anlagehorizont zwingt sie dazu, vorsichtiger zu agieren und damit prozyklisch zu handeln. Andauernde Abwärtsbewegungen an der Börse werden dadurch verstärkt.
Hedge-Funds sind Gewinner
Einzig Hedge-Funds erhalten in den letzten Monaten Mittelzuflüsse und gewinnen damit an Einfluss. Bei der derzeit labilen Börsenstimmung können diese fast risikolos auf fallende Einzelaktien setzen und den Abwärtstrend damit auf weitere Branchen ausweiten (siehe MLP). Sobald der TMT-Sektor mit positiven Unternehmensmeldungen überzeugt, werden die institutionellen Anleger ihre defensive Anlagestrategie aufgeben, und Hedge-Funds müssen ihre überverkauften Aktien eindecken. Das Pendel wird dann zur anderen Seite schlagen: Die internationalen Aktienmärkte werden dann wieder zu