Förster
13.07.2002, 23:32
http://www.instock.de/index.html?se...ten&id=10120111
MDR verzockt 10 Millionen Euro
(Instock) Fehlspekulationenen mit Argentinischen Anleihen haben dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) im Geschäftsjahr 2001 Einbußen von mehr als 9,35 Millionen Euro beschert. Nach Berichten der "Bild am Sonntag" ergibt dies ein interner Prüfbericht der Rundfunkanstalt.
Die 1997 und 1998 erworbenen Anleihen hätten in den folgenden Jahren einen dramatischen Wertverlust erlitten. Das südamerikanische Land war in eine schwere Finanzkrise abgestürzt, die in der Zahlungsunfähigkeit gipfelte. Dennoch glaubt der Sender offenbar an ein Happy End in Südamerika: Die Berichtigung des Wertbestandes der Argentinien-Anleihen sei kein realer Verlust, sondern eine "buchmäßige Neubewertung", hieß es. Bleibt die äußerst wage Hoffnung, dass Argentinien noch ein paar Peso in seiner leeren Staatskasse findet und dem MDR ein "reales" Argentinien-Desaster erspart.
Die Anlagenpolitik des Senders steht nicht zum ersten Mal in der Kritik: Dem Argenitinien-Abenteuer waren Spekulationsgeschäfte mit der Ecuadorianischen Währung vorrausgegangen, bei denen 1,5 Millionen Euro verloren gingen.
Im Jahr 2000 hatte der MDR durch Finanzanlagen noch 22,6 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. 2001 wurden auf diese Weise rund 3,2 Millionen Euro verdient. Unter dem Strich schloss der Sender das Geschäftsjahr 2001 mit einem Überschuss von 7,7 Millionen Euro ab.
Montag, 17.06.2002, 09:59
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warum wird mit öffentlichem geld an der börse gezockt? :gomad
Klick hier drauf (http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=&tid=607561&offset=0&page=0&uid=235715&iid=c68ad50ce3961b8313a9c2dc398dff91)
dort wären einige bereit vor gericht zu ziehen!!!
zumindest wären einige bereit sich nicht zu verstecken :rolleyes:
MDR verzockt 10 Millionen Euro
(Instock) Fehlspekulationenen mit Argentinischen Anleihen haben dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) im Geschäftsjahr 2001 Einbußen von mehr als 9,35 Millionen Euro beschert. Nach Berichten der "Bild am Sonntag" ergibt dies ein interner Prüfbericht der Rundfunkanstalt.
Die 1997 und 1998 erworbenen Anleihen hätten in den folgenden Jahren einen dramatischen Wertverlust erlitten. Das südamerikanische Land war in eine schwere Finanzkrise abgestürzt, die in der Zahlungsunfähigkeit gipfelte. Dennoch glaubt der Sender offenbar an ein Happy End in Südamerika: Die Berichtigung des Wertbestandes der Argentinien-Anleihen sei kein realer Verlust, sondern eine "buchmäßige Neubewertung", hieß es. Bleibt die äußerst wage Hoffnung, dass Argentinien noch ein paar Peso in seiner leeren Staatskasse findet und dem MDR ein "reales" Argentinien-Desaster erspart.
Die Anlagenpolitik des Senders steht nicht zum ersten Mal in der Kritik: Dem Argenitinien-Abenteuer waren Spekulationsgeschäfte mit der Ecuadorianischen Währung vorrausgegangen, bei denen 1,5 Millionen Euro verloren gingen.
Im Jahr 2000 hatte der MDR durch Finanzanlagen noch 22,6 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. 2001 wurden auf diese Weise rund 3,2 Millionen Euro verdient. Unter dem Strich schloss der Sender das Geschäftsjahr 2001 mit einem Überschuss von 7,7 Millionen Euro ab.
Montag, 17.06.2002, 09:59
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warum wird mit öffentlichem geld an der börse gezockt? :gomad
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zumindest wären einige bereit sich nicht zu verstecken :rolleyes: