Eliska
24.07.2002, 23:02
Ketchup rettet Leben
Weil ein Bergsteiger mit Ketchup ein großes ‘H‘ in den Schnee malte, konnten er und sein Kamerad in der höchstgelegenen Pub des Landes gerettet werden.
Zur Rettung der in der höchstgelegenen Kneipe Südafrikas vom Wintereinbruch überraschten Menschen hat ein verzweifelter Bergsteiger mit Ketchup einen Hilfsaufruf in den Schnee geschrieben.
Zusammen mit dem Bergführer Alan Champkins stieg Tod Collins bei Windgeschwindigkeiten von bis 55 Stundenkilometern und minus 30 Grad durch bauchtiefe Schneemassen bis zum 2874 Meter hoch gelegenen Sani-Pass, wie die Tageszeitung „The Star“ am Dienstag berichtete. „Der Schnee war so tief, dass wir weder Weg noch Felsen mehr sahen“, sagte Collins dem Blatt. Als die beiden Bergsteiger das Pub auf dem Pass erreichten, trampelten sie zusammen mit den Touristen die weißen Massen nieder und schrieben mit Tomatensauce ein großes „H“ in den Schnee.
Ein Hubschrauber der südafrikanischen Luftwaffe sah das Zeichen und brachte die Urlauber in Sicherheit. „Das mit dem Ketchup war eine Super-Idee“, sagte der Hubschrauber-Pilot Steven Lownie.
Im härtesten Winter in Südafrika seit fast 40 Jahren kamen bislang mindestens 22 Menschen ums Leben. Die für den Winter in Südafrika ungewöhnliche Kälte dauert seit einer Woche an.
SZ
Weil ein Bergsteiger mit Ketchup ein großes ‘H‘ in den Schnee malte, konnten er und sein Kamerad in der höchstgelegenen Pub des Landes gerettet werden.
Zur Rettung der in der höchstgelegenen Kneipe Südafrikas vom Wintereinbruch überraschten Menschen hat ein verzweifelter Bergsteiger mit Ketchup einen Hilfsaufruf in den Schnee geschrieben.
Zusammen mit dem Bergführer Alan Champkins stieg Tod Collins bei Windgeschwindigkeiten von bis 55 Stundenkilometern und minus 30 Grad durch bauchtiefe Schneemassen bis zum 2874 Meter hoch gelegenen Sani-Pass, wie die Tageszeitung „The Star“ am Dienstag berichtete. „Der Schnee war so tief, dass wir weder Weg noch Felsen mehr sahen“, sagte Collins dem Blatt. Als die beiden Bergsteiger das Pub auf dem Pass erreichten, trampelten sie zusammen mit den Touristen die weißen Massen nieder und schrieben mit Tomatensauce ein großes „H“ in den Schnee.
Ein Hubschrauber der südafrikanischen Luftwaffe sah das Zeichen und brachte die Urlauber in Sicherheit. „Das mit dem Ketchup war eine Super-Idee“, sagte der Hubschrauber-Pilot Steven Lownie.
Im härtesten Winter in Südafrika seit fast 40 Jahren kamen bislang mindestens 22 Menschen ums Leben. Die für den Winter in Südafrika ungewöhnliche Kälte dauert seit einer Woche an.
SZ