Vollständige Version anzeigen : Eliskas Lesefutter für Kinder. Neu: Nennt mich einfach Jule
In diesem Thread werden Bücher vorgestellt, die lesenswert erscheinen - in der Regel nicht nur lesenswert für Kinder!!!
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Ich würde mich freuen, wenn ihr mir bei der Suche nach guten Büchern behilflich sein würdet. Titel und Verfasser würden´s zur Not schon tun. :)
Gruß
Eliska:)
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Der kleine Hobbit ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren, die abenteuerliche Reisebeschreibung eines kleinen Wesens durch eine fremde Welt voller Phantasiegestalten. Aber gleichzeitig ist es auch der Grundstein und Auftakt des einflußreichsten Werkes der Fantasy-Literatur: Der Herr der Ringe.
Der englische Sprachwissenschaftler Tolkien, der in seiner Gesellschaft die Verwurzelung in Mythen vermißte, hatte bereits vor dem kleinen Hobbit mit der Erschaffung einer völlig autonomen Phantasiewelt begonnen, die nicht nur eine eigene Schöpfungsgeschichte, sondern auch eine über viele Zeitalter währende Historie aufweist, mitsamt ihren Völkern, eigenen Sprachen und einer eigenen Geographie.
In dieser Welt spielt die Geschichte von Bilbo Beutlin, und auch wenn vieles noch nicht so deutlich ausgemalt ist wie später im Herr der Ringe, so spürt man doch, daß diese Welt existiert -- irgendwo, irgendwann. Die kleine Geschichte ist Teil von weitaus größeren Ereignissen -- was in Der kleine Hobbit passiert, ist erst der Anfang. So trifft z.B. Bilbo Beutlin tief unter den Bergen auf ein einsames, ausgezehrtes Geschöpf namens Gollum, das einen Ring besitzt, der unsichtbar macht. Dieser Ring wird vom arglosen Bilbo gefunden und mitgenommen -- und er ist es, der dem späteren Werk seinen Namen verleiht.
Ob man den kleinen Hobbit als Kind liest oder als Erwachsener -- auf jeden Fall ist es eine spannende, liebenswerte Geschichte, sprühend vor Phantasie. Eine Geschichte, die Sehnsucht erweckt nach mehr Geschichten von fremden Ländern, Abenteuern, Zauberringen und nach einem Wiedersehen mit jenem Wesen, dessen Erschaffung vielleicht Tolkiens größtes Verdienst ist: dem Hobbit. --Birgit Will
Preis: € 8,50
Gebraucht ab EUR 3,50
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Eine Geschichte vom Gut-Sein und dem Mut dies durchzusetzen
Die kleine Hexe, die ja erst eine richtige Hexe werden will, folgt rigoros ihrem Gewissen und hext nur Gutes - ganz gegen die allgemeinen Regeln des Hexenrates. Otfried Preußler braucht keinen erhobenen Zeigefinger, um zu zeigen, wie man das Herz am rechten Fleck trägt und dort behält. Da lernt so mancher Grobian seine Lektion, zur Freude kleiner und großer (Vor-)Leser.
Dabei ist die kleine Hexe keinesweg perfekt. Auch sie tut sich schwer mit dem Lernen der schwierigen Hexenbuch-Lektionen und wird dadurch allzu menschlich. Ein Buch voller Herzenswärme, das auch nach so vielen Jahren nichts an Aktualität verloren hat! -
Maria Abed
Das Buch von der kleinen Hexe ist in zwanzig kleinere Kapitel unterteilt, die zum großen Teil abgeschlossene Geschichten enthalten und eignet sich besonders für Kinder im Alter von 4-8 Jahren.
Preis: 9,90 €
Gebraucht ab 5,00 €
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Club der Detektive. 65 Kriminalfälle zum Selberlösen.
( Ab 9 J.).von Wolfgang Ecke, Stephan Kaluza (Illustrator)
Kurzbeschreibung
65 Krimis zum Selberlösen - von Altmeister Wolfgang Ecke.
Für Ferien-Detektive bestimmt eine schweißtreibende Sache!
Preis: EUR 7,50
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3473520764/stockchannelnetg
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Vorstadtkrokodile. Eine Geschichte vom Aufpassen. ( Ab 10 J.)
von Max von der Grün
Das Krokodil ist das Erkennungszeichen der Bande. Nur wer eine gefährliche Mutprobe bestanden hat, darf es sich auf die Hose nähen. Auf einem verlassenen Ziegeleigelände haben die Krokodiler ihr Geheimquartier. Dort Ist "Betreten verboten" und sie fühlen sich unbeobachtet und sicher. Doch eines Tages machen die Kinder eine überraschende Entdeckung...
Aufgenommen in die Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis.
Mein Kommentar: Da gehört es auch hin.:)
Klappentext
Wer zur Krokodilerbande gehören will, muß eine gefährliche Mutprobe bestehen. Aber was kann ein Junge im Rollstuhl tun, um in die Bande aufgenommen zu werden? Und ist es wirklich mutig, irgendwo herumzuklettern, oder erfordert es nicht viel mehr Mut und Stärke, ehrlich miteinander zu sein und seine Freunde zu verteidigen?
Eine Menge Rezensionen - bitte lest selber, konnte mich nicht entscheiden für eine. :D
Preis: EUR 9,95
Gebraucht ab EUR 2,99
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570076989/stockchannelnetg
Hörcassette:
Vorstadtkrokodile, 1 Cassette
von Max von der Grün
Preis: EUR 9,50
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Mit Julius on tour Mallorca.
Dein Reiseführer und Tagebuch in einem.
( Ab 6 J.).
von Angelika Wiesen (Mitarbeiter)
Julius ist neugierig, niedlich und unheimlich viel unterwegs. Denn seine Lieblingsbeschäftigung ist das Reisen. Ach, ja und er ist ein Affe. Die besten Voraussetzungen also, um Kindern die Ferieninsel Mallorca zu zeigen.
Allerdings macht er das auf seine Art. Denn Julius erzählt nicht nur viel Wissenswertes über Land und Leute, sondern will auch von den kleinen Urlaubern wissen, was sie bisher alles gesehen und erlebt haben.
Julius erklärt zum Beispiel, wo die Insel liegt, bringt den Kindern ein bisschen Spanisch bei und fragt sie, ob sie schon Tapas probiert haben. In diesem Reiseführer ist genug Platz für die Namen von Urlaubsfreunden, die Ferienadresse, das schönste Urlaubsfoto und ein lustiges Rätsel. Am Ende der Ferien wird aus dem Kinderreiseführer ein ganz persönliches, affenstarkes Urlaubstagebuch für Mini-Touristen.
Preis: EUR 4,95
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/340450030X/stockchannelnetg
Mit Julius on tour Gran Canaria.
Dein Reiseführer und Tagebuch in einem.
von Angelika Wiesen (Mitarbeiter)
Preis: EUR 4,95
Kundenbewertung: *****
Kundenrezension:
Kindisch und affig" - aber ganz schön schlau gemacht ..., 11. Juli 2002
Rezensentin/Rezensent: aus Königswinter
Das find ich ja ganz toll, solch ein Konzept für einen Kinderreiseführer auf die Beine zu stellen: viele verständliche Infos, attraktive bunte kindergerechte Abbildungen, Denkspiele und gleichzeitig ein Tagebuch. Denn wir kennen es ja alle, ist der Urlaub erst vorbei, werden bei den meisten weder Bilder sortiert und in ein Album geklebt, geschweigedenn werden die dazugehörigen Erlebnisse mit Euphorie verfasst oder gemalt. Außerdem wird solch ein Reiseführer nach dem Urlaub nicht weggeworfen oder verschenkt, sondern ganz sicher als Erinnerung aufbewahrt. Also ich bin begeistert!! Und nicht nur ich und mein Patenkind, dem ich das Buch schenkte, fing sofort darin an zu lesen, sondern die Freundinnen, die gerade anwesend waren, hatten auch riesigen Spaß daran. Ich werde sicherlich noch mehr davon verschenken.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3404500326/stockchannelnetg
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Mit Julius on tour Österreich.
Dein Reiseführer und Tagebuch in einem.
( Ab 6 J.).
von Angelika Wiesen (Mitarbeiter)
Preis: EUR 4,95
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3404500334/stockchannelnetg
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Kurzbeschreibung
Durch die Kraft der inneren Bilder, die beim Vorlesen entstehen, gelingt es Kindern leichter, Konflikte zu bewältigen. Konkrete Beispiele zeigen, welche Geschichten für welche Probleme geeignet sind. Dabei geht es um Mut, Aufrichtigkeit, Konzentration, Ehrlichkeit, Vertrauen und Selbstvertrauen.
Keine Altersangabe.
Preis: EUR 9,95
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3517065919/stockchannelnetg
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Ab 10 J.
Die Autorin Astrid Lindgren wurde für ihre mehr als siebzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über siebzig Sprachen übesetzt worden sind, u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugenditeraturpreis - Prämie.
Auszug:
JETZT WILL ICH VON MEINEM BRUDER ERZÄHLEN. VON IHM, JONATHAN LÖWENHERZ, WILL ICH ERZÄHLEN. ES IST FAST WIE EIN MÄRCHEN, FINDE ICH, UND EIN KLEIN WENIG AUCH WIE EINE Gespenstergeschichte, und doch ist alles wahr.
Aber das weiß keiner außer mir und Jonathan.
Anfangs hieß Jonathan nicht Löwenherz. Er hieß mit Nachnamen Löwe, genau wie Mama und ich.
Jonathan Löwe hieß er. Ich heiße Karl Löwe und Mama Sigrid Löwe. Papa hieß Axel Löwe, doch als ich zwei Jahre alt war, ging er weg von uns und fuhr zur See, und seitdem haben wir nichts mehr von ihm gehört.
Aber ich wollte ja erzählen, wie es kam, daß mein Bruder Jonathan Löwenherz wurde. Und all das Seltsame, was dann geschah.
Jonathan wußte, daß ich bald sterben würde. Ich glaube, alle wußten es, nur ich nicht. Sogar in der Schule wußten sie es, denn ich lag ja nur zu Hause, weil ich hustete und immer krank war. Das letzte halbe Jahr hatte ich überhaupt nicht mehr zur Schule gehen können. Alle Frauen, für die Mama Kleider näht, wußten es auch. Einmal redete eine mit ihr darüber, und obwohl es nicht beabsichtigt war, hörte ich es zufällig. Sie dachten, ich schliefe. Ich lag aber nur mit geschlossenen Augen da.
Kundenbewertung: *****
Leserrezension:
Nach Jahren wieder in die Hand genommen..., 28. April 2002
Nach über 15 Jahren habe ich die Brüder Löwenherz wieder in die Hand genommen und war begeistert. Es ist nicht zwingend ein Kinderbuch, denn es behandelt ein sehr ernstes Thema: Das Leben nach dem Tod.
Was für Kinder vielleicht nicht leicht aufzufassen ist, wird mit viel Phantasie und Geschick in einer wunderbaren Geschichte getarnt: Es geht um Geschwisterliebe, dem Umgang mit der Angst vor dem Tod und vor allem dem Mutmachen zur eigenen Courage.
Ich werde es sicher in 15 Jahren wieder in die Hand nehmen.....
Rezensentin/Rezensent: m-lknecht
Preis: EUR 12,90
Gebraucht ab EUR 6,50
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3789129410/stockchannelnetg
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ab 3 Jahre
Inhalt:
Charlotte und Hannah spielen im Garten. Über den Zaun beginnt ein fremder Mann ein Gespräch. Er weiß, womit man kleine Mädchen begeistert: mit einem Foto seines Welpen. So süß! Vielleicht wollen Charlotte und Hannah ihn mal anschauen? "Ich geh nicht mit", entscheidet Charlotte. Doch Hannah ist Feuer und Flamme. Obwohl ihr schon etwas komisch zu Mute ist, als der Mann sie so fest an der Hand packt und über die Straße zieht. Wer weiß, was passiert wäre, wenn nicht plötzlich die alte Frau Winterhage aufgetaucht wäre.
Als eine Geschichte über das Auf-sich-Aufpassen-Lernen bezeichnet das Autoren- und Illustratorenduo Susa Apenrade und Jutta Knipping ihr Kinderbuch Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit. Und auf sich aufpassen müssen Kinder heute lernen, da führt kein Weg dran vorbei. Mithilfe dieser Geschichte können sie nachfühlen, wie charmant Hannah verführt wird. Und wie ihre Angst wächst, als sie merkt: Hier stimmt etwas nicht! "Solche Männer tun Kindern was", erklärt Frau Winterhage später Hannah -- das sagt genug, mehr Details müssen nicht sein. Schließlich will das Buch nicht Angst machen oder Albträume wecken, sondern Kinder zur Vorsicht mahnen. Damit sie auch angesichts der größten Verführung selbstbewusst sagen: Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit. --Beate Strobel
Leserbewertung: *****
Leserrezension:
Schwieriges Thema einfühlsam beschrieben, 15. Juli 2002
Fast hätte ich dieses Buch nicht gekauft, denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein so brisantes und wichtiges Thema kleinkindgerecht erklärt werden könnte.
Ich hab es dann aber doch für meine Tochter (4) gekauft und auch schon weiterverschenkt!
Denn: es ist einfach gut beschrieben.
Besonders gut finde ich die Hinweise darauf, daß man den Menschen nicht ansieht, wie sie wirklich sind und daß auch mittels Tricks versucht wird, die Kinder zu locken.
Meine Tochter findet dieses Buch sehr interessant und stellt eifrig Fragen dazu. Ohne dieses Buch hätte ich dieses Thema bestimmt nicht so einfühlsam und doch so konkret erklären können.
Preis: EUR 12,90
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3401082302/stockchannelnetg
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Dieses Buch hat meiner 5-jährigen Tochter einiges zum Nein-sagen vermittelt, und ihr gezeigt, daß Ja-sagen aus Schüchternheit nicht gut ist...
Ergänzend zu Beitrag #10 kann ich noch folgendes Buch uneingeschränkt empfehlen, da es nicht nur auf äußere Gefahren (fremde "Onkels") eingeht, sondern auch innerfamiliäre Aufdringlichkeiten sowie deren Vermeidung aus Kinderperspektive gut darstellt:
http://images-eu.amazon.com/images/P/3785526849.03.LZZZZZZZ.jpg
Danke, Vacuum für deine Hinweise! :) :) :)
Ich freue mich sehr, wenn ihr Bücher empfehlt, mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt!
Ich hoffe, es kommen noch viele Anregungen von euch!
Gruß
Eliska:)
zu # 11: Das große und das kleine Nein von Gisela Braun, Dorothee Wolters
Kurzbeschreibung:
Dieses Kinderbuch soll Spaß machen und ich hoffe, das tut es. Es soll aber auch Mädchen und Jungen ermutigen, Gefühle und Bedürfnisse selbstbewusst zu vertreten, vor allem, wenn es um ihre körperliche Selbstbestimmung geht. Kinder erleben häufig, daß ihr kleines, aber ernst gemeintes NEIN nicht gehört wird, daß Erwachsene ihre Grenzen verletzen. Auch auf der körperlichen Ebene: Die Kleinen werden gestreichelt, geherzt und geküsst, ob sie es wollen oder nicht.
Leserbewertung: *****
Leserrezensionen:
1. Mit Sicherheit das beste Buch zu diesem Thema! 1. März 2002
Dieses Buch ist mit Abstand das beste zum Themenkreis "Sexueller Missbrauch". Es ermutigt die Kinder "NEIN" zu sagen, wenn ihnen etwas nicht passt. Dies ist für Eltern mit Sicherheit nicht immer bequem, aber der Spagat, zu Hause ein gehorsames Kind zu haben, das sich in der Welt "draußen" aber durchzusetzen weiß und "Nein" sagt, ist ohnehin so nicht realisierbar. Dieses Buch beugt vor, leistet wertvolle Präventivarbeit. Man kann es Kindern auch alleine zu lesen geben (z.B. in der Leseecke des Kindergartens), weil der Bereich "sexueller Missbrauch" mit keinem Wort erwähnt wird und trotzdem das Buch die Kinder stark macht. Aus der Diskussion im Unterricht mit angehenden ErzieherInnen weiß ich aber auch, dass das Buch möglicherweise bei missbrauchten Kindern weitere Unsicherheit erzeugen könnte, weil diese den Eindruck gewinnen können, vielleicht nicht laut genug "Nein" gesagt zu haben und damit das Problem der vermeintlichen "Mitschuld" aufkommt. Insgesamt bleibt jedoch der Eindruck, dass dieses Buch eines der wenigen wirklich brauchbaren zu diesem problematischen Gebiet ist und auf jeden Fall weiterempfohlen werden kann, auch für den professionellen Einsatz in Kindergarten und Hort.
loock
2. Kindern Mut machen! Kinder stärken!, 1. November 2001
Leider reicht es heutzutage nicht mehr, unseren Kindern einzuschärfen, nicht mit Fremden zu gehen, keine Bonbons anzunehmen und nicht im Dunkeln alleine nach Hause zu kommen. Die Täter sind auf perverse und perfide Art "geschickt" geworden und biedern sich als "Freunde" an. Der Täter kann im engsten Umfeld sein und wir Eltern stehen oft ratlos vor der Aufgabe:"Wie sag' ich's meinem Kind?" Kinder stark zu machen, aus einem kleinen NEIN ein großes NEIN werden zu lassen, DAS ist die Aufgabe von uns Eltern. Dieses Buch hilft pädagogisch geschickt, Kinder zu warnen ohne ihnen Angst zu machen! Selbst Kleinkinder wissen überraschend genau, WAS dieses Buch vermitteln möchte!
Rezensentin/Rezensent: berndsmann@aol.com
Preis: EUR 6,60
Gebraucht ab EUR 3,50
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3927279811/stockchannelnetg
# 12: Mein Körper gehört mir.
von Dagmar Geisler (Illustrator)
Kurzbeschreibung
Der Umgang mit dem Thema "Sexuelle Grenzüberschreitung" ist nicht einfach. Dieses Buch will Anregungen zum Gespräch und zum Nachdenken geben. Sie finden hier keine Darstellungen von sexuellem Mißbrauch. Vielmehr werden Alltagssituationen beschrieben, durch die Kinder den Umgang mit sich selbst und anderen lernen können. Um deutlich sagen zu können, welche körperlichen Berührungen und Annährerungen angenehm und welche unangenehm sind, müssen schon kleine Kinder sich ihrer Gefühle und ihres Körpers bewußt werden. (Ab 5 Jahren.)
Klappentext
Kinder müssen eine selbstbewußte Einstellung zu ihrem Körper bekommen, denn nur dann ist es ihnen möglich, Berührungen und Annäherungen, die ihnen unangenehm sind, abzuwehren. Deshalb ist es für Kinder wichtig, sich ihrer Gefühle und ihres Körpers bewußt zu werden und klarzustellen, was sie mögen und was sie nicht mögen.
Dieses Buch gibt mit seinen klaren Bildern und dem einfachen Text Anregungen zum Gespräch und zum Nachdenken über das Thema "Sexuelle Grenzüberschreitung".
Ausgezeichnet mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. 'Die Silberne Feder'
Leserbewertung: *****
Leserrezension:
Sensibler Inhalt mit deutlicher Botschaft!, 24. April 2001
Dieses Buch eignet sich m. E. besonders gut als Einführung in das Thema "Sexuelle Grenzüberschreitung". Das Buch ermutigt durch die Darstellung von Alltagssituationen (der nette Onkel, die nasse-Küsse-verteilende Tante, etc.) Kinder, sich ihrer Gefühle und ihres Körpers bewusst zu werden und Nein zu sagen. Mit der Hauptdarstellerin Clara und einfachen Sätzen wird die Botschaft sensibel aber deutlich vermittelt.
Mit diesem Buch fallen Grenzen-Setzen und Nein-Sagen gleich viel leichter.
N.N. aus Süd-Korea
Preis: EUR 7,90
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3785526849/stockchannelnetg
Hallo Eliska,
Du erwähntest "Die kleine Hexe". Aus meiner Jugend kenne ich noch "Das kleine Gespenst" und "Der kleine Wassermann" vom selben Autor, welche ich damals Anfang der Siebziger x-mal gelesen habe...
Danke für den Hinweis, daß die kleine Hexe für Kiddies ab 4 taugt, ich habe nämlich meine gesamte Kinderbibliothek über verschiedene Kontinente und Jahrzehnte gerettet - wohlwissend, daß die nächste Generation von diesen wunderschönen Geschichten profitiert...damit fixe ich morgen mal meine Tochter an.
Aus eigener Erfahrung kann ich noch "Die 3 ???" Bücherserie von Hitchcock (zumindest die Bände, welche in den 70ern erschienen sind) empfehlen.
Welche Bücher aus meiner Kindheit springen denn spontan noch aus meinem Langzeitgedächtnis hervor ?? Der kleine König Kalle Wirsch / Urmel aus dem Eis / Robbie, Tobbie und das Fliewatüüt / Taran und der Zauberkessel (Preußler, nix Disney) / und wie hieß diese Geschichte mit dem kleinen roten Oldtimer nochmal ...
Ich gehe mal' in den Keller zum wühlen....
Oh ja, Vacuum, tu das! :)
Scheinst auch sone Leseratte gewesen zu sein - mit der Taschenlampe unter der Bettdecke.:lach
Wirklich gute Kinder- und Jugendbücher verlieren ihren Reiz - auch für Erwachsene -nicht.
Prima, dass du hier mitmachst.
Viele Grüße - und viel Freude beim Wühlen
Eliska:)
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Kurzbeschreibung:
Abenteuer eines Müllerburschen
Während seiner Lehrzeit als Müllerjunge lernt Krabat nicht nur das Müllern. Sein Meister ist ein böser Zauberer, aber durch die Liebe eines Mädchens kann Krabat sich und die anderen Müllerburschen aus den Fängen des Meisters retten und ihn unschädlich machen.
"Der Meister blieb während der nächsten Tage verschwunden, in dieser Zeit stand die Mühle still. Die Mühlknappen lungerten auf den Pritschen herum, sie hockten am warmen Ofen. Hatte es einen Gesellen, der Michal hieß, auf der Mühle im Koselbruch je gegeben? Selbst Merten sprach nicht von ihm, von früh bis spät saß er da und schwieg.
Ein einziges Mal nur, am Abend des Neujahrstages, als Juro die Kleider des Toten gebracht und am Fußende der verwaisten Pritsche niedergelegt hatte, war er aus der Starre erwacht. Er war in die Scheune gelaufen und hatte sich bis zum anderen Morgen im Heu verkrochen. Seither verhielt er sich völlig teilnahmslos, sah nichts und hörte nichts, sagte und tat nichts - er saß bloß da."
Otfried Preußler wurde am 20. Oktober 1923 in Reichenberg/Böhmen geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren hinter sowjetischem Stacheldraht kam er nach Oberbayern. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Rosenheim, war bis 1970 Volksschullehrer und widmet sich seither ausschließlich seiner literarischen Arbeit.
Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der namhaftesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in rund 260 fremdsprachigen Übersetzungen vor, seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.
Auszug
Die Mühle im Koselbruch
Es war in der Zeit zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag. Krabat, ein Junge von vierzehn Jahren damals, hatte sich mit zwei anderen wendischen Betteljungen zusammengetan, und obgleich Seine allerdurchlauchtigste Gnaden, der Kurfürst von Sachsen, das Betteln und. Vagabundieren in Höchstderoselben Landen bei Strafe verboten hatten (aber die Richter und sonstigen Amtspersonen nahmen es glücklicherweise nicht übermäßig genau damit), zogen sie als Dreikönige in der Gegend von Hoyerswerda von Dorf zu Dorf: Strohkränze um die Mützen waren die Königskronen; und einer von ihnen, der lustige kleine Lobosch aus Maukendorf, machte den Mohrenkönig und schmierte sich jeden Morgen mit Ofenruß voll. Stolz trug er ihnen den Bethlehemstern voran, den Krabat an einen Stecken genagelt hatte.
Wenn sie auf einen Hof kamen, nahmen sie Lobosch in die Mitte und sangen: "Hosianna Davidssohn! " - das heißt: Krabat bewegte nur stumm die Lippen, weil er gerade im Stimmbruch war. Dafür sangen die anderen Hoheiten um so lauter, da glich sich das wieder aus.
Viele Bauern hatten auf Neujahr ein Schwein geschlachtet, sie beschenkten die Herren Könige aus dem Morgenland reichlich mit Wurst und Speck. Anderswo gab es Äpfel, Nüsse und.......
Sehr interessant und begeisternd auch die meisten der 29! Kundenrezensionen!
Aktueller Preis: EUR 13,00
Gebraucht ab EUR 8,00
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Kurzbeschreibung:
Sieben Säcke Sonnenblumenkerne nimmt Wanja mit auf den Backofen, auf dem er sieben Jahre verbringt, ohne ein Wort zu sprechen. Das ist seine erste Probe, bevor er auf gefährliche Abenteuer auszieht...
Märchen und Sagenmotive sind zu einer Erzählung von starker Bildkraft und sprachlicher Schönheit verarbeitet.
"Es lebte einmal im heiligen Russland ein Bauer mit Namen Wassili Grigorewitsch, der hatte drei Söhne: Grischa, Sascha und Wanja. Grischa und Sascha, die beiden älteren, waren brave, fleißige Burschen. Mit dem Vater zusammen verrichteten sie die Männerarbeit in Haus und Stall, auf den Feldern und Wiesen, im Wald und am Fluss. Wo immer sie zupackten, ob winters beim Schneeräumen, ob im Sommer beim Einbringen des Getreides, sie taten es rasch und mit fester Hand. Wassili Grigorewitsch konnte mit ihnen zufrieden sein und er war es auch. Wanja hingegen, der dritte Sohn auf dem Hof, war ein ungeheurer Faulpelz. Die Arbeit schmeckte ihm wie dem Hund die Brennnesseln."
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Kundenrezension: "Ein sehr schönes Buch für Kinder und Erwachsene".....
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Aus der Amazon-Kurzbeschreibung:
Ein Nachtgespenst in Nöten
Wegen einer Kirchturmreparatur bleibt die Uhr 12 Stunden lang stehen und schlägt am Mittag Mitternacht. Zeit für das kleine Gespenst aufzustehen. Durch das Sonnenlicht wird aus dem weißen Nachtgespenst ein schwarzes Taggespenst. Was das für Verwirrung stiftet!Herbert, Günther und Jutta blickten verwundert im Garten umher. Sie konnten sich nicht erklären, wer da zu ihnen gesprochen hatte. Jutta stieß einen kleinen Schrei aus, als sie die schwarze Gestalt mit den weißen Augen entdeckte, die langsam hinter der Fliederhecke hervorgeschwebt kam und ihnen zuwinkte. "Ui, seht doch - der Schwarze Unbekannte!" "So nennt man mich leider in Eulenberg", sagte das kleine Gespenst. "Und ich weiß leider auch, dass mich alle Leute im Städtchen fürchten. Dabei bin ich nichts als ein unglückseliges kleines Gespenst, und es tut mir entsetzlich Leid, dass ich gestern beim Festspiel dazwischengefahren bin."
Auszug
Auf Burg Eulenstein hauste seit uralten Zeiten ein kleines Gespenst. Es war eines jener harmlosen kleinen Nachtgespenster, die niemandem etwas zuleide tun, außer man ärgert sie.
Tagsüber schlief es in einer schweren, eisenbeschlagenen Truhe aus Eichenholz, die stand auf dem Dachboden, wohlversteckt hinter einem der dicken Schornsteine- und kein Mensch hatte eine Ahnung davon, daß sie eigentlich einem Gespenst gehörte. Erst des Nachts, wenn im Städtchen Eulenberg, das zu Füßen der Burg lag, die Rathausuhr Mitternacht schlug......
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Lesenswert auch die Kundenrezensionen!
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Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Im Alter unter 35 gibt es eigentlich nur zwei Arten von krimibegeisterten Lesern: Die älteren sind mit den Büchern der drei Fragezeichen groß geworden, die jüngeren mit den Hörkassetten. Noch heute begeistern die Abenteuer von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, die auf einem Schrottplatz in Rocky Beach an der US-Pazifikküste ein geheimes Detektivbüro mit Periskop unterhalten, zahlreiche Jugendliche. Nicht zuletzt ein Drei-Fragezeichen-Lexikon und Drei-Fragezeichen-Spiele zeugen von dieser andauernden Popularität.
Nun ist der von allen Fans lang erwartete 100. Jubiläumsband erschienen, zu dem -- nicht nur für jüngere Drei-Fragezeichen-Freunde -- parallel die gleichnamige Hörfassung Toteninsel produziert worden ist. Eigentlich sind es drei Bände, ein Krimi-Triptychon also, für jedes der drei Fragezeichen gewissermaßen ein eigenes Buch: Das Rätsel der Sphinx, Das vergessene Volk und Der Fluch der Götter. Auf der Gästeliste der Geburtstagsbände tummeln sich allerlei bekannte Figuren der letzten Folgen, darunter Tante Mathilda und Onkel Titus, das behinderte Mädchen Jelena, der Industrielle Josef Hadden und der Erzfeind Skinny Norris, der Justus, Bob (und vor allem den "zweiten" Detektiv Peter) in ihr bisher gefährlichstes Abenteuer rund um das mysteriöse Schiff Montana, eine verbotene Insel in Mikronesien und eine Geheimorganisation zwielichtiger Archäologen verwickelt. Und noch eine Überraschung hält der 100. Band bereit: Denn genau genommen sind es zeitweise sogar vier Fragezeichen, die hier ermitteln. Doch mehr wird nicht verraten.
Eins indes stand bereits vor der 100. Folge ohnehin schon fest: Die Gründe des Erfolgs der Reihe Die drei ??? sind keineswegs rätselhaft. Drei jugendliche Identifikationsfiguren, sauber und klar strukturierte Plots, spannende Wendungen und eine immer auch überraschende Lösung sorgen für ein rundherum ungetrübtes Lesevergnügen. Ein bisschen haben die Macher das bei Alfred Hitchcock abgeschaut, der (auch dies kein Geheimnis) werbewirksam als "Autor" -- und manchmal als Erzähler -- der Bücher fungiert. So wird auch das eigentlich von André Marx geschriebene 100. Abenteuer der drei Fragezeichen seine zufriedenen Leser finden. Und das hat es, in allen seinen Teilen, klar verdient. --Thomas Köster
Autorenportrait
Alfred Hitchcock - dieser Name ist das Markenzeichen für Spannung. Jeder Krimi ist ein Klassiker für sich, und die Reihe der zu lösenden Fälle wächst mit jedem Jahr
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschriften von Kundenrezensionen:
- Der Jubiläumsband ist mehr als gelungen
- Ein geniales Buch!!!!
- Ein spitze Buch!
- Die Spannung macht es! Sonst nichts!
- Echt Spitze!!!-Diese Folge muss man lesen!!!
- Das beste ???-Buch
- Grandiose Mischung!
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Klappentext
Die Originalausgabe dieses Buches von Prof. Gombrich erschien mit größtem Erfolg im Jahre 1935 und wurde sofort in mehrere Sprachen übersetzt. Für diese Neuauflage im DuMont Buchverlag wurde der Band völlig überarbeitet, auf den neuesten Stand gebracht und ein umfangreiches "Nachwort nach 50 Jahren" eingefügt, das bis in die Gegenwart führt. Daß ein solcher Versuch, eine "Kurze Weitgeschichte für junge Leser" zu schreiben, in all den Jahren nicht noch einmal unternommen wurde, spricht für die Bravour dieses Unternehmens.
"Das wahre Märchen von der Entwicklung der Menschheit, niedergeschrieben in einem handlichen Band von etwas über dreihundert Seiten - ein Unterfangen, zu dem Mut, um nicht zu sagen Chuzpe gehört. Und ein nicht unbeträchtliches Fachwissen. "Eine kurze Weitgeschichte für junge Leser" heißt das Buch und ein - damals - junger Autor hat es geschrieben: der fünfundzwanzigjährige Ernst H. Gombrich Im Jahre 1935.
Er spricht seine Leser mit "Du" an, aber nicht in der herablassenden Art eines weisen Onkels, sondern eher wie ein älterer Bruder, der seinen jüngeren Geschwistern eine Geschichte erzählt. Der Vergleich stimmt auch, was das Niveau betrifft: Geschwistern mutet man etwas zu, sie sollen mitdenken müssen. Gombrich ist anspruchsvoll in der Sache, er zeigt Entwicklungen, beschreibt Zeitenwenden, aber er wählt dafür eine einfache und anschauliche Sprache. Wann immer Gelegenheit ist, stellt er Menschen vor, die charakteristisch für ihre Zeit sind.
Der Vorteil des Buches liegt nicht zuletzt darin, daß man diese "wahre Geschichte" in einem Zug hintereinander liest und so ein Gefühl für die Aufeinanderfolge oder Gleichzeitigkeit historischer Begebenheit bekommt." Die Zeit
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschriften der Leserrezensionen:
- Der rote Faden der Weltgeschichte
- Grandios!
- Wunderbar klar und verständlich geschrieben
- Einfach, kompakt, klar ...
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gute Idee German, einen Ecke, in der man oder frau seine/ihre Lieblingsbücher vorstellen können. Viele haben doch Bücher, die sie immer wieder lesen, die sie schon fast auswendig können und trotzdem immer wieder in die Hand nehmen. Das wäre doch spannend, ob sich hier Interessen decken, oder ob man neuen Input bekommt. Vielleicht meinst du das, oder habe ich das falsch verstanden, und es gibt hier schon so was?
Euch einen wunderschönen guten Morgen :) :) :)
Ich bin von dieser Idee begeistert!
Ich brauche dann nur noch einen Namen für die "Ecke",
Verfasser und Titel eurer Lieblingsbücher -
den Rest hole ich mir bei unserem Partner Amazon - wie immer.
Die Links bekommt ihr gleich mitgeliefert.
Liebe Grüße
Eliska:) - in den Startlöchern :lach
Kennt Ihr den kleinen Prinzen?
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Matze
Ja, er ist ein absolutes Muss!
Zwar können ihn auch Kinder mit sehr viel Freude und Gewinn lesen, aber eigentlich -finde ich - müsste er auf jedem Nachtisch liegen . Mit ihm werde ich dann "Eliskas Schmökerecke" eröffnen!
Gruß
Eliska:)
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Komm, ich zeig dir die Sonne. ( Ab 9 J.).
von Doralies Hüttner
Klappentext:
Ulli hält sich für einen Versager. In der Schule, wo das Zeugnis wieder einmal nicht so ausgefallen ist, wie die Eltern erwarten, und auch sonst.
Aber dann begegnet er Jens, dem Jungen auf dem Motorrad, und Ullis Abenteuer beginnt. Auf dem Zeltplatz am See entdeckt er mit Jens`Hilfe nicht nur, wie gut er schwimmen und tauchen kann.
Die Jungen aus der Schule - vielleicht sogar die Eltern - werden Augen machen...
Meine Ergänzung:
Die erste Begegnung mit Jens findet statt, als der ständig von seinen Kameraden gemobbte Ulli wieder einmal während eines Spieles fest an einen Marterpfahl gebunden ist. Sie bedeutet für den Jungen ein ganz neues, besseres Leben.
Auszug:
"Hier kannst du stehen, bis du schwarz wirst", meinte Bob. Das sagte er übrigens immer. Während er Ullis Schultasche neben den Pfahl stellte, fuhr er fort: "Uns die Eroberung des 'Blauen Berges' zu erschweren, das könnte dir so passen. Wollen wir nachher ein Feuer an seine Füße legen?", fragte er die anderen, die um den Marterpfahl herumstanden.
Die nickten zustimmend.
"Bis dahin soll er in seinem eigenen Fett schmoren. Kommt der Kampf ist noch nicht zu Ende. Mir nach!"
Und alle rannten Bob nach, als wäre das Feuer hinter ihren eigenen sohlen her. Bald hatte Ulli sie aus den Augen verloren.....
Der falsche Freund.
Ein Anti- Drogen- Roman für Kinder.
von Doralies Hüttner, Christian Wülfgen (Illustrator)
Suchtreport, Berlin (1992)
Taschenbuch
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Pu der Bär. ( Ab 8 J.)
Amazon-Kurzbeschreibung
Christopher Robins bester Freund, Pu der Bär, kommt mit all seinen Bekannten aus dem Hundertsechzig-Morgen-Wald in einer einmaligen Gesamtausgabe: Das Geschenk für alle Pu-Fans und solche, die es werden wollen! Harry Rowohlt hat diese Ausgabe höchstpersönlich auf die neue Rechtschreibung getrimmt!
Autorenportrait
Alan Alexander Milne, 1882 in London geboren und 1956 gestorben, war Journalist bei -Punch-, Autor mehrerer Lustspiele und bedeutender englischer Kinderlyriker. Inspiriert zu seinen Pu-der-Bär-Geschichten wurde er durch seinen Sohn Christopher Robin.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschriften der Kundenrezensionen:
- Pooh - der Held für gross und klein
- bezaubernd
- Wunderschöne Geschichten sehr gut übersetzt
- Ein Muss
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— A personal Story (1) —
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"Pooh and Piglet walking to Arcadia ...!"
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Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Das Buch von Jostein Gaarder ist ein Juwel in der Masse der Neuerscheinungen. Ganz unscheinbar kommt es als Jugendbuch daher -- natürlich nicht irgendeines.
Nimmt man es zunächst einmal abschätzend in die Hand, um darin zu blättern, erstaunt die Dicke des Wälzers. Welcher Jugendliche hat schon die Geduld und die Lust, sich durch 614 Seiten durchzukämpfen? Kaum ein Erwachsener will sich das zumuten. Noch dazu, wenn es sich um ein so trockenes Gebiet wie die Philosophie handelt.
Und doch. Viele Leser werden den fetten Schmöker erst dann aus der Hand legen, wenn sie Sofies Welt erkundet haben. Geht es doch dabei um nichts geringeres als die großen Fragen der Menschheit.
Sofie ist ein junges Mädchen, das im Sommer seinen 15. Geburtstag feiert und aus heiterem Himmel merkwürdige Briefe erhält, mit so komischen Fragen wie zum Beispiel: "Wer bist du?", "Woher kommt die Welt?" oder "Gibt es ein Leben nach dem Leben?". Aber es kommen auch Briefe an ein anderes Mädchen namens Hilde, das bei Sofie wohnen soll.
Sofie macht sich auf, Hilde zu suchen und begegnet dabei Alberto Knox, der ihr einen Philosophiekurs anbietet. Dabei lernt Sofie in kürzester Zeit mehr, als in einem Jahr an der Schule.
Noch dazu ist es hochinteressant, was Alberto über die Zeit der Mythen zu berichten weiß. Er erzählt von den Griechen, legt einen rasanten Streifzug durchs Mittelalter ein, beschreibt Renaissance, Barock und die wichtigsten Denker der Aufklärung und arbeitet sich an exemplarischen Beispielen wie Freud und Sartre bis zur Gegenwart durch.
Sofies Welt ist kein trockenes Lehrbuch, das einen seitenlang langweilt und nur mit dem Fremdwörterbuch genießbar ist. Nein, die Philosophie wird vom Autor in eine pfiffige Geschichte verpackt, wobei er sowohl mit seinen Figuren als auch mit dem Leser während der Lektüre spielt.
Ganz nebenbei erfährt man eine ganze Menge Fakten über die Anfänge des Denkens. Jostein Gaarder stellt die zentralen philosophischen Fragen einer Epoche immer in ihren historischen Kontext. So gelingt es ihm, daß der Leser am Ende des Buches nicht nur eine vergnügliche Geschichte gelesen hat, sondern auch einen roten Faden in der Hand hält, mit dem er selbst die Entwicklung der Philosophie betrachten kann, ohne von einem Wust an Fakten erschlagen zu werden, die nicht mehr zuordenbar sind.
Wer Lust bekommt, das eine oder andere Kapitel nach einiger Zeit noch einmal zu lesen, dem hat es der Autor leicht gemacht, da ein umfangreiches Stichwortregister am Ende des Buches das gezielte Nachschlagen ermöglicht.
Jostein Gaarder, geboren 1952, lebt in Norwegen und, wie kann es anders sein, lehrt Philosophie. Er zeigt in seinem Buch überzeugend, daß es Spaß macht, Fragen zu stellen, Antworten auszuprobieren, denn gerade die komischen Antworten in der Geschichte und die falschen Lösungsansätze in der Philosophie führen oft zu den interessanteren, neuen Fragen. Kurz gesagt: Denken macht Spaß -- man sollte es mal wieder ausprobieren. --Manuela Haselberger
Auszug
Der Garten Eden
... schließlich und endlich mußte doch irgendwann irgend etwas aus null und nichts
entstanden sein ...
Sofie Amundsen war auf dem Heimweg von der Schule. Das erste Stück war sie mit Jotunn zusammen gegangen. Sie hatten sich über Roboter unterhalten. Jotunn hielt das menschliche Gehirn für einen komplizierten Computer. Sofie war sich nicht so sicher, ob sie da zustimmte. Ein Mensch mußte doch mehr sein als eine Maschine?
Beim Supermarkt hatten sie sich getrennt. Sofie wohnte am Ende eines ausgedehnten Viertels mit Einfamilienhäusern und hatte einen fast doppelt so langen Schulweg wie Jotunn. . Ihr Haus schien am Ende der Welt zu liegen, denn hinter Ihrem Garten gab es keine weiteren Häuser mehr, nur noch Wald. Jetzt bog sie in den Kløververein ein. Ganz am Ende machte der eine scharfe Kurve, die »Kapitänskurve« genannt wurde. Menschen waren hier fast nur samstags und sonntags zu sehen.
Es war einer der ersten Tage im Mai. In einigen Gärten blühten unter den Obstbäumen dichte Kränze von Osterglocken. Die Birken hatten dünne Umhänge aus grünem Flor. War es nicht seltsam, wie zu dieser Jahreszeit alles anfing zu wachsen und zu gedeihen? Woran lag es, daß Kilo um Kilo des grünen Pflanzenstoffes aus der leblosen Erde quellen konnte, sowie das Wetter warm wurde und die letzten Schneereste verschwunden waren? Sofie schaute in den Briefkasten, ehe sie das Gartentor öffnete. In der Regel gab es darin viel Reklamekram und einige große Briefumschläge für ihre Mutter. Sofie legte dann immer einen dicken Stapel Post auf den Küchentisch, ehe sie auf ihr Zimmer ging, um ihre Aufgaben zu machen.
Durchschnittliche Kundenbewertung: ****
116 Kundenrezensionen - auch von Jugendlichen!!!
Es scheiden sich die Geister: begeistert bis ablehnend, aber überwiegend sehr positiv.
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ab 8 Jahre
Kurzbeschreibung der Amazon.de Redaktion
Die Tiere in aller Welt sind es leid! Die Menschen rufen Konferenz um Konferenz ein, um Frieden zu schaffen - und was passiert? NICHTS! GAR NICHTS!
Da kommen die Tiere auf eine verrückte Idee:
Während sich die Menschen gerade zu ihrer 87. und vermutlich wieder erfolglosen Konferenz in Kapstadt einfinden, machen sich sämtliche Tiere, besorgt um die Zukunft der Kinder, auf zu einer großen Konferenz der Tiere.
Autorenportrait
Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der "Neuen Zeitung".
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschriften der lesenwerten Kunden-Rezensionen:
- Ein wunderbares Buch mit schönen farbigen Bildern
- Schön
Den Film kennt wahrscheinlich jeder, ich kann nur hoffen, daß dabei das Buch nicht in Vergessenheit gerät. Daher : Eltern, kauft Euren Kindern dieses Buch!!! Denn um die Kinder geht es in diesem Buch....
- Kästner der Kinderbuchautor, Kästner der Moralist
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ab 8 Jahre
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
"Ich habe den 'Jim Knopf' wirklich so geschrieben, dass ich mit dem ersten Satz angefangen habe, ohne jedes Konzept und ohne zu wissen, wie der zweite Satz heißen und worauf das Ganze hinauslaufen wird. In diesem Fall ist die Geschichte wirklich erst mit dem Buch entstanden, und ich war während des Schreibens zum Teil selber ganz gespannt, wie es weitergehen würde".
Und genauso gespannt wie der Autor Michael Ende beim Schreiben war, genauso gespannt ist man auch als Leser, wie die Abenteuer von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer ausgehen. Nicht nur die spannenden Erlebnisse der beiden Helden machen Jim Knopf zu einem wundervollen Schmöker. Michael Ende spielt mit der Sprache, erfindet genau die Namen, die seine Wesen am besten beschreiben, und schafft so eine Welt, in die man sich mühelos hineinversetzen kann.
Kein Konzept für sein Buch zu haben war für Michael Ende jedenfalls ein Erfolgsrezept: mit Jim Knopf gelang ihm der schriftstellerische Durchbruch. Es erschien 1960 erstmals im Thienemann Verlag, nachdem bereits mehr als zehn Verlage das Manuskript abgelehnt hatten. Bereits ein Jahr später, 1961, erhielt Michael Ende den Deutschen Jugendliteraturpreis für Jim Knopf und die Augsburger Puppenkiste verfilmte das Buch.
Dank der Augsburger Puppenkiste kennt jeder die Beiden und natürlich auch die kleine Insel Lummerland (das ist die mit den zwei Bergen). Aber wie ist das mit Ping Pong, Herrn Tur Tur, König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften, dem goldenen Drachen der Weisheit und den zwölf Blüten der Gelehrsamkeit oder der Prinzessin Sursulapitschi und ihrem Verlobten Uschaurischuum?
Erinnern Sie sich?
Nicht? Dann ist dieser Sammelband genau das Richtige um die Erinnerung aufzufrischen oder erste Bekanntschaft zu schließen mit all diesen seltsamen und liebenswerten Wesen, denen Jim und Lukas begegnen.
Kurzbeschreibung
Die spannenden und lustigen Abenteuern von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer mit Scheinriesen, Halbdrachen, Kaisern, Seeräubern und vielen anderen außergewöhnlichen Wesen erfreuen und unterhalten Kinder seit über 30 Jahren.
Autorenportrait
Michael Ende wurde 1929 als Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende in Garmisch-Partenkirchen geboren und starb im August 1995 in Stuttgart. In einer nüchternen, seelenlosen Zeit hat er die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume für die Kinder wie für die Erwachsenen zurückgewonnen und wurde mit Büchern wie "Die unendliche Geschichte" und "Momo" weltberühmt.
Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war immer ein ausgesprochen vielseitiger Autor. Neben Kinder- und Jugendbüchern hat er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke, Opernlibretti und Gedichte geschrieben. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise.
Seine Bücher haben bislang eine weltweite Gesamtauflage von über 20 Millionen erreicht und sind in nahezu 40 Sprachen übersetzt.
Auszug
In dem die Geschichte anfängt
Das Land, in dem Lukas der Lokomotivführer lebte, hieß Lummerland und war nur sehr klein.
Es war sogar ganz außerordentlich klein im Vergleich zu änderen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland oder Afrika oder China. Es war ungefähr doppelt so groß wie unsere Wohnung und bestand zum größten Teil aus einem Berg mit zwei Gipfeln, einem hohen und einem, der etwas niedriger war.
Um den Berg herum schlängelten sich verschiedene Wege mit kleinen Brücken und Durchfahrten. Außerdem gab es auch noch ein kurvenreiches Eisenbahngleis. Es lief durch fünf Tunnel, die kreuz und quer durch den Berg und seine beiden Gipfel führten.
Häuser gab es natürlich auch in Lummerland, und zwar ein ganz gewöhnliches und ein anderes mit einem Kaufladen drin. Dazu kam noch eine kleine Bahnstation, die am Fuße des Berges lag. Dort wohnte Lukas der Lokomotivführer. Und oben auf dem Berg zwischen den beiden Gipfeln stand ein Schloß.
Man sieht also, das Land war ziemlich voll. Es paßte nicht mehr viel hinein.
Wichtig ist vielleicht noch, daß man sich sehr vorsehen mußte, die Landesgrenzen nicht zu überschreiten, weil man dann sofort nasse Füße bekam. Das Land war nämlich eine Insel.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
8 aufschlussreiche Leserrezensionen:)
Hallo Eliska, :)
Die Bücher aus der Serie über Findus und den alten Petterson sind zwar
noch für ein jüngeres Alter, aber ich habe selten mal so schöne Illustrationen
gesehen, wie die von Sven Nordquist, und auch die Geschichten drumherum
sind so liebevoll, dass wir diese Bücher auch heute noch an kleinere Kinder
gern verschenken.
Unsere Petterson-Bücher werden wir mit Sicherheit aufbewahren, einfach weil
sie so begeisternd sind.
http://images-eu.amazon.com/images/P/3789161721.03.LZZZZZZZ.jpg
Ein Feuerwerk für den Fuchs, war nur unser erstes aus dieser Serie, die anderen
sind aber wirklich alle genauso gut.
Auch für Erwachsene mit Spaß zu Lesen!!!
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3789161721/ref=pd_bxgy_text_1/028-8220362-2126132
Auf die wäre ich nicht gekommen, waren mir noch nicht begegnet! :(
Darum immer mitgemacht, gemeinsam werden wir bis Weihnachten einen Fundus zusammengestellt haben, der sich sehen lassen kann!
Und ab bald kein mühseliges Suchen mehr, wenn ein Geburtstag oder so etwas naht.
Viele Grüße
Eliska:)
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ab 10 Jahre
Rezensionen aus der Amazon.de Redaktion
Kurzbeschreibung
Eine gespenstische Gesellschaft "grauer Herren" ist am Werk und veranlasst immer mehr Menschen, Zeit zu sparen. Aber in Wirklichkeit betrügen sie die Menschen um diese ersparte Zeit. Als die Not am größten ist und die Welt ihnen schon endgültig zu gehören scheint, entschließt sich Meister Hora, der geheimnisvolle "Verwalter der Zeit", zum Eingreifen. Doch dazu braucht er die Hilfe eines Menschenkindes. Die Welt steht still und Momo, die struppige kleine Heldin der Geschichte, kämpft ganz allein, mit nichts als einer Blume in der Hand und einer Schildkröte unter dem Arm, gegen das riesige Heer der "grauen Herren" - und siegt auf wunderbare Weise.
Autorenportrait
Michael Ende wurde 1929 als Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende in Garmisch-Partenkirchen geboren und starb im August 1995 in Stuttgart. In einer nüchternen, seelenlosen Zeit hat er die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume für die Kinder wie für die Erwachsenen zurückgewonnen und wurde mit Büchern wie "Die unendliche Geschichte" und "Momo" weltberühmt.
Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war immer ein ausgesprochen vielseitiger Autor. Neben Kinder- und Jugendbüchern hat er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke, Opernlibretti und Gedichte geschrieben. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise.
Seine Bücher haben bislang eine weltweite Gesamtauflage von über 20 Millionen erreicht und sind in nahezu 40 Sprachen übersetzt.
Auszug
ERSTES KAPITEL Eine große Stadt und ein kleines Mädchen
In alten alten Zeiten, als die Menschen noch in ganz anderen Sprachen redeten, gab es in den warmen Ländern schon große und prächtige Städte. Da erhoben sich die Paläste der Könige und Kaiser, da gab es breite Straßen, enge Gassen und winkelige Gäßchen, da standen herrliche Tempel mit goldenen und marmornen Götterstatuen, da gab es bunte Märkte, wo Waren aus aller Herren Länder feilgeboten wurden, und weite schöne Plätze, wo die Leute sich versammelten, um Neuigkeiten zu besprechen und Reden zu halten oder anzuhören. Und vor allem gab es dort große Theater.
Sie sahen ähnlich aus, wie ein Zirkus noch heute aussieht, nur daß sie ganz und gar aus Steinblöcken gefügt waren. Die Sitzreihen für die Zuschauer lagen stufenförmig übereinander wie in einem gewaltigen Trichter. Von oben gesehen waren manche dieser Bauwerke kreisrund, andere mehr oval und wieder andere bildeten einen weiten Halbkreis. Man nannte sie Amphitheater.
Es gab welche, die groß waren wie ein Fußballstadion, und kleinere, in die nur ein paar hundert Zuschauer paßten. Es gab prächtige, mit Säulen und Figuren verzierte, und solche, die schlicht und schmucklos waren. Dächer hatten diese Amphitheater nicht, alles fand unter freiem Himmel statt. In den prachtvollen Theatern waren deshalb golddurchwirkte Teppiche über die Sitzreihen gespannt, um das Publikum vor der Glut der Sonne oder vor plötzlichen Regenschauern zu schützen. In den einfachen Theatern dienten Matten aus Binsen und Stroh dem gleichen Zweck. Mit einem Wort: die Theater waren so, wie die Leute es sich leisten konnten. Aber haben wollten sie alle eins, denn sie waren leidenschaftliche Zuhörer und Zuschauer.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Anzahl der Rezensionen: 15
Gebundene Ausgabe:
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Taschenbuch:
[url=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451278650/stockchannelnetg] (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3522119401/stockchannelnetg)
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ab 3 Jahre
Rezensionen aus der Amazon.de Redaktion
Kurzbeschreibung
Achtung: Motzkuh im Anflug! Und wo sie landet, bricht schlechte Laune aus. Wie gut, dass Oma mit ihrer neuen Lesebrille den giftgrünen kleinen Störenfried entdeckt und außer Kraft setzt! Eine lustige Geschichte mit einer kleinen textilen Spielfigur, einem Motzkuh-Lied und Tipps für "trotzgeplagte" Eltern.Die Illustratorin Imke Sönnichsen wurde 1970 in einem kleinen Ort in Nordfriesland geboren. Nach dem Abitur studierte sie in London Kunstgeschichte, bevor sie in Mainz begann, Illustration zu studieren. Ihr Bilderbuch "Das Findelei", war gleichzeitig ihre Abschlussarbeit.
Autorenportrait
Die Illustratorin Imke Sönnichsen wurde 1970 in einem kleinen Ort in Nordfriesland geboren. Nach dem Abitur studierte sie in London Kunstgeschichte, bevor sie in Mainz begann, Illustration zu studieren. Ihr Bilderbuch "Das Findelei", war gleichzeitig ihre Abschlussarbeit.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschriften der Kundenrezensionen:
- Dieses Buch ist ein Muß für jeden, der kleine Kinder hat
- Motzkühe, nehmt Euch in Acht!!!!
- Ein wunderschönes Buch mit grosser Wirkung
- super familienorientiert
- Eine Möglichkeit super auf kleine Trotzköpfe einzugehen
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ab 5 Jahre
Kurzbeschreibung
Schon früh am Morgen sind Lukas, Paul und Tom unterwegs zum Fluss. Ihr großes ›Schiff‹ haben sie auch dabei. Nur sie allein kennen die Geheimnisse des Flusses und wissen, wo die ›Puma-Insel‹ und der >Dschungel‹ sind. Nach einem erlebnisreichen Tag am Fluss bemerken sie, daß jemand ihr geheimstes Versteck entdeckt hat. Wer hätte gedacht, daß der Eindringling in das Baumhaus ihre neue Freundin wird? Als es dunkel wird, begleiten die drei Jungs sie gemeinsam nach Hause. In der Nacht träumen sie von neuen Abenteuern in ihrem Paradies.
Über den Autor
Reinhard Michl wurde in Hausen (Niederbayern) geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1979 illustriert er Kinderbücher und erstellt Bildergeschichten fürs Fernsehen. Neben zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland wurde R. Michl mit dem Troisdorfer Bilderbuchpreis ausgezeichnet, er erhielt den Preis ›Die schönsten deutschen Bücher‹ der Stiftung Buchkunst, und den ›Gustav-Heinemann-Friedenspreis‹.
Rezension
Wirklich gute Kinderbücher erobern auch das Herz der Erwachsenen.
Dies gilt auch von Reinhard Michls „Ein Tag am Fluss“.
Es ist ein Bilderbuch, eigentlich geschrieben für Kinder ab 5 Jahren, dessen traumhaft schön gemalten, ganzseitigen Bilder eine völlig unspektakuläre Geschichte erzählen: drei Kinder, die mit einem Reifen, ihrem „Schiff“, einen ganzen Tag lang an einem ruhigen, verträumten Fluss zubringen, schwimmen, tauchen, Muscheln sammeln, sich mit Schlamm bespritzen, ein altes Wehr erkunden, ihre Schätze zu ihrem Baumhaus bringen, das inzwischen ein Mädchen aus der Nachbarschaft für sich entdeckt hat. Und schließlich endet dieser Tag mit einem Lagerfeuer und Würstchengrillen.
Was sollte daran so Besonderes sein, daß es jung und alt gleichermaßen in seinen Bann zieht?
Natürlich, die Qualität der Illustrationen läßt erkennen, daß hier ein Meister am Werk war, der an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und wohlverdient eine Reihe wichtiger Literaturpreise (u.a. „Troisdorfer Bilderbuchpreis“, „Gustav-Heinemann-Friedenspreis“ und den Preis „Die schönsten Deutschen Bücher“ der „Stiftung Buchkunst“) eingeheimst hat. Da ist der Fluss nicht einfach blau, sondern ein wunderbares Spiel von Farben, das erahnen läßt, daß er in der Tiefe seine eigenen Geheimnisse hat; und auch die Abbildungen der Ufergefilde sind Impressionen einer wirklichen Fahrt auf dem Fluss, wo wir staunend immer Neues entdecken.
Je mehr wir uns aber auf diese Bilder einlassen, sie auskosten, desto mehr geht uns auf, daß es nicht einfach Bilder sind, die man gegen andere „schöne“ Bilder austauschen könnte. Diese Bilder „bleiben“ in uns, weil sie immer schon in uns „sind“. Denn es sind Ur-Bilder, Archetypen unserer Seele, die wir, wenn wir geistig und seelisch gesund bleiben wollen, in uns wach und bewußt halten müssen. Diese Urbilder sprechen von einer Natur, die dem Menschen noch gemäß ist, weil sie alle seine Sinne anspricht, zum Entdecken und Staunen einlädt; weil sie noch eine Tiefe hat, die unsere in Parks und Naherholungsgebieten kultivierte, gezähmte Natur nicht mehr aufbringt. Selbst ein Stauwehr stört diese Natur nicht mehr, offenbart nur ein neues Gesicht des Flusses. Mensch und Natur scheinen hier wieder versöhnt.
Sie sprechen aber auch von einer Kindheit, in der der Kinder noch Kinder sein, entdecken, erforschen, sich besudeln dürfen, ohne den schon früh einsetzenden Leistungsdruck, ohne Angst, Opfer von Gewalt zu werden. Und am Ende steht ein verzauberndes Abendbild des Flusses. Dieses spricht vom erfüllten Tag im Leben eines Menschen, vielleicht auch von seiner Endlichkeit, vom Sinn seines begrenzten Daseins. Das soll nicht für Kinder sein? Als ob die kindliche Phantasie nicht eigene Zugänge zu den fundamentalen Wahrheiten des menschlichen Lebens, zu seinen Sehnsüchten und Hoffnungen hätte!
Wer solche Bilder in sich aufnimmt, wird sie - wenn auch noch so oft umformt - ins Leben mithineinnehmen und vielleicht auch nur in den unergründbaren Tiefen seines Bewußtseins daraus schöpfen.
Richard Niedermeier
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ab 6 Jahre
Rezension:
Anton ist ein ganz normaler Junge, bis er in die Schule kommt. In der Schule ist er nur noch Anton Mohr, Segelohr. Seine Mitschüler, besonders der rothaarige Hans, hänseln Anton wegen seiner abstehenden Ohren. Anton mag gar nicht mehr in die Schule gehen, aber um so mehr sich Anton über seine Ohren ärgert, je mehr beginnen sie zu wachsen.
Eines Nachts sitzt ein Ohrenkönig vom Planet Reich der Sinne auf Antons Bett. Das kleine Männchen entführt den Jungen auf den fernen Planeten. Dort muss Anton in mehreren Nächten phantastische Abenteuer bestehen. Mit jedem Abenteuer wächst Antons Mut, aber auch seine gewachsenen Ohren werden wieder kleiner.
Anton hilft mit seinen Mut dem Völkchen aus dem Reich der Sinne ihren Frieden zu erhalten. Dafür wird er von dem Ohrenkönig mit Dankbarkeit und einem kleinen Menschen für sein Ohr belohnt. Der kleine Mensch soll in Antons Ohr wohnen und dem Jungen in schwierigen Lebenslagen helfen.
Voll neu gewonnenem Mut kann Anton nun sein Leben in der Schule meistern und er findet sogar in Hans einen neuen Freund.
Der erste Schultag, ein Tag wo Kinder oft begreifen müssen, dass sie anders sind als andere Kinder. Die neue Brille, Hautfarbe oder abstehende Ohren wie Anton in der Geschichte von der Autorin Ines Kohm, machen den beginnenden Schulalltag oft zu einer Qual.
Ines Kohm hat in ihren Kinderbuch dieses Thema sehr gut beschrieben. Durch die phantastische Reise ins Reich der Sinne, in der der kleine Anton lernt mit seinen Ohren umzugehen, hilft die Autorin jungen Lesern eine wichtige Erkenntnis zu erlangen: Menschen sind individuell. Sie sind nicht gleich, und dies zeichnet uns Menschen aus.
Anton Mohr Segelohr ist ein sehr schönes Kinderbuch, was besonders vor dem ersten Schulantritt lesenswert ist. Es liest sich spannend und ist auch zum Vorlesen geeignet.
Kathie
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschriften von Leser-Rezensionen:
- kleiner Mann ganz gross
- Wunderschöne Geschichte für kleine Leute!
- Ein Kinderbuch, das auch Erwachsene fesselt
- Eine wunderbare Geschichte - unbedingt kaufen
- Nicht nur für Kinder spannend
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ab 12 Jahre
Kurzbeschreibung
Wer nach Phantasien kommt, erhält von der kindlichen Kaiserin ein Medaillon als Zeichen der unbeschränkten Macht. "Tu was du willst" lautet die Inschrift, und Bastian deutet die Worte zuerst als "Tu was dir beliebt" und gerät damit immer tiefer in den Strudel ungezügelter, vergessen-machender Phantasie. Bis er erkennt, dass das Motto auch bedeuten kann "Tu wozu es dich gerade innerlich drängt, was dein eigentlicher Wille ist". Ohne Atreju, seinen Freund, hätte er nie herausgefunden aus diesem Land ohne Grenzen: Es gibt Menschen, die können nie nach Phantasien kommen, und es gibt Menschen, die können es, aber sie bleiben für immer dort. Und dann gibt es einige, die gehen nach Phantasien und kehren wieder zurück. So wie du, Bastian. Und sie machen beide Welten gesund.
Klappentext
TU WAS DU WILLST
lautet die Inschrift auf dem Symbol der unumschränkten Herrschaftsgewalt in Phantasien. Doch was dieser Satz in Wirklichkeit meint, erfährt Bastian erst nach langem, mühevollem Suchen.
Auszug
Diese Inschrift stand auf der Glastür eines kleinen Ladens, aber so sah sie natürlich nur aus, wenn man vom Inneren des dämmerigen Raumes durch die Scheibe auf die Straße hinausblickte.
Draußen war ein grauer kalter Novembermorgen, und es regnete in Strömen. Die Tropfen liefen am Glas herunter und über die geschnörkelten Buchstaben. Alles, was man durch die Scheibe sehen konnte, war eine regenfleckige Mauer auf der anderen Straßenseite.
Plötzlich wurde die Tür so heftig aufgerissen, daß eine kleine Traube von Messingglöckchen, die über ihr hing, aufgeregt zu bimmeln begann und sich eine ganze Weile nicht wieder beruhigen konnte.
Der Urheber dieses Tumults war ein kleiner, dicker Junge von vielleicht zehn oder elf Jahren. Das dunkelbraune Haar hing ihm naß ins Gesicht, sein Mantel war vom Regen durchweicht und tropfte, an einem Riemen über der Schulter trug er eine Schulmappe. Er war ein wenig blaß und außer Atem, aber ganz im Gegensatz zu der Eile, die er eben noch gehabt hatte, stand er nun wie angewurzelt in der offenen Tür.
Vor ihm lag ein langer, schmalen Raum der sich nach hinten zu im Dämmerlicht verlor. An den Wänden standen Regale die bis unter die Decke reichten und mit Büchern aller Formen und Größen vollgestopft waren. Auf dem Boden türmten sich Stapel großer Folianten, auf einigen Tischen häuften sich Berge kleinerer Bücher, die in Leder gebunden waren und von der Seite golden glänzten. Hinter einer haushohen Mauer aus Büchern, die sich am gegenüberliegenden Ende des Raumes erhob, war der Schein einer Lampe zu sehen. In diesem Lichtschein stieg ab und zu ein Rauchkringel auf, wurde größer und zerging weiter oben....
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Anzahl der Leser-Rezensionen: 35!!!
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ab 13 Jahre
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Dieses Buch ist die Jugendfassung von Geheime Botschaften. Verständlich, anschaulich und spannend erzählt der Autor von Geheimschriften und Codes, die im Laufe der Jahrhunderte entwickelt -- und in den meisten Fällen auch geknackt wurden. Da gibt es abenteuerliche Geschichten, wagemutige Charaktere, geniale Ideen, und Singh lässt uns den ständigen Wettlauf zwischen Ver- und Entschlüsslern hautnah miterleben. Dabei vermittelt er immer auch die Informationen, die man braucht, um die verschiedenen Codierungsmethoden nachzuvollziehen -- und, wo das möglich ist, selbst anzuwenden.
Wir erfahren, dass Maria Stuart letztendlich sterben muss, weil jemand ihre Geheimschrift entschlüsseln konnte; so wird ihr die Beteiligung an einer Verschwörung nachgewiesen. Wir sind dabei, als arabische Gelehrte die ersten Codes knacken und Vigenère erst Jahrhunderte später eine neue Verschlüsselungsmethode entdeckt. Wir leiden mit denen, die bis heute vergeblich den Beale-Code zu knacken versuchen, der versteckte Goldlager aus der Zeit des Wilden Westens schützen soll. Wir können atemlos verfolgen, wie der Zweite Weltkrieg nicht zuletzt durch die genialen Kryptographinnen und Kryptographen mit entschieden wird, die sich mit der deutschen Enigma herumschlagen. Wir beobachten, wie die ägyptischen Hieroglyphen entschlüsselt werden. Und nicht zuletzt sind wir live dabei, als Computerwissenschaftler und Mathematiker das als unlösbar geltende Problem der Schlüsselverteilung bezwingen und für die neuen Zeiten des Internets die asymmetrische Verschlüsselung erfinden.
Singh nimmt nicht nur Jugendliche, sondern auch alle begeisterungsfähigen Erwachsenen mit auf eine aufregende Zeitreise. Doch die Geschichte der Kryptographie ist zu einem nicht geringen Teil eine geheime Geschichte. Umso spannender, wenn nach Jahren Informationen zugänglich werden, die ein ganz neues Licht auf ein geschichtliches Ereignis werfen.
Singhs Zeitreise hört übrigens nicht bei der Gegenwart auf: Am Ende umreißt er die neuen Probleme, die durch die enormen Möglichkeiten des Internets entstehen. Außerdem wagt er einen Ausblick auf die Quantenkryptographie -- aber wer weiß, ob sie nicht irgendwo im Geheimen bereits erfolgreich eingesetzt wird? --Gabi Neumayer
Kurzbeschreibung
Navajo-Code? Caesar-Verschiebung? Schwarze Kammern? Lucifer-Verschlüsselung? Präparierte Eier? Nie gehört? Dann wird's Zeit, denn je häufiger unsere ganz privaten Daten in Computer-Netzen zirkulieren, desto erfindungsreicher werden die Menschen, um sie vor fremdem Zugriff zu schützen. Aber nicht erst im Zeitalter des Internets liefern sich Code-Erfinder und Code-Knacker erbitterte Kämpfe. Schon in der Antike wollte man Botschaften geheim halten. Die Mittel waren technisch unkomplizierter, aber nicht weniger originell. Simon Singh erzählt von der Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis heute, so dass man bei der Lektüre Lust bekommt, eigene verschlüsselte Botschaften zu schicken ...
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschriften der Leser-Rezensionen:
- Vom gelangweilten zum interessierten
- Sehr gute Einführung in die Kryptographie
- Wirklich gut gemacht
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ab 2 Jahre
Kurzbeschreibung
Alleine spielen findet Dudu soo langweilig. Wenn er doch nur einen richtigen Freund hätte! Schnell wie ein Känguru müsste er sein oder groß wie ein Elefant. Mit dem könnte man tolle Sachen machen, träumt Dudu. Aber glücklicherweise findet man Freunde nicht nur im Traum. Denn was gibt es Schöneres als einen Freund zu haben, außer vielleicht ...andere-8Spit McGee ist ein kleiner weißer Kater, dessen Augen unterschiedliche Farben haben - und Willie Morris rettet dieses tapsige kleine Etwas. Der weiße Kater wird zum Wendepunkt im Leben von Willie Morris, denn es passiert etwas Unerhörtes: Spit macht aus dem eingefleischten Hundemenschen einen großen Katzenfreund. Dabei ist er jemand, der seinen Freunden immer sagte, dass er lieber nochmals heiraten würde, als eine Katze besitzen zu wollen. Spit stellt unterdessen klar, wer im Hause Morris das Sagen hat: der Kater nämlich. Willie Morris beschreibt, über sich selbst erstaunt, die Abenteuer, die er mit diesem eigensinnigen Wesen erlebt, und wundert sich, warum er je glauben konnte, dass er Katzen nie und nimmer verstehen würde. So ist Meine Katze Spit McGee schlichtweg eine Liebeserklärung an alle Katzen geworden - und ein Muss für jeden Katzenfreund!
Autorenportrait
Annette Swoboda, geboren 1961, malte ihr erstes Bilderbuch mit neun Jahren. Sie hatte so viel Spaß dabei, dass der Wunsch entstand, mehr davon zu machen. Sie studierte Kunst in Frankreich und Grafik-Design in Mannheim und war viel auf Reisen. Aber nach wie vor ist für sie das Spannendste, Sprache und Fantasie in Bilder zu übersetzten.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Heute eine Bitte an alle, die diesen Thread anklicken:
Wäre es nicht möglich, dass ihr mir noch ein paar Tipps zukommen lasst, welche Lieblingsbücher eure Söhne und Töchter haben? Titel, evt. Verfasser genügen.
Die Aktion ist also nicht mit großem Zeitaufwand verbunden.
Meine Kinder sind bereits dem Kindesalter entwachsen, ich bin also leider nicht mehr up-to-date.
Übrigens könntet ihr auch eure eigenen Lieblinge von früher nennen und dadurch andere daran teilhaben lassen.:)
Es dürfte euch Freude bereiten, nochmal ein wenig in den grenzenlosen Leseabenteuern (frei nach Astrid Lindgren!) eurer Kindheit und Jugend zu schwelgen!
Liebe Grüße
Eliska:)
Bei diesem Titel bin ich ein wenig ins Trudeln gekommen:
Es gibt so vielerlei Ausgaben und Ausführungen.
Ich habe mich wegen der Autorin und der Ausstattung für diese entschieden.
Auch scheint er die beste Bewertung zu haben.
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Rezensionen aus der Amazon.de Redaktion
Kurzbeschreibung
Eine alte Geschichte - neu erzählt und illustriert.
Weltweit kennt man ihn, den Pinocchio. Seine Figur mit der langen Nase und dem lustigen, frechen Gesicht ist zum Markenzeichen der Kinderliteratur geworden. Er inspirierte Autoren und Künstler in aller Welt; zahlreiche Bearbeitungen erzählen seine Abenteuer. Christine Nöstlinger hat seine Geschichte neu erzählt, Nikolaus Heidelbach hat den Band mit über hundert farbigen Bilder illustriert: Der neue Pinocchio für Kinder von heute.
Klappentext
Weltweit kennt man ihn, den Pinocchio. Seine Figur mit der langen Nase und dem lustigen, frechen Gesicht ist zum Markenzeichen der Kinderliteratur geworden. Er inspirierte Autoren und Künstler in aller Welt; zahlreiche Bearbeitungen erzählen seine Abenteuer. Christine Nöstlinger hat seine Geschichte neu erzählt, Nikolaus Heidelbach hat dazu über hundert farbige Bilder gemalt: Der Neue Pinocchio für Kinder von heute. »Mit Komik, Zärtlichkeit und Temperament ist dieser Pinocchio neu erzählt. Heidelbachs malerische Figuren machen das hölzerne Kerlchen auf magische Weise lebendig: er ist tölpelig, naiv, anrührend, hasenfüßig, pfiffig und gefühlvoll zugleich.«
Ute Blaich, DIE ZEIT
Autorenporträts
Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in ihrer Geburtsstadt und im Waldviertel. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher und ist für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen tätig.
Nikolaus Heidelbach, geboren 1955 in Köln, studierte Germanistik. Er zeichnet und illustriert seit vielen Jahren und lebt heute als freischaffender Künstler in Köln.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
dontpanic_2000
08.08.2002, 00:46
Das fesselnde Buch:
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http://www.plauen.de/kultur/e.o.plauen/bilder_e.o.plauen/buch2.gif
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Bei uns wird gerade gelesen: "Der Tag an dem ich Papa war" von Hera Lind.
:)
DP
Danke, DP!
Mehr braucht´s wohl kaum, um diese Reihe gebührend vorzustellen.
Unglaublich der subtile Humor bei diesen Vater- und Sohngeschichten!
Ich liebe sie!
Ich denke - ein Muss!
Alter: von 6 - 100 Jahre!
Durchschnittliche Kundenwertung: *****
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Autorenporträt
e.o Plauen hieß mit richtigem Namen Erich Ohser und nannte sich nach der Stadt Plauen, aus der er stammte. Sein Sohn hieß Christian. "Der Vater" hat viel von Ohsers Vater, der Sohn' viel von Christian, schrieb Kurt Kusenberg einmal, und alle
beide haben viel von Ohser...
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(http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/347352008/stockchannelnetg)
Kurzbeschreibung
e.o.plauens Bildgeschichten sind berühmt. Sie erzählen von den kleinen Tricks und Irrtümern, die im Alltag oft bestens weiterhelfen. 50 weitere Streiche und Abenteuer sind in diesem Band vereint.
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Kurzbeschreibung
50 weitere witzige (und tiefsinnige) Abenteuer von Vater und Sohn.
[url=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3473520624/stockchannelnetg]
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ab 12 Jahre, 312 Seiten
Kurzbeschreibung
Der Kaufmann und Seefahrer Robinson Crusoe wird nach einem Schiffbruch als einziger Überlebender auf eine unbewohnte Insel verschlagen. Er kämpft ums Überleben - gegen Unwetter, gegen Kannibalen und gegen die Einsamkeit. Er errichtet eine Hütte, baut Getreide an, jagt, stellt Kleidung, Werkzeuge und Waffen her. Nach 28 abenteuerlichen Jahren auf der Insel wird Robinson Crusoe schließlich von einem englischen Schiff gerettet und kehrt nach England zurück.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Auszug aus einer Leser-Rezension:
..... Hier wird am Beispiel Robinson, der als Schiffbrüchiger auf eine unbewohnte Insel verschlagen wird, konkretisiert, wie nach und nach ein Mensch seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Lebensbewältigung entwickelt, wie er zuerst durch Not, dann zunehmend mit Mut und wachsendem Selbstvertrauen sein Leben einrichtet und dabei eine kurze Entwicklungsgeschichte der sehr frühen Technik durchmacht.
Dies wird fesselnd und - zumindest in dieser für junge Leser eingerichteten Fassung - spannend dargestellt.
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Kurzbeschreibung der Amazon.de-Redaktion
Ein Bilderbuchklassiker:
Wasserspaß durchs ganze Jahr. Jetzt als Pappbilderbuch.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Aus Leser-Rezensionen:
- Mein Kleiner fährt volldrauf ab (knapp 2 Jahre)! Wichtig ist zu sagen, dass die grandiose Wirkung darin liegt, dass keine Geschichte oder irgendwelche Handlungsstrukturen vorhanden sind. ...
- Ein Klassiker, der in jedes Kinderzimmer gehört!
Ich habe dieses Buch selbst schon als Kind geliebt. ...
Mein Sohn ist von dem Buch genau so begeistert wie ich es war und immer noch bin. Die Zeichnungen sind detailliert, lehrreich und bezaubernd. Jedes Mal entdecken wir etwas Neues. ...
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ab 8 Jahre
Nominiert für den Deutscher Jugendliteraturpreis 2002
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Rickie kann keine Schneemänner mehr sehen! 38 Stück hat er schon gebaut. Der Winter dauert bereits über ein Jahr und will einfach kein Ende mehr nehmen. Rickies Eltern liegen nur noch den ganzen Tag mit Pudelmützen auf dem Kopf im Bett -- auch in der Stadt, die vor Kälte klirrt, herrscht nicht mehr viel Leben.
Da trifft Rickie eine tollkühne Entscheidung: Er will den Winter suchen und ihm gehörig seine Meinung sagen.
Eher zufällig gerät der potenzielle Retter aller Maiglöckchen und Frühlingsgefühle nach Zarminsky, dem "kältesten Ort der Welt", wo doch eigentlich der Winter seinen ständigen Wohnsitz haben müsste. Rickie irrt durch die menschenleere Stadt, die unter Eis und Schnee erstarrt ist, und begegnet dem einzigen Vogel, der die Kälte nicht fürchtet -- einem sehr seltsamen Pinguin mit ausgeprägtem Minderwertigkeitskomplex.
Komisch und anrührend zugleich ist diese Geschichte, die Zoran Drvenkar da erzählt und die einem trotz des frostigen Inhalts das Herz erwärmt.
Vorlesen kann man sie auch wunderbar, wenn auch der Vortrag manchmal wegen Lachens unterbrochen werden muss -- zum Beispiel, weil der französische Akzent zu lustig ist, den sich der Pinguin zu Eigen macht, als er sich am Telefon als Winter ausgibt.
Nicht zuletzt die Illustrationen Martin Baltscheits -- wie er zum Beispiel mit unzähligen Blautönen für echt frostige Stimmung sorgt -- machen das Buch zu einem ungewöhnlich ansprechenden und für alle Jahreszeiten geeigneten Lesevergnügen. --Christian Stahl
Durchschnittliche Kundenbewertung: fast *****
3 Leser-Rezensionen
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ab 10 Jahre
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Eine Woche Ferien im Schullandheim mit der ganzen Klasse, den ganzen Tag nur Skifahren, mit den Freunden die Freiheit genießen, was kann einem besseres passieren? Eigentlich nichts. Doch wenn man zu den Kleinsten in der Klasse gehört und schüchtern ist, gerade zehn Jahre alt wurde und zu dem auch noch Martin Taschenbier heißt, dann ist für ein solches Unternehmen ein "Sams" von unschätzbarem Wert.
Sie kennen "Sams" noch nicht? Das lustige Kerlchen mit den roten Haaren, der etwas merkwürdigen Nase und den äußerst wichtigen blauen Wunschpunkten? In den Kinderzimmern ist er so beliebt wie Pippi Langstrumpf und für das Selbstbewusstsein kleiner Jungen (und natürlich auch kleiner Mädchen) gibt es keine bessere Stärkung als die Bekanntschaft mit einem Sams. Übrigens hilft er auch garantiert gegen Schüchternheit. Wer's nicht glaubt, der kann das ganze Abenteuer ausführlich von Paul Maar erfahren. --Manuela Haselberger
Kurzbeschreibung
Seit Martin dem Sams begegnet ist, geht es dem schüchternen Jungen besser. Das Sams ist nämlich ein vorlautes, respektloses Wesen, das sich vor nichts und niemandem fürchtet. Ganz anders als Martin. Und auf irgendeine geheimnisvolle Art kann es Wünsche erfüllen. Es kann zwar aus dem Jungen nicht einfach einen anderen machen, aber es hilft ihm, mutiger und selbstbewußter zu werden. Und je mehr sich Martin verändert, umso mehr verändert sich das Verhalten seiner Klassenkameraden ihm gegenüber.
Auszug
Eine Entdeckung auf dem Dachboden
Bei Raufereien war Martin Taschenbier bestimmt nicht der Stärkste in der Klasse, er gehörte eher zu den etwas Schwächeren. Genaugenommen war, er der Zweitschwächste. Nach ihm kam nur noch Basilius Mönkeberg, der schon in die Knie ging, wenn man ihn scharf anguckte. Martin gehörte auch nicht gerade zu den Größten der Klasse. Bei Herrn Knortz, ihrem Sportlehrer, mußten sich die Schüler zu Beginn der Turnstunde immer in einer Reihe aufstellen, nach Größe geordnet. Da stand Martin meist an viertletzter Stelle. Wenn Roland Steffenhagen fehlte, stand er sogar an drittletzter. Roland Steffenhagen war der Zweitkleinste, und er fehlte oft. Er hatte nämlich eine Mutter, die leidenschaftlich gern Entschuldigungen schrieb.
Wenn Roland keine Lust hatte, beim Sportunterricht mitzumachen (und er hatte selten Lust)....
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
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Klappentext
In einem geheimnisvollen Reich tief in der Erde herrscht Kalle Wirsch über das Volk der Erdmännchen. Sein Feind ist der heimtückische Zoppo Trump, der böse Pläne schmiedet und ihn vom Thron stürzen will.
Auf die Erdoberfläche verschleppt, verbündet sich Kalle Wirsch mit den Menschenkindern Max und Jenny. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück ins Erdinnere, wobei sie viele aufregende Abenteuer im Rubinberg, am See der Finsternis und im Gebiet der Erdbeben und Vulkane bestehen müssen.
Ob es Kalle Wirsch gelingt, Zoppo zu besiegen?
Diese Geschichte wurde durch das Fernsehspiel der Augsburger Puppenkiste weithin bekannt und beliebt.
Autorenportrait
Die Autorin und Übersetzerin Tilde Michels hat seit Jahrzehnten ihren Stammplatz bei dtv junior. Sie schreibt für alle Altersgruppen. Sie arbeitet auch für Funk und Fernsehen. Inzwischen sind von ihr mehr als 40 Bücher erschienen, die häufig ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Aus den Leser-Rezensionen:
Lesefreude pur, 24. April 2001
Rezensentin/Rezensent: aus Neustadt an der Weinstraße
Wer Kinder zum Lesen motivieren will (oder muss) hat mit dem Kalle Wirsch das richtige Buch. Voller Fantasie, entzückenden Gestalten und einer rasant erzählten Geschichte ist das Buch eine wahre Ideenbörse für den Literaturunterricht an der Grundschule. Es macht einfach Spaß, na ja, wo gibt es denn sonst magmafressende Wrukas oder in die Irre lockende Echokugeln? Beim Kalle Wirsch natürlich. Meine Klasse und ich mögen dieses Buch sehr!
Phantasieanregendes, großartiges Abenteuer, 28. März 1999
Rezensentin/Rezensent: Peter Sennhauser
.... Indem sie gemeinsam die Fallen bewältigen, die Zoppos Häscher auf dem Weg vorbereitet haben, nähern sich die staunenden Kinder und der rationale, zu Wutausbrüchen neigende, aber dennoch liebenswerte König Kalle langsam an und lehren sich gegenseitig die verschiedenen Wertesysteme. Ein fesselndes "Roadmovie" für angeregte Kinderköpfe, dessen moralische Botschaft vollkommen unaufdringlich für Aufrichtigkeit, Toleranz und (Erdmännchen-)Würde wirbt.
Kein Kind wird dieses Buch unausgelesen beiseite legen.
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ab 8 Jahre
Klappentext
Roboter Robbi besucht die dritte Robotklasse.
In diesem Jahr hat er eine besonders schwierige Prüfungsaufgabe erwischt: Es geht um eine dreieckige Burg, einen schwarz-gelb-geringelten Leuchtturm und um den Nordpol!
Zum Glück darf er aber ein Menschenkind um Hilfe bitten. Keine Frage, daß er sich da an den kleinen Erfinder Tobbi wendet, der auch in die dritte Klasse geht und gerade das Allzweckfahrzeug Fliewatüüt entwickelt hat.
Nun kann die phantastische Reise losgehen . . .
In der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis
Autorenportrait
Boy Lornsen (1922 - 1996) war ein echter Sylter, dessen Vater noch als Kapitän Kap Horn umsegelte. Er selbst betrieb Segeln nur als Hobby und verdiente sein Geld bis in die sechziger Jahre als Steinmetz. Sein erstes Kinderbuch "Robbi, Tobbi und das Fliwatüüt" erschien 1967 und wurde ein Riesenerfolg. Seither zählt Lornsen zu den ganz großen fantastischen Kinderbuchautoren der Nachkriegszeit wie Otfried Preußler und James Krüss. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Friedrich-Bödecker-Preis ausgezeichnet.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Sechs begeisterte Leser-Rezensionen! :)
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Klappentext
Hänschen wird nach dem Tod seines Vaters König und muß die Regierung des Reiches übernehmen. Hänschen ist noch ein Kind, aber gerade deswegen wehrt er sich gegen die festgefahrenen Meinungen und Intrigen der Erwachsenen...
"Diese Geschichte ist voller Abenteuer, lehrreicher Einzelheiten und aufregender Parallelen zu unserer Gegenwart und ganz und gar ein Kinderbuch... " H. von Hentig über König Hänschen in Der Spiegel.
In der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Autorenporträt
Janusz Korczak, 1878-1942, studierte Medizin und war als Kinderarzt und pädagogischer Schriftsteller tätig. 1942 kam er zusammen mit den Kindern aus dem Warschauer Waisenhaus, dessen Leiter er gewesen war, im Konzentrationslager Treblinka um. Posthum erhielt er 1972 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Leser-Rezension
König H. - so einfach-unterhalts. wie krit.-substantiell, 28. August 1999
Rezensentin/Rezensent: c.mene@t-online.de aus Neuss, Nord-Rhein-Westfalen
In dem bekanntesten der vielen von Korczak verfassten Kinderbücher spiegeln sich viele Grundsätze des erzählenden Pädagogen und polnischen Kinderarztes wieder. In der Person des kindlichen Königs "Hänschen" bündelt sich Korczaks Kritik an der Beschneidung der kindlichen Rechte durch die von Erwachsenen beherrschte Gesellschaft.
Das Werk ist somit nicht nur eine unterhaltsame Lektüre für Kinder und Erwachsene. Es liefert auch in der heutigen Zeit wertvolle Denkanstöße zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Grundverhältnis von Erzieher und Zögling.
Vor dem Hintergrund der Geschichte erfährt der Leser, was Korczaks meint, wenn er sagt: "Das Kind wird nicht erst Mensch, es ist schon einer".
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ab 4 Jahre
Leser-Rezension:
Witzige Zeichnungen, verzwickt lustige Texte!
40 Seiten umfasst dieses kleine Büchlein. Es ist schnell angesehen und durchgelesen (bzw. vorgelesen) und daher genau das Richtige selbst für kleine Leute mit wenig Geduld.
Ich habe es meinem 5-jährigen Sohn geschenkt, der es seit 1 Woche auf Schritt und Tritt mit sich herum trägt. Auch seine 7-jährige Schwester liest ihm immer wieder die verzwickt lustigen Texte vor und freut sich mit ihm.
Die Mimik der Zeichnungen drücken exakt die Stimmung zum Text aus, man kann sich bestens in die Situation des niedlichen "Zweimal" hineinversetzen und herrlich mit ihm fühlen. Sehr anschaulich vermittelt dieses Büchlein die Geschichte der unendlichen Wünsche der großen und kleinen Menschen - immer das zu wollen, was man gerade nicht hat.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
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Kurzbeschreibung
Timm Thalers Lachen steckt alle an.
Bis er es an den geheimnisvollen Baron Lefuet verkauft.
Beide schließen einen Vertrag: Der Baron erhält Timms Lachen, und Timm gewinnt ab jetzt jede Wette.
Doch bald merkt Timm, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist, und so macht er sich auf, sein Lachen zurückzuerobern.
1926 auf der Insel Helgoland geboren, gehörte James Krüss zu den Großen unter den Jugendbuchschriftstellern; für sein Gesamtwerk wurde er 1968 mit dem Internationalen Jugendbuchpreis, der Hans-Christian Andersen-Medaille ausgezeichnet. REASON: review already exists
Autorenportrait
1926 auf der Insel Helgoland geboren, gehörte James Krüss zu den Großen unter den Jugendbuchschriftstellern; für sein Gesamtwerk wurde er 1968 mit dem Internationalen Jugendbuchpreis, der Hans-Christian Andersen-Medaille ausgezeichnet.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Begeisterte Leser-Rezensionen.
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ab 10 Jahre
Kurzbeschreibung
Zauberschwein, Zauberkessel und Zauberkatze - in einem fernen Land hat der Todesfürst Arawn alle magischen Werkzeuge in den finsteren Gewölben seines Reiches gehortet, um seine Macht zu vergrößern. Taran, der junge Schweinehirt, der bisher von Heldentaten nur geträumt hat, sieht seinen Tag gekommen: Er will sich bewährenund große Abenteuer erleben. Doch seine Suche ist lang und voller Gefahren. Dabei gerät er immer mehr in die Kämpfe zwischen guten und dunklen Mächten.
Leser-Rezension:
Hervorragende märchenhaft-mythische Fantasy[/b], Rezensentin/Rezensent: bnowak8673 aus Rödermark
Bei der vom Arena-Verlag erneut aufgelegten Reihe um Taran und seine Abenteuer um Prydain (die Erstausgaben erschienen 1969-72 unter den Titeln: Taran und das Zauberschwein, Taran und der Zauberkessel, Taran und die Zauberkatze; dieser Band versammelt diese Bände der 5-teiligen Prydain-Serie; der Band: Taran und die Schatzkammer des Bösen versammelt die restlichen 2 Bände: Taran und der Zauberspiegel (dt. 1973) sowie Taran und das Zauberschwert (dt. 1974))sind hervorragende Fantasy, allerdings eher märchenhaft - Tolkien läßt grüßen.
Diese Reihe ist allerdings eher für jugendliche Leser konzipiert und schildert die Entwicklung des jugendlich-unbeherrschten Taran, Hilfsschweinehirt beim Zauberer Dalben, der in Abenteuern sich entwickelt und zum Mann wird.
Nicht so langatmig wie Tolkien und äußerst spannend erinnert er an Fantasy-Zyklen von Terry Goodkind oder Robin Hobb. Dass nach dem Erfolg der Harry-Potter-Serie nun auch ein Boom der Fantasy-Literatur erfolgt (ähnlich wie 1979 nach dem Erscheinen von Michael Endes: Unendlicher Geschichte)überrascht nicht.
So wurden die beiden Taran-Bände mit neuem Titelbild - im Stile des amerikanischen Harry Potter - ausgestattet, die damaligen Übersetzungen jedoch bis auf wenige Kürzungen unverändert belassen - lediglich der neuen Rechtschreibung angespasst. Schade nur, dass sich die Landkarten der Ursprungsbände nicht in den neuen Bänden wiederfinden. Insgesamt ist es jedoch toll, dass die Bände erneut aufgelegt wurden und damit wieder lieferbar sind.
Die amerikanischen Kritiken (vgl. Taran Wanderer (Taran und der Zauberspiegel) bei Amazon.de sind enthusiastisch - zu Recht - hier wird märchenhafte, anspruchsvolle Fantasy geschrieben - die die eigene Phantasie anregt ohne zu vergewaltigen.
Besonders beeindruckend ist für mich auch, dass das übliche Gut-Böse-Schema vieler Fantasy-Reihen durchbrochen wird: differenzierte, hervorragend gezeichnete Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen werden gezeichnet: das Plus der Reihe.
Ein Beispiel: so wird in Taran und der Zauberkessel ein Verräter entlarvt: doch auch er wird nach seinem Tode nicht verdammt, sondern erhält ein Grab: der "Held" der Serie, Fürst Gwydion, belehrt Taran: "Es ist leicht, einen Mann zu verurteilen. Ihm Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, ist tausendmal schwerer. Bevor ihn der Hunger nach Macht überkam, hat Morgant den Söhnen des Hauses Don viele Jahre lang treu gedient. Mehr als einmal hat er mir in der Schlacht das Leben gerettet. Das darf ich ihm nicht vergessen: trotz allem, womit er uns in den letzten Tagen erschreckt hat! Ich werde ihn dafür ehren, als was er sich in der Todesstunde erwiesen hat."
Leider hat der Verlag gerade an dieser Stelle eine entscheidende Kürzung gegenüber der früheren Ausgabe vorgenommen: Dort hieß es: "Ich werde ihn dafür ehren, was er dereinst gewen ist - wie ich Ellidyr dafür ehre, als was er sich in der Todesstunde erwiesen hat." (Ellidyr hatte aufgrund seines Stolzes den Verbündeten schweren Schaden zugefügt, diese aber am Ende gerettet - durch ein selbstloses Opfer, welches hier nicht verraten werden soll).
Dies zeigt, wie differenziert hier Charaktere bewertet werden. Schade, dass der Verlag solche Kürzungen vorgenommen hat - ansonsten gehört diese Fantasy-Reihe zum Spitzenprodukt der Fantasy-Literatur überhaupt.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
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ab 8 Jahre
Rezensionen
Klappentext
Eines Tages wird ein Eisberg mit einem Urzeit-Ei am Strand der Insel Titiwu angeschwemmt. Ein seltsames Geschöfpfchen schlüpft aus dem Ei: das Urmel! Vorlaut und keck, aber unglaublich liebenswert, sorgt das Urmel künftig für Wirbel bei Professor Habakuk Tibatong und seinen sprechenden Tieren...
Klappentext
Was ein Urmel ist, wissen alle Kinder, die den lustigen Fernsehfilm der Augsburger Puppenkiste gesehen haben. In diesem Buch tauchen alle Tiere wieder auf, die bei Professor Habakuk Tibatong auf der Insel Titiwu in die Tier-Sprechschule gehen: das Schwein Wutz, Seele-Fant, Ping Pinguin, Wawa und natürlich der Junge Tim Tintenklecks. Eines Tages finden sie am Strand einen Eisberg aus dem hohen Norden. Im Eisberg ist ein riesiges Ei, und aus dem Ei schlüpft das Urmel. Nun haben die Tiere und der Professor keine Zeit mehr für die Sprechschule. Denn König Futsch will das Urmel für seinen Zoo fangen.
Autorenporträt
Max Kruse wurde 1921 in Bad Kösen an der Saale geboren. Seine Mutter war die berühmte Puppenschöpferin Käthe Kruse. Nach dem Abitur in Weimar studierte er in Jena bis zur Schließung der Universitäten im Jahr 1943. 1945 heiratete er und baute die Puppenfabrik seiner Mutter in Bad Pyrmont wieder neu auf. Da Max Kruse schon immer Schriftsteller werden wollte, übergab er 1958 die Firma an seine Schwester und zog nach München, wo er als Werbetexter arbeitete, daneben aber auch schon die ersten Kinderbücher verfasste. Seinen Durchbruch erzielte er 1965, als "Der Löwe ist los" von der Augsburger Puppenkiste verfilmt wurde. Die Gesamtauflage seiner Bücher liegt heute bei über drei Millionen Exemplaren. Max Kruse lebt nahe bei München im Loisachtal.
Auszug
Es war vor vielen Millionen Jahren. Ja, wirklich! Damals legte Mutter Urmel das Urmel-Ei am Ufer des großen Meeres in den Sand, wie sie es bisher immer mit ihren Eiern getan hatte. Aber bald darauf begann es zu schneien, und das war ganz ungewöhnlich.
Mutter Urmel runzelte besorgt die Stirn, schaute zu den grauen Wolken auf und schnaufte: »Anscheinend macht der Große-Wetter-Urmel heute einen unfreundlichen Scherz schade um dieses hübsche Ei.«
Dann zog sie sich in ihre Höhle zurück, schlang den Schweif um ihre Hinterbeine und schnupperte mit ihrer Nilpferdschnauze Hinaus. Natürlich hatte sie keine richtige Nilpferdschnauze, sie war ja ein Urmel, aber es sah so ähnlich aus.
Was nun das Urmel-Ei betrifft, so wuchs ihm langsam eine weiße Schneemütze, und das war sehr ungünstig, denn auch Urmel-Eier können nur in großer Wärme ausgebrütet werden. Es wurde aber immer kälter und kälter und noch kälter. Es wurde scheußlich kalt. »Oje!« bibberte Mutter Urmel. »Jetzt hört der Spaß aber auf!« Das war das letzte, was von ihr vernommen wurde, denn die Eiszeit hatte begonnen.
Wie wir wissen., dauerte die Eiszeit sehr, sehr lange. Hoch oben und ganz unten auf unserer Erdkugel, an den Polen, ist sie sogar heute noch nicht zu Ende.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Überschrift einer Leser-Rezension:
Spitzenbuch zum Vorlesen und selber Lesen
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für junge, ältere und alte Kinder! :hihi
Rezensionen
Kurzbeschreibung
Eines Tages machen sich der kleine Bär und der kleine Tiger auf den Weg: sie suchen Panama, das Land ihrer Sehnsucht...
Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten!« Dass der kleine Bär und der kleine Tiger dicke Freunde sind, weiß jedes Kind. Zusammen sind die beiden wunderbar stark, stark wie ein Bär und stark wie ein Tiger. In ihrem Haus am Fluss haben sie es gemütlich. Eines Tages findet der kleine Bär eine Kiste, die von oben bis unten nach Bananen riecht. Auf der Kiste steht »Panama«. Also machen sich der kleine Bär und sein Freund, der kleine Tiger, auf den Weg dorthin, in das Land ihrer Träume.
Klappentext
Der kleine Tiger und der kleine Bär sind dicke Freunde. Und sie fürchten sich vor nichts, weil sie zusammen wunderbar stark sind. In ihrem Haus am Fluß haben sie es gemütlich. Doch eines Tages machen sie sich auf den Weg und suchen Panama!
»Eine ungemeine Zärtlichkeit und Wärme, augenzwinkernder Witz und Weltklugheit für Kleine kennzeichnen das Lesebilderbuch von Janosch Oh, wie schön ist Panama. «
Süddeutsche Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.
Autorenportrait
Janosch wurde 1931 in Zaborze/Oberschlesien geboren. Nach dem Krieg machte er eine Schmiede- und Schlosserlehre, arbeitete nach seiner Aussiedlung als Hilfsarbeiter in einer Textilfabrik und begann seine Künstlerlaufbahn in den 50er Jahren in München.
Inzwischen ist er als Illustrator, Geschichtenerzähler und Romancier - mit nunmehr über hundert eigenen Büchern für Kinder und Erwachsene - international berühmt. Für seine Arbeit hat er viele Preise erhalten, darunter den Prix Jeunesse, den Prix Danube und den Deutschen Jugendliteraturpreis/Bilderbuch. Janosch lebt und arbeitet auf Teneriffa.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****+* von mir - weil 5 Sterne einfach zu wenig sind für dieses Buch! :)
Lesenswerte Leser-Renzensionen
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ab 8 Jahre
Klappentext
Der Waisenjunge Bo Vilhelm Olsson, der bei Pflegeeltern in liebloser Umgebung aufwächst und sich nach Verständnis und Geborgenheit sehnt, findet auf geheimnisvolle Weise das "Land der Ferne", in dem sein Vater, den er noch nie gesehen hat, König ist und er selbst als Prinz Mio ein vom Kampf gegen das Böse erfülltes Leben führt.
Autorenporträt
Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 auf Näs im schwedischen Smaland geboren, wo sie im Kreis ihrer Geschwister eine überaus glückliche Kindheit verlebte. Für ihre mehr als siebzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über siebzig Sprachen übesetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugenditeraturpreis - Prämie.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Anzahl der Leser-Rezensionen: 11
Leser-Rezension
Ein modernes Märchen, 14. September 1999
Rezensentin/Rezensent: aus Berlin, Deutschland
Die Geschichte des kleinen Waisenjungen Bo ist ein phantastisches Märchen, das junge und alte Menschen in seinen Bann zu ziehen vermag.
Bo Vilhelm Olsson, der bei Pflegeeltern in Stockholm aufwächst, hat große Sehnsucht nach dem nie gekannten Vater und der toten Mutter. Als Bo ein Jahr alt war, holten ihn Tante Edla und Onkel Sixten aus einem Waisenheim.
Eigentlich wollten sie ein Mädchen haben, aber es war keines da. Deshalb nahmen sie Bo mit, obwohl sie keine Jungen mögen.
Tante Edla sagt immer, der Tag, an dem Bo ins Haus gekommen ist, sei ein Unglückstag gewesen. Ständig nörgeln sie an ihm herum, sagen, er bringe immer Schmutz in die Wohnung, wenn er im Park gespielt hatte oder er rede und lache zu laut. Auch darf er nie seinen Freund Benka zum Spielen mit nach Hause nehmen. Das macht Bo sehr traurig.
Es gibt aber einen Menschen, der immer lieb zu ihm ist, das ist Tante Lundin im Obstgeschäft. Manchmal schenkt sie ihm Obst oder Süßigkeiten. Eines Tages gibt sie Bo eine Postkarte, die er in den Briefkasten stecken soll, und einen schönen roten Apfel, mit dem es etwas besonderes auf sich hat. Der Apfel ist plötzlich aus Gold. Und während Bo im Park auf einer Bank sitzt und nachdenkt, entdeckt er eine Flasche, in der ein Geist steckt...
Mit Zeichnungen von Ilon Wikland.
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Kurzbeschreibung
Der Klassiker der Kinderliteratur
Eva und Peter suchen in einem verlassenen Hochgebirgstal in den Dolomiten Unterschlupf vor einem Gewitter. Dabei werden sie durch einen Erdrutsch von der Außenwelt abgeschnitten und sind völlig auf sich selbst gestellt.
Sie leben in einer Höhle, lernen, sich Nahrung und Werkzeuge zu beschaffen, Feuer anzufachen und sich gegen Wetter und Raubtiere zu schützen.
Klappentext
Sonnleitner, sein bürgerlicher Name war Tluchor, wurde am 25.4.1869 in Böhmen geboren und starb am 2.6.1939 in Perchtoldsdorf bei Wien. Als Sohn armer Kleinbauern hatte er eine schwere Jugend. Dennoch gelang es ihm, nach der Schule das Lehrerseminar zu besuchen, und als Lehrer hat er sein ganzes Leben lang gewirkt, zuletzt als Bezirksschulrat in Wien.
Er war ein Schul-»Meister« im besten Sinne.
Seine Meisterschaft, junge Menschen zu fesseln, zu begeistern, sie durch eigenes Miterleben und Mitschaffen in ihrem Wissen und Verstehen zu bereichern, bezeugt eindringlich und vorbildlich sein hier vorliegendes Buch »Die Höhlenkinder«.
Mit ihm hat er sich Hochachtung, Bewunderung und Liebe von Generationen von Eltern, Erziehern und Kindern erworben.
Durchschnittliche Kundenbewertung: ****
Leser-Rezension:
Unsere Geschichte aus ganz anderer Perspektive
von Constantin Graf von Faber-Castell aus Erfurt
Dieses Buch ist wirklich bemerkenswert.
Weniger wegen der Geschichte, welche erzählt wird, als vielmehr wegen der detaillierten Schilderung über die Entwicklung der Kulturtechniken der Menschheit.
Die Kinder, einsam und verlassen in einem unzugänglichen Gebirgstal, entdecken praktisch alles neu. Vom Feuermachen über das Gerben der Felle bis hin zur Erzgewinnung und dem Bronzeguß.
Ein faszinierender Ritt durch unsere Geschichte aus ganz anderer Perspektive.
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Tom Sawyers Abenteuer.
von Mark Twain
ab 12 Jahre
Kurzbeschreibung
Tom Sawyer und Huckleberry Finn stolpern von einem Abenteuer ins nächste und geraten dabei nicht nur in komische, sondern auch in spannende Situationen.
Klappentext
Spannender und abwechslungsreicher kann ein Jungenleben kaum sein: entweder unternimmt Tom Sawyer mit seinen Freunden eine Piratentour, oder er verirrt sich mit seiner Freundin Becky in einer riesigen Tropfsteinhöhle, oder er ist dem berühmt-berüchtigten Indianerjoe und einem Schatz auf der Spur! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Autorenporträt
Mark Twain, eigentlich Samuel Clemens, wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Im Alter von 12 Jahren musste er die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb.
Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, mußte aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen.
Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Conneticut).
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Der zwölfjährige Tom Sawyer wächst bei seiner Tante in der amerikanischen Kleinstadt St. Petersburg am Mississippi auf. Immer wieder findet Tom eine Gelegenheit, der alten Tante Polly Streiche zu spielen, auf die die Arme auch jedesmal hereinfällt.
Jedes Mal, wenn sie ihn dann davonkommen lässt, plagt sie ihr Gewissen. Wenn sie ihn aber schlägt, bricht es ihr fast das Herz. Dagegen ist sein jüngerer Bruder Sid ein stiller Junge, der gar nichts Abenteuerliches oder Unruhe Stiftendes an sich hat.
Eines Tages Tom die Nase voll und reißt mit seinem Freund Huckleberry Finn, dem Schrecken aller Mütter des Städtchens, aus. Doch die beiden Jungen bekommen Heimweh. Als sie sich auf den Weg nach Hause machen, ahnen sie nicht, dass die wirklich gefährlichen Abenteuer erst vor ihnen liegen...
Mit seinem erstmals 1876 erschienenen Roman wendet sich Mark Twain gegen die zeitgenössische Kinderliteratur, deren Helden ihm zu brav und zu moralisierend erschienen. Mark Twain hat sich stets entschieden dagegen gewehrt, für Kinder und Jugendliche zu schreiben. Trotz dieser ablehnenden Haltung stimmte er schließlich einer Veröffentlichung dieses Romans für das jüngere Publikum zu.
(Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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ab 13 Jahre
Kurzbeschreibung
Ein Roman über Drogen und Drogenabhängige. Und über Freundschaft. Auch als sich herausstellt, dass Inga drogensüchtig ist, weicht Andy nicht von ihrer Seite. Gemeinsam tauchen sie in einer Wohngemeinschaft unter.
Autorenportrait
Klaus Kordon, 1943 in Berlin geboren, war Transport- und Lagerarbeiter, hat Volkswirtschaft studiert und als Exportkaufmann Reisen nach Afrika, Asien und Indien unternommen. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin.
Seine Kinder- und Jugendbücher sind vielfach ausgezeichnet worden (Auswahlliste Deutscher Jugendliteraturpreis, Silberner Griffel, Zürcher Kinderbuchpreis, Buxtehuder Bulle).
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Anzahl der Rezensionen: 19!
Lektüre derselben unbedingt empfehlenswert.
Hier die Buchempfehlung aus der Klasse 7 b des Scheffel-Gymnasiums in Lahr:
http://www.scheffel.og.bw.schule.de/faecher/deutsch/einbahn.htm
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14 Jahre
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Peter Pohl wurde 1940 in Deutschland geboren und lebt seit seiner Kindheit in Schweden. Den ersten Teil seiner Biographie beschreibt er in seinem im Herbst erschienenen Buch Der Regenbogen hat nur acht Farben. Dieser Roman berichtet von dem kleinen deutschen Jungen Heinrich, der, so wie Pohl selbst, 1945, gerade fünf Jahre alt, nach Schweden kommt und dem Krieg in Deutschland entfliehen kann.
Doch die schwedischen Spielkameraden in der Nachbarschaft mißhandeln ihn grausam und verspotten ihn als Nazi. Für sie sind nun mal alle Deutschen Nazis. Für den kleinen Jungen Heinrich, der sich schon bald Henrik nennt, beginnt eine sehr schwierige Zeit. Die Mutter flieht in ihre Malerei, der Vater ist im Krieg gestorben. Nur der Großvater, der ihm schwedisch beibringt und ihm Märchen erzählt, kümmert sich um ihn. Er erzählt ihm Geschichten aus der Zeit, die so lange zurückliegt, daß weder die Große Schwarze Trauer noch die Wilde Rote Freude in die Welt gekommen waren. Es konnten schon kleine graue Sorgen vorkommen, doch vom braunen Geiz hatte noch keiner gehört.
Verzweifelt beginnt der Junge, Freunde in seiner neuen Heimat zu suchen, doch immer wenn er glaubt, endlich jemanden gefunden zu haben, dem er vertrauen kann, ändert sich alles. So beginnt Henrik, sich in sich zurückzuziehen, wagt nicht mehr darauf zu hoffen, daß überhaupt noch eine Zukunft für ihn existiert. Bis zu dem Tag, als er Ylva kennenlernt, ein junges schwedisches Mädchen in seiner Klasse.
Auch dieses Buch von Peter Pohl ist ein trauriges Buch, das Fragen wie Gewalt unter Kindern, Mißbrauch und Tod aufgreift. Gerade weil Pohl jedoch diese Fragen so schonungslos offen angeht, sind seine Bücher wahr. Er hat sich als Autor nie dafür interessiert, was er seinen jugendlichen Lesern zumuten darf. Gerade darum interessieren sie sich für seine Bücher.
Peter Pohl lebt heute mit seiner Familie in Stockholm und lehrt Mathematik und Logik an einer Technischen Universität. Auf die Fortsetzung seiner Biographie, die er als Trilogie geplant hat, darf man gespannt sein. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.
Kurzbeschreibung
Stockholm im Jahre 1945. Hierher flüchtet Heinrich mit seiner Mutter vor dem Krieg in Deutschland. Seine Mutter ist Schwedin und sie will mit ihrem Sohn endlich in Frieden leben. Doch Henrik, wie er sich jetzt nennt, ist in diesem Land ein Ausländer. Wird er neue Freunde finden?
»Ausdrucksstark und unverschnörkelt direkt.« -- Der Tagespiegel
Peter Pohl ist wie der Held seines Romans 1940 in Deutschland geboren. Wie dieser kam er 1945 nach Schweden. Er lebt heute mit seiner Familie in Stockholm und lehrt Mathematik an der Technischen Universität.
Der Autor wurde für den Nachfolgeband ›Während der Regenbogen verblasst‹ mit dem ›Heffaklumpen‹, einem der angesehensten schwedischen Preise für Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet.
Klappentext
Heinrich ist fünf, als er im September 1945 nach Schweden kommt.
Er ist Deutscher, seine Mutter Schwedin, der deutsche Vater ist im Krieg gefallen. Was Frieden ist, hat Heinrich noch nicht erfahren. Daß er auch die Hölle sein kann, lernt Heinrich bald. Denn er ist fremd, ein Ausländer, Deutscher - ein kleiner Nazi.
Natürlich wissen die Nachbarkinder und später die Mitschüler nicht, was ein Nazi ist. Doch das hindert sie nicht daran, Heinrich zu quälen, mit Worten und mit Schlägen. Unter Schlägen wird aus Heinrich Henrik, lernt er sich anpassen und weiß doch, es bedarf nur des geringsten Fehlers, und er ist wieder der, der nicht dazugehört.
Aus Angst wird er zum mißtrauischen, vergrübelten Einzelgänger - bis Ylva in die Klasse kommt, die starke, selbstbewußte, sanfte Ylva, die seine erste Liebe wird.
Peter Pohl beschreibt mit der Intensität, die man aus "Jan, mein Freund" und "Nennen wir ihn Anna" kennt, die Mechanismen der Ausgrenzung und der Gewalt.
Aus dem Roman einer unglücklichen Kindheit wird so zugleich ein zorniges Plädoyer für die Liebe und gegen den Haß - ein Buch, das unausgesprochen auch fragt, wie wir es mit Fremden halten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.
Autorenportrait
Peter Pohl, geboren 1940 in Deutschland, zieht mit fünf Jahren nach Schweden und wächst dort auf. Er lehrt an der Technischen Hochschule und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Stockholm. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Gesprächen mit Kinna Gieth hat er das Buch "Du fehlst mir, du fehlst mir" geschrieben.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Anzahl der Leser-Rezensionen: 2
Friederike Sandow (13 Jahre) schreibt in der LESELUST:
Ich hab dieses Buch gelesen, und beim Zuklappen stand fest:
Das gibt's nur einmal! Und es ist sofort mein Lieblingsbuch geworden.
Es ist traurig, sehr sogar. Aber man lebt mit Henrik und saugt das ganze Buch förmlich auf.
Durch Zufall habe ich den zweiten Teil entdeckt, Während der Regenbogen verblasst. Dieses Buch ging gleich sehr traurig los, was ich hier aber nicht weiter berichten will, welches man aber auch lesen sollte, wenn einem der erste Teil so sehr gefallen hat. Und nun hoffe ich, dass Hanser doch noch den dritten Teil verlegt...
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ab 8 Jahre
Kurzbeschreibung
Matilda ist ein Wunderkind, verständig und blitzgescheit.
Ihr Verstand ist so hell und scharf, daß er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müßte. Aber weder sie noch die Lehrer sehen das außergewöhnliche an ihr. Für die Schmach in Schule und Elternhaus sinnt die kluge Kleine auf Rache. Sie entdeckt, daß sie übersinnliche Kräfte hat, und macht von ihnen Gebrauch.
Autorenportrait
Roald Dahl (1916-1990) absolvierte eine kaufmännische Lehre, ging dann 1936 für die Shell Oil Company nach Tanganjika und meldete sich bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs als Pilot bei der Royal Air Force. Nach dem Krieg lebte er als freier Schriftsteller und Drehbuchautor abwechselnd in den USA und in England.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Anzahl der Leser-Rezensionen: 5
Hier die informativste:
Gehört einfach in jedes Bücherregal !!!
Dieses phantastische, toll illustrierte Buch hat meiner Tochter und mir so spaßreiche Lesestunden bereitet, daß wir beide sicher wissen: dieses Buch gehört zu unseren Top-Favoriten und wird sicher bald wieder in die Hand genommen!!!
Matilda, ein hoch begabtes kleines Mädchen, wächst in einer Familie auf, deren Kultur sich auf abendliches Dauer-TV (auf dem Sofa sitzend und Fertiggerichte aus Aluschalen kauend) eschränkt. Bücher sind in diesem Haushalt geradezu verpönt.
Da Matilda aufgrund ihrer mangelnden Dummheit von der Familie kaum beachtet und sogar vernachlässigt wird, kann sie jede Gelegenheit nutzen, die Bücherei zu besuchen und sich dort den heiß geliebten Lesestoff zu besorgen...
Das Wissen und die Fähigkeiten, das sich das kleine Mädchen im 4. und 5. Lebensjahr selbst angeeignet hat sollten ihr bei der nun beginnenden Schulzeit eigentlich helfen. Doch weit gefehlt.
Hatte Matilda zu Hause gegen chronische Dummheit der Familie zu kämpfen, erwartet sie in der Schule eine Direktorin- Frau Knüppelkuh-, die durch ihre willkürliche und gewalttätige Autorität und schließlich auch körperlich mächtige Erscheinung schlichtweg den Albtraum eines Kindes darstellt.
Den liebenswerten Gegenpol zu Frau Küppelkuh stellt Fräulein Honig dar, die Klassenlehrerin von Matilda. Recht bald entwickelt sich eine herzliche und liebevolle Beziehung zwischen Matilda und Frau Honig.
Als Matilda erkennt, daß auch Fräulein Honig sehr unter der scheinbar unbesiegbaren Direktorin zu leiden hat kommt es zum Kampf von Matilda gegen Frau Knüppelkuh- der Kampf von Klein gegen Groß...
Den Leser erwartet schließlich ein doppeltes Happy End, doch davon soll an dieser Stelle nicht zuviel verraten werden.
Roald Dahl hat es geschafft, ein ausgesprochen witziges Buch zu schreiben und mit seiner überraschenden Lösung gezeigt,daß man mit Grips und Mut im Kampf gegen unbesiegbar erscheinende Gegner echte Chancen auf einen gewaltlosen Sieg haben kann... -- Petra Teutsch
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ab 3 Jahren
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Freunde von Pettersson und Findus wissen längst, dass der alte Pettersson keine Familie hat und der Kater Findus sein einziger Angehöriger ist. Viele Abenteuer hat dieses ungleiche Paar schon bestanden, aber erst jetzt, im allerneuesten Findus-und-Pettersson-Buch, wird das Geheimnis gelüftet, wie das Katerchen eigentlich zu seinem Zuhause und zu seinem ungewöhnlichen Namen kam. Außerdem erfahren wir auf höchst unterhaltsame Weise, wie Findus das Sprechen lernte und warum er immer diese komische grün gestreifte Hose anhat.
Während Pettersson gleichzeitig Papa und Mama sein muss, spielt der Kater die Rolle des einzigen Kindes -- eines besonders liebenswerten Kindes. Das findet nicht nur Pettersson, das finden auch wir Leser. Wir zittern mit dem Alten, als sein Kater verschwunden ist, und der Kleine kennt sich doch in Haus und Garten überhaupt noch nicht aus! Und wir zittern genauso mit Findus, der sich nicht aus seinem Versteck traut, weil draußen dieses fürchterliche haarige Ungeheuer mit der gierigen Schnauze rumschnüffelt. Wir sind erleichtert über den guten Ausgang der Geschichte, und wir ergötzen uns an den Seiten füllenden Illustrationen, die ebenso untrennbar zu der Geschichte gehören wie Findus zu Pettersson gehört.
Der preisgekrönte schwedische Dichter-Zeichner Sven Nordqvist erklärt, warum er so gerne Kinderbücher macht: "Weil ich da viele Kleinigkeiten zeichnen kann, die nicht unbedingt etwas mit der Geschichte zu tun haben müssen, aber auf ihre Art und Weise zeigen, was passiert." Ja, die zahllosen skurrilen und humorvollen Details sind es, die den Charme dieses Buches ausmachen! Unvergleichlich, wie Nordqvist Petterssons verzweifelte Suche nach dem Kater zeichnet -- alles geschieht gleichzeitig! Ein sehr liebenswertes Buch für Kinder und auch für große Menschen, die in einer Ecke ihres Herzens heimlich ein bisschen unerwachsen geblieben sind. --Urs Umsand
Kurzbeschreibung
Es war einmal ein alter Mann, der hieß Pettersson. Der war oft so allein, dass er sich am Morgen am liebsten die Decke über den Kopf gezogen hätte und verschwunden wäre. Bis seine Nachbarin ihm einen Pappkarton brachte, auf dem „Findus grüne Erbsen“ stand. Drinnen waren aber keine grünen Erbsen. Drinnen war ein Kater, der noch so klein war, dass er Platz in Petterssons Hand hatte. Jeden Abend las er ihm Geschichten vor. Und eines Tages war es soweit: Der Kater sprach seine ersten Worte. „So eine Hose möchte ich auch haben“, sagte Findus.
Was für einen wunderbaren Kater er doch hatte!
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
6 begeisterte Leser-Rezensionen!
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ab 8 Jahre
Rezensionen
Neue Zürcher Zeitung: Zum Fressen gern
Wolf und Fuchs in neuen Bilderbüchern
Liebe geht durch den Magen, heisst es, und am besten schmeckt das Verbotene. Was man alles essen kann, ob aus Appetit, Neugier oder blosser Gier, erzählen und zeigen zwei Bilderbücher, die unter ihresgleichen zu den Leckerbissen gehören.
Die französische Bilderbuchautorin Anaïs Vaugelade ist dafür bekannt, dass sie das Schwierige liebt. Krieg, Einsamkeit und enttäuschte Liebe gehören für sie durchaus zum Repertoire der in Bilderbüchern zu verarbeitenden Themen. Und auch mit ihrem neuesten Buch, «Steinsuppe», räumt sie einem Gefühl Platz ein, das im Alltag der Menschen einen festen Platz hat, ohne jedoch meist konkret ausgesprochen zu werden – dem Misstrauen. Dieses Gefühl jedenfalls ist es, das das Schwein, die Ente, das Pferd und andere Tiere auf den Plan ruft, als sie sehen, was für ein Gast ihrer Freundin, der Henne, da ins Haus geschneit ist: der Wolf, der Rast macht, um sich eine Steinsuppe zu kochen.
Mit sparsamen Mitteln zeichnet und erzählt Anaïs Vaugelade das improvisierte Abendessen, zu dem jeder und jede etwas mitbringt, allein schon um einen Grund zu haben, eingelassen zu werden. In einem einzigen Raum hat die ganze Geschichte Platz, die Wände sind in ein weiches flaches Gelb getaucht, die Bodenfliesen strahlen in warmem Rot. Mittelpunkt des Geschehens ist ein offener Kamin, über dessen prasselndem Feuer ein beeindruckend grosser Topf hängt, in dem die Suppe vor sich hin brodelt. Um ihn schart sich eine Tiergesellschaft, die ganz offensichtlich gewillt ist, jedes böswillige Ansinnen durch pure Lebenslust zunichte zu machen. Die Körperhaltung der Tiere aber spricht neben aller Ausgelassenheit noch eine andere Sprache. Alles Geschnatter, Gelächter und Wohlbehagen verbindet sich mit einer an der Gespanntheit der Silhouetten ablesbaren Wachsamkeit, die deutlich macht, dass der gefährliche Fremde buchstäblich von niemandem aus dem Auge gelassen wird. Ein Lehrstück nicht nur in moralischer, sondern auch in ästhetischer Hinsicht. Denn das, worauf es ankommt, steht zwischen den Zeilen und ruht im Verborgenen – so wie im richtigen Leben oftmals auch.
Wie der Wolf, so ist auch der Fuchs in der Kinderliteratur als hinterlistiger Vielfrass bekannt. Die Leibspeise des von Franziska Biermann erfundenen und gezeichneten kleinen Herrn Fuchs aber sprengt nicht nur sein Portemonnaie, sondern auch den Rahmen des Gewöhnlichen: «Herr Fuchs mag Bücher!» Und wie! Nicht irgendwelche etwa, sondern das Niveau der russischen Klassik sollte es schon sein. Mit ein bisschen Salz und Pfeffer bestreut, schmecken sie ihm am besten. Nachdem er dieser lebensnotwendigen Leidenschaft aber bereits sein ganzes Hab und Gut geopfert hat, ist guter Rat teuer. Zu welchen Tricks und Umwegen der «Beschaffungsmassnahme» sich der verzweifelte Habitué hinreissen lässt, wird von der Bilderbuchkünstlerin mit so viel Einfallsreichtum und Verve erzählt, gezeichnet, collagiert und gemalt, dass man sich am Ende selbst wie der kleine Herr Fuchs fühlt und das Buch förmlich verschlingt – Salz und Pfeffer nicht nötig!
Starke Farb- und Formkontraste, ein phantasievolles Wechselspiel von Bild und Text und ein spielerisch ausbalanciertes Abwechseln von kunterbunt durcheinander gewürfelten und klar gezeichneten Bildpassagen machen das Buch zu einem Seh- und Leseabenteuer. Der Weg von der Leihbücherei bis zum Letter Labor in Hollywood ist eben nicht nur entbehrungsreich, sondern auch mit vielen Einfällen und Buchstaben gepflastert. Dieses Buch, das im Mai erscheint, kann gerade für Kinder, die dabei sind, das Lesen zu entdecken, ein gefundenes Fressen sein.
Ursula Sinnreich
Kurzbeschreibung
Der kleine Herr Fuchs mag Bücher zum Fressen gern - am liebsten mit einer Prise Salz und etwas Pfeffer. Als er sich aus Geldnot seine Leibspeisen illegal besorgt, wandert er ins Gefängnis. Dort darbt er bei Wasser und ohne Bücher. Bis er den Wärter beschwatzen kann, ihm Papier und Stifte zu bringen ... Großformat
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
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ab 10 Jahre
Kurzbeschreibung
»Wir haben zu Hause ein Schwein. Ich meine damit nicht meine kleine Schwester...« Alles begann damit, dass Zuppi bei einer Tombola den Hauptpreis gewann: ein Ferkel. Rudi Rüssel verändert den Familienalltag gründlich. Aber der Hausbesitzer Buselmeier hat keinen Sinn für diese Art Haustiere. So zieht die Familie an den Rand eines großen Fußballfeldes. Hier kann der Vater, ein arbeitsloser Ägyptologe, Platzwart werden und Rudi in Ruhe Schwein sein. Doch dann entdeckt Hausschwein Rudi seine wahre Größe als Rennschwein...
Ein Lesespaß für die ganze Familie - mit und ohne Haustier.
Klappentext
»Wir haben zu Hause ein Schwein. Ich meine damit nicht meine kleine Schwester ... «
Alles begann damit, daß Zuppi bei einer Tombola den Hauptpreis gewann: ein Ferkel. Rudi Rüssel verändert den Familienalltag gründlich. Aber der Hausbesitzer Buselmeier hat keinen Sinn für diese Art Haustiere. So zieht die Familie an den Rand eines Fußballfeldes. Hier kann der Vater, ein arbeitsloser Ägyptologe, Platzwart werden und Rudi in Ruhe Schwein sein. Doch dann entdeckt Rudi seine wahre Größe als Rennschwein ...
Ein Lesespaß für die ganze Familie mit und ohne Haustier
Deutscher Jugendliteraturpreis
Autorenportrait
Uwe Timm, geboren am 30. März 1940 in Hamburg, studierte Philosophie und Germanistik in München und Paris. Seit 1971 arbeitet er als freier Schriftsteller. Einige seiner Werke: "Morenga", "Der Mann auf dem Hochrad", "Der Schlangenbaum", "Die Entdeckung der Currywurst", "Johannisnacht" und "Rennschwein Rudi Rüssel", u.a
Durchschnittliche Kundenbewertung: ****
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ab 10 Jahre
Kurzbeschreibung
Eines Tages trifft Paul einen Mann, der ihm anbietet, seine Hausaufgaben für ihn zu erledigen. Da er gerade in echter Not ist, denn er hat seine Hausaufgaben - wie schon so oft - nicht gemacht, ist er von dem Angebot begeistert. Alles, was der Mann dafür will, sind z.B. die bestimmten Artikel "der", "die" und "das" oder die Präpositionen wie das "auf", "unter" usw. von Paul - also ein paar kleine Teile seiner Sprache. Paul erscheint das ein faires Angebot und lässt sich darauf ein. Wie sich dadurch Pauls Leben verändert und ob Paul am Ende seine Sprache zurückbekommt, erzählt dieses witzige und spannende Buch für Kinder ab zehn.
Autorenportrait
Die Erzähltexte Hans Joachim Schädlichs (geb. 1935) unterlagen in der DDR dem Publikationsverbot. Seit 1977 lebt und veröffentlicht er in West-Deutschland. Er ist Träger zahlreicher Literaturpreise (u.a. Rauriser Literaturpreis 1977, Marburger Literaturpreis 1986, Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 1992, Kleist-Preis 1996).
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ab 10 Jahre
Kurzbeschreibung
Der Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl haben Probleme: das Jahr neigt sich seinem Ende zu und beide haben ihr Soll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt. Daran sind nur Kater Maurizio und der Rabe Jakob schuld.
Doch mit einem besonders raffinierten Plan könnte es doch noch gelingen, den Rückstand an bösen Taten aufzuarbeiten. Maurizio und Jakob entdecken die finsteren Absichten, aber können sie diese auch verhindern?
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
Ein spannendes Kinderbuch, an dessen hintergründiger Komik auch Erwachsene ihren Spaß haben.
Autorenportrait
Michael Ende wurde 1929 als Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende in Garmisch-Partenkirchen geboren und starb im August 1995 in Stuttgart. In einer nüchternen, seelenlosen Zeit hat er die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume für die Kinder wie für die Erwachsenen zurückgewonnen und wurde mit Büchern wie "Die unendliche Geschichte" und "Momo" weltberühmt.
Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war immer ein ausgesprochen vielseitiger Autor. Neben Kinder- und Jugendbüchern hat er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke, Opernlibretti und Gedichte geschrieben. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise.
Seine Bücher haben bislang eine weltweite Gesamtauflage von über 20 Millionen erreicht und sind in nahezu 40 Sprachen übersetzt.
Auszug
An diesem letzten Nachmittag des Jahres war es schon ungewöhnlich früh stockdunkel geworden. Schwarze Wolken hatten den Himmel verfinstert, und ein Schneesturm fegte seit Stunden durch den Toten Park.
Im Inneren der Villa Alptraum regte sich nichts außer dem flackernden Widerschein des Feuers, das mit grünen Flammen im offenen Kamin brannte und das Zauberlabor in gespenstisches Licht tauchte.
Die Pendeluhr über dem Kaminsims setzte rasselnd ihr Räderwerk in Gang. Es handelte sich um eine Art Kuckucksuhr, nur daß ihr kunstvolles Spielwerk einen wehen Daumen darstellte, auf den ein Hammer schlug.
»Aua!« sagte sie. »Aua! - Aua! - Aua! - Aua!« Es war also fünf Uhr.
Für gewöhnlich machte es den Geheimen Zauberrat Beelzebub Irrwitzer immer ausgesprochen guter Laune, sie schlagen zu hören, aber an diesem Sylvesterabend warf er ihr einen eher gramerfüllten Blick zu. Er winkte ihr mit einer lustlosen Handbewegung ab und hüllte sich in den Rauch seiner Pfeife. Mit umwölkter Stirn brütete er vor sich hin. Er wußte, daß ihm größere Unannehmlichkeiten bevorstanden, und zwar sehr bald, spätestens um Mitternacht - bei Jahreswechsel.
Der Zauberer saß in einem geräumigen Ohrenbackensessel, den vor vierhundert Jahren ein handwerklich begabter Vampyr eigenhändig aus Sargbrettern geschreinert hatte. Die Polster bestanden aus Werwolfsfellen, die freilich inzwischen schon ein bißchen schäbig geworden waren. Dieses Möbel war ein Familienerbstück, und Irrwitzer hielt es in Ehren, obwohl er sonst eher fortschrittlich eingestellt war und mit der Zeit ging - jedenfalls, was seine berufliche Tätigkeit betraf.
Die Pfeife, aus der er rauchte, stellte einen kleinen Totenkopf dar, dessen Augen aus grünem Glas bei jedem Zug aufglühten. Die Rauchwölkchen bildeten in der Luft allerlei seltsame Figuren: Zahlen und Formeln, sich ringelnde Schlangen, Fledermäuse, kleine Gespenster, aber hauptsächlich Fragezeichen.
Beelzebub Irrwitzer seufzte tief, erhob sich und begann in seinem Labor auf und ab zu gehen. Man würde ihn zur Rechenschaft ziehen, dessen war er sicher. Aber mit wem würde er es zu tun bekommen? Und was konnte er zu seiner Verteidigung vorbringen? Und vor allem: Würde man ihm seine Gründe abnehmen? Seine lange, knochendürre Gestalt steckte in einem ... .
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
11 Leser-Rezensionen
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ab 13 Jahre
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Peter Pohl ist in Deutschland als herausragender Jugendbuchautor bekannt. Für seinen Erstling Jan, mein Freund hat er den Jugendliteraturpreis erhalten. Jetzt sind zwei weitere, ebenfalls sehr empfehlenswerte Romane auf deutsch von ihm erschienen.
Auf dem schwedischen Rosenhof leben die beiden eineiigen Zwillingsschwestern Cilla und Tina. Als sie vor einigen Jahren hierher zogen, dachten sie, sie seien im Paradies gelandet. Doch wie es im Paradies so ist, liegt die Hölle gleich vor der Tür. Am Rosenhof vorbei führt die Straße des Todes und an einem wunderschönen Sommertag im Mai, es ist der Geburtstag ihrer Mutter, hat Cilla beim Überqueren dieser Straße den tödlichen Unfall.
So bleibt Tina als einzelner Zwilling zurück. Von ihrem Schmerz, ihrer Trauer erzählt das Buch des Schweden Peter Pohl. Er hat zusammen mit Kinna Gieth, die das Mädchen Tina in seinem Buch ist, die Erzählung Du fehlst mir, du fehlst mir! geschrieben. Er schrieb nach ihren Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Erzählungen. Es ist ein zutiefst ergreifender Bericht über die Trauer geworden und über den Versuch, mit der Traurigkeit zu leben. Das Buch berichtet aber auch darüber, wie verschieden die Zwillinge doch waren, obwohl sie dachten, einander ganz zu kennen. Nach dem Tod von Cilla wird deutlich, dass sie -- bei aller äußeren Ähnlichkeit -- ein völlig anderer Mensch als Tina war.
Seitenlang schreibt Tina in ihrem Tagebuch nur den einen Satz: "Du fehlst mir, du fehlst mir, du fehlst mir". Nie mehr wird sie mit ihrer Schwester gemeinsam über etwas Komisches lachen können, nie mehr miteinander eine ganze Nacht lang reden und nie mehr miteinander streiten, dass die Fetzen nur so fliegen, auch das -- nie mehr.
Peter Pohl beschreibt das Jahr nach dem Unfall und wie Tina in dieser Zeit an Reife und Tiefe gewinnt. "Wer sich nur oben auf der Oberfläche bewegt, hat kein volles Leben. Das ganze tiefe Meer enthält so viel mehr als die Oberfläche, wo die Wellen nur hin und her plätschern. In der Tiefe verbirgt sich all das Große -- wenn man es entdeckt, ist es wunderbar, aber für den, der sich nicht hinunterwagt, wirkt es nur abschreckend."
Er schreibt -- wie auch schon in seinen anderen Jugendbüchern -- über die Entwicklung eines jungen Menschen, über seine Bemühungen um Freundschaft und Anerkennung, um im Leben Fuß fassen zu können. Pohl schildert, wie Tina erwachsen wird und dabei eine Reife erlangt, die vielen Erwachsenen trotz ihres Alters fehlt. Es sind die großen Fragen, die Pohl in seinen Romanen aufgreift und auf seine eigene, sensible Art beantwortet. Ein gutes Buch, dem man viele Leser wünscht -- und zwar nicht nur jugendliche. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Cilla und Tina sind Zwillingsschwestern und unzertrennlich. Jede freie Minute verbringen sie zusammen. Kurz vor ihrem vierzehnten Geburtstag passiert das Schreckliche. Die beiden rennen dem wartenden Schulbus hinterher, es gibt einen riesigen Knall – und Cilla liegt leblos auf der Straße. Noch am gleichen Tag stirbt sie im Krankenhaus an den Folgen. Tina versteht nicht, was der Tod ihrer Schwester für sie bedeutet. Sie guckt in den Spiegel, sieht ihre Schwester und redet mit ihr. Tina hat Angst, verrückt zu werden. Ganz langsam beginnt Tina, ihren Weg alleine zu gehen. Ab 13 Jahre.
»So einfühlsam und zugleich realistisch wie hier wird dieses schwierige Thema selten abgehandelt.« ›Der Tagesspiegel‹
Peter Pohl, geboren 1940 in Deutschland, zieht mit fünf Jahren nach Schweden und wächst dort auf. Er lehrt an der Technischen Hochschule und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Stockholm. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Gesprächen mit Kinna Gieth hat er dieses Buch geschrieben.
Kinna Gieth ist Tina, die in dem Buch ihre eigene Geschichte erzählt.
Klappentext
Frühling, April, und im Rosenhof sitzen zwei Mädchen, Cilla und Tina. Die beiden sind eineiige Zwillinge und werden im Sommer vierzehn Jahre alt. Doch das wird Cilla nicht mehr erleben - sie wird bald bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen. Cillas Unfall ist das Grauenhafteste, was ich je erlebt habe, und ich erzähle es lieber gleich, dies soll nämlich keine spannende Story mit einem effektvollen Schluß sein, der so lange wie möglich geheimgehalten werden muß, sondern ein Bericht über Tina, die übrigblieb und versuchen mußte, in einem Leben ohne Cilla aufrecht zu stehen und das Gleichgewicht zu halten. Und diejenige, die dies erzählt, bin ich, Tina, aber ich weiß, daß ich es nicht schaffen werde, »ich« zu sagen, wenn ich erzähle, daher sage ich lieber »sie«.
Peter Pohl schrieb diesen Roman nach Erzählungen, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen von Kinna Gieth. Sie ist die Tina des Buches. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Autorenportrait
Peter Pohl, geboren 1940 in Deutschland, zieht mit fünf Jahren nach Schweden und wächst dort auf. Er lehrt an der Technischen Hochschule und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Stockholm. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Gesprächen mit Kinna Gieth hat er das Buch "Du fehlst mir, du fehlst mir" geschrieben.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Anzahl der Leser-Rezensionen: 22!!!
Lesenswert.
Hallo Eliska, :)
du hast dir wirklich mal ein dickes Lob für dein Engagement und deine Ideen hier verdient. Auf deine Anregung hier im Thread bin ich wieder auf 'Momo' aufmerksam
geworden, ein Buch, das wir irgendwie vergessen hatten mit unseren Kindern zu lesen. Im Urlaub haben 4 von 5en aus unserer Familie dieses hintergründige Buch
mit viel Lust und Freude gelesen, und waren sehr angetan von dieser nachdenkswerten Geschichte.
Ohne deinen Hinweis wäre uns echt was entgangen, vielen Dank :) :) :)
PS: über Beitrag #71 habe ich mich gefreut ;)
Guten Morgen, lady :),
danke, Resonanz erfreut.
Ja, Momo ist auch eins meiner Lieblingsbücher.
Mein Problem für diesen Thread und die Schmökerecke allgemein ist, ich kenne natürlich nicht alle Bücher persönlich. Außerdem sind die Lesegeschmäcker und -bedürfnisse unterschiedlich.
Daher bin ich dankbar, wenn ich Hinweise auf besonders Lesenswertes bekomme und dadurch die Threads vielseitiger gestalten kann.
Schön, dass du wieder zurückbist. Euch allen einen guten Anfang.:)
Liebe Grüße
Eliska:)
Hallo Eliska, :)
ich wollte einfach auch mal deine Mühe anerkennen, die du dir hier machst.
Danke für deine guten Wünsche zum Anfang:
Die grauen Herren sorgen schon wieder dafür, dass die Zeit nur so dahinrast ;)
Nicht irritieren lassen - w i r wissen ja durch Meister Horas Kassiopeia Bescheid.
Folgen wir i h r!
Denn je hektischer man vorwärts strebt, desto geringer sind die wirklichen Fortschritte.
Lieben Gruß
Eliska:)
@Eliska, echt nett deine Antwort :)
Nicht irritieren lassen - w i r wissen ja durch Meister Horas Kassiopeia Bescheid.
Folgen wir i h r!
Denn je hektischer man vorwärts strebt, desto geringer sind die wirklichen Fortschritte.
In der Ruhe liegt die Kraft, war lange Zeit in meiner Signatur gestanden ...
... nur hat mich im Tagesthread glaub' keiner damit verstanden :ne
wahrscheinlich ist genau dort die Kommandozentrale der grauen Herren ;)
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Rezensionen
Kurzbeschreibung
Robert hat das Träumen satt. Weil ihm die unheimlichsten Dinge im Traum passieren, beschließt er, es nicht mehr zu tun. Doch da hat er die Rechnung ohne den Zahlenteufel gemacht! Plötzlich ist er da, wirbelt mit seinem geheimnisvollen Stock herum und zaubert aus ihm ganze Zahlenfolgen.
In zwölf Nächten erzählt er Robert von hopsenden Zahlen, wie man Rettiche zieht und daß es auch eingebildete Zahlen gibt.
Wer bei so vielen Rechenaufgaben auf die Mathematik Lust bekommt, auf den wartet zum Ende jedes Kapitels eine kleine Denkaufgabe.
»Die Mathematik darf eine Hommage entgegennehmen, die durchaus ihrem hierzulande bescheidenen öffentlichen Ansehen aufhelfen könnte.«
›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹
»Enzensberger spielt so virtuos mit Metaphern, daß in einem fort die Bilder entstehen, die man nicht so leicht aus dem Kopf bekommt.«
›Die Welt‹
›Der Zahlenteufel‹ wurde ausgezeichnet mit dem ›Luchs‹ und war eines der ›7 besten Bücher für junge Leser‹.
Rotraut Susanne Berner, geboren 1948, studierte Grafik Design und arbeitet seit 1977 als freie Künstlerin im Bereich Buchillustration und ist seit einiger Zeit auch als Autorin tätig. Auch in der Reihe Hanser: ›Der Füsch‹ von Hanna Johansen und ›Himmel, Hölle, Blindekuh‹ von Edmund Jacoby.
Der Spiegel (24.03.97 Nr. 13)
Träume zählen
Irgendwie merkwürdig: 11 mal 11 sind 121, 111 mal 111 sind 12 321 - und 111 111 mal 111 111 sind 12 345 654 321. Statt barem Unverständnis herrscht auf einmal schönste Ordnung. Rauf und runter die Zahlenreihen, wo es sonst in der drögen Welt der Algebra eher über Stock und Stein geht.
Kein geringerer als Hans Magnus Enzensberger, deutscher Deuter und Vorzeige-Intellektueller, macht's möglich. Das Kinderbuch "Der Zahlenteufel" hat Enzensberger, 67, seiner zehnjährigen Tochter gewidmet:
"Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben".
Es ist kein Zufall, daß sich der Kosmos der Zahlen dem kleinen Robert im Traum erschließt. Denn Zahlen wie Träume haben nur losen Kontakt mit dem, was ausgeschlafene Menschen Realität nennen.
Über den Autor
Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt heute in München. Seit einiger Zeit schreibt der Autor auch Kinder- und Jugendbücher.
Rotraut Susanne Berner, geboren 1948, studierte Grafik Design und arbeitet seit 1977 als freie Künstlerin im Bereich Buchillustration und ist seit einiger Zeit auch als Autorin tätig.
Auch in der Reihe Hanser: "Der Füsch" von Hanna Johansen und "Himmel, Hölle, Blindekuh" von Edmund Jacoby.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
10 Leser-Rezensionen!!!
Heute möchte ich mal ein Buch vorstellen, das ich gerade mit großem Interesse und Spass lese:
"Schachmatt" von Stephen L. Carter
Keine Angst - es ist kein Schach-Theoriebuch, sondern ein spannender Roman. worum gehts?
Als der geachtete Richter Oliver Garland überraschend stirbt, sit sein Sohn Talcott überzeugt, dass sein schwaches Herz den Tod verursachte. Doch warum wird Talcott ständig nach den "Vorkehrungen" gefragt, die sein Vater für den Fall seines Todes getroffen haben soll? Warum wird er verfolgt? Und warum fehlen zwei Schachfiguren auf dem so sorgsam gehüteten Schachbrett des Richters? Als ein zweiter Mann tot aufgefunden wird, sieht sich Talcott hineingezogen in die dunkle Vergangenheit seines Vaters. Und dabei setzt er alles aufs Spiel: seine Ehe, seinen Ruf - und sein Leben.
"ein spprachliches Meisterwerk" sagt die Times
"seit Tom Wolfe hat es keinen so vielschichtigen mitreissenden und bereichernden Roman mehr gegeben" sagt USA Today
ups, ich bin in den falschen Beitrag geraten - das sollte natürlich keine Empfehlung als Kinderbuch - sondern eine Empfehlung für die "Großen" sein - bitte entschuldigt
Egal, Schonaj,
wer sich noch nie vertan hat, werfe den ersten Stein! :lach
Dieses Buch macht einen großartigen Eindruck! :)
Du findest deine Empfehlung leicht ausgebaut nun in der Schmökerecke.
Ich habe mich über deinen Hinweis sehr gefreut.
Es wäre schön, wenn noch weitere kämen - auch von anderen Usern.
Ein schönes Wochenende!
Gruß
Eliska:)
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ab 6 Jahre
Amazon.de Audiobook-Rezension
Da staunt Frau Lizzi nicht schlecht, als sie den winzig kleinen Gesellen in ihrer Wohnung entdeckt. Wenn man ihn genau betrachtet, die dünnen haarigen Beinchen, das spitze Schnäuzchen und die Flügel, so sieht der Wicht wie ein Vampir aus. Ein Vampir in der Wohnung?
Doch Frau Lizzi ist eine patente ältere Dame und weiß sich zu helfen. Das Vamperl, so nennt sie ihren ungewöhnlichen, aber niedlichen Gast, bekommt einfach heiße Milch zu trinken, dann kommt es erst gar nicht auf dumme Gedanken.
Eines Tages macht sie eine ungewöhnliche Entdeckung:
Ihr Vamperl hat eine höchst merkwürdige Eigenschaft.
Mit einem kleinen Biss in die Galle ärgerlicher Menschen saugt es alle böse Gedanken heraus.
Vorbei ist es mit gehässigen Streitereien und wüsten Beschimpfungen von Autofahrern. Wobei die Erwachsenen meist so beschäftigt sind, daß sie das Vamperl gar nicht bemerken. Nur Kindern fällt es auf, die schauen noch viel genauer hin.
Die Schauspielerin und Hörspiel-Autorin Kornelia Boje, die seit ihren Kindertagen für den Rundfunk arbeitet, läßt, während sie die ungekürzten Abenteuer von Vamperl und Frau Lizzi liest, in der Phantasie der Kinder, denn für diese sind die aufregenden Erlebnisse des Vamperl gedacht, den bezaubernden kleinen Vampir erstehen. Wer Lust hat, mehr über das Vamperl zu erfahren, der kann in zwei schmalen Taschenbüchern weiterlesen:
Vamperl soll nicht alleine bleiben und Wiedersehen mit Vamperl.
Vielleicht ein Ansporn für die kleinen Zuhörer, es 'mal mit einem Buch zu versuchen. --Manuela Haselberger --
Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Hörkassette.
Autorenportrait
Renate Welsh lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Sie hat viele Kinder- und Jugendromane geschrieben, meist zu sozial-engagierten Themen. Ihre Bücher erhielten diverse Auszeichnungen, darunter mehrfach den Österreichischen Staatspreis, den Preis der Stadt Wien und den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Buch:
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Audio-Cassette:
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Kurzbeschreibung
Was denkt die Maus am Donnerstag?
Das fragen sich dtv junior-Leser seit 1971, denn mit dem Gedichtband fing vor 30 Jahren alles an. Generationen von Kindern haben seither den Antwortvers auswendig gelernt: dasselbe wie an jedem Tag .... Das soll die Maus auch noch sehr lang im dtv junior-Programm tun, zur Feier des Tages haben wir ihr sogar ein Festtagsgewand spendiert: Wir bringen den Gedichtband mit Vignetten von Rotraut Susanne Berner. Denn für den 30. Geburtstag von dtv junior ist das Beste gerade gut genug ...
Klappentext
Was denkt die Maus am Donnerstag und jeden Tag?
Sie denkt: O hätte ich ein Wurstebrot mit ganz viel Wurst und wenig Brot.
So denkt die Maus schon seit 1971, der ersten dtv junior-Stunde.
123 Gedichte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Eltern, die gerne mit Augenzwinkern lesen und vorlesen:
Gereimte Geschichten von der Kuckucksuhr und dem Kuckucksei, vom Regenbogen und vom Regenwurm, von der Affenschule und der unberechenbaren Schreibmaschine...
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Leser-Rezensionen:
Lyrik von Weltrang!
Wieso verflixtundzugenähtnocheins sieht man auf Kinderbücher immer noch mit einem geringschätzigen Lächeln herab? Vor allem auf Kindergedichte?
Guggenmos' pfiffige, witzige, konzentrierte und verblüffende Verse gehören zum Besten, was die deutschsprachige Lyrik unserer Tage zu bieten hat und stehen für mich auf einer Stufe mit den Gedichten von Robert Gernhardt.
Jedes Gedicht öffnet uns für einen Moment die Augen neu für unsere Welt, jedes bringt eine neue Überraschung, ein neues Lachen oder Staunen.
Große Literatur ist Kinderliteratur, die auch Erwachsene lieben können! -- canzonett
Sehr witzig!
... und an jedem Tag?
Diese und viele andere Fragen beantwortet Joseph Guggenmos in diesem kleinen Büchlein mit Gedichten für Kinder und natürlich auch für deren Eltern. Für alle, die miteinander Spaß haben wollen.
Ich würde das Buch auch für die Grundschule empfehlen.
Gedichte lernen fördert das Gedächtnis und das Rhythmusgefühl, und damit kann man gar nicht früh genug anfangen.
Und bei den Gedichten von Guggenmos fällt es Kindern sicher leicht, sie zu behalten, denn sie sind lustig, einfach, lebensnah und manchmal nur ein paar Zeilen lang.
So ist zu fast jedem Tier, das die Kinder kennen ein kleiner Vierzeiler dabei.
Und wenigstens dem vom Lieblingstier sollte man doch auswendig wissen, oder?
-- Amazon.de an der Uni-Studentenrezension
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ab 4 Jahre
Kurzbeschreibung
Es lebe die Freundschaft!
Er ist klein und trägt eine Augenklappe. Sie ist auch nicht groß und hat leuchtend rote Haare. Beide haben sich an Elviras Geburtstag gefunden und schon manches Abenteuer miteinander erlebt.
Achtundzwanzig pfiffige Bildergeschichten für Kinder im Vorschulalter und in der Grundschule. Bekannt aus der Zeitschrift "spielen und lernen"!
Daniela Kulot-Frisch hat schon seit frühester Kindheit auf allem gemalt und gezeichnet, was ihr in die Finger kam. Deshalb studierte sie auch Grafik-Design und Illustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Augsburg. Jetzt malt sie dort Bilderbücher, die durch ihren fröhlichen und eigenwilligen Humor unverwechselbar sind.
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ab 4 Jahre
Dieses rührende und hinreißend gezeichnete Bilderbuch handelt vom Winter, vom Winterschlaf und vor allem vom Thema Freundschaft. "Wirst du mich vermissen?" fragt der Hase den Igel, bevor er in den Winterschlaf geht. Der Igel antwortet: "Nein, denn ich schlafe doch!" und er bittet seinen Freund darum, ihm "ein bisschen Winter" aufzuheben, den er ja nicht kennt.
Nach dem Winterschlaf ist die Freude groß, als sich die Freunde wiedertreffen und der Hase hat dem Igel tatsächlich etwas Winter aufgehoben...
Ein wundervolles Kinderbuch zum Vor- und Selbstlesen.
Der Autor Chris Riddell wurde 1962 in Südafrika geboren. Er studierte Grafikdesign und lebt heute in Brighton. Er illustriert hauptsächlich Kinderbücher, hat aber auch schon eigene Geschichten veröffentlicht.
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"Prinz und Bettelknabe" erzählt die wundervolle Geschichte von zwei Jungen, die unterschiedlicher kaum sein können und die sich trotzdem durch einen Zufall über den Weg laufen: ein Prinz und ein Bettelknabe. Zunächst aus einem Spaß heraus tauschen sie die Rollen. Schnell wird aus der Situation ernst und beide lernen, was es heißt, ein anderer zu sein.
Das Buch ist ein wundervolles Lehrstück in Sachen Identität.
Gleichzeitig wird durch den historischen Rahmen auch ein Eindruck von Geschichte vermittelt. Da manche Szenen etwas grausam sind, sollten Sie das Buch mit sensiblen Kindern vielleicht lieber zusammen lesen.
gefunden bei: Die Zeit zu leben
Kurzbeschreibung:
An einem Herbsttag werden in London zwei Knaben geboren. Tom Canty im Armenviertel und Prinz Edward im königlichen Schloss. Durch einen seltsamen Zufall lernen sie sich eines Tages kennen...
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Leserrezension:
Riskanter Rollentausch
Mitte des 16. Jahrhunderts in England: Der kleine Prinz Edward langweilt sich im Schloß seines Vaters. Als Prinz wird er ständig bewacht und gegängelt, so daß Edward sich nur wünscht einmal heraus zu kommen und wie andere Kinder spielen zu können.
Durch einen Zufall lernt Edward den kleinen Tom Cantry kennen,
der in den Armenvierteln der Stadt lebt und dem kleinen Prinzen zum Verwechseln ähnlich sieht. Beide Jungen hecken einen gefährlichen Plan aus. Edward schlüpft in die Rolle von Tom und lebt fortan auf den Straßen der Stadt, während Tom sich im Palast nach Strich und Faden verwöhnen läßt.
Als der König stirbt, muß Edward beweisen, daß er der rechtmäßige Erbe ist.
Prinz und Bettelknabe ist ein echter Kinderbuchklassiker und sollte in jedem Kinderzimmer zu finden sein. Toller Lesespaß! -- NN
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ab 10 Jahre
Leserrezensionen:
Eine Reise in die Welt der Phantasie
Ich bin Lehrerin einer 4. Klasse an einer Münchner Grundschule und habe das Buch mit meinen Schülern als Klassenlektüre innerhalb einer Leseprojektwoche gelesen. Der Großteil meiner Schüler war begeistert:
Annick: Ich konnte mich schon von Anfang an fast nicht mehr von dem Buch wegreißen. Immer wenn ich begonnen hatte, ein neues Kapitel zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Wirklich ein sehr schönes Buch!
Angelina: Ich finde das Buch so spannend, weil die Hauptpersonen immer fast alles riskieren.
Carina, Clemens, Manuel, Sascha: Das Buch ist sehr spannend geschrieben und hat auch witzige Einlagen, wie z.B. Potilla den Zwillingen den Käse vor der Nase wegschnappt. Wunderschöne Zaubersprüche begleiten das Buch und man weiß bis zum Schluss nicht, wer der Übeltäter ist.
Selina, Daniela, Claire, Charlotte: Uns hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr spannend und mit Humor (Doppling, Meister Arthur, Esther Zauberhaar) geschrieben ist. Wir fanden es sehr lustig, weil Potilla so schnippisch war.
Stefan, Benita, Markus V., Nicoline: Wir fanden das Buch mit seinen unheimlichen Wesen und den Bösewichtern aufregend. Jeden Tag haben wir 3-5 Kapitel gelesen. Toll ist, dass es ein Happy End gibt.
Lukas, Michael B.: Jeden Tag haben wir in der Schule und zu Hause vier Kapitel gelesen. Es ist ein sehr spannendes Buch für Kinder im Alter von 9-10 Jahren.
Jennifer, Vera, Carola, Yulia: Diesem spannendem Buch verleihen wir gerne die zustehenden fünf Sterne. Es ist lustig und lebendig erzählt. Wir sind so begeistert, dass wir es wirklich wärmstens weiterempfehlen wollen.
Maxi J.: Ein sehr phantasievolles und auch spannendes Buch. Ich haben jeden Tag 3-4 Kapitel gelesen. Dabei wurde es jedesmal noch ein bisschen spannender, wie z.B. als sie gegen den Finsterling und den Mützendieb gekämpft haben. Ich finde das Buch ist bisher das beste von allen Kinderbüchern, die ich gelesen habe.
Ein fantasievolles, spannendes Buch
Jeden Tag habe ich meinen Kindern (8 und 10 Jahre) je ein Kapitel daraus vorgelesen. Und an jedem Tag wurden die Rufe lauter: "Papa, heute bitte 2 Kapitel auf einmal, bitte, bitte, bitte."
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
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ab 10 Jahre
Was haben Lotta und Prinz Neumann mit einem Napf voll Hähnchenhaut im Schuppen von Opa Schultes zu suchen? Ist doch klar - den Hund mit dem gelben Herzen. Nur, dass das kein normaler Hund ist, sondern einer der mehrere Sprachen spricht, darunter auch die der Menschen. Und weil Lotto und ihr Bruder in aufgenommen haben, erzählt er ihnen eine Geschichte - ach was - viele! Und nicht nur irgendwelche Märchen, nein, nein, keineswegs, sondern die wichtigsten von allen, die vom Paradies, von seinem Herrn namens G.Ott, einem wundersamen Erfinder.
Aber er verrät den Kindern auch den Werdegang von Lobkowitz, das scheint eine Art Angestellter von Herrn G.Ott zu sein, kein sehr guter - er trägt einen grauen Filzhut und dazu oft auch eine Flasche Rotwein - und sein Chef, G.Ott, ist alles andere als erfreut, als er herausfindet, dass dieser teuflische Lobkowitz seine neue Erfindung namens MENSCH offenbar sabotiert hat.
Übrigens hat G.Ott auch unseren Erzähler erschaffen und er hat ihm einen Namen gegeben "HUND" - ja, "Dein Name!", sagte er zu ihm.
Nicht nur den Hund, nein, auch das Licht und die Erde, und die Wiesenweihe, die Silberente und die Fische, und selbstverständlich auch das Wasser und die Luft - das sind alles seine Erfindungen und davon erzählte G.Ott seinem HUND lange und ausführlich.
Aber es ging nicht immer alles so, wie der große Schöpfer es sich vorstellte. Und so war er eines Tages auch sehr traurig. Das war die Chance von Lobkowitz - er öffnete eine Flasche Rotwein, einen Barolo, denn Lobkowitz kannte die guten Sachen und ließ seinen Boss so lange trinken, bis dieser nicht mehr so ganz bei der Sache war. Ja eigentlich kann man sagen, dass der große Urheber ziemlich betrunken war und das nutzten seine zahlreichen Kreaturen, darunter die Menschen, auch sofort aus: Sie begannen ihn ganz bitterlich zu verspotten.
Na und das - das war zu viel für G.Ott; und deswegen warf er sie alle, alle die er erschaffen hatte, einfach hinaus aus seinem Haus und gleich auch aus seinem Garten, sogar Lobkowitz - oder vielleicht gerade ihn, weil er für den ganzen Aufruhr ja verantwortlich war! "Du Lobkowitz, wirst sie begleiten! Auf all ihren Wegen! Du wirst auf sie achten, sie lenken und leiten und lehren! Du wirst nicht eher ruhen, bis sie wissen, was Recht und Unrecht ist! Du wirst nicht eher ruhen, bis du sie wirklich zu meinem Abbild gemacht hast!".
Na ja - so ist es eben gewesen. Und seit damals suchen nun HUND und Lobkowitz die Pforte zum Garten. Das ist verdammt lang her.
Für wen ist dieses schmale Bändchen gedacht? Kleine Kinder? Auch! Warum? Weil die sich irgendwann einmal zwischen 2 und 7 die essentiellen Fragen stellen und gerne eine Denkhilfe für ihre Antworten wüßten. Aber auch größere Kinder, Jugendliche und sogar Erwachsene werden sich mit diesem "Kinderbuch" der Schriftstellerin Jutta Richter, die Theologie, Germanistik und Publizistik studiert hat (sic!), ausgenommen gerne beschäftigen, da zwischen den Zeilen wesentlich mehr steckt, als so ein kleiner Kinderwicht auf den ersten Happen überhaupt verdauen könnte.
Jutta Richter ist ein literarisches Kunstwerk gelungen, das alterslos alle Leser anspricht - ein höchst seltenes Meisterstück.
Und deswegen bekommt sie für ihr Buch den Rattenfänger-Literaturpreis 2000 (einstimmig aus 228 Bucheinsendungen!)
Manuela Haselberger
Begründung der Jury:
Jutta Richters phantastische Erzählung "Der Hund mit dem gelben Herzen" ist eine Geschichte aus zwei Welten. Sie spielt zum einen im Gartenschuppen von Opa Schulte, in dem die Geschwister Lottamädchen und Prinz Neumann einen streunenden Hund verstecken und füttern. Aus Dankbarkeit für die Zuwendung erzählt der Hund, der dank seiner Fremdsprachenbegabung neben Hündisch auch Kätzisch, Täubisch und Menschisch sprechen kann, den Kindern seine Lebensgeschichte, und entführt damit die Leser in den paradiesischen Garten des großen Erfinders G. Ott, der Himmel und Erde, Hell und Dunkel, Fische und Vögel und vieles mehr geschaffen hat.
Der Hund erzählt auch von dessen teuflischem Freund Lobkowitz, der aus einer trunkenen Laune heraus die Entwürfe von G. Ott heimlich veränderte, mit denen er die Menschen erschaffen wollte - und dadurch für immer aus dem Paradies vertrieben wurde.
Jutta Richter ist eine kunstvoll aufgebaute Erzählung gelungen, in der sie Lobkowitz` (und des Hundes) Suche nach dem verlorenen Paradies gleichsetzt mit der menschlichen Suche nach Geborgenheit.
Wie hatte G. Ott gesagt, als er, auf der Suche nach Freunden, sein Ebenbild erschaffen wollte: "Wir müssen es teilen, das Glück. Das Leben, das Licht, die Freude, den Frieden, das müssen wir teilen."
Die raffinierte Verflechtung beider Ebenen, die scheinbar spielerische Leichtigkeit, mit der Jutta Richter ein schwieriges und menschlich bewegendes Thema in ihre Erzählung einbaut, hat die Jury überzeugt.
Der kindliche Leser kann von den Abenteuern eines herrenlosen Hundes erfahren, der, wie einst Scheherezade in "1001 Nacht", die Spannung seiner Geschichte von G. Ott und Lobkowitz durchaus zweckmäßig zu dosieren weiß, um sein Überleben für den nächsten Tag zu sichern.
Der jugendliche oder erwachsene Leser wird von Einsamkeit lesen, von Freundschaft und Verrat, vom göttlichen Paradies und menschlicher Hölle. Und er wird verstehen, daß die Pforten des Paradieses nicht offenstehen, sondern wir das Teilen von Leben, Freude und Frieden auf Erden erlernen müssen.
Die Autorin Jutta Richter, geboren 1955, studierte Theologie und Germanistik und lebt als freie Autorin im Münsterland. ›Der Hund mit dem gelben Herzen‹ wurde für Die Besten 7 Bücher für junge Leser ausgewählt und mit dem Luchs ausgezeichnet.
Leseprobe
"Was machst du da?", fragt der Hund.
"Ich sammle Federn", sagt Lotta und dreht sich um. "Und was machst du hier!"
Der Hund blinzelt in die Sonne. Es ist die frühe Sonne mit den schrägen Strahlen. Sie ist nicht besonders warm.
Der Hund ist klein und schwarz und mager und sehr schmutzig.
"Ich habe dich gefragt, was du hier machst", sagt Lotta.
Der Hund setzt sich ins Gras und fängt an, seine rechte Vorderpfote zu lecken. Dabei zieht er die Nase kraus und leckt besonders gründlich zwischen den Zehen, wo dicke trockene Erdklumpen kleben. Er tut so, als hätte er nichts gehört.
Lotta schüttelt den Kopf und ärgert sich.
"Du bist wohl taub?"
"Nein", sagt der Hund und hört nicht auf zu lecken.
"Du sprichst wohl nicht mir jedem!"
"Nein", sagt der Hund, "nicht mir jedem."
"Schade", sagt Lotta. Der Hund hebt den Kopf und sieht sie an. Die Sonne blendet ihn. Er sieht, wie Lotta etwas aus einer großen roten Stofftasche zieht. Es ist ein Paket. Ein viereckiges Paket. Es ist in braunes Papier eingewickelt. Lotta macht es auf.
"Was hast du da?", fragt der Hund.
"Mandelkuchen", sagt Lotta und beißt ein großes Stück ab. S. 5-6
Weitere Leseprobe:
"Und jetzt die Geschichte!" sagt Prinz Neumann, während der Hund sich die Schnauze leckt, wo noch ein bisschen Hähnchenhautfett klebt.
"Setzt euch", sagt er
EINMAL, UND DAS IST LANGE HER, habe ich Gustav Ott getroffen. Zufall, reiner Zufall. Vor mir der Sandweg, rechts eine hohe Hecke, links der dunkle Urwald. Müde war ich. Hungrig war ich. Und es wurde Nacht. Ob ich Tage oder Wochen gelaufen war, wusste ich nicht mehr. Ich wusste nur, ich war niemandem begegnet. Ode Gegend.
Es wurde also Nacht. Und ich wusste wirklich nicht mehr, wie viele Nächte ich zwischen Hecke und Urwald verbracht hatte. Finster war's, und ich wollte mich schon unter der Hecke zusammenrollen, da sah ich hinten, da wo Himmel und Sandweg zusammenstießen, irgendwas glitzern. Also weiter. Mal kucken, was da liegt.
Komm ich näher. Seh ich, das ist ein Schild! So ein Namensschild wie an Menschentüren. G. Ott steht rauf. Donnerwetter, denke ich. Scheint ja doch noch was zu kommen! Also weiter und nicht schlappmachen. Und wirklich, nach sieben Schritten steh ich vor einer alten klapprigen Gartenpforte. ...
Ich lehne mich also gegen die Pforte, und tatsächlich: ist nicht abgeschlossen, quietscht ein bisschen, und ich schlüpfe durch den Spalt und bin drin.
Ich denke, ich spinne. Scheint plötzlich die Sonne im Garten von G. Ott. Ist plötzlich gar nicht mehr dunkel. Obwohl draußen Nacht ist.
Und überhaupt: alles wie gemalt. Blumen: rote, blaue, weiße, gelbe und alle Sorten. Das war so bunt, das tat den Augen weh. Konnte ja sein, dass das deshalb zu viel für mich war, weil ich doch monatelang nur Urwald. Sandweg und Hecke gesehen hatte.
Aber dann kam die Obstwiese. Und da dachte ich: Das kommt vom Hunger. Da waren nämlich Apfel- bäume, die blühten und trugen gleichzeitig reife Äpfel. Und bei den Birnen, Kirschen und Pflaumen war es genauso. S. 21
DIE WOCHEN VERGINGEN IM GARTEN VON G. OTT. Ein Tag schöner als der andere. Himmel: blau. Sonne: warm. Regen: nachts. Ein Blühen, Wachsen und Reifen. G. Ott war noch schweigsamer geworden seit jenem Abend . Er schwieg und schien immerfort nachzudenken.
Nächtelang saß er über sein Buch gebeugt und zeichnete. Wenn ich ihn ansprach, schien er aus weiter Ferne zurückzukommen. Schaute mich an und sah mich gar nicht. ...
Ich machte mir große Sorgen um O. Ott, deshalb fasste ich mir eines Nachmittags ein Herz und fragte die Katze.
''Was hat er denn?", hab ich gefragt. "Was ist denn los mit ihm?"
Sie setzte sich auf und antwortete in einer mir unbekannten Sprache. Das war Kätzisch. Als sie merkte, dass ich sie nicht verstand, versuchte sie, etwas auf Hündisch zu sagen:
"Trraurrig", sagte sie. "Errfinderr trrrraurrig."
Es war zunächst schwierig, sich mir ihr zu unterhalten, denn sie konnte nur wenige Worte Hündisch. Aber nach einiger Zeit verstand ich die Wörter immer besser und fing sogar an, selbst Kätzisch zu sprechen. Denn sie war klug und erfahren und eine sehr sehr gute Lehrerin.
G. Ott schwieg sich aus. Und ich sprach mit der Katze. Selbstverständlich hatte sie Lobkowitz gekannt, und sie erzählte, was damals geschehen war.
"Du musst wissen, mein Junge, die Katzen sind .... S. 73
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ab 2/3 Jahre
Kurzbeschreibung:
'Mein Esel Benjamin'- eine erstaunliche, aber bestimmt wahre Geschichte für Kinder und große Leute, erzählt von Susi
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
17 begeisterte Leser-Rezensionen!
Hier die jüngste:
Klar, ruhig, spannend, wunderschön
Wie herrlich, daß es dieses Buch wieder zu kaufen gibt!
In schlichten, ausdrucksvollen Schwarzweißfotos wird von der Freundschaft eines kleinen Mädchens mit einem Esel erzählt. Klar, ruhig und konzentriert: Kinder versinken in diesen Bildern und verlieben sich in dieses Buch, weil es sich wohltuend abhebt vom krampfhaft grellbunten, überladenen Comicschnickschnack, der ansonsten auf den Büchertischen liegt. Die Bilder sind nahe an der kindlichen Realität (so nah, "daß ich die Steine unter meinen Füßen fühle", sagte mein kleiner Bruder einmal), aber doch auch wieder so verträumt-fern, daß man die Geschichte weiterspinnen kann, wie man möchte.
Ein herrliches Bilderbuch zum gemeinsamen Fabulieren und Erzählen mit Kindern. --canzonett
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3276018985/stockchannelnetg
http://images-eu.amazon.com/images/P/3800028034.03.LZZZZZZZ.jpg
Umschlagtext
23 Weihnachtsgeschichten - und noch 3 für den Heiligen Abend.[/b]
Ein literarischer Adventskalender mit 26 verrückten, berührenden, witzigen, ungewöhnlichen, besinnlichen, spannenden Geschichten für jeden Tag der Weihnachtszeit. Von Marjaleena Lembcke, Doris Meißner-Johannknecht, Andreas Schlüter, Karla Schneider, Evelyne Stein-Fischer, Jutta Treiber, Barbara Veit, Renate Welsh u.v.a. Und mit zahlreichen hinreißenden farbigen Illustrationen von Silke Leffler, die den ganzen Zauber dieser Wochen vor dem Heiligen Abend einfangen. Damit das Warten ein bisschen leichter fällt ...
Der Autor, die Autorin: uluhn@aol.com , 1. November 2001
Ich finde die Illustrationen von Silke Leffler super!
Ich habe die Geschichte für den 5.12. (Krampus in Not) geschrieben und bin begeistert, mit welcher Feinfühligkeit Silke Leffler die insgesamt 26 Erzählungen illustriert hat. Jetzt freue ich mich auf den ersten Dezember: weil ich mir dann jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte meiner Kollegen vorlesen darf.
Durchschnittliche Kundenbewertung:*****
Leser-Rezensionen:
Mit dieser Anthologie ist dem Verlag eine stimmungsvolle Kurzgeschichtensammlung für die Vorweihnachtzzeit gelungen, die vor allem Kinder am Ende des Grundschulalters anspricht. Die herrvoragende Gestaltung des Einbandes verspricht nicht zu viel: Hier liegt eine Anthologie vor, deren Geschichten liebevoll ausgewählt wurden und vom Inhalt her genau den Ton der 9-12 Jährigen treffen.
Computer, Schule, Mulitkultigesellschaft und Identitätsprobleme werden ebenso berücksichtigt, wie wundersame Weihnachtserlebnisse und der christliche Glaube. Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Buch zum Lesen und Vorlesen für gemütliche Dezemberabende - M. Felten
Dieses Buch ist ein Muss für Eltern. Es enthält eine Geschichte für jeden Tag im Dezember. Die Geschichten sind sehr modern und beschäftigen sich unter anderem mit dem Internet, Email und Computerspielen. Besonders hervorheben möchte ich die Illustrationen von Silke Leffler. Das Buch ist gefüllt mit farbenfrohen, märchenhaften Zeichnungen.
Aus "Weihnachten ganz wunderbar" sollte man im Dezember jeden Abend eine Geschichte lesen. Es spielt keine Rolle, ob man ein Kind ist oder nicht. Dieses Buch kann auch erwachsene Herzen in eine festliche Stimmung versetzen. Es gehört in jede Sammlung! --Esther63
Auch für Erwachsene! Unsentimentale Bilder + Geschichten!
Die Erzählungen der 26 AutorInnen sind zusammenkomponiert zu einem unsentimentalen Kalender. Einfühlsame Bilder mit witzig überraschenden Details vervollkommnen jede Geschichte zu einem kleinen Gesamtkunstwerk. -- D. Almenara
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Rezension aus der Süddeutschen Zeitung:
Dieter Hanitzschs Lieblingsbuch
Auszug
... ein Krimi, ein Thriller vom Feinsten, erschienen vor etwa 150 Jahren:
Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas (Vater). Wer nur die Verfilmungen kennt, ist arm dran. Es gibt nur eine halbwegs akzeptable, die mit Richard Chamberlain in der Titelrolle (1974).
Die Story beginnt kurz vor der Rückkehr Napoleons von Elba, aus seiner ersten Verbannung. Wer zu dieser Zeit als Anhänger Napoleons, als Bona-partist galt oder angezeigt wurde, lebte gefährlich. So beginnt die Tragödie des Edmond Dantés, eines 18-jährigen Seeoffiziers aus Marseille. Am Vorabend seiner Hochzeit mit der schönen Katalanin Mercédés wird er von zwei Neidern fälschlicherweise als Bonapartist denunziert und vom Staatsanwalt ohne Prozess, ohne Urteil, im berüchtigten, vor Marseille gelegenen Chateau d’If eingekerkert.
Erst nach vierzehn Jahren kann Dantés auf abenteuerliche Weise fliehen. In den langen Kerkerjahren hatte ihn ein Mithäftling, der italienische Gelehrte Abbé Faria, zum gebildeten Mann erzogen und ihm sterbend das Versteck eines unermesslich großen Schatzes anvertraut: auf der Mittelmeerinsel Monte Christo.
Eines Tages lässt sich ein geheimnisvoller Fremder in Paris nieder, offensichtlich im Besitz eines gigantischen Vermögens: Der Graf von Monte Christo. Die beiden Denunzianten und der Staatsanwalt von damals sind mittlerweile in der Hauptstadt Paris zu Reichtum und Rang gekommen.
Der Schiffbuchhalter Danglars, der Dantés die bevorstehende Beförderung zum Kapitän missgönnt hatte, jetzt Bankier und Baron, der Matrose Fernand Mondego, der in Dantés Braut Mèrcédés verliebt war, jetzt hoher französischer General und Pair, und der Staatsanwalt Villefort, der um seiner Karriere willen Dantés einkerkern ließ, jetzt Generalstaatsanwalt des Königs. Keiner von ihnen erkennt im Grafen von Monte Christo ihr Opfer von einst, das jetzt, mit Hilfe seines Vermögens und einer gnadenlosen Zielstrebigkeit, einen grausamen Rachefeldzug beginnt.
Gegen Alexandre Dumas’ Kunst, die Schachzüge dieses Rächers zu schildern – wobei er die Handlung meist in Dialogen vorantreibt –, sind John Grishams Thriller nur biederes Handwerk...
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ab 8 Jahre
Aus den von Archäologen freigelegten Gräbern verschwinden immer wieder Goldmünzen und Keramikgegenständen. Es steht fest: hier sind Grabräuber am Werk. Zufällig bemerken Lena und Jocke eines Abends auf der Ausgrabungsstätte ihres Vaters einen Lichtschein...
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Kurzbeschreibung
Tabaluga und seine Freunde sind auf der Suche nach dem Sandmännchen.
Auf dem Weg treffen sie viele Tiere: Eulen und Fledermäuse, Schafe und Füchse, Wildkatzen und Murmeltiere und zum Schluss noch Nachtigallen. Alle erzählen ihre schönsten Gute-Nacht-Geschichten, aber ob sie am Ende auch das Sandmännchen finden ... ?
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Leser-Rezension:
Ein Buch, das man nicht so schnell mehr aus der Hand legt
Dieses Buch ist das Lieblingsgeschichtenbuch meiner Kinder. Es geht nicht nur um Tabaluga und seine Freunde, sondern beinhaltet viele schöne Geschichten rund um Freundschaft und Erfahrungen, die überwiegend von Tieren handeln, aber auch von Kindern, die Angst haben und getröstet werden. Wir sind von diesem Buch absolut begeistert, auch wegen der schönen Bilder. Ebenso schön ist übrigens das Tabaluga Weihnachtsbuch.
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ab 5 Jahre - und für Erwachsene
Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Wenn der Pinguin Briefe schreibt, dann schmelzen sie zumeist auf ihrem Weg gen Norden. Einladungen zu Feiern etwa fallen als unlesbare Tropfen in den Ozean. So kommt es, dass Pinguine verdammt einsame Tiere sind. Und dann stehen sie an ihrer frostigen Festtagstafel im ewigen Eis und weinen. "Habt ihr vielleicht etwas gegen mich?", jammern die Pinguine. Aber der Wind heult noch lauter und die Worte verschwinden in der Nacht.
Wenn aber das Eichhorn der Ameise einen Brief schreibt, dann ist alles ganz anders. Dann nämlich klettert der Brief geschickt die Buche herunter, geht auf die Reise, klopft bei der Ameise an die Tür und wartet brav bei einem Gläschen Honig, bis er gelesen wird. Da kann eigentlich nichts schief gehen. Man muss ihm halt nur den Weg zur Ameisenwohnung genau erklären. Der mehrfach ausgezeichnete holländische Autor Toon Tellegen hat die tierischen Korrespondenzen in 26 überaus fantasievollen Geschichten mit Illustrationen von Axel Scheffler festgehalten. Da schreibt der Elefant der Schnecke, die wiederum Post von der Schildkröte bekommt. Und einmal schreibt das Eichhorn sogar dem Brief einen Brief.
An einer anderen Stelle schreibt der Maulwurf an sich selbst. Weil er nämlich nie Post bekommt. Im Brief steht geschrieben, er solle eine Reise machen. So lernt er das Eichhorn kennen und ist nicht mehr allein. "Der Maulwurf rührte in seiner Tasse und wünschte sich, die Zeit würde genau jetzt stehen bleiben", heißt es bei Tellegen. Vielleicht sollte einmal jemand dem Pinguin diesen Trick verraten. --Thomas Köster
Kurzbeschreibung
26 liebevolle Geschichten erzählen von den Briefen, die sich Eichhorn und seine Freunde schreiben. Briefe vom Elefanten, der sich sehnlichst wünscht, auf dem Haus der Schnecke zu tanzen. Oder der Schildkröte, die es zu ihrem großen Kummer eilig hat. "Kann man eigentlich auch einen Brief an einen Brief schreiben?", fragt sich Eichhorn eines Tages und beginnt zu schreiben...Toon Tellegen, geboren 1946, wird in den Niederlanden von Kindern und Erwachsenen mit der gleichen Begeisterung gelesen. Für sein Buch "Richtig dicke Freunde" wurde er in Holland mit dem Goldenen Griffel ausgezeichnet.
Autorenportrait
Toon Tellegen, geboren 1946, wird in den Niederlanden von Kindern und Erwachsenen mit der gleichen Begeisterung gelesen. Für sein Buch "Richtig dicke Freunde" wurde er in Holland mit dem Goldenen Griffel ausgezeichnet.
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
Leser-Rezensionen:
Mit leichter Hand geschrieben und doch so tiefsinnig... Von Freundschaft und Zusammenhalt, Zuversicht und Lebenslust, aber auch von Verlust oder Einsamkeit wird äußerst einfühlsam und sehr humorvoll erzählt. Für mich sofort zum Lieblingsbuch geworden, das mich ermutigt, mehr zu träumen und die Phantasie leben zu lassen. (Und auch einmal jemandem einfach so einen Brief zu schreiben...) --baraona
Wer kennt das nicht? Wie sollen wir den Brief an den Freund nur anfangen? Schon über die Anrede stolpern wir und schreiben den Brief letztlich doch nicht. Daß aber auch der Versuch ein Freundschaftsbeweis sein kann, zeigt uns eine der Geschichten von Eichhorn und Ameise, die wirklich besondere Freunde sind. Aber auch von Schnecke und Elefant, Sperling und Krähe, Glühwürmchen und Nachtfalter wird erzählt, die alle das sind, was sie sind und somit ihre Probleme haben, den anderen zu verstehen und trotzdem Freund mit ihm zu sein.
Einem jeden Freund dieses wunderbare Buch, das uns die täglichen Freuden und Hürden einer Freundschaft in so bunten Bildern schildert! --Andrea Bohlender
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Kurzbeschreibung
1000 Bilder - 1000 Worte - 1000 Geschichten. Spaßvolles Lernen von Buchstaben und Wörtern. Über 500 Farbillustrationen von Janosch.
Rezension in Parnass
Vom armen alten Affen über X-Beine bis Zopfmann Zacharias Zwiebel
Das Alphabet lernen - 26 große und kleine Buchstaben - mit Hilfe von Janosch ist das jetzt für kleine Tiger und Bären in nullkommanix gelernt.
Das "Tausend-Bilder-Lexikon" illustriert in bewährter Janosch-Manier jeden Begriff von A bis Z. Und daß sich darin nicht nur simple Wörter wie "Eimer" oder "Ente" finden, sondern ganze Bildergeschichten wie "Elefant erledigt Eimer", "Riese mit Riechblume und Ring" und "fröhliches Fahrrad mit Frühlingsblume" versteht sich fast von selbst. Und sogar wenn da nur ein einziges kleines Wort steht, ist das schon ein tolles großes Bild zum Beispiel vom Boot wert.
Schließlich macht J wie Janosch ja kein normales L wie Lexikon, sondern ein B wie bärenstarkes Buch mit S wie sauschön bunten Bildern. Da bekommt man gleich gezeigt, daß es nichts gibt, was man nicht in ein Lexikon schreiben kann: Selbst Fliegendreck hundertfach vergrößert.
An die Tausend Wörter - und das Lernen ist eine reine Freude - mit F! Ein Lese-, Lern- und Anschauvergnügen für kleine und große Janosch-Fans und ein ideales Geschenk für Kindergartenkinder, Schuanfänger und traurige Tiger.
Und natürlich für mich!
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Kurzbeschreibung
Ein neuer Star des Comic-strips ist da: Günther Kastenfrosch!
"13 Mini-Bildergeschichten erzählen von Günter Kastenfrosch, dem tollsten Frosch der Welt. Sie zeigen Günter als großes Vorbild und Beschützer, als Wolkenkratzerarchitekten, als Sportreporter, Pilot, Astrologe, Märchenprinz, Jaguarbesitzer, Akrobat, Segler, Olympiasieger und als Geburtstagsgast, dessen Aufgabe es ist, möglichst viel Torte zu essen.
Günter kann so gut wie alles, und er ist auch in allem so ziemlich der Größte. Und trotzdem wäre das Leben allein nicht halb so schön. Zum Glück gibt es die Tigerente, mit der ihn ein ganz besonderes Verhältnis verbindet.
"Nach Rasputin hat Janosch mit seinen witzigen Bildergeschichten um diesen eigenartigen Frosch ein neues Büchlein für die Bibliothek für Lebenskünstler im Diogenes Verlag vorgelegt."(Hallesches Tageblatt)
Janosch, geboren 1931 in Zaborze, Polen, ist Maler und lebt auf den Kanarischen Inseln. Er schrieb und malte seit 1960 etwa einhundert Kinderbücher und einige Romane. Janosch erhielt viele Preise und Auszeichnungen, wie den Kulturförderungspreis für Literatur, München, den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Prix Jeunesse, den Prix Danube und den Silbernen Pinsel, Holland.
Parnass - Rezension
Janosch ist ohne jeden Zweifel einer der beliebtesten Kinderbuchautoren des zuende gehenden Jahrhunderts. In jedem Falle aber ist er der in Deutschland derzeit bekannteste Vertreter seines Berufsstandes.
Wobei der Mann mit dem Walrossbart bei Beruf "Kinderbuchautor" vehement widersprechen würde: Er ist zwar auch Autor für Kinderbücher, betreibt daneben eine eigene Reimewerkstatt, hat mehrere Romane veröffentlicht, malt und erfindet Geschichten und Figuren. Vor allem aber ist er Lebenskünstler.
Ganz genau wie sein Günter Kastenfrosch, der sich grün und mopsfidel durchs Leben schlägt, immer in Begleitung seiner treu ergebenen Tigerente, die ihn liebt und bewundert und verehrt und die Günter deshalb auch liebt.
Was im Diogenes-Verlag mit den Weisheiten von Günter Kastenfrosch in der „Bibliothek für Lebenskünstler", wo sich das Bändchen zwischen solch wohlklingende Namen wie Loriot, Sempé und Chaval reiht, erschienen ist, ist der Blick auf die Welt aus einer braunen Kiste heraus, von einer braunen Kiste herunter, unter einer braunen Kiste versteckt, durch eine braune Kiste besehen – die Welt von Günter Kastenfrosch.
Weil man mit so einer Kiste alles erleben kann: Man kann damit auf große Fahrt gehen, kann aus ihr einen Fernseher, ein Radio und ein Haus machen, oder gleich ein Segelschiff, damit einem vom Ufer die Mädchen zujubeln.
Und wenn man als Kastenfrosch dann immer noch vermuten muß, daß all die anderen mit ihrem kleinen Verstand nichts von der inneren Größe eines Kastenfrosches begriffen haben, dann kann man dem durchaus auch einmal nachhelfen: "Zum Beispiel diese voluminöse Stimme. Rockstar, Operettencaruso, Michael Jackson – kein Problem für unsereinen. Oder die Kraft dieser Muskeln. Weltmeister im Schwergewicht, Boxen oder Ringen... Allein schon die angeborene schöne grüne Farbe macht uns zum Oberförster mit Rentenanspruch... Oder Politiker. Könnte jeden Bundeskanzler von der Balustrade wischen... wenn ich wollte."
Klar, dass er dann auch den tieferen Sinn des Lebens für die Menschheit entdeckt.
Alle 13 Geschichtchen, die Janosch uns in diesem Band in jeweils 6 Bildern erzählt, nehmen eine ungeahnte, eine lustige Wendung. Lustig sind die Wendungen, aber auch tiefgründig.
Wie in allen seinen Geschichten transportiert der Autor auch hier eine Botschaft hinter der Botschaft, klärt auf ohne zu langweilen, ermahnt ohne erhobenen Zeigefinger.
Es ist ein neues Augenzwinkern eines bedächtigen, weisen Mannes.
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Wirklich wunderschön :) :) :)
in Deutsch und in Englisch, zweisprachig und zu jeder Seite ein Quiz!
Danke, german:)
Warum es so verführerisch ist, Kinderbücher zu schreiben, und das Erzählen von Geschichten die Welt im Kopf verändert
Von Cornelia Funke
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© Illustration: Axel Scheffler für DIE ZEIT
Bücher für Kinder zu schreiben ist der wunderbarste Beruf der Welt. Der allerwunderbarste. – Moment… nein, Cornelia, so eindeutigunzweideutig darfst du das nicht schreiben (auch wenn du es vielleicht denkst). Etwas vorsichtiger, bitte. Versuch’s noch mal.
Also gut, von vorn: Bücher für Kinder zu schreiben ist ein wunderbarer Beruf, auf jeden Fall und ganz unzweifelhaft anzusiedeln unter den zehn schönsten Berufen der Welt.
Ja, so ist es besser, das klingt schon etwas sachlicher.
Sie zweifeln an meiner Behauptung immer noch? Trotz der vorsichtigeren Formulierung? Nun, das erstaunt mich nicht. Selbst unter denen, die ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Kinderbüchern verdienen, gibt es etliche, die ihren Beruf keineswegs zu den Traumberufen zählen – und das ist nicht verwunderlich. Schließlich müssen Kinderbuchautoren allzu oft Fragen wie die folgenden beantworten (besorgte Stimme eines Rundfunkjournalisten): „Frau Funke, empfinden Sie es als Beleidigung, wenn ich Sie als Kinderbuchautorin bezeichne?“ Oder (enthusiastisch-hoffnungsvoll): „Frau Funke, können wir erwarten, dass Sie nun auch irgendwann ein richtiges Buch schreiben werden?“
Ja, solche Fragen sind das Kreuz aller Kinderbuchautoren, und sie trüben das Vergnügen am wunderbarsten Beruf der Welt mitunter schon etwas.
Es wird einem keineswegs gratuliert zu der klugen Berufswahl, man wird auch nicht Dinge gefragt wie: „Hätten Sie gedacht, dass Sie einmal das Glück haben, einen so wunderbaren Beruf auszuüben?“ Nein, kein Wort davon. Was ist in all diesen Köpfen bloß passiert? Hat keiner dieser fragenden Journalisten, Lehrer und was immer als Kind Tom Sawyer gelesen oder ist mit Jim Knopf zur Drachenstadt gefahren? (Oh, Gott, die Szene in der Wüste, in der Jim in Emmas Kessel tauchen muss und nicht wieder auftaucht…) Sie müssen sie wohl alle vergessen haben, Herrn Tur Tur, den Scheinriesen, Shir Khan, Captain Hook, die glatzköpfigen Hexen von Roald Dahl. Vergessen, wie sie sich eingenistet haben im Kopf und im Herzen, um einfach dort zu bleiben. Wäre die Kindheit nicht sehr viel trostloser und einsamer und ganz gewiss nicht halb so spannend gewesen, wenn die wortgewandten Erfinder all dieser Figuren die Finger vom Kinderbuchschreiben gelassen hätten? Ganz abgesehen davon, dass man auch als Erwachsener nur schwer auf Hook und Lukas, den Lokomotivführer, verzichten möchte…
Aber lassen wir das. Über die Geringschätzung des Kinderbuches als Literaturform ist auch an dieser Stelle schon viel Kluges und Hellsichtiges geschrieben worden. (Ja, ja, schon gut, natürlich rechnet in Deutschland kein vernunftbegabter Mensch ein Kinderbuch zur Literatur, aber ich lasse es trotzdem stehen, in anderen Ländern kommt das nämlich durchaus vor.) Also, keine weiteren Seufzer. Stattdessen werde ich versuchen, die Frage zu beantworten, die hinter all den (Verzeihung) dummen Fragen steckt und die nur niemand ausspricht. Kinder würden das natürlich tun, sie würden die Frage stellen, die sie stellen wollen, aber Erwachsene sind da nun mal anders – auch wenn keiner weiß, warum eigentlich.
Wie die Frage lautet?
Na, ganz einfach: Was, um Himmels willen, bringt einen halbwegs sprachbegabten Erwachsenen auf die verrückte Idee, für eine so unwichtige, ihm maßlos unterlegene, offenbar begriffsstutzige und vollkommen unberechenbare Zielgruppe wie Kinder zu schreiben? – Was ist es?
Gut – seit Harry Potter gibt es darauf natürlich die einleuchtende Antwort, dass man reich werden kann vom Schreiben für Kinder, aber schließen wir diesen Potter-Aspekt einfach mal für ein paar Sätze aus. Noch einmal: Warum schreibt jemand Kinderbücher? Keine gesellschaftliche Anerkennung in Sicht, kaum Ehrungen, keine Streicheleinheiten für die literarische Eitelkeit, nichts davon, Hoffnungslosigkeit bis zum Horizont!
Warum also? Und da bin ich wieder bei meinem Anfangssatz.
Weil es der wunderbarste Beruf der Welt ist. Weil nicht viel auf der Welt auch nur halb so viel Spaß macht, wie Kindern Geschichten zu erzählen (und sich selbst natürlich auch, aber das ist ein anderer Punkt).
Kinder schlüpfen so leicht zwischen die Worte, die man ihnen gibt, sie ziehen sie sich über wie eine Tarnkappe, sie bauen sich Türen aus ihnen, Fenster, durch die sie klettern, und sie betreten Orte, die sie nie zuvor gesehen haben. Man muss ihnen nur einen Faden spinnen, einen Silberfaden aus Wörtern, und schon brechen sie auf, gehen in deiner Vorstellung spazieren, neugierig, furchtlos und hungrig darauf, das Fürchten zu lernen.
Sie verstehen es so mühelos, aus einem Buch Bilder schlüpfen zu lassen, ihre ganz eigenen Bilder, die Worte helfen ihnen einfach nur, sie zu finden – Bilder, die erklären, trösten, die namenlosen Ängsten eine Gestalt geben (leider kommt diese Gabe vielen beim Erwachsenwerden abhanden, oder sie wird ihnen zumindest suspekt).
Ja, es ist wunderbar, Kinderbücher zu schreiben, weil man mit Kindern das beste Publikum der Welt für seine Geschichten bekommt.
Ein guter Grund, oder? Aber es ist weiß Gott nicht der Einzige. Es gibt noch mehr, eine ganze Reihe mehr, und nicht alle haben mit Kindern zu tun.
„Schreiben Sie auch Bücher für Erwachsene?“ Noch so eine Frage, die jeder Kinderbuchautor schon mindestens 123-mal gehört hat. Natürlich, was denn sonst? Kinderbücher sind immer auch Bücher für Erwachsene. Wer sonst sollte sie denn vorlesen, wer verschenken (oder verkaufen), empfehlen, im Unterricht besprechen…heimlich lesen, wenn die Kinder im Bett sind…
Wer Kinderbücher schreibt, schreibt automatisch auch für Erwachsene, und das kann diesen Beruf wiederum zu einem sehr besonderen machen, denn Kinderbuchautoren bekommen es meist mit einer ganz besonderen Art von Erwachsenen zu tun:
Da sind einmal die Verwandten, die gern vorlesen (und noch genau wissen, wer Jim Knopf ist), Lehrer und Lehrerinnen, die im Unterricht nicht nur Bücher verwenden, die es schon gab, als sie selbst Kinder waren, Bibliothekarinnen, die eine Leidenschaft dafür entwickelt haben, Schulklassen und Nichtleser mit Leselust zu infizieren (unglaublich, aber wahr, den Lesevirus haben die meisten von uns sich mit einem Kinderbuch eingefangen). Die Liste lässt sich fortführen, mit Buchhändlern, die ihre Kinderbuchabteilung ganz besonders pflegen, Journalisten, die Kinderbücher rezensieren, obwohl sie Sisyphus-Kämpfe überstehen müssen, um mehr als ein paar Zeilen Platz eingeräumt zu bekommen und so weiter.
Alles Erwachsene, erwachsene Leser von Kinderbüchern – die einem Köstliches zu berichten wissen: von Kindern, die sie durch eins deiner Bücher für alle Zeiten mit dem Virus der Leselust infiziert haben (verschwörerisch erzählen sie das, natürlich, Bücherverrückte sind eine kleine, bedrohte, buchstabenberauschte Minderheit, das waren sie schon immer). Sie erzählen von verregneten Urlauben, die Igraine Ohnefurcht, der Drachenreiter oder ein anderes Buch von dir gerettet hat, von Schülern, die Bücher normalerweise und in aller Öffentlichkeit mit Verachtung strafen und trotzdem plötzlich auf dem Schulhof mit einem ertappt wurden, obwohl sie sich so gut versteckt hatten. Ja, man bekommt fantastische Geschichten zu hören, wenn man für Kinder schreibt – und den Erwachsenen nicht verbietet, die Bücher auch zu lesen (nein, so weit sollte man auch wirklich nicht gehen, selbst wenn man sich, wie ich, als Spion der Kinder in der Welt der Erwachsenen fühlt).
Sie glauben mir immer noch nicht? Sie wollen noch einen Grund dafür hören, dass das Kinderbuchschreiben unter die Top Ten der Traumberufe gehört?
Hier kommt er: die Briefe.
Ist es okay, dass ich dich duze?
Von Erwachsenenautoren hört man bisweilen furchtbare Dinge über die Leserpost, die sie erhalten. „Ist meine Beobachtung richtig, dass Ihre Syntax zunehmend von Proust inspiriert ist?“ Nein, solche literarisch erhellenden Bemerkungen machen Kinder in ihren Briefen nicht, das muss ich zugeben. „Ich bin eigentlich kein Leser“, schreiben sie, quer über das Geschäftspapier ihres Vaters (das Firmenlogo durchgestrichen), aber Ihr Buch hab ich in drei Nächten unter der Bettdecke gelesen.“ – „Cornelia, es ist alles lebendig geworden“, schreiben sie. „Wenn ich traurig bin, brauch ich nur über eins von deinen Büchern zu streichen, dann geht’s mir besser“ oder: „Wenn man ein Buch von dir aufmacht, kommt immer dieselbe Musik heraus.“ – „Danke für die wunderbaren Gedanken“ hat mir gerade erst ein Junge aus England geschrieben, Jeffrey, der zugibt, dass er Bücher bisher eigentlich für eine ziemlich uninteressante Sache hielt, aber er schreibt über seine Gefühle während des Lesens, als stecke tief in ihm schon ein Schriftsteller und warte nur auf den Tag, an dem aus Jeffreys plötzlich entflammter Liebe zu den Büchern die Liebe zum Geschichtenerzählen wird. Jeffrey beendet seinen Brief sehr stilvoll, das tun nicht alle, eine sehr beliebte Schlussformulierung, die zu meinen absoluten Favoriten gehört, lautet: „So, jetzt fällt mir nichts mehr ein, tschüss.“
Ja, Kinder schreiben Briefe, die einen ganz besoffen vor Glück machen, aber natürlich schreiben sie nicht nur. Sie malen Bilder, schicken Fotos von Schneedrachen, die sie gebaut haben, oder von sich und ihrem Bruder, wie sie in Venedig am Ufer der Lagune stehen – „Wir sind hingefahren, weil wir dein Buch gelesen haben“, schreiben sie. „Und es war alles so, wie du beschrieben hast.“
Manchmal setzen sie zum Schluss noch hinzu: „Ich hoffe, es ist okay, dass ich dich duze.“ Und damit sind wir beim nächsten Punkt, der das Schreiben für Kinder zum allerbesten aller besten Berufe macht.
Kinder sind die besten, die einzig erträglichen Fans. Gut, ein paar Momente lang sind sie natürlich befangen, wenn sie die Cornelia, die angeblich ihr Lieblingsbuch geschrieben hat, das erste Mal in Fleisch und Blut vor sich sehen („Hast du das Buch wirklich geschrieben?“, fragen sie und dann leise, zu ihrer Freundin: „Ich hab sie mir ganz anders vorgestellt“). Aber die Befangenheit verliert sich schnell, und spätestens nach einer Viertelstunde greifen sie nach deiner Hand oder klettern dir auf den Schoß. „Du siehst auf der Autogrammkarte aber besser aus“, sagen sie. „Warst du da jünger?“
Kinder nehmen ihre Masken so schnell vom Gesicht, manchmal haben sie nicht mal eine dabei.
Leider verliert sich diese Unbefangenheit mit zunehmendem Alter. Schon mit zwölf machen sie sich manchmal plötzlich einen Knoten in die Zunge, und ihren Briefen merkt man die Anstrengung an, sich so auszudrücken, wie man das wohl doch besser tut, wenn man einer Schriftstellerin schreibt. Aber die wichtigen Fragen stellen sie trotzdem noch: „Wie alt bist du? Hast du Kinder? Hast du Tiere? Macht Bücherschreiben Spaß?“ – und natürlich auch: „Wie viel verdienst du?“
Nun? Habe ich den Beweis angetreten, dass das Schreiben von Kinderbüchern ein Beruf ist, der glücklich macht? Vielleicht hätte ich es nicht an so öffentlicher Stelle tun sollen. Wer weiß, wie viele Kollegen plötzlich doch auf die Idee kommen, ans andere Ufer zu wechseln, auch wenn die Eitelkeit dort weniger Nahrung findet? Himmel, da stolpere ich schon wieder über etwas, das für die Kinderbücher spricht – die Kollegen.
Was uns erschreckt oder entzückt
Schriftsteller, die für Kinder schreiben, sind sehr angenehme Kollegen, fast ausschließlich auffällig uneitel, nicht sonderlich auf Konkurrenz bedacht (warum auch? Kinder brauchen meist mehr als ein Buch pro Jahr, selbst wenn es so dick ist wie Harry Potter), und dann haben sie auch noch, was sie natürlich zusätzlich zu sehr verträglichen Zeitgenossen macht, Spaß an ihrer Arbeit.
Schluss, Cornelia! Das reicht. Nun hast du wirklich ausreichend erklärt, warum einige Erwachsene nicht genug davon bekommen können, Bücher zuallererst für die anderen, für diese fremdartige Spezies, die sich Kinder nennt, zu schreiben.
Oder willst du den einen, den ursprünglichsten aller Gründe etwa auch noch verraten?
Ah, ja… die unersättliche, nicht zu bremsende Lust am Erzählen… Ja, ich gebe es zu. Als ich mich hinsetzte, um mein erstes, mein allererstes Kinderbuch zu schreiben, dachte ich nicht an die, für die ich es schrieb und die mich später mit ihren Briefen und als Zuhörer so verzaubern sollten.
Nein, es wäre wirklich unehrlich, das zu behaupten. Selbst heute noch setze ich mich an ein neues Buch nicht mit dem Gedanken an meine Leser (zumindest ist es nie der erste Gedanke). Es ist die Lust am Geschichtenerzählen, die mich immer wieder zum Schreiben bringt, die uralte Lust, die in uns allen steckt, sei es als Zuhörer oder Erzähler, die vielleicht darin begründet ist, dass wir der Welt ein berechenbares Muster geben wollen, einen Anfang, ein Ende, einen Sinn… und Hauptfiguren. (Schließlich wären wir das alle gern, Hauptfiguren einer aufregenden Geschichte, natürlich mit glücklichem Ende.)
Geschichten können in Bilder kleiden, was uns erschreckt oder entzückt an der Welt, und es so begreifbar machen, und manchmal können sie uns daran erinnern, dass es Dinge gibt, die allen Menschen gemeinsam sind, die uns verbinden, auch wenn wir sie für unsere ganz eigenen Ängste oder Hoffnungen halten.
Kein Geschichtenerzähler hat je nur für Erwachsene erzählt, sein Wörtergarn wurde immer so gesponnen, dass alle lauschten, gebannt, hineingelockt in die Welt, die ihre Vorstellungskraft erschuf und die der unseren doch immer ähnelt, so sehr sie sich auch verstellen mag. Kein Wunder also, dass so viele klassische Geschichten eben auch Kinderbücher sind – Tom Sawyer, Alice, Dr. Doolittle, Peter Pan, Oliver Twist, Das Dschungelbuch… die Reihe ist beliebig fortsetzbar.
Ja, das ist wohl die ehrlichste Antwort auf die Frage, warum Erwachsene für Kinder schreiben: weil sie Geschichtenerzähler sind und es dafür kein besseres Publikum gibt als Kinder.
Sie wissen noch genau, wie der Vertrag zwischen Erzähler und Zuhörer lautet:
Der Erzähler legt die Regeln der Welt fest, in die er dich lockt, und du musst dich auf sie einlassen, sonst macht das Spiel nur halb so viel Spaß.
Mit diesem Vertrag haben Kinder nicht die geringsten Probleme. Sie haben noch keine so starren Vorstellungen von dem, was wir Wirklichkeit nennen, und manche werden sogar erwachsen, ohne es zu verlernen: die Regeln der Wirklichkeit infrage zu stellen, Orte zu betreten, die ein anderer Kopf ersonnen hat, die Gestalt zu wechseln, die Größe, die Welt…
Für diese erwachsenen Kinder schreibe ich meine Bücher natürlich auch. Mit täglich wachsendem Vergnügen.
(c) DIE ZEIT 49/2002
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Autorenporträt
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren. Sie absolvierte in Hamburg eine Ausbildung zur Diplom-Pädagogin und arbeitete drei Jahre lang als Erzieherin. Parallel dazu studierte sie an der Kunstfachhochschule für Buchillustration. Zunächst arbeitete sie ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher, die sie dazu anregten, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben.
So wurde sie freischaffende Illustratorin und Autorin. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, zum Beispiel den Kinderbuchpreis der Jury der Jungen Leser Wien für "Die Wilden Hühner" und stand mehrfach auf der Kinder- und Jugendbuchliste von Radio Bremen/SR/WDR. Cornelia Funke lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hamburg.
Leser-Rezension:
Phantastische Reise in eine Adventskalenderwelt
Dieses Buch hatte ich eigentlich als Vorleselektüre für meine 7-jährige Tochter für die Adventszeit gedacht.
Die Geschichte hat sich allerdings so spannend entwickelt, daß wir das Buch verschlungen haben, bevor der Dezember überhaupt beginnen konnte.
Cornelia Funke entführt in ihrem Buch nicht nur die Hauptperson Julia sondern auch uns Leser in eine phantastische Adventskalenderwelt.
Julia hat ein wunderschön glitzerndes Kalenderhaus aus Pappe bekommen.
Dennoch- die Enttäuschung ist groß:
Adventskalender ohne Schokolade sind eben uninteressant!--
Sind sie das wirklich??
Wir werden sehr schnell eines Besseren belehrt!
Denn mit der Öffnung des ersten Kalenderfensters werden wir Zeuge einer sehr spannenden, phantasievollen Geschichte des Kalenderhauses,
seiner Bewohner und schließlich auch des Kalenderlandes, das in einer schweren Krise steckt.
Tag für Tag erwarten wir gemeinsam mit Julia, was uns hinter dem nächsten Kalenderfenster erwarten wird und beobachten gespannt und begeistert,
was Julia auf ihren Ausflügen in ihr Kalenderhaus erlebt.
Kurz- ein sehr schönes Buch, das sich für ein Mehr an Phantasie einsetzt und damit eigentlich nicht nur für den Advent interessant ist! --Petra Teutsch
Durchschnittliche Kundenbewertung: *****
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Ab 11 Jahre
Sie nannten ihn Niemand
Spannendes, ermutigendes Jugendbuch für alle, die meist die Letzten sind
Unter Erwachsenen gehört es beinahe zum guten Ton, mit einer gewissen Art von Außenseitertum zu kokettieren: Früher seien sie beim Sport immer die Letzten gewesen, die in eine Mannschaft gewählt wurden, behaupten viele.
Nun kann es so viele Letzte gar nicht gegeben haben. Aber richtig ist, dass kaum einer aufwächst ohne irgendein Erlebnis des Nicht-dazu-Gehörens. Und diese Erfahrung schmeckt bitter, bevor sie später, viel später zur nett erzählten Anekdote gerinnt, siehe oben.
Robert Nobel steckt noch mittendrin. Tief im würgenden Geflecht aus Angst, Schüchternheit und mangelnder Ich-Stärke. „Ich seh dich“, ruft der Zwölfjährige, wenn er nach der Schule die Haustür aufschließt. „Ich seh dich“, schreit er ins Wohnzimmer, ins Schlafzimmer, brüllt er ins Bad. Könnte ja sein, dass einer ihm auflauert, und dann ist er gewappnet, unerschreckbar sozusagen. Er kann den Tick nicht mehr abstellen, seit der Vater ausgezogen und die Mutter oft zur Arbeit ist, seit drei Jahren also.
Dass er sich lächerlich benimmt, weiß so ein kluger Junge wie Robert nur zu genau. Das ist ja das Dumme in einem Alter, in dem die Bettkantengespräche mit Mama nur noch bedingt helfen. Glasklar sieht er sich: dünn und schlaksig, auf dem Kopf gelbe Flaumhaare, verschreckte Augen hinter dicken Brillengläsern. Das ideale Opfer für Jonathan Niker, seinen Klassen-Feind. Der nennt ihn Norbert statt Robert, Norbert Nobody; der lauert ihm auf und peinigt ihn mit der ganzen Bosheit des Gleichaltrigen, der aus der Schwäche des anderen vermeintliche Stärke tankt.
Doch langsam verschieben sich die Gewichte. Ausgerechnet in der Folge dieses merkwürdigen Seniorenprojekts, an dem zehn „Freiwillige“ aus Roberts Klasse teilnehmen müssen. Dabei geht es um Begegnungen zwischen sehr jungen und sehr alten Menschen, um den Austausch von Erfahrungen – eine Pflichtveranstaltung, die Robert und seine Klassenkameraden zunächst nur befremdlich finden.
Und sie sind wirklich ein seltsames Paar, der unglückliche Robert Nobel und die todkranke, ein bisschen verrückte Edith. Warum hat diese „gespenstische alte Frau mit schneeweißem Haar, unheimlichen schwarzen Augenbrauen und ungefähr einer Million Falten“ ausgerechnet ihn als Gesprächspartner ausgesucht, ihn, den sonst nie jemand wählt? Warum schickt sie ihn in ein leer stehendes Haus, von dem es heißt, dort sei vor langer Zeit ein Junge aus dem Fenster gesprungen?
Es ist erstaunlich, was der britischen Autorin in dem lakonischen Stil ihres Ich-Erzählers gelingt: Aus Zutaten, die sich allenfalls für ein gut gemeintes, ein bisschen langweiliges Lehrbuch zu eignen scheinen, macht sie eine Geschichte, der es an nichts fehlt. Weder an Witz noch an Weisheit, nicht an Magie und keinesfalls an Spannung. Gebannt verfolgen wir, wie dem ängstlichen Robert durch ein Versprechen, das er Edith gegeben hat, Mut zuwächst; wie er im Chance House, an diesem erinnerungsbeladenen Ort, endlich den Kampf mit Niker, dem Rivalen, aufnimmt; und wie er am Ende, als es um Leben und Tod geht, sogar das Nähen lernt – einfach unglaublich, alles, und im Verlauf der Handlung dennoch höchst plausibel.
„Geschichten entstehen nicht aus dem Nichts“, sagt Nicky Singer, die bisher nur für Erwachsene geschrieben hat. Auf der letzten Seite dieses Buches lässt sie uns wissen, dass ihr zwölfjähriger Sohn Kapitel für Kapitel Anteil daran hatte, und ganz offenbar war er als Testleser sehr gut. Denn wenn es stimmt, dass das Unglück anderer das eigene ein klein wenig erträglicher macht; und wenn es stimmt, dass Menschen in Büchern so real wirken können wie echte, dann ist Norbert Nobody ein zutiefst ermutigendes Buch für alle, die noch mittendrin stecken. -- Iris Mainka
Leser-Rezension
Schlicht, berührend, wunderschön
Endlich wieder ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte. Wie Nicky Singer Kinder mit dem Altern und Tod konfrontiert ist unsentimental und doch so ergreifend. Und philosphisch obendrein. Wunderschön wie vielschichtig sie alle Figuren zeichnet.
Norbert ist nicht nur der Loser, sondern zeigt, was noch alles in ihm steckt - auch wenn es Hass und Aggressionen sind. Niker ist nicht einfach nur der Coole in der Schule, sondern ein toller Maler, der durchaus auch seine weichen Seiten hat. Norberts Mutter zeigt uns ganz unsentimental und scheinbar nebenbei wie schwierig es ist alleinerziehende Mutter zu sein.
Und die Hauptgeschichte um Edith ist teilweise spannend, wie das "Blair Witch Project", wenn Norbert alleine durch das Chance House wandert und schließlich sogar eine ganze Nacht dort verbringt, auf der anderen Seite aber auch sehr poetisch und traurig. Ein Satz hat mich besonders berührt. "Das ist es, was Liebe bedeutet. Den andern fliegen zu lassen."
In meiner jetzigen Lebenssituation trifft es das genau auf den Punkt. Eine schwierige und schmerzhafte Erkenntnis, aber wohl wahr. Ich werde noch viel über den Satz nachdenken und kann nur sagen: Lest das Buch, egal wie alt oder jung ihr seit, es ist eine tolle, kluge Geschichte, die Spass macht, spannend ist und dennoch vermag den Leser in ein neues Leben zu schicken.Toll!!! --NN
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"Nichts leichter als das" sagt Frederick und findet immer eine Antwort auf alle Fragen seines kleinen Bruders Piggeldy.
Die lustigen Frage- und Antwortgeschichten mit den aus dem Fernsehen bekannten Schweinen zum Vorlesen.
Erzählt von Elke Loewe, gezeichnet von Dieter Loewe.
Ein richtig süßes Buch!
cathy
Danke, cathy, ich liebe Piggeldy und Frederik! :)
Für Kinder ab 4 Jahre.
Es sind 10 in sich abgeschlossene Geschichten zum Schauen und Vorlesen, die sich auch sehr gut als Gute-Nacht-Geschichten eignen.
Es gibt auch eine davon
Fortsetzung :
Neue Abenteuer mit Piggeldy und Frederick.
Wie immer bringt der kleine Piggeldy (auch hier) seinen großen und gescheiten Bruder mit seinen ewigen Fragen manchmal ganz schön auf die Palme. Geduldig erklärt Frederick dem Junior, was eine Quelle ist, woher die Äpfel kommmen und was der Unterschied zwischen "schnell" und "langsam" ist. Die Gespräche zwischen den beiden sind sowohl lehrreich als auch hinreißend komisch. Vor allem, als die beiden nach einem Spaziergang durch ein Maisfeld eine Hütte entdecken, die der vorlaute Piggeldy sofort als "Baumhut" bezeichnet. Er nimmt meist alles sehr wörtlich, was einige Verwirrung stiftet.
Meist versucht Frederick mit Worten und Umschreibungen unbekannte Dinge klarzumachen, in manchen Fällen aber schreitet er buchstäblich zur Tat, wenn es um das "Alleinsein", die "Liebe" oder die "Geduld" geht.
Das reizend bebilderte Buch ist ein wertvoller Beitrag in Sachen Kindererziehung, die Spaß macht und gestressten Eltern die leidige Aufgabe abnimmt, nach eigenen Erklärungen für banale Alltagsdinge zu suchen.
Jeder, der die Schweinchen ins Herz geschlossen hat, wird sich weitere Folgen von Piggeldy und Frederick wünschen. Insbesondere, weil sie sowohl Kinder als auch Erwachsene in eine kleine, heile Welt entführen. --Corinna S. Heyn
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Ich werde die bis jetzt in diesem Thread empfohlenen Bücher zur besseren Übersicht nach und nach auch in den Buch-Shop, zu finden auf der Startseite unter dem Stichwort Service, einstellen und bitte um Verständnis, dass ich dafür etwas Zeit benötige.
Ich würde mich freuen, wenn ihr hier weitere Titel empfehlen könntet. :)
Gruß
Eliska:)
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Ab 4 Jahre
Der Drachen für Jaki
Oder: Wie wir Esel so sind, wenn wir uns von dem schönen Geschenk für einen Freund nicht trennen können
Von Benedikt Erenz
Ein Geschenk für Freund Jaki, den kleinen Yak. Nichts einfacher als das. „Such etwas Schönes aus“, sagt Mutter Esel zu ihrem Sohn, als sie zusammen im Spielwarenladen stehen. Und der findet auch gleich etwas für seinen Freund: einen tollen Drachen!
Solch einen supertollen Drachen hätte der kleine Esel natürlich selber gern. So beginnt der Kampf. Einerseits das Geschenk für Jaki, den mag man doch gern, dem möchte man eine Freude machen, außerdem ist man da zum Geburtstag eingeladen. Andererseits! Andererseits: Dieser elegante, feine, herrliche, einzigartige Drachen! Muss es wirklich sein? Muss man sich wirklich davon trennen, kaum dass man ihn in den Händen hält? Kann man Jaki jetzt nicht etwas anderes schenken? In der Spielzeugkiste, mal sehen, muss doch noch was liegen, dieser Teddy zum Beispiel, hat man irgendwann mal mit gespielt … würde sich Jaki sicher auch drüber freuen. Nichts da, sagt die Mutter. „Auf in dein Wägelchen, wir gehen!“
Es ist eine moralische Geschichte im alten Sinne des Wortes, also ohne Zeigefinger. Eine moralische Geschichte, die zeigt, wie wir Esel so sind, die kleinen wie die großen, wenn sie sich von einem Geschenk nicht wirklich trennen können. Wenn sich der springteuflische Egogierismus mal wieder meldet und die leise Stimme der sozialen Intelligenz, des teilnehmenden Herzens überkräht.
Also: eine kleine Studie über das Schenken, das nur Schenken ist, wenn es Mühe macht, wenn es ein ganz klein bisschen schmerzt, vielleicht, und es ein wenig von einem selbst gibt. Aber das steht natürlich so platt geschmiert nicht in diesem Büchlein, das einfach nur das Herz belauscht. Die niederländische Grafikerin Annemarie van Haeringen, Jahrgang 1959 und in Amsterdam zu Hause, hat die kleine Fabel ihres Landsmanns Rindert Kromhout (mit der freundlichen Pointe, die hier nicht verraten wird) in zart ironische Bilder gefasst, ganz mit jenem ein wenig kratzig-spöttischen Strich oder Stil, in dem man solche moralischen Geschichten einst zu erzählen pflegte.
Ein herrliches Geschenk – natürlich zum Selberbehalten.
(c) DIE ZEIT 49/2002
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Rezension aus der Amazon.de-Redaktion
Kinder können einem ein Loch in den Bauch fragen. Welcher Erwachsene hat das nicht schon erlebt und kapituliert vor dieser Wissbegier. Warum aber sollte man neugierige Kinder nicht einfach auf die Universität schicken? Das fragten sich die Journalisten Ulrich Janßen und Ulla Steuernagel und organisierten an der Universität Tübingen Vorlesungen für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren. Professoren aus Fächern wie Medizin, Archäologie, Kulturwissenschaft oder Pädagogik hielten kindgerechte Vorlesungen und beantworteten spannende Fragen wie diese: Warum müssen Menschen sterben? Warum speien Vulkane Feuer? Warum lachen wir über Witze? Warum ist Schule doof? Warum sind die Dinosaurier ausgestorben?
Auf der Grundlage der acht Vorlesungen an der Tübinger Kinder-Uni ist nun ein wunderschönes Buch entstanden. Vor allem die vielen bunten Zeichnungen von Klaus Ensikat sind bezaubernd und illustrieren und ergänzen die Texte ganz hervorragend. Und die Professoren, die es normalerweise mit studentischen Zuhörern zu tun haben, gaben sich alle Mühe, den Kindern auch die komplexen Zusammenhänge ihrer Fächer in verständlichen Worten näher zu bringen. Dabei werden nicht wie in einem Lexikon in knapper Form Fragen beantwortet. Die Texte sind vielmehr kurzweilige Einführungen in verschiedene Wissensgebiete. Bei der Frage "Warum stammt der Mensch vom Affen ab?" erwarten die jungen Leser beispielsweise sowohl die Prinzipien der Evolution als auch die Beschreibung des Alltags der Neandertaler. Und bei "Warum beten Muslime auf Teppichen?" erfährt man nicht nur etwas über dieses Detail, sondern auch einiges zu folgenden Fragen: Wie unterscheiden sich die großen Religionen? Wo kommen bestimmte Regeln und Rituale der Gläubigen her? Warum müssen alle Muslime nach Mekka pilgern?
Die Kinder-Uni in Tübingen war ein voller Erfolg, die Hörsäle bis auf den letzten Platz besetzt. Auch dem Buch wünscht man großen Zuspruch. Und so interessant die acht kleinen Wissensreisen darin sind, wäre es kein Wunder, wenn es Erwachsene ebenso gerne zur Hand nehmen wie Kinder. --Christian Stahl
Kurzbeschreibung
Die Tübinger Kinder-Uni war im Sommer 2002 ein bundesweites Medienereignis - Der Spiegel und Die Zeit berichteten, Kamerateams standen sich im Wege. Acht Professoren hatten eingeladen, um endlich einmal die große Warum?-Frage befriedigend zu beantworten. Über 5000 Kinder stürmten insgesamt die Aula. Die Journalisten Ulrich Janssen und Ulla Steuernagel, die die Tübinger Idee hatten, haben in den Vorlesungen mitgeschrieben und präsentieren nun allen neugierigen Jungen, Mädchen - und Erwachsenen - diese spannende Kinder-Uni.
2 informative Leserrezensionen
Die Kinder- Uni. Forscher erklären die Rätsel der Welt. (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3421056951/stockchannelnetg)
Hinweis:
sehr ansprechender Bericht über die Kinder-Uni in der NZZ (http://www.nzz.ch/2003/07/04/fe/page-article8XRJK.html)
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Nennt mich einfach Jule
Aus dem Amerikanischen von Heike Brandt.
Mit Zeichnungen von Heike Vogel.
Jule Faulstich ist vollkommen blöde. Naja, vielleicht nicht vollkommen, aber irgendwas in ihrem Kopf muss falsch laufen. Neun Jahre ist sie schon alt und lesen und schreiben kann sie noch immer nicht. Kein Wunder, dass Jule die Schule schwänzt, so oft es nur geht. Zuhause läuft auch nicht alles nach Plan. Papa hat keine Arbeit, Mama ist schon wieder schwanger und an allem müssen sie sparen. Schon zwei Jahr lebt Jules Familie in dem kleinen amerikanischen Ort Redemption, aber richtig zu hause fühlen sie sich dort nicht.
"Die Leute hier behandeln uns wie Fremde. Wir kriegen nur Besuch von der Schule und von Wachtmeister Rusk, der für Schulschwänzer zuständig ist. Aber einfach so zu Besuch kommt niemand. Wir haben Hühner, wie die meisten Leute, und einen kleinen Garten. Aber unser Leben ist hart wie eine Nuss, weil Pa überhaupt keine Arbeit hat."
Als Jule merkt, dass auch ihr Papa nicht richtig schreiben und lesen kann, nimmt sie die Sache in die Hand. Sie organisiert ihm eine Arbeit und merkt dabei, dass sie etwas kann und dass sie sehr wichtig für ihre Familie ist.
Plötzlich läuft es auch in der Schule besser. In einem Theaterstück, das die Klasse aufführen will, bekommt. Jule die Hauptrolle. Und als eines Tages Mamas Wehen einsetzen, bekommt Jule eine richtig große, richtig wichtige Rolle: Als Hebamme. Sie denkt sich die tollsten Dinge aus, um ihrer Familie zu helfen. So dumm kann Jule also gar nicht sein. So stellt sie irgendwann fest: Eigentlich ist sie so, wie sie ist, eine ganz schön Tolle.
So wie Jule ihrem Papa Mut macht, wie ihre kleinen aber wichtigen Erfolge in der Schule und in ihrer Familie Jule selbst Mut machen, hat auch mir das Buch ziemlich viel Mut gemacht: Jeder von uns kann bestimmte Sachen überhaupt nicht, andere dafür besonders gut. Und wie Jule können wir uns bei den Sachen, die wir nicht so gut können, helfen lassen und mit Sachen, die wir gut können, anderen helfen.
Jedem, der eine wirklich spannende Geschichte lesen und die Angst vor dem verlieren will, was er am wenigsten kann, kann ich nur eins raten: lest das Buch "Nennt mich einfach Jule".
Katja Huber
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