martinh
23.08.2002, 14:13
Ich las diesen Artikel mal einfach für sich sprechen:
Makabre Geschäftsidee: Diamanten aus Toten
Damit Hinterbliebene Ihre Toten am Finger tragen können macht US-Firma für ein paar Tausend Dollar Diamanten aus Leichenasche
New York. Für ein paar Tausend Dollar bleibt der Mensch seinen Liebsten künftig ewig erhalten. Die amerikanische Firma LifeGem bietet an, nach der Einäscherung aus dem gewonnen Kohlenstoff einen Diamanten herzustellen. Die menschlichen - oder auch tierischen - Überreste können so als Schmuck getragen werden.
LifeGem-Chef Greg Herro räumt ein, dass einige sein Vorhaben für "eine ziemlich verschrobene Idee" halten könnten. Doch Jack French, der an einem Emphysem (einer Organüberblähung) leidet, ist begeistert. Er wünscht sich, dass er mit den Diamanten seiner Frau und seinen fünf Kindern etwas mehr als seinen bescheidenen Besitz hinterlassen kann. "Es wird etwas sein, das schön ist, Wert hat und direkt von mir kommt", sagte French. Mehrere Beerdigungsinstitute wollen die Diamanten anbieten, die ab 4.000 Dollar für ein Viertelkarat kosten sollen.
"Das gilt natürlich nur für Familien, die sich für eine Einäscherung entscheiden", sagte Dough Ahlgrim, Besitzer eines Bestattungsunternehmens. "Eine Urne ist auch sehr schön, aber man kann sie nicht immer bei sich haben." Techniker sammeln nach dem Verbrennen der Leiche die Asche ein, aus der Grafit hergestellt wird. Das Grafit geht dann an ein Labor in Deutschland, das mit starkem Druck und hoher Temperatur die Diamanten herstellt. (apa/mk)
Makabre Geschäftsidee: Diamanten aus Toten
Damit Hinterbliebene Ihre Toten am Finger tragen können macht US-Firma für ein paar Tausend Dollar Diamanten aus Leichenasche
New York. Für ein paar Tausend Dollar bleibt der Mensch seinen Liebsten künftig ewig erhalten. Die amerikanische Firma LifeGem bietet an, nach der Einäscherung aus dem gewonnen Kohlenstoff einen Diamanten herzustellen. Die menschlichen - oder auch tierischen - Überreste können so als Schmuck getragen werden.
LifeGem-Chef Greg Herro räumt ein, dass einige sein Vorhaben für "eine ziemlich verschrobene Idee" halten könnten. Doch Jack French, der an einem Emphysem (einer Organüberblähung) leidet, ist begeistert. Er wünscht sich, dass er mit den Diamanten seiner Frau und seinen fünf Kindern etwas mehr als seinen bescheidenen Besitz hinterlassen kann. "Es wird etwas sein, das schön ist, Wert hat und direkt von mir kommt", sagte French. Mehrere Beerdigungsinstitute wollen die Diamanten anbieten, die ab 4.000 Dollar für ein Viertelkarat kosten sollen.
"Das gilt natürlich nur für Familien, die sich für eine Einäscherung entscheiden", sagte Dough Ahlgrim, Besitzer eines Bestattungsunternehmens. "Eine Urne ist auch sehr schön, aber man kann sie nicht immer bei sich haben." Techniker sammeln nach dem Verbrennen der Leiche die Asche ein, aus der Grafit hergestellt wird. Das Grafit geht dann an ein Labor in Deutschland, das mit starkem Druck und hoher Temperatur die Diamanten herstellt. (apa/mk)