Profil-Broker
19.10.2000, 08:33
Das sind ja nicht gerade bekannte Worte, die da aus dem Mund von US-Finanzminister Lawrence Summers kommen. So sagte er doch, das der starke Dollar im nationalen Interesse der USA liege, zugleich bekräftigte er jedoch am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz in New York, die USA teilten die Besorgnis Europas um den angeschlagenen Euro. Diese Denkweise sie auch in der Erklärung der G-7 Nationen enthalten. Darin werde auch auf die Risiken, die ein schwacher Euro fr die Weltwirtschaft bedeute, eingegangen. Er lehnte es jedoch ab, Fragen nach der Bereitschaft der USA zu erneuten Interventionen zur Stützung des Euros zu beantworten. Am 22. September hatten die Notenbanken der G-7 Staaten, sowie die FED, zu Gunsten des Eruos am Devisenmarkt eingegeriffen. Doch dieser Eingriff machte sich nur kurzfristig bemerkbar. In der Zwichenzweit ist ein neues Tief ausgebaut worden. Im Fernen Osten wrude der Euro heute nahe der 0,84 Dollar-Marke gehandelt. Somit dürfte ein Boden gefunden sein. 0,83224 Dollar sollte die Marke sein. Hierbei ist jedoch noch das derzeitige Ratstreffen der Europäischen Zentralbanken am Mittagg in Paris und die anschließende Pressekonferenz zu beachten. Der Gewinner der Euro- und Aktienmarktschwäche ist derzeit das Gold. Der Goldpreis tendiert fester als sonst.
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