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Vollständige Version anzeigen : 28.10.02: Orkan über Deutschland. Zugrichtung Amerika?


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germanasti
27.10.2002, 21:51
Eine Konsolidierungswoche ist vorüber, in der neuerlich Indizies bei weitem nicht den downmove hinlegten, wie viele Indikatoren aufzeigten. Ergo wechselte unser Bub Greenspan vom Ask ins Bid und tätigte dort massive Stützungskäufe. Doch eine grössere Entscheidung ob Selbstläufer oder Supercrash sollte nun nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Zu extrem wird nun die Zuführung künstlichen Kapitals!
In dieser Seitwärtsbewegung gab es zahllose Diskussionen, ob der Anstieg echt oder per Terminmarkt manipuliert war. & obwohl die Antwort eigentlich nur MANIPULIERT lauten konnte, wollten sich viele nicht von Illusionen eines echten Anstiegs lösen, wobei ein kurzer Blick gen Terminmarkt glasklare Auflösungen gebracht hätte! Indizies & Future sind synchron miteinander verbunden. D.h. gibt es Bewegungen im Future, werden diese per automatischen Computerprogrammen 1:1 auf Indizies übertragen, welche entsprechende Bewegung punktgenau mitmachen. Ist nur die Frage wer wen anschiebt & dazu genügt meistens ein Blick auf die Umsätze. Diese sind seit 2 Wochen im Future rekordverdächtig hoch, womit dort der Antriebsmotor ausgemacht werden kann. Zudem spricht das extrem bullische Verhältnis up/down-Volume & gewaltig niedrige TRIN ebenfalls eine glasklare Futuresprache. Damit sollte diese Frage geklärt sein. Bleibt noch offen ob in diesen Move hinein Fonds massiv auf der Käuferseite gestanden sind. Antwort sollte ebenfalls negativ sein, da die Aktienumsätze dafür viel zu niedrig. Dortiges Volumen resultiert aus Futureausgleichen! Ergo ist die komplette Rallye ohne nachhaltigen Kaufdruck & da kein Fonds via Future Investitionen tätigt, obendrauf mit künstlichem Geld finanziert. Für das Ergebnis, steigende Kurse, zwar unerheblich, doch für Zukunft der US-Wirtschaft umso relevanter. Viel zu gross ist mittlerweile die Schere zwischen fundamentaler Bewertung und Kursniveau von DOW & Co.!

Diese Marktmanipulationen der FED lassen sich auch per Bild nachweisen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spy&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=9864&style=350&time=10&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6749&mocktick=1
Die Umsätze des S&P-Spider (Indexaktie) explodieren seit Sommer senkrecht in die Höhe, was man fast 1:1 auf die Geldmengenbewegungen übertragen kann. Künstliches Kapital fliesst in die Märkte & kein Fondskapital!
Superbullen könnten nun zur Erkenntnis kommen, dass Pensionfonds & Co. neuerdings Indexaktien ins Depot aufnehmen. Doch dann bitte auch Belege dafür erbringen. Fonds schlüsseln ihre Inhalte schliesslich artig auf. :p

Am Freitag startete endlich wieder die Konjunkturdatenzeit, mit einigen sehr interessanten Veröffentlichungen:
Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter fielen im September crashartig um 5,9%, Experten rechneten lediglich mit –2,2%. Hauptverursacher diese Abschwungs waren Autos, Flugzeuge und nach massloser Übertreibung auch der Rüstungssektor. Ohne diese hätte es lediglich einen minimalen Rückgang von –1,0% gegeben. Als Gegenstück boomten dafür Computer mit einem heftigen plus von 10%. Da jedoch absolut keine Auswirkungen auf den Q3-Zahlen entsprechender Unternehmen, muss das Niveau verdammt tief gewesen sein! Alles in allem passt diese Veröffentlichung ins Szenario eines double-dips auch wenn Experten unmittelbar danach neuerlich ein Q3-BIP von +3,0% bestätigten. Blanke Illusionen?
Mit +0,4% lagen die Eigenheimabsätze September etwas über den Erwartungen, womit erneut der Kapitalstrom amerikanischer Kleinanleger, raus aus Aktien & rein in Immobilien, bestätigt wird. Schade das die Leute dort tatsächlich so dämlich sind und in eine masslos überbewerte Blase investieren. Oder werden die daraus möglichen Beleihungen voll ausgeschöpft? Bemerkenswert das im September nur noch der Nordosten Amerikas boomte. Dort nahezu eine Verdoppelung der Häuserverkäufen! Bereits erste Fluchtanzeichen vor dem drohenden Bürgerkrieg? In dieser Region sollte es ziemlich sicher sein! Oder waren es „nur“ Wetterapostel, die endlich weg von sturmgefährdeten Gebieten wollen? Als Kapitalanlage trägt sich ein so gefährdetes Objekt zudem eh nicht.
Verbrauchervertauen der Uni Michigan für Oktober lag in der endgültigen Fassung bei 80,6 – erwartet wurden 81,2. Ist ein bisschen überraschend, denn nach der Megabörsenrallye hätte man ein bisschen mehr erwarten können. Somit eben doch nur ein Spiel innerhalb der Grossen. Kleinanleger haben nachhaltig das Feld verlassen.
Einen weiteren Zusammenbruch erlebte der ECRI. –3,5 nach –3,3 in der Vorwoche. Damit ist eine Rezession auch in Q4 wohl unausweichlich! Ein erstes Tief sollte nun aber erreicht worden sein. Ausblick legte heftigst von 116,5 auf 118,9 hin. Wäre in der Folge theoretisch (!!!) eine ECRI-Anpassung auf ca. –1,5 insofern kein kurzfristiger Börsencrash & damit neuerliche Illusionszusammenbrüche.

Q3-Unternehmenswelle ist nun so gut wie vorbei & hat grösstenteils voll und ganz die Vermutung einer neuerlichen Rezession bestätigt. Erwartungen wurden im Vorfeld per Gewinnwarnungen gewaltig reduziert und von kaum einer Firma dann doch noch hochpositiv überboten. Einige schafften sogar noch das Gegenteil, nämlich ein negatives Unterbieten! Q4-Aussichten waren leider auch nicht positiver und dämpfen bereits im Vorfeld viele Erwartungen für ein boomendes Weihnachtsgeschäft. Lediglich einige wenige Illusionisten a´la Nokia und AMD müssen noch von ihrem unrealistischen Sockel gerissen werden, was wohl entsprechende Gewinnwarnungen zur Folge hat.
Eine absolute Frechheit bei diesem Zahlenreigen war die neuerlich breitangelegte Prognoseüberbietung um exakt einen Cent. Dieses Spiel sahen wir schonmal im April 2001, was aufgrund massiver Unmutsäusserungen aber ein Ausnahmefall geblieben ist, bis eben Anfang dieses Monats. Sind die Amis tatsächlich so dämlich und nehmen es erneut tatenlos hin, oder sehen wir DAS Signal, wie schlimm die Wirtschaftslage bei unseren ehemaligen Brüdern tatsächlich ist? Trotzdem bleibt es eine nicht zu überbietende Frechheit!
Nicht so ganz gepasst hat dieses Mal der Spruch „wie der Börsenverlauf zu Beginn der Zahlensaison, so die ganze Zeit hindurch“. Beginn war höllenrot & hielt leider nur wenige Tage an, ehe Megainterventionen Greenspans für den Komplettdreh sorgten. Mal schaun ob sich die Börse nachträglich doch noch ihr Recht holt & der Abgesang umso blutiger sein wird.
& damit warten wir auf ein vollendetes Q4, dass in Extremstform vom Börsenverlauf abhängen wird. Brechen diese in den kommenden Wochen hoffnungslos ein, sollte spätestens Anfang Dezember eine fürchterliche Gewinnwarnungswelle quer durch alle Bereiche starten. Grund dieses Mal nicht Umsätze unter den Erwartungen, sondern zahllose Sonderabschreibungen ob viel weiter oben getätigter Aktienrückkäufe und vor allem eine gewaltige Schieflage bei den Pensionfonds. Deren Aufstockungen könnte übrigens Firmen wie FORD bereits im ersten Halbjahr 2003 das Genick fürchterlich stark anbrechen! Sehen wir Ende Januar ein nachträgliches DOW-KGV für 2003 von weit über 30? Die Chancen dazu stehen nicht schlecht! & dann bitte keine falschen Hoffnungen ob eines sofortigen Wirtschaftsdrehs wie Anfang 2001. Dieses Mal ist der Morast zu tief und einige Finanziers müssen mit der Zahlungsunfähigkeit dafür bezahlen! D.h. insofern keine überraschenden Wendungen, sehen wir 4-5 rezessive Quartale in Folge, womit Börsen erst Mitte 2003 die Chance zu einer positiven Vorwegnahme dieses Ereignisses haben. Noch 8-10 Monate Bärenfreuden bis zu einer längeren Börsenaufschwungsphase, dass muss uns Pessimisten nach den vergangenen Wochen schlichtweg zugestanden werden. Möge Allan diese notwendige Gesundungsphase nicht weiter verzögern.

Der Horror heisst weiterhin Fondscrash & hat mittlerweile 23 Räder! Auch letzte Woche mussten Fonds trotz hochbullischer Märkte Mittelabflüsse hinnehmen (USAausgerichtete –0,9 Mrd., globale –1,8 Mrd.), womit 21 der letzten 23 Meldungen negativ waren. Ein nachhaltige Trendumkehr, die sich so schnell auch nicht mehr wenden lässt!
Diesen Meldungen gegenüber sehen wir einen Rekordzufluss in den Geldmarkt, ein Dollar mit starken Wertverlusten seit Jahresbeginn & trotzdem explodieren die Börsen seit 2 Wochen ohne Ende. Dies ist ein Missstand, denn es nachweislich (!!!) in keiner der vorangegangenen Bärenrallyes gegeben hat, womit auch hier die These historischer Internvetionen der FED bestätigt werden! Doch kann man mit diesen, via Future getätigten Schüben, lediglich für einen Pro-Forma-Ausgleich der Index-Stände sorgen. Das immer niedriger werdende Volumen der Fonds bleibt bestehen & wir wissen ja alle, dass dieses Kapital zur Absicherung von hochriskanten Derivategeschäften genutzt wurde. Anhand dieser Tatsachen kann man die Zeit abzählen, bis diese Schieflage zu einem gigantischen Rutsch führt & dann ist nicht nur ein Amerika gefährdet, sondern das komplette Weltfinanzsystem!
Börsen führen seit Monaten aufgrund fehlender Liquidität kein Eigenleben mehr, wie die Geldmengendaten der letzten Wochen eindrucksvoll beweisen: Ende September wurde mit einem historischen Schub kleine W-Bildung an den Börsen eingeleitet, worauf Greenspan dem Markt diese Liquidität wieder entzog, fälscherlicherweise annehmend es wird zum Selbstläufer. Doch dem war nicht so & es kam exakt in der Woche zum nächsten Börsenkollaps. Daraufhin zog er Geldmengenwachstum wieder explosionsartig an und wir erlebten diese gewaltige Rallye. Ein Zustand, denn man schlichtweg nur noch als Vorstufe zum Komplettkollaps bezeichnen kann! Rettung leider nicht mehr möglich.

Eine heftige (und so auch unerwartete) Börsenrallye haben wir trotzdem gesehen, womit sich die Frage auftut, inwieweit solche künstlichen Bewegungen für einen Gesundungsprozess förderlich sind. Ähnliches haben wir schon mal vor einem Jahr erlebt, als die amerikaeigene Selbstsprengung des WTC zur Rallyevorbereitung diente & der damit automatisch folgende Aufschwung von fast allen Firmen falsch verstanden und illusorische Zukunftsziele ausgegeben wurden. Folge ist ein neuerlicher Zusammenbruch der US-Wirtschaft seit Sommer, den es ohne dieses Ereignis nicht gegeben hätte. Ergo wurde ein Gesundungsprozess nicht nur verzögert, sondern obendrauf in eine schlimmere Krankheit umgewandelt. Ähnliches „Spiel“ könnten wir nun wieder erleben, doch glaubt fast keiner an einen nachhaltigen Aufschwung und lässt damit die Bekanntgabe illusorischer Aussichten sein. Dies könnte bereits ein erster Ansatz zur überlebensnotwendigen Depressionshase sein, wenn da nicht die irrsinnige Überbewertung der Börsen wäre! Aktuelles S&P-KGV nach den Q3-Zahlen bei fast 40, womit eine Indexhalbierung unausweichlich kommen wird. Doch fallen damit alle Pensionfonds in Ungnade und Firmen müssen aus ihrer Substanz nachschiessen. Damit ist bereits jetzt absehbar, dass ein Quartal nach dem nächsten Börsencrash ein weiterer KGV-Sprung einsetzen wird und wir möglicherweise einen S&P bei 450 P. und KGV auf 50 sehen werden. & dann gibt es wieder Gründe für fallende Kurse, wieder Missstände in den Bilanzen und damit wohl auch ein grosses Bankensterben ob der vielen faulen Kredite! Missstände, die es in dieser Form nie geben hätte müssen, würden diese Interventionen ein Ende finden. Doch man druckt lieber hirnlos Dollarblüten, ohne einen einzigen Gedanken an die Zukunft!
Psychologisch erwiesen & in der Vergangenheit oft genug bewiesen, braucht es 1-1,5 Jahre steigende Börsen, ehe soviel Vertrauen in Konsum und Investitionen zurück kehrt, dass eine entsprechend lange Aufschwungsphase den Verfall zumindest für 2-3 Jahre stoppt. Diese Ausgangssituation erwarte ich eigentlich für nächstes Jahr Sommer, doch nie und nimmer bei einer S&P-Grundlage von 900 P.! 250, max. 350 P. darf das Niveau betragen, um soviel Bewertungsphantasie zu kreiern, damit Börsen über mehr wie ein Quartal Potential für Kurssteigerungen haben. Doch werden diese Zielkurse bei andauernden Interventionen immer unwahrscheinlicher & damit auch die Möglichkeit einer längeren Erholungsphase. Noch ist alles offen, doch wird die Möglichkeit immer grösser, dass wir Mitte nächsten Jahres den Vergleich mit 1929 ad acta legen und uns an Südamerika orientieren können. 1932 war die Depressionsphase und fair value an den Börsen da. 2002 ist beides noch nichtmal ansatzweise gegeben, obwohl die negative Kreditsituation bereits jetzt über dem 1929er-Niveau liegt! Damit kann es leider nur noch einen Weg geben: Staatsinsolvenz & Bürgerkrieg. Vor einigen Jahren gab es angeblich Amerika die psychologische Studie, dass man überspekulierte Wirtschaft leichter zum Normalmass zurück bringt, wenn Börsen in Salamitaktik heruntgerfahren werden & kein 1987er-Gau hinlegen. So würde sich die menschliche Psyche an fallende Kurse gewöhnen und Konsum trotzdem aufrecht erhalten. Ein bitterböser Trugschluss, wie sich in den letzten Monaten herausstellte, denn damit kann man den Leuten Konsumbereitschaft nachhaltig abgewöhnen, in Fachkreisen nennt man es auch abgrundtiefe Rezession...

Bleibt noch die Frage offen wie es kurzfristig mit den Börsen weiter geht. Euphorie weiterhin auf historischem Hoch, Psychologie und Fundamentaldaten crashbereit, doch steht Greenspan über allem & die technische Situation hat sich kurzfristig verbessert. Daher gut möglich das es zu einem weiteren Interventionsschub kommt, bei dem sich dann entscheiden muss ob ein Selbstläufer daraus wird. Bleibt dieser aus, könnten wir bis Jahresende ein Obenhalten zur Schlussbilanzierung erfolgen, ehe Anfang 2003 die nächste Crashwelle eingeleitet wird. Doch rechnet die Masse exakt mit diesem Szenario & bleibt deshalb ohne jegliche Abwanderungsgedanken im Markt sitzen. Es fehlt ein Anlass zur Realitätsrückkehr (das kann bereits das grundlose Kassemachen eines grossen Institutionellen sein), um diesem Markt den nächsten Dolchstoss zu versetzen. Dann allerdings sollte der Rotz crashartig zusammen brechen und Greenspan dabei regelrecht ersticken. Folge wird eine fürchterliche Rezessionsverschärfung der US-Wirtschaft sein!
Mein Crashszenario bleibt zeitmässig noch 2 Wochen aktiv. Mal schaun ob doch noch irgendwoher ein Lichtlein der Realität auftaucht und wir endlich einen Start der Depressionsphase erleben. Bären gibt es zumindest keine mehr, womit sich die Vision einer grossen Bullenfalle, bei der auch die letzten Bären zum Bullen mutieren, wahr werden könnte.

Erfreuliches tut sich ob der weiter nachlassenden Weltkriegsgefahr auf. Am Wochenende gab es in Amerika Massendemonstrationen gegen den Irakkrieg, die so intensiv wie zuletzt beim Vietnamkrieg waren. Damit sollten die Amis doch noch den Irrsinn rechtzeitig erkannt haben & Bush vll. sogar vorzeitig zu einem Rücktritt bewegen. Doch für Jubelgesänge ist es noch viel zu früh. Durchaus vorstellbar, dass nun ein zweites WTC-Fake kreiert wird, um innerhalb der Bevölkerung doch noch ein Umdenken in puncto Kriege gegen Terroristen zu bewirken.


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sAv2free2=10&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1027852200+1035628200+839548800&selected=chart

ARMS hat den Bereich 1,0 nach unten durchbrochen und möglicherweise bereits einen Boden ausgebildet. D.h. mit der üblichen 1-3 Wochen Nachlaufzeit bis zum Börsencrash wäre ab Mitte der Woche ein Startschuss möglich, insofern keine neuen Tiefs ausgebildet werden.

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1

Treasury haben die anvisierte Topbildung fortgesetzt und im Wochenchart einen wunderschönen Doji ausgebildet. War es bereits der Auftakt zu einem Rutsch gen 40?
Nach wie vor bleibt die Frage ungeklärt, was mit dem vielen abgeflossenen Kapital aus dem Bondsmarkt geschehen ist. In Aktien ging es ja nachweislich nicht! Damit bleiben noch Deckungskäufe von Hedge-Fonds und Vorbereitungen für einen Abfluss aus Amerika offen. Für letzteres spricht die gewaltige Flutung im Geldmarkt.

Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7917&mocktick=1

Banken bleiben eine einzige von Greenspan kreierte Blase! 11 der letzten 12 Candles waren grün & ausgerechnet in einem Sektor, der kurz vor fürchterlichen Insolvenzmeldungen steht! Welcher seriöse Investor sollte denn dort investieren? Zudem ist die Shortquote in diesem Bereich sehr niedrig. Erinnert mich irgendwie sehr an die Biotechs im letzten Jahr, als ebenfalls ein letztes W den grossen Absturz einleitete.
GD100 bei 760 P. hält noch einigermassen, ehe ein Ausbruchsversuch bei 820 P. erfolgen könnte. Abwärts macht es unter 720 P. BLUBB & bei 660 P. der letzte Abgesang zum Ziel 450 P.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2653&mocktick=1

Chippies setzten den Move mit Extrembewegungen unverändert fort. Jeden Tag 5-10% runter oder rauf ist absolut ungesund für einen Markt & hatte bei Einzelwerten bislang fast immer eine Insolvenz zur Folge! Ergo könnte das absolute tief im SOX doch noch lange nicht gesehen sein. Wird es gar unter 100 liegen?
280 P. einigermassen durch, damit theoretisch ein Move bis 325 P. möglich. 245 P. kann man anvisieren für den nächsten Rutsch auf 160-180 P.

Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5864&mocktick=1

Transporte spielen PingPong zwischen den gleitenden Durchschnitten, ohne das es bislang zu einer signifikanten Trendstärke gekommen ist. Umsätze nehmen aber deutlich ab, womit ein stärkerer Move unmittelbar bevorstehen sollte. OBV läuft weiterhin absolut quer, womit der komplette anstieg im Oktober eine einzige künstliche Farce ist!
2380 P. bringen den nächsten Aufwärtsschub mit false break-Gefahr bis knapp 2500 P. Darüber wird es leicht bullisch. Abwärts wie gehabt 2100 P. Angst & erst bei 1900 P. grössere VK-Signale.

Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2752&mocktick=1

Utilities in der Spitze eiens bear-keils und direkt unter der kleinen Kaufmarke 190 P. Da in diesem Index bereits eine grosse Rezession eingepreist, könnte es durchaus erweitert auf 220 P. (und damit gegen den Gesamtmarkt?) rennen. Eine Trendwende ist damit aber nicht erreicht, da Amerika minimum 3-4 Quartale in Folge rezessiv bleiben sollte!
Nächster Supergau droht unter 160 P.

COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3335626331623462.jpg

Commercials haben ihre bullische Stimmung für Aktien deutlich abgebaut, wie DOW und S&P eindrucksvoll aufzeigen. Dafür haben die Kleinen im S&P-Mini Shorts extrem abgebaut. Eindeutige signale einer bevorstehenden, bzw. bereits vollzogenen Topbildung?
Edelmetalle mit weiteren Shortreduzierungen. Wie lange hier noch bis zum grossen Boom?
Deutlich schwächer wird der Dollar gesehen. Vor allem gegenüber dem Yen scheint sich ein gewaltiger Rutsch anzubahnen.
Extrem abgebaut wurde die Longseite bei den 10jährigen. Offensichtlich sehen nun auch big boys das schlimmste überstanden & es gibt überhaupt keine Bären mehr im Markt. Wird es zur anvisierten letzten grossen Bullenfalle?


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

Japan kam auch in der letzten Woche nicht so richtig aus den Puschen und hat damit endgültig die globale Oktoberrallye verpasst. Ob es nun irgendwelche undurchbringbaren Deflationspakete oder US-Shorties sind bleibt dahingestellt. Pessimismus ist auf jeden Fall historisch hoch, denn nichtmal die BOJ-Ankündigung zum Erwerb von Bankaktien hat einen Dreh bewirkt. & damit sehen wir exakt das Gegenteil zu Amerika, wo momentan historisch hohe Euphorie herrscht!
Japan wird kommen & das so gewaltig wie wohl noch nie zuvor in der Geschichte gesehen. Doch zuerst muss der Nikkei rennen, ehe sich Wirtschaftsdaten verbessern können. So war es z.B. nicht verwunderlich, dass Verbraucherpreise im September neuerlich gefallen sind.

Technisch bahnt sich trotzdem ein Dreh an & es könnte tupfengleich wie letzten Herbst ablaufen, als der Nikkei drehte, als Amerika in eine Topbildung über ging. & dann kamen die bösen US-Shorties...
Pufferzone lautet 7800 vs. 9500 P. & darin passiert absolut nix interessantes°


Diese Woche geht es konjunkturdatenmässig in Amerika so richtig zur Sache. Es könnte eine Woche der Rezessionswahrheit und vieler Rücktritte werden, sollten sich die Massen endlich von ihren Illusionen lösen!
Ein letztes Mal nachrichtenlos wird der heutige Tag, ehe morgen mit dem offiziellen Verbrauchervertrauen Oktober wohl eine Rezession im Konsumentenbereich bestätigt wird. Mittwoch der chicagoer Einkaufsmanagerindex, mit dem sich zeigen wird, ob die kleine Börsenrallye neue Illusionen bei den Firmenchefs ausgelöst hat. Rein rational gedacht sollte er aber neuerlich rezessiv sein, zudem in Monat 10 der Hafenstreik war. Freitag dann die nationale Bestätigung mit dem ISM-Index. Ausserdem folgen an diesem Tag wohl grottenschlechte Arbeitsmarktdaten, persönliche Einkommen & Ausgaben, sowie die Bauausgaben Oktober. Letzterer wird interessant, denn sollten diese gefallen sein, werden Immobilien nur noch zur weiteren Kreditmöglichkeit erworben und nicht mehr für freies wohnen!
Das absolute Highlight der Woche ist die BIP-Q3-Veröffentlichung am Donnerstag. Experten rechnen weiterhin mit einer Wachstumsrate von rund 3%, welche aber absolut unrealistisch ist! „Fair value“ liegt bei –2%, mit Sonderfaktoren könnte man auf leicht rezessive –0,5% kommen & alles was darüber liegt ist schlichtweg eine Zahlenmanipulation! Diese ist den Amis leider zuzutrauen, wie so oft in der Vergangenheit! & kommt doch die rezessive Bestätigung, kann es für O´Neill und das conference board nur einen Schritt geben: RÜCKTRITT!

DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Aus der bärischen Divergenz im DOW-Stundenchart ist ein kleiner sell-out geworden, der dank heftiger Stützungskäufe Greenspans neuerlich kaum Auswirkungen im Chart zeigte, tupfengleich wie vor drei Wochen! Ergo muss man sich nicht wundern wenn es urplötzlich erneut ohne Ende nach oben rennt. Candles würden es mit einer abgeschlossenen Konsolidierung unterstützen. Doch ist die Stochastik bereits wieder ganz oben? & noch ist die Möglichkeit nicht ganz verworfen, dass die bärische Divergenz doch noch crashartig nach unten aufgelöst wird!
Noch sind beide Richtungen möglich & kommt doch noch der absturz, bleibt das Szenario eines Komplettdurchbruchs mit wenigen Kerzen unverändert bestehen.

Startfall in den Bereich 8360-8320 P. und über 8480 P. kreiert über 8580 P. die Zielzone 8880 P.
Heftige Aufwärtsbewegung 8620 P., Konsolidierung ca. 50 P. und neue Hochs könnten sogar bis fast 9000 P. heran reichen.
Crashartiger Zusammenbruch 8220 P., 100 P. Gegenbewegung und neue Tiefs bringen ein Blutbad mit Zielzone 8020 P. möglicherweise noch intraday.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1

Dow steckt zwischen den beiden Linien GD50 & GD100 fest und inkl. 200 P. false break in beide Richtungen ist dieser Index damit absolut uninteressant! Darüber wäre ein Move bis 9100 & dann 9500 P. möglich, Darunter droht unter 7820 P. ein Totalabsturz bis in den hohen 6000er-Bereich ohne Unterbrechungen.
Umsätze lassen deutlich nach & OBV kommt weiterhin nicht vom Fleck. Extremst bärische Zeichen! Doch sollte man sich auch als Bär zumindest die Vision offen lassen, dass die letzte Woche eine bull-flag waren und mit dem nächsten Move echte Käufer in den Markt kommen. Geld ist dafür aber keines da.

Im Wochenchart könnte sich ein sauberer evening-doji-star ausbilden, der bei Auflösung wohl doch noch zum sofortigen Crash auf 5.500 P. führen könnte. Hier stimmt die sehr umsatzschwache Wochenkerze trotz vorübergehendem Ausbruch sehr bärisch!

& im Monatschart würde ein weiterer Aufwärtsschub die Septemberverluste komplett ausmerzen und Kaufsignale kreiern. Dies wird wohl auch Greenspan sehen und entsprechend danach handeln.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1

Selbes Spiel auch beim S&P. GD´s sorgen für Spannungsaufbau, wobei hier die untere Begrenzung bislang ausgiebiger & erfolgreich getestet wurde. Noch ist eine grössere SKS möglich, doch muss es dafür nun sehr schnell und heftig fallen, ansonsten droht die ganze Formation zu einer längeren Seitwärtsphase auszuarten.

900-910 P. Ausbruchsmarke mit Zielen 930, 945/950 & 980 P. Man sieht Widerstände ohne Ende.
870 P. erster Trendbruch, 850 P. VK-Signale & unter 830 P. wohl ein fürchterlicher Absturz mit Zielen 740 und anschliessend 620 P.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1

Nasdaq mit anhaltend relativer Stärke im Vergleich zu den anderen Indizies, doch schaut die technische Situation immer katastrophaler aus. Unten offene Gaps ohne Ende und seit 1,5 wochen fast täglich ein Eröffnungsabverkauf, der nur sehr mühselig aufgefangen werden kann. Sowas ist bei einer Bodenbildung höchstpositiv, aber inmitten einer Rallye? Umsätze kommen seit Ende Juli & damit exakt mit erstem Jahrestief, nicht mehr aus den Puschen. Deutlichste Signale das wir hier keine Kaufeuphorie erleben, sondern schlichtweg ein vorübergehendes Abwarten weiterer potentieller Verkäufer! Entsprechend bleibt das OBV am Boden kleben.

Werden die 1.000 P. übersprungen, warten rasch 1030 & 1080 P.
Abwärts unter 910 P. VK-Signale. Ein richtiges Blutbad gibt es aber erst mit Durchbruch von 850 P.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3373&mocktick=1

Blasen-Nemax hat nach erstem Move gen 480 P. kleine Konsolidierung eingelegt. Möglich das es nochmals hoch geht & 480 P. punktgenau erreicht werden. Doch ob oder wie ist bei dieser Leiche eh egal.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Dem Euro hat man mit dem manipulativen Absturz vorletzte Woche eine technisch saubere W-Chance genommen & nun sitzt ein fürchterlicher Deckel auf der 100-Tage-Linie. Durchaus denkbar das die FED kommende Woche massiv Dollars kauft und so für den technischen Bruch sorgt. Ergebnis wäre wohl ein rascher Absturz in den Bereich 0,9450. Doch mit welcher fundamentalen Nachhaltigkeit soll dies vonstatten gehen? Amerika ist in allen Bereichen am Ende und der Dollar kurz vor dem hyperinflationären Sterben! & auch wenn es kurzfristig nochmals nach unten geht, in 2-3 Jahren werden wir wohl über das momentane Niveau lachen, wenn unser Eurole irgendwo im Bereich 2,50-3,00 notiert. 0,9880 bleibt die Ausbruchszone. Diese sollte aber senkrecht angesteuert und übersprungen werden, denn Druckaufbau komplett weg!
Gold hat schon vor einiger Zeit GD100 durchbrochen, aber bereits bei 308 Dolar gedreht & damit Chance auf eine blitzsaubere inverse SKS. Bleibt nur abzuwarten inwieweit die bösen Mächte noch Kraft haben für weitere Bashereien. 315 Trendwechsel, 323 Kaufsignale, 330 Ausbruch! 308 Zittern, 305 schlimm, 300 BLUBB.


Termine heute:
• NL Qiagen Zahlen 3. Quartal
• DE Schering Zahlen 3. Quartal
• 10:00 - ! EU EZB Geldvolumen September
• 10:00 - ! EU Zahlungsbilanz August u. 2. Quartal
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender


Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif

germanasti
27.10.2002, 21:52
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Unser DAX hat vergangene Woche nur leicht verloren, ein Fliegenschiss im Vergleich zum heftigen Anstieg zuvor. Der wiederum war nur ein Klacks nach den brutalsten Verlusten der DAX-Geschichte. So kann man darum würfeln, ob noch ein weiterer Bullenmove oder bereits abgeschlossene Topbildung erfolgt. Fakt ist, dass es zuvor keinen sell-out gegeben hat & Fonds mit echtem Geld Nachkäufe tätigten. Damit kann es auf mittelfristige Sicht nur einen Weg geben: Senkrecht in den Keller!
Was uns fehlt ist eine Umkehr beim Anlegerdenken & Aufgabe des monatlichen Fondssparens. Erst wenn den Stümpern der Geldhahn zugedreht wird, kommt der viele Morast ans Tageslicht!

Fidel fröhliches präsentierte am Freitag der Top-Insolvenzkandidat Porsche. Nach dem man in den letzten Wochen bereits dreimal in technisch kritischen Situationen Zahlen präsentierte, gab man am Freitag eine Sonderdividende bekannt & das exakt auf dem Punkt, als die Aktie chartmässig vor grossen Verkaufssignalen stand. Sorry, aber eine kerngesunde Firma hat solche Aktionen nicht nötig! Und damit geniessen wir die letzte Zeit dreistelliger Kurse, denn so arg lang wird sich diese Hölle nicht mehr verbergen lassen.

Heute wird der IFO-Index veröffentlicht. Erwartet wird der 5. Rückgang in Folge. Doch irgendwann muss es eine Gegenbewegung geben, vll. schon heute?
Ist er gut, könnte es zur Kaufpanik dank neuer blühender Landschaften kommen. Fällt er schlecht aus, Kaufmotto „buy on bad facts“? Kurse macht Amerika ab 15.30 Uhr!

Technisch könnte es ein rechter Henkel vor Bruch des mehrmonatigen Abwärtstrends & GD50 werden. Ob es direkt darüber so sein wird wie fast immer der Vergangenheit? Trendbruch und die Erkenntnis, dass bereits alle im Markt sind? Doch noch halten diese Marken und es könnte problemlos zum nächsten Kurssturz kommen.
2980 P. grösserer Trendbruch, mit fürchterlichen Verkaufssignalen unter 2820 P.
Über 3240 P. warten 3300 und anschliessend kleine Trendwendemarke 3450 P.

Zu Beginn ein heftiger Sprung gen 3180 P., Konsolidierung ca. 3130 P. und neue Hochs kreiern Zielzone 3240 P.
Verkümmert der Move bereits bei 3140/3150 P., droht unter 3055 P. ein Absturz bis 3000 P. glatt und dort grössere Entscheidung.
Startkollaps 3030 P., Gegenbewegung ca. 40 P. und unter 3K bringt bei 2980 P. Zielzone 2820 P.

germanasti
27.10.2002, 21:53
Aufgrund eines Leitungsschadens im Büro habe ich heute vormittag erst Internet nachdem der Telekom-Techniker da war & Schaden gefunden, sowie behoben hat. :gomad

germanasti
27.10.2002, 21:54
US-Autohersteller stecken in der Krise

Rund 2000 Dollar je Auto kosten Ford und General Motors Sonderrabatte und zinsenlose Kredite für Autokäufer in den USA.





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NEW YORK (br). Die beiden weltgrößten Autohersteller General Motors (GM) und Ford haben schwer zu kämpfen. Ihre operativen Gewinne aus dem amerikanischen Autogeschäft lassen zu wünschen übrig und im Ausland verzeichnen sie fast überall hohe Verluste. Der US-Markt selbst scheint nur noch mit immer großzügigeren Verkaufshilfen hoch gehalten zu werden - beispielsweise mit Krediten für Autokäufer, die zinsenlos sind.

Darüber hinaus müssen Ford und GM hohe Rabatte oder kostspielige Leasing-Modelle anbieten. Das kostet sie inzwischen mehr als 2000 Dollar je Auto und geht zu Lasten der Gewinne. GM und Ford können diesem Trend nur mit drastischen Kostensenkungs-Aktionen begegnen. Autofachleute erwarten für heuer einen US-Gesamtabsatz aller Anbieter von 17 Millionen Autos. Der Verkauf dürfte im kommenden Jahr nur noch 16 Millionen bis 16,7 Millionen Autos erreichen.

Nichts spiegelt die Skepsis der Anleger deutlicher wider als die gefallenen Aktienkurse der Autokonzerne. Der Titel von GM ist von einem Zwölfmonats-Hoch von 68,17 Dollar auf 36,70 Dollar gefallen. Die Ford-Aktien sind von 19,08 Dollar auf 8,87 Dollar eingebrochen. Ford verlor im dritten Quartal dieses Jahres 326 Mill. Dollar oder 18 Cent je Aktie. GM verzeichnete ebenfalls im dritten Quartal einen Verlust von 804 Mill. Dollar oder 1,42 Dollar je Aktie - bedingt durch eine Abschreibung in Milliardenhöhe bei Fiat.



28.10.2002 Quelle: Print-Presse

http://www.diepresse.com/default.asp?channel=e&ressort=ei&id=317949

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Wird neben Pensionfondsverlusten der Hauptaufhänger in 2003 werden!

germanasti
27.10.2002, 21:57
US pensions train risks running out of gravy
By Andrew Hill in New York
Published: October 27 2002 20:01 | Last Updated: October 27 2002 20:01


Underfunded pension plans are a slow-moving freight train that has been bearing down on corporate America for months.

Many companies still feel able to ignore the risk of a collision because the size and speed of the advancing threat depends on a number of variables, some determined by companies themselves.

But during this month's third-quarter earnings season, many companies will show they have recognised a growing gap between what they have promised to pay pensioners and the value of the assets with which they are supposed to pay them.

Many will take avoiding action by adjusting their assumptions about future returns or pumping cash into schemes. Among those explaining how they will cope with underfunding are carmakers Ford Motor Company and General Motors; Yum Brands, the restaurant company; International Business Machines the computer group; and industrial giants Honeywell and United Technologies.

Underfunding arises mainly at well-established companies that set up pension plans decades ago. Due to quirks in US pension accounting, those companies' earnings have benefited from gains on pension assets for most of the bull market. The rules allow those gains to feed into the bottom line even after markets turn bearish. Standard & Poor's calculated that, in the year to June 30, the blue-chip components of the S&P500 index realised adjusted net pension income of $6.54 a share - equivalent to a quarter of their reported earnings for the period - with telecommunications and industrial companies the main beneficiaries.

But the delayed recovery in markets and the economy has exposed companies with underfunded plans.

First, the 2-1/2 year decline in stock markets has made companies' assumptions for rates of return - they tend to be between 8 per cent and 10 per cent - seem increasingly detached from reality. Since the long-term accounting benefit from pension plans is partly based on this assumed return, critics point out that pension gains hide companies' "real" earnings performance.

Second, declining interest rates have put pressure on companies to reduce the assumed discount rate they apply to pension plan obligations. If the discount rate declines, the present value of the projected pay-out to pensioners increases. Fitch, the rating agency, calculates that a 1 per cent decrease in GM's assumed discount rate would add $7bn to its pension obligation.

IBM, UTC and Xerox, the copier group, are among those saying they are considering reducing return assumptions.

Third, falling markets have put an end to the long pension contributions holiday that companies enjoyed. That is not a problem for companies with plenty of free cash flow. Indeed, some, like UTC and Honeywell, have tried to make a virtue of the fact that they are making voluntary payments into underfunded plans.

But cash flow is under greater pressure in other sectors. Chris Struve, an analyst at Fitch, believes half the big US airlines are probably having to make contributions to their pension plans.

Companies in a tight financial position cannot afford to be blasé about non-cash charges to balance sheets, either, because an erosion of capital may breach debt-to-capital limits on their loans. The problem for shareholders is that accounting rules make it difficult to assess the pensions outlook for their companies.

David Blitzer, S&P's chief investment strategist, believes the confessional mood among companies may speed pension accounting reform.

As it is, many investors may have to wait for companies annual financial statements next year. Mr Struve says: "Even if markets are relatively OK and the discount rate doesn't move, a lot of companies will join the ranks of the underfunded."


http://news.ft.com/servlet/ContentServer?pagename=FT.com/StoryFT/FullStory&c=StoryFT&cid=1035389345070

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Wie gesagt, wird in 2003 ein ganz grosses Problem werden!
& sollten die Börsen in den kommenden Wochen doch wieder abschmieren, sogar schon Anfang Januar mit den Q4-Zahlen!

germanasti
27.10.2002, 22:01
Bitte dran denken das mit der Uhrumstellung auf Winterzeit Japanhandel zeitmässig verschoben wurde. Handelsschluss ist nun bis Ende März bereits um 07.00 Uhr MEZ, bei entsprechend einer Studne früherem Beginn.





& Luna hat die Brasilienwahlen gewonnen.
Damit sollte diese thema erledigt sein und man kann sich wieder dem Staatsbankrott zuwenden. Sollte eigentlich noch vor Weihnachten kommen.

Eumel
27.10.2002, 22:31
Original erstellt von germanasti
& Luna hat die Brasilienwahlen gewonnen.
Damit sollte diese thema erledigt sein und man kann sich wieder dem Staatsbankrott zuwenden. Sollte eigentlich noch vor Weihnachten kommen.
Lula heisst der Mann und das er wohl gewinnen wird war schon in der letzten Woche
klar. Das hat aber den Anleihenkursen nicht geschadet. :)
Ich werde dich auf den Termin Weihnachten festnageln, denn angriffe auf mein
Depot und meine Immobilien nehme ich persönlich. :cool:

Förster
27.10.2002, 22:48
Original erstellt von germanasti
Bitte dran denken das mit der Uhrumstellung auf Winterzeit Japanhandel zeitmässig verschoben wurde. Handelsschluss ist nun bis Ende März bereits um 07.00 Uhr MEZ, bei entsprechend einer Studne früherem Beginn.
keiner hier handelt japan, somit ein non-event. :hihi

Ibykus
27.10.2002, 22:51
Einen wunderschönen guten Morgen allerseits, raus aus den Federn :hihi :cool:


Editorial: Der Dollar, der Euro und die Konjunktur – ein Dilemma von unvorstellbarer Größe ( 25.10.2002 :rolleyes: )

Der Euro hält sich gegenüber dem Dollar seit etwa Mitte Juli in einem bemerkenswert fest gefügten Band. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass er bald aus dieser Seitwärtsbewegung ausbrechen könnte. Und es sind schon gar keine Hinweise darauf zu erkennen, in welche Richtung er sich dann bewegen könnte. Auch technische Indikatoren, darunter besonders Stimmungsindikatoren, verraten wenig über die weitere Entwicklung. Sie bewegen sich überwiegend im neutralen Bereich.

Doch irgendwann wird es zu einem Ausbruch aus der zwischen 0,975 und 0,99 Dollar je Euro gebildeten Spanne kommen. Die meisten fundamental orientierten Analysten erwarten zum Teil schon seit langer Zeit, dass der Euro letztlich weit über die Parität klettert.

Das Standardargument der Euro-Haussiers beziehungsweise der Dollar-Baissiers lautet: Das Leistungsbilanzdefizit der USA kann nicht weiter steigen, weil es unbezahlbar geworden ist. Die USA benötigen einen täglichen Kapitalzufluss von netto etwa 1,4 Milliarden Dollar aus dem Ausland, um ihren "Status quo" aufrechterhalten zu können.

Die USA können aus dieser Klemme auf saubere Weise nur herauskommen, indem sie eine "Politik des schwachen Dollar" verfolgen, also abwerten. Dies würde ihrer Exportwirtschaft Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt verschaffen.

Ob dies in der gegenwärtigen Situation noch realistisch ist, erscheint sehr fraglich. Die schwache Weltkonjunktur beeinträchtigt auch den Welthandel. Auf dem Weltmarkt herrscht angesichts hoher Überkapazitäten ein zu großes Angebot, das nur mit Preiszugeständnissen untergebracht werden kann. Im Falle einer Abwertung des Dollar hätten es die amerikanischen Exporteure sehr schwer, ihre dann theoretisch bestehenden Wettbewerbsvorteile zu nutzen.

Eine gezielte Abwertung des Dollar würde die Exportwirtschaft des konjunkturell schwer angeschlagenen Euroraums bedrohen. Es wäre denkbar, dass hier einer nachhaltigen Dollarschwäche realpolitisch und/oder geldpolitisch entgegengewirkt würde. Der Euroraum benötigt nämlich inzwischen einen schwächeren Euro, um konjunkturell nicht noch mehr Schaden zu nehmen. Die Folge wäre ein Abwertungswettlauf zwischen den USA und der EWU.

Doch es kann auch so kommen: Der Dollar gerät in Verruf, weil die Verbraucher in den USA wegen Überschuldung kapitulieren und zu sparen beginnen, während die Investitionen der Wirtschaft weiter stagnieren. Die Folge wären Rezession und womöglich Depression in den USA. Dann ließen die Ausländer nicht nur kein Kapital mehr nach dort fließen, sondern sie könnten Kapital abziehen.

Eine steile Talfahrt des Dollar wäre dann wohl nur zu verhindern, wenn die Zinsen in den USA drastisch erhöht würden. Doch dies ließe die Wirtschaft dort erst recht kollabieren. Was nicht mehr in den Dollar flösse, würde wenigstens zu einem guten Teil in den Euro strömen und ihn unerträglich aufwerten. Dies ließe die Exportwirtschaft im Euroraum kollabieren und in der Folge auch die Binnenkonjunktur hier in sich zusammenfallen.

Wie man es dreht und wendet, es sieht nicht gut aus an der Währungsfront.


Arnd Hildebrandt

Terminmarktwelt.de

sonnenschein
27.10.2002, 22:53
Moin

Gehts jetzt endlich runter :D ich warte noch bis Mittwoch :)

Diese Bullenrally ist schrecklich für mein Gemüht

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syracus
27.10.2002, 22:58
Moin:).....



US dollar index weekly

Posted By: Wasatch Bear
Date: Friday, 25 October 2002, at 7:51 a.m.

My preferred target for the USD is 109.35, to accompany SPX target of 975 ;) and TYX target of 53.75. If those three stars should align, we could be in for a fairly substantial move down in the equity indices. My SPX target from 975 is 580.

http://www.xmission.com/~dshagen/DX_Oct_24_2002.gif

Wasatch


http://www.bearforum.com/cgi-bin/bbs.pl?read=260723

syr :p

Förster
27.10.2002, 23:00
ich möchte mich bei germa für seine ausführliche arbeit bedanken :)
leider wird das von vielen als völlig normal angesehen.

aber manche haben sogar probleme smilies zu posten :rolleyes:


germa, danke für deine einschätzungen und bissigen seitenhiebe :)

Ibykus
27.10.2002, 23:03
Dolby, du sagst es! - Germa, wir lieben dich http://www.clicksmilie.de/sammlung/liebe/liebe011.gif :rolleyes: :p

syracus
27.10.2002, 23:03
Oder einfach : http://www.stock-channel.net/stock-board/images/5stars.gif

syr :)

Förster
27.10.2002, 23:19
Original erstellt von syracus
Oder einfach : http://www.stock-channel.net/stock-board/images/5stars.gif
syr :)
an die manipulierten abstimmungen hammer uns schon gewöhnt :zz
da hat es morgens nach dem 14 beitrag schon 35 abstimmungen und der durchschnitt liegt bei 1,4 sternchen
wer an so was glaubt, hat hier und da den schuss nicht gehört.
egal - die performance zählt. und nen guter wein :cool:

Förster
27.10.2002, 23:22
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=gm&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=2160&style=320&time=13&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1978&mocktick=1


ham die ne heiteck ecke im konzern, oder wat is da los? http://www.plauder-smilies.de/smhair2.gif

10 jahresperformance bald im arsch :hihi

germanasti
28.10.2002, 06:00
Moin :)

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&

Nikkei mit noch 35 P. im minus, nachdem es im Tagesverlauf schonmal deutlich negativer war.

germanasti
28.10.2002, 06:02
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

2 Tage hat der Dollarabverkauf gedauert, ehe es Allan wohl an der 123,50er-Crashmarke zu bunt wurde. :zz

Future ebenfalls recht deutlich im plus.
Damit kann man davon ausgehen, dass es möglicherweise auch heute zu Rekordinterventionen kommt. Wird der Future ein historisch hohes Volumen erreichen?

DAX-Micheles werden dementsprechend spinnen, sollte IFO passabel sein. Dann kommts bei 3250 P. wieder mal auf allianz an.

germanasti
28.10.2002, 06:05
ftd.de, So, 27.10.2002, 16:46, aktualisiert: So, 27.10.2002, 21:57

Lula gewinnt laut TV-Prognose Präsidentenwahl in Brasilien

Brasilien hat am Sonntag bei einem von Medien als "historisch" bezeichneten Urnengang einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Sieger dürfte einer Prognose zufolge der Linkskandidat Luiz Inacio Lula da Silva sein.


http://www.ftd.de/pw/in/1035389222858.html?nv=cd-divnews

------------------------------

Vor seiner politischen Tätigkeit war Lula Schuhputzer. :hihi
EGal, Staatsbankrott ist eh nicht mehr aufzuhalten.

germanasti
28.10.2002, 06:07
10:06pm 10/27/02 GREENSPAN TO GIVE TUESDAY ADDRESS ON EDUCATION IN N.Y.

10:07pm 10/27/02 SEC TO HOLD TUESDAY HEARING ON STOCK MARKETS' STRUCTURE

10:05pm 10/27/02 O'NEILL TO MAKE SPEECHES IN CAROLINAS ON MONDAY

-----------------

Heute spricht der Stümper & morgen unser Totengräber. :hihi

germanasti
28.10.2002, 06:07
Bis später oder so :)

germanasti
28.10.2002, 06:09
Trend der US-Aktienmärkte in Kalenderwoche 44´02?
Sie haben an dieser Umfrage schon teilgenommen.
rauf 21 55.26%
seitwärts 8 21.05%
runter 9 23.68%
Beteiligung: 38 Teilnehmer 100%


------------------


& das in einem Bärenthread? :confused:

tom911
28.10.2002, 06:14
moin germa
moin börsenbande

Top-Insolvenzkandidat Porschehttp://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gif
nah ich weiß nichthttp://www.plauder-smilies.de/happy/biggrina.gif

cherry
28.10.2002, 06:26
guten morgen @all + @germa


@germa

so schnell wird Brasilien nicht pleite gehen. Wenn überhaupt wird es ein schleichender Prozess der über Jahre geht. ;)

delphin
28.10.2002, 06:52
Guten morgen Germa + all :)

4604
28.10.2002, 07:03
tag all ;)


Japans Einzelhandelsumsätze auch im September rückläufig

TOKIO - Japans Einzelhändler haben auch im September - dem 18. Monat in Folge - gegenüber dem Vorjahr Umsätze eingebüsst. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am in Tokio mit.

Die Einzelhandelsumsätze blieben demnach im Berichtsmonat um drei Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Im August hatten sich Umsatzeinbussen von 2,1 Prozent ergeben.

Bei den grossen Einzelhandelsgeschäften, wie Warenhäuser und Supermärkte, habe sich im September ein Umsatzrückgang auf 0,7 Prozent ergeben, teilte das Ministerium weiter mit. Im August war hier noch ein kleines Plus von 0,1 Prozent ausgewiesen worden. (sda)

4604
28.10.2002, 07:29
donnerstag ist drüben jahresultimo bei fonds


mal schauen ob die ne stampede lostreten :rolleyes:

OSGurke
28.10.2002, 07:47
Morgen,

Dow hat jetzt bereits 2x an der 8550 angeklopft -> ein erneutes Versagen können sich die Big Boys nicht leisten. Also beim 3x muß es drüber.

Hier ein simpler Chart - Amis machen sich nichts aus Indikatoren. Was soll auch ein Volk deren Nationalsport aus Football und Wrestling besteht viel denken. Die wollen gelenkt werden. :rolleyes:

http://ichart.yimg.com/z?s=^dji&t=6m&l=on&z=l&q=l
Ausbruch aus Formation dürfte jetzt bei 8500 liegen.
Auf Richtung 9000. :hihi

MX 150
28.10.2002, 07:49
Guten Morgen zusammen !


Mfg.: MX

ficus
28.10.2002, 07:53
Guten Morgen allerseits! :)

Citi Dax bei 3157 ( + 22 P.)

MillenniumBroker
28.10.2002, 07:53
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
ich möchte mich bei germa für seine ausführliche arbeit bedanken :)
leider wird das von vielen als völlig normal angesehen.

aber manche haben sogar probleme smilies zu posten :rolleyes:


germa, danke für deine einschätzungen und bissigen seitenhiebe :)


Dem schließe ich mich zu 100% an!!! :) :) :)

4604
28.10.2002, 07:54
Seit dem Amtsantritt Greenspan's im August 1987 ist die vom Federal Reserve Board für die Geldmenge als maßgebend betrachtete M3-Geldmenge von 3.7 Bio.$ auf nunmehr 8.4 Bio.$ angewachsen; damit ist in diesen 15 Jahren mehr Papiergeld geschaffen worden als in den ersten 211 Jahren des «modernen« Amerika. In den letzten Wochen und Monaten waren fortlaufend neue Rekorde festzustellen: Allein in der Woche vom 5.-9. August 2002 wurde M3 beispielsweise um 44.3 Mrd.$ aufgestockt, und von Januar bis August 2002 kamen in nur acht Monaten über 1 Bio.$ dazu. Obwohl M3 bei allen Schwankungen immer rascher gewachsen ist, ist das Wirtschaftswachstum «unerwartet» ins Röcheln geraten oder gar zum Erliegen gekommen -immer mehr neues Geld für immer wenig er Leistung!

Den Charakter dieses Missverhältnisses zwischen Aufwand und Ertrag erkennen wir auch mit Blick auf die Gesamtverschuldung der USA. Nicht nur die in M3 sich widerspiegelnde direkte Macht der Notenbank ist nämlich zur Finanzierung der Volkswirtschaft massgebend, für die Marktteilnehmer noch wichtiger sind Signale und Anreize seitens Politik und Notenbank zur Beanspruchung der Finanz-Industrie, das heisst die resultierende gesamte Verschuldung zur Vorfinanzierung der zu produzierenden Waren und Dienstleistungen: Die Geldschöpfung nach Massgabe der Aggregate M1, M2 und M3 ist ... bei weitem nicht hinreichend, denn viel mehr «Geld» als durch die NotenbankPressen entsteht in privaten Verschuldungs-Akten: Während Greenspan M3 um 4'700 Mrd.$ ausgeweitet hat, sind die Gesamtschulden der USA gleichzeitig von 10'480 Mrd.$ um das Dreifache auf 31'760 Mrd.$ explodiert:

Allein innerhalb der zwölf Monate von Mitte 2001 bis Mitte 2002 ist die Gesamtverschuldung der USA um 2320 Milliarden Dollar gestiegen, während das BIP um nur 321 Mrd.$ zugelegt hat.


Quelle: WIRTSCHAFTaktuell, Zürich, 23. Sept. 2002

:( :(

wann ist hier die schmerzgrenze erreicht

kasseklingt
28.10.2002, 08:00
Sehe ich richtig.....Nikkei mit kl.Plus?? :eek:
Mal schauen ob heute beim Dax schon die 3300 fällt :eek: ;)

4604
28.10.2002, 08:07
das wird wohl das jahrzehnt der goldes

und heute heiter weiter mit deppenrally :hihi

kasseklingt
28.10.2002, 08:17
Deppenrally hin oder her,hautsache die Kassen klingeln!!!!!!!!! :hihi :hihi :hihi

4604
28.10.2002, 08:17
Original erstellt von kasseklingt
Sehe ich richtig.....Nikkei mit kl.Plus?? :eek:
Mal schauen ob heute beim Dax schon die 3300 fällt :eek: ;)

+ 31,22

taiwan + 37,das ist sauerstoff für ifx

cetinje
28.10.2002, 08:26
Guten Morgen :)

cloneshare
28.10.2002, 08:27
Guten Morgen :)

beamex
28.10.2002, 08:31
Morgen Jungs und Mädels....:)

Kleiner Hinweis: Für alle, die's interessiert, habe ich im Chill-Out mal einen Thread mit den Spar-Ideen der Zeitschrift finanzen aufgemacht.......

Gruss beamex

lady
28.10.2002, 08:41
Moin, moin in die Runde :)

Förster
28.10.2002, 08:43
morgen mädels :lach


nur noch bullen auf der welt. N-TV gesundheitsbörse, zeitschriften sowieso, M3 schon immer :hihi aber der beste aller indikatoren hat seine visitenkarte auch schon abgegeben.

Gentleman, ist´s kasseklingelt time. :hihi

aber seit der ausserbörslich postet, kann man den future nicht danach stellen :rolleyes:

lass mer´s heute bissle rocken :p

ich will im dow ne lange kerze heute. handelstop über 8550. SK uter 8480 :D :lach :dd

lupo
28.10.2002, 08:49
guten morgen, eine gute woche euch allen :p

lupo :cool:

lady
28.10.2002, 08:52
moin dolby ;) , seit wann ist Börse ein 'Wunschladen' - ist doch alles nur manipuliert :rolleyes:

... viel Glück für dich in der ersten Woche als fulltime - Börsenmann :lach

PitHit1
28.10.2002, 08:59
http://www.cyber-cinema.com/classic/Laurel&hardy(thumbsupB).jpg

Morgen @ all morgen Dolby,Germa

MillenniumBroker
28.10.2002, 08:59
Original erstellt von lady
moin dolby ;) , seit wann ist Börse ein 'Wunschladen' - ist doch alles nur manipuliert :rolleyes:

... viel Glück für dich in der ersten Woche als fulltime - Börsenmann :lach

:hihi :hihi :hihi

Förster
28.10.2002, 09:01
:rolleyes:

PitHit1
28.10.2002, 09:02
http://www.cyber-cinema.com/classic/Laurel&hardy(thumbsupB).jpg (http://)

Förster
28.10.2002, 09:06
pit hit

soll das so was werden?


http://www.danielas.de/gifs/menschen/m-019.gif

RIVA
28.10.2002, 09:10
:) Guten Morgen! :)

RIVA
28.10.2002, 09:11
Click (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=9011)

007-0815
28.10.2002, 09:16
Moin Moin. :)

PDCFG
28.10.2002, 09:17
Guten Morgen @all

Diese Woche stehen ja sowohl in DE als auch USA zahlreiche Wirtschaftsdaten, Q-Zahlen und Wahlen in USA an.

Germa stellt die wichtigsten Ereignisse immer an das Ende seines Eröffnungspostings, scheint aber mit DSL Probleme zu haben... :rolleyes:

Meine Bitte an Euch:

Hat jemand Zeit, die relevanten Events dieser und der kommenden Woche in Form einer Liste zusammenzustellen?

Fänd ich Klasse! Und Danke im Voraus!!! :)

RIVA
28.10.2002, 09:20
Original erstellt von PDCFG
Guten Morgen @all

Diese Woche stehen ja sowohl in DE als auch USA zahlreiche Wirtschaftsdaten, Q-Zahlen und Wahlen in USA an.

Germa stellt die wichtigsten Ereignisse immer an das Ende seines Eröffnungspostings, scheint aber mit DSL Probleme zu haben... :rolleyes:

Meine Bitte an Euch:

Hat jemand Zeit, die relevanten Events dieser und der kommenden Woche in Form einer Liste zusammenzustellen?

Fänd ich Klasse! Und Danke im Voraus!!! :)


Jo mei, zusammenstellen....das ist doch Arbeit :hihi ...guck' einfach hier: Click (http://cbs.marketwatch.com/tools/marketsummary/calendars/economic.asp?siteid=mktw)


Gibt auch andere Seiten ähnlichen Inhalts...

4604
28.10.2002, 09:20
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
pit hit

soll das so was werden?


http://www.danielas.de/gifs/menschen/m-019.gif


http://www.clicksmilie.de/sammlung/party/party048.gif


moin :hihi

RIVA
28.10.2002, 09:22
War der falsche link...jetzt aber: Click (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&threadid=8571)

optim3
28.10.2002, 09:30
moin :)


bei der forex wird immer noch der goldpreis vom freitag angezeigt.

wo schaut ihr nach dem goldpeis???

PitHit1
28.10.2002, 09:32
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
pit hit

soll das so was werden?


http://www.danielas.de/gifs/menschen/m-019.gif


Ja so ähnlich ;)

RIVA
28.10.2002, 09:34
Morgen Optim ;) ,
Oops - hab' noch gar nicht bemerkt, dass der nicht optimiert ist...hab' such nur die 313.60 vom Freitag... :(

PitHit1
28.10.2002, 09:34
Mal gespannt ob sich die Porsche jetzt über der grossen Abwärtstrendlinie halten
kann nach der Dividentenadhoc????????????? :rolleyes:

Förster
28.10.2002, 09:37
wann steigt gold aus seiner untertasse :confused:

optim3
28.10.2002, 09:37
hi riva :)

so können die auch ihre problem lösen.


"vom handel ausgesetzt"

carlo
28.10.2002, 09:37
Guten Morgen allerseits! :)

@ chris,

hilft Dir das?

http://www.elliott-charts.de/Wirtschaftsdaten/WIRTSCHA.HTM
:)

Torsten1000
28.10.2002, 09:39
Guten Morgen Bullen und Bären! :)

Consors Webseite geht nicht. :(

PDCFG
28.10.2002, 09:43
Danke Carlo,

für USA ganz gut!

Gibt's sowas auch für DE/EU?

Förster
28.10.2002, 09:44
http://www.giffarm.de/feu2.gif 3200 Punkte http://www.giffarm.de/feu2.gif

RIVA
28.10.2002, 09:44
DAX.... :rolleyes:

RIVA
28.10.2002, 09:45
:hihi Hut ab, Dolby....immer den berühmten "Tick" schneller beim Denken & Schreiben :hihi

4604
28.10.2002, 09:47
Original erstellt von RIVA
DAX.... :rolleyes:

und was kommt nach 3300,sollten diese auch gecknackt werden :rolleyes:

RIVA
28.10.2002, 09:47
Hat Germa immer noch die bekannten DSL-Probleme?

Förster
28.10.2002, 09:48
riva :rolleyes:



germa hat kein problem, aber die dellekom :p

Förster
28.10.2002, 09:52
Original erstellt von 4604
und was kommt nach 3300,sollten diese auch gecknackt werden :rolleyes:
wir wollen doch nicht den teufel an die wand malen, oder? :rolleyes:

carlo
28.10.2002, 09:53
Original erstellt von PDCFG
Danke Carlo,

für USA ganz gut!

Gibt's sowas auch für DE/EU?
Brauchst Du nicht,
Dax macht eh nur das, was Dow macht... ;)

Förster
28.10.2002, 09:53
:hihi

4604
28.10.2002, 09:56
Original erstellt von Dolby Digital 5.1

wir wollen doch nicht den teufel an die wand malen, oder? :rolleyes:

also,sollten se drüben zum windowsdressing ansetzen
werden die 3300 wohl in rauch aufgehen :rolleyes:

RIVA
28.10.2002, 09:56
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
riva :rolleyes:
germa hat kein problem, aber die dellekom :p

Mein' isch doch...

cherry
28.10.2002, 09:58
weis irgend jemand wann das Steuerjahr in der USA zu Ende geht. Müßte jetzt irgend wann sein. Könnte nochmal Druck auf dem Markt bringen

optim3
28.10.2002, 09:58
Original erstellt von optim3
moin :)


bei der forex wird immer noch der goldpreis vom freitag angezeigt.

wo schaut ihr nach dem goldpeis???

habe erstmal ein paar krügis zum freitagskurs bei meiner bank besellt.
die wollen mich gleich zurückrufen.

bin mal gespannt

Förster
28.10.2002, 10:00
es geht auch krüger

RIVA
28.10.2002, 10:00
Original erstellt von 4604

und was kommt nach 3300,sollten diese auch gecknackt werden :rolleyes:
Null checkung....geht mir alles ein bisschen schnell...aber alles an einem Tag? Das trau' ich den "Micheles" dann eigentlich doch nicht zu....

cherry
28.10.2002, 10:00
Original erstellt von optim3


habe erstmal ein paar krügis zum freitagskurs bei meiner bank besellt.
die wollen mich gleich zurückrufen.

bin mal gespannt


Sind die MWST- frei

konby
28.10.2002, 10:00
China – Volkswirtschaft der Zukunft

von unserem Korrespondenten Dan Denning

Blicken wir etwas mehr auf China – Eric Fry hat die starken Wirtschaftszahlen dieses Landes ja bereits kurz angesprochen. Die Periode von 1644 bis 1911 – als Qing-Dynastie bekannt – war keine glückliche Zeit für chinesische Nationalisten. Im 15. Jahrhundert wurde die berühmte Chinesische Mauer gebaut, um die Mongolen abwehren zu können. Und in der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es die beiden Opiumkriege, bei denen Großbritannien und Frankreich darum kämpften, den chinesischen Markt für Opium zu öffnen. Die Chinesen verloren, und wurden gezwungen, ihre Häfen für den westlichen Handel zu öffnen.

Heute öffnen die Chinesen wieder ihr Land für den Weltmarkt – aber zu sehr unterschiedlichen Bedingungen. Heute haben die Chinesen einen Vorteil. Und es würde mich nicht überraschen, wenn in 50 Jahren Amerikaner als Gärtner oder Englischlehrer für die neue chinesische Oberschicht arbeiten würden. Leute haben ihre Länder schon immer verlassen, wenn sie woanders bessere Arbeitsbedingungen vorfanden. Die USA sind voll von solchen Leuten. Aber die Amerikaner haben niemals erwartet, dass sie eines Tages ihre eigenen Kinder nach Übersee schicken würden, um dort bessere Arbeitsmöglichkeiten vorzufinden. Aber das könnte bald so sein. Und vielleicht deutlich früher als manche denken.

Sie haben wahrscheinlich schon davon gehört, dass China weithin als Wirtschaftsmacht der Zukunft gehandelt wird. Auch Eric Fry hat es ja heute in seinem Beitrag erwähnt. Auch Marc Faber von Strategic Investments sieht dies so: "Die meisten Leute auf der Welt unterschätzen immer noch Chinas Größe, Wichtigkeit und sein Zukunftspotenzial. Bereits heute gibt es in China mehr Kühlschränke, Radios, Fernseher, Mobilfunkgeräte und Motorräder als in den USA, und ich glaube fest daran, dass die chinesische Wirtschaft in 10 bis 20 Jahren mit Abstand die größte der Welt sein wird."

Die chinesische Wirtschaftsproduktion ist deflationär. Das hat Vorteile – die Amerikaner bekommen immer billigere Waren. Aber dafür zahlen Sie mit Arbeitsplätzen. Die chinesischen Kostenvorteile bei Arbeit und Produktion führen dazu, dass es sehr schwer ist, mit chinesischen Fabriken in Wettbewerb zu treten. Innerhalb der nächsten 50 Jahre werden auch die Chinesen anfangen, kräftiger zu konsumieren. Ihre Wirtschaft wird dann dafür reif sein. Und wenn das der Fall ist, dann wird ein großer Wechsel stattfinden. Die Chinesen werden der weltgrößte Exporteur werden. Und sie werden auch der weltgrößte Importeur werden.

Wenige Leute verstehen jetzt schon diese Dimensionen. Die USA haben solange wirtschaftlich dominiert, dass sich kaum jemand vorstellen kann, dass dies irgendwann nicht mehr der Fall sein könnte. Aber letzte Woche sind wir einen Schritt näher dorthin gekommen.

Letzten Freitag wurden die jüngsten Zahlen zur US-Handelsbilanz veröffentlicht. Die USA haben im August ein Defizit von 38,5 Milliarden Dollar "produziert" – satte 5 % des Bruttoinlandsproduktes. Stephen Roach von Morgan Stanley meinte dazu: "Das bedeutet, dass die USD pro Arbeitstag 2 Milliarden Dollar Kapital importieren müssen, um das auszugleichen – keine einfache Aufgabe, angesichts der derzeitigen Aktienkurse." Normalerweise ist das kein Problem. Außenhandelsdefizite benötigen einen gleichwertigen Import von Devisen, damit die Währung stabil bleiben kann. Schließlich ist eine Wirtschaft, die mehr konsumiert als produziert, nicht "gesund". Und normalerweise wird die Währung einer kranken Wirtschaft bestraft.

Nicht so in den USA. Die amerikanischen Aktien- und Bondmärkte ziehen immer noch einen Großteil des weltweiten Kapitals der Anleger an. Alle die Dollar, die die Amerikaner für billige chinesische Güter ausgeben, kommen über die Finanzmärkte wieder ins Land. Deshalb fallen die offiziellen Statements zu den Handelsbilanzzahlen auch so aus: "Keine besonderen Risiken zu erkennen." Anstatt uns mitzuteilen, dass die chronischen Defizite der Handelsbilanz der Indikator für schwere strukturelle Probleme sind , sagen uns die Offiziellen, dass sie nicht wichtig sind.

In der Financial Times vom Montag hat ein Mitarbeiter des US-Finanzministeriums Folgendes geschrieben: "Es ist offensichtlich, dass die Handelsbilanz der USA die weltwirtschaftlich maue Lage widerspiegelt. Mehr noch, das aktuelle Defizit bedeutet nicht, dass die US-Wirtschaftspolitik geändert werden muss."

Und Newspeak schreibt dazu: "Es ist nicht unser Fehler, dass der Rest der Welt sich nicht reich konsumiert. Wir werden dem Untergang geweiht sein, wenn wir aufhören, Autos mit Finanzierungen zu 0 % zu kaufen – also nicht mehr über unseren Verhältnissen leben, dank exzessiven Krediten."

In den USA wird oft das Produktivitätswachstum angeführt, wenn es darum geht, Wachstumskräfte der Wirtschaft zu finden, die Deflation abwenden können. Aber illusorische Produktivitätsgewinne lösen keine strukturellen Ungleichgewichte.

Nehmen wir Glenn Hubbard, Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, über den Addison Wiggin gestern an dieser Stelle bereits berichtet hat. Hubbard behauptet, dass die Produktivitätsgewinne der USA eine mögliche Deflation abwenden können. Die Produktivitätsgewinne führen auch zu Einkommensgewinnen, laut Hubbard. Einen Beweis dafür gibt er nicht – ich werde Ihnen dafür einen etwas anderen Beweis liefern, weiter unten.

Und Alan Greenspan hat wieder die Bühne betreten. Am Mittwoch hat er uns mitgeteilt, dass "einiges dafür spricht, dass die Beschleunigung des Produktivitätswachstums, die seit den späten 1990ern aufgetreten ist, sich noch nicht vollständig positiv auf die US-Wirtschaft ausgewirkt hat." Dr. Kurt Richebacher, der Ökonom der österreichischen Schule, hat diese These von Greenspan so deutlich widerlegt, dass wir genauer hinsehen sollten:

Greenspan sagte am Mittwoch in Washington: "Der Übergang zu einem dauerhaft höheren Produktivitätsniveau, der durch diese Innovationen begründet wird, ist noch nicht komplett abgeschlossen ..." und "eine neue Runde von Investments, die die Produktivität weiter verbessern werden, wird bald losgehen." Ob Alan Greenspan weiß, dass Irving Fisher nur wenige Tage vor dem großen Crash 1929 ("schwarzer Freitag" ähnliche Worte benutzt hat: "Die Aktienkurse haben ein Niveau erreicht, das wie ein permanent hohes Plateau aussieht."

Es gibt wenig Dinge in der Welt, die von Dauer sind, und noch weniger solche Dinge in dynamischen Volkswirtschaften. Die neue Technologie, die Greenspan als produktivitäts-steigernd lobt, ist in Wirklichkeit deflationär. Die Preise für Computer und High Tech-Geräte fallen. Große amerikanische Gesellschaften aus dem Telekom- und High Tech-Sektor entlassen massenhaft Angestellte, um damit die hohen Überkapazitäten zu kompensieren.

Niedrigere Preise sind gut für die Konsumenten. Aber warum bracht die Regierung so lange, um zu bemerken, dass die Einführung von neuen Technologien fast immer deflationär und ohne Gewinne ist? Was noch ... wenn es einen "strukturellen" Wechsel in der Volkswirtschaft gibt, so Alan Greenspan weiter, dann beim Arbeitsmarkt. Amerikas Weg in eine Konsumentenkultur hat – vielleicht – auch die Beschäftigungslandschaft in den USA geändert. Die Amerikaner konsumieren auch ihre eigenen Jobs weg. In den letzten 25 Jahren hat die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor um durchschnittlich rund 10,6 % pro Jahr zugenommen. Das spiegelt den Wechsel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft wieder. Ein Artikel der New York Times von Ende August befasste sich mit den gerade veröffentlichten Zahlen zum US-Arbeitsmarkt. Die offizielle Statistik kommentierte einen großen Teil der Entlassungen der letzten 3 Jahre als "permanente Entlassungen". Was bedeutete das?

Fast 10 Millionen Menschen haben in den USA zwischen 1999 und 2001 ihren Job verloren – das waren 7,8 % der insgesamt Beschäftigten. Dass diese Form der Kosteneinsparungen für die gesamte Volkswirtschaft nicht gut ist, haben wir Ihnen schon mehrfach mitgeteilt. Durch Entlassungen kann ein Unternehmen zwar einen Kostenvorteil gegenüber den Konkurrenten erhalten, aber das aggregierte Ergebnis für die gesamte Volkswirtschaft ist weniger Reichtum, nicht mehr. Die Kosten einer Firma sind schließlich die Einnahmen einer anderen. Und niedrigere Gewinne für Firmen und niedrigere Löhne für die Konsumenten bedeuten insgesamt weniger Ausgaben, und damit eventuell weniger aggregierte Gewinne für die gesamte Wirtschaft.

Nur Investments in neue Güter und Dienstleistungen bringen Wohlstand. Das Problem ist – künstlich niedrige Zinssätze haben die amerikanischen Haushalte dazu angespornt, heute auf Kosten von morgen zu leben.

Diese schlechte Angewohntheit ist Teil eines makro-ökonomischen Trends – eines Trends, der China auf Kosten der USA nach vorne bringt. Die offizielle Statistik berichtete auch, dass von Mai 2001 bis Mai 2002 mehr als 800.000 Jobs vom Markt verschwanden. Das war ein Rückgang von 19 %. Die Firmen haben nicht nur Leute entlassen ... sie haben auch keine neuen mehr eingestellt.

Diese Jobs sind eliminiert worden. Und das hat einen leicht voraussehbaren Effekt auf die Volkswirtschaft. Zum einen erhöht das den Druck auf die Gehälter. Arbeiter sind bereit, weniger zu verdienen, wenn sie dafür ihren Job behalten können. Das hält die Lohnsteigerungen unten.

Aber viel dramatischer ist, dass der Arbeitsplatzverlust (besonders im produzierenden Sektor) ein Signal für einen unwiderruflichen Trend im US-Arbeitsmarkt ist. Das "Job-Vakuum" ist vielleicht der Tropfen, der das schon bedenklich volle "Deflations-Fass" zum Überlaufen bringt ...

investor-verlag.de

optim3
28.10.2002, 10:01
Original erstellt von cherry



Sind die MWST- frei

natürlich!:D

mich wundert schon lange, was das soll, aber:

was solls!! :hihi

Förster
28.10.2002, 10:02
na :rolleyes: ich glaub bevor der dax nen limit down bekommt, hat der ein limit up.
wenn man sich die letzten paar wochen so anschaut :o

cherry
28.10.2002, 10:04
Dax im Plus und BuFu im plus. Wie passt das zusammen :confused: :confused:

Mercator
28.10.2002, 10:04
Original erstellt von carlo
Guten Morgen allerseits! :)
@ chris,
hilft Dir das?

http://www.elliott-charts.de/Wirtschaftsdaten/WIRTSCHA.HTM
:) Danke Carlo!

Jetzt weiß ich endlich, wo NASDAQ seine Bildchen her hat.

Die kann ich mir ab jetzt auch anschauen, wenn der Trend nach unten geht.

http://www.thestreet.com/tsc/editorial/images/ecocharts/redbook.gif
http://www.markt-daten.de/Kalender/Chart/Indikatoren/cons-confidence-ab1990.gif

cherry
28.10.2002, 10:06
Original erstellt von optim3


natürlich!:D

mich wundert schon lange, was das soll, aber:

was solls!! :hihi

so natürlich ist das heute nicht mehr. Ist wahrscheinlich so, weil die Krügis noch offizelles Zahlungsmittel ist

4604
28.10.2002, 10:07
Original erstellt von RIVA

Null checkung....geht mir alles ein bisschen schnell...aber alles an einem Tag? Das trau' ich den "Micheles" dann eigentlich doch nicht zu....

ne natürlich nicht heute

aber zutrauen würde ich das den michels schon :hihi

vorausgesezt in usa geht die post ab

konby
28.10.2002, 10:10
Moin an alle

US Haushalt mit riesigem Defizit

von Jochen Steffens

Der US Haushalt verzeichnet im Fiskaljahr 2002 ein deutliches Haushaltsloch von immerhin 159 Mrd $. Das ist das erste Defizit seit 5 Jahren und zudem das größte sei 1995. Unglaubliche Summen werden im amerikanischen Haushalt vorgelegt, die gesamten Einnahmen für das Jahr 2002 betragen 1,85 Billionen $ und die Ausgaben 2,01 Billionen $. Das Haushaltsdefizit ist kein gutes Ergebnis für Bush, immerhin hatte der Überschuss im Jahr davor noch 127,17 Mrd $ betragen. Trotzdem, die Volkswirte hatten sogar mit einem leicht schlechterem Ergebnis von 160 Mrd $ gerechnet.

Der Anstieg der Ausgaben um 7,9 % hat natürlich größtenteils mit den vielen Maßnahmen nach dem 11. September zu tun. Leider sind aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Amerika die Einnahmen im gleichen Zeitraum um 6,9 % gesunken, das addiert sich.

Die amerikanische Bevölkerung nimmt es gelassen, sie interessieren sich mehr für den Kampf gegen den Terrorismus und die allgemeine schlechtere wirtschaftliche Situation, so dass diesen miesen Zahlen kaum politischer Einfluss zugeschrieben wird.
investorverlag

optim3
28.10.2002, 10:10
Original erstellt von cherry


so natürlich ist das heute nicht mehr. Ist wahrscheinlich so, weil die Krügis noch offizelles Zahlungsmittel ist

bei den barren bez. man auch keine m.w.steuer!:D

das hat nen anderen grund!
die großen wollen bei ihren "einkäufen" ja keine m.w.steuer bezahlen und
außer den großen kauft seit ca. 1984 keiner!;)

meine bank hat übrigens angerufen.
1 kg würden die mir für 10650 euro verk. (einschl. 3 % gebühr)
die haben auch keinen kurs, haben aber den preis indikativ festgelegt.:D

RIVA
28.10.2002, 10:11
weil die Krügis noch offizelles Zahlungsmittel ist
Ernsthaft? :eek: Wusst' ich nicht....

konby
28.10.2002, 10:12
Ifo: Stimmung in der Wirtschaft weiter verschlechtert

München (AFP) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Oktober zum fünften Mal in Folge verschlechtert. Wie das Münchner ifo-Institut am Montag mitteilte, sank der Geschäftsklima-Index für Westdeutschland auf 87,7 Punkte. Dies waren 0,5 Punkte weniger als im September und der niedrigste Wert sei Januar diesen Jahres. Das ifo-Barometer spiegelt die Einschätzung der laufenden Geschäfte und die Erwartungen für die kommenden sechs Monate wider. Es stützt sich auf eine Umfrage bei 7000 Firmen. Berücksichtigt sind das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe sowie der Groß- und Einzelhandel.

MX 150
28.10.2002, 10:13
Germanasti,Riva,Cherry&Delphin Ihr habt Post bekommen.

Bis heut Abend.

........................

Mfg.: MX 150

RIVA
28.10.2002, 10:14
Ifo: Stimmung in der Wirtschaft weiter verschlechtert
Geb' mal jemand dem DAX Bescheid....

RIVA
28.10.2002, 10:14
Original erstellt von MX 150
Germanasti,Riva,Cherry&Delphin Ihr habt Post bekommen.

Bis heut Abend.

........................

Mfg.: MX 150

Hab' auch brav geantwortet ;)

4604
28.10.2002, 10:16
unter 43 brennt der bärenbaum wohl lichterloh :rolleyes:


http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00186192&mpid=16&tr=3m&ct=&1035796172

aktienfloh
28.10.2002, 10:17
Original erstellt von konby
Moin an alle

US Haushalt mit riesigem Defizit

von Jochen Steffens

Der US Haushalt verzeichnet im Fiskaljahr 2002 ein deutliches Haushaltsloch von immerhin 159 Mrd $. Das ist das erste Defizit seit 5 Jahren und zudem das größte sei 1995. Unglaubliche Summen werden im amerikanischen Haushalt vorgelegt, die gesamten Einnahmen für das Jahr 2002 betragen 1,85 Billionen $ und die Ausgaben 2,01 Billionen $. Das Haushaltsdefizit ist kein gutes Ergebnis für Bush, immerhin hatte der Überschuss im Jahr davor noch 127,17 Mrd $ betragen. Trotzdem, die Volkswirte hatten sogar mit einem leicht schlechterem Ergebnis von 160 Mrd $ gerechnet.

Der Anstieg der Ausgaben um 7,9 % hat natürlich größtenteils mit den vielen Maßnahmen nach dem 11. September zu tun. Leider sind aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Amerika die Einnahmen im gleichen Zeitraum um 6,9 % gesunken, das addiert sich.

Die amerikanische Bevölkerung nimmt es gelassen, sie interessieren sich mehr für den Kampf gegen den Terrorismus und die allgemeine schlechtere wirtschaftliche Situation, so dass diesen miesen Zahlen kaum politischer Einfluss zugeschrieben wird.
investorverlag

moin konby sag mal hast du noch die zyklusanalyse aktualisiert. die
fand ich ganz gut :rolleyes:

Förster
28.10.2002, 10:20
das waren dann die 3200 :zz

optim3
28.10.2002, 10:20
wieviel g hat nochmal ne oz genau??

31,1 oder 31,14??

delphin
28.10.2002, 10:20
Hab tagsüber ne andere Mail-Adresse,
kann man das irgenwie eingeben :rolleyes:

RIVA
28.10.2002, 10:22
Dolby

hau' uns mal noch so drei postings um die Ohren...ungefähr...

RIVA
28.10.2002, 10:23
Original erstellt von RIVA
Dolby

hau' uns mal noch so drei postings um die Ohren...ungefähr...
...dann fehlen nur noch 500 ;)

konby
28.10.2002, 10:24
Freitag, 25. Oktober 2002

Das Problem mit dem "langfristigen" investieren

von unserem Korrespondenten Bill Bonner

"Wie würde Ihnen eine Kristallkugel gefallen, mit der Sie alle Trends und die Aktienkurse der kommenden Monate voraussehen könnten?" Dies fragt TheStreet.com.

"Während das natürlich unmöglich ist, können sie das nächstbeste dazu haben!"

Was ist das nächstbeste dazu? Angeblich Jim Cramer, ein Mann, der jetzt wieder zum Einstieg in den Aktienmarkt bläst!

Und es gibt weitere Männer wie ihn, zum Beispiel Louis Navellier: "Aktuell ist eine der besten Kaufgelegenheiten am Aktienmarkt, die ich in meiner ganzen Anlegerkarriere gesehen habe."

Louis Navellier und Jim Cramer sind beides ziemlich clevere Jungs. Aber keiner von ihnen ist lange genug am Markt, um zu wissen, was dieser Bärenmarkt ihnen noch bringen könnte.

Das Problem mit den "langfristigen" Prognosen ist, dass es so lang dauert – man muss so alt wie Methusalem werden –, bis man damit Erfahrungen sammeln kann. Weder Cramer noch Navellier können seit mehr als 20 Jahren am Markt sein. Aber zwei Dekaden sind nur ein kleiner Teil von einem kompletten Zyklus. Seit 1982 sind die Aktien im Allgemeinen nur gestiegen – mit Ausnahme der letzten 2 1/2 Jahre.

Ja, es gab "Bärenmärkte" und "Rezessionen", aber sie waren nur kurze Gegentrends – wie die temporäre Ruhe, die in einer ruhigen Nachbarschaft herrscht, bevor der lokale Bösewicht wieder aus der Besserungsanstalt entlassen wird.

Vor fünfzehn Jahren, auch im Oktober, fiel der Dow Jones um 508 Punkte, an einem einzigen Tag. Das war 1987. Der größte Tagesverlust überhaupt. Aber der Maestro (Alan Greenspan) griff schnell ein, und bewirkte mit seiner Politik des leichten Geldes, dass die Party bald wieder weiterging. Bis zum Millennium. Und diejenigen, die das mitgemacht haben, haben gedacht, dass sie wissen, wie die Aktienmärkte funktionieren: Sie steigen die meiste Zeit, und fallen manchmal.

Nicht immer.

"Diese Leute werden sich wundern", so James T. Kahn im Barron`s Magazin. "Ein Horizont von 20 Jahren hat sie dazu geführt, Dinge zu glauben, die gerade beginnen, sich selbst zu widerlegen: Man kann den Einstieg nicht perfekt timen, kaufen und liegen lassen, Bärenmärkte tendieren zur Kürze." Cramer und Navellier sind wahrscheinlich zu jung, um sich daran zu erinnern. Aber der Bärenmarkt, der 1982 endete, hatte mehr als 16 Jahre gedauert. Während dieser Periode verloren die Investoren laut Mr. Kahn durchschnittlich 1,5 % pro Jahr – nominal. Wenn man die Inflationsrate berücksichtigt (ein Dollar von 1966 war 1982 nur noch 12,5 Cents wert), dann kommt man auf einen durchschnittlichen Verlust von 12 % pro Jahr.

"Die amerikanische Geschichte besteht seht 1792 aus 9 Bullenzyklen, die durchschnittlich jeweils 10 Jahre dauerten, und 8 Bärenzyklen, die durchschnittlich 14 Jahre dauerten", so Kahn, der die Dinge langfristig betrachtet.

Eine oft gehörte Meinung besagt, dass Aktien fast niemals 3 Jahre in Folge fallen. Zusammen mit anderen Illusionen des großen Bullenmarktes hat diese Ansicht dazu beigetragen, die Hoffnung von Navellier und Cramer aufrecht zu erhalten, als die Kurse fielen und fielen. Und jetzt – wo die Aktien zwei Wochen in Folge gestiegen sind – hoffen sie, dass dieses Jahr insgesamt mit einem Gewinn abschließen wird.

Aber wenn Kahn die Statistiken um die Inflation bereinigt, dann entdeckt er, dass "die Märkte in Wirklichkeit sogar normalerweise 5 Jahre in Folge fallen." Kahn findet in den Charts der letzten 400 (!) Jahre jede Menge 5-jährige Bärenmärkte.

Sogar ein sehr alter amerikanischer Investor könnte diese Tatsache übersehen. Ein solcher alter Investor hätte zum Beispiel erst gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf Aktien aufmerksam werden können. Dann hätte er nur steigende Kurse kennen gelernt, denn von 1942 bis 1966 gab es einen schönen Bullenmarkt. Dann verschleierte die Inflation die Tatsache, dass es von 1966 bis 1982 einen Bärenmarkt gab. Und dann gab es den größten Bullenmarkt von 1982 bis 2000. Deshalb könne sogar ein sehr alter Investor an die Theorie des "langfristigen Investments" glauben, so Kahn. Heute ist die Inflation sehr niedrig. Sie wird nichts verdecken. Im Gegenteil – wenn die Nation in die Deflation fällt – wie in Japan –, dann wird das die Aktienkursverluste noch verstärken. Vielleicht werden dann auch alte Investoren die Dinge anders sehen.

investorverlag

Floh hab ich irgendwo geklaut , muß mal nachsehen!

Gruß

Förster
28.10.2002, 10:26
Original erstellt von RIVA
...dann fehlen nur noch 500 ;)
das wird aber heute nichts mehr :p

RIVA
28.10.2002, 10:26
Ein Bildchen für oder gegen Germas Blutdruck...wird davon abhängen, wie lange das noch geht....


http://www.telecom.de/ipl2/statics/10006/images/021002_robert_eni.jpg


:hihi :lach :hihi

Förster
28.10.2002, 10:27
geniesst es :cool: ihr könnt´s gut gebrauchen :lach :hihi


Dolby Digital 5.1
schtock tschänel

Registriert seit: Jan 2002
Beiträge: 14500


:cool:

RIVA
28.10.2002, 10:27
@#103: Ha warom, Dolby? Koi Zaid ed? ;)

RIVA
28.10.2002, 10:32
Original erstellt von optim3
wieviel g hat nochmal ne oz genau??

31,1 oder 31,14??

Eine Unze sind 31,1035 g .... meine ich....

Mercator
28.10.2002, 10:32
Ich habe gerade die Grabstätte des Dollars gesichtet.

http://www.thestreet.com/tsc/editorial/images/ecocharts/international_trade.gif
http://www.markt-daten.de/Kalender/Chart/Indikatoren/treasury-ab1969.gif
http://www.thestreet.com/tsc/editorial/images/ecocharts/futureinflationgauge.gif

Förster
28.10.2002, 10:32
riva

du sollst doch keine bilder von germa reinstellen! und dann noch mit trine :rolleyes:

tz..tz..tz..tzt..tz..tz..

optim3
28.10.2002, 10:32
Original erstellt von RIVA


Eine Unze sind 31,1035 g .... meine ich....

kurs ist da!!

313,75 :)

konby
28.10.2002, 10:33
Charts sehenswert (http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=32&tid=488042&offset=0&page=-1&uid=116254&iid=b3be342f5ab659e6b6fb37931155248e) EmilyK


http://www.adv-charttechnik.de/EmilyK/Charts/TI%20Charts/DAXwk_2610.png


Zum Umfeld noch ein paar Charts, erst von der DTE - die sieht ja ominös aus - Vorläufermodell für den Dachs?


http://www.adv-charttechnik.de/EmilyK/Charts/TI%20Charts/DTE_2610.png

RIVA
28.10.2002, 10:34
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
riva

du sollst doch keine bilder von germa reinstellen! und dann noch mit trine :rolleyes:

tz..tz..tz..tzt..tz..tz..
:( Sorry - wusst' ich doch nicht, dass man das nicht soll... :(

007-0815
28.10.2002, 10:38
Montag, 28. Oktober 2002
Keine Fusion
DAB und comdirect dementieren

Die Online-Töchter der Commerzbank und der HypoVereinsbank führen aktuell keine Verhandlungen über eine Fusion. Das verlautete aus Bankenkreisen am Montag. Die Gespräche seien schon länger her, hieß es weiter. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, sie Muttergesellschaften der DAB und comdirect bank, HypoVereinbank und Commerzbank, seit Wochen in Verhandlungen. Ein fusioniertes Unternehmen hätte mehr als eine Million Kunden.

Der designierte HVB-CHef Rampl präferiert die Reintgration der DAB in die HVB, er sei aber auch für eine andere Lösung offen. Allerdings solle bis zum Jahresende eine Entscheidung zur DAB getroffen werden.

konby
28.10.2002, 10:39
Original erstellt von RIVA
Ein Bildchen für oder gegen Germas Blutdruck...wird davon abhängen, wie lange das noch geht....


http://www.telecom.de/ipl2/statics/10006/images/021002_robert_eni.jpg


:hihi :lach :hihi

Hi Riva ich habe Paule annimiert die HIGHBLECHTROMMEL zu rühren

Vieleicht hilftshttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/newlaugh.gif

Dem Germa geben wir ein paar Betablocker bis das ganze vorbei ist
kann ja nicht lange dauernhttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/biglaugh.gif

Gruß

Förster
28.10.2002, 10:39
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
http://www.giffarm.de/feu2.gif 3200 Punkte http://www.giffarm.de/feu2.gif

schon wieder :zz

Förster
28.10.2002, 10:42
na ja - um 16.00 uhr kommt der germa ja wieder, dann könn mer ja mal fragen, warum der sich die haare hat färben lassen :)

und ich dachte das schröder das verbieten lassen lies :confused:

RIVA
28.10.2002, 10:45
Original erstellt von konby
kann ja nicht lange dauernhttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/biglaugh.gif
Gruß
Versteh's auch nicht so richtig...ist doch eigentlich kein Hexenwerk...aber wer weiss das schon :rolleyes:.
Seinerzeit ist hier der Anbieter mit einem Mitarbeiter plus Lehrling angerückt...haben jeder ein bisschen mit den Sekretärinnen geschäkert, den hauseigenen Informatikern mehrfach gesagt, was sie von ihren Telcom-Kenntnissen halten (war wohl eher nicht viel) und nebenher haben sie ein paar potthässliche Kästen an der Wand des Serverraums installiert...war nach weniger als zwei Stunden vorbei...seither ganze Abteilung mit DSL versorgt...funktioniert klaglos....

Nur die Rechnung war dann unverschämt.... :hihi

Ibykus
28.10.2002, 10:55
Guten Morgen allerseits :)

Sturm vorbei, kein Regen mehr, Sonne scheint ... :cool:

:rolleyes:

007-0815
28.10.2002, 11:02
Der Bereich um 3175 scheint der Test zu sein. Über die 3200 will er aber wohl auch nicht.
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=567820800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DAX.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DAX.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+567820800&selected=chart

Förster
28.10.2002, 11:02
riva in geldsorgen :hihi peanuts :p




hi iby

guck das du am donnerstag keine zeit hast :o ;)

konby
28.10.2002, 11:05
Riva hab das falsch verstanden

Wir haben Gestern über den Kurs der Teledoof abgeläßtert von der ich noch en paar
im Depot habe und die gerne bei 18 sehen würde , Germa konderte immer mit
"give me 5" (5 EURO) darauf bezog sich das.http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/madgo.gif

Na Ja mit 15 wär ich auch zufriedenhttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/rolleyes.gif

Förster
28.10.2002, 11:09
bei germas kurszielen muss man immer etwas draufpacken. :rolleyes:
jetzt kann man´s ja sagen, wo er doch nicht on ist :p

germanasti
28.10.2002, 11:13
Ich bin wieder drin. :D

& nun auch sofort nochmal für ca. 30 min. weg.



Sauber hoxchgezogen der Future. Die perfekte Allan-Show heute? :hihi

Unsere Micheles sind dafür nicht ernst zu nehmen. Fällt anschliessend umso stärker.

Förster
28.10.2002, 11:14
http://www.kutzhof.de/homerswelt/bilder/uni002.jpg

:hihi

carlo
28.10.2002, 11:14
Original erstellt von cherry
weis irgend jemand wann das Steuerjahr in der USA zu Ende geht. Müßte jetzt irgend wann sein. Könnte nochmal Druck auf dem Markt bringen
cherry,
das Steuerjahr in USA endet in der letzten Septemberwoche - ist also schon vorbei...

Die Mehrwertssteuer auf Gold wurde in D 1993 abgeschafft, aber nur auf Bullion Coins, also Münzen, die im Ausgabeland als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. Ist das nicht der Fall, wird nach Übereinkunft der EU-Länder im Januar 2000 die jeweilige Mehrwertsteuer des Landes, in denen man den Kauf tätigt, aufgeschlagen.
der Kauf von Goldbarren ist ebenso von der Mehrwertsteuer ausgenommen, aber ab 2500 Teuro werden wegen des Geldwäschegesetzes die Personalien aufgenommen... ;)

Förster
28.10.2002, 11:16
was will denn der germa hier :confused:

http://www.stock-channel.net/stock-board/avatar.php3?userid=161&dateline=1013291215=> http://www.kurts-smilies.de/geige.gif

niemandweiss
28.10.2002, 11:19
moin :rolleyes:

was habt Ihr denn auf einmal alle mit Gold - bin ich gerade ausgestiegen ? Oder was ? :confused:

Förster
28.10.2002, 11:20
moin süsse :D

Ibykus
28.10.2002, 11:21
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
hi iby

guck das du am donnerstag keine zeit hast :o ;)

Wollte ich da nicht renovieren :confused: :confused: :confused: :rolleyes:

niemandweiss
28.10.2002, 11:25
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
moin süsse :D

moin süsser http://www.millan.net/anims/giffar/looksmiley.gif


http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800

Förster
28.10.2002, 11:26
Original erstellt von Ibykus
Wollte ich da nicht renovieren :confused: :confused: :confused: :rolleyes:
da war doch was :rolleyes:

Ibykus
28.10.2002, 11:30
Ausblick Nikkei KW 44
von Holger Galuschke, SEB AG

Zum Zeitpunkt der Analyse vom 17. Oktober orientierte sich der Nikkei in Richtung der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals und testete innerhalb der Aufwärtsbewegung den (leichten) Widerstand bei 8.969 Punkten. Das technische Umfeld hatte sich verschlechtert, allerdings zeigten sich auch erste Stabilisierungstendenzen. Die Trendindikatoren bescheinigten dem Nikkei einen unverändert hohen Überhang an Abwärtspotenzial und –dynamik. Die Overbought/Oversold Indikatoren wiesen zwar auf eine intakte Aufwärts-Bewegungsdynamik hin, die sich jedoch wieder abzuschwächen schien. Somit hing es zunächst davon ab, ab der Nikkei den Widerstand bei 8.969 Punkten nach oben überwinden kann. In diesem Fall sollte ein Test der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals einsetzen. Sollte der Nikkei an der 8.969 Punkte jedoch scheitern, rechneten wir mit einem größeren Rückschlag. In der Folge brach der Nikkei zunächst über die 8.969 Punkte aus, jedoch nicht signifikant. In zwei Gegenbewegungen nach unten fiel der Index wieder deutlich unter die 8.969 Punkte und testete schließlich die Centerline des Abwärtstrendkanals. Dieser Test verlief erfolgreich. Inzwischen orientiert sich der Nikkei oberhalb der Centerline eher seitwärts.

Das technische Umfeld konnte sich weiter stabilisieren. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigen dem Index einen gesunkenen Überhang an Abwärtspotenzial und –dynamik. Der MACD tendiert im negativen Bereich seitwärts. Der Indikator und sein Trigger haben sich stark angenähert. Das Momentum tendiert im negativen Bereich aufwärts und zeigt damit den Abbau der Abwärtsdynamik an (-107 (-372) Punkte/20 Tage). Somit fehlt für einen signifikanten Abbau des negativen Überhangs noch die Bestätigung des MACD. Die Overbought/Oversold Indikatoren RSI und Stochastiks weisen aus kurzfristiger Sicht auf derzeit fehlende Impulse hin. Beide Indikatoren tendieren in den neutralen Zonen seitwärts. Anzeichen für einen Dreh nach oben bzw. nach unten gibt es derzeit nicht. Die Volatilität liegt bei 222,09 (230,47) Punkten, was einer statistisch maximalen Tagesrange von 2,54 (2,58) Prozent entspricht.

Auf Sicht der kommenden 5 Handelstage erwarten wir einen behaupteten Nikkei Index. Auf Grund des technischen Umfeldes ist der Druck nach unten etwas aus dem Markt genommen worden. Auf der anderen Seite fehlen insgesamt die Impulse nach oben. Somit sollte sich der Nikkei auf dem derzeitigen Niveau halten können. Die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals liegt bei 9.029 (fallend), die Centerline bei 8.466 (fallend), die untere Begrenzung bei 7.829 Punkten (fallend). Der nächste Widerstand befindet sich bei 8.969 Punkten, die nächsten (leichten) Unterstützungen bei 8.499 und bei 8.197 Punkten. Die Wahrscheinlichkeit für einen Verbleib innerhalb der Range 8.499 und 8.969 Punkten ist gegeben. Der Widerstand bei 8.969 Punkten ist als etwas stärker einzustufen, als die Unterstützung bei 8.499 Punkten.

RIVA
28.10.2002, 11:39
http://www.kurts-smilies.de/geige.gif

:hihi :hihi :hihi

carlo
28.10.2002, 11:46
Heute noch American Express mit Zahlen,
morgen paule´s Liebling Procter & Gamble...ob man danach short gehen sollte... :rolleyes:

konby
28.10.2002, 11:52
#978 von derunsichtbarefreund (soen Paule3) 28.10.02 11:19:49 Beitrag Nr.: 7.698.901 7698901
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momentan wird wieder ganz heftig gegen den EURO geprügelt.

muß ja wohl sein bei den vorgaben;
- lula an der macht, jetzt komms ganz dicke für die gringos

- jen unerwartet stark gegen den $ , das finale sanierungspaket der japaner beinhaltet auch die auflösung der dollarreserven. irgendwie auch wie bei aktien nachvollziehbar; es bringt nicht`s währungen in höhe von 450 mia$ zu halten , wenn täglich neues gedruckt wird. hat was mit verwässerung zu tun oder tägliche schwindsucht, gelle pumpen-al

- und gold läßt sich einfach nicht mehr drücken, JPM läßt den weihnachtsbaum heuer aber mächtig leuchten

- M1 und M3 explodieren geradezu , momentan 9:1

- zinsen senken kann er nicht wäre selbstmord. wo bleibt dann das wachstum.

- zinsen erhöhen dito, müßte er aber im hinblick auf die CPI tun.

- zur EZB fällt mir nichts mehr ein - sollen sie in ehren ruhn. hab gar nicht gewußt das es so schlimm war bei der WM 02 nicht dabei zusein.

produktivität;??? also wenn 4 arbeiter 1 tag brauchen ein auto zu bauen und dann ein arbeiter entlassen wird; dann steigt doch die Produktivität um 25%. ist es das was k.i.l.i. uns nach einsicht in sein buch sagen wollte. wenn man also die P immer mehr steigern wird was kommt dann am schluß raus.??? etwa das sich das auto selbst baut ?? und wenn ja, kann es sich dann selbst verkaufen ? und wenn auch das geht, wer kauft sich dann ein selbstproduziertes auto, und mit was. muß das nochmals genau eroieren.

DUF .. sichtlich verwirrt...

wieder was vergessen;

wieso so ein großes blabla wegen maastricht???

die amis haben dieses jahr 5% neuverschuldung, und ?? wo liegt das problem. mehr schulden machen und alles andere als america schlecht reden. das ist corparate !!!

america; - the master of desaster -

DUF

germanasti
28.10.2002, 11:52
28/10/2002 11:38
FOKUS 1-Geldmenge M3 im September unerwartet stark gewachsen~

Frankfurt, 28. Okt (Reuters) - Die Geldmenge M3 in der
Euro-Zone ist im September stärker gewachsen als von Analysten
erwartet. Doch da in diesem Monat abermals viel Kapital aus den
Aktienmärkten in festverzinsliche Anlagen umgeschichtet wurde,
sahen Volkswirte im hohen Geldmengenwachstum nach wie vor keinen
Vorboten eines steigenden Preisniveaus in der Euro-Zone.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat habe die Geldmenge M3 um
bereinigt 7,4 Prozent zugenommen nach einer Jahresrate von 7,0
Prozent im August, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am
Montag in Frankfurt mit. Der gleitende Dreimonatsdurchschnitt
(Juli bis September) betrug unverändert 7,1 Prozent und lag
damit weiter deutlich über dem EZB-Referenzwert von 4,5 Prozent.
Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang der Jahresrate auf
6,7 Prozent und einen Dreimonatsdurchschnitt von 6,9 Prozent
prognostiziert und dies vor allem mit einem statistischen
Basiseffekt begründet.

ANALYSTEN: HOHES M3-WACHSTUM KEINE INFLATIONSQUELLE
"Das sind extrem hohe Zahlen, aber hier ist zu
berücksichtigen, dass der September ein extrem schlechter
Aktienmonat war", sagte Uwe Angenendt, Volkswirt der ING
BHF-Bank in Frankfurt. Wie schon seit Sommer 2001 gehe der
Anstieg von M3 auf die große Verunsicherung der Investoren an
den Aktienmärkten zurück, die ihr Geld in sichere in M3
enthaltene festverzinsliche Anlagen umschichteten. Das Aggregat
M3 umfasst Bargeld, Einlagen auf Girokonten, Repogeschäfte,
Geldmarktpapiere und -fonds sowie Spareinlagen mit dreimonatiger
Kündigungsfrist, sowie Einlagen und Schuldverschreibungen bis zu
zwei Jahren.
Starkes M3-Wachstum kann zu steigender Inflation führen und
ist für die EZB, deren oberstes Ziel ein stabiles Preisniveau
ist, normalerweise ein Zeichen für dafür, dass die Leitzinsen
erhöht werden müssen. Die EZB hat allerdings in ihrem jüngsten
Monatsbericht erneut darauf verwiesen, dass angesichts des
schwachen Wachstums in der Euro-Zone hohe Liquidität kaum
Inflationsdruck zur Folge haben dürfte.
Volkswirt Angenendt wies zudem darauf hin, dass das
Kreditwachstum nicht weiter gestiegen sei und die hohe
Liquidität damit offenkundig nicht zur Finanzierung einer
höheren Nachfrage von Unternehmen oder Verbrauchern benutzt
wird. Die Kreditvergabe in der Euro-Zone nahm im September den
EZB-Angaben zufolge um 4,3 (August 4,2) Prozent zu. An den
privaten Sektor seien 5,1 (revidiert 5,1) Prozent mehr Kredite
vergeben worden als vor einem Jahr.

ZINSENTSCHEIDUNG DER EZB UNGEWISS
Volkswirte waren unterschiedlicher Meinung, ob der Anstieg
des M3-Wachstums die EZB von einer Zinssenkung abhalten wird.
Bisher hat die EZB das Geldmengenwachstum als potenzielles, aber
derzeit nicht wahrscheinliches Risiko für ein steigendes
Preisniveau eingeschätzt. Auch höhere Tariflöhne oder ein durch
den Irak-Konflikt weiter steigender Ölpreis können aus Sicht der
EZB das Preisniveau in der Euro-Zone, das derzeit nur wenig über
der Toleranzgrenze der EZB von zwei Prozent liegt, erhöhen.
Andererseits wirken die Aufwertung des Euro in diesem Jahr und
die schwache Konjunktur preisdämpfend.
Jörg Krämer von Invesco Asset Management erwartet deshalb,
dass die EZB auf den Einbruch konjunktureller Frühindikatoren
reagieren und den Schlüsselzins von 3,25 Prozent bis zum
Jahresende um 25 Basispunkte senken wird. So fiel das wichtige
deutsche Konjunkturbarometer Ifo-Geschäftsklimaindex im Oktober
zum fünften Mal nacheinander. Auch viele andere Volkswirte gehen
von einer Zinssenkung aus. Bernd Weidensteiner von der DZ Bank
vermutete dagegen, die EZB könne das hohe M3-Wachstum als
Argument gegen eine Zinssenkung betrachten, mit der sie
womöglich aus politischen Gründen noch zögern könnte.
Von der deutschen Regierung kürzlich indirekt geäußerte
Zinssenkungsforderungen hatten zuletzt Bundesbankpräsident Ernst
Welteke veranlasst, auf die politische Unabhängigkeit der
Notenbank zu pochen. In einem "Spiegel"-Interview sagte Welteke,
solche Forderungen erschwerten der EZB Zinssenkungen, weil dann
der Eindruck entstehe, die Notenbank gebe politischem Druck
nach. Am Rentenmarkt dämpften die M3-Daten nach Einschätzung von
Analyst Peter Fertig von Dresdner Kleinwort Wasserstein die
Zinssenkungsfantasien etwas.
iws/sme




----------


Wehe diese Duisenberg fängt jetzt an Geld zu drucken. :mad:

germanasti
28.10.2002, 11:54
28/10/2002 10:52
FOKUS 1-Ifo-Index fällt im Oktober den fünften Monat in Folge~

Frankfurt, 28. Okt (Reuters) - Die Stimmung in der deutschen
Wirtschaft hat sich im Oktober den fünften Monat in Folge
verschlechtert. Dafür sind nach den Worten von Ifo-Präsident
Hans-Werner Sinn vor allem die trüberen Geschäftserwartungen im
Verarbeitenden Gewerbe verantwortlich.
Der an den Finanzmärkten viel beachtete
Ifo-Geschäftsklimaindex für Westdeutschland sei im Oktober auf
87,7 Zähler von 88,2 Punkten im September zurückgegangen, teilte
das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Montag
mit. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen
Rückgang auf 87,6 Zähler prognostiziert. Analysten sagten,
positive Faktoren wie der zuletzt gesunkene Ölpreis und die
jüngste Erholung an den Aktienmärkten hätten nicht ausgereicht,
um den Unternehmen neue Hoffnung zu geben. Belastend wirke der
finanzpolitische Kurs der neuen Bundesregierung.
Sowohl die Aktien- als auch die Rentenmärkte reagierten
zunächst kaum auf die Ifo-Zahlen. Allerdings dämpften die
gleichzeitig veröffentlichten Daten zum Wachstum der Geldmenge
M3 im September etwas die Erwartungen einer baldigen Zinssenkung
der Europäischen Zentralbank (EZB).

VERARBEITENDES GEWERBE ERWARTET SCHLECHTERE GESCHÄFTE
Die vom Ifo-Institut befragten rund 7000 Unternehmen
beurteilten die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs
Monate erneut deutlich schlechter. Der Index für die
Geschäftserwartungen fiel auf 97,9 Zähler von 99,3 im Vormonat.
Ihre gegenwärtige Geschäftslage schätzten die Unternehmen
dagegen als etwas verbessert ein. Der entsprechende Teilindex
stieg auf 77,9 Punkte von 77,5 Punkten im September. In
Ostdeutschland ging der Gesamtindex auf 97,9 von 98,5 im
September zurück.
Ifo-Chef Sinn erklärte, die Eintrübung des Geschäftsklimas
in Westdeutschland habe sich aus ungünstigeren Meldungen des
verarbeitenden Gewerbes ergeben. Im Bauhauptgewerbe, im Einzel-
und im Großhandel sei der Klimaindikator dagegen etwas
angestiegen. "Insgesamt ist im Westen wie im Osten eine leichte
Verbesserung der aktuellen Geschäftslage bei weiter
verschlechterten Erwartungen festzustellen", erklärte Sinn.

REGIERUNGSKURS DÜRFTE STIMMUNG ZUSÄTZLICH BELASTEN
Christoph Hausen von der Commerzbank sagte, Ursachen für den
Index-Rückgang seien die Unsicherheit an den Aktienmärkten, der
hohe Ölpreis und - nach der Bundestagswahl - die weitere
Verschärfung des finanzpolitischen Kurses. "Mindestens bis zum
ersten Quartal 2003 ist mit allenfalls schwachem Wachstum zu
rechnen", sagte der Volkswirt.
Auch Bernd Weidensteiner von der DZ Bank sah die Stimmung in
der Wirtschaft durch die Diskussionen über Steuererhöhungen
belastet. "In der gegenwärtigen schwachen Konjunkturlage hilft
so eine Debatte nicht", sagte der Volkswirt. Der Ifo-Index
bestätige die großen konjunkturellen Schwierigkeiten, die
Deutschland als derzeitiges Schlusslicht der Euro-Zone habe.
Uwe Angenendt von der ING BHF-Bank sagte, eine Trendwende
sei nicht in Sicht. Zudem sei in viele Antworten auf die Umfrage
des Ifo-Instituts der Inhalt des Koalitionsvertrags noch nicht
eingegangen. Weil die Regierungspläne die Unternehmen belasten
würden, dürfe man gespannt sein, wie der Index im kommenden
Monat ausfalle.
sob/sme


------------

Unglaublich welch ein Verfall so ganz ohne Gegenreaktion! :(

& die Reaktion unseres DAX?
Nicht ernst zu nehmen, denn hier sind schon seit Tagen sämtliche Gehirne ausgeschaltet! Obendrauf geht kein Fonds in die Gewinnzone, da alles nur Verbilligungskäufe. Dies ist auch der grosse Unterschied zu früheren Rallyes ;)

carlo
28.10.2002, 11:54
...und hier reizt mich ein Put auch so langsam...


http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&minYear=851904000&sSymbol=POR3.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=878124600+1035804600+851904000

germanasti
28.10.2002, 11:57
Future und Währungen vorbörslich mit perfekter Show von Allan Greenspan!
Freitag kurz vor Schluss unter Miniumsätzen Börsen hochgezogen & heute morgen Futures mächtig up, um so den Ausbruch gleich mit Eröffnung zu erlangen. Doch ist das Niveau mittlerweile so hoch, dass praktisch täglich erste Fondspositionsauflösungen erfolgen können & wenn da der erste verkauft, werden ALLE folgen!

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=2973&mocktick=1

Im Chart sieht man das mögliche Ausbruchs-Gap sehr gut.

Mal schaun wo der Future um 15.30 Uhr & Index um 16.30 Uhr stehen.

Und immer dran denken: Keine echten Käufe. Alles nur Interventionen via Future!

delphin
28.10.2002, 11:58
Nen schickes Pendeln zwischen 3180 und 3200,
irgendeinen Charttechnische Bedeutung ??

RIVA
28.10.2002, 11:59
Germa,

funzt's jetzt mit dem DSL bei Euch im Laden? :confused:

mrabc
28.10.2002, 11:59
@all

hallo! :) :cool:

RIVA
28.10.2002, 12:01
Original erstellt von delphin
Nen schickes Pendeln zwischen 3180 und 3200,
irgendeinen Charttechnische Bedeutung ??
Optimismus scheint für kräftigen Durchbruch nach oben (noch?) nicht zu reichen.
Gier verhindert Abverkauf (war das so richtig, Herr G. aus S.? :hihi )

Ibykus
28.10.2002, 12:01
http://mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2FBRT%2D&Titel=Brent%20Crude%20Oil&Zt=1018257629&La=DE&

RIVA
28.10.2002, 12:02
Original erstellt von mrabc
@all

hallo! :) :cool:
Servus :)

germanasti
28.10.2002, 12:04
Riva:

Jo. Der Voreigentümer hat versehentlich beim endgültigen Reinmachen alle Kabel abgeschnitten. :dumm




Carlo:

Wie bist Du gestern abend zu der Erkenntnis gekommen, dass WTC-Einsturz keine Inszenierung von Amerika war?

mrabc
28.10.2002, 12:05
hat das gewindet bei uns. :eek:

wie wars bei euch? :rolleyes: was weggeflogen?

RIVA
28.10.2002, 12:05
Der Voreigentümer hat versehentlich beim endgültigen Reinmachen alle Kabel abgeschnitten.
Sachen gibt's.... :hihi

mrabc
28.10.2002, 12:08
@germanasti

wars ein modedesigner? flott mit der schere.

war paar tage nicht da. war aber einiges los an den börsen. :rolleyes:

germanasti
28.10.2002, 12:10
Mrabc:

Nee, grosser Bauträger. Saftsäcke dort! :gomad






Trend der US-Aktienmärkte in Kalenderwoche 44´02?
Sie haben an dieser Umfrage schon teilgenommen.
rauf 22 55.00%
seitwärts 8 20.00%
runter 10 25.00%
Beteiligung: 40 Teilnehmer 100%

----------

In einem Bärenthread soviele Bullen. :eek:

zombismo
28.10.2002, 12:11
´Moin

Dow im +

Nasi explodiert :lach

Wann nur wann,gibts den nächsten Schub nach oben :rolleyes:
Kaufproramme laufen über 8550 P an

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2008&mocktick=1

ob schon Heute :rolleyes:

germanasti
28.10.2002, 12:12
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6088&mocktick=1

Mit deutlichen neuen Tageshochs kommt wohl die nächste Gierrunde unlimitierter Käufe.
Doch ist im DAX nun deutlich erkennbar, dass kaum mehr Liquidität zum investieren bereit steht! Nachhaltig war sowas in der Vergangenheit nie.

zombismo
28.10.2002, 12:15
Milliarden,wollen noch in den Aktienmarkt rein

:dumm

germanasti
28.10.2002, 12:16
BoJ ändert Berechnung des Großhandelspreisindex
Tokio (vwd) - Die Bank of Japan (BoJ) wird ab Dezember bei Berechnung des Index der Großhandelspreise eine neue Methodik anwenden. Dies könnte dazu führen, dass die Zeichen einer Deflation künftig deutlicher sichtbar würden als bislang, teilte die Notenbank am Montag mit. Erstmals soll außerdem für die Berechnung des Index im Dezember die relative Gewichtung der Güter mit dem Basisjahr 2000 angegeben werden. Bislang verwendete die BoJ 1995 als Basisjahr.



Zudem wird es Neugewichtungen im Index geben, in deren Folge besonders die bisher relativ untergewichteten Computer-Preise stärker berücksichtigt werden sollen.Aus methodischer Sicht stellt die BoJ ihren Großhandelspreisindex auf einen kettengewichteten von einem Laspeyres-Index um.


vwd/DJ/28.10.2002/ps/hab


:rolleyes:

4604
28.10.2002, 12:16
Original erstellt von zombismo
´Moin

Dow im +

Nasi explodiert :lach

Wann nur wann,gibts den nächsten Schub nach oben :rolleyes:
Kaufproramme laufen über 8550 P an

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2008&mocktick=1



rechne mit windowdressing und dow 9000/100 bis donnerstag 2200 uhr :rolleyes:

mal gucken

dann non stop down bis jahresultimo :eek:



ob schon Heute :rolleyes:

germanasti
28.10.2002, 12:17
28.10.2002

Erstmals Deutsche Bank WAVEs auf EUR/USD

Deutsche Bank emittiert die ersten Währungs-WAVEs

Die ersten Währungs-WAVEs der Deutsche Bank enthalten folgende Eckdaten:

WAVE Calls auf EUR/USD
Basiswert Typ Strike* Laufzeit BV WKN
EUR/USD/ Call/ 0,9200/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 857
EUR/USD/ Call/ 0,9400/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 858
EUR/USD/ Call/ 0,9600/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 859

WAVE Puts auf EURUSD
Basiswert Typ Strike* Laufzeit BV WKN
EUR/USD/ Put/ 0,9900/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 860
EUR/USD/ Put/ 1,0100/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 861
EUR/USD/ Put/ 1,0300/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 862,
(wk)

*Barrier-Betrag (Knock-Out-Schwelle)

http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/index.shtml?id=201726

----------

DB muss es verdammt dreckig gehen, wenn man nun Kleinanleger in Währungen abzocken will. :mad:

germanasti
28.10.2002, 12:24
Da ist die nächste Gierrunde im DAX & Future wird auf neues Tageshoch getrieben.
Was mag in solchen Köpfen vorgehen? :rolleyes:

Ibykus
28.10.2002, 12:26
Original erstellt von germanasti
28.10.2002

Erstmals Deutsche Bank WAVEs auf EUR/USD

Deutsche Bank emittiert die ersten Währungs-WAVEs

DB muss es verdammt dreckig gehen, wenn man nun Kleinanleger in Währungen abzocken will. :mad:

Alternative zum konservativen Sparbuch :rolleyes:

Torsten1000
28.10.2002, 12:31
Weniger als die Hälfte befragter Vermögernsverwalter sind beim Ausblick für US-Aktien bullish. Eine besonders bearishe Haltung nahmen die Experten bei Aktien aus dem Technologiesektor an. Eine diesbezügliche Umfrage publizierte das US-Anlegermagazin Barron's Online am Montag.

43% der Fondsverwalter sind laut Barron´s in diesem Monat bullish, was deutlich unter den 67% liegt, die im vergangenen Jahr einige Wochen nach dem 11. September ermittelt wurden.

Microsoft, Cisco Systems, eBay und IBM seien laut den meisten Fondsmanagern überbewertet. 72% der Befragten sind der Meinung, dass Unternehmen aus dem Technologiesektor zwei bis drei Jahre brauchen würden, um wieder nachhaltige Wachstumsraten generieren zu können. 7% sagten gar, dass eine Erholung erst in fünf oder mehr Jahren denkbar sei.

Barron´s stellte auch konkrete Empfehlungen der Fondsverwalter öffentlich. So betrachtet Doug Ferguson von Ferguson Investment Consultants die Aktien von Pfizer, Eli Lilly und CV Therapeutics als unterbewertet. 7% der Befragten nannten General Electric als ihren Favoriten, aber auch Pfizer, Johnson & Johnson, Bristol-Myers, Newmont Mining, Citigroup und Anheuser-Busch wurden häufig genannt. Auch war Warren Buffett's Berkshire Hathaway auf der Favoritenliste der Fondsverwalter.

Ein Drittel halten die US-Wirtschaft weiterhin für die stärkste weltweit, während 13% Nordamerika als die stärkste Volkswirtschaft der Welt bezeichneten. Asien (ohne Japan) wurde von 13.7% favorisiert, während acht Prozent in Europa Chancen sehen.

© Godmode-Trader.de

High steaks
28.10.2002, 12:33
@ Germa

in den Köpfen geht folgendes vor, zumindest in dem von Greenspan:


1. Der Präsident verlangt höhere Kurse, da im November Wahlen sind.

2. Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür, und Leute sollen konsumieren ohne Ende. Die Rettung für die amerikanische Wirtschaft. Also hoch mit den Kursen.

3. Wir wollen Sadam der Garaus machen. Dazu brauchen wir einen Puffer.

4. Nach mir die Sinflut

Förster
28.10.2002, 12:34
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
http://www.giffarm.de/feu2.gif 3200 Punkte http://www.giffarm.de/feu2.gif

schon wieder :zz



mahlzeit übrigens :)

cherry
28.10.2002, 12:34
@carlo


Danke :)

carlo
28.10.2002, 12:34
Original erstellt von germanasti

Carlo:

Wie bist Du gestern abend zu der Erkenntnis gekommen, dass WTC-Einsturz keine Inszenierung von Amerika war?
Germa,

Das ist keine Erkenntnis von gestern abend, ich bin nun mal kein Anhänger von Verschwörungstheoretikern... ;)
Es gibt einfach zuviele Beweise, Augenzeugenberichte und Indizien, als daß man eine Verschwörung/Inszenierung seriös in Betracht ziehen könnte...

Förster
28.10.2002, 12:37
n-tv tussie:


der dax ist jetzt schon fast 4 prozent im plus


:rolleyes:

nach der logik muss der dax heute mit + 15 prozent aus dem handel gehen :hihi

cherry
28.10.2002, 12:38
Original erstellt von germanasti
28.10.2002

Erstmals Deutsche Bank WAVEs auf EUR/USD

Deutsche Bank emittiert die ersten Währungs-WAVEs

Die ersten Währungs-WAVEs der Deutsche Bank enthalten folgende Eckdaten:

WAVE Calls auf EUR/USD
Basiswert Typ Strike* Laufzeit BV WKN
EUR/USD/ Call/ 0,9200/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 857
EUR/USD/ Call/ 0,9400/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 858
EUR/USD/ Call/ 0,9600/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 859

WAVE Puts auf EURUSD
Basiswert Typ Strike* Laufzeit BV WKN
EUR/USD/ Put/ 0,9900/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 860
EUR/USD/ Put/ 1,0100/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 861
EUR/USD/ Put/ 1,0300/ USD/ 20.01.2003/ 100:1/ 739 862,
(wk)

*Barrier-Betrag (Knock-Out-Schwelle)

http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/index.shtml?id=201726

----------

DB muss es verdammt dreckig gehen, wenn man nun Kleinanleger in Währungen abzocken will. :mad:


also rechnen die damit, daß sich €/$ hochvolatil von 0,91 - 1,04 bewegt ;)

germanasti
28.10.2002, 12:39
Stahlbär:

Privatkonsum wird sich nicht mehr von Aktienkursen bullisch leiten lassen. Siehe andauernde Mittelabflüsse der Fonds. Siehe aktuelles Verbrauchervertrauen.

Greenspan agiert nur noch "nach mir die Sinflut"
& wir dürfen dafür jahrelang büssen. :(

RIVA
28.10.2002, 12:39
Original erstellt von Stahlbaer
1. Der Präsident verlangt höhere Kurse, da im November Wahlen sind.
2. Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür, und Leute sollen konsumieren ohne Ende. Die Rettung für die amerikanische Wirtschaft. Also hoch mit den Kursen.
3. Wir wollen Sadam der Garaus machen. Dazu brauchen wir einen Puffer.
4. Nach mir die Sinflut

Punkt 1-3: Yep.
Punkt 4: Wieso nach Dir? Dachte immer nach mir.... :confused: ...

Ibykus
28.10.2002, 12:40
O-Ton Dofel: "ein kleines retardierendes Moment" :rolleyes:

wow :hihi

RIVA
28.10.2002, 12:42
cherry,
man müsste noch wissen, auf welchen Tranchen sie mehr Stücke emittieren werden...dann gibt's ein rundes Bild, mit dem man auch sehr schön "zocken" könnte ;) ...auch wenn Du's nicht gut findest, I know, I know... :)

germanasti
28.10.2002, 12:42
Keine Angst vor Lula
Europäische Finanzmärkte nehmen den Wahlsieg des sozialistischen Kandidaten in Brasilien positiv auf


Madrid/London - Der erwartungsgemäße Sieg des sozialistischen Kandidaten Luiz Inacio Lula da Silva bei den Präsidentschaftswahlen in Brasilien ist am Montag an den Finanzmärkten Europas positiv aufgenommen worden.
Brasilianische Anleihen und die Landeswährung Real reagierten im europäischen Handel mit Kursgewinnen. Auch die Aktienmärkte in Spanien, wo viele Unternehmen stark in dem größten Land Lateinamerikas engagiert sind, zogen an. Die Anleger hatten sich bereits einige Tage vor der Stichwahl nach beruhigenden Äußerungen aus Lulas Arbeiterpartei (PT) mit ihm als neuem Staatsoberhaupt abgefunden. Analysten warnten jedoch, die Erholung könnte schlagartig beendet sein, sollte er sich nicht an sein Versprechen halten, eine solide Wirtschafts- und Finanzpolitik zu betreiben.

Im Londoner Handel kletterte der Kurs des richtungweisenden brasilianischen C Brady Bond am Montag zeitweise um knapp einen Prozentpunkt auf über 58 Prozent des Nennwerts und damit auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten. Auch der Real stieg leicht an. Der Dollar liegt mit Kursen um 3,70 Real aber weiter knapp 40 Prozent über dem Niveau zu Jahresbeginn. Der Madrider Aktienindex IBEX 35 notierte rund 2,3 Prozent fester. Besonders die Aktien großer spanischer Unternehmen wie Telefonica sowie die Bankhäuser Santander Central Hispano und Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, die alle mit hohen Summen in Brasilien engagiert sind, verzeichneten deutliche Gewinne.

Vertrauensvorschuss

Händler sprachen von einem Vertrauensvorschuss der Märkte für Lula als neuem Präsidenten. "Es beendet die bisherige Unsicherheit und Lula hat bereits zugesichert, die Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) respektieren zu wollen", sagte Analystin Laura Rambaud von Eurodeal. Auch Edmon Pallerola, Aktienhändler bei Fibanc, sagte: "Ich gehe davon aus, dass die Investoren allmählich begreifen, dass Lula kein Risiko für die spanischen Unternehmen bedeutet, die in Brasilien arbeiten." Der IWF hatte Brasilien vor einigen Wochen neue Mittel über mehr als 30 Mrd. Dollar (30,7 Mrd. Euro) gewährt.

Lula konnte die Stichwahl am Sonntag mit großem Vorsprung für sich entschieden. Nach Angaben der Wahlkommission entfielen auf den früheren Gewerkschaftsführer 61 Prozent der Stimmen. Sein Konkurrent Jose Serra erhielt demnach 39 Prozent. Der Kandidat der Arbeiterpartei wird am 1. Jänner 2003 seine vierjährige Amtszeit antreten.

Arrangiert

Die Finanzmärkte der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas schienen sich bereits in der vergangenen Woche mit einem Sieg Lulas arrangiert zu haben. Die Landeswährung Real und die Aktienkurse am Index Bovespa waren nach monatelanger Talfahrt teils kräftig angestiegen. Die Ängste vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch des mit 260 Mrd. Dollar verschuldeten Landes nach einem Wahlsieg Lulas hatten an den Märkten zuvor beträchtliche Kursverluste ausgelöst. Viele Anleger befürchteten, Lula könnte den von seinem Vorgänger Fernando Henrique Cardoso eingeschlagenen Weg einer strengen Haushaltsdisziplin verlassen und damit die Unterstützung des IWF verspielen.

Lula äußerte am Sonntag die Erwartung, dass sich die Finanzmärkte in den nächsten Tagen weiter erholen dürften. Jeder wisse, dass ein Kurs von vier Real für den Dollar nicht normal sei. Lula hatte sich im Laufe des Wahlkampfes in die Mitte bewegt. Er umwarb die Wirtschaft und konnte sogar einige der mächtigsten konservativen Politiker auf seine Seite ziehen.

Warten auf Team

Einige Analysten betonten aber, die Märkte wollten nun rasch wissen, welche Leute Lula in sein Kabinett hole. Er müsse nun ein marktfreundliches Wirtschaftsteam aufstellen. "Wir sind sehr auf die Namen gespannt, die Lula uns geben wird. Erst dann werden wir eindeutige Marktreaktionen erkennen können", sagte William Eid Junior, Wirtschaftsprofessor an der Getulio Vargas Foundation in Sao Paulo. (APA/Reuters)


http://derstandard.at/?id=1115413

------------

Die werden sich noch wundern! :hihi

Denn eines ist todsicher: Der Staatsbankrott Brasiliens!

ironfist
28.10.2002, 12:45
nur eines ist todsicher:

http://www.spiegel.de/img/0,1020,34789,00.jpg

Förster
28.10.2002, 12:46
germa

haste gesehen? HSM will döner essen gehen :rolleyes:

PitHit1
28.10.2002, 12:46
Die Sony Corporation (TSE: SNE; NYSE: SNE) gab heute bekannt, dass sie im zweiten Quartal dieses Geschäftsjahres aufgrund des niedrigeren Yen, einer Restrukturierung und einiger Spitzenprodukte wieder Gewinne schreiben konnte.

Der Umsatz stieg nur leicht von 1,78 Billionen Yen auf 1,79 Billionen Yen ($ 14,7 Milliarden).

Der Nettogewinn lag damit bei 44,1 Milliarden Yen ($ 354,8 Millionen) oder 44,70 Yen je Aktie. Im Vorjahr war ein Verlust von 13,2 Milliarden Yen oder 14,34 Yen je Aktie eingefahren worden.

Sony erhöhte außerdem die Prognosen für den Nettogewinn im Gesamtjahr. Der Umsatz soll im Gesamtjahr ungefähr gleich hoch wie im Vorjahr liegen.

Die Aktien stiegen heute in Tokio um 1,86 Prozent. Am Freitag stiegen sie in New York um 2,94 Prozent auf $ 43,80. :rolleyes:

PitHit1
28.10.2002, 12:47
Original erstellt von ironfist
nur eines ist todsicher:

http://www.spiegel.de/img/0,1020,34789,00.jpg


jojojo :rolleyes:

cherry
28.10.2002, 12:48
@germa

Wenn du jetzt nochmal so einen Schwachsinn mit dem Bankrotts Brasiliens verzapft, werde ich dich umbenennen :


Fidelio der Hölle ---> Bankrottos totalos :D

4604
28.10.2002, 12:48
wo ist nas mille

ifx +11%

Förster
28.10.2002, 12:49
katja doofel vom parkett:

http://www.schmunzelsite.de/Jokebilder/Frauen5/Frauenmaus.jpg

Förster
28.10.2002, 12:50
stotterkurs bei n-tv



:hihi :hihi :hihi

konby
28.10.2002, 12:54
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx_realtime.gfx?u=391834&k=1qqjqEx3kGsuB-lr3TWDVA&b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=TUI&boerse=9&zeit=0&land=276

Wo will den meine TUI hin http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/tongue.gif

nasdaq10.000
28.10.2002, 12:58
Original erstellt von 4604
wo ist nas mille
ifx +11%
So ist es.
Verdoppler vom low auf jetzt 10,60

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=weisalfred&disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=966297600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=IFXA.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=IFXA.ETR&sTimeframe=3M&sTimestamp=1028032200+1035808200+966297600&selected=chart&sid=a053ee9a0253310b31067968c9469ffa8e

germanasti
28.10.2002, 13:00
Nasdaq-Future 20 P. im plus. Greenspan gibt heute alles. :hihi

Ist aber fast zu einfach um wahr zu sein.
Obendrauf kommt der Dollar nicht so richtig hoch.

Wochenhoch bereits am Montag?

germanasti
28.10.2002, 13:02
Dolby:

Hat er heimatgefühle? :hihi

PitHit1
28.10.2002, 13:03
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
katja doofel vom parkett:

http://www.schmunzelsite.de/Jokebilder/Frauen5/Frauenmaus.jpg

Hat sich wohl durchbügeln lassen :lach

Förster
28.10.2002, 13:04
hat nasdaq bei 5 euro eine kaufempfehlung gegeben? :rolleyes:

aber der hat sowieso so seine probleme:


> Amerika > Der Wahnsinn von Amerika


Original erstellt von nasdaq10.000
Allein Berlin schiebt die Summe von 40 Milliarden Euro (!!!) Schulden vor sich her.
Die Zinslast liegt bei etwa 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Und jährlich kommt eine Neuverschuldung von etwa 2,5 Milliarden Euro hinzu.
Diese Herren Politiker müssen total den Verstand verloren haben.


:rolleyes:

nasdaq10.000
28.10.2002, 13:04
1 von Fondex [W:O] 25.10.02 14:06:35 Beitrag Nr.: 7.682.893 7682893
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Market Track / kurzfristige Sicht / Kommentar:

Der kurzfristige Verlauf der Märkte ist schlicht und ergreifend schwer zu beurteilen. Nachdem es gestern so aussah, als ob sich die Rally fortsetzen würde, wurde die ganze US-Partie gegen Sitzungsende abverkauft. Der COMPX schloß 1,6 % in den Miesen, der Dow gab 2,08 % ab und der S&P500 verabschiedete sich mit einem Abschlag von 1,52 %. Besonders unerfreulich war die Tatsache, dass Genesis (GNSS) um 22 % eingesackt ist. Dieser Rückschlag tat weh, da Genesis zu unseren Schwergewichten gehört. Nachbörslich gab es dann noch bei Flextronics (FLEX) und Intermune (ITMN) auf den Deckel. Das gestrige Handelsvolumen zeigte eine deutliche Distribution und wenn man die Sache rein technisch betrachtet, stehen wir vor einer deutlicheren Korrektur. Das wird besonders durch die Tatsache bestätigt, dass die kurzfristigen Indikatoren überkaufte Verhältnisse reflektieren.

Die mittelfristigen Indikatoren sehen anders aus

Bei der Betrachtung der mittelfristigen Indikatoren äußert sich ein ganz anders Bild. Die meisten Indikatoren hatten erst vor kurzem ein Rollover und sind im Steigen begriffen. Dazu gehört die Differenz zwischen Bullen und Bären, der 21-Tage-Durchschnitt des VIX und des Put/Call Ratios (CBOE), der MACD auf Wochenbasis (COMPX) und die Stochastik auf Wochenbasis (COMPX). Es liegt also auf der Hand, dass der Markt mittelfristig nach oben ausgerichtet ist und kurzfristig seine Gewinne konsolidieren sollte, wenngleich ich einräumen möchte, dass die Rally jederzeit weitergehen kann. Sollte der COMPX nun korrigieren, wäre der Boden dieser kurzfristigen Korrektur bei 1220 Punkten zu sehen, da sich auf diesem Niveau eine Handelslücke befindet, die noch nicht ganz geschlossen worden ist. Andererseits besteht eine nicht unerhebliche Chance, dass die 1280er Unterstützung halten wird.

Wie kann man dieses Ei spielen?

Grundsätzlich kann man den Rückschritt aussitzen und sich an eine mittelfristige Perspektive anlehnen. Die Alternative besteht darin, einen Teil vom Tisch zu nehmen und darauf zu spekulieren, dass wir auf da Niveau von 1220 fallen werden was im COMPX aktuell 6,15 % ausmachen würde. Es kommt einfach darauf an, ob man mittelfristig von einer Fortsetzung der Rally überzeugt ist, oder vielmehr annimmt, dass wir die gesamte Rally gesehen haben könnten. Wer der Meinung ist, dass es vorbei sein könnte, sollte sich eine entsprechende Exitstrategie zurecht legen. Ich werde aller Voraussicht nach nichts machen! Der Grund hierfür liegt unter anderem in der Tatsache, dass der VIX immer noch bei 40 ist und wenn der Markt nun fallen sollte, wird er sehr schnell auf 50 ansteigen und schon ist der Deckel wieder zu.

Entweder Bodenbildung oder gigantische Bärenmarktrally

Von den Bärenmarktrallies der Vergangenheit haben wir gelernt, dass die mittelfristigen Indikatoren zunächst abgebaut werden müssen, bevor wir einen nachhaltigen Einbruch sehen werden. Ein gutes Beispiel liefert der jüngste Einbruch nach dem Augusthoch. Ich hatte nichts unternommen, da die mittelfristigen Indikatoren andeuteten, dass das Abwärtspotential für den Markt deutlich begrenzt war. Ich sah zwar die Möglichkeit, dass die US-Indices nach unten ausbrechen könnten, doch im selben Atemzug war mir bewusst, dass ein Durchschreiten der Tiefs keine Nachhaltigkeit haben konnte. In diesem Zusammenhang lehnte ich mich an die Psychologie an und entschied mich, investiert zu bleiben. So ist es auch heute. Ich kann nicht wirklich mit Gewissheit sagen, was uns in den kommenden 2 Wochen bevorsteht, doch ich bin mir sicher, dass jeder Rückschritt kurze Beine haben wird und dass wir am aktuellen Punkt keine Fortsetzung des langfristigen Abwärtstrend sehen werden. Ob es sich um eine Bärenmarktrally oder um eine echte Bodenbildung handelt, werden wir erst viel später sehen können. Erst wenn die mittelfristigen Indikatoren einen Verkauf der Bestände diktieren, werden wir anhand der anschließenden Korrektur beurteilen können, womit wir es zutun haben.

Ich erkläre es anhand des VIX und der Differenz zwischen Bullen und Bären

Heute steht der VIX bei 40 und die Differenz zwischen Bullen und Bären liegt bei 3,3. Wir wissen, dass ein Verkauf der Bestände erst dann angebracht ist, wenn sich der VIX in den 20ern befindet und die Differenz im Bereich von 30 steht. Angenommen dieser Punkt wird in 2 Monaten erreicht und der COMPX steht wesentlich höher als heute, würden wir uns auf eine Korrektur einstellen müssen. Nun käme es darauf an, wo der COMPX stehen wird, wenn der VIX wieder bei 50 steht und die Differenz wieder negativ ist. Sollten die mittelfristigen Indikatoren wieder in ein bärisches Extrem verfallen, ohne dass der Markt neue Tiefs bildet, wäre anzunehmen, dass wir es mit einem echten Boden zu tun hätten. Sollten im Rahmen dieses bärischen Extrems neue Tiefs gebildet werden, würden wir im Nachhinein wissen, dass wir es mit einer reinen Bärenmarktrally zu tun hatten.

Grundsätzlich müssen wir also nicht wissen, was langfristig passieren wird

Ob der Bärenmarkt vorbei ist oder nicht muß uns nicht interessieren! Wir spielen weiterhin die mittelfristigen Moves und wenn es an der Zeit ist bärisch zu werden, wird sich keiner von uns gegen diesen Trend stellen, sondern die Sache vielmehr so spielen, wie sie kommt. Im Moment ist der Markt schlicht und ergreifend nach oben ausgerichtet und dieser Tatsache werden wir weiterhin durch eine mittelfristige Ausrichtung Rechung tragen und kurzfristige Schmerzen über uns ergehen lassen. Wie es kurzfristig weiter geht steht in den Sternen un wenngleich ein Rückschritt bis 1220 möglich zu sein scheint, müssen wir uns verdeutlichen, dass sich die Rally jederzeit fortsetzen könnte.

paule2
28.10.2002, 13:04
Nur noch 200% Prozent bis zum ersten konservativen Kursziel.

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=weisalfred&disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=966297600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=IFXA.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=IFXA.ETR&sTimeframe=3M&sTimestamp=1028032200+1035808200+966297600&selected=chart&sid=a053ee9a0253310b31067968c9469ffa8e

Wenn der letzte Schrott explodiert, dann ist es nicht mehr weit bis zur Wende.

Mein super, extra konservatives Kursziel sind 4,80. Wenn es 3,60 werden kaufe ich den Mist vielleicht.

:hihi :hihi :hihi

Mercator
28.10.2002, 13:05
Original erstellt von nasdaq10.000 So ist es.
Verdoppler vom low auf jetzt 10,60

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=weisalfred&disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=966297600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=IFXA.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=IFXA.ETR&sTimeframe=3M&sTimestamp=1028032200+1035808200+966297600&selected=chart&sid=a053ee9a0253310b31067968c9469ffa8eDas ist typisches Börsenbriefgequatsche.
Bei 10 Euro empfehlen und dann tolle Prozentzahlen vom Low ausrechnen. :D



Beachte den Trend: :lach
http://www.markt-daten.de/Kalender/Chart/Indikatoren/semi-book-soxx-ab1995.gif

cherry
28.10.2002, 13:06
jetzt will unsere schöne Bundesregierung das Sterbegeld halbieren, Rollstühle und Gehhilfen streichen.
auf die Idee, das man die Hälfte der Verwaltung einspart kommt niemand.

Förster
28.10.2002, 13:08
http://autsch.rtl.de/dumm_gelaufen/comixx/pumuckel.jpghttp://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=weisalfred&disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=966297600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=IFXA.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=IFXA.ETR&sTimeframe=3M&sTimestamp=1028032200+1035808200+966297600&selected=chart&sid=a053ee9a0253310b31067968c9469ffa8e

nasdaq10.000
28.10.2002, 13:08
Original erstellt von cherry
jetzt will unsere schöne Bundesregierung das Sterbegeld halbieren, Rollstühle und Gehhilfen streichen.
auf die Idee, das man die Hälfte der Verwaltung einspart kommt niemand.
Richtig: 30 % weniger Verwaltung - man würde es nicht merken.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dr. Richebächer:
ZITAT:
Hedonischer Preisindex und andere Operationen

Die Amerikaner haben in den 80er Jahren beschlossen, bei der Berechnung der Investitionsrate mehr und mehr Qualitätsverbesserungen zu berücksichtigen, und das nennen sie den hedonischen Preisindex.

Beim Computer war das nun schon seit Jahren im Gang, aber ab 1995 begann eine förmliche Explosion in den Computerleistungen. Ich bin da ein totaler Laie, aber es geht wohl um Memory (Speicherkapazität) und um Geschwindigkeit und alle diese Dinge. Das explodierte. Und mit der Computerleistung explodierte die Berechnung der Investitions- und Produktionszahlen für Computer.
ZITAT-ENDE
-----------------------------------------------------------

Auch in diesem Falle ist Dr. Richebächer nicht auf der Höhe der Zeit:

Hedonische Messverfahren werden seit längerem in der Wirtschaftsstatistik und Ökonometrie zur Preisindex-Messung international diskutiert und eingesetzt.

Was ist der Sinn der Sache?
Die hedonische Methode ist ein spezielle Methode
der Qualitätsbereinigung und "eignet sich vor allem für innovative technische Güter, die einem raschen Fortschritt unterliegen und die n i c h t über einen längeren Zeitraum mit identischer Qualität beobachtet werden können" - wie etwa Birnen oder Eier, Brot und Mehl.

Welches Problem liegt zugrunde?
Wie lässt sich in der statistischen Preismessung die Tatsache berücksichtigen, dass ein neues Auto oder ein neuer PC zwar erhebliche Qualitätsverbesserungen enthalten können, der Verkaufspreis im Vergleich zum Vorgängermodell aber kaum gestiegen ist oder sogar niedriger liegt?

-----------------------------------------------------------
ZITATE:
Statistisches Bundesamt

Erstmals hedonische Qualitätsbereinigung in der Preisstatistik

WIESBADEN – Mit der Einführung der so genannten "hedonischen Methode" hat das Statistische Bundesamt die deutsche Preisstatistik um ein zusätzliches Verfahren der Qualitätsbereinigung erweitert.(...)
In den USA werden hedonische Methoden zur Qualitätsbereinigung in der Preisstatistik seit längerer Zeit eingesetzt. Das führte dort zu einem geringeren Anstieg der Preisindizes und einer höheren Zuwachsrate des realen Wirtschaftswachstums.(...)

http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p2450051.htm
------------------------------------------------------------
Siehe auch:

Preismessung und technischer Fortschritt
http://www.zew.de/de/publikationen/publikation.php3?action=detail&nr=445

ZEW-Konferenz zur Reform der Preismessung: Transparentere Statistik erhöht Treffsicherheit der Wirtschaftspolitik
Ist das Wirtschaftswachstum der USA gar nicht so viel größer als das in Deutschland oder in der EU? Liegt die deutsche Inflationsrate möglicherweise niedriger als von der Statistik ausgewiesen?
http://www.zew.de/de/presse/presse.php3?action=article_show&id=0000001036

Einsatzmöglichkeiten hedonischer Techniken in der amtlichen Verbraucherpreisstatistik
http://www.zew.de/de/forschung/projekte.php3?action=detail&nr=205

Informationstechnologie - Preisentwicklung und Produktivitätseffekte
http://www.zew.de/de/forschung/projekte.php3?action=detail&nr=118

European Hedonic Centre
http://www.zew.de/de/forschung/projekte.php3?action=detail&nr=261

Paneldatenmodelle für die Analyse differenzierter Produktmärkte
http://www.zew.de/de/forschung/projekte.php3?action=detail&nr=267

nasdaq10.000
28.10.2002, 13:09
ZITAT:
"Wenn Preisänderungen auf den Märkten von der Statistik nicht richtig erfaßt werden, kann dies zu folgenschweren Fehleinschätzungen führen.

In der deutschen amtlichen Statistik werden zur Berechnung z.B. von Geldwertstabilität, realen Veränderungsraten des Bruttoinlandproduktes oder der Investitionen Preisindizes verwendet, die reine Preisänderungen vor allem dann nicht genau abbilden können, wenn diese mit Qualitätsänderungen bei einem Produkt einhergehen.

Besonders Güter, die einem raschen Wandel unterliegen, wie High-Tech-Produkte, Personal Computer oder Software, stellen für die Preisstatistik ein Problem dar. Eine Lösung können sogenannte hedonische Preisindizes bieten.

In Deutschland ist sowohl das Problembewußtsein als auch die konkrete Arbeit an verbesserten Meßmethoden noch zu wenig entwickelt - im Gegensatz zu anderen Ländern, insbesondere den USA...

http://www.zew.de/de/publikationen/publikation.php3?action=detail&nr=445

paule2
28.10.2002, 13:09
Die Schrottpresse quietscht und klappert am Anschlag.

http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=NDc1&Titel=NASD+100+Dec2+++&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&drawFrame=lo&Ho=412&Br=760&Ts=17253929

Highligs Blechle!

:hihi :hihi :hihi

nasdaq10.000
28.10.2002, 13:10
Deutschland ist auf dem Weg zu kollabieren
http://www.welt.de/daten/2002/10/27/1027wi364790.htx

Notstandort Deutschland:
http://www.welt.de/wirtschaft/blickpunkt/wams/dilemma/index.htx

Förster
28.10.2002, 13:12
machen die drecksamis kurz vor meinem limit schlapp

:dumm

paule2
28.10.2002, 13:13
Besonders Güter, die einem raschen Wandel unterliegen, wie High-Tech-Produkte, Personal Computer oder Software, stellen für die Preisstatistik ein Problem dar. Eine Lösung können sogenannte hedonische Preisindizes bieten.


So ein hanebüchener Blödsinn!

Stellt euch mal vor, die hätten diesen statistischen Unfug bei der Erfindung des Rades betrieben!

Oder bei der Erfindung von Maschinen, Autos, Fernsehgeräte .......

Der ganze hedonische Blödsinn dient doch nur der Anlockung von Kapital.

Wenn halt nichts mehr wächst, braucht man statistischen Wachstum.

:hihi :hihi :hihi

Torsten1000
28.10.2002, 13:14
Also zeit für eine kleine Korrektur wärs ja mal. Habe zwar Put auf Nasi100 rausgesucht aber trau mich einfach nicht. :(

Förster
28.10.2002, 13:15
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=952905600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=IFX.ETR&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=IFX.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=878130000+1035810000+952905600&selected=chart
richtig bullisch wird der dreck ab 20 euro :hihi

na dann:
http://www.blueoxfarms.com/images/Babe%20&%20Boy%20Waving%20Arm%20Animated%20gif-Large.gif

Förster
28.10.2002, 13:20
katja betet :lach

Torsten1000
28.10.2002, 13:20
Einige 0190er-Anbieter zocken jetzt mit kostenpflichtigen
SMS-Werbungen ab. Hierbei wird einem per SMS eine Nachricht mit der
Frage zugeschickt, ob man einem zukünftig täglich mehrere Werbe-SMS
zusenden dürfe.
Auf eine positive Antwort werden dann die Werbe-SMS als Premiumdienst
für 1,99 Euro vom Provider abgerechnet. FOCUS hat einen Fall vom
SMS-Großversender Materna recherchiert, dessen Kunde über Vodaphone
die Nachricht verteilte.
Der Materna-Geschäftsführer lässt verlauten, dass 'ein Kunde
kostenpflichtige SMS ausdrücklich und aus eigener Initiative
bestellen muss' und Materna Kundenunternehmen verwarnt, die sich
nicht an die Richtlinien halten.
Quelle: news.focus.msn.de

Förster
28.10.2002, 13:21
3200 http://www.plauder-smilies.de/wave.gif

Pete
28.10.2002, 13:23
Das hat Germa letztes Jahr im April geschrieben. Irgendwie erinnert mich das an die jetzige Situation.

___________________________________________________________________

Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan ist nur ein Vorindikator des offizellen Verbrauchervertrauens!
Dies könnte nun offiziell die Rezession aussprechen. Die letzten beiden Male hielt es sich knapp drüber, dürfte aber nach diesen Berechnungen nund deutlich darunter fallen.
Weiters muss es schon zu bedenken geben, das jetzt schon der Einzelhandel darunter leidet. Dramatisch!

Alleine die am Donnerstag bekannt gegebenen Konjunkturdaten hätten ausreichen müssen um einen schwarzen Donnerstag auszulösen, wie es vorbörslich die Futures auch signalisierten!
Trotzdem kam es zu einem Reversal und dies, dramatischerweise unter geringen Umsätzen! Ergo will kein Mensch derzeit Aktien verkaufen. Warum nicht? Ist die Gier noch immer so groß, oder wird der Markt nun künstlich nach oben gelupft ohne Ende?
Wenn die Amis nichtmal mehr Geld haben um ordentlich einkaufen zu gehen, woher soll es dann für Aktien kommen ???

Allerdings darf man nun nicht den Fehler machen und alles verkloppen & gegen den Markt setzen!
Der Donnerstag-Anstieg in den letzten beiden Handelsstunden kam aufgrund immenser charttechnischen Kaufsignale zustande!
Sollte die aktuelle Rallye nun nicht sehr schnell beendet werden und es noch ein paar Tage hochrennen, ergeben sich neue gigantische Kaufsignale, die den kompletten Markt in einen Rausch versetzen werden. Zudem wird der Markt seit Wochen von Liquidität von Der Fed überflutet. Da liegt nun Geld ohne Ende, das eigentlich gar nicht da ist. Der Fehler von 1929 wiederholt sich 1:1!
===))) Ein DOW von 12.500-13.000 P. & eine Nasdaq von 2.800-3.000 P. wären durchaus im Bereich des möglichen.
Das Ende dieses Hypes würde sich dann jedoch nicht ankündigen, sondern über Nacht geschehen und eine Katastrophe auslösen. Ob dann bereits im Juni, oder erst im Herbst, niemand weiss es.
Eines jedoch ist sicher: Eine Wirtschafts- und Aktienboom, der nach 20 Jahren den längsten Aufschwung der Geschichte beendet, wird mit 100%iger Sicherheit durch den längsten und härtesten Abschwung der Historie abgelöst. Die Japaner machen nun schon 12 Jahre rum und haben bei weitem nicht so übertrieben wie die Amis, auch wenn es äusserlich anders aussieht! In Japan platzte ein Immobilien-bubble, in Amerika wird es ein Aktien-bubble sein. Viel schlimmer!

germanasti
28.10.2002, 13:25
London gleich im minus? :hihi





Pete:

April 2001 ist nichtmal ansatzweise mit September 2002 zu vergleichen!
Fonds mit Abflüssen, Dollar ganz unten und Rezession offzieill.

Starmaikäfer
28.10.2002, 13:30
@germa

Kennst du die Seite EIRNA.COM, falls nicht mußt du dir unbedingt anschauen.

Dort kommt jede Woche eine Art Newsletter, hier die aktuelle Ausgabe.

Vor einigen Wochen wurde geschrieben das das PPT nun auch mit der EZB zusammenarbeitet, das würde auch die Explosion der Geldmenge M3 im Euroraum erklären, die EZB kauft sicher Dollar, und bezahlt mit Erweiterung der Geldmenge.

Die strategischen Implikationen
des 5. November
In einem Radiointerview gab Lyndon LAROUCHE die folgen-de
Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Lage
in den USA und international:
„Am 5. November, dem Tag der Kongreßwahlen, wird in
der amerikanischen Politik und Weltpolitik eine VERÄNDE-RUNG
kommen. Wir wissen nicht genau, wie sie aussehen
wird, aber es wird eine sehr dramatische politische Verän-derung
sein. Das Finanzsystem bricht zusammen. Und die
Menschen, die ihre Vierteljahresübersicht über ihre Renten
und ihre Fonds bekommen, wissen das. Falls sie es heute
noch nicht wissen, werden sie es in wenigen Tagen wissen.
Das letzte Quartal war für die meisten Amerikaner eine Ka-tastrophe.
DAS IST DAS GROSSE WAHLTHEMA. Das Wäh-rungs-
und Wirtschaftssystem kollabiert. Immer mehr
Menschen in Amerika leiden Not wie seit 1929-33 nicht
mehr, und das wird noch zunehmen. Und die Regierung
klammert sich krampfhaft an eine Wirtschaftspolitik, die
unter den gegebenen Umständen klinisch verrückt ist.
Das andere Thema ist, daß George W. Bush zu einem
Krieg entschlossen ist, den niemand will. Niemand, der bei
Sinnen ist, will diesen Krieg — meines Wissens auch nicht
die Spitzenmilitärs im Pentagon, die vielleicht keine gute
Strategen sind, die aber wissen, was ,nicht ganz richtig im
Kopf’ ist. Sie sind dagegen, und das mit gutem Grund ...
Gegenwärtig ist die Sache in den Vereinten Nationen fest-gefahren.
Die UN einigen sich vielleicht im Sicherheitsrat
auf einen Kompromiß, aber ich glaube nicht, daß es die Art
von Kompromiß sein wird, die Bush will. Dann muß Bush
sich entscheiden, ob er einen unilateralen Krieg will, denn
wenn die UN nicht mit George übereinstimmen, kann [der
britische Premier] Blair unter enormen Druck kommen und
sich zurückziehen, und dann steht George ganz alleine mit
seinen ,Drückeberger-Falken’ [Cheney, Rumsfeld, Wol-fowitz,
Perle usw.].
Sie wollen einen Krieg, der in jeder Hinsicht wahnsinnig
ist. In der heutigen Weltlage besteht keine Notwendigkeit
für die USA, aus irgendeinem Grund gegen irgendjemanden
Krieg zu führen. Es gibt nirgendwo auf der Welt ein Pro-blem
von strategischer Relevanz, das ich, wenn ich Präsi-dent
der USA wäre, nicht in konstruktiver Zusammenarbeit
mit anderen Nationen lösen könnte. Es gibt keinen Grund,
warum irgendjemand einen anderen totschießen müßte.
Ich verstehe auch diese Terrorismusangelegenheit besser
als die meisten Amerikaner, und es gibt Wege, Herr dieser
Sache zu werden — und man sollte es tun. Aber für einen
Krieg besteht kein Grund.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum die Wirt-schaftslage
in Amerika so schlimm sein muß, wie sie ist. Wir
können da herauskommen. Ich könnte uns aus der Notlage
herausholen, und zwar mit Hilfe von Methoden, die dem,
was Franklin Delano Roosevelt getan hat, nicht unähnlich
sind. Anders, aber nicht unähnlich: das Grundprinzip, die
Grundidee ist die gleiche. Wir würden allerdings ein Viertel-jahrhundert,
etwa eine Generation brauchen, um die USA
so weit wieder aufzubauen, daß man sagen könnte, wir hät-ten
die Auswirkungen des schrittweisen Zusammenbruchs
unserer Wirtschaft der letzten 35 Jahre überwunden —
den Verlust von Industrie, die Umwandlung von einer Pro-duzentengesellschaft
in eine Konsumentengesellschaft.
Das heißt, daß wir ein Kreditsystem schaffen müßten —
denn die meisten unserer Banken sind bankrott ... Wir
müssen die Banken einem Konkursverfahren unterziehen.
Wir müssen den Kredit der Vereinigten Staaten langfristig Die strategischen Implikationen
des 5. November
In einem Radiointerview gab Lyndon LAROUCHE die folgen-de
Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Lage
in den USA und international:
„Am 5. November, dem Tag der Kongreßwahlen, wird in
der amerikanischen Politik und Weltpolitik eine VERÄNDE-RUNG
kommen. Wir wissen nicht genau, wie sie aussehen
wird, aber es wird eine sehr dramatische politische Verän-derung
sein. Das Finanzsystem bricht zusammen. Und die
Menschen, die ihre Vierteljahresübersicht über ihre Renten
und ihre Fonds bekommen, wissen das. Falls sie es heute
noch nicht wissen, werden sie es in wenigen Tagen wissen.
Das letzte Quartal war für die meisten Amerikaner eine Ka-tastrophe.
DAS IST DAS GROSSE WAHLTHEMA. Das Wäh-rungs-
und Wirtschaftssystem kollabiert. Immer mehr
Menschen in Amerika leiden Not wie seit 1929-33 nicht
mehr, und das wird noch zunehmen. Und die Regierung
klammert sich krampfhaft an eine Wirtschaftspolitik, die
unter den gegebenen Umständen klinisch verrückt ist.
Das andere Thema ist, daß George W. Bush zu einem
Krieg entschlossen ist, den niemand will. Niemand, der bei
Sinnen ist, will diesen Krieg — meines Wissens auch nicht
die Spitzenmilitärs im Pentagon, die vielleicht keine gute
Strategen sind, die aber wissen, was ,nicht ganz richtig im
Kopf’ ist. Sie sind dagegen, und das mit gutem Grund ...
Gegenwärtig ist die Sache in den Vereinten Nationen fest-gefahren.
Die UN einigen sich vielleicht im Sicherheitsrat
auf einen Kompromiß, aber ich glaube nicht, daß es die Art
von Kompromiß sein wird, die Bush will. Dann muß Bush
sich entscheiden, ob er einen unilateralen Krieg will, denn
wenn die UN nicht mit George übereinstimmen, kann [der
britische Premier] Blair unter enormen Druck kommen und
sich zurückziehen, und dann steht George ganz alleine mit
seinen ,Drückeberger-Falken’ [Cheney, Rumsfeld, Wol-fowitz,
Perle usw.].
Sie wollen einen Krieg, der in jeder Hinsicht wahnsinnig
ist. In der heutigen Weltlage besteht keine Notwendigkeit
für die USA, aus irgendeinem Grund gegen irgendjemanden
Krieg zu führen. Es gibt nirgendwo auf der Welt ein Pro-blem
von strategischer Relevanz, das ich, wenn ich Präsi-dent
der USA wäre, nicht in konstruktiver Zusammenarbeit
mit anderen Nationen lösen könnte. Es gibt keinen Grund,
warum irgendjemand einen anderen totschießen müßte.
Ich verstehe auch diese Terrorismusangelegenheit besser
als die meisten Amerikaner, und es gibt Wege, Herr dieser
Sache zu werden — und man sollte es tun. Aber für einen
Krieg besteht kein Grund.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum die Wirt-schaftslage
in Amerika so schlimm sein muß, wie sie ist. Wir
können da herauskommen. Ich könnte uns aus der Notlage
herausholen, und zwar mit Hilfe von Methoden, die dem,
was Franklin Delano Roosevelt getan hat, nicht unähnlich
sind. Anders, aber nicht unähnlich: das Grundprinzip, die
Grundidee ist die gleiche. Wir würden allerdings ein Viertel-jahrhundert,
etwa eine Generation brauchen, um die USA
so weit wieder aufzubauen, daß man sagen könnte, wir hät-ten
die Auswirkungen des schrittweisen Zusammenbruchs
unserer Wirtschaft der letzten 35 Jahre überwunden —
den Verlust von Industrie, die Umwandlung von einer Pro-duzentengesellschaft
in eine Konsumentengesellschaft.
Das heißt, daß wir ein Kreditsystem schaffen müßten —
denn die meisten unserer Banken sind bankrott ... Wir
müssen die Banken einem Konkursverfahren unterziehen.
Wir müssen den Kredit der Vereinigten Staaten langfristig einsetzen: eine 25-JAHRES-PERSPEKTIVE FÜR DEN WIEDER-AUFBAU
DER WIRTSCHAFT; das ist das erste. Zweitens müs-sen
wir für die breite Bevölkerung jede unnötige Not — Ar-beitslosigkeit
usw. — vermeiden. Wir brauchen eine stu-fenweise
Verbesserung und Wiederherstellung des Ge-sundheits
- und Bildungswesens, den Aufbau der Infra-struktur,
Wiederaufbau des nationalen Eisenbahnnetzes,
Schutz und Wiederaufbau des Luftverkehrs usw. So können
wir das Problem lösen.
Es gibt riesige Märkte, etwa China, Indien, Südostasien.
Es gibt ein großes Potential in Süd- und Mittelamerika,
wenn wir uns dafür entscheiden, es zu entwickeln, anstatt
es zu ruinieren, wie wir es im letzten Vierteljahrhundert ge-tan
haben. Das sind gewaltige Märkte für den Export lang-lebiger
Kapitalgüter und Infrastrukturentwicklung. Wir
müssen wieder eine Industrienation, eine agro-industrielle
Macht werden. Damit können wir eine Zukunft in Wohl-stand
haben. Wir können garantieren, daß die Kinder der
nächsten Generation, also der Generation, die heute zwi-schen
18 und 25 Jahren alt ist, eine glänzende Zukunft ha-ben
werden.“
Ein „unwirklicher Aufschwung“
vor dem 5.11.
Obwohl US-Unternehmen einen katastrophalen Quartalsbe-richt
nach dem anderen veröffentlichen, schoß der Dow-Jones-
Index in den USA allein an den vier Handelstagen zwi-schen
dem 10.-15.10. um 1000 Punkte in die Höhe — sein
größter Kurssprung in so kurzer Frist seit April 1933. Da
der plötzliche Höhenflug der US-Börsen, dem die übrigen
Börsen in Europa und Asien folgten, keinerlei Substanz hat,
ist nur eine Schlußfolgerung möglich: Wir haben es hier mit
der größten „ABSTURZ-VERHINDERUNGS-AKTION“ des
„Plunge Protection Team“ seit Ende Juli zu tun. Das Ziel der
Operation ist, bis zur Wahl in den USA am 5.11. die Finanz-märkte
hochzuhalten — ganz ähnlich wie in der Periode vor
der Präsidentschaftswahl 2000. Beim amerikanischen
Wähler soll der EINDRUCK erweckt werden, die Lage sei in
finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht „doch nicht ganz
so schlimm“.
„Ich denke, bis zur Wahl am 5.11. wird die Bush-Admini-stration
alles tun, um die Märkte zu inflationieren und die
Illusion guter Nachrichten in der Wirtschaft zu wecken“,
sagte ein erfahrener Londoner Finanzinsider dazu am
18.10., „aber danach wird sich die Realität um so radikaler
Geltung verschaffen.“ Ein anderer gutinformierter europäi-scher
Finanzinsider mit jahrzehntelanger Erfahrung nann-te
die Kursanstiege seit dem 10.10. den „größten Schwin-del,
den ich in meiner ganzen Laufbahn gesehen habe“. Üb-licherweise
werde ein derartiger Kursschub an den Börsen
von massiven Käufen institutioneller Investoren getragen
— Banken, Versicherungen, Fonds —, aber davon könne
jetzt keine Rede sein. Er habe dies geprüft und kam zu dem
Ergebnis, daß institutionelle Investoren KEINE ERHEBLI-CHEN
MENGEN AN AKTIEN KAUFEN. „Es ist völlig irreal. Wir
haben es mit einer gigantischen Krisenmanagement-Ope-ration
zu tun, angeführt von der US-Regierung und der Fe-deral
Reserve mit Unterstützung anderer führender Zen-tralbanken.“
Einen interessanten Hinweis in dieser Hinsicht gab der
Gouverneur der Bank von England Eddie GEORGE, der auch
Sprecher des G-10-Forums der wichtigsten Notenbanken
ist. Er bemerkte am 16.10. bei einer Rede vor Wirtschafts-führern
in Manchester, die internationalen Finanzmärkte
hätten in den vergangenen Wochen einen „NERVENZUSAM-MENBRUCH“
erlitten. „Was immer die Gründe dafür sein
mögen, der weitere steile Niedergang der Aktienkurse löst
Sorgen hinsichtlich der Stärke des Unternehmer- und Ver-brauchervertrauens
aus.“ Deshalb erwögen die Zentralban-ken
sowohl in Großbritannien wie international entspre-chende
Gegenmaßnahmen, insbesondere den abermaligen
Gebrauch von „MONETÄRER STIMULIERUNG“.
An dieser Stelle sollte man daran erinnern, daß die Fe-deral
Reserve im Frühjahr Aufzeichnungen über eines ihrer
Vorstandstreffen veröffentlichte, woraus hervorging, daß
intensiv über die Notwendigkeit „außergewöhnlicher Maß-nahmen“
diskutiert wurde, falls die üblichen monetären
Stimulierungsmaßnahmen den Niedergang der Finanz-märkte
nicht aufhalten können.
Ob die „Absturz-Verhinderungsaktion“ ein Erfolg wird,
d.h. ob sie bis zum 5.11. hält, ist angesichts der sich ankün-digenden
weiteren wirtschaftlichen und finanziellen Des-aster
unsicher. Eine Megakatastrophe wartet bereits: Nach
Angaben von Derivathändlern kursieren auf den Märkten
inzwischen „schwarze Listen“ mit den Namen von Finanz-instituten,
die nicht mehr als GEGENPARTEI BEI DERIVAT-KONTRAKTEN
akzeptiert werden. Erstmals sollen auf den
Listen auch einige der ganz großen „Player“ des Derivatge-schäfts
stehen, von denen einige über 20 Bio. $ im Derivat-kasino
bewegen.

germanasti
28.10.2002, 13:32
Star:

Ich kenne nicht das Börsenheft, aber in etwa den Inhalt.
Auf dieser Schiene orakele ich ja selbst. :p

Börsen werden seit Mai dieses Jahres mit ununterbrochenen Marktmanipulationen versehen, wie noch niemals zuvor in der Geschichte!
& endet es nicht im Supercrash, dann in Hyperinflation per Dollarverwässerung.
Du siehst, es kann nur einen Weg geben: HÖLLE!

Pete
28.10.2002, 13:33
Germa:

Ich mein auch mehr die Psychiologie, es kann eigentlich nur fallen, siehe gestern Sonnatgsbörse > nur Bullen.

carlo
28.10.2002, 13:36
@ Pete,

ich bin Deiner Meinung, Psyche bestimmt das Spiel zur Zeit, mal sehen, wie lange das noch gut geht... :rolleyes:

Förster
28.10.2002, 13:37
paule

is doch logisch das er den hedonische Preisindizes so lobt.
er hat die wichtigkeit von diesem ding erkannt. irgend jemand muss den rotz
ins rechte licht rücken und wenn´s ne doofe zahl ist

strong blech trommeln :hihi

germanasti
28.10.2002, 13:39
Pete:

Psychologie vs. Allan Greenspan. & der ist momentan völlig abgedreht.
Bedenke das FED soviele Dollar drucken kann wie sie will.

Förster
28.10.2002, 13:42
germa

aber nur so lange wie holz verfügbar ist. ein glück holzen die den regenwald ab :hihi

Förster
28.10.2002, 13:53
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=2&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9717&mocktick=1

ne ne ne ne :p


http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=4&lf3=32&type=4&size=2&state=8&sid=125284&style=320&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=886&mocktick=1

auch hier :p ausser dat ding läuft ne weile seitwärts :o

Förster
28.10.2002, 13:57
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,220200,00.html

:hihi :hihi :hihi

germanasti
28.10.2002, 13:59
Keine Chance für einen Abgesang beim Future. In jede Gewinnmitnahme werden sofort Stützungskäufe getätigt.
Damit warten wir die Markteröffnung ab.




Dolby:

Die Welt ist sich noch nichtmal ansatzweise darüber bewusst, welche Auswirkungen diese Gelddruckerei haben wird. :(

carlo
28.10.2002, 13:59
Der rote Lügenbaron...


"Das tut immer weh"

Bundesfinanzminister Hans Eichel, 60, über die Versprechungen der Regierung vor - und ihre Taten nach der Wahl, über den Unterschied zwischen Steuererhöhungen und Subventionsabbau sowie seine Rolle im neuen Kabinett


SPIEGEL: Herr Eichel, haben Sie und die rot-grüne Regierung vor der Wahl die Wähler getäuscht?

Eichel: Wie kommen Sie denn auf die Idee?

SPIEGEL: Sie haben vor der Wahl einen Haushalt aufgestellt, der nun Makulatur ist. Sie haben gesagt, dass Sie das Maastricht-Kriterium von drei Prozent Neuverschuldung nicht überschreiten; jetzt liegen Sie doch darüber. Und Sie haben versprochen, dass Sie die Steuern nicht erhöhen - und nun tun Sie es doch ...

Eichel: ... nein, das tue ich nicht!

SPIEGEL: Sieht so seriöse Politik aus?

Eichel: Da muss ich Ihnen ganz entschieden widersprechen. Wir haben die Wähler nicht getäuscht. Ich habe den ganzen Sommer über gesagt, dass wir uns keine zusätzlichen Schulden leisten können, weil wir dann sofort ein Problem mit Maastricht bekommen. Ich habe eine Haushaltssperre erlassen. Und wir haben den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe deshalb auch nicht - wie die Union es wollte - über neue Schulden finanziert.

SPIEGEL: Trotzdem müssen Sie dieses Jahr mehr Schulden machen - und zwar fast so viel wie Ihr Vorvorgänger Theo Waigel zu seinen schlimmsten Zeiten. Sogar einen Nachtragshaushalt wird es geben. Sind Sie mit Ihrer Sparpolitik gescheitert?

Eichel: Im Gegenteil. Wir haben das Sparen erst populär gemacht. Niemals zuvor hat eine Regierung die Ausgaben derart entschlossen zurückgefahren wie Rot-Grün. Wir geben dieses und nächstes Jahr sogar weniger Geld aus, als wir uns 1999 vorgenommen haben. Das Problem ist nur, dass jetzt die schwache Konjunktur voll auf den Haushalt durchschlägt. Deshalb werden wir in diesem Jahr - aber nur einmalig - mehr Schulden machen als im Etat geplant.

SPIEGEL: Im Haushalt 2002 klafft immerhin ein Loch von 12 bis 15 Milliarden Euro. Warum haben Sie den Wählern die wahre Finanzlage verschwiegen?

Eichel: Das habe ich doch gar nicht.

SPIEGEL: Haben Sie doch. Alle Meldungen, die darüber vor der Wahl in der Presse erschienen, wurden von Ihrem Ministerium entschieden dementiert.

Eichel: Ich habe immer gesagt, dass unser Haushalt auf Kante genäht ist und keine konjunkturellen Puffer mehr hat. Und bis zum Sommer gingen ja auch noch alle Ökonomen davon aus, dass die Wirtschaft im zweiten Halbjahr anzieht - und damit auch die Steuereinnahmen. Leider kommt es jetzt anders.

SPIEGEL: Machen Sie es sich damit nicht ein bisschen einfach?

Eichel: Überhaupt nicht. Das Wachstum im Vorjahr war doch schon zwei Prozent geringer, als alle vorausgesagt haben - trotzdem ist uns 2001 beim Haushalt praktisch eine Punktlandung gelungen. Für dieses Jahr lagen die Prognosen, und zwar von allen Instituten, wieder rund zwei Prozent zu hoch. Solch einen Einbruch müssen Sie erst einmal bewältigen.

SPIEGEL: Die Etatlöcher haben Sie doch in Wahrheit zum Teil selbst produziert. Ihre Unternehmensteuerreform führte dazu, dass die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer dramatisch einbrachen.

Eichel: Natürlich haben die Kapitalgesellschaften in diesem und im vorigen Jahr nicht so viel Steuern gezahlt, wie wir das gern hätten. Sie haben aber zugleich auch sehr viel Geld an ihre Aktionäre ausgeschüttet. In dem Maße hat sich auch die Kapitalertragsteuer, die von den Aktionären bezahlt wird, erhöht.

SPIEGEL: Nicht ganz: Die Körperschaftsteuer ist um rund 24 Milliarden Euro eingebrochen, die Einnahmen aus der Kapitalertragsteuer sind aber gleichzeitig nur um sieben Milliarden Euro gestiegen.

Eichel: Ich will nicht verhehlen, dass die Konzerne auch ihre steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt haben. Aber noch einmal: Das lag nicht an unserer Steuerreform. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, dass die Firmen derzeit sehr viel weniger Gewinn machen als noch vor zwei, drei Jahren. Was wir derzeit bei der Körperschaftsteuer erleben, hat also nicht zuletzt auch konjunkturelle Gründe.

SPIEGEL: Dennoch klafft ein riesiges Loch in Ihrem Etat für 2002. Das kann doch nicht über Nacht entstanden sein. Warum haben Sie so lange geschwiegen?

Eichel: Im Juli und August schien es zeitweise so, als ginge es mit den Steuereinnahmen wieder nach oben. Schon da habe ich immer gesagt: Lasst uns erst mal den September abwarten, das ist ein ganz wichtiger Steuermonat, vorher macht ein Urteil fürs ganze Jahr keinen Sinn. Die September-Zahlen fielen weit schlechter aus als erwartet. Da habe ich sofort gesagt: Es geht nicht mehr.

SPIEGEL: Offenbar haben Sie also als Letzter in Berlin erfahren, was seit dem Sommer jeder Experte wusste: Die Drei-Prozent-Marke, das berühmte Maastricht-Kriterium, ist nicht zu halten.

Eichel: Das waren doch wilde Spekulationen. Der deutsche Finanzminister macht - völlig unabhängig vom Wahltermin - solch eine Aussage erst dann, wenn es wirklich zwingend und absolut sicher ist. Alles andere wäre, gerade auch mit Blick auf den Euro und die Finanzmärkte, völlig unverantwortlich.

SPIEGEL: Der bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser behauptet, das alles sei schon vor der Wahl absehbar gewesen. Er hält Ihnen vor: "Wenn der Bundesfinanzminister jetzt etwas anderes behauptet, dann lügt er."

Eichel: Herr Faltlhauser sollte lieber still sein. Die Union hat den Wählern im Wahlkampf das Blaue vom Himmel erzählt, sie hat riesige Versprechungen gemacht, für die das Geld fehlte. Edmund Stoiber wollte nach der Flut sogar die Schulden erhöhen. Mit Verlaub: Das ist keine seriöse Finanzpolitik.

SPIEGEL: Reden wir über Ihre Versprechungen. Noch im August sagten Sie: "Wir planen keine Steuererhöhungen." Nun geschieht das Gegenteil.

Eichel: Nein, das gilt noch immer. Wir erhöhen die Steuern nicht - mit einer einzigen Ausnahme, das räume ich ausdrücklich ein: beim Erdgas. Ansonsten streichen wir nur steuerliche Subventionen. Das war immer unser erklärter Wille, und so stand es auch im SPD-Wahlprogramm.

SPIEGEL: Tatsache ist: Die Menschen müssen mehr Steuern zahlen.

Eichel: Wenn Sie den Menschen Geld wegnehmen, tut das immer weh. Aber wenn eine Sache nicht dem regelrechten Steuersatz unterworfen wird, handelt es sich um eine Steuervergünstigung. Und wenn solche Subventionen abgebaut werden, ist das keine Steuererhöhung.

SPIEGEL: Sie erhöhen zum Beispiel auch den Mehrwertsteuersatz auf Blumen, auf Saatgut, auf Brennholz. Ist das keine Steuererhöhung?

Eichel: Auch hier geht es um steuerliche Subventionen für bestimmte Produkte. Das können Sie übrigens auch im Subventionsbericht der Regierung nachlesen.

SPIEGEL: Und deswegen muss ein Anleger künftig auch seine Einnahmen aus Aktienverkäufen versteuern?

Eichel: Das muss er auch heute schon, wenn er innerhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr verkauft.

SPIEGEL: Wir reden jetzt nicht von Spekulanten, sondern von Kleinanlegern, die für die Zukunft vorsorgen wollen. Die empfinden das als eine neue Steuer.

Eichel: Realisierte Aktienkursgewinne sind Einkommen. Da haben wir beim Kapitaleigentümer ein Steuerprivileg gegenüber dem normalen Arbeitnehmer und auch dem Freiberufler, letztlich gegenüber jedem, der durch seine Arbeit sein Einkommen verdient. Das beseitigen wir. Wie in Amerika, wie in Großbritannien.

SPIEGEL: Aber dort sind die Steuersätze viel geringer - zumal dann, wenn die Aktien über viele Jahre gehalten werden.

Eichel: Einverstanden. Aber warten Sie doch erst mal den genauen Gesetzentwurf ab. Der liegt in vier Wochen vor.

SPIEGEL: Auch bei der Eigenheimzulage wollen Sie kräftig zulangen. Die Bauverbände befürchten, dass die Bauindustrie deswegen schwere Probleme bekommt und 200 000 Jobs verloren gehen.

Eichel: Wollen Sie wirklich kritisieren, dass ich diese Subvention abbaue? Für die Eigenheimzulage geben wir zurzeit jedes Jahr zehn Milliarden Euro aus, obwohl der Wohnungsmarkt, vor allem in Ostdeutschland, durch Überkapazitäten gekennzeichnet ist. Wenn das keine krasse Fehlsubventionierung ist, dann weiß ich nicht, was ökonomischer Unsinn ist. Dagegen ist die Förderung des Steinkohlebergbaus harmlos.

SPIEGEL: Die Streichung von Steuervergünstigungen fordern alle Experten - aber nur, wenn gleichzeitig die Steuersätze sinken. Sonst erhöht sich die Last der Bürger.

Eichel: Die Steuersätze wurden und werden gesenkt, und zwar in einem Maß, wie es sie nach dem Krieg in Deutschland noch nicht gegeben hat. Die nächsten Stufen der Steuerreform kommen 2004 und 2005, dadurch werden die Bürger und Unternehmen nochmals um 23 Milliarden Euro entlastet.

SPIEGEL: Und diese Stufen werden auch nicht bei der nächstbesten Haushaltskrise erneut verschoben? Womöglich sogar auf den Sankt-Nimmerleins-Tag?

Eichel: Nein, die Steuerreform ist fester Bestandteil unserer Planungen. Deswegen machen wir doch die ganze Operation, mit all dem Ärger, der damit verbunden ist.

SPIEGEL: Die Wähler hätten vielleicht mehr Verständnis für Ihre Form der Geldbeschaffung, wenn Sie darin nicht nur Flickschusterei, sondern ein Reformkonzept erkennen könnten. Offenbar geht es aber nur darum, Haushaltslöcher zu stopfen.

Eichel: Dieser Eindruck täuscht. Ich habe ein ganz klares Konzept, und das heißt: Subventionsabbau.

SPIEGEL: Glauben Sie tatsächlich, dass die Regierung mit Steuer- und Abgabenerhöhungen ihr wichtigstes Ziel erreichen wird: den Abbau der Arbeitslosigkeit?

Eichel: Ja, sicher. Denn wir bleiben unter wesentlich erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen konsequent auf Konsolidierungskurs - mit dem erklärten Ziel, 2006 einen ausgeglichenen Bundeshaushalt vorzulegen. Und wir gehen nach der Steuer- und Rentenreform jetzt die Reform des Arbeitsmarkts an. Wir setzen zudem einen Schwerpunkt bei der Gesundheitsreform und bei der Entbürokratisierung.

SPIEGEL: Stichwort Entbürokratisierung. Was soll da geschehen?

Eichel: Das ist künftig die Leitlinie für alle Ministerien. Ich werde zum Beispiel in einem ersten Schritt in dieser Wahlperiode die 70 000 Vorschriften, die es im Steuerrecht gibt, um mindestens 20 000 reduzieren. Wolfgang Clement wird die Arbeitsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer verbessern und Otto Schily die Verwaltungsvorschriften des Staats reduzieren. Auch das ist in der Öffentlichkeit nur so lange populär, wie es nicht ganz konkret wird.

SPIEGEL: Dennoch fällen die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten ein vernichtendes Urteil. Sie sagen, dass der derzeitige Kurs der Regierung das Wachstum bremst und die Wirtschaftskrise verschärft.

Eichel: Dieselben Institute sagen auch, ich solle den Konsolidierungskurs konsequent weitergehen. Da drehe ich den Spieß um und frage: Was sind die Alternativen? Ich habe nach Lektüre des Gutachtens nicht eine einzige gefunden.

SPIEGEL: Rente, Pflege, Krankenversicherung - alle Sozialkassen laufen aus dem Ruder. Die Beiträge steigen auf breiter Front. Wo bleiben die notwendigen Gegenmaßnahmen?

Eichel: In der Krankenversicherung wird Ulla Schmidt hoffentlich alles tun, um gegenzusteuern. Und zur Rente nur so viel: Wir standen angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung vor drei Alternativen. Erstens: Wir kürzen die aktuellen Renten, was rechtlich nicht geht. Zweitens: Wir erhöhen die Beiträge für alle auf 19,8 Prozent. Oder drittens: Wir erhöhen die Beitragsbemessungsgrenze von 4500 auf 5100 Euro im Monat. Das trifft nur eine relative kleine Gruppe. Was ist daran kritikwürdig?

SPIEGEL: Sehr viel, wenn man bedenkt, dass Ihr Maßstab einmal die Generationengerechtigkeit war. Nun zahlen die Jüngeren mal wieder für die Älteren.

Eichel: Das Prinzip der Generationengerechtigkeit hilft uns nicht über die Probleme im Jahr 2003 hinweg. Außerdem ist ja schon interessant, wer sich derzeit über unsere angeblich so ungerechte Politik aufregt: Das sind diejenigen mit mittleren und höheren Einkommen. Dass wir auch bei der Bundesanstalt für Arbeit oder beim Arbeitsministerium relativ stark kürzen, wird einfach verdrängt. Unsere Politik ist absolut ausgewogen.

SPIEGEL: Herr Eichel, in der letzten Legislaturperiode waren Sie der Star der Regierung ...

Eichel: ... das haben Sie und Ihre Kollegen immer behauptet.

SPIEGEL: Sie standen für eine solide Finanzpolitik. Jetzt ist von flexibler Finanzpolitik die Rede. Und in den Koalitionsverhandlungen wurden Sie kräftig ausgebremst.

Eichel: Von Flexibilität kann überhaupt keine Rede sein. Aber natürlich setzt ein Finanzminister nicht hundert Prozent seiner Vorstellungen durch. Das ist immer so. Entscheidend für mich ist: Die Gesamtlinie der Koalitionsvereinbarung stimmt.

SPIEGEL: Ihr neuer Kabinettskollege Clement setzt offenbar andere Prioritäten, er will mehr investieren und weniger sparen. Ist da der Dauerkonflikt nicht programmiert?

Eichel: Nein. Zwischen Wolfgang Clement und mir ...

SPIEGEL: ... passt kein Blatt Papier?

Eichel: (lacht) Diese Formulierung werde ich nicht verwenden, die ist vorbelastet. Aber ich bin sicher, dass wir uns auch in Zukunft auf eine gemeinsame Linie einigen - so wie in den Koalitionsverhandlungen.

SPIEGEL: Da hat Sie der Kanzler aber gelegentlich mit Worten wie "Hans, jetzt lass doch mal gut sein" gebremst. Steht Gerhard Schröder noch hinter Ihnen?

Eichel: Natürlich. Aber der Kanzler muss den ganzen Laden zusammenhalten. Und der Finanzminister muss den scharfen Hund spielen. Am Ende steht immer ein Kompromiss. Das ist das politische Geschäft. Wichtig ist nur, dass wir dabei auf dem Weg zum Ziel bleiben.

SPIEGEL: Herr Eichel, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

:gomad

carlo
28.10.2002, 14:03
Brocade warnt, 12% minus auf island...

7:26am 10/28/02
Brocade slides in pre-open on Q4 warning (BRCD) By Tomi Kilgore

Shares of Brocade Communications (BRCD ) are sliding 62 cents, or 7.5 percent, to $7.63 in pre-open trading over the Island ECN after the provider of storage area network services warned that fiscal fourth-quarter results would fall short of expectations, citing continued weakness in the information technology spending environment. The company now expects to report earnings of 7 cents a share and revenue of $152 million to $153 million for the quarter ending October, versus the average analyst estimate compiled by Thomson First Call of 9 cents and $159.9 million, respectively.

nasdaq10.000
28.10.2002, 14:04
http://www.schaetze-der-welt.de/flash5_index.html

4604
28.10.2002, 14:05
hab das dumpfe gefühl nächstes jahr könnte es ohne nennenswerte gegenbewegungen nonstop in den keller gehen

nur so ein magengefühl,hmmmmm


http://www.plaudersmilies.de/lol2.gif

MillenniumBroker
28.10.2002, 14:09
Original erstellt von carlo
Der rote Lügenbaron...


"Das tut immer weh"

Bundesfinanzminister Hans Eichel, 60, über die Versprechungen der Regierung vor - und ihre Taten nach der Wahl, über den Unterschied zwischen Steuererhöhungen und Subventionsabbau sowie seine Rolle im neuen Kabinett


SPIEGEL: Herr Eichel, haben Sie und die rot-grüne Regierung vor der Wahl die Wähler getäuscht?

Eichel: Wie kommen Sie denn auf die Idee?

SPIEGEL: Sie haben vor der Wahl einen Haushalt aufgestellt, der nun Makulatur ist. Sie haben gesagt, dass Sie das Maastricht-Kriterium von drei Prozent Neuverschuldung nicht überschreiten; jetzt liegen Sie doch darüber. Und Sie haben versprochen, dass Sie die Steuern nicht erhöhen - und nun tun Sie es doch ...

Eichel: ... nein, das tue ich nicht!

SPIEGEL: Sieht so seriöse Politik aus?

Eichel: Da muss ich Ihnen ganz entschieden widersprechen. Wir haben die Wähler nicht getäuscht. Ich habe den ganzen Sommer über gesagt, dass wir uns keine zusätzlichen Schulden leisten können, weil wir dann sofort ein Problem mit Maastricht bekommen. Ich habe eine Haushaltssperre erlassen. Und wir haben den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe deshalb auch nicht - wie die Union es wollte - über neue Schulden finanziert.

SPIEGEL: Trotzdem müssen Sie dieses Jahr mehr Schulden machen - und zwar fast so viel wie Ihr Vorvorgänger Theo Waigel zu seinen schlimmsten Zeiten. Sogar einen Nachtragshaushalt wird es geben. Sind Sie mit Ihrer Sparpolitik gescheitert?

Eichel: Im Gegenteil. Wir haben das Sparen erst populär gemacht. Niemals zuvor hat eine Regierung die Ausgaben derart entschlossen zurückgefahren wie Rot-Grün. Wir geben dieses und nächstes Jahr sogar weniger Geld aus, als wir uns 1999 vorgenommen haben. Das Problem ist nur, dass jetzt die schwache Konjunktur voll auf den Haushalt durchschlägt. Deshalb werden wir in diesem Jahr - aber nur einmalig - mehr Schulden machen als im Etat geplant.

SPIEGEL: Im Haushalt 2002 klafft immerhin ein Loch von 12 bis 15 Milliarden Euro. Warum haben Sie den Wählern die wahre Finanzlage verschwiegen?

Eichel: Das habe ich doch gar nicht.

SPIEGEL: Haben Sie doch. Alle Meldungen, die darüber vor der Wahl in der Presse erschienen, wurden von Ihrem Ministerium entschieden dementiert.

Eichel: Ich habe immer gesagt, dass unser Haushalt auf Kante genäht ist und keine konjunkturellen Puffer mehr hat. Und bis zum Sommer gingen ja auch noch alle Ökonomen davon aus, dass die Wirtschaft im zweiten Halbjahr anzieht - und damit auch die Steuereinnahmen. Leider kommt es jetzt anders.

SPIEGEL: Machen Sie es sich damit nicht ein bisschen einfach?

Eichel: Überhaupt nicht. Das Wachstum im Vorjahr war doch schon zwei Prozent geringer, als alle vorausgesagt haben - trotzdem ist uns 2001 beim Haushalt praktisch eine Punktlandung gelungen. Für dieses Jahr lagen die Prognosen, und zwar von allen Instituten, wieder rund zwei Prozent zu hoch. Solch einen Einbruch müssen Sie erst einmal bewältigen.

SPIEGEL: Die Etatlöcher haben Sie doch in Wahrheit zum Teil selbst produziert. Ihre Unternehmensteuerreform führte dazu, dass die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer dramatisch einbrachen.

Eichel: Natürlich haben die Kapitalgesellschaften in diesem und im vorigen Jahr nicht so viel Steuern gezahlt, wie wir das gern hätten. Sie haben aber zugleich auch sehr viel Geld an ihre Aktionäre ausgeschüttet. In dem Maße hat sich auch die Kapitalertragsteuer, die von den Aktionären bezahlt wird, erhöht.

SPIEGEL: Nicht ganz: Die Körperschaftsteuer ist um rund 24 Milliarden Euro eingebrochen, die Einnahmen aus der Kapitalertragsteuer sind aber gleichzeitig nur um sieben Milliarden Euro gestiegen.

Eichel: Ich will nicht verhehlen, dass die Konzerne auch ihre steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt haben. Aber noch einmal: Das lag nicht an unserer Steuerreform. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, dass die Firmen derzeit sehr viel weniger Gewinn machen als noch vor zwei, drei Jahren. Was wir derzeit bei der Körperschaftsteuer erleben, hat also nicht zuletzt auch konjunkturelle Gründe.

SPIEGEL: Dennoch klafft ein riesiges Loch in Ihrem Etat für 2002. Das kann doch nicht über Nacht entstanden sein. Warum haben Sie so lange geschwiegen?

Eichel: Im Juli und August schien es zeitweise so, als ginge es mit den Steuereinnahmen wieder nach oben. Schon da habe ich immer gesagt: Lasst uns erst mal den September abwarten, das ist ein ganz wichtiger Steuermonat, vorher macht ein Urteil fürs ganze Jahr keinen Sinn. Die September-Zahlen fielen weit schlechter aus als erwartet. Da habe ich sofort gesagt: Es geht nicht mehr.

SPIEGEL: Offenbar haben Sie also als Letzter in Berlin erfahren, was seit dem Sommer jeder Experte wusste: Die Drei-Prozent-Marke, das berühmte Maastricht-Kriterium, ist nicht zu halten.

Eichel: Das waren doch wilde Spekulationen. Der deutsche Finanzminister macht - völlig unabhängig vom Wahltermin - solch eine Aussage erst dann, wenn es wirklich zwingend und absolut sicher ist. Alles andere wäre, gerade auch mit Blick auf den Euro und die Finanzmärkte, völlig unverantwortlich.

SPIEGEL: Der bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser behauptet, das alles sei schon vor der Wahl absehbar gewesen. Er hält Ihnen vor: "Wenn der Bundesfinanzminister jetzt etwas anderes behauptet, dann lügt er."

Eichel: Herr Faltlhauser sollte lieber still sein. Die Union hat den Wählern im Wahlkampf das Blaue vom Himmel erzählt, sie hat riesige Versprechungen gemacht, für die das Geld fehlte. Edmund Stoiber wollte nach der Flut sogar die Schulden erhöhen. Mit Verlaub: Das ist keine seriöse Finanzpolitik.

SPIEGEL: Reden wir über Ihre Versprechungen. Noch im August sagten Sie: "Wir planen keine Steuererhöhungen." Nun geschieht das Gegenteil.

Eichel: Nein, das gilt noch immer. Wir erhöhen die Steuern nicht - mit einer einzigen Ausnahme, das räume ich ausdrücklich ein: beim Erdgas. Ansonsten streichen wir nur steuerliche Subventionen. Das war immer unser erklärter Wille, und so stand es auch im SPD-Wahlprogramm.

SPIEGEL: Tatsache ist: Die Menschen müssen mehr Steuern zahlen.

Eichel: Wenn Sie den Menschen Geld wegnehmen, tut das immer weh. Aber wenn eine Sache nicht dem regelrechten Steuersatz unterworfen wird, handelt es sich um eine Steuervergünstigung. Und wenn solche Subventionen abgebaut werden, ist das keine Steuererhöhung.

SPIEGEL: Sie erhöhen zum Beispiel auch den Mehrwertsteuersatz auf Blumen, auf Saatgut, auf Brennholz. Ist das keine Steuererhöhung?

Eichel: Auch hier geht es um steuerliche Subventionen für bestimmte Produkte. Das können Sie übrigens auch im Subventionsbericht der Regierung nachlesen.

SPIEGEL: Und deswegen muss ein Anleger künftig auch seine Einnahmen aus Aktienverkäufen versteuern?

Eichel: Das muss er auch heute schon, wenn er innerhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr verkauft.

SPIEGEL: Wir reden jetzt nicht von Spekulanten, sondern von Kleinanlegern, die für die Zukunft vorsorgen wollen. Die empfinden das als eine neue Steuer.

Eichel: Realisierte Aktienkursgewinne sind Einkommen. Da haben wir beim Kapitaleigentümer ein Steuerprivileg gegenüber dem normalen Arbeitnehmer und auch dem Freiberufler, letztlich gegenüber jedem, der durch seine Arbeit sein Einkommen verdient. Das beseitigen wir. Wie in Amerika, wie in Großbritannien.

SPIEGEL: Aber dort sind die Steuersätze viel geringer - zumal dann, wenn die Aktien über viele Jahre gehalten werden.

Eichel: Einverstanden. Aber warten Sie doch erst mal den genauen Gesetzentwurf ab. Der liegt in vier Wochen vor.

SPIEGEL: Auch bei der Eigenheimzulage wollen Sie kräftig zulangen. Die Bauverbände befürchten, dass die Bauindustrie deswegen schwere Probleme bekommt und 200 000 Jobs verloren gehen.

Eichel: Wollen Sie wirklich kritisieren, dass ich diese Subvention abbaue? Für die Eigenheimzulage geben wir zurzeit jedes Jahr zehn Milliarden Euro aus, obwohl der Wohnungsmarkt, vor allem in Ostdeutschland, durch Überkapazitäten gekennzeichnet ist. Wenn das keine krasse Fehlsubventionierung ist, dann weiß ich nicht, was ökonomischer Unsinn ist. Dagegen ist die Förderung des Steinkohlebergbaus harmlos.

SPIEGEL: Die Streichung von Steuervergünstigungen fordern alle Experten - aber nur, wenn gleichzeitig die Steuersätze sinken. Sonst erhöht sich die Last der Bürger.

Eichel: Die Steuersätze wurden und werden gesenkt, und zwar in einem Maß, wie es sie nach dem Krieg in Deutschland noch nicht gegeben hat. Die nächsten Stufen der Steuerreform kommen 2004 und 2005, dadurch werden die Bürger und Unternehmen nochmals um 23 Milliarden Euro entlastet.

SPIEGEL: Und diese Stufen werden auch nicht bei der nächstbesten Haushaltskrise erneut verschoben? Womöglich sogar auf den Sankt-Nimmerleins-Tag?

Eichel: Nein, die Steuerreform ist fester Bestandteil unserer Planungen. Deswegen machen wir doch die ganze Operation, mit all dem Ärger, der damit verbunden ist.

SPIEGEL: Die Wähler hätten vielleicht mehr Verständnis für Ihre Form der Geldbeschaffung, wenn Sie darin nicht nur Flickschusterei, sondern ein Reformkonzept erkennen könnten. Offenbar geht es aber nur darum, Haushaltslöcher zu stopfen.

Eichel: Dieser Eindruck täuscht. Ich habe ein ganz klares Konzept, und das heißt: Subventionsabbau.

SPIEGEL: Glauben Sie tatsächlich, dass die Regierung mit Steuer- und Abgabenerhöhungen ihr wichtigstes Ziel erreichen wird: den Abbau der Arbeitslosigkeit?

Eichel: Ja, sicher. Denn wir bleiben unter wesentlich erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen konsequent auf Konsolidierungskurs - mit dem erklärten Ziel, 2006 einen ausgeglichenen Bundeshaushalt vorzulegen. Und wir gehen nach der Steuer- und Rentenreform jetzt die Reform des Arbeitsmarkts an. Wir setzen zudem einen Schwerpunkt bei der Gesundheitsreform und bei der Entbürokratisierung.

SPIEGEL: Stichwort Entbürokratisierung. Was soll da geschehen?

Eichel: Das ist künftig die Leitlinie für alle Ministerien. Ich werde zum Beispiel in einem ersten Schritt in dieser Wahlperiode die 70 000 Vorschriften, die es im Steuerrecht gibt, um mindestens 20 000 reduzieren. Wolfgang Clement wird die Arbeitsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer verbessern und Otto Schily die Verwaltungsvorschriften des Staats reduzieren. Auch das ist in der Öffentlichkeit nur so lange populär, wie es nicht ganz konkret wird.

SPIEGEL: Dennoch fällen die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten ein vernichtendes Urteil. Sie sagen, dass der derzeitige Kurs der Regierung das Wachstum bremst und die Wirtschaftskrise verschärft.

Eichel: Dieselben Institute sagen auch, ich solle den Konsolidierungskurs konsequent weitergehen. Da drehe ich den Spieß um und frage: Was sind die Alternativen? Ich habe nach Lektüre des Gutachtens nicht eine einzige gefunden.

SPIEGEL: Rente, Pflege, Krankenversicherung - alle Sozialkassen laufen aus dem Ruder. Die Beiträge steigen auf breiter Front. Wo bleiben die notwendigen Gegenmaßnahmen?

Eichel: In der Krankenversicherung wird Ulla Schmidt hoffentlich alles tun, um gegenzusteuern. Und zur Rente nur so viel: Wir standen angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung vor drei Alternativen. Erstens: Wir kürzen die aktuellen Renten, was rechtlich nicht geht. Zweitens: Wir erhöhen die Beiträge für alle auf 19,8 Prozent. Oder drittens: Wir erhöhen die Beitragsbemessungsgrenze von 4500 auf 5100 Euro im Monat. Das trifft nur eine relative kleine Gruppe. Was ist daran kritikwürdig?

SPIEGEL: Sehr viel, wenn man bedenkt, dass Ihr Maßstab einmal die Generationengerechtigkeit war. Nun zahlen die Jüngeren mal wieder für die Älteren.

Eichel: Das Prinzip der Generationengerechtigkeit hilft uns nicht über die Probleme im Jahr 2003 hinweg. Außerdem ist ja schon interessant, wer sich derzeit über unsere angeblich so ungerechte Politik aufregt: Das sind diejenigen mit mittleren und höheren Einkommen. Dass wir auch bei der Bundesanstalt für Arbeit oder beim Arbeitsministerium relativ stark kürzen, wird einfach verdrängt. Unsere Politik ist absolut ausgewogen.

SPIEGEL: Herr Eichel, in der letzten Legislaturperiode waren Sie der Star der Regierung ...

Eichel: ... das haben Sie und Ihre Kollegen immer behauptet.

SPIEGEL: Sie standen für eine solide Finanzpolitik. Jetzt ist von flexibler Finanzpolitik die Rede. Und in den Koalitionsverhandlungen wurden Sie kräftig ausgebremst.

Eichel: Von Flexibilität kann überhaupt keine Rede sein. Aber natürlich setzt ein Finanzminister nicht hundert Prozent seiner Vorstellungen durch. Das ist immer so. Entscheidend für mich ist: Die Gesamtlinie der Koalitionsvereinbarung stimmt.

SPIEGEL: Ihr neuer Kabinettskollege Clement setzt offenbar andere Prioritäten, er will mehr investieren und weniger sparen. Ist da der Dauerkonflikt nicht programmiert?

Eichel: Nein. Zwischen Wolfgang Clement und mir ...

SPIEGEL: ... passt kein Blatt Papier?

Eichel: (lacht) Diese Formulierung werde ich nicht verwenden, die ist vorbelastet. Aber ich bin sicher, dass wir uns auch in Zukunft auf eine gemeinsame Linie einigen - so wie in den Koalitionsverhandlungen.

SPIEGEL: Da hat Sie der Kanzler aber gelegentlich mit Worten wie "Hans, jetzt lass doch mal gut sein" gebremst. Steht Gerhard Schröder noch hinter Ihnen?

Eichel: Natürlich. Aber der Kanzler muss den ganzen Laden zusammenhalten. Und der Finanzminister muss den scharfen Hund spielen. Am Ende steht immer ein Kompromiss. Das ist das politische Geschäft. Wichtig ist nur, dass wir dabei auf dem Weg zum Ziel bleiben.

SPIEGEL: Herr Eichel, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

:gomad


Diese Pflaumen habe ich gefressen...

Der wird nicht mal rot dabei... :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad

trine
28.10.2002, 14:11
schätze von europa - auschwitz


ich bin wohl im falschen film, liebe gemeinde

gruß trine

4604
28.10.2002, 14:12
moin langschläfer :p

trine
28.10.2002, 14:14
meinen sie mich?

Förster
28.10.2002, 14:15
germa

http://www.stockmove.de/20special01.gif
http://www.stockmove.de/20special04.gif

warum sieht man solche charts nicht auf n-tv oder kurz vor der tagesschau?
warum?
weil die leute beschiessen werden WOLLEN. bestes beispiel ist unser user nasdaq :(

das gesamte fernsehen gehört bei mir zum überbegriff "chearleders".
wer steckt den hinter N-TV? :rolleyes: siehste :hihi

Förster
28.10.2002, 14:17
schön das hier einige manche artikel ein zweites mal reinstellen :confused: :hihi :rolleyes: :o

4604
28.10.2002, 14:17
Original erstellt von trine
meinen sie mich?

ja

ironfist
28.10.2002, 14:17
SPIEGEL: Reden wir über Ihre Versprechungen. Noch im August sagten Sie: "Wir planen keine Steuererhöhungen." Nun geschieht das Gegenteil.

Eichel: Nein, das gilt noch immer. Wir erhöhen die Steuern nicht - mit einer einzigen Ausnahme, das räume ich ausdrücklich ein: beim Erdgas. Ansonsten streichen wir nur steuerliche Subventionen. Das war immer unser erklärter Wille, und so stand es auch im SPD-Wahlprogramm.

:gomad
das erinnert mich an:

wie mache ich aus schwarz weiss und umgekehrt , ophne dabei rot zu werden!!

germanasti
28.10.2002, 14:18
DAX will auch nicht runter. Grenzenlose Gier!




4604:

Nur so ein Gefühl, oder Depot voller Puts? :rolleyes:



Dolby:

Erst wenn die Masse kapiert was los ist, kann DEpressionsphase mit jahrelanger SEitwärtsbewegung beginnen. Noch ist davon nichtmal ein Ansatz zu sehen.

trine
28.10.2002, 14:19
meine rede seit 90 ist - die mieten müssen runter für einen aufschwung..........

ging aber nicht, weil das geldgierige pack baute ohne eigenkapital und auch noch im hinblick auf zu erwartende mietsteigerungen ------- und in 20 jahren haben die mieter dann die bude bezahlt...nette idee.

Förster
28.10.2002, 14:19
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
schön das hier einige manche artikel ein zweites mal reinstellen :confused: :hihi :rolleyes: :o
statt das mal einer ne URL mitliefert :hihi :p

germanasti
28.10.2002, 14:19
Hallo Trine :)

trine
28.10.2002, 14:20
hallo germanasti ;)

MillenniumBroker
28.10.2002, 14:21
Original erstellt von ironfist
SPIEGEL: Reden wir über Ihre Versprechungen. Noch im August sagten Sie: "Wir planen keine Steuererhöhungen." Nun geschieht das Gegenteil.

Eichel: Nein, das gilt noch immer. Wir erhöhen die Steuern nicht - mit einer einzigen Ausnahme, das räume ich ausdrücklich ein: beim Erdgas. Ansonsten streichen wir nur steuerliche Subventionen. Das war immer unser erklärter Wille, und so stand es auch im SPD-Wahlprogramm.

:gomad
das erinnert mich an:

wie mache ich aus schwarz weiss und umgekehrt , ophne dabei rot zu werden!!


Für die wird es langsam gefährlich, abends auf die Straße zu gehen :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad

Das geht nicht einfach so...

trine
28.10.2002, 14:22
die spd wollte an die regierung - nun haben sie den salat

Förster
28.10.2002, 14:23
Original erstellt von trine
hallo germanasti ;)
http://mysmilies.no-ip.com/mysmilies/1_2.gif

trine
28.10.2002, 14:23
bei eichel denke ich immer, wieviel die falschen zähne so gekostet haben mögen...die ich ihm gedanklich bald mal aushaue

Förster
28.10.2002, 14:24
:hihi :hihi :hihi

4604
28.10.2002, 14:25
germa

01 konnte der markt noch einigermassen oben gehalten werden,dank einer noch nie dagewesenen zinsenkungswelle

02 konnte mann dank massiver flutung das schlimmste noch verhindern


03 wird der markt kollabieren via $ kollaps und hyperinflation
diese abstruse geldmengenausweitung wird voll durchschlagen
das kann nicht weiter gut gehen,rechnung wird kommen

Förster
28.10.2002, 14:26
killer-trine http://www.plauder-smilies.de/person/karate.gif

germanasti
28.10.2002, 14:27
4604:

Korrekt!
& wir wissen es jetzt schon, können aber nix dagegen machen. :gomad

4604
28.10.2002, 14:27
nö germa

erst 1/3 put position geladen

HSM
28.10.2002, 14:27
Alans Geldmengenausweitung:

http://www.stockmove.de/20special04.gif

carlo
28.10.2002, 14:28
@ trine

So wie Eichel aussieht, stelle ich mir den perfekten Buchhalter eines mittelständischen Unternehmens vor. Kassenbrille, falsche Zähne und seit 40 Jahren den gleichen Haarschnitt, die gleiche Frau, den gleichen Sommerurlaub... :p

Förster
28.10.2002, 14:29
hsm

danke für den chart :hihi

trine
28.10.2002, 14:30
40jahre die gleiche frau - bei der spd eher die ausnahme:p

Förster
28.10.2002, 14:30
Original erstellt von germanasti
4604:

Korrekt!
& wir wissen es jetzt schon, können aber nix dagegen machen. :gomad
doch doch, germa. wir übernehmen das auch noch. die deutschen sind so :eek: :hihi

4604
28.10.2002, 14:30
was den mit CH los :rolleyes: :eek:

+- 0

Förster
28.10.2002, 14:31
Original erstellt von trine
40jahre den gleichen mann - bei mir eher die ausnahme:p

:eek: :eek: :eek: :eek: :eek:

trine
28.10.2002, 14:34
laß euch bloß nie herausdrängen ............kicher


Fidelity startet weitere Werbekampagne - Fondsmanager Bolton gibt Tipps
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer aggressiven Anzeigenkampagne Mitte dieses Jahres geht Fidelity, mit dem Fondsmanager Anthony Bolton als Zugpferd, auf einen weiteren Werbefeldzug. Wie das Investmenthaus am Montag in Frankfurt mitteilt, hat Fidelity dazu auf seiner deutschen Homepage einen Bereich eingerichtet, auf dem Bolton über seine Erfahrungen mit schwierigen Marktphasen berichtet. Die Kampagne werde durch eine Anzeigenreihe unterstützt, in denen der bekannte Fondsmanager zu aktuellen Investmentthemen Stellung nimmt. Weitere Initiativen sollen in den nächsten Monaten folgen.

Dabei rät Bolton, dass Anleger in Bärenmärkten investiert bleiben sollten. "Wer sich am Aktienmarkt beteiligt, dürfte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch die Bekanntschaft von Bärenmärkten machen", sagte Bolton.

"Anleger sollten sich in diesen Zeiten nicht herausdrängen lassen, insbesondere dann nicht, wenn der Markt bereits seit einiger Zeit gefallen ist und sich deutlich von seinem Hoch entfernt hat. Letzen Endes erholt sich der Markt immer."/mw/js/mr



info@dpa-AFX.de

trine
28.10.2002, 14:34
letzten endes erholt sich der markt

germanasti
28.10.2002, 14:35
trine:

Wann? :eek:

Förster
28.10.2002, 14:36
wo?

trine
28.10.2002, 14:36
geh sie mit der konjunktur......... träller