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Vollständige Version anzeigen : €uro


Förster
30.10.2002, 14:57
€uro - 4 Jahre
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=us%3Aecu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=112677&style=320&time=11&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=783&mocktick=1

€uro - 1 Jahr
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=us%3Aecu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=112677&style=320&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4980&mocktick=1


Langfristabwärtstrend gebrochen. Schöne Bodenbildung und Bullflag. Nun aber los :a

Aktuell 98,50

Förster
13.12.2002, 20:41
Aktuell 1.0216 € :p



liegts an den neuen scheinen? :hihi

http://www.rexo.de/1000er.jpg

Förster
26.12.2002, 23:40
1.038 :zz

euro threads mit fragezeichen in der überschrift laufen besser :p

MillenniumBroker
27.12.2002, 22:01
Wird wohl noch ein Weilchen hochlaufen... ;)

paule2
01.01.2003, 22:42
Der läuft nicht weiter hoch!

Unser Dauerfett-Poster hat doch dausend mal gepostet, daß der Dollar wieder steigen wird.

Und unsere Jugend hat doch immer recht!

Früher frisierte sie Moped´s und heute ist "Held der Ökonomie"!

:hihi

Förster
01.01.2003, 22:58
der €uro knabbert an der 1.05 marke rum. muss man die nächsten tage aufpassen.
gehts durch rennts bis 1.08 - dann gucken wir nochmal. :)

auch dieser thread seit eröffnung im plus :zz

Förster
24.01.2003, 16:06
1.08 :zz


die 1.05 waren ja ein witz :ek :hihi

syracus
31.01.2003, 13:35
Up:)! Waren mittlerweile zwei Peak an 1.09:D!

syr:sss

Förster
31.01.2003, 14:52
hi syr, alte hütte :D

Förster
05.02.2003, 07:40
1.0933 :zz

Förster
05.02.2003, 16:54
runter auf 1.05 und dann quer bitte!

Förster
04.05.2003, 15:38
die 1.05 hamer nicht gesehen. schieberei bei 1.10.
zielzone ist nun der einführungskurs von ca. 1.18

Förster
04.05.2003, 15:40
natürlich haben wir die 1.05 gesehen :hihi
umso besser :lach

germanasti
04.05.2003, 17:35
:hihi

Förster
04.05.2003, 18:05
.

Förster
24.05.2003, 18:09
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=us%3Aecu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=112677&style=320&time=12&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4901&mocktick=1


ist das langweilig :zz
die ganze zeit im plus!

den einführungskurs hat der (T)euro mittlerweilen kurzzeitig überboten.
und jetzt? keine ahnung.



Meldung vom letzten freitag:

US-Kongress billigt Anhebung der Verschuldungsobergrenze

..... die Obergrenze für die Staatsverschuldung von derzeit 6,4 Billionen Dollar um 984 Milliarden Dollar erhöht werden soll.



aus dem bauch sag ich, das der euro allein davon auf 1.40 laufen kann.
konsolidierung auf 1.10 wäre aber nett :o
dann nehme ich den thread wieder auf.


ansonsten geb ich den thread frei - keine ahnung wie´s nun weiter geht :p

Förster
27.06.2003, 18:08
jetzt kann ich den thröd echt dicht machen :hihi
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http://www.klaus-krusche.de/oeldollar.htm

Es geht nicht ums Öl, es geht nur um die Ö l w ä h r u n g .

Wer das wahre Motiv für den Krieg sucht, dem sei hier eine weitere Option angeboten, die derzeit im Internet kursiert. Um die Theorie kurz zu fassen: das gesetzliche Zahlungsmittel des Ölhandels ist der Dollar. Der Preis eines Ölfasses wird nur in Dollar festgelegt. Und dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass fast alle Länder der Welt ihre Devisenreserven in Dollar anlegen. Diese Dominanz des Dollars ist heute fast die einzige Grundlage für die Stärke der amerikanischen Währung.

Und in einem Satz:
Nicht die Guten gegen die Bösen, nur der Dollar gegen den Euro.

Wer aus dem Dollar aussteigt, gehört zur "Achse des Bösen" und wird von Bush mit Gewalt bedroht. Als kürzlich Saudi-Arabien begann, seine Dollar-Reserven aus den USA abzuziehen und in EURO anzulegen, wurde dem saudischen Königshaus unter dem Vorwand der Terrorismus-Unterstützung Gewalt angedroht: "Die saudi-arabische Investment-Community hat bereits zwischen 100 und 200 Milliarden Dollar aus den USA abgezogen. ... Die Geldströme von den USA nach Europa sind, so Experten, ein Grund für die Schwäche des Dollar."

Die Islamische Republik Iran hat mehr als die Hälfte ihrer Devisenreserven von 7 Milliarden Dollar in Euro umgetauscht. Das hat die Tageszeitung Iran Daily unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Das Blatt zitiert ein Mitglied des iranischen Parlaments mit der Aussage, er hoffe, daß ein starker Euro das amerikanische Monopol im Welthandel schwächen werde. Bislang ist der I r a k der einzige große Ölproduzent, der seine Exporte, seit November 2000, in Euro fakturiert, was der irakischen Regierung zum Verhängnis geworden ist und den eigentlichen Kriegsgrund darstellt. Dass der Irak auch seine 10 Mrd.$ Reserven bei der UNO (vom Programm „Öl-für-Nahrung“ ) in Euro umwandelte, war eine Draufgabe.

In diesem Krieg geht es eben nicht um Saddam oder Massenvernichtungs-Waffen, sondern darum, die OPEC einzuschüchtern (auch den anderen Regierungen könnte das Schicksal Saddams drohen) bzw. direkt zu hindern, dem Beispiel des Iraks zu folgen.

I r a n hält Reserven verstärkt in Euro

Stein des Anstoßes ist, daß die Regierung in Washington die iranische Führung bezichtigt, den Terrorismus zu unterstützen und mit dem Irak eine Achse des Bösen zu bilden. Das nährt Ängste, Washington könne Dollar-Zahlungen, die über amerikanische Banken geleitet werden, einfrieren. Zudem solle verhindert werden, daß sich amerikanische Bankaufsichtsbehörden Informationen über die Zahlungsvorgänge auf den iranischen Konten verschaffen, heißt es. Abgesehen davon habe die jüngste Schwäche des Dollar den Euro als Anlagewährung attraktiv gemacht. Mittelfristig dürfte dem Euro weiteren Auftrieb geben, wenn mehrere Ölexporteure die Gemeinschaftswährung zur Abrechnung nutzten und verstärkt Gelder an den europäischen Kapitalmärkten anlegten.

Iran ist derzeit hinter Saudi-Arabien der zweitgrößte Ölexporteur der Opec. In diesem Jahr dürfte er bereits rund 10 Milliarden Dollar mit Ölexporten verdient haben, schätzen Fachleute. Im Jahr 2001 habe Iran für 6,5 Milliarden Euro Waren in die EU exportiert, davon 80 Prozent Rohöl. Im Juni hat sich die EU bereit erklärt, Handelsgespräche aufzunehmen, sofern Bedenken bezüglich Menschenrechtsfragen, Terrorismus und Massenvernichtungswaffen ausgeräumt werden können. Im Juli hat Iran erstmals seit 1979 wieder eine Staatsanleihe in Europa begeben, über 500 Millionen Euro.

Was wäre wenn … die OPEC plötzlich – statt geordnet (d.h. schrittweise)- auf Euro umstiege? Nun, alle Öl-verbrauchenden Staaten und deren Zentralbanken müssten die „Währungs-Reserven“ von Dollar auf Euro umstellen. Der Dollar würde sofort bis zur Hälfte seines Wertes verlieren – mit den entsprechenden Folgen (u.a. ungeheurer Inflation) für die US-Wirtschaft, die ein derartiger Zusammenbruch der Währung nach sich zöge.

Eine Flucht aller ausländischen Anlagen aus dem Dollar – den Aktien und Dollar-bezogenen Wertpapieren – würde einen Sturm auf die Banken wie in den 30er Jahren auslösen, das Außenhandelsdefizit wäre nicht mehr aufrechtzuerhalten und der Staatshaushalt würde faktisch bankrott sein, usw.

Die Entwicklung hin zu einer Ölwährung Euro würde fördern, wenn der bedeutende Ölproduzent Großbritannien seine Exporte zumindest teilweise in Euro fakturieren würde; ein Beitritt Großbritanniens zur Währungsunion könnte dazu den Anstoß geben. Ähnliches gilt für Norwegen.

Donald Nott von Henry Woods Investment Management schreibt dazu: "Um die amerikanische Wirtschaft am Laufen zu halten, müssen täglich 1,25 Milliarden Dollar in die USA fließen." Diese Summen kommen aber nicht ins Land, solange es die Konkurrenzwährung EURO gibt, eine äußerst bedrohliche Situation für die USA. Dieses Europa ärgert die amerikanische Regierung. Es ist im Begriff, eine wirtschaftliche Supermacht zu werden, es ist in der Lage, mit den USA zu konkurrieren, ja vielleicht sogar, sie zu überholen. Ein Symbol dafür ist die Tatsache, dass der Euro den Dollar tatsächlich eingeholt hat.

Der Krieg im Irak ist vor allem ein Krieg gegen Europa und Japan. Die amerikanische Besatzung des Irak wird die amerikanische Kontrolle nicht nur über die ausgedehnten Ölreserven des Irak selbst, sondern auch die des Kaspischen Meeres und der Golfstaaten sichern.

Die US-Hand auf dem Ölhahn der Welt kann Deutschland, Frankreich und Japan abwürgen, weil sie nach Belieben den Preis in aller Welt manipulieren kann. Den Preis herabsetzen, wird Russland abwürgen - den Preis erhöhen, wird Deutschland und Japan treffen.

Washington verbirgt nicht einmal sein Verlangen, Europa auf die Knie zu zwingen. In letzter Zeit gab es eine primitive amerikanische Bemühung, eine Koalition mit peripheren Ländern zu schaffen, um Deutschland und Frankreich aus der Führung der EU zu verdrängen. Amerika ist dabei, zusammen mit England, Spanien und Italien, einen Block früherer kommunistischer Nationen zu organisieren, die gerade dabei sind, sich der EU anzuschließen. Die Paris-Berlin Achse, unterstützt von Moskau, wird auch als Verteidigung gegen dieses Manöver geplant. Dieser Krieg geht also weit über den Irak hinaus. Es ist ganz einfach ein Krieg um Weltherrschaft, wirtschaftlich, politisch, militärisch und kulturell.

Um dies zu erreichen, ist Bush bereit, eine Menge Blut zu vergießen.

:rolleyes: