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Vollständige Version anzeigen : Die neue Besteuerung für Aktiengewinne und eine Frage dazu!


EMMA
18.11.2002, 13:25
15 Prozent Steuer auf alle Gewinne aus Aktien, Fonds und Immobilien - das ganze unabhängig vom Einkommen, also eine Pauschalsteuer für alle Anleger - so sieht es wohl, das neue Steuerpaket, das werden Schröder und Eichel heute Mittag verkünden wollen. Im alten Entwurf wollte der Finanzminister Spekulationsgewinne noch mit dem individuellen Steuersatz des Anlegers belegen und dann 20, 30 oder fast 50 Prozent abgreifen. Das ist vermutlich vom Tisch, genauso wie die abstruse Idee, Fondsanteile gleich zweimal zu besteuern. Auf der anderen Seite will die Bundesregierung die Spekulationsfrist abschaffen: Steuerfreie Gewinne nach ein oder fünf Jahren Stillhalten gibt's nicht mehr.

Quelle Börsenman AOL

So nun meine Frage:
Wer kenn sich aus?
Gilt diese Besteuerung dann auch für Devisengeschäfte und die Gewinne daruas??
EMMA

Förster
18.11.2002, 13:58
und für termingeschäfte zahl ich weiterhin 50 prozent, oder was :gomad :dumm

EMMA
18.11.2002, 14:04
eben
das ist ja was ich wissen will
was ist mit sone Sachen wie Devisenhandel, Termingeschäfte usw.
Das ist wieder so wischiwaschi ausgedrückt, daß keiner was genaues weiß.
:(
EMMA

Matze
18.11.2002, 14:32
Am besten Bescheid müssten finanzbeamte wissen :rolleyes: :lach :hihi :ek :eek:

Matze

EMMA
18.11.2002, 14:37
Aaaaaaaaaaaaalso: :)
isch hann ezed mal mit meinem Bänker telefoniert.

Er sagt (immer unter dem Vorbehalt natürlich, daß unsere tolle Regierung nicht nochmal alles umschmeißt)

Diese neue Regelung 15% gilt für ALLE Geschäfte mit Aktien, Termingeschäfte, Devisenhandel usw....also für alle die gleiche Gesteuerung.

Des weiteren ist geplant, daß die Bank über die man tradet oder handelt sofort und automatisch bei einem erzielten Gewinn die 15% wechnimmt zur (Müll)Abfuhr ( :D ) ans Finanzamt.
Weil sonst gibts ja ein heilloses durcheinander...wenn de 10 - 20 trades am Tag hast, da blickt ja am Ende der Woche kein normal sterblicher mehr durch, wat nu abgeführt werden muss....
So scheints geplant...so wirds wohl (nach jetzigem Stand) abgesegnet. :)
EMMA

Patrick
18.11.2002, 14:41
:lach :hihi bekommt man bei verlust auch 15% vom FA zurück? :hihi

Förster
18.11.2002, 14:47
wäre nur gerecht, patrick :lach :hihi sau bande :gomad :a

EMMA
18.11.2002, 14:49
klar Patrick :D
bekommst aaaaales am Ende des Jahres wieder zurück.
Da kommt dann ein freundlicher Herr vorbei, läd dich zum essen ein, drückt sein unendliches Bedauern aus und überreicht dir nach Schampus und Kaviar einen fetten Scheck :D
EMMA

Förster
18.11.2002, 14:54
:hihi

Förster
18.11.2002, 14:58
eben auf n-tv:


TROTZDEM SOLL BEI AKTIEN DAS HALBEINKÜNFTEVERFAHREN GELTEN!!!

ALSO NUR 7,5 PROZENT STEUER


:confused:

EMMA
18.11.2002, 15:07
????
HÄÄÄÄÄÄÄÄ
wie jetzt nu??
War doch seither nicht die Rede davon??
*nix mehr blick*
EMMA

Eumel
18.11.2002, 15:08
Mal eine dumme FRage am Rande wie sieht das eigentlich bei unseren Schweizer
Nachbarn aus.
Wie sieht dort die Besteuerung bei Aktien & Optionsgeschäften aus?
Und gibt es dort Onlinebrocker, die einen bezahlbaren Handel an deutschen Börsen
ermöglichen. :confused:

Förster
18.11.2002, 15:23
schweiz hat 25 prozent.

somit kann man beruht, nach jetztigem stand, hier bleiben :D

beamex
18.11.2002, 15:25
Hallole.... :)

Also, nach dem was ich weiss, hat Consors in der Schweiz eine "Niederlassung", über welche man zu gleichen Konditionen wie bei der "deutschen Mutter" handeln kann.......Quellensteuer oder ähnliches wird nach ausdrücklicher telefonischer Auskunft nicht abgezogen, "ob sie da irgendetwas ans Finanzamt melden, bleibt allein Ihnen überlassen"....so die Auskunft der freundlichen Dame am Telefon......

Gruss beamex

www.consors.ch (http://www.consors.ch)

Förster
18.11.2002, 15:48
wenn das alles so kommt wies jetzt steht, sollten die "schwarzen schafe" am besten nen neuen broker wählen :a

nicht das da "altlasten" zum vorschein kommen :lach


und bitte nicht das geld vom alten broker auf den neuen schicken :hihi
lieber kurz über nen verwandten schicken, gelle :p

LISA
18.11.2002, 16:03
Hart treffen dürfte es bestimmte Renter-Gruppen, die nicht zur Einkommenssteuer verpflichtet waren und somit am Finanzamt vorbei gezockt haben, sowie diverse Hausfrauen und andere Personen (z.B. Arbeitslose) ohne eigenes Einkommen aus selbständiger oder nichtselbständiger Arbeit, ober?

Förster
18.11.2002, 16:47
was zahlt einer der fulltime zockt? 15 prozent steuer + privatversicherung????


dann unterschreib ich sofort :D

LISA
18.11.2002, 17:05
Dolby, einer der fulltime zockt, müßte Gewerbe anmelden und hat somit Einkünfte aus selbständiger Arbeit, die dem vollen Einkommensteuersatz unterliegen dürften. Allerdings ist der Einkommensteuersatz bei selbständigen Gewerbetreibenden leicht nach unten zu drücken, indem man alle möglichen (und unmöglichen ;) ) Kosten dagegenrechnet.... ;)

LISA
18.11.2002, 17:09
Alternativ könnte man (theoretisch) eine "Liebhaberei" als Gewerbe anmelden (z.B. Handel mit Angelruten, oder was weiß ich), das nebenher laufen lassen (1 Stunde Arbeitsaufwand pro Monat) und parallel fulltime zocken zu 15 bzw. 7,5% :lach

germanasti
18.11.2002, 17:34
Handel mit Angelruten? :hihi:hihi:hihi


bislang hat das FA wegen hohen Steuersatz meistens beide Augen bei hauptberuflich zugedürckt. Das wird in Zukunft mit sicherheit anders werden.

Ab wann gilt dieses Gesetz?

Förster
18.11.2002, 17:55
LISA #18

warum sollte man mehr bezahlen :confused:
steuer ist steuer und schnaps ist bier - oder wie das heisst?

das mit versicherungen ist schon klar, aber das mit der steuer ist doch so gut wie FAKT!!!

was willste alles absetzen? Flatrate, computer und arbeitszimmer.

firmenwagen fällt wohl aussen vor :hihi

Eumel
18.11.2002, 18:05
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
wenn das alles so kommt wies jetzt steht, sollten die "schwarzen schafe" am besten nen neuen broker wählen :a

nicht das da "altlasten" zum vorschein kommen :lach


und bitte nicht das geld vom alten broker auf den neuen schicken :hihi
lieber kurz über nen verwandten schicken, gelle :p
:hihi

CGN-ZRH (http://www.germanwings.com/)
Kein Problem ich war sowieso noch nie in Zürich.

Warum macht Germanwings eigenlich eine extra Route nach Zürich auf :confused: :lach

ficus
18.11.2002, 19:34
Steuerpläne im Überblick


http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=wirtschaft/aktuell/57424&datei=index.php

ficus
18.11.2002, 19:35
Der Verlustvortrag: Bislang war es möglich, Gewinne mit Verlusten zu verrechnen und Verluste in zukünftige Steuerjahre vorzutragen, sofern dabei gewisse Fristen eingehalten wurden. Wie es damit weitergeht, blieb am Montag unklar. Nach Angaben von Bundeskanzler Gerhard Schröder will die Bundesregierung auf die geplante Begrenzung des Verlustvortrags auf sieben Jahre verzichten.

007-0815
18.11.2002, 19:35
Interessanter Thread. :)

Alles noch ziemlich unklar. :confused:
Also wenn die Broker die Pauschalsteuer auf die GEMACHTEN GEWINNE berechnet, is es ja halbwegs ok. Allerdings sehe ich da ein paar Schwierigkeiten.

Wenn ein Hardcoretrader sich z.B. in mehreren Etappen in eine Position einkauft und diese dann auch in mehreren Etappen verkauft, was ist den mit dem "first in first out? Und die gekauften Posis müssen ja nicht immer gleich mit den verkauften sein.
Und man kann ja mitunter erst durch einen tiefern Nachkauf ins "rechnerische Plus" der Gesamtposi geraten. Die erste Teilauflösung aber im minus auflösen usw.
Da gibt es ja bekanntlich unentlich viele Variationen.
Bis jetzt konnte man ja alles miteinander verrechnen und das Gesamtergebnis versteuern, oder die Verluste vortragen und später mit Gewinnen verrechnen.
Wie soll das aber jetzt laufen? Nur Gewinne versteuern und an Verlusten is man selber Schuld? :confused:
Bin mal gespannt, wie das gerechnet werden soll.


Einzig gutes, was ich da erst ma rausgehört habe ist, das man von den Brokern eine Gesamtjahresübersicht fürs FA bekommt, wo ALLES (auch Zinsen) draufsteht. Dann hört die ewige Kopiererei der Kauf und Verkaufsbescheinigungen entlich auf.

Aber noch is ja nix amtlich. Kann im Bundesrat ja noch gekippt werden. :cool:

LISA
18.11.2002, 19:36
Dolby,

als Gewerbetreibender kann man grundsätzlich mehr absetzen als ein Angestellter. In diesem speziellen Fall wären das in jedem Fall das Auto (müßte dann aber auf das Gewerbe umgemeldet werden und wäre somit praktisch Dienstwagen, der mit 1,5% geldwerter Vorteil ab 2003 zu versteuern wäre, der Anschaffungswert wird dann über 5 Jahre abgeschrieben, KFZ-Kosten werden alle abgesetzt). Dann wären da auch z.B. all die Real-Time-Abos im Netz, Börsen-Lektüre jeder Art, Arbeitszimmer (inkl. Putzfrau ;) und Nebenkosten: Strom, Heizung, Miete), Computer, Flatrate, Fernseher (Börsen-TV), Geschäftsessen mit "Brokern", Besuch von Seminare und Messen, Börsen-Stammtische :) und alle anderen Kosten, die man halbwegs der Zockertätigkeit zuordnen kann....

Ich bin seit 9 Jahren selbständig und habe einen Steuersatz, je nachdem wie gut das Jahr war, von 25-30% :cool:

007-0815
18.11.2002, 19:40
@ficus

Danke für den Link. :)

ficus
18.11.2002, 19:46
Montag, 18. November 2002
"Eigentor für Eichel"
Aktiensteuer in der Kritik


http://www.n-tv.de/3081109.html


Auszug:


Rechenkünste gefragt

Kritisch wird vor allem die Übergangszeit gesehen. So soll die neue Besteuerung ab dem 21. Februar 2003 gelten. Bei vor diesem Stichtag erworbenen Wertpapieren und Immobilien soll eine Steuer von 1,5 Prozent auf den Verkaufserlös erhoben werden. Damit erfolge ja eine zu hohe Besteuerung, empörten sich Finanzkreise. Einmal auf die bereits versteuerte Investition in die Wertpapiere oder Immobilien und dann noch auf den erzielten Gewinn.

Diesen Punkt konnte Eichel jedoch entkräften. In der Übergangsphase werde pauschal ein Gewinn von zehn Prozent des Veräußerungserlöses unterstellt, rechnete der Minister vor. Dieser werde wiederum mit 15 Prozent besteuert, woraus sich die Steuer von 1,5 Prozent auf den Veräußerungserlös ergebe. Dieses Verfahren gelte nur für die Altfälle, betonte Eichel.

Doch auch bei den Neufällen ergaben sich für den Immobilien-Experten Fleischer im Vorfeld noch Fragen. Wie soll beispielsweise die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis, die die Grundlage für die Besteuerung ist, ermittelt werden, wenn die fragliche Immobilie ein 100 Jahre alter Familienbesitz ist, argumentiert Fleischer.

Die Antwort lieferte Bundeskanzler Schröder auf der Bundespressekonferenz. Wenn man die Differenz nicht mehr ermitteln könne, werde für die Rechnung ein Gewinn von 10 Prozent fingiert, erklärte Schröder. Wenn derjenige dann nachweisen kann, dass es weniger ist, werde die niedrigere Summe besteuert. Auch Verluste im Veräußerungsjahr könnten geltend gemacht werden.

ficus
18.11.2002, 19:52
Berlin will Aktien-Veräußerungsgewinne pauschal besteuern


http://www.vwd.de/cms/Dispatcher/message?messageid=572071&go=news&base=/news/tdt


Auszug: WICHTIG!!!


Die Anschaffungskosten von Immobilien werden künftig nicht mehr um die AfA (Absetzung für Abnutzung) oder Sonder-AfA gemindert.

Förster
18.11.2002, 19:54
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,582558/SH/0/depot/0/index.html

:D

Förster
18.11.2002, 19:55
was ist den mit der url :gomad


http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,582558/SH/0/depot/0/index.html

Förster
18.11.2002, 19:57
dann halt ohne url :dumm





Übersicht: Die neue Aktienbesteuerung


SPD und Grüne haben sich auf eine neue Form der Aktienbesteuerung geeinigt. Nach Angaben aus Koalitionskreisen sollen Gewinne aus Verkäufen von Aktien und nicht selbst genutzten Immobilien künftig pauschal mit 15 Prozent versteuert werden.


Reuters BERLIN. Für Aktiengewinne wird das Halbeinkünfteverfahren angewendet. Demnach wird nur die Hälfte der Gewinne besteuert. Für Altfälle gilt eine Sonderregelung. Es folgt eine Aufstellung der Pläne. Die folgenden Angaben beruhen auf übereinstimmenden Aussagen aus Koalitionskreisen aus beiden Parteien.

- Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Immobilien, Wertpapieren, Termingeschäften und anderen Vermögensgegenständen werden zukünftig umfassend, einheitlich und gleichmäßig besteuert. Immobilien für eigene Wohnzwecke können im Rahmen der bisherigen Regelung weiterhin steuerfrei veräußert werden.

- Mindesthaltefristen (Spekulationsfristen) sind steuerlich nicht mehr relevant.

- Anschaffungskosten von Immobilien werden zukünftig nicht mehr um AfA oder Sonder-AfA gemindert.

- Der Steuersatz beträgt pauschal 15 Prozent für alle Veräußerungsgewinne. Grundlage der Besteuerung nach dem Halbeinkünfteverfahren ist die Hälfte der erzielten Gewinne. Der Steuersatz auf den gesamten Gewinn beträgt damit nur 7,5 Prozent. Beispiel: Verkauf ein Anleger eine nach dem Stichtag der Neuregelung gekaufte Aktie mit einem Gesamtgewinn von 100 Euro, so werden nach dem Halbeinkünfteverfahren 50 Euro steuerpflichtig. Auf diesen Betrag werden dann 15 Prozent Steuern - 7,50 Euro - erhoben.

- Stichtag für die Reform und die Unterscheidung zwischen Altfällen und Neufällen ist der Tag der Verabschiedung des Gesetzentwurfs im Bundestag. Das ist voraussichtlich der 21. Februar 2003.

- Altfälle, die vor dem Stichtag angeschafft wurden, werden pauschal mit 1,5 Prozent auf den Verkaufserlös besteuert. Im Detail bedeutet dies, dass der Veräußerungsgewinn pauschal mit zehn Prozent angenommen und darauf ein Steuersatz von 15 Prozent erhoben wird. Daraus ergeben sich die genannten 1,5 Prozent.

- Der Nachweis von Anschaffungskosten für Altfälle erübrigt sich, wobei nachgewiesene höhere Kosten steuerlich anerkannt werden können.

- Bei Neufällen erfolgt die Ermittlung der Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren oder Termingeschäften durch Mitteilungen der Institute an das Bundesamt für Finanzen. Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften dürfen nur mit Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften ausgeglichen werden.

- Eine doppelte Besteuerung von Investmentfonds ist nicht mehr vorgesehen.




:)

Trevenion
18.11.2002, 20:02
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,582558/SH/0/depot/0/index.html

Dort steht geschrieben:

Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Immobilien, Wertpapieren, Termingeschäften und anderen Vermögensgegenständen werden zukünftig umfassend, einheitlich und gleichmäßig besteuert.

Trevenion
18.11.2002, 20:07
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
was ist den mit der url :gomad

Mein Link funktioniert. Posten will halt gelernt sein. ;)

Förster
18.11.2002, 20:09
Trevenion :bäh





ich glaub als daytrader, der sein haus selbst nutzt biste fein raus in deutschland :hihi

ficus
18.11.2002, 20:10
Gewinnsteuern
Die Pläne für die künftige Aktien- und Immobilienbesteuerung


http://www.faz.net/s/Rub9E7BDDB7469E11D4AE7B0008C7F31E1E/Doc~E8219E7C9C1254ABC813B5D86B6B4D8D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Auszug:


Keine Doppelbesteuerung bei Investmentfonds

Mit anderen Einkommensarten ist dies nicht möglich. Gebäude und Grundstücke für eigene Wohnzwecke können wie bisher auch künftig steuerfrei veräußert werden. Anschaffungskosten von Immobilien müssen in Zukunft nicht mehr um Abschreibungen und Sonderabschreibungen gemindert werden. Eine Doppelbesteuerung von Investmentfonds, wie sie zunächst geplant war, ist vom Tisch. Inhaber von Fondsanteilen müssen Steuern zahlen, wenn sie diese mit Gewinn verkaufen.

Auf ausgeschüttete Erträge - Zinsen und Dividenden - wird wie bisher eine Steuer :confused: erhoben. Auf Umschichtungen innerhalb der Investmentfonds - also Verkäufe von Papieren durch Fondsmanager - soll entgegen ersten Überlegungen dagegen keine Steuer mehr erhoben werden.


Was für ne Steuer? :confused:
Wie bisher? Also pers. Einkommensteuersatz? :confused:

Förster
18.11.2002, 20:23
die fondsparer sind ohne frage die deppen der nation :lach :hihi :lach

ausgabeaufschlag, jährliche verwaltung und dann noch vollen steuersatz.

und das alles mit der schlechten performance den die fonds machen


:hihi :hihi :hihi

Förster
18.11.2002, 20:25
........ da ist opa´le mit sparbuch ohne frage der OUTPERFORMER :hihi

LISA
18.11.2002, 20:40
Ne, ne, ne, Dolby ;)

Der Verkauf von Fondsanteile wird als Wertpapierverkauf angesehen und ebenfalls mit 15 bzw. 7,5% versteuert !

Künftig sollen Gewinne aus dem Verkauf von Aktien, Fondsanteilen sowie vermieteten Immobilien pauschal mit 15 Prozent besteuert werden...

Erst lesen, dann gackern, gelle :)

Ibykus
18.11.2002, 20:49
Der Verlustvortrag: Bislang war es möglich, Gewinne mit Verlusten zu verrechnen und Verluste in zukünftige Steuerjahre vorzutragen, sofern dabei gewisse Fristen eingehalten wurden. Wie es damit weitergeht, blieb am Montag unklar. Nach Angaben von Bundeskanzler Gerhard Schröder will die Bundesregierung auf die geplante Begrenzung des Verlustvortrags auf sieben Jahre verzichten.

Förster
18.11.2002, 20:53
Original erstellt von LISA
Erst lesen, dann gackern, gelle :)
der rest den ich angeschnitten hatte (ausgabeaufschlag, ...... ) stimmt aber dennoch, oder wird
das auch geändert? :a :kiss:

LISA
18.11.2002, 21:00
Dolby :hihi

Der Rest stimmt selbstverständlich :kiss: :kiss: :kiss:

Förster
18.11.2002, 21:24
der beginn einer wunderschönen beziehung :cool:

dich muss ich mal bei gelegenheit nerven, wegen ein paar sachen - so als traderin :rolleyes:

LISA
18.11.2002, 21:33
Kannste gerne machen, demnächst ;)

cherry
18.11.2002, 22:00
Vergeßt nur nicht, das mittelfristig auf Gewinne auch noch Sozialversicherungsabgaben erhoben werden. Dann kommt noch 20% Renten und 15 % Krankenversicherung dazu. Das sind dann auch 42,5% - jedenfals bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen. Da haben sich eingige schon zu früh gefreut. Dann heißt es : Zocken für die Rente :D

LISA
18.11.2002, 22:03
Cherry, Du wirst an anderer Stelle verzweifelt gesucht :eek:

Guck mal ins Chill-Out ;)

Hafturlaub
18.11.2002, 23:12
Original erstellt von cherry
Vergeßt nur nicht, das mittelfristig auf Gewinne auch noch Sozialversicherungsabgaben erhoben werden. Dann kommt noch 20% Renten und 15 % Krankenversicherung dazu. Das sind dann auch 42,5% - jedenfals bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen. Da haben sich eingige schon zu früh gefreut. Dann heißt es : Zocken für die Rente :D

wurde gestern schon dementiert,würde auch keinen Sinn machen ,.z.B. bei Selbständigen,Rentnern,Beamten...

aber man kann nie wissen,was die nächste Regierung veranstaltet... :lach

cherry
19.11.2002, 07:07
Original erstellt von Hafturlaub


wurde gestern schon dementiert,würde auch keinen Sinn machen ,.z.B. bei Selbständigen,Rentnern,Beamten...

aber man kann nie wissen,was die nächste Regierung veranstaltet... :lach

Das Dementi glaubst du ? Ich nicht. Spätestens nach den Landtagswahlen ist es soweit. Und nicht nur das. Ich behaupte schon jetzt, daß dann Mieten, Zinsen und sonstige Einkünfte sozialversicherungspflichtig werden. Dieses Abzocken der Bürger hat System. Man schimpft das : Die Sozialversicherungssysteme auf breiterer Basis stellen.

Ich empfehle mal das Buch "Das große Disaster , das mir im Germa Thread empfohlen wurde, zu lesen. Es kommt genau so wie es der gute Mann schon vor 15 Jahre geschrieben hatte.

ficus
19.11.2002, 13:30
HINTERGRUND: Fondsbranche sieht wegen Steuerplänen Altersvorsorge in Gefahr

Die Steuerpläne der Bundesregierung sorgen weiter für Verwirrung und großen Ärger in der Fondsbranche. Befürchtet wird insbesondere eine Gefährdung der Altersvorsorge. Die Altersvorsorge "darf durch eine zusätzliche Steuer nicht geschwächt werden", sagte Andreas Fink, Sprecher des Fondsverbands BVI, der dpa-AFX am Montag. "Genau das geschieht aber."

"Wir können es auch nicht akzeptieren, dass unterschiedliche Altersvorsorge-Anlageprodukte steuerlich ungleich behandelt werden", sagte Fink. "Da stellt sich die Frage, warum ein Fondssparplan, der 12 oder mehr Jahre läuft, am Ende mit 15 Prozent zu besteuern ist und andere Vorsorgeprodukte wie Lebensversicherungen völlig steuerfrei sind." Dies kritisieren auch eine Reihe namhafter Fondsgesellschaften.

'ZU VIELE VERSIONEN GEISTERN HERUM'

"Es geistern zu viele Versionen herum, was umgesetzt werden soll", sagte ein Vertreter einer großen deutschen Investmentgesellschaft. So sei nicht klar, ob es sich bei den 15 Prozent um eine Abgeltungssteuer oder nur um eine Abschlagzahlung handele.

Auf Anfrage von dpa-AFX hieß es aus Regierungskreisen: Es handelt sich nicht um eine abgeltende Quellensteuer, sondern um eine pauschale Einkommenssteuern. "Das heißt, dass keine weiteren Steuerkosten neben den 15 Prozent anfallen."

AUSLÄNDISCHE FONDS MEHR BESTEUERT

Wie dpa-AFX weiter erfuhr, soll das Halbeinkünfteverfahren nicht nur für Aktien, sondern auch für inländische Fonds gelten: "Sowohl Fonds als auch Aktien haben damit eine faktische Steuerbelastung von 7,5 Prozent", heißt es in Berlin. Allerdings gelte diese Regelung nicht für ausländische Fonds. "Dann wären jedoch die Steuerausfälle zu groß."

Unterdessen klingen in der Fondslandschaft auch vereinzelt positive Töne an: Die neuen Vorschläge seien eine klare Verbesserung zu dem, was die Regierung zuvor erwogen habe, sagte dit-Sprecher Heinrich Durstewitz. "Zwar sind im Detail noch eine Reihe fragen offen; allerdings muss man dem Gesetzgeber die Chance geben, das, was er lanciert hat, auch mit Leben zu füllen." /mw/rw/hn/ --- Von Madeleine Winkler, dpa-AFX ---



19.11.2002 - 13:14
Quelle: dpa-AFX

LISA
19.11.2002, 14:12
Ich tendiere ebenfalls zu Cherry's Ansicht, dass dies womöglich erst die Spitze des Eisbergs ist, der auf uns Steuerzahler in baldiger Zukunft zukommt :(

ficus
19.11.2002, 15:10
Lisa

...und? Die Schattenwirtschaft wird weiter aufblühen! :rolleyes:

EMMA
19.11.2002, 17:54
Wieder ne Änderung :(
Es werden zukünftig NICHT direkt von den Banken bei jedem Trade die 15% automatisch abgeführt, es geht lediglich eine Meldung von der Bank ans Finanzamt...abführen, darlegen, alle Unterlagen sammeln und mitbringen muss nun doch jeder am Jahresende wieder selbst! :(
SO EIN SCHWACHSINN
Verpfiffen wirst und die Arbeit hast auch noch!
Mein Bänker hat gesagt, der kriesensicherste Job wird mit Sicherheit die Anstellung beim Finanzamt sein, weil da müssen Heeeeeeeerscharen von neuen eingestellt werden, wenn dieser Vorschlag wirklich so durchgeht!
Armes Deutschland, deine Beamten!
EMMA

Förster
19.11.2002, 17:58
super EMMA :m

den beamtenstaat aufblächen. ich bin bald weg hier :o
wäre alles zu schön gewesen.


aber ein blick in die SPD historie zeigt ja was die so drauf haben :rolleyes:

Kosto8
19.11.2002, 18:04
aber ein blick in die SPD historie zeigt ja was die so drauf haben

genau

Förster
19.11.2002, 18:09
da hat cherry wieder einmal mit seiner weitsicht recht gehabt!!!

die penner weichen das bankengeheimniss auf, mehr nicht :dumm

ficus
19.11.2002, 18:22
sorry, aber das ist nicht neu, stand gestern schon fest

siehe # 28

cherry
19.11.2002, 18:44
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
da hat cherry wieder einmal mit seiner weitsicht recht gehabt!!!

die penner weichen das bankengeheimniss auf, mehr nicht :dumm

Nicht nur das das Bankgeheimnis aufgeweicht wird, ist es förmlich abgeschafft. Die Scannen nicht nur deine Wertpapierkonten, sondern alle Konten. Sie können somit ein Profil von dir entwerfen aus allen Kontobewegungen. Gleichzeitig geräts du ins Fahndungsraster, wenn du mal ausserordentliche Kontenbewegungen hast. George Orwell läßt grüßen.

EMMA
19.11.2002, 18:46
???
also unter Beitrag 28 kann ich das so nicht rauslesen...
wurschd
traurig ists auf alle Fälle ob seit gestern oder erst seit heut! :(
EMMA

Förster
19.11.2002, 19:20
cherry

schön dich zu lesen! :)

da pack ich demnächst meine koffer :rolleyes:

cherry
19.11.2002, 19:30
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
cherry

schön dich zu lesen! :)

da pack ich demnächst meine koffer :rolleyes:

Da mußt du nur den Goldkoffer packen. Am Montag wurde an der Grenze zu ch verstärkte Kontrollen durchgeführt. Die wissen schon warum ;)

Förster
19.11.2002, 19:35
ich meinte nicht kapitalflucht, sondern koffer packen für immer ;)
soll se noch holen, was sie meinen, dann ist aber schluss :p

cherry
19.11.2002, 19:44
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
ich meinte nicht kapitalflucht, sondern koffer packen für immer ;)
soll se noch holen, was sie meinen, dann ist aber schluss :p

Wohin willste denn. Hast du schon mal verschiedene Varianten geprüft. Ich habe heute Paraquay geprüft. Steuerlich in Ordnung, aber sonst. Dann habe ich noch einige Insel in der Südsee abgecheckt. Alles nicht so der wahre Otto. Die klassischen Auswanderungsländer Can, NT, Aus haben bereits dicht gemacht. Ausserdem sind die schweinisch teuer. Überlege momentan noch Südafrika.

Gleichwohl muß man erst mal schauen sein Geld sukzessive unterm Kopfkissen zu bringen.

Kosto8
19.11.2002, 19:44
http://amg.sytes.net/panneaux/pano14524.png

hier steckste

cherry
19.11.2002, 19:45
Original erstellt von Kosto8
http://amg.sytes.net/panneaux/pano14524.png

hier steckste

Hallo kosto :)


war heute fast nur stiller leser und auch fast den ganzen Tag unterwegs. Darunter 2 mal beim Steuerberater

ficus
19.11.2002, 19:50
EMMA, speziell für Dich:

link in #28 anclicken und lesen, u.a. steht dort folgendes:


Wer soll es kontrollieren?

Doch nicht nur die Steuersätze an sich, sondern auch die diskutierten Kontrollmitteilungen für die Kapitalertragsbesteuerung stoßen auf wenig Gegenliebe. Zwar sollen die Angaben zum Gewinn weiterhin selbst gemacht und die Steuern nicht direkt bei den Banken erhoben werden. Gleichzeitig verpflichtet die Regierung die Institute jedoch zu Kontrollmitteilungen an die Finanzbehörden.

Zum einen könnten solche Kontrollmechanismen die zu erwartende Kapitalflucht nicht verhindern, erklärt Fleischer. Zum anderen hätten die Finanzverwaltungen bereits jetzt ein Vollzugsdefizit. Wenn jetzt noch solche Kontrollmitteilungen hinzukämen, würden die darin ersticken.

Alles in allem sei die Besteuerung der falsche Weg, betont der Experte. Schon jetzt würden die Deutschen hohe dreistellige Milliarden-Beträge im Ausland lagern. Eine Steuererhöhung werde diesen Trend nur noch verstärken. "In solchen Zeiten muss man sich fragen, ob man ideologische Ziele haben, oder besser pragmatische Lösungen finden sollte".



Alles klar? :) ;)

Kosto8
19.11.2002, 19:53
da pack ich demnächst meine koffer :rolleyes:

ich kann nicht weggehen,

ich habe nach einer woche immer heimweh :rolleyes:

cherry
19.11.2002, 19:54
Original erstellt von Kosto8


ich kann nicht weggehen,

ich habe nach einer woche immer heimweh :rolleyes:

auf was ??? :confused:

Kosto8
19.11.2002, 19:59
Original erstellt von cherry


auf was ??? :confused:

kann ich nicht sagen,

ist aber so :rolleyes:

cherry
19.11.2002, 20:05
Original erstellt von Kosto8


kann ich nicht sagen,

ist aber so :rolleyes:

Ich bin froh und gelöst wenn ich Deutswchland nicht sehe, einschließlich eines Großteil seiner Ureinwohner. Meine Frau sagt immer, das ich in Spanien ein ganz anderer Mensch bin. Wie ich von 8 Wochen Neuseelandurlaub zurückgekommen bin, brauchte ich ein halbes Jahr mich etwas wieder einzugewöhnen. Da hab ich erst richtig gesehen, das hier alle nicht ganz normal sind. Da reicht 1 Woche Türkei natürlich nicht aus ;)

Förster
19.11.2002, 20:12
meine madame sagt auch immer, das ich auf urlaub wie ausgewechselt bin :hihi
was die da meint? :ek :ek :eek: :rolleyes:

Kosto8
19.11.2002, 20:14
Original erstellt von cherry


Ich bin froh und gelöst wenn ich Deutswchland nicht sehe, einschließlich eines Großteil seiner Ureinwohner. Meine Frau sagt immer, das ich in Spanien ein ganz anderer Mensch bin. Wie ich von 8 Wochen Neuseelandurlaub zurückgekommen bin, brauchte ich ein halbes Jahr mich etwas wieder einzugewöhnen. Da hab ich erst richtig gesehen, das hier alle nicht ganz normal sind. Da reicht 1 Woche Türkei natürlich nicht aus ;)

mag sein,

aber ich war schon immer so,

deshalb fahre ich nie länger als eine woche weg :rolleyes:

Förster
19.11.2002, 20:16
1 woche urlaub :confused: :rolleyes: :hihi ich hab mit dem womo bis zur bretagne 2 tage gebraucht!

einfache strecke :ek

Kosto8
19.11.2002, 20:27
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
1 woche urlaub :confused: :rolleyes: :hihi ich hab mit dem womo bis zur bretagne 2 tage gebraucht!

einfache strecke :ek

ich bin sensibel still und bescheiden :rolleyes: :rolleyes:

so lange weg :rolleyes:

Förster
19.11.2002, 20:51
kosto

80 darfste fahren und bis zum atlantik ist´s ne weile :rolleyes:




cherry

es doch nicht darum irgendwo umsonst zu leben, sondern normal unterzukommen!wenn´s am ende auf 30 prozent abzüge hinausläuft, ist es ok - aber mit dieser mitteilung ans finanzamt ........ :mad:

Gleichwohl muß man erst mal schauen sein Geld sukzessive unterm Kopfkissen zu bringen.

das ist sowieso klar :D

strong kapitalerhalt :)

Kosto8
19.11.2002, 21:03
kapital fühlt sich nur dort wohl,

wo es sich am besten vermehren kann

und es sich sicher fühlt,

also sind steuern auf kapital immer schädlich,

das begreifen sozis nie, niemals

EMMA
19.11.2002, 21:04
@ fikus....ahh jetzt jaaaa jetzt seh ichs auch :)

CHERRY hör mir auf von Neuseeland...:( ich hab auch Monatelang gesponnen als ich zurück war..ich konnts nicht glauben wie wir hier leben und vor allem miteinander umgehen..und dieser Landschaft dort....HEUL....es war wunderscheeeee!

Da fällt mir ein...ich hab ja ein Grundstück in Canade.....in Neu Schottland District Shelburne....:)
ich weiß bis heut nicht welcher Teufel mich ritt, als ich vor 6 jahren völlig unüberlegt dieses Grundstück gekauft hab...:D
womöglich bin ich SEHER :D und dachte damals schon...vielleicht kannsts irgendwann mal brauchen...:D
EMMA <---auch nicht gerne hier lebt :(
auch die Bretagne liebt
auch nach Neuseeland zurück will

LISA
19.11.2002, 21:12
EMMA, und dabei hast Du Deinen Thread im Chill-Out völlig vernachläßigt ;) Ts, ts, ts.... Alle Welt wartet dort auf Dich :)

cherry
19.11.2002, 21:26
Original erstellt von EMMA
@ fikus....ahh jetzt jaaaa jetzt seh ichs auch :)

CHERRY hör mir auf von Neuseeland...:( ich hab auch Monatelang gesponnen als ich zurück war..ich konnts nicht glauben wie wir hier leben und vor allem miteinander umgehen..und dieser Landschaft dort....HEUL....es war wunderscheeeee!

Da fällt mir ein...ich hab ja ein Grundstück in Canade.....in Neu Schottland District Shelburne....:)
ich weiß bis heut nicht welcher Teufel mich ritt, als ich vor 6 jahren völlig unüberlegt dieses Grundstück gekauft hab...:D
womöglich bin ich SEHER :D und dachte damals schon...vielleicht kannsts irgendwann mal brauchen...:D
EMMA <---auch nicht gerne hier lebt :(
auch die Bretagne liebt
auch nach Neuseeland zurück will


http://www.plauder-smilies.com/happy/xyxthumbs.gif

ficus
20.11.2002, 10:38
BMF: Aktienverluste mit Immobiliengewinnen verrechenbar
(korrigierte Fassung)


Berlin (vwd) - Im Zuge der von der Regierung geplanten Einführung einer pauschalierten Veräußerungsgewinnsteuer soll es innerhalb der von dieser Steuer betroffenen Einkommenskategorie eine unbeschränkte Verrechnung von Gewinnen und Verlusten geben. So sollen Verluste aus Wertpapieren mit Gewinnen aus Immobilien ebenso verrechnet werden können wie umgekehrt, wie das Bundesfinanzministerium (BMF) am Dienstag klarstellte. Diese Verluste seien auch "unbegrenzt vortragsfähig", sagte die Parlamentarische Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks am Dienstag in Berlin. Verluste könnten damit auch erst in späteren Jahren zur Geltung gebracht werden.



Hendricks stellte auch klar, dass bei der geplanten Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Anlagen, die bereits vor dem geplanten Stichtag des Bundestagsbeschlusses bestanden, nicht das Halbeinkünftverfahren Anwendung finden soll. "Das Halbeinkünfteverfahren wird auf neue Fälle beschränkt," unterstrich Hendricks. Da dieses Verfahren erst seit 2002 gelte, werde es für "Altfälle" nicht angewandt. Das BMF beinde sich mit dieser Argumentation "auf der sicheren Seite", meinte Hendricks. Für "Altfälle" greift damit ein Satz von 15 Prozent auf einen typisierten Wert, der mit zehn Prozent vom Verkaufserlös angesetzt wird.



Mit Blick auf diese typisierte Annahme eines Gewinns in Höhe von zehn Prozent des Veräußerungserlöses hob Hendricks hervor, dass von dieser nur in dem Fall ausgegangen werde, dass kein tatsächlich niedrigerer Gewinn nachgewiesen wird. "Es besteht die Möglichkeit, niedrigere Gewinne nachzuweisen", betonte Hendricks. Dies könne durch die entsprechenden Kauf-Unterlagen oder möglicherweise auch durch Bankbelege erfolgen.


+++ Andreas Kißler


vwd/19.11.2002/ak

007-0815
20.11.2002, 12:43
Na das hört sich doch gut an.
Jetzt fehlt nur noch ein höherer Steuerfreibetrag für Kleinanleger. So ca. 5000€/ Jahr wäre doch ok. So wären die Fonduesparer, die damit Ihre Altersrente aufbessern wollen, m. E. gerechter behandelt.

beamex
21.11.2002, 07:23
Hallo und Guten Morgen... :)

Mal ein Auszug aus einer mail von jemandem, der an den Steuerplänen indirekt mitgewirkt hat....


"......aus der koalition
============

n e g a t i v e s : gesternabend wiederholte der ehemalige haushaltpolitische sprecher der grünen, oswald metzger, seine vorwürfe gegen hans eichel, schon vor der bundestagswahl um die haushaltslöcher gewusst zu haben und die koalitionsfraktionen auf "totschweigen" eingeschworen zu haben. "nur ein wahres wachstumswunder im 4.q. 2002 hätte das etatloch verhindern können, und daran konnte nun wirklich niemand glauben".

p o s i t i v e s: für mich gehört die vorsitzende des finanzausschusses im deutschen bundestag, christine scheel, zu den positiven ausnahmeerscheinungen unter deutschlands parlamentariern. sicher nicht deswegen, weil sie meinen vorschlag einer 15%-igen abgeltungs-steuer in der koalition mit vehemenz vorgetragen hat, sondern weil sie eigene kompetenz-grenzen erkennt und damit ein offenes ohr für jeden hat, der fachspezifisch wohl enger mit der jeweiligen materie vetraut ist. der eigentliche typus des deutschen berufspolitikers ist ein anderer: er weiss alles, kennt alles und nimmt zu allem stellung. heutemorgen gestand frau scheel im fernsehen ein, dass die koalition fehler gemacht hat und teilweise zu voreilig agiert hat. ich hatte sie u.a. darauf aufmerksam gemacht, dass grossaktionäre, die z.b. 1,5% der aktien halten, ein steuerloch wittern und schnell ihren anteil auf unter 1% drücken werden, was kursdrückend wirken muss. hier hatte man wohl einiges übersehen, indem mann die besteuerung generalisiert hatte. das ist korrigiert. auf meine konkrete frage der besteuerungs-grundlagen für fondsparpläne gab es gesternabend noch keine antwort, weil hier bisher an der realität vorbei gearbeitet wurde. ich hatte 2 fond-sparpläne übermittelt von gronauer anlegerinnen: ansparzeit 1x 10 jahre (+3,6%!!) und 1x 12 jahre (+11,4%!!). hier könnte jetzt die pauschalsteuer greifen, ok. aber was ist bei einem entnahme-plan? da ändert sich das depot monatlich, aus dem jeweils entnommen wird. meine fragen bereiten kopfschmerzen:

1.) wie kann man den wertzuwachs überhaupt ermitteln, wenn die aufbewahrungsfristen bei 10 jahren liegen?

2. wie kann man monatliche entnahmen überhaupt besteuern bei laufend wechselndem depot-stand? der kann ja theoretisch auch mal im minus liegen? bei den eingeschickten fonds z.b. ging es seit 2000 nur "bergab"!

die problematik liegt jetzt auf dem tisch, eine nuss, die wohl kaum zu knacken ist! meine empfehlung: wie bei lebensversicherungen nach 12 jahren sparplan entnahmen steuerfrei. eine unkomplizierte und gerechte besteuerungs-formel kann es nicht geben. abwarten! für wahrscheinlicher halte ich den ansatz, der auch bei älteren immobilien, deren kaufpreis nicht mehr zu ermitteln ist, gilt: annahme eines 10% gewinnes, der mit 15% versteuert wird, also zu einer pauschalsteuer von 1,5% führt. abwarten!

und was macht die opposition? wettern, schimpfen, opponieren. das ist zwar durchaus legitim, aber man sollte dabei berücksichtigen, dass eben diese opposition die wahlen wegen konzeptlosigkeit verloren hat! oder kennen sie ein konzept, wie man die renten grundlegend reformieren will? die renten-beiträge lagen übrigens zu zeiten, als die jetztige opposition regierte, schon mal höher! ohne konzertierte aktion aller politischen kräfte werden wir auch in 10 jahren noch "löcher stopfen" müssen, u.zw jedes jahr mehr! schon vor 10 jahren musste norbert blüm immer wieder versichern: die renten sind sicher! gabs wirklich keine zweifel? die einzigen, die jeweils nicht zweifeln, sind wohl die gerade regierenden! nur parteipolitisch einseitig fixierte erkennen nicht: unsere gesamte politik ist "verkorkst", von schröder über trittin und mümmelman zu stoiber, zukunfts-konzepte sind weit und breit nicht erkennbar. letztgenannter hatte vor wenigen monaten noch selbst eine besteuerung von börsengewinnen gefordert, hält sie jetzt für das falsche signal! das ist deutsche politik! ich bin nun wahrlich kein freund der grünen, aber derzeit finde ich eine politikerin, christine scheel, einfach deshalb symphatischer, weil sie um lösungen ringt, fehler eingesteht, konsequenzen zieht. bei einer ersatzlosen streichung des § 17 des ek-steuergesetztes hätten grossaktionäre mit mehr als 1% an an den aktien eines unternehmens freudensprünge gemacht! und wir kleinanleger wären den manipulationen des grosskapitals ausgeliefert gewesen. da musste gesternabend noch die notbremse gezogen werden! wenn also heut in tageszeitungen zu lesen ist, dass grosskapital durch wegfalls des § 17 EKST bevorzugt sei, so ist dieses definitiv seit gesternabend nicht mehr richtig. hier wären dem staat tatsächlich milliardenbenträge durch dieses steuerschlupfloch entgangen! hier dokumentiert sich der dilettantismus der agierenden, schade! unvorstellbar, was geschehen wäre, wenn der § 17 ersatzlos gestrichen worden wäre! eine sozialistische regierung als freund des grosskapitals? auf jeden fall ist jemand da, der offene ohren hat! das lässt hoffen!........"


Klar ist also, das noch nichts klar ist.....oder besser gesagt, noch nicht alles klar ist.....


Gruss beamex

Förster
21.11.2002, 10:17
die bundestagswahlen wurden wegen 3000 stimmen entschieden. nur als hinweis :rolleyes:

beamex
21.11.2002, 21:05
Hallo.....

Und noch ein "kleiner" Auszug aus einem heute erhaltenen mail bezüglich der Besteuerung.......Verwirrung ist garantiert...... :eek: :eek:

"...was ist zu tun?
===========

die regierung hat nun wahrlich genug verwirrung gestiftet und ist eifrig damit beschäftigt, weitere verunsicherungen zu schüren. man darf es wohl zurecht als "tobuwahohu" bezeichnen, was das finanzministerium anlegern derzeit zumutet. auch in der leserschaft ist ratlosigkeit zu spüren, gestern waren es 11, heute 13 mails mit demselben tenor: was ist zu tun? eine eindeutige und verantwortbare antwort ist wohl nicht möglich, ohne 100%ig detallierte pläne in den händen zu haben! dennoch will ich einige ratschläge verantworten:

zunächst aber muss ich mal -angedeutete- vorwürfe, ich entpuppe mich so langsam als verfechter dieser regierung, als absoluten "blödsinn" abtun! nach wie vor halte ich es für "wahlbetrug", wenn eine koalition die regierungsmehrmeit erschwindelt, indem sie geplante schritte zur haushaltssanierung bis zur wahl dem wähler vorenthält. wenn ich diesen vorwurf auf die opposition ausdehne, soll das eigentlich nur meine "politik-verdrossenheit" ausdrücken. auch diese brüder hätten den haushalt sanieren müssen und damit einschnitte vornehmen müssen.auch da habe ich vor der wahl nun wirklich auch kein detailliertes konzept erkennen können, übrigens auch heute noch nicht! ich konstatiere: es ist offensichtlich wohl nur deutschen wählern zumutbar, zur wahl zu gehen, ohne zu wissen, das diejenigen, die die mehrheit erreichen, tatsächlich "konkret" vorhaben!

die jetztige regierung jedenfalls hat sich zunächst mal darauf konzentriert, die macht zu erhalten, u.zw. u.a. auch mit aussagen, die wirklich den betrugs-vorwurf rechtfertigen. in wahlbroschüren hatten priorität: abbau der arbeitslosigkeit, entlastung der lohn-nebenkosten und die definitive aussage: keine steuererhöhungen! diese kernaussagen habe ich archiviert. an dieser stelle interessiert uns vorrangig die besteuerung von veräusserungsgewinnen bei wertpapier-geschäften. selbstverständlich war davon in parteiprogrammen nichts zu lesen! es wird ja nun ernsthaft niemand bestreiten können, dass eine "neue" steuer
in der tat nur eine "steuererhöhung" sein kann? wenn der bürger nun plötzlich eine "neue" steuer serviert bekommt, muss er nun mal mehr steuern zahlen, und da ist es wortklauberei, dies nicht als tatsächliche steuerhöhung anzusehen. das ist in der tat betrug!

für mich ist viel wichtiger: ganz offensichtlich hat man diese pläne ganz bewusst verschwiegen und viel schlimmer: man hat sich mit einer konkreten ausgestaltung überhaupt nicht befasst! der denkprozess kann erst nach den wahlen eingesetzt haben. die pläne sind "mit der heissen nadel gestrickt". die ersatzlose streichung des § 17 ekst-gesetz hatte noch am dienstagabend bestand, ein "ding aus dem tollhaus". dieser umstand macht jetzt auch eine klare richtschnur für handlungs-anregungen nahezu unmöglich. wenn dann frau scheel eingestehen muss: "mit diesen details haben wir uns noch gar nicht befasst", nachdem ich sie mit konkreten fragen bombardiert habe, so demonstriert diese aussage die unfägigkeit dieser regierung wohl ausreichend! motto: die wahl haben wir gewonnen, jetzt wurschteln wir uns da durch! genau in diesem wirrwar fiel mir nun frau scheel mit forsch vorgetragenen sprüchen -etwa: "mit uns nicht!"- auf. derzeit bleibt mir nur die möglichkeit, an ihr rückgrat zu appellieren, denn bisher haben die grünen nichts, aber auch garnichts durchsetzen können. ich erinnere nur an die ak-stillegung und
die erhöhung der rentenbeiträge.

diesen hintergrund musste ich so ausführlich darlegen, weil meine einschätzungen und daraus resultierende, vorsichtige ratschäge teilweise auf der annahme beruhen, dass tatsächlich noch was geändert wird. hans eichel wir jedoch die gesetzesvorlage unverändert am 5.dezember dem bundestag vorlegen! so hat er das heutemorgen "festgeschrieben" und damit zunächst mal wieder alle kritiker an die kette gelegt. gestern wurde er in einem interview in einem börsen-sender sichtlich nervös, als er auf die extreme bevorzugung der tradenden grossanleger gegenüber kleinanlegern angesprochen wurde. lapidarer kommentar: wir haben ja noch zeit zum nachdenken! dies ist das bittere eingeständnis, dass wohl bisher die zeit offensichtlich gefehlt hat bzw überhaupt nicht ausreichend nachgedacht wurde. traurig!

aktien
=====

hier gibt es offensichtlich weniger irritationen . ab 21.02.2003 wird der gewinn aus verkäufen mit 15% versteuert -durch das halbeinkünfteverfahren beträgt die effektive steuer 7,5%. altbestände -also aktien, die vor diesem datum gekauft werden- werden effektiv pauschal mit 0,75% bei der veräusserung besteuert. genau hier stellen sich tatsächlich fragen: soll man also vorher aktien verkaufen oder
halten? für mich werde ich folgendermassen agieren:
1. aktien im plus -ich habe z.b. in meinem kleindepot noch nokia mit einem einstandspreis 1998 von ca. 7 euro- werde ich verkaufen, u.zw. nach der alten regelung steuerfrei. da mein vertrauen in diese regierung auf dem nullpunkt angekommen ist, bin ich hier auf der sicheren seite. derzeit streiche ich damit ca 11,60 euro/aktie steuerfrei ein. hier liegen sogar risiken, auf die ich unter 3. eingehe.

2. nach dem verkauf stellt sich dann automatisch die frage: wohin mit dem erlös? hier ist die antwort eindeutig: reinvestieren. ob wieder in die nokia oder einen anderen wert, ist derzeit offen. eigentlich macht das derzeit nur sinn, wenn sie in einen anderen wert einsteigen, denn ein nachkauf derselben aktie vor dem 21.02.2003 bringt keinerlei vorteil, sofern man sie nicht billiger ersteht! beispiel: sie halten 1000 nokia, verkaufen jetzt für 18,50 euro, kaufen neu zum selben preis
und verkaufen 2004 für 25 euro, dann zahlen sie von 25.000 euro 0,75% steuern. genau dasselbe tritt ein, wenn sie die aktien behalten! ein verkauf macht also nur dann sinn, wenn sie a) in einen anderen wert umsteigen wollen oder b) nokia günstiger wieder zurückkaufen können. in einem börsenmagazin gab es nämlich den rat: in jedem falle zunächst mal alle steuerfreien gewinne mitnehmen! wenn man die unter a) und b) genannten kriterien nicht anwendet, wäre der verkauf absoluter quatsch, er verursacht nur kosten! meinen verkauf begründe ich nur mit dem
mangelnden vertrauen in diese regierung. wer garantiert, dass nicht plötzlich neue regelungen eingeführt werden?

3. der verlustvortrag ist wirklich nicht 100%ig geregelt. die bisherige formulierung lautet lapidar: verlustvorträge können verrechnet werden, sofern sie nachweisbar sind. eine zeitliche begrenzung der verlustvorträge -wie bisher- ist offensichtlich noch nicht fixiert. in diesem falle könnte es also durchaus attraktiver sein, zunächst zu verkaufen und erst nach dem 21.02.2003 wieder einzusteigen! erst dann kann man nämlich "gegenrechnen". etwas kompliziert, aber für altbestände ist bisher eindeutig fixiert: die besteuerung mit effektiv 0,75% wird reduziert, wenn der anleger nachweist, dass er mit der aktie weniger gewinn erwirtschaftet hat, entfällt sogar, wenn er mit der aktie keinen gewinn erzielt hat. nach meiner interpretation der mir vorliegenden formulierung kann ich bei der 0,75%-besteuerung nur mit verlusten aus "derselben" aktie verrechnen. bei käufen ab dem 21.02.2003 ist jedoch formuliert: gewinne aus wertpapierverkäufen können mit verlusten verrechnet werden. da wohl jeder aktien mit verlusten im depot hat, wäre also in diesem falle eine wiederanlage der erträge nach diesem datum günstiger. beispiel: der anleger verkauft nokia vor dem stichtag, streicht den gewinn steuerfrei ein -wir müssen zunächst abwarten, ob der stichtag tatsächlich der 21.02.2003 ist! -die gangster können uns plötzlich noch mit dem 01.01.2003 überraschen"- und kauft die aktie am 22.02.2003 neu und die ausgangslage bleibt dieselbe: verkauf für 25 euro
2004. jetzt sähe die rechnung -bei angenommenem verkauf und wiedereinstieg zum selben kurs 18,50 euro- folgendermassen aus: versteuert wird jetzt die differenz zwischen an- und verkauf mit 7,5%, bei 1000 aktien = 6500 euro gewinn, steuer = 487,50 euro, also 300 euro mehr als bei der 0,75%-besteuerung des gesamterlöses. der spätere einstieg bringt nur dann vorteile, wenn mindestens 4000 euro verluste aus altbeständen zu verrechnen sind, wobei noch abzuwarten ist, auf welchen zeitraum der verlust fixiert wird. in jedem falle ist bei einem
steuerfreien verkauf vor dem stichtag bei der wiederanlage äusserte vorsicht geboten!

diese beispiele zeigen, welchen wirrwarr die regierung hier schaffen will. wir sollten also zunächst den 05.12.2002 abwarten. dann spätestens liegen die gesetzesvorlagen im bundestag. und jetzt kommt es noch schlimmer:

fonds
====

der mir vorliegende entwurf ist aus dem "tollhaus"! zunächst sollen die vom fondmanager realsisierten kursgewinne 1x jährlich ausgewiesen werden und dann vom fond-käufer -bitte ohren auf!- mit dem persönlichen steuersatz versteuert werden! Zwar ist auch hier das halbeinkünfte-verfahren anzuwenden, aber immerhin! hier geht die schlitzohrigkeit des herrn eichel nun doch zu weit! beim verkauf der fonds muss der gewinn mit 15% pauschalsteuer versteuert werden- dabei gilt das halbeinkünfte verfahren nur für deutsche fonds- , jedoch können
die gewinne, die vorher bereits versteuert wurde, wieder abgezogen werden. hier muss man zunächst mal tief durchatmen und nachrechnen: die performance eines fonds besteht ja aus der addition der jeweiligen jahres-performances! eichel argumentiert, damit ist eine doppelbesteuerung ausgeschlossen. ist der mann naiv oder schlitzohrig? wahrscheinlich eine mischung, ein pinscher mit den ohren eines
hush-puppies! der anleger müsste jedes jahr -sofern der fond perfomt- steuerliche vorleistungen auf "buchgewinne" leisten, was sich theoretisch über 20 jahre und mehr hinziehen könnte! wenn die börsen mal wieder einbrechen sollten, die anleger verkaufen, müsste der staat all die eingesammelten steuerchen schön wieder zurückerstatten. mit dieser finanzpolitik hätte ich nicht mal mehr das vertrauen, dass er dann überhaupt noch dazu in der lage ist. wenn es nicht so ernst wäre, könnte man ja sogar noch schmunzeln über diese pläne, denn sie sind verfassungsrechtlich überhaupt nicht durchsetzbar. es gibt mehrere grundstzurteile, die unzweideutig aussagen, dass steuern erst erhoben werden können, wenn gewinne realisiert worden sind. dies planung ist so abstrus, dass man sie überhaupt nicht zu ende denken darf! ich führe mal ein beispiel an: ein kleinverdiener hat über 25 jahre ein beträchtliches fondvermögen aufgebaut. nach den erfahrungen der vergangenheit hätte er mit kleinen sparraten durchaus ein millionen-vermögen erwirtschaften können. vollkommen realistisch: sein einkommen beträgt 2.500 euro
monatlich = 32.500 euro p.a.. jetzt erwirtchaftet der fond gegen ende der laufzeit eine jahresperformance von 25% auf das bisher angesammelte kapital von 500.000 euro. dann wären 125.000 euro zu versteuern, dazu würde sein gesamtes einkommen nicht ausreichen! verkaufszwang! unser finanzminister kalkuliert knallhart: der anleger kommt durch seine im fond erwirtschafteten erträge in ständig höhere steuerprogressionen. man muss diese gedanken nicht weiterführen, weil es müßig wäre, darber nachzudenken, eine solches gesetz scheitert an unseren gesetzen.
zunächst aber schafft es mal die totale verunsicherung. hier ist dann der satz von frau scheel gefallen: mit uns nicht! bisher ist sie jedoch schon bei der ersten hürde gescheitert, weil eichel heutemorgen barsch erklärt hat: zunächst mal bringen wir dieses gesetz unverändert am 5.dezember ein! ich könnte ihnen auch das entgegengsetzte beispiel vorführen: der staat kann auch kassieren, wenn der anleger effektiv verluste macht! nach den bisherigen plänen bekommt er abgeführte steuern nur erstattet bis zu seinem einstiegspreis!

gewinne aus ausländischen fonds unterliegen nicht dem halbeinkünfte-verfahren. hier lieferte der finanzminister das dümmste argument, das einen minister nun 100%ig disqualifiziert: da kann ich ja nicht den zwang ausüben, die jährlichen gewinnsteigerungen der aktien im fond anzufordern. a) hat er recht, aber b) müsste ein finanzminster wissen, dass die halbeinkünfte hier sowieso nicht greifen, so dass das argument nun allerschlimmste unkenntnis offenbart!

fazit: ich kann nur den rat geben, bis zum 05.12.2002 zunächst ruhe zu bewahren. ich erinnere an meine alten vorwürfe: wie kann eine regierungsmannschaft arbeiten, in der statt mitgliedern, die in der freien wirtschaft täglich auf die probe gestellt wurden, beamte, funktionäre, journalisten, ehemals arbeitslose und wegen faulheit
entlassene sitzen, leute, für die in der freien wirtschaft vorm eintritt in die regierung sicher kein platz gewesen wäre?

nicht alleine wegen der besteuerungspläne für die börse: wir fahren gegen ein wand! der etatentwurf 2003 basiert auf einem wirtschaftswachstum von 1,5%. dieses ist auf dem eingeschlagenen wege wirklich unerreichbar!......."