KA111
21.11.2002, 09:49
Für Studenten als Hintergrund-Information interessant. Es gibt da gewaltige Unterschiede .......
Gruß
KA:)
Universitäten nahmen 2000 je Professorenstelle 112 300 Euro an Drittmitteln ein
[21.11.2002 - 07:55 Uhr]
Wiesbaden (ots) - Nach einer Auswertung der Statistischen Ämter des
Bundes und der Länder nahmen die deutschen Universitäten im Jahr
2000 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 2,7 Mrd. Euro (+
8,8 % gegenüber 1999) Drittmittel ein. Dies waren im Durchschnitt
112 300 Euro je Professorenstelle.
Die Hochschulen werben die Drittmittel zusätzlich zur
Grundausstattung ein, die sie von ihrem Träger zugewiesen bekommen.
Die laufenden Grundmittel der Universitäten machten im Jahr 2000 im
Durchschnitt 442 900 Euro je Professorenstelle aus.
Hauptquelle der Drittmittel der Universitäten war die Deutsche
Forschungsgemeinschaft mit 1,0 Mrd. Euro. Der Bund stellte den
Universitäten im Jahr 2000 0,5 Mrd. Euro zur Verfügung; die
Sozialversicherung und andere öffentliche Stellen überwiesen 0,1
Mrd. Euro für Lehre und Forschung. Bei internationalen
Organisationen konnten 0,2 Mrd. Euro, bei Stiftungen und der
gewerblichen Wirtschaft 0,9 Mrd. Euro eingeworben werden.
Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist bei den einzelnen
Hochschularten und in den einzelnen Fächergruppen sehr
unterschiedlich. Die höchsten Drittmitteleinnahmen mit 212 200 Euro
je Professorenstelle erzielten im Bundesdurchschnitt im Jahr 2000
die Ingenieurwissenschaften an den Universitäten. Die Kennzahl für
die Fächergruppe Humanmedizin lag bei 177 600 Euro, für Mathematik
und Naturwissenschaften bei 116 200 Euro. Bei den
Geisteswissenschaften wurden deutlich weniger Drittmittel
eingenommen: Je Professorenstelle machten diese im Jahr 2000 an den
Universitäten in den Sprach- und Kulturwissenschaften 30 700 Euro,
in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf 38 600
Euro aus. Die Fachhochschulen nahmen nur 8 000 Euro an Drittmitteln
je Professorenstelle ein.
Auch zwischen den Universitäten in Deutschland gibt es beträchtliche
Unterschiede: Die höchsten Drittmitteleinnahmen erzielte 2000 -
absolut gesehen - die Technische Universität München mit 141 Mill.
Euro, gefolgt von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule
Aachen (127 Mill. Euro) und der Ludwig-Maximilians-Universität
München mit 112 Mill. Euro. Setzt man jedoch die Drittmittel in
Beziehung zur Zahl der Professorenstellen, so war die Universität
Stuttgart am erfolgreichsten. Sie nahm im Durchschnitt 336 100 Euro
je Professorenstelle ein. Für die Rheinisch-Westfälische Technische
Hochschule Aachen gab es Drittmittel je Professorenstelle in Höhe
von 323 300 Euro, für die Medizinische Hochschule Hannover 282 400
Euro.
Detailliertere Kennzahlen sowie Erläuterungen enthält die CD-ROM
"Monetäre hochschulstatistische Kennzahlen", die gemeinsam von den
Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder herausgegeben wird
und dort auch direkt bezogen werden kann. Die Printversion - ohne
Angaben für einzelne Hochschulen - erscheint als Fachserie des
Statistischen Bundesamtes (Verlag Metzler-Poeschel,
Verlagsauslieferung SFG-Servicecenter, Fachverlage GmbH, Postfach 43
43, 72774 Reutlingen, Telefon: 07071/93 53 50, Telefax: 07071/93 53
35, E-Mail: destatis@s-f-g.com, Bestell-Nr. 211 0432-99700).
Monetäre hochschulstatistische Kennzahlen 2000
Dritt- Laufende
mittel Grund-
Hochschulart Dritt- je Pro- mittel
Fächergruppe mittel fessoren- je Pro-
Hochschule stelle 1) fessoren-
Stelle 1)2)
Mill.Euro 1000 Euro 1000 Euro
Hochschularten
Hochschulen insgesamt 2 829,8 68,3 315,7
darunter:
Universitäten (ohne medizini-
sche Einrichtungen) 2 012,6 99,7 397,4
Medizinische Einrichtungen 690,6 177,6 679,2
Universitäten (einschl. medizi-
nischer Einrichtungen) 2 703,2 112,3 442,9
Kunsthochschulen 8,0 3,8 168,1
Fachhochschulen 118,2 8,0 126,3
Fächergruppen (nur Universitäten)
Sprach- und Kulturwissenschaften 177,2 30,7 199,5
Sport 13,3 57,0 405,2
Rechts-, Wirtschafts- und Sozial-
wissenschaften 131,6 38,6 214,7
Mathematik, Naturwissenschaften 720,9 116,2 310,9
Humanmedizin (einschl. zentraler
Einrichtungen der Hochschul-
kliniken) 690,6 177,6 679,2
Veterinärmedizin 15,4 70,8 430,1
Agrar-, Forst- und Ernährungs-
wissenschaften 78,9 128,0 369,7
Ingenieurwissenschaften 598,4 212,2 359,8
Kunst, Kunstwissenschaft 6,4 12,0 189,1
Zusammen 2 432,6 102,7 337,0
Zentrale Einrichtungen 270,5 11,2 111,4
Insgesamt 2 703,2 112,3 442,9
Universitäten 3) 4)
Universität zu Köln 58,2 61,2 298,9
Westfälische Wilhelms-Univer-
sität Münster 52,3 90,9 499,1
Ludwig-Maximilians-Universität
München 111,6 137,9 507,4
Freie Universität Berlin 66,1 99,9 452,8
Universität Hamburg 55,9 93,0 463,5
Rheinische Friedrich-Wilhelms-
Universität Bonn 56,9 105,0 495,8
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt a.M. 52,5 101,0 407,7
Humboldt-Universität zu Berlin 82,4 127,5 551,0
Ruhr-Universität Bochum 50,8 120,6 522,3
Technische Universität Berlin 62,6 144,7 534,2
Universitäten mit den höchsten Drittmitteleinnahmen
je Professorenstelle 4)
Universität Stuttgart 99,5 336,1 624,2
Rheinisch-Westfälische Technische
Hochschule Aachen 126,7 323,3 837,2
Medizinische Hochschule Hannover 27,4 282,4 1 335,8
Technische Universität München 141,5 274,2 548,1
Universität Fridericiana zu
Karlsruhe 68,2 238,4 520,4
Universität Kaiserslautern 26,3 177,8 484,2
1) Universitäten: je C3/C4-Stelle; Kunst- und Fachhochschule: je
C2/C3/C4-Stelle 2) Laufende Ausgaben abzüglich Drittmittel und
Verwaltungseinnahmen (Einnahmen für Krankenbehandlung, Gutachten,
Veröffentlichungen, Beiträge der Studierenden usw.) 3) 10 größte
Universitäten (gemessen an der Zahl der Studierenden); CD-Rom
enthält die Kennzahlen für alle Hochschulen in öffentlicher
Trägerschaft. 4) Ohne rechtlich selbstständige An-Institute.
@destatis.de
ots-Originaltext
Statistisches Bundesamt
Gruß
KA:)
Universitäten nahmen 2000 je Professorenstelle 112 300 Euro an Drittmitteln ein
[21.11.2002 - 07:55 Uhr]
Wiesbaden (ots) - Nach einer Auswertung der Statistischen Ämter des
Bundes und der Länder nahmen die deutschen Universitäten im Jahr
2000 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 2,7 Mrd. Euro (+
8,8 % gegenüber 1999) Drittmittel ein. Dies waren im Durchschnitt
112 300 Euro je Professorenstelle.
Die Hochschulen werben die Drittmittel zusätzlich zur
Grundausstattung ein, die sie von ihrem Träger zugewiesen bekommen.
Die laufenden Grundmittel der Universitäten machten im Jahr 2000 im
Durchschnitt 442 900 Euro je Professorenstelle aus.
Hauptquelle der Drittmittel der Universitäten war die Deutsche
Forschungsgemeinschaft mit 1,0 Mrd. Euro. Der Bund stellte den
Universitäten im Jahr 2000 0,5 Mrd. Euro zur Verfügung; die
Sozialversicherung und andere öffentliche Stellen überwiesen 0,1
Mrd. Euro für Lehre und Forschung. Bei internationalen
Organisationen konnten 0,2 Mrd. Euro, bei Stiftungen und der
gewerblichen Wirtschaft 0,9 Mrd. Euro eingeworben werden.
Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist bei den einzelnen
Hochschularten und in den einzelnen Fächergruppen sehr
unterschiedlich. Die höchsten Drittmitteleinnahmen mit 212 200 Euro
je Professorenstelle erzielten im Bundesdurchschnitt im Jahr 2000
die Ingenieurwissenschaften an den Universitäten. Die Kennzahl für
die Fächergruppe Humanmedizin lag bei 177 600 Euro, für Mathematik
und Naturwissenschaften bei 116 200 Euro. Bei den
Geisteswissenschaften wurden deutlich weniger Drittmittel
eingenommen: Je Professorenstelle machten diese im Jahr 2000 an den
Universitäten in den Sprach- und Kulturwissenschaften 30 700 Euro,
in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf 38 600
Euro aus. Die Fachhochschulen nahmen nur 8 000 Euro an Drittmitteln
je Professorenstelle ein.
Auch zwischen den Universitäten in Deutschland gibt es beträchtliche
Unterschiede: Die höchsten Drittmitteleinnahmen erzielte 2000 -
absolut gesehen - die Technische Universität München mit 141 Mill.
Euro, gefolgt von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule
Aachen (127 Mill. Euro) und der Ludwig-Maximilians-Universität
München mit 112 Mill. Euro. Setzt man jedoch die Drittmittel in
Beziehung zur Zahl der Professorenstellen, so war die Universität
Stuttgart am erfolgreichsten. Sie nahm im Durchschnitt 336 100 Euro
je Professorenstelle ein. Für die Rheinisch-Westfälische Technische
Hochschule Aachen gab es Drittmittel je Professorenstelle in Höhe
von 323 300 Euro, für die Medizinische Hochschule Hannover 282 400
Euro.
Detailliertere Kennzahlen sowie Erläuterungen enthält die CD-ROM
"Monetäre hochschulstatistische Kennzahlen", die gemeinsam von den
Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder herausgegeben wird
und dort auch direkt bezogen werden kann. Die Printversion - ohne
Angaben für einzelne Hochschulen - erscheint als Fachserie des
Statistischen Bundesamtes (Verlag Metzler-Poeschel,
Verlagsauslieferung SFG-Servicecenter, Fachverlage GmbH, Postfach 43
43, 72774 Reutlingen, Telefon: 07071/93 53 50, Telefax: 07071/93 53
35, E-Mail: destatis@s-f-g.com, Bestell-Nr. 211 0432-99700).
Monetäre hochschulstatistische Kennzahlen 2000
Dritt- Laufende
mittel Grund-
Hochschulart Dritt- je Pro- mittel
Fächergruppe mittel fessoren- je Pro-
Hochschule stelle 1) fessoren-
Stelle 1)2)
Mill.Euro 1000 Euro 1000 Euro
Hochschularten
Hochschulen insgesamt 2 829,8 68,3 315,7
darunter:
Universitäten (ohne medizini-
sche Einrichtungen) 2 012,6 99,7 397,4
Medizinische Einrichtungen 690,6 177,6 679,2
Universitäten (einschl. medizi-
nischer Einrichtungen) 2 703,2 112,3 442,9
Kunsthochschulen 8,0 3,8 168,1
Fachhochschulen 118,2 8,0 126,3
Fächergruppen (nur Universitäten)
Sprach- und Kulturwissenschaften 177,2 30,7 199,5
Sport 13,3 57,0 405,2
Rechts-, Wirtschafts- und Sozial-
wissenschaften 131,6 38,6 214,7
Mathematik, Naturwissenschaften 720,9 116,2 310,9
Humanmedizin (einschl. zentraler
Einrichtungen der Hochschul-
kliniken) 690,6 177,6 679,2
Veterinärmedizin 15,4 70,8 430,1
Agrar-, Forst- und Ernährungs-
wissenschaften 78,9 128,0 369,7
Ingenieurwissenschaften 598,4 212,2 359,8
Kunst, Kunstwissenschaft 6,4 12,0 189,1
Zusammen 2 432,6 102,7 337,0
Zentrale Einrichtungen 270,5 11,2 111,4
Insgesamt 2 703,2 112,3 442,9
Universitäten 3) 4)
Universität zu Köln 58,2 61,2 298,9
Westfälische Wilhelms-Univer-
sität Münster 52,3 90,9 499,1
Ludwig-Maximilians-Universität
München 111,6 137,9 507,4
Freie Universität Berlin 66,1 99,9 452,8
Universität Hamburg 55,9 93,0 463,5
Rheinische Friedrich-Wilhelms-
Universität Bonn 56,9 105,0 495,8
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt a.M. 52,5 101,0 407,7
Humboldt-Universität zu Berlin 82,4 127,5 551,0
Ruhr-Universität Bochum 50,8 120,6 522,3
Technische Universität Berlin 62,6 144,7 534,2
Universitäten mit den höchsten Drittmitteleinnahmen
je Professorenstelle 4)
Universität Stuttgart 99,5 336,1 624,2
Rheinisch-Westfälische Technische
Hochschule Aachen 126,7 323,3 837,2
Medizinische Hochschule Hannover 27,4 282,4 1 335,8
Technische Universität München 141,5 274,2 548,1
Universität Fridericiana zu
Karlsruhe 68,2 238,4 520,4
Universität Kaiserslautern 26,3 177,8 484,2
1) Universitäten: je C3/C4-Stelle; Kunst- und Fachhochschule: je
C2/C3/C4-Stelle 2) Laufende Ausgaben abzüglich Drittmittel und
Verwaltungseinnahmen (Einnahmen für Krankenbehandlung, Gutachten,
Veröffentlichungen, Beiträge der Studierenden usw.) 3) 10 größte
Universitäten (gemessen an der Zahl der Studierenden); CD-Rom
enthält die Kennzahlen für alle Hochschulen in öffentlicher
Trägerschaft. 4) Ohne rechtlich selbstständige An-Institute.
@destatis.de
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Statistisches Bundesamt