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Vollständige Version anzeigen : 10.12.02: Völlig überraschende US-Zinserhöhung & damit Start der Hyperinflation?


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germanasti
10.12.2002, 06:06
Wie erwartet negativ startete die zweite Adventswoche, welche vor allem von der Einzelhandelsfront bitterböse verkloppt wurde. Doch den Hauptgrund lieferten keine Meldungen, sondern schlichtweg eine technisch äusserst prikäre Situation, welche mittlerweile einen so hohen Abverkaufsdruck mit sich bringt, dass selbst ein Allan Greenspan nur noch kurze Interventionsschübe liefern konnte und so DOW & Co. leider erneut vor dem fairen freien Fall bewahrte. Ist dies der Anfang vom Ende? Kaum vorstellbar das noch in 2002 die ganze grosse Crashpanik aufkommt. Eher ein Wechselspiel zwischen Bullen- und Bärenfallen, welches in den nächsten Tagen zur Abwechslung mal wieder eine kleine blutige Bärennase bringen sollte. Hauptsache der Grundton bleibt DOWN!
Umsätze waren mit 1,1 Mrd. NYSE & 1,3 Mrd. Nasdaq os niedrig wie seit verdammt vielen Monaten nicht mehr. Obendrauf teilw. Mehr als 90% Downvolumen und wir haben psychologische Teilvoraussetzungen für eine heftige Gegenbewegung, gleichzeitig aber auch Beweis, dass die meisten Fonds Bücher bereits geschlossen haben! & insofern diese nicht mehr panikartig öffnen, wäre nun ein weiterer Bluttag zur Bärenfalle gewünscht. Morgen sollte es dann aber mächtig drehen für Pullback.

Konjunkturdaten gab es zu Wochenbeginn keine, dafür drei hochinteressante Meldungen:
Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat erwartungsgemäss Chapter 11 beantragt & wird damit zur grössten Pleite der Luftfahrt. Einen dramatischen Anstoss hat daran aber niemand genommen. Ist halt so, wie eben seit 2 Jahren Wirtschaft fällt und sich wohl irgendwann mal wieder erholen soll. Richtig betroffen bzw. mit Zukunftssorgen umzogen fühlt sich hingegen keiner.
Nachdem es letzte Woche und das Wochenende so ruhig im vorher tosenden Einzelhandelslautsprecher geblieben ist, brachte WAL MART gestern die bittere Wahrheit. Dezemberumsätze sollen lediglich am unteren Rand der Erwartungen liegen, da das Weihnachtsgeschäft schlichtweg enttäuschend verlief. Angeblich ist der heftige Wintereinbruch schuld. Zu dumm das sich dieser nur auf sehr kleine Teile Amerikas bezog. & nun kann man förmlich auf die gewaltige Gewinnwarnungswelle warten, welche in den kommenden beiden Wochen übers amerikanische Lande ziehen sollte. Wenn ein ALDI a´la WAL MART unter Kaufblockade leidet, werden es die andere Einzelhändler doppelt und dreifach tun! Und das bei Lagervorräten bis weit unters Dach. Gibt herrlichen Sonderabschreibungsbedarf mit den Q1-Zahlen, sprich Anfang April.
& das kleine Highlight des Tages war die Ernennung des nächsten Finanzministers. John Snow heisst der Kamerad, welcher sich direkt mit seinem ersten gesprochenen Satz nahtlos in das lügende lügende Gebilde von O´Neill einfügte: „Wirtschaft wird sich erholen“. Eben nur eine weitere Marionette im Hause Bush, womit jeglicher Kommentar überflüssig ist.

Heute ist es also soweit. Allan Greenspan gibt die allmonatliche Zinsentscheidung der FED bekannt, welche dieses Mal von ALLEN als non event gehandelt wird. Für Zinssenkungen ist momentan nämlich kein Potential und an eine Erhöhung mag momentan niemand auch nur ansatzweise begraben. Doch dieses Mal könnte hier tatsächlich die Masse falsch liegen, sprich Allan völlig überraschend einen Zinserhöhungsschritt bekanntgeben. Viele Indikatoren wie Treasury, Gold und einige Indikatoren sehen inflationsartige Tendenzen welchen diesen Schritt gerechtfertigen lassen. Als Aktion selbst sollte sie aber vorläufig einmalig bleiben, da Kreditlast so extrem hoch, dass sofort viele Firmen daran kollabieren würden! Ergo eben nur ein psychologisches Spielchen, welcher aber u.U. sehr effektiv sein kann, zumindest kurzfristig.
Eine klassische Inflation zur offiziellen Begründung werden wir wie bereits angesprochen nicht sehen, da dieses Mal keine Übermassen an kaufbereitem Geld viel zu wenig Waren gegenüber stehen. Es wird die Dollarverwässerung & damit direkte Folgen der masslos überzogenen Interventionen sein, welche diese Währung bereits jetzt im Ausland so unattraktiv macht, dass man immer mehr Dollars aufbringen muss, um einen entsprechenden Gegenwert in Form von Euros, Yens, Franken, etc. zu erhalten. Dies war bereits der Start einer Währungsinflation, welche sehr bald in eine Klassische münden sollte, denn wenn im Ausland niemand mehr dieses Bananengeld haben will, wieso soll es dann in heimischen Landen anders sein? In etwa gleiches sehen wir übrigens seit Jahren in Russland, wo mittlerweile eine andere Währung (ausgerechnet der Dollar) dem Rubel seinen Rang als inoffizielles Zahlungsmittel abgelaufen hat. Damit sollte nun eine Begründung da sein, warum es völlig überraschend zu dieser Zinserhöhung kommen könnte. Obendrauf braucht es normalerweise 6-8 Monate, ehe sich dieser Schritt inflationsbekämpfend auswirken wird, was zeitmässig in etwa auch meine Berechnung ist, bis der Dollarcrash negative Auswirkungen auf heimische Dollarakzeptanz hat. & da Greenspan Anfang 2001 bereits einmal den Fehler gemacht hat, Zinswende viel zu spät einzuleiten, wird er alles dafür tun, dass dies kein zweites Mal passiert. Nützen wird es zwar genauso wenig, da Verwässerung viel zu stark, doch wenigstens hat man einen Versuch dazu unternommen.
Hauptgrund für eine Zinserhöhung wäre auf kurzfristige Sicht betrachtet wohl ein damit verbundener Zulauf in den Dollar, welcher aktuell unmittelbar vor dem grossen Sturz steht. Steigende Zinsen würden jedoch Geldmarkt wieder ein bisschen interessanter machen & nach der idiotischen EZB-Zinssenkung Schere deutlichst verkleinern. So besagt dann zumindest die Theorie, dass Kapital zurück nach Amerika fliesst. Praxis hingegen sieht kein unattraktives Zinsniveau aus Begründung für Kapitalflucht, sondern drohender Bankrott Amerikas & Gefahr eines Dollar-Sterbens. Entsprechend wäre mein Wunsch, dass eine evtl. stattfindende Zinserhöhung lediglich für wenige Stunden bis max. 5 Tage für Dollarstärke sorgt, ehe es umso schneller in den Abgrund sinkt. Damit hätten wir nämlich nach O´Neill die zweite grosse Bestätigung für das Ende Amerikas & hoffentlich endlich eine globale Realtitätserkennung, welche Zukunft dieses Land noch hat, nämlich gar keine!

Zinsentscheidung auch ein Zünglein an der Yen-Waage, welcher kurz vor dem vll. grössten Run seines Lebens steht. Einen ersten Vorgeschmack dazu haben wir am Donnerstag bekommen.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Df=j&Al=small&Ct=l&Lg=n&La=DE&avg1=100&avg2=200&
Kurz zuvor rannte USD/JPY brandgefährlicherweise recht deutlich über Pullbackzielzone 122,40 und markierte mit knapp über 125,50 sogar ein neues 6-Monats-Hoch leicht über der sehr wichtigen 200-Tage-Linie. Insofern es nun sehr schnell wieder unter 122,40 sinkt, könnte der Bereich 120,40 relativ leicht unterboten und damit schwerste Crashsignale ausgegeben werden. Ein Kursniveau im Bereich 105 auf sich zu jährlichen Reparationsdurchführungen bis Ende März 2003 wäre mit Sicherheit nicht übertrieben, wissen wir auch jetzt schon, dass in 2003 viele Ausländer den alljährlichen Nikkeimove zum Fiskaljahrende mitnehmen werden. Zum Start dieses Szenarios muss es nun aber sehr schnell fallen und besser nicht mehr signifikant über 125,50 steigen. Darüber könnte nämlich ein genauso unkontrolliertes Gemetzel vonstatten gehen, wie vorletzte Woche beim Rallyehype des US-Chipsektors SOX!
Doch erstmal muss es so richtig rutschen, damit diese elendigen Interventionen ein nachhaltiges Ende finden. Ansonsten bleiben Lachplatten wie gestern nachmittag noch eine Weile erhalten, als urplötzlich der Dollar immer stärker wurde. Doch kenne ich in der Vergangenheit kein einziges Beispiel, bei dem ein Erfolg mit gedrucktem Geld verzeichnet wurde, welches zum Aufkauf von echtem Geld genutzt wurde. Somit eben alles nur eine Frage der Zeit und nicht des OB!

Für die Börsen sollte die Zeit 20.15 Uhr von grosser Bedeutung sein & so einfach wie in den letzten beiden Wochen eine konkrete Orakelei ist, so schwer gestaltet sich gleichzeitig der nächste Schritt! Nasdaq spielt das anvisierte PingPong-Spiel. S&P nähert sich mit grossen Schritten dem Zielbereich 850 P. & Umsätze sind so niedrig, dass es relativ problemlos noch zu einem letzten Dezembersprüngle kommen sollte. Doch steht diesen Szenarien ein Allan Greenspan gegenüber, der jederzeit wie von der Tarantel gestochen neue Rekordinterventionen durchführen könnte, um seinem Ziel DOW 10K doch noch sehr nahe zu kommen. Genausowenig sollte man die Tatsache verleugnen, dass so gut wie alle Fonds ihre Bücher für restliches 2002 bereits geschlossen haben & bei einem weiteren Extremverfall wohl panikartig in den freien Fall abverkaufen. Eben ein verdrehter Dezember 1999, welcher dann relativ problemlos ans Jahrestief noch vor X-Mas führen könnte. Doch sind das Theorien & solange Praxis solch klare Wege vorgibt, sollte man lediglich das SL ein wenig enger setzen als sonst, denn zu sehr Rambo gegen den Markt kurz vor Jahresende spielen verhagelt nur die eigene Performance und wer will das schon?
Mein Wunsch für heute wäre ein recht tiefer Sturz, womit der Vergleich mit 1932 wohl endgültig bestätigt wäre. Auf S&P bezogen SK-Zielbereich 860/850 P. bei weiter recht niedrigen Umsätzen und wir hätten wohl erstmals nach zwei Wochen kein tägliches Reversalgeschrei mehr. Dies insbesondere deshalb, weil übereinander liegende gleitende Durchschnitte durchbrochen wären Demzufolge morgen früh ein blutiger Future und es wäre die Idealvoraussetzung für ein erfolgreiches Reversal gegeben, eben so wie fast immer am Tag nach einer FED-Zinsentscheidung. Inwieweit dieses dann aber von nachhaltiger Natur ist bleibt dahingestellt. 4-5% Gegenbewegung könnten/sollten bereits ausreichen, ehe es bis Jahresende vollends quer läuft. Ob es so kommt? Time will tell! & inwieweit man diese mögliche Gegenbewegung mitmacht ist eine andere Sache. Müssen Fonds nochmal panikartig ihre Bücher öffnen, rutscht es bis Jahresende so weiter! Zwar unwahrscheinlich, aber eben nicht ganz unmöglich.

Übrigens sollte man nicht den Fehler machen & hinter dem aktuellen Rutsch eine Niederlage Greenspans oder gar Verkaufspanik vermuten. Alles nur ein gewollter downmove, wie Chipsektor sehr schön aufzeigt:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4493&mocktick=1
SOX hat binnen weniger Tage rund ein Viertel seines Werts verloren & das ausschliesslich ob einer selten erlebten Abstufungswelle von Analysten. Dazu nur sehr niedrige Umsätze und man kommt sehr schnell zu der Vermutung, dass big boys nach einem billigen Einstieg für den nächsten Move suchen. Ich denke das daraus nun entweder ein unkontrollierter Abverkauf oder das Wahrscheinlichere, ein letzter Affenrun folgt, in diesen auch die letzten Brocken Liquidität strömen. Eben eine weitere Euphoriesteigerung, mit der in 2003 so richtig viel Blut fliessen kann.
Grund für diese Abstufungen? Greenspan weiss das ob des miesen Weihnachtsgeschäfts noch viele Gewinnwarnungen kommen müssen. Ergo lässt er die Börsen in einer nachrichtenlosen Zeit fallen und dreht sie mit den ersten sehr schlechten Meldungen. Dann kanns wieder rennen getreu dem Motto „buy on bad news“ & Analysten haben weisse Händchen, dank der vielen Abstufungen im Vorfeld.

In Deutschland setzt sich der Trend einer Antiregierungsfront innerhalb der Regierung weiter fort & es scheint so, dass es kein Jahr mehr dauert bis sich erste so grosse Bewegungen gebildet haben, dass Massendemonstrationen Anti-Schröder an der Wochenendordnung sind, welche wohl sehr schnell zu blutigen Ausschreitungen führen werden. Gerade beim Arbeitervolk kann man quer durch alle Firmen schauen (so zumindest mein persönlicher Eindruck) & kann deutlich diese „Ansammlung“ erkennen, welche durch ständige Pushberichte der Volkszeitung BILD noch bestätigend angeheizt wird. Eine solche Entwicklung ist brandgefährlich, denn wenn sich daraus keine diktatorisch ähnlichen Randgruppen -mit stetigem Zuspruch- heraus bilden (Hitler, RAF, etc.), so reicht dieser unproduktive Klotz noch immer für eine grosse Konjunkturbremse aus, welche in der momentanen Wirtschaftslage absolut unerwünscht ist. Deshalb wäre Schröder gut beraten endlich mit der bitteren Wahrheit ans Tageslicht zu rücken & der Bevölkerung klar macht, dass eine solche Trendfortsetzung zu einer absoluten Superhölle führt. Ist eh unverständlich das in diese Richtung nichts getan wird, genauso wenig wie irgendjemand auf 50 Jahre Dauerboom zurückblickt & daraus eine absolut gesunde Megakonsolidierung schlussfolgert. Dazu gehören auch Analysten und Volkswirtschaftler, die damit bedenkenlos den Namen „Flachpfeife“ verdient haben – Tatsache!
Irgendwo wird es mir eh immer ein Rätsel bleiben, weshalb sich solch eine Anti-Deutschland-Welle in Bewegung setzen konnte. Wir haben fraglos eine sehr hohe Abgabenbelastung, wobei eine Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt psychologisch denkbar ungünstig kommt, doch erhalten wir als Gegenpol das beste Sozialsystem der Welt! Eine ärztliche Versorgung ist für jeden garantiert, brennende Häuser werden in Windeseile gelöscht, das Land befindet sich technisch auf höchstem Niveau, wir haben ein perfektes Strassennetz & einen so hohen sozialen Standard, dass selbst Zuwanderer und Erwerbslose nicht verhungern müssen, insofern sie nicht zur gehirnversoffenen Fraktion, sprich Penner, gehören. Dies sind Dinge, für das unser vollgefressenes Volk nach 50 Jahren Dauerboom schlichtweg die Wertschätzung verloren hat & exakt deshalb wird die Karre so richtig gegen die Wand gefahren, dass bis auf hohe Ebenen verdammt viel Blut fliesst. Eben eine schon oftmals angesprochene Rückkehr zu uralten Wurzeln, bei denen wir selbst einfachste Dinge wie das helle Sonnenlicht am Morgen als Lebensfreude wertschätzen werden. Momentan noch für viele unvorstellbar, doch dieser Trend ist nicht mehr aufzuhalten & jedes Dagegenstellen macht es umso schlimmer! Deshalb sind wir froh einen Schröder zu haben, mit dem wir ohne grössere Ausschläge nahe dem Grund landen werden. Hauptsache das Fundament bleibt erhalten & das ist bei weitem fester als BRD-Pessimisten in aller Regelmässigkeit anführen. Ein Statsbankrott ist dabei genauso illusorisch wie Einstellung von Rentenzahlungen oder gar Wegbruch von Sozialleistungen innerhalb der Grundversorgung. Es wird heftige Einschnitte im Sozialsystem geben, welche aber bei einem verminderten Anspruchsdenken problemlos amortisierbar sind. Wir alle werden lernen mit einem ca. 30% niedrigeren Nettoeinkommen zu leben & dabei so produktiv, dass Grundbasis für den nächsten Hype erschaffen wird – believe me!
Grösstes Problem in Deutschland ist eh der Neid, dass andere etwas mehr haben könnte als man selbst. & wehedem irgendein Politiker verbucht Privatflüge zu Lasten des Steuerzahlers oder es werden schwachsinnige Investitionen getätigt, dann sind meistens die Schreihälse ganz vorne an der Front, welche eben noch Börsengewinne beim Finanzamt nicht angegeben haben oder ihr Geld mit unnötigen Einkäufen verprasst haben. Wir sind eben alles nur Menschen und das dieser in seiner Grundform fehlerhaft ist, bleibt eine unabänderbare Tatsache. Man kann dabei lediglich an der Fassade feilen, was auch in Deutschland mit Sicherheit geschehen wird. & wem das nicht passt, der kann nach Amerika auswandern. Vll. ist dort alles besser, sagen zumindest die Massen. :rofl

Konjunkturdatenmässig stehen heute lediglich Grosshandelsumsätze und Lagerbestände für Oktober an. Das wird wohl genauso uninteressant sein wie eine Rede von O´Neill.
Highlight des Tages wie schon angeschrieben die FED-Zinsentscheidung. Möge damit weiteren Investoren Lichter aufgehen und ein neues Schlachtfest beginnen.
Trend für den frühen Tagesverlauf könnte das Q-Update von Nokia bringen. Säntliche positiven News sind bereits bekannt, so dass es schwer wird da noch einen Bullen-Move zu kreiern.

DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Stundenchart setzt den recht steilen Abwärtstrend unverändert fort, welcher heute im Bereich 8250 P. erreicht werden könnte. Lt. Idealplan sollte dieser um 150-200 P. nach unten durchbrpchen werden, ehe ein doppelt so heftiges Pullback erfolgt. Dazu muss es heute aber verdammt schnell und heftig fallen, ansonsten wird dieses Szenario zur Illusion. Unter 8000 P. ist nämlich aus mit der leichtfertigen Abwärtsbewegungen!
Oberkante des Abwärtstrends im Bereich 8540-8560 P. Was das Maximum einer Vorfreude auf Greenspan sein sollte.
MACD weiter im Schlafmodus, Stochastik ganz unten. Es wäre wirklich ein Traum, wenn es nun ohne Unterbrechnung weitere 300-400 P. fällt. Dank Gummibandeffekt und Indikatoren hätte die anschliessende Gegenbewegung wohl einen gewaltigen Move auf 24-36 Stundensicht!

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1

Eine astreine Bullenfalle hat sich am Freitag abend beim DOW aufgetan, welche gestern auf sehr blutige Weise negative aufgelöst wurde. Damit ist rein theoretisch der Weg für einen nahezu freien Fall frei, wenn da nicht über all die gleitenden Durchschnitte wären. Egal ob SOX, Transporte, DOW, S&P, etc. überall sind sie nun so verdammt nah & das am Zinsentscheidungstag! Entsprechend muss man einen Rutsch darunter, sollte er nicht mit Rekordumsätzen vonstatten gehen, als recht glasklare Bärenfalle betrachten, zumindest auf Mehrtagessicht bis ca. grosser Verfall!

Für gestern anvisierte Zielzone 8420 P. wurde leider nicht ganz erreicht, womit sich Traumziel 8000 P. glatt wohl schon fast zerschlagen hat. Es wäre zumindest ein gigantischer Verfall auf 1,5 Tagessicht! So bleibt es vorläufig beim milderen Ziel 8240 P., mit anschliessender Gegenbewegung 250-300 P. 8380-8420 P. davor heftige Unterstützung.
Rennt es schon ab jetzt, Pullback bis max. 8650 P. möglich.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1

Der S&P konnte endlich auf SK-Basis unter die 900er-Marke eintauchen und hat die grobmaschige Zielzone 890-870 P. praktisch erreicht. Zielzone darüber hinaus ist weiterhin der Bereich 850/840 P., doch bedarf die doppelte GD-Mauer bei rund 880 P. schon eines höchstimpulsiven Moves, um einen Fall darunter zu ermöglichen. Deshalb genau beobachten in welcher Form dieser erarbeitet wird. Prallt es daran ab, droht nochmals ein Test des Widerstandsbereichs 915-925 P. Für mehr scheint zumindest momentan die Power zu fehlen.

Wunsch wie schon oben beschrieben grösserer Verfall auf 850 P., welcher u.U. erst morgen früh mit negativem Future erreicht werden könnte. Ab dort mehrmaliges Zickzack bis an die Oberkante 890/895 P.?

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1

Nasdaq lässt sich heute schnell abfertigen, da sich das anvisierte PingPong-Spiel wunderschön aufzugehen scheint.
Kursziel 980-960 P., ehe eine Gegenbewegung um rund 80-100 P. einsetzen sollte.

Unterstützungen 1000 & 980 P.
Widerstände ab 1035 P. exakt alle 10 P.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3373&mocktick=1

Noch 3,5 Wochen bis zum Heldentod im Tagesthread...
Wünsche für einen täglichen Ersatz? Ansonsten wird dieser Bereich vorläufig ersatzlos gestrichen.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gestern Konsolidierungstag für Euro und Gold. Ist zwar bei den Fundamentals und Megarun am Freitag nicht ganz nachvollziehbar, doch sollte man da lieber auf Charttechnik schauen und diese gibt dafür ein klares Ok.
Mal schaun inwieweit eine mögliche Zinserhöhung heute Auswirkungen auf den Euro hätte. Theoretisches Korrekturpotential wäre dabei der Bereich 1,0030. Inwieweit kurz nach Meldung ein Rutsch darunter ist nicht abzusehen & auch kaum gefährlich, insofern nur einige Minuten unter dieser Zone. Auf Mehrtagessicht bleibt der Bereich 1,0550 favorisierend, ehe einige Wochen durchschnaufen nötig sein könnten/sollten.
Gold ist schwer einzuschätzen. Buy-Mode über 323, welches Korrekturziel ist. Widerstand 328 und grosser Ausbruch 330 Dollar. Inwieweit dort noch ein false break angeheftet wird ist unklar. Hauptsache Leitstern auf Mehrmonatssicht bleibt intakt & der hat bereits 380 Dollar ausgegeben. Mit Mega-Squeeze sogar noch zur Bescherung erreichbar, zumindest theoretisch.


Termine heute:

• DE Ausschreibung Schätze
• 08:00 - ! DE Verbraucherpreisindex November
• 08:00 - DE Investitionen Industrie 2001
• 11:15 - EU EZB Zuteilung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 15:00 - US FOMC Sitzungsbeginn
• 15:30 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
• 16:00 - ! US Großhandelsumsatz Oktober
• 16:00 - ! US Lagerbestände Großhandel Oktober
• 16:00 - US Rede Finanzminister O´Neill
• 19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills
• 20:15 - ! US FOMC Sitzungsergebnis



Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif

germanasti
10.12.2002, 06:06
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Alles andere als mit Ruhm bekleckert hat sich unser DAX. Crashartiger Zusammenbruch und das obwohl noch nichtmal der grosse Shortdruck via London vonstatten ging. Problem waren die vielen Bubblewerte aus Techie- und Bankenbereich, welche nun reihenweise platzen und für einen entsprechend starken Abwärtsdruck sorgen. Im Grunde ist dies ein gesunder Vorgang & rein theoretisch könnte der nächste Move von Umschichtungen auf Qualitätswerte profitieren, doch wir alle kennen die Abhängigkeit von Amerika, womit sich dieses Szenario sofort wieder zerschlagen hat. Trotzdem sollte man den DAX für 2002 / Anfang 2003 noch nicht vollends abschreiben. Erfolgt nochmals ein Dreh, könnten so ziemlich alle Werte gleichzeitig rennen, womit 15-20% plus binnen allerkürzester Zeit möglich wären. Ist nur die Frage inwieweit US-Shorties dies zulassen würden.

Fundamentaldaten gibt es im DAX- und Deutschlandbereich keine neuen. Weihnachtsgeschäft verläuft hier genauso mau und nachlaufende Konjunkturdaten aus Oktober zeigen eine Hölle nach der anderen auf. Eben genauso wie in Amerika, womit wir uns auch noch einige Jahre abfinden müssen.
By the way, deshalb sollte man sich auch von der Hoffnung trennen, deutsche Aktien wären viel billiger wie amerikanische. Dem ist nicht so & wird auch solange nicht sein, wie wir die Abkoppelung vom Satansland missen lassen! Fair value 2003 wird beim DAX auf 1200-1400 P. liegen, eine schon sehr bald belegbare Tatsache!

Technisch hat die GD50 grossräumig noch mehr oder weniger gehalten, welche für mich aber eh nie den Stellenwert in der momentanen Chartsituation hatte. 3160 P. war die grosse Sell-Marke & die nächste folgt auf 3030 P., ehe wohl nur noch ein false break auf 2980 P. vor dem heftigen Sturz gen 2820 P. bewahren kann. Das Ganze wie gehabt weiterhin in grösster Abhängigkeit zu Amerika. Nach oben könnte nun bereits der Bereich um 3240 P. ein schier undurchdringbarer Widerstand werden, insofern 3160 P. einen Durchlass bieten.
Ab dem jetzigen Niveau hoch bringt somit ein theoretisches Potential von lumpigen 150 P. Dementsprechend niedrig ist auch die Shortquote. Anders sähe es bei 2820 P. aus, wo wohl die Masse bereits an den grossen Kollaps glaubt. 2820 P. down und rund 400 P. höher Silvesterraketen? Theoretisch durchaus denkbar.

Zu Beginn runter in den Bereich 3030 P., kurze Gegenbewegung und neue Tiefs könnten zum Bruch von 2980 P. führen. Damit gilt bis morgen Ziel 2820 P.
Startflug auf 3110/3120 P. und ins minus bringt bei 3030 P. die Entscheidung über 2820 P. oder weitere Seitwärtsrange mit Ziel 3240 P.
Ganztags quer zw. 3035 & 3105 P. bringt technisch langeweile.

germanasti
10.12.2002, 06:08
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&

Nikkei +25 P.
Da wird aber einer mutig :eek:

Trotzdem ist das noch kein gesicherter Dreh, denn bislang fiel Japan fast immer erst zum Schluss so richtig stark. d.h. -3% sind Zeichen für Turn in USA?

germanasti
10.12.2002, 06:08
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

Im Yen wird versucht zu ziehen. Sollte aber lt. Technik keinen grossen Erfolg mehr bringen. Zumindest 115,50 stehen nun fast felsenfest.

germanasti
10.12.2002, 06:09
Man muss sich das vorstellen!

Der Irak liefert Amerika die Originale der geforderten Rüstungsunterlagen & diese reichen Kopien an andere Länder weiter! Wer soll denn da noch wissen ob diese echt oder von Amis verfälscht sind ????

Wie kann die Welt nur so stroohdoof sein ??? :gomad :gomad :gomad

germanasti
10.12.2002, 06:10
Datum: 09.12. 23:20 UBS: Kursrallye fundamental nicht rechtfertigbar


Der Technologiestratege Pip Coburn von der UBS Warburg beschrieb die jüngste Kursrallye im Technologiesegment mit dem Ausdruck „eine Flucht in die Qualitätsarmut“. Fundamental seien die Kurssteigerungen teilweise abenteuerlich und nicht zu rechtfertigen, so der Analyst. Während Small Caps 128% zugelegt hätten, seien Large Caps nur um 48% gestiegen, dabei würden sich große Unternehmen in einer Krise normalerweise besser schlagen als kleine, die eher um ihr Überleben fürchten müssen. Anleger hätten offenbar nach Aktien gesucht, die besonders verprügelt worden waren. Wie es um die entsprechenden Unternehmen stehe, sei dabei wenig beachtet worden.

© Godmode-Trader.de

:rolleyes:

germanasti
10.12.2002, 06:11
09/12/2002 22:48
US-Arbeitsmarktdaten für September und Oktober revidiert~

Washington, 09. Dez (Reuters) - Das US-Arbeitsministerium
hat die Arbeitsmarktdaten für September und Oktober revidiert.
Grund dafür seien Fehler bei der Saisonbereinigung, teilte das
Arbeitsministerium am Montag in Washington mit.
Nach der Revision sei die Beschäftigtenzahl außerhalb der
Landwirtschaft im September um 84.000 und nicht wie ursprünglich
gemeldet um 4000 gesunken, hieß es. Im Oktober sei die Zahl der
neuen Stellen auf 86.000 von 6000 revidiert worden. Die
November-Zahl sei nicht geändert worden. Das Arbeitsministerium
hatte für November einen Rückgang der Beschäftigtenzahl um
40.000 ausgewiesen.
tcs


_---------------


Gesindel :mad:

MichaelFKr
10.12.2002, 06:12
Moin Germa,

TrimTabs kurzfristig bearish, mittelfristig bullish. Die rechnen erst nächste Woche spätestens Weihnachten mit steigenden Kursen bis in den Januar hinein.

KA111
10.12.2002, 06:12
Mojn:)

10. Dezember 2002, 02:07, Neue Zürcher Zeitung


Tabelle: Wall-Street-Notize


Wall-Street-Notizen
Ein Januar-Effekt im falschen Monat

dek. (New York) Anlageberatern ist spätestens dann zu misstrauen, wenn sie von regelmässig wiederkehrenden Trends an den Finanzmärkten zu reden beginnen. Die Gefahr solch professioneller Augenwischereien steigt jeweils zum Jahresende, wenn die gesamte Wall-Street-Gemeinde zur traditionellen Jahresrückschau ansetzt. Sehr beliebt ist dabei der sogenannte Januar-Effekt, wonach die Titel von kleinkapitalisierten Gesellschaften verglichen mit den Blue Chips im Januar jeweils besser abschneiden. Zum Leidwesen der Trend-Liebhaber hat sich der Effekt allerdings in den vergangenen Jahren um einen Monat in den Dezember vorverschoben. Offenbar antizipieren die Anleger die Entwicklung mittlerweile und fangen daher früh genug an zu kaufen. Dieses Jahr hat sich die Kauflust möglicherweise schon in den November verlagert, haben doch die kleinkapitalisierten Gesellschaften gemäss dem Russel-2000- Midcap-Index den S&P-500-Index im vergangenen Monat klar überboten. Wenn sich der Trend der Antizipation weiter fortsetzt, wird der Januar- Effekt wohl bald wieder seinem Namen gerecht werden.

*

Hartgesottene Trend-Anhänger halten jedoch trotz statistischem Glatteis eisern am Januar- Effekt fest. Kern der Theorie ist das steuertechnische Verhalten amerikanischer Investoren, die sich im Verlauf des Jahres von den Aktien trennen, die schlecht abgeschnitten haben, um Verluste zu realisieren und damit ihre Kapitalgewinnsteuerrechnung zu reduzieren. Zum Jahresanfang, so die Auguren, werden dann die Titel wieder zurückgekauft, da sie ja ursprünglich nur aus steuerpolitischen Gründen verkauft wurden. Das Herummanövrieren wirke sich dann vorwiegend auf kleinkapitalisierte Gesellschaften mit beschränkter Liquidität aus, was den Performance-Schub im Januar erkläre. Steuerliche Anreize können zwar - wie im Fall der lästigen Doppelbesteuerung von Dividenden - durchaus Einfluss auf Aktienkurse ausüben. Doch meistens dienen sie den Finanzberatern als «Arguments of Last Resort» und sind dementsprechend wenig aussagekräftig.

*

Es bleibt also die Frage nach den Gründen für die starke Performance von kleinkapitalisierten Gesellschaften im Spätherbst. Besonders aufregend war dabei die Entwicklung der Technologiewerte, die sich in vielen Fällen von peinlich tiefen Kursniveaus erholt haben. Auf der Suche nach Antworten lohnt sich unter anderem ein Blick auf die Bilanzen der grossen Technologiekonzerne, und IBM hat dazu am vergangenen Freitag mit der Übernahme von Rational Software ein klares Zeichen gesetzt. Dank einem fetten Cash-Polster gilt der High-Tech-Gigant schon seit längerem als potenzieller Käufer von Software-Unternehmen, mit deren Technologie sich die Löcher in der eigenen Produktepalette stopfen lassen. Weitere Kaufinteressenten sind Microsoft und Cisco, die beide viel Cash und grossen Hunger auf Marktanteile haben. Dementsprechend werden zahlreiche klein- und mittelgrosse Hightech-Aktien der betreffenden Sektoren mittlerweile als potenzielle Übernahmekandidaten gehandelt. Im Fall von Rational gab es eine Prämie von 25% über dem Vortageskurs - für Leerverkäufer also höchste Zeit, ihre Positionen zu überdenken.

Neue Zürcher

KA111
10.12.2002, 06:15
O Neil. Reden soll der. Wenn schon Blech - dann fesselnd und mit charmisma:D

Besserer Kommunikator gesucht

Sna. (Washington) Während geraumer Zeit kursierte am Freitagmorgen in Washington das Gerücht, dass der unerwartete Rücktritt der zwei von Amtes wegen führenden Exponenten der amerikanischen Wirtschaftspolitik eine unmittelbare Folge der trübsinnigen Angaben zur Arbeitsmarktsituation im November gewesen sei. Tatsächlich hatte das hiesige Arbeitsministerium nur wenige Minuten vor Bekanntgabe des Rücktrittsschreibens von US-Schatzsekretär O'Neill, dem unmittelbar danach die offizielle Resignation von National-Economic-Council-Direktor Lawrence Lindsay folgen sollte, einen überraschend kräftigen Wiederanstieg der Arbeitslosenquote um drei Zehntelpunkte auf die als psychologisch belastend wirkende Marke von 6% eingestehen müssen. Dabei handelt es sich um ein Niveau, das mit Ausnahme eines kurzen «Flirts» im vergangenen April seit nunmehr acht Jahren nicht mehr erreicht worden war und somit in einprägsamer Weise den überaus schleppenden Gang der konjunkturellen Erholung vom letztjährigen Tief dokumentiert. Mittlerweile ist zwar hinlänglich bekannt, dass es nicht wirklich der Wunsch der Administration gewesen war, beide aufsehenerregenden Ereignisse zusammenfallen zu lassen. Vielmehr unterstrich dies einmal mehr den Mangel an Koordination - eines der Aufgabengebiete Lindsays - zwischen deren offiziellem wirtschaftspolitischem Vorreiter, O'Neill, und dem Weissen Haus. Gleichwohl ist der Koinzidenz der Ereignisse die innere Logik nicht abzusprechen. Bis zum heutigen Tag warten Analytiker wie Händler an der Wall Street auf eine redegewandte Persönlichkeit als mögliche Remedur für die konjunkturelle Trübsal, jederzeit bereit, sich von einer etwas «zündenderen» Argumentation zugunsten der Steuerpolitik Bushs einnehmen zu lassen. Amerikas «Main Street» dürfte da schon eher messbare Ergebnisse verlangen.



Neue Zürcher

KA111
10.12.2002, 06:19
Börsenzeitung:

Institutionelle verweigern Käufe

Der VDax legte gestern um 6,1 % auf 42,87 Zähler zu und hat damit in den vergangenen fünf Tagen 31,25 % zugelegt. Damit dürfte das kurzfristige Risiko weiterer Kursrückgänge im Dax begrenzt sein, da die Marktteilnehmer von weitaus höheren Schwankungen ausgehen als noch vor Wochenfrist. Unter den Einzelwerten im Dax standen Epcos unter Verkaufsdruck zweier großer institutioneller Adressen. Versicherer und Banken wurden von kurzfristig agierenden Profis nach Vorwochengewinnen verkauft.

weiter


http://www.boersen-zeitung.com/online/redaktion/aktuell/bz238047.htm

Spuernase
10.12.2002, 06:19
Morgen Germa :)
Moin Rabauken :D


Was habt Ihr mit Trine angestellt? :confused:

tom911
10.12.2002, 06:21
moin germa

moin mädels

@germa >Noch 3,5 Wochen bis zum Heldentod im Tagesthread...
Wünsche für einen täglichen Ersatz? Ansonsten wird dieser Bereich vorläufig ersatzlos gestrichen.<<< laß weg den müll...........................mache doch einen umfragethread auf- was die people interessieren könnte-wenn du dir die arbeit machen willst .........

delphin
10.12.2002, 06:25
Guten morgen zusammen :)

KA111
10.12.2002, 06:27
Cognitrend

http://www.cognitrend.de/sentiment/eurusd.gif

Kommentar
http://www.boersen-zeitung.com/online/redaktion/aktuell/sentiment.html

KA111
10.12.2002, 06:29
Cable & Wireless wird von Moody's neuer Ratingsenkung kalt erwischt


Sicherungsklausel bringt Cashreserven in Gefahr - Aktienkurs bricht erneut ein
nh London - Mit einem Kursrückgang um 46% reagiert die Aktie des britischen Telekomanbieters Cable & Wireless auf eine Herabstufung des Ratings von "Baa2/Prime-2" auf "Ba1/Non-Prime" durch Moody's. C & W wird damit auf Junkbondniveau eingestuft, was eine bislang nicht bekannte Sicherungsklausel für schwebende Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 1,5 Mrd. Pfund auslöst. Sie bedingt dass ein Großteil der Cashreserven der C & W auf ein Treuhandkonto hinterlegt bzw. durch eine Bankbürgschaft abgesichert werden müssen.
weiter
http://www.boersen-zeitung.com/online/redaktion/aktuell/index_ub.html

KA111
10.12.2002, 06:32
Aktien werden langsam attraktiver - im Ernst! :hihi :hihi :hihi

http://www.ftd.de/bm/bo/1039249644296.html?nv=hpm

KA111
10.12.2002, 06:38
Ist ja eine goldige Idee, Antilopen unterm Weihnachtsbaum. :D
http://www.ftd.de/bm/bo/1039249644296.html?nv=hpm

germanasti
10.12.2002, 06:42
Moin miteinander :)




http://www.bild.t-online.de/home/stage/101202_gfx/kanzler_home_01_unten.jpg

Was macht ihr nur mit dem genialen Gerhard :cry

MichaelFKr
10.12.2002, 06:45
Ich glaube nicht, daß diese Regierung das Ende ihrer Amtszeit erlebt.

cloneshare
10.12.2002, 06:49
Guten Morgen all :)

ach die sollten schon ihre erste Amtszeit nicht erleben und jetzt sind die in der 2 :p

KidOfCash
10.12.2002, 06:52
Good Morning @all

Original erstellt von MichaelFKr
Ich glaube nicht, daß diese Regierung das Ende ihrer Amtszeit erlebt.

Ich denke doch, nur eben früher als geplant :lach :lach :lach

good trade
KidOfCash

KA111
10.12.2002, 06:57
Vorsicht mit Totgesagten, die haben ein langes Leben.

Cétat est moi :D:D:D

Mit Steuererhöhungen kann man keine Wahlen gewinnen", habe Schröder laut "Frankfurter Rundschau" Münteferings beschuldigt. Der SPD-Fraktionschef hatte am vergangenen Wochenende - wie schon eine Woche zuvor - die Vermögensteuerpläne der Länder begrüßt, nachdem er sie Mitte der Woche nach dem Eingreifen Schröders zurückgewiesen hatte. Und er habe sie auch am Montag im Bundesvorstand wieder eine "Forderung der SPD" genannt, wie es heißt.

Schröder soll derart aufgebracht gewesen sein, dass er drohte: "Wer glaubt, dass er es besser kann, der soll es machen." Er und nicht die SPD, so der Kanzler, habe schließlich die Wahl gewonnen,..................so fir Frankfurter Rundschau

zitiert aus dem Spiegel

thango
10.12.2002, 07:11
Guten Morgen,

Muss meinen Senf auch mal loswerden:
schaetze, heut gehts nach oben. Sollte vor Weihnachten
der DAX noch auf 2xxx oder DJ auf 7xxx fallen, wirds lustig ...

Gruesse, Thango

germanasti
10.12.2002, 07:27
Nikkei schliesst mit -23 P. auf 8804 P.

Nur noch ein Wimpernschlag bis zum grossen sell :(

germanasti
10.12.2002, 07:29
michael:

Ich gebe schröder keine 6 Monate mehr.

KA111
10.12.2002, 07:31
Satansland http://www.smilies.nl/groot/transformer.gif


Jeder hat im Kopf,
die kleinen Teufelchen,
die er verdient.
Und die brechen immer mal los.

grinsende Grüße
KA:)

KA111
10.12.2002, 07:34
germa, die CDU wird sich schön bedanken, wenn sie jetzt ran muß. :D
So blind sind die ja nun auch wieder nicht. :hihi

Gruß
KA:)

germanasti
10.12.2002, 07:41
KA:

WAs glaubste warum da momentan keiner gegen Schröder schiesst?
Die sind gottfroh wenn er noch eine Weile den Morast leiten darf. :hihi

MichaelFKr
10.12.2002, 07:43
Germa,

richtig, das Theater fängt doch erst an. Auf der Länderebene muss es mit den Finanzen richtig schlecht aussehen. Die Gewerbesteuer scheint völlig zum Erliegen gekommen zu sein. Bei den Renten und den Krankenkassen fangen die Probleme auch erst an. Mitte nächsten Jahres steht denen das Wasser bis zum Hals und dann ist es zu spät zum handeln.

cherry
10.12.2002, 07:45
guten morgen @all +@germa :) :)

lupo
10.12.2002, 07:46
guten morgen und viel erfolg :rolleyes:

lupo :cool:

cetinje
10.12.2002, 07:46
Guten Morgen :)

Citi-Dax 3061,19 7:43

cherry
10.12.2002, 07:55
Original erstellt von MichaelFKr
Germa,

richtig, das Theater fängt doch erst an. Auf der Länderebene muss es mit den Finanzen richtig schlecht aussehen. Die Gewerbesteuer scheint völlig zum Erliegen gekommen zu sein. Bei den Renten und den Krankenkassen fangen die Probleme auch erst an. Mitte nächsten Jahres steht denen das Wasser bis zum Hals und dann ist es zu spät zum handeln.

Richtig !!! Dann kommen die Steuer- und Abgabenerhöhungen die so richtig an der Substanz der Bürger geht.

Gewerbesteuer wird abgeschafft und die Betriebssteuer eingeführt. Diese haben dann auch zukünftig Vermieter, Freiberufler, Ärzte und Apotheker zu zahlen. Man sieht den Protest der Ärzte und Apotheker schon jetzt. Die Vermieter sind dann Pleite und zünden ihre Hütten an, um dem ein Ende zu machen. Zumal auf ihnen im nächsten Jahr noch die Vermögenssteuer, Sozialkassenbeiträge auf Vemietung und Zinsen noch hinzukommen. Für den Vermieter schlägt dann noch die neue Wärmeschutzverordnung tief in die Kasse ein. Die sind dann alle Pleite, ausser sie haben ihre Hütte frühzeitig abgefackelt. Wer seine Altersversorgung auf Wohneigentum aufgebaut hat ist dann eine arme Sau, ohne das er jemals Sozialhilfe beziehen könnte.

Wir werden dann ein Sturm der Entrüstung des Mittelstandes sehen, der in einen kleinen Bürgerkrieg endet

germanasti
10.12.2002, 08:00
Taipei (AWP 7/vwd) - Die Infineon Technologies AG, München, hat nach eigenen Angaben ihre Produktions- und Aktionärsabkommen mit dem taiwanischen Joint Venture Mosel Vitelic Inc per 31. Dezember 2002 aufgekündigt. Infineon begründete dies am Dienstag mit wiederholten Rechtsverletzungen durch Mosel. Für Verstimmung habe gesorgt, dass Mosel Aktien des Joint Ventures ProMOS Technologies Inc als Sicherheiten für Kredite ausgegeben habe. Nach Angaben von Standard & Poor's Corp hat Mosel Vitelic bis zu 80 Prozent der ProMOS-Anteile für zwei Anleihen mit Fälligkeit 2003 verpfändet. Mosel besitzt 37 Prozent der ProMOS-Aktien. Infineon erklärte zugleich, dass sie ProMOS keine neuen Lizensen gewähren und ihr gesamtes Personal von 30 Beschäftigten von ProMOS abziehen werde. In der Erklärung von Infineon heisst es weiter, ProMOS könne zurzeit Produkte nur unter einem Lizenzabkommen mit Infineon produzieren. Damit steht in Frage, ob ProMOS fähig ist, die Aktivitäten nach der Aufkündigung der Produktionsabkommen weiter zu führen. ProMOS verkauft zehn Prozent der eigenen Herstellung. Der Rest verteilt sich zu 48 Prozent auf Infineon und zu 52 Prozent auf Mosel. Laut Infineon werden auch alle Produktkäufe und die Vereinbarungen über die Reservierung von Kapazitäten mit ProMOS und Mosel beendet. Infineon werde rund 30 Prozent ihrer Anteile an ProMOS verkaufen. Infineon bedauere, dass von Mosel keinerlei Vorschlag unterbreitet worden sei, wie die Zukunft von ProMOS gesichert werden könne. Da ProMOS von der Partnergesellschaft kontrolliert werde, habe Infineon kein Vertrauen mehr. Weitere kommerzielle Beziehungen seien nicht möglich, heisst es in der Erklärung des deutschen Unternehmens. Die durch den Abbruch der Beziehungen zu ProMOS ab Jahresbeginn 2003 entstehenden Ausfälle werde Infineon aus eigener sowie aus der Fertigung anderer Partner ersetzen, darunter die der taiwanischen Nanya Technology Corp und Winbond Electronics Corp sowie der chinesischen Semiconductor Manufacturing International Corp.

http://www.trade-net.ch/news_details.html?link=FIMS.21.25.230.1039500595.2045.129039

:lach

Eumel
10.12.2002, 08:03
Guten morgen Germa & All. :)

Germa du willst doch nicht ernsthaft behaupten das der ähh aus Bayern in der lage
ist, die Strukturprobleme in unserem Land zu lösen? Schröder ist der Einäugige
unter Blinden, das ist nicht toll, aber besseres kann ich in der politischen Landschaft
nicht entdecken.

germanasti
10.12.2002, 08:04
Berlin (vwd) - Am Markt kursieren Gerüchte über einen möglichen Verkauf
der Staatsbeteiligung an der Fraport AG, Frankfurt. Die Zeitung "Die Welt"
berichtet in ihrer Rubrik "Das jüngste Gerücht" am Dienstag,
Bundesfinanzminister Hans Echel könnte sich wegen der angespannten
finanziellen Lage dazu entschließen, den rund 18-prozentigen Anteil an
Fraport "zu versilbern". Dies könnte bei der momentan angespannten Lage zu
einer Belastung der Aktie führen, werde auf dem Parkett befürchtet.

Zu den Großaktionären des Flughafenbetreibers gehören die Stadt Frankfurt
sowie das Land Hessen. Beide seien durch Lock-up-Klauseln langfristig an
diese Beteiligung gebunden, berichtet "Die Welt". Aus dieser Richtung könne
deshalb kein Druck auf den Aktienkurs entstehen. Anders aber verhalte es
sich bei dem Aktienpaket, das der Bund noch halte.
vwd/11/10.12.2002/sa/ip

----------


Wetten das der Bund auf Tief DTE-Aktien zu 5 Euro verscherbelt? :lach

germanasti
10.12.2002, 08:06
Eumel:

Der Bayer ist die grösste Pfeife, welche jemals seit Bestehen der Bundesrepublik am Machthebel sässe. Gott bewahre uns deshalb vor solch einem Regierungswechsel!

Schröder ist dumm & nicht fähig irgendwelche Gegenmassnahmen zu versuchen & das ist auch gut so, denn je schneller dieser Karren gegen die Wand gefahren wird, desto schneller Marktbereinigung abgeschlossen :)

cherry
10.12.2002, 08:08
@germa

Man kann dabei lediglich an der Fassade feilen, was auch in Deutschland mit Sicherheit geschehen wird. & wem das nicht passt, der kann nach Amerika auswandern. Vll. ist dort alles besser, sagen zumindest die Massen.



Das ist keine dumme Idee auf dem Höhepunkt der Krise nach Amerika zu gehen. Die Immos bekommst zu zum Butterbrot einschl. einer billigen Finanzierung. Leben kann man dann auch billig. :cool:

beamex
10.12.2002, 08:10
Morgäähhhnnnnn......:)

Mal 'ne Frage zum Volumen..........immer wieder wird darauf hingewiesen, dass das Volumen klein sei beim Rückgang, dass das alles eine Konsolidierung sei usw....

Also, wenn ich (anders als die grosse Masse) davon ausgehe, dass bei einem Anstieg der Indizes über wichtige Charttechnische Marken ein hohes Handelsvolumen eher darauf hindeutet, dass Grossanleger Ihre Aktien auf den Markt schmeissen und Kleinanleger "auf die Weide gelockt werden" ("wichtige Charttechnische Marken überwunden" usw...), dann ist's doch normal, dass bei einem anschliessenden Rückgang das Volumen nicht besonders hoch sein kann, da ja die "Grossen" schon draussen sind und nurmehr frustrierte "Kleinanleger" nach und nach Ihren Schrott wieder abstossen.....und wenn dann wieder bei fallenden Kursen Volumen in den Markt kommt, dann steigen die ersten "Grossen" wieder ein und es wird über kurz oder lang wieder aufwärts gehen......oder liege ich da komplett daneben....???

Gruss beamex

cherry
10.12.2002, 08:11
Original erstellt von germanasti
Eumel:

Der Bayer ist die grösste Pfeife, welche jemals seit Bestehen der Bundesrepublik am Machthebel sässe. Gott bewahre uns deshalb vor solch einem Regierungswechsel!

Schröder ist dumm & nicht fähig irgendwelche Gegenmassnahmen zu versuchen & das ist auch gut so, denn je schneller dieser Karren gegen die Wand gefahren wird, desto schneller Marktbereinigung abgeschlossen :)


Das einzige was richtig ist, das rot/grün so richtig schnell gegen die Wand fährt. Wenn ich die Daten und das Leben in Bayern anschaue, gehts uns im Vergleich zu anderen Bundesländern noch so richtig gut. So schlecht kann also der Stoiber auch nicht sein. ;)

germanasti
10.12.2002, 08:11
http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7BBADDDDCF%2DC9D0%2D4ACB%2DBA85%2D8C2D3FD98178%7D&siteid=mktw


CBS marketwatch empfiehlt heute ein paar Bücher für den Weihnachtsbaum.

u.a.:
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"Conquer the Crash," by Robert Prechter Jr. List price $27.95, published by John Wiley & Sons in June 2002. "He teaches the Elliot Wave principle and his interpretation of the Elliot wave is that we are now in a depression mode. He has quite a following, that's why this book has done so well," said Harry Edwards, business book specialist at Amazon.com
--------------------------------


:hihi :hihi :hihi

optim3
10.12.2002, 08:12
Original erstellt von germanasti
Eumel:



Schröder ist dumm & nicht fähig irgendwelche Gegenmassnahmen zu versuchen & das ist auch gut so, denn je schneller dieser Karren gegen die Wand gefahren wird, desto schneller Marktbereinigung abgeschlossen :)

moin :)

moin germanasti :)

jup!
dafür ist schröder der richtige mann. :hihi

eigentlich kenne ich das spiel aber so, daß die eigene wirtschaft sooo stark wie
möglich unterstützt wird und man dadurch als stärkster, unter den
schwachen, aus der weltwirtschaftskrise rauskommt.

geht das hier so weiter, bleibt nur ein haufen schutt und asche übrig. :(


telek:
wie kommst du auf die 5 euro??
schätze die wird unter 1 euro privatisiert!:D

cherry
10.12.2002, 08:14
Original erstellt von beamex
Morgäähhhnnnnn......:)

Mal 'ne Frage zum Volumen..........immer wieder wird darauf hingewiesen, dass das Volumen klein sei beim Rückgang, dass das alles eine Konsolidierung sei usw....

Also, wenn ich (anders als die grosse Masse) davon ausgehe, dass bei einem Anstieg der Indizes über wichtige Charttechnische Marken ein hohes Handelsvolumen eher darauf hindeutet, dass Grossanleger Ihre Aktien auf den Markt schmeissen und Kleinanleger "auf die Weide gelockt werden" ("wichtige Charttechnische Marken überwunden" usw...), dann ist's doch normal, dass bei einem anschliessenden Rückgang das Volumen nicht besonders hoch sein kann, da ja die "Grossen" schon draussen sind und nurmehr frustrierte "Kleinanleger" nach und nach Ihren Schrott wieder abstossen.....und wenn dann wieder bei fallenden Kursen Volumen in den Markt kommt, dann steigen die ersten "Grossen" wieder ein und es wird über kurz oder lang wieder aufwärts gehen......oder liege ich da komplett daneben....???

Gruss beamex

Von der traditiellen Charttechnik her gesehen wird das 2. Bein des Doppeltiefs nicht mit viel Umsätzen begleitet. Diese setzen erst dann eine wenn es kein Doppeltief gibt, sprich das letzte Tief signifikant unterschritten wird.

Eumel
10.12.2002, 08:15
Original erstellt von optim3


telek:
wie kommst du auf die 5 euro??
schätze die wird unter 1 euro privatisiert!:D
Das war der erste Preis zu dem sie intern notiert wurde. Nach der
Privatisierung vor dem Börsengang. :)

germanasti
10.12.2002, 08:16
Cherry:

Ich habe letztens gelesen das Bayern mittlerweile ziemlich weit hinten in der Wirtschaftsstatistik liegt. :rolleyes:

Am Wochenende suche ich nach dem Bericht.




Beamex:

Umsätze sind ein zweischneidiges Schwert.

Sehen wir einen künstlichen downmove, da noch einige big boys nicht drin sind, fällt es unter extrem niedrigen Umsätzen, ehe aus dem Nichts neue gewaltige Kursschübe kommen, welche aber nicht unbedingt grosse Umsatzsspitzen tragen müssen.
Im Normalfall ist es aber so, dass auf dem Grund Volumen sehr hoch ist, im weiteren Anstieg stetig abnimmt & kurz vor dem Hoch nochmals explodiert, da Lemminge in den Markt getrieben werden. Selbes Spiel dann auch nach unten.

Angesichts der vielen Interventionen ist es aber sehr schwer da einen Unterschied zu treffen.
Zudem haben wir soviele Extreme, dass manche Kerzen völlig verfälscht sind. Guck die Tage von Worldcom-Insolvenz an. Da hat der DOW eine Mega-Umsatzkerze nach der anderen, wovon bis zu einem Drittel nur WCOM war. :rolleyes:

Relation Umsatz Aktien vs. Future ist für mich wichtiger.

germanasti
10.12.2002, 08:18
Moin 03 :)

Bist Du heute aus dem Bett gefallen?


Wenn alle gleichzeitig untergehen, gewinnt derjenige, der als erstes wieder aufsteht. ;)
Zudem ist Deutschland eh unwichtig, da EU als Einheit immer mehr Bedeutung gewinnt.



DTE ist Monopolist und bald wohl einziges Topinvestment im Aktiensektor.

optim3
10.12.2002, 08:18
Original erstellt von Eumel

Das war der erste Preis zu dem sie intern notiert wurde. Nach der
Privatisierung vor dem Börsengang. :)

ach so.

aber damals gab es noch träume.

diesesmal regiert die angst.

datt wird billiber als 5 euro! :D
viel billiger. :D:D

MichaelFKr
10.12.2002, 08:19
Das Problem liegt doch viel tiefer als Schröder. Es basiert auf 16 Jahren CDU Regierung, wo die Probleme einschl. der aus der deutschen Wiedervereinigung verschleppt wurden. Die Reformunfähigkeit basiert auch auf die verfehlte Bun/Länder Kompetenzverteilung. Bürokratie tut dann das übrige. Wenn selbst Roman Herzog als Spitzenjurist zugibt, seine Steuererklärung nicht mehr selber verfassen zu können, ist definitiv was faul. Dann überall die alten Ständevertreter, die auf Zwangsmitgliedschaften beruht.

germanasti
10.12.2002, 08:25
10/12/2002 08:00
Guten Morgen von Reuters am Dienstag, den 10. Dezember 2002~

TOP AKTUELL
Der von US-Präsident George W. Bush als Nachfolger des
zurückgetretenen US-Finanzministers Paul O'Neill nominierte
John Snow will die Pläne der US-Regierung zur Belebung der
Konjunktur vorantreiben. "Sollte der Senat der Vereinigten
Staaten meine Ernennung bestätigen, freue ich mich darauf, mich
ihrem Wirtschaftsteam zur Förderung von Wachstum und zur
Schaffung von Arbeitsplätzen anzuschließen", sagte Snow am
Montag in Washington. Snow sicherte zu, all seine Fähigkeiten
einzubringen zur Stärkung der gegenwärtigen Konjunkturerholung.
Zusatzinfo unter: [US-POL]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die Modefirma Gerry Weber [GWI.GER] hat im Geschäftsjahr
2001/2002 (per 31. Oktober) nach vorläufigen Berechnungen einen
Umsatz von knapp über 396 (Vorjahr: 395,6) Millionen Euro
erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis (Ebit) bewege sich mit rund
36 Millionen Euro ebenfalls leicht über dem Vorjahreswert von
35,8 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Auf
Grund der aktuellen Marktsituation rechnet der Vorstand
2002/2003 mit einem Umsatzrückgang von rund 7 Prozent. Das EBIT
werde voraussichtlich auf 28 Millionen Euro sinken, hieß es.

* Wichtige Termine sind nicht absehbar.
Zusatzinfo unter: Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Telefon-Auskunftsanbieter Telegate will 2003
erstmals eine Dividende zahlen und strebt einen Nettogewinn an.
"Das Ziel für 2003 ist ein Nettogewinn", sagte Telegate-Chef
Klaus Harisch der "Financial Times Deutschland". Der Gewinn
solle mindestens zur Zahlung einer kleinen Dividende reichen.
* Die Fluggesellschaft Eurowings will sich mit verschärften
Kostensenkungen attraktiver für ihren Partner Lufthansa [LHA.GER]
machen. "Wir müssen der Lufthansa Argumente liefern, warum
unsere Flotte wachsen soll und weitere Strecken in das
Eurowings-Netz aufgenommen werden", sagte Eurowings-Chef
Friedrich-Wilhelm Weitholz dem "Handelsblatt". Ein
Effizienzprogramm solle bis Ende 2003 die Gesamtkosten um sieben
Prozent drücken.

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat am Dienstag in Fernost zum Dollar kaum
verändert um die Marke von 1,01 Dollar gependelt. Der Dollar
legte zum Yen in engen Spannen geringfügig zu. Unsicherheit über
die zukünftige Währungspolitik in den Vereinigten Staaten und
jüngste pessimistische Signale zur US-Konjunktur hatten einen
weiteren Anstieg des Dollar verhindert. Bis gegen 06.30 Uhr MEZ
notierte der Euro bei 1,0097/07 Dollar nach 1,0104/08 zu
Handelsschluss in New York. Der Dollar stieg auf 123,54/56
(New York 123,34/42) Yen.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Der Aktienmarkt in Tokio hat am Dienstag trotz der schwachen
Vorgaben aus New York kaum verändert geschlossen. Analysten
registrierten eine verstärkte Nachfrage nach Standardwerten
durch institutionelle Investoren. Der Nikkei-Index
schloss 0,27 Prozent schwächer bei 8804,52 Punkten, der breiter
gefasste Topix-Index beendete den Handel mit 0,18 Prozent
im Plus bei 856,48 Zählern.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Der Insolvenzantrag der hoch verschuldeten US-Fluglinie
United Airlines und negative Analystenkommentare unter
anderem zur IBM-Aktie haben die US-Börsen zum
Wochenauftakt deutlich ins Minus gedrückt. Sorgen über mögliche
hohe Kosten im Falle eines Kriegs gegen den Irak hätten das
Geschäft zudem belastet, sagten Händler. Der
Dow-Jones-Index fiel zum Handelsschluss 1,99 Prozent auf
rund 8473 Punkte, der Nasdaq-Index um 3,89 Prozent auf
rund 1367 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index
verlor 2,22 Prozent auf rund 892 Zähler.
An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen
Staatsanleihen um 12/32 auf 99-21/32. Sie rentierten mit 4,04
Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 20/32 auf 106-18/32
und hatten eine Rendite von 4,94 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:

Prognose Vorp.
1030 GB Handelsbilanz OKT -2,7 Mrd -2,7
1200 E12 Bauproduktion Q3 - vH -1,2
1500 DE ZEW Konjunkturindex DEZ 2,9 Ind 4,2
1600 US Lagerbestände Großhandel OKT 0,1 vH 0,5
2015 US FOMC Treffen
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer
Reuters-Umfrage.

optim3
10.12.2002, 08:25
Original erstellt von germanasti
Moin 03 :)

Bist Du heute aus dem Bett gefallen?
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

ich steh jeden morgen um 6 uhr auf.
nur muß ich normalerweise rödeln.
jetzt nicht mehr.
aufträge bis 06.2003 sind eingesackt und laufende baustellen laufen. :D
warte nur noch auf meinen urlaub am 15.12 :):)
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Wenn alle gleichzeitig untergehen, gewinnt derjenige, der als erstes wieder aufsteht. ;)
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
würden wir langsamer untergehen, können wir von nem höheren tief aus
starten:DD
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Zudem ist Deutschland eh unwichtig, da EU als Einheit immer mehr Bedeutung gewinnt.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

die EU wird es in der weltwirtschaftskrise zerreißen.
die politiker, die unser land für ihre EU träume verkauft haben, werden dann
wohl an die wand gestellt.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

DTE ist Monopolist und bald wohl einziges Topinvestment im Aktiensektor.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
das ist schon klar, aber privatisiert wird immer gaaaanz billig!:D

germanasti
10.12.2002, 08:30
Autohersteller halten die Investitionen der Industrie im Plus
10.12.2002 (08:15)

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, investierten die 38 200 Unternehmen des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes mit 20 und mehr Beschaeftigten im Jahre 2001 55,2 Mrd. Euro in Sachanlagen; das sind rund 1,9 Mrd. Euro (+ 3,6 %) mehr als im Jahr 2000. Ohne die hohen Investitionszuwaechse der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 2,2 Mrd. Euro bzw. + 23,6 %) haette allerdings die Industrie in 2001 das Investitionsniveau des Vorjahres nicht erreicht. Mit 11,6 Mrd. Euro wurde in der Industrie mehr als jeder fuenfte Euro in den Automobilbereich investiert.

Weitere wichtige Investoren waren im Jahr 2001 mit 6,6 Mrd. Euro (- 4,5 % gegenueber 2000) die Chemische Industrie, der Maschinenbau (5,0 Mrd. Euro), das Ernaehrungsgewerbe (4,1 Mrd. Euro) und die Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (3,7 Mrd. Euro). Diese fuenf Branchen zusammen fuehrten mit insgesamt 31,0 Mrd. Euro ueber 56 % aller Investitionen im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe durch.

Weitere Auskuenfte erteilt: Peter Krassnig,
Telefon: (0611) 75-2303,
E-Mail: peter.krassnig@destatis.de


http://www.financial.de/newsroom/fn.php?content=x&rubrik=wirtschaft&ID=214

---------

& nun ratet mal was in 2003 passiert, wenn die Autoles komplett wegbrechen. :rolleyes:

cherry
10.12.2002, 08:31
Original erstellt von germanasti
Cherry:

Ich habe letztens gelesen das Bayern mittlerweile ziemlich weit hinten in der Wirtschaftsstatistik liegt. :rolleyes:

Am Wochenende suche ich nach dem Bericht.


.


Ja, ja. Das sind diese Zeitungberichte die wieder Äpfel mit Birnen vergleichen.
Bayern hatte 5,..% Arbeitslose; jetzt 6,..%. Das ist eine Steigerung von 20%.

Andere haten 12,..% Arbeitslose und haben jetzt haben jetzt 14,..%. Das ist nur eine Steigerung von 10%.

Das ist die Argumentation von den rot/grünen Leutebetrüger, die den Bürger mit diesen Zahlen verarschen wollen. Am Ende muß man immer die absoluten Zahlen vergleichen. Da steht Bayern, BW und Hessen noch sehr gut da. Es ist klar das an den 3 Musterländer die Krise auch nicht spurlos vorbeigeht.

germanasti
10.12.2002, 08:31
03 ist kein Freund der EU :cry



DTE wird trotzdem ein Megaevent!
Von 5 Euro auf 150 binnen von ca. 30 Jahren. :ek

MillenniumBroker
10.12.2002, 08:32
Original erstellt von germanasti
Moin miteinander :)




http://www.bild.t-online.de/home/stage/101202_gfx/kanzler_home_01_unten.jpg

Was macht ihr nur mit dem genialen Gerhard :cry


Wie die Schweinebacke vor 4 Jahren.... :gomad :gomad :gomad

MillenniumBroker
10.12.2002, 08:35
Original erstellt von cherry



Ja, ja. Das sind diese Zeitungberichte die wieder Äpfel mit Birnen vergleichen.
Bayern hatte 5,..% Arbeitslose; jetzt 6,..%. Das ist eine Steigerung von 20%.

Andere haten 12,..% Arbeitslose und haben jetzt haben jetzt 14,..%. Das ist nur eine Steigerung von 10%.

Das ist die Argumentation von den rot/grünen Leutebetrüger, die den Bürger mit diesen Zahlen verarschen wollen. Am Ende muß man immer die absoluten Zahlen vergleichen. Da steht Bayern, BW und Hessen noch sehr gut da. Es ist klar das an den 3 Musterländer die Krise auch nicht spurlos vorbeigeht.


Genau so ist es...viele lassen sich durch solchen Schwachsinn veräppeln... :gomad :gomad :gomad

4604
10.12.2002, 08:36
hi all :D

denke grüni wird heute höchstens was am bias rumbastelln
von neutral wieder auf easy :hihi :rolleyes:

MillenniumBroker
10.12.2002, 08:36
Original erstellt von KA111
germa, die CDU wird sich schön bedanken, wenn sie jetzt ran muß. :D
So blind sind die ja nun auch wieder nicht. :hihi

Gruß
KA:)

Zumindest können die Argumentieren, daß das andere verbockt haben!!!

KA111
10.12.2002, 08:37
Letzter Update: 09.12.02 - 15:46

US-Aktien im Zeit-Test 1997 bis 2002 (1): Growth-Aktien klar besser als Value.

http://www.moneycab.com/de/home/finance/anlegernews/0aktien/usaktien.html

Abgerechnet wird zum Schluß. :lach
Mit der Auswahl des passenden Vergleichszeitraumes kann ich alles beweisen. :eek:
Was allein noch als intangible ( nicht berühr- odet hinterfragbare) Positionen in den US-Bilanzen dem Tag der Wahrheit entgegen dämmert, spottet jeglicher Beschreibung. Bilanzen bleiben Zahlenspiele. Nichts sonst.

Gruß
KA:)

cherry
10.12.2002, 08:39
Original erstellt von MichaelFKr
Das Problem liegt doch viel tiefer als Schröder. Es basiert auf 16 Jahren CDU Regierung, wo die Probleme einschl. der aus der deutschen Wiedervereinigung verschleppt wurden. Die Reformunfähigkeit basiert auch auf die verfehlte Bun/Länder Kompetenzverteilung. Bürokratie tut dann das übrige. Wenn selbst Roman Herzog als Spitzenjurist zugibt, seine Steuererklärung nicht mehr selber verfassen zu können, ist definitiv was faul. Dann überall die alten Ständevertreter, die auf Zwangsmitgliedschaften beruht.


Das ist richtig. Fängt aber auch schon viel früher an. 98% im Bundestag sind Lehrer, Beamte und Juristen. Das sagt schon alles. Jeder will dann für seine Daseinsberechtigung irgend was gestalten. Diese Gestaltung kostet viel Geld, weil auch meistens nichts gescheitetes dabei rauskommt. Man kassiert beim Bürger Geld ab, um die Kohlen so zu plazieren wie man es gerne hätte, statt das man dem ganzen seinen freien Lauf lässt und nur bei MIßständen eingreift.

optim3
10.12.2002, 08:40
Original erstellt von germanasti
03 ist kein Freund der EU :cry



DTE wird trotzdem ein Megaevent!
Von 5 Euro auf 150 binnen von ca. 30 Jahren. :ek

die EU war am anfang schon ok.
der zerfall hat jedoch schon mit dem eintritt von portugal, spanien und griechenland
begonnen.

normalerweise bestimmen die nettozahler die regeln und nicht die pleiteländer.
bei der eu ist es anders.
deutschland hat sich so lange klein gemacht, um keine ängste zu schüren, bis wir
uns daran gewöhnt hatten, daß wir uns selbst verarschen.

jetzt werden die anderen schon wütend, wenn wir uns nicht mehr freiwillig selbst
verarschen. :(

sobald es den menschen ans eingemachte geht, bekommen wir nen neuen nationalismus und das nicht nur in deutschland.

DTE

von 1 euro auf 100 in 15 jahren gefällt mir besser!;D

KA111
10.12.2002, 08:46
Original erstellt von MillenniumBroker


Zumindest können die Argumentieren, daß das andere verbockt haben!!!

MB:)Der Leidensdruck in der jetzt erst leicht unmutig grollenden Wählerschaft muß noch viel mehr steigen, um zu tragfähigen anderen Wahlergebnissen zu kommen. Niemand hat ein schlechteres Gedächtnis als ein Regel-Wähler. :hihi

Deine Aussage trifft es voll cherry:).

MX 150
10.12.2002, 08:48
Guten Morgen zusammen!



Mfg.: MX 150

germanasti
10.12.2002, 08:49
03:

Dies werden dann die anvisierten Bürgerkriege. :(
Schon traurig das sich niemand damit auseinandersetzen will, denn das auch wir in Deutschland einen Bürgerkrieg bekommen steht völlig ausser Frage, ist nur offen in welcher Intensivität. Bleibt es bei wöchentlichen Ausschreitungen, oder wird damit das komplette Wirtschaftsleben vorübergehend eingestellt?



Wenn DTE auf 1 Euro fällt, bade ich nackt im Main!

MichaelFKr
10.12.2002, 08:49
Was erwartet Ihr von der EU? Französisch/deutsch dominiert. Da kann nur Unsinn bei rauskommen. Statt in Bildung und Innovation zu investieren wird das Geld für die Landwirtschauft raus geschmissen.

germanasti
10.12.2002, 08:50
Moin MX :)

Was denkste, wird es noch viel weiter fallen?

KA111
10.12.2002, 08:50
O3:)

sobald es den menschen ans eingemachte geht, bekommen wir nen neuen nationalismus und das nicht nur in deutschland.
Ich denke Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit wird ehr von anderem ausgelöst.

uwe
10.12.2002, 08:52
Original erstellt von germanasti
03:

Dies werden dann die anvisierten Bürgerkriege. :(
Schon traurig das sich niemand damit auseinandersetzen will, denn das auch wir in Deutschland einen Bürgerkrieg bekommen steht völlig ausser Frage, ist nur offen in welcher Intensivität. Bleibt es bei wöchentlichen Ausschreitungen, oder wird damit das komplette Wirtschaftsleben vorübergehend eingestellt?



Wenn DTE auf 1 Euro fällt, bade ich nackt im Main!

Guten Morgen :)
Bitte zuerst nackt durch das Brandenburger Tor :hihi

ficus
10.12.2002, 08:52
Guten Morgen allerseits! :)

Citi Dax bei 3167 ( + 16 )

DBAX bei 3166 ( + 17)

optim3
10.12.2002, 08:53
Original erstellt von KA111
O3:)


Ich denke Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit wird ehr von anderem ausgelöst.

ein fetter bauch geht nicht auf die straße.;)

4604
10.12.2002, 08:53
07:57 - Tagesvorschau international
FRANKFURT (AFX-CH) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Dienstag, 10. Dezember:

D: Vossloh Analystenkonferenz

Gerry Weber, GJ-Bilanz

Telekom-Pk zu T-DSL

Nord/LB Pk zum Geschäftsjahr 2002 18.30 Uhr

Bundesvereinigung Bauwirtschaft PK zur Situation und Entwicklung 13.00

Uhr

HDI Konzern Pk zum Geschäftsjahr 2002

Messe München Jahres-Pk air-marin-flugreisen (Thomas Cook) Pk zur Vorstellung der

Sommerprogramme 2003 11.00 Uhr

ABIT Analystenkonferenz

TRIA IT-solutions Analystenkonferenz

Kraftübertragungswerke Rheinfelden außerordentliche HV

Pk Finanzminister Eichel und Wirtschaftsminister

Clement zur Zusammenlegung der Kreditanstalt für Wiederaufbau mit der

Deutschen Ausgleichsbank 13.00 Uhr

Situationsbericht 2003 des Deutschen

Bauernverbandes mit DBV-Präsident Sonnleitner 12.00 Uhr

Pk TRANSNET zu Unternehmenspolitik der Deutschen Bahn 13.00 Uhr

ZEW Konjunkturerwartungen 12/02 15.00 Uhr

Verbraucherpreise 11/02 (endg.) 8.00 Uhr

EU: EZB Zuteilung 2-Wochen-Refi-Zinstender 11.15 Uhr

EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven 15.30 Uhr

Auftragseingänge im Baugewerbe Q3 12.00 Uhr

USA: FOMC-Sitzung (Ergebnis gegen 20.15 Uhr)

Umsatz Großhandel 10/02 16.00 Uhr

Merck Analystenkonferenz 15 .00 Uhr

Wöchentlicher Ölbericht API 23.30 Uhr

I: BIP Q3 9.00 Uhr

NL: Industrieproduktion 10/02 9.30 Uhr

Arbeitsmarkbericht 9.30 Uhr

DK: Verbraucherpreise 11/02 9.30 Uhr

GB: Handelsbilanz 10/02 10.30 Uhr

N: Erzeugerpreise 11/02 10.00 Uhr

Verbraucherpreise 11/02 10.00 Uh

SF: Nokia Q4 Quartalszwischenbericht

CZ: Industrieproduktion 10/02 9.00 Uhr

H: Handelsbilanzsaldo 10/02 9.00 Uhr

J: Verbrauchervertrauen Tokio 11/02 5.30 Uhr° /he/aa/fp

germanasti
10.12.2002, 08:53
ka:

Wenn es den Menschen immer schlechter geht, sucht man einen Grund, an dem man seine Wut übers eigene Versagen auslassen kann, denn schliesslich ist der Mensch von Natur aus kein zugebender Versager. & was liegt da näher als hierzulande auf die sogenannten "Schmarotzer" loszugehen?

Noch schlimmer die Situation in Amerika, wo man mit geschickter Propaganda ruckzuck Araber und anderes Gevolk für den Wirtschaftsniedergang verantwortlich machen könnte. :(

germanasti
10.12.2002, 08:54
enomis:

RUHE !!! :hihi




Wieviel Uhr kommt Nokia-update?

KA111
10.12.2002, 08:56
Richtig:D und selbst wenn etwas vom "Eingemachten" fehlt läuft es sich immer noch recht fett behäbig mit dem entsprechenden Bauchspeck.

MichaelFKr
10.12.2002, 08:58
Aus der FTD vom 25.11.2002 www.ftd.de/keese (http://www.ftd.de/keese)
Kolumne: Blockiert von Funktionären
Von Christoph Keese

Die Politik von DGB-Chef Michael Sommer schadet der Volkswirtschaft und den Arbeitslosen.


http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:kolumne-blockiert-von-funktionaeren/1037978719943.html

4604
10.12.2002, 08:59
germa

glaube 1100 uhr

optim3
10.12.2002, 08:59
Original erstellt von germanasti
03:


Wenn DTE auf 1 Euro fällt, bade ich nackt im Main!

sollte die "von dir" befürchtete krise kommen, wirste die telek. für 0,5 euro
bekommen.

der 1 euro steht nur für ne "normale" wirtschaftskrise. :D

was willst du nackt im main??:eek:

bringt doch nix, sich und andere zu strafen! :hihi

KA111
10.12.2002, 08:59
ja, germa, daher sollte man sich immer schon bei leichten Anflügen dazu - ohne Rücksicht auf die Person - dagegen stellen.

RIVA
10.12.2002, 09:01
:) Guten Morgen :)

KA111
10.12.2002, 09:02
[
und andere zu strafen! :hihi [/B]

KA111
10.12.2002, 09:03
guten Morgen, Meisterschütze. :)

MX 150
10.12.2002, 09:06
Guten Morgen Germanasti!

Ich wär schon froh nochmals den Bereich 3400 zu sehen.Habe den Puteinstieg verpasst.Scheiße.Denke aber nicht das wir den nochmals sehen.

Wie steht den der Max-Pain zur Zeit?

Mfg.: MX 150

___________________________________________________________________


MichaelFKr,

Du weist aber schon das beim Landwirt nur Trinkgeld ankommt,oder.

Das meiste geht wieder in die Taschen der Großen die die Tiere in ganz Europa rumkarren damits anschließend wieder auf´m deutschen Teller landet.Alles beschieß.
Aber den Landwirt alls Supventionsfresser pressentieren.

Mfg.: MX 150

MX 150
10.12.2002, 09:08
Riva ,guten Morgen!

Wie siehts aus mit 3340 P. ? Besteht noch ein Funken Hoffnung?



Mfg.: MX 150

optim3
10.12.2002, 09:09
@germanasti


treffen wir uns beim kleinsten, gemeinsamen nenner!:)

auf zur zinserhöhung und dann schwups innnne hyperinflation. :D

germanasti
10.12.2002, 09:09
Kaufpanik im DAX :hihi

Sind aber weiterhin keine hohen Umsätze

germanasti
10.12.2002, 09:10
03:

Gepongt ;)

& das bitte bereits heute abend"!

4604
10.12.2002, 09:14
Original erstellt von germanasti
Kaufpanik im DAX :hihi

Sind aber weiterhin keine hohen Umsätze

dat ist die obligate morgenlatte :hihi
wird wohl schnell wieder abflachen

RIVA
10.12.2002, 09:15
MX,

das hängt davon ab, wie lange Du Zeit hast... ;)

germanasti
10.12.2002, 09:18
Yen wieder im plus.

& nun warten auf Nokia? :confused:

MX 150
10.12.2002, 09:20
Du machst mir ja Hofnung :(

MichaelFKr
10.12.2002, 09:24
Den Nokia Q4 Conference Call um 14h kann man hier mithören:

http://www.corporate-ir.net/ireye/ir_site.zhtml?ticker=NOK&script=1010&item_id=684693

RIVA
10.12.2002, 09:29
Click (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=9301)

MichaelFKr
10.12.2002, 09:29
Wow, die Morgenlatte wird aber immer länger.... :rolleyes:

germanasti
10.12.2002, 09:31
DAX macht Szenario 1.

& London nicht mit. :p




Schön zu sehen wie dabei sofort der Future mithochgezogen wird. :ne

germanasti
10.12.2002, 09:35
Pardon, Szenario 2 war gemeint.

RIVA
10.12.2002, 09:37
Einen Rick Ackerman gibt's heute auch wieder: Click (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&threadid=9248)

Mercator
10.12.2002, 09:38
Worldcom Chef bekommt 5 Mio. Dollar Gehalt

Die insolvente Telefongesellschaft Worldcom kündigte gestern an, dass sie ihrem CEO trotz der schwierigen Lage, in der sich das Unternehmen befindet, ein Gehalt und Boni in Höhe von 5 Mio. Dollar für das aktuelle Geschäftsjahr bezahlen wird.

Michael Capellas, früher CEO bei Compaq und jetzt bei Worldcom, wird 2 Mio. Dollar "Startgeld", 1,5 Mio. Dollar Gehalt und 1,5 Mio. Dollar an Boni bekommen, wenn er bestimmte Ziele erreicht.

Des weiteren wird er Aktienoptionen erhalten, die ebenfalls einen Wert von mehreren Mio. Dollar haben.




Da steckt sicher wieder die Gewerkschaft dahinter.
Unverschämt ist der Hinweis auf die Aktienoptionen. Wie soll denn ein Leistungsträger ohne einen solchen Anreiz Leistung bringen? Ohne Aktienoption schafft es heute doch kein Manager mehr bis zum Schreibtisch.

germanasti
10.12.2002, 09:38
Geld schon alle?

15 Pünktchen sollte es doch noch reichen :mad:

germanasti
10.12.2002, 09:40
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=DJc1&Titel=DJ+IND+AVG+Dec2+&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&drawFrame=lo&Ho=480&Br=860&Ts=17315399

Allan haut heute morgen schon mächtig rein. :hihi

germanasti
10.12.2002, 09:46
London hat nun die 3980er-Marke als Widerstand. :rolleyes:

germanasti
10.12.2002, 09:50
Alle rechnen damit das es heute nach oben rennt.

Egal ob EW-Theorie, Charttechniker, Analysten oder Lemminge.
Dies könnte/sollte das niedrige P/C-Ratio von gestern erklären.

Doch das die Masse in so geballter Form recht hat? :confused:

MX 150
10.12.2002, 09:51
Germanasti,

eigentlich rechnen alle damit das es nach einer kurzen Erholung in den Keller geht.

Hmmm!



Mfg.: MX 150

cherry
10.12.2002, 09:53
Original erstellt von germanasti
Alle rechnen damit das es heute nach oben rennt.

Egal ob EW-Theorie, Charttechniker, Analysten oder Lemminge.
Dies könnte/sollte das niedrige P/C-Ratio von gestern erklären.

Doch das die Masse in so geballter Form recht hat? :confused:

Ich hätte eigentlich gedacht, das wir erst noch die 2980 sehen und dann erst die Gegenreaktion. :confused:

germanasti
10.12.2002, 09:53
MX:

Wo? :eek:






DAX nun 2% im plus. Was für eine Gier !!! :rofl

germanasti
10.12.2002, 09:55
cherry:

Lt. 1932er-Vergleich sollten wir das auch noch.
Zudem sich Greenspan bislang immer seinen grossen Auftritt am Tag nach der Zinsentscheidung gegönnt hat & nicht direkt darauf. Wird dem nun wieder so sein?

MX 150
10.12.2002, 09:56
Ti / Wo

germanasti
10.12.2002, 09:56
Gerade die beiden nehme ich nicht als Indikator :lach

RIVA
10.12.2002, 09:59
Original erstellt von germanasti
Alle rechnen damit das es heute nach oben rennt.

Egal ob EW-Theorie, Charttechniker, Analysten oder Lemminge.


:confused: :confused: :confused:

ficus
10.12.2002, 10:01
http://mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1018257700&La=DE&

LDiablo
10.12.2002, 10:02
Moin :)

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=915408000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=EURUS.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=EURUS.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000&selected=chart

:eek: :cool: :D

4604
10.12.2002, 10:02
tja,nicht mehr weit bis zur explosion

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sInvSym=&sScale=linear&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sBench2=&sTimestamp=iD+iD+839548800&sTimeframe=iD

future :hihi :rofl

MX 150
10.12.2002, 10:02
Germanasti,

vielleicht startet heute große Weihnachtsrally. :cool: Glaubt doch keiner mehr drann. :rolleyes:
Vielleicht überraschende -0,5% dazu 9-11Mille Pump und ab gehts. :hihi


___________

Muß mal raus eine smoken!

LDiablo
10.12.2002, 10:04
4604,ficus :rofl

germanasti
10.12.2002, 10:08
Genau bei 3120 P. gedreht. :cool:


Nun muss es aber auch runter. :mad:


3030 P. wäre Entscheidung.

germanasti
10.12.2002, 10:10
Bernecker kommt nun mit den altbekannten Kloparolen.

"keine Angst, es brennt nichts an, aber ein bißchen zittern dürfen Sie schon. Denn der Rückschlag gestern ging über das von mir erwartete Risikoprofil hinaus. Dabei war die deutsche Börse erneut die schwächste, wie schon in den vergangenen Wochen. Keiner verlor mehr. Selbst der Nasdaq nicht. Damit müssen wir leben. Selbst der „Spiegel“ hat das schon festgestellt, siehe aktuelle Ausgabe. „Mein Gott, was soll aus Deutschland werden“, hätte Konrad Adenauer zur Börse gesagt. Jetzt sind Sie dran.

Tage wie diese sind Kauftage. Dazu beachten Sie die Logik, die ich Ihnen hier an einer ganzen Reihe von Aktien aufzeige. "



Mal schaun ob er es wieder hinkriegt 10% vor dem Tief zum Verkauf zu raten. :rofl

germanasti
10.12.2002, 10:14
Dollar-Crash ;)



Hier muss man aber unbedingt 20.15 Uhr für ein Urteil abwarten.
Nicht das lediglich ein paar dumme Europäer in die falsche Richtung spekulieren.

4604
10.12.2002, 10:16
smi :gomad

manipolierter dreck :gomad
da is sogar der dow blos nen fliegenschiss

debian75
10.12.2002, 10:20
[QUOTE]Original erstellt von germanasti
[B]Datum: 09.12. 23:20 UBS: Kursrallye fundamental nicht rechtfertigbar

Anleger hätten offenbar nach Aktien gesucht, die besonders verprügelt worden waren. Wie es um die entsprechenden Unternehmen stehe, sei dabei wenig beachtet worden.



ich mach das auch und das funktioniert recht gut. ich bin neu hier (als schreiber) aber ich lese deine beträge schon länger, sehr interessant. allerdings gebe ich nicht allzu viel auf so grosse zusammenhänge, denn das funktioniert meiner ansicht nach nicht. man müsste die zukunft voraussehen können. in der theorie klingt das zwar alles einleuchtend, aber wenn bush schlecht geschlafen hat kann alles wieder anders aussehen. lieber den moment nutzen.

RIVA
10.12.2002, 10:22
Ave, debian! :)

RIVA
10.12.2002, 10:26
Artikel URL: http://de.news.yahoo.com/021210/71/342eb.html


Dienstag 10. Dezember 2002, 11:08 Uhr
Deutsche Inflationsrate im November bei 1,1 Prozent

Frankfurt (Reuters) - Die Lebenshaltung in Deutschland hat sich im November zum Vorjahr um 1,1 Prozent verteuert nach 1,3 Prozent im Oktober.


Teurer als vor einem Jahr waren vor allem Kraftstoffe, Tabakwaren und Dienstleistungen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dagegen seien Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse billiger geworden. Im Vergleich zum Oktober sanken die Verbraucherpreise vor allem wegen Preisrückgängen bei Pauschalreisen und im Hotelgewerbe nach endgültigen Berechnungen um 0,4 Prozent. Der für europäische Zwecke harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg im Vergleich zum November vorigen Jahres um 1,0 Prozent. Von Oktober auf November ging er um 0,5 Prozent zurück.


Das Statistische Bundesamt bestätigte damit die vorläufigen Berechnungen der deutschen Preisstatistik und revidierte nur den harmonisierten Preisindex etwas nach unten.


KRAFTSTOFF-PREISE STARK GESTIEGEN - NAHRUNGSMITTEL BILLIGER


Ohne Minerölerzeugnisse wäre die Lebenshaltung im November nur um 0,8 Prozent teurer geworden. Die Preise für Kraftstoffe seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,7 Prozent gestiegen, lägen aber um 3,8 Prozent unter dem Oktober-Wert, hieß es. Heizöl verbilligte sich zum Vormonat fast um zehn Prozent. Der Rückgang der Energiepreise habe wesentlich zum Absinken der Inflationsrate im Monatsvergleich beigetragen. Wie saisonal üblich gingen auch die Preise für Pauschalreisen und Übernachtungen deutlich zurück.


Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden ebenfalls biliger: Im Vergleich zum November 2001 sanken sie um 0,8 Prozent. Besonders stark war der Rückgang im Jahresvergleich bei Obst und Gemüse, das sich um gut fünf Prozent verbilligte.


Neben den Preissteigerungen bei Kraftstoffen war auch die Teuerung bei Tabakwaren sowie bei Dienstleistungen von Schustern, Friseuren und Restaurantbetrieben zwischen drei und fast sechs Prozent für den Anstieg der Inflationsrate im Jahresvergleich verantwortlich.


"NEUE DATEN DÜRFTEN TEUERUNG IN EURO-ZONE DÄMPFEN"


Die leichte Abwärtsrevision des harmonisierten Verbraucherpreisindexes für Deutschland wird nach Einschätzung von Klaus Schrüfer, Volkswirt von der SEB (Paris: 12170.PA - Nachrichten) , auch zu einer etwas geringeren endgültigen Inflationsrate für die Euro-Zone führen. Das europäische Statistikamt Eurostat hatte die Inflationsrate für November auf 2,2 Prozent geschätzt. "Deutschland hat ein beachtliches Gewicht an der Wirtschaft der Euro-Zone, es könnte sein, dass die Inflation jetzt eher bei 2,1 Prozent liegt", sagte Schrüfer.


Die Jahresteuerung werde im Währungsgebiet im Dezember womöglich noch einmal etwas ansteigen, ehe sie sich unter die Obergrenze von zwei Prozent zurückbewege, bis zu der nach Definition der Europäischen Zentralbank (EZB) das Preisniveau stabil ist. Die EZB hat in der vergangenen Woche wegen der geringeren Inflationsrisiken, die mit dem schwachen Wirtschaftswachstum einhergehen, den Leitzins in der Euro-Zone um 50 Basispunkte auf 2,75 Prozent gesenkt.

RIVA
10.12.2002, 10:27
Artikel URL: http://de.news.yahoo.com/021210/71/342e4.html


Dienstag 10. Dezember 2002, 11:06 Uhr
Presse: Große Länder könnten im neuen EZB-Rat überstimmt werden

Frankfurt (Reuters) - Nach einer Neuverteilung der Stimmrechte im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) könnten die Notenbankpräsidenten aus kleinen und mittleren Ländern einem Zeitungsbericht zufolge auch künftig die Mehrheit behalten.

Sobald drei weitere Länder der Euro-Zone beiträten, würden nach dem Grobkonzept der EZB für den reformierten Rat auf die großen Länder vier Stimmen entfallen, auf die mittleren acht und auf die kleinen Länder drei Stimmen, berichtete die "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe). Theoretisch sei es deshalb möglich, dass bei Abstimmungen die elf Notenbankchefs aus kleinen und mittleren Ländern eine Minderheit der Gouverneure aus vier großen Ländern sowie den sechs Direktoriumsmitgliedern überstimmen könnten. Auch heute wäre dies prinzipiell bereits möglich. Bisher ist bei Zinsentscheidungen nach offiziellen Angaben der EZB aber noch niemals abgestimmt worden.

Das oberste Entscheidungsgremium der EZB muss nach einer Erweiterung der Währungsunion um Großbritannien, Dänemark und Schweden sowie um künftige EU-Mitgliedsländer aus Mittel- und Osteuropa reformiert werden, um mit einer größeren Zahl von Teilnehmerländern noch entscheidungsfähig zu bleiben. Die EZB soll dazu bis Ende dieses Jahres ein Konzept vorlegen, dem die EU-Staats- und Regierungschefs zustimmen müssen. EZB-Präsident Wim Duisenberg hatte in der vergangenen Woche erklärt, der Rat habe einen Konsens für die Reform der Stimmrechte erzielt. Demnach sollen die Länder ihrer Wirtschaftskraft entsprechend in drei Gruppen eingeteilt werden und die nationalen Notenbankpräsidenten nach einem Rotationsverfahren abwechselnd an den Ratsentscheidungen teilnehmen. Die sechs Direktoriumsmitglieder sollen auch in Zukunft ein permanentes Stimmrecht behalten.

Mit der Einteilung in Ländergruppen soll verhindert werden, dass im Rat Mehrheitsentscheidungen mit den Stimmen von Ländern getroffen werden, die nicht die Wirtschaftskraft der Euro-Zone ausreichend repräsentieren würden.

Dem Zeitungsbericht zufolge soll der Gruppe der großen Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und nach einem Beitritt Großbritannien angehören. Aus dem vereinbarten Rotationsverfahren ergebe sich, dass sich die Notenbankchefs der großen Länder erst nach einem Beitritt Großbritanniens im Rat abwechseln müssten. Bundesbankpräsident Ernst Welteke hatte vergangene Woche gesagt, die großen Länder sollten künftig an 80 Prozent aller Entscheidungen beteiligt sein.

germanasti
10.12.2002, 10:28
DAX wieder fast ganz oben.
Diese Gier ist einfach unglaublich. :ne

germanasti
10.12.2002, 10:32
& neue Tageshochs.
Alle rein :hihi

MichaelFKr
10.12.2002, 10:34
10.12.2002 - 10:09 Uhr
Rahn & Bodmer: Gold vor Ausbruch über 325/327 USD
Der Preis für die Feinunze Gold könnte vor dem entscheidenden Ausbruch über die mehrjährige Widerstandszone bei 325 bis 327 USD stehen, meint Kurt Hug von Rahn & Bodmer Banquiers. Über die vergangenen fünf Monate hinweg habe der Goldpreis eine charttechnisch interessante Dreiecksformation aufgebaut und mehrmals erfolgreich die untere Marke im Bereich 310 USD getestet, so der Analyst.

Auch fundamental sprächen eine Reihe von Faktoren für einen steigenden Goldpreis: Gerade in politisch brisanten Situationen wie derzeit auf Grund der Lage im Irak gewinne Gold unter Sicherheitsaspekten an Bedeutung. Eine Flucht der Anleger ins Gold dürfte jedoch nur einen eher kurzfristigen Reflex darstellen, sagt Hug weiter. Viel wichtiger sei die spürbar veränderte Angebots- und Nachfragesituation auf dem Goldmarkt sowie die längerfristige Entwicklung der Inflation und des Dollarkurses.

Bereits in der Vergangenheit habe sich der Goldpreis als äußerst sensibler Seismograph zu einem Wiederanziehen der Inflation oder einer Abschwächung des Dollar erwiesen. Das Zünglein an der Waage könnte jedoch das veränderte Verhalten der Goldproduzenten darstellen. Nachdem diese jahrelang ihre Goldproduktion via Terminverkäufe (Hedging) gegen fallende Preise abgesichert hatten, versuchten diese in zunehmendem Maße, ihr Hedge-Book wieder aufzulösen.

In einem Markt, der durch ein chronisches Angebotsdefizit charakterisiert sei, ein brisantes Unterfangen, so Hug. Es blieben für den Ausgleich aber noch die Nationalbanken mit ihren erheblichen Gold-Reserven.
vwd/AWP/10.12.2002/ml/reh

RIVA
10.12.2002, 10:35
Noch einen für Germa...

http://www.elliottwave.com/chartfolder/stu/ndc1209.gif

ficus
10.12.2002, 10:36
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=SPc1&Titel=S%26P+500+IDX+Dec2&Za=i&Al=small&Zt=1032521185&

germanasti
10.12.2002, 10:38
riva:

was soll die grafik darstellen?





Im DAX sind nun zeitw. gewaltige Umsätze. Ist also tatsächlich so, dass Fonds weitere verbilligungskäufe tätigen, im Gegensatz zu Amerika, wo Bücher geschlossen sind.
Ein weiterer Unterschied zw. Profis und Laienschauspielern.

germanasti
10.12.2002, 10:40
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6663626264363337.jpg

Riva:

Ich guck1932 & da sagt es 850 P. zum kleinen PingPong-Spiel.

Mal schaun ob es bereits morgen erreicht wird.

4604
10.12.2002, 10:42
interessant

immer wenn nokia ein update abgibt explodieren die futures im vorfeld :rolleyes: :hihi

RIVA
10.12.2002, 10:46
Das sagt ihm wieder nix... :rolleyes: ... dann guck' halt hier:

http://www.elliottwave.com/chartfolder/stu/pc1209.gif

Besser?

carlo
10.12.2002, 10:49
Schönen Vormittag in die Runde! :)

germanasti
10.12.2002, 10:49
4604:

Ob die im DAX nur wegen Nokia unlimitiert kaufen? :eek:




Riva:

Jetzt hats geschnackelt. :D

Auf die 450 S&P-Punkte in 2003.

germanasti
10.12.2002, 10:52
4:09am 12/10/02
Nokia seen guiding to mid-upper end of EPS range (NOK) By Emily Church
Goldman Sachs is expecting No. 1 handset maker Nokia (NOK) will guide to the mid-to-upper end of the earnings target for the fourth quarter in its mid-quarter update at 10 a.m. GMT on Tuesday. Nokia has set a 0.23-0.25 euro per share for the quarter. Goldman told client its expecting 0.24 euro a share (24 U.S. cents), down 3 percent year-over-year and up 33 percent from the third quarter.


---------


10.00 Uhr ist doch schon durch :confused:

MichaelFKr
10.12.2002, 10:59
Germa
NOK Q4 ConfCall ist um 14h MEZ

germanasti
10.12.2002, 11:00
Michael:

Ja, da ist der conference-call.
Nackte Zahlen kamen aber immer um 11.00 Uhr. Dieses Mal anders?

4604
10.12.2002, 11:01
Original erstellt von germanasti
4604:

Ob die im DAX nur wegen Nokia unlimitiert kaufen? :eek:






ich vermute ja :hihi :rolleyes: :confused:


update kommt doch meistens um 1100 uhr :rolleyes: :confused:

item

fut bei eröffnung +-0
nu + 10 :hihi ,riecht stark nach fake

swiss_broker
10.12.2002, 11:01
10 a.m. GMT Nokia
14 Uhr nur ConfCall

In 3 Minuten wissen wir mehr!

Mercator
10.12.2002, 11:02
Porsche macht in letzter Zeit kaum n och Merktbewegungen mit.

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/singlechart.chart?sSymbol=POR3.ETR&sTimeframe=3M&tMarkupTime= http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/singlechart.chart?sSymbol=POR3.ETR&sTimeframe=iD&tMarkupTime=

germanasti
10.12.2002, 11:04
** Nokia bestätigt Gewinnprogn. für das 4.Quartal**


Keine Erhöhung? :hihi

germanasti
10.12.2002, 11:05
& Umsatzprognose für Q4 gesenkt? :D:D:D

germanasti
10.12.2002, 11:08
5:04am 12/10/02 [NOK, SE:000053994] NOKIA FALLS 3% TO €17.40 AFTER TRIMS Q4 SALES FORECAST

:lach

germanasti
10.12.2002, 11:08
5:04am 12/10/02 [NOK] NOKIA SHARES DOWN 3% AFTER Q4 SALES SAID AT LOWER END



Nur am unteren Ende :hihi:hihi:hihi

germanasti
10.12.2002, 11:09
Gleic hkapieren es auch die Micheles.

stockjobber
10.12.2002, 11:09
Guten Morgen all




+DJ Nokia Sees Pro-forma 4Q EPS In Line With Guidance

*DJ Nokia Had Forecast 4Q Pro-forma EPS Of EUR0.23-0.25 >NOK

*DJ Nokia Sees 4Q Sales EUR8.8B-EUR9.0B >NOK

*DJ Nokia Had Forecast 4Q Sales Of EUR8.9B-EUR9.2B >NOK

*DJ Nokia Expects 4Q Phones Op Margin To Be Above 3Q Level

*DJ Nokia Expects 4Q Networks Op Margin To Be Zero

*DJ Nokia Expects "Significant" Phone Mkt Share Gains 4Q

stockjobber :cool:

germanasti
10.12.2002, 11:11
5:07am 12/10/02 [NOK] NOKIA 'CONFIDENT' OF 400MLN HANDSETS SOLD IN 2002

5:06am 12/10/02 [NOK] NOKIA EXPECTS MARKET SHARE GAINS IN Q4 VS Q3



Woher hätte der Boom auch kommen sollen. :ne



So & jetzt muss eine Gewinnwarnung für Q1 her. Die Prognose kann nie und nimmer gehalten werden!

uwe
10.12.2002, 11:11
Daxi wehrt sich aber noch :eek:

germanasti
10.12.2002, 11:15
5:09am 12/10/02 [NOK] NOKIA NETWORKS Q4 OP MARGINS NOW SEEN AT 'ZERO'

In 3-4 Jahren ist Nokia tot!
Hat der Insolvenzchart doch nicht gelogen

RIVA
10.12.2002, 11:17
Artikel URL: http://de.news.yahoo.com/021210/71/342ft.html


Dienstag 10. Dezember 2002, 11:23 Uhr
Regierungskreise: Schröder drohte nicht mit Rücktritt

Berlin (Reuters) - Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die SPD-Spitze erneut eindringlich zu Geschlossenheit aufgerufen, nach Angaben aus Regierungskreisen aber nicht mit Rücktritt gedroht.

"Weder gab es eine offene noch eine verkappte Rücktrittsdrohung", hieß es in den Kreisen am Dienstag. Die "Bild"-Zeitung und die "Frankfurter Rundschau" hatten Äußerungen Schröders vom Vortag im SPD-Vorstand zitiert und als Rücktrittsdrohung dargestellt. "Wer glaubt, dass er es besser kann, der soll es machen", habe der Kanzler und Parteichef gesagt. Er habe die Bundestagswahl gewonnen und nicht die SPD, habe Schröder gesagt. Er habe insbesondere SPD-Fraktionschef Franz Müntefering angegriffen, der sich unlängst aufgeschlossen gezeigt hatte für Forderungen der SPD-regierten Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Vermögensteuer wieder einzuführen.

KREISE: SCHRÖDER DRINGT AUF GESCHLOSSENHEIT DER SPD
In den Regierungskreisen hieß es, der Kanzler habe "sehr eindringlich" auf die Geschlossenheit der Sozialdemokraten gedrungen. "In dem Maße, wie es gelingt, Vielstimmigkeit und Misstöne zu vermeiden, werden auch die Umfragewerte wieder steigen", habe die Botschaft Schröders gelautet.

"Bild" und "FR" hatten sich in ihren Berichten über Schröders Rücktrittsdrohungen auf Teilnehmer der SPD-Vorstandssitzung vom Montag berufen. "Mit Steuererhöhungen kann man keine Wahlen gewinnen", sagte Schröder den beiden Zeitungen zufolge zu Forderungen aus der SPD nach Wiedereinführung der Vermögensteuer. In Hessen und Niedersachsen werden am 2. Februar 2003 die Landtage neu gewählt.

Schröder habe kritisiert, dass es trotz mehrerer seiner Appelle nicht gelungen sei, Geschlossenheit insbesondere in der Sozial- und Steuerpolitik zu erreichen, hieß es weiter. Er sei nicht bereit, das "andauernde Stimmengewirr weiter zu tolerieren", zitierte "Bild" den Kanzler. Müntefering habe die Vorwürfe des Kanzlers mit der Äußerung gekontert, die Partei müsse wissen, was diskutiert werden solle und was nicht.

In beiden Zeitungen war von einer deprimierenden Atmosphäre in der Vorstandssitzung die Rede. Bereits in der vergangenen Woche hatte Schröder in einer Sitzung der SPD-Führung Geschlossenheit angemahnt und von einer "Kakaphonie" der Stimmen gesprochen.

germanasti
10.12.2002, 11:17
Im DAX sind vor ner Stunde Fonds rein. Die verlassen nun logischerweise nicht sofort wieder das Feld.

Sows tut im Kopf richtig weh :(

syracus
10.12.2002, 11:17
Moin Germa & Bande:)

UBS heute;):


Der Technologiestratege Pip Coburn von der UBS Warburg beschrieb die jüngste Kursrallye im Technologiesegment mit dem Ausdruck „eine Flucht in die Qualitätsarmut“. :hihi Fundamental seien die Kurssteigerungen teilweise abenteuerlich und nicht zu rechtfertigen, so der Analyst. Während Small Caps 128% zugelegt hätten, seien Large Caps nur um 48% gestiegen, dabei würden sich große Unternehmen in einer Krise normalerweise besser schlagen als kleine, die eher um ihr Überleben fürchten müssen. Anleger hätten offenbar nach Aktien gesucht, die besonders verprügelt worden waren. Wie es um die entsprechenden Unternehmen stehe, sei dabei wenig beachtet worden. :lach


syr

RIVA
10.12.2002, 11:19
Morgen, Syr... :)

germanasti
10.12.2002, 11:20
Im DAX wird sogar noch nachgekauft, trotz der Horrormeldung. :hihi

uwe
10.12.2002, 11:22
Original erstellt von germanasti
Im DAX wird sogar noch nachgekauft, trotz der Horrormeldung. :hihi

..nach dem Motto: es kann nur noch besser werden :p

germanasti
10.12.2002, 11:23
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=SPc1&Titel=S%26P+500+IDX+Dec2&Za=i&Al=small&Zt=1032521185&

Nu wird aber auch am Future gezogen.


Damit warten wir auf Allan heute abend.
Was bis dahin passiert ist uninteressant.

RIVA
10.12.2002, 11:26
Nu geht's ab.... :hihi

germanasti
10.12.2002, 11:26
DAX dreht nun völlig durch :hihi

Vll. rennts bis zur RIVA-Marke, dann ist es dort ein netter neuer Shorteinstieg :)

syracus
10.12.2002, 11:28
Euro :kiss:.....

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=915408000&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=EURUS.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=EURUS.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000

syr :lach

RIVA
10.12.2002, 11:30
Artikel URL: http://de.news.yahoo.com/021210/3/342ge.html


Dienstag 10. Dezember 2002, 11:24 Uhr
Fiat-Krisensitzung in Turin begonnen

Rom (dpa) - Der Verwaltungsrat des angeschlagenen Fiat (Mailand: FIA.MI - Nachrichten) -Konzerns ist zu einer Verwaltunsgratssitzung zusammengekommen. Italienische Zeitungen berichteten unter Berufung auf Fiat-Kreise, dass Präsident Paolo Fresco und Vorstandschef Gabriele Galateri bei dem Treffen ihren Rücktritt erklären könnten. Der Konzern selbst hatte diese Gerüchte dementiert. Bei der Sitzung soll vor allem die derzeitige finanzielle Situation des in Milliardenhöhe verschuldeten Unternehmens untersucht werden. An der Mailänder Börse stieg die Fiat-Aktie am Morgen um 3,56 Prozent auf 9,37 Euro.

Gerüchte um einen Rücktritt Frescos hatten sich in den vergangenen Wochen gehäuft, waren aber vom Konzern immer wieder dementiert worden. Experten machen den Fiat-Präsidenten seit Monaten für die schwere Krise des Unternehmens mitverantwortlich. Zuletzt hatte Ministerpräsident Silvio Berlusconi vor wenigen Tagen dem Fiat-Management Unfähigkeit vorgeworfen.

Der hoch verschuldete Auto-Konzern hatte am Montag im Rahmen eines Sanierungsplans die ersten 5600 Stellen gekürzt. Insgesamt sollen im kommenden Jahr 8100 Arbeitsplätze wegfallen. Das bei der letzten Bilanz mit 5,8 Milliarden Euro verschuldete Unternehmen will bei der Verwaltungsratssitzung auch die derzeitige finanzielle Situation der Gruppe untersuchen. Fiat muss die Schulden laut einer Vereinbarung mit seinen Gläubigerbanken bis Ende des Jahres auf drei Milliarden Euro halbieren.

Paolo Fresco arbeitete seit 1996 für den Fiat-Konzern und wurde im Juni 1998 zum Präsidenten gewählt. Im Jahr 2000 traf er eine Vereinbarung mit dem US-Giganten General Motors, der seither 20 Prozent an Fiat Auto hält und auf Wunsch der Turiner Gruppe ab 2004 auch die restlichen 80 Prozent übernehmen kann. Gabriele Galateri hatte erst im Juni seinen Vorgänger Paolo Cantarella als Vorstandschef abgelöst.

germanasti
10.12.2002, 11:31
London klebt weiterhin unter der 3980er-Marke, d.h. nichtmal 1% im plus.

Irgendwo ist es damit wirklich nicht mehr nachvollziehbar, wie man so hirnlos kaufen kann.

syracus
10.12.2002, 11:31
Best of Bernies:D:

.Doch wie dies funktioniert, erläutere ich im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2003“, womit Sie einen wirklichen Wegweiser für die kommenden Monate in der Hand haben. Ich will nicht aufdringlich sein, aber: Etwas Besseres zu diesen Themen finden Sie zur Zeit nicht. Er gehört einfach auf den Schreibtisch und muß nachgeschlagen werden. (Infos und Bestellung per Mail unter buchtip@fortuna-buchservice.de )

:rofl....... Ob er da über den Kaffeeplausch bei Lucent berichtet:ek:hihi?!?

syr

zombismo
10.12.2002, 11:33
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx_realtime.gfx?u=0&k=0&d1=38&d2=200&out=png&string=DAX&boerse=9&zeit=0&land=276&typ=0&b=400&h=240 :rofl

KA111
10.12.2002, 11:34
Cable & Wireless-Aktien im Tiefflug

Die Aktien des britischen Telekommunikationskonzerns Cable & Wireless (C&W) sind am Montag an der Londoner Börse um mehr als 40 Prozent auf 0,49 Pfund eingebrochen. Die Anleger reagierten damit auf die Abstufung der Kreditwürdigkeit des Unternehmens durch die Rating-Agentur Moody's am vergangenen Freitag und eine damit notwendig werdende Bankbürgschaft in Höhe von 1,5 Milliarden Pfund (2,37 Milliarden Euro).

Hintergrund ist eine Vertragsklausel mit der Deutschen Telekom. Diese hatte 1999 die Hälfte des C&W-Mobilfunkunternehmens One2One gekauft. Dabei wurde für den Fall, dass die Kreditwürdigkeit von C&W herabgestuft wird, eine Sicherheit von 1,5 Milliarden Pfund vereinbart.

Cable & Wireless will nun Krisengespräche mit dem Rivalen Deutsche Telekom über eine etwaige Verringerung der Sicherheitsleistung führen. Das Unternehmen befindet sich ohnehin derzeit mitten der Umstrukturierung, die auch den Abbau von rund 3500 Stellen und die Schließung von 23 der 42 Rechenzentren weltweit vorsieht. (dpa) / (anw/c't)


heise.de

Mercator
10.12.2002, 11:34
Original erstellt von germanasti
London klebt weiterhin unter der 3980er-Marke, d.h. nichtmal 1% im plus.

Irgendwo ist es damit wirklich nicht mehr nachvollziehbar, wie man so hirnlos kaufen kann. London könnte in 2003 ein Problem mit dem Bubble-Pound bekommen.
Da sind gut 10% Währungsverlust möglich.

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=gutenberg3&bNews=0&minYear=915408000&sInvSym=DAX.ETR&sSymbol=DGBPEUR.TGT&sTimeframe=5Y&sTimestamp=881839800+1039519800+915408000&sid=aaeda266077a2de1b91a9d49543fc4ba9e

Mercator
10.12.2002, 11:37
Heute kein Trendsetter: Die Porsche AG

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=gutenberg3&minYear=851904000&sSymbol=POR3.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+851904000&sid=aaeda266077a2de1b91a9d49543fc4ba9e

germanasti
10.12.2002, 11:37
Datum: 10.12. 11:14 Studie: Microsoft bald mit Linux?


Marktforscher der META Group prognostizieren, dass Microsoft seine bisherige Strategie aufgeben und bald eigene Linux-Versionen in das Produktangebot aufnehmen wird. Das Open Source Betriebssystem soll laut den Marktforschern für Internet Anwendungen und Server Applikationen ab 2004 angeboten werden.

In der jüngsten Vergangenheit spürt Microsoft den Druck durch das kostengünstigere Linux Betriebssystem besonders im Bereich Server. Microsoft steht mit seinem Windows Server Betriebssystem bisher alleine im Markt. Die meisten anderen Anbieter von Server Betriebssystemen bieten nebst proprietären Standards auch Linux-Versionen als Alternative an.

So hat Sun Microsystems nebst Unix (Sun Solaris) auch eine eigene Linux-Version an, und auch andere Marktteilnehmer wie HP oder IBM bieten Linux-Betriebssysteme für Server an.

Die Marktforscher der META Group prognostizieren, dass Linux bis 2007 auf 50% der Server verwendet wird. Aktuell wird der Marktanteil auf 15-20 Prozent geschätzt.

Nachdem die Linux-Markteinführung durch Microsoft geklückt sei, wird der Software Behemoth die Preise für sein Windows Server Betriebssystem überarbeiten und die Windows als Server Betriebssystem seperat von Linux anbieten.

© Godmode-Trader.de




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Wenn sich MSFT auch noch an Linux vergreift, ist das Weltmonopol endgültig perfekt :(

zombismo
10.12.2002, 11:40
Hallo Mecrator

kannst bitte doch dieses häßliche Monster mal wechlassen :D

ich und auch bestimmt andere, wären Dir sehr dankbar
:lach

zombismo
10.12.2002, 11:44
Kaufpanik :dumm


http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=904176000&sSymbol=NOA3.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+904176000&sid=

Mercator
10.12.2002, 11:45
Original erstellt von zombismo
Hallo Mecrator

kannst bitte doch dieses häßliche Monster mal wechlassen :D

ich und auch bestimmt andere, wären Dir sehr dankbar
:lach Jetzt, wo das Dollarverbrennen am schönsten ist.

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=915408000&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000&sid=

RIVA
10.12.2002, 11:48
Artikel URL: http://de.news.yahoo.com/021210/12/342ms.html


Dienstag 10. Dezember 2002, 12:32 Uhr
Geldanlage & Börse Weltweit verwaltetes Fondsvermögen stark rückgängig

Berlin (AP) Das weltweit verwaltete Fondsvermögen ist angesichts der Aktienmarktschwäche und der anhaltend schwierigen Konjunkturlage im ersten Halbjahr 2002 um 10,8 Prozent auf 11,6 Billionen Euro gesunken, wie die Fachzeitschrift «Die Bank» des Bundesverbandes deutscher Banken berichtet. Allerdings: «Sieht man von Währungsverschiebungen ab, insbesondere von der Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro, dann fällt das Minus mit 4,3 Prozent geringer aus.»

Während der Rückgang in Nordamerika und Europa noch moderat gewesen sei und die Märkte in Australien stagnierten, habe es vor allem in Japan einen Einbruch des Anlagevolumens um 13,4 Prozent (gerechnet in Yen) gegeben. «Doch ungeachtet des Kursverfalls an den Börsen haben die Investoren neue Gelder angelegt, auch in Aktienfonds.» So seien die Kursverluste in den USA und in Europa durch neue Mittelzuflüsse kompensiert

4604
10.12.2002, 11:49
da pusht jemand gewaltig den fut hoch :dumm

seit wann sind die amis so euphorisch vor zinsentscheid :dumm
eher das gegenteil

germanasti
10.12.2002, 11:51
10/12/2002 11:18
Nokia mit etwas gedämpfter Umsatzprognose für viertes Quartal~

Helsinki, 10. Dez (Reuters) - Der weltweit größte
Handyhersteller Nokia hat seine Umsatzerwartungen für
das vierte Quartal gedämpft. Der Umsatz werde voraussichtlich
8,8 bis 9,0 Milliarden Euro betragen, teilte Nokia am Dienstag
in Helsinki in seinem Zwischenbericht zum Geschäftsverlauf im
vierten Quartal mit.
Bisher hatte Nokia einen Umsatz von 8,9 bis 9,2 Milliarden
Euro erwartet. Vor Jahresfrist hatte der Umsatz 8,8 Milliarden
Euro betragen. Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie werde
voraussichtlich von 0,23 bis 0,25 Euro reichen. Dies entspricht
der bisherigen Prognose. Vor einem Jahr hatte der
Pro-Forma-Gewinn je Aktie bei 0,24 Euro gelegen.
ale/rkr



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Das der DAX trotzdem über 2% im plus liegt zeigt mit welcher ungeheuerlichen Gier selbst nach 3 Jahren schlimmster Baisse gearbeitet wird! & solange solche Missstände nicht beseitigt werden, sehen wir keine Bodenbildung!

RIVA
10.12.2002, 11:55
Etwas über den Super-Clement: Click (http://www.faz.net/IN/Intemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/content.asp&rub={2D82590A-A70E-4F9C-BABB-B2161EE25365}&doc={A3682689-8320-4794-9B0C-E7F677F815EE})

germanasti
10.12.2002, 11:56
4604:

Im Grunde passt alles. Future am morgen zur Europäerveräppelung hoch und ab Mittag komplett ins minus.

Angesichts laufender Megainterventionen werfe ich dafür aber nicht meine Hände ins Feuer

4604
10.12.2002, 11:56
nokia 0 wachstum :hihi

zombismo
10.12.2002, 11:57
Chancen 2003

Von Folker Dries


Leitzinssenkungen sind nur des Schuldners Glück. Für Sparer bedeutet die Großzügigkeit der Zentralbanker, daß sie sich auf kleinere Zinskupons einstellen müssen. Wer hierzulande Geld nur parkt, muß schon auf Lockangebote mit geringen Halbwertszeiten zurückgreifen, um noch eine Rendite mit einer 3 vor dem Komma zu ergattern. Viel mehr als den Inflationsausgleich wollen und können die Banken nicht mehr bieten. Heißt dies, daß die Liquiditätsberge verängstigter Sparer bald abgetragen und im Aktienmarkt reinvestiert werden? Sind die Geldmarktrenditen inzwischen unerträglich niedrig geworden?

Die Erfahrungen in Amerika sprechen dagegen, daß es eine Schmerzschwelle für absolute Renditen gibt, die Wanderungsbewegungen auslösen. Denn dort ist der Leitzins mit 1,25 Prozent nicht einmal mehr halb so hoch wie in Euroland. Wer Geld nicht auf längere Zeit festlegt, nimmt in Amerika real, also preisbereinigt, sogar eine Vermögensminderung in Kauf. Die Geldmarktfonds werfen im Durchschnitt noch eine Rendite von gut einem Prozent ab. Gleichwohl sind in den Vereinigten Staaten allein in diesen Fonds immer noch 2,4 Billionen Dollar geparkt, in etwa das gleiche Volumen wie vor einem Jahr. Daneben sind seit Jahresbeginn die Spareinlagen bei den Banken von 2,3 auf 2,8 Billionen Dollar gestiegen. Dies erklärt sich damit, daß viele Banken ihre Sparzinsen nicht mehr so schnell zurücknehmen wie die Fed ihren Leitzins und Spareinlagen somit deutlich attraktiver werden als Geldmarktfonds.

Kurzum: Die Amerikaner haben mehr als 5 Billionen Dollar in niedrig verzinslichen Anlagen geparkt. Dem steht ein Vermögen von nur mehr 2,4 Billionen Dollar in Aktienfonds gegenüber. Der Vergleich mag manchen Aktieninvestor sinnlich machen - auch hierzulande, denn das Wohlergehen der Wall Street pflegt auf den Rest der Welt abzufärben. Für eine tektonische Verschiebung zwischen den skizzierten Anlageklassen gibt es freilich noch keine Anzeichen. Dennoch spricht einiges dafür, daß die Aktie im nächsten Jahr - beiderseits des Atlantiks - als Kapitalanlage wieder ein wenig populärer werden wird . Der Hoffnungswert ist dabei nicht unbedingt die Liquidität auf Spar- und Geldmarktkonten, sondern das absehbare Ende der Hausse am Rentenmarkt. Wenn Amerika nicht doch noch wider Erwarten in eine erneute Rezession abgleiten sollte, dürften die Kurse der Staatsanleihen im Oktober dieses Jahres ihr zyklisches Hoch und damit die Renditen ihr Tief gesehen haben.

Umschichtungen aus dem Rentenmarkt in den Aktienmarkt sind damit absehbar. De facto haben sie schon vor zwei Monaten eingesetzt. Das Comeback der Aktie wird jedoch, wenn es denn nachhaltig ist, unspektakulär ausfallen. Denn die Erfahrungen der vergangenen drei Jahre waren bitter - so bitter, daß viele Anleger mit dem Aktienmarkt nichts mehr zu tun haben wollen. Die Hausse der späten neunziger Jahre entsprang nämlich nicht nur dem im nachhinein naiv erscheinenden Glauben an eine New Economy. Der Aktienboom bestand auch aus unzähligen Lügengebäuden, deren Ruinen jetzt nicht nur die Konkursrichter beschäftigen. Ob amerikanische Giganten wie Enron oder Worldcom oder Kinder des Neuen Marktes wie EM.TV oder Comroad - sie alle haben der Aktienkultur enormen Schaden zugefügt. Aber vielleicht war diese Vertrauenskrise notwendig, um einen Reinigungsprozeß bei Unternehmen, Banken und Wirtschaftsprüfern einzuleiten, der den Aktienhandel wieder zu einer fairen und transparenten Veranstaltung macht.

Notwendig war die Baisse aber auch, um die Risikowahrnehmung der Anleger zu schärfen. Bankberater suggerierten ihren Kunden noch in den neunziger Jahren, daß Aktienanlagen im historischen Durchschnitt für Renditen von 8 bis 9 Prozent gut sind und damit alle anderen Anlageklassen in den Schatten stellen. Durchschnittsrenditen sind aber gerade bei Aktienanlagen irreführend, da die tatsächlichen Renditen in der Regel dramatisch von den Durchschnittswerten abweichen. Wer Aktien mit einem Anlagehorizont von Jahrzehnten kauft, mag die Durchschnittsrendite realisieren. In der Regel denken Anleger aber kurzfristiger. Was sollen Japaner sagen, die 1989 erstmals in ihren Aktienmarkt investierten? Sie haben heute - dreizehn Jahre später - nur mehr gut ein Viertel ihres Kapitaleinsatzes. Und wer im Frühjahr 2000 in den Deutschen Aktienindex investierte, muß selbst bei einer unterstellten Wertsteigerung von jährlich 10 Prozent noch fast 10 Jahre ausharren, um sein eingesetztes Kapital wieder herauszubekommen.

Fünf guten Börsenjahren sind jetzt drei schlechte gefolgt. Gegen ein viertes Jahr mit Kursverlusten spricht die Erfahrung. Drei Jahre mit aufeinander folgenden Kurseinbußen hatte es letztmals 1939 bis 1941 gegebe n. Die aufkeimende Zuversicht speist sich aber auch aus der Konjunktur - nicht der deutschen, sondern einmal mehr der amerikanischen. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten dürfte 2003 von einer seltenen Kombination stimulativer Geld- und Fiskalpolitik profitieren. Notenbank, Regierung und Kongreß ziehen an einem Strang. Diese Harmonie der makroökonomischen Politik gab es selbst in Amerika sehr selten. Als etwa die Reagan-Administration in den frühen achtziger Jahren ein dramatisches Haushaltsdefizit produzierte, war die Fed auf einem rigorosen Antideflationskurs. Und als die Notenbank Anfang 2001 ihren Zinssenkungszyklus einleitete, fuhr Washington noch einen Haushaltsüberschuß.

Über diesem zugegebenermaßen positiven Marktausblick hängt zwar wie ein Damoklesschwert ein möglicher Militärschlag gegen den Irak. Die Eintrittswahrscheinlichkeit solcher geopolitischer Risiken läßt sich aber schwer abschätzen. Eine wieder positivere Sicht des Aktienmarktes sollte den Anleger ohnehin nicht davon abhalten, sein Vermögen gut zu streuen. Welche Chancen und Risiken andere Anlageklassen im neuen Jahr bieten, hat die Wirtschafts- und Finanzredaktion dieser Zeitung heute in ihrer Beilage "Chancen 2003" zusammengestellt.

:rofl

syracus
10.12.2002, 11:58
Ich liebe diese Michels, ist ja Weihnachten und Geschenke mag ich auch so;).......... Fake me:p....

Mahlzeit & en guete

syr:sss

germanasti
10.12.2002, 11:59
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=6409&mocktick=1

Nasdaq hat noch rund 50 P. Luft bis zum Pong-Schlag. Wäre sehr schön wenn von denen heute minimum 30-35 P. erledigt werden würden, um morgen ein Reversal zu kreiern. Noch besser wäre das komplette 50er-Paket und morgen erst false break und anschliessend Gummibandreversal.
Kommt heute hingegen Plus, könnte der Abwärtstrend fortgesetzt werden & dann besteht Gefahr das kein Pong mehr kommt.

zombismo
10.12.2002, 12:00
Was geht dann in den Köpfen vor wenn man jetzt schnell 100 K
Nokis kauft :confused:

germanasti
10.12.2002, 12:01
Blieni:

Ich will Dir ja keine Angst machen, aber die Insolvenzgefahr bei nokia wird ernsthaft immer grösser. :rolleyes:

& Daimler schaut auch nicht viel besser aus.

Magste keine Telekom für 5?

Daniel-H
10.12.2002, 12:01
guten Tag allerseit! :)

Bin kurz am Vorbeischauen - hab den ganzen Tag Termine :(

Was geht denn beim DAX ab? Ist Baisse schon wieder beendet? Hat doch eben erst Anfang Dezember begonnen - so dachte ich :hihi

Daniel-H
10.12.2002, 12:02
Gold und Euro machen freude :)

4604
10.12.2002, 12:04
germa

amis sind vor fomc meeting eher zurückhaltend,im gegensatz zu euroland

aktuell dow über 100p im plus
gehe davon aus das der dow kurz vor fed entscheid auf +-0 notiert :rolleyes:

halte an 8250 fest :eek:

germanasti
10.12.2002, 12:08
4604:

Für die psychologie ist es gut, denn jetzt Euphorie und dann wieder dick minus lässt Anleger endgültig kollabieren. ;)

Imoen
10.12.2002, 12:09
Das einzig Gute an dem Euroanstieg ist, das wir fast nur noch im Dollarraum einkaufen dürfen, macht mehr Spass mit den Jungs zu verhandeln. :hihi

germanasti
10.12.2002, 12:09
blieni:

Jep & dann gemma Noki-Fest machen :lach

Aber bitte keine gebratenen Affen! :gomad

konby
10.12.2002, 12:09
Mahlzeit

Beleidigung im Internet kann auch im Ausland geahndet werden

Melbourne (AFP) - Wer beleidigende Äußerungen im Internet veröffentlicht, muss nach einer australischen Gerichtsentscheidung damit rechnen, dafür auch im Ausland vor Gericht gestellt zu werden. In einem bislang beispiellosen Urteil lehnte das Oberste australische Gericht am Dienstag den Einspruch der US-Nachrichtenagentur Dow Jones ab, die eine Klage des australischen Millionärs Joseph Gutnick in den USA und nicht in Australien verhandelt sehen wollte. Der Entscheidung zufolge können Online-Herausgeber überall dort für Diffamierungen belangt werden, wo die Veröffentlichung gelesen werden kann.

germanasti
10.12.2002, 12:09
Falls es jemanden interessiert, London ist neuerlich an 3980 P. hängen geblieben :hihi

konby
10.12.2002, 12:13
United Airlines: Rückschlag für Lufthansa

Zwei Rettungswege haben sich für United Airlines zu Sackgassen entwickelt: die Mitarbeiterbeteiligung und die Staatshilfe.
1994, als es der zweitgrößten Fluggesellschaft schon einmal bedrohlich schlecht ging, haben die Mitarbeiter auf 4,8 Milliarden Dollar Lohn und einige gute Arbeitsbedingungen verzichtet, dafür aber 55 Prozent des Kapitals der Airline übernommen.

Doch die Arbeitnehmersicht haben sie nicht aufgegeben, namentlich die Piloten nicht, denen allein 25 Prozent von United gehören. Sie blockierten vor zwei Jahren zunächst die Übernahme von US Airways aus Angst um ihre Arbeitsplätze im fusionierten Unternehmen. Dann ließen sie sich die Bummelstreik-Blockade durch Gehaltserhöhungen um im Schnitt 28 Prozent abkaufen, behielten diesen Topzuschlag aber, als die Fusion dann doch noch scheiterte – am Veto des Kartellamts.

Und nach dem 11. September 2001, den Anschlägen auf Amerika, riefen die US-Fluggesellschaften flugs nach Staatshilfe, die sie auch großzügig bekamen. Dass die Krise eine länger dauernde, auch konjunkturelle und strukturelle Krise war, wurde so nicht erkannt. Dramatische Einschnitte im Flugzeugpark und dazu passende flexible Arbeitsverhältnisse, wie sie die Lufthansa praktizierte, gab es in Amerika nicht – ein schlechtes Krisenmanagement, für das nun die Quittung kommt.

Die Lufthansa tut nun so, als könne ihr der Konkurs des wichtigsten Partners auf der wichtigsten Strecke nichts anhaben. Kurzfristig zeigt auch die Börse kaum Reaktionen, aber seit Anfang November ist der Kurs um bald 25 Prozent gesunken. Die Anleger sorgen sich, dass die Lufthansa entweder einem „Freund“ hilft, der sich als Fass ohne Boden erweisen könnte, oder dass ihr auf Dauer eine wichtige Säule des Ertrages wegbricht.

Die Bindungen sind eng: beim Flugplan, beim Einkauf, bei den Beschäftigten, wo Lufthansa-Personal in Amerika durch das von United ersetzt worden ist. Ein Partnerwechsel ist zwar nicht unmöglich, aber schwierig. Hinzu kommt, dass die Alternativen nicht berauschend anmuten, zumal sie aus anderen Allianzen herausgelöst werden müssten: US Airways fliegt schon seit August ebenfalls unter Gläubigerschutz, American Airways mit hohen Verlusten.

Hinzu kommt, dass mancher Fluggast sich fragen könnte, ob ein Lufthansa-Partner unter Gläubigerschutz Abstriche machen muss: beim Flugplan, beim Service, womöglich gar bei der Sicherheit. Aus Lufthansa-Sicht gibt es keine gute Lösung für das Dilemma bei United.



Michael Braun
9.12.2002

nasdaq10.000
10.12.2002, 12:13
Original erstellt von 4604
nokia 0 wachstum :hihi
Thema: Unkenntis schützt vor Meinungen nicht.


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Nokia & Co: Raus aus der Handy-Krise, 27.11.02

Auf dem Handy-Markt wird mit Haken und Ösen um Marktanteile gekämpft. Die jüngsten Absatzzahlen zeigen die Gewinner und Verlierer der Branche. Die Verkaufsstatistiken belegen aber auch, dass es mit dem Gesamtmarkt wieder aufwärts geht.

http://www.boerse-online.de/bilder/2002/branchenanalyse/271102/absatz_mobiltelefone_chart_.gif

Der neue Star am Handy-Himmel heißt Samsung. Kein anderer Anbieter konnte in diesem Jahr seinen Marktanteil so stark steigern, wie der südkoreanische Elektronikriese. Mehr als elf Millionen Handys hat das Unternehmen im letzten Quartal verkauft. Der verdiente Lohn: Der Marktanteil springt erstmals über die 10-Prozent-Marke. Das mag unspektakulär klingen, reicht aber aus, um Siemens vom dritten Patz auf der Absatzrangliste zu verdrängen.
Die Verkaufserfolge kommen nicht von ungefähr. Samsung hat es mit seinen Produkten geschafft, den Geschmack der Konsumenten zu treffen. So wie mit dem SGH-T100, das durch sein Farbdisplay einen Vorgeschmack auf eine bunte multimediale Mobilfunkwelt liefert. Die Experten sind sich einig: Samsung wird auch in den kommenden Quartalen weiter zulegen.

Vielleicht sogar so stark, dass Motorola um Platz zwei in der Verkaufsstatistik bangen muss. Der US-Hersteller lieferte im dritten Quartal rund 15 Millionen Mobiltelefone aus. Das ist zwar etwas mehr als in der Vorjahresperiode, doch weil sich die Handy-Branche in dieser Zeit noch kräftiger entwickelte, ist Motorolas Marktanteil rückläufig. Vor allem auf den europäischen und asiatischen Märkten hat der US-Konzern Schwierigkeiten.

Noch vor etwa zwei Jahren galt Siemens als der große Herausforderer von Motorola. Inzwischen herrscht Ernüchterung. 8,1 Millionen Handys hat der Münchener Konzern im abgelaufenen Quartal an die Leute gebracht. Damit liegt der Marktanteil bei nur noch 7,6 Prozent. Große Sprünge dürften auch in naher Zukunft nicht zu erwarten sein. In der Branche wurde sogar schon über den Verkauf der Handy-Sparte ICM spekuliert.

Eine Riesenentäuschung ist bisher das Gemeinschaftsabenteuer von Sony und Ericsson. Das Handy-Joint-Venture der beiden Gesellschaften verkaufte im dritten Quartal nur noch knapp fünf Millionen Mobiltelefone. Dabei hatte man sich wahre Wunderdinge von der Kombination aus europäischem Technikvorsprung und japanischer Kompetenz für Entertainment versprochen.

Souveräner Weltmarktführer in Sachen Handy bleibt Nokia. Die Finnen setzten in Q3 37,4 Millionen Geräte ab, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht. In Europa dominiert man sogar mehr als 50 Prozent des Handy-Marktes. Damit geben sich die Nordmänner aber noch nicht zufrieden: Das selbstgesteckte Ziel beim weltweiten Marktanteil liegt bei 40 Prozent.

Insgesamt zeichnen die jüngsten Absatzzahlen ein hoffnungsvolles Bild für die Branche. Weltweit wurden im dritten Quartal rund 104 Millionen Handys abgesetzt. Nur einmal zuvor konnten in diesem Zeitraum noch mehr Geräte verkauft werden.

Nun hängt es vom Weihnachtsgeschäft ab, ob die Rekordmarke des Jahres 2000 von knapp 413 Millionen verkaufter Handys eingestellt wird. Dazu müssten im Schlussquartal noch einmal 116 Millionen Mobiltelefone einen neuen Besitzer finden. Dagegen spricht, dass in fast allen Schlüsselregionen - mit Ausnahme von China - die Märkte gesättigt sind.

Die Anbieter setzen deshalb auf neue Formen der mobilen Kommunikation. Handys mit Farbdisplay, eingebauten Digitalkameras oder anderen neuen Multi-Messaging-Services sollen die Konsumenten in die Läden locken. Wie die Verkaufszahlen des dritten Quartals zeigen, könnte diese Strategie aufgehen. Profitieren sollten davon vor allem die Aktien der Gewinner Nokia und Samsung.
(...)

http://www.boerse-online.de/branchen/telekommunikation/177103.html?PAGE=2

germanasti
10.12.2002, 12:14
Nokia sieht Umsatz 4. Qu zw 8,8-9,0 (zuvor 8,9-9,2) Mrd EUR
Helsinki (vwd) - Die Nokia Oy, Helsinki, hat ihre Umsatzprognose für das vierte Quartal gesenkt, die Ergebnisprognose dagegen bekräftigt. Trotz des niedrigeren Umsatzes erwartet der Telekommunikationskonzern jedoch im laufenden Quartal eine "deutliche" Ausweitung des Marktanteils. Wie Nokia am Dienstag in ihrem Update zur Quartalsmitte mitteilte, wird nun ein Umsatz zwischen 8,8 Mrd und 9,0 Mrd EUR erwartet. Zuvor war der Konzern von 8,9 Mrd bis 9,2 Mrd EUR ausgegangen. Das Pro-Forma-Ergebnis je Aktie wird im vierten Quartal zwischen 0,23 und 0,25 EUR gesehen.


vwd/12/10.12.2002/mim/ip


Nokia sieht Umsatz 4. Qu zw 8,8-9,0 (zuvor 8,9-9,2) ...(zwei)
Im Bereich Mobilfunkgeräte erwartet Nokia für das vierte Quartal eine Verbesserung der Marge gegenüber dem Vorquartal. In der Netzwerk-Sparte werde die operative Marge bei Null liegen. Der Umsatz dieser Sparte liege jedoch voraussichtlich über dem dritten Quartal. In der Schätzung sei der Umsatz aus UMTS-Netzwerkverkauf von 400 Mio EUR enthalten.


Insgesamt entwickle sich die Handy-Nachfrage im Rahmen der Unternehmensprognosen, und Nokia sei nach wie vor zuversichtlich, das Gesamtjahresziel von 400 Mio verkaufter Geräte erreichen zu können. Zugleich rechnet der Telekommunikationskonzern im laufenden Quartal mit einer "deutlichen Ausweitung seines Marktanteils" bei Mobilfunkgeräten im Vergleich zum Vorquartal.


vwd/12/10.12.2002/sap/ip



---------

Nokia baut seinen MArktanteil ständig weiter aus & Umsätze sinken trotzdem.
Damit sollte glasklar sein das Boom vorbei ist.

4604
10.12.2002, 12:23
Original erstellt von nasdaq10.000

Thema: Unkenntis schützt vor Meinungen nicht.


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Nokia & Co: Raus aus der Handy-Krise, 27.11.02

Auf dem Handy-Markt wird mit Haken und Ösen um Marktanteile gekämpft. Die jüngsten Absatzzahlen zeigen die Gewinner und Verlierer der Branche. Die Verkaufsstatistiken belegen aber auch, dass es mit dem Gesamtmarkt wieder aufwärts geht.

http://www.boerse-online.de/bilder/2002/branchenanalyse/271102/absatz_mobiltelefone_chart_.gif

Der neue Star am Handy-Himmel heißt Samsung. Kein anderer Anbieter konnte in diesem Jahr seinen Marktanteil so stark steigern, wie der südkoreanische Elektronikriese. Mehr als elf Millionen Handys hat das Unternehmen im letzten Quartal verkauft. Der verdiente Lohn: Der Marktanteil springt erstmals über die 10-Prozent-Marke. Das mag unspektakulär klingen, reicht aber aus, um Siemens vom dritten Patz auf der Absatzrangliste zu verdrängen.
Die Verkaufserfolge kommen nicht von ungefähr. Samsung hat es mit seinen Produkten geschafft, den Geschmack der Konsumenten zu treffen. So wie mit dem SGH-T100, das durch sein Farbdisplay einen Vorgeschmack auf eine bunte multimediale Mobilfunkwelt liefert. Die Experten sind sich einig: Samsung wird auch in den kommenden Quartalen weiter zulegen.

Vielleicht sogar so stark, dass Motorola um Platz zwei in der Verkaufsstatistik bangen muss. Der US-Hersteller lieferte im dritten Quartal rund 15 Millionen Mobiltelefone aus. Das ist zwar etwas mehr als in der Vorjahresperiode, doch weil sich die Handy-Branche in dieser Zeit noch kräftiger entwickelte, ist Motorolas Marktanteil rückläufig. Vor allem auf den europäischen und asiatischen Märkten hat der US-Konzern Schwierigkeiten.

Noch vor etwa zwei Jahren galt Siemens als der große Herausforderer von Motorola. Inzwischen herrscht Ernüchterung. 8,1 Millionen Handys hat der Münchener Konzern im abgelaufenen Quartal an die Leute gebracht. Damit liegt der Marktanteil bei nur noch 7,6 Prozent. Große Sprünge dürften auch in naher Zukunft nicht zu erwarten sein. In der Branche wurde sogar schon über den Verkauf der Handy-Sparte ICM spekuliert.

Eine Riesenentäuschung ist bisher das Gemeinschaftsabenteuer von Sony und Ericsson. Das Handy-Joint-Venture der beiden Gesellschaften verkaufte im dritten Quartal nur noch knapp fünf Millionen Mobiltelefone. Dabei hatte man sich wahre Wunderdinge von der Kombination aus europäischem Technikvorsprung und japanischer Kompetenz für Entertainment versprochen.

Souveräner Weltmarktführer in Sachen Handy bleibt Nokia. Die Finnen setzten in Q3 37,4 Millionen Geräte ab, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht. In Europa dominiert man sogar mehr als 50 Prozent des Handy-Marktes. Damit geben sich die Nordmänner aber noch nicht zufrieden: Das selbstgesteckte Ziel beim weltweiten Marktanteil liegt bei 40 Prozent.

Insgesamt zeichnen die jüngsten Absatzzahlen ein hoffnungsvolles Bild für die Branche. Weltweit wurden im dritten Quartal rund 104 Millionen Handys abgesetzt. Nur einmal zuvor konnten in diesem Zeitraum noch mehr Geräte verkauft werden.

Nun hängt es vom Weihnachtsgeschäft ab, ob die Rekordmarke des Jahres 2000 von knapp 413 Millionen verkaufter Handys eingestellt wird. Dazu müssten im Schlussquartal noch einmal 116 Millionen Mobiltelefone einen neuen Besitzer finden. Dagegen spricht, dass in fast allen Schlüsselregionen - mit Ausnahme von China - die Märkte gesättigt sind.

Die Anbieter setzen deshalb auf neue Formen der mobilen Kommunikation. Handys mit Farbdisplay, eingebauten Digitalkameras oder anderen neuen Multi-Messaging-Services sollen die Konsumenten in die Läden locken. Wie die Verkaufszahlen des dritten Quartals zeigen, könnte diese Strategie aufgehen. Profitieren sollten davon vor allem die Aktien der Gewinner Nokia und Samsung.
(...)

http://www.boerse-online.de/branchen/telekommunikation/177103.html?PAGE=2


Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie werde
voraussichtlich von 0,23 bis 0,25 Euro reichen. Dies entspricht
der bisherigen Prognose. Vor einem Jahr hatte der
Pro-Forma-Gewinn je Aktie bei 0,24 Euro gelegen .

mann sollte sich an fakten halten :hihi :hihi

fantasieren kann z zt ziemlich teuer werden

germanasti
10.12.2002, 12:25
1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Firmen-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden wird.
Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend...
Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird!
Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.

Tina Bartsch-Levin

Leiterin Personalabteilung

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2. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere Türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewusst, dass Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen.
Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort "Jahresendfeier" nennen.
Es wird weder einen Weihnachtsbaum oder Weihnachtslieder geben.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.

Tina Bartsch-Levin

Leiterin Personalabteilung

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3. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen Alkoholiker, welcher einen "trockenen" Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, dass dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird...
Ferner teile ich Ihnen mit, dass der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 EUR sei zuviel Geld.

Tina Bartsch-Levin

Leiterin Personalforschung

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7. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der "Weight-Watchers" einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können.
Schwule dürfen miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.

Endlich zufrieden?

Tina Bartsch-Levin

Leiterin Klapsmühle

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9. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.

Tina Bartsch-Levin

Leiterin Personalvergewaltigung

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10. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob's Euch nun passt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!!
Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst weit entfernt vom "Todesgrill", wie Ihr es nennt, sitzen zu können.
Labt Euch an der Salatbar und fresst rohe Tomaten!
Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch ätsch ätsch!

Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert!!!!!

Die Schlampe aus der dritten Etage.

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14. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich kann sicher sagen, dass ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht.
Bitte unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium.
Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20.12. beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.

Josef Benninger

Interimsleiter Personalabteilung

:hihi

nasdaq10.000
10.12.2002, 12:29
ZITAT:
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Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie werde
voraussichtlich von 0,23 bis 0,25 Euro reichen.
Dies entspricht der bisherigen Prognose.
Vor einem Jahr hatte der Pro-Forma-Gewinn je Aktie bei 0,24 Euro gelegen .
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So ist es:
Nokia eines der wenigen Handy-Unternehmen,
die damit noch richtig Geld verdienen.

KA111
10.12.2002, 12:32
Irak forschte an Atomwaffen und Strahlenbomben

Einen Tag nach der Abgabe der irakischen Waffenerklärung im Weltsicherheitsrat sind erste Details des Materials bekannt geworden. Zugang zu dem brisanten Dokument haben allerdings nur die USA und die vier anderen ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats - was innerhalb der Vereinten Nationen für Streit sorgt.


REUTERS

Brisanter Inhalt: Irakische Beamte versiegeln den Koffer mit dem Rüstungsbericht ihrer Regierung


New York - Das neunseitige Inhaltsverzeichnis, das am Montag veröffentlicht und von einem US-Beamten rasch verteilt wurde, erlaubt einen ersten Einblick in die irakischen Waffenprogramme. Demnach bezieht sich die Erklärung der Bagdader Führung unter anderem auf ihr Atomwaffenprogramm bis zum Golfkrieg von 1991, auf das beendete Projekt einer Strahlenbombe und auf Einzelheiten der Bemühungen zum Bau von Biowaffen.

Das Inhaltsverzeichnis ist in vier Abschnitte unterteilt: Atomwaffen, chemische Waffen, biologische Waffen und ballistische Raketen. Die Führung in Bagdad hat erklärt, dass sie über keinerlei Massenvernichtungswaffen oder Trägersysteme mehr verfügt.

Allein rund 2100 Seiten plus ein 300 Seiten umfassender Anhang auf Arabisch befassen sich mit dem irakischen Atomwaffenprogramm. Die Erklärung zu den Chemiewaffen ist ebenfalls mehrere tausend Seiten lang und enthält Informationen über Forschung, Entwicklung und Produktion von Chemikalien, Beziehungen mit Unternehmen und das aufgegebene Projekt einer Strahlenbombe.

In der Biowaffen-Deklaration geht es um Informationen über Militärinstitutionen, die mit dem Programm befasst waren, die Tätigkeiten in einer Fabrik, die sich mit der Maul- und Klauenseuche befasst und eine Liste begleitender Dokumente. Die Erklärung zu den ballistischen Waffen ist die kürzeste der vier Abschnitte und zählt rund 1.200 Seiten. Gemäß Uno-Resolutionen darf der Irak keine Raketen mit einer Reichweite von über 150 Kilometer besitzen.

Washington hat eine vollständige und unzensierte Kopie der 12.000 Seiten umfassenden Erklärung erhalten, die der Irak dem Weltsicherheitsrat vorgelegt hat. Auch die übrigen vier ständigen Sicherheitsratsmitglieder Russland, China, Großbritannien und Frankreich bekommen ein solches Exemplar.

Die nicht ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates und damit auch Deutschland erhalten dagegen später eine von von brisanten Stellen bereinigte Fassung. Die Uno-Abrüstungskommission für Irak (Unmovic) will unter anderem Hinweise zum Bau von Waffen aus der öffentlichen Version des Berichts streichen.

Innerhalb der Uno sorgte das einem Bericht der britischen BBC zufolge für heftigen Streit. Die Resolution des Sicherheitsrats besagt eindeutig, dass der irakische Rüstungsbericht dem gesamten Sicherheitsrat und nicht nur ausgewählten Mitgliedern zur Verfügung stehen soll. Die Vereinten Nationen sollten demnach selbst für die Vervielfältigung und Verteilung des Berichts zuständig sein.

US-Diplomaten hätten jedoch die Regierung Kolumbiens, die im Dezember turnusmäßig die Sicherheitsrats-Präsidentschaft innehat, dazu gedrängt, den USA die Verantwortung für das brisante Dokument zu übertragen, berichtet die BBC. Auf diese Art sei die erste Kopie an die US-Regierung gegangen, während die Uno-Waffeninspektoren weiterhin im Besitz des Originals seien.

Richard Boucher, Sprecher des US-Außenministeriums, meinte dazu, seine Regierung könne das Dossier besser und sicherer fotokopieren als die Uno. "Wir wurden gebeten, das Dokument in einem kontrollierten Umfeld zu kopieren, um die versehentliche Verbreitung von Informationen zu verhindern."

Kolumbiens Uno-Botschafter Alfonso Valdivieso rechtfertigte seine Entscheidung mit den technischen Fähigkeiten der fünf großen Atommächte: Nur sie seien in der Lage, Informationen in dem Rüstungsbericht auszuwerten, die auf eine Verbreitung von Atomwaffen hindeuten könnten.

"Das widerspricht jeder Logik im Sicherheitsrat", erregte sich der syrische Uno-Botschafter Mikhail Wehbe. Er befürchtet, dass die Atommächte auf eigene Faust entscheiden, dass der Irak gegen die Uno-Resolution 1441 verstoßen habe und gegen das Land losschlagen, ehe die anderen Sicherheitsrats-Mitglieder das Dossier überhaupt gesehen haben.

germanasti
10.12.2002, 12:32
Nasdaq:

Nokia ist praktisch schon pleite, es will nur niemand sehen!




Im DAX explodieren heute nur Schrottwerte. Das ist nicht der angesprochene Wechsel zu einem Qualitätsaufschwung!

4604
10.12.2002, 12:34
Original erstellt von nasdaq10.000
ZITAT:
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Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie werde
voraussichtlich von 0,23 bis 0,25 Euro reichen.
Dies entspricht der bisherigen Prognose.
Vor einem Jahr hatte der Pro-Forma-Gewinn je Aktie bei 0,24 Euro gelegen .
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So ist es:
Nokia eines der wenigen Handy-Unternehmen,
die damit noch richtig Geld verdienen.

na kloar
pe von 31 und marktcap von 83000 mrd. ist wurscht :hihi

dönerbude am marktplatz verdient auch richtg geld

nasdaq10.000
10.12.2002, 12:40
Original erstellt von germanasti
Nasdaq:
Nokia ist praktisch schon pleite, es will nur niemand sehen!

Bald wird man wohl die bange Frage stellen müssen,
welches europäische Unternehmen denn NICHT in die Pleite geht:hihi

germanasti
10.12.2002, 12:41
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A555750&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=166169&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4731&mocktick=1

Telekom kämpft wie ein Titane um die GD200.

Da sollten mittlerweile einige Hedge-Fonds Shortpositionen aufgebaut haben. :rolleyes:

KA111
10.12.2002, 12:44
schön germa:), Daß Du mal die 200-MA bringst.

germanasti
10.12.2002, 12:44
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8460&mocktick=1

Muss der S&P heute unbedingt eine Gegenbewegung einleiten? Nö!
Stochastik und MACD zwar ganz unten, doch in einer Ausverkaufsphase haben diese Indikatoren keine Wirkung.
Will man PingPong-Spieler sein, muss eine zweite heftige Kerze obendrauf, ansonsten kein Potential für Aufwärtsbewegungen grösserer Art.

germanasti
10.12.2002, 12:45
KA:

Magst du DTE? :eek:

Ibykus
10.12.2002, 12:45
Einen wunderschönen guten Tag allerseits :)

neuling1002
10.12.2002, 12:49
Guten Morgen Germa :) All :)

Ibykus
10.12.2002, 12:51
wenn mich nicht alles täuscht, steht das nächste Ziel bei 3088-93 :eek:



Disklämer: Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen :hihi

Ibykus
10.12.2002, 12:52
Mahlzeit Neuling :)

nur noch läppische 72 Geschreibseleinheiten, dann hosch doi Awandaar :hihi

klosterwein
10.12.2002, 12:53
Huhu germa,

könntest Du nicht in 3,5 Wochen in der Tagesbetrachtung den Nemax durch den HUI ersetzen? Goldminen finden - glaube ich - viele hier im Board spannend...

Grüße, klosterwein

germanasti
10.12.2002, 12:55
Hi Neuling + Iby :)



Kloster:

Gold habe ich doch schon im Tagesthread mit drinne :rolleyes:

Mercator
10.12.2002, 12:55
Der neue Star am Handy-Himmel heißt Samsung.
Kein anderer Anbieter konnte in diesem Jahr seinen Marktanteil so stark steigern,
wie der südkoreanische Elektronikriese. Das ist der entscheidende Satz für die Zukunft der Handybranche.

Der Aufschwung des südkoreanischen Herstellers ist ein erstes Zeichen dafür, dass im Wettbewerb das Preisargument an Einfluss gewinnt. Nachdem die Handys kaum noch kleiner und bunter werden können und die meisten weiterhin mit dem Fotoapparat gute statt mit dem Handy drittklassige Fotos machen wollen, werden Handys in Zukunft vor allem eines: BILLIGER

In wenigen Jahren wird das zu einer Commodity wie ein Taschenrechner oder das Festnetztelefon.
Nokia ist deshalb viel zu hoch bewertet.

neuling1002
10.12.2002, 12:55
Hi Iby :)

was tut man nicht alles :dumm :m

Ibykus
10.12.2002, 12:55
Nemax soll übrigens bis Ende 2004 berechnet werden :hihi

Ibykus
10.12.2002, 12:56
vier Beiträge in derselben Minute :eek:

klosterwein
10.12.2002, 13:00
@ germa,

schon, aber der HUI und Gold entwickeln sich kurzfristigst nicht unbedingt parallel, HUI ist eher Goldvorläufer, ich könnte mir gut vorstellen, daß bei erhöhter Goldvolatilität im nächsten Jahr der HUI interessante Aufschlüsse über die Goldentwicklung des/der folgenden Tage/s liefern könnte.

Grüße, klosterwein

syracus
10.12.2002, 13:04
Yen Dayhigh, mal sehen wie lange;).

syr

KA111
10.12.2002, 13:06
Original erstellt von germanasti
KA:

Magst du DTE? :eek:

NÖ. Sollte ich mit Berni?http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon21.gif Die gibt es noch mal billiger, wenn sie den Po nicht auf der Stange lassen.:D respektive hoch bringen.

Ich bin nur in Jubel ausgebrochen ob der 200-er, die vermisse ich regelmäßig in Deinen Index-Charts. Dabei haben die US-Dinger dort angeschlagen ( wie zu erwarten und prompt kehrt gemacht. Irakhinundher.

syracus
10.12.2002, 13:10
30.11.2002 Navigationshilfen und Orientierungsmarken


- Bear Rally geht zu Ende
- Letzte Gelegenheit zum Glattstellen
- Typischer, aber falscher Optimismus
- Anhaltspunkte für "schlechtes Wetter"


Vor uns stehen, wenn auch nicht mit Sicherheit, so doch, wie ich glaube, mit hoher Wahrscheinlichkeit, einschneidende Ereignisse. Wer sich darauf einstellt, kann Schaden vermeiden und Chancen wahrnehmen. Ich gebe hier die Orientierungsmarken an, die ich für wahrscheinlich halte:

1. Aktien: fallend; Dow Jones-Index in wenigen Monaten bei oder unter 5000 Punkten; insgesamt wird der Trend für die nächsten rund 30 (dreissig) Monate abwärts sein, unterbrochen von etwa 2 kurzen Rallies von wenigen Monaten Dauer (3 - 5 Monate); an allen Aktienmärkten, in unterschiedlichem Ausmass

2. Zinsen: steigend; am langen Ende in Richtung auf 7 - 10 Prozent ; entgegen allgemeiner Auffassung machen Notenbanken die Zinsen nicht, sondern sie folgen ihnen; die US-FED kann nur den allerkurzfristigsten Zins durch ihre Entscheidungen beeinflussen; auf dessen Diffusion in die Finanzmärkte hat sie keinen Einfluss. Die Meinung, dass bei sinkenden Aktienkursen die Zinsen fallen müssten, weil die Leute in die Bonds fliehen, ist manchmal, aber nicht immer und nicht systematisch richtig. Es gibt keinen zwingenden Automatismus. Sinkende Aktien und sinkende Bondpreise sind möglich. Eine Flucht in die Festverzinslichen ist vorübergehend möglich.

3. Dollar: fallend, rasch und hart; Euro und Schweizer Franken steigend; es ist nicht ausgeschlossen, dass für den Euro im Zuge des Dollarrückganges 1,50$ oder auch mehr zu zahlen sein wird.

4. Gold: vermutlich, aber nicht sicher, nochmals kurzfristig fallend, danach stark und nachhaltig steigend.

5. Wirtschaft allgemein: Deflationäre Rezession; lange und hart; Konjunkturankurbelung durch die Politik weitgehend wirkungslos; Mindestszenario entsprechend Japan in den letzten 10 Jahren.

Am Anfang meiner Vorträge und Seminare zur Wirtschaftslage lade ich die Teilnehmer ein, zwei Wörter aus ihrem Sprachschatz zu streichen, nämlich Optimismus und Pessimismus. Für die Lagebeurteilung ist nur eines zulässig: nüchterner Realismus. Was man aufgrund der Lagebeurteilung dann zu tun erwägt, kann von grossem Optimismus, sogar von Kühnheit getragen sein. Für die Lagebeurteilung selbst ist das aber desaströs.

Längst nicht alle können das ertragen. Wer es nicht kann, gehört nicht in eine hohe Führungsposition, und zwar in keinem Segment der Gesellschaft, weil es ihm am Wichtigsten mangelt: einem klaren Blick für die Wirklichkeit. Manche versuchen sich als "Mutmacher", "Abwiegler" und "Beschöniger" zu profilieren und einzuschmeicheln. Das ist billiger Populismus, wo nüchterne Analyse das einzige ist, was den Menschen helfen kann, die übrigens viel mehr ertragen können, als die Schönredner meinen und sich über die Lage längst im klaren sind, wenn die Zweckoptimisten erst beginnen, ihre "staatsmännische Weste" anzuziehen.

Quelle (http://www.mom.ch/cgi-bin/mhsnews/titel/news.pl?FUNC=SHOW&REC=176468)

syr :p

KA111
10.12.2002, 13:11
Apropos 200-er der XAU kämpft gerade verbissen damit, der HUI ist frei für einen
bestätigenden Aufsetzer und dann upandawy.

klosterwein
10.12.2002, 13:14
@ germa,

ich hätte noch einen zweiten scheinbar exotischen Vorschlag, den Commodity-Index des CRB (Commodity Research Bureau). Ein überaus versierter Poster in den einschlägigen Yahoo-Minen-Boards sagt, er stehe kurz vor einem höchstinteressanten Ausbruch (bei 235), der seiner Meinung nach eindeutig positive Implikationen für die Edelmetalle hat. Außerdem ist er wohl sowohl Indiz für Inflation, als auch für den Zustand der südamerikanischen rohstofflastigen südamerikanischen Volkswirtschaften.

Grüße, klosterwein

germanasti
10.12.2002, 13:14
Future stockt. Dat wird doch nicht? :lach




http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=xau&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3599&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=650&mocktick=1

Xau sieht heiss, verdammt heiss aus!


http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=16794&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6239&mocktick=1

HUI macht demnächst wohl huuuuuuuuuuuuiihhh und brezelt aus dem Keil heraus.

syracus
10.12.2002, 13:14
Today's Buy/Sell Programs

For Tuesday December 10, 2002 For Execution of Buy/Sell Programs

Our FairValue for the S&P 500 today is $.06. That price will not change during the day. Our computers are set for program buying at $1.01 and set for program selling at $--1.83. If you would like to watch these program trading premium execution levels, the symbol is PREM (sp-prem and @prem on good data feeds; $prem, prem.x, sps, spinx, and any other weird ticker symbol on horrible ones).

Our FairValue for the NDX 100 today is $.60.

Nicht ganz aber beinahe, ohne weitere schlechte Nachrichten Reversalgefahr;)....

syr

germanasti
10.12.2002, 13:15
kloster:

wie ist das bigcharts-kürzel dieses index?

germanasti
10.12.2002, 13:15
syr:

reversal von plus ins minus oder andersrum?

syracus
10.12.2002, 13:17
Original erstellt von klosterwein
Ein überaus versierter Poster in den einschlägigen Yahoo-Minen-Boards sagt, er stehe kurz vor einem höchstinteressanten Ausbruch (bei 235), ....

Grüße, klosterwein

http://www.mrci.com/client/w-crb.gif

Jo, so ist es :cool:.....

@Germa, von down auf up, buy liegt beinahe auf 1.0, sell nahe der -2.0;).

syr

germanasti
10.12.2002, 13:26
Keine Chance für einen DAX-Crash. Nun hat sich in den Köpfen der Micheles so sehr festgesetzt, dass Konsolidierung bereits wieder beendet ist.
Mal schaun ob Allan dazu den Future sogar noch a bisserl anzieht. Wäre aber sehr untypisch für ein Zinsentscheidungstag.

uwe
10.12.2002, 13:30
Original erstellt von germanasti
Keine Chance für einen DAX-Crash. Nun hat sich in den Köpfen der Micheles so sehr festgesetzt, dass Konsolidierung bereits wieder beendet ist.
Mal schaun ob Allan dazu den Future sogar noch a bisserl anzieht. Wäre aber sehr untypisch für ein Zinsentscheidungstag.

Wenn ich spätestens im Sommer/ Herbst die 450 beim S&P500 sehe, dann bin ich zufrieden :rofl

konby
10.12.2002, 13:30
Editorial: Bahn frei für Dollar-Schwäche (09.12.2002)

Am Freitag ist jenseits des Atlantiks Bemerkenswertes geschehen. Das Ereignis mit den wohl gravierendsten Langzeitfolgen scheint uns der Rücktritt von Finanzminister O’Neill und des Wirtschaftsberaters Lindsay zu sein.

Beide waren in ihren Funktionen Verfechter der „Politik eines starken Dollar“. Diese Politik ist seit längerem nicht mehr sinnvoll, sondern hinderlich. Die schwache Konjunktur steht auf schwindenden Pfeilern. Die Industrieproduktion sinkt tendenziell, was ihren Anteil an der gesamten Wirtschaftstätigkeit in den USA zunehmend schmälert. Dafür steigt die Bedeutung des Konsums, der inzwischen 70 Prozent der Wirtschaftstätigkeit ausmacht.

Doch auch der Konsum steht auf wackeligen Beinen, wie nicht zuletzt die jüngsten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt zeigen. Es werden nicht nur unzureichend neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern es verschwinden in steigendem Umfang auch bestehende. Die Arbeitslosigkeit wächst, und damit schrumpft die Zahl der „aktiven“, also besonders ausgabenfreudigen Verbraucher.

Da ist es höchste Zeit, einen stützenden Pfeiler einzuziehen, und das kann in der gegenwärtigen Situation nur der Export sein. Folglich spricht vieles, wenn nicht gar alles dafür, dass der Nachfolger O’Neills die „Politik eines nicht so starken Dollar“ verfolgen wird. „Nicht so stark“ deshalb, weil es kein Offizieller wagen kann, für einen schwachen Dollar zu plädieren, ohne ein weit über den Devisenmarkt hinausgehendes Desaster auszulösen.

So wird O’Neills Nachfolger seine Vorstellungen der Öffentlichkeit wahrscheinlich als eine solide und vernünftige
Dollar-Politik verkaufen. Im Klartext würde dies bedeuten, dass versucht wird, den Greenback langsam und bedächtig abzuwerten. Dies schon deshalb, um die Verantwortlichen in den anderen Währungsblöcken nicht zu reizen.

Denn: Wie man es dreht und wendet, die bereits seit Jahresbeginn zu beobachtende Schwäche des Dollar ist nichts anderes als eine kompetitive Abwertung. Sie soll den USA auf einem nicht mehr wachsenden, sondern schrumpfenden Weltmarkt Wettbewerbsvorteile bringen. Also geht es an die Substanz und nicht mehr um die Verteilung von Wachstum.

Sollten der Euroraum und Japan Nachteile zu spüren beginnen, könnten sie mit den USA in einen Abwertungswettbewerb oder –wettlauf eintreten, um für sich selbst zu retten, was noch zu retten ist. Behaupte da einer nur noch, von Deflationsgefahren könne keine Rede sein.


Arnd Hildebrandt

Herausgeber
Terminmarktwelt

Mercator
10.12.2002, 13:32
germa, ich habe endlich eine Seite zu den japanischen Währungsreserven und mehr gefunden. :)

Abspeichern: MoF Japan (http://www.mof.go.jp/english/files.htm)

Den Angaben zufolge gab es im dritten Quartal keine Interventionen auf den Devisenmärkten. ;)
Die Interventionen des zweiten Quartals werden auf der Seite taggenau angegeben.

Die Währungsreserven Japans sind in Dollar gerechnet seit Ende Juni 2002 von 429 Mrd. $ auf heute 443 Mrd. $ geklettert. Anfang der Jahres lagen sie noch bei 387 Mrd. $.

Interessant sind auch die Angaben zu den Direktinvestitionen Japans im Ausland. Der Anteil der Direktinvestitionen in die USA schrumpfte von 25% in 2000 auf nur noch 18,3% im ersten Halbjahr 2002. Die Direktinvestitionen in Europa machen dagegen einen Anteil von 46% aus.

klosterwein
10.12.2002, 13:36
@ germa,

bigcharts-kürzel finde ich nicht, bei www.futuresource.com ist's "CRY". Vielleicht kennt syr es ja...

Grüße, klosterwein

syracus
10.12.2002, 13:39
Auf Bigcharts leider erst seit Mitte 99:(.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XX%3A1864498&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=125172&style=320&time=12&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1611&mocktick=1

syr :)

syracus
10.12.2002, 13:42
SCN-Layout:p:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XX%3A1864498&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=2&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=125172&style=350&time=19&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9173&mocktick=1

Symbol: XX:1864498

syr :rolleyes:

germanasti
10.12.2002, 13:53
Dankeschön Mercator :)
Werde ich mir heute abend genauer anschauen.

Soso, dann hat BOJ als seit Oktober kein einziges Mal am Yen gezogen. Somit war ALLES Greenspan! :rofl
bye bye Dollar!



kloster:

Muss ich mir heute abend angucken. Gerade soviel stress :(

syracus
10.12.2002, 13:56
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=915408000&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=EURUS.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=EURUS.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000

:m:gomad:lach.......

syr :cool:

4604
10.12.2002, 13:59
so bin mal gespannt wie die amis auf das nokia update reagieren
inline ist me viel zu wenig,zudem noch leichter umsatzrückgang

rechtfertig niemals ein pe von 31

:rolleyes:

germanasti
10.12.2002, 14:03
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=757641600&sSymbol=UKX.ISE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+757641600&sid=

London hat sich bereits riesige Beulen an der 3980er-Marke geholt :lach

stockjobber
10.12.2002, 14:03
Malik noch aktueller:

08.12.2002
Update: Navigationshilfen und Orientierungsmarken II


- Zinsen
- Edelmetalle
- Konjunkturprognosen
- Allgemeine Stimmung
- Anti-Amerikanismus


1. Zinsen: Die Senkung des Leitzinses durch die EZB ändert an meiner mittelfristigen Zinsprognose nichts, die ich in der letzten "Aktuell"-Ausgabe am 30. 11. 02 gemacht habe. Die Zinsen werden, wie ich dort schon sagte, nicht von den Notenbanken, sondern im Markt gemacht. Viele Irrtümer und Fehleinschätzungen liessen sich vermeiden, wenn man nur schon das kompromisslos akzeptieren würde, was in Oekonomenkreisen keineswegs der Fall ist.

Die Zinssenkung hat denn auch an der Börse so gut wie keine Wirkung gehabt. Sie wird auch in der Realwirtschaft verpuffen, denn diese Rezession ist ja gerade nicht auf eine Politik des teuren Geldes zurückzuführen. Sie ist entstanden trotz der niedrigsten Zinsen, die es je gab; das macht sie auch so gefährlich.

Die nächsten Jahre werden durch Liquiditätsknappheit charakterisiert sein und durch fallierende Schuldner; das werden die Gründe sein, warum die Zinsen steigen.

2.Edelmetalle: Ich möchte meine Aussagen zu Gold (und Silber) konkretisieren. Die wahrscheinlichste Variante scheint mir ein nochmaliger Preisrückgang zu sein, bei Gold auf rund 200$ oder knapp darunter und bei Silber auf etwa 3.50$ oder ebenfalls knapp darunter. Würde Gold über 360$ per Wochenschlusskurs steigen, würde ich meine Position überdenken. Es könnte dann sein, dass es keinen Rückgang mehr gibt. Solange das nicht der Fall ist, sind die obigen Marken meine Orientierungshilfen.

3. Konjunkturprognosen: Praktisch sämtliche Konkjunkturprognosen, die zu Beginn von 2002 gemacht wurden, mussten inzwischen deutlich, teils drastisch nach unten revidiert werden. In "Aktuell" habe ich während des gesamten Jahres die Meinung vertreten, dass es keine Erholung geben werde.

4. Allgemeine Stimmung: Die Aktienerholung seit Oktober hat zu einen Höhenflug an Optimismus bei Investoren und der Wallstreet-Industrie geführt. Über 90% glauben, dass der Boden hinter uns liege und ein neuer Bullmarket begonnen habe.

Fortune Magazine ist fast euphorisch. In seinem "Investor Guide" für 2003, wo die "10 Hottest Stocks" empfohlen werden, kann man lesen, dass das eine "golden opportunity for investors" sei, und weiter die Weisheit "There is no wrong time to be in the market." Das ist ein sicheres Zeichen, dass die Baisse nicht vorbei ist, sondern gerade erst begonnen hat. Das Makabre ist, dass die Fortune-"10 Hottest Stocks" des Jahres 2002 im Durchschnitt 12% im Minus liegen.

5. Anti-Amerikanismus: Eine weitere Orientierungsmarke für die Navigation durch die vor uns liegenden Jahre wird eine massive Zunahme der anti-amerikanischen Haltung rund um die Welt sein. In ihrer Erscheinungsform wird sie höchst undifferenziert sein und alle denkbaren Dimensionen aufzeigen: religiöse, wirtschaftliche, politische, soziale, kulturelle, die Ablehnung des American Way of life, of doing business, of being American. Präsident Bush wird vermutlich - egal ob es Krieg gibt oder nicht - in 15 - 18 Monaten schlechte oder jedenfalls viel schlechtere Ratings haben als jetzt.

Das sind die Wegmarken, von denen ich zur Zeit ausgehe. Wenn sich etwas Markantes ereignen sollte, was zum Überdenken dieses Szenarios Anlass gibt, wird man das in "Aktuell" erfahren.

stockjobber
:D

germanasti
10.12.2002, 14:06
SYR:

Hier ist de ganzen vormittag sehr oft über London gesprochen worden & nun rate mal welchen Aufhänger Khayat heute hat! :mad:

Dieser Bub klaut sich aus sämtliche Boards seine Aussagen zusammen. :mad:

carlo
10.12.2002, 14:06
Etwas Marketing für Fortgeschrittene gefällig?


Weihnachten im Jahr 2002 - irgendwie auch nicht mehr das, was es einmal war



Wie Weihnachten 2001 gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten,

sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-man sein! Da X-mas 2002
quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit September höchste
Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen - Verzeihung, seit
September ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-roll-out zu starten und
die Christmas-Mailing-Aktion just in time vorzubereiten.

Hinweis: Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige
SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 01. Dezember 2002 statt.
Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter
Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine
in
Workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche Job Descriptions
erstellt
wurden.

Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance
des
Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was
wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname
global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas
Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die
Geschenk-Distribution an die
zuständigen private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen
klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das
Internet angeboten werden.

Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via
conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben. Ein
Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter
location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine
einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus
Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer
zusätzlichen
Client Management Conference beschlossen, in einem testmarket als
Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten,
um den added value für die Beschenkten zu erhöhen. Durch ein ausgeklügeltes

Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes
Controlling für jedes private-Schenking-Center möglich.

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das layout-Format von externen
Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das
diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 02.1) erstellt werden. Es
erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das
laufende updating.

Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als teaser und flankierende
Marketingmaßnahmen. Ferner wurde durch intensives brainstorming ein Konsens

über das Mission Statement gefunden.

Es lautet: "Let´s keep the candles burning" und ersetzt das bisherige
"Frohe
Weihnachten". X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate
redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz
und würdigte das know-how seiner Investor-Relation-Manager.

Dem ist nichts mehr hinzu zufügen außer "Let's keep the candles burning"

(Wenn das mal nicht zum burn-out führt!)


;)

paule2
10.12.2002, 14:06
Der Aufschwung des südkoreanischen Herstellers ist ein erstes Zeichen dafür, dass im Wettbewerb das Preisargument an Einfluss gewinnt. Nachdem die Handys kaum noch kleiner und bunter werden können und die meisten weiterhin mit dem Fotoapparat gute statt mit dem Handy drittklassige Fotos machen wollen, werden Handys in Zukunft vor allem eines: BILLIGER

In wenigen Jahren wird das zu einer Commodity wie ein Taschenrechner oder das Festnetztelefon.


Genau! Nur, wenn die Dinger billiger werden, kann ich dann noch mit meiner Eieruhr kommunizieren?
Und wer bändigt meinen einkaufenden Kühlschrank?

:hihi :hihi :hihi

RIVA
10.12.2002, 14:08
Tja, ein bisschen schwanger geht nicht. Wenn Malik so gut ist, wie Ihr gerne behauptet, warum glaubt Ihr ihm dann seine Goldprognose nicht? :confused: :confused: :confused:

Der aktuell noch nicht ganz ausgelaufene Schub wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der letzte push up für Gold gewesen sein, der diese Bezeichnung verdient. Ich werde noch vor Jahresende aus den Goldpositionen wieder draussen sein, vermutlich schon Anfang/Mitte nächster Woche.

Was nicht heisst, dass ich jedem Goldbullen einen weiteren Anstieg missgönnen würde ;) ... aber ich glaub's ned.... :p

germanasti
10.12.2002, 14:12
Riva:

Gold steht bald bei 380 Dollar. Darauf verwette ich meine Haare!

RIVA
10.12.2002, 14:15
Original erstellt von germanasti
Riva:

Gold steht bald bei 380 Dollar. Darauf verwette ich meine Haare!

Jetzt sagst Du noch wann "bald" ist, dann nehme ich an :p .

Halber Liter
10.12.2002, 14:16
entscheidend für gold ist, dass die grossen
chinesischen banken seit 2 wochen offiziell
mitmachen.

das stützt den preis permanent, in der kleinsten
schwäche kaufen die, chinesen sind clevere
kaufleute und wissen, dass im prinzip alle
währungen tot und nichts wert sind.

paule2
10.12.2002, 14:16
zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Original erstellt von nasdaq10.000
ZITAT:
-------------------------------------------
Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie werde
voraussichtlich von 0,23 bis 0,25 Euro reichen.
Dies entspricht der bisherigen Prognose.
Vor einem Jahr hatte der Pro-Forma-Gewinn je Aktie bei 0,24 Euro gelegen .
----------------------------------------------
So ist es:
Nokia eines der wenigen Handy-Unternehmen,
die damit noch richtig Geld verdienen.
--------------------------------------------------------------------------------


Richtig proforma, oder was?

Müßte ich nicht mein Häuschen abbezahlen und ab und zu was essen, dann bliebe mir auch richtig Geld übrig.

Aber proforma geht es mir klasse!

:hihi :hihi :hihi

Mercator
10.12.2002, 14:16
Original erstellt von RIVA
Tja, ein bisschen schwanger geht nicht. Wenn Malik so gut ist, wie Ihr gerne behauptet, warum glaubt Ihr ihm dann seine Goldprognose nicht? :confused: :confused: :confused: Wir glauben ihm doch.
Ab 360 $ je Unze will er auf den Zug aufspringen. :p
"Würde Gold über 360$ per Wochenschlusskurs steigen, würde ich meine Position überdenken. Es könnte dann sein, dass es keinen Rückgang mehr gibt."

Beim Gold glauben so viele an einen Rückgang. Das spricht für eine niedrige Investitionsquote und ist eine gute Ausgangsposition dafür, dass es anders kommt.

Das lange Herumhängen an der Ausbruchsmakre sagt zugegeben etwas anderes. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Solange es nicht nachhaltig einbricht, ist mir ein Rückgang schnuppe.

carlo
10.12.2002, 14:17
@ RIVA :) ,

warum, denkst Du, sollte Gold noch einmal abtauchen?

RIVA
10.12.2002, 14:18
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Falsch. Zuletzt stirbt Germas Haarschopf...

stockjobber
10.12.2002, 14:18
Alles wird billiger, welch eine Freude noch mehr zu konsumieren:

(MORE) Dow Jones Newswires

12-10-02 0811ET

*DJ Nokia CFO Sees Avg Phone Sale Price Dn In 4Q From 3Q

stockjobber :hihi

uwe
10.12.2002, 14:18
US/MARKTTECHNIK/Staud: S&P-500-Index mit Ziel unter 700 Punkten

Frankfurt (AWP 99/vwd) - Staud Research hält für den S&P-500-Index an einem langfristigen Ziel von unter 700 Punkten fest. Eine Überbietung des gegenwärtigen Höchstwerts von 954 Punken sei sehr unwahrscheinlich, so Staud. Die erhoffte Wende in der Entwicklung des S&P sei jedenfalls bislang nicht erfolgt

Hoffentlich ist das Kontraindikator :rolleyes:

nasdaq10.000
10.12.2002, 14:21
Einige haben nun also auch bemerkt, dass Handies, PC's etc.
bei einem Mehr an Leistung
für immer mehr Personen
immer preiswerter werden.
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Montag 9. Dezember 2002, 21:35 Uhr
Snow will Pläne zur Belebung der US-Wirtschaft vorantreiben

Washington (Reuters) - Der von US-Präsident George W. Bush als Nachfolger des zurückgetretenen US-Finanzministers Paul O'Neill nominierte Chef des US-Eisenbahnkonzerns CSX, John Snow, will die Pläne der US-Regierung zur Belebung der bislang nur schleppenden Konjunktur vorantreiben.

"Sollte der Senat der Vereinigten Staaten meine Ernennung bestätigen, freue ich mich darauf, mich ihrem Wirtschaftsteam zur Förderung von Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen anzuschließen", sagte Snow am Montag bei einer zu seiner Ernennung anberaumten Pressekonferenz in Washington. Snow sicherte zu, all seine Fähigkeiten einzubringen, seine Kraft, seine Energie und seine Möglichkeiten zur Stärkung der gegenwärtigen Konjunkturerholung. Er wolle ein Umfeld schaffen, in dem Millionen von Kleinunternehmen, Partnerschaften, mittelgroße und große Firmen sowie Investoren in ganz Amerika wachsen und prosperieren und Arbeitsplätze schaffen.

"Dies ist ein bedeutender Moment für die Wirtschaft. Dank ihrer Führung und der Verantwortung, die diese Regierung in dieser schwierigen Zeit für die Wirtschaft übernommen hat, war die Rezession (2001) eine der kürzesten und schwächsten in der Geschichte der modernen Wirtschaft", sagte Snow zu Bush. Er teile die Auffassung, dass die Regierung nicht zufrieden sein könne, so lange nicht jede einzelne Person eine Möglichkeit zur Arbeit gefunden habe, die erwerbslos sei und Arbeit suche.

Zur Weltwirtschaft sagte Snow, er wisse um die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit anderen Ländern, um gemeinsam eine prosperierende und stabile Weltwirtschaft zu schaffen und zu erhalten, wie dies auch erfolgreich im Krieg gegen den Terror praktiziert werde.
http://de.news.yahoo.com/021209/71/341st.html

carlo
10.12.2002, 14:22
Das sieht nicht so berauschend aus...


8:13am 12/10/02 BTM SLICES DEC. RETAIL EXPECTATIONS TO 2.5% FROM 5%

8:12am 12/10/02 BTM-UBSW WEEKLY RETAIL CHAIN STORE INDEX DOWN 2.3%

8:12am 12/10/02 BTM RETAIL STORE INDEX UP 2% YEAR-OVER-YEAR

:rolleyes:

RIVA
10.12.2002, 14:22
Original erstellt von carlo
@ RIVA :) ,

warum, denkst Du, sollte Gold noch einmal abtauchen?

Deshalb (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=9237)