Vollständige Version anzeigen : 11.12.02: Weihnachtsgeschäft zusammengebrochen. Damit die nächste Katastrophe!
germanasti
11.12.2002, 06:05
Ein beschaulicher Dienstag zog übers Land, welcher vor allem in Japan und Amerika von grosser Langeweile geprägt war. Dort hiess das Motto „stützen und abwarten“, ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo der DAX wie vom Affen gebissen über 3% ins Plus gerannt ist. Gründe waren dafür keine zu finden, womit man es als kleine Illusion abtun kann. Deutlich zu sehen war überall die fehlende Dynamik, was glasklar für bereits geschlossene Bücher der Fonds spricht. Denen wäre es wohl nun am liebsten, passiert bis Jahresende unvolatil überhaupt nichts mehr. Doch könnten noch einige Gewinnwarnungen anstehen.
Bis zum Jahresende hin müssen wir uns wohl auch noch mit den Dauerinterventionen abfinden, welche nach der Zinsentscheidung mal wieder an Ruhmlosigkeit nicht zu überbieten waren. Erst gehalten ohne Ende und dann die letzte halbe Handelsstunde hoch auf neue Tageshochs. Doch nur beim DOW & S&P. Nasdaq bekam in den letzten 5 Minuten gewaltigen Abverkaufsdruck. Somit war es ein weiterer Tag voller künstlicher Bewegungen – mehr nicht! Dieser war übrigens bereits vor Börseneröffnung dazu verdammt, in keinem Kollaps zu enden. Im open market lagen 8,3 Mrd. Dollar, obwohl an Zinsentscheidungstagen dieser NIE mit Kapital bedient wird. Wie dramatisch steht es tatsächlich um Amerika?
Volumen bleibt mit 1,4 Mrd. Nasdaq & 1,2 Mrd. NYSE sehr sehr niedrig. & zur Abwechslung mal wieder 90% Upvolumen, nachdem es vorgestern noch exakt umgedreht war. Solche Extreme sind auf Dauer fürchterlichst ungesund!
Lediglich Oktoberdaten zu Grosshandelsumsätzen (-0,1%) und Lagerbestände (-0,3%) standen auf dem Programm, welche so gut wie überhaupt kein Interesse geweckt haben sollten. Schliesslich ist uns nach wie vor nicht bekannt, wie übervoll die Läger im März 2000 waren! Einzig Automobile sollten einen Blick wert sein. Dessen Bestände stiegen in Monat 10 um 2,6%, womit die signifikante Schwäche im Autosektor wohl nachhaltig ist. Ergo kann man jetzt schon absehen, dass auf beteiligte Firmen in diesem Bereich eine gewaltige Abschreibungswelle zukommt, welche Spezies wie FORD wohl kaum überleben werden. & damit wird die nächste Stufe der Baisse gezündet!
Spektakulärer hingegen das update von Nokia, welches zur Enttäuschung aller nur am unteren Ende der Erwartungen gelegen ist. Nokia baute zwar Marktanteile aus und hatte ein einigermassen passables Weihnachtsgeschäft, doch spürt man die Rezession nun deutlich. Eine weitere Blase, die kurz vor dem Christfest geplatzt ist! By the way war es eh verwunderlich, dass Börsianer im Vorfeld so optimistisch hinsichtlich Nokia waren. Diese firma hat es doch tatsächlich geschafft, mit dem gestrigen Tag zum 6. Mal in diesem Jahr Prognosen zu senken. Trotzdem hat sich der Kurswert um illusorische 100% erhöht. Klare Zeichen wie wenig diese Baisse weiterhin fortgeschritten ist!
Umso dramatischer entwickelt nun die Einzelhandelssituation zur Vorweihnachtszeit. Lt. einem halboffiziellen Indikator fielen diese vergangene Woche um 2,3%, womit der x-mas-Boom wohl endgültig zu Grabe getragen werden kann! Noch muss man etwas vorsichtig sein mit diesen Daten, doch sollten sie sich bestätigen, könnte uns die schlimmste Gewinnwarnungswelle dieser Baisse bevorstehen. Die Messlatte war im Vorfeld verdammt hoch gesteckt!
Leider ein non-event blieb die FED-Zinsentscheidung. Keine Zinsänderung bei gleichbleibend dummen Aussagen a´la Wirtschaft arbeitet sich durch die Talsohle durch bei angemessenem Risiko zwischen Inflations- und Rezessionsgefahr. Eben ein non event und gleichzeitig gestrichen volle Hosen Allans, seinen grossen Fehler von Anfang November rückgängig zu machen. So beobachten wir weiter wie die Inflation anzieht & beim nächsten echten Aufschwung so schnell explodiert, dass keine Rettungsmassnahmen mehr möglich sind. Diese Vorstellung ist momentan noch für kaum jemanden denkbar, doch vll. schon bald bittere Realität. D.h. heisst es in puncto FED: Time will tell (oder auch nicht)!
Dank neuerlichen Interventionen wurde an den Börsen der downmove (damit) überraschend nicht fortgesetzt, womit sich wohl das Szenario eines klassischen sell outs mit anschliessendem letzten deftigen Pullback zerschlagen hat. Zu kurz die verbleibende Zeit bis zum grossen Verfall. Von einer grossen Rallye kann man nun aber auch nicht mehr unbedingt sprechen, insofern keine neuen Rekordinterventionen stattfinden. Viel zu schlecht sind nahezu alle Indikatoren & obendrauf beginnen immer mehr Einzelwerte Verkaufssignale zu senden (was übrigens ein Grund war, warum Allan gestern den sell out verhinderte). Damit bleibt abzuwarten wie weit ein Pullback von den GD50/GD100-Linien möglich ist. Bei Durchbruch nach unten ist lt. Technik Baisse vorbei, insofern es nicht schon heute geschieht. Dann wäre doch noch ein false break möglich.
1932-Vergleich sagt kleines PingPong-Spiel bei S&P zw. 850 & 890 P. Schläft der Markt schon vorher ein und wir sehen es zw. 890 und 920 P.? An das grosse GD-Spiel beim Nasdaq mag ich angesichts der fehlenden Dynamik momentan nicht mehr glauben. & ein grosser Crash noch vor Weihnachten? Lt. Geschichte nicht möglich. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten, das JEDER Kenntnis über das Katastrophenjahr 2003 hat. Entsprechend sind Longpositionen eine verdammt heisse Sache.
Nahezu drei Jahre sind nun vergangen, seit wir den Beginn des grössten Börsen- und Wirtschaftscrash aller Zeiten erlebt haben & es ist doch tatsächlich so, dass selbst nach solch einer langen Zeit noch nichtmal ansatzweise eine zwingend notwendige Depressionsphase eingesetzt hat. Dies ist ein weiterer Weltrekord, ausgelöst von unendloser Pumperei Allan Greenspans und wohl der Hauptgrund für die schlimmste Wirtschaftskrise aller Zeiten, welche wir in den kommenden rund 15 Jahren erleben werden. Schon traurig das ein einziger Mensch solch eine Macht erlangen konnte, dass nur wegen ihm die Realtätserkennungsphase solange nach hinten geschoben wurde, so dass es nun zu spät für eine normale Gesundung ist. Wann wird das die Welt erkennen und dafür Amerika bzw. Greenspan entsprechend würdigen?
Das Hauptproblem in Amerika ist dabei, dass man keine Massnahmen zur Gesundung der offensichtlich vorhandenen Missstände einleitet, sondern versucht den kranken Patienten immer weiter mit Drogen vollzupumpen & ihn so bis zum absoluten Kollaps auspresst wie eine eh schon trockene Zitrone. Wie hier schonmal vor einigen Monaten und am Sonntag von Hellmeyer auf N-TV angesprochen, erlebt Amerika seit fast zwei Jahren keinen echten Aufschwung mehr, sondern wächst nur noch aus der Substanz heraus & sowas ist das ungesündeste was man sich in einer Abschwungsphase nur vorstellen kann! Die Bevölkerung verschuldet sich zur Aufrechterhaltung des Konsumbooms weiter und Aktiengesellschaften halten ihr Kursniveau einigermassen dank erhöhter Dividendenzahlungen oder eigener Aktienrückkäufe, welche vom Grundkapital finanziert werden. Das grosse Drama findet man aber in den Firmen selbst, welche die wegbrechenden Umsätze & Gewinne nicht würdevoll ertragen, denn immer nur nach oben kann es nicht gehen, sondern mit extremsten Kostensenkungsprogrammen sich so sehr verschlanken, dass rekordverdächtige Rabatte den Umsatz einigermassen aufrechterhalten lassen können. Nur ist dies kein ausmerzen eines Missstands, sondern nichts als ein vorübergehender Effekt, welcher bei einer andauernden Abschwungsphase irgendwann zum Bumerang wird & dann stehen die Firmen splitterfasernackt im Wind und müssen weitere Rückgänge ohne jeglichen Puffer hinnehmen. Die Folge wäre eine wohl noch nie dagewesene Pleitewelle, welche selbst bislang noch absolut kerngesunde Unternehmen an den Rand des Scheiterhaufens treiben würde. & exakt dies ist das Problem, welches weder ein Bush mit Steuersenkungen, noch ein Allan Greenspan mit permanenten Liquditätsflutungen bekämpfen kann. Der Lösungsweg dafür ist die Zeit, welche alle Wunden heilt und Menschen soweit zu ihren Wurzeln zurückkehren lässt, bis sie wieder genügend Potential für eine nächste andauernde Aufschwungsphase entwickeln. Eine Tatsache, welche Amerika angesichts dieser Missstände mit Sicherheit nicht mehr erreichen kann. D.h. entweder sehen wir den anvisierten Bürgerkrieg mit Zerfall in viele bedeutungslose Einzelstaaten (denkt an das scheinbar unumstössliche römische Reich), oder einen globalen Krieg, an dessen Ende Amerika der grosse Sieger sein wird. Zwei Wege, wovon einer glasklar beschritten wird. Andere Möglichkeiten sind momentan keine ersichtlich, insofern niemand das Rad neu in dreieckiger Form erfindet.
By the way, von vielen Leuten wird die mangelnde Investitionsbereitschaft als Grund angeführt, welche jeden Aufschwungsversuch abbremst. Dies ist so auch korrekt & gleichzeitig müssig an diesem Weg irgendwelche Reparationsversuche vorzunehmen. Neue Investitionen sehen wir erst im fortgeschrittenen Stadium eines Aufschwungs. & da wir momentan noch nichtmal die zwingend notwendige Abschwungsphase hinkriegen, ist jedes weitere Wort darüber unnötig. Zudem wird eh weiter das Gegenteil eintreten, sprich weitere Investitionseinsparungen.
Neue Gefahr für den Weltfrieden scheint sich abseits der Börse aufzutun, nämlich in Sachen Irak und dem mittlerweile nicht mehr erträgliche Gestänkere der USA! Saddam verhält sich in den letzten Wochen mit einer perfekten psychologischen so lammfromm, dass er die Amis damit mittlerweile zur Weissglut bringt. Er lässt die UN-Inspektoren gewähren, händigte artig einen geforderten Bericht aus & entschuldigte sich sogar beim kuwaitischen Volk für die Unannehmlichkeiten in 1990. Kein Thema, dies ist lediglich ein Ablenkungsmanöver und mit Sicherheit keine Wandlung vom Saulus zum Paulus, doch trotzdem hat er damit gegen Amerika bereits einen ersten grossen Sieg eingefahren und zeigt deutlichst welcher dieser beiden Gegner über Klugheit und welcher über ein strohdummes Wesen verfügt. Anders lässt sich diese Meckerei von Bush & Co. leider nicht mehr erklären und wenn dies noch eine Weile so weitergeht, wird Saddam den Amis noch völlig die Hosen ausziehen. Eine verdammt gefährliche Situation für ein Land, welches diesen Krieg unter allen Umständen braucht!
Dieser Zwang zur Ballerei sollte auch der Grund sein warum es unter allen Umständen einen amerikanischen Angriff geben wird, denn die Rüstung wird in 2003 das letzte verbliebene Standbein sein, welches die amerikanische Wirtschaft trägt und damit wohl auch entsprechend ausgebaut. Ergo ist ein Irakkrieg nur noch eine Frage sehr kurzer Zeit & sollte kein Grund gefunden werden, wird wohl einer erschaffen, womit der Vergleich 1929 ff. in sämtlichen Grundzügen erhalten bleibt. Damals ermordete kurz vor der fürchterlichen Reichskristallnacht ein Jude den deutschen Legationssekretär Ernst vom Rath, womit ein Grund für die nächste Übergriffswelle erschaffen wurde. Entsprechend sollte man sich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen/Wochen irgendwo auf der Welt ein sehr tragisches Ereignis vonstatten geht, welches den Irakangriff rechtfertigt & sofort ausführen lässt. Geschichte wiederholt sich leider immer wieder und wohl auch dieses Mal.
Diese kriegerische Gefahr sollte man übrigens auch langfristig nicht unterschätzen. Amerika weiss das es am Ende ist & mit dieser hohen Staats- und Dollarverschuldung nichtmal ansatzweise eine Überlebenschance hat, insofern sie nicht in einen globalen Krieg ziehen, damit den Rüstungssektor weiter anheizen und sich bei einem Sieg per Reparationszahlungen sämtlicher Schulden entledigen, sowie eine Weltmacht bleiben. & das diese den Kampf gewinnen würden, steht wohl angesichts der weltweiten Unterlegenheit in puncto militärischer Stärke völlig ausser Frage. Deshalb können wir darum beten das sich dort im eigenen Land vorzeitig ein Richtungswechsel aus der Bevölkerung heraus bildet oder die US-Wirtschaft nun so schnell zusammenbricht, dass schlichtweg keine Kraft mehr für solche Aktionen vorhanden ist. Mich plagt aber das dumpfe Gefühl, das Böse wird schneller sein und für eine ernsthafte Gefahr des Weltfriedens sein. Hoffen wir es nicht!
Konjunkturdaten stehen heute keine auf dem Programm. Somit können wir uns voll und ganz auf mögliche weitere Gewinnwarnungen konzentrieren, welche es eigentlich noch zuhauf geben sollte.
DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1
Dank des Bubble-Moves in der letzten Handelsstunde ist der Abwärtstrend gestern gebrochen worden. Zwar noch nicht sehr signfikant & Stochastik ist auf höchstem Niveau mit SELL, doch durch ist durch, insofern nicht direkt zu Beginn ein heftiger Rückfall. D.h. heute rasch unter 8520 P. und der Trend wäre wieder intakt. Dann aber bitte vorsicht, dass es nicht im Bereich 8480 P. zu einer W-Ausbildung mit Zielzone 8680 P. kommt.
Unterkante dieses Abwärtstrends liegt nun im Bereich 8180 P. Ist wohl illusorisch zu glauben das diese noch erreicht wird.
DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1
Im Tageschart hält der kurzfristige Abwärtstrend gerade noch so. Ob damit der Weg frei für ein letztes Pullback über ca. 100 P. ist? & auch wenn bei nahezu allen Indizies und Einzelwerten gleitende Durchschnitte wunderschön gehalten haben, passt dieser grüne Tag überhaupt nicht ins Bild, denn normalerweise findet der Dreh erst am Tag NACH der Zinsentscheidung statt! Deshalb Vorsicht das es nicht eine weitere Bullenfalle in dem glanzlosen FED-Gewerke der letzten beiden Wochen ist.
Um die 8650 P. nächster Widerstand, ehe rein theoretisch eine Erweiterung bei spätestens 8780 P. ein Ende finden sollte.
Abwärts wie gehabt 8480 und ganz wichtig 8420-8380 P. Unterstützungen. Darunter sofortiges Potential auf 8240 P.
S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1
Dank des Rescue-Teams konnte auch der S&P vom Bruch der gleitenden Durchschnitte bewahrt werden & hat nun die dritte Chance auf ein Pullback. Diese muss aber genutzt werden, denn ewig halten auch zwei direkt übereinander liegende GD´s nicht! Rein theoretisch wäre dabei ein Move bis 920/925 P. denkbar, was so auch von der Stochastik unterstützt wird. Allerdings zeigt Volumen absolut keine Dynamik mehr.
910 P. nächster kleiner Widerstand, ehe die angesprochene Zone 920-925 P. folgt. Vorab nochmals eine Hürde auf 915 P.
Abwärts 895 P. Haltestelle, ehe im Bereich 885-875 P. die grosse Bremszone kommt. Darunter warten bereits bekannte 850 P.
Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1
Nasdaq hat leider die PingPong-Zone um rund 40 P. verpasst. Damit bleibt abzuwarten ob es aus Gier der Anleger ein bisschen früher drehte, oder der Abwärtstrend schlichtweg so dominierend wird, dass keine grössere Gegenbewegung mehr möglich ist. Angesichts des heftigen Abverkaufs 5 Minuten vor Handelsende bleibt aber das PingPong-Spiel noch einen Tag erhalten.
980-960 P. bleibt das Idealziel, ehe vll. nochmal 50-60 P. Gegenbewegugn möglich sind.
Rennt es bereits ab jetzt, stehen 1055 und 1085 P. als mögliche letzte Haltestellen vor dem grossen Sturz im Raum.
Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3373&mocktick=1
:zz
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Glücklicherweise ohne Auswirkungen blieb Zinsentscheidung auf unseren Euro. Somit bleibt es bei einem möglichen letzten Test des Bereichs 1,0030 und Ausbruch auf 1,0220, ehe binnen weniger Tage das Ziel 1,0550 erreicht werden sollte.
Gold hat nochmals schön auf 323 Dollar konsolidiert & damit rein theoretisch den letztn Abschnitt in einer Seitwärtsbewegung vollzogen. Fehlt nur noch ein heftiger Ausbruch über 330 und der Zielbereich 380 Dollar ist sehr nahe! Wäre wünschenswert wenn dieser mit einem 5% Tagesplus vonstatten ging. Ansonstne bleibt es jederzeit bei der Gefahr neuer Manipulationen dunkler Mächte.
Termine heute:
• DE Zuteilungsergebnis Schätze
• 08:00 - DE Außenhandel Oktober
• 08:00 - DE Großhandelspreise November
• 08:45 - FR Verbraucherpreisindex November
• 14:30 - CA Haushaltsausgaben 2001
• 14:30 - CA Industrieauslastung 3. Quartal
Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif
germanasti
11.12.2002, 06:06
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Unser DAX hatte gestern einen mächtigen Zacken in der Krone, anders lässt sich dieses heftige Plus nicht erklären! Lt. einigen Marktgerüchten war Dieter Bohlen an dem gewaltigen Schub schuld, nachdem er verkündete in die Politik wechseln zu wollen. In der Realität hingegen sollte es schlichtweg die Gier gewesen sein, auf diese einige Fonds unlimitiert eingestiegen sind. Relevant ist dies aber nicht, eher bemerkenswert das US-Shorties dieses Treiben ohne Gegenwehr gewähren lassen haben. Damit nur eine Bullenfalle?
Auf langfristige Sicht haben wir mit diesem Tag leider erneut bestätigt, welchen Sterbewerg der DAX gehen wird. In einen solch verzockten Markt wird mit Sicherheit kein seriöser Investor mehr Kapital anlegen!
Alle Augen in nächster Zeit auf Daimler Chrysler! Technische Indikatoren im Langfristchart sehen dramatisch aus & haben in den letzten Tagen einen typischen Insolvenzchart bestätigt, obwohl dies bei DCX eigentlich nicht vorstellbar ist! Doch Kurse machen Nachrichten, so dass man zumindest mit einer gewaltigen Schieflage rechnen kann. & diese ist fundamental erklärbar, da sich Daimler weiterhin weigert überflüssige Arbeitsplätze abzubauen und endlich zwingend notwendige Kostensenkungsprogramme anzufahren. Obendrauf trägt diese Firma einen so grossen Wasserkopf, dass ein schneller Schwenk beim ersten grösseren Sturm kaum mehr möglich ist. Eine verdammt gefährliche Situation für ein Unternehmen, dass Deutschland praktisch 1:1 präsentiert.
Technisch hätte es fast zu einer kompletten Umkehr mit grösseren Kaufsignalen gereicht. Doch knapp vorbei ist auch daneben, womit abgewartet werden muss, ob Buy-Stochastik ein wenig Auswirkung zeigt.
3160 P. Turnmarke, ehe Bereich 3240 und 3300 P. erfolgt. Das ganze verziert mit verdammt vielen Bremszonen.
3030 P. grosse Sell-Marke, ehe es wohl ruckzuck gen 2820 P. fallen wird. 3110 P. davor eien wichtige Unterstützung.
Startsprung in den Bereich 3230/3240 P., kurzes Pullback und neue Tageshochs könnten bis an den Bereich 3300 P. heran führen. Kommt es hingegen dabei zum Komplettdreh ins minus, drohen unter 5135 P. grössere Verkaufssignale.
Startsturz 3110/3120 P., kurzes Pullback an ca. 3150 P. und neue Tiefs könnten u.U. noch intraday zum Test 3030 P. führen.
Kleiner Startcrash ca. 3080 P. und ins Plus könnte Kraftaufbau für einen mehrtägigen Sprung bringen.
germanasti
11.12.2002, 06:06
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&
Nikkei unverändert.
Guckt euch die Tagesrange an! :zz
moin germa
moin @all
10. Dezember 2002 Grundtendenz abwärts - Baisse!
Die Richtung des Aktienmarktes zeigt nach Süden. Große Unsicherheit hat die Ablösung des US Finanzministers in die Märkte gebracht. Bush hat mittlerweile erkannt, daß die US Ökonomie in trübes Fahrwasser geraten ist. Nicht nur Greenspan ist mit seinem Latein am Ende, die führenden Wirtschaftswissenschaftler haben auch keine wirkungsvolle Lösung parat. Man spielt weiter mit der Geldmengenausweitung und will 300 Milliarden Dollar für ein Wirtschaftsprogramm bereitstellen. Das wäre kurzfristig wieder inflationär und löst garantiert nicht die Verschuldungsprobleme. Es dauert eben seine Zeit, bis eine Finanzblase in sich zusammenfällt. Das wird garantiert der Fall sein. Am 16. Dezember 2002 kommt ein wichtiges Fibo-Datum an. 55 Tage seit 21.10.02 und 144 Tage seit 24.7.02 Achten Sie auf GOLD, ein fulminanter Ausbruch nach oben steht bevor!
Das Jahr 2003 wird geprägt von Krieg, Kapitalvernichtung, Arbeitslosigkeit und Pleiten in einem nie gekannten Ausmaß. 2003 wird ein “Chaos-Jahr”!
http://www.evotrade.de/Handel/Chart_Special/chart_special.html
germanasti
11.12.2002, 06:07
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&
Dollar geht hingegen den Bach runter. Klar, was soll er auch noch in Amerika?
Spuernase
11.12.2002, 06:08
Guten Morgen Germa :)
Erster :D
germanasti
11.12.2002, 06:08
Datum: 10.12. 22:44 Xilinx hebt Q3-Prognose leicht an
Nach Börsenschluss gab das Halbleiterunternehmen Xilinx bekannt, dass man die Umsatzprognosen für das Q3 leicht angehoben hat. Der Chiphersteller erwartet nun einen Umsatz zwischen 280 und 286,2 Mio $ gegenüber den zuvor erwarteten 278 bis 285 Mio $. XLNX Aktien stiegen um 4,37% auf 21,48$.
© Godmode-Trader.de
-----------
Was für eine Prognoseerhöhung! :hihi
germanasti
11.12.2002, 06:09
Datum: 11.12. 00:24 Ölpreis fällt nach neuesten API-Zahlen
Nachbörslich fielen die Preise für Benzin und Erdöl-Futures heute etwas nach dem das American Petroleum Institute einen Anstieg der Fördermengen in der letzten Woche bekannt gegeben hatte. Beim Erdöl sei es nur zu einer geringen Abnahme gekommen. Benzinvorräte erhöhten sich um 4,3 Mio Barrel, während Analysten nur von einer leichten Zunahme ausgegangen waren. Erdölvorräte verringerten sich um 274 000 Barrel.
© Godmode-Trader.de
;)
germanasti
11.12.2002, 06:10
Moin Spuernase :)
Haste immer noch dieses fürchterliche Bildchen? :(
http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7B491B1BCE%2D9590%2D4567%2DAA9C%2DC613B9D22978%7D&siteid=mktw
:dumm
germanasti
11.12.2002, 06:10
Online: 9 | Themen: 8.807 | Beiträge: 259.865 | Neue Beiträge
Wir begrüssen debian75 im stock-channel.net
Wir gratulieren http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/puke.gif ChartTec (35), ecki herzlich zum Geburtstag.
Herzlichen Glückwunsch an Ecki :)
Spuernase
11.12.2002, 06:11
Tom :gomad
Spuernase
11.12.2002, 06:12
Germa,
was ist den mit dem Bild? :confused:
Original erstellt von Spuernase
Tom :gomad
was?
Spuernase
11.12.2002, 06:16
Original erstellt von tom911
was?
Du warst Erster :)
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3333323839623663.jpg
[QUOTE]Original erstellt von Spuernase
Du warst Erster :)
http://62.75.140.70/~chatmaster/images/nicken.gif
ups :rolleyes: --- wollte ich doch gar nicht........ :hihi
alles so grün
http://home.arcor.de/my/mystifikator/NtvText_201-3+301_30SEK.html
germanasti
11.12.2002, 06:43
Mit meiner 2002er-Prognose lag ich gar nicht so schlecht. :lach
Wäre da nicht seit Oktober in Extremstform interveniert worden. :gomad
Guten Morgen :)
Citi-Dax 3152,41 6:46
Guten Morgen germa, guten Morgen all:)
Zu den Prognosen 2002:
WOOOOOW!
Germa war trendmäßig unschlagbar gegen a l l e.:D Banken .
Er ist offensichtlich ein Alien. http://smilies.networkessence.net/s/contrib/edoom/spacecraft.gif
Herzlichen Glückwunsch, germa:)!!!!!!!!!!!!
Gruß
KA:)
MichaelFKr
11.12.2002, 07:07
Moin Germa&All,
die alljährlichen Bankprognosen kommen mir vor wie das fröhliche Rätselraten. Und genauso beraten die auch ihre Kunden ... :(
germanasti
11.12.2002, 07:11
Nikkei schliesst mit -76 P.auf 8727 P.
Kurz vor Schluss ging alles den Bach runter. :cry
Damit sind wir aus der Konsolidierungsrange nach unten raus & sollte Amiland heute zusammenklappen, wird der Bereich 7800 P immer wahrscheinlicher
Guten Morgen germa & all! :)
Hallo INPUTS, schön, Dich mal wieder zu lesen! :)
germanasti
11.12.2002, 07:34
KA !!!!!!!!!!! :(:(:(
Niemand ist ein Alien und schon gar keiner unschlagbar. Zudem sind wir eine Gemeinschaft und da sind alle gleich. :)
Aktien können steigen oder fallen.
Der Nikkei fiel obwohl er steigen sollte. :m
germanasti
11.12.2002, 07:35
Aus der FTD vom 11.12.2002 www.ftd.de/zeise (http://www.ftd.de/zeise)
Kolumne: Das neue Wunder der Geldmenge
Von Lucas Zeise
Ohne jedes Mandat will EZB-Chefvolkswirt Issing mit der Strategie-Säule die Finanzmärkte stabilisieren.
http://www.ftd.de/pw/eu/1039249651364.html?nv=cd-divnews
:rolleyes:
Germa,
trotz Deiner heimlichen Japan-Liebe finde ich,
daß der Nikkei momentan unbestechlicher erscheint, als Amerikas Indizes. Will sagen, daß die gestrige "heiße Luft" aus USA von den asiatischen Märkten allgemein richtig interpretiert wird, daher auch der Nikkei-Verlust, ebenso wie Hang Seng & Co.
:)
Der Investmentbanker und frühere Chef der New Yorker Börse, William Donaldson, wird neuer Präsident der US-Börsenaufsicht SEC. Präsident George W. Bush berief den 71-Jährigen am Dienstag zum Nachfolger von Harvey Pitt, der im November nach nur 15 Monaten zurücktreten musste.
Financial Times Deutschland
guten morgen @all +@germa :)
Original erstellt von MichaelFKr
Moin Germa&All,
die alljährlichen Bankprognosen kommen mir vor wie das fröhliche Rätselraten. Und genauso beraten die auch ihre Kunden ... :(
Das hat auch was Gutes. In der Range die die geschätzt habe, bewegt sich der Dax mit Sicherheit nicht ;)
guten morgen, einen schönen kalten tag :p
Nordkoreanisches Schiff mit Scud-Raketen gestoppt
Ein Schiff mit etwa einem Dutzend Raketen aus Nordkorea ist im Arabischen Meer abgefangen worden, wie aus US-Regierungskreise in Washington verlautete. Das Schiff mit den Raketen sei vermutlich in Richtung Jemen unterwegs gewesen und rund 960 Kilometer östlich vom Horn von Afrika gestoppt worden. Der US-Geheimdienst habe es sehr genau beobachtet, hieß es weiter. Die Waffen seien offenbar nicht für Irak bestimmt gewesen. Die US-Regierung reagierte zurückhaltend. Ein Sprecher des Weißen Hauses, Sean McCormack, erklärte, die USA würden die Hilfe der Verbündeten in der Region in Anspruch nehmen, um den nächsten Schritt zu beraten. »Das ist eine Besorgnis erregende Angelegenheit«, sagte McCormack.
Entdeckte Raketen gleichen irakischen Scuds
Den Angaben zufolge befanden sich etwa ein Dutzend Kurz- und Mittelstreckenraketen an Bord, die den Scud-Raketen geähnelt haben sollen, die Irak im Golfkrieg 1991gegen Israel und Saudi-Arabien eingesetzt hat. Auch Raketenteile seien entdeckt worden. Die mindestens zwölf Raketen seien unter Beton versteckt gewesen. Um welche Raketen es sich genau handelte, war zunächst unklar. Nordkorea hat mindestens zwei Raketen der Scud-Klasse gebaut und exportiert, die Scud B und die Scud D, auch No Dong genannt.
Nordkoreanisches Schiff fuhr nach Jemen
Das Frachtschiff mit den Raketen sei ein nordkoreanisches Schiff, hieß es in Washington. Das Schiff ist von zwei spanischen Patrouillenbooten aufgebracht worden, die ihm Rahmen der weltweiten Antiterrorkoalition in den Gewässern unterwegs waren, wie das Verteidigungsministerium in Madrid mitteilte. Die spanischen Soldaten an Bord der »Navarra« und der »Patino« hätten das unter keiner Flagge fahrende Frachtschiff »Sosan« östlich der Insel Socotora gestoppt und US-Sicherheitskräfte zur Hilfe gerufen. Das Schiff sei seit Wochen genau vom US-Geheimdienst beobachtet worden. Der Sender CNN berichtete, US-Militärexperten untersuchten die Ladung an Bord des Schiffes.
Jemen: Unterschlupf und Aktionsort für Terroristen
Jemen ist nach amerikanischer Auffassung ein Staat, in dem Terroristen Unterschlupf gefunden haben. Die Regierung des arabischen Landes ist jedoch ein Verbündeter der USA im Kampf gegen den Terrorismus. In der jemenitischen Hafenstadt Aden wurde im Oktober 2000 das US-Kriegsschiff "USS Cole" Ziel eines Terroranschlags, bei dem 17 Seeleute getötet wurden. Hinter diesem Anschlag steckte vermutlich das Terrornetzwerk El Kaida von Osama bin Laden.
Uran-Streit belastet die Beziehungen der USA zu Nordkorea
Die Beziehungen der USA zu Nordkorea sind durch dessen angebliches Programm zur Urananreicherung belastet. Die USA und ihre Verbündeten stoppten wegen des Uran-Streits die Lieferung von Heizöl nach Nordkorea und kürzten auch die Lebensmittelhilfe für das kommunistische Land.
http://t-news.t-online.de/zone/news/ausl/asie/ar/ar-nordkorea-raketen,templateId=Content.jsp,iID=1963344,frame=cont.html
germanasti
11.12.2002, 08:07
Ob Bush mit dem nordkoreanischen Schiff einen Aufhänger gefunden hat?
Carlo:
Waren die Börsen im Herbst schon fürchterlich manipuliert, so sind sie es seit einer Woche hochgradigst! Guck Dir die Tageskerzen an. Dat Ding will runter, jeder geht raus, doch Allan schiebt von unten ohne Ende nach.
Was für ein Damm wird da wohl in 2003 brechen? :(
MichaelFKr
11.12.2002, 08:13
cherry,
das wissen aber die Omas und Opas nicht die daimmer noch hintraben :rolleyes:
Original erstellt von germanasti
Ob Bush mit dem nordkoreanischen Schiff einen Aufhänger gefunden hat?
Denke ich nicht, eher ein Puzzleteil im großen Mosaik. Typisch dagegen mal wieder der Streit unter den Grünen...leistet Deutschland bereits aktive Unterstützung in einem möglichen Krieg, wenn es den Ameriaknern Überflugrechte gewährt?
:rolleyes:
Original erstellt von MichaelFKr
cherry,
das wissen aber die Omas und Opas nicht die daimmer noch hintraben :rolleyes:
Die tragen ihr Geld in der regel aufs Sparbuch. Kenn ich von meiner Mutter. Hat viel Überzeugung gekostet, die Kohle aufs Geldmarktkonto zu schaffen
germanasti
11.12.2002, 08:27
11/12/2002 08:08
Guten Morgen von Reuters am Mittwoch, den 11. Dezember 2002~
TOP AKTUELL
Die US-Notenbank (Fed) hat am Dienstag die Leitzinsen wie
erwartet unverändert auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als 40
Jahren gelassen. Die Währungshüter bekräftigten zugleich ihre
neutrale geldpolitische Haltung, die Analysten zufolge keine
baldigen Zinsschritte erwarten lässt.
Volkswirte sehen die Fed in einer Wartestellung angesichts
des geplanten Konjunkturprogramms von US-Präsident George W.
Bush und der anhaltenden Kriegsgefahr im Nahen Osten. An den
Finanzmärkten kam es zu keinen nennenswerten Reaktionen auf den
Fed-Beschluss.
Zusatzinfo unter: [INT-FED][CEN-ECI][GVD-DBT]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Das finanziell stark angeschlagene
Beteiligungsunternehmen Gold-Zack [GOZ2.GER] hat nach eigenen
Angaben bei der vorgezogenen Wandlungsfrist für seine
Wandelanleihe die selbstgesteckte Mindestquote von 50 Prozent
erreicht. Die Quote sei am Dienstagnachmittag erreicht worden,
teilte Gold-Zack am Abend mit. "Dies entspricht einem Volumen
von 55,8 Millionen Euro".
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Konsumgüterhersteller Procter&Gamble hat einem
Magazinbericht zufolge 5,5 Milliarden Euro für den
43,6-prozentigen Anteil des Allianz-Konzerns [ALV.GER] am
Nivea-Produzenten Beiersdorf [BEI.GER] geboten. Das
Wirtschaftsmagazin "Focus Money" berichtete vorab unter Berufung
auf Verhandlungskreise, Procter&Gamble habe 150 Euro je Aktie
oder 5,5 Milliarden Euro für die Beiersdorf-Aktien der Allianz
geboten. Weiter berichtete die Zeitschrift vorab, der Hamburger
Kaffee-Röster Tchibo wolle maximal nur 120 Euro pro Aktie für
das Allianz-Paket bezahlen. Die Preisvorstellung der Allianz
liege jedoch zwischen 160 und 190 Euro, berichtete "Focus-Money"
weiter, ohne eine Quelle hierfür zu nennen. Wegen des großen
Preisunterschieds würden die Verhandlungen derzeit auf Eis
liegen, zitierte das Magazin einen Insider.
* Die Deutsche Telekom [DTE.GER] will Berichten der
"Financial Times" und der "Financial Times Deutschland" zufolge
ihre Auskunftssparte DeTeMedien verkaufen. Der Konzern habe die
Deutsche Bank [DBK.GER] damit beauftragt, berichteten die
Zeitungen in ihren Mittwochausgaben. Die Telekom hoffe, durch
den Verkauf rund eine Milliarde Euro Einzunehmen und damit ihre
Schulden zu verringern.
* Die US-Tochter des Autokonzerns DaimlerChrysler [DCX.GER]
Chrysler wird nach Aussagen ihres Chefs, Dieter Zetsche, den
angestrebten US-Marktanteil von 14 Prozent in diesem Jahr zum
dritten Mal in Folge nicht erreichen. In einem am Mittwoch
veröffentlichten Gespräch mit der "Financial Times" sagte
Zetsche, Chrysler werde sich im nächsten Jahr bemühen, den
zuletzt leicht geschrumpften Marktanteil im nächsten Jahr wieder
zu steigern. In diesem Jahr sei der Anteil am US-Automarkt
bislang auf 13,2 Prozent leicht gesunken.
* MLP [MLP.GER] -Chef Bernhard Termühlen hat sich in einem
Interview mit der "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe)
zurückhaltend zu einer möglichen Übernahme von MLP geäußert. MLP
sehe nach wie vor nicht die Notwendigkeit, seine Unabhängigkeit
aufzugeben, sagte Termühlen der Zeitung.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Dollar hat am Mittwoch zum Yen leichte Kursverluste
verzeichnet, was Händler zum Teil mit markttechnischen Ursachen
begründeten. Bis kurz vor 07.00 Uhr MEZ fiel der Dollar
auf 123,41/49 Yen nach 123,78/86 Yen am Vorabend in New York.
Der Euro pendelte bei 1,0080/85 (Ne
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Der Aktienmarkt in Tokio hat am Mittwoch kurz vor
Handelsschluss ins Minus gedreht und das Geschäft mit
Kursverlusten beendet. Der 225 Werte umfassende
Nikkei-Index fiel um 0,87 Prozent auf 8727,66 Punkte, der
breiter gefasste Topix-Index sank um 0,53 Prozent auf
851,93 Zähler. Im Handelsverlauf hatten die Börsenindizes nach
guten Vorgaben aus New York zunächst fester tendiert.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Überraschend positiv ausgefallene US-Konjunkturdaten und
Unternehmensprognosen haben der Wall Street am Dienstag ein
deutliches Kursplus beschert. Der Markt habe kaum auf die
Entscheidung der US-Notenbank (Fed) reagiert, die US-Zinsen
unverändert zu lassen, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index
stieg zum Handelsschluss um 1,19 Prozent auf rund 8574 Punkte,
der technologielastige Nasdaq-Index legte um 1,71 Prozent
auf rund 1390 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500-Index
kletterte um 1,39 Prozent auf 904 Zähler.
An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen
Staatsanleihen um 4/32 auf 99-17/32. Sie rentierten mit 4,06
Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen 11/32 auf 107 Punkte und
hatten eine Rendite von 4,91 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
germanasti
11.12.2002, 08:28
11/12/2002 08:13
Zeitung - Deutsche Telekom plant Verkauf von DeTeMedien~
Frankfurt, 11. Dez (Reuters) - Die Deutsche Telekom
[DTE.GER] plant einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf ihrer
Auskunftssparte DeTeMedien.
Der Bonner Konzern wolle dabei einen Erlös von rund einer
Milliarde Euro erzielen, berichtete die "Financial Times
Deutschland" am Mittwoch unter Berufung auf Informationen aus
dem Unternehmen. Bei der Telekom war dazu zunächst keine
Stellungnahme erhältlich.
Grund für den geplanten Verkauf sei das Bemühen des
Telekom-Vorstandes, die Konzernverschuldung von derzeit rund 64
Milliarden Euro in den kommenden zwölf Monaten auf etwa 50
Milliarden Euro zu drücken, hieß es. Der neue Telekom-Chef
Kai-Uwe Ricke hat jüngst zahlreiche Projekte auf den Prüfstand
gestellt, um Mittel zur Schuldentilgung aufzubringen.
Die Geschäftsführung habe bereits eine interne Arbeitsgruppe
gebildet, die die DeTeMedien-Transaktion vorbereiten solle,
schrieb die Zeitung. Geschäftszahlen zu diesem Arbeitsbereich
seien nicht veröffentlicht, Experten schätzten den Jahresumsatz
von DeTeMedien aber auf rund 350 Millionen Euro. Dabei werde
eine Gewinnmarge im zweistelligen Prozentbereich erzielt.
zap/mik
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So dämlich ist das nicht, denn jetzt bekommt man noch Geld dafür. :lach
DTE muss nur aufpassen nichts an der Substanz zu verlieren.
germanasti
11.12.2002, 08:28
11/12/2002 08:13
Deutsche Exporte im Oktober ausgeweitet~
Wiesbaden, 11. Dez (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft hat
im Oktober mehr exportiert als ein Jahr zuvor und die Importe in
etwa auf dem Niveau vom Oktober 2001 gehalten.
Die Ausfuhren lagen 2,4 Prozent über dem Vorjahresstand, die
Einfuhren 0,1 Prozent darunter, wie das Statistische Bundesamt
am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
Der Handelsbilanzüberschuss betrug im Oktober 11,1
Milliarden Euro nach 10,9 Milliarden Euro im September und 9,7
Milliarden Euro im Oktober 2001. Dabei standen Ausfuhren im Wert
von 58,6 Milliarden Euro Einfuhren im Wert von 47,6 Milliarden
Euro gegenüber.
Der Überschuss in der Leistungsbilanz verringerte sich auf
5,4 Milliaden Euro im Oktober nach 6,6 Milliarden Euro im
September und 4,2 Milliarden Euro im Vorjahresmonat. Von Reuters
befragte Volkswirte hatten mit einem Leistungsbilanzüberschuss
von 6,0 Milliarden Euro und einem Handelsbilanzüberschuss von
11,1 Milliarden Euro gerechnet.
bin/kad
--------
Das mit den Exporten hat bald ein Ende, wenn Preise ob der hohen Lohnkosten nicht mehr zu halten sind :sss
germanasti
11.12.2002, 08:31
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&
Wenn der Kanal so anhält, sind 122,40 bis heute mittag durch. :D:D:D
Cherry:
Was sagst Du eigentlich dazu, dass BOJ in Q3 keine einzige Devisenintervention durchgeführt hat?
Guten Morgen zusammen!
;) MX
Original erstellt von germanasti
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&
Wenn der Kanal so anhält, sind 122,40 bis heute mittag durch. :D:D:D
Cherry:
Was sagst Du eigentlich dazu, dass BOJ in Q3 keine einzige Devisenintervention durchgeführt hat?
Die japanischen Exporteure haben sich auf einen Mittelkurs von 123,5 eingestellt. Da wir um den pendeln war auch keine Notwendigkeit da einzugreifen. Ausserdem denke ich, das die Ami was dagegen hatten. Manchmal reichen auch verbale Attacken um die Währungszocker raus zu treiben. Falls $/Y unter 120,50 geht, werden die wieder aktiv.
Moin Germa & Bande:)
6:23pm 12/10/02 [YHOO] YAHOO SAYS JOB CUTS ARE NOT LARGE ENOUGH TO BE MATERIAL
6:22pm 12/10/02 [YHOO] YAHOO CUTS WORKERS IN DALLAS, ATLANTA, LONDON
6:39pm 12/10/02 [SLB] SCHLUMBERGER SEES 13C A SHARE AFTER-TAX CHARGE
6:38pm 12/10/02 [SLB] SCHLUMBERGER TO FOCUS SEMA BUSINESS ON IT SOLUTIONS
6:37pm 12/10/02 [SLB] SCHLUMBERGER TO REDUCE WESTERNGECO WORKFORCE BY 1,700
ABSCHRECKUNG
USA drohen mit atomarem Gegenschlag
Die USA sind offenbar zu allem bereit. Condoleezza Rice und Tom Ridge, die Nationale Sicherheitsberaterin und der Leiter des Sicherheitsministeriums der USA, haben ein Papier entworfen, in dem potenziellen Angreifern Amerikas mit einem atomaren Gegenschlag gedroht wird.
Washington - In dem Strategiepapier, das heute dem Kongress zugehen soll, warnen die Vereinigten Staaten alle potenziellen Angreifer, sollte eine Attacke gegen die USA mit chemischen oder biologischen Waffen geführt werden, werde es zu einem massiven Gegenschlag kommen. Dieser schließe den Einsatz von Atomwaffen ein.
Ferner planten die USA, bei einem Angriff mit Massenvernichtungswaffen auf das eigene Land, die im Ausland stationierten Streitkräfte zu mobilisieren oder Militärhilfe von Verbündeten anzufordern. Man sei bereit, "überwältigende Gewalt einschließlich der Zuflucht zu all unseren Optionen" einzusetzen, hieß es in einem Papier des Weißen Hauses, das öffentlich gemacht wurde.
Ein ranghoher Regierungsvertreter erklärte in Washington, diese Passage solle feindliche Regierungen oder so genannte Schurkenstaaten die Gefahr einer amerikanischen atomaren Vergeltung vor Augen führen. Die Strategie sei gemeinsam von der Nationalen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice und dem Leiter des Sicherheitsministeriums Tom Ridge entwickelt worden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,226607,00.html
syr
Doch ein alien. :lach
Germa, das mit dem Alien war ein Scherz. :hihi
Klar sind wir ein Team und Garantien für kommende Börsenzeiten gibt es nie :)
http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,227166,00.gif
Die Allianz hat international an Rang verloren-
http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,227162,00.gif
Ist ganz nett zurück gefallen. Dredner am Bein, Klavier vor dem Bauch, wie lang ist die Chaussee? :lach
Bsirske dringt auf Tarifeinigung noch vor Weihnachten
Berlin, 11. Dez (Reuters) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes dringt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf eine rasche Lösung am Verhandlungstisch.
Verdi-Chef Frank Bsirske sagte am Mittwoch unmittelbar vor Sondieungsgesprächen mit den öffentlichen Arbeitgebern, noch vor Weihnachten wolle die Gewerkschaft eine Verhandlungslösung erreichen. Sollten die Arbeitgeber bei ihrer Haltung bleiben und es eine solche Lösung nicht geben, stünden "die Zeichen auf Sturm", sagte Bsirske im Deutschlandradio Berlin. Gewerkschaft und Arbeitgeber von Bund, Ländern und Gemeinden wollen in einer vertraulichen Runde Möglichkeiten für eine Lösung des Konflikts finden. Die nächste reguläre Verhandlungsrunde ist für den 18. Dezember geplant.
Die Gewerkschaft fordert für die Arbeiter und Angestellten im öffentlichen Dienst mindestens drei Prozent mehr Lohn und Gehalt und orientiert sich dabei an den Abschlüssen für die meisten Branchen der Privatwirtschaft. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt und streben wegen der angespannten Haushaltslage eine Nullrunde an. Eine solche Lösung werde Verdi nicht zulassen, sagte Bsirske. Die Gewerkschaft hat ihre Forderung bereits mit Warnstreiks unterstrichen.
Bsirske lehnte im Deutschlandradio auch so genannte Kompensationsgeschäfte ab, bei denen im Gegenzug für Lohnerhöhungen Kürzungen beim Weihnachts- oder Urlaubsgeld vereinbart werden könnten. "Ich denke, dass eine solche Politik der Variation des Themas Nullrunde nicht präsentabel ist", sagte der Gewerkschaftschef.
Im ZDF machte Bsirske deutlich, dass die Gewerkschaft ihre Tarifpolitik unabhängig vom Termin der Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen am 2. Februar 2003 betreibt. "Wir sind nicht der verlängerte Arm einer Partei und können Tarifpolitik nicht nach Wahlterminen ausrichten."
http://www.technical-investor.de/content.asp?P=nws/story.asp&id=1088585
Ist doch ganz einfach. Keine Lohnerhöhung und damit ist der Käs gegessen. :cool:
Allerdings habe ich mit Bund, Länder und Gemeinden kein Mitleid. Ich habe selbst miterlebt, wie die sinnlos Geld zum Fenster rausgefeuert haben. Die brauchen also gar nicht jammern, das sie angeblich keines haben. Die haben noch viel zu viel. Selbst in dieser schlechten Zeit schmeissen sie immer noch Geld zum Fenster raus.
Ganz schön ausgeschamt :gomad Schröders Wahlkampf wird richtig teuer.
sda/afp) «Wir sind bei Ihnen, Seite an Seite, in ihrem Wunsch, ein Mitglied der Europäischen Union zu werden», sagte Bush bei seiner Begegnung mit Erdogan im Weissen Haus. Die amerikanische Regierung betrachtet das Nato-Mitglied Türkei als Schlüsselpartner in der islamischen Welt und hat sich in den vergangenen Wochen bei den EU-Partnern für die möglichst zügige Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Ankara eingesetzt. Im Gegenzug erwarten die USA türkische Mithilfe beim möglichen Krieg gegen den Irak. Die USA wollen türkische Stützpunkte für ihren Truppenaufmarsch nutzen. Eine Antwort der Türkei auf die Wünsche Washingtons steht allerdings noch aus.
Guten Morgen allerseits! :)
Citi Dax bei 3150
DBAX bei 3155
Etwas für unseren Nokiator:)
Aus der FTD vom 11.12.2002 www.ftd.de/kapital
Ein etwas anderer Blick auf Nokia
Nicht zu glauben, aber wahr. Selbst gegenüber dem - gelinde gesagt - wankelmütigen Stoxx Technologie hat Nokia seit Dezember 2001 ein Beta von 1,08. Die Aktie schwankt also um acht Prozent stärker als der Sektor - beziehungsweise um 70 Prozent heftiger als der Markt.
Wie kann das sein bei einer der Cash-stärksten Firmen überhaupt? Die Antwort liegt auf der Hand. Man kann den Finnen nicht recht trauen. Die dauernden Umsatzwarnungen hängen einem jedenfalls zum Halse heraus. Nokia kann heilfroh sein, dass viele Anleger kulanter sind. Rechneten sie böswillig mit einem Beta von 1,7, würde selbst der für 2002 geschätzte freie Cash-Flow von 4,3 Mrd. Euro nicht reichen, um die Umsatzbewertung von 2,5 zu rechtfertigen. Dabei ist nicht mal berücksichtigt, dass die Umsätze mit Mobiltelefonen weiterhin schwächer steigen als die Absätze, trotz zusätzlichen Schnickschnacks. Das liegt nicht nur am Wettbewerb, sondern auch an der zunehmenden Bedeutung aufstrebender Volkswirtschaften für das Neugeschäft.
Und noch eins muss mal gesagt werden. Berichtete Nokia nach US-GAAP, hätte die Firma 2001 statt 2,2 nur 1,9 Mrd. Euro verdient. Aber das ist nicht entscheidend. Hätten die Finnen Mitarbeiteroptionen als Gehalt verbucht, wären es nur 1,3 statt 1,9 Mrd. Euro gewesen. Ähnliches gilt für 2000 und 1999. Nicht umsonst ist die Aktienzahl seit 1999 um 3,5 Prozent gestiegen. Zumindest von einem Teil des Cashs haben die Anleger also in Wirklichkeit nichts. Insofern relativiert sich auch die starke Bilanz und das ganze Gezeter um die ersehnten Aktienrückkäufe.
FTD
manager-magazin.de, 09.12.2002, 12:12 Uhr
http://www.manager-magazin.de/koepfe/mzsg/0,2828,226311,00.html
D I E M A L I K - K O L U M N E
Lasst falsche Theorien sterben und nicht Unternehmen
Von Fredmund Malik
Diese Wirtschaftskrise ist wie keine andere zuvor eine Krise des Managements. Sie hat ihre Ursachen in falschen Theorien über Unternehmensführung, die aus falschen ökonomischen Theorien abgeleitet wurden. Aber statt Fehler auszumerzen, versuchen die Verantwortlichen, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.
Ihre Anwendung ist begrenzt auf einige – zum Glück längst nicht alle – Großkonzerne und auf die Finanzwirtschaft. Im Großteil der Wirtschaft, nämlich jenen zwei Dritteln, die unabhängig von Rechtsform und Größe unternehmerisch und realwirtschaftlich geführt werden, gab es zwar Lippenbekenntnisse, aber diese Irrlehren wurden nie angewendet.
Ihre schädlichen Wirkungen müssen allerdings von allen mitgebüßt werden. Wir sollten, wie der Philosoph Karl Popper es empfohlen hat, die falschen Theorien ausrotten, statt unsere Unternehmen von primitivem Wirtschaftsdarwinismus in den Ruin führen zu lassen.
Der nachweislich falsch verstandene, dafür umso vollmundiger als "Neo" bezeichnete Liberalismus ist schneller am Ende, als ich es in einem meiner Bücher 1997 vorhersagte und schneller als je ein anderes Ordnungsmodell. Die aus ihm durch falsche Logik abgeleitete Karikatur der Unternehmensführung ist tot. Die Ruinen werden aber noch lange sichtbar sein. Es ist tragikomisch und rührend zugleich, mit welchem verbalen Heroismus nun versucht wird, den Kadaver vor der Verwesung zu schützen. Die dabei zum Vorschein kommenden Denkweisen sind grotesk.
Das System ist gut, nur die Menschen sind schlecht
Erstens, so hört man, habe nicht das System versagt, sondern die Moral. Das System sei gut, nur einige Menschen seien schlecht. Wer alt genug ist oder die Geschichte kennt, wird hier das Kernargument der unverbesserlichen Marxismusverteidiger wieder erkennen: Das System ist gut, man muss nur die Menschen verändern.
Die Frage muss aber sein, was ein System wert ist, wenn es Leute, denen es so deutlich an Moral mangelt, in so kurzer Zeit in so großer Zahl in so hohe Positionen bringt und sie dort so lange wirtschaften lässt, bis so große Schäden angerichtet sind.
Dass Moral wichtig ist und dass es dafür Regeln braucht, haben die großen liberalen Ökonomen immer behauptet. Die Forderung nach den richtigen Regeln haben die Deregulierer aber verächtlich beiseite geschoben.
Es ist bemerkenswert, dass Neoliberale jetzt altmarxistische Denkgirlanden bemühen, um ihre pseudointellektuellen Besitzstände zu bewahren, statt aus den Fehlern zu lernen, wie es sich für Liberale gehören würde.
Zweitens wird gesagt, man dürfe nicht vom Einzelfall auf das System schließen, dies sei ein induktiver Kurzschluss. Nun dürfen wir zwar vom Einzelfall des versagenden Managers nicht auf alle Manager schließen, das ist richtig und niemand - außer einigen Demagogen - hat es getan.
Der andere Schluss hingegen, vom versagenden Einzelfall der Unternehmensführung zurück auf das System ist erstens nicht induktiv und zweitens ist es die entscheidende Schlussweise, durch die die Wissenschaft vorankommt: Es ist die falsifizierende Beobachtung, die die Theorie zu Fall bringt. Auch das kann man von Karl Popper lernen.
Abgesehen davon geht es längst nicht mehr um Einzelfälle. Praktisch sämtliche, nach Shareholder-Prinzip geführten Unternehmen sind in Schwierigkeiten, während es die anderen nicht sind. Die jüngst an renommierter Stelle beklagten "strategischen Fehlentscheidungen" und "unternehmerisches Versagen" haben ihre Wurzeln exakt darin.
Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben
Die dritte Groteske ist der Salto Mortale vom Regen in die Traufe, vom Shareholder-Ansatz zum Stakeholder-Ansatz. Die Ironie der Geschichte will es, dass jetzt – nicht durch Nachdenken, sondern unter dem Druck aktueller Ereignisse - viele der bisher dogmatischen Verfechter der Shareholder-Theorie – einsehend, dass ihre Lehre zu kurz greift – mit staatsmännischer Manier zur großen "Reform" schreiten. Sie besteht darin, dass sie zur Stakeholder-Theorie mutieren – nicht sehend und offenbar nicht wissend, dass es exakt das praktische Versagen des Stakeholder-Ansatzes war, das dem Shareholder Value seine Plausibilität verschaffte.
Der Stakeholder-Ansatz wurde 1952 von Ralph Cordiner, dem damaligen Chef von General Electric, als Antwort auf die Frage entwickelt, wem gegenüber das Management verantwortlich sei. Die Frage war richtig, die Antwort war es nicht. Sie hat zu den Corporate-Raidern der achtziger Jahre geführt und von dort zum nun ebenfalls scheiternden Shareholder-Ansatz. Deutlicher wollte man noch nie den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.
syr
Lebensversicherer verdrängen die Realität. Ihre Renditeversprechen sind unverantwortliche Windeier.
http://www.ftd.de/ub/fi/1039249651877.html?nv=hpm
Mindestens 50 000 Arbeitsplätze stehen in den kommenden drei Jahren in der Bauwirtschaft auf dem Spiel, schätzt das Ifo-Institut. Für optimistische Prognosen gibt es nach Meinung von Branchenkennern wenig Gründe
FAZ
Die Kosten runter. Ich hol demnächst mal den Bau-Thread hoch
germanasti
11.12.2002, 08:54
Deshalb ist auch Nokia ein potentieller Insolvenzkandidat ;)
Today's Buy/Sell Programs
Program Trading Averaged 30.80 Percent of NYSE Volume November 25 to November 29.
For Wednesday December 11, 2002
For Execution of Buy/Sell Programs
Our FairValue for the S&P 500 today is $.05. That price will not change during the day. Our computers are set for program buying at $1.34 and set for program selling at $--1.24. If you would like to watch these program trading premium execution levels, the symbol is PREM (sp-prem and @prem on good data feeds; $prem, prem.x, sps, spinx, and any other weird ticker symbol on horrible ones).
Our FairValue for the NDX 100 today is $.55.
Sinnlos derzeit, wieder weder Fisch noch Fleisch :gomad.... Gestern hat's gepasst, ohne Reversal. 20.41 Uhr erstes Prg am Tag und ab gings.....^
syr
germanasti
11.12.2002, 08:58
DGAP-Ad hoc: Kling Jelko Wertpapierh. <KJD>
Kling Jelko Wertpapierhandelsbank AG: deutsch
Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Die Kling Jelko Wertpapierhandelsbank AG und die Spütz AG haben, im Rahmen
eines Vergleichs, eine Vereinbarung über die Eigentumsverhältnisse an der Spütz
Börsenservice GmbH getroffen. Die Spütz Börsenservice GmbH ist somit wieder
eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Spütz AG.
Mit Beschluss vom 10. Dezember 2002 hat das Amtsgericht Frankfurt,
Aktenzeichen 810 IN 757/02 K das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kling
Jelko Wertpapierhandelsbank AG eröffnet.
Zum Insolvenzverwalter wurde Betriebswirt Dirk Pfeil, Frankfurt am Main
bestellt.
Der Aufsichtsrat der Kling Jelko Wertpapierhandelsbank AG ist zurückgetreten.
Der Vorstand
Kling Jelko Wertpapierhandelsbank AG
Frankfurter Str. 132
61118 BadVilbel
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 11.12.2002
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 629140; ISIN: DE0006291404; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Berlin, Frankfurt, München; Freiverkehr in
Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart
-------
Wie lange noch bis Lang & Schwarz folgt? Ist schon erstaunlich das die sich so lange halten.
germanasti
11.12.2002, 08:59
& für 30 min. weg :)
Drahtseilakt: Der Devisenmarkt
FRANKFURT, 10. Dezember. Die Geschichte wiederholt sich nicht. Oder doch? Als Präsident George Bush der Ältere Anfang der neunziger Jahre den Irak besiegt hatte, war er höchst populär. Und doch verlor er knapp zwei Jahre später die Wahl. Denn die Bevölkerung verübelte ihm Steuererhöhungen und konjunkturelle Flaute. Sie wählte Bill Clinton, der seinen Wahlkampf nach der Devise "It's the economy, stupid!" ganz auf Wirtschaftsfragen zugespitzt hatte. Einer seiner engsten Berater war Robert Rubin, der ehemalige Chef von Wall Streets exklusivster Investmenbank Goldman Sachs. Nicht zuletzt vom Vorbild Deutschlands inspiriert, vertrat Rubin die - damals in Amerika eher unorthodoxe - Ansicht, daß wirtschaftliche Stärke und eine starke Währung Hand in Hand gehen könnten, daß das eine Ausfluß des anderen sei. Tatsächlich begann der Dollar Mitte der neunziger Jahre nach langem Niedergang wieder zu steigen. Doch stimmt wohl nicht, daß Rubin eine explizite "Politik der Dollar-Stärke" verfolgte. Motor für die Dollar-Aufwertung war vielmehr, daß Rubin und Clinton einen Kurs fiskalpolitischer Stabilität einschlugen; das hielt die Zinsen niedrig und bereitete der technologiegetriebenen Aktien-Hausse den Boden.
Auch Bush der Jüngere ist aufgrund seiner Irak-Politik in Amerika sehr populär. Doch ist ihm nach den Erfahrungen seines Vaters klar, daß er bei den Wahlen im Herbst 2004 eine offene Flanke hätte, sollte die Konjunktur so schlecht bleiben, wie sie derzeit ist. Und schlecht ist sie: Denn trotz der drastischen Senkung der Leitzinsen und trotz des größten Konjunkturprogramms in der amerikanischen Geschichte ist die Arbeitslosenquote im November auf 6,0 Prozent gestiegen, den höchsten Stand in acht Jahren. Um diese schlechte Nachricht zu überdecken, schickte Bush am Freitag sein Wirtschafts-Team in die Wüste. Nun sollen John Snow als neuer Finanzminister und - vermutlich - Steve Friedman (wie Rubin ein ehemaliger Goldman-Chef) für frischen Schwung sorgen.
Spätestens hier enden die historischen Parallelen. An den Devisenmärkten wird jedenfalls spekuliert, daß das Revirement auf das Ende der Politik der Dollar-Stärke hinauslaufen dürfte - sollte es sie denn je gegeben haben. Denn mit Blick auf seine Wahlchancen werde Bush alles daran setzen, den Abbau von Arbeitsplätzen in der Industrie zu stoppen. Nach Angaben von Michael Lewis, Devisenanalyst bei der Deutschen Bank in London, sind in den vergangenen zwölf Monaten in Amerika 600000 Jobs im verarbeitenden Gewerbe verlorengegangen, in den vergangenen zwei Jahren sogar 1,8 Millionen. Um den Unmut darüber zu besänftigen, hat Bush die Stahlimporte bereits mit hohen Zöllen belegt. Ähnlich könnte er jetzt auf das Instrument einer Dollar-Abwertung setzen, wird vermutet.
Hinter dem industriellen Abbau steht, daß Amerika immer mehr Industrieprodukte billig im Ausland einkauft, angefangen von Textilien über Spielzeug bis hin zu elektronischem Gerät. Nach Angaben von Ed Yardeni, dem Chefstrategen von Prudential Financial, importiert Amerika allein aus Japan und China jährlich Waren für jeweils mehr als 100 Milliarden Dollar. Diese beiden Länder verfolgen dabei ganz offen eine Politik, ihre Währung künstlich schwach zu halten. Erst vor wenigen Tagen haben japanische Politiker wieder einmal versucht, den Yen schwach zu reden. Die chinesische Regierung wiederum kauft in großem Stil Dollar auf, um den Renminbi auf seinem niedrigen Fix-Kurs gegenüber dem Dollar zu halten.
Vor diesem Hintergrund dürfte die Regierung Bush in nächster Zeit sicherlich nicht eingreifen, wenn sich der Dollar aufgrund von Angebot und Nachfrage abschwächen sollte, vermutet Stephen Hull, Devisenanalyst bei Goldman Sachs. Vielmehr werde man möglicherweise auf eine aktive Bejahung einer "Politik der Dollar-Stärke" verzichten und eine subtilere Dollar-Politik verfolgen.
Viel Fingerspitzengefühl ist in nächster Zeit fraglos nötig: Denn Washington muß darauf achten, daß eine Dollar-Abwertung moderat bleibt und nicht in einen Kursrutsch des Dollar ausartet, der Finanzmärkte und in der Folge die Wirtschaft insgesamt durcheinanderwirbelt. Für Turbulenzen könnte dabei auch Bushs Plan sorgen, die Wirtschaft über Steuersenkungen anzukurbeln. Schon jetzt muß die Regierung hohe Schulden machen; weitere kreditfinanzierte Steuersenkungen könnten die Stimmung an den Anleihemärkten kippen und die Zinsen steigen lassen. Dann bliebe der erhoffte Anschubeffekt aus. Angesichts dieser Risiken haben die Aktien- und Anleihemärkte in Wall Street auf die Neuigkeiten vorerst verhalten reagiert. Gelingt der finanzpolitische Drahtseilakt hingegen, könnten von dem Wirtschaftsaufschwung auch die Aktienmärkte profitieren. Das dürfte dann Kapital nach Amerika locken, was dem Dollar zugute käme.
Angesichts der vielen Unwägbarkeiten blieben die Reaktionen an den Devisenmärkten zunächst begrenzt. Der Yen, der am Freitag stark aufgewertet hatte, lag am Dienstag wieder bei rund 123 Yen - genau auf seinem 200-Tage-Durchschnitt. Der Euro nahm am Dienstag zeitweilig Kurs auf sein im Juli erreichtes Langzeit-Schlußhoch von 1,0145 Dollar; doch brach der Anlauf bei 1,0139 Dollar ab. Nach Veröffentlichung des ZEW-Konjunkturbarometers für Europa, das etwas besser als erwartet ausfiel, stabilisierte sich der Euro bei Kursen knapp unter 1,01 Dollar.
BENEDIKT FEHR
FAZ
germanasti
11.12.2002, 09:00
http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7B76016D53%2DCE5C%2D46B3%2D9CCE%2D5010E6ECF22C%7D&siteid=mktw
"Use your credit card to pre-pay expenses, such as medical bills or to make donations. Credit-card charges are deductible as soon as they're charged to your card, not when you pay the credit card bill, Trinz said. You can deduct the expense this year, but not pay on it until next year. "
Wer soll diese Amis noch ernst nehmen? :rofl
Ach auf einmal, wenn ihnen das Wasser überm Nasenflügel steht. Und vorher Basel II mit für des kleine Mittelstandsunternehmen unglaublichen Bonitätsanforderungen ( und Zerrtifizierungskosten), Brut verdammte :gomad
Banken kämpfen um den Mittelstand
Deutsche Kreditinstitute bauen Firmenkundengeschäft radikal um. „Harter Verdrängungswettbewerb“
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank sieht im Mittelstandsgeschäft eine harte Konsolidierung auf die deutschen Kreditinstitute zukommen: „Zurzeit haben es zu viele Häuser auf diese Zielgruppe abgesehen“, sagt Jürgen Fitschen, der im Exekutivkomitee des Branchenführers unter anderem das Firmenkundengeschäft in Deutschland verantwortet. „Alle setzen den Kredit mit zu niedrigen Margen ein, um den Unternehmen andere Produkte zu verkaufen. Diese Rechnung kann nicht für alle aufgehen.“ Der Firmenkundenspezialist erwartet, dass die Unternehmen die Zahl ihrer Bankverbindungen stark reduzieren müssen. Das würde zur Folge haben, dass einige Kreditinstitute nicht mehr konkurrenzfähig seien. „Es wird einen sehr harten Verdrängungswettbewerb geben“, sagt Fitschen im WELT-Gespräch.
Derzeit restrukturieren alle größeren deutschen Geldhäuser ihr Firmenkundengeschäft. Erst in der vergangenen Woche verkündete die Dresdner Bank, diesen Bereich auf dem Heimatmarkt neu und schlanker aufstellen zu wollen. Rund 800 der 2400 Mitarbeiter der Firmenkundensparte werden das Institut deshalb verlassen müssen. Auch die beiden anderen Großbanken, die Landesbanken und die DZ Bank haben den gehobenen Mittelstand als ihr Kerngeschäftsfeld auserkoren und richten ihre Geschäftsmodelle danach aus.
Die Deutsche Bank geht dabei mit besonders einschneidenden Schritten voran. So hat das Kreditinstitut erst kürzlich 33 000 seiner 46.000 Firmenkunden der Sparte „Private und Geschäftskunden“ zugeordnet, so dass nur noch rund 13 000 Unternehmensgruppen in der Firmenkunden- und Investmentbank verbleiben: „Das hat überhaupt nichts mit ?erster‘ und ?zweiter Klasse‘ zu tun“, verteidigte Fitschen diesen Schritt. „Hier geht es darum, hochwertige, aber kostengünstige Angebote für unsere Kunden zu schaffen. Fluggäste in der Economy-Class beklagen sich doch auch nicht darüber, dass andere mehr Geld dafür ausgegeben haben, Business zu fliegen.“
Vehement wies der 54-jährige Niedersachse, der seine Bankkarriere bei der Citibank startete, den Vorwurf zurück, die Deutsche Bank wolle sich aus dem Mittelstand verabschieden: „Es gibt keinen Rückzug – weder ganz noch teilweise“, sagte Fitschen, der in den vergangenen Jahren im Investmentbanking des Hauses eng mit dem heutigen Vorstandschef Josef Ackermann zusammengearbeitet hat. „Wir wollen die erste Adresse für den deutschen Mittelstand bleiben.“ Allerdings behalte sich die Deutsche Bank vor, sich von Kunden zu trennen, wenn sich die Geschäftsbeziehung dauerhaft nicht lohne. eig
WELT
keep on running;).
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=3&minYear=839548800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800
+1.10$/15h :D
syr
Original erstellt von KA111
Mindestens 50 000 Arbeitsplätze stehen in den kommenden drei Jahren in der Bauwirtschaft auf dem Spiel, schätzt das Ifo-Institut. Für optimistische Prognosen gibt es nach Meinung von Branchenkennern wenig Gründe
FAZ
Die Kosten runter. Ich hol demnächst mal den Bau-Thread hoch
Das halte ich für ein Gerücht. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, daß es 200000 sind. Gliedern wir mal den Bau auf in 3 Sparten
1. Wohnbau
2. komunaler Tiefbau
3. Gewerbebau
1. ) Der Mietwohnungsbau ist tot auf Grund der neuen steuerlich Vorschriften die bekannt sind und die noch kommen und wegen dem neuen Mietrecht. Eigentumswohnungen gehen zur Zeit gar nicht. Das einzige was noch geht ist EFH und DHH. Die haben aber auch einen Einbruch mit 20% erlebt.
2.) Auf Grund der finanziellen Situation von Ländern und Kommunen wird entweder gar nichts mehr investiert oder die Investitionen gestreckt
3.) Der Gewerbebau ist tot und wird nach den noch kommenden steuerrechtlichen Plänen auf Jahre gesehen nicht mehr auf die beine kommen.
Zur Zeit nehmen die Versteigerung von Immos explosionsartig zu. Das stand auch kürzlich in einen Thread von Germa. Deshalb werden die Preise von gebrauchten Immos sinken, so das sich Neubauten nochmals reduzieren. Mittelfristig werden die Preise wieder anziehen, weil sich die Mieten vedoppeln werden. Deshalb keine Chance für die Bauindustrie und das Handwerk.
Unser DAX hatte gestern einen mächtigen Zacken in der Krone, anders lässt sich dieses heftige Plus nicht erklären! Lt. einigen Marktgerüchten war Dieter Bohlen an dem gewaltigen Schub schuld, nachdem er verkündete in die Politik wechseln zu wollen. In der Realität hingegen sollte es schlichtweg die Gier gewesen sein, auf diese einige Fonds unlimitiert eingestiegen sind.
:hihi :hihi :hihi
syr :)
Dax-Schüler
11.12.2002, 09:14
@cherry,
wie kommst du darauf, dass sich die Mieten verdoppeln werden bei dem starken Mietrecht was wir haben. Ich glaube eher, dass sich die Nebenkosten stark erhöhen werden.
By the way, @germa, wann ist es eigentlich soweit, sein Geld von den Konten zu räumen? Ich denke, man sollte zumindestens einen Teil bis Ende des Jahres cash zu Hause haben, auch aus dem Grund, dass der gläserne Anleger ja nächstes Jahr seine Hosen runterlassen muss.
Kunststück!! :lach
Aussichten für Bankaktien immer düsterer
Rating-Herabstufung der Hypo-Vereinsbank gilt als Menetekel für gesamte Branche – Kostenspirale dreht sich weiter
von Jörg Eigendorf und Michael Fabricius
Frankfurt/Berlin - Die deutschen Großbanken steuern ungebremst dem zweiten Krisenjahr entgegen. Kaum eins der Institute vermittelt den Anlegern derzeit den Eindruck, die schwierige Finanzlage im Griff zu haben. Im Gegenteil. Selbst eine allseits erwartete Herabstufung durch eine Ratingagentur reicht derzeit aus, um viele Analysten in Katastrophenstimmung zu versetzen. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) am Montagabend die Einstufung für unbesicherte Verbindlichkeiten der Hypo-Vereinsbank von A auf A- (langfristige) und von A-1 auf A-2 (kurzfristige) gesenkt hatte, kamen Horrorszenarien auf. „Jetzt muss damit gerechnet werden, dass die Bank um eine weitere Stufe auf BBB-Niveau fällt – wenn es das Management nicht schafft, die Profitabilität zu erhöhen“, heißt es in einem Statement der Crédit Agricole Indosuez Cheuvreux. Nur eine Stufe unter diesem Niveau würde die Bank den Investment-Grade-Status verlieren und in die Klasse risikoreicher Hochzinsanleihen fallen.
Die Sorge ist berechtigt. Denn S&P begnügte sich nicht damit, die Hypo-Vereinsbank-Bonität um eine Stufe zu verringern, sondern setzte den Ausblick gleich wieder auf „negativ“. Damit liegt die Hypo-Vereinsbank auf gleicher Augenhöhe mit der Commerzbank. Nach dem jetzigen Stand sei trotz des negativen Ausblicks kurzfristig allerdings nicht mit einer weiteren Herabstufung zu rechnen, sagt Stefan Best von S&P.
Entsprechend heftig fiel am Montag die Reaktion an den Börsen aus. Die Aktien des Münchner Instituts fielen innerhalb weniger Minuten um mehr als sechs Prozent und zogen alle anderen Finanztitel mit. Am Dienstag allerdings machten Hypo-Vereinsbank und Commerzbank einen Teil wieder gut – eine „leichte technische Erholung“, hieß es im Handel.
Die Analysten stimmt aber vor allem der langfristige Trend sorgenvoll. „Es ist enttäuschend, wenn man sieht, wie S&P die Hypo-Vereinsbank seit 1998 kontinuierlich nach unten gestuft hat“, so Crédit Agricole. Damals schmückte die Bank ein doppeltes A.
Diese Entwicklung trifft ein Kreditinstitut wie die Hypo-Vereinsbank, die jährlich rund 40 Mrd. Euro refinanzieren muss, in ihren Grundfesten. Nach Berechnung der Unternehmensberatung Oliver Wyman & Co für die WELT dürfte eine Herabstufung von AA- auf A- ein Kreditinstitut wie die Hypo-Vereinsbank allein für Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr rund 70 Mio. Euro pro Jahr kosten. Für kurzfristige Verbindlichkeiten könnten noch einmal mehr als 50 Prozent hinzukommen. Allerdings ist nicht nur die Refinanzierungsseite betroffen, sondern zwangsläufig auch die gesamte strategische Ausrichtung. Branchenkenner verweisen darauf, dass sich durch die schlechteren Refinanzierungsbedingungen viele Geschäfte für die Großbanken nicht mehr lohnen. „Wir müssen nun noch konsequenter unprofitable Geschäftsbeziehungen beenden“, heißt es in der HVB. „Hier geht es nicht mehr um Strategie, sondern darum, heil aus der Krise zu kommen.“
Der Konzern hofft, einen Teil der Risiken mit der Abspaltung des Immobiliengeschäfts loszuwerden. „Die Frage ist allerdings, wie schnell das gelingt und wie hoch die Kosten für diese Restrukturierung ausfallen“, sagt Konrad Becker, Bankenanalyst bei Merck Finck & Co. Wenn der Konzern beispielsweise ein höheres Rating der Immobilientochter Real Estate AG anstrebe, müsse erneut die Risikovorsorge erhöht werden – die Kostenspirale würde sich weiter drehen. Auch Jörn Kissenkötter von M. M. Warburg unterstreicht, dass der neue Immobilienkonzern „anständig ausgestattet werden muss“, um am Markt zu bestehen. „Schließlich ist ein Aktiensplit geplant, dem die Aktionäre zustimmen müssen und der am Kapitalmarkt akzeptiert werden soll.“ Wann das so weit ist, steht allerdings in den Sternen. Aus dem Umfeld der Hypo-Vereinsbank verlautet, dass noch längst kein Fahrplan für die Abspaltung des unliebsamen Immobiliengeschäfts aufgestellt worden ist.
Artikel erschienen am 11. Dez 2002
Original erstellt von KA111
Ach auf einmal, wenn ihnen das Wasser überm Nasenflügel steht. Und vorher Basel II mit für des kleine Mittelstandsunternehmen unglaublichen Bonitätsanforderungen ( und Zerrtifizierungskosten), Brut verdammte :gomad
Banken kämpfen um den Mittelstand
WELT
Tja,
so ist das eben, wenn man seine langjährigen Kunden erst wiederentdeckt, wenn das Spielgeld an der Börse verzockt wurde... :p
Original erstellt von KA111
Ach auf einmal, wenn ihnen das Wasser überm Nasenflügel steht. Und vorher Basel II mit für des kleine Mittelstandsunternehmen unglaublichen Bonitätsanforderungen ( und Zerrtifizierungskosten), Brut verdammte :gomad
Banken kämpfen um den Mittelstand
Deutsche Kreditinstitute bauen Firmenkundengeschäft radikal um. „Harter Verdrängungswettbewerb“
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank sieht im Mittelstandsgeschäft eine harte Konsolidierung auf die deutschen Kreditinstitute zukommen: „Zurzeit haben es zu viele Häuser auf diese Zielgruppe abgesehen“, sagt Jürgen Fitschen, der im Exekutivkomitee des Branchenführers unter anderem das Firmenkundengeschäft in Deutschland verantwortet. „Alle setzen den Kredit mit zu niedrigen Margen ein, um den Unternehmen andere Produkte zu verkaufen. Diese Rechnung kann nicht für alle aufgehen.“ Der Firmenkundenspezialist erwartet, dass die Unternehmen die Zahl ihrer Bankverbindungen stark reduzieren müssen. Das würde zur Folge haben, dass einige Kreditinstitute nicht mehr konkurrenzfähig seien. „Es wird einen sehr harten Verdrängungswettbewerb geben“, sagt Fitschen im WELT-Gespräch.
Derzeit restrukturieren alle größeren deutschen Geldhäuser ihr Firmenkundengeschäft. Erst in der vergangenen Woche verkündete die Dresdner Bank, diesen Bereich auf dem Heimatmarkt neu und schlanker aufstellen zu wollen. Rund 800 der 2400 Mitarbeiter der Firmenkundensparte werden das Institut deshalb verlassen müssen. Auch die beiden anderen Großbanken, die Landesbanken und die DZ Bank haben den gehobenen Mittelstand als ihr Kerngeschäftsfeld auserkoren und richten ihre Geschäftsmodelle danach aus.
Die Deutsche Bank geht dabei mit besonders einschneidenden Schritten voran. So hat das Kreditinstitut erst kürzlich 33 000 seiner 46.000 Firmenkunden der Sparte „Private und Geschäftskunden“ zugeordnet, so dass nur noch rund 13 000 Unternehmensgruppen in der Firmenkunden- und Investmentbank verbleiben: „Das hat überhaupt nichts mit ?erster‘ und ?zweiter Klasse‘ zu tun“, verteidigte Fitschen diesen Schritt. „Hier geht es darum, hochwertige, aber kostengünstige Angebote für unsere Kunden zu schaffen. Fluggäste in der Economy-Class beklagen sich doch auch nicht darüber, dass andere mehr Geld dafür ausgegeben haben, Business zu fliegen.“
Vehement wies der 54-jährige Niedersachse, der seine Bankkarriere bei der Citibank startete, den Vorwurf zurück, die Deutsche Bank wolle sich aus dem Mittelstand verabschieden: „Es gibt keinen Rückzug – weder ganz noch teilweise“, sagte Fitschen, der in den vergangenen Jahren im Investmentbanking des Hauses eng mit dem heutigen Vorstandschef Josef Ackermann zusammengearbeitet hat. „Wir wollen die erste Adresse für den deutschen Mittelstand bleiben.“ Allerdings behalte sich die Deutsche Bank vor, sich von Kunden zu trennen, wenn sich die Geschäftsbeziehung dauerhaft nicht lohne. eig
WELT
Nicht nur das das Firmen diesen Basel II unterliegen, ohne das das Ganze irgendwann mal in Kraft getreten ist, werden auch Privatpersonen nach Basel II geratet. Dies ist mir kürzlich passiert. :gomad Allerdings auf einer Vermögensaufstellung und meine EKST Erklärungen und Bescheide warten die bis zu jüngsten Tag :D
Wandelanleihe bereitet der Allianz Kopfzerbrechen
Die Allianz prüft nach Informationen aus Finanzkreisen eine Reihe von Möglichkeiten, um die Rückzahlung einer Anfang 2003 fällig werdenden Wandelanleihe zu finanzieren
München - Auch ein Verkauf von Aktien der Deutschen Bank wird für möglich gehalten. Die Allianz wollte sich nicht äußern.
Zwar kann der 1998 begebene und im Februar fällige Schuldtitel eigentlich in Aktien der Deutschen Bank gewandelt werden, doch liegt der aktuelle Kurs der Deutschen Bank mit 46,30 Euro klar unter dem damals vereinbarten Bezugspreis von 71,85 Euro. Dass sich die Anleihegläubiger auf einen Tausch einlassen, scheint deshalb wenig wahrscheinlich. Daher muss die Allianz Kapital und Zinsen in bar zurück zahlen und sich den Kreisen zufolge über ein Finanzierungsvolumen von einer Milliarde Euro Gedanken machen.
Eine Möglichkeit wäre es, eine neue Wandelanleihe zu begeben oder Aktien der Deutschen Bank direkt zu verkaufen, hieß es in Bankenkreisen. Die Allianz hält rund 4,5 Prozent an der größten deutschen Geschäftsbank. Ein Fondsmanager in London sagte, die Allianz wolle Geld am Markt aufnehmen, werde aber alles tun, um den Eindruck zu vermeiden, sie müsse das tun. :p In Allianz-nahen Kreisen hieß es, der Konzern habe eine Reihe von Optionen. Die jüngsten Kapitalmarkt-Transaktionen hätten dabei einigen finanziellen Druck von der Allianz genommen. Die Allianz hatte zuletzt 3,5 Mrd. Euro am Bondmarkt aufgenommen und könnte weitere 700 Mio. Euro durch die Umwandlung von Genussscheinen in Aktien erlösen. rtr
WELT
http://www2.uol.com.br/veja/111202/imagens/capa380.jpg
Brasililiens Präsident Lula heute bei Bush. Mal sehen, wie lange er es schafft, dessen ALCA-Avancen abzuwehren, und trotzdem im Spiel zu bleiben.
Wörtlich: " Lula geht zum Cäsar - das Treffen Lula - Bush in Washington markiert den Beginn einer langwierigen Verhandlung, die festlegen wird, welche Art von Nation Brasilien zukünftig sein wird."
Der neue Finanzminister wurde gestern bekanntgegeben: Antonio Palocci, 42, Arzt, und seit der PT- Parteigründung vor 20 Jahren dabei. Lula: "Brasiliens Steueraufkommen ist krank - da muss sich ein Arzt drum kümmern." :hihi
Neue Umweltministerin ist eine Gummizapferin aus dem militanten Umkreis von Chico Mendes, namens Marina Silva, 44. Mehr tot als lebendig hat sie 4 Kinder, 5 mal Malaria, dreimal die Hepatitis überlebt, und laboriert noch immer an einer Quecksilbervergiftung, verursacht von Goldwäschern.
INPUTS kann portugiesisch... :eek:
Original erstellt von Dax-Schüler
@cherry,
wie kommst du darauf, dass sich die Mieten verdoppeln werden bei dem starken Mietrecht was wir haben. Ich glaube eher, dass sich die Nebenkosten stark erhöhen werden.
.
Das ist relativ einfach zu erklären. Neue Mietwohnungen kommen nicht mehr hinzu aus Gründen die ich schon aufgezählt habe. Gleichzeitig verfallen x% Mietwohnungen und müssen abgebrochen werden. Gleichzeitig strömen junge Menschen auf dem Mietwohnungmarkt, wobei sich der Platzbedarf vergrößert. In den letzten 20 Jahren hat der sich bereits verdoppelt. Gleichzeitig kommen Einwanderer und viele Leute aus den EU Beitrittsländern hinzu. Eine Wohnungsnot wie vor 7 Jahren ist im entstehen. Da waren die Mieten doppelt so hoch wie heute. Die Mietnebenkosten werden auch steigen, dafür sorgt der Staat mit seinen Abgaben- und Steuererhöhungen
Banken? Mitttelstand?
Aber, aber, wer wird denn hier differenzieren!
An allem sind doch die Sozi´s schuld!
:lach :lach :lach
Das ist relativ einfach zu erklären. Neue Mietwohnungen kommen nicht mehr hinzu aus Gründen die ich schon aufgezählt habe. Gleichzeitig verfallen x% Mietwohnungen und müssen abgebrochen werden. Gleichzeitig strömen junge Menschen auf dem Mietwohnungmarkt, wobei sich der Platzbedarf vergrößert. In den letzten 20 Jahren hat der sich bereits verdoppelt. Gleichzeitig kommen Einwanderer und viele Leute aus den EU Beitrittsländern hinzu. Eine Wohnungsnot wie vor 7 Jahren ist im entstehen. Da waren die Mieten doppelt so hoch wie heute. Die Mietnebenkosten werden auch steigen, dafür sorgt der Staat mit seinen Abgaben- und Steuererhöhungen
Das war auch schon vor 20 Jahren so.
Damals war Hausbesetzung schick.
:D
Inputs kann vieles:), ist nur zu wenig da:(.
Moin Inputs:D!
syr
Original erstellt von paule2
Banken? Mitttelstand?
Aber, aber, wer wird denn hier differenzieren!
An allem sind doch die Sozi´s schuld!
:lach :lach :lach
Stimmt,
die haben Otto Normalverbraucher förmlich genötigt, den Banken ein paar Anteilsscheine zwecks späterer Altersvorsorge abzukaufen... :p
germanasti
11.12.2002, 09:32
Kaum Umsätze im DAX zur Eröffnung. Das sieht dramatischer aus als es ist. :zz
germanasti
11.12.2002, 09:33
Unter 3110 P. käme der DAX in Bedrängnis.
& Aussendiensttermin :mad:
bis später
Lösung gefunden, Kombination aus Terminmarktwelt und Germa muss es sein:
(Eventuell ist die starke Steigerung des Dax ja auch in der Hoffnung auf einen möglichen Rücktritt von Gerhard Schröder zurückzuführen).
Rücktrittsgerüchte und ein Politikeinstieg von Bohlen, kein Wunder gerieten die Michels aus dem Häuschen :rofl!
syr:hihi
dpa-AFX-Nachricht (Deutschland)
Mittwoch, 11.12.2002, 09:22
'Focus Money': Allianz liegen konkrete Angebote für Beiersdorf-Anteil vor
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Allianz AG liegen nach Informationen des Wirtschaftsmagazins "Focus Money" bereits konkrete Angebote für ihren 44-prozentigen Anteil an dem Hamburger Nivea-Konzern Beiersdorf vor. Wie das Magazin vorab unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise berichtet, bietet der weltgrößte Konsumgüterhersteller Procter & Gamble 5,5 Milliarden Euro oder bis zu 150 Euro je Aktie. Dies sei eine Prämie von rund 60 Prozent auf den aktuellen Beiersdorf-Kurs.
Der Kaffeeröster Tchibo, dem bereits 31 Prozent an Beiersdorf gehört, wolle maximal nur 120 Euro je Anteilsschein zahlen, heißt es in dem Bericht. "Focus Money" zufolge kalkuliert der Münchener Versicherungskonzern aber mit 160 bis 190 Euro. Wegen der großen Kluft sei eine Entscheidung in den nächsten Wochen unwahrscheinlich. Die Verhandlungen lägen derzeit auf Eis, zitiert das Magazin einen Insider. Dafür spreche auch, dass kein Interessent bislang Sondierungsgespräche mit dem Bundeskartellamt geführt habe.
Von den betroffenen Unternehmen war bislang niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Die Aktie eröffnete den Mittwochshandel mit einem zweistelligen Sprung von über 14 Prozent auf 109,80 Euro./sh/st/aa
info@dpa-AFX.de
:D
Und wie will Procter&Gamble bezahlen?
Etwa mit eigenen Aktien?
:hihi
Original erstellt von carlo
INPUTS kann portugiesisch... :eek:
Ola! Claro, Carlo! - Tem que ser, si voce pretender de sobreviver em Brasil.
A maioria la nem fala ingles, nem alema. Mas tenho que confessar, meu portoguese e ruim. Ainda esto brigisoso demais pra achar todos os simbolos especiais na teclada. :lach
Hallo! Klar, Carlo! - Das muss sein, wenn man in Brasilien überleben will.
Die Mehrheit dort spricht weder englisch, noch deutsch. Aber ich muss zugeben, mein portugiesisch ist schlecht. Noch dazu bin ich zu faul, alle Sonderzeichen auf der Tastatur zu finden. :lach
cloneshare
11.12.2002, 09:52
Guten Morgen ihr Lieben :)
------------------
Gert pm :)
Guten Morgen allerseits :)
Einen für Germa:
11.12.2002 - 07:25 Uhr
Japan/Leistungsbilanzüberschuss steigt im Okt um 23,5 Proz gg Vj
Tokio (vwd) - Der Überschuss in der japanischen Leistungsbilanz ist im Oktober des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahresmonat um 23,5 Prozent auf unbereinigt 936,0 Mrd JPY gestiegen. Wie das Finanzministerium am Mittwoch weiter berichtete, war dies der erste Anstieg nach zwei Monaten rückläufiger Überschüsse. Ökonomen hatten allerdings einen deutlicheren Anstieg des Leistungsbilanzüberschusses auf 1,102 Bill JPY erwartet.
Für die Handelsbilanz wurde ein positiver Saldo von 1,077 Bill JPY gemeldet; die kombinierte Handels- und Dienstleistungsbilanz verzeichnete ein Plus von 482,7 Mrd JPY. Das Finanzministerium begründete die Verbesserung der japanischen Leistungsbilanz mit robusten Exporten in die asiatischen Nachbarländer.
Quelle: http://www.finanztreff.de/ftreff/news.htm?id=20345213&sektion=wirtschaftpolitik&u=0&p=0&k=0
Wird jetzt wieder die Future-Rakete gezündet ?!
Zum K...... :gomad
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=SPc1&Titel=S%26P+500+IDX+Dec2&Za=i&Al=small&Zt=1032521185&
Zu den Prognosen 2002:
WOOOOOW!
Germa war trendmäßig unschlagbar gegen a l l e. Banken .
Hat er auch alle Raumpflegerinnen geschlagen?
:hihi
Meine Prognose für den DOW lautete damals:
Hoch: 10.250
Tief: 7.200
Jahresendstand: 8.300
Wenn nicht mehr viel passiert, können diese "Experten" ja mal nachfragen, wie so ein Wunder zustande kommen kann.
:hihi :hihi :hihi
http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00186192&mpid=16&tr=6m&ct=&gd1=38&gd2=200&log=1&1039597616
Dax könnte noch a bisserl steigen, eh es wieder dreht!
Vielleicht, bis die Vola nochmal bis zur 200-Tage Linie zurückkommt!
tag all ;)
10:17 - OIL/Saudi-Arabien plädiert für Öl-Förderkürzung der OPEC
WIEN (AFX-CH) - Saudi-Arabien hat vor dem morgigen Treffen der OPEC-Minister eine Förderkürzung der eigenen Rohölproduktion angekündigt und eine Senkung der Förderung des Ölkartells um 1,5 bis 2 Mio Barrel (je 159 Liter) je Tag angeregt. Man werde beim Sondertreffen der elf Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) in Wien morgen eine Förderkürzung vorschlagen, sagte der saudische Ölminister, Ali Al Nouaïmi. Saudi-Arabien plane die eigene Öl-Förderung um 300'000 bis 500'000 Barrelje Tag zu kürzen. FX/jh/aa/gs
michels weiter im vollrausch :hihi
nach trin müsste es eigentlich down gehen
mal schauen ob trin funzt,sonst kommt er in die tonne :hihi
Guten Morgen allerseits.
schafft der DAX die 3250? ...
gruesse, thango
Noch ein Alienhttp://smilies.networkessence.net/s/contrib/edoom/spacecraft.gif
Die treten in rudeln auf. :hihi
Germa wollte nicht, daß seine Bude verdreckt:D Nein.
Original erstellt von paule2
Hat er auch alle Raumpflegerinnen geschlagen?
:hihi
Meine Prognose für den DOW lautete damals:
Hoch: 10.250
Tief: 7.200
Jahresendstand: 8.300
Wenn nicht mehr viel passiert, können diese "Experten" ja mal nachfragen, wie so ein Wunder zustande kommen kann.
:hihi :hihi :hihi
3:58am 12/11/02
S&P: UK, Spain added to bank potential stress list By Emily Church
Credit rating agency Standard & Poor's has added the U.K. and Spain its list of countries facing potential financial system stress due to vulernability to any sharp fall in residential housing prices. Housing prices are rising at a rate of close to 30 percent a year in the U.K. The S&P list of countries with banking systems potentially under stress include Ireland, the Netherlans, Panama, Portugal and the U.S. Those already under stress include Brazil, China, Egypt, Germany :eek: , Japan :hihi , Poland, Taiwan and Turkey.
Come to Switzerland :kiss:..........
syr :rolleyes:
Mein "lieber" Hausbanker behauptet, in "seinen Kreisen" habe man die gute Stimmung in Frankfurt gestern damit begründet, dass es letzten Endes wohl doch zu einem Rücktritt des Kandesbunzlers kommen werde... :rolleyes:
Metatrader schreibt's auch - wenn auch mehr als witzigen Einwurf...
These inventions or miraculous recoveries tend to take place at the opening bell or during the final hour of trading. The graphs of the 30-year bond, the Dow, and the S&P 500 often are characterized by these miracle turnarounds. For the skeptics of intervention, I would suggest reading Fed Governor Bernanke speech given several weeks ago that is archived on our FedWatch resource page and the International Finance Discussion Paper No. 641, July 1999. In this paper, the Fed researchers discuss various ways and measures that can be taken to influence the outcome of markets -- whether it is currencies, interest rates and bond prices or the stock market. The following are notable quotes from that research paper that outline steps to be taken when interest rates are at zero or when real interest rates are negative.
"Purchasing Treasury Bonds
Perhaps the most obvious extension of a central bank’s policy actions beyond the purchase of T-bills is to engage in the open market purchase of longer-maturity government debt. The effects that such actions can be expected to have on longer-term Treasury rates depend on how one sees interest rates as being determined. Following fairly standard views, we view long-term Treasury rates as composed of expectations of future short-term interest rates and term premiums. To have an impact, open market operations would have to affect at least one of these two components….
Therefore, it would seem, that bond purchases would have to affect interest rates through impacting term premiums. Purchasing bonds, and decreasing the public’s holding of bonds, can decrease the term premium if bonds and other assets are imperfect substitutes in the public’s portfolio. In order to induce the public to hold fewer bonds, the central bank would bid up the price of those bonds and thereby lower their yield. However, historical evidence, such as Operation Twist in the United States in 1961, does not seem to support this notion of significant interest rate effects stemming from changing the relative supplies of assets. But, it remains an open question as to what the effects would be of truly massive purchases of government bonds. A central bank could presumably overwhelm the markets and raise Treasury bond prices. Indeed, the Federal Reserve fixed the yields on U.S. Treasury securities during and immediately after World War II. Presumably, bond purchases on a large enough scale could drive Treasury bond rates to zero, or nearly so." [International Finance Discussion Paper No. 641, July 1999 Monetary Policy & Price Stability link to pdf report] (p. 24)
"Writing Options
With long-term interest rates importantly affected by expectations of future short-term rates, a central bank may find interest rate options a valuable tool for affecting longer-term interest rates. With options, a central bank can convey its intentions regarding the future course of short-term rates. In particular, the central bank could enter options contracts in a way so that if future short-term interest rates rose above a specified level, the central bank would be obligated to make a payment to its counterparty. Not only would this inject reserves when interest rates rose, it would penalize the Federal Reserve for its failure to keep rates low. And the private market would gain financially --- the options would essentially be providing some insurance should short rates rise above the specified levels.
To accomplish these goals, the central bank would be the party to write the option and would set the strike price to correspond to the particular interest rate ceiling (i.e. a specific floor for T-bill prices) it desired to convey to the market. Then, if market rates were to rise above the ceiling rate, the price of the Treasury bill would fall and the holders of the option would have an incentive to exercise the option---purchasing a T-bill at a low price in the market and “putting” it to the central bank at the higher strike price.
Options not only provide a way for the central bank to specify its ceiling for a particular interest rate over a specified future period, but the day-to-day changes in the price of the option also provide a market-based index of the credibility of the particular interest-rate ceiling specified in the options contract. Should the central bank’s commitment to low interest rates be questioned in the market, the central bank could read this from the option prices and could attempt to provide a policy response--either with options or other instruments." (p. 25)
"Purchasing Foreign Exchange
By purchasing foreign exchange, a central bank could hope to depreciate its currency and spur net demand for domestic goods and services. When interest rates are above zero, unsterilized intervention causes more depreciation than sterilized intervention.21 This is because an unsterilized intervention lowers the domestic interest rates, whereas a sterilized intervention does not. However, at the zero bound, the two types of intervention have the same effects because the unsterilized intervention cannot lower the interest rate.
With risk neutrality and current U.S. interest rates fixed at zero, foreign exchange intervention could cause the dollar to depreciate in the current period if (and only if) it caused private agents to expect the dollar to be depreciated more in the future than they expected it to be before the intervention. At issue is whether U.S. authorities could create expectations of a future depreciation by credibly signaling their intentions for the future course of the short-term nominal interest rate. If U.S. authorities sold dollar assets in the current period and used the proceeds to purchase foreign assets, they would stand to gain if the dollar were to depreciate in the future. Observing current foreign exchange purchases by U.S. authorities, market participants might expect the U.S. authorities to lower interest rates in the future to bring about this depreciation. If so, with interest rates in the current period fixed at zero, the dollar must depreciate in the current period in order to maintain interest rate parity. The empirical literature provides only limited support for the existence of such signaling effects and suggests that if they are present at all, they vary from episode to episode and disappear fairly quickly.
Alternatively, foreign exchange purchases could succeed in causing the dollar to depreciate if U.S. and foreign assets are imperfect substitutes because agents are risk averse. In effect, changes in relative supplies of assets would then affect relative returns, and by purchasing foreign exchange, the Federal Reserve would be increasing the supply of dollar-denominated assets relative to foreign assets. However, an extensive empirical literature has almost universally concluded that such relative supply effects have little or no lasting impact on exchange rates." (p. 25-26)
"Purchasing Private-Sector Securities
While using a credible rule to set short-term interest rates, purchasing government bonds, and using options may all help to lower and flatten the Treasury yield curve, the yield curves for private sector securities could remain somewhat elevated. In particular, if short-term Treasury rates are at zero and the economy is floundering, credit risk premiums could be quite high. If these risk premiums are holding back an economic recovery, the central bank could potentially unlock credit flows and jump start the economy by taking this credit risk onto its balance sheet, for example, through purchases of private sector securities. The key issue for a central bank contemplating such actions, however, is whether it is authorized to and whether it wants to take such private-sector credit risk onto its balance sheet.
The Federal Reserve, for example, faces some important restrictions regarding the type of private-sector securities that it is authorized to purchase. The current statutory authority for open market operations is still strongly influenced by the intent of the original framers of the Federal Reserve Act. One intent of the Federal Reserve Act was to spur the development of the bankers’ acceptance market. It was thought that if the Federal Reserve could purchase and sell bankers’ acceptances and similar types of securities, this would stimulate the development of private markets for these types of credit instrument. Accordingly, even today, while the Federal Reserve can purchase virtually all types of Treasury and agency securities, it can purchase only certain types of private sector securities---bankers’ acceptances and bills of exchange. Accordingly, the Federal Reserve is not authorized to purchase notes, such as corporate bonds and mortgages; nor can it purchase equities or real property such as land or buildings..."(p.26-27)
As mentioned above, a key aspect of the purchase of any asset by a central bank would be whether the central bank can take onto its balance sheet the credit risk inherent in the asset. For open market purchases, there does not seem to be any explicit instruction that the Federal Reserve can not take credit risk onto its balance sheet. The limitation to taking on credit risk would seem to stem from the types of instruments that it can purchase--namely bankers’ acceptances and bills of exchange arising out of real commerce. In practice, the Federal Reserve has stipulated that, as stated by Woelfel (1994), “a bill of exchange is not eligible for purchase until a satisfactory statement has been furnished of the financial condition on one or more of the parties.” This condition, if not changed subsequently by the Federal Reserve, would seem to limit the private-sector credit risk the Federal Reserve would be taking onto its balance sheet by way of open market operations." (p. 27)
"Printing Money to Induce Wealth Effects
When interest rates are positive and policy actions lower them, one channel through which aggregate demand is raised is the wealth effect generated by higher asset prices. But if interest rates are at the zero bound, then there are no wealth effects from the open market operations in these assets. This leaves wealth effects operative only if the central bank can directly engineer increases in wealth either by purchasing assets at above market values or by “printing” money and somehow distributing it to the public as a transfer payment. Regarding the purchase of assets at above market values, this would appear to be problematic, at least on the political level if not on legal grounds. Deciding which types of assets to purchase at above market value would entail distributing wealth to some members of the public and not others based solely on their asset holdings. However, on strictly legal grounds it would seem possible for the Federal Reserve to purchase assets at above-market prices even if this results in negative interest rates on those purchased assets.
Printing money and distributing it to the public probably is not legal under the Federal Reserve Act. Under the act, after all expenses have been paid and the stockholders have received a dividend of 6 percent, the net earnings of the Federal Reserve must be put into a surplus account. It appears that direct transfers from the surplus account are not authorized by the Act. Even if allowed, the printing of money would entail issues of fairness and equity: would checks be mailed out to individuals, or would money be given to deposit holders through depository institutions? Questions affecting the distribution of wealth may best be left to the political process. The printing and distribution of money could have to be achieved in conjunction with the political process by means of a money financed reduction in income taxes. But any such action can be seen as composed of two components--a tax cut financed by new issuance of Treasury bills and an open market purchase of the bills. Since the later effects are likely to have little effect at the zero bound, the total effect would come from the fiscal stimulus. Of course, if the fiscal stimulus were large enough to raise the nominal interest rate above zero, then standard open market operations would regain their stimulative impact." (p. 17-28)
PDF-Doku dazu unter http://www.federalreserve.gov/pubs/ifdp/1999/641/ifdp641.pdf
http://www.financialsense.com/Market/daily/tuesday.htm
Quelle
syr :rolleyes:
blieni in RSA http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/person/orangehat.gif
wir in Euroland http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/person/aazcold.gif http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/person/krank.gif
germanasti
11.12.2002, 10:59
Na, haben unsere Drogenkinder mal wieder sämtliche Gehirne ausgechaltet? :hihi
& die Amis nutzen es um im gleichen Atemzug den Future hochzupushen. Ergo ein stinknormaler Tag ;)
germanasti
11.12.2002, 10:59
London haut sich schon wieder das Köpfchen an 3980 P. an :rolleyes:
germanasti
11.12.2002, 11:01
Bernecker denkt:
"Die Amerikaner orientieren sich im Konsum an der eigenen Leistungsfähigkeit und nicht am Tarifabschluß. Jeder Amerikaner ist bereit, mehr zu arbeiten, wenn er mehr Konsum für richtig hält. Die Arbeitsleistung liegt deshalb bei 1.963 Stunden pro Jahr, gegenüber 1.493 in Deutschland. Die Verschuldungsgrenze liegt wiederum da, die der Amerikaner für sich selbst als richtig ansieht. Auch dann, wenn er zwei oder drei Jobs wahrnimmt. "
-------
Nun dreht der Alte völlig ab. :hihi
germanasti
11.12.2002, 11:05
Hellmeyer ruft heute zum Goldkauf auf ;)
Stimmen die Zahlen ? :ek Die Arbeitsleistung liegt deshalb bei 1.963 Stunden pro Jahr, gegenüber 1.493 in Deutschland.
@germanasti: hellmeyer hat dir gefallem am Sonntag abend, oder? :lach
Jahresschluss doch bei 3500 Punkten? Nur noch 9% ;)
Deutsche haben zuviel Urlaub und Freizeit :hihi
Die Verschuldungsgrenze liegt wiederum da, die der Amerikaner für sich selbst als richtig ansieht. Auch dann, wenn er zwei oder drei Jobs wahrnimmt .
Jo, das Familienleben sagt danke, die Erziehung und Betreuung der "Zukunft eines Landes" ebenso :ne....... Ob die Amis ihre Schuldenrate trotz Rekord bei Privatkonkursen in Ordnung finden, nunja .......
syr
germanasti
11.12.2002, 11:13
KA:
Jo, da die Amis 2-3 Jobs gleichzeitig haben.
Nur in Deutschland wird so wenig gearbeitet. Überall anders herrscht höhere Produktivität.
swiss_broker
11.12.2002, 11:14
Morgen @all
Habe diese Nacht mal ein Szenario durchgespielt welches gut sein könnte: Die Märkte werden seitwärts mit Tendenz aufwärts laufen. Bis ca mitte Januar. Denn wann sollte der sell-off beginnen?!? Es braucht eine relevante Nachricht welche wirklich von allen als Grottenschlecht eingestuft wird. Da bleibt doch nur der Schlag gegen den Irak. So meine These: Start "Mission Weltfrieden"(inkl. 200jähriger Diktatur... :hihi :hihi ) - Start sell-off!
germanasti
11.12.2002, 11:16
Hirse:
Jo, aber a bisserl übertrieben hat er schon. :rolleyes:
So direkt zu bestätigen das die FED laufend interveniert tut man vor Lemmingen nicht.
Mit Deutschland hat er sich allerdings zu sehr verbissen.
DAX ist keineswegs billig und schon gar nicht fundamental interessant.
Scud find 'won't change U.S. policy'
Wednesday, December 11, 2002 Posted: 2:18 AM EST (0718 GMT)
BEIJING, China (CNN) -- The recent discovery of Scud missiles aboard a vessel that had sailed out of North Korea confirms U.S. suspicions that Pyongyang is a major weapons proliferator, but is not expected to alter U.S. policy toward the communist country.
"Obviously this was suspected by American authorities for some time and I think it is what it is," U.S. Deputy Secretary of State Richard Armitage said shortly after arriving in Beijing for talks.
"North Korea, as Dr. [Condoleezza] Rice, our National Security Adviser, has said time and again, is one of the major proliferators and it appears that they are busy proliferating again.
"This is not exactly a development that is new. As I've said to you, it's a major proliferator and North Koreans apparently have been caught."
About a dozen missiles were found aboard the ship that had been stopped in the Indian Ocean during a martime intercept by a Spanish frigate, U.S. officials said Tuesday.
The ship -- called the So San -- was under the watchful eyes Tuesday of a number of coalition warships several hundred miles off the coast of Yemen. A senior aide to the Spanish defense minister said he believed it was being escorted to Bahrain, where it was expected to arrive Wednesday morning. (View map)
A senior Bush administration official told CNN the United States is "99 percent sure" the vessel originally was "headed for Yemen."
Asked why the United States and others did not wait until the vessel was closer to Yemen before acting, the official said the choice was between "plausible deniability" or to "slap 'em in the face."
In other words, by intercepting the ship so far away, Yemen's government can deny the allegations. Yemen has played a key role in the U.S.-led war on terrorism.
Yemen is "in an area of the world where respect, prestige and protection" come from the barrel of a gun. Yemen was not, in the opinion of the United States, "looking for missiles for terrorism," a senior administration official told CNN.
A team of U.S. ordnance disposal specialists that the Spanish asked for assistance from wanted to ensure the explosive material was stabilized before moving the ship, the Spanish defense aide said. At one point the U.S. military was concerned the missiles might be booby-trapped, he said.
Although the ship did not have a flag, the Spanish official said the 21 crew members were North Korean. One U.S. senior official told CNN the ship appeared to be a "stateless vessel" and that there was not much official paperwork on board.
The Spanish official said a Cambodian flag was discovered on board, although he said the Spanish Defense Ministry considers the vessel a "pirate ship" operating illegally.
The ship had been tracked by U.S. intelligence since leaving North Korea several days ago headed for the Arabian Sea region, Pentagon officials said.
U.S. officials stressed the ship did not appear to be headed to Iraq, which used Scuds during the 1991 Persian Gulf War. The ballistic missile can have a range of about 400 miles, but it was unclear what type of Scud was aboard the ship.
The Spanish official said the frigate Navarra, carrying a crew of 200, warned the vessel to stop, but it accelerated instead. The crew then fired the warning shots. The vessel was not hit.
Once the ship stopped, about a dozen armed Spanish naval inspectors flew over by helicopter and boarded it.
The Spanish official said the American ordnance team was called in after the Spanish inspectors found suspect metal cargo containers beneath an enormous number of cement sacks.
The first container opened had two entire Scud missiles, the official said. The inspectors then found another 10 intact Scuds and parts to make another eight.
Korean tensions
The Spanish support ship Patino carrying 150 sailors also took part in the operation. The two Spanish ships have been deployed in that area as part of Operation Enduring Freedom, leading a fleet that includes French and German vessels. U.S. and British warships also have taken part in monitoring the area.
News of the ship's interception came amid increased tension between the United States and North Korea. In October, North Korea acknowledged it was developing nuclear weapons despite its 1994 agreement to freeze its nuclear weapons development program.
Defense Secretary Donald Rumsfeld last week called North Korea the "single biggest proliferator of ballistic missiles" and said the communist nation is "a danger to the world."
President Bush's national security adviser, Condoleezza Rice, earlier this year called North Korea a "merchant for ballistic missile technology" and said Pyongyang was willing to sell the weapons "to just about anybody who will buy."
"The North Koreans have been known to go around with glossy brochures about their ballistic missiles. They're stocking a lot of the world right now," Rice said.
Legitimate transfer
Yemen President Ali Abdullah Saleh confirmed in August that it bought Scud-C tactical ballistic missiles (TBMs) from North Korea around 1999 and 2000, according to Jane's Defense Weekly.
Saleh defended the purchase as a legitimate arms transfer because his country was under no arms ban, Jane's said.
According to the weapons research organization, Yemen is reported to have about six Soviet-built Scud-B transporter-erector-launcher vehicles and about 18 Soviet-built 300 kilometer-range Scud-B missiles.
Yemen is the ancestral home of al Qaeda leader Osama bin Laden, where U.S. officials say some al Qaeda leaders may have fled after being pushed out of Afghanistan last year.
The 2000 attack on the USS Cole in the port of Aden killed 17 sailors. The U.S. State Department recently warned Americans to avoid traveling to Yemen because the threat against U.S. interests remains high.
-- CNN Madrid Bureau Chief Al Goodman and correspondents Barbara Starr, Andrea Koppel and Frank Buckley contributed to this report.
http://www.cnn.com/2002/WORLD/asiapcf/east/12/11/missile.ship/index.html
Haben ja kein Oel und wohl auch keine Seilschaft zu "bin Laden", dazu eine zu grosse Militärmacht :ne.......
syr :(
germanasti
11.12.2002, 11:18
Blieni:
Tust Du Deine Carrera-Bahn fotografieren? Das interessiert mich nun. :lach
10:41 - CSG/CSFB soll Immobilienportefeuille stark reduzieren
ZURICH (AFX-CH) - Die zur Credit Suisse Group gehörende Credit Suisse First Boston will gemäss einem Pressebericht das Immobilienportefeuille durch drei in den nächsten Monaten anstehende Verkäufe stark reduzieren. Der Wert des Portfeuilles soll von 2 Mrd USD auf 400 Mio USD zurückgehen, berichtet die "Financial Times" (Ausgabe 11.12.). Ausserdem soll das Geschäft mit Risikoanlagen und Anlagen in Private-Equity-Partnerschaften anderer Unternehmen abgebaut werden, heisst es. fp/gs
:rolleyes:
swiss_broker
11.12.2002, 11:20
CH Bundesräte
Im Bundesrat kommt es zu einer mittleren Rochade. Volkswirtschaftsminister
Pascal Couchepin wechselt ins freiwerdende EDI und wird an der Spitze des
EVD durch Aussenminister Joseph Deiss abgelöst. Die neue Bundesrätin
Micheline Calmy-Rey wird EDA-Vorsteherin. Die übrigen vier
Regierungsmitglieder behalten ihre Ressorts. Darauf hat sich der Bundesrat
am Mittwoch morgen in seiner neuen Besetzung geeinigt. Die neue
Departementsverteilung gilt mit dem Amtsantritt von Calmy-Rey am 1. Januar
2003. Der Bundesrat wird die Departementsverteilung in seiner ersten Sitzung
im Neuen Jahr, am Mittwoch, 15. Januar 2003, noch formell zu bestätigen
haben. Bei der Gelegenheit wird er auch die Frage der Stellvertretungen neu
regeln.
Nikkei slips after bearish Intel remarks
Japan's Nissho Iwai, Nichimen to merge
By Bill Clifford, CBS.MarketWatch.com
Last Update: 4:27 AM ET Dec. 11, 2002
TOKYO (CBS.MW) -- The Nikkei Average was poised to end a five-session losing streak Wednesday until bearish comments by Intel on the semiconductor sector's outlook hit large-cap tech stocks.
The Nikkei fell 76.86 points, or 0.87 percent, to 8,727.66 -- its lowest close in about 3 weeks. The broader Topix Index, which had eked out gains the day before, fell 4.55 points, or 0.53 percent, to 851.93.
In currency dealing, the dollar initially firmed above 124 yen after the Fed decided to hold U.S. interest rates at a 40-year low of 1.25 percent (see full story), but the greenback retreated to 123.25 yen, compared with 123.75 yen in New York late Tuesday, as the focus of forex traders shifted to newly appointed Treasury Secretary John Snow's likely policies.
Stock investors in Tokyo gave thumbs to the agreed merger of debt-plagued trading houses Nissho Iwai and Nichimen.
Shares of Nissho Iwai, Japan's sixth-largest trading house, soared 28.6 percent to close at 54 yen, after touching a high of 63. Eighth-largest Nichimen rose 2.85 percent to 72 yen, off a high of 85.
UFJ Holdings, which along with U.S. investment bank Lehman Brothers (LEH: news, chart, profile) is considering plans to provide capital to the Nissho-Nichimen holding company, saw its shares fall 4.6 percent to 103,000 yen.
But declining stocks outpaced advancers 933 to 425, with 137 issues unchanged. Among the notable decliners were chip-related stocks such as Advantest (ATE: news, chart, profile), Tokyo Electron and Kyocera (KYO: news, chart, profile).
Intel Chairman Andy Grove was quoted in a news report as saying it might be too early to forecast the semiconductor industry's rebound. :D
Brokerage sector stocks also suffered. Nomura Holdings (NMR: news, chart, profile) erased early gains to end down 0.37 percent at 1,359 yen after proposed Japanese tax cuts on equity-related income disappointed investors' hopes. Rival Daiwa Securities Group (DSECY: news, chart, profile) fell 2.8 percent to 514 yen.
Toyota Motor (TM: news, chart, profile), the most actively traded stock by value, edged down 0.3 percent to 3,140 yen.
In Hong Kong, blue-chip property and telecommunications stocks dragged the Hang Seng Index down 73.42 points, or 0.74 percent, to 9,784.57.
Shares of mainland mobile phone carriers China Mobile (CHL: news, chart, profile) and China Unicom (CHU: news, chart, profile) both fell more than 1 percent.
But tycoon Li Ka-shing's Hutchison Whampoa (HUWHY: news, chart, profile) added 0.5 percent to HK$51.50 after a report said its Hutchison 3G U.K. unit will cut at least 10 percent of its 2,500 jobs as technical problems have delayed the introduction of next-generation handsets.
Shares of Li's property flagship, Cheung Kong (CHEUY: news, chart, profile) fell 0.9 percent to HK$53.75. Sun Hung Kai Properties (SUHJY: news, chart, profile) shed 2 percent to HK$49.00.
Bucking the slide, Johnson Electric Holdings (JELCY: news, chart, profile) gained 1.7 percent to HK$9.10. The maker of micro-motors beat analysts' forecasts in posting net profit of $80.67 million in the first half through September.
After Indonesia's main index, which dropped 1.35 percent, Taiwan's Weighted Index was the region's biggest loser, reversing an early gain of 1.6 percent to close down 1.2 percent at 4,699.41.
Although financial stocks drew buying, the tech sector sagged. ProMos Technologies tumbled the maximum 7 percent for the second day in a row to NT$10.55. Germany's Infineon Technologies said Tuesday said it plans to sell its 30 percent stake in Taiwan's fourth-largest memory-chip maker.
South Korea's Kospi Index slid a fourth day, losing 0.6 percent to 697.94. More than half the day's volume came in turnover of Hynix Semiconductor shares (HXSDY: news, chart, profile), which plummeted the 15 percent daily limit to 350 won. The Korea Economic Daily reported that Hynix's creditors might force shareholders to accept one share for every 21 they own as part of a bailout.
Australian banks pulled the All Ordinaries Index down 0.55 percent to 2939.50.
Singapore's Straits Times Index rose 0.53 percent to 1,374.38, while the PSE Composite in the Philippines closed flat at 1,013.58.
Bill Clifford is Asia bureau chief of CBS.MarketWatch.com.
Und IFX ist im Plus :rofl!
syr :p
@ blieni,
die Dein Anwesen umgebenden Bäume sind Casuarinen, gelle?
:)
cloneshare
11.12.2002, 11:21
Germa oder aufgrund des hohen Konsumwahn müssen sich Amis versklaven - und sich unter Wert verkaufen
woanders hilft ihn die hohe Produktivität auch nicht weiter - die Japaner können davon ein Lied singen
Original erstellt von germanasti
Nur in Deutschland wird so wenig gearbeitet. Überall anders herrscht höhere Produktivität.
Wenn die Schaffer hier noch mehr arbeiten würden, bliebe für die anderen nichts mehr übrig und die Arbeitslosigkeit wäre erheblich höher als sie ohnedies schon ist. :lach Ich denke, es ist falsch unsere wackeren Schwarzarbeiter nicht in diese Statistik einzubinden. :p Das gäbe gleich ein ganz anderes Bild.
germanasti
11.12.2002, 11:24
clone:
Über die Amis noch zu debattieren ist müssig, denn sie sind eh schon allesamt tot!
Vor langer Zeit hatten wir schonmal ein paar solche Klugscheisser im römischen Reich, die an ewiges Leben glaubten. Kurze Zeit später kam der grosse Ruin. Ist in Amerika auch nicht anders. :o
USA drohen mit atomarem Gegenschlag
Die USA drohen ihren Feinden mit verheerenden Militärschlägen. In einem Strategie-Papier warnen Condoleezza Rice und Tom Ridge, die Nationale Sicherheitsberaterin und der Leiter des Sicherheitsministeriums der USA, potenzielle Angreifer: Sie müssten mit der Vernichtung duch Atombomben rechnen.
Condoleezza Rice: Die USA halten sich Option für Atombombeneinsatz offen
Washington - In dem Strategiepapier, das heute dem Kongress zugehen soll, warnen die Vereinigten Staaten alle potenziellen Angreifer, sollte eine Attacke gegen die USA mit chemischen oder biologischen Waffen geführt werden, werde es zu einem massiven Gegenschlag kommen. Dieser schließe den Einsatz von Atomwaffen ein.
Ferner planten die USA, bei einem Angriff mit Massenvernichtungswaffen auf das eigene Land, alle im Ausland verfügbaren Streitkräfte zu mobilisieren. Man halte sich alle Optionen offen. Die US-Regierung sei bereit, "überwältigende Gewalt" anzuwenden, heißt es in einem Papier des Weißen Hauses, das öffentlich gemacht wurde. Die USA scheuen demnach nicht davor zurück, auch biologische, chemische, radiologische und atomare Waffen gegen einen Angreiferstaat und dessen Verbündete einzusetzen.
Ein ranghoher Regierungsvertreter erklärte in Washington, diese Passage solle feindliche Regierungen oder so genannte Schurkenstaaten die Gefahr einer amerikanischen atomaren Vergeltung vor Augen führen. In einem als "hochgeheim" gehandelten Anhang sind namentlich der Iran, Syrien, Nord-Korea und Lybien als Länder genannt, denen die Drohung besonders gilt.
Die Strategie ist gemeinsam von der Nationalen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice und dem Leiter des Sicherheitsministeriums Tom Ridge entwickelt worden. Schon vor Monaten waren erste Details durchgesickert, nun werden die Ideen offiziell vorgestellt. Sie markieren einen grundsätzlichen Schwenk in der amerikanischen Militärpolitik: Die Abwendung von der Doktrin der Abschreckung und der Eindämmung des Kalten Krieges hin zu Bushs Politik eines Präventivschlags, wonach ein feindlicher Staat kampfunfähig gemacht werden soll, bevor er zuschlagen kann.
Wichtigste Neuerung: Die Bush-Administration erwägt ausdrücklich begrenzte Atomschläge. Das Strategie-Papier knüpft an eine Warnung an, die George W. Bushs Vater bereits kurz vor Ausbruch des Golfkrieges von 1991 machte. Bush senior drohte Saddam Hussein damals mit der "stärkstmöglichen Antwort", sollte der Diktator von Bagdad chemische oder biologische Waffen gegen US-Truppen oder die verbündeter Staaten einsetzen.
Flankierend zur strategischen Neuausrichtung rüsten die USA ihr Atomwaffenarsenal um. Gezielt einsetzbare und begrenzt wirksame "Mini-Atombomben" sind bereits in der Entwicklung. Sie sollen in der Lage sein, sich in das Erdreich hineinzubohren und unterirdische Anlagen zu zerstören, etwa Lager von chemischen oder biologischen Waffen.
Das amerikanische Verteidigungsministerium hatte die Entwicklung kleiner Atomsprengköpfe bereits kurz nach den Anschlägen vom 11. September empfohlen. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sandte im Oktober 2001 einen entsprechenden Bericht an mehrere Kongressausschüsse. Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums und Atomwissenschaftler haben bereits vorläufige Studien darüber abgeschlossen, wie bestehende Atomwaffen so verändert werden können, dass sie gegen unterirdische Ziele eingesetzt werden können. Ein Gremium, das die diesbezügliche Nutzung von Atomwaffen prüfen soll, ist eingerichtet.
---------------------------------------------------------------------------------------------
Kondolation. Nomen est Omen. Teufelsweib.
sie sind eh schon allesamt tot! :( :( :(
Glaub s auch :lach
cloneshare
11.12.2002, 11:26
ok Germa :)
DRAMeXchange Marketing Information -50th week
Price Forecast for 50th week (Dec. 8th ~ Dec. 14th)
Spot Price
SDRAM
128Mb 133MHz USD/CHP 1.95-2.30 up-up
256Mb 133MHz USD/CHP 2.95-3.25 up-up
DDR
128Mb 266MHz USD/CHP 3.20-3.50 n/c-n/c
256Mb 266MHz USD/CHP 6.20-6.50 n/c-n/c
256Mb 333MHz USD/CHP 6.90-7.20 up-up
Contract Price
SDRAM
128Mb 133MHz USD/CHP 1.50-2.00 n/c-n/c
256Mb 133MHz USD/CHP 2.20-3.30 n/c-n/c
DDR
128Mb 266MHz USD/CHP 3.20-3.65 n/c-n/c
256Mb 266MHz USD/CHP 6.65-7.50 n/c-n/c
The change is comparing with the last week's forecast.
Spot prices look positive both for SDRAM and DDR this week.
SDRAM continue raising.
Is it sellers market for SDRAM right now? As we survey DRAM markers to hear their SDRAM market perspectives, they seem to want to hold tight their shipments and allow prices to rise up. The official high spot quotation prices are $2.3 and $2.5 for 128Mb (16Mx8) from Hynix and Samsung, respectively; and $3.5 and $4.0 for 256Mb (32Mx8) from Hynix and Samsung. However, the real spot transaction prices are lower at $2 and $3 for 128Mb and 256Mb, respectively. Before the Chinese New Year (Lunar New Year - early of Feb.), there still should be room for prices to keep trending up a little bit.
Major demand is coming from the Mainland China market. The big prices gap between SDRAM and DDR is creating demand for some low-end, price sensitive market. Major brand SO-DIMMs (16Mx16 - for notebooks) are in tight supply right now.
DDR pricing looks firm Prior to next week.
The rush short-term demand is coming from the US and European markets for DDR and low inventory in the channel is holding DDR prices up and keeping prices from dipping down further before re-filling the pre-Christmas orders. Most demand is coming from high frequency 333MHz products. This should be a short-term phenomenon that will most likely end this week or early next week as the Christmas holiday approaches, after which, prices should again, trend downward.
Uncertainty in next year's DRAM market outlook
Supply issues are mainly facts.
After consolidation in the DRAM industry, major players are better able to control price trends in certain products at certain times. Even while the PC industry has consolidated to a few main players, the few capable suppliers in key components are still holding certain negotiation powers during the hot season.
Capability in product makes difference in profit performance.
Time to market is testing the capability of DRAM companies to provide the right product to the market and is making a difference in companies' profit performance. The first mover advantage in the leading products will bring premium pricing. Next year, the leading 400MHz and 333MHz product lines should have some premium over 266MHz as Springdale and Canterwood platforms are launched.
Uncertainty of some DRAM companies make the OEM supply even more concentrate to few big players.
How well Hynix can perform (produce) will have a large effect on the market's supply situation. Will Hynix be able to continue upgrading technology without too much capex expenditure? It will be the key to being cost competitive in this market. ProMos' capacity and technology source issue also could end up partially restructuring the DRAM industry landscape. Can SMIC catch up with commodity DRAM production in 2H of 2003 to put pressure on spot prices? How will Elpida bring out his new strategy and commitment to DRAM business to reach up his goal of being one of the top 3 or 4 suppliers?
Nov. output breakdown - II.
Etwas Luft für Nasdaq1000:p.......
syr :)
germanasti
11.12.2002, 11:28
KA:
Ob die Schwarzarbeiter den Braten noch fett machen? :confused:
Tatsache ist, dass nirgendwo so wenig gearbeitet wird wie in Deutschland. Tatsache ist aber auch, dass Deutschland eines der höchsten Löhne bietet. Obendrauf haben wir noch die perfekte soziale Absicherung & trotzdem ist jeder nur noch am mosern. Das sind typische Anzeichen für eine masslos vollgefressene Gesellschaft und exakt deshalb wird unser Land für einige Jahre so richtig untergehen!
Moin an alle
#2527 von AntonChesus 09.12.02 16:00:29 Beitrag Nr.: 8.049.718 8049718
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@helmut kohl
1 Billion $ ist etwa $3.30 pro Amerikaner. Du hast deutsche und englische Billion verwechselt.
Ich meine wie immer die deutsche Billion 1000 Milliarden (Abkürzungen: Bio=Billion, Mrd=Milliarde, Mio=Million). 300 Milliarden Amerikaner wären mir etwas zu viel.
Drittens kann sie langfr. Zinsen beeinflussen indem sie langfr. bonds kauft.
Die Bilanz der Fed:
http://www.federalreserve.gov/releases/h41/Current/
Die Fed hält securities idHv 610 Mrd$, das sind 58 Mrd$ mehr als vor 12 Monaten. Vor allem kürzerlaufende "Bills" und "Notes" wurden gekauft.
Insgesamt gibt es ein "Credit market debt" idhV 31 Bio$ (fof L.1 q3 2002), um 2.17 Bio$ mehr als vor 12 Monaten. Ob da die direkten Käufe idHv 58 Mrd$ einen großen Einfluß haben ist zu bezweifeln. Ich lasse mir aber gerne die Beeinflussung über Futures einreden, genauso wie am Aktienmarkt. Für Futurekäufe braucht man kein Geld, sondern nur einen Margin, und den hat die Fed ganz sicher.
Am Grundproblem der Verschuldung ändert sich nichts. Wenn die Fed die Zinsen nach unten manipuliert wird der laufende Zinsaufwand abgemildert. Es besteht die Gefahr, daß neue Schulden dazukommen weil die Kredite so billig sind. Sehr billig sind die Kredite für den Staat, relativ billig für die Häuslbauer und gar nicht billig für die Unternehmen, die 7% und mehr berappen müssen.
Sehr vielsagend ist der Verlauf der inflationsgeschützten Anleihen der Fed. Man bekommt die Inflation abgegolten und darüber hinaus - nicht mehr viel. Die Zinsen sind auch deshalb so niedrig, weil die Volkswirtschaft bei dem Schuldenberg gar nicht mehr so viel Rendite aufbringen kann.
http://research.stlouisfed.org/fred2/data/TP10J07_Max.png
zu den Artikeln zur Great Depression:
Willst Du weiterhin behaupten, dass Oekonomen nichts ueber die Great Depression wissen?
http://minneapolisfed.org/pubs/region/00-12/greatdep.cfm?js=0
A guiding premise of the conference was to apply neoclassical growth theory (discussed later) to events that occurred over 60 years ago, in the hopes of shedding light on one of the most vexing questions in economics.
Da hat man natürlich die richtigen gefragt. Es war auf keinen Fall das geplatzte Asset-Bubble die Schuld an der Great Depression, sondern die Löhne waren zu hoch und die Wirtschaft war überreguliert. Ein fähiger Notenbanker hätte es natürlich auch richten können usw. Die gleiche Scheiße wie heute. Was die Ökonomen wissen ist das eine, und was getan wird ist das andere.
Zitiere aus dem aktuellen Spiegel den Schauspieler Sean Penn, zwar kein ausgewiesener Ökonom, aber er hat recht:
"Die Regierung unterstützt effektiv die Interessen von 3000 älteren weißen Geschäftsleuten. Die Tragödie vom 11.9. bietet ihnen die einzigartige Möglichkeit, die Größe ihres Imperiums zu steigern."
germanasti
11.12.2002, 11:30
Im DAX ist nun absolut kein Verkaufsdruck mehr, schliesslich ist sich JEDER sicher das wir noch eine Jahresendrallye bekommen. Ist mal wieder eine bitterböse Bullenfalle, in die uns US-Shorties treiben. :ne
germanasti
11.12.2002, 11:30
Blieni hat die Rennbahn tatsächlich. :hihi :hihi :hihi
In meinem nächsten Leben möchte ich ein Südafrikaner sein :)
germa, dem schließe ich mich an. Die deutsche Crux liegt in der Birne. :DOhne Leidensdruck wird das nichts.
Original erstellt von germanasti
Im DAX ist nun absolut kein Verkaufsdruck mehr, schliesslich ist sich JEDER sicher das wir noch eine Jahresendrallye bekommen. Ist mal wieder eine bitterböse Bullenfalle, in die uns US-Shorties treiben. :ne
Mahlzeit :)
Aber 3250 ist locker erreichbar die nächsten Stunden/Tage :confused: ..was meinst du?
DB hat da einen Wave Put :eek:
germa, dem schließe ich mich an.
???
dem mit der bullenfalle? oder dass Du auch Süd-Afrikaner sein willst? :hihi
gruß
p. :dumm
Original erstellt von germanasti
In meinem nächsten Leben möchte ich ein japaner sein :)
:confused:
moin :)
moin germanasti :D
germanasti
11.12.2002, 11:35
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=SPc1&Titel=S&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&drawFrame=lo&Ho=412&Br=760&Ts=17326712[
Die perfekte Show, oder? :hihi
Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob tatsächlich der komplette Verkaufsdruck aus dem Nichts verschwunden ist. Indikatoren waren gestern so katastrophal wie selten!
Original erstellt von germanasti
KA:
Ob die Schwarzarbeiter den Braten noch fett machen? :confused:
Tatsache ist, dass nirgendwo so wenig gearbeitet wird wie in Deutschland. Tatsache ist aber auch, dass Deutschland eines der höchsten Löhne bietet. Obendrauf haben wir noch die perfekte soziale Absicherung & trotzdem ist jeder nur noch am mosern. Das sind typische Anzeichen für eine masslos vollgefressene Gesellschaft und exakt deshalb wird unser Land für einige Jahre so richtig untergehen!
In keinen Land sind die Abzüge so große wie bei uns. Mittlerweilen, nach der letzten Erhöhungen bzw Ankündigungen, bemerkt der Bürger , dass die Gegenleistung die bekommt mangelhaft ist. Nicht nur dies ..... er sieht das seine Kohlen verschleudert werden
http://www.mises.org/images2/fedstamp.gif
http://www.mises.org/fullstory.asp?control=1109
germanasti
11.12.2002, 11:37
Enomis:
Keine Ahnung, den DAX kannste eh nicht mehr ernst nehmen. Rennts noch ein bisschen hoch, kommen nächste Positionen langfristige Shorts rein. Ergo interessieren mich unsere Micheles nur noch auf Mehrmonatssicht.
Nächster Bullenrun im DAX. Alle rein :kiss:
germanasti
11.12.2002, 11:38
Hi 03 :)
Wer Beiträge von Germanasti verfälscht zitiert oder von Germanasti zitierte Beiträge gefälscht in den Umlauf bringt, wird mit einem Freundschaftsentzug von nicht unter 20 Tagen bestraft !!! :gomad :gomad :gomad
:cool:
Original erstellt von germanasti
clone:
Über die Amis noch zu debattieren ist müssig, denn sie sind eh schon allesamt tot!
Vor langer Zeit hatten wir schonmal ein paar solche Klugscheisser im römischen Reich, die an ewiges Leben glaubten. Kurze Zeit später kam der grosse Ruin. Ist in Amerika auch nicht anders. :o
Naja. Das "Imperium Romanum" hat sich immerhin einige Jahrhunderte gehalten - tatsächlich bis etwa 300 n.C.....
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Im 8. Jahrhundert vor Christi Geburt, genauer gesagt am 21. April 753 vor Chr., gründete Romulus der Sage nach die Stadt Rom, das caput mundi . Von diesem Zeitpunkt an, der auch ab urbe condita (a.u.c.) genannt wird, begann die römische Zeitrechnung. In dieser Zeit setzte sich die Bevölkerung Latinums vorwiegend aus Bauern und Hirten - den Latinern - zusammen. Sie lebten in verschiedenen Dörfern, die lediglich einen religiösen Zusammenhalt besaßen. Ansonsten waren sie autonom. Eines dieser Dörfer war Rom. Es war in einer für den Handel besonders günstigen Lage gebaut worden. Rom befand sich nahe am Fluss Tiber und dies an einer Stelle, an der sich der Fluss verhältnismäßig leicht überqueren ließ. Noch bevor Rom unter etruskische Herrschaft kam, konnte es sich von den anderen Dörfern Latinums wirtschaftlich, wie auch bevölkerungsmäßig absetzten. Schon damals soll es zahlreiche Götterkulte und Gesetzte gegeben haben.
Durch die Zerstörung der rivalisierenden Stadt Alba Longa (672-640 v. Chr.) konnte das Herrschaftsgebiet Roms weiter ausgebreitet werden. Einige Jahre später konnte schließlich eine erste Brücke über den Tiber geschlagen werden; dadurch bekam Rom eine Verbindung zum Mittelmeer. Dank dieser Verbindung war es den Herrschern Roms nun möglich, die Hafenkolonie Ostia zu gründen. Sie stellte das Bindeglied zwischen Rom und dem Meer dar. Ende des 7. Jahrhunderts vor Chr. kam Rom unter etruskische Vormachtstellung. Man weiß von drei Königen die in dieser Zeit regierten:
Tarquinius Priscius (616-578 vor Chr.)
Servius Tullius (578-534 vor Chr.)
Tarquinius Superbus (534-510 vor Chr.) Auf Deutsch, Tarquinius der Stolze.
Unter dem Zepter der Etrusker blühte die Stadt auf und wandelte sich von einer landwirtschaftlich und priesterlich geprägten Stadt in eine Verkehrs- und Handelsmetropole.
Die Skulptur eines
etrurischen Gottes.
(500 vor Chr.)
Die Bevölkerung Roms setzte sich aus Patriziern, Plebejern (die unterschichtige Bevölkerung) und Sklaven zusammen. Viel zu sagen hatte die Gesellschaft Roms aber nicht. Der König vereinte alle Macht auf seine Person. So konnte er also seine Macht auf politischer, religiöser und militärischer Ebene sowie auf dem Gebiet der Rechtsprechung ausüben. Der Bevölkerung wurde nur ein kleines Maß an Mitspracherecht zugestanden und dieses erfolgte nur durch zwei beratende Einrichtungen: dem Senat, dessen Mitglieder sich aus Patriziern zusammensetzten, und der comitia curiata , der Versammlung des Volkes. Da die comitia curiata weit weniger zu sagen hatte als der Senat, versuchte Servius Tullius die Macht der Patrizier ein klein wenig einzudämmen.
Zur selben Zeit weitete Rom seinen Herrschaftsbereich weiter aus. Das Stadtzentrum war von dicken Mauern befriedet und Servius Tullius kümmerte sich fleissig darum, die Stadt mit Tempeln und anderen öffentlichen Bauwerken zu verschönern. Servius Tullius war aber ein abruptes Ende seiner Königszeit beschert, denn er wurde von seinem Schwiegersohn Tarquinius Superbus gewaltsam vom Thron gestürzt. So konnte Tarquinius der Stolze nun seine Schreckensherrschaft aufbauen. Sie sollte jedoch nach mehr als zwanzig Jahren durch einen Aufstand des Volkes gebrochen werden. Mit dem Sturz von Tarquinius Superbus wurde das Ende der etruskischen Herrschaft eingeläutet und gleichzeitig begann die Vormachtstellung der Patrizier in Rom.
Anfangs war die Fläche, die die kleine Stadt Rom für sich beanspruchte noch klein. Doch sie wuchs stetig, bis zum grössten Imperium, das die Welt bis anhin gesehen hatte.
(ca. 750-450 vor Chr.)
Zwar wurde die Vormachtstellung der etruskischen Könige gebrochen, nicht aber der Einfluss der etruskischen Kultur auf die Römer. Er hielt weiterhin an und es blieben auch zahlreiche etruskische Geschlechter in Rom sesshaft. Die einzige große Änderung die vorgenommen wurde war die Vertreibung des Königtums, an dessen Stelle die Republik kam. Die Regierung der Republik wurde jährlich von der Volksversammlung neu gewählt (Annuität). Wobei die Patrizier den entscheidenden Einfluss bei der Wahl der Kandidaten hatten.
Ständekämpfe in der jungen Republik
So hatte die junge Republik schon früh mit Problemen zu kämpfen. Die Patrizier wollten nun die Macht vollends an sich reissen, während die Plebejer, die die Unterstützung der Könige verloren hatten, auf neue Möglichkeiten sannen sich zu behaupten.
Diese Auseinandersetzung dauerte knapp zwei Jahrhunderte, vom Anfang der Republik bis ins Jahr 287 vor Chr. Am Ende konnten die Plebejer sagen, dass alles erreicht worden war, worum sie gekämpft hatten. Die dadurch entstandene Veränderung im privaten sowie im politischen System schwächte Rom nicht etwa, nein ganz im Gegenteil; die Kraft der Republik wurde verdoppelt. Die Verschmelzung der beiden Stände erwies sich als sehr nützlich im Kampf gegen die im Osten Roms gelegenen mächtigen Samniten.
Der Kampf zwischen Patriziern und Plebejern hatte seinen Ursprung in der damaligen Sozialstruktur. Neben den freien Bürgern, den Patriziern, gab es keine Freien mehr. Allmählich bildete sich eine Schicht heraus, die weder zu den Sklaven noch zu den Patriziern gehörte: Die Plebejer. Sie waren weder privatrechtlich den Patriziern gleichgestellt noch hatten sie irgendwelche politische Rechte. Die Plebejer hatten keine Chance sich irgendwie auf die Ebene eines Bürgers vorzukämpfen, denn sowohl die Einheirat als auch die Rechtsgeschäfte waren einem unterschichtigen Bewohner verwehrt. Und mit der wachsenden Expansion des angehenden Römischen Imperiums wuchs die Zahl der Plebejer stetig im Verhältnis zu den Patriziern. Der eigentliche Auslöser des Ständekampfes fand sich in der Tatsache, dass der Plebs selbstbewusster wurde. Dies konnte vor allem auf die militärische Umstrukturierung zurückgeführt werden.
Als der Einzelkampf der Schlachtordnung Platz machen musste, war es unvermeidbar, dass mehr Soldaten in die Armee berufen wurden. Als einzige Quelle die eine solche Armee füllen konnte machte man die Plebejer aus. Das Missverhältnis von Leistung für den Staat und politischer und privater Freizügigkeit vor Augen, brachte die Plebejer zum Aufwachen. Sie forderten mehr Mitspracherecht in militärischen Fragen, wie z. B. bei Kriegserklärungen und Friedensverträgen und Einfluss bei der Wahl der höchsten patrizischen Ämter. Doch wollte der Plebs keineswegs Kommandostellen und Beamtenposten besetzten; es ging lediglich um den Erwerb politischer Rechte und um die privatrechtliche Gleichstellung.
Die patrizische Übermacht versuchte die ersten Versuche der Plebejer, mehr Mitspracherecht zu erlangen, zu verhindern und die grossen Familien schlossen sich enger zusammen, um dem Druck der Bevölkerung besser standzuhalten. So blieb dem Plebs nur noch der Ausweg in die Illegimität.
Um die Voraussetzungen für das Gelingen ihrer Forderungen zu schaffen, gründeten die Plebejer eine Organisation. Selbstverständlich musste diese Organisation gegen den Willen der Patrizier, und das heisst gegen den Staat, also auf revolutionärer Weise aufgebaut werden. Und dies taten die Plebejer auch. Sie gründeten die plebejische Volksversammlung, die concilium plebis. Innerhalb der concilium plebis wurden Beamte gewählt (tribuni plebis), die den Plebs vertreten sollten. Um den Einfluss der Geschlechter so gering wie möglich zu halten wurde die Versammlung nicht in Geschlechtsverbände eingeteilt, sondern in Amtsbezirke. Am Ende des fünften Jahrhunderts vor Chr. gab es zwanzig Volkstribunen; vier in der Stadt Rom und sechzehn auf dem Lande. Bald wurde die Volksversammlung der Plebejer zu einem Staat im Staate. Damit musste sie auch gegen jede Auflösung gesichert werden, denn ihr fehlte ja die staatliche Autorisation, sie war sogar gegen den Staat gerichtet. Was immer die Plebs taten, konnte von den Patriziern mit dem Verweis auf revolutionäre Aktionen beiseite geschoben werden. Die Patrizier konnten die Plebs auch problemlos anklagen. Somit musste die Versammlung geschützt werden. Um dies zu erreichen wurde sie als "religiöse Weihe" getarnt. Dadurch konnte die concilium plebis nicht mehr belangt werden. Denn nach dem bestehenden "heiligen Gesetz" wurden die Tribune dadurch in den heiligen Bann den Unverletzlichkeit gestellt. Jeder Angriff auf sie wäre ein Frevel an den Göttern gewesen. Durch diesen Trick konnte sich der Plebs wirksam gegen die Patrizier schützen.
Doch als revolutionäre Einrichtung konnte der Plebs keine eigenen Forderungen stellen, er konnte nur den Weg des passiven Widerstands wählen (vor allem die Verweigerung des Militärdienstes), um die Patrizier dazu zu zwingen dass sie auf ihre Forderungen eingehen würden. Natürlich konnten die Patrizier den Plebs nun wegen Gehorsamsverweigerung bestrafen. Um diese Gefahr in Grenzen zu halten mussten die Plebejer bereit sein, auch nackte Gewalt anzuwenden. In der Tat sah dies so aus: Alle Plebejer die von den Patriziern bestraft wurden wendeten sich an die Volkstribunen, um deren Hilfe zu erhalten. Wagte es darauf hin der Patrizier die heilige Person des Tribunen zu missachten, so musste er in Kauf nehmen dass der gesamte Plebs zur Verteidigung des Tribunen anrückte.
Sollte es ab und zu doch vorkommen, dass sich ein Patrizier gegen den gesamten Plebs stellte, so konnte er, gemäß des "heiligen Gesetzes", dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Er wurde der Gotteslästerung angeklagt. Meistens lautete der Schuldspruch auf Todesstrafe. Diese Vorgehensweise der Plebejer wurde auch Lynchjustiz genannt.
Wenn der Staat nicht an innerer Zwietracht zerbrechen wollte, musste man eine Konsens zwischen Patriziern und Plebejern finden. Und da die patrizischen Herrscher auf die Plebejer, die das gesamte Heer stellten, angewiesen waren mussten die Patrizier der entschlossenen Front der Plebejer nachgeben.
Zunächst erreichten die Plebejer die Teilnahme an der politischen Macht. Eine neue Volksversammlung wurde geschaffen, deren organisatorische Grundlage nicht mehr der Geschlechtsverband, die Kurie war, sondern eine militärische Einheit: die Zenturie. Diese neue Versammlung, die comitia centuriata war im Prinzip eine Heeresversammlung und entsprach damit dem höheren Anteil der Plebejer am Heeresdienst. Allerdings war sie keineswegs demokratisch; denn um so mehr Vermögen man sein Eigen nennen konnte, um so mehr Stimmrecht besaß man. Die Einteilung der Stimmberechtigten in sogenannte Vermögensklassen wurde von einem Zensoren (von censere - schätzen) durchgeführt. Selbstverständlich hatten somit immer noch die Patrizier eine geringfügige Mehrheit, aber war dies immer noch ein riesiger Fortschritt für die Plebejer. Sie hatten Einzug in die Volksversammlung erhalten.
Die Zenturienversammlung wurde die wichtigste Volksversammlung im Rom und sie ist es auch bis ans Ende der Republik geblieben. Allerdings wollte der Plebs die eigene Versammlung und die Tribune nicht aufgeben. Schließlich war der Kampf und das Misstrauen gegenüber den Patriziern zu groß gewesen, als dass man sich die Errungenschaften der "Revolution" einfach so aus der Hand reissen lassen wollte. Die Lynchjustiz wurde jedoch abgeschafft. Denn nun hatte der Plebs in der Volksversammlung ein entscheidendes Wörtchen mitzureden.
Ein anderes Zugeständnis der Patrizier gegenüber dem Plebs war die schriftliche Fixierung des geltenden Rechtes. Da das Recht zu dieser Zeit zum großen Teil aus Spruchrecht bestand war es sehr schwer, die gewundenen Formen der Rechtsprechung für jedermann zugänglich zu machen. Mit der schriftlichen Festsetzung des Rechts wurde somit ein gewaltiger Schritt nach vorne getan. Es kann als erstes monumentales Werk der Römer gehandelt werden. Die Aufgabe der Kodifizierung des Rechtes wurde 10 Männern (decemviri) anvertraut. Als Ergebnis der Decemvirn wurden die Zwölf Tafeln, die die gesamte damalige Rechtgebung schriftlich gefasst hatten, geschaffen. Die Wirkung der Zwölf Tafeln kann man nicht hoch genug einschätzen. Konnte doch nun jeder Bürger die geltenden Gesetzte nachlesen und sich frei seine Gedanken dazu machen.
In der Mitte des 5. Jahrhunderts vor Chr. gelang den Plebejern noch ein weiterer Erfolg. Das Eheverbot zwischen Patriziern und Plebejern wurde aufgehoben, was die Verschmelzung der beiden Stände möglich machte.
Sieg des Plebs
Allmählich begann die alte Unzufriedenheit der Plebejer wieder zurückzukehren. Was ihnen anfangs kaum für möglich erschien, das wollten sie nun erreichen. Der Plebs wollte in die Exekutive des Reiches eintreten; will meinen dass die Plebejer Beamtenposten übernehmen sollen. Diese grundlegende Änderung im Gedankensystem der Plebs war darauf zurückzuführen, dass sich durch die neuen Rechte die ihnen zugestanden worden sind, immer mehr reiche Plebejerfamilien bildeten und im gleichen Zug immer mehr Plebejer zu militärischem Ansehen gelangten; der patrizische Geschlechterstaat begann sich aufzulösen. Der Auslöser des erneut entfachten Ständekampfes konnte man im schweren Krieg, den Rom gegen das etruskische Veii führte ausmachen. Wieder einmal forderte der patrizische Staat alles von seinen Bewohnern und wieder nutzten dies die Plebejer aus.
Vor allem gelüstete es den Plebejern nach Machtstellungen in militärischen Kreisen, da sie die größte Belastung in der römischen Schlachtordnung trugen. Zuerst sollten die Bemühungen der Plebejer umsonst sein. Doch im Jahre 387 vor Chr. ereignete sich die Katastrophe. Der Keltensturm. Rom lag in Schutt und Asche und der römische Staat war ins Nichts gestürzt. Mit dem "Brande Roms" war letzten Endes auch das Schicksal des patrizischen Roms besiegelt. Der alte Ständekampf entbrannte aufs neue mit äusserster Heftigkeit. Volkstribune und die Volksversammlung der Plebejer übernahmen wieder ihre alte Funktion; wieder wurden Patrizier hingerichtet. Mit allen Mitteln versuchten die Volkstribunen den Staatsapparat lahm zu legen und sich dadurch den politischen Gegner gefügig zu machen. Bald musste die patrizische Führung das Militär benutzen um die Revolution ein klein wenig einzudämmen. Patrizier wie Plebejer landeten auf dem Schafott.
Schlussendlich sahen die Patrizier ein, dass sie auf kurz oder lang wiederum den Kürzeren ziehen mussten. Man schloss einen Kompromiss und kam überein in Zukunft drei höchste Beamte zu wählen, die alle drei oberste Feldherrengewalt erhalten sollten. Von diesen dreien durfte einer Plebejer sein. Bald darauf wurde das römische Heer in zwei Heere gespalten. Je eines dieser Heere wurde einem der gewählten höchsten Beamten, den consules (von consalire - zusammenspringen) unterstellt. Der letzte hohe Beamte blieb in Rom. Er wurde jedoch bald überflüssig und die eigentlich Macht über Rom war unter den beiden Konsuln, die die Macht über das Militär inne hatten, aufgeteilt.
Nun hatten die Plebejer eigentlich alles erreicht was sie wollten. Sie konnten jegliches politische Amt und mit wenigen Ausnahmen jedes priesterliche Amt bekleiden; sie waren in allen Belangen den Patriziern gleichgestellt. Aber sie wollten nicht auf ihre Institution, die plebejische Volksversammlung mit ihren Volkstribunen verzichten. Jedoch wollten die Patrizier diese Organisation unbedingt abschaffen. Dies läutete den letzten Kampf zwischen Plebejern und Patriziern ein. Er sollte schnell beendet sein.
Ein letztes Mal demonstrierte der Plebs seine Macht und brachte die Patrizier zur Aufgabe. Um der Forderung des Erhalts der Volksversammlung Nachdruck zu verleihen, zog der gesamte Plebs mit Sack und Pack aus Rom ab und ließ sich auf dem "Heiligen Berg" (mons sacer) nieder. Diese Aktion verfehlte ihre Wirkung nicht. Schnell gaben die Patrizier nach und auch die letzte Sache, wofür die Plebejer gekämpft hatten war vollendet. Somit konnte der Ständekampf im Jahre 287 vor Chr. endgültig beendet werden.
Keinesfalls sollte aber nun der Gedanke einer starken Demokratisierung im jungen Rom aufkommen; wäre er doch nur eine Farce. Die bestimmende Gewalt im Staate waren immer noch die reichen Familien, die zwar jetzt nicht mehr nur aus Patriziern bestanden sondern auch als Plebejern, die aber trotzdem die Macht unter sich aufteilten. Eigentlich hat sich keine Umverteilung der Machtformen ereignet, jedoch eine Umschichtung der Machthabenden.
germanasti
11.12.2002, 11:39
cherry:
Auch das verfügbare Nettoeinkommen, gepaart mit den beinhalteten Sozialleistungen, liegt kaum irgendwo höher, in Relation zur geleisteten Arbeitszeit, als in unserem Lande. :rolleyes:
@germanasti: Ja, Hellmeyer hat wirklich etwas arg dick aufgetragen, aber inhaltlich hat er recht, wenn er sagt, daß der Dax bzw. einige der Unternehmen attraktiv sind im Verhältnis zum US-Markt.
Ich meine aber, daß er nur rund 5 Titel aus dem Dax empfiehlt bzw. empfohlen hat, als der Dax um und knapp unter 3.000 notierte Ende September mit dem Hinweis, hier mal Positionen aufzubauen.
Sein Manko: 2 der Titel waren schwach (RWE, BMW) und mein Manko: die anderen 3 habe ich vergessen :rolleyes:
Teil 2 meiner "römischen Weihnachtskekse" für Euch:
Militärische Aktionen vom Anfang der Republik bis zum Ende des Ständekampfes
Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen Roms nach dem Sturz der etruskischen Herrscher war die breite latinische Ebene. Stärkste Gegner Roms waren die Städte Veii, Caere und Falerii sowie die Stämme der Volsker und später der Samniten (siehe Karte).
Nach dem Sturz von Tarquinius Superbus verlor Rom nicht nur seinen etruskischen König sondern auch die Unterstützung der etruskischen Nachbarstädte; vielmehr wurden sie zu Feinden. Da die etruskische Herrschaft in ganz Italien gebrochen worden war machte sich jeder Stamm auf, neue Territorien zu erobern. Durch diese Vorgänge gedrängt musste sich Rom aussenpolitischen Spielraum schaffen. Vor allem Veii machte den Römern zu schaffen. Die schier uneinnehmbar scheinende Stadt wurde immer zur größeren Bedrohung für Rom. Schliesslich stellte sich Rom der Herausforderung und griff Veii an. Nach einem zehnjährigen Ringen (406-396 vor Chr.) konnte die Stadt eingenommen werden. Die Römer zerstörten sie vollständig. Der Hass der Römer auf die Stadt Veii überlebte bis heute. Noch immer ist der Stadthügel von Veii wüst und leer.
Durch dieses Ringen wurde Rom wiederum zu stärksten Macht in der Umgebung. Das Territorium hatte sich beinahe verdoppelt. Aber kurz nach dem Erfolg über Veii stellte sich die Katastrofe in Rom ein. Der Keltensturm brach über Italien herein und zog auch Rom in seinen Strudel von Tod und Verderben. Nach der Eroberung des etruskischen Gebietes nördlich von Rom stieß ein Schar Gallier unter der Führung von Brennus nach Rom. Rom wurde vernichtend geschlagen. Die Kelten marschierten weiter auf ihrem Plünderungszug durch die Appenienenhalbinsel und erreichten Süditalien.
Der Tag an dem die Kelten in Rom einmarschierten blieb den Römern bitter in Erinnerung. Er ging als so genannter dies ater (der schwarze Tag) in die Geschichte ein. Glücklicherweise hatten die Nachbarn Roms selbst mit Problemen zu kämpfen und konnten sich seine schlechte Lage nicht zu Vorteil machen. Nur die Volsker konnten einige Gebiete an sich reissen. Als Konsequenz aus der Niederlage gegen die Gallier wurde eine Mauer rund um die Stadt Rom gebaut und schon bald darauf sollte ein neues Bündnis mit den übrigen latinischen Städten geschlossen werden. Maßgebend an diesem Bündnis beteiligt war Spurius Cassius, nach dem das Bündnis auch benannt wurde (foedus Cassianum). Das Ziel auf längere Zeit war es allerdings, dass Rom die latinischen Städte erobern könnte und sie dem römischen Staatsgebiet (acer romanum) einzuverleiben.
Im Jahre 346 vor Chr. gelang den Römern ein entscheidender Schlag gegen die Volsker; sie konnten die volskischen Stämme vernichtend dezimieren. Weitere militärische Aktionen wurden gen Süden durchgeführt. So wurde eine wichtige Straße nach Kampanien erobert die es den Römern später ermöglichen sollte, dort leicht einfallen zu können. Als die Römer immer mehr die Oberhand im latinischen Bund fassten, begannen sie erste Keime der Zwietracht unter den Bündnispartnern zu säen.
Nachdem die schwere Niederlage gegen die Kelten verdaut war und sich Rom wiederum zu alter Stärke formieren konnte, baute sich ein neuer mächtiger Gegner auf: Die Samniten. Sie standen mit einem Bund mit verschiedenen anderen Stämmen, u. a. auch mit den starken Oskern. Bald sollte eine erste heftige Berührung der beiden Rivalen folgen: Der Erste Samnitenkrieg. Der 343 vor Chr. begonnene Krieg wurde aber schon zwei Jahre später wieder abgebrochen. Die Waffen sollten nur einen kurzen Augenblick ruhen. Zwar mussten die Römer nicht gegen die Samniten erneut die Waffen erheben, aber was nicht minder schlimm war, gegen seine Bündnispartner aus dem latinischen Bund. Entweder musste Rom sich beugen oder die anderen Städte wurden unterworfen. Es gab keine andere Lösung.
Der Bruderkrieg zwischen Rom und den Latinern zog sich über drei schwere Jahre hin (340-338 vor Chr.). Die Latiner hatten sich weitere Unterstützung gegen die Römer holen können, indem sie die Aurunker auf ihre Seite ziehen konnten. Am Vesuv sollte es zu einer Entscheidungsschlacht zwischen Latinern und Römern kommen. Die Latiner und ihre Verbündeten wurden vernichtend geschlagen und sie waren nur noch ein Hauch aus vergangener Zeit. Man erzählt sich, dass der römische Konsul Publius Decius Mus sich in dieser Schlacht für sein Heer geopfert habe. Er hatte im Traum von einer Gottheit erfahren, dass der Feldherr des einen und das Heer des anderen Volkes in der Schlacht zugrunde gehen würde, und so weihte er sich und das feindliche Heer in aller Form den Göttern.
Der Ausbruch des Zweiten Samnitenkrieges hatten seinen Grund in einem Bündnis, das die Hafenstadt Neapel mit Rom geschlossen hatte. Dies quittierten die Samniten nicht und der zu erwartende Krieg brach aus. Die Römer entschlossen sich, dem Krieg ein rasches Ende zu bereiten und mit einem raschen Vorstoß ins Landesinnere von Samnium wollten sie die Entscheidung herbeiführen. Doch der Angriff endete mit einem Fiasko. Die römische Streitmacht hatte Glück, dass die Samniten nicht rachesüchtig waren und so lebend nach Hause gelangten. Aber sie mussten trotzdem eine große Schmach ertragen: Alle Waffen mussten abgegeben werden und jeder römische Soldat musste unter einem Joch Hindurch schreiten, um zurück in seine Heimat zu kehren. Sechs Jahre später konnten sich die Römer wieder aufraffen und schafften es, eine Stadt auf samnitischem Gebiet zu erobern. In ihr wurde eine römische Kolonie gegründet, die den Samniten wie ein Pfahl im Fleisch war. Zahlreiche weitere solcher Kolonien wurden von den Römern gegründet und schliesslich waren die Samniten fast eingekreist. Aber es sollte noch 40 Jahre dauern, bis eine endgültige Entscheidung gefallen war.
Zur gleichen Zeit als die Kolonien gegründet wurden bauten die Römer auch ihre erste grosse Straße (Via Appia), die künftig eine wichtige Nachschubachse der Republik wurde. Die Römer zogen eine weitere Lehre aus dem Zwischenfall mit den Samniten: sie veränderten ihre militärische Taktik und die Bewaffnung der Legionen. Die starre Phalanx der Römer hatte sich als weniger wirkungsvoll als der kleinere und beweglichere Manipel der Samniten erwiesen. Auch der kurze und effektivere Wurfspeer (pilum) wurde von den Römern übernommen. So konnten nun die Römer erneut einen Angriff starten, der dieses Mal weitaus überlegter und wirkungsvoller ausfallen sollte. Zwar wurden die Samniten nicht zu Boden geworfen, aber immerhin waren sie zum Frieden bereit (304 vor Chr.).
Von Seiten der Römer konnte man aber nicht von einem Frieden sprechen. Denn an der Nordfront mussten die Legionen schon wieder gegen neue Gegner antreten: Die Sabiner und Aequer. Mit den Aequern hatte man kurzen Prozess gemacht, die Sabiner jedoch machten mehr Probleme. Mit ihnen sollten die Römer vierzehn Jahre im Krieg stehen. Acht davon parallel zum Dritten Samnitenkrieg, der im Jahre 298 vor Chr. ausbrechen sollte, weil die Römer einem kleinen Stamm nahe der Samniten zu Hilfe eilten. Der Dritte Samnitenkrieg wurde viel schwerer als die beiden vorangegangenen Kriege.
In den ersten Kriegsjahren sollte keine Entscheidung fallen. Immer wieder gab es Erfolge auf dieser und auf jener Seite. Seinen kritischen Punkt erreichte der Krieg erst im Jahre 295 vor Chr., als die Gallier wieder mit großer Macht nach Süden einbrachen; es waren vor allem Senonen, die ihre Sitze in der Umgebung des heutigen Ravenna und Ancona hatten. Es sah so aus als hätten sie die Sabiner zu Hilfe gerufen. So schien Rom gleichzeitig gegen Samniten, Gallier, Sabiner und Etrusker zu kämpfen; eine wahre Verschwörung. Es gelang den Römern aber, die Macht an der Nordfront zu erhalten und so konnten sie sich vollkommen um die Samniten kümmern. Aber es wollte und wollte keine Entscheidung im Süden fallen und die Römer sahen keine Chance mehr, die Samniten zu besiegen. Zwar konnten die Römer wiederum eine wichtige Kolonie gründen, die die Samniten vollends einschnürte aber im Jahre 290 vor Chr. folgte der Friedensschluss.
Zur gleichen Zeit als die Samnitenkriege beendet waren konnte auch wieder der innenpolitische Friede gefunden werden. Die Ständekämpfe wurden beigelegt. Die letzte Entscheidung sollte mit dem Einmarsch des griechischen König Pyrrhos erfolgen. Pyrrhos wurde von der griechischen Stadt Tarentum, die sich auf italischem Boden befand und dies nahe des samnitischen Gebiets, um Unterstützung gegen die Römer gebeten. Durch eine Provokation Roms wurden sie in den Krieg gerissen.
König Pyrrhos war einer der besten Feldherren, die die griechische Antike je hervorgebracht hat. Ihm schwebte schon der Traum einer griechischen Kolonie, die über ganz Italien reichte, vor. Dieser Traum wurde von den Römern jäh verstoben. Allerdings ging die erste Schlacht, die König Pyrrhos mit der römischen Republik führte und zahlreiche Todesopfer forderte (Pyrrhossieg = man gewinnt zwar, hatte aber grosse Verluste), mit einem klaren Sieg für den Griechen aus. In dieser Schlacht begegneten die Römer zu ersten Mal einem Elefanten; er muss ihnen riesige Furcht eingejagt haben, schliesslich hatten sie noch nie zuvor ein solches Tier gesehen. Lange konnte sich Pyrrhos aber nicht halten. Bald sah er sich von römischen Bastionen umringt. Und diese waren alles andere als gewillt zurück zu treten. So musste er einsehen, dass er seine Hoffnungen einer griechischen Kolonie begraben musste und als ihn eine Hilferuf der griechischen Städte auf Sizilien erreichte, nutzte er diese Gelegenheit, um sich aus dem Staub zu machen. Während seiner Abwesenheit gewannen die Römer überall in Italien wieder an Boden und konnten ein Bündnis mit den Karthagern schließen. Rom konnte sich nun auch der Samniten bemächtigen, die keinen indirekten Schutz des König Pyrrhos mehr besaßen. Innerhalb von zwei Jahren wurden alle süditalischen Stämme und Städte zu Boden geworfen. Rom war nun Herrin über ganz Italien (270 vor Chr.).
germanasti
11.12.2002, 11:43
Mittwoch, 11. Dezember 2002
P&G legt Nivea-Offerte vor
Allianz will mehr Geld
Das Angebot des amerikanischen Konsumgüterherstellers hört sich eigentlich ganz ordentlich an. Insgesamt bietet Procter & Gamble (P&G) 5,5 Mrd. Euro für den 43,6-prozentigen Anteil der Allianz an Beiersdorf. Die Summe entspreche 150 Euro je Beiersdorf-Aktie, berichtet „Focus Money“ unter Berufung auf Verhandlungskreise. Das wäre immerhin ein Aufschlag von rund 60 Prozent, gemessen am Dienstags-Schlusskurs, der bei 95,99 Euro lag.
Dem Versicherungskonzern sei das jedoch zu wenig. Die Münchener wollen zwischen 160 und 190 Euro je Beiersdorf-Anteilsschein erlösen. Wie die Zeitung weiter berichtet, will der Hamburger Kaffee-Röster Tchibo, der sich ebenfalls für den Hamburger Konsumgüterhersteller interessiert, nur 120 Euro je Beiersdorf-Aktie berappen. Die Allianz wollte diesen Bericht nicht kommentieren. Eine Sprecherin erklärte gegenüber n-tv.de lediglich, dass kein Druck bestehe, dieses Thema zügig zu entscheiden. Bei Beiersdorf war von einer Offerte nichts bekannt.
Die Mehrheit an Beiersdorf kontrollieren der Allianz-Konzern (43,6 Prozent) sowie der Kaffeeröster und Einzelhändler Tchibo (30,1 Prozent). Seit langem will die Allianz ihre Beteiligung an Beiersdorf zumindest deutlich reduzieren. Tchibo hat dagegen wiederholt das Interesse geäußert, seinen Anteil erhöhen zu wollen.
Das Interesse der Amerikaner an dem Nivea-Produzenten ist nicht neu. Vor einigen Wochen erklärte ein Beiersdorf-Vertreter gegenüber n-tv.de. "Wir könnten mit jedem Investor gut leben, der uns unser Erfolgsmodell fortführen lässt - bei P&G können wir uns das nur schwer vorstellen". Die von P&G geäußerte Absicht, vor allem die Marke Nivea in den USA stärken zu wollen, hält man bei Beiersdorf für ein Gerücht (1972 hatte Beiersdorf die US-Rechte an Nivea von "Duke Laboratories" zurückgekauft). Dort sei der US-Konzern mit "Oil of Olaz" unangefochten Marktführer und habe wohl kaum Interesse, diese Marke zu beschädigen. Vielmehr strebten die Amerikaner die Weltmarktführerschaft außerhalb der USA an.
Verwerflich daran wäre aus der Sicht von Beiersdorf wohl "nur", dass P&G nicht an den deutschen Unternehmensstrukturen festhalten würde, sondern eine straffe Konzentration auf globale Marken und Veräußerung aller Randaktivitäten favorisiert. Für Branchenbeobachter steht fest, dass P&G fast ausschließlich Nivea im Blick hat. Allenfalls für Hansaplast könnten P&G sich noch erwärmen, heißt es. Die zum Teil regional starken Marken wie Labello, Atrix, Florena, oder Tesa dürften dagegen auf wenig Interesse stoßen - 8x4 ist dagegen wiederum das meistverkaufte Deodorant in Japan. Zudem ist zu erwarten, dass der Konsumgüterproduzent den Kaufpreis (das Allianz-Paket wird mit 3,1 Mrd. Euro bewertet) über - deutlich vorhandene - Synergieeffekte wieder einsparen wird, indem etwa Verwaltung und Vertrieb von Beiersdorf aufgelöst werden könnten.
Bereits seit Monaten wird über die Zukunft von Beiersdorf spekuliert. Bevor P&G ins Spiel kamen, wurde der Kosmetikkonzern L'Oreal als Interessent genannt. Beide Bieter hätten theoretisch die größeren Chancen als Tchibo. Dies sieht man in Hamburg auch so. "Wir sind eigentlich der ungeeignetste Bewerber für Beiersdorf, weil wir keine Synergien vorweisen können", hatte Tchibo-Chef Reinhard Pöllath vor kurzem bereits eingeräumt. Dennoch will das Unternehmen für das Allianz-Paket mitbieten, denn Tchibo will die Milliarden aus dem Reemstma-Verkauf unterbringen und sieht keine Alternative zur Aufstockung des Beiersdorf-Anteils.
Andererseits würde der Versicherer - auch wenn die Beziehungen zwischen der Allianz und Tchibo als ausgesprochen freundschaftlich gelten - sich wohl für das höhere Angebot entscheiden. Ob es jedoch wirklich zu einem Verkauf kommt, hängt vor allem von den Zugeständnissen ab, die ein Investor machen würde.
http://www.n-tv.de/3086594.html
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Deshalb legt Allianz heute so stark zu :hihi
Dch was sind diese paar Mrd. im Gegensatz zu einem noch ausstehenden Abschreibungsbedarf nahe dem dreistelligen Mrd.-Bereich?
Inputs:), die Quelle des Artikels, bitte.
"Keks" Nr.3:
Erster Punischer Krieg
Grundlage des Ersten Punischen Krieges war das Eingreifen Roms auf Sizilien. Rom war von der Stadt Messina, die auch die Karthager um Hilfe bat, um Hilfe gebeten worden, als sie von der Stadt Syrakus unter der Führung Hierons angegriffen worden war. Während die Karthager, sie waren mit Syrakus verfeindet, Messina sofort zu Hilfe kamen mussten die Römer es sich lange überlegen. Nachdem das syrakusische Heer schon abgezogen war, entschieden sich die Römer trotzdem ein Heer nach Sizilien auszuschicken. Diese Aktion wurde von den Karthagern als Provokation angesehen und sie entschlossen sich militärisch gegen die Römer vorzugehen. So verstärkten die Römer ihr Heer auf Sizilien von zwei auf vier Legionen und waren dadurch im Stande Karthago, das sich mit Syrakus verbündet hatten zurückzudrängen.
Die Karthager mussten ein Bündnis mit den Römern unterzeichnen in dem sie sich verpflichteten 100 Talente Gold zu zahlen und die römische Präsenz auf Sizilien anzuerkennen. Damit konnte Rom seinen Herrschaftsbereich weiter ausdehnen. Es hatte auf dem östlichen Teil Siziliens Fuss gefasst; der gesamte westliche Teil war aber immer noch unter karthagischer Hand. Die Römer glaubten nun die militärischen Aktionen abschliessen zu können aber sie lagen falsch. Sie waren nur ein Vorspiel. Bald sollte der Erste Punische Krieg ausbrechen.
Die Situation vor dem Ersten Punischen Krieg.
(ca. 275 vor Chr.)
Ein Festsetzen Roms auf Sizilien musste von den Karthagern unbedingt verhindert werden, wenn die eigene Position nicht geschwächt werden sollte. Somit begannen die karthagischen Streitkräfte die Küstenlandschaft Italiens und den römischen Teil Siziliens mit ihrer Marine heimzusuchen. Rom trug die Konsequenzen und nahm den Krieg mit Karthago auf. Rom wurde dadurch zu ersten Mal in einen Konflikt mit einer grossen Macht gezogen und so wussten die Römer, dass es ein langer und schwerer Krieg werden würde, aber sich waren bereit ihn bis zum bitteren Ende auszufechten.
Eines der grössten Problem der Römer lag darin, dass sie noch nie eine Schlacht zur See ausgefochten hatten. Wollte man aber gegen Karthago bestehen, musste man zwangsläufig auch zur See eine starke Macht sein. Mit der Unterstützung der Griechen fertigten die Römer eine Flotte von 120 Schiffen. Und hier kam nun die entscheidende Neuerung ins Spiel, die es den Römern ermöglichen sollte die Karthager auch auf dem Wasser zu schlagen. Es wurden Enterbrücken auf den römischen Schiffen angebracht, die es den Legionären ermöglichten die Landkampf so gut es ging auf die See zu übertragen. Im Frühjahr 260 vor Chr. kam es zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Flotten vor Sizilien und die Karthager waren völlig überrascht von der neuen Kampfweise der Römer und verloren diese Schlacht somit deutlich.
Der Krieg war aber auch durch diese Neuerung nicht zu beenden. Deshalb eintschlossen sich die Römer auf einen Angriff auf das karthagische Festland. Dies kam einem Abenteuer gleich, hatten die Römer sich noch nie weiter als über das Tyrrhenische Meer hervorgewagt. Doch das Unternehmen sollte gelingen. Eine Flotte von 350 Schiffen schaffte es ihre Bodentruppen auf das karthagische Festland überzusetzten. Die Karthager gerieten zunehmend in Bedrängnis und unterbreiteten den Römern schliesslich ein Friedensangebot. Aber der römische Oberbefehlshaber verspielte diese Chance, indem er den Karthagern unerfüllbare Bedingungen auferlegte. So einfach war Karthago nun doch nicht kleinzukriegen. Mit der Anheuerung von Söldnern gelang es den Karthagern die Römer wieder zu vertreiben. Eine ähnlichen Angriff auf Karthago zu wiederholen lag im Moment für die Römer nicht in Sichtweite.
Der Landkrieg auf Sizilien trat wieder in den Vordergrund. Die Römer schafften es nach und nach die ganze Nordküste Siziliens zu erobern. Die Karthager hatten nun nur noch zwei Seefestungen auf Sizilien übrig. Lilybaeum und Drepanum. Doch diese schienen wie uneinnehmbare Bollwerke in den Augen der Römer. Sie waren somit dazu verdammt ihre Stellungen um die beiden Städt zu halten. Zum Glück für Rom liessen die Karthager die Städte auf Sizilien immer mehr sich selbst überlassen. Und nach jahrelanger Untätigkeit rafften sich die Römer schliesslich zu einer letzten Anstrengung auf. Mit letzten Finanziellenmitteln konnte Rom noch ein Mal eine Flotten stellen uns zum entscheidenden Schlag ausholen. Damit war der Kampf um Sizilien für die Karthager verloren (242 vor Chr.). Inzwischen tobte in Karthago eine schlimme Revolution und die karthagischen Führer mussten alle ihre Truppen konzentrieren um der Lage Herr zu werden. Die so wehrlosen Karthager mussten sich den ultimativen römischen Forderungen fügen. Sie mussten zusätzlich zu Sizilien auch noch Sardinien und Korsika abgeben und ein Kriegreparation von 1200 Talenten Gold bezahlen.
Nach der blutigen Nierderschlagung der Revolution in Karthago, machten sie dessen Führer zu neuen Horizonten auf. Sie wollten nach Spanien übersetzten und die Gebiete, die ihnen noch nicht gehörten, erobern.
Teil 4:
Die Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Punischen Krieg
Da nun das Staatsgebiet Roms um ein vieles vergrößert werden konnte, stellte sich die Frage nach der Verwaltung. Es wurden zwei weitere Prätoren (zweithöchstes Amt nach dem Konsul) eingesetzt, um die beiden ersten Provinzen, Sizilien/Sardinien und Korsika zu verwalten. Die beiden Prätoren wurden zusammen mit einer Militäreinheit, über die sie die Befehlsgewalt hatten, nach Sizilien geschickt. Wie alle Prätoren und Konsuln im Imperium hatten sie auf den Befehl des Senats zu hören.
229 vor Chr. begann der Erste Illyrische Krieg, hervorgerufen durch ständige Plünderungen illyrischer Piraten. Rom entsandte eine 200 Schiffe starke Flotte um die Illyrier zu besiegen. Durch diesen Vorstoß konnten sich die Römer einige Gebiete an der Küste des heutigen Ex-Jugoslawiens sichern.
Die größte Gefahr die die Römer im Moment bedrohte waren die Gallier, die immer noch im Norden Roms ihre Siedlungen besaßen. Auf irgend eine Weise wollte Rom dieses Problem los werden. Die Angst nach dem Galliersturm saß immer noch tief in den Knochen der Römer und sie wussten nicht recht, wie sie dieses Problem angehen sollten. Doch mussten sie sich nicht länger Probleme darüber machen. Ein gallisches Heer startete einen Angriff gegen die Römer. Darauf versammelten beide Konsuln ihre Heere, um gegen die Gallier anzutreten. Die Gallier mochten noch so stark sein, dieser römischen Übermacht waren sie nicht gewachsen. In der Folge wurde Oberitalien von den Galliern gesäubert. Sie wurden regelrecht abgeschlachtet und vertrieben.
Während schreckliche militärische Gräuel im Gange waren, entwickelte sich auch das römische Kunstschaffen weiter. Vor allem in den Bereichen des Schrifttums machten sich erhebliche Veränderungen bemerkbar. Immer mehr römische Bürger, auch Sklaven, waren der griechischen Sprache mächtig und es wurden wichtige griechische Texte ins Lateinische übersetzt. Unter anderem die Odyssee von Homer. Der Philosoph Naevius begründete die lateinische Komödie. Bald sollte diese künstlerische Seite des Imperiums wieder von Kriegsleid überschattet werden.
Hamilkar, ein karthagischer Feldherr, konnte die Besitztümer seines Heimatlandes in Spanien weiter ausweiten und gelang schließlich zum Fluss Ebro, der im Nord-Osten des Landes liegt. Also nahe der römischen Grenze. Nachdem Hamilkar die Führung des Heeres an Hasdrubal abgegeben hatte schickten die Römer eine Gesandtschaft nach Cartago Nova, einer auf spanischem Boden gegründeten Stadt, um mit den Karthagern Verhandlungen aufzunehmen. Wohlwissend über ihre militärische Unterlegenheit sagte Hasdrubal dem Bündnis zu, das die Römer vorbereitet hatten. In ihm wurde festgehalten, dass keine karthagische bewaffnete Macht den Ebro überschreiten durfte. Hasdrubal gab sich alle Mühe, sich an dieses Bündnis zu halten und die Römer nicht zu provozieren. Die Römer jedoch gingen in ein Bündnis mit einer Stadt südlich des Ebro, Saguntum.
Schlagartig änderte sich jedoch das Bild, als Hannibal, der Sohn Hamilkars, nach der Ermordung Hasdrubals im Jahre 221 vor Chr. das Oberkommando in Spanien übernahm. Hannibal, damals 25 Jahre alt und seinem Vorgänger an militärischen Fähigkeiten weit überlegen, gab schon ziemlich rasch der spanischen Politik neue Impulse. Ein großangelegter Feldzug wurde 220 vor Chr. eröffnet. Es sollte der Auftakt zur Eroberung des restlichen Spaniens werden. Als die Römer von diesen Ereignissen hörten schickten sie sofort eine Gesandtschaft zu Hannibal um ihm klarzumachen, dass er die Integrität Saguntums zu respektieren habe. Hannibal begriff aber sofort die Tragweite der römischen Forderung. Eine Festsetzung der Römer in Saguntum hätte ihren Einfluss weit über den Ebro hinaus nach Süden vorgeschoben und seine eigene Stellung im mittleren Spanien von der Flanke her bedroht. Und zu Recht konnte er sich fragen, ob dies die letzte Forderung der Römer wäre. Brüsk lehnte er die römische Forderung ab. Auch nachdem die Römer eine Gesandtschaft nach Karthago selbst geschickt hatten, fiel die Antwort zwar höflich aber höchst unverbindlich aus. Hannibal hatte freie Hand.
Im folgenden Frühjahr begann Hannibals Angriff auf Saguntum und die Römer zuckten nicht mit der Wimper. Sie schickten nicht einmal Truppen zur Unterstützung Saguntums. Sie selbst hatten genug Probleme mit den Galliern, die sie vollständig aus Oberitalien vertreiben wollten. Wie konnten sie auch wissen welche Pläne und Gedanken Hannibal in diesen Momenten hegte. Hannibal marschierte weiter gegen den Ebro vor und als diese Nachricht die Römer erreichte, erklärten sie den Karthagern den Krieg.
Numero 5:
Der Zweite Punische Krieg
Der römische Sentat, als er diesen folgenschweren Entscheid gefällt hatte, war sich ziemlich sicher, dass die Karthager besiegt würden, und dass damit die karthagischen Besitztümer in römischen Besitz übergehen würden. Denn weder die karthagische Armee, die zwar ebenso schlagkräftig war wie die römisch, aber in ganz Spanien und in ganz Afrik herunverteilt war oder die karthagische Flotte konnte es mit den Römern aufnehmen. Nur einen Faktor hatten die Römer nicht mit einberechnet: die Person Hannibals. Er wusste die römischen Pläne zu durchkreuzen wie kein anderer. Er sammelte ein Heer von sechzigtausend Mann und hatten einen kühnen fast verwegenen Plan. Er wollte die Alpen überschreiten und die Römer dort angreiffen, wo es am meisten schmerzte. Im Zentrum des römischen Imperiums. Aber es war Eile geboten, wollte sich Hannibal Chancen ausrechnen, dass sein Plan klappen könnte. Denn sollte er es nciht mehr schaffen die Alpen noch in diesem Herbst zu überqueren so waren seine Chance zunichte. Zu allem kam noch, dass Hannibal die Nachricht der römischen Kriegserklärung erst im Juli erhalten hatte. In grösster Eile hatte er sein her zusammengetrieben und schritt zur Überquerung der Alpen.
Es sollte ein wahrer Kampf werden die Alpen auch nur halb lebend zu überstehen. Es warteten nicht nur kriegerische Bergstämme, Eis und Kälte, sondern hinzu kamen auch noch der Mangel an Lebensmitteln, der sehr frühe Einbruch des Winters und die pysische Erschöpfung der Soldaten, die seit Monaten keine Ruhe mehr fanden. Und als Hannibals Heer jenseits der Alpen ankam, zählte es nur noch knapp 20'000 Soldaten und 6'000 Reiter eines anfangs über 60'000 Soldaten zählenden Heeres. Die milderte die Chancen eines glücklichen Ausgangs von Hannibals Plänen drastisch.
Doch im Verlauf der nächsten Wochen änderte sich das Bild. Bei den ersten Begegnungen mit Römern, erwies sich die karthagische Reiterei als überlegen. Darauf zogen die Mannen unter Hannibal weiter und traffen zum ersten Mal auf Gallier. Hannibal wollte, dass sie sich seinem Kreuzzug anschliessen, aber die Gallien standen der ganzen Sache skeptisch gegenüber. Erst ein weiterer Sieg Hannibals konnte die Gallier dazu bringen Hanniabl in seinem Kampf gegen die Römer zu unterstützen. Verstärkt auf 40'000 Mann zog das her weiter.
Die Kunde der Niederlage der römischen Heere veranlasste den römischen Konsul Sempronius seine Legionen nicht nach Spanien, wie ursprünglich geplant, sondern im Lande zu behalten. Somit war ein erstes Teilziel Hannibals erreicht; er konnte einige römische Heere in Italien binden. Sempronius vereinte seine Armee mit derjenigen des anderen Konsuln Scipio. Sie waren der Meinung eine rasche Entscheidung müsse fallen. Auch Hannibal wollte das.
Zur Zeit der Wintersonnenwende traten die beiden Heere auf einem Schlachtfeld nahe Trebia zusammen. Wie es bei den Römern üblich war, wollte Sempronius durch den massierten Angriff seiner Legionen das Zentrum des Gegners durchstossen uns so die Entscheidung erzwingen. Doch Hannibal disponierte anders, als die Römer es erwartet hatten. Bei seinen Planungen spielten die Reiter eine entscheinende Rolle. Sie sollten nach der Ausschaltung der römischen Schwadronen das feindlich Fussvolk von hinten attackieren. Gelingen konnte das freilich nur wenn die eigene Fussmannschft lange genug entgegen halten konnte. Es kam Hanibal auch zustatten, dass er diese Momente genaustens kalkuliert hatte und er über fähige Unterkommandeure verfügte, die im Notfall auch selbst handeln konnten. Der Plan ging auf und die römischen Truppen waren stark dezimiert worden.
Leider für die Karthager hatten die karthagischen Heere in Spanien unglücklich gekämpft und vielen fast vollständig den römischen Todesschwadronen zum Opfer. Es zeigte sich, dass Hannibal der einzige fähige Führer war den die Karthager hatten. Wenn auch noch er untergehen würde, hätten die Karthager den Krieg verloren. So hiess es für Hannibal alles oder nichts und er musste nach und nach in Mittelitalien eindringen und als Ziel haben das Zentrum der Macht, Rom, anzugreifen.
Währendessen hatten zwei römische Armeen nahe der der Ost und Westküste Stellung bezogen und wollten Hannibal den Weg abschneiden. Hannibal machte ihnen aber einen Strich durch die Rechnung. Er zog zusammen mit seine Gefolgschaft durch die Sümpfe des ittleren Arno, die den Römern als unpassierbar schienen und konnte den Legionen des Konsuls einen Hinterhalt stellen. Als nun die Römer auf der Verfolgung Hannibals durch einen Engpass in den Bergen marschieren mussten, schlug Hannibal zu. Von allen Seiten griff er die Römer an und es war ein voller Erfolg. Die römischen Heere wurde vollkommen aufgerieben. Das Fazit für Rom war niederschmetternd. Die eine Armee war verloren, die andere durch den Verlust ihrer Reiterei vorerst aktionsunfähig. In Rom wurde der Kriesen Stab zusammen gerufen und man griff auf ein Mittel zurück das man seit ewigen Zeiten nicht mehr angewandt hatte. Man bestimmte einen Diktator, der die anstatt der beiden Konsuln eingesetzt wurde.
Das Schlachtfeld bei Cannae.
Hannibal zog weiter nach Süden und plünderte mit seiner Armee gesamte Landstriche. Die römischen Legionen folgten Hanniabl zwar, aber sie griffen nicht ein; zu gross war die Schmach der vorangehenden Schlachten gewesen. Und auch Hannibal musste einsehen, dass auch ihm Grenzen gesetzt waren. Denn er war seinem Ziel, der Auflösung des römischen Bündnissystems, nicht näher gekommen und so musste er auf eine weitere Schlacht hoffen. Im Sommer des Jahres 216 vor Chr. sollte es soweit sein. Ein Heer von 80'000 Legionären sammelte sich auf einem Schlachtfels bei Cannae um der karthagischen Macht von weniger als der Hälfte gegenüber zu stehen. Trotzdem fand Hannibal einen Weg, um die Unterlegenheit seiner Infanterie zu kompensieren und die feindliche Übermacht nicht zur Entfaltung kommen lassen.
Sein Zentrum, bestehend aus Galliern und Spaniern, schob er halbmondförmig vor und stellte rückwärts daneben gestaffelt seine in römischer Weise geschulten libyschen Truppen auf. So traf der römische Stoss zunächst die Gallier und Spanier, die langsam zurückwichen. Als nun die Römer nachdrängten, griffen von beiden Seiten die Libyer in den Kampf ein und nahmen die dicht zusammengeballten römischen Haufen in die Zange. Der römische Angriff verlangsamte sich und kam schliesslich ganz ins Stocken. In diesem Augenblick erschienen im Rücken der Römer die karthagischen Reiter, die zuvor die römischen Schwadronen geschlagen hatten. Die zusammengedrängten Römer fanden keinen Ausweg mehr und wurden trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit fast völlig vernichtet. Nur dem Konsul Varro gelang es mit wenigen Reitern, nach Canusium zu entkommen, wo er an den folgenden Tagen die Versprengten, insgesamt einige tausend Mann, um sich sammelte.
Für einen Augenblick mochte es so aussehen als wäre der Krieg entschieden. Alexander der Grosse hatte einst in drei Schlachten die Macht des Perserkönigs zertrümmert. Aber die Geschichte wiederholte sich nicht. Rom dachte nicht daran zu kapitulieren und die alten Staatsmänner, an der Spitze Fabius Maximus, waren der Situation gewachsen. Obwohl Hannibal mehrere Aussenpsten in Süditalien einnehmen konnte, blieben sie untereinander isoliert und so konnte er keine richtige Basis finden um seinen Angriff auf das römische Kernland zu starten. Die karthagischen Offensiven verebbten in Italien sowie in Spanien. Diese Ereignisse wurden aber von einem anderem überschattet.
Sehen sie eine Animation der Schlacht von Cannae.
Zwei weiter Mächt traten auf Seite der Karthager in den Krieg ein. Zu einem Prinz Philipp V. von Makedonien und die Stadt Syrakus. Wobei die Unterstützung Prinz Philipps V. eher moralisch als militärisch war. Mit der Hilfe Syrakus' aber viel den Karthagern fast ganz Sizilien in die Hände. Rom musste einige Legionen aus Süditalien abziehen, um den totalen Untergang Siziliens aufzuhalten. Dies gab Hannibal wieder mehr Bewegungsfreiraum in Italien und es schien als könnte er seine Stützpunkte zu einer Linie zusammen schliessen. Den Römern kam aber zu Guten, dass sich die Kampfgeschehnisse nicht nur aud Italien bezogen und sie konnten entlastende Erfolge in Sizilien, das man wieder zurückerobern konnte, und Spanien, wo man die Stadt Saguntum eingenommen hatte, feiern. Durch diese Erfolge konnten die Römer einige Truppen aus den Krisengebieten abziehen und sie in den Brand Süditaliens werfen. Dadurch gelang es den Römern die wichtigste Stadt, die Hannibal in Italien eingenommen hatte zu berfreien. Als Capua wieder den Römern zugehörig war, war das der Anfang vom Ende für Hannibal.
Währen die Karthager in ihren eigenen Reihen zerstritten waren, wählten die Römer ihren neuen Konsuln Publius Cornelius Scipio (210 vor Chr.). Eine bessere Wahl hätte man nicht treffen können. Als Scipio in Spanien ankam, vollführte er sogleich einen kühnen Zug entlang der Küste und drang bis zur Stadt Carthgo Nova vor und konnte sie einnehmen. Der Fall von Neukarthago hatte weitreichende Folgen. Nicht nur die meisten spanischen Städte traten zu Scipio über, sondern auch die karthagische Stellung in Spanien war damit an der Wurzel getroffen.
Noch ein letztes Mal sollte sich für die Römer auf eigenem Boden Gefahr zeigen. Der geschlagene Feldherr Hasdrubal, der Bruder Hannibals, zog mit seinem Heer ein weiteres Mal über die Alpen. Aber im Grunde überschätzten die Römer die Gefahr. Hasdrubal war mit Hannibal nicht zu vergleichen. Ihm fehlte der Elan und vor allem das strategische Genie. Hasdrubals Heer wurde aufgerieben noch bevor es sich mit Hannibals vereinigen konnte. Zur gleichen Zeit schloss man einen Frieden mit dem Führer der Makedonen, Philipp V. Man wollte die Hände frei haben für einen letzten militärischen Schlag gegen Karthago. Scipio, der mittlerweilen aus Spanien zurückgekehrt war, wurde mit dem Auftrag, die Karthager auf ihrem eigenen Heimatland anzugreiffen, versehen. Als ihn 204 vor Chr. die Nachricht erreichte, dass König Syphax von Numidien, bisher ein Verbündeter Roms, das Bündnis mit sofortiger Wirkung auflösen würde, wenn sich römische Truppen auf karthagisches Staatsgebiet wagen würden, war er schon zur Abreise bereit und sie wurde nicht verschoben. So geriet er nach der Landung in Afrika zunächst in grosse Schwierigkeiten, da er seine Pläne darauf aufgebaut hatte, dass König Syphax ihn unterstützen würde. Dadurch musste Scipio in Friedensverhandlungen mit den Karthagern treten. Er ging zum Schein darauf ein um über die Wintermonate hinwegzukommen. Als der Winter aber vorbei war, beendete er die Verhandlungen abrupt und überraschteseinen Gegner völlig. Einen Monat später gab es eine weitere Schlacht gegen die efreiten des König Syphax. Er unterlag gegen Scipio und sein Reich fiel wie ein Kartenhaus zusammen. Roms afrikanischer Bundesgenosse Masinissa übernahm das Erbe. Karthago lag nun vollkommen isoliert da und seine Führer wollten auf die Rückkehr Hannibals aus Italien warten. So schickten sie Gesandte zu Scipio, die um Frieden bitten sollten. Scipio war nicht abgeneigt und er unterbreitete den Karthagern seine Bedingungen. Die Karthager sollten auf sämtliche überseeischen Beziehungen verzichten, die Kriegsflotte auf zwanzig Schiffe reduzieren und Karthago sollte einen Betrag von 5000 Talenten Gold entrichten. Als Scipio nur noch auf die Genehmigung des Senates wartete, war Hannibal zurückgekehrt und die römischen Friedensbedingungen als zu hart verworfen.
Hannibals Heer kam den Römern an Zahl zwar etwa gleich aber seine Reiterei war um weites unterlegen. Hannibal selbst machte sich darüber keine Illusionen. Er suchte, als die feindlichen Heere sich bei Zama, etwa 200 Kilometer südlich von Karthago, gegenüberlagen, zunächst zu verhandeln. In einer Unterredung mit Scipio erklärte er sich zum Frieden bereit, wenn die Römer auf die geforderten Tribute und die Reduzierung der Kriegsflotte verzichteten. Als Scipio ablehnte, kam es zum letzten entscheidenden Kampf. Planung und Anlage der Schlacht, die Herausziehung der Veteranen als Reserve zeigten noch einmal Hannibals strategisches Genie, aber das Instrument, über das er verfügte, war unvollkommen und brüchig. Im entscheidenden Augenblick versagten die Soldaten, und die Schlacht endete mit einer völligen Niederlage. Rom nutzte das aus. Die Friedensvereinbarungen wurden noch einmal erhöht; die Kontribution sollte nun 10'000 Talente Gold betragen und die Kriegsflotte wurde auf zehn Schiffe reduziert. Zudem durfte Karthago nur noch innerhalb Afrikas in den Krieg treten und dies auch nur mit der Genehmigung Roms. Karthago war keine Konkurenz mehr für Rom, es war viel mehr vom endgültigen Zerfall bedroht. Der Zweite Punische Krieg endete damit im Jahre 201 vor Christus.
Mit dem Schicksal Karthagos verknüpfte sich auch die Schicksal der Gallier. In einem an Grausamkeit nicht zu übertreffenden Krieg wurden die Gallier für alle Zeit aus Oberitalien vertrieben. In Spanien wurde die Macht ebenfalls von den Römern an sich gerissen und es wurden die iberischen Provinzen gegründet. Zu ihrer Verwaltung wurden zwei neue Prätoren gewählt. Roms unmittelbarer Machtbereich erstreckte sich nunmehr bis zur Strasse von Gibraltar.
germanasti
11.12.2002, 11:45
London wieder unter 3980 P. ;)
Hirse:
DAX-Versorger sind noch einigermassen ok, wie vll. 2-3 andere Unternehmen.
Doch haben die das tupfengleiche Problem wie die wenige Qualität im Neuen Markt: Sie werden genauso in den Morast mit hineingezogen!
Kannste drauf warten, vll. noch 2-3 Jahre, ehe das erste Unternehmen freiwillig den DAX verlässt & damit ist dessen Tod besiegelt.
Warte nur mal ab bis das Flaggschiff Daimler ins wanken kommt, oder sich die Falschbilanzierungsgerüchte um SAP bestätigen. Dann geht alles ganz schnell.
Mercator
11.12.2002, 11:46
In den USA ist das wirtschaftliche Umfeld für Verluste einfach besser. Bei uns dagegen keine Zukunft mehr, solange nicht die Steuern gesenkt und die Ausgaben erhöht werden. :dumm
Schlumberger streicht 3300 Stellen - Milliarden-Sonderbelastungen
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Schlumberger Chart Chart, einer der weltgrößten Ölfeldausrüster, will 3.300 Stellen streichen. Das US-Unternehmen wird zwei Sparten restrukturieren und Sonderbelastungen von 3,17 Milliarden Dollar (3,1 Mrd Euro) verbuchen. Dies hat Schlumberger am Dienstag mitgeteilt.
Die Sonderbelastungen fallen im vierten Quartal an. Sie sind vor allem auf Wertberichtigungen im Hinblick auf die kürzlich übernommene Informationstechnologie-Firma Sema zurückzuführen. Diese Sonderbelastungen erreichen 2,89 Milliarden Dollar oder 4,96 Dollar je Aktie nach Steuern. Die Wertberichtigungen seien vor allem auf die gegenwärtigen Schwierigkeiten der Telekommunikations-Branche und der IT-Firmen zurückzuführen, die sie bedienen.
Bei der Restrukturierung in der SchlumbergerSema-Sparte werden 1.600 Mitarbeiter in den USA und Kontinentaleuropa entlassen und Betriebe geschlossen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 77 Millionen Dollar nach Steuern.
Schlumberger entlässt in der WesternGeco-Sparte 1.700 Mitarbeiter, schließt ihre landgestützten seismischen Operationen in den USA und Kanada und schrumpft ihre seismische Flotte. An der WesternGeco sind Schlumberger zu 70 Prozent und die US-Firma Baker Hughes zu 30 Prozent beteiligt./br/DP/cs
info@dpa-AFX.de
Original erstellt von germanasti
Hi 03 :)
Wer Beiträge von Germanasti verfälscht zitiert oder von Germanasti zitierte Beiträge gefälscht in den Umlauf bringt, wird mit einem Freundschaftsentzug von nicht unter 14 Tagen bestraft !!! :gomad :gomad :gomad
:cool:
ist ok :)
kannst am kommenden So. damit anfangen ! :D
Original erstellt von germanasti
cherry:
Auch das verfügbare Nettoeinkommen, gepaart mit den beinhalteten Sozialleistungen, liegt kaum irgendwo höher, in Relation zur geleisteten Arbeitszeit, als in unserem Lande. :rolleyes:
Ich weis schon was du meinst. Die Deutschen stellen sich hin und warten bis ihnen die gebratenen Tauben ins Maul fliegen. Alle Anwesende natürlich ausgenommen :D .
Stell ich auch bei meinen Kindern fest, obwohl sie streng erzogen werden und eher in sparsamen Verhältnissen aufwachsen. Aber dieses wachsende Anspruchsdenken wird man kaum mehr Herr. Der soziale Druck aus der Schule und dazu die Werbung im Fernseh tut ein übriges. So sind z. B. meine Kinder einer der wenigen, die kein Handy haben und bekommen werden.
6.)
Roms Eingreifen im Osten
Während sich Rom in Karthago engagiert hatte konnte der makedonische Herrscher Prinz Philipp V. seinen Machtbereich weiter ausdehnen. Er hatte Pläne, Alexanders Großreich wieder auferstehen zu lassen. Dies bedrohte zwar nicht unbedingt Rom, aber wer wusste damals dass Philipp V. auf keinen Fall ein zweiter Hannibal war. So schlossen die Römer Bündnisse mit den griechischen Staaten, die von Philipp V. bedroht waren. Der römische Gesandte Marcus Aemilius Lepidus besuchte Philipp, der eben die griechische Stadt Abydos belagerte, persönlich. Er machte ihm klar, dass er sich jeglicher Aggression gegenüber griechischen Staaten zu enthalten habe. Philipp machte keine Anstallten darauf einzugehen und setzte die Belagerung Abydos' fort und zerstörte sie anschliessend. Damit war der Krieg mit Rom da.
Philipp II., ein Vorfahre Philipp V.
(10 vor Chr.)
Zuerst kam es zu keinen größeren Kampfhandlungen und über die Wintermonate kam der Krieg ganz ins Stocken. Rom errang seine Erfolge vor allem auf diplomatischem Weg, indem es sich immer neue Bundesgenossen schuf und dadurch der Weg nach Mittelgriechenland frei wurde. Philipp sah sich völlig isoliert; auch auf Antiochos III., der mit Ägypten im Krieg stand und deshalb die Römer nicht provozieren wollte, konnte er nicht zählen. Da die Bedrohung durch die Römer stetig zunahm willigte Philipp in Friedensverhandlungen ein. Das Gespräch komplizierte sich durch die Forderungen der griechischen Verbündeten Roms, die rigorose Maßnahmen gegenüber Philipp V. wollten. Philipp zeigte sich auf keinen Fall bereit darauf einzugehen und die Verhandlungen wurden abgebrochen. 197 vor Chr. gelang den römischen Truppen mit der Unterstützung der Armee der Aitoler, einem griechischen Stamm, die Besiegung Philipps V. Jetzt musste Philipp auf die Bedingungen eingehen. Er wurde auf sein Stammland beschränkt und durfte nur noch Krieg gegen die nördlichen Nachbarn führen.
Zuerst wurde Rom als Befreierin Griechenlands gefeiert, doch bald offenbarten sich die Schwächen der Griechen. Die verschiedenen griechischen Staaten waren untereinander sehr zerstritten und es bildeten sich zwei Lager. Die von Rom begünstigten, das waren der Achaiische Bund und Athen, und die Unzufriedenen, die nur eine Gelegenheit suchten ihre Ansprüche durchzusetzen.
Die Lage für die Römer war um so bedenklicher, als an der Ostküste de Ägäischen Meeres mittlerweile eine neue Macht erschienen war und ihre Ansprüche anmeldete: Antiochos III. von Syrien. Er rückte in die von Ägypten und Makedonien aufgegebenen Gebiete in Kleinasien und Thrakien ein. Ein Zusammentreffen von römischen und syrischen Gesandten unterstrich noch einmal die Haltung Antiochos III. Er war nicht bereit die römischen Weisungen zu befolgen. Rom schaute der Entwicklung erstaunlich ruhig entgegen, hatten doch in Spanien zahlreiche Unruhen begonnen die niedergeschlagen werden mussten. In Karthago konnte Hannibal wiederum die Macht an sich reissen und Rom begann zu bangen. Das nutzte Antiochos aus, um seine Stellung in Kleinasien und Thrakien weiter auszubauen. Die Stadt Ephesos wurde nun seine zweite Residenz. Auf diplomatischem Weg konnte er seine Beziehungen zu verschiedenen Staaten verbessern. Unterdessen war Hannibal, der aus Karthago vertrieben worden war, ein Gast von Antiochos III.
Zur Zeit Philipp V. und Antiochos III. hatten die Römer Gefechte in Griechenland und Kleinasien auszufechten.
Ca. 200 vor Chr.
Im Herbst 193 vor Chr. eröffnete ein Verbündeter Antiochos III., die Aitoler, den Krieg gegen den Achaiischen Bund. Verstärkt durch 15'000 Mann von Antiochos III. erregten sie die Aufmerksamkeit der Römer und diese schickten ein Heer von 25'000 Mann zur Bekämpfung von Antiochos III. nach Griechenland. Der römische Konsul hatte leichtes Spiel; die syrischen Mannen konnten sich nicht mehr in Griechenland halten und abgesehen von einigen kleinen Kämpfen mit Verbündeten Antiochos III. war es befriedet. Aber noch standen Truppen in Thrakien und Kleinasien. Die römische Besatzung wurde verdoppelt und die Syrier wurden auf ihr Stammgebiet zurück gedrängt. Dies zeigte dass wenn nötig Rom auch im fernen Kleinasien hart durchgreifen konnte. Rom hatte seinen Herrschaftsbereich wieder um ein entscheidendes Maß ausbauen können, der Einfluss wurde über Griechenland bis nach Kleinasien ausgedehnt und verankert.
Die vielen Kriege die Rom in letzter Zeit geführt hatte sollten sich auch auf die innenpolitische Lage auswirken. Immer mehr war der Senat zur bestimmenden Einrichtung in Rom geworden. Zu letzt hatte er das Sagen über die Legionen. Er bestimmte wann, wo und wieviele Soldaten eingesetzt werden. Zudem verwaltete der Senat den Staatsschatz. Sachlich war dies sogar gerechtfertigt, saßen doch im Senat alles ehemalige hohe Beamte, die an Sachkenntnis und Erfahrung den übrigen Bürgern überlegen waren. Nur eines galt es zu bedenken: Die Stimmen der 300 Senatoren besaßen nicht alle das gleiche Gewicht. Eine Stimme eines Senators zählte erst recht, wenn er in seiner vorherigen Beamtenlaufbahn mindestens ein Konsul oder Prätor gewesen war. Und da die Konsuln und Prätoren fast ausschließlich von einflussreichen altgedienten Familien stammten, konnten diese durch ihre Vertretenheit im Senat die Geschicke des Staates leiten. Die großen Geschlechter, die Nobilität, leitete also den Staat ohne dass die Bevölkerung großes Mitspracherecht gehabt hätte.
. Die großen Kriege zehrten schließlich auch an den Bevölkerungsreserven des Imperiums. Brauchte man vor dem Jahre 200 vor Chr. noch knapp 5-6 Legionen so waren es nach 200 vor Chr. schon 8-9 Legionen. Ein Anstieg von etwa 50%. Da die Bevölkerung allerdings nicht in diesem Maße mitwuchs mussten immer mehr Männer in den Soldatenstand gehoben werden, was nicht selten auf Widerstand stieß. Die Regierung unterließ es, neue Kolonien zu gründen und damit die über 10'000 Quadratkilometer an neuem Land alleine in Italien mit Leuten aufzufüllen. Dieser Umstand machte das Land billig und ermöglichte es den Großgrundbesitzern, große Flächen an Land zu kaufen und damit die Produktion zu verbessern. Der Masse der kleinen und mittleren Bauern blieb der Landkauf aber verwährt. Sie hatten schlicht kein Geld. Es begann sich allmählich ein Zweiklassengesellschaft zu bilden, deren bedenkliche Konsequenzen bis um 150 vor Chr. noch kaum jemand zu ermessen fähig war.
Ein Silberdenar.
(1. Jh. vor Chr.)
Eine andere Problematik zeichnete sich ab, als sich einzel Personen zu grossen Ehren aufgearbeitet hatten. Vor allem zu erwähnen ist Scipio Africanus, dem es vergönnt war Hannibal zu schlagen. Er verfügte über einen Einfluss der stetig zu wachsen schien. Als der Senat bemerkte das dadurch sein Einfluss zu schwinden begann, probierte man Scipio aus seiner Position zu drängen., was auch gelang. Um solche Fälle von einzelner Machtergreifung in Zukunft zu verhindern, erlegte der Senat Altervorlagen um den Status von Beamten zu erreichen. Um Konsul zu werden musste man z. B. 43 Jahre alt sein (Scipio Africanus war 25). Eine allzu häufige Bekleidung des Konsul Amte wurde verboten. Die Folge davon war das man eine Regierung des Durchschnitts hatte. Grossen Prsönlichkeiten und Denkern blieb der Einfluss auf Rom verwährt. Es triumphierte das Mittelmass, und das war grob, phantasielos und in seinem Horizont beschränkt. Niemand tat etwas um diesen Ereignissen entgegen zu wirken.
Auch aussenpolitische Probleme zeichneten sich für die Römer ab. Die griechischen Staaten wurden immer unzufriedener und hegten das Wunsch nach größeren Machtansprüchen. Verhältnismäßig günstig entwickelten sich die Dinge in Kleinasien, wo die römische Herrschaft anerkannt wurde. Besondere Ereignisse spielten sich in Makedonien ab, das seine Grenzen durch militärische Aktionen weiter nach Norden vorschob. Rom hatte nichts Gutes mehr zu befürchten und begann zum Krieg zu rüsten. Allerdings sollte es nicht gleich zu einem Krieg kommen.
Nachdem Philipp der V. gestorben war kam sein Sohn Perseus an die Macht, der nicht unbedingt an einem Krieg mit Rom interessiert war. Den Römern war Makedonien lästig und man suchte nach einem Vorwand, um den Krieg zu erklären. Dieser Vorwand fand sich schließlich in der Tatsache dass die Situation in Griechenland immer kritischer wurde. Perseus hatte zuvor nach anti-römischen Partnern Ausschau gehalten. Die Römer schrieben ihm die Verschlimmerung der hellenistischen Situation zu und erklärten ihm den Krieg.
Perseus wurde vollkommen niedergeschmettert und Makedonien, indem es in vier Teile zerschnitten wurde, wurde zur totalen politischen Unmündigkeit verurteilt (168 vor Chr.). Auch in Griechenland griffen die Römer anschließend hart durch. Zahlreiche angesehene Leute wurden aus Griechenland verschleppt mit der Begründung, sie hätten mit der makedonischen Regierung sympathisiert.
Die Ausstrahlungen der neuen römischen Politik trafen auch die beiden letzten großen Staaten des Ostens, Syrien und Ägypten. Da beide Länder über eine nur sehr schwache Regierung verfügten war es für Rom ein leichtes, seinen Einfluss noch zu erhöhen und dadurch die beiden Länder noch mehr in die Abhängigkeit von Rom zu treiben.
7
Der Dritte Punische Krieg
Hatte es um 170 vor Chr. noch so ausgesehen als könnten sich die Verhältnisse in Nordafrika mit der Zeit konsolidieren so änderte sich im Verlauf der sechziger Jahre das Bild. Das Königreich Numidien, das die Gebiete Karthgos, nach dessen Niederlage gegen Rom als Verbündeter Roms übernommen hatte, wurde unter seinem Herrscher Masinissa wieder aktiv. Es wollte seine Gebietsansprüche auf Kosten Karthagos, das die Römer zu Hilfe rief, weiter ausbauen. Rom stellte sich klar auf die Seite Masinissas und zwang die Karthager die umstrittenen Gebiete zu räumen. Dadurch sah sich Masinissa zu weiteren Aggressionen angespornt und Karthago musste um seine Existenz fürchten, die ohnehin schon gering war. In Karthago erhielten die oppositionellen Kräfte, die einen anti-römischen Kurs verfolgten, Auftrieb und Karthago begann sich gegen die Numidier zur Wehr zu setzen. Schon trieb alles auf einen Konflikt mit Rom zu. Aber diese ließen die Dinge zuerst laufen, da sie in Spanien mit Problemen zu kämpfen hatten.
Währendessen machten sich die numidischen Streitkräfte immer mehr auf karthagisches Gebiet zu erobern. Wiederum protestierten die Karthager bei den Römern. Aber diese wollten sich nicht an die geltenden Verträge, die nach der Schlacht von Zama unterzeichnet worden waren, nichts wissen. Vielmehr forderte der brillante Redner Cato die endgültige Zerstörung Karthagos. Rom wartete, wie schon so oft, nur noch auf eine günstige Gelegenheit den Karthagern den Krieg zu erklären. Und diese Gelegenheit sollte sich bald zeigen.
Ohne die Erlaubnis Roms rückten die Karthager den Numidiern entgegen. Freilich wurden die Karthager geschlagen, aber dies reichte den Römern voll und ganz den Krieg zu erklären. Die Karthager ahnten was ihnen bevor stand, und um das drohende Unglück abzuwenden schickten sie zur Entschuldigung Gesandte nach Rom, verurteilten die für die letzten Ereignisse verantwortlichen Politiker zum Tode, und als der Senat auch damit noch nicht zufrieden war, unterwarfen sie sich schließlich durch den Akt der deditio bedingungslos der Entscheidung der Römer.
Nun begann ein perfides Spiel. Der Senat nahm die Unterwerfung an, und sicherte den Karthagern den Besitz ihres eigenen Territoriums zu, wenn sie alle übrigen Bedingungen des Senats erfüllen würden. Die inzwischen dort angekommenen Konsuln unterbreiteten der karthagischen Führung die letzten Bedingungen, die sie zu erfüllen hatten. Zuerst mussten die Karthager alle ihre Waffen abgeben, was sie ohne murren taten. Dann setzten die Römer alles auf eine Karte. Sie verlangten von den Karthagern, dass sie ihre Stadt zerstören sollten und sich mindestens zehn Meilen fern vom Meer, im Binnenland, neu ansiedeln. Eine solche Bedingung konnten die Karthager unmöglich annehmen, verband sie doch so viel mit ihrer Stadt. Um Zeit zu gewinnen führte man die Verhandlungen zuerst weiter; täuschte Entgegenkommen vor und hielt die Römer hin. Inzwischen befestigte man in pausenloser Arbeit die Stadt, fertigte aus sämtlichem verfügbaren Metall Waffen an und sammelte unter Führung Hasdrubals eine neues Heer, das im Hinterland stationiert war.
Fast drei Jahre währte dann der Kampf um die Stadt. Nur Schritt für Schritt kamen die Römer voran, immer wieder suchten und fanden die Karthager Mittel, um die Römer von ihrer Stadt fernzuhalten. Im Frühjahr 146 vor Chr. gelang es schließlich Scipio Aemilianus, durch die Mauern in die eigentliche Stadt einzudringen. Dort wütete zehntägige eine Straßenschlacht, bis die Stadt endgültig fiel. Die Stadt ging in Flammen auf und die Überlebenden wurden versklavt, das restliche Staatsgebiet dem römischen Imperium einverleibt.
Letzte Erhebungen in Makedonien und Griechenland und die Unterwerfung Spaniens
Dieselbe Zeit, in der sich in Afrika Karthagos Schicksal vollzog, wurde in Makedonien und Griechenland die letzte Auflehnung gegen die römische Herrschaft geprobt. In Makedonien hatte sich in der Bevölkerung Unmut über die unterdrückende Herrschaft der Römer breit gemacht und es gelang einem jungen makedonischen Feldherrn, die Unterstützung des thrakischen Fürsten zu gewinnen. Als ihm allerdings bei Pydna ein römisches Heer von zwei Legionen gegenüberstand verlor der makedonische Herrscher Krone und Reich. Er wurde in Rom hingerichtet.
Die makedonischen Erhebungen hatte sich auch auf die griechischen Stämme zurückgewirkt. Vorangetrieben von der wachsenden Kritik an Rom begannen die leitenden Strategen des Achaiischen Bundes, von der vorsichtigen Politik ihrer Vorgänger abzuweichen. Der äussere Anlass dafür war ein Konflikt mit Sparta. Ohne die römischen Vermittlungen abzuwarten, wollte man die Dinge selber regeln. Um für allemal Ruhe zu haben, forderte daraufhin 147 vor Chr. der Senat, die wichtigsten Städte die seit 196 vor Chr. zum Bunde gekommen waren, darunter Korinth, Argos und Sparta, sollten aus dem Bund ausscheiden. Als sich die Achaier dagegen auflehnten, war der Krieg unvermeidlich.
Rom hatte leichtes Spiel. Im Sommer 146 vor Chr. wurde der Widerstand gebrochen und unter der Führung des Konsuln Lucius Mummius wurde die Stadt Korinth vollständig zerstört. Dieser Akt brutaler Zerstörung hatte mit politischer Vernunft nichts mehr zu tun; die Mahnungen an die Griechen, sich fortan an jegliche römische Weisung zu halten war überflüssig.
Nach der Unterwerfung Makedoniens und Griechenlands wurden diese beiden Staatsgebiete prompt dem römischen Imperium hinzugefügt. Dreizehn Jahre später trug König Attalos III. von Kleinasien den neuen Verhältnissen Rechnung. Da er keinen Sohn besaß vermachte er testamentarisch sein Reich den Römern, um einem Krieg aus dem Wege zu gehen. Kleinasien ging als die Provinz Asia in die Analen der Geschichte ein.
Größere Anstrengungen und größere Opfer kosteten die Kriege um Spanien. Sie sollten dreiundzwanzig Jahre anhalten. Die römischen Truppen erlebten den Krieg hier in seiner letzten Härte, denn der Kleinkrieg der in den Pyrenäen geführt werden musste war von unglaublicher Brutalität. Ein Sieg konnte wenige Tage später schon wieder eine Niederlage bedeuten. Um erfolgreich zu operieren hätte es eines Feldherrn von Format bedurft, aber gerade daran fehlte es.
Die ersten Kämpfe hatten um 154 vor Chr. im Südwesten der Halbinsel begonnen. Die Siege und Niederlagen der römischen Truppen lösten sich gegenseitig ab und erst als der bedeutende Führer der Spanier Viriathus gestorben war, konnten die Römer die südwestlichen Gebiete erobern. Das Gebiet der römischen Provinz erstreckte sich nunmehr in breiter Front bis an die Küste des Atlantischen Ozeans.
Der zweite Kriegsschauplatz, durch die Erfolge des Viriathus erzwungen, entstand ab 144 vor Chr. im Nordwesten des Landes. Die Kämpfe waren kein Ruhmesblatt für die Römer. In diesen Schlachten vereinten die Römer alle schlechten Eigenschaften des Kriege auf einmal. Ohne zwingende Not hatten die Römer Wortbruch, Schande und Brutalität über die Spanier gebracht. Erst als Scipio Aemilianus, der Zerstörer Karthagos, die Führung in Spanien übernommen hatte wendete sich das Blatt auf des Römers Seite. 133 vor Chr. hatte er die Kämpfe mit der kompletten Zerstörung Numantias beenden können. Wollten die Römer nun beweisen das sie nicht nur Schande und Leid bringen können, so mussten sie ihre Einstellung ändern und sehen dass man die Untertanen nicht nur ausbeuten kann, sondern dass man auch für ihr Wohl zu sorgen hat. Die Römer standen vor einer schwierigen Aufgabe die sie nicht ohne fremde Hilfe meistern konnten.
Geistige Wandlung der Römer
Obwohl die Römer die Griechen besiegt hatten, waren die Griechen ihnen überlegen. Zwar nicht an Kampfeskraft, dafür aber an intelektuellem Horizont. Man sagte: "Graecia capta ferum victorem cepit et artes intulit agresti Latio." (Das unterworfene Griechenland überwältigt den rauhen Sieger und brachte die Segnungen der Kultur in das unkultivierte Land der Latiner.). Dieser Ausspruch stammt vom römischen Dichter Horaz. Auf die Römer wirkten denn auch viele verschiedene Einflüsse, die sie zu ihrer geistigen Wandlung trieben.
Hinzu kam, dass die Soldaten durch ihre Kreuzzüge in viele verschiedene Länder reisen konnten und dadurch in den Kontakt mit den anderen Kulturen kamen. Auch durch die zahlreichen Kriegszüge kamen Scharen von Sklaven und Kriegsgefangenen - vor allem aus dem Osten - die den Römern ein anderes Bewusstsein vermitteln sollten. Nicht zuletzt fehlte es an griechischen Kaufleuten und Händlern, die sich in Rom tummelten. Das ständige Zusammensein von Einheimischen und Fremden bereitete den Boden für die Aufnahme neuer Gedanken vor; nicht nur in Haushalten der großen Familien, wo die gebildeten griechischen Sklaven sogar Vertrauensposten erhielten und auch für die Erziehung des Nachwuchs verantwortlich waren, sondern auch in der breiten Masse wurden die neuen Sachverhalte ernsthaft betrachtet.
Erste Wandlungen kündeten sich in den neuen religiösen Vorstellungen an, die jetzt in Rom Einzug hielten. Auch diese waren größtenteils von den griechischen Sklaven, die ihre Religion auch in der neuen Heimat ausübten, nach Rom gebracht worden. Viele angesehene Persönlichkeiten fühlten sich von den Götterkulten angesprochen und trennten sich langsam von den alten Göttern.
Besonders stark war der Prozess der Hellenisierung in der römischen Literatur zu spüren. Sie wäre ohne den griechischen Einfluss überhaupt nicht denkbar. Im Schauspiel wurden die griechischen Stücke zuerst übernommen und später wurden selbst Dramen und Komödien streng nach hellenistischem Muster verfasst. Allmählich begannen die römischen Literaten auch mit der Produktion von verfremdeten Stücken, die mehr auf die Bedürfnisse des römischen Publikums zugeschnitten waren. Einige berühmten Autoren dieser Zeit waren Caecilius (gestorben 168 vor Chr.) und Terenz (gestorben 159 vor Chr.), die beide Verfasser von Lustspielen waren. Hinzu kamen die Verfasser von Tragödien, Pacuvius (gestorben um 131 vor Chr.) und Accius (gestoreb 90 vor Chr.).
Neben dem Drama trat auch die epische Dichtung hervor. Die frühen römischen Schriftsteller übernahmen die griechische Form des Hexameter und die mythische Umkleidung der Figuren. Ein letzter Zweig war schließlich die römische Prosa, die sich am eigenständigsten von allen drei literarischen Künsten gebildet hatte. Allerdings konnte man auch der Prosa nicht absprechen, dass sie ihr Wurzel in der griechischen Antike hatte. Vor allem zu erwähnen sind die Schriftsteller Cato und Polybios, der ein Grieche war, aber in lateinischer Sprache schrieb nachdem er nach Rom verschleppt worden war. Beide waren hauptsächlich auf dem Gebiet der Geschichtsschreibung tätig, wobei sich Cato eher mit dem was und Polybios eher mit dem warum und danach beschäftigte.
Doch sollte es noch ein, zwei Generationen dauern bis die wirklich großen Schriftsteller der römischen Antike geboren wurden und des Polybios Frage, ob die Herrschaft Roms ein Segen für die Welt sei, bejaht werden konnte.
germanasti
11.12.2002, 11:50
Inputs:
Wer soll das denn alles durchlesen? :dumm
03:
Gehst Du schon wieder in Urlaub ?????????????
Cherry:
Deine armen Kinder. :rolleyes: :hihi
Aber Du sagst es. Hierzulande ist ein Massenzwang zum "hochprozentigen" Konsum entstanden. Gleiches gilt für die Trägheit, welche auch gemeinsam gepflegt und erweitert wird. & exakt dies wird auch einen grossen Bürgerkrieg verhindern. Micheles sind viel zu faul dazu ;)
Inputs, den Thread führen wir jetzt in Latein weiter. Die Quelle bitte. Du sparst Mühe :hihi
Ich glaube, INPUTS will noch heute die 1000 Beiträge erreichen... :lach
Überspringe nun ein, zwei Kapitel und komme gleich zum Ende, und Germas Lieblingslektüre:
Soldatenkaiser bis Konstantin
Die Krisenperiode der Soldatenkaiser ist schon darin charakterisiert, dass im Zeitraum von fünfzig Jahren, zwischen 235 und 285 mehr als 20 Kaiser regierten, von denen nur ein einziger eines natürlichen Todes starb. Mit den permanenten Mehrfrontkriegen gegen äußere Feinde und den Kämpfen der Thronanwärter gegeneinander im Inneren sind die politischen Faktoren der Reichskrise des 3. Jahrhunderts benannt. Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Niedergang schlimmster Art, Rückgang von Handel und Gewerbe, Verelendung des städtischen Proletariats, Absinken der Bauern in Hörigkeitsverhältnisse gegenüber den Grundbesitzern und ein partieller Rückfall in die Naturalwirtschaft. Erst unter Kaiser Diocletian (284-305) wird zeitweise auf gänzlich veränderten Grundlagen eine neue Stabilität eintreten.
Diocletian und Konstantin (306-337), die bedeutendsten Repräsentanten des römischen Kaisertums seit Augustus, kamen beide aus Illyrien (Jugoslawien). Unter ihrer Herrschaft wandelte sich das Prinzipat zum (von Theodor Mommsen so bezeichneten) "Dominat", einer Kaiserherrschaft mit absolutistischen Zügen. Zwangsstaatliche Maßnahmen beeinflussten auch das Wirtschaftsleben:
Die freie wirtschaftliche Tätigkeit des Bürgers wurde abgelöst durch Dienstverpflichtung und staatliches Unternehmertum. Aus freien Berufsgenossenschaften wurden Zwangsverbände. Staatliche Waffenfabriken und Webereien, staatliche Bergwerke und Steinbrüche entstanden. Der Ausbau des Militärstraßennetzes und der großen Wasserversorgungsanlagen (Aquädukte) wurde mit Hilfe öffentlicher Arbeitsdienstverpflichtungen vorangetrieben.
Büste des Kaiser Konstantin.
Doch auch diese staatswirtschaftlichen Maßnahmen konnten auf Dauer die Krise nicht wenden. Der Niedergang des städtischen Bürgertums und des italischen Mittelstandes setzte sich fort. Auch das Bauerntum Italiens zeigte sich der Konkurrenz der reichen Provinzen immer weniger gewachsen. Nur große Latifundienbetriebe konnten die Krise überstehen. Sie brachten die Reste des Kleinbauerntums in wirtschaftliche Abhängigkeit. Der Versuch vieler Kleinbauern diesem Los durch Landflucht zu entgehen wurde durch das Gesetz von 332 vereitelt, das sie an die Scholle band. So trat neben die Sklaverei die bäuerliche Hörigkeit.
Ein anderes schweres Problem des Reiches war die immer stärker werdende germanische Unterwanderung. Germanen kamen als Söldner, als Sklaven aus den Kriegen mit den Grenzstämmen, aber auch als bäuerliche Hörige ins Reichsgebiet. Mark Aurel (160-l80) förderte diese Entwicklung noch durch die Ansiedlung von germanischen Kolonien - das sind bäuerliche, an die Scholle gebundene Erbpächter - in entvölkerten Landstrichen. Im Heer stiegen Germanen bis in die höchsten Offiziersstellen auf. Kaiser Theodosius 1. tat 382 den letzten Schritt auf diesem Wege - er nahm einen geschlossenen germanischen Stamm, nämlich die Westgoten, als Föderaten ins Reichsgebiet auf und verpflichtete sie zur Reichsverteidigung. Im Westteil des Reiches führte diese Entwicklung zur germanischen "Machtergreifung" durch den Ostgermanen Odoaker und der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahre 476. In Ostrom kam es dagegen zur Ausschaltung der Germanen von der Staatsführung.
Doch zurück zu den beiden großen Kaisern Diocletian und Konstantin. Mit Diocletian (284-305 n. Chr.) wurde der Kaiser zum Dominus, zum Herrn über Untertanen. Verwaltung, Gesetzgebung und Rechtsprechung, verwirklicht durch Edikte, gingen allein von ihm aus. Der Senat sank auf die Stufe eines rechtlosen Staatsrates hinab. Die Selbstverwaltung der Städte und Provinzen wurde beseitigt, Militär- und Zivilgewalt wurden in offenem Bruch mit der altrömischen Tradition streng getrennt. Ein besoldetes Staatsbeamtentum trat neben das Söldnertum und das Offizierskorps. Diocletian fühlte sich nicht nur als Dominus, sondern auch als Deus (Gott). Als Sinnbild seiner Gottesherrschaft trug er das orientalische Diadem. Der Kaiserkult wurde Reichsreligion. Gegen ihn erhob sich der Widerstand der wachsenden Christengemeinden. So kam es unter Diocletian zu einer großen Christenverfolgung. Die Unterdrückung der Christen hörte erst unter Konstantin auf, der 313 Glaubensfreiheit einräumte. 391 erhob dann Theodosius das Christentum in den Rang einer Reichsreligion.
Diocletian hat auch - aus militärischen Erwägungen - jenen Schritt vollzogen, der die abendländische Geschichte bis tief ins Mittelalter hinein entscheidend mitbestimmen sollte: Er teilte das Reich in eine östliche und eine westliche Hälfte, allerdings unter Wahrung der ideellen Reichseinheit. Die Reichsteile wurden nunmehr von zwei Kaisern (Diocletian im Osten und Maximian im Westen) regiert; ihre Hauptstädte waren Nicomedia in Kleinasien und Mailand. Konstantin der Große (305-337) erzwang die Reichseinheit erneut, ohne freilich das Eigengewicht der beiden Teile ernstlich zu mindern. Byzanz, das den Namen Konstantinopel erhielt, wurde Hauptstadt des Ostens (330). Erst von 395 an bestand dann die tatsächliche und endgültige Teilung.
Konstantin vollendete die Idee der Theokratie im Dominat: Die Person des Kaisers erscheint als heilig. Seine Aufgabe, als Kaiser Schutzgewalt auszuüben im Interesse der Armen, der Frauen, der Minderjährigen und der Sklaven nahm der Herrscher sehr ernst, wie sich in einer Reihe von Edikten zeigt. Er fühlte sich berufen als unumschränkter Herrscher die Welt im göttlichen Auftrag zu lenken.
Im Rechtswesen kam es zu einschneidenden Veränderungen. Das Jus gentium, das Völkerrecht, trat neben das Jus civile des Zwölftafelgesetzes von 451 vor Chr. und ergänzte das Jus praetorium der Prätoren, eine Art Gewohnheitsrecht, das sich immer wieder geschmeidig dem Fluss der geschichtlichen Entwicklung angepasst hatte; die Kaiserzeit brachte es in bleibende Formen (Edictum perpertuum des Hadrian). Das Völkerrecht aber verwischte den Unterschied zwischen Bürger und Nichtbürger und wurde so zu einem starken Bindeglied der Reichseinheit. Weiterentwicklung und Auslegung des Rechts wurden in der Kaiserzeit zur Aufgabe der Rechtsgelehrten. Im Dominat aber wurden die Erlasse des Kaisers zur alleinigen Rechtsquelle. Justinian (527-565) krönte diese Entwicklung durch seine Sammlung früherer Gesetze und bedeutender Darstellungen von Rechtsgelehrten, das Corpus iuris civilis. Überall wo römische Rechtstradition in der abendländischen Entwicklung nach- und weiterwirkte spielte diese Sammlung eine grundlegende Rolle.
Die ungeheure Ausdehnung des Reiches, die unter Trajan mit der Errichtung der Provinzen Arabia, Armenia, Mesopotamia, Assyria und Dacia (heute Rumänien) etwa im Jahre 115 ihren Höhepunkt erreicht hatte, konnte unter dem Druck der Germanen und des Neupersischen Reiches unter den Sassaniden (226-642) schon im 3. Jahrhundert nicht mehr gesichert und gehalten werden. In volle Bewegung kamen die Grenzen jedoch erst nach dem Vorstoß der Hunnen aus Innerasien nach Südrussland (375). Dort unterwarf sich dieses mongolisch-türkische Nomadenvolk die Ostgoten unter ihrem König Ermanarich, während die Westgoten, soweit sie zum Christentum übergetreten waren, im Imperium südlich der Donau Aufnahme fanden.
Der endgültige Zerfall des Westens
Der Name "Der Name "Germanen" wird erstmals von Poseidonios (ca. 90 vor Chr.) erwähnt, durch Caesar fand er dann Eingang in die römische Literatur. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten hatten sie sich in Nordgermanen (Skandinavien und Dänemark), in Ostgermanen (Oder- und Weichselgebiet) und Westgermanen (zwischen Rhein, Elbe und Nordsee) aufgegliedert und in einzelnen Stämmen voneinander abgesondert, die sich später vor dem römischen Grenzwall zu größeren Kriegerbünden wieder zusammenfanden. Auf diese Weise entstanden z.B. die Alemannen und Franken am Nieder- und Oberrhein. Von den Ostgermanen drangen die Goten am weitesten nach Südosten vor, bis ans Schwarze Meer, wo sie dann ein Stoß der Hunnen traf.
Die Westgoten - eigentlich Wisigoten -, die sich dem Christentum geöffnet hatten (ihr Bischof Ulfilas übersetzte um 350 das Neue Testament ins Gotische), eroberten unter dem Heerkönig Alarich Italien und Rom (410), zogen aber unter seinem Nachfolger Athaulf nach Südfrankreich, wo sie ein Reich mit der Hauptstadt Tolosa (Toubuse) gründeten. Ihr König Eurich (466-484) dehnte die Herrschaft auch auf Spanien aus.
Im Norden und Westen war der Zusammenbruch der römischen Reichsverteidigung längst im Gange. Schon 166 begann der Markomannenvorstoß durch die Donaugrenze ins Voralpengebiet, begleitet von dem der Langobarden und Quaden, seit der Mitte des 3. Jahrhunderts drangen die Franken in Gallien ein. Einzelne germanische Scharen, Gefolgschaften unter Führung von Heerkönigen fielen immer wieder auch in Norditalien ein. 406 aber durchbrachen Sweben, Alanen und Wandalen die Rheinlinie und zogen nach Gallien und Spanien weiter. Die Wandalen wiederum gingen 429 unter Geiserich über die Meerenge nach Afrika. 439 schon eroberte Geiserich Karthago, erhob es zur Hauptstadt und bedrohte nun Rom wie einst die Karthager von der südlichen Flanke her.
Im Jahre 413 hatten die Burgunder ein Reich mit Worms als Hauptstadt gegründet, das der weströmische Statthalter Aëtius in Mittelgallien, mit Hilfe der Hunnen 436 wieder vernichtete. In dieser Zeit erreichte der Hunnenstaat unter König Attila (dem Etzel der Nibelungensage, die auch den Untergang der Burgunder schildert) mit der ungarischen Tiefebene als Mittelpunkt seine größte Ausdehnung. Attilas Versuch, 451 durch die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (bei Troyes in Frankreich) auch die Herrschaft über Gallien zu gewinnen, wurde durch ein Bündnis der Westgoten, der Burgunder und fränkischer Teilstämme unter Führung des Aëtius vereitelt.
Bald nach Attilas Tod (453) löste sich sein Reich wieder auf, ohne bedeutsame geschichtliche Spuren zurückzulassen. Dadurch wurden auch die Ostgoten wieder frei, die unter Theoderich dem Großen (493-526), dem Überwinder Odoakers, ihr Reich in Italien errichteten, immer noch unter der Fiktion, dass der König als Statthalter des römischen Kaisers seine Macht ausübe. So blieben römisches Recht und Verwaltung in Kraft. Für seinen Stamm, dem ein Drittel des italischen Bodens als Besitz übereignet wurde blieb Theoderich Heerkönig im germanischen Sinne. Er wollte auch eine Verschmelzung mit der italischen Bevölkerung durch Heiratsverbot und durch Wahrung des religiösen Gegensatzes zwischen ostgotischem Arianismus und italischem Katholizismus unter allen Umständen vermeiden. Um Rückhalt im germanischen Norden zu finden, erstrebte Theoderich ein Bündnissystem germanischer Reiche unter seiner Führung; er scheiterte jedoch an der Politik des Frankenkönigs Chlodwig, der zum Katholizismus übertrat, weil er den Einfluss der gallischen Kirche zur Sicherung seiner Macht über die einst römischen Untertanen seines Staates brauchte.
Damit aber war der Untergang der germanischen Mittelmeerreiche besiegelt. Die vor allem auch auf dem Hintergrund des religiösen Gegensatzes zu verstehende Offensive der Oströmer unter Justinian (527-565) zerschlug zunächst das Wandalenreich in Nordafrika (Feldzug des Belisar) und danach das Ostgotenreich in Italien, das im Jahre 555 unter dem Statthalter Narses oströmische Provinz wurde. Nur in Oberitalien gelang den Langobarden eine Reichsbildung von längerer Dauer (568-774). Schließlich aber bezahlten alle germanischen Stämme, die in den Mittelmeerraum eingedrungen waren, ihre Loslösung aus dem Stammeszusammenhang der Germanen mit dem sprachlich-völkischen Aufgehen in der einheimischen Bevölkerung des einstigen Imperiums. In allen ihren Staatengründungen ergaben sich Schwierigkeiten, die aus dem Gegensatz zwischen germanischem "Genossenschaftsdenken" und dem Staatsapparat des römischen Erbes erwuchsen. Die Germanen wurden so nicht zu Erben des römischen Reiches, sondern es entwickelte sich eine neue germanisch-romanische Völkerwelt anstelle des westlichen Imperiums, die Staatenwelt des Abendlandes.
Christentum und Imperium
Das grundlegende Neue der Lehre Jesu, die von den christlichen Missionaren durch das römische Weltreich getragen wurde, ist die Erwartung einer allgemein-menschlichen Weltkatastrophe am Ende der Zeiten. Sein Weitgericht betrifft die Menschen an sich, die Toten wie die Lebenden; sein Erlöserbild, ein Selbstbildnis, zeigt den vom Himmel gesandten Menschen, den Sohn Gottes und zugleich den Menschensohn, dessen Gericht das Ende der Geschichte und eine völlig neue Welt bedeutet. Damit wird verständlich, warum Jesus sich mit solcher Leidenschaft gegen die Gesetzes- und Gelehrtenreligion der Priester und Rabbiner gewandt hat, die in dem Glauben lebten, irdisches und ewiges Heil des Menschen seien verbürgt, wenn nur die Sittengesetze, das geltende Recht und die Ordnungen des Kultes buchstabengetreu befolgt würden.
Das Evangelium Jesu Christi führt heraus aus dem Bereich irdischer, d.h. sozialer und politischer Erlösungshoffnungen. Dies ist die Kraft, die dem Christentum über alle Zeitbedingtheit hinaus Dauer verliehen hat. Sie brachte es aber auch von Anbeginn an in einen unlösbaren Konflikt mit den politischen und sozialen Mächten der Zeit. So musste es mit dem römischen Kaiserkult und seiner Vergottungstendenz zusammenprallen, musste es die jüdischen Hoffnungen auf den politischen Befreier und Erlöser enttäuschen und konnte es als bindende und erhaltende Kraft im Imperium Romanum selbst zu einer Zeit nicht wirken, als es bereits alleinige Reichsreligion geworden war. Das große Drama des Mittelalters, der Kampf zwischen Papsttum und Kaisertum, hat schon hierin seine Wurzeln.
Konstantin beendete 313 die Zeit der Auseinandersetzung. Er versuchte das Christentum dem römischen Staat einzufügen. Aber schon zu Beginn dieses Unternehmens zeigte sich die ständige Spannung zwischen kaiserlich-weltlicher und geistig-bischöflicher Gewalt, die im Westen später mehr und mehr vom römischen Papsttum allein repräsentiert wurde. Der Kaiser aber fühlte sich als oberste Instanz in allen Kirchenfragen, wenn er Reichskonzilien einberief, um die Einheit der Kirche in Lehre und Verwaltung zu wahren. Bedeutsam wurde das Bischofskonzil zu Nicäa im Jahre 325, wo die Lehre des Anus, Christus sei nur wesensähnlich mit Gott, zugunsten der des Athanasius von der Wesensgleichheit Gottes und Christi verworfen wurde. Dennoch lebte die arianische Richtung im Osten, insbesondere bei den zum Christentum übertretenden Germanenstämmen, weiter. Der Streit wurde nach einem arianischen Rückschlag unter Constantius (355) und dem Versuch einer heidnischen Restauration unter Julian Apostata (361-363) im Konzil zu Konstantinopel (381) endgültig zugunsten des Athanasianismus entschieden. 391 wurde das Christentum zur alleinigen Staatsreligion; alle heidnischen Kulte wurden verboten.
In der christlichen Kirche überlebte die römische Verwaltungstechnik den Untergang des Imperiums. Sie hätte das Christentum zur einigenden Macht erheben können, wenn nicht der politische Gegensatz zwischen Konstantinopel und Rom auch eine kirchlich-konfessionelle Entsprechung gefunden hätte. Römisches Papsttum und oströmisches Patriarchentum traten einander vor dem Hintergrund der beiden gegensätzlichen Lehren von den zwei Naturen Christi (göttliche und leibliche Natur, wie Rom lehrte) oder der einen Gottnatur (vertreten von Konstantinopel) feindlich gegenüber. Dem Konzil von Chalcedon (451) gelang es nicht, diesen Gegensatz zu überbrücken. Gegen die dort ausgesprochene Gleichberechtigung der Bischöfe von Rom und Konstantinopel protestierte Papst Leo der Große (440-461), der den alleinigen Führungsanspruch Roms verkündete.
Dieser innere Zwiespalt erlaubte es später dem oströmischen Kaiser Justinian 1. (527-565), eine absolute Herrschaft des Kaisers über die Kirche zu errichten. Man nennt ihn daher auch den ersten Repräsentanten des Caesaropapismus, eines politischen Systems, in dem weltliche und geistliche Macht in einer Hand vereint liegen, wie dies zuerst im Osten des Imperiums, später in Russland und in neueren Balkanstaaten verwirklicht wurde.
Im Westen dagegen löste sich das Christentum gemäß seinem Urauftrag, das Reich Gottes auf Erden vorzubereiten, mehr und mehr vom Schicksal des Reiches ab. Als Alarich Rom eroberte (410), schrieb der Bischof von Hippo Regius in Numidien, Augustinus (395-430), sein Werk vom Gottesstaat (De civitate Dei).
Darin heisst es: "Was macht es uns aus, unter welcher Herrschaft der Mensch lebt, der doch sterben muss, wenn ihn nur die Machthaber nicht zu Gottlosigkeit und Unrecht nötigen". Unter Papst Gregor dem Großen (590-604) aber begann die Westkirche, den Grundstein für die Entstehung des Kirchenstaates zu legen, einer weltlichen Machtbasis des Papsttums auf italienischem Boden. So wurden der Westkirche Wege offengehalten und Mittel bereitgestellt, um in eine neue abendländische Epoche der Weltgeschichte aktiv und mitgestaltend einzugreifen.
Oh , verdammt. Wir sind bei Inputs auf einen Knopf gekommen :lach :lach
STOP IT PLEASE :gomad
Also, bitte!
So kurz hat noch kaum jemand den Aufstieg und Fall des römischen Reiches gepastet! Ich muss schon sehr bitten! Kürzer geht kaum!!! :hihi
#1351 von herr.motzki 11.12.02 10:55:00 Beitrag Nr.: 8.066.247 8066247
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben KONTRON AG O.N.
Schauen wir uns also nun besagtes Aktiendepot
unseres überschuldeten Anlegers etwas genauer an....
++++++++++++++++++++++++++++++++
S&P Core Earnings
Von Claus Vogt
Im Juni berichteten wir an dieser Stelle über die weitverbreitete Berechnung von „Unternehmensgewinnen“, die stark von den Vorgaben der US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) abweichen, nämlich fast immer höher sind. Wir sprachen damals auch über den von der Rating-Agentur Standard & Poor‘s angekündigten Plan, eine neue Gewinngröße zu publizieren, was wir damals für einen ersten Schritt in die richtige Richtung hielten. Wir haben Standard & Poor‘s damit offensichtlich unrecht getan. Die im vergangenen Monat vorgelegten Ergebnisse, von der Rating-Agentur „Core Earnings“ genannt, legen, wie wir erfreut erkennen mußten, noch schärfere Maßstäbe an als US-GAAP.
Insbesondere berücksichtigen sie Mitarbeiteroptionsmodelle und Pensionskassenverpflichtungen und kommen deshalb auf deutlich geringere Gewinne als alle anderen derzeit üblicherweise verwandten Berechnungsmethoden inklusive US-GAAP.
Standard & Poor‘s ist hiermit also nicht nur einen Schritt in die richtige Richtung gegangen, sondern erweist sich als klarer Schrittmacher. Wir zollen dem Unternehmen höchsten Respekt für diese mutige Vorgehensweise.
Damit verfügen wir jetzt allerdings für einen Index wie den S&P 500 über eine sehr breite Spanne von Gewinnen und daraus resultierenden Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV):
Berechnungsmethode Gewinn pro Aktie (US$) KGV
US-GAAP 26,74 37
S&P Core Earings 18,48 54
Pro forma-Gewinne 41,59 24
Welche Methode ist denn nun die richtige? Wie so oft im Leben gibt es Argumente für und gegen jede dieser Vorgehensweisen. Pro forma-Gewinne verschweigen mehr als sie enthüllen und wurden von uns schon mehrfach kritisiert und als ungeeignet verworfen. Sie zeichnen ein sehr einseitiges, extrem optimistisches Bild der Ertragslage eines Unternehmens. Core Earnings hingegen scheinen in das andere Extrem zu verfallen. Da Gewinne eine sehr zyklische Größe darstellen, ergibt sich in Rezessionen wahrscheinlich ein zu pessimistisches Bild. Allerdings gehören die Verpflichtungen, die sich aus Mitarbeiteroptionsprogrammen und aus Pensionskassen ergeben, unzweifelhaft in die Gewinn- und Verlustrechnung der Unternehmen. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit also irgendwo zwischen Core Earnings und US-GAAP Earnings. Da nur für letztere historische Zeitreihen existieren, werden wir ihnen wie bisher schon den zentralen Platz in unseren Modellen einräumen.
Mit 26,74 US-Dollar pro Aktie verdienten die im S&P 500-Index enthaltenen Unternehmen während der vergangenen zwölf Monate übrigens ungefähr soviel wie Ende 1994. Damals notierte der Index bei etwa 460 Zählern, also rund 50 Prozent unter dem aktuellen Niveau.
Claus Vogt leitet das Research der Berliner Effektenbank.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Gehen wir also einmal davon aus,
dass der gute Herr Vogt uns nicht einen allzu schlimmen Bären aufbindet.
Das würde bedeuten,
dass im Durchschnitt jetzt schon (viele) Shares den doppelten Wert als anno 1994 haben.
Wenn wir jetzt noch davon ausgehen,
dass (wie von vielen Analysten vorhergesagt) Aktien supergünstig wären
und die Leute deswegen in den nächsten Monaten kräftig einkaufen,
dann würden sie also nach Adam Riese noch teurer werden...!
Eine schöne Sache für den Aktionär.
Jetzt aber zur Kardinalfrage.
Wer bitte schön soll uns allen dann aber eine verdammt teure Unternehmensbeteiligung abkaufen..?!
Und wer bitte schön soll uns diese überteuerte Unternehmensbeteiligung abkaufen,
wenn heraus kommen sollte,
dass meine Unternehmen plötzlich damit rausrückt,
dass über die nächsten Jahre noch kräftig Pensionsrückstellungen aufgestockt werden müssen...?!
Und wer bitte schön soll uns diese überteuerte Unternehmensbeteiligung abkaufen,
wenn mein Unternehmen uns allen mitteilt,
welche Summen über die nächsten Jahre gezahlt werden müssen,
um die ausstehenden Schulden abzutragen...?!
Ist hier eigentlich schon aufgefallen,
dass uns die letzten Monate immer wieder stärkere Umsätze suggestiert werden,
aber jeglicher Hinweis darauf fehlt,
wieviel Schulden sich angehäuft haben
und in welchem Zeitraum diese Kredite bedient werden müssen.
Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Aber ich bin mir ziemlich sicher,
dass all die smarten Banker&Analysten uns diese Zahlen so poliert vorlegen werden,
dass wir uns letzthin sogar über Schulden freuen können....
Und bitte nicht vergessen, liebe Anleger.
Alle avisierten Gewinn/Verlust-Aussichten existieren lediglich in der Fantasie der Vorstände.
Wir sollten uns alle daran erinnern, welchen Müll uns diese Klientel die letzten Jahre aufgetischt hatten.
Für Motzke jedenfalls kein Grund sich hier übermässig auf deren Aussagen zu verlassen.
Sicherlich bedeutet teuer nicht automatisch,
dass es nicht noch teurer werden könnte..(siehe heute)..!
Aber was mich als (angehenden) Aktionär einzig interessiert ist...
Wer bezahlt mir in absehbarer Zeit mehr für mein jetzt schon teuer erkauftes Investment......
HM
Cum esset Caesar in citeriore Gallia [in hibernis], ita uti supra demonstravimus, crebri ad eum rumores adferebantur litterisque item Labieni certior fiebat omnes Belgas, quam tertiam esse Galliae partem dixeramus, contra populum Romanum coniurare obsidesque inter se dare. Coniurandi has esse causas: primum quod vererentur ne, omni pacata Gallia, ad eos exercitus noster adduceretur; deinde quod ab non nullis Gallis sollicitarentur, partim qui, ut Germanos diutius in Gallia versari noluerant, ita populi Romani exercitum hiemare atque inveterascere in Gallia moleste ferebant, partim qui mobilitate et levitate animi novis imperiis studebant; ab non nullis etiam quod in Gallia a potentioribus atque iis qui ad conducendos homines facultates habebant vulgo regna occupabantur; qui minus facile eam rem imperio nostro consequi poterant.
- - - -
Ich werde nun in regelmäßigen Abständen den "Gallischen Krieg" posten :rofl
Mercator
11.12.2002, 11:59
Original erstellt von konby
Wer bezahlt mir in absehbarer Zeit mehr für mein jetzt schon teuer erkauftes Investment...... Versuche es mal mit unserem NASDAQ und bring die Unterhaltung zuvor auf 2007ff. :hihi
germanasti
11.12.2002, 12:00
Ein herzliches Dank an Inputs für den kurzen Bericht :rofl
germanasti
11.12.2002, 12:03
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=5167&mocktick=1
The trend is your friend.
Dementsprechend müsste heute ein gap down mit langer roter Kerze kommen. Passiert dies nicht, ist der kurzfr. Abwärtstrend kaputt.
Kommt grün, muss man abwarten inwieweit ein längerer Move daraus wird.
Kommt rot in langer Form, könnte es Fake sein und mit dem nächsten grünen Rotz eine 3-4 Tages-Gegenbewegung erfolgen.
900 P. ist max-pain beim S&P. Entsprechend kann ich mir nicht vorstellen, dass wir uns sooo weit von dem Ding entfernen wie es viele gerne hätten.
Hier die lateinische Kurzfassung von INPUTS:
veni, vedi, vici
:dd
@germanasti
jupp!!
15.12 für 14 tage. :):
germanasti
11.12.2002, 12:06
Nachfrage der Minenkonzerne stützt das Edelmetall – Selbst skeptische Analysten sehen Preis „gut abgestützt“
Anleger entdecken Krisenmetall Gold neu
Von Dieter Claassen, Regine Palm
Der Goldpreis steigt wieder. Seit Wochen hält die Notierung Kurs in Richtung der Höchststände vom Juni. Neben kurzfristigen Faktoren treiben auch langfristige Trends wie die Auflösung von Terminkontrakten durch die Produzenten den Preis. Private und institutionelle Anleger setzen wieder auf die Anlageform Gold.
LONDON/DÜSSELDORF. Die anhaltenden Sorgen über einen möglichen Krieg im Irak und der überraschende Rücktritt des amerikanischen Finanzministers Paul O’Neill haben den Goldpreis deutlich steigen lassen. Gestern Nachmittag kostete die Feinunze in London knapp 323 $, nachdem sie zeitweise bis auf fast 330 $ geklettert war.
Paul Walker von der Researchgesellschaft Gold Fields Mineral Services (GFMS) in London schließt in den nächsten Monaten „weitere scharfe Preisausschläge“ bei Gold nicht aus. Im Zusammenhang mit zunehmenden Spannungen um den Irak seien in der Spitze Preise von 335 bis 340 $ je Fein- unze ohne weiteres denkbar, meint der Experte. Doch könne Gold vorübergehend auch wieder bis auf 300 $ fallen.
Die Irak-Krise wird den Goldpreis nur kurzfristig beeinflussen, glaubt Markus Mezger, Volkswirt bei der Baden-Württembergischen Bank (BW-Bank). Längerfristige Folgen erwartet er durch den Rücktritt des US-Finanzministers Paul O’Neill. Denn noch sei völlig unklar, welche Position der neue Finanzminister John Snow beziehe. Dies betreffe seine Haltung zum Wechselkurs von Dollar, Euro und Yen, aber auch zum Goldpreis.
Entscheidend sei nun die Marke von 330 $ je Feinunze. Hier habe sich aus technischer Sicht in den vergangenen Monaten ein „wichtiger Widerstand herausgebildet“, sagt Mezger. Sollte der Goldpreis über 330 $ steigen, „haben wir charttechnisch sehr viel Platz nach oben“. Die Notierung könnte dann sogar über 400 $ klettern. Zurzeit befinde sich der Goldpreis in einer so genannten Dreiecksformation und könnte sich auch in den nächsten zwei bis drei Monaten noch innerhalb dieses Rahmens bewegen. Dann aber wird nach Einschätzung des BW-Experten eine Entscheidung nach oben oder unten fallen. „Fundamental“ erwartet Mezger einen Ausbruch des Preises nach oben.
Paul Walker moniert indes, dass sich zu viele Marktteilnehmer zurzeit auf die kurzfristigen Einflussfaktoren des Marktes konzentrieren, etwa auf die „traditionelle Rolle“ des Goldes als Krisenmetall. Unterschätzt werde der Preiseinfluss, der schon seit dem zweiten Quartal 2001 vom so genannten „Dehedging“ der Goldproduzenten ausgehe. Damit ist die Auflösung von Terminkontrakten gemeint, mit denen einige Minenbetreiber bislang einen Großteil ihrer Produktion vorab verkauften, um sich gegen kurzfristige Preisschwankungen abzusichern.
Zum „Dehedging“ müssen die Konzerne Gold am Markt kaufen. Dies habe im Jahr 2001 etwa 150 Tonnen zur Weltgoldnachfrage beigetragen. Dieses Jahr sind es voraussichtlich weitere 380 Tonnen. Durch die Transaktionen, die immerhin gut 10 % der Weltnachfrage ausmachen, konnte ein Einbruch der Nachfrage der Schmuckbranche, vor allem aus Indien, mehr als ausgeglichen werden. Walker zufolge wäre daher auch ohne den Irak-Faktor heute ein Goldpreis von 310 $ je Unze möglich gewesen.
Kritisch könnte die Situation am Goldmarkt werden, wenn der Dehedging-Prozess der Produzenten endet, während sich die Nachfrage der Schmuckbranche noch nicht erholt hat. Dann werde der Markt verstärkt auf die Nachfrage von Investoren angewiesen sein, die allerdings laut GFMS bei privaten Anlegern bereits deutlich zugenommen habe. Erstmals seit langem fragten auch institutionelle Anleger verstärkt Gold nach. Details dazu will GFMS Anfang 2003 nennen.
Auch Ingrid Sternby von Barclays Capital führt den Anstieg des Goldpreises seit 2001 „in der Hauptsache“ auf das Dehedging der Produzenten zurück. Aus ihrer Sicht ist der größte Teil dieser Geschäfte bereits gelaufen. „Unter fundamentalen Gesichtspunkten sind wir daher nach wie vor nicht optimistisch für den Goldpreis“, sagt Sternby. Gleichwohl bestehe wegen des Irak-Faktors und der Unsicherheit über den Dollar derzeit auch kein allzu großes Rückschlagsrisiko bei Gold. Sie verweist auf das gestiegene Volumen an Terminkontrakten an der New Yorker Comex, mit denen große Fonds auf einen steigenden Goldpreis setzen. Der Goldpreis sei zurzeit „gut abgestützt“.
HANDELSBLATT, Mittwoch, 11. Dezember 2002, 08:13 Uhr
;)
@konby,
herr.motzki wie er leibt und lebt!
Wer den teuren S&P-Käse kaufen soll?
Natürlich europäische und asiatische Profis, die das Geld ihrer Kunden vermehren wollen.
:hihi :hihi :hihi
Nachfrage der Minenkonzerne stützt das Edelmetall – Selbst skeptische Analysten sehen Preis „gut abgestützt“
Anleger entdecken Krisenmetall Gold neu
Dann kann es ja nach unten durch rauschen! Wenn die Experten und Analysten das Gold entdecken, heißt es "rette sich, wer kann!"
:hihi
Hallo Germanasti,
habe Frage!
Bitte! :)
Wie steht aktuell die max-pain für den Dax?
.............
Mfg.: MX
germanasti
11.12.2002, 12:11
Strategie
Zinssenkungen laden zum Aktienkauf ein
Obwohl die amerikanische Notenbank die Leitzinsen in den vergangenen Monaten massiv und gleichzeitig auf ein Rekordtief gesenkt hat und in jüngster Zeit sogar die Europäische Zentrabank nachgezogen hat, können viele Marktteilnehmer ihre Skepsis nicht so richtig ablegen. Sie sind nicht so richtig überzeugt, dass diese Maßnahmen in der aktuellen Situation mit strukturellen Verwerfungen, deflationären Tendenzen und bürokratischen Verkrustungen die übliche Wirkung in Form steigender Kurse haben.
Aber genau das besagt eine Studie des Ökonomen Dieter Wermuth von der japanischen UFJ Bank in Frankfurt. Danach ist es eine ziemlich profitable Strategie, den Markt nach der letzten Zinssenkung eines entsprechenden Zinssenkungszyklus zu kaufen. Die durchschnittliche Performance des Dax ein Jahr nach dem letzten Zinsschritt belief sich danach auf ein Plus von 24,1 Prozent, bei einer Standardabweichung von 21,4 Prozent. Der Zusammenhang war in allen entsprechenden Fällen der vergangenen Jahrzehnte eindeutig positiv. Auf Grund einer durchschnittlichen Inflationsrate von drei Prozent lag die reale Entwicklung bei plus 21 Prozent.
Wirtschaftsteilnehmer nutzen tiefe Zinsen in der Regel aus
Seit Mitte der 60er Jahre gab und gibt es bisher sechs Zinssenkungszyklen. Nach einem ersten Zinsschritt der Bundesbank folgte bisher eine Serie weiterer Maßnahmen. Die Europäische Zentralbank dürfte sich nun ähnlich verhalten, denkt Wermuth. Da die Wirtschaftsteilnehmer nach mehreren Zinssenkungen davon ausgehen, dass danach die Zinsen irgendwann wieder steigen werden, nutzen sie in der Regel das günstige Kreditangebot aus. Das wiederum regt den Konsum an, lässt damit die Gewinne der Unternehmen und auf Grund dessen auch die Aktien steigen.
Oft ist nicht so richtig absehbar, wann die Zentralbank sich zum letzten Mal bewegen wird. Aus diesem Grund bietet sich die „Notlösung“ an, dann mit dem Kauf von Aktien zu beginnen, wenn die ersten Zinssenkungen schon im Markt sind. Denn auf Grund der stimulierenden Geldpolitik dürfte sich der wirtschaftliche Ausblick verbessern und sowohl Analysten als auch Anleger werden optimistischer bezüglich der Gewinnerwartungen.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Das einzige Mal, in dem diese Strategie nicht funktionierte, ist das Jahr nach dem ersten Zinsschritt der Europäischen Zentralbank im Mai des Jahres 2001. Zu dieser Zeit waren die Märkte noch damit beschäftigt, sich durch die Trümmer der geplatzten Kursblase zu kämpfen. Sie nahmen kaum zur Kenntnis, dass die Zentralbank begonnen hat, die Geldpolitik zu lockern.
Insgesamt scheint es jedoch eine viel versprechende und robuste Strategie zu sein, im Zeitraum der letzten Zinssenkungen Aktien zu kaufen.
http://www.stock-world.de/msg/559309.html
:ne
Tag, Optim :)
Wo macht man denn so Urlaub, als zumindest zeitweise schlecht gelaunter Goldie? ;)
germanasti
11.12.2002, 12:13
Paule:
Bei Gold würde ich nicht unbedingt auf Kontraindikatoren setzen, zumindest nicht auf langfr. Sicht. Oder kennst Du einen alternativen Kapitalerhaltungshafen?
MX:
Musste Cherry fragen, ich habe den Link zu DAX MAX-Pain leider nicht :(
Original erstellt von MX 150
Hallo Germanasti,
habe Frage!
Bitte! :)
Wie steht aktuell die max-pain für den Dax?
.............
Mfg.: MX
vor 14 Tagen bei 4000. Da sind wir so weit davon entfernt, das ich glaube die Emmis werden gar nicht probieren die Kurse dort hinzu zu fügen
Original erstellt von RIVA
Tag, Optim :)
Wo macht man denn so Urlaub, als zumindest zeitweise schlecht gelaunter Goldie? ;)
tag , riva :)
auf den seychellen.:D:D
Nu ja - das sollte der Laune zuträglich sein.... ;)
nasdaq10.000
11.12.2002, 12:16
Moin.
Thema: Der faule, teils stinkfaule Ami und seine Verschuldung.
------------------------------------------------------------------------------------------
Hans Bernecker: Durchatmen
Mails/Nachrichten vom 11.12.2002, Bernecker & Cie.
(...)
Wer auf den amerikanischen Konsum wartet, liegt falsch. Die Amerikaner leben von einem hohen Konsum, weil ihr Denkansatz völlig anders ist als derjenige der Europäer. Die Fakten dazu mögen Sie überraschen:
Die Amerikaner orientieren sich im Konsum an der eigenen Leistungsfähigkeit und nicht am Tarifabschluß. Jeder Amerikaner ist bereit, mehr zu arbeiten, wenn er mehr Konsum für richtig hält. Die Arbeitsleistung liegt deshalb bei 1.963 Stunden pro Jahr, gegenüber 1.493 in Deutschland. Die Verschuldungsgrenze liegt wiederum da, die der Amerikaner für sich selbst als richtig ansieht. Auch dann, wenn er zwei oder drei Jobs wahrnimmt. Das Ergebnis:
17 % des monatlichen Gesamteinkommens werden für Kredittilgungen inkl. Zinsen verwendet. Das ist etwa Europastandard. Konsequenz auf der volkswirtschaftlichen Ebene: Der Konsum bleibt hoch, ist aber nicht wesentlich steigerungsfähig. Sein Anteil am BIP liegt bei 62 %. Deshalb ist es richtig, davon auszugehen:
Auf die Investitionen kommt es an und hier wiederum nicht in der Produktion, sondern für Dienstleistungen, die bereits 60 % der Entstehungsseite des BIP ausmachen. Wenige wissen: Nur jeder 12. Amerikaner ist noch ein "Blaumann". Wußten Sie auch, daß 28 % der amerikanischen Industriekapazitäten außerhalb der US-Grenzen liegen, mithin keinen Eingang in die Handelsbilanz- und Leistungsbilanzdaten finden? Ich halte es für erwähnenswert, diese Zahlen kurz zusammenzustellen, um Ihnen den richtigen Rahmen zu geben, der in den deutschen Medien häufig unterlassen wird.
(...)
http://sonne02.bern-stein.de/webtext/webtext.cgi?topic=19747&tid=GC5Wv8n7XyYgor9RLLSQUk
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Urlaubszeiten in Deutschland: 6 Wochen
vs. USA: 2 Wochen.
Fazit: Wer viel arbeitet soll auch viel konsumieren.
Original erstellt von paule2
Dann kann es ja nach unten durch rauschen! Wenn die Experten und Analysten das Gold entdecken, heißt es "rette sich, wer kann!"
:hihi
die treiben die lämmer in die box, um diese 03.2003 zu schlachten. :D
germanasti
11.12.2002, 12:16
03:
Was machst Du auf den Seychellen? :eek:
Danke Germanasti!
Hab da noch ne ganz kleine Frage?
:rolleyes: Wie wird die Max-Pain festgelegt und vor allem wie oft und wann wird sie geändert?
::::::::::::
Mbfg.: MX
Original erstellt von Ibykus
Cum esset Caesar in citeriore Gallia [in hibernis], ita uti supra demonstravimus....
Ich werde nun in regelmäßigen Abständen den "Gallischen Krieg" posten :rofl
Ibykus, ich seh schon - ein Kombattant!
Du könntest doch noch die Lücken meines kurzen Exzerptes ausfüllen.
Die gallischen Kriege habe ich bewusst ausgelassen. Mir erschienen nur die 3 punischen "Weltkriege" als wesentlich, um Parallelen ins Jetzt zu ziehen.
Das Kapitel über die Gracchen und das über die Proskriptionslisten möchte ich Euch dennoch nicht vorenthalten. Zu wichtig!
Wenn es nun grad heute einigen nicht so genehm erscheint, dann vielleicht über die postingsarme Zeit um Weihnachten?
Ave!
germanasti
11.12.2002, 12:18
MX:
Max Pain ist die Zone, bei der den Grossen ausgegene Put- und Calloptionen am wenigsten weh tun. Rein theoretisch müsste sie jeden Tag neu berechnet werden. Doch sollten Abweichungen nur minimal sein
Tschuldigung Cherry,
natürlich Danke!
Jetzt war ich so schnell mit zwei Fingersystem das ich nicht mehr darauf geachtet habe.
MXXXXXXXX!!
Was wollt Ihr eigentlich mit den Amis? Ich habe als Angestellter hier in der Schweiz von 1995 bis 1999 einen Vertrag gehabt, in dem eine Wochenarbeitszeit von 50 Stunden festgeschrieben war, mit der Klausel, dass erst bei Ueberschreiten von 55 Wochenstunden Zuschläge zu zahlen sind. Und das bei 20 Arbeitstagen Urlaub. Ergibt auch knapp unter 2000 Arbeitsstunden/Jahr (ohne Ueberstunden!).
Danke Germanasti,
aber haben die da was am Kopf wenn die den S&P bei 900 und Dax bei 4000 sehen
Original erstellt von germanasti
03:
Was machst Du auf den Seychellen? :eek:
urlaub. :hihi
muß mal in ruhe meinen kopf durchlüften.
es gibt viel zum nachdenken, packen wirs an! :)
außerdem soll es dort wie im paradies sein.
möchte mir die langfristige zukunft mal anschaun!:):)
MX,
hier clicken (http://www.ez-pnf.com/maxpain.htm) , dann auf "agree", dann lesen, dann verstehen was max pain sein. :) :) :)
hi inputs :)
schön, daß die wieder hier bist.:)
ich hätte gerne eine buchempfehlung von dir. :D
nasdaq10.000
11.12.2002, 12:24
Original erstellt von INPUTS
Naja. Das "Imperium Romanum" hat sich immerhin einige Jahrhunderte gehalten - tatsächlich bis etwa 300 n.C.....
Rom aufkommen; wäre er doch nur eine Farce. Die bestimmende Gewalt im Staate waren immer noch die reichen Familien, die zwar jetzt nicht mehr nur aus Patriziern bestanden sondern auch als Plebejern, die aber trotzdem die Macht unter sich aufteilten. Eigentlich hat sich keine Umverteilung der Machtformen ereignet, jedoch eine Umschichtung der Machthabenden.
Imputs: Quelle, link? Danke.
Ingeressanter wäre allerdings die Konzentration auf römische Wirtschafts- und vor allem TECHNIKGeschichte (auch Kriegstechnik).
Ohne überlegene Technik/Technologie bist Du nichts.
Sieht man an den USA. germa wird dies nie begreifen.
Original erstellt von optim3
urlaub. :hihi
muß mal in ruhe meinen kopf durchlüften.
es gibt viel zum nachdenken, packen wirs an! :)
außerdem soll es dort wie im paradies sein.
möchte mir die langfristige zukunft mal anschaun!:):)
Würde ich mir überlegen, da sie zum Untergang verurteilt sind. Gug dich mal auf den Bahamas oder Cayman Island um. Hochinteressant :cool:
germanasti
11.12.2002, 12:25
B Ö R S E N - N E W S
Franklin Templeton legt zwei Fonds zusammen - Währungsänderungen
Die Fondsgesellschaft Franklin Templeton Investments legt zwei Fonds zusammen. Zum 13. Dezember 2002 werde der "Templeton Global Bond (Euro) Fund" mit dem "Templeton Global Bond Fund" verschmolzen, teilte Franklin Templeton Investments am Mittwoch in Frankfurt mit.
Dabei werden den Angaben zufolge die folgenden Anteilsklassen zusammengelegt:
Anteilsklasse wird verschmolzen mit
Templeton Global Bond (Euro) Fund, Templeton Global Bond Fund,
A(acc) (WKN 785337) A(acc), alternative Währung EUR
(WKN 749655)
Templeton Global Bond Templeton Global Bond Fund,
(Euro) Fund, A(dis) (WKN 971664) A(dis), alternative Währung EUR
(WKN 749656)
Templeton Global Bond Templeton Global Bond Fund,
(Euro) Fund, BX(acc) BX(acc), alternative Währung EUR
(WKN 785354) (WKN 749657)
Die jeweils erstgenannte Anteilsklasse wird anschließend geschlossen.
Ebenfalls zum 13. Dezember 2002 wird den Angaben zufolge die Basiswährung des "Templeton European Fund" von US-Dollar in Euro geändert. Die bisherige Anteilsklasse in alternativer Währung Euro wird dann Anteilsklasse in Basisw ährung Euro sein:
Fonds WKN Währung
Templeton European Fund A(acc) 813201 Euro
Templeton European Fund BX(acc) 813 202 Euro
Gleichzeitig werden die bisherigen Anteile in Basiswährung US-Dollar zu Anteilen in alternativer Währung US-Dollar:
Fonds WKN Anteilswährung
Templeton European Fund, A(acc), 785339 USD
alternative Währung USD
Templeton European Fund, A(dis),
alternative Währung USD 971659 USD
Templeton European Fund, BX(acc),
alternative Währung USD 602311 USD
/mw/ne
11.12.2002 - 12:04
Quelle: dpa-AFX
http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1039604651
-----------
Die ersten Fonds beginnen den Dollar als Währung abzuschaffen! :rofl
Es wird nicht mehr lange dauern bis zum Dollar-Tod...
Original erstellt von cherry
Würde ich mir überlegen, da sie zum Untergang verurteilt sind. Gug dich mal auf den Bahamas oder Cayman Island um. Hochinteressant :cool:
schon klar daß die untergehen.
(ich meinte ein paradies im allgemeinen, nicht im speziellen! )
deshalb schau ich sie mir auch JETZT an. :D
germanasti
11.12.2002, 12:28
03:
Ich beneide Dich darum. :(
Riva:
Du bist ja auch kein normaler Arbeitnehmer, oder?
germanasti
11.12.2002, 12:31
Intel-Chairman warnt vor zuviel Optimismus für Chipbranche
San Francisco, 11. Dez (Reuters) - Trotz erster Anzeichen
über ein Ende der Krise auf dem Halbleitermarkt ist es nach
Ansicht von Intel (INTC.O) -Chairman Andy Grove noch zu früh,
einen Aufschwung der Branche vorherzusagen.
"Der Anfang vom Ende? Ich wäre da nicht so optimistisch",
sagte Grove in der Nacht zum Mittwoch am Rande einer
Fachkonferenz in San Francisco. Die Chipindustrie versucht seit
Monaten, aus der schlimmsten Krise in der Geschichte der Branche
herauszukommen. Im vergangenen Jahr waren die weltweiten
Halbleiterumsätze um 30 Prozent eingebrochen.
Der internationale Branchenverband SIA erwartet in diesem
Jahr ein moderates Wachstum der Branche von 1,8 Prozent, 2003
dann einen Anstieg von 19,8 Prozent. Vergangene Woche hatten
Intel und die Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD.N) und
Fairchild Semiconductor International (FCS.N) ihre
Umsatzprognosen für das vierte Quartal angehoben und damit
Hoffnungen auf eine baldige Erholung des Marktes genährt.
bub/ale
;)
Original erstellt von germanasti
Riva:
Du bist ja auch kein normaler Arbeitnehmer, oder?
Doch, bis 99 war ich das...deshalb steht ja da auch 95-99...
Original erstellt von germanasti
03:
Ich beneide Dich darum. :(
tschuldigung!
verdienst hättest du den urlaub sicherlich auch.
weshalb machst du dich nie vom acker?? :confused:
erzwingen kann man auch mit noch sooo viel leistung nix.
ab und zu mal aussetzen bringt in nachhinein meist mehr kohle als stur
zu ackern.
germanasti
11.12.2002, 12:32
"Startsprung in den Bereich 3230/3240 P., kurzes Pullback und neue Tageshochs könnten bis an den Bereich 3300 P. heran führen. Kommt es hingegen dabei zum Komplettdreh ins minus, drohen unter 5135 P. grössere Verkaufssignale"
:confused:
Original erstellt von optim3
hi inputs :)
schön, daß die wieder hier bist.:)
ich hätte gerne eine buchempfehlung von dir. :D
"Tod auf Kredit"
"Reise ans Ende der Nacht", und
"Von Schloss zu Schloss"
alles von Ferdinand Celine.
Hab ich grad wieder bei Amazon geordert, als Weihnachtsgeschenke.
Zynikermaterial vom Feinsten!
drohen unter 5135 P. grössere Verkaufssignale
*hüstel*
germanasti
11.12.2002, 12:34
03:
Vll. kriege ich übernächstes Jahr einen passablen Ersatz. Dann kann ich auch mal ohne telefonische Erreichbarkeit wegfahren :)
Riva:
Normaler Arbeitnehmer = im Büro Blumengiesser oder Blaumannträger :p
germanasti
11.12.2002, 12:37
Schwarzarbeit erreicht Rekordniveau
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Berlin (rpo). Der deutsche Arbeitsmarkt hat ein weiteres Problem: Immer mehr Menschen tauchen in illegale Jobs ab.
Nach einer aktuellen Untersuchung des Schwarzarbeit-Experten Prof. Friedrich Schneider wird die Schattenwirtschaft im kommenden Jahr auf ein Rekordniveau von 380 Milliarden Euro steigen und das erwartete Wirtschaftswachstum um mehr als das Vierfache übersteigen. "Damit ist die Schattenwirtschaft der mit Abstand boomendste Wirtschaftszweig in Deutschland", sagte Schneider am Mittwoch in Berlin.
http://www.rp-online.de/news/wirtschaft/2002-1211/schwarz.html
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Doch soviel. :confused:
nasdaq10.000
11.12.2002, 12:38
11.12.02
China: Explosives Wachstum im Mobilfunk - boerse-go.de
Die Xinhua Nachrichtenagentur berichtet, dass China in diesem Jahr 110 Millionen Mobiltelefone herstellen wird. 45 Millionen dieser Geräte seien für den internationalen Export vorgesehen. In den ersten 10 Monaten des Jahres haben 90 Millionen Handy´s Fabriken in China verlassen, ein Anstieg um 38% gegenüber dem Vorjahr. Dies habe Ministry of Information Industry (MII) der Nachrichtenagentur Xinhua mitgeteilt. Ende Oktober besaßen 195.8 Millionen Chinesen ein Handy, ein Anstieg von 50.6 Millionen Nutzern Ende 2001.
"China wird schrittweise zu einem der wichtigsten Mobiltelefon-Produktionsstätten weltweit und viele Telekom Ausrüster haben in China Fabriken gebaut," hieß es in dem Xinhua Bericht. In diesem Jahr soll der Weltmarktanteil chinesischer Handyhersteller auf 20% anwachsen.
Laut CCID Consulting hatte Motorola in China einen Marktanteil von 28.9%. Nokia lag mit 25.7% auf dem zweiten Platz.
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11.12.02
Network Associates plant Investition in Indien - boerse-go.de
Network Associates, ein Anbieter von Software zur Vernichtung von Computerviren und zur Netzwerkverwaltung, wird sein Forschungs & Entwicklungsteam in Indien bis Ende 2003 auf 200 Mitarbeiter mehr als verdoppeln.
Der Großteil der Neueinstellungen soll bei Sniffer Technologies gemacht werden. Das Tochterunternehmen stellt eine Netzwerk Überwachungs Software her, die es Unternehmen ermöglicht, den Missbrauch ihrer Netzwerke zu überwachen.
Zur Zeit seien 70 Mitarbeiter beschäftigt. Die Investitionssumme wurde auf $10 Millionen festgelegt. Network Associates akquiriert in diesem Jahr den Antivirensoftwarehersteller McAfee.com.
Öh, Optim?
Warst Du inzwischen eigentlich schon in Buenos Aires? Wolltest doch im Sommer da hin, wenn ich mich recht erinnere. Ist übrigens alles halb so wild - das Leben geht weiter, irgendwie. Und die Brassi sind nu richtig happy über den Lula. Noch.
Sehr schräg finde ich allerdings das Gebashe von JPM rund um Brasilien, momentan.
Ein Schelm, wer...
Original erstellt von germanasti
Riva:
Normaler Arbeitnehmer = im Büro Blumengiesser oder Blaumannträger :p
Schon recht... aber ich will trotzdem noch einmal im Ernst darauf hinweisen: Wenn ich hier jemand einstelle, heute, am 11.12.2002, dann bekommt die/der einen Arbeitsvertrag mit den o.g. Konditionen. Mit einer Ausnahme: Wir zahlen heute im Schnitt 9% weniger als noch "zu meiner Zeit" in den Verträgen stand :eek: :eek: :eek: ... und wir haben Null Komma Gar Keine Probleme, zu diesen Konditionen Leute zu finden... ;)
Original erstellt von germanasti
Schwarzarbeit erreicht Rekordniveau
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Berlin (rpo). Der deutsche Arbeitsmarkt hat ein weiteres Problem: Immer mehr Menschen tauchen in illegale Jobs ab.
Nach einer aktuellen Untersuchung des Schwarzarbeit-Experten Prof. Friedrich Schneider wird die Schattenwirtschaft im kommenden Jahr auf ein Rekordniveau von 380 Milliarden Euro steigen und das erwartete Wirtschaftswachstum um mehr als das Vierfache übersteigen. "Damit ist die Schattenwirtschaft der mit Abstand boomendste Wirtschaftszweig in Deutschland", sagte Schneider am Mittwoch in Berlin.
http://www.rp-online.de/news/wirtschaft/2002-1211/schwarz.html
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Doch soviel. :confused:
Bei mir hat Schwarzarbeit keine Chance, weil zu teuer :cool:
@inputs
danke :)
das bringt frischen wind in meine urlaubsgedanken.
bisher wollte ich nur folgende bücher mitnehmen:
als prosa
nachtgedanken ( von josef stalin)
als roman
untergang der letzten hoffnung. (von schröders erben)
zum entspannen.
gesammelte durchhalteparolen ( von na 10000 )
Nasdaq:), gefällt mir einmal :eek:. Asien, ohne Japan, dass wird US-Nachfolger. Da darf auch gerne Samsung rennen, mag mein Korea-ETF. Und im nächsten Jahr kommt noch derfür "Pazifik ohne Japan" dazu;)........ Sell USA, buy Asia :kiss:.....
syr :cool:
Original erstellt von nasdaq10.000
Imputs: Quelle, link? Danke.
[/B]
http://www.romanum.de/test/index.html
Original erstellt von INPUTS
Öh, Optim?
Warst Du inzwischen eigentlich schon in Buenos Aires? Wolltest doch im Sommer da hin, wenn ich mich recht erinnere. Ist übrigens alles halb so wild - das Leben geht weiter, irgendwie. Und die Brassi sind nu richtig happy über den Lula. Noch.
Sehr schräg finde ich allerdings das Gebashe von JPM rund um Brasilien, momentan.
Ein Schelm, wer...
Hat JPM keine billigen Anleihen erwischt :confused: Geschieht ihnen ganz recht :D
germanasti
11.12.2002, 12:41
Riva:
In den Verträgen aufgeführte zusätzliche Mehrarbeit erscheint in keiner Arbeitsmarktstatistik ;)
Es werden sich noch viele in den nächsten Jahren umgucken.
"Die Geburt von Europa?
Auf einem Bullen!
Ganz sicher?
War es denn wirklich kein Ochs?
Jedenfalls Bär war es keiner!"
(bei Günther Jauch gehört)
:hihi :) :hihi
syr :p
Germa,
Jo - geb' Dir in beiden Punkten recht....
Khyat daily:D:
Netter Rallyversuch! Newssuche
WKN / Symbol / Stichwort
Auch wenn wir grüne Zahlen sehen, ist die Downside weiter offen...
Market Track / Kommentar:
Also, ich kann Euch verraten, dass mein Mailboxindikator auf RED ALERT geschaltet hat.
Ich habe selten derart unverschämte Hassmails bekommen, die mich als Henker des Bullen sehen. Ich kann die Herren natürlich verstehen. Da sitzt man seit Tagen da und beobachtet regungslos den Kursverfall. Als sich dann eine Erholung zeigt, pocht das euphorische Herz in der Brust des Hoffenden und dann kommt dieser Khayat daher und redet den Markt wieder runter. Jetzt habe ich die Schnauze voll denkt man sich und schreibt dem Khayat seine Meinung.
Danke! Ich muss mich an dieser Stelle bedanken, denn wir alle profitieren von meinem Mailboxindikator. Je lauter die Schreier werden, desto größer ist die Bestätigung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Wir kennen das ja!
Germa, seit wann machst du auf Bulle bei Khy:ek? Oder hat etwas Nasdaq zugeschlagen :lach ?!?
syr :hihi :)
@germa
Was hälst du von einem Put auf Beiersdorf ? :confused: :confused: :confused:
Moin :)
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=915408000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2=GLD.FX1&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DUSDEUR.TGT&sOrdType=perc&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000
germanasti
11.12.2002, 12:48
syr:
Ichhabe Khayat schon länger keine Mail mehr geschrieben & kann mir auch nicht vorstellen das seine Mailbox so sehr überquillt. Guck Dir die Klickquote seiner Threads an. Teilw. nur 20 Leser :hihi
Cherry:
Was willste bei Beiersdorf putten, wenn angeblich der Übernahmepreis noch rund 30% höher liegen sollte?
& selbst wenn es nicht ganz so weit steigt, das dat Ding verkauft wird ist fast sicher.
germanasti
11.12.2002, 12:50
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=DE%3A520000&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=132565&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9931&mocktick=1
Technisch betrachtet wäre Beiersdorf ein schöner SELL. Da zeigt auch nix auf Übernahme. Doch bei den Bedingungen?
@inputs
argentinien habe ich leider nicht geschafft.
hatte viel zu tun, da hat es nur für 1 woche portugal gereicht.
für argentinien möchte ich mir mind. 3 wochen zeit nehmen.
es ist hart, was in argentinien und brasilien abgeht.
verkauft von der weltbank.
jeder der nicht spurt wird abgestraft.
bei den einen reicht ein entzug der kohle. (oder auch nicht! ;) )
bei den anderen benutzen sie bomben.
die weicheier werden mit drohungen gefügig gemacht.
cherry
Hast du schon nach der zinssenkung letzte woche neue Fest- oder termingeldvereinbarungen mit deiner bank getroffen?
Wenn ja, was zahlen die jetzt?
Original erstellt von germanasti
Die ersten Fonds beginnen den Dollar als Währung abzuschaffen! :rofl
Es wird nicht mehr lange dauern bis zum Dollar-Tod...
Übrigens: Von den offiziell ausser Landes geschafften 43 Mrd. $ der Brassi, sind seit Lulas Wahl fast 4 Mrd. wieder repatriiert worden. Die Dunkelziffer wird mal 3 geschätzt.
Auch was zum Nachdenken...
Guck' mal kurz hier: Click (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&threadid=9309)
Original erstellt von germanasti
syr:
Ichhabe Khayat schon länger keine Mail mehr geschrieben & kann mir auch nicht vorstellen das seine Mailbox so sehr überquillt. Guck Dir die Klickquote seiner Threads an. Teilw. nur 20 Leser :hihi
Cherry:
Was willste bei Beiersdorf putten, wenn angeblich der Übernahmepreis noch rund 30% höher liegen sollte?
& selbst wenn es nicht ganz so weit steigt, das dat Ding verkauft wird ist fast sicher.
Es gibt ja hier mehrere Möglichkeiten :
Tschibo nimmt einen Teil des Allianzpacketes und hat somit die Mehrheit. Nachdem die exorbitant gestiegen ist wird sie danach exorbitant fallen.
Die Übernahme zerschlägt sich. Beiersdorf fällt ins Bodenlose.
Die Ami übernehmen das 40% Packet der Allianz. Dann werden sie alles zusammenkaufen was am Markt ist um die Mehrheit zu bekommen. Dann hab ich die Arschkarte gezogen :cry
Mercator
11.12.2002, 12:59
Original erstellt von cherry
Würde ich mir überlegen, da sie zum Untergang verurteilt sind. Gug dich mal auf den Bahamas oder Cayman Island um. Hochinteressant :cool: Unsere Auswanderer :hihi :hihi :hihi
Jetzt will endlich mal die ersten Vollzugsmeldungen hören, sonst wird es langsam lächerlich. :rolleyes:
Original erstellt von ficus
cherry
Hast du schon nach der zinssenkung letzte woche neue Fest- oder termingeldvereinbarungen mit deiner bank getroffen?
Wenn ja, was zahlen die jetzt?
Das geht automatisch. Sinkt der Zinssatz um 0,5% gehen auch meine Zinsen entsprechend runter, weil ich immer nur variabel abschließe
zitat khyat:
Ich habe selten derart unverschämte Hassmails bekommen, die mich als Henker des Bullen sehen :hihi :hihi
passt zum p/c ratio :rolleyes:
cherry
ne, das geht eben nicht automatisch!
Hatte vor der Zinssenkung ca. 3,1 bekommen.
Jetzt will eine bank 2,8 zahlen, die andere 3,0.
verstehe den unterschied nicht!? :confused:
Original erstellt von Mercator
Unsere Auswanderer :hihi :hihi :hihi
Jetzt will endlich mal die ersten Vollzugsmeldungen hören, sonst wird es langsam lächerlich. :rolleyes:
Ahh ..... die verlängerte Hand unserer Bundesregierung. Das Auswandern braucht eben so seine Zeit. :cool:
Ich werde aber aushilfsweise an Weihnachten einige Wochen nach Spanien wandern :D
germanasti
11.12.2002, 13:05
cherry:
Ist es das Risiko bei Beiersorf wert?
germanasti
11.12.2002, 13:06
Riva:
Andersrum kann man davon ausgehen, dass der DAX weitere 500 P. nach oben brennt, insofern Greenspan im DOW neue Pushaktionen startet. Insofern hoffen wir,dass unsere Micheles wenigstens einmal das Richtige getan haben ;)
germanasti
11.12.2002, 13:06
London scheitert heute den zweiten Tag an 3980 P.
Erfolgloser Pullbackversuch?
Einen für Germahttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/tongue.gif
Haare dürfen künftig rund um die Uhr geschnitten werden
Berlin (AFP) - Friseure dürfen künftig Haare rund um die Uhr schneiden. Das sieht ein Gesetzentwurf zum Ladenschluss vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedet hat. Damit werden nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums Friseure mit anderen Handwerkern gleichgestellt, die auch nicht an Ladenschlusszeiten gebunden sind, solange sie nicht in größerem Umfang ihre Waren an die Allgemeinheit verkaufen.
Also demnächst werden erst ab 22.30 die Harre geschnittenhttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/biglaugh.gif
germanasti
11.12.2002, 13:09
konby:
Nöööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööö !!!!!!!!!!!!!!!!!!! :hihi
Ob man nun Essanelle kaufen sollte? :confused:
Fazit: Wer viel arbeitet soll auch viel konsumieren.
:hihi
Wenn ich "Sohn von Beruf" bin, wieviel Stunden arbeite ich dann?
Und wieviel Tage Urlaub habe ich?
:confused:
germanasti
11.12.2002, 13:11
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&
Allan ist augestanden :zz
Euro bereits auf Tagestief.
Trendsignal für baldige Interventionen in Aktien?
Original erstellt von ficus
cherry
ne, das geht eben nicht automatisch!
Hatte vor der Zinssenkung ca. 3,1 bekommen.
Jetzt will eine bank 2,8 zahlen, die andere 3,0.
verstehe den unterschied nicht!? :confused:
Die haben anscheinend noch nicht gesenkt, kommt aber in Kürze. Bei mir wurde auf 2,7 % gesenkt. Das ist der Zinssatz des Interbankenhandels.
Original erstellt von germanasti
Riva:
Andersrum kann man davon ausgehen, dass der DAX weitere 500 P. nach oben brennt, insofern Greenspan im DOW neue Pushaktionen startet. Insofern hoffen wir,dass unsere Micheles wenigstens einmal das Richtige getan haben ;)
Das ist ja das Witzige, Germa. Die kaufen sich den Index hoch - ist doch billig, wenn Du bedenkst, mit welchem Schrott die das gestern gemacht haben: CBK, DTE und ALV - das war's im Wesentlichen. Wenn der Index dann dort ist, wo Du ihn haben willst, gehst Du OTC - also für die EUREX kursschonend - dagegen und guckst in aller Ruhe zu, wie der Mist verfault. Wenn der Mist nicht verfault, dann haste ja über die Indexpflege genügend Bestand, um die Fäulnis einzuleiten. Wenn Du das richtig ausrechnest, was die involvierten Stückzahlen angeht, ist das eine Art no-brainer....
Dass diese Bestrachtung stimmt, siehste an den Umsatzverhältnissen. Gestern verschoben zugunsten Aktien. Heute (und schon in Anfängen gestern abend) verschoben zugunsten EUREX... ;)
Mercator
11.12.2002, 13:14
Original erstellt von cherry
Ahh ..... die verlängerte Hand unserer Bundesregierung. Das Auswandern braucht eben so seine Zeit. :cool: Wenn alle so lahmarschig sind, kann das ja mit Deutschland nichts werden.
Hoffentlich sind die im Steuerparadies schneller, sonst dauert das Einwandern auch noch.
Wenn's nicht bald blubbt, sieht der Daxi die 3200 noch von oben, Intraday-Wimpel;)..........
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=3&minYear=930787200&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DAX.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DAX.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+930787200
3240 als Puttieinstieg, 10 Punkte :zz....... INTC auf Island rot.
syr
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=915408000&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=EURUS.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=EURUS.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000
:ek :gomad :cry :D
syr :cool:
germanasti
11.12.2002, 13:17
Riva:
Wobei ich diese taktischen Spielchen ganz ernsthaft keinem einzigen deutschen fonds oder Institutionellen zutraue! Ich glaube eher da haben sich einige Amis mit Shortkontrakten eingedeckt & damit würden wir erneut deren Spielball bleiben.
Heute gibt's wohl wieder einen günstigen Einstieg in einen Rüster, LMT lässt grüssen....
6:54am 12/11/02 [RTN] RAYTHEON SAYS FRANK CAINE RESIGNS AS CFO
6:54am 12/11/02 [RTN] RAYTHEON PROMOTES ED PLINER TO CFO'S POST
syr :rolleyes:
Original erstellt von germanasti
konby:
Nöööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööö !!!!!!!!!!!!!!!!!!! :hihi
Ob man nun Essanelle kaufen sollte? :confused:
Was heißt hier Nööööööööööööööööööööööööööööööööö !!!!!!!!!!!!!!!!!!!http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/confused.gif
Du bist unser Boardanalytikersklave und der hat zu hörenhttp://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/newlaugh.gif
Vetinari
11.12.2002, 13:18
Morgen :)
Beiersdorf noch offen ...
Dow Jones Business News
Procter & Gamble Hasn't Formally Bid For Beiersdorf Stake Wednesday December 11, 7:01 am ET
FRANKFURT -(Dow Jones)- Germany's Federal Financial Supervisory Agency BaFIN said Wednesday that U.S. firm Procter & Gamble Co. hasn't made a formal offer for Beiersdorf AG .
Beiersdorf's stock price shot up 19% Wednesday on news that P&G wanted to take a 44% stake in the consumer goods company which owns the Nivea brand.
At 1144 GMT, Beiersdorf shares were up EUR15.31, or 16%, at EUR111.30.
German magazine Focus-Money reported late Tuesday that P&G was an offering EUR5.5 billion, or EUR150 a share, for a 44% stake in Beiersdorf presently owned by insurer Allianz AG Holding .
But BaFIN said it hadn't been notified about a formal offer. Under German law, BaFIN and all other shareholders need to be informed about any formal offer for more than 30% in a publicly listed company.
Beiersdorf said it was unaware of a formal offer. Allianz said it wouldn't comment on market speculation.
P&G would probably need to restructure Beiersdorf to get any synergies from a deal, DZ Bank analyst Martin Roediger said. Without any synergies, a price of EUR150 a share is difficult to justify to P&G shareholders, he added.
Restructuring efforts may prove difficult as long as Tchibo Holding AG , which owns 31% of Beiersdorf, isn't prepared to reduce its stake below 25%. In fact, analysts say Tchibo is interested in increasing rather than decreasing its stake in Beiersdorf.
Tchibo wouldn't comment Wednesday on the matter. Tchibo also declined to comment on whether it had been made an offer for its Beiersdorf stake by P&G.
"Even if Allianz and Beiersdorf agree on the price," Roediger said, "they still have to deal with Tchibo, which has the power to block any decisions concerning restructuring efforts."
Dow Jones Newswires
12-11-02 0701ET
http://biz.yahoo.com/djus/021211/0701000250_1.html
So , Tchibo faktor unbekannt , Allianz klar braucht das geld aber zahlt P&G 150 Gummi Baerschen fur diese schrottie ?? ... ausser mit wertlos aktien papier :D
Dann ALV nur tauscht Beiersdorf fur P&G in sein Depot von Holle :D
Cherry's puttis konnte etwas.
:sss
Original erstellt von Mercator
Wenn alle so lahmarschig sind, kann das ja mit Deutschland nichts werden.
Hoffentlich sind die im Steuerparadies schneller, sonst dauert das Einwandern auch noch.
Da sieht man deutlich das du dich mit diesen Gedanken noch nie befasst hast. Spiel das mal für dir durch, das wirst du schon sehen wie lang das dauert. Das ist keine Last Minute Reise nach Antalya ;) Viele die es so probiert haben, sind alle wieder daheim. ;)
Original erstellt von germanasti
Riva:
Wobei ich diese taktischen Spielchen ganz ernsthaft keinem einzigen deutschen fonds oder Institutionellen zutraue! Ich glaube eher da haben sich einige Amis mit Shortkontrakten eingedeckt & damit würden wir erneut deren Spielball bleiben.
Ne, da tut man den Amis Unrecht... die meisten dieser Geschäfte kann man ganz gut in die "City" zurückverfolgen.... gut, Du weisst natürlich nicht, wer deren Auftraggeber sind...
germanasti
11.12.2002, 13:18
vetinari:
Warum war gestern soviel Geld im open market?
Normalerweise ist das am Zinsentscheidungstag bei 0.
nasdaq10.000
11.12.2002, 13:20
Original erstellt von INPUTS
http://www.romanum.de/test/index.html
Merci!
ZITAT:
Die Begeisterung, die ich für das imperium romanum hege, bedingt einer kurzen Vorgeschichte. Als im Alter von 14 Jahren der Kirchliche Unterricht begann, da war es mein Pfarrer, der mich zu den Römern brachte. Zwar interessierte ich mich schon damals für Geschichte, doch hatte ich noch keine speziellen Vorlieben entwickelt.
Nun dachte aber mein Pfarrer - ich weiss eigentlich auch nciht genau wieso, aber ich nehme an das ich irgend wann einmal einen besserwisserischen Spruch habe fallen lassen - ich sei mit der römischen Geschichte bestens Vertraut.
Jedes Mal fragte er mich, wenn es um Geschichtliches (v.a. zur Römerzeit) ging. Aber es gelang mir immer , mich irgend wie herauszureden und ein vernünftige Antwort zu finden.
Eines Tages dachte ich 'genung' und schnappte mir bei uns zu Hause ein Buch über römische Geschichte, damit ich endlich einen wahren Hintergrund hatte und meinem Pfarrer ohne Scham ins Gesicht schauen konnte. Das Buch wollte mich nicht mehr los lassen und inerhalb kürzester Zeit hatte ich mir ein ansehnliches Wissen über die römsiche Geschichte angeeignet.
Mein Pfarrer überreichte mir übrigens eine Konfirmationsurkunde, die in der Schrift Times New ROMAN geschrieben war. Alle anderen Konfirmanden erhielten eine Urkunde, die in Arial verfasst worden war.
schmidtgabain@hsbiel.ch
Name: Florian Schmidt-Gabain
Alter: 18 Jahre (3.1.82)
Nationalität: Schweizer
Hauptsächliche Beschäftigung: Schüler am Deutschen Gymnasium Biel
Sonstige Steckenpferde: Handball, Computer, Lesen, Golf.
Aufgabenbereiche bei der romanum.de Page: Layouter und Designer
Lieblings Schriftsteller der Antike: Publius Cornelius Tacitus
Lieblings Weisheit: omnia mea mecum porto
Cicero zitiert einen der sieben Weisen.
http://www.romanum.de/test/feedback/uns/florian.html
http://www.romanum.de/test/feedback/uns/images/ich_shawn.jpg
frisch auf den Tisch - DB-WC 3050 (http://zertifikate.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=7773292) :rolleyes:
germanasti
11.12.2002, 13:22
Kennt sich jemand von euch mit dem ACROBAT-READER aus?
Jedes Mal wenn ich mehrere Seiten ausdrucken will, habe ich eine Wartezeit von ca. 30 Sekunden nach jeder Seite. Warum?
Original erstellt von Mercator
Unsere Auswanderer :hihi :hihi :hihi
Jetzt will endlich mal die ersten Vollzugsmeldungen hören, sonst wird es langsam lächerlich. :rolleyes:
Was bleibt uns schon über? - Die Kugel, auf der wir alle hausen.
Ein kurzer Ausflug ins All schlägt immer noch mit 200 Mio. $ zu Buche.
Wohin soll man da schon gross auswandern?
Original erstellt von Ibykus
frisch auf den Tisch - DB-WC 3050 (http://zertifikate.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=7773292) :rolleyes:
Oder Wave-Put 3250 :lach
Immer interessanter, von Tag zu Tag;):
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=3&minYear=839548800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=slv.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SLV.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800
Silver on my mind.....
syr :cool:
ANALYSE: Asiens Börsen weisen starkes Nord-Süd-Gefälle auf - Fondsmanager
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Entwicklung der regionalen Börsen in Asien wird in Zukunft sehr unterschiedlich verlaufen. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Mellon Global Investments. Insgesamt seien zwar asiatische Aktien im internationalen Vergleich weiterhin unterbewertet, sagt Ezra Sun, Fondsmanager des Mellon Asian Equity Portfolio (WKN 693811 -Euro Anteilsklasse; 798089 - US-Anteilsklasse), in einer am Mittwoch veröffentlichten Markteinschätzung.
"Wir gehen davon aus, dass Nordasien in den nächsten Jahren die Nase vorn haben wird", urteilte Sun. "Länder wie Südkorea und China haben deutliche Wettbewerbsvorteile gegenüber den südostasiatischen Märkten." Aus Ländern wie Indonesien habe sein Team sich fast vollständig zurückgezogen.
MASSIVE AKTIENRÜCKKÄUFE IN SÜDKOREA
Südkorea gehört derzeit zu den Favoriten des Fondsmanagers. Mit 24,41 Prozent zählt es zu den Länderschwergewichten des Fonds. Der Markt sei mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 8 immer noch unterbewertet: "Geht man von den Wirtschaftsdaten aus, wäre eine deutlich höhere Bewertung gerechtfertigt." Das diesjährige Wirtschaftswachstum Südkoreas werde auf rund 6 Prozent geschätzt. Die Verschuldungsquote der Unternehmen befinde sich mit durchschnittlich rund 60 Prozent auf niedrigem Niveau. Triebkräfte für die weitere Entwicklung seien die stetig wachsende Binnennachfrage und deutlich steigende Exporte.
Zudem sei die Cashquote der Unternehmen in den letzten Jahren auf 6,5 Prozent gestiegen. "Die südkoreanischen Unternehmen haben sich im Zuge massiver Restrukturierungen in den vergangenen Jahren zu echten Sparern entwickelt", sagt Sun. Noch vor wenigen Jahren hätten die Firmen fast ausschließlich ihren Marktanteil im Auge gehabt. Nahezu sämtliche Erträge seien in neue Fabriken und Produktionsanlagen investiert worden. "Jetzt nutzen viele Unternehmen diese Cash-Bestände für massive Aktienrückkäufe", hieß es.
Samsung Electronics Co. Ltd. , einer der derzeitigen Favoriten des Fondsmanagers und mit 2,67 Prozent eine der größten Positionen im Portfolio, habe in den vergangenen Jahren über 4,6 Millionen Aktien im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar zurückgekauft - immerhin 4 Prozent seiner Gesamtkapitalisierung. Korea Telecom liege mit 55 Millionen Aktien im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar noch darüber.
'CHINAS WIRTSCHAFT WÄCHST SCHNELL UND NACHHALTIG' Auch in Hongkong ist Sun mit 15,92 Prozent stark investiert. "Die chinesische Wirtschaft wächst schnell und nachhaltig", sagt der Fondsmanager. Mit rund 35 Prozent verfüge das Land über einen hohen Exportanteil. Schon lange handele es sich dabei aber nicht mehr nur um Billigprodukte. Sun: "China hat inzwischen deutlich mehr zu bieten als billige Spielzeuge. Auch im Technologiesektor braucht sich das Land schon lange nicht mehr verstecken."
So betrage der Anteil von Elektronikprodukten am Gesamtexport Chinas 40 Prozent. Beispielsweise decke das Land mittlerweile rund 30 Prozent des globalen Bedarfs an Digitalkameras oder Headsets.
Auch der chinesische Telekommunikationsmarkt bietet nach Ansicht Suns attraktive Investmentchancen. Erst kürzlich hat der Fondsmanager nach eigenen Angaben China Unicom ins Portfolio des Mellon Asian Equity aufgenommen. Der zweitgrößte Mobilfunk-Anbieter der Region nimmt Marktführer China Mobile stetig Marktanteile ab./mw/mr
Fazit: Asien bietet grossartige Chancen, wenn man Japan nicht berücksichtigt. :rofl
ebenfalls frisch auf den Tisch - DB-WC 3250 (http://zertifikate.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=7773136)
guten Appetit :cool:
hab mir gleich mal 60000 Stück ins Depot gepackt :hihi
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