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Vollständige Version anzeigen : 23.12.02: Auftakt zur Weihnachtswoche und einem gefüllten Gabentisch?


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germanasti
22.12.2002, 21:42
Eine weitere absolut unspektakuläre Woche ist vorüber, welche lediglich an Deutschlands Börsen für ein paar Panikattacken sorgte. Amerika hingegen quer, woran Greenspan erneut grösste Anteile hat. Ansonsten viel Enttäuschung, vor allem beim Hexensabbat, der alles andere als einen extremstvolumigen Ausputz brachte. Eben eine typische Vorweihnachtszeit, wie fast jedes Jahr.

Konjunkturdatenmässig stand am Freitag die endgültige Version des Q3-BIP an. Erwartete +4,0%, was weiterhin einer absoluten Superfarce und Wachstum zu Lasten der Substanz bedeutet. Damit sind es keine Aufschwungsanzeichen, sondern glasklare Bestätigungen welcher Hölle wir entgegen gehen. Schade das dies die Welt nicht erkennen kann und will.
Der ECRI soll angeblich weiter gestiegen sein, nämlich von –2,2 auf –1,8%. Nur dumm das er in der Woche bei –1,3% lag, womit ein Schwung zurück in den tieferen Rezessionsbereich erfolgt ist.
& Greenspan hielt mal wieder eine Rede, welche märchenhafter nicht sein könnte. Er sprach von einer Wirtschaft, die kurz davor ist aus der Talsohle herauszukommen & möglichen Deflationsgefahren, welche er aber mit allen Mitteln bekämpfen wird. Auf deutsch gesagt war dies neuerlich eine Bestätigung für anhaltende Interventionen und Dollarflutungen. Schade das Allan auch am Freitag bei seiner neugewonnenen Lügerei geblieben ist, denn die Aussage „es hat kein Aktienbubble in den 90er Jahren gegeben“ ist schlichtweg unwahr & wird auch von keinem Menschen mehr so akzeptiert. Wie lange noch bis er den tupfengleichen Weg wie O´Neill nimmt? Als Notenbankchef ist er nicht mehr tragbar & aufgrund einiger Äusserungen gegen Bush wohl auch kein Baustein mehr im diktatorischen Regiment. Wenigstens hat er darauf hingewiesen, dass verbale Interventionsmöglichkeiten sehr schnell an ihre Grenzen gelangen, sollte keine Handlungsbereitschaft dahinter stehen. Dies war wohl in diesem Jahr die deutlichste Bestätigung, dass Allan direkt im Markt manipuliert!

Fundamental war es neuerlich eine rabenschwarze Woche für die Welt. Konjunkturdaten in Einzelaufstellung alles andere als ruhmreich & mit der Pleite von Conseco hat es in Amerika nun auch den ersten Finanzkonzern zerissen, was vom blinden Börsenvolk mal wieder absolut nicht wahrgenommen wurde, obwohl es die drittgrösste Pleite der US-Geschichte ist! Nichtigkeit kommt wohl daher, da Meldung so kurz vor Weihnachten und bereits geschlossenen Büchern der Fonds. Damit wäre es nur ein Aufschieben und Hölle wird bei wieder klaren Köpfen nachgehandelt, ehe wie bei Enron Anfang des Jahres.
Todtrauriges hat sich auch in Europa abgespielt. Gleich drei Firmenchefs (Allianz, Linde und Vodafone) haben völlig überraschend für 2003 ihren Rücktritt aus nicht näher definierten Gründen verkündet. Drei Firmen aus drei völlig unterschiedlichen Bereichen & JEDEM sollte sofort klar sein, welche Signale auf uns im kommenden Jahr warten, nämlich absolute Superhöllen!

Trim Trab hat leider zum 2. Mal in Folge keine Daten geliefert. Sind die Fondsabflüsse momentan so dramatisch stark?
Geldmengenverlauf war in der ersten Dezemberwoche zum Teil deutlich abnehmend, womit sich die Korrektur an den Börsen erklären lässt. Greenspan wollte für etwas Luft und Short-Squeeze-Potential sorgen, wo neben Liquiditätsentzug auch ein paar bashende Analysten sorgten. Doch plagt mich das dumpfe Gefühl aus dieser Aktion wurde ein unkontrollierter Abverkauf, betrachtet man die ausbleibende Fortsetzung der Weihnachtsrallye. Ist dieses Szenario wahr, sollte Geldmenge für 2. Dezemberwoche regelrecht explodiert sein.
Für die abgelaufene Woche hingegen gibt es weitere hirnlose Dollardruckereien zu vermelden. Anders lassen sich die 33 Mrd. im open market nicht umschreiben, welche ein weiteres Glied einer endlos langen Kette sind, anhand der man bereits jetzt zu 99,99999% bestätigen kann, dass es für Amerika und deren Währung keine Rettung geben wird!

Den Börsen waren all die Meldungen absolut egal. Sie liefen minimal abwärts gerichtet quer und selbst ein fortsetzender Dollarkollaps konnte diesem Seitwärtstrend keinen Abbruch tun, Megainterventionen im Future sei dank. Egal, denn das Jahresende ist nun sehr nahe und weitere Aufregungen über diese Misstände kosten nur unnötige Kraft. Langfristig haben bislang immer Fundamentaldaten geworden & langfristig beginnt bereits in 2 Wochen!
Börse konkret ist für die kommenden Tage wegen Umsatzlosigkeit und Weihnachten kaum vorherzusagen. Denkbar das es weitere Aufwärtsschübe gibt, denkbar aber auch das von irgendwoher doch noch ein bisschen Verkaufspanik kommt und gerade die niedrigen Umsätze für einen deutlicheren Verfall sorgen. Bei Unsicherheit hilft Charttechnik & da soll man bei bewährtem bleiben, was im aktuellen Fall der 1932-erVergleich darstellt:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6465316635643737.jpg
Tupfengleich wie in 1932 setzt sich die Knuddelbildung fort, was idealerweise bis Jahresende vollzogen sein sollte. & dann der freie Fall! Anvisiertes S&P-Ziel 850 P. scheinen aber doch nicht ganz erreicht zu werden. 870 P.? 885 P.? Egal, Hauptsache der grossräumige Vergleich bleibt bestehen.

In letzter Zeit kam immer öfter die Diskussion auf, ob denn Greenspan seit Sommer tatsächlich so heftige Interventionen durchführt, oder Märkte voller Illusionen einen freien Lauf hingelegt haben. Auch wenn es einige nicht glauben mögen, es spricht ALLES für einen künstlichen Move, der aber logischerweise nicht bestätigt und schon gar nicht nachgewiesen werden kann. Ansonsten könnten wir das Weltfinanzsystem nämlich für alle Zeiten schliessen, so tiefgründig wäre der weltweite Vertrauensentzug nach Amerika.
Angefangen hat alles im Juli, als exakt mit der extremen Schieflage des US-Finanziers Conseco die Börsen drehten und nach einem zuerst absolut gesunden short-squeeze lange Zeit künstlich oben gehalten wurden, ehe der Abverkaufsdruck doch zu gross wurde. Entsprechend gestaltete sich der September sehr blutig, ehe Anfang Oktober auf Sommertiefs eine brutal gewaltige Intervention gestartet wurde, welche in den ersten 2-3 Wochen mit Sicherheit von echten Illusionskäufen und Shorteindeckungen begleitet wurden. Doch danach, sprich seit Ende Oktober, befinden wir uns in einer Seitwärtsphase, die nur dank noch nie dagewesener Stützungskäufe der FED gehalten wurde. Exakt diese wurden Ende November mit zahllosen Erklärungen bestätigt & trotzdem mag kaum einer daran glauben! Weiters explodierte in dieser Zeit die Geldmenge wie selten zuvor und Futures zeigten eine katastrophales Missverhältnis im Umsatzvergleich zu Aktien. Obendrauf mussten Fonds während nahezu der gesamten Zeit hindurch teilw. dramatische Mittelabflüsse vermelden, was zusammen mit dem neuerlichen Dollarcrash auf grosse Kapitalabzüge von Amerika heraus hinweist. & damit kann sich jeder selbst ausrechnen wieviel künstliche Liquidität alleine seit Sommer aufgewendet werden musste, um diese Löcher zu stopfen. Die unglaubliche Summe von rund 2 Billionen Dollar sollte es gewesen sein! Eine, bzw. DEN echten Move haben wir übrigens erst auf dem Top Ende November gesehen, als wichtige Marken durchbrochen wurden, Analysten pushten und Umsätze für kurze Zeit anzogen. Doch dauerte es keine Woche bis das echte Kapital komplett aufgebraucht wurde und keine Nachkäufe mehr möglich waren.
Man sieht, in der 2. Jahreshälfte waren die Märkte alles andere als frei & wer nun, aufgrund dieser Tatsachen, immer noch denkt es hätte einen echten Lauf oder gar short-squeeze (so hoch war die Shortrate im Oktober überhaupt nicht!) glaubt, der lebt auf einem illusorischen Luftschlösschen, welches er so schnell auch nicht mehr verlassen wird. Streiten kann man sich einzig über Intradaybewegungen. War diese 2000-Kontrakte-Kerze im Future tatsächlich ein Werk Greenspans, oder echte Käufe bzw. Einstieg eines grösseren Institutionellen? Glaubensfragen, für die der Mensch nunmal immer eine Antwort haben muss & da Bären (ich auch :p ) im zweifelsfalle lieber den selbstbestätigenden Weg gehen, ist es eben IMMER Greenspan, auch wenn der Bub nur an 70-80% dieser Fälle beteiligt ist. Wichtiger an der Sache, dass das Grundgerüst steht & dies trägt pro-forma-nachweislich die Aufschrift „Allan Greenspan“. Damit alles klar?
Nicht bärisch illusioniert sind übrigens die Bärengedanken ob fundamentaler Superhöllen in den kommenden Jahren. Diese sind bittere Tatsachen und werden wohl auch nahezu 1:1 so umgesetzt werden (inkl. sozialen Unruhen und Kriegsgefahren), insofern externes Ereignis gigantischer Art keine komplette Neuinszenierung nötig macht. Danach sieht es momentan noch nichtmal ansatzweise aus.

Recht positive Nachrichten von der Kapitalfront gab Mitte letzter Woche die Allianz Leben bekannt. Dort erlebt man momentan eine gewaltige Jahresendrallye was Neuabschlüsse der Riester-Rente betrifft & konnte u.a. deshalb für 2002 –man höre und staune- einen neuen Rekord bei Abschlüssen nach Stückzahlen vermelden. Volumen dafür lag bei 2,1 Mrd. Euro und wird damit begründet, dass es momentan keine Alternative zu Rendite von Lebensversicherungen gibt. & das alles obwohl gerade diese Anlageform seit Frühsommer gewaltig unter öffentlichem Mediendruck steht? Ich weiss nicht ob man das als grenzenloses Vertrauen unserer Bevölkerung in deren Finanziers bezeichnen kann, oder eher als nicht mehr nachvollziehbare Dummheit. Insofern diese Zahlen stimmen und nicht irgendwelche Pro-Forma-Schiebereien der Grund sind, sollte letzteres zutreffend sein, denn Lebensversicherungen sind momentan als vorübergehender Fluchthafen gänzlich ungeeignet! Oder mag irgendein Analyst definitiv bestätigen, dass wir keinen Komplettkollaps oder gar kapitalvernichtende Hyperinflation kriegen? Eben!
Mit diesen Neuigkeiten haben wir die schon vermutete Bestätigung, dass deutsche Fonds & Versicherer auch in 2002 gewaltige Kapitalzuflüsse zu verzeichnen hatten, ganz im Gegensatz zu den mit Abflüssen leidgeplagten amerikanischen Kollegen. Trotzdem hat unsere Börse weltweit am stärksten verloren, was irgendwo einem bergauf fliessendem Wasser gleichkommt, sprich eigentlich unmöglich ist. Es gab zwar Kapitalabzüge ausländischer Investoren, mit denen sich ein minus rechtfertigen lässt, doch nie und nimmer in einer so extremen Form. Ergo haben wir neuerlich die Beweise, dass zum einen Amerika ein komlett manipulierter Markt ist & zum anderen die US-Banken einen so gnadenlosen Shortmarkt im DAX aufgebaut haben, dass heftige Kursverluste trotz anhaltenden Kapitalzuflüssen vonstatten gehen konnten. Ein fürchterlich trauriges Phänomen, dass wir exakt so auch in Japan sehen & leider von den Massen und Rechtskräften völlig ignoriert wird. Sind wir denn tatsächlich so blöd? Fakt ist damit, dass deutsche Aktien in nächster Zeit keinen Blumentopf wert sind, denn in solch einen manipulierten Markt setzt kein einziger seriöser Investor auch nur einen Fuss hinein! Vll. ändert es sich nächstes Jahr Sommer, womit zuerst mal eine DAX-Verdoppelung aufgrund der Shorteindeckungen erfolgen würde, doch so recht mag ich daran nicht glauben. Zudem gibt es dafür auch keine fundamentale Begründung, denn ein Drittel der DAX-Unternehmen sind nahe der Insolvenz stehender Superschrott, in welchen genauso viele Bilanzmanipulationen enthalten sind wie bei amerikanischen Werten. Eine Tatsache, die sich zumindest momentan noch nichtmal ansatzweise teilrevidieren lässt. Trotzdem sollte man die Bärenblindheit nicht zu sehr anlegen. Ein Niveau unter 2000 P. könnte vorübergehendes Baisseende sein, insofern Amerika entsprechend mitfällt.


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sAv2free2=10&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1032688800+1040464800+839548800&selected=chart

ARMS verblieb wie vermutet auch letzte Woche im hohen Bereich. Damit bleibt trotz querlaufender Börsen der Abverkaufsdruck gewaltig, womit ein 2003er-Sturz schon fast todsicher vorausgesagt werden kann. & solange es keinen signifikanten Sturz unter 1 gibt, bleibt dieses Szenario auch erhalten.

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1

Treasury waren weder Fisch noch Fleisch. Hier ist das Gezerre zwischen Hyperinflationsbullen und JPM-Insolvenzbären weiterhin so gross, das kein klarer Trend ausgemacht werden kann. Für 2003 sollte sich dieses aber zugunsten der Inflation entscheiden.

Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7917&mocktick=1

Banken liefen relativ unvolatil über der wichtigen Unterstützungszone 740 P. quer. Klare Zeichen welches Ziel Greenspan damit verfolgt, nämlich nur Stützungskäufe bis Jahresende. Für ASK-Interventionen scheint der Abverkaufsdruck momentan viel zu gross.
800 P. bleibt weiterhin mögliche Pullbackzone, ehe der grosse Abgesang startet. Unter 740 P. sagen wir bye bye, was bei 680 P. bestätigt wird.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2653&mocktick=1

Chippies haben es trotz wunderschöner Umkehrsignale nicht geschafft an einer wichtigen Unterstützungszone nachhaltig zu drehen. Damit haben wir hier eine eklatante Schwäche, welche von einer brutalroten Kerze nach unten bestätigt werden könnte. Oder ist diese Schwäche nur künstlich, da Verfallsabrechnung auf einem höheren Niveau unprofitabel gewesen wäre?
320 P. wären als Pullback nochmals drin, darüber wartet der künstliche Zielbereich 340/345 P. Abwärts steht nächste Haltestelle auf 280-265 P. bereits seit längerem fest.

Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5864&mocktick=1

Transportsektor bleibt in einer absolut unspektakulären Seitwärtszone, innerhalb dieser man keine unnötige Energie für Beachtungen aufwenden sollte.
2200 vs. 2450 P. der Bereich, mit erster Vorentscheidung bei 2270 P.

Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2752&mocktick=1

Utilities haben das Ziel 220 P. fast punktgenau erreicht und mit drei roten Kerzen möglicherweise bereits eine Topbildung begonnen. Traumziel bleibt deshalb weiterhin eine Komplettauflösung mit 1-2 blutroten Kerzen, d.h. heftiger Sturz auf 190 P. Bleibt nur die Frage inwieweit es in 2002 noch möglich ist.

COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3366356531643533.jpg

Lt. COT-Daten wird ein brutaler Abgesang Anfang 2003 immer mehr bestätigt. S&P-Shorts nun gewaltig short, während von den DOW-Longs nicht mehr viel übrig ist. Gegenstück S&P-Mini rekordverdächtig long, womit die Grundvoraussetzung für neue 52-Wochen-Tiefs geliefert sind. Ist nur die Frage ob noch a bisserl in 2002 oder Januar/Februar 2003.
Nikkei-Shorts wurden gewaltig abgebaut. Unterstützt die These eines tollen Moves bis März 2003.
Gold/Silber-Shorts fürchterlich stark ausgebaut, was für Währungen gegen Dollar ebenfalls zutrifft. Mag sein das dies kurzfr. ein paar Auswirkungen hat, doch langfr. sind dies Missstände, welche aufgrund der amerikanischen Dummheit auch nicht so schnell ausgebügelt werden.
Erdöl weiter zugeshortet. 22 Dollar-Marke in Q1 ist damit verdammt sicher.


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

Japan verlebte eine fundamental nachrichtenlose Woche, was so auch noch ein Weilchen anhalten könnte. Denkbar das ab ca. Mitte Januar Fundamentalbären dort ans Tageslicht kommen und mal wieder über die Banken jammern, welche zum Fiskaljahrende 31.03. in grösster Insolvenzgefahr sind. Doch sind dies Illusionen, da Japan lieber Verstaatlichungen durchführt anstatt sich diese Blösse zu geben. & da Staatsverschuldung weiterhin auf recht niedrigem Niveau, ist dafür genügend Potential vorhanden.
Technische Situation bleibt unverändert innerhalb der Schiebezone 7800 vs. 9450 P. Möglich das ein Jahresendpush bis 8800 P. führt, ehe synchroner Lauf zum US-Kollaps für 7800 P. punktgenau sorgt. Muss aber nicht sein, Hauptsache anvisierte Megarallye zum 31.03. findet statt. 50% plus waren es die letzten Jahre.


Allzuviele Konjunkurdaten gibt es in dieser wohl extrem umsatzlosen Woche nicht. Heute persönliche Ausgaben + Einnahmen November, sowie Michiganer Verbrauchervertrauen. Morgen Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter November und Freitag Verkauf neuer Häuser November.
Börsen werden nur sehr eingeschränkt handeln, wobei Amerika mal wieder den meisten Manipulationsspielraum zum Jahresabschluss hat. Dort ist morgen ein halber Handelstag & Mittwoch komplett geschlossen. Restliche Zeit ist offen. Deutschland hingegen hat von morgen bis Donnerstag geschlossen, d.h. nur heute und Freitag a bisserl Potential für windows-dressing. Japan hat lediglich heute geschlossen. Die Jungs hauen dafür nächste Woche 3 börsenfreie Tage nacheinander rein.


DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Stundenchart hat sämtliche bullische Signale genutzt und mit Grundlage des schönen morning-doji-stars Pullbackbereich 8580 P. auch schon fast erreicht. MACD bereits nahe dem Überkauftbereich und Stochastik mit bärischer Divergenz könnten damit auch schon wieder das Ende der Gegenbewegung ankündigen.
70 P. wäre das Restpotential, ehe ein Sturz in den Bereich 8450/8420 P. zu erwarten ist. Ob dies vorher geschieht und dann sogar erweiterte Chance auf 8780 P. ist noch unsicher.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1

Im Tageschart deutlich bullische Signale. GD100 zurückerobert, womit ein false break perfekt ist & einmonatiger Abwärtstrend ist durchbrochen worden. Doch GD50 hat gehalten und selbst wenn diese ebenfalls überwunden wird, es gibt keinen einzigen fundamentalen Grund diese Blase auf Mehrwochensicht noch lange zu erweitern!

8650 P. Oberkante der Seitwärtszone. Bruch darüber bringt Erweiterung auf 8780 P. Mehr kann ich mir momentan schlichtweg nicht vorstellen.
Schöner wäre nun ein Sturz auf 8240 P., ehe Jahresabschluss bei rund 8400 P. ein Ende findet.
8360-8420 P. Unterkante Schiebezone. Solange diese hält passiert überhaupt nix.

Wochenchart schaut ebenfalls recht bullisch aus. Die vielen kleinen Kerzen bis 8420 P. wurden ausgemerzt und aktuelle Umkehrkerze könnte nächsten Haussemove einleiten. Doch woher soll Kapital dafür kommen? Eben!

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1

S&P konnte Verfallsabrechnung an der Max-Pain-Zone 900 P. vollziehen. Damit könnte gleichzeitig ein Pullback an die GD50 heran vollzogen sein, was 1:1 mit dem 1932er-Vergleich übereinstimmt.
Schaun mer mal ob nun eine Erweiterung bis an die Schiebezonenoberkante 910 P. erfolgt, oder eine Minirallye gar Potential bis 920/925 P. bringt. Wünschenswerter wäre ein Sturz auf 870 P., ehe 20 P. plus zum 31.12. ausreichen sollten.
Innerhalb dieser beiden Szenarien bleibt die Schiebezone absolut unspektakulär intakt.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1

Nasdaq zeigte grosse Schwäche am Freitag und konnte nichtmal die GD50 überwinden. Denkbar das dies bereits Auswirkungen von windows-dressing sind, welcher problemlos auch negativ gestaltet werden kann. Schrott fliegt raus & dazu gehören Techis ja problemlos.

PingPong 1020 vs. 960/940 P. bis Jahresende? Das momentan realistischste Szenario.
Kommt grosse Bullenpower vom DOW, ist der ursprüngliche Zielbereich 1085 (vll. auch nur 1055 P.) weiterhin das Maximum aller Gefühle.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3373&mocktick=1

Neue Markt trifft Vorbereitungen zum kräftigen 2003er-Sturz. Wäre schön wenn die Dreistelligkeit noch rasiert werden würde. 99%-Verlust ab Top hat nämlich in der ganzen Geschichte noch nie ein Index vollzogen!

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Der Euro hat letzte Woche seinen Bullentrend fortgesetzt, allerdings nicht in der anvisiert bullischen Form. Doch bislang noch keine Gefahr & solange Bereich 1,0220 hält ist es nur eine kleine Konsolidierung vor dem nächsten Impulsschub auf 1,0380 und 1,0550. Unter 1,0220 gibt es den nächsten Henkelbau mit Unterkanten 1,0130 oder gar 1,0030.
Gold hat 355 Dollar als vorläufig signifikantes Top markiert und könnte mit den COT-Daten in nächste längere Seitwärtsphase übergehen, bei der JPM & Co. in Panikabverkäufe der Lemminge ihre Missstände bei Shortpositionen weiter abbauen. Dies würde wohl einen Rückfall in den Bereich 330/325 Dollar bedeuten und ab dort grösseres W oder Dreieck bis knapp 350. Schöner wäre eine Rallyefortsetzung bis zur Zielzone 380/390 Dollar, was so von den Inflationstendenzen auch bestätigt wird.


Termine heute:
• 11:15 - EU EZB Zuteilung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 14:30 - ! US Persönliche Ausgaben November
• 14:30 - ! US Persönliche Einkommen November
• 15:45 - ! US Verbrauchervertrauen Uni Michigan Dezember
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills


Happy trades... http://www.giffarm.de/gifgirl/uhr5.gif

germanasti
22.12.2002, 21:43
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Unser DAX kreierte die dritte rote Wochenkerze in Folge, ist damit erneut deutlich schlechter als Amerika und hat bereits viel vom Top der eh nur lummeligen Herbstrallye verloren. Grundvoraussetzungen um auch in 2003 so richtig viel schlechter als die Restwelt zu agieren. Traurig, aber leider bitterböse Tatsache!
Aktenabrechnung am Freitag zum grossen Verfall lag bei 2960 P., womit uns die Analysten in den letzten Wochen mal wieder pure Illusionen vorgegaukelt haben! Von einer Range 3200 vs. 3200 wurde gesprochen und möglichen Megasprüngen kurz vor Weihnachten, doch in Wirklichkeit lagen die Verfalltagspositionen bei unter 3K und es wurde lediglich Brennholz in Kleinanlegerform zur Hebelsteigerung der Verfallsderivate erschaffen. Schade das man auch hier nur noch auf eigene Performance schaut, anstatt mit gemeinsamen Aktionen für Vertrauensrückgewinnungen sorgt.

& nun? 2920 P. war das Tief (leider genau 100 P. über Zielzone), ab dem es ein letztes 250-300 P. Pullback geben sollte. D.h. 3170-3220 P. wäre das Ziel, welches auch technisch so orakelt werden kann. Ist lediglich die Frage ob und wie es in den verbleibenden 2,5 Handelstagen möglich werden kann.
3030-3060 P. grössere Widerstandszone, ehe sehr schnell die Bereich 3100/3110 P. und anschliessend 3170-3220 P. möglich sind.
Nach unten 3010-2950 P. eine riesige Bremszone, unter der wir wohl ruckzuck den Bereich 2820 P. sehen.
Stochastik wieder ganz unten, was eigentlich den Zielbereich 3240 P. unterstützt.

Konkrete Orakelei ist am letzten Tag vor Weihnachten schier nicht möglich, deshalb nur ein Szenario:
Startkonsolidierung auf 3000-2980 P. wäre möglich (muss aber nicht sein!), ehe wir einen weiteren Aufwärtsschub bins in den SK-Bereich 3090 oder gar 3140 P. sehen, insofern Amerika mitspielt.

germanasti
22.12.2002, 21:44
Weihnachtsgeschäft enttäuscht den Handel


Bei Weihnachtseinkäufen sind vor allem Schnäppchen gefragt. Zu den Rennern gehören in diesem Jahr DVD-Player.
Berlin / Düsseldorf - Trotz gut besuchter Innenstädte hat der Einzelhandel eine sehr verhaltene Zwischenbilanz des Weihnachtsgeschäfts gezogen: Es bestehe „kein Grund zum Jubeln“, sagt der Sprecher des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr. Die Umsätze seien bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Handel hoffe nun auf einen „starken Kundenansturm“ am letzten Verkaufstag vor Heiligabend und hohe Umsätze zwischen den Jahren, wenn Geldgeschenke und Gutscheine eingelöst werden.

Am vierten verkaufsoffenen Adventssamstag klagten Pellengahr zufolge zwei von fünf Händlern über niedrigere Umsätze als im Vorjahr. Rund 30 Prozent verkauften ebenso viele Waren, bei weiteren 30 Prozent liefen die Geschäfte besser. Besonders oft über die Ladentheke gingen laut HDE am vierten Adventssamstag Parfüms und hochwertige Kosmetikartikel sowie Uhren, Schmuck, Haushaltsgeräte und Gesellschaftsspiele. Renner seien CDs, Bücher und DVDs gewesen: Zum Ende dieses Jahres soll fast jeder fünfte Haushalt in Deutschland einen DVD-Player haben.

Die Verbraucher hätten beim Geschenke-Kauf jeden Euro mehrmals umgedreht, sagt Pellengahr. Insgesamt falle die Bilanz des Weihnachtsgeschäfts im Vergleich zur „katastrophalen Umsatzentwicklung“ während des gesamten Jahres aber noch einigermaßen passabel aus. Wirtschaftsflaute, Berliner Steuerpläne und „Teuro“-Frust schürten die Unsicherheit und machten für viele den Weihnachtseinkauf zur Schnäppchenjagd. Die Kunden seien sehr „preissensibel“, stellte eine Karstadt-Geschäftsführerin in Leipzig fest.

Noch bis zuletzt hatte Pellengahr sich zuversichtlich gezeigt, im diesjährigen Weihnachtsgeschäft den Vorjahresumsatz von 10,2 Milliarden Euro schaffen zu können. Dass in den Monaten November und Dezember zusammen der Vorjahreswert von rund 70 Milliarden Euro verfehlt wird, stand jedoch bereits seit langem fest. „Die Monate Januar bis Oktober waren zudem katastrophal“, sagt Pellengahr. Damit sei das Gesamtjahr 2002 für die Branche eines der schwierigsten der Nachkriegsgeschichte gewesen. Der Umsatz dürfte nach Berechnungen des HDE im Einzelhandel rund 2,5 Prozent hinter den Erlösen des Vorjahres zurückbleiben. Bereinigt um Preissteigerungen liege das Umsatzminus sogar bei drei Prozent. 2001 hatte der Handel nach HDE-Zahlen knapp 380 Milliarden Euro umgesetzt. Auch 2003 sind nach Einschätzung von Pellengahr keine Impulse zu erwarten: Der Verband rechnet bislang mit einem Umsatzrückgang um 0,5 Prozent. (afp, dpa)



http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1039960957377&openMenu=988294932235&calledPageId=988294932235&listid=994347600479


:p

germanasti
22.12.2002, 21:44
Börsenjahr schon längst abgehakt


Aktienhändler haben die Hoffnung auf eine Jahresendrallye aufgegeben.
Frankfurt - Viel Zeit haben die Börsianer nicht mehr, wenn es in diesem Jahr noch etwas werden soll mit der lange Zeit erhofften Jahresendrallye der Kurse. In dieser Woche steht wegen der Weihnachtstage ohnehin nur eine verkürzte Handelswoche auf dem Programm, und dann folgt zum Jahresausklang am 31. Dezember noch ein „halber“ Börsentag. Ernsthaft glaubt auf dem Parkett aber ohnehin niemand mehr an eine solche Möglichkeit. Die meisten Investoren haben das Börsenjahr 2002 längst abgeschrieben. Die letzten kleinen Hoffnungsfünkchen wurden in der vergangenen Woche ausgetreten, als der Dax plötzlich unter 3000 Punkte rutschte.

Die Grundunsicherheit über die weitere Entwicklung der Aktienkurse bleibt. Und das liegt in erster Linie an dem drohenden Krieg im Irak. Für die Aktienmärkte heißt das: die Gefahr weiterer Kursrückschläge zum Jahresbeginn 2003 ist spürbar angestiegen. Denn im Falle eines Krieges wird sich die Flucht der Investoren in vermeintlich sichere Anlagehäfen wie etwa Gold fortsetzen. Was den Gold- und den Aktienmarkt dieser Tage eint, sind die enorm hohen Schwankungen der Kurse. Ein Phänomen, das die Börsianer auch 2003 begleiten wird.


http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1039960957499&openMenu=988294932235&calledPageId=988294932235&listid=994347600479

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Manchmal kommts ja anders als man denkt, aber bei 2,5 Handelstagen bis Schicht?

germanasti
22.12.2002, 21:45
Hohe Strafen für Banken in den USA

Zehn der größten Investmentbanken an der Wall Street, darunter auch die Deutsche Bank, haben einen Vergleich in Höhe von mehr als 1,435 Milliarden Dollar mit den Aufsichtsbehörden geschlossen, um Ermittlungen über ihre Geschäftspraktiken beizulegen. Die Unternehmen werden künftig auch Wertpapieranalysen und Investmentbank-Geschäft trennen, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Außerdem dürfen sie bei Börsengängen Vorständen und Aufsichtsräten der Unternehmen keine Aktien mehr zukommen lassen. Die von den zehn Firmen zu zahlenden Mittel teilen sich in Strafen von insgesamt 900 Millionen Dollar, 450 Millionen Dollar für die Beschaffung unabhängiger Wertpapieranalysen sowie 85 Millionen Dollar für Investorenaufklärung auf. Bisher ist nicht bekannt, wie viel geschädigte Anleger erhalten sollen.

Irreführung von Anlegern

Bei den Ermittlungen unter Federführung des New Yorker Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer ging es unter anderem um die Irreführung von Anlegern durch zu optimistische Aktienbewertungen und die günstigere Zuteilung von Aktien an Manager bei Börsengängen derer Unternehmen.

Die höchste Summe muss die Citigroup-Tochter Salomon Smith Barney aufbringen: Sie muss 300 Millionen Dollar Strafe zahlen und hat sich zudem verpflichtet, 75 Millionen Dollar für unabhängige Forschung und 25 Millionen für Investorenaufklärung auszugeben. Die Deutsche Bank muss 50 Millionen Dollar Strafe, 25 Millionen Dollar für unabhängige Forschung und fünf Millionen Dollar für Investorenaufklärung hinblättern. Der Rest verteilt sich auf die Credit Suisse First Boston, Merrill Lynch, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Lehman Brothers, J.P. Morgan, Bear Stearns und UBS Warburg. Der Vergleich muss noch von der US-Börsenaufsicht SEC abgesegnet werden. (dpa)


http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1039960957503&openMenu=988294932235&calledPageId=988294932235&listid=994347600479

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Sch... Mauscheleien! :gomad

germanasti
22.12.2002, 21:46
Aus der FTD vom 23.12.2002 www.ftd.de/autozulieferer (http://www.ftd.de/autozulieferer)

Autohersteller sorgen sich um Zulieferer
Von Guido Reinking, Hamburg und Sven Clausen, München

Die deutschen Autohersteller sorgen sich zunehmend um die Finanzstärke und damit die Leistungsfähigkeit ihrer Lieferanten. Nun hat sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) eingeschaltet, um Zulieferern zu helfen.


http://www.ftd.de/ub/in/1040396554703.html?nv=cd-divnews

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Diese Erkenntnis kommt viel zu spät, denn nun ist der Mittelstand bereits TOT!

nasdaq10.000
22.12.2002, 22:03
Thema:
Erschreckend - dieser schier unaufhaltsame Niedergang
der US-amerikanischen Volkswirtschaft.:D

ZITAT:
Greenspan - US-Wirtschaft erholt sich von Schwächephase
Freitag 20.12. 02

New York, 20. Dez (Reuters) - US-Notenbank-Chef Alan Greenspan erwartet ein beschleunigtes Wachstum der heimischen Wirtschaft im kommenden Jahr. Im dritten Quartal dieses Jahres ist die US-Wirtschaft nach endgültigen Berechnungen des US-Handelsministeriums aufs Jahr hochgerechnet zum Vorquartal um 4,0 Prozent gewachsen, nach einem Anstieg um 1,3 Prozent im Vorquartal.

Voraussetzung sei allerdings, dass sich die internationalen politischen Krisen
entspannten und die Unternehmensgewinne wieder zulegten, sagte Greenspan am Donnerstagabend (Ortszeit) vor dem New Yorker Wirtschaftsclub. Die US-Konjunktur befinde sich weiter auf dem Weg aus einer leichten Schwächephase.

Die Gefahr einer Deflation sieht Greenspan weiter nicht. "Die Vereinigten Staaten sind weit davon entfernt, in eine schädliche Deflation abzurutschen", sagte er. In diesem Sinne äußerten sich am Freitag auch die Präsidenten der Federal Reserve Banken von Minneapolis, Gary Stern, und von St. Louis, William Poole. Sollte es dennoch dazu kommen, fuhr Greenspan fort, gebe es Möglichkeiten, mit einer aggressiven Geld- und Währungspolitik gegenzusteuern. Einige Volkswirte hatten zuletzt die Befürchtung geäußert, die USA könnten in eine ähnliche Spirale von fallenden Preisen, sinkender Nachfrage und steigender realer Schuldenlast geraten, wie sie seit Jahren die japanische Wirtschaft belastet.

Ohne die Irak-Krise beim Namen zu nennen, sagte Greenspan, die jüngste Zunahme der weltweiten politischen Risiken werde die Nachfrage dämpfen. Ein Nachlassen der Risiken würde daher eine bedeutende Rolle bei der Belebung der Wirtschaft spielen.

ANZEICHEN FÜR ERHOLUNG

Nach der jüngsten Zinssenkung der Fed im November gibt es nach Einschätzung des Notenbank-Chefs Anzeichen dafür, dass sich die US-Wirtschaft von ihrer leichten Schwächephase erholt. Durch eine starke Zunahme der Arbeitsproduktivität und niedrigere Steuern würden sowohl die Einkommen als auch die Ausgaben erhöht. Zudem hätten sich seit Oktober die Bedingungen an den US-Finanzmärkten verbessert. Einschränkend fügte Greenspan aber hinzu, die Lage am Arbeitsmarkt sei weiterhin gedämpft. Zudem seien die Unternehmen mit größeren Investitionen zurückhaltend, bis die Gewinnspannen wieder attraktiver würden.

Stern, der gegenwärtig nicht dem für die Geldpolitik der Fed verantwortlichen Offenmarktausschuss (FOMC) angehört, sagte in einem Reuters-Interview, ungeachtet der Unsicherheit wegen eines möglichen Irak-Krieges habe sich die US-Wirtschaft als widerstandsfähig gegenüber Schocks gezeigt. Er erwarte gegen Ende 2003 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent.

Zur Ankurbelung der Konjunktur hatte die Fed Anfang November den Schlüsselzins überraschend deutlich um 50 Basispunkte auf 1,25 Prozent und damit den tiefsten Stand seit vier Jahrzehnten gesenkt. Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass die Notenbank bis zum Sommer keine weiteren Zinsschritte unternimmt.

Pool, derzeit stimmberechtigtes Mitglied im FOMC ist, sagte am Freitag laut Redetext, es sei wahrscheinlich, dass der private Verbrauch, eine der wichtigsten Antriebsquellen der US-Wirtschaft, 2003 und 2004 weiterhin mit Raten von etwa drei Prozent wachsen werde. Die Fed müsse dabei aber wachsam bleiben gegenüber inflationären, wie auch deflationären Gefahren. Es sei zwar unwahrscheinlich, dass sich das Problem einer Deflation stelle, doch sei es das Durchspielen jeder Möglichkeit, was eine robuste und kompetente Geldpolitik ausmache.

Die US-Aktienbörsen erhielten Händlern zufolge Unterstützung von Greenspans Aussage, die US-Wirtschaft werde ihre Erholung 2003 etwas beschleunigen. Greenspans Äußerungen blieben dagegen ohne deutliche Auswirkungen auf den Dollar-Kurs.

http://de.biz.yahoo.com/021220/71/34ken.html
------------------------------------------------------------------------------------------------
US-Konjunktur: Wachstum im 3. Quartal von 4 Prozent

Die amerikanische Konjunktur hat im 3. Quartal deutlich angezogen. Das Wachstum betrug auf das Jahr hochgerechnet 4,0 Prozent. Die Unternehmensgewinne sind in diesem Zeitraum ebenfalls gestiegen und zwar um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

(afx) Die endgültige Zahl des US-Wirtschaftswachstums teilte das US-Handelsministerium in Washington mit und bestätigte damit die Erstschätzung. Volkswirte hatten mit diesem Ergebnis gerechnet.

Exporte und Importe höher als bei Erstschätzung
Die Exporte erhöhten sich im dritten Quartal um 4,6 Prozent. Damit wurde das in der Erstschätzung ermittelte Ergebnis von 3,3 Prozent nach oben revidiert. Die Importe stiegen revidiert um 3,3 Prozent, nachdem zunächst ein Plus von 2,3 Prozent berechnet worden war. Die Lagerbestände erhöhten sich den Angaben zufolge auf ein Volumen von 18,8 Milliarden Dollar, nachdem zunächst von 15,5 Milliarden Dollar die Rede war.

Die Erstschätzung für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im 4. Quartal wird am 30. Januar veröffentlicht. Volkswirte rechnen mit einem Plus zwischen 1,5 und 2,0 Prozent.

Deutlicher Anstieg der Unternehmensgewinne
Die Unternehmensgewinne in den USA sind im 3. Quartal so kräftig gewachsen wie zuletzt im 2. Quartal 2001. Das Wachstum der Gewinne nach Steuern betrug im Vergleich zum Vorquartal 2,1 Prozent, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Damit hat das Ministerium die Erstschätzung bestätigt.

Binnen Jahresfrist sind die Gewinne um 0,9 Prozent gesunken. In der Erstschätzung war noch ein Rückgang um 1,0 Prozent ermittelt worden. (scc/gt)
http://www.moneycab.com/de/home/business/shortnews0/021220_eco_us_wirtschaft_gt.html

cherry
22.12.2002, 22:40
Original erstellt von nasdaq10.000
Thema:
Erschreckend - dieser schier unaufhaltsame Niedergang
der US-amerikanischen Volkswirtschaft.:D

ZITAT:
Greenspan - US-Wirtschaft erholt sich von Schwächephase
Freitag 20.12. 02

New York, 20. Dez (Reuters) - US-Notenbank-Chef Alan Greenspan erwartet ein beschleunigtes Wachstum der heimischen Wirtschaft im kommenden Jahr. Im dritten Quartal dieses Jahres ist die US-Wirtschaft nach endgültigen Berechnungen des US-Handelsministeriums aufs Jahr hochgerechnet zum Vorquartal um 4,0 Prozent gewachsen, nach einem Anstieg um 1,3 Prozent im Vorquartal.

Voraussetzung sei allerdings, dass sich die internationalen politischen Krisen
entspannten und die Unternehmensgewinne wieder zulegten, sagte Greenspan am Donnerstagabend (Ortszeit) vor dem New Yorker Wirtschaftsclub. Die US-Konjunktur befinde sich weiter auf dem Weg aus einer leichten Schwächephase.

Die Gefahr einer Deflation sieht Greenspan weiter nicht. "Die Vereinigten Staaten sind weit davon entfernt, in eine schädliche Deflation abzurutschen", sagte er. In diesem Sinne äußerten sich am Freitag auch die Präsidenten der Federal Reserve Banken von Minneapolis, Gary Stern, und von St. Louis, William Poole. Sollte es dennoch dazu kommen, fuhr Greenspan fort, gebe es Möglichkeiten, mit einer aggressiven Geld- und Währungspolitik gegenzusteuern. Einige Volkswirte hatten zuletzt die Befürchtung geäußert, die USA könnten in eine ähnliche Spirale von fallenden Preisen, sinkender Nachfrage und steigender realer Schuldenlast geraten, wie sie seit Jahren die japanische Wirtschaft belastet.

Ohne die Irak-Krise beim Namen zu nennen, sagte Greenspan, die jüngste Zunahme der weltweiten politischen Risiken werde die Nachfrage dämpfen. Ein Nachlassen der Risiken würde daher eine bedeutende Rolle bei der Belebung der Wirtschaft spielen.

ANZEICHEN FÜR ERHOLUNG

Nach der jüngsten Zinssenkung der Fed im November gibt es nach Einschätzung des Notenbank-Chefs Anzeichen dafür, dass sich die US-Wirtschaft von ihrer leichten Schwächephase erholt. Durch eine starke Zunahme der Arbeitsproduktivität und niedrigere Steuern würden sowohl die Einkommen als auch die Ausgaben erhöht. Zudem hätten sich seit Oktober die Bedingungen an den US-Finanzmärkten verbessert. Einschränkend fügte Greenspan aber hinzu, die Lage am Arbeitsmarkt sei weiterhin gedämpft. Zudem seien die Unternehmen mit größeren Investitionen zurückhaltend, bis die Gewinnspannen wieder attraktiver würden.

Stern, der gegenwärtig nicht dem für die Geldpolitik der Fed verantwortlichen Offenmarktausschuss (FOMC) angehört, sagte in einem Reuters-Interview, ungeachtet der Unsicherheit wegen eines möglichen Irak-Krieges habe sich die US-Wirtschaft als widerstandsfähig gegenüber Schocks gezeigt. Er erwarte gegen Ende 2003 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent.

Zur Ankurbelung der Konjunktur hatte die Fed Anfang November den Schlüsselzins überraschend deutlich um 50 Basispunkte auf 1,25 Prozent und damit den tiefsten Stand seit vier Jahrzehnten gesenkt. Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass die Notenbank bis zum Sommer keine weiteren Zinsschritte unternimmt.

Pool, derzeit stimmberechtigtes Mitglied im FOMC ist, sagte am Freitag laut Redetext, es sei wahrscheinlich, dass der private Verbrauch, eine der wichtigsten Antriebsquellen der US-Wirtschaft, 2003 und 2004 weiterhin mit Raten von etwa drei Prozent wachsen werde. Die Fed müsse dabei aber wachsam bleiben gegenüber inflationären, wie auch deflationären Gefahren. Es sei zwar unwahrscheinlich, dass sich das Problem einer Deflation stelle, doch sei es das Durchspielen jeder Möglichkeit, was eine robuste und kompetente Geldpolitik ausmache.

Die US-Aktienbörsen erhielten Händlern zufolge Unterstützung von Greenspans Aussage, die US-Wirtschaft werde ihre Erholung 2003 etwas beschleunigen. Greenspans Äußerungen blieben dagegen ohne deutliche Auswirkungen auf den Dollar-Kurs.

http://de.biz.yahoo.com/021220/71/34ken.html
------------------------------------------------------------------------------------------------
US-Konjunktur: Wachstum im 3. Quartal von 4 Prozent

Die amerikanische Konjunktur hat im 3. Quartal deutlich angezogen. Das Wachstum betrug auf das Jahr hochgerechnet 4,0 Prozent. Die Unternehmensgewinne sind in diesem Zeitraum ebenfalls gestiegen und zwar um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

(afx) Die endgültige Zahl des US-Wirtschaftswachstums teilte das US-Handelsministerium in Washington mit und bestätigte damit die Erstschätzung. Volkswirte hatten mit diesem Ergebnis gerechnet.

Exporte und Importe höher als bei Erstschätzung
Die Exporte erhöhten sich im dritten Quartal um 4,6 Prozent. Damit wurde das in der Erstschätzung ermittelte Ergebnis von 3,3 Prozent nach oben revidiert. Die Importe stiegen revidiert um 3,3 Prozent, nachdem zunächst ein Plus von 2,3 Prozent berechnet worden war. Die Lagerbestände erhöhten sich den Angaben zufolge auf ein Volumen von 18,8 Milliarden Dollar, nachdem zunächst von 15,5 Milliarden Dollar die Rede war.

Die Erstschätzung für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im 4. Quartal wird am 30. Januar veröffentlicht. Volkswirte rechnen mit einem Plus zwischen 1,5 und 2,0 Prozent.

Deutlicher Anstieg der Unternehmensgewinne
Die Unternehmensgewinne in den USA sind im 3. Quartal so kräftig gewachsen wie zuletzt im 2. Quartal 2001. Das Wachstum der Gewinne nach Steuern betrug im Vergleich zum Vorquartal 2,1 Prozent, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Damit hat das Ministerium die Erstschätzung bestätigt.

Binnen Jahresfrist sind die Gewinne um 0,9 Prozent gesunken. In der Erstschätzung war noch ein Rückgang um 1,0 Prozent ermittelt worden. (scc/gt)
http://www.moneycab.com/de/home/business/shortnews0/021220_eco_us_wirtschaft_gt.html



man sollte nicht alles glauben was geschrieben steht ;)

nasdaq10.000
22.12.2002, 23:00
http://www.markt-daten.de/kalender/chart/eco/2002.12.bip1.gif

"(...)heute veröffentlichte das US-Handelsministerium die abschliessende Revision des Gross Domestic Produkt - des Bruttoinlandsproduktes für das dritte Quartal 2002; alle prozentualen Angaben erfolgen annualisiert Q/Q - wenn nicht anders angegeben - , also hochgerechnet auf ein Jahr; unter der Annahme, dass die Entwicklung des Parameters so wie in Q3 weiter läuft. In [] Klammern die nicht annualisierten Veränderungen.
die Zahlen:
Insgesamt brachte die Revision keine spektakulären Veränderungen; so blieb die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsproduktes für das dritte Quartal bei +4,0% Q/Q annualisiert [+1,0% Q/Q; +3,2% J/J; Q2: +1,3%]. Die Konsensschätzungen hatten ebenfalls bei +4,0% gelegen.

Die grössten Anteile des Anstieges des Bruttoinlandsproduktes im dritten Quartal hatten die privaten und öffentlichen Ausgaben, Ausrüstung und Software und die Exporte; negativ machten sich die gewerblichen "structures" bemerkbar. Importe, die subtrahiert werden, stiegen an."(...)

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/159960.htm

Atze2
22.12.2002, 23:14
Japan verlebte eine fundamental nachrichtenlose Woche, was so auch noch ein Weilchen anhalten könnte. Denkbar das ab ca. Mitte Januar Fundamentalbären dort ans Tageslicht kommen und mal wieder über die Banken jammern, welche zum Fiskaljahrende 31.03. in grösster Insolvenzgefahr sind. Doch sind dies Illusionen, da Japan lieber Verstaatlichungen durchführt anstatt sich diese Blösse zu geben. & da Staatsverschuldung weiterhin auf recht niedrigem Niveau, ist dafür genügend Potential vorhanden.

Wieso hat Japan keine hohe Staatsverschuldung? :confused: :confused:

http://www.staatsschuldenausschuss.at/html/inhalt/bericht2001/pdf/a10.pdf (http://)

germanasti
22.12.2002, 23:15
Atze:

Ich sprach von recht niedrigem Niveau. :p

Erst über 300% wirds dramatisch

carlo
22.12.2002, 23:19
Germa,

wenn du schreibst:

der ECRI ist von -2,2 auf -1,3 gesunken, muß ich Dir widersprechen. Es handelt sich nach den Regeln der Negativrechnung um ein Plus von 0,9.

Das bedeutet,
wir haben es mit einer prozentualen Verbesserung der Faktoren, die den ECRI definieren, zu tun, nicht mit einer weiteren Verschlechterung... ;)

Ibykus
22.12.2002, 23:20
jetzt überziehen die doch tatsächlich wegen den Sportskanonen 2002 und Kuckucksnetz läuft erst ab 23.30 - Frechheit :gomad

Atze2
22.12.2002, 23:21
Original erstellt von germanasti
Atze:

Ich sprach von recht niedrigem Niveau. :p

Erst über 300% wirds dramatisch

Dann sind ja alle wichtigen Länder nicht hoch verschuldet
...wenn man den öffentlichen Schuldenstand in % des BIP betrachtet.

Dabei führt Japan die Spitze mit an. :p

Redest du dir JAPAN nicht wieder einmal schön? ;)
Der Schuß ist diesem Jahr doch auch schon nach hinten losgegangen. ;)

sonnenschein
22.12.2002, 23:22
Moin :)



Nordkorea entfernt UN-Siegel von Atomanlage

Nordkorea hat nach eigenen Angaben damit begonnen, Überwachungskameras der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) in einer Atomanlage zu entfernen. Nach Uno-Einschätzung kann in der Anlage waffenfähiges Plutonium hergestellt werden.
Nordkorea: Land braucht Elektrizität
Der 1994 still gelegte Atomreaktor Yongbyon müsse wieder in Betrieb genommen werden, um den Bedarf an Elektrizität zu decken, meldete die nordkoreanische offizielle Nachrichtenagentur KCNA. Begründung: Die USA kämen ihrer Verpflichtung zur Lieferung von Heizöl nicht mehr nach. Die IAEA habe auf eine Anfrage in diesem Monat, die Überwachungsanlagen und Siegel an der Anlage zu entfernen, nicht reagiert und damit Nordkorea veranlasst, selbst die Initiative zu ergreifen. Die USA, Japan und Südkorea appellierten an das kommunistische Land, sein Atomprogramm nicht wieder aufzunehmen.

Nordkorea entfernt Siegel
Ein Sprecher der IAEA sagte am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters, Nordkorea habe die Überwachungsanlage am Reaktor Yongbyon so manipuliert, dass die Behörde die Vorgänge in der Anlage nicht mehr überwachen könne, und zudem die meisten Siegel entfernt. Der Reaktor mit einer Leistung von fünf Megawatt war 1994 als Teil eines Abkommens mit den USA abgeschaltet worden. Nordkorea hatte sich damals verpflichtet, sein Atomprogramm einzustellen. Im Gegenzug hatten die USA dem Land kostenlose Heizöllieferungen und Hilfe beim Bau zweier Leichtwasserreaktoren zur zivilen Nutzung zugesagt. Nach Abschluss des Abkommens wurden außer Yongbyon vier weitere nordkoreanische Atomanlagen von der IAEA versiegelt und mit Überwachungskameras ausgestattet.

Entgegen Abkommen: Uran angereichert
Nach US-Angaben hatte Nordkorea Anfang Oktober eingestanden, dass es entgegen dem Abkommen angereichertes Uran entwickle. Dies kann zur Herstellung von Atomwaffen benutzt werden. Als Reaktion stoppten die USA ihre Heizöllieferungen an Nordkorea, das daraufhin ankündigte, zur Stromerzeugung den Reaktor Yongbyon wieder in Betrieb zu nehmen.

USA verlangen Betriebsstop
Ein Sprecher des US-Außenministeriums forderte die nordkoreanische Regierung auf, Yongbyon und die weiteren Atomanlagen nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Japan nannte Nordkoreas Vorhaben "bedauerlich" und mahnte eine friedliche Lösung des Streits um das Atomprogramm an. Aus südkoreanischen Regierungskreisen verlautete, das Land werde den diplomatischen Druck auf sein Nachbarland erhöhen.

IAEO verlangt Zutritt
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat die Reaktivierung des nordkoreanischen Atomreaktors in Nyongbyong bedauert. Der IAEO-Generaldirektor Mohammed el Baradei habe in einem Brief an die nordkoreanischen Behörden sein "tiefes Bedauern" ausgedrückt, dass die IAEO-Siegel entfernt und die Überwachungskameras ausgeschaltet wurden, bestätigte die UN-Behörde in Wien. Nordkorea hatte die Wiederaufnahme seines Atomprogramms und die Abschaltung aller Überwachungseinrichtungen der IAEO bereits am 12. Dezember angekündigt. Die IAEO verlangte den sofortigen Zutritt zu der Anlage in Nyongbyong und warnte Nordkorea, den Fünf-Megawatt-Reaktor ohne die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen in Betrieb zu setzen.





Angst vor Anschlägen in ganz Europa

Deutschen Sicherheitsbehörden liegt nach Informationen des Magazins "Stern" eine anonyme Warnung vor Biowaffen-Anschlägen durch El-Kaida-Aktivisten vor. In dem Brief würden rund 50 "sehr gefährliche Leute" genannt, die zu einem bundesweit agierenden Netz der Terror-Organisation gehören sollen. Als mögliche Ziele sollen Botschaften, Banken sowie amerikanische, englische und französische Einrichtungen genannt werden. Außerdem werde gewarnt, dass die Attacken "in Kürze" stattfinden sollten.
Mögliche Täter werden genannt
Wie das Magazin nach eigenen Angaben aus Sicherheitskreisen erfuhr, nennt der anonyme Brief nicht nur die Angriffsziele, sondern auch Namen, Adressen und Telefonnummern der angeblichen El-Kaida-Mitglieder. Demnach handelt es sich vorwiegend um pakistanische und afghanische, aber auch indische Staatsbürger, die sich zum Teil legal in Deutschland aufhalten sollen. Andere seien schon seit längerem untergetaucht und zur Aufenthaltsfeststellung ausgeschrieben. Andere würden zur Abschiebung gesucht.

Pockenimpfstoff - Deutschland stockt Vorräte auf

BKA bestätigt Existenz der Warnung
Das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigte, dass ein entsprechender Hinweis existiere und seit längerem bekannt sei. Dieser werde geprüft, sagte eine Sprecherin, ohne Details zu nennen. Es gebe aber keinen Anlass zu einer Änderung der seit dem 11. September 2001 verschärften Einschätzung der Gefährdungslage. Das Bundesinnenministerium lehnte eine Stellungnahme mit Hinweis auf das laufende Ermittlungsverfahren ab.

Urheber verfügt offenbar über genug Know-How
Laut "Stern" ergibt sich aus den Erkenntnissen, dass der Urheber der anonymen Hinweise über ein "gewisses Hintergrundwissen" verfügen muss. Für die Fahnder besonders besorgniserregend sei, dass fünf der genannten Personen am Frankfurter Flughafen arbeiten. Ein Abgleich mit Daten der Luftfahrtbehörde ergab, dass sie als Angestellte im Sicherheitsdienst auch Zugang zu empfindlichen Bereichen haben.

Landeskriminalämter wurden eingeschaltet
Wie das Magazin weiter berichtet, wurde inzwischen die Frankfurter Staatsanwaltschaft mit der Leitung der Ermittlungen betraut. Gut zwei Drittel der in dem Warnschreiben Genannten stammen aus Hessen oder dem Rhein-Main-Gebiet. Insgesamt neun Landeskriminalämter, darunter auch Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, wurden eingeschaltet, um geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und der Klärung des Sachverhaltes vorzunehmen.

Offizielle Ermittlungen gegen Festgenommen von Paris
Unterdessen wird gegen vier in Paris festgenommene mutmaßliche Islamisten, die Anschläge zu Weihnachten geplant haben sollen, seit Freitag offiziell ermittelt. Sie werden beschuldigt, Mitglieder einer Terrorzelle zu sein. Die Ermittler gingen zunächst davon aus, dass die drei Männer und eine Frau einen Chemie-Anschlag geplant haben dürften. Inzwischen heißt es, sie hätten offensichtlich "mehr oder weniger kurzfristig einen oder mehrere Terror-Akte" begehen wollen, vermutlich mit Sprengstoff. Den Verhafteten werden Kontakte zum Terrornetzwerk El Kaida sowie zu einer Terrorzelle nachgesagt, die im Dezember 2000 in Frankfurt ausgehoben wurde und die Anschläge in Straßburg geplant haben soll.




Quelle T-Online startseite



Sonne

Ralph
22.12.2002, 23:24
Original erstellt von germanasti
Atze:

Ich sprach von recht niedrigem Niveau. :p

Erst über 300% wirds dramatisch


Mit Verlaub, Germanasti ..... Deine Behauptung zur japanischen Staatsverschuldung! :rofl :rofl :rofl :rofl :rofl :rofl

Frohe Weihnachten :rofl :rofl :rofl :rofl :rofl :rofl

nasdaq10.000
22.12.2002, 23:29
Original erstellt von carlo
Germa,

wenn du schreibst:

der ECRI ist von -2,2 auf -1,3 gesunken, muß ich Dir widersprechen. Es handelt sich nach den Regeln der Negativrechnung um ein Plus von 0,9.

Das bedeutet,
wir haben es mit einer prozentualen Verbesserung der Faktoren, die den ECRI definieren, zu tun, nicht mit einer weiteren Verschlechterung... ;)
So ist es:

Weekly Leading Index R i s e s
12/20/2002
NEW YORK, Dec 13 (Reuters) - A broad gauge of U.S. economic activity inched higher last week, suggesting that the economy, though still vulnerable to shocks like deteriorating investor confidence, is most likely headed for a full-fledged recovery.
The Economic Cycle Research Institute's said on Friday its weekly barometer of U.S. economic health edged up to 118.3 in the week ended Dec. 13 from 118.1 in the prior week.

"The index has continued to veer away from a recessionary trajectory, but there's still some danger that, if there's a plunge in business confidence, that could be recessionary," said Anirvan Banerji, research director at ECRI.

A rise in mortgage applications and a decline in the number of Americans filing for first-time unemployment benefits helped tug the index higher, while droopy stocks curbed the gains.

The index's growth rate, which smooths out weekly fluctuations, also r o s e ,
to -1.8 percent from -2.2 percent.

The Weekly Leading Index is composed of a balance of seven major economic indicators. ECRI designs short- and long-term indexes aimed at predicting business cycles, recessions and recoveries in the world's leading economies.

http://www.businesscycle.com/showstory.php?storyID=482

http://www.businesscycle.com/graphics/cover_graphic.gif

Ibykus
22.12.2002, 23:30
Onischka zum DAX am Montag (http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=32&tid=676499&offset=0&page=0&target=_blank)

carlo
22.12.2002, 23:30
Nordkorea hat nach eigenen Angaben damit begonnen, Überwachungskameras der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) in einer Atomanlage zu entfernen. Nach Uno-Einschätzung kann in der Anlage waffenfähiges Plutonium hergestellt werden.

...Nordkorea...nächster Kandidat auf der Achse des Bösen? :confused:

nasdaq10.000
22.12.2002, 23:39
Original erstellt von Atze2
Wieso hat Japan keine hohe Staatsverschuldung? :confused: :confused:
http://www.staatsschuldenausschuss.at/html/inhalt/bericht2001/pdf/a10.pdf (http://)
So geht's: http://www.staatsschuldenausschuss.at/html/inhalt/bericht2001/pdf/kap_5.pdf

carlo
23.12.2002, 00:11
Irak-Krise
Washington und London bereiten sich auf Waffengang vor

22. Dezember 2002
Die Regierungen in den Vereinigten Staaten und Großbritannien treiben ihre Vorbereitungen für einen möglichen Waffengang gegen den Irak weiter voran.

Die Regierung in London hat Washington nach einem Zeitungsbericht den Einsatz britischer Marine-Elitesoldaten für eine Invasion im Süd-Irak zugesagt. Im kurdischen Norden des Iraks spähen Agenten des amerikanischen Geheimdienstes CIA angeblich bereits seit zwei Monaten als Stützpunkte geeignete Gebiete aus. In den kommenden Tagen werden etwa 1000 GIs zu umfangreichen Manövern in Israel eintreffen.

Bush vertagt Afrika-Reise

Präsident George W. Bush verschob seine für Januar geplante erste Afrika-Reise wegen einer ?Kombination innenpolitischer und internationaler Erwägungen?, darunter der Irak-Konflikt. Dies sollte jedoch nicht als Näherrücken eines Krieges verstanden werden, sagte ein Beamter. Der ?besonnene Kurs? gegen den Irak gehe weiter.

In Washington zeichnet sich eine endgültige Entscheidung über einen Waffengang für die letzte Januarwoche ab. Bis zum 27. Januar sollen die Waffeninspekteure dem UN-Sicherheitsrat den ersten umfassenden Lagebericht vorlegen, am 28. Januar plant Präsident Bush seine traditionelle Rede zur Lage der Nation.

UN erhält Geheimdienstmaterial

Blix wird dem Sicherheitsrat bereits am 9. Januar abermals über die Waffenkontrollen im Irak berichten. Bei dem Treffen sollen er und Mohammed el Baradei, der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), nach einem Beschluss des höchsten UN-Gremiums den 15 Ratsmitgliedern auch jüngste Erkenntnisse von der Auswertung des irakischen Rüstungsberichts vorlegen. Die Vereinigten Staaten reagierten inzwischen auf die Aufforderung von Blix, ihm Beweise für die Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen zu geben. Sie sicherten den Waffeninspekteuren mehr Informationen aus Quellen amerikanischer und britischer Geheimdienste über den Irak zu.

Ein demokratischer Rechtsstaat tut so etwas...

Die Übergabe des Materials begann am Wochenende. Wie die ?New York Times? berichtete, sollen den UN-Kontrolleuren vor allem Resultate der Satellitenaufklärung zur Verfügung stehen. Die UN-Inspekteure setzten ihre Arbeit fort. Unter den am Wochenende kontrollierten 14 Anlagen waren auch das ehemalige Zentrum für die Entwicklung von Atomwaffen, eine Ölraffinerie und ein Materiallager der Armee.

Irak dementiert Produktion von Nervengas

Nach Ansicht des irakischen Handelsministers Mohammed Mehdi Salih haben die Inspektionen aber ohnehin keinen Einfluss auf die Entscheidung über einen Krieg. Ziel Großbritanniens und Amerikas sei ?nicht die Zerstörung von Massenvernichtungswaffen, sondern die Kontrolle über die Ölreserven im Irak?, sagte er in einem am Sonntag veröffentlichen Gespräch mit der Zeitung ?Gulf News?. Präsidentenberater Amir el Saadi bestritt am Sonntag die von Washington vermutete Produktion des Nervengases VX im Irak. ?Die Herstellung war nicht erfolgreich, und wir haben 1990 damit aufgehört?, sagte er in Bagdad. Der Irak habe auch nicht versucht, in den vergangenen Jahren Uran aus Afrika zu importieren. ?Das haben wir zuletzt Mitte der 80er Jahre getan.?

Unterdessen macht die französische Marine ihren Flugzeugträger ?Charles de Gaulle? früher als geplant für Ende Januar einsatzbereit. Dieser Schritt des Marine-Generalstabschefs bedeute jedoch keinerlei politische Entscheidung über eine mögliche französische Teilnahme an einer Militäraktion gegen den Irak, erklärte ein Sprecher des Pariser Verteidigungsministeriums am Sonntag. Ministerin Michèle Alliot-Marie hatte in der vergangenen Woche bekräftigt, dass Frankreich sich an keiner Irak-Aktion ohne die Zustimmung der UN beteiligen werde.

Text: AP, Reuters

nasdaq10.000
23.12.2002, 00:21
Eine nicht unerhebliche Korrelation
zwischen dem Frühindikator ISM-Index (production, dem Stimmungsindikator des verarbeitenden Gewerbes)
und dem Frühindikator ECRI WLI (Weekly Leading Index)
http://www.markt-daten.de/kalender/chart/indikatoren/ecri-wli-ism-ab1995.gif
http://www.markt-daten.de/Kalender/Indikatoren/ecri-wli.htm#chart

Hirse
23.12.2002, 00:52
@nasdaq: Die ECRI'ler haben einen Fehler drin in der aktuellen Meldung, die vom 13.12. las sich wie folgt:

Weekly Leading Index Slips
12/13/2002 NEW YORK, Dec 13 (Reuters) - A barometer of U.S. economic performance slipped last week but the economy is likely to avoid a renewed recession, according to a report issued on Friday.

The Economic Cycle Research Institute's said its weekly barometer of U.S. economic health fell to 118.7 in the week ended Dec. 6 from 120.8 in the prior week, as stock prices fell and the number of Americans filing for first-time unemployment benefits grew.

"At this point, we still appear to be veering away from the recession track," said Anirvan Banerji, ECRI research director. "But this latest drop in the level does suggest that we are not yet out of the woods."

In a sign of hope, the index's growth rate, which smooths out weekly fluctuations, rose to -1.3 percent, its highest level since September, from -1.8 percent.

The Weekly Leading Index is composed of a balance of seven major economic indicators. ECRI designs short- and long-term indexes aimed at predicting business cycles, recessions and recoveries in the world's leading economies.

Ansonsten allen ein paar besinnliche Tage:)

nasdaq10.000
23.12.2002, 01:16
Hirse,

die ECRI-Meldung in #17 ist f ü r den 13.12.02 v o m 20.12.02.

Datum wurde falsch gesetzt.

http://www.elliott-charts.de/Wirtschaftsdaten/200212k.htm.

chickenrun
23.12.2002, 03:37
Guten Morgen :)

Ist mein Ehering denn bald gar nix mehr wert... :( ;) :D

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=XAUEUR%3DR&Titel=XAU%2FEUR+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1040610773&

Los, steig' schon wieder :gomad

Kickeriki

Spuernase
23.12.2002, 05:24
Morgen Germa :)
Moin Rabauken :D

So, heute erst mal Weihnachtsgeschenke kaufen. :rolleyes:

Spuernase
23.12.2002, 05:29
Ich wünsche Euch und Euren Familien ein wunderschönes Fest. :kiss:

Und immer schön dran denken, alles was Ihr Euch in den nächsten Tagen so in den Mund schiebt, geht vom Hals direkt auf die Hüfte. :rofl

sabbel
23.12.2002, 06:07
Deutschland / USA
23. Dez 2002 normaler Handel / normaler Handel
24. Dez 2002 kein Handel / Handel bis 19 Uhr
25. Dez 2002 kein Handel / kein Handel
26. Dez 2002 kein Handel / normaler Handel
27. Dez 2002 normaler Handel / normaler Handel
30. Dez 2002 Handel bis 14 Uhr / normaler Handel
31. Dez 2002 kein Handel / normaler Handel
01. Jan 2003 kein Handel / kein Handel


http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/ma021221.htm

tom911
23.12.2002, 06:16
morgen germa
morgen @all

.ist heute eigentlich noch ein ganzer handelstag an denn Börsen?

Kosto8
23.12.2002, 07:56
moin :sss

cherry
23.12.2002, 08:14
guten morgen @all+@germa :)

Kosto8
23.12.2002, 08:23
23. Dezember Emperor's Birthday

japan

germanasti
23.12.2002, 08:25
Moin :)


Schaltet man heute morgen N-TV Teletext Tafel 201 an, steht bei Nikkei -180 P. und Euro 0,9720.
Bis ich den Fehler bemerkt habe war dass Bett vor lauter Wut schon vollgespuckt :gomad :gomad :gomad

germanasti
23.12.2002, 08:27
Original erstellt von Atze2
Dann sind ja alle wichtigen Länder nicht hoch verschuldet
...wenn man den öffentlichen Schuldenstand in % des BIP betrachtet.

Dabei führt Japan die Spitze mit an. :p

Redest du dir JAPAN nicht wieder einmal schön? ;)
Der Schuß ist diesem Jahr doch auch schon nach hinten losgegangen. ;)

Japan ist grösster Auslandsgläubiger der Welt & kann sich eine entsprechend höhere Verschuldung als ein Amerika oder Deutschland leisten. ;)

150% des BIP ist normalerweise Grenzbereich zum Staatskollaps.
Japan kann aber wegen oben genanntem Grund bis 340% gehen, sprich Verschuldung nochmals nahezu verdoppeln. Dies zumindest lt. Stand Anfang des Jahres.

sabbel
23.12.2002, 08:28
201 n-tv text Mo.23.12. 08:23:47
Alle Optionsscheine
und Zertifikate 700
Auf einen Blick
Dax 3342,69 -18,59 -0,6% 15:59
Dax-Future 0,00 0,0% 20:00
Nemax50 421,19 -4,24 -1,0% 15:59
NemaxAllSh 460,02 -5,44 -1,2% 15:30
Bund-Futur 112,85 +0,05 0,0% 08:22
Stoxx 50 0,00 0,0% 20:15
Dow Jones 8511,32 +146,52 +1,8% 22:05
Nasdaq Com 0,00 0,0% 23:16
Nasdaq 100 1013,42 +7,37 +0,7% 23:40
Nasdaq-Fut 0,00 0,0% 22:13
S&P 500 1363,05 +8,95 +0,7% 23:41
S&P Future 881,50 -9,60 -1,1% 16:54
T-Bond-Fut 111,06 +0,09 +0,1% 08:11
Tokio Nikk 9241,93 -173,30 -1,8% 08:00 :rofl
US Rend.(10J) 3,8809 (30J) 4,7462 15:09
EU/$ 0,9703 :lach $/Y 122,14 Gold/$ 315,55 :rolleyes:
Anzeige www.n-tv.de/teletext
Sa9Uhr Die 2003 Strategie0190-878728

1,86E/M.Seite 806 www.Markus-Frick.com

germanasti
23.12.2002, 08:29
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

Dollar/Yen unter 120,20 ;)

Allerdings Japan wegen Feiertag geschlossen & in Deutschland nur dünner x-mas-Handel.
Entweder Abverkaufsdruck erneut gigantisch, oder bereits kleine Orders reichten für diesen Bruch aus. :rolleyes:

germanasti
23.12.2002, 08:30
Sabbel:

Kannst du Dir vorstellen wie ich im Bett gestanden bin? :rolleyes:

germanasti
23.12.2002, 08:32
Frankfurt (AWP 99/vwd) - Vergleichsweise schwache Kurse bei den Retailers erwarten Händler an den europäischen Börsen. Denn der letzte Adventssamstag sei in mehreren europäischen Ländern von einem eher schwachen Geschäft geprägt gewesen, heisst es am Morgen. Die Stimmung stützen könnten starke US-Daten zum Index der Verbraucherstimmung der Michigan am Nachmittag.

-----------

Schade das so gut wie kein amerikanischer Einzelhändler in den letzten drei Wochen eine Veröffentlich abgegeben hat. als es im November so gut lief, kam man jede Woche raus. :mad:

sabbel
23.12.2002, 08:32
Original erstellt von germanasti
Sabbel:

Kannst du Dir vorstellen wie ich im Bett gestanden bin? :rolleyes:

Ja .. :rofl

sabbel
23.12.2002, 08:34
401 N24 Text 23.12.02 08 31:33
DAX 3024,22 +2,12% 20:45
N24 Indizes

DAX 3024,22 +62,81 +2,12%
DaxIndexMar3 3058,00 +82,50 +2,77%
MDAX 3046,42 +38,75 +1,29%
Nemax 50 365,79 -4,44 -1,20%
Nemax AllShr 410,72 -3,22 -0,78%
EuroStoxx 50 2438,97 +32,89 +1,37%
Dow Jones 8512,01 +147,21 +1,76%
S&P 500 895,74 +11,49 +1,30%
Nasdaq Comp 1363,05 +8,95 +0,66%
Tokyo 8406,88 +19,31 +0,23% ;)
BundFut Mrz 112,80 -0,05 -0,04%

Euro in US$ 1,0261 ;)
US$ in Yen 120,390



N24 Broker Line 0190 - 50 24 44

Kursabfragedienst CompuTel 62Cent/min

Spuernase
23.12.2002, 08:35
Germa,

wie kann man auch nur so lange schlafen? :D

germanasti
23.12.2002, 08:41
Spuernase:

Halbes Jahr Schlaf nachholen. :rolleyes:

Gleich gehe ich Weihnachtseinkäufe im Kaufland tätigen,. Wehe da haben so früh am morgen noch mehrere diese Idee. :mad:

cherry
23.12.2002, 08:41
Original erstellt von germanasti
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

Dollar/Yen unter 120,20 ;)

Allerdings Japan wegen Feiertag geschlossen & in Deutschland nur dünner x-mas-Handel.
Entweder Abverkaufsdruck erneut gigantisch, oder bereits kleine Orders reichten für diesen Bruch aus. :rolleyes:


cherry ---> BoJ--->intervenieren :D

cherry
23.12.2002, 08:44
Original erstellt von germanasti
Spuernase:

Halbes Jahr Schlaf nachholen. :rolleyes:

Gleich gehe ich Weihnachtseinkäufe im Kaufland tätigen,. Wehe da haben so früh am morgen noch mehrere diese Idee. :mad:


Da hast du dir den schönsten Tag rausgesucht. Schon am Freitag meinte man es gibt morgen nichts mehr.

Hirse
23.12.2002, 08:45
@germanasti: Morgen:)

Du bist ja ne Schlafmütze, wenn du heute noch auf Weihnachtseinkaufstour mußt :p

Wie wäre es mit Prechter als Geschenk? ;)

sabbel
23.12.2002, 08:48
Original erstellt von Hirse
@germanasti: Morgen:)

Du bist ja ne Schlafmütze, wenn du heute noch auf Weihnachtseinkaufstour mußt :p

Wie wäre es mit Prechter als Geschenk? ;)


Ich muss jetzt auch noch einkaufen :sss :dumm

Spuernase
23.12.2002, 08:48
Original erstellt von germanasti
Spuernase:

Halbes Jahr Schlaf nachholen. :rolleyes:

Gleich gehe ich Weihnachtseinkäufe im Kaufland tätigen,. Wehe da haben so früh am morgen noch mehrere diese Idee. :mad:

Schau mal 26 :rolleyes:

Hirse
23.12.2002, 08:54
@sabbel: Dann wünsche ich viel Spaß und viel Erfolg- wir waren am Samstag in der Stadt nur kurz etwas essen, die Schlangen an den Kassen bei Karstadt waren kaum mit Worten zu beschreiben...ich wünsche euch viiiiiiiel Glück, daß es am Morgen noch nicht ganz so schlimm ist.

Kosto8
23.12.2002, 08:55
werbung kaufland

ab heute alle getränke zum halben preis , wegen pfandpflicht :dumm

viel spass beim einkauf :)

germanasti
23.12.2002, 09:02
Original erstellt von Hirse
@germanasti: Morgen:)

Du bist ja ne Schlafmütze, wenn du heute noch auf Weihnachtseinkaufstour mußt :p

Wie wäre es mit Prechter als Geschenk? ;)

Nix Weihnachtsgeschenke, Kühlschrank auffüllen. :hihi

germanasti
23.12.2002, 09:03
Nun explodiert auch der Euro :ek :ek :ek

germanasti
23.12.2002, 09:06
Kaum Umsätze im DAX :zz



Dann gemma ins leere Kaufland.

bis später :)

RIVA
23.12.2002, 09:20
Click (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=9390)

RIVA
23.12.2002, 09:24
:) Und überhaupt: Guten Morgen! :)

syracus
23.12.2002, 09:32
Moin Germa & Bande:D!

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=915408000&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=EURUS.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=EURUS.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000

YEEESSSSS :rofl!

syr :)

chickenrun
23.12.2002, 09:38
Rapunzel - lass Dein Haar herunter :lach

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=%2F.GDAXI&Titel=XETRA+DAX+INDEX&Df=j&Wf=j&Al=small&Zs=1&Ct=l&Lg=n&Zt=1040632529&

AvanexTwin
23.12.2002, 09:39
DAX und US-Futures: Tagestiefs ripping

carlo
23.12.2002, 09:55
Guten Morgen! :)

carlo
23.12.2002, 10:02
Hier schleicht sich auch etwas nach oben:

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=rstm&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=200&sAv2=na&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sScale=linear&sSettings=chart2&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800&sid=a4fddd7714e3808f9f767d

:)

syracus
23.12.2002, 10:17
Wo ist eigentlich Germa? So'n $-Crash vorWeihnachten:a!

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=852508800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DJPYUSD.TGT&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DJPYUSD.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+852508800

Blubb:dd!

syr

Ibykus
23.12.2002, 10:18
Guten Morgen allerseits :)

hat eben jemand bei der Fehltaxung des DB WP 743723 zugeschlagen?

mit Basis 3250 hat das Ding bei 3110 2,20/2,23 gekostet :ek - jetzt wieder im 40er Bereich

Kosto8
23.12.2002, 10:20
börse :zz

ich wünsche euch allen :) schöne weihnachtsfeiertage und einen

guten rutsch ins neue jahr

und cherry einen schönen aufenthalt im urlaub :)

syracus
23.12.2002, 10:21
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=CHF%3D&Titel=USD%2FCHF+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1040634981&

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=c%5Fchf&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=4&lf2=16&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=126328&style=320&time=12&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7044&mocktick=1

Vor Jahresende unter 1.40.- :rofl!

syr :sss

mrabc
23.12.2002, 10:31
@all

guten morgen! :)

@ibykus

bei der gos hats auch fehltaxierungen gegeben.

die könnens dir eh zurückrechnen. :rolleyes:

Hirse
23.12.2002, 10:40
Hoffnung auf den Anlagebedarf zum Jahresauftakt

Über die Auswirkungen des Januar-Effektes herrscht aber Uneinigkeit


hi. FRANKFURT, 22. Dezember. Als trostspendende Weihnachtsgabe werden die europäischen Börsen den Anlegern wohl noch eine Erholung liefern. Darauf läßt die aus technischer Sicht sehr gut verlaufene Entwicklung an der Wall Street vom Freitag schließen. Doch die Note "sehr gut" trägt eine bedeutsame Einschränkung. Sie kam in einem Klima zustande, das entscheidend vom großen Verfallsdatum für Terminkontrakte und Optionen geprägt war, wie dieses vierteljährlich wiederkehrende Ereignis kurz zuvor denn auch schon das Geschehen an den europäischen Börsen bestimmt hatte. Die Erfahrung sagt, daß die von diesem Verfallstermin ausgelösten Verwerfungen und Nachwehen erst nach Tagen völlig ausgestanden sind. Dafür läßt der Kalender jedoch in dieser Woche kaum noch Raum. Bedenkt man, daß die institutionellen Anleger vor dem Jahresende, das in den meisten Fällen zugleich ihr Stichtag für die Rechnungslegung ist, noch einige letzte kosmetische Veränderungen an ihren Portefeuilles (window dressing) vornehmen dürften, kann sich noch manches Unvorhersehbare ereignen.

Die Anlagestrategen konzentrieren sich bei ihren Überlegungen wegen der besonderen saisonalen Einflüsse inzwischen nur noch darauf, was sich im Januar ereignen könnte. Die Techniker unter ihnen verweisen auf die Erfahrung, daß der Januar üblicherweise über große Strecken hinweg eine freundliche Tendenz bietet. Auch hier haben sie vor allem die Wall Street im Auge, die in vielen Jahren im Januar herausragende Kursgewinne beschert hat. Es gibt viele empirisch untermauerte Thesen für den Verlauf dieses Monats. So heißt es unter anderem: "Wie der Januar, so das ganze Jahr." Wenn also der Januar mit einem Terraingewinn endet, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß die Wall Street das gesamte Jahr im Plus abschließt.

Die These von der positiven Wirkung eines gut verlaufenden Januar für das Jahresendergebnis ist so verbreitet, daß Skeptiker unter den Technikern im Sinne der "gegensätzlichen Meinung" (contrary opinion) schon wieder mit dem Gegenteil rechnen. Die sachliche Erklärung für den sogenannten Januar-Effekt und seine Spielarten liegt in dem Wiederanlagebedarf institutioneller und privater Investoren. An der Wall Street stehen dahinter steuertechnisch bedingte Rückkäufe zuvor aufgelöster Positionen. In Europa spricht man hingegen gerne von hohen Mittelzuflüssen bei den Anlegern aus festverzinslichen Papieren, die ihren Weg aller Erfahrung nach auch in Aktien fänden.

Der Januar steht diesmal aber unter einem bedrohlichen Stern, denn es ist der Monat, in dem klar erkennbar werden dürfte, ob tatsächlich ein Waffengang gegen den Irak bevorsteht. Für die Aktienmärkte in Westeuropa ist bei diesem Thema von Bedeutung, ob eine Militäraktion raschen Erfolg bringt oder zu einem länger dauernden Unternehmen wird. Dabei spielt die Frage der reibungslosen Versorgung mit Rohöl aus dem Mittleren Osten die entscheidende Rolle. Doch dieser Aspekt wird bereits überlagert von der innenpolitischen Krise in Venezuela, dem fünftgrößten Ölexporteur, die nach dem Urteil von Kennern der Verhältnisse nun sehr leicht in einen Bürgerkrieg ausarten kann. Sollte die venezolanische Ölausfuhr längere Zeit daniederliegen und irakische Ölexporte wegen militärischer Aktionen unterbleiben, wäre die Welt mit einer Unterversorgung von 4,5 bis 5 Millionen Faß je Tag konfrontiert. Im Winter auf der nördlichen Halbkugel, der Phase des höchsten Ölbedarfs, kann eine solche Konstellation den Ölpreis schon ein gutes Stück nach oben treiben. Die Konsequenzen eines längere Zeit sehr hohen Ölpreises (gemeint sind 35 Dollar je Faß und mehr) für die ohne stark gedämpfte Weltwirtschaft wären gravierend.

Alle zuversichtlich klingenden Prognosen zur Konjunktur, zu den Unternehmensergebnissen und zur Entwicklung der Aktienmärkte im neuen Jahr stehen ausdrücklich unter dem Vorbehalt, daß solche Konsequenzen nicht Wirklichkeit werden. Klammert man die realistischerweise einzuplanenden Risiken einmal rein spielerisch aus, so ist und verbleibt die Frage, wie es um die Bewertung europäischer Aktien steht, als einer der Hauptpunkte. Die Antworten sind sehr konträr. Von ähnlich großer Bedeutung ist, wie es um die Risikobereitschaft der Anleger steht. Hier ist nach Meinung von Strategen bereits klar: Die Versicherungen werden die Aktienmärkte nach den 2002 offenkundig gewordenen Aderlässen an Kapital als Gruppe gewiß meiden und eher als Anbieter denn als Käufer auftreten. Ferner verweisen Strategen darauf, daß die Angebotsseite für Wertpapiere an den europäischen Aktienmärkten ganz allgemein nicht genug beleuchtet und damit unterschätzt wird. Der Bedarf der Unternehmen an frischem Kapital, mit dem sie Schulden abbauen und ihre Bilanzrelationen wieder in Ordnung bringen können, sei immens. Es werde gemeinhin viel zuwenig beachtet, was wirklich an neuen Aktien auf den Markt gelange und somit das potentielle Angebot erhöhe.

Eines der großen Themen des neuen Jahres dürfte nach Ansicht vieler Strategen sein, ob europäische Aktiengesellschaften bereit sein werden, ihre Teilhaber mit ansehnlichen Dividenden zufriedenzustellen. Die wegen der Wachstumseuphorie über Jahre hinweg kaum beachteten Ausschüttungen träten nun als Beweis für eine überfällige Hinwendung der Unternehmensführungen zu den Interessen der Aktionäre wieder in den Vordergrund. Hier werde sich die Spreu vom Weizen trennen zwischen Firmen, die möglichst viel ausschütten können und wollen, und jenen, die dies nicht können. Es sei nämlich erkannt worden, daß von der Fähigkeit und der Bereitschaft, hohe Dividenden zu zahlen, auch der Zugriff auf frisches Kapital abhängt. Dies alles müsse vor dem Hintergrund der Tatsache betrachtet werden, daß bei langfristigen Engagements in Aktien die Dividenden mit fortschreitender Zeit ein immer größeres Gewicht für die Bildung der Gesamtrendite erlangen.

Der spanische Aktienmarkt geht mit einer sehr starken Belastung ins neue Jahr. Es ist die völlige Ungewißheit darüber, wie es konjunkturell und monetär in Lateinamerika weitergeht. Viele bedeutende spanische Unternehmen verfügen vor allem in Brasilien und in Argentinien über ausgedehnte Interessen. Nicht nur, daß Erträge aus Beteiligungen dort ausbleiben, vielmehr dürften für 2002 beträchtliche Abschreibungen erforderlich werden. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der spanische Aktienmarkt auf unerfreuliche Weise von allen anderen europäischen Börsen. Von den spanischen Aktien befinden sich TPI, Acciona, Telefónica und Endesa im europäischen Modellportefeuille von Morgan Stanley. Merrill Lynch hält unter den spanischen Titeln Endesa, Iberia, Red Electrica und SCH für interessant.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2002, Nr. 298 / Seite 23

syracus
23.12.2002, 10:44
SNB/Ausweis per 20. Dezember 2002 (Tab.)

ZURICH (AFX-CH) - Der Ausweis der Schweizerischen Nationalbank (SNB) per 20.
Dezember 2002 lautet wie folgt:

Aktiven in Mio CHF Veränd.

Gold/Forderungen aus Goldgeschäften 29'721,0 - 102,2 :p
Devisenanlagen 54'682,3 + 446,9
Reserveposition beim IWF 2'677,0 0,0
Internationale Zahlungsmittel 23,9 - 161,3
Währungshilfekredite 334,8 + 11,8
Forderungen aus Repo-Gesch. in CHF 25'067,2 +3'179,0
Lombardvorschüsse - - 0,3
Forderungen geg. Inlandkorresp. 5,4 + 5,3
Wertschriften in CHF 6'886,1 - 21,5
Übrige Aktiven 1'204,1 - 4,8

Total 120'601,7


Passiven

Notenumlauf 38'121,5 +2'438,7 :ek
Girokonten inl. Banken 3'148,1 + 845,1
Verbindlichkeiten geg. Bund 7'274,1 - 152,8
Girokonten ausl. Banken etc. 237,9 - 50,8
Übrige Sichtverbindlichkeiten 209,7 - 1,8
Verbindl. aus Repo-Gesch. in CHF - 0,0
Verbindl. in Fremdwährungen 371,7 + 239,7
Sonstige Passiven 3'769,5 + 34,7
Rückstellungen 67'352,2 0,0
Aktienkapital und Reservefonds 117,0 0,0

Total 120'601,7


uh


syr :rolleyes:

Ibykus
23.12.2002, 10:55
moin mrabc :) ,

ich hatte schon eine Putposition und deshalb die Kursstellung nur über Verkauf-Button geholt - hab nach einer Besinnungssekunde zwar schnell eine Kaufanfrage gestellt, aber da war der Laden schon dicht :hihi

Pack, elendiges :rolleyes:

germanasti
23.12.2002, 10:57
Beim DAX ist ja überhaupt nix passiert. :zz

Dafür haut der Yen alles kurz und klein. :cool:




Recht leer im Kaufland. Sogar üblicher Parkplatz direkt vor der Tür.
& alles stürzt sich auf 50% verbilligte Getränkedosen. :rofl

PICOTTO
23.12.2002, 11:01
werd wohl auch lieber noch bier kaufen als nen kurzfristigen call :hihi

Ibykus
23.12.2002, 11:02
Moin germa,

ich glaub, ich kauf jetzt eine Siemens-Aktie, damit der DAX mal Volumen kriecht :D

Ibykus
23.12.2002, 11:04
Getränkedosenhersteller- und Abfüller gehen bald Pleite, denn Einzelhandel kauft bald keine Dosen mehr ein, nur, um Rücknahmeautomaten zu sparen :(

... Umweltaspekte trotzdem erfüllt :rolleyes:

germanasti
23.12.2002, 11:05
Iby:

Ich shorte solange Daimler weiter, damit dieser Dreck endlich auf 5 Euro fällt. :hihi

germanasti
23.12.2002, 11:06
Einzelhandel kauft bereits jetzt keine Dosen mehr ein, ansonsten hätte es diese Rabattaktion nicht gegeben.

Dosen sind ab 01. Januar für wohl alle Zeiten komplett tot. :rolleyes:

syracus
23.12.2002, 11:07
Mach ich mit, Aktion "Leben in den Dax":lach! Kaufe 2 IFX bestens :rofl!

syr :)

syracus
23.12.2002, 11:08
Crash!!

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=CHF%3D&Titel=USD%2FCHF+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1040637969&

:ek :ek :ek

syr :rolleyes:

germanasti
23.12.2002, 11:09
Börse: Fünf weitere Unternehmen verlassen Neuen Markt

Kurz vor Jahresende hat die Deutsche Börse dem Abgang von fünf Firmen vom Neuen Markt zugestimmt. GeneScan , Allgeier , MME Me, Myself & Eye , IN-Motion und Fluxx.com würden das Segment verlassen, teilte die Deutsche Börse in Frankfurt mit.

Am 30. Dezember verläßt GenScan das Segment und die restlichen vier Gesellschaften folgen Mitte Januar. Die Zulassung zum Geregelten Markt sei von der Entscheidung unberührt, hieß es./mur/cs



23.12.2002 - 10:56
Quelle: dpa-AFX

--------

Wieviele Unternehmen sind ab Januar noch im Nemax?

germanasti
23.12.2002, 11:11
Morphosys führend im NEMAX 50 - Analyst: 'Break-Even früher'

Die Aktie des deutschen Biotechnologieunternehmens Morphosys hat sich am Montag mit einem kräftigen Kurssprung an die Spitze des Auswahlindex NEMAX 50 gesetzt.

Die Aktie stieg um 27,75 Prozent auf 6,07 Euro und reagierte damit auf eine am Morgen mitgeteilte Einigung mit der britischen Biotechnologiefirma Cambridge Antibody Technology (CAT) in einem Patentstreit um die Nutzung der Antikörper-Bibliothek HuCAL. Der NEMAX 50 stieg zugleich bei geringen Umsätzen um 0,09 Prozent auf 366,12 Euro.

"Wir haben die Botschaft hier mit Freude entgegen genommen", sagte Analyst Patrick Fuchs von der DZ Bank in Frankfurt. Der Patentstreit habe bisher die Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt und zu höheren Kosten bei dem Unternehmen geführt. Es sei nun zu erwarten, dass die Planung für das Erreichen des Break-Even bei Morphosys vorverlegt werde. "Mit Sicherheit sind die schwarzen Zahlen im Jahre 2004 zu erwarten, vielleicht früher", sagte Fuchs. In der Branche sei die Technologie von Morphosys zudem führend, sagte er./mr/cs





23.12.2002 - 10:34
Quelle: dpa-AFX

--------------

Solch eine Meldung ausgerechnet heute, wo man mit niedrigem Volumen Kurse deutlich bewegen kann?
Morphosys ist bald insolvent!









SYR:

Weiss nicht ob dieser Dollarcrash so gut ist. Kann man bei dem niedrigen Volumen gegen nachmittag problemlos wieder hochziehen und macht xxxxl-Gewinne :rolleyes:

Ibykus
23.12.2002, 11:11
syr, du sagst es:

"Aktion Sorgen-DAX"

:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl

germanasti
23.12.2002, 11:13
Datum: 23.12. 10:17 Fondsmanager: Favoriten im Goldsektor


Frank Holmes, der Manager der Edelmetallfonds U.S. Global Investors World Precious Minerals Shares und U.S. Global Investors Gold Shares, rechnet mit einer anhaltenden Aufwärtsbewegung des Goldpreises, da makroökonomische und industrielle Trends positive Vorzeichen geben würden.

Obige Fonds stiegen seit Jahresanfang um 73.3 respektive 73.4 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren fielen die Fonds durchschnittlich pro Jahr im einstelligen prozentualen Bereich.

"Was wir beobachten können, hat sich seit 30 Jahren nicht ereignet. Trends in der Industrie und markroökonomische Faktoren lassen den Dollar fallen, was bullish für Gold zu werten ist. Gold ist ein antizyklisches Investment, und die Nachfrage aus Japan stieg um das Fünffache," sagt Holmes.

"Der Krieg gegen den Terrorismus wird zu einem defizitären Haushalt führen, was ein deutlich positives Vorzeichen für Gold ist," sagt er weiter. "Gold befindet sich in einem langfristigen Bullenmarkt."

Holmes zeigt sich positiv zu dem Unternehmen Bema Gold, dass überdurchschnittlich an dem Preisanstieg des Edelmetalls profitieren könne. "Wenn Gold steigt, steigt die Aktie." Weitere Favoriten seien kleinere Unternehmen im Sektor wie IAM Gold und Wheaton River. Beide Unternehmen haben eine Gesamtproduktion pro Jahr von 200,000 Unzen Gold.

© Godmode-Trader.de


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Klares Zeichen das man auch in Japan mit Inflation rechnet!

Ibykus
23.12.2002, 11:14
Dollar-Hochziehen auch vor dem Hintergrund :dd der Zahlen um 14.30 und 15.45

germanasti
23.12.2002, 11:16
Vodafone plant Rückzug vom US-Markt
(de.internet.com) Die britische Vodafone, der größte Mobilfunkkonzern der Welt, plant den Rückzug vom US-Markt. Laut einem Bericht der britischen Zeitung "Independent" (Sonntagsausgabe) prüft die Unternehmensführung den Verkauf ihres 45prozentigen Anteils an Verizon Wireless, der einen Wert von 20 Milliarden Dollar hat. Vodafone hat die Option, seine Beteiligung in zwei Trancen zu veräußern.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Lord MacLaurin von Knebworth sagte der Zeitung, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen wurde. "Anfang kommenden Jahres steht die Sache ganz oben auf unserer Tagesordnung," so MacLaurin weiter. Der 65jährige hält es für wahrscheinlich, dass der Konzern mit der Übernahme der Führung durch Arun Sarin im Juli 2003 seine Expansionspolitik ändern wird. Im Sommer stünden Entscheidungen zur langfristigen Planung der weiteren Strategie des Unternehmens an. (as)


[ Montag, 23.12.2002, 09:56 ]


http://www.instock.de/index.html?section=Nachrichten&id=10126146



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"WSJ": Vodafone-Chairman setzt Prioritäten auf den US-Markt
London (vwd) - Die Vodafone Group plc, Newbury, setzt im kommenden Jahr "eine hohe Priorität" auf die Lösung ihres "größten strategischen Problems" einer fehlenden starken Präsenz in den USA. Das "Wall Street Journal" (Montagausgabe) zitiert dazu den Vodafone-Chairman Ian MacLaurin mit den Worten: "Das steht 2003 gewiss hoch oben auf der Liste der Aufgaben im Direktorium, dieses Feld sollte man im Auge haben." Vodafone habe zurzeit mehr als 100 Mio Abonnenten in 28 Staaten mit der Dominanz in Europa, aber auch ein substanzielles Geschäft in Japan und in Asien generell.



In den USA ist Vodafone mit lediglich 45 Prozent der Anteile an Verizon Wireless beteiligt, die zu 55 Prozent von Verizon Communications Inc, New York, gehalten wird. Es sei insofern schwer für Vodafone, sich selbst als "wirklicher Golbal Player" im Mobilfunk zu präsentieren, zumal Verizon Wireless weder den Vodafone-Markennamen noch deren Technologie präferiert. Es sei vom Vodafone-Management auch seit langem suggiert worden, das Problem habe keine Eile. Jetzt jedoch werde eine Lösung dringlicher. Einerseits sei es dabei sicher einfach, noch effektivere Wege der Zusammenarbeit mit Verizon zu finden, schreibt das "WSJ".



Zugleich aber werde nicht mehr ausgeschlossen, dass Vodafone eine Option zum Verkauf der Beteiligung an Verizon Wireless zu Gunsten von Verizon Communications ausüben könnte. Unter Analysten werde die kürzliche Ernennung von Arun Sarin zum neuen Vodafone-CEO als Zeichen für einen Schritt in diese Richtung gesehen. Sarin habe lange US-Erfahrung, sei Amerikaner und habe maßgeblich den US-Mobilfunkbetreiber AirTouch aufgebaut, bevor Vodafone diesen 1999 aufkaufte. Sarin wird per 30. Juli die Nachfolge von Christopher Gent antreten.



Das Joint-Venture-Abkommen zwischen Vodafone und Verizon Communications sieht jene Option zwingend vor, wonach Verizon die Vodafone-Beteiligung an dem Mobilfunkgeschäft für zehn Mrd bis 20 Mrd USD in bar oder in Aktien kaufen müsste. Diese Option könnte in ein bis zwei Schritten frühestens im Juli 2003 ausgeübt werden. Sofern Vodafone davon Gebrauch macht und ihre Anteile an dem Joint Venture unter 20 Prozent drückt, könnte das britische Unternehmen als eigenständiger Wettbewerber in den USA auftreten, eventuell durch Übernahme eines anderen US-Betreibers, heißt es weiter im "WSJ". Zu Einzelheiten dieser Spekulation wollte sich MacLaurin aber nicht äußern.


vwd/DJ/11/23.12.2002/sa/jhe

http://www.vwd.de/cms/Dispatcher/message?messageid=591674&base=/news/unternehmen


----------

& wer hat nun recht? :dumm

Vodafone geht es verdammt dreckig!
Ich denke das aus dieser firma wird in den kommenden 6-8 Jahren vonstatten gehen. Kaum eine Überlebenschance vorhanden

germanasti
23.12.2002, 11:18
Ob der DOW heute zu Beginn die Pullbackmarke 8580 P. voll ausschöpft?

SK sollte idealerweise im Bereich 8420 P. liegen.

germanasti
23.12.2002, 11:20
bis heute mittag :)

Vetinari
23.12.2002, 11:24
Morgen :)

Merlin diese wochen ... stampede heute :rolleyes: :hihi

http://www.crystalball-forum.com/merlin/d122102x.gif


Moody's basht ABB schoen wieder ...

Shares of Swiss-based engineering group ABB fell on Monday after Moody's downgraded the company's debt further into junk territory, highlighting ABB's still precarious financial situation.


Germa basht Vodafaone :eek: ... Strong Buy :D :sss


http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/xmas/santabgrin.gif

trine
23.12.2002, 11:32
SPIEGEL ONLINE - 23. Dezember 2002, 11:21
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,228387,00.html
Invasionspläne

Papst versagt Bush Segen für Irak-Krieg


nun darf man gespannt sein
krieg mit segen ist doch viel christlicher

gruß trine

sabbel
23.12.2002, 11:33
201 n-tv text Mo.23.12. 11:29:54
Alle Optionsscheine
und Zertifikate 600
Auf einen Blick
Dax 2992,78 -31,44 -1,0% 11:29 :rofl
Dax-Future 3024,50 -33,50 -1,1% 11:16
Nemax50 363,69 -2,10 -0,6% 11:29
NemaxAllSh 407,56 -3,16 -0,8% 11:29
Bund-Futur 112,93 +0,13 +0,1% 11:16
Stoxx 50 2460,38 +4,09 +0,2% 11:29
Dow Jones 8511,32 +146,52 +1,8% 22:05
Nasdaq Com 1363,05 +8,95 +0,7% 23:41
Nasdaq100 1013,42 +7,37 +0,7% 23:40
Nasdaq-Fut 1018,50 -5,00 -0,5% 11:25 :rolleyes:
S&P 500 895,76 +11,51 +1,3% 22:00
T-Bond-Fut 111,16 +0,19 +0,2% 11:17
S&P Future 892,10 -4,60 -0,5% 11:25
Tokio Nikk 8406,88 +19,31 +0,2% 07:00
US Rend.(10J) 3,9453 (30J) 4,8836 11:11
EU/$ 1,0305 $/Y 119,87 Gold/$ 344,12
Anzeige www.n-tv.de/teletext
Mein neuer 200% Tipp 0190-878728

1,86E/M.Seite 806 www.Markus-Frick.com

sabbel
23.12.2002, 11:34
204 n-tv text Mo.23.12. 11:31:17


Hauptbörsen
Dax 2991,23 -32,99 -1,1% 11:31 :rofl
EuStoxx50 2438,67 -0,30 0,0% 11:31
Stoxx 50 2461,64 +5,35 +0,2% 11:31
Dow Jones 8511,32 +146,52 +1,8% 22:05
Nasdaq Com 1363,05 +8,95 +0,7% 23:41
S&P 500 895,76 +11,51 +1,3% 22:00
Tokio 8406,88 +19,31 +0,2% 07:00
Hongkong 9570,93 -57,76 -0,6% 09:06
Sydney 2999,10 +20,30 +0,7% 06:06
London 3898,50 +8,60 +0,2% 11:31 :rolleyes:
Paris 3079,47 -3,38 -0,1% 11:31
Amsterdam 324,84 -0,40 -0,1% 11:31
Mailand 17745,00 -16,00 -0,1% 11:31
Madrid 6206,30 -1,70 0,0% 11:31
Zürich 4753,00 -21,60 -0,5% 11:31
Wien 1158,99 +2,69 +0,2% 11:31
Nebenbörsen 205
Dem Trend auf der Spur

S.453 FAX: 0190-51 51 14 0,62EUR/M.

konby
23.12.2002, 11:35
Moin an alle Weihnachtsbären

#371 von Cornelius 21.12.02 23:38:12 Beitrag Nr.: 8.157.259 8157259
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben

Hallo,
DAX 3024, DOW 8511

Eine Weihnachtsralley ist ausgeblieben und die Entscheidung, meine kurzfristigen Positionen zu verkaufen als DAX und DOW noch 300 Punkte höher standen war wohl richtig.
Spannend wird das Jahr 2003.
Wieder hört man nette Prognosen, stets optimistisch vorgetragen von den "Profis" und diese geben schon einen hervorragenden Kontraindikator ab, sieht man sich diese Prognosen in den vergangenen Jahren an.
Schaut man sich die fundamentalen Wirtschaftsdaten an, so spricht weiter nichts für blühende Landschaften - weder in Europa, noch in den USA.

Aber - dieses Jahr 2003 dürfte nun doch endlich den Boden des wirtschaftlichen Niedergangs bringen und damit irgendwann auch eine Stabilisierung. Wie schnell dies gehen wird, ob bereits in der ersten Jahreshälfte die Tiefststände der Börsen erreicht sind und die Konsolidierung abgeschlossen ist wird niemand exakt voraussagen können. Und erst recht nicht, ob und wie schnell es in der zweiten Hälfte des Jahres wieder nach Oben gehen wird.
Für die kommenden Monate jedenfalls kann ich mir keinen wirtschaftlich gerechtfertigten Boom vorstellen.

Im Gegenteil.

Wahrscheinlich ist, wie immer am Ende von Wirtschaftszyklen, ein furioses Ende, eingeläutet durch irgendein externes Ereignis (Irak) oder durch eines der vielen derzeitigen Risiken (Pleiten, Platzen der Immobilienblase, soziale Unruhen).

Wie begründe ich diese Meinung?
Die Unternehmen haben weitgehend ihre Rationalisierungsmaßnahmen abgeschlossen und ihre Gewinnschätzungen weit nach unten revidiert. Als Folge steigt nun nochmals Arbeitslosigkeit und sinkt der private Konsum, steigt die Zahl der Insolvenzen. Auch die Politik beginnt, als letzte wie immer, der wirtschaftlichen Realität Rechnung zu tragen. Dies wird zu Protesten führen, zu Einschnitten im Sozialsystem (Schröder hat es bereits dezent angekündigt).

Und auch in der Welt des Normalbürgers, fern der Börse, wird es zunächst nochmals düsterer werden.
Steigende Arbeitslosigkeit, Einschnitte im Einkommen, in den Sozialsystemen und steigende Steuerlast werden im neuen Jahr zunächst einmal für Unruhe und ein stark pessimistisches Klima sorgen.
An Aktienkäufe wird die Masse zu allerletzt denken und es dürften auch die letzten "Aussitzer" entnervt ihre geschrumpften Depots liquidieren, um zu retten, was zu retten ist.

Wie weit der Markt herunter gegen kann ist abhängig von der kurzfristigen (negativen ) Nachrichten. Ein Testen der diesjährigen Lows halte ich für durchaus wahrscheinlich. Bei einer Übertreibung, wie sie meist eintritt, dürften auch weit tiefere Indexstände erreicht werden können.

Fazit:
Vor einem Jahr schrieb ich, dass die wirtschaftliche Talsohle noch nicht durchschritten sei und konnte für das Jahr 2002 keinen positiven Ausblick erkennen.
Für 2003 ist ein weiteres „Abschmieren“ der Märkte in den ersten Monaten für mich durchaus wahrscheinlich.
Im Unterschied zu 2002 aber als Bodenbildung, von dem es dann wieder, mit welcher Geschwindigkeit auch immer, nach oben gehen kann..

Gruß,

C.

Prof. Dr. Börse
23.12.2002, 11:39
Original erstellt von germanasti
Ich denke das aus dieser firma wird in den kommenden 6-8 Jahren vonstatten gehen. :confused: :confused: :confused:

syracus
23.12.2002, 11:44
Was für Germa, S&P 500 von SaveHaven, PDF-doc;).

http://www.safehaven.ca/Editorials/gayer/122202gayer.pdf

Ziel 480, da schlafe ich ruhig mit 580 Punkten Jahresziel 2003:p....

Mahlzeit & en guete

syr:)

cherry
23.12.2002, 11:52
US-Anleger fliehen aus dem Geldmarkt Newssuche
WKN / Symbol / Stichwort




Investitionen am Geldmarkt werden für US-Anleger offenbar immer uninteressanter. Flossen vor zwei Wochen noch 10,36

Investitionen am Geldmarkt werden für US-Anleger offenbar immer uninteressanter. Flossen vor zwei Wochen noch 10,36 Milliarden in die Anlageklasse, zogen die Anleger in der vergangenen Woche aus den Fonds 34,3 Milliarden Dollar ab. Das ist das Ergebnis der jüngsten Statistik des US-Fondsverbands Investment Company Institute (ICI). Damit liegt das Gesamtvolumen von US-Geldmarktfonds nun bei 2,35 Billionen Dollar. Zwar war bereits im vergangenen Monat ein Rückgang der Zuflüsse zu verzeichnen, aber Abflüsse hatte es noch nicht gegeben.

Vor allem institutionelle Anleger machten in der vergangenen Woche den Unterschied: Sie zogen 32,7 Milliarden Dollar aus Geldmarktfonds ab. In der Vorwoche kauften sie noch Fondsanteile für 14 Milliarden Dollar. Damit erreichen die Zuflüsse von institutioneller Seite ihren Tiefpunkt der vergangenen zwei Monate. Im November waren die Zuflüsse bereits von 44 auf 22 Milliarden Dollar gefallen. Das Ergebnis bei privaten Anlegern überrascht weniger: Sie zogen 1,65 Milliarden Dollar aus Geldmarktfonds ab. Das sind bereits Abflüsse in der dritten Woche in Folge. Das Fondsvolumen im privaten Bereich liegt nun bei 1,03 Billionen Dollar.

INFO: Das Investment Company Institute (ICI) ist das US-Pendant zum Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften (BVI). Der Verband wurde 1940 in New York gegründet.

DER FONDS.com 23.12.02 cz





http://www.wallstreet-online.de/ws/news/news/main.php?&m=3.1.6&action=viewnews&newsid=449791

cherry
23.12.2002, 11:55
US-Anleger fliehen aus dem Geldmarkt

Vorbeitung zum großen Ausverkauf ? :confused:

sabbel
23.12.2002, 11:55
204 n-tv text Mo.23.12. 11:52:23


Hauptbörsen
Dax 2969,06 -55,16 -1,8% 11:52 :rofl :rofl
EuStoxx50 2430,21 -8,76 -0,4% 11:52
Stoxx 50 2456,56 +0,27 0,0% 11:52
Dow Jones 8511,32 +146,52 +1,8% 22:05
Nasdaq Com 1363,05 +8,95 +0,7% 23:41
S&P 500 895,76 +11,51 +1,3% 22:00
Tokio 8406,88 +19,31 +0,2% 07:00
Hongkong 9570,93 -57,76 -0,6% 09:06
Sydney 2999,10 +20,30 +0,7% 06:06
London 3899,80 +9,90 +0,3% 11:52 :rolleyes:
Paris 3074,13 -8,72 -0,3% 11:52
Amsterdam 323,79 -1,45 -0,5% 11:52
Mailand 17707,00 -54,00 -0,3% 11:52
Madrid 6190,90 -17,10 -0,3% 11:52
Zürich 4736,30 -38,30 -0,8% 11:52
Wien 1157,88 +1,58 +0,1% 11:51
Nebenbörsen 205
Dem Trend auf der Spur

S.453 FAX: 0190-51 51 14 0,62EUR/M.

cherry
23.12.2002, 11:58
Wir stehen vor einer Renaissance der realen Werte
Kolumne
von Marc Faber

Wir müssen umdenken, denn einige langfristige ökonomische Trends scheinen ihr Ende gefunden zu haben. Seit Anfang der achtziger Jahre profitierte die Weltwirtschaft von einem mehr oder wenigen kontinuierlichen Verfall der Rohstoffpreise. Der Goldpreis beispielsweise erreichte im Januar 1980 ein Hoch von 850 Dollar verglichen mit einem Preis von 35 Dollar pro Unze im Jahre 1970. Und auch der Ölpreis hatte sich mit knapp 50 Dollar pro Fass auf dem Spotmarkt meilenwert vom Preisniveau zehn Jahre zuvor entfernt – damals lag er gerade einmal bei 1,70 Dollar. Mit den seit 1980 fallenden Rohstoffpreisen kamen auch die Zinsen ins Rutschen. Der Zinssatz für US-Staatsanleihen sank von rund 15,5 Prozent im September 1981 auf ein kürzlich erreichtes Tief von etwa fünf Prozent.


Zusammen wirkten die fallenden Rohstoffpreise und die sinkenden Zinsen wie ein Treibsatz für den Aktienmarkt, denn sie verschafften den Unternehmen höhere Gewinnmargen. Zudem machte das niedrigere Zinsniveau eine Neubewertung der Dividendenpapiere möglich. Während der Dow Jones Industrial im Jahre 1982 bei rund 800 Punkten notierte und ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von nur 6,7 aufwies, liegt diese Kennziffer beim weltweit wichtigsten Börsenindex derzeit bei über 30.


Nun aber wird immer deutlicher, dass sich in den vergangenen zwei Jahren ein ganz bedeutender Trendwechsel vollzogen hat. Einer, wie er nur einmal in einer Generation stattfindet und der immense Konsequenzen für die Anlagestrategie von Investoren haben wird. Im Jahre 2000 haben die Börsen der westlichen Industrieländer einen Gipfelpunkt markiert, den sie in vielen Jahren – möglicherweise zehn bis 15 Jahre – nicht mehr übertreffen werden. Die Rohstoffpreise erreichten dagegen zwischen Oktober 2001 und Februar 2002 einen Tiefstpunkt, den sie in Zukunft kaum mehr je unterschreiten werden. Gleichzeitig scheint es so, als ob die langfristigen Zinssätze künftig wieder im Gleichschritt mit den Rohstoffnotierungen steigen würden. Denn mittel- und langfristig hat es hier in den vergangenen 200 Jahren immer einen Gleichklang gegeben.


Wie ist es zu diesem Trendwechsel gekommen? Letztlich waren die Aktien schlicht zu teuer geworden, während die Rohstoffpreise im Vergleich zu den Börsenindikatoren und dem Konsumentenpreisindex viel zu niedrig lagen. Jetzt aber steigt die Nachfrage nach Rohstoffen vor allem in China und anderen asiatischen Ländern. Zudem dürfte es dank der Bemerkungen des Fed-Gouverneurs Bernanke inzwischen jedermann klar sein, dass die Amerikaner eine Politik der massiven Reflation führen werden. Diese könnte in Kombination mit einem Krieg im Mittleren Osten, wenn er sehr lange andauert, sogar in einer Hyperinflation enden. Denn es ist eine Tatsache, dass Kriege historisch betrachtet immer zu steigenden Rohstoffpreisen und Zinsen geführt haben.


Um sich auf diese Zeitenwende einzustellen, müssen Anleger ihre Portfolios massiv umstrukturieren. Aktien und Obligationen sollten untergewichtet werden und das Geld stattdessen in tief bewertete reale Werte, wie Immobilien in Schwellenländern (Osteuropa, dalmatische Küste, Thailand, Vietnam, Argentinien), in Rohstoffe wie Gold und Silber sowie in landwirtschaftliche Produkte investiert werden. Eine Zeitenwende verlangt eben neues Denken, auch wenn es manchmal sehr antiquiert klingt.


Artikel erschienen am 23. Dez 2002

http://www.welt.de/data/2002/12/23/27504.html

konby
23.12.2002, 12:00
Deutsche Telekom will offenbar französische Tochter Siris abstoßen

Frankfurt/Paris (AFP) - Zur Verringerung ihrer Schuldenlast will die Deutsche Telekom offenbar ihre französische Tochter Siris abstoßen. Dazu seien von der Deutschen Telekom "Kontakte mit interessierten Partnern aufgenommen" und "Vorgespräche geführt" worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Branchenkreisen. Nach Informationen der Pariser Wirtschaftszeitung "Les Echos" ist der französische Festnetzbetreiber Cegetel, der zum Vivendi-Konzern gehört, der wichtigste Kauf-Kandidat. Cegetel habe sein Interesse bereits Anfang November schriftlich bekundet und eine Übernahme durch Aktientausch angeboten, heißt es in dem Blatt. Siris war von der Deutschen Telekom vor drei Jahren für 700 Millionen Euro erworben worden und hatte sich seither als Verlustgeschäft erwiesen.

Förster
23.12.2002, 12:02
tach auch :)

Zusammen wirkten die fallenden Rohstoffpreise und die sinkenden Zinsen wie ein Treibsatz für den Aktienmarkt, denn sie verschafften den Unternehmen höhere Gewinnmargen.

:hihi :hihi :hihi

laut BWL-bücher ist das sicherlich richtig, wenn man den hedonischen schrott aber genauer anguckt, haben die amis noch nie gewinn gemacht :p

schloss
23.12.2002, 12:03
Zum Waffendossier ein kleiner Hergangsbericht...

Am 8. Dezember gegen Mitternacht waren Regierungsbeamte der USA in Begleitung des Präsidenten des Sicherheitsrats und kolumbianischen Uno-Botschafters, Alfonso Valdivieso, im 31. Stockwerk des New Yorker Uno-Hauptquartiers erschienen und hatten die mit der Abrüstung Iraks beauftragte Kommission (Unmovic) aufgefordert, ihnen die beiden Köfferchen mit dem Bericht aus Bagdad zu übergeben. Unmovic-Leiter Hans Blix musste sich dieser Aufforderung beugen, weil sein Posten dem Sicherheitsrat untersteht.

Das vom Irak in zwei Exemplaren gelieferte, aus 11807 Seiten Papier und zwölf CD-ROM bestehende Waffendossier wurde umgehend nach Washington geflogen. Der Sprecher des US-Aussenministeriums, Richard Boucher, bezeichnete dieses Vorgehen als eine vom Vorsitzenden des Weltsicherheitsrats erbetene Dienstleistung. Die US-Regierung besitze nämlich bessere Kopiergeräte als die Uno. Ausserdem sei in Washington gewährleistet, dass keine vertraulichen Informationen in falsche Hände gelangen würden. Für wie dumm hält die US-Regierung eigentlich den Rest der Welt?

Mit Druck und Geschenken (eine Erhöhung der Militärhilfe) überzeugte Washington die Regierung Kolumbiens, ihren Botschafter bei der Uno anzuweisen, die beiden Koffer aus Bagdad den Vertretern der USA auszuhändigen. Ein geradezu unglaublicher Vorgang. Aussenminister Colin Powell brachte auch seinen mexikanischen Amtskollegen Jorge Castañeda in Telefongesprächen dazu, den Widerstand gegen den Abtransport des Dossiers nach Washington aufzugeben. Zuletzt protestierten nur noch Norwegen und Syrien offen gegen das Benehmen Washingtons. Nun besteht der Verdacht, US-Stellen hätten in aller Ruhe Teile des Dossiers entfernt oder gefälscht.

Quelle: Basler Zeitung vom 12.12.2002
zeitfragen
-----

mehr dazu (zu den 8000 verschwundenen Seiten) in dolby's Wahnsinns Thread
http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=275562#post275562

schloss
23.12.2002, 12:07
Marc Faber rules!!
:D:D:D

konby
23.12.2002, 12:14
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wirtschaft_und_boerse/wirtschaft/?cnt=66645&sid=8c3c263fa32a5ca7d7d9d1b881004ab6

"In der grafischen Industrie droht Harakiri"

MAN-Roland-Chef Finkbeiner erteilt "kreativen Finanzierungen" im Druckmaschinen-Geschäft eine Absage

Von Christine Skowronowski

schloss
23.12.2002, 12:15
Mahlzeit!

Spuernase
23.12.2002, 12:16
Original erstellt von germanasti
Einzelhandel kauft bereits jetzt keine Dosen mehr ein, ansonsten hätte es diese Rabattaktion nicht gegeben.

Dosen sind ab 01. Januar für wohl alle Zeiten komplett tot. :rolleyes:

Ne Germa,

die alten Dosen müssen wech, weil sie noch nicht das Erkennungsmerkmal für Automaten haben.
Hologramm oder so.
Mit den alten Dosen würde Schindluder getrieben ( Keller voller Sammlerfreude :hihi )

Nur leider ist die Dosenindustrie noch nicht so weit das Merkmal auf die Dinger zu übertragen. :ne

syracus
23.12.2002, 12:16
6:08am 12/23/02
Dollar weak vs. euro, Swiss franc up on Iraq By Emily Church
The dollar weakened vs. the euro to $1.0315 and the Swiss franc was benefitting vs. the dollar and the euro in London as investors turned to classic safe-haven currencies as concerns rise over the potential for a U.S. attack in Iraq, currency analysts said. "It's the same theme we've been seeing. People are more interested to buy Swiss despite indications that the Swiss national bank is not overwhelmingly pleased with the strength of the Swiss franc," said Paul Mackel at Dresdner Bank in London. The dollar was last at 1.414 Swiss, representing an about 0.75 percent move on the day. The dollar struck its lowest vs Swiss since February 1999 on Monday at 1.4137

syr :rolleyes: :cool:

Spuernase
23.12.2002, 12:20
Für eine Flasche Bier wird ca. 7,5 Cent Pfand erhoben.
Die Dose soll 25 Cent Kosten.:rolleyes:

syracus
23.12.2002, 12:23
Und im USD-Cashindex sieht man die Intervention der BoJ von letzter Woche nicht mehr:p....

http://quotes.ino.com/chart/history.gif?s=NYBOT_DXY0&t=f&w=15&a=50&v=d6

103.15, erneut klar unter Julilow ;) .

syr

Förster
23.12.2002, 12:23
http://www.wetteronline.de/daten/aktuell/2002/12/23/DL/t2m/1030.gif?1040635800


das gelbe da unten sind 12 grad :lach

syracus
23.12.2002, 12:25
Jup Dolby, schöner Frühlingstag heute, sind sogar 13° am Mittag:):). Dabei wär doch Weihnachten :m:hihi!

syr :)

Spuernase
23.12.2002, 12:25
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
http://www.wetteronline.de/daten/aktuell/2002/12/23/DL/t2m/1030.gif?1040635800


das gelbe da unten sind 12 grad :lach

Dolby,

das ist kein Fleisch, das ist kein Fisch :lach

Spuernase
23.12.2002, 12:27
War eben bei Ratio einkaufen.
Das war so was von voll. :mad:

Ist diese Woche irgent etwas besonderes? :rolleyes:

Spuernase
23.12.2002, 12:30
Telekom will französische Tocher verkaufen

Die Deutsche Telekom will nach Zeitungsberichten ihre französische Festnetztochter Siris schnell verkaufen. Ein Käufer solle bis Mitte Januar gefunden werden, berichteten die "Financial Times Deutschland" und die französische "Les Echos" unter Berufung auf Konzernkreise. Anderenfalls werde die verlustreiche Tochter geschlossen.

In der vergangenen Woche seien Verhandlungen mit dem Konkurrenten LDCom, der schon französische Beteiligungen von Telecom Italia und Belgacom übernommen hat, gescheitert, berichten die Zeitungen. Als mögliche Käufer sei nun die zu Vivendi gehörende Telefongesellschaft Cegetel im Gespräch. Die Telekom war bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

In Frankreich befinde sich die Telekom in der "Situation des chancenlosen Herausforderers" des Marktführers France Telecom, berichtet die "Financial Times Deutschland". Mit einem Umsatz von 241 Millionen Euro sei Siris, die sich auf Geschäftskunden spezialisiere, abgeschlagen auf Platz drei im französischen Festnetzgeschäft. Den erhofften Verkaufserlös wolle die Telekom in den Schuldenabbau stecken.

Bald ist die Telekom in Europa überhaupt nicht mehr present :rolleyes:

Förster
23.12.2002, 12:44
einzig BASF ist im plus

:rolleyes:

Spuernase
23.12.2002, 12:47
Sieht am neuen Markt anders aus :(

konby
23.12.2002, 12:48
EU weitet Prüfung zu Maut-Kooperation von Telekom/Daimler aus

Brüssel, 23. Dez (Reuters) - Die EU-Kommission will die Zusammenarbeit von DaimlerChrysler und der Deutschen Telekom beim elektronischen Maut-Erfassungssystem genauer untersuchen. Nach einer vorläufigen Überprüfung habe sich gezeigt, dass das System eine beherrschende Plattform für die Erfassung von Maut im Transport- und Logistiksektor werden könnte, teilte die Kommission am Montag in Brüssel mit. Daher habe sie in dieser Phase ernsthafte Zweifel, ob die Transaktion in ihrer gegenwärtigen Form genehmigt werden kann. Solche ausgeweiteten Überprüfungen dauern bei der Kommission in der Regel vier Monate. Das elektronische Maut-Erfassungssystem ist für die Einführung der Lkw-Maut im August 2003 vonnöten. Das für das Projekt federführende ETC-Konsortium, hinter dem DaimlerChrysler und die Deutsche Telekom stehen, hatte im September einen Investitionsbetrag für das Mautsystem von rund 500 Millionen Euro bis August 2003 genannt. ale/mer. Veröffentlicht von RZ-Online am 23.12.2002 12:37

Spuernase
23.12.2002, 12:49
Unternehmen im Index: NEMAX-ALL-SHARE (PERFORMANCE-INDEX) Anzahl: 68


Name

Währung Datum Zeit Aktuell 0 Tages-Performance in % 35



E.MULTI DIGITALE DIENSTE AG AK... EUR 23.12. 12:21 0,27 +35,00%


MORPHOSYS AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:30 6,39 +33,96%


DCI DATAB.COMMERCE INDUSTRY AG... EUR 23.12. 11:22 0,52 +10,64%


UMS UTD MEDICAL SYST. INTL AG ... EUR 23.12. 11:59 2,07 +8,95%


TDS INFORMATIONSTECHNOLOGIE AG... EUR 23.12. 09:49 1,65 +7,84%


SOFTM SOFTWARE U. BERATUNG AG ... EUR 23.12. 09:59 2,98 +7,58%


CO.DON AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:19 3,00 +7,53%


THIEL LOGISTIK AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:23 2,95 +7,27%


ADCON TELEMETRY AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 09:54 1,20 +7,14%


BIOLITEC AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:25 2,28 +7,04%


BASLER AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:05 2,19 +6,83%


I:FAO AG NAMENS-AKTIEN O.N. EUR 23.12. 10:51 0,47 +6,82%


FLUXX.COM AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 10:42 0,65 +6,56%


ORBIS AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 09:04 0,84 +6,33%


MME ME,MYSELF & EYE ENTERT. AG... EUR 23.12. 12:26 0,52 +6,12%


BINTEC COMMUNICATIONS AG AKTIE... EUR 23.12. 11:52 0,18 +5,88%


GENESCAN EUROPE AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:02 0,76 +5,56%


WAPME SYSTEMS AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:06 0,79 +5,33%


ADPHOS ADVANCED PHOTONICS TECH... EUR 23.12. 11:49 1,25 +4,17%


AUGUSTA TECHNOLOGIE AG AKTIEN ... EUR 23.12. 11:44 1,26 +4,13%


OHB TECHNOLOGY AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:47 3,10 +4,03%


TELE ATLAS N.V. AANDELEN EO -,... EUR 23.12. 09:09 1,30 +4,00%


FANTASTIC CORP.,THE SF0,1 EUR 23.12. 11:39 0,26 +4,00%


GFT TECHNOLOGIES AG AKTIEN O.N... EUR 23.12. 10:22 1,34 +3,88%


INFOGENIE EUROPE AG KONV. AKTI... EUR 23.12. 09:18 0,87 +3,57%


DR. HÖNLE AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 10:25 1,76 +3,53%


MOBILCOM AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:23 3,00 +3,45%


COMPUTERLINKS AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:29 3,82 +3,24%


STEAG HAMATECH AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:27 2,28 +3,17%


BOV AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 09:04 0,72 +2,86%


REALTECH AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 10:40 3,70 +2,78%


MOSAIC SOFTWARE AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 09:59 3,93 +2,61%


MICRONAS SEMICONDUCTOR HLDG AG... EUR 23.12. 12:11 17,18 +2,57%


FUNKWERK AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:14 16,10 +2,55%


ISRA VISION SYSTEMS AG AKTIEN ... EUR 23.12. 12:14 8,40 +2,44%


NEUE SENTIMENTAL FILM AG AKTIE... EUR 23.12. 10:27 0,85 +2,41%


HOEFT & WESSEL AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:26 1,39 +2,21%


CANCOM IT SYSTEME AG AKTIEN O.... EUR 23.12. 12:08 3,25 +2,20%


GRENKELEASING AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:04 10,39 +2,16%


ELMOS SEMICONDUCTOR AG AKTIEN ... EUR 23.12. 11:47 8,99 +2,16%


LINOS AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 10:19 3,35 +2,13%


ROESCH AG MEDIZINTECHNIK AKTIE... EUR 23.12. 11:26 1,02 +2,00%


ORAD HI-TEC SYSTEMS LTD. SHARE... EUR 23.12. 11:59 1,60 +1,91%


AT&S AUSTRIA TECHN.&SYSTEMT.AG... EUR 23.12. 12:24 9,68 +1,89%


WAVELIGHT LASER TECHNOLOGIE AG... EUR 23.12. 09:10 5,60 +1,82%


TELEGATE AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:23 2,85 +1,79%


ROFIN SINAR TECHNOLOGIES INC. ... EUR 23.12. 09:04 7,15 +1,71%


ABIT AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:00 1,28 +1,59%


LAMBDA PHYSIK AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:48 5,43 +1,50%


NORDEX AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:17 2,79 +1,45%


ANTWERPES AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:10 4,27 +1,43%


REPOWER SYSTEMS AG , AKTIEN O.... EUR 23.12. 12:21 24,20 +1,38%


NET AG,INFRASTR.,SOFTW. SOLUT.... EUR 23.12. 11:05 0,77 +1,32%


PRO DV SOFTWARE AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:10 2,33 +1,30%


MEDIGENE AG NAMENS-AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:26 3,40 +1,19%


CONDUIT PLC SHARES (GDRS REG.S... EUR 23.12. 10:02 2,85 +1,06%


NOVASOFT AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:04 1,97 +1,03%


ADORI AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:32 1,06 +0,95%


DEAG DEUTSCHE ENTERTAINMENT AG... EUR 23.12. 10:49 1,10 +0,92%


UMWELTKONT.RENEWABLE ENERGY AG... EUR 23.12. 12:23 2,30 +0,88%


PLAMBECK NEUE ENERGIEN AG NAME... EUR 23.12. 12:27 5,90 +0,85%


MACROPORE BIOSURGERY INC. , SH... EUR 23.12. 12:10 3,95 +0,77%


MEDIA! AG F.INNOV.MEDIENTECHN.... EUR 23.12. 10:19 1,53 +0,66%


MUEHLBAUER HOLDING AG & CO.KGA... EUR 23.12. 12:28 10,30 +0,49%


FREENET.DE AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 11:46 4,51 +0,45%


SYZYGY AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 10:20 3,13 +0,32%


MEDION AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:28 34,60 +0,32%


AIXTRON AG AKTIEN O.N. EUR 23.12. 12:25 4,51 +0,22%

:ne

Daniel-H
23.12.2002, 12:55
hallöchen Germa & Co.... :)

Daniel-H
23.12.2002, 12:57
12:35 - Finanzplatz Genf - Gewinneinbruch, Stellenabbau bei Banken
GENF (AFX-CH) - Nach einigen aussergewöhnlich guten Jahren steht es um den Finanzplatz Genf nicht mehr zum Besten. Bis Ende Oktober sind über 1200 Stellen in diesem Sektor dem Rotstift zum Opfer gefallen. Mit Besserung ist auch im 2003 nicht zu rechnen.

Der finanzielle Spielraum der Banken ist in diesem Jahr merklich geschrumpft: Die allgemeine Finanzlage hat sich verschlechtert, die Kosten für die Datenverarbeitung sind gestiegen. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage von der Stiftung Genève Place Financière rechnen 70 Prozent der in der Finanzverwaltung tätigen Unternehmen mit einem «empfindlichen» Einbruch der Gewinne im 2002.

Gemäss diversen Forschungsinstituten dürften die Gewinne um 20 bis 40 Prozent einbrechen, nachdem sie bereits im 2001 um 35 Prozent abgenommen haben. «Das Jahr 2002 war schwierig - wenn nicht sehr schwierig», sagte Ivan Pictet, Präsident der Stiftung Genève Place Financière, als er die Resultate der bei 117 Genfer Unternehmen durchgeführten Umfrage präsentierte.

Für Hoffnung sorgt eine Arbeitsgruppe, die das Wirtschaftsdepartement des Kantons Genf initiiert hat. Auch eine am 29. November vom Grossen Rat verabschiedete Motion zur Unterstützung von Wiedereingliederungsmassnahmen von Entlassenen ist ein Zeichen der Ermutigung für die Angestellten.

Die Entlassenen im Finanzsektor sind häufig sehr gut qualifiziert. Dies habe zur Folge, dass die Strukturen für diese Kategorie von Arbeitslosen überdacht werden müssten, sagte Yves Perrin, kantonaler Direktor für den Arbeitsmarkt.




dafür kriegten sie 10 Jahre top Prämien - von denen man in der priv. Industrie nich mal zu träumen vermochte! :confused:

Daniel-H
23.12.2002, 12:59
Montag 23. Dezember 2002, 12:31 Uhr
Ab Januar werden alle Gepäckstücke geröntgt

(AFP) Ab Januar 2003 werden auf allen deutschen Verkehrsflughäfen sämtliche Gepäckstücke kontrolliert. Das teilte Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) am Montag in Berlin mit. Bislang wurden aufgegebene Koffer zu einem größeren Teil geröntgt, jetzt gelte dies für jedes Gepäckstück. Damit erhöhe Deutschland in einem weiteren Schritt die Luftsicherheit. Allein für die Bereitstellung der modernen Kontrolltechnik habe der Bund in den vergangenen fünf Jahren über 56 Millionen Euro ausgegeben, sagte Schily weiter.


dachte stets-dass immer alle Gepäckstücke geöntget wurde! Dem ist aber anscheinend nicht so :eek: :ne

konby
23.12.2002, 13:08
Fagro: Neue Denke

Sie wirken meist im Hintergrund. Und doch bestimmen sie maßgeblich das Innovationstempo in der deutschen Autoindustrie. Denn ohne die High-Tech-Zulieferer wäre die hiesige PS-Branche nicht da, wo sie steht: Unverändert an der Weltspitze. War es noch vor Jahren gang und gäbe, nach dem Muster des Würgers von Rüsselsheim (und später von Wolfsburg), des Kostenkillers López, die Hersteller von Scheinwerfern, Reifen, Bremsen oder Einspritzpumpen auszupressen wie eine Zitrone, hat sich hier ein Wandel vollzogen.
Inzwischen werden Bosch, Conti, Beru und auch kleinere Firmen meist als Partner angesehen. Ein fairer Umgang greift zunehmend dort Platz, wo früher tumbe wirtschaftliche Macht das Geschehen diktierte.

Die zunehmende Zahl an Insolvenzen und das spürbare Interesse amerikanischer Investoren an dieser Schlüsselbranche mögen den Prozess beschleunigt haben. Aber sicher auch die Tatsache, dass die Modellvielfalt und die wachsenden technologischen Anforderungen bei einem sich immer schneller drehenden Neuheitenkarussell ohne leistungsfähigen Unterbau nicht zu bewältigen sind.

Denn viel an Entwicklungsarbeit erledigen Mercedes, BMW oder Opel nicht mehr selbst. Weil so der externe Anteil an jedem Auto wächst, die Komplexität wegen des zunehmenden Elektronik- und Softwareanteils ebenfalls zunimmt, determinieren die Zulieferer verstärkt die Qualität des Endproduktes. Deshalb heißt die Losung Leben und Leben lassen – aus wohlverstandenem Eigeninteresse.

Diesen Paradigmenwechsel hat auch die Groß-Gerauer Fagro GmbH positiv zu spüren bekommen, die vor einem Jahr auf der Kippe stand. Denn ohne die Hilfe der Hersteller, allen voran BMW, wäre die Traditionsfirma wohl aus der Kurve getragen worden. Natürlich haben guter Name und das Wissen in der Branche um die Leistungskraft von Fagro geholfen. Das nährt nun die Hoffnung, trotz des schwierigen Umfeldes einen finanziell und strategisch hilfreichen Partner zu finden.

Dass hier kein Zeitdruck herrscht und keine Notlösung droht, ist ein Verdienst der heimischen Geldhäuser. Mit Deutscher oder Dresdner als Hausbank wäre aufgrund der Krise an den Kapitalmärkten der Hahn wohl abgedreht worden. Die Sparkasse Groß-Gerau und die örtliche Volksbank, die das Schicksal von Fagro in die Hand genommen haben, verfolgen eine etwas andere Geschäftspolitik. Das sichert letztlich 500 Arbeitsplätze in Groß-Gerau, verdient Wertschätzung und sollte sich für diese beiden Adressen auszahlen.

Hier zeigt sich der Vorteil, dass man sich gut kennt, (politisch unterstützt) Verantwortung übernimmt. Geld ist eben Vertrauenssache. Was nutzen kleine Zins- oder Kostenvorteile als anonyme Nummer bei Discountbankern oder Verbindungen zu Bankenriesen. Schlichtweg nichts. Denn in der Krise bekommen diese rasch kalte Füße.



Achim Preu
21.12.2002

Ibykus
23.12.2002, 13:08
http://people.freenet.de/Ibykus/231202b.png

der nette Keil wurde nahezu vollständig korrigiert

(editiert wegen "verutschtem" Retr.)

syracus
23.12.2002, 13:11
6:53am 12/23/02
Citigroup sees $1.3 bln settlement charge (C) By Tomi Kilgore

Citigroup (C) said it take a $1.3 billion, or a 25 cents per share charge in the fourth quarter to settle all issues raised by regulatory authorities regarding its research, initial public offering allocation and spinning-related activities, as well as for regulatory inquiries and private litigation related to Enron. The financial services giant added that it would increase its credit reserves by $200 million, or 4 cents a share, to cover credit losses. "The settlement-in-principle, once finalized, will bring to a close a difficult chapter in our history," said Sanford Weill, Citigroup's chairman and chief executive. "This is an important event for investors, the financial services industry and Citigroup." The authorities involved included the Securities and Exchange Commission, NASD, NYSE and the Attorney General of New York. The stock, a component of the Dow industrials, closed Friday up $1.14 at $38.14.

Ich dachte es wären 1.4 Milliarden $ für alle zusammen:confused: ?

syr ;)

syracus
23.12.2002, 13:19
7:11am 12/23/02 [TWTR] TWEETER: EXPECTS Q4 EARNS 20-25C VS. 56C YR. AGO
7:10am 12/23/02 [TWTR] TWEETER: DEC. QUARTER COMP STORE SALES SO FAR DOWN 10%

syr :sss

syracus
23.12.2002, 13:23
RE:Gretag ist pleite
von: xx 23.12.02 - 13:08

Also was ist jetzt mit der Gretag? Ich habe das gefühl das sie Morgen wieder steigen werden!!!! ist das möglich?

Gruess!!!



Pleiteaktien die am 24. Dezember steigen:rofl? Jup, in den Himmel:lach!

syr :hihi

Daniel-H
23.12.2002, 13:26
Tag Syracus;

Gretag ist pleite!


Da ging ich mich vor 2 Jahren vosrtellen :lach hab ihnen ne Absge erteilt und ihnen die Insolvenz gepredigt! das ist Tatsache! :hihi

germanasti
23.12.2002, 13:30
Wollte sich unser DAX doch eine Stufe unter 3000 P. orientieren. :rolleyes:

Alles in allem ist aber absolut nix passiert. Null Umsätze und kaum Bewegung.

Förster
23.12.2002, 13:31
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2FBRT%2D&Titel=Brent%20Crude%20Oil&Zt=1029246872&

endlich bewegt sich mal was :hihi

germanasti
23.12.2002, 13:31
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=557&mocktick=1

Composite könnte sich heute üebr GD50 zurückgappen. Doch woher das Potential nehmen?
Nach unten sind Verluste auf 1320 P. begrenzt, womit kein allzu dramatischer Tag anstehen sollte.

germanasti
23.12.2002, 13:36
B Ö R S E N - N E W S
Citigroup bildet Milliarden-Rückstellung im vierten Quartal

Die US-Bank Citigroup wird nach dem Vergleich mit der US-Börsenaufsicht und der New Yorker Staatsanwaltschaft Rückstellungen in Milliardenhöhe bilden. Insgesamt würden sich diese im vierten Quartal auf 1,5 Milliarden US-Dollar belaufen, teilte das größte US-Bankhaus am Montag in New York mit.

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer und andere Aufsichtsgremien hatte sich in der vergangenen Woche mit zehn Banken auf einen Vergleich geeinigt. Die Ermittler warfen den Instituten irreführende Anlagetipps vor. Die Citigroup muss demnach 400 Millionen Dollar bezahlen.

Weitere Rückstellungen würden unter anderem wegen der Ermittlungen im Zusammenhang mit dem US-Energiekonzern Enron gebildet. Die Bank sollen Enron dabei geholfen haben, falsche Umsätze zu erzeugen.

In dem Betrag enthalten ist auch eine höhere Kreditvorsorge. Diese würde sich auf 200 Millionen Dollar belaufen./mur/tv/cs









23.12.2002 - 13:24
Quelle: dpa-AFX

:p

germanasti
23.12.2002, 13:37
Datum: 23.12. 13:32 Qwest: Tilgung der Kreditschuld


Qwest Communications hat die Gesamtkreditsumme um $1.9 Milliarden verringert. Insgesamt hat der Anbieter von Telefonie-, Video- und Daten-Übertragungsdiensten nun eine Kreditlast von rund $22.6 Milliarden. Die Aktie schloss am Freitag bei $5.30. Qwest, der viertgrößte lokale Telefonabieter der USA, hat die Kredite durch die Ausgabe neuer Schuldverschreibungen getilgt, hieß es.

© Godmode-Trader.de


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Deswegen gehen die trotzdem in Chapter !!!!

schloss
23.12.2002, 13:47
Original erstellt von germanasti
...
Qwest, der viertgrößte lokale Telefonabieter der USA, hat die Kredite durch die Ausgabe neuer Schuldverschreibungen getilgt, hieß es.

© Godmode-Trader.de



Sehr solide auf jeden Fall

:rofl:rofl

Yoda
23.12.2002, 13:49
Genial!
Geklaut von Dalle auf w:o

Vor noch nicht allzu langer Zeit erklärte der Wirt des Rot-Grünen Ebers (Gerhard S.) all seinen Gästen, daß sie sein Lokal wiederbesuchen
sollen, weil er den Bierpreis in den nächsten 4 Jahren konstant halten und die Belastungen in der Wirtschaft verträglich halten werde.

Originalzitat Gerhard S.: "Bierpreiserhöhungen wären Gift für meine Wirtschaft."

Begeistert von diesen Ankündigungen bedrängten die Gäste daraufhin den Verpächter des Lokals, den Pachtvertrag mit Gerhard S. um weitere 4 Jahre zu verlängern. Der Pachtvertrag wurde daraufhin doch nicht (wie ursprünglich geplant) an dem Wirt des schwarz-gelben Hirschen vergeben...

Tatsächlich bleibt der Bierpreis auch in den nächsten 4 Jahren konstant bei 2 Euro.

Leider vergaß Gerhard S. zu erwähnen:

- Dass die Gläsergröße den veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (dem neuen Gläserregal) angepasst und von 0,5 auf 0,3 Liter gesenkt wurde.

- Dass im Zuge der Gesundheitswochen im Rot-Grünen Eber 20% des Inhalts durch vitalisierendes Leitungswasser ersetzt wurde.

Gerhard S. erläuterte den sozialen Erfolg seiner Massnahmen gegenüber der örtlichen Pesse: "Endlich können auch Nicht-Alkoholgewöhnte bei mir an einem Abend 5 Bier ohne berauschende Nebenwirkungen trinken und müssen sich nicht mehr sozial zurückgesetzt fühlen."

Der Mann an der Zapfanlage (Jürgen T.) führte unterdessen weitere Reformen in der Bewirtung der Gäste des Rot-Grünen Ebers durch:

- Um die "ökologischen Belastungen durch das Herunterkühlen des Gerstensaftes auf eine den Gewohnheiten der Gästen entsprechende Temperatur"
verursachergerecht umzulegen, wurde eine Kaltbierabgabe von 20 Cent je Glas eingeführt.

Jürgen T.: "Selbstverständlich hat dies bei umweltgerechtem Verhalten keine Auswirkungen auf den Bierpreis

- wir bieten künftig auch Bier in Zimmertemperatur an."

- Um den "zunehmenden Wasserverbrauch durch das ständige Spülen der Gläser" zu begrenzen, wurde ein "Prilcent" von weiteren 10 Cent je Glas angeboten.

Jürgen T.: "Selbstverständlich bleiben wir auch hier sozial ausgewogen und bieten unseren Gästen alternativ einen absolut spülfreien Gläserpool an".

Die Kellnerin (Ulla S.) nahm sich unterdessen der Biernebenkosten an:

- Es wurden eine Bierdeckelpauschale von 20 Cent eingeführt.

Ulla S.: "Durch diese einfache Massnahme konnten aufwendige Reformen in der langfristigen Getränkerversorgung erfolgreich verschoben
werden."

- Es wurde eine Trinkgeldpauschale von 50 Cent je Glas eingeführt.

Ulla S.: "Das bisherige System der individuellen Trinkgeldvergabe war sozial unausgewogen. Gerade die größten Bierverbraucher neigten dazu, ein
im Vergleich zur Biermenge nur unterproportional ansteigendes Trinkgeld zugeben".

Der Kassierer (Hans E.) sorgte unterdessen für eine Konsolidierung der Kassenlage:

- Die Herausgabe des Wechselgeldes wurde pauschal um 20 % gekürzt.

Hans E: "Diese Maßnahe ist sozial ausgewogen, da
gerade die Bezieher größerer Einkommen mit größeren Scheinen bezahlen und damit auch einen größeren Arbeitsaufwand beim Kassieren verursachen."

- Die Spekulationsgewinne der örtlichen Skatrunde, die traditionsgemäß im Rot-Grünen Eber zockte, müssen ab sofort zu 50% mit ihm geteilt werden. (zu Hans E.`s Leidwesen zockt die Runde jetzt allerdings in einem nahen Steuerparadies - dem Irish Pub)

- Ausnahmetatbestände (das Anschreiben der Rechnung) wurden ersatzlos gestrichen.

- Als weiterer Ausnahmetatbestand wurde die bislang reduzierte Toilettenbenutzungsgebühr für männliche *piiiip* ("Stehpinklerrabatt" dem allgemeinen Satz für sitzende Verrichtungen angepasst.

- Sonderprivilegien für Einzelne (z.B. das Dienstwagenprivileg )

- ein Freibier für den Bierkutscher wurden radikal abgebaut.

Am Ende der vierjährigen Pachtperiode verkündete die Mannschaft des Rot-Grünen Ebers stolz:

"Wir haben unser gesetztes Ziel erreicht: Unser Bierpreis blieb konstant! Leider konnten wir uns dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld nicht entziehen.

Völlig unvorhergesehen trafen uns gästeverschiebungen zu umliegenden
`Billigwirtschaften` ohne sozial/ökologisch ausgewogene Gästekonzepte.

Dadurch konnte die Zielvorgabe der Gaststätteninnung (Wirte sollten nicht
mehr als 3% ihres Biers selbst trinken) nicht ganz erreicht werden.

Wir sind aber bemüht, diese Ungleichgewichte dadurch auszugleichen, daß wir unser erfolgreiches Konzept auch auf alle anderen europäischen Wirtschaften übertragen."

Unterdessen bereitet Gerhard S. die umfangreiche Werbekampagne für die nächste Pachtperiode vor.

Slogan: "Unser Schnitzelpreis bleibt fix".

Die Werbekampagne führt bereits zu ersten Erfolgen: Die Zahl der Tischreservierungen steigt wieder deutlich an...

Förster
23.12.2002, 13:49
http://www.ftd.de/bm/ma/1040396556139.html?nv=lnen

ftd.de, Mo, 23.12.2002, 12:16
Volkswirte sehen viel Potenzial beim Euro

Der Euro wird nach Angaben von Experten im kommenden Jahr weiter an Stärke gewinnen. Die Volkswirte verschiedener Banken rechnen mit Wechselkursen zwischen 1,05 und 1,10 $.

Das ergab eine Umfrage der "Süddeutschen Zeitung". Die Wirtschaftsfachleute begründeten ihre Einschätzung mehrheitlich weniger mit der Stärke der europäischen Wirtschaft als vielmehr mit der Schwäche des Dollar. Der Euro hatte auch im Jahr 2002 kräftig zugelegt. Am Freitag notierte er über der Marke 1,0311 $.

Joachim Fels von Morgan Stanley sieht den Euro Ende kommenden Jahres bei 1,08 $. Aber auch ein Kurs von deutlich über 1,10 $ würde ihn nicht wundern. Auch Thomas Mayer von der Deutschen Bank rechnet mit einem Kurs von 1,08 $ und einer Aufwertung auch gegenüber anderen Währungen. Dies sei aber nicht auf die Attraktivität des Euro, sondern die mangelnde Attraktivität anderer Währungen zurückzuführen. Michael Heise von der Allianz-Dresdner-Gruppe sieht dagegen den Euro weniger stark - und nur in der Nähe der Parität zum Dollar. Seiner Ansicht nach halten sich die Belastungen im Euro-Raum - wie die mangelnden Strukturreformen - und die Defizite im Budget und in der Leistungsbilanz der Amerikaner die Waage.


:rolleyes:

Förster
23.12.2002, 13:52
Original erstellt von schloss
Sehr solide auf jeden Fall
:rofl:rofl
sehr effektiv :lach
manche IFX anhänger sehen die kreditlinie von 2 Mrd. ja auch als cashposition an :rolleyes:

schloss
23.12.2002, 13:55
@Yoda

:rofl:rofl:rofl:rofl

Wenn's nur nicht kein Witz wäre ;);)

syracus
23.12.2002, 14:02
7:54am 12/23/02 [WMT] WAL-MART'S WEEKLY COMP-STORE SALES AT LOW END OF ESTS. :D

syr :rolleyes:

mixalis04
23.12.2002, 14:02
Mahlzeit ;)

Hat einer von euch Erfahrung mit den WAVE XXL von der DB bzw. Mini Futures von ABN Amro?


Bei welchem Broker kann man ABN im Direktgeschäft traden?

mixalis04
23.12.2002, 14:03
DER DAX pennt :zz :zz :zz :zz :zz :zz :zz :zz :zz

mixalis04
23.12.2002, 14:05
http://www.gemeinde-degen.ch/tiere/dachs.jpg

http://www.hergenroether-bernd.de/images/schnarcher.gif

syracus
23.12.2002, 14:05
Mini-Futures sind gut, aber nur für kurze Sachen und nahe Basis. Beim Bear fehlt einfach die Volazunahme und der Hebel wird kleiner. Nix für 3 Monate aber für 3 Tage:p....... ABN-Amro-Variante, DB gibt's nicht in der CH;).

syr

mixalis04
23.12.2002, 14:07
http://62.144.204.93/cgi-bin/query?share=DAX&stock=G-IND&period=&template=sw199b&dateformat=&cache=no&indikatoren=&extraindikatoren=&charttype=line&sizefaktor=&seksharestock=&frequenz=&innerbgcolor=ff0000&chcolor=&filetype=png&language=englisch&debug=

cherry
23.12.2002, 14:07
Original erstellt von Yoda
Genial!
Geklaut von Dalle auf w:o

Vor noch nicht allzu langer Zeit erklärte der Wirt des Rot-Grünen Ebers (Gerhard S.) all seinen Gästen, daß sie sein Lokal wiederbesuchen
sollen, weil er den Bierpreis in den nächsten 4 Jahren konstant halten und die Belastungen in der Wirtschaft verträglich halten werde.

Originalzitat Gerhard S.: "Bierpreiserhöhungen wären Gift für meine Wirtschaft."

Begeistert von diesen Ankündigungen bedrängten die Gäste daraufhin den Verpächter des Lokals, den Pachtvertrag mit Gerhard S. um weitere 4 Jahre zu verlängern. Der Pachtvertrag wurde daraufhin doch nicht (wie ursprünglich geplant) an dem Wirt des schwarz-gelben Hirschen vergeben...

Tatsächlich bleibt der Bierpreis auch in den nächsten 4 Jahren konstant bei 2 Euro.

Leider vergaß Gerhard S. zu erwähnen:

- Dass die Gläsergröße den veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (dem neuen Gläserregal) angepasst und von 0,5 auf 0,3 Liter gesenkt wurde.

- Dass im Zuge der Gesundheitswochen im Rot-Grünen Eber 20% des Inhalts durch vitalisierendes Leitungswasser ersetzt wurde.

Gerhard S. erläuterte den sozialen Erfolg seiner Massnahmen gegenüber der örtlichen Pesse: "Endlich können auch Nicht-Alkoholgewöhnte bei mir an einem Abend 5 Bier ohne berauschende Nebenwirkungen trinken und müssen sich nicht mehr sozial zurückgesetzt fühlen."

Der Mann an der Zapfanlage (Jürgen T.) führte unterdessen weitere Reformen in der Bewirtung der Gäste des Rot-Grünen Ebers durch:

- Um die "ökologischen Belastungen durch das Herunterkühlen des Gerstensaftes auf eine den Gewohnheiten der Gästen entsprechende Temperatur"
verursachergerecht umzulegen, wurde eine Kaltbierabgabe von 20 Cent je Glas eingeführt.

Jürgen T.: "Selbstverständlich hat dies bei umweltgerechtem Verhalten keine Auswirkungen auf den Bierpreis

- wir bieten künftig auch Bier in Zimmertemperatur an."

- Um den "zunehmenden Wasserverbrauch durch das ständige Spülen der Gläser" zu begrenzen, wurde ein "Prilcent" von weiteren 10 Cent je Glas angeboten.

Jürgen T.: "Selbstverständlich bleiben wir auch hier sozial ausgewogen und bieten unseren Gästen alternativ einen absolut spülfreien Gläserpool an".

Die Kellnerin (Ulla S.) nahm sich unterdessen der Biernebenkosten an:

- Es wurden eine Bierdeckelpauschale von 20 Cent eingeführt.

Ulla S.: "Durch diese einfache Massnahme konnten aufwendige Reformen in der langfristigen Getränkerversorgung erfolgreich verschoben
werden."

- Es wurde eine Trinkgeldpauschale von 50 Cent je Glas eingeführt.

Ulla S.: "Das bisherige System der individuellen Trinkgeldvergabe war sozial unausgewogen. Gerade die größten Bierverbraucher neigten dazu, ein
im Vergleich zur Biermenge nur unterproportional ansteigendes Trinkgeld zugeben".

Der Kassierer (Hans E.) sorgte unterdessen für eine Konsolidierung der Kassenlage:

- Die Herausgabe des Wechselgeldes wurde pauschal um 20 % gekürzt.

Hans E: "Diese Maßnahe ist sozial ausgewogen, da
gerade die Bezieher größerer Einkommen mit größeren Scheinen bezahlen und damit auch einen größeren Arbeitsaufwand beim Kassieren verursachen."

- Die Spekulationsgewinne der örtlichen Skatrunde, die traditionsgemäß im Rot-Grünen Eber zockte, müssen ab sofort zu 50% mit ihm geteilt werden. (zu Hans E.`s Leidwesen zockt die Runde jetzt allerdings in einem nahen Steuerparadies - dem Irish Pub)

- Ausnahmetatbestände (das Anschreiben der Rechnung) wurden ersatzlos gestrichen.

- Als weiterer Ausnahmetatbestand wurde die bislang reduzierte Toilettenbenutzungsgebühr für männliche *piiiip* ("Stehpinklerrabatt" dem allgemeinen Satz für sitzende Verrichtungen angepasst.

- Sonderprivilegien für Einzelne (z.B. das Dienstwagenprivileg )

- ein Freibier für den Bierkutscher wurden radikal abgebaut.

Am Ende der vierjährigen Pachtperiode verkündete die Mannschaft des Rot-Grünen Ebers stolz:

"Wir haben unser gesetztes Ziel erreicht: Unser Bierpreis blieb konstant! Leider konnten wir uns dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld nicht entziehen.

Völlig unvorhergesehen trafen uns gästeverschiebungen zu umliegenden
`Billigwirtschaften` ohne sozial/ökologisch ausgewogene Gästekonzepte.

Dadurch konnte die Zielvorgabe der Gaststätteninnung (Wirte sollten nicht
mehr als 3% ihres Biers selbst trinken) nicht ganz erreicht werden.

Wir sind aber bemüht, diese Ungleichgewichte dadurch auszugleichen, daß wir unser erfolgreiches Konzept auch auf alle anderen europäischen Wirtschaften übertragen."

Unterdessen bereitet Gerhard S. die umfangreiche Werbekampagne für die nächste Pachtperiode vor.

Slogan: "Unser Schnitzelpreis bleibt fix".

Die Werbekampagne führt bereits zu ersten Erfolgen: Die Zahl der Tischreservierungen steigt wieder deutlich an...

das hat der sich vom Bahnpreiskonzept abgekuckt :hihi

Förster
23.12.2002, 14:08
gibt auch endlos futures bei ABN :rolleyes:

mixalis04
23.12.2002, 14:09
Original erstellt von syracus
Mini-Futures sind gut, aber nur für kurze Sachen und nahe Basis. Beim Bear fehlt einfach die Volazunahme und der Hebel wird kleiner. Nix für 3 Monate aber für 3 Tage:p....... ABN-Amro-Variante, DB gibt's nicht in der CH;).

syr

Wenn ich das Teil eh nur 3 Tage halte, was ist dann besser?

Wave bzw. Turbo OS oder ABN Mini-Future?

mixalis04
23.12.2002, 14:10
http://www.wellenreiter-invest.de/wellenreiter201202.pdf


:p

Hirse
23.12.2002, 14:12
Da mir der Autor bekannt ist, habe ich einfach mal schamlos geklaut.

Euch ein paar schöne erholsame Tage und dann bis nach den feiertagen:)


Ballad of a FutureTrader

Am Morgen er gelangweilt ist,
der Trader vor Kiste sitzt.
Der Markt tickt hoch, der Markt tickt runter,
mit Kaffee wird der Trader munter.

Flucks geschwind eine Idee gehabt,
der Trader Sie in den PC eingab,
natürlich kommt's anders als man denkt,
schon ist man vom Markt abgehängt.

Dem Kollegen nebenan,
wird's beim Ansehen Angst und Bang,
die Miene des Traders gleicht dem Eis,
vom Gesicht rinnt der Angstschweis.

Im Future kurz mal short gesqueezed,
da kann man sehen, wie's im Leben geht.
Der Markt knallt hoch und Alan sei Dank,
der Trader denkt an den Strick im Schrank.

Am Abend dann - die Position ist zu,
der Trader legt sich dann zur Ruh.
Natürlich hat er Verlust gemacht -
davor ein Bier - draus wurden acht.

Der Trader fällt um und denkt bei sich:
"Was soll's? Ob Markt oder ich?"
Er taucht hinab in ferne Traumwelten
und hört was von Gewinnen läuten.

Nicht Gewinne sind's die Ihn da wecken,
das Läuten des Weckers Ihn tut verschrecken.
Aus dem Bett mit Aspirin,
hastet er zur Arbeit hin.

Am Morgen er gelangweilt ist,
der Trader vor Kiste sitzt.
Der Markt tickt hoch, der Markt tickt runter,
mit Kaffee wird der Trader munter.

Flucks hat eine Idee gehabt,
er Sie in den PC eingab.
Denkend diesmal muss es klappen,
Quartalszahlen von Yahoo die Gewinne kappen.

Wie ein Stein der Markt versinkt,
der Trader wird mal wieder gelinkt.
Zu dumm, denn wie doch jeder weiss,
nach Yahoo ist Bärenzeit.

Am Abend dann der Chef verstimmt,
diesen die Verluste haben ergrimmt.
Der Trader gibt zu er ist betroffen,
doch der Chef der fragt:"Bist Du besoffen?"
Der Trader verneint und schüttelt den Kopf,
trinken tue er nicht - er hänge am Tropf.

Am Abend dann - die Position ist zu -
der Trader legt sich dann zur Ruh.
Davor noch kurz ein Bier aufgemacht -
am Ende waren's wieder acht.

Am nächsten Morgen weiss der Trader,
heute ist der Tag - das weiss doch jeder.
Hexensabbat - Dreimaliger Verfall,
da gibt's Gewinne, möglichst mit großem Knall.

Konzentriert er vor der Kiste sitzt,
ein Broker ihm eine Idee einritzt.
Er geht Sie ein und siehe da,
nach hinten geht's los, na wunderbar.

Hochkonzentriert wird die Position gedreht,
wolln doch mal sehen wo der Wind herweht.
Peng und wieder geht's nach Süden,
hei schau da, man muss halt üben.

Zack noch nochmal mit dem Wind gedreht
und schau an - der Markt, der geht!
Der Kollege nebenan blickt schon ganz skeptisch,
unser Looser - gar nicht hektisch?

Man zählt die Punkte, erst zwei dann zehn,
bei dreißig lässt's der Trader gehen.
Im Moment glücklich und zufrieden,
dem Markt gelingt's die Miene zu verbiegen.

Denn am Ende dann der Markt steht höher,
ärgerlich - wieso war man nicht cooler?
Drum merke jetzt geschwind,
lass Gewinne laufen - mit dem Wind!

Am nächsten Morgen dann der Trader weiss:
"cut losses short" - und das mit Fleiss.
An dieser Stelle jedoch sei gewiss:
"Ohne Wins lohnt traden nicht!"

Da Losses besonders den Chef ergrimmen,
lass Gewinne laufen und Ihn besinnen.
So wird dann auch mit ein wenig Fleiss,
ein ahnungsloser Trader reich.

Drum besinn Dich auf das einfache -
mit dem Trend kommt Gewinn in die Tasche.
Doch sei auch an dieser Stelle gewarnt -
der Trend oft die falsche Richtung plant!

.. und die Moral von der Geschicht?
"Auf des Trendes Richtung sieh !!!!
Lass Gewinne laufen - Verluste nie!"

Förster
23.12.2002, 14:14
n-tv:

"noch einmal schlafen, dann kommt der weihnachtsmann!"


:dumm

nicht mal das stimmt :gomad :gomad :gomad









:hihi :hihi :hihi

Förster
23.12.2002, 14:17
Hirse #143

saugut :rofl

syracus
23.12.2002, 14:20
Mixalis, Waves haben wir nicht, keine Ahnung. Turbo und Mini ist ja in etwa in die gleiche Richtung, keine Vola, einer normalerweise mit Verfall. Hebel gucken.....

syr :)

mixalis04
23.12.2002, 14:21
http://www.brucehershenson.com/moviestars/images/w/wall_street.jpg

syracus
23.12.2002, 14:22
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=915408000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2=GLD.FX1&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DUSDEUR.TGT&sOrdType=perc&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000

Runter damit, will wieder Callis günstig kaufen:p.....

syr :lach

mixalis04
23.12.2002, 14:22
Original erstellt von syracus
Mixalis, Waves haben wir nicht, keine Ahnung. Turbo und Mini ist ja in etwa in die gleiche Richtung, keine Vola, einer normalerweise mit Verfall. Hebel gucken.....

syr :)

Jo ;)

syracus
23.12.2002, 14:23
Wer bietet eigentlich alles Waves an? Mal bei unseren Emis nachbohren, sollte doch auch möglich sein in der CH :confused: ?

syr

germanasti
23.12.2002, 14:28
Future daylow & gleich wirtschaftsdaten.



SYR:

Was macht Dein 2003er-Ausblick?

syracus
23.12.2002, 14:29
Germa, irgendwann zwischen 24-31.12.2002, nicht vorher, zu viel um die Ohren :sss.

syr:)

Ibykus
23.12.2002, 14:29
1. Veröffentlichung der persönlichen Ausgaben (Personal Outlays) im November 2002.

Erwartet wird ein Anstieg um 0,4 % nach bereits zuvor 0,4 %



2. Veröffentlichung der persönlichen Einkommen (Personal Income) im November 2002.

Erwartet wird ein Anstieg um 0,2 % nach zuvor 0,1 %.

Hirse
23.12.2002, 14:30
Der Ausgehtipp für die Tage...;)

"Herr der Ringe - Die zwei Türme" auf Platz eins der Kinocharts

Berlin, 23. Dez (Reuters) - Der zweite Teil der Fantasy-Trilogie "Herr der Ringe - Die zwei Türme" führt die Spitze der Kinocharts an. Allerdings schaffte der Film in den ersten Tagen keinen neuen Besucher-Rekord in diesem Jahr.

Der Kampf um Mittelerde zog rund 1,7 Millionen Zuschauer zwischen Mittwoch und Sonntag in die Kinos, wie eine vorläufige Besucherzahlen-Auswertung der Marktforscher von media control in Baden-Baden am Montag ergab. Damit konnte der Film seinen am ersten Tag aufgestellten Rekord mit 610.000 Besuchern und damit dem erfolgreichsten Starttag aller Zeiten nicht halten. Der Film "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" hatte bei seinem Start im November in den ersten vier Tagen fast 2,5 Millionen Fans angezogen und war damit der erfolgreichste Kinostart des Jahres.

In den aktuellen Charts rutschte der neue James-Bond-Film "007 - Stirb an einem anderen Tag" mit 270.000 Besuchern auf den zweiten Platz, dicht dahinter folgt "Harry Potter 2" mit 245.000 Zuschauern auf dem dritten Rang. Die romantische Komödie "Sweet Home Alabama" kam gleich nach dem Start auf den vierten Platz. Rund 185.000 Zuschauer sahen den Film über eine Frau, die ihrem Ehemann und dem Leben im US-Bundesstaat Alabama davon läuft und in New York neu anfängt. Den Disney-Trickfilm <DIS.N> Chart "Der Schatzplanet" sahen rund 82.000 Zuschauer, er kam damit auf Platz fünf.

ish/kps

germanasti
23.12.2002, 14:32
sYR:

Ich habe nun nach 3 Word-Seiten den Rückblick fertig.
Ob da in diesem Jahr noch was wird? :hihi

germanasti
23.12.2002, 14:34
8:30am 12/23/02
Spending rises 0.5% as expected By Rachel Koning
A rebound in new car buying over the previous month helped lift personal spending in November, the latest government figures show. Consumption that month was up 0.5 percent, the biggest increase since July and exactly matching the average of a survey of economists by CBS MarketWatch. Incomes rose 0.3 percent in November, slightly better than the expected 0.2 percent gain. Personal spending rose 0.4 percent in October, while income has risen 0.3 percent in each of the last four months. "Real" personal spending, which takes inflation into account, also rose 0.5 percent in November, the Commerce Department reported Monday. Purchases of durable goods rose 1.9 percent in November after falling 1.3 percent in October.


---------

Die Trottel kaufen schon wieder Autos? :rofl

germanasti
23.12.2002, 14:34
DAX steigt deshalb um einen Punkt. :hihi

Ibykus
23.12.2002, 14:34
Die Einkommen sind um 0,3 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 % nach zuvor 0,3 % (revidiert von 0,1 %).

syracus
23.12.2002, 14:35
Jo Germa, wenn Schröddi noch geht brauchst du noch eine Seite :hihi!

http://www.pftr.de/analysen/goldanalyse2212.htm ;)

syr :rolleyes:

Ibykus
23.12.2002, 14:35
Die Ausgaben sind um 0,5 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,4 % nach bereits zuvor 0,4 %

Ibykus
23.12.2002, 14:36
8:31am 12/23/02 NOV. SPENDING +0.5% AS FORECAST; INCOME +0.3% V +0.2%

Hirse
23.12.2002, 14:36
@syracus: Die Analyse ist von mir beeinflußt-zumindest Punkt 1 inkl.Chart;)

schloss
23.12.2002, 14:38
Da ich öfter mal dumme Fragen stelle...

Die Einkommen steigen um 0,3%, die Konsumausgaben um 0,5% ....Wo wird gespart?? ;);)

Förster
23.12.2002, 14:40
schloss

die amis sparen sich den taschenrechner um ihre schulden auszurechnen.
da wird ein gigantischer boom von statten gehen, die nächsten jahre :hihi

ab 2007ff geht dann so richtig die post ab :lach

syracus
23.12.2002, 14:43
@Hirse, inwiefern? Bist du da Mitauthor:)? Teile eigentlich die Meinung, zu viele Lemmings derzeit, zuviel Presse, Juni lässt grüssen (und ein 350$-Put lacht mich an)...... Trend intakt, grössere Konsolidierung ohne politische News überfällig. Party geht März/April weiter, but I'm a trader :cry;).....

syr :)

Hirse
23.12.2002, 14:47
@syracus: Ich hatte dem Autoren letzte Woche meine kleine Abhandlung zu CoT und Gold geschickt...mit Hilfe von P&F und klassicher Chartlehre ergibt sich beim Gold vll. ein Doppelhoch mit 2. Hoch im januar 2003.
Ihm gefielen die Ideen und er hat quasi Punkt 1 dann übernommen...

Erst nach Window-Dressing werde ich da auf der kurzen Seite aktiv, noch bin ich long...

Aber ich denke, man wird Gold putten können in Kürze und den Euro shorten....ab Krieg Dollar long....die Herde wird zu optimistisch für den Euro, nur weil er der Einäuige unter den Blinden ist...;)

schloss
23.12.2002, 14:49
Original erstellt von syracus
@Hirse, inwiefern? Bist du da Mitauthor:)? Teile eigentlich die Meinung, zu viele Lemmings derzeit, zuviel Presse, Juni lässt grüssen (und ein 350$-Put lacht mich an)...... Trend intakt, grössere Konsolidierung ohne politische News überfällig. Party geht März/April weiter, but I'm a trader :cry;).....

syr :)

Ganz Eurer Meinung, 3 Monate seitwärts/abwärts sollten schon drin sein... Könnte mir sogar vorstellen, dass es mit Beginn der Militäraktionen (Quatsch: Krieg muss es heißen) so um den 01.02. herum (Neumond) der Goldpreis ordentlich eins auf die Mütze kriegt. Doch sollte das Niveau von 320/325 dennoch halten...Statt Shorts empfehle ich Teil-Realisierung von Minengewinnen und eine Wiederaufstockung beim nächsten (und übernächsten;)) Tief... Dabei sollte so langsam der physische Anteil stetig zu Lasten der Minen erhöht werden.

Hirse
23.12.2002, 14:50
@syracus: kleiner Nachsatz: ich denke, daß sowohl God als auch Standardaktien dann im Januar fallen werden, so ein bißchen Wiederholung von Juni/Juli 02, Bonds dann mit wahrscheinlichem finalen Move nach oben bei den Kursen....dann gemma reflationieren;)

cherry
23.12.2002, 14:50
Original erstellt von Hirse
@syracus: Ich hatte dem Autoren letzte Woche meine kleine Abhandlung zu CoT und Gold geschickt...mit Hilfe von P&F und klassicher Chartlehre ergibt sich beim Gold vll. ein Doppelhoch mit 2. Hoch im januar 2003.
Ihm gefielen die Ideen und er hat quasi Punkt 1 dann übernommen...

Erst nach Window-Dressing werde ich da auf der kurzen Seite aktiv, noch bin ich long...

Aber ich denke, man wird Gold putten können in Kürze und den Euro shorten....ab Krieg Dollar long....die Herde wird zu optimistisch für den Euro, nur weil er der Einäuige unter den Blinden ist...;)

Sehe ich ähnliche wie du. Mir ist nur nicht ganz klar ob die Börsen schon bei Kriegsbeginn nach oben durchstarten oder etwas später.

Hirse
23.12.2002, 14:52
@schloss: Die Minen kannst du dann trotzdem shorten bzw. den HUI über Zerti shorten bei ABN Amro.

Gold längst auf neuem Hoch, aber die Minen hängen hinterher....ein Punkt, über den man nachdenken sollte. Ich meine, daß es ein warnzeichen ist, daß diesmla nicht soviel Phantasie in die Minen eingepreist wird wie noch im Mai 2002.

germanasti
23.12.2002, 14:54
SYR:

Rücktritt von Schröder steht bereits seit einigen Wochen als anvisiert fest. Idealerweise irgendwo zwischen Mai und Juli ;)



Hat Gold tatsächlich noch das grosse Rückschlagspotential?
Nicht nur das eine mehrjährige Formation bullisch vollendet wurde, zudem steht mit der Dollarverwässerung nun eine gewaltige Inflation ins Haus.
Muss mir langfristchart angucken, ob überhaupt noch Abwärtspotential bis 330 besteht. Lieber hoch auf 380 und dann ein letztes Mal 10% runter.

COT-Daten eine Indikation?
Hinter diesen stehen Amis & die scheinen ihre Birnen im Patriotismus nun endgültig vebrrannt zu haben. Anders lassen sich die ganzjährigen Longpositionen beim Dollar nicht erklären, obwohl dieser crashartig zusammengebrochen sind.
So wie NEmax-Lemminge nach 2000 ihre Trendphase im Kopf nicht umstellen konnten, fehlt den Amis (und vielen anderen globalen Institutionellen!) die Fähigkeit zu erkennen, dass Amerika sterben wird. & solange sich daran nix tut, gibt es für mich keine Veranlassung den S&P nicht mehr zu putteln. :o

Hirse
23.12.2002, 14:56
@cherry: Normalerweise 1-2 Tage später steigen sie dann. Nur weiß das mittlerweile jeder, so daß sich das diesmal etwas anders gestalten könnte...so einmal kräftig nach oben 2 Tage, dann nochmaliges Absacken, neues knappes Tief und dann up and away....irgendwie so, aber das warten wir am besten mal ab, wie die Lage sich darstellt, wenn es soweit ist Anfang februar.

Aber die Hurra-es-Krieg-also-steigen-dieBörse-Rally kommt so sicher wie das jahresendrally dieses jahr. Sie kam pünktlich letzten Montag, nur hatten dann die meisten nicht damit gerechnet, daß dieses One Day Wonder schon die Rally war...

Förster
23.12.2002, 14:59
was dürfte das fehlgeschlagende projekt dow 10.000 punkte kosten???

und

gibts auch den tatsächlichen US-verdienst, oder nur die prozentualle veränderung?

germanasti
23.12.2002, 14:59
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=38099902&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=11&sid=2213&style=350&time=20&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3962&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=38099902&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=3&state=11&sid=2213&style=350&time=10&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3809&mocktick=1

Auf die Ausbruchsoberkante 330/325 Dollar könnte es nochmals konsolidieren, doch war dies eigentlich bereits ein rechter Henkel auf eine mehrjährige Umkehrformation!

Alles drängt seit Monaten ins Gold & lediglich noch der Glaube, dass Notenbanken weitere Stücke auf den Markt werfen, hält von einem unkontrollierten Gau ab. Ich möchte nicht wissen was passiert wenn das erste Finanzblatt berichtet, dass Bundesbank & Co. ihre Bestände bereits komplett leerverkauft hat. :rolleyes:

germanasti
23.12.2002, 15:01
Moody's: Kreditqualität in Europa auch 2003 rückläufig erwartet
Zürich (vwd) - Die rückläufige Entwicklung der Kreditqualität in Westeuropa hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht beschleunigt und dürfte sich auch 2003 nicht wesentlich verlangsamen. Das prognostiziert die Ratingagentur Moody's Investors Service in ihrem neuesten Special Comment mit dem Titel "2002 Review & 2003 Outlook: European Credit Trends". Darauf deuteten auch auch die 184 Herabstufungen und lediglich 50 Heraufstufungen, die von Moody's in den ersten 11 Monaten des zu Ende gehenden Jahres verzeichnet wurden. Demgegenüber war es 2001 insgesamt nur zu 172 Herabstufungen, aber 64 Heraufstufungen gekommen.



"Zumindest im ersten Halbjahr 2003 dürfte sich der Negativtrend nicht wesentlich abschwächen, da die Aussichten für die Weltkonjunktur nach wie vor von erheblichen Unsicherheiten, darunter auch geopolitischen Spannungen, geprägt sind", urteilt Kerryn Fowlie, Volkswirtin bei Moody's in London und eine der Autoren des Berichts. Zwar seien einige Unternehmen in der Lage gewesen, ihre Kosten zu senken und ihre Gewinne zu festigen, doch hätten insgesamt nur mäßige Umsatzsteigerungen erzielt werden können.



Darüber hinaus hätten die vorgenommenen Kosteneinsparungen mittelbare Auswirkungen auf die Nachfrage, indem der Arbeitsmarkt und die Rentabilität einiger nachgelagerter Wirtschaftszweige zusätzlich unter Druck gerieten. Im Jahr 2002 betrafen über 70 Prozent der Herabstufungen und nur knapp 30 Prozent der Heraufstufungen den europäischen Nichtbankenbereich. Dabei machten die Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen zusammen rund 45 Prozent aller bis Ende November verzeichneten Herabstufungen aus.



"Trotz der generellen Verschlechterung der Kreditqualität im europäischen Finanzsektor, die sich im vergangenen Jahr weiter beschleunigt hat, war der Druck im Wesentlichen auf die deutschen Banken und die europäische Versicherungswirtschaft beschränkt", erläutert Fowlie. Tatsächlich machten Versicherungsunternehmen knapp die Hälfte der 54 Herabstufungen aus, die im Finanzsektor - bei insgesamt 27 Heraufstufungen - registriert wurden.



Wie Moody's weiter feststellt, waren deutsche Banken im Jahr 2002 in 17 Fällen von einer Herabstufung betroffen. Die Gesamtzahl der europaweit verzeichneten Herabstufungen im Bankensektor lag mit 27 jedoch nur geringfügig über dem Wert der in diesem Bereich registrierten Heraufstufungen (25). Rechnet man die Institute des angeschlagenen deutschen Bankgewerbes heraus, übertrifft die Zahl der Heraufstufungen im westeuropäischen Bankensektor die Zahl der Herabstufungen um mehr als das Doppelte.



Die neue Moody's-Studie kommt ferner zu dem Ergebnis, dass die anhaltende Verschlechterung der Bonität der europäischen Emittenten dazu geführt hat, dass Renditeaufschläge für niedriger bewertete Anleihen im Laufe des Jahres historische Höchststände erreicht haben. Unter dem dadurch bedingten Einbruch des Emissionsvolumens am Euromarkt habe vor allem der europäische Nichtbankenbereich stark zu leiden gehabt. "Zwar war das Jahr 2002 von zurückgestellten Anleihe-Emissionen geprägt, doch durch die eher entspannte Haltung der EZB im Hinblick auf die Geldpolitik ergeben sich für manche Emittenten aus dem Nichtbankenbereich neue Emissionsgelegenheiten", ergänzte Alice Keegan, Volkswirtin bei Moody's und ebenfalls Koautorin des Berichts.



Obwohl das Vertrauen in die Märkte nach wir vor gering sei, rechneten die Analysten für das kommende Jahr mit einer leichten Erholung des Emissionsvolumens im Nichtbankenbereich. Nach Einschätzung von Moody's werden die Unternehmen verstärkt ihre vorübergehend zurückgestellten Anleihen platzieren. Zudem dürfte die extreme Risikoscheu der Anleger langsam abnehmen und die Zahl der Fusionen und Firmenübernahmen allmählich wieder ansteigen.


vwd/AWP/23.12.2002/cv/nas


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Elendiges Gesindel! :gomad

germanasti
23.12.2002, 15:01
Wal-Mart sieht Dezember-Umsätze am unteren Ende der Erwartungen
23.12.2002 14:45:00


Der amerikanische Einzelhändler Wal-Mart Corp. hat sich heute verhalten zu der Umsatzentwicklung im Monat Dezember geäußert.
Wie das Unternehmen mitteilte, fielen die Verkaufszahlen in den ersten Wochen des Monats schwächer aus als bislang erwartet. Hierdurch rechnet Wal-Mart nun damit, dass das Umsatzwachstum in den seit mindestens einem Jahr geöffneten Geschäften im aktuellen Monat am unteren Ende der prognostizierten Spanne von 3-5 Prozent liegen wird.

Der Konzern hofft jedoch noch auf kurzfristige Einkäufe vor Weihnachten, um das geplante Wachstum doch noch zu erreichen.

Die Aktie notierte zuletzt bei 50,79 Dollar.


;)

syracus
23.12.2002, 15:02
Bundesbank schon Germa, wie auch BoE. Aber China ist von 140 auf 500 Tonnen hoch, dito fast alle ehemaligen Ostblockländer & Arabs. Gibt genügend Gold für kleine Sells, 354$ wurde durch die phillipinische Notenbank mit 4 Tonnen gedeckelt:(.......

syr :)

germanasti
23.12.2002, 15:02
23.12.2002

Deutsche Bank emittiert 45 neue S&P-Optionsscheine

Die Optionsscheine sind ab sofort handelbar

Das sind die Eckdaten:
Call-Put/Underlying/Strike/Maturity/Ratio/WKN
Put/SPX/700/19.06.2003/0,01/743775
Put/SPX/900/19.06.2003/0,01/743776
Call/SPX/900/19.06.2003/0,01/743777
Put/SPX/1100/19.06.2003/0,01/743778
Call/SPX/1100/19.06.2003/0,01/743779
Put/SPX/1300/19.06.2003/0,01/743780
Call/SPX/1300/19.06.2003/0,01/743781
Put/SPX/700/18.09.2003/0,01/743782
Call/SPX/800/18.09.2003/0,01/743783
Put/SPX/800/18.09.2003/0,01/743784
Call/SPX/900/18.09.2003/0,01/743785
Put/SPX/900/18.09.2003/0,01/743786
Call/SPX/1000/18.09.2003/0,01/743787
Put/SPX/1000/18.09.2003/0,01/743788
Call/SPX/1100/18.09.2003/0,01/743789
Put/SPX/1100/18.09.2003/0,01/743790
Call/SPX/1200/18.09.2003/0,01/743791
Put/SPX/1200/18.09.2003/0,01/743792
Call/SPX/1300/18.09.2003/0,01/743793
Put/SPX/1300/18.09.2003/0,01/743794
Call/SPX/1400/18.09.2003/0,01/743795
Put/SPX/1400/18.09.2003/0,01/743796
Put/SPX/700/18.12.2003/0,01/743797
Put/SPX/900/18.12.2003/0,01/743798
Call/SPX/900/18.12.2003/0,01/743799
Put/SPX/1100/18.12.2003/0,01/743800
Call/SPX/1100/18.12.2003/0,01/743801
Put/SPX/1300/18.12.2003/0,01/743802
Call/SPX/1300/18.12.2003/0,01/743803
Put/SPX/700/17.06.2004/0,01/743804
Put/SPX/800/17.06.2004/0,01/743805
Call/SPX/800/17.06.2004/0,01/743806
Put/SPX/900/17.06.2004/0,01/743807
Call/SPX/900/17.06.2004/0,01/743808
Put/SPX/1000/17.06.2004/0,01/743809
Call/SPX/1000/17.06.2004/0,01/743810
Put/SPX/1100/17.06.2004/0,01/743811
Call/SPX/1100/17.06.2004/0,01/743812
Put/SPX/1200/17.06.2004/0,01/743813
Call/SPX/1200/17.06.2004/0,01/743814
Put/SPX/1300/17.06.2004/0,01/743815
Call/SPX/1300/17.06.2004/0,01/743816
Call/SPX/1400/17.06.2004/0,01/743817
Call/SPX/1500/17.06.2004/0,01/743818
Call/SPX/1600/17.06.2004/0,01/743819
(aa)

http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/index.shtml?id=211536

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Den 700er-Put muss man sich angucken :)

Hirse
23.12.2002, 15:04
@germanasti: Du kennst ja meine These, auch wenn ich zugebe, daß sie gewagt ist: Der Gold-Bullenmarkt- so er denn 1-1 zum vorherigen Bärenmarkt läuft (Jan 96-Juli 99) hat im Jan 03 sein Hoch, ist im langfr. Abwärtstrend seit 80 drin geblieben, hat also nur ein Pullback gemacht und dann mal sehen, wieweit die preisrückschläge gehen...

cherry
23.12.2002, 15:04
belgische Geschäftsklimaindex -10,3 (prog. -7) als Vorläufer für D kündigt nichts Gutes an

germanasti
23.12.2002, 15:06
SYR:

Hängen ja auch Grossbanken ohne Ende im dem Morast mit drinne. Entsprechend wird ALLES dagegen getan.

Das mit China gefällt mir nicht.
Stell dir vor es kommt die Hyperinflation im Amerika und Dollartod. China wäre mit den Goldbeständen am Ende der Baisse Kapitalweltmacht und kurz darauf wohl auch DIE Wirtschaftsweltmacht. Doch wer will Kommunismus weltweit? Ich denke das der Ami kurz vor seinem endgültigen Untergang noch in China einmarschiert.

germanasti
23.12.2002, 15:07
Hirse:

Das hiesse Amerika und der Dollar würden nicht sterben und keine Hyperinflation kommen. Kann ich mir ehrlich gesagt nichtmal ansatzweise vorstellen. Vor allem nachdem der Dollar im Dezember so verloren hat.

cherry
23.12.2002, 15:07
Original erstellt von Hirse
@germanasti: Du kennst ja meine These, auch wenn ich zugebe, daß sie gewagt ist: Der Gold-Bullenmarkt- so er denn 1-1 zum vorherigen Bärenmarkt läuft (Jan 96-Juli 99) hat im Jan 03 sein Hoch, ist im langfr. Abwärtstrend seit 80 drin geblieben, hat also nur ein Pullback gemacht und dann mal sehen, wieweit die preisrückschläge gehen...

Es gibt auch keinen Grund warum Gold weiter steigt. Der eine Grund wäre Inflation. Dies ist nicht der Fall. Der 2. Grund, die Krise im Irak, dürfte ab Januar sich verabschieden.

Was mich am meisten überzeugt, sind die Empfehlungen der Analysten und die Werbung auf N-tv, das Gold nur begrenztes Aufwärtspotenzial hat

Hirse
23.12.2002, 15:08
@germanasti: Während Österreich, Schweiz, Großbritannien etc. Gold verscherbeln, haben die Amis keine Unze abgebeben...ergo haben sie von den knapp 32.000 Tonnen der Notenbanken weltweit zumindest 1/4 des Gesamtbestandes in Fort Knox liegen...das reicht für die Zukunft

schloss
23.12.2002, 15:09
Original erstellt von syracus
Bundesbank schon Germa, wie auch BoE. Aber China ist von 140 auf 500 Tonnen hoch, dito fast alle ehemaligen Ostblockländer & Arabs. Gibt genügend Gold für kleine Sells, 354$ wurde durch die phillipinische Notenbank mit 4 Tonnen gedeckelt:(.......

syr :)

Phillippinen??? Die haben doch gar keins mehr... alles abgeliefert in London. Hat die BOE dann (als ihrs) versteigert :hihi

syracus
23.12.2002, 15:10
Original erstellt von germanasti
China ... am Ende der Baisse Kapitalweltmacht und kurz darauf wohl auch DIE Wirtschaftsweltmacht.

Alles eine Frage der politischen Öffnung und der Zeit, Potentional hat das Land bis zum Abwinken, wird in zehn-fünfzehn Jahren kein Weg mehr vorbei führen;).....

syr :)

syracus
23.12.2002, 15:11
Schloss, Info ist aus Asia-Times. Mit wem arbeiten die Philipinos zusammen? War das "FED aus Umwegen";)?

syr

cherry
23.12.2002, 15:11
Original erstellt von germanasti
Hirse:

Das hiesse Amerika und der Dollar würden nicht sterben und keine Hyperinflation kommen. Kann ich mir ehrlich gesagt nichtmal ansatzweise vorstellen. Vor allem nachdem der Dollar im Dezember so verloren hat.

Das mit der Hyperinflation kommt, wenn überhaupt, erst viel später.

germanasti
23.12.2002, 15:12
Hirse:

Diese 32.000 Tonnen sind wohl ein Fliegenschiss gegen die offenen Goldderivate von JPM, Deutsche Bank & Co. :rolleyes:

Entweder die rücken irgendwann das Gold raus und haben danach immer noch unterdeckung, oder man lässt Derivate platzen, was dem sicheren Dollartod gleichkommen würde.

Man kann auf Mehrmonatssicht, vll. auch 1-1,5 Jahre Überlegungen über Dollar- und Goldverläufe anstreben, doch langfristig scheint es momentan keinen Weg aus diesen Höllen heraus zu geben.

Gold steigt auf 4000 Dollar (exkl. Hyperinflationseinrechnung!) & Dollar geht mit währungsreform von dannen.

Hirse
23.12.2002, 15:13
@germanasti: Der Dollar könnte bald seinen Boden finden...zeitlich und preislich, bevor eine längere Zwischenerholung kommt. nennen wir das Kind doch einfach "Hoffnung auf Wirtschaftswachstum" und dann fließt die Kohle zuerst in die Staaten.

Mit Kriegsbeginn sollte der Ölpreis langsam fallen, was für eine Aktienerholung (temporär) spricht und es sollte sich zumindest zwischenzeitlich etwas mehr Zuversicht breitmachen

Die Geschichte mit stärkerer Inflation dauert jahre, aber ich tue mich da etwas schwerer über 2007ff. zu reden.

Ich hätte am 23.12.2000 über einen NM 50-Stand von 360 auch gelacht und dem Überbringer dieser These allerhöchstens ein mildes Lächeln entgegengebracht....aber da dürfte ich aj nicht alleine sein :rolleyes:

syracus
23.12.2002, 15:13
9:04am 12/23/02 TUESDAY MORNING UPPED TO 'STRONG BUY' AT WACHOVIA ^

Jaja, und Monday Morning bitte strong sell :rofl!

syr

germanasti
23.12.2002, 15:14
Datum: 23.12. 14:39 US: Persönliche Ausgaben steigen weiter


Eine Erholung bei der Kaufbereitschaft für neue Automobile hat die persönlichen Ausgaben in den USA im November angehoben. Dies zeigen aktuelle Daten der Regierung. Die persönlichen Ausgaben stiegen um 0.5 Prozent und lagen damit innerhalb der Erwartungen. Die persönlichen Einkommen stiegen um 0.3 Prozent, womit der Vormonatszuwachs von 0.2 Prozent übertroffen werden kann. Die persönlichen Ausgaben waren im Oktober um 0.4 Prozent und in den vier Vormonaten um jeweils 0.3 Prozent gestiegen. Inflationsbereinigt stiegen ebenfalls um 0.5 Prozent im November. Die Nachfrage nach langlebigen Gütern wuchs im November um 1.9 Prozent, nachdem sie im Oktober um 1.3 Prozent nachgaben.

© Godmode-Trader.de

---------

Alles in allem ein non-event

Hirse
23.12.2002, 15:15
@cherry: Meine ich auch, sowas dauert Jahre...

Ich bin weg, driving home for christmas...;)

schloss
23.12.2002, 15:15
Amerika wird einen neuen goldgedeckten Dollar herausbringen, wenn der alte Grünspandollar in Hyperinflation verbrennt. Der Großteil der Welt (ohne Gold bzw. mit Gold in USA) ist dann wiedermal angearscht.

syracus
23.12.2002, 15:16
9:12am 12/23/02
Fitch reaffirms Citi's ratings (C) By Tomi Kilgore

Fitch Ratings reaffirmed Citigroup's (C) "AA+" long-term and "F1+" short-term debt ratings, and kept the outlook at "stable," after the company said it would take a $1.5 billion charge in the fourth quarter to recognize settlement costs and increase credit and litigation reserves. The debt rating agency believes the financial services giant had demonstrated a "high degree of stability in financial performance" despite turmoil in equity and credit markets. "The establishment of a litigation reserve is a positive move that provides some cushion against potential future costs," Fitch said in a press release. Citigroup's stock, a component of the Dow industrials, is slipping 59 cents, or 1.5 percent, to $37.55 in pre-open trading over regional exchanges.

Eine ALV oder DB wären damit abgestuft worden. Aber doch nicht die Citi:dd!

syr:ne

germanasti
23.12.2002, 15:16
Hirse:

Von Hoffnung lebt der Markt seit 2 Jahren. Ansonsten würde der DOW heute nicht bei 8500 sonder nur noch 3000 P. und weniger notieren, Greenspan hin oder her!
Doch irgendwann muss diese Hoffnung ein Ende finden & dann geht alles sehr schnell. :rolleyes:

Hirse
23.12.2002, 15:17
Den Lacher gönne ich euch noch...

Das Börsenjahr 2002 geht seinem Ende entgegen und es war wieder einmal kein gutes, aber sicher lehrreiches Börsenjahr!

Wichtigste Lehren:

1.) Traue nach wie vor keinen Prognosen!
Das beliebte Analysten-Schätzwertspiel "Wo steht der Dax am Jahresende 2002?" lieferte mit einer durchschnittlichen Schätzung von 5800 Punkten zum Jahresbeginn schlappe 50 % Abweichung. Ebenso sieht es mit den Gewinnschätzungen für den Gesamtmarkt aus. Mehrfach wurden diese im Laufe des Jahres (nachträglich) zurückgenommen. Dies alles ist aber lediglich die Folge von völlig falschen Konjunkturprognosen, die alle eine Trendwende hin zu neuem Wachstum in 2002 voraussagten. Inzwischen wird die Trendwende eben für 2003 prognostiziert
Übrigens: Das Spielchen wurde schon wieder veranstaltet. Die Dax-Prognosen für 2003 liegen zwischen 3600 und 4200 Punkten. Im Schnitt also bei 3900 und somit einem geschätzten Jahresplus von 30 %....

2.) Die Lehren aus der Vergangenheit greifen nur bedingt! Während die meisten Experten lediglich die Nachkriegshistorie für Vergleiche mit der aktuellen Situation heranführen, haben nur wenige die aktuelle Verfassung an den europäischen und US-Aktienmärkten mit der Situation um 1929/32 oder mit Japan Anfang der 90er Jahre verglichen. Erst seit Mitte diesen Jahres findet sich dieser Vergleich öfters in den Medien wieder.

3.) Kein Aufschwung ohne Marktbereinigung!
Diese These vertrete ich nach wie vor. Erst wenn sehr viele Unternehmen pleite gegangen sind, Verschuldungs- und Überkapazitätsprobleme somit "gelöst" werden, kann es an den Märkten zu einer nachhaltigen Trendwende infolge steigender Gewinne der "übriggebliebenen" Gesellschaften kommen. Davon sind wir m.E. nach noch ein Stück entfernt, auch wenn es 2002 mit Worldcom, Enron & Co., sowie mit der größten Insolvenzflut aller Zeiten z.B. in Deutschland schon eine erste Welle der Bereinigung gab.

Das wichtigste Thema zum Jahresbeginn ist die Unsicherheit: Krieg - ja oder nein? Alles deutet auf ein "Ja" mit Beginn im Februar hin. Am 27. Januar 2003 ist der Abschlussbericht der UNO-Waffeninspektoren. Bis dahin wird man sicher einleuchtende Gründe gefunden haben, um den führenden "Schurkenstaat" zu bekämpfen und sich somit (welch Zufall?) den Zugriff auf die zweitgrößten Ölreserven nach Saudi-Arabien zu sichern.
Ein schneller Sieg würde zumindest einen Teil der momentan herrschenden Unsicherheit kaschieren, sowie einen Rückgang des Ölpreises und eine Belebung der US-Wirtschaft bedeuten.
Eine weitere Hauptfrage 2003 wird lauten: Deflation oder Re-Inflationierung? Man wird frühestens nach einem US-Sieg im Irak wissen, ob die expansivste Geldpolitik aller Zeiten eine Deflation, welche die Finanzmärkte meiner Meinung nach zum Teil bereits vorwegnehmen, verhindern konnte.

Kommen wir zu dem seit nunmehr über einem Jahr erfreulichen Thema Gold. Seit Ende 2001 predige ich vor Freunden, Bekannten und allen Leuten die mich auf das Thema Börse ansprechen, dass man zumindest 5 - 10 % seiner liquiden Mittel in Gold und v.a. Goldminenaktien anlegen sollte. Den Rest würde ich übrigens nach wie vor in Geldmarktfonds (35%), deutschen Staatsanleihen mit mittlerer Laufzeit (4-6 Jahre, 40 %) und 5-10 % in Hochzinsfonds halten. Ein kleiner Teil kann zum Spekulieren und zum Mitnehmen von kurzfristigen Trends genutzt werden. Bedenken Sie: In Baissephasen ist ein solches Portfolio unspektakulär, aber es sichert ihr Vermögen! Zudem wird "Sicherheit" in einer Baisse immer teuerer, so dass sie am Ende der Baisse sicher zu den Gewinnern zählen dürften!
Gold bleibt m.M. nach deshalb auch 2003 ein "glänzendes" Investment. Alle Gründe, welche in den letzten 20 Jahre gegen Gold sprachen, haben sich mittlerweile ins Gegenteil verkehrt:
-Goldminengesellschaften lösen nach und nach ihre Vorwärtsverkäufe auf,
- für Banken sind Goldleihgeschäfte bei niedrigen Zinsen unrentabel,
- Notenbanken in Asien kaufen wieder Gold,
- in China ist der Goldkauf wieder erlaubt und
- nach wie vor wird der Goldpreis künstlich gedrückt!
Das liegt aller Voraussicht an den mächtigen Schieflagen von Barrick Gold (zu viele Hedgepositionen) und einigen Großbanken, allen voran JP Morgan Chase. Diese wurden zuletzt vom größten Goldhandelshaus der USA verklagt. Sie sollen den Goldpreis künstlich gedrückt haben. Ohne diese Manipulationen würde der Preis der Feinunze nicht bei 340 $ sondern weit über 700 $ (!) stehen!

Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und hoffentlich friedvolles neue Jahr 2003!

Sascha Opel

P.S. Ab 2003 werde ich die Leitung des ältesten deutschen Männermagazins "ER - The Best for Men"übernehmen.
Dort finden sie ab 28. Februar 2003 neben allem, was Männern Spaß und Freude bereitet (Frauen, Fussball, Autos, Reisen u.v.m.) auch eine Rubrik "Geld und Börse".
Am besten Sie abonnieren die Zeitschrift gleich für 1 Jahr für nur 35 Euro (Ausland 40 Euro) bei:
Famous Publicity, - Stichwort ABO -
Astern 10
95326 Kulmbach

germanasti
23.12.2002, 15:26
"Ab 2003 werde ich die Leitung des ältesten deutschen Männermagazins "ER - The Best for Men"übernehmen.
Dort finden sie ab 28. Februar 2003 neben allem, was Männern Spaß und Freude bereitet (Frauen, Fussball, Autos, Reisen u.v.m.) auch eine Rubrik "Geld und Börse"


Jawohl Sascha Opel, auf Dich hat diese welt nur gewartet. :hihi :hihi :hihi

paule2
23.12.2002, 15:27
Eigentlich schreit der Chart nach einem Test der 200-Tagelinie.

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=821404800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=INDU.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=INDU.IND&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1009119600+1040655600+821404800&selected=chart

Wäre nicht schlecht, etwas Pulver habe ich noch trocken!

:rofl

syracus
23.12.2002, 15:29
Original erstellt von germanasti
"Ab 2003 werde ich die Leitung des ältesten deutschen Männermagazins "ER - The Best for Men"übernehmen.
Dort finden sie ab 28. Februar 2003 neben allem, was Männern Spaß und Freude bereitet (Frauen, Fussball, Autos, Reisen u.v.m.) auch eine Rubrik "Geld und Börse"



Bernies neue Spielwiese :rofl!

syr :hihi

syracus
23.12.2002, 15:32
Thema:
Kein Betreff (2 von 2), 8 mal gelesen

Von:
xyz

Datum:
Montag, 23. Dezember 2002 15:02:29


Schimpfwort 2002 heisst bei mir nicht etwa «Bilanzskandal» oder ähnlich, sondern
ganz klar «Bush-Administration»!

Die Handlungen dieses Alkoholikers und Wahlbetrügers sind mittlerweile zur
Gefahr für die ganze Welt geworden.
In Afghanistan einen Trümmerhaufen hinterlassen - andere Länder sind dazu
verdammt, den Schaden in Grenzen zu halten....
Grosse Töne im Irakkonflikt - das «Danach» wird kaum diskutiert......
Wie wird sich Bush wohl gegenüber Nordkorea verhalten?....

Was hat er denn bis heute erreicht? Mir fällt nichts positives ein. Würde es darum
gehen, ein Flugzeug ins Weisse Haus zu steuern, so glaube ich, dass die
Tourismusbranche oder vielleicht die Lufthansa eine 747 sponsern würde. Und der
Rot-Grünen Regierung in Deutschland würde ich zutrauen, dass sie den Piloten
stellen würden. Sorry. Sorry, aber die Wut über diesen Provinz Cowboy nimmt
weltweit zu, gefährlich gefährlich.

Anyway, ich werde mich in nächster Zeit mit Investments zurückhalten (Oel, Gold
oder Rüstung hab ich immer ausgelassen).

Voting für Zonkwort 2002...............mein Vorschlag: BUSH. Weitere Wörter?

bye


Ups, wusste gar nicht, dass Schweizer so aus sich rauskommen :eek::hihi. Ps. Ist nicht von mir, also keine dummen Sprüche:p.....

syr :)

nasdaq10.000
23.12.2002, 15:32
Thema:
Erschreckend - dieser schier unaufhaltsame Niedergang der US-Ökonomie.:D
Erstaunlich - diese erfrischende Dynamik europäischen Wirtschaftens.:hihi
---------------------------------------------------------------------------------------------
Weltkonjunktur lahmt - Amerikaner sehen in Deutschland Sündenbock

Sie stöhnt, sie stottert und sie ächzt, aber so richtig in Fahrt kommen will die Lokomotive Weltwirtschaft nicht. Kein Wunder, fehlt doch allen großen Industrieländern, die für den Schub sorgen könnten, der nötige Dampf. Während zwar ein möglicher Irak-Krieg als dunkle Wolke über dem gesamten Weltgeschehen hängt, sehen in den USA immer mehr Ökonomen die Europäer auf der Sünderbank. Dort müsse dringend mehr für den Aufschwung getan werden, heißt es. "Deutschland als Klotz am Bein der Weltwirtschaft", formulierte unlängst ein Kommentator in der "Washington Post".

Die Hoffnung der Ökonomen, der Weltmarkt würde in diesem Jahr kräftig anziehen, hat sich zerschlagen. Die Prognosen wurden im Herbst erheblich nach unten korrigiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in den Industrieländern nur noch mit 1,7 in diesem und 2,5 Prozent Wachstum im nächsten Jahr. Die deutschen Wirtschaftsweisen beurteilten die Lage noch pessimistischer. Sie erwarten in den Industrieländern ein Wachstum von 1,3 Prozent in diesem und 2,2 Prozent im kommenden Jahr.

ANHALTENDE UNSICHERHEIT

Alle führen die anhaltende Unsicherheit über einen möglichen Irak- Krieg und die damit zu erwartende Ölpreisexplosion als Grund für die gedrückte Stimmung an. Hinzu kommen die erheblichen Kurseeinbrüche an den Aktienbörsen, die Verbraucher vor allem im Aktienbesitzerparadies USA, aber auch zunehmend in Europa empfindliche Verluste brachten, und Firmen die Außenfinanzierung erschwerten.

Bestätigt hat sich einmal mehr, was europäische Politiker nicht immer wahrhaben wollen: Das Wohl und Wehe der Weltwirtschaft steht und fällt mit der Stimmung in den USA. "Wenn die USA niesen, bekommt die ganze Welt Schnupfen", lautet eine gängige Diagnose. Wenn dort die Börse schwächelt, kleckern die Europäer meist hinterher, wenn dort die Nachfrage nachlässt, bleiben Bauern und Unternehmer in aller Welt auf ihren Waren sitzen. Der EU ist es nicht gelungen, nach dem Platzen der Technologieblase in den USA vor gut zwei Jahren die Rolle als Motor der Weltwirtschaft zu übernehmen.

UNMUT IN DEN USA

Das erweckt in den USA zunehmend Unmut. "Der Aufschwung in den USA erhält praktisch keine Unterstützung aus dem Ausland", kritisierte der Kolumnist Robert Samuelson in der "Washington Post". Michael Mussa, früher IWF-Chefökonom, nahm den Stabilitäts- und Wachstumspakt aufs Korn. "Es ist an der Zeit, dass europäische Politiker den Pakt nicht mehr als göttliches Objekt anhimmeln und sich um einen anderen Mechanismus bemühen, der wirtschaftlich mehr Sinn macht", schrieb Mussa. In wirtschaftlichen Schwächezeiten sei die Defizitbegrenzung ein Zwangskorsett. "So gibt es keinen überzeugenden Grund, von Westeuropa mehr Dynamik zu erwarten", lamentierte er.

Auch IWF-Direktor Horst Köhler mahnte die Europäer zu aktiverer Konjunkturpolitik. "Aufgabe der Politik ist es, diesen Unternehmern günstige Rahmenbedingungen für Risikobereitschaft und Investitionen zu bieten", mahnte er im November in Berlin. Besonders Deutschland kommt in den USA nicht gut weg. "Deutschland ist Europas kranker Mann", schrieb Samuelson.

HOHE DEUTSCHE STAATSSUBVENTIONEN

Harvard-Professor Michael Porter sieht Probleme etwa bei den hohen deutschen Staatssubventionen, unflexiblen Arbeitsmarktgesetzen und mangelnder Qualität der Schulausbildung. "Anstatt die grundlegenden Probleme anzugehen, weisen die Deutschen alle Verantwortung von sich und schieben alles auf die globale Wirtschaftalage", meint Harvard-Professor Michael Porter. "Es gibt keinen politischen Willen, etwas zu tun. Das ist Besorgnis erregend."

Während die US-Wirtschaft in den ersten drei Quartalen mit Wachstumsraten von 5, 1,3 und 4 Prozent (auf hochgerechneter Jahresrate) immerhin wieder Tritt fasste, rechnen in Europa viele erst im übernächsten Jahr mit einem richtigen Aufschwung. Bundesbank-Präsident Ernst Welteke erwartet im Laufe des kommenden Jahres die Wende zum Besseren./oe/DP/jh/

http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1040649781

Förster
23.12.2002, 15:34
benutz einer den Pop Up killer von nopopup.de?

installiert ist das teil, offen auch, aber killen tut der nichts :p

einstellung auf einer sekunde, häckchen auf aktiv, aber nichts passiert :rolleyes:

syracus
23.12.2002, 15:34
Jo, wie gesagt: Zum Glück wissen die Amerikaner IMMER wer schuld an ihrer eigenen Misere ist :rofl! Ein altes Sprichwort lautet, dass man zuerst vor der eigenen Haustür den Dreck wegräumen soll. Da liegt noch einiges an Arbeit rum für Bushkrieger:hihi.....

syr :) :)

Förster
23.12.2002, 15:36
nasdaq

danke das du deutschland im selben satz mit weltwirtschaft bringst :kiss:

syracus
23.12.2002, 15:36
Internet-Umbruch:ek:

9:27am 12/23/02 [YHOO, INKT] YAHOO PAYING $1.65/SHR CASH FOR INKTOMI CORP.
9:27am 12/23/02 [YHOO, INKT] YAHOO SEES INKTOMI DEAL CLOSING IN Q1
9:27am 12/23/02 [YHOO, INKT] YAHOO IN AGREEMENT TO ACQUIRE INKTOMI CORP.
9:27am 12/23/02 [YHOO, INKT] YAHOO DEAL VALUES INKTOMI AT $235 MLN

syr :rolleyes:

Förster
23.12.2002, 15:39
markus koch:

"eingänge plus 0.3 prozent - ausgaben plus 0.5 prozent.

das ist ein gutes zeichen!!!"




:rofl

syracus
23.12.2002, 15:40
http://www.gym1.at/schulinformatik/unterrichtsinhalte/unterrichtsbeispiele/sprachen/javascript/orakel/orakel.htm

:hihi :lach :hihi :lach :hihi

syr :p

paule2
23.12.2002, 15:41
Wo will denn der Schrotthaufen wieder hin?

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2F%2ENDX&Titel=NASDAQ%20100&Zt=1040654062&


Also ich finde auch, daß wir den Amis nacheifern sollen.

Suppenküchen sind doch so romantisch. Und stellt euch mal vor, wie sozial man sich vorkommt, wenn man spendet, damit so ein armes Kindlein operiert werden kann.

Und die Knochen, die man sonst dem Hund vorwirft, bekommen dann die Bettler.

:lach

germanasti
23.12.2002, 15:43
Amerika ist genauso umsatzlos zu Beginn. :zz

DAX am Morgen & DOW-Stundenchart-Szenario könnten sich beide fast punktgenau aufgehen. :eek:

syracus
23.12.2002, 15:44
9:39am 12/23/02 [KMRTQ] KMART SAYS NOVEMBER NET LOSS TOTALED $40 MLN
9:40am 12/23/02 [KMRTQ] KMART'S NOVEMBER NET SALES TOTALED $2.47 BLN
9:40am 12/23/02 [KMRTQ] KMART'S NOVEMBER COMP-STORE SALES DOWN 17.2% VS YR AGO
9:39am 12/23/02 [KMRTQ] KMART: Q3 NET LOSS WIDENS TO $383 MLN

Burn america:p......

syr

Vetinari
23.12.2002, 15:45
Cyprus Semi mit gewinnwarnung ... Chippies kann steigen :hihi

8:35AM Cypress Semi guides Q4 revs lower (CY) 5.30: Says revenue for Q4 will be "approximately $174 million, plus or minus $1 million, 7% lower than the current analysts consensus estimate of $187 million" -- Multex consensus estimate is for revs of $186.7 mln. Says company's bookings and turns run-rates, which "were tracking close to the analysts estimates through the end of November", slowed significantly since the first week of December and are "not expected to rebound during the holidays." Most of the revenue short fall is expected from the company's wireless segment.

Das was , Santa stampede kann anfangen :D

germanasti
23.12.2002, 15:51
Wo ist das verbrauchervertrauen?

Ibykus
23.12.2002, 15:52
hier germa:

Der revidierte Index für Dezember liegt bei 86,7. Erwartet wurde er bei 86,6 bis 87,0 nach 87,0 aus der ersten Veröffentlichung und 84,2 im November

Daniel-H
23.12.2002, 15:53
15:46 - Yahoo will Suchmaschinen- und Netzspezialist Inktomi für 235 Mio USD kaufen :eek:

SUNNYVALE (AFX-CH) - Der Internetanbieter Yahoo! Inc. will den Suchmaschinen- und Netzspezialisten Inktomi für 235 Mio USD kaufen. Das entspreche einem Preis von 1,65 USD je Aktie, teilte das Unternehmen heute Montag in Sunnyvale mit. Beide Unternehmen hätten bereits ein entsprechendes Abkommen geschlossen.

Die Fusion muss noch von den Inktomi-Aktionären und den Regulierungsbehörden gebilligt werden. Das Geschäft soll im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Yahoo erwartet, dass sich das Geschäft etwa zwölf Monate nach Abschluss in der Bilanz niederschlagen wird.

/tv/cs/fp

germanasti
23.12.2002, 15:54
danke iby :)

Also auch non event

Ibykus
23.12.2002, 15:55
9:51am 12/23/02 UNIV. OF MICH FINAL DEC. SENTIMENT 86.7 VS 84.2 NOV.

syracus
23.12.2002, 16:00
Dani, ab 350$/Gold XAUVX;)....... Ziel 330/326$ ev. mehr, im neuen Jahr, 2003 gemma putten... Lemminge rösten :rofl!

syr :)

syracus
23.12.2002, 16:01
Und der nächste C11-Fall:D:

9:57am 12/23/02 [UAWGQ] US AIRWAYS DOWN 47% TO 24 CENTS AFTER BANKRUPTCY PLAN

syr :rolleyes:

germanasti
23.12.2002, 16:03
Im DAX ist wirklich keine Power mehr. Micheles können froh sein das nach heute nur noch 1,5 Handelstage in 2002 :dumm

germanasti
23.12.2002, 16:04
23/12/2002 15:53
TABELLE-Endgültiger Michigan-Index im Dezember gestiegen~

New York, 23. Dez (Reuters) - Das Vertrauen der
US-Verbraucher in die Wirtschaftsentwicklung des Landes ist der
jüngsten Studie der Universität Michigan zufolge im Dezember zum
November etwas geringer gestiegen als von Analysten erwartet.
Aus New Yorker Finanzkreisen wurden am Montag folgende
endgültige Zahlen bekannt:

DEZ 2002 NOV 2002

Gesamtindex 86,7 84,2
(rev. v. 87,0)

Index der gegenwärtigen
Bedingungen 96,0 93,1
(rev. v. 95,9)

Erwartungs-Index 80,8 78,5
(rev. v. 81,2)

NOTE - Von Reuters befragte Volkswirte hatten für den
Berichtsmonat einen Anstieg des Gesamtindexes auf 86,9 Punkte
erwartet.
twe/fgc/mer

Förster
23.12.2002, 16:04
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
benutz einer den Pop Up killer von nopopup.de?

installiert ist das teil, offen auch, aber killen tut der nichts :p

einstellung auf einer sekunde, häckchen auf aktiv, aber nichts passiert :rolleyes:

das war doch vor ein paar tagen thema hier :rolleyes:

Daniel-H
23.12.2002, 16:05
Syr, habe meine Minenpos. gut aufgelöst. :)

XAUVX werde ich mir merken - da werden wir den Goldbrothers etwas einheitzen :lach

Ibykus
23.12.2002, 16:06
dolbylein,

den no-popo-opa-up hab ich auch - SCN-Telekom-Kram geht trotzdem nicht weg :hihi

drauf gesch... :rolleyes:

Daniel-H
23.12.2002, 16:06
warte noch auf einen guten Aufwärtsimpuls in NDX - bin mit Minipos. long ;) dann werde ich aber die Seiten wechseln 1055 würde mir reichen.

PitHit1
23.12.2002, 16:07
Original erstellt von germanasti
Im DAX ist wirklich keine Power mehr. Micheles können froh sein das nach heute nur noch 1,5 Handelstage in 2002 :dumm


In welche Richtung hast du gemeint?????????????????

Ibykus
23.12.2002, 16:07
es lebe die Heilige Pumpe, amen

syracus
23.12.2002, 16:08
10:00am 12/23/02 [SWCEY, SWCEF] S&P TO CONSIDER SWISS RE ITALIA RATINGS FOR DOWNGRADE

:gomad

Dani, lies mal noch etwas nach im Thread, so um die Mittagszeit. Hatten eine gute Diskussion über Gold und Austoppen mit Cherry und Hirse:). Wird wohl Januar, möchte den Put eigentlich erst kaufen wenn er aus dem Geld ist. So', Spike über 350$ sollte noch drinliegen;).

syr

germanasti
23.12.2002, 16:08
Treasury leicht im plus


Banken -0,8%

SOX +2,2%

Transporte -0,8%

Utilities -0,4%


S&P deutlich besser wie der DOW


P/C-Ratio mit 0,54 arg bullisch :eek:

Open market fehlt noch



Lt. Charttechnik und Indikatoren würde ich sagen heute down-tag. Doch so kurz vor Weihnachten & Allan?
8580 P. DOW und SK 8420 P. wäre trotzdem wunsch

Ibykus
23.12.2002, 16:08
9:57am 12/23/02 [UAWGQ] US AIRWAYS DOWN 47% TO 24 CENTS AFTER BANKRUPTCY PLAN

Taucherbrillen auf und Bottomfishing machen :hihi

Daniel-H
23.12.2002, 16:09
Syr, werde gleich mal nachlesen was ihr diskutiert habt ;)

Ibykus
23.12.2002, 16:11
noch sind die Pensionen nicht verloren - seit 16.00 Uhr wird zurückgepumpt


eigentlich blöd: Alan könnte doch das open market Geld gleich den Ami-Rentnern überweisen :rolleyes: stattdessen schenkt er es den ausländischen Abverkäufern :o

syracus
23.12.2002, 16:12
Total Money Value of Operation (In $Bil.) 3.75 (Overnight)

syr :)

germanasti
23.12.2002, 16:12
2000 Kontrakte-Kerze einen Tag vor Weihnachten. :hihi

Wenn der Alte meint, dann soll er so tun.

Atze2
23.12.2002, 16:13
Hallo,

was wird denn an der Nasi gefeiert? :eek:

germanasti
23.12.2002, 16:14
London (awp 21/vwd) - Fitch Ratings hat sowohl das Langfrist- und auch das Kurzfrist-Kredit-Rating der Citigroup Inc, New York, und deren Tochtergesellschaften bestätigt. Trotz der Ankündigung der Citigroup am Montag, ihre Rückstellungen für Kredite und Privatklagen aufzustocken, bleibe der Ausblick für die Bank stabil, teilte Fitch am Montag mit.


:gomad

syracus
23.12.2002, 16:15
Original erstellt von Atze2
Hallo,

was wird denn an der Nasi gefeiert? :eek:

Weihnachten! And up :rofl!

10:11am 12/23/02 GERMANY CLEARS R&D IMPORTATION OF EMBRYONIC STEM CELLS

10:09am 12/23/02 BBC POLL: BRITISH MUSLIMS SAYS TERROR WAR TARGETS ISLAM :o

bis später:)

syr :cool:

Ibykus
23.12.2002, 16:15
ein Trost für germa: "Fitch Ratings wird 2003 nicht überleben." :hihi

sabbel
23.12.2002, 16:16
Wichtig, bitte lesen http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=9391

Ibykus
23.12.2002, 16:16
DAX kommt nicht aus den Puschen - träumen alle schon vom Festtagsbraten

Förster
23.12.2002, 16:19
germa

meinste mooooody´s stuft die amis runter :confused: :hihi :hihi :hihi


strong verbrecherbande :D

germanasti
23.12.2002, 16:23
Im future sind bereits 35.000 Kontrakte durch. aktien hingegen gerade mal 200 Mio. Da ist kein einziger Institutioneller mehr am Markt. Nicht noch Terminmarktgeschäfte.

Für weiter hoch fällt aber die ganz grosse power. :rolleyes:




open air.
bis später :)

Ibykus
23.12.2002, 16:28
10:20am 12/23/02 U.S.: SURVEILLANCE DRONE SHOT DOWN OVER SOUTHERN IRAQ

mixalis04
23.12.2002, 16:35
Na dann geh mal in die City ein bisschen den Konsum ankurbeln ;)

Halber Liter
23.12.2002, 16:39
halleluja und frohe weihnachten :)

gleich kommen die weihnachtsgewinnmitnahmen :lach

Daniel-H
23.12.2002, 16:42
Syracus, noch da? :)

cloneshare
23.12.2002, 16:43
Guten Tag :)

Alan ist alleine und packt sein Bullen und zieht ihn :)

zombismo
23.12.2002, 16:48
Guten Tag

Neuer Schrott,neues Glück :hihi

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=981331200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DB1.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DB1.ETR&sTimeNav=true&sTimeNav.x=216&sTimeNav.y=8&sTimeframe=6M&sTimestamp=1025109000+1040661000+981331200&selected=chart&sid=
auf gehts zum Metzger :lach
Schlachten !!!

"Langfristig wird sich die Aufnahme der Aktie in den DAX als sehr gut für den Kurs erweisen", sagte Aktienexperte Florian Brechtel von der Deutschen Bank. Allerdings sei die Entscheidung zur Einbeziehung der Aktie bereits seit Wochen bekannt gewesen, fügte er an. "Wer den DAX abbilden muss, braucht spätestens jetzt diese Aktie", sagte ein anderer Händler. Das gelte besonders für institutionelle Investoren. Deutsche Börse legten im DAX um 1,00 Prozent zu auf 38,46 Euro.
:rofl:rofl
Jo das haben sie bei MLP auch gesagt
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=908409600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=MLP.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=MLP.ETR&sTimeNav=true&sTimeNav.x=278&sTimeNav.y=15&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1009125000+1040661000+908409600&selected=chart&sid= :hihi :hihi

zombismo
23.12.2002, 16:52
Tageshochs

Dow 8527 :D

Dax komm schon !

paule2
23.12.2002, 16:53
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=981331200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DB1.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DB1.ETR&sTimeNav=true&sTimeNav.x=216&sTimeNav.y=8&sTimeframe=6M&sTimestamp=1025109000+1040661000+981331200&selected=chart&sid=

Ein neues Spielzeug zum Shorten!

Wer hat die besten Puts?
:hihi