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Helga
21.02.2001, 12:01
Hallo,

hier heisst`s pulver trocken halten

Helga
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SUPPORTS RESISTANCES Range Vortag (24h)

0,9040 MINOR.................................0,9135 MINOR +
0,8985 MINOR.................................0,9190 TREND
0,8945 MINOR + ..............................0,9240 MINOR +
0,8910 STRONG ...............................0,9305 MINOR
0,8865 MINOR ................................0,9360 MINOR +
0,8800/05 MINOR + ...........................0,9430 MINOR +
0,8730 MINOR ................................0,9475 MINOR

Hoch:0,9185
Tief:0,9055
Schluß:0,9090
Kurs um 7.15 Uhr MEZ 0,9070

Nachdem sich der Euro gestern für kurze Zeit bis auf 0,9185 befestigen konnte, gaben die Kurse im weiteren
Verlauf wieder deutlich nach und markierten bei 0,9055 einen vorläufigen Tiefkurs. Die technische Situation hat
sich somit nicht wesentlich verändert.
Die Analyse zeigt, daß sich die europäische Währung nach wie vor in einer ausgesprochen weichen Position
befindet. Dabei sind weitere Kursrückgänge jederzeit möglich, die den Euro mangels Unterstützung bis in den
Bereich um 0,8910/45 drücken könnten. Hier und natürlich bei 0,8800 (siehe auch Monatsbericht), sind gute
Nachfragepunkte vorhanden, die das Schlimmste verhindern sollten. Das gestrige Angebot ist überwiegend auf
Glattstellungen kurzfristig orientierter Händler zurückzuführen, die den Euro noch am Morgen angesichts
positiver Wirtschaftsdaten gekauft haben. Leider haben die New Yorker Kollegen diese Meinung später nicht
geteilt und waren daher auch nicht bereit gewesen, diese Positionen zu höheren Preisen zu übernehmen.
An der Oberseite ist dagegen bei 0,9135 der erste Widerstand ausgewiesen. Der Punkt für eine Stabilisierung
ist in diesem Zusammenhang ist für heute unverändert bei 0,9240 anzusetzen.
22 Feb. 2001

<font size=1>[Dieser Beitrag wurde von Helga am 22.02.2001 editiert.]</font>

Sascha
27.02.2001, 09:52
Dienstagmorgen gestiegen. Gegen 9.30 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung 0,9171 US-Dollar. In der Nacht hatte sich der Kurs zunächst kaum verändert gezeigt, zog allerdings dann an.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 0,9105 (Freitag: 0,9064) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,1481 (2,1578) DM.

Händler führten die Entwicklung auf Unsicherheiten über den weiteren zinspolitischen Kurs der US-Notenbank Fed zurück. Sie erhoffen sich weitere Aufschlüsse von der für Mittwoch terminierten Rede von Fed-Chef Alan Greenspan. Danach ließen sich die Konjunkturentwicklung in den Vereinigten Staaten und die Abwärtsrisiken für den Dollar besser einschätzen.

gefunden in: http://www.comdirect.de/

Sascha
27.02.2001, 10:04
Trend & Formation
Der Euro &lt;EUR=X&gt; befindet sich weiterhin in einer kurzfristigen Korrekturphase im Aufwärtstrend. Entscheidend für eine Trendwende ist nach wie vor die Marke 0,92. Solange diese nicht spürbar gebrochen wird, besteht weiterhin latente Gefahr, dass der Euro die Unterstützungszone 0,89 bis 0,90 testen wird. Spätestens danach sollte die Währung allerdings bis an die wichtige Widerstandslinie von 0,92 ansteigen, diese spürbar brechen und sich wieder Richtung 0,95 bewegen.

Indikatoren:
Die kurzfristigen Indikatoren zeigen zwar erste Kaufsignale, doch noch ist es unwahrscheinlich, dass der Euro allein aufgrund dieser Indikatorenlage die 0,92iger Marke spürbar brechen kann.

Ausblick:
Beflügelt von positiven kurzfristigen Indikatoren könnte dem Euro in den nächsten Tagen ein Anstieg bis in den Bereich um 0,91 bis 0,92 gelingen. Sollte diese Widerstandszone jedoch nicht überwunden werden, müsste man mit einem erneuten Rückgang und mit einem Test der wichtigen Unterstützungszone 089 bis 0,90 rechnen.

gefunden in: http://www.technical-investor.de/

Sascha
02.03.2001, 07:42
Euro pendelt nach Duisenberg-Äußerungen um 0,93 Dollar

- Neu: Schlusskurs in New York -

Frankfurt, 01. Mär (Reuters) - Der Euro &lt;EUR=X&gt; hat am Donnerstag nach der günstigen Konjunktur-Einschätzung von EZB- Präsident Wim Duisenberg vorübergehend ein Zweiwochenhoch bei 0,9321 Dollar markiert. Im Verlauf habe die Währung auf Grund der leichten Erholung des Index der US-Einkaufsmanager im Februar auf 41,9 Punkte von 41,2 im Januar wieder leicht nachgegeben. Duisenbergs positiver Wachstumsausblick für die Euro-Zone bestätigte Händler in ihrer Einschätzung, wonach die Konjunktur in Europa robuster als in den USA und Japan sei. Der Beschluss der EZB, die Zinsen unverändert zu lassen, sei erwartet worden und habe somit niemanden überrascht.

Der Euro beendete den Handel in New York mit 0,9296/00 Dollar. Die EZB hatte am Mittag in Frankfurt den Referenzkurs mit 0,9269 Dollar festgestellt. Die US-Valuta schloss mit 117,40 Yen nach einer New Yorker Eröffnung mit 117,23/31 Yen &lt;JPY=X&gt; .

Duisenberg hatte im Anschluss an die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) gesagt, ungeachtet der konjunkturellen Abschwächung in den USA gehe die Europäische Zentralbank (EZB) weiter von einem robusten Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone aus. Trotz des schwächeren Wachstums im zweiten Halbjahr 2000 bleibe der Ausblick für das laufende Jahr positiv.

Der Rat der EZB hatte zuvor die Zisen in der Euro-Zone unverändert gelassen. Der für die Refinanzierung der Geschäftsbanken maßgebliche Schlüsselzins beträgt damit weiterhin 4,75 Prozent.

Händlern zufolge haben die kräftigen Kursgewinne des Euro in dieser Woche viele Chartisten überzeugt, dass dies nicht nur ein vorübergehender Aufschwung ist, sondern der Beginn einer dauerhaften Erholung von den im vergangenen Jahr gesehenen Tiefs. Immerhin habe der Euro auf Grund der optimistischen Konjunktureinschätzung für die Euro-Zone im Wochenverlauf einige wichtige Widerstände überwunden.

Dagegen schrieben andere Händler die Erholung der Gemeinschaftswährung eher der pessimistischen Einschätzung der US-Konjunkturaussichten zu, als dem Optimismus bezüglich der Wirtschaft in der Euro-Zone. "Die Schwäche in den USA, hauptsächlich am US-Aktienmarkt, macht die Leute unsicher, ob sie Dollars halten sollen," sagte Vincent Palazzolo, Chef-Devisenhändler der Sumitomo-Bank in New York.

Händlern zufolge verhinderte die Überzeugung der Marktteilnehmer, dass das Wachstum in der Euro-Zone derzeit robuster als in den USA und Japan sei am Vormittag Verluste des Euro wegen der erneuten Abschwächung des deutschen Wirtschaftswachstums. Das Statistische Bundesamt hatte mitgeteilt, das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland habe sich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt auf 0,2 Prozent und im Jahresvergleich auf 1,9 von 2,8 Prozent im Vorquartal verlangsamt.

gefunden in: http://www.technical-investor.de/

Sascha
02.03.2001, 07:43
Euro pendelt nach Duisenberg-Äußerungen um 0,93 Dollar

- Neu: Schlusskurs in New York -

Frankfurt, 01. Mär (Reuters) - Der Euro &lt;EUR=X&gt; hat am Donnerstag nach der günstigen Konjunktur-Einschätzung von EZB- Präsident Wim Duisenberg vorübergehend ein Zweiwochenhoch bei 0,9321 Dollar markiert. Im Verlauf habe die Währung auf Grund der leichten Erholung des Index der US-Einkaufsmanager im Februar auf 41,9 Punkte von 41,2 im Januar wieder leicht nachgegeben. Duisenbergs positiver Wachstumsausblick für die Euro-Zone bestätigte Händler in ihrer Einschätzung, wonach die Konjunktur in Europa robuster als in den USA und Japan sei. Der Beschluss der EZB, die Zinsen unverändert zu lassen, sei erwartet worden und habe somit niemanden überrascht.

Der Euro beendete den Handel in New York mit 0,9296/00 Dollar. Die EZB hatte am Mittag in Frankfurt den Referenzkurs mit 0,9269 Dollar festgestellt. Die US-Valuta schloss mit 117,40 Yen nach einer New Yorker Eröffnung mit 117,23/31 Yen &lt;JPY=X&gt; .

Duisenberg hatte im Anschluss an die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) gesagt, ungeachtet der konjunkturellen Abschwächung in den USA gehe die Europäische Zentralbank (EZB) weiter von einem robusten Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone aus. Trotz des schwächeren Wachstums im zweiten Halbjahr 2000 bleibe der Ausblick für das laufende Jahr positiv.

Der Rat der EZB hatte zuvor die Zisen in der Euro-Zone unverändert gelassen. Der für die Refinanzierung der Geschäftsbanken maßgebliche Schlüsselzins beträgt damit weiterhin 4,75 Prozent.

Händlern zufolge haben die kräftigen Kursgewinne des Euro in dieser Woche viele Chartisten überzeugt, dass dies nicht nur ein vorübergehender Aufschwung ist, sondern der Beginn einer dauerhaften Erholung von den im vergangenen Jahr gesehenen Tiefs. Immerhin habe der Euro auf Grund der optimistischen Konjunktureinschätzung für die Euro-Zone im Wochenverlauf einige wichtige Widerstände überwunden.

Dagegen schrieben andere Händler die Erholung der Gemeinschaftswährung eher der pessimistischen Einschätzung der US-Konjunkturaussichten zu, als dem Optimismus bezüglich der Wirtschaft in der Euro-Zone. "Die Schwäche in den USA, hauptsächlich am US-Aktienmarkt, macht die Leute unsicher, ob sie Dollars halten sollen," sagte Vincent Palazzolo, Chef-Devisenhändler der Sumitomo-Bank in New York.

Händlern zufolge verhinderte die Überzeugung der Marktteilnehmer, dass das Wachstum in der Euro-Zone derzeit robuster als in den USA und Japan sei am Vormittag Verluste des Euro wegen der erneuten Abschwächung des deutschen Wirtschaftswachstums. Das Statistische Bundesamt hatte mitgeteilt, das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland habe sich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt auf 0,2 Prozent und im Jahresvergleich auf 1,9 von 2,8 Prozent im Vorquartal verlangsamt.

gefunden in: http://www.technical-investor.de/

Sascha
02.03.2001, 07:45
Euro in Fernost stetig über 0,93 Dollar

Tokio, 02. Mär (Reuters) - Der Euro &lt;EUR=X&gt; hat sich am Freitag in Tokio stabil um 0,93 Dollar bewegt. Diese Marke hatte die Gemeinschaftswährung am Donnerstag nach den positiven Äußerungen von EZB-Präsident Wim Duisenberg zur Konjunktur in der Euro-Zone überschritten. Händler sagten, die Kursgewinne in den vergangenen Tagen deuteten auf eine Trendwende beim Euro hin. Manche Händler warnten dagegen, die Gemeinschaftswährung profitiere lediglich von den pessimistischen Konjunkturaussichten in den USA und sei nicht aus eigener Stärke fester. Am Freitag blickten die Märkte daher vor allem auf die Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses sowie auf neue US-Daten. Von Greenspan erhoffen sich die Märkte weitere Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve.

Impulse für die Devisenmärkte könnten zudem von neuen US- Konjunkturdaten kommen. Besondere Aufmerksamkeit werde der Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan für Februar um 16.00 Uhr MEZ erhalten, sagten Händler. Von Reuters befragte Volkswirte prognostizieren eine Anstieg des Indexes auf 88,1 nach 87,8 Punkten im Januar. In der Euro-Zone stehen um 9.00 Uhr MEZ die italienischen Verbraucherpreise für Februar an.

Gegen 6.40 Uhr MEZ lag der Euro in Tokio bei 0,9292/02 Dollar nach eine Schlusskurs in New York am Vortag von 0,9296/00 Dollar. Die japanische Währung präsentierte sich zur Gemeinschaftswährung &lt;EURJPY=X&gt; zur gleichen Zeit mit 109,32/51. Zur US-Devise notierte der Yen mit 117,64/74 Yen &lt;JPY=X&gt; .

gefunden in: http://www.technical-investor.de/

Sascha
02.03.2001, 08:02
<IMG SRC="http://www.karikatur.de/images/k000510.jpg" border=0>

http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif

gefunden in: http://www.karikatur.de/index10.cfm

Sascha
02.03.2001, 22:51
Devisen: Euro gewinnt und zeigt sich stabil über 93 US-Cent

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag in New York hinzugewonnen. Bis 22.30 Uhr kletterte die Gemeinschaftswährung auf 0,9349 USD. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuvor den Referenzkurs auf 0,9363 (Donnerstag: 0,9269) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,0889 (2,1100) DM.

Während der Dollar gegenüber dem Yen hinzugewinnen konnte, zeigte er sich im Verhältnis zum Euro
schwächer. Händler führten dies immer noch auf die Entscheidung der EZB vom Donnerstag zurück, die Zinsen in Euroland unverändert zu lassen. Zudem habe der Euro Unterstützung durch die weit verbreitete Erwartung erfahren, dass die Fed am 20. März die Zinsen erneut senken werde.

gefunden in: http://www.comdirect.de/

Ralph
05.03.2001, 06:10
<IMG SRC="http://www.technical-investor.de/cnt/upl/Techanalyst/RedID28/AnlID1763/euro600.jpg" border=0>

Der Euro profitierte in den letzten Monaten von dem eingetrübten Konjunkturausblick der USA und näherte sich zeitweise der mittelfristig entscheidenden Widerstandszone bei 0,96 bis 0,97 $.
Dadurch hat der Euro einen charttechnisch entscheidenden Schritt vollzogen, um den mehrjährigen Abwärtstrend zu beenden. Seit Mitte Januar durchläuft der Euro eine sekundäre Korrekturbewegung, die bald ihr Ende finden könnte. Den ersten Schritt hat der Euro durch den Bruch der wichtigen, kurzfristigen Widerstandslinie von 0,92 $ schon vollzogen. Dadurch ist der Weg für einen Anstieg bis an die wichtige Widerstandszone 0.96 bis 0,97 $ frei.
Ein nachhaltiger Bruch dieser Widerstandszone würde die als sehr positiv zu wertende, mehrmonatige Kopf-Schulter-Boden-Formation des Euro bestätigen und dadurch eine mittelfristige Trendwende einleiten. Die erste Konsequenz dieses Kaufsignals wäre ein Anstieg des Euro bis auf 1,00 $.
Sehr positiv ist, dass dieses Szenario auch von den mittelfristigen, technischen Indikatoren bestätigt wird. Diese haben vor kurzem wieder Kaufsignale geliefert und deuten damit auf eine zyklische Aufwärtsbewegung des Euro hin. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dem Euro gelingt, die wichtige Widerstandszone 0,96 bis 0,97 $ spürbar zu brechen und dadurch eine mittelfristige Trendwende einzuleiten, liegt aktuell bei 68%.

Ralph

Joerg
05.03.2001, 12:29
Hi Ralph, ich habe da ein etwas anderes Bild:

<IMG SRC="http://buerger.metropolis.de/stocksurfer/charts/devisen/euro_020301.gif" border=0>

Nach meinen Kursen ist der Euro aus seiner Flaggenformation ausgebrochen. SL wäre die GD, bzw. Tageskurs bei ca. 0,927€. Rechnerisches Ziel aus der Flaggenformation wäre die 1,02 bis 1,03€.

Stochastics negativ. ADX ganz unten. DMIs positives Signal - da schaun wir mal ...

Gruß
Joerg

Joerg
05.03.2001, 12:33
Ups,
so anders sieht es bei langfristiger Betrachtung doch nicht aus, das habe ich ein wenig übersehen. Also: Ausbruch aus der mittelfristigen Flagge. Die Frage stellt sich, ob man die Linie so zeichnen darf, wie bei Dir geschehen. Denn inzwischen hat sich ein neuer Aufwärtstrend etabliert und das zweite von Dir genutze Hoch gehört zu diesem und nicht zu jenem Abwärtstrend.

Gruß
Joerg

Ralph
15.03.2001, 19:53
Der Euro macht sich auf den Weg seine Notierungen unter 90 cents zu testen .... diese marke hat er soeben druchschritten !

http://cdpixel1.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=EDX.ASX&hist=&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=

http://www.technical-investor.de/scr/powerimage.asp?InstID=433944&Period=86400&RELInstID=0&Template=Main%5B3M+lin+86400+0+0+2+1+3+0+3+1+1%5DRic1%5B433944+3%5D

Ralph

Helga
16.03.2001, 11:14
SUPPORTS RESISTANCES Range Vortag (24h)

0,8925/30.MINOR+........0,9015 MINOR
0,8890 ...MINOR+........0,9050 MINOR +
0,8845 ...MINOR.........0,9085 MINOR +
0,8800 ...MINOR+........0,9130 MINOR
0,8745 ...MINOR.........0,9170 MINOR
0,8695 ...MINOR.........0,9215 MINOR +
0,8635 ...MINOR+........0,9265 TREND

Hoch:.....0,9130
Tief:.....0,8950
Schluß:...0,8970

Kurs um 7.15 Uhr MEZ 0,8965



Der Euro schwächte sich gestern erwartungsgemäß weiter ab und berührte, nachdem 0,9030 unterlaufen
worden war, im New Yorker Handel zutiefst 0,8950. Auch heute morgen in Fernost zeigte man bislang wenig
Interesse den Euro auf aktuellem Kursniveau „billig“ zu kaufen.
Die Analyse zeigt, daß sich die europäische Währung nach wie vor in einer weichen Position befindet, wobei
immer noch ein Kursziel bei 0,8925/30 offensteht. An diesem Punkt und bei 0,8890 sind für heute mittelstarke
Unterstützungen ausgewiesen, die möglicherweise auch getestet werden können, bevor der Euro eine
realistische Erholungschance hat. Ein Versagen der zweiten Marke dürfte allerdings einen nochmaligen
Nachschlag auf 0,8800 bewirken, wo gleichzeitig ein wichtiges Schlüsselniveau für den mittelfristigen
Kursverlauf ausgewiesen ist (Vgl. Monatsbericht März). Der Druck läßt sich nach wie vor mit Verkäufen
mittelfristig orientierter Marktteilnehmer begründen, die wegen der lang anhaltenden Seitwärtsbewegung die
Geduld verloren haben. Diese Tendenz zeichnete sich bereits am Montag in unserem Euro Sentiment Index ab
und dürfte sich angesichts der aktuellen Schwäche des Euro noch durchaus verstärkt haben.
Der Neutralitätspunkt an der Oberseite ist dagegen, nachdem die Kursziele auf der Unterseite nahezu erreicht
worden sind, nunmehr deutlich tiefer bei 0,9085 anzusetzen. Von einer deutlichen Erholung in Richtung auf
0,9375 und darüber ist dagegen auszugehen, sobald die Marke 0,9215 überwunden worden ist.

16. März 2001

Ralph
22.03.2001, 09:57
Der EURO wird seine Tiefststände testen .... vielleicht sogar unterschreiten. Wenn sich eine Währung (Dollar) aufgrund von Einflüssen (Zinssenkung) entgegen der allgemeinen Ansicht (Kursverluste im Dollar) verhält, dann deutet dies m.E. auf eine zugrundeliegende Stärke hin .... da der EURO ein jämmerliches Bild bietet, erachte ich die Chancen des Dollars auf einen Test des ATH als sehr wahrschienlich.

Ralph

Ralph
22.03.2001, 19:39
Ich habe gerade die aktuelle Analyse von New York Brokers zum Euro gelesen ..... die sind zwar noch ganz zuversichtlich, aber richtig überzeugt auch nicht mehr:


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Wie gestern geschrieben gab die Struktur des rebounds von 0,8930 auf 0,9120 Eur $ zu Beginn dieser Woche den Eurobullen wenig Hoffnung, daß sich die Euroerholung in den nächsten Tagen weiter fortsetzt. Dies wurde mit dem Bruch von 0,9000 - 20 Eur $ nach einem enttäuschenden ifo-Geschäftsklimaindex gestern bestätigt und sehr kurzfristig sollten wir einen weiteren Test der Unterstützungen 0,8920 - 30; 0,8880 und eventuell 0,8793 Eur $ sehen, solange kein stabilisierender Anstieg zurück über 0,9055 Eur $ gelingt.

Mittel- und langfristig ist technisch betrachtet weiterhin die Tradingrange 0,8793 - 0,9380 Eur $ entscheidend. Nur ein Ausbruch aus dieser Range kann die nächste größere Bewegung auslösen. Fundamental betrachtet bleibt ein Ausbruch nach oben weiterhin zu favorisieren. Die wesentlichen Gründe liegen auf der Hand. Der Euroraum wächst schneller als die US-Wirtschaft (hieran ändern auch die jüngsten Zinssenkungen der FED nichts), das hohe US-Handelsbilanzdefizit der USA bleibt weiterhin ein erheblicher Belastungsfaktor und auch die Neigung der neuen Regierung zu verstärkten Ausgaben wird tendenziell zu einer Dollarschwäche führen.
Betrachten wir die in den letzten Tagen vielfach diskutierte Möglichkeit, daß japanische Banken in verstärktem Ausmaß eigene Anlagegelder "zurückholen", ist dies mittelfristig kein Belastungsfaktor für den Euro, da die japanischen Investitionen an den US-Finanzmärkten von Volumen her höher sind als die in Europa. Entsprechend sind die negativen Einflüsse solcher Aktionen auf den Dollar zumindest genauso hoch (wenn nicht höher) wie auf den Euro.

Elliott-Wellen Analyse:

Die anhaltende Schwäche der letzten zwei bis drei Wochen bringt die bisher favorisierte Ausbildung einer großen Aufwärtsfünf vom historischen Tief des Euros bei 0,8230 am 26.10.2000 in immer größere Gefahr. Der Rückgang von 0,9592 Eur $ (05.01.2001) ist von seiner zeitlichen Ausdehnung her normalerweise schon viel zu ausgedehnt für eine Welle iv von 1 aufwärts. Unter 0,8793 stirbt die letzte Chance für eine solche Zählung und ein großes A-B-C vom Tief bei 0,8230 mit den Implikationen neuer historischer Tiefs im Jahresverlauf bleibt zurück. Nur ein dynamische fünfwelliger Anstieg über 0,9370 Eur $ bringt die Zählung einer großen Aufwärtsfünf vom historischen Eurotief wieder in eine klare Favoritenstellung.

Marc Wilhelms
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Sorry, dass ich Anfangs so optimistisch für den Euro gewesen bin, aber jetzt präferiere ich einen Test der Tiefsstände, denn der Dollar macht auf mich einen sehr sehr starken Eindruck.

Ralph, im Moment EURO-Bä(e)r :hihi

Gert
25.03.2001, 12:07
Euro hat kurzfristig nur noch wenig Abwärtspotenzial

Elliottwave-Marktanalyse €/$

Mit dem Euro wird es in der kommenden Woche zunächst einmal leicht abwärts gehen. Danach ist der Weg nach Norden jedoch wieder frei, meint Mathias Onischka in seiner neuesten Elliotwave-Analyse.


UPDATE Elliottwave-Analyse EURO/USD


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Daily-Chart mit Wellenabzählung:


http://www.wallstreet-online.de/img/news/000/90/98


Der Euro konnte Anfang März nicht wie erwartet bis knapp 0,95 ansteigen. Statt desssen fiel er unter die sehr wichtige (enge) Unterstützung bei 0,9205. Mit diesem Break wurde ein klares Verkaufssignal generiert, wobei dieses auch insbesondere für den mittelfristigen Wellencount von entscheidender Bedeutung war (vgl. letzte Analyse vom 11. März).

Denn: Ursprünglich sah das Szenario so aus, dass der Euro mit dem Oktober-Tief eine mittel- bzw. langfristige Trendwende nach oben vollzogen hat. Da aber die aktuelle, vermeintliche Wave iv mittlerweile viel zu groß dimensioniert ist (sowohl in Länge, als auch Zeit), wurde mit dem Unterschreiten von 0,9205 am 13. März der Beweis erbracht, dass der Euro sich lediglich in einer grossen a-b-c-Korrektur befindet.

Da die Höherbewertung bis zum Jahreswechsel (bei 0,9597) lediglich aus drei Einzelwellen besteht, ist keine bullische Impulsabzählung in fünf Einzelwaves möglich. Der Dowmove der letzten drei Monate ist aber eindeutig korrektiv, dies ist auch im Tageschart an Hand der klaren Dreier-Wellen zu erkennen. Also muss es sich dabei um eine grosse Welle b handeln.

Mit dem Rückgang in der vergangenen Handelswoche wurde auch das Kursziel von rund 0,88 erreicht. Allerdings deuten die sehr kurzfristigen Kursmuster eigentlich darauf hin, dass es doch noch einige Tage abwärts gehen sollte. Bei 0,873-0,879 befindet sich ein breiter Zielkorridor, wo u.a. das 61,8%-Retracement verläuft.

Der Rückgang seit dem Zwischenhoch Anfang Januar eröffnet viele Möglichkeiten der Wellenabzählung. Auf Grund der vielen zusammengesetzten Kursmuster wäre z.B. sowohl eine Double-Three (3-3-3), Double-Zigzag (5-3-5-X-5-3-5) oder Flat (3-3-5) möglich. Wegen dieser Unsicherheit wird an dieser Stelle auf einen Detailcount verzichtet. Aber: Für die weitere Kursentwicklung spielt momentan die kurzfristige Wellenaufschlüsselung keine Rolle!

Bei fast allen Varianten ist der letzte Rückgang bis unter 0,88 noch notwendig. Ein deutlicher Move unter 0,87 ist aber aus aktueller Sicht eher unwahrscheinlich, da u.a. aus Sicht der Markttechnik der Großteil des Abwärtspotenzials bereits ausgereizt ist. Zwar wäre aus Sicht der meisten technischen Indikatoren für die nächsten ein bis zwei Handelswochen noch weiteres Rückschlagspotenzial vorhanden, aber Anfang April sollte eine signifikante Trendwende nach oben erfolgen.

Kaufsignale? Der entscheidende Widerstand befindet sich aktuell noch bei 0,9130. Erst wenn es dem Euro gelingt wieder über diese Chartmarke anzusteigen wird ein grösseres Kaufsignal generiert. Dies wäre dann nämlich der Beweis, dass die grosse Welle c sehr wahrscheinlich gestartet ist. Trotz der mittelfristigen Veränderung des Wave-Counts, wäre ein Anstieg bis knapp über die Parität in den nächsten Monaten nicht verwunderlich. Zwar würde technisch bereits ein Move bis 0,97 ausreichen, aber momentan deutet alles darauf hin, dass die Wave c bis mindestens 1,00 laufen wird.

Fazit: Mit dem Break 0,9205 wurde wieder deutliches Abwärtspotenzial generiert. In den nächsten Tagen sollte der Euro noch Kurse bis knapp über 0,87 ansteuern, so dass ausgehend von diesem Low wieder ein kräftiger Kursanstieg folgen kann. Mit einem Anstieg über 0,913 ergibt sich ein Kaufsignal.


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25.März - 10.30 Uhr, Mathias Onischka

KONTAKT: Meinungen, Fragen und Kommentare zu obiger Analyse bitte ich Sie per Mail an ELLIOTT@GMX.DE zu senden.


Quelle: WO

Gert

Helga
27.03.2001, 10:14
Euro: Kehrtwende noch nicht in Sicht

Der Euro steht vor einer schwierigen Woche. Nachdem nicht mehr die US-Wirtschaft, sondern verstärkt die Weltkonjunktur im Mittelpunkt des Interesses steht,werden die amerikanischen Konjunkturdaten am Dienstag und Freitag kaum einen Einfluß auf die Devisen-Kurse haben. Nur wenn der Index des
Verbrauchervertrauens unter 100 sinkt oder sich die Verbrauchsausgaben negativ entwickeln, kann das den Euro stützen. Auch die Rede Alan Greenspans vor
US-Ökonomen am Dienstag wird kaum positive Auswirkungen auf den Euro-Kurs haben: Zeigt sich Greenspan optimistisch, dann profitiert der Dollar als
US Konjunktur Abbild. Zeigt er sich pessimistisch, dann profitiert der Dollar als Fluchtwährung.

Wichtiger sind die Neuigkeiten aus Europa und Japan. Die jüngsten Nachrichten aus beiden Regionen geben wenig Anlass zur Zuversicht. In Japan belegen die
schlechten Einzelhandelsumsätze sowie der weiterhin angeschlagene Finanzsektor den Pessimismus. In Deutschland und Europa hat vor allem der viel schlechter als erwartet ausgefallene IFO Geschäftsklima-Index für Irritationen gesorgt. Der Druck auf die Notenbanken beider Länder nimmt stetig zu.
In Japan ist man schon vor einiger Zeit auf eine expansive Geldpolitik eingeschwenkt. Für Europa stellt sich in dieser Woche wohl nur die Frage, um wieviel die Euro-Zinsen gesenkt werden. Der Entscheid der EZB hat aber, wie immer er ausfällt, kaum Konsequenzen auf den Euro/Dollar-Kurs.

Lässt die EZB den Zins unverändert, dann ist die Verbesserung der Zinsdifferenz zu den USA zwar ein eurostärkendes Signal, die Bremswirkung auf die
europäische Konjunktur schwächt die Einheitswährung aber gleichzeitig tendenziell. Senkt die EZB dagegen den Zins, dann spricht die Zinsdifferenz eher gegen, die Konjunkturentwicklung aber eher für den Euro. Durchgreifend positive Signale für den Euro sind von der EZB-Entscheidung also nicht zu erwarten.

Die momentane Schwäche phase könnte aus noch einige Zeit anhalten. Der Markt schätzt die europäische Konjunktur zu optimistisch ein. Im Anschluss an neue Daten müssen die Erwartungen regelmäßig nach unten korrigiert werden, das spricht nicht für den Euro. Erst wenn die Erwartungen einen Boden
gefunden haben und auch wieder positive Überraschungen wahrscheinlich sind, kann es mit dem Kurs bergauf gehen, sagt ein Analyst aus Frankfurt. Langfristige
Anleger haben wieder an Bedeutung gewonnen. Die haben aber offensichtlich keine klare Präferenz für den Euro. Gut möglich, dass institutionelle Anleger,
Fondsmanager und Analysten viel weniger eurofreundlich handeln, als sie es zu tun vorgeben.

Quelle WO