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Vollständige Version anzeigen : Rallye im August und ab in den September-Frust?


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_SL_
16.03.2009, 23:15
:hihi

Holgers Ausraster bei DSDS

Riesen-Zoff bei "Deutschland sucht den Superstar". Ausgerechnet in der Live-Show am Samstagabend rastet der immer stille Holger aus und geht auf Mitstreiterin Annemarie los.

Pöbel-Attacke auf DSDS-Zicke Annemarie. Völlig überraschend flippte Kandidat Holger Göpfert am Samstag in der Live-Show aus und schrie die 18-jährige Blondine an: "Du bist sch... Du gehörst verboten! Du gehörst hier rausgeschmissen!" Doch was hatte den als Sonderling geltenden 27-Jährigen so auf die Palme gebracht?
http://www.freenet.de/freenet/boulevard/artikel/200903_dsds_ausraster_holger/index.html

:respekt:rofl


bei so ner show, bei so ner jury + so nen kandidaten MUSS man einfach ausrasten ;) :supi

_SL_
16.03.2009, 23:33
Minister verplappert sich: Der Staat steuert die NPD (http://opponent.de/index.php?entry=entry090310-204314)

Auf einer CDU-Veranstaltung im Kreis Calw ließ es der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech locker angehen und plauderte aus dem politischen Nähkästchen. Würden all jene aus den Reihen der braunen Sozialisten abgezogen, die als V-Leute oder verdeckte Ermittler auf der Lohnliste des Staates stehen, “dann würde die NPD in sich zusammenfallen”, so der Minister
alles: http://opponent.de/index.php?entry=entry090310-204314

:rolleyes

_SL_
16.03.2009, 23:40
Pentagon sinniert über zukünftige Kriege gegen China und Russland (http:///2009/03/15/pentagon-sinniert-zukuenftige-kriege-china-russland-5762408/)

Obama-Administration sucht nach Strategien, um sich auf "mehrere Kriege, mehrere Operationen, mehrere Fronten" als nur Irak und Afghanistan vorzubereiten

alles: http://ronpaul.blog.de/2009/03/15/pentagon-sinniert-zukuenftige-kriege-china-russland-5762408/


.. :ne

Vienna
17.03.2009, 08:13
Dienstag, 17. März 2009

Bonus-Affäre
Obama sauer auf AIG :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt [U]

In der Affäre um millionenschwere Bonus-Zahlungen an Top-Manager von AIG steigt der Druck auf den strauchelnden Versicherungsriesen. Die US-Regierung wolle die Bedingungen für eine Anfang des Monats zugesagte Finanzspritze über 30 Mrd. Dollar an AIG überarbeiten, erklärte das Finanzministerium. Durch zusätzlich Klauseln solle versucht werden, Bonuszahlungen von AIG rückgängig zu machen.

AIG-Verwaltungsratschef Edward Liddy hatte am Wochenende in einem Brief an US-Finanzminister Timothy Geithner eine Reform des Bonus-Systems versprochen. AIG sei jedoch rechtlich verpflichtet, bereits zugesagte Prämien in Höhe von 165 Mio. Dollar auszuzahlen.

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo kündigte an, die Rechtmäßigkeit dieser Zahlungen zu überprüfen. Falls AIG dazu nicht die nötigen Informationen und die Namen der Empfänger der Zahlungen zur Verfügung stelle, werde er den Konzern verklagen. Eine AIG-Sprecherin kündigte an, mit Cuomo zusammenarbeiten zu wollen.

Zuvor hatte bereits Präsident Barack Obama angekündigt, alle Möglichkeiten ausschöpfen zu wollen, um die Zahlungen zu verhindern. Die amerikanische Regierung hat den Konzern mit Finanzspritzen von rund 180 Mrd. Dollar mehrfach vor dem Aus bewahrt. Es sei schwer verständlich, wie Finanzmarkthändler bei AIG überhaupt Sonderzahlungen verdient haben könnten, geschweige denn von 165 Mio. Dollar, sagte Obama. "Wie können sie diesen Frevel vor den Steuerzahlern rechtfertigen, die das Unternehmen über Wasser halten?", fragte er.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Obama-sauer-auf-AIG-article61421.html

Vienna
17.03.2009, 11:40
"Krise trifft auch Luxusgüterbereich - was logisch ist!"

Kriselnde Luxusgüter :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Escada braucht dringend Geld[U]

von Gerhard Hegmann (München)

Der Damenmodekonzern hat den Verlust verdreifacht. Und das liegt weniger am Marktumfeld, als an hausgemachten Problemen. Vorstandschef Sälzer will das Unternehmen radikal umbauen. Als erstes sollen die Aktionäre einen Kapitalschnitt billigen.


http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:kriselnde-luxusgueter-escada-braucht-dringend-geld/488360.html

_SL_
17.03.2009, 18:36
gibts bären noch??? :dd :zz ;)

_SL_
17.03.2009, 18:37
3.000 stehn aber felsenfest.. sagt der chart :zz :zz ;)

Vienna
18.03.2009, 08:02
"Buffett: Zeitbombe Kreditderivate = Massenvernichtungswaffen" :licht :licht :licht :licht :licht

Kolumne

Wolfgang Münchau - Die Zeitbombe tickt[U]

von Wolfgang Münchau

Die G20 sollten sich nicht um Hedge-Fonds und Steueroasen kümmern, sondern vor allem um Kreditderivate. Es ist völlig unverständlich, dass die Zockerei mit Credit Default Swaps weitergehen kann.

...

Der Investor Warren Buffett hat diese Instrumente einmal völlig zu Recht mit Massenvernichtungswaffen :licht :licht :licht :licht :licht vergleichen. Ohne die Rettung von AIG wäre mittlerweile der gesamte Markt für Kreditderivate zusammengeschmolzen, und es wäre zu einem Totalzusammenbruch der globalen Finanzmärkte gekommen. Es waren die mit Abstand gefährlichsten Instrumente, mit denen in den Vorkrisenzeiten gezockt wurde.


http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Wolfgang-Muenchau-Die-Zeitbombe-tickt/488621.html

Nexus
18.03.2009, 08:12
http://www.godmode-trader.de/front/img/charts/chart.php?tpl=profilechart&intv=86400&id=133962&exchange=22&hideVolume=true (http://www.godmode-trader.de/front/index.php?exchange=22&id=133962&p=profil&cache_me=1&from_crawler=1&intv=86400&p=detailchart&intv=86400)



https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Nehmen DAX und Plunder jeweils den richtigen Weg?:cool

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1225358#post1225358)
http://www.smilies.4-user.de/include/Flaggen/smilie_flag_396.gif


http://www.smilies.4-user.de/include/St_Patricks_Day/smilie_st_038.gif

unkraut
18.03.2009, 16:26
Ausgabe 06/2009 des Rohstoff-Reports http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport&id=04ffbe1b8742732c9802be873bc6f79e

Vienna
18.03.2009, 16:33
"Haben die Ackermänner am 31.3. ein Finanzierungsproblem?"

Mittwoch, 18. März 2009

JP Morgan skeptisch :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz

Gerüchte um Deutsche Bank[U]

Die Deutsche Bank hat nach Einschätzung der Analysten von JP Morgan den stärksten Kapitalbedarf aller großen Investmentbanken weltweit. Das führende deutsche Geldhaus habe im Vergleich zur internationalen Konkurrenz einen zu hohen Verschuldungsgrad, heißt es in einer Studie der US-Großbank.

Die in Bezug auf die Deutsche Bank traditionell skeptischen JP-Morgan-Experten Kian Abouhossein und Jacob Kruse sehen einen zusätzlichen Bedarf an frischem Kapital in diesem Jahr von 7,8 Mrd. Euro. Dies führe auf Basis des aktuellen Kurses zu einer Verwässerung des Ergebnisses je Aktie von 29 Prozent.

Die Schweizer Rivalen UBS und Credit Suisse sowie Goldman Sachs hätten dagegen einen ausreichenden Kapitalpuffer, um die Finanzkrise durchzustehen. Morgan Stanley brauche lediglich 200 Mio. US-Dollar, heißt es in der Studie.

Die Deutsche Bank hat eine Kapitalerhöhung wiederholt ausgeschlossen und lehnt auch Staatshilfen ab. Sie sieht sich mit einer Kernkapitalquote von gut zehn Prozent ausreichend ausgestattet, um die Krise zu meistern. Andere Investmentbanken haben auch dank Milliardenhilfen ihrer Staaten indes eine höhere Quote.

Die Analysten von JP Morgan sehen bei dem Frankfurter Geldhaus eine starke Abhängigkeit vom Investmentbanking, was sie als Risikofaktor bezeichnen. Denn die Erträge im Kapitalmarktgeschäft seien in diesem Jahr auf Sinkflug. Anders als bei der Schweizer Konkurrenz spiele dagegen die vergleichsweise stabile Vermögensverwaltung eine nur untergeordnete Rolle. Als weitere Risiken nennen die Analysten anhaltend hohe Abschreibungsgefahren und negative Folgen der Rezession für die Kreditqualität.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Geruechte-um-Deutsche-Bank-article61822.html

Nexus
18.03.2009, 16:54
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

Wie avisiert stürzt es ins schwarze Loch (unter 900).

:klo

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1225509#post1225509)

......von einem bekannten Aurumkursprognostiker hört man im Augenblick nichts mehr.:hihi

unkraut
18.03.2009, 17:00
Die Ausgabe 05/2009 des Rohstoff-Spiegels http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.rohstoff-spiegel.de/newsletter/lt/t_go.php?i=3&e=MTYxNjc=&l=-http--www.rohstoff-spiegel.de/count.php--Q-url--E-rs_2009-05.pdf

unkraut
18.03.2009, 18:10
Weltpanik, Weltmanipulation und Weltwährung http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/rolleyes.gif


http://www.mmnews.de/index.php/200903182540/MM-News/Weltpanik-Weltmanipulation-und-Weltwahrung.html

_SL_
18.03.2009, 19:24
......von einem bekannten Aurumkursprognostiker hört man im Augenblick nichts mehr.:hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227376#post1227376)
:hihi :hihi:rofl:respekt

tiefpunkt wieder mal gepasst.. ;)

unkraut
18.03.2009, 19:26
......von einem bekannten Aurumkursprognostiker hört man im Augenblick nichts mehr.http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/newlaugh.gif

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227376#post1227376)
na sowas http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/newlaugh.gif

http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

lunar
18.03.2009, 19:28
:o:D

lunar
18.03.2009, 19:30
...ooops :eek bin ich doch glatt auf dem falschen Dampfer gelandet :o;)

unkraut
18.03.2009, 19:31
...ooops http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/eek.gif bin ich doch glatt auf dem falschen Dampfer gelandet http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/redface.gifhttp://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/wink.gif

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227429#post1227429)


macht nichts http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

_SL_
18.03.2009, 19:31
sag ja.. über gold-shorts in dieser zeit alleine schon nachzudenken ist fahrlässig :ne

unkraut
18.03.2009, 19:48
nicht schlecht http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=16794&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7294&mocktick=1

lunar
18.03.2009, 20:48
macht nichts http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227432#post1227432)
...weisst Du :) mit Dampfer meinte ich den thread - wollte es doch im "Gold" schreiben ;) aber ist ja hier auch :supi

Nexus
18.03.2009, 22:50
na sowas http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/newlaugh.gif

http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227424#post1227424)
http://www.smilies.4-user.de/include/Schock/smilie_sh_050.gif

;)

_SL_
18.03.2009, 23:46
:hihi

sag ma wasn los mit dir.. bist short oder willst noch rein?? oder nervt dich´s nur, dass gold steigt + du nicht dabei bist?? :confused

leg egoismus + deine deppernheit ab :hihi :schwitz + kauf gold.. noch is nicht zu spät.. ;)

_SL_
18.03.2009, 23:48
:hihi :rofl:respekt

http://www.stock-channel.net/stock-board/showpost.php3?p=1227481&postcount=326 (http://www.stock-channel.net/stock-board/showpost.php3?p=1227481&postcount=326)


der war gut!! :supi ;)

schloss
19.03.2009, 00:40
......von einem bekannten Aurumkursprognostiker hört man im Augenblick nichts mehr.:hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227376#post1227376)
von einem Fettnapf in den nächsten...aber das Timing ist geradezu erschreckend genau... :eek

Vienna
19.03.2009, 07:18
"Offenbarungseid der FED !"

Fed pumpt eine Billion Dollar in US-Wirtschaft :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Donnerstag, 19. März 2009, 06:32 Uhr

Washington/Frankfurt (Reuters) - Die US-Notenbank pumpt im Kampf gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten rund eine Billion Dollar in die Wirtschaft.

Wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte, will sie ab Ende kommender Woche langlaufende Staatsanleihen im Volumen von bis zu 300 Milliarden Dollar ankaufen. Darüber hinaus sollen bereits laufende Programme zum Ankauf hypothekenbesicherter Anleihen um bis zu 750 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt - dabei handelt es sich zum größten Teil durch die Finanz- und Immobilienkrise in den den USA praktisch wertlos gewordene Schrottpapiere.

Finanziert werden die Ankäufe, durch die weitere Milliarden Dollar zur Stützung der Kreditmärkte aufgebracht werden, durch die Notenpresse. Das Handelsteam der New Yorker Fed teilte mit, dass Anleihen mit zwei bis zehn Jahren Laufzeit gekauft werden sollen. Die Ratingagentur Moody's erklärte, die neuen Schritte der Fed hätten keinen Einfluss auf die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten am internationalen Kapitalmarkt.

Fed-Chef Ben Bernanke begründete den Beschluss damit, dass sich die wirtschaftliche Lage in den USA seit dem letzten Treffen der Notenbanker im Januar weiter verschlechtert habe. Die Fed werde in dieser Situation alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, "um die wirtschaftliche Erholung voranzutreiben und Preisstabilität zu gewährleisten". Die eingeleiteten Schritte würden einer "schrittweisen Wideraufnahme des Wachstums" nch sich ziehen, erklärte Bernanke. Den nach aggressiven Zinssenkungen im vergangenen Jahr praktisch bedeutungslos gewordenen Leitzins beließ der für die Geldpolitik der Federal Reserve zuständige Offenmarktausschuss wie an den Finanzmärkten erwartet beim bisherigen Zielband zwischen null und 0,25 Prozent. Dort werde er auch eine längere Zeit bleiben, erklärte Bernanke.

TREASURIES HAUSSIEREN

Am Anleihenmarkt sorgte die Ankündigung der Notenbank für massive Kursgewinne, der Dollar fiel dagegen zum Euro zurück. Der Dow-Jones-Index drehte nach der Fed-Entscheidung deutlich ins Plus. Bernanke hatte bereits im Dezember die Möglichkeit angedeutet, dass die Fed Staatsanleihen kaufen könnte. Die Fed ist bereits seit Monaten dabei, immer wieder Liquidität in die verstaatlichten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddy Mac zu schießen. Außerdem hat sie ein Programm (TALF) aufgelegt, mit dem die Fed direkt die Kreditbedingungen für kleine und mittlere Firmen, Studenten und Autofahrer verbessern will. TALF ist eine Billion Dollar schwer.

Die Mehrzahl der US-Analysten zeigten sich wenig überrascht von den neuen Schritten der Notenbank. Es sei gesetzt gewesen, dass die Fed auch Staatsanleihen kaufen und die Notenpresse richtig anwerfen werde, sagte Dan Fuss von der Finanzberatung Loomis Sayles in Boston. "Sie haben seit einiger Zeit klar gemacht, dass sie Staatspapiere kaufen werden. Und sie haben immer angedeutet, dass sie das machen werden, wenn die Renditen hochgehen. Das war jetzt der Fall."

Fed-Experte Kristian Toedtmann von der Deka-Bank sagte zu Reuters in Frankfurt: "Wichtig sind die Größenordnungen der einzelnen Maßnahmen. Mit dem Ankauf von Treasuries im Wert von 300 Milliarden Dollar erreicht die Fed in etwa wieder das Volumen an Staatsanleihen in ihrer Bilanz wie vor der Kreditkrise. Um einiges bedeutender sind dagegen der Kauf von weiteren hypothekenbesicherten Anleihen und die in Kürze beginnende TALF. Der Umfang dieser Maßnahmen wird den Bestand an Staatsanleihen bei der Fed schon bald um ein Vielfaches Übersteigen."

Vienna
19.03.2009, 07:26
"Offenbarungseid der FED !"

Fed pumpt eine Billion Dollar in US-Wirtschaft :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Donnerstag, 19. März 2009, 06:32 Uhr

Washington/Frankfurt (Reuters) - Die US-Notenbank pumpt im Kampf gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten rund eine Billion Dollar in die Wirtschaft.

Wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte, will sie ab Ende kommender Woche langlaufende Staatsanleihen im Volumen von bis zu 300 Milliarden Dollar ankaufen. Darüber hinaus sollen bereits laufende Programme zum Ankauf hypothekenbesicherter Anleihen um bis zu 750 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt - dabei handelt es sich zum größten Teil durch die Finanz- und Immobilienkrise in den den USA praktisch wertlos gewordene Schrottpapiere.

Finanziert werden die Ankäufe, durch die weitere Milliarden Dollar zur Stützung der Kreditmärkte aufgebracht werden, durch die Notenpresse. Das Handelsteam der New Yorker Fed teilte mit, dass Anleihen mit zwei bis zehn Jahren Laufzeit gekauft werden sollen. Die Ratingagentur Moody's erklärte, die neuen Schritte der Fed hätten keinen Einfluss auf die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten am internationalen Kapitalmarkt.

Fed-Chef Ben Bernanke begründete den Beschluss damit, dass sich die wirtschaftliche Lage in den USA seit dem letzten Treffen der Notenbanker im Januar weiter verschlechtert habe. Die Fed werde in dieser Situation alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, "um die wirtschaftliche Erholung voranzutreiben und Preisstabilität zu gewährleisten". Die eingeleiteten Schritte würden einer "schrittweisen Wideraufnahme des Wachstums" nch sich ziehen, erklärte Bernanke. Den nach aggressiven Zinssenkungen im vergangenen Jahr praktisch bedeutungslos gewordenen Leitzins beließ der für die Geldpolitik der Federal Reserve zuständige Offenmarktausschuss wie an den Finanzmärkten erwartet beim bisherigen Zielband zwischen null und 0,25 Prozent. Dort werde er auch eine längere Zeit bleiben, erklärte Bernanke.

TREASURIES HAUSSIEREN

Am Anleihenmarkt sorgte die Ankündigung der Notenbank für massive Kursgewinne, der Dollar fiel dagegen zum Euro zurück. Der Dow-Jones-Index drehte nach der Fed-Entscheidung deutlich ins Plus. Bernanke hatte bereits im Dezember die Möglichkeit angedeutet, dass die Fed Staatsanleihen kaufen könnte. Die Fed ist bereits seit Monaten dabei, immer wieder Liquidität in die verstaatlichten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddy Mac zu schießen. Außerdem hat sie ein Programm (TALF) aufgelegt, mit dem die Fed direkt die Kreditbedingungen für kleine und mittlere Firmen, Studenten und Autofahrer verbessern will. TALF ist eine Billion Dollar schwer.

Die Mehrzahl der US-Analysten zeigten sich wenig überrascht von den neuen Schritten der Notenbank. Es sei gesetzt gewesen, dass die Fed auch Staatsanleihen kaufen und die Notenpresse richtig anwerfen werde, sagte Dan Fuss von der Finanzberatung Loomis Sayles in Boston. "Sie haben seit einiger Zeit klar gemacht, dass sie Staatspapiere kaufen werden. Und sie haben immer angedeutet, dass sie das machen werden, wenn die Renditen hochgehen. Das war jetzt der Fall."

Fed-Experte Kristian Toedtmann von der Deka-Bank sagte zu Reuters in Frankfurt: "Wichtig sind die Größenordnungen der einzelnen Maßnahmen. Mit dem Ankauf von Treasuries im Wert von 300 Milliarden Dollar erreicht die Fed in etwa wieder das Volumen an Staatsanleihen in ihrer Bilanz wie vor der Kreditkrise. Um einiges bedeutender sind dagegen der Kauf von weiteren hypothekenbesicherten Anleihen und die in Kürze beginnende TALF. Der Umfang dieser Maßnahmen wird den Bestand an Staatsanleihen bei der Fed schon bald um ein Vielfaches Übersteigen."

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227537#post1227537)
Alle Hemmungen verloren :greenspan :greenspan :greenspan :greenspan :greenspan [U]

Um Äußerlichkeiten braucht sich die Fed nicht mehr zu scheren, wenn sie immer mehr private Ramschpapiere als Sicherheit gegen Zentralbankgeld akzeptiert und damit die unverblümte Botschaft sendet, ein neues Subprime-Fass zu öffnen.


http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Das-Kapital-Alle-Hemmungen-verloren/489272.html

Nexus
19.03.2009, 07:47
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

…….und schon wieder den seit langen ambitioniert aufgestellten Zielen -1000, 1200, 1500, 2000 ein Schrittchen näher. Da machen natürlich 940 $ :eek bereits euphorisch.




http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_058.gif

Vienna
19.03.2009, 10:16
"Derivate für 1,6 Billion Dollar !!!" :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt

Firmensitz vor Verkauf

AIG wird verschwinden[U]

Der schwer angeschlagene US-Versicherungsriese AIG soll umbenannt und aufgelöst werden. "Was wir vorhaben ist die Auflösung von AIG", sagte Konzernchef Edward Liddy vor einem Ausschuss des US-Kongresses. "Was seit 90 Jahren als AIG bestand, wird mit der Zeit nicht mehr existieren." Insbesondere werde die Sparte für Finanzprodukte, die im Zentrum der Krise steht, innerhalb von vier Jahren von Grund auf saniert. Die Sparte Financial Products verwaltet laut Liddy Risiko-Papiere im Nominalwert von 1,6 Bill. Dollar. :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt
Zuvor hatte bereits US-Finanzminister Timothy Geithner mitgeteilt, dass die Regierung in Washington eine "geordnete Abwicklung" von AIG beschleunigen wolle.

AIG teilte unterdessen mit, der New Yorker Firmensitz solle verkauft werden. "AIG evaluiert den Verkauf der Immobilien seines Sitzes an der Ecke Pine Street-Wall Street", teilte ein Firmensprecher mit. Dies sei Teil der Bemühungen, die Bilanz zu sanieren. Die "New York Post" veranschlagte die möglichen Einnahmen auf maximal 100 Mio. Dollar. Der Firmensitz befindet sich dort seit den 1970er Jahren. Die US-Regierung stellte zur Rettung von AIG in den vergangenen Monaten 180 Mrd. Dollar zur Verfügung.

Liddy forderte Teile seiner Belegschaft zur Rückzahlung von Boni auf. Empfänger von mehr als 100.000 Dollar seien gebeten worden, mindestens die Hälfte der Zusatzzahlungen rückzuerstatten, sagte er.

Massive Kritik von Obama

Zugleich verteidigte er die Zahlungen: "Die Amerikaner fragen sich ganz einfach, warum diese Leute überhaupt irgendetwas gezahlt bekommen. Hier ist der Grund: Ich versuche verzweifelt einen unkontrollierten Zusammenbruch des Geschäfts zu verhindern." Die Boni seien notwendig um solche Angestellten zu halten, deren Kenntnisse für den Abbau risikobeladener Wertpapiere unerlässlich seien. Zugleich erklärte Liddy, dass einige Angestellte schon ihren gesamten Bonus zurückgezahlt hätten.

Die US-Regierung bekräftigte ihre Kritik an den Zahlungen. Sie seien eine "unangemessene Verwendung von Steuergeldern", sagte Präsident Barack Obama. "Genau so unerhört ist die Tatsache, dass wir das durch AIG entstandene Durcheinander aufräumen müssen." Die Regierung brauche eine Handhabe, damit eine Situation wie die bei AIG niemals wieder ein Risiko für das Finanzsystem darstelle, sagte Obama.

Über AIG wütet seit Tagen ein Sturm der Entrüstung, weil der Konzern insgesamt Gehaltszulagen von 165 Mio. Dollar zahlte, obwohl er nur durch gigantische Regierungshilfen am Leben gehalten wird.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/AIG-wird-verschwinden-article62095.html

Nexus
19.03.2009, 10:20
http://www.godmode-trader.de/front/img/charts/chart.php?tpl=profilechart&intv=86400&id=133962&exchange=22&hideVolume=true (http://www.godmode-trader.de/front/index.php?exchange=22&id=133962&p=profil&cache_me=1&from_crawler=1&intv=86400&p=detailchart&intv=86400)



https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Nehmen DAX und Plunder jeweils den richtigen Weg?:cool

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1225358#post1225358)

Heute wieder das gleiche Spiel ?

http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_284.gif

Vienna
19.03.2009, 10:55
"Zeitbombe für Kommunen !"

Cross-Border-Leasing :bett :bett :bett :bett :bett

Kaum jemand las das Kleingedruckte[U]
Von Oliver Georgi

17. März 2009 Das Geschäft erschien den Nürnbergern wie eine Rettung aus der Not. Seit Jahren schon waren die Kassen der Stadt klamm, als ihr 1999 das amerikanische Steuersystem zur Hilfe kam. Nürnberg ging einen Handel ein, der auf den ersten Blick bizarr, auf den zweiten aber genial wirkte: Die Stadt verleaste für eine hohe Millionensumme ihr Kanalnetz sowie das Klärwerk für 99 Jahre an einen amerikanischen Investor. Gleichzeitig mietete sie die eine Anlage bis 2021, die andere bis 2029 zurück; danach sollten sie zurückgekauft werden.

Der Clou des „Cross-Border-Leasings“ (CBL): Die Amerikaner konnten den „Kauf“ in ihrer Steuererklärung abschreiben. Die Ersparnissen gaben sie zum Teil als „Barwertvorteil“ an die Partner in Deutschland weiter, drei bis vier Prozent der Investitionssumme. Die Nürnberger wiederum legten einen Teil des Kapitals aus dem „Verkauf“ bei Banken und Versicherungen in Fonds an, aus denen die Mietzahlungen beglichen werden. Ein weiterer Teil wurde dem amerikanischen Versicherer AIG anvertraut, der das Geld für den Rückkauf bereitstellen sollte.

Erst die Straßenbahn, dann das Trinkwassersystem vergoldet

Ein sicheres Geschäft, so dachte man, und ein profitables dazu: Rund 50 Millionen Euro Gewinn brachte die Transaktion der Stadt - eine „Win-win-Situation“. Auf eine ähnliche Art und Weise hatte man 1998 bereits einen Teil der städtischen Straßenbahn vergoldet.

Nürnberg blieb kein Einzelfall. Die Stuttgarter leasten ihr eigenes Trinkwassersystem, die Bottroper ihre Kläranlage, die Ulmer ihre Müllverbrennung. Wie viele Kommunen CBL-Verträge abgeschlossen haben, ist unklar - die Vertragspartner legen bis heute größten Wert auf Diskretion. Selbst die Bundesregierung erklärte unlängst, sie habe keinen Überblick über die Geschäfte. :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes Experten schätzen aber, dass in Deutschland zwischen 150 und 200 Verträge existieren; etwa 100 Kommunen sind demnach an CBL-Geschäften beteiligt. Das Volumen der Verträge schätzt der Kölner CBL-Experte Werner Rügemer auf bis zu 100 Milliarden Euro.

Die Risiken wurden ausgeblendet

An mögliche Risiken dachte damals kaum jemand - auch nicht die Nürnberger. Schließlich wurden die Geschäfte von renommierten Instituten abgesichert, deren Bonität die Ratingagenturen als exzellent bewerteten. Auch sicherten die Partner einander in den Tausende Seiten dicken englischen Verträgen zu, dass die Kommunen faktisch Herr über ihr Objekt bleiben würden. Wer mochte bei diesem bombensicheren Geschäft noch das Kleingedruckte lesen?

Im Kleingedruckten stand, dass die Stadt die Haftung für die Bonität des Leasinggebers übernimmt und nach einem neuen Finanzierungspartner suchen muss, wenn der alte im Rating absinken sollte. Außerdem stand dort, dass jeder Vertragswechsel Millionen kostet und die Stadt selbst haftet, wenn ein Wechsel nicht gelingt.

Plötzlich war es Betrug

Kaum jemand las das Kleingedruckte. Umso härter war das Erwachen, als die amerikanische Regierung die CBL-Verträge 2004 als Scheingeschäfte und Betrug am Steuerzahler einstufte und Neuabschlüsse verbot. 2008 urteilte ein Bezirksgericht in Ohio in einem Musterprozess, die von den Investoren erlangten Steuervorteile seien rechtswidrig, weil der Eigentümerwechsel der Objekte nur vorgetäuscht sei.

Geklagt hatte der „AWG Leasing Trust“, der die Wuppertaler Müllverbrennungsanlage gekauft und durch das Geschäft zwischen 1999 bis 2003 gute 88 Millionen Dollar Steuern gespart hatte. Im gleichen Jahr forderte die oberste amerikanische Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) die rund hundert amerikanischen Investoren dazu auf, ihre Verträge mit den deutschen Partnern bis spätestens zum 31. Dezember 2008 zu beenden.

„Der mögliche finanzielle Verlust ist immens“

Noch ist unklar, ob die Investoren die Steuern nun nachzahlen müssen oder Bußgelder zu befürchten haben - und ob sie ihre deutschen Vertragspartner für den entgangenen Steuervorteil haftbar machen können. CBL-Experte Rügemer sieht für die Kommunen indes kein Risiko aus dieser Richtung. „Der Steueraspekt war von Anfang an nur vorgeschoben“, sagt er. Deshalb sei es fragwürdig, ob sich die Investoren nun auf entgangene Vorteile berufen könnten.

Aus einer anderen Richtung droht den Kommunen dafür weitaus mehr Ungemach. Denn durch die Finanzkrise gerieten etliche Investoren, Banken und Versicherungen ins Straucheln - vor allem der Versicherungskonzern AIG, der knapp 100 Milliarden Dollar Verlust machte und die meisten CBL-Geschäfte versichert hatte. Über Nacht sank AIG in den Ratings ab; viele Kommunen waren somit verpflichtet, ihr Geschäft neu zu besichern - zu hohen Kosten. Doch damit nicht genug: Geht zudem die Depotbank bankrott, die die Rückkaufsumme bereitstellen sollte, muss die Kommune ihr Objekt möglicherweise selbst zurückerwerben - und die Summe doppelt zahlen. Auch fürchten Experten, dass die Investoren versuchen könnten, ihren Partnern Vertragsverletzungen nachzuweisen, um die Verträge frühzeitig zu lösen. Erhebliche Schadensersatzforderungen an die Kommunen könnten die Folge sein. „Der mögliche finanzielle Verlust ist immens“, sagt Rügemer. Es könnten 30 Milliarden Euro werden.

Die Finanzierung droht zusammenzubrechen

Viele Kommunen versuchen derzeit deshalb, vorzeitig aus den riskanten Verträgen herauszukommen oder zumindest neue Sicherungsgeber aufzutreiben - auch Stadtkämmerer Riedel aus Nürnberg. Weil das AIG-Rating von „AAA“ auf „A-“ gesunken und er zur Neubesicherung verpflichtet war, musste er sich frisches Geld leihen und kaufte für 65 Millionen Dollar amerikanische Staatsanleihen. Ihr AIG-Depot im Wert von 68 Millionen Dollar will die Stadt lieber heute als morgen auflösen; entsprechende Verhandlungen laufen derzeit. Doch weil die Konditionen bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung in der Regel schlechter sind, ist noch unklar, ob die Stadt bei der Vertragsauflösung Verlust machen wird. Man wolle eine „maximale Kostengrenze einziehen“, sagt Stadtkämmerer Harald Riedel. Zu deutsch: Er rechnet mit maximal fünf Millionen Euro Verlust. Bei einem Gewinn von rund 50 Millionen Euro sei das aber noch „verkraftbar“, sagt er.

In anderen Städten ist die Lage prekärer. Etwa in Berlin: Dort stieg die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) 1997 in das CBL-Geschäft ein, verleaste Teile ihrer S- und U-Bahn-Waggons an einen amerikanischen Trust und mietete sie für zwölf bis 30 Jahre zurück. Knapp 69 Millionen Euro erhielt das Unternehmen für 511 Straßenbahnen und 647 U-Bahn-Wagen als „geldwerten Vorteil“. Ein mutmaßlich sicheres Geschäft - bis einige der beteiligten Banken in den Ratings abzusinken drohten. Der Aufsichtsrat der BVG beauftragte die Investmentbank JP Morgan mit der Suche nach neuen Sicherungsgebern. JP Morgan empfahl eine Umschuldung auf ein Kreditpaket aus 150 kleineren Investoren, das die beste Bonitätswertung „AAA“ vorzuweisen hatte.

Die Warnungen verpufften

In Berlin wähnte man sich wieder sicher - doch in den Reihen der neuen Partner waren auch Kandidaten wie Lehman Brothers, Washington Mutual und die AIG - toxische Geldgeber sozusagen. Zudem glaubte die BVG, ein Ausfall der Sicherung werde erst eintreten, wenn neben den vorbürgenden Banken auch jeder der 150 neuen Partner ausfalle. Doch dem war nicht so - schon wenige reichten. „Aus der Vorlage war nicht zu ersehen, dass bereits ein Ausfall von fünf bis sechs von diesen 150 wegen der eintretenden Hebeleffekte letztlich zu einem Totalausfall führen kann“, sagte sich Finanzsenator Thilo Sarrazin im November vor dem Berliner Abgeordnetenhaus.

Der sowieso schon verschuldeten landeseigenen BVG droht nun, von den Partnern für das gesamte Sicherungspaket in Haftung genommen zu werden. Möglicher Schaden: bis zu 157 Millionen Euro. „Das Risiko ist eindeutig da“, sagt Pressesprecherin Petra Reetz, auch wenn man bislang keine entsprechende Forderung erhalten habe. Sicherheitshalber habe man aber bereits eine Rückstellung von 157 Millionen Euro gebildet. Zudem will die BVG zur Not gegen JP Morgan klagen - weil man dort „eindeutig falsch beraten“ habe. Vorwürfe, man habe schon bei Abschluss der Verträge um deren Brisanz wissen müssen, weist Reetz zurück. „1997 hat einen noch niemand gewarnt. Man wurde für verrückt erklärt, wenn man nicht mitgemacht hat.“ Der Städte- und Gemeindetag sieht das indes anders. „Die Risiken der CBL-Geschäfte waren schon klar erkennbar“, sagt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy. Schon Anfang der neunziger Jahre habe man vor CBL gewarnt - vergeblich.

Hilfe von der KfW erbeten

Mittlerweile wäre man die CBL-Verträge auch in Berlin gern schnellstmöglich los. Deshalb einigte sich die BVG mit den Amerikanern 2006 auf den Rückkauf von 50 U-Bahn-Fahrzeugen; auch 200 S-Bahn-Waggons gingen 2008 wieder in Berliner Besitz über. Doch ob auch die übrigen Verträge vorzeitig aufgelöst werden können, die teils noch bis zu zehn Jahre laufen, sei fraglich, sagt Reetz.

In Zeiten grassierender Staatshilfe hoffen einige Kommunen, noch einen anderen Weg als die Vertragsauflösung gehen zu können, die in vielen Fällen ohnehin nicht so einfach möglich ist. Im Dezember wurden sie mit einer ungewöhnlichen Bitte bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vorstellig. Ihr Wunsch: Die KfW möge als Sicherungsgeber für die AIG einspringen. Doch bei der Bank gibt man sich zurückhaltend; gegenüber der F.A.Z. wollte man lediglich bestätigen, dass ein solches Anliegen „geprüft“ werde. Ob die Kommunen vom Staat Hilfe für ihr riskantes Monopoly erwarten können, ist also ungewiss. Dessen ist sich auch BVG-Sprecherin Reetz bewusst: „Wenn wir mit einem blauen Auge davonkommen und keinen Verlust machen, haben wir sehr viel Glück gehabt.“

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E02902CA7296E4A189FFDE7038CECF134~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Vienna
19.03.2009, 13:40
Fed-Anleihekauf peitscht Dollar nach unten :wc :wc :wc [U]

Die US-Notenbank unter Ben Bernanke hat mit ihrer Ankündigung, Staatsanleihen aufzukaufen, für heftige Turbulenzen an den Märkten gesorgt: Der Dollar wertete heftig ab, US-Staatsanleihen feierten die stärkste Kursrally seit mindestens vierzig Jahren.


http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/anleihen_devisen/:Notenpresse-Fed-Anleihekauf-peitscht-Dollar-nach-unten/489441.html

Nexus
19.03.2009, 14:11
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=7087135&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLT


http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_286.gif

unkraut
19.03.2009, 16:46
Erklärungsversuch der gestrigen Gold- und Silberbewegungen und Ausblick auf die Zukunft http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=12152

Vienna
19.03.2009, 17:17
"Derivate für 1,6 Billion Dollar !!!" :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt

Firmensitz vor Verkauf

AIG wird verschwinden[U]

Der schwer angeschlagene US-Versicherungsriese AIG soll umbenannt und aufgelöst werden. "Was wir vorhaben ist die Auflösung von AIG", sagte Konzernchef Edward Liddy vor einem Ausschuss des US-Kongresses. "Was seit 90 Jahren als AIG bestand, wird mit der Zeit nicht mehr existieren." Insbesondere werde die Sparte für Finanzprodukte, die im Zentrum der Krise steht, innerhalb von vier Jahren von Grund auf saniert. Die Sparte Financial Products verwaltet laut Liddy Risiko-Papiere im Nominalwert von 1,6 Bill. Dollar. :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt
Zuvor hatte bereits US-Finanzminister Timothy Geithner mitgeteilt, dass die Regierung in Washington eine "geordnete Abwicklung" von AIG beschleunigen wolle.

AIG teilte unterdessen mit, der New Yorker Firmensitz solle verkauft werden. "AIG evaluiert den Verkauf der Immobilien seines Sitzes an der Ecke Pine Street-Wall Street", teilte ein Firmensprecher mit. Dies sei Teil der Bemühungen, die Bilanz zu sanieren. Die "New York Post" veranschlagte die möglichen Einnahmen auf maximal 100 Mio. Dollar. Der Firmensitz befindet sich dort seit den 1970er Jahren. Die US-Regierung stellte zur Rettung von AIG in den vergangenen Monaten 180 Mrd. Dollar zur Verfügung.

Liddy forderte Teile seiner Belegschaft zur Rückzahlung von Boni auf. Empfänger von mehr als 100.000 Dollar seien gebeten worden, mindestens die Hälfte der Zusatzzahlungen rückzuerstatten, sagte er.

Massive Kritik von Obama

Zugleich verteidigte er die Zahlungen: "Die Amerikaner fragen sich ganz einfach, warum diese Leute überhaupt irgendetwas gezahlt bekommen. Hier ist der Grund: Ich versuche verzweifelt einen unkontrollierten Zusammenbruch des Geschäfts zu verhindern." Die Boni seien notwendig um solche Angestellten zu halten, deren Kenntnisse für den Abbau risikobeladener Wertpapiere unerlässlich seien. Zugleich erklärte Liddy, dass einige Angestellte schon ihren gesamten Bonus zurückgezahlt hätten.

Die US-Regierung bekräftigte ihre Kritik an den Zahlungen. Sie seien eine "unangemessene Verwendung von Steuergeldern", sagte Präsident Barack Obama. "Genau so unerhört ist die Tatsache, dass wir das durch AIG entstandene Durcheinander aufräumen müssen." Die Regierung brauche eine Handhabe, damit eine Situation wie die bei AIG niemals wieder ein Risiko für das Finanzsystem darstelle, sagte Obama.

Über AIG wütet seit Tagen ein Sturm der Entrüstung, weil der Konzern insgesamt Gehaltszulagen von 165 Mio. Dollar zahlte, obwohl er nur durch gigantische Regierungshilfen am Leben gehalten wird.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/AIG-wird-verschwinden-article62095.html

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227564#post1227564)
AIG wird Boomerang :licht :licht :licht :licht :licht für Rettungsplan[U]

von Christine Mai (Frankfurt)

Wie will US-Finanzminister Geithner die Institute von toxischen Papieren befreien? Die Wall Street bangt seit Wochen um die Antwort. Nun wird deutlich: Die heftige Debatte um die Millionen-Prämien, die bei AIG gezahlt wurden, macht eine Lösung noch schwerer.


http://www.ftd.de/politik/international/:Umstrittene-Boni-AIG-wird-Boomerang-fuer-Rettungsplan/489635.html

schloss
19.03.2009, 19:43
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=7087135&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLT


http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_286.gif

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227655#post1227655)
gaaanz toll, wirklich.... http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/streicheln.gif

man beachte wiederum das "perfekte" Timing... 14:11 besser kann man es gar nicht machen...

_SL_
19.03.2009, 19:46
na vielleicht hat er ja da gerad verkauft.. :schwitz :confused :rolleyes ;)

Nexus
19.03.2009, 21:55
:rolleyes :rolleyes

http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_286.gif=http://www.smilies.4-user.de/include/St_Patricks_Day/smilie_st_039.gif

Vienna
20.03.2009, 10:25
"Nicht nur Northern Rock unbelehrbar !"

Freitag, 20. März 2009

Hochriskante Kredite :bett :bett :bett :bett :bett

Northern Rock unbelehrbar[U]

Die britische Hypothekenbank Northern Rock hat nach Angaben des nationalen Rechnungshofs noch Monate nach ihrer Rettung durch den Staat hochriskante Kredite vergeben.

Das Geldinstitut habe seinen Kunden nach der Nothilfe durch die Bank of England noch monatelang Darlehen von bis zu 125 Prozent auf den Wert ihres Eigenheims eingeräumt, hieß es in einem Bericht des National Audit Office (NAO). Kredite in dieser Höhe, die mittlerweile nicht mehr erhältlich sind, gelten als symptomatisch für die Immobilienblase vor Beginn der Kreditkrise.

Die britische Regierung hatte Northern Rock bereits Ende 2007 mit einem milliardenschweren Darlehn unter die Arme gegriffen, als verängstigte Kunden im Zuge der Kreditkrise die Bankschalter stürmten. Im Februar des vergangenen Jahres wurde das Institut verstaatlicht und litt zuletzt stark unter seiner freizügigen Kreditvergabe.

...

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Northern-Rock-unbelehrbar-article62396.html

Nexus
20.03.2009, 12:58
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=7087135&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLT


http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_286.gif

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227655#post1227655)
.....für heute reicht es auch wieder.;)
...aber nicht ganz so komfortabel wie gestern.:)

_SL_
20.03.2009, 12:59
:hihi

jo gema short, gelle?? :D ;)

_SL_
20.03.2009, 13:24
nee DAX ist dennoch immer nochn kauf auf diesem niveau auf 2009 gesehn.. :);)

Nexus
20.03.2009, 13:38
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Was ist denn nun wieder mit dem Tand los? "Die" wollen doch nicht etwa einem Ruinenspuk das wohlverdiente Wochenende verderben?

:lach :hihi :lach

_SL_
20.03.2009, 14:43
nö.. aber dafür steigts in euro mal wieder bisl besser :D ;)

unkraut
20.03.2009, 19:54
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_12_investmentecke_weekly.pdf

Vienna
21.03.2009, 08:51
"Dollar weiterhin im Sinkflug!" :wc :wc :wc

Viel Arbeit für Obama

US-Defizit ohne Beispiel :wc :wc :wc [U]

Das Budgetdefizit der USA wird nach einer neuen Schätzung des Kongresses im aktuellen Haushaltsjahr den Rekordwert von 1,85 Billionen US-Dollar erreichen. Dieser Fehlbetrag entspräche rund 13,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, teilte der Rechnungshof des US-Kongresses mit. Im vergangenen Jahr hatte das Defizit noch bei 459 Mrd. Dollar gelegen, auch dies war bereits ein Rekord.

In absoluten Zahlen ist das für das laufende Jahr prognostizierte Defizit beispiellos. In Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemessen lag das US-Defizit im Zweiten Weltkrieg allerdings deutlich höher. Die Defizitprognose des Rechnungshofs liegt über jener der US-Regierung, die im Februar ihren Haushalt präsentiert und einen Fehlbetrag von 1,75 Billionen US-Dollar vorausgesagt hatte.

Der Rechnungshof, der parteiunabhängig ist, geht von einem Anstieg der Ausgaben auf gut vier Billionen Dollar und damit um mehr als ein Drittel im Vergleich zum vergangenen Haushaltsjahr aus. Die Einnahmen sänken derweil um 15 Prozent auf knapp 2,16 Billionen. Auch 2010 bleibt das Defizit den Prognosen zufolge mit rund 1,38 Billionen Dollar hoch, unter die Billionen-Marke würde es demnach erst im Haushaltsjahr 2011 rutschen - auf 970 Milliarden Dollar. Ein Haushaltsjahr beginnt immer am 1. Oktober
des Vorjahres.

Ehrgeiziges Ziel

Das Weiße Haus kündigte an, Präsident Barack Obama werde aufgrund der neuen Prognosen seine Ziele nicht zurechtstutzen und auch nicht von seinem Plan abrücken, das Defizit bis 2013 zu halbieren. "Keine der heutigen Zahlen haben etwas an den Zielen des Präsidenten geändert oder an seiner Fähigkeit, diese Defizit-Senkung zu erreichen", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs.

Die Prognosen des Rechnungshofs und der Regierung liegen weit auseinander: So geht der CBO von einem BIP-Rückgang um 3,0 Prozent im laufenden Kalenderjahr aus, von einem Wachstum um 2,9 Prozent im kommenden Jahr und von einem vierprozentigen Plus im Jahr 2011. Obamas Haushalt dagegen legt einen Wachstumsrückgang von nur 1,2 Prozent im laufenden Jahr sowie ein Plus von 3,2 Prozent im kommenden und von je vier Prozent in den beiden Folgejahren zugrunde.

Der Rechnungshof warnt vor einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent in diesem Jahr, die 2010 auf neun Prozent steige und erst 2011 wieder auf 7,7 Prozent zurückgehe. Das Weiße Haus dagegen setzt die Quote bei 8,1 Prozent in diesem, 7,9 Prozent im kommenden Jahr und 7,1 Prozent 2011 an.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/US-Defizit-ohne-Beispiel-article62560.html

_SL_
21.03.2009, 20:05
:hihi :kopf

hilfe.. da reißt ein ein schwäbischer "möchtegern-anlageberater" nach nun immerhin ca. 7 jahren edelmetallhausse eine schote nach der anderen.


+ für son nen müll und käse wollte er auch mal 19,- EUR im monat haben :hihi :ne
aber wer gibt für son mist noch geld aus. ;)


das einzige, was in heutiger und jetziger zeit so wertvoll wie nie davor ist, sind edelmetalle..


na denn und nun schönes WE :) :verbeug

_SL_
22.03.2009, 13:09
Ministerpräsident: DDR kein «totaler Unrechtsstaat»

Schwerin/Frankfurt/Main (dpa) - Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), hat sich gegen zu harsche Kritik an der DDR gewandt und damit für Empörung beim Koalitionspartner CDU gesorgt.

http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/politik/200903/200903_b1ca124cd898182d71b3fc8f1408124e.html

:rolleyes


so schlimm war die ehem. DDR nun auch wieder nicht, wie gerne von vielen heute dargestellt wird.
solltens sich lieber mal gedanken über das jetzige system machen.. :rolleyes

Vienna
22.03.2009, 16:02
Samstag, 21. März 2009

US-Banken in den Miesen
FDIC beziffert die Verluste :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz [U]

Die US-Bankenbranche hat zum Jahresende 2008 insgesamt deutlich höhere Verluste geschrieben als bislang angenommen. Die Branche verzeichnete im vierten Quartal 2008 einen Nettofehlbetrag von 32,1 Mrd. Dollar, wie die staatliche US-Einlagensicherung mitteilte.

Bislang war die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) von 26,2 Mrd. Dollar ausgegangen. Es ist der erste Quartalsverlust für die Branche seit 1990. Im Schlussquartal 2007 hatten die US-Banken einen Nettogewinn von 575 Mio. Dollar verbucht.

Laut FDIC sind allein vier Großbanken für die Hälfte des Verlusts verantwortlich. Namen nannte die unabhängige Behörde nicht.

Insgesamt schrieben etwa ein Drittel der Institute Ende 2008 rote Zahlen. Zu den großen Banken der USA zählen unter anderem die Citigroup, JPMorgan und die Bank of America.

Erst am Freitag hatte die FDIC die Schließung dreier weiterer Banken bekanntgegeben, wodurch sich die Zahl für den Zeitraum seit Jahresbeginn auf 20 erhöht. Für die FirstCity Bank in Stockbridge im Bundesstaat Georgia mit Einlagen im Nominalwert von 278 Mio. Dollar fand sich kein Abnehmer, so dass die FDIC selbst die Abwicklung übernimmt, wie sie weiter mitteilte. Die Kosten für den Bankenversicherungsfonds wurden auf 100 Mio. Dollar veranschlagt.

Für zwei andere Banken wurden Konkurrenzunternehmen gefunden, die zur Übernahme bereit waren. So wird die Colorado National Bank in Colorado Springs mit Einlagen von 82,7 Mio. Dollar von der Herring Bank übernommen, die Teambank in Paola im Bundesstaat Kansas mit Einlagen von 492,8 Mio. Dollar von der Great Southern Bank. Die Bankenaufsicht schloss mit der Herring Bank und mit der Great Southern Bank Abkommen über eine Aufteilung der Risiken. Für beide Fälle zusammen entstehen laut FDIC weitere Kosten in Höhe von 100 Mio. Dollar.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/FDIC-beziffert-die-Verluste-article62572.html

_SL_
22.03.2009, 23:02
unsere bundeskanzlerin hat mir gerad sehr gut gefallen bei der frau will :)
vor allem ihre aussage + haltung zu opel!

keine sinnlose hoffnung verbreiten + den leuten da was versprechen, was vielleicht eh nicht gehalten werden kann (sie schröders einstige aktion)..

;)

Nexus
23.03.2009, 11:13
http://www.godmode-trader.de/front/img/charts/chart.php?tpl=profilechart&intv=86400&id=133962&exchange=22&hideVolume=true (http://www.godmode-trader.de/front/index.php?exchange=22&id=133962&p=profil&cache_me=1&from_crawler=1&intv=86400&p=detailchart&intv=86400)



https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

:cool

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1225358#post1225358)
http://www.bild.de/BILD/politik/wirt...rozent-ab.html (http://www.bild.de/BILD/politik/wirt...rozent-ab.html)

:rolleyes http://www.youtube.com/watch?v=smnGFfMHaIk:lach

Ein Kernobstverfechter sieht schon den nahenden totalen ökonomischen Absturz. „Drüben“ werden bereits Rezepte für Teigwarengerichte ausgetauscht. Wird es langsam ernst?

Also da werde ich mir doch heute Mittag noch ein Rindersteak mit reichlich Salat in der Filiale einer entsprechenden Gastronomiekette (in der Nähe gastierten übrigens früher die Lehman Brothers, der große Schriftzug ist bereits entfernt) gönnen. Ob die auch Golddukaten für Speis & Trunk annehmen?:hihi

schloss
23.03.2009, 13:37
DAX-Wette (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&t=120171) anklicken und mittippen.

Nexus
23.03.2009, 22:10
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=BFO-&Titel=Brent+DTD&Src=reu&&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=18748619

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gifquotes/markets.gifquote?rand=9804http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon30.gif

:cool

Nexus
24.03.2009, 14:05
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

.....wie gewöhnlich Blasen platzen:cool

unkraut
24.03.2009, 20:43
Rohstoff-Report Update vom 24.03.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport_update&id=7db8f5b9f9211fc2e3944915c6161a02

_SL_
24.03.2009, 21:18
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow%28%27/charts/popup/au24hr3day.html%27,%27Au30Days%27,%27top=50,left=200,width=670,height=560%27%29;)

.....wie gewöhnlich Blasen platzen:cool

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1228590#post1228590)
sag mal außer unfug kannst auch nix posten, oder?? :hihi :rolleyes

Nexus
24.03.2009, 22:05
:rolleyes

Nun, dann bin ich hier bester Gesellschaft.:streichel
:rofl

Wo darfst Du noch auftreten?:hihi



:hihi

jo gema short, gelle?? :D ;)

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1227868#post1227868)

paule2
24.03.2009, 22:50
Ich gebe dem Nexus ja selten recht.

;)

_SL_
24.03.2009, 23:14
:rolleyes

Nun, dann bin ich hier bester Gesellschaft.:streichel


Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1228726#post1228726)
bloß net.. :hihi ;)

bin nicht short gegangen + nicht mal ironie verstehst :ne :ne :lach :schwitz

na ja..

Nexus
25.03.2009, 07:56
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow%28%27/charts/popup/au24hr3day.html%27,%27Au30Days%27,%27top=50,left=200,width=670,height=560%27%29;)

:wc

Wird es endlich heute gelingen?:lach

unkraut
25.03.2009, 17:01
Die aktuelle Ausgabe des Geldanlage-Reports http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.geldanlage-report.de/Geldanlage-Report-25-03-2009.pdf

schloss
25.03.2009, 19:42
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow%28%27/charts/popup/au24hr3day.html%27,%27Au30Days%27,%27top=50,left=200,width=670,height=560%27%29;)

:wc

Wird es endlich heute gelingen?:lach

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1228752#post1228752)
Schade....heute war das Timing nicht so gut. Aber wahrscheinlich konntest Du um 13:20 nicht ins internet, und weil Du das wusstest, hast Du "vorgesorgt". Auch dafür Danke!

_SL_
25.03.2009, 23:25
herrrlich so ne krise.. :lach

+ was ist dat beste an ner krise?? man sollte kaufen :dd

:verbeug

(vergessen leider die meisten..:ne ;) )

paule2
25.03.2009, 23:45
Wenn "man" keine Kohle hat, muss man investieren.

Das erinnert an Baron Hartz den Vierten

:hihi

paule2
25.03.2009, 23:53
In was "man" in der Krise investieren "sollte"!

http://www.szenenight.de/images/stories/logos/sn_beckskiste.jpg

:dd

_SL_
25.03.2009, 23:55
:kotz


:hihi

wer trinkt denn so was.. :ne ;)

_SL_
25.03.2009, 23:57
Wenn "man" keine Kohle hat, muss man investieren.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1229097#post1229097)
man muss gar nix.. nur hats da besten chancen..

im "shorten" bin ich nicht so gut.. :hihi :schwitz

aber jetzt günstig ne bank kaufen.. das wollten wir doch alle schon mal.. ;)

Vienna
27.03.2009, 07:38
Freitag, 27. März 2009

Finanzzentrum droht Pleite :bibber :bibber :bibber

Preisverfall in London[U]

Der Werteverfall britischer Immobilien bringt den Besitzer des Londoner Finanz- und Einkaufszentrums Canary Wharf in Turbulenzen. Der Komplex mit dem höchsten Gebäude in Großbritannien sei in den vergangenen zwei Jahren um ein Viertel auf 688,4 Mio. Pfund (736,6 Mio. Euro) abgewertet worden, teilte der Besitzer Songbird Estates mit. Falls die Preise weiter fallen, könne das Konsortium seinen Kredit der Citibank nicht zurückzahlen. Dann drohe die Insolvenz.

Im vergangenen Jahr hätten sich Verluste von 1,83 Mrd. Pfund (1,96 Mrd. Euro) aufgetürmt. Der ursprüngliche Besitzer ging 1992 im Zuge der damaligen Immobilienmarkt-Krise bankrott.

In dem riesigen Bürogebäude-Komplex haben sich die großen US-Finanzhäuser eingemietet. Lehman Brothers ist im Zuge ihrer Insolvenz bereits ausgezogen. Die Mietvereinbarung ist durch den US-Versicherer AIG abgesichert, der massive Staatshilfen erhalten hat, um eine Insolvenz zu vermeiden. Morgan Stanley hat ein Bürogebäude bereits verlassen. Die Bank of America erwägt entsprechende Pläne. Nach Besitzer-Angaben stehen derzeit weniger als fünf Prozent der Büroflächen leer.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Preisverfall-in-London-article63903.html

unkraut
27.03.2009, 18:36
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_13_investmentecke_weekly.pdf

unkraut
27.03.2009, 18:41
Ausgabe 03/2009 des Klimawandel-Investments vom 27.03.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=klimawandel&id=44540cc8912eefec46b0f624d9538e91

unkraut
28.03.2009, 08:01
Der neue Geldanlage-Report http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.geldanlage-report.de/GAR-Update-280309.html

Vienna
29.03.2009, 09:27
Samstag, 28. März 2009

Seit Anfang des Jahres

21. :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes US-Bank pleite[U]

Erneut ist eine Regionalbank in den USA pleite gegangen. Betroffen ist diesmal die in Atlanta im Bundesstaat Georgia ansässige Omni National Bank, wie der US-Einlagensicherungsfonds FDIC mitteilte. Es ist das 21. Geldhaus, das seit Jahresbeginn in den Vereinigten Staaten bankrott ging und bereits das vierte in Georgia.

Für den Einlagensicherungsfonds ist es mit einem Volumen von 290 Millionen Dollar (218 Millionen Euro) zugleich die bislang teuerste Pleite des Jahres. Die Omni-Einlagen sollen vorläufig von dem ebenfalls in Georgia ansässigen Geldinstitut Sun Trust Banks übernommen werden, bis die Anleger sich eine neue Bank gesucht haben.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/21-US-Bank-pleite-article64067.html

Vienna
29.03.2009, 13:27
"Wie lange lässt sich der deutsche Steuerzahler das noch gefallen?!"

Sonntag, 29. März 2009

Fass ohne Boden

HRE brauch noch mehr Geld :demut :demut :demut :demut :demut [U]

Der angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) braucht weitere Milliarden vom Staat. Zur genauen Höhe der benötigten Eigenkapital-Hilfen könne er noch keine Angaben machen, sagte Vorstandschef Axel Wieandt in einer Telefonkonferenz. Dies müsse zunächst mit dem Banken-Rettungsfonds SoFFin besprochen werden. Zuletzt war immer wieder von bis zu 10 Milliarden Euro die Rede gewesen.

Ziel sei eine Kernkapitalquote in der Größenordnung von etwa acht Prozent, sagte Wieandt. Inklusive des Jahresabschlusses 2008 hatte die Quote zuletzt bei 3,4 Prozent gelegen und damit unter der regulatorischen Mindestgrenze von vier Prozent. Die Kernkapitalquote gibt Auskunft über die Absicherung einer Bank, indem sie das Verhältnis von Eigenmitteln in der Kasse zu den möglichen Risiken widerspiegelt. Dazu zählen vor allem Kredite.

http://www.n-tv.de/1128771.html

schloss
29.03.2009, 22:24
Neues Spiel neues Glück

Auf geht's zur DAX-Wette (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&t=120896)

Nexus
30.03.2009, 08:02
Der Jahrhundertschwindel (http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=93698) - dottore, 28.03.2009, 18:38 (Boerse & Wirtschaft) (http://www.dasgelbeforum.de.org/forum.php?category=5)

Also doch Gold gegen Bankwerte tauschen?:rolleyes

:cool

Nexus
30.03.2009, 08:31
Die Abwrackprämie macht Opel Hoffnung. Damit sei die drohende Insolvenz vorerst abgewendet.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,616157,00.html

------------

Müssen die ökonomischen Armageddonprediger Ihr Szenario bereits auf 2010 verschieben?:eek

Vienna
30.03.2009, 09:19
Caja Castilla la Mancha

Spanien muss erste Bank stützen :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Erstmals seit Beginn der Finanzkrise muss auch in Spanien eine Bank vom Staat aufgefangen werden. Die regionale Sparkasse Caja Castilla la Mancha erhält eine milliardenschwere Kapitalspritze von der Zentralbank.


http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Caja-Castilla-la-Mancha-Spanien-muss-erste-Bank-stützen/493904.html

Vienna
30.03.2009, 11:22
"Bei 1 % Zins komplettes Geld unters Kopfkissen legen, sein Geld einer Bank geben macht keinen Sinn mehr !!!"

EZB vor drastischer Zinssenkung :Prost :Prost :Prost :Prost :Prost [U]

von Mark Schrörs (Frankfurt)

Im Kampf gegen Finanzkrise und Rezession wird die Europäische Zentralbank (EZB) nach Einschätzung führender Volkswirte ihren Leitzins nochmals aggressiv herunterschrauben.


http://www.ftd.de/politik/europa/:FTD-Zinsumfrage-EZB-vor-drastischer-Zinssenkung/493876.html

Vienna
30.03.2009, 12:22
"Bei 1 % Zins komplettes Geld unters Kopfkissen legen, sein Geld einer Bank geben macht keinen Sinn mehr !!!"

EZB vor drastischer Zinssenkung :Prost :Prost :Prost :Prost :Prost [U]

von Mark Schrörs (Frankfurt)

Im Kampf gegen Finanzkrise und Rezession wird die Europäische Zentralbank (EZB) nach Einschätzung führender Volkswirte ihren Leitzins nochmals aggressiv herunterschrauben.


http://www.ftd.de/politik/europa/:FTD-Zinsumfrage-EZB-vor-drastischer-Zinssenkung/493876.html

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1229823#post1229823)
Sonntag, 29. März 2009

Schlechter Ruf für Bankberater

Kein Vertrauen mehr :rotekarte :rotekarte :rotekarte [U]

Nur noch neun Prozent der Bundesbürger haben in Finanzfragen großes Vertrauen zu ihrem Bankberater. Das berichtet das Münchner Magazin "Focus" unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage der Commerzbank-Tochter Comdirect. Dem Partner oder der Partnerin vertrauen demnach in Gelddingen hingegen 71 Prozent der Bürger. Die Bankmitarbeiter schnitten auch bei der Qualität der Beratung sehr schlecht ab. 72 Prozent der befragten Kunden sagten, sie hätten bei einem Verkaufsgespräch in Gelddingen nicht immer alles verstanden.

Der Vorstandschef der Comdirect Bank, Michael Mandel, sagte "Focus" dazu: "Das Ergebnis ist eine schallende Ohrfeige für alle Banken, Sparkassen und Finanzberater." Laut der Umfrage haben als Folge der globalen Krise 71 Prozent der Deutschen das Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem verloren.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Kein-Vertrauen-mehr-article64305.html

Nexus
30.03.2009, 12:48
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow%28%27/charts/popup/au24hr3day.html%27,%27Au30Days%27,%27top=50,left=200,width=670,height=560%27%29;)

:wc

Wird es endlich heute gelingen?:lach



Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1228752#post1228752)

:rolleyes

Vienna
30.03.2009, 13:49
Riskante Devisengeschäfte

Carry Trade feiert Comeback :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt [U]

von Peter Garnham (London) und Tobias Bayer (Frankfurt)

Er galt als überwundenes Übel des Weltfinanzmarkts, doch jetzt ist er wieder zurück: Der riskante Carry Trade. Wegen steigender Börsen wetten die Anleger wieder auf Zinsdifferenzen. Davon profitieren der australische und der neuseeländische Dollar teils zweistellig.


http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:riskante-devisengeschaefte-carry-trade-feiert-comeback/494046.html

_SL_
30.03.2009, 13:57
boah vienna erst mal ab auf ignore.. :gomad

in fast jedem tredd die gleiche scheiße.. :dumm
reicht nicht einer zu??? :rolleyes

+ absolut langweilig, nur zitate zu lesen, anstatt mal ne eigene meinung..

na ja..

Vienna
30.03.2009, 14:13
boah vienna erst mal ab auf ignore.. :gomad

in fast jedem tredd die gleiche scheiße.. :dumm
reicht nicht einer zu??? :rolleyes

+ absolut langweilig, nur zitate zu lesen, anstatt mal ne eigene meinung..

na ja..

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1229884#post1229884)
SL auf ignore !

Nexus
30.03.2009, 14:14
http://www.volkskunst.org/Nussknacker.html

Warum sollte sich der Erzgebirgler auch Gedanken über die Finanzmarktkrise machen?



Schnitzkunst ist doch immer gefragt?:confused


:lach :hihi :lach

Vienna
30.03.2009, 14:34
Startprobleme beim Online-System :error

Abwrackprämie: Bafa-Server kollabieren unter Antragsflut[U]

Die Internetseite für den neuen Antrag zur Abwrackprämie ist gleich am ersten Tag zusammengebrochen.

HB FRANKFURT. "Aufgrund von technischen Problemen kommt es derzeit zu Schwierigkeiten beim Aufruf und beim Ausfüllen des Reservierungsantrags", teilte das zuständige Amt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) am Vormittag mit. Die Probleme lägen nicht im Einflussbereich des Amtes. "Das Bafa unternimmt alles in seiner Macht stehende, damit dieses Problem schnellstmöglich behoben wird", hieß es.

"Wir haben Probleme mit dem System", sagte Bafa-Sprecher Holger Beutel. Es liege allerdings nicht an einer Überlastung der Server. "Es gibt irgendwo im Internet einen Engpass, den wir versuchen, ausfindig zu machen." Ein paar Anträge seien allerdings bereits übermittelt worden. Allerdings reagierte der Rechner am Montagmorgen nach dem Absenden des Formulars oftmals mit einem Netzwerk-Fehler. Nach Angaben des Bundesamtes war zunächst unklar, wann die Probleme behoben sind.

Der Sprecher der deutschen Opel-Händler, Paul Ebbinghaus, äußerte sich empört über die Computerprobleme. "Meine Mitarbeiter versuchen seit 08.00 Uhr vergeblich Reservierungen zu buchen", sagte Ebbinghaus, der ein Autohaus in Dortmund leitet: "Wir haben hier insgesamt 600 Anträge liegen."

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem neuen Antragssystem

Bisher mussten Autokäufer beim Antrag auf die 2 500 Euro Umweltprämie unter anderem nachweisen, dass ihr alter Wagen verschrottet wird und das neue Fahrzeug bereits zugelassen ist. Die staatliche Abwrackprämie kann nun aber nur noch im Internet auf der Seite ump.bafa.de beantragt werden. Das Bafa will so genau verzeichnen, wann welcher Antrag einging, um dem Autokäufer einen Platz in der Reihenfolge der Bearbeitung zu reservieren.

Was bedeutet die neue Reservierung?

Autokäufer können sich seit dem 30.04.2009 schon vor Verschrottung des alten Wagens und Zulassung des neuen einen Platz in der Reihenfolge der Bearbeitung beim Bafa sichern. Die 2 500 Euro gibt es aber nach wie vor erst, wenn Verschrottung und Zulassung nachgewiesen sind.

Was müssen Interessenten dafür tun?

Alle, die die Prämie wollen, müssen das Online-Formular „UMP-Neu“ im Internet unter ump.bafa.de ausfüllen. Beizufügen ist auf jeden Fall im pdf-Format eine Kopie des Kauf- oder Leasingvertrages oder der verbindlichen Bestellung des Neufahrzeugs.

Warum kann die Prämie nur noch online beantragt werden?

Nach Angaben des Amtes ist nur so möglich, genau festzuhalten, wann welche Reservierung einging und damit, wann welcher Antrag bearbeitet wird.

Haben Autokäufer die Prämie mit der Reservierung sicher?

Das Bafa bestätigt zunächst den Eingang der Reservierung. Damit sei die Prämie aber noch nicht garantiert. Erst ein Reservierungsbescheid, der nach dem 16. April per Post zugeschickt werde, sichere den Antragstellern die Prämie zu. Nach Erhalt des Reservierungsbescheides sind alle weiteren Unterlagen in der dort vorgegebenen Form dem Bafa nachzureichen. Erst nach Prüfung aller Dokumente gibt es das Geld.

Wie lange ist Zeit für die restlichen Unterlagen?

Die Reservierung gilt für sechs Monate. Autokäufer können in dieser Zeit alle weiteren Unterlagen beim Bafa einreichen. Spätestens am 31. Januar 2010 sind aber alle Dokumente wie Verschrottungsnachweis und Neuzulassung schriftlich vorzulegen. Genaue Angaben zu den nötigen Unterlagen finden sich unter bafa.de.

Wer bekommt grundsätzlich die Prämie?

Die 2 500 Euro können private Autohalter beantragen, die noch dieses Jahr ihr mindestens neun Jahre altes Auto stilllegen und dafür einen Neu- oder Jahreswagen kaufen und zulassen. Der alte Wagen muss ihnen zuvor mindestens ein Jahr gehört haben.

http://www.handelsblatt.com/auto/news/abwrackpraemie-computerchaos-beim-bafa;2219770

unkraut
30.03.2009, 15:31
SL auf ignore !

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1229886#post1229886)

SL auf ignore !

http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

Vienna
30.03.2009, 16:22
Amerikas Banken am Tropf

Geithner befürchtet neue Löcher :streichel :streichel :streichel :streichel :streichel [U]

Der US-Finanzminister bereitet Kongress und Öffentlichkeit auf weitere Milliardenspritzen vor - und versucht, Kritik an den Rettungsaktionen für die Institute zu dämpfen. Private Investoren, die den Banken Risikopapiere abkaufen sollen, dürften keinesfalls verschreckt werden.


http://www.ftd.de/politik/international/:amerikas-banken-am-tropf-geithner-befuerchtet-neue-loecher/494029.html

unkraut
30.03.2009, 16:59
Hypo Real Estate

100 Milliarden Euro reichen nicht


http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,616129,00.html

wir brauchen eine

http://www.ftd.de/asset/Image/2009/03/02/90delarue.jpg http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

Nexus
30.03.2009, 21:19
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gifquotes/markets.gifquote?rand=9804

:rolleyes

_SL_
30.03.2009, 21:24
SL auf ignore !

http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1229921#post1229921)
:eek :eek :eek

da setzt man jene auf ignore + dann lernts vienna von alleine sprechen :eek

:hihi ;)

_SL_
30.03.2009, 21:26
hab ich jetzt nur noch nexus + ab und an mal schloss zum lesen hier :hihi :D

na wenigstens hat nexus ne eigene meinung + kann auch mal paar sätze schreiben :schwitz
auch wenns manchmal arger brei ist :hihi :kiss ;)

Vienna
31.03.2009, 14:07
"Quick-Rinse Bankruptcy!"

GM und Chrysler droht Blitz-Insolvenz :Angst :Angst :Angst :Angst :Angst [U]

Erschienen am 31. März 2009 | Spiegel Online

Kündigungsfristen sind in den USA selten. Wer hier gefeuert wird, hat meist nur noch Zeit, seine Habseligkeiten zu packen und fluchtartig das Büro zu verlassen. Manch ein Manager wurde schon von Wachbeamten vor die Tür eskortiert. Rick Wagoner, dem vom Weißen Haus geschassten Chef des US-Autobauers General Motors (GM), blieb solche Schmach erspart. Er erschien am Montag einfach nicht mehr am Arbeitsplatz. Sein kommissarischer Nachfolger Fritz Henderson verlor freilich keine Zeit: Er sprach der Belegschaft und per Videokonferenz auch den GM-Händlern Mut zu - und machte Druck. Wenn man sich nicht beeile, wurde er hinterher zitiert, werde es keinen Ausweg geben: "Wir landen in der Insolvenz."

Washington will Chrysler und GM verschlanken

Was Henderson verschwieg: Hinter den Kulissen wird dieser Schritt längst vorbereitet - für GM und ebenso für den nicht minder angeschlagenen Wettbewerber Chrysler. Daran konnten auch all die wortreichen Debatten um Sanierungspläne und Strukturwandel wenig ändern, die den Wochenstart prägten. Wagoners Zwangspensionierung auf Druck Washingtons ist nur der erste Schritt dieser staatlich verschriebenen Radikalkur. Aus der Gesundschrumpfung - so der Plan der Regierung - sollen GM und Chrysler als zwei deutlich kleinere, schlankere und nicht mehr unbedingt unabhängige Unternehmen wiederauferstehen.

Presse: Weißes Haus will Insolvenz

Gerichtlicher Gläubigerschutz, so erfuhr das "Wall Street Journal" aus Regierungskreisen, sei dabei der "führende Plan" des Weißen Hauses. GM - das schon vor Monaten Konkursanwälte angeheuert hat - beharrte in einer Erklärung zwar auf seiner "starken Präferenz" für eine außergerichtliche Umstrukturierung. Doch sei das Unternehmen zu allem bereit, auch zu einem "gerichtlich überwachten Verfahren". Der neue GM-Chef Henderson selbst bezeichnete eine Insolvenz später im Gespräch mit Reportern als "wahrscheinlichere" Option. Dass das Weiße Haus das Schicksal einer ganzen Industrie derartig kontrolliert, ist beispiellos und erntete sofort scharfe Kritik, vor allem aus konservativen Kreisen. In der Tat hat Washington nie zuvor so in die Privatwirtschaft hineinregiert wie jetzt. Vergleichbar war allenfalls der Versuch im Jahr 1952, die Stahlbranche zu nationalisieren, der aber vom Obersten US-Bundesgericht gestoppt wurde.

Obama bereitet die Amerikaner vor

Der republikanische Senator Bob Corker - eines der wenigen Kongressmitglieder, die Präsident Barack Obama am Sonntagabend vorab über die Pläne informieren ließ - sprach mit Blick auf die aktuellen Auto-Maßnahmen von einer "Machtergreifung durch das Weiße Haus": Eine solche Einmischung in die freie Marktwirtschaft sei "wahrhaft atemberaubend". Obama selbst versuchte dagegen, der Nation die Insolvenz-Option mit seiner scharfen, öffentlichen Abstrafung des GM- und Chrysler-Managements schmackhaft zu machen. In seiner TV-Rede widmete er der Gläubigerschutz-Variante drei volle Absätze.

Obama: "Insolvenz ist keine Schande"

Dabei mühte der US-Präsident sich vor allem, den Konzernen und den Arbeitnehmern die Angst zu nehmen: Insolvenz sei keine Schande. Sie bedeute nicht das Ende eines Unternehmens, sondern eine Art Beginn eines Neubeginns: Ein Insolvenzverfahren könne ein "Mechanismus" sein, um den Konzernen zu helfen, "sich schnell zu restrukturieren und stärker daraus hervorzugehen". Die Regierung würde diesen Prozess begleiten, damit sich GM und Chrysler "wieder aufrappeln" könnten. "Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass nicht noch mehr Schwierigkeiten kommen", sagte Obama an die Adresse der Auto-Arbeiter. Es war eine seltene Abweichung von seinem Manuskript, in dem nicht "Schwierigkeiten" stand, sondern "Schmerzen" - als wollte er den Schlag zumindest sprachlich etwas abmildern.

Neue Schritte nach deutschem Muster

In die gleiche Richtung zielte auch Washingtons Zusicherung, die Garantien für alle Autos zu übernehmen, die während einer Umstrukturierungsphase verkauft würden. Das soll die weit verbreitete Furcht mildern, dass Kunden die Produkte eines Unternehmens im Insolvenzverfahren nicht kaufen würden. Zudem versprach Obama für alle Autokäufe ab dem 16. Februar Steuererleichterungen und schlug Abwrackprämien nach europäischem Vorbild vor - einen Maßnahmen-Mix also, um den Insolvenz-Schock abzumildern. Das ist auch nötig.

Pläne für die "Schnellspülgang-Insolvenz"

Normalerweise quälen sich Insolvenzen gemäß "Chapter 11" - dem betreffenden Abschnitt des US-Konkursrechts - jahrelang durch die Gerichte und kosten Unsummen. Bei einer staatlich gestützten Variante dagegen würden die Konzerne mit Gewerkschaften, Gläubigern, Händlern und Zulieferern selbst Vereinbarungen zur Umstrukturierung treffen und dem Gericht dann das fertige Paket vorlegen. Dessen Finanzierung würde letztendlich Washington übernehmen. Das Weiße Haus lancierte dafür sofort ein neues Schlagwort: "quick-rinse bankruptcy" ("Schnellspülgang-Insolvenz"). Dieses Verfahren würde den knappen Fristen für die neuen GM-und Chrysler-Sanierungspläne entsprechen und zugleich die kniffligsten Schwierigkeiten aus dem Weg räumen, die einer Gesundung der Autobauer entgegenstehen. Darunter fallen in erster Linie Schulden (28 Milliarden Dollar allein bei GM) und die horrenden Sozialleistungen.

Sozialleistungen ziehen GM nach unten

Die Ausgaben für Sozialleistungen stellen vor allem die Opel-Mutter GM vor schier unlösbare Probleme. Ihre Reduzierung wäre der beste Weg zur Kostensenkung - und zugleich das größte Problem in den Gesprächen mit der mächtigen Auto-Gewerkschaft UAW. Die Kfz-Industrie ist in den USA die einzige Branche, die Pensionären die Krankenversicherung ebenso zahlt wie Angestellten. In ihrem jüngsten Bericht schätzte Obamas Auto-Arbeitsgruppe, dass diese Kosten für GM bis 2013 auf rund sechs Milliarden Dollar im Jahr anschwellen werden. Um die Ausgaben zu decken, müsste der Konzern pro Jahr sage und schreibe 900.000 zusätzliche Autos verkaufen.

"Autos von geringer Qualität"

Das hält Obamas Auto-Arbeitsgruppe für völlig unrealistisch - wie die meisten Vorschläge, mit denen die Konzerne ihre Sanierungspläne vom Februar versehen hatten. Zwar räumte der Präsident "bedeutsame Fortschritte" ein. Doch der vernichtende Report seiner Experten liest sich anders: So herrsche "bei den Verbrauchern die Meinung, dass GM Autos von geringerer Qualität baut". Auch das neue GM-Elektroauto Chevy Volt sei trotz aller Vorschusslorbeeren "wahrscheinlich zu teuer, um kurzfristig kommerziell erfolgreich zu sein". So bereiten sie dem "Chapter 11"-Insolvenzverfahren den Weg.

GM und Chrysler sollen zerschlagen werden

Die US-Regierung hat nach Informationen des "Wall Street Journals" schon sehr konkrete Pläne: Demnach sollen GM und die frühere Daimler-Tochter Chrysler in je eine "gute" und eine "schlechte" Firma geteilt werden, ähnlich wie bei den maroden Banken. Im "schlechten" GM-Teil würden alle Lasten gebündelt, etwa die Sozialkosten und unprofitable Marken wie Hummer und Saturn. Das "gute" GM - inklusive Chevy und Cadillac - könnte selbständig bleiben, womöglich mit einer Beteiligung von Gewerkschaften und Gläubigern. "Das ist der Plan", zitierte das "Journal" einen der Verhandlungsbeteiligten.

Chrysler völlig chancenlos

Chrysler bekam vom Weißen Haus dabei wesentlich schlechtere Chancen eingeräumt. Das "gute" Chrysler soll demnach an den italienischen Fiat-Konzern gehen, mit dem Chrysler bereits ein Rahmenabkommen getroffen hat. Fiat-Chef Sergio Marchionne erklärte, eine Allianz würde aus "Chrysler nicht nur finanziell ein stärkeres Unternehmen machen, sondern auch dabei helfen, amerikanische Arbeitsplätze zu erhalten". Vorgesehen ist offenbar, dass Fiat zunächst einen bis zu 35-prozentigen Anteil übernimmt und nach Tilgung der Schulden dann zum Mehrheitseigner wird.

Nicht alle Branchenexperten begrüßten allerdings die Insolvenz-Option. "Schnellspülgang klingt gut", sagte der Konkursfachmann Brad Coulter der "Detroit Free Press". "Ich weiß nur nicht, ob das wirklich funktionieren würde." Den Begriff habe er am Montag zum ersten Mal gehört.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,616448,00.html

lunar
31.03.2009, 14:27
boah vienna erst mal ab auf ignore.. :gomad

in fast jedem tredd die gleiche scheiße.. :dumm
reicht nicht einer zu??? :rolleyes

+ absolut langweilig, nur zitate zu lesen, anstatt mal ne eigene meinung..

na ja..

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1229884#post1229884)
....hättest es vielleicht etwas höflicher shreiben können - ein gutes Zitat ist schon ok :cool aber ich meine auch drei mal der gleiche Beitrag ist etwas reichlich :rolleyes ich verstehe ja, dass nicht alle im daily lesen, vielleicht vermehrt im trader's - aber auch noch einmal im gold :rolleyes muss wirklich nicht sein :(

unkraut
31.03.2009, 19:55
Der Weltfinanzgipfel

Morgen am 1. April beginnt der Weltfinanzgipfel in London. Hoffen wir mal, dass dieser Gipfel nicht zu einem schlechten Aprilscherz mutiert. Wir können davon ausgehen, dass die Signale, die dort gegeben werden, auch auf die Börse Auswirkungen haben werden. Wichtig wird sein, wie geschlossen sich die G20 darstellen und welche Maßnahmen tatsächlich beschlossen werden.

Bin mal gespannt au die Signale http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smilewinkgrin.gif

http://www.stockstreet.de/stockstreet-Archiv.php?stockstreet-Archiv-Ausgabe=726

Nexus
31.03.2009, 22:08
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gifquotes/markets.gifquote?rand=9804

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

:rolleyes

Nexus
31.03.2009, 22:12
Die Neuerwerbung im Schmusethread ist einfach :supi

Der Traffic wird dort sicherlich bald stark zunehmen.:respekt

:lach :rofl :lach

Nexus
01.04.2009, 10:34
''Todesliste'': Die aussichtsreichsten Pleite-Kandidaten

Chiquita Brands


http://diepresse.com/home/wirtschaft/finanzkrise/460259/index.do?gal=460259&index=12&direct=&_vl_backlink=&popup=



-------

Wer hätte das gedacht?:eek

Nexus
01.04.2009, 13:43
YouTube fürchtet Verluste - und klemmt erst mal deutschen Nutzern die Musik-Clips ab.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,616605,00.html

---------

Na, so was!:confused

Etwas geht noch.

http://www.youtube.com/watch?v=Fk7JlnfUHFA&feature=related

Daher schnell noch ein Liedchen aus der Zeit, als die heutigen Rentner noch jung waren.:lach

Vienna
01.04.2009, 14:19
Mittwoch, 1. April 2009

Tankan-Daten enttäuschen :licht :licht :licht :licht :licht

Trübe Stimmung in Japan[U]

Die Stimmung in Japans Wirtschaft ist auf ein Rekordtief gesunken. Das Vertrauen in die Perspektiven der zweitgrößten Volkswirtschaft ging in den drei Monaten bis März mit 34 Punkten so stark wie nie zurück und erreichte ein Minus von 58 Punkten, wie aus dem Konjunkturbericht Tankan der japanischen Notenbank hervorging.

Damit fiel der so genannte Diffusionsindex für die Stimmung von Großunternehmen des Verarbeitenden Gewerbes schlechter aus als geschätzt. Experten hatten im Mittel mit Minus 55 Zählern gerechnet. Für Juni werden nun minus 51 Punkte erwartet und damit eine leichte Verbesserung. Der Diffusionsindex bildet den Saldo von Einschätzungen eines günstigen und eines ungünstigen Geschäftsumfeldes ab. Bei Werten unter null hat sich die Mehrzahl der befragten Firmen pessimistisch gezeigt. Der Index wird seit 1974 und damit seit der Ölkrise erhoben.

Angesichts der weggebrochenen Exporte wollen die großen Unternehmen des Landes sowohl der fertigenden Industrie als auch der nicht produzierenden Branchen in dem am Mittwoch begonnenen neuen Geschäftsjahr 6,6 Prozent weniger investieren als im abgelaufenen Jahr. Für die zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt ist es die schwerste Krise der Nachkriegszeit. Der Stimmungsindex für die Großindustrie sackte auf minus 31 nach minus 9 im Vorquartal.

Der von der japanischen Zentralbank alle drei Monate erstellte Tankan-Bericht zum Geschäftsklima ist eine Mischung aus Konjunkturanalyse und Stimmungsbericht. Detailliert beantworteten rund 10.000 Unternehmen Fragen nach ihren Lagerbeständen, Zwischengewinnen oder zu erwartenden Verlusten sowie zu ihren Investitions- und Personalplänen. Anhand eines Indexes bemisst die Zentralbank die Einschätzung der Unternehmen über ihre Geschäftslage.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Truebe-Stimmung-in-Japan-article64789.html

unkraut
01.04.2009, 19:31
Ausgabe 07/2009 des Rohstoff-Reports vom 01.04.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport&id=663f88663a6d1bf3e4f71a438c44c7d7

Vienna
02.04.2009, 07:59
02.04.2009 , 07:21 Uhr
Aktuelle Zulassungszahlen vom US-Automarkt

US-Automarkt: Die Talfahrt geht weiter :licht :licht :licht [U]

Nach den schlechten Zulassungszahlen der vergangenen Monate kommen auch im März noch keine Frühlingsgefühle in der kriselnden Branche auf. Im Gegenteil, sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch im Vergleich zum Vormonat müssen die US-Hersteller weitere Einbußen melden. Bei den deutschen Autobauern sieht es kaum besser aus – bis auf eine kleine Ausnahme.

fgh/dpa/ap DÜSSELDORF. Während in Deutschland die Abwrackprämie wenigstens bei preiswerten Klein- und Kompaktwagen für Impulse am darbenden Automarkt sorgt, schauen die am US-Markt beteiligten Hersteller für den nun ausgewerteten Monat März auf ein Bild des Schreckens. So ist beispielsweise der Absatz des US-Autokonzerns Ford im Heimatmarkt im März wieder dramatisch schlecht ausgefallen. Im Jahresvergleich fielen die Verkäufe um 41 Prozent. Es wurden 131 500 Fahrzeuge der Marken Ford, Lincoln, Mercury sowie der schwedischen Tochter Volvo abgesetzt, wie der US-Konzern am Mittwoch mitteilte. Im gesamten ersten Quartal brach der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent auf 324 400 Wagen ein. Die Verkäufe der Geländewagen fielen im ersten Quartal um zwei Drittel. Ford hat bislang anders als die Konkurrenten General Motors und Chrysler keine Staatshilfen beantragt.

General Motors: Minus 45 Prozent

Mit einem Absatzrückgang von 45 Prozent traft es General Motors erneut am härtesten. Der einstmals größte Automobilhersteller der Welt verkaufte nur noch 156 380 Fahrzeuge auf seinem Heimatmarkt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zum Monatsende habe man eine Belebung der Nachfrage beobachtet, sagte der Vizepräsident für den Nordamerika-Vertrieb, Mark LaNeve. Mit einem neuen Finanzierungsprogramm wolle man zudem neue Kaufanreize schaffen.

GM hat bereits Milliardenhilfen von der US-Regierung erhalten und bekam zu Wochenbeginn eine Frist von 60 Tagen eingeräumt, um einen nachhaltigen Sanierungsplan vorzulegen. Derzeit machen jedoch Spekulationen über eine „Blitz-Insolvenz“ des Unternehmens die Runde. Dadurch solle eine Sanierung beschleunigt werden.

Chrysler: Minus 39 Prozent

Beim ebenfalls notleidenden Konkurrenten Chrysler fiel der Absatz um 39 Prozent auf 101 001 Fahrzeuge. Die ehemalige Daimler-Tochter freute sich dennoch, dass die Verkäufe erstmals seit September 2008 in einem Monat die Marke von 100 000 Wagen überschritten hätten.

Toyota: Minus 37 Prozent

Auch der japanische Konkurrent Toyota hat Federn lassen müssen. Der Hersteller hat in den USA 37 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft. Der Absatz ging auf 132 800 Stück zurück, wie die US-Tochter des Autobauers am Mittwoch mitteilte. Dabei sank die Nachfrage bei der Luxus-Marke Lexus stärker als bei der Kernmarke Toyota. In der Sparte Toyota wurden 118 600 Pkw, Geländewagen und Pick-ups verkauft. Unter dem Lexus-Label gingen 14 200 Fahrzeuge an die Kunden. Nach den ersten drei Monaten des Jahres betrug das Absatzminus bei Toyota insgesamt 36 Prozent auf 359 700 Wagen. Im vergangenen Jahr hatten die Japaner im ersten Quartal 571 700 Fahrzeuge auf dem US-Markt verkauft.

Jaguar: Minus 29 Prozent

Die vom indischen Konzern Tata Motors im vergangenen Jahr von Ford übernommene Jaguar-Land-Rover-Division meldete einen Rückgang um 29 Prozent auf Monatsbasis auf 3 422 Fahrzeuge.

Daimler: Minus 23 Prozent

Nicht viel besser sieht es bei den deutschen Herstellern aus: So hat Daimler in den USA im März 23 Prozent weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz ging auf 17 348 Fahrzeuge zurück. Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete einen Einbruch um 25 Prozent auf 15 602 Wagen.

Smart: Plus ein Prozent

Die große Ausnahme: Der Smart verkaufte sich im März in den USA genau 1 746 Mal, ein Plus von einem Prozent auf Jahressicht.

Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei den beiden Marken auch im gesamten ersten Quartal: Während die Verkäufe der Kernmarke um 30 Prozent auf rund 40 200 Fahrzeuge zurückgingen, konnte smart um 42 Prozent auf 4 937 Stück zulegen. Allerdings wurde der Citywagen im vergangenen Jahr erst Mitte Januar auf dem US-Markt eingeführt.

Porsche: Minus 27 Prozent

Auch Porsche bekam das schwierige Marktumfeld zuspüren: 1 921 Fahrzeuge wurden an Kunden in Nordamerika ausgeliefert, das sind 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Von der Baureihe 911 wurden im März 609 Fahrzeuge ausgeliefert, 26 Prozent weniger als im März 2008, beim Cayenne gingen die Zahl um 20 Prozent auf 978 Fahrzeuge zurück, von Boxster und Cayman wurden zusammen nur 334 Einheiten verkauft, ein Rückgang um satte 42 Prozent. Erste Anzeichen für eine Stabilisierung der Lage zeigt nach Ansichtder Stuttgarter der Vergleich der Verkaufszahlen mit dem Vormonat: Die Auslieferungen lagen im März um 15 Prozent über den Februar-Werten.

Volkswagen: Minus 20 Prozent

Volkswagen hat im März in den USA fast 20 Prozent weniger Fahrzeuge als vor einem Jahr verkauft. Der Wolfsburger Konzern konnte nur noch 15 720 Wagen absetzen. Erfolgreich habe sich immerhin das neue Passat- Coupé CC mit mehr als 2 300 verkauften Fahrzeugen entwickelt, hieß es. Beim in den USA wichtigsten Modell, dem Jetta, gab es hingegen ein Minus von mehr als 14 Prozent auf auf knapp 7 400 Autos. Der Absatz des New Beetle sackte um mehr als 60 Prozent auf nur noch 834 Wagen ab. Volkswagen of America setzt in diesem Jahr Hoffnungen in die Diesel- Version des Geländewagens Touareg sowie die Markteinführung des neuen Golf im Jahresverlauf. Im März fielen die Touareg-Verkäufe noch um 70 Prozent auf 236 Fahrzeuge.

BMW: Minus 23 Prozent

BMW hat in den USA im März einen Absatzeinbruch von 22,9 Prozent verzeichnet. Im vergangenen Monat seien 21 125 Fahrzeuge verkauft worden, hieß es. Im einzelnen wurden von der Marke BMW 24,2 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft, beim Mini ging der Absatz um 15,9 Prozent zurück.

Dennoch sieht der Nordamerika-Chef Jim O'Donnell erste Anzeichen einer Besserung. Im Premium-Segment sei man im März und auch über das gesamte erste Quartal gesehen Marktführer gewesen. Dies gebe jedoch noch keinen Anlass zum Feiern. Vielmehr seien weitere Lockerungen bei der Kreditvergabe notwendig, um die Nachfrage anzukurbeln. Hoffnungen setzt das Unternehmen auf das neue Oberklassemodell 7er sowie den Roadster Z4, der im Mai zu den US-Händlern kommt.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/us-automarkt-die-talfahrt-geht-weiter/3148368.html

Vienna
02.04.2009, 08:08
Bankeigentümer Meinl wegen Fluchtgefahr festgenommen :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Donnerstag, 2. April 2009, 07:09 Uhr

Berlin (Reuters) - Im Zusammenhang mit der Affäre um einen Aktienrückkauf ist der österreichische Bankeigentümer Julius Meinl V. festgenommen worden.

Der Bankier sei am Mittwochabend nach einer Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft in Wien festgesetzt worden, teilte das Institut nach einer Meldung der Nachrichtenagentur APA mit. Auf den laufenden Geschäftsbetrieb habe die Festnahme keine Auswirkungen. Die Lage der Bank sei stabil, seine Einlagen seien sicher.

Dem Eigentümer der Meinl Bank werden demnach Anlegerbetrug, Provisionsschinderei und Untreue im Zusammenhang mit der Affäre um die Meinl European Land (MEL) vorgeworfen. Die MEL firmiert heute unter dem Namen Atrium European Real Estate und wird inzwischen von der Citigroup und der israelischen Gazit Globe kontrolliert. Das auf Osteuropa spezialisierte Immobilienunternehmen kam wegen eines umstrittenen Aktienrückkaufprogramms in die Schlagzeilen.

Vienna
02.04.2009, 08:17
Donnerstag, 2. April 2009

Massive Abschreibungen :licht :licht :licht :licht :licht
Kreditkartenbranche spürt Krise[U]

Immer weniger amerikanische Kreditkartenbesitzer können wegen der Auswirkungen der Finanzkrise ihre Schulden begleichen. Wie die Ratingagentur Moody's mitteilte, waren die Abschreibungen von Anbietern im Februar so hoch wie nie zuvor in der 20-jährigen Geschichte ihres Kreditkarten-Index. Grund sei vor allem die steigende Arbeitslosigkeit.

Die Ausfälle für die Anbieter stiegen im Februar um 8,82 Prozent. Der Index könne am Ende des Jahres den zweistelligen Bereich erreichen, erklärte Moody's. Die Agentur rechnet mit einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und erwartet in den USA eine Arbeitslosenquote von zehn Prozent.

Krise wird spürbarer

Damit zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Zahlungsfähigkeit der Bürger erst noch voll durchschlagen wird. Der gemessen am Umsatz größte US-Kreditkartenanbieter American Express hatte Anfang der Woche für Februar eine Ausfallrate auf seine ausgegebenen Kredite von 8,7 Prozent ausgewiesen. In der Quote sind nur solche Ausfälle erfasst, von denen das Unternehmen sicher glaubt, dass sie unwiederbringlich verloren sind.

Die US-Bank Citigroup, die zu den größten Anbietern der MasterCard gehört, musste einen Anstieg der Ausfallrate von 6,95 auf 9,33 Prozent hinnehmen. Andere Anbieter wie JPMorgan und Capital One wiesen ebenfalls Verschlechterungen aus, die aber weniger deutlich als von Experten befürchtet ausfielen.

Keine Trendwende

Dennoch sehen Analysten kein Ende der Entwicklung. "Der Trend wird eher noch abwärts zeigen, bevor die Lage wieder besser wird", sagte Walter Todd von Greenwood Capital Associates. Die Arbeitslosenquote in den USA von derzeit 8,1 Prozent könnte angesichts der anhaltenden Rezession nach Einschätzung von Volkswirten auf zehn Prozent steigen. Entsprechend schließen Analysten eine Ausfallrate bei Kreditkartenanbietern auf bis zu zehn Prozent nicht aus, was Abschreibungen von 75 Mrd. US-Dollar bedeuten würde.

2008 hatte die Quote Schätzungen zufolge zwischen sechs und sieben Prozent gelegen. Der Experte John Williams von Macquarie Research geht davon aus, dass sich die Lage für die Anbieter in den kommenden zwölf bis 18 Monaten nicht verbessern wird.

Die Kreditkartenanbieter haben auf die Entwicklung bereits mit einer Kürzung der Kreditlinien, steigenden Zinsen und höheren Gebühren reagiert. Die Bankenanalystin Meredith Whitney erwartet, dass die Anbieter die Kreditlinien für ihre Kunden bis Ende 2010 um 50 Prozent auf dann nur noch 2,7 Billionen Dollar kürzen und generell weniger.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Kreditkartenbranche-spuert-Krise-article65014.html

Vienna
02.04.2009, 08:58
"Bekommt der Euro Flügel?"

2. April 2009 8:11

Vor der EZB-Sitzung

Euro-Kurs steigt an :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im frühen Handel mit 1,3275 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,7533 Euro wert. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3246 (Dienstag: 1,3308) Dollar festgesetzt.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte die EZB im Mittelpunkte des Interesses des Devisenmarktes stehen, sagten Händler. Nach einhelliger Einschätzung von Beobachtern wird die EZB ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf den Rekordtiefstand von 1,0 Prozent senken.

"Insbesondere die Frage, ob es zu einem Ankauf von Unternehmensanleihen seitens der EZB kommt, wird den Eurokurs beeinflussen", erwartet die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Es besteht aber laut HSH Nordbank die Gefahr, dass die EZB die Erwartungen der Märkte enttäusche und nur zögerlich zu weitergehenden Maßnahmen bereit sei.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Euro-Kurs-steigt-an-article65021.html

Vienna
02.04.2009, 10:06
"HRE-Kurs aktuell: 1,33 Euro " :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes

02.04.2009 , 08:48 Uhr
Vor der geplanten Übernahme

HRE: Spekulanten täuschen sich[U]

Die geplante Verstaatlichung der Hypo Real Estate könnte länger dauern als erwartet. Außerdem sollten sich Aktionäre auf eine relativ geringe Entschädigung einstellen. Wie der Bund nach Ansicht von Experten vorgehen wird.

ax/fmd/pk/saf BERLIN/FRANKFURT. In Finanzkreisen wird derzeit nicht mit einer sehr schnellen Verstaatlichung des Münchener Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) gerechnet. Auch wenn der Bundesrat das Enteignungsgesetz durchwinkt, und dieses Mitte nächster Woche in Kraft tritt, werde der Prozess insgesamt noch etliche Wochen dauern, hieß es gestern in Finanzkreisen. Spekulationen auf einen hohen Übernahmepreis werden nach Expertenschätzungen in den nächsten Tagen deutlich enttäuscht werden.

Erster Schritt sei voraussichtlich - noch vor der geplanten Hauptversammlung - ein Übernahmeangebot des Bundes an die Aktionäre. Auf diesem Weg könne der Staat versuchen, eine Hauptversammlungsmehrheit zu erlangen. Mit dieser Stimmkraft könnte dann auf einem Aktionärstreffen eine massive Kapitalerhöhung beschlossen werden, die der Bund trägt. Auf diesem Weg würden die Anteile der übrigen Anteilseigner stark verwässert und der Bund könnte sie über einen "Squeeze-Out" aus dem Unternehmen drängen.

In Finanzkreisen hieß es, aus dem Finanzmarktsabilisierungsergänzungsgesetz leite sich nur ein Mindestpreis von ungefähr 1,26 Euro :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes ab. Dieser errechne sich aus dem HRE-Durchschnittskurs zwischen dem 1. und 15. Februar, am 16. Februar wurde bekanntlich die Übernahmeabsicht des Bundes offiziell. Möglicherweise liegt der Preis bei einer Enteignung noch niedriger, wenn nämlich der "Verkehrswert" erheblich vom "Börsenwert" abweicht. Unterstellt man einen Verkehrswert der HRE von null, müsste eine Unternehmensbewertung erfolgen, die niedriger als die 1,26 Euro ausfallen könnte. "Viele Spekulanten werden sich die Finger verbrennen", sagte ein Beobachter. Der HRE-Kurs ist seit Tagen auf einer Berg- und Talfahrt, wobei er gestern wieder auf das Gerücht reagierte, der Bund habe sich mit dem Investor J.C. Flowers auf eine Übernahme seines Anteils geeinigt, was aber umgehend dementiert wurde.

Da zunächst das Übernahmeangebot kommen soll, rechnen Finanzkreise mit der Hauptversammlung derzeit frühestens im Mai. Theoretisch könnte das Aktionärstreffen mit einer Einladungsfrist von nur einem Tag einberufen werden. Allerdings geht man in Finanzkreisen davon aus, dass dies nicht ausgereizt wird. Eine sehr kurzfristige Einladung würde die Wahrscheinlichkeit von Einsprüchen und Klagen weiter erhöhen und den Prozess zusätzlich verlängern.

Eine Blockade durch die Länder wird nach einer neuen Verständigung jetzt nicht mehr erwartet. Die Bundesländer wollen morgen grünes Licht für das Gesetz geben, zuvor hatten sich Bund und Länder auf einen Kompromiss verständigt. Künftig sollen Hilfsmaßnahmen des staatlichen Rettungsfonds Soffin und finanzielle Hilfen der Länder für Banken steuerlich gleichgestellt werden. Nach dem bisher gültigen Gesetz konnten nur Banken, die vom Soffin unterstützt wurden, weiterhin steuerliche Verlustvorträge nutzen. Das wurde etwa vom Bankenverband VÖB als "sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung" angesehen. Nun soll diese Diskriminierung abgestellt werden, hieß es übereinstimmend in Länderkreisen. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass Landesbanken auf Jahre hinaus kaum Steuern zahlen werden. Nicht durchsetzen konnten sich die Länder mit ihrem Vorschlag, dass der Soffin auch über 2009 hinaus Eigenkapital-Hilfen zur Verfügung stellt, selbst wenn Banken bislang keine Finanzspritzen durch den Fonds erhalten haben.

Gestern wurde auch in Berliner Regierungskreisen auch bekannt, dass der Bund den Vorstand der staatlichen KfW Bankengruppe, Günther Bräunig, in den Aufsichtsrat der HRE schicken will. Bräunig soll den Posten von Edgar Meister übernehmen, der künftig die Interessen des Bundes im Aufsichtsrat der Commerzbank vertreten soll, erfuhr das Handelsblatt aus den Kreisen.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/hre-spekulanten-taeuschen-sich/3148346.html

Vienna
02.04.2009, 10:33
"Abwrackfieber - Abwracken bis der Arzt kommt!" :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Steinmeier: Abwrackprämie wird schnell verlängert[U]

Donnerstag, 2. April 2009, 10:11 Uhr

Berlin (Reuters) - Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) will die Abwrackprämie möglichst schnell verlängern.

Er hoffe, dass "bereits in der nächsten Kabinettsitzung ein Beschluss" gefasst werden könne, sagte Steinmeier der Nordwest-Zeitung in Oldenburg (Donnerstagausgabe). Er gehe davon aus, "dass bis dahin die Einzelheiten in der Koalition entschieden sind".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Steinmeier hatten sich in der vergangenen Woche grundsätzlich auf eine Verlängerung der Prämie geeinigt, über die Einzelheiten sollte aber erst entscheiden werden, wenn der Topf leer ist. So weit ist es inzwischen: Das für die Verteilung des Geldes zuständige Bundesamt teilte am Mittwoch mit, die zunächst bereitgestellte Summe von 1,5 Milliarden Euro sei vergeben. Unter anderem ist bislang unklar, ob der Betrag pro verschrottetem Auto in Höhe von 2500 Euro unverändert bleibt.

Nexus
02.04.2009, 11:37
http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?&hist=1d&sSym=USE.ETR (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sTab=chart&hist=1d&sCat=STK&sSym=USE.ETR)Beate Uhse :eek :ek :eek :hihi

Ein Senkrechtstarter:lach

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1224393#post1224393)
......hat sich seitdem nahezu verdoppelt.

http://www.smilies.4-user.de/include/St_Patricks_Day/smilie_st_038.gif

Vienna
02.04.2009, 13:51
+++ EZB senkt Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent +++[U]

Vienna
02.04.2009, 13:57
+++ EZB senkt Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent +++[U]

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1230657#post1230657)
Donnerstag, 2. April 2009

Geringer als erwartet
EZB senkt Leitzins[U]

Im Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im Euro-Raum auf ein Rekordtief gesenkt. Der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld verringert sich um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent. Das teilte die EZB nach ihrer Ratssitzung. Das ist der niedrigste Stand in der Geschichte der Notenbank.

Die Höhe der Zinssenkung überraschte die Märkte. Die meisten Experten hatten einen Schritt von 50 Basispunkten erwartet.

Besonders spannend wird nun, ob die EZB dem Vorbild anderer Zentralbanken folgt und über den Ankauf von Wertpapieren zukünftig zusätzliche Milliarden in die Wirtschaft pumpt. Da sie dafür de facto die Notenpresse anwerfen müsste, würde die Inflationsgefahr mittelfristig steigen. Gemäß ihrem Auftrag hat die EZB dem Erhalt eines stabilen Preisniveaus aber besonderes Gewicht beizumessen.

Nach dem Preisverfall an den Öl- und Rohstoffmärkten ist Inflation jedoch derzeit kein Thema. Manche Ökonomen fürchten stattdessen eine Deflationsspirale, bei der sinkende Preise die Nachfrage und die Konjunktur endgültig abwürgen. Eine leichte Zunahme der Teuerung wäre aus Sicht der EZB also erwünscht. Sie spricht bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent von Preisstabilität.

Vienna
02.04.2009, 16:26
"Bekommt der Euro Flügel?"

2. April 2009 8:11

Vor der EZB-Sitzung

Euro-Kurs steigt an :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im frühen Handel mit 1,3275 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,7533 Euro wert. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3246 (Dienstag: 1,3308) Dollar festgesetzt.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte die EZB im Mittelpunkte des Interesses des Devisenmarktes stehen, sagten Händler. Nach einhelliger Einschätzung von Beobachtern wird die EZB ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf den Rekordtiefstand von 1,0 Prozent senken.

"Insbesondere die Frage, ob es zu einem Ankauf von Unternehmensanleihen seitens der EZB kommt, wird den Eurokurs beeinflussen", erwartet die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Es besteht aber laut HSH Nordbank die Gefahr, dass die EZB die Erwartungen der Märkte enttäusche und nur zögerlich zu weitergehenden Maßnahmen bereit sei.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1230538#post1230538)
"Wird jetzt der Dollar abgewrackt!" - Dumm sind die Chinesen nicht! :wc :wc :wc :wc :wc

Kritik am Greenback

Notenbanken verringern Dollarreserven[U]

von Tobias Bayer (Frankfurt)
Die Chinesen machen aus Angst vor einem Dollarverfall Front gegen den Greenback. Eine aktuelle Statistik des Währungsfonds belegt, dass die Dollarbestände der Zentralbanken weltweit abnehmen. Der Gewinner ist der Euro.


http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:kritik-am-greenback-notenbanken-verringern-dollarreserven/495641.html

Vienna
02.04.2009, 16:48
"Her mit der Liquidität: 1000 Milliarden !!!" :kiss :kiss :kiss [U]

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/1000MilliardenSpritze-G20-haben-sich-geeinigt/story/26239015

Nexus
02.04.2009, 17:10
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

Wie avisiert stürzt es ins schwarze Loch (unter 900).

:klo

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1225509#post1225509)
Heute sieht man wiederum eine erfolgreiche Sitzung.;)

http://www.smilies.4-user.de/include/St_Patricks_Day/smilie_st_039.gif

Nexus
02.04.2009, 17:22
Hoffentlich marschiert es jetzt noch einmal Richtung 1000, um sich dann eine ordentliche Tauchfahrt- sagen wir mal großzügig- 590 zu gönnen.:supi

_SL_
02.04.2009, 19:26
träum mal schön weiter ;)

Nexus
02.04.2009, 22:24
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gifquotes/markets.gifquote?rand=9804


http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=BFO-&Titel=Brent+DTD&Src=reu&&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=18748619


http://i1.ytimg.com/vi/44Y-_JAjAwE/default.jpg (http://www.youtube.com/watch?v=44Y-_JAjAwE) (anklicken);)

Vienna
03.04.2009, 07:37
Baltic Dry Index

Zweifelhafter Hoffnungsschimmer :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Birgit Marschall

Er war ein Unbekannter. Und stieg dann wie Phoenix aus der Asche: Das Preisbarometer für Trockenfrachten sollte den Absturz der Weltwirtschaft erklären. Doch dazu taugt es nicht.


http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:baltic-dry-index-zweifelhafter-hoffnungsschimmer/495974.html

Vienna
03.04.2009, 08:29
"Alles nur eine Frage der Bilanzkosmetik!"

03.04.2009, 07:14 Uhr

Bilanzrecht geändert

US-Banken dürfen sich reich rechnen :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Rolf Benders

Die US-Banken werden trotz anhaltender Krise bereits in den nächsten Quartalsberichten wohl deutlich bessere Ergebnisse vorweisen. Grund sind bilanzrechtliche Veränderungen. Am Donnerstag lockerten die US–Behörden die Bewertungsrichtlinien für toxische Kreditpapiere.

NEW YORK. „Das könnte Verluste in signifikante Gewinne umwandeln“, sagte Robert Williams, Bilanzexperte aus New York. Der ganze Sektor könne dadurch 20 Prozent höhere Ergebnisse ausweisen. Die Aktien vor allem angeschlagener Banken wie der Citigroup und der Bank of America (BoA) legten als Reaktion auf die Entscheidung sehr deutlich zu.

Auf Druck der Bankenlobby und der Politik beschloss das für die US-Bilanzregeln maßgebliche Financial Accounting Standards Board (FASB) am Donnerstag eine Aufweichung der strengen Marktpreisbilanzierung (Mark-to-Market nach Regel 157). Nach dieser Regel müssen Banken eigentlich die Mehrheit ihrer Anlagen zu aktuellen Kursen bilanzieren. Dies hatte in der Krise die Institute zu vielen 100 Mrd. Dollar an Abschreibungen gezwungen und die ohnehin angeschlagenen Konzerne weiter geschwächt.

Die Bankenlobby und viele Politiker, die keine weiteren Rettungsmilliarden in die Finanzbranche pumpen wollten, verlangten daher eine Abschaffung oder zumindest eine Anpassung der Regeln. Letzteres ist nun geschehen. Bei Wertpapieren, für die es keinen aktiven Markt mehr gibt und deren wenige, beobachtbare Kurse auf Notverkäufe zurückgehen, dürfen die Institute den Wert nun in weitaus größerem Umfang als bisher selbst berechnen.

Die Regel gilt ab dem zweiten Quartal 2009. Die Banken können bei der FASB aber auch das Einverständnis beantragen, die Regel bereits für die anstehenden Zahlen zum ersten Quartal anzuwenden.

Einzelne Unternehmen wie die angeschlagenen Citigroup könnten ihre Verluste aus Immobilienkrediten dadurch um bis zu 70 Prozent senken, sagte Richard Dietrich, Professor an der Universität von Ohio der Nachrichtenagentur Bloomberg. Ein Citigroup-Sprecher wollte sich im Vorfeld der Entscheidung zu den Berechnungen nicht äußern. Der Chef der Bank of America, Ken Lewis, sagte in einem Interview, er halte diese Schätzungen für weit übertrieben.

Viele Experten kritisierten die Entscheidung. Nur weil man die Krankenakte des Patienten fälsche, werde er dadurch nicht gesund, sagte beispielsweise Howard Silverblatt von der Ratingagentur Standard & Poor's. Die Anleger bräuchten valide und ehrliche Informationen, sonst hätten die Banken noch größere Probleme als bisher, das dringend benötigte, frische Kapital aufzutreiben.

In der Politik, die dem FASB zuletzt mit gesetzgeberischen Eingriffen gedroht hatte, zeigte man sich erfreut. „Wir haben in dieser Krise viele unorthodoxe Dinge getan und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein“, sagte der US-Kongressabgeordnete Paul Kanjorski.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/us-banken-duerfen-sich-reich-rechnen/3148988.html

Vienna
03.04.2009, 09:20
Freitag, 3. April 2009

3,55 Billionen Dollar ![U]

US-Kongress billigt Haushalt

Der US-Kongress hat dem Haushaltsentwurf von Präsident Barack Obama im Umfang rund 3,5 Billionen Dollar (2,6 Billionen Euro) zugestimmt, mit dem Obama die Wirtschaftskrise bewältigen will. Nach dem Repräsentantenhaus stimmte auch der Senat mit nur kleinen Änderungen für die Vorlage. Obama betonte erneut seine Prioritäten für mehr erneuerbare Energien, eine umfassende Gesundheitsreform und mehr Bildung.

Der Budgetentwurf für das im Oktober beginnende Haushaltsjahr verfolgt drei wichtige Ziele, wie Obama in einer Stellungnahme in London betonte. So solle mit der Förderung erneuerbarer Energien die Abhängigkeit von ausländischen Öllieferungen verringert werden. Eine bessere Ausstattung des Bildungssystems solle die amerikanischen Kinder fitter machen für die Zukunft. Und eine Reform des Gesundheitswesens solle das System effektiver und bezahlbarer machen. Der Entwurf sieht ferner Steuersenkungen für 95 Prozent der US-Bürger vor. Außerdem sollen die Steuern für diejenigen Bürger erhöht werden, die mehr als 250.000 Dollar pro Jahr verdienen. Kosteneinsparungen sieht der Entwurf bei den Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan vor.

Die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sprach von einem besonderen Tag für das Land. "Auf diesen Tag haben wir lange gewartet", sagte die Demokratin. Nun könne ein Haushalt auf den Weg gebracht werden, der die Wertvorstellungen der USA widerspiegle.

Republikaner stimmen dagegen

Im Repräsentantenhaus votierten die Abgeordneten mit 233 zu 196 Stimmen für einen gegenüber der Regierungsvorlage von mehr als 3,6 Billionen Dollar leicht gekürzten Haushaltsplan. Diesem Votum schlossen sich die Senatoren mit einer Mehrheit von 55 zu 43 Stimmen an. Die Republikaner stimmten in beiden Häusern des Kongresses geschlossen dagegen. Im Repräsentantenhaus lehnten 20 Demokraten den Entwurf ab, auch zwei demokratische Senatoren stimmten mit Nein.

Die Kritiker warnten vor dem hohen Defizit, das nach einer Schätzung des Kongresses den Rekordwert von 1,845 Billionen Dollar erreichen wird. Die entspricht laut dem Rechnungshof des US-Kongresses (CBO) rund 13,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ein derart hoher Wert war seit der Aufrüstung der USA im Zweiten Weltkrieg nicht mehr erreicht worden. Der republikanische Abgeordnete Jeb Hensarling bemängelte: "Noch nie in der Geschichte der USA haben so wenige so schnell für eine solch hohe Verschuldung gestimmt." :licht :licht :licht :licht :licht

http://www.n-tv.de/politik/US-Kongress-billigt-Haushalt-article65331.html

unkraut
04.04.2009, 08:14
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_14_investmentecke_weekly.pdf

unkraut
05.04.2009, 15:11
Der neue Geldanlage-Report http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.geldanlage-report.de/GAR-Update-040409.html

Vienna
05.04.2009, 18:07
Sonntag, 5. April 2009

Ex-Minister nimmt den Hut :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Grasser verlässt Meinl[U]

Der ehemalige österreichische Finanzminister Karl- Heinz Grasser hat wenige Tage nach der Festnahme des Meinl-Chefs seinen baldigen Rückzug aus dem Firmenimperium angekündigt. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Österreich" will Grasser, der in dem Unternehmen "Meinl International Power" (MIP) 2007 einen Vorstandsjob angenommen hatte, seine Anteile an MIP zurückgeben und sich "neuen Aufgaben zuwenden". Grasser, der mit der Kristallerbin Fiona Swarovski verheiratet ist, besitzt an der Meinl-Gesellschaft 33,3 Prozent.

Der Ex-Finanzminister wies Berichte zurück, wonach er im Rahmen der Ermittlungen gegen Julius Meinl V. als "Verdächtiger" geführt werde. Grasser betonte, es gebe "definitiv keine Vorwürfe" gegen ihn. Dem Nachrichtenmagazin "Profil" zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien im Zusammenhang mit der Meinl-Affäre zurzeit gegen zehn Personen wegen des Verdachtes der Untreue und des Betruges.

Meinl war am vergangenen Mittwoch nach einer Vernehmung durch die Polizei festgenommen und am Freitag gegen die Zahlung einer Kaution von 100 Mio. Euro wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Grasser-verlaesst-Meinl-article65509.html

schloss
06.04.2009, 12:01
Hier geht's zur DAX-Wette (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&t=121602)

Nexus
06.04.2009, 15:04
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

.....wie gewöhnlich Blasen platzen:cool

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1228590#post1228590)
...alles wie avisiert.

http://i1.ytimg.com/vi/XX3vnZEkDu4/default.jpg (http://www.youtube.com/watch?v=XX3vnZEkDu4&feature=related) (anklicken, dann entsprechende musikalische Untermalung)

Der große Goldbug kann es aber noch nicht glauben.

:hihi

unkraut
06.04.2009, 20:15
Der Weg in die Hölle http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://mack-weise.de/pdf/aktuell/Der_Weg_in_die_Hoelle_090406.pdf

lunar
06.04.2009, 22:28
http://www.gloomboomdoom.com/portalgbd/img/dance_full2.jpg ...mit Marc Faber schaffen wir's :cool vielleicht :rolleyes hoffentlich :schwitz

Nexus
06.04.2009, 22:42
:wirr :wirr :wirr :wirr :wirr
:bibber

http://www.youtube.com/watch?v=aQIxn7s3ym8&feature=related






:a

Vienna
07.04.2009, 07:56
Dienstag, 7. April 2009

IWF warnt vor Überraschungen

4 Billionen Dollar Schrott :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Das Volumen an Schrott-Papieren in den Bilanzen von Banken und Versicherungen könnte einem Zeitungsbericht zufolge auf vier Billionen US-Dollar angeschwollen sein. Der Internationale Währungsfonds (IWF) werde die Schätzungen für das Volumen von toxischen Wertpapieren allein aus den USA vermutlich auf 3,1 Billionen US-Dollar anheben, berichtete die britische Zeitung "The Times" ohne Angabe von Quellen. Die Belastungen aus Europa und Asien schlugen demnach mit 900 Mrd. US-Dollar zu Buche.

Der IWF will seinen nächsten Bericht zur Lage der Weltwirtschaft am 21. April vorlegen. Bei der jüngsten Schätzung im Januar war der Fonds davon ausgegangen, dass Schrott-Papiere aus den USA die Finanzkonzerne bis Ende 2010 mit 2,2 Billionen US-Dollar belasten dürften.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Vier-Billionen-Dollar-Schrott-article65832.html

Vienna
07.04.2009, 08:09
"Übertrifft die HSH-Nordbank demnächst die Bayern-LB?"

Schleswig-holsteinischer SPD-Chef fordert Klarheit über HSH-Risiken :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz [U]

KIEL (dpa-AFX) - Nach dem Rücktritt des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers Werner Marnette (CDU) wegen der Krise der HSH Nordbank hat SPD-Chef Ralf Stegner Aufklärung über die Bankrisiken verlangt. Stegner habe den CDU-Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen schriftlich aufgefordert, Stellung zu beziehen, schreiben die 'Lübecker Nachrichten' (Dienstag). Das Parlament müsse 'Klarheit über das Ausmaß der Zukunftsrisiken erhalten'.

Sollte das Parlament von Carstensen und Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) falsch informiert worden sein, 'müssen wir sehr ernsthaft darüber nachdenken, was die Konsequenzen sein werden', sagte der Partei- und Fraktionschef Stegner dem Blatt. In einem Interview mit dem Magazin 'Der Spiegel' hatte Marnette die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zur Stabilisierung der Bank deutlich in Frage gestellt und vor weiteren Milliardenkosten gewarnt. Die beiden zuständigen Landesregierungen in Hamburg und Schleswig-Holstein hatten Marnettes Aussagen bereits am Sonntag dementiert./ra/DP/nl

Nexus
08.04.2009, 10:25
http://www.kitco.com/images/live/t24_au_en_usoz_home.gif?random=0.8719482421875 (http://javascript%3cb%3e%3c/b%3E:NewWindow('/charts/popup/au24hr3day.html','Au30Days','top=50,left=200,width=670,height=560');)

:rolleyes

Haben sich die Gold....http://www.smilies.4-user.de/include/Grosse/smilie_gr_109.gif zu Ostern nicht einen höheren Preis für den Plunder gewünscht?:mo

unkraut
08.04.2009, 17:08
Rohstoff-Report-Update vom 07.04.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport_update&id=86bd0bc4f9e2e85f7ef218862c305f32

Vienna
09.04.2009, 07:58
+++ Übernahmeangebot für HRE +++

SoFFin bietet den Aktionären 1,39 Euro je Aktie.[U]

Vienna
09.04.2009, 08:04
Arcandor fühlt wegen Staatshilfe vor :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Donnerstag, 9. April 2009, 07:24 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Der Touristik- und Handelskonzern Arcandor erwägt finanzielle Unterstützung vom Staat.

"Herr Eick führt in der Tat Gespräche in Berlin, um sich wie viele andere vernünftige Unternehmenslenker auch über alle Optionen staatlicher Förderprogramme zu informieren", bestätigte ein Arcandor-Sprecher am Mittwochabend. Zuvor hatte bereits die "Financial Times Deutschland" vorab aus ihrer Donnerstagausgabe berichtet, dass Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick vor wenigen Tagen Gespräche mit Vertretern der Bundesregierung geführt hat.

Wie die Zeitung weiter unter Berufung auf Regierungskreise meldete, hat Eick mit hochrangigen Mitgliedern der Bundesregierung über Staatsgarantien im oberen dreistelligen Millionenbereich diskutiert. Dies würde die Risiken für die kreditgebenden Banken verringern. Ein formaler Antrag sei aber von Arcandor noch nicht gestellt worden. Finanz- und Wirtschaftsministerium hätten sich dazu nicht äußern wollen.

Aussagen des neuen Arcandor-Chefs zur Lage des Unternehmens hatten die Aktien des Konzerns am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. "Ohne die Unterstützung der Finanzwelt, der Banken, wird dieses Unternehmen nicht bestehen können", hatte Eick einer Mitarbeiterzeitschrift gesagt. Die nächste große Finanzierungsrunde bei Arcandor steht im Juni an. :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Vienna
09.04.2009, 08:10
"Soll das ein verspäteter April-Scherz sein? - maximal Holzklasse!!!"

Neues Statut

EU-Abgeordnete fliegen auf Business-Class :rotekarte :rotekarte :rotekarte [U]

Es geht aufwärts - zumindest für die EU-Abgeordneten. Während viele Unternehmen ihre Angestellten bei Dienstreisen zur Economy-Class verdammen, gehen die Parlamentarier den umgekehrten Weg: Sie dürfen die frei werdenden Plätze in der Business-Class füllen.


Financial Times Deutschland

Vienna
09.04.2009, 08:19
Donnerstag, 9. April 2009

Bund sucht Bad-Bank-Lösung :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz

Irland hat sie schon[U]

Als erstes Land in Europa richtet Irland eine Bad Bank ein. Eine staatliche Verwaltungsgesellschaft soll den schwer angeschlagenen heimischen Instituten risikobehaftete Kredite an Immobilienunternehmen und -entwickler von bis zu 90 Mrd. Euro abkaufen, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD). Die Bundesregierung arbeitet unterdessen noch nach einer Lösung für die faulen Wertpapiere in den Bilanzen der großen Banken.

Die irische Regierung erhofft sich, durch die neue Bad Bank die Kreditvergabe ankurbeln zu können: "Wenn wir nicht radikal und mutig handeln, um die Krise zu überwinden, die den Kreditfluss hemmt, wird diese Volkswirtschaft sich nicht erholen", sagte Finanzminister Brian Lenihan.

Die Entlastung der Banken von ausfallgefährdeten Krediten und Wertpapieren gilt als Voraussetzung für eine Erholung der Branche - solange die Aktiva in den Büchern stecken, drohen Abschreibungen und damit eine weitere Ausdünnung der Kapitaldecken.

Neben der Unsicherheit über die genaue Umsetzung des Bad-Bank-Projekts belastete auch die Herabstufung der Bonitätsnoten zwölf irischer Banken durch die Ratingagentur Moody's am Mittwoch den irischen Aktienmarkt. Moody's warnte vor weiteren hohen Verlusten etwa auf Hypotheken- und Unternehmenskredite.

Berlin will dezentrale Lösung

Die Bundesregierung arbeitet unterdessen nach einem Bericht der " Welt" mit Hochdruck an einer Lösung für die faulen Wertpapiere. Wie es heißt, sieht das Konzept des Bundesfinanzministeriums, der Bankenrettungsfonds Soffin und der Bundesbank vor, dass jedes Institut seine Risiko-Papiere in eine eigene Zweckgesellschaft abschiebt, um sie so aus der Bilanz herauszulösen. Dieses Modell habe Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) bereits Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgestellt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Es sei zunächst hauptsächlich auf die privaten Großbanken gemünzt.

Seit Monaten wird in Deutschland und anderen Staaten darüber diskutiert, wie die Banken von jenen Wertpapieren entlastet werden können, die zu Milliardenabschreibungen geführt haben.

In den Bilanzen der Banken lagern faule Wertpapiere im Volumen von mehreren hundert Mrd. Euro. Das führt unter anderem dazu, dass die Institute weiter kein Vertrauen zueinander haben und das Kreditgeschäft schleppend verläuft. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte eine "faire Lastenteilung" gefordert, die die Steuerzahler nicht übermäßig belastet.

Dem Zeitungsbericht zufolge sollen die Banken das notwendige Kapital für die Zweckgesellschaften selbst aufbringen. Außerdem sollen sie auch Zahlungsausfälle am Ende der Laufzeit der Papiere tragen. Im Gegenzug würde der Bund den von Problem-Papieren entlasteten Banken bei Bedarf Kapital geben und sich dabei an den Häusern beteiligen. So würden die Steuerzahler von einer späteren Erholung der Bank profitieren. Das Zweckgesellschafts-Modell solle am 21. April bei einer Spitzenrunde im Kanzleramt näher diskutiert werden.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Irland-hat-sie-schon-article66438.html

Vienna
09.04.2009, 11:10
"Nächste Verstaatlichungsbranche - freie Marktwirtschaft ade!!!"

Einige US-Versicherer kommen für Staatshilfen infrage :licht :licht :licht :licht :licht [U]
Donnerstag, 9. April 2009, 07:07 Uhr

New York (Reuters) - Einige US-Versicherer haben nach Angaben des Finanzministeriums die Anforderungen für Staatshilfen erfüllt.

Mehrere der Häuser hätten den Status einer Bank-Holdinggesellschaft und zählten daher zu den mehreren Hundert Institutionen, die für die Finanzspritzen aus dem Hilfsprogramm CPP in Betracht kämen, sagte ein Sprecher des US-Finanzministeriums am Mittwoch. Ein eigener Rettungsschirm für die Branche sei hingegen nicht geplant. In den vergangenen Monaten haben viele Versicherungskonzerne die Erlaubnis bekommen, Banken zu übernehmen, damit sie am sogenannten Capital Purchase Program (CPP) teilnehmen können.

Das "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, die Regierung weite ihr 700 Milliarden schweres Finanzrettungspaket (Tarp) auf einige Lebensversicherer aus und werde dies in den kommenden Tagen verkünden. Die Meldung beflügelte die US-Börsen zum Handelsauftakt. Lebensversicherer wie Prudential Financial legten zweistellig zu. Nach der Erklärung des Finanzministeriums gaben der Dow Jones und der S&P 500 jedoch einen Teil ihrer Gewinne wieder ab.

Nach offiziellen Angaben wurden bis Dienstag 198,5 Milliarden Dollar aus dem CPP ausgeschüttet. Damit stehen derzeit noch 19,5 Milliarden Dollar zur Verfügung. Insgesamt befinden sich im Tarp-Paket nach Schätzungen des Finanzministeriums noch Mittel über 134,5 Milliarden Dollar.

Vienna
09.04.2009, 11:22
"Restrukturierungen sind mehr als überfällig!!!"

Donnerstag, 9. April 2009

Alle Augen auf London

BoE will Banken spalten :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die Bank of England (BoE) prüft einem Pressebericht zufolge, ob die größten britischen Geschäftsbanken ihre Investmentbank- und Privatkundenaktivitäten formal trennen sollten.

Die Nachricht, dass ein solcher Schritt auf einer so hohen Ebene erwogen werde, dürfte eine neue Schockwelle durch den britischen Bankensektor schicken, schreibt die britische "Times". Zudem habe der "Schattenfinanzminister" der Konservativen Partei, George Osborne, signalisiert, dass eine konservative Regierung die verstaatlichten britischen Bankhäuser aufspalten und erwägen würde, andere Darlehensgeber daran zu hindern, eine zu große Marktmacht zu erlangen.

Osbornes Plan würde die größten Strukturveränderungen in der City seit dem "Big Bang" im Jahr 1986 auslösen, als Premierministerin Margaret Thatcher die Finanzmärkte deregulierte, schreibt die Zeitung weiter. Die Überlegungen seien Teil einer größeren Debatte in Regulierer- und Regierungskreisen, wie das systemische Risiko der Banken vermindert werden könnte.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/BoE-will-Banken-spalten-article66497.html

schloss
09.04.2009, 18:29
Donnerstag, 9. April 2009

Bund sucht Bad-Bank-Lösung :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz

Irland hat sie schon[U]

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1231858#post1231858)
Deutschland hat sie auch, seit 2003 und sogar mit zwei bad banken eine für den Norden und eine für den Süden

unkraut
09.04.2009, 19:52
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_15_investmentecke_weekly.pdf

lunar
10.04.2009, 12:53
http://img524.imageshack.us/img524/3286/ostern7ee0.jpg frohe Ostern :)

Vienna
14.04.2009, 07:42
"Chiriugischer Bankrott bei Bedarf !!!" :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt [U]

Zeitung: USA weisen GM zur Vorbereitung von Insolvenzantrag an

Montag, 13. April 2009, 11:28 Uhr

Washington (Reuters) - Die US-Regierung hat die angeschlagene Opel-Mutter General Motors einem Zeitungsbericht zufolge angewiesen, einen Insolvenzantrag vorzubereiten.

Das Gerüst dafür müsse stehen, damit ein solcher Antrag bei Bedarf zum 1. Juni gestellt werden könnte, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf mit den Konzernplänen vertraute Personen am Sonntag. Die Vorbereitungen sollten sicherstellen, dass der Insolvenzantrag unmittelbar gestellt werden könne, falls GM sich mit seinen Anleihe-Besitzern nicht über den Tausch von Schulden in Firmenanteile und auch mit den Gewerkschaften nicht über noch offene Fragen einigen könne. Ziel sei dann ein "chirurgischer" Bankrott, bei dem GM in einen "guten" und einen schlechten Teil gespalten werde. Letzterer würde unverkäufliche Marken und Fabriken enthalten und könne über mehrere Jahre abgewickelt werden.

GM und das US-Finanzministerium wollten sich der Zeitung zufolge nicht zu dem Bericht äußern. Die Regierung hatte die Restrukturierungspläne von GM mitsamt der Bitte um weitere Staatshilfen jüngst als unzureichend zurückgewiesen und GM bis Ende Mai Zeit für ein neues Sanierungskonzept gegeben.

Seit Tagen gibt es Spekulationen, dass sich der einst weltgrößte Autobauer auf seine Insolvenz vorbereitet. Dazu hieß es in Kreisen bereits, ein Plan zur GM-Aufspaltung in ein "neues Unternehmen" bestehend aus den erfolgreicheren Sparten und ein "altes Unternehmen" mit den weniger zukunftsträchtigen Geschäftsbereichen gewinne an Fahrt. GM-Chef Fritz Henderson zufolge bevorzugt der Konzern zwar einen außergerichtlichen Umbau, schließt aber im Notfall auch eine Insolvenz nicht aus.

Die deutsche GM-Tochter Opel mit ihren rund 25.000 Beschäftigten sucht dringend einen Investor, um sich von GM lösen zu können. Ein Opel-Sprecher hatte jüngst gesagt, eine GM-Insolvenz würde nicht automatisch auch eine Opel-Insolvenz nach sich ziehen, da beide Firmen rechtlich eigenständige Einheiten seien.

Vienna
14.04.2009, 11:37
! Bravo Fr. Ilse Aigner ! :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt

+++ Anbau von Genmais in Deutschland verboten +++[U]

schloss
14.04.2009, 13:30
DAX-Wette (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&t=122140)

Bis heute 24:00 kann man noch mittippen.

lunar
14.04.2009, 18:44
! Bravo Fr. Ilse Aigner ! :respekt

+++ Anbau von Genmais in Deutschland verboten +++

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1232271#post1232271)
:supi

Vienna
16.04.2009, 07:37
"Soll das ein verspäteter April-Scherz sein?"

Donnerstag, 16. April 2009

Verzicht auf Steuererklärung :Prost :Prost :Prost :Prost :Prost

SPD spendiert 300 Euro[U]

Die SPD will mit einem Lohnsteuer-Versprechen in den Bundestagswahlkampf ziehen. Den Bonus von 300 Euro sollten all jene Steuerzahler erhalten, die neben ihrem Lohn keine weiteren Einkünfte hätten und auf eine Steuererklärung verzichteten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Dafür solle es reichen, dem Finanzamt per Postkarte den Verzicht auf die Erklärung mitzuteilen. Wer Einkünfte aus Vermietungen oder anderen Quellen beziehe, müsse weiterhin eine Steuererklärung abgeben.

Adressaten des neuen Bonus sollen demnach zwei Gruppen sein: Alle Bürger, die bislang keine Steuererklärung abgegeben hätten, sowie alle Beschäftigten, die mit einer Erstattung von weniger als 300 Euro rechneten. Ziel dieser Prämie sei eine Entbürokratisierung des Steuerwesens und Hilfe insbesondere für Klein- und Durchschnittsverdiener, berichtet das Blatt weiter. Für diese Prämie wollten die Sozialdemokraten rund drei Milliarden Euro zur Verfügung stellen, die sie mit einer neuen Börsenumsatzsteuer einzunehmen hofften.

Ultimatum an die Union

Zudem stellt die SPD der Union ein Ultimatum im Dauerstreit um das Gesetz gegen Steuerhinterziehung. "Wenn wir zu einem Ergebnis kommen wollen, dann muss das zum Beginn der nächsten Woche passieren", sagte SPD-Fraktionsvize Joachim Poß der "Frankfurter Rundschau". Sollte dies nicht gelingen, müsse sich der Koalitionsausschuss mit der Frage befassen. Vize-Regierungssprecher Thomas Steg hatte zuvor erklärt, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei "sehr zuversichtlich", dass sich die Koalition bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung einigen werde, und sehe keinen Grund für eine Sitzung des Koalitionsausschusses. Poß erwiderte in der "FR", er halte es für fraglich, "inwieweit die Widersprüche innerhalb der Unions-Fraktion überwunden werden können".

http://www.n-tv.de/politik/SPD-spendiert-300-Euro-article67472.html

unkraut
16.04.2009, 08:10
Ausgabe 08/2009 des Rohstoff-Reports vom 15.04.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport&id=8b011b3b5d5198bbdd1e5e2fef885f73

Vienna
16.04.2009, 08:25
Donnerstag, 16. April 2009

Kreditkartenausfälle :licht :licht :licht :licht :licht

Amex wartet auf Geld[U]

Eine Rekordzahl von US-Bürgern kann angesichts steigender Arbeitslosenzahlen ihre Kreditkarten-Schulden nicht mehr zurückzahlen. Allerdings überraschte der größte Kreditkartenanbieter American Express am Mittwoch mit Zahlen, die auf eine Verbesserung der Lage hindeuten könnten.

Der Konzern teilte zwar mit, die Ausfallrate sei im März auf den Rekordwert von 8,8 Prozent nach 8,6 Prozent im Februar gestiegen. Indes sei die Rate für Kredite, die seit mindestens 30 Tagen nicht mehr bedient werden, auf 5,1 von 5,3 Prozent gesunken. Diese Kennziffer gibt Aufschluss über wahrscheinliche künftige Ausfälle.

Die Ratingagentur Moody's hatte Anfang April mitgeteilt, Ende 2009 könnte die Quote der Zahlungsausfälle prozentual zweistellig sein. Die wirtschaftliche Lage werde sich weiter verschlechtern und die Arbeitslosenquote werde die Marke von zehn Prozent erreichen, hatte es geheißen. Damit werde wohl auch der Anteil säumiger Kredite in der ersten Jahreshälfte 2010 auf rund 10,5 Prozent ansteigen. In der Quote sind nur solche Ausfälle erfasst, von denen die Unternehmen ganz sicher glauben, dass sie nicht mehr einzutreiben sind.

Die Anbieter haben auf die Entwicklung mit einer Kürzung der Kreditlinien sowie höheren Zinsen und Gebühren reagiert.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Amex-wartet-auf-Geld-article67475.html

unkraut
16.04.2009, 16:03
Eilmeldung: Index der Philadelphia Fed besser als erwartet

16.04.2009 - 16:00
Philadelphia (BoerseGo.de) - Der Index der Philadelphia Fed stieg im April auf minus 24,4 (März: minus 35,0. Erwartet wurde eine Verbesserung auf minus 32,0.

http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/sleepgo.gif

Vienna
16.04.2009, 19:49
16.04.2009, 18:52 Uhr

Eurohypo

US-Pleite trifft Commerzbank :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Hans G. Nagl, Yasmin Osman und Peter Köhler

Die größte Immobilienpleite der US-Geschichte belastet die Commerzbank-Tochter Eurohypo. Die Immobilienbank zählt nach amerikanischen Gerichtsunterlagen zu den großen Einzelgläubigern des Betreibers von Einkaufszentren General Growth Properties (GGP).

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt. Die Commerzbank-Tochter Eurohypo zählt zu den Gläubigern des US-Betreibers von Einkaufzentren, General Growth Properties. Quelle: dpa
FRANKFURT. General Growth Properties beantragte am Donnerstag Gläubigerschutz nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts. Neben der Commerzbank taucht auch die Deutsche Bank in den Dokumenten auf, allerdings nicht in der Liste der unbesicherten und damit besonders gefährdeten Kreditgeber.

Das US-Unternehmen brach unter seiner 27 Mrd. Dollar (ca. 20 Mrd. Euro) Schuldenlast zusammen, weil es Kredite in Milliardenhöhe nicht mehr umschulden oder verlängern konnte. Die Zinsen hatte das Unternehmen bislang gezahlt. Damit ist GGP eines der ersten prominenten Opfer des eingefrorenen Kredit- und Verbriefungsmarkts in den USA.

In welchem Umfang die Eurohypo von der Pleite genau betroffen ist, bleibt unklar. Den Gerichtsunterlagen zufolge schuldet GGP der Bank 2,59 Mrd. Euro in Form unbesicherter Kredite. Die Eurohypo bestritt allerdings, in dieser Höhe engagiert zu sein. Sie gehöre zwar zu den „größeren Gläubigern“. Dennoch würden nur rund zehn Prozent des ausgewiesenen Kredits tatsächlich auf sie entfallen.

Der Hintergrund: Die Eurohypo war Führerin eines Bankenkonsortiums, das GGP Geld geliehen hatte. Dabei handelte sie offenbar die Darlehenskonditionen zentral für die anderen Kreditinstitute mit aus. Die Eurohypo teilte mit, das Bankensyndikat habe in diesem Fall aus 175 Gläubigern bestanden. Für den unbesicherten Anteil ihres Kredits habe die Bank bereits 2008 entsprechend vorgesorgt. Ein weiterer Teil werde allerdings in die Risikovorsorge für dieses Jahr fließen. Die Insolvenz des Unternehmens treffe die Bank nicht unvorbereitet. Die Commerzbank-Aktie zeigte sich von der GGP-Pleite unberührt und legte bis zum Abend sogar im Zuge positiver Meldungen aus dem Bankensektor rund drei Prozent zu.

Die ebenfalls betroffene Deutsche Bank kommentierte den Fall nicht. In Bankenkreisen hieß es, der Branchenprimus sei voraussichtlich mit einem kleinen dreistelligen Millionenbetrag engagiert, der vollständig mit Sicherheiten unterlegt sei.

Das Drama um GGP, die rund 200 Einkaufszentren in 44 US-Bundesstaaten betreiben, hatte sich seit Monaten angebahnt. Seit November hatte sich die börsennotierte Immobiliengesellschaft immer wieder mit Gläubigern neu einigen müssen. Ende Februar waren nach Angaben des Unternehmens bereits 1,2 Mrd. Dollar der Forderungen überfällig, rund vier Mrd. Dollar hätten jederzeit fällig gestellt werden können. „Wir glauben, dass Gläubigerschutz über Chapter 11 der beste Weg dafür ist, fällige Hypothekenkredite zu restrukturieren, die Schuldenlast des Unternehmens zu reduzieren und eine nachhaltige, langfristige Kapitalstruktur für die Firma aufzusetzen“, sagte GGP-Chef Adam Metz.

Für den amerikanischen Gewerbeimmobilienmarkt ist die GGP-Pleite eine besonders schlechte Nachricht: Die Preise sind auf Jahressicht bereits um 17 Prozent gefallen, wie die Ratingagentur Standard & Poor's berichtet. Sollte es im Rahmen der GGP-Pleite zu Notverkäufen von Einkaufszentren kommen, dürfte das die Preise weiter belasten.

Ungünstig ist die neue Schreckensnachricht auch für die Eurohypo und damit für Commerzbankchef Martin Blessing. Allein für den US-Immobilienbereich bezifferte die Commerzbank-Tochter zum Jahreswechsel ihr Ausfallrisiko auf sieben Mrd. Euro. Insgesamt kommt ihr Gewerbeimmobiliengeschäft auf 83 Mrd. Euro. Die Eurohypo als Spezialinstitut für Immobilien- und Staatsfinanzierung gilt damit als das größte Sorgenkind der Commerzbank.

2008 verbuchte sie einen Verlust von fast einer Mrd. Euro. Hauptgrund dafür war die Vorsorge für faule Kredite, die sich mit 1,8 Mrd. Euro mehr als verdreifachte. Entspannung ist nicht in Sicht: „Für 2009 ist festzuhalten, dass die Entwicklung der Kreditrisikovorsorge sehr kritisch zu beurteilen ist“, steht im jüngsten Geschäftsbericht. Sollten größere Adressen ausfallen, seien hohe Belastungen nicht auszuschließen.

Kommt es so weit, könnte das auch die Kritik am Einstieg des Bundes bei Deutschlands zweitgrößter Bank mehren. Insgesamt will der Staat 18,2 Mrd. Euro in die Commerzbank stecken – den Großteil davon über eine fest verzinste, stille Einlage. Hinzu kommt eine Beteiligung von gut 25 Prozent, die jedoch noch von der Hauptversammlung abgesegnet werden muss.

Große Baustelle

Erst elf Monate im Amt, steht Commerzbank-Chef Martin Blessing vor Mammutaufgaben. Eine Kurzliste:

- Dresdner-Bank-Integration

- Abbau von 9 000 Stellen

- drohende Verkäufe von Sparten auf Druck der EU

- steigende Kreditausfälle vor allem bei Firmenkunden, in Osteuropa sowie in der Schiffs- und Immobilienfinanzierung

- Widerstand der Privataktionäre gegen Staatseinstieg

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/us-pleite-trifft-commerzbank;2241351

Vienna
17.04.2009, 07:54
"Chiriugische Zerlegung vor Chapter 11 ?"

Freitag, 17. April 2009

Am Tag der Wahrheit :licht :licht :licht :licht :licht

GM dementiert Ausverkauf[U]

Der notleidende US-Autobauer General Motors (GM) prüft zu seiner Rettung laut Medienberichten die Trennung von mehr Marken als bisher geplant. Auch Pontiac und die Kleintransporter-Marke GMC stünden nun komplett zur Diskussion. Von den derzeit insgesamt acht GM-Marken in den USA würden damit fünf verkauft oder eingestellt werden, hieß es. Der Konzern dementierte die Spekulationen.

GM-Verkaufschef Mark LaNeve bekräftigte in einem Interview, die im Februar angekündigte Markenstrategie sei auch die weiter geltende. Die Berichte seien "ohne Substanz und unwahr", sagte der Manager dem US-Fachmagazin "Automotive News" am Donnerstagabend (Ortszeit).

Lediglich Chevrolet, Cadillac und Buick seien wohl noch sicher, hatte dagegen zuvor etwa die Wirtschaftsagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet. Offiziell zum Verkauf stehen bisher die auch in den USA vertriebene schwedische Marke Saab und der Geländewagenbauer Hummer sowie Saturn.

Für Saturn meldete unter anderem bereits ein Konsortium aus Finanzinvestoren und Händlern Interesse an. Pontiac sollte bislang auf wenige Modellen eingedampft werden.

Details am Nachmittag

Die US-Regierung hat der Opel-Mutter GM für einen endgültigen Sanierungsplan ein Ultimatum bis Ende Mai gestellt. Bislang erhielt der Autobauer 13,4 Mrd. Dollar an Staatshilfen. GM-Chef Fritz Henderson will an diesem Freitag bei einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz über den aktuellen Stand der Sanierungspläne informieren.

Dies sei der Auftakt einer geplanten Reihe von Konferenzen, die über die Lage, die Entscheidungen und Maßnahmen des Autobauers Aufschluss geben sollten, sagte GM-Chef Henderson. Eine Pressekonferenz solle um 10.15 Uhr Ortszeit (17.15 MESZ) beginnen. Die angeschlagene Opel-Mutter erwägt Kreisen zufolge auch eine Sanierung unter Gläubigerschutz.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/GM-dementiert-Ausverkauf-article67741.html

Vienna
17.04.2009, 08:33
+++ Staat legt Übernahmeangebot für HRE vor +++[U]

Vienna
17.04.2009, 08:40
+++ Staat legt Übernahmeangebot für HRE vor +++[U]

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1232866#post1232866)
17.04.2009 08:19

SoFFin: HRE-Übernahmeangebot läuft vom 17. April bis zum 4. Mai

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Finanzaufsicht BaFin hat das Übernahmeangebot des Rettungsfonds SoFFin für die Hypo Real Estate Holding AG (HRE) genehmigt. Wie die SoFFin am Freitag in Frankfurt mitteilte, können die Aktionäre ihre Stücke ab sofort andienen. Die Angebotsfrist ende am 4. Mai und werde nicht verlängert. In der vergangenen Woche hatte der SoFFin bereits angekündigt, je Aktie 1,39 EUR zahlen zu wollen.

DJG/rso/cbr

unkraut
17.04.2009, 14:08
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_16_investmentecke_weekly.pdf

Vienna
20.04.2009, 07:59
"US-Bankenpleiten am Wochenende interessiert scheinbar niemand!"

Nun 25 US-Banken pleite: So viele wie in ganz 2008 :licht :licht :licht

Erschienen am 19. April 2009 | mfu

Die Finanzkrise hat das US-Finanzsystem weiter fest im Griff. Erneut sind zwei Banken pleite gegangen. Am Wochenende erwischte es die Great Basin Bank im Bundesstaat Nevada und die American Sterling Bank in Montana. Das sind bereits Nummer 24 und Nummer 25 in diesem Jahr. Damit sind seit Januar genau so viele Banken pleite gegangen wie im Vorjahr.

Bankenschließung erfolgt meistens am Wochenende

Die Schließungen von Banken erfolgt meist zum Wochenende, damit bis Montag genug Zeit zur Wiedereröffnung unter dem neuen Besitzer bleibt. Bei den Pleiteinstituten handelt es sich um Regionalbanken. Die Great Basin Bank hatte eine Bilanzsumme von gut 270 Millionen Dollar (207 Millionen Euro), wie die US-Einlagensicherung FDIC mitteilte. Die Nevada State Bank übernimmt das Geschäft. Die zuletzt rund 180 Millionen Dollar schwere American Sterling geht unter Vermittlung der FDIC an die Metcalf Bank (Missouri).

US-Behörde fürchtet weitere Bankpleiten

Durch die Übernahme der Banken sind die Gelder der Kunden sicher. Doch die Lage in den USA bleibt angespannt. Der staatliche Einlagensicherungsfonds FDIC rechnet angesichts der Wirtschaftskrise mit weiteren Zusammenbrüchen unter den noch rund 8300 US-Banken. Größte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte war im vergangenen Jahr der Fall der einst führenden Sparkasse Washington Mutual. Sie hatte eine Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Im Jahr 2007 hatte es lediglich drei Pleiten von US-Banken gegeben, in den beiden Jahren zuvor gar keine.

...

http://wirtschaft.t-online.de/finanzkrise-bankenpleiten-in-den-usa-bereits-schlimmer-als-2008/id_18500560/index

Vienna
20.04.2009, 18:32
Windows 7 RC fertig :licht :licht :licht - ab 5. Mai für Alle?[U]

von Panagiotis Kolokythas

20.04.2009, 10:57 Uhr

Microsoft hat erneut versehntlich für kurze Zeit eine Website online gestellt, der zu entnehmen war, ab wann der Release Candidate von Windows 7 erhältlich sein wird. Die Entwicklung selbst soll aber bereits abgeschlossen sein.

http://www.pcwelt.de/news/Noch-2-Wochen-Windows-7-RC-fertig-ab-5-Mai-fuer-Alle-308826.html

Nexus
20.04.2009, 22:45
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

.....nur noch ein kleiner Sprung bis 1000






















:lach

Nexus
21.04.2009, 00:07
Weit mehr als die Hälfte der Unternehmen in unserem Land glauben, dass noch in diesem Jahr die Talsohle des Krise erreicht sein wird.

.......der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie hat tiefe Einblicke in die Materie, möglicherweise sogar mehr als die ganzen wild durch die Gegend prognostizierenden Wirtschaftsforschungsinstitute, die meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, wie es manchmal scheint.

http://www.arbeitsgemeinschaft-finanzen.de/weblog/20090420/kehrt-im-sommer-der-aufschwung-in-unser-land-zurueck/

----------

Licht am Ende des Tunnels?:supi

Läuft die Zeit für die Untergangspropheten langsam ab?:lach

Nun ja, eine schöne Gruselgeschichte können wir sicherlich noch vertragen.:eek

;)

Vienna
21.04.2009, 07:30
"Chirguische Insolvenz am Reisbrett ?"

Dienstag, 21. April 2009

Die Kanadier sagen Nein

Chrysler auf Pleite-Kurs :licht :licht :licht [U]

Nach einer Serie ergebnisloser Spitzentreffen in Washington steuert der krisengeschüttelte Autobauer Chrysler laut US-Medien immer schneller auf eine Insolvenz zu. Nach Ansicht einiger Regierungsvertreter sei der drittgrößte amerikanische Hersteller keinen Rettungsversuch mehr wert, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Chrysler habe eine zu schwache Produktpalette und sei zu wenig international.

Beamte des Finanzministeriums waren am Montag in der US-Hauptstadt der Zeitung zufolge mit den Chefs von Chrysler, Robert Nardelli, und Fiat, Sergio Marchionne, zusammengetroffen. US-Präsident Barack Obama hatte eine Allianz von des italienischen Autobauers mit Chrysler zur Bedingung für weitere Milliardenhilfen gemacht.

Obamas Ultimatum für eine Einigung und einen tragfähigen Sanierungsplan läuft Ende April ab. Dann werde er Chrysler entweder in eine Insolvenz zwingen - entweder zur Sanierung oder gar zur Abwicklung des Konzerns, so die Zeitung.

Kalte Schultern in Kanada

An den Gesprächen sei auch die Autogewerkschaft UAW beteiligt gewesen, so das Blatt. Chrysler muss wie auch die ebenfalls ums Überleben kämpfende Opel-Mutter General Motors (GM) mit Gewerkschaft und Gläubigern massive Zugeständnisse aushandeln. Bislang gelang dies nicht. Auch die Allianz mit Fiat ist noch nicht in trockenen Tüchern.

Die Hoffnungen auf eine Sanierung des angeschlagenen US-Autobauers erhalten von kanadischer Seite, wo der Konzern Produktionsstätten unterhält, einen weiteren Dämpfer. Die kanadische Autobauer-Gewerkschaft CAW lehnte eine von Chrysler geforderte Kürzung der Bezüge um rund zwölf Euro pro Stunde ab. "Das ist nicht machbar", sagte CAW-Präsident Ken Lewenza. Chrysler bleiben nur noch zehn Tage, um der US-Regierung ein plausibles Sanierungskonzept vorzulegen, das auch eine deutliche Senkung der Arbeitskosten enthalten soll.

GM hat für seinen Rettungsplan einen Monat länger Zeit bekommen. Der Schritt in den Gläubigerschutz zur Vorbereitung der Sanierung galt zuletzt als immer wahrscheinlicher.

Die Tage sind gezählt

Mit der Weigerung der kanadischen Arbeitnehmervertreter dürfte auch die Vorgabe der Regierung - die Chrysler-Kooperation mit Fiat - nun schwieriger umzusetzen sein. Fiat-Chef Marchionne hatte kürzlich erklärt, er erwäge die Pläne aufzugeben, wenn die Gewerkschaften keine deutlichen Kostensenkungen akzeptieren.

Chrysler-Rivale General Motors hatte sich Anfang März mit der CAW auf einen vorläufigen Plan zur Streichung von Urlaubstagen und zum Einfrieren von Gehältern geeinigt. Beide Firmen haben wie in Amerika auch in Kanada um Milliardenhilfen vom Staat gebeten. Die kanadische Regierung erwägt Finanzspritzen für beiden Hersteller, damit die Autoindustrie nicht aus Kanada abwandert.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Chrysler-auf-Pleite-Kurs-article68154.html

unkraut
21.04.2009, 07:54
Der neue Geldanlage-Report http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.geldanlage-report.de/Geldanlage-Report-21-04-2009.pdf

Vienna
21.04.2009, 09:05
"Banken-Stresstest steht noch bevor!" :greenspan :greenspan :greenspan

Montag, 20. April 2009

"Finanzaufsicht hat krass versagt"

Sarrazin redet Klartext[U]

Der scheidende Berliner Finanzsenator und künftige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat harsche Kritik an der Kontrolle der Bankenbranche geübt. "Die Finanzaufsicht hat krass versagt", sagte der SPD-Politiker bei n-tv.

Grund dafür sei, dass sie sich in der Vergangenheit um zu viele Details gekümmert habe, statt die große Richtung vorzugeben. In vielen Fällen habe die Bankenaufsicht Fehlentwicklungen in den Instituten nicht vorzeitig bemerkt. "Beamte sind damit auch voll überfordert", etwa wenn sie Wirtschaftsprüfern gegenüberstünden, sagte Sarrazin.

Er soll sich in der Bundesbank Berichten zufolge auch um eine Reform der Finanzaufsicht kümmern. Er tritt sein neues Amt im Mai an. Die Aufsicht über die Banken teilen sich in Deutschland derzeit die Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

"Die Bundesbank ist ja eine eher kontemplative Veranstaltung", beschrieb Sarrazin seinen neuen Arbeitgeber. In der Geldpolitik gehe es darum, wenige Dinge richtig zu machen, in der Politik darum, in vielen Fällen wenig falsch zu machen.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Sarrazin-redet-Klartext-article68140.html

Vienna
21.04.2009, 10:55
"Kommt jetzt der Stress-Test für IBM?"

Sparsamkeit von Geschäftskunden :demut :demut :demut setzt IT-Riesen IBM zu[U]

Dienstag, 21. April 2009, 07:16 Uhr

New York (Reuters) - Die Sparsamkeit rezessionsgeplagter Geschäftskunden hat die Geschäfte des weltgrößten IT-Dienstleisters IBM überraschend stark beeinträchtigt.

IBM musste im ersten Vierteljahr einen Umsatzrückgang von elf Prozent auf 21,7 Milliarden Dollar hinnehmen, obwohl der Konzern unter Experten als eine der gesünderen Technologiefirmen der USA gilt. Zwar bekräftigte der ehemalige PC-Hersteller mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York am Montag nach US-Börsenschluss seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Im nachbörslichen Handel gab die IBM-Aktie aber nach.

Der unter dem Spitznamen "Big Blue" vor allem für seine Computer bekanntgewordene Konzern hatte sich bisher besser als viele Rivalen durch die Wirtschaftskrise manövriert. Besonders der Wechsel vom traditionellen Geschäft mit Rechnern hin zum Verkauf von Programmen und Dienstleistungen trug dazu bei. IBM konkurriert vor allem mit Unternehmen wie Hewlett-Packard - und Beobachtern zufolge künftig wohl auch verstärkt mit dem SAP-Rivalen Oracle, der den Server- und Software-Hersteller Sun Microsystems übernimmt. Übernahmegespräche von IBM mit Sun waren zuvor gescheitert.

Trotz des Umsatzrückgangs im Quartal peilt IBM weiter einen Jahresgewinn von mindestens 9,20 Dollar je Aktie an. IBM-Chef Samuel Palmisano zeigte sich auch langfristiger optimistisch: Der Konzern sei weiterhin seinem Plan voraus, bis 2010 einen Gewinn von zehn bis elf Dollar je Aktie zu erzielen. In dem Ende März abgeschlossenen Quartal war der Gewinn je Aktie auf 1,70 Dollar nach 1,64 Dollar gestiegen, während die Zahl der umlaufenden Aktien zurückging.

Damit übertraf der Technologieriese die Erwartungen der Analysten, die mit 1,67 Dollar gerechnet hatten. Beim Umsatz waren die Experten dagegen optimistischer und hatten 22,56 Milliarden Dollar erwartet. Der Reingewinn fiel IBM zufolge um ein Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar.

IBM-Aktien verloren am Montag nachbörslich zwei Prozent, nachdem sie zu 100,43 Dollar aus dem Handel gegangen waren.

unkraut
21.04.2009, 18:34
Das Rohstoff-Report-Update vom 21.04.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport_update&id=1aa88988e03fc3ae959737cda52d2b8b

Vienna
22.04.2009, 08:33
"Aus für Dresden?"

Mittwoch, 22. April 2009

Ausblick enttäuscht

AMD weitet Verluste aus :bibber :bibber :bibber
[U]

Der US-Chiphersteller AMD hat einen Umsatzeinbruch erlitten und seinen Quartalsverlust ausgeweitet. Ursache sei der schwächelnde Absatz von Computern, teilte die Nummer zwei der Branche nach Intel am Dienstag nach Börsenschluss mit.

Der Umsatz sei im ersten Vierteljahr um mehr als ein Fünftel auf 1,18 Mrd. US-Dollar zurückgegangen. Damit setzte Advanced Micro Devices aber noch deutlich mehr um als von Analysten erwartet. Der Verlust weitete sich auf 416 Mio. nach 364 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal aus und entsprach in etwa den Schätzungen der Experten.

Für das laufende Quartal rechnet das Unternehmen mit weiter sinkenden Umsätzen im Mikroprozessorgeschäft. AMD hat einen seiner Hauptstandorte in Dresden und ist hinter Branchenprimus Intel die Nummer zwei bei Computerchips. AMD-Aktien verloren im nachbörslichen Handel 4,5 Prozent auf 3,15 US-Dollar.

Intel hatte vergangene Woche Zahlen vorgelegt, Gewinn und Umsatz sanken dabei im ersten Quartal nicht so deutlich wie befürchtet. Der Reingewinn ging 55 Prozent auf 647 Mio. US-Dollar zurück. Der Umsatz sank um 26 Prozent auf 7,1 Mrd. US-Dollar. Intel hat einen Marktanteil von 80 Prozent bei Mikroprozessoren. Eine schwache Entwicklung sah Intel in Europa, Japan und in Schwellenländern. Besser präsentierten sich die USA und China. Grundsätzlich liefen die Geschäfte mit Privatkunden besser als mit Geschäftskunden. Der Konzern hatte auch erklärt, er sehe und sieht die Talsohle auf dem PC-Markt erreicht.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/AMD-weitet-Verluste-aus-article68353.html

Vienna
22.04.2009, 15:26
War ungefähr die Prognose von Norbert Walter (DB) :kaffee :kaffee :kaffee

+++ IWF: Deutsche Wirtschaft schrumpft 2009 um 5,6 Prozent +++[U]

Vienna
22.04.2009, 15:41
Mittwoch, 22. April 2009

"Wir sind keine Schafe"

Conti-Arbeiter randalieren[U]

Die Proteste der von Betriebsschließungen bedrohten Angestellten in Frankreich verschärfen sich weiter. Bis zu 500 Beschäftigte des Automobilzulieferer Continental hätten das Gebäude der Regionalverwaltung in Compiègne nördlich von Paris gestürmt und Büros verwüstet, berichtete die Zeitung "Le Parisien" am Mittwoch.

Anschließend machten sie sich über den Begrüßungspavillon des Conti-Werks in Clairoix her. Auslöser war eine Gerichtsentscheidung am Vortag, nach der Conti das Werk mit 1120 Arbeitsplätzen schließen darf. Die Gewerkschaften hatten versucht, das zu verhindern und darauf verwiesen, dass Conti sich nicht an frühere Absprachen gehalten habe.

Am Mittwochabend wollen etwa 1000 französische Conti-Beschäftigte nach Hannover reisen, um dort während der Hauptversammlung gemeinsam mit deutschen Beschäftigten gegen die geplanten Schließungen zu protestieren. "Continental stürzt unsere Familien ins Elend. Wir sind jetzt keine Schafe mehr, sondern Löwen", warnte Gewerkschafter Xavier Mathieu.

Geiselnahme in Molex

Unterdessen endete am Dienstagabend die siebte Geiselnahme von Führungskräften. Zwei Manager des Autozulieferers Molex im südfranzösischen Villemur-sur-Tarn waren 25 Stunden lang von Beschäftigten festgehalten worden. Sie kamen unter der Auflage frei, umgehend Verhandlungen aufzunehmen. Die Gewerkschafter fordern unter anderem höhere Abfindungen von der US-amerikanischen Leitung des Unternehmens. Das Molex-Werk in der Nähe von Toulouse soll im Sommer geschlossen werden, weil es unrentabel ist. Die rund 300 Mitarbeiter zweifeln dies an.

In den vergangenen Wochen waren in Frankreich bereits Topmanager von Firmen wie Sony, Caterpillar, Scapa und 3M von aufgebrachten Arbeitnehmern über Nacht festgehalten worden. Alle sagten nach den Geiselnahmen höhere Abfindungen zu.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Conti-Arbeiter-randalieren-article68403.html

Vienna
22.04.2009, 15:49
Erste Klagewelle in Deutschland nach Lehman-Pleite [U]

HANNOVER (dpa-AFX) - Sieben Monate nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers rollt die erste Klagewelle von Anlegern auf die niedersächsische Justiz zu. Bislang seien 32 Zivilverfahren anhängig, das erste starte am 13. Mai, sagte am Mittwoch einer der Vorsitzenden Zivilrichter am Landgericht Hannover, Martin Schulz. Dabei klage ein Mann aus Laatzen gegen die Sparkasse Hannover wegen unzureichender Beratung über die Risiken der Lehman-Zertifikate. Lehman hatte unabhängig von Renditen eine 100-pro
zentige Garantie des eingebrachten Kapitals versprochen. Nach der Pleite Mitte September verloren bundesweit rund 40.000 Anleger ihr Geld.

Das generelle Problem für die klagenden Anleger sei, dass die Beweispflicht für eine unzureichende Beratung bei ihnen und nicht bei der Bank liegt, betonte Schulz. Bei den Beratungsgesprächen, die zumeist unter vier Augen geführt werden, sei oftmals kein Zeuge dabei. Die Berater müssten aber auch die Vorkenntnisse und Erfahrungen der Anleger berücksichtigen. Von der Pleite mit Lehman-Zertifikaten waren vor allem ältere Menschen betroffen.

Zwar ist der Ausgang der Verfahren wegen fehlerhafter Beratung offen, die Statistik macht den Anlegern aber wenig Hoffnung. Die Erfolgsquote solcher Verfahren liege deutlich unter 50 Prozent, sagte Schulz. Die Zivilkammern entscheiden einzig nach Aktenlage und öffentlicher Anhörung./jan/DP/edh

Vienna
22.04.2009, 16:00
"Sparkassen steigen vorsichtshalber bei den Bad-Banks aus!"

+++ Rheinland-pfälzische Sparkassen steigen bei LBBW aus +++[U]

Baden-Württembergs Sparkassenpräsident Peter Schneider will nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa die LBBW-Träger noch an diesem Mittwoch über den Ausstieg informieren.

Vienna
22.04.2009, 16:08
Porsche-Eigentümer suchen Großinvestor

Erschienen am 22. April 2009 | Spiegel Online

Hat sich Porsche mit der VW-Übernahme übernommen? :gruebel :gruebel :gruebel [U]

Porsche hat offenbar größere Finanzierungsprobleme als bislang bekannt. Nach Informationen des "Manager Magazins" können die Eigentümerfamilien die Übernahme des VW-Konzerns wohl nicht mehr aus eigener Kraft stemmen. Geplant ist nun eine Kapitalerhöhung - und die Suche nach einem Großinvestor.

Börse reagiert mit Kursrutsch

Damit wären die Finanzierungsprobleme des Stuttgarter Sportwagenherstellers größer als bisher bekannt. Das "Manager Magazin" beruft sich auf Quellen aus dem Porsche-Aufsichtsrat. Das Unternehmen selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Börse reagierte mit einem Kursrutsch, nach Bekanntgabe der Nachricht fiel die Porsche-Aktie mehr als ein Prozent ins Minus.

Vienna
22.04.2009, 16:16
Mittwoch, 22. April 2009

Selbstmord-Gerücht
Freddie-Finanzchef tot[U]

Der Finanzchef des verstaatlichten US-Hypothekenfinanzierers Freddie Mac ist tot aufgefunden worden. Die Leiche von David Kellermann sei in seinem Wohnhaus in einem Washingtoner Vorort entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Zur Todesursache machte sie keine Angaben.

Der Fernsehsender CNN meldete dagegen, die Polizei habe bestätigt, dass der 41-Jährige Selbstmord verübt habe.

Kellermann war seit September Finanzchef von Freddie Mac, er hatte insgesamt 16 Jahre für das Unternehmen gearbeitet. Sein Tod ist ein erneuter Schlag für den Hypothekenfinanzierer. Vor einem Monat war Vorstandschef David Moffett zurückgetreten.

Freddie Mac und sein Rivale Fannie Mae stehen direkt oder indirekt für rund die Hälfte der US-Hypotheken gerade. Die Regierung hatte im September die Kontrolle über die angeschlagenen Institute übernommen, nachdem die Blase am Häusermarkt geplatzt war. Die Probleme am US-Hypothekenmarkt waren mit der Auslöser für die weltweite Finanzkrise.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Freddie-Finanzchef-tot-article68366.html

Nexus
22.04.2009, 16:18
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&dsc=abs&&currency=&lSyms=LUSDAX.C03&lColors=0x000000&sSym=LUSDAX.C03&hcmask=



Das nennt Ihr also Krise.:confused



Bereits jetzt an die 3 verlängerten Wochenenden im Mai und Anfang Juni denken und dabei ein kühles Nass im Biergarten schlürfen.:bier



Nein, nicht genug damit; auch schon dabei den baldigen Sommerurlaub gedanklich durchspielen.:supi



So kann man natürlich auch auf den künftigen Finanz/Systemcrash warten.:lach

Nexus
22.04.2009, 21:46
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gifquotes/markets.gifquote?rand=9804

:rolleyes .....schließt doch im roten Bereich?

Vienna
23.04.2009, 07:37
Mittwoch, 22. April 2009

Milliardenkredit

GM will nicht zurückzahlen :schwitz :schwitz :schwitz [U]

Der strauchelnde US-Autobauer General Motors hält die Rückzahlung eines am 1. Juni fällig werdenden Kredits von einer Mrd. Dollar selbst für unwahrscheinlich. Zu diesem Zeitpunkt sei GM voraussichtlich dabei, seine Schuldenlast entweder durch eine freiwillige Umwandlung oder unter der Aufsicht eines Insolvenzgerichts umzustrukturieren, sagte eine GM-Sprecherin.

Das "Wall Street Journal" hatte zuvor den GM-Finanzvorstand Ray Young damit zitiert, der Konzern plane nicht die Rückzahlung der am 1. Juni fällig werdenden Anleihe. Früheren Informationen zufolge will die Opel-Mutter auf Druck der US-Regierung ihre Schulden gegen Aktien tauschen.

Die Regierung in Washington hat von GM bis zum 1. Juni einen ehrgeizigeren Sanierungsplan verlangt, in dessen Rahmen Schulden abgebaut und Kosten gesenkt werden sollen. Die Chancen auf eine Sanierung ohne Gläubigerschutz haben sich zuletzt aber offenbar verschlechtert.

Am Donnerstag wollten Vertreter von US-Autohändlern bei einem Treffen mit der Regierungskommission für die Autobranche gegen ein Insolvenzverfahren plädieren. Auch sollte vor drastischen Einschnitten beim GM-Autohändlernetz gewarnt werden. Dies schwäche den Konzern weiter, erklärte die US-Vereinigung der Autohändler, die 20.000 Neuwagenhändler vertritt. GM hatte Ende 2008 mehr als 6200 Autohäuser in den USA.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/GM-will-nicht-zurueckzahlen-article68461.html

Vienna
23.04.2009, 07:52
"Große Koalition ist Auslaufmodell wegen ständigem Wortbruch!"

Arbeitsminister warnt Merkel vor Wortbruch bei Mindestlohn[U]

Donnerstag, 23. April 2009, 07:26 Uhr

Berlin (Reuters) - Bundesarbeitsminister Olaf Scholz hat Kanzlerin Angela Merkel vor einem Wortbruch beim Thema Mindestlohn für Zeitarbeiter gewarnt.

"Eine Lohnuntergrenze für die Zeitarbeit ist in der Koalition fest vereinbart", sagte der SPD-Politiker der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht. Er gehe davon aus, dass sich Merkel an ihr Wort halten werde. "Spätestens im Koalitionsausschuss wird sich herausstellen, ob ein Wortbruch geplant ist."

Die Kanzlerin und CDU-Chefin hatte die Plänen der Koalition für einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche am Dienstag für gescheitert erklärt. Sie rechne nicht mehr mit einer Einigung bis zur Bundestagswahl, sagte sie nach Angaben von Teilnehmern in einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Verantwortlich dafür sei Scholz, weil er sich nicht an die Koalitionsabsprachen halte. Diesen Vorwurf wies der Minister zurück. Es liege ein "ausformulierter Gesetzesvorschlag des Arbeitsministeriums vor", sagte er der Zeitung. "Er entspricht allen Anforderungen, auf die sich die Koalitionsparteien verständigt haben."

Union und SPD streiten seit Monaten über einen Mindestlohn für die gut 500.000 Beschäftigten bei Zeitarbeitsfirmen. Zuvor hatte sich die Koalition auf Mindestlöhne für mehrere andere Branchen geeinigt. Allerdings blieben diese bis zuletzt umstritten, da in der Union vor allem beim Wirtschaftsflügel massive Bedenken gegen solche Lohnuntergrenzen bestehen. Die SPD will im Wahlkampf für einen generellen Mindestlohn von 7,50 Euro werben.

Vienna
23.04.2009, 08:28
Mittwoch, 22. April 2009

Verdacht auf Willkür

Lehman-Anleger kämpfen weiter[U]

Die Stimmung am Frankfurter Stammtisch der Lehman-Geschädigten ist explosiv. "Bei uns ist die Empörung in den letzten Wochen noch gewachsen", beschreibt Peter Kyritz die Lage. Das liege vor allem an den Schreiben der Frankfurter Sparkasse (Fraspa), die in diesen Tagen ihre Kunden informiert, ob sie im konkreten Fall einen Teil des entstandenen Schadens übernehmen will oder auch nicht. Trotz erster Abfindungen ist die Wut der Anleger über den Totalverlust ihrer vermeintlich sicheren Anlagen nicht verraucht.

Während die Fraspa über Details ihrer Entschädigungspolitik weiterhin schweigt, rechnen Anlegeranwälte hoch, dass höchstens ein Drittel der Opfer überhaupt ein Angebot in einer Spanne von 20 bis 70 Prozent erhält. Bei Beträgen am oberen Ende sollten die Kunden zuschlagen, rät Anwalt Klaus Nieding, der nach eigenen Angaben rund 900 Lehman-Geschädigte vertritt. "Schnelles Geld ist gutes Geld. Mein ältester Mandant ist immerhin 96 Jahre alt."

Im festverzinslichen Bereich bessere Chancen

Nieding und auch dem für die Verbraucherzentrale Hessen arbeitenden Anwalt Hartmut Tschacksch aus Offenbach ist bislang kein Fall bekannt, bei dem die Fraspa einen Beratungsfehler zugegeben hätte. Dies ist ein deutlicher Unterschied zur Hamburger Sparkasse, die in etwa 250 Fällen derartige Fehler eingeräumt und rund 1000 Kunden entschädigt hat. Die bislang angebotenen Zahlungen würden von den Frankfurtern ausschließlich mit Kulanz begründet. Zu den Kriterien will sich die Sparkasse nicht äußern, bis das Verfahren Ende April abgeschlossen ist.

Klar ist lediglich, dass soziale Härten, der Anlagezeitpunkt und das bisherige Anlageverhalten eine Rolle spielen können. "Wer bislang ausschließlich im festverzinslichen Bereich unterwegs war, hat bessere Chancen", beschreibt Tschacksch die Situation. Ein klares System sei aber nicht zu erkennen.

Mitleidsfaktor und Promi-Bonus

Die Anleger befürchten, dass bei den Zahlungen von Entschädigungen willkürlich vorgegangen wird.Manches riecht für die Geschädigten nach Willkür. Ein pensionierter Mathematiklehrer musste sich beispielsweise vorhalten lassen, dass bei ihm ein höheres Verständnis für die komplexe Anlageform der Zertifikate zu erwarten sei. Auf der anderen Seite hat der schwer kranke frühere Erste Stadtrat der Taunusgemeinde Eschborn eine Entschädigung von rund zwei Dritteln erhalten und die Sparkasse zusätzlich zu mildtätigen Spenden bewegt. Es gebe einen Mitleidsfaktor und einen Promi-Bonus, spitzt Geschädigtensprecher Kyritz zu.

Rund jedes zehnte der an die 50.000 deutschen Lehman-Opfer lebt in oder in der Nähe der deutschen Bankenmetropole, die meisten von ihnen sind langjährige Kunden der Fraspa. Im Bundesvergleich liegt die Sparkasse aus Hessen mit rund 5000 Zertifikatekäufern allerdings deutlich hinter Citibank und Dresdner Bank. Die privaten Institute zeigen sich den Anwälten zufolge noch hartleibiger als die Sparkassen und verlangen strikte Verschwiegenheitserklärungen, falls im Einzelfall doch einmal entschädigt wird.

Nicht ohne Rechtschutzversicherung in den Prozess

Nicht einlassen sollten sich die Kunden nach juristischer Einschätzung auf Angebote, die Lehman-Papiere zu einem Preis von wenigen Prozent der Ursprungsnennwerte abzugeben. Dahinter stehe die Spekulation der Anbieter auf eine höhere Quote im Insolvenzverfahren, sagt zum Beispiel der Anlegeranwalt Martin Sac. In den vergangenen Tagen hatte die Andria Capital AG aus dem hessischen Rödermark zwei Prozent für die Zertifikate geboten.

Am 23. April 2009 haben die Lehman-Opfer bundesweit zur "Krötenwanderung" aufgerufen, die sich in der Abbuchung von 234,09 Euro möglichst vieler Bankkunden äußern soll. Bei solchen Aktionen und Mahnwachen wird es nicht bleiben, weitere Klagen gegen die Fraspa sind trotz erster Niederlagen vor dem Frankfurter Landgericht unterwegs, wie Nieding sagt. Sein Kollege Tschacksch warnt allerdings davor, sich ohne Rechtsschutzversicherung vorschnell in einen Prozess zu stürzen, zumal etwa bei einer Anlage von 12.000 Euro das Prozessrisiko eines zusätzlichen Verlustes von mehr als 8000 Euro bestehe. Grund zur Eile gebe es trotz der nur drei Jahre währenden Verjährungsfrist in den meisten Fällen nicht: Die Fraspa habe erst zu Jahresbeginn 2008 und damit wenige Monate vor der Lehmanpleite im September den Vertrieb so richtig angekurbelt.

http://www.n-tv.de/Lehman-Anleger-kaempfen-weiter-article68389.html

Vienna
23.04.2009, 08:45
"Brauchen die Ackermänner doch den Bankenschutzschirm?"

Toxische Kredite

Deutsche Bank hat zu geringe Risikopuffer :licht :licht :licht [U]

In einem aktuellen Stresstest bewertet die Züricher Beratungsfirma Independent Credit View (ICV) 16 internationale Großbanken. Das Ergebnis des Tests: Die Deutsche Bank schneidet nicht gut ab.


http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Toxische-Kredite-Deutsche-Bank-hat-zu-geringe-Risikopuffer/503871.html

Vienna
23.04.2009, 14:00
"PPT und Fed versucht mit allen Tricks den Crash des US-Bankensystems zu verhindern. Dazu werden Maulkörbe
verteilt!"

Rettung des US-Finanzsystems

Washington verhängte Merrill-Maulkorb :licht :licht :licht [U]

Bank-of-America-Chef Lewis steht in der Kritik, weil er seine Aktionäre nicht über die Merrill-Lynch-Übernahme informierte. Doch offenbar zwangen ihn Notenbankchef und Finanzminister zum Schweigen. Rechtsprofessoren sind schockiert.


http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:rettung-des-us-finanzsystems-washington-verhaengte-merrill-maulkorb/504113.html

Vienna
23.04.2009, 16:06
"Weiterhin wird lustig weiter Geld gepumpt !"

Donnerstag, 23. April 2009

Angespannte Kreditmarktlage

Barclays pumpt weiteres Geld[U]

Die britische Großbank Barclays pumpt zusätzliche elf Mrd. Pfund in den ausgetrockneten Kreditmarkt. Das Geld soll noch in diesem Jahr für Darlehen von Haushalten und Unternehmen im Vereinigten Königreich zur Verfügung gestellt werden, sagte Bankenchef John Varley bei der Barclays-Hauptversammlung in London.

Mit dem Geld wolle die Bank helfen, die Wirtschaft Großbritanniens wieder auf den Wachstumspfad zurückzuführen. Das lahmende Kreditgeschäft zählt zu den Hauptproblemen der Wirtschaftskrise.

Für die nähere Zukunft sieht Barclays keine wesentliche Besserung der wirtschaftlichen Gesamtlage. "Mit der steigenden Zahl von Arbeitslosen in vielen Teilen der Welt werden wir für mindestens ein weiteres Jahr in schwierigen Zeiten leben", sagte Varley. Die Bank selbst hatte 2009 nach eigenen Angaben einen "starken Start" hingelegt. Die Kapitaldecke sei mit dem Verkauf des Fonds-Anbieters iShares aufgepolstert worden.

Anders als andere Großbanken war Barclays im vergangenen Geschäftsjahr nicht in die roten Zahlen gerutscht und hatte einen Vorsteuergewinn von 6,1 Mrd. Pfund verbucht. Barclays hatte sich auch nicht aus den staatlichen Bankenrettungspaketen bedient, sondern besorgte sich sein frisches Kapital von Investoren aus dem Nahen Osten.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Barclays-pumpt-weiteres-Geld-article68485.html

Vienna
24.04.2009, 07:42
"Alle warten auf Windows7 - Vista kann man vergessen !"

ENTTÄUSCHENDE QUARTALSZAHLEN

Microsoft brechen Umsatz und Gewinn weg :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die Rezession trifft auch den weltgrößten Software-Konzern: Zum ersten Mal in der 34-jährigen Firmengeschichte von Microsoft fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal. Mit 13,6 Milliarden Dollar betrug er sechs Prozent weniger. Noch heftiger brach der Gewinn ein - trotzdem stieg der Aktienkurs.

Redmond - Microsoft hat durch die Krise am PC-Markt einen herben Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss brach im abgelaufenen Quartal um fast ein Drittel auf knapp 3,0 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) ein. Der Umsatz fiel um sechs Prozent auf 13,6 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss am Sitz in Redmond mitteilte. Microsoft -Aktien legten trotz der schlechten Zahlen nachbörslich um rund drei Prozent zu.

Es war das erste Mal in Microsofts 34-jähriger Geschichte, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal fiel. Der Hersteller des Betriebssystems Windows rechnet überdies nicht mit einer schnellen Besserung am Markt. "Wir erwarten, dass die Schwäche mindestens bis ins nächste Quartal anhält", sagte Finanzchef Chris Liddell.

Den Konzern belasteten in seinem Ende März abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal auch hohe Abschreibungen auf Investments sowie Kosten für den laufenden Stellenabbau. Microsoft streicht derzeit wegen der Wirtschaftskrise erstmals in seiner Geschichte weltweit rund 5000 Stellen - etwa fünf Prozent aller Jobs im Konzern. 1400 Mitarbeiter wurden sofort entlassen.

Kostensenkungen und neue Windows-Version

Trotz der enttäuschenden Zahlen zeigten sich Analysten zuversichtlich, weil sie zuletzt sogar noch schlechtere Zahlen für möglich gehalten hatten, Microsoft mit dem Stellenabbau an seinen Kosten arbeitet und bald eine neue Windows-Version erscheinen soll. "Das sollte ihnen helfen, ihren Marktanteil stabil zu halten", sagt Kim Caughey von der Fort Pitt Capital Group.

Die Entwicklung des neuen Betriebssystems Windows 7 soll nach Firmenangaben planmäßig voranschreiten. Im abgelaufenen Quartal wurde eine erste Beta-Version veröffentlicht, das fertige Produkt soll noch vor dem Juli 2010 erhältlich sein. In der Branche wird Windows 7 bereits deutlich früher erwartet, weil die derzeitige Windows-Version "Vista" so unpopulär ist.

Microsoft macht den größten Profit mit dem Verkauf des Betriebssystems Windows und Büroanwendungen wie Office. In den vergangenen sechs Monaten gingen die Verkaufszahlen deutlich zurück, weil Endverbraucher und Firmenkunden ihre Ausgaben für Technik im Zuge der Wirtschaftskrise eingeschränkt haben.

Schwacher PC-Markt, starke Online-Konkurrenz

Der PC-Absatz war im ersten Quartal laut den Marktforschern von Gartner um 6,5 Prozent geschrumpft. Werden weniger Computer verkauft, kann Microsoft damit zum Beispiel auch sein Betriebssystem Windows seltener absetzen. Außerdem sind immer mehr der verkauften Computer Mini-Notebooks, von denen zahlreiche nicht mit Windows, sondern mit dem freien Betriebssystem Linux laufen.

In der für Windows zuständigen Client-Sparte fiel der Umsatz um 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar und der operative Gewinn sackte um 19 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar ab.

Im Online-Bereich fiel der Umsatz inmitten der verschärften Konkurrenz mit Branchenprimus Google um 14 Prozent auf 721 Millionen Dollar. Der Verlust war mit 575 Millionen Dollar mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. In der Wirtschaftskrise fahren die Unternehmen auch die Online-Werbeausgaben zurück und fokussieren sich verstärkt auf Google als unangefochtenen Marktführer. Bei der Spielekonsole Xbox schaffte Microsoft immerhin ein Plus von 30 Prozent auf 1,7 Millionen Geräte.

ore/dpa/AP/Reuters

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,620850,00.html

Vienna
24.04.2009, 07:57
Zeitung: Chrysler könnte kommende Woche Insolvenz anmelden :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Freitag, 24. April 2009, 07:14 Uhr

Detroit (Reuters) - Der schwer angeschlagene US-Autobauer Chrysler könnte einem Zeitungsbericht zufolge schon kommende Woche Insolvenz anmelden.

Das US-Finanzministerium bereite einen solchen Schritt vor, berichtete die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf Personen mit direkter Kenntnis des Themas. Eine etwaige Allianz von Chrysler mit der italienischen Fiat würde besiegelt werden, wenn Chrysler bereits unter Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts stehe, hieß es.

Chrysler war für eine Stellungsnahme zu dem Bericht zunächst nicht erreichbar. Das Unternehmen hat ebenso wie die Opel-Mutter GM umfangreiche Nothilfen des Staates erhalten.

unkraut
24.04.2009, 11:54
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_17_investmentecke_weekly.pdf

Vienna
24.04.2009, 11:58
Freitag, 24. April 2009

Geschäfte in der Ukraine :licht :licht :licht :licht :licht

Gewinneinbruch für SEB[U]

Belastet vom Osteuropa-Geschäft hat die schwedische Bank SEB im ersten Quartal weniger verdient als erwartet. Der operative Gewinn fiel von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf umgerechnet rund 166 Mio. Euro, wie das Geldhaus mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 182 Mio. Euro gerechnet.

SEB machte für den Rückgang vor allem Abschreibungen im Zusammenhang mit seinen Geschäften in der rezessionsgeplagten Ukraine verantwortlich. Die Bank rechne auch mit einem anhaltend rauen Klima in den baltischen Staaten und habe daher weiter Reserven aufgebaut, erklärte SEB-Chefin Annika Falkengren.

Den nordischen Banken steht ein schwieriges Jahr bevor. Zu den Problemen auf dem Heimatmarkt im Zuge der Finanzkrise gesellen sich schwere wirtschaftliche Turbulenzen in Osteuropa, wo die Geldhäuser aus Skandinavien stark engagiert sind.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Gewinneinbruch-fuer-SEB-article68754.html

Vienna
24.04.2009, 12:02
Freitag, 24. April 2009

Lehman, Island und Madoff :licht :licht :licht :licht :licht

Nomura leidet weiter[U]

Das größte japanische Brokerhaus Nomura bleibt das fünfte Quartal in Folge in der Verlustzone. Netto habe sich der Verlust in den Monaten Januar bis März binnen Jahresfrist um 41 Prozent auf umgerechnet rund 1,7 Mrd. Euro vergrößert, teilte das Unternehmen mit.

Analysten hatten lediglich mit einem Fehlbetrag von 886 Mio. Euro im vierten Geschäftsquartal gerechnet.

Nomura machte für das Ergebnis erneut vor allem Belastungen aus der Übernahme von Teilen der zusammengebrochenen US-Bank Lehman Brothers verantwortlich.

Daneben hätten auch Folgen der Finanzkrise in Island und des milliardenschweren Finanzskandals um den geständigen US-Anlagebetrüger Bernard Madoff den Gewinn gedrückt.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Nomura-leidet-weiter-article68757.html

Vienna
24.04.2009, 12:07
Zeitung: Chrysler könnte kommende Woche Insolvenz anmelden :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Freitag, 24. April 2009, 07:14 Uhr

Detroit (Reuters) - Der schwer angeschlagene US-Autobauer Chrysler könnte einem Zeitungsbericht zufolge schon kommende Woche Insolvenz anmelden.

Das US-Finanzministerium bereite einen solchen Schritt vor, berichtete die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf Personen mit direkter Kenntnis des Themas. Eine etwaige Allianz von Chrysler mit der italienischen Fiat würde besiegelt werden, wenn Chrysler bereits unter Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts stehe, hieß es.

Chrysler war für eine Stellungsnahme zu dem Bericht zunächst nicht erreichbar. Das Unternehmen hat ebenso wie die Opel-Mutter GM umfangreiche Nothilfen des Staates erhalten.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1234276#post1234276)
ROUNDUP/Chrysler-Beteiligung könnte Daimler weiter belasten [U]

BERLIN (dpa-AFX) - Die verbliebene Beteiligung am angeschlagenen US-Autobauer Chrysler könnte den Daimler <DAI.ETR>-Konzern noch weiter belasten. Im Falle einer Insolvenz des derzeit nur noch dank Staatshilfen überlebenden US-Herstellers können "wir Auswirkungen auf das Ergebnis 2009 nicht ausschließen", sagte der Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Berlin. Im vergangenen Jahr schlugen die Belastungen durch den knapp 20-prozentigen Chrysler-Anteil mit über drei Milliarden Euro zu Buche.
Daimler hatte die Mehrheit an seiner früheren US-Tochter 2007 an den Finanzinvestor Cerberus abgegeben und will sich auch vom restlichen Anteil trennen. Allerdings waren die Gespräche darüber ins Stocken geraten, nachdem Chrysler im vergangenen November neue Forderungen erhob. Die Verhandlungen liefen noch, gestalteten sich aber schwierig, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche am Mittwoch. Cerberus wirft dem Stuttgarter Konzern vor, unvollständig über die Lage bei Chrysler informiert zu haben und fordert mehr als 7,2 Milliarden Dollar. Diese Ansprüche hält Daimler für "unberechtigt".

FIAT-ALLIANZ SOLL CHRYSLER RETTEN

"Grundsätzlich unterstützen wir eine Restrukturierung von Chrysler", sagte Zetsche. Die US-Regierung hat dem Autobauer eine Frist bis Ende April eingeräumt, um eine Vereinbarung mit dem italienischen Hersteller Fiat <FIAT.ETR> zu schnüren. Allein sei Chrysler nicht überlebensfähig, so die Einschätzung der US-Regierung. Eine Allianz mit den für ihre Kleinwagen bekannten Italienern wird als Ausweg gesehen. Chrysler und Fiat hatten Ende Januar eine Absichtserklärung unterzeichnet, der zunächst den Einstieg von Fiat mit 35 Prozent vorsieht. Dabei sollen aber keine Barmittel fließen, sondern Fiat will sein Kleinwagen-Know-how einbringen.

Sollte die geplante Allianz mit Fiat scheitern und eine Insolvenz von Chrysler folgen, könnte es zu neuerlichen Belastungen kommen, räumte der Finanzvorstand ein. Unter anderem hat Daimler Garantien von rund einer Milliarde Euro für den Chrysler-Pensionsfonds gegeben, die bei einer Insolvenz nach Kapitel 11 des US-Rechts fällig werden könnten, sagte Uebber. Derzeit stünde die Chrysler-Beteiligung aber mit Null in den Büchern, betonte Zetsche. Damit sei der Buchwert als auch die bereits gewährten Darlehen vollständig abgeschrieben./dct/sba/he

unkraut
24.04.2009, 12:31
PDF Ausgabe 04/2009 des Klimawandel-Investments vom 24.04.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=klimawandel&id=d7fe4f32b22d08259c164867edf048a2

Vienna
24.04.2009, 12:34
"Was macht Flowers - warten bis zum letzten Tag?"

HRE-Aktionäre nehmen Übernahmeangebot von Bund verhalten :rolleyes :rolleyes :rolleyes an[U]

Freitag, 24. April 2009, 11:09 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Die Übernahmeofferte des Bundes an die Aktionäre der Hypo Real Estate ist bislang nicht auf großes Echo gestoßen.

Bis zum Abend des 23. April wurde das Angebot von gut 2,96 Millionen Aktien angenommen, was einem Anteil von 1,28 Prozent am Grundkapital der Hypo Real Estate (HRE) entspricht. Das teilte der staatliche Banken-Rettungsfonds SoFFin, der das Angebot machte, am Freitag auf seiner Internetseite mit. Damit hält der SoFFin nun rund 9,94 Prozent an dem angeschlagenen Immobilienfinanzierer. Bereits vor einigen Wochen hatte er in die Bank 60 Millionen Euro frisches Kapital gesteckt und dafür Aktien erhalten.

Die Offerte an die HRE-Aktionäre läuft noch bis zum 4. Mai (24 Uhr). In der Regel werden solche Angebote von Aktionären erst gegen Ende der Frist angenommen. Ziel des Übernahmeangebots ist eine Vollverstaatlichung der HRE, damit andere Aktionäre nicht als Trittbrettfahrer von den Milliardenhilfen, die der Bund in die Bank gesteckt hat, profitieren.

Die HRE war durch Fehlspekulationen ihrer irischen Tochter Depfa in eine dramatische Schieflage geraten und wird seither mit Garantien von 102 Milliarden Euro am Leben gehalten. Der weitaus größte Teil der Bürgschaften kommt vom Bund.

unkraut
25.04.2009, 16:03
Wie Sie echte Kursraketen finden!? http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.geldanlage-report.de/GAR-Update-250409.html

Vienna
27.04.2009, 07:43
"Überall hat die RBS ihre Finger im Spiel!"

Samstag, 25. April 2009
Arcandor braucht Geld :rolleyes :rolleyes :rolleyes
NRW will helfen[U]

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen will dem angeschlagenen Reise- und Handelskonzern Arcandor angesichts dramatischer Finanzierungsengpässe mit Staatshilfen unter die Arme greifen. "Wir stehen natürlich mit den Angeboten zur Verfügung, die wir in solchen Fällen für Unternehmen bereitstellen", sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Düsseldorf der "Euro am Sonntag".

Zu den Angeboten zählten insbesondere Bürgschaften, schreibt die Zeitung weiter. Nach Angaben des Sprechers finden bereits Gespräche mit dem Unternehmen statt.

Probleme mit RBS

Unterdessen kommt Konzernchef Karl-Gerhard Eick dem Bericht zu Folge bei den Verhandlungen über eine Restrukturierung und Refinanzierung des Konzerns nur mühsam voran. Insbesondere die Zusage der Royal Bank of Scotland (RBS) über eine Verlängerung von Kreditlinien über 300 Mio. Euro stehe auf der Kippe, schreibt die Zeitung unter Bezug auf Bankenkreise. "Wenn die RBS mitmacht, ziehen die anderen auch nach. Wenn nicht, dann eher nicht", wird ein Banker zitiert.

Zugleich bahnt sich eine Auseinandersetzung mit dem Betriebsrat an, der den Abbau von bis zu 12.500 Stellen nicht einfach hinnehmen will. Arcandor-Gesamtbetriebsratschef Hellmut Patzelt drohe damit, die Berufung neuer Vorstände zu blockieren. "Wir müssen prüfen, ob die Kandidaten die entsprechenden Voraussetzungen für eine Vorstandsposition erfüllen", sagte Patzelt der Zeitung.

Im Notfall werde die Arbeitnehmerseite auch den im Oktober 2008 ausgehandelten Zukunftspakt zur Einsparung von Personalkosten kündigen, schreibt "Euro am Sonntag" unter Berufung auf informierte Kreise.

Nexus
27.04.2009, 14:06
http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=6m&sSym=CDM.FSE (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sTab=chart&hist=6m&sCat=STK&sSym=CDM.FSE)COEUR D'ALENE

:rolleyes Was ist hier los?:confused

Vienna
27.04.2009, 14:59
"Frau Aigner hierfür gibts ROT!!! :rotekarte :rotekarte :rotekarte "

Kreise: Aigner erlaubt Anbau von Genkartoffel Amflora[U]

Montag, 27. April 2009, 13:32 Uhr

Berlin (Reuters) - Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner gibt grünes Licht für einen Freilandversuch mit der umstrittenen Genkartoffel Amflora.

Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus Ministeriumskreisen in Berlin. Vorausgegangen seien Gespräche der CSU-Politikerin mit dem Unternehmen BASF, das die gentechnisch veränderte Stärkekartoffel entwickelt hat. Die Firma habe zugesagt, sich bei der Freisetzung an bestimmte Auflagen zu halten. So solle die Kartoffel nicht wie ursprünglich geplant auf 40 Hektar, sondern lediglich auf 20 Hektar ausgesät werden. Auch solle es bei einem Versuchsanbau in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. Dabei muss gewährleistet sein, dass die Kartoffel nur für Forschungszwecke verwendet wird. Schutzzäune sollen dafür sorgen, dass die Kartoffel nicht in die Lebensmittel- und Futterkette gelangt.

Aigner hatte in den vergangenen Tagen betont, sie sehe vor einer Entscheidung zu Amflora noch Beratungsbedarf. Der Schutz von Mensch und Umwelt müsse an vorderster Stelle stehen. Ihr Parteifreund, der bayerische Umweltminister Markus Söder, hatte hingegen einen grundsätzlichen Stopp für genveränderte Pflanzen gefordert. Auch CSU-Chef Horst Seehofer ist im Ringen um Stimmen der bayerischen Wähler kritisch zur grünen Gentechnik eingestellt.

Nach Angaben des Agrarministeriums in Berlin wurde Amflora in Deutschland im vergangenem Jahr auf mehr als 100 Hektar zu Forschungszwecken angebaut. Die Genkartoffel hat einen höheren Stärkegehalt als andere Kartoffeln und kann etwa in der Papier-, Garn- und Klebstoffindustrie eingesetzt werden.

Vor zwei Wochen hatte Aigner die Aussaat des Genmais MON 810 von Monsanto verboten. Sie hatte dies mit neueren Studien begründet, die auf Gefahren für Pflanzen und Tiere hinwiesen. Damit hatte die Ministerin in der Union eine heftige Debatte über die Zukunft der grünen Gentechnik ausgelöst. Vor allem Bundesforschungsministerin Annette Schavan macht Front gegen das Verbot. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte vor wenigen Tagen vor zu starken Vorbehalten gegen die grüne Gentechnik gewarnt. Zudem hatte die CDU-Vorsitzende auf die finanziellen Folgen für das Unternehmen verwiesen, wenn die beantragten Freilandversuche abgelehnt würden.

Vienna
27.04.2009, 15:59
Sonntag, 26. April 2009

Festhalten an HRE-Anteil :cool :cool :cool

Flowers weicht nicht[U]

Der Großaktionär der Hypo Real Estate, J.C. Flowers, will seinen Anteil an dem angeschlagenen Münchener Institut nicht verlorengeben. Flowers prüfe weiter das Angebot des Bundes, sagte ein Sprecher des US-Finanzinvestors.

Es habe vergangene Woche Gespräche zwischen Flowers und dem Bund gegeben, doch eine endgültige Entscheidung gebe es nicht. Dass der Investor in den Verhandlungen acht Euro pro Aktie der Hypo Real Estate gefordert habe, wie die "Süddeutsche Zeitung berichtet habe, sei "Nonsens".

Der Bund bietet den HRE-Aktionären im Rahmen eines öffentlichen Übernahmegebots 1,39 Euro je Aktie, insgesamt 290 Mio. Euro. Bisher hat jedoch nur ein kleiner Teil der Aktionäre das Angebot angenommen, so dass nun auch eine Kapitalerhöhung geplant ist, die dem Bund in jedem Falle die angestrebte Beteiligung von 90 Prozent ermöglichen soll.

Nur ab dieser Anteilsgrenze können die restlichen Aktionäre wie Flowers aus dem Unternehmen gedrängt werden. Flowers hält zusammen mit einer Beteiligungsgesellschaft rund 22 Prozent der HRE-Anteile und hat mittlerweile rund eine Mrd. Euro verloren. Er will unbedingt an Bord bleiben, da er auf bessere Zeiten nach dem Staatseinstieg hofft.

Vienna
27.04.2009, 16:56
"Interessiert scheinbar nur die jeweiligen Steuerzahler!"

BayernLB und LBBW sehen düstere Jahre vor sich :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Montag, 27. April 2009, 13:23 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Die beiden größten deutschen Landesbanken BayernLB und LBBW sehen schwierige Jahre vor sich.

"Die Aussichten für das Jahr 2009 sind düster", erklärte die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in ihrem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht 2008. Die Münchener Konkurrentin BayernLB erwartet eine noch längere Schwächephase: "Die Rückkehr zu einem normalisierten Geschäftsumfeld wird erst für 2011 erwartet", heißt es in dem Geschäftsbericht der zweitgrößten Landesbank.

Für 2009 schließt die BayernLB angesichts der schlechten Wirtschaftsaussichten einen Verlust nicht aus. Im vergangenen Jahr fuhr sie ein operatives Minus von fünf Milliarden Euro ein. Bei der LBBW stand ein Verlust von über zwei Milliarden Euro in den Büchern. Beide Landesbanken, die vor der Krise immer wieder als Fusionspartner gehandelt worden waren, sehen künftig vor allem höhere Risiken im Kreditgeschäft und Belastungen im Wertpapiergeschäft auf sich zukommen.

Die beiden öffentlich-rechtlichen Banken mussten von ihren Eigentümern mit Milliardengeldern gestützt werden, nun müssen sie ihre Geschäftsmodell radikal ändern. Bei der BayernLB sollen 5600 der knapp 20.000 Stellen im Konzern wegfallen. Standorte im Ausland sollen geschlossen werden, kapitalmarktnahe Geschäfte entfallen. Die LBBW will ihr Geschäft mit komplexen Finanzprodukten drastisch zurückfahren und sich künftig auf die Betreuung von Privat- und Firmenkunden konzentrieren.

Für die staatlichen Milliardenhilfen brauchen die Banken noch grünes Licht von der EU-Kommission. Die BayernLB will diese Woche Finanzkreisen zufolge das vorläufige Sanierungskonzept in Brüssel vorlegen. Dieses wird dann von der Kommission geprüft, im Sommer dürfte es eine Entscheidung geben. In Kreisen der Kommission hieß es zuletzt, die BayernLB müsse mit "kräftigen Auflagen" rechnen. So dränge die Behörde etwa auf den Verkauf von Beteiligungen im Ausland.

Allerdings betrachte Brüssel alle deutschen Landesbanken mit Misstrauen, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person. Eine öffentlich-rechtliche Bank habe an den internationalen Finanzmärkten nichts zu suchen. Neben der BayernLB und der LBBW haben die HSH Nordbank und die WestLB ebenfalls stark mit der Finanz- und Wirtschaftskrise zu kämpfen. Auch sie bekamen Milliardenhilfen ihrer Eigentümer.

Vienna
28.04.2009, 07:33
"Bankenstresstest - Hier mit den Milliarden!"

Dienstag, 28. April 2009
Citigroup und Bank of America
Frische Milliarden nötig? :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die US-Geldhäuser Bank of America und Citigroup könnten einem Zeitungsbericht zufolge mehr Kapital benötigen. Dies hätten die ersten Ergebnisse der sogenannten Stresstests der US-Aufsichtsbehörden ergeben, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

Der US-Branchenprimus Bank of America würde demnach mehrere Milliarden US-Dollar benötigen, so die Quelle. Über die Höhe des Kapitalbedarfs bei der Citigroup wurde hingegen zunächst nichts bekannt. Ein Sprecher der New Yorker Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.

Manager beider Banken wehren sich gegen die vorläufigen Ergebnisse des Stresstests, heißt es aus informierten Kreisen. Beide Banken wollten in diesen Tagen detailliert darlegen, warum ihre Kapitalausstattung ausreichend ist. So argumentiert Citigroup laut informierten Kreisen, dass sie unter anderem durch den Verkauf von Smith Barney und ihrer japanischen Brokersparte ihre Kapitalausstattung verbessern werde.

Die in den vergangenen Tagen den Bankmanagern mitgeteilten Resultate der Tests seien vorläufig, teilte die US-Regierung mit. Man werde in dieser Woche weiterhin über die spezifischen Ergebnisse diskutieren.

Milliarden für US-Bankenriesen

Bank of America und Citigroup haben zusammen bereits 95 Mrd. US-Dollar an Finanzspritzen sowie Hunderte Mrd. US-Dollar an Bürgschaften erhalten. Die Bank of America nutzte ihre 45 Mrd. US-Dollar an Finanzspritzen zum Teil dazu, die Verluste aus dem Kauf der Investmentbank Merrill Lynch zu decken.

Die beiden Banken werden nicht die einzigen sein, die im Zuge der Stresstests ihre Kapitalausstattung verbessern werden müssen. Analysten erwarten, dass die Regions Bank, die Fifth Third Banccorp sowie Wells Fargo ebenfalls weiteres Kapital benötigen. Wells Fargo wollte den Bericht nicht kommentieren, die beiden anderen Banken waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Insgesamt führt die US-Regierung derzeit bei 19 Banken Stresstests durch. Die Ergebnisse sollten ursprünglich am 4. Mai vorgelegt werden. Nun heißt es von der Regierung, dass die Resultate irgendwann in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

Banken, bei denen weiterer Kapitalbedarf festgestellt wird, haben sechs Monate Zeit, weiteres Kapital von Privatinvestoren, anderen Finanzinstitutionen oder der US-Regierung aufzubringen. Vertreter der US-Regierung sagten, dass Banken, die weiteres Kapital benötigten, nicht als insolvent angesehen werden sollten.

Vienna
28.04.2009, 07:50
"Kommt jetzt Geld unter die Matratze verstecken? :rolleyes :rolleyes :rolleyes "

Geldpolitik

Fed wünscht Zins von minus fünf Prozent[U]

von Tobias Bayer (Frankfurt)

Es hört sich absurd an, wird aber dennoch ernsthaft diskutiert: Die Notenbank Federal Reserve hält in einer internen Analyse einen negativen Zinssatz für angemessen. Harvard-Ökonom Mankiw hat einen Vorschlag, wie das gehen könnte.

Er tut schon alles, was er kann. US-Notenbankchef Ben Bernanke senkte den Leitzins auf Null, führte Dutzende von neuen Liquiditätsprogrammen ein und kauft 300 Mrd. $ an amerikanischen Staatsanleihen. Doch manche Experten fordern noch mehr: Sie wollen einen negativen nominalen Zinssatz sehen. "Ein bisschen mehr Negativität könnte nicht schaden", sagt Harvard-Ökonom Gregory Mankiw scherzend.

Zuerst hört sich die Idee absurd an: Ein negativer Leitzins würde bedeuten, dass der Schuldner 100 $ borgen sowie ausgeben kann und im nächsten Jahr nur 97 $ zurückzahlen muss. Sonderlich attraktiv ist das für den Gläubiger nicht. "Statt das Geld zu verleihen, wird es lieber unter der Matratze versteckt. :rolleyes :rolleyes :rolleyes Da die Geldhaltung eine Rendite von genau null Prozent abwirft, können Gläubiger für eine Kapitalleihe nicht weniger verlangen", sagt Mankiw, der sich mit dem Problem beschäftigt. Mit anderen Worten: Negative Leitzinsen sind für eine Notenbank ausgeschlossen - sofern die Geldhaltung nicht bestraft werden kann.

Taylor-Regel kommt auf negative Zinsen

Die ganze Diskussion um negative Leitzinsen ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. In einer internen Analyse der Fed, die der "Financial Times" vorliegt, beziffern die Währungshüter den optimalen Zinssatz auf derzeit Minus fünf Prozent. Die Berechnung fußt auf der "Taylor-Regel". Entwickelt vom Stanford-Ökonomen John Taylor, beschreibt die Vorschrift, nach welchen Gesetzmäßigkeiten eine Notenbank den Leitzins festgelegt.

Die Grundidee: Der Leitzins wird gesenkt, wenn die Inflationsrate oder der Auslastungsgrad der Volkswirtschaft fällt. Angesichts einer rückläufigen Teuerungsrate in den Vereinigten Staaten und einer geringen Auslastung kommt die Fed momentan auf einen negativen Wert. Ihr Ansatz lautet deshalb: Da der Leitzins bereits bei Null liegt, setzt sie auf alternative Aktionen wie den Aufkauf von Wertpapieren. Im März erhöhte die Notenbank das Kaufvolumen auf 1150 Mrd. $. Es ist wahrscheinlich, dass es in den kommenden Monaten weiter aufgestockt wird. Die nächste Sitzung endet am Mittwoch dieser Woche.

Die US-Notenbank Fed könnte den Zins für die kommenden 18 Monaten bei null halten.Sind negative Zinsen also völlig ausgeschlossen? Die Antwort lautet: Nein. Die Idee ist überhaupt nicht neu. Bereits im 19. Jahrhundert argumentierte der deutsche Volkswirt Silvio Gesell für eine Steuer auf die Geldhaltung. Auch John Maynard Keynes spielte mit dem Gedanken. Neben einer Steuer gibt es noch die Alternative Inflation: Hält die Notenbank den Leitzins bei Null, obwohl die Teuerungsrate steigt, sinkt der reale Zins unter Null. Das Problem daran wäre der Schock, den das bei Volkswirten, Fed-Beobachtern und Konsumenten auslösen würde. Schließlich ist Preisstabilität das vorrangige Ziel der Zentralbanken.

Harvard-Ökonom Mankiw zieht die Lösung eines seiner Studenten als dritte Option heran. Um die Kapitalinhaber auch bei negativen Zinsen zum Verleihen zu bewegen, könnte folgender Sanktionsmechanismus greifen: Die Fed nennt eine Ziffer zwischen null bis neun. Alles umlaufende Bargeld wird mit einer Seriennummer versehen. Wenn die Nummer mit der jeweiligen Ziffer endet, würde das Geld nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert. Folglich läge die Rendite der Geldhaltung bei Minus zehn Prozent. "Das würde dazu führen, dass die Menschen glücklich wären, zu einem Zins von minus drei Prozent Geld zu verleihen", sagt Mankiw.

Sonderlich ernst gemeint ist der Vorschlag aber nicht. Den Namen des Studenten, der auf die Idee gekommen ist, will Mankiw nicht offenlegen: "Wenn er Zentralbanker werden will, wäre das seiner Karriere sicherlich nicht förderlich."

Vienna
28.04.2009, 08:04
"Anleihegläubiger als Deppen umfunktioniert!"

GM-Gläubiger kritisieren Tausch-Lösung als unfair :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Dienstag, 28. April 2009, 07:02 Uhr

Detroit (Reuters) - Die Gläubiger der angeschlagenen Opel-Mutter General Motors haben den vorgeschlagenen Eintausch ihrer Schulden gegen Unternehmensanteile kritisiert.

Die Geldgeber des Konzerns seien über die jüngsten Entwicklungen zutiefst besorgt, erklärte die von den Schuldinhabern gebildete Interessensvertretung am Montag. Der Vorschlag lasse jede Fairness gegenüber den Gläubigern vermissen. Die Arbeitsgruppe der Regierung und GM selbst hätten keine Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen über eine einvernehmliche Lösung gezeigt.

Mit dem Tauschangebot unternimmt der ehemals weltgrößte Autobauer einen letzten Anlauf, seinen Schuldenberg so weit zu reduzieren, dass er als überlebensfähig gilt und in den Genuss weiterer Staatshilfen kommt. Dem am Montag vorgelegten Konzept zufolge müssen die Geldgeber bis in vier Wochen mindestens 90 Prozent ihrer Forderungen anbieten. Dafür sollen sie bis zu zehn Prozent GM-Anteile bekommen. Die US-Regierung hat GM für ein tragfähiges Konzept eine Frist bis zum 1. Juni gesetzt. Der Sanierungsplan sieht neben den Zugeständnissen der Gläubiger auch drastische Einschnitte auf Belegschaftsseite vor.

Vienna
28.04.2009, 10:00
"Großbritannien vor Bankrott ? :licht :licht :licht :licht :licht "

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10402

Nexus
28.04.2009, 11:10
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
:rolleyes

......wieder richtig preiswert.









:lach

Nexus
28.04.2009, 15:46
http://c.onvista.de/h_kl.html?PERIOD=5&VOL=0&ID_NOTATION=20301105

Wer hat seine Kröten mit Aktien von „Solarunternehmen“ verbrannt?

:hihi

Nexus
28.04.2009, 22:27
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gifquotes/markets.gifquote?rand=9804

Hier ist die Entscheidung bereits gefallen,
aber im Schmusethread werden kleine Gladiatorenkämpfe :ek :eek :ek veranstaltet. Wie wird sich „la présentatrice“ entscheiden? Für wen zeigt der Daumen nach unten? :mies :lach Fragen über Fragen, doch noch ist alles offen.:hihi

Vienna
29.04.2009, 07:29
SAP im ersten Quartal mit Umsatz- und Gewinneinbruch :licht :licht :licht [U]

WALLDORF (dpa-AFX) - Europas größter Softwarekonzern SAP hat im ersten Quartal einen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnet. Das Neulizenz-Geschäft hat einen deutlichen Dämpfer bekommen. Einschließlich der vor einem Jahr übernommen Tochter Business Objects schrumpfte der Umsatz insgesamt von 2,460 auf 2,065 Milliarden Euro, wie das im DAX notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 2,540 Milliarden Euro gerechnet. Beim wichtigen Indikator für die Geschäftsentwicklung, dem Umsatz mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen (SSPS) verbesserte sich SAP von 1,736 auf 1,741 Milliarden Euro (Prognose: 1,880). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sackte von 359 auf 332 Millionen Euro. Unterm Strich sank der Gewinn von 242 auf 204 Millionen Euro (Prognose: 280). Dennoch bekräftigte SAP die Jahresprognose einer EBIT-Marge vor Sonderposten zwischen 24,5 bis 25,5 Prozent in Aussicht./fn/zb

Vienna
29.04.2009, 08:11
Insider Selling Jumps to Highest :licht :licht :licht Level Since 2007[U]

By Michael Tsang and Eric Martin

April 24 (Bloomberg) -- Executives and insiders at U.S. companies are taking advantage of the steepest stock market gains since 1938 to unload shares at the fastest pace since the start of the bear market.

Gap Inc.’s founding family sold $45 million of shares in the largest U.S. clothing retailer this month, according to Securities and Exchange Commission filings compiled by Bloomberg. Daniel Warmenhoven, the chief executive officer at NetApp Inc., liquidated the most stock of the storage-computer maker in more than six years. Sales by the co-founders of Bed Bath & Beyond Inc. were the highest since at least 2001.

While the Standard & Poor’s 500 Index climbed 28 percent from a 12-year low on March 9, CEOs, directors and senior officers at U.S. companies sold $353 million of equities this month, or 8.3 times more than they bought, data compiled by Washington Service, a Bethesda, Maryland-based research firm, show. That’s a warning sign because insiders usually have more information about their companies’ prospects than anyone else, according to William Stone at PNC Financial Services Group Inc.

“They should know more than outsiders would, so you could take it as a signal that there is something wrong if they’re selling,” said Stone, chief investment strategist at PNC’s wealth management unit, which oversees $110 billion in Philadelphia. “Whether it’s a sustainable rebound is still in question. I’d prefer they were buying.”

Insiders Sell

Insiders from New York Stock Exchange-listed companies sold $8.32 worth of stock for every dollar bought in the first three weeks of April, according to Washington Service, which analyzes stock transactions of corporate insiders for more than 500 institutional clients.

That’s the fastest rate of selling since October 2007, when U.S. stocks peaked and the 17-month bear market that wiped out more than half the market value of U.S. companies began. The $42.5 million in insider purchases through April 20 would represent the smallest amount for a full month since July 1992, data going back more than 20 years show. That drop preceded a 2.4 percent slide in the S&P 500 in August 1992.

The index rose 1.7 percent to 866.23 today after the Federal Reserve said most banks that underwent stress tests hold enough capital and companies from Ford Motor Co. to American Express Co. posted better-than-estimated results.

Looking Forward

The S&P 500 has jumped 28 percent in 33 trading days, the sharpest rally since the 1930s, on speculation the longest recession since World War II will soon end.

Stocks rebounded as President Barack Obama outlined a $787 billion package of spending and tax cuts to stimulate growth, the Treasury unveiled plans to finance as much as $1 trillion in purchases of banks’ distressed assets and the Fed pledged to buy more than $1 trillion of Treasuries and bonds backed by mortgages to drive down interest rates.

With corporate America stuck in its seventh straight quarter of earnings decreases, the longest in seven decades, executives may have become too cautious, said Penn Capital Management’s Eric Green.

Investors are looking to the final quarter of the year, when S&P 500 companies will increase operating income by 71 percent, according to analyst estimates compiled by Bloomberg. They forecast profits will fall 33 percent in the second quarter and 21 percent in the third.

“Things are a lot better than they were,” said Green, director of research at Penn Capital, which oversees $3 billion in Cherry Hill, New Jersey. Recent history also shows that “insiders have been wrong,” he said.

Confidence Game

Jeffrey Immelt, CEO of General Electric Co., purchased 50,000 shares at prices from $16.41 to $16.45 on Nov. 13, when the stock closed at $16.86. The shares have since fallen 28 percent after the Fairfield, Connecticut-based company reduced its dividend for the first time since 1938 and lost the AAA credit rating from S&P that it held for more than 50 years.

Insiders of consumer and technology companies have been selling the most stock relative to the amount they purchased this month, data compiled by Washington Service show.

John Fisher, Robert Fisher and William Fisher, whose parents Donald and Doris Fisher founded San Francisco-based Gap in 1969, sold a combined 2.99 million shares at between $15.11 and $15.36 a share on April 3 and April 17, SEC filings show. Gap rebounded 55 percent from its low on March 6. The stock gained 1.1 percent since the Fishers’ last sale.

Reasons to Sell

Gap spokesman Bill Chandler said that “from time to time, based upon the advice of financial advisers, the members of the Fisher family will decide to sell stock.”

Warren Eisenberg and Leonard Feinstein, who founded Union, New Jersey-based Bed Bath & Beyond in 1971, sold 1.05 million and 1.1 million shares at $30.90 apiece on April 9, the most since at least December 2001, the filings show.

The offerings came one day after Bed Bath & Beyond surged 24 percent, the biggest advance in nine years, on a smaller than estimated decline in fourth-quarter profit. Spokesman Ken Frankel said Eisenberg and Feinstein, who currently serve as co- chairmen of the largest U.S. home-furnishings retailer, sold for “estate-planning purposes and diversification.”

At NetApp, Warmenhoven sold 1.25 million shares, the most since at least 2002, for about $21.3 million between April 3 and April 21 at prices from $16.10 to $18.10 a share, the SEC filings show. Shares of the Sunnyvale, California-based company, up 49 percent from $12.52 on the March 9 stock market low, gained 3.3 percent since then.

Moving On

Warmenhoven sold shares he received from exercising stock options that were due to expire next month, according to an e- mailed response by Lindsey Smith, a spokeswoman for NetApp. He reaped a profit of about $7.3 million selling the shares at an average price of $17.08 apiece, based on the conversion price of $11.25 for options he held, the data show.

“They’re going to say, ‘Thank you very much,’ and move on to cash or something else,” said David W. James, who helps manage about $2 billion at James Investment Research Inc. in Xenia, Ohio. “This is not a situation that suggests to us we’re seeing an economic recovery.”

Nexus
29.04.2009, 22:20
Der sichere Trade

Es tut mir leid, aber den gibt es nicht. Alles kann sich unerwartet verändern, besonders an den Märkten. Die Börse wird sich niemals gleich bewegen wie am Tag davor.

Als Spekulant kann man sich nie sicher sein was passieren wird.





Zum Original-Beitrag

:rolleyes

Dies trifft genau den Kern der Aussagen von Nassim N. Taleb; Literatur hierzu "Narren des Zufalls".:supi

Vienna
30.04.2009, 07:35
"Chrysler noch heute Chapter 11 !" :licht :licht :licht :licht :licht

Zeitung: Chrysler-Insolvenz steht unmittelbar bevor[U]

Donnerstag, 30. April 2009, 06:55 Uhr

Washington (Reuters) - Ein Insolvenzantrag des angeschlagenen US-Autobauers Chrysler steht einem Zeitungsbericht zufolge unmittelbar bevor.

Gespräche zwischen dem US-Finanzministerium und Chrysler-Gläubigern seien am Mittwochabend abgebrochen worden, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen. Damit sei ein Insolvenzantrag von Chrysler so gut wie sicher, hieß es unter Berufung auf die Kreise weiter.

Die US-Regierung hat Chrysler bis zum heutigen Donnerstag Zeit für ein neues Sanierungskonzept gegeben, von dem sie weitere Hilfen für die ehemalige Daimler-Tochter abhängig macht. Unter anderem fordert sie von Chrysler ein Bündnis mit Fiat und massive Kostensenkungen.

US-Präsident Barack Obama hatte sich zuvor zuversichtlich über eine Chrysler-Rettung geäußert. Er sei sehr hoffnungsvoll, dass Chrysler sich als überlebensfähig erweisen könne, sagte der Präsident am Mittwoch vor Journalisten in Washington. Arbeitnehmer und Banken hätten große Opfer gebracht. Dies habe die vielversprechende Möglichkeit eröffnet, dass Chrysler die angestrebte Allianz mit dem italienischen Autobauer Fiat realisieren könne. Allerdings seien die Arbeiten an letzten Einzelheiten zwischen beiden Unternehmen noch nicht beendet. Obama hatte offengelassen, ob Chrysler als Teil seiner Umstrukturierung Gläubigerschutz beantragen wird.

Fiat und Chrysler wollen ihre geplante Allianz nach Angaben aus Kreisen noch am Donnerstag unter Dach und Fach bringen. Die geplante Allianz sei ein Kernelement des Sanierungsplans, der bei Bedarf auch einem Insolvenzgericht vorgelegt würde, sagte eine über die Vorbereitungen informierte Person. Eine andere Person aus dem Verhandlungsumfeld sagte: "Chrysler wird überleben und nicht abgewickelt." Ob der Konzern sich unter Gläubigerschutz saniere oder nicht, sei aber noch offen.

Chrysler gehört mehrheitlich der US-Beteiligungsgesellschaft Cerberus.

Eine Insolvenz nach Chapter 11 des US-Rechts erlaubt einem Unternehmen eine Umstrukturierung und die Weiterführung der Geschäfte unter Gläubigerschutz.

Vienna
30.04.2009, 10:41
"Was bei der BAFA zur Zeit abläuft ist ein WITZ !!! - Kann ich nur bestätigen !!! Leere Versprechungen bis jetzt - Vertröstungen auf irgendwann - das ist Lotterie!!!"

- Hr. v. Gutenberg: das ist IHR Wirtschafts-Ministerium !!! :rotekarte :rotekarte :rotekarte - "

Autohäuser stöhnen über hohe Schulden [U]

Erschienen am 30. April 2009 | oca

Die Abwrackprämie hat die Finanzsituation zahlreicher Autohändler verschärft. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung haben viele Händlern ihren Kunden die 2500 Euro vorgestreckt und warten seit Monaten auf die Rückerstattung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Laut dem Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) haben große Autohändler teilweise mehr als eine Million Euro Außenstände wegen der Abwrackprämie.

Vienna
30.04.2009, 10:48
"Was bei der BAFA zur Zeit abläuft ist ein WITZ !!! - Kann ich nur bestätigen !!! Leere Versprechungen bis jetzt - Vertröstungen auf irgendwann - das ist Lotterie!!!"

- Hr. v. Gutenberg: das ist IHR Wirtschafts-Ministerium !!! :rotekarte :rotekarte :rotekarte - "

Autohäuser stöhnen über hohe Schulden [U]

Erschienen am 30. April 2009 | oca

Die Abwrackprämie hat die Finanzsituation zahlreicher Autohändler verschärft. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung haben viele Händlern ihren Kunden die 2500 Euro vorgestreckt und warten seit Monaten auf die Rückerstattung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Laut dem Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) haben große Autohändler teilweise mehr als eine Million Euro Außenstände wegen der Abwrackprämie.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1235536#post1235536)
16.04.2009: BAFA verschickt die ersten Reservierungsbescheide
Das BAFA verschickt ab heute per Post Reservierungsbescheide an Antragsteller, die die Umweltprämie im neuen Online-Verfahren beantragt haben. Der Reservierungsbescheid sichert dem Antragsteller die Umweltprämie verbindlich zu, sofern der Antragsteller innerhalb von sechs Monaten ab dem Ausstellungsdatum des Reservierungsbescheides die erforderlichen Nachweisunterlagen per Post an das BAFA übermittelt.

Aus Gründen der besseren organisatorischen Abwicklung ist es dringend erforderlich, die Nachweisunterlagen erst nach Erhalt des Reservierungsbescheids beim BAFA einzureichen. Hierzu ist dem Reservierungsbescheid ein eigenes Verwendungsnachweisformular beigefügt. Fehlerhafte Eingaben im Rahmen der Online-Antragstellung (z. B. Schreibfehler) können in diesem Verwendungsnachweisformular nochmals korrigiert werden.

Zunächst werden für rund 120.000 Anträge die Reservierungsbescheide verschickt. Reservierungsbescheide für die verbleibenden z. Zt. rund 630.000 Online-Anträge können erst dann versendet werden, wenn das Gesetzgebungsverfahren für die Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel abgeschlossen ist.
Antragsteller, die zunächst noch keinen Reservierungsbescheid erhalten, brauchen vor diesem Hintergrund keine weiteren Schritte zu unternehmen. Der Antrag ist beim BAFA eingegangen und wird bearbeitet, wobei nach wie vor in der Reihenfolge des Antragseingangs vorgegangen wird.

Vienna
30.04.2009, 10:59
"Was nun Hr. Steinbrück?"

Donnerstag, 30. April 2009
Zeit für HRE läuft ab
Flowers legt sich quer[U]

Der Großaktionär der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate, J.C. Flowers, wird das staatliche Übernahmeangebot nicht annehmen. Das teilte er am Donnerstag in München mit. Er sei davon überzeugt, dass die Aktien mehr wert sind als die 1,39 Euro, die der Bund den Aktionären bietet.

Der US-Investor ist nach eigenen Angaben davon überzeugt, dass die HRE "unter dem neuen Management mittelfristig wieder ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen werden kann".

Gegen eine mögliche Enteignung will er sich möglicherweise mit juristischen Schritten zur Wehr setzen. Damit wird es für den Bund schwerer, das Ziel einer Komplettübernahme der HRE schnell zu erreichen. Die First, die der staatliche Rettungsfonds gesetzt hat, läuft am 4. Mai ab.

Verfahren läuft weiter

Das Bundesfinanzministerium nimmt die Entscheidung Flowers' "zur Kenntnis". An dem Verfahren zur Übernahme der Hypo Real Estate werde sich dadurch nichts ändern, heißt es. Neben der Übernahme-Offerte bleiben dem Bund noch die Alternativen, die Bank über eine massive Kapitalerhöhung oder eben - wie von Flowers befürchtet - über das Instrument einer Enteignung zu übernehmen.

Flowers und ihm verbundene Investoren hielten zuletzt rund 22 Prozent der Aktien. Nur ein kleiner Teil von ihnen, die weniger als ein Prozent der Aktien hielten, würden das Angebot annehmen, hieß es. Die anderen hätten sich dagegen entschieden. "Als längerfristig orientierte Investoren wollen wir das Unternehmen auf dem Weg in die Zukunft begleiten", teilte Flowers mit.

Nexus
30.04.2009, 11:11
http://www.godmode-trader.de/front/img/charts/chart.php?tpl=profilechart&intv=86400&id=133962&exchange=22&hideVolume=true (http://www.godmode-trader.de/front/index.php?exchange=22&id=133962&p=profil&cache_me=1&from_crawler=1&intv=86400&p=detailchart&intv=86400)

:rolleyes :respekt

Wer gerne über Krisenmanagement bzw. -prävention philosophiert, kommt an dem Werk von Mandelbrot / Hudson „The (Mis)Behavior of Markets: A Fractal View of Risk, Ruin, and Reward“ nicht vorbei. Dies gibt es sicherlich auch in deutscher Übersetzung.

Dies wäre doch der richtige Stoff zum 1.Mai.:Prost


:hihi

Vienna
30.04.2009, 15:39
"Chrysler das wars!"

Donnerstag, 30. April 2009
Bahn frei für Fiat
Chrysler ist insolvent[U]

Der US-Autokonzern Chrysler hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen werde Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Konkursrechts beantragen, teilte das Weiße Haus mit. US-Präsident Barack Obama will sich um 18.00 Uhr MESZ im Weißen Haus zu der Entscheidung äußern.

Der Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Konkursrechts ermöglicht es dem Unternehmen, seinen Betrieb zunächst aufrecht zu erhalten und zu sanieren, ohne die Forderungen der Gläubiger bedienen zu müssen.

Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen meldete, waren Gespräche zwischen dem US-Finanzministerium und Chrysler am Mittwochabend abgebrochen worden. Einige Gläubiger hätten nach Angaben der Regierung eine Einigung zum Schuldenverzicht abgelehnt, berichtete die Wirtschaftsagentur Bloomberg.

Fiat-Einstieg als Bedingung

Die US-Regierung hatte Chrysler eine Frist bis Donnerstag zur Vorlage eines Finanzierungskonzepts gesetzt, auf dessen Grundlage über weitere staatliche Hilfen für den konkursbedrohten Autobauer entschieden werden sollte. Diese Unterstützung hatte sie an mehrere Bedingungen geknüpft, darunter einen Einstieg des italienischen Autobauers Fiat, eine Vereinbarung mit den Gläubigern zur Entschuldung und eine Senkung der Arbeitskosten.

Obama hatte sich zuvor zuversichtlich über eine Rettung des Autoherstellers geäußert. Er sei sehr hoffnungsvoll, dass Chrysler sich als überlebensfähig erweisen könne, sagte Obama vor Journalisten in Washington. Er ließ dabei allerdings offen, ob Chrysler als Teil seiner Umstrukturierung Gläubigerschutz beantragen wird. Obama stellte lediglich fest, Arbeitnehmer und Banken hätten große Opfer gebracht. Dies habe die "vielversprechende Möglichkeit" eröffnet, dass Chrysler die angestrebte Allianz mit Fiat realisieren könne.

Arbeiter stimmen Vereinbarung zu

Die Arbeiter von Chrysler hatten einer neuen Vereinbarung mit der Konzernspitze über Kosteneinsparungen zugestimmt. Die Übereinkunft sei für die aktive Belegschaft und die Ruheständler "schmerzhaft", gebe aber Chrysler eine Überlebenschance, sagte der Chef der grüßten Gewerkschaft UAW, Ron Gettelfinger, nach Abschluss der Verhandlungen am Mittwochabend in Detroit. Mit dem Zugeständnis wurde ein weiteres Hindernis für einen Einstieg des italienischen Autobauers bei Chrysler aus dem Weg geräumt.

Einem Zeitungsbericht zufolge hat Fiat bereits eine Übereinkunft mit Chrysler getroffen. Beide Seiten hätten den Vertrag unterschrieben, berichtete die italienische Zeitung "Corriere della Sera" auf ihrer Internetseite. Die Fiat-Aktie drehte kurz ins Plus, sank anschließend aber um 0,3 Prozent. Fiat ist auch an der deutschen General-Motors-Tochter Opel interessiert.

schloss
03.05.2009, 18:43
Dax-Wette (http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/showthread.php3?styleid=29&goto=lastpost&t=124309) Neues Spiel! Neue Chance!

unkraut
03.05.2009, 18:55
Ausgabe 09/2009 des Rohstoff-Reports http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport&id=b5ccdc4cc76e60e34da8faff1820d7d0

unkraut
03.05.2009, 18:57
Der neue Geldanlage-Report http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.geldanlage-report.de/GAR-Update-020509.html

unkraut
03.05.2009, 19:03
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_18_investmentecke_weekly.pdf

Nexus
04.05.2009, 22:51
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gifquotes/markets.gifquote?rand=9804

:rolleyes

Die Börsen konterkarieren die Lamentationen der ökonomischen Armageddon-Prediger.

:cool

unkraut
05.05.2009, 18:10
Das Rohstoff-Report-Update vom 05.05.2009 http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport_update&id=6343b29368e48e95af409d8c744e3b97

Nexus
05.05.2009, 22:42
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

:rolleyes

Schwadronierten sie nicht bereits von Aurum 2000 und höher?:lach

http://www.youtube.com/watch?v=OPTJLyqmOLk:hihi

Vienna
06.05.2009, 16:19
HRE-Aktie spielt total verrückt :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

von Ralf Drescher und Christian Panster

Die Aktie der angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE) schießt nach oben. Zeitweise gewinnt das Papier mehr als 50 Prozent. Dabei schien alles geklärt: Der Bund zahlt 1,39 Euro an die verbliebenen Aktionäre und übernimmt das Ruder. Einige Anleger hoffen aber offenbar, dass doch noch mehr Geld zu holen ist.

Die HRE-Aktie hält die Börse in Atem.

FRANKFURT. Mit einer Agenturmeldung fing alles an. Der Bund habe seinen Aktienanteil am angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) auf über 45 Prozent aufgestockt, hieß es. Das endgültige Ergebnis werde für den Abend erwartet. So weit, so unspektakulär. Der Aktienkurs der HRE schoss nach der Meldung allerdings nach oben, zeitweise um mehr als 50 Prozent auf 2,14 Euro. Zuletzt notierten die Papiere noch gut 25 Prozent im Plus. Der Börsenumsatz war dabei so hoch wie der eines Dax-Wertes.

Dabei schien alles geklärt: Der Bund zahlt 1,39 Euro an die verbliebenen Aktionäre und übernimmt das Ruder. Das Einsammeln der Aktien durch den Bund - reine Formsache. Über den rasanten Kurssprung heute wird an der Börse heftig diskutiert und spekuliert. Einige Börsianer glauben, dass jemand auf dem falschen Fuß erwischt worden sei und sich jetzt eindecken müsse. Andere meinen, der Bund selbst kaufe massiv über die Börse Aktien.

"So etwas war zu erwarten. Die Unsicherheit darüber, wie viele Anleger auf das Gebot des Bundes eingehen werden, hat die HRE-Aktie komplett gelähmt. Nachdem die Annahmequote jetzt bekannt ist, kommen die Spekulanten wieder aus der Ecke, die angesichts der Kursanstiege bei anderen Bankaktien auch bei der Hypo Real Estate noch auf ein höheres Gebot hoffen", sagte ein Händler. "Auch die Hoffnung, dass der Bund im Ernstfall von einer Enteignung bzw. einem Squeeze-out absehen könnte, um die internationale Reputation zu wahren, könnte einige Anleger antreiben."

Ob diese Rechnung aufgeht, ist natürlich mehr als fraglich. Wie sich der US-Investor Flowers wehren wird, ist noch nicht klar. Völlig offen ist auch der Ausgang einer möglichen Klage: Das Bundesverfassungsgericht urteilt, wenn es Klagen geben sollte, können Ihnen aktuell nicht mal Juristen beantworten. Das lässt natürlich viel Raum für Spekulationen. "Grundsätzlich muss man sagen, dass der Bund angesichts der verbesserten Aussichten im Banksektor nicht ungünstig zugeschlagen hat. Andererseits war der Aufschlag durchaus fair", sagte der Händler weiter.

Ein anderer Börsianer zeigte sich ratlos: "Worauf spekulieren die Leute eigentlich", fragte einer von ihnen. "Auf ein höheres Angebot etwa? Das wird nicht kommen. Schließlich hat der Bund eigens ein Gesetz verabschiedet, um die Bank notfalls enteignen zu können."

Die schwer angeschlagene HRE steht unmittelbar vor einer Verstaatlichung ohne Enteignung. Der Bund hat offenbar seinen Aktienanteil am angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) auf über 45 Prozent aufgestockt. Damit ist er seinem Ziel einer vollständigen Übernahme der HRE nochmals ein deutliches Stück näher gekommen. Die umstrittene Enteignung könnte vermieden werden.

Vienna
06.05.2009, 17:23
"Ackermänner brauchen keinen Schutzschirm sie hebeln lieber -
großter Derivate Besitzer in EU!"

"Massenvernichtungswaffen"

SEC knöpft sich Derivatehändler vor :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

von Tobias Bayer (Frankfurt)
Kreditderivate gelten als ein Brandbeschleuniger der aktuellen Krise. Die US-Börsenaufsicht SEC unter der neuen Chefin Mary Schapiro prescht jetzt voran – und eröffnet das erste Verfahren wegen Insiderhandels. Einer der Beschuldigten ist ein Deutsche-Bank-Mitarbeiter :rolleyes :rolleyes :rolleyes .

Die US-Börsenaufsicht SEC knöpft sich zum ersten Mal den Markt für Kreditderivate (Credit Default Swaps, CDS) vor. Am Dienstagabend erhob sie Klage wegen Insiderhandels gegen einen Hedge-Fonds-Manager und einen Mitarbeiter der Deutschen Bank. „Das ist unser erstes Vorgehen gegen Insiderhandel bei CDS-Kontrakten“, sagte Scott Friestad, stellvertretender Leiter der Ermittlungsabteilung der Behörde.

CDS-Kontrakte sind eine Art Versicherung für Anleihen. Dabei übernimmt ein Marktteilnehmer, häufig eine Bank, den Part des Versicherers. Gegen eine Gebühr verpflichtet sich der Versicherer zu zahlen, wenn eine Anleihe ausfällt. Investoren, die den Schutz kaufen, müssen dann einen Bond der Pleitefirma liefern und erhalten dafür die Versicherungssumme. Der Versicherer hofft, noch im Insolvenzverfahren etwas zu erhalten. Die Kontrakte werden außerbörslich gehandelt - und auch für gezielte Spekulationen auf die Bonität von Unternehmen genutzt.

Sichere Tipps brachten 1,2 Mio. $

Viele Beobachter sehen in Kreditderivaten ein Risiko für das gesamte System. Starinvestor Warren Buffett bezeichnete sie einst als "Massenvernichtungswaffen" der Finanzmärkte. Ereignisse wie der Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers im vergangenen Herbst hätten gezeigt, wie anfällig der Markt für die Schocks ist, die entstehen, wenn ein wichtiger Akteur ausfällt, argumentieren die Kritiker und sprechen sich für eine scharfe Regulierung aus. Das Voranpreschen der SEC ist ein Beleg dafür, dass den Plänen jetzt auch Taten folgen.

Im konkreten Fall soll Deutsche-Bank-Mitarbeiter Jon-Paul Rorech kursrelevante Informationen über eine Veränderung einer Unternehmensanleihe des Marktforschungsunternehmens VNU an den Hedge-Fonds-Investor Renato Negrin von Millennium Partners weitergegeben haben. Negrin kaufte auf Basis dieses Tipps CDS-Kontrakte auf VNU – und strich einen aus Sicht der Behörde sicheren Gewinn von 1,2 Mio. $ ein.

Mary Schapiro, die Chefin der Finanzregulierungsbehörde der Usa bei einer Anhörung in Washington am 15.01.09Die neue SEC-Chefin Mary Schapiro versucht sich, von ihrem Vorgänger Christopher Cox abzugrenzen. Sie strengt eine härtere Gangart gegenüber Leerverkäufern und Ratingagenturen sowie strebt nach neuen Kompetenzen für ihre seit dem Skandal um den mutmaßlichen Milliardenbetrüger Bernard Madoff stark in der Kritik stehende Behörde.

Schapiros Vorgänger Cox wurde eine allzu Wall-Street-freundliche Herangehensweise vorgehalten. Harte Indizien finden sich in einem am Dienstagabend veröffentlichten Bericht des US-Rechnungshofs Government Acountability Office (GAO). Darin wird behauptet, dass die SEC Verfahren verlangsamte, Ermittlungen verhinderte und die Bestrafungen kürzte. „Einige investigativ arbeitende Staatsanwälte sahen in der SEC weniger einen Verbündeten als vielmehr ein Hindernis in der Betrugsbekämpfung“, heißt es in dem Bericht. „Die Studie wird dabei helfen, eine Ära zu beenden. Für Investoren wird das gut sein“, sagte Jim Cox, Professor für Kapitalmarktrecht an der Duke University.

Nexus
06.05.2009, 21:56
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?PERIOD=&VOL=0&PREV_CLOSE=1&DISPLAY=1&ID_NOTATION=8261153

:supi

Vienna
07.05.2009, 10:42
"Aktueller Kurs 1,86 - was macht Flowers?!"

Donnerstag, 7. Mai 2009

47,31 Prozent an HRE

Bund nur fast am Ziel :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Das Ringen um die Verstaatlichung der der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) geht weiter. Der deutsche Staat hält nach dem Ende seines Übernahmeangebots für die Bank nun 47,3 Prozent der HRE-Aktien, wie der Bankenrettungsfonds SoFFin am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Demnach haben die HRE-Aktionäre dem Bund im Rahmen des Übernahmeangebots 38,7 Prozent angedient, zuvor hielt er schon 8,7 Prozent.

Dass der Bund jetzt 47,3 Prozent an der HRE halte, sei ein erfreuliches Ergebnis, sagte Finanzminister Peer Steinbrück. "Damit kann der Bund die geplante Übernahme der HRE auf aktienrechtlichem Weg fortsetzen", sagte der Minister. "Nur durch die vollständige staatliche Üernahme können der Fortbestand der HRE gesichert und die Interessen der deutschen Steuerzahler gewahrt werden."

Die Bundesregierung will deshalb in einem weiteren Schritt am 2. Juni auf einer Hauptversammlung der HRE die Bank mit bis zu 5,6 Mrd. Euro an frischem Kapital fluten. Damit könnte der Staat die Anteile der bisherigen Aktionäre verwässern und sie schließlich aus der Bank herausdrängen. Um die Strategie umsetzen zu können, braucht der Bund aber die Hälfte der Aktionärsstimmen.

Da er nun knapp weniger als die Hälfte hält, ist eine Mehrheit nicht absolut sicher, allerdings nehmen auf Hauptversammlungen meist nicht alle Aktionäre ihr Stimmrecht wahr, so dass eine Verstaatlichung auf der Hauptversammlung weiter nicht unwahrscheinlich ist. Ansonsten würde der Bundesregierung als letztes Mittel noch die Zwangsenteignung der bisherigen Aktionäre bleiben.

Vienna
07.05.2009, 16:10
"Her mit der Liquidität - fröhliches Geld drucken geht weiter !"

Donnerstag, 7. Mai 2009
Ende der EZB-Stange
Wir sind bei 1,0 Prozent :greenspan :greenspan :greenspan [U]

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins im Kampf gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten wie erwartet um 25 Basispunkte auf ein Prozent gesenkt. Das teilte die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Der neue Schritt ist die siebte Zinssenkung seit Oktober. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wird die Gründe für den Beschluss um 14.30 Uhr (MESZ) auf einer Pressekonferenz erläutern. Beobachter erwarten, dass er dann zusätzliche Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen Finanzkrise und Rezession bekanntgeben wird.

Experten erwarten, dass die Frankfurter Währungshüter ihren Leitzins bei 1,0 Prozent belassen werden, bis sich die Konjunktur erholt. Als weitere Maßnahmen rechnet das Gros der Analysten damit, dass die Notenbanker die Laufzeiten der Refinanzierungsgeschäfte mit den Geschäftsbanken ausweiten. Damit soll das Vertrauen der Banken gestärkt und ein Ende der Finanzkrise beschleunigt werden.

Durch niedrige Zinsen will die EZB der kriselnden Wirtschaft neuen Schub geben. Ziel der Zinssenkung ist, dass sich Banken bei der Zentralbank günstiger mit Geld versorgen können und in Folge auch billigere Kredite an Unternehmen und Verbraucher vergeben.

Geldanlageexperten zufolge sind die Kreditzinsen in den vergangenen Monaten aber kaum gesunken. Sparer hingegen erleben seit Oktober eine regelrechte Talfahrt der Zinsen etwa für Tages- oder Festgeld. Nach dem neuen Zinsschritt wird sich den Experten zufolge dieser Abwärtstrend auch weiter fortsetzen.

Weitere Maßnahmen

Ob der EZB-Rat zusätzliche Maßnahmen beschließen wird, ist allerdings offen. Auch welche Schritte eventuell eingeleitet werden, ist unklar. Möglich wären etwa der Ankauf von Unternehmens- oder Staatsanleihen mit dem Ziel, zusätzliche Liquidität in die Wirtschaft zu pumpen und eine Kreditklemme zu verhindern. Zuletzt hatte es im EZB-Rat heftige Diskussionen darüber gegeben, welche Maßnahmen geeignet sind, um die Rezession zu bekämpfen, ohne langfristige Inflationsgefahren zu schüren.

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte im vergangenen Monat für Mai eine Grundsatzentscheidung über seinen weiteren Kurs angekündigt. Die EZB hat in der Vergangenheit bei weitem nicht so aggressiv auf die Krise geantwortet wie andere Zentralbanken, etwa die US-Notenbank Fed oder auch die Bank von England (BoE).

Die BoE beließ ihren Leitzins am Donnerstag - wie erwartet - auf dem bisher niedrigsten Stand ihrer Geschichte. Der Zinssatz liegt damit weiter bei 0,5 Prozent. Die britische Notenbank hat dafür damit begonnen, Staats- und Unternehmensanleihen aufzukaufen. Dies tun auch die Fed und die Bank von Japan.

Nexus
08.05.2009, 07:55
Banken brauchen weniger Geld als befürchtet. BANKEN KÖNNEN JETZT ZU TAGESGESCHÄFT ZURÜCKKEHREN.



Der Finanzexperte Douglas Elliott vom renommierten Brookings Institut in Washington nannte einen Kapitalbedarf unterhalb der von ihm angenommenen 100 bis 200 Milliarden Dollar "eine gute Nachricht".

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:ROUNDUP-Stress-Test-Banken-brauchen-weniger-Geld-als-bef%FCrchtet/510860.html

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Gibt es noch Untergangspropheten?:lach

Vienna
08.05.2009, 13:57
"Flutet die FED wieder - Her mit der Liquidität - DAX 6000 ! :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes "

Stress-Test: Zehn US-Banken brauchen rund 75 Mrd Dollar[U]

Freitag, 8. Mai 2009, 07:31 Uhr

Washington (Reuters) - Zehn von 19 US-Großbanken benötigen dem Stress-Test der US-Regierung zufolge Kapital in Höhe von insgesamt rund 75 Milliarden Dollar.

Wie die Regierung am Donnerstagabend nach Börsenschluss bei Vorlage der Ergebnisse bekanntgab, muss die Bank of America ihr Finanzpolster mit 33,9 Milliarden Dollar am deutlichsten aufbessern. Ihr folgen Well Fargo mit 13,7 Milliarden Dollar und GMACmit 11,5 Milliarden Dollar. Bei der Citigroup veranschlagten die Prüfer unter Federführung der US-Notenbank Federal Reserve einen Kapitalbedarf von 5,5 Milliarden Dollar. Die Zahlen decken sich in etwa mit den Zahlen, die in den vergangenen Tagen schon durchgesickert waren.

Die US-Regierung hofft vor allem, mit Vorlage der Ergebnisse Klarheit zu schaffen und das Vertrauen in den Finanzmarkt wiederherzustellen, um einen Ausweg aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu finden.

An der Börse kamen die Ergebnisse des Stress-Tests zunächst gut an: nachbörslich legten die Kurse zu.

Einige der betroffenen Banken reagierten umgehend mit der Bekanntgabe von Plänen für eine Kapitalerhöhung. So kündigte die Bank of America an, die Finanzlücke mit der Ausgabe neuer Aktien schließen zu wollen. Auch die Citigroup will sich die offenstehenden 5,5 Milliarden Dollar am Aktienmarkt beschaffen.

Der Gesamtbedarf der Banken fiel indes niedriger aus als von einigen Analysten angenommen. "Die Überraschung besteht nicht in der Größe der Ausfälle", erklärte Andy Busch von BMO Capital Markets in Chicago. "Wichtiger ist der Umstand, dass die Banken sich umgehend um eine Kapitalerhöhung am Markt bemühen, damit sie die Löcher stopfen können." Die Geldhäuser könnten nach Meinung des Analysten mit dem Plan richtig liegen: "Nach der Rally am Markt könnte es der beste Moment dafür sein." In den vergangenen Tagen hatten die Aktien vieler Großbanken an der Wall Street kräftige Gewinne verzeichnet.

Eric Kuby von North Star Investment äußerte sich wie viele Analysten wenig überrascht über die Ergebnisse: "Die Angst vor einer Verstaatlichung oder einem Bankrott hat sich mehr oder weniger aufgelöst", sagte er. Die Aufmerksamkeit für die Stress-Tests sei aber deshalb so groß gewesen, weil die Pleite einer Großbank Schockwellen durch die Gesamtwirtschaft gesandt hätte. Investoren sollten daraus aber noch nicht schließen, dass Bankentitel nun eine großartige Kaufoption seien, meinte Kuby.

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse wird zugleich eine deutliche Grenze gezogen zwischen jenen Geldhäusern, die robust durch die Finanzkrise gekommen sind, und solchen, die nun als schwächer wahrgenommen werden könnten. So überstanden etwa JPMorgan, Goldman Sachs und American Express den Test ohne weitere staatliche Auflagen.

Mehr als 150 Regierungsangehörige haben geprüft, wie die Bilanz von 19 US-Großbanken aussähe, falls sich die Wirtschaftskrise nochmals verschärfen sollte. Stellten sie fest, dass ein Institut nicht genügend Polster hat, um "seine zentrale Rolle in der Volkswirtschaft zu erfüllen" - also Geld an Firmen und Verbraucher zu verleihen -, hat es ein halbes Jahr Zeit, Geld aufzutreiben. Die Regierung hat der Branche bereits mit Hunderten Milliarden Dollar unter die Arme gegriffen.

Vienna
08.05.2009, 14:56
"5000 Stellen weg ! - Läuft wie in allen Konzernen ab ! -
Zeche zahlen die MA !"

Freitag, 8. Mai 2009
Belegschaft in Aufruhr :Angst :Angst :Angst
Schaeffler streicht Stellen[U]

Der angeschlagene Autozulieferer Schaeffler will nach bislang unbestätigten Informationen allein in Deutschland rund 5000 Arbeitsplätze streichen. Gerüchte um bevorstehende Kürzungen kursieren bereits seit Tagen. Wie die Nachrichtenagentur dpa nun meldet, sollen dem Vernehmen nach 8000 Stellen der weltweit insgesamt 66.000 Stellen des Konzerns wegfallen. Die Meldung vom Freitag beruft sich auf Angaben "aus unternehmensnahen Kreisen".

Deutsche Standorte, an denen rund 28.000 Männer und Frauen beschäftigt seien, wären damit von dem Stellenabbau überproportional stark betroffen, hieß es. Die Stellenabbau-Pläne wolle die Firmenleitung am kommenden Dienstag (12. Mai) bekanntgegeben. Am Mittwoch seien Betriebsversammlungen geplant. Ein Unternehmenssprecher lehnte dazu am Freitag eine Stellungnahme ab.

Am Mittwoch hatte Schaeffler-Chef Jürgen Geißinger gegenüber dem "Handelsblatt" in Bezug auf die kursierenden Gerüchte erklärt, es gehe nicht darum, einfach eine Zahl festzulegen, sondern man müsse sich die Kapazitäten an jedem Standort ansehen. "Wie alle Unternehmen in der Branche trifft uns die Krise, und wir müssen reagieren. Wir müssen uns wetterfest machen für die nächsten Jahre", hatte die Zeitung Geißingers Worte wiedergegeben. Mit der Continental-Übernahme hätten die Einschnitte nichts zu tun, hieß es.

Erst Solidarität, dann Kündigung :Angst :Angst :Angst

Die IG Metall forderte dem Bericht zufolge von Schaeffler, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. "Es kann nicht angehen, dass die Mitarbeiter, die für das Unternehmen und auch für die Familie demonstriert haben, von Kündigungen bedroht sind", hatte die Zeitung am Mittwoch aus einem Flugblatt der Gewerkschaft zitiert.

Im Zuge der Finanzkrise hatte sich der Wälzlagerhersteller Schaeffler mit der zehn Milliarden Euro schweren Übernahme des drei Mal größeren Autozulieferers Continental offensichtlich verhoben.

unkraut
08.05.2009, 15:03
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_19_investmentecke_weekly.pdf

Vienna
08.05.2009, 17:34
Freitag, 8. Mai 2009

Kragentief im Schuldenstrudel
Fannie braucht Nachschlag[U]

Die US-Regierung muss dem Hypothekenfinanzierer Fannie Mae nach einem Quartalsverlust von 23,2 Mrd. Dollar erneut unter die Arme greifen. Der verstaatlichte Konzern beantragte beim Finanzministerium weitere Hilfen über 19 Mrd. Dollar, wie Fannie Mae mitteilte.

Dem Unternehmen machen steigende Belastungen durch Kreditausfälle zu schaffen, weil aufgrund steigender Arbeitslosigkeit immer mehr Amerikaner ihre Raten für Immobilienkredite nicht bezahlen können. Der Konzern werde auf absehbare Zeit nicht profitabel arbeiten, hieß es weiter. Im Vorjahreszeitraum erlitt Fannie Mae ein Minus von 2,2 Mrd. Dollar.

Anders als von Fannie Mae kommen derzeit vom US-Häusermarkt eher Signale der Entspannung. Unter anderem stieg die Zahl der Hausverkäufe im März den zweiten Monat in Folge. Die US-Regierung hat Fannie Mae und sein Schwesterunternehmen Freddie Mac angewiesen, dem Häusermarkt wieder auf die Sprünge zu helfen, und ihnen dazu weiteres Kapital zugesagt.

unkraut
09.05.2009, 21:05
Der neue Geldanlage-Report http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.geldanlage-report.de/GAR-Update-090509.html

Vienna
11.05.2009, 15:38
"Porsches Autogeschäft tot - Gewinne / Verluste mit Derivaten ?"

VW-Stammaktien

VW fürchtet Porsches Leichen im Keller :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Martin-W. Buchenau und Mark C. Schneider

Volkswagen schreckt vor den Lasten zurück, die sich aus der finanziellen Schieflage von Porsche ergeben können. Die Risiken aus Aktienoptionen sollen nicht in den Büchern des neuen Konzerns landen. Sogar das böse Wort von einer möglichen Porsche-Insolvenz macht die Runde.

Volkswagen befürchtet, dass Porsche Risiken aus Optionsgeschäften in ein Gemeinschaftsunternehmen mitbringt.

STUTTGART/HAMBURG. Volkswagen befürchtet im Zuge des angestrebten Zusammengehens mit Großaktionär Porsche erhebliche Risiken aus Optionsgeschäften mit VW-Stammaktien. Porsche verfügt nach eigenen Angaben über die Bezugsrechte für gut 20 Prozent der Stämme. „Porsche hat keine tragfähige Lösung für die sich ergebende finanzielle Last auf den Tisch gelegt“, erfuhr das Handelsblatt aus VW-Kreisen. „Wir dürfen aber nicht in ein Abenteuer stürzen.“

Die Stuttgarter stecken in einer Zwickmühle, die zur Gefahr für das Gemeinschaftsunternehmen werden könnte: Lösen sie die Optionen auf, würde das den VW-Kurs in bilanziell problematische Tiefen drücken, die Kreisen zufolge schlimmstenfalls zu einer Insolvenz von Porsche führen könnten - sollte die VW-Beteiligung als Teil des Eigenkapitals weniger Wert sein als die über neun Mrd. Euro Verschuldung auf der Fremdkapitalseite. Hält das Unternehmen an den eigentlich nutzlos gewordenen Bezugsrechten fest, dürften die fälligen Gebühren einen Großteil des in der Autokrise schrumpfenden Gewinns aufzehren, wird in Wolfsburg befürchtet.

Porsche dementiert dies vehement. „Bei uns tickt keine Zeitbombe“, bekräftigen Porsche-Sprecher immer wieder. Porsche habe bei den Optionen auf VW-Aktien keine Verpflichtung, die Aktien zu kaufen. Zudem würden sich die Kosten für die Fortschreibung der Optionen in Grenzen halten. Dreistellige Millionenbeträge seien nur notwendig, wenn man eine solche Optionsstruktur völlig neu aufbauen müsste.

schloss
11.05.2009, 17:12
DAX-Wette (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&t=125013)
hoch oder runter?
Tipps noch abgeben!

Vienna
12.05.2009, 07:39
Prognose bis 2013

Union befürchtet 500 Mrd. Schulden :respekt :respekt :respekt [U]

Zum Auftakt der Steuerschätzung stimmen Haushaltsexperten der Union die Bürger auf eine gewaltige Neuverschuldung ein. Bis 2013 muss sich der Bund demnach bis zu 498 Mrd. Euro pumpen. FTD.de zeigt, wo die meisten Schulden entstehen sollen.

Der Bund steuert nach Einschätzung von Haushaltspolitikern der Union auf eine gigantische Neuverschuldung zu. In diesem und den kommenden vier Jahren dürfte sich die Neuverschuldung auf 483 Mrd. Euro summieren, sagte der haushaltspolitische Sprecher der Fraktion, Steffen Kampeter, am Montag in Berlin.

Eine neue Defizitlücke wird sich schon mit der Steuerschätzung auftun, über die ab Dienstag in Bad Kreuznach beraten wird. Finanzminister Peer Steinbrück rechnete aus, dass der Staat – also Bund, Länder und Kommunen – im Vergleich zu bisherigen Prognosen mit einem Einnahmeverlust von 300 bis 350 Mrd. Euro bis zum Jahr 2013 ausgehen muss. Dem Arbeitskreis Steuerschätzung liegen allerdings mehrere Vorhersagen vor. In Kampeters Rechnung sind nicht nur die Steuereinbußen als Folge der Rezession berücksichtigt, sondern auch Mehrausgaben zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit.

Peer Steinbrücks Ziel eines ausgeglichenen Haushalts ist längst passé :licht :licht :licht :licht :licht .Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) wird noch im Mai einen zweiten Nachtragsetat für 2009 vorlegen. Laut einem Papier der AG Haushalt in der Union, das FTD.de vorliegt, wird die Nettokreditaufnahme des Bundes damit auf gut 58 Mrd. Euro klettern. Bisher waren fast 37 Mrd. Euro veranschlagt. Einschließlich des Investitions- und Tilgungsfonds für das zweite Konjunkturpaket steigt die Bundes-Neuverschuldung nach Berechnungen der Union in diesem Jahr auf fast 84 Mrd. Euro und 2010 auf fast 95 Mrd. Euro. Die Union bezieht zudem Ausfälle aus Garantien und anderen Hilfen des Banken-Rettungsfonds Soffin von 70 Mrd. Euro in diesem Jahr ein. Die Gesamt-Neuverschuldung läge 2009 damit bei fast 154 Mrd. Euro.

Verschuldung sinkt nur langsam

In den Folgejahren ist aus Sicht der Unionsexperten keine Entspannung für den Bundeshaushalt zu erwarten. So rechnen sie zwischen 2010 bis 2013 allein mit Liquiditätsdarlehen an die Bundesagentur für Arbeit (BA) von zusammen 56 Mrd. Euro. Hinzu kommen Mehrausgaben für Langzeitarbeitslose von insgesamt 39 Mrd. Euro. Für den Gesundheitsfonds könnte drei Mrd. Euro in diesem Jahr 2010 ein weiteres Bundesdarlehen von sechs Mrd. Euro nötig sein.

Die Nettokreditaufnahme des Bundes dürfte aus Sicht der Union bis 2013 nur langsam auf gut 57 Mrd. Euro sinken. Zwischen 2009 und 2013 ergäbe sich danach eine Gesamt-Nettokreditaufnahme von fast 383 Mrd. Euro. Einschließlich anderer möglicher Aufwendungen summiert sich die Neuverschuldung dann auf die von Kampeter genannten 483 Mrd. Euro.

Der Arbeitskreis Steuerschätzung besteht seit 1955. Experten von Bund und Ländern, kommunalen Verbänden, Forschungsinstituten, Bundesbank und Statistischem Bundesamt prognostizieren zweimal im Jahr die Steuereinnahmen für die öffentliche Hand. Ihre Vorhersagen bilden die Basis für die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen. Jeweils im Mai steht die "große Steuerschätzung" für den mittelfristigen Zeitraum an.

Vienna
12.05.2009, 15:46
"Porsches Autogeschäft tot - Gewinne / Verluste mit Derivaten ?"

VW-Stammaktien

VW fürchtet Porsches Leichen im Keller :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Martin-W. Buchenau und Mark C. Schneider

Volkswagen schreckt vor den Lasten zurück, die sich aus der finanziellen Schieflage von Porsche ergeben können. Die Risiken aus Aktienoptionen sollen nicht in den Büchern des neuen Konzerns landen. Sogar das böse Wort von einer möglichen Porsche-Insolvenz macht die Runde.

Volkswagen befürchtet, dass Porsche Risiken aus Optionsgeschäften in ein Gemeinschaftsunternehmen mitbringt.

STUTTGART/HAMBURG. Volkswagen befürchtet im Zuge des angestrebten Zusammengehens mit Großaktionär Porsche erhebliche Risiken aus Optionsgeschäften mit VW-Stammaktien. Porsche verfügt nach eigenen Angaben über die Bezugsrechte für gut 20 Prozent der Stämme. „Porsche hat keine tragfähige Lösung für die sich ergebende finanzielle Last auf den Tisch gelegt“, erfuhr das Handelsblatt aus VW-Kreisen. „Wir dürfen aber nicht in ein Abenteuer stürzen.“

Die Stuttgarter stecken in einer Zwickmühle, die zur Gefahr für das Gemeinschaftsunternehmen werden könnte: Lösen sie die Optionen auf, würde das den VW-Kurs in bilanziell problematische Tiefen drücken, die Kreisen zufolge schlimmstenfalls zu einer Insolvenz von Porsche führen könnten - sollte die VW-Beteiligung als Teil des Eigenkapitals weniger Wert sein als die über neun Mrd. Euro Verschuldung auf der Fremdkapitalseite. Hält das Unternehmen an den eigentlich nutzlos gewordenen Bezugsrechten fest, dürften die fälligen Gebühren einen Großteil des in der Autokrise schrumpfenden Gewinns aufzehren, wird in Wolfsburg befürchtet.

Porsche dementiert dies vehement. „Bei uns tickt keine Zeitbombe“, bekräftigen Porsche-Sprecher immer wieder. Porsche habe bei den Optionen auf VW-Aktien keine Verpflichtung, die Aktien zu kaufen. Zudem würden sich die Kosten für die Fortschreibung der Optionen in Grenzen halten. Dreistellige Millionenbeträge seien nur notwendig, wenn man eine solche Optionsstruktur völlig neu aufbauen müsste.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1237316#post1237316)
Dienstag, 12. Mai 2009

VW-Übernahmepläne
Porsche im BaFin-Visier[U]

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine formelle Untersuchung gegen den Sportwagenbauer Porsche eingeleitet. Das bestätigte eine Behördensprecherin gegenüber n-tv.de. Bei der Untersuchung gehe es um eine mögliche Manipulation der Finanzmärkte durch Porsche.

Wie die Sprecherin sagte, ist die Staatsanwaltschaft erst nach Ablauf der förmlichen Untersuchung informiert. Dies werde erst geschehen, wenn die BaFin weitere Anhaltspunkte für eine Marktmanipulation habe.

Auslöser für die Untersuchung soll ein Bericht der "WirtschaftsWoche" vom vergangenen Freitag sein. Das Magazin hatte von Hinweisen berichtet, dass Porsche möglicherweise bereits bei einem Treffen im Februar 2008 das Ziel bekanntgegeben haben soll, den VW-Konzern zu übernehmen, um einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu schließen.

Diese börsenrelevante Information hat Porsche gegenüber den Anlegern nicht nur verschwiegen, sondern am 10. März 2008 sogar ausdrücklich dementiert. Erst im Oktober 2008 habe Porsche eingeräumt, eine 75-prozentige Mehrheit an VW anzustreben, und habe damit heftige Kurssprünge der VW-Aktie ausgelöst, wodurch Hedgefonds und Banken große Verluste erlitten hätten.

Piëch macht Druck

Im Machtkampf um den neuen Autoriesen aus Volkswagen und Porsche präsentiert sich VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch als Sieger. Piëch diktiert dem mit der Übernahme des Wolfsburger Autokonzerns gescheiterten Stuttgarter Sportwagenhersteller nun die Bedingungen für einen Zusammenschluss und zählt Porsche-Chef Wendelin Wiedeking an. Porsche müsse erst seine Schuldenprobleme in den Griff bekommen, bevor Entscheidungen über einen integrierten Autokonzern mit VW getroffen werden könnten, sagte er am Rande einer VW-Veranstaltung in Olbia auf Sardinien. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Volkswagen ein Risiko eines anderen Unternehmens übernimmt", betonte der VW-Patriarch.

Auf die Frage, ob Porsche-Vorstandschef Wiedeking noch sein Vertrauen habe, antwortete Piëch: "Zurzeit noch. Das 'noch' können Sie streichen." VW-Chef Martin Winterkorn sei für Volkswagen "der Bessere". "Für Porsche war Wiedeking der beste, sicher über 15 Jahre", fügte Piëch hinzu. Wiedeking sei "persönlich bemüht", den "Reifendefekt" zu beheben, der durch die Verschuldung von Porsche entstanden sei. "Es steht nicht an, ihn abzulösen, auch von mir nicht", sagte Piëch.

Machtdemonstration auf Sardinien

Der Enkel des Käfer-Erfinders Ferdinand Porsche äußerte sich am Rande der Präsentation des neuen VW-Polo. Piëch sprach erstmals seit vielen Jahren ausführlich mit Journalisten und wirkte im Beisein seiner Frau Ursula aufgeräumt und humorvoll. Der sich sonst eher spröde und abweisend gebende 72-Jährige ließ sich fast eine Stunde Zeit, um Fragen zur Zukunft von VW zu beantworten. Er ließ keinen Zweifel daran, dass Wolfsburg auch Sitz des neuen Konzerns mit Porsche sein und das VW-Gesetz erhalten bleiben soll.


Ferdinand Piëch ganz entspannt beim Plausch mit Journalisten auf Sardinien.Mit dem mächtigen VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und dem Sprecher der niedersächsischen Staatskanzlei im Schlepptau demonstrierte Piëch in Olbia seine Macht. Das Land Niedersachsen ist mit gut 20 Prozent zweitgrößter VW-Aktionär und unterstützt Piëchs Kurs. Zusammen mit der durch das VW-Gesetz bei VW besonders einflussreichen Arbeitnehmervertretung kann Piëch in Wolfsburg praktisch alles durchsetzen.

Drei Wege führen zum Zusammenschluss

Piëch stellte klar, dass er eine Integration von Porsche in den VW-Konzern favorisiert. Insgesamt gebe es drei Wege für einen Zusammenschluss, darunter "zwei Fusionswege". Die Beteiligung eines arabischen Großinvestors, um die Finanzprobleme von Porsche zu lösen, lehnte Piëch ab.

Damit erhöht er den Druck auf das Porsche-Management. Die Porsche-Eigner, die Familien Porsche und Piëch, hatten sich vergangene Woche auf einen Zusammenschluss mit Europas größtem Autohersteller verständigt, um die durch die VW-Übernahme entstandene Finanzlücke zu schließen. Auf Porsche lasten durch den Kauf von 51 Prozent an VW Nettoschulden von neun Milliarden Euro. Dagegen verfügt VW im Automobilgeschäft über Barmittel von fast elf Milliarden Euro. Aus VW und Porsche soll nun ein integrierter Autokonzern mit zehn Marken entstehen.

Vienna
13.05.2009, 07:43
US-Regierungsbericht

US-Sozialversicherung laut Bericht bis 2037 pleite :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die Rezession hat in den USA tiefe Löcher in die Kassen der öffentlichen Renten- und Krankenversicherung gerissen. Der Fonds der Sozialversicherung werde 2037 und damit vier Jahre früher als bisher berechnet erschöpft sein, so ein Regierungsbericht vom Dienstag.

Die Lage der US-Sozialversicherungen ist ernst. Finanzminister Timothy Geithner fordert daher zügige Reformen.

HB WASHINGTON. Demnach werden die Zahlungen aus dem Topf bereits in sieben Jahren die Einnahmen übersteigen. Die Senioren-Krankenkasse Medicare Hospital droht bereits 2017 pleite zu sein. Nach bisherigen Schätzungen sollte das Geld zwei Jahre länger reichen.

Finanzminister Timothy Geithner rief zu einer schnellen Reform der Versicherungssysteme auf. "Je schneller wir uns hier als Nation auf eine Zusammenarbeit verständigen, desto schneller werden wir diese wichtigen Programme für künftige Generationen retten", sagte er. Präsident Barack Obama halte die Sozialversicherung nicht für unantastbar. "Er ist vielmehr überzeugt, dass die Chance für einen neuen Konsens über eine Reform des Systems besteht", betonte Geithner.

Vienna
13.05.2009, 07:50
Dienstag, 12. Mai 2009

Deutsche-Bank-Aktien
Top-Manager machen Kasse :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt [U]

Top-Manager der Deutschen Bank haben zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage Kasse mit dem Verkauf von Aktien des Finanzinstituts gemacht. Allein der für die Vermögensverwaltung sehr reicher Kunden zuständige Banker Pierre de Weck veräußerte mehr als 66.000 Aktien und strich dabei rund 2,75 Mio. Euro ein.

Wie aus der Pflichtmitteilung hervorging, erzielte er bei dem in mehreren Schritten ausgeführten Verkauf einen Durchschnittskurs von mehr als 41 Euro. Sein Kollege im erweiterten Führungsgremium GEC, Seth Waugh, erlöste in den USA mit der Veräußerung von mehr als 22.000 Papieren rund 1,26 Mio. Dollar.

Die Banker profitieren dabei von dem jüngsten rasanten Kursanstieg der Deutsche-Bank-Aktie. Vor drei Monaten noch hatte de Weck 30.000 Papiere für gut 22 Euro das Stück erworben. Die Manager werden zu einem großen Teil in Deutsche-Bank-Aktien bezahlt und können diese aus rechtlichen Gründen immer nur innerhalb weniger Wochen nach Vorlage der Quartalszahlen verkaufen.

Bereits in der vergangenen Woche hatten Spitzenbanker des führenden deutschen Geldhauses Tausende Aktien veräußert. Dies brachte kurzzeitig den Kurs unter Druck. Händler spekulierten, die Banker trauten dem Papier kurzfristig wohl keine weiteren großen Sprünge zu. Auch am Dienstag verloren die Titel gegen den Trend in Frankfurt 3,3 Prozent auf 40,60 Euro.

Vienna
13.05.2009, 08:07
US-Regierungsbericht

US-Sozialversicherung laut Bericht bis 2037 pleite :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die Rezession hat in den USA tiefe Löcher in die Kassen der öffentlichen Renten- und Krankenversicherung gerissen. Der Fonds der Sozialversicherung werde 2037 und damit vier Jahre früher als bisher berechnet erschöpft sein, so ein Regierungsbericht vom Dienstag.

Die Lage der US-Sozialversicherungen ist ernst. Finanzminister Timothy Geithner fordert daher zügige Reformen.

HB WASHINGTON. Demnach werden die Zahlungen aus dem Topf bereits in sieben Jahren die Einnahmen übersteigen. Die Senioren-Krankenkasse Medicare Hospital droht bereits 2017 pleite zu sein. Nach bisherigen Schätzungen sollte das Geld zwei Jahre länger reichen.

Finanzminister Timothy Geithner rief zu einer schnellen Reform der Versicherungssysteme auf. "Je schneller wir uns hier als Nation auf eine Zusammenarbeit verständigen, desto schneller werden wir diese wichtigen Programme für künftige Generationen retten", sagte er. Präsident Barack Obama halte die Sozialversicherung nicht für unantastbar. "Er ist vielmehr überzeugt, dass die Chance für einen neuen Konsens über eine Reform des Systems besteht", betonte Geithner.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1237666#post1237666)
"Freddie und Fanny sind es bereits!"

Freddie Mac verbucht Verlust von fast zehn Mrd Dollar[U]

Mittwoch, 13. Mai 2009, 07:37 Uhr

New York (Reuters) - Steigende Kreditausfälle haben dem verstaatlichten US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac einen Quartalsverlust von 9,9 Milliarden Dollar eingebrockt.

Der zweitgrößte Geldgeber für Hausbauer in den USA will deshalb zum dritten Mal die Regierung in Washington um finanzielle Unterstützung bitten. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, summierten sich die Rückstellungen für Kreditverluste im ersten Quartal auf 8,8 Milliarden Dollar. Freddie Mac machte dafür fallende Immobilienpreise und die Rezession verantwortlich. Der Konzern will das Finanzministerium nun um den Kauf von Vorzugsaktien im Umfang von 6,1 Milliarden Dollar bitten.

Der größere Schwesterkonzern Fannie Mae hatte am Freitag einen Quartalsverlust von 23,2 Milliarden Dollar bekanntgegeben und staatliche Hilfen von 19 Milliarden Dollar beantragt. Beide Hypothekenfinanzierer waren im September von der US-Regierung vor dem Kollaps bewahrt worden, um den ins Rutschen geratenen Immobilienmarkt zu stützen und weitere Turbulenzen an den Finanzmärkten in aller Welt zu verhindern.

Vienna
13.05.2009, 08:49
"Halbleiter tief im Minus"

Mittwoch, 13. Mai 2009

Verlust noch mal verdoppelt :rolleyes :rolleyes :rolleyes
Applied Materials tiefrot[U]

Der Chip-Ausrüster Applied Materials ist zum Jahresauftakt tief in die roten Zahlen gerutscht. Trotz massiver Sparmaßnahmen verzeichnete der Marktführer unterm Strich ein Minus von 255 Mio. US-Dollar, nach einem Gewinn von gut 300 Mio. US-Dollar im Vorjahr, wie der US-Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Der Verlust war fast doppelt so hoch wie im vorangegangenen Geschäftsquartal, das für die Nummer 1 bei der Ausstattung der Halbleiterindustrie das erste Vierteljahr mit roten Zahlen seit 2003 war. Der Konzern kündigte einen weiteren Stellenabbau an. Bis zum Ende des Geschäftsjahres werde die Belegschaft um 2300 Mitarbeiter schrumpfen.

Der Umsatz ging im zweiten Geschäftsquartal um mehr als 50 Prozent auf 1,02 Mrd. US-Dollar zurück. Damit übertraf Applied Materials aber die Erwartungen an den Märkten um fast 100 Mio. US-Dollar. Im nachbörslichen Handel legten die Aktien daraufhin leicht auf 11,57 US-Dollar zu. Der Kurs ist seit Jahresbeginn mehr als zehn Prozent gestiegen.

Im dritten Quartal erwartet der Branchenprimus eine leichte Besserung. Der Umsatz werde um bis zu 15 Prozent sinken, möglicherweise sogar unverändert bleiben, hieß es. Unternehmenschef Mike Splinter setzt dabei auf eine Aufhellung der Verbraucherstimmung und infolge dessen eine größere Nachfrage bei Halbleitern und Displays. Auch die Solarbranche werde wachsen und Applied Materials Aufträge verschaffen.

Vienna
13.05.2009, 09:51
"4500 Stellen weg!"

Mittwoch, 13. Mai 2009
Im Gegenzug für Staatshilfen
Streichkonzert bei Schaeffler :licht :licht :licht [U]

Der Autozulieferer Schaeffler will die schwerste Krise seiner Firmengeschichte mit drastischen Einschnitten meistern. Dabei droht nach Informationen aus unternehmensnahen Kreisen ein massiver Arbeitsplatzabbau. Insgesamt soll die Belegschaft weltweit um 8000 auf 58.000 verringert werden.

Allein in Deutschland soll die Belegschaft auf rund 23.000 schrumpfen; das wären rund 5000 weniger als bisher. Einzelheiten will das Unternehmen heute bei Betriebsversammlungen bekanntgeben. Danach solle die Öffentlichkeit informiert werden, hieß es. Arbeitnehmervertreter rechnen danach vor allem an größeren Standorten mit Protesten und spontanen Arbeitsniederlegungen.

Das am Dienstag sowohl dem Betriebsräten als auch der bayerischen Staatsregierung vorgelegte Sanierungskonzept soll zugleich den Weg für Staatshilfe ebnen. Die Bundesregierung hatte ihre Hilfe wiederholt von der Vorlage eines schlüssigen Konzepts abhängig gemacht. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sagte am Dienstag nach einem Treffen mit der Schaeffler-Führung, das vorgelegte Konzept werde nun von Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg geprüft. Auch die Schaeffler-Führung bestätigte am Dienstag das Treffen mit Seehofer, wollte sich aber nicht zu Details äußern.

Auch nach Seehofers Angaben sieht das Sanierungskonzept einen Arbeitsplatzabbau vor: "Es wird zu Maßnahmen kommen", sagte er dazu. Allerdings ist nach seinen Worten auch die Eigentümerfamilie zu Opfern bereit: "Das Eigenengagement der Familie ist gewaltig, deshalb verdient es unsere Unterstützung." Bei den möglichen Staatshilfen könne es sich nur um Bürgschaften oder Darlehen, nicht aber um eine Übernahme von Schaeffler-Anteilen durch den Staat handeln, sagte Seehofer. Eine Lösung könne es aber nur unter Beteiligung des Bundes und der anderen betroffenen Bundesländer geben. Neben Niedersachsen, wo die von Schaeffler übernommene Continental-Gruppe ihren Sitz hat, seien noch mehrere andere Bundesländer beteiligt

Luigi
13.05.2009, 14:16
Am 7. Juni ist Europawahl.

Bin schon mal gespannt, ob die CSU die bundesweite 5% Hürde schafft!
http://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_in_Deutschland_2009

Aber laut Infratest dimap liegt die CSU bundesweit bei 6%.
Damit dürfte die CSU ja locker schaffen.

Wenn ich schon sowas lese von Seehofer wie:"...Allerdings ist nach seinen Worten auch die Eigentümerfamilie zu Opfern bereit: "Das Eigenengagement der Familie ist gewaltig, deshalb verdient es unsere Unterstützung."...":hihi

unkraut
13.05.2009, 16:48
Ausgabe 010/2009 des Rohstoff-Reports http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://www.godmode-trader.de/newsletter/abo/index.php?type=rohstoffreport&id=3cb5eea6b7f57b382b0920c96d5d7d7f

Vienna
14.05.2009, 07:31
"Hr. Steinbrück was nun? - Ausgeglichener Haushalt :lach :lach :lach ?"

Haushalt

Steuerschätzer erwarten Ausfall von 320 Mrd.[U]

Für die öffentlichen Haushalte kommt es in den kommenden Jahren dick, aber nicht ganz so dick wie befürchtet: Bund, Länder und Kommunen müssen sich auf Steuerausfälle von rund 320 Mrd. Euro bis zum Jahr 2013 einstellen.

Bundesfinanzminister Steinbrück muss seine Finanzplanung kräftig umstricken.

HB BERLIN/BAD KREUZNACH. Die Summe zeichnete sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa am Mittwoch bei den Beratungen der Steuerschätzer in Bad Kreuznach ab. Das endgültige Ergebnis soll an diesem Donnerstag bekanntgegeben werden.

Für dieses Jahr könnten sich die Steuerausfälle für die öffentlichen Haushalte in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise gegenüber früheren Prognosen auf rund 45 Mrd. Euro belaufen. Das Minus dürfte im nächsten Jahr nochmals größer ausfallen.

Steuerausfälle in diesem Ausmaß hat es bisher noch nicht gegeben. Zuletzt war befürchtet worden, dass die Mindereinnahmen gegenüber früheren Prognosen sich sogar auf bis zu 350 Mrd. Euro summieren könnten und der Gesamtstaat allein in diesem Jahr auf Einnahmen von 48 Mrd. Euro verzichten muss. Zu Buche schlägt nicht nur der Konjunktureinbruch, sondern auch die von der Koalition bereits beschlossene Steuerentlastung für Bürger und Wirtschaft.

Basis der Mai-Steuerschätzung ist die jüngste Wachstumsprognose der Bundesregierung, die für dieses Jahr einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um sechs Prozent erwartet. Für 2010 rechnet sie mit einem Mini-Wachstum von 0,5 Prozent. Auch unterstellt die Bundesregierung - anders als führende Konjunkturforscher - eine positive Lohnentwicklung. Sonst wären die Steuerausfälle noch größer. Mittelfristig dürften - bei normalem Konjunkturverlauf - die Steuereinnahmen wieder zulegen, dann aber von einem weit niedrigeren Niveau aus. Daraus ergibt sich die gigantische Finanzlücke bis 2013.

Der Bund muss neben hohen Einnahmeverlusten bereits Mehrausgaben wegen der Konjunkturpakete, weiterer Zinszahlungen und absehbarer Milliarden-Zuschüsse an die Sozialkassen und für Langzeitarbeitslose schultern. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) wird voraussichtlich noch im Mai einen zweiten Nachtragsetat für 2009 vorlegen. Aus Sicht der Union wird die Nettokreditaufnahme des Bundes auf gut 58 Mrd. Euro klettern. Das läge weit über dem bisherigen Negativrekord von Theo Waigel (CSU) von gut 40 Mrd. Euro im Jahr 1996. Bisher sind für 2009 fast 37 Mrd. veranschlagt.

Einschließlich des Investitions- und Tilgungsfonds für das zweite Konjunkturpaket steigt die Bundes-Neuverschuldung nach Berechnungen der Union in diesem Jahr auf fast 84 Mrd. Euro und 2010 auf fast 95 Mrd. Euro. Die Union bezieht zudem Ausfälle aus Garantien und anderen Hilfen des Banken-Rettungsfonds SoFFin ein. Die Gesamt-Neuverschuldung läge 2009 damit bei 154 Mrd. Euro.

Die Vorhersagen der Steuerschätzer von Bund und Ländern, kommunalen Verbänden, Forschungsinstituten, Bundesbank und Statistischem Bundesamt sind Basis für die öffentlichen Haushalte. Jeweils im Mai steht die "große Steuerschätzung" für den mittelfristigen Zeitraum an. Für 2013 wurde jetzt das erste Mal geschätzt. Die zweite, "kleine" Schätzung ist im November.

Vienna
14.05.2009, 13:44
"Herr Obermann wir schauts bei T-Systems aus ?!"

Probleme im Großkunden-Geschäft :licht :licht :licht :licht :licht

BT streicht 15.000 Jobs[U]

Es ist bereits der zweite Massenabbau von Arbeitsplätzen binnen weniger Monate. Der britische Telekommunikationskonzern streicht jede zehnte Stelle - will aber auf Entlassungen zunächst weitgehend verzichten.

Die britische Telefongesellschaft BT streicht angesichts eines Milliardenverlusts im abgelaufenen Vierteljahr weitere 15.000 Stellen. Das ist in etwa jeder zehnte Job, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Nach Angaben von BT solle der Jobabbau vor allem durch Fluktuation und nicht durch Entlassungen erfolgen. Bereits in den vergangenen zwölf Monaten fielen nach Angaben von BT 15.000 Stellen weg - 5000 mehr als erwartet. Ende März beschäftigte der Konzern noch 147.000 Mitarbeiter in etwa 170 Ländern.

BT rutschte im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr tief in die Verlustzone: Vor Steuern weitete sich das Minus um 40 Prozent auf gut 1,4 Mrd. Euro aus. Zugleich kämpft das Unternehmen mit steigenden Pensionszahlungen. Diese würden für die kommenden drei Jahre auf knapp 590 Mio. Euro nahezu verdoppelt, hieß es.

Schwierigkeiten bei Global Services
Massive Probleme bereitet vor allem die Sparte Global Services, die weltweit Großkunden bedient. Hier mussten rund 1,8 Mrd. Euro abgeschrieben werden. BT-Chef Ian Livingston sagte, die guten Ergebnisse anderer Unternehmenssparten seien von einer "inakzeptablen Leistung bei Global Services überschattet worden". :licht :licht :licht :licht :licht

An der Börse wurden die Nachrichten mit Kursverlusten aufgenommen. BT-Aktien fielen am Vormittag um knapp zwei Prozent.

Vienna
14.05.2009, 13:58
"Konsum und Bausektoren sind tot!"

Spaniens Wirtschaft in schwerster Krise seit 50 Jahren :schwitz :schwitz :schwitz [U]

Donnerstag, 14. Mai 2009, 11:42 Uhr

Madrid (Reuters) - Die Wirtschaft in Spanien steckt in der schwersten Krise seit einem halben Jahrhundert.

Die Wirtschaftsleistung sank zum Jahresauftakt um 1,8 Prozent, wie das Statistikamt auf Basis einer Schätzung am Donnerstag mitteilte. So groß war der Rückgang noch nie seit Beginn der Datenerhebung 1970 - Volkswirte sprachen sogar vom stärksten Minus seit 1959. Dem südeuropäischen Land macht dabei nach dem Platzen einer Immobilienblase der Einbruch der heimischen Nachfrage zu schaffen. Experten erwarten keine schnelle Erholung der Wirtschaft. Den Tiefpunkt der Krise sehen sie aber erreicht.

Verglichen mit dem Vorjahr ging das Bruttoinlandsprodukt um 2,9 Prozent zurück - über viermal so stark wie zum Jahresende 2008. Die EU-Kommission geht davon aus, dass Spanien das letzte Land der Europäischen Union ist, das den Weg aus der Wirtschaftskrise findet. Möglicherweise könnte sich das sogar bis 2011 hinziehen. Grund dafür ist die übergroße Abhängigkeit der spanischen Wirtschaft vom privaten Konsum und vom Bausektor.

Am Freitag werden neue Daten zur Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone und in Deutschland vorgelegt. Für den Währungsraum gehen Experten von einem Minus von zwei Prozent aus - das wäre das größte Minus seit Bestehen der Euro-Zone. Deutschland dürfte mit einem Minus von drei Prozent noch tiefer in der Rezession stecken. Allerdings könnte damit das Schlimmste überstanden sein: "Das erste Quartal war der Tiefpunkt der Rezession, der Gipfel des Absturzes", sagte ING-Experte Martin van Vliet.

Vienna
14.05.2009, 14:24
"Die Damen und Herren Politiker - wo soll der Konsum herkommen?"

Montag, 11. Mai 2009
Privatvermögen schrumpft
Deutsche verlieren 140 Mrd. :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Die Finanzvermögen der Privathaushalte in Deutschland sind 2008 erstmals seit sechs Jahren wieder geschrumpft. "Im Schnitt hat jeder Haushalt 4000 Euro seines Finanzvermögens verloren", sagte ein Volkswirt der Deutschen Bundesbank bei der Vorlage der Finanzierungsrechnung 2008 in Frankfurt. Da das Sachvermögen, das hauptsächlich aus Immobilien besteht, gleichzeitig an Wert gewann, habe sich das "Reinvermögen" aber nur um 2000 Euro auf durchschnittlich 206.000 Euro reduziert. Angestoßen von der Lehmann-Pleite trennten sich die Deutschen insbesondere im vierten Quartal 2008 massiv von ihren Anlagen am Kapitalmarkt.

Insgesamt verloren die deutschen Haushalte 2008 durch Bewertungsverluste an den Börsen 260 Milliarden Euro. Da sie gleichzeitig mit Sparguthaben und Anlagen bei Versicherungen ein Geldvermögen von 120 Milliarden Euro aufbauten, lag das Minus in der Summe bei 140 Milliarden Euro. Das ist deutlich mehr als bei der Krise 2002, als die Finanzvermögen im Saldo "nur" um 35 Milliarden Euro schmolzen. Seitdem waren die Geldvermögen deutscher Haushalte von 3,57 Billionen Euro (2002) auf 4,55 Billionen Euro im Jahr 2007 stetig gestiegen. 2008 fielen sie auf 4,41 Billionen Euro.

Im vierten Quartal zogen die Haushalte nach den Berechnungen der Bundesbank 32,2 Milliarden Euro aus ihrem Aktienvermögen ab, sowie 23 Milliarden aus Geldmarktpapieren und Rentenwerten und 17 Milliarden Euro aus Investmentfonds und Zertifikaten. Gleichzeitig schichteten sie 70,4 Milliarden Euro in Bankeinlagen um, nachdem die Bundesregierung die Einlagen als sicher bezeichnet hatte. In den ersten neun Monaten 2008 zusammen hatten die Haushalte nur 28,5 Milliarden Euro in Bankeinlagen gesteckt.

Vienna
14.05.2009, 15:56
Donnerstag, 14. Mai 2009

US-Arbeitslosenhilfe
Höhere Zahl der Erstanträge :licht :licht :licht [U]

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 9. Mai saisonbereinigt stärker als erwartet um 32.000 auf 637.000 gestiegen. Volkswirte hatten nur einen Anstieg um 10.000 erwartet.

Für die Vorwoche wurden die Daten auf minus 30.000 auf 605.000 (vorläufig: minus 34.000 auf 601.000) revidiert. Vor allem aus US-Bundesstaaten, in denen es Standorte von Automobilkonzernen gibt, wurden höhere Erstanträge gemeldet.

Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das Arbeitsministerium in Washington mit 630.500 (Vorwoche revidiert: 624.500; vorläufig: 623.500) an. In der Woche zum 2. Mai erhielten 6,560 Mio. Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 202.000. Damit wurde das höchste Niveau seit Beginn der Datenreihe 1967 verzeichnet.

unkraut
14.05.2009, 17:53
»Die ›Fed‹ hat den Dollar zerstört!« – US-Bundesstaaten wehren sich gegen die US-Notenbank und wollen wieder Gold und Silber als Währung einführen.

Schön wär´s http://www.eldorado-edelmetalle.de/images/smilies/smilie.gif

Steht das US-Federal-Reserve-System mittelfristig vor dem Aus? Der Dollar wurde seit 1913 um 95 Prozent entwertet und die Inflation frisst die Ersparnisse der Amerikaner auf. Jetzt wollen sechs US-Bundesstaaten wieder Gold und Silber als legales Zahlungsmittel einführen.

http://info.kopp-verlag.de/news/die-fed-hat-den-do ...nbank.html (http://info.kopp-verlag.de/news/die-fed-hat-den-dollar-zerstoert-us-bundesstaaten-wehren-sich-gegen-die-us-notenbank.html)

unkraut
15.05.2009, 20:48
Die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/09_20_investmentecke_weekly.pdf

unkraut
17.05.2009, 09:03
Mit Gold gegen die Krise http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif


Fünf Szenarien


Szenario 1: Deflation - unwahrscheinlich, weil Politiker und Zentralbanker sie um jeden Preis bekämpfen werden.

Szenario 2: Rezession mit anschließender Erholung der Konjunktur in V-Form - ebenfalls unwahrscheinlich, weil das derzeitige allgemeine Kurieren an den Symptomen von Hilflosigkeit zeugt und deshalb gegen eine schnelle V-Erholung spricht.

Szenario 3: Rezession in L-Form, sprich Konjunktureinbruch mit zaghafter Erholung über mehrere Jahre - möglich, aber unsicher, was den Zeitpunkt betrifft, wann der waagerechte L-Strich beginnt, ob schon 2009 oder erst später.

Szenario 4: L-Rezession mit wieder zunehmender Inflation - auch möglich, vorausgesetzt, die weltweit hohen Geldmengen werden virulent.

Szenario 5: Verschärfung der Wirtschaftskrise, deshalb weltweit noch mehr Konjunkturprogramme, weiter stark zunehmende Staatsverschuldung und extrem lockere Geldpolitik, sodass den dann höheren Inflationserwartungen postwendend mehr Inflation folgt - aufgrund der bisher geringen Erfolge bei der Bekämpfung der Wirtschaftskrise die wahrscheinlichste Alternative.




http://www.wiwo.de/finanzen/mit-gold-gegen-die-krise-397077/

schloss
18.05.2009, 10:00
Dax-Wette (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?goto=lastpost&t=125729) - Es sind noch Tipp-Plätze frei! :D

Vienna
18.05.2009, 10:55
"Lösung: Einfach VW-Derivate ausüben !"

"Bild': Porsche bleiben zwei Wochen für Finanzierung
Erschienen am 18. Mai 2009 | bab
Porsche droht Liquiditätsengpass :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Die finanzielle Situation beim hoch verschuldeten Sportwagenbauer Porsche wird einem Pressebericht zufolge immer bedrohlicher. Das Unternehmen habe nur noch zwei Wochen Zeit, um Kreditlinien von mehr als einer Milliarde Euro zu verlängern, berichtet die "Bild" unter Berufung auf nicht näher genannte Unternehmenskreise. Spätestens Ende Mai müsse die Anschlussfinanzierung stehen. Komme die Finanzierung nicht zustande, drohe ein "gefährlicher Liquiditätsengpass".

unkraut
18.05.2009, 19:14
Der neue Rohstoff-Spiegel http://www.stock-channel.net/stockselect/stock-board/images/smilies/smile.gif

http://www.rohstoff-spiegel.de/newsletter/lt/t_go.php?i=14&e=MTYxNjc=&l=-http--www.rohstoff-spiegel.de/count.php--Q-url--E-rs_2009-10.pdf

Vienna
19.05.2009, 07:36
"Ackermänner mit TOP-Positionen bei Derivaten !"

BIZ-Studie

Derivaterisiko für die Banken steigt :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Tobias Bayer und Christine Mai (Frankfurt)

Investorenlegende Warren Buffett bezeichnete Kreditderivate als "Massenvernichtungswaffen". Nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers bauten die Banken deshalb ihre Positionen ab. Doch laut einer Studie stieg das Risiko trotzdem.


http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:biz-studie-derivaterisiko-fuer-die-banken-steigt/515543.html

Vienna
19.05.2009, 13:11
"Für amerikanischen Steuerzahler kein Problem !"

WSJ: Kleine US-Banken könnten 200 Mrd Dollar bis 2011 verlieren :respekt :respekt :respekt [U]

Dienstag, 19. Mai 2009, 11:33 Uhr

Bangalore (Reuters) - Den kleinen und mittelgroßen US-Banken drohen bei einer Verschlechterung der Wirtschaftslage einem Medienbericht zufolge bis Ende 2010 Verluste in Höhe von 200 Milliarden Dollar.

Allein ein Verfall der Märkte für gewerbliche Immobilien könnte die Bilanzen von mehr als 900 mittleren und kleinen Institute mit 100 Milliarden Dollar belasten, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf einen eigenen Stress-Test. Bei mehr als 600 Instituten könnte die Kernkapitalquote demnach unter die Maßgaben der Aufsichtsbehörden fallen. Die möglichen Verluste könnten bei den meisten von ihnen die Einnahmen übersteigen, hieß es weiter.

Die US-Regierung hatte lediglich bei den 19 größten Instituten des Landes einen Stress-Test durchgeführt. Damit wollte sie überprüfen, wie gut die Institute für eine eventuelle Verschärfung der Finanzkrise gewappnet sind.

Vienna
19.05.2009, 16:57
+++ Dax überspringt kurzzeitig die 5000-Punkte Marke +++[U]

Der deutsche Leitindex erreicht am Nachmittag 5005 Zähler. Damit kommt er dem Jahreshoch von 5111 Zählern sehr nahe.