PDA

Vollständige Version anzeigen : Rallye im August und ab in den September-Frust?


Seiten : [1] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

paule2
02.08.2008, 10:14
Den Hurricans ging Mitte Juli die Puste aus, nachdem der DOW JONES sein 10-Jahrestief in Euronen erreicht hatte.
Seither geht es harzig-frustig nach oben. Der Dicke will auf 7.600 Euronen und der DAX an seine 100-Tagelinie, allerdings begleitet durch fast tägliches Störrfeuer von der Nachrichten-Front.
Da man zur Zeit relativ wenig von der Abgeltungssteuer-Rallye, bzw. Wahlrallye in den USA hört, kann dies bis zu den nächsten Earnings (oder Gewinnwarnungen) im September durchaus Realität werden.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=5y&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avgtype=simple&ind0=VOLUME&ind1=MACD&&currency=&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=

Der lange Docht im Monats-Candle des DAX läßt da durchaus Hoffnung für die Bullen aufkommen. Einiges wird davon abhängen, was sich an der Carry-Dödler-Front noch tut.

Ein wenig Luft nach oben hat das grüne Konfetti schon noch.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&currency=&lSyms=DJPYUSD.TGT&lColors=0x000000&sSym=DJPYUSD.TGT&hcmask=

Mein Tip: Der DAX wird sich im August in einer Spanne von 6.150 bis 6.630 Punkten bewegen.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=3m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg2=100&avg3=38&avgtype=simple&ind0=VOLUME&ind1=MACD&&currency=&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=

Und selbstverständlich wird der MDAX schlechter als der DAX performen. :D

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg2=100&avg3=38&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=MDAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=MDAX.ETR&hcmask=

Nur das Kerzlein vom letzten Dienstag gefällt mir gar nicht!

:schwitz:schwitz:schwitz

Schönes Wochenende an alle!

;)

paule2
02.08.2008, 10:23
News - 02.08.08 09:00
Börsenausblick: Zittrige Anleger hoffen auf Notenbanken

Wenn die Spitze der Fed Mitte der Woche über den US-Leitzins entscheidet, werden die Investoren genau hinschauen. Viele Experten sehen den Bosen an den Aktienmärkten noch nicht erreicht.


Anleger gehen mit zittrigen Händen in die neue Handelswoche. Eine Serie schlechter Wirtschaftsdaten hat die Freude über den bisherigen Verlauf der Berichtssaison merklich getrübt. Nun hängt es vor allem von den Signalen der großen Notenbanken ab, wie sich die Kurse in der anbrechenden Woche entwickeln.

Auf Wochensicht fiel der Dax http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=DAX.ETR) um 0,6 % auf 6396 Punkte - die beiden Vorwochen hatte er je mit einem leichten Gewinn beendet. Der Stoxx 50 verlor 0,2 %. In den USA legte der S&P 500 um 0,2 % zu. Entsprechend gefragt waren Staatsanleihen, deren Renditen in der vergangenen Woche deutlich gesunken waren. Einen Dämpfer erhielt auch der Euro, der von rund 1,57 $ auf knapp über 1,55 $ sackte.

Die Optimisten machen sich an den Aktienmärkten derzeit rar. "Es ist unverkennbar, dass der Markt weiter in einer labilen Verfassung ist, und nach unserer Einschätzung jederzeit neuer Abgabedruck einsetzen kann", schreibt die DZ Bank über die US-Börsen. Dabei konnten zahlreiche Unternehmen in der laufenden Berichtssaison die Erwartungen der Analysten übertreffen: So überraschten rund 70 % der Unternehmen aus dem S&P 500 positiv, aus dem Dax lagen rund 58 % mit ihren Zwischenergebnissen über den Konsensschätzungen.



Rezession unausweichlich?

Das sagt nach Einschätzung des Standard&Poor's-Chefökonoms David Wyss aber eher etwas über die generelle Skepsis der Marktteilnehmer aus: "Wir haben deshalb Ergebnisse gesehen, die besser als erwartet waren, weil die Erwartungen an den Märkten so tief gewesen sind", sagte er. Wyss geht von weiteren Kursabschlägen aus: "Der Boden ist noch nicht erreicht."

Zur Skepsis tragen in den USA vor allem die jüngsten Konjunkturdaten bei: So verlor die US-Wirtschaft im Juli 51.000 Stellen. Zwar hatten Analysten mit 75.000 Jobs weniger gerechnet, nicht aber mit dem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,7 %. Der ISM-Einkaufsmanagerindex stagnierte bei 50 Punkten. Zuvor hatte das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal mit 1,9 % unter den Erwartungen gelegen.

"Die wichtigen Daten waren extrem enttäuschend und zeigen, dass die Krise nicht vorbei ist und eine Rezession unausweichlich sein wird", sagte Donald Rissmiller vom Researchhaus Strategas. Die fragile Lage der US-Konjunktur sorgt nun immerhin dafür, dass die Furcht der Anleger vor einer baldigen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed schwindet. Ihre Spitze trifft sich am Dienstag. "Die Sitzung steht im Fokus der Anleger", sagt Wyss. Investoren werden ihre Aussagen auf künftige Zinssignale hin abklopfen.



Die sich eintrübende Konjunktur wird auch an den europäischen Finanzmärkten zu einem immer wichtigeren Thema: So sanken die am Freitag veröffentlichten europäischen Einkaufsmanagerindizes für Juli auf Rezessionsniveaus. Die sich eintrübenden Wirtschaftssignale aus Euro-Land sorgen längst für Kauflaune an den Bondmärkten und belasten den Euro.

Auch die Aktienmärkte könnten darunter noch leiden. "Für eine Entwarnung ist es noch zu früh", sagt Jörg Rahn, Volkswirt bei M.M. Warburg. Prinzipiell seien viele schlechte Nachrichten in den Aktienkursen enthalten. "Ich vermute aber, dass es weiter Rückschläge geben kann." Vor allem von Konjunkturseite drohe noch die eine oder andere negative Überraschung.

Zudem hängen Europas Aktienmärkte weiter an Nachrichten von Banken, von denen viele noch Zahlen vorlegen müssen. Im Euro Stoxx 50 haben dies erst drei von 15 Finanzinstituten getan. Diese Woche kommen unter anderem HSBC http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=HBC1.FSE) , Société Générale http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=SGE.FSE) , BNP Paribas http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=BNP.FSE) , Commerzbank http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=CBK.FSE) , Münchener Rück http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=MUV2.FSE) , Aegon, Allianz http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=ALV.FSE) , Axa http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=AXA.FSE) und Barclays http://isht.comdirect.de/common/images/icons/lupe_news.gif (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=BCY.FSE) .



Mehltau über den Märkten

Für die Renten- und Devisenmärkte spielt dagegen die Wortwahl von Jean-Claude Trichet, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) im Mittelpunkt. Angesichts der aktuellen Wirtschaftsdaten könne er nicht allzu sehr mit Zinserhöhungen drohen, erwartet Michael Klawitter, Devisenexperte von Dresdner Kleinwort. "Wir laufen in Europa gerade in eine Rezession rein", sagte er. Das werde den Euro tendenziell weiter belasten. "Höchstens ein steigender Ölpreis könnte diesen Trend konterkarieren", sagt Klawitter.

Auch Eugen Keller, Analyst beim Banhaus Metzler spricht von einem wachsenden Konjunkturpessimismus, der sich wie "Mehltau" über die Stimmung an den Märkten lege. In der anbrechenden Woche stünden daher die Industrieproduktion in Deutschland und Italien unter verschärfter Beobachtung. Die Konjunkturskepsis stimmt die Strategen an den Rentenmärkten mehrheitlich optimistisch, denn Zinserhöhungen der EZB werden dadurch unwahrscheinlicher.

Das Bankhaus Metzler gibt sich vorsichtiger: Nach den deutlichen Gewinnen der Anleihemärkte in der abgelaufenen Woche, könne es nun auch Rückschläge geben - vor allem wenn die Notenbanken die Anleger wieder an die hartnäckig hohe Inflation erinnern sollten.


Von Von Yasmin Osman, Elisabeth Atzler (Frankfurt) und Ning Wang (New York)





Quelle: Financial Times Deutschland

paule2
02.08.2008, 11:25
Kommt Rezession, werden Rohstoffe billiger!

http://c.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=10780214&PERIOD=4&VOL=0

http://c.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=1031430&PERIOD=4&VOL=0

http://c.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=10780224&PERIOD=4&VOL=0

Und das, trotz der größten Konfetti-Parade aller Zeiten!

http://hartgeld.com/filesadmin/images/cartoons/dollar-down_percent.gif

:D

unkraut
02.08.2008, 12:55
Ein Chart, mehr als tausend Worte :)

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=7915

paule2
02.08.2008, 13:04
Ein Chart, mehr als tausend Worte :)

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=7915

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171006#post1171006)
:schwitz:schwitz:schwitz

unkraut
02.08.2008, 15:31
Geheime Hilfen für Herrn P. :)


http://www.welt.de/welt_print/arti2277035/Geheime_Hilfen_fuer_Herrn_P..html

mrabc
02.08.2008, 17:03
Ein Chart, mehr als tausend Worte :)

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=7915

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171006#post1171006)

Wenn Goldseiten Charts verwendet sollten sie aber auch drauf achten, dass es im Zeitablauf Erweiterungen der Datenbasis gegeben hat und zumindest drauf hinweisen.

Please note breaks in data: Data prior to 2003-01-01 include adjustment, extended, and seasonal credit. Data from 2003-01-01 to 2007-11-01 include primary, secondary, and seasonal credit. Data from 2007-12-01 to 2008-02-01 include primary, secondary, seasonal, and term auction credit. Data from 2008-03-01 forward include primary, secondary, seasonal credit, primary dealer credit facility, other credit extensions, and term auction credit. - Quelle (http://research.stlouisfed.org/fred2/series/BORROW?&cid=50)
Vll. macht sich ja jemand mal den Spaß das auseinander zu nehmen.

WM 90
02.08.2008, 18:46
Geheime Hilfen für Herrn P. :)


http://www.welt.de/welt_print/arti2277035/Geheime_Hilfen_fuer_Herrn_P..html

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171027#post1171027)


:schwitz

unkraut
03.08.2008, 20:29
das Update 15/2008 des Rohstoff-Spiegels :)


http://www.rohstoff-spiegel.de/count.php?url=rs_2008-15-update.pdf

Nexus
04.08.2008, 09:00
:)
Drüben wird die Bankenkrise bereits als „easy - peasy“ eingestuft.:cool


Krisenbarometer weiterhin unter „dausend“.:hihi



Wann kommt endlich Euer Crash? Müssen wir jetzt bereits bis September warten?:ek

:lach

TomJones
04.08.2008, 11:38
http://hartgeld.com/filesadmin/images/cartoons/dollar-down_percent.gif


:hihi :hihi :hihi

TomJones
04.08.2008, 11:39
In USA könnten lt. Experten noch hunderte Banken crashen

04.08.2008 - 08:45


New York (BoerseGo.de) - In den USA werden dem Ökonomen Nouriel Roubini zufolge noch viele Banken pleite gehen. Wie der renommierte Experte gegenüber dem Anlegermagazin “Barron`s” ausführte, dürften infolge der Kreditkrise und einer damit einhergehenden Rezession noch hunderte Institute zur Zahlungsunfähigkeit gelangen. Das Land befinde sich in der zweiten Phase der Rezession. Die wirtschaftliche Schrumpfungsphase werde noch mindestens 18 Monate anhalten. Eine Rettung der Bankenbrache sei nur mit Hilfe der Steuerzahler möglich. Diese dürften mit mindestens einer Billion Dollar zur Kasse gebeten werden. Es sei jedoch eher wahrscheinlich, dass sich deren Belastungen auf zwei Billionen Dollar erstrecken. Die Banken hätten bislang nur die Ausfälle infolge der Subprime-Hypothekenkrise abgeschrieben. Es müssten jedoch noch enorme Verluste aus dem Privatkundengeschäft wertberichtigt werden. Hiefür hätten die Banken keine Rücklagen. Die US-Notenbank habe auf die Krise bislang nur verhalten reagiert.

TomJones
04.08.2008, 11:40
wo ist eigentlich der Graf abgeblieben?? :confused :schwitz

paule2
04.08.2008, 12:39
wo ist eigentlich der Graf abgeblieben?? :confused :schwitz

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171213#post1171213)
Da, wo Nexus noch hin will!

:dd

cloneshare
04.08.2008, 14:22
:)
Drüben wird die Bankenkrise bereits als „easy - peasy“ eingestuft.:cool


Krisenbarometer weiterhin unter „dausend“.:hihi



Wann kommt endlich Euer Crash? Müssen wir jetzt bereits bis September warten?:ek

:lach

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171157#post1171157)
der Crash war schon :cry

http://www.urks.de/wp-content/uploads/2007/03/beer_crash_large.jpg

TomJones
04.08.2008, 15:39
der Crash war schon :cry

http://www.urks.de/wp-content/uploads/2007/03/beer_crash_large.jpg

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171273#post1171273)


:hihi :hihi :hihi

Vetinari
04.08.2008, 15:58
Worst inflation in 27 years trumps tax rebates ;) :D

WASHINGTON (MarketWatch) -- The windfall of cash from Washington got eaten up in June by the worst inflation in 27 years, Commerce Department data showed Monday.

Nominal spending grew 0.6% on the month, but the increase was all due to higher prices, which spiked 0.8% -- the most for a month since 1981. :eek :lach

Adjusted for inflation, June's so-called real spending fell 0.2%, the first decline since February. Real consumer spending is up just 1.2% from a year ago.

The impact of the tax rebates on personal incomes was reduced in June: After getting $48.1 billion from the government in May, individuals received $27.9 billion.
Personal incomes rose 0.1% after a 1.8% surge in May.

... blah , blah

Inflation surged in June. The personal consumption expenditure price index rose 0.8% compared with May, the biggest increase since February 1981.

Moreover, inflation's up 4.1% in the past year, the largest rate of growth in 17 years. :D

Core prices, which exclude food and energy prices, rose 0.3% in June. The increase was as expected.

Core prices thus are up 2.3% on a year-over-year basis, significantly higher than the 2% ceiling the Federal Reserve would like to see. ;)



nun was macht dat Ol' Heli Ben ? :D

Inflation ist kein problem ;)
:schaf

:gusa

Nexus
04.08.2008, 16:45
:rolleyes ……aber wieder nicht der einzigartige, phänomenale Crash, der hier seit vielen Jahren in bunt schillernden Farben beschrieben wird. :mecker

Nexus
04.08.2008, 17:01
Kommt Rezession, werden Rohstoffe billiger!

http://c.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=10780214&PERIOD=4&VOL=0

http://c.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=1031430&PERIOD=4&VOL=0

http://c.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=10780224&PERIOD=4&VOL=0

Und das, trotz der größten Konfetti-Parade aller Zeiten!

http://hartgeld.com/filesadmin/images/cartoons/dollar-down_percent.gif

:D

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171001#post1171001)

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

:respekt

Nexus
04.08.2008, 17:32
...schwarzes Loch (unter 900) :kaese


:lach

Germanasty
04.08.2008, 18:36
...schwarzes Loch (unter 900) :kaese


:lach

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171327#post1171327)
das einzige schwarze Loch das ich sehe ist in deinem Kopp:hihi

Germanasty
04.08.2008, 18:38
Marktplatz: Die Flucht der Investoren
Vor ein paar Jahren hatte eine bemerkenswerte Studie den Startschuss zur Commodity-Rally gegeben. Renommierte US-Wirtschaftswissenschaftler wiesen in dem Papier nach, dass Rohstoffinvestments attraktive Renditen bieten, wobei diese nicht mit anderen Asset-Klassen wie Aktien positiv korreliert sind. Dies ist bekanntlich genau das, wonach institutionelle Anleger suchen. Dann traten auch noch prominente und vor allem medienwirksame Investoren wie Jim Rogers auf die Bühne, die Rohstoffe als den wichtigsten neuen Megatrend vermarkteten. In der Tat konnte man mit Rohstoffinvestments einige Jahre lang vortrefflich verdienen. Selbst für Privatanleger, die man mittels der Erfindung der börsennotierten Fonds, den so- genannten Exchange Trade Funds (ETF), und Zertifikaten erst relativ spät auf den Zug aufspringen ließ, hat sich die Sache eine ganze Weile gelohnt.

Katerstimmung

Inzwischen macht sich jedoch Katerstimmung breit. Einer der wichtigsten Benchmark-Indizes für Rohstoffinvestments, der Reuters-Jefferies CRB Index, hat mit dem Juli den schlimmsten Monat seit 28 Jahren hinter sich. Er büßte 10 % ein, was nur noch von den 10,5 % vom März 1980 überboten wird. Da der Index relativ energielastig ist, spielt bei dem Verlust die Korrektur am Ölmarkt eine wichtige Rolle. Aber auch die meisten anderen Commodity-Gruppen bis hin zu den Agrarrohstoffen sehen nicht viel besser aus. Die Ursachen für die Misere sind vielfältig, wobei es aber einen dominierenden Grund gibt. Zu nennen sind zunächst fundamentale Aspekte. So macht sich die durch die Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Realwirtschaft verursachte globale konjunkturelle Flaute bemerkbar. Der in den vergangenen Jahren markante Anstieg des Verbrauchs wichtiger Energieträger und Industriemetalle ist vorerst gestoppt, sodass sich die Marktteilnehmer wesentlich weniger Sorgen machen müssen, ob denn das Angebot überhaupt noch mithalten kann. Zudem entspannt sich die Situation beim Angebot bei vielen Rohstoffen. Letztlich ist es aber die Flucht der Finanzinvestoren, die bei den jüngsten Korrekturen den Ausschlag gegeben hat. So haben sich beispielsweise am amerikanischen Öl-Terminmarkt erstmals seit Anfang 2007 die Netto-Longpositionen spekulativer, das heißt branchenfremder Marktteilnehmer komplett abgebaut. Dass Finanzinvestoren an den Rohstoffmärkten inzwischen eine Hauptrolle spielen, zeigt das enorme Volumen ihrer Investments: Nach Daten von Barclays Capital betragen die Commodity-Assets inzwischen rund 270 Mrd. Dollar. Für den Rückzug gibt es einige Motive. So galt es für viele Adressen, im Rahmen der Krise aufgetretene Finanzlöcher zu stopfen. Zudem hat mit der austrocknenden Liquidität die Volatilität auf den Rohstoffmärkten dramatisch zugenommen. Auf dem Ölmarkt sind Tagesspannen von 10 Dollar je Barrel keine Seltenheit mehr. Ferner bereiten den Investoren jüngste US-Gesetzesinitiativen Sorgen, mit denen die Spekulation bei Rohstoffen eingedämmt werden soll. Damit stellt sich die Frage, ob nun auf dem Rohstoffmarkt eine Überbewertungsblase geplatzt ist und man sich daher nun auf magere Jahre einzustellen hat. Dafür spricht, dass Bubbles oftmals mit dem Auftreten neuer Finanzinstrumente im Zusammenhang stehen. Bei den Rohstoffen wäre dies der Aufstieg der ETF. Zudem zeigt der jüngste Preisrutsch bei Öl von mehr als 20 % einen Bärenmarkt an - zumindest dann, wenn man klassische Indikatoren aus dem Aktienmarkt anwendet. Letztlich dürfte aber den Ausschlag geben, dass die langfristigen fundamentalen Trends - vor allem der Aufstieg der Schwellenländer - weiterhin intakt sind. Insofern stellt die gegenwärtige Situation lediglich eine der Korrekturen dar, wie es sie in den vergangenen Jahren häufiger gegeben hat. Dass sie diesmal besonders ausgeprägt ist, hängt damit zusammen, dass die Preisanstiege zuvor bei vielen Rohstoffen ungewöhnlich kräftig waren. Und auch die Finanzinvestoren werden sich wieder auf den Rohstoffmärkten einfinden. Ihre Flucht vor allem in die AssetKlasse Aktie - wie sie an den jüngsten Bodengewinnen bei den Dividendentiteln abzulesen ist - wird wegen der anhaltenden Finanzkrise kaum von Dauer sein.

(Börsen-Zeitung, 2.8.2008)

Nexus
04.08.2008, 19:12
das einzige schwarze Loch das ich sehe ist in deinem Kopp:hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171343#post1171343)
...Dein Sehfehler wird Dir nicht schaden; bis 850 liegen noch viele Unterstützungen. :dd

Germanasty
04.08.2008, 19:26
...Dein Sehfehler wird Dir nicht schaden; bis 850 liegen noch viele Unterstützungen. :dd

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171352#post1171352)
... ist doch fein:hihi

paule2
04.08.2008, 20:44
Nexus hat wieder Intuitionen!

:hihi

Go!Dax
04.08.2008, 21:10
... ist doch fein:hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171353#post1171353)
:eek:eek:eek
...Experten und ihre Prognosen ....:rolleyes

Go!Dax
04.08.2008, 21:25
:eek:eek:eek
...Experten und ihre Prognosen ....:rolleyes

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171371#post1171371)
Hier die DAX Prognosen bis Jahresende:

HSH Nordbank:lach 8200
WGZ Bank:hihi 8000
SEB:dd 8000
Deutsche Bank:p 7700

hier meine Prognose:
Dax 6900 Punkte am 31.12.2008, Ende des Jahres :p
Wenn ich gegen alle Banken (HSH, WGZ Bank, SEB und Deutsche Bank) gewinne, möchte ich von den Banken eine kleine ......:rolleyes:a

paule2
04.08.2008, 22:16
Gold kann durchaus noch ein halbes Jahr lang quer laufen.

http://home.arcor.de/charts/xau.png

Solange die Jahreslinie nicht nachhaltig verletzt wird, bleibt das bullish.

;)

Silverbay
05.08.2008, 00:19
... Ihr seid ja immer noch wach !


Wie ist der ? …

Momentum Investing:
The fine art of buying high and selling low

Value Investing:
The art of buying low and selling lower


:sss

Nexus
05.08.2008, 08:36
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

:wirr :wirr :wirr

.....Euren :crash habt Ihr aber den geneigten Lesern anders beschrieben.:lach

paule2
05.08.2008, 08:51
Kein Wunder, dass die Karriere als intuitiver Daytrader in Omas sozialer Taschengeldhängematte beendet wurde.

:dd

Nexus
05.08.2008, 09:04
Wird der hoch motivierte Antipode des unübertrefflichen γραφή weiterhin vergeblich auf dessen Auftritt warten müssen?:streichel

Germanasty
05.08.2008, 09:12
From the horse's mouth, Mr. Cashcrash


Gastkommentar

Hände weg von den offenen Märkten

von Alan Greenspan

Die Weltwirtschaft durchlebt eine Krise, die ganz anders ist als alle anderen Schwächephasen der jüngeren Zeit. Die menschliche Neigung, zwischen den Extremen von Angst und Euphorie zu schwanken, lässt sich aber durch Gesetze nicht verhindern. Die Globalisierung darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.

http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Gastkommentar_Haende_weg_von_den_offenen_Maerkten/394325.html (http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:gastkommentar-haende-weg-von-den-offenen-maerkten/394325.html)

:hihi

paule2
05.08.2008, 11:59
DAX mit Rallye, MDAX im Bergwerk hängengeblieben.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=SDF.ETR&lColors=0x000000&sSym=SDF.ETR&hcmask=

:respekt

paule2
05.08.2008, 12:01
Wird der hoch motivierte Antipode des unübertrefflichen γραφή weiterhin vergeblich auf dessen Auftritt warten müssen?:streichel

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171407#post1171407)
Little Emphysator wieder in Hochform. Stipendium fürs Studium in fortgeschrittener Quatschologie von Oma-Financial-Services gesichert.

:hihi

Vetinari
05.08.2008, 12:01
hehe ... oel fallt $2 und DAX steigt 150 punkte :respekt ...

wie ol' bubble Al sagt ... irrational exuberance :lach


Oel fallt - so inflation vorbei - so banken krise vorbei - so alle rein ;) ... sommer loch is hier :D


Aber konnte bald kauf chancen geben ;) ... spakkenblei 200GDs sind rund $880/875 und gute unterstutzung bei $850 ;)

warten bis die fondues alles raus geworfen haben fuer redemptions und urlaub zeit , dann kommt bounce time :D

Banana kampft bei $1,55 , Dolly stark ... aber was kann Heli Benn tuen ? ... gar nichts :D

naja , sonne ruft :D

:gusa

Nexus
05.08.2008, 14:00
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&&currency=&lSyms=PLT.FX1&lColors=0x000000&sSym=PLT.FX1&hcmask= (http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?DEBUG=0&hist=5d&lSyms=PLT.FX1&overview_hist=1d&sCat=IND&sPageType=extended&sSym=PLT.FX1&type=CONNECTLINE&sTab=chart)

Hier platzt eine weitere Blase.:rolleyes

cloneshare
05.08.2008, 14:22
Hellmeyer bringt es auf den Punkt:

Die USA boten dem Finanzmarkt bei den Datenveröffentlichungen einmal mehr einen
Gemischtwarenladen.
Der „Challenger Report“ per Juli lieferte mit 103.310 durch Massenentlassungen verursachte
Jobverluste eine Enttäuschung. Im Monatsvergleich ergab sich eine Zunahme um 26,4%. Im
Jahresvergleich lag der Anstieg bei 140,8%. Diese Veröffentlichung ist ein Indiz, dass sich die Lage
am US-Arbeitsmarkt weiter verschärft.
Persönliche Einkommen legten im Juni um 0,1% zu. Die Konsensusprognose war bei -0,2%
angesiedelt. Wesentlich für die positive Entwicklung per Mai (+1,8%) und nun auch per Juni sind
die Steuerschecks von Papa Staat. Mithin handelt es sich nicht um laufende Einnahmen, sondern
um Einmalzahlungen, die nichts anderes sind als Subvention. Diese Einmalzahlungen bekämpfen
nicht die Ursachen des Problems, sondern sie beschäftigen sich mit Facetten des Problems. Die „Cash-Machine“ Immobilienmarkt wurde hier kurzfristig ersetzt durch direkte staatliche Beihilfe.
Konsumtive Stimulanz ist schon eine tolle Sache im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Na, ob
der Herr Keynes seine Ideen so umgesetzt sehen wollte?

Belehrten uns in „Old Europe“ nicht vorgestern noch die Freunde aus den USA über freie Märkte
bei punktuellen Subventionen der Machart Holzmann (die Bürgschaft kam nie zustande). Aber wie
sagte schon Altkanzler Adenauer: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“ Es geht
bei dieser Frage ja „nur“ um das ordnungspolitische Konzept und schlussendlich um die
Glaubwürdigkeit!

Germanasty
05.08.2008, 14:36
hehe ... oel fallt $2 und DAX steigt 150 punkte :respekt ...

wie ol' bubble Al sagt ... irrational exuberance :lach


Oel fallt - so inflation vorbei - so banken krise vorbei - so alle rein ;) ... sommer loch is hier :D


Aber konnte bald kauf chancen geben ;) ... spakkenblei 200GDs sind rund $880/875 und gute unterstutzung bei $850 ;)

warten bis die fondues alles raus geworfen haben fuer redemptions und urlaub zeit , dann kommt bounce time :D

Banana kampft bei $1,55 , Dolly stark ... aber was kann Heli Benn tuen ? ... gar nichts :D

naja , sonne ruft :D

:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171463#post1171463)

... aber Poschtbank schwach:rolleyes

paule2
05.08.2008, 15:50
Gleich kommt Rocky-Horror-Daten-Show

http://www.markt-daten.de/kalender/chart/indikatoren/napm-service-ab1997.gif

;)

wuerfel
05.08.2008, 16:35
hallo, :)

den manager ist langweilig,....sie kaufen ein!!



FinanzNachrichten.de, 05.08.2008 16:26:00

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex Dienste steigt im Juli stärker als erwartet

In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager des Dienstleistungssektors im Juli stärker als erwartet aufgehellt. Der entsprechende Index sei von 48,2 Punkten im Vormonat auf Punkte 49,5 gestiegen, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten zuvor mit einem Anstieg auf 49,0 Punkte gerechnet.

Der Index für die wirtschaftliche Aktivität sank im Juli von 49,9 Punkten auf 49,6 Punkte. Der Index für bezahlte Preise fiel von 84,5 auf 80,8 Zähler. Deutlich zulegte hingegen der Beschäftigungsindex, der von 43,8 Punkten auf 47,1 Punkte kletterte.

Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Abschwächung, während Werte darüber auf eine Belebung hinweisen./FX/js/fj

cloneshare
05.08.2008, 17:22
weniger Auftragseingang :p


05.08.2008 - 16:43
Konjunktur: US-Dienstleistungsbereich macht Mut

New York (BoerseGo.de) - Der US-Dienstleistungsbereich, der gut 80% der amerikanischen Wirtschaft ausmacht, steigt im Monat Juli von 48,2 Punkten im Vormonat Juni auf 49,5 Punkte. Damit liegt der Anstieg über den Erwartungen der Volkswirte, allerdings notiert der Index unter der magischen Marke von 50 Zählern. Ein Indexstand von über 50 Punkten weist auf Wachstum im nicht verarbeitenden Gewerbe hin, ein Indexstand von unter 50 indiziert eine schrumpfende Entwicklung. Der Index für Einkaufspreise fällt gegenüber dem Vormonatsniveau von 84,5 Punkten auf 80,8 Zähler.Der Index für Auftragseingänge fällt von 48,6 Punkten im Juni auf aktuell 47,9 Punkte. Der Beschäftigungs-Index steigt von 43,8 Punkten im Juni auf 47,1 Zähler im Juli. Volkswirte interpretieren besonders die Preisentwicklung positiv, die im Zuge der Korrektur der Rohstoffpreise ein Abschwächen des Inflationsdrucks signalisiert.

wuerfel
05.08.2008, 20:18
eigentlich so erwartet...oder?

FinanzNachrichten.de, 05.08.2008 20:14:00

Eilmeldung: US-Notenbank lässt Zinssatz unverändert

Washington (BoerseGo.de) – Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed belässt die Leitzinsen unverändert bei 2,0 Prozent.

paule2
05.08.2008, 20:51
Neue Wasserstandsmeldung:

DOW bei 7.488 Euronen!

Bei 7.600 kommt die Entscheidungsschlacht.

;)

pit
05.08.2008, 20:55
Moin ;)

Short FDAX 6580. Kann noch 100 Punkte steigen, daher Call-protection auf die futures aber nächster move ist back to 6300.

Vetinari
05.08.2008, 22:09
wie bei alten zeiten ... schrott markte mit ein super boese shortie brenner und Chambers labbert nach ;) ...

Networking equipment provider Cisco Systems Inc. is expected to post earnings of 39 cents a share on revenue of $10.31 billion for its fiscal fourth quarter, according to a survey by FactSet Research.

Mooooo :D

:gusa

Vetinari
05.08.2008, 22:18
CSCO - 1 pfennig uber und umsatz auch ... so nun hangt alles auf dat ausblick ;)

Und dat Chambers maerchen rede naturlich :lach

:gusa

paule2
05.08.2008, 22:34
Kommt nun endlich die Dausend-Punkte-Kerze im Nikkei?

:hihi

paule2
05.08.2008, 22:47
Ein Super-W

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&&currency=&lSyms=LUSDAX.C03&lColors=0x000000&sSym=LUSDAX.C03&hcmask=

:schwitz:bibber:bibber:bibber:schwitz

paule2
05.08.2008, 23:48
Das chambert fantastisch!

http://www.webweaver.nu/clipart/img/nature/cows/singing-in-shower.gif

:hihi

paule2
05.08.2008, 23:59
Stillwater auf einem 3-Jahrestief.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=swc&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=13844&style=320&time=10&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=535&mocktick=1

Interessant!

;)

Vienna
06.08.2008, 08:00
"Keiner lässt die Hosen runter"

06.08.2008 , 07:30 Uhr
Hohe Risikovorsorge

Commerzbank-Gewinn bricht ein :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die Commerzbank hat im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Das operative Ergebnis ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent Prozent auf 484 Mill. Euro zurück, wie Deutschlands zweitgrößte Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Unterm Strich hat die zweitgrößte deutsche Bank im zweiten Quartal mehr verdient, musste aber die Risikovorsorge deutlich erhöhen.

HB FRANKFURT. Grund dafür war vor allem eine deutliche höhere Risikovorsorge. Im Segment gewerbliche Immobilienfinanzierung musste die Commerzbank neben Wertkorrekturen von 119 Mill. Euro auf US-Hypothekenkredite eine Einzelwertberichtigung von 250 Mill. Euro vornehmen. Unter dem Strich verdiente das Geldhaus mit 817 Mill. Euro gut sechs Prozent mehr, was auf einen einmaligen Steuereffekt zurückzuführen ist.

Das operative Ergebnis lag über den Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit einem Rückgang von 57 Prozent auf 458 Mill. Euro gerechnet hatten. Finanzchef Eric Strutz bekräftigte das Ziel, bis 2010 eine Eigenkapitalrendite von über 15 Prozent nach Steuern zu erreichen.

Fusionsgespräche mit Dresdner stocken

Die Fusionsgespräche zwischen Commerzbank und der Dresdner Bank kommen nicht voran. „Man spricht und spricht, aber es gibt keine Entscheidung“, hieß es in Finanzkreisen. Angesichts des schwierigen Marktumfelds sei es durchaus denkbar, dass der anvisierte Zusammenschluss platze: „Ein Szenario ist auch, dass nichts passiert“, dämpfte ein Insider die Erwartungen. Dies sei besser, als am Ende einen schlechten Deal zu riskieren. Damit droht die bereits seit Jahren erwartete Konsolidierung im deutschen Privatbankensektor erneut in die Ferne zu rücken. Denn auch die Sondierungen für einen Postbank-Verkauf gestalten sich Finanzkreisen zufolge zäh.

Commerzbank, Dresdner Bank und deren Mutterkonzern Allianz in München lehnten eine Stellungnahme ab. Ein Grund für die schleppenden Fusionsgespräche zwischen Commerzbank und Dresdner ist, dass die Allianz unter ihrem Chef Michael Diekmann nach wie vor mehrere Szenarien verfolgt. „Die Commerzbank würde schon gerne“, sagte ein Insider. Finanzkreisen zufolge wird bei der Allianz in München erwogen, die Bank ganz oder in Teilen an einen chinesischen Konkurrenten abzugeben. Die Nachrichtenagentur Bloomberg nannte gestern die staatliche China Development Bank (CDB), die zweitgrößte Bank des Landes. Ein CDB-Sprecher wollte dies jedoch nicht bestätigen. „Die Allianz hält sich ihre Optionen offen“, sagte ein Beteiligter. „Priorität Nummer eins hat aber die Commerzbank.“

Ein Verkauf an ein chinesisches Haus sei unwahrscheinlich. Diese Einschätzung teilen auch Marktexperten. „Ich glaube kaum, dass die chinesische Regierung momentan in dem internationalen politischen Umfeld verkünden will, dass man die drittgrößte deutsche Bank übernehmen möchte“, sagte ein Analyst aus Schanghai.

Als potenzielle Dresdner-Käufer aus dem Ausland waren in den vergangenen Wochen bereits Santander aus Spanien sowie Lloyds TSB genannt worden. Ihr Interesse soll allerdings verflogen sein.

Die Gespräche zwischen Commerzbank und Dresdner werden Finanzkreisen zufolge aber auch durch gegenseitiges Misstrauen behindert. „Man ist nach wie vor Konkurrent“, sagte ein Investmentbanker. „Also will keiner richtig die Hosen runterlassen.“ :licht :licht :licht :licht :licht Während die Allianz etwa mögliche Risiken bei der Commerzbank-Immobilientochter Eurohypo sorgten, schiele der Fusionspartner mit Argwohn auf das milliardenschwere Dresdner-Investmentvehikel K2.

„Hier liegen potenzielle Show-Stopper“, sagte ein Banker. Durch die Turbulenzen an den Märkten gestalte sich die Bewertung der einzelnen Portfolios zudem überaus komplex. Hinzu komme schlichtweg die Sommerpause. „Substanzielles wird sich in den nächsten Wochen wohl nicht tun“, hieß es in Verhandlungskreisen.

Experten taxieren den Wert der Dresdner auf acht bis neun Mrd. Euro. Theoretisch könnte die Allianz die 2001 für 24 Mrd. Euro gekaufte Bank auch in zwei Teilen verkaufen: Privat- und Firmenkundengeschäft (PCC) sowie die Investmentbank Dresdner Kleinwort (DKIB). Finanzkreisen zufolge hatte die China Development Bank zunächst nur Interesse an DKIB, weitete die Prüfung der Bücher dann aber auf die gesamte Dresdner aus. „Ich kann mir aber eine vollständige Übernahme nicht vorstellen“, so ein Analyst aus Schanghai, der nicht namentlich genannt werden möchte. „Was soll eine chinesische Staatsbank mit einer Privatkundenbank in Deutschland?“ Zwar ist die CDB auch für 2,3 Mrd. Euro bei der britischen Barclays eingestiegen. Hier ging es aber nur um einen Anteil von etwa drei Prozent.

Silverbay
06.08.2008, 08:08
quote Paule


stille Wasser ...

Vetinari
06.08.2008, 11:58
Yen/$$$$ ausbruch versuch ;)


http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=DJPYUSD.TGT&lColors=0x000000&sSym=DJPYUSD.TGT&hcmask=


:gusa

pit
06.08.2008, 12:09
Moin ;)

Short FDAX 6580.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171638#post1171638)
Cover 1/3 bei 6540 mit EUR 1.000 Profit pro Kontrakt, Rest auf Break Even + 1, risk free position now.

Pit sacht *Dange* :verbeug

Vetinari
06.08.2008, 12:55
Freddie: Losses soar, dividend slashed :lach

NEW YORK (CNNMoney.com) -- Mortgage finance giant Freddie Mac reported a much bigger than expected second quarter loss early Wednesday and slashed its dividend, signaling continued woes for the housing and financial markets. ;)

Freddie (FRE, Fortune 500) lost $821 million, or $1.63 a share, in the quarter. Analysts surveyed by Thomson Reuters had forecast it would trim its loss to 41 cents a share from the 66 a share loss in the first three months of the year. The company earned $729 million, or 96 cents a share, a year ago.

Provisions for credit losses more than doubled to $2.5 billion from $1.2 billion in the first quarter, due to increases in delinquency and foreclosure rates of the mortgages it owns and guarantees, along with the continued declines in home prices.

The company announced it would cut its quarterly dividend to 5 cents a share from 25 cents a share in an effort to save capital, which has been put under stress by its losses. The dividend cut should save the company a little more than $500 million a year.


Prima wert :respekt

Rally :schaf

:gusa

pit
06.08.2008, 13:08
Freddie :rolleyes

Fleck hat schon vor 2 Jahren Shorts auf Fannie und Freddie ausgerufen. Hatte Recht, aber seine Shorts sind trotzdem verbrannt, was zeigt daß Timing alles ist in dem Markt und Fundamentals nichts :p

pit
06.08.2008, 13:09
Sonne ruft.

Vienna
06.08.2008, 13:18
"Morgan Stanley berät ? !!! ? :respekt :respekt :respekt

Hypothekenkrise
Freddie Mac schockiert mit Verlust :licht :licht :licht [U]

von Tobias Bayer (Frankfurt)

Die Probleme nehmen kein Ende: Der quasi-staatliche Hypothekenfinanzierer Freddie Mac musste von der Regierung gestützt werden - und fuhr jetzt den vierten Quartalsverlust in Folge ein. Analysten hatten auf ein besseres Ergebnis gehofft.

Freddie Mac fuhr im zweiten Quartal einen Verlust von 821 Mio. $ ein. Das entsprach einem Fehlbetrag von 1,63 $ je Aktie. Damit verfehlte das Unternehmen die durchschnittliche Erwartung der Analysten, die bei minus 54 Cent je Aktie gelegen hatte. Freddie-Mac-Vorstandschef Richard Siron kündigte an, die Dividende von 25 Cent auf 5 Cent je Aktie zu kürzen.

Damit dürften die Sorgen um die Stabilität der beiden quasi-staatlichen Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae weiter wachsen. :licht :licht :licht Die Aktienkurs sind im freien Fall: Freddie-Mac-Papiere verloren seit Jahresbeginn 76 Prozent ihres Werts. In den vergangenen drei Quartalen fuhr Freddie Mac Verluste von 4,6 Mrd. $ ein, Fannie Mae kam auf einen Fehlbetrag von 7,1 Mrd. $. Der Trend wird sich fortsetzen: Freddie Mac rechnet für 2008 mit Kreditverlusten von zwölf Basispunkten oder 2,2 Mrd. $, für 2009 mit einem Minus von 14 Basispunkten oder 2,9 Mrd. $.


Morgan Stanley berät Finanzministerium

Wegen steigender Ausfallraten bei Hypothekenschuldnern mussten die beiden Unternehmen zuletzt staatlich gestützt werden. US-Finanzminister Henry Paulson und Notenbankchef Ben Bernanke schnürten ein milliardenschweres Rettungspaket. Es sieht unter anderem vor, die Kreditlinie von Freddie Mac und Fannie Mae beim Finanzministerium zu erhöhen, und das Diskontfenster bei der Fed zu öffnen. Beraten wird das Finanzministeriums dabei von der Investmentbank Morgan Stanley. :rolleyes :rolleyes :rolleyes Der amerikanische Rechnungshof schätzt die möglichen Kosten der Rettung auf 25 Mrd. $.

Die beiden quasi-staatlichen Unternehmen - Government-sponsored-enterprises (GSEs) genannt - sitzen auf Verbindlichkeiten von 5200 Mrd. $. Ihre Aufgabe ist es, durch den Kauf von Hypotheken und hypothekenbesicherten Anleihen das Wohneigentum der Amerikaner zu fördern. Doch aufgrund fallender Hauspreise - laut der zuständigen Aufsicht Ofheo fielen die Preise bis Mai mit einer Jahresrate von 4,8 Prozent - sind die Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, ihr Kapitalpuffer ist niedrig.

Um die Bilanz zu stärken, hatte Freddie Mac bereits im November die Dividende halbiert und 6 Mrd. $ an Vorzugsaktien begeben. Eine weitere Kapitalerhöhung in Höhe von 5,5 Mrd. $ ist für August geplant. Fannie Mae nahm im Dezember 14,4 Mrd. $ auf.

TomJones
06.08.2008, 14:44
Freddie :rolleyes

Fleck hat schon vor 2 Jahren Shorts auf Fannie und Freddie ausgerufen. Hatte Recht, aber seine Shorts sind trotzdem verbrannt, was zeigt daß Timing alles ist in dem Markt und Fundamentals nichts :p

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171799#post1171799)

ja, das ist auch meine Erkenntnis, wobei man besser sagen müsste: entscheidend sind fundamentals UND timing. Noch schwieriger :o

TomJones
06.08.2008, 14:45
Sonne ruft.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171800#post1171800)

welche Sonne? :mad

Hier ist's grau :(

Pete
06.08.2008, 15:31
Yen/$$$$ ausbruch versuch ;)


http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=DJPYUSD.TGT&lColors=0x000000&sSym=DJPYUSD.TGT&hcmask=


:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171778#post1171778)
na mal schaun...

pit
06.08.2008, 16:20
Ausgestoppt mit 2/3 bei 6580/Break Even.

Some you win and some you lose.

Gesamtprofit = EUR 330/Kontrakt. Pille Palle :lach

unkraut
06.08.2008, 16:46
Hallo zusammen :)


der Rohstoff-Report 16

http://data.boerse-go.de/rr/RohstoffReport_Nr1608.pdf

pit
06.08.2008, 21:07
Die übrig gebliebenen Calls vom letzten Trade sind jetzt satt im Plus. Also benutzmer die nochmal und gehen wieder short bei FDAX 6635.

niemandweiss
06.08.2008, 21:25
:rolleyes

Vienna
07.08.2008, 07:30
"Allianz machts der Münchner Rück nach -10 % ?"

Folgen der Finanzkrise
Allianz senkt Ertragsprognosen :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt [U]

von Gerhard Hegmann (München)
Beim Versicherer setzte sich im zweiten Quartal der Gewinneinbruch fort. Wegen der Finanzkrise schreibt die Tochter Dresdner Bank erneut Verlust. Auch deswegen korrigieren die Münchner ihren Ausblick für 2008 und 2009 nach unten. :licht :licht :licht :licht :licht

Das operative Ergebnis des Allianz-Konzerns lag im zweiten Quartal mit 2,10 Mrd. Euro um 36 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn brach um 28 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro ein. Neben Ertragsrückgängen im Versicherungsgeschäft schlug vor allem das Bankgeschäft mit der Dresdner Bank negativ zu Buche.

Nachdem die Bank im Vorjahresquartal noch einen operativen Ertrag von 427 Mio. Euro erwirtschaftet hatte, war es in diesem Jahr ein operativer Verlust von 566 Mio. Euro als Grund für die Rückgänge verweist der Konzern auf die Finanzmarktkrise. Diese habe sich negativ auf die Umsatzentwicklung im Lebensversicherungsgeschäft und zu einem Verlust im Handelsergebnis der Dresdner Bank ausgewirkt, heißt es in einer Mitteilung, die der Konzern in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichte.

Die "zunehmend schwierigeren Märkte" würden auch die Allianz beeinträchtigen, heißt es. "Wir erwarten auch für 2009 ein Anhalten dieser schwierigen Marktbedingungen, deshalb können wir das 2006 gesetzte Ziel einer durchschnittlichen operativen Ergebnissteigerung von zehn Prozent bis 2009 nicht aufrecht erhalten." In dem schwierigen Umfeld sei eine verlässliche Prognose für das Bankgeschäft nicht möglich. Ihre neue Prognose gibt die Allianz daher ohne die Dresdner Bank an. Aus dem Versicherungs- und Assetmanagementgeschäft soll 2008 und 2009 ein operatives Ergebnis von "mindestens 9 Mrd. Euro" erwirtschaftet werden, heißt es.

Fast in allen Kennziffern negative Vorzeichen :licht :licht :licht :licht :licht

Damit stellt die Allianz für das Gesamtjahr 2008 einen möglichen Ertragsrückgang in Aussicht. Im Geschäftsjahr 2007 hatte der Münchner Konzern noch 10,92 Mrd. Euro operative Erträge erwirtschaftet. Das jetzt stark verlustreiche Bankgeschäft steuerte 2007 noch 773 Mio. Euro operative Erträge zum Gesamtergebnis bei.

Beim Blick in die Zahlen zeigen sich im zweiten Quartal fast in allen Kennziffern negative Vorzeichen. Der Konzernumsatz ging um 9,5 Prozent auf 22 Mrd. Euro zurück. In der Schaden- und Unfallversicherung ging das operativen Ergebnis von 1,9 auf 1,7 Mrd. Euro zurück. In der Lebens- und Krankenversicherung gingen die Prämieneinnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,9 Prozent von 11,7 Mrd. auf 10,7 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2008 zurück.

Ursächlich für den starken Rückgang bei der Dresdner Bank ist vor allem der Handelsverlust der Investmentbank in Höhe von 627 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Handelsgewinn bei 351 Mio. Euro.

Vienna
07.08.2008, 07:43
"Kreditmarkt jetzt tot!"

Konsequenzen der Subprimekrise
Morgan Stanley friert Kredite ein :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Sebastian Bräuer (New York)

Die Investmentbank hat die Auszahlung von durch Immobilien abgesicherten Krediten an Tausende Kunden gestoppt. Damit reagiert das Geldhaus auf den Preisverfall auf dem Häusermarkt - und die Finanzkrise erreicht die wohlhabenden Bankkunden.

Das Institut will zunächst den aktuellen Wert der Immobilien sowie der gewährten Kreditlinien berechnen, hieß es zur Begründung. Die sogenannten Home-Equity Lines of Credit (HELOCs) sollen künftig monatlich überprüft werden, erfuhr die FTD aus informierten Kreisen. Eingefroren seien nur derzeit nicht in Anspruch genommene Kreditlinien, keine ausstehenden Forderungen, hieß es.

Mit dem Einfrieren der Kredite weiten sich die konkreten Auswirkungen der Immobilienkrise auch auf finanzstärkere US-Bürger aus. Bei Ausbruch der Krise im Sommer vergangenen Jahres hatten zunächst Hausbesitzer im Mittelpunkt gestanden, die ihre Immobilien mit der Aufnahme von Krediten finanziert hatten, obwohl sie dafür nicht die nötigen Sicherheiten aufbringen konnten. HELOC-Kunden jedoch gehören sämtlichen Bevölkerungsschichten an. "Die Kunden von Morgan Stanley kommen meistens aus der Vermögensverwaltung, also sind sie normalerweise vermögend", sagte Christopher Whalen, Mitgründer von Institutional Risk Analytics, der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Das zeigt, dass sie ebenso unter Druck stehen wie alle anderen."

Erhebliche Auswirkungen

Der Schritt von Morgan Stanley könnte erhebliche Auswirkungen für den Kreditmarkt haben, wenn weitere Investmentbanken das Vorgehen nachahmen sollten. "Das ist eine logische Reaktion auf den Verfall der Immobilienpreise in den USA", sagte Richard Bove, Analyst bei Ladenburg Thalmann & Co. Da die Kredite auf Immobilien basierten, müsse ihr Wert nach dem Preisverfall neu ermittelt werden. "Eine Reihe von Kunden wurde vor Kurzem über eine Veränderung beim Status ihrer HELOCs informiert", sagte eine Morgan-Stanley-Sprecherin. "Der Grund lag in einer Änderung beim Wert ihrer Immobilien oder bei ihrem Kreditprofil." Die Sprecherin wollte keine Angaben über die Zahl der betroffenen Kunden und das Volumen der eingefrorenen Kredite machen.

Morgan Stanley ist die erste US-Investmentbank, die nun mit Aussetzung und Neubewertung eines Teils der HELOCs auf die Krise reagiert. Mehrere Geschäftsbanken haben diesen Schritt bereits vollzogen.

Kreditrahmen gesperrt :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt

Die nach Bilanzsumme drittgrößte US-Geschäftsbank JP Morgan Chase hat nach eigenen Angaben seit März 150.000 Kunden über Veränderungen bei der Bewertung von auf Immobilien basierenden Krediten informiert. In einigen Fällen wurden die Kreditrahmen reduziert oder gesperrt. Auch die zweitgrößte amerikanische Geschäftsbank, die Bank of America, und die größte US-Sparkasse Washington Mutual haben bereits Kreditrahmen eingefroren. Die Finanzkrise hat Morgan Stanley heftig getroffen. Im vergangenen Quartal konnte das Institut nur durch den Verkauf von Vermögenswerten einen Verlust verhindern. Der Gewinn war um mehr als 60 Prozent eingebrochen. Im Zusammenhang mit Krediten für fremdfinanzierte Übernahmen und mit Anleihen, die mit Forderungen unterlegt sind, hat die Investmentbank bereits Verluste von 14,4 Mrd. $ verbucht.

Vienna
07.08.2008, 08:17
Donnerstag, 7. August 2008
Milliardenverlust :licht :licht :licht :licht :licht
AIG in Not[U]

Der weltgrößte Versicherer American International Group (AIG) hat die dritte Berichtsaison in Folge einen massiven Verlust hinnehmen müssen. Das Minus sei insbesondere auf Abschreibungen im Zuge der Hypothekenkrise zurückzuführen, teilte der US-Konzern nach Börsenschluss mit. Allerdings gebe es auch eine Schwäche in den allgemeinen Versicherungs-Sparten.

AIG-Titel gaben im elektronischen Handel fast acht Prozent nach.

Für das zweite Quartal gab AIG einen Nettoverlust von 5,36 Milliarden Dollar bekannt, der zweitschlimmste in der 89-jährigen Geschichte des Unternehmens :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt . Im Vorjahreszeitraum war ein Gewinn von 4,28 Milliarden Dollar verzeichnet worden. Der Verlust je Aktie betrug nun ohne Sonderposten 51 Cent. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von 46 Cent je Aktie erwartet.

pit
07.08.2008, 09:06
:rolleyes

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171941#post1171941)

Erstes Drittel raus bei 6560 mit EUR 1.875 Profit per Kontrakt.

Gell da glotsch.

paule2
07.08.2008, 09:14
Lassen wir das jetzt schon gelten, oder muss der Dicke noch ein paar Pünktchen nach oben?

http://home.arcor.de/charts/djieur.png

:D

paule2
07.08.2008, 11:47
Tippe auf einen Wochenschluß von ca. 6.420.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&&currency=&lSyms=LUSDAX.C03&lColors=0x000000&sSym=LUSDAX.C03&hcmask=

;)

_SL_
07.08.2008, 15:10
Erstes Drittel raus bei 6560 mit EUR 1.875 Profit per Kontrakt.

Gell da glotsch.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172003#post1172003)
meinst echt, das interessiert hier jemanden?? :confused :rolleyes :eek

Germanasty
07.08.2008, 16:43
Fortis: US-Finanzsystem kollabiert in einigen Wochen
Von Till Veryens aus Brüssel
Dienstag, 5. August 2008

Der Chef des niederländisch-belgischen Finanzkonzerns Fortis prognostiziert den kompletten Zusammenbruch des US-Finanzsystems.


Diese Prognose des größten Bank- und Versicherungskonzerns in BeNeLux stammt von keinem geringerem als dem Chef selbst: Maurice Lippens. Lippens ist Mitgründer der Fortis und derzeit Chairman des Unternehmens. Die Prognose stammt von Ende Juni, fand aber in der europäischen Presse bisher kaum Beachtung.


Lippens sagte in einem Interview mit dem Financiële Telegraaf , dass viele Banken in den USA vor dem Bankrott stünden, weil sie unterkapitalisiert seien. Den Zeitpunkt für den totalen Kollaps des US-Finanzsystems schätze er von "wenigen Tagen bis zu einigen Wochen".


Die Bank selbst habe gerade noch einmal den Sprung an das rettende Ufer geschafft dank einer Kreditlinie von 8 Milliarden Euro.


Maurice Lippens nannte im Zusammenhang mit dem von ihm befürchteten totalen Kollaps auch die Namen Citigroup und General Motors.

:ek Lippens ist kein Dummkopf :ek

Vetinari
07.08.2008, 17:32
Jobless claims rise to highest since March 2002 ;)

WASHINGTON (AP) -- The number of newly laid off people signing up for jobless benefits last week unexpectedly climbed to its highest point in more than six years as the faltering economy forced companies to cut back.

The Labor Department reported Thursday that new applications filed for unemployment insurance rose by a seasonally adjusted 7,000 to 455,000 for the week ending Aug. 2. The increase left claims at their highest level since late March 2002. :D


Jo , rally ... bei arbeitslos :lach ... AIG nach vorn :D



Godmode baerisch fur spakkenblei :eek ... alle rein :lach

naja , sehen wir ein $844 doppelboden ... oder halt dat 200GD ?

sommerloch :D

:gusa

pit
07.08.2008, 18:01
.

paule2
07.08.2008, 18:07
Nun steigen selbst die Konfetti-Preise!

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT&hcmask=

Überall nur Inflation.

:banana :banana :banana

WM 90
07.08.2008, 18:15
Euro ist halt auch nicht besser.

NAch BRIC nun PIGS:

Portugal, Irland (wahlweise Italien ;) ), Griechenland, Spanien


:hihi :schwitz

wuerfel
07.08.2008, 19:08
hallo,

ist ein bisschen mehr als das übliche taschengeld....



FinanzNachrichten.de, 07.08.2008 18:47:00

Citigroup muss bis zu 20 Milliarden US-Dollar an Anleger zurückzahlen

Die US-Justiz und die Börsenaufsicht SEC haben zugunsten der durch die Kreditkrise geschädigten Anleger bislang beispiellose Ausgleichszahlungen in Milliardenhöhe durchgesetzt. Die US-Großbank Citigroup <C.NYS> <TRV.FSE> müsse von privaten und institutionellen Anlegern spezielle Anleihen im Volumen bis zu rund 20 Milliarden Dollar (13 Mrd Euro) zurückkaufen, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Der Markt für solche Wertpapiere war im Februar wegen der Finanzkrise zusammengebrochen, Banken konnten ihre Zusagen nicht einhalten.

Die mit der Citigroup getroffene Einigung komme fast 40.000 privaten Anlegern, kleinen Firmen und Organisationen sowie 2.600 professionellen Investoren zugute, teilten die SEC und der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo am Donnerstag in Washington und New York mit. Die Citigroup zahlt zudem insgesamt 100 Millionen Dollar an Zivilstrafen. Dem Vergleich gingen umfangreiche Untersuchungen der Behörden voraus. Auch gegen andere Banken laufen Ermittlungen.

Insgesamt sitzen Investoren laut Schätzungen auf sogenannten auktionsbasierten Anleihen im Wert von rund 200 Milliarden Dollar. Die Auction-Rate-Securities (ARS) sind Anleihen, deren Zinsen regelmäßig bei Auktionen festgesetzt wurden. Anleger konnten früher bei diesen Terminen ihre Papiere ohne Probleme verkaufen, bis der Markt durch die Kreditkrise komplett einfror./fd/DP/edh

ISIN US1729671016

Silverbay
07.08.2008, 19:16
;)

... do they agree taking the dollar ?

_SL_
07.08.2008, 21:31
HUI jetzt bitte wieder über 400.. ;) :verbeug

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=WILLIAMS&&currency=&lSyms=HUI.X.AXI&lColors=0x000000&sSym=HUI.X.AXI&hcmask=

paule2
07.08.2008, 22:16
Der Citi-Chart hat noch ein ganz klein wenig Platz nach unten.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=30y&type=CONNECTLINE&asc=log&dsc=abs&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=C.NYS&lColors=0x000000&sSym=C.NYS&hcmask=

:D

paule2
07.08.2008, 22:26
Ups, heute ist ja Tag 000

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&asc=log&dsc=abs&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=DE000CG23LV3.EUWX.C39&lColors=0x000000&sSym=DE000CG23LV3.EUWX.C39&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&asc=log&dsc=abs&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=NL0006057283.C52&lColors=0x000000&sSym=NL0006057283.C52&hcmask=

;)

paule2
07.08.2008, 22:34
Was war denn heute in Thailand los?

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=SET.FX1&lColors=0x000000&sSym=SET.FX1&hcmask=

:ek

mrabc
07.08.2008, 23:14
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-2.jpg


http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-2.jpg

Sit
08.08.2008, 06:08
Fortis: US-Finanzsystem kollabiert in einigen Wochen
Von Till Veryens aus Brüssel
Dienstag, 5. August 2008

Der Chef des niederländisch-belgischen Finanzkonzerns Fortis prognostiziert den kompletten Zusammenbruch des US-Finanzsystems.


Diese Prognose des größten Bank- und Versicherungskonzerns in BeNeLux stammt von keinem geringerem als dem Chef selbst: Maurice Lippens. Lippens ist Mitgründer der Fortis und derzeit Chairman des Unternehmens. Die Prognose stammt von Ende Juni, fand aber in der europäischen Presse bisher kaum Beachtung.


Lippens sagte in einem Interview mit dem Financiële Telegraaf , dass viele Banken in den USA vor dem Bankrott stünden, weil sie unterkapitalisiert seien. Den Zeitpunkt für den totalen Kollaps des US-Finanzsystems schätze er von "wenigen Tagen bis zu einigen Wochen".


Die Bank selbst habe gerade noch einmal den Sprung an das rettende Ufer geschafft dank einer Kreditlinie von 8 Milliarden Euro.


Maurice Lippens nannte im Zusammenhang mit dem von ihm befürchteten totalen Kollaps auch die Namen Citigroup und General Motors.

:ek Lippens ist kein Dummkopf :ek

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172157#post1172157)
Ein wiederholter Fake.

Germanasty
08.08.2008, 08:05
Ein wiederholter Fake.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172291#post1172291)
Nee ist kein Fake. Hier ist der Originalartikel:

Fortis

AMSTERDAM - Fortis rekent binnen enkele dagen tot weken op het volledig instorten van de Amerikaanse financiële markten. Dat verklaart volgens de bankverzekeraar de serie ingrepen van donderdag om zich met ?8 miljard te versterken. "We zijn op het nippertje gereed. Het gaat in de Verenigde Staten veel slechter dan gedacht", zegt Fortis-chairman Maurice Lippens, die volhoudt dat topman Votron aanblijft. Fortis verwacht faillissementen onder 6000 Amerikaanse banken die nu weinig dekking hebben. "Maar ook Citigroup, General Motors, er begint een completemeltdownin de VS."

paule2
08.08.2008, 11:19
Shanghai A heute mit neuem Jahrestief.

Der Hang Seng dürfte nächste Woche folgen.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=HKHI.TWI&lColors=0x000000&sSym=HKHI.TWI&hcmask=

;)

Sit
08.08.2008, 12:38
Nee ist kein Fake. Hier ist der Originalartikel:

Fortis

AMSTERDAM - Fortis rekent binnen enkele dagen tot weken op het volledig instorten van de Amerikaanse financiële markten. Dat verklaart volgens de bankverzekeraar de serie ingrepen van donderdag om zich met ?8 miljard te versterken. "We zijn op het nippertje gereed. Het gaat in de Verenigde Staten veel slechter dan gedacht", zegt Fortis-chairman Maurice Lippens, die volhoudt dat topman Votron aanblijft. Fortis verwacht faillissementen onder 6000 Amerikaanse banken die nu weinig dekking hebben. "Maar ook Citigroup, General Motors, er begint een completemeltdownin de VS."

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172301#post1172301)

Ebenso Fake. Ist schon längst aufgeklärt. Such ich heute abend mal raus, war auch hier schon Thema.

paule2
08.08.2008, 13:09
Runter mit dem Rotz!

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&&currency=&lSyms=LUSDAX.C03&lColors=0x000000&sSym=LUSDAX.C03&hcmask=

;)

Vetinari
08.08.2008, 15:00
Fannie Mae Loses $2.3B in Quarter as Defaults Rise :lach

AP-Mortgage finance company Fannie Mae says it swung to a second-quarter loss that was more than triple what Wall Street expected as the housing market continued to slump.

:respekt 3 mal schlechter als erwartet :lach





Oh , was sehe ich da ... oops :banana

pppppparitait , wir kommen :D

:schaf

:gusa

paule2
08.08.2008, 15:28
Tiefer wie 1,46 geht das nicht! Noch ist der große Lenker der Helikopter am Ruder!

:D

Germanasty
08.08.2008, 16:02
Spakkenblei verfällt wertlos :lach Alle rein!

paule2
08.08.2008, 16:02
Eur/YEN will wieder unter die Kawumm-Marke!

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=3m&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=DJPYEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DJPYEUR.TGT&hcmask=

:ek:ek:ek

Talisman
08.08.2008, 16:09
Fannie Mae mit erneuten Milliardenverlust. USA voll im Arsch. Lagerbestände steigen. Keiner hat mehr Kohle zum kaufen:

DOW steigt über 100 Punkte. Ne, ne ist schon klar. Alles VÖLLIG normal. Neein, da wird nicht dran gedreht. Freie Märkte für alle :rolleyes

paule2
08.08.2008, 16:32
Wer heute noch an "Freie Märkte" glaubt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

:hihi

Talisman
08.08.2008, 16:49
Wer heute noch an "Freie Märkte" glaubt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

:hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172477#post1172477)

Richtig. Aber in dieser Form machts ja nun auch keinen Spaß mehr. Früher wurde halt an wichtigen Marken mal `nen bißchen gefummelt. Mal nen paar Dollars gegen Euros gekauft. Bißchen aufs Gold gehauen....aber in letzter Zeit ists mir ein bißchen zu extrem. Daher meine Schlußfolgerungen daraus:

- das derzeitige Depot (+4,83% in diesem Jahr) wars vorerst. => 90% Tagesgeldkonto, 10% bißchen mitspielen

- das rumpelt bald im Karton! und zwar heftig. Wenn SOLCHE Interventionen notwendig sind, dann WISSEN wir einiges nicht was BALD KOMMT

Vetinari
08.08.2008, 16:50
wow , 1,50 :banana und $850 spakkenblei ... bounce ... nur $15 Silber fehlt :D

$844/$845 als naechste ? ... doppelboden spiel oder zu einfach ?


naja , alle rein im dolly dollar ... gibts nicht genug ;)

:gusa

unkraut
08.08.2008, 17:26
Hallo zusammen :)

die aktuelle Ausgabe des ROHSTOFF-insider.de

http://rohstoffinsider.de/downloads/Rohstoffinsider_10_2008.pdf

unkraut
08.08.2008, 17:28
die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly :)


http://administration.gatrixx.com/media-content/portal/investmentecke_weekly/08_32_investmentecke_weekly.pdf

Germanasty
08.08.2008, 20:32
Wer heute noch an "Freie Märkte" glaubt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

:hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172477#post1172477)
Immer mit der Ruhe. You can not fool all the people all the time. Man musste sich nur Greenspans statement von dieser Woche ansehen, um vorherzusehen was jetzt passiert. Die Amis können nicht auch noch den Aktienmarkt absaufen lassen. Jetzt aufpumpen, um dann noch Kapitalerhöhungen zu akzeptablen Bedingungen plazieren zu können und um ein Polster für den Herbst zu haben.
Immer schön die DAX Marken im Augen behalten und die shorts entsprechend aufstocken. Und Gold nicht vergessen:lach Platin :confused
Anstelle der DAX Wette schlage ich vor, "wer kollabiert als erstes" Funny Mäh, Ferdy Mäc, General Motors, Zittybänk, JP Morgan, Ford, Monoliners, AIG? Erster Preis ein Abendessen mit Trine:hihi

mrabc
08.08.2008, 22:03
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/cot.jpg

Schönes Wochenende! :)

Graf
09.08.2008, 16:14
Ups, heute ist ja Tag 000

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172256#post1172256)
Wo ich heute im Park ein großes Grillfest gebe, muss ich doch irgendwie an http://www.euro-goodies.com/images/sausage/bratwurstweb1.jpgdenken;)

paule2
09.08.2008, 16:51
Ups, da hat einer fast 7 Wochen am Bratwurststand gejobt und hat wieder Kleingeld zum Zocken!

http://muffin.mu.funpic.de/media/Home_Tweety_Muffin/Portugal%202006/Tag%2002/Bratwurststand.JPG

Oder hat uns etwa der Transport-Index mit KAWUMM in EUR/YEN gesagt, dass man in Thailand mit PIV in PUFF investieren kann?

:hihi :hihi :hihi

paule2
09.08.2008, 16:57
1. Die Kurse sind höher als zum Tag 0

2. Die schlechten Nachrichten sind weiterhin vorhanden (Kurse DENNOCH höher als Tag 0)

3. Die Immobilienkrise ist Gesprächsthema in der KiTa meiner Neffen

4. Dass die UBS (Lehman) wahrscheinlich nächste Woche nicht mehr vorhanden sein wird, haben mir diese Woche bereits 3 Taxifahrer gesagt. Die wiederum hatten das von 18 Hausfrauen und 7 Studenten erklärt bekommen, die sie die Woche transportiert hatten.

5. Wenn die Dümmsten wissen, dass das Schlimmste noch bevor steht und die Aktien-Kurse dieses Jahr wirklich fallen sollten, dann habe ich an der Börse nichts mehr zu suchen.

6. Punkt 5 galt für mich seit 1986 schon mehrere Male

7. Ich bin hier.

Fragen?
:)

Zum Original-Beitrag (http://showthread.php3?p=1156877#post1156877)
Punkt 5 war ein Volltreffer!

:hihi :hihi :hihi

Germanasty
09.08.2008, 19:08
Punkt 5 war ein Volltreffer!

:hihi :hihi :hihi


Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172608#post1172608)

Geldwäsche, Untreue und Betrug
» Falscher Graf am grauen Markt «

von Ute Göggelmann

Ein Betrüger aus dem Saarland hat betuchte Investoren um 50 Mio. Euro geprellt. Manch ein Anleger wird sich hüten, seinen Verlust zu melden. Denn dafür gibt es einen guten Grund.


Ich dachte schon, das ist unser Graf:hihi

http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/adstream_nx.ads/www.ftd.de/politik/artikel/1752142075@Top,Top1,TopLeft,TopRight,Left,Left2,Left3,Right,Right1,Right2,Right3,Right4,Right5,Middle,Middle1,Middle2,Middle3,Middle4,Middle5,Bottom,Bottom1,Bottom2,Position1,Position2,Position3,x01,x02,x03,x04,x05,x20,x21,x22,x23,x32,x70%21Middle1 (http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/click_nx.ads/www.ftd.de/politik/artikel/1752142075@Top,Top1,TopLeft,TopRight,Left,Left2,Left3,Right,Right1,Right2,Right3,Right4,Right5,Middle,Middle1,Middle2,Middle3,Middle4,Middle5,Bottom,Bottom1,Bottom2,Position1,Position2,Position3,x01,x02,x03,x04,x05,x20,x21,x22,x23,x32,x70%21Middle1)

unkraut
09.08.2008, 20:02
Eine Armada ist auf den Weg in den Persischen Golf (http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/08/eine-armada-ist-auf-den-weg-in-den.html) :rolleyes


Die Marineübung Brimstone (http://beafraid.wordpress.com/2008/08/08/operation-brimstone-and-possible-war/) endete vor einer Woche, bei dem die amerikanische, britische und französische Marine Kriegsspiele im Atlantik übten, als Vorbereitung für eine Seeblockade des Iran und möglichen anschliessenden Krieg in der Golfregion. Jetzt ist eine gigantische Armada an Schiffen unterwegs in den Persischen Golf.

http://2.bp.blogspot.com/_MAIDScDNy6I/SJ3CcNx6z5I/AAAAAAAACKI/6zcS6GOqCrs/s400/battlegroup2.jpg (http://2.bp.blogspot.com/_MAIDScDNy6I/SJ3CcNx6z5I/AAAAAAAACKI/6zcS6GOqCrs/s1600-h/battlegroup2.jpg)Bei dem Grossmanöver waren beteiligt, US-Kampfverbände mit zwei Flugzeugträgern, ein britischer Kampfverband mit Flugzeugträger, französische U-Boote, plus eine grosse Zahl an US-Kreuzern, Zerstörer und Fregatten, welche den „Feind“ spielten.

Das Führungsschiff, der Flugzeugträger USS Theodor Roosevelt und ihr Kampfverband, sind auf dem Weg vor die iranische Küste. Dazustossen wird der zweite Kampfverband mit den Flugzeugträger USS Ronald Reagan der aus Japan kommt.

Insgesamt werden dann vier Kampfverbände zusammengezogen, denn die USS Abraham Lincoln und die USS Peleliu sind bereits Vorort.

Es könnte sein, dass noch weitere Kampfverbände in den Persischen Golf kommen, wie die USS Iwo Jima und der Flugzeugträger der Royal Navy HMS Ark Royal, die von französischen Kriegsschiffen und U-Booten eskortiert wird.

Diese Schiffsarmada in den Gewässern vor dem Iran, wird die grösste sein, seit den ersten und zweiten Golfkriegen. Das Ziel ist die Durchsetzung der US/EU-Seeblockade gegen den Iran, was laut internationalen Recht einer Kriegserklärung gleich kommt. Ziel ist es, den Iran vom lebenswichtigen Benzin abzuschneiden, da der Iran wohl über sehr viel Rohöl verfügt, aber nicht genug Raffineriekapazität hat und deshalb Benzin importieren muss.

Offensichtlich will der Westen unbedingt einen Krieg mit dem Iran provozieren. Beide, die USA und die EU, stehen kurz davor oder haben bereits, die totale Blockade des Iran beschlossen. Die Resolution H.J. Res 362, die im Kongress zur Abstimmung steht, ist de facto eine Kriegserklärung gegen den Iran. Damit werden massive Sanktionen, ein Boykott und eine Blockade des Iran verlangt. Es ist sehr sehr ernst.

Aber die Armada ist nicht nur gegen den Iran gerichtet. Es gibt Befürchtungen, die Russen und Chinesen werden sich gegen diese Blockade des Iran stellen. Wenn russische und chinesische Kriegsschiffe die Tanker in Richtung Iran eskortieren und beschützen, könnte es zu einer sehr gefährlichen Konfrontation auf hoher See kommen. Alle involvierten Teilnehmer an diesem ernsten Kriegsspiel sind Atommächte, und die Russen und Chinesen haben es satt, dass der Westen meint er kann die Ölversorgung aus dem Nahen Osten nach Belieben kontrollieren.

So hat die russische Marine im Frühling einen Kampfverband ins Mittelmeer geschickt, angeführt vom modernen Flugzeugträger Admiral Kuznetsov und das Flagschiff ihrer Schwarzmeerflotte, den schweren Raketenkreuzer Moskva. Diese schlagkräftige Gruppe besteht aus mindestens 11 Kriegsschiffen und einer unbekannten Anzahl U-Boote. Sie benutzen die russischen Einrichtungen im syrischen Hafen von Tartous zur Versorgung.

Die Admiral Kuznetsov hat ca. 47 Kampfjets und 10 Helikopter an Bord. Die Russen verfügen wohl nicht über die gleiche Tarnkappentechnologie wie die Amerikaner, sagen aber, sie hätten ein auf Plasma basierendes Tarnsystem, welches jedes Flugzeug unsichtbar macht. Bei einem Zwischenfall vor kurzem, sind russische Kampfjets unerkannt mitten über einen amerikanischen Flugzeugträgerverband aufgetaucht, was ihre Fähigkeit bestätigen würde.

Dazu kommt, dass die Russen über die modernste Raketentechnologie verfügen, wie die SS-N-22 Sunburn und die noch schlagkräftigere SS-N-26 Yakhont, beides Antischiffraketen, welche knapp über der Wasseroberfläche ins Ziel steuern. Die Raketen sind speziell dazu entwickelt worden, Flugzeugträger zu versenken, in dem sie mit Überschallgeschwindigkeit und erratischen Manövern, jede Verteidigung umgehen können. Dazu kommt noch die Unterwasserrakete VA-111 Shkval, welche aus Torpedorohren von U-Booten abgefeuert wird und eine unglaubliche Geschwindigkeit von 360 Kilometer unter Wasser erreichen kann. Es gibt keine Gegenmassnahmen der westliche Marine zu diesen Waffensystemen.

Der neue Konflikt zwischen Russland und dem amerikanischen Stellvertreter Georgien, ist möglicherweise ein Vorgeplänkel zum grossen Showdown der Grossmächte.

Kuwait hat bereits seinen „Kriegsnotfallplan“ aktiviert, sowie die anderen Golfstaaten, und sich auf die Wahrscheinlichkeit eines grösseren regionalen Krieges im Nahen Osten mit Massenvernichtungswaffen vorbereitet.

Aber der Iran und auch Syrien sind auch nicht wehrlos, sondern haben sich in den letzten Jahren massiv mit modernsten russischen und chinesischen Verteidigungswaffen aufgerüstet.

Wir müssen jetzt etwas unternehmen, um die völlig verrückten Kriegshetzer im Westen, die USA, Grossbritannien, Frankreich und Israel aufzuhalten, denn der nächste Krieg im Nahen Osten wird einer mit Atomwaffen sein und uns alle treffen.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

unkraut
09.08.2008, 20:30
Militärkonflikt im Südkaukasus weitet sich aus :o


http://de.reuters.com/article/worldNews/idDENEI95248720080809

paule2
10.08.2008, 00:12
Geldwäsche, Untreue und Betrug
» Falscher Graf am grauen Markt «

von Ute Göggelmann

Ein Betrüger aus dem Saarland hat betuchte Investoren um 50 Mio. Euro geprellt. Manch ein Anleger wird sich hüten, seinen Verlust zu melden. Denn dafür gibt es einen guten Grund.


Ich dachte schon, das ist unser Graf:hihi

http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/adstream_nx.ads/www.ftd.de/politik/artikel/1752142075@Top,Top1,TopLeft,TopRight,Left,Left2,Left3,Right,Right1,Right2,Right3,Right4,Right5,Middle,Middle1,Middle2,Middle3,Middle4,Middle5,Bottom,Bottom1,Bottom2,Position1,Position2,Position3,x01,x02,x03,x04,x05,x20,x21,x22,x23,x32,x70%21Middle1 (http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/click_nx.ads/www.ftd.de/politik/artikel/1752142075@Top,Top1,TopLeft,TopRight,Left,Left2,Left3,Right,Right1,Right2,Right3,Right4,Right5,Middle,Middle1,Middle2,Middle3,Middle4,Middle5,Bottom,Bottom1,Bottom2,Position1,Position2,Position3,x01,x02,x03,x04,x05,x20,x21,x22,x23,x32,x70%21Middle1)

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172614#post1172614)
Immerhin würde das erklären, warum er nach den überragenden Erfolgen des letzten Jahres wieder flüssig ist!

:rofl :rofl :rofl

WM 90
10.08.2008, 11:56
Ups, da hat einer fast 7 Wochen am Bratwurststand gejobt und hat wieder Kleingeld zum Zocken!

http://muffin.mu.funpic.de/media/Home_Tweety_Muffin/Portugal%202006/Tag%2002/Bratwurststand.JPG

Oder hat uns etwa der Transport-Index mit KAWUMM in EUR/YEN gesagt, dass man in Thailand mit PIV in PUFF investieren kann?

:hihi :hihi :hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172607#post1172607)

Exakt dort habe ich letztes Jahre eine Bratwurst vertilgt :eek
Kriegt man anschließend noch ein Zertifikat für :hihi
Die Algarve = :supi

unkraut
10.08.2008, 15:56
die Ausgabe 16/2008 des Rohstoff-Spiegels :)


http://www.rohstoff-spiegel.de/count.php?url=rs_2008-16.pdf

pit
10.08.2008, 17:41
Moin :)

weekly ist up-to-date.

unkraut
10.08.2008, 17:46
Nickel Rant

WAR ALERT!!! :schwitz :)
by Edgar J. Steele


http://www.conspiracypenpal.com/rants/ww3.htm

schloss
10.08.2008, 22:37
Militärkonflikt im Südkaukasus weitet sich aus :o


http://de.reuters.com/article/worldNews/idDENEI95248720080809

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172616#post1172616)
Die heiße Phase beginnt nun...
Wer sich die russischen Aktien genauer anguckt, weiß, dass sich auch hier länger Geplantes abspielt.
Das Vorgehen von Sackarsch-willi zeigt die hohe Schule der US-Aussenpolitik, die er in seiner "Ausbildung" fernab der Heimat genossen hat. Ein kleiner Wicht pöbelt seit Jahren den Starken an, und zur Krönung der Provokation schlägt er ihn dann sogar, und sobald der Große zurückschlagen will, verkündet er einen "Waffenstillstand" und holt sich militärische Hilfe bei seinen mächtigen Hintermännern. Die "internationale Gemeinschaft" (:kotz) ruft dann den Starken zur Zurückhaltung auf...
Ich hoffe inständig, dass die Russen sich ihrer wirklichen Stärken bewusst sind und nicht nur auf die physische Provokation reagieren...sie könnten den Dollar von heut auf morgen in die Versenkung schicken - Öl und Gas nur noch für Euro und Rubel - fertich!

Vienna
11.08.2008, 07:53
"Spanien in der Rezession - Es wird noch schlimmer kommen" :licht :licht :licht

Krisensitzung der Regierung
Spaniens Wirtschaft fällt am tiefsten[U]

von Ulrike Heike Müller (Berlin) und Ute Müller (Madrid)
Außer den Olympischen Spielen haben Spaniens Zeitungen derzeit nur ein einziges Thema: die unmittelbar bevorstehende Rezession. Selbst der notorisch optimistische Wirtschafts- und Finanzminister Pedro Solbes sprach jüngst das schreckliche R-Wort aus.

Die Lage ist so brisant, dass die Regierung für Donnerstag eine Krisensitzung angesetzt hat, wenn die Statistiker die Wachstumszahlen für das Frühjahr präsentieren. Mitten in der Sommerpause. So etwas gab es noch nie.

"Die Rezession ist ohne Zweifel da. Und es ist nicht nur irgendeine, sondern eine sehr tiefe", sagte Véronique Riches-Flores, Europa-Chefvolkswirtin der Société Générale. Sie geht davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im Frühjahrsquartal um 0,1 Prozent schrumpfte.

Im Herbst könnten es dann sogar bis zu minus 0,5 Prozent werden. Womit auch das formale Kriterium für eine Rezession erfüllt wäre, eine Schrumpfung in zwei Quartalen hintereinander. Spaniens Wirtschaft legt derzeit eine Vollbremsung hin, die an Tempo und Heftigkeit alle anderen großen Ökonomien in Europa in den Schatten stellt.

Dabei glänzten die Spanier lange mit dem höchsten Wachstum der Euro-Zone. Letztes Jahr brachten sie es noch auf stolze 3,8 Prozent. Das war rund ein Drittel mehr als im damaligen Boomland Deutschland. Doch inzwischen hat die Immobilienkrise die gesamte Volkswirtschaft mit in die Tiefe gerissen.

Verkaufsschild vor einem Haus im Catral: Spanien legt eine konjunkturelle Vollbremsung hinDie Industriefirmen meldeten im Juni den größten Produktionseinbruch seit 15 Jahren. Sie stellten 9,0 Prozent weniger her als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig schnellte die Zahl der Arbeitslosen mit 2,4 Millionen auf ein Zehnjahreshoch. "Das Schlimmste wird aber noch kommen", schrieb Carlos Caceres, Spanien-Experte bei Morgan Stanley, in einer Studie. Und darin sind sich alle Ökonomen einig. :respekt :respekt :respekt

Einen Vorgeschmack gibt die Stimmung der Konsumenten. Sie haben derzeit noch weniger Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung als während der Krise des Europäischen Währungssystems in den Jahren 1992 und 1993.

Vienna
11.08.2008, 08:34
WestLB will Milliardenwerte verkaufen :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt [U]

Sonntag, 10. August 2008, 15:02 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Die durch Fehlspekulationen und die Finanzkrise in Not geratene WestLB will sich unter dem Druck der EU von Milliardenwerten trennen.

Die Bank plane eine "Abwicklungseinheit" für Wertpapiere und Beteiligungen im Wert von mehr als 20 Milliarden Euro, sagte Vorstandschef Heinz Hilgert der "Welt am Sonntag". Diese Aktiva habe die Bank "eher opportunistisch" und ohne Kundenbezug zusammengekauft, kritisierte der im Mai neu angetretene Bankchef. Die EU-Kommission hat über eine Milliardenbürgschaft der öffentlichen Eigentümer der Bank zu entscheiden. Es wird erwartet, dass sie im Gegenzug für eine Genehmigung der Beihilfe einen Umbau der Bank und eine neue Eigentümerstruktur fordert.

"Diese Werte werden wir in eine eigene Einheit ausgliedern und verkaufen", sagte Hilgert der Zeitung. Es gehe um werthaltige Aktiva, die zum Buchpreis verkauft werden könnten und "sicher mehr als 20 Milliarden Euro" wert seien. "Die werden wir aber nicht sofort, sondern innerhalb von drei bis fünf Jahren systematisch abarbeiten." Damit werde keine wesentliche Ertragsbelastung verbunden sein. Außerdem will Hilgert das Geschäft mit Projektfinanzierungen und strukturierten Finanzierungen deutlich ausdünnen.

Der Bankchef räumte ein, dass ihn die Forderungen der EU überrascht hätten: "In der Form, die sich abzeichnet, haben die Eigentümer und die Bank die Auflagen nicht erwartet." Es wird erwartet, dass die Kommission auf eine Verkleinerung der Bank mit massivem Personalabbau sowie einen Verkauf oder eine Fusion dringt. Die "Börsen-Zeitung" berichtete am Samstag, die Kommission wolle auch erreichen, dass die WestLB selbst Träger von Sparkassen werden dürfe.

Die drittgrößte Landesbank hatte sich in der Finanzkrise massiv verspekuliert. :licht :licht :licht :licht :licht 2007 fiel ein Verlust von 1,6 Milliarden Euro an. Anfang des Jahres mussten das Land NRW und seine Sparkassen als Eigentümer die Bank mit einem fünf Milliarden Euro schweren Rettungspaket stützen.

Graf
11.08.2008, 17:28
Ein Mosaiksteinchen kommt zum nächsten. Alle brav Minen damals in Banken getauscht...?:xyz :jaja :Anbet
http://www.marketwatch.com/charts/int-adv.chart?symb=HUI&sid=16794&time=7&startdate=&enddate=&freq=1&comp=bkx&compidx=aaaaa~0&uf=0&ma=0&maval=200&type=4&size=2&lf=4&lf2=0&lf3=0&style=330&mocktick=1&rand=955299019

Talisman
11.08.2008, 18:02
@Graf: Gibts Du eigentlich immer nur an den Tagen Kommentare ab, an denen es nach Deiner Vision läuft??

Graf
11.08.2008, 19:19
Es ist alles hundertmal durchgekaut. Ständige Wiederholungen nerven irgendwann. Tag 0 war Tag 0. Banken hatten noch neues Tief, jetzt aber besser als HUI und (muss mal schauen) sogar besser als Gold. Hätte doch hier NIEMAND geglaubt:danke. Hatte das low (23. Januar) auf den Tag benannt und wurde ausgelacht (was mich ja nur bestärkte in meiner Meinung ;) ).

Jetzt brennt die Goldbude. Aber richtig.
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1&hcmask=http://www.marketwatch.com/charts/int-adv.chart?symb=HUI&sid=16794&time=18&startdate=&enddate=&freq=7&comp=&compidx=aaaaa%7E0&uf=0&ma=0&maval=200&type=4&size=2&lf=0&lf2=0&lf3=0&style=330&mocktick=1&rand=252204537

Nun denn. Gold/HUI aber überverkauft, Rallye jetzt natürlich möglich. Das dann aber die letzte Chance, auszusteigen. So zumindest meine Meinung. Time will and wird tell.

Melde mich wieder, wenn es etwas zu sagen gibt.

Herzlichst
:kaffee

Talisman
11.08.2008, 19:44
Besten Dank. Denn diese "seht her, ich habe ja so Recht" - Postings nerven. Im übrigen egal von wem...

Btw. ich bin zwar auch Goldbulle aber schon bißchen länger draussen. Denn man kanns drehen und wenden wie man will. Ich bin an der Börse um Geld zu verdienen und nicht -irgendwann mal- Recht zu bekommen..

Derzeit bin ich aber nirgendwo investiert. Viell. bald ein kleiner Gold/Silber/Gold-Bugs Zock. Ansonsten befinde ich mich mit meiner akuellen Einschätzung im Niemandsland - daher auch keine wirkliche Investition.

Beste Grüße

paule2
11.08.2008, 21:06
Es ist alles hundertmal durchgekaut. Ständige Wiederholungen nerven irgendwann. Tag 0 war Tag 0. Banken hatten noch neues Tief, jetzt aber besser als HUI und (muss mal schauen) sogar besser als Gold. Hätte doch hier NIEMAND geglaubt:danke. Hatte das low (23. Januar) auf den Tag benannt und wurde ausgelacht (was mich ja nur bestärkte in meiner Meinung ;) ).

Jetzt brennt die Goldbude. Aber richtig.


Nun denn. Gold/HUI aber überverkauft, Rallye jetzt natürlich möglich. Das dann aber die letzte Chance, auszusteigen. So zumindest meine Meinung. Time will and wird tell.

Melde mich wieder, wenn es etwas zu sagen gibt.

Herzlichst
:kaffee

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172927#post1172927)
DAX mit neuem Tief, DOW mit neuem Tief, SPX mit neuem Tief, FTSE 100 mit neuem Tief, SMI mit neuem Tief, Nikkei mit neuem Tief, Thailand :eek:eek:eek
mit neuem Tief, .....seit Tag 0.

Und, wie avisiert, das adelige Depot mit Totalschaden seit Tag 0.

Melde mich wieder ,wenn er nach dem linksdrehenden Joghurt-Indikator investiert!

:hihi

Graf
11.08.2008, 21:06
Vernünftig. Hatte ja vor Monaten gesagt, "ob long ob short das (OS-)Geld ist fort". Und so ist es ja gekommen.. :( . Gilt für MDAX-Puts, Gold-Calls und Nasdaq-Calls... ;)

Graf
11.08.2008, 21:14
:nix:Prost
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=RI1.FSE&lColors=0x000000&sSym=RI1.FSE&hcmask=

Graf
11.08.2008, 21:15
Wenn BIDU das Gap geschlossen hat (heute?), dann Gewinne aus RIMM zu 50% in BIDU, Kinners. Nur meine bescheidene Meinung;)
http://www.marketwatch.com/charts/int-adv.chart?symb=BIDU&sid=2081324&time=7&startdate=&enddate=&freq=1&comp=&compidx=aaaaa%7E0&uf=0&ma=1&maval=200&type=4&size=3&lf=4&lf2=0&lf3=0&style=330&mocktick=1&rand=309211373

So. Jetzt aber Theke. In 2,3 Wochen schau ich mal wieder rein:winke:danke

paule2
11.08.2008, 22:42
Baron Münchhausen ist schon wieder der Beste!

Da hat er Mitte April einen RIMM-Call mit Basis 120 gekauft, der heute tatsächlich ein wenig im Plus ist und er will die "Gewinne" in BIDU tauschen, die er um die 340 bis 345 gekaut hatte.

Sein Hang Seng Turbo ist verdampft, sein ABN AMRO-Gedächtnis-Call noch eine Bratwurst wert, sein NDX-Call von der Citi für 3 Bonbons zu haben und nach 7 Wochen harter Arbeit am Bratwurststand macht er schon wieder Gewinne.

:hihi:hihi:hihi

:suff:suff:suff

Nexus
11.08.2008, 23:07
Gold wie avisiert unter 850. Aurum-Emphysatoren bereits sprachlos. :lach Werden schon in diesem Jahr 750/650/590 erreicht?:cool

paule2
12.08.2008, 01:05
Zum Glück investiert Oma´s Lieblings-Emphysator nur noch in HARIBO Goldbären.

:hihi

Vienna
12.08.2008, 08:10
"UBS - Faß ohne Boden - Kämpft an allen Fronten?"

Neue Abschreibungen
Dreistelliger Millionenverlust bei UBS[U]

Die Schweizer Großbank UBS hat im zweiten Quartal 2008 weitere Abschreibungen von 5,1 Mrd. Franken auf ihre Investitionen im amerikanischen Kreditmarkt vornehmen müssen. Das Institut kämpft derzeit an mehreren Fronten.

Der Verlust betrug 358 Mio. Franken Euro (220 Mio. Euro). Das Ergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen. Die UBS hatte bereits angekündigt, dass sie für das zweite Quartal ein leicht negatives Ergebnis oder sogar eine schwarze Null erwartet. Dies schafft die Bank jedoch nur, da sie eine Steuergutschrift wegen vorangegangener Verluste von etwa 3 Mrd. Franken (1,87 Mrd. Euro) einrechnet.

Die UBS hat gleich an mehreren Fronten zu kämpfen: Nicht nur setzt die Kreditkrise der Schweizer Bank schwer zu, das Institut hat auch juristischen Ärger in den Vereinigten Staaten. Ein Ausschuss des amerikanischen Senats bezichtigte die UBS der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und zitierte seitenweise aus internen Unterlagen. Zudem verglich sich die Bank am Freitag mit den US-Behörden im Streit um Auktionsanleihen, sogenannten "Auction Rate Securities" (ARS). Die Schweizer erklärten sich bereicht, für 19,4 Mrd. $ solche Wertpapiere von den Investoren zurückzukaufen.

Die UBS gehört zu den Kreditinstituten, die die Turbulenzen an den Kapitalmärkten besonders schwer erschwischt haben. 2007 hatte die UBS bereits 21 Mrd. Franken abgeschrieben, im ersten Quartal 2008 kamen weitere 19 Mrd. Franken hinzu. Die Bank schrieb damals einen Verlust von 11,5 Mrd. Franken (7,1 Mrd. Euro).

Die Bank hat bereits zwei Kapitalerhöhungen hinter sich. Das alles spiegelt sich in der Kursentwicklung wider: Die UBS-Aktie verlor seit Jahresbeginn 56,3 Prozent. Zum Vergleich: Der Schweizer SMI-Index büßte über den selben Zeitraum nur 15,8 Prozent ein, der Dow-Jones-Euro-Stoxx-Banks-Index 31,2 Prozent.

Vienna
12.08.2008, 08:19
Umherflatternde Geldscheine lösen Verkehrschaos aus[U]

Erschienen am 11. August 2008

Umherflatternde Dollarnoten auf einem kalifornischen Highway haben Autofahrer zu einer gefährlichen Bremsaktion verführt. Zahlreiche Fahrer seien auf der Autobahn nahe Los Angeles ausgestiegen, um Geldscheine einzufangen, berichtete die "Contra Costa Times" am Montag.

Als die Polizei anrückte, rasten sie wieder davon, sagte der Beamte Anthony Martin dem Blatt. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

2000 Dollar flogen durch die Luft

Der Grund für den Geldregen: Die Tasche eines Motorradfahrers war bei voller Fahrt aufgerissen. Der Inhalt - darunter 2000 Dollar und ein Laptop - verteilten sich auf der Autobahn. Die Polizei konnte am Ende nur Geldscheine im Wert von 18 Dollar, ein Scheckbuch und eine Taschenlampe einsammeln.

Vienna
12.08.2008, 08:51
"Schläft der Datenschutzbeauftragte in Deutschland!!!"

CDs mit 17.000 Namen und Kontonummern

Erschienen am 12. August 2008

In Deutschland bahnt sich ein neuer Skandal um den Missbrauch von Bankdaten tausender Verbraucher an. Dabei sind CDs mit Namen, Geburtstagen, Adressen, Telefon- und Kontonummern von insgesamt rund 17.000 Bundesbürgern aufgetaucht, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Verbraucherzentrale in Schleswig-Holstein (VZSH).

Die Daten wurden von einer Firma in Nordrhein-Westfalen an andere Unternehmen verkauft. Sie könnten nach Informationen der Verbraucherzentrale in Zusammenhang mit einer Reihe von Betrugsfällen in den vergangenen Tagen stehen.

Abbuchungen ohne Erlaubnis
Danach haben unter anderem als Lottogesellschaften getarnte Firmen über Callcenter Tausende Verbraucher angerufen und in mehreren Fällen ohne Einzugserlaubnis Geld von deren Bankkonten abgebucht. In allen Fällen hätten die Verbraucher zuvor ausdrücklich erklärt, keine Leistungen in Anspruch nehmen zu wollen, sagte VZSH-Sprecher Thomas Hagen. Dennoch seien Beträge von rund 50 Euro monatlich abgebucht worden. Hagen warnte vor weiteren Missbrauchsfällen und rief die Bundesbürger auf, ihre Kontoauszüge genau zu prüfen.

"Ein Riesen-Skandal"

Der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, sprach in der "Bild"-Zeitung von einem "Riesen-Skandal". Der Verkauf von Datensätzen, auf denen sowohl Namen als auch Kontendaten gespeichert seien, habe somit "eine völlig neue Qualität" erreicht. Wie die Zeitung weiter schreibt, haben die Datenschützer die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die Beamten der Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach seien als zuständige Behörde über den Fall informiert worden.

Vetinari
12.08.2008, 12:32
Ooops :D ...

J.P. Morgan discloses $1.5 billion write-off ;)

LONDON (MarketWatch) -- J.P. Morgan Chase , in a filing to the Securities and Exchange Commission late on Monday, said it's had to take a $1.5 billion write-off on mortgage-backed securities and loans. "Trading conditions have substantially deteriorated versus the second quarter," the lender said. The Financial Times, which first reported on the write-off, cited unnamed sources as saying Merrill Lynch's decision to sell mortgage-backed securities at 22 cents on the dollar to Lone Star prompted a fall in the prices of similar securities. :lach


noch ein kleine $1,5 Mrd ;)

:gusa

Vetinari
12.08.2008, 12:37
Und noch ein ...

Wachovia revises quarterly loss lower on likely settlement ;)

LONDON (MarketWatch) -- Wachovia late on Monday revised lower its second-quarter loss by $500 million pretax to reflect a hit it's likely to take from settlement discussions with securities regulators of investigations relating to auction rate securities. Wachovia reported a second-quarter loss of $9.11 billion, or $4.31 a share.


naja , was ist noch ein halbe Mrd verlust :rolleyes :lach


Aber diese bandito darf nicht runter gehen ... sie sind numero 4 in dat derivate berg hinter JPM , Citi und BofA ;)

:gusa

Vienna
12.08.2008, 18:55
US-Bank JPMorgan kämpft mit Kreditmarktturbulenzen :licht :licht :licht [U]
Dienstag, 12. August 2008, 15:26 Uhr

Bangalore (Reuters) - Die drittgrößte US-Bank JPMorgan Chase hat wegen der Turbulenzen an den Kredit- und Hypothekenmärkten seit Juli Verluste in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar eingefahren.

Die Handelsbedingungen hätten sich im Vergleich zum zweiten Quartal zuletzt deutlich verschlechtert, erklärte das Institut in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörden vom Montagabend. Die "Financial Times" berichtete am Dienstag unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise, JPMorgan habe Abschreibungen auf seine 33 Milliarden Dollar schweren Bestände an mit Hypotheken besicherten Wertpapieren hinnehmen müssen, weil deren Kurse im Juli weiter gefallen seien.

Bislang schien das Geldhaus ohne größere Blessuren durch die Finanzkrise gekommen zu sein. :licht :licht :licht JPMorgans Gewinn war im zweiten Quartal zwar wegen Abschreibungen um mehr als die Hälfte eingebrochen. Doch lag das Ergebnis damit weit über den Erwartungen von Analysten.

Vienna
12.08.2008, 18:58
"Immer höhere Festgeldzinsen ? Banken leihen sich untereinander nicht mehr!"

US-Notenbank sieht schwarz bis 2009[U]
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Die Krise auf dem Kapitalmarkt verschärft sich: Die US-Banken schränken die Kreditvergabe laut der Fed weiterhin ein. Nicht nur Häuslebauer sind davon betroffen, sondern auch kleine Unternehmen.

Das Schlimme ist: Es wird vorerst nicht besser. :bett :bett :bett

Die Banken in den USA werden auch noch in der ersten Hälfte 2009 die Kreditvergabe straffen. Das geht aus der vierteljährlichen Bankenumfrage der Federal Reserve (Fed) hervor, die am Montagabend veröffentlicht wurde. Teilgenommen hatten 52 US-Banken und 21 Niederlassungen ausländischer Kreditinstitute. "Die Antworten deuten darauf hin, dass die Zahl der Banken, die ihre Kreditvergabe verschärfen, im kommenden Jahr nur unmerklich zurückgehen wird. Zudem rechnen nur sehr wenig Institute damit, dass die Bedingungen gelockert werden", hieß es in der Fed-Umfrage.

Für die US-Konjunktur sind das keine guten Nachrichten. Steigende Lebensmittel- und Energiepreise, aber auch zunehmende Arbeitslosigkeit drücken auf die Konsumlust der Haushalte: Das Verbrauchervertrauen befindet sich auf dem tiefsten Stand seit 16 Jahren. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der amerikanische Hypothekenmarkt. Die Hauspreise sind im freien Fall: Der S&P/Case-Shiller-Hauspreisindex für die 20 größten Metropolen fiel im Mai um 15,8 Prozent. Schränken die Banken ihre Kreditvergabe ein, dürfte sich dieser Trend weiter fortsetzen - da Hauskäufe unwahrscheinlicher werden. Im ersten Quartal wuchs die US-Wirtschaft mit 1,9 Prozent. Allerdings rechnen Volkswirte mit einer Abschwächung.

Wenig Kredite für kleine Unternehmen
Schon in den vergangenen drei Monaten strafften die Banken die Kreditvergabe deutlich - und dass nicht nur bei Hypothekenkrediten. Rund 60 Prozent der befragten US-Institute gab zu Protokoll, die Darlehen an große und mittelständische Unternehmen eingeschränkt zu haben. 65 Prozent teilten mit, auch für kleinere Firmen die Hürden erhöht zu haben. Das ist ein deutlicher Anstieg, in der vorangegangenen Umfrage vom April hatte der Wert noch 50 Prozent betragen.

Auch den Konsumenten wird der Zugang zu Fremdkapital erschwert. 65 Prozent der befragten US-Banken verschärften in diesem Segment ihre Kreditvergabe, in der Aprilbefragung hatte der Wert noch bei 30 Prozent gelegen. Kreditkarten sind davon nicht ausgenommen: Hier reduzierte die Mehrheit der Banken die Kreditlimiten.

Auf dem Hypothekenmarkt sieht es bei Home Equity Lines of Credit (Helocs) besonders eng aus. Helocs wurden um die Jahrtausendwende entwickelt. Sie sind eine spezielle Variante eines Eigenheimkredits und ähneln einer Kreditkarte: Dem Schuldner wird nicht die gesamte Darlehenssumme überwiesen, sondern er erhält eine flexible Kreditlinie. Die Zinsen darauf sind variabel, besichert sind Helocs mit der Immobilie. Für Investoren sind sie besonders riskant, weil Helocs nachrangig hinter der Hypothek sind.

80 Prozent der befragten Banken gaben an, die Bedingungen bei Helocs verschärft zu haben. Im April waren es noch 70 Prozent gewesen. Ein Beispiel dafür ist die Investmentbank Morgan Stanley. Die Investmentbank ging sogar so weit, die Kreditlinien einzufrieren.

Ebenfalls verhalten ist die Verbriefungsaktivität bei Jumbo-Hypotheken. Der US-Kongress ermöglichte es den beiden quasi-staatlichen Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac, auch in größere Hypothekendarlehen zu investieren, um den Häusermarkt zu stabilisieren. Doch der Effekt ist bisher beschränkt. Nicht nur nutzen Fannie und Freddie den größeren Freiraum vor allem dazu, eigene Wertpapiere zurückzukaufen. Die Fed-Bankenumfrage zeigt auch, dass die Nachfrage nach diesen Hypotheken gering ist. Nur 30 Prozent der US-Banken gaben an, in den vergangenen drei Monaten solche Jumbo-Kredite an Fannie und Freddie weitergereicht zu haben. Als Grund für die verhaltene Aktivität gaben 50 Prozent die geringe Nachfrage der Kunden an, 45 Prozent nannten die hohen Gebühren der Hypothekenfinanzierer als Hindernis.

Vienna
12.08.2008, 19:06
Dienstag, 12. August 2008

Es kommt noch dicker
Höherer Wachovia-Verlust :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Die viertgrößte US-Bank Wachovia ist im zweiten Quartal noch tiefer in die roten Zahlen gestürzt als zunächst :licht bekanntgegeben. Der Verlust habe 9,1 Mrd. Dollar betragen statt der ursprünglich angegebenen knapp 8,9 Mrd. Dollar, teilte das Geldinstitut mit.

Grund seien Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten. Die Bank steht laut Medienberichten kurz vor einem milliardenschweren Vergleich zur Rücknahme unverkäuflicher Spezial-Anleihen von ihren Kunden.

Wachovia streicht zudem nochmals 600 mehr Stellen als bisher geplant. Insgesamt sollen nun fast 7000 Mitarbeiter ihren Job verlieren, rund 4400 offene Stellen werden überdies nicht mehr besetzt. Insgesamt fallen damit knapp zehn Prozent der zuletzt rund 120.000 Arbeitsplätze weg.

Talisman
12.08.2008, 19:40
Hallo!

mal angenommen man möchte einen Gold Long Trade ausführen. Würdet ihr dafür Gold nehmen oder den Amex Gold Bugs?

Danke euch!

cu,
TAL

Tiras
12.08.2008, 20:27
Hallo!

mal angenommen man möchte einen Gold Long Trade ausführen. Würdet ihr dafür Gold nehmen oder den Amex Gold Bugs?

Danke euch!

cu,
TAL

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1173201#post1173201)
Papiertrades gibts bei mir nur noch in homöopathischen Dosen :a

Schau Dir mal die Ein-Jahres-Performance des AMEX Gold Bugs Quanto Open End Zertifikat an:

Satte 1,4% im plus, da stehen die Krügers & Co mit rund 12% doch deutlich besser da!:)

Tiras
12.08.2008, 20:34
Ist ja schon ein dreistes Stück: :mad

Berlin will Ausschuss zur IKB abwenden

Die Affäre um Milliardenverluste der IKB wird aller Voraussicht nach nicht Gegenstand eines Untersuchungsausschusses. Die Bundesregierung hat der FDP stattdessen ein Gespräch zur Aufklärung der Affäre angeboten. Den Liberalen, ohne deren Zustimmung die Opposition keinen Ausschuss erzwingen kann, kommt das Angebot gelegen.


BERLIN. Einen Untersuchungsausschuss zur IKB-Affäre wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) haben der FDP in zwei dem Handelsblatt vorliegenden Schreiben umfassende Aufklärung über die Milliardenverluste der IKB in der US-Immobilienkrise zugesagt - und damit zentrale Forderungen der FDP erfüllt.

In FDP-Kreisen zeigte man sich erleichtert über das Angebot. Denn Parteispender aus der Bankenszene hatten zuvor bei Liberalen vorgesprochen, um den möglichen Ausschuss zu verhindern. :gomadSie fürchten ein öffentliches Spießrutenlaufen angesichts der Fehler in der IKB-Affäre.

Um eine Pleite der IKB abzuwenden, mussten der Bund, die staatliche KfW-Bankengruppe und die deutschen Banken Risiken in Höhe von 8,5 Mrd. Euro übernehmen. Die Oppositionsparteien sehen eine ganze Reihe von unbeantworteten Fragen und führten bereits erste Vorgespräche über einen Untersuchungsausschuss. Für die FDP sei die Abwägung für oder gegen den Ausschuss besonders schwer, hieß es in der Partei. Doch ohne die Liberalen fehlt der Opposition die notwendige Zahl von Abgeordneten, um einen Ausschuss einzusetzen.

Kanzlerin Merkel reagierte jetzt auf einen Brief von FDP-Chef Guido Westerwelle, in dem er der Regierung eine letzte Möglichkeit eingeräumt hatte, offene Fragen zu beantworten. In ihrer Antwort sicherte Merkel Westerwelle zu, dass Finanzminister Steinbrück sich "baldmöglichst" mit der FDP in Verbindung setzen werde. Steinbrück versicherte in seinem Schreiben, die Bundesregierung sei an einer größtmöglichen Transparenz interessiert :hihiund bot der FDP zeitnah ein Gespräch an.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/berlin-will-ausschuss-zur-ikb-abwenden;2022208


Da ist sich die Saubande mal wieder einig, dass der Dreck lieber unterm Teppich bleibt! :gomad :gomad :gomad

unkraut
13.08.2008, 17:04
Hallo zusammen :)


das Rohstoff-Report Update

http://data.boerse-go.de/rr/RohstoffReport_Update_1608.pdf

Talisman
13.08.2008, 18:36
Schade, dieser Thread ist wirklich tot..


Bis demnächst mal!

cu,
TAL

de-dithmarscher
13.08.2008, 21:26
http://www.flowersbootsbones.ch/bilder/funstuff/sommerpause.jpg




:lach




... wat draus wird ?
bis dahin immer schön gesund &http://www.forum-gewerberecht.de/text2schild.php?smilie=11&text=munter%20bleiben

tschüsssssssssssshttp://www.smileygarden.de/smilie/Strand/smilie_water_045.gif

paule2
13.08.2008, 21:42
Erstens sind noch Ferien, und zweitens läuft der Markt die letzten 4 Wochen in einem beschaulichen Rahmen quer bis leicht bergauf. Leben kommt vermutlich erst wieder unterhalb von 6.000, oder oberhalb von 7.000 im DAX auf. Zur Zeit kann man nur ein leicht nach oben laufenden 200-Punkte-Korridor traden.

Im Bereich von 6.380 - 6.430 long und im Bereich von 6.600 - 6.650 wieder short.

;)

Vetinari
13.08.2008, 23:13
jo , sommerloch ... kaufen und liegen lassen ;)


http://www.barney-wol.net/video/testcardf/TCFscan_medium.jpg

life on mars ...

ausser banken naturlich :D

:gusa

Vienna
14.08.2008, 08:09
"Verklagt wegen Falschberatung!!!"

ÖBB verklagt Deutsche Bank[U]

Erschienen am 14. August 2008 | Financial Times Deutschland

Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat nach "Financial Times Deutschland" (FTD)-Informationen Klage gegen die Deutsche Bank eingereicht. Dabei geht es um sogenannte Credit Default Swaps, im Volumen von 612,9 Millionen Euro. Es ist nicht der erste Rechtsstreit um hochriskante Finanzprodukte.

Deutsche Bank angeblich ÖBB über den Tisch gezogen

Die Bahn behauptet, von der Deutschen Bank über den Tisch gezogen worden zu sein. Sie will mit der Klage eine Rückabwicklung des Geschäfts erreichen. Gegen Deutschlands größtes Geldhaus laufen bereits mehrere juristische Auseinandersetzung im Zusammenhang mit komplexen Finanzprodukten. Erst vor Kurzem hatte das US-Regionalinstitut M&T die Deutsche Bank im Bundesstaat New York verklagt, weil es sich bei Geschäften mit sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDOs) übervorteilt fühlte.

Das Geschäft löste in Österreich einen Skandal aus
In Österreich hat das strittige Geschäft der Bahn mit der Deutschen Bank einen politischen Skandal ausgelöst - und bei der ÖBB zu personellen Konsequenzen geführt: Finanzchef Erich Söllinger reichte im Frühjahr seinen Rücktritt ein. Er wird das Unternehmen per Ende Oktober verlassen. ÖBB-Chef Martin Huber war unter anderem wegen dieses Vorfalls im Frühjahr aus dem Unternehmen ausgeschieden. Die ÖBB ist mit über 40.000 Mitarbeitern und Erlösen von über sechs Milliarden Euro der größte Konzern Österreichs, der sich zur Gänze im Staatsbesitz befindet.

400 Seiten Vertrag
In der österreichischen Öffentlichkeit wird die Frage diskutiert, wie die ÖBB überhaupt die Verträge mit der Deutschen Bank unterschreiben konnte. "Die Verträge waren 400 Seiten lang. Wenn wir das wahre Ausmaß der Geschäfte gekannt hätten, wären wir nie darauf eingestiegen", ist auch im Umfeld der ÖBB zu hören.

ÖBB-Aufsichtsrat wird sich mit dem Fall beschäftigen
Der Aufsichtsratschef des Unternehmens, Horst Pöchhacker, und Verkehrsminister Werner Faymann bemühen sich um Aufklärung. Am Donnerstag wird sich der ÖBB-Aufsichtsrat in einer Sondersitzung mit dem Fall beschäftigen. Faymann unterstützt das harte Vorgehen gegen die Deutsche Bank ausdrücklich.

Kein Kommentar durch die Deutsche Bank

Die Klage wurde nach FTD-Informationen am 26. Juni beim Handelsgericht Wien eingereicht und am 17. Juli der Deutschen Bank zugestellt. Das Institut äußerte sich dazu auf Anfrage nicht. Nach Ansicht der ÖBB handelt es sich bei der umstrittenen Transaktion um ein "abstraktes Rechtsgeschäft", das in Österreich - anders als in Deutschland - verboten sei.

Absicherungsgeschäft für hochriskante Kredite

Die ÖBB hatte wegen des 2005 abgeschlossenen Geschäfts in der Vergangenheit bereits Rückstellungen von mehr als 200 Millionen Euro gebildet. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein Absicherungsgeschäft für hochriskante, teils ausfallgefährdete Kredite an 205 Firmen im Umfang von 612,9 Millionen Euro, die von der Deutschen Bank begeben wurden. Die ÖBB übernimmt für die Kredite die Haftung und bekommt dafür von der Bank eine jährliche Prämie. Die Kredite laufen bis 2013 beziehungsweise 2015.

"Das ist eindeutig Sittenwidrig"
Die Krux für die ÖBB: Laut Abschnitt sieben in den Verträgen erkennen beide Parteien an, dass auch die ÖBB Zahlungen leisten muss - die "nicht davon abhängig sind", ob die Deutsche Bank aus den Kreditgeschäften ein Risiko oder einen Verlust erleidet. Die ÖBB-Juristen interpretieren die Verträge nun so, dass die Bahn in den Jahren 2013/2015 in jedem Fall 612,9 Millionen Euro an die Deutsche Bank zahlen muss - unabhängig vom Verlauf der Kreditgeschäfte. "Das ist eindeutig als sittenwidrig und nichtig einzustufen", hieß es in Wien.

Deutsche Bank wollte sich mit Passus absichern

Dem Vernehmen nach wollte sich die Deutsche Bank mit dem umstrittenen Passus nur vorsorglich absichern. Dass die Bank bei einem guten Verlauf der Kreditgeschäfte von der ÖBB tatsächlich 612,9 Millionen Euro kassiert hätte, ist unwahrscheinlich. "Aber dieser Passus steht nun einmal im Kaufvertrag. Und damit ist der ganze Vertrag nichtig", heißt es in Österreich. Des Weiteren wirft die ÖBB dem Institut in der Klageschrift Irreführung und eine Verletzung der Aufklärungspflicht vor.

Streitigkeiten schaden dem Image der Bank

Die Deutsche Bank ist hierzulande bereits in Rechtsstreitigkeiten mit einer ganzen Reihe von Kommunen, kommunalen Unternehmen und privaten Mittelständlern verwickelt. Dabei ging es um hochriskante Zinsspekulationsgeschäfte. Rund 700 Kunden wetteten auf den Abstand zwischen kurz- und langfristigen Zinsen. Mittlerweile hat es einige Gerichtsurteile gegeben; sie sind unterschiedlich ausgefallen. Die anhaltenden Streitigkeiten schaden dem Image der Bank, die ihr Geschäft mit Mittelständlern eigentlich ausbauen will.

Vienna
14.08.2008, 08:16
Eilmeldung

Wirtschaft schrumpft erstmals seit 2004

Zum ersten Mal seit 2004 ist das BIP geschrumpft

14. August 2008 Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2008 zum ersten Mal seit knapp vier Jahren geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vorquartal real um 0,5 Prozent zurück. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Zuletzt hatte es im Frühjahr und Sommer 2004 einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung gegeben.

Fachleute sehen die aktuelle Entwicklung vor allem als Gegenreaktion auf den starken Jahresauftakt. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaft auch dank des milden Winters nach ersten amtlichen Zahlen mit 1,5 Prozent das stärkste Wachstum seit fast zwölf Jahren geschafft.

Fachleute rechnen weiter mit schwacher Konjunktur

Der private Konsum dürfte das Wachstum im Frühjahr wegen der hohen Inflation eher gebremst haben. Die Industrie sammelte deutlich weniger Aufträge ein als zuvor und spürt die Schwäche vor allem der deutschen Handelspartner im Euro-Raum.

Es droht eine harte Landung

Die meisten Experten rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer schwachen Konjunktur. Als wichtigste Gründe dafür gelten die geringere Nachfrage aus dem Ausland und die Kaufkraftverluste der Verbraucher durch die hohe Inflation. Für das gesamte Jahr 2008 erwarten Institute und Banken ein Wachstum von etwa zwei Prozent, das sich 2009 :licht :licht :licht auf rund ein Prozent :licht :licht :licht halbieren dürfte.

Vienna
14.08.2008, 17:23
"Trichet benötigt einen neuen Taschenrechner - die gefüllte
Inflation liegt deutlich über 4 %" :Prost :Prost :Prost :Prost :Prost

Donnerstag, 14. August 2008
Ungebremster Preisauftrieb
Europa im Inflationsgriff[U]

Die Preissteigerung in der Eurozone hat sich im Juli bei 4,0 Prozent festgesetzt. Bereits im Juni hatten die Preise um den gleichen Wert über denen des Vorjahres gelegen, teilte das Europäische Statistikamt Eurostat mit. Die aktuelle Inflationsrate liegt um das Doppelte über dem Wert, bei dem die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen ausgeht. Zum Vergleich: Im Juli 2007 betrug die jährliche Inflationsrate noch 1,8 Prozent. In der Gesamt-EU kletterte die Inflation auf 4,4 Prozent.

Kräftige Preisaufschläge bei Energie und Lebensmitteln heizen die Inflation auch in Deutschland an. Die jährliche Teuerungsrate verharrte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli wie im Vormonat bei 3,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten ihre erste Schätzung von Ende Juli. Der Preisauftrieb bewegt sich damit weiterhin auf dem höchsten Niveau seit fast 15 Jahren. Höher hatte die Rate zuletzt im Dezember 1993 gelegen mit damals 4,2 Prozent.

Heizen, fahren, essen

Den offiziellen Angaben zufolge war Energie im Juli 2008 um 15,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Lebensmittel verteuerten sich um 8,0 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2008 stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent.

Seit Monaten liegt die Jahresteuerung in Deutschland weit über der Marke von zwei Prozent, bei der die Währungshüter die Preisstabilität gewahrt sehen. Die Inflation entzieht Verbrauchern Kaufkraft und belastet den privaten Konsum, der das Wirtschaftswachstum stützt.

Angesichts solcher Rekord-Inflationsraten spricht die EZB in ihrem Monatsbericht von einem "bedenklichen Inflationsniveau" - und Entwarnung geben die meisten Experten nicht: In einer Umfrage der Notenbank rechnen Fachleute für 2008 mit einer deutlich höheren Teuerung als bisher erwartet: 3,6 statt 3,0 Prozent.

Preisexplosion beim Heizöl

Laut Statistischem Bundesamt waren Energie und Nahrungsmittel im Juli für etwa zwei Drittel der gesamten Preissteigerungsrate verantwortlich. Leichtes Heizöl verteuerte sich binnen Jahresfrist um 59,4 Prozent, Kraftstoffe wurden um 15,2 Prozent teurer :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt . Überdurchschnittliche Preissteigerungen gab es auch bei Gas (plus 8,1 Prozent) und Strom (plus 6,8 Prozent).

Ohne Einrechnung der Preisentwicklung für Energie hätte die jährliche Teuerungsrate 1,9 Prozent betragen.

Mehr zahlen mussten Verbraucher in Deutschland auch für Molkereiprodukte und Eier (plus 18 Prozent). Deutlich teurer als ein Jahr zuvor war im Juli auch eine Tafel Schokolade: Ihr Preis erhöhte sich um 14,6 Prozent.

mrabc
14.08.2008, 23:22
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-2.jpg


http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-2.jpg

Vienna
15.08.2008, 14:54
Ist ja schon ein dreistes Stück: :mad

Berlin will Ausschuss zur IKB abwenden

Die Affäre um Milliardenverluste der IKB wird aller Voraussicht nach nicht Gegenstand eines Untersuchungsausschusses. Die Bundesregierung hat der FDP stattdessen ein Gespräch zur Aufklärung der Affäre angeboten. Den Liberalen, ohne deren Zustimmung die Opposition keinen Ausschuss erzwingen kann, kommt das Angebot gelegen.


BERLIN. Einen Untersuchungsausschuss zur IKB-Affäre wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) haben der FDP in zwei dem Handelsblatt vorliegenden Schreiben umfassende Aufklärung über die Milliardenverluste der IKB in der US-Immobilienkrise zugesagt - und damit zentrale Forderungen der FDP erfüllt.

In FDP-Kreisen zeigte man sich erleichtert über das Angebot. Denn Parteispender aus der Bankenszene hatten zuvor bei Liberalen vorgesprochen, um den möglichen Ausschuss zu verhindern. :gomadSie fürchten ein öffentliches Spießrutenlaufen angesichts der Fehler in der IKB-Affäre.

Um eine Pleite der IKB abzuwenden, mussten der Bund, die staatliche KfW-Bankengruppe und die deutschen Banken Risiken in Höhe von 8,5 Mrd. Euro übernehmen. Die Oppositionsparteien sehen eine ganze Reihe von unbeantworteten Fragen und führten bereits erste Vorgespräche über einen Untersuchungsausschuss. Für die FDP sei die Abwägung für oder gegen den Ausschuss besonders schwer, hieß es in der Partei. Doch ohne die Liberalen fehlt der Opposition die notwendige Zahl von Abgeordneten, um einen Ausschuss einzusetzen.

Kanzlerin Merkel reagierte jetzt auf einen Brief von FDP-Chef Guido Westerwelle, in dem er der Regierung eine letzte Möglichkeit eingeräumt hatte, offene Fragen zu beantworten. In ihrer Antwort sicherte Merkel Westerwelle zu, dass Finanzminister Steinbrück sich "baldmöglichst" mit der FDP in Verbindung setzen werde. Steinbrück versicherte in seinem Schreiben, die Bundesregierung sei an einer größtmöglichen Transparenz interessiert :hihiund bot der FDP zeitnah ein Gespräch an.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/berlin-will-ausschuss-zur-ikb-abwenden;2022208


Da ist sich die Saubande mal wieder einig, dass der Dreck lieber unterm Teppich bleibt! :gomad :gomad :gomad

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1173209#post1173209)
Kreise: Nur noch zwei Kaufinteressenten für IKB
Freitag, 15. August 2008, 13:13 Uhr

Berlin (Reuters) - Kurz vor der Entscheidung über den Verkauf der Krisenbank IKB sind nach Angaben aus Regierungskreisen nur noch zwei Kaufinteressenten im Rennen.

Das schwedische Institut, das anfangs ebenfalls ein Auge auf die Mittelstandsbank IKB geworfen hatte, sei inzwischen aus dem Verkaufsprozess ausgeschieden, erfuhr Reuters am Freitag von einer Person in der Regierung, die mit dem Thema vertraut ist. In der kommenden Woche werde der Präsidialausschuss des Verwaltungsrates der IKB-Großaktionärin KfW eine Vorentscheidung darüber treffen, wer den Zuschlag erhält. Die endgültige Entscheidung dürfte im Verwaltungsrat im September fallen.

Auf den Bund und die KfW, die durch die Krise der IKB bereits mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe belastet werden, könnten im Zuge des Verkaufs weitere Risiken zukommen. Es geht dabei um die Übernahme von risikobehafteten Wertpapieren der IKB durch die KfW, falls der Verkauf nur auf diese Weise über die Bühne gebracht werden kann. :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Sofern dies für den Verkauf nötig sei, werde die KfW "Risiken aus einem strukturierten Wertpierportfolio der IKB und Klagerisiken aus bereits anhängigen oder möglichen Klagen Dritter im Zusammenhang mit außerbilanziellen Portfolioinvestitionen der IKB übernehmen", :licht :licht :licht :licht :licht hatte das Bundesfinanzministerium am 18. Juni in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage erklärt. Die Regierung habe den Haushaltsausschuss bereits "über ein Modell zur Risikoteilung zwischen KfW und Bund" informiert, hatte es weiter geheißen. Der Bund sei danach bereit, durch eine Garantie der KfW in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro einen Teil der Verlustrisiken aus dem Wertpapierportfolio der IKB zu übernehmen. Garantien des Bundes zu Klagerisiken werde es keine geben.

Die Staatsbank KfW wird zudem die milliardenschwere Kapitalerhöhung der IKB fast alleine tragen. Die Resonanz der anderen Anteilseigner ist bislang erwartungsgemäß fast Null. Die Mittelstandsbank IKB war nach risikoreichen US-Ramschhypotheken nur mit Milliardenhilfen vor dem Aus gerettet worden.

Vienna
15.08.2008, 15:25
Zwangsvollstreckungen
Amerika zittert vor Oreo :licht :licht :licht :licht :licht [U]
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Wenn der Amerikaner Oreo hört, denkt er zuerst an Kekse. Doch im Zuge der Kreditkrise hat das Wort eine ganz andere Bedeutung erhalten. In dem neuen Zusammenhang schlägt es eher auf den Magen -denn es geht um Zwangsvollstreckungen.
In Amerika gehören sie in jeden Haushalt: Oreo-Kekse. Die Doppelkekse sind mit leckerer Creme gefüllt. Oreos sind nationales Kulturgut. Nur ein Beispiel: In seinem Hit "Americanos" besang Holly Johnson in den 80er-Jahren den amerikanischen Lebensstil. Das, was dazu gehört, fasste er so zusammen: "Americanos, blue jeans and Chinos, Coke Pepsi and Oreos".

Doch seit der Kreditkrise hat der Begriff eine ganz neue Bedeutung erhalten: Oreo ist auch die Abkürzung für "Other Real Estate Owned". Das sind Zwangsvollstreckungen, bei denen die Bank nach dem Zahlungsausfall des Schuldners sein Haus in Besitz nimmt. Das ist momentan eines der größten Probleme der US-Wirtschaft. Nach der Statistik des Immobiliendienstleisters Realtytrac legte die Zahl der Oreo-Vollstreckungen im Juli um 184 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 77.295.

Bestand an unverkauften Häusern nimmt zu

Nationales Problem: Oreos sind nicht Kekse, sondern so werden auch Zwangsversteigerungen bezeichnet"Es wird schlimmer", sagte Rick Sharga, Vize-Präsident von Realtytrac, in einem Fernsehinterview. "Die Zahl der Häuser, die zwangsvollstreckt worden sind und nun in Bankbesitz sind, ist so hoch wie noch nie." Momentan seien 775.244 Häuser im Bankenbesitz. Im vergangenen Jahr seien es noch 445.000 gewesen, teilte Realtytrac mit. Damit machen die Oreo-Immobilien inzwischen 17 Prozent des amerikanischen Bestandes an unverkauften Immobilien aus. "Das ist das am schnellsten wachsende Segment bei Zwangsvollstreckungen", ergänzte Realtytrac-Vorstandschef James Saccacio.

Für den Immobilienmarkt sind das schlechte Nachrichten. Denn mit einem steigenden Bestand an unverkauften Häusern wächst die Gefahr, dass sich der Verfall der Hauspreise fortsetzt. Der S&P-Case-Shiller-Hauspreisindex ging im Mai um 15,8 Prozent. Das ist der größte Einbruch, seit der Index 2001 aufgelegt wurde. Das Barometer misst die Entwicklung der Hauspreise in 20 Großstädten. Zwar werden durch den Preisverfall Schnäppchenjäger angelockt. Das spiegelt sich beispielsweise in den jüngsten Zahlen des Maklerverbandes National Association of Realtors (NAR) wider: Der Index für die schwebenden Hausverkäufe stieg im Juni auf Monatssicht um 5,3 Prozent. Trotzdem droht sich die Bodenbildung bei den Hauspreisen durch die Oreo-Zwangsvollstreckungen zu verzögern. :licht :licht :licht :licht :licht

Geringe Hausnachfrage wegen hoher Arbeitslosigkeit

Die Analysten des unabhängigen Beratungshauses Creditsights sind skeptisch. Sie gehen davon aus, dass dieses Jahr insgesamt 1,2 Millionen Häuser auf den Markt geworfen werden - alleine wegen Subprime-Zahlungsausfällen in den Jahren 2005 und 2006. Zu dieser Zahl kommen sie auf Basis von NAR- und Realtytrac-Statistiken. Letztere gehen davon aus, dass 754.000 Hausbesitzer bereits wegen ihres Zahlungsrückstands verwarnt wurden - und nun entweder refinanzieren, ihr Haus verkaufen oder räumen müssen. 50 bis 60 Prozent von ihnen droht die Zwangsvollstreckung. "Wenn wir das auf das Jahr hochrechnen, kommen wir auf 1,3 Millionen", schrieb Creditsights in einem Researchbericht.

"Während der Markt mit einer Stabilisierung rechnet, zeigen die Leerstände nach oben. Das hat auch damit zu tun, dass sich die Bedingungen für Hauskäufe verschlechtert haben. So steigen die Arbeitslosenrate und auch die Hypothekenzinsen", so Creditsights. Die Arbeitslosenrate in den Vereinigten Staaten legte im Juli auf 5,7 Prozent zu.

unkraut
15.08.2008, 15:38
Hallo zusammen :)


die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly

http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/08_33_investmentecke_weekly.pdf

unkraut
15.08.2008, 15:40
Massenflucht aus Gold und Euro :rolleyes


http://www.mmnews.de/index.php/20080815792/MM-News/Massenflucht-aus-Gold-und-Euro.html

Vienna
15.08.2008, 15:55
"Arbeiterkinder sind Exoten an den Unis!" = Ergebnis der großen Koalition

Freitag, 15. August 2008
"Blamable Bilanz"
Wieder weniger BAföG-Bezieher[U]

Die Zahl der BAföG-Empfänger in Deutschland ist weiter leicht zurückgegangen. Rund 806.000 Schüler und Studenten erhielten 2007 die Ausbildungsförderung, das waren 1,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Als Grund für den zweiten Rückgang in Folge nannten die Fachleute vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden, dass die Grenzen der Freibeträge seit Jahren nicht angepasst worden seien. Dies habe sich erst mit der Reform zum August 2008 geändert.

Von den BAföG-Empfängern waren 494.000 Studenten (minus 0,8 Prozent) und knapp 312.000 Schüler (minus 2,3 Prozent). 48 Prozent bekamen den maximalen Förderbetrag. Im Durchschnitt erhielten die Schüler 301 Euro pro Monat und die Studierenden 375 Euro, genauso viel wie 2006. Bund und Länder gaben für die Ausbildungsförderung rund 2,2 Milliarden Euro aus und damit drei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Mehr als zwei Drittel der BAföG-Empfänger lebten nicht mehr bei ihren Eltern.

"Arbeiterkinder sind Exoten"

Der hochschulpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Kai Gehring, nannte den Rückgang der BAföG-Empfänger eine "blamable Bilanz" für die große Koalition. Die zögerliche BAföG-Politik von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) trage dazu bei, dass die soziale Schere an den Hochschulen immer weiter aufgehe. :gomad :gomad :gomad "Wenn die Studienfinanzierung nicht ausreicht, bleiben Studierwillige aus Elternhäusern mit geringem und mittlerem Einkommen auf der Strecke. Arbeiterkinder werden immer stärker zu Exoten auf dem Campus."

mrabc
15.08.2008, 21:52
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/cot.jpg

paule2
15.08.2008, 23:09
Der Hang steht kurz vor der VerSengkung.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=HKHI.TWI&lColors=0x000000&sSym=HKHI.TWI&hcmask=

;)

unkraut
16.08.2008, 08:26
die aktuelle Ausgabe des Geldanlage-Reports :)


http://www.geldanlage-report.de/Geldanlage-Report-16-08-2008.pdf

unkraut
17.08.2008, 08:45
Was gerade jetzt für Edelmetalle spricht :)


http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=8083

Germanasty
17.08.2008, 16:43
"Arbeiterkinder sind Exoten an den Unis!"
"Arbeiterkinder sind Exoten"

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1173856#post1173856)
Gibt doch auch gar keine Arbeiter mehr:cry

Go!Dax
17.08.2008, 19:13
:gomad:gomad:gomad:gomad:gomad:gomad:gomad warum nimmt sie keine Lufthansa-Flüge oder andere Airlines :mad:mad:mad

Ministerin fliegt Bundeswehr: Kurztrip für 26.500 Euro
Erschienen am 17. August 2008
Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat für einen Kurzflug von Stuttgart nach Zürich eigens einen Hubschrauber der Bundeswehr-Flugbereitschaft aus Berlin angefordert. Der 146-Kilometer-Flug der CDU-Politikerin am 20. Mai kostete die Staatskasse mindestens 26.500 Euro, berichtet die "Bild am Sonntag".Ein Sprecher Schavans begründete die teure Aktion laut "BamS" mit Terminzwängen. Schavan habe von einer öffentlichen Podiumsdiskussion um 14 Uhr in Stuttgart schnell zu einem Redaktionsgespräch bei der "Neuen Zürcher Zeitung" um 16 Uhr in Zürich gelangen müssen.

Go!Dax
17.08.2008, 19:24
den Termin bei der "Neuen Zürcher Zeitung" um 16 Uhr in Zürich Absagen können oder Termine lassen sich auch verschieben - der Interview mit der NZZ war bestimmt nicht so wichtig!:o :mad:mad:mad ....so werden unsere Steuergelder verballert.:gomad:gomad:gomad

Vienna
18.08.2008, 07:46
Morgan Stanley erwartet längere Finanzkrise und weitere Pleiten :rolleyes :rolleyes :rolleyes [U]

Sonntag, 17. August 2008, 16:40 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Die weltweite Finanzkrise wird nach Einschätzung der US-Investmentbank Morgan Stanley deutlich über dieses Jahr hinaus andauern.

Wahrscheinlich werde sie erst "zwischen dem nächsten Jahr und 2010" beendet sein, sagte Konzern-Vizechef Walid Chammah dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) laut Vorabmeldung. Chammah erwartet zudem weitere Bankenzusammenbrüche infolge der Krise: "Wir werden wohl mehr Pleiten von kleinen US-Regionalbanken sehen, die sich auf das Hypothekengeschäft konzentriert haben." :licht :licht :licht

Die weltweite Führungsrolle der großen US-Finanzinstitute sieht der Banker der Zeitung zufolge indes auch durch die Konkurrenz aus Asien nicht gefährdet. Die Reichweite der US-Banken sowohl nach Regionen als auch Produkten sei weiter herausragend. Die asiatischen Banken spielten zwar eine immer wichtigere Rolle im internationalen Geschäft. "Aber sie befinden sich noch in einer frühen Entwicklungsphase. Sie haben die Größe, besitzen die notwendige Marktkapitalisierung, benötigen aber noch Fähigkeiten, um ausgefeilte Bankgeschäfte auf höchstem Niveau anzubieten", sagte Chammah.

Eigenkapitalrenditen von 25 Prozent gehören nach Einschätzung des Bankers vorerst der Vergangenheit an. "Ich rechne in der Branche in der Regel eher mit Renditen von 15 bis 20 Prozent."

Vienna
18.08.2008, 07:48
Analysten erwarten hohen Quartalsverlust bei Lehman :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz [U]

Montag, 18. August 2008, 07:12 Uhr

New York (Reuters) - Die angeschlagene US-Investmentbank Lehman Brothers könnte einem Bericht zufolge im dritten Quartal einen Verlust in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar oder mehr verbuchen.

Wenn die Bank weiterhin Verluste anhäufe, könne sie zudem erneut gezwungen sein, sich frisches Kapital zu besorgen, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag unter Berufung auf Analysten. Bislang hätten diese noch mit einem bescheidenen Gewinn im dritten Vierteljahr gerechnet. Die Investmentbank erwäge, die Quartalszahlen bereits in diesem Monat anzukündigen, zitierte die Zeitung zudem eine informierte Person. Lehman wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Das dritte Geschäftsquartal endet für Lehman in weniger als zwei Wochen. Üblicherweise legt die Bank Mitte September die Zahlen dafür vor.

Im Juni hatte Lehman einen Quartalsverlust in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar vermeldet und damit das erste Minus seit der Abspaltung der Bank von American Express im Jahr 1994. Die Investmentbank sammelte damals sechs Milliarden Dollar frisches Kapital ein.

Vienna
18.08.2008, 14:00
"Das wirklich Allerletzte auf Kosten des Steuerzahlers !"

Montag, 18. August 2008
26.500 Euro für 200 Kilometer
Schavan ohne Reue[B][/U] :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Kritik an ihrem Hubschrauberflug von Stuttgart nach Zürich zurückweisen lassen. "Es gab keine Alternativen für die Ministerin, um ihren terminlichen Verpflichtungen pünktlich nachzukommen, als die Flugbereitschaft", sagte eine Ministeriumssprecherin. Die Termine "waren wichtig und mussten pünktlich wahrgenommen werden". Die Nutzung der Flugbereitschaft der Bundeswehr werde "in jedem Einzelfall sehr sorgfältig geprüft". Dies sei auch bei dem Flug von Stuttgart nach Zürich am 20. Mai der Fall gewesen.

Schavan hatte nach Angaben der "Bild am Sonntag" für eine Reise von Stuttgart nach Zürich einen Bundeswehrhubschrauber angefordert. Der Flug soll nach Schätzungen etwa 26.500 Euro gekostet haben. Schavan reiste demnach unter anderem zu einem Redaktionsgespräch bei der "Neuen Zürcher Zeitung" und einer Vortragsveranstaltung der Deutsch-Schweizer Handelskammer. Die Zeitung schrieb, dass ein alternativer Lufthansa-Flug für diese Strecke in der Business Class 329 Euro gekostet hätte.

Unions-Fraktionschef Volker Kauder stellte sich hinter seine Parteikollegin. "Wenn ein Termin mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreicht werden kann, kann die Flugbereitschaft benutzt werden", sagte Kauder. "Eine Flugbereitschaft muss ja auch fliegen."

Vienna
18.08.2008, 16:38
Bankenkrise in Großbritannien
Investoren verschmähen Bradford-Aktien :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die britische Bank Bradford & Bingley steckt wegen der Kreditkrise in argen Schwierigkeiten. Der Vertrauensverlust ist groß: An der dringend benötigten Kapitalerhöhung beteiligte sich nur ein Drittel der Aktionäre. Der neue Chef soll es nun richten.

Ganze 72 Prozent der Aktionäre gaben der britischen Bank Bradford & Bingley (B&B) bei der Kapitalerhöhung einen Korb. Die Anleger erwarben nur 230,4 Millionen Aktien - für jeweils 55 Pence, teilte das angeschlagene Kreditinstitut am Montag mit. Für die Konsortialbanken Citigroup und UBS sind das schlechte Nachrichten: Sie haben die Emission garantiert und müssen nun Papiere im Wert von 288 Mio. Pfund im Markt platzieren. Gleichzeitg gab B&B bekannt, auf der Suche nach einem Vorstandsvorsitzenden fündig geworden zu sein. An die Spitze rückt Richard Pym.

B&B ist nicht die einzige Bank, die sich mit einer Kapitalerhöhung schwertut. Aktionäre von Barclays kauften nur weniger als ein Fünftel der angebotenen Aktien. Die Aufstockung in Höhe von 4,5 Mrd. Pfund gelang nur wegen der Unterstützung von Großinvestoren, zu denen auch das Golf-Emirat Katar zählt. Im Fall der Hypothekenbank HBOS beteiligten sich sogar nur 8,3 Prozent, die Konsortialführer Morgan Stanley und Dresdner Kleinwort garantierten aber die Emission. Auf größere Nachfrage stieß dagegen die Royal Bank of Scotland (RBS) im Juni - mit 12,3 Mrd. Pfund zog RBS-Vorstandschef Fred Goodwin die größte Kapitalerhöhung in der Geschichte Großbritanniens durch.

Allerdings ist der Vertrauensverlust von B&B bei den Anlegern am größten, einige Analysten zogen sogar Parallelen zum Niedergang der Hypothekenbank Northern Rock. Letztere musste nach einem massiven Kapitalabfluss verstaatlicht werden. Ursprünglich versicherte B&B, kein frisches Kapital zu benötigen - um dann kurz darauf anzukündigen, dass die Beteiligungsgesellschaft TPG einen Anteil von 23 Prozent erwerben wollte. Doch der Plan zerschlug sich, als die Ratingagentur Moody's die Bonitätsnote für B&B senkte. Das desaströse Hin und Her spiegelt sich im Aktienkurs wider: Seit Jahresbeginn fiel die B&B-Aktie um 79 Prozent. Zum Vergleich: Der FTSE-ASX-Banks-Index fiel über denselben Zeitraum nur um 25 Prozent, der Dow-Jones-Stoxx-600-Banks-Index um 30,15 Prozent.

Der neue Vorstandschef Pym hat nun die Aufgabe, das Kreditinstitut wieder in sicheres Fahrwasser zu führen. Monatelang hatte B&B nach dem Rücktritt von Stephen Crawshaw nach einem Nachfolger gesucht. Crashshaw war im Juni aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Pym kommt vom Rivalen Alliance & Leicester.

Britische Hauspreise im freien Fall

Gefahrenzone: Die britische Bank Bradford & Bingley hat viel Kredit bei den Anlegern verspieltUrsache für die Probleme von B&B ist die Schwäche des britischen Häusermarkts. Im August verzeichneten die Hauspreise auf der Insel auf das Jahr hochgerechnet den größten Rückgang seit 2002. Gegenüber dem Vorjahr fielen die Preise um 4,8 Prozent auf durchschnittlich 229.816 Pfund (291.233 Euro), teilte die in Großbritannien meist besuchte Immobilienseite Rightmove am Montag mit. "Dass die Banken sich bei der Vergabe von Hypothekenkrediten einschränken, ist die zentrale Ursache des Problems", sagte Miles Shipside, Commercial Director von Rightmove, in einer Stellungnahme. "Besonders London durchlebt einen regelrechten Sommerschlussverkauf. Binnen eines Monates fielen die Preise um 21.000 Pfund."

B&B ist besonders von fallenden Hauspreisen betroffen: Ende 2007 konzentrierten sich 81 Prozent des Portfolios auf Spezialdarlehen wie "Buy-to-let"-Hypotheken und "Self-certified"-Darlehen. B&B ist vor Birmingham Midshires, eine Tochter von HBOS, und Paragon der Marktführer bei "Buy-to-let"Produkten. Sie richten sich an Hauseigentümer, die ihre Immobilie vermieten. Laut der zuletzt vorgestellten vierteljährlichen Kreditumfrage der Bank of England ist die Nachfrage nach dieser Form im zweiten Quartal gestiegen - und das, obwohl sich die Darlehen deutlich verteuert haben. Bei "Self-certified"-Darlehen wird auf Einkommens- und Vermögensnachweise verzichtet.

unkraut
18.08.2008, 16:46
Hallo zusammen :)


das Update 16/2008 des Rohstoff-Spiegels

http://www.rohstoff-spiegel.de/count.php?url=rs_2008-16-update.pdf

Nexus
18.08.2008, 18:21
M-DAX :respekt ;Gibt es jemanden der hierbei seit 10 Monaten auf 5999,99 wettet? : :Appl

WM 90
18.08.2008, 20:29
den Termin bei der "Neuen Zürcher Zeitung" um 16 Uhr in Zürich Absagen können oder Termine lassen sich auch verschieben - der Interview mit der NZZ war bestimmt nicht so wichtig!:o :mad:mad:mad ....so werden unsere Steuergelder verballert.:gomad:gomad:gomad

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1174011#post1174011)

Manchmal denkt man, die machen das extra, da sie keinen Bock mehr haben zu arbeiten. So wird man schön rausgeschmissen und genießt dann lebenslange Pension :mad

Silverbay
18.08.2008, 21:18
.


... das Interview handelte sicher von Nachhaltigkeit sowie
alternativen Energiequellen.


;)

paule2
18.08.2008, 22:22
Omas Schatzi ist von den Pfadfindern zurück.

Statt Schnitzeljagd hat der Goldbären erlegt!

:hihi :hihi :hihi

paule2
18.08.2008, 22:27
Dann werden ja bald wieder Börsen-Baron Pat und Playstation-Enkelchen Patachon auf dem Board ihr Unwesen treiben.

:eek :eek :eek

Vienna
19.08.2008, 08:00
"Zahlen Europäer die Zeche bei Fannie und Freddie ?!"

Hypothekenkrise
US-Finanzierer fallen auf Rekordtief :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt [U]

von Astrid Dörner (New York) und Doris Grass (Frankfurt)
Berichte über die bevorstehende Übernahme durch die US-Regierung haben die Aktien der weltgrößten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac so tief fallen lassen wie seit 18 Jahren nicht mehr. Die Titel gerieten bis zu 19 Prozent ins Minus.

Seit Jahresanfang sind sie um mehr als 80 Prozent eingebrochen. Das amerikanische Investorenmagazin Barron's hatte unter Berufung auf eine anonyme Quelle im Weißen Haus berichtet, eine Übernahme durch die US-Regierung stehe kurz bevor. Anleger, die in Aktien, Anleihen und Hypothekenpapiere der beiden Institute investiert sind, müssten sich dann auf Verluste einstellen.

Vor allem Investoren aus Europa und Asien halten die Schuldverschreibungen von Fannie Mae und Freddie Mac. Insgesamt halten Ausländer rund 1500 Mrd $ an Fannie- und Freddie-Papieren. :licht :licht :licht :licht :licht

Der Barron's-Bericht trug zur Belastung der Aktien aus dem gesamten Finanzsektor bei. Zudem stufte Merrill Lynch das Kursziel für die Freddie-Aktie herunter. Unter Druck geriet erneut Lehman Brothers: Analysten prognostizieren, dass die viertgrößte Investmentbank im dritten Quartal einen Verlust von 1,8 Mrd $ melden würde - statt wie angenommen einen leichten Gewinn von 250 Mio. $. Erst vergangene Woche hatten Analysten die Befürchtung geäußert, dass auch bei der bislang weitgehend verschont gebliebenen Investmentbank Goldman Sachs Einbrüche zu vermelden sein würden.

Die Sorgen über die Zukunft von Fannie Mae und Freddie Mac haben am Montag auch für ein schwaches Ergebnis bei der Emission neuer kurzfristiger Anleihen von Freddie Mac gesorgt. Zudem gaben die Kurse ausstehender Anleihen beider Institute deutlich nach und sackten teilweise auf Rekordtiefs im Vergleich zu US-Staatspapieren. Die Risikoaufschläge für nachrangige Schuldverschreibungen von Freddie Mac mit zehn Jahren Laufzeiten kletterten deutlich. Sie wären bei einer staatlichen Rettungsaktion am stärksten von Verlusten betroffen. Kaufinteressenten verlangten 370 Basispunkte über vergleichbaren Staatsanleihen. Am Freitag hatte der Spread noch bei 285 Basispunkten gelegen. Durch eine implizite Staatsgarantie galten die Papiere der beiden Institute bis vor kurzem noch als ebenso sicher wie US-Staatsanleihen. Die vorrangigen Schuldverschreibungen, die eine explizite Stütze durch das US-Finanzministerium erhalten haben, hielten sich am Montag besser als die zehnjährigen Papiere.

Als "lauwarm" charakterisierten Analysten die Aufnahme der Anleihen von Freddie Mac über 4 Mrd. $. Bei den Emissionen sei die Nachfrage schwach gewesen. Am Dienstag will Freddie Mac fünfjährige Schuldverschreibungen über 3 Mrd. $ am Markt unterbringen.

Erst vor wenigen Wochen hatte der US-Kongress einen Rettungsplan des Finanzministeriums genehmigt, wonach den Hypothekenfinanzierern im Notfall unbegrenzt Mittel zur Verfügung gestellt werden können. Auch für einen Einstieg des Staates über Vorzugsaktien wurde ein Rechtsrahmen geschaffen. Durch einen solchen Schritt würden letztendlich die bisherigen Aktionäre ihre Rechte verlieren und deren Investment praktisch wertlos. :gruebel :gruebel :gruebel :gruebel :gruebel

Der US-Finanzminister Henry Paulson.Ein Sprecher des Finanzministeriums erklärte zu dem Barron's-Bericht, dass Spekulationen grundsätzlich nicht kommentiert würden, verwies aber auf eine frühere Aussage von Finanzminister Henry Paulson, wonach es keine konkreten Pläne gebe, die Aktien aufzukaufen oder Kredite zu vergeben. Fannie Mae und Freddie Mac äußerten sich nicht zu dem Barron's-Bericht.

Fannie Mae und Freddie Mac sind Hypothekenaufkäufer, die im öffentlichen Auftrag Baudarlehen von privaten Instituten aufkaufen, um einen zweiten Markt für Hypotheken zu schaffen und Wohnungseigentum zu fördern. Die Institute sind börsennotiert. Beide haben schon seit Monaten mit der anhaltenden Immobilien- und Finanzkrise zu kämpfen. Insgesamt halten oder garantieren sie über 40 Prozent des 12.000 Mrd. $ schweren Marktes für Hypotheken auf US-Wohnimmobilien. Zusammen müssten die Institute laut Barron's 10 Mrd. $ frisches Kapital aufnehmen.

paule2
19.08.2008, 16:52
Wenn Nixus was zum MDAX postet, geht der hinterher immer postwendend in den Keller.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=MDAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=MDAX.ETR&hcmask=

:hihi :Appl

Vienna
20.08.2008, 07:44
"Frage: Beginnt die Großbank mit C........ ?"

Ökonom Rogoff skeptisch
Auch große US-Banken von Pleiten bedroht :licht :licht :licht :licht :licht [U]

von Tobias Bayer (Frankfurt)

Bisher sind in den USA vor allem kleinere Banken der Hypothekenkrise zum Opfer gefallen. Nun warnt der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff: Bald werde es eine große US-Bank treffen. :rolleyes :rolleyes :rolleyes

"Die USA sind noch nicht über dem Berg", sagte Rogoff am Dienstag auf einer Finanzkonferenz in Singapur. "Ich würde sogar weiter gehen und sagen, das Schlimmste kommt noch." In den kommenden Monaten werde es nicht nur den Zusammenbruch einiger mittelgroßer Banken geben. "Es wird eine große sein, eine der Investmentbanken oder Großbanken."

Im Zuge der Kreditkrise sind elf Banken in die Pleite geschlittert, acht davon dieses Jahr, sie werden momentan von der US-Einlagensicherung FDIC verwaltet. Bisher handelt es sich um kleinere Institute. Konkret geht es um First Priority, Indymac, First National Bank, First Heritage Bank, Metropolitan Savings Bank, Netbank, Miami Valley Bank, Douglass National Bank, Hume Bank, ANB Financial, First Integrity. Auf der Problemliste der FDIC stehen allerdings noch weitere 70 Banken. :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt

Rogoffs Kommentare werfen nun das Schlaglicht auf die großen Häuser. Mit Ausnahme des Wertpapierhändlers Bear Stearns, der Mitte März unter Anleitung der New Yorker Fed an den Konkurrenten JP Morgan notverkauft werden musste, konnten die Wall-Street-Häuser und ersten Adressen der Vereinigten Staaten bisher ihre Eigenständigkeit bewahren.

Allerdings kommen einige Finanzinstitute nicht aus den Schlagzeilen heraus: Dazu zählen das Brokerhaus Lehman Brothers, die Bausparkasse Washington Mutual und Wachovia. Auch bei den Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac wird Schlimmes befürchtet. Das Wochenmagazin "Barron's" berichtete über Pläne der US-Regierung, die beiden Unternehmen zu verstaatlichen - und die bisherigen Aktionäre herauszudrängen.

Swap-Sätze und Libor auf hohem Niveau

Erwartet die Pleite einer Großbank: Ex-IWF-Chefvolkswirt Kenneth RogoffDie Marktteilnehmen teilen Rogoffs Einschätzung - was sich beispielsweise an Zinsderivaten ablesen lässt. Der Spread bei Zinsswaps fünfjähiger Laufzeit über Staatsanleihen liegt derzeit bei 104 Basispunkten. Das ist nicht weit entfernt von dem Rekordhoch von 116 Basispunkten, die am 6. März erreicht worden waren. Der Swap-Spread ist ein Maß für die Einschätzung von Kreditrisiken und die Entwicklung des Interbankensatzes Libor. Zu diesem Satz leihen sich die Banken gegenseitig Geld.

Der Dreimonats-Libor wiederum kletterte Anfang der Woche mit 2,81 Prozent auf den höchsten Stand seit zwei Monaten. Die Differenz zu Fed-Schatzwechseln lag bei 81 Basispunkten, normalerweise beträgt der Spread zwölf Basispunkte. Auch das ist ein Beleg für die Nervosität im Markt. "Es gibt immer noch Stress im System", sagte Geldmarkt-Stratege George Gancalves von Morgan Stanley der "Financial Times". "Der Libor steigt unaufhaltsam, die Banken restrukturieren immer noch ihre Bilanz." :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz

Vienna
20.08.2008, 08:15
"Das wirklich Allerletzte - Große Koalition gehört abgestraft !"

Datenschützer: Adressen aller Bundesbürger im Umlauf :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad [U]
Erschienen am 20. August 2008 | mfu

Der Datenskandal weitet sich aus. Millionen illegale Kontendaten im Umlauf

Beinah jeden Tag kommen neue, brisante Details über die illegale Datennutzung ans Licht. Datenhändler verscherbeln die Daten von Millionen Bürgern und schrecken dabei auch nicht vor kriminellen Machenschaften zurück. Doch es kommt noch schlimmer: Nach Einschätzung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein (ULD) sind die Adressen "der gesamten bundesdeutschen Bevölkerung" für Marketingzwecke und Verkaufsakquisen im Umlauf. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) in ihrer jüngsten Ausgabe.

Vagabundierende Kontodaten

Außerdem vagabundieren laut Angaben der Zeitung "etwa 10 bis 20 Millionen Kontodaten" illegal herum. Sie würden insbesondere von Call-Centern für dubiose Geschäftspraktiken genutzt, sagte ULD-Leiter Thilo Weichert der Zeitung. Die sensiblen Daten würden vor allem beim Telefonverkauf, bei Glücksspielen und Preisausschreiben, aber auch bei Verkaufsbörsen im Internet abgeschöpft.

Ermittlungen stehen erst am Anfang
Nach Einschätzung von Weichert stehen die Behörden bei der Aufdeckung des Datenskandals erst am Anfang. "Wir sehen jetzt immer mehr von der Spitze des Eisbergs", sagte er der "SZ". Wie die Zeitung weiter berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln mittlerweile aufgrund von Strafanzeigen gegen die in Dortmund und Köln ansässige Firma LottoTeam. Das Unternehmen soll dem Bericht zufolge aufgrund fingierter Verträge aus Call-Centern die Konten von Verbrauchern geplündert haben. "Wir haben ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts eingeleitet", bestätigte Oberstaatsanwalt Günther Feld der "SZ". Er gehe davon aus, dass gegen die Firma zwischenzeitlich "überall in Deutschland Strafanzeigen vorliegen werden".

Illegaler Datenaustausch zwischen Behörden

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, die den jüngsten Datenmissbrauch-Skandal aufgedeckt hatte, geht davon aus, dass vor allem in Wirtschaftsunternehmen Personendaten abgeschöpft werden. "Dazu braucht man nur ein bisschen IT-Kenntnisse und kriminelle Energie", sagte Sprecher Thomas Hagen der "SZ". Alle Branchen, in denen Daten gesammelt würden, seien von Datenklau-Skandalen bedroht. Der Kieler Verbraucherschützer will dem Bericht zufolge auch belastbare Indizien dafür vorliegen haben, dass selbst unter Behörden ein illegaler Datenaustausch stattfindet. "Wenn sie ihr Auto beim TÜV angemeldet haben, steht doch meistens einige Wochen später die GEZ wegen der Anmeldung des Autoradios vor der Tür", sagte er der Zeitung.

Nexus
20.08.2008, 09:28
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=20444574&VOL=0&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLT

Lädt heute abend ein bekannter Implosionskünstler zur Grillparty ein?:Appl

paule2
20.08.2008, 09:37
MDAX 0,4% im Plus!

:eek:eek:eek

Omas Schatzi hat sich ein Eis verdient.

:hihi :Appl

Nexus
20.08.2008, 12:35
Gold wie avisiert unter 850. Aurum-Emphysatoren bereits sprachlos. :lach Werden schon in diesem Jahr 750/650/590 erreicht?:cool

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1172968#post1172968)

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Der Einstieg bei 845 oder 920 hat sich bestimmt gelohnt:lach . Man kann doch vieles aussitzen.:respekt

unkraut
20.08.2008, 17:00
Hallo zusammen :)


der Rohstoff-Report 17

http://data.boerse-go.de/rr/RohstoffReport_Nr1708.pdf

unkraut
20.08.2008, 17:21
Gold, Öl und Euro vor der Wende?

Die Attacken gegen die Rohstoffe erfolgen zwar immer noch pünktlich zu Schichtbeginn in London um 10 Uhr; zeitig genug vor dem Londoner Closing um 17:30 (um die Kurse dort, wo möglich, auf Tagestief zu drücken) und zum Ende der „open outcry“-Session in New York per 20:30 Uhr. :mad

http://zeitenwende.ch/ronald-gehrt/gold-oel-und-euro-vor-der-wende/

lunar
20.08.2008, 19:48
:verbeug ....für die vielen guten Infos bedanke ich mich bei Vienna und unkraut :)

Vienna
21.08.2008, 08:00
"Frage zur IKB: Welche Risiken übernimmt der Bund (Steuerzahler)
noch zusätzlich?!" :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Mittwoch, 20. August 2008
IKB-Käufer gefunden
KfW ist sich einig[U]

Die staatliche Förderbank KfW hat einen Schlussstrich unter ihr desaströses Engagement bei der Düsseldorfer IKB gezogen. Die schwer angeschlagene Mittelstandsbank bekommt einen neuen Eigentümer. Das beschloss der Präsidialausschuss des staatlichen Großaktionärs in Berlin, wie Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) nach dem Ende der Sitzung erklärte. Den Namen des Käufers nannte der Politiker, der derzeit auch Chef des KfW-Verwaltungsrats ist, nicht.

Die KfW will das Geheimnis am Donnerstag in Frankfurt auf einer Pressekonferenz lüften. Im Rennen waren Finanzkreisen zufolge zuletzt zwei Bieter: Der Finanzinvestor Lone Star und die Beteiligungsgesellschaft RHJ International. Einen eindeutigen Favoriten gab es nicht. Der Präsidialausschuss sei dem Vorschlag des Vorstands einstimmig gefolgt, sagte Glos. Die Entscheidung sei "nach Lage der Dinge gut gelaufen".

Mit dem Beinahe-Kollaps der IKB hatte die US-Hypothekenkrise im Sommer 2007 Deutschland erfasst. Die KfW musste die IKB mit Milliardensummen mehrmals retten, was der Staatsbank hohe Verluste beschert und sie in eine tiefe Krise gestürzt hat. Seit Monaten verhandelt die KfW mit Interessenten über einen Verkauf ihres voraussichtlich bald auf 90 Prozent steigenden Anteils an der IKB, die sich mit US-Ramschhypotheken verspekuliert hat.

"Alles im Rahmen"

Der Bund rechnet mit einem Verkaufserlös von 800 Mio. Euro. Knackpunkt in den abschließenden Verhandlungen dürfte die Frage sein, in welcher Höhe der Bund auch nach einem Verkauf noch Risiken aus den IKB-Büchern übernimmt. Signalisiert hat der Bund bereits eine Garantie der KfW von bis zu einer Milliarde Euro für einen Teil der Verlustrisiken. Inzwischen ist davon die Rede, dass er eine Summe von rund 800 Mio. Euro im Zuge des Verkaufs wird absichern müssen. Glos sagte nach der Sitzung auf die Frage nach der Übernahme von Risiken: "Im Grunde ist alles im Rahmen der Planzahlen und in trockenen Tüchern." :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Die beiden Kaufinteressenten haben unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft der IKB. Die in Brüssel ansässige RHJ International will die Bank Finanzkreisen zufolge zu einer Plattform für das kapitalmarktorientierte Firmenkundengeschäft ausbauen. Dem Investor wurden zuletzt etwas bessere Karten zugeschrieben.

Der für sein hartes Durchgreifen bekannte US-Finanzinvestor Lone Star dürfte versuchen, das Institut gesundzuschrumpfen - nach dem Vorbild der erfolgreichen Sanierung der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR, heute Corealcredit). Beide Bieter müssen auch einen neuen Chef für die IKB präsentieren, da Amtsinhaber Günther Bräunig im Herbst zur KfW zurückkehren soll.

Die Aussicht auf einen neuen Eigentümer hatte am Mittwoch den Aktienkurs der IKB um fast sieben Prozent auf 2,68 Euro nach oben getrieben. Das Papier hat aber in einem Jahr rund 90 Prozent an Wert verloren.

Vienna
21.08.2008, 10:11
Mittwoch, 20. August 2008
Kein Geld aus Südkorea
Sorgen um Lehman Bros. :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Die angeschlagene US-Investmentbank Lehman Brothers ist einem Zeitungsbericht zufolge mit dem Versuch gescheitert, sich in Südkorea eine Geldspritze von knapp fünf Milliarden Dollar zu beschaffen. Die "New York Post" berichtete unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen, Lehman-Chef Dick Fuld habe seit Juni mit potenziellen Investoren aus dem Land verhandelt. Eine Einigung sei dann jedoch Anfang des Monats gescheitert.

Die Anleger an der Wall Street machen sich derzeit große Sorgen um die Zukunft von Lehman Brothers: Die Aktie fiel am Dienstag in New York um 13 Prozent. JPMorgan zufolge dürfte Lehman im laufenden dritten Quartal Abschreibungen von vier Milliarden Dollar vornehmen. Nach bislang unbestätigten Informationen muss die Bank angesichts von Milliardenverlusten ganze Geschäftsteile verkaufen.

Nexus
21.08.2008, 10:12
Expertenmeinung:

Zitate:





„Ich tippe mal darauf, dass sich der DAX die nächsten beiden Wochen noch im Bereich von 6.320 - 6.650 herumtummeln wird







Da hat es mir nach den Daten doch prompt wieder einen Abstauber-DAX-Call ins Depot gespült.:eek

Nun wieder hoch, an die obere Begrenzung der Seitwärtsbewegung.“

--------------
:rolleyes



http://www.godmode-trader.de/front/img/charts/chart.php?tpl=profilechart&intv=86400&id=133962&exchange=22&hideVolume=true

:respekt (http://www.godmode-trader.de/front/index.php?exchange=22&id=133962&p=profil&cache_me=1&from_crawler=1&intv=86400&p=detailchart&intv=86400)

Vienna
21.08.2008, 10:16
ARS-Anleihen
US-Behörden ermitteln gegen Deutsche Bank :gomad :gomad :gomad [U]

Die Deutsche Bank steht unter Verdacht, ARS-Anleihen in betrügerischer Weise vermarktet zu haben. Jetzt ermitteln US-Behörden auch gegen das deutsche Geldinstitutaußer sowie zwei amerikanische Großbanken.

Auch die Deutsche Bank ist jetzt ins Visier des New Yorker Generalstaatsanwalts Andrew Cuomo geraten. Außerdem wird gegen die Bank of America sowie Goldman Sachs ermittelt. Alle drei Banken stehen im Verdacht, sich beim Vertrieb sogenannter ARS-Anleihen betrügerischer Praktiken bedient zu haben. :rolleyes :rolleyes :rolleyes

paule2
21.08.2008, 12:42
Omas kleiner Giftzwerg ist doch tatsächlich aus den Ferien zurück.

Fehlt nur noch, dass er wieder Taschengeld zum Zocken bekommt.

Immerhin müsste der DAX nach der lümmelschen, intuitiven Emphysatoren-Theorie nun steigen.

:hihi :hihi :hihi

Vienna
21.08.2008, 13:56
"Frage zur IKB: Welche Risiken übernimmt der Bund (Steuerzahler)
noch zusätzlich?!" :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Mittwoch, 20. August 2008
IKB-Käufer gefunden
KfW ist sich einig[U]

Die staatliche Förderbank KfW hat einen Schlussstrich unter ihr desaströses Engagement bei der Düsseldorfer IKB gezogen. Die schwer angeschlagene Mittelstandsbank bekommt einen neuen Eigentümer. Das beschloss der Präsidialausschuss des staatlichen Großaktionärs in Berlin, wie Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) nach dem Ende der Sitzung erklärte. Den Namen des Käufers nannte der Politiker, der derzeit auch Chef des KfW-Verwaltungsrats ist, nicht.

Die KfW will das Geheimnis am Donnerstag in Frankfurt auf einer Pressekonferenz lüften. Im Rennen waren Finanzkreisen zufolge zuletzt zwei Bieter: Der Finanzinvestor Lone Star und die Beteiligungsgesellschaft RHJ International. Einen eindeutigen Favoriten gab es nicht. Der Präsidialausschuss sei dem Vorschlag des Vorstands einstimmig gefolgt, sagte Glos. Die Entscheidung sei "nach Lage der Dinge gut gelaufen".

Mit dem Beinahe-Kollaps der IKB hatte die US-Hypothekenkrise im Sommer 2007 Deutschland erfasst. Die KfW musste die IKB mit Milliardensummen mehrmals retten, was der Staatsbank hohe Verluste beschert und sie in eine tiefe Krise gestürzt hat. Seit Monaten verhandelt die KfW mit Interessenten über einen Verkauf ihres voraussichtlich bald auf 90 Prozent steigenden Anteils an der IKB, die sich mit US-Ramschhypotheken verspekuliert hat.

"Alles im Rahmen"

Der Bund rechnet mit einem Verkaufserlös von 800 Mio. Euro. Knackpunkt in den abschließenden Verhandlungen dürfte die Frage sein, in welcher Höhe der Bund auch nach einem Verkauf noch Risiken aus den IKB-Büchern übernimmt. Signalisiert hat der Bund bereits eine Garantie der KfW von bis zu einer Milliarde Euro für einen Teil der Verlustrisiken. Inzwischen ist davon die Rede, dass er eine Summe von rund 800 Mio. Euro im Zuge des Verkaufs wird absichern müssen. Glos sagte nach der Sitzung auf die Frage nach der Übernahme von Risiken: "Im Grunde ist alles im Rahmen der Planzahlen und in trockenen Tüchern." :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Die beiden Kaufinteressenten haben unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft der IKB. Die in Brüssel ansässige RHJ International will die Bank Finanzkreisen zufolge zu einer Plattform für das kapitalmarktorientierte Firmenkundengeschäft ausbauen. Dem Investor wurden zuletzt etwas bessere Karten zugeschrieben.

Der für sein hartes Durchgreifen bekannte US-Finanzinvestor Lone Star dürfte versuchen, das Institut gesundzuschrumpfen - nach dem Vorbild der erfolgreichen Sanierung der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR, heute Corealcredit). Beide Bieter müssen auch einen neuen Chef für die IKB präsentieren, da Amtsinhaber Günther Bräunig im Herbst zur KfW zurückkehren soll.

Die Aussicht auf einen neuen Eigentümer hatte am Mittwoch den Aktienkurs der IKB um fast sieben Prozent auf 2,68 Euro nach oben getrieben. Das Papier hat aber in einem Jahr rund 90 Prozent an Wert verloren.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1174869#post1174869)
"Bravo Hr. Steinbrück - Geld der Steuerzahler verzockt!"

Neuer IKB-Eigentümer: Bank wird erhalten - Neue Belastungen für KfW :licht :licht :licht :licht :licht [U]

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach monatelangen Verhandlungen übernimmt der US-Finanzinvestor Lone Star die angeschlagene Mittelstandsbank IKB . Name und Eigenständigkeit des Düsseldorfer Instituts bleiben erhalten, wie die staatliche KfW und Lone Star am Donnerstag in Frankfurt mitteilten. 'Wir werden die bestehende Positionierung der Bank als Mittelstandsbank stärken und konsequent ausbauen', erklärte der Geschäftsführer der Lone Star Germany GmbH, Karsten von Köller. Personalabbau bei der IKB sei nicht 'primäres Ziel'.

Lone Star übernimmt von der KfW ein Aktienpaket von 90,8 Prozent. Die Erwartungen des Bundes, durch den Verkauf 800 Millionen Euro zu erlösen, erfüllten sich jedoch nicht. 'Der Verkaufserlös lag im niedrigen dreistelligen Millionenbereich', sagte der Sprecher des Vorstandes der KfW Bankengruppe, Wolfgang Kroh. Daran gemessen werden laut Kroh 'mit Abschluss der Transaktion noch weitere bilanzielle Belastungen für die KfW entstehen'. :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes :rolleyes Weitere Einlagen des Bundes gebe es nicht. Die Gesamtbelastungen aus der IKB-Krise für die KfW bezifferte Kroh auf acht Milliarden Euro.

IKB-Chef Günther Bräunig begrüßte den erfolgreichen Abschluss des Verkaufsprozesses: 'Eine lange Phase der Unsicherheit ist beendet, und wir können jetzt die Zukunft planen.' Die IKB hatte sich am Markt für faule US-Kredite verspekuliert und war nur dank Milliardenunterstützung vor der Pleite bewahrt worden. Abgeschlossen sein soll das Geschäft bis Oktober 2008./jb/sb/DP/stw

Vienna
22.08.2008, 07:55
ARS-Anleihen
US-Behörden ermitteln gegen Deutsche Bank :gomad :gomad :gomad [U]

Die Deutsche Bank steht unter Verdacht, ARS-Anleihen in betrügerischer Weise vermarktet zu haben. Jetzt ermitteln US-Behörden auch gegen das deutsche Geldinstitutaußer sowie zwei amerikanische Großbanken.

Auch die Deutsche Bank ist jetzt ins Visier des New Yorker Generalstaatsanwalts Andrew Cuomo geraten. Außerdem wird gegen die Bank of America sowie Goldman Sachs ermittelt. Alle drei Banken stehen im Verdacht, sich beim Vertrieb sogenannter ARS-Anleihen betrügerischer Praktiken bedient zu haben. :rolleyes :rolleyes :rolleyes

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1174912#post1174912)
"Deutsche Bank zahlt Strafe :demut :demut :demut / Trotzdem ist dies Schuldeingeständnis"

Freitag, 22. August 2008
Umstrittener Anleihenhandel
Deutsche Bank zahlt[U]

Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat sich mit der Deutschen Bank auf eine Beilegung der Ermittlungen wegen umstrittener Praktiken beim Vertrieb sogenannter ARS-Anleihen geeinigt. Auch mit den US-Banken Goldman Sachs und Merrill Lynch seien Übereinkünfte erzielt worden, teilte Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo am Donnerstag mit. Alle drei Institute hätten Strafzahlungen akzeptiert und den Rückkauf der umstrittenen Auction-Rate Securities (ARS) zugesagt.

Die Deutsche Bank werde eine Strafe in Höhe von 15 Mio. Dollar zahlen und Anleihen im Nennwert von einer Mrd. Dollar zurücknehmen. Die Strafe für Goldman Sachs belaufe sich auf 22,5 Mio. Dollar, außerdem werde die Bank Anleihen über 1,5 Mrd. Dollar zurückkaufen. Mit Merrill Lynch sei eine Strafzahlung von 125 Mio. Dollar sowie die Rücknahme von Anleihen im Nennwert von zehn Milliarden Dollar vereinbart worden. Die Einigung mit Merrill sei unabhängig von einer Abmachung, die das Institut zuvor mit den Behörden des US-Bundesstaates Massachusetts getroffen habe.

ARS sind Anleihen mit langer Laufzeit, deren Zinssatz aber in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgesetzt wird. Die Papiere galten lange als besonders sicher und kursstabil. Der auf 330 Milliarden Dollar geschätzte ARS-Markt brach aber zusammen, als sich in der Kreditkrise bei den Auktionen keine Käufer mehr fanden.

Eine Reihe großer Banken wie etwa die Schweizer UBS und die Citigroup sowie die US-Institute JPMorgan und Morgan Stanley hatten bereits zuvor den Rückkauf von ARS-Anleihen angekündigt.

mrabc
22.08.2008, 08:04
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-2.jpg


http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-2.jpg

paule2
22.08.2008, 09:31
Danke mrabc!

:supi

Nexus
22.08.2008, 10:27
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=20444574&VOL=0&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLT

interessant :lach

paule2
22.08.2008, 11:09
HARIBO Goldbären sollen im Preis steigen.

Wenn Oma Little Emphysator auf Sparflamme setzt, wird es interessant.

:D

paule2
22.08.2008, 11:18
Omas kleiner Giftzwerg ist doch tatsächlich aus den Ferien zurück.

Fehlt nur noch, dass er wieder Taschengeld zum Zocken bekommt.

Immerhin müsste der DAX nach der lümmelschen, intuitiven Emphysatoren-Theorie nun steigen.

:hihi :hihi :hihi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1174949#post1174949)
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&&currency=&lSyms=LUSDAX.C03&lColors=0x000000&sSym=LUSDAX.C03&hcmask=

Oma sollte sich den Kleinen als Weltwunder patentieren lassen!

:lach :lach :lach

Vienna
22.08.2008, 12:29
"Untersuchungsausschuss berechtigt - da Steuerzahler die Zeche zahlt!"

FDP: IKB-Verkauf weiteres Thema für Untersuchungsausschuss :wut [U]

Freitag, 22. August 2008, 10:18 Uhr Berlin (Reuters)

Die FDP sieht in den Vorgängen um den Verkauf der Mittelstandsbank IKB ein weiteres Thema für den von ihr seit längerem vorgeschlagenen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Koppelin sagte der "Berliner Zeitung" vom Freitag, er rechne mit der Einsetzung eines solchen Ausschusses. Auch der Verkauf der IKB an einen US-Investor lasse Fragen offen, wie die nach weiteren Risikoabdeckungen des Bundes. Außerdem warf Koppelin der Regierung vor, das Parlament hintergangen zu haben. "Informationen kamen immer nur scheibchenweise und zu spät", bemängelte der Abgeordnete, der dem Verwaltungsrat der bisherigen IKB-Großaktionärin KfW angehört.

Der CDU-Haushaltspolitiker Steffen Kampeter lehnte der Zeitung zufolge einen Untersuchungsausschuss ab. Aber auch er plädierte für "eine kritische Überprüfung von Geschäften der KfW, für die offensichtlich die Expertise nicht ausreicht".

Der FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler hatte der Regierung kurz nach Bekanntwerden des IKB-Verkaufs an den US-Investor Lone Star erneut eine "Politik des Verschleierns, Verschleppens und Vertuschens" vorgeworfen. Er hatte Finanzminister Peer Steinbrück namentlich vorgehalten, die Öffentlichkeit getäuscht zu haben.

Die FDP will die Grünen und Linkspartei dafür gewinnen, gemeinsam einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Vorgänge um die IKB zu beantragen. Die Mittelstandsbank musste von der Staatsbank Kfw, dem Bund und anderen Banken mit fast zehn Milliarden Euro gestützt werden, ansonsten hätte der durch die US-Hypothekenkrise voll getroffenen Bank das Aus gedroht. Grüne und Linkspartei haben sich bislang noch nicht definitiv zu einem Untersuchungsausschuss geäußert.

Nexus
22.08.2008, 12:44
Expertenmeinung:



Zitate:





„Einmal 6.600 sollte schon noch gehen.“





„Um 16 Uhr ist eine Helikopter-Märchenstunde. Das könnte dem DAX etwas Auftrieb geben.“

--------------

:rolleyes

http://chart4.onvista.de/i.html?PERIOD=&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&SUPP_INFO=0&VOL=0&PREV_CLOSE=1&DISPLAY=1&ID_NOTATION=20735


Warten auf Godot.:streichel

paule2
22.08.2008, 12:50
Für die Krabbelgruppe:

Steigt der Markt, dann steigt der DAX-Call, fällt der Markt dann steigen die MDAX-Puts. Die Mischung der Laufzeiten macht es.
Ex-Daytrader von "Omas Gnaden" wissen das aus Erfahrung.

:hihi

Nexus
22.08.2008, 12:56
Abstauber - DAX -Calls, eingekauft bei etwa DAX 6320, versprechen eine hohe Performance. :Prost

Nexus
22.08.2008, 13:00
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=20444574&VOL=0&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLT

interessant :lach

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1175180#post1175180)
Warum denke ich plötzlich an ein schönes Grillfest.:yes

Nachtrag:

.....für alle die bereits heftig feiern:suff , das ist ein M-DAX Put.

paule2
22.08.2008, 13:29
Wie es aussieht, hat Oma unserem Giftzwerg tatsächlich das Zocken verboten.

HARIBO macht Nixus froh!

:hihi :hihi :hihi

Nexus
22.08.2008, 13:43
....fassen wir zusammen:


DAX-Call südliche Richtung, M-DAX Put südliche Richtung

jetzt suchen wir nur noch den Gewinn.:cool

Nexus
22.08.2008, 13:46
gut

....jetzt DAX-Call in etwa Einstand.;)

paule2
22.08.2008, 13:51
Kennt jemand ein schönes Pfadfinder-Event für jugendliche Ex-Daytrader?

:dd

Nexus
22.08.2008, 13:58
Lieber Paule,

stelle doch einmal einfach und klar den geneigten Lesern dar, wo Du bei Deinem Straddle (DAX -Call ; Einkauf etwa 6320 ) und M-DAX Put den Gewinn erkennst.:)

paule2
22.08.2008, 14:09
Nachhilfe kannst du in der Schule bekommen.

:dd

Nexus
22.08.2008, 14:28
Das war wieder ein wunderbare Erklärung und sagt alles.:lach :hihi :lach

Tiras
22.08.2008, 14:49
Das war wieder ein wunderbare Erklärung und sagt alles.:lach :hihi :lach

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1175278#post1175278)
Der Paule sagt natürlich nur wieder die halbe Wahrheit:

Nachhilfe kriegste natürlich nicht nur in der Schule, sondern auch von Privat.

http://www.bildungsdusche.de/images/pikto.gif

paule2
22.08.2008, 16:43
Wo Nexus draufsteht, ist Nixus drin!

:hihi :hihi :hihi

unkraut
22.08.2008, 16:44
Hallo zusammen :)


ROHSTOFF-insider.de - Aktuelle Ausgabe 11 / 2008

http://rohstoffinsider.de/downloads/Rohstoffinsider_11_2008.pdf

unkraut
22.08.2008, 16:46
die neue Ausgabe des finanztreff.de Investmentecke weekly :)


http://gfx.finanztreff.de/media-content/portal/investmentecke_weekly/08_34_investmentecke_weekly.pdf

Vienna
22.08.2008, 16:48
"Kommunen zocken mit den Geld der Bürger fleissig mit" :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte

Freitag, 22. August 2008
Riskante Ravensburger Geschäfte
Deutsche Bank gewinnt :respekt :respekt :respekt [U]

Nach Verlusten bei riskanten Finanzgeschäften ist die Stadt Ravensburg mit einer Schadenersatzklage gegen die Deutsche Bank gescheitert. Das Landgericht Ulm wies die Forderungen der Kommune von dem Kreditinstitut in Höhe von 180.000 Euro zurück. Auch die Klage des mehrheitlich im Besitz der Stadt befindlichen Abwasserzweckverbandes Mariatal (AZV) sei abgewiesen worden.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Deutsche Bank ihre Aufklärungspflicht nicht verletzt habe. Ravensburg und der AZV hatten Geld in riskante Zins-Wetten gesteckt. Beim AZV laufen diese noch. Medienberichten zufolge könnte sich der bisher entstandene Schaden von 450.000 Euro noch auf bis zu einer Million Euro läppern.

Für die Deutsche Bank war es nicht der erste Prozess wegen Derivate-Geschäften mit Kommunen. Im Juli wies das Landgericht Wuppertal eine Klage der Stadt Hagen über 57 Millionen Euro ab, da die Bank ausreichend beraten habe. Gleichzeitig musste die Bank aber eine Million Euro an ein städtisches Unternehmen zahlen, da dieses von den Geschäften mitgerissen worden sei.

Vienna
22.08.2008, 18:03
"Auf gut Deutsch: Alles ist möglich!"

Fed-Chef Bernanke: Inflationsausblick bleibt "sehr unsicher" :licht :licht :licht :licht :licht [U]
Freitag, 22. August 2008, 17:20 Uhr

Jackson Hole (Reuters) - Fed-Chef Ben Bernanke sieht einen "sehr unsicheren" Inflationsausblick für die USA.

Die US-Notenbank werde alles Notwendige tun, um die Preisstabilität zu gewährleisten, sagte Bernanke am Freitag laut Redetext vor einem Auftritt in Kansas City. Gleichzeitig seien der jüngste Rückgang bei den Rohstoffpreisen und die Stabilisierung des Dollar "ermutigend". Sollten die Rohstoffpreise nicht wieder anziehen, werde dies helfen, die Inflation im weiteren Jahresverlauf und 2009 moderat zu halten.

Die Finanzmarktkrise sei allerdings noch nicht beigelegt, sagte Bernanke weiter. Die aktuelle wirtschaftliche Lage sei so herausfordernd wie seit langer Zeit nicht mehr.

An den Aktienmärkten zogen die Kurse nach Bernankes Aussagen an.

paule2
22.08.2008, 18:13
Fed-Chef Bernanke:
Freitag, 22. August 2008, 17:20 Uhr

"Die US-Notenbank werde alles Notwendige tun, um die Preisstabilität zu gewährleisten, sagte Bernanke am Freitag laut Redetext" Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1175354#post1175354)
Der Job wird für die Statistiker dort drüben immer schwieriger!

:hihi

mrabc
22.08.2008, 21:50
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/cot.jpg

Nexus
22.08.2008, 22:26
Der Paule sagt natürlich nur wieder die halbe Wahrheit:

Nachhilfe kriegste natürlich nicht nur in der Schule, sondern auch von Privat.

http://www.bildungsdusche.de/images/pikto.gif

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1175289#post1175289)

.......man lernt nie aus: von privat :hihi

Nexus
22.08.2008, 22:34
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=20444574&VOL=0&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLTM-DAX-Put

http://chart4.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=11009900&VOL=0&PERIOD=1&GRID=1DAX-Call

Das war wieder eine erfolgreiche Woche.

Im virtuellen Leben sind wir alle Winner.:Prost

JahrDesDrachen
22.08.2008, 23:07
Wenn ihr irgendwann einmal frei seit von euren geldpolitischen Zwängen, von was ist was wert, dann seit ihr frei. Wirklich frei, braucht keine Rechtfertigung mehr über euren Dax-Call oder M-DaxPut (für mich alles Spielerein der Banken).

Das sind alles nur Zahlen. Ob Gold oder Silber oder Pd oder Pt. bei so und so viel steht interessiert mich nicht die Bohne. Fällt Gold meinetwegen auf 100 irgendwas, kaufe ich nochmal zu,denn Edelmetalle sind mir lieber als irgendwelche Papierschnipsel, die ich jeden Monat haufenweise bekomme, als irgendwelche Zahlen.

Und der ganze avisierte Scheiß geht mir wirklich auf den Sack (was ist denn mit CG23LV (verkaufe ich unter 4,- € kein Stück und kaufe mir dann einen Porsche, obwohl garmanisti von hofi gesagt hat, die sind bis dahin pleite).

Wenn ihr von eurem Geldtripper (den nur die hohen Persönlichkeiten von rummausen bekommen, befreit habt, könnt ihr mir wieder schreiben und nicht die Bratwurstgeschichten), die sich wie ein 2000 Jahre alter Schanker anhören.

Nexus
22.08.2008, 23:31
:rolleyes
Hört sich gut an. Ist aber für den deutschen Michel nicht unbedingt ratsam, da der Staat höchstwahrscheinlich zur gegeben Zeit an den Gewinnen bei größeren Goldmengen teilhaben möchte und diese in geeigneter Form abschöpfen wird.

JahrDesDrachen
23.08.2008, 00:02
Du musst Dich frei machen von Zahlen, Fiskus und Politikern. Politiker verschwenden Steuergelder, bekommen jede Menge "Schmiergelder" von Firmen, leben davon fürstlich (verkaufen uns wie die Ferkel an die Dummen (oder doch nicht so blöden Ammis) , wir kriechen denen in den Arsch, bezahlen mit unseren Steuergeldern die chinesische Raumfahrt, bei9 der sie voller Stolz das amerikanische Fähnschen auf dem Mond sehen (für sagen wir mal 500 Millionen Dollar), die Raumfahrt bezahlt von europäischen Steuergeldern (weil ja die armen Chinesen nur 2 Billio. Dollar Reserven haben). Aber egal, Hauptsache Merkel und die ganzen anderen Ärsche, ob CDU,CSU,SPD,FDP, Links, Rechts bekommen ihre Kohle von den Elektrizitäts- und Autofirmen. Hauptsache frei parken für Bundespolitiker im Parkhaus Frankfurt, kostenlos in Sommerurlaub fliegen, frei fressen auf Staatskosten, mit der Verwandtschaft versteht sich, oder wie der der Fettsack Kohl anstatt im Knast sitzen, auch noch Rente für sine neue Alte kassieren. Bezahlt der Steuerzahler. Diese Wixer erzählen uns alle 4 Jahre etwas von Demokrtie und das wir wählen sollen. Na was denn, mr. Bean, da hätten wir vielleicht noch was zum Lachen. Mrs. Merkel mit ihren ewig gleich geschittenen Furzanzügen (Dalai-Lama ablehnen, aber wenn Georgi kommt gleich Schwan.lutschen, Thema egal, hauptsache Deutschland kann zahlen, oder diese Condofotz....

egal, der deutsche Steuerzahler hat immer Geld, für chinesische Raumfahrt, oder Busch Anti-Rußlandland Raketen-Abwehr ( Tschuldigung ist ja gegen den Iran),
Klar Iran, die Polen sind auch nicht so doof, ist Kohle für eine russische Raketenabwehr so viel wert. Glauben die völlig verblödeten Amis wirklich ein Erstschlag gegen Rußland würde dei Befreiung bringen . Bei Busch würde ich mit Sicherheit Ja ja ja jaq ja ja jaj sagen.

Lasst euch nicht verarschen bei der nächsten Bundestagswahl. Sie verzählen euch von Demokratie und andrem Scheiß von denen "Politiker" keine Ahnung mehr haben, ob CDU,CSU,SPD,FDP, REpublikaner oder Linke.. ist nur noch für die total Gehirnamputierten.

unkraut
23.08.2008, 10:02
Bernanke warnt - wieder eine US-Bank bankrott :rolleyes


http://wirtschaft.t-online.de/c/15/97/33/56/15973356.html

paule2
23.08.2008, 10:46
Omas Schatzi ist noch nicht trocken hinter den Ohren und labert vom deutschen Michel.

:kopf

Nicht zu fassen!

:hihi

paule2
23.08.2008, 10:51
Nexus investiert in die Zukunft!

http://www.handyexperte.de/bilder/SonyPlaystation3PS3nur1VertragFlex--5129.jpg

http://www.excaliburcity.com/imgs/products/datacon/1290_67e6045367ad1d487f3d5dc6c20d7389_main.jpg


http://unclutterer.com/wp-content/uploads/071018-monopoly.jpg

Gesponsert von Oma-Financial-Services!

:dd

unkraut
23.08.2008, 11:54
Silber - auf die Spitze getrieben :)


http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=8110

Vienna
23.08.2008, 13:23
US-Behörden schließen weitere Bank :licht :licht :licht :licht :licht [U]

Samstag, 23. August 2008, 11:08 Uhr

Washington (Reuters) - In den USA ist im Zuge der Kreditmarkt- und Hypothekenkrise die neunte Bank seit Jahresbeginn zusammengebrochen.

Die Aufsichtsbehörden schlossen am Freitag die Columbian Bank and Trust Company :rolleyes :rolleyes :rolleyes mit Sitz in Topeka im Bundesstaat Kansas. Der staatliche Einlagensicherungsfonds der US-Banken (FDIC) teilte mit, das Institut verfüge über Aktiva von 752 Millionen Dollar und Einlagen von 622 Millionen Dollar. Die Citizens Bank and Trust werde die neun Filialen sowie die versicherten Einlagen des Instituts übernehmen.

Zuletzt war Anfang des Monats die First Priority Bank aus Florida zusammengebrochen, nachdem sie wegen Zahlungsproblemen vieler Hausbauer in Kapitalnöte geriet. Die bislang folgenschwerste Pleite seit Jahresbeginn war die Insolvenz des größten unabhängigen börsennotierten US-Baufinanzierers IndyMac, der nach einem Kapitalengpass vom Staat übernommen wurde.

Vienna
23.08.2008, 13:31
"Auch die Hedgefonds kommen nicht ungeschoren davon"

Samstag, 23. August 2008
Ore Hill untersagt Verkäufe
Hedgefonds zieht Notbremse :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz :schwitz [U]

In den USA hat erneut ein Hedgefonds seinen Anlegern den Abzug von Geldern untersagt. Die Gesellschaft Ore Hill Partners teilte mit, die Beschränkung für ihren wichtigsten Fonds Ore Hill International sei automatisch durch hohe Rücknahmen für den September ausgelöst worden. Die Maßnahme ist den Angaben zufolge auf diesen rund 1,2 Mrd. US-Dollar schweren Fonds beschränkt. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft etwa drei Mrd. US-Dollar. Seit März gehört sie zur Hälfte der britischen Man Group, dem weltgrößten börsennotierten Hedgefonds.

Einem Investor zufolge hatten die Anleger vor Verhängung der Beschränkungen rund 300 Mio. US-Dollar an Einlagen abziehen wollen. Der Fonds habe in der ersten Jahreshälfte 6,5 Prozent an Wert verloren. Vergangenes Jahr hatte er nach zweistelligen Wachstumsraten in den beiden Vorjahren noch eine Wertsteigerung von 1,8 Prozent erzielt.

In diesem Jahr haben bereits mehrere Hedgefonds-Anbieter Auszahlungsbeschränkungen verhängt, namentlich Drake Capital Management, Tisbury Capital Management und Pardus Capital Management. Experten zufolge sind solche Maßnahmen meist ein Alarmsignal, das auf den bevorstehenden Zusammenbruch eines Fonds hindeuten kann. :licht :licht :licht :licht :licht Allerdings erlauben sie es den Fondsmanagern auch, die angelegten Gelder in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten. Die Branche kämpft schwer mit der Krise an den Kreditmärkten. Ein durchschnittlicher Hedgefonds verlor nach Angaben der Beratungsfirma Hedge Fund Research in der ersten Jahreshälfte 3,5 Prozent seines Werts.

Vienna
23.08.2008, 18:25
"Wurde die IKB zum Nulltarif verkauft?!" :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte

IKB-Verkauf sorgt weiter für Diskussionen[U]

Samstag, 23. August 2008, 16:36 Uhr

Berlin (Reuters) - Der Verkauf der Mittelstandsbank IKB und seine Umstände sorgen in Politik und Wirtschaft weiter für Diskussionen.

Nach seinem CDU-Kollegen Steffen Kampeter meldete der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider bei der Regierung in der "Süddeutschen Zeitung" noch Informationsbedarf an. Die staatliche IKB-Großaktionärin KfW versicherte nach einem Zeitungsbericht, dem zufolge ein russischer Investor für die Mittelstandsbank weit mehr als den letztlich vereinbarten Verkaufspreis geboten habe, es habe keinerlei Benachteiligung gegeben. Ohne konkrete Details zu nennen, wies die KfW darauf hin, dass verspätet eingegangene Angebote aus Gründen der Rechtssicherheit nicht zugelassen werden konnten.

"Ich halte es für selbstverständlich, dass das zuständige Untergremium des Haushaltsausschusses über die neue Sachlage gründlich informiert wird", sagte Schneider. Wie Kampeter wollte er der Oppositionsforderung nach einem Untersuchungsausschuss aber nicht folgen. Bislang habe die Regierung das Parlament ausreichend informiert, sagt Schneider. Es müsse jedoch noch geklärt werden, ob neue Risikoübernahmen der KfW im Zuge des Verkaufs deren Fördergeschäft beeinträchtigten. Die Regierung hatte das in Abrede gestellt.

Kampeter hatte in einem Reuters-Interview von einem "umfassenden Versagen des Beteiligungsmanagements" seitens des Finanzministerium gesprochen. Dieser Bereich sollte vom Parlament besser kontrolliert werden können. Kampeter hatte einen Unterausschuss des Haushaltsausschusses zu diesem Zwecke vorgeschlagen. Mit der Informationspolitik der Regierung zeigte sich Kampeter unzufrieden. Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Karl Heinz Däke, kritisierte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die IKB sei "nahezu zum Nulltarif verhökert" worden. :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte Für die Bank soll der US-Finanzinvestor Lone Star nach Angaben aus Finanzkreisen rund 150 Millionen Euro zahlen, weit weniger als die von der Regierung ursprünglich erhofften 800 Millionen Euro.

Die "Westdeutschen Allgemeine Zeitung" berichtete, der russische Investor Alexander Lebedew habe 400 bis 600 Millionen Euro für die IKB geboten. "Wir hätten substanziell in die IKB investiert, um ihren Fortbestand als funktionierende Mittelstandsbank zu sichern", sagte Lebedew der Zeitung. Der Milliardär und frühere Geheimdienstler sei weiterhin an der IKB interessiert. Die KfW machte deutlich, der gesamte Verkaufsprozess sei entsprechend den EU-Vorgaben "offen, transparent und diskriminierungsfrei" verlaufen. Jeder potenzielle Bieter habe sich "fristgerecht" beteiligen können. In Finanzkreisen hieß es, Lebedews Interesse an der IKB sei über eine Bank mit vergleichweise geringer Kapitalbasis und keinem erstklassigen Rating eingebracht worden. Bekundet worden sei es über die Sendung eines Telefaxes.

Finanzexperten aus dem Finanz- und Wirtschaftsministerium rechnen nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" damit, dass das Debakel bei der Mittelstandsbank die Staatsbank KfW, die den Großteil der Milliardenhilfen für deren Absicherung tragen musste, noch mindestens zehn Jahre belasten wird.

Die endgültige Entscheidung über den Verkauf der Bank soll der KfW-Verwaltungsrat am 18. September treffen. Die Oppositionsparteien FDP, Linkspartei und Grüne neigen dazu, einen Untersuchungsausschuss zu dem Thema zu beantragen.

Go!Dax
23.08.2008, 19:10
"Wurde die IKB zum Nulltarif verkauft?!" :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte

IKB-Verkauf sorgt weiter für Diskussionen[U]

Samstag, 23. August 2008, 16:36 Uhr

Berlin (Reuters) - Der Verkauf der Mittelstandsbank IKB und seine Umstände sorgen in Politik und Wirtschaft weiter für Diskussionen.

Nach seinem CDU-Kollegen Steffen Kampeter meldete der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider bei der Regierung in der "Süddeutschen Zeitung" noch Informationsbedarf an. Die staatliche IKB-Großaktionärin KfW versicherte nach einem Zeitungsbericht, dem zufolge ein russischer Investor für die Mittelstandsbank weit mehr als den letztlich vereinbarten Verkaufspreis geboten habe, es habe keinerlei Benachteiligung gegeben. Ohne konkrete Details zu nennen, wies die KfW darauf hin, dass verspätet eingegangene Angebote aus Gründen der Rechtssicherheit nicht zugelassen werden konnten.

"Ich halte es für selbstverständlich, dass das zuständige Untergremium des Haushaltsausschusses über die neue Sachlage gründlich informiert wird", sagte Schneider. Wie Kampeter wollte er der Oppositionsforderung nach einem Untersuchungsausschuss aber nicht folgen. Bislang habe die Regierung das Parlament ausreichend informiert, sagt Schneider. Es müsse jedoch noch geklärt werden, ob neue Risikoübernahmen der KfW im Zuge des Verkaufs deren Fördergeschäft beeinträchtigten. Die Regierung hatte das in Abrede gestellt.

Kampeter hatte in einem Reuters-Interview von einem "umfassenden Versagen des Beteiligungsmanagements" seitens des Finanzministerium gesprochen. Dieser Bereich sollte vom Parlament besser kontrolliert werden können. Kampeter hatte einen Unterausschuss des Haushaltsausschusses zu diesem Zwecke vorgeschlagen. Mit der Informationspolitik der Regierung zeigte sich Kampeter unzufrieden. Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Karl Heinz Däke, kritisierte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die IKB sei "nahezu zum Nulltarif verhökert" worden. :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte :rotekarte Für die Bank soll der US-Finanzinvestor Lone Star nach Angaben aus Finanzkreisen rund 150 Millionen Euro zahlen, weit weniger als die von der Regierung ursprünglich erhofften 800 Millionen Euro.

Die "Westdeutschen Allgemeine Zeitung" berichtete, der russische Investor Alexander Lebedew habe 400 bis 600 Millionen Euro für die IKB geboten. "Wir hätten substanziell in die IKB investiert, um ihren Fortbestand als funktionierende Mittelstandsbank zu sichern", sagte Lebedew der Zeitung. Der Milliardär und frühere Geheimdienstler sei weiterhin an der IKB interessiert. Die KfW machte deutlich, der gesamte Verkaufsprozess sei entsprechend den EU-Vorgaben "offen, transparent und diskriminierungsfrei" verlaufen. Jeder potenzielle Bieter habe sich "fristgerecht" beteiligen können. In Finanzkreisen hieß es, Lebedews Interesse an der IKB sei über eine Bank mit vergleichweise geringer Kapitalbasis und keinem erstklassigen Rating eingebracht worden. Bekundet worden sei es über die Sendung eines Telefaxes.

Finanzexperten aus dem Finanz- und Wirtschaftsministerium rechnen nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" damit, dass das Debakel bei der Mittelstandsbank die Staatsbank KfW, die den Großteil der Milliardenhilfen für deren Absicherung tragen musste, noch mindestens zehn Jahre belasten wird.

Die endgültige Entscheidung über den Verkauf der Bank soll der KfW-Verwaltungsrat am 18. September treffen. Die Oppositionsparteien FDP, Linkspartei und Grüne neigen dazu, einen Untersuchungsausschuss zu dem Thema zu beantragen.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1175481#post1175481)
:confused:confused :mad:mad
ich verstehe nicht warum IKB-Bank nicht an dem Höchstanbieter verkauft wurde. Irgendwie erinnert mich das an die Geschichte vom Gontard und Metalbank - Metalbank war auch eine solide deutsche Mittelstandsbank vor 1999 - im Jahr 2000 der Bankrott --> Pleite durch Spekulationsblase im März 2000

Go!Dax
23.08.2008, 19:44
IKB-Bank Pleite /Verkauf - obwohl/trotz Millardensumme Euro Steuergelder bereits für die Rettung geflossen sind. :mad:mad:mad - nach meinem Wissen glaube ich.
....da werden Millarden Euro (Steuergelder) einfach so verballert! :cry:gomad
....armes Deutschland - alle Steuerzahler sollten protestieren gehen

Nexus
25.08.2008, 09:00
Deutsche Anleihen: Kursgewinne zum Start


http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-08/artikel-11591077.asp:rolleyes

Nexus
25.08.2008, 09:09
http://chart4.onvista.de/i_kl.html?ID_NOTATION=11009900&VOL=0&DISPLAY=1&PREV_CLOSE=1&QUALITY=RLT

Der Wochenstart nicht sehr glücklich.:eek :ek :eek

paule2
25.08.2008, 09:57
Omas Giftzwerg bekam wohl wieder die tägliche Dosis.



http://www.bildungsdusche.de/images/pikto.gif

:hihi

Nexus
25.08.2008, 10:11
http://c.onvista.de/h_kl.html?PERIOD=3&ID_NOTATION=2006693

Die nachhaltig ansteigende Zahl der Senioren wird den Verkauf von Sehhilfen fördern.:cool

unkraut
25.08.2008, 18:22
Nabend :)


die Ausgabe 17/2008 des Rohstoff-Spiegels

http://www.rohstoff-spiegel.de/count.php?url=rs_2008-17.pdf

Vienna
26.08.2008, 09:23
Bravo Hr. Schlarmann - Endlich einer ders kapiert!" :respekt :respekt :respekt

Dienstag, 26. August 2008
Wirtschaftsflügel distanziert sich
Merkels Reformen kippen[U]

Der CDU-Wirtschaftsflügel hat sich von zentralen Teilen der Reformpolitik der großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel distanziert. "Die Gesetze zur Ausweitung von Mindestlöhnen und der Gesundheitsfonds müssen zurückgedreht werden", sagte Josef Schlarmann, der Chef der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, der "Financial Times Deutschland".

Auch die Vereinbarungen in der Regierung zur Erbschaftssteuerreform will Schlarmann, ebenso wie die CSU, nicht akzeptieren. "Man muss auch Dinge, die die große Koalition beschlossen hat, infrage stellen", sagte Schlarmann, der seit Monaten große Teile des wirtschaftspolitischen Kurses der Kanzlerin kritisiert. :respekt :respekt :respekt

Umfassende Steuerreform gefordert

Sein Vorstoß zielt auf den CDU-Parteitag im Dezember und das anstehende Programm der Union für die Bundestagswahl 2009 ab. "Das CDU-Programm muss nicht da ansetzen, wo die große Koalition aufhört", gab er die Linie vor. "Wenn wir auf dem Parteitag unser Profil zeigen wollen, müssen wir ganz klar sagen, was in der Koalition nicht in unserem Sinne gewesen ist und von der SPD durchgesetzt wurde."

Schlarmann forderte auch eine umfassende Steuerreform mit einem flacheren Tarifverlauf. Damit sollen vor allem die Bezieher mittlerer Einkommen davor bewahrt werden, dass ihre Lohnerhöhungen weiterhin durch die Steuerprogression "aufgefressen" werden. Darüber hinaus fordert Schlarmann ermäßigte Steuersätze von sieben Prozent für lokale lohnintensive Dienstleistungen wie etwa Malerarbeiten.

Zudem will der CDU-Politiker den Kündigungsschutz flexibilisieren und damit aufweichen. Die Sozialsysteme sollen so umgebaut werden, dass künftig nur noch eine Grundsicherung geboten wird. Mitte Oktober will der Zeitung zufolge die Mittelstandsvereinigung der Union ihren endgültigen Forderungskatalog beschließen. Der Einfluss des Wirtschaftsflügels auf Kanzlerin Merkel wird allerdings parteiintern als begrenzt bewertet.

Nexus
26.08.2008, 10:19
http://www.godmode-trader.de/front/img/charts/chart.php?tpl=profilechart&intv=86400&id=133962&exchange=22&hideVolume=true (http://www.godmode-trader.de/front/index.php?exchange=22&id=133962&p=profil&cache_me=1&from_crawler=1&intv=86400&p=detailchart&intv=86400)

http://www.baeder-fuehrer.ch/forum/2006/04/21/gummibarchen-furs-personliche-krisenmanagement/

:lach

schloss
26.08.2008, 11:14
Die zusätzlichen Shorts der Comms beim Gold und Silber, verursacht durch zwei US-Banken ziemlich genau vor dem Not-Hilfe-Goldverkauf der EZB zur Rettung Amerikas, sind realisiert worden, die zwei US-Banken (Namen dürfen geraten werden) haben (wiedermal) ihren Schnitt aus ihren Insiderkenntnissen gemacht, Herr Paulson sitzt ja nicht umsonst da wo er sitzt. Heißt aber auch, nach der jetzigen Beruhigung ist der Markt wieder "frei" (was auch immer das beim Goldmarkt heißen soll) und der Herbst lässt grüßen. Fundamental haben alle Papierwährungen weiter katastrophale Entwicklungen eingeschlagen, das wird sich trotz aller Kniffe auf Dauer nicht verbergen lassen...

paule2
26.08.2008, 11:31
Hallo schloss,

es ist hier ruhig geworden, wenn man von Omas Lümmel mal absieht.

:dd

schloss
26.08.2008, 11:45
war im Urlaub, und bei genauerer Betrachtung hat mir weder Nixus oder sonst noch wer gefehlt.

Ruhig kann auch ne schöne Umschreibung von tot sein.
Ohne einen gewissen Grad an gehaltvollem Feedback macht auch off-topic-Gelaber (mit immer denselben, beratungsresistenten Lümmeln) keinen großen Sinn.

schloss
26.08.2008, 11:48
Worthless Money, Worthless Economy


---------------------------------------------------------------------

"The worst part is that this is also true: worthless money, worthless economy. I wish I could find a laugh in there, but I can't. Plenty to weep about, though! And plenty of time to repent at leisure, too!"


---------------------------------------------------------------------

by The Mogambo Guru

There comes that "Kodak moment" (elsewhere referred to as that "Wile E. Coyote moment" when he has run off the cliff and is surprised to see himself momentarily suspended in mid-air) when burgeoning governments and the dysfunctional economies that grow up around them have grown and evolved into their final, grotesque, bloated maximum by constantly expanding their spending via debt and taxes to the maximum, and then one day they suddenly cannot do that silly crap anymore.

I know that the audience is dying to ask, "Why not, oh Wonderful Mogambo Master (WMM), when it is you who counsels that with a fiat currency, it will always be possible to finance infinite amounts of spending?"

I look at them with pity, as the answer is simplicity itself; they literally run out of money because money is being lost so fast! Unfortunately, I can't say anything, as my guts are churning so badly at the prospect of universal bankruptcy that it is all I can do NOT to puke my guts out in fear, which I prevent only with Heroic Mogambo Control (HMC) so that I will not get a lot of angry people demanding their money back, which they paid for this stupid seminar, as I already lost most of it in a crap game with the kitchen staff before we even got started. Oops! Damn!

So I say nothing, but smile hopefully enigmatically and point them to Bloomberg.com, where they can read for themselves the horrible news that "Wall Street's mortgage losses have grown so large that some firms may pay little or no taxes for years, widening New York City and state deficits and challenging their ability to provide services, Mayor Michael Bloomberg said." Gaaaaahhhh!

The one industry that makes most of the money, the financial services industry, will pay no taxes! And even worse, "Some companies are seeking refunds from the city on taxes they prepaid, saying losses have cut their tax liability to zero."

So not only are they not going to pay any taxes, but they want the city to send them some money back! They can do this because they already paid too much, as, "The banks pay tax on 110% of earnings in advance as a 'safe harbor,' protecting against penalties for underpayment."

The mayor dryly admitted, "I think it will be a number of years before Wall Street starts paying taxes again" because "They will carry forward all of those losses" and not pay any tax for a long, long time.

And, as if you need something else to worry about, ditto federal tax revenues going down because massive losses will result in zero tax due. No wonder Obama is proposing all these higher tax rates!

And if you think it won't happen, then I laugh in scorn at your misplaced optimism, because it is already happening! The federal budget deficit tripled in July to a record $102 billion, taking government spending up by a massive 27% from this time last year, which is bad enough, but then everything is made Much, Much Worse (MMW) by the stunning news that revenue was down 6%! Gaahhhh!

After $150 billion borrowed, put into stimulus checks, sent and spent, tax revenue was still down 6%? Staggering! The economy is so bloated, indebted and dysfunctional that $150 billion of additional raw spending produces 6% less taxable income? Hahaha! We are so freaking doomed!

And it is not just here, either, as Peter Schiff of Euro Pacific Capital reports that we Americans are "defaulting on hundreds of billions of dollars of existing loans underwritten by lenders around the world."

This may have something to do with the Wilshire Trust Universe Comparison Service reporting that, according to Bloomberg.com, "The return for all institutional investment portfolios turned negative for the 12 months ended June 30", and "the median contraction for master trusts, which includes pension plans, foundations and endowments, was 4.49% during the year."

And you still think that you can fund a retirement by investing all your money into the stock market? Hahaha!

And this does not even take into account, according to Agora Financial's 5-Minute Forecast, that the Federal Reserve opening the bank to any and all borrowers resulted in the eye-popping news that the "Fed's TAFs and TSLFs have now dedicated over $1.6 trillion to quelling the credit crunch"! $1.6 trillion dollars! My God! We are freaking doomed!

Perhaps Junior Mogambo Ranger (JMR) Len M. sums it up best when he says, "Honest government, honest money. Dishonest government, dishonest money. Worthless government, worthless money."

The worst part is that this is also true: worthless money, worthless economy. I wish I could find a laugh in there, but I can't. Plenty to weep about, though! And plenty of time to repent at leisure, too!

Unless you have gold, silver and oil, of course, but don't get me started on their virtues or how obnoxious I will be when I am rich, rich, rich from owning them and how far, far, far away the kids will be in some boarding school, and how much fun, fun, fun life can be again, as I never tire of thinking about it and I have far, far, far too much work to do.

Thanks.

http://www.dailyreckoning.com/Writers/Mogambo/DREssays/MG082508.html

Nexus
26.08.2008, 12:55
:)

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1





der Crash war schon :cry

http://www.urks.de/wp-content/uploads/2007/03/beer_crash_large.jpg

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1171273#post1171273)
Hat Aurum bereits jetzt die volle Tiefe des „Schwarzen Loches“ (unter 900$) ausgetestet oder warten sogar noch 750/650/590 auf den edlen Staubfänger.:eek :ek :eek

Germanasty
26.08.2008, 13:03
Moin Schloss, interessant fand ich den folgenden Artikel:

EZB Ausleihungen außer Kontrolle
Sonntag, 24. August 2008
Rekordsumme von 50 Milliarden Euro an spanische Banken. Immer mehr Banken zapfen EZB an, weil sie sonst nichts mehr bekommen.

Die EZB hat letzte Woche ein klares Warnsignal ausgegeben, dass sie nicht mehr als unendlicher Geldverleiher dienen könne. Immer mehr Banken in Europa zapfen die EZB an, weil sie sonst kein Geld mehr bekommen. Das betrifft insbesondere spanische Banken.

Not Wellink, der niederländische Zentralbank-Chef, sagte, dass viele Banken mittlerweile regelrecht abhängig von der EZB seien.

„Es gibt eine Grenze, wie lange wir das tun können. An irgendeinem Punkt hat die EZB dann den ganzen Markt übernommen“ – sagte Wellink dem Finacieele Dagblad.

„Wenn wir sehen, dass die Banken zu abhängig von der EZB werden, müssen wir sie zurückweisen“ so Wellink. Namen nannte er allerdings nicht.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass insbesondere spanische Banken von dieser Verleihpraxis Gebrauch machen. Viele „Cajas“ sind dem Verfall des spanischen Immobilien Marktes ausgesetzt und haben Schwierigkeiten, an Liquidität heranzukommen.

Aus EZB-Kreisen ist dazu folgendes zu hören: „Niemand wagt es, mit dem Finger auf ein Land zu zeigen. Denn wenn man das machen würde, würde das sofort den Zusammenbruch der Banken bedeuten.“

Es ist allerdings ein offenes Geheimnis, dass von der Ausleihmöglichkeit besonders spanische Banken Gebrauch machen. Diese werden praktisch auf Kosten der deutschen und nordeuropäischen Steuerzahlers ausgekauft, schreibt der Telegraph in einer Analyse.

Die letzten Daten der EZB zeigen, dass spanische Banken sich von der EZB die Rekordsumme von 49,6 Milliarden Euro geliehen hätten. Das perfide an der Angelegenheit: Die iberischen Institute geben Hypothekenverbriefungen heraus, die sie dann an die EZB als Sicherheit für die Ausleihungen hinterlegen.

Diese Schuldverschreibungen werden aber auf dem „freien“ Markt praktisch gar nicht mehr als Sicherheit akzeptiert. Und wenn es dafür noch Geld gibt, dann nur ein Bruchteil des Nominalbetrages. Ein Schuldschein im Wert von 100 ist, je nach Bank, praktisch nur noch 10-25 wert. Bei der EZB dagegen erhalten die Banken immer noch 100.

Die EZB hat gleich zu Beginn der Kreditkrise offenbar alle Schuldverschreibungen für 100 akzeptiert und entsprechend Euros ausgegeben. Das sei auch der Grund, warum die Krise in Europa noch nicht richtig spürbar sei, schreibt der Telegraph.

Diese Praxis wirft legale Fragen auf und könnte auch einen politischen Sturm auslösen, urteilt das Blatt. Der Maastricht Vertrag verbietet nämlich langfristige Unterstützungsmaßnahmen auf Kosten des Steuerzahlers.

Eigentlich ist diese Verleihpraxis der EZB nur für Notfälle vorgesehen gewesen. Derzeit wird sie aber zur Normalität. Jede Bank innerhalb der Eurozone kann sich bei der EZB Geld leihen, gegen Abtretung bestimmter Sicherheiten.

Auf diese einfache Art der Geldbeschaffung wollen auch Institute ausserhalb der Eurozone nicht verzichten. Deshalb greifen sie zu einem Trick: Sie errichten kurzerhand eine „selbstständige“ Zweigstelle in der Eurozone.

So baut das britische Kreditinstitut Nationwide gerade eine Zentrale in Irland auf. Der Grund ist einfach: Dann kann Nationwide, einer der größten Immobilienfinanzierer in Großbritannien, auch die EZB anzapfen.

Diese Praxis zerstört die Geldpolitik der Länder, urteilt Jean-Pierre Roth, Chef der Schweizer National Bank. „Wir haben es hier mit einem sonderbaren System zu tun, in dem die Schuldner sich der eigenen Zentralbank entziehen und zu einer anderen gehen, wo sie billiger und einfacher an Geld kommen.“

Telegraph : Bank borrowing from ECB is out of control
:) :)

Hier werden wir noch interessante Entwicklungen sehen.

Germanasty
26.08.2008, 13:08
Auch interessant. Erklärt zumindest zum Teil den Dollaranstieg:

Beijing swells dollar reserves through stealth

Last Updated: 12:31am BST 26/08/2008

Have your say Read comments

Rule changes for commercial banks are acting as cover for exchange rate intervention, writes Ambrose Evans-Pritchard

China has resorted to stealth intervention in the currency markets to amass US dollars, using indirect means to hold down the yuan and ease the pain for its struggling exporters as the global slowdown engulfs the economy.

A study by HSBC's currency team in Asia has concluded that China's central bank is in effect forcing commercial banks to build up large dollar reserves, using them as arms-length proxies in a renewed campaign of exchange rate intervention.

Beijing has raised the reserve requirement for banks five times since March, quickening the pace with two half-point rises in late June.

This is having major spill-over effects into the currency markets because banks in China have been required over the last year to hold extra reserves in dollars rather than yuan. The latest moves have lifted the mandatory deposit from 15pc to 17.5pc of total lending since March.

"China has used the pretext of reserve requirement hikes to help slow yuan appreciation. We estimate that the PBOC [central bank] intervened by about $49.6bn in June," said Daniel Hui, the bank's Asia strategist.

Beijing has also slashed the amount of foreign debt banks operating in China can hold. The effect is to oblige the banks to become net buyers of dollars, halting the flow of foreign "hot money".

Given the sheer scale of China's foreign reserves - now $1,800bn (£970bn) - any shift in its exchange policy now ripples around the globe. The covert buying may help to explain at least part of the explosive dollar rebound over recent weeks.

There is little doubt that the key driver behind the wild currency ructions this summer has been the blizzard of dire data from Britain, Europe, Japan and Australasia. The mounting danger of a full-fledged recession across the club of rich OECD nations appears to have caught the markets off guard.

The closely watched Dollar Index reached an all-time low in March. It crept up gradually in the early summer before smashing through resistance in July.

The world's currency system is swivelling on its axis. Central banks in Asia and Europe have stopped raising rates, and some have begun to cut aggressively. The Federal Reserve is no longer nakedly exposed. Indeed, investors are already starting to look ahead to the next round of Fed tightening.

The 18pc slide in oil prices from a peak of $147 a barrel in July has added juice to the dollar rally. Russia and the Middle East petro-powers tend to recycle a high proportion of their vast earnings from oil into the eurozone, either by purchasing European bonds or expensive imports.

A Bundesbank study found 40 cents of every dollar spent by eurozone countries on oil imports comes back again one way or another. The figure for the US is just 10 cents. This trade bias has given oil a new character as a sort of anti-dollar driving the currency markets.

Even so, the China effect is a key ingredient in the dollar comeback. Beijing's Politburo is clearly disturbed by the sudden downward turn in the economy as export markets freeze, and surging wage inflation in the country's manufacturing hubs eats away at profit margins.

"They are now more worried about growth than overheating, and you are seeing that play out in the currency markets. There has been a remarkable change of view," said Simon Derrick, exchange rate chief at the Bank of New York Mellon.

China's PMI purchasing managers index fell below 50 for the first time in July, signalling an outright contraction in manufacturing output. Hong Kong's economy contracted 1.4pc in the second quarter. The Politburo has rushed through special rebates for textile producers now caught in a ferocious downturn.

Much of the clothing, footwear and furniture industry has been hit, leading to mass plant closures in the Pearl River Delta.

"During the first half of this year, about 67,000 small and medium-sized companies went bankrupt throughout China, leaving more than 20m people out of work," said the National Development and Reform Commission. "Bankruptcies of textile and spinning companies have numbered more than 10,000. Two thirds are on the brink of bankruptcy."

Last week's rebound on the Shanghai stock market stalled on fading hopes of a fiscal stimulus package. "It is unrealistic to expect the government to rescue the market," said Li Ka-shing, chairman of Hutchison. "Speculators should be very cautious now. The worst is not over in the global credit crisis."

Lehman Brothers warns of a risk that a housing slump and the 55pc equity crash since October could combine with a global downturn to set off a "vicious cycle". House prices have already fallen 18pc in Guangzhou and 9pc in Beijing. Prices are now falling in cities that make up over half China's population.

www.telegraph.co.uk (http://www.telegraph.co.uk)

schloss
26.08.2008, 15:46
:)

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1



Hat Aurum bereits jetzt die volle Tiefe des „Schwarzen Loches“ (unter 900$) ausgetestet oder warten sogar noch 750/650/590 auf den edlen Staubfänger.:eek :ek :eek

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1175949#post1175949)

Das Timing besonders intraday bleibt absolut bestaunenswert...

_SL_
26.08.2008, 17:01
bullish schaut anders aus..

unkraut
26.08.2008, 17:14
Sequenz 6 - Die Very Great Depression in den USA löst eine Sozialkrise aus; das US - Militär mischt sich verstärkt in die US-Politik ein (2. Quartal 2007 bis 4. Quartal 2009)


- Auszug GEAB N°18 (Oktober 2007) - :)


http://www.leap2020.eu/Sequenz-6-Die-Very-Great-Depression-in-den-USA-lost-eine-Sozialkrise-aus;-das-US-Militar-mischt-sich-verstarkt-in-die-US_a2037.html?PHPSESSID=308c9b0105ed2ce5ccd4e1be53f045e5

schloss
26.08.2008, 22:10
bullish schaut anders aus..

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1176061#post1176061)
Bearkeil halt...dürfte langsam mal Fahrt nach unten aufnehmen

Vienna
27.08.2008, 08:14
FDIC: 117 US-Banken in Schwierigkeiten - höchstes Niveau seit 2003 :licht :licht :licht :licht :licht [U]

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Zahl der US-Banken mit Problemen ist auf einem hohen Stand wie seit dem Jahr 2003 nicht mehr. Die Anzahl der Banken und Bausparkassen in Schwierigkeiten sei im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal von 90 auf 117 gestiegen, teilte der US-amerikanische staatliche Einlagensicherungsfonds (Federal Deposit Insurance Corp./FDIC) zudem am Dienstag in Washington mit. Die Gewinne der insgesamt etwa 8.500 Banken seien aufgrund der Krise am Häuser- und am Kreditmarkt im zweiten Quartal um 86 Prozent auf 5 Milliarden Dollar gesunken./FX/wiz/ck

Nexus
27.08.2008, 10:55
http://www.godmode-trader.de/front/img/charts/chart.php?tpl=profilechart&intv=86400&id=133962&exchange=22&hideVolume=true (http://www.godmode-trader.de/front/index.php?exchange=22&id=133962&p=profil&cache_me=1&from_crawler=1&intv=86400&p=detailchart&intv=86400)

http://www.baeder-fuehrer.ch/forum/2006/04/21/gummibarchen-furs-personliche-krisenmanagement/

:lach

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1175900#post1175900)

Schafft er heute noch einmal die Höhe „6400“ :eek :ek :eek ansonsten



andere Alternative schönes Wetter :) und abends Bratwurst.:hihi

schloss
27.08.2008, 14:13
FDIC: 117 US-Banken in Schwierigkeiten - höchstes Niveau seit 2003 :licht :licht :licht :licht :licht [U]

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Zahl der US-Banken mit Problemen ist auf einem hohen Stand wie seit dem Jahr 2003 nicht mehr. Die Anzahl der Banken und Bausparkassen in Schwierigkeiten sei im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal von 90 auf 117 gestiegen, teilte der US-amerikanische staatliche Einlagensicherungsfonds (Federal Deposit Insurance Corp./FDIC) zudem am Dienstag in Washington mit. Die Gewinne der insgesamt etwa 8.500 Banken seien aufgrund der Krise am Häuser- und am Kreditmarkt im zweiten Quartal um 86 Prozent auf 5 Milliarden Dollar gesunken./FX/wiz/ck

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1176167#post1176167)

soso 8500 Banken verdienen im Quartal 5 Mrd. $...das ist ja an sich schon nicht viel...

...und von den 8500 haben 2 besondere Banken alleine die 5 Mrd. verdient....was bleibt dann für die restlichen 8498 Banken?

Vienna
27.08.2008, 16:30
"Frage: Wieviel Hartz IV - Empfänger lassen sich mit dem IKB-Verlust
ein Jahr lang über Wasser halten?" :schwitz

Mittwoch, 27. August 2008
"Kaufpreis war nie realistisch"[U]
IKB-Eigner kritisiert Politik

Der neue IKB-Eigentümer Lone Star hat das Vorgehen von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) beim Verkauf der angeschlagenen Mittelstandsbank scharf kritisiert. Der von Steinbrück zu Beginn des Bieterverfahrens in Aussicht gestellte Preis von 800 Mio. Euro sei nie realistisch gewesen, sagte der Deutschlandschef des US-Finanzinvestors, Karsten von Köller, der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Sie sind von der Politik in den Raum gestellt worden, die sich sicherlich nicht intensiv mit der finanziellen Situation der Bank beschäftigt hat." :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt Es sei im Frühjahr unmöglich gewesen, die Risiken der IKB zu bewerten. "Ich hätte damals keine konkrete Zahl genannt", sagte von Köller dem Vorabbericht vom Mittwoch zufolge.

Lone Star zahlt für die IKB nur knapp über 100 Mio. Euro, übernimmt dafür aber einen großen Teil der Risiken der Bank. Die Differenz zu dem ursprünglich angepeilten Verkaufspreis muss die bisherige Eigentümerin, die staatseigene Förderbank KfW, tragen. Diese kostete die Fast-Pleite der IKB, an der sie nach Abschluss einer Kapitalerhöhung über 90 Prozent hält, rund acht Mrd. Euro. Der Bund und andere Banken mussten weitere zwei Mrd. Euro zur Verfügung stellen.

Köllers Ansicht nach war der Einstieg der Staatsbank bei der IKB im Jahr 2001 ein "Sündenfall". "Damit sind die Steuerzahler in eine Garantieposition für die IKB geraten. :respekt :respekt :respekt :respekt :respekt Natürlich konnte damals niemand ahnen, in welche Schieflage die Bank kommen würde", sagte er. Private Banken hätten von der Politik bei der Rettung der IKB viel stärker in die Pflicht genommen werden müssen.

Einen Untersuchungsausschuss zum Fall IKB, der von den Oppositionsparteien FDP und den Grünen gefordert wird, hält Köller nicht für den richtigen Weg. "Mich bewegt vor allem das Schicksal der IKB. Da soll endlich Ruhe einkehren", sagte er. Der Investor zeigte sich zuversichtlich, die IKB erfolgreich zu sanieren.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/IKB-Eigner-kritisiert-Politik-article19203.html

schloss
27.08.2008, 16:52
Dow Jones Index hat erstmals in seiner Geschichte kein KGV mehr...

Rallye ante Portas - tausend Grafs und Nixusse können nicht irren

Vienna
27.08.2008, 17:39
"Deutsche scheinen klüger geworden zu sein!"

Mittwoch, 27. August 2008
Muster ohne Wert
"Einseitige" 500 Euro[U]

Ein 26-Jähriger könnte durchaus als "dümmster Betrüger der Woche" Eingang in die Polizeiakten finden: In einem Geschäft in Bornheim bei Bonn hatte der Mann versucht, einen nur einseitig bedruckten 500-Euro-Schein zu wechseln.

Die Verkäuferin erkannte den plumpen Schwindel sofort :respekt und alarmierte die Polizei. Wie die Ordnungshüter berichteten, enthielt der Schein auch noch den Zusatz "Muster". Der Mann wurde festgenommen.

http://www.n-tv.de/panorama/Einseitige-500-Euro-article19278.html

paule2
27.08.2008, 18:18
Dow Jones Index hat erstmals in seiner Geschichte kein KGV mehr...

Rallye ante Portas - tausend Grafs und Nixusse können nicht irren

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1176354#post1176354)

Welches KGV meinst du?

Das 2008e, das 2009e oder das, welches aufgrund der Daten ausgewiesen wird,
die die Unternehmen der SEC melden müssen?

:D