Vollständige Version anzeigen : Space Shuttle "Columbia" bricht auseinander
STURZFLUG ÜBER TEXAS
Space Shuttle "Columbia" bricht auseinander
Die Raumfähre "Columbia" ist kurz vor der Landung auseinandergebrochen, das Wrack fliegt im Sturzflug auf Texas zu. Die US-Raumfahrtbehörde hat den Alarmzustand ausgerufen. An Bord waren sieben Astronauten.
Dallas - Nach 16 Tagen im All ist am Samstag der Funkkontakt zur Erde abgebrochen. Wie CNN berichtet, ist das Shuttle vor der Landung auseinandergebrochen. Nach Augenzeugenberichten sollen Teile der Fähre dem Boden entgegen stürzen.
Die Nasa rief den Notfall aus. Fünfzehn Minuten nach der geplanten Landung erklärte sie Behörde, in den Städten Dallas und Fort Worth in Texas seien Rettungsteams in Alarmbereitschaft versetzt worden.
Die "Columbia" flog in einer Höhe von rund 60.000 Metern, als der Kontakt abbrach. CNN übertrug Bilder der Raumfähre, die offenbar brennend im Sturzflug auf den Erdboden hinabrauscht. Das Shuttle zog einen langen, weißen Schweif hinter sich her.
Zuletzt hatte sich die Besatzung gegen 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit bei der Nasa gemeldet, sagte ein Sprecher. Der Raumtransporter habe sich irgendwo über Texas befunden. Der Shuttle sollte um 15.16 auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida landen. An Bord befand sich neben Amerikanern auch der erste israelische Astronaut, Ilan Ramon.
In den 42 Jahren der bemannten Raumfahrt hat die Nasa noch nie eine Raumfähre bei der Rückkehr auf die Erde verloren. Im Jahr 1986 war die "Challenger"-Fähre kurz nach dem Start explodiert. Die Nasa hatte die Sicherheitsvorkehrungen für die Mission erhöht, weil sie befürchtete, die Raumfähre könnte wegen des Israelis an Bord zum Ziel eines Terroranschlags werden.
Offensichtlich sind schon beim Start Teile des Hitzeschutzschildes weggeflogen berichtet CNN.
niemandweiss
01.02.2003, 17:26
http://www.ftd.de/pw/in/1044028914162.html?nv=hptn
http://www.welt.de/data/2003/02/01/38321.html
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,233363,00.html
http://www.reuters.de/news_article.jhtml?type=topnews&StoryID=2152330
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!202829,203062,600844/SH/0/depot/0/index.html
eine kleine flugabweichung im kurs und schon stimmt der winkel nicht mehr. und nur die unterseite ist überhaupt in der lage den wiedereintritt unbeschadet zu überstehen. diese "funktion" ist im grunde der ritt auf der kanonenkugel. die bemannte raumfahrt ist damit definitiv am ende!
dazu passt das ja traurigerweise rein:
erstellt am 17.01.2003 um 15:07 Uhr.
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
im space shuttle sind noch 086er chips drin :lach :dd
da kommt ein megaboom auf uns zu.
obwohl :rolleyes: wenn die heut beginnen, nach 30 jahren (!!!) wieder einen menschen zum mond zu bringen,
müsste man gute 20 jahre warten, damit man die bilder im TV beschauen kann.
so "fortschrittlich" ist amerika - bemannte raumfahrt ist quasi TOT :o
:(
Vetinari
01.02.2003, 17:52
Radar image von Texas , Ost von Fort Worth und DAllas ...
http://www.srh.noaa.gov/radar/images/DS.p19r0/SI.kjan/latest.gif
http://www.srh.noaa.gov/radar/latest/DS.p19r0/si.kshv.shtml
Debris immer noch in die luft , aber jetzt 100 Milen sud-west.
fisherman
01.02.2003, 21:11
Komisch, dass sich alle einig sind, dass es kein Terroranschlag war.
Ich wär mir da nicht so sicher.
Drei Dinge sprechen meiner Meinung nach für einen Terroranschlag. Zum einen der Zeitpunkt. ( der Irak-Krieg steht unmittelbar bevor; die Usa rasseln mächtig mit dem Säbel ). Zweitens die Zusammensetzung der Crew ( ein Israeli war dabei ). Und drittens das Spektakuläre der Tat: Denn es war klar, dass die Terroristen nach dem Pentagon und dem World Trade Center nicht plötzlich eine Pommes-Bude bombadieren. Es mußte schon etwas außergewöhnliches sein, nach Möglichkeit live im Fernsehen zu sehen.
Bliebe nur noch zu klären, wie man das Ding, das mit 20.000 km/h in 60.000 m Höhe flog, zum Absturz bringen konnte. Aber das wird man wohl nie erfahren. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Terroranschlag von den Behörden als Unglücksfall hingestellt wird, um in der Bevölkerung keine Panik aufkommen zu lassen.
es war KEIN Terroranschlag!
2003
fisherman
01.02.2003, 21:19
auf jeden Fall wird man es nicht zugeben ...
Das denke ich für dich mit 2003, wäre da irgendein Anzeichen für Terror gewesen, dann würde in kürze die Pilze aus dem Boden schiessen :(.
Schade um die 7 Astronauten :ne :ne
Matze
fisherman
01.02.2003, 21:53
es wäre "DIE" Bankrotterklärung...
Original erstellt von fisherman
es wäre "DIE" Bankrotterklärung...
Es wäre nur deutlich das die Jungs jetzt komplett spinnen und einen absoluten Verfolgungswahn besitzen.
Wie soll das gehen? Bei Mach6 mit einem Selbstmordattentäter auf dem Besen reitend ins Triebwerk eines Spaceshuttles... :confused: -> Sorry, aber wenn die auch nur annährend versuchen würden, das jetzt als einen Terroranschlag darzustellen und daraufhin der Bombenhagel beginnen würde, die würde keiner mehr für ernst nehmen, und auch bestimmt das eigene Volk nicht ;).
Matze
fisherman
01.02.2003, 23:48
Matze,
beim Angriff auf den Irak geht es doch noch nicht einmal nach US-Version um Terrorismusbekämpfung. Da hat man doch andere Vorwände...
ein anschlag? :hihi :hihi :hihi
wäre das flugzeug schon beim start manipuliert, wäre es bereits beim start und "abhauen" aus der erdatmosphäre gecrahst. die belastung ist doch bestimmt die selbe. und ein flugzeug in 60 KM höhe abschiessen? :dd
ein kleiner riss im höhenleitblech und schon ist´s passiert :p
jetzt wird jedes unglück irgendwie mit anschlägen verglichen :hihi :hihi :hihi :hihi :lach :lach :lach :p
beim start ist ein teil von der rakete abgeflogen und höchstwahrscheinlich am shuttle vorbeigeschrammt. kam eben im ZDF.
niemandweiss
02.02.2003, 01:09
kam eben ? :lach
das steht schon länger fest :(
fisherman
02.02.2003, 09:56
aber warum ist das Teil von der Rakete abgeflogen ???
niemandweiss
02.02.2003, 10:05
Original erstellt von Dolby Digital 5.1
dann is ja alles klar.
gar nichts ist klar, was ist los mit Dir ? :cool:
auf alle Fälle wird dieser Vorfall erst einmal von dem eigentlichen Problem (Irak) ablenken :rolleyes:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,233395,00.html
"COLUMBIA"-KATASTROPHE
Der unterschätzte Fehler der Nasa
Der Flug der "Columbia" war möglicherweise von Beginn an zum tragischen Scheitern verurteilt: Der Defekt, der die sieben Astronauten ihr Leben kostete, könnte bereits in den Minuten des Starts aufgetreten sein. In Texas wurden unterdessen erste Trümmer und Leichenteile geborgen.
REUTERS
Letzter Start der "Columbia": Isolierungsmaterial schlug gegen den linken Flügel, an dem die Probleme begannen
Houston - Die Gewissheit war offenkundig falsch. Noch am Freitag, dem Vortag der Katastrophe am texanischen Himmel, hatte die Raumfahrtbehörde Nasa eine Erklärung abgegeben: Beim Eintritt in die Atmosphäre sei die "Columbia" nicht gefährdet. Dass die Nasa überhaupt ein solches Statement herausgab, ist mehr als ungewöhnlich. Und es lag daran, dass bereits in den Minuten des Starts ein Fehler geschah, der von der Nasa-Bodenkontrolle möglicherweise falsch eingeschätzt worden ist - und der zum Versagen des Hitzeschildes, zum Verglühen der Fähre und zum Tod der Besatzung geführt haben könnte.
Nun konzentriert sich die Ursachenforschung auf eben diesen Vorfall beim Start. Am Samstagabend berichtete der Leiter des Shuttle-Programms, Ron Dittemore, während des Starts habe sich eine Schaumstoffisolierung der Trägerraketen gelöst. Dann sei sie gegen den linken Flügel geschlagen. Die Bodenkontrolle habe damals erklärt, der wichtige Hitzeschild der Raumfähre sei dabei nicht beschädigt worden.
Die Probleme beim Wiedereintritt in die Atmosphäre aber begannen nach ersten Erkenntnissen ebenfalls am linken Flügel: Dort waren nach Nasa-Angaben Sensoren ausgefallen. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass große Hitze in die Struktur der "Columbia" eindrang. Satelliten registrierten das Auseinanderbrechen in Form von Hitzewellen. Dies könnte nach Angaben eines Militärsprechers auf eine Explosion, auf das Verbrennen von Teilen der Raumfähre beim Eintritt in die Atmosphäre oder auf eine andere Ursache hinweisen.
"Wir können nicht voreilig urteilen"
Nach Angaben Dittemores waren die Flügel der Raumfähre zum Zeitpunkt des Auseinanderbrechens auf 1650 Grad Celsius erhitzt. Der Hitzeschild hätte jedoch Schäden an der Raumfähre verhindern sollen. Vor der Presse mühte Dittemore sich, den Zusammenhang zu beschreiben: "Der Aufprall beim Start war am linken Flügel. Alle Anzeichen von Schwierigkeiten waren am linken Flügel. Wir können nicht unberücksichtigt lassen, dass es eine Verbindung geben könnte. Aber wir können darüber nicht voreilig urteilen".
Zum Zeitpunkt ihres Auseinanderbrechen kurz nach 9.00 Uhr Ortszeit war die "Columbia" gerade erst in die Erdatmosphäre eingetreten und hatte in 62.000 Metern Höhe den Punkt erreicht, an dem die Raumfähre den höchsten Temperaturen des gesamten Fluges ausgesetzt war. Dem Schutz gegen die Hitze dienen rund 20.000 an der Außenhaut des Raumgleiters angebrachte Kacheln.
Auch das FBI schaltet sich ein
Selbst, wenn die Nasa die Probleme ernster genommen hätte - beim Start entstandene Schäden am hätten laut Nasa-Angaben von den Astronauten nicht repariert werden könnten. "Da war nichts, was wir daran ändern konnten", sagte Dittemore. Auch im vergangenen Jahr habe sich eine Schaumstoffisolierung bei einem Shuttle-Start gelöst, dies habe jedoch den Flug nicht behindert.
Inzwischen hat die Nasa eine unabhängige Expertenkommission gebildet, um die Ursache der Katastrophe genau zu klären. Der Untersuchungskommission gehören Fachleute der Streitkräfte, des Verkehrsministeriums und verschiedener Behörden an, teilte Nasa-Direktor Sean O'Keefe am Samstag in Cape Canaveral mit. Parallel dazu leiteten die Nasa sowie ein Untersuchungsausschuss des Kongresses eigene Ermittlungen ein. Die US-Raumfahrtbehörde richtete dazu eine Kommandozentrale auf dem Luftwaffenstützpunkt Barksdale im US-Staat Louisiana ein. Ein Torso und Schädel entdeckt
Wenige Stunden nach der Katastrophe wurden erste Leichenteile im texanischen Absturzgebiet geborgen. Auf einer Landstraße bei Hemphill wurden in der Nähe eines Trümmerteils ein verkohlter menschlicher Torso, Oberschenkelknochen und ein Schädel entdeckt. An anderen Stellen in Texas und in Louisiana wurden ein Astronautenhelm und ein Abzeichen gefunden.
Die Bergung der Trümmerteile geht mit hohem Tempo weiter. Noch in der Nacht haben sich auch Experten des FBI in die Suche eingeschaltet. Um die Suche aus der Luft zu erleichtern, verbot die Luftfahrtbehörde in der Region Flüge unter 1000 Metern Höhe. Außerdem warnte die Behörde Piloten vor Sichtbehinderungen durch möglichen Trümmerstaub der Columbia.
Weltweit löste die schwerste Raumfahrt-Katastrophe seit dem "Challenger"-Unglück 1986 eine Welle der Erschütterung aus. Zuletzt sprachen die politischen Führungen Japans und Chinas US-Präsident George W. Bush ihr tiefes Beileid aus. Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bundespräsident Johannes Rau und deutsche Kirchenvertreter hatten erschüttert auf die Katastrophe reagiert. In einer Fernsehrede an die Nation hatte Bush die toten Raumfahrer gewürdigt.
Es ist schlimm, das Menschen gestorben sind,
aber so ein Theater drum zu machen ist auch schlimm!
Wieviele Menschen sterben zur Zeit bei Verkehrsunfällen usw.
Kommt da ein Schreiben vom Kanzler?
Nur mal so zum Nachdenken
niemandweiss
02.02.2003, 10:27
Moin Gert ;)
genau das wollte ich eigentlich mit dem Satz ausdrücken.
"auf alle Fälle wird dieser Vorfall erst einmal von dem eigentlichen Problem (Irak) ablenken"
Original erstellt von fisherman
aber warum ist das Teil von der Rakete abgeflogen ???
weil die amis alle ne schraube locker haben.
fisherman
02.02.2003, 11:19
:hihi :hihi :hihi
guck hier fisher:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,233395,00.html
"COLUMBIA"-KATASTROPHE
Der unterschätzte Fehler der Nasa
Der Flug der "Columbia" war möglicherweise von Beginn an zum tragischen Scheitern verurteilt: Der Defekt, der die sieben Astronauten ihr Leben kostete, könnte bereits in den Minuten des Starts aufgetreten sein. In Texas wurden unterdessen erste Trümmer und Leichenteile geborgen.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,235771,00.jpg
Houston - Die Gewissheit war offenkundig falsch. Noch am Freitag, dem Vortag der Katastrophe am texanischen Himmel, hatte die Raumfahrtbehörde Nasa eine Erklärung abgegeben: Beim Eintritt in die Atmosphäre sei die "Columbia" nicht gefährdet. Dass die Nasa überhaupt ein solches Statement herausgab, ist mehr als ungewöhnlich. Und es lag daran, dass bereits in den Minuten des Starts ein Fehler geschah, der von der Nasa-Bodenkontrolle möglicherweise falsch eingeschätzt worden ist - und der zum Versagen des Hitzeschildes, zum Verglühen der Fähre und zum Tod der Besatzung geführt haben könnte. Nun konzentriert sich die Ursachenforschung auf eben diesen Vorfall beim Start. Am Samstagabend berichtete der Leiter des Shuttle-Programms, Ron Dittemore, während des Starts habe sich eine Schaumstoffisolierung der Trägerraketen gelöst. Dann sei sie gegen den linken Flügel geschlagen. Die Bodenkontrolle habe damals erklärt, der wichtige Hitzeschild der Raumfähre sei dabei nicht beschädigt worden.
Die Probleme beim Wiedereintritt in die Atmosphäre aber begannen nach ersten Erkenntnissen ebenfalls am linken Flügel: Dort waren nach Nasa-Angaben Sensoren ausgefallen. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass große Hitze in die Struktur der "Columbia" eindrang. Satelliten registrierten das Auseinanderbrechen in Form von Hitzewellen. Dies könnte nach Angaben eines Militärsprechers auf eine Explosion, auf das Verbrennen von Teilen der Raumfähre beim Eintritt in die Atmosphäre oder auf eine andere Ursache hinweisen.
"Wir können nicht voreilig urteilen"
Nach Angaben Dittemores waren die Flügel der Raumfähre zum Zeitpunkt des Auseinanderbrechens auf 1650 Grad Celsius erhitzt. Der Hitzeschild hätte jedoch Schäden an der Raumfähre verhindern sollen. Vor der Presse mühte Dittemore sich, den Zusammenhang zu beschreiben: "Der Aufprall beim Start war am linken Flügel. Alle Anzeichen von Schwierigkeiten waren am linken Flügel. Wir können nicht unberücksichtigt lassen, dass es eine Verbindung geben könnte. Aber wir können darüber nicht voreilig urteilen".
Zum Zeitpunkt ihres Auseinanderbrechen kurz nach 9.00 Uhr Ortszeit war die "Columbia" gerade erst in die Erdatmosphäre eingetreten und hatte in 62.000 Metern Höhe den Punkt erreicht, an dem die Raumfähre den höchsten Temperaturen des gesamten Fluges ausgesetzt war. Dem Schutz gegen die Hitze dienen rund 20.000 an der Außenhaut des Raumgleiters angebrachte Kacheln.
Auch das FBI schaltet sich ein
Selbst, wenn die Nasa die Probleme ernster genommen hätte - beim Start entstandene Schäden am hätten laut Nasa-Angaben von den Astronauten nicht repariert werden könnten. "Da war nichts, was wir daran ändern konnten", sagte Dittemore. Auch im vergangenen Jahr habe sich eine Schaumstoffisolierung bei einem Shuttle-Start gelöst, dies habe jedoch den Flug nicht behindert.
Inzwischen hat die Nasa eine unabhängige Expertenkommission gebildet, um die Ursache der Katastrophe genau zu klären. Der Untersuchungskommission gehören Fachleute der Streitkräfte, des Verkehrsministeriums und verschiedener Behörden an, teilte Nasa-Direktor Sean O'Keefe am Samstag in Cape Canaveral mit. Parallel dazu leiteten die Nasa sowie ein Untersuchungsausschuss des Kongresses eigene Ermittlungen ein. Die US-Raumfahrtbehörde richtete dazu eine Kommandozentrale auf dem Luftwaffenstützpunkt Barksdale im US-Staat Louisiana ein. Ein Torso und Schädel entdeckt
Wenige Stunden nach der Katastrophe wurden erste Leichenteile im texanischen Absturzgebiet geborgen. Auf einer Landstraße bei Hemphill wurden in der Nähe eines Trümmerteils ein verkohlter menschlicher Torso, Oberschenkelknochen und ein Schädel entdeckt. An anderen Stellen in Texas und in Louisiana wurden ein Astronautenhelm und ein Abzeichen gefunden.
Die Bergung der Trümmerteile geht mit hohem Tempo weiter. Noch in der Nacht haben sich auch Experten des FBI in die Suche eingeschaltet. Um die Suche aus der Luft zu erleichtern, verbot die Luftfahrtbehörde in der Region Flüge unter 1000 Metern Höhe. Außerdem warnte die Behörde Piloten vor Sichtbehinderungen durch möglichen Trümmerstaub der Columbia.
Weltweit löste die schwerste Raumfahrt-Katastrophe seit dem "Challenger"-Unglück 1986 eine Welle der Erschütterung aus. Zuletzt sprachen die politischen Führungen Japans und Chinas US-Präsident George W. Bush ihr tiefes Beileid aus. Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bundespräsident Johannes Rau und deutsche Kirchenvertreter hatten erschüttert auf die Katastrophe reagiert. In einer Fernsehrede an die Nation hatte Bush die toten Raumfahrer gewürdigt.
:rolleyes:
germanasti
02.02.2003, 11:29
Original erstellt von Gert
Es ist schlimm, das Menschen gestorben sind,
aber so ein Theater drum zu machen ist auch schlimm!
Wieviele Menschen sterben zur Zeit bei Verkehrsunfällen usw.
Kommt da ein Schreiben vom Kanzler?
Nur mal so zum Nachdenken
Erhöht die Einschaltquote & davon leben die Medien nunmal ;)
fisherman
02.02.2003, 11:50
George W. wird jetzt noch unberechenbarer werden.
Er hat das Pech, dass seine Amtszeit von großen nationalen Tragödien geprägt ist und will nun nicht als Loser in die Geschichte eingehen.
Er braucht dringend einen Erfolg und setzt damit viel aufs Spiel....
dann schmeißt er mit Atombomben um sich ....
und dein verbuddeltes Gold ist für die nächsten 90000 Jahre verstrahlt :(
macht aber nix, die Verzinsung ist enorm :D
Original erstellt von Gert
Es ist schlimm, das Menschen gestorben sind,
aber so ein Theater drum zu machen ist auch schlimm!
Wieviele Menschen sterben zur Zeit bei Verkehrsunfällen usw.
Kommt da ein Schreiben vom Kanzler?
Nur mal so zum Nachdenken
Es ist eben kein NORMALER Verkehrsunfall. Und es trifft nicht nur die amerikanische sondern auch die europäische Raumfahrt. Also ein globales Thema.
Amerika im derzeitigen weltpolitischen Umfeld legt natürlich eine besondere "Note" in das Ereignis.
fisherman
03.02.2003, 17:28
wer in den Weltraum fliegt, muß wissen, was er tut....
Was den wenigsten bekannt sein dürfte ist, dass die damalige UdSSR ebenfalls ein Shuttle-Programm auf die Beine gestellt hatte - Ergebnis: verschiedene Typen mit dem Namen "Buran". Allerdings war nach dem Umbruch 1989/90 das Geld alle - und damit Tschüs mit dem Raumfahrtprogramm. Im Folgenden einige Bilder :)
http://picturebank.euroavia.org/space/buran/buran03.jpg
http://picturebank.euroavia.org/space/buran/buran05.jpg
http://www.meniscus.net/buran/images/th_comparis.gif
Ami-Shuttle links, Russen rechts :)
http://www.airspacemuseum.ru/images/academy/buran.jpg
http://liftoff.msfc.nasa.gov/rsa/gifs/buran_energiya.jpg
und das noch :)
http://www.iespana.es/intercosmos/astronautica/buran.jpg
Bericht zum Start 1988 (http://images.google.de/imgres?imgurl=www.energia.ru/energia/launchers/im/energia-16.jpg&imgrefurl=http://www.energia.ru/english/energia/launchers/vehicle_energia-l.html&h=156&w=180&prev=/images%3Fq%3DEnergia%26start%3D20%26svnum%3D10%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26oe%3DUTF-8%26sa%3DN)
Original erstellt von norbu
Es ist eben kein NORMALER Verkehrsunfall. Und es trifft nicht nur die amerikanische sondern auch die europäische Raumfahrt. Also ein globales Thema.
Amerika im derzeitigen weltpolitischen Umfeld legt natürlich eine besondere "Note" in das Ereignis.
7 pappnasen fliegen mit 20 facher schallgeschwindigkeit im menschfeindlichen nichts mit hunderten tonnen feststoff unterm arsch, geschützt durch ein paar zentimeter metallhülle und völlig veralteter technik, die zwar hier und da erneuert wird, durch raum und zeit.
mal unter uns, bei aller anteilnehmer an die angehörigen der opfer:
was zum teufel erwartet ihr denn? ist raumfahrt ne sichere sachen, oder was? :rolleyes: :hihi
Die "Endeavour" ist als Ersatz für die "Challenger" gebaut worden - Kosten 2,4 Mrd. USD.
fisherman
04.02.2003, 20:49
wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass die Menschen in den Weltraum fliegen, hätte er uns einen Raketenantrieb und Hitzkacheln gegeben....
Schon 1966 begannen erste Entwicklungen für ein sowjetisches Shuttle. Das "Spiral" getaufte Projekt basierte auf einem Überschallflugzeug (MIG 105) und sollte bei Mach 4 zwei Kosmonauten Platz bieten. Bereits 1967 zeichnete sich ab, dass das Projekt angesichts enormer Kosten gestopt würde. Mit BOR 1 bis 3 gab es letzte Tests zum Projekt. 1969 folgte die offizielle Einstellung. Die BOR-Projekte bis einschließlich Nr. 5 waren jedoch ebenfalls Testträger für das nächste große Shuttle-Projekt. Mit Buran baute Russland das teuerste und größte je in Russland entwickelte Raumschiff. 1976 wurde in Moskau der Beschluss gefasst ein Shuttle zu entwickeln das in direkter Konkurrenz zum US Space Shuttle stehen sollte. Zum einen dürften hier noch "Race-to-Space"-Reflexe des Kalten Krieges gewirkt haben (wenn dieser auch schon fast in seinen letzten Zügen lag), zum anderen waren für beide Shuttles militärische Einsätze geplant. Nicht zuletzt die Angst, dass die USA mit dem Shuttle russische Spionage-Satelliten hätte einfangen können und man nichts vergleichbares zur Wahrung des Gleichgewichts hätte androhen können, dürfte den letzten Ausschlag gegeben haben. Es war niemandem bewusst, dass damals das letzte große Raumfahrt-Projekt im Wettlauf zwischen den USA und der Udssr an den Start ging. Die Udssr zerfiel nur kurze Zeit nach Fertigstellung der ersten flugfähigen Fähre. Den Vorwurf, der Buran sei ein pures Plagiat des US-Shuttles sollte man sich übrigens gut überlegen. So ähnlich sich die Shuttles sehen, so unterschiedlich sind einige Ansätze und vor allem die Leistungsfähigkeit des Buran. Er besitzt z. B. keine eigenen Haupttriebwerke. Den kompletten Startschub leistet die Energija. Die Lagetriebwerke waren leistungsfähiger und es konnten theoretisch insgesamt 14 Personen im Buran Platz finden.
Es wird gemunkelt, dass es während der Entwicklungsphase des Buran einen Punkt gab, an dem alle Arbeiten vor Fertigstellung beendet werden sollten. Das Projekt war zu teuer geworden und lag weit hinter dem Zeitplan. Doch angeblich soll Amerika 1985 mit STS51B ein militärisches Experiment über Russland durchgeführt haben bei dem die russischen Frühwarnsysteme Alarm gaben. Tatsächlich war das US-Shuttle zu diesem Zeitpunkt noch zur militärischen Nutzung vorgesehen. Das sollte sich erst nach der Challenger-Katastrophe ändern. Doch auch wenn diese Geschichte nur erfunden sein sollte, sie führte zur Ansicht, dass Buran um jeden Preis fertiggestellt werden muss. Am 15. November 1988 absolvierte das russische Shuttle seinen nur dreieinhalbstündigen Jungfernflug um die Erde. Es sollte bis heute der einzige Flug bleiben der je mit einer wiederverwendbaren russischen Raumfähre durchgeführt wurde. Ins All befördert wurde Buran mit dem Energija- Trägersystem, einer der schubkräftigsten Trägerrakten die je gebaut wurden. Die Energija- Rakete hatte bereits 1987 ihren ersten Einsatz. Was die Rakete ins All befördern sollte ist bis heute im unklaren geblieben. Es wird vermutet, dass es sich um ein militärisches Experiment des russischen SDI-Programms handelte. Einige Grundlagen der Energija gingen auf die wenigen verwertbaren Erkenntnisse der gescheiterten N1-Rakete zurück.
Das gestartete Buran-Shuttle wäre nicht in der Lage gewesen Missionen durchzuführen wie wir sie vom US-Shuttle aus den 80ern und 90ern kennen. Es gab noch keine ausreichenden Lebenserhaltungssysteme und die Computer arbeiteten nur unvollständig. Das zweite in der Produktion befindliche Shuttle (Ptichka - Kleiner Vogel), das 1990 fast fertiggestellt wurde hätte vermutlich den regulären Flugbetrieb aufnehmen sollen, doch wurde der für 1991 geplante Start nie durchgeführt. Der Buran hatte keinen Nutzwert mehr, denn seine Aussenhülle hatte den Jungfernflug nur auf den ersten Blick unbeschadet überstanden. Das speziell ausgebildete Kosmonauten-Team kam somit auf keinem der Shuttles zum Einsatz. Eine Version des Buran steht heute im Gorky-Park ein anderes befand sich lange Zeit in einem vereinsamten Hangar der Weltraumstätte Baikonour. Von dort soll er mittlerweile verschwunden sein. 1993 wurde das Buran-Shuttle-Programm offiziell eingestellt und ein Großteil der nie fertiggestellten Orbiter demontiert. Die Kapazitäten eines so großen Nutzlasttransportes wurden nicht mehr benötigt - jedenfalls nicht zu den zu erwartenden Kosten. Heute könnte man beim Aufbau der ISS den Buran sicherlich gut gebrauchen, doch die Wahrscheinlichkeit, dass je wieder ein Buran fliegt ist gleich Null: Niemand wird es finanzieren.Ursprünglich war es geplant für die MIR2-Transporte und gar für eventuelle Marsmissionen ein Buran-Shuttle einzusetzen. Doch auch das MIR2-Vorhaben wurde aus finanziellen Gründen aufgegeben und später der Mitarbeit an der ISS der Vorzug gegeben.
jetzt wurde bekannt das das teil, das abgeflogen ist, aus schaumstoff war.
und somit nicht zu einer beschädigung hätte führen können.
das hätte man doch schon vor tagen wissen müssen!
S.F. man's astounding photo
Mysterious purple streak is shown hitting Columbia 7 minutes before it disintegrated
Sabin Russell,
Chronicle Staff WriterWednesday,
February 5, 2003
©2003 San Francisco Chronicle
Top investigators of the Columbia space shuttle disaster are analyzing a startling photograph -- snapped by an amateur astronomer from a San Francisco hillside -- that appears to show a purplish electrical bolt striking the craft as it streaked across the California sky.
The digital image is one of five snapped by the shuttle buff at roughly 5:53 a.m. Saturday as sensors on the doomed orbiter began showing the first indications of trouble. Seven minutes later, the craft broke up in flames over Texas.
The photographer requested that his name not be used and said he would not release the image to the public until NASA experts had time to examine it.
Although there are several possible benign explanations for the image -- such as a barely perceptable jiggle of the camera as it took the time exposure -- NASA's zeal to examine the photo demonstrates the lengths at which the agency is going to tap the resources of ordinary Americans in solving the puzzle.
Late Tuesday, NASA dispatched former shuttle astronaut Tammy Jernigan, now a manager at Lawrence Livermore Laboratories, to the San Francisco home of the astronomer to examine his digital images and to take the camera itself to Mountain View, where it was to be transported by a NASA T-38 jet to Houston this morning.
A Chronicle reporter was present when the astronaut arrived. First seeing the image on a large computer screen, she had one word: "Wow."
Jernigan, who is no longer working for NASA, quizzed the photographer on the aperture of the camera, the direction he faced and the estimated exposure time -- about four to six seconds on the automatic Nikon 880 camera. It was mounted on a tripod, and the shutter was triggered manually.
In the critical shot, a glowing purple rope of light corkscrews down toward the plasma trail, appears to pass behind it, then cuts sharply toward it from below. As it merges with the plasma trail, the streak itself brightens for a distance, then fades.
"It certainly appears very anomalous," said Jernigan. "We sure will be very interested in taking a very hard look at this."
Jernigan flew five shuttle missions herself during the 1990s, including three on Columbia. On her last flight, the pilot of the craft was Rick Husband, who was at the controls when Columbia perished.
"He was one of the finest people I could ever hope to know," said Jernigan.
It was an astounding day for the San Francisco photographer, who said he had not had any success in reaching NASA through its published telephone hot lines.
He ultimately reached investigators through a connection with a relative who attends the same church as former astronaut Jack Lousma, who flew 24 million miles in the Skylab 3 mission in 1973.
Lousma put him in direct touch with Ralph Roe Jr., chief engineer for the shuttle program at Johnson Space Flight Center in Houston.
After a series of telephone conversations Tuesday afternoon, the photographer had a veteran shuttle mission specialist knocking at his door by dinnertime. Within hours, he was left with a receipt, and his camera was on its way to Houston.
E-mail Sabin Russell at srussell@sfchronicle.com.
©2003 San Francisco Chronicle | Feedback
http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/c/a/2003/02/05/CAMERA.TMP&type=printable
syr :rolleyes:
Aliens, was sonst.... :rolleyes: ;)
Nix Alien :ne...... Dummer Witz :rolleyes: ;) .
Aviation Week & Space Technology
USAF Imagery Confirms Columbia Wing Damaged
By Craig Covault
High-resolution images taken from a ground-based Air Force tracking camera in the southwestern U.S. show serious structural damage to the inboard leading edge of Columbia's left wing , as the crippled orbiter flew overhead about 60 sec. before the vehicle broke up over Texas killing the seven astronauts on board Feb. 1.
According to sources close to the investigation, the images , under analysis at the Johnson Space Center in Houston, show a jagged edge on the left inboard wing structure near where the wing begins to intersect the fuselage. They also show the orbiter's right aft yaw thrusters firing, trying to correct the vehicle's attitude that was being adversely affected by the left wing damage. Columbia's fuselage and right wing appear normal. Unlike the damaged and jagged left wing section, the right wing appears smooth along its entire length. The imagery is consistent with telemetry.
The ragged edge on the left leading edge, indicates that either a small structural breach--such as a crack--occurred, allowing the 2,500F reentry heating to erode additional structure there, or that a small portion of the leading edge fell off at that location.
Either way, the damage affected the vehicle's flying qualities as well as allowed hot gases to flow into critical wing structure--a fatal combination .
It is possible, but yet not confirmed, that the impact of foam debris from the shuttle's external tank during launch could have played a role in damage to the wing leading edge, where the deformity appears in USAF imagery.
If that is confirmed by the independent investigation team, it would mean that, contrary to initial shuttle program analysis, the tank debris event at launch played a key role in the root cause of the accident.
Another key factor is that the leading edge of the shuttle wing, where the jagged shape was photographed, transitions from black thermal protection tiles to a much different mechanical system made of reinforced carbon-carbon material that is bolted on, rather than glued on as the tiles are.
This means that in addition to the possible failure of black tile at the point where the wing joins the fuselage, a failure involving the attachment mechanisms for the leading edge sections could also be a factor, either related or not to the debris impact. The actual front structure of a shuttle wing is flat. To provide aerodynamic shape and heat protection, each wing is fitted with 22 U-shaped reinforced carbon-carbon (RCC) leading-edge structures. The carbon material in the leading edge, as well as the orbiter nose cap, is designed to protect the shuttle from temperatures above 2,300F during reentry. Any breach of this leading-edge material would have catastrophic consequences.
The U-shaped RCC sections are attached to the wing "with a series of floating joints to reduce loading on the panels due to wing deflections," according to Boeing data on the attachment mechanism.
"The [critical heat protection] seal between each wing leading-edge panel is referred to as a 'tee' seal," according to Boeing, and is also made of a carbon material.
The tee seals allow lateral motion and thermal expansion differences between the carbon sections and sections of the orbiter wing that remain much cooler during reentry.
In addition to debris impact issues, investigators will likely examine whether any structural bending between the cooler wing structure and the more-than-2,000F leading edge sections could have played a role in the accident. There is insulation packed between the cooler wing structure and the bowl-shaped cavity formed by the carbon leading-edge sections.
The RCC leading-edge structures are bolted to the wing using Inconel fittings that attach to aluminum flanges on the front of the wing.
The initial NASA Mission Management Team (MMT) assessment of the debris impact--made on Jan. 18, two days after launch--noted "The strike appears to have occurred on or relatively close to the "wing glove" near the orbiter fuselage.
The term "wing glove" generally refers to the area where the RCC bolt-on material is closest to the fuselage. This is also the general area where USAF imagery shows structural damage.
The second MMT summary analyzing the debris hit was made on Jan. 20 and had no mention of the leading-edge wing glove area. That report was more focused on orbiter black tiles on the vehicle's belly. The third and final summary issued on Jan. 27 discusses the black tiles again, but also specifically says "Damage to the RCC [wing leading edge] should be limited to coating only and have no mission impact." Investigators in Houston are trying to match the location of the debris impact with the jagged edge shown in the Air Force imagery.
Columbia reentry accident investigators are also trying to determine if, as in the case of Challenger's accident 17 years ago, an undesirable materials characteristic noted on previous flights--in this case the STS-112 separation of external tank insulation foam debris--was misjudged by engineers as to its potential for harm, possibly by using analytical tools and information inadequate to truly identify and quantify the threat to the shuttle. As of late last week, NASA strongly asserted this was not the case, but intense analysis on that possibility continues.
The shuttle is now grounded indefinitely and the impact on major crew resupply and assembly flights to the International Space Station remains under intense review.
Killed in the accident were STS-107 mission commander USAF Col. Rick Husband; copilot Navy Cdr. William McCool; flight engineer Kalpana Chawla; payload commander USAF Lt. Col. Michael Anderson; mission specialist physician astronauts Navy Capt. Laurel Clark and Navy Capt. David Brown; and Israel Air Force Col. Ilan Ramon.
"We continue to recover crew remains and we are handling that process with the utmost care, the utmost respect and dignity," said Ronald Dittemore, shuttle program manager.
No matter what the investigations show, there are no apparent credible crew survival options for the failure Columbia experienced. With the ISS out of reach in a far different orbit, there were no credible rescue options even if wing damage had been apparent before reentry--which it was not.
[I]If, in the midst of its 16-day flight, wing damage had been found to be dire, the only potential--but still unlikely--option would have been the formulation over several days by Mission Control of a profile that could have, perhaps, reduced heating on the damaged wing at the expense of the other wing for an unguided reentry, with scant hope the vehicle would remain controllable to about 40,000 ft., allowing for crew bailout over an ocean.
Reentry is a starkly unforgiving environment where three out of the four fatal manned space flight accidents during the last 35 years have occurred.
These include the Soyuz 1 reentry accident that killed cosmonaut Vladimir Komarov in 1967 and the 1971 Soyuz 11 reentry accident that killed three cosmonauts returning after the first long-duration stay on the Salyut 1 space station.
The only fatal launch accident has been Challenger in 1986, although Apollo astronauts Gus Grissom, Ed White and Roger Chaffee were killed when fire developed in their spacecraft during a launch pad test not involving launch.
No other accident in aviation history has been seen by so many eyewitnesses than the loss of Columbia--visible in five states.
Telemetry and photographic analysis indicate the breakup of the historic orbiter took place as she slowed from Mach 20-to-18 across California, Nevada, Arizona and New Mexico with the loss of structural integrity 205,000 ft. over north-central Texas where most of the debris fell.
The science-driven STS-107 crew was completing 16 days of complex work in their Spacehab Research Double module and were 16 min. from landing at Kennedy when lost. Landing was scheduled for 8:16 a.m. CST.
Abnormal telemetry events in the reentry began at 7:52 a.m. CST as the vehicle was crossing the coast north of San Francisco at 43 mi. alt., about Mach 20.
The orbiter at this time was in a 43-deg. right bank completing its initial bank maneuver to the south for initial energy dissipation and ranging toward the Kennedy runway still nearly 3,000 mi. away.
That initial bank had been as steep as about 80 deg. between Hawaii and the California coast, a normal flight path angle for the early part of the reentry. The abnormal events seen on orbiter telemetry in Houston indicate a slow penetration of reentry heat into the orbiter and damage on the wing, overpowering the flight control system. Key events were:
* 7:52 a.m. CST: Three left main landing gear brakeline temperatures show an unusual rise. "This was the first occurrence of a significant thermal event in the left wheel well," Dittemore said. Engineers do not believe the left wheel well was breached, but rather that hot gases were somehow finding a flow path within the wing to reach the wheel well.
* 7:53 a.m. CST: A fourth left brakeline strut temperature measurement rose significantly--about 30-40 deg. in 5 min.
* 7:54 a.m. CST: With the orbiter over eastern California and western Nevada, the mid-fuselage mold line where the left wing meets the fuselage showed an unusual temperature rise. The 60F rise over 5 min. was not dramatic, but showed that something was heating the wing fuselage interface area at this time. Wing leading edge and belly temperatures were over 2,000F. While the outside fuselage wall was heating, the inside wall remained cool as normal.
* 7:55 a.m. CST : A fifth left main gear temperature sensor showed an unusual rise.
* 7:57 a.m. CST: As Columbia was passing over Arizona and New Mexico, the orbiter's upper and lower left wing temperature sensors failed, probably indicating their lines had been cut. The orbiter was also rolling back to the left into about a 75-deg. left bank angle, again to dissipate energy and for navigation and guidance toward Runway 33 at Kennedy, then about 1,800 mi. away.
* 7:58 a.m. CST: Still over New Mexico, the elevons began to move to adjust orbiter roll axis trim, indicating an increase in drag on the left side of the vehicle. That could be indicative of "rough tile or missing tile but we are not sure," Dittemore said. At the same time, the elevons were reacting to increased drag on the left side of the vehicle, the left main landing gear tire pressures and wheel temperature measurements failed. This was indicative of a loss of the sensor, not the explosion or failure of the left main gear tires, Dittemore believes. The sensors were lost in a staggered fashion.
* 7:59 a.m. CST: Additional elevon motion is commanded by the flight control system to counteract left side drag. The drag was trying to roll the vehicle to the left, while the flight control system was commanding the elevons to roll it back to the right.
But the rate of left roll was beginning to overpower the elevons, so the control system fired two 870-lb.-thrust right yaw thrusters to help maintain the proper flight path angle. The firing lasted 1.5 sec. and, along with the tire pressure data and elevon data, would have been noted by the pilots.
At about this time, the pilots made a short transmission that was clipped and essentially unintelligible.
In Mission Control, astronaut Marine Lt. Col. Charles Hobaugh, the spacecraft communicator on reentry flight director Leroy Cain's team, radioed "Columbia, we see your tire pressure [telemetry] messages and we did not copy your last transmission."
One of the pilots then radioed "Roger," but appeared to be cut off in mid-transmission by static. For a moment there were additional static and sounds similar to an open microphone on Columbia but no transmissions from the crew.
All data from the orbiter then stopped and the position plot display in Mission Control froze over Texas, although an additional 30 sec. of poor data may have been captured.
Controllers in Mission Control thought they were experiencing an unusual but non-critical data drop-out. But they had also taken notice of the unusual buildup of sensor telemetry in the preceding few minutes.
About 3 min. after all data flow stopped, Hobaugh in Mission Control began transmitting in the blind to Columbia on the UHF backup radio system. "Columbia, Houston, UHF comm. check" he repeated every 15-30 sec., but to no avail. In central Texas, thousands of people at that moment were observing the orbiter break up at Mach 18.3 and 207,000 ft.
Milt Heflin, chief of the flight director's office, said he looked at the frozen data plots. "I and others stared at that for a long time because the tracking ended over Texas. It just stopped. It was then that I reflected back on what I saw with Challenger."
The loss of Challenger occurred 17 years and four days before the loss of Columbia.
"Our landscape has changed," Heflin said. "The space flight business today is going to be much different than yesterday.
"It was different after the Apollo fire, it was different after Challenger."
Columbia, the first winged reusable manned spacecraft first launched in April 1981, was lost on her 28th mission on the 113th shuttle flight.
AviationWeek (http://www.aviationnow.com/avnow/news/channel_awst_story.jsp?id=news/shuttle2_news.xml)
http://www.aviationnow.com/media/images/Shuttop2.jpg
NASA-Homepage:
http://www.nasa.gov/images/content/columbia/107_bw_2_07.jpg
This image is a view of the underside of Columbia during its entry from m ission STS-107 on Feb. 1, 2003, as it passed by the Starfire Optical Range, Directed Energy Directorate, Air Force Research Laboratory, Kirtland Air Force Base, N. M. The image was taken at approximately 7:57 a.m. CST (1357 GMT). This image was received by NASA as part of the Columbia accident investigation and is being analyzed.
NASA (http://www.nasa.gov/columbia/COL_image_030207.html)
[I]Denn sie wussten was sie tun.....
syr
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