Vollständige Version anzeigen : 17. + 18.02.03: Kriegsverschiebung? Doch die Welt wurde am Wochenende verändert!
germanasti
16.02.2003, 21:28
Eine weitere sehr ruhige Woche ist vorüber, welche in der ersten Hälfte von einem nur sehr zähen Absturz und danach mal wieder von Allan Greenspan dominiert wurde. Dieser sollte alleine am Donnerstag und Freitag an die 50 Mrd. künstlicher Dollars aufgebracht haben, um Aktien, Dollar & vor allem Futures mit kräftigen Interventionen zu füttern. Immerhin brachte dies am Freitag abend einen Erfolg mit sich. Erstmals nach vielen Wochen haben wir wieder breite Aktienkäufe echter Art gesehen. Doch kam dies wirklich von Herzen? Ich denke es ist die grenzenlose Gier eine Rallye mit der ersten Bombe auf den Irak zu verpassen, anstatt etwas besonnener Blicke auf die Wirtschaftssituation zu werden. Dementsprechend könnte es nun heissen „Crash mit bzw. kurz nachdem die Kanonen donnern“. Ausserdem sind da mit Sicherheit viele Fehlpositionierungen aufgrund des in dieser Woche anstehenden kleinen Verfalltages drin, schliesslich glaubte jeder an neue Tiefststände. Möglich das dies noch ein klein wenig anhält, ehe dann mit viel Realität der Absturz nachhaltiger Art erfolgen wird. Solch eine Inszenierung hat Greenspan übrigens schonmal im Spätsommer 1998 vollzogen. Damals drehte er die Märkte 3 Tage vor dem Verfall und sorgte für Deckungskäufe ohne Ende. Nur wird es dieses Mal mit Sicherheit nicht nachhaltig sein.
Einige Konjunkturdaten zum Wochenabschluss:
Immer tiefer in eine fürchterliche Hölle schrauben sich die Lagerbestände. Diese stiegen im Januar um 0,6% (erwartet +0,2%), was offiziell damit begründet wurde, dass Unternehmen aufgrund positiver Aussichten schonmal etwas vorproduzieren, dass es zu keinen Lieferengpässen kommt. In Wirklichkeit aber sind dies Verzweiflungsaktionen, da sonst die amerikanische Produktion endgültig zum Stillstand gekommen wäre! Dementsprechend lassen sich schon jetzt gigantische Sonderabschreibungen absehen, sollte das double dip offiziell eintreten. & dann werden die Enrons und Worldcoms reihenweise ihren Chapter 11 – Antrag stellen!
Stärker als erwartet stieg die Industrieproduktion im Januar. +0,7 anstatt +0,3% stehen aber einer untragbaren Bedeutungslosigkeit gegenüber, denn die Dezemberzahlen wurden mal wieder in Extremform revidiert. –0,4 anstatt zuvor ausgegebenen –0,2%. Damit hat dieser Indikator keine Signalwirkung.
Weiter an Wert hat das Verbrauchervertrauen verloren. Notierung für Februar liegt bei nur noch 79,2 was sogar noch unter den Erwartungen von 81,2 liegt. Es scheint so als wäre der amerikanische Konsument für verdammt lange Zeit gestorben.
& unverändert bei –0,7% verharrte der ECRI, womit rezessive Grundzüge weiterhin aktiv bleiben.
Konjunkturdatenbezogen war die letzte Woche sehr beschaulich, dafür aber nicht weniger informativ! Vor allem mit den Einzelhandelsumsätzen sollte der Bartel erneut glasklar aufgezeigt haben, dass die Mostkrüge der Konsumenten in Amerika immer leerer werden. Umsätze gingen zum 2. Mal in Folge zurück, weshalb wohl der Verbraucher als 2/3-Stärke des amerikanischen Wachstums wegfällt, was nie und nimmer vom boomenden Rüstungssektor ausgeglichen werden kann. Ergo lässt sich schon jetzt absehen, dass das double dip wohl schon in Q1 eine bitterböse Bestätigung erfahren wird. Ob dieser Konsumsenthaltungstrend länger anhalten wird? Idealerweise sollte dies nun, von kleinen Gegenbewegungen abgesehen, über Jahre hinweg so ablaufen, der gigantischen Privatverschuldung und Luxusschwemme bis ins kleinste Detail sei dank.
Weitere Trendsignale gab es auch beim mittlerweile Dauerthema Hyperinflation. Einfuhrpreise zeigten sowohl auf Monats- als auch Jahressicht eine importierte Inflation auf, die bei dem anhaltenden Preisdruck wie ein fürchterliches Damoklesschwert wirkt. % das ist noch nichtmal das Hauptproblem, denn NOCH besitzt der Dollar einen so akzeptables Ansehen, dass keine permanente Papiergelderhöhung aufgebracht werden muss, um einen realen Gegenwert zu erhalten. Doch wie lange noch? Ich rechne um den Sommer herum mit einer raketenartigen Abwertungswelle bei Dollarbezahlungen & dann ist Hyperinflation wirklich nur noch wenige Wochen weg, ehe sie eine offizielle Bestätigung erhält. Kurzfristig reagiert aber weiterhin die Deflation & das vor allem im Endvebraucherbereich. Dementsprechend ist es keine Illusion, wenn Greenspan kurz nach Kriegsbeginn eine neuerliche Zinssenkung vollzieht. Diese wird aber wie alle vorhergehenden wirkungslos verpuffen.
Von den Unternehmen gab es nicht sehr viel zu berichten. Skandale blieben Mangelware, die nächste Insolvenzwelle lässt weiterhin artig auf sich warten & die letzten Nachzügler im Q4-Zahlen-Bereich konnten ebenfalls keinen vom Hocker reissen. Eine AMAT legte neben vernichtenden Zahlen einen tieftraurigen Q1-Ausblick auf den Tisch & Dell glänzte zwar mit einem gewaltigen Umsatzplus, doch nur im Vorjahresverglich. Zu Vormonat war es gar ein kleiner Rückkang, weshalb diese Zahlen grottenschlecht sind! Obendrauf gab man einen absolut illusorischen Ausblick, der geradezu nach einer Gewinnwarnung in den kommenden beiden Monaten schreit. Eben wie bei allem in Amerika. Zuerst gross schreien & wenn es dann doch nicht so kommt, interessiert das vorhergehende Getöse kein Mensch mehr. Und sollte auch dies nicht ausreichen, schönt man zur Not die Bilanzen zu einem passenden Stadium. Alles sehr vertrauenserweckend für ausländische Investoren!
Trim Trabs lieferte für die letzte Woche leider keine Fondszahlen. Dafür gab ein anderes Institut Abflüsse in Höhe von rund 3 Mrd. Dollar bekannt, womit der Trend anhaltend intakt bleibt. Wie lange noch bis der erste Hedge Fonds wegen Unterdeckung bei Derivaten deshalb platzt?
Weiter im Trend blühender Dollardrucklandschaften bleibt das Geldmengenwachstum, welches zum 3. Mal in Folge kräftig zulegte. So stieg M1 in der Woche zum 03.02. um 13 Mrd., während M3 gar um 16,9 Mrd. zulegen konnte. Für Monat Januar bedeutet dies ein Nettoanstieg um knapp 40 Mrd., in denen bekanntermassen keine Derivate enthalten sind. Diese sollten momentan, aufgrund der heftigen FED-Interventionen via Futurue, ein Verhältnis 1:4 oder gar 1:5 haben. Dementsprechend kann man mutmassen, dass die FED alleine im Monat Januar den Dollar um weitere 200-250 Mrd. Dollar verwässert hat. Zum Vergleich: Dies ist rund ein Drittel des Bush-Konjunkturprogramms mit Laufzeit bis 2008 & das in einem einzigen Monat! Was Greenspan mit dem Dollar veranstaltet ist nur noch krank, schlichtweg krank !!!
27 Mrd. Dollar sind im open market gelegen. Dies war aber ein Fliegenschiss gegen das Interventionsvolumen im Future, welches letzte Woche extrem hoch war. Damit gilt anhaltend: Short den Dollar!
Eine sehr interessante Studie veröffentlichte Merrill Lynch vor einigen Tagen, welche im high-tech-Bereich verdammt viele Illusionen zerstörte. So soll der weltweite PC-Umsatz im laufenden Jahren um 1% schrumpfen, nachdem man noch vor kurzer Zeit mit einem Plusvon 2% gerechnet hat. Als Grund wird ein nur noch minimales Wachstum der ausgelieferten Stückzahlen von 5% genannt, welchem auch in 2003 gewaltig sinkende Verkaufspreise gegenüberstehen. Eben ein klassischer Deflationsfall, bei dem man sich nun fragen muss, inwieweit weitere Preissenkungen noch für profitable Geschäfte gut sind. Ob da Händler wie Dell nicht ruckzuck in die Verlustzone geraten? Man darf auf die Q2- und vor allem Q3-Zahlen in einigen Monaten gespannt sein.
Mit dieser Studie wurde mal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass die Masse nur selten Recht hat und weiterhin masslos überzogene Erwartungen pflegt! Diese ging nämlich bis zuletzt & trotz stetig beschleunigender Baisse von einem ungebremsten Wachstum in der PC-Branche aus, schliesslich haben viele PC´s nun ein Lebensalter von 2-3 Jahren erreicht, womit es Zeit für einen generellen Austausch wird. Doch was soll ausgetauscht werden, wenn per Massenentlassungen ein Arbeitsplatz nach dem anderen gestrichen wird? Zudem ist heutzutage die Leistungsfähigkeit eines normalen PC so weit fortgeschritten, dass man damit problemlos 4-5 Jahre werkeln kann, ehe leistungsstärkere Endgeräte nötig sind. D.h. wir werden wohl erst Ende 2004 / Anfang 2005 einen neuen PC-Boom im Investitionsbereich sehen. Grossartig über den aktuellen Umsatzzahlen wird dies aber nicht liegen, da momentan der Boom im Privatanwenderbereich zuende geht, welcher die PC-Branche in den letzten beiden Jahren noch einigermassen über Wasser gehalten hat. Dementsprechend sollte das grosse Tief hier erst noch erreicht werden & wer weiss, vll. ist diese Lynch-Studie sogar ein viel zu optimistisches Werk und wir sehen Umsatzrückgänge von 5% und teilweise noch viel mehr. Alles ist möglich auf dem vorläufigen Grund einer fürchterlichen Hölle!
Mit gleichen Problemen wird in naher Zukunft übrigens auch die Handy-Branche kämpfen müssen & das bei noch weit schlimmeren Umsatzrückgängen. Hier erreichte die Boomphase in 2002 ihren absolut und masslos überzogenen Höhepunkt, welcher nur noch dank neuartiger Fotohandys überboten werden konnte. In Zukunft sollte ein solches Gerät problemlos mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren fertig werden, ehe man von einem veraltet sprechen kann. Momentan noch beträgt sie teilw. nichtmal ein Jahr, weshalb beteiligte Unternehmen doppelt in ihren Jahresbilanzen davon profitieren. Ergo sollten hier Umsatzrückgänge im zweistelligen Prozentbereich im recht realistischen Bereich angesiedelt sein & das in einer Branche, die eben erst von vielen Börsenanalysten als der nächste Boommarkt auserkoren wurde. Damit gilt hier ebenso: Masse hat so gut wie niemals Recht & schon gar keine Analysten – Tatsache!
Den Börsen waren diese vielen Negativmeldungen, wie schon weiter oben beschrieben, grösstenteils piepegal. Keiner wollte wegen der erwarteten Trendwende mit dem Irakkrieg mehr raus, so dass ein paar deftige Interventionen am Donnerstag und Freitag ausreichten um eine masslos illusorische Gierbewegung zu erzeugen. Im Grunde ist diese eine phantastische Bestätigung für den bevorstehenden Crash & auch absolut synchron zum Dollarkollaps in 2002, welcher kurz vor seinem monateandauernden Sturz ebenfalls solche äusserst dubiosen Bewegungen einlegte. Doch sollte nach wie vor der wunderschön passende Vergleich mit 1932 als Basisgrundlage dienen:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3533633338643437.jpg
Es scheint so als wäre letzte Woche die Seitwärtsphase und der erste sell out abgeschlossen worden, so dass in den kommenden Tagen die Gegenbewegung fortgesetzt werden kann. Diese sollte idealerweise mit einer aufwärtsgerichteten Wippe im Bereich 825 vs. 845/850 P. abgehalten werden. Zeitziel idealerweise bis Mittwoch, max. Donnerstag, ehe ein gewaltiger Ausverkauf startet. Schwer zu sagen wo dabei der Wochenschlusskurs liegt. Vll. bei ca. 810 P.? Danach sollte einem pausenlosen Sturz auf 720 oder 780 P. nichts im Wege stehen, ehe bei weiter verzögertem Kriegsbeginn ausnahmsweise doch noch ein allerletztes 8-10% Pullback startet. Dies muss aber nicht sein, vor allem wenn die Schlachterei schon in der jetzigen Phase beginnen sollte.
Die am Freitag beschriebenen Signale für eine Aufwärtsbewegung haben sehr schön gepasst, doch leider einen Tag und rund 500 DOW-Punkte zu früh. Künstlerpech! Indikatoren haben sich dabei weitestgehend entspannt, was in der eben beschriebenen Wippe einen Abschluss finden könnte. Insbesondere der TRIN zeigte mit einem Tagesschluss von unter 0,50 deutlich an wie extrem schnell die Bullen zurückgekehrt sind. Da reichen 1-2 Tage locker aus um neue sehr kräftige Verkaufssignale zu genieren.
Unverändert anhalten tut dabei die schon letzte Woche angesprochene Veräppelei der klassischen Charttechniker. Diese verlieren mit dem nächsten Aufwärtsschub ihre ins negative gedrehten Shortpositionen per SL & haben zugleich bereits am Freitag Longsignale für eine dann auch noch mittelfristig sehr nachhaltige Trendwende erhalten, was bei anhaltender Kontraindikatorenschaft ein blitzsauberes Sell-Signal wäre. Big boys nutzen die auf Charttechnik getrimmte Masse dazu, ihre Positionen noch einfacher aufzulösen, was exakt so bereits vor 2 Jahren vermutet werden konnte! Charttechnik ist eben grösstenteils doch nur ein unproduktiver Dreck und taugt nur solange, wie jeder darauf schaut. Börse ist von Menschen für Menschen & keine mathematisch zu berechnende Grundlage! Dementsprechend kann jetzt schon anvisiert werden, dass –nachdem die klassische Charttechnik bald wohl bedeutungslos ist- die EW-Theoretiker und andere Nebenprodukte so richtig rasiert werden. & wenn all diese Illusionen ausgemerzt sind, dann kann man von einem nachhaltigen Börsenboden sprechen, eben von Menschen für Menschen!
Kommt nun der Crash? Theoretisch ja! Praktisch darf man jedoch weiterhin den Faktor Greenspan nicht unterschätzen. Wenn er will, knallen Rekordinterventionen die Börsen bis wieder ganz nach oben. Dies allerdings mit der Tatsache, dass der Dollar keine weitere Verwässerung mehr verträgt. Dementsprechend ist es auch weiterhin nicht verkehrt, mit langfristigem Anlagehorizont den Dollar zu shorten. So profitiert man selbst als aktiver Bär von den untragbaren Marktmanipulationen.
Bleibt noch die Frage nach dem Irakkrieg und dessen Folgen offen. Dazu haben die Amis am Freitag eine bitterböse Schlappe vor der UN erzielt. Blix präsentierte entgegen deren Erwartungen einen recht positiven Irakuntersuchungsbericht, so dass die mittlerweile nervigen Bashereien von Powell schier ein Pfeifkonzert auslösten. Aufgrund dieser Tatsachen sind nun noch mehr Länder gegen ein Irakgemetzel und warten gespannt auf den nächsten Blix-Bericht am 01. oder 14. März.
Für Amerika eine sehr schwierige Situation, denn man braucht den Irakkrieg bedingungslos, um die mittlerweile auf Rüstung umgestellte Wirtschaft weiter anzutreiben. Zudem hätte der tatenlose Wiederabzug der amerikanischen Truppen vom Golf solch einen gigantischen Kostenberg hinterlassen, dass dieses Land quasi sofort einen Insolvenzantrag stellen kann. Ergo wird ein Krieg kommen & da ist weiterhin nicht ausgeschlossen, dass dies bereits in den kommenden Stunden geschieht. NOCH hätte der Ami den Unmut einiger Länder gegen sich. Bis in 2 Wochen könnten es bereits harte Drohungen der Restwelt sein, dieses Gemetzel gefälligst zu unterlassen!
Wir visionieren seit zwei Jahren die Abkoppelung der Restwelt von Amerika & nun ist sie da. Sämtliche Wirtschaftsbeziehungen sollten nun sehr schnell in die Brüche gehen und eine Einstellung des Devisenverkehrs sollte angesichts eine gigantischen Dollar-Kollapses ebenfalls nicht mehr allzu weit entfernt sein. Im Grunde eine sehr positive Entwicklung, denn ausser Schulden hat Amerika nichts mehr zu bieten, doch leider sind sie die mit Abstand grösste Kriegsmacht auf diesem Globus & in den Grundzügen tun sich bereits jetzt erste Weltkriegsgefahren der kalten Art auf. Was haben die Amis auch noch zu verlieren? Geben sie klein bei, platzt die Schuldenblase endgültig. Warum also nicht den letzten Joker „militärische Weltmacht“ einsetzen? Entgegenwirken kann dem nur noch die amerikanische Bevölkerung selbst. Deshalb beten wir darum, dass im Irak ruckzuck soviel schief geht, dass Dauerproteste die Regierung Bushs zum Rücktritt zwingt. Für Amerika gibt es deshalb zwar auch keine Rettung, doch bleibt wenigstens der Weltfrieden gewahrt & nur der kann momentan an vordergründigster Stelle stehen!
Im Vorfeld des möglichen Irakkrieges wurde am Wochenende begonnen ein neues Kapital der Menschheitsgeschichte zu schreiben. Von Rom (5 Mio.) über London (1 Mio.), Berlin (500.000) und vielen anderen Städten der Welt gab es gigantische Antikriegsdemonstrationen, die z.B. in London eine Grösse hatte wie noch nie zuvor in der englischen Geschichte erlebt. Dies sind glasklare Zeichen welch schweren Stand die Amis nun in puncto Kriegstreiberei haben und auch ein völlig neuer Zusammenhalt der Massen. Mal schaun ob dies nur eine kurze Seelenberuhigung a´la der Kerzenmärsche nach dem 11.09.01 ist, oder doch etwas weltbewegendes (zumindest vorübergehend) zum Erhalt des Friedens durchsetzen kann. Hoffen wir auf das Beste & dies kann nur der Frieden sein!
Mit diesen Demonstrationen wurde aber auch Grundstein für völlig neue Ausdrucksweisen des Protests gelegt. Viele Leute gingen am Wochenende zum ersten Mal in ihrem Leben auf die Strasse und erlebten ein fantastisches WIR-Gefühl, dass sehr wahrscheinlich ruckzuck der Fehlannahme führt, mit solchen Zusammentreffen könnte man auch andere Missstände ausmerzen. Dementsprechend sollte es nur noch eine Frage recht kurzer Zeit sein, bis dieser neue „Trend“ auch zum Unmut gegen unsere Bundesregierung, schleppende Konjunktur und andere Missstände eingesetzt wird. & dann wird es bei anhaltender Wirtschaftsverschlechterung nur noch eine Frage kurzer Zeit sein, bis innerhalb dieses friedlichen Zusammentreffens der erste Stein fällt, was dann extrem schnell in Strassenschlachten, z.T. bürgerkriegsähnlichen Zuständen und nächtlichen Ausgangssperren führt. Exakt so wurde es bereits vor einem Jahr anvisiert, was nun Schritt für Schritt umgesetzt wird, denn Geschichte wiederholt sich immer wieder, auch im internetlastigen 21. Jahrhundert! Als Weltuntergang sollte man dies aber trotzdem nicht betrachten, denn solche Kämpfe gibt es seit Entstehung der Menschheit alle paar Jahrzehnte immer wieder. Wir waren dank des 50jährigen Dauerbooms nur sehr entwöhnt davon, weshalb die erste Zeit starke seelische Schmerzen bereiten wird.
Zurück zu den Wurzeln, mit allem drum und dran, ehe ein neuer Boom beginnt. Auch dies wurde bereits vor einem orakelt und nun wie am Schnürchen in die Tat umgesetzt. & da NIEMAND etwas dagegen tun kann, passt man sich lieber den neuen Gegebenheiten an und verharrt der Sonne, welche mit Sicherheit DANACH wieder langanhaltend zum Vorschein kommt. Hauptsache es artet nicht in einen 3. Weltkrieg aus. Alles andere sind verhältnismässig akzeptable Zustände. Time will tell!
Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:
ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=2&sAv2free2=10&sAv3=na&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1037525400+1045301400+839548800&selected=chart
ARMS weiterhin punktgenau im Plan, womit sich der Text aus der letzten Wochenprognose unverändert kopieren lässt:
„Wochenlang quer im Bereich 1,30-1,60 was anhaltenden Abverkaufsdruck aufzeigt. Zum Abschluss in der sell-out-Phase ein heftiger Spike nach oben hinaus & dann mit wenigen Tagen Verzögerung nächste Rallye, bzw. grössere Gegenbewegung.“
Theoretisch wäre es dabei sogar möglich, dass wir einen Spike nach unten heraus sehen, was dann aber einen Supercrash anzeichnen könnte! Möge das sehr niedrige Tages-TRIN von Freitag den Weg zum nächsten Absturz ebnen.
Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1
Auch bei den Treasury gibt es nicht viel zu schreiben. Langfristige zinsen müssten aufgrund der bereits im Hintergrund aktiven Hyperinflation viel höher stehen, können sie aber wegen der vielen Schieflagen und möglichem JPM-Kollaps in den kommenden Monat nicht. Ergo bleibt dieser Indikator mit äusserster Vorsicht zu geniessen!
Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7917&mocktick=1
für die Banken war es charttechnisch eine Leckerbissenwoche. Zielzone 680 P. wurde fast exakt erreicht & erwünschter Pullback bis maximal an die GD100 heran ist ebenfalls angelaufen. Mal schaun wie weit diese Gegenbewegung andauert, ehe ein Bruch von 680 P. die nächste Crashphase offiziell einleitet. Oktobertiefs bei 620 P. sollten dann nur ein kurzer Halt auf dem Weg zu den Jahrestiefs bei 420-450 P. werden. Vorher gilt nach oben wie gehabt: 770 P. drüber und es muss neu gerechnet werden!
Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2653&mocktick=1
Ein Wunschkonzert lieferten auch die Chippies ab. Dreh bei 265 P. ging nach einigen zähen Tagen doch noch vonstatten & Zielbereich 290/295 P. ist nun nicht mehr weit weg. Dort eine kurze Topbildung & runter mit dem Dreck zu den Jahrestief 120-140 P. 210-220 P. wäre vorher letzte Haltestelle, ab dem ein 15%-Pullback starten könnte. Neu analysiert werden muss erst über 330/340 P. Bis dahin kann es eine unkontrollierte Spinnerei sein.
Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8404&mocktick=1
Auch der Transport-Index hielt sich an seinen Plan. Schiebezone wurde nach unten aufgelöst und Oktobertiefs fast erreicht. Ab dort startete ein Pullback, welches idealerweise im Bereich 2140-2180 P. ein Ende finden sollte. Danach bitteschön runter gen Jahrestiefs 1500-1600 P.
Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2867&mocktick=1
Utilities wurden dem Dreh- und Angelpunkt bei 190 P. mit gewaltigen Umsätzen gerecht.
Schwer zu sagen inwieweit nun nochmals die Zone 200-210 P. angesteuert werden. Daher lieber nach unten blicken, wo mit Bruch von 180 P. die hohen Stützungsumsätze zum negativen Damoklesschwert werden.
Es war übrigens sehr schön, dass Utilities keinen gigantischen Crash in der letzten Woche hinlegten. Damit haben wir keine Trendsignale für einen nachhaltigen sell out bei Aktien, sondern lediglich kleine Gegenbewegung.
COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3033343934323063.jpg
Commercials haben ihre Shortpositionen beim S&P erneut sehr kräftig ausgebaut, während die kleinen Buben beim Mini nun auf Rekordniveau long sind. Kann es einen besseren Indikator für die nächste gigantische Crashphase geben? Lediglich die neuerlichen Long-Ausbauten beim DOW stören etwas. Spekuliert man hier auf ein grosses W, oder einer erfolgreichen Interventionswelle von Allan Greenspan?
Sehr nett wie die kleine Goldschwäche und Dollarstärke zum kräftigen Abbau von schiefliegenden Shortpositionen genutzt wurde. Kehrt doch ein wenig Realitätssinn ein? An ein komplettes Auskehren ist aber nichtmal ansatzweise zu denken. Viel zu gross der jahrelange Morast!
Erdöl ist wieder nahe am Long-Bereich, trotz des heftig angestiegenen Preises. Eine weitere Bestätigung, dass das nächste Tief den Bereich um 25 Dollar nicht unterbieten sollte.
Wöchentlicher Trendcheck Japan:
Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1
Japan glänzte letzte Woche mit dem Q4-BIP, dass mit real +0,5% (annualisiert +2,0%) deutlichst über den Erwartungen der Volkswirte gelegen ist, welche mit einem Rückgang um 0,3% rechneten. Diese waren daraufhin so „geschockt“, dass es sichtlich schwer fiel dafür eine Erklärung zu finden. Ein gesunder Export und vor allem überraschend starke Nachfrage im Inland hätte den kleinen Boom ausgelöst, was aber mit Sicherheit nur ein Einmaleffekt wäre, denn der Irakkrieg und anhaltende Deflation hat eine Folgerezession bereits auf der nächsten Stufe. Japan kommt nicht, sondern ist bereits da & anstatt das man sich über den Aufschwung freut, wie es z.B. die Amis ständig erhoffen, ist man verzweifelt über eine Trendwende, denn dies kann schlichtweg nicht sein! Ein besseres Signal für eine vollendete Baisse kann es gar nicht geben & wer das nicht glaubt, möge in der Geschichte nach dem Vollzug von exakt solchen Trendwenden schauen. Es war bislang immer eine Börsenunterbewertung, grenzenloser Pessimismus und überraschende Aufschwungsphasen vorhanden. & solange weiterhin niemand daran glaubt, desto nachhaltiger wird der nächste jahrelang andauernde Boom sein!
Der Nikkei müsste nun real irgendwo zw. 20.000 + 25.000 P. stehen, damit die seit einem Jahr andauernde Aufschwungsphase korrekt aufgezeigt wird. Doch dem ist nicht so, was zu einem kleinen Teil als Strafe für die alljährlichen Stützungskäufe zum 31.03. und 30.09. gewertet kann. Das grosse Mass aller Dinge sind aber wie gehabt amerikanische Banken, welche mit aller Macht den Nikkei unten halten. Grund dafür bleibt wie gehabt die Tatsache, dass mit einem Japanboom Amerika endgültig in die Bedeutungslosigkeit fällt und von dort soviel Kapital abgezogen wird, dass eine Hyperinflation praktisch overnight vorhanden wäre. Doch wie lange kann sich nun noch dieser Dreh verhindern lassen? Das mit der 1.000 P.-Kerze wird immer realistischer, mit der dann sämtliche psychologischen Dämme brechen & anschliessend geht alles verdammt schnell. Hoffe ich zumindest!
Technisch bleibt der Nikkei unverändert in einer schon seit Urzeiten andauerenden Schiebezone 7800 vs. 9450 P. Kleine sell-Marke 8450 P. wurde gottseidank nur kurzzeitig unterboten, Ausbruch bei 8750 und dann 8850 P. ist aber leider neuerlich nicht erfolgt. Ergo alles wie gehabt & wir warten auf den Ausbruch. Undefinierbar dabei die weiterhin sehr hohen Umsätze. Verkaufen japanische Banken und Versicherungen in diesen Move ab ohn Ende, oder versuchen amerikanische Banken verzweifelt den Ausbruch zu verhindern? Nichts genaues weiss man nicht! Die 1.000 P.-Kerze sollte übrigens besser nicht in den kommenden 6 Wochen auftauchen, denn dies ist die Zeit grosser Manipulationen und das wollen wir bei diesem nachhaltigen Ausbruch bestimmt nicht!
Diese Woche steht mal wieder der kleine Verfallstag an den Terminmärkten an & könnte, insofern der Wochenauftakt kräftigst in eine Richtung geht, für ein paar hochvolatile Tage und möglicherweise ganz anderem Wochenabschluss als Beginn sorgen. Diese Satansbraten von Derivaten machen es möglich.
Konjunkturdatenmässig schaut es aber genauso mau aus wie in der Vorwoche. Erste Veröffentlichungen stehen am Mittwoch mit den kaum einschätzbaren Wohnbaubeginnen Januar an. Mehr los dann am Donnerstag: Erzeugerpreise Januar (wird die inflationäre Grundtendenz weiter verstärkt?), Frühindikatoren Januar (mehr wie eine Seitwärtsbewegung sollte nicht drin sein), Phil.-FED-Index Februar (erste grosse Wirtschaftsindikation für Monat 2) und die Hndelsbilanz Dezember stehen auf dem Programm. Zum Wochenabschluss sehen wir die Verbraucherpreise für Januar Wehedem diese sind gesunken, während Erzeugerpreise einen Tag vorher kräftig zulegten. Dann kann man die amerikanische Wirtschaft wohl endgültig in eine grosse Mülltonne kicken.
Zeitmässig wären wir dann auch wieder soweit für die nächste Gewinnwarnungssaison, welche nach 2 Jahren Dauerlauf aber irgendwann mal ein Ende finden sollte. Jahresaussichten sind schon recht pessimistisch, doch denken wir exakt dies schon seit über einem Jahr & doch ging es immer weiter in den Keller.
DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1
Im DOW-Stundenchart ist nochmals sehr schön zu erkennen, welche blitzsaubere Inszenierung die FED in den letzten beiden Tagen vollzog. Donnerstag der künstliche Dreh, Freitag die Fortsetzung und in dem Abverkauf ein weiterer Unterstützungsschub, im Anschluss an dem erstmals seit vielen Wochen echte Kaufkraft aufkam & die Leute ihre verlustreichen Longpositionen erweiterten, als gäbe es ab Montag nie mehr fallende Kurse. Der perfekte Kontraindikator?
8080 P. ist das theoretische Maximum dieser Spinnerei. Dies wären nochmals fast 200 P. Aufwärtspotential. Dafür gilt es aber die deftige Widerstandszone 7920-7970 P. zu durchbrechen.
7810 P. die kleine Turnmarke für ein erneutes Intradayreversal oder VK-Signale. Richtiges Sell gibt es aber erst bei 7610 P., sprich mit grösster Wahrscheinlichkeit noch nicht zu Wochenbeginn.
Stochastik ganz oben mit Warten auf die Konsolidierung. & MACD ebenfalls im überkauften Bereich und das im fast senkrechten Steigflug. Obacht vor einer abrupten Trendwende, denn dann kann das Gleiche wie am Donnerstag passieren, nämlich wieder fast senkrecht down.
DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1
Ein netter morning-doji-star hat sich beim DOW ausgebildet, der rein theoretisch ein zweites höher gesetztes Standbein zur W-Ausbildung liefern könnte, doch woher das Geld nehmen, wenn nicht stehlen? Umsätze waren bei der Umkehrformationsausbildung nur durchschnittlich, was kein Signal für starke Kaufkraft ist. So scheint es lediglich ein kleines Pullback für einen rechten Henkel zu sein, ehe der Crash fast ungebremst fortgesetzt werden kann.
Das erste Korrekturpotential wurde mit dem Freitagssprung auf 7900 P. bereits ausgenutzt & damit theoretisch (!!!) ein fortsetzender Absturz möglich. Kommt es zu einer Erweiterung, wären nächste Zielzonen um die 8000 P., 8080-8120 P. & abschliessend 8180-8240 P. Darüber muss man neu analysieren.
Abwärts wurde mit 7700-7750 P. bereits die erste Drehzone für ein Pullback genutzt. Unter dieser warten 7520 und 7220 P., ehe der grosse Rutsch extrem wahrscheinlich wird.
Allumfassend bleibt es aber wie gehabt mit der gigantischen Schiebezone 6850 vs. 7850 P. Unterhalb dieser sind sämtliche Bastionen der letzten Jahre gefallen & Baisse beginnt beim DOW offiziell.
Wochenchart mit nettem doji, welcher eine monatelange inverse SKS bei ca. 9200 P. auflösen könnte & Zielzone um die 11.500 P. bringt. Doch an den Weihnachtsmann glauben nur noch die klassischen Charttechniker und das mit dem Freitagsmove nahezu alle. Realisten orientieren sich weiterhin am mittelfristigen Zielbereich 5500 P.
S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1
Der S&P hat die anvisierten Zielmarken auch in 3. Woche in Folge gepackt. Lediglich die missachteten Zeitziele brachten etwas Verwirrung. So wurde das gewünschte Absturzziel 800/790 P. fast punktgenau erreicht, ebenso wie die dann folgende Gegenbewegung auf 845-850 P. gestartet wurde. Nur viel der Absturz viel zu träge aus, so dass die Gegenbewegung nicht vollständig ausgeschöpft und Ziel zum Wochenschlusskurs schon gar nicht erreicht wurde. Nur eine kleine Zeitverschiebung oder andauernde Seitwärtsbewegung, weshalb der letzte grosse Absturz mit genauso schnellem Pullback erfolgt, ehe der Dauercrash beginnt? Time will tell!
840-850 P. die nächste Bremszone, ehe ruckzuck mit Erweiterungen bis 860 und 880 P. gerechnet werden muss. Darüber ist eine Neuanalyse nötig.
Bis 815 P. runter haben wir nun wieder die altgewohnten Bremspunkte, welche nahezu im 5 P.-Schritt erfolgen, ehe die Marke 806 P. grosse Entscheidung bringt. Dort lagen letzte Woche die Leerverkaufsaufträge der Hedge-Fonds. Insofern kann man 10 P. false break dazu geben, ehe ein Sturz gen Oktobertiefs auf 770 P. und letzter Entscheidung bei 720 P. vonstatten gehen sollte.
MACD im tief überverkauften Bereich kurz vor Kaufsignalen. Blickt mal ein Jahr zurück. Tupfengleiche MACD-Bewegung bei tuopfengleichem Chartablauf in den Wochen zuvor. Eine deutliche Crashunterstützung !!!
Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1
Der Nasdaq konnte nicht in die gapschliessende Zone 930 P. eintauchen, so dass ein kräftiger Schub zurück gen 1000 P. schon fast eine technische Folge war. Dabei nun aber von einer Trendwende zu sprechen, wie es klassische Charttechniker tun, ist mehr wie vermessen, denn weder Indikatoren unterstützen dies, noch zeigen Umsätze eine grosse Kaufunterstützung an! Dies war eher eine Woche mit fehlenden Verkäufern (wer will schon raus, wenn bald Baisseende wegen Irakkrieg ansteht?) und maslsos überzogener Gier zum Wochenabschluss hin, als der Turn zu neuen blühenden Landschaften. Dementsprechend ist auch das Pullback einzuschätzen, nämlich nur als einen rechten Henkel!
Bis 990/995 P. könnte eine Erweiterung ablaufen, was mit false break gar auf 1015/1025 P. möglich ist. Erst darüber muss man frisch recherchieren, ob kurzfristig eine Erweiterung der Bullenfalle (keine Trendwende !!!) möglich ist.
930 P. die Marke aller Marken (Vorentscheidung auf 940 P.). Darunter kleine Bremspunkte auf 900 und 880 P., was aber durchaus zu einem sofortigen Tiefschlag gen 820 P. führen könnte.
Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3373&mocktick=1
Nemax wartet weiterhin auf eine Trendphase :zz:zz:zz
Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
Der Euro hat sich eine schöne Seitwärtszone im Bereich 1,0620 vs. 1,0980 erwirtschaftet, welche offensichtlich nur ein ganz kurzes Gastspiel ist, ehe die nächste –dann wohl extrem gewaltige- Aufwärtsbewegung startet. Durchaus denkbar das dies bereits in den nächsten Tagen beginnt & dann u.U. den ersten Zielbereich ungebremst durchstösst und binnen weniger Wochen zum grossen Haltepunkt 1,20-1,25 führt. Dies wäre ein mehrmonatiger Konsolidierungsbereich, ehe mit amerikanischer Hyperinflation ab Sommer ein gigantischer Schub auf ca. 1,80 bis Jahresende erfolgt. Folgen für das globale Finanzsystem wären entsprechend verherrend! Doch zuerst muss mal die momentane Seitwärtsphase aufgelöst werden. Über 1,0980 false-breka auf 1,1050 möglich, ehe Zielbereich 1,13-11,14 wartet. Unter 1,0620 nächstes Ziel 1,05 glatt, bei dann wohl noch um einiges länger andauernder Konsolidierungsbewegung.
Gold legte letzte Woche einen regelrechten Crash hin & das bei einer riesigen Sauerei! Exakt auf Hoch hat die COMEX ohne Vorankündigung die Margins um 50% erhöht, womit bei vielen Anlegern das Depotmanagement nicht mehr passte und Goldderivate am Terminmarkt verkauft wurden.. Ein entsprechender Absturz mit etwas Panik war die Folge, was aber lt. COT-Daten alles andere als nachhaltig ist. Für mich sind dies eher Signale, dass der grosse Turnarround nun nicht mehr aufzuhalten ist! Technische wurde damit die anvisierte Zielzone 355 erreicht und sogar leicht unterboten. Kommt weiterer Sturz sollte der Bereich 345/342 Dollar aber besser nicht unterboten werden. Ein senkrechter Pfeil gen 372-377 wäre nun der Idealverlauf, ehe eine letzte Konsolidierung den Weg zum nächsten Ziel 420/430 Dollar ebnet.
Termine heute:
• US Feiertag - Presidents' Day
• DE Eurex - eingeschränktes Settlement
• US CBOT - eingeschränkter Handel
• US CME geschlossen
• US New York Stock Exchange geschlossen
• 11:00 - ! DE Verfall Euribor-Futures (Eurex)
& morgen :
• DE Deutsche Börse Telefon-PK
• DE Deutsche Börse Zahlen 2002
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills
Happy trades...
germanasti
16.02.2003, 21:28
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Für unseren DAX war es eine leicht positive Woche, aber auch die bitterböse Bestätigung am Freitag, dass dieser Index keine lange Zukunft mehr haben wird. Wie von der Tarantel gestochen schoss dieser am Nachmittag binnen weniger Sekunden um rund 6% nach oben, ausgelöst von einer grenzenlosen Gier & vor allem einem noch selten erlebten Short-Squeeze. Soderle & damit haben sich die Flachpfeifen der deutschen Banken und Börse in ihr endgültiges Abseits gestellt! Sowas hätte es in Amerika nämlich nie und nimmer gegeben. Dort agieren höchstprofessionelle market maker und perfekt abgestimmte Handelsüberwachungsprogramme, die zudem offizielle Future-Limits zur Komplettabschaltung vorgegeben haben. & bei uns? Überwachungsprogramme gibt es überhaupt keine und im market-maker-Bereich sitzen Kinder, denen ihr Gameboy oder Bonbon-Lutscherei wichtiger ist als die Einhaltung geordnetet Marktbewegung. & da sie es niemals anders gelernt haben, kann man ihnen noch nichtmal den grossen Vorwurf machen! Obendrauf hat es die deutsche Börse 16 Jahre nach dem legendären 1987er-Crash immer noch nicht geschafft Future-Limits einzuführen!
Sorry, aber in einen Markt mit solch unfähigen Rahmenbedingungen wird mit Sicherheit kein seriöser Grossanleger mehr auf langfristige Sicht investieren. & damit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Firmen so unterbewertet sind, dass sie lieber freiwillig den DAX verlassen und auf deutsche Index-Fonds verzichten, anstatt sich die Firma per Börsenmauscheleien noch endgültig zerbomben zu lassen. Es deutet alles darauf hin, dass der DAX in den kommenden 3-5 Jahren aufgelöst wird. Ein Nachfolgesegment wird EU-einheitlich sein & der Finanzplatz Frankfurt komplett sterben – eine schier unverrückbare Tatsache!
Den kurzfristigen DAX-Verlauf speziell kann man als Lemmingsjagd in Longpositionen der ausländischen Hedge-Fonds betrachten. Diese haben erst vor wenigen Tagen ihre Shortaufbauten abgeschlossen und einen monatelangen Atem für noch deutlich tiefere Kurse. Ansonsten hätten wir letzte Woche neue Mehrjahrestiefststände gesehen, was bei dem niedrigen Kaufvolumen problemlos hätte vonstatten gehen können. So bleibt nur die Frage, wieviele deutsche Micheles noch auf brennenden Shortpositionen sitzen und die Gegenbewegung noch ein wenig anheizen. Sollte aber alles, insofern kein fundamentaler Dreh oder ein komplett durchgeknallter Greenspan, nur eine Sache von sehr kurzer Zeit sein.
Auf ultrakurzfristige Sicht bleibt auch hier der kleine Verfallstag kommenden Freitag im Visier. Möglich das noch ein paar Shorteindeckungen offen sind, weshalb es heute oder morgen erneut senkrecht in die Höhe schiesst. Dann aber sollte der DAX wieder zum potentiellen Shortkandidaten gehören.
Technisch ist damit die Schiebezone 2620 vs. 2840 P. wieder intakt & könnte bei entsprechendem Drive durchaus noch über die bisherigen Verlaufhochs bei 2780 P. führen. 50-70 P. später dann die Erkenntnis, dass kein Kapital für Anschlusskäufe vorhanden ist und der nächste BLUBB kann einsetzen.
Über eine erweiterte Bärenrallye muss gar erst über 3080 P. nachgedacht werden. Dafür sollte der Sturz unter 2520 P. nun umso kräftiger sein und möglicherweise die nächste Marke 2380-2420 P. achtlos liegen lassen & direkt auf 2200 P. fallen.
Nette W-Formation im Minutenchart, wo die Spinnerei über 2780 P. ihr Finale sehen könnte.
Eine konkrete Orakelei ist am heutigen Tag wegen geschlossener US-Börsen nicht möglich.
Vll. eine Ganztagesrange im Bereich 2620-2710 P.,
vll. ein neuer Crash mit SK knapp über 2520 P,
vll. aber auch eine weitere 100 P.-Kerze in grün.
Time will tell!
germanasti
16.02.2003, 21:29
Zahl der Überstunden fällt auf Rekordtief
Mehrarbeit wegen Konjunkturkrise rückläufig. Doch Fachkräfte arbeiten noch immer länger
von Christoph B. Schiltz
Berlin - Die Zahl der Überstunden ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Nach WELT-Informationen leisteten die Arbeitnehmer im vergangenen Jahr 1,614 Mrd. bezahlte Überstunden – ein Minus von 4,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2001 (1,688 Mrd.). Dies geht aus den neuesten Statistiken des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit (BA) hervor. Insgesamt leistete jeder Beschäftigte im vergangenen Jahr 47 Überstunden. Als wichtigsten Grund für das Rekordtief bei den Überstunden nennen Arbeitsmarktforscher die anhaltende Konjunkturkrise. Ein zweiter Grund sei die zunehmende Verbreitung von Arbeitszeitkonten.
Im Westen hat die Zahl der bezahlten Überstunden in den vergangenen Jahrzehnten deutlich abgenommen. Während ein Arbeitnehmer in den sechziger und siebziger Jahren häufig mehr als 100 Stunden Mehrarbeit leistete, waren es in den neunziger Jahren selten mehr als 65. Seit den achtziger Jahren pendelt der Überstundenanteil am gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumen um die Vier-Prozent-Marke.
Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Einerseits waren die Wachstumsraten in den sechziger und siebziger Jahren im allgemeinen deutlich höher als in den vergangenen Jahrzehnten. Auf der anderen Seite sind Strukturveränderungen am Arbeitsmarkt für den Rückgang der Mehrarbeit verantwortlich: Die Beschäftigungsanteile von Gruppen mit traditionell weniger Überstunden, wie Frauen und Teilzeitbeschäftigte, haben zugenommen. Ein dritter Grund ist schließlich die zunehmende Arbeitszeitflexibilisierung. So werden Überstunden immer weniger ausbezahlt, sondern auf Arbeitszeitkonten verbucht und in Freizeit ausgeglichen.
Nach BA-Analysen entspricht das gesamtwirtschaftliche Überstundenvolumen „einem Beschäftigungsäquivalent von gut einer Million Personen.“ Ökonomen warnen jedoch vor voreiligen Schlüssen. „Es ist nicht möglich, Überstunden so ohne weiteres in Arbeitsplätze umzurechnen“, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Fünf Weise“), Wolfgang Wiegard. Grund: Die meisten Überstunden leisten hoch qualifizierte Fachkräfte, die in vielen Branchen ohnehin nicht ausreichend zur Verfügung stehen.
Die wichtigsten Gründe für Überstunden sind überraschende Produktionsschwankungen, Störungen im Betriebsablauf, die Überbrückung kurzfristiger Personalengpässe, beispielsweise durch Krankheit, und Fachkräftemangel.
Artikel erschienen am 17. Feb 2003
http://www.welt.de/data/2003/02/17/42729.html
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Ganz verschwunden sind die Überstunden nicht, sie müssen nur immer öfter unbezahlt abgeleistet werden. :o
germanasti
16.02.2003, 21:29
Die Kapitalmärkte sind für eine positive Überraschung gut
Kolumne
von Gottfried Heller
Der drohende Krieg gegen den Irak beherrscht derzeit weltweit die Diskussionen und drückt auf die Stimmung – besonders an den Börsen. Die Unsicherheit über den Ausgang des Konflikts und die möglichen wirtschaftlichen Folgen hat zu erheblichen Kursverlusten geführt. Ohne diese Krise stünden die Ölpreise deutlich tiefer und die Aktienkurse erheblich höher.
Die kräftigen Kursaufschläge an den internationalen Börsenplätzen in Reaktion auf den Bericht des UN-Chefinspektors Hans Blix am Freitag signalisieren aber, dass viele Börsianer schon bald mit einer Trendwende rechnen. Sie könnten ein Vorgeschmack gewesen sein auf das, was sich an den Börsen tun wird, wenn sich eine Lösung dieser Krise abzeichnet. Die Märkte würden aus ihrer Lähmung befreit – einerlei, ob mit oder ohne Krieg.
Denn die Börse ist ein „Faktenverarbeitungsmechanismus“. Die bekannten und erwarteten Ereignisse sind in den Kursen bereits enthalten – vorweggenommen! Das erklärt auch das Phänomen, warum Aktien bei schlechten Nachrichten oder beim Eintreten eines befürchteten Ereignisses nicht mehr fallen, sondern ganz im Gegenteil steigen.
Exemplarisch lässt sich dies am Ablauf des Golfkrieges 1990/91 belegen. Nach dem Einmarsch von Saddam Hussein in Kuwait Anfang August 1990 fielen die Börsenkurse. Der Dow Jones erreichte seinen Tiefstpunkt und der Ölpreis mit 40 Dollar seinen Höchstpunkt bereits Mitte Oktober 1990, drei Monate bevor der Angriff begann. Am 12. Januar 1991, dem Tag, an dem der amerikanische Kongress dem Präsidenten, George Bush sen., die Bewilligung zum Krieg gab, fing der Dow Jones an, zu steigen – schon eine Woche vor dem Militärschlag am 17. Januar. Und er setzte seinen Aufschwung unaufhörlich fort. Als Ende Februar die Operation „Wüstensturm“ für beendet erklärt wurde, hatten der Dow Jones und der Dax bereits etwa 20 Prozent zugelegt. Der Ölpreis fiel unter 20 Dollar, während die Ölquellen in Kuwait noch brannten.
Heute stehen wir vermutlich kurz vor der Entscheidung über einen Krieg. Die Amerikaner stehen unter Zeitdruck, nicht so sehr aus klimatischen Gründen, sondern weil die Unsicherheit die Investitionstätigkeit und den Konsum bremst. Sogar Fed-Chef Greenspan wies jetzt in seiner Rede vor dem Senatsausschuss warnend darauf hin, dass die Ungewissheit über den Irak-Konflikt ein entscheidender Grund für die schleppende wirtschaftliche Erholung sei.
Darüber hinaus ist auch Eile geboten, weil – wie die Demonstrationen in aller Welt gegen einen Krieg im Irak zeigen – die Zahl der Kriegsgegner täglich zunimmt, sogar in den USA. Und schließlich gilt es auch, die Truppenmoral zu berücksichtigen – von den Kosten des gewaltigen Kriegsapparats ganz zu schweigen.
Was bedeutet all dies für die Aktienmärkte? Ein zumindest vorübergehendes Rückschlagspotential gibt es natürlich in jeder Börsenphase. Doch die Aktien sind heute in den USA und in Europa deutlich unterbewertet. Das Chance/Risiko-Verhältnis ist derzeit so günstig wie es seit Jahrzehnten nicht mehr war. In den Medien überwiegt derweil ganz eindeutig die Berichterstattung über die Risiken und die Gefahren eines Irak-Krieges sowie über die schleppende Wirtschaftsentwicklung. Börsen werden aber nicht von bekannten Tatsachen, sondern von unerwarteten Geschehnissen getrieben.
Die vorliegenden Fakten sprechen eher dafür, dass dieses Jahr im positiven Sinne überraschen könnte. Denn die Geldpolitik ist weiterhin expansiv und die Zinsen bleiben niedriger als die meisten erwarten; die geopolitischen Befürchtungen werden sich legen und die extreme Risikoscheu der Anleger wird abnehmen.
Mich würde ein Anstieg des Dax um 50 Prozent im Verlauf dieses Jahres daher nicht überraschen. Bereits im vorolympischen Jahr gilt: „Dabei sein ist alles!“
Artikel erschienen am 17. Feb 2003
© WELT.de 1995 - 2003
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Vor ein paar Wochen Heiko Thieme & nun Gottfried Heller.
Damit kann der Crash ja weitergehen. :hihi
germanasti
16.02.2003, 21:30
Hyperinflation. Ende 1923 hatte sich die Gesamtverschuldung Weimar-Deutschlands in der Hyperinflation praktisch aufgelöst; sieht so die "Lösung" auch für die heutige Schuldenkrise aus?
Deflation oder Hyperinflation?
Für die Passagiere einer sinkenden Titanic ist es von sekundärem Interesse, zu wissen, welches Ende des Schiffes zuerst auf dem Meeresgrund landen wird -- sie interessiert nur, so schnell wie möglich von Bord und in die Rettungsboote zu gelangen. Aber heute, während das Weltfinanzsystem unter unseren Füßen zusammenbricht, streiten sogenannte Experten und Insider hitzig darüber, ob die großen Volkswirtschaften nun von einer Deflation oder von einer Inflation bedroht werden.
Der "Antiheld" dieser Diskussion ist natürlich der amerikanische Notenbankchef Alan Greenspan, der verzweifelt versucht, den Preisverfall bei den Finanztiteln (Deflation) aufzuhalten, indem er für die verheerendste Geldmengenausweitung (Hyperinflation) seit Weimar sorgt. Allein dieser Umstand sollte zur Genüge beweisen, daß die scheinbar entgegengesetzten Alternativen Deflation und Inflation längst in einer tödlichen Symbiose miteinander verknüpft sind.
Paradox ist die Situation nur für diejenigen, die, anstatt zu den Rettungsbooten zu eilen, lieber in ihrer Kabine auf der Titanic bleiben, um darüber nachzudenken, was aus ihrem Geld werden soll. Die meisten dieser "Marktteilnehmer" werden so oder so alles verlieren: entweder durch den Wertverlust ihrer Finanzpapiere oder, falls es ihnen gelingt, ihre Papiere noch rechtzeitig in Bargeld umzutauschen, weil das Geld selbst wertlos geworden ist.
Dieses Dilemma schilderte ich schon im Oktober letzten Jahres in einer Studie der EIR-Nachrichtenagentur unter der Überschrift "Steht die Hyperinflation kurz bevor?"
Zu jenem Zeitpunkt zeichnete sich bereits der Beginn einer Warenpreisinflation ab. Die gigantische Preisinflation der Finanzwerte -- die eine Folge des ungeheuren Liquiditätspumpens Greenspans und der anderen Zentralbanken ab 1994 war -- griff auf die Realwirtschaft über. Allein im Zeitraum von September 1998 bis Oktober 2000 hatten sich die Erdölpreise fast verdreifacht, und auch andere Güter und Dienstleistungen erlebten drastische Preiserhöhungen. In großen Teilen der USA entwickelte sich wenig später eine schwere Energiekrise, die zu drastischen Erhöhungen der Strom- und Erdgaspreise führte.
Meine damalige Analyse fußte auf der Einschätzung Lyndon LaRouches, der 1999 erklärt hatte, es sei ein kritischer Punkt erreicht, an dem die Geldmenge schneller wächst als die Preise der Wertpapiere und jede weitere Fortsetzung der Politik Greenspans, fast grenzenlos Liquidität bereitzustellen, zu einer hyperinflationären Explosion ähnlich wie 1923 in Deutschland führt.
Inzwischen haben sich riesige Mengen an Finanzwerten in Luft aufgelöst. Zuerst platzte die Blase der "New Economy", der sog. Hochtechnologie-Aktien, dann folgte der massive Rückgang der Unternehmensgewinne, des Handels und der Produktion in den USA und großen Teilen der Welt. Mit dem Nachfrageeinbruch begannen in vielen Güterkategorien die Preise nachzugeben, wie man an dem erheblichen Absinken des Erdölpreises deutlich sehen kann. Der Warnruf "Deflation" wurde laut und rief die Schrecken der Großen Depression der 30er Jahre wach.
Deshalb hörte man auch immer wieder die Frage: "Was ist denn jetzt mit der Hyperinflation, die Sie angekündigt haben? Geschieht nicht das Gegenteil? Schließlich weiß jeder, daß es in einer Depression zu Deflation kommt."
Zweifellos befinden wir uns in einer Depression, wie es LaRouche seit langem vorhergesagt hat. Aber bevor man sich von den Analogien zur Großen Depression der Jahre nach 1929 in die Irre leiten läßt, sollte man sich vor Augen führen, welche Auswirkungen die wahnsinnige Finanzpolitik hat, mit der Greenspan und andere Führungsleute der Finanzwelt auf den drohenden Untergang ihres Systems reagieren.
Beispielhaft ist in dieser Hinsicht ein Kommentar des Ökonomen Robert von Heusinger in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit vom 2. November mit der vielsagenden Überschrift "Der Fluch des vielen Geldes". Unter Bezug auf die nunmehr zehnte Zinssenkung Greenspans innerhalb eines Jahres schreibt er: "Man muß schon ein Historiker sein, um eine Periode ähnlich drastischer Zinssenkungen zu finden. Es waren die Jahre der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1931... Ist Greenspans Manöver reiner Aktionismus, wie die zunehmende Zahl seiner Kritiker meint? Oder steht es um die US-Wirtschaft tatsächlich so schlecht? Letzteres ist der Fall. Nicht Inflation, sondern Deflation heißt heute das Problem -- die Preise fallen. Und da helfen nur Zinssenkungen."
Greenspan müsse jedoch vorsichtig sein, fährt Heusinger fort, sonst könnten die USA in die "Liquiditätsfalle" gehen. "Als Liquiditätsfalle bezeichnet man den Zustand, in dem "selbst wenn die Notenbank immer mehr Geld in die Wirtschaft pumpt", die Nachfrage nicht anzieht. "Die Unternehmer investieren nicht, die Verbraucher konsumieren nicht. Wachstumsraten und Preise sinken... Für alle, die verschuldet sind, ist Deflation Gift, erhöht sie doch Jahr für Jahr die Schulden. Firmen können ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen, und schließlich gehen die Banken wegen zu vieler fauler Kredite pleite", heißt es weiter. Genauso sei es Japan nach dem Kollaps der "Blasenwirtschaft" 1989 ergangen.
Wenn auch Zinssenkungen nicht helfen und die "Liquiditätsfalle" zuschnappt, laute der "letzte radikale Ausweg" Reflationierung der Wirtschaft. "Die Notenbank würde unbegrenzt Aktien, Anleihen und Immobilien von den Privaten kaufen, bis auch der Letzte einsieht, daß Geld im Überfluß in der Wirtschaft ist und es zur Inflation kommen muß." Dann würden die Verbraucher wieder mehr ausgeben und die Unternehmen wieder investieren. Um dieses Vertrauen zu stärken, solle die Fed nichts gegen die daraus folgende Inflation tun.
"Weimar, wir kommen"
Seit 1994, als LaRouche in seiner "Neunten Vorhersage" das Finanzsystem bereits für unrettbar verloren erklärte, schuf Greenspan die größte Finanzblase der Weltgeschichte. Um das bankrotte Finanzsystem aufrechtzuerhalten, vergrößerte die Federal Reserve die Geldmenge M3 von knapp 4,3 Bio. Dollar im Oktober 1994 auf 7 Bio. Dollar im Oktober 2000. Als 2000 der unvermeidliche Wertverfall einsetzte, betrieb Greenspan die Geldmengenausweitung noch exzessiver. Allein in den letzten zwölf Monaten wurde eine weitere Billion Dollar auf die Märkte gepumpt, und jetzt wird allenthalben noch viel, viel mehr gefordert.
Man sollte darauf hinweisen, daß es im Vorfeld des Zusammenbruchs von 1929 und der darauffolgenden Großen Depression in Amerika nichts gab, was diesem hyperinflationären Wahnsinn auch nur entfernt nahekam. Von Ende 1925 bis Ende 1929 stieg die Geldmenge M3 in den USA lediglich um 10%, verglichen mit 41% in den vier Jahren von Ende 1995 bis Ende 1999. Auch das Ausmaß der privaten wie öffentlichen Verschuldung war vergleichsweise sehr viel niedriger. 1929 waren die USA noch Nettokreditgeber, heute sind sie der größte Nettoschuldner der Weltgeschichte. 1929 betrug das Verhältnis von Gesamtverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1,6, heute ist es mehr als das Doppelte. Außerdem besteht das BIP heute vielfach aus "heißer Luft". 1929 war die Güterproduktion der Hauptfaktor, heute machen Dienstleistungen, die oft selbst Teil Finanzblase sind, 80% des BIP aus.
Es gibt noch weitere deutliche Unterschiede:
¨ 1929 hatten die USA überhaupt kein Handelsdefizit, 2000 betrug es offiziell fast 500 Mrd. Dollar.
¨ 1929 lag die Sparquote hoch, heutzutage ist sie negativ.
¨ Unmittelbar vor 1929 herrschte in den USA praktisch keine Inflation, heute liegt sie offiziell bei 3% und inoffiziell noch weit höher.
Vor allem aber waren die USA, als die Große Depression hereinbrach, eine blühende Industrienation. Die Währung stützte sich auf immense Produktionskapazitäten, und die Arbeitsproduktivkraft war Weltspitze. Heute ist Amerika weitgehend ein nachindustrieller Schrotthaufen, weil seit 30 Jahren systematisch die Industrie- und Infrastrukturbasis abgebaut und die Bevölkerung "verdummt" wird. Als Franklin D. Roosevelt sein Amt antrat, lagen viele Produktionskapazitäten und qualifizierte Arbeitskräfte brach, die rasch für einen Wiederaufbau mobilisiert werden konnten. Heute hat Amerika verhältnismäßig viel geringere freie Ressourcen.
Vor diesem Hintergrund muß man nicht erst auf eine Steigerung der Warenpreise warten, um Greenspans Geldmengenausweitung als "hyperinflationär" einzustufen. Es gibt einfach keine realwirtschaftlichen Werte als Deckung für die etlichen Billionen Dollar, die von der US-Notenbank in den letzten fünf Jahren aus dem Nichts geschaffen wurden (ganz zu schweigen von dem Vielfachen an Wertpapieren und Schulden, das daraus abgeleitet wurde). Die Realwirtschaft wächst nicht mehr, und für kommende Generationen sind die Aussichten auf Wohlstand düster.
Die Schuldenkrise
Obwohl die Deflation bereits Billionen von Dollars an fiktiven Papierwerten ausgelöscht hat, ist der krebsartige Schuldenberg ungehindert weitergewachsen. Die direkten und indirekten Kosten dieser Verschuldung erhöhen den inflationären Druck auf die Wirtschaft, der nur durch rücksichtslose Ausbeutung der Produzenten und Arbeitskräfte im In- und Ausland (Billiglohnländer etc.) "kompensiert" wurde. Die offizielle Verbraucherpreisinflation in den USA (und anderen westlichen Ländern) wurde niedrig gehalten, indem man die Erzeugerpreise für Landwirte und Rohstofflieferanten sowie die Preise für die in die Dritte Welt "ausgelagerte" Produktion künstlich drückte. Das dadurch "gesparte" Geld wurde von Spekulation und Schuldendienst aufgesogen. Als Vorwand für brutale Kostensenkungsmaßnahmen diente dabei die Mär einer angeblichen "Überproduktion".
Auf diese Weise konnten Deflation und Inflation nebeneinander existieren und sich gegenseitig verstärken.
Während die Güterpreise tendenziell sinken, steigen übrigens die Kosten für Dienstleistungen weiter an. In den letzten zwölf Monaten stiegen sie in den USA durchschnittlich um 3,6%. Gesundheitsausgaben nahmen um 4,7% zu, die Kosten der Schulbildung um 6%. Dies dürfte den inflationären Druck der Schuldenberge und beschleunigten Ausweitung der Geldmengen widerspiegeln.
Am Ende der Weimarer Inflation 1923 waren die Gesamtschulden Deutschlands nur noch ein paar US-Pennies wert. Offenbar halten einige Verrückte in der Finanzwelt so etwas heute für eine Lösung.
Dr. Jonathan Tennenbaum
http://www.bueso.de/nrw/Aktuelles/2811deflation.htm
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Amerika wird diese Baisse nicht überleben. :sss
germanasti
16.02.2003, 21:44
Aus der FTD vom 17.2.2003
Leitartikel: Der Druck der Straße
"Sorry, ich bin nicht überzeugt", hatte Außenminister Joschka Fischer dem US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor einer Woche auf der Sicherheitskonferenz in München entgegengehalten. Mehrere Millionen Demonstranten in aller Welt stimmten an diesem Wochenende mit ein.
http://www.ftd.de/pw/in/1044996179204.html?nv=cd-divnews
:rolleyes:
nasdaq10.000
16.02.2003, 21:44
11.2.03
Greenspan: Kriegsangst hemmt Wirtschaftswachstum
Washington (AP) Die Angst vor einem möglichen Krieg gegen Irak behindert nach Angaben des US-Notenbankchefs Alan Greenspan das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten. Greenspan erklärte am Dienstag vor dem Kongress, die Verbraucher gäben so viel aus wie zuvor. Die Unternehmen wollten angesichts der unsicheren Lage dagegen keine größeren Verbindlichkeiten eingehen und stellten Investitionen und Neueinstellungen zurück.
Die US-Notenbank Fed rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum zwischen 3,25 und 3,5 Prozent für die Vereinigten Staaten. Im Jahr 2002 lag das Wachstum bei 2,8 Prozent. Die Fed prognostizierte eine kaum veränderte Arbeitslosenrate für dieses Jahr zwischen 5,75 und 6,0 Prozent. Die US-Regierung hatte im vergangenen Woche vorgestellten Haushalt ein Rekorddefizit von 304 Milliarden Dollar für 2003 angekündigt. Im kommenden Jahr sollen es dann 307 Milliarden Dollar sein. Greenspan nannte diese Zahlen ernüchternd, besonders angesichts der zu erwartenden Rentner der Generation «Baby Boom», die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden.
http://de.news.yahoo.com/030211/12/3afjd.html
http://www.markt-daten.de/kalender/chart/indikatoren/gdp-ab1999.gif
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IHS: Düstere Konjunkturentwicklung in Europa
Der Leiter des Instituts für Höhere Studien, Bernhard Felderer, prophezeit Europa eine zunehmende Wachstumsschwäche.
WIEN (apa). Ein düsteres Konjunkturbild für Europa malt der Leiter des Instituts für Höhere Studien (IHS), Bernhard Felderer:
Die Wachstumsschwäche Europas verstärke sich wieder, der Abstand zu den Wachstumsraten der USA werde in den nächsten zwei, drei Jahren weiter wachsen.
„Nach einem Irak-Krieg sehe ich eine rasche US-Erholung mit drei Prozent Wachstum, nach bereits 2,4 Prozent im Vorjahr, von denen wir weit entfernt sind“, sagte Felderer.
Die Lage der deutschen Wirtschaft sieht er als geradezu katastrophal an.
USA erholen sich rascher
Derzeit sei die Erholung in den USA lediglich durch die Unsicherheiten über einen möglichen Irak-Krieg unterbrochen, teilt der IHS-Chef die von US-Notenbankchef Alan Greenspan schon am Dienstag vor dem US-Senat geäußerte Einschätzung. Zudem würden sich die USA anders als die EU erfahrungsgemäß immer sehr rasch von wirtschaftlichen Schocks erholen, so Felderer anläßlich eines Vortrags am Mittwochabend in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Strukturelle Probleme in Deutschand
Auch in Europa werde es nach Lösung der Irak-Frage eine Erholung geben - auf Grund der strukturellen Probleme vor allem Deutschlands aber ungleich schwächer.
Die USA hätten hier den Vorteil einer größeren Flexibilität, etwa auf dem Arbeitsmarkt, aber auch bezüglich der Herausforderungen der Globalisierung. Dies einfach als Rückkehr zum Manchester-Liberalismus abzuqualifizieren, wäre falsch.
Frühjahrsprognose senken
Deutschland weise derzeit durchwegs schlechte Daten auf - begonnen von den Auftragseingängen bis hin zur Binnennachfrage: „Die ist in Österreich auch nicht berauschend, in Deutschland aber katastrophal.“ Das IHS werde daher bei der bevorstehenden Frühjahrsprognose der heimischen Institute die Vorhersagen für Deutschland senken müssen und in diesem Lichte auch den Ausblick für Österreich unter die Lupe nehmen.
US-Wachstum um zwei Prozent über Europa
Das US-Wachstum werde auf absehbare Zeit wieder um ein bis zwei Prozent über jenem Europas liegen - wie bereits in den 80er und 90er Jahren,
mit Ausnahme des recht kurzen Wiedervereinigungsbooms in Deutschland.
Daher sei auch das hehre Ziel der EU, die Union bis Ende des Jahrzehnts zur wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsregion der Welt zu machen, „mehr als unrealistisch“, so Felderer.
Besondere Risken für Europa sieht der IHS-Chef derzeit in dem durch die Dollar-Schwächefesten Euro, der die Exporte in den Dollar-Raum dämpft, ferner im bereits seit längerem unerwartet hohen Ölpreis sowie in der Nervosität an den Finanzmärkten. Bleibe der Euro bei 1,07 bis 1,08 Dollar, werde dies zweifellos eine „Bremsspur“ nach sich ziehen: Zu spüren bekäme dies ganz Europa, vor allem aber Deutschland. An den Börsen, wo wegen der Irak-Unsicherheit eine klare Orientierung fehle, müsse wieder eine Beruhigung einkehren: Rückwirkungen auf die reale Wirtschaft würden nämlich reales Wachstum und damit auch Wohlstand kosten, gibt Felderer zu bedenken.
13.02.2003, http://www.diepresse.at/default.asp?channel=e&ressort=ei&id=336669
http://www.ihs.ac.at/
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Ökonomen warnen: Deutschland droht Dauerkrise
Renommierte europäische Ökonomen schlagen Alarm und warnen vor der deutschen Krankheit. Hauptursache für die Krise seien die hohen Lohnkosten.
DÜSSELDORF. Deutschland bleibt bis auf weiteres der kranke Mann Europas – das ist die traurige Prognose eines Kreises europäischer Top-Ökonomen, der „European Economic Advisory Group“ (EEAG). „Egal, in welche Richtung sich die Konjunktur in Europa oder der Welthandel entwickelt, die deutschen Wachstumsraten werden wahrscheinlich noch eine ganze Weile die niedrigsten in Europa bleiben“, heißt es im bislang unveröffentlichten EEAG-Jahresbericht 2003, der dem Handelsblatt vorliegt.
Der 2002 ins Leben gerufene europäische Sachverständigenrat präsentiert am heutigen Mittwoch sein zweites Jahresgutachten der Öffentlichkeit. Der Think Tank besteht aus neun renommierten Volkswirten aus sieben europäischen Ländern, darunter Ifo-Chef Hans-Werner Sinn und der hochrangige OECD-Ökonom Willi Leibfritz.
Der neue, 136 Seiten starke Jahresbericht der Ökonomengruppe widmet sich in einem Spezialkapitel der „German disease“. Der europäische Sachverständigenrat fasst die „deutsche Krankheit“ in Zahlen: In den vergangenen sieben Jahren lag das deutsche Wirtschaftswachstum insgesamt sieben Prozent hinter dem EU-Durchschnitt. „Beim Pro-Kopf-Einkommen wurde Deutschland inzwischen von Großbritannien, Finnland, den Niederlanden, Irland und Österreich überholt.“ Besserung sei nicht in Sicht: „Es ist möglich, dass das Land in den kommenden Jahren weiter zurückfällt.“
Das überdurchschnittliche Wachstum der deutschen Lohnkosten ist in den Augen der Ökonomen die Hauptursache der Wachstumsschwäche. Im internationalen Vergleich sei das Plus vor allem in der ersten Hälfte der neunziger Jahre rasant gewesen. Der Blick auf die Entwicklung der Lohnstückkosten untertreibe den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt. Denn der Anstieg der Lohnstückkosten habe zu einem Beschäftigungsabbau in den Unternehmen geführt, zudem seien weniger produktive Firmen Pleite gegangen. „Die Folge ist, dass die durchschnittliche Produktivität der auf dem Markt verbleibenden Firmen steigt.“ Dieser Effekt werde ausgeblendet, wenn man die Stundenlöhne betrachte – diese sind laut EEAG im westdeutschen produzierenden Gewerbe seit Anfang der achtziger Jahre stetig höher als in den anderen westlichen Industrieländern.
Die These, hohe Lohnsteigerungen hätten Vorteile für die Gesamtwirtschaft, weil sie die Nachfrage ankurbelten, weisen die Volkswirte zurück. Die positive Wirkung niedrigere Lohnzuwächse auf die Beschäftigung sei weit größer als der dämpfende Effekt auf die Nachfrage. Die Beispiele USA und die Niederlande zeigten, „auf Dauer führt ein Prozentpunkt Lohnzurückhaltung zu einen Anstieg der Beschäftigung um einen Prozentpunkt“.
Neben den hohen Lohnkosten haben die neun Wissenschaftler eine ganze Palette weiterer Ursachen für die „deutsche Krankheit“ ausgemacht – darunter die starren Arbeitsmarktgesetze, die zentralisierte Lohnfindung, die hohen Steuern auf Arbeitseinkommen und das ökonomische Scheitern der deutschen Wiedervereinigung. Hinzu kämen hohen Lohnersatzleistung: Durch Arbeitslosenunterstützung und Sozialhilfe werde quasi ein Mindestlohn definiert. Dieser sei „in vielen Fällen so hoch, dass es sich für private Unternehmen nicht lohnt, Jobs zu schaffen“. Selbst Durchschnittsverdiener hätten kein deutlich höheres Nettoeinkommen als Sozialhilfeempfänger. Als Ausweg aus der Misere empfehlen die Ökonomen: „Die Marktkräfte müssen gestärkt werden, vor allem auf dem Arbeitsmarkt.“ Die Regierung solle die Arbeitslosen- und Sozialhilfe kürzen und durch Lohnsubventionen einführen.
12.02.2003 http://www.wiwo.de/wiwowwwangebot/fn/ww/SH/0/sfn/buildww/cn/cn_artikel/id/85016!198074/layout/58327/index.html
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Ostdeutschland wird in die Zange genommen“
Ifo-Chef Sinn:
Mit der EU-Erweiterung droht den neuen Ländern weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit
http://www.welt.de/data/2003/02/14/41832.html?prx=1
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Neuer IBM-Chef warnt Deutschland vor Abstiegsgefahr
Deutschland stecke in akuter Abstiegsgefahr, warnt Walter Raizner, neuer Geschäftsführer von IBM Deutschland. "Wir versteifen uns zu sehr auf traditionelle Industrien", sagte der Spitzenmanager der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. So gehen 40 Prozent aller Forschungsgelder in den Fahrzeugbau statt in die IT-Branche, wie Raizner fordert. "Angesichts der zyklischen Entwicklung in der Branche ist dies ein riskanter Weg."
Der Anteil der Forschung am Bruttoinlandsprodukt liege nur noch bei 2,4 Prozent - "Platz sieben in der Welt", wie Raizner in der Sonntagszeitung kritisiert. "Wir sind international nicht wettbewerbsfähig, was Innovation angeht. Deutschland verspiele seinen Wettbewerbsvorsprung, sagt Raizner, der zuletzt für das weltweite Speichergeschäft in der IBM-Zentrale in Amerika verantwortlich war. Mitte Januar kehrte der Schwabe zurück nach Stuttgart, wo er überraschend Erwin Staudt als Geschäftsführer von IBM Deutschland ablöste. (as)
15.02.03, http://de.internet.com/index.html?id=2019437§ion=Marketing-News&PHPSESSID=7e3a45ab22c6a402fc2fb7fb7da28a8f
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15. Feb, 2003
Erholungstendenz der Weltwirtschaft unterbrochen
IWF-Chef Hort Köhler führt das auf die Unsicherheit eines Irak-Krieges zurück
Hamburg - Die Erholungstendenz der Weltwirtschaft ist nach Ansicht des Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) Horst Köhler, unterbrochen. In einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" führte Köhler dies auf die große Unsicherheit, vor allem wegen eines möglichen Irak-Kriegs, zurück. Erst wenn diese Unsicherheiten beseitigt seien, werde es zu einem nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung kommen.
Die Unsicherheiten machten sich an den schwer zu kalkulierenden Ölpreisen bemerkbar, sagte Köhler. Das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen in die wirtschaftliche Zukunft leide, und Finanzinvestoren warteten schlicht ab. Mit aller gebotenen Vorsicht wage er aber die Prognose, dass es nicht zu einer Weltrezession kommt, da die internationalen Finanzmärkte in den vergangenen Jahren ein erstaunlich hohes Maß an Widerstandskraft entwickelt hätten.
Drei-Prozent-Wachstum
Für die Weltwirtschaft insgesamt erwarte er in diesem Jahr ein reales Wirtschaftswachstum von gut 3 Prozent, etwas mehr als 2002. Langfristig traue er den USA die Rolle als Wachstumsmotor zu, vor allem wegen ihrer enormen Flexibilität und Innovationskraft.
In diesem Jahr werde der Wachstumsmotor Amerika aber wohl noch einige Monate stottern, so Köhler. In Europa seien die Wachstumsaussichten dennoch deutlich schlechter als in Amerika. Nach seiner Ansicht rede Europa viel, tue aber zuwenig, vor allem in den großen Ländern Deutschland, Frankreich und Italien. Die Arbeits- und Sozialkosten müssten gesenkt werden, die Steuern müssten runter, und es müsse ein investitionsfreundliches Klima geschaffen werden.
Dramatischer Lage Deutschlands
Der Direktor des Internationalen Währungsfonds, Horst Köhler, hat die deutsche Sozialpolitik scharf kritisiert. Die Probleme würden immer größer, aber den Menschen werde der Ernst der Lage verschwiegen, sagte Köhler laut einem Vorabbericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Deutschland sei dabei, seinen Wohlstand zu verspielen, warnte der ehemalige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Schuld daran sei nicht nur die jetzige Regierung. Schon vorher seien die Sozialsysteme trotz der mit der Wiedervereinigung verbundenen Sonderlasten großzügig ausgebaut worden.
"Die ungelösten Probleme, sei es bei den Renten oder im Gesundheitswesen, türmen sich immer höher auf", sagte der IWF-Chef. Niemand schenke der Bevölkerung reinen Wein über die wahre Lage ein. "Es fehlt der Wille zur schöpferischen Zerstörung sklerotischer Strukturen." Die Deutschen hätten das Bewusstsein verloren, "dass der Wohlstand täglich neu verteidigt werden muss".
"Falsch geploltes Anreizsystem"
Das Anreizsystem sei "falsch gepolt", meinte Köhler. Man verlasse sich auf kollektive Absicherung, wenn Schwierigkeiten auftauchten. Zunächst müsse jedoch jeder selbst Verantwortung für sich tragen. "In Deutschland geht es aber inzwischen vielen darum, möglichst viel aus dem System herauszuholen, das sie mit hohen Zwangsbeiträgen aufrechterhalten."
Köhler schlug vor, die Arbeits- und Sozialkosten sowie die Steuern zu senken. Zudem müsse ein investitionsfreundliches Klima geschaffen werden. Als "außerordentlich Besorgnis erregend" bezeichnete er den Zustand der Universitäten. Diese hätten den Anschluss an die Spitze längst verloren. (APA/dpa)
http://derstandard.at/?id=1213172
Unser junger Anti-Deutschlandist hat sich aber richtig Zeit gelassen.
Wie kommt Deutschland aus der Krise?
Man nehme unseren jungen Verzockern Spielkonsole und Handy weg und stecke sie in eine anständige Handwerkslehre.
Da können sie dann der Hobelmaschine weltwirtschaftliche Manieren beibringen!
Statt irgendwelchen Finanz-Fuzzies gehen sie dann dem Eichenholz auf den Leim!
:hihi :hihi :hihi
Sonnenläufer
16.02.2003, 22:10
Servus Germanasti,
vielen Dank für Deine tägliche Arbeit, mach weiter so.
MfG
Sonnenläufer
germanasti
16.02.2003, 22:25
Versicherer und Pensionsfonds ersetzen Aktien durch Unternehmensanleihen
Neue Renditetiefs bei Staatsanleihen / Bodenbildung am Aktienmarkt / Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt / Von Folker Dries
FRANKFURT, 16. Februar. Die Aktienbörsen bleiben vorerst politische Börsen. Wie sehr die Unsicherheit über den Irak-Konflikt das Marktgeschehen inzwischen dominiert, zeigte die Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Freitag. Noch während des Berichtes von Hans Blix, dem Chef der UN-Waffeninspekteure, zog der Deutsche Aktienindex Dax in der Spitze um fast 6 Prozent an - ein Wertzuwachs, den viele Aktienstrategen inzwischen als eine akzeptable Marktrendite für das Gesamtjahr betrachten. Mit solchen extremen Schwankungen werden die Anleger noch für geraume Zeit leben müssen.
Ein Trost mag sein, daß sich der Dax und auch der Euro-Stoxx-50 zuletzt oberhalb ihrer Tiefs vom Oktober vergangenen Jahres behauptet haben. Charttechnikern zufolge sind die Abwärtstrends zwar noch intakt. Das Pendeln um die Tiefstände könnte aber auch ein Zeichen für eine Bodenbildung sein. In dem derzeitigen Klima der Unsicherheit gibt es für Anleger jedenfalls nur mehr wenig Orientierungspunkte. Fundamentaldaten sind völlig in den Hintergrund gerückt. In Europa etwa mehren sich die Anzeichen für eine Aufweichung des Stabilitätspaktes. Doch im Anleihehandel wird die drohende fiskalische Inkontinenz regelrecht ignoriert. Die Rendite zweijähriger Bundesanleihen fiel am vergangenen Donnerstag mit 2,36 Prozent sogar auf das niedrigste Niveau seit Jahrzehnten. In Amerika wiederum gab es zuletzt eine ganze Reihe ermutigender Konjunkturdaten, was in normalen Zeiten dem Rentenhandel einen herben Rückschlag beschert hätte. Statt dessen kam es auch dort zu neuen historischen Renditetiefs. Zweijährige Staatspapiere verzinsten sich zeitweise nur noch mit 1,56 Prozent, die niedrigste Rendite, seit diese Laufzeitenkategorie in den siebziger Jahren erstmals aufgelegt worden ist.
Vereinzelt werden schon Rufe laut, im Anleihegeschäft entstehe die nächste Spekulationsblase. Zumindest in Europa, wo die Wirtschaft inzwischen wieder stagniert, sind aber noch niedrigere Renditen vorstellbar. Eine weitere Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist für den Geldhandel schon ausgemachte Sache. Die EZB-Watcher streiten nur mehr darum, ob die Notenbank im März oder April zuschlagen wird. Wer freilich jetzt noch auf den Zug aufspringt und Staatsanleihen kauft, läuft Gefahr, deutliche Kurseinbußen zu erleiden, wenn der Konflikt mit dem Irak eine schnelle Lösung finden sollte. Umgekehrt könnten sich Aktienkäufe zum jetzigen Zeitpunkt als Fehlgriff erweisen, wenn nämlich ein Militärschlag gegen den Irak in einen ausgedehnten Krieg eskalierte.
Als "Kompromißlösung" wird bei Experten zunehmend der Kauf von Unternehmensanleihen betrachtet. Ihre Kursentwicklung ist schon seit geraumer Zeit stabil, obwohl gleichzeitig Aktien wieder auf langjährige Tiefs zusteuerten. Normalerweise gibt es eine starke Gleichläufigkeit (Korrelation) von Aktien und Unternehmensanleihen. Wenn Aktien steigen, pflegen die Risikoaufschläge (Spreads) von Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen zu schrumpfen und umgekehrt. Diese Korrelation ist vor etwa drei Monaten zusammengebrochen. Während Aktien erneut auf Talfahrt gingen, haben sich die Spreads der Unternehmensanleihen weitgehend behauptet. Das erklärt sich damit, daß Anleger Sicherheit suchen, gleichzeitig aber nicht auf akzeptable Renditen verzichten wollen. Die Renditen von Unternehmensanleihen liegen in Europa im Durchschnitt um rund 2 Prozentpunkte höher als die der Staatsanleihen. Die durchschnittliche Rendite der Anleihen guter Bonität (Investment Grade) beträgt 5,5 Prozent.
Vor allem Versicherer und Pensionsfonds, die ihre Abhängigkeit von Aktien verringern wollen, gleichzeitig aber ihre Renditeversprechen nicht aus den Augen verlieren dürfen, haben stark in Unternehmensanleihen umgeschichtet. Einige große europäische Versicherer, insbesondere britische, haben den Aktienanteil in ihren Portfolios inzwischen auf weniger als 10 Prozent reduziert. Sie nähern sich damit der Allokation ihrer amerikanischen Wettbewerber an, die im Durchschnitt einen Aktienanteil von nicht einmal 5 Prozent fahren und daher die Aktienbaisse besser gemeistert haben. Wenn die Umschichtungen in Europa freilich nicht nur taktischer, sondern struktureller Natur sein sollten, wäre dies kein gutes Omen für den Aktienmarkt.
Freilich darf man auch das Risikoprofil von Unternehmensanleihen nicht unterschätzen. In einigen Branchen, allen voran in der Telekommunikation, haben die Unternehmen zwar beträchtliche Anstrengungen zur Entschuldung (Deleveraging) unternommen. Die Signale aus den Rating-Agenturen sind aber alles andere als beruhigend. Bei der Beurteilung der Bonität identifizieren die Agenturen ständig neue Problemfelder, die in der Vergangenheit keine Rolle gespielt haben. Im vergangenen Jahr waren es vor allem die außerbilanziellen Schulden und die kurzfristige Liquidität, in diesem Jahr rücken die Pensionsverpflichtungen in den Vordergrund. Der Durchschnitt der Bonitätsnoten verschlechtert sich damit weiterhin, was wiederum die Kursrisiken für Unternehmensanleihen erhöht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2003, Nr. 40 / Seite 26
http://www.faz.net/IN/Intemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/content.asp&rub={67893791-5A91-4ED3-B50D-B0F897F0BB51}&doc={8FE7323B-C644-4CEE-868D-C07CB82A6FC3}
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Jetzt, nach fast 80% Aktienverlusten fangen die Fonds an in Anleihen umzuschichten. :ne:ne:ne
Denen sollte mal einer erklären was mit den Renditen im Inflationsfalle passiert.
nabend allerseits,
germa schon wieder fleissig ;)
und da sagt nasdaq 10.000 immer mit deutschland gehts bergab :hihi
Statistische Spielchen
von Andrew Kashdan
Jedes Quartal warten wir gespannt auf die neuen Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt , um zu sehen, ob die langerwartete Erholung bei den Investitionen endlich eingetreten ist. Und die Geduld scheint zuletzt belohnt worden zu sein: Im vierten Quartal 2002 stiegen die Investitionen um 1,5 % (aufs Jahr hochgerechnet), nachdem die Investitionen die vorigen 8 Quartale zurückgegangen waren.
Hurrah! Und dennoch ... muss ich Wasser in den Wein schütten. Diese Erhöhung um 4,5 Milliarden Dollar ist weniger, als man denken sollte ... was bedeutet, dass der 0,7 %ige Anstieg des Bruttoinlandsproduktes schlechter ist, als er aussieht.
Bevor Sie weiterlesen, möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei diesen Zahlen um "fortgeschrittene Schätzungen" handelt, die noch signifikant revidiert werden können ; die vorläufigen offiziellen Zahlen werden erst am 28. Februar veröffentlicht werden. Ich könnte nun abwarten, um genauere Daten zu haben – allerdings kümmern sich dann noch weniger Leute darum, was im vierten Quartal 2002 passiert ist. Deshalb habe ich mich entschieden, bereits jetzt diese "fortgeschrittenen Schätzungen" zu analysieren.
Der größte Teil des Zuwachses bei den Investitionen entfiel auf Ausgaben für Software und Technologie. Paul Kasriel von Northern Trust hat allerdings herausgefunden, dass die Ausgaben für Transportmittel mit plus 25 % (aufs Jahr hochgerechnet) besonders stark gestiegen sind. Er fragt: "Wenn die Nachfrage nach Trucks so groß sein sollte, warum müssen die Produzenten dann laufend die Kaufanreize (in Form von 0 %-Finanzierungen usw.) erhöhen? Insgesamt scheint es sich bei diesem großen Anstieg der Investitionen um eine einmalige Sache zu handeln."
Was ist dann mit dem Sektor "Technologie" – ist der Boom wieder da? Nun, wir schreiben nicht mehr das Jahr 1999. Wenn man sich die Unterkategorie "IT-Ausrüstungen und Software" ansieht, dann merkt man, dass sich die IT-Ausgaben im vierten Quartal 2002 um annualisierte reale 3,95 % erhöht haben. Das ist eine sehr volatile Größe, aber Fakt ist, dass diese Subkategorie in den letzten Quartalen noch schneller gewachsen war (z.B. lag das Wachstum dieser Subkategorie im dritten Quartal noch bei fast 13 %). Nominal sieht es noch schlechter aus: Da betrug das Wachstum im vierten Quartal weniger als 1 %.
Wieso liegt das nominale Wachstum unter dem realen? Nun, im IT-Sektor fallen die Preise normalerweise im Durchschnitt, weshalb die realen Umsätze bereits leicht steigen, wenn die nominalen Umsätze nicht steigen. Hinzu kommen Bilanzierungstricks. Das Ergebnis: Die nominal 407 Milliarden Dollar, die im vierten Quartal im IT-Sektor investiert wurden, sind auf magische Weise auf reale 581 Milliarden Dollar aufgebläht worden (diese Zahlen sind aufs Jahr hochgerechnet). Und diese Differenz von 174 Milliarden Dollar ist bemerkenswert, wenn Sie bedenken, dass die Investitionen INSGESAMT nur um annualisierte 4,5 Milliarden Dollar zugelegt haben.
Die Differenz ist bemerkenswert, wenn man das kurzfristige Wachstum in realer und in nominaler Größe vergleicht, und die Auswirkungen auf die Höhe der gesamten Investitionen sind substanziell. Mit anderen Worten: Die Investitionsausgaben sind in Wirklichkeit bedeutend niedriger! 1996 bestand zwischen realen und nominalen Größen fast kein Unterschied. Aber seitdem hat sich die Differenz – der statistische Bonus, der bei den IT-Investitionen zu den nominalen Werten addiert wird – stetig vergrößert, auf einen neuen Rekordwert im vierten Quartal 2002.
Die letzte Bastion der Technologie-Optimisten findet sich offensichtlich bei den Statistikern des US-Wirtschaftsministeriums. Man könnte gegen ihre statistischen Methoden einiges einwenden, aber wenn man das tun würde, dann würde die statistische "Investitions-Erholung" zu einer Art Schimäre.
Worüber ich mich ebenfalls beschweren würde: Die offizielle Statistik zur Berechnung des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes bewertet einen Dollar, den der Staat ausgibt, genauso wie einen Dollar realer Investitionen. Aber es gibt einen Unterschied zwischen einem Dollar, den ein Unternehmen in eine neue Fabrik investiert, und einem Dollar, der von der Regierung durch Steuern oder neue Schulden eingenommen wird und dann für Raketen ausgegeben wird. Die Regierungsausgaben waren im vierten Quartal dennoch für 0,86 % des Wachstums verantwortlich. Das Gesamtwachstum lag allerdings nur bei 0,7 % – das heisst, dass es nur die wachsenden Staatsausgaben waren, die das Abrutschen in negative Werte verhinderten!
Die Regierungsausgaben spiegeln sich besonders in diesem Sektor wider: Bei den Auftragseingängen für langlebige Güter kam es im Dezember zu einem Rückgang von 0,2 %, im November hatte es bereits einen Rückgang von 1,3 % gegeben. Aber: Die staatlichen Verteidigungsausgaben stiegen im Dezember um 16,6 % und im November um 39 %.
Die Keynesianer (Anhänger des Ökonomen Keynes) werden darauf pochen, dass Jobs sowohl durch staatliche Ausgaben als auch durch Unternehmensausgaben geschaffen werden. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied. Im zweiten Fall sind die Ausgaben das Ergebnis der aktuellen Präferenzen der Konsumenten – oder zumindest der Präferenzen, wie die Unternehmen sie wahrnehmen.
Deshalb sollte man aufpassen, wenn die potenziell positive Wirkung erhöhter Staatsausgaben auf die Wirtschaft gelobt wird. Solange ich keine wirkliche Erholung bei der entscheidenden Größe, den Investitionen der Unternehmen, sehe, bleibe ich skeptisch.
investorverlag.de
:lach :lach :lach
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst, äh, gebürstet hast!
:hihi
nasdaq10.000
16.02.2003, 22:54
Original erstellt von trilog
und da sagt nasdaq 10.000 immer mit deutschland gehts bergab :hihi Es ist dies unter anderem der Direktor des Internationalen Währungsfonds,
Horst Köhler, den ich hier zitiere.
Dass es mit Deutschland bergab geht, besagt das harte Datenmaterial (Arbeitslosenzahlen, Industrieproduktion,
Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent in 2002 ETC.).
Die USA allerdings haben ihre Hausaufgaben vor 20 Jahren gemacht
und werden gestärkt aus der Konjunkturkrise hervorgehen.
Die USA allerdings haben ihre Hausaufgaben vor 20 Jahren gemacht
und werden gestärkt aus der Konjunkturkrise hervorgehen.
Das einzige was gestärkt aus dieser Krise hervorgeht, ist das Hemd vom George W.
Na ja, die Leichenstarre in nasdaq´s Depot noch!
:hihi :hihi :hihi
Original erstellt von nasdaq10.000
Die USA allerdings haben ihre Hausaufgaben vor 20 Jahren gemacht
und werden gestärkt aus der Konjunkturkrise hervorgehen.
na ja, wenn das in den usa alles schon 20 jahre alt ist, wundert es mich nicht, dass es da so bergab geht :hihi
Mit pfiffigen Ideen kommt allerdings auch mal ein Aufschwung!
http://www.top-linkx.de/Bilderwitze/0160/fun0160.jpg
:lach
Original erstellt von nasdaq10.000
Die USA allerdings haben ihre Hausaufgaben vor 20 Jahren gemacht
und werden gestärkt aus der Konjunkturkrise hervorgehen.
dann gibt es wieder hedonische 8 prozent wirtschaftswachstum. pro jahr, quartal oder monat spielt da keine rolle. langfristig steigt eh alles. :D
nasdaq10.000
16.02.2003, 23:10
Original erstellt von trilog
na ja, wenn das in den usa alles schon 20 jahre alt ist, wundert es mich nicht, dass es da so bergab geht :hihi
Hiermit ist die Anpassung der Arbeits- und Sozialkosten an die Anforderung der modernen Prozesse des globalen Wettbewerbs gemeint.
Die Konsequenzen des Ignorierens dieser notwendigen Anpassungsanforderungen sind für jedermann bereits jetzt spürbar: Wohlstandsverluste halt.
Original erstellt von nasdaq10.000
Hiermit ist die Anpassung der Arbeits- und Sozialkosten an die Anforderung der modernen Prozesse des globalen Wettbewerbs gemeint.
Die Konsequenzen sind für jedermann bereits jetzt spürbar.
meinst du da jetzt die managergehälter, die schweigegelder, oder die einkünfte der working poor mit ihren dreierlei jobs?
nasdaq10.000
16.02.2003, 23:13
Original erstellt von Dolby
dann gibt es wieder hedonische 8 prozent wirtschaftswachstum. pro jahr, quartal oder monat spielt da keine rolle. langfristig steigt eh alles. :D
Jeppp: hedonisch - alles klar, dolby.:hihi
Grad hab ich die Meldung gefunden, dass sich die arabische Liga nun doch mit all ihren 22 Mitgliedern geschlossen gegen den Irakkrieg stellt.
Als da sind:
Ägypten von 1979 bis 1989 Mitgliedschaft wegen des Friedensvertrages mit Israel suspendiert
Irak
Jemen
Nordjemen (Sanaa), seit 1967, heute nach der Vereinigung mit Südjemen nur noch Jemen
Südjemen (Aden), seit 1945, heute nach der Vereinigung mit dem Nordjemen nur noch Jemen
Jordanien
Libanon
Saudi-Arabien
Syrien
Algerien 1962
Bahrain 1971
Djibouti 1977
Katar 1971
Komoren 1993
Kuwait 1961
(Libyen 1953 ausgetreten 2002)
Marokko 1958
Mauretanien 1973
Oman 1971
Palästina 1976, vertreten durch die PLO als Vollmitglied
Somalia 1974
Sudan 1956
Südjemen 1967
Tunesien 1958
Vereinigte Arabische Emirate V.A.E. 1971
Das sind mal 22 Länder von 191 UNO-Mitgliedern.
Bin schon gespannt auf Lula. Alle 32 ALCA-Kandidatenländer wird er sicher nicht schaffen.
Bis jetzt hat es erst Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay, Paraguay und Venezuela definitiv.
Aber - wie man sieht - jeden Tag werden es mehr.
Nur Europa ist wieder mal von Anfang an uneins.
Spanier und Briten - und dann noch diese "Kandidaten" da - im Osten...
MillenniumBroker
16.02.2003, 23:20
Original erstellt von INPUTS
Grad hab ich die Meldung gefunden, dass sich die arabische Liga nun doch mit all ihren 22 Mitgliedern geschlossen gegen den Irakkrieg stellt.
Als da sind:
Ägypten von 1979 bis 1989 Mitgliedschaft wegen des Friedensvertrages mit Israel suspendiert
Irak
Jemen
Nordjemen (Sanaa), seit 1967, heute nach der Vereinigung mit Südjemen nur noch Jemen
Südjemen (Aden), seit 1945, heute nach der Vereinigung mit dem Nordjemen nur noch Jemen
Jordanien
Libanon
Saudi-Arabien
Syrien
Algerien 1962
Bahrain 1971
Djibouti 1977
Katar 1971
Komoren 1993
Kuwait 1961
(Libyen 1953 ausgetreten 2002)
Marokko 1958
Mauretanien 1973
Oman 1971
Palästina 1976, vertreten durch die PLO als Vollmitglied
Somalia 1974
Sudan 1956
Südjemen 1967
Tunesien 1958
Vereinigte Arabische Emirate V.A.E. 1971
Das sind mal 22 Länder von 191 UNO-Mitgliedern.
Bin schon gespannt auf Lula. Alle 32 ALCA-Kandidatenländer wird er sicher nicht schaffen.
Bis jetzt hat es erst Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay, Paraguay und Venezuela definitiv.
Aber - wie man sieht - jeden Tag werden es mehr.
Nur Europa ist wieder mal von Anfang an uneins.
Spanier und Briten - und dann noch diese "Kandidaten" da - im Osten...
Jetzt auf einmal...wie kommts?
Original erstellt von nasdaq10.000
Jeppp: hedonisch - alles klar, dolby.:hihi
lach nicht! die rechnen die chipleistung direkt ins wirtschaftswachstum mit rein :cool:
Original erstellt von nasdaq10.000
Die Konsequenzen des Ignorierens dieser notwendigen Anpassungsanforderungen sind für jedermann bereits jetzt spürbar: Wohlstandsverluste halt.
http://fool.exler.ru/sm/ha.gif http://fool.exler.ru/sm/ha.gif http://fool.exler.ru/sm/ha.gif
meine güte!
es kommt immer noch heises wasser aus dem hahnen. und die läden sind immer noch mit essen gefüllt. wenn´s dumm läuft, kauft man halt einen audi statt einem bmw.
:lach
nasdaq10.000 Zitiert einen Beitrag im Thema 17. + 18.02.03: Kriegsverschiebung? Doch die Welt wurde am Wochenende verändert! 23:41
den nehm ich noch mit :D
zitat:
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Original erstellt von nasdaq10.000
Die Konsequenzen des Ignorierens dieser notwendigen Anpassungsanforderungen sind für jedermann bereits jetzt spürbar: Wohlstandsverluste halt.
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Hätten sie ihr Geld im Land gelassen und nicht in grandiose amerikanische Hightechfirmen, bzw. Energieunternehmen investiert, dann sähe das anders aus.
Nun ist das Geld weg!
Die notwendigen Anpassungsanforderungen werden bis zu Schulbank-Ignoranten durchdringen!
:hihi :hihi :hihi
Hat unser Hobby-Volkswirt einen Schnellkursus in hochgestochenem Geschwafel hinter sich?
Hoffentlich kann er noch ohne Gebrauchsanweisung pinkeln!
:hihi :hihi :hihi
nasdaq10.000
16.02.2003, 23:47
Original erstellt von Dolby
lach nicht! die rechnen die chipleistung direkt ins wirtschaftswachstum mit rein :cool:
Quatsch: Mit dieser Methode wird versucht, bei der statistischen Preismessung QUALITÄTSVERBESSERUNGEN bei technischen Gütern zu erfassen. Ein legitimes, in der Wirtschaftsstatistik anerkanntes und gängiges Verfahren:
Die hedonische Methode ist ein spezielle Methode
der Qualitätsbereinigung und "eignet sich vor allem für innovative technische Güter, die einem [/b]raschen Fortschritt[/b] unterliegen und die nicht über einen längeren Zeitraum mit identischer Qualität beobachtet werden können" - wie etwa Birnen oder Eier, Brot und Mehl.
Welches Problem liegt zugrunde?
Wie lässt sich in der statistischen Preismessung die Tatsache berücksichtigen, dass ein neues Auto oder ein neuer PC zwar erhebliche Qualitätsverbesserungen enthalten können, der Verkaufspreis im Vergleich zum Vorgängermodell aber kaum gestiegen ist oder sogar niedriger liegt?
ZITAT:
Erstmals hedonische Qualitätsbereinigung in der Preisstatistik
WIESBADEN – Mit der Einführung der so genannten "hedonischen Methode" hat das Statistische Bundesamt die deutsche Preisstatistik um ein zusätzliches Verfahren der Qualitätsbereinigung erweitert.(...)
In den USA werden hedonische Methoden zur Qualitätsbereinigung in der Preisstatistik seit längerer Zeit eingesetzt. Das führte dort zu einem geringeren Anstieg der Preisindizes und einer höheren Zuwachsrate des realen Wirtschaftswachstums.(...)
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p2450051.htm
------------------------------------------------------------
sei doch nicht immer so gemein paule! :ne
Das führte dort zu einem geringeren Anstieg der Preisindizes und einer höheren Zuwachsrate des realen Wirtschaftswachstums.
:D :D :D
das ist ein "dehnbarer" begriff :cool:
jetzt bin ich aber echt platt, nicht wegen der meldung, sondern einfach so :p
dolby in :sss-mode
nasdaq10.000
16.02.2003, 23:53
Original erstellt von paule2
zitat:
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Original erstellt von nasdaq10.000
Die Konsequenzen des Ignorierens dieser notwendigen Anpassungsanforderungen sind für jedermann bereits jetzt spürbar: Wohlstandsverluste halt.
--------------------------------------------------------------------------------
Hat unser Hobby-Volkswirt einen Schnellkursus in [b]hochgestochenem Geschwafel hinter sich?
Studium der Wissenschaftstheorie, Sozialphilosophie, Erziehungstheorie, Bildungstheorie etc.
Original erstellt von nasdaq10.000
Studium der Wissenschaftstheorie, Sozialphilosphie, Erziehungstheorie, Bildungstheorie etc.
und? irgend was abgeschlossen? :rofl
spaaas ;) :p :lach
jetzt aber wech ......
frankfurt.de
16.02.2003, 23:58
Original erstellt von nasdaq10.000
Studium der Wissenschaftstheorie, Sozialphilosphie, Erziehungstheorie, Bildungstheorie etc.
Wenn sich deine Theorien auch mal in der Praxis nieder schlagen würden, wäre dein Depot wohl nicht nur theoretisch im Plus. :lach
Der feine, und unter Umständen ziemlich teure Unterschied: Man muss an der Börse nicht recht haben, sondern Recht bekommen.
nasdaq10.000
17.02.2003, 00:19
Original erstellt von paule2
Hätten sie ihr Geld im Land gelassen und nicht in grandiose amerikanische Hightechfirmen, bzw. Energieunternehmen investiert, dann sähe das anders aus.
Nun ist das Geld weg!
Man sollte nicht ständig von sich selbst auf andere schliessen
und vor allem die grossen US-Weltmarktführer nicht mit Neuer-Markt-Klitschen vergleichen.
------------------------------------------------------------------------------------------
http://chart.yahoo.com/c/my/d/dell.gif
DELL-GESCHÄFT
Wie in den besten Zeiten der New Economy
Dell hat mit seinen Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr Analysten wie Anleger begeistert. Der Computer-Konzern beeindruckte nicht nur mit einem deutlich gestiegenen Umsatz, sondern auch mit einer Steigerung seines Ertrags um mehr als ein Drittel.
Round Rock - Die Prognosen wirken wie aus Zeiten, als die New Economy-Unternehmen noch von der ganz großen Zukunft träumen durften. 18 Prozent Umsatzwachstum auf 9,5 Milliarden Dollar für das laufende erste Geschäftsquartal und 35 Prozent Steigerung des Ertrags (23 Cent je Aktie) sind heutzutage beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr - zumal die Branche nach Einschätzung der Experten zeitgleich lediglich im unteren einstelligen Prozentbereich zulegen wird.
Dell entkräftete damit Befürchtungen, der weltweit zweitgrößte Computerkonzern müsse wegen der Unsicherheit durch die Irak-Krise und die harte Konkurrenz von Branchenprimus Hewlett-Packard (HP) Abstriche an der Prognose machen. Trotzdem werden die Ankündigungen des Computerkonzerns nicht als großspurig abgetan. Auch Analysten gehen derzeit von Ergebnissen in dieser Höhe aus.
Insgesamt hat Dell das Ende Januar abgelaufene Geschäftsjahr mit 35,4 Milliarden Dollar einen Rekordumsatz erreicht. Damit setzte das Unternehmen 14 Prozent mehr um. Der Überschuss stieg um 19 Prozent auf 2,12 Milliarden Dollar.
Der Gewinn je Anteilschein betrage 0,80 Dollar nach 0,65 Dollar ohne Sonderkosten ein Jahr zuvor, hieß es in dem Jahresbericht. Beim operativen Gewinn verbuchte Dell ein Plus von 25 Prozent auf 2,84 Milliarden Dollar.
Der Weltmarktanteil konnte nach eigenen Angaben um drei Prozentpunkte ausgebaut werden. In den USA habe man sogar fast fünf Prozentpunkte erobert, heißt es in der Mitteilung. Die Quartals-Auslieferungen seien um 25 Prozent geklettert. Im Schlussquartal 2002/03 ist das operative Ergebnis nach Dell-Angaben von 594 Millionen auf 819 Millionen Dollar gestiegen. Die Bruttomarge erhöhte sich von 17,6 auf 18,3 Prozent.
Kurssprünge wie zu Zeiten des Börsenbooms machte die Dell-Aktie nach diesen Nachrichten zwar nicht, doch die Zahlen und vor allem der optimistische Ausblick weckten die Phantasie der Anleger.
Auch nachbörslich legte das Papier kräftig gegen den allgemeinen Trend zu und verteuerte sich am Donnerstag bis Ende der ersten Stunde nach Börsenschluss um 2,84 Prozent auf 23,91 Dollar. Zudem war Dell nachbörslich der meistgehandelte Nasdaq-Titel.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C235013%2C00.html
cloneshare
17.02.2003, 00:39
Original erstellt von nasdaq10.000
Man sollte nicht ständig von sich selbst auf andere schliessen
und vor allem die grossen US-Weltmarktführer nicht mit Neuer-Markt-Klitschen vergleichen.
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http://chart.yahoo.com/c/my/d/dell.gif
DELL-GESCHÄFT
Wie in den besten Zeiten der New Economy
Dell hat mit seinen Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr Analysten wie Anleger begeistert. Der Computer-Konzern beeindruckte nicht nur mit einem deutlich gestiegenen Umsatz, sondern auch mit einer Steigerung seines Ertrags um mehr als ein Drittel.
Round Rock - Die Prognosen wirken wie aus Zeiten, als die New Economy-Unternehmen noch von der ganz großen Zukunft träumen durften. 18 Prozent Umsatzwachstum auf 9,5 Milliarden Dollar für das laufende erste Geschäftsquartal und 35 Prozent Steigerung des Ertrags (23 Cent je Aktie) sind heutzutage beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr - zumal die Branche nach Einschätzung der Experten zeitgleich lediglich im unteren einstelligen Prozentbereich zulegen wird.
Dell entkräftete damit Befürchtungen, der weltweit zweitgrößte Computerkonzern müsse wegen der Unsicherheit durch die Irak-Krise und die harte Konkurrenz von Branchenprimus Hewlett-Packard (HP) Abstriche an der Prognose machen. Trotzdem werden die Ankündigungen des Computerkonzerns nicht als großspurig abgetan. Auch Analysten gehen derzeit von Ergebnissen in dieser Höhe aus.
Insgesamt hat Dell das Ende Januar abgelaufene Geschäftsjahr mit 35,4 Milliarden Dollar einen Rekordumsatz erreicht. Damit setzte das Unternehmen 14 Prozent mehr um. Der Überschuss stieg um 19 Prozent auf 2,12 Milliarden Dollar.
Der Gewinn je Anteilschein betrage 0,80 Dollar nach 0,65 Dollar ohne Sonderkosten ein Jahr zuvor, hieß es in dem Jahresbericht. Beim operativen Gewinn verbuchte Dell ein Plus von 25 Prozent auf 2,84 Milliarden Dollar.
Der Weltmarktanteil konnte nach eigenen Angaben um drei Prozentpunkte ausgebaut werden. In den USA habe man sogar fast fünf Prozentpunkte erobert, heißt es in der Mitteilung. Die Quartals-Auslieferungen seien um 25 Prozent geklettert. Im Schlussquartal 2002/03 ist das operative Ergebnis nach Dell-Angaben von 594 Millionen auf 819 Millionen Dollar gestiegen. Die Bruttomarge erhöhte sich von 17,6 auf 18,3 Prozent.
Kurssprünge wie zu Zeiten des Börsenbooms machte die Dell-Aktie nach diesen Nachrichten zwar nicht, doch die Zahlen und vor allem der optimistische Ausblick weckten die Phantasie der Anleger.
Auch nachbörslich legte das Papier kräftig gegen den allgemeinen Trend zu und verteuerte sich am Donnerstag bis Ende der ersten Stunde nach Börsenschluss um 2,84 Prozent auf 23,91 Dollar. Zudem war Dell nachbörslich der meistgehandelte Nasdaq-Titel.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C235013%2C00.html
http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1044987890
B Ö R S E N - N E W S
ANALYSE: Merrill Lynch erwartet 2003 Schrumpfung der weltweiten PC-Umsätze
Der weltweite PC-Umsatz wird aus Sicht von Merrill Lynch im laufenden Jahr um 1 Prozent schrumpfen. Wie aus einer am Dienstag vorgelegten Studie hervorgeht, hatten die Analysten zuvor mit einem Plus von 2 Prozent gerechnet. Sie senkten die Schätzung für das Wachstum der ausgelieferten Stückzahlen von 7 auf 5 Prozent. Auch die durchschnittlichen Verkaufspreise würden künftig sinken.
"Mit 131 Millionen lagen die ausgelieferten Stückzahlen 2002 in der Nähe des Allzeithochs, aber der Umsatz befand sich mit 164 Milliarden US-Dollar deutlich unter dem im Jahr 2000 erreichten Spitzenwert von 200 Millionen Dollar", schrieb Analyst Steven Milunovich. .Er habe es immer für merkwürdig gehalten, dass die PC-Branche mehr auf Absatzmengen als Umsätze achte. "Stückzahlen sind wichtig für Intel und Microsoft , aber nicht für PC-Hersteller."
DELL KÖNNTE EIN DRITTEL DES GESAMTMARKTS HALTEN
Mit einem Marktanteil von jeweils 16 Prozent bei den ausgelieferten Stückzahlen lieferten sich Dell und Hewlett-Packard ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Milunovich zufolge sollten beide in der Lage sein, weitere Marktanteile hinzu zu gewinnen. "Dell könnte unter Umständen ein Drittel des Gesamtmarkts alleine halten."
Der Analyst rechnet mit einem Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise um 6 bis 7 Prozent in den kommenden beiden Jahren. Eine schwache Nachfrage und ein aggressiveres Vorgehen von Hewlett-Packard könne den Preisverfall beschleunigen. Mit Nachrüst-Aktionen der Unternehmen in großem Umfang sei nicht zu rechnen. Einige Unternehmen bemühten sich, die Lebensdauer von PCs auf fünf Jahre zu erhöhen./hi/bi
11.02.2003 - 19:24
Quelle: dpa-AFX
sonnenschein
17.02.2003, 03:01
@ All und auch an frankfurt.de
Ich weiss ja nicht wie ihr das findet aber einen User egal wer auch immer sein
Musterdepot vor die Nase zu halten finde ich weder Fair noch grade geistvoll !
ansonsten guten Morgen :)
MichaelFKr
17.02.2003, 04:29
Moin Germa,
erinnerst Du Dich an unsere alte Nortel Diskussion. Nortel geht nicht pleite.
Kanadische Staatsfirma unterstützt Nortel Networks mit 750 Millionen Dollar
Nach monatelangen Verhandlungen hat sich der kanadische Staatskonzern Export Development Canada (EDC) bereit erklärt, den laufenden Geschäftsbetrieb des kanadischen Netzwerk- und Telecom-Ausrüsters Nortel Networks durch einen Kredit in Höhe von 750 Millionen US-Dollar zu sichern. Nach einer Mitteilung von Nortel handelt es sich dabei um verschiedene Bonds, Anleihen und Bürgschaften.
Anscheinend konnte Nortel den Staatskonzzern nach einem verhältnismäßig positiv verlaufenem Geschäftsjahr 2002 davon überzeugen, für die 750 Millionen US-Dollar mit denen Nortel bei Banken in der Kreide steht und die spätestens im April 2005 fällig werden, einzustehen.
Zudem plant der Nortel-Aufsichtsrat auf der Aktionärsversammlung im April diesen Jahres einen umgekehrten Aktiensplit vor seinen Anteilseignern zu beantragen. (tol/c't)
germanasti
17.02.2003, 05:59
Moin :)
Michael:
Nortel ist grösste Firma von Kanada. Logisch das da vorher Rettungsversuche starten.
doch bei der Schuldenlast? Entweder die machen Nortel so klein, dass sie unbedeutend sind, oder Chapter 11.
germanasti
17.02.2003, 06:01
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&
Nikkei gerade mal +30 P.
Das wird auch heute nichts mit dem Ausbruch.
& nun sind es auch Terminmarktbewegungen. Future läuft aktien vorweg. :ne
germanasti
17.02.2003, 06:01
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&
Beim Yen ist noch gar nix los.
germanasti
17.02.2003, 06:02
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=XAU%3D&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1045458066&
Gold schifft heute nacht weiter ab. :(
Kann man es dem Kurs verdenken, wenn Comex Sicherheitsleistungen um 50% erhöht? ISt eh erstaunlich das dagegen keiner Sturm gelaufen ist.
germanasti
17.02.2003, 06:04
Schneechaos
Notstand an der US-Ostküste
Washington - Die US-Ostküste wird von einem der schwersten Schneestürme seit Menschengedenken heimgesucht. Binnen kurzer Zeit fiel allein in Washington mehr als ein halber Meter Schnee. In der Bundeshauptstadt sowie im angrenzenden Bundesstaat Maryland wurde am Sonntag der Notstand ausgerufen. Präsident George W. Bush musste wegen der sich ständig verschlechternden Wetterbedingungen früher als geplant von seinem Wochenendaufenthalt in Camp David (US-Staat Maryland) zurückkehren. Er kam mit dem Auto, da die schlechten Sichtverhältnisse den üblichen Hubschrauberflug zu gefährlich machten.
Im am stärksten betroffenen Bundesstaat Maryland wurden am Abend Schneehöhen von knapp einem Meter gemessen. Die Bürger wurden aufgerufen, ihre Autos stehen zu lassen, um Schneepflüge nicht zu behindern. Die Sturmfront erreichte inzwischen auch New York und den Bundesstaat New Jersey. Nach Voraussagen der Meteorologen müssen sich die Menschen hier auf die heftigsten Schneefälle seit rund 80 Jahren einstellen.
Bereits am Sonntag hatte das US-Zentrum der Macht weitgehend einer Geisterstadt geglichen. Schneepflüge und Räumungsmannschaften kamen trotz massiven Einsatzes nicht gegen die weiße Pracht an. Zwei der drei Hauptflughäfen in der Region mussten ganz schließen, der dritte Airport konnte nur noch eine Start- und Landebahn offen halten.
Anders als an "normalen" Sonntagen blieben die meisten Geschäfte und Einkaufszentren sowie Museen geschlossen. Schulen und Universitäten im Großraum Washington sagten bis Dienstag alle Aktivitäten ab. Busse verkehrten nur noch auf den Hauptstraßen, im U-Bahnnetz gab es stundenlange Verzögerungen.
Ein Verkehrschaos wurde dennoch für den Montag nicht erwartet. Dann wird in den USA nämlich mit dem Presidents’ Day ein Feiertag begangen. Das heißt, Behörden und Schulen haben ohnehin geschlossen.
dpa
17.02.2003 - aktualisiert: 17.02.2003, 03:43 Uhr
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/368503
-----------
& dieses Schneechaos wird schuld am double-dip sein. Da verwette ich meinen Hintern drauf. :zz
germanasti
17.02.2003, 07:01
Nikkei schliesst mit +69 P. auf 8771 P.
Auch heute kein Ausbruch.
Ärgerlich, da nun der Terminmarkt über die Kurse dominiert. :mad:
guten morgen @all +@germa :)
germanasti
17.02.2003, 07:18
Moin Cherry :)
Haste gesehen was in den letzten 3 Handelstagen mit Manipulationen im Derivatebereich alles möglich ist?
Donnerstag abend die Sauerei beim DOW, Freitag die Nachwirkungen der Marginerhöhungen im Gold & heute nacht gewaltige Shortkontrakte im Nikkei.
Eine heile Welt, wie Du und ich sie gerne hätten, scheint es wohl nicht mehr geben zu wollen. :(
tag all ;)
im nik gehts ja einiges gemächlicher ans zeug,da interessiert sich wohl keine s. mehr für stocks
:hihi
ob er abprallen wird :rolleyes:
germanasti
17.02.2003, 07:25
Tokio (AWP 7/vwd) - Die positiv ausgefallenen japanische BIP-Daten im vierten Quartal vom Freitag und die Gewinne an Wall Street sorgen am Montag an der Tokioter Börse für eine etwas festere Tendenz. Der Nikkei-225-Index gewinnt gegen 6.10 Uhr MEZ 0,5 Prozent bzw 40 JPY auf 8.742, während der Topix sich um 0,3 Prozent bzw drei Zähler auf 861 verbessert. Nach Einschätzung eines Händlers dürfte der Nikkei-225 zwischen 8.750 und 8.800 JPY aus dem Tag gehen, nachdem er sein bisheriges Tageshoch bei 8.821 JPY gesehen hatte. Titel von Unternehmen, die von der Binnenkonjunktur abhängig sind, gehören aktuell zu den Gewinnern. Hier legen besonders die Bau-, Stahl- und Immobilienwerte zu. Einige Technologiewerte sehen ebenfalls ein Kursplus. vwd/DJ/17.2.2003/chr
-------
Man kapiert so langsam doch das Japan bereits in einem neuen Boom ist.:D
Trotzdem, wir haben heute exakt das gesehen, was letztes Jahr an der Ausbruchszone "normal" war, nämlich einen künstlichen Shortmarkt via Future!
germanasti
17.02.2003, 07:25
Hallo 4604 & Cetinje :)
Nikkei darf nicht. Guck Umsätze und Future-Vergleich. :o
guten morgen , eine erfolgreiche woche freunde :)
germanasti
17.02.2003, 07:33
CHIRAC ZUM IRAK-KONFLIKT
"Ich mag die USA - und ich mag Junk Food"
In einem kämpferischen Interview bekennt Frankreichs Präsident Chirac seine Liebe zu den Vereinigten Staaten und seine Entschlossenheit, die Abrüstung des Iraks durchzusetzen - durch mehr Inspektionen, aber wenn nötig auch mit Krieg: "Frankreich ist kein pazifistisches Land."
New York/ Paris - Er ist das Ziel von Spott und Wut vieler Amerikaner, bietet den Falken um den US-Präsidenten George Bush unbeirrt die Stirn: Für viele ist Frankreichs Präsident Jacques Chirac der Anti-Amerikaner schlechthin. Doch in einem offenherzigen Interview mit dem US-Magazin "Time", das am Montag erscheinen wird, räumt der französische Staatsmann auf mit falschen Legenden.
Anders als der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hält Chirac eine französische Beteiligung an einem Krieg gegen den Irak für möglich, sogar für geboten. Sollten die Waffeninspektoren bei ihrer Arbeit behindert werden und sollte der Irak nicht wie gefordert abrüsten, sind für den französischen Präsidenten alle Optionen offen, auch die der Invasion. "Frankreich ist kein pazifistisches Land", sagt er und verweist auf den Truppeneinsatz der Franzosen im Kosovo.
Laut Chirac ist es den Vereinigten Staaten zu verdanken, dass sich das Regime in Bagdad überhaupt neuen Inspektionen unterworfen hat: "Der Irak muss entwaffnet werden und dafür muss er mehr als jetzt kooperieren. Wenn wir den Irak entwaffnen, gibt es keinen Zweifel daran, dass dies durch die Präsenz amerikanischer Soldaten vor Ort geschehen ist. Wenn die US-Soldaten nicht aufmarschiert wären, hätte Saddam wohl nicht in das Spiel eingewilligt."
Allerdings setze Chirac auf die Arbeit der Inspektoren. Ein Krieg zum jetzigen Zeitpunkt könne, so der Präsident, die ganze Region auseinander reißen und ein nicht absehbares Blutvergießen zur Folge haben. Er würde mit Sicherheit den Terrorismus fördern: "Er würde eine große Zahl kleiner bin Ladens schaffen."
Die Inspektoren müssten mehr Zeit bekommen, sie müssten verstärkt und besser ausgerüstet werden. Es sei Sache der Inspektoren-Teams, festzustellen, ob Irak kooperiere oder nicht. "Nichts erlaubt uns derzeit zu sagen, dass die Inspektionen nicht funktionieren." Wenn der Irak tatsächlich ohne Blutvergießen abrüste, wäre dies ein riesiger Erfolg, der auch Präsident Bush einen ehrenhaften Rückzug erlaube.
Sichtlich getroffen zeigt sich Chirac von Vorwürfen, er sei ein Anti-Amerikaner: Er habe als Gabelstaplerfahrer in St. Louis für die Brauerei Annhäuser Busch gearbeitet, sei durchs ganze Land getrampt, habe sogar Artikel in amerikanischen Zeitungen veröffentlicht. "Ich kenne die USA vielleicht besser als die meisten Franzosen, und ich mag die Vereinigten Staaten wirklich. Ich habe viele exzellente Freunde dort, ich fühle mich wohl dort. Ich liebe Junk Food - und ich bin immer mit ein paar Extra-Pfunden wieder nach Hause gekommen."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,236380,00.html
----------
Frankreich macht nun einen Schritt zurück, Russland hat eh keine eigene Meinung & schon steht Deutschland ganz alleine als böser Bube da. :o
Wie kann sich Schröder auch nur an die Trottel da drüben anlehnen. Die Geschichte hat doch oft genug gezeigt, dass Frankreich nichts als ein im Wind wehendes Fähnchen ist. :dumm
germa
ich glaube eher japsen haben einfach kein bock mehr auf aktien :rolleyes:
denke dat wird nix,allerdings dürfte der nik im weit fortgeschrittenem baissstadium sein.
cloneshare
17.02.2003, 07:38
Guten Morgen :) all
Nikkei :( hängt
wenn da der Ausbruch kommt - vieleicht fehlt der Mut etwas :(
germanasti
17.02.2003, 07:38
4604:
Das Volumen liegt seit Wochen beständig bei 1 Mrd. und ist damit sehr hoch. :rolleyes:
Doch jedes Mal an der Ausbruchszone gibt es die berühmten Umsatzspitzen im Future. Deshalb sind letztes Jahr 3 US-Banken zeitweise vom Handel ausgesetzt worden. :mad:
germanasti
17.02.2003, 07:40
Clone:
Nun kannste noch ca. 2 WOchen warten bis die ersten Ausländer frustriert Japan wieder verlassen. Bis dahin ist aber noch Zeit für einen netten Move. :)
cloneshare
17.02.2003, 07:40
germa
in Japan sind noch US Banken tätig - viele sind doch weg von da :) :confused:
cloneshare
17.02.2003, 07:45
letztes jahr ist nikkei 4 Wochen gerannt - 2900 Punkte - dann etwas down - etwas abwärts - etwas hoch wieder bis 31.03
TomJones
17.02.2003, 07:46
Guten Morgen :)
naja germa
schauen ma mal,besser wenns nu nicht abprallt
dürfte dann im nu wieder auf support 8200 gehen,und der is schon ziemlich weichgekloppt,ob er dann noch hält :rolleyes:
aber rom ist noch nicht verloren,NOCH nicht :D
germanasti
17.02.2003, 07:49
Original erstellt von cloneshare
germa
in Japan sind noch US Banken tätig - viele sind doch weg von da :) :confused:
:hihi :hihi :hihi
Ja, aber nicht im normalen Börsenhandel wie wir es kennen.
Die kriegen Liquidität von der FED zur Verfügung gestellt und bauen damit einen künstlichen Shortmarkt im Future auf, damit der Nikkei nicht ausbricht.
Sowas ist zwar äusserst kapitalintensiv,doch was sind schon 50 oder 100 Mrd. Dollar in einer Saison, wenn dabei eine Wiederauferstehung Japans verhindert wird? Mit dieser würde nämlich alles Geld Amerika verlassen. Folgen kannste Dir selbst ausmalen.
Selbes Spiel sehen wir beim Gold. & keiner ist gewillt etwas dagegen zu tun. :(
germanasti
17.02.2003, 07:51
AKTIEN TOKIO (SCHLUSSINDIZES)/Freundlich
Tokio (vwd) - Freundlich haben die Aktienkurse am Montag in Tokio den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index gewann 0,8 Prozent bzw 70 JPY auf 8.772, während sich der Topix um 0,4 Prozent bzw vier Punkte auf 862 verbesserte. Das vorläufige Handelsvolumen lag bei 0,98 (Freitag: 1,15) Mrd Aktien vwd/17.2.2003/chr
------
Auch heute anhaltend hohes VOlumen. Was diese Drückerei kostet! :rolleyes:
so arg hoch ist die shortquote im nik allerdings auch net :rolleyes:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3033343934323063.jpg
sp mini gibt rätsel auf
:rolleyes:
ob das grüni is :hihi
germanasti
17.02.2003, 07:56
4604:
Guck aufs open interest.
Offiziell ist Japan ein absolut toter Markt.
Solche Derivate laufen auch nicht über offizielle Schienen wie COT-Daten.
Stell Dir vor an der Nikkei-Ausbruchszone würde dieses Bild auf einmal eine Verhundertfachung des Shortvolumens aufzeigen. Damit wüsste ja jeder sofort das der Ausbruch künstlich verhindert wird. :p
dito beim nas mini :rolleyes:
germanasti
17.02.2003, 07:59
Minis sind Kontraindikator und deuten normalerweise auf bevorstehenden Crash hin.
Allerdings stören die hohen Longpos. im DOW gewaltig.
germanasti
17.02.2003, 08:03
Japan/Im Januar mehr Verbindlichkeiten aus weniger Insolvenzen
Tokio (vwd) - Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Japan ist im Januar gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Prozent gesunken. Wie das private Research-Institut Teikoku Databank Ltd am Montag mitteilte, stieg jedoch zugleich die Summe der hinterlassenen Verbindlichkeiten um 14,2 Prozent auf 1.219 Mrd JPY, den höchsten Januar-Stand seit Kriegsende. Dabei entfielen 266 Mrd JPY alleine auf die zahlungsunfähigen Immobilienentwickler Shoei Fudosan und Taiheiyo Kanko Kaihatsu.
vwd/DJ/17.2.2003/hab
--------
Das sind gerade mal 10 Mrd. Euro an Verbindlichkeiten. Ein Klacks für solch eine grosse Volkswirtschaft.
Japan kommt nicht, Japan ist bereits da! :)
germanasti
17.02.2003, 08:06
17/02/2003 07:49
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 17. Februar~
TOP AKTUELL
Nach wochenlangem Streit hat die NATO in der Nacht zum
Montag die Blockade ihrer Vorbereitungen auf einen Irak-Krieg
überwunden und ohne die Stimme Frankreichs Planungen zum Schutz
ihres Mitgliedslandes Türkei beschlossen.
"Ich bin glücklich bekannt geben zu können, dass es uns
gelungen ist, gemeinsam einen Weg aus der Sackgasse zu finden,
in der wir uns in den vergangenen paar Tagen befunden haben",
sagte NATO-Generalsekretär George Robertson nach 13-stündigen
Verhandlungen im Ausschuss für Verteidigungsplanung.
Zusatzinfo unter: [POL-DIP-GER]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Stinnes [SNS.GER] , außerordentliche Hauptversammlung
Zusatzinfo unter: Doppelklick
[.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Dem Versicherungskonzern Allianz [ALV.GER] sind einem
Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr durch
Überschwemmungen in Deutschland Kosten in Höhe von 770 Millionen
Euro entstanden. "Bei Naturgefahren war 2002 das schlechteste
Jahr seit Kriegsende", sagte Allianz-Vorstand Reiner Hagemann
der "Financial Times Deutschland".
* Der Münchener Nutzfahrzeughersteller MAN [MAN.GER] erwägt
einem Bericht der "Financial Times Deutschland " zufolge den
Einstieg in den chinesischen LKW-Markt.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Spekulationen über die weitere
Entwicklung um Irak haben den Euro am Montag an den Märkten des
Fernen Ostens belastet. Die Gemeinschaftswährung notierte
mit Kursen um 1,0722/25 Dollar nach einer letzten Notiz mit
1,0791 Dollar am Freitag in New York. Zum Yen wurde der Dollar
mit 120,55/60 nach 120,29 Yen zuletzt in New York notiert.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
BLICKPUNKT FERNOST:
Nach den kräftigen Kursgewinnen an der Wall Street vom
Freitag hat der Aktienmarkt in Tokio am Montag freundlich
geschlossen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging
um 0,80 Prozent höher auf rund 8772 Punkte aus dem Handel, der
breiter gefasste Topix-Index zog um 0,43 Prozent auf rund
862 Punkte an.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Die US-Börsen haben am Freitag bei lebhaftem Geschäft fester
geschlossen. Händler sagten, der Markt sehe nach der Rede von
UNO-Chefinspektor Hans Blix ein nachlassendes Kriegsrisiko. Die
Anleger seien jedoch weiterhin vorsichtig. Auch der positive
Quartalsbericht des Computerherstellers Dell habe den
Kursen nach oben verholfen. Der Dow-Jones-Index der
Standardwerte schloss 2,1 Prozent höher bei rund 7909 Punkten.
Der technologielastige Nasdaq-Index kletterte rund 2,6
Prozent auf 1310 Punkte, und der breiter gefasste
S&P-500-Index stieg 2,1 Prozent auf 834,9 Zähler.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
- DE Erzeugerpreise JAN 0,6 vH 0,2
- DE ----- J/J JAN 0,9 vH 0,9
- US Feiertag
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer
Reuters-Umfrage.
germa cots sind vom 11.2
und nu guck sp fut. :gomad
http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=SP03H&Interval=60&Wd=400&Ht=400&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0
ops germa
sorry hat was mit dem kontra :hihi
germanasti
17.02.2003, 08:13
4604:
COT´s sind keine 100%ige Trendvorgabe. Guck die Schieflage bei Währungen.
Ich nehme sie nur als kleinen Indikator. Angegebene Tatsachen vom Freitags-Thread sind wichtiger.
Der Dax steht vorbörslich 1,5 % im Plus. Jetzt wollen alle noch schnell rein,
das macht schon wieder Angst. Durch diese Gier wird es schnell wieder vorbei sein.
Schrecklich, heute wird der Tag bestimmt richtig grün. Diese Tölpel!!
Die nächsten Tage aber bestimmt nicht
niemandweiss
17.02.2003, 08:15
Moin :cool:
apropo Haushaltsgeld :eek:
:mad:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeNav=true&sTimeNav.x=62&sTimeNav.y=13&sTimeframe=5D&sTimestamp=5D+5D+839548800&selected=chart&sid=
Original erstellt von niemandweiss
Moin :cool:
apropo Haushaltsgeld :eek:
:mad:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeNav=true&sTimeNav.x=62&sTimeNav.y=13&sTimeframe=5D&sTimestamp=5D+5D+839548800&selected=chart&sid=
Die goldigen Schafe werden geschert :eek:
Original erstellt von germanasti
4604:
COT´s sind keine 100%ige Trendvorgabe. Guck die Schieflage bei Währungen.
Ich nehme sie nur als kleinen Indikator. Angegebene Tatsachen vom Freitags-Thread sind wichtiger.
klar germa,kleiner mosaikstein mehr net,siehe auch gold :hihi
in diesem depperten markt sowieso
guten morgen germa :)
und freunde :)
Original erstellt von 4604
ops germa
sorry hat was mit dem kontra :hihi
die waren ja schon ne woche vorher bereits megalong
Guten Morgen miteinander an diesem (wahrscheinlich) sonnigen aber saukaltem Montag :)
EMMA
guten morgen liebe trading-genossenschaft,
hoffe wohl geruht zu haben...
einen schönen tag und was zum Lernen:
Irrtum, hier stand doch nichts zu lernen
gruß
p. :)
germanasti
17.02.2003, 08:20
Moin Kosto :)
Sir:
Im DAX wird noch ein wenig gesponnen.
Ich bin gespannt was London macht. Die haben am Freitag im minus geschlossen!
germanasti
17.02.2003, 08:20
Moin PAtrick + Emma :)
Bald kommt der Sommer :mad:
moin leute :)
gebetsmühlen auf n-tv :lach
ob michels heute wieder ausflippen :rolleyes:
Zum Thema CoT mein Senf;)
Spannende Börse und wenig zeit-mea culpa!
Ein kurzes Wort zu den Daten:
Das Bild für Aktien hat sich weiterhin verbessert, da das Kaufsignal im NDX bestehen bleibt (Coms per saldo long!), im Russell 2000 nun bei saldierter Betrachtung auch ein Kaufsignal ergibt und die großen Spieler weiterhin Longpositionen hinzufügen.
http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COTdji.gif
Ein Blick auf die Minis- hier der S&P- verrät zudem zuviel Pessemismus bei den Kleinspekulanten.
http://home.ddc.net/ygg/inv/smltdr.gif
Der Trumpf der Bären bleibt aber zudem noch aktiv: Der Ölpreis...und hier sind die Big Boys noch recht neutral positioniert trotz 50% Anstieg in knapp 3 Monaten im März-Kontrakt.
Ein Wort zum Gold: So geht das Spiel möchte man sagen- über Nacht werden die Sicherheitslleistungen an der Comex um 50% erhöht und schon wandern die Futures bei sinkenden Preisen je hälftig aus Besitz der Klein- sowie Großspekulanten an die Coms...insofern scheint sich die geschichte von 1993 mit FED-Intervention hier zu wiederholen.
http://www.gold-eagle.com/editorials_03/images/speck020303b.gif
Fazit: Auch wenn der Bärenmarkt noch nicht zuende ist- die Big Boys bleiben weiterhin short- sind die Chancen für Aktien in der nächsten Zeit auf der Oberseite zu sehen (Aktien long, T-Bond short), da die großen Spieler den S&P 500 unterhalb der Marke von 870 Pkt. /Dow Jones 8.200 Punkten kaufen.
Original erstellt von 4604
ob michels heute wieder ausflippen :rolleyes:
nun ja, bis 3 prozent ist ja normal zustand. ausflippen beginnt bei 5 prozent und mehr.
so viel power ham die bachel eh nicht. vom geld ganz abgesehen. :hihi
germanasti
17.02.2003, 08:47
Hirse:
Hoffen wir auf ein externes Ereignis, dass die big boys in eine Fehlpositionierung bringt :)
germanasti
17.02.2003, 08:49
B Ö R S E N - N E W S
HVB will in Polen weiter zulegen
Die HypoVereinsbank will über ihre Tochter BPH-PBK im Nachbarland Polen deutlich zulegen. Die Zahl der Privatkunden solle bei BHP-PBK bis 2005 um 500.000 auf 3,2 Millionen steigen, sagte Martin Grüll, HVB-Bereichsleiter für Polen, der "Financial Times Deutschland" (FTD, Montagausgabe).
Ähnlich wie in Deutschland werde es zu einer Konsolidierung der polnischen Banklandschaft kommen, sagte Grüll. "Langfristig werden nur fünf Banken im Land übrig bleiben." Die HVB hält nach Angaben der Zeitung 71 Prozent an der BHP-PBK./mur/aa
17.02.2003 - 08:38
Quelle: dpa-AFX
--
HVB hat in Osteuropa die grosse Bombe liegen, welche erst noch platzt!
http://www.miprox.de/Graphiken/Baerenmaerkte_enden_bei_KGV_11.jpg
Original erstellt von Dolby
nun ja, bis 3 prozent ist ja normal zustand. ausflippen beginnt bei 5 prozent und mehr.
so viel power ham die bachel eh nicht. vom geld ganz abgesehen. :hihi
stimmt auch wieder,mittlerweile sind 2-3% im dax nen fliegenschiss :hihi
obs an den KO`s liegt :rolleyes:
germanasti
17.02.2003, 08:52
Dolby:
Der Nikkei hat momentan zw. 7+8 :m
germanasti
17.02.2003, 08:54
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2443&mocktick=1
Es wird spannend inwieweit der DAX heute im Bereich 2720/2740 P. ein signfikantes Top bildet.
10.00-11.00 Uhr Höhepunkt der Tagesbewegungen & dann bis 20.00 Uhr unvolatil quer?:zz
heute ist ja wieder zu in amerika :ek :dumm
dann schönen tach noch.
schau sporadisch mal rein ;) :)
germanasti
17.02.2003, 09:03
Washington (awp 74/vwd) - Die ungewöhnlich deutlichen Kommentare des Chairman der US-Notenbank (Federal Reserve), Alan Greenspan, zum Steuerpaket von US-Präsident George W. Bush haben in Washington zu Spekulationen über die berufliche Zukunft des 77-jährigen geführt. Normalerweise habe Greenspan es immer verstanden, politische Minenfelder zu umgehen, hiess es am Wochenende in Finanzkreisen. Dass Greenspan zuletzt alle Diplomatie habe vermissen lasse, könne zwei Ursachen haben: Entweder, er wolle nicht ein weiteres Mal für den Posten des Fed-Chairman nominiert werden, oder, er habe erfahren, dass er nicht abermals nominiert werden solle. Schlecht angekommen ist der Republikaner mit seiner Kritik vor allem bei der eigenen Partei, in der sogar von einem Dolchstoss die Rede ist. Greenspan hatte in der vergangenen Woche geäussert, ein Stimulierungspaket für die Wirtschaft wäre es angesicht des drohenden Irakkrieges und der deshalb unübersichtlichen Lage verfrüht. Weitere Steuersenkungen müssten erst einmal finanziert werden. Aus dem demokratischen Lager hiess es dazu, Greenspan habe dem 1,3-Mrd USD-Steuersenkungsprogramm von Präsident Bush den Todeskuss gegeben. Mit Blick auf Greenspans weitere Zukunft sagte David Wyss, Chefvolkswirt von Standard & Poors in New York, wenn der Fed-Chairman eine weitere Amtszeit wolle, dann hätte seine Kritik zwar durchaus anbringen, aber vielleicht nicht so ausführlich äussern sollen. Greenspans Amtszeit endet am 20. Juni 2004. Politische Kreise rechnen damit, dass Präsident George W. Bush Anfang nächsten Jahres einen Ersatzkandidaten nominieren wird, damit ihn der Senat bestätigen kann, noch ehe der nächste Präsidentschaftswahlkampf voll in Fahrt kommt. Kompliziert werde die Lage allerdings durch die Tatsache, dass es im Gegensatz zu 1987, als Greenspan gewählt wurde, keinen klaren Favoriten für das Amt gibt. Als mögliche Kandidaten gehandelt werden der Harvard-Volkswirt Martin Feldstein und Treasury-Undersecretary Peter Fisher. Möglich wäre jedoch auch, dass Alan Greenspan bis 31. Januar 2006 Chairman der Federal Reserve bleibt, deren Board er dann die erlaubten 14 Jahre angehören würde.
;)
Demonstration gegen Irak-Krieg in San Francisco
SAN FRANCISCO - Mehr als 100 000 Menschen haben gestern in der kalifornischen Metropole San Francisco gegen einen drohenden Irak-Krieg protestiert.
Von der friedlichen Kundgebung spaltete sich eine Gruppe von etwa 700 Demonstranten ab, von denen einige später Steine gegen Polizisten und Schaufenster von Geschäften warfen. Dies teilte die Polizei mit.
Bereits am Samstag hatte es in zahlreichen anderen Städten der USA Kundgebungen gegen den Krieg gegeben. Allein in New York gingen nach Angaben der Veranstalter bis zu 250 000 Demonstranten auf die Strasse, unter ihnen auch Familien der Opfer vom 11. September 2001.
Die Demonstration in San Francisco war auf Sonntag verlegt worden, weil am Samstag bereits Kundgebungen aus Anlass des chinesische Neujahrsfestes gefeiert worden waren. (sda)
Original erstellt von germanasti
Dolby:
Der Nikkei hat momentan zw. 7+8 :m
günstig reicht alleine nicht aus. bisle fjudschers brauchts auch in dem gschäft :D
meinste die japanischen autohersteller feuern wieder so ein gewinnfeuerwerk ab? :rolleyes:
bis später ....
germanasti
17.02.2003, 09:05
DAX direkt zu Beginn in der Zielzone.
Was für eine Gier !!!
London lediglich +1,6%.
Hier hätte ich mit 5% plus gerechnet. :rolleyes:
germanasti
17.02.2003, 09:12
Auch heute nur mässige Umsätze im DAX. Aber keiner will raus, schliesslich ist Baisse beendet und 4.000 P. kommen. :rolleyes:
Der DAX wird auf hohen Niveau konsolidieren.
2740??
oder bekommen die Manager angst etwas zu verpassen
germanasti
17.02.2003, 09:15
Hamburg/Flensburg (vwd) - Der Gründer und Großaktionär der MobiCom AG,
Büdelsdorf, hat beim Amtsgericht Flensburg einen Antrag auf ein
Insolvenzverfahren gestellt. Grund sei die drohende Zahlungsunfähigkeit bei
einem sich weiter fortsetzenden Wertverfall der MobilCom-Aktien, teilte eine
Sprecherin Schmids am Montag mit. Betroffen seien ausschließlich Schmids
private Vermögenserte, bestehend aus einem MobilCom-Aktienpaket sowie
Grundstücken und Gebäuden, hieß es weiter. Das Amtsgericht habe Otto Gellert
zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. +++ Kirsten Bienk
vwd/17.2.2003/kib/bb
:hihi :hihi :hihi
Was macht denn die Mobilcom Aktie
Original erstellt von germanasti
Hamburg/Flensburg (vwd) - Der Gründer und Großaktionär der MobiCom AG,
Büdelsdorf, hat beim Amtsgericht Flensburg einen Antrag auf ein
Insolvenzverfahren gestellt. Grund sei die drohende Zahlungsunfähigkeit bei
einem sich weiter fortsetzenden Wertverfall der MobilCom-Aktien, teilte eine
Sprecherin Schmids am Montag mit. Betroffen seien ausschließlich Schmids
private Vermögenserte, bestehend aus einem MobilCom-Aktienpaket sowie
Grundstücken und Gebäuden, hieß es weiter. Das Amtsgericht habe Otto Gellert
zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. +++ Kirsten Bienk
vwd/17.2.2003/kib/bb
:hihi :hihi :hihi
:rofl
germanasti
17.02.2003, 09:18
Mobilcom ist vom Handel offensichtlich ausgesetzt.
Was der Schmid in den letzten Monaten treibt spottet JEDER Beschreibung! :mad:
germanasti
17.02.2003, 09:18
Oder kein Handel bei MOB?
War mal Mobilcom Aktionär, vor fast zwei Jahren.
Gekauft bei 40 und ausgestoppt bei 35, war also im Nachhinein gut.
Schrott Wert
germanasti
17.02.2003, 09:20
Ausser bei WO habe ich die Mobilcom-Meldung aber noch nirgendwo gefunden. :rolleyes:
sap
könnte interessant werden für spek. shortpos. longterm
aber richtig verloren hat das ding erst unter 74
http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00006983&mpid=10&tr=6m&ct=&1045469967
Der Schwung ist draussen.
Hoffentlich bleibt es nicht so
Fiat will eine Kapitalerhöhung durchführen, bin mal gespannt ob die noch
den Bogen bekommen.
DAX 2706
germanasti
17.02.2003, 09:32
Allianz schon wieder über 4% im minus.
Dort laufen mehr wie Shorteindeckungen. Alles will nun Allianz, weil Aktie am stärksten gefallen. Von fundamental überlegten Käufen kann da wahrlich nicht gesprochen werden :ne
Original erstellt von germanasti
Allianz schon wieder über 4% im minus.
Dort laufen mehr wie Shorteindeckungen. Alles will nun Allianz, weil Aktie am stärksten gefallen. Von fundamental überlegten Käufen kann da wahrlich nicht gesprochen werden :ne
Du meinst wohl : Allianz schon wieder über 4% im plus
MAche erst mal Frühstückspause, passiert ja so wie nichts. Ohne USA
mega langweilig :zz :zz :zz
germanasti
17.02.2003, 09:37
Euro kräftig im minus, während Yen leicht im Plus.
Auch hier sind man sehr schön welche masslos überzogene Euphorie momentan im Markt ist. :ne
germanasti
17.02.2003, 09:39
Sumitomo Mitsui F. erhält Kapital vom Ausland
Tokyo 17.02.03 (asia-economy.de) Die Sumitomo Mitsui Financial Group wird nun auch von ausländischen Investoren 300 Mrd. Yen zur Schuldenabschreibung erhalten, das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Dafür sollen 100.000 Anteile an die Investorengruppe ausgegeben werden. Zuvor hat die Sumitomo Mitsui Financial Group bereits 150 Mrd. Yen von dem Investmenthaus Goldman Sachs als Investition erhalten. Das Kapital soll ab März 2003 dem Unternehmen bereitstehen.
Der Grund für die Kapitalerhöhung sind die anhaltenden Abschreibung für faule Kredite. Die japanischen Banken sind aufgrund vieler insolventen Unternehmen unter Druck geraten. Sumitomo Mitsui erwartet trotzdem für das laufende Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 30 Mrd. Yen.
Auch die Großbanken Mizuho Holdings und UFJ haben Investitionen von dem US amerikanischen Investmenthaus Merrill Lynch erhalten. Dabei handelt es sich um Kapitalzuflüsse in Höhe von über 1 Mrd. US Dollar. (rh)
http://www.insidestoxx.de/html/php/get_single_news.php3?5458
---------
Merkt ihr wie nun urplötzlich Geld in japanische Banken fliesst? :p
Nikkei KZ 100.000 P. im Laufe dieses Jahrzehnts!
niemandweiss
17.02.2003, 09:46
Original erstellt von SirDax
MAche erst mal Frühstückspause, passiert ja so wie nichts. Ohne USA
mega langweilig :zz :zz :zz
muddu cafe trinken gehn :lach
khayat :rolleyes:
http://img.wallstreet-online.de/banners/3199/image.gif
ob die n-tv mädels heute merken, das keine futures kommen können? :rolleyes: :lach
germanasti
17.02.2003, 09:48
Die Mobilcom-Meldung ist echt.
Aktie nun 10% im plus.
Nur noch Trottel an der Börse :dumm:dumm:dumm
Erst veräppelt Gerhard die Bundesregierung & nun das.
Wieso lässt man sowas zu? :mad:
Einen wunderschönen guten Morgen :)
Kühjatt? Bekannt aus n-tv :hihi
ist dat socke :rolleyes:
http://img.wallstreet-online.de/banners/3201/image.gif
cloneshare
17.02.2003, 09:51
Original erstellt von germanasti
Ausser bei WO habe ich die Mobilcom-Meldung aber noch nirgendwo gefunden. :rolleyes:
auf NTV im roten Laufband auch - oh wichtig :hihi
da drehen die ersten bereits durch :hihi :hihi :hihi :hihi
#1 von Brueller 16.02.03 12:01:19 Beitrag Nr.: 8.626.997 8626997
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben
Hallo Welt
ich habe extra noch mal ganz tief in meine Windeln geschaut und
da habe ich gesehen, dass der DAX vor einem dramatischen Anstieg
steht!Ich sehe einen DAX von 4250
germanasti
17.02.2003, 09:56
War es das bereits mit dem DAX am heutigen Tag?
#7 von invest2002 17.02.03 09:27:14 Beitrag Nr.: 8.632.015 8632015
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben MOBILCOM AG O.N.
ihr müsst unterscheiden zwischen einer privatinsolvenz von schmid und einer insolvenz von mobilcom.
das ist ein gewaltiger unterschied, mit einer privatinsolvenz von schmid geht meiner meinung nach die verfügungsbefugnis über seine aktien auf den insolvenzverwalter über.
invest2002
--------------
die bei wee ooh kann man wirklich mit jeder meldung erschrecken :hihi :hihi :hihi
Lufthansa erwartet im Kriegsfall einen Rückgang der Passagierzahlen
von -cas- – Ein möglicher Irak-Krieg hätte für Deutschlands größte Fluggesellschaft, die Deutsche Lufthansa AG, wahrscheinlich böse Folgen.
Nach Aussagen von Kranich-Chef Jürgen Weber könnte ein möglicher Krieg die Zahl der Passagiere um 20 Prozent sinken lassen. Dementsprechend bereite sich die Lufthansa darauf vor, man könne aber dennoch nicht genau sagen, wie schwer ein Krieg den Konzern treffen würde.
Im Bezug auf das Geschäftjahr 2002 äußerte sich aber Weber weiter positiv. Lufthansa wird wahrscheinlich am 20. März die Zahlen für das Geschäftsjahr 2002 präsentieren.
© WELT.de
Moin :)
Sieht so aus als hätte Mobilcom gerade wieder
einen Rekord geschafft.
Die erste Firma die bei eimem Insolvenzantrag ins Plus läuft.
:rofl :rofl :rofl :rofl :rofl
germanasti
17.02.2003, 10:01
MobilCom-Gründer Schmid stellt Insolvenzantrag (zwei)
Gellert ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Hamburg. Schmid hatte
Gellert vor einigen Wochen zum neuen Treuhänder seiner MobilCom-Aktien
benannt und den bestehenden Treuhandvertrag mit Helmut Thoma gekündigt.
Allerdings ist es dem MobilCom-Großaktionär bisher nicht gelungen, seine
MobilCom-Aktien an Gellert übertragen zu lassen. In der abgelaufenen Woche
hatte Schmid den Treuhandvertrag mit Thoma ein weiteres Mal gekündigt und
Thoma aufgefordert, seine Tätigkeit unverzüglich einzustellen.
MobilCom-Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Vogel hatte darauf hingewiesen,
dass der Vertrag nicht einfach kündbar sei.
Mit der Bestellung Gellerts zum vorläufigen Insolvenzverwalter seien nun
die Voraussetzungen geschaffen, Schmids Vermögenswerte im Rahmen eines
gesetzlich geordneten Verfahrens zu verwalten und diese vor einem weiteren
Wertverfall zu sichern, teilte Schmids Sprecherin weiter mit. Beim Gericht
sei der Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und mit
Sachverwalter gestellt worden.
Das Amtsgericht Flensburg hat eigenen Angaben zufolge jedoch keinen
Antrag von Gerhard Schmid vorliegen. Eventuell könnten zu einem späteren
Zeitpunkt weitere Angaben gemacht werden, sagte ein Sprecher am Montag zu
vwd. +++ Kirsten Bienk
vwd/17.2.2003/kib/bb
---------
Schmidchen macht doch schon wieder Spiele! :mad:
ahkorte
schmid stellt insolvenzantrag und nicht mobilcom :rolleyes:
MillenniumBroker
17.02.2003, 10:09
Gold... :ek :ek :ek
Das sind jetzt schon rund 40$ je Unze
germanasti
17.02.2003, 10:09
Hellmeyer bezeichnet es heute als positiv, wenn Amerika seine Armee aus Deutschland abzieht und Bindungen mit uns löst. :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi
Noch ein paar mehr von solchen Leuten und die Abkoppelung kann beginnen!
cloneshare
17.02.2003, 10:09
autsch :gomad
--------------------------------
**Nikkei-Put Analyse / asia-economy**
Den Nikkei 225 auf mittelfristiger Sicht in Richtung 8000 tendierend wird ein PUT auf den Nikkei empfohlen.
Aus Sicht der Kennzahlen als attraktiv einzustufen ist der
PUT WKN: 163122 vom Emittenten Nomura mit einer Laufzeit bis 11.09.03 und einem Strike von 8000.
Kennzahlen:Bezugsverhältnis 0,100Aufgeld 12,7%Omega 6,5Kurs des Scheines: Stand 14.02.03Geld: 0,31Brief: 0,32Stop-Loss Marke 0,24
Charttechnische Analyse:
zum Chart . . .
Aus charttechnischer Sicht steht hier eine Korrektur unmittelbar bevor! Der RSI (Relative Stärke Index) verabschiedete sich in die Trendfolge zum Negativen, in Verbindung zu der Candlestick-Formation -Negative Harami- bildete sich hier ein Verkaufssignal. Williams Percent Range(%R) liefert Verkaufssignal wobei die "Verwandte" Slow-Stochastik sich im überkauften Bereich befindet, jedoch wurde in der vergangenen Woche die zunächst abwärts gerichtete Divergenz unterbrochen. Grund hierfür waren in erster Linie die Banktitel. Diese waren in der vergangenen Woche gefragt, z.B.: hat die US-Bank Merrill Lynch in Gesprächen angedeutet, Aktien der nach Bilanzsumme weltgrößten Bank Mizuho Holdings im Wert von 1,24 Milliarden Dollar zu kaufen. Darauf sprangen Mizuho an einem Tag um fast zehn Prozent in die Höhe und der gesamte Sektor konnte davon profitieren. Die Megabank Mizuho wollte den Bericht über den Einstieg von Merrill Lynch allerdings nicht kommentieren. Weiterhin waren überraschend Stahlwerte gefragt, z.B.: Die Aktien des Spezialstahlherstellers Nippon Koshuha Steel Corp waren an einem Tage mit einem Anstieg von fast 52 Prozent sehr gefragt. Das Unternehmen solle im per Ende März ablaufenden Jahr seine Stahlexporte nach China gegenüber dem Vorjahr auf 1500 bis 1800 Tonnen verzehnfacht haben, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun". Nach diesen doch positiven Überraschungen konnte der Nikkei 225 in der abgelaufenen Woche profitieren und schloss am Freitag bei 8701,9 Punkten.
Kurzfristiger Ausblick:
Tokio schloss zwar am Freitag aufgrund unerwarteter positiver Konjunkturdaten fest, jedoch ist von einsetzenden Gewinnmitnahmen auszugehen, weiterhin wird sich der Irak-Konflikt mit dem scheinbar nicht aufzuhaltenden Krieg auf den Nikkei-Index negativ auswirken,, und wenn man längerfristig in die Zukunft blick, dann schlittert Japan konjunkturell zur Deflation dies spiegelt sich in der Geld -und Zinspolitik wider, denn die Zentralbank hat kaum noch Spielraum nach unten, die kurzfristigen Zinsen liegen weiterhin praktisch bei nahezu bei null Prozent, das Volumen der monatlichen Rückkäufe japanischer Staatsanleihen (JGB) beläuft sich nach wie vor auf monatlich 1,2 Bill JPY und die freien Reserven der Banken bleiben auf einem Niveau von 20 Bill JPY. Auch wartet man weiter auf die anstehende Entscheidung über eine Nachfolge für den am 19. März scheidenden BoJ-Chef Masaru Hayami. Hier gibt es mehrere Varianten wer die Nachfolge antreten könnte. Ist es Toshihiko Fukui wird es wohl ähnlich weiter gehen wie vorher, oder ist es Noboyuki Nakahara hier könnte der Markt stark nach oben korrigieren, da er als Reformer gesehen wird der ein offizielles Inflationstarget im Gepäck hat. Also sollte man bis zum 19.03. auf jedenfall dieses Szenario genauestens beobachten. Aber der neue Mann wird zunächst auch keine großen Wunder vollbringen können, da die Entwicklung der Weltkonjunktur als Faktor (one) entscheiden wird, und hier sieht es auch für die nahe Zukunft eher düster aus.
Risikohinweis:
Optionsscheine (Warrants) sind Risikopapiere.
Bei einem Invest in den empfohlenen Warrant (Put) sollte der Anleger immer die aktuelle Marktsituation unbedingt im Auge behalten um jederzeit auf negative Kursveränderungen reagieren zu können. (es)
© bei www.asia-economy.de
Wer steckt eigentlich hinter den Lotto-Zahlen vom Samstag? FBI, CIA, bin Ladin?
Ziehung : 15.02.03
Lottozahlen : 4 6 12 18 24 30
Zusatzzahl : 36
:lach :hihi :lach
Bin mal auf die Quoten gespannt...
P. :)
germanasti
17.02.2003, 10:11
DAX :hihi
noch einer am durchdrehen :hihi :hihi :hihi :hihi
mann o mann ist das wieder bullish
Jetzt erst Tranche anschnallen: der Markt ist Historisch uberverkauft. Es hat reihenweise Shortpositionen. Wenn jetzt...
Forum: SMI
Date: Mon, 17 Feb 2003 09:58:46
From: iX
Message ID: 263259
ein schneller Anstieg kommt dürfte der Trend noch kräftig durch die Eindeckungen beschleunigt werden. 20- 30% wären locker drin.
Guten Morgen! :)
Germa,
bezüglich Deiner Bemerkung zu Chirac und Frankreichs Abstimmungsverhaltens:
ENDLICH SIND WIR MAL EINER MEINUNG! :hihi
Patrick,
der Link in # 81 war weder lustig, noch pädagogisch wertvoll, deswegen gibt´s ihn jetzt nicht mehr! :ne
der 2001er doji - ist da ein todes-doji?
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=11520&style=320&time=20&freq=5&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8313&mocktick=1
auf jeden fall hat er wirkung gezeigt :lach
und jedes jahreshoch auf der unterkante vom vorjahr.
glasklar, auch ohne werbebanner kann ich behaupten, das das ein abwärtstrend ist :hihi
der editierkönig ist wieder im thread :rofl
"hier gibts nicht zu lernen" :dumm
Grüß Ditsch Carlo,
über humor lässt sich streiten, aber wenn Du meinst, werde ich solche Grenzfälle in Zukunft vermeiden.
P. :)
(singt)
Hast du einen Spruch für mich,
editier´ ich ihn für dich,
...
:hihi
germanasti
17.02.2003, 10:24
Carlo:
Chirac ist doch ein Dummkopf.
180 Grad-Kehre so kurz vor dem Ziel. :mad:
Original erstellt von Dolby
der editierkönig ist wieder im thread :rofl
"hier gibts nicht zu lernen" :dumm
:confused:
ist nasdaq da :confused:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,235325,00.html
:lach :lach :lach
:D http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=0&tid=490425&page=0&&iid=&offset=0&what=2&k=DolbyDigital5.1 :D
hier gibt´s mehr zu lachen (http://svt.se/hogafflahage/hogafflaHage_site/Kor/hestekor.html)
kosto,
Editieren, nicht Zitieren ;)
Original erstellt von Ibykus
hier gibt´s mehr zu lachen (http://svt.se/hogafflahage/hogafflaHage_site/Kor/hestekor.html)
geschweige denn hier (http://www.gibbleguts.com/harmonics/fartingdogs.swf)
germanasti
17.02.2003, 10:30
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2443&mocktick=1
Gleich gemma wohl Gap bei 2670 P. schliessen & dann sieht man weiter.
2620 P. wäre Blutmarke.
Aber an solch einem Tag? :zz
Moin Germa & Bande:)
Alle Weekend gut überstanden? Suuuper-Schnee in den Bergen, genial :cool:.... Und Alinghi 2:0, Binnenland goes for america cup :hihi!
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=3&minYear=930787200&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=IFX.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=IFX.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+930787200
Die krieg ich noch, 2.48€ verbleiben :sss.......
Neues Profil:ek.......
syr :)
germanasti
17.02.2003, 10:34
SYR:
Ich mag keinen Schnee mehr sehen.
Will 30 Grad :mad:
germanasti
17.02.2003, 10:34
An Deinem Profil hat sich aber nix geändert.
http://people.freenet.de/Ibykus/hunde.jpg
:hihi :hihi :hihi
Ok Germa, gehen wir nach Neuseeland: Skipiste bis Sandstrand 90 Minuten im Auto :D..... Nene, soll nur kalt bleiben, kalter Winter gibt heissen Sommer, alte Regen:p.
syr:)
hi syr :)
schon wieder berge :ek arbeitest du auch mal was? :rolleyes:
haste chirac gesehen? :ne
Doch :rolleyes:. Dante ist weg und nix mehr Mafia :eek: ....... Will ja nicht bald schwarze Security Service Männer vorm Haus haben :rofl.
syr
Germa,
genau, alle wußten es, nur Schrödi ist d´rauf ´reingefallen... :lach
syracus,
le petit prince
:eek:
germanasti
17.02.2003, 10:38
SYR:
2 Monate Dauerkälte reichen :cry
London gerade noch 1,3% im plus.
Da ist noch sehr viel im argen mit den Börsn
Was ist mit Chirac Dolby? Ist der Kerl nun doch zu Kreuz gekrochen :gomad? Haben dann wohl TotalFina Oel versprochen, alles Politiker, alle käuflich, elendes Dre....pack :mad::ne...
Arbeiten? Ja, Mo-Fr, 8.5h :cool:.....
syr
Original erstellt von syracus
.... Und Alinghi 2:0, Binnenland goes for america cup :hihi!
...der Skipper kommt ja auch aus Berlin... :cool:
Montag, 17. Februar 2003
Hilfe für die Türkei
NATO einigt sich
Nach wochenlangem Streit über Hilfeleistungen für die Türkei im Falle eines Irak-Kriegs hat die Nato einen Kompromiss gefunden. Nach knapp 13-stündigen Verhandlungen einigten sich die Mitgliedstaaten am Sonntagabend im Ausschuss für Verteidigungsplanung auf eine gemeinsame Erklärung.
Folgende Passage nahm die NATO auf belgischen Druck in ihre Erklärung auf: "Wir unterstützen weiterhin die Bemühungen der Vereinten Nationen, eine friedliche Lösung der Krise zu finden".
Ausdrücklich wird zudem erklärt, dass die Hilfe für die Türkei einen Krieg gegen den Irak nicht vorwegnehme: "Diese Entscheidung bezieht sich nur auf die Verteidigung der Türkei und greift keiner anderen Operation der Nato vor." Zudem werde die NATO die Diskussionen im UN-Sicherheitsrat aufmerksam verfolgen.
"Das ist ein bemerkenswerter Tag mit einer wichtigen Entscheidung", sagte NATO-Generalsekretär George Robertson. "Die Solidarität der Allianz hat sich durchgesetzt. "
Deutschland, Frankreich und Belgien hatten die Türkei-Hilfe wochenlang blockiert. Die Staaten erklärten, sie seien sich der Verpflichtungen gegenüber der NATO bewusst. Gleichzeitig bekräftigten sie ihren Wunsch nach einer friedlichen Lösung des Konflikts. Eine Entwaffnung Iraks ohne Einsatz von Gewalt sei wünschenswert, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der drei. Es seien noch nicht alle Alternativen ausgereizt.
Der US-Botschafter bei der NATO, Nicholas Burns, sprach von einem sehr großen Schritt vorwärts. "Wir haben eine klare NATO-Entscheidung, Unterstützung für die Türkei zu planen", erklärte er in Brüssel.
Mit dem Beschluss können die NATO-Planer jetzt beginnen, den Einsatz in der Türkei vorzubereiten. Vorgesehen sind Patriot-Abwehrraketen, AWACS-Aufklärungsflugzeuge und Gerät zum Schutz vor einem Angriff mit biologischen oder chemischen Waffen. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, der deutsche General Harald Kujat, sagte, die Planungen würden einige Tage dauern. Danach muss die NATO dem eigentlichen Einsatz erneut zustimmen.
Frankreich gehört dem Ausschuss für Verteidigungsplanung nicht an, weil das Land Ende der 60er Jahre aus der militärischen Struktur der Allianz ausgetreten war. Seitdem sitzen die Franzosen nur noch im NATO-Rat der 19 Botschafter, der in politischen Fragen entscheidet.
Deutschland, Frankreich und Belgien hatten ihre Blockade damit begründet, dass eine solche Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal setzen und die Chance auf eine friedliche Lösung des Irak-Konflikts schmälern würde. Zugleich versicherten die Regierungen aber, dass sie dem Schutz der Türkei im Ernstfall nachkommen würden.
Am Samstag hatte Belgien einen Kompromissvorschlag vorgelegt, nach dem die Allianz deutlich machen sollte, dass die Hilfe für die Türkei rein defensiver Natur sei und nicht der Kriegsvorbereitung diene. Zudem verlangte Belgien einen direkten Bezug zu den Vereinten Nationen. Dies lehnten die USA, Großbritannien und Spanien zunächst ab.
Türkei will sich nicht direkt beteiligen
Die Türkei will sich nach den Worten ihres stellvertretenden Ministerpräsidenten Ertugrul Yalcinbayir nicht direkt an einem Krieg gegen Irak beteiligen. Sie bereite aber Maßnahmen zur Selbstverteidigung vor und setze dabei auch auf die Unterstützung der NATO, sagte Yalcinbayir am Montag bei einem Besuch in Tokio.
Adresse:
http://www.n-tv.de/3101042.html
Original erstellt von carlo
syracus,
le petit prince
:eek:
mais bien-sûr :sss!
syr
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage in Mannesmann-Affäre
Düsseldorf (dpa) - Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat in der Mannesmann-Affäre Anklage erhoben. Das teilte die Behörde am Montag mit. Da die Angeschuldigten die Anklageschrift noch nicht kennen, könne zum Inhalt der Vorwürfe noch keine Auskunft gegeben werden.
© WELT.de
germanasti
17.02.2003, 10:44
Allianz, Infineon, MLP, Bayer.
All der Superschrott ist heute beim DAX dick im Plus, während Substanzwerte negativ notieren.
So sehen Abverkäufe aus, die von Möchtegernspekulanten ausgeglichen werden :)
Blutgeld, abwärts ins Niemandsland :cool: oder "buy low" :ne.......... AMEX Defence-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=dfi&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=2&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=3&state=8&sid=914129&style=320&time=9&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7348&mocktick=1
Kurz vor ganz, ganz grossem VK-Signal, waiting for 50%...... down....
syr :p
Wieviele werden nun am Hoch ihre Waves un KO's rausgeworfen haben vor 2750;)?
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=125284&style=350&time=1&freq=6&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9677&mocktick=1
DAX an sich :m:rofl:m.....
syr
germanasti
17.02.2003, 10:57
SYR:
Liegen viele Waves bei 2750 P. rum?
Wenn ja, kriegen wir die Marke heute oder morgen noch.
nasdaq10.000
17.02.2003, 10:57
Kriegs-/KrisenGOLD:D
----------------------------------------------------------------------------
17/02/03
Verband - Umsatzsprung der Chipausrüster im Dezember
Tokio, 17. Feb (Reuters) - Die weltweiten Umsätze der Chipausrüster haben im Dezember nach Verbandsangaben kräftig zugelegt. Zum Vormonat ergab sich ein Plus von 43 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar, wie der internationale Verband der
Hersteller von Ausrüstung zur Chipproduktion (Semiconductor Equipment and Materials International, SEMI) am Montag mitteilte.
Im Vergleich zum Dezember 2001 stiegen die Erlöse um knapp 14 Prozent. Im November 2002 waren die Umsätze zum Vormonat noch um 37,4 Prozent zurückgegangen. Die deutliche Erholung im Dezember betraf SEMI zufolge alle Regionen. Die Bestellungen, die gewöhnlich den Umsatztrend in den kommenden drei bis sechs Monaten signalisieren, zeigten in Nordamerika und Asien eine
steigende Tendenz an.
http://finanzen.tiscali.de/press/news/open/index.jsp?id=OLDECOMKT_MTFH12223_2003-02-17_08-40-51_L17108311
http://www.semi.org/web/wpress.nsf
germanasti
17.02.2003, 10:59
17.02. 10:41
Goldpreis unter Druck, heute EU-Ratssitzung
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Der Goldpreis fällt in Europa auf $346.00/347.00/oz, nachdem er am Freitag bei $350.50/351.50/oz in New York bei schloss. Im Handel in Asien fiel der Preis auf den niedrigsten Stand in fast sieben Wochen und notierte bei $341.
Die Chancen, dass ein Krieg in den nächsten Tagen durch die USA und Großbritannien im Irak beginnen könnte, war nach weltweiten Friedensdemonstationen und dem Waffenbericht der UN-Waffeninspekteure gesunken. Zum 1. März sollen die Waffeninspekteure nach Forderung der USA erneut einen Bericht ablegen. Indessen hat sich die NATO auf militärische Unterstützung für die Türkei im Falle eines Irakkrieges geeinigt. Am heutigen Montag wollen sich die 15 Staats- und Regierungschefs der EU um 18:00 Uhr in Brüssel zu einem Sondergipfel zusammenfinden. Ziel der Gespräche soll die Findung einer gemeinsamen Lösung im Irakkonflikt sein.
niemandweiss
17.02.2003, 11:01
was ist denn hier los ? :eek:
Original erstellt von niemandweiss
was ist denn hier los ? :eek:
Moin niemand :kiss:
syr :p
niemandweiss
17.02.2003, 11:03
Original erstellt von germanasti
17.02. 10:41
Goldpreis unter Druck, heute EU-Ratssitzung
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Der Goldpreis fällt in Europa auf $346.00/347.00/oz, nachdem er am Freitag bei $350.50/351.50/oz in New York bei schloss. Im Handel in Asien fiel der Preis auf den niedrigsten Stand in fast sieben Wochen und notierte bei $341.
Die Chancen, dass ein Krieg in den nächsten Tagen durch die USA und Großbritannien im Irak beginnen könnte, war nach weltweiten Friedensdemonstationen und dem Waffenbericht der UN-Waffeninspekteure gesunken. Zum 1. März sollen die Waffeninspekteure nach Forderung der USA erneut einen Bericht ablegen. Indessen hat sich die NATO auf militärische Unterstützung für die Türkei im Falle eines Irakkrieges geeinigt. Am heutigen Montag wollen sich die 15 Staats- und Regierungschefs der EU um 18:00 Uhr in Brüssel zu einem Sondergipfel zusammenfinden. Ziel der Gespräche soll die Findung einer gemeinsamen Lösung im Irakkonflikt sein.
das ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass der Dollar weiterhin verwässert wird und wird auch der Wirtschaft nicht helfen. Im Gegenteil - O D E R ??
germa,
2900: 7x
2850: 1x
2800: 4x
2750: 2x
niemandweiss
17.02.2003, 11:04
Original erstellt von syracus
Moin niemand :kiss:
syr :p
ich glaub ich werde wieder heiraten müssen :rolleyes:
Richtig niemandweiss:), aber die Börsen sind und bleiben dumm, lasst die Lemminge rein und weiter geht es;).......
syr
germanasti
17.02.2003, 11:05
2900 P. ist zu hoch, aber 2800 P.?
Wie schaut es nach unten mit Calls aus?
niemandweiss
17.02.2003, 11:05
Original erstellt von syracus
Richtig niemandweiss:), aber die Börsen sind und bleiben dumm, lasst die Lemminge rein und weiter geht es;).......
syr
du baust mich gerade wieder richtig auf :kiss:
germa,
2525: 1x
2500: 8x
2450: 1x
2400: 11x
germanasti
17.02.2003, 11:07
Danke iby :)
Damit sollten die 2400 P. ruckzuck fallen. :)
Könnte ein netter Dreh bei 2380 P. werden.
Ziel erreicht :rolleyes: :). Diese Woche fröhlicher als die letzte?
MillenniumBroker
17.02.2003, 11:15
Original erstellt von niemandweiss
ich glaub ich werde wieder heiraten müssen :rolleyes:
Interessierte Männer gibt es genug ;)
adidas-Salomon nicht mehr am Premier Marché notiert
von -cas- – Die adidas-Salomon AG gab am Montag die Rücknahme ihrer Aktien vom Premier Marché der Euronext Paris SA bekannt. Als Grund gab das Herzogenauracher Unternehmen das niedrige Handelsvolumen an. Am 19. März 2003 wird die Aktie demnach zum letzten Mal am Premier Marché gehandelt. adidas-Salomon Aktien sind dann ausschließlich an der Frankfurter Börse notiert.
© WELT.de
Original erstellt von MillenniumBroker
Interessierte Männer gibt es genug ;)
1/2 SCN :hihi!
syr
germanasti
17.02.2003, 11:18
Deutsche Firmen verlassen nun FRankreich? :confused:
Einführung der Londoner Staugebühr problemlos angelaufen
London (dpa) - Die Einführung einer Staugebühr in der Londoner Innenstadt ist offenbar ohne große Probleme verlaufen. Nach Berichten des britischen Fernsehens deutet vieles auf einen Erfolg hin: Das Verkehrsaufkommen war deutlich geringer als bisher an Werktagen. Busfahrer sprachen von «Samstagsverkehr». Es kam auch nicht zu den befürchteten Verkehrsstaus. Von heute an müssen Autofahrer in der Londoner Innenstadt jeden Werktag von 7.00 bis 18.30 Uhr Ortszeit eine Gebühr von umgerechnet knapp acht Euro entrichten.
Innenstadt-Maut in Hamburg derzeit kein Thema
Hamburg (dpa/lno) - Eine Innenstadt-Maut wie in London ist für Hamburg derzeit kein Thema. «Es gibt zur Zeit keine Überlegungen in diese Richtung», sagte eine Sprecherin der Baubehörde am Montag. Auch der Hamburger ADAC sieht keinen Anlass für eine solche Gebühr, die das Verkehrsaufkommen verringern soll. In London müssen Autofahrer seit Montag acht Euro Staugebühr für jeden Werktag bezahlen, an dem sie in der Innenstadt fahren wollen.
Guck Links;):
P/C-Ratio:
http://vtoreport.com/sentiment/putcall.htm
--> bald einmal bullish;)......
Bullen verlieren an Boden im Sentiment:
http://vtoreport.com/sentiment/sentiment.htm
Nur die Nase-Small-Traders müssen noch rasiert werden davor;):
http://vtoreport.com/sentiment/cot.htm
:dumm:rofl.......
syr
Schüttelwauwau
17.02.2003, 11:25
AWD sieht "fantastisches Potenzial" bei betriebl Altersvorsorge
Davos (vwd) - Die AWD Holding AG, Hannover, erwartet in den kommenden Jahren eine nachhaltige Geschäftsbelebung im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge. In diesem Geschäftsfeld stecke ein "fantastisches Wachstumspotenzial", sagte AWD-Finanzvorstand Ralf Brammer am Sonntagabend in Davos. Konzernweit liege der Umsatzanteil der betrieblichen Altersvorsorge derzeit bei rund fünf Prozent.
In Großbritannien erwirtschafte der AWD bereits 20 Prozent des Provisionsumsatzes in diesem Bereich, wobei 800 Unternehmen exklusiv betreut würden. In Deutschland seien es rund 600 Betriebe. Laut Brammer hat der AWD in Deutschland 2,07 Mio Unternehmen mit 27,2 Millionen Arbeitnehmern als Zielgruppe ins Visier genommen. Dabei handele es sich um Betriebe mit bis zu 500 Arbeitnehmern.
Wie Brammer ausführte, ist eines der wichtigen mittelfristigen Ziele des Finanzdienstleisters, den Nettobetriebsaufwand durch die Bestandsprovisionen zu decken. Derzeit belaufe sich der Aufwand auf 36,8 Prozent des Umsatzanteils, während nur 17 Prozent durch den Bestand gedeckt werden Beide Kennziffern sollten sich auf 32 Prozent einpendeln.
Nach Angaben von Vorstandsmitglied Friedemann Derndinger wird der AWD im laufenden Jahr nicht in neuen Ländern aktiv werden. Mittelfristig seien aber sowohl Spanien als auch die Niederlande interessant. Im Gegensatz zu den Niederlanden, wo bereits viele Finanzdiensteister im Markt tätig sind ergäbe sich in Spanien aber keine Akquisitionsmöglichkeit. Hier müsste der AWD gegebenfalls einen eigenen Vertrieb aufbauen. In zwei bis drei Jahren könnte der Auslandsanteil des Konzerns dann bei rund 50 (2002: 42) Prozent liegen. +++ Michael Brendel
vwd/17.2.2003/mbr/bb
:dumm
stockjobber
17.02.2003, 11:30
Ich wünsche Euch allen einen schönen, erlebnisreichen Tag, stockjobber ;)
MillenniumBroker
17.02.2003, 11:31
Original erstellt von syracus
1/2 SCN :hihi!
syr
Mindestens ... ;) :D ...glaube es sind mehr ...
Presse. T-Mobile kooperiert mit Microsoft, neues Handy ab Sommer
von -cas- – Die Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, und der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft wollen aktuellen Presseberichten zufolge ein Bündnis gegen den marktführenden Handy-Hersteller Nokia schließen. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Montag.
Demnach will T-Mobile im Sommer ein Mobiltelefon mit einem Betriebssystem von Microsoft auf den Markt bringen. Das Gerät soll des Weiteren die Microsoft-Kommunikationsdienste MSN und Hotmail beinhalten. Die „FAZ“ schreibt weiter, dass das Handy vom taiwanischen Unternehmen HTC hergestellt werde und nicht mehr - wie bisher - mit dem Namen des Herstellers verknüpft sein wird, sondern mit dem Namen T-Mobile als Netzbetreiber.
Aktuell verbucht die Aktie der T-Mobile-Muttergesellschaft, Deutsche Telekom, im XETRA-Handel ein Plus von 0,23 Prozent, während die Microsoft-Aktie in Frankfurt mit einem Plus von 3,43 Prozent bei 45,20 Euro gehandelt wird.
© WELT.de
germanasti
17.02.2003, 11:41
B Ö R S E N - N E W S
'FTD': DaimlerChrysler hat Statistik bei Neuzulassungen etwas geschönt
Der Automobilkonzern DaimlerChrysler hat im vergangenen Jahr nach einem Pressebericht die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland künstlich nach oben geschraubt. Die Zahl der so genannten Tageszulassungen habe sich binnen Jahresfrist verdoppelt, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD, Montagausgabe) unter Berufung auf eine Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).
Demnach wurden von den 22.653 Fahrzeugen, die der Konzern aus Nordamerika importierte, 3.109 auf DaimlerChrysler oder auf Händler zugelassen. Bei den Fahrzeugen handele es sich neben Chrysler-Modellen auch um die M-Klasse von Mercedes./mur/aa
17.02.2003 - 08:58
Quelle: dpa-AFX
http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1045468696
............
Glaubt ihr mir nun, dass Daimler kein Investment mehr wert ist?
& so wie man bei Absatzzahlen gemauschelt hat, ist es höchstwahrscheinlich auch in der Bilanz gewesen & das schon seit Jahren. Entsprechend kam der Kurs nie nach oben.
Daimler scheint mir eine deutsche Enron zu werden!
Untergetauchter Talibanführer Omar droht Verbündeten der USA
Islamabad (dpa) - Der untergetauchte Talibanführer Mullah Mohammed Omar hat den Verbündeten der USA in Afghanistan mit Strafe gedroht. Wer keinen «Heiligen Krieg» gegen die USA führen wolle, solle zumindest aufhören, Washington zu dienen. Das sei in einem von Omar unterzeichneten Flugblatt zu lesen, das in der pakistanischen Grenzstadt Peshawar verteilt wurde, berichtet die afghanische Nachrichtenagentur AIP. «Wer sich nicht distanziert, muss sich vor dem afghanischen Volk und der Geschichte verantworten», schrieb Omar.
germanasti
17.02.2003, 11:45
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=32&tid=696889&offset=0&page=0&
:rofl:rofl:rofl
germanasti
17.02.2003, 11:49
USA bereiten angeblich Sanktionen
gegen Nordkorea vor
Übersicht
Die USA bereiten wegen des Atomstreits
mit Nordkorea nach Informationen der
US-Tageszeitung "New York Times"
Sanktionen vor.
Sollte Pjöngjang nicht sein umstrittenes
Atomprogramm fallen lassen, werde die
US-Regierung im Laufe der nächsten
beiden Wochen im UNO-Sicherheitsrat
auf eine Verurteilung der
nordkoreanischen Führung dringen,
berichtete die amerikanische
Tageszeitung heute unter Berufung auf
US-Regierungsvertreter.
Als mögliche Strafmaßnahmen kämen
das Einfrieren von
Auslandsüberweisungen und das
Aufbringen von Waffenschiffen in Frage.
Nordkorea hatte bereits angekündigt,
derartige Sanktionen als
"Kriegserklärung" zu verstehen.
Gemeinsame Tests mit Japan
Mit Japan vereinbarte die US-Regierung
einem Bericht zufolge gemeinsame
Raketenabfangtests auf Hawaii.
Angesichts der wachsenden Bedrohung
durch Nordkorea solle die Zerstörung
ballistischer Raketen vom Boden und von
Schiffen aus geübt werden, berichtete die
japanische Wirtschaftszeitung "Nihon
Keizai". Die auf zwei Jahre angelegten
Tests sollten im April nächsten Jahres
beginnen.
Manöver in Südkorea
In Südkorea stehen umfangreiche
gemeinsame Manöver der
US-Streitkräfte mit südkoreanischen
Soldaten bevor. Die jährliche Militärübung
finde von 4. März bis 2. April statt, erklärte
das US-Militär in Seoul. Nordkorea
verurteilte diese Manöver in der
Vergangenheit.
Den USA zufolge handelt es sich dabei
aber um rein defensive Maßnahmen.
Zudem sei die Zahl der Soldaten in
diesem Jahr reduziert, weil sie in anderen
Krisenregionen gebraucht würden, zitierte
die Nachrichtenagentur Yonhap einen
US-Vertreter.
Demnach werden die 37.000 regulär in
Südkorea stationierten US-Soldaten für
das Manöver durch weitere 5.000 aus
den USA verstärkt.
------
Direkt nach dem Irak wird Nordkorea niedergemacht.
Amerika braucht diese Kriegstreiberei, denn Rüstung ist das einzige, was in deren Wirtschaft noch läuft!
MichaelFKr
17.02.2003, 11:58
Original erstellt von Ibykus
Presse. T-Mobile kooperiert mit Microsoft, neues Handy ab Sommer
von -cas- – Die Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, und der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft wollen aktuellen Presseberichten zufolge ein Bündnis gegen den marktführenden Handy-Hersteller Nokia schließen. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Montag.
Demnach will T-Mobile im Sommer ein Mobiltelefon mit einem Betriebssystem von Microsoft auf den Markt bringen. Das Gerät soll des Weiteren die Microsoft-Kommunikationsdienste MSN und Hotmail beinhalten. Die „FAZ“ schreibt weiter, dass das Handy vom taiwanischen Unternehmen HTC hergestellt werde und nicht mehr - wie bisher - mit dem Namen des Herstellers verknüpft sein wird, sondern mit dem Namen T-Mobile als Netzbetreiber.
Aktuell verbucht die Aktie der T-Mobile-Muttergesellschaft, Deutsche Telekom, im XETRA-Handel ein Plus von 0,23 Prozent, während die Microsoft-Aktie in Frankfurt mit einem Plus von 3,43 Prozent bei 45,20 Euro gehandelt wird.
© WELT.de
:( Ich kaufe diesen Schrott jedenfalls nicht. Symbian dürfte in jedem Fall besser sein als der Microschrott.
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2F%2EFTSE&Titel=FTSE%20100%20INDEX&Zt=1045479467&
germa
laut tv-Nachrichten von vor 2 Tagen behält sich Japan bei "zu starkem Bedrohungsgefühl" einen Erstschlag gegen NKorea vor :(
germanasti
17.02.2003, 12:06
Iby:
Hat Japan überhaupt die militärischen Mittel?
germanasti
17.02.2003, 12:07
17.02. 11:12
Analysten: Gold hat weiteres Abwärtspotential
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Nachdem die Feinunze Gold im asiatischen Handel um bis zu $10 niedriger bewertet wurde, als noch zum Schlussstand in New York, weisen Analysten auf das weitere mögliche Abwärtspotential des Edelmetalls hin.
"Wir gehen davon aus, das gemäß der Fundamentaldaten der Goldpreis bei $330/oz ausreichend bewertet sein wird, doch aufgrund der ganzen Unsicherheit wird dieses Niveau nicht so schnell erreicht werden", sagt Geoff Breen, Goldanalyst bei JP Morgan.
Zuletzt notiert der Goldpreis bei $345.40/oz, das Hoch am 5. Februar lag bei $388.90/oz, seither ein Rückgang um $43.5/oz.
Paul Macarounas, Assistant Director bei NM Rothschild & Sons, geht nicht davon aus, dass sich die Situation nach dem Waffenbericht des UN-Chefinspekteurs Hans Blix entscheidend verändert habe. Die USA werden laut Macarounas an ihrem Kurs im Irakkonflikt festhalten.
Betrachtet man allerdings die weltweiten Friedensdemonstrationen und die erneut genehmigte Zeit für die UN-Waffeninspekteure, so scheinen die USA in ihrer Politik zunehmend isoliert, so Marktbeobachter. Dies könnte den Dollar in den nächsten Wochen weiter schwächen, wodurch auch der Goldpreis wieder an Stärke gewinnen könnte.
----------
Fair value von Gold liegt aktuell bei 650 Dollar, ihr bösen Buben von JPM :o
Original erstellt von germanasti
Iby:
Hat Japan überhaupt die militärischen Mittel?
MILITÄR
Allg. Wehrpflicht: nein Streitkräfte: 239 800 Mann, davon 148 700 Armee, 45 400 Luftstreitkräfte, 44 200 Marine Militärausgaben (am BSP): 1 % Waffenhandelsanteil an den Importen 0,1%
naja :rolleyes:
germanasti
17.02.2003, 12:10
iby:
Ausreichen würde es. Ich schätze es aber eher als wilde Schreierei ein, wie bei sovielen Ländern momentan. Ernst macht einzig die USA.
germanasti
17.02.2003, 12:13
Lt. dem englischen OBSERVER will Rumsfeld Deutschland dafür bestrafen, weil wir ihm nicht die Stiefel geleckt haben.
Depp Du elendiger stichwurmiger! :mad:
MobilCom: Keine Auswirkungen durch private Insolvenz von Schmid
von -mj- – Die MobilCom AG teilte am Montag mit, dass die private Insolvenz von Gerhard Schmid nicht die Aktivitäten und Verträge der Gesellschaft berührt. Sowohl der Vertrag mit France Telecom (MC Settlement Agreement) als auch der Treuhändervertrag bleiben unverändert bestehen. Prof. Dr. Helmut Thoma ist weiterhin rechtlicher Eigentümer der MobilCom-Aktien von Gerhard Schmid und der Millenium GmbH.
Die MobilCom AG sieht in der aktuellen Entwicklung eine Chance, die positive Entwicklung des Unternehmens zu einem gesunden und wettbewerbsfähigen Unternehmen in Ruhe fortsetzen zu können. Aufgrund der Insolvenz ist MobilCom auch verpflichtet, eventuelle Ansprüche gegenüber Gerhard Schmid zu prüfen und gegebenenfalls anzumelden.
germanasti
17.02.2003, 12:15
US to punish German 'treachery'
Peter Beaumont, David Roseand Paul Beaver
Sunday February 16, 2003
The Observer
America is to punish Germany for leading international opposition to a war against Iraq. The US will withdraw all its troops and bases from there and end military and industrial co-operation between the two countries - moves that could cost the Germans billions of euros.
The plan - discussed by Pentagon officials and military chiefs last week on the orders of Defence Secretary Donald Rumsfeld - is designed 'to harm' the German economy to make an example of the country for what US hawks see as Chancellor Gerhard Schröder's 'treachery'.
The hawks believe that making an example of Germany will force other countries heavily dependent on US trade to think twice about standing up to America in future.
This follows weeks of increasingly angry exchanges between Rumsfeld and Germany, in which at one point he taunted Germany and France for being an irrelevant part of 'old Europe'.
Now Rumsfeld has decided to go further by unilaterally imposing the Pentagon's sanctions on a country already in the throes of economic problems.
'We are doing this for one reason only: to harm the German economy,' one source told The Observer last week.
'Our troops contribute many millions of dollars. Why should we continue to support a country which has treated Nato and the protection we provided for decades with such incredible contempt?'
Another Pentagon source said: 'The aim is to hit German trade and commerce. It is not just about taking out the troops and equipment; it is also about cancelling commercial contracts and defence-related arrangements.'
The Pentagon plan - and the language expressed by officials close to Rumsfeld - has horrified State Department officials, who believe that bullying other countries to follow the US line will further exacerbate anti-Americanism and alienate those European countries that might support a United Nations resolution authorising a war.
German industry earns billions of euros every year from supporting the US Army Europe which, although reduced from its Cold War heights, still totals 42,000 troops and 785 tanks - almost three times as many as the British Army owns. Many of these soldiers and their fighting equipment, including Apache helicopters, have already been sent to the Gulf.
German industry is heavily involved in supporting the US presence. Among the defence companies which stand to lose out are missile-maker Diehl, aerospace and defence giant EADS Deutschland, armaments maker Rheinmetall and vehicle maker Krauss-Maffei Wegmann.
There is also a US Air Force contingent of about 15,000 service people with bases at Bitburg, Frankfurt-am-Main and neighbouring Ramstein, where the commander doubles as part of the Nato command. This force includes nearly 60 F-16 fighter-bombers and a squadron of A-10 tank-buster aircraft.
Rumsfeld and his staff have made no attempt to hide their fury at Schröder's 'treachery and ineptitude' over Iraq. Last week Schröder leaked to reporters a Franco-German plan for avoiding war by increasing the number of UN weapons inspectors before informing his American counterparts.
'After this, Germany is finished as a serious power,' one of the sources added. 'This is simply not the way to conduct diplomacy at a moment of international crisis.' One diplomatic source said Rumsfeld was 'furious at Germany. He is a bruiser and it looks as though he means to do it'.
Under these plans, the US would move its troops in Europe eastwards to countries such as Poland, the Czech Republic and the Baltic states, all of which have strongly supported America's line against Saddam Hussein. It is likely that the overall size of the deployment would be reduced, as the US military changes its priorities for a long-term and disparate engagement with international terrorism.
Although Rumsfeld had already been considering a redeployment of US troops around the world after a war in Iraq to save money and respond to new threats, the plans now under consideration go far beyond what had been discussed.
It is likely that future years will see a sharp increase in the proportion of special forces troops able to deploy rapidly across the globe.
Germany would suffer considerable financial loss if US forces were withdrawn from the country. The bases provide jobs for local people as everything from administrators to cleaners, and are huge customers for dairy products and bread.
http://www.observer.co.uk/international/story/0,6903,896573,00.html
---------
Hoffentlich macht den Amis bald jemand das Garaus!
Schlimmer als bei uns vor 70 Jahren !!! :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad:
Trüffelschwein
17.02.2003, 12:19
Wer steckt eigentlich hinter den Lotto-Zahlen vom Samstag? FBI, CIA, bin Ladin?
Ziehung : 15.02.03
Lottozahlen : 4 6 12 18 24 30
Zusatzzahl : 36
Bin mal auf die Quoten gespannt...
@Patrick, kam gerade in "heute": 45000 € :eek: :eek: :eek:
Oder waren es 35000 :confused:
Naja, wer solche Zahlen spielt, ist selber schuld...
Ciao, T.
Lottoquoten gibt´s hier (http://www.lotto.de/content/d/quoten_und_gewinnzahlen/)
nocherts
17.02.2003, 12:22
@germanasti
Das wird wie das Brettspiel Risiko.......besetzen sie mindestens ...... Länder ihrer Wahl. Ich denke auch, dass die die Flotten gleich weiterschicken können nach Asien.
Neu ist mir, dass Südekorenaer gemeinsame Übungen mit den USA-Militärs machen.
Zu Daimler Benz....geschönte Zahlen......irgendwann werden die falschen Bilanzen mehrerrer größerer Wirtschaftsunternehmen neue Index-Tiefstände wohl beinahe garantieren :o
nasdaq10.000
17.02.2003, 12:24
Original erstellt von germanasti
Fair value von Gold liegt aktuell bei 650 Dollar, ihr bösen Buben von JPM :o
GOLD ist ein Klumpen Metall,
maximal die Erschliessungs-, Förder- und Verarbeitungskosten wert.
Der Rest ist Illusion und Spekulation.
germanasti
17.02.2003, 12:26
17/02/2003 10:39
FOKUS 1-Schwarzgeld-Besteuerung soll Haushaltslücken decken~
Berlin, 17. Feb (Reuters) - Bund, Länder und Gemeinden
können nach Berechnungen des Finanzministeriums schon bald mit
einer Linderung ihrer Haushaltsnöte durch milliardenhohe
Steuereinnahmen hoffen, die die geplante Besteuerung von aus dem
Ausland zurückgeholten Schwarzgeldern bringen soll.
Durch die geplante "Strafsteuer" von anfangs 25 Prozent des
vom Anleger deklarierten Kapitals könnten Bund, Ländern und
Gemeinden bereits 2003 zusammen fünf Milliarden Euro zufließen,
hieß es am Montag in einem Reuters vorliegenden Eckpunktepapier
zu den Plänen. Anleger von Schwarzgeld können demnach ihr
bislang nicht besteuertes Vermögen im Ausland deklarieren und es
nach Entrichtung der Strafsteuer straffrei zurückholen. Gibt man
diese "strafbefreiende Erklärung" erst im ersten Halbjahr 2004
ab, erhöht sich die Steuer auf 35 Prozent. In den Eckpunkten ist
von einer befristeten "Brücke zur Steuerehrlichkeit" die Rede.
"In der strafbefreienden Erklärung ist das Vermögen
anzugeben, dass infolge der Steuerverkürzungen zu Unrecht nicht
der Besteuerung zu Grunde gelegt wurde", heißt es in den
Eckpunkten. Maßgebend sei die Bewertung des Vermögens zum
Stichtag 1. Januar 2003. Die strafbefreiende Erklärung solle als
Steueranmeldung ausgestaltet werden "und damit ohne weiteres
Zutun der Finanzbehörden als Steuerfestsetzung wirken". Das
Gesetzgebungsverfahren für die Abgeltungssteuer auf Zinsen und
der "Brücke zur Steuerehrlichkeit" soll nach den Plänen der
Regierung bis zur Sommerpause abgeschlossen sein.
REGELUNG BRINGT SCHON 2003 HOHE ZUSATZEINNAHMEN
Mit der geplanten Inkraftsetzung zur Mitte 2003 wird den
Eckpunkten zufolge sicher gestellt, dass schon in diesem Jahr
Zusatzeinnahmen an den Staat fließen. Damit könnten diese
"bereits kurzfristig im Haushaltsplan des Bundes berücksichtigt
werden". Das Kabinett will daher die neuen Gesetzespläne bereits
am Mittwoch in seiner Sitzung verabschiedet.
Die neue Regelung biete Anlegern von Schwarzgeld im Ausland
die Chance, straffrei "in die Steuerehrlichkeit zurückzukehren",
lautet das Ziel der Rückholregelung. "Der Bürger hat es in der
Hand, durch umfassende Erklärung vollständig steuerehrlich und
damit auch straffrei zu werden", formulieren die Fachleute. "Mit
der Zahlung der Abgabe (...) erlöschen alle entstandenen, aber
noch nicht festgesetzten Ansprüche aus dem
Steuerschuldverhältnis, so weit die strafbefreiende Erklärung
sich auf diese Ansprüche bezieht."
REGIERUNG HOFFT AUF GROßEN KAPITALRÜCKFLUSS
Insgesamt erhofft sich die Bundesregierung, damit rund 100
Milliarden Euro im Ausland angelegtes Geld nach Deutschland
zurückzuholen und die Erträge daraus laufend der geplanten
Abgeltungssteuer von 25 Prozent unterziehen zu können.
Unabhängig davon entstehen einmalige Zusatzeinnahmen durch die
Strafsteuer bei Rückholung.
Für 2003 erwartet die Regierung dabei Rückflüsse von rund 20
Milliarden Euro und damit durch die 25 Prozent Strafsteuer
Staatseinnahmen von fünf Milliarden Euro. Davon würden je zwei
Milliarden Euro an Bund und Länder fließen. Der auf 2004
entfallende Rückfluss läge demnach rund 80 Milliarden Euro, was
Bund, Ländern und Gemeinden rund 28 Milliarden Euro brächte.
Nutzt ein Anleger die strafbefreiende Deklarieungschance
nicht, sieht er sich solchen strafrechtlichen Risiken gegenüber,
die Steuerpflichtige eingehen, wenn sie Erklärungen erst dann
abgeben, wenn die Steuerhinterziehung schon aufgedeckt ist. Die
neuen Gesetzesregeln sollen im Übrigen nicht in Konflikt zur
Bekämpfung der Geldwäsche und der organisierten Kriminalität
geraten, was aber Abgrenzungsprobleme aufwirft.
Die Schätzungen zur Höhe von im Ausland angelegten deutschen
Kapital schwanken erheblich und bewegen sich in eine Spanne
zwischen 400 und mehr als 800 Milliarden Euro.
hel/rbo
:rolleyes:
germanasti
17.02.2003, 12:26
nocherts:
Daimler setzt aber allen Fässern eine Krone auf.
In 1998 kam man aus unerklärlichen Gründen binnen eines Quartals zurück in die Gewinnzone. 2002 das gleiche & nun dieser Vorwurf.
Wer will diese Firma noch als seriös einstufen?
gäärmmaaa :m
Frühling zumindest für Vögel in Sicht
Hamburg (dpa) - Der Frühling ist zumindest für die Vögel in Sicht: Trotz eisiger Temperaturen bereiten sich schon jetzt viele Vögel in Deutschland auf das Brüten vor. Das Gezwitscher unter anderem von Kohl- und Blaumeise, Grünling, Zaunkönig, Elster und Misteldrossel sei Zeichen für den nahenden Frühling. Darauf hat der Naturschutzbund hingewiesen. Auch die Tauben fingen langsam mit der neuen Brutsaison an. In Parks und Wäldern seien unter anderen die Balzrufe der Eulen zu hören. Bald würden auch die Zugvögel aus dem Süden zurückkehren. :ek
nocherts
17.02.2003, 12:29
Original erstellt von Ibykus
hi nocherts ;)
hi Ibykus!
nocherts
17.02.2003, 12:31
Original erstellt von germanasti
nocherts:
Daimler setzt aber allen Fässern eine Krone auf.
In 1998 kam man aus unerklärlichen Gründen binnen eines Quartals zurück in die Gewinnzone. 2002 das gleiche & nun dieser Vorwurf.
Wer will diese Firma noch als seriös einstufen?
welche namhafte Firma kann man überhaupt noch als serös einstufen? :confused:
Fischer hofft auf Kompromiss bei EU-Gipfel zu Irak
Brüssel (dpa) - Vor Beginn des EU-Sondergipfels in Brüssel sind die Fronten in der Irak-Frage weiterhin verhärtet. Der britische Außenminister Jack Straw drohte dem Irak erneut mit militärischer Gewalt. Bundesaußenminister Joschka Fischer setzt dagegen weiter auf eine friedliche Lösung. «Wir sollten den Inspekteuren die Chance geben, die sie verdienen, um einen Krieg zu vermeiden» sagte Fischer in Brüssel. Zur Vorbereitung des Irak-Sondergipfels kamen zunächst die EU-Außenminister zu einem Treffen in Brüssel zusammen.
germanasti
17.02.2003, 12:32
iby:
In spätestens 2 Wochen ist es soweit. :cool:
Seit letztem Wochenende wäre wieder Sonne im Garten, deshalb kommt sie nun auch. :mad:
& wer macht das LAub weg?
germanasti
17.02.2003, 12:32
Original erstellt von nocherts
welche namhafte Firma kann man überhaupt noch als serös einstufen? :confused:
Gehe AG :)
Aktie würde ich dort aber auch nicht mehr kaufen
niemandweiss
17.02.2003, 12:33
Original erstellt von nasdaq10.000
GOLD ist ein Klumpen Metall,
maximal die Erschliessungs-, Förder- und Verarbeitungskosten wert.
Der Rest ist Illusion und Spekulation.
aber genau für diese Illusion kämpfen wir
http://mysmilies.no-ip.com/mysmilies/Diablo1%204.gif
bis zum bitteren Ende :lach
http://mysmilies.no-ip.com/mysmilies/deadhead.gif
mitsubischi,toyota
:hihi :hihi
Original erstellt von germanasti
17/02/2003 10:39
FOKUS 1-Schwarzgeld-Besteuerung soll Haushaltslücken decken~
:rolleyes:
:rofl :rofl :rofl :rofl
mahlzeit :p
was der rumsfeld so von sich gibt ist schon starker toback.
kriegswirtschaftliche folgen soll das nun für deutschland geben! der penner bekommt aber die avacs auf D dann auch nicht, oder? wäre nur gerecht.
dem sollte mal endlich einer den stecker ziehen. der labert nur noch müll
:ne
niemandweiss
17.02.2003, 12:35
Original erstellt von germanasti
& wer macht das LAub weg?
ich doch :p
Original erstellt von nasdaq10.000
GOLD ist ein Klumpen Metall,
maximal die Erschliessungs-, Förder- und Verarbeitungskosten wert.
Der Rest ist Illusion und Spekulation. [/B]
cisco baut chips und router für computer :rofl
germanasti
17.02.2003, 12:37
Original erstellt von niemandweiss
ich doch :p
JA? :ek
weiss jemand us kürzel für boeing :rolleyes:
http://www.n-tv.de/proc_image/i/images/200302/3101177_Rice.jpg :bad
Original erstellt von nasdaq10.000
GOLD ist ein Klumpen Metall,
maximal die Erschliessungs-, Förder- und Verarbeitungskosten wert.
Hat offenbar nicht mal zur ersten Vorlesung gereicht bei unserem Hobby-Ökonom :rofl..... So dumm etwas zu verkaufen und auch noch draufzulegen, sind im allgemeinen Chippis:p....... Gold? Mine zu, Angebot knapper machen und Nachfrage spielt, ältester Wirtschaftgrundzusammenhang der Geschichte.......
......................:rofl
syr :hihi
nasdaq10.000
17.02.2003, 12:38
---------------------
cisco baut chips
---------------------
Yepp. CSCO baut Schippps:hihi
Zum letzten mal: CSCO baut KEINE Schippps, auch nicht für Router nettt.
Allerdings baut Cisco Router.
germanasti
17.02.2003, 12:39
Samsung sieht Handy-Bedarf 2003 weltweit bei 435 Mio Geräten
Cannes (vwd) - Die Samsung Electronics Co, Seoul, rechnet für das Jahr 2003 mit einer weltweiten Nachfrage nach Mobilfunkgeräten von 435 Mio Stück Auf dem 3GSM World Congress sagte Park Sang Jin, Vice-President der Samsung-Mobilfunksparte, die Auslieferungen der Hersteller werden allerdings wegen der Lagerbestände geringer sein. Samsung Electronics rechne für das eigene Unternehmen einem Verkauf von mehr als 50 Mio Mobilfunkgeräten in diesem Jahr.
vwd/DJ/17.2.2003/sa/jhe
:ne
germanasti
17.02.2003, 12:39
Original erstellt von 4604
weiss jemand us kürzel für boeing :rolleyes:
BA
MillenniumBroker
17.02.2003, 12:40
Original erstellt von germanasti
Lt. dem englischen OBSERVER will Rumsfeld Deutschland dafür bestrafen, weil wir ihm nicht die Stiefel geleckt haben.
Depp Du elendiger stichwurmiger! :mad:
" stichwurmiger "
:hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi
Übrigens: technisch betrachtet ist ein Chip nix mehr als ein Klumpen Silizium. Gold ist edler als Silizium:p.........
syr:sss
Original erstellt von germanasti
BA
thx.
germanasti
17.02.2003, 12:43
12:34 17.02 DAX: Kurzfristig überverkauft
Die Kursrallye am Freitag hat gezeigt, dass der Markt nur einen kleinen Anlass braucht, ein bisschen Friedenshoffnung zum Beispiel, um nach oben auszubrechen. Börsianer nennen diese Situation "überverkauft", zu viele Anleger haben in zu kurzer Zeit Aktien abgestoßen. Kommt dann ein Kursaufschwung, geht er an ihnen vorbei. Für Fondsmanager eine Horrorvorstellung, denn sie werden immer daran gemessen, ob sie besser sind als die Konkurrenz.
Deshalb handeln sie nach dem Motto: ja nichts verpassen. Beim kleinsten Anlass decken sie sich wieder mit Aktien ein - und treiben gerade dadurch die Kurse kräftig nach oben. Regel: je steiler der Absturz, desto stärker die Gegenreaktion. Der Freitag hat einen Vorgeschmack darauf gegeben, was an den Börsen passieren wird, wenn der Irakkrieg ausbleibt oder nach kurzer Zeit beendet wird. Doch für den langfristigen Trend haben diese Kursbewegungen und ihre aktuellen Anlässe keine Bedeutung.
Nach 20 Jahren Aufschwung befinden sich die Börsen jetzt in einem Abwärtstrend. Der dauert nun schon drei Jahre, aber es können durchaus noch sieben dazukommen. Besonders in den USA ist noch viel Luft nach unten. Allerdings: es geht nicht in einem Rutsch nach unten. Immer wieder gibt es Erholungsphasen, die Monate oder sogar mal ein Jahr dauern können. Und so eine Erholung steht uns nach Ende des Irakkriegs vermutlich bevor.
http://www.boersenman.de/BM/Home/articledetail.php?ARTICLEID=1019240
---------
Keiner, wirklich keiner glaubt an neue Tiefs. :dumm
nasdaq10.000
17.02.2003, 12:43
Original erstellt von syracus
Original erstellt von nasdaq10.000
GOLD ist ein Klumpen Metall,
maximal die Erschliessungs-, Förder- und Verarbeitungskosten wert.
Hat offenbar nicht mal zur ersten Vorlesung gereicht bei unserem Hobby-Ökonom :rofl..... So dumm etwas zu verkaufen und auch noch draufzulegen, sind im allgemeinen Chippis:p....... Gold? Mine zu, Angebot knapper machen und Nachfrage spielt, ältester Wirtschaftgrundzusammenhang der Geschichte.......
......................:rofl
syr :hihi [/B]
Na dann kauf doch Dein knappes SpakkenGOLD.:hihi
Wodurch seit ihr eigentlich auf diesen altväterlichen TRIPPP gekommen:hihi
Halt eine lächerliche MODE-Erscheinung,
die sich schnell wieder verflüchtigen wird wie alle Moden.
Das Ding ist für Euch wohl 'ne Nummer zu gross.
GOLD ist zu nix zu gebrauchen - ausser zur Spekulation.
Und da lasst mal besser die grossen Spieler dran.
http://img.wallstreet-online.de/news/010/39/32
65 wir kommen:lach!
http://img.wallstreet-online.de/news/010/39/33
Verachte den Trend:p!
syr
Original erstellt von germanasti
Lt. dem englischen OBSERVER will Rumsfeld Deutschland dafür bestrafen, weil wir ihm nicht die Stiefel geleckt haben.
Depp Du elendiger stichwurmiger! :mad:
kannst du fluchen :ek :ek :eek: :hihi
nasi - auf gold bin ich vor gut 2 jahren gekommen, weil es an der bösen börse - vor allem in amiland - stark nach betrug roch............
und es stinkt noch immer - und den krieg halte ich auch nur für eion mittel, um davon abzulenken.
denkt trine
Original erstellt von nasdaq10.000
Halt eine lächerliche MODE-Erscheinung, die sich schnell wieder verflüchtigen wird wie alle Moden. [/B]
Wenn du auch nur einmal denken würdest, bevor du schreibst, ja dann..... Gold ist übrigens mittlerweile mindestens solange im AuT wie die Siliziumbrocken 98-00 war;)....... Mode? Ich nenne sowas Trend . Aber du verachtest die ja lieber, so wie die "kleine Delle" im SOX................... Gold........$$$ :kiss:........sogar Puttis, hast du halt nicht gelesen :rofl.
..............................:p
syr :cool:
Original erstellt von nasdaq10.000
Zum letzten mal: CSCO baut KEINE Schippps, auch nicht für Router nettt.
Allerdings baut Cisco Router. [/B]
schick mir eine mail, wenn die was gegen AIDS gefunden haben.
dann akzeptier ich die bescheurte bewertung. :cool:
für einen zweiwochen zock :rofl
nasdaq10.000
17.02.2003, 12:55
17.02.03
Analysten: Gold hat weiteres Abwärtspotential
(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)
Nachdem die Feinunze Gold im asiatischen Handel um bis zu $10 niedriger bewertet wurde, als noch zum Schlussstand in New York, weisen Analysten auf das weitere mögliche Abwärtspotential des Edelmetalls hin.
"Wir gehen davon aus, das gemäß der Fundamentaldaten der Goldpreis bei $330/oz ausreichend bewertet sein wird, doch aufgrund der ganzen Unsicherheit wird dieses Niveau nicht so schnell erreicht werden", sagt Geoff Breen, Goldanalyst bei JP Morgan.
Zuletzt notiert der Goldpreis bei $345.40/oz, das Hoch am 5. Februar lag bei $388.90/oz, seither ein Rückgang um $43.5/oz.
Paul Macarounas, Assistant Director bei NM Rothschild & Sons, geht nicht davon aus, dass sich die Situation nach dem Waffenbericht des UN-Chefinspekteurs Hans Blix entscheidend verändert habe. Die USA werden laut Macarounas an ihrem Kurs im Irakkonflikt festhalten.
Betrachtet man allerdings die weltweiten Friedensdemonstrationen und die erneut genehmigte Zeit für die UN-Waffeninspekteure, so scheinen die USA in ihrer Politik zunehmend isoliert, so Marktbeobachter. Dies könnte den Dollar in den nächsten Wochen weiter schwächen, wodurch auch der Goldpreis wieder an Stärke gewinnen könnte.
gold vs silver
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sInvSym=&sScale=linear&sSymbol=SLV.FX1&sBench2=GLD.FX1&sTimestamp=1029930813+1045482813+839548800&sTimeframe=6M
silver is halt doch zu konjunkturlastig
Danke Nasdaq:cool::p, passt :hihi! 330-325$ wird aufgeladen, Ausladepunkt findest du im Goldthread, war 38x$;):D........
nasdaq10.000
17.02.2003, 12:58
Original erstellt von trine
nasi - auf gold bin ich vor gut 2 jahren gekommen, weil es an der bösen börse - vor allem in amiland - stark nach betrug roch............
und es stinkt noch immer - und den krieg halte ich auch nur für eion mittel, um davon abzulenken.
denkt trine
An dem Argument ist natürlich was dran.
Allerdings: Läuft dieser positive Trend für Gold wohl auch nicht ewiglich.
germanasti
17.02.2003, 13:00
Wird Schrempp von Chrysler-Chef Zetsche abgelöst?
Montag, 17. Februar 2003 12:12
Der derzeitige Chef von Daimler-Chrysler (DAX, WKN: 710000; Aktien-Details ), Jürgen Schrempp, wird zwar erst 2005 abtreten, doch schon jetzt wird über seinen Nachfolger kräftig spekuliert. Als klarer Favorit dürfte Chrysler-Chef Dieter Zetsche gelten, schreibt heute das „Handelsblatt".
„Wenn Zetsche weiterhin die Chrysler-Performance so steigert, ist er die Nummer eins", zitiert das Blatt Aufsichtsratkreise. Auch die Führungsetage ist voll des Lobes und sieht Zetsche an erster Stelle. Neben Zetsche hätte auch beispielsweise Nutzfahrzeugchef Eckhard Cordes Chance auf die Spitzenposition, schreibt das „Handelsblatt".
Wie es weiter hieß, erwarten Aufsichtratkreise, dass die Nachfolgefrage innerhalb der nächsten zwölf Monaten geklärt ist. Als das große Plus von Zetsche gelte neben seinen Sanierungserfolgen bei Chrysler sein selbstsicheres Auftreten in der Öffentlichkeit. Kritisiert werde dagegen, dass er nie länger auf einem Posten war.
Die Aktien von Daimler-Chrysler notieren aktuell mit 28,28 Euro (+0,28%).
http://www.teletrader.com/_news/newsdetail.asp?ID=1228893&subm=0
---------
Schrempp ist sowas wie der deutsche Greenspan :(
hui vs gold
schere ist fast zu
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sInvSym=&sScale=linear&sSymbol=HUI.X.IND&sBench2=GLD.FX1&sTimestamp=1029931003+1045483003+839548800&sTimeframe=6M
Wirbel um Inge Meysel
Hamburg (dpa) - Medienwirbel um die «Mutter der Nation» - Die Schauspielerin Inge Meysel hat in mehreren Zeitungen für Schlagzeilen gesorgt. Ein «ominöser Wunderheiler» soll sich in ihr Haus bei Hamburg und auch ihr Leben eingeschlichen haben. «Freunde und Nachbarn sind jetzt bei Frau Meysel und helfen ihr, sie braucht erst einmal ein bisschen Ruhe», sagte Peter Knuth, ein Bekannter Meysels. Die 92-Jährige wolle sich vorerst nicht zu dem Fall äußern.
:m :dumm :m :dumm
guckt mal bei spiegel unter
könig kunde dankt ab -
selten so gelacht
germanasti
17.02.2003, 13:10
Ob im DAX heute noch was passiert? :zz
PAckt die Badehosen aus...
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