Matze
19.02.2003, 09:47
Dienstag, 18. Februar 2003
Breuers teure Worte
Schadenersatz für Leo Kirch
Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer muss Leo Kirch laut einer Gerichtsentscheidung grundsätzlich Schadenersatz zahlen. Breuer habe mit seinen umstrittenen Äußerungen über die Kreditwürdigkeit der KirchGruppe im vergangenen Jahr gegen die Verschwiegenheitspflicht der Banken verstoßen, hieß es in der Entscheidung des Landgerichts München. Kirch hatte Breuer vorgeworfen, sein Unternehmen durch die öffentlich geäußerten Zweifel an der Kreditwürdigkeit in die Insolvenz getrieben zu haben.
Nach der erfolgreichen Feststellungsklage muss nun in einem zweiten Schritt über die Höhe des Schadenersatzes entschieden werden. Der Anwalt der KirchGruppe kündigte an, nun so schnell wie möglich Schadenersatz einzufordern. Er gehe von einer Größenordnung von mindestens 100 Millionen Euro aus. Vertreter der Deutschen Bank waren nicht vor Gericht vertreten. In einer ersten Reaktion hieß es seitens der Bank, man werde das Urteil nun analysieren. "Es ist damit zu rechnen, dass wir Berufung einlegen", so das Finanzinstitut.
Breuer war im vergangenen Jahr gefragt worden, ob die Banken bereit seien, Kirch weiterhin unter die Arme zu greifen. Darauf sagte er: "Was alles man darüber lesen und hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder gar Eigenmittel zur Verfügung zu stellen." Die Anwälte Leo Kirchs bezeichneten dies als "Todesstoß für die KirchGruppe".
Quelle: n-tv.de
Na hoffentlich wird da der Manager und nicht die Firma langgemacht, dann trifft es auch den richtigen Plapperkopp :lach
Matze
Breuers teure Worte
Schadenersatz für Leo Kirch
Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer muss Leo Kirch laut einer Gerichtsentscheidung grundsätzlich Schadenersatz zahlen. Breuer habe mit seinen umstrittenen Äußerungen über die Kreditwürdigkeit der KirchGruppe im vergangenen Jahr gegen die Verschwiegenheitspflicht der Banken verstoßen, hieß es in der Entscheidung des Landgerichts München. Kirch hatte Breuer vorgeworfen, sein Unternehmen durch die öffentlich geäußerten Zweifel an der Kreditwürdigkeit in die Insolvenz getrieben zu haben.
Nach der erfolgreichen Feststellungsklage muss nun in einem zweiten Schritt über die Höhe des Schadenersatzes entschieden werden. Der Anwalt der KirchGruppe kündigte an, nun so schnell wie möglich Schadenersatz einzufordern. Er gehe von einer Größenordnung von mindestens 100 Millionen Euro aus. Vertreter der Deutschen Bank waren nicht vor Gericht vertreten. In einer ersten Reaktion hieß es seitens der Bank, man werde das Urteil nun analysieren. "Es ist damit zu rechnen, dass wir Berufung einlegen", so das Finanzinstitut.
Breuer war im vergangenen Jahr gefragt worden, ob die Banken bereit seien, Kirch weiterhin unter die Arme zu greifen. Darauf sagte er: "Was alles man darüber lesen und hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder gar Eigenmittel zur Verfügung zu stellen." Die Anwälte Leo Kirchs bezeichneten dies als "Todesstoß für die KirchGruppe".
Quelle: n-tv.de
Na hoffentlich wird da der Manager und nicht die Firma langgemacht, dann trifft es auch den richtigen Plapperkopp :lach
Matze