Gert
15.03.2003, 18:44
Samstag, 15. März 2003
Hoch ansteckend
Mysteriöse Lungenentzündung
Wegen des Verdachts auf eine unbekannte und hochansteckende Lungenerkrankung ist ein Arzt aus Singapur in die Isolierstation der Universitätsklinik Frankfurt gebracht worden.
Der Mediziner befand sich auf einem Flug der Singapore Airlines von New York nach Singapur, der am Mittag in Frankfurt zwischengelandet war. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnete die Erkrankung, das "Severe Acute Respiratory Syndrome" (SARS) als "weltweite Gesundheitsgefahr" und gab einen dringenden Reisehinweis heraus, ein seltener Schritt. Der Keim der atypischen Lungenentzündung ist laut hessischem Gesundheitsministerium "noch unbekannt, aber hochansteckend".
Seit dem ersten SARS-Ausbruch im Februar in China sind den WHO-Angaben zufolge acht Menschen an der Krankheit gestorben, deren Ursachen noch unbekannt sind. Im vietnamesischen Hanoi seien 41 Menschen in Behandlung, zwei davon befänden sich in kritischem Zustand, teilten örtliche Gesundheitsbehörden mit.
Ein WHO-Sprecher sagte in Genf, der in Frankfurt isolierte Arzt habe einige der ersten mutmaßlichen SARS-Patienten in Singapur behandelt, bevor er New York besucht habe.
155 Fluggäste, die in Frankfurt umsteigen und nicht weiter nach Singapur fliegen wollten, seien vorläufig auf dem Frankfurter Flughafen in Quarantäne genommen oder in häusliche Quarantäne geschickt worden, teilte das hessische Sozialministerium mit. Dort sollten sie sich aufhalten bis geklärt sei, ob es sich bei der Erkrankung des Arztes um die gefährliche Lungenerkrankung handele. 85 Passagiere mit dem Flugziel Singapur und die 20 Menschen umfassende Crew sollten in Singapur medizinisch versorgt werden.
In der südchinesischen Provinz Guangdong sind mindestens fünf Menschen an der Krankheit gestorben, mehr als 300 seien erkrankt. Auch in Australien seien 86 Fälle registriert worden.
http://www.n-tv.de/3146424.html
Hoch ansteckend
Mysteriöse Lungenentzündung
Wegen des Verdachts auf eine unbekannte und hochansteckende Lungenerkrankung ist ein Arzt aus Singapur in die Isolierstation der Universitätsklinik Frankfurt gebracht worden.
Der Mediziner befand sich auf einem Flug der Singapore Airlines von New York nach Singapur, der am Mittag in Frankfurt zwischengelandet war. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnete die Erkrankung, das "Severe Acute Respiratory Syndrome" (SARS) als "weltweite Gesundheitsgefahr" und gab einen dringenden Reisehinweis heraus, ein seltener Schritt. Der Keim der atypischen Lungenentzündung ist laut hessischem Gesundheitsministerium "noch unbekannt, aber hochansteckend".
Seit dem ersten SARS-Ausbruch im Februar in China sind den WHO-Angaben zufolge acht Menschen an der Krankheit gestorben, deren Ursachen noch unbekannt sind. Im vietnamesischen Hanoi seien 41 Menschen in Behandlung, zwei davon befänden sich in kritischem Zustand, teilten örtliche Gesundheitsbehörden mit.
Ein WHO-Sprecher sagte in Genf, der in Frankfurt isolierte Arzt habe einige der ersten mutmaßlichen SARS-Patienten in Singapur behandelt, bevor er New York besucht habe.
155 Fluggäste, die in Frankfurt umsteigen und nicht weiter nach Singapur fliegen wollten, seien vorläufig auf dem Frankfurter Flughafen in Quarantäne genommen oder in häusliche Quarantäne geschickt worden, teilte das hessische Sozialministerium mit. Dort sollten sie sich aufhalten bis geklärt sei, ob es sich bei der Erkrankung des Arztes um die gefährliche Lungenerkrankung handele. 85 Passagiere mit dem Flugziel Singapur und die 20 Menschen umfassende Crew sollten in Singapur medizinisch versorgt werden.
In der südchinesischen Provinz Guangdong sind mindestens fünf Menschen an der Krankheit gestorben, mehr als 300 seien erkrankt. Auch in Australien seien 86 Fälle registriert worden.
http://www.n-tv.de/3146424.html