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Vollständige Version anzeigen : 17.03.03: Die letzten Stunden des Weltfriedens sind angebrochen...


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germanasti
16.03.2003, 21:27
Eine sehr wechselhafte Woche ist vorüber, die planmässig mit einem Crash begann & mit Rekordinterventionen der FED endete. Im Durchschnitt war sie damit eine Nullnummer, bei weiterer Dollarverwässerung im hohen dreistelligen Mrd.-Bereich. Im Grunde ein Trend, den wir exakt so schon seit Monaten sehen, bei allerdings immer höherem Kapitalaufwand um dem Abverkaufsdruck noch gerecht zu werden. Eien rabenschwarze Zukunft tut sich für das Land der zukünftigen Diktatur auf !!!
Wie schnell etwas drehen kann, zeigte das Verhältnis new highs/lows. Zu Wochenmitte noch im dramatischen Bereich 90:300 & am Freitag auf komplett neutral 43:51. So schnell vollzieht sich nichtmal in der allergrössten Hölle dieser Dreh, womit glasklar bewiesen ist, wie künstlich all diese Bullengefühle inszeniert wurden.

Einige Konjunkturdaten gab es zum Wochenabschluss:
Ungebrochen die Ausweitung des Leistungsbilanzdefizits. 136,85 Mrd. Dollar betrug es alleine in Q4. Dies liegt zwar absolut innerhalb der Erwartungen, doch wo soll da noch eine Zukunft Amerikas vorhanden sein? Allerschlimmste Befürchtungen bestätigen sich immer mehr!
Erneut gestiegen sind die Erzeugerpreise Februar. +1,0 anstatt der erwarteten +0,7% waren aber hauptsächlich mit dem stark gestiegenen Ölpreis begründet. Deshalb gab es in der Kernrate gar einen Rückgang um 0,5% (erwartet unverändert), was für die Wirtschaft betrachtet sehr positiv ist, insofern die Verbraucherpreise kommende Woche nicht noch stärker als diese 0,5% gefallen sind.
Im Rahmen der Erwartungen stiegen die Lagerbestände Januar um 0,2%. Damit lebt die US-Wirtschaft weiterhin nur noch von Auf-Halde-Produktionen, Rüstungsboom und FED-Interventionen (diese werden als Wirtschaftswachstum deklariert!). Eine sehr sehr zweifelshafte Lebensweise für die grösste Volkswirtschaft der Welt, oder?
Minimal um 0,1% konnte die Industrieproduktion Februar zulegen, bei einer unveränderten Kapazitätsauslastung von 75,6%. Die Autoproduktion klappte dabei um 2,4% zusammen, während Techis um 2,2% zulegen konnten. Auch dies sind alles andere als positive Signale für eine nachhaltig wachsende Wirtschaft!
Auf 75,0 ist das Michiganer Verbrauchervertrauen für März gefallen. Profis rechneten mit einem moderateren minus auf 77,6. Ob dieser endlose Kollaps irgendwann ein Ende findet?
& weiter fallend der ECRI. –1,5 nach –1,1% in der Vorwoche. Rezession wir kommen!

Ansonsten waren Konjunkturdaten in der vergangenen Woche Mangelware und überwiegend uninteressant. Lediglich die Einzelhandelsumsätze Februar liessen mit einem 1,6%igen minus aufhorchen, dass erstaunlicherweise noch nichtmal mit dem illusorischen Schneesturm begründet wurde. Man nahm diese Daten als Gegeben hin, was die Börse angesichts eines hochgrünen Börsentages eh nicht interessierte. Diese Ignoranz wird sich aber noch bitterböse rächen, denn mit dem Februar erlebte der amerikanische Konsum den 4. Kollaps-Monat in Folge, womit jetzt von einem nachhaltigen Wegbruch des Verbrauchers gesprochen werden kann, welcher bekanntermassen 1/3 des amerikanischen Wachstums ausmacht!
Grosse Aufschlüsse über das kurz vor dem Platzen stehende Immobilienbubble könnten diese Einzelhandelsumsätze ebenfalls gebracht haben. In deren Einzelaufstellung musste alles mit knapp zweistelligen Prozenteinbussen leben, was mit Ausgaben um Immobilien zu tun hatte. Die OBIs Amerikas verbuchten nämlich Umsatzrückgänge wie noch nie zuvor gesehen in dieser Baisse! & wenn der Ami kein Geld mehr für Modernisierungen und Ausbauten zur Verfügung hat, wird er sich kaum in neue Eigenheime stürzen! Damit stehen Immobilien ab sofort auch ausschliesslich als Quelle für neue Liquiditätsbeschaffung im Rampenlicht (Vorgänge dazu sind bekannt), was eine fürchterlichste Fahnenstange bei den Preisen darstellt!

An der Unternehmensfront schockt Nokia mit einer bitterbösen Gewinnwarnung auf, welche einmal mehr aufzeigt, wie sehr sich die Wirtschaft in 2003 bislang entwickelt hat. Waren Investitionen in 2002 bereits Mangelware, so sind sie in diesem Jahr überhaupt nicht mehr vorhanden. Noch schlimmer die Situation im Konsumbereich, wo 3 Jahre härteste Baisse weltweit Spuren hinterlassen haben & die Menschen nun massiv beginnen zu sparen, denn eine so unsichere Zukunft lässt kein Spielraum mehr für kostenintensive Luxusschwemmen. Dementsprechend am Ende ist vorübergehend auch der Handy-Sektor. Vom Säugling bis zum Greis hat mittlerweile ein jeder eines und das bei mittlerweile so fortgeschrittener Technologie, dass ein Neuerwerb alle paar Monate nicht mehr nötig ist. & damit kann man für Nokia & Co. bis minimum 2004 ein rabenschwarzes Bild malen, dass mit Sicherheit noch einige Gewinnwarnungen bringen wird, denn ein momentanes Gewinnniveau von 15 Cent je Anteilsschein kann und wird nie und nimmer gehalten werden! Ob deshalb diese Firma sehr bald ihre Hauptaktivitäten wieder auf ein ehemaliges Stützbein verlagert, nämlich die Gummistiefelproduktion? Unmöglich ist in diesen verrückten Zeiten leider nichts mehr!
Ansonsten blieb es in Amerika sehr ruhig innerhalb der Unternehmen. Mit grossangelegten Gewinnwarnungen wollte keiner ans Tageslicht rücken & positives gibt es momentan wahrlich nichts zu berichten. Es ist eben weiterhin ein Warten auf den Supergau.
Einen noch viel schlimmeren Gau legte FORD am Donnerstag nachbörslich vor. Dort will man die Q2-Produktion, aufgrund stark gefallener Nachfrage, im Vorjahresvergleich um gewaltige 17% zurück fahren. Entsprechende Massenentlassungen sind bereits jetzt absehbar, auch wenn dazu noch keine Kommentare abgegeben wurden. Doch ob es nur die gesunkene Nachfrage ist? Damit sorgt man nämlich nur für Unmut bei den Aktionären, sondern führt der eh schon schwachen Wirtschaft weitere Seitenschläge zu! Eher denkbar das Ford mittlerweile eine so angespannte Liquiditätslage hat, dass gar nicht mehr das Kapital für Auf-Halde-Produktionen aufgebracht werden kann. Nächster Schritt wäre dann die Veräusserung von Immobilien, was diesen Bereich alles andere als hochleben lassen wird. Ja, es zeichnet sich nicht nur für Ford eine dramatische Zukunft ab (Verbleibenszeit bis Chapter 11 schätze ich auf max. 1-1,5 Jahre), sondern für ganze Branchen und damit die US-Wirtschaft. Wie lange kann sich dem der Kapitalmarkt mit verschlossenen Augen noch entziehen?

Einen ungebremsten Kapitalabfluss mussten die Spezialisten von trim trabs vermelden. So haben Anleger vergangene Woche Kapital in Höhe von 4,3 Mrd. Dollar aus amerikanischen Fonds abgezogen, nachdem bereits in der Vorwoche ein Abfluss von 1,3 Mrd. vonstatten ging. Ein fürchterlicher Trend, der mittlerweile seit exakt einem Jahr anhält & das zu einem Zeitpunkt, als Fonds über eine lumpige freie Liquiditätsquote von 3-4% verfügten. Dementsprechend kann sich jeder ausmalen wo diese Quote momentan notiert. & damit ist eine grössere Aktienrallye mit echtem Kapital nichtmal ansatzweise möglich!
Weiter auf dem Weg nach oben ist die Geldmengenausweitung. Um geschlagene 16 Mrd. Dollar nahm M1 in der Woche zum 03. März zu, während sich M3 mit einem Zufluss um lumpige 1,4 Mrd. begnügte. Damit verbuchte der Monat Februar Wachstumsraten zw. 25 und 30 Mrd. Dollar, was für den Dollar schlichtweg nicht mehr akzeptabel sein kann!
27 Mrd. Dollar lagen im open market griffbereit. Das 7-8fache kam via neueingegangener Derivate von FED-beteiligten Banken hinzu. Weitere Kommentare braucht es dazu nicht!

An den Börsen wurden letzte Woche neue historische Massstäbe gelegt, denn noch niemals zuvor in der jahrhundertealten Finanzgeschichte ist soviel künstliches Kapital in den Finanzmarkt geflossen wie in Amerika! Begonnen hat es bereits zu Wochenbeginn, als diverse Indikatoren und Sparten einen sell-out aufzeigten, während DOW & Co. mit einem moderaten minus die Handelstage beendeten. Am Mittwoch wurde die Sache dann sehr brisant, so dass sich die FED (wahrscheinlich im Einklang mit anderen Notenbanken) leicht über den Oktobertiefs dazu entschloss, diesem Markt keine weiteren Kursverluste mehr zu gönnen! Dementsprechend wurde in der Nacht zum Donnerstag ein haltloses Gerücht über den Irak dazu genutzt, den Future mächtigst nach oben zu knallen, was dann nach Handelsstart an den Börsen mit einer unglaublichen Menge künstlicher Liquidität fortgesetzt wurde. Dabei beschränkte man sich traurigerweise noch nichtmal nur auf Aktien, sondern intervenierte auch massiv pro Dollar, um damit den Eindruck zu erwecken, viel Kapital renne nach Amerika. Nur war dem nicht so, genauso wenig Fonds freie Liquidität in Aktien investierten. Es war so gut wie alles Allan Greenspan um die FED herum & das mit einer Menge an künstlicher Dollarnoten, deren Gegenwert locker die 300 Mrd.-Marke überboten hat. & das in einer einzigen Woche !!! Eine Summe, die Präsident Bush für ein mehrjähriges Konjunkturprogramm aufgewendet hat! Damit hat sich das Gesamtvolumina künstlicher Liquidität seit Beginn dieser Dauerintervention im Juli 2002 auf rund 5 Billionen Dollar hochgeschraubt. Geld, dass es eigentlich gar nicht gibt!
Den Anlegern waren diese Tatsachen egal. Sie feierten den grundlosen Dreh mal wieder als definitives Baisseende & das leider mit einer Euphorie, die lt. mehreren Indikationen höher stand als im März 2000 (denkt an die Grafik von letzten Montag). Kann man dies als absolute Ignoranz und damit Grundlage zum Supergau verwenden? Ich denke eher es sind direkte Folgen der November-Ankündigung Allan Greenspans, keinen Börsencrash zuzulassen. Diesen verhindert er nun so vehement (& öffentlich!!!), dass logischerweise grenzenloses Vertrauen entsteht. Nur bei welcher Zukunft? Die Börsenbewertungen entsprechen allem, nur nicht der akzeptablen Realität. Die Wirtschaft muss nachweislich immer mehr leiden & das Kapitalgut „Geld“ ist im Dollarbereich mittlerweile in solch einem Übermass vorhanden, dass es praktisch keinen Gegenwert mehr darstellt. Die unmittelbare und definitive Schlussfolgerung daraus heisst Hyperinflation! Ein Wort das hier momentan wohl niemand mehr hören kann. Doch aufgrund dessen kommenden und katastrophalen Auswirkungen kann man es nicht oft genug wiederholen – Tatsache!
By the way Geld. Viele Börsianer führen die Unsummen im Bondmarkt als Treibstoff für nachhaltige Aufwärtsbewegungen an. & das, obwohl mittlerweile JEDEM bewusst sein sollte, dass dieses Kapital zu 100% Absicherungspositionen von Derivaten sind. Kein gutes Signal, wenn mittlerweile mit solch einer Gleichgültigkeit die Trendwende herbei geredet wird. Gleichzeitig aber auch eine Indikation, dass die (vorläufig) finale Kapitulationsphase nicht mehr so arg weit entfernt ist.

Sollen die Fakten sprechen & das ist der Blick auf den 1932er-Vergleich:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6433386138323435.jpg
Die Wippenbildung könnte gestartet sein, nachdem die Zielzone 790/780 P. exakt getroffen wurde (Erweiterung auf 750 P. wäre aber schöner gewesen :mad: ). Nur mit dem Hoch haperte es etwas. 820/830 P. waren anvisiert auf Sicht von 2 Wochen. 840 P. sind es geworden & das nach gerade mal 2 Tagen! Knapp 10% ab Tief lässt dieses Niveau allerdings noch im akzeptablen Bereich verweilen.
& nun? Zu Wochenbeginn eine Konsolidierung in den Bereich 815, vll. sogar 805-800 P. und dann wippenmässig wieder hoch mit Maximum 845/850 P., ehe ein weiterer Abfall auf ca. 820 P. folgt. So würde die perfekte Wippe aussehen.
Alternative 1: Eine Blitzwippe, die bereits vollendet wurde. D.h. senkrechter Absturz auf 780 P. und dann nur noch kurze intraday, bzw. 1-2 Tage-Gegenbewegungen im kleinen Format bis auf 680 oder gar 620 P.
Alternative 2: Wir befinden uns immer noch in der Bollenbildung. Daraus lässt sich aber kein konkretes Szenario für oben und unten entwickeln.
Einen konkreten Plan für diese Woche zu erstellen ist eh fast nicht möglich. Niemand weiss wie die Börsen auf den Irakkrieg nach diesem Pump reagieren & der dreifache Hexensabbat steht zum Wochenabschluss ebenfalls an. Haben wir dafür bereits Ende letzter Woche sämtliche Eindeckungen gesehen? Antwort kennen nur die big boys!

Wann kommt der Krieg? Dieses Wochenende gab es die Azoren-Konferenz der Kriegstreiber USA, England und Spanien. Sehr wahrscheinlich das man nun ohne UN-Abstimmung das Gemetzel startet. & das dies unmittelbar bevorsteht, könnte der 12%ige Crash beim Ölpreis am Freitag aufzeigen. Die Spekulationsluft ist raus & man preist nun bereits die Zeit nach dem erfolgreichen Kriegsgewinn ein.
Öl runter, Dollar hoch, Gold runter, Aktien hoch. & das alles schon bereits vor Kriegsbeginn. Allerdeutlichste Signale wie extremst stark die Euphorie momentan ist. Ob dies im Umkehrschluss bedeutet, dass bereits mit Kriegseintritt all diese Illusionen platzen? Vergesset Allan Greenspan nicht! Denkbar das er den Irakkrieg dazu nutzt wochenlange Aufwärtsinterventionen durchzuführen, denn JEDER würde dann glauben es wäre eine echte Kriegsrallye. Doch verkraftet der Dollar diese Billionen-Verwässerung noch?

Aufhorchen lassen hat letzte Woche der deutsche Einzelhandel mit der Ankündigung, in Zukunft auf die momentan extreme Rabattschlacht zu verzichten. Es hätte sich in den letzten Bilanzen gezeigt, dass die damit erreichte Umsatzsteigerung bei weitem nicht den Effekt überbietet, welchen die wegbrechenden Gewinne als Gegenstück bieten. Deshalb will man die stark herabgesetzten Preise auf ein Normalmass erhöhen und gleicht die Umsatzrückgänge lieber mit Kostensenkungsprogrammen a´la Filialschliessungen oder Massenentlassungen aus, als mit einer illusorische Bilanzverwässerung Grundlagen für Masseninsolvenzen zu liefern, wovon zahllose Firmen wegen exakt dieser Rabattschlachten eh nicht mehr arg weit weg waren! Für den deutschen Verbraucher sollte dies eine recht ordentliche Mehrbelastung des Geldbeutels bringen (vor allem solange der Ölpreis soweit oben notiert!) und dementsprechend zu einer weiteren Konsumbeschränkung führen. Ausserdem werden die Arbeitsämter ordentlich Mehrarbeit bekommen, wenn die Kostensenkungsprogramme zu ersten Massenentlassungen geführt haben. & dazu gehört nicht nur der Einzelhandel, sondern vor allem auch die Automobilindustrie, wo locker 500.000, vll. sogar 1 Mio. Arbeitsplätze freigesetzt werden können, ohne das eine Unterdeckung aufkommen würde! Dementsprechend weiter abwärts wird es mit unserem Wirtschaftswachstum gehen. Doch bitte nicht klagen, denn nach 50 Jahren Dauerboom ist solch eine ausgeprägte Schwächephase bereits mehr als überfällig. Marktbereinigungen müssen her & das Gehirn der Menschen soweit freigeblasenen werden, bis alte Tugenden wie Fleiss und Demütigkeit wieder zum Vorschein kommen. Daran bitte immer denken, egal wie blutrot die nächsten Jahre auch sind!
Wie in Deutschland, sollte nun/bald auch in Amerika die Rekordrabatte ein Ende finden, was dort aber alles andere als zu einer gesunden Konsolidierung führt. Die Menschen sind so hoch verschuldet, dass selbst leicht anziehende Preise sofort zum Totalkollaps führt, bei dem bereits Grundbedürfnisse nicht mehr gedeckt werden können. Fakten dazu sind bereits hinlänglich bekannt. Insofern lässt sich schon jetzt absehen, dass Greenspan in naher Zukunft die gedruckten Dollarnoten für jeden frei zugänglich vom Himmel regnen lassen wird. Bereits vorhandene Inflationstendenzen werden angeheizt, mit den Preiserhöhungen massiv verstärkt und im Anschluss an den nächsten grossen Dollarkollaps zu einer Hyperinflation ausarten, was dann zwangsweise einen Staatsbankrott der USA nach sich zieht. Ergo können wir Deutsche gottfroh über eine Stagflation bei sehr fester Währung sein und sollten mit entsprechender Demut diese Wirtschaftskrise durchleben, anstatt permanent über irgendwelche Politiker oder missratenen Sozialgesetze zu schimpfen. Denn nicht diese sind die Wurzel des Übels, sondern ein 50jähriger Dauerboom und daran sind wir ALLE gleichermassen beteiligt. Deshalb in Zukunft das Gehirn einschalten, bevor die nächsten Hassattacken gegen Schröder und Co. gestartet werden!

Gerhard Schröder war auch das deutsche Schlagwort am Freitag. Er verkündete die mit grosser Spannung erwartete Regierungserklärung, die leider wie genauso erwartet in einem absoluten non event endete. Weltbewegende Reformen sind nicht zu erwarten, grossartige Steuersenkungen genauso wenig und von einer Entspannung beim Arbeitsmarkt kann erst recht keine Rede sein. Woher auch? Zuerst muss die Karre mit Volldampf gegen die Wand gefahren werden, ehe ein tragfähiger Boden für Neuaufbauten gefunden wird. & das mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nicht unter Schröder. Dessen Zeit sollte im Sommer ablaufen. Doch ein akzeptabler Nachfolger ist weit und breit nicht in Sicht, beäugt man die Clownveranstaltung von Freitag etwas genauer!
Sehr bedenklich an dem neuen Reformpaket die Gleichstellung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf dem Niveau der Sozialhilfe. Solche tiefgreifenden Veränderungen vollzieht man während einer Boomphase & nicht im tiefsten Blut, denn damit wird sozialer Sprengstoff ohne Ende geschaffen! Wie lange noch, bis auch in unserem Land wutentbrannte Steine gegen Schaufensterscheiben fliegen? 2 Jahre? 3 Jahre? Viel länger sollte es nicht mehr bis zu einer gewalttätigen Druckentladung dieser sozialen Missstände dauern!

Zum Schluss noch ein kurzer Auszug eines Interviews mit George Soros:
„Keine Frage: Saddam zu vertreiben ist eine gute Sache, aber den Mitteln, mit denen Präsident Bush dies bewerkstelligen will, muss man sich widersetzen. Auf lange Sicht kann eine offene Gesellschaft nur überleben, wenn die Menschen, die darin leben, auch an sie glauben können.“
Man kann es nicht treffender umschreiben!

Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sAv2free2=10&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1039944600+1047720600+839548800&selected=chart

Am ARMS ging diese Rallye erstaunlicherweise vollständig vorbei. Dort gab es zwar vergangene Woche eine kräftige TRIN-Explosion, die diese Gegenbewegung ankündigte, doch der ARMS ging dabei nicht in einen Kollaps über, welcher bekanntermassen Kaufdruck anzeigt. Er stieg sogar leicht an, womit viele Anleger in diese Bewegung hin ihre Longpositionen auflösten. Eine weitere glasestklare Bestätigung, dass dieser Move ein 100%iger Move der FED ist!

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1

Auch bei den Treasury ist alles andere als Umschichtungsstimmung in Aktien aufgekommen! Im Wochenverlauf gab es neue Tiefststände, ehe am Donnerstag die überfällige technische Gegenreaktion vonstatten ging, was bereits am Freitag wieder ein Ende fand. Ob nun ein nachhaltiges oder nur vorübergehendes, bleibt allerdings abzuwarten.
Irgendwas muss in Amerika gewaltig im Busch sein. Ansonsten würden die Renditen nie und nimmer auf so einem niedrigen Niveau notieren, obwohl Inflationssignale immer deutlicher werden. Offensichtlich ist damit die Angst vor einer Katastrophe grösser, als der mörderischen Inflation eine Vorbereitung zu dienen. Sehen wir im Sommer tatsächlich den Kollaps von J.P.Morgan?

Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7917&mocktick=1

Bei den Banken sahen wir ebenfalls die Bestätigung, wie massiv Greenspan momentan gegen einen Aktienkollaps interveniert. Dieser Sektor ist die letzte heilige Minna im US-Börsensystem und wird dementsprechend gestützt ohne Ende. Doch sind das keine Chippies, sondern das Geld höchstpersönlich. Hoffentlich geht diese Aktion nicht nach hinten los und führt zu einem noch nie dagewesenen Supergau!
Rund 640 P. war für ein Pullback von knapp 10% anvisiert. Gedreht hat es leider etwas früher & das Potential ist bereits fast ausgeschöpft. Man darf gespannt sein! Unterhalb von 770 P. passiert aber noch nichtmal ansatzweise etwas bullisches! 680 P. wie gehabt die Zone zwischne Himmel und Hölle.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2653&mocktick=1

Chippies wollten den Crash überhaupt nicht vollziehen & haben am Donnerstag dementsprechend einige Shorteindeckungen vollzogen. Von echten Käufen kann hier aber nicht gesprochen werden. & damit beschränkt sich auch das Aufwärtspotential auf ein Minimum, sowohl psychologisch als auch fundamental!
330/340 P. wie gehabt Zielzone für eine unkontrollierte Übertreibung. Nächste VK-Signale unter 275 P. mit Ziel 210/220 P.

Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8404&mocktick=1

Im Transportsektor sahen wir zu Wochenbeginn neue Mehrjahrestiefs, ehe es mit einer gewaltigen Umsatzexplosion zum Dreh nach oben kam. Dies ist ein wenig bullisch zu werten & muss deshalb nun abgewartet werden, welche neuen bzw. veränderten Trendsignale ausgegeben werden. Über 2150 P. könnte man von einer ersten bullischen Bestätigung sprechen.
Würde der DOW frei laufen, hätte er synchron zu den Transporten ein Tief von knapp unter 7000 P. gesehen & damit wäre die Gegenbewegung in Ordnung gewesen. Doch so ist es nur eine künstliche Blase!

Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2867&mocktick=1

Utilities laufen nun seit über einem Monat unvolatil quer. Sehr schön, denn dieser Sektor vollzieht bekanntermassen erst am Ende einer Crashphase seinen persönlichen Kollaps. Dies ist nicht geschehen & damit sollten DOW + Co. ihr Tief noch nicht gesehen haben.
Nachhaltige Trendsignale sind hier momentan nicht auszumachen. Selbst ein 10-15% Ausbruch aus der Seitwärtszone bringt noch kein nachhaltiges Trendsignal.

COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3439333962316536.jpg

Kaum Veränderungen brachten die COT-Daten, welche bekanntermassen den Stand von Dienstag einer Woche aufzeigen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Börsen in einem kleinen Ausverkauf, weshalb die Halbierung der S&P-Minis in Ordnung geht. Euphorie trotzdem grenzenlos, denn sie blieben im bullischen Bereich auf Rekordniveau. S&P shorts und DOW longs leicht abgebaut, was aber nicht der Rede wert ist.
Gold wurde wieder etwas mehr zugeshortet, was aber aufgrund der hohen Schieflagen nicht mehr ernstzunehmen ist. Genauso wenig wie Währungen, wo überhaupt keine Signale ausgegeben wurden.
Beachtenswert Erdöl. Dort steht man nun kräftig im Longbereich. Offensichtlich wir die Kollapsphase nicht allzu lange anhalten.


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

Für Japan war es eine ruhmlose Woche, mit der börsenmässig offiziell das Fiskaljahr 2002 abgeschlossen wurde. Der alljährliche Nikkei-Boom blieb dieses Mal überraschenderweise aus (1500 P. Jahresverlust wird ordentliches Abschreibungspotential in den Büchern von Banken und Versicherungen bringen) -der gigantischen Shortmacht amerikanischer Banken sei dank- & die Enttäuschung ausländischer Spekulanten war so gross, dass es an den Börsen zu neuen 20-Jahres-Tiefs kam. Dies alles vollzog sich aber ohne Panikattacken, so dass man abwarten muss, ob ab Montag das neue Jahr neues Glück mit steigenden Kursen bringt. Wünschenswert wäre es!
Ominös die angeblichen Aktien- und Währungsinterventionen der BOJ, welche sich in Umsätzen kaum ausgewirkt haben. War es lediglich eine Finte, um eine perfekte Show zum Fiskaljahresende abzuhalten?

Charttechnisch war es eine Traumwoche, denn die monatealte Zielmarke 7850 P. wurde so gut wie punktgenau erreicht. Damit könnte DIE Grundlage für eine rekordverdächtige Aufwärtsbewegung eingeleitet werden, welche die Wochenkerze bereits ansatzweise vorgibt. Schade das es nicht ein klassisches Doji geworden ist. Sollte nun binnen der kommenden 2-3 Wochen die Aufwärtsbewegung fortgesetzt werden, entwickeln sich im Bereich 8280-8340 P. gigantische Kaufsignale, welche bei voller Bestätigung problemlos für eine Bewegung bis in den Bereich um ca. 11.800 P. gut sein könnten. 8580 P. wäre bereits die Bestätigung dafür. Halten hingegen amerikanische Banken ihr Shortmacht, droht unter 7780 P. ein rascher Fall auf rund 7200 P. Fundamental gerechtfertigt ist dieser allerdings bei einem Nikkei-KGV von nur noch 5-7 keinesfalls mehr!
Warten wir auf die 1.000 P.-Kerze, mit dieser alles sehr schnell gehen sollte.


Beschaulich ist diese Woche an der Konjunkturdatenfront. Am Dienstag die Wohnbaubeginne Februar mit weiteren Aufschlüssen zur Immobiliensituation Amerikas, Donnerstag Frühindikatoren Februar und Phil.-FED-Index März & Freitag die Verbraucherpreise Februar (letztmalig mit einem deflationären Rückgang?) sind alles, was die Manipulatoren zu bieten haben.
Fundamentales Highlight wird die Zinsentscheidung der FED am Dienstag sein. Das es zu einer weiteren Zinssenkung kommt scheint so gut wie völlig ausser Frage zu stehen & auch die Höhe ist nicht sehr relevant, denn die Zinsen sind bereits so gut wie bei Null. Ergo ein non event? Zumindest deren Auswirkungen sind absolut vernachlässigbar, denn ob nun 1,25 oder 0,75% Zinssatz ist uninteressant, nachdem bereits 4% weiter oben die tupfengleiche Wirtschaftssituation vorherrschte.
Ein weiteres Highlight wird der grosse Verfall an den Terminbörsen am Freitag sein. Doch kann dies angesichts der niedrigen Aktienumsätze seit Jahresbeginn so bewegend werden? Terminmarktvolumen war zwar hoch, doch zu über 90% von der FED gestaltet & diese wird mit absoluter Sicherheit keine Entflechtungen zu diesem Termin vornehmen! Dementsprechend könnte es ein tupfengleiches non event werden wie bereits im Dezember und September letzten Jahres. Aktienvolumen muss vorher wieder her!


DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Der Stundenchart setzte am Freitag seine Aufwärtsbewegung zu Handelsbeginn ungebrochen fort, womit absolut illusorische 550 P. binnen zweier Tage entstanden sind. Solche Bewegungen sind am Ende eines wochenlangen Extrem-Ausverkaufs denkbar, aber nie und nimmer bereits während einer Topbildungsphase & der Tatsache, dass kaum freie Liquidität im Markt vorhanden ist! Allan hat die Macht, anders darf und kann man diesen Run nicht umschreiben.
Freitag abend wurde massiv versucht den Run künstlich fortzusetzen, doch war dann der Abverkaufsdruck zu gross, wie die drei Dojis bei explodierenden Umsätzen eindrucksvoll zeigen. Diese sollten normalerweise nach unten aufgelöst werden, ehe genügend Druck für den nächsten Aufwärts-Run vorhanden ist. Doch würde damit ein kurzfr. Dreieck nach unten verlassen werden & dies ist alles andere als bullisch! Deshalb abwarten, ob nicht heute direkt zu Handelsbeginn der nächste 100-150 P. Brummer inszeniert wird.

Zu Beginn runter auf 7800/7780 P. (mit false break auch 7750 P.) und wieder hoch könnte die nächste Druckentladung bringen, insofern der Bereich knapp unter 8000 P. nicht zuviel Abverkaufsdruck bringt.
Turnzone zum grösseren SELL liegt weiterhin erst bei 7680 P. In etwa dort müssten automatische Handelsprogramme abgeschaltet werden.
Up and away direkt zu Beginn setzt die Illusion wohl fort, insofern 7980-8030 P. kein Totalblocker ist.
MACD seitwärts im tiefstüberkauften Bereich, Stochastik wieder ganz unten mit frischem Kaufsignal. Könnte eine Indikation für false break aufwärts zu Handelsbeginn mit anschliessendem Crash sein.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1

Schwer einzuschätzen der DOW im Tageschart. Das Doji zum Wochenabschluss bei sehr hohen Umsätzen könnte eine neuerliche Trendumkehr darstellen. Allerdings ist es genauso gut möglich, dass es lediglich eine Konsolidierung auf hohem Niveau war. Man muss nun abwarten ob der Aufwärtstrend fortgesetzt wird. Wenn ja, dauert es wohl wieder einige Zeit, bis sich genügend Druck für den nächsten Kollaps aufgebaut hat.
Auf Zweiwochensicht hat sich beim DOW leider genau das bestätigt, was man bereits vermuten konnte. Der Crash wurde mit extremen FED-Stützungskäufen verhindert, so dass nur die Sparten einen sell-out hinlegten. Das anschliessende Pullback hingegen machte der DOW 1:1 in vollen Zügen mit. Das hat nichts mehr mit Börse zu tun sondern ist eine hochgradig aktive Diktatur, die wir sehr bald auch innerhalb der amerikanischen Politik und Staatsführung sehen werden!

7780 P. ist die relevante Marke, welche seit zwei Tagen nicht mehr unterboten wurde (false-break-Marke 7860 P. hat aber punktgenau gehalten!). Damit bleibt der DOW im bull-mode und den nächsten Zielzonen 8280 und später 8420 P. Allerdings mit einem Hammerwiderstand auf rund 8000 P. +/- ca. 30 P. Blockt es daran, bzw. hat es bereits geblockt, droht ein noch viel schnellerer Absturz.
Nach unten ist es schwer einen Übergang zum SELL auszumachen. 7780, 7750, 7720, 7680 P. sind kleine Unterstützungen. So richtig bärisch wird es aber erst unter 7540 P.
Indikatorenmässig ist die Stochastik wieder ganz oben, während der MACD weiter am Boden im überverkauften Bereich herum turnt. Tupfengleich wie im April/Mai 2002.

Wochenchart ist weder Fisch noch Fleisch & damit unverändert neutral.
5 Candles mit nur kleinem Körper & immer längerer Lunte. Diese kamen bekanntermassen immer erst in den letzten beiden Wochentagen zustande, womit glasklar bestätigt wird, wie massiv die FED momentan im Aktienmarkt (& damit ist nicht nur der Future gemeint !!) tätig ist.

Im Langfristchart bleibt es unverändert bei der massiven Bremszone 6850-7850 P. Diese muss nachhaltig durchbrochen werden, ehe man als Bär wieder ruhiger die Nächte durchleben kann!

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1

Selbe Ausgangslage beim S&P, welcher weiter oben im 1932er-Vergleich auch schon besprochen wurde. Deshalb kurz und bündig.
830-840 P. Maxizone für die Wippe. 840-850 P. Blocker zu einer Erweiterung auf 865-880 P.
825 P. erstes sell, 815 P. grössere Bestätigung & unter 800 P. Fortsetzung der Baisse. Allan bleibt gar bis 720 P. eine Gefahr. Erst darunter kann man von einer Kapitulationsphase sprechen.

Wochenkerzen sind hier noch viel öder, denn seit 6 Wochen im Körperbereich absolut keine Vola. mehr drin. Der Markt schläft stehend! Ob dies bullisch zu werten ist? Nicht vergessen, dass die letzten 9 Monate ein Pullback an die mehrjährige SKS heran war. D.h. ein Sturz darunter eröffnet erst die eigentliche Baisse. Dem versucht man sich momentan mit letzter Kraft zu wehren.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1

Die Nasdaq blieb auch vergangene Woche das Lieblingskind der FED. Absturz wurde komplett geblockt, ehe der Donnerstag einen massiven Sprung über die GD200 brachte. Dies könnte als sehr bullisch gewertet werden, hätten wir nicht das Freitags-Doji bei recht hohen Umsätzen. Dabei wurde das Microsoft-Gap zwar ein wenig geschlossen, doch war der Abprall brutal stark. Signale für eine baldige Wiederaufnahme des Crashs? Abwarten!
So schlecht war diese kleine Aufwärtsbewegung auch gar nicht, denn mit dem nur laschen Absturz brauchte es neuen Kraftaufbau, um für eine standesgemässe Entladung der monatelangen Seitwärtszone zu sorgen. Dafür darf es nun aber nicht lange an der GD200 kleben, sondern muss ruckzuck & fast senkrecht in den Keller!

Über 1035 ist ein nächster Schub bis 1055/1065 P. möglich, womit der Index aber wieder voll in der Seitwärtsphase drin ist.
Abwärts wie gehabt 1025-1015, 1005, 1000 und 980 P. als Unterstützungen. Darunter das offene Gap im Bereich 970 P. Ein Schluss könnte zum Dominoeffekt zu den noch anderen offenen Löchern führen, d.h. Absturz bis ca. 850 P.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3373&mocktick=1

Nemax ebenfalls kräftig hoch.
Bernecker sieht dort nun einen nachhaltigen Boden, was das Szenario unter 100 P. immer wahrscheinlicher macht.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Der Euro konnte die grosse Ausbruchszone bei 1,1040 leider nicht nachhaltig überbieten und nahm das negativste Szenario an, nämlich einen zeitweisen Sturz bis in den Bereich um 1,0680. Damit ist er wieder voll in der Seitwärtsphase drin & es droht eine bitterböse SKS-Formation! & für deren rechte Schulter braucht es nichtmal mehr eine grosse Gegenbewegung. Bereich 1,0820-1,0860 reicht bereits aus. Darüber Doppeltopgefahr, womit erst über 1,1040 (plus false-break) wieder bull-power im Euro herrscht. Von einem Ende der Euro-Hausse zu sprechen, wie es momentan fast alle tun, wäre aber aufgrund der extremen Dollarverwässerung vermessen. Bestenfalls eine längere Seitwärtsphase und das auch nur dann, wenn Greenspan jeden Tag im zweistelligen Mrd. Bereich künstliche Dollarnoten zum Erwerb echter Dollars vollzieht. Dann bekommt er seine Hyperinflation aber schon im Frühjahr! 1,0820-1,0860 ist nun der massive Widerstand. 1,0680/1,0660 Unterstützung, ehe bis 1,0480 nicht viel zum halten ist.
Gold setzte den Crash fast ungebremst fort, welcher aber entgegen jeglicher Realitäten abläuft. Das Kartell ist mächtig & solange die Welt in einer Aktien-Euphorie lebt, werden sich nicht genügend Leute einfinden um diesen sehr engen Markt nach oben zu treiben. Es braucht eine offizielle Hyperinflationsbestätigung, ehe es dann aber in 10-20%-Tagessprüngen nach oben explodiert. Dementsprechend ist es für Langfristanleger absolut uninteressant, ob Gold bei 380, 340 oder 320 Dollar notiert, denn das Kursziel 3000 Dollar steht unverrückbar! 342-45 ist nun ein deftiger Widerstand. Ausbruch wie gehabt auf 360 Dollar. Nach unten ist die 200-Tage-Linie nicht mehr weit. Irgendwo dort sollte selbst das Kartell mit Deckungskäufen beginnen.


Termine heute:
• 11:00 - ! DE Verfall Euribor-Futures und -Optionen (Eurex)
• 15:00 - US Federal Reserve Bank Ratssitzung
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills



Happy trades...

germanasti
16.03.2003, 21:28
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Eine erfolgreiche zweite Wochenhälfte legte auch unser DAX hin, nachdem es davor noch reihenweise neue Mehrjahrestiefs hagelte. Allerdings war dieser Dreh, so heftig er auch war, nur ein Fliegenschiss innerhalb des monatelangen Crashs, womit der DAX rein theoretisch (!!!) noch weiteres ganz erhebliches Aufwärtspotential hat. Praktisch stimmt es hingegen sehr bedenklich, dass wir Donnerstag & Freitag zwar massive Shorteindeckungen gesehen haben, die aber bei weitem nicht das Extrem erreicht hatten, welches normalerweise hätte sein sollen. Insofern ist die Umsatzexplosion auf 3,6 Mrd. am Freitag wohl zum Grossteil auf echte Käufe von Leuten wie Hellmeyer und Erhardt zurückzuführen, deren worst-case-Szenario punktgenau erreicht wurde. Werden sie nun der grosse Sieger sein, oder erneut die ausländischen hedge-fonds gewinnen? Diese haben nämlich so gut wie gar nicht gedeckt während dieser zweitätigen Zockerei. Dementsprechend zu interpretieren ist der kräftige Abverkauf am Freitag nach 17.00 Uhr. Oder doch nur ein verzweifeltes Bashing?
By the way Zockereien. Selbst im Irak (!!!) werden Aktien nach einem 5%igen Tagesanstieg per Verordnung gestoppt. In Amerika reichen dazu bekanntermassen bereits DOW-Punkte. Und was gibt es in Deutschland? Nichts, absolut nichts !!! Das ist ein Armutszeugnis sondergleichen!

Im Zusammenhang mit dieser Gegenbewegung bzw. kurz davor haben sich mal wieder die Stimmen breitgemacht, dass der deutsche Börsenmarkt viel zu niedrig bewertet wäre & wir mittlerweile Dividendenrenditen von bis zu 10% bei blue chips haben. Dies mag in einer Momentaufnahme ja noch richtig sein, nur wird an der Börse die Zukunft gehandelt & da ist auch jetzt bei weitem noch nicht der Pessimismus eingepreist, welcher bereits in wenigen Monaten bittere Realität sein wird! Das deutsche Volk vergisst immer wieder, dass wir bislang lediglich im Bereich Konsum und Technologie eine Baisse gesehen haben. Die Megabereiche der old economy hingegen, wie z.B. Autos und Maschinenexport. Sind in einem ungebrochenem Boom, innerhalb diesem die Firmen auch noch absolut keine Kostensenkungsprogramme gestartet haben, nimmt man als Beispiel das kostenintensive Lotterleben bei Daimler Chrysler. Hier wird schon viel zu lange mit Massnahmen a´la Massenentlassungen gewartet. Das ist eine noch schlimmere Entwicklung wie in Amerika, wo die Baisse firmenmässig bereits seit einem Jahr auch in der old economy abgrundtief ist. Deutschland wird dem folgen!
Die Leute sollten hierzulande nun ruckzuck damit beginnen etwas Realitätssinn zu entwickeln, denn sonst werden die ganzen Dividendenjäger und permanenten Aktienverbiliger genauso verbrennen wie die Techi-Jünger vor 2 Jahren. Der deutsche Markt ist auf Jahressicht um 30-40% überbewertet bis zu einem tragfähigen Boden & das Wort „Dividende“ sollte auch in Deutschland schon bald der Vergangenheit im Promillebereich angehören. Das sind Tatsachen, denen man sich im Sinne eines perfekten Depotmanagements einfach nicht widersetzen darf!

Technisch lief alles fast punktgenau nach Plan. Zielzone 2250 P. wurde leicht unterschritten, während Maximum des Pullbackbereichs 2450-2500 P. exakt erreicht wurde. Dem steht nun eine Erweiterung auf 2550-2560 P. im Übertreibungsfalle an, ehe spätestens dann der Dauercrash fortgesetzt wird. Allerdings darf man nicht übersehen, dass dem DAX im Falle einer andauernden Interventionswelle in Amerika locker ein technisches Potential bis knapp 3000 P. möglich ist! Fundamental wäre dies allerdings schon wieder eine masslose Übertreibung. Fair value aktuell knapp unter 1500 P.!

2380-2430 P. der grosse Bremsblock, welcher am Freitag auf SK-Basis schön gehalten hat. Darüber 2520 P. als entscheidender Turn für einen grösseren squeeze.
Unter 2370 P. könnte sich ein kleines SKS-Gebilde auflösen. Allerdings ist deren Signifikanz vernachlässigbar. 2250/2260 P. wie gehabt Möglichkeit einer zweiten Standbeinausbildung, was dann zu einer echten Rallye ausarten könnte.

germanasti
16.03.2003, 21:29
Nikkei gibts auch heute erst nach japanischem Handelsschluss analysiert, da ich urlaubsbedingt ausschlafe :p

germanasti
16.03.2003, 21:29
BUSH-REDE

"Montag wird der Moment der Wahrheit für die Welt"

US-Präsident Bush setzt die Uno unter hohen Zeitdruck: Sie habe nur noch einen Tag Zeit, einen Krieg gegen den Irak per Resolution zu legitimieren. Saddam Hussein müsse alle Forderungen erfüllen oder den Irak verlassen, sonst werde man das Land "befreien".


Lajes/Washington - Nach dem Gipfel der Kriegsbefürworter auf der Azoren-Insel Terceira sagte der US-Präsident am Sonntagabend, Saddam Hussein habe die Forderungen lange genug ignoriert. Montag werde deshalb der "Moment der Wahrheit für die Welt sein", ihr stünden entscheidende Tage bevor. "Morgen werden wir entscheiden, ob die Diplomatie funktioniert oder nicht", sagte Bush. "Wir hoffen, das die Uno ihre Aufgabe erfüllt".
Bisher sind die USA mit dem Versuch gescheitert, im Weltsicherheitsrat eine Resolution zu verabschieden, die den Krieg gegen den Irak legitimiert. Noch am Samstag hatten die Veto-Mächte Frankreich und Russland sowie Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung einen Krieg abgelehnt. Der Uno-Sicherheitsrat wird am Montag erneut über die Irak-Frage beraten.

Bush: Irak muss abrüsten oder er wird entwaffnet

Bush kritisierte, die Uno habe ihre Aufgabe beim "Krieg gegen den Terrorismus" bisher nicht erfüllt. Saddam Hussein untergrabe ihre Autorität, weil er Resolutionsbeschlüsse seit zwölf Jahren konsequent unterlaufe. Der Irak müsse entweder abrüsten oder er werde entwaffnet, sagte der Präsident in seiner kurzen Rede weiter. Die Entscheidung liege ganz allein bei Saddam Hussein. Er könne sofort alle Forderungen erfüllen oder das Land verlassen. Bush ließ aber wenig Zweifel daran, dass er nicht mit einem Einlenken des irakischen Diktators rechnet.


Bush sagte weiter, der Irak habe das Potenzial, eine "große Nation" zu werden. Es gehe darum, eine demokratische Staatsform zu etablieren und Freiheit, Gleichheit und Wohlstand für alle Volksgruppen des Landes durchzusetzen. Man wolle so schnell wie möglich eine Interimsregierung einsetzen, um die "Talente des irakischen Volkes" für den Wiederaufbau zu nutzen. Man wolle die territoriale Integrität des Landes achten. Der Reichtum an "natürlichen Ressourcen" des Irak solle wieder den Bürgern des Landes zu Gute kommen.

Blair: Glaubwürdiges Ultimatum dringend nötig

Von Journalisten im Anschluss an die Rede befragt, übte Bush insbesondere Kritik an der französischen Regierung. Sie habe zugesagt, eine entschiedene Haltung gegenüber dem Irak zu unterstützen, dies aber bisher nicht wahr gemacht. Zwar seien die "Kriege des 21. Jahrhunderts" nur mit einem "unglaublichen Maß internationaler Zusammenarbeit" möglich, so der Präsident. Doch sei fraglich, ob die Uno noch relevant sei, sie habe auch früher versagt - etwa im Falle des Völkermordes in Ruanda. Sollte militärische Gewalt nötig sein, würden die USA sich aber schnell um eine neue Uno-Resolution bemühen, "die dem irakischen Volk zum Aufbau eines freien Irak verhelfen soll".

Auch Großbritanniens Premier Tony Blair sagte, Saddam Hussein habe seine "letzte Chance" gehabt und sie nicht genutzt. Es sei nun nötig, ein "glaubwürdiges Ultimatum" zu setzen. Ansonsten drohten weitere Diskussionen, weitere Verzögerungen, so dass das "mörderische Regime" mit Massenvernichtungswaffen sich an der Macht halten könne. Blair kritisierte, unter der Herrschaft Saddam Husseins sei die Bevölkerung des Iraks in die Armut abgerutscht, obwohl das Land von Natur aus wohlhabend sei.

Bush, Blair, Aznar und der portugiesische Ministerpräsident José Durrao Barroso hatten sich für rund eine Stunde auf einem US-Stützpunkt auf Terceira besprochen, bevor sie vor die Presse traten. Nachdem sie etwa ein halbes Dutzend Journalistenfragen beantwortet hatten, die größtenteils von Amerikanern oder Engländern gestellt wurden, wurde die Pressekonferenz beendet.

Chirac: Alles, was die Uno-Inspekteure vorschlagen, akzeptieren

Am Nachmittag hatten die USA einen französischen Kompromissvorstoß abgelehnt. Staatspräsident Jacques Chirac hatte sich erstmals bereit gezeigt, ein Ultimatum zu akzeptieren, das Saddam Hussein nicht mehr 120, sondern nur 30 Tage zur Abrüstung einräumt.

Ausschlaggebend sei, so Chirac, was die Waffenkontrolleure als Zeitraum angeben, um ihre Kontrollziele im Irak zu erreichen. "Alles, was die Inspekteure auf diesem Gebiet vorschlagen werden, scheint mir akzeptiert werden zu müssen". Die Uno-Inspekteure würden in ihrem Bericht am Dienstag sagen, "dass es eine Möglichkeit gibt, das Ziel zu erreichen, ohne einen Krieg zu führen."

US-Vizepräsident Dick Cheney antwortete im Interview des Fernsehsenders NBC, es falle ihm schwer zu glauben, dass Saddam Hussein die Forderungen nach Abrüstung erfüllen werde - egal, ob er 30 oder 60 Tage oder noch länger dafür Zeit habe. Auch Präsidentensprecher Ari Fleischer und Außenminister Colin Powell hatten angedeutet, sie hielten ein Einlenken Saddam Husseins für unwahrscheinlich. George W. Bush werde in den kommenden Tagen deshalb eine "schwere Entscheidung" zu fällen haben.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,240529,00.html

:(

germanasti
16.03.2003, 21:30
Orwell und die Bush-Doktrin
Über seltsame Affinitäten zwischen Börsen-Bubbles, Bush-Politics und "Animal Farm". Reflexionen am Vorabend eines möglichen Krieges - Gastkommentar von George Soros



Während sich amerikanische und britische Truppen auf einen Einmarsch in den Irak vorbereiten, spricht sich die restliche Welt mit überwältigender Mehrheit gegen einen Krieg aus, obwohl Saddam Hussein als Tyrann gesehen wird, den es zu entwaffnen gilt, und obwohl der UN-Sicherheitsrat einstimmig die Resolution 1441 beschlossen hat, die Saddam auffordert, seine Massenvernichtungswaffen zu zerstören. Wie ist diese Diskrepanz zu erklären?

Im Irak kommt erstmals, und das ist wohl der Hauptgrund für die allergischen Reaktionen, die Bush-Doktrin zur Anwendung - ein Konzept, das auf zwei Säulen beruht: erstens alles zu unternehmen, um die unbestrittene militärische Vormachtstellung der USA zu erhalten, und sich dabei zweitens auch das Recht eines Präventivschlages vorzubehalten.

Zweierlei Souveränität

Mit diesen zwei Ambitionen werden auch zwei Arten von Souveränität geschaffen: auf der einen Seite die amerikanische Souveränität, die Vorrang vor internationalen Verträgen und Verpflichtungen genießt, auf der anderen Seite die Souveränität aller anderen Staaten. Das erinnert einen unwillkürlich an George Orwells "Farm der Tiere": Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere.

Selbstverständlich kommt dies in der Bush-Doktrin nicht so krass zum Ausdruck, denn die darin enthaltene Information ist in Orwellschem Doublespeak verpackt. Und das ist auch notwendig, denn die Bush-Doktrin steht in fundamentalem Widerspruch zu den amerikanischen Werten, indem sie auf dem Glauben gründet, dass internationale Beziehungen ausschließlich Machtbeziehungen und Legalität und Legitimität bloß schmückendes Beiwerk seien. Und dass militärischer Stärke in so einem Weltgefüge absolute Priorität zukomme. Militärische Macht alleine hat aber noch niemals in der Geschichte ein Reich zusammengehalten. Und doch ist die Bush-Administration von diesem Glauben beseelt - genau so übrigens wie der israelische Premierminister Sharon. Wohin das geführt hat, sieht man.

Die Vorstellung, dass Macht gleich Recht ist, verträgt sich jedenfalls nicht mit der Idee einer offenen Gesellschaft. Denn niemand ist im Besitz der allein selig machenden Wahrheit; wer dennoch das Gegenteil vermeint, irrt - und kann diesem Irrtum dann erfahrungsgemäß nur durch Nötigung und Repression Geltung verschaffen.

"Wer nicht für uns ist, ist für die Terroristen"

Bushs Vorgangsweise macht deutlich, wie sehr der US-Präsident diesem Denken verhaftet ist: Abweichende Meinungen werden nicht toleriert, man agiert unbeirrt nach dem Motto: Wer nicht für uns ist, ist für die Terroristen.

Selbstverständlich ist das Vorhandensein solcher extremistischer Ansichten in der US-Regierung kein Beweis, dass Amerika zu einem totalitären Staat geworden ist. Die Prinzipien einer offenen Gesellschaft sind in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung dargelegt und die Institutionen der amerikanischen Demokratie durch die Verfassung geschützt. Es gibt das System der Gewaltenteilung, und der Präsident ist auf die Unterstützung des Volkes angewiesen.

Das Schlimme ist nur, dass die Bush-Doktrin, bevor man sie aufgibt - und letzten Endes wird dieser Fall eintreten -, noch unermesslichen Schaden anrichten kann.

Falsche Wahrnehmung

Ich sehe in diesem Zusammenhang Parallelen mit einem bekannten Phänomen aus der Finanzwelt: dem "Boom-Bust-Zyklus" bzw. den so genannten "Börsen-Blasen". Solche Bubbles entstehen nicht aus dem Nichts. Sie verfügen vielmehr über ein durchaus solides reales Fundament, das aber völlig verzerrt wahrgenommen wird.

Übertragen auf die Politik der Bush-Administration, bedeutet das: Die dominante Position der USA ist zweifellos eine Realität, das daraus abgeleitete Streben nach totaler Vormachtstellung hingegen das Produkt einer falschen Wahrnehmung.

Eine Zeit lang kann zwar die Realität diese falsche Wahrnehmung verstärken, aber die Kluft zwischen der Wirklichkeit und ihrer falschen Interpretation wird immer breiter, schließlich unüberbrückbar, der Prozess unumkehrbar. Und je später dies eintritt, umso verheerender die Auswirkungen.

Idealer Feind

Zur Illustration: Die Regierung Bush trat ihr Amt mit einer Ideologie an, die auf Marktfundamentalismus und militärischer Dominanz beruhte. Vor dem 11. September kam man mit der Umsetzung dieser Ideologie allerdings nicht weit, da man weder ein klares Mandat noch einen definierten Feind hatte. Der Terrorismus lieferte dann den idealen Feind - denn er ist unsichtbar und verschwindet nie. Und indem er dem Terrorismus den Krieg erklärte, fiel Präsident Bush endlich das Mandat zu, das er vorher nicht hatte.

Seine Politik hat allerdings schon schwer wiegende unbeabsichtigte Folgen gezeitigt: Europäische Union und Nato sind gespalten. Die USA werden als Alleinherrscher wahrgenommen, der andere schikaniert. Afghanistan wurde zwar befreit, aber Gesetz und Ordnung konnten nicht über die Stadtgrenzen Kabuls hinaus etabliert werden. Präsident Karzai muss sogar von amerikanischen Leibwächtern beschützt werden. Auch der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern verschärft sich weiter. Und nun der Irakkrieg . . .

Natürlich könnte ein rascher Sieg mit wenigen Opfern die allgemeine Lage dramatisch verändern: Die Ölpreise könnten fallen, die Börsen jubilieren, die Verbraucher könnten ihr Geld wieder ausgeben, und Unternehmen könnten ihre Kapitalanlagen erhöhen. Amerika wäre nicht länger von Öl aus Saudi-Arabien abhängig, der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern könnte eher lösbar werden, und mit Nordkorea könnte man ohne Gesichtsverlust in Verhandlungen eintreten.

Trübe Perspektiven

Bush zählt auch darauf, dass sich die Dinge genau so entwickeln. Aber der militärische Sieg im Irak ist nur der Anfang. Viel bedenklicher ist hingegen die Frage: Was kommt danach? - Um noch einmal auf meinen Börsenvergleich zurückzukommen: In einem Boom-Bust-Zyklus bestärkt das Bestehen eines frühzeitigen Tests nur die falsche Wahrnehmung, die diesen Zyklus auslöste. Und genau das ist auch in diesem Fall zu befürchten.

Noch ist es nicht zu spät, ein Ausufern des Boom-Bust-Zyklus zu verhindern. Die Vereinten Nationen könnten dem Antrag von Chefwaffeninspektor Blix, die Inspektionen noch ein paar Monate fortzuführen, stattgeben. Die amerikanische Militärpräsenz in der Region könnte reduziert werden und erst, wenn der Irak sich nicht kooperativ zeigt, wieder aufgestockt werden, um dann gegebenenfalls im Spätsommer mit einer Invasion zu beginnen. Das wäre ein Sieg für die UNO und für die USA - und käme auch dem französischen Vorschlag entgegen.

Aber nichts davon wird eintreten. Präsident Bush hat den Krieg ja de facto schon eröffnet. Man kann nur hoffen, dass die Eroberung des Irak kurz und relativ schmerzlos über die Bühne gehen wird.

Keine Frage: Saddam zu vertreiben ist eine gute Sache, aber den Mitteln, mit denen Präsident Bush dies bewerkstelligen will, muss man sich widersetzen. Auf lange Sicht kann eine offene Gesellschaft nur überleben, wenn die Menschen, die darin leben, auch an sie glauben können. (DER STANDARD, Printausgabe 17.3.2003)


http://derstandard.at/standard.asp?id=1241083

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Dies ist das vollständige Soros-Interview.
Enthält sehr viel Wahrheit!

germanasti
16.03.2003, 21:30
Bundestag plant Anhörung zur Bankenkrise
AP

FRANKFURT A. M. Der Bundestag plant der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zufolge am 4. Juni eine Anhörung wegen der Krise der deutschen Banken und zur Lage des Finanzplatzes Frankfurt. Der finanzpolitische Sprecher der FDP, Hermann-Otto Solms, sagte, wenn es nicht ein klares Bekenntnis zu Frankfurt gebe, drohe der Finanzplatz Deutschland international zurückzufallen. (AP

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/227941.html

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Soso :p

germanasti
16.03.2003, 21:31
Commerzbank-Chef streicht 2800 Stellen

Menschen und Märkte

Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller wird laut der Nachrichtenagentur Bloomberg weitere 2800 Arbeitsplätze streichen und die Boni seiner Investmentbanker um über die Hälfte kürzen. Die erneuten Personaleinsparungen könnten noch in dieser Woche offiziell verkündet werden. Das Management der Bank trifft sich am morgigen Dienstag. Die erneute Reduktion der Mitarbeiterzahl würde bedeuten, dass sich die Bank von insgesamt 7100 Angestellten trennt. Gerade werden 4300 Mitarbeiter entlassen. Die Boni-Kürzungen wurden den 1600 Investment-Bankern bereits vergangene Woche mitgeteilt. Die viertgrößte Bank Deutschlands hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 298 Mio. Euro verzeichnet. Müller muss daher massiv sparen, um das Institut wieder in die Gewinnzone zu führen. DW

http://www.welt.de/data/2003/03/17/53415.html


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"Automobilwoche": Daimler-Chrysler streicht Stellen

Wegen schwacher Vaneo-Nachfrage sollen 200 Jobs in Berlin-Ludwigsfelde wegfallen

http://www.welt.de/data/2003/03/17/53408.html


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Nun trifft es auch die deutsche Wirtschaft volle Breitseite & es ist erst der Anfang!

germanasti
16.03.2003, 21:32
Weltgrößte Bank in der Krise: Citigroup streicht 2000 Stellen

In Japan sollen zudem 500 Geschäftsstellen geschlossen werden.


TOKIO (ag.). Die weltgrößte Bank, Citigroup, will einem Pressebericht zufolge ihr Verbraucherkreditgeschäft in Japan verkleinern. 2000 Stellen sollen gestrichen, 500 Geschäftsstellen geschlossen werden. Grund sei die anhaltende wirtschaftliche Krise, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Sonntag.

Die Stellenkürzungen sollten durch einen Einstellungsstopp und Frühpensionierungen erreicht werden. Betroffen seien 32 Prozent des Personalbestandes im japanischen Verbraucherkreditgeschäft von Citigroup. Zudem wolle die US-Finanzgruppe bis Ende des Jahres 500 Zweigstellen schließen. Das sei fast die Hälfte aller Niederlassungen für Kundenkredite.

Schlechte Aussichten

Dem Bericht zufolge werden die Kürzungen innerhalb der US-Finanzgruppe mit der schleppenden japanischen Wirtschaft begründet. Einem betriebsinternen Dokument zufolge rechnet die Citigroup vorerst nicht mit einem kräftigeren wirtschaftlichen Wachstum in Japan. Das Japangeschäft der Citigroup umfasst Banken sowie den Handel mit Wertpapieren, Versicherungen und Kreditkarten mit insgesamt 11.000 Angestellten.

http://www.diepresse.at/default.asp?channel=e&ressort=ei&id=342771

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citigroup ist bereits in einer schlimmen Schieflage.

& die Japsen bald vollständig unter sich, da niemand mehr an sie glaubt :p

germanasti
16.03.2003, 21:33
Aus der FTD vom 17.3.2003

Nasdaq Deutschland will schon 2005 Gewinn abwerfen
Von Dirk Benninghoff, Berlin, und Nicola Liebert, New York

Die Nasdaq Deutschland, der deutsche Ableger der amerikanischen Technologiebörse, soll spätestens zwei Jahre nach ihrem Start am nächsten Freitag operativ schwarze Zahlen schreiben. Bald soll der Start einer weiteren europäischen Börse verkündet werden.


http://www.ftd.de/bm/bo/1047819367555.html?nv=cd-divnews

:sss

Förster
16.03.2003, 22:13
erster :ek :p


Nasdaq Deutschland will schon 2005 Gewinn abwerfen

so wie drüben im gelobten land? :rofl

syracus
16.03.2003, 22:26
http://i.mktw.net/newsimages/news/features/wknd_edition/wknd_cover_20030314b_123x11.gifhttp://i.mktw.net/newsimages/news/features/wknd_edition/wknd_cover_20030314c_98x113.gif

Bush calls Monday a 'moment of truth for the world'
By August Cole, CBS.MarketWatch.com
Last Update: 3:34 PM ET March 16, 2003

WASHINGTON (CBS.MW) -- Calling Monday a "moment of truth for the world," President Bush on Sunday demanded support for the immediate and unconditional disarmament of Saddam Hussein as the White House signaled that efforts for a new resolution at the U.N. would end tomorrow.

"Tomorrow is the day that we can determine if diplomacy can work," Bush said at a press conference after a brief meeting on the Azores Islands with heads of government from Spain, Portugal and Britain. The meeting also produced a formal measure of what the participants termed "transatlantic solidarity."

"Saddam Hussein has proven he is capable of any crime. We must not permit his crimes to reach across the world," Bush said.

British Prime Minister Tony Blair, a key White House ally, said Saddam's track record makes a clear, and unified, ultimatum essential to resolving the current crisis.

"This game that he is playing is frankly a game he has played over the last 12 years," Blair said.

The interest in Iraq extends beyond the process of disarmament, Blair and Bush said. Bush promised that a post-Saddam Iraq would get humanitarian relief, an end to United Nations sanctions and the use of the world's second-largest oil reserves "to the benefit of their owners, the Iraqi people," he said.

The U.N.'s chief weapons inspector, Hans Blix, said Bush's statements appear to be "very threatening," and that action seems imminent.

In a separate matter, Blix said five of the eight helicopters used by inspectors were being sent to Cyprus from Iraq. A Western insurance company reportedly had suspended coverage for the aircraft, all of which were U.S.-made Bell 212s. Three Russian-made Mi-8s, insured by another company, remained behind.

Back in the U.S., Vice President Cheney echoed Bush's statement Sunday, saying that the time for diplomacy with Iraq is running out as France, Russia and Germany remain opposed to a new U.N. resolution authored by the U.S. and Britain. The U.N. Security Council has yet to vote on the initiative.

"We're approaching the end of the diplomatic phase," said Vice President Dick Cheney, speaking on CBS News' "Face the Nation."

Though President Bush still is talking with U.S. allies on Iraq, Cheney made clear that the White House has done "everything possible" to use diplomatic means to avoid war. Should Saddam leave Iraq, such a move could help avert a war but made no guarantees it could be avoided.

Failing a last-minute twist such as exile for Saddam, a military campaign to unseat and disarm the Iraqi leader would take weeks, not months, Cheney said.

"I'm confident our troops will be successful," he said.

A military campaign against Iraq is part of a more confident and clear stand against terrorism, Cheney said. The administration has made clear it believes the country has ties to terror groups that threat and have attacked U.S. interests.

Past responses to terrorism, going back to the bombing of a Marine barracks in Beirut in 1982, were ineffective in attempts to deter future attacks, Cheney said.

"America is ready now to respond aggressively," he said. The country is going through a "watershed" period that began with the Sept. 11 terror attacks, he said.

That unique experience gives the U.S. a sense of urgency in combating terrorism that no other country has, though other nations will come around to understand the American position, Cheney said. Containment and deterrence, hallmark strategies of the state vs. state framework of the Cold War, are not applicable against terrorist organizations, he said.

The risk at home from war abroad remains a concern at the highest levels, however. Cheney said that attacks within the U.S. are "certainly a possibility" though he made clear he did not consider this a new risk specific to the effort against Iraq.

For geopolitical observers, war is all but assured.

"I think were going in whether he comes or goes, stays or leaves," said Thomas Friedman, New York Times columnist and guest on the Sunday morning program.

For those charged with monitoring Iraqi compliance with the U.N. rules on banned weapons, Tuesday is a key date for another

French President Jacques Chirac said France would not object to a further 30-day deadline for those inspectors to finish their work, he told CBS News.

Germany, however, said it will shutter its embassy in Baghdad this week and said it will advise its citizens to leave the country.

August Cole is spot news editor at CBS.MarketWatch.com in Chicago

http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7B8E43AE48%2D2D64%2D4400%2D885F%2D0CC3E2CFBB3D%7D&siteid=mktw

Zweiter :cool:....

syr

Yoda
16.03.2003, 23:03
Hat jemand zufällig die Doku um 21.15 auf 3Sat gesehen?

"Leben nach Microsoft"

Habe ich leider verpasst :cry

Vetinari
16.03.2003, 23:37
Welt politik ist gespielt ...

French President Jacques Chirac said France would not object to a further 30-day deadline for those inspectors to finish their work, he told CBS News.

Chirac wackelt :hihi

:D

EMMA
16.03.2003, 23:39
Taaaaag

nein, ich hab nicht 3 Sart geguckt sondern n-tv
wo mich wieder ein kluger Scholl-Latour begeitert hat mit seinen vielen
"auf den Punkt bringen" - Aussagen

EMMa

nasdaq10.000
16.03.2003, 23:44
Original erstellt von Yoda
Hat jemand zufällig die Doku um 21.15 auf 3Sat gesehen?
"Leben nach Microsoft"
Habe ich leider verpasst :cry
Lief vor einiger Zeit auf arte: Äusserst sehenswert.
----------------------------------------------------------------
16.03.2003 - 21:15 Uhr

Dokumentarfilmzeit
Leben nach Microsoft

Film von Corinna Belz und Regina Schilling, Deutschland 2001

ZDF
Bei Microsoft in Seattle schuften 30.000 Angestellte bis zu 80 Stunden in der Woche für den reichsten Mann der Welt. Bill Gates war der erste, der junge Leute direkt von der Uni auf den Firmen-Campus holte und frühkapitalistische Prinzipien mit einer neuen Lebensart verband: Arbeiten auf dem Campus mit Sportplätzen, freien Getränken, legerer Kleidung, Beschwörung des Teamgeistes. Doch viele Microsofties haben mittlerweile die Nase voll. Sie sind ausgestiegen aus einem in der Realität knochenharten Job, der mit ungeheurem Leistungsdruck und erbarmungsloser Konkurrenz auch innerhalb der Firma verbunden ist. Die Aktienoptionen, mit denen ihr Einsatz belohnt wurde, machten manche von ihnen zu Millionären. Sieben Entwickler der Programme Windows, Word und Excel erzählen von der Zeit, als eine Zeile Code ihr Lebensinhalt war, und von ihrem Ringen um eine neue, von Microsoft unabhängige Existenz. Wie zum Beispiel Walt, der allein und melancholisch in seiner viel zu großen Villa sitzt und sich an den gnadenlosen Kampf mit den Deadlines für die Fertigstellung der neuen Programme erinnert. Es scheint, als wären die Ex-Microsofties, die früher Computer programmiert haben, durch ihre Arbeit unter einer aggressiven Firmenideologie selbst so stark und nachhaltig programmiert worden, dass kaum mehr Platz für eine eigene Identität bleibt.
Mit diesem Film über Microsoft-Aussteiger werfen die Autorinnen Corinna Belz und Regina Schilling einen kritischen, ernüchternden Blick auf das Gates-Imperium.

Ralf_S
17.03.2003, 00:30
So langsam beginne ich germanasti zu glauben das die Dollarinflation kommt ....
----> http://www.zeit.de/2003/02/G-B_9arsenausblick

cloneshare
17.03.2003, 00:58
Ralf - die brachen das für ihre Rallye

boardleser
17.03.2003, 01:04
UNITED NATIONS, March 16 (Xinhuanet) -- The UN Security Council is expected to meet on Monday to discuss a joint statement issued by leaders of the United States, Britain, Spain and Portugal at the end of an emergency summit meeting in Azores Islands, Portugal, to demand immediate and unconditional Iraqi disarmament.

?@?@The Security Council will hold consultations after US President George W. Bush said in Azores that the 15-nation body must agree on Monday on a new resolution authorizing war against Iraq, and left no doubt that if not, the United States and its like-minded allies will move to invade Iraq without UN backing

boardleser
17.03.2003, 01:26
http://ts-lc.sc8.finance.lycos.com/1046676568670?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=CME:SP03M&Interval=5:255&Permission=150565&Ht=400&Wd=600&Display=1&Study=VOL&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10

http://ts-lc.sc8.finance.lycos.com/1046675527670?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=CME:ND03M&Interval=5:255&Permission=166537&Ht=400&Wd=600&Display=1&Study=VOL&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10

sabbel
17.03.2003, 01:35
201 n-tv text Mo.17.03. 01:33:27
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Nasdaq Compo 1340,33 -0,44 0,0% 23:16
Nasdaq100 1030,45 +0,66 +0,1% 23:16
Nasdaq-Futur 1028,50 -8,50 -0,8% 01:28 :rolleyes:
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Tokio Nikkei 7948,33 -54,36 -0,7% 01:33 :rolleyes:
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INPUTS
17.03.2003, 02:28
Noch platzt die Rentenblase nicht

Nach dem dot.com Boom bei den Aktienkursen haben jetzt auch Staatsanleihen bedenklich hohe Kurse erreicht.

Von unserem Korrespondenten DIETER CLAASSEN



London. Die "Überbewertung" von Obligation hat laut einer Analyse von Goldman Sachs jetzt wieder das Ausmaß von 1993 und 1998 erreicht. Die Renditen für Zehn-Jahres-Anleihen liegen mit 3,8 Prozent für US-Treasuries und 3,9 Prozent für Euroland-Bonds deutlich unter den langjährigen Mittelwerten von 4,8 bzw. 5,4 Prozent. Soll das heißen, dass die Kurse wie bereits in den beiden vorangegangenen Korrekturphasen kurz vor dem nächsten Absturz stehen?


Jim O'Neill von Goldmann Sachs beantwortet dieses Frage mit einem "vorläufig noch nicht". Die Gründe für seine Zuversicht beruhen freilich auf einer eher pessimistischen Einschätzung der Weltwirtschaftslage. Das "beträchtliche Risiko einer Rezession und möglicherweise Deflation" in den wichtigsten Volkswirtschaften würde die Zinsen noch bis auf weiteres auf niedrigem Niveau halten.


Die Angst vor einer globalen Deflation, geopolitische Unwägbarkeiten und anhaltende Portefeuilleumschichtungen (von Aktien in Rentenwerte) werden laut O'Neill noch auf absehbare Zeit die hohen Kurse bei Renten abstützen. "Einen Einbruch wie 1994 halten wir daher vorläufig für unwahrscheinlich." Und selbst wenn es zu einer Belebung der Weltwirtschaft komme, würden die Zentralbanken, insbesondere die US-Zentralbank Federal Reserve, eine vorsichtige Zinspolitik betreiben.


Der Goldman Sachs Analyst hält Euroland-Anleihen derzeit für die bessere Anlage als den Kauf von US-Treasuries. Dies vor allem deshalb, weil die Europäische Zentralbank mehr Spielraum für Zinssenkungen habe als ihr US-Pendant. Das Risiko, dass eine plötzlich positive Einschätzung der US-Wirtschaftslage einen maßgeblichen Anstieg des Dollarkurses bewirken und zu massiven Verkäufen von Euroland-Papieren führen würde, schätzen die Analysten gering ein. Angesichts des riesigen externen Finanzierungsbedarfs der USA würde ein neuer nachhaltiger Anstieg des Dollarkurses "unwahrscheinlich hohe Kapitalzuflüsse" erfordern.


Dominic Wilson von Goldman sieht hinter den zunehmenden Käufen von Rentenwerten auch nicht einmal so sehr die Flucht in einen "sicheren Hafen" wegen der geopolitischen Unsicherheiten. Der Trend könnte sich vielmehr als dauerhaft erweisen, da Investoren auch noch nach einem erfolgreichen Irak-Krieg ein wirtschaftliches Umfeld sehen, dass für Aktien wenig verlockend ist.



17.03.2003 Quelle: Print-Presse

INPUTS
17.03.2003, 02:40
Besser als Steine oder Farbbeutel

Wörgl 1932: Bürgermeister Unterguggenberger gibt "Freigeld" aus. Ein Modell für heutige Finanzkrisen?

Von Gerhard Drekonja-Kornat



Wörgl, "eine kleine nette Stadt im Tirolischen in einer weiten Talsohle gelegen", wie Ezra Pound im Canto LXXXIV schreibt, wird wieder entdeckt. Vorerst von der Avantgarde der zeitgenössischen Geld- und Bankenkritik - die Heerschar der Globalisierungsgegner wird folgen.

Warum taucht Wörgl in Pounds "Cantos" auf? Pound sondierte parallel zu seinen künstlerischen Vorhaben eine gerechte, den einfachen Menschen dienende Wirtschaftsordnung. Deshalb sein Interesse an Theoretikern der Freiwirtschaftslehre, die nach dem Ersten Weltkrieg Auswege aus Arbeitslosigkeit und Not suchten. Am nachhaltigsten beeindruckt wurde Pound von Silvio Gesell (1861 bis 1930), einem deutschen Geschäftsmann, der infolge stark schwankender Währungen zur Überzeugung kam, der Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Kapitalismus sei in einer Veränderung des Geldsystems zu suchen. Als in der Folge der großen Depression von 1929 die Arbeitslosigkeit explodierte, griffen Lokalpolitiker zwischen Kanada und Europa auf Gesells Theorie zurück, in deren Mittelpunkt eigene Währungen standen, sogenanntes "Freigeld".


Am erfolgreichsten fuhr damit Wörgl, dessen Bürgermeister Michael Unterguggenberger im Juli 1932 "Arbeitswertscheine" ausgab, womit die Arbeitslosen der Stadt für das Ausführen öffentlicher Arbeiten bezahlt wurden. Um und Auf des Alternativgeldes war eine Marke, die monatlich auf den Schein geklebt werden musste, was einen "Negativzins" von einem Prozent ergab. So tauschte jedermann möglichst rasch sein Alternativgeld gegen Waren, was Nachfrage und neue Arbeit schuf. Wörgls Arbeitslosenquote halbierte sich. Doch dann klagte die Nationalbank. Wörgl verlor: Mit November 1933 war in Österreich Alternativgeld verboten.


70 Jahre später steht die Erfahrung von Wörgl prominent im Buch "Das Geld der Zukunft" (C. Bertelsmann Verlag). Dessen Autor, Bernard A. Lietaer, ein unkonventionell denkender Finanzprofi der belgischen Zentralbank, fürchtet eine globale Wirtschafts- und Kapitalkrise, die vom Euro mit dem dahinter stehenden Stabilitätspakt (der Geld teuer und rar macht und Arbeitsplätze aushebelt) beschleunigt werden könnte. Konventionelle Maßnahmen - wir alle erfahren es täglich - greifen nicht mehr. Deswegen plädiert er, auch er auf der Suche nach einem verantwortungsvollen Kapitalismus, für die Freiheit von "Komplementärwährungen": "Vereinbarungen innerhalb einer Gemeinschaft, eine Währung, die keine Landeswährung ist, als Tauschmittel zu akzeptieren". Nicht überall. Aber in Zonen mit hoher Arbeitslosigkeit, wo Gemeinden herkömmliches Geld für das Bezahlen von Arbeitern fehlt, die öffentliche Projekte betreiben, Kranke pflegen, Alte betreuen.

Theologisch fast, regt Lietaer in seinem Buch an, wieder einmal über den Geldzins - in christlicher Lehrmeinung ursprünglich synonym mit Wucher - nachzudenken. Indes, ein Savonarola der Geldpolitik will er nicht werden. Er fordert lediglich Freiheit für alle möglichen Formen von Komplementärwährungen, die in Krisenzeiten die Strenge offizieller Leitwährungen abfedern sollen.

Wörgl heute regional zu wiederholen wäre freilich unsinnig. Aber scharf denken und kreativ handeln, meint Lietaer, tut mehr denn je Not und ist wichtiger, als Steine oder Farbbeutel auf Delegierte einer Weltbank-Tagung zu werfen.

niemandweiss
17.03.2003, 02:48
2,7 % plus im Tageschart
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeNav=true&sTimeNav.x=24&sTimeNav.y=10&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800&selected=chart&sid=

im 5 Tagesverlauf
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeNav=true&sTimeNav.x=78&sTimeNav.y=6&sTimeframe=5D&sTimestamp=5D+5D+839548800&selected=chart&sid=

nach dem Antesten des 200 Tagesbereichs
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeNav=true&sTimeNav.x=180&sTimeNav.y=2&sTimeframe=3M&sTimestamp=1040092200+1047868200+839548800&selected=chart&sid=

sabbel
17.03.2003, 03:35
201 n-tv text Mo.17.03. 03:32:56
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Stoxx50 2126,97 +90,88 +4,5% 20:15
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Nasdaq100 1030,45 +0,66 +0,1% 23:16
Nasdaq-Futur 1026,00 -11,00 -1,1% 03:29 :rolleyes:
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S&P Future 825,75 -7,25 -0,9% 03:28
Tokio Nikkei 7921,96 -80,73 -1,0% 03:00
US Rend.(10J) 3,6589 (30J) 4,6865 03:26
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17.03.2003, 03:36
27 Millionen US-Dollar statt vielen Jahren Haft

Craig Morris

Die geheimnisvolle Logik der US-Politik und das seltsame Verhalten der Medien

Dass die USA Ihre eigenen Feinde wie Saddam Hussein und Osama Bin Laden einst selbst hochgepäppelt haben, ist hinlänglich bekannt. Aber wer glaubt, dass der 11. September 2001 alles verändert hat, liegt falsch. Am Mittwoch berichtete CNN, dass der radikale ägyptische Informant für seine Auskünfte, die zur Festnahme des "most wanted" Khalid Scheich Mohammed geführt haben, 27 Millionen US-Dollar bekommen hat.




http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/14379/14379_1.jpg




John Walker könnte vermutlich vor Neid platzen. Denn hätte der amerikanische "Jihad Johnny" mehr über Al-Qaida gewusst, hätte er 27 statt 20 und Mio. US-Dollar statt Jahre bekommen. So muss jedenfalls der Vergleich ausfallen, nachdem CNN berichtet hat, dass ein radikaler Ägypter für sein Insiderwissen nicht nur die 25 Millionen US-Dollar, die die US-Regierung für den "Kopf" von Scheich Mohammed in Aussicht stellte, kassiert hat, sondern obendrein noch 2 Millionen US-Dollar für den Umzug nach Großbritannien:

Welche terroristischen Anschläge der "Egyptian radical" nun vielleicht mit den 25 Millionen plant und welcher Umzugsdienst 2 Millionen kostet, verrät CNN nicht.

Außerdem nannte CNN weder den Petzer noch die "officials" und "sources" beim Namen, was eine weitere Recherche erheblich erschwert.
Angesichts der widersprüchlichen Berichte zur Festnahme vom Scheich Mohammed
(vgl. Rätsel um Scheich Mohammed), tut hier mehr Tiefgang not. Erstaunlich ist also nicht nur die Bereitschaft der US-Regierung, über die 25 Millionen hinaus einen "Anerkennungsbonus" von 2 Millionen zu zahlen, sondern auch die fehlende Tiefe in der Berichterstattung in US-Medien.

Ob die nächsten Tage weitere Aufklärung bringen werden, ist zweifelhaft.
Schließlich ist der Bericht von Newsweek vom 27. Februar über die Enthüllung des abtrünnigen irakischen Generals Hussein Kamel auch ohne Widerhall geblieben.
Der 1996 bei seiner Rückkehr in den Irak ermordete General soll 1995 den UN-Inspektoren von der kompletten Vernichtung des irakischen Programms für Massenvernichtungswaffen ausführlich berichtet haben.

Der Bericht blieb bis vor drei Wochen bei der International Atomic Energy Agency (IAEA) und UNSCOM unter Verschluss, bis Newsweek ihn verkürzt wiedergab, und zwar unter einem Untertitel, der in der Version bei MSNBC fehlt, wie Fair.org berichtet: "Before his death, a high-ranking defector said Iraq had not abandoned its WMD [weapons of mass destruction] ambitions" (zu deutsch: Vor seinem Tod sagte ein hochrangiger Abtrünniger, dass der Irak seine Ambitionen in Sachen Massenvernichtungswaffen nicht aufgegeben habe).

- Also das glatte Gegenteil.

www.heise.de

sabbel
17.03.2003, 03:37
301 n-tv text Mo.17.03. 03:35:20


Auf einen Blick
Dow Jones 7859,71 +37,96 +0,5% 22:04
Dow J-Future 7797,00 -79,00 -1,0% 03:26 :rolleyes:
Nasdaq Compo 1340,33 -0,44 0,0% 23:16
NasInternet 85,03 +0,15 +0,2% 22:55
Nasdaq100 1030,45 +0,66 +0,1% 23:16
Nasdaq-Futur 1026,00 -11,00 -1,1% 03:30 :rolleyes:
NasBiotech 489,46 -1,79 -0,4% 23:16
S&P500 833,27 +1,37 +0,2% 23:01
S&P Future 825,75 -7,25 -0,9% 03:30 :rolleyes:
T-Bond-Futur 114,75 +0,56 +0,5% 03:31 :cool:
AmexBio 324,15 -3,18 -1,0% 22:55
Gold Bugs 121,63 +3,86 +3,3% 22:55
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ÖLBrent 33,65 Nemax50 333,77
US Rend.(10J) 3,6589 (30J) 4,6865 03:26
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n-tv www.n-tv.de/chat
Weitere Börsen-Laufbänder 340

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17.03.2003, 04:11
Als menschliches Schutzschild in Bagdad

Stephen Lanzinger 16.03.2003
Warum das Misstrauen der "human shields" gegenüber dem Regime so groß wurde, dass viele ihre Aktion abgebrochen haben

Eine Ölraffinerie also. Gewaltige Schornsteine recken ihre rauchenden Schlunde gen Himmel, während auf der Erde Schlangen von Rohren ein unübersichtliches Gewirr bilden, bei deren Anblick sich der gordische Knoten hochachtungsvoll von selbst auflösen würde. Um sich noch mehr Respekt zu verschaffen, lassen die Rohre aus ihren Ventilen immer wieder zischenden Fontäne eines stinkenden Dampfes entweichen. Die Palmen rund um das Gelände senken im Wind dann auch ehrfurchtsvoll ihre Häupter. Einen gewissen ästhetischen Reiz kann man der Durah-Ölraffinerie am Rande Bagdads nicht absprechen, dennoch ist es nicht das Ambiente, in dem man heimisch werden möchte.

http://www.heise.de/tp/artikel/14/14384/1.html

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17.03.2003, 04:35
Richard Perle und die Geschäfte

Florian Rötzer 14.03.2003
Der einflussreiche Irak-Kriegsbefürworter und Vorsitzende des Defense Policy Board ist in Bedrängnis wegen möglicher Vermischung politischer und geschäftlicher Interessen

Richard Perle, der Vorsitzende des U.S. Defense Policy Board, stark verwurzelt in der konservativen Szene und einer maßgeblichsten Kriegsbefürworter im Umkreis der Bush-Regierung, wurde wegen des Artikels Lunch With The Chairman, der am 10.3. im New Yorker erschienen ist, zornig. Der Autor Seymour Hersh sei, so sagte Perle letzten Sonntag gegenüber CNN, "die engste Verbindung, die der amerikanische Journalismus mit einem Terroristen hat".

http://www.heise.de/tp/artikel/14/14375/1.html

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17.03.2003, 04:38
LUNCH WITH THE CHAIRMAN
by SEYMOUR M. HERSH
Why was Richard Perle meeting with Adnan Khashoggi?
Issue of 2003-03-17
Posted 2003-03-10

At the peak of his deal-making activities, in the nineteen-seventies, the Saudi-born businessman Adnan Khashoggi brokered billions of dollars in arms and aircraft sales for the Saudi royal family, earning hundreds of millions in commissions and fees. Though never convicted of wrongdoing, he was repeatedly involved in disputes with federal prosecutors and with the Securities and Exchange Commission, and in recent years he has been in litigation in Thailand and Los Angeles, among other places, concerning allegations of stock manipulation and fraud. During the Reagan Administration, Khashoggi was one of the middlemen between Oliver North, in the White House, and the mullahs in Iran in what became known as the Iran-Contra scandal. Khashoggi subsequently claimed that he lost ten million dollars that he had put up to obtain embargoed weapons for Iran which were to be bartered (with Presidential approval) for American hostages. The scandals of those times seemed to feed off each other: a congressional investigation revealed that Khashoggi had borrowed much of the money for the weapons from the Bank of Credit and Commerce International (B.C.C.I.), whose collapse, in 1991, defrauded thousands of depositors and led to years of inquiry and litigation.

Khashoggi is still brokering. In January of this year, he arranged a private lunch, in France, to bring together Harb Saleh al-Zuhair, a Saudi industrialist whose family fortune includes extensive holdings in construction, electronics, and engineering companies throughout the Middle East, and Richard N. Perle, the chairman of the Defense Policy Board, who is one of the most outspoken and influential American advocates of war with Iraq.

The Defense Policy Board is a Defense Department advisory group composed primarily of highly respected former government officials, retired military officers, and academics. Its members, who serve without pay, include former national-security advisers, Secretaries of Defense, and heads of the C.I.A. The board meets several times a year at the Pentagon to review and assess the country’s strategic defense policies.

Perle is also a managing partner in a venture-capital company called Trireme Partners L.P., which was registered in November, 2001, in Delaware. Trireme’s main business, according to a two-page letter that one of its representatives sent to Khashoggi last November, is to invest in companies dealing in technology, goods, and services that are of value to homeland security and defense. The letter argued that the fear of terrorism would increase the demand for such products in Europe and in countries like Saudi Arabia and Singapore.

The letter mentioned the firm’s government connections prominently: “Three of Trireme’s Management Group members currently advise the U.S. Secretary of Defense by serving on the U.S. Defense Policy Board, and one of Trireme’s principals, Richard Perle, is chairman of that Board.” The two other policy-board members associated with Trireme are Henry Kissinger, the former Secretary of State (who is, in fact, only a member of Trireme’s advisory group and is not involved in its management), and Gerald Hillman, an investor and a close business associate of Perle’s who handles matters in Trireme’s New York office. The letter said that forty-five million dollars had already been raised, including twenty million dollars from Boeing; the purpose, clearly, was to attract more investors, such as Khashoggi and Zuhair.



Perle served as a foreign-policy adviser in George W. Bush’s Presidential campaign—he had been an Assistant Secretary of Defense under Ronald Reagan—but he chose not to take a senior position in the Administration. In mid-2001, however, he accepted an offer from Secretary of Defense Donald Rumsfeld to chair the Defense Policy Board, a then obscure group that had been created by the Defense Department in 1985. Its members (there are around thirty of them) may be outside the government, but they have access to classified information and to senior policymakers, and give advice not only on strategic policy but also on such matters as weapons procurement. Most of the board’s proceedings are confidential.

As chairman of the board, Perle is considered to be a special government employee and therefore subject to a federal Code of Conduct. Those rules bar a special employee from participating in an official capacity in any matter in which he has a financial interest. “One of the general rules is that you don’t take advantage of your federal position to help yourself financially in any way,” a former government attorney who helped formulate the Code of Conduct told me. The point, the attorney added, is to “protect government processes from actual or apparent conflicts.”

Advisory groups like the Defense Policy Board enable knowledgeable people outside government to bring their skills and expertise to bear, in confidence, on key policy issues. Because such experts are often tied to the defense industry, however, there are inevitable conflicts. One board member told me that most members are active in finance and business, and on at least one occasion a member has left a meeting when a military or an intelligence product in which he has an active interest has come under discussion.

Four members of the Defense Policy Board told me that the board, which met most recently on February 27th and 28th, had not been informed of Perle’s involvement in Trireme. One board member, upon being told of Trireme and Perle’s meeting with Khashoggi, exclaimed, “Oh, get out of here. He’s the chairman! If you had a story about me setting up a company for homeland security, and I’ve put people on the board with whom I’m doing that business, I’d be had”—a reference to Gerald Hillman, who had almost no senior policy or military experience in government before being offered a post on the policy board. “Seems to me this is at the edge of or off the ethical charts. I think it would stink to high heaven.”

Hillman, a former McKinsey consultant, stunned at least one board member at the February meeting when he raised questions about the validity of Iraq’s existing oil contracts. “Hillman said the old contracts are bad news; he said we should kick out the Russians and the French,” the board member told me. “This was a serious conversation. We’d become the brokers. Then we’d be selling futures in the Iraqi oil company. I said to myself, ‘Oh, man. Don’t go down that road.’” Hillman denies making such statements at the meeting.

Larry Noble, the executive director of the Washington-based Center for Responsive Politics, a nonprofit research organization, said of Perle’s Trireme involvement, “It’s not illegal, but it presents an appearance of a conflict. It’s enough to raise questions about the advice he’s giving to the Pentagon and why people in business are dealing with him.” Noble added, “The question is whether he’s trading off his advisory-committee relationship. If it’s a selling point for the firm he’s involved with, that means he’s a closer—the guy you bring in who doesn’t have to talk about money, but he’s the reason you’re doing the deal.”

Perle’s association with Trireme was not his first exposure to the link between high finance and high-level politics. He was born in New York City, graduated from the University of Southern California in 1964, and spent a decade in Senate-staff jobs before leaving government in 1980, to work for a military-consulting firm. The next year, he was back in government, as Assistant Secretary of Defense. In 1983, he was the subject of a New York Times investigation into an allegation that he recommended that the Army buy weapons from an Israeli company from whose owners he had, two years earlier, accepted a fifty-thousand-dollar fee. Perle later acknowledged that he had accepted the fee, but vigorously denied any wrongdoing. He had not recused himself in the matter, he explained, because the fee was for work he had done before he took the Defense Department job. He added, “The ultimate issue, of course, was a question of procurement, and I am not a procurement officer.” He was never officially accused of any ethical violations in the matter. Perle served in the Pentagon until 1987 and then became deeply involved in the lobbying and business worlds. Among other corporate commitments, he now serves as a director of a company doing business with the federal government: the Autonomy Corporation, a British firm that recently won a major federal contract in homeland security. When I asked him about that contract, Perle told me that there was no possible conflict, because the contract was obtained through competitive bidding, and “I never talked to anybody about it.”



Under Perle’s leadership, the policy board has become increasingly influential. He has used it as a bully pulpit, from which to advocate the overthrow of Saddam Hussein and the use of preëmptive military action to combat terrorism. Perle had many allies for this approach, such as Paul Wolfowitz, the Deputy Secretary of Defense, but there was intense resistance throughout the bureaucracy—most notably at the State Department. Preëmption has since emerged as the overriding idea behind the Administration’s foreign policy. One former high-level intelligence official spoke with awe of Perle’s ability to “radically change government policy” even though he is a private citizen. “It’s an impressive achievement that an outsider can have so much influence, and has even been given an institutional base for his influence.”

Perle’s authority in the Bush Administration is buttressed by close association, politically and personally, with many important Administration figures, including Wolfowitz and Douglas Feith, the Under-Secretary of Defense for Policy, who is the Pentagon’s third-ranking civilian official. In 1989, Feith created International Advisors Incorporated, a lobbying firm whose main client was the government of Turkey. The firm retained Perle as an adviser between 1989 and 1994. Feith got his current position, according to a former high-level Defense Department official, only after Perle personally intervened with Rumsfeld, who was skeptical about him. Feith was directly involved in the strategic planning and conduct of the military operations against the Taliban in Afghanistan; he now runs various aspects of the planning of the Iraqi war and its aftermath. He and Perle share the same views on many foreign-policy issues. Both have been calling for Saddam Hussein’s removal for years, long before September 11th. They also worked together, in 1996, to prepare a list of policy initiatives for Benjamin Netanyahu, shortly after his election as the Israeli Prime Minister. The suggestions included working toward regime change in Iraq. Feith and Perle were energetic supporters of Ahmad Chalabi, the controversial leader of the anti-Saddam Iraqi National Congress, and have struggled with officials at the State Department and the C.I.A. about the future of Iraq.

Perle has also been an outspoken critic of the Saudi government, and Americans who are in its pay. He has often publicly rebuked former American government officials who are connected to research centers and foundations that are funded by the Saudis, and told the National Review last summer, “I think it’s a disgrace. They’re the people who appear on television, they write op-ed pieces. The Saudis are a major source of the problem we face with terrorism. That would be far more obvious to people if it weren’t for this community of former diplomats effectively working for this foreign government.” In August, the Saudi government was dismayed when the Washington Post revealed that the Defense Policy Board had received a briefing on July 10th from a Rand Corporation analyst named Laurent Murawiec, who depicted Saudi Arabia as an enemy of the United States, and recommended that the Bush Administration give the Saudi government an ultimatum to stop backing terrorism or face seizure of its financial assets in the United States and its oil fields. Murawiec, it was later found, is a former editor of the Executive Intelligence Review, a magazine controlled by Lyndon H. LaRouche, Jr., the perennial Presidential candidate, conspiracy theorist, and felon. According to Time, it was Perle himself who had invited Murawiec to make his presentation.


Perle’s hostility to the politics of the Saudi government did not stop him from meeting with potential Saudi investors for Trireme. Khashoggi and Zuhair told me that they understood that one of Trireme’s objectives was to seek the help of influential Saudis to win homeland-security contracts with the Saudi royal family for the businesses it financed. The profits for such contracts could be substantial. Saudi Arabia has spent nearly a billion dollars to survey and demarcate its eight-hundred-and-fifty-mile border with Yemen, and the second stage of that process will require billions more. Trireme apparently turned to Adnan Khashoggi for help.

Last month, I spoke with Khashoggi, who is sixty-seven and is recovering from open-heart surgery, at his penthouse apartment, overlooking the Mediterranean in Cannes. “I was the intermediary,” he said. According to Khashoggi, he was first approached by a Trireme official named Christopher Harriman. Khashoggi said that Harriman, an American businessman whom he knew from his jet-set days, when both men were fixtures on the European social scene, sent him the Trireme pitch letter. (Harriman has not answered my calls.) Khashoggi explained that before Christmas he and Harb Zuhair, the Saudi industrialist, had met with Harriman and Gerald Hillman in Paris and had discussed the possibility of a large investment in Trireme.

Zuhair was interested in more than the financial side; he also wanted to share his views on war and peace with someone who had influence with the Bush Administration. Though a Saudi, he had been born in Iraq, and he hoped that a negotiated, “step by step” solution could be found to avoid war. Zuhair recalls telling Harriman and Hillman, “If we have peace, it would be easy to raise a hundred million. We will bring development to the region.” Zuhair’s hope, Khashoggi told me, was to combine opportunities for peace with opportunities for investment. According to Khashoggi, Hillman and Harriman said that such a meeting could be arranged. Perle emerged, by virtue of his position on the policy board, as a natural catch; he was “the hook,” Khashoggi said, for obtaining the investment from Zuhair. Khashoggi said that he agreed to try to assemble potential investors for a private lunch with Perle.



The lunch took place on January 3rd at a seaside restaurant in Marseilles. (Perle has a vacation home in the South of France.) Those who attended the lunch differ about its purpose. According to both Khashoggi and Zuhair, there were two items on the agenda. The first was to give Zuhair a chance to propose a peaceful alternative to war with Iraq; Khashoggi said that he and Perle knew that such an alternative was far-fetched, but Zuhair had recently returned from a visit to Baghdad, and was eager to talk about it. The second, more important item, according to Khashoggi and Zuhair, was to pave the way for Zuhair to put together a group of ten Saudi businessmen who would invest ten million dollars each in Trireme.

“It was normal for us to see Perle,” Khashoggi told me. “We in the Middle East are accustomed to politicians who use their offices for whatever business they want. I organized the lunch for the purpose of Harb Zuhair to put his language to Perle. Perle politely listened, and the lunch was over.” Zuhair, in a telephone conversation with me, recalled that Perle had made it clear at the lunch that “he was above the money. He said he was more involved in politics, and the business is through the company”—Trireme. Perle, throughout the lunch, “stuck to his idea that ‘we have to get rid of Saddam,’” Zuhair said. As of early March, to the knowledge of Zuhair, no Saudi money had yet been invested in Trireme.

In my first telephone conversation with Gerald Hillman, in mid-February, before I knew of the involvement of Khashoggi and Zuhair, he assured me that Trireme had “nothing to do” with the Saudis. “I don’t know what you can do with them,” he said. “What we saw on September 11th was a grotesque manifestation of their ideology. Americans believe that the Saudis are supporting terrorism. We have no investment from them, or with them.” (Last week, he acknowledged that he had met with Khashoggi and Zuhair, but said that the meeting had been arranged by Harriman and that he hadn’t known that Zuhair would be there.) Perle, he insisted in February, “is not a financial creature. He doesn’t have any desire for financial gain.”

Perle, in a series of telephone interviews, acknowledged that he had met with two Saudis at the lunch in Marseilles, but he did not divulge their identities. (At that time, I still didn’t know who they were.) “There were two Saudis there,” he said. “But there was no discussion of Trireme. It was never mentioned and never discussed.” He firmly stated, “The lunch was not about money. It just would never have occurred to me to discuss investments, given the circumstances.” Perle added that one of the Saudis had information that Saddam was ready to surrender. “His message was a plea to negotiate with Saddam.”

When I asked Perle whether the Saudi businessmen at the lunch were being considered as possible investors in Trireme, he replied, “I don’t want Saudis as such, but the fund is open to any investor, and our European partners said that, through investment banks, they had had Saudis as investors.” Both Perle and Hillman stated categorically that there were currently no Saudi investments.

Khashoggi professes to be amused by the activities of Perle and Hillman as members of the policy board. As Khashoggi saw it, Trireme’s business potential depended on a war in Iraq taking place. “If there is no war,” he told me, “why is there a need for security? If there is a war, of course, billions of dollars will have to be spent.” He commented, “You Americans blind yourself with your high integrity and your democratic morality against peddling influence, but they were peddling influence.”



When Perle’s lunch with Khashoggi and Zuhair, and his connection to Trireme, became known to a few ranking members of the Saudi royal family, they reacted with anger and astonishment. The meeting in Marseilles left Perle, one of the kingdom’s most vehement critics, exposed to a ferocious counterattack.

Prince Bandar bin Sultan, who has served as the Saudi Ambassador to the United States for twenty years, told me that he had got wind of Perle’s involvement with Trireme and the lunch in Marseilles. Bandar, who is in his early fifties, is a prominent member of the royal family (his father is the defense minister). He said that he was told that the contacts between Perle and Trireme and the Saudis were purely business, on all sides. After the 1991 Gulf War, Bandar told me, Perle had been involved in an unsuccessful attempt to sell security systems to the Saudi government, “and this company does security systems.” (Perle confirmed that he had been on the board of a company that attempted to make such a sale but said he was not directly involved in the project.)

“There is a split personality to Perle,” Bandar said. “Here he is, on the one hand, trying to make a hundred-million-dollar deal, and, on the other hand, there were elements of the appearance of blackmail—‘If we get in business, he’ll back off on Saudi Arabia’—as I have been informed by participants in the meeting.”

As for Perle’s meeting with Khashoggi and Zuhair, and the assertion that its purpose was to discuss politics, Bandar said, “There has to be deniability, and a cover story—a possible peace initiative in Iraq—is needed. I believe the Iraqi events are irrelevant. A business meeting took place.”



Zuhair, however, was apparently convinced that, thanks to his discussions with Trireme, he would have a chance to enter into a serious discussion with Perle about peace. A few days after the meeting in Paris, Hillman had sent Khashoggi a twelve-point memorandum, dated December 26, 2002, setting the conditions that Iraq would have to meet. “It is my belief,” the memorandum stated, “that if the United States obtained the following results it would not go to war against Iraq.” Saddam would have to admit that “Iraq has developed, and possesses, weapons of mass destruction.” He then would be allowed to resign and leave Iraq immediately, with his sons and some of his ministers.

Hillman sent Khashoggi a second memorandum a week later, the day before the lunch with Perle in Marseilles. “Following our recent discussions,” it said, “we have been thinking about an immediate test to ascertain that Iraq is sincere in its desire to surrender.” Five more steps were outlined, and an ambitious final request was made: that Khashoggi and Zuhair arrange a meeting with Prince Nawaf Abdul Aziz, the Saudi intelligence chief, “so that we can assist in Washington.”

Both Khashoggi and Zuhair were skeptical of the memorandums. Zuhair found them “absurd,” and Khashoggi told me that he thought they were amusing, and almost silly. “This was their thinking?” he recalled asking himself. “There was nothing to react to. While Harb was lobbying for Iraq, they were lobbying for Perle.”

In my initial conversation with Hillman, he said, “Richard had nothing to do with the writing of those letters. I informed him of it afterward, and he never said one word, even after I sent them to him. I thought my ideas were pretty clear, but I didn’t think Saddam would resign and I didn’t think he’d go into exile. I’m positive Richard does not believe that any of those things would happen.” Hillman said that he had drafted the memorandums with the help of his daughter, a college student. Perle, for his part, told me, “I didn’t write them and didn’t supply any content to them. I didn’t know about them until after they were drafted.”

The views set forth in the memorandums were, indeed, very different from those held by Perle, who has said publicly that Saddam will leave office only if he is forced out, and from those of his fellow hard-liners in the Bush Administration. Given Perle’s importance in American decision-making, and the risks of relying on a deal-maker with Adnan Khashoggi’s history, questions remain about Hillman’s drafting of such an amateurish peace proposal for Zuhair. Prince Bandar’s assertion—that the talk of peace was merely a pretext for some hard selling—is difficult to dismiss.

Hillman’s proposals, meanwhile, took on an unlikely life of their own. A month after the lunch, the proposals made their way to Al Hayat, a Saudi-owned newspaper published in London. If Perle had ever intended to dissociate himself from them, he did not succeed. The newspaper, in a dispatch headlined “washington offers to avert war in return for an international agreement to exile saddam,” characterized Hillman’s memorandums as “American” documents and said that the new proposals bore Perle’s imprimatur. The paper said that Perle and others had attended a series of “secret meetings” in an effort to avoid the pending war with Iraq, and “a scenario was discussed whereby Saddam Hussein would personally admit that his country was attempting to acquire weapons of mass destruction and he would agree to stop trying to acquire these weapons while he awaits exile.”

A few days later, the Beirut daily Al Safir published Arabic translations of the memorandums themselves, attributing them to Richard Perle. The proposals were said to have been submitted by Perle, and to “outline Washington’s future visions of Iraq.” Perle’s lunch with two Saudi businessmen was now elevated by Al Safir to a series of “recent American-Saudi negotiations” in which “the American side was represented by Richard Perle.” The newspaper added, “Publishing these documents is important because they shed light on the story of how war could have been avoided.” The documents, of course, did nothing of the kind.

When Perle was asked whether his dealings with Trireme might present the appearance of a conflict of interest, he said that anyone who saw such a conflict would be thinking “maliciously.” But Perle, in crisscrossing between the public and the private sectors, has put himself in a difficult position—one not uncommon to public men. He is credited with being the intellectual force behind a war that not everyone wants and that many suspect, however unfairly, of being driven by American business interests. There is no question that Perle believes that removing Saddam from power is the right thing to do. At the same time, he has set up a company that may gain from a war. In doing so, he has given ammunition not only to the Saudis but to his other ideological opponents as well.

Komplett auf:

http://www.newyorker.com/fact/content/?030317fa_fact

INPUTS
17.03.2003, 05:25
IWF genehmigt Zahlung aus Kreditpaket für Brasilien

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Zahlung von 4,1 Milliarden Dollar an Brasilien aus dem im September gewährten Kreditpaket in Höhe von 31,4 Milliarden Dollar genehmigt. Mit der Billigung unterstützt der IWF die Wirtschaftspolitik des neuen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva, der im Januar sein Amt angetreten hatte. Es ist die erste Tranche, die der IWF seit dem Amtsantritt Lulas freigab.

Brasilien hat sich im Gegenzug zu dem Kredit zu einer strikten Haushaltspolitik verpflichtet. Um die IWF-Gelder zu erhalten, muss das Land nach der im September getroffenen Vereinbarung in diesem Jahr ein Haushaltsüberschuss von 3,75 Prozent des Bruttoinlandprodukts erzielen.
---------------------------------------------------------------------

Frisches Geld für die Wall-Street.
Trotzdem schaut der Real kurzfristig wieder stärker aus und steht nu 3,4 zum Dollar.

INPUTS
17.03.2003, 05:56
Noch was zu Georgie Soros - dem Mann mit der doppelten Zunge.

Einerseits den grossen Philantropen im ehemaligen Osten markieren, mit seinen unzähligen "Kapitalismusfilialen" der "Open Society", aber gleichzeitig Lateinamerika aufschnupfen wollen.
Halt eine weitere, sehr suspekte Type aus dem Umfeld der Ayn Rand.
Genauso verlogen wie jede Verflechtung von Politik und Kapital.
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Die vom IWF gesponserte wirtschaftliche Katastrophe in Brasilien

Michel Chossudovsky 12.02.1999 !!!
Der Angriff der Spekulanten: von Ostasien und Rußland nach Lateinamerika


Während Wall Street Spekulanten ihre tödlichen Beutezüge ausweiten, hat die globale finanzielle Krise einen neuen Höhepunkt erreicht. Unter dem Angriff der Spekulanten brach die Börse in Sao Paulo am Schwarzen Mittwoch, dem 13. Januar 1998, zusammen.
Die Tresorräume der Brasilianischen Zentralbank wurden gesprengt; die "sich dahinschleppende" Bindung des Real an den Dollar wurde gebrochen. Gustavo Franco, Direktor der Zentralbank, wurde durch Professor Francisco Lopes ersetzt, der gemeinsam mit Finanzminister Pedro Malan sofort nach Washington abreiste, um sich dort mit dem IWF und dem US Finanzministerium in "Beratungen" auf höchster Ebene zu begeben.

http://www.heise.de/tp/artikel/6/6372/1.html

tom911
17.03.2003, 06:09
moin germa :)
moin @all

@germa .......wie schon wieder urlaub ;) :lach

INPUTS
17.03.2003, 06:14
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&

Wieder kein Urlaubsgeschenk für Germa....

Haste Dir eigentlich wegen der 2 Wochen Irakkrieg freigenommen,
so wie andere das machen, für die Fussball-WM??

tom911
17.03.2003, 06:38
Original erstellt von INPUTS
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&

Wieder kein Urlaubsgeschenk für Germa....

Haste Dir eigentlich wegen der 2 Wochen Irakkrieg freigenommen,
so wie andere das machen, für die Fussball-WM?? :lach :lach :lach

Spuernase
17.03.2003, 06:50
Guten Morgen :D

delphin
17.03.2003, 06:54
Guten morgen zusammen :)

cherry
17.03.2003, 07:32
guten morgen @all +@germa :)

germanasti
17.03.2003, 07:39
Moin miteinander :)

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&

Nikkei schliesst mit -131 P. auf 7871 P. & damit direkt auf der wichtigen Marke 7850 P.

Man traut es sich ja kaum zu sagen, doch auch heute gint der Move zu 100% vom Terminmarkt aus. Unfassbar! :mad:

germanasti
17.03.2003, 07:40
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1047531980&

Dollar mächtig unter Druck.

Aber erst unter 117,20 bzw. über 1,0860 kann man etwas feiern

germanasti
17.03.2003, 07:42
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=XAU%3D&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1047532000&

Gold fast 10 Dollar im Plus. :D:D:D

Haben letzte woche also tatsächlich die Lemmings-Deppen auf Tief verkauft! :kiss:

Doch denkt dran, dass die Minen momentan nur ein Pullback vollziehen.
Gleiches gilt für den Goldpreis!

cherry
17.03.2003, 07:42
Original erstellt von germanasti
Moin miteinander :)

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&

Nikkei schliesst mit -131 P. auf 7871 P. & damit direkt auf der wichtigen Marke 7850 P.

Man traut es sich ja kaum zu sagen, doch auch heute gint der Move zu 100% vom Terminmarkt aus. Unfassbar! :mad:

Das ist nicht unfassbar, sondern kommt wie erwartet. Ich hoffe nur das der Nikkei bis Ende März über die 8000 kommt, sonst schaut es tot traurig aus weil die ersten banken den Flattermann machen. :(

INPUTS
17.03.2003, 07:42
Liechtenstein: Fürst bekam seinen Willen

64,3 Prozent Zustimmung für die Verfassungsinitiative: Hans-Adam geht nicht nach Wien ins "Exil"


VADUZ (red.). Fürst Hans-Adam II. erhielt bei der Volksabstimmung über seine Verfassungsinitiative in allen elf Gemeinden die absolute Mehrheit. Nur 16,5 Prozent stimmten für den Gegenvorschlag "Initiative Verfassungsfrieden". Damit ist die Drohung des Fürstenhauses, bei Ablehnung seiner Vorschläge nach Wien ins "Exil" zu gehen, vom Tisch.


Die vorgeschlagene Verfassungsänderung soll dem Fürsten mehr Rechte einräumen: So soll der Fürst künftig ohne Zustimmung des Parlaments die Regierung entlassen dürfen; ein Notstandsrecht und rechtliche Immunität zugestanden bekommen.

In einer ersten Reaktion bezeichnete man das Ergebnis der Abstimmung im Schloss in Vaduz als "erfreulich". Fürst Hans-Adam: "Im Geheimen hatte ich natürlich gehofft, dass es über 60 Prozent sein werden, davon konnte man aber überhaupt nicht ausgehen." Der Verfassungskonflikt hatte die letzten zehn Jahre die Politik in dem Kleinstaat beschäftigt. Die Initiative des Fürsten, über die seit Freitag abgestimmt worden war, war auch von der regierenden Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP) und Regierungschef Otmar Hasler unterstützt worden.

Zu den Urnen waren 16.500 Bürger gerufen. Nun soll, so wurde in Vaduz bestätigt, Erbprinz Alois (34) in absehbarer Zeit seinen Vater ablösen. Ein konkreter Zeitpunkt steht nicht nicht fest.


17.03.2003 Quelle: Print-Presse

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Einer gegen alle - oder Adam allein gegen die EU.
Jetzt kann sich Brüssel brausen, wegen den neuen Schwarzgeldgesetzen.
Mit einer Demokratie hätte man vielleicht noch verhandeln können.
Aber mit was soll man "Vogelfreie" und "Leibeigene" ködern oder gar fangen?

germanasti
17.03.2003, 07:45
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=1047600000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=NDI3.CME&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=NDI3.CME&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+1047600000&selected=chart

Nasdaq-Future -15 P. wegen einer Bush-Entscheidung, die schon vorher hinlänglichst bekannt war? :confused:

Ich hätte ja nun gesagt es ist ein Fake, doch der kurze Aufwärtsspike um 07.00 Uhr war eine glasklare FED-Intervention, in die sofort abverkauft wurde. & das zu tiefster US-Nachtzeit. :eek:


810/805 P. ist Idealziel für S&P zur Wippe.
Dann sind nochmals 40 P. Puffer nach oben, wenn Krieg beginnt und die letzten Deppen rein rennen. ;)

germanasti
17.03.2003, 07:46
Original erstellt von cherry
Das ist nicht unfassbar, sondern kommt wie erwartet. Ich hoffe nur das der Nikkei bis Ende März über die 8000 kommt, sonst schaut es tot traurig aus weil die ersten banken den Flattermann machen. :(

:ne:ne:ne

Diese Debatte führen wir nun aber auch nicht weiter, lieber Cherry.

Es wäre sinnlos mit Dir darüber zu diskutieren. Du magst es einfach nicht kapieren. :m

Auch Dir sollte bekannt sein, dass die japanische Börse bereits 2 Wochen vor Monatsende ihr Fiskaljahr beendet. d.h. seit heute wird auf Rechnung für 2003 gehandelt!

lupo
17.03.2003, 07:48
guten morgen, eine erfolgreiche woche freunde :)

germanasti
17.03.2003, 07:48
17/03/2003 07:29
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 17. März~

TOP AKTUELL
In der Irak-Krise hat US-Präsident George W. Bush den Montag
als letzten Tag für diplomatische Bemühungen zur Abwendung eines
Krieges bezeichnet. "Es ist unsere Schlussfolgerung, dass morgen
die Stunde der Wahrheit für die Welt schlägt", sagte Bush nach
einem Krisengipfel mit dem britischen Premierminister Tony Blair
und Spaniens Ministerpräsident Jose Maria Aznar auf den Azoren.
Bei einem Scheitern der Diplomatie könnte Bush nach Angaben von
US-Regierungsvertretern noch am selben Tag Iraks Präsident
Saddam Hussein ein Ultimatum stellen. Dieser drohte, bei einem
Angriff werde Irak die USA überall auf der Welt bekämpfen. Der
UNO-Sicherheitsrat setzte für Montagnachmittag Ortszeit (21.00
Uhr MEZ) Beratungen an.
Zusatzinfo unter: [IQ-GEG]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der zweitgrößte deutsche Versorger RWE [RWE.GER] will
Geschäftszahlen für 2002 vorlegen und hat zu einer
Bilanz-Pressekonferenz eingeladen.
* Von den Firmen des Neuen Marktes werden zudem
Mühlbauer [MUB.GER] , GPC Biotech [GPC.GER] und Funkwerk [FEW.GER]
über die jüngste Geschäftsentwicklung berichten.
Zusatzinfo unter: Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Siemens [SIE.GER] will einem Magazinbericht zufolge die
Sparte Industrieturbinen der französischen Alstom
übernehmen. Siemens plane ein Angebot abzugeben, um den eigenen
Geschäftsbereich Energieerzeugung zu verstärken, berichtete der
"Focus". Der erwartete Kaufpreis belaufe sich auf rund 1,5
Milliarden Euro. Ein Siemens-Sprecher sagte: "Zu Spekulationen
im Markt äußern wir uns nicht."
* Für die Deutsche Bank [DBK.GER] haben sich die Erträge in
den ersten beiden Monaten 2003 nach Ansicht von
Vorstandssprecher Josef Ackermann gut entwickelt. "Für das
Gesamtjahr bin ich zuversichtlich", sagte Ackermann dem
"Handelsblatt". "Die ersten beiden Monate verliefen insgesamt
positiv, das gilt vor allem für das Investment-Banking." Für das
Gesamtjahr hoffe er, dass die Risikovorsorge wieder deutlich
unter dem Vorjahr liegen werde.

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Dollar hat am Montag in Fernost gegenüber Yen und
Euro schwächer tendiert, nachdem US-Präsident George W.
Bush, der UNO eine Frist von einem Tag für eine diplomatische
Lösung des Irak-Konflikts gesetzt hatte. Die US-Währung gab
damit zum Wochenauftakt einen Teil ihrer Gewinne aus der
Vorwoche wieder ab, als Hoffnungen auf eine friedliche Lösung
der Krise den Dollar zeitweise auf ein Zwei-Wochen-Hoch
gegenüber Yen und Euro hatte steigen lassen. Im fernöstlichen
Geschäft fiel der Dollar bis gegen 06.00 Uhr MEZ auf 117,85/90
Yen von 118,30/38 Yen zum Ende der vergangenen Woche in New
York. Der Euro kletterte auf 1,0808/13 Dollar von 1,0739/45 am
Freitag.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Nach dem Ultimatum von US-Präsident George W. Bush an die
UNO im Irak-Konflikt ist die Tokioter Börse am Montag nahe an
ein 20-Jahrestief gefallen. Der Nikkei-Index verlor 1,01
Prozent oder 80,73 Punkte auf 7921,96 Punkte und notierte damit
nur knapp über dem 20-Jahrestief von vergangenen Dienstag, als
der Index bei 7862 Punkten lag. Der breiter gefasste Topix-Index
verlor zum Wochenauftakt 0,88 Prozent auf 779,13
Punkte.Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die US-Finanzmärkte stehen vor einer weiteren Woche der
Spannung und Unsicherheit über den Fortgang der Irak-Krise.
"Irak bedeutet Unsicherheit --- und Unsicherheit steigert
Volatilität", sagte Barry Hurwitz von HSBC Securities. Und auch
Analyst Paul Cherny von S&P Marketscope erklärte: "Nächste Woche
werden wir Geisel der Headlines sein." Dahinter dürften die in
der Woche erwarteten Quartalsberichte der "Schwergewichte"
Oracle, Micron Technology und Goldman Sachs in den Hintergrund
treten. Von der Sitzung des Offenmarkt-Ausschusses der Fed
(FOMC) am Dienstag wird keine Zinssenkung erwartet.
Am Freitag hatten sich die Aktien-Kurse in New York in engen
Grenzen bewegt. Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss
mit einem Tagesgewinn von 0,49 Prozent auf rund 7859 Punkte.
Dies bedeutet zugleich ein Wochengewinn von 1,55 Prozent. Der
technologielastige Nasdaq-Index notierte dagegen marginal
um 0,04 Prozent tiefer auf rund 1340 Zähler. Für die Woche ergab
sich aber ein Plus von 2,68 Prozent. Der breiter gefasste
S&P-500-Index schloss mit einem Plus von 0,16 Prozent bei
833 Punkten.
Die US-Rentenwerte profitierten zum Wochenschluss von der
Flucht in die Qualität. Die marktführenden zehnjährigen Notes
legten 13/32 auf 101-14/32 zu, was ihre Rendite auf 3,701
drückte. Am Montag steht die wöchentliche Auktion drei- und
sechsmonatiger T-Bills durch das US-Schatzamt an. Zudem soll die
Auktion vierwöchiger T-Bills angekündigt werden.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:

Prognose Vorp.
MONTAG, 17. MÄRZ
Keine relevanten Indikatoren vorgemerkt

germanasti
17.03.2003, 07:49
17/03/2003 07:10
FOKUS 1-Bush-Rede belastet fernöstliche Börsen - Dollar fällt~

Singapur, 17. Mär (Reuters) - Nach der Frist von
US-Präsident George W. Bush für die UNO haben die Aktienmärkte
in Fernost am Montag schwächer tendiert. Auch der Dollar gab
seine Vorwochengewinne zum Teil wieder ab. Die Preise für Gold
und Öl zogen indes deutlich an, da viele Händler nun nicht mehr
mit einer friedlichen Lösung des Konfliktes rechnen.
Bush hat dem UNO-Sicherheitsrat den Montag Zeit gegeben, um
einen diplomatischen Ausweg aus dem Irak-Konflikt zu finden und
einen Krieg zu verhindern. Am Freitag hatte sich dageen an den
Märkten Optimismus breit gemacht, ein Krieg könne vermieden
werden oder werde sehr kurz sein.
Der Nikkei-Index verlor am Montag 1,6 Prozent auf
rund 7871 Punkte und notierte damit nur knapp über dem
20-Jahrestief von 7862 Punkte. Auch die Börsen in Südkorea und
Hongkong verloren im Schnitt ein bis gut zwei Prozent. Der
Deutsche Aktienindex (Dax) hatte am Freitag noch gut zwei
Prozent gewonnen, obwohl an den US-Börsen nur moderate
Kursgewinne verzeichnet worden waren. Von den kaum veränderten
Schlusskursen der US-Börsen vom Freitag dürften zum Wochenanfang
kaum mehr Impulse ausgehen.
Die US-Währung, die in der vorigen Woche von Hoffnungen auf
eine friedliche Lösung profitiert hatte, gab wieder nach, ohne
aber einzubrechen. Der Euro kletterte auf 1,0823/28 Dollar von
1,0739/45 am Freitag in New York, womit er auch unter dem
EZB-Referenzkurs von 1,0775 Dollar notierte. Anfang März hatte
die Gemeinschaftswährung allerdings schon Kurse von mehr als
1,10 Dollar erreicht, was Händler mit der Angst vor einem Krieg
gegen Irak und den wirtschaftlichen und politischen Folgen für
die USA begründet hatte. Zum Yen fiel der Dollar auf 117,85/90
Yen von 118,30/38 Yen zum Ende der vergangenen Woche. Händler
sagten, Spekulationen, die japanische Notenbank könnte zugunsten
des Dollar intervenieren, hätten den Kursanstieg des Yen
gebremst.
Derweil flüchteten viele Anleger in Fernost wieder in die
als sichere Anlagehafen geltenden Rentenpapiere. Die
US-Staatsanleihen zogen im fernöstlichen Handel an. Auch der
Goldpreis erhöhte sich um mehr als sieben Dollar auf
344,40 Dollar je Feinunze. Händler rechnen für den Beginn eines
Krieges aber mit einem Einbruch des Goldpreises. Der Ölpreis zog
ebenfalls deutlich an, da viele Marktteilnehmer für den Fall
eines Krieges mit einer Unterbrechung der Ölversorgung rechnen.
Der Preis für die Terminkontrakte auf US-Leichtöl stieg um 1,26
Dollar auf 36,64 Dollar je Barrel (159 Liter), der für die
führende Nordseesorte Brent kletterte um 1,25 Dollar auf 31,38
Dollar je Barrel. Es sehe so aus, als stünde der Krieg
unmittelbar bevor, sagte ein Händler. Darauf bereite sich der
Markt jetzt vor.
ale/ast

:hihi :hihi :hihi

Künstlich will man nun ein 2. Standbein noch vor dem Krieg erschaffen. :p

germanasti
17.03.2003, 07:51
Magazin: Porsche drosselt finnische Boxster-Produktion

München (vwd) - Die Porsche AG, Stuttgart, drosselt nach Informationen des Magazins "Automobilwoche" die Produktion ihres Modells Boxster beim finnischen Hersteller Valmet. Damit wolle der Sportwagenhersteller das Stammwerk in Zuffenhausen besser auslasten, heißt es in einem Vorabbericht aus der neuesten Ausgabe. Im laufenden Jahr sollen in Finnland rund 20.000 Boxster vom Band laufen. 2001 waren bei der ThyssenKrupp-Beteiligung noch 24.000 Einheiten gefertigt worden.
vwd/11/17.3.2003/rio/ip



--------

Bei Porsche brennt der Baum lichterloh.
Wie lange noch bis zu ersten Entlassungen?

germanasti
17.03.2003, 07:54
Der Dollar ist viel zu wenig im minus, als dass man von einem black monday weltweit sprechen könnte. :rolleyes:

germanasti
17.03.2003, 07:56
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2FBRT%2D&Titel=Brent%20Crude%20Oil&Zt=1047884070&

Auch mit dem Öl läuft es falsch. Müste normalerweise jetzt erst recht in den Keller purzeln.


big boys legen falsche Fährten heute morgen. Pfui!

cherry
17.03.2003, 07:56
Original erstellt von germanasti
:ne:ne:ne

Diese Debatte führen wir nun aber auch nicht weiter, lieber Cherry.

Es wäre sinnlos mit Dir darüber zu diskutieren. Du magst es einfach nicht kapieren. :m

Auch Dir sollte bekannt sein, dass die japanische Börse bereits 2 Wochen vor Monatsende ihr Fiskaljahr beendet. d.h. seit heute wird auf Rechnung für 2003 gehandelt!

Eine Debatte brauchen wir doch hier nicht führen. Wenn ich sehe wie amerik. oder europ. Börsen nach oben sind und wie die japanischen Börsen hoch sind. Das sagt schon alles.
Ich hoffe selber das der Nikkei nicht in der Grütze geht. Allerdings habe ich dabei eine andere Motivation. Wenn Japan abschmiert wird das Weltfinanzsystem abschmieren. Das wünscht sich wahrlich niemand. Deshalb hoffe ich das die Börsen weltweit demnächst ihren Boden finden werden und das es wieder langsam aufwärts geht.

Eumel
17.03.2003, 07:57
Guten Morgen Germa & All. :)

MichaelFKr
17.03.2003, 08:03
Moin zusammen :)

Eumel
17.03.2003, 08:10
Na gebrauchen können sie die neuen Soldaten ja. ;)

Iran to release 1,700 Iraqi PoWs tomorrow

Qasr-e Shirin, Kermanshah prov, March 16, IRNA -- Iran will release
some 1,700 Iraqi prisoners of war (PoWs) tomorrow as a goodwill
gesture, Governor of Qasr-e-Shirin Hossein Khosh Eqbal said on Sunday.
He said that the Iraqi PoWs will return home via Khosravi border
check point in line with Iran-Iraq agreement to settle the issue of
prisoners of war remaining from the 1980s.
Khosh Eqbal said that Iraq will, in return, release 350 Iranian
prisoners.
He underlined that the Iranians due to be freed from Iraq are not
PoWs, but, citizens whom Iraq detained over a period of several years
for various reasons.
SS/AH
End

INPUTS
17.03.2003, 08:26
Hitparade der Globalisierung

Krystian Woznicki 17.03.2003

A.T. Kearney und das Foreign Policy Magazin haben die 62 am meisten globalisierten Länder der Welt ermittelt

Vor zwei Jahren schuf das internationale Consulting Unternehmen A.T. Kearney gemeinsam mit dem Foreign Policy Magazin den Globalization Index - eine Hitparade der Länder, die am meisten globalisiert sind. Nachdem die erste Version den Stand der Globalisierung vor dem 11.09. widerspiegelte, zeigt die zweite Version, die nun vorliegt, den Stand danach.





http://www.foreignpolicy.com/issue_janfeb_2003/images/chart4.jpg

INPUTS
17.03.2003, 08:27
http://www.foreignpolicy.com/issue_janfeb_2003/images/chart2.jpg

INPUTS
17.03.2003, 08:28
http://www.foreignpolicy.com/issue_janfeb_2003/images/chart3.jpg

germanasti
17.03.2003, 08:28
Inputs:

Globalisierung löst sich sowieso bald wieder fast vollständig auf.
War bislang während fast jeder WWK so ;)

INPUTS
17.03.2003, 08:30
http://www.foreignpolicy.com/issue_janfeb_2003/images/chart1.jpg

INPUTS
17.03.2003, 08:33
Original erstellt von germanasti
Inputs:

Globalisierung löst sich sowieso bald wieder fast vollständig auf.
War bislang während fast jeder WWK so ;)

Besagt diese Studie auch.
Lustig ist doch nur, dass die Prinzipien der Globalisierung gerade auf die Länder am wenigsten zutreffen, die sich am meisten dicke tun...

Hitparade der Globalisierung



Nur Platz 61: Doch Saudi Arabien sieht sich selbst als Teil der Globalisierungselite (Saudi Arabien Airlines Werbung)

Die Macher haben ein recht facettenreiches Kategoriensystem entwickelt: Die Integration eines jeweiligen Landes wird neben dem ökonomischen Sektor an den "persönlichen", "technologischen" und "politischen" Verbindungen nach außen gemessen. Diese unterteilen sich dann in jeweils drei bis vier weitere Subkategorien. "Personal" zum Beispiel in "Reisen & Tourismus", "Telefon" und "Banküberweisungen". Die Zahl individuell getätigter Reisen, Telefonate und über die Bank abgewickelter Geldgeschäfte bestimmt die Punktzahl, die das jeweilige Land in der Kategorie "Personal" zugesprochen bekam. Diese Punktzahl wurde dann ins Verhältnis gesetzt mit den 62 Mitbewerbern. Auf Platz 62 landete in dieser Kategorie China, das insgesamt den 51. Rang belegt, und auf Platz eins Irland, das auch in der Gesamtwertung an der Spitze steht.

Das ist kein Witz. Irland belegt Platz 1. Und man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Die Schweiz ist Nummer 2, Schweden 3, Singapur 4 und die Niederlande 5. Wer dachte, dass die G8-Nationen hier die Top Five stellen würden, muss umdenken. Nicht die Größe einer nationalen Ökonomie bestimmt den Globalisierungsstatus, sondern die Verbindungen, die das jeweilige Land in die Außen-Welt hat. Die USA, eine Nation, die gemeinhin als am stärksten verschaltet und vernetzt gilt, rangiert noch nicht einmal unter den Top 10. Japan belegt Platz 35! Der Grund? Nicht zuletzt die Tatsache, dass beide in der Kategorie "economy" jeweils Platz 50 und 56 belegen. Nachvollziehbar sind diese Einschätzungen, ist doch allzu bekannt, dass die Ökonomien dieser Länder entlang von streng regulierten Grenzen organisiert und keineswegs in einen freien Fluss eingebunden sind.

Deutschland liegt übrigens auf Platz 17, ist seit letztem Jahr drei Punkte zurückgefallen und rangiert nun hinter Portugal, der Tschechischen Republik und Neuseeland und vor Malaysia..

Doch wie erklärt dieses Ordnungssystem einen größeren Sinn-Zusammenhang, etwa den Grund, warum die Globalisierung nach dem 11.09. nicht zum Stillstand gekommen ist?



"Als Nationen ihre Grenzen dicht zu machen begannen, um sich gegen den internationalen Terrorismus zu wappnen, glaubten manche, dass der Fluss von Menschen, Gütern und Dienstleistungen zum Erliegen kommen würde. Doch sind offene Grenzen nicht die Ursache für die Globalisierung, genauso wenig, wie sie deren Resultat sind. Der destruktivste Terroranschlag der Geschichte konnte die der Globalisierung zu Grunde liegenden Kräfte nicht zum Erlahmen bringen."




Was diese Kräfte sind, das erklärt der Begleittext mit Verweis auf den Princeton-Historiker Harold James:

"International openness did not lead to the spread of technology. Rather, it was technical changes and efficiencies of scale that have made purely national markets relatively inefficient, thereby compelling business to spread across borders."

Doch werde die Globalisierung nicht allein durch ökonomische Faktoren bedingt. Und auch deshalb, so die Studie, zeichnet sich nicht lediglich ein Abwärts-, sondern auch ein Aufwärtstrend ab. Im politischen Sektor nämlich sei ein deutlich höherer Grad an globaler Integration zu beobachten. Die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen ist im Vergleich zur letzten Hitparade angestiegen, den größten Zulauf konnten kommerzielle und humanitäre Organisationen verbuchen. China und Taiwan traten der World Trade Organization bei. Die International Organization for Migration hat viele neue Mitglieder dazu gewonnen, wovon allein 59 sich aus den im Globalization Index aufgeführten Ländern rekrutieren. Auch der UN sind weitere Länder beigetreten.

Kurz: Die Krieg-gegen-den-Terror-Ära ist die Zeit der großen Allianzen. Frei nach dem Band-USA-for-Africa-Motto "The world must come together as one" stehen Nationen-übergreifende Zusammenschlüsse an der Tagesordnung. Dieser Trend reflektiert auch die gegenwärtige Ideologie der Globalisierung, auf die schon so oft hingewiesen wurde, und die George W. Bush nach dem 11.09. mit seinem berühmten "Ihr seid entweder mit oder gegen uns" -Satz prägte. Eine Ideologie, die sich auch auf diese Hitparade übertragen hat.

Trotz objektivem Gestus, ist im Begleittext von Gewinnern und Verlierern die Rede. Zwar nimmt diese Rede in erster Linie Bezug auf das "davor" und "danach", also den Vergleich zwischen dem ersten und dem zweiten Globalization Index. Doch wird auch eine wertende Botschaft mit Blick auf die aktuelle Rangfolge übermittelt: Auch wenn die USA nicht an der Spitze stehen, ganz unten rangieren Saudi Arabien und der Iran. Insbesondere Saudi Arabien, letztes Jahr noch Rang 37, gelte als "poster child" für die marginale Position der arabischen Welt in der Globalisierung. Zwar handelt es sich um die größte Wirtschaft dieser Region, zugleich jedoch auch um das am wenigsten globalisierte Land. Als leuchtendes Vorbild erscheint Schweden. Denn im Gegensatz zu den Spitzenreitern Schweiz und Irland kann es auch auf dem politischen Sektor einen sehr hohen Grad an globaler Integration vorweisen. Doch ob die Saudis so werden wollen wie die Schweden?

www.heise.de

germanasti
17.03.2003, 08:35
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1

Im DAX kommt nun ein evening-doji-star (mit aufgesetztem shooting-star!) wie aus dem Lehrbuch zur Geltung. Vorbörslich bereits im Bereich 2350/2360 P., was eine wunderschöne Insel ausbilden kann. Freitags-Gap ist noch offen. ;)

Doch kommt es sehr selten vor, dass solch ein explosiver Schub wie Donnerstag/Freitag ungebremst wieder abverkauft wird. Ergo ist sowohl in BRD als auch USA mit einem 2. Standbein zu rechnen, in das dann die ganzen Nachläufer hineinrennen.

2250/2260 P. Idealziel dafür.
Doch bietet bereits davor der Bereich 2290-2310 P. eine passable Turnzone.


Ob man das traden kann? :rolleyes:
Wenn dann nur höchstspekulativ, denn niemand kennt Situation Saddams wenn Krieg begonnen hat.
Andersrum ist shorten genauso höchstspekulativ, denn Greenspan wird mit Sicherheit dieses Getümmel für Megainterventionen nutzen, da JEDEr an Kriegsrallye glaubt & damit kaum Verdacht auf FED-Aktionen schiebt.

germanasti
17.03.2003, 08:37
Inputs:

Menschheit, Wirtschaft und Welt ist ein ständiger Kreislauf.
Auf, ab, auf, ab.

& so wie seit Jahrhunderten versucht wird die Welt in einen Einklang zu bringen (Globalisierung), ist es bislang immer schief gegangen. Menschen sind einfach viel zu verschieden dafür.

Ich kenne übrigens keinen Fall, bei dem solch eine Entflechtung ohne Krieg vonstatten ging. :(

SirDax
17.03.2003, 08:39
guten morgen

cloneshare
17.03.2003, 08:41
Guten Morgen :)

Nikkeischlachtfest läuft weiter :(

germanasti
17.03.2003, 08:47
Am Freitag hatten wir ein gigantisches Nikkei-Volumen von über 1,5 Mrd. :ek
Dat waren letzte Transaktionen zum Fiskaljahresende!

Nun brauchen Banken und Versicherungen nicht mehr zu verkaufen & ausländischen Investoren fehlen Gründe um weiter in Japan zu bleiben. Ein Hauruck-Geschiebe wird wohl für einige Tage kommen.

Nichtsdestotrotz finden die Hauptbewegungen weiterhin via Future statt!

germanasti
17.03.2003, 08:48
optim3 Themenansicht Ist der Goldpreis langfristiger Nutznießer des Geldsystems??? 08:41


Moin Goldkind :lach

SirDax
17.03.2003, 08:49
2250 wäre perfekt! Doppelter Boden, alle würden schreien

germanasti
17.03.2003, 08:51
2250 P. wären fast 7% DAX-minus.

Bisserl arg viel für eine Verfallswoche die mit einem so tief gefakten Future beginnt. :rolleyes:

germanasti
17.03.2003, 08:53
Ford will US- und internationales Ergebnis getrennt ausweisen

Dearborn (vwd) - Die Ford Motor Co, Dearborn, will in Zukunft das US-Ergebnis und das internationale Ergebnis für ihre Automobilsparte getrennt ausweisen. Diese Form der Berichterstattung werde ab dem 1. Quartal 2003 praktiziert, heißt es in einer Pflichtmitteilung des Konzerns an die Securities and Exchange Commission (SEC). Er habe im zurückliegenden Jahr 3,5 Mrd USD aus seinen Rücklagen für Garantieleistungen für Automobile ausgezahlt, berichtet der Konzern. Insgesamt belaufe sich die Rücklage für diesen Zweck auf 5,4 Mrd USD.
vwd/DJ/17.3.2003/ip/jhe

----------

Da weiss jemand welcher Kollaps der USA droht. ;)

SirDax
17.03.2003, 08:53
Germa;
wenn man es so sieht, dann wäre es vielleicht doch ein wenig viel!!!

cherry
17.03.2003, 08:53
Original erstellt von germanasti
2250 P. wären fast 7% DAX-minus.

Bisserl arg viel für eine Verfallswoche die mit einem so tief gefakten Future beginnt. :rolleyes:

Muss ja nicht heute sein. Morgen ist auch noch ein Tag ;)

germanasti
17.03.2003, 08:56
cherry:

Die Gier der Börsianer ist momentan grenzenlos. :(

Ich wäre schon froh wenn dat Ding nicht heute mittag gleich wieder ins Plus dreht.



Für steigende Kurse gibt es aber auch unabhängig vom Irak keinen Grund mehr.
Diese 24-Stunden-Frist der Amis an UN kommt einem unerfüllbaren Akt gleich.
Zudem warendie Worte Bushs an Frankreich eine indirekte Kriegserklärung. :mad:

germanasti
17.03.2003, 08:59
07:23 Uhr
Heute laut Bush «Moment der Wahrheit» in Irak-Krise

New York (dpa) - In der Irak-Krise kommt heute nach den Worten von US-Präsident George W. Bush der «Moment der Wahrheit». Im Weltsicherheitsrat versuchen die Diplomaten zum voraussichtlich letzten Mal, eine Lösung zu finden. Bush will versuchen, doch noch eine Mehrheit für eine Resolution zu finden, die ihn zum Krieg ermächtigt. Er gab aber unmissverständlich zu verstehen, er werde auch ohne ein solches Mandat in den Krieg ziehen. Die Sitzung des Rates beginnt um 21 Uhr deutscher Zeit.

----------------

UN-Sitzung beginnt erst um 21.00 Uhr.
Dann wirds vll. doch noch etwas mit blutigem SK.

lady
17.03.2003, 09:00
moin, moin germa ;) ... eine erfolgreiche Woche wünsche ich allen :)

germanasti
17.03.2003, 09:01
Oh, jetzt geht aber die sonne senkrecht auf. :eek: :eek: :eek:

Hallo Lady :kiss:

germanasti
17.03.2003, 09:01
MLP -7% gap down :ek

SirDax
17.03.2003, 09:04
2360,


ich habe einen spekulativen Call bei 2300 im System

germanasti
17.03.2003, 09:08
Deftige Umsätze zu Beginn.


Allianz macht mit 5% gap-down auf & kostet den DAX gerade mal 7 P.
Sind die mittlerweile so niedrig am DAX beteiligt?

SirDax
17.03.2003, 09:08
um wieviel uhr tagt denn der un-sicherheitsrat

mulgrew
17.03.2003, 09:09
Guten Morgen @ll,

sieht so aus, als habe die DAB es geschafft, ein am Ende ganz gut funktionierendes System durch ein langsames und viel zu umständliches (wenn man einfach nur traden will) zu ersetzen :confused:

germanasti
17.03.2003, 09:10
DAX -3% :D



Mulgrew:

Bei mir ist DAB-Side noch down.

SirDax
17.03.2003, 09:10
2337, wir kommen der 2300 aber verdammt schnell entgegen

SirDax
17.03.2003, 09:11
und das nach 10min

germanasti
17.03.2003, 09:12
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Za=i&Al=small&Rc=%2FBRT%2D&Titel=Brent%20Crude%20Oil&Zt=1046159779

Öl bewegt sich nun doch in die richtige Richtung. ;)

Runter auf ca. 24 Dollar und dann up and away auf 40,60, 80 und später über 100 Dollar.
Hyperinflation machts möglich.

mulgrew
17.03.2003, 09:15
@germa

bei mir jetzt auch :( Wenn das die letzten Überlebenesversuche der DAB sind ists jedenfalls kein guter Auftakt :mad:

germanasti
17.03.2003, 09:15
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1829&mocktick=1

Wenn der Future noch ein wenig verliert & ERöffnung unter 1005 P. im NAsdaq-Index erfolgt, könnte es ein Höllen-Gap werden. Dann nix mehr muss Wippe fortgesetzt werden. :eek:

Allerdings kaum vorstellbar, dass Greenspan dem tatenlos zusieht.

SirDax
17.03.2003, 09:18
n.tv hat immer so schöne ausdrücke,


"Jahr der Flaute", hört sich irgentwie gut an

SirDax
17.03.2003, 09:19
autos kriegen wieder eine drauf

germanasti
17.03.2003, 09:22
Original erstellt von germanasti
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1

Im DAX kommt nun ein evening-doji-star (mit aufgesetztem shooting-star!) wie aus dem Lehrbuch zur Geltung. Vorbörslich bereits im Bereich 2350/2360 P., was eine wunderschöne Insel ausbilden kann. Freitags-Gap ist noch offen. ;)

Doch kommt es sehr selten vor, dass solch ein explosiver Schub wie Donnerstag/Freitag ungebremst wieder abverkauft wird. Ergo ist sowohl in BRD als auch USA mit einem 2. Standbein zu rechnen, in das dann die ganzen Nachläufer hineinrennen.

2250/2260 P. Idealziel dafür.
Doch bietet bereits davor der Bereich 2290-2310 P. eine passable Turnzone.


Ob man das traden kann? :rolleyes:
Wenn dann nur höchstspekulativ, denn niemand kennt Situation Saddams wenn Krieg begonnen hat.
Andersrum ist shorten genauso höchstspekulativ, denn Greenspan wird mit Sicherheit dieses Getümmel für Megainterventionen nutzen, da JEDEr an Kriegsrallye glaubt & damit kaum Verdacht auf FED-Aktionen schiebt.

Weil die blöden Eröffnungsauktionen heute so lange gedauert haben. gab es kein Insel-Gap :mad:

2310-2290 oder 2260-2250 P. lt. Technik das Ziel.

germanasti
17.03.2003, 09:23
bislang ist sogar nur das Freitags-Gap geschlossen worden-

SirDax
17.03.2003, 09:24
Doch bietet bereits davor der Bereich 2290-2310 P. eine passable Turnzone.

Sieht danach aus, dass er das auf jeden Fall sieht. Und das bestimmt noch in den nächsten 2 stunden

SirDax
17.03.2003, 09:26
oder warten auf un-sicherheitssitzung

SirDax
17.03.2003, 09:30
wenn eurostoxx unter 200 fällt, gibt es noch einen ruck nach unten

germanasti
17.03.2003, 09:33
Richtig starkes Abverkaufsvolumen will nicht aufkommen. :rolleyes:



Cherry:

Das habe ich vorhin mit der Gier gemeint.

Diese ist momentan so stark wie zuletzt im Novemebr 2002 und März 2000.
& das obwohl der DAX 80% unter ATH steht. :dumm
Da ist noch weit und breit kein Boden in sicht. Traurig aber wahr!

germanasti
17.03.2003, 09:40
17/03/2003 09:23
Allianz-Aktie drückt Dax ins Minus - Irak-Krise belastet weiter~

Frankfurt, 17. Mär (Reuters) - Deutliche Kursverluste des
Versicherers Allianz haben den Deutschen Aktienindex
(Dax) am Montag zum Handelsstart über zwei Prozent ins
Minus gedrückt. Händlern zufolge laste außerdem der
möglicherweise bald beginnende Krieg in Irak weiter auf den
Börsen.
Kurz nach Handelseröffnung verbuchte Deutschlands
wichtigster Börsenindex ein Minus von 2,3 Prozent bei 2347
Punkten. "Nach dem Wochenende scheinen die Hoffnungen auf eine
friedliche Lösung des Irak-Konflikts endgültig gestorben zu
sein. Das belastet die Märkte, denn bei einem Kriegsausbruch
wird es wohl erst einmal nach unten gehen", sagte ein Händlerin.
Die Papiere des Allfinanzkonzerns Allianz [ALV.GER] rutschten
rund sechs Prozent auf 56,11 Euro. Die Investmentbank Morgan
Stanley hatte am Morgen das Kursziel für Allianz-Aktien auf 67
Euro von zuvor 84 Euro gesenkt. Außerdem hatte die französische
Allianz-Tochter Assurances Generales de France (AGF)
einen um 63 Prozent gefallenen Gewinn für 2002 berichtet. "Das
AGF-Ergebis war schlecht", sagte ein Händler. Zudem hielten sich
bei der Allianz seit Wochen Spekulationen um eine
Kapitalerhöhung und es gebe Sorgen, die Allianz-Zahlen in dieser
Woche könnten eine negative Überraschung bringen, fügte er
hinzu.
Die Papiere des Versorgers RWE [RWE.GER] fielen 3,8 Prozent
auf 18,66 Euro. Am Morgen hatte der Essener Konzern zwar eine
Steigerung des Betriebsgewinns 2002 mitgeteilt, das
Nettoergebnis habe sich allerdings verringert.
Bayer [BAY.GER] -Aktien rutschten 3,8 Prozent auf 9,94 Euro.
Mit Spannung wird ein Urteil im ersten Schadenersatzprozess in
den USA im Zusammenhang mit dem Bayer-Medikament Lipobay
erwartet. Am Freitag hatte das Geschworenengericht in Corpus
Christi im Bundesstaat Texas seine Beratungen ohne Urteil
beendet. Die Beratungen der Jury sollen am heutigen Montag
fortgesetzt werden.
mym/ked


----------

Das Allianz-Minus hat dem DAX gerade mal 7 P. gekostet.
Deutsche Analysten werden von Tag zu Tag dümmer. :mad:

optim3
17.03.2003, 09:49
Original erstellt von germanasti
optim3 Themenansicht Ist der Goldpreis langfristiger Nutznießer des Geldsystems??? 08:41


Moin Goldkind :lach

moin an die runde :)

moin germanasti :)

:D
:D:D
:D

germanasti
17.03.2003, 09:52
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=22&tid=708513&offset=0&page=0&

Peter.Wedemeyer1 hat heute die grosse Goldhausse verkündet.

Ohweh, hoffentlich kommt nun nicht der ganz grosse Goldcrash :m

germanasti
17.03.2003, 09:52
Hi 03 :)

Mir geht es nicht mehr gut, seit ich eben den Peter.Wedemeyer-Push gelesen habe :cry

germanasti
17.03.2003, 09:54
DAX ;)

germanasti
17.03.2003, 09:55
Duisenberg soll länger im Amt bleiben

17. Mär 09:27


EZB-Chef Duisenberg wird einem Pressebericht zufolge möglicherweise länger im Amt bleiben. Der Ausgang des Prozesses gegen seinen designierten Nachfolger Trichet soll abgewartet werden.

Auf dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) am kommenden Freitag soll über eine mögliche Verlängerung der Amtszeit des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg, beraten werden. Das berichtete die «Financial Times Deutschland» am Montag unter Berufung auf EU-Kreise.
Duisenberg soll wegen des Prozesses gegen seinen designierten Nachfolger, den französischen Notenbank-Chef Jean-Claude Trichet, möglicherweise mehrere Monate länger im Amt bleiben. Zudem berate der EU-Gipfel über die Nachfolge des EZB-Direktoriumsmitglieds Sirkka Hämäläinen, deren Vertrag Ende Mai ausläuft.


EZB-Chef Duisenberg sollte nach früheren Plänen am 9. Juli von Trichet ersetzt werden. Jedoch steht Trichet im Skandal um die ehemalige Staatsbank Credit Lyonnais in Paris vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, von Bilanzfälschungen gewusst zu haben. Das Urteil wird erst für den 18. Juni erwartet. Auch wenn Trichet freigesprochen wird, dauert eine Personalentscheidung durch die EU-Institutionen zu lange, um Anfang Juli abgeschlossen zu sein.


Irak-Krise bestimmt Tagesordnung

Wenn Trichet jedoch für schuldig befunden wird, müssen sich die Franzosen auf einen neuen Kandidaten einigen, was ebenfalls einige Monate dauern dürfte. In beiden Fällen wäre die EZB zunächst führungslos. Duisenberg hatte bereits angeboten, einige Monate länger zu bleiben, um einen reibungslosen Übergang zu garantieren.

Die Tagesordnung des Gipfels stehe allerdings nicht endgültig fest, hieß es in dem Bericht weiter. Sollte ein Krieg gegen Irak in dieser Woche beginnen, werde die Agenda geändert. Zudem sei bei beiden Fragen die Anwesenheit der Finanzminister nötig. (nz)


http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=5&item=231109

:kiss:

germanasti
17.03.2003, 09:57
Dem DAX fehlt weiterhin die Power für irgendetwas. :zz

Damit warten wir auf Amerika.



open air

bis nachher :)

optim3
17.03.2003, 10:06
Original erstellt von germanasti
Hi 03 :)

Mir geht es nicht mehr gut, seit ich eben den Peter.Wedemeyer-Push gelesen habe :cry

auch wede hat mal glück.:)

Ibykus
17.03.2003, 10:17
Original erstellt von SirDax
oder warten auf Unsicherheits-Sitzung

Guten Morgen allerseits ;)

niemandweiss
17.03.2003, 10:49
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800&sid=

niemandweiss
17.03.2003, 11:02
Original erstellt von germanasti
Hi 03 :)

Mir geht es nicht mehr gut, seit ich eben den Peter.Wedemeyer-Push gelesen habe :cry

Du solltest lieber wegfahren, wenn du Urlaub machst ? :confused:

Ibykus
17.03.2003, 11:02
Presse: Deutsche Post kauft 1000 Quelle-Shops auf

von -cas- – Aktuellen Zeitungsberichte hat die Deutsche Post 1000 der bundesweit mehr als 5000 Quelle-Shops gekauft. Dies berichtet zumindest das "Westfalen-Blatt" am Samstag.
Hiermit erfülle der Konzern die gesetzlichen Auflagen, 5000 posteigene Filialen zu unterhalten, nachdem in der Vergangenheit von Seiten der Bonner bekannt wurde, dass die Deutsche Post ihr altes Filialnetz weiter ausdünnen wolle. Des Weiteren berichtet die Zeitung, dass für die 1000 Quelle-Shops ein neues Tochterunternehmen der Deutschen Post gegründet werden soll.

© WELT.de

germanasti
17.03.2003, 11:05
Nix passiert im DAX :zz


Future hoch, Dollar hoch, Gold runter.

So war es zu erwarten, denn Greenspan gibt sich in dieser Situation nie und nimmer geschlagen!

germanasti
17.03.2003, 11:08
Sämtliche Realisten müssen sich zwingend den neuesten Spiegel kaufen !!!

Ausser dort und seit einem Jahr hier wird nirgendwo die absolute Wahrheit über Amerika, deren Betrug an der Welt & baldigen Untergang beschreiben. Ein sensationeller Leckerbissen in der Presselandschaft! ;)


Der Schreiberling Emmanuel Todd hat gar einen Nachruf auf die einstige Supermacht Amerika verfasst. :lach
Er erwartet einen baldigen Zusammenbruch des Dollars & dazu sage ich: YEEEEEEEEEEEEESSSSSSSS !!!!!!!!!! :cool:

germanasti
17.03.2003, 11:09
Original erstellt von niemandweiss
Du solltest lieber wegfahren, wenn du Urlaub machst ? :confused:

Hast Du eben wieder zurückgekauft? :hihi :hihi :hihi

niemandweiss
17.03.2003, 11:09
Original erstellt von niemandweiss
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800&sid=

alles wird gut :)
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2=XAU.X.IND&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=HUI.X.IND&sOrdType=perc&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=HUI.X.IND&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1016362800+1047898800+839548800&selected=chart&sid=

niemandweiss
17.03.2003, 11:10
Original erstellt von germanasti
Hast Du eben wieder zurückgekauft? :hihi :hihi :hihi

Deine Wankelmütigkeit im WO-Board schreit zum Himmel oder anders ausgedrückt

"ist der Ruf .... "

niemandweiss
17.03.2003, 11:13
das sind charttechnisch eindeutig Kaufkurse :cool:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=850089600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=HAM.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=HAM.FSE&sTimeNav=true&sTimeNav.x=287&sTimeNav.y=7&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1016362800+1047898800+850089600&selected=chart&sid=

LDiablo
17.03.2003, 11:14
Moin Germa,

Du hast Poschd

:)

niemandweiss
17.03.2003, 11:14
egal wo man hinsieht - BGO
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=850867200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=MGD.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=MGD.FSE&sTimeNav=true&sTimeNav.x=287&sTimeNav.y=13&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1016362800+1047898800+850867200&selected=chart&sid=

Ibykus
17.03.2003, 11:15
germa,

den Dow sehe ich für diese Woche noch bei 7630, später warten die 7360

DAX erst 2240, dann 2160-80


was meinst du dazu :rolleyes:

niemandweiss
17.03.2003, 11:16
so und das reicht jetzt - Hecla
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=962841600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=HCL.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=HCL.FSE&sTimeNav=true&sTimeNav.x=263&sTimeNav.y=12&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1016362800+1047898800+962841600&selected=chart&sid=

germanasti
17.03.2003, 11:17
Original erstellt von niemandweiss
Deine Wankelmütigkeit im WO-Board schreit zum Himmel oder anders ausgedrückt

"ist der Ruf .... "

Mir war mein Ruf schon immer egal.
& was interessieren mich andere Leute? :p

Ibykus
17.03.2003, 11:19
Was denkt ihr?

Einerseits kann es passieren, dass die Amis ruckzuck in Bagdad sind und die Iraki-Führung Saddam stürzt und alles wieder gut ist

Kriegsgegner werden müde und wollen nicht mehr viel davon wissen etc.


oder


Ami verrennt sich im Irak, Heiliger Krieg gg. Amerika wird ausgerufen, die Sache verschleppt sich auf Monate


ich kann mich weder für´s eine noch andere entscheiden :confused:

germanasti
17.03.2003, 11:20
Die Banken im DAX halten sich sehr gut.
Da will keiner raus. ALLE glauben nun an ein Baisseende mit dem Irakkrieg!



Iby:

7630 P. wären wohl die 805/810 P. im S&P :rolleyes:

Mit Kriegsbeginn sollte es nochmals rund 5% steigen, d.h. hoffen wir das Greenspan nun nicht die komplette Konsolidierung aufsaugt

niemandweiss
17.03.2003, 11:20
:confused: echt zum ... der Chart von GFI
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=642384000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=EDG.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=EDG.FSE&sTimeNav=true&sTimeNav.x=278&sTimeNav.y=7&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1016362800+1047898800+642384000&selected=chart&sid=

niemandweiss
17.03.2003, 11:21
Original erstellt von germanasti
Mir war mein Ruf schon immer egal.
& was interessieren mich andere Leute? :p

so wie du dich produzierst, mit Sicherheit eine ganze Menge :cool:

germanasti
17.03.2003, 11:21
iby:

Der Irakkrieg wird nur eine Stundensache sein, Was soll nach 3000 Bomben noch grossartig stehen? :rolleyes:

Trotzdem wird Amerika an diesem Krieg zerbrechen, da sie damit ALLE Völkerrechte und bestehenden Vereinbarungen ausser Kraft setzen.
Les den neuesten Spiegel dazu. :)

germanasti
17.03.2003, 11:21
Original erstellt von niemandweiss
so wie du dich produzierst, mit Sicherheit eine ganze Menge :cool:

:ne:ne:ne

Ibykus
17.03.2003, 11:24
germa,

mit Bombenanwürfen wird das Ziel nicht erreicht - Amis WOLLEN Irak abrüsten und Saddam entfernen. Da müssen sie dann schon einen Schritt weiter gehen. Materielle Schäden reichen da nicht.

Wie lange wird es dauern, bis im arabischen Fernsehen baumelnde GIs gezeigt werden?

germanasti
17.03.2003, 11:25
Lehman senkt Bayer-Kursziel auf 24 von 25 EUR

Lehman Brothers senkt das Bayer-Kursziel auf 24 von zuvor 25 EUR. Das Analystentreffen des Unternehmens in der vergangenen Woche hat die Analysten nicht überzeugt, heißt es zur Begründung. Die Einschätzung "Underweight wird bekräftigt.
vwd/DJ/17.3.2003/ll/ml/ps


http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+575200&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=132469&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6414&mocktick=1

:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl
:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl
:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl:rofl

Wer soll dieses Analysten-Pack noch ernst nehmen?

germanasti
17.03.2003, 11:26
Banken nun im plus & sogar MLP hat komplett gedreht.
Anleger stürzen sich auch heute in alles was nach Schrott aussieht :dumm

Ob bei dem Futuredreh & FED-Währungsinterventionen gleich die Gier aufkommt?

niemandweiss
17.03.2003, 11:26
Original erstellt von germanasti
iby:

Der Irakkrieg wird nur eine Stundensache sein, Was soll nach 3000 Bomben noch grossartig stehen? :rolleyes:

Trotzdem wird Amerika an diesem Krieg zerbrechen, da sie damit ALLE Völkerrechte und bestehenden Vereinbarungen ausser Kraft setzen.
Les den neuesten Spiegel dazu. :)

Scholl Latour hat gesagt gestern, "der Krieg ist schnell gewonnen, aber das Chaos kommt danach".

germanasti
17.03.2003, 11:27
Original erstellt von Ibykus
germa,

mit Bombenanwürfen wird das Ziel nicht erreicht - Amis WOLLEN Irak abrüsten und Saddam entfernen. Da müssen sie dann schon einen Schritt weiter gehen. Materielle Schäden reichen da nicht.

Wie lange wird es dauern, bis im arabischen Fernsehen baumelnde GIs gezeigt werden?

Hoffentlich so schnell und zahlreich, dass die US-Bevölkerung endlich erkennt welch ein Satan G.W. Bush ist!

germanasti
17.03.2003, 11:28
& schon rennt der DAX senkrecht hoch.

Was ein bisschen Greenspan doch gleich bewirken kann in den Anlegerhirnen. :lach

germanasti
17.03.2003, 11:35
& gleich ist der DAx im plus. :hihi :hihi :hihi
Man kann dabei aber NICHT von Eindeckungskäufen sprechen!
Es laufen einzelne Werte völlig unterschiedlicher Branchen hoch. Fonds tätigen verbilligungskäufe. :dumm

optim3
17.03.2003, 11:37
den heutigen gold - chart werde ich mir ausdrucken und einrahmen lassen.:D

germanasti
17.03.2003, 11:40
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&freq=1&startdate=8%2F1%2F1990&enddate=3%2F31%2F1991&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7909&mocktick=1
1991

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=768&mocktick=1
2003


ALLE sind sich nun ABSOLUT sicher das mit dem Kriegsbeginn die ultimative Rallye zum Baisseende kommt. Doch schauen sich die Charts so ähnlich aus wie in 1991?

Geld reicht für vll. 5-7% dann ist Liquidität aufgebraucht. Rest anschliessend nur noch mit Allan möglich.

Ausserdem rannte es in 1991 hoch, weil man mit dem Krieg einen Wirtschaftsschub erwartete. Ergo auch fundamentakl berechtigt.
In 2003 hingegen wird Amerika, bei einem Zugriff ohne UN-Mandat, die kompletten Kriegs- und Wiederaufbaukosten selbst tragen müssen. Angesichts der eh schon lädierten Finanzwirtschaft der Supergau!


Ich bleibe dabei:
Mit Kriegsbeginn endet offiziell die Ära, bei der amerika eine Weltmacht war. :cool:

germanasti
17.03.2003, 11:41
Original erstellt von optim3
den heutigen gold - chart werde ich mir ausdrucken und einrahmen lassen.:D

warum? :confused:

germanasti
17.03.2003, 11:44
17.03. 10:12
Bill Gross: Aktienmarkt hat wenig Perspektiven
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Der Ausblick für Aktien und Anleihen ist weiterhin schlecht, meint Bill Gross, der Manager des größten Anleihenfonds der Welt gegenüber dem US-Börsenmagazin Barron´s. Grund seien die „unterdurchschnittlichen“ Wachstumsperspektiven der US-Wirtschaft.

Bestenfalls könnten so Anleiheninvestoren in der nahen Zukunft mit 4 bis 5 Prozent Ertrag rechnen, während Aktien immer noch „ausgesprochen“ überbewertet seien, so Gross, der den $70.1 Milliarden schweren Pimco Total Return (WKN: 622971) verwaltet. Die Performance von Anleihen in den Jahren 2004 und 2005 könnte deutlich von einer anziehenden Inflation auf 4% geschädigt werden. Gleichzeitig rechnet Gross für mehrere Quartale nicht mit einem deutlich anziehenden Leitzinsniveau. Jegliche Leitzinserhöhungen würden „gedämpft“ ausfallen.

Auf Seiten des Aktienmarktes seien die Perspektiven nicht viel besser. Der US-Industrieindex Dow Jones könnte noch die nächsten 10 Jahre ziellos auf dem aktuellen Niveau „umherirren“.

„Zweistellige Returns am Aktienmarkt werden eine ferne Erinnerung und Unternehmensanleihen sollten mit Aktien vergleichbare Returns liefern, aber mit einem weit geringeren Risiko“, sagt Gross gegenüber Barron´s. Aufgrund steigender Rohstoffkosten werden die Margen der Unternehmen stärker unter Druck kommen, und hohe Kreditlasten werden weitere Entlassungen und Verkäufe von Geschäftsteilen auslösen.

US-Notenbankchef Alan Greenspan sei eine „Geisel“ gegenüber dem jüngsten Anstieg der kurzfristigen Zinssätze, weil „nachhaltige“ Anstiege der kurzfristigen Zinssätze Unternehmen wie Konsumenten bei Ausgaben bremsen. Gleichzeitig könne die US-Notenbank den Leitzins nicht aggressiv erhöhen, um den schwachen Dollar zu stützen.

-----------

Immer mehr Leute erkennen nun die Gefahren einer Hyperinflation. ;)

optim3
17.03.2003, 11:44
Original erstellt von germanasti
warum? :confused:

weil die aktionen des kartells heute besonders lächerlich aussehen.

germanasti
17.03.2003, 11:46
Original erstellt von optim3
weil die aktionen des kartells heute besonders lächerlich aussehen.

Ich hätte jetzt eher gesagt man hat Gold und Euro heute nacht bewusst als Fake nach oben gezogen. :rolleyes:


Gold kriegt erst mit Hyperinflation eine Chance. Dann aber gewaltig.

EMMA
17.03.2003, 11:46
morgen

niemandweis hat also auch den Scholl-Latour gesehsn. :)
Wurde sogar mit nur halbstündiger Pause zweimal hintereinander ausgestrahlt.

Ein sehr kluger Mann
war einleuchtend und schlüssig, logisch durchdacht was er von sich gegeben hat.
Ich saß zu 80% heftig nickend vor dem Schirm. Er bringts einfach auf den Punkt.

Respekt verdient diese Gesprächsrunde auch, weil sie nicht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und rumkrakehle geendet hat, sonder zivilisiert und gesittet geführt wurde. Trotz 180 Grad unterschiedlicher Ansichten. Da könnten sich die Politiker mal eine deftige Scheibe von abschneiden!

EMMA

germanasti
17.03.2003, 11:47
was hat scholl-latour gesagt?

niemandweiss
17.03.2003, 11:48
Original erstellt von EMMA
morgen

niemandweis hat also auch den Scholl-Latour gesehsn. :)
Wurde sogar mit nur halbstündiger Pause zweimal hintereinander ausgestrahlt.

Ein sehr kluger Mann
war einleuchtend und schlüssig, logisch durchdacht was er von sich gegeben hat.
Ich saß zu 80% heftig nickend vor dem Schirm. Er bringts einfach auf den Punkt.

Respekt verdient diese Gesprächsrunde auch, weil sie nicht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und rumkrakehle geendet hat, sonder zivilisiert und gesittet geführt wurde. Trotz 180 Grad unterschiedlicher Ansichten. Da könnten sich die Politiker mal eine deftige Scheibe von abschneiden!

EMMA

Dafür ist er bekannt, Emma. Wenn jemand die Situation dort blickt, dann er. Hast du auch gesehen, wie dem anderen der Schweiss auf der Stirn stand ? :p

Yoda
17.03.2003, 11:48
Ich habe auch mal an das IR-Team von Daimler gemailt:

Sehr geehrtes IR-Team,

ich hätte mal eine Frage bezüglich des Jahresabschluss 2002.
Auf Seite 3 sind Umsatzerlöse von 55,573 Mrd. und Umsatzkosten von 49,570
Mrd. verzeichnet. Das ergibt ein Bruttoergebnis von 6 Mrd. Aber wenn man noch
die Vertriebskosten und Verwaltungskosten einbezieht, wäre mit dem Verkauf
von Autos ja kein Gewinn entstanden. Der Gewinn stammt ja dann nur aus dem
Beteiligungen.

Daher meine Fragen:

1.) Was macht die DaimlerChrysler Service AG, die 4,2 Mrd. zum
Beteiligungsergebnis beigetragen hat?
2.) Stimmt es, dass mit dem Autoverkauf incl. Vertriebskosten praktisch kaum
Gewinn entstanden ist?

MFG
xxx

und die Antwort:

Sehr geehrter xxx,

danke für Ihr Mail vom 16.3.2003. Leider muß ich Ihnen mitteilen, daß ich die
von Ihnen aufgestellte Rechnung auf Basis der von Ihnen genannten Zahlen so
darstellbar ist. Wenn Sie einen Blick in unseren Geschäftsbericht auf Seite 85
werfen, können Sie sehen, daß wir im industriellen Geschäft ein Bruttoergebnis
vom Umsatz in Höhe von 25.6 Mrd Euros und im Finanzdienstleistungsgeschäft von
2.5 Mrd Euro erzielten.

Unter Berücksichtigung der Vertriebskosten und einiger weiterer Positionen, die
Aufwendungen beinhalten, konnten wir auf Konzernebene in 2002 ein Ergebnis vor
Finanzergebnis von 4.047Mrd erzielen. (Industriegeschäft 2.988 Mrd
Finanzdienstleistungsgeschäft 0.872Mrd. Eine detaillierte Kommentierung des
Automobilsparten des DaimlerChryslerkonzerns finden sie auf Seite 18ff und
26ff. Eine Darstellung der DaimlerChrysler Services finden Sie des weiteren auf
S.44. Bzgl. Ihrer Frage, ob wir mit Autoverkauf incl. Vertriebskosten praktisch
kaum Gewinn erzielten, kann ich Ihnen mitteilen, daß wir in 2002 bei Mercedes
Car Group einen Operating Profit von 3.020 Mrd und bei Chrysler einen Operating
Profit in Höhe von 1.317 Mrd erzielen konnten. Beide Größen beinhalten
Vertriebskosten und Risikovorsorge für zukünftige Absätze.

Ich hoffe, dass wir damit die Unklarheiten ausräumen konnten.

Mit freundlichen Grüßen


Rolf Bassermann
DaimlerChrysler AG
Investor Relations
HPC 0323
70546 Stuttgart
Germany


:confused:

MillenniumBroker
17.03.2003, 11:49
Original erstellt von germanasti
iby:

Der Irakkrieg wird nur eine Stundensache sein, Was soll nach 3000 Bomben noch grossartig stehen? :rolleyes:

Trotzdem wird Amerika an diesem Krieg zerbrechen, da sie damit ALLE Völkerrechte und bestehenden Vereinbarungen ausser Kraft setzen.
Les den neuesten Spiegel dazu. :)


Das sehe ich genau so.

Die werden in den ersten 2 Tagen soviel Munition verschießen...was soll da noch stehen...

niemandweiss
17.03.2003, 11:49
Original erstellt von niemandweiss
Scholl Latour hat gesagt gestern, "der Krieg ist schnell gewonnen, aber das Chaos kommt danach".

Man Germa :confused:

stockjobber
17.03.2003, 11:50
Im Zuge meiner Überlegungen, wie und wo ich alle amerikanische Produkte meiden kann, ist in mir ein Wunsch an das Christkind eingefallen:

-in den letzten 2 Jahrzehnten ist Europa auf einigen Hochtechnologiegebieten gelungen, den Ami' s ganz gut Paroli zu bieten. Ich denke da an Airbus, Eurofighter, Ariane Space Programm, Mobilfunk, High-Speed Communication, u.a., die wesentlich dazu beitrugen, daß Europa auf den Amischrott ganz gut verzichten kann. Siehe US Handelsdefizit.
Ein wichtiger Bereich ist aber eine Katastrophe: Wintel

Mein Wunsch Europa möge sich seiner Kenntnise besinnen und auf Basis Linux eine eigenständige Prozessorgeneration mit eigener Office-Software schaffen, um dieses Monopolmonstrum Wintel sich vom Hals zu schaffen.
Arbeitsplätze gäbe es dann wieder genug im IT-Bereich.

Hoffen darf ich noch ;)

optim3
17.03.2003, 11:51
Original erstellt von germanasti
Ich hätte jetzt eher gesagt man hat Gold und Euro heute nacht bewusst als Fake nach oben gezogen. :rolleyes:


Gold kriegt erst mit Hyperinflation eine Chance. Dann aber gewaltig.

würde eher sagen, daß die asiaten sich heute nacht wieder kräftig eingedeckt haben.:D

die aktion um 7 uhr war ein versuch das plus verschwinden zu lassen.

hat nicht geklappt und jezt wird die sache eben etwas teurer.

bei beginn der der hyperinflation ist das gold schon lange unbezahlbar.

germanasti
17.03.2003, 11:52
Yoda:

Mir hat dieser Depp in etwa das gleiche geantwortet.

Mittlerweile habe ich es aufgegeben irgendetwas von IR-Abteilungen zu erfahren.
entweder diese Trottel wissen es selbst nicht oder lassen nix raus. :mad:

germanasti
17.03.2003, 11:52
Original erstellt von niemandweiss
Man Germa :confused:

Was genau meinte er mit chaos?

niemandweiss
17.03.2003, 11:53
Original erstellt von EMMA
morgen

niemandweis hat also auch den Scholl-Latour gesehsn. :)
Wurde sogar mit nur halbstündiger Pause zweimal hintereinander ausgestrahlt.

Ein sehr kluger Mann
war einleuchtend und schlüssig, logisch durchdacht was er von sich gegeben hat.
Ich saß zu 80% heftig nickend vor dem Schirm. Er bringts einfach auf den Punkt.
Respekt verdient diese Gesprächsrunde auch, weil sie nicht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und rumkrakehle geendet hat, sonder zivilisiert und gesittet geführt wurde. Trotz 180 Grad unterschiedlicher Ansichten. Da könnten sich die Politiker mal eine deftige Scheibe von abschneiden!

EMMA

Emma das hat mich auch fansziniert, der Mann steht sowas von über den Dingen, der lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen, weil ihm niemand etwas vormachen/gaukeln kann in der Beziehung.

germanasti
17.03.2003, 11:54
03:

& exakt deshalb muss man sich mit Gold schon jetzt befassen. Egal was die Masse sagt. ;)



Stock:

Was haste denn für einen Hass gegen Ami-Produkte entwickelt?

Diese werden doch eh zum Grossteil im Ausland hergestellt und mit ausländischem Kapital finanziert. In dem Dreieck muss nur noch Amerika als Zwischenhändler eliminiert werden & alles wird gut.

Es dauert nun wirklich nicht mehr lange, bis dieses Land und der Dollar untergeht. Habe noch ein wenig Geduld. :)

EMMA
17.03.2003, 11:55
ja niemandweis, das hab ich gesehen :)
er hat mehrfach die Stirn betupft.

Germa er hat vieles gesagt....kurz zusammengefasst unter anderem auch durchblicken lassen, daß sich Amerika mit den FOLGEN vielleicht selbst das Wasser abgräbt...daß sie ungelaubwürdig seien....hat auch auf diese nicht zu überbietende Lächerlichkeit der Freedom Pommes hingewiesen.....der andere konnte kaum was schlüssig-logisches entgegensetzen.

EMMA

stockjobber
17.03.2003, 11:56
USA fordern Waffeninspektoren zum Abzug aus dem Irak auf

Die Vereinigten Staaten haben die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) aufgefordert, mit dem Abzug ihrer Rüstungskontrolleure aus Irak zu beginnen. Dies teilte die IAEA heute in Wien mit.

IAEA-Generaldirektor Mohamed El Baradei erklärte, die Warnung sei gestern am späten Abend erfolgt. :gomad Zuvor hatte US-Präsident George W. Bush beim Azoren-Gipfel von einem Tag der Entscheidung am heutigen Montag gesprochen.

germanasti
17.03.2003, 11:56
Im Spiegel stand übrigens auch geschrieben, dass mittlerweile alle amerikanischen Zeitungen gleichgeschaltet wurden.
& jeder Schauspieler, der etwas gegen den Krieg oder Bush sagt, bekommt keine Rolle mehr!


Die Dikatatur lebt & man hat in den letzten Tagen das Gefühl, nicht Elvis Presley wandelt als Scheintoter weiterhin durch die Welt, sondern unser Adolf :(

germanasti
17.03.2003, 11:57
& nochmal für ein Stündchen weg :)

niemandweiss
17.03.2003, 11:59
Original erstellt von germanasti
Was genau meinte er mit chaos?

Das war halt sein Schlussatz "der Krieg wird schnell gewonnen sein, das Chaos kommt danach"

Das andere hat er alles davor gesagt. Das sich dort keine Demokaratie wie die Amis es sich vorstellen ... etc. etc. und sich durch diesen Krieg erst verheerende Konsequenzen zusammenbrauen werden. (ich bin zwischendurch doch eingeschlafen) :cool: :p

optim3
17.03.2003, 12:02
Original erstellt von germanasti


Die Dikatatur lebt & man hat in den letzten Tagen das Gefühl, nicht Elvis Presley wandelt als Scheintoter weiterhin durch die Welt, sondern unser Adolf :(

es ist echt nicht zu glauben was gerade abgeht!

adolf lebt.

aber gottseidank hat der diesesmal keinen deutschen pass. :D

hatte unser adolf einen? :confused:

nasdaq10.000
17.03.2003, 12:04
Original erstellt von germanasti
03:

& exakt deshalb muss man sich mit Gold schon jetzt befassen. Egal was die Masse sagt. ;)
Stock:
Was haste denn für einen Hass gegen Ami-Produkte entwickelt?
Diese werden doch eh zum Grossteil im Ausland hergestellt und mit ausländischem Kapital finanziert. In dem Dreieck muss nur noch Amerika als Zwischenhändler eliminiert werden & alles wird gut.
Es dauert nun wirklich nicht mehr lange, bis dieses Land und der Dollar untergeht. Habe noch ein wenig Geduld. :)
Nach Zerfall Europas:
Schwabenländle-Kreuzer wird wieder eingeführt, dann durch GOLD-Taler ersetzt.
Die Achse Japan - Schwaben ersetzt die Globalisierung.
Das Handwerk ersetzt die Massen-Industrie.
Hinzu kommt Ackerbau und Viehzucht. Neben dem Handwerk der dann einzige Wirtschaftszweig.
Vielleicht ein wenig Handel noch: Von Unterbezirk zu Unterbezirk allerdings nur noch, da Globalisierung tot.
Auch Amerika toter als tot - ach das hatten wir ja.

trine
17.03.2003, 12:05
tag der wahrheit von bush ausgerufen?

hören die amis nun auf zu lügen?

wunder giobt es immer wioeder - tralala :)

auch lustig

SPIEGEL ONLINE - 17. März 2003, 10:33
URL: http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,240575,00.html
Protest-Rückzieher

Dixie Chicks entschuldigen sich bei Bush Verärgerte Fans und boykottierende Radiostationen können ganz schön einflussreich sein: Die texanische Country-Band Dixie Chicks hat sich für ihre "respektlose" Äußerung gegenüber US-Präsident George W. Bush entschuldigt und relativiert ihre ablehnende Haltung zum Irak-Krieg.

gruß
trine

cherry
17.03.2003, 12:07
Original erstellt von optim3
es ist echt nicht zu glauben was gerade abgeht!

adolf lebt.

aber gottseidank hat der diesesmal keinen deutschen pass. :D

hatte unser adolf einen? :confused:

wie er es beim ersten mal probiert hat nicht. Das hat er schnell und mit einem Trick geändert :(

niemandweiss
17.03.2003, 12:07
Original erstellt von optim3
es ist echt nicht zu glauben was gerade abgeht!

adolf lebt.

aber gottseidank hat der diesesmal keinen deutschen pass. :D

hatte unser adolf einen? :confused:

Leude, davon singen die Rapper schon länger ein Lied. Jan Delay 3. Stück z. B. :cool:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00005B0QZ/qid=1047899035/sr=2-1/ref=sr_aps_prod_1_1/302-0682520-1384862

optim3
17.03.2003, 12:07
@na 10000

freu mich schon auf dein geschrei, nachdem die amis deine us-anlagen
im "kampf gegen den terror" enteignet haben! :D

selbst du müßtes langsam sehen wessen geistes kind die amis sind!

trine
17.03.2003, 12:09
nicht die amis per se

optim3
17.03.2003, 12:11
Original erstellt von trine
nicht die amis per se

tschuldigung.:(

die momentane ami-regierung einschl. deren hintermänner.

MillenniumBroker
17.03.2003, 12:12
Original erstellt von stockjobber
USA fordern Waffeninspektoren zum Abzug aus dem Irak auf

Die Vereinigten Staaten haben die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) aufgefordert, mit dem Abzug ihrer Rüstungskontrolleure aus Irak zu beginnen. Dies teilte die IAEA heute in Wien mit.

IAEA-Generaldirektor Mohamed El Baradei erklärte, die Warnung sei gestern am späten Abend erfolgt. :gomad Zuvor hatte US-Präsident George W. Bush beim Azoren-Gipfel von einem Tag der Entscheidung am heutigen Montag gesprochen.


...am 18.03 also morgen wird es beginnen

cloneshare
17.03.2003, 12:20
also nächste 72 stunden Krieg

DAX runter mit ersten Schuss auf die Intensivstation gehts wohl wieder hoch :confused: :confused: :confused:

fällt er noch vorher unter 2000 :confused:

Ibykus
17.03.2003, 12:21
Französisches Defizit 2002 über drei Prozent

Luxemburg (dpa) - Auch Frankreich hat im vergangenen Jahr gegen die Euro-Stabilitätskriterien verstoßen. Die Neuverschuldung des Landes lag bei 3,1 Prozent und damit über der zulässigen Grenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit.

© WELT.de

Eumel
17.03.2003, 12:27
Original erstellt von germanasti
Im Spiegel stand übrigens auch geschrieben, dass mittlerweile alle amerikanischen Zeitungen gleichgeschaltet wurden.
& jeder Schauspieler, der etwas gegen den Krieg oder Bush sagt, bekommt keine Rolle mehr!

Germa bitte versuche weninigstens sauber zu zitieren. ;)

Eumel
17.03.2003, 12:32
Original erstellt von niemandweiss
Scholl Latour hat gesagt gestern, "der Krieg ist schnell gewonnen, aber das Chaos kommt danach".
Der bedauert ja nur das nicht schon die Franzosen den Vietnamkrieg
gewonnen haben. :rolleyes:

MichaelFKr
17.03.2003, 12:39
Original erstellt von Eumel
Der bedauert ja nur das nicht schon die Franzosen den Vietnamkrieg
gewonnen haben. :rolleyes:

Klar bedauert der das, er hat ja schließlich auf Seiten der Legion gekämpft. Aber immerhin weiss er was Krieg ist und nicht wie die ganzen Hosenscheisser, die jetzt für den Krieg sind, aber nicht die geringsten Konsequenzen daraus tragen müssen.

germanasti
17.03.2003, 12:44
Immer noch nix passiert im DAX :rolleyes:


Eumel:

Ich habe schon richtig zitiert ;)

germanasti
17.03.2003, 12:44
12:30 17.03 Die Börse in den Zeiten des Kriegs

Nun geht es also Richtung Krieg. Die Börsen in Asien und Europa kommentieren das heute gleich mit einem Kursrückgang. Der ist deutlich aber nicht dramatisch, denn im Prinzip rechnen die Anleger schon seit längerem mit einer militärischen Lösung des Irakkonflikts. Und weil das so ist, glauben die Optimisten an steigende Kurse. Ihr Szenario: ein schneller militärischer Sieg der Amerikaner, ein sinkender Ölpreis und als Folge eine gewaltige Rallye an den Börsen. Einen Vorgeschmack hat der DAX in der vergangenen Woche geliefert, als er auf kleinste Friedensgerüchte hin gleich mal um sechs Prozent nach oben sprang.

Zieht sich der Krieg allerdings in die Länge, vielleicht noch begleitet von Aufständen in den gemäßigten arabischen Staaten, dann geraten die Börsen in einen neuen Abwärtssog. Doch selbst wenn der Marsch auf Bagdad ein schneller Durchmarsch wird, ist die Wette auf steigende Kurse ein riskantes Spiel: denn eine kriegsbedingte Kursrallye wird nicht nachhaltig sein. Hat sich der Pulverdampf erst mal verzogen, dann rücken die wahren Ursachen der Börsenschwäche wieder ins Blickfeld: die langfristigen wirtschaftlichen Probleme in den USA, Europa und Japan.

Wir von der BörsenMan-Redaktion sind der festen Überzeugung, dass sich der langfristige Abwärtstrend an den Aktienmärkten nach den Kriegswirren fortsetzen wird, und raten Anlegern daher dringend: Verkaufen, wenn die Kurse mal kurzfristig steigen. Diesen Rat haben wir schon ein paar mal gegeben: im Januar 2000, im Winter 2001, im Herbst 2002. Und jedes Mal haben wir leider recht behalten.

http://www.boersenman.de/BM/Home/articledetail.php?ARTICLEID=1562392

:rolleyes:

stockjobber
17.03.2003, 12:57
Ergänzung:

Eine ähnliche Aufforderung sei auch an Chef-Waffeninspektor Blix ergangen. Dem Vernehmen nach sollte die Frühwarnung für die Inspektoren 48 Stunden vor einem Angriff erfolgen

Quelle: ORF 17.3.03

cloneshare
17.03.2003, 13:07
Original erstellt von stockjobber
Ergänzung:

Eine ähnliche Aufforderung sei auch an Chef-Waffeninspektor Blix ergangen. Dem Vernehmen nach sollte die Frühwarnung für die Inspektoren 48 Stunden vor einem Angriff erfolgen

Quelle: ORF 17.3.03

und wann haben die das bekommen MEZ Uhr ???

germanasti
17.03.2003, 13:09
Zweifelt von euch etwa noch jemand an einem Irakkrieg? :rolleyes:

MichaelFKr
17.03.2003, 13:10
Wow, ML basht Allianz

A L L I A N Z

"Riskanteste Aktie des Universums"?


Merrill Lynch rät vor der Bilanzvorlage der Allianz zum Verkauf der Aktie. Analysten vermuten, dass der Konzern am Donnerstag eine Kapitalerhöhung bekannt geben wird. Konzernchef Schulte-Noelle steht ein schwerer Tag bevor.

www.manager-magazin.de

germanasti
17.03.2003, 13:10
17.03. 12:45
Irakkonflikt: Neue Entwicklungen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



US-Präsident George W. Bush und Großbritanniens Premier Tony Blair werden laut dem TV-Sender Sky Television "um die Mittagszeit" eine Pressekonferenz halten. Zudem wurden die UN-Inspektoren von den USA aufgefordert, den Irak zu verlassen. Großbritannien forderte darüber hinaus Journalisten und andere Zivilisten auf, den Irak zu verlassen. Der Aktienmarkt in Istambul verliert am Montag um über 8%, nachdem ein offensichtlich kurz bevorstehender Krieg die Wahrscheinlichkeit auf ein Hilftspaket der USA verringerte. Die Regierung in Istanbul stimmte vor Wochen darüber ab, ob die USA türkischen Boden für eine Nordfront bei einem Krieg gegen den Irak nutzen dürften. Überraschenderweise wurde gegen die Erlaubnis gestimmt, womit auch ein $15 Milliarden schweres Hilfspaket, das der türkischen Regierung aus Washington zugesagt worden war, obsolet wurde. Während die US-Futures ebenfalls leichter tendieren, fällt der DAX um fast 50 Punkte auf 2356 Stellen.

germanasti
17.03.2003, 13:11
Michael:

Eine GE oder JPM ist eine bei weitem grössere Zeitbombe als Allianz. :rolleyes:

MichaelFKr
17.03.2003, 13:15
Germa,

GE glaub ich nicht wg der Substanz die da ist, aber JPM etc. könnte schon sein. Könnte auch sein, dass endlich in den Branchen mit massiver Überkapazität, wie Automotive ein Großer hoch geht. Wenn eine dieser Heissluftblasen platzt, dann ist es Zeit in den Markt einzusteigen und nicht vorher.

germanasti
17.03.2003, 13:18
Dieser Allianz-Bash kurz vor Zahlen könnte Signal sein, dass ausländische Hedge Fonds dort nun beginnen Shortpositionen einzudecken. Gleiches sahen wir bei Bayer letzte Woche.

Muss man aufpassen das sich dies nicht flächenbrandartig auswirkt, denn dann ist DAX-Boden wirklich nicht mehr weit weg.

germanasti
17.03.2003, 13:23
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=6333&mocktick=1

Aktuell ist der Future 7 P. im minus, d.h. nicht der Rede wert!

Damit bleibt es unverändert bei der bereits wochenlangen Vorgabe:
zw. 1260 und 1380 P. passiert absolut nix interessantes.


815-805 P. wäre Idealtief für S&P zum nächsten Wippenstart.
Wären zw. 2 + 3% Tagesminus.
Ob Allan soviel Blut zulässt?

Rennt es nach oben, muss man warten wo die Intervention über massiven Gegendruck echter Verkäufer trifft. & der wird sehr schwer zu finden sein, so kurz vor dem Kriegsbeginn. Schliesslich glaubt JEDER das dann Baisseende kommt!

germanasti
17.03.2003, 13:26
DE/Tabelle: Pkw-Neuzulassungen nach Herstellern Januar/Februar




absolut Marktanteil
in Prozent

Jan/Feb 2003 2002 2003 2002

Audi 33.567 35.987 7,2 7,5
BMW 39.436 41.685 8,4 8,7
Citroen/
Peugeot 26.943 26.796 5,8 5,7
Daimler
Chrysler 63.066 67.377 13,5 14,1
Fiat 13.277 18.628 2,8 3,9
Ford 36.479 43.429 7,8 9,1
Opel/GM 54.471 44.877 11,6 9,4
Porsche 2.077 2.265 0,4 0,5
Renault 28.140 27.905 6,0 5,9
Toyota 12.747 13.828 2,7 2,9
VW 85.428 86.810 18,2 18,2
VW-Konz. 138.549 140.103 29,6 29,3

Februar 2003 2002

Audi 17.649 17.424
BMW 16.851 21.741
Citroen/
Peugeot 13.329 13.115
Daimler
Chrysler 29.939 31.346
Fiat 6.589 8.069
Ford 19.108 19.744
Opel/GM 25.159 21.819
Porsche 931 1.092
Renault 14.525 14.546
Toyota 7.412 7.147
VW 42.456 41.595
VW-Konz. 69.747 67.403


vwd/17.3.2003/mbr/apo/hab

----------

Guckt mal wie Daimler leiden musste. :lach

germanasti
17.03.2003, 13:28
7:25am 03/17/03 BAGHDAD RESIDENTS BUY FOOD, READY HOMES FOR BOMBS

7:24am 03/17/03 BLAIR CALLS EMERGENCY CABINET MEETING IN WHITEHALL


Man kann die Minuten nun förmlich schon zählen.

germanasti
17.03.2003, 13:29
"Der Euro konnte die grosse Ausbruchszone bei 1,1040 leider nicht nachhaltig überbieten und nahm das negativste Szenario an, nämlich einen zeitweisen Sturz bis in den Bereich um 1,0680. Damit ist er wieder voll in der Seitwärtsphase drin & es droht eine bitterböse SKS-Formation! & für deren rechte Schulter braucht es nichtmal mehr eine grosse Gegenbewegung. Bereich 1,0820-1,0860 reicht bereits aus"


1,0845 war heute morgen das Hoch. :rolleyes:

germanasti
17.03.2003, 13:32
Lufthansa schon wieder über 3% im plus.
Deutsche Fonds positionieren sich für Ende der Baisse & das sollte mit Lufthansa beginnen, schliesslich war es im September´01 genauso. :dumm



Dem DAX fehlt nun nur noch ein kleiner Future-Push und die Gier schlägt um in unlimitierte Käufe.

germanasti
17.03.2003, 13:38
7:29am 03/17/03 FRANCE REPEATS OPPOSITION TO IRAQ 'ULTIMATIM' MEASURE

MichaelFKr
17.03.2003, 13:38
Germa,

bis 2519 kann es im DAX schon noch laufen, ohne dass sich fundamental etwas ändert.

MX 150
17.03.2003, 13:39
Germanasti,


wie werden sich den die Minen verhalten,sollte es im Dow und S&P zu einer Rally
kommen.Läufen die dann mit nach oben oder gehts mit inen nach unten?



Mfg.: MX 150

germanasti
17.03.2003, 13:39
Commerzbank nun 6% im plus.

Soviele Leute setzen auf ein ultimatives Ende der Baisse :(

germanasti
17.03.2003, 13:40
michael:

Jo, im Übertreibungsfall sogar bis 2650 P.
Trotzdem lässt sich ein Crash schöner anschauen. :lach



MX:

Minen laufen oftmals synchron zu Aktien, da sie ja auch welche sind :)

germanasti
17.03.2003, 13:41
13:02 Uhr
Schnee in Süditalien

Rom (dpa) - Wenige Tage vor Frühlingsbeginn hat der Winter Italien fest im Griff. Aus Kalabrien im Süden Italiens werden Schneestürme gemeldet. Auch in den höher gelegenen Regionen Siziliens gibt es Schnee. In Mittelitalien blieben zahlreiche Schulen geschlossen. Starke Schneefälle hatten schon am Wochenende die Region Abruzzen lahm gelegt. Nach Angaben der Meteorologen soll das milde Märzwetter Mitte der Woche zurückkehren.

:hihi

germanasti
17.03.2003, 13:41
13:20 Uhr
Militärschlag der USA gegen Irak steht offenbar bevor

Washington (dpa) - Die USA wollen offensichtlich schon in den kommenden Tagen den Krieg gegen den Irak beginnen. Washington hat die UN-Inspekteure zum Rückzug aus dem Irak aufgefordert. Der Weltsicherheitsrat will noch heute über einen Abzug der Kontrolleure entscheiden. Immer mehr Länder schließen inzwischen ihre Botschaften in Bagdad. Deutschland und China haben heute mit dem Abzug ihrer Diplomaten begonnen. Russland, Frankreich und China haben erneut klar gemacht, dass sie bei ihrem Nein zu einer Kriegs-Resolution bleiben.

germanasti
17.03.2003, 13:47
Stahlhelme auf, DAX-Gier ist ausgebrochen. :hihi

niemandweiss
17.03.2003, 13:49
Original erstellt von MX 150
wie werden sich den die Minen verhalten,sollte es im Dow und S&P zu einer Rally
kommen.Läufen die dann mit nach oben oder gehts mit inen nach unten?
Mfg.: MX 150

Minen laufen oftmals synchron zu Aktien, da sie ja auch welche sind
:confused:
ähm ja, man kann es aber auch so ausdrücken :rolleyes:
" Da es Aktien sind, können sie fallen oder steigen "

http://ichart.yahoo.com/z?s=^hui&c=^XAU,^gspc,^ixic,^dji&a=v&p=s&t=2y&l=on&z=m&q=l
http://ichart.yahoo.com/z?s=^hui&c=^XAU,^gspc,^ixic,^dji&a=v&p=s&t=1y&l=on&z=m&q=l
http://ichart.yahoo.com/z?s=^hui&c=^XAU,^gspc,^ixic,^dji&a=v&p=s&t=6m&l=on&z=m&q=l
http://ichart.yahoo.com/z?s=^hui&c=^XAU,^gspc,^ixic,^dji&a=v&p=s&t=3m&l=on&z=m&q=l
http://ichart.yahoo.com/z?s=^hui&c=^XAU,^gspc,^ixic,^dji&a=v&p=s&t=5d&l=on&z=m&q=l

stockjobber
17.03.2003, 13:51
Original erstellt von cloneshare
und wann haben die das bekommen MEZ Uhr ???


Hier die ganze Story. Ein Cowboy sieht + 2 Möchtegern-Weltmächte (Spanien & Uk glauben noch immer an ihre Vergangenheit :hihi .

DJ IRAQ ROUNDUP: US Urges UN To Pull Inspectors From Iraq 03/17/2003
Dow Jones News Services
(Copyright © 2003 Dow Jones & Company, Inc.)


NEW YORK (AP)--The clock ticked toward a "moment of truth" set by U.S. President George W. Bush and key allies for the U.N. to authorize war against Saddam Hussein, but France and Russia remained opposed to an immediate ultimatum for Iraq to prove it has disarmed.

Meanwhile, war appeared imminent. The U.S. advised U.N. weapons inspectors to begin pulling out of Baghdad while both the U.S. and British governments advised their citizens to leave Kuwait and neighboring countries, citing the risk of chemical or biological attack by Iraq or by terrorists.

Bush, at a summit with allies Britain, Spain and Portugal, said the Security Council would have until midnight Monday to adopt a resolution with enough teeth to satisfy the U.S.-led coalition demanding that Saddam immediately destroy banned weapons.

In setting the deadline, in which Bush warned that "Tomorrow is a moment of truth for the world," the U.S. and its allies planned a last-minute barrage of phone calls to Security Council members, seeking to sway enough votes for a resolution authorizing war.

British Prime Minister Tony Blair, flying home from the summit Sunday evening, told reporters that diplomats would work through the night to try and find common ground. "You cannot have a resolution which simply stipulates further discussion," he said.

Blair faced trouble at home: He called an emergency Cabinet meeting Monday as to contain a rebellion within his governing Labor Party by lawmakers opposed to military action without U.N. backing.

One Bush administration official, speaking on condition of anonymity, said the president planned to address the nation shortly after the diplomatic window closed Monday.

In another sign that war planning was advancing rapidly, the commander who would lead a U.S. invasion of Iraq, Gen. Tommy Franks, was in Kuwait on Monday for talks with his generals and to meet with Kuwaiti officials. The bulk of the nearly 300,000 U.S. and British forces built up to challenge Saddam are in Kuwait.

It appeared almost certain that a U.S.-led war would have to go ahead without U.N. authorization because the Security Council remains bitterly divided and no acceptable compromise is on the table.

France and Russia remained opposed to the ultimatum sought by the Bush administration.

France called for an emergency U.N. ministerial meeting Tuesday to set a timetable for Iraq's peaceful disarmament, ignoring the deadline set by the United States and its allies.

French President Jacques Chirac said he was willing to accept a one-month or two-month deadline for Iraq to disarm, provided the move was endorsed by U.N. weapons inspectors. Foreign Minister Dominique de Villepin reiterated France's threat to use its veto to block a resolution that paves the way to war.

Russia's deputy foreign minister, Yuri Fedotov, said Monday that a U.S.-back resolution authorizing war has "no chances" of passage at the Security Council.

The U.N. weapons inspectors weren't alone in preparing to exit Iraq.

Germany advised its citizens to leave Iraq immediately and said that once they were gone it would shut down its Baghdad embassy.

NBC News, concerned about safety, is removing its six-member television crew from Baghdad, a network spokeswoman told The New York Times.

Baghdad store owners moved merchandise to the relative safety of warehouses, fearing bombs and looting if a war starts, while residents flooded markets stocking up on food and taped their windows to guard against flying glass.

U.N. observers have ceased operations on the Iraq-Kuwait border and moved to the Kuwait side of the demilitarized zone established after the 1990-91 Gulf War.

On Sunday, U.N. weapons inspectors flew five of their eight helicopters out of Iraq after an insurance company suspended its coverage amid fears war is imminent.

Later, Iraqi leader Saddam Hussein warned that if Iraq is attacked, it will take the war anywhere in the world "wherever there is sky, land or water." He also issued a decree dividing his country into four military regions, placing his son Qusai and three other close loyalists in command.


(END) Dow Jones Newswires

03-17-03 0709ET

germanasti
17.03.2003, 13:52
Fehlt nur noch ein Dollarmove innerhalb der nächsten Stunde und wir wissen, dass Greenspan diesem Markt nichtmal eine Gewinnmitnahme gönnen wird. :p

germanasti
17.03.2003, 13:55
Deutsche Bank sieht SAP auf 100 EUR steigen

SAP bietet gute Kurschancen, sagt die Deutsche Bank. Aber nach einem Irak-Krieg sei der Wert eine bessere Kaufgelegenheit. Die Analysten sehen SAP in diesem Jahr auf 100 EUR steigen. Zu dem Unternehmen sind sie nach einem Treffen mit dem Management positiv eingestellt, die Einstufung "Buy wird bestätigt.
vwd/DJ/17.3.2003/reh/ml/ps



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Nachdem es DB sehr oft gelingt Werte auf Tief zum Verkauf zu stellen, warum dann nicht auch andersrum? :lach

germanasti
17.03.2003, 13:55
Moskau (awp 74/vwd) - Der russische Präsident Wladimir Putin hat einen von den USA angeführten Krieg gegen Irak entschieden abgelehnt. Ein solches Vorgehen wäre ein Fehler mit schlimmsten Konsequenzen, warnte Putin am Montag in Moskau. Russland befürworte eine Beilegung der Irak-Krise mit friedlichen Mitteln. Ein Krieg werde Tote und Verletzte sowie eine Destabilisierung der gesamten Weltlage zur Folge haben, sagte Putin weiter. Zuvor hatten Frankreich und Russland ihre Ablehnung einer zweiten, den Krieg billigenden, Irak-Resolution bekräftigt. Entsprechend äusserten sich der französische Aussenminister Dominique de Villepin und der russische Vize-Aussenminister Juri Fedotow.

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Auch das ist eine pro-forma-Kriegserklärung Russlands an die USA!

nasdaq10.000
17.03.2003, 13:59
Original erstellt von optim3
@na 10000
freu mich schon auf dein geschrei, nachdem die amis deine us-anlagen
im "kampf gegen den terror" enteignet haben! :D
selbst du müßtes langsam sehen wessen geistes kind die amis sind!
Es ist sicherlich bitterlich für einige zu sehen,
dass die Amis die nun einzig verbliebene Weltmacht sind.

Über die ihr spezifischen Weltmachtserhaltungsusancen/-gepflogenheiten lässt sich sicherlich streiten. Allerdings: Die Amis wurden angegriffen und nicht die Schwabenländler.

Die USA und nicht das Schwabenländle sind die Sieger im Wettbewerb der Nationen.
Dies ökonomisch als auch politisch (parlamentarische Demokratie).

Damit hat sich dieses Modell durchgesetzt.
Die USA sind ein demokratischer Rechtsstaat und auch Bush ist abwählbar.

Man kann dies akzeptieren
oder auch schreiend durch die boards geistern.

Ohne die Amis ständen viele den rechten Arm hebend
am Schwarzen Meer
oder am Wolgastrand.:D

Ibykus
17.03.2003, 14:02
Original erstellt von nasdaq10.000
Allerdings: Die Amis wurden angegriffen

aber offensichtlich nicht vom Irak

SirDax
17.03.2003, 14:05
Möllemann aus der FDP ausgeteten

EMMA
17.03.2003, 14:06
SCHOLL LATOUR wird grade auf N-TV widerholt, für alle, die es sehen wollen.

EMMA

trine
17.03.2003, 14:07
ich ertrage ja viel, aber nicht eine nichtgewählte intelligenzbombe an der spitze von amiland -pata

SirDax
17.03.2003, 14:07
man könnte glad in die versuchung kommen, auf den Zug aufzuspringen!

Mit einem Call, aber ich werde cool bleiben :cool:

trine
17.03.2003, 14:08
pata pata

trabajo si sambo no - :rolleyes:

sabbel
17.03.2003, 14:08
Original erstellt von EMMA
SCHOLL LATOUR wird grade auf N-TV widerholt, für alle, die es sehen wollen.

EMMA

Danke :), hatte gestern den Anfang verpasst :)

germanasti
17.03.2003, 14:08
danke emma :)

germanasti
17.03.2003, 14:09
Original erstellt von trine
pata pata

trabajo si sambo no - :rolleyes:

was ist das für eine sprache? :confused:

nasdaq10.000
17.03.2003, 14:11
Original erstellt von Ibykus
aber offensichtlich nicht vom Irak
Dies ist halt die neue Dimension und Qualität
von kriegerischen Auseinandersetzungen:
Die Angreifer sind immer schwieriger EXAKT zu lokalisieren.

SirDax
17.03.2003, 14:12
samba erinnert mich an brasilien :lach

trine
17.03.2003, 14:13
spanisch der witz dazu lautet

präsident eines südamerikanischen landes tritt nach der wahl vor die massen und ruft

trabajo (arbeit) si

samba no

volk brüllt zurück

trabajo si
samba no

wiederholt sich mehrmals

langsam wieden sie sich im sambaschritt und singen

trabajo si - samba no

usw

germanasti
17.03.2003, 14:16
trine:

Du kannst spanisch? :ek

SirDax
17.03.2003, 14:17
öl-preis ist ja gut gefallen

germanasti
17.03.2003, 14:17
Deutsche Bank bringt kurzen DAX-WAVE-Call mit KO-Marke 2300

Deutsche Bank emittiert neues DAX-Long-Hebelprodukt

Das neue DAX-Hebelprodukt weist folgende Eckdaten auf:

WKN 948321, ISIN DE0009483214, KO-Marke 2.300,00, Bezugsverhältnis 0,0100,
Laufzeit 16.04.2003
(wk)

:hihi

germanasti
17.03.2003, 14:18
AUSBLICK: Allianz-Jahresverlust in Milliardenhöhe - Sorgenkind Dresdner Bank

Der Allfinanzkonzern Allianz wird an diesem Donnerstag (20. März) bei Vorlage der Zahlen für 2002 nach Analysten-Prognosen einen Verlust in Milliardenhöhe ausweisen. Der Blick der Investoren wird sich dabei vor allem auf die Banktochter Dresdner Bank sowie auf die Höhe der Abschreibungen auf Finanzanlagen richten. Mit Spannung werden auch Aussagen zu einer möglichen Kapitalerhöhung des Versicherers, über die in den vergangenen Wochen oft spekuliert wurde, erwartet.

Zahlreiche Analysten rechnen wegen der anhaltend hohen Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie der Milliardenverluste bei der Dresdner Bank bald mit einer Stärkung der Kapitalbasis oder dem Verkauf einer wertvollen Beteiligung wie Beiersdorf . Die Allianz selbst lehnte bisher jeden Kommentar dazu ab. Die Allianz legt an diesem Donnerstag auch Zahlen für das vierte Quartal 2002 vor. Am Freitag folgt eine Analystenkonferenz.

PROGNOSEN FÜR JAHRESVERLUST REICHEN VON 400 MIO BIS 2,1 MRD EURO

Beim Verlust für das Gesamtjahr reichen die Schätzungen der 15 befragten Bankanalysten von 400 Millionen Euro bis 2,1 Milliarden Euro nach einem Gewinn im Vorjahr von 1,6 Milliarden Euro. Der Durchschnitt der Schätzungen liegt bei 1,266 Milliarden Euro. Hauptbelastungspunkt bleibe dabei die Banktochter. "Wir sehen die Dresdner Bank weiter als Kernproblem der Allianz an", schreiben die Analysten der Investmentbank Lehman Brothers. "Es gibt nach wie vor keine Beweise, dass die Allianz das Problem kurz- bis mittelfristig in den Griff bekommen wird."

Beim Blick auf die Zahlen für das vierte Quartal rechnen die Analysten jedoch mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Rekordverlust von 2,5 Milliarden Euro im dritten Quartal. Zwei Banken rechnen sogar mit einem Überschuss im vierten Quartal. Die Schätzungen reichen von einem Verlust in Höhe von 1,2 Milliarden Euro im vierten Quartal bis hin zu einem Gewinn von etwas mehr als 520 Millionen Euro. Im Durchschnitt gehen die Experten von einem Quartalsverlust in Höhe von 382 Millionen Euro aus nach einem Quartalsgewinn von 300 Millionen Euro im Vorjahr.

Nach Schätzung von Lehman Brothers, die mit einem Quartalsverlust von 675 Millionen Euro rechnet, steuert allein die Dresdner Bank 562 Millionen zum Minus im letzten Jahresabschnitt bei. Die Commerzbank erwartet einen Verlust von 527 Millionen Euro bei der Banktochter. Insgesamt prognostizieren die Experten der Commerzbank ein Quartalsminus von 564 Millionen Euro. Bei der Risikovorsorge der Dresdner Bank erwarten viele Analysten noch negative Überraschungen.

RATINGABSTUFUNG DROHT

Für die Analysten der Deutschen Bank und der DZ Bank droht der Allianz Ungemach von Seiten der Ratingagenturen. Die DZ-Bank-Experten gehen davon aus, dass die Allianz bei der Analystenkonferenz am Freitag bekannt gibt, dass sie eine Kapitalerhöhung durchführen wird. Aus diesem Grund werde S&P ihre Einstufung für die Finanzkraft der Allianz senken. Die Deutsche Bank rechnet damit, dass S&P nach den Zahlen für das Geschäftsjahr 2002 die Ratingeinstufung für die Allianz senken wird. Auch die US-Investmentbank Merrill Lynch hält dies für wahrscheinlich.

Vor dem Hintergrund der Abschreibungen auf Finanzanlagen und der Verluste bei der Dresdner Bank gerät das operative Versicherungsgeschäft fast in Vergessenheit. Hier sehen die meisten Analysten ein deutliches Plus der Prämieneinnahmen sowie eine verbesserte Marge. Zudem profitiere die Allianz in Deutschland im Lebensversicherungsbereich als Marktführer von der allgemeinen Marktschwäche. "Die Allianz ist einer der besten Markennamen. Wir rechnen damit, dass sie in Deutschland noch weitere Marktanteile hinzugewinnen kann", schreibt zum Beispiel die Commerzbank in ihrer Analyse./zb/bi/st

Die Prognosen der einzelnen Banken für das Nettoergebnis im Überblick:

http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1047906285

----------

Wird interessant welche Art der Kapitalerhöhung die Allianz bekannt gibt.
Ist es wie bei DTE Zwangsanleihe, wird das Volumen komplett zugehsortet als Absicherungsposition. Dann fällt es noch viel tiefer in dieser Woche. :rolleyes:

sabbel
17.03.2003, 14:22
Original erstellt von trine
spanisch der witz dazu lautet

präsident eines südamerikanischen landes tritt nach der wahl vor die massen und ruft

trabajo (arbeit) si

samba no

volk brüllt zurück

trabajo si
samba no

wiederholt sich mehrmals

langsam wieden sie sich im sambaschritt und singen

trabajo si - samba no

usw

¿hola trine cómo es usted? http://www.kurts-smilies.de/wink2.gif

SirDax
17.03.2003, 14:23
+
Germa;
Deutsche Bank bringt kurzen DAX-WAVE-Call mit KO-Marke 2300

Deutsche Bank emittiert neues DAX-Long-Hebelprodukt

Das neue DAX-Hebelprodukt weist folgende Eckdaten auf:

WKN 948321, ISIN DE0009483214, KO-Marke 2.300,00, Bezugsverhältnis 0,0100,
Laufzeit 16.04.2003

Dann müßte eigentlich der Dax noch mal auf 2300 fallen!! Diese Art der Scheine
sind ein guter Indikator

trine
17.03.2003, 14:24
hola sabbel muy bien

germanasti
17.03.2003, 14:24
17.03. 08:56
US Sentimentdaten - 13.03.03
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Investor Intelligence (II) Sentiment - 13.03.03

Lesen Sie bitte hierzu den ausführlichen GodmodeTrader Kommentar vom 18.12.02 mit dem Titel "Marktsentiment bullish, Markt steigt ?" nochmals durch.

Investors Intelligence ist ein professioneller kostenpflichtiger Dienst, der eine größere Anzahl von US Börsenbriefen verfolgt. Wöchentlich wird eine Datenerhebung vorgenommen. Die einzelnen Newsletter werden eingeteilt in bullishe oder bearishe. Bei der Auswertung dieses Sentimentindikators sind einige entscheidende Faktoren wichtig. Werden "Extreme Readings" erreicht, ist ähnlich wie bei Extreme Readings bei der Put/Call Ratio davon auszugehen, daß das dadurch angezeigte Sentiment als Kontraindikator fungiert. Außerdem sollte der "Spread" zwischen bullisher und bearisher Quote als Auswertungskriterium herangezogen werden, wobei sich beide selbstverständlich komplementär zueinander verhalten. Man sollte bei der Auswertung der Daten das Augenmerk insbesondere auf die Bärenquote richten. In der Regel gilt es unter psychologischen Gesichtspunkten als "einfacher" ein bullishes Bias als ein bearishes Bias zu vertreten. Insofern ist ein Ansteigen der Bärenquote ein sehr verläßlicher und aussagekräftiger Indikator, der eine mögliche bevorstehende Bodenbildung anzeigt.


Datenreihe ab Januar 2002.

--->> Datum/Bullenquote/Bärenquote

03.01.02 49.0% 27.5%
10.01.02 52.6% 22.7%
17.01.02 51.6% 24.7%
24.01.02 52.6% 23.7%
31.01.02 51.6% 26.8%
07.02.02 48.5% 28.9%
14.02.02 47.4% 29.5%
21.02.02 47.9% 29.2%
28.02.02 46.8% 31.9%
07.03.02 47.9% 29.2%
14.03.02 52.1% 30.2%
21.03.02 52.1% 28.7%
28.03.02 51.6% 29.7%
04.04.02 54.6% 28.9%
11.04.02 52.6% 30.9%
18.04.02 54.8% 28.4%
25.04.02 52.7% 30.1%
02.05.02 51.1% 29.8%
09.05.02 52.6% 28.4%
16.05.02 52.1% 29.8%
23.05.02 53.1% 30.6%
30.5.02 53.0% 29.0%
06.06.02 48.9% 31.3%
13.06.02 42.9% 34.7%
20.06.02 40.8% 35.7%
27.06.02 42.4% 36.4%
04.07.02 44.0% 34.0%
11.07.02 39.8% 36.7%
18.07.02 35.4% 39.6%
25.07.02 37.1% 40.2%
01.08.02 38.3% 36.2%
08.08.02 35.5% 39.8%
15.08.02 38.5% 37.4%
22.08.02 36.7% 40.0%
29.08.02 45.7% 31.5%
05.09.02 43.3% 33.0%
12.09.02 40.9% 35.5%
19.09.02 41.9% 30.1%
26.09.02 42.2% 34.5%
03.10.02 38.0% 38.0%
10.10.02 31.0% 39.1%
17.10.02 28.4% 43.2%
24.10.02 38.9% 35.6%
31.10.02 43.4% 28.3%
07.11.02 49.4% 29.3%
14.11.02 50.6% 28.1%
21.11.02 49.4% 24.7%
28.11.02 48.3% 25.3%
05.12.02 51.1% 25.0%
12.12.02 50.5% 24.2%
19.12.02 50.6% 25.8%
26.12.02 49.4% 26.5%
02.01.03 48.3% 25.3%
09.01.03 47.8% 27.8%
16.01.03 50.0% 27.2%
23.01.03 50.0% 28.3%
30.01.03 50.0% 26.1%
06.02.03 47.2% 29.2%
13.02.03 40.2% 31.5%
20.02.03 41.6% 33.7%
27.02.03 40.4% 36.0%
06.03.03 41.6% 38.2%

13.03.03 bullish: 39.8% bearish: 37.5%



Bekanntermaßen ist erst der Abbau der Extreme Readings der Bullenquote als sentimenttechnisches Verkaufsignal zu werten. In den vergangenen Wochen wurde aus sentimenttechnischer Sicht erst das entscheidende Verkaufssignal generiert; und das zu einem Zeitpunkt, als die Indizes bereits deutlich von ihren Highs abgegeben hatten.

Die Bullenquote war aus dem Extreme Reading Bereich deutlich abgefallen. Die letzten Datenreihen zeigen nahezu unveränderte Werte zur Vorwoche. Die Quote der bearishen Advisor ist angestiegen, die der bullishen abgefallen. Damit bekommen wir sentimenttechnisch eine Abkühlung. Noch ist "die Zitrone aber nicht vollständig ausgepreßt". Es besteht noch deutlich mehr Wechselpotential vom Bullen- in das Bärenlager.

Sentimentanalyse ist EIN Bestandteil der technischen Analyse und spielt insbesondere im mittelfristigen Zeitfenster eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Als übergeordnet sollte jedoch die konkrete Charttechnik der Einzelindizes und Einzelaktien angesehen werden! Das hat sich auch in den letzten Monaten wieder gezeigt.

:sss

trine
17.03.2003, 14:25
ackermann macht die börse persönlich nieder - ein idiot

germanasti
17.03.2003, 14:25
Scholl-Latour sieht nukleare Bedrohung, wenn der Ami ohne Erlaubnis in den Irak geht. :ek

cherry
17.03.2003, 14:26
Original erstellt von sabbel
¿hola trine cómo es usted? http://www.kurts-smilies.de/wink2.gif

muy bien :)

germanasti
17.03.2003, 14:27
8:02am 03/17/03 NY FACTORIES REDUCE ACTIVITY 1ST TIME SINCE OCT.

8:03am 03/17/03 MARCH EMPIRE STATE NEW ORDERS -6.9 VS. 12.3

8:02am 03/17/03 MARCH EMPIRE STATE SURVEY -2.5 VS. 1.1

:D:D:D

Perry27
17.03.2003, 14:28
Deutsche Bank bringt kurzen DAX-WAVE-Call mit KO-Marke 2300

Den sollen se mal bitte heute noch abräumen, damit endlich mein Stop Buy für die "Vorkriegsralley" greift.

syracus
17.03.2003, 14:28
Hallo Leute:),

hat einer auf N-TV die Diskussion mit Scholl-Latour und dem Ami-Vertreter gesehen oder schaut sie gerade;)? Ist ja der Hammer wie sich der Ami aufgeregt hat, nachdem ihm SL unter die Nase gerieben hat, das 1988 neben Chemiewaffen und "Bauplänen" dazu auch 7 Antrax-Stämme aus US-Beständen an den Irak gingen :gomad :rofl..... Ob das die Amis nicht mehr in Erinnerung haben dürfen? Wenn schon so ein Flachmann so daherredet, wie denkt wohl der Fox-/NY-Post-Geschädigte :ek?

Neue Sternausgabe trifft's auf den Kopf.......

syr

germanasti
17.03.2003, 14:28
Wal-Mart backs March, April same-store sales views
2003-03-17 08:03:18 EST

NEW YORK, March 17 (Reuters) - Wal-Mart Stores Inc. , the world's biggest retailer, on Monday stood by its March and April sales forecasts, citing strong seasonal goods sales as temperatures warmed up across the country.

On a recorded sales update covering the week ended March 15, Wal-Mart said it still expects March sales at stores open at least a year -- or same-store sales -- to show a percentage increase in the low-single digits. For April, it expects same-store sales to be up in the high-single digits.

Like many other retailers, Wal-Mart said a late Easter this year would push demand into April instead of March. Easter falls on April 20 this year, about three weeks later than last year.

The best-selling categories in the latest week included lawn and garden products, pet supplies, intimate apparel, over-the-counter pharmaceuticals, automotive products and food, Wal-Mart said.

http://www.moneysense.ca/news/shownews.jsp?content=20030317_080711_7_reuters_general

:D

germanasti
17.03.2003, 14:29
SYR:

Im Stern steht auch was zu USA? :eek:

Ich habe mir ausnahmsweise mal den Spiegel zugelegt.
6 Mark sind mir aber auf Dauer zu teuer.

SirDax
17.03.2003, 14:30
Den sollen se mal bitte heute noch abräumen, damit endlich mein Stop Buy für die "Vorkriegsralley" greift.

Das hoffe ich auch, da ist auch meine Marke, aber so langsam befürchte ich,
dass sie uns den Gefallen nicht tun werden. Die Rally wird ohne uns beginnen.

Aber noch ist ja nicht hopfen und malz verloren.

Und da ich im Moment nichts im Depot habe, außer meine limit-Käufe, mache ich wenigstens auch keinen Verlust

Ibykus
17.03.2003, 14:31
Original erstellt von germanasti
6 Mark sind mir aber auf Dauer zu teuer.

GERMA :gomad :gomad :gomad



:dumm

syracus
17.03.2003, 14:33
Ups :hihi, ich meinte den Spiegel, Stern lese ich nicht:p.....

Monetary Conditions

First a look at the monetary stimulus being provided by broad monetary growth M-3. This is the best and most timely proxy we have for total debt growth in the economy, and present economic growth is totally dependent on rapid debt growth.

The chart below shows the weekly Nasdaq 100 (NDX) in the bottom panel, the weekly M-3 in the middle panel and then the year-over-year growth rate (red) and 13 week growth rate (green) of M-3 annualized in the top panel.

http://home.ddc.net/ygg/inv/m3.gif

The 13 week rate of growth in M3 has hit a point where declines tend to accellerate. I look for the rally Thursday to be short-lived. The economy is tanking. We are now officially on debt implosion watch (and watching what the fed does in response).

For another view, we turn to a chart of the St. Louis Adjusted Monetary Base, a narrow aggregate including only cash plus bank reserves, an aggregate that the Federal Reserve directly controls . The lower panel graphs the adjusted base, while the upper panel graphs the 13 week (green) and year over year (red) growth rates.

http://home.ddc.net/ygg/inv/base.gif

The 13 week rate of growth in Base has rolled over too, but at a relatively high level that indicates a moderately active Fed trying to inflate.

http://home.ddc.net/ygg/inv/weekly.ht

syr:sss

germanasti
17.03.2003, 14:34
Original erstellt von Ibykus
GERMA :gomad :gomad :gomad



:dumm

Ich bin nunmal sehr sparsam. :)

Ibykus
17.03.2003, 14:35
germa, ich bezog mich auf die Währungsangabe :m

germanasti
17.03.2003, 14:35
US/Emp State Manufact Index März fällt auf -2,5 (PROG: +1,0)

New York (vwd) - Der von der Federal Reserve of New York ermittelte Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts ist im März überraschend deutlich gefallen. Einer Mitteilung der Federal Reserve of New York vom Montag zufolge verringerte er sich auf minus 2,51, nachdem er im Februar auf bestätigt plus 1,13 von plus 20,72 im Januar eingebrochen war. Volkswirte hatten im Vorfeld zwar mit einem neuerlichen Rückgang des Index gerechnet, im Mittel ihrer Prognosen allerdings lediglich einen verglichen mit dem Vormonat geringfügig niedrigeren Indexstand von plus 1,0 erwartet.

Damit ist das Maß für die allgemeine Geschäftstätigkeit im Distrikt der Federal Reserve of New York bereits den zweiten Monat in Folge gesunken Gleichzeitig lag der Index erstmals seit Oktober vergangenen Jahres wieder in negativem Terrain. Ökonomen erachten den Empire State Manufacturing Index neben dem entsprechenden Indikator der Federal Reserve of Philadelphia als vergleichsweise verlässlichen Vorläufer für den viel beachteten ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe der USA.
vwd/12/17.3.2003/jej/apo


:sss

germanasti
17.03.2003, 14:36
Original erstellt von Ibykus
germa, ich bezog mich auf die Währungsangabe :m

Achso.

Ich rechne auch noch in Mark um. Alte Gewohnheit. :cool:

SirDax
17.03.2003, 14:36
n-tv,

der ami ist beleidigt, gleich verläßt er das studio :D

sabbel
17.03.2003, 14:36
Original erstellt von trine
hola sabbel muy bien

muy maravillosamente :)

SirDax
17.03.2003, 14:37
Original erstellt von Ibykus
germa, ich bezog mich auf die Währungsangabe ä

ich rechne auch noch oft in DM, war die beste Währung

germanasti
17.03.2003, 14:38
Britney Spears auf Premiere1 :o

sabbel
17.03.2003, 14:39
Original erstellt von germanasti
Britney Spears auf Premiere1 :o

136 n-tv text Mo.17.03. 14:38:26

Kult & Kultur

Supersex mit Superstar Juliette

Nun hat auch Ex-Superstar-Teilnehmer
Daniel Lopez der "Bild"-Zeitung verra-
ten, wie toll die Liebesspiele mit
Juliette sind. "Ich liebe ihre langen
Beine und ihre festen Brüste", schwärmt
Lopez. Im Bett seien sie unschlagbar:
"Bei ihr kann ich mein brasilianisches
Temperament voll und ganz ausleben."

Zusammenleben will das sextolle Paar
noch nicht. Lopez reist lieber zwischen
Miami und Deutschland hin und her. Hei-
raten und Kinder kriegen könne er sich
aber schon vorstellen. Mit den heißen
Liebesnächten wärs das dann wohl ...
Übersicht 135 > 137
Optionsscheine & Zertifikate > 600

:rolleyes:

SirDax
17.03.2003, 14:42
traurig, dass so was schon bei n-tv kommt

EMMA
17.03.2003, 14:45
Ganz rüde Anmache

Junge Deutsche, die derzeit in den USA leben, werden vor allem in der Provinz wegen ihrer Nationalität angefeindet

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-26609782.html


:(

ohhh jehhhhh

sabbel
17.03.2003, 14:47
Original erstellt von SirDax
traurig, dass so was schon bei n-tv kommt


Und das zwischen den Kriegsberichten. :rolleyes: Es lockert halt etwas auf. ;)



111 n-tv text Mo.17.03. 14:43:41

Nachrichten I

Irak-Krise
UN-Kontrolleure sollen abziehen 115
Putin warnt vor Krieg .......... 116
Letzte Runde im Sicherheitsrat 117

Azoren-Erklärung 140
Saddam droht mit globalem Krieg 118
Britische Marine in Kuwait ..... 119
UN-Kontrolleure sollen abziehen 115
Putin warnt vor Krieg .......... 116
Supersex mit Superstar Juliette 136
Dax erholt sich weiter ........ 405
Europa bleibt schwach .......... 406
Revolution bei Pro7Sat1 perfekt. 410
Ramelow bleibt Bayer treu ...... 172
Aktuell: Jürgen Möllemann ist
aus der FDP ausgetreten
n-tv text Inhalt & Aktienliste 454

Infos unter www.n-tv.de/premium

germanasti
17.03.2003, 14:47
:hihi

SirDax
17.03.2003, 14:51
Sabbel;

unglaublich!!!!!

sabbel
17.03.2003, 14:55
Original erstellt von SirDax
Sabbel;

unglaublich!!!!!

Mich schockiert sowas schon lange nicht mehr ;) :hihi

Nur der amerikanische Brezel-Teufel, der macht mir arge Sorgen :rolleyes:

syracus
17.03.2003, 14:57
Supersex mit Superstar Juliette 136

Hat Daniel zugeschlagen :ek:ek:ek?

syr :hihi

Ibykus
17.03.2003, 14:59
Wir befinden uns gerade in einer Phase, wo man mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von einem Attentat auf Bush rechnen muss - dies würde die ganze Sache wenden.

germanasti
17.03.2003, 14:59
Seit 13.00 Uhr sind im future 2500 Kontrakte gehandelt worden, ohne das sich viel bewegte.
FED-Stützungskäufe ohne Ende! :(

germanasti
17.03.2003, 15:00
Original erstellt von Ibykus
Wir befinden uns gerade in einer Phase, wo man mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von einem Attentat auf Bush rechnen muss - dies würde die ganze Sache wenden.

& den Weltfrieden wieder herstellen.

germanasti
17.03.2003, 15:01
Schröder auf NTV live

germanasti
17.03.2003, 15:02
17.03.2003

Citibank mit neuen DAX-Turbos

Citibank emittiert Hebelprodukte mit angepassten Strikes

Die neuen Hebelprodukte weisen folgende Eckdaten auf:

WKN/ISIN/UNDERLYING/TYPE/Loss/Strike/Price/RATIO/EXPIRY
740808/DE0007408080/DAX/Turbo Bull/ /EUR/2.250/0,01/30.06.2003
740809/DE0007408098/DAX/Turbo Bull/ /EUR/2.325/0,01/30.06.2003
740810/DE0007408106/DAX/Turbo-Bull Stop Loss/2.300/EUR/2.200/0,01/18.06.2003
(wk)


http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/index.shtml?id=224744

:rolleyes:

trine
17.03.2003, 15:02
republikaner werden eher nicht umgebracht

germanasti
17.03.2003, 15:03
14:48 Uhr
Arm im Toilettenabfluss eingeklemmt

Nürnberg (dpa) - Mit Hammer und Meißel haben Feuerwehrleute eine 24 Jahre alte Nürnbergerin befreit, die ihren Arm im Toilettenabfluss eingeklemmt hatte. Nach Angaben der Retter hatte die Frau in der vergangenen Nacht Essensreste in ihrer Toilette entsorgt und damit den Abfluss verstopft. Als Reinigungsmittel versagten, griff sie mit ihrer Hand in das Abflussrohr - und blieb stecken. Mit ihrem Handy alarmierte sie zwei Bekannte.

:dumm