PDA

Vollständige Version anzeigen : 24.03.03: Börsen in einer Super-Ekstase & der Irakkrieg leider auch.


Seiten : [1] 2 3 4

germanasti
22.03.2003, 08:12
Die Börsen hatten endlich ihre Kriegswoche & zugleich auch von allen seit vielen Monaten erwartete Kriegsrallye. Dank endloser Gier und Allans Hand begann diese sogar eine Woche vorher und man konnte fast sicher davon ausgehen, dass mit der ersten Bombe der Umkehrschluss zum Crash vonstatten ging. Doch da hat man die Rechnung wirklich ohne die FED gemacht, welche unmittelbar nach dem ersten Kanonenschlag hochoffiziell ankündigte, dem Markt während des Krieges keinen Crash zu gönnen. Dementsprechend entstand eine weitere Festigung, welches aber unverändert alles andere als ein stabiles Fundament ist!
Interventionen war deshalb das Zauberwort, welches vor allem im Währungsbereich (& dort ab Kriegsbeginn) immens umgesetzt wurde. Die Welt soll den Eindruck eines starken Amerikas haben & wie kann man diesen besser gewinnen, als mit einer starken Währung nach Kriegsbeginn. Quasi nach der Art: „Schaut her, trotz US-Alleingang strömt viel Geld dorthin zurück“. Viel mehr als ein paar haltlose Illusionen sind dies aber mit Sicherheit nicht! Traurigerweise sehr stark zugenommen hat damit die Hyperinflationsgefahr, welche bereits jetzt von mehr künstlicher Liquidität (verhältnismässig!) durchsetzt ist, wie während unseres Supergaus im Jahre 1923. Dies sind klare Fakten, welche die momentan sehr blinde Welt in ein noch sehr schlimmes Unglück stürzen werden!

Ein paar Konjunkturdaten zum Wochenabschluss:
Verbraucherpreise stiegen im Februar um 0,6% und lagen damit eine Stelle über den Erwartungen. Die wichtigere Kernrate nahm um 0,1% zu (erwartet +0,2%), womit Unternehmen leicht höhere Preise erzielen konnten, während Kernrate bei Erzeugerpreisen, sprich im Einkauf, bekanntermassen um 0,5% gesunken ist. Ein kleiner Punktsieg für die Konjunktur innerhalb einer aber extremen Schieflage zw. inflationären Einkauf- und deflationären Verkaufspreisen.
Um 0,5% verringerte sich das Realeinkommen im Februar. Ein weiterer Konsumkollaps sollte damit die Folge sein. Fehlt nur noch ein bisschen Inflation bei Endverbraucherpreisen und der Supergau ist perfekt.
& weiter abwärts ging es mit dem ECRI –2,2% nach –1,5% in der Vorwoche. Double dip ist nicht mehr aufzuhalten, sondern bereits da!

Ansonsten konnte die Konjunkturdatenfront überhaupt nichts erbauliches bieten. Der New Yorker manufacturing-Index deutet genauso auf eine Rezession hin wie der Ph.-Fed-Index. Das aber bei einem neuerlichen bitterbösen Anstieg der Einkaufspreise, welche bekanntermassen bislang noch nicht an den Endverbraucher weitergegeben werden konnten. Dies sollte in Q1 auf viele Unternehmensergebnisse sehr negative Auswirkungen haben und in Q2, spätestens Q3 die nächste grosse Insolvenzwelle bringen. Viel zu gering ist momentan der Puffer zur Substanz, als das dies ohne Auswirkungen bleibt. Weiterführend sollte es deshalb auch nicht mehr arg lange dauern, bis Firmen beginnen zwangsweise ihre Preise zu erhöhen, will man nicht so ganz ohne letzte Versuche einer Chapter11-Eröffnung entgegen sehen. Freunde der Deflationsbekämpfung wird das freuen, denn diese sollte bald Geschichte sein. & dann kehrt ruckzuck Realität ein, da steigende Preise automatisch höheren Kosten gleichkommen!
Aufgrund der extremen Börsenstärke sind all diese bitterbösen Konjunkturdaten aber nur Nebensache und auch wenn wieder etwas Realität eingekehrt ist, werden diese nicht der Grund für einen kompletten Zusammenbruch des amerikanischen Finanzsystems sein. Zu gross ist dafür mittlerweile der Glaube, dass der Krieg im Irak Schuld am unmittelbar bevorstehenden double dips ist. & so wird Amerika zum zweiten mal, nach dem 11.09. in die Illusion verfallen, dass ein externer Anlass Grund für deren Rezession ist. Illusionen, die sich langfristig noch bitterböse rächen werden!

Unternehmensmässig gab es nicht die weltbewegenden Topmeldungen. Oracle brachte Q4-Zahlen den berühmten Penny über den Erwartungen heraus und diverse Techis kündigten Masssenentlassungen zur Erhaltung dringend notwendiger Liquidität an. Alles in allem eben wie gehabt ein Durchwurschteln und warten aufs double dip, mit dem dann eine Hölle ungefedert vollzogen wird.
Mir persönlich kamen bei Recherchen einige dubiose Vorgänge bei Microsoft und dessen Gott Bill Gates unter. Dieser Kamerad verkauft seit 2 Jahren absolut marktschonend permanent 1 Mio-Pakete der von ihm gehaltenen Microsoft-Aktien, obwohl diese Firma ja angeblich das weltbeste Unternehmen mit sehr günstiger Börsenbewertung ist! So hat er im Gesamtjahr 2002 und bislang laufenden 2003 fast exakt 100 Mio. Aktien verkauft, was in der Gesamtsumme ein doch recht grosser Anteil an seinem Bestand ist. & dies auffällig oft wenn die Börsen haussierten. So als würde er regelrecht auf willige Käufer warten, die ihm seinen Dreck abkauften! & besonders aktiv war Billy boy in diesem Jahr ab dem Tag des Aktiensplits. Seither stösst er jeden Tag eigene Aktien ab, was dann wohl auch der Grund dafür sein sollte, dass der Kurs trotz optischer Verbilligung keinen grösseren Aufwärtsschub hinlegen konnte. Was ist da faul im Staate Microsoft, wenn Bill Gates zu solchen Panikattacken verleitet wurde? Denkbar das all die Szenarien über ein grauenvolles double dip mit katastrophalem Börsenzusammenbruch nun doch noch erfüllt werden. Deshalb in nächster Zeit Augen auf vorm Aktienkauf! By the way, taggenau mit der Beendigung von Gates-Verkäufen begann Microsoft und der Gesamtmarkt senkrecht nach oben zu rennen. Ob im Februar die Klugen raus sind & nun der Aufzug noch einmal hochgedahren wurde, ehe es bald senkrecht in den Keller geht?

Unverändert der Trend bei trim trabs. Für letzte Woche mussten die Fonds Abflüsse in Höhe von 500 Mio. Dollar vermelden. Einige Investoren nehmen diese Daten gar als Indikator für anhaltende Aktienrallye, denn die Lemminge verlassen bekanntermassen den Markt am Boden. Nur sind dies keine Lemminge, sondern hochverschuldete Amerikaner, denen die Liquidität z.T. zwangsweise beschafft wird. Eine Trend, der noch jahrelang so anhalten wird!
Mit –19,1 Mrd. M1 und –12,6 Mrd. M3 mussten die Geldmengen erneut Abflüsse hinnehmen, womit M3 in den letzten 4 von 5 Wochen Abnahmen bzw. Stagnation verzeichnen musste. Wurde Greenspan vom Saulus zum Paulus? Kaum vorstellbar, denn dieses Volumen ist ein Fliegenschiss im Vergleich zu den Rekordmengen künstlicher Liquidität im Terminmarkt! Dementsprechend lassen sich die letzten 5 Wochen wohl auch relativ einfach erklären: Interventionen fanden fast ausschliesslich via Future statt, weshalb die Geldmengenausweitung sogar leicht eingedämmt werden konnte. Damit haben wir an den Börsen alles gesehen, nur keinen nachhaltigen Anstieg! & sollte der Trend seit Baissebeginn einghalten werden, diese bald in den Keller abstürzen.
Mit 10 Mrd. sehr stark zurückgehalten hat sich das Volumen im open market. Ist aber sehr leicht erklärbar, da momentan zu nahe einer 100% aller Fed-Interventionen via Future ablaufen. & da der VK-Druck fehlt, brauchen Banken auch keine zusätzliche Liquidität.

An den Börsen war es eine heavy Woche, die zum 3. Mal in Folge von massiven Interventionen durchzogen war. Offensichtlich spielt die Erschaffung von künstlicher Liquidität nun endgültig keine Rolle mehr! Doch im Gegensatz zu den beiden Wochen zuvor, als fast alle Indikatoren einen bald beendeten sell out anzeigten, drehten nun sehr viele in die Überkauftphase und gaben z.T. bereits erste SELL-Signale aus. Ob sich diese, welche im Donnerstag detailliert aufgeführt waren, als zuverlässiges Verkaufssignal herausstellen? Für die klassische Charttechnik wäre dies erneut ein bitterböser Schlag in den Nacken, denn mit Überschreiten von 8150 DOW-Punkten wurde dort eine inverse SKS vollendet und historische Kaufsignale ausgelöst. Dementsprechend long sind diese Buben jetzt auch, was mit Sicherheit nur ein sehr lässiges (wenn überhaupt) SL anhängen hat. Schliesslich ist die Baisse beendet und da sind kurzfristige Schwankungen absolut uninteressant! Ein Trugschluss wie sich schon sehr bald herausstellen sollte. Das Plus als solches darf man auf mittelfristige Sicht auch nicht allzu ernst nehmen, denn nahezu 100% dieser Bewegungen wurden via Terminmarkt vollzogen & so funktioniert das Grundprinzip der Börse bestimmt nicht! Zudem ist die Gier mittlerweile so ausgeufert, dass es nichtmal mehr untere Umkehrformationen gibt. Alle gleichzeitig rein & Greenspan als Treibstoff oben drauf!
Diese schier grenzenlose Euphorie war es auch, mit der eine so heftige Rallye weiter ausgebaut werden konnte. Niemand wollte raus, weshalb Greenspan ein sehr leichtes Spiel mit seinen andauernden Interventionen hat. Zudem standen der Hexensabbat sowie Unsicherheiten ob des Irakkriegs als Crashbremse im Raume, welche aber jetzt keine Relevanz mehr zu bieten haben. Insofern darf die grosse Frage nicht sein, ob diese Baisse ein Ende gefunden hat, sondern wann die Realität soweit zurückgekehrt ist, dass eine erste sehr heftige Abverkaufphase einen monatelangen Dauercrash verursacht. Bauch, Indikatoren und Psychologie sagen diesen Move als unmittelbar bevorstehend voraus. Technik (VIX!) ist hingegen noch völlig unentschlossen & Allan Greenspan kennt nur noch den Weg nach oben, egal wie hoch die Kapitalaufwendungen dafür auch sind! Deshalb wäre es vermessen nun ein konkretes Szenario zu orakeln, wenngleich die Crashgefahr selten so gross war wie momentan. Doch 1-2 Wochen auf hohem Niveau seitwärts mit anschliessendem netten Aufwärtsmove (muss nicht arg gross sein!) ohne false break beruhigen den Markt so sehr, dass schon ausserordentliches geschehen muss, soll noch ein grosser Kollaps vor den Sommerferien vonstatten gehen. Doch nichts genaues weiss man nicht! Lassen wir die ersten Tage ohne Hexentänze vollziehen, vll. wird das Bild auch recht schnell sehr klar.
Der Irakkrieg könnte bei den Börsenbewegungen doch noch etwas länger eine Rolle spielen als bislang vermutet. & das nicht wegen klassischer Kriegsrallye, sondern politischen Verhältnissen. Amerika ist ein starkes Land und kann sich deshalb in der momentanen Phase keine schwachen Börsen erlauben. Deshalb ist es egal, was nun die Charttechnik, Psychologie, 1932er-Vergleich oder Fundamentaldaten ausgeben, man sollte sich permanent an die Worte von Allan Greenspan und Finanzminister Snow der letzten Woche erinnern: „Wir werden während des Irakkrieges soviel Liquidität in die Märkte pumpen, wie nötig ist um diese ruhig zu halten“. D.h. man will eine Seitwärtsphase! Ob diese verbale Attacke bereits ausreicht um den Verkaufsdruck fernzuhalten? Dumm genug sind die Börsianer leider momentan. Das aber wohl nur, solange im Irak alles reibungslos verläuft!
& was ist nun der wahre Grund, warum es an den Börsen so extrem nach oben rennt? Nur Greenspan? Nur die grenzenlose Gier? Oder kann es nicht eher so sein, dass sich Amerika momentan keine fallenden Börsen erlauben kann? Man zog in den Krieg ohne UN-Mandat, was grossen Zorn innerhalb der Restwelt auslöste. Ergo läge da nichts näher, als in eine eh schon geschwächte Börse Abverkäufe zu tätigen. Bei solch einem Boom, wie momentan praktiziert, überlegt man es sich aber lieber zweimal, denn NOCH steht Geldgier weiterhin über politischen oder gar menschlichen Bewegungen!

Was sagt der 1932er-Vergleich?
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3339656337336431.jpg
Die Wippe & der synchrone 1:1-Verlauf ist nun ein wenig arg ausser Kontrolle geraten. Das 10%ige Pullback taugt ja noch einigermassen, aber der bisherige Bollen ist schon zu weit überboten worden, als das man mit zwei blinden Augen darüber hinwegsehen könnte. Andersrum, sollte es nun tatsächlich zu einem Komplettabsturz mit Ziel 6xx oder 5xx bis Sommer kommen, wird diese kleine Übertreibung kaum ersichtlich sein. Doch darauf spekulieren?
Senkrecht down auf rund 815 P. & wir sind wieder im Rennen. Bis dahin muss man diesen Vergleich doch ein wenig zurückstellen, sonst flippt unser INPUTS noch völlig aus & kann nachts gar nicht mehr schlafen!
Theoretisch wäre sogar denkbar, dass das grosse W noch gar nicht vollendet ist, d.h. wir uns noch vor dem roten Strich befinden. :rolleyes:

By the way Cashquoten und dem vielen freien Geld, welches angeblich auf eine Anlage wartet. In Amerika haben die Fonds bekanntermassen bereits seit einem Jahr Cashbestände von teilw. deutlichst unter 4%. Dem hat sich nun auch Deutschland angeschlossen, wie die Februarzahlen eindrucksvoll aufzeigen. 3,78 % ist für unsere Verhältnisse ein extrem niedriger Wert, welcher nach dem aktuellen Move wohl nahe der Zahl Null gefallen ist. Inkl. des Bargelds der Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG steigt diese Quote mit 9,5% gewaltig an. Wahnsinn wie sehr eine „Firma“ diese Quote bewegen kann, oder andersrum gefragt: Wird Jens Erhardt bald neuer König des DAX sein?

Grösster Verlierer war letzte Woche das Erdöl. Dessen Preis verbilligte sich kurz vor und mit Kriegsbeginn crashartig von 35 auf bis zu unter 25 Dollar & das obwohl sich die Masse absolut sicher war, dass mit den brennenden Ölfeldern erst die eigentliche Ölrallye beginnt. Teilweise hirnlose Kursziele von bis zu 100 Dollar wurden dabei genannt! Ein schönes Beispiel das die Masse eben doch nie Recht hat, was auf mittelfristige Sicht ein prima Kontraindikator ist – zumindest meistens! Ausserdem gab es keinen Grund nur wegen dem Irak den Preis so dermassen stark ausufern zu lassen. Dafür gibt es vielzuviel von diesem schwarzen Gold, im Gegensatz zu 1991, wo Russland noch nicht diese freie Marktwirtschaft genoss wie momentan. Ominös war das lange Verharren auf hohem Niveau trotzdem. Ob es Bush zur Stärkung des Patriotismus war? Eher denkbar das die Scheichs selbst diesen Anlass zum Grund nahmen die Amis und Restwelt mit einem hohen Ölpreis auszupressen wie eine Zitrone, denn die Gewinnspannen waren bei 35 Dollar gigantisch, insofern das Öl nicht schon vorher am Terminmarkt erworben wurde. Seis drum, denn allzu lange sollte sich ein so niedriges Niveau eh nicht halten lassen. Rohstoffhausse geht weiter & mit Hyperinflation ruckzuck in den dreistelligen Dollar-Bereich! Allerdings dies noch nicht in den kommenden Monaten.
Im Umkehrschluss grosser Gewinner dieser monatelangen Ölrallye waren Tankstellen bzw. deren Ölkonzerne. Diese haben ihre Bestände z.T. schon lange vor dem Move per Terminmarkt erworben, den Preisanstieg aber 1:1 an den Endverbraucher weitergegeben. Ausserdem verdienen sie noch einmal mächtig mit der nur sehr spärlich verzögerten Weitergabe an den Endverbraucher, wie man an dem nur leicht sinkenden Benzinpreis momentan bei uns sehr schön beobachten kann. Eben auch eine Form der freien Marktwirtschaft, bei der ein perfekt funktionierendes Kartell davor steht.

Das todtraurige Highlight war zweifelsohne der begonnene Irakkrieg, zu dem mittlerweile aber schon soviele Fakten und Medienberichte vorliegen, dass weitere Ausführungen nicht mehr vonnöten sind. Zu dem ist dieses Ereignis eh nur ein non event (so bitterböse es auch klingen mag) & Teil eines Puzzles, dass im Januar 2001 mit der Explosion im amerikanischen Rüstungssektor begonnen hat. Keine 9 Monate später bekamen wir damals den Grund für diesen Boom nachgeliefert, nämlich das WTC-Fake, in dessen Anschluss sich ein globaler Krieg wie eine Heuschreckenplage ausbreitet. Zuerst nur ein harmloses Afghanistan, dann ein eh schon toter Irak, ehe wohl bald Nordkorea und andere Ministaaten folgen, bis irgendwann der erste grössere Industriestaat an der Reihe ist. Länder wie Frankreich bieten für diese Rolle leider momentan ihre volle Breitseite an.
Alles nur Illusionen? Leider nicht, denn die Fakten stehen glasklar & solange die Amis im Irak nicht ihr zweites Vietnam oder ein anderes Ereignis erleben, anhand dem die heimische Bevölkerung Bush auf dem Scheiterhaufen anzündet, wird sich an dem vorgegebenen Szenario auch nichts ändern. Deshalb immer dran denken, dass nicht der Irak ein Bösewicht ist, sondern Teil eines nach absoluter Weltmacht strebenden Amerikas, dass bereits jetzt sämtliche demokratischen Grundzüge über Bord geworfen hat & diktatorische Fundamente tagtäglich inflationsartig ausweitet. So schaut die Realität aus!


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sAv2free2=10&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1040508000+1048284000+839548800&selected=chart

ARMS notiert weiterhin im Bereich um 1,3. Ein klares Zeichen das diese Rallye bislang alles andere als mit Kaufpanik versehen war. Allerdings reichen nun 1-2 bullische Tage und dieser Indikator fällt senkrecht hinab. Könnte in etwa passen zur Entscheidung beim Vola-Index.

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1

Eien mächtige Rallye haben die Renditen im langfristigen Bereich hingelegt. TYX nahezu senkrecht hoch & damit in vielen Augen Umschichtungen von Bonds in Aktien. Doch war dem tatsächlich so? Ich bleibe weiterhin bei der Mutmassung, dass momentan ein Stand unter 70-80 schlichtweg nicht der Realität entspricht, da die Inflation an allen Ecken und Enden zum Vorschein kommt. Doch der Zulauf in Bonds war zuletzt viel erdrückender, da Aktien immer noch viel zu hoch bewertet. Welche Theorie nun zutrifft, es bleibt wie gehabt ein Würfelspiel. Auflösung mit offizieller Hyperinflation oder Pleite von J.P.Morgan.

Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7917&mocktick=1

Die Banken sind, wie auch fast alle anderen Sparten auch, deutlich über ihr Pullbackziel hinaus geschossen. Ernst nehmen kann man es eigentlich nicht, da keine echte Bewegung. Doch interessiert uns hier auch der kurzfristige Bereich und dafür ist es relevant.
770 P. ist der Grenzbereich, ehe es beginnt leicht bullisch zu werden. Soch ob darüber noch grossess Potential vorhanden ist? Move hätte bis dahin 20% plus gebracht & das Banken-KGV steht bei weit über 100! Nach unten gilt unverändert die Zone 680 P. zum Crash-Start. Bis dahin ist momentan ein recht grosser Puffer.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2653&mocktick=1

Chippies hielten sich hingegen im Rahmen und rannten nicht über die Zielzone 340 P. bei einer unkontrollierten Kaufwelle. Darüber kann man noch ca. 20 P. false-break-Potential geben, ehe eine erste technische Trendwende vollzogen wurde. Doch sind wir ehrlich zueinander: dieser Sektor hat fundamental nichtmal ansatzweise die Chance dazu!
Abwärts 275 P. der Bereich zum SELL. Unter 310 P. erste Bärentendenzen.

Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8404&mocktick=1

Der Transport-Index lief in eine absolute Übertreibung rein. Hier sieht man am deutlichsten wie nun ALLE Marktteilnehmer auf ein nachhaltiges Ende der Baisse spekulieren. Doch auch hier wird es zu einem Fehlsignal werden. Ist nur die Frage nach dem Wann!
2150 P. war die Zielmarke für ein Pullback. D.h. unter rund 2100 P. kann man nun von einer Rückkehr in den bear-mode sprechen. Nach oben ist zw. 2250 & 2450 P. ein massiver Bremsbereich, ehe es sehr bullisch wird.

Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2867&mocktick=1

Utilities machten sich auf den Weg einen 10%igen Ausbruch aus der Seitwärtszone zu vollziehen. Ist es das anvisierte false break? Noch läuft dies alles auch im Rahmen einer blitzsauberen halbjährigen SKS ab.
Über 220/225 P. geht’s in den Bull-Mode, unter 180 P. wartet das Sell.

COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3666623233386431.jpg

Höchsterstaunliches hat sich bei den COT-Daten aufgetan. Big boys haben im S&P gedeckt ohne Ende, so dass sie nun so wenig short sind wie noch nie in dieser Baisse. Gleichzeitig sind die Kleinen Leute von rekordverdächtig long auf ebenso rekordverdächtig short gegangen. In etwa das gleiche Spiel hatten wir letztes Jahr im Mai schonmal gesehen. Kurz darauf begann der grosse Kollaps. Doch die Grossen schon wieder ein Kontraindikator? Momentan kann man sie nur noch sehr begrenzt ernst nehmen.
Massiv abgenommen haben auch die Shorts bei Gold und Silber. Banken beginnen in diesen Abwärtsmove ihre Schieflagen z.T. auszubügeln. Noch ist es aber kräftig short.
Dafür hat man in der letzten Woche ein erhebliches Misstrauen gegen den Dollar entwickelt. Offensichtlich sind sich nun selbst die Commercials bewusst, dass diese Pumperei bald schon zum Ende ihrer Währung führt. Dementsprechend erklärbar die heftige Longpositionierung bei den Treasury.


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

In Japan merkte man letzte Woche deutlich die Erleichterung ob des vollendeten 2002er Fiskaljahres, welches an den Börsen bekanntermassen bereits vorletzten Freitag abgeschlossen wurde. Riesige Umsätze waren aus dem Markt und der Nikkei konnte sich ein wenig von seinem Idealtief 7850 P. erholen. Allerdings konnte man an den beiden letzten Handelstagen deutlichst erkennen, wie die Shortschrauben der US-Banken im Future gelöst wurden, was in den vergangenen drei Jahren leider immer erst am Ende eines DOW-Runs vollzogen wurde. Dann liess man dem Nikkei etwas Freiheit nach oben, wohlwissentlich das der amerikanische Börsenkollaps nicht folgenlos für dieses sehr zermürbte Land sein wird. Gleiches Spiel dieses Mal erneut? Ich hoffe immer noch inständig, dass die Abkoppelung sehr nahe ist & das idealerweise noch vor der amerikanischen Hyperinflation, welche dann wohl zwangsweise zu einer Kapitalflucht in alle Richtungen führt.
Von Japans Wirtschaft gab es keine relevanten Meldungen. Hier steht das Fiskaljahrende erst zum 31.03. an, welches wohl bei den meisten Industrrieunternehmen für Rekordgewinne bei gleichbleibenden Umsätzen sorgte. Japsen haben eben gelernt wie man auf dramatischen Deflations- und Rezessionsniveau hochprofitabel wirtschaftet. Anders die Situation bei Banken und Versicherungen. Hier wird erneut ein Rekordabschreibungsbedarf fälltig, welcher bereits z.T. vom Staat aufgefangen wurde. Deshalb aber ein Staatsbankrott oder grosse Bankenpleiten abzuleiten wäre vermessen, denn bekanntermassen verfügen die Japsen über das weltweit grösste Sparvermögen. Wenn überhaupt, dann muss sich das Ausland Sorgen machen, dass die Japsen nicht irgendwann vieles von ihrem Kapital zur Selbstheilung nach hause transferieren!

Der Nikkei technisch ist schnell vollzogen:
Im Wochenchart tut sich eine blitzsaubere Umkehrformation direkt auf dem orakelten Idealziel 7850 P. auf. Sprung über 8300/8350 P. würde diese bereits bestätigen und enorme Kaufsignale ausgeben, insofern nicht wieder US-Banken via future shortmässig aktiv werden! Weiter hoch warten anschliessend 8580 und 8850 P. für die nächsten Bestätigungen. Abwärts wie gehabt 7850 P., an das man ein false break 100-150 P. hängen kann. Darunter wird es aber wirklich sehr sehr schwarz. 7200 P. das nächste Ziel, was fundamental aber nicht mehr gerechtfertigt wäre!


Diese Woche kommt wieder etwas mehr Bewegung in den amerikanischen Wirtschaftskreislauf. Konjunkturdaten buntgemischt, mit denen vor allem im Immobiliensektor ein nachhaltiger Trend gesetzt werden könnten. Dienstag Verkäufe bestehender und Mittwoch neuer Häuser für Februar wird aufzeigen, ob der Kollaps bei den Baubeginnen letzte Woche nur ein Schnee-Ausrutscher, oder bereits mehr war. Ausserdem warten am Mittwoch die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter Februar, welche alles andere als ruhmvoll sein sollten. Autos down, Konsum down, Investitionen down & lediglich Rüstung ein Fragezeichen. Zuvor wird noch dienstags das nationale Verbrauchervertrauen März bekannt gegeben. Wen es interessiert. Donnerstag steht die endgültige Version des Q4-BIP an. Ebenfalls eine uninteressante Veröffentlichung, da Mauscheleien darin bereits bekannt sind. Warten wir auf die Benchmark-Revidierung im Juli. & zum Wochenabschluss persönliche Einkommen und Ausgaben Februar, sowie die endgültige Version des michiganer Verbrauchervertrauens März.
Hochoffiziell beginnen wird diese Woche die Gewinnwarnungssaison, welche bislang erstaunlich ruhig verlaufen ist. Kaum eine grosse Firma revidierte ihre Prognosen nach unten, obwohl sich teilw. signifikante Wirtschaftsschwächen abzeichneten. Waren die Erwartungen im Januar tief genug angesetzt, oder kommt die böse Welle erst noch & dann alle auf einen Schlag?


DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Im Stundenchart nimmt der Wahn so langsam brandgefährliche Ausmasse an! 1200 P. seit Tief ohne eine einzige Pause. Da tut sich eine Fahnenstange auf, wie es in dieser Form auch noch nie gegeben hat! Trotzdem, alle gleichzeitig rein und nun keiner raus? Sehr gut denkbar, dass dieses scheinbare Sicherheitsgefühl für einen Seitwärtslauf ohne grössere Kursverluste sorgt.

MACD nun wieder ganz oben, genauso wie die Stochastik.
Candles liefen dabei in drei Wellen nach oben, was der seit Dezember stattfindenden Euro-Rallye sehr ähnlich ist. D.h. trotz des Sicherheitsgefühls besteht unverändert die Konsolidierungszone 8030 P., welche u.U. binnen weniger Stunden erreicht wird. Dort sollte sich dann entscheiden, ob kurze Gegenbewegung und dann Crash, oder erneuter Start einer kräftigen Anstiegswelle, bzw. längere Seitwärtsbewegung.
Idealverlauf der oberen Umkehrformation wie gehabt eine kräftige Startrallye 100-150 P. ins Plus, welche mit der zweiten Kerze komplett abverkauft wird. Dies wäre ein sauberes Signal zum spekulativen Shorteinstieg.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1

Im Tageschart sieht man dieses Extrem genauso schön. 8. positiver Tag in Folge. Ein Move, wie ihn der DOW zuletzt im Oktober letzten Jahres erlebt hat. Damals allerdings ging ein abgrundtiefer sell-out vorher vonstatten, während dieses Mal ein umsatzschwaches Gegurke einen rekordverdächtigen Anstieg zur Folge hatte. War es der finale Akt von Allan Greenspan? Grosse Ähnlichkeiten hat diese Bewewgung mit März/April 2001, als es anschliessend noch wochenlang so weiter ging wegen diverser Zinssenkungen. Werden dieses Mal die Leichen der irakischen Zivilisten gezählt und gefeiert?
Die Mutter aller Blasen, 3M, machte am Freitag gar ein neues Allzeithoch, während dem DOW nun lumpige 25% zum bisherigen ATH fehlt. & das bei einer Überbewertung und vor allem Marktkapitalisierung, wie es die Welt noch nie gesehen hat! Man darf gespannt sein, wenn per Hyperinflation das Anleihenbubble platzt, was normalerweise zu Umschichtungen in Aktien führt, doch der DOW dafür gar keine Fluchtmöglichkeit bietet. Deshalb sehr wahrscheinlich, dass der ganz grosse Bumerang erst noch zurück kommt!

8480 P. war das erweitere Kursziel einer masslosen Übertreibung, welches sogar noch leicht überboten wurde. Doch noch nicht sehr signifikant. Mit dem Freitagsmove wurde zudem die GD200 gesprengt, was in vielen Anlegerherzen für höchstbullische Euphorie sorgen sollte. Doch so sicher wie man 5000-6000 P. tiefer von einer Bodenbildung hätte sprechen können, so sicher ist nun die Aussage, dass diese nur eine Mega-Bullenfalle ist! Stellt sich nur die Frage auf welchen Zeitraum hin dessen Vollendung erfolgt.
8680 P. die nächste Zielzone, ehe man sich mit den nächsten Hürden 8850, psychologische 9000er & 9240-9280 P. vertraut machen muss. Dies aber nur noch technisch!
Nach unten besteht, wie auch im Stundenchart, Korrekturpotential auf 8030-7980 P. Dort sollte sich entscheiden ob eine bearflag wie im Oktober, oder weiterer Absturz in den Bereich 7820 P. mit anschliessendem Supergau.
Umsätze waren am Freitag mit 1,8 Mrd. sehr hoch, aufgrund des Verfalls und angeblicher Schieflagen aber verdammt niedrig. Wir haben in Amerika nie und nimmer den mega-squeeze gesehen, von dem die Welt momentan träumt! Terminmarkt move ja, aber keine Eindeckungen, sondern die FED!

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6636&mocktick=1

Imposant die ultralange weisse Kerze im Wochenchart. Umsätze waren aber alles andere als hoch, so dass dies keine echte Trendwende ist. Passt zu den Vorwochen, als kaum einer den Markt verlassen wollte & die FED entsprechend wenig Mühen hatte den Markt nach unten zu blocken.
Inverse SKS, Dreifachboden, Mega-W, für die Masse ist damit diese Baisse beendet! Doch wird es mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten Kollaps sein!

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1

Im S&P haben wir ebenfalls eine kräftige Übertreibung gesehen, welche in unverblümten Sicht durchaus sehr bullische Grundzüge hat. Doppeltief, wobei das 2. Standbein leicht höhergesetzt ist und eine schöne W-Formation im Anschluss an die mehrjährige SKS mit Nackenlinie 950-980 P. Doch stehen auch hier die Fundamentaldaten bei weitem über irgendwelcher Charttechnik! & momentan ist es nur ein Pullback leicht in die Jahresend-SKS und GD200 heran – mehr nicht.

880 P. wurden überboten & die nächste Hürde 900/905 P. fast erreicht. Darüber winkt der Bereich um 950 P. welcher ein ähnlich ultraharter Widerstand ist wie im Umkehrschluss die 7850-6850 P. eine Unterstützung im DOW. Allerspätestens dort sollte auch ein Allan Greenspan seine Grenzen aufgezeigt bekommen!
Nach unten ist eine Konsolidierung auf ca. 850 P. denkbar. Dort könnte dann über eine halbjährige SKS nachgedacht werden. Über 825 P. braucht man sich aber nichtmal ansatzweise Gedanken über einen Crash machen.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9218&mocktick=1

Im Wochenchart gleiche Situation wie beim DOW. Nach 6 langweiligen Seitwärtskerzen war solch ein heftiger Move gar zu erwarten, aber in die andere Richtung!
Nur Druckaufbau für eine kräftige Entladung nach unten? Momentan ist alles offen.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1

Nasdaq konnte am Freitag nicht die grosse Ausbruchszone überwinden, weshalb sie deutlichst schlechter wie der DOW performte. Ob nun wegen Hexensabbat oder fehlender Interventionsbereitschaft bleibt dahingestellt & ist auch uninteressant! Umsätze waren mit 1,8 Mrd. auch nicht der Verfalltags-Hammer. Klare Signale, dass das Derivatebubble noch nicht geplatzt ist.
& nun ein Dreifachtop oder halbjährige Untertasse mit nächstem 20-30%igen Aufwärtsschub? Keiner weiss es!

1100 P. Ausbruch, 1150 P. Maximalziel ehe ein grösserer Ausbruch vonstatten geht. Inwieweit und mit welcher Kraft ist aber noch nicht abzusehen.
Abwärts wäre eine Konsolidierung in den Bereich 1035 P. denkbar. Alternativ gar ein Fall in den Bereich 1010/1005 P., was dann aber eher einem neuen Kraftaufbau gen up dient.
Crash über alles mit Gap-Schluss bei 970 P. (aber nicht mit einem pausenlosen Sturz ab aktuellem Niveau!) & dann wohl ultraheftig.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9753&mocktick=1

Im Wochenchart ist die Untertasse noch viel schöner zu erkennen. Selbige hätte beim Nikkei vor einiger Zeit nach oben aufgelöst werden sollen. Doch es kam zum BLUBB.

Nemax 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NMPX.ETR&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1809455&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=150583&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3373&mocktick=1

Nemax durfte auch ein wenig nach oben blicken. Wen es interessiert.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Der Euro hat auch letzte Woche ein wenig an Wert verloren. Doch von einer Trendynamik, wie wir sie noch letztes Jahr bei Gegenbewegungen gesehen, ist hier weit und breit nichts zu sehen. Offensichtlich nutzen diese Interventionen sehr viele um ihre Dollarbestände zu verringern, sozusagen sell on Greenspan. Daraus nun aber einen direkten Wiederanstieg zu szenieren ist brandgefährlich, da unter 1,0480 bitterböse technische VK-Signale aktiviert werden. Zielzone daraus Bereich Parität. Deshalb obacht & weiterhin alle Augen auf die Ausbruchsmarke 1,0660/1,0680. Einmal darüber können anhand der Trendstärke neue Vermutungen entworfen werden.
Auch dem Gold ging es weiter an den Kragen. Hier läuft jedoch seit Ende Januar ein zu offensichtlicher Abwärtstrend ab, als das man von einem Ende der Rohstoffhausse sprechen kann. Das Kartell ist aktiv & das mit solch einer Brutalität, dass der Goldcrahs bereits weit vor dem Irakkrieg gestartet werden konnte. Kurzfr. mag dies u.U. durchaus noch zu einigen Erfolgen führen, doch spätestens mit Hyperinflation kann und muss man dieses Kartell ignorieren. Bis dahin gilt es Vorsicht walten lassen! Ein neuerlicher Sprung in den Bereich 342/345 (mit Erweiterung rund 350) wäre lediglich ein Retest der SKS-Nackenlinie.Deshalb wie gehabt über 360 Dollar wieder etwas Bullengefühle & kein Deut früher. 330/325er-Unterstützung möge die Maxikonsolidierungszone sein.


Termine heute:
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 17:00 - US Ankündigung 2-jähriger T-Notes
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - ! DE Verfall Optionen auf Renten-Futures (Eurex)
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills





Happy trades...

germanasti
22.03.2003, 08:13
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Für unseren DAX war es eine high-live Woche mit Kurssteigerungen von schier ungeahntem Ausmass. Doch die ganz grossen Shorteindeckungen –vor allem von ausländischen hedge-fonds- blieben nahezu komplett aus. Stattdessen sahen wir vor allem in der zweiten Wochenhälfte echte Käufe von deutschen Fonds, die mit dem absoluten Glauben an ein Baisseende mal wieder blutrote Positionen verbilligt haben. Schön, da es nicht mit künstlichen Bewegungen oder Terminmarktgeschäften wie in Amerika vonstatten ging. & schlecht, weil damit unsere Micheles erneut bewiesen haben wie wenig sie doch vom Börsengeschäft verstehen. Ansonsten hätte man sich nicht von dieser Illusionswelle mitreissen lassen! Passend dazu die DWS-Meldung, dass man in naher Zukunft plant einen hedge fonds aufzulegen. Deutsche Fonds mit einem solch hochkomplexen Marktinstrument, obwohl sie es nicht einmal schafften stinknormale Geschäfte mit profitablem Ergebnis abzuwickeln? Hurra Deutschland kann man da nur noch sagen!
Neben dem dicken Wochenplus sorgte vor allem die extreme Vola. für einiges an Aufsehen, welche neue historische Mehrtagesschwankungen gebracht hat. Klare Zeichen wir verzockt unser DAX mittlerweile ist. & damit ist dessen Auflösung bereits beschlossene Sache!

Wirtschaftlich brachte die vergangene Woche in Deutschland keine neuen Erkenntnisse. Lediglich die gestiegenen Erzeugerpreise von Freitag lieferten etwas Relevanz. Doch das sich Deutschland bereits in einer kräftigen Stagflation befindet, ist bereits seit vielen Monaten bekannt. Interessanter an diesen Daten waren die Stahlpreise, welche nun auch bei uns mächtig zulegen. Es scheint so als setze sich die Rohstoffhausse weltweit durch, womit das Wort INFLATION wohl sehr bald überall ein grösseres Schlagwort ist. Gleichzeitig könnte es aber auch ein Signal für bevorstehenden Komplettzusammenbruch des Dollars sein. Abgerechnet werden die meisten dieser Erzeugnis ja mit dieser Blüte. Deshalb genau beobachten in den kommenden Monaten!
Unternehmensmässig gab es genauso wenig hochrangige Meldungen. Allianz-Debakel ist bereits bekannt & das die Lufthansa unter dem Irakkrieg zu leiden hat, war schon im Vorfeld abzusehen. Umso amüsanter, dass zahllose Analysten und Ratingagenturen den Fluggesellschaften vorletzte Woche strong-buy-Empfehlungen gegeben haben. Die Finanzwelt besteht eben nur noch aus Lug und Betrug!

Technisch wurde das anvisierte Maxiziel nun fast exakt soweit überboten, wie vor zwei Wochen das Crashziel 2250 P. unterboten. Damit bleibt die Vision eines Pullbacks im Salamicrash unverändert bestehen. Bereits eine weitere hochgrüne Tageskerze könnte dies aber zunichte machen! & dann müsste man im absoluten Maximum auf die GD200 bei ca. 3400 P. blicken. Dies ginge aber nur, wenn ausländische Hedge Fonds beginnen zu decken. Bislang sind sie ja noch eisern short im Markt.
2750/2780 P. aktuelles Restpotential (darüber ist es ein absolut ausartender Supergau!), ehe der kurzfr. Aufwärtstrend bei 2640 P. zerbrochen werden sollte. & dann ist ein rascher Absturz auf 2440-2460 P. durchaus realistisch. Ob dort Bodenbildung zum nächsten Move oder weiter down bleibt abzuwarten.

Diese 2750-2780 P. könnten auch zu Handelsbeginn ein signifikantes Hoch darstellen. Genauso wie ein Startkollaps auf ca. 2650 P. mit anschliessendem erneuten Dreh nach oben. Ist schwer zu sagen direkt nach Hexensabbat. Dieser brachte übrigens mit 6,7 Mrd. ein pervers hohes Handelsvolumen, was alles andere als eine nachhaltige Bodenbildung unterstützt!


http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9100&mocktick=1

Im Wochenchart schaut der Anstieg aus wie ein Fliegenschiss, mehr nicht! Hier kann man erst über der GD200 bei rund 3400 P. bullische Gefühle hegen, d.h. die DAX-Baisse findet noch lange kein Ende. Allerdings haben Leute wie Jens Erhardt nun komplett auf DAX-Bulle umgeschwenkt, weshalb durchaus eine kurzfr. Abkoppelung zu Amerika ablaufen kann. Ist nur die Frage was ausländische Hedge Fonds dazu sagen.

germanasti
22.03.2003, 08:14
http://medizin.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/medwiss/wohinusa.html



Wohin geht America?
Wirtschaftliche und politische Perspektiven unter der Administration George W. Bush
Aus der EIRNA-Studie Hyperinflation und Weltfinanzkrise, 2. erweiterte Auflage, Februar 2001
Warum stellen wir diesen Artikel in den EIRNA-"Brennpunkt"?


Michael Liebig analysierte darin vor acht Monaten die höchst prekäre Wirtschaftslage der Vereinigten Staaten zum Zeitpunkt des Amtsantritts von George Bush jun.: die enorme Verschuldung, das riesige Handelsbilanzdefizit, die kalifornische Energiekrise und die untauglichen Mittel, womit die neue Administration von George W. Bush dagegen vorzugehen begann.

Im zweiten Teil äußert er die Befürchtung, daß mit dem Scheitern des herkömmlichen Krisenmanagements die Bereitschaft zu "unkonventionellen" Mitteln des Krisenmanagements immer mehr wächst. Er erinnert an den mehrfach perfektionierten Notstandsapparat der USA und an diverse "Kriegsspiele" des Council on Foreign Relations im Herbst 1999 und im Januar 2000, bei denen die Auswirkungen einer globalen finanziellen Kernschmelze auf die amerikanische Sicherheit simuliert wurden. Und er warnt vor jähen Wendungen im Gefolge von verheerenden Terroranschlägen wie 1993 in Oklahoma City oder auf das World Trade Center...

Erinnern Sie sich noch, was im September 2000, zwei Monate bevor George W. Bush in das Präsidentenamt gehievt wurde, das Bild war, das inner- und außerhalb der Vereinigten Staaten von der amerikanischen Wirtschaft gezeichnet wurde? Damals hieß es, die US-Wirtschaft befinde sich im "längsten und robustesten Wirtschaftsboom" aller Zeiten. In den USA seien mit dem erfolgreichen Übergang zur "New Economy" die Probleme und die Krisenanfälligkeit der "alten Wirtschaft" des Industriezeitalters überwunden worden. Beispielloses Wirtschaftswachstum und nie gekannte Produktivitätszuwächse seien nun selbstverständlich. Stets steigende Unternehmensprofite und Kapitalgewinne auf den Aktienmärkten hätten einen beispiellosen "Wohlstandseffekt" erzeugt, der sich in stets wachsenden Konsumausgaben der Haushalte (von denen rund 50% Aktienanlagen besitzen) ausdrücke. Inflation sei kein ernsthaftes Problem mehr. Das Vertrauen der Welt in das amerikanische "Wirtschaftswunder" bezeugten der starke Dollar und die hohen ausländischen Kapitalzuflüsse, während der dahinschwächelnde Euro demonstriere, wie rückständig und unbeweglich die europäische Wirtschaft sei. Das Schlimmste, was der US-Wirtschaft je passieren könnte, wäre eine gewisse - "völlig unproblematische", geradezu "gesunde" - Abflachung der hohen Wachstumsraten von Bruttosozialprodukt, Aktiengewinnen oder Unternehmensprofiten. Nach einer solchen "weichen Landung" könne sogleich zum nächsten wirtschaftlichen Höhenflug der amerikanischen Wirtschaft durchgestartet werden.

Wir haben Sie gewarnt

Eine kleine Minderheit von Ökonomen, darunter der Amerikaner Lyndon LaRouche an hervorragender Stelle, sagten demgegenüber: Das "amerikanische Wirtschaftswunder" ist schlicht eine Fiktion, deren "Grundlage" eine in der Tat beispiellose monetäre und Kreditexpansion sowie eine beispiellose Verschuldung der privaten Haushalte, der Banken, der Unternehmen und der Volkswirtschaft insgesamt (Handels- und Zahlungsbilanzdefizit) ist. LaRouche betonte, daß sich die Schere zwischen realwirtschaftlicher Substanz und den monetären und finanziellen Aggregaten in den USA (allerdings nicht nur dort) soweit geöffnet hat, daß ein geordnetes, graduelles "Ablassen heißer Luft" aus der Finanzblase nicht mehr möglich ist, sondern eine kontraktive Implosion bzw. inflationäre Explosion im Finanzsystem unvermeidbar wird. Der angebliche wirtschaftliche und finanzielle "Boom" in den USA, sagte LaRouche, existiert wohl in der Vorstellungswelt der "Marktteilnehmer", aber nicht in der Realität. Der "Boom" ist primär ein "Glaubensgut", das mit einer heftigen Dosis Massenhysterie unterlegt ist, das wiederum das Ergebnis einer in der Tat beispiellosen "konzertierten Aktion" von Regierung, Notenbank, Finanzwirtschaft und Medien seit Mitte der 90er Jahre ist.

Nach den Präsidentschaftswahlen am 7. November 2000, so LaRouches Prognose, werden die wirtschaftlichen Tatsachen schnell und auf höchst unangenehme Weise zur Geltung kommen. Den Vereinigten Staaten steht im Jahre 2001 weder eine "weiche" noch eine "harte Landung" der Wirtschaft bevor, sondern eine systemische Finanz- und Wirtschaftskrise. Diese Großkrise wird das Schicksal der Bush-Administration bestimmen. Dabei werden nicht die wirtschaftspolitischen Absichten und Pläne des "Bush-Teams" ausschlaggebend sein, vielmehr wird die Realität der Krise das politische Verhalten der Bush-Administration bestimmen.

Ein Blick hinter die Fassade

Im einzelnen wies LaRouche auf die folgenden wirtschaftlichen und finanziellen Fakten hin: Nach Angaben der Federal Reserve wuchsen die Schulden in den Vereinigten Staaten in den 90er Jahren dreimal so schnell wie das Bruttoinlandsprodukt: Ende 1999 betrug das amerikanische BIP 9,5 Bio. Dollar, während sich die Gesamtverschuldung auf 25,6 Bio. Dollar belief. In den 90er Jahren stieg das BIP um 3,9 Bio. Dollar, während sich die Schulden um 12,8 Bio. Dollar vermehrten. Auf jeden Dollar nominellen Wirtschaftswachstums kommen 3,27 Dollar zusätzlicher Schulden! Die Schulden der nicht im Finanzsektor tätigen Unternehmen stiegen in den letzten fünf Jahren um 67% auf 4,5 Bio. Dollar, während die Schulden der Haushalte sich um 60% auf 6,5 Bio. Dollar vermehrten.

In den USA sind "Ramschanleihen" (Junk Bonds) im Wert von 529 Mrd. Dollar im Umlauf - gegenüber 173 Mrd. Dollar vor zehn Jahren. Im Durchschnitt hat jeder amerikanische Haushalt inzwischen 13 Kreditkarten und 7500 Dollar an Kreditkartenschulden - gegenüber 3000 Dollar im Jahr 1990. Die Schulden der Privathaushalte belaufen sich jetzt auf 101% ihres Einkommens (1990: 84%).

Die Unternehmensschulden belaufen sich jetzt auf 46% des amerikanischen BIP - der höchste Stand, der je erreicht wurde.

Die Verschuldung des amerikanischen Finanzsektors wird vom ehemaligen Chefvolkswirt der Dresdner Bank, Kurt Richebächer, sogar auf rund 25 Bio. Dollar geschätzt, was deutlich über den in den USA zirkulierenden Schätzungen liegt. (Wahrscheinlich wegen der "Grauzone" der Derivate.) Aber auch amerikanische Zahlen belegen, daß die Schulden der Finanzunternehmen die am schnellsten wachsende Kategorie der Schulden darstellen: Seit 1993 wuchsen sie um 132%! In den heutigen USA fällt die dramatische Kreditausweitung mit einem vollständigen Zusammenbruch der privaten Ersparnisbildung zusammen. Wie refinanzieren sich also die amerikanischen Banken? In immer stärkerem Maße dadurch, daß sie sich selbst, im Inland wie im Ausland, verschulden. Im Jahre 1999 erreichte die jährliche Neuverschuldung des US-Finanzsektors bereits den schwindelerregenden Wert von 1087 Milliarden Dollar.

Nach den jüngsten verfügbaren Zahlen der Federal Reserve hatten 1998 die amerikanischen Familien 53,9% ihres Geldvermögens in Aktien angelegt - 1989 waren es nur 27,8%! In dieser Zeit stieg der Nominalwert des privaten Aktienbesitzes von 2,13 Billionen Dollar auf mehr als das Dreifache - 7,39 Bio. Dollar. Das Einkommen von 48,5% aller Haushalte hängt von Aktiengewinnen ab! Die Scheinprosperität der US-Wirtschaft seit 1995 beruhte hauptsächlich darauf, daß steigende Aktienpreise einen nominellen "Wohlstandseffekt" erzeugten, der zu expandierenden Konsumausgaben - und Konsumentenschulden - führte. Die steigenden Konsumausgaben wurden aber nicht durch eine entsprechende Steigerung der Produktionsleistung der amerikanischen Wirtschaft gedeckt, sondern mehrheitlich durch stetig steigende Importe. Dies führte zwangsläufig zu dem Monat um Monat wachsenden Handelsbilanzdefizit der Vereinigten Staaten.

1999 investierten ausländische Investoren täglich rund 1 Mrd. Dollar in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2000 floß nach den Angaben des US-Handelsministeriums ausländisches Kapital in noch größeren Mengen ins Land: durchschnittlich 1,9 Mrd. Dollar pro Tag, fast doppelt soviel wie 1999. Die Finanzmärkte in den USA wurden weiter dereguliert, wobei die Abschaffung des Glass-Steagall-Gesetzes, durch das bislang Kredit-, Wertpapier- und Versicherungsgeschäfte im US-Finanzsystem getrennt waren, von besonderer Bedeutung ist. Hinzu kommt der weitere Abbau von Beschränkungen im Handel mit Finanzderivaten. Mit einer stetig anschwellenden Welle von Megafusionen wurde die Kartellisierung im Finanz- und fast allen anderen Wirtschaftssektoren vorangetrieben. Immer öfter wurde die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten, die durch geschickte "statistische Anpassungen" - vor allem bei Inflations- und Produktivitätszahlen - frisiert werden, dazu benutzt, das Wirtschaftswachstum zu überzeichnen und so ein "positives Klima" an den Finanzmärkten zu erzeugen. Immer öfters kam bei Turbulenzen auf den Finanzmärkten das sogenannte "Plunge Protection Team" (Absturz-Verhinderungsteam) zum Einsatz. Diese "Arbeitsgruppe Finanzmärkte beim Präsidenten" - so der offizielle Name des "Plunge Protection Team" - umfaßt Spitzenleute des Finanzministeriums, der Federal Reserve und Vertreter der führenden privaten Finanzhäuser und Banken, um bei Einbrüchen auf den Finanzmärkten durch gezielte Marktinterventionen "gegenzusteuern". Ein Veteran unter den Volkswirten äußert sich Im Anschluß an diese Einschätzung LaRouches möchte ich kurz den früheren Chefvolkswirt der Dresdner Bank, Dr. Kurt Richebächer, zu Wort kommen lassen. Richebächer ist ein höchst erfahrener Wirtschaftsanalyst und steht in der Tradition von Dr. Wilhelm Lautenbach, des wohl herausragendsten deutschen Ökonomen des 20. Jahrhunderts. In der November 2000-Ausgabe seines in den USA erscheinenden Richebaecher Letter veröffentlichte Richebächer eine Einschätzung der US-Wirtschaft, der er den Titel "Nach uns die Sintflut" gab. Richebächer schrieb, daß "Ausschläge auf den Aktienmärkten immer wilder werden", was dem nüchternen Analysten signalisiert, daß die Aktienhausse zu Ende geht. Sehr bald werde man "geschockt" sein, "wie schnell die ,Stärke` der US-Wirtschaft einfach verschwunden sein wird". Dann werde man auch erkennen, daß die angeblichen Errungenschaften der "New Economy" in der Realität "niemals existiert haben".

Schon ein Blick auf die offiziellen Statistiken über "National Income and Product Accounts" (NIPA) der amerikanischen Regierung und Notenbank zeigten, daß das tatsächliche Gewinnwachstum in der US-Wirtschaft zwischen 1996-2000 bestenfalls moderat war und in der Industrie nur einen Jahresdurchschnitt von 3,4% erreicht hat. Dabei ist die weitverbreitete "kreative Buchführung" bei US-Unternehmen noch genausowenig berücksichtigt wie die Entlohnung von Mitarbeitern durch "Aktienoptionen" statt Geld oder die Schrumpfung der Ausgaben für die betriebliche Altersversorgung, die durch Aktiengewinne der Pensionsfonds weitgehend "überflüssig" geworden seien.

Die angeblichen enormen Produktivitätssteigerungen der US-Wirtschaft beruhten hauptsächlich auf statistischen Tricks der amerikanischen Behörden, die laufende Betriebskosten bei der Datenverarbeitung als "Kapitalinvestitionen" der Firmen ausgeben. Der Faktor "Qualitätsanpassung" in der amerikanischen Wirtschaftsstatistik führt dazu, daß bei gleichbleibenden Produktionszahlen und Verkaufspreisen die Leistungssteigerungen von Computern und Telekommunikationsausrüstungen dahingehend kalkuliert werden, daß der "Ausstoß" dieser Produkte um den Faktor ihrer Leistungssteigerung vervielfacht wird (hedonic calculus). Dadurch läßt sich natürlich der Produktivitätszuwachs kräftig erhöhen. Gleichzeitig wird von den tatsächlichen Verkaufspreisen der Faktor Leistungssteigerung substrahiert, womit sich in der Statistik die Inflationszahlen sehr schön drücken lassen.

Die schwache Gewinnentwicklung in der US-Wirtschaft während der 90er Jahre, schreibt Richebächer, "ist keineswegs ein zufälliger Ausrutscher, sondern sie ist endemisch und strukturell. Diese Ertragsschwäche hat zwei leicht zu erkennende Ursachen. Ironischerweise entspringen sie genau den beiden Hauptcharakteristika des ,Neuen Paradigmas` der US-Wirtschaft, die üblicherweise als die Hauptquellen des überlegenen Wirtschafts- und Produktivitätswachstums ausgegeben werden. Das eine ist das ,Shareholder Value`-Modell, das andere ist die neue Informationstechnologie."

Die "alten Ökonomen" aber hätten diese beiden Dinge als "anti-kapitalistisch" eingestuft, schreibt Richebächer, denn Shareholder Value sei nur ein "nebulöser Euphemismus" für "kurzfristige Maßnahmen zur Kosteneinsparung und zum betrieblichen Potentialabbau", wozu noch Firmenübernahmen, Aktienrückkäufe und ähnliches kommen. Shareholder Value bedeutet also das Gegenteil von langfristiger Investition und Kapitalbildung. Ähnliches gilt für das "New Economy"-Paradigma, mit dem angeblich volkswirtschaftlicher Reichtum ohne langfristige Kapitalbildung erreicht werden kann, das aber tatsächlich "massive Kapitalvernichtung" bedeutet.

Vor diesem Hintergrund fragt Richebächer: "Welchen Kapitalismus haben wir also tatsächlich in den Vereinigten Staaten? Unsere Antwort lautet: Statt eines neuen und effizienteren Kapitalismus haben wir es mit einem ,niedergehenden und degenerierten` Kapitalismus zu tun. Die Substanz des klassischen Kapitalismus war langfristig orientierte Kapitalbildung aus Ersparnisbildung mit einem starken Bewußtsein der Verantwortung für künftige Generationen. Und was ist der Kern des ,neu-amerikanischen` Modells des Kapitalismus der 90er Jahre? Es ist die hektische Jagd der Firmenbosse nach dem schnellen und leichten Profit auf dem Aktienmarkt. Das geschieht durch Finanzgeschäfte und Aktienrückkäufe und wird ermöglicht durch eine Öffentlichkeit, die aufgehört hat zu sparen, während im Finanzsystem eine zügellose Kreditschöpfung stattfindet. Dabei zielt alles auf Konsum und Spekulation. Die Verantwortung der Firmenchefs in diesem ,Neuen Kapitalismus` beginnt und endet mit dem kurzfristigen Aktienkurs. Das ist niedergehender und degenerierter Kapitalismus, in dem Sinne, daß Ersparnisbildung und Kapitalakkumulation, die Wesenszüge einer kapitalistischen Wirtschaft, völlig verschwunden sind. Schlimmer noch, hier haben wir einen Kapitalismus, dessen sich jede gebildete Nation schämen sollte, denn die auf ihm basierenden Unternehmensstrategien kommen aus einer mikroökonomischen Logik, die ausschließlich auf der Maximierung des aktuellen Shareholder Value hinausläuft und damit zwangsläufig immer negativere makroökonomische Konsequenzen - bezüglich Wirtschaftswachstum, Einkommens- und Gewinnentwicklung - hervorbringt. Tatsächlich geht es hier um ungezügelten Überkonsum auf Kosten der künftigen Generationen, die einen ausgelaugten Kapitalstock, einen Berg von Auslandsschulden und jede Menge wertloses Papier (Aktien und Anleihen) erben werden. Man könnte von einem ,Beggar-Thy-Children`-Kapitalismus sprechen. Das Motto dieses Kapitalismus lautet ,Nach uns die Sintflut`".

Richebächer betont, die "wirtschaftlichen Ungleichgewichte und Finanzexzesse nie dagewesenen Ausmaßes", welche die US-Wirtschaft "verwundbar wie noch nie" machen, könnten niemandem entgehen, der willens sei, den Tatsachen ins Auge zu sehen. "Überall gibt es schwerwiegende Probleme: auf den Kreditmärkten und im Bankensektor, bei den Aktienbewertungen, bei der Gewinnentwicklung, bei der Schuldenbelastung von Unternehmen und Konsumenten, bei der negativen Sparrate, beim riesigen Handelsdefizit und beim massiv überbewerteten Dollar. Das Vertrauen in den Dollar ist bislang der Faktor gewesen, der das auseinanderfallende System noch zusammengehalten hat." Aber "die Hoffnung auf eine weiche Landung der US-Wirtschaft ist völlig fehl am Platze. Wir haben es schließlich mit der schlimmsten Finanzblase der Geschichte zu tun."

Das "Bush-Team" und die Finanzblase

George W. Bush wie Al Gore beanspruchten für sich die Urheberschaft für die als "Wirtschaftswunder" ausgegebene "schlimmste Finanzblase der Geschichte". Bush behauptete, der "Boom der 90er Jahre" sei die Frucht der "radikalen Reformen" - Deregulierung, Privatisierung, Steuersenkungen und "Freihandel" - der 80er Jahre während der Reagan-Bush-Ära. Gore behauptete, das amerikanische "Wirtschaftswunder" sei erst in der Clinton-Ära möglich gemacht worden, in der (hatte er nicht das Internet "erfunden"?) Alan Greenspan, Robert Rubin und Larry Summers das wirtschafts- und finanzpolitische Sagen hatten. Einig waren sich Bush Jr. und Gore in ihren hymnischen Lobpreisungen für "Chairman Greenspan". In der republikanischen Wahlplattform hieß es: "Inspiriert von den Präsidenten Reagan und Bush legten die Republikaner die Grundlage für die heutige Prosperität und Überschüsse. Wir senkten die Steuern, vereinfachten die Steuergesetze, deregulierten die Industrie und öffneten US-Firmen die Weltmärkte. Das Resultat war das erstaunliche Wachstum der 80er Jahre, das unternehmerisches Kapital für die Technologie-Revolution der 90er Jahre bildete. Das ist der Ursprung der heutigen New Economy: der längste Boom des 20. Jahrhunderts... Wir haben diese Revolution während der Regierungen Reagan und Bush eingeleitet. Nun werden wir sie vollenden: amerikanische Führung in einer globalen Wirtschaft... Für die amerikanischen Produzenten wie Konsumenten sind die Vorteile des Freihandels schon jetzt enorm. In naher Zukunft werden sie unkalkulierbar sein." (Dies stimmt, aber in ganz anderem Sinne, als die Autoren meinen.)

Für den Wirtschaftsteil der Wahlplattform zeichnete Lawrence Lindsey verantwortlich. Das ehemalige Mitglied des Federal Reserve Board in den 80er Jahren wurde Anfang Januar 2001 zum "Sonderberater des Präsidenten für Wirtschaftsfragen" im Weißen Haus ernannt. Lindseys Wirtschaftspolitik ist ganz einfach: Schnell und massiv die Steuern senken, dann kommt angeblich die Prosperität ganz von selbst.

Der neue Finanzminister ist Paul O`Neill, der bisherige Chef des Aluminiumriesen Alcoa, in dessen Vorstand Greenspan saß, bevor er 1987 Federal Reserve Chairman wurde. O`Neill ist wie Vize-Präsident Dick Cheney oder der neue Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ein Veteran der Nixon- und Ford-Administrationen der 70er Jahre. Neuer Handelsminister wurde Don Evans, der aus der texanischen Ölindustrie kommt. Man darf aber nicht übersehen, was Bush jun. sagte, als er in einer Fernsehdebatte mit Gore während des Wahlkampfes gefragt wurde, was er täte, wenn es zu einer Finanz- oder Wirtschaftskrise kommen sollte? Bush antwortete, er werde Chairman Greenspan um Rat fragen und dann dessen Rat befolgen.

Nach den Wahlen platzt der trügerische Schein

Dazu hatte er schnell Gelegenheit. Noch bevor das Oberste Gericht - beziehungsweise dessen Mehrheit - am 13. Dezember 2000 Bush ins Präsidentenamt hievte, mußte der designierte Vizepräsident Dick Cheney einräumen, daß die US-Wirtschaft "am Rande einer Rezession" stehe. In der Tat, der Dezember 2000 wurde zum mens horribilis der amerikanischen Wirtschaft: Statt der erhofften "Bush-Rallye" schmolzen die Kurse der am NASDAQ notierten Technologieunternehmen dahin. Fast täglich gab es neue Gewinnwarnungen, hauptsächlich von Unternehmen der "New Economy". Bis Ende Dezember hatte der NASDAQ-Index im Jahresvergleich 40% verloren, der schlimmste Einbruch seiner dreißigjährigen Geschichte. Als der NASDAQ am ersten Handelstag des neuen Jahres 7,2% verlor, geriet Alan Greenspan in Panik. Zum ersten Mal in seiner 13jährigen Amtszeit berief Greenspan eine Notkonferenz der Fed-Gouverneure per Telefon-Konferenzschaltung ein, bei der die kurzfristige Zinsrate (Fed Funds) und die Diskontrate um 0,5% gesenkt wurde. Eine Zinssenkung außerhalb der planmäßigen Fed-Treffen hatte es zuletzt im Herbst 1998 gegeben, als das Weltfinanzsystem nach dem Bankrott des Hedge Funds LTCM unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand. Aber selbst damals war die Zinssenkung nur in der üblichen Größenordnung von einem Viertelprozentpunkt erfolgt. Jetzt verabreichte Greenspan den Märkten gleich die doppelte Portion. Und obendrein ließ er durchblicken, daß er nicht zögern werde, noch mehr draufzulegen, falls die US-Wirtschaft weiter einbreche.

In der gegenwärtigen Lage mag die Verabreichung von mehr und billigerem Zentralbankgeld kurzfristig den Abwärtstrend auf den Finanzmärkten etwas unterbrechen, aber damit wird keine Trendwende mehr zustande gebracht - was schon ein Blick auf die Aktienkurse im vierten Quartal 2000 zeigt -, während die Inflationsdynamik weiter verstärkt wird. Bezüglich des tatsächlichen Zustandes der US-Wirtschaft wurden allein in den Tagen um Weihnachten und Neujahr die folgenden Hiobsbotschaften verbreitet:

Am 3. Januar berichtete die Nationale Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM), daß ihr vielbeachteter Index für die industrielle Aktivität in der US-Wirtschaft im Dezember 2000 auf den niedrigsten Wert seit dem April 1991 gefallen ist. Im November betrug der entsprechende Wert 47,7, im Dezember waren es nur noch 43,7. Ein Wert unterhalb von 50 bedeutet eine Kontraktion der Wirtschaft. Der NAPM-Index für die Auftragseingänge fiel innerhalb eines Monats sogar von 48,4 auf 42,0. Der mit 18 000 Beschäftigen viertgrößte US-Stahlhersteller LTV Corp. mußte Konkurs anmelden. Wegen mangelnder Nachfrage verfallen die Stahlpreise, während die Energiepreise in die Höhe schießen. Im November ging die Stahlproduktion in den USA um 12,4% zurück. Im Telekommunikationsektor kündigte Lucent Corp. die Entlassung von mehr als 10 000 Beschäftigen an. Yahoo und AOL Time Warner werden mehrere tausend Stellen abbauen. Die Zahl der Entlassungen in der US-Internetbranche ist im zweiten Halbjahr 2000 gegenüber dem ersten Halbjahr um 600% angestiegen. Im Dezember gingen die Entlassungen gegenüber dem Vormonat um 19% in die Höhe. Im gesamten Jahr 2000 waren 210 Internetfirmen mit insgesamt 15 000 Beschäftigten zusammengebrochen. Seit Oktober sind die Verkäufe der US-Autombilkonzerne rückläufig, deren Lagerbestände trotz massiver Rabatte seit Sommer zunahmen. Im Dezember sanken die Verkaufszahlen bei Ford um 14,6%, bei Chrysler um 14,8% und bei General Motors um 18,1%. General Motors will 15 000 Arbeitsplätze streichen. Ford und DaimlerChrysler hatten schon vor Weihnachten Produktionssenkungen und Betriebsstillegungen angekündigt. Die traditionsreiche Kaufhauskette Montgomery Ward mußte ihre Zahlungsunfähigkeit bekanntgeben. Rund 32 000 Beschäftigte werden ihren Arbeitsplatz verlieren und 258 Niederlassungen geschlossen. Auch die Kaufhauskette Bradlees meldete Konkurs an. Wal-Mart und Sears Roebuck meldeten ein stagnierendes oder rückläufiges Weihnachtsgeschäft. Für den Einzelhandel insgesamt war das vierte Quartal 2000 das schlechteste seit 1990. Im Dezember kündigten Großunternehmen den Abbau von 150 000 Arbeitsplätzen an; der Gesamtverlust an Arbeitsplätzen liegt ein Vielfaches darüber. Auch im Finanzsektor stehen Entlassungen an, nicht nur wegen der Kartellisierung bei Banken und Versicherungen, sondern weil das hochprofitable Geschäft mit Neuemissionen (IPOs) und Unternehmensfusionen außerhalb des Finanzsektors stark gelitten hat. Die Branche, die nach eigenen Angaben glänzende Aussichten für das laufende Jahr besitzt, sind die auf Unternehmensbankrotte spezialisierten Anwaltsbüros.

In Kalifornien gehen die Lichter aus

Am 16. Januar verhängte Gouverneur Gray Davis in Kalifornien den Notstand, weil die beiden führenden Stromversorger Kaliforniens Pacific Gas & Electric (PG&E) und South California Edison (SCE) vor den Bankrott standen und die Stromversorgung zusammenzubrechen drohte. Für Westeuropäer unbegreiflich, mußten aus Indien oder Afrika bekannte "rotierende Stromabschaltungen" im bevölkerungsreichsten und wohlhabensten Bundesstaat der USA eingeführt werden. (Die internationale Gemeinde der glühenden Bewunderer des "amerikanischen Wirtschaftsmodells" verhielt sich mucksmäuschenstill.) 1996 hatte Kaliforniens Parlament ein Gesetz zur "Deregulierung" der Stromversorgung verabschiedet. Damit wurde die unter Präsident F.D. Roosevelt eingeführte Strommarktordnung aufgehoben, in deren Rahmen die privaten Versorger seit den 30er Jahren zuverlässig und zu stabilen Preisen Strom in stets ausreichender Menge geliefert hatten. Nun wurden die Stromerzeugung und -verteilung aufgespalten; die integrierten Stromversorger mußten ihre eigenen Kraftwerke an meist in anderen Bundesstaaten ansässige "unabhängige" Stromproduzenten verkaufen.

Die Deregulierungsbefürworter argumentierten, wenn man die privaten Stromversorger zwinge, den Strom von "konkurrierenden" Stromgroßhändlern einzukaufen, käme der Verbraucher dank des Wirkens der "Marktkräfte" in den Genuß billigeren Stroms. Doch das Gegenteil war der Fall. Der Deregulierungsprozeß führte - nicht überraschend - zu einem fast völligen Baustopp neuer Kraftwerke, weil behauptet wurde, es gäbe wegen mangelnder "Markteffizienz" ein "Überangebot von überteuertem Strom". Die minimale Ausweitung der Kraftwerkskapazität in den letzten Jahren betraf kleine Einheiten, die mit - bis 1998 - noch billigem Erdgas betrieben werden. Inzwischen hat auch beim Erdgas eine gewaltige Preisexplosion eingesetzt, denn auch die Erdgaserzeugung stagniert seit sieben Jahren. Teure Investitionen bei der Erdgasförderung in Nordamerika wurden kaum getätigt, während die Nachfrage auf dem ebenfalls deregulierten Erdgasmarkt deutlich anstieg.

Im Laufe der letzten Jahre kam es deshalb in Kalifornien zu einer immer größeren Lücke zwischen Nachfrage und Lieferkapazität bei Strom. Die "Marktkräfte" förderten keineswegs kostspielige und langfristige Investitionen in neue Kraftwerke, wohl aber einen stetig wachsenden Preisdruck bei Strom, der bald die Form spekulativer Erpressung annahm. Das Stromdefizit betrug im Januar 2001 rund 15% des Verbrauchs in Kalifornien. Der weitverbreitete Hinweis auf die strengen Umweltauflagen in Kalifornien als angebliche Ursache des Strommangels geht an den tatsächlichen ökonomisch begründeten Ursachen für nicht getätigte Kraftwerkinvestitionen vorbei.

Die katastrophale Energiekrise in Kalifornien ist nur das eklatanteste Beispiel der inkompetenten, ja korrupten Maßnahmen des amerikanischen Kongresses seit Anfang der 90er Jahre, mit denen zunächst der Erdgasmarkt und dann der Strommarkt dereguliert wurde. Dabei überließ es der Kongreß den 50 Bundesstaaten, wie sie die Deregulierung durchführen wollten. Kalifornien war seit 1996 der Vorreiter der Deregulierung; 25 weitere Bundesstaaten deregulierten oder wollten dies tun, bis die Krise in Kalifornien ausbrach. Schon im Frühjahr 2000 hatte LaRouche vor einer akuten Energiekrise in Amerika gewarnt, weil "Deregulierung und Disinvestment" das US-Elektrizitätsnetz auf ein "Dritte-Welt-Niveau" gebracht hätten. Er forderte die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung des von Roosevelt geschaffenen Ordnungsrahmens für die amerikanische Stromwirtschaft und ein zügiges Investitionsprogramm, vor allem für Kernkraftwerke.

Das kalifornische Deregulierungsgesetz von 1996 legt eine Obergrenze für den Tarif fest, den die Stromversorger (SCE und PG&E) vom Verbraucher fordern dürfen, bis die Trennung von Produktion und Verteilung juristisch abgeschlossen ist. Eine Obergrenze für die Preise, die der Stromversorger seinem Großhändler zahlen muß, wurde aber nicht festgesetzt. In den letzten Monaten haben die Stromgroßhändler die Stromverknappung in Kalifornien vor dem Hintergrund des generellen spekulativen Preisanstiegs für Energie gnadenlos ausgenutzt, um die Preise nach oben zu treiben. Noch vor drei Jahren konnte die SCE den Strom aus den damals noch ihr gehörenden Kraftwerken für 31 $/MWh verkaufen und dabei noch einen Gewinn machen. Mitte Dezember 2000 mußte SCE bis zu 1000 $/MWh für den Strom von Fremdlieferanten bezahlen, den sie ihren Kunden für 31 $/MWh weiterverkaufen mußte

Die für die Großhandelspreise von Strom zuständige Bundeskommission zur Energieregulierung (FERC) in Washington weigerte sich, Preiskontrollen einzuführen - sowohl unter der bisherigen Clinton-Administration wie unter der neuen Bush-Administration. Daß Stromerzeuger, die nach Kalifornien liefern, 800% oder 900% Profit machen, scheint nicht zu stören. Besonders George W. Bush wird sich wohl kaum für Preiskontrollen bei Strom oder Erdgas einsetzen, denn der größte Stromgroßhändler der USA ist die in Houston (Texas) ansässige Enron Corp., die eng mit dem Bush-Clan verbunden ist und der größte Wahlkampfspender für den neuen Präsidenten war. Andere Stromgroßhändler, die nach Kalifornien liefern, wie Reliant Energy oder Dynegy, sind auch in Texas ansässig und gehören zum geschäftlichen und politischen "Umfeld" des Bush-Clans.

Aus der rasant wachsenden Diskrepanz von Großhandels- und Endpreisen summierten sich bis Januar 2001 bei den Stromversorgern PG&E und SCE zusätzliche Kosten von rund 13 Mrd. Dollar. Die Banken, die ihnen das Geld zur Finanzierung der Stromkäufe geliehen hatten, weigerten sich, weiteres Geld vorzuschießen, und die Finanzunternehmen der Wall Street blockierten die Ausgabe von neuen Bonds, mit denen die Stromerzeuger an frische Finanzmittel kommen wollten. Nun stehen die beiden größten Stromversorger in Kalifornien vor dem Bankrott. Ende Januar waren beide Firmen bei der Bedienung von Krediten und Anleihen bereits mit mehr als 1,2 Mrd. Dollar in Verzug. Aufgrund des Zahlungsverzugs stuften Moody`s und Standard & Poors die Milliardenanleihen der beiden Unternehmen auf den Status von "Ramschanleihen" herab.

Die Krise wirft ihren Schatten auf das ganze amerikanische Finanzsystem und droht mehrere Großbanken - darunter Bank of America, Wells Fargo und BankOne - in den finanziellen Abgrund zu reißen. Bereits am 27. Dezember war der kalifornische Gouverneur Davis zu Notstandssitzungen mit Notenbankchef Alan Greenspan, Finanzminister Larry Summers, Präsident Clinton und George W. Bush nach Washington geflogen. Daß Greenspan eingeschaltet werden mußte, beweist allein schon, daß es nicht nur um Kalifornien geht, sondern Gefahr für das gesamte Finanzsystem droht.

Schließlich sollte man nicht unterschätzen, welche Auswirkungen die Stromkrise in Kalifornien und die Preisexplosion bei Erdgas und Treibstoff (Benzin, Diesel/Heizöl) auf die amerikanische Realwirtschaft insgesamt hat. Am 17. Januar hielt der Nationale Verband der gewerblichen Produzenten (NAM) eine Pressekonferenz ab, um in dramatischer Weise zu warnen, daß "Tausende von Betrieben" wegen der Energiekrise vor Produktionskürzungen, Entlassungen und sogar Fabrikschließungen stünden. NAM-Präsident Jasinowski sprach von "verheerenden Auswirkungen" auf die US-Wirtschaft. Die explodierenden Energiepreise hätten die US-Wirtschaft im Laufe des vergangenen Jahres mehr als 115 Mrd. Dollar gekostet; das ist immerhin 1% des BIP.

Das Ende des "Importeurs der letzten Instanz"

Daß die amerikanische Wirtschaft seit dem 4. Quartal 2000 in eine schwere Kontraktion abtaucht, zeigen, wie oben skizziert, auch die offiziellen Wirtschaftsstatistiken. Und das bestreitet inzwischen nicht einmal mehr Alan Greenspan. In den amerikanischen Haushalten und Unternehmen muß man das Ausmaß der Verschuldung zur Kenntnis nehmen, die sich während der wirtschaftlichen Scheinblüte der 90er Jahre aufgetürmt hat, während gleichzeitig der auf inflationierten Aktienpreisen beruhende "Wohlstandseffekt" dahinschmilzt. Die Folge ist eine rasant zurückgehende Konsum- und Investitionsbereitschaft. Dies hat nun dramatische Auswirkungen auf die übrige Weltwirtschaft, aus der fieberhaft in den US-Markt hineinexportiert wurde. Ab Mitte der 90er Jahre hatte die US-Wirtschaft die Rolle des "Importeurs der letzten Instanz" für die Weltwirtschaft übernommen. Wenn die US-Wirtschaft aufhört, sozusagen als "Staubsauger" für die Exportgüter der restlichen Welt zu fungieren, so muß das zu schwerwiegenden realwirtschaftlichen Erschütterungen und Einbrüchen in den exportabhängigen Wirtschaften Asiens, Lateinamerikas und auch Europas führen, wenn sie nicht schnell auf neue regionale Handels- und wirtschaftliche Kooperationsstrukturen umsteuern.

Der Grund dafür, daß die US-Wirtschaft während der letzten Jahre die Produkte der übrigen Weltwirtschaft geradezu aufgesogen hat, war nicht nur der trügerische, zum Konsum aufreizende "Wohlstandseffekt" oder der überbewertete Dollar, sondern auch die abnehmende industrielle Leistungsfähigkeit Amerikas. Während der "Bretton Woods"-Ära - vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zu den späten 60er Jahren - verfügten die Vereinigten Staaten über eine höchst leistungsfähige und exportstarke Industrie. Seit Anfang der 70er Jahre erfolgte der Marsch in die "nachindustrielle Gesellschaft". Immer mehr Industriezweige in Amerika wurden eingeschrumpft, fast ganz beseitigt oder in "Niedriglohnländer" ausgelagert.

Nun könnte man sagen, daß die Importabhängigkeit der USA bei Gütern "niedriger Technologie" - Konsumgüter wie Textilien, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik oder Grundstoffe wie Stahl oder Baumaterialien - nicht weiter beunruhigend sei. Doch in technologisch hochstehenden Schlüsselbereichen der Industrie sieht es nicht viel anders aus. Die bis in die 70er Jahre weltweit führende Werkzeugmaschinenindustrie Amerikas wurde radikal abgebaut, was modisch mit dem Ausdruck "downsizing" verbrämt wird. Das blieb natürlich nicht ohne Folgen für die technologische Leistungsfähigkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit der übrigen amerikanischen Hochtechnologiebranchen wie beispielsweise der Luft- und Raumfahrt.

Zu Beginn der 80er Jahre stürzte das Produktionsvolumen der amerikanischen Werkzeugmaschinenbauer abrupt von 5,5 Mrd. auf 2,1 Mrd. Dollar ab. Die Stückzahlen der Produktion von Werkzeugmaschinen schrumpften von 350 000 auf 150 000. 1970 wurden lediglich 9,5% aller von US-Unternehmen nachgefragten Werkzeugmaschinen im Ausland bestellt. 1986 war der Importanteil bereits auf 49,8% hochgeschossen, und heute kommen 59,4% aller in den USA gekauften Werkzeugmaschinen aus dem Ausland. Ähnlich ist die Lage im Anlagenbau und in der Elektroindustrie. Bei der Produktion von elektrischen Ausrüstungen und Maschinen - von Transformatoren über Turbinen bis hin zu Generatoren - ist die Importabhängigkeit der US-Wirtschaft zwischen 1972 und 1999 von 3,2% auf 25,1% angestiegen.

Dieser Trend hat sich in den 90er Jahren im Verein mit den ideologischen Utopien von einer sogenannten "Dienstleistungs"- oder "Informationsgesellschaft" noch weiter beschleunigt. So müssen heute immer mehr Waren, die in den USA nicht mehr hergestellt werden können, aus dem Ausland beschafft werden. Zwischen 1981 und 1990 ist das jährliche Volumen der US-Importe von 265 Mrd. auf 498 Mrd. Dollar angestiegen. Die 90er Jahre brachten dann eine weitere Vervielfachung der US-Importe auf nunmehr 1215 Mrd. Dollar pro Jahr. In der Folge explodierte das Handelsdefizit, Leistungsbilanzdefizit sowie notwendigerweise die Auslandsverschuldung der USA.

Parallel dazu sind in den vergangenen Jahren vor allem in Asien und Lateinamerika zahlreiche "Volkswirtschaften" fast vollständig auf den Export von Gütern in die USA umgestellt worden. Auch die Wirtschaft in Europa - in und außerhalb der Europäischen Union - ist sehr stark vom kreditfinanzierten Importsog aus den Vereinigten Staaten abhängig geworden. Besonders extrem ist die Abhängigkeit von Exporten nach Amerika in Südostasien, wo man nach den Finanzkrisen der Jahre 1997-99 glaubte, nur mit den auf diese Weise verdienten Dollars den Hals aus der finanziellen Schlinge ziehen zu können. In Ländern wie Japan, Taiwan, den Philippinen, Malaysia oder Thailand gehen längst 25% bis 40% aller Exporte in die USA. Im Falle Chinas geht 41,9% des gesamten Exportvolumens in die USA. Wenn man Mexiko nicht berücksichtigt, gehen 36,5% aller Exporte Lateinamerikas in die Vereinigten Staaten. Rechnet man Mexiko hinzu, sind es sogar 56,6%. Für Mexiko liegt die Abhängigkeit vom Exportmarkt USA sogar jenseits von 80%.

Was das "Bush-Team" vorhat und warum es nicht funktioniert

Was kann man nun angesichts der realwirtschaftlichen Kontraktion und der hyperfragilen finanziellen Lage in den USA von der neuen Bush-Administration erwarten? Die Antwort ist recht einfach: Krisenmangement. Bush selbst, Lindsey, O`Neill, Evans und die republikanischen Führer im Kongreß haben sich zu ihren Zielen mehrfach und recht deutlich geäußert: Weitere Senkungen des Zinsniveaus durch die Federal Reserve. Durch die damit bereitgestellte zusätzliche Liquidität sollen vor allem die Aktienmärkte "bei Laune" gehalten werden, wobei es höchst fraglich ist, ob das auch nur auf Zeit gelingt. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, so bedeutet das künstliche Hochhalten der Börsenkurse durch Liquiditätspumpen doch nur die Fortführung und Ausweitung der gigantischen Wertpapierinflation der vergangenen Jahre, die sich zwangsläufig auf das gesamtwirtschaftliche Preisniveau auswirken muß, wie man es bei den Energie- und Immobilienpreisen bereits sehen kann. Zugleich gefährden aber niedrige Zinsraten den Wechselkurs des überbewerteten Dollar und die Kapitalzuflüsse aus Übersee. Damit würde das monströse Zahlungsbilanzdefit der USA vollends außer Kontrolle geraten. Schließlich offenbart jede zusätzliche Zinssenkung der Federal Reserve dem In- und Ausland, wie stark tatsächlich die Angst, ja Panik über einen Wirtschaftseinbruch bei der Notenbank und der Regierung ausgeprägt ist.

Schnelle und umfangreiche Steuersenkungen. Damit hofft man die Konsumausgaben der Haushalte und Unternehmensinvestitionen zu ermuntern. Angesichts der extremen Verschuldung von Haushalten und Unternehmen dürften diese aber zunächst an die Rückführung des Verschuldungsniveaus denken, bevor irgendwelche zusätzlichen Ausgaben getätigt werden. Die Kombination aus rückläufigen Steuereinnahmen - wegen der sinkenden Wertpapierpreise (capital gains tax) und der schrumpfenden Gesamtwirtschaft - und zusätzlichen Steuersenkungen dürfte den "Haushaltsüberschüssen" und selbst einem "ausgeglichenen Haushalt" ein schnelles Ende bereiten. (Die Frage der Verrechnung der Social Security-Gelder im regulären Haushalt lassen wir hier außen acht.) Es droht also wieder die Ausweitung der öffentlichen Verschuldung, zusätzlich zu der monströsen privaten und Unternehmensverschuldung. Eine schnelle und umfängliche Ausweitung der Rüstungsausgaben. Dabei dürfte der Raketenabwehr (NMD) eine besondere Rolle zukommen. Es ist nicht auszuschließen, daß eine Art Crash-Programm für NMD aufgelegt wird, das auch aus der SDI der frühen 80er Jahre bekannte Strahlenwaffentechnologien umfaßt, die durchaus der Gesamtwirtschaft technologisch-industrielle Impulse verleihen können. Angesichts schrumpfender Steuereinnahmen stellt sich jetzt aber wieder die Frage der Finanzierung von großen Rüstungsprogrammen. Die durch eine enorme Ausweitung der Staatsverschuldung erreichte Aufrüstung der Reagan-Ära erfolgte vor dem Hintergrund einer US-Wirtschaft, die im Vergleich zu heute weit gesünder war. Damals war die realwirtschaftliche Substanz weit weniger zusammengeschrumpft und das volkswirtschaftliche Schuldenniveau weit geringer. Schließlich darf man den enormen Kompetenzverlust während der letzten Dekade in der amerikanischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindustrie nicht unterschätzen, wie das die geradezu unglaublichen Probleme beispielsweise bei Boeing oder Lockheed-Martin zeigen.

Vom "Krisenmanagement"...

Die Schlußfolgerung, die sich aus der Bewertung der zentralen "Anti-Krisen-Maßnahmen" der Bush-Administration aufdrängt, ist, daß sie nicht greifen werden. Die Prognose lautet also, daß der Abwärtssog auf den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft und/oder eine galoppierende Inflationsdynamik die Wirtschaftspolitik des "Krisenmanagements" der Bush-Administration überrollen werden. Wahrscheinlich wird Alan Greenspan samt seiner angeblich "magischen" Fähigkeiten das erste Opfer dieser Lageentwicklung.
Man muß also realistischerweise befürchten, daß in dem Maße, wie die Unfähigkeit der Bush-Administration zur Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise offenbar wird, die Bereitschaft wächst, zu "unkonventionellen" Mitteln des Krisenmanagements zu greifen. Zu denken ist dabei an eine amerikanische Variante des Regimes der "Notverordnungen" in Deutschland zwischen 1930 und 1933.

...zum "Notstandsregime"?

In den USA besteht seit 1979 ein seither mehrfach perfektionierter Apparat für ein "Notstandsregime" in Gestalt der Federal Emergency Management Agency (FEMA), deren Aufgabe folgendermaßen definiert ist: The implementation of emergency actions both above and below the threshold of declared national emergencies and war. Letzteres - also Notstandsmaßnahmen "unterhalb" des formell ausgerufen nationalen Notstandes oder des Verteidigungsfalls - ist hier für uns von besonderem Interesse. Wirtschafts- und Finanzfragen spielen im FEMA-Apparat, in den praktisch alle Regierungsorgane und die Judikative integriert sind, eine herausragende Rolle. Im Rahmen der FEMA hat es eine Vielzahl von Stabsrahmenübungen gegeben, deren Schwerpunkt eine schwere Finanz- und/oder Wirtschaftskrise waren. Über die FEMA-Übung Rex 84 Alpha im Jahre 1984 ist einiges bekannt geworden. Es ging um "Krisenmanagement"/"Notstandsmaßnahmen" angesichts einer weltweiten Finanzkrise mit nachfolgenden schweren Wirtschaftserschütterungen und sozialen Unruhen inner- und außerhalb der Vereinigten Staaten.

Beim "privaten" New Yorker Council on Foreign Relations (CFR) fand am 12./13. Juli 2000 eine Konferenz statt, deren Thema lautete: "Die nächste Finanzkrise: Warnzeichen, Schadensbegrenzung und Wirkung". Daran nahmen etwa 250 handverlesene Bankiers, Manager, höhere Beamte und Politiker teil. Die Konferenz war Teil des "Projekts Finanzielle Verwundbarkeit" des CFR, der seit 1999 hinter verschlossenen Türen computergestützte "Kriegsspiele" organisierte, in denen finanzielle Großkrisen simuliert werden. Das "Kriegsspiel" vom 29. September 1999 beruhte auf der Prämisse, "daß die vielleicht gefährlichste kurzfristige Bedrohung der US-Weltführerschaft und somit indirekt der amerikanischen Sicherheit ein Absturz der US-Wertpapiermärkte wäre, der eine weltweite Finanzkrise auslöst".

Am 22. Januar 2000 veranstaltete der CFR dann ein "Kriegsspiel" über eine globale finanzielle Kernschmelze. An dieser achtstündigen Übung, bei der ein "14tägiger Zeitraum im Juli 2000" simuliert wurde, waren 75 Personen beteiligt, darunter führende Bankiers und hochrangige ehemalige Regierungsbeamte. Die Teilnehmer bildeten vier Teams und wurden auf vier Räume verteilt, in denen sie per Computer untereinander und mit einer "Kommandozentrale" verbunden waren. Diese Teams "spielten" den Vorstand der Federal Reserve, das amerikanische Finanz- und Handelsministerium, die Leitung der Finanzaufsichtsbehörden sowie die mit der inneren und äußeren Sicherheit der USA befaßten Behörden. Das dem "Kriegsspiel" zugrundeliegende Szenario beinhaltete einen Kollaps der wichtigsten Aktienmärkte, der im Laufe der acht Stunden um sich griff. Dabei wurde angenommen, daß der Dow-Jones-Index von 10 000 auf 7100 Punkte abstürzt, der Ölpreis auf 36 Dollar pro Barrel ansteigt, der Dollarkurs gegenüber Euro und Yen abstürzt und eine größere Pleite auf den Derivatmärkten eintritt.

Die "Wahlkrise" im Schatten Carl Schmitts

Wem die Möglichkeit eines "Notstandsregimes" unter Bedingungen einer Großkrise in Wirtschaft und Finanzen als abstruse Übertreibung erscheint, der sollte bedenken, daß ja bereits die Installierung der Bush-Administration jenseits jeder Wahl-"Normalität" erfolgte. Durch eine politische Entscheidung der Mehrheit des Obersten Gerichtes wurde George W. Bush zum Präsidenten gemacht. Diese Entscheidung beruhte in der Substanz auf der Begründung, daß die "Wahlkrise" von Anfang November bis Mitte Dezember eine nicht länger hinnehmbare faktische Notstandssituation geschaffen hatte, die unverzüglich durch die Installierung Bushs als Präsidenten beendet werden müßte. Die von den Richtern William Rehnquist und Antonin Scalia geführte Mehrheit im Supreme Court bewegt sich in rechtspolitischen Bahnen, die der Rechtsideologie Carl Schmitts ähneln. Carl Schmitt - der sich übrigens in der anglo-amerikanischen Rechtsdebatte großen Interesses erfreut - postulierte, daß "der Staat" unter wie immer gearteten Notstandsbedingungen rücksichtslos gegen seine "Feinde" vorzugehen hat, wobei den Ursachen des Notstandes und übergeordnetem Recht (Naturrecht) keine Bedeutung zukommt. Daraus folgte konsequenterweise Carl Schmitts juristisch-politische Apologie für Hitlers "Ermächtigungsgesetz" vom Februar 1933.

Der Chef des Supreme Court William Rehnquist hatte sich bereits während der Nixon-Präsidentschaft dadurch hervorgetan, daß er bezüglich der Proteste gegen den Vietnam-Krieg und der Rassenunruhen die Verhängung eines "qualifizierten Kriegsrechtes" (qualified martial law) für angemessen erklärte. Hier wäre noch der designierte Justizminister John Ashcroft zu erwähnen, der aus seiner Begeisterung für die Ideologie und Politik der konföderierten Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg keinen Hehl macht. Bei Ashcroft kommen kaum verbrämter Rassismus, pseudo-"christlicher Fundamentalismus" und Sozialdarwinismus zusammen. Er verficht genauso radikal die Todesstrafe wie er die Abtreibung ablehnt.

Schließlich steht der Oberste Gerichtshof genauso wie das gesamte "Bush-Team" hinter der "Thornburgh-Doktrin" von 1989 (benannt nach George Bushs Justizminister), die die nationale Souveränität anderer Staaten für rechtlich irrelevant erklärt, wenn die Interessen der USA substantiell tangiert werden. Wie ein Justizminister Ashcroft die "Thornburgh-Doktrin" handhaben würde, dürfte selbst hartgesottenen "Atlantikern" in Europa Alpträume bereiten.

Die Zentralfiguren des "Bush-Teams" - Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Paul O`Neill - sind allesamt Veteranen der Nixon-, Ford-, Reagan- und Bush-Administrationen. Hier ist auf die Debatte im US-Establishment über die "Krise der Demokratie" im Kontext der wirtschaftlichen Krisenerscheinungen nach der Ölkrise von 1973 hinzuweisen, deren Resultat ja die Schaffung der FEMA war. In einer gleichnamigen Studie des New Yorker Council of Foreign Relations (CFR) Mitte der 70er Jahre wurde betont, daß eine Verschärfung der Wirtschaftskrise vom Staat Maßnahmen erfordern könnten, die außerhalb des Rahmens einer "normalen" demokratischen Ordnung liegen, da Mehrheitsentscheidungen üblicherweise "notwendige" wirtschaftliche, soziale und rechtliche Einschnitte und Einschränkungen blockierten.

Die Schwere der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise läßt die Probleme der 70er Jahre als ziemlich harmlos erscheinen. Doch die damals in den USA geschaffenen rechtlichen und administrativen Strukturen für Notstandslagen könnten in der heutigen Lage eine höchst ominöse Bedeutung gewinnen.

Wirtschaftskrise und strategische Brennpunkte

Die Wirtschafts- und Finanzkrise in den Vereinigten Staaten existiert selbstverständlich nicht an sich, sondern vermengt sich mit politischen und strategischen Faktoren, auch wenn die wirtschaftlich-finanzielle Dynamik die primäre Triebkraft - positiv oder negativ - der strategischen Gesamtentwicklung bleibt. Die deutsche Erfahrung der frühen 30er Jahre zeigt, wohin der wirtschaftliche Abwärtssog die politische und strategische Lage treibt. Daß die Entwicklung in den Vereinigten Staaten damals unter vergleichbaren wirtschaftlichen Bedingungen glücklicherweise anders verlaufen ist, ist hauptsächlich das Verdienst einer politischen Ausnahmepersönlichkeit - Franklin Delano Roosevelt.
Dennoch müssen wir uns heute fragen, was etwa geschähe, wenn es in naher Zukunft bei einer dramatischen Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage in den USA zu ähnlichen Terroranschlägen käme wie im Frühjahr 1993. Man erinnere an die verheerenden Anschläge in Oklahoma City oder beim New Yorker World Trade Center. Oder wenn es, was keineswegs unwahrscheinlich ist, zum Ausbruch eines offenen Krieges im Nahen Osten oder sogar der gesamten Mittel-Ost-Region käme. Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Lageentwicklung Amerikas unter der Bush-Administration muß man, meiner Meinung nach, in eine solche Richtung vordenken.

LaRouche über "den Umgang mit Bush"

Wie die Vereinigten Staaten und die Welt mit der Präsidentschaft von George W. Bush umgehen sollten, war das Thema eines EIR-Seminars, das am 3. Januar in Washington stattfand. Wir zitieren aus der Rede Lyndon LaRouches, die im Internet live übertragen wurde:

"Das Problem heute ist nicht nur George W. Bush. Meines Erachtens hat George W. Bush von all dem - dem Ausmaß der wirtschaftlich- finanziellen und strategischen Krise - keine Ahnung und kann es auch nicht im entferntesten begreifen. Um ihn herum sind einige Leute, die geistig mehr auf dem Kasten haben. Aber sie sind als politischer Apparat auf die Politik festgelegt, die sich Schritt für Schritt seit Nixon unter Kissinger, unter Carter, unter Brzezinski, unter George Bush als Vizepräsident und Präsident bis heute verfestigt hat...

Das Problem ist also nicht, daß es keine Lösungen gäbe. Wir könnten uns sehr wohl mit anderen Nationen darauf verständigen, daß wir uns in einer wirtschaftlichen Depression befinden und deshalb gemeinsam eine neue Weltwährungskonferenz für ein Neues Bretton Woods einberufen, um ein System mit festen Wechselkursen einzuführen, wie es uns in der Nachkriegszeit aus der Depression herausgeholt hat... Es stimmt, die heutige Krise ist viel schlimmer als diejenige, mit der Franklin Delano Roosevelt in den 30er Jahren konfrontiert war. Aber die Lehren, die wir aus Roosevelts Erfolgen ziehen können, zeigen uns, wie wir heute mit den Problemen umgehen müssen...

Die Vereinigten Staaten erholten sich dank Franklin Roosevelt von der Depression, die durch die Politik von Teddy Roosevelt, Wilson und Coolidge verursacht worden war. Roosevelt erkannte das Problem und rettete die USA aus der Depression, ohne eine Diktatur zu errichten, die unsere Verfassung außer Kraft gesetzt hätte. Er hat uns sicher durch den Krieg geführt, und obwohl seine Politik nach seinem Tod stark beschnitten wurden, half sie den USA und Westeuropa, sich von den Auswirkungen von Krieg und Depression zu erholen. Amerika war von 1933-65 trotz aller seiner Fehler das wirtschaftliche Vorbild für die Welt.

Wir würden uns also der Lehren der Vergangenheit besinnen und sagen: ,Das hat sich bewährt, und wir werden es heute auch so machen.`... Nur müssen wir diesmal auch die Teile der Welt berücksichtigen, die in der Nachkriegszeit zu kurz kamen, die sogenannten Entwicklungsländer. Wir müssen die Nationen einen für das Vorhaben, diesen Planeten vor der schlimmsten Depression seit vielen Jahrhunderten zu bewahren. Die meisten Länder werden zustimmen. Es gibt viele Länder, die auch heute noch den USA bei einem solchen Vorhaben folgen werden. Wenn wir der Welt, wenn wir Europa, Asien usw. sagen: ,Das Amerika Roosevelts und Kennedys ist wieder da`, werden sie sehr froh sein. Wenn wir ihnen vorschlagen, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um die Probleme auf der Grundlage früherer Erfahrungen zu lösen, werden sie mitmachen. Die USA haben immer noch eine große moralische Autorität wegen ihrer früheren Leistungen - nicht aus der jüngsten Vergangenheit, sondern aus der Zeit Roosevelts und Kennedys...

Das Problem ist, daß die politische Ausrichtung [der neuen Administration] - und der neue Präsident selbst - gegen diese Dinge aus der Vergangenheit sind, die allein unser Problem lösen könnten. Es ist zu bezweifeln, ob die USA als Nation eine Regierung Bush jun. lange aushalten können, wenn es nicht zu einem völligen Umschwung kommt...

Genau hier liegt meine Rolle: als eine Art Katalysator zu wirken, zur Einigung all derer, welche die Überzeugung teilen, daß die konsequente Förderung des Gemeinwohls die einzige legitime Grundlage für die Autorität einer Regierung ist. Denn alles andere läuft unter Krisenbedingungen auf ein Notstandsregime und Diktatur hinaus, wie wir sie in Deutschland hatten, als es dort versäumt wurde, dem Rooseveltschen Weg aus der Wirtschaftskrise zu folgen. Das ist die Lage und das, was ich tun werde.

Was George W. Bush angeht, so werden wir alles versuchen, was möglich ist. Aber wir werden unter keinen Umständen versuchen, einen ,Konsens` mit ihm zu finden. Denn für einen Konsens muß der andere ein Mindestmaß an Vernunft haben. Ansonsten macht das keinen Sinn. Es gibt aber Leute in seiner Umgebung, die nicht ganz unintelligent sind. Wir brauchen nur genügend politischen Einfluß und Mitstreiter. Wir werden George W. Bush durch Versuche, ihn zu erziehen, kaum bessern können - ich halte ihn für ziemlich schwer erziehbar. Aber ich glaube, wir könnten genug Druck aufbauen, so daß er zu der Überzeugung kommt, es wäre besser, mit guter Miene mitzumachen. Aber dafür müssen wir ein gewaltiger politischer Machtfaktor sein. Und dabei wird uns die Krise helfen. Wenn die Krise voll zuschlägt, wird Bush Alan Greenspan anrufen, der wird sich aber irgendwo verstecken und nicht ans Telefon gehen. Denn auch Alan Greenspan wird dann nicht mehr wissen, was er tun soll. Es wird eine Lage entstehen, wo man feststellt, daß ,nichts mehr funktioniert`. Aber wir wissen dann, was man tun kann..."


Ausblick

Es ist also nicht so, daß in den Vereinigten Staaten ein Notstandsregime oder Schlimmeres im Kontext einer sich verschärfenden Wirtschaftskrise sozusagen "vorprogrammiert" wäre. Schließlich gibt es viele Imponderabilien in der amerikanischen Politik, die unter Krisenbedingungen ein weit weniger "geschlossenes System" sein wird als dies heute noch der Fall zu sein scheint. In der Demokratischen Partei brodelt es schon heftig, wobei die wirtschaftspolitischen Konzepte LaRouches eine ganz wichtige Rolle spielen. Und die Wirtschafts- und Finanzkrise ist zugleich der Offenbarungseid des neoliberalen Paradigmas der vergangenen 20 Jahre. In den USA und weltweit hat eine - wenn auch erst tastende - Rückbesinnung auf wirtschaftspolitische Grundsätze eingesetzt, die sich, auf die heutigen Verhältnisse zugeschnitten, an der Wirtschaftspolitik eines F.D. Roosevelt oder des deutschen Ökonomen Wilhelm Lautenbach orientieren. Dennoch wäre es das Fatalste, sich über die mögliche Lageentwicklung in den Vereinigten Staaten selbstbesänftigende Illusionen zu machen.

27. Januar 2001
Michael Liebig

------------------------------------

Nun wisst ihr was für eien Hyperinflation auf Amerika zu kommt!
& wie in 1923 Investitionen als Indikator dienten, sind es in den letzten Monaten Autos und Immobilien gewesen. Amis verschuldeten sich immer weiter, in der Fehlannahme mit Hyperinflation alle Schulden begleichen zu können.

27.01.01 war das Veröffentlichungsdatum dieser Ausführungen, mit Gefahr eines WTC-Anschlages. 9 Monate später geschah er.
Soviel zum Thema WTC-Fake!

germanasti
22.03.2003, 08:15
21.03. 18:16
Sentimentanalyse: Händler positionieren sich
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Wenn Sie die Meinungen und Einschätzungen der Fondsmanager erfahren wollen:
**www.Fonds-Reporter.de**

Der Dax konnte in der vergangenen Wochen deutlich zulegen. Offensichlich orientieren sich die Anleger am GolfKriegs-Szenario von 1991, zu dieser Einschätzung kommen die Experten von Cognitrend. Die Käufe hätten lediglich früher eingesetzt als beim letzten Irak-Krieg.

Auch die Einstellung der Anleger habe sich deutlich verändert. Der Drang der Händler sich zu positionieren, sei unübersehbar, so Cognitrend. Die aktuelle Sentimentanalyse ergab, dass nur noch 10 Prozent der befragten Investoren mit einer Seitwärtsbewegung rechnen. Dies sei der niedrigste Wert sei der Erhebung des Bull/Bear-Index von Cognitrend. Das Lager der Bullen gewann 2 Prozentpunkte auf 59 Prozent hinzu. Dagegen sind 31 Prozent der Befragten pessimistisch (Vorwoche: 31 Prozent).

Die Verschiebungen zeigen deutlich, dass der Anstieg für viele Marktteilnehmer zu schnell ging, so Cognitrend. Kurzfristig könnte es daher zu Gewinnmitnahmen kommen.

-------------------------------------

Ob es zu diesen Gewinntmitnahmen kommt, bei so endloser Gier?

germanasti
22.03.2003, 08:18
10 Milliarden Dollar Strafe für Philip Morris

22. Mär 03:25


Ein US-Gericht hat den Tabakkonzern Philipp Morris zur Zahlung von 10,1 Milliarden Dollar Strafe verurteilt. Begründung: Der Zusatz «light» habe Raucher in die Irre geführt.

Ein Richter im US-Staat Illinois hat den Tabakkonzern Philip Morris am Freitag zu 10,1 Milliarden Dollar Strafe und Schadensersatz verurteilt. Er begründete diese Entscheidung damit, dass Raucher durch den Zusatz «light» bei Zigarettensorten in den Irrglauben geführt worden seien, diese seien weniger schädlich als normale Zigaretten.

Es war die erste derartige Sammelklage, in der ein Urteil gefällt wurde. Der Konzern kündigte an, er werde gegen das Urteil von Richter Nicholas Byron von Madison County Berufung einlegen.

Die Kläger begrüßten indessen das Urteil. Sie hatten allerdings mehr gefordert: Schadensersatz und Strafen in einer Gesamthöhe von 21 Milliarden Dollar. (nz)

http://www.netzeitung.de/servlets/p...n=5&item=231916

:rolleyes:

lupo
22.03.2003, 08:18
guten morgen, einen schönen sonnigen tag und eine gute anreise freunde :)

germanasti
22.03.2003, 08:19
06:04 Uhr
Türkische Soldaten rücken in den Norden des Irak ein

Ankara (dpa) - Rund 1000 türkische Soldaten sind angeblich in den Nordirak einmarschiert - gegen den Willen der USA. Das berichtet der TV-Senders CNN Türk. Der türkische Außenminister Abdullah Gül sagte, die Truppen sollten Flüchtlinge aus dem Irak daran hindern, die türkische Grenze zu erreichen. US-Außenamtssprecher Richard Boucher erklärte, Washington werde nun versuchen, sich mit der türkischen Regierung in Ankara abzustimmen. Man wolle sicherstellen, dass an der türkisch-irakischen Grenze keine Spannungen entstünden.

---------

Türken nutzen die Situation um Kurden zu eliminieren.

Exakt vor solch einem Flächenbrand haben viele kritiker gewarnt. :mad: :mad: :mad:

Das könnte alles in einer Katastrophe enden!


Wann sind Massendemonstrationen der Kurden in Deutschland?

germanasti
22.03.2003, 08:20
Danke Lupo :)

Ich bringe sie dir heil an :kiss:

germanasti
22.03.2003, 08:22
http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=9881


Wochenumfrage ist da :)

germanasti
22.03.2003, 08:23
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=16794&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5885&mocktick=1

HUI ist nun auf dem W-Niveau. Schade das es kein doji wurde.

Mal schaun ob wir dort nächste Woche eine positive Überraschung erleben.

germanasti
22.03.2003, 08:37
TROTZ WARNUNG AUS WASHINGTON

Türken marschieren in Nordirak ein

Auf Drängen der USA hat die Regierung in Ankara den türkischen Luftraum für Kampfeinsätze der Amerikaner gegen den Irak freigegeben. Im Gegenzug marschierten die Türken kurz vor Mitternacht in den Nordirak ein. Washington hatte dies vehement abgelehnt.

Ankara - Rund 1000 türkische Soldaten seien in der Nacht zum Samstag von den türkischen Provinzen Silopi und Hakkari in den Nordirak einmarschiert, berichtete das türkische Fernsehen. Außenminister Abdullah Gül hatte zuvor angekündigt, türkische Einheiten würden auch in das Kurdengebiet im Norden Iraks einrücken, um "terroristischen Aktivitäten" vorzubeugen. Die Türkei habe keine territorialen Interessen in Irak.
Die türkische Regierung hatte sich zunächst geweigert, den Luftraum für die Amerikaner zu öffnen, obwohl das Parlament bereits am Donnerstagabend grünes Licht gegeben hatte. Erst in einem Telefonat mit US-Außenminister Colin Powell habe Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zugestimmt, berichtete Ankaras Verteidigungsminister Vecdi Gönül.

Grund für die Verzögerung waren Meinungsverschiedenheiten zwischen Washington und Ankara über die türkische Pläne, mit eigenen Truppen in den Nordirak einzurücken. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte das Zögern der Türkei zuvor bei einer Pressekonferenz in Washington als "bemerkenswert wenig hilfreich" getadelt.

Ankara will mit seiner Militärpräsenz im Nordirak die Entstehung eines Kurdenstaates unterbinden und zugleich verhindern, dass Kämpfer der kurdischen Arbeiterpartei PKK die Kriegswirren zu Vorstößen in die Türkei ausnutzen. Außerdem möchte die Türkei mit Hilfe einer Pufferzone vermeiden, dass wie im Golfkrieg 1991 viele Flüchtlinge die Türkei kommen. "Im Nord-Irak ist ein Vakuum entstanden, und dieses Vakuum ist praktisch zu einem Lager für terroristische Aktivitäten geworden", sagte Gül. "Wir wollen jetzt kein solches Vakuum." Die Regierung in Ankara fürchtet um die eigene territoriale Integrität, sollte im Rahmen einer Regelung für die Zeit nach dem irakischen Präsidenten Saddam Hussein ein eigenständiger Kurdenstaat auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Die US-Regierung lehnt einen Einmarsch der Türken im Nordirak bislang ab. "Wir reden mit den Türken über ihren Wunsch, Präsenz im Nordirak zu zeigen. Wir sehen dafür zum jetzigen Zeitpunkt aber keine Notwendigkeit", sagte Powell noch am Freitag. Er plädierte dafür, die Fragen der Überflugrechte und der Truppenstationierung nicht zu verknüpfen.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241656,00.html

---------

Ohweh :(

LDiablo
22.03.2003, 09:14
germa & Iby haben poschd :)

Kosto8
22.03.2003, 09:21
hier seht ihr den zwillingsvergleich
;)

nur für gläubige :lach

:)


http://www.arcor.de/palb/alben/45/3220745/6139663030313039.png

germanasti
22.03.2003, 09:24
Dow Has Strongest Week Since 1982
Stocks Surge for 8th Straight Day; Dow Has Strongest Week Since 1982 With 8.4 Percent Gain

http://abcnews.go.com/wire/Business/ap20030322_169.html

-------------

Rekorde über Rekorde werden in dieser Baisse gebrochen & es geht doch immer weiter nach unten.
So kann man eine Volkswirtschaft mit aller Gewalt ruinieren :(

germanasti
22.03.2003, 09:25
Aldi bringt 17 Zoll TFT-Display für 379 Euro



Zeitgleich mit dem neuen Aldi-PC kommt auch wieder jede Menge Zubehör in den Handel.

Der Medion 17" TFT Aktiv SXGA LCD Color Monitor kommt mit einer freundlichen Gehäusefront in silbermetallic. Die maximale Auflösung beträgt 1280 x 1024 Bildpunkte, bei einem Kontrastverhältnis von 350:1, und einer Helligkeit von 250cd/m². Der Preis ist mit 379 Euro angegeben.

Der kleinere Medion 15" TFT Aktiv XGA LCD, hat das gleiche Design, erreicht aber nur eine Auflösung von maximal 1024 x 768 Bildpunkten. (Kontrastverhältnis 300:1, Helligkeit 300cd/m²) Preis: 259 Euro.

Neben einem 19 Zoll Röhrenmonitor (169 Euro), einem Flachbettscanner ( 59,99 Euro) und einem HP Deskjet 3816 Tintenstrahldrucker (69,99 Euro) scheint der USB-Datenstick noch beachtenswert zu sein: Der Medion 128 MB Speicherstift wiegt ca. 18g und kostet 49,99 Euro. (as)

[ Samstag, 22.03.2003, 01:31 ]

http://de.internet.com/index.html?id=2020175

---------

Für 199,-- werde ich mir auch mal einen Flachbildschirm holen :)

germanasti
22.03.2003, 09:26
"Amerika führt den Krieg, und wir werden zahlen"

Einen strikten Sparkurs hält DIW-Chef Zimmermann für falsch

Der Beginn des Irak-Kriegs hat weltweit die Nervosität wieder wachsen lassen. Was kommt nach dem Einmarsch der Amerikaner auf die Weltwirtschaft zu? Klaus Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hält eine globale Rezession für unwahrscheinlich - vorausgesetzt, der Krieg dauert nicht zu lange. Dafür wird die Bundesregierung anschließend wohl kräftig zur Kasse gebeten, glaubt Zimmermann. Holger Paul sprach mit ihm auch über die Notwendigkeit von Strukturreformen gerade in Zeiten des Kriegs. Wenn er dabei als "neoklassischer Keynesianer" bezeichnet wird, muss der 50-jährige Ökonom schmunzeln. Denn Steuersenkungen stehen für ihn keineswegs im Widerspruch zu erhöhten Staatsausgaben etwa für Bildung und Forschung.

Herr Professor Zimmermann, die Finanz- und Ölmärkte klammern sich derzeit an die Hoffnung, dass der neue Irak-Krieg genauso schnell zu Ende geht wie der Krieg 1991 und dass die Ölpreise wieder auf Dauer niedrig bleiben. Wie tauglich ist dieser Vergleich?

Solche Ereignisse laufen immer nach einem bestimmten Schema ab. Im Vorfeld des tatsächlichen Krieges hat die Irak-Krise bereits zu steigenden Ölpreisen und sinkenden Aktienkursen geführt. Die Märkte haben also eine Risikoprämie verlangt. Deshalb gibt es unmittelbar nach Kriegsbeginn erst einmal eine Erholung. Danach interessiert die Märkte die mittelfristige Sicht. Ein kurzer Krieg würde die globale Konjunkturentwicklung nicht beeinträchtigen. Je länger das Ganze aber dauert, desto mehr wachsen auch die Rezessionsgefahren. Das würde durch brennende Ölfelder oder Terroranschläge natürlich noch verstärkt. Insofern gibt es durchaus Parallelen zum Golfkrieg 1991. Ich glaube aber nicht, dass der Ölpreis mittelfristig wieder steigen, sondern in der Bandbreite von 25 bis 28 Dollar je Barrel bleiben wird.

Wie lange darf denn ein solcher Krieg höchstens dauern, bevor die Weltwirtschaft ernsthaft Schaden nimmt?

Nach drei Monaten würde es wohl kritisch werden, weil dann an den Märkten die Überzeugung aufkommen würde, die Amerikaner seien stecken geblieben. Dauert er nur vier oder sechs Wochen, dann wäre das wohl kein Problem.

Manche Ökonomen bewerten einen solchen Krieg als eine Art gigantisches Konjunkturprogramm, andere warnen vor den Kosten, steigenden Inflationsraten und Zinsen. Welches Szenario ist denn wahrscheinlicher?

Kurzfristig wirkt ein solcher Krieg tatsächlich wie ein Konjunkturprogramm. Und weil die amerikanische Wirtschaft zu einem großen Teil ja auch eine Militärwirtschaft ist, wird dieser Feldzug in der jetzigen Situation nicht in zusätzlicher Inflation verpuffen. Zum Beispiel muss das Material, das dort vernichtet wird, auch wieder ersetzt werden. Anders sieht das dann wieder bei einem langen Krieg mit einem Flächenbrand im Nahen Osten und Terroranschlägen aus.

Kann man die Kriegskosten denn überhaupt schon abschätzen? Und was kommt da auf Deutschland zu?

Überspitzt formuliert: Amerika führt diesen Krieg, und die Deutschen werden zahlen. Bei einem schnellen Krieg lägen die Kosten wohl bei rund 50 Milliarden Dollar, dauert es länger, dann könnten die direkten Kriegskosten auf bis zu 150 Milliarden Dollar steigen. Das könnten die USA noch direkt aus ihrem Haushalt tragen. Dazu müssten sie entsprechende Staatsanleihen platzieren. Allerdings sind die Anleger inzwischen zunehmend unwillig, die Haushaltsdefizite der Amerikaner zu finanzieren. Sie verlangen höhere Zinsen. Und darin liegt auch eine gewisse Gefahr, dass die Erholung der Weltwirtschaft ins Stocken geraten könnte. Dennoch ist die Größenordnung dieser Kosten nicht so problematisch. Teurer wird es bei der anschließenden Stationierung von Truppen und der Wiederaufbauhilfe.

Um welche Summen geht es beim Wiederaufbau?

Der Wiederaufbau kann etwa 25 bis 100 Milliarden Dollar kosten, die Friedenstruppen etwa 75 bis 500 Milliarden Dollar, je nachdem, wie lange und verlustreich dieser Krieg ist. Die Europäer und besonders die Deutschen werden wohl unter entsprechenden Druck geraten, einen erheblichen Teil dieser Beträge zu finanzieren. Und die Bundesregierung wird sich diesem Druck nicht entziehen können, im Gegenteil. Das ergibt dann natürlich auch wieder eine neue Belastung für den Bundeshaushalt.

Kann Deutschland denn wenigstens durch einige Aufträge für deutsche Unternehmen profitieren?

Nein, das glaube ich nicht. Die Vorteile des Wiederaufbaus sollen wohl eher unter den Amerikanern verteilt werden, da gibt es ja offenbar schon erste Verhandlungen mit US-Firmen. Davon werden die deutschen Unternehmen nichts abbekommen.

Kann denn die amerikanische Wirtschaft diesen Krieg überhaupt verkraften? Und welche Folgen drohen für den Rest der globalen Konjunktur?

Der US-Wirtschaft geht es eigentlich besser, als vielerorts geschrieben wird, ganz im Gegensatz zur deutschen Wirtschaft, die seit längerem stagniert. Der Krieg wird deshalb nicht zu einer weltweiten Rezession führen, falls er nicht zu lange dauert. Die Amerikaner sind auf Grund der jüngsten Steuersenkungen und einer lockeren Fiskalpolitik derzeit vor einem Wachstumseinbruch geschützt. Erst wenn die Welt sich von ihnen abwenden würde und die Kapitalströme in die USA deutlich zurückgingen, würden sie in ernste Probleme geraten. Das hätte dann auch eine deutliche Aufwertung des Euro zur Folge. Davon gehe ich derzeit aber nicht aus. Das kann man auch an den Kursgewinnen des Dollar in den vergangenen Tagen ablesen. Das ist ein kurzfristiges Signal der Investoren, dass sie an einen Wirtschaftsaufschwung in den USA nach dem Krieg glauben.

Die Notenbanken haben zu Beginn des Kriegs ihre Unterstützung signalisiert, aber noch nichts unternommen. Sollten sie jetzt handeln und rasch die Zinsen senken?

Zinssenkungen sollten tatsächlich erfolgen, aber nicht wegen des Kriegs, sondern aus konjunkturellen Gründen. Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte das Zinsniveau noch einmal um bis zu 0,5 Prozentpunkte herab- setzen. Die Inflation ist derzeit im Euroraum kein Problem mehr, auch wenn sie in einigen Ländern höher ist als zum Beispiel in Deutschland. Aber die Währungshüter haben ihr selbst gestecktes Inflationsziel von zwei Prozent jährlich doch mehr oder weniger erreicht. Viel entscheidender ist doch jetzt die Frage, ob das von der EZB angenommene Potenzialwachstum im Euroraum von 2 bis 2,5 Prozent überhaupt noch stimmt. Und sollte dieses mögliche Wachstum inzwischen auf einem geringeren Niveau liegen, dann muss sich die Notenbank fragen, woran das liegt.

Welchen Handlungsspielraum hat die Bundesregierung jetzt? Geraten die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geplanten Strukturreformen wieder in Gefahr?

Es gibt überhaupt keinen Grund, den Krieg als Vorwand zu nehmen und die notwendigen Reformen zu unterlassen. Im Gegenteil, jetzt müssen diese Reformen erst recht vorangetrieben werden. Vielleicht tut sich der eine oder andere Politiker im Windschatten des Kriegs sogar leichter und übt eine größere Solidarität mit einer Regierung, die diesen militärischen Feldzug nie wollte. Das Argument, der Krieg bringt eine Krise mit sich, die uns keine Kraft mehr für Reformen lässt, ist völlig falsch. Denn ökonomisch bringt dieser Krieg erst einmal überhaupt keine Belastungen für uns, sondern vielmehr Entlastungen, wie man zum Beispiel am Ölpreis sieht.

Besteht nicht die Gefahr, dass der Krieg zum Vorwand genommen wird, die Verschuldungsgrenzen des Maastrichter Vertrags aufzuweichen?

Ich plädiere sogar für die Aussetzung dieser Verschuldungskriterien, gerade weil bei einem längeren Krieg eine Rezession droht. Die Konjunktur muss auch über Defizite gesteuert werden können. Es wäre falsch, jetzt nur zu sparen. Der Staat könnte durchaus sinnvolle Konjunkturprogramme auflegen, etwa zum Ausbau der Infrastruktur oder in den Bereichen Bildung und Forschung. Deshalb sollten die Verschuldungsgrenzen für dieses und für das nächste Jahr geöffnet werden, um dann wieder auf einen Konsolidierungspfad einzuschwenken. Diese Diskussion wird ja auch in der EU-Kommission geführt. In vielen anderen Ländern ist der Maastricht-Vertrag ja bereits in der Vergangenheit als eng und unflexibel angesehen worden. Für eine langfristige Wachstumspolitik ist es doch zum Beispiel sinnvoll, die Steuern zu senken und gleichzeitig die Ausgaben für Bildung, Forschung und Infrastruktur zu steigern. Das wird in der starren 3-Prozent-Grenze überhaupt nicht erfasst. Wir dürfen uns jetzt nicht in eine Krise hineinsparen.

Welche Bedeutung hat der Nahe Osten für die deutsche Industrie? Würde sich ein Exportausfall bemerkbar machen?

Das glaube ich nicht, dafür ist diese Region wirtschaftlich viel zu klein. Der Irak selbst spielt als Exportregion überhaupt keine Rolle, und selbst wenn der gesamte arabische Raum in den Krieg hineingezogen würde, hätte das kaum Auswirkungen, zumal die arabischen Länder diesen Krieg ja nicht den Deutschen anrechnen. Das könnte den Unternehmen im Gegenteil sogar helfen, neue Aufträge zu bekommen.

Befürchten Sie im Gegenzug Repressalien der Amerikaner gegen deutsche Firmen?

Bei all diesen Auseinandersetzungen ist immer auch ein bisschen Show dabei. Natürlich wird es einzelne Fälle geben, wo deutsche Firmen nicht mehr zum Zuge kommen. Aber in Zahlen ist das gar nicht erfassbar. Ich erwarte auch nicht, dass die amerikanische Regierung jetzt neue Handelsschranken aufbaut. Ich hatte unlängst Gespräche mit Vertretern der US-Botschaft, und die halten das Problem auch für völlig unbedeutend. Das ist reine Zweckpropaganda. Die meisten amerikanischen Verbraucher wissen doch gar nicht, dass sie gerade ein deutsches Produkt gekauft haben. Und die US-Unternehmen verhalten sich sehr rational, wenn es ums Geschäft geht. Natürlich wird es auf politischer Ebene noch zu Reaktionen kommen, aber das wird bei den Kosten der Stationierung von Friedenstruppen und des Wiederaufbaus erfolgen. Und das wird für uns teurer, als wenn wir von Anfang an dabei gewesen wären.

Aktualisiert: 22.03.2003, 06:06 Uhr

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/389182

:sss

boardleser
22.03.2003, 09:30
Die USA zerfetzen den Mythos Amerika... Wenn man diesen Kommentar des Leiters von AOL Aktuell liest (Mattias Brügge 21mär 03 )
ist man geneigt zu glauben, SabaNTV könnte etwas halbwegs Akzeptables sein, nicht Brainwashington ...
Wer America Online heisst, wird befürchten, von der McDonaldsPhobie heimgesucht zu werden ?



"Die USA zerfetzen den Mythos Amerika
Der völkerrechtswidrige Angriff lenkt neuen Hass auf die Weltmacht [...] Mit dem von der UN abgelehnten Feldzug ist die Glaubwürdigkeit der USA hin – auf unabsehbare Zeit. In vielen Teilen der Welt werden die USA als arrogante Weltmacht wahrgenommen. Auch die Mehrheit der AOL-Mitglieder in Deutschland tut es. Wie werden dann erst amerikafeindliche Menschen denken ? Viele Deutsche machen sich Sorgen um den Bündnispartner.
Mit dem Krieg gegen Bagdad torpediert George W. Bush das Image, das er gerne von den USA zeichnet. Das eines gütigen, die Welt verbessernden großen Bruders, der alle anderen Staaten beschützt. Dieser große Bruder randaliert gerade in der Weltgeschichte – und ruiniert das einst positive Bild von Amerika. Eine Tragödie."

Abstimmung unter AOL-Mitglidern 73% dagegen (40 000 haben abgestimmt)


Derzeit dürfte die Weltgeschichte eine ziemliche Wendung zu nehmen





[B]http://www.bach.de/banner/dontbuy.gif :p
.
.
.

Aber was soll man denn dann tanken ?
(Wenn man nicht unterstützen will den petrol-militärischen Komplex der Murdockländer der Engländer, Holländer, Espanjaländer, Amiländer [jenes unsäglichen Volks, das 25 % des Weltölverbrauchs verbricht] ?)
(Was nach sich zöge, dass man auch in ihren Tankshops nicht einkauft)
Damals bei der Esso-Plattform scheint das schon was bewirkt zu haben
.
.
.

germanasti
22.03.2003, 09:42
09:12 Uhr
Michael Schumacher in Sepang nur auf Startplatz drei

Sepang (dpa) - Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher geht beim Großen Preis von Malaysia von Startplatz drei aus ins Rennen. In Reihe eins stehen überraschend die Renault-Piloten Fernando Alonso und Jarno Trulli. Die viertbeste Zeit erzielte der WM-Führende David Coulthard. Nick Heidfeld kam auf den sechsten, sein Sauber-Kollege Heinz-Harald Frentzen auf den 13. Startplatz. Vorjahressieger Ralf Schumacher belegte im BMW-Williams nur Rang 17. Der Große Preis von Malaysia in Sepang ist der zweite WM-Lauf.

--------

Dieser Taugenichts schafft ja gar nix mehr :dumm

germanasti
22.03.2003, 09:43
Ich bin nun für 2 Tage in Kurzurlaub. :sss



Möge Vietname II weitere Gesichtsformen bekommen, so dass Bush bald abdanken muss!



Bis morgen abend :)

Ibykus
22.03.2003, 09:52
Guten Morgen allerseits :)

trine
22.03.2003, 10:00
moin

SPIEGEL ONLINE - 22. März 2003, 9:15
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241416,00.html
Die Waffen der Kriegsparteien

Arsenal des Schreckens

Um die Verluste in den eigenen Reihen zu minimieren und den Schaden beim Gegner zu maximieren, setzen die USA im Irak ausgeklügelete Waffensysteme mit Menschen verachtender Präzision und Schlagkraft ein. Vom Panzer bis zur Drohne: ein Waffenarsenal zum Fürchten.

Waffen der USA/Alliierten

Cruise Missile: Die Marschflugkörper vom Typ Tomahawk werden seit 1983 von Kreuzern, Zerstörern und U-Booten abgeschossen. Sie schlagen bis zu 1100 Kilometer entfernt in ihr Ziel ein. Sie fliegen sehr niedrig und bleiben vom Radar meist unentdeckt.


B 2: Der Tarnkappenbomber B 2 ist vom gegnerischen Radar nur schwer erfassbar. Es ist ein Langstreckenbomber, der bis zu 80 schwere Bomben an Bord hat, darunter die "Bunker Buster". Er kann konventionelle und atomare Bomben transportieren und mehrere Ziele gleichzeitig attackieren. Die US-Luftwaffe verfügt über 21 Maschinen, die bis zu 2,2 Milliarden Dollar teuer sind.


B 52: Die B 52 zeichnet sich für Militärs dadurch aus, dass er eine hohe Bombenlast (mehr als 30 Tonnen Bombenlast) über eine große Distanz (bis zu 14.000 Kilometer) transportieren kann. Seit 1954 kommt das Flugzeug bei der US-Luftwaffe zum Einsatz. Der Langstreckenbomber wird auch "Himmelsfestung" genannt.


Abrams: Der Panzer ist fast 70 Tonnen schwer. Der modernste Kampfpanzer der USA erreicht Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Vier Mann Besatzung. Die 120-Millimeter-Kanone ist eine deutsche Entwicklung. Eine ebenfalls in Deutschland entwickelte Reaktivpanzerung soll das Gerät davor schützen, irrtümlich von eigenen Jets beschossen zu werden. Der Panzer war bereits 1991 in Kuweit im Einsatz. In der neuen Version sind alle elektronischen Systeme doppelt vorhanden.


AC 130: Die AC 130 basiert auf dem Herkules-Transporter und gehört zur Kategorie der "Schlachtflugzeuge". Sie wird vor allem gegen Bodentruppen eingesetzt. Durch Panzer brechende Granaten bis zum Kaliber 105 Milimeter hat sie eine enorme Schlagkraft. Computer gesteuert kann aus der Maschine gleichzeitig auf verschiedene Ziele gefeuert werden. Ihre drei Geschütze sind mit Radar-, Video- und Infrarotsystemen ausgestattet.


Apache: Der Helikopter kann mehrere Ziele gleichzeitig und aus großer Entfernung ins Visier nehmen. Im 1991er Golfkrieg sollen Apache-Hubschrauber 500 irakische Panzer zerstört haben. An Bord sind 16 Panzer brechende, lasergesteuerte "Hellfire"-Raketen und eine 30-Milimeter-Kanone. Der Apache kann nachts und tags eingesetzt werden. Er fliegt bis zu 250 km/h schnell.


Awacs: Awacs-Maschinen (Airborne Warning and Control System) basieren auf der Boeing 707. Mit ihrem Radarteller erfassen sie Flugobjekte im Umkreis von mehreren Hundert Kilometern. Die USA hat 33 Maschinen in ihrem Besitz.


Dragon Eye: Die Drohne "Dragon Eye" wird möglicherweise in Bagdad eingesetzt werden, sollte es zu einem Häuserkampf kommen. Das Leichtflugzeug ist 65 km/h schnell, kreist bis zu einer Stunde rund 100 Meter über der Erde und liefert gestochen scharfe Videos oder Fotos vom Einsatzort. Bodensoldaten können das Teil in ihrem Rucksack transportieren. Das batteriebetriebene Fluggerät mit einer Spannweite von 1,12 Metern ist binnen zehn Minuten startklar.


F/A 18 Hornet: Seit 20 Jahren ist die Hornet für Aufklärungsflüge oder beim Luftangriff im Einsatz. Die F 18 kann mit Satelliten gesteuerten Waffen bestückt werden.


F 117 A Nighthawk: Die F 117 A war der erste Tarnkappenbomber. Die Stealth-Technik ermöglicht es auch dem Nighthawk, dem gegnerischen Radar zu entgehen. Die Triebwerke sind gegen Infraroterfassung abgesichert. Der "Nachtfalke" ist mit Lenkwaffen und Laser-Bomben bestückt.


Global Hawk: Die 48 Millionen Dollar teuere Drohne operiert in bis zu 20.000 Metern Höhe. Mit Hilfe von Infrarot- und Lasersensoren überwacht sie große Gefechtsfelder und liefert detaillierte Informationen in kürzester Zeit.


JASSM: JASSM steht für Joint Air to Surface Standoff Missile. Der neuartige Marschflugkörper ist nur schwer zu orten und wird gegen harte, unbewegliche Ziele eingesetzt.


Predator: Die Drohne ist inzwischen mit Raketen bestückt. Das unbemannte Flugobjekt wird eingesetzt solange die gegnerische Flugabwehr noch intakt ist. Es kann auch Aufklärungs- und Überwachungsaufgaben übernehmen.


Tomcat: Die F 16 ist mit 2500 Stundenkilometern sehr schnell. Sie ist hauptsächlich auf Flugzeugträgern stationiert. Sie ist mit Aim 54 Phoenix-Raketen bestückt, die eine Reichweite von 150 Kilometern haben. Das Flugzeug hat eine 20-Millimeter-Kanone und Luft-Raketen des Typs Sidewinder und Sparrow an Bord. Die zweistrahlige Maschine kann bis zu 24 Ziele auf einmal angreifen.



--------------------------------------------------------------------------------

Waffen des Irak


MiG 29: Die irakische Luftwaffe verfügt etwa über 300 Flugzeuge. Der modernste Jäger ist die MiG 29. Davon soll es angeblich nur zehn Maschinen im Irak geben.


Scud: Die Scud ist eine russische SS-1-Rakete. Über etwa 40 dieser Boden-Boden-Raketen soll der Irak verfügen. Sie haben eine Reichweite von rund 600 Kilometern. 1991 feuerte die irakische Armee einige Scud nach Israel, wo sie allerdings nur geringen Schaden anrichteten. Der Sprengkopf ist 600 Kilogramm schwer.


T 72: Der T 72 ist ein Panzer russischer Bauart. Der Irak hat jedoch seine eigene Variante entwickelt. Der Panzer wiegt 44,5 Tonnen und bringt es auf 45 Stundenkilometer. Er ist mit einem 840 PS Dieselmotor ausgerüstet und hat eine 125-Millimeter-Kanone an Bord, die eine Reichweite von zwei Kilometern hat. Der Irak soll etwa 700 Panzer des 1972 entwickelten Typs haben.

Eumel
22.03.2003, 10:01
Guten Morgen Germa & All.


Dir ist klar das LaRouche, den du hier so eifrig zitierst ein
Rechtsradikaler ist der vom Vervassungsschutz beobachtet
wird. :rolleyes:

nasdaq10.000
22.03.2003, 10:14
Der LaRouche-Kult
Die Bundesregierung: "Polit-Sekte". Betreibt politische Parteien und zahlreiche Tarnorganisationen.
Kopf ist Lyndon LaRouche, der gerade wieder einmal als Präsident der USA kandidiert.
Seine deutsche Ehefrau Helga Zepp-LaRouche ist Bundesvorsitzende der BÜSO - Bürgerrechtsbewegung Solidarität, die sich als Partei an den Wahlen beteiligt.
Ihr Wahlspruch zu Zeiten der Vorläufer-Partei EAP - Europäische Arbeiterpartei:
"Wir haben das Patentrezept".
Der LaRouche-Kult produziert Verschwörungstheorien,
die von seinen Tarnorganisationen verkauft
und von den Parteien des Kultes als politische Programme vertreten werden

http://www.agpf.de/LaRouche.htm
----------------------------------------------------------------------------------------------
http://de.search.yahoo.com/search/de?p=LaRouche

MillenniumBroker
22.03.2003, 10:21
Original erstellt von germanasti
09:12 Uhr
Michael Schumacher in Sepang nur auf Startplatz drei

Sepang (dpa) - Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher geht beim Großen Preis von Malaysia von Startplatz drei aus ins Rennen. In Reihe eins stehen überraschend die Renault-Piloten Fernando Alonso und Jarno Trulli. Die viertbeste Zeit erzielte der WM-Führende David Coulthard. Nick Heidfeld kam auf den sechsten, sein Sauber-Kollege Heinz-Harald Frentzen auf den 13. Startplatz. Vorjahressieger Ralf Schumacher belegte im BMW-Williams nur Rang 17. Der Große Preis von Malaysia in Sepang ist der zweite WM-Lauf.

--------

Dieser Taugenichts schafft ja gar nix mehr :dumm


Das ist wie an der Börse...jeder glaubte, daß er wieder der Winner sein wird...Sentiment eben :D:D:D

neuling1002
22.03.2003, 10:27
Guten Morgen Germa :) Iby :) All :)

boardleser
22.03.2003, 10:31
.
ALTERNET

Die SEARCH-Funktion kann man auch als Gast nutzen

http://forums.alternet.org/guest/motet?enter+-ufCphz+Currents

cherry
22.03.2003, 10:46
Jetzt ist es offiziell : Saddam hat mit seinen verbotenen Scud Raketen geschossen, die er gar nicht hatte. So nach und nach wird auch noch das eine oder andere ans Licht kommen

uwe
22.03.2003, 11:03
Original erstellt von MillenniumBroker
Das ist wie an der Börse...jeder glaubte, daß er wieder der Winner sein wird...Sentiment eben :D:D:D

Guten Morgen :)
Bekommt ja auch 7,5 Mio weniger im Jahr http://www.click-smilies.de/sammlung/lachen/laughing-smiley-017.gif

cloneshare
22.03.2003, 11:06
Original erstellt von cherry
Jetzt ist es offiziell : Saddam hat mit seinen verbotenen Scud Raketen geschossen, die er gar nicht hatte. So nach und nach wird auch noch das eine oder andere ans Licht kommen

Ein Propagandakrieg ist es auch, der auf dich eine andere Wirkung hat, als auf mich.

Guten Morgen :)

MillenniumBroker
22.03.2003, 11:10
Original erstellt von cloneshare
Ein Propagandakrieg ist es auch, der auf dich eine andere Wirkung hat, als auf mich.

Guten Morgen :)


Die Hamburgerfresser lügen, daß sich die Balken biegen...

Bin gespannt, was Bush einfällt zu den großen Verlusten auf US Seite

cloneshare
22.03.2003, 11:16
Original erstellt von MillenniumBroker
Die Hamburgerfresser lügen, daß sich die Balken biegen...

Bin gespannt, was Bush einfällt zu den großen Verlusten auf US Seite

Die führen da ein Bodenkrieg und es wird von angestüzten Hubschraubern berichtet, wie in einem Videospiel, aber alles ohne Verletzte und Tote GIs im Kamof.

Gegenwehr haben sie, weil mal haben sie Basra dann wieder nicht, dann haben sie die Ölfelder dann wieder nicht.

Guten Morgen Milli

MillenniumBroker
22.03.2003, 11:23
Original erstellt von cloneshare
Die führen da ein Bodenkrieg und es wird von angestüzten Hubschraubern berichtet, wie in einem Videospiel, aber alles ohne Verletzte und Tote GIs im Kamof.

Gegenwehr haben sie, weil mal haben sie Basra dann wieder nicht, dann haben sie die Ölfelder dann wieder nicht.

Guten Morgen Milli

Guten Morgen cloneshare

das, was von USA aus an Informationen kommt, kann man gänzlich vergessen...

Hoffentlich kgiegen die noch so richtig auf die Nase...

Eumel
22.03.2003, 11:25
Original erstellt von cloneshare
Die führen da ein Bodenkrieg und es wird von angestüzten Hubschraubern berichtet, wie in einem Videospiel, aber alles ohne Verletzte und Tote GIs im Kamof.

Gegenwehr haben sie, weil mal haben sie Basra dann wieder nicht, dann haben sie die Ölfelder dann wieder nicht.

Guten Morgen Milli
Ich habe keine grosse Ahnung vom Militärtechnologie, aber zu irgendetwas
werden 400 Milliarden $ schon gut sein. ;)

boardleser
22.03.2003, 11:26
Perle is also a managing partner in a venture-capital company called Trireme Partners L.P.. Trireme’s main business, according to a two-page letter that one of its representatives sent to Khashoggi last November, is to invest in companies dealing in technology, goods, and services that are of value to homeland security and defense. The letter argued that the fear of terrorism would increase the demand for such products




http://www.newyorker.com/fact/content/?030317fa_fact


http://www.alternet.org/waroniraq/2003/03/000403.html
http://www.cnn.com/TRANSCRIPTS/0303/09/le.00.html

cherry
22.03.2003, 11:53
Original erstellt von cloneshare
Ein Propagandakrieg ist es auch, der auf dich eine andere Wirkung hat, als auf mich.

Guten Morgen :)


Bestätigt durch dt. Spürpanzerbesatzung. Das ist keine Propanganda

boardleser
22.03.2003, 12:11
Wyser-Pratte Exhorts Saban to Adhere to German Laws Regarding the Purchase of ProSeiben -PSM GR- Minority Shares
Thursday March 20, 1:45 pm ET
NEW YORK--(BUSINESS WIRE)--March 20, 2003--Wyser-Pratte sent the following letter to Haim Saban today. http://biz.yahoo.com/bw/030320/205366_1.html

boardleser
22.03.2003, 12:52
Saban is a rare foreigner in Germany's media world. Public TV stations have almost half of viewers, and ProSiebenSat.1 and RTL Group, owned by Germany's Bertelsmann, divide most of the rest.
Earlier speculation that Italian Prime Minister and media mogul Silvio Berlusconi, or U.S. billionaire Rupert Murdoch might bid for Kirch in bankruptcy proceedings led to concerns among some German politicians about foreign involvement.
Saban's bid has not aroused similar criticism, despite the strained relations between the United States and Germany over Iraq.
The U.S. Embassy in Berlin this year pressed German authorities to make sure Saban was given a fair shot at KirchMedia, and creditor banks are eager for a sale to help pay off their defaulted loans.
Some analysts say that competition for advertising money from the large government stations, coupled with a legal ban on private owners having more than 30% of the market, limit business prospects for German television.
ProSiebenSat.1's sales fell 6% last year to 1.9 billion euros ($2.1 billion), as the TV advertising market dived. Net profit plunged to 15 million euros ($16.5 million) from 68 million euros, and the company's shares have dropped by almost a quarter this year alone.
But Saban said last month he could revitalize it and even expand it internationally.
"We're very determined to do this deal and to lead it to success," he told the German weekly Der Spiegel. "It's as if one of the big American networks like ABC or NBC was put up for sale — a chance like that is rare."
Contributing: Reuters
http://www.usatoday.com/money/media/2003-03-17-saban-kirch_x.htm

boardleser
22.03.2003, 13:21
Saban ist die große Hoffnung der Regisseure

Für die deutschen Film- und Fernsehregisseure ist die Übernahme des Kirch-Senders ProSiebenSAT.1 durch den US-Milliardär Haim Saban eine gute Nachricht. Sie erhoffen sich neue Aufträge.
München - Es bestehe die Hoffnung, dass Saban nach einer Übernahme der Sender nicht nur auf US-Ware setze, sondern auch Eigenproduktionen pflege und damit Arbeit für die derzeit vielen arbeitslosen Regisseure bringe sagte Steffen Schmidt, Geschäftsführer des Bundesverbands der Fernseh- und Filmregisseure in Deutschland, am Donnerstag in München. Die Flaute bei Filmproduktionen sei durch die Kirch-Pleite noch verstärkt worden. "In der traditionellen Filmstadt München wird derzeit kaum noch produziert", sagte Schmidt.
[...]
Die Regisseure befürchten nicht, dass Saban als US-Amerikaner ausschließlich auf US-Ware setzen wird. Der Unternehmer gehe offenbar mit Fingerspitzengefühl an seinen Einstieg in den deutschen Fernsehmarkt heran. "Eigenproduktionen sind immer Prestigeprodukte und gehören zu einem Gesamtangebot dazu." Zudem sei es durchaus möglich, dass ein Sender mit eigenen Filmen auch finanziell besser fahre, als mit dem Kauf einmaliger Senderechte für US-Filme. Es sei zu hoffen, dass Saban beim Filmfestival in Cannes Signale gebe, was für Pläne er verfolge.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,239990,00.html

boardleser
22.03.2003, 13:36
"unlike with Murdoch and Berlusconi, no discussion is going to break out about the risk of politics getting mixed up with programming," said Jo Groebel, a professor at the European Media Institute in Duesseldorf.
A spokesman for German Chancellor Gerhard Schroeder declined to comment Wednesday, citing the continuing talks, but the American Chamber of Commerce in Germany welcomed the development as a sign of "business as usual" in spite of the tension over Iraq.
"I am very pleased that an outside investor, especially from the United States, is investing in this country," said Fred Irwin, the chamber's president and a Citibank executive. "This a very positive signal, and I hope this goes through."

http://money.iwon.com/jsp/nw/nwdt_rt_top.jsp?cat=TOPBIZ&src=601&feed=ap&section=news&news_id=ap-d7pnr4i80&date=20030312&alias=/alias/money/cm/nw

trine
22.03.2003, 14:38
kann der prof kein teutsch, lieber boardleser?

trine
22.03.2003, 14:39
i am not pleased

Vetinari
22.03.2003, 14:42
I am :p

trine
22.03.2003, 14:46
du nun wieder..... :)

Irak-Krieg
Neue Angriffe auf Bagdad und Basra

22. März 2003 Die alliierten Streitkräfte im Irak-Krieg haben am Samstag erstmals tagsüber Angriffe auf Bagdad, dessen Umland und die südirakische Hafenstadt Basra geflogen. Das berichteten Korrespondenten aus beiden Großstädten. In Bagdad seien Raketen eingesetzt worden. Gesichtet wurden auch Langstreckenbomber vom Typ B-52. In der Hauptstadt waren heftige Detonationen zu hören. In Basra soll es mindestens 50 Verletzte oder Tote gegeben haben. In Bagdad sind in der Nacht sind nach irakischen Angaben drei Menschen getötet und mehr als 200 Zivilisten verletzt worden. Nach amerikanischen Angaben hat eine erste irakische Militäreinheit geschlossen die Waffen gestreckt. Der Irak dementiert.

Deutsche bleiben im Awacs-Einsatz

Auch nach Berichten über einen Einmarsch türkischer Truppen in den Nordirak hält die Bundesregierung vorerst am Einsatz deutscher Soldaten an Bord der Awacs-Aufklärungsflugzeuge der Nato fest. Das teilte Außenminister Joschka Fischer am Samstag in Berlin nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts mit. „Sollte Türkei zur Kriegspartei werden, entsteht eine völlig neue Lage“, kündigte Fischer an.

Vormarsch auf Basra

Die 51. Heeresdivision habe sich den alliierten Truppen auf dem Vormarsch nach Basra ergeben, sagte der britische Generalstabschef Michael Boyce am Samstag. Teile Bagdads standen nach den schweren Bombardements in Flammen; am Morgen schlugen weitere Raketen in Außenbezirken ein. Kampfbomber feuerten allein in der ersten Angriffswelle am Freitagabend mindestens tausend Marschflugkörper ab. Drei Mitglieder der irakischen Führung waren angeblich bereits bei gezielten Angriffen am Tag zuvor getötet worden.

Nach der Kapitulation des Divisions-Kommandeurs hätten die irakischen Soldaten massenweise ihre Waffen abgegeben, sagte ein Mitarbeiter des Pentagon. Angaben zur Zahl der gefangen genommenen Soldaten machte er nicht. Eine irakische Division umfasst in der Regel 8000 bis 10.000 Männer. Die alliierten Streitkräfte hatten zuvor hunderttausende Flugblätter abgeworfen, auf denen die Soldaten zur Kapitulation aufgefordert wurden.

Ein irakischer Militärsprecher bestrit, dass sich die Kommandeure ergeben hätten. "Die 51. Heeresdivision kämpft nach wie vor wild und tapfer gegen die Invasionstruppen und fügt dem Feind die schrecklichsten Verluste zu", sagte der Sprecher im Fernsehen. Die „New York Times“ hatte berichtet, die Division sei buchstäblich „weggeschmolzen", weil die meisten der Soldaten desertiert seien.

Times: Iraker töten ihre Offiziere

Mehrere irakische Offiziere wurden der Londoner „Times“ zufolge von ihren Soldaten erschossen, weil diese nicht gegen die alliierten Truppen kämpfen wollten. Zudem hätten Spezialkräfte Washingtons direkte Verhandlungen mit Kommandeuren der irakischen Republikanischen Garde über eine Kapitulation geführt.

„Drei Menschen sind in der vergangenen Nacht in Bagdad als Märtyrer gestorben", sagte Iraks Gesundheitsminister Umeed Midhat Mubarak am Samstag. Irak sei auf weitere Tote vorbereitet, da sich die Lage weiter verschärfe. Informationsminister Mohammed Saeed el Sahaf hatte zuvor erklärt, bei den Luftangriffen seien 207 Menschen verletzt worden, die meisten von ihnen seien Frauen und Kinder. Seit Beginn des Kriegs am Donnerstag seien damit bereits 250 Iraker verwundet worden.

Sea-King-Hubschrauber abgestürzt

Über dem Persischen Golf sind am Morgen zwei britische Militärhubschrauber vom Typ Sea King zusammengestoßen. Sieben Soldaten werden vermisst, sie gelten als tot. Bereits am Vortag war ein Transporthubschrauber in Kuwait abgestürzt. Dabei gab es zwölf Tote.

Irak zeichnet Bild von tapferem Widerstand

Irak dementierte den Fall mehrerer Stellungen im Süden des Landes. Die Hafenstadt Umm Kasr sei weiter in den Händen der 45. Brigade, sagte Verteidigungsminister Sultan Haschem Achmed. Die Angreifer hätten „bedeutende Verluste“ erlitten. Ein Reporter der US-Fernsehstation CNN berichtete vor Ort, die Gegend um den alten Hafen sei immer noch als unsicher deklariert. Amerikanische Soldaten durchsuchten Haus für Haus. Das Abu-Dhabi-TV zeigte Live-Bilder von einem regen Helikopter-Verkehr über der Stadt.

Ein irakischer Armeesprecher wies auch britische Angaben zurück, wonach die Alliierten die Halbinsel Faw bereits vollständig unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Die irakischen Truppen leisteten in der umkämpften Region weiterhin Widerstand, sagte er. Der britische Generalstabschef Michael Boyce hatte zuvor verkündet, die alliierten Truppen Umm Kasr und Faw seien unter alliierter Kontrolle.

Die angeblich in Brand gesteckten Ölquellen im Süden Iraks wurden nach australischen Angaben von alliierten Kräften gesichert. Der entstandene Schaden sei minimal, sagte Armeechef Peter Cosgrove in Canberra. Boyce hatte am Freitagabend die Zahl der angeblich von irakischen Truppen in Brand gesetzten Ölfelder von 30 auf sieben korrigiert. Irak wies auch diese Vorwürfe zurück.

@tor

FAZ.NET


die toten werden wir nach dem krieg zählen, der sehr überflüssig ist

denkt trine

dohanics
22.03.2003, 15:09
Original erstellt von cherry
Das ist keine Propanganda

click (http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,241432,00.html)

wir alle werden verar...... :cry

Vetinari
22.03.2003, 15:11
War nur 3 gestern abend in Bagdad ... sagt Irak ... und das nach der Mother of all Attacks.

Die Amis machen es sehr sauber ;)

Hmmmm ... 1000 Tommahawks gestern ... jeder kostet $1 Million ... $1 Mrd waren verbrannt gestern. :rolleyes: ... und wer baut Tommahawks ?? ... Raytheon :D

Aber das ist immer noch wenige als Sir Al jeden tag auf der Boerse brennt :hihi ... und er kann einfach mehr drucken :D

MillenniumBroker
22.03.2003, 15:33
Original erstellt von dohanics
click (http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,241432,00.html)

wir alle werden verar...... :cry

Das Volk wird verweichlicht, verdummt, und für dumm verkauft...

trine
22.03.2003, 17:15
milli ist hart wie kruppstahl - kicher

BOYKOTT GEGEN US-PRODUKTE

"Wir kriegen sie nur über das Geld"

Gastwirte verbannen Heinz-Ketchup, Barkeeper offerieren Anti-Cola, Demonstranten sammeln sich vor Esso-Tankstellen: Nach den ersten Bomben-Nächten mehren sich die Boykott-Aktionen gegen US-Produkte. Per SMS-Kettenbrief und E-Mail verbreiten Friedensaktivisten Tabu-Listen, auch die meisten Videos und Kino-Filme gelten plötzlich als verpönt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,241645,00.html

naja - wat die können, können wir halt auch - nur dass die amis mehr von uns importieren...............:p

4604
22.03.2003, 17:38
gestern hies es noch basra fällt noch wärend der nacht
dann heute morgen, basra kurz vor fall
heute nachmittag soll basra dann endlich unter amikontrolle sein.

letzte meldung :

Allierte wollen Basra zunächst nicht stürmen
16:19:43
Die alliierten Truppen in Irak werden nach Angaben eines
britischen Militärsprechers die Stadt Basra zunächst nicht
stürmen. Oberstleutnant Vernon erklärte in Kuwait, man
wolle Straßenkämpfe wie in der Hafenstadt Umm Kasr
unbedingt vermeiden. Eine Schlacht ums Basra, der
größten Stadt im Süden des Landes, hätte kein
strategisches Ziel, sagte Vernon weiter.


ob die amis voll in die scheisse greifen :rolleyes:

INPUTS
22.03.2003, 17:41
Irak: Krieg um die Ölrente des Nahen Ostens
Eine Analyse von Dieter Lohaus

Die USA werden in den nächsten Monaten den Irak bombardieren, Menschen töten, das Land verwüsten, in Bagdad einmarschieren und die Ölfelder besetzen. Waren die beiden letzten Jahre der ideologischen Vorbereitung und der Präparierung der westlichen Massenpsyche gewidmet (Hollywood steuerte von Three Kings über Private Ryan bis zu Der Anschlag, aus Washington angeleitet, eifrig dazu bei), so sind jetzt die konkreten militärisch-logistischen Vorbereitungen angelaufen. Die amerikanischen Ölreserven sind bis zum Anschlag aufgefüllt. Die Briten absolvieren gerade die letzten vorbereitenden Manöver. Frankreichs Außenministerin sagt: Unser Militär (inklusive Flugzeugträger) ist jederzeit einsatzbereit (vorausgesetzt, wir machen mit!). Sogar die Bundeswehr ist bereits mit Spürpanzern in Kuwait sowie mit Marine am Horn von Afrika im Bereich des Geschehens - daran ändern auch die pazifistischen Bekundungen des Bundeskanzlers während des Wahlkampfes nichts.

Die US-Rüstungskonzerne Raytheon und Boeing erhielten in letzter Zeit neue Aufträge für Bomben (Joint Direct Attack Munition) für über eine Milliarde US-$. Boeing baut für diesen Munitionstyp gerade in St. Louis, Missouri, eine neue Fabrikationslinie, wodurch die Kapazität von derzeit gut 1 500 pro Monat auf 2 000 am Ende diesen Jahres und auf 2 800 Bomben im August 2003 erhöht wird. Das Pentagon, das bei Einführung der neuen zielgenauen Bomben im Jahre 1999 geplant hatte, davon 87 500 zu bestellen, hat den Auftrag inzwischen fast verdreifacht, auf nunmehr 238 000 Stück. Darüber hinaus bestätigte das Pentagon vor kurzem einen 200 Mio. US-$-Auftrag für lasergeleitete Bomben, sowie einen Auftrag über weitere 400 Tomahawk Cruise Missiles im Wert von mehr als 250 Mio. US-$. (Mark Odell, Boeing builds ´smart bomb´ plant as US demand rises, in Financial Times (FT), 9. September 2002) Ökonomisch ist das angesichts des etwa 400-Milliarden US-$ ausmachenden Etats des US-Rüstungshaushalts nicht so sehr bedeutungsvoll, es ist aber kriegerisches Verbrauchsmaterial für die heißen Kriegsphasen. Am Montag, den 16. September erklärte der amerikanische Verteidigungsminister Rumsfeld - unbeeindruckt von der zeitnahen Mitteilung des UN-Generalsekretärs, dass der Irak sich bereit erklärt, die UN-Waffeninspektoren wieder in das Land zu lassen -, dass US-Piloten bereits begonnen hätten, Befehls- und Kommunikationseinrichtungen der irakischen Luftverteidigung anzugreifen, und nicht nur (wie bisher) Flugabwehr-Waffen und Radar. (Brian Knowlton, US-jets targeting Iraqi air control, Rumsfeld announces change in tactics; Saudis hint they will allow use of bases, International Herald Tribune (IHT), 17. September 2002)

Bush verspricht Kanonen und Butter

Die Teile der amerikanischen Wirtschaft, die nicht vom Krieg profitieren werden, werden von Washington beruhigt: "Der Präsident hat ein klares Signal an die Öffentlichkeit gesandt, dass beides zu haben ist, sowohl Krieg als auch Business as usual." (Countdown to a collision, Leitartikel der New York Times (NYT) vom 9. September 2002) Und Jackie Calmes überschreibt ihren wöchentlichen Bericht aus dem Büro der amerikanischen Hauptstadt: "Ökonomen des Weißen Hauses rechnen damit, dass der Krieg gegen den Irak wahrscheinlich keine Rezession auslösen wird", wenngleich im selben Artikel die Kriegskosten konkret angesprochen werden: "Die Beraterfirma G7Group veranschlagt die Kosten für das erste Kriegsjahr auf 80 Milliarden US-$." (Jackie Calmes, White House Economists figure war with Iraq wouldn`t likely spark recession, in Wall Street Journal Europe, 6.-8. September 2002)

Lange vor den Anschlägen vom 11. September 2001, und spätestens mit dem Regierungsantritt von Bush jr., war erkennbar, dass der Kampf der USA gegen den Irak in ein neues Stadium treten würde. Der Zermürbungstaktik durch Luftangriffe und ökonomische Knebelung, Ausplünderung und Embargo, durch die die Widerstandskraft des Volkes unterminiert werden sollte, musste ein direkterer Zugriff auf das irakische Öl folgen. Dazu ist eine heiße Kriegsphase notwendig, damit für die amerikanischen und britischen Ölkonzerne der Weg zum irakischen Öl frei wird. Die bis zum Frühsommer in den maßgeblichen amerikanischen Medien intensiv geführte Debatte, wie man die nächste Kriegsetappe gestalten sollte, sollte eine Antwort auf die Frage erarbeiten, wen man (außer den Briten, deren Beteiligung für die USA zu keinem Zeitpunkt in Frage stand) noch, und zu welchen Bedingungen, mit ins Kriegsbündnis aufnehmen sollte. Z. B.: Wenn sich Frankreich aktiv beteiligt, welchen Anteil vom irakischen Ölkuchen soll man Elf-Total einräumen. Wie schwierig diese Verhandlungen waren, zeigt sich daran, dass sich Frankreich lange geziert hat, eine Kriegsbeteiligung zuzusagen. Oder bezüglich Russlands: Reicht Russland, damit es bei einem Angriff auf den Irak stillhält und auf ein Veto im UN-Sicherheitsrat verzichtet, freie Hand in Tschetschenien/Georgien, oder muss man dem Land noch zusätzlich ökonomische Versprechungen bzgl. der Erfüllung bestimmter irakisch-russischer (Vor-)Verträge und/oder der Tilgung(Bezahlung) irakischer Verbindlichkeiten gegenüber Russland durch die Nach-Saddam-Regierung machen. Für die Zustimmung Spaniens reichten vermutlich kleine Versprechungen für Repsol, bei Italien für ENI, bei den Niederlanden für Royal Dutch. Der mächtigste Hebel der Amerikaner gegen China bleibt sicherlich (trotz WTO-Mitgliedschaft Chinas) der Zugang zum amerikanischen Markt. Bei den arabischen Golfstaaten dürfte die Überlegung bestimmend sein, möglichst lange zu vermeiden, obenan auf die wirkliche Schurkenliste gesetzt zu werden, nach der die realen Aggressionsziele der USA bestimmt werden. Diese Überlegungen ließen sich weiter fortsetzen. Das Ergebnis der veröffentlichten Überlegungen war, dass die USA notfalls auch alleine handeln könnten, dass man jedoch lieber - wie in 91 - wieder ein Bündnis zusammenzimmern würde. Der militärische Aspekt spielt hierfür, im Gegensatz zum politisch-moralischen, nur eine völlig untergeordnete Rolle.

Die Wahl Bush´s war bereits Teil der Strategie des Öl-Militärkomplexes, der heute in den USA dominiert. Zwar hatten sich auch die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Gore und Lieberman, zur Zeit von Bush sen. - anders als die Mehrheit der Demokraten im Kongress - für den "Wüstensturm" ausgesprochen. Gleichwohl traute ihnen das Kapital nicht zu, den beabsichtigten neuen Krieg konsequent vorzubereiten und umzusetzen.

Je näher nun der Zeitpunkt des Hauptangriffs rückt, desto deutlicher wird, dass das irakische Öl nur ein Teil dessen ist, was der arabischen Welt geraubt werden soll. Das weitergehende Ziel ist das Öl Saudi-Arabiens und das der gesamten Region des Nahen Ostens. Kuwait und die VAE werden in diesem Zusammenhang selten extra erwähnt, sie würden militärisch-politisch kein großes Problem darstellen, anders als der Iran, der ein sehr großes, für die USA vielleicht kaum lösbares Problem darstellen würde, wie die Vergangenheit gezeigt hat. (Zur Argumentation, diese weitergehende Zielsetzung betreffend, vergleiche die Ausführungen des Autors: D. L., Nächste Station Bagdad - übernächste Riad, Zum Kampf ums Öl im Nahen Osten, in Marxistische Blätter (MB) 3-02, S.73ff.)

"Der Krieg rechnet sich nicht"(?)

In der Süddeutschen Zeitung trägt nun Marc Hujer ökonomische Argumente gegen den Krieg gegen den Irak vor. Ein Krieg "gegen das Ölland Irak" sei "nicht unbedingt im Sinne der US-Volkswirtschaft. Die möglichen Gewinne sind klein, sagen die Experten, die Risiken aber sind groß." Er beruft sich u. a. auf das wirtschaftsliberale Cato Institute, das von einem sinnlosen Engagement spreche. "Die US-Regierung gebe in der Golfregion jährlich bis zu 60 Milliarden Dollar für militärische Stabilisierung aus, um Importe von sechs Milliarden Dollar zu sichern." (Marc Hujer, Der Krieg, der sich nicht rechnet, Wirtschaftliche Gründe für einen Feldzug gegen den Irak fehlen, SZ vom 23. September) Richtig ist, dass es in den USA breite Wirtschaftskreise gibt, die über die Kampagne im Nahen Osten aus wirtschaftlichen Gründen nicht glücklich sind, weil es die eigenen Geschäftsaussichten verschlechtert. Dazu gehören z. B. Handelsfirmen, Fluggesellschaften, die Touristikbranche, die Autoindustrie, die chemische Industrie.

Hatten diese Kräfte während der Clinton-Administration noch das politische Übergewicht gegenüber dem Öl-Rüstungskomplex, der von der Bush-Administration vertreten wird - wenngleich das Irak-Gesetz von 1998 bereits politisch-deklaratorisch die Vorstellungen der Wahlsieger von 2000 verkörpert: dort wurde bereits "regime change, die Beseitigung der Herrschaft Saddam Husseins im Irak, als strategisches Ziel der USA" benannt. Die Benennung eines Ziels ist eine Sache. Zur praktischen Verwirklichung gehört sehr viel mehr. Zur Umsetzung ihrer Absichten im Nahen Osten setzte das Militär-Öl-Lager auf Bush/Cheney. Seit der letzten Präsidentschaftswahl im Herbst 2000 wird das Vorhaben konsequent angegangen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt lautet das "volkswirtschaftliche" Kalkül nicht: Was bringt ein Krieg der "amerikanischen Wirtschaft insgesamt" für Vorteile - die ökonomischen Interessen der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung sind für solche Überlegungen nicht von primärer Bedeutung -, sondern vielmehr: Welche ökonomischen Vorteile (in anderen Worten: Profitaussichten) sind durch einen solchen Krieg für den herrschenden Militär-Rüstungs-Komplex der USA zu erwarten. Bei der Überprüfung des Kalküls gilt es auch zu berücksichtigen, dass sogar bescheidene Profite attraktiv für die sein können, die die hierfür notwendigen (in unserem Fall Kriegs-) Kosten nicht selber tragen müssen.

Hauptgewinn oder Niete?

Unter Aufwand/Ertrag-Gesichtspunkten wollen wir einmal zwei gegensätzliche historische Beispiele betrachten.

Beispiel 1: Vor gut hundert Jahren eroberte England Tibet: Tibet war so arm, dass die erobernden Vertreter der europäischen Kolonialmacht sich nicht in der Lage sahen, aus dem Land einen nennenswerten Mehrwert herauszusaugen. Die Kosten waren für die ausländischen Ausbeuter nachhaltig höher als der mögliche Nutzen. Das ganze war also ein Flop. Man zog wieder ab.

Beispiel 2: Gelohnt für die imperialistischen Ausbeuter hat sich hingegen China: Militärisch abgerungen wurden dem Land nach der Niederschlagung des sogenannten Boxeraufstands, ebenfalls vor hundert Jahren, gewaltige "Entschädigungs"- (indemnity) Zahlungen, die in heutiger Währung gerechnet etwa 6,5 Mrd. US-$ ausmachten und den gesamten Staatseinnahmen der Qing-Regierung für den Zeitraum von 12 Jahren entsprachen. (Vgl. hierzu D. L.: Nächste Station Bagdad - übernächste Riad, Zum Kampf ums Öl im Nahen Osten, in MB 3-2002, S. 73ff.) Man benötigt nicht allzu großen ökonomischen Sachverstand, um zu begreifen: Die Entsprechung für Beispiel II im 21. Jahrhundert ist der Nahe Osten mit seinem Ölreichtum (im Wert von mindestens 10 000 Mrd. US-$, vgl. weiter unten) als Objekt der imperialistischen Begierde. Beispiel I entspricht heute Gebieten wie Afghanistan oder Kosovo, die aus mancherlei Gründen Gegenstand von Aggression sein mögen, nicht jedoch, weil aus ihnen ein nennenswerter Mehrwert herauszupressen wäre; ganz im Gegenteil.

US- und britische Konzerne brauchen das Öl

Um langfristig ihre Existenz als führende Konzerne der Weltwirtschaft zu sichern, benötigen die US- und britischen Ölmultis unbedingt den Zutritt zur Ölförderung im Nahen Osten. Am Beispiel von Royal Dutch/Shell wurde das von diesem Autor bereits einmal aufgezeigt. Die Darlegung kommt zu der folgenden Einschätzung: "In 2000 stellte das im gesamten Mittleren Osten von Shell geförderte Erdöl gerade mal einen Anteil von etwas über 20 Prozent der Gesamtförderung des Unternehmens dar. Wenn man bedenkt, dass zweidrittel aller Erdölreserven in dieser Region liegen, dass dagegen in Gebieten wie der Nordsee (der in Europa wichtigsten Förderstätte Shells) die Reserven kaum noch über die nächste Dekade hinaus reichen werden, dann wird verständlich, dass sich die Ölmultis wie Shell Gedanken um ihre Zukunft machen und von Bush und Blair erwarten, dass sie das Problem lösen, dass die ihre Förderung gegenüber dem ausländischen Kapital abschottenden OPEC-Staaten darstellen." (MB 3-02, S. 75) Das hier Gesagte gilt analog genau so für EXXON, BP/AMOCO, CHEVRON/TEXACO und CONOCO.

Aber werfen wir nun doch einmal einen etwas genaueren Blick auf das, was aus dem Irak herauszuholen ist. Das Besondere in den Ländern des Nahen Ostens besteht darin, dass der Wert der Ölreserven - hier von uns überschlägig geschätzt als Produkt der sicher nachgewiesenen Mengen und dem heutigen OPEC-Richtpreis von 25 US-$ - wegen der in dieser Region der Erde bestehenden u. a. geologischen Besonderheiten annähernd identisch ist mit der Rente, die man bei Förderung des Öls realisieren kann. Bei dynamischer Betrachtungsweise, wenn man sich den historischen Verlauf über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten vorstellt, können sich bei realistischer Betrachtung Werte ergeben, die beträchtlich höher anzusetzen sind, nämlich dann, wenn es den US-Konzernen gelingen würde, sich die Ölrechte im gesamten Raum anzueignen, und sie, wenn in ein bis zwei Jahrzehnten die Ölquellen in der übrigen Welt zunehmend unergiebig werden, als privatkapitalistische Marktregulierer in einer dann veränderten Angebotssituation den Ölpreis nachhaltig monopolistisch in bisher nicht gekannte Höhen treiben würden. Ein Missvertändnis besteht bei Teilen (auch der amerikanischen) Öffentlichkeit darin zu glauben, dass die Kampagne gegen die Länder des Nahen Ostens den Konsumenten billigeres Öl bringen wird. Das Gegenteil wird der Fall sein, gerade auch langfristig. Und nicht der Fiskus des jeweiligen Landes, wie etwa im Fall der westeuropäischen Benzinpreise, sackt sich dann die größten Teile des Wertes ein, sondern der Haupttransfer geht dann in Richtung der Schatullen der US-britischen Ölkonzerne, bzw. in die Taschen ihrer Aktionäre und leitenden Mitarbeiter. Die Ursache hierfür liegt einerseits im durch die bevorstehenden Kriege unmittelbar möglich werdenden Zugriff auf die Hauptmenge des verbleibenden Öls der Welt sowie in der sich daraus ergebenden immensen Marktmacht der US-britischen Ölkonzerne.

--------------------------------------------------------------------------------

Wert der Ölreserven ausgewählter Länder
[Wert der Ölreserven bei 25 $/Fass in Mrd. $ (1995)]

USA: 519
GB: 96
Russ. Föderation: 1.055
Kuwait: 2.302
Irak: 2.003
Iran: 1.946
Vereinigte Arabische Emirate: 1.936
Saudi-Arabien: 5.345

Quellen: Eigene Berechnung des Werts der Olreserven nach Angaben aus: 1995 Energy Statistics Yearbook, United Nations, New York 1997. Übrige Angaben: Der Fischer Weltalmanach 2001, Frankfurt 2000.

Lesehinweis zur Tabelle: Eine aktuellere Quelle (Dan Morgan, David B. Ottaway; When it´s over, who gets the oil?, The Washington Post vom 16. September 2002, in IHT vom gleichen Tag.) gibt Iraks Reserven mit 112 Mrd. Fass an. Entsprechend unserer Rechnung ergibt sich daraus ein noch höherer Wert für das irakische Öl, nämlich 2,8 Billionen (2.800 Mrd.) US-$. Die irakischen Reserven gelten heute zudem - abweichend von der oben benutzten Quelle aus dem Jahre 1997 - als größer im Vergleich zu den kuwaitischen. Die zugrunde gelegten Zahlen enthalten natürlich immer ein Element der Unsicherheit. Für unser Argument entscheidend ist nicht so sehr das exakte Rechenergebnis, sondern vielmehr die Größenordnung, die damit angezeigt wird. Auf dieser Grundlage sind Überlegungen zur Rente zwingend, wie sie vom Autor im August 2001 formuliert wurden: "Die Differenz zwischen Förderkosten und Marktpreis ist eine Rente. Diese Rente beträgt für das Öl im Mittleren Osten bei Ölpreisen von 25 US-$ durchschnittlich gut 20 US.$ (pro Fass). Multipliziert mit der Ölmenge im Boden der Länder des Mittleren Ostens ergibt sich für die Region ein Gesamtwert der Renten von weit über 10.000 Mrd. US-$. Das ist der Preis, um den die USA sowie ihre imperialistischen Konkurrenten mit Saudi-Arabien, Kuwait, Irak, Iran, etc. ringen. Diese 10.000 Mrd. US-$ sind im Wesentlichen auch der Fonds, aus dem u.a. die Kriege in der Region, die Rüstung der jeweiligen Angreifer und Verteidiger, die Besatzungen, der Einfluss in anderen Ländern dieser Region etc bezahlt werden. (D. L., Ein unerledigtes Geschäft - Die USA und das Öl der Verweigerer Iran und Irak, MB 5-2001

--------------------------------------------------------------------------------

Die Kriegsbeute wird verteilt "Wenn alles vorbei ist, wer kriegt dann das Öl?" Diese rhetorische Frage wird bereits im ersten Satz des Artikels der Washington Post, der die erste Seite der IHT vom 16. September 2002 ziert, von den Autoren Morgan und Ottaway so beantwortet: Der US-geführte Sturz von Saddam könnte für die lange aus dem Irak verbannten amerikanischen Ölgesellschaften ein "Bonanza" (Silbermine) darstellen, bestehende Verträge zwischen Bagdad und Russland, Frankreich und anderen Ländern würden jedoch den (im Westen lebenden) Führern der (sogenannten) irakischen Opposition zufolge schleunigst aufgehoben.

Insgesamt steht im Irak ein Wertvolumen von (beim heutigen Preisniveau für Erdöl) zwei bis drei Billionen US-$ (2 000 bis 3 000 Mrd. US-$) zur Verteilung an. Der Artikel weist darauf hin, dass Teile der irakischen Ölrechte auch bei den Verhandlungen der Amerikaner um die Zustimmung zu ihrem geplanten Krieg gegen den Irak im UN-Sicherheitsrat eingesetzt werden können. "Alle fünf Ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates - die USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China - haben internationale Ölgesellschaften mit großen Interessen hinsichtlich einer Veränderung der Führung in Bagdad." Seit dem Golfkrieg von 1991 hätten Gesellschaften von mehr als einem Dutzend Länder, darunter Frankreich, Russland, China, Indien, Italien, Vietnam und Algerien, Vereinbarungen getroffen, um irakische Ölfelder zu erschließen, Anlagen zu erneuern oder unentwickelte Gebiete zu explorieren. Die Vertreter der irakischen Opposition erklärten, dass sie sich an keines dieser Geschäftsabkommen gebunden fühlten. Stattdessen sagte Ahmed Chalabi, der Führer des Iraqi National Congress, einer Gruppe von irakischen Oppositionellen, er "favorisiere die Schaffung eines US-geführten Konsortiums zwecks Entwicklung der irakischen Ölfelder ... Amerikanische Gesellschaften werden einen großen Anteil am irakischen Öl haben, sagte Chalabi." (Dan Morgan, David B. Ottaway, When it´s over, who gets the oil?, The Washington Post, in IHT vom 16. September 2002)


Gute Site, da gibts noch mehr Infos:

http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Irak/lohaus.html

4604
22.03.2003, 18:04
bradly 02



http://www.amanita.at/images/charts/bradley2002geo.gif

dow 02


http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:INDU&Interval=W&Wd=600&Ht=450&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0

:rolleyes:


bradly 03 :eek:

http://www.amanita.at/images/charts/bradley2003geo360.gif

syracus
22.03.2003, 18:11
Abend:)

Original erstellt von Vetinari
Hmmmm ... 1000 Tommahawks gestern ... jeder kostet $1 Million ... $1 Mrd waren verbrannt gestern. :rolleyes: ... und wer baut Tommahawks ?? ... Raytheon :D



http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=rtn&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=1024&lf3=8&type=4&size=3&state=8&sid=663365&style=320&time=13&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8381&mocktick=1

Muss aber wie Barrick unter den Goldies sein :rolleyes: ........ :lach

syr :)

4604
22.03.2003, 18:13
und wann hat der dow gereht,13.3 :rolleyes:

http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:INDU&Interval=60&Wd=600&Ht=450&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0


hhmmmmmmmmmm

nasdaq10.000
22.03.2003, 18:14
22/03/03
Studie - US-Börsen verloren 1,1 Billionen Dollar wegen Krieg

- Von Michael Kahn -
San Francisco, 22. Mär (Reuters) - Bereits vor Beginn des Irak-Krieges hat die Erwartung des Konflikts an den US-Aktienmärkten einer Studie zufolge Kapital in Höhe von 1,1 Billionen Dollar vernichtet.

Die Auswirkungen des Krieges auf die US-Börsen seien zu 95 Prozent bereits in den Kursen berücksichtigt, ergab die in der Nacht zum Samstag (MEZ) veröffentlichte Untersuchung der Universitäten Stanford und Harvard weiter.

In der abgelaufenen Handelswoche hatte das führende US-Börsenbarometer Dow Jones wegen zunehmender Hoffnungen auf ein rasches Kriegsende rund 8,4 Prozent zugelegt. Das war der höchste Wochengewinn des Standardwerte Indexes seit Oktober 1982. Der Krieg hatte am Donnerstagmorgen begonnen.

Die Märkte hätten in der vergangenen Woche insbesondere auf die Dauer des Militärkonflikts spekuliert, sagte der Wirtschaftswissenschaftler Eric Zitzewitz von der Universität Stanford. "Die Kosten des Kriegs sind bereits seit einer Weile
eingepreist."

HANDEL MIT "SADDAM-WERTPAPIEREN" (...)

http://finanzen.tiscali.de/press/news/open/index.jsp?id=OLDECOMKT_MTFH27704_2003-03-22_16-23-03_L22292165

paule2
22.03.2003, 18:36
Der LaRouche-Kult
Die Bundesregierung: "Polit-Sekte". Betreibt politische Parteien und zahlreiche Tarnorganisationen.
Kopf ist Lyndon LaRouche, der gerade wieder einmal als Präsident der USA kandidiert.
Seine deutsche Ehefrau Helga Zepp-LaRouche ist Bundesvorsitzende der BÜSO - Bürgerrechtsbewegung Solidarität, die sich als Partei an den Wahlen beteiligt.
Ihr Wahlspruch zu Zeiten der Vorläufer-Partei EAP - Europäische Arbeiterpartei:
"Wir haben das Patentrezept".
Der LaRouche-Kult produziert Verschwörungstheorien,
die von seinen Tarnorganisationen verkauft
und von den Parteien des Kultes als politische Programme vertreten werden

http://www.agpf.de/LaRouche.htm

Endlich mal ein vernünftiger Link zu dieser Person, die bei manchen fast schon Kultstatus hat.

boardleser
22.03.2003, 19:27
LaRouche

http://www.agpf.de/LaRouche-SPD74.htm
Aus: Jahrbuch der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 1973-1975


Der "Bund Freies Deutschland“ ist eine Vereinigung, die gegen die SPD wirkt. Nach § 6 des Organisationsstatuts der SPD stellt der Parteivorstand daher fest, daß die gleichzeitige Mitgliedschaft in sowie die Tätigkeit für diese Vereinigung unvereinbar mit der Mitgliedschaft in der SPD ist.

[...]


Begründung: Das politische Ziel des "Bundes Freies Deutschland“ ist insbesondere die Bekämpfung der von SPD und FDP eingeleiteten Ostpolitik.
Dabei bedient er sich der Mittel politischer Diffamierung indem er in seinem "Berliner Manifest“ diese Politik als Grund für eine angebliche unheilvolle Verschärfung der permanenten Bedrohung der Existenz Berlins darstellt; außerdem seien durch die Ostpolitik auch die Gefahren für das übrige Bundesgebiet gewachsen. ;)

Darüber hinaus schrecken die Vertreter des Bundes Freies Deutschland auch vor persönlicher Verunglimpfung nicht zurück, indem sie die SPD-Führung als "gefährlich für die Demokratie in Deutschland“ bezeichnen.

---------------------------------------------

Könnte irgendwas mit LaRouches Eurasienperspektive zu tun haben..

Irgendwie undurchsichtig...


"Atomlobby" soll hinter ihm stehen. Hab mir aber nie die Zeit genommen, das nachzuprüfen.

mulgrew
22.03.2003, 19:32
Das Ende des endlosen Wachstums

Ölpreise, Leitzinsen, Wechselkurse - Ökonomen rätseln über die kurzfristigen Folgen des Irak-Kriegs. Doch wie sieht es langfristig aus? Die WELT hat Volkswirte befragt

von Anja Struve

Artikel erschienen am 22. Mär 2003
http://www.welt.de/data/2003/03/22/55920.html?s=1

boardleser
22.03.2003, 19:45
Feuer frei auf freie Journalisten?

Wenige Tage später wurde publik, wie groß auch im Pentagon - dem Perles
Defense Policy Board zuarbeitet - die Angst vor unabhängigem Journalismus sein
muss. Wie die populäre BBC-Kriegskorrespondentin Kate Adie publik machte, will
das US-Militär im Irak nur handverlesene Journalisten sehen. Unabhängige
Reporter, die sich abseits des US-Trosses bewegen und ihre Berichte per
Satellitentelefon in die Heimatredaktionen übermitteln, müssten damit rechnen, von
der amerikanischen Luftwaffe unter Feuer genommen zu werden.

Denn wann immer Kampfflieger Signale von Satellitentelefonen entdeckten, zitiert
Kate Adie einen "Senior Officer" aus dem Pentagon, würden sie die Quelle unter
Beschuss nehmen. Freie Journalisten, die sich in den Irak begeben hätten, seien
darauf hingewiesen worden

trine
22.03.2003, 21:02
eben - es sind nur amerikanische journalisten zugelassen, um über diesen wundervollen krieg zu berichten

die beten einfach zu unzeiten

SPIEGEL ONLINE - 22. März 2003, 17:54
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241661,00.html
Luftkrieg über Bagdad

Raketenbeschuss beim Abendgebet

Während die Muezzine von den Moscheen zum Gebet aufriefen, haben die Amerikaner Bagdad erneut aus der Luft beschossen. Die Rauchwolken brennender Öl-Gräben, von irakischen Militärs angezündet, haben den US-Angriff nicht stoppen können.

dat trine

dohanics
22.03.2003, 21:28
Hightech zum Töten

Smart Bombs sollen die Opfer unter Zivilisten möglichst gering halten; doch die USA horten auch die Mutter aller Bomben in ihrer Waffenkammer. Die Spannbreite der teilweise noch nicht ausgereiften Rüstungssysteme reicht von der Streubombe gegen Panzerverbände über elektromagnetische Waffen, welche die Bauteile von Computern und Funkempfängern zum Schmelzen bringen, bis hin zu Robotern.

„Alles in unserem Arsenal könnte unabhängig vom Stand der Entwicklung zum Einsatz kommen“, erklärte US-Generalstabschef Richard Myers am Donnerstag auf Fragen nach einem möglichen Einsatz der erstmals am 11. März getesteten MOAB-Bombe (Massive Ordnance Air Blast). In den Streitkräften wird der 9450 Kilogramm schwere Sprengsatz als „Mutter aller Bomben“ bezeichnet – in Anlehnung an den vom irakischen Staatschef Saddam Hussein geprägten Begriff von der „Mutter aller Schlachten“. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erklärte, bei der neuen Bombe handle es sich vor allem um eine Waffe mit psychologischer Wirkung. Aber auch die Sprengwirkung ist gewaltig, die Detonation der stärksten konventionellen Bombe erzeugt einen mehrere Kilometer weit sichtbaren Rauchpilz.

„Nur im Krieg erhält man ein realistisches Feedback über neue Möglichkeiten“, sagte Bob Martinage vom Zentrum für Strategische und Haushaltspolitische Bewertungen (CSBA), einem unabhängigen Forschungsinstitut in Washington. „Die Streitkräfte werden es ausnutzen, dass sie jetzt neue Systeme testen können.“ :mad: :mad: :mad:

Clark Murdock vom Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) vermutete, dass einige neuartige Waffensysteme eingesetzt werden könnten, die als geheim eingestuft werden. „Wenn man es benutzt, und es funktioniert, und niemand kennt es – warum sollte man dann darüber sprechen?“

Die High-Tech-Waffen sollen offenbar vor allem gegen Kommunikationszentren der Streitkräfte eingesetzt werden, eines der ersten Ziele in der Strategie von Befehlshaber Tommy Franks. Die Luftwaffe verfügt über spezielle Bomben, die besonders gesicherte Bunker durchdringen können.

Aber wenn die Ziele in Wohnvierteln untergebracht sind, könnten die US-Streitkräfte auch Marschflugkörper mit elektromagnetischen Impulsgeneratoren abfeuern. Eine solche E-Bombe bringe die Elektronik zum Einfrieren, ohne Menschen zu schädigen, erklärte Andrew Koch, der sich bei der britischen Jane's Information Group mit solchen Systemen beschäftigt. E-Bomben erzeugen mit einem Schlag so viel elektrische Energie, dass jedes nicht davor geschützte elektronische Gerät zerstört wird. Nach Studien der Forschervereinigung GlobalSecurity.org können solche Waffen eine Reichweite von einigen hundert Metern entwickeln. Entsprechende Systeme sind schon seit Jahrzehnten in Entwicklung – das Pentagon hält sich mit Informationen darüber aber sehr bedeckt.

Gegen mögliche Massenvernichtungswaffen richten sich Bomben, die nicht explodieren, sondern die Hülle von Sprengköpfen durchdringen und den chemischen oder biologischen Kampfstoff zum Verbrennen bringen, ohne dass die Schadstoffe entweichen. Der Fachausdruck dafür laute Agent Defeat, erklärte Martinage – dem Versuch, Kampfstoffe einzusetzen, soll von vornherein zum Scheitern verurteilt sein.

Neue Laserwaffen möglicherweise vor Einsatz

Vor ihrem ersten Einsatz stünden möglicherweise auch Laserwaffen, die den Gegner erblinden lassen oder die optische Lenkung von
Waffensystemen außer Kraft setzen, sagt der technische Redakteur von Jane's, Rupert Pengelley. Nach Informationen der Vereinigung Amerikanischer Wissenschaftler wurden bereits im Golfkrieg von 1991 Bradley-Panzer mit Laserwaffen ausgestattet, aber damals nicht verwendet. Menschenrechtler von Human Rights Watch haben Laserwaffen als besonders grausam eingestuft und ihre Ächtung gefordert.

Laser-Suchsysteme werden in neuartigen Bomben eingesetzt, die für Erdkampfflugzeuge des Typs A-10 Warthog gedacht sind. Bei diesen Sensor-Fuzed-Bomben handelt es sich um Streubomben, deren einzelne Bomblets an Fallschirmen zu Boden gleiten und jeweils vier kleine Sprengsätze von der Größe eines Eishockey-Pucks abfeuern. Deren Lasersysteme spüren Fahrzeuge auf und attackieren sie. Mit 30 solcher Bomben könnten alle Fahrzeuge in einem Umkreis von zwölf Hektar zerstört werden, sagte der Leiter des Bewaffnungszentrums auf dem Luftwaffenstützpunkt Eglin in Florida, Steve Butler. Die Sensor-Fuzed-Bomben waren schon beim Kosovo-Krieg des Jahres 1999 verfügbar – damals stießen die US-Streitkräfte den Angaben zufolge aber nicht auf entsprechend große Fahrzeugverbände serbischer Truppen und verzichteten daher auf den Test des neuen Waffensystems.

Die Luftwaffe könnte auch ein neues Raketensystem einsetzen, das die Bezeichnung JASSM trägt – Joint Air-to-Surface Standoff Missile. Diese satellitengesteuerten Waffen mit einer Reichweite von 320 Kilometern verwenden ein Infrarot-System, um eingespeicherte Ziele zu erkennen. Die Rakete wurde für einen möglichen Einsatz im Irak-Krieg vorbereitet, die Tests sind nach Angaben der Luftwaffe aber noch nicht abgeschlossen.

Computertechnik zur Vernetzung von Soldaten, Kommandeuren und Waffensystemen soll wie schon im Afghanistan-Krieg (2001/2002) auch in Irak verwendet werden. Hochgeschwindigkeitsverbindungen
versprechen den Militärplanern einen schnellen Datenaustausch und die entsprechend schnelle Befehlsübermittlung.

Zusätzliche Informationen versprechen sich die Offiziere von den nahezu allgegenwärtigen Mini-Drohnen, die als UAV bezeichnet werden:
Unmanned Aerial Vehicle. Kaum größer als ein Bussard, werden die Flugkörper von Soldaten gesteuert, denen sie Videoaufnahmen über den jeweiligen Einsatzort liefern. Das UAV Dragon Eye überträgt seine Bilddaten drahtlos an einen mit Notebook ausgestatteten Marine-Infanteristen. Dieser könne dann so auch schnell mal über den nächsten Hügel blicken, erklärte Jenny Holbert vom Marine Corps Warfighting Lab.

Für Späheinsätze in gefährlichem Gelände wie den Straßen einer Stadt soll den US-Truppen der Roboter Dragon Runner zur Seite stehen. Dieser Prototyp eines ferngesteuerten Hilfssoldaten ist nur noch halb so groß wie der PackBot, den die USA in Afghanistan zum Durchsuchen von Höhlen einsetzten. Der ebenfalls mit einer Kamera ausgestattete Roboter könnte nach Angaben von Offizieren auch kleinere Bomben mitführen.

Aber falls es wirklich zu Straßenkämpfen in Bagdad kommen sollte, bezweifeln einige Experten den Sinn solcher High-Tech-Geräte. „Die Abgründe eines Kampfes in der Stadt überwiegen um ein Vielfaches alle Fortschritte der vergangenen zwölf Jahre“, sagte der Militärfachmann Michael O'Hanlon von der Brookings Institution.

22.03.03, 16:04 Uhr focus (http://news.focus.msn.de/G/GN/gn.htm?snr=118057&streamsnr=7&q=4)
------------------------------------------------------------------------------------------------------------

zum kotzen isses :mad:

mulgrew
22.03.2003, 21:41
Comment

--------------------------------------------------------------------------------
Bin Laden's victory

A political system that delivers this disastrous mistake needs reform
Richard Dawkins
Saturday March 22, 2003
The Guardian

Osama bin Laden, in his wildest dreams, could hardly have hoped for this. A mere 18 months after he boosted the US to a peak of worldwide sympathy unprecedented since Pearl Harbor, that international goodwill has been squandered to near zero. Bin Laden must be beside himself with glee. And the infidels are now walking right into the Iraq trap.
There was always a risk for Bin Laden that worldwide sympathy for the US might thwart his long-term aim of holy war against the Great Satan. He needn't have worried. With the Bush junta at the helm, a camel could have foreseen the outcome. And the beauty is that it doesn't matter what happens in the war.

Imagine how it looks from Bin Laden's warped point of view...

If the American victory is swift, Bush will have done our work for us, removing the hated Saddam and opening the way for a decent Islamist government. Even better, in 2004 Bush may actually win an election. Who can guess what that swaggering, strutting little pouter-pigeon will then get up to, and what resentments he will arouse, when he finally has something to swagger about? We shall have so many martyrs volunteering, we shall run out of targets. And a slow and bloody American victory would be better still.

The claim that this war is about weapons of mass destruction is either dishonest or betrays a lack of foresight verging on negligence. If war is so vitally necessary now, was it not at least worth mentioning in the election campaigns of 2000 and 2001? Why didn't Bush and Blair mention the war to their respective electorates? The only major leader who has an electoral mandate for his war policy is Gerhard Schröder - and he is against it. Why did Bush, with Blair trotting faithfully to heel, suddenly start threatening to invade Iraq when he did, and not before? The answer is embarrassingly simple, and they don't even seem ashamed of it. Illogical, even childish, though it is, everything changed on September 11 2001.

Whatever anyone may say about weapons of mass destruction, or about Saddam's savage brutality to his own people, the reason Bush can now get away with his war is that a sufficient number of Americans, including, apparently, Bush himself, see it as revenge for 9/11. This is worse than bizarre. It is pure racism and/or religious prejudice. Nobody has made even a faintly plausible case that Iraq had anything to do with the atrocity. It was Arabs that hit the World Trade Centre, right? So let's go and kick Arab ass. Those 9/11 terrorists were Muslims, right? And Eye-raqis are Muslims, right? That does it. We're gonna go in there and show them some hardware. Shock and awe? You bet.

Bush seems sincerely to see the world as a battleground between Good and Evil, St Michael's angels against the forces of Lucifer. We're gonna smoke out the Amalekites, send a posse after the Midianites, smite them all and let God deal with their souls. Minds doped up on this kind of cod theology have a hard time distinguishing between Saddam Hussein and Osama bin Laden. Some of Bush's faithful supporters even welcome war as the necessary prelude to the final showdown between Good and Evil: Armageddon followed by the Rapture. We must presume, or at least hope, that Bush himself is not quite of that bonkers persuasion. But he really does seem to believe he is wrestling, on God's behalf, against some sort of spirit of Evil. Tony Blair is, of course, far more intelligent and able than Bush. But his unshakable conviction that he is right and almost everybody else wrong does have a certain theological feel. He was indignant at Paxman's wickedly funny suggestion that he and Dubya pray together, but does he also believe in Evil?

Like sin and like terror (Bush's favourite target before the Iraq distraction) Evil is not an entity, not a spirit, not a force to be opposed and subdued. Evil is a miscellaneous collection of nasty things that nasty people do. There are nasty people in every country, stupid people, insane people, people who should never be allowed to get anywhere near power. Just killing nasty people doesn't help: they will be replaced. We must try to tailor our institutions, our constitutions, our electoral systems, so as to minimise the chance that such people will rise to the top. In the case of Saddam Hussein, we in the west must bear some guilt. The US, Britain and France have all, from time to time, done our bit to shore up Saddam, and even arm him. And we democracies might look to our own vaunted institutions. Are they well designed to ensure that we don't make disastrous mistakes when we choose our own leaders? Isn't it, indeed, just such a mistake that has led us to this terrible pass?

The population of the US is nearly 300 million, including many of the best educated, most talented, most resourceful, humane people on earth. By almost any measure of civilised attainment, from Nobel prize-counts on down, the US leads the world by miles. You would think that a country with such resources, and such a field of talent, would be able to elect a leader of the highest quality. Yet, what has happened? At the end of all the primaries and party caucuses, the speeches and the televised debates, after a year or more of non-stop electioneering bustle, who, out of that entire population of 300 million, emerges at the top of the heap? George Bush. :D

My American friends, you know I love your country, how have we come to this? Yes, yes, Bush isn't quite as stupid as he sounds, and heaven knows he can't be as stupid as he looks. I know most of you didn't vote for him anyway, but that is my point. Forgive my presumption, but could it just be that there is something a teeny bit wrong with that famous constitution of yours? Of course this particular election was unusual in being a dead heat. Elections don't usually need a tie-breaker, something equivalent to the toss of a coin. Al Gore's majority in the country, reinforcing his majority in the electoral college but for dead-heated Florida, would have led a just and unbiased supreme court to award him the tie-breaker. So yes, Bush came to power by a kind of coup d'état. But it was a constitutional coup d'état. The system has been asking for trouble for years.

Is it really a good idea that a single person's vote, buried deep within the margin of error for a whole state, can by itself swing a full 25 votes in the electoral college, one way or the other? And is it really sensible that money should translate itself so directly and proportionately into electoral success, so that a winning candidate must either be very rich or prepared to sell favours to those who are?

When a company seeks a new chief executive officer, or a university a new vice-chancellor, enormous trouble is taken to find the best person. Professional headhunting firms are engaged, written references are taken up, exhaustive rounds of interviews are conducted, psychological aptitude tests are administered, confidential positive vetting undertaken. Mistakes are still made, but it is not for want of strenuous efforts to avoid them. Maybe such methods would be undemocratic for choosing the most powerful person on earth, but just think about it. Would you do business with a company that devoted an entire year to little else than the process of choosing its new CEO, from the strongest field in the world, and ended up with Bush?

Saddam Hussein has been a catastrophe for Iraq, but he never posed a threat outside his immediate neighbourhood. George Bush is a catastrophe for the world. And a dream for Bin Laden.

· Richard Dawkins FRS is the Charles Simonyi Professor at Oxford University. His latest book is A Devil's Chaplain (Weidenfeld & Nicholson).
http://www.guardian.co.uk/alqaida/story/0,12469,919618,00.html

boardleser
22.03.2003, 21:49
Remnants of a Scud missile fell in Jahra Al-Ahmadi on Thursday and a Kuwaiti military source told Arab News that nobody was hurt.
http://www.arabnews.com/Article.asp?ID=24063


-----------------------------------------------------

Cui bono ?
.
.
.
Als amerikanischer Militär komme ich sicher auf die Idee,
Scud-Raketen über Mittelsleute zu kaufen

Als boardleser meine ich: Dass es eine Scud-Rakete war,
muss auch erst noch bewiesen werden...

Aber vielleicht wars ja wirklich so, wie im Fernsehn dargestellt

Das kommt evtl vor

trine
22.03.2003, 22:15
bestimmt:p

boardleser
22.03.2003, 22:16
Tehran, March 22, IRNA -- The Jamat-e-Islami party of Iraq's Kurdistan
(Islamic Society of Kurdistan) on Friday strongly criticized the
Patriotic Union of Kurdistan (PUK) for "giving the green light" to US
troops to launch missile attacks on its bases in northern Iraq.

http://www.irna.com/en/head/030322203347.ehe.shtml

nasdaq10.000
22.03.2003, 23:17
Goldglanz verblasst - Hoffnung auf kurzen Krieg drückt Preis

Wie in anderen Krisenzeiten auch war Gold mit dem Heraufziehen des Golfkrieges wieder eine "Fluchtwährung". Aber schon unmittelbar vor Kriegsausbruch und damit früher als in vergleichbaren Situationen stand das Edelmetall wieder auf der Verkaufsliste. Der Glanz des Edelmetalls verblasst schneller als angenommen.

"Gold blüht in der Unsicherheit", sagte Ross Norman, Analyst bei TheBullionDesk.com. Aber die Anleger setzten immer mehr auf einen schnellen Sieg der USA. Die Unsicherheit an den Märkten werde langsam wieder von Zuversicht abgelöst.

HÖCHSTPREIS 800 DOLLAR

Nach dem 2. Weltkrieg und zu Zeiten hoher Inflation war das unverwüstliche Metall immer wieder ins Interesse gerückt. Gold kann in Krisen schließlich schnell und überall zu Geld gemacht werden. Ende der 70er Jahre kostete die Feinunze Gold 800 US-Dollar - ein nie wieder erreichter Wert, zumal der Dollar damals deutlich mehr wert war als heute. Wer damals mit Goldbarren oder -münzen vorsorgen wollte, hat sich mächtig verrechnet. Der Goldpreis fiel und erreichte im Spätsommer 1999 mit wenig mehr als 250 Dollar den Tiefpunkt. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war Gold die "schlechteste Vermögensanlage".

Etliche Anlageberater hielten kaum noch etwas vom viel zitierten sicheren Hafen und verwiesen auf die starken Preisschwankungen sowie die seit langem niedrige Inflationsrate. Zinsen fallen ohnehin nicht an. Von der Faszination Gold war nicht mehr viel zu spüren. Die Wende kam im Laufe des Jahres 2002, auch als Folge der Terroranschläge und der seit mehr als drei Jahren anhaltenden Börsenschwäche.

KRIEG TRIEB SPEKULATIONEN

Die Irakkrise trieb dann die Spekulationen wieder an. Mit jedem Bericht der UN-Inspektoren, Meldungen über Verstöße des Iraks und jeder Erklärung der US-Regierung stieg die Nervosität an den Märkten und damit kräftig der Preis für die "Fluchtwährung" Gold. Anfang Februar kletterte der Goldpreis zeitweise auf 389 Dollar. Das war der höchste Stand seit sechseinhalb Jahren. Einige Experten liebäugelten sogar schon mit 400 Dollar. So mahnte die DekaBank, ein "kräftiges Überschießen" des Goldpreises in einer Spekulationsblase könne kurzfristig den Preis auf 400 Dollar je Feinunze treiben.

Doch es kam anders. Die zwischenzeitlich nachlassende Kriegsangst drückte den Preis wieder. Zwar sorgten nordkoreanische Raketentests und die Gewissheit über einen Angriff auf den Irak für Zwischenhochs. Doch noch vor dem Kriegsausbruch wurde das Edelmetall verstärkt wieder abgestoßen. Beim letzten Golfkrieg war das noch anders: Da wurden Anleger am Morgen nach Kriegsbeginn von einem Preissturz binnen weniger Stunden um bis zu 40 Dollar überrascht.

TIEFSTER PREIS SEIT 3 MONATEN

Seit Beginn des Kriegs sinkt der Goldpreis weiter. Er rutschte am zweiten Kriegstag auf 333 Dollar je Feinunze und damit den niedrigsten Wert seit drei Monaten. Über ein Jahr gesehen können sich viele Gold-Anleger aber immer noch über ein Plus freuen. Händler führen den Rückgang auch darauf zurück, dass viele Fonds, die auf hohe Preise spekulierten, ihr Geld wieder abgezogen haben. "Die haben schnell noch mal Kasse gemacht", heißt es.

Für die weitere Entwicklung des Goldpreises sind die Dauer des Irakkrieges und der Dollarkurs sowie die Aktienmärkte entscheidend. Einige Experten sehen bei einem längeren Konflikt den Goldpreis wieder über die Marke von 370 Dollar steigen. Bei schneller Beilegung könnte er aber weiter bis auf 320 oder so gar 310 Dollar sinken./DP/hn/ --- Von André Stahl, dpa ---

22.03.2003 - dpa-AFX, http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1048353292
------------------------------------------------------------------------------------------------
22.03.2003
K R I E G S R A L L Y E

Händler setzen auf das bestmögliche Szenario (2)

Infineon und Tui machen das Rennen

An der Spitze des Dax standen die Papiere des Touristikkonzerns TUI , die um annähernd zwölf Prozent auf 11,09 Euro zulegten. Die TUI-Titel hatten zuletzt massiv unter Befürchtungen gelitten, die Branche könne bei einem länger andauernden Krieg heftige Einbrüche erleiden.

Hynix kommt in Bedrängnis - Infineon profitiert

Infineon gewannen über acht Prozent auf 7,27 Euro hinzu. Am Vortag hatte der Infineon-Konkurrent Micron zwar einen enttäuschenden Quartalsgewinn, aber einen überraschend guten Absatz gemeldet.

"Die Meldungen zu Micron und Hynix könnten für den Kursgewinn der Infineon-Aktie eine Rolle spielen", sagte sein Händler. "Wichtig ist damit zugleich, dass bald eine Bereinigung im Chipbereich erwartet wird. Während Hynix hier stark gefährdet ist, sind Infineon und STMicroelectronics am besten aufgestellt."

Durch die Einführung hoher Strafzölle auf in die EU eingeführte Produkte von Hynix werde eine baldige Marktbereinigung wahrscheinlicher, sagte auch Analyst Thomas Hofmann von der Landesbank Rheinland Pfalz. Außerdem würden sich zudem die Branchenkennziffern zusehends verbessern. Beispielhaft nennt Hofmann in diesem Zusammenhang die "weltweit anhaltend steigenden Chipumsätze und die aktuell zumindest stabilen Chippreise am Spotmarkt".

Zu den größten Gewinnern im Dax zählten ebenfalls die Aktien von Banken. Die Deutsche Bank verbuchte ein Kursplus von mehr als sieben Prozent. Die HypoVereinsbank rückte um fast sieben Prozent vor.

Allianz leidet unter Abstufung

Die Aktie der Allianz erreichte am Tag nach dem erheblichen Kursabstieg zögerlich die Gewinnzone, und stieg wieder über 60 Euro. Das Kursplus betrug rund 1,1 Prozent.

Händlern zufolge hat die Investmentbank Lehman Brothers das Kursziel für den Versicherer auf 60 Euro gesenkt und die Titel auf "Underweight" abgestuft. Man warte nun auf das Analystentreffen am Nachmittag, hieß es in Frankfurt.

Weiter zu Teil 3: Ölpreis setzt seine Talfahrt fort

http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,241367-2,00.html

MichaelFKr
23.03.2003, 05:16
Nur Naive glauben was in der Presse steht, die anderen das was sie hören wollen:

US-GENERALSTAB

Bislang keine Scuds, B- und C-Waffen gefunden

Die Suche amerikanischer Spezialeinheiten nach Scud-Raketen sowie biologischen und chemischen Waffen im Irak ist bislang erfolglos geblieben. Das räumte Generalmajor Stanley McChrystal vom US-Generalstab in Washington ein.

Washington - Bislang seien keine Scuds abgefeuert worden, und die US-Einheiten, die Stützpunkte im Westen der irakischen Wüste durchsuchten, hätten bisher keine Raketen oder Raketenwerfer entdeckt, sagte McChrystal am Samstag. Irak hat bestritten, im Besitz von Scud-Raketen und von B- und C-Waffen zu sein.
Scud-Raketen haben genug Reichweite, um Israel zu erreichen. Der Kommandeur der alliierten Golfkriegsstreitkräfte, General Tommy Franks, hatte am Samstag erklärt, Irak müsse noch Rechenschaft über den Verbleib von zwei Dutzend Scuds ablegen, die nach Angaben der Uno-Inspektoren vom Golfkrieg 1991 übrig geblieben seien

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241758,00.html

Spuernase
23.03.2003, 07:23
Guten Morgen :)

Irak ist langweilig, da passiert ja gar nichts. ;)

Kosto8
23.03.2003, 07:31
Original erstellt von Spuernase
Guten Morgen :)

Irak ist langweilig, da passiert ja gar nichts. ;)

:rolleyes:

krieg ist immer kacke :(

Kosto8
23.03.2003, 07:33
Toter nach Anschlag auf US-Militärcamp

Kuwait-Stadt (dpa) - Ein US- Soldat ist nach einem Handgranaten- Anschlag in einem amerikanischen Militärcamp in Kuwait seinen Verletzungen erlegen. Das berichtet der US-Sender CNN. Weitere zwölf Soldaten werden den Angaben zufolge mit zum Teil schweren Verletzungen behandelt. Andere Quellen sprachen von 16 Verletzten. Als Tatverdächtiger wurde ein US-Soldat in Gewahrsam genommen. Der Mann soll nach einem Bericht des «Financial Times»- Korrespondenten drei Handgranaten in drei Zelte geworfen haben.



--------------------------------------------------------------------------------
erschienen am 23.03.2003 um 06:56 Uhr
© WELT.de

Spuernase
23.03.2003, 07:38
In punkto Krieg, gehen die USA doch sehr behutsam vor.
Wenn die so weiter machen, sind es die Helden .
:gomad

cherry
23.03.2003, 07:58
guten morgen @all+@germa :)

moin @kosto :)


@spürnase


Ich glaube es wird sich auch noch ändern. Man sieht es in Basra, wo die Stadt umstellt ist und die Ami einen Häuserkampf umgehen wollen. Dort wird es auch klappen. Wenn die ausgehungert sind und von ihrer Führung getrennt werden die früher oder später das Handtuch schmeissen.

Das wird in Bagdad so nicht sein. Da wird sich letztendlich die Frage stellen entweder große eigene Verluste oder Verluste bei der Zivilbevölkerung hinzunehmen. :(

Kosto8
23.03.2003, 08:14
Sehr geehrter Herr xxx,

Es ist soweit: Plus hat in Kooperation mit zwei Autohäusern Pkw zum "Kleinen Preis" im Programm. Dabei handelt es sich um die Modelle VW Golf 1,6 Liter und Ford Focus 1,8 Liter Turbo Diesel als EU-Neuwagen.

Diese Autos sind in der angegebenen Ausstattung inklusive Überführungskosten für jeweils 17.999 Euro über die Vertragspartner zu kaufen.

Neben dem Preisvorteil ein weiteres Plus: Die Autos mit der vorgegebenen Sonderausstattung sind in trendigen Farben sofort verfügbar.

Lassen Sie die anderen hinter sich und genießen Sie Fahrvergnügen pur!

Ihr Plus Online Shop-Team

Diese Woche im Plus Newsletter

• Autos
• Angebotsüberblick "Nächste Woche"
• Angebotsüberblick "Diese Woche"
• Unser Service


http://shop.plus.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/Storefront-Produkt?ProductSKU=2543&RefID=10300212

Spuernase
23.03.2003, 08:29
Original erstellt von cherry
guten morgen @all+@germa :)

moin @kosto :)


@spürnase


Ich glaube es wird sich auch noch ändern. Man sieht es in Basra, wo die Stadt umstellt ist und die Ami einen Häuserkampf umgehen wollen. Dort wird es auch klappen. Wenn die ausgehungert sind und von ihrer Führung getrennt werden die früher oder später das Handtuch schmeissen.

Das wird in Bagdad so nicht sein. Da wird sich letztendlich die Frage stellen entweder große eigene Verluste oder Verluste bei der Zivilbevölkerung hinzunehmen. :(

Wenn die Amis wollten, machen sie den Iraq so was von platt, ohne einen Fuss auf das Land zu stellen.
Nur was sagt der Rest der Welt :D
Sie sind eine Gefahr für die gesamte Welt.
Schön ist einfach, dass ich nächstes Wochenende nach Gran Canaria fliege.
Ich hoffe, Spanien hat keine schlimme Waffen. :)

cherry
23.03.2003, 08:42
Original erstellt von Spuernase
Wenn die Amis wollten, machen sie den Iraq so was von platt, ohne einen Fuss auf das Land zu stellen.
Nur was sagt der Rest der Welt :D
Sie sind eine Gefahr für die gesamte Welt.
Schön ist einfach, dass ich nächstes Wochenende nach Gran Canaria fliege.
Ich hoffe, Spanien hat keine schlimme Waffen. :)


:ne ..... nur Sangria und Rotwein :p

Prof. Dr. Börse
23.03.2003, 09:06
Original erstellt von Kosto8


Es ist soweit: Plus hat in Kooperation mit zwei Autohäusern Pkw zum "Kleinen Preis" im Programm. Dabei handelt es sich um die Modelle VW Golf 1,6 Liter und Ford Focus 1,8 Liter Turbo Diesel als EU-Neuwagen.

Diese Autos sind in der angegebenen Ausstattung inklusive Überführungskosten für jeweils 17.999 Euro über die Vertragspartner zu kaufen.
Moin !!
Das ist wohl ein Scherz :rofl Für den Preis bekommt man mit ein bisschen suchen schon einen Passat Variant Neuwagen :D :cool:

cherry
23.03.2003, 09:09
Original erstellt von Prof. Dr. Börse
Moin !!
Das ist wohl ein Scherz :rofl Für den Preis bekommt man mit ein bisschen suchen schon einen Passat Variant Neuwagen :D :cool:

Versucht die Autos direkt in Spanien,Holland oder Dänemark zu kaufen. Ist wesentlich billiger und macht keinen Unterschied, lediglich etwas Arbeit mit der Einfuhrumsatzsteuer

mulgrew
23.03.2003, 09:47
The Magic Wand of Liquidity Page
http://www.fiendbear.com/mzm.gif
http://www.fiendbear.com/mzm2.gif
MZM comprises all monetary instruments that have zero maturity and hence are redeemable at par on demand. Included are M1, savings deposits, and all money market mutual funds.

The Fed's expansive monetary policies since the early 1990s (with a brief respite in 1994) can be seen as The Magic Wand of Liquidty. With the Wand, the Fed has created an illusion of boundless economic prosperity.
http://www.fiendbear.com/mgckwand.htm

paule2
23.03.2003, 09:51
Am Vortag hatte der Infineon-Konkurrent Micron zwar einen enttäuschenden Quartalsgewinn , aber einen überraschend guten Absatz gemeldet.

Absatz und Umsatz sind halt was für Highblech-Dödel! Da gingen wohl ein paar Tonnen unverkäuflicher Highblech-Schrott an ein Entsorgungs-Unternehmen.

:lach :lach :lach

mulgrew
23.03.2003, 10:00
Wie Vetinari neulich sagte:

Words from on High
Richard Russell's Current Comments on Gold

The markets are operating on two separate levels. The level it's operating on now is what I would term the "surface" level, the war, the current economic statistics, the current psychology.

But under the surface level, we have what Bill Gross is referring to, and that is the massive debts and deficits that could ultimately sink the dollar and topple the US as a super-power. Perhaps ironically, the path that Bush is putting this nation on will simply accelerate this process of debt and deficit building.

There are two main scenarios regarding the future of the US, at least two which I take seriously.

The first is held by a number of highly intelligent people such as Bill Gross above. This scenario holds that the US is headed for increasing inflation as the Fed is forced to print new oceans of money to cover our continuing deficits and debts.

The other scenario held by such analysts as Bob Prechter and James Dines is that we face a deflationary depression, as the bear market bears down relentlessly on the mountains of debt that is built into the US economy at every level.

Assuming that one of these scenarios is correct, what is our salvation as investors? In both cases, I believe the salvation of investors is real money, better known as gold.

In a major inflation, the purchasing power of the dollar is sure to decline. If that happens, the case for gold is obvious enough. As the value of paper money declines, the value of real money (gold) will become clear, even to the most stubborn anti-gold element.

In a major deflation, the pressure on business would be relentless. In this case, the Fed would go all out to fight the forces of deflation. Fed Governor has already announced that the Fed would not hesitate to use its chief weapon, its "printing press" to fight deflation. The Fed would also bring interest down to zero or even to a negative level, and it might even turn to buying stocks if necessary. So in the case of a deflationary depression, the Fed would flood the world in liquidity, putting massive pressure on the dollar - and here again investors would turn to the safety of gold.
:rolleyes:
Quelle (http://www.jsmineset.com/s/Home.asp)

Kosto8
23.03.2003, 10:29
Britisches Flugzeug vermutlich von "Patriot"-Rakete abgeschossen

London/Bagdad (dpa) - Ein britisches Militärflugzeug ist am Sonntagmorgen offenbar von einer US-Rakete nahe der kuwaitischen Grenze irrtümlich abgeschossen worden. «Es gibt Gründe anzunehmen, dass das Flugzeug von einer amerikanischen Patriot-Batterie auf dem Rückflug von einem Einsatz angegriffen wurde», sagte ein britischer Militärsprecher dem BBC-Fernsehen. Der Typ des vermissten Flugzeugs war zunächst nicht bekannt.

An den vorausgegangenen beiden Tagen hatten Amerikaner und Briten drei Hubschrauber bei Unfällen verloren. Dabei waren 19 Soldaten getötet worden. Im Golfkrieg 1991 war rund die Hälfte der britischen und amerikanischen Verluste auf so genanntes «friendly fire», das heißt durch eigenen Beschuss, entstanden.

Bei einem Zwischenfall in einem Militärlager in Kuwait sind am Sonntagmorgen ein amerikanischer Soldat getötet und 13 weitere verletzt worden. Nach einem Bericht der BBC soll ein junger US-Soldat eine Handgranate auf seine eigenen Kameraden geworfen haben. Der mutmaßliche Täter wird verhört.

dpa-Korrespondenten berichteten aus Bagdad, die irakische Hauptstadt sei in der Nacht in vier Angriffswellen attackiert worden. Sie seien jedoch wesentlich weniger stark gewesen als in der Nacht zum Freitag. Angaben über Opfer lagen zunächst nicht vor. Die Lage in der Fünf-Millionen-Stadt war am Sonntagvormittag wieder weitgehend ruhig. Während alliierte Bodentruppen nach Angaben des amrikanische Fernsehsenders CNN langsam in Richtung Bagdad vorrückten, seien US- Verbände immer noch auf vereinzelten hartnäckigen Widerstand der Iraker in der südöstlichen Hafenstadt Umm Kasr gestoßen.



--------------------------------------------------------------------------------
erschienen am 23.03.2003 um 09:41 Uhr
© WELT.de

boardleser
23.03.2003, 10:37
http://www.321gold.com/editorials/harris/harris032203.html
Hard Landing... a geopolitical and financial reality check
Craig Harris
President:
Harris Capital Management, Inc. CTA
March 22, 2003
I'd like to try to unravel the current state of the world and the financial markets the way I see it. I'm going to start by highlighting what I think were the significant events of an historic week this past week.
The Japanese have been fairly open regarding the intervention that has been occurring in the NIKKEI for a long time now. I'd like to note also that this intervention has not worked other than in the short term. That's not my point tonight however. My point is this... US financial market participants have debated whether or not we have been seeing intervention in the US markets for years now. Anyone who agreed with the possibility was stamped on the forehead with the "conspiracy theorist" label. This past week however, the Japanese inadvertently let the cat out of the bag. They probably did that because they didn't realize the degree of secrecy this sort of thing commands in the US.


The original story link is here from our friends at the BBC:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/business/2863051.stm
and here are some of the important quotes:
"Just days ahead of a war, the United States and Japan are prepared to co-operate to support the financial markets if there is a crisis."
(there most certainly is)
"A deal was struck last week in the United States between a former Japanese finance minister and the head of the U.S. central bank, the Federal Reserve's Alan Greenspan."
(you can assume this same deal was struck with the rest of the G8)
"There was an agreement between Japan and the United States to take action co-operatively in foreign exchange, stocks, and other markets if the markets face a crisis," Chief Cabinet Secretary Yasuo Fukuda said. "
(lets just call it any market where it is deemed necessary)
"The move came as Japan's key Nikkei 225 index dropped to another 20-year low, falling about 1.5% to hit 7,824.82, before rebounding. "
(and it went up all last week... )
"Finance and economics minister Heizo Takenaka said the Bank of Japan and stock exchanges would be watching the markets closely during the current Iraq crisis. "
(watching closely is a euphemism for having their hands in them)
"We will follow the prime minister's instructions, co-operate with the Bank of Japan and exchanges, and respond appropriately," he said.
(respond appropriately is a euphemism for intervene)


So, there you have it... why did Japan and the US share markets have a long successive string of UP days? Because the governments were buying shares. Why did gold open in the US virtually unchanged Tuesday through Friday during one of the most uncertain weeks in the past 50 years? Because gold would fall into the "other markets" category of those comments and was being micromanaged to prevent panic and a loss of confidence... and so far it's working.
This was clearly a psy-ops move in the markets... get them going in the direction you want on the onset of war so the participants think that what's happening is good and the moves should continue in those directions. So, it's important to understand this whether you're using technical analysis or a fundamentally based approach. This is not a completely free market environment, I'd call it a managed free market environment. it's a controlled environment, with the controller having unlimited funds in the short term. That's my take. I mean... they told me so.
Now; what I'd like to point out is that in terms of the economy... in terms of earnings... in terms of anything that really matters quantitatively, there was nothing that happened last week to indicate that going forward there is reason to be optimistic. Even forgetting completely about this war and its implications, the US economy is in trouble. With the war factored in, tremendous damage was done last week... most investors realize that, and that's why the g8 is intervening. they are using the Soros axiom of "markets influence events they anticipate" to its fullest. The markets are telling us there will be stability and optimism and therefore the hope of the financial engineers is that will be the case... and it's no longer a conspiracy theory... they told us that's what they're doing (maybe by mistake but they did tell us).
The biggest damage last week was not in Baghdad. The biggest damage centers around the US split with its most important allies (and both neighbors to the north and south I might add) and launched [/]a non UN sanctioned pre emptive attack on a sovereign state. The first in modern history I might add unless you consider Germany's attack on Poland a pre-emptive strike[/b]. Russia, Germany, France, China, Mexico, Canada, South Africa and many others called it a violation of international law at one time or another last week. The bottom line? There is no more international law. How's that you say? Because with the UN left in tatters and stripped of any authority, "international law" is now in the eyes of the beholder. [/b]As a sovereign state, international law is now what you think it is...[/b] and if someone disagrees then they either live with it or if they think you may represent a threat, they bomb you preemptively. That's what the US told everyone last week by its actions. I think a lot of people don't get that yet. The UN is gone except as a humanitarian aid outlet... think of it as a politicized Red Cross. Look for a lot of diplomats to be looking for work. There is now currently no serious framework to resolve disputes among countries except war... setting us back oh I'd say 50-70 years... and the US has indicated to the world that if you feel threatened, it's ok to bomb your neighbor and take it over. That's the reality people. A reasonable person might conclude that this will point to... more war. That's certainly where I think it points.


In the US, we had over 1000 people arrested in San Francisco in one day... so many that the jails weren't big enough to hold them all and they had to take them to temporary holding facilities. We had police checkpoints across the country and random searches and seizures last week. We learned that the entity that monopolizes the US radio airwaves is for some reason staunchly pro war, paying for pro war rallies and banishing the likes of the Dixie Chicks from the airwaves with a "no play" order because of an anti war comment. The message is clear to all high profile individuals. Oppose the war and your career is over. The US has entered a state of decline, let there be no doubt about that. Freedom of speech and the right to dissent is on the wane as the power brokers attempt to hold things together.
The problem is that as I've been saying, this war on IRAQ is just the opening salvo, and I expect things to continue to get worse. By "worse," I mean a continued trend towards less ability to dissent and more control over your "reality." One important point I have to make is that all of this control costs money... and lots of it. Worse than that, as control is transferred from the citizens to the government, productivity goes down. In my mind it is very much like the reverse of what happened in the Soviet Union. The free markets and capitalism are now being constrained by increased government control in all areas. This is a blow to free markets and capitalism in general. This seizure and subsequent occupation of IRAQ is going to be incredibly expensive. This will probably cause more civil unrest at some point going forward because many Americans already know what's up and don't like what they see. That combined with more and more people being unable to pay their bills is a toxic mix. We saw a preview of that with the arrests this week. You can tell from the interviews with protesters if you're lucky enough to see one.
The San Francisco protest and mass arrest of over 1000 people barely made the news on CNN. It was covered more by foreign news services. What does that tell you? It's an indicator of the extent of the control over your reality. I have been watching the war coverage almost completely from non US media outlets and I can tell you that the coverage is dramatically different than it is here in the US... it's almost like they're covering two different events. That in itself is worthy of comment. The main reason my opinion is different from many in the US is because I have more information tools to shape my thinking. I'm not held hostage to a few outlets who all say the same thing. That's telling because when you look to places like the former Soviet Union, their population was controlled in this manner until it couldn't work any longer. In many ways, I see the US becoming much more like the Soviet Union or China in terms of Government control of information and the rights of the Citizens. It's happening before our eyes. I can see a day not too far off in the future when people like myself are not free to express their opinion to others as censorship takes hold. I hope we don't get to that point, but the mere prospect is truly frightening (and stifling for a democracy I might add).
The US had to close or fortify its embassies around the world during the week because the angry mobs in many countries were threatening violence. You didn't see any of those protests on US TV or read about it in the US media, but the foreign outlets had a lot of coverage of it.


I don't know what a prelude to WWIII would look like for certain, but I have a feeling it could certainly look about like things do now. I'm not saying I'm convinced that it's coming, mainly for the reason that I think most world leaders desperately, sincerely, want things to get back to "normal." They want the US to be the "good guy" again. They want peace and economic growth. I want to live in Mayberry RFD but it's not going to happen. Do you get my point? The rest of the world is still clinging to a balloon that has already burst. If they continue to cling, they'll have a "hard landing."
On the positive side, during the week IRAN said they wouldn't get involved in the war, and Israel has stayed out. Those were all very reassuring elements as the war broke out. So, for the mean while, the US actions in IRAQ have not caused an escalation. That's good news... very good news... but the prospect of it happening in the future has increased.
The problem is that I don't think "getting back to normal" fits with the US agenda of "securing the realm." I wish I had the exact quote, but at one time last week GWB confirmed what I've been thinking... that US troops would be in Bagdad for the foreseeable future. Then, as soon as IRAQ falls, they will turn their sights to IRAN and Syria, and at some point have to deal with North Korea. So... the people that have the idea that this is a "gulf war" kind of over and done with cloud lifted I think are completely wrong... and that's the only legitimate reason I could see for financial market optimism. Steven Roach, a guy who I find is usually writing things that fit with my thinking, was saying similar things last week about the market... so I think there's a group that understands this, while the government and wall street are trying to sucker the public back into the market (again). If I bought shares now, I'd think of it as a charitable contribution to the government... because those dollars go in, the US spends it to buy shares, the market goes down ... you lose it and presto changeo... your money was converted into temporary market fuel... but don't worry they'll make some more. The problem is it won't be yours. Isn't this fiat system convenient?
I think a more sophisticated analysis might be that countries that feel they have been dissed by the US realize that they cannot challenge the military might and yet they do not want to be subservient to the US and its enveloping empire and world domination aspirations. So... a natural function would be for them to seek new alliances and strength in numbers. In the long run I actually think this is beneficial because it will preserve a balance of power and fairness. I suspect in many foreign leaders minds, their reality has shifted significantly in the last week... sort of like their world got rocked... I know it has for Putin, whose head has been reshaped over this. He went from munching cheeseburgers at the ranch to being back on the verge of a cold war. World leaders now know can no longer count on a monopolar superpower model for world security because it's inevitable that the superpower will be like a black hole, sucking in more and more power at the expense of other countries. Think of the amount of global power as a pie. If you take more, you take some away from someone else. Russia, France and Germany have just had some of their pie eaten... and they're finding themselves hungry and unsatisfied. The Us will try to pacify them by giving them some pie. I don't think they want leftovers out of the dumpster though. Third world countries are happy to eat leftovers out of the Dumpster. Russia, France, Germany and China are not. Look for an economic power struggle to emerge among the EU and the g8.
Look for a Russia/Franco/German alliance to emerge from this. Look for a US/UK/Japan alliance. Look for the EU to have serious problems. NATO and the UN are goners. The UK and France are having a war of words... a friend just told me they removed French wines from the wine lists at many of the high profile restaurants in my area... we haven't seen the end of this divisive split... not by a long shot. On Friday the EU had a divisive meeting. The economic impact? All negative.
So... what's my short term market outlook? I think I could give you an accurate one if the G8 governments weren't in the market. In the short term, the markets are going to go where they want them to go. In the longer term, I am not optimistic. Even if half of the US citizens were paying more than the minimums on their credit cards I wouldn't be optimistic. Even if many of the states weren't bankrupt. Even if the US deficit wasn't about to spiral out of control. Even if the share markets were fairly valued. It's a time to be very careful with your money. Personally, I like real things... things whose reality I am certain of.
I think that next week we can look forward to a siege of Baghdad with Hussein going up in flames. Then we can sit in our duct taped rooms and wait for the Arab backlash and the "hard landing" to begin.
March 22, 2003
Craig Harris
President
Harris Capital Management, Inc. CTA
http://www.harriscapitalmanagement.com
bcharris@gate.net

boardleser
23.03.2003, 10:49
Chaim Saban
hat m W ausschließlich für den Wahlkampf der Demokraten gespendet, keine müde Mark für Bushit

Gleichwohl kann man von einem,
der die Bewusstseinsindustrie
in unseren Breiten aufrollen will
erwarten, dass er klar Stellung bezieht
zu zentralen Fragen der Gegenwart

u.a. auch Pressefreiheit...Da hört man aber gar nichts

boardleser
23.03.2003, 10:57
Kaum ist ein Bundeskanzler gewählt,
macht er einen Antrittsbesuch in BrainWashington

Warum macht ein Herrscher in spe
über die Bewusstseinsindustrie

keinen Antrittsbesuch ?

Warum stellt er sich nicht sogar seinen Untertanen vor ?


Vielleicht wird ja alles gut...

schloss
23.03.2003, 11:24
Also die ersten Spekulationen über einen Krieg, der bereits heute entschieden wird, unter der fast sicheren Planung, dass die Irakis einfach aufgeben, müssen wohl zunächst erstmal aufgegeben werden... :p


und wenn sie so weiter machen, dann gute nacht

Amerikaner tötet eigenen Offizier...und veletzt 13 andere schwer...aus "Ärger" :rolleyes:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID1663968,00.html

US-Patriot schießen Flugzeug der Tommies ab...sah einer SCUD zum Verwechseln ähnlich :eek:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID1664720,00.html

Briten schießen auf britisches Fernsehteam... Journalist+Kameramann+Übersetzer wahrscheinlich tot ...die wollten doch nicht etwa was falsches erzählen :confused:
siehe ARD-Viedeotext oder
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID1663314,00.html
http://www.itv.com/news/2043013.html
russischer Journalist bei Basra getötet...der hat auf jeden Fall was falsches erzählt :(
ARD-Newsticker...
Itar-Tass: Russischer Journalist in Basra getötet 10:30:26
Bei den Kämpfen um die südirakische Stadt Basra ist nach Informationen der Agentur Itar-Tass ein russischer Journalist getötet worden. Unter Berufung auf "zuverlässige Quellen" berichtet Itar-Tass, der Mann sei am Vortag bei einem Bombenangriff schwer verwundet worden. Bei ihm seien eine kuwaitische Akkreditierung sowie ein russischer Pass gefunden worden. Er sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Nähere Angaben über den Journalisten wurden nicht gemacht.

und überhaupt sind die Journalisten (wenn nicht CNN) nicht so geduldet
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID1662516,00.html

Umm Kasr ist wie BAsra immer noch nicht gefallen...oder aber schon 2 mal wieder zurückerobert worden :hihi

Die PRäzisionswaffen treffen präzise Wohngebiete...
ARD-Korrespondent: Wohngebiet in Bagdad getroffen 10:17:19
ARD-Korrespndent Stephan Kloss bestätigt, dass die alliierten Luftangriffe auf Bagdad auch ein Wohngebiet getroffen haben. Fünf Häuser seien zerstört worden.
(ARD-Ticker)
nicht nur in Bagdad tote Zivilisten... :(:(:(
Offenbar zahrleiche zivile Opfer in Basra 09:52:57
Luftangríffe auf Basra fordern nach irakischen Quellen offenbar 77 Todesopfer und 366 Verletzte unter Zivilisten.
(ARD-Ticker)
...der Grund dafür, der (nicht geplante und nicht vorhersehbare) irakische Widerstand...also was solls, dann eben Streubomben!! :bad
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID1655792,00.html
Aus Versehen trifft man auch schon mal den IRan mit gleich 3 Raketen ...so ein Zufall aber auch, dass der so dich dran liegt am Irak :ne


Weiter machen!!!

schloss
23.03.2003, 11:29
Wie war das noch mal mit Göhring:

Wirf den Kriegsgegnern fehlenden Patriotismus vor und mach sie damit mundtot (oder richtig tot??)...

"USA! USA!"
http://www.welt.de/data/2003/03/22/56307.html
Dustin Hoffman sagt Friedensrede in deutscher Kulturstätte ab
Der Grund dafür sollen Droh-E-Mails und anonyme Anrufe sein
Hollywood - Der amerikanische Filmstar Dustin Hoffman hat eine Friedensrede in der renommierten deutschen Kulturstätte „Villa Aurora“ bei Los Angeles angeblich wegen Drohungen abgesagt. Hoffman habe nach kritischen Äußerungen zum Irak-Krieg hasserfüllte e-mails und anonyme Anrufe erhalten, erklärte der Koordinator der Initiative „Cinema for Peace“, Jaka Bizilj. ...
.
.
.

schloss
23.03.2003, 11:37
So eine böse Schlagzeile in der Welt?? :eek:
http://www.wams.de/data/2003/03/23/56513.html

„Hitler ist tot. Bush lebt"
Am Wochenende marschierten erneut Tausende Friedens-Aktivisten auf Berlins Straßen. Sie alle einte die Wut auf die USA
von Heimo Schwilk und Heike Vowinkel


Der Sturm auf Bagdad fand nicht statt. Zur Demo vor der türkischen Döner-Imbissbude „Bagdad" am U-Bahnhof Schlesisches Tor kamen gerade mal drei Aktivisten, die dem im Internet angekündigten „Angriff auf Bagdad in Araber-, Ami- und Militärklamotten" tapfer gefolgt waren. Nun stehen sie zwischen Falafel kauenden Passanten und nesteln an ihren Transparenten, die zum Kampf gegen den „oily war" der Amerikaner aufrufen. Auf einen Fahrradanhänger hat Michael, ein netter Student, der von drei ebenso netten Polizisten zur U-Bahn-Station eskortiert wird, einen grimmig dreinblickenden Löwen mit Cowboy-Hut montiert, aus dessen Maul Blut tropft. Auf seiner Mähne kleben Sticker mit Emblemen von Esso und Enron.
...
--------

Zu der Frage, was man tanken soll, wenn nicht ESSO, SHELL/DEA, BP/ARAL:

Ich tanke jedenfalls bei Total Fina Elf ...und dann gibt's ja noch die Freien

schloss
23.03.2003, 11:46
Saddam wird jeden Tag aufs Neue schwer verletzt, wenn nicht gar getötet!

Saddam soll bei Raketenangriff schwer verletzt worden sein

London (dpa) - Der britische Geheimdienst glaubt nach Darstellung von Zeitungsberichten, dass der irakische Präsident Saddam Hussein durch den Raketenangriff in der Nacht schwer verletzt worden ist. Er habe sogar eine Bluttransfusion benötigt, berichtet «The Sunday Telegraph». Spekulationen gibt es auch über bei einem US- Luftangriff getötete Mitglieder der irakischen Regierung. Fernsehbilder von einem Treffen des Staatschefs Saddam Hussein mit seinem engsten Führungszirkel zeigten teilweise leere Stühle. (:rofl:rofl wie blöd muss man sein, um sowas ernst zu nehmen??)
--------------------------------------------------------------------------------
erschienen am 23.03.2003 um 11:16 Uhr
© WELT.de

Hat nur einen Haken, die IRakis können mit solchen Meldungen nicht beeinflusst werden, da sie kein "Westfernsehn" kriegen :hihi
------

Mahlzeit!
:D:D:D

schloss
23.03.2003, 11:51
Was sagt übrigens Toni the warrior zu dem neuen Spielstand - "Tote Tommies : Tote GI's" ???

aber in Verhältnis zu den Zivilisten gleicht sich dass ja wieder aus....

seine Landsleute sehen das anders...Demo in London
http://www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,1984,OID1663112,00.jpg

4604
23.03.2003, 11:54
Original erstellt von schloss
Saddam wird jeden Tag aufs Neue schwer verletzt, wenn nicht gar getötet!

Saddam soll bei Raketenangriff schwer verletzt worden sein





Mahlzeit!
:D:D:D

die südirakische hafenstatt soll auch schon das 10te mal eingenommen worden sein
gemäss ntv depp

was wohl passiert wenns den irakis gelingt den us-nachschub(treibstoff,munition,wasser) zu unterbrechen oder stoppen
:rolleyes:

mahlzeit

körschgen
23.03.2003, 11:56
Gerhoch Reisegger

Die wahren Ursachen des drohenden Irak-Krieges


“Wenn eine Lüge nur groß genug ist und ständig wiederholt wird, werden sie die Menschen schließlich glauben.“


In den US-Medien wird der wahre Grund des geplanten Irak-Krieges gänzlich verschwiegen: es geht um die Währung im Öl-Geschäft. Die US-Regierung will um jeden Preis verhindern, daß andere OPEC-Länder dem Beispiel des Irak folgen und den Euro als Standard einführen. Dies würde das Ende der US-Vorherrschaft bedeuten. Da der Irak über die zweitgrößten Ölreserven verfügt,






wollen die USA aus strategischen Gründen sich in den Besitz dieser Ölvorkommen setzen, damit das OPEC-Kartell durch eine sehr stark hochgefahrene Ölförderung im Irak gebrochen werden kann. Jede andere Lösung würde die US-Wirtschaft massiv gefährden, da sie allein auf der Vorherrschaft des Dollars als Reserve-Währung beruht, mit der die USA faktisch ihren ungeheuren Öl-Hunger gratis stillten: das Privileg der USA seit 1945 besteht ja darin, daß sie „Dollar produzieren“ – eben „fiat-money“* – und der Rest der Welt Güter, die gegen diese „Petro-Dollar“ getauscht werden.

Inzwischen muß ja aufgefallen sein, daß es keine internationale Unterstützung für den Sturz Saddam Husseins gibt. Auch die ständigen Wiederholungen der USA werden nicht mehr ernst genommen, daß “Saddam die Welt täusche”, obwohl er bisher alle UN-Forderungen zu erfüllen bereit war, und die Tatsache, daß 300 Waffeninspektoren nichts fanden, was irgendwie mit den behaupteten „Massenvernichtungs-Waffen“ (MVW) zu tun hätte. Trotz aller Rhetorik konnte Bush bzw. seine CIA die Welt auch nicht überzeugen, daß Saddam Hussein und Al Qaeda etwas miteinander zu tun haben. – Warum wohl?

Weil der einzige Grund Saddam zu stürzen seine Entscheidung vom November 2000 ist, statt Dollar in Zukunft Euro zu nehmen. Damit hatte er sein Schicksal besiegelt. Bush – als der Öl-Industrie verpflichtet – hat sozusagen deren geostrategische Sicht[1] bezüglich des Öls, womit ein „fabrizierter“ zweiter Golfkrieg seither in der Luft liegt, darüber hinaus droht der ohnedies schwerstens angeschlagenen US-Wirtschaft der tödliche Stoß, wenn der Euro zur Öl-Währung avancieren sollte. Daß der Irak auch seine 10 Mrd.$ Reserven bei der UNO (vom Programm „Öl-für-Nahrung“) in Euro umwandelte, war eine Draufgabe. In diesem Krieg geht es eben nicht um Saddam oder MVW, sondern auch darum, die OPEC einzuschüchtern (auch den anderen Regierungen könnte das Schicksal Saddams drohen) bzw. direkt zu hindern, dem Beispiel des Iraks zu folgen. Dieser hatte sich zum Euro entschlossen, als er bei 80 Cents lag, um wie viel eher liegt ein Umstieg nahe, nachdem der Dollar an die 20% seines Wertes gegenüber dem Euro seit Ende 2002 einbüßte?[2]

Was wäre wenn … die OPEC plötzlich – statt geordnet (d.h. schrittweise) - auf Euro umstiege? – Nun, alle Öl-verbrauchenden Staaten und deren Zentralbanken müßten die „Währungs-Reserven“ von Dollar auf Euro umstellen. Der Dollar würde sofort bis zur Hälfte seines Wertes verlieren – mit den entsprechenden Folgen (u.a. ungeheurer Inflation) für die US-Wirtschaft, die ein derartiger Zusammenbruch der Währung nach sich zöge. Eine Flucht aller ausländischen Anlagen aus dem Dollar – den Aktien und Dollar-bezogenen Wertpapieren – würde einen Sturm auf die Banken wie in den 30-er Jahren auslösen, das Außenhandelsdefizit wäre nicht mehr aufrechtzuerhalten und der Staatshaushalt würde faktisch bankrott sein, usw. Die Krise Rußlands, Lateinamerikas, mit einem Wort der „Dritten Welt“, das Schicksal der Ersten[3].

Vor dem Öl-Problem, das weit über den Irak hinausgeht – und Iran, Saudis, Venezuela inkludiert - und der Aufrechterhaltung des Reserve-Währungs-Status des Dollars ist wohl alles andere nebensächlich. Die Gefahr für den Dollar ist so groß, daß selbst kurzfristige Probleme für die US-Wirtschaft – ein Euphemismus angesichts der Lage - in Kauf genommen werden, um den drohenden Crash des Dollars abzuwenden, der mit einem Umstieg der OPEC auf Euros unvermeidlich wäre. Die Rolle Rußlands, Indiens, Chinas im „Großen Spiel“ scheint klar zu sein, wie ja mit dem Ausbau der „Landbrücken“ hinreichend gezeigt wurde.




DOW-Nasdaq-Crash

Die Kurven zeigen den Kurssturz 1929, wobei der DOW (schwarz bzw. dünne schwarze Kurve links) 89% seines Wertes verlor, der etwa dem Verlauf des Nasdaq (blau) in 2000 (Verlust ca. 70% seines Wertes) entspricht. Der DOW (gelb) ist hier immer noch nahe den historischen Höchstständen; heute (2/2003) erst ca. minus 30% abgebaut. Damit scheint immer noch ein 30 – 50% Minus-Potential möglich, wenn sich 1929 wiederholt.


Bisher beherrschten die USA die anderen Länder durch ihre Währung, sie monopolisieren den Welthandel. Man kann darauf wetten, daß der „Militärisch-industrielle Komplex“ der USA die bisherigen Abweichungen vom „Pfad der Tugend“ wieder rückgängig machen wird / will: zurück zum Dollar. – Wenn ...

Eine weitere in US-Medien nicht kolportierte Geschichte über die „Achse des Bösen“ ist der Umstand, daß auch der Iran daran denkt, Öl gegen Euros zu verkaufen[4]. Die Iranische Zentralbank ist dafür, überhaupt jetzt, wo der Euro stärker geworden ist. Im Jahr 2002 hat sie übrigens den Großteil ihrer Reserven in Euros umgetauscht[5]. Das ist ein starkes Indiz für den Wechsel zum Euro als Öl-Währung[6]. Wen wundert es also, daß der Iran das nächste Ziel in „Kriege gegen den Terror“ ist?

Venezuela, viertgrößter Öl-Produzent und ebenfalls OPEC-Mitglied, könnte dem Beispiel Iraks folgen. Hugo Chavez hatte auch bereits begonnen, Bartergeschäfte mit den Nachbarländern zu schließen, Öl gegen dringend benötigte Güter, wobei der (dem Lande mangelnde) Dollar aus dem Transaktions-Zyklus effektiv ausgeschaltet wurde. Auch er braucht sich keine Sorgen machen, daß die US-Regierung weiter gegen ihn konspirieren wird. Wegen der laufenden Ereignisse hatte Bush ohnehin schon im April 2002 den gescheiterten Militär-Putsch gutgeheißen, bei dem gewiß die CIA aktiv als Drahtzieher beteiligt war.[7] Aber das könnte Venezuela schneller dazu bringen, auf Euro umzusteigen – und damit gerade das bewirken, was die USA am meisten zu verhindern trachteten.

Alarmierend und in den US-Medien ebenfalls völlig totgeschwiegen sind die Umschichtungen – vom Dollar zum Euro - bei den Währungsreserven ausländischer Regierungen: China, Venezuela, wie erwähnt Iran und einige andere OPEC-Länder und kürzlich auch Rußland![8]

Nord-Korea entschied sich ebenfalls am 7. Dezember 2002, offiziell anstelle des Dollars den Euro als Handelswährung einzuführen[9]. Neben gewiß politischen Ursachen dürfte dies auf das US-Öl-Embargo zurückzuführen sein, welches das Land hart getroffen hat. Man erhofft sich vielleicht einen „Handel“ mit den USA: wieder die benötigten Güter zu bekommen, wenn man die jüngsten Entscheide zurücknähme. (Was das Atomprogramm Nord-Koreas betrifft, erwies sich damit einmal mehr die amerikanische Verlogenheit in Bezug auf die MVW-Vorwürfe an den Irak.)

Javad Yarjani, Chef des Öl-Markt-Analyse-Departments der OPEC, hielt im April 2002 in Spanien eine sehr beachtete Rede[10]. Sie setzte sich mit der Frage der Öl-Währung der OPEC in Bezug auf Dollar und Euro auseinander. (Auch diese Rede wurde in den US-Medien zensuriert.)

Er erwähnt u.a.:

„In den späten 90-ern gehen mehr als 4/5 der Währungstransaktionen und die Hälfte der Welt-Exporte auf Dollar-Rechung. Daneben stellt die US-Währung 2/3 der offiziellen Welt-Währungsreserven. Die Abhängigkeit der Welt vom US-Dollar für ihren Handel sah die Länder an Dollarreserven gefesselt, die völlig außerhalb jedes Verhältnisses zu Amerikas Anteil an der Weltproduktion stehen. Der Anteil des Dollars am Welthandel ist viel höher, als der Anteil des US-Welthandels. ... Die Euro-Zone hat einen größeren Anteil am Welthandel als die USA, und während die USA ein riesiges Außenhandelsdefizit haben, hat die Euro-Zone eine ausgeglichene Position. ... Im übrigen ist zu bemerken, daß die Euro-Zone auch ein viel größerer Öl- und Ölprodukte-Importeur als die USA ist.“ ... „Kurzfristig werden die Mitgliedsländer der OPEC weiterhin Dollarzahlungen akzeptieren. Die OPEC wird aber die Möglichkeit einer Fakturierung und Bezahlung in Euro in Zukunft nicht ausschließen. ... Sollte der Euro die Stärke des Dollars herausfordern, was im wesentlichen bedeutete, ihn als Zahlungsstandard für Öl-Rechungen mit einzubeziehen, dann könnte dies bedeuten, daß ein System entstünde, das langfristig vielen Ländern dient. Mit einer erweiterten europäischen Integration und einer starken europäischen Wirtschaft könnte dies vielleicht Realität werden.“ ...

Diese grundlegende Rede und die kommende EU-Erweiterung im Jahr 2004 – 450 Millionen Menschen und ein BIP von ca. 9,5 Billionen – könnte ein Anstoß für die OPEC sein auf den Euro umzusteigen. Hier ist aber noch nicht einmal das Potential von England, Norwegen, Dänemark und Schweden als Mitglieder der Währungs-Union inkludiert, die sie ja derzeit noch nicht sind. Seit April – als diese Rede gehalten wurde – hat sich die Dollar-Euro Relation umgekehrt, und wie es aussieht, wird der Dollar weiter fallen.

Sollte sich Norwegen entschließen, sein Brent-Öl in Euros zu fakturieren und England tatsächlich den Euro einführen, wären dies die Wendepunkte für die OPEC, ebenfalls zum Euro zu wechseln. Für Norwegen könnte das schwedische Votum einen Vorbildcharakter haben, dem sich Dänemark nicht entziehen würde. Der springende Punkt ist also – wieder einmal – England, ob der Euro international Reserve-Währung werden könnte. Nichtsdestoweniger ist einiges in Bewegung, was der Dominanz des Dollars entgegenwirkt. Bereits Mitte des Jahrzehnts könnte die OPEC so weit sein zu wechseln.

Dies würde die US-Wirtschaft hart – um nicht zu sagen: tödlich - treffen, da sie auf´s Engste mit der Rolle des Dollars als Reserve-Währung verbunden ist. Insbesondere dann, wenn sie nicht endlich ihre strukturellen Anpassungen macht, wofür die Zeit und Umstände inzwischen eigentlich zu knapp bemessen erscheinen. Das Ergebnis eines Zusammenbruchs des Dollars würde schließlich bewirken, daß die USA und die EU die Rollen in der Welt-Wirtschaft tauschen, was wohl nicht im Sinne der USA ist. – So könnte die massive US-Drohung mit der militärischen Macht die Ereignisse in den OPEC-Staaten doch eher bestimmen.

Es ist aber so, daß die egoistische US-Politik - "America first" -, die Mißachtung von Völkerrechts-Verträgen, der aggressive Militarismus, den Bogen überspannt haben. Die offene Kriegshetze von Bush hat die USA gezeigt, wie sie tatsächlich sind: Kriegstreiber seit eh und je, die sich nun erklärterweise auch nicht mehr um eine Zustimmung des UN-Sicherheitsrats kümmern und nach eigenem Gutdünken losschlagen.

Das Ende der US-Vorherrschaft wird aber schließlich kommen. Mit dem Militär alleine ist sie nicht aufrechtzuerhalten. Im Gegenteil, dies ist das Zeichen der Schwäche und des Niederganges. Der französische Historiker Emmanuel Todd, der den Untergang des sowjetischen Imperiums 1976 voraussagte, hat dies in ähnlicher Weise für das amerikanische getan ["Weltmacht USA. Ein Nachruf." Piper-Verlag 2003, ISBN 3492045359]. Hauptgründe werden also – aus oben Gesagtem – sein: ein zu hoher Ölpreis und eine starke Abwertung des Dollars.

Außer den bereits erwähnten politischen Risiken, bedeutet insbesondere die angeschlagene Wirtschaft Japans eine große Gefahr. Japan könnte – wegen eines Krieges – einen über längere Zeit anhaltenden höheren Ölpreis (45$/barrel) nicht verkraften. Würden Banken krachen, und wegen ihrer außerordentlichen (100%-igen) Abhängigkeit vom Öl die Wirtschaft zusammenbrechen, hätte dies eine Kettenreaktion in Südostasien und in weiterer Folge in Europa und Rußland zur Folge. Und das würde die USA in derselben Weise treffen.

Wie sind einige der Rahmenbedingungen?

Der US-"war on terrorism" hat, soweit man sieht, bereits jetzt riesige Defizite zur Folge – und dazu ein historisch höchstes Handelsbilanz-Defizit.


Viele Entwicklungsländer folgen dem Beispiel Venezuelas und Chinas (und anderer Länder), ihre Dollar-Währungsreserven gegen Euros (und Gold) zu tauschen.


Die OPEC könnte auf Euro umsteigen – oder eine eigene Öl-gedeckte Währung schaffen. Die anderen Aktivitäten in der islamischen Welt bezüglich eines Gold-Dinars – von Malaysias Premier Mahathir sehr gefördert - sind noch nicht einmal ausgelotet.


Entwicklungsländer mit geringen Dollar-Reserven beginnen ihren Handel auf Barter-Geschäfte umzustellen, indem sie mit Computer-unterstützten Tauschgeschäften ihre unterbewerteten Grundstoffe handeln (Venezuelas Präsident Chavez hat dreizehn solcher Öl-Barter-Verträge geschlossen).


Die USA könnten nicht länger ihr Handels-Defizit (5% vom BIP) finanzieren und auch den angeblichen, weltweiten Krieg ohne Ende „gegen den Terror“ nicht fortsetzen.

Über die Probleme der US-Wirtschaft haben wir schon so viel gesagt, daß es hier nicht nötig ist, darauf nochmals einzugehen.

Was die (US-)Eliten ja verstehen, aber sonst nicht allgemein bekannt sein dürfte, ist der Umstand, daß die Stärke des Dollars per se nicht auf der Leistung der US-Volkswirtschaft beruht. In Wahrheit beruht sie seit 1945 auf dem Privileg, internationale Reserve-Währung zu sein - und als fiat-Währung für die weltweiten Öl-Transaktionen (Petro-Dollar) verwendet zu werden. Die USA drucken Hunderte Milliarden dieser fiat-Petro-Dollar, die dann von den Nationalstaaten zum Kauf von Öl/Energie bei den OPEC-Produzenten (mit Ausnahme des Irak und einiger noch zaghafter Versuche Venezuelas und demnächst wohl des Iran) verwendet werden. Diese Petro-Dollar werden dann von der OPEC zurück in die USA über Treasury-Bills oder andere Dollar-bezogene Werte wie US-Aktien, Immobilien, etc. rezykliert. Dieses Rezyklieren der Petro-Dollars ist der Preis, den die Ölproduzenten zu bezahlen und den sich die USA für ihre bisherige Duldung des OPEC-Kartells ausbedungen haben.

Der Dollar war und ist das globale Instrument der USA schlechthin, und nur der USA[11], die per „fiat!“ produzieren konnten. Der Dollar, eine fiat-Währung, ist trotz des US-Handelsbilanz-Rekorddefizits und der gigantischen Schulden (die USA sind die am meisten verschuldete Nation) auf einem 16-jährigem Hoch. Der Welthandel ist also ein Spiel, bei dem die USA Dollars „produzieren" und der Rest der Welt erzeugt Güter, - die man mit dem Dollar kaufen kann!


Dollar-Hegemonie

Per definitionem müssen die Dollar-Reserven in US-Anlagen investiert werden, womit ein Überschuß im Kapitalverkehr für die US-Wirtschaft entsteht. Sogar nach einem Jahr scharfer Korrekturen sind die US-Aktien immer noch auf einen 25-Jahres-Hoch, wobei sie mit einer Prämie von 56% im Vergleich zu aufstrebenden Märkten gehandelt werden. Der Überschuß der US-Kapital-Bilanz (von ausländischen Investitionen) finanziert damit das Defizit der Handelsseite. Darüber hinaus ist jeder in Dollar geführte Wert, unabhängig von seiner Lokation, effektiv ein US-Wert. Wenn Öl also aufgrund der staatlichen Aktionen in Dollar gehandelt wird, und der Dollar ein fiat-Geld ist, besitzen die USA effektiv die Welt-Ölvorräte zu ihrer freien Verfügung. Und je mehr die USA „greenbacks“ (Dollar) produzieren, umso höher steigt der Preis für US-Werte. Somit bedeutet eine Politik des starken Dollars in doppelter Weise für die USA einen Gewinn.

Diese gegenwärtige ungerechte Situation mit der US-Wirtschaft ist aber nur so lange aufrechtzuerhalten, als:

die Völker das nötige Öl und andere Lebensnotwendigkeiten weiter auf Dollarbasis nachfragen und bezahlen,


die fiat-Reserve-Währung für weltweite Öl-Geschäfte der Dollar – und nur der Dollar - bleibt.

Die Einführung des Euro ist aber ein neuer wesentlicher Faktor, und er erscheint als die hauptsächlichste Bedrohung der wirtschaftlichen US-Hegemonie.

Angesichts dieser Lage wird Amerika den Irak-Krieg führen, Saddam stürzen und dann eine gigantische Ausweitung der irakischen Ölproduktion beginnen, um den Ölpreis nach unten zu drücken, womit man das OPEC-Kartell zu zerstören hofft - und damit die Möglichkeit, das Ölgeschäft auf Euros umzustellen, unterbindet. Darum geht es also beim „Kriege gegen den Terrorismus“. Wie das inszeniert wird, ist auch klar: die USA sagten es ja bereits. Eine US-Militärregierung im eroberten Irak wird dies sicherstellen und als erstes den Irak wieder zum Dollar zurückführen. Dann kann eine Marionetten-Regierung wie in Afghanistan „regieren“. Selbstverständlich werden die Ölfelder vom Militär „geschützt“, damit die Bush-Junta die Förderung bis zur fünffachen der heutigen hochfahren kann, womit alle OPEC-Länderquoten (für den Irak insgesamt 2 Millionen Fässer pro Tag) gesprengt würden. (Wer würde – und könnte aus wirtschaftlichen Gründen - freiwillig seine Quote reduzieren?)

Während des Programmes „Öl-für-Nahrungsmittel“ hat der Irak in 5 Jahren für 60 Mrd.$ Öl verkauft, das sind weniger als 1 Mio. Faß/Tag. Nach entsprechenden Investitionen in die Förderanlagen könnte das auf 7 Mio. pro Tag (2,5 Billionen barrel/Jahr) gesteigert werden. Bei einer Weltproduktion von 75 Millionen/Tag und OPEC 25 Mio./Tag ist klar, daß dies die OPEC vernichten, und weiters, daß der Ölpreis auf vielleicht 10$/b. sinken würde. Damit sparten sich die Öl-importierenden Länder 375 Mrd.$ pro Jahr bei ihrer Ölrechnung.

So heißt es auch: "The Iraq war is not a moneymaker. But it could be an OPEC breaker." (Der Irak-Krieg ist kein Geschäft, aber der Zerstörer der OPEC.)

Diese Überlegungen werden natürlich auch von den Betroffenen angestellt. Was die USA betrifft, so wäre in diesem gefährlichen Spiel das die „beste Möglichkeit“, die dabei herauskommen könnte, wenn alles glatt liefe. Ob aber die OPEC tatenlos zusieht, wenn die USA das irakische Öl auf Teufel-komm-raus zu fördern planen, was ihrem Selbstmord gleichkäme, ist mehr als fraglich. Daß dies nicht der Fall sein dürfte, zeigen auch die weltweiten Widerstände gegen das US-Vorgehen (wobei den Menschen in den Massendemonstrationen diese Zusammenhänge kaum bewußt sind), die praktisch die politischen Initiativen bis hin zu den Erpressungsversuchen der USA de facto scheitern ließen.

Die OPEC wird also aus Selbsterhaltungsgründen das Öl auf Euros umstellen. Diese Entscheidung wäre das Ende der US-Dollar-Hegemonie, - und das Ende des Supermacht-Status.

Der Economist schrieb vor einem Jahr vom Paradox der amerikanischen Macht[12], die zwar auf lange Sicht nicht ernsthaft gefährdet werden könne, aber vor Herausforderungen stünde, die es geraten erscheinen ließen, „Koalitionen“ mit anderen Staaten einzugehen, um nicht mit bloßer Gewalt, sondern mit „soft power“ die Welt dazu zu bringen, das zu tun, was Amerikas Wille ist. Die Argumentation ist eine Mischung aus Wahrheit und Desinformation, Analyse und Drohung.

Interessant ist aber die Betrachtung der „drei Arten der Macht“. Es sind dies:

die militärische Ebene,


die wirtschaftliche und


die „transnationalen Beziehungen jenseits der Kontrolle der Regierungen[13]“

Das ist gewiß richtig, aber doch kaum neu, denn Carl Clausewitz oder Sun-Tsu im frühen China haben wohl ihre Beurteilung der Lage nicht bloß auf die zahlenmäßige Stärke der Streitkräfte ausgerichtet, und schon die Feststellung Clausewitz´, daß der Krieg die Fortsetzung der Politik unter Beimischung anderer – militärischer – Mittel sei, zeigt dies deutlich.

Nye sieht die militärische Macht der USA als „unipolar“ an; sie allein sind in der Lage, atomare und konventionelle Streitkräfte weltweit zu „projizieren“, d.h. damit zu drohen – und Krieg zu führen. Das mag heute so erscheinen, aber noch funktioniert die „Rote Armee“ mit ihren Atomraketen, und China ist einfach zu groß, als daß es von der US-Militärmacht besiegt werden könnte. Die diesbezügliche Ungewißheit liegt wohl darin, daß sowohl Rußland als auch China, als Kulturvölker, es kaum auf eine Probe auf´s Exempel ankommen lassen; womit die amerikanische Drohung[14] – noch – wirkt.

Bei der zweiten Dimension, der wirtschaftlichen – räumt Nye ein, daß sie multipolar sei: Europa, Japan und die USA stünden für 2/3 der Welt-BIP. Dies ist aber bereits eine verzerrte Sicht mit monetaristischen Größen und einem fiat-Geldsystem. Amerika ist, wie wir gezeigt haben, entgegen der Darstellung Nyes, in Wahrheit bankrott. Es lebt von den nicht bezahlten Importen vom Rest der Welt. Obwohl hier „Multi-Polarität“ eingeräumt wird, ist Amerika gerade hier am tödlichsten bedroht.

Die dritte Dimension, die transnationalen Beziehungen, sind ebenfalls ein eigener Fall. Die Rolle der Banken wird geradezu bescheiden neben Hacker und Internet gestellt. Sie ist aber überwältigend und in Quasi-Friedenszeiten das bevorzugte US-Kriegsmittel zur Destabilisierung fremder Länder. Hier erzählt Nye von einer „weitgestreuten Macht, und es hat keinen Sinn, hier überhaupt von Unipolarität, Multipolarität oder Hegemonie zu sprechen“. Nun, dieses Herunterspielen einer anonymen Macht (des Dollars), die natürlich eine eindeutige Adresse hat, gehört zu den Arkana der US-Politik. Wo man nicht weiß, wo oder von wem man angegriffen wird, ist die Gegenwehr schwierig, wenn nicht unmöglich. Aber hier spielen die USA, oder sollte man präziser sagen: die „Ostküste“, eine dominante Rolle. Sehen wir z.B. die Lage in Japan an. Um seine Finanz- und Schuldenprobleme zu lösen, müßte Japan nur etwa eine Billion Dollar (1.000 Mrd. $) an amerikanischen Werten – die es besitzt! - auflösen. Dies würde die USA in den Abgrund stürzen, – und daher machte auch der (inzwischen zurückgetretene) US-Finanzminister O´Neill klar, daß den Japanern diese Option nicht offensteht!

Aber gerade diese Ebene funktioniert nur so lange als Machtfaktor, als der Rest der Welt sich die US-Regeln aufoktroyieren läßt: d.h. den Dollar als Reservewährung akzeptierte. Auch dann noch, als 1971 Nixon die Golddeckung des Dollars widerrief, und der Dollar seither nur noch Papiergeld der Art ist, wie es John Law auch zur Zeit der Französischen Revolution „erfand“, also legales Falschgeld ohne jegliche Deckung.

Nyes spricht also sehr genau die Schlüsselbereiche an, vernebelt sie aber auch mit Desinformation. Er sagt uns, „daß die internationale finanzielle Stabilität von vitaler Bedeutung für das Wohlergehen der Amerikaner sei, aber die Vereinigten Staaten hier die Kooperation anderer benötige, um dies sicherzustellen.“ – Nur das ist nun zu Ende. Daher stürzt das Gebäude ein, dem eine seiner tragenden Säulen weggebrochen ist.

Eines der kleinen schmutzigen Geheimnisse der „Weltordnung“ ist also, daß der „Rest der Welt“ die USA vom Thron stürzen könnte, wann immer man sich zum Sturz des Dollar-Standards entschlösse. Diesem Dilemma kommt Amerika in nächster Zukunft nicht mehr aus. Daß dies noch nicht in Gang gesetzt wurde, hängt mit den damit verbundenen tiefgreifenden Erschütterungen aller „westlichen“ Nationen zusammen, die sie fürchten. Das könnte sich aber ändern, je mehr sich die USA selbst als „super-rogue“ (größter Schurke) vor der ganzen Welt gebärden. Es könnte also gerade dazu kommen, was die USA mit ihrer Politik verhindern wollen.

Japans Wirtschaft könnte bei einem Krieg – und zeitweilig hohen Ölpreisen – kippen, Iran, Venezuela und all die erwähnten anderen Länder könnten sich zum Euro als Handelswährung wenden, womit die OPEC-Entscheidung für den Euro als fiat-Währung (die auch der Euro ist!) nur beschleunigt würde. Darüber hinaus ist die US-Regierung in der konkreten Politik bei ihren Untugenden geblieben:

massive Ausweitung des Defizits,


Mangel an einer durchgreifenden Durchsetzung wirksamer Börsenaufsicht (SEC),


gescheiterte Wirtschafts- und Steuerpolitik.

Die Amerikaner haben davon kaum eine Ahnung, da dies aus den US-Massenmedien ausgeblendet wird. Sie werden – wie auch Europa – mit Konsum und Unterhaltung (panem et circenses) abgefüttert. Nur im Internet und „Samisdat“-Veröffentlichungen stehen noch „echte Informationen“.

Résumé

Es ist wahrscheinlich, daß jeder Versuch von OPEC-Staaten, zum Euro überzugehen – im Mittleren Osten oder Lateinamerika – von den USA mit offener militärischer Intervention oder verdeckter Geheimdienst-Operation bekämpft wird. Unter dem Vorwand des andauernden „Krieges gegen den Terror“ manipuliert die US-Regierung die Amerikaner – und über die US-beherrschten Medien – die ganze Welt, und täuscht sie über die wirtschaftlichen Gründe des drohenden Irak-Krieges. Dieser hat nichts mit irgend welchen Bedrohungen durch Saddam Husseins MVW-Programm zu tun. Es ist ausschließlich ein Krieg um die weitere Vorherrschaft des Dollars als Öl-Währung. Diese Situation ist nicht erst eine, die sich in den letzten Monaten entwickelt hätte, sondern stand schon vor dem Regierungsantritt Bushs – als Lobbyist der Öl-Konzerne – fest, wie auch die bankrotte Lage der USA schon lange so ist, wie sie ist. Der 11. September war daher – wie viele dies klar erkannten – das „zweite Pearl Harbour“, mit dem die Kriegspropaganda angeworfen wurde.

Die Auseinandersetzung des Dollars mit dem – von den USA eigentlich miterfundenen - Euro wird unvermeidlich sein. Damit wird zu den „Religions-“ und „ideologischen“ eine neue Kategorie von Kriegen kommen: Währungs-Kriege. Die hatte man ja noch nicht 1945 abgeschafft.


--------------------------------------------------------------------------------

* Auf die Hervorbringung von Geld bezogene Anspielung aus dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments: "Fiat lux!" (lat.) - "Es werde Licht!"

[1]Man erinnere sich des IHT-Artikels von William Pfaff über den „gekauften Präsidenten“. International Herald Tribune vom 24. 1. 2002, „The American Problem is Domination of Politics by Money”.

[2] Diese Informationen sind in den US-Medien völlig totgeschwiegen; nur ein Radio Free Europe-Artikel vom 6. Nov. 2000 besprach dieses Quasi-Staatsgeheimnis, von dem auch der Spiegel hier berichtete. Recknagel, Charles, Iraq: Baghdad Moves to Euro, http://www.rferl.org/nca/features/2000/11/01112000160846.asp

[3] Auch hier der Hinweis auf Ch. Goodhart, der bezogen auf die Euro-Einführung auch hier die Möglichkeit des Staatsbankrotts sah.

[4] Gutman, Roy & Barry, John, Beyond Baghdad: Expanding Target List (Über Bagdad hinaus: Erweiterung der Liste: Washington denkt über eine Reorganisation der arabischen und islamischen Welt nach), 11. August 2002

http://www.unansweredquestions.net/timeline/2002/newsweek081102.html

[5] „Mehr als die Hälfte der Devisenreserven des Landes wurden in Euro getauscht“, erklärte Mohammad Abasspour von der Entwicklungskommission des Parlaments. `Forex Fund Shifting to Euro`, Iran Financial News, 25. August 2002. http://www.payvand.com/news/02/aug/1080.html .

[6] `Economics Drive Iran Euro Oil Plan, Politics Also Key` (Die Wirtschaft ist für den Euro-Öl-Plan ausschlaggebend, aber auch die Politik spielt eine Schlüsselrolle), August 2002

http://www.iranexpert.com/2002/economicsdriveiraneurooil23august.htm

[7] Birms, Larry & Volberding, Alex, `U.S. is the Primary Loser in Failed Venezuelan Coup`, (Die USA sind die Hauptverlierer des gescheiterten Putsches in Venezuela), Newsday, 21. April 2002

http://www.coha.org/COHA%20_in%20_the_news/Articles%202002/newsday_04_21_02_us__venezuela.htm .

[8] `Euro continues to extend its global influence` (Der Euro dehnt seinen globalen Einfluß weiter aus), 7. Januar 2002

http://www.europartnership.com/news/02jan07.htm

[9] Gluck, Caroline, `North Korea embraces the Euro` (Nord-Korea schließt sich dem Euro an), 1. Dezember 2002

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/asia-pacific/2531833.htm .

[10] `The Choice of Currency for the Denomination of the Oil Bill,` (Wahl des Währungs-Standards für Öl), Rede von Javad Yarjani, OPEC Marketing Analysis Department, April 2002

http://www.opec.org/NewsInfo/Speeches/sp2002/spAraqueSpainApr14.htm .

[11] Um genau zu sein, sind es nicht die Vereinigten Staaten, sondern es ist eine private Bank in jüdischem Besitz! Das Federal Reserve System ist keine staatliche Behörde wie z.B. die Deutsche Bundesbank oder das US-State Department, sondern ein privates Bankenkonsortium, das aus folgenden Geldhäusern besteht:

- Rothschild Bank of London

- Rothschild Bank of Berlin

- Lazard Brothers of Paris

- Israel Moses Seif Banks of Italy

- Warburg Bank of Hamburg

- Warburg Bank of Amsterdam

- Lehman Brothers New York

- Chase Manhattan Bank of New York

- Kuhn-Loeb Bank of New York

Goldman Sachs Bank of New York

[12] The Economist vom 23. März 2002 „The new Rome meets the new barbarians“ (Rom trifft auf die neuen Barbaren) von Joseph Nye, Dekan von Harvards Kennedy School of Government und früherer „Assistent Secretary of Defense“ (1994-95), steht gemeinsam mit Samuel Huntington als Herausgeber von „Global Dilemmas“ im Zentrum der Ideologie-Schmiede, die die heutige US-Politik de facto bestimmt.

[13] Beispielsweise die elektronischen Transfers gigantischer Summen durch das Bankensystem, die (unvermeidlichen) terroristischen Netzwerke, die weltweit Waffen und Drogen verschieben, das Internet(!), oder Computer-Hacker(!).

[14] Madeleine Albright: „... we have the means and the will to use it!“ (… wir haben die Mittel, und den Willen sie einzusetzen!)

________________________________________-

© 2003 / V.i.S.d.P. Gerhoch Reisegger

[4.3.2003]


Text von der Seite www.staatsbriefe.de

boardleser
23.03.2003, 11:57
Hollywood Counts Down to Oscars -- or Postponement
http://www.wforum.com/wnf/posts/19876.shtml

mulgrew
23.03.2003, 12:22
Special forces in Baghdad as Saddam's armies reel

(...)
Earlier American Brigadier-General Vincent Brooks said the US military had entered the capital, and Pentagon sources told The Observer that intelligence paramilitary forces were also inside the city.

The sources said the role of the special forces was to 'help locate targets and monitor defence preparations'. However, they refused to comment on whether the infiltrators planned assassinations or direct engagement with the Iraqi forces.

The infiltration dovetails with US concerns that Saddam is preparing what they call the 'Stalingrad Factor' to defend the capital, seeking to establish an iron ring of defences, possibly involving the deployment of chemical and biological weapons.

The sources said the paramilitary forces were from the CIA, and 'may be' involved in talks between the US, represented by Iraqi dissidents and Kurdish leaders, and Saddam's Republican Guard.

US State Department sources said contacts had 'intensified' in the past 24 hours 'with regard to mass surrenders and surrenders higher up the chain of command'. (...)
http://www.observer.co.uk/international/story/0,6903,920070,00.html

Der verheimlichte D-Day

Der Irak-Krieg hat nach Recherchen des Watergate-Enthüllers Bob Woodward früher begonnen als der TV-Öffentlichkeit bewusst ist und die US-Regierung eingestanden hat. Noch vor Ablauf des Ultimatums an Saddam Hussein seien 31 Teams von Elitesoldaten mit geheimen Aufträgen in den Irak eingedrungen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241769,00.html

boardleser
23.03.2003, 12:33
.
.
.Hat jemand einen guten Link über die Besitzverhältnisse bei AGIP ?

(BP,ENI...)

(Dass BerlusconItalien eh zur Achse des Bösen/Guten gehört, ist schon klar)
.
.
.

schloss
23.03.2003, 13:55
Original erstellt von boardleser
Hat jemand einen guten Link über die Besitzverhältnisse bei AGIP ?
(BP,ENI...)
(Dass BerlusconItalien eh zur Achse des Bösen/Guten gehört, ist schon klar)


Meines Wissens nach hat ENI Agip geschluckt... einziger Großaktionär von ENI... das italienische Finanzministerium :)

http://www.agip.it/english/azioni/azionariato/azionariato.html

trine
23.03.2003, 14:11
auch wenns hochnäsig klingt - bush allein (der nicht gewählte präsident) ist zu doof für sowas

WIE DER KRIEG BEGANN

Der verheimlichte D-Day

Der Irak-Krieg hat nach Recherchen des Watergate-Enthüllers Bob Woodward früher begonnen als der TV-Öffentlichkeit bewusst ist und die US-Regierung eingestanden hat. Noch vor Ablauf des Ultimatums an Saddam Hussein seien 31 Teams von Elitesoldaten mit geheimen Aufträgen in den Irak eingedrungen.

Washington - Als Donnerstagnacht um zwei Uhr deutscher Zeit das Ultimatum für Saddam Hussein ablief, schreibt der Pulitzer-Preisträger in der "Washington Post" vom Sonntag, hatte der Krieg schon seit sieben Stunden begonnen. Bereits am späten Mittwoch seien die Spezialeinheiten - insgesamt rund 300 Mann - unter dem Schutz der Dunkelheit über die Grenzen in den Irak eingedrungen.
Ihre Missionen laut Woodward: Im Westen und Süden Iraks Kommunikationsanlagen des irakischen Regimes zu zerstören, Beobachtungsposten auszuschalten - und den Einsatz von Scud-Raketen sowie chemischen und biologischen Kampfstoffen zu verhindern. Zugleich hätten die Truppen verhindern sollen, dass der Irak seine Ölfelder kurz nach Beginn einer größeren US-Offensive zerstört.

Vagheit und Verwirrung

Amerikas wohl bekanntester Zeitungsjournalist, der jüngst als Autor des Buches "Bush at War" erneut Aufsehen erregte, beruft sich in seinem Bericht auf mehrere gut informierte Quellen in der US-Regierung und im Militär. Seine Recherchen legen nahe, dass es sich bei Bushs Ultimatum zum Teil um eine Inszenierung handelte, um das irakische Regime zu verwirren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241769,00.html

trine
23.03.2003, 14:13
und dat noch

SPIEGEL ONLINE - 23. März 2003, 14:05
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241786,00.html
Angeblicher Doppelagent

Irakischer Offizier soll Saddam verraten haben

Ein irakischer Offizier soll dem amerikanischen Geheimdienst vor dem ersten nächtlichen Bombenangriff verraten haben, in welchem Bunker sich Staatschef Saddam Hussein aufhielt.

Washington/Bagdad - Daraufhin habe Präsident George W. Bush den gezielten Angriff zu Beginn des Irak-Krieges am Donnerstagmorgen angeordnet, berichtete das Nachrichtenmagazin "Newsweek" am Sonntag. Dem Geheimdienst CIA sei es gelungen, den Offizier "umzudrehen", weil er mehr Angst vor den USA als vor Saddam Hussein gehabt habe.

Nach Medienberichten schläft Saddam Hussein nie lange an einem Ort, um vor Anschlägen sicher zu sein. Nur wenige eingeweihte Vertraute wissen, wo er die Nacht verbringt. Als CIA-Chef George Tenet in jener Nacht erfuhr, wo sich Saddam mit seinen Söhnen und hohen Offizieren aufhielt, habe er den Angriff auf den Bunker empfohlen. Auch Tage später war immer noch unklar, ob Saddam den Angriff unverletzt überlebte.

nasdaq10.000
23.03.2003, 14:53
Verteidungsausgaben 2001 in Milliarden Dollar:

USA 329

Russland 65
China 47
Japan 40
GB 35
Frankreich 33
D 27

Russland + China + J + GB + F + D = 247: Alles klar??

Quelle: DER SPIEGEL, 13/2003/S. 121
---------------------------------------------------------------------------------
Rangfolge der grössten Volkswirtschaften 2002:
jeweiliges Bruttoinlandsprodukt in Milliarden Dollar:

USA 10.445

J 3.991
D 1.994
GB 1.559
Frankreich 1.429
China 1.315
Italien 1.182
Kanada 733

J + D + GB + Frankreich + China + Italien + Kanada = 12.203

Quelle: DER SPIEGEL, 13/2003/S. 125

schloss
23.03.2003, 14:59
Das ist super nasdaq!!!

Frieden schaffen mit noch mehr Waffen!!




----
Hannes Wader
Es ist an der Zeit!
Weit in der Champagne, im Mittsommergrün,
dort, wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blühn,
da flüstern die Gräser, und wiegen sich leicht
im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf deinem Kreuz finde ich, toter Soldat,
deinen Namen nicht, nur Ziffern, und jemand hat
die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt.
Und du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt.

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen,
so wie sie es mit uns heute immer noch tun.
Und du hast ihnen alles gegeben:
deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.

Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht! Denn nur dort, wo es Frieden gibt
können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeihn;
warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du dir: Ich falle schon bald,
nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen; hast dich aber dann
vor dir selber geschämt und es doch nie getan.

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen,
so wie sie es mit uns heute immer noch tun.
Und du hast ihnen alles gegeben:
deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.

Soldat, ginst du gläubig und gern in den Tod?
Oder hast du verzweifelt, verbittert, verroht
deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluß?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuß!
Oder hat ein Geschoß dir die Glieder zerfetzt?
Hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt?
Bist du auf deinen Beinstümpfen weitergerannt?
Und dein Grab: Birgt es mehr als ein Bein, eine Hand?

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen,
so wie sie es mit uns heute immer noch tun.
Und du hast ihnen alles gegeben:
deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.

Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur
von deinem Leben, doch hör meinen Schwur,
für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein.
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein,
dann kann es geschehn, daß bald niemand mehr lebt,
niemand, der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
diesen Krieg zu verhindern - es ist an der Zeit!

Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen,
so wie sie es mit uns heute immer noch tun.
Und du hast ihnen alles gegeben:
deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.

nasdaq10.000
23.03.2003, 15:12
Viele Spät-Hippies hier!

Für die Freund ewiglicher Niedergänge (ausser beim GOLD natürlich:D):
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Interview: Endlich Geld verdienen (EuramS) - 23.03.03

Er zählt zu den erfolgreichsten Vermögensverwaltern in Deutschland: JENS EHRHARDT. Im EURO-Interview erklärt er, warum er mit steigenden Aktienkursen rechnet, welche Titel er bevorzugt und warum Nebenwerte jetzt nur die zweite Geige spielen.

EURO: Herr Ehrhardt, die Börsen sind bereits kräftig in die Höhe geschossen. War’s das bereits, oder rechnen Sie mit weiter steigenden Kursen?

EHRHARDT: Naja, ich denke schon, dass es die nächsten drei Monate eher nach oben geht.

EURO: Woher kommt Ihr Optimismus? Schließlich weiß niemand, wie lange der Krieg im Irak dauern wird.

EHRHARDT: Das ist schon richtig und natürlich bleiben viele Unwägbarkeiten. Dennoch glaube ich, dass man zur- zeit in den Markt eher reingehen muss als raus. Zum einen haben Börsianer oft Angst vor bestimmten Dingen, und wenn diese dann eintreten, ist es meist gar nicht so schlimm. Der Jahrtausendwechsel ist dafür ein Beispiel. Ähnlich ist die Situation jetzt wieder. Zudem spricht die Markttechnik dafür.

EURO: Woran lesen Sie das ab?

EHRHARDT: Landesweite Umfragen unter institutionellen Investoren in den USA zeigen, dass nur 33 Prozent optimistisch für den Aktienmarkt sind. Genau den gleichen Wert hatten wir im Oktober vergangenen Jahres, als danach die Kurse kräftig anzogen. Das Gleiche gilt für die Börsenbriefe. Auch sie sind so pessimistisch wie im Oktober.

EURO: Mit anderen Worten: Wenn kaum noch einer an Aktien glaubt, ist die beste Zeit zum Kauf?

EHRHARDT: Genau. Allerdings dürfte es an den Börsen weiter recht hektisch bleiben.

EURO: Welche Werte kaufen Sie jetzt?

EHRHARDT: Ich habe bereits in den vergangenen Wochen BASF und Bayer eingesammelt und glaube auch, dass bei beiden nach oben noch was geht. Auch RWE und E.ON haben wir gekauft. Und Zertifikate auf den DAX.

EURO: Warum Index-Zertifikate?

EHRHARDT: Weil es die einfachste Möglichkeit ist, die Entwicklung des Gesamtmarkts abzudecken.

EURO: Und warum E.ON und RWE?

EHRHARDT: Aus Renditegründen. Bei den RWE-Vorzügen liegt die Dividendenrendite bei sechs Prozent. Das ist ziemlich viel. Außerdem muss die Dividende nur zur Hälfte versteuert werden. Vergleicht man das mit Anleihen, entspricht dies einem Rentenkupon von neun Prozent. Und wo kriege ich schon neun Prozent. Meistens doch nur bei irgenwelchen drittklassigen Anleihen.

EURO: Sie investieren gerne in Nebenwerte. Ist das bei der jetzigen Börsensituation die richtige Strategie?

EHRHARDT: Nein, momentan ist eher die Zeit der Blue Chips. Denn wenn die Börsen anfangen zu laufen, sind es die großen Werte, die gefragt sind. Die sichereren Nebenwerte kommen immer hinterher. Generell bin ich der Ansicht, dass es jetzt nicht so sehr darum gehen sollte, möglichst wenig zu verlieren, sondern endlich wieder etwas zu gewinnen.

EURO: Was halten Sie davon, jetzt jene Werte wie Lufthansa oder TUI ins Depot zu nehmen, die im Vorfeld des Krieges am stärksten gelitten haben.

EHRHARDT: Als Depotbeimischung kann man das sicherlich machen. Historisch gesehen hat sich gezeigt, dass gerade die besonders ausgebombten Werte und jene Titel, die sich zuvor am besten gehalten haben, von einer Kurserholung am stärksten profitieren.

EURO: Wie stehen Sie zu Tech-Titeln?

EHRHARDT: Die US-Hightech-Aktien sind schon seit Oktober relativ stark und ich glaube, dass mit weiteren Kurserholungen zu rechnen ist. Außerdem hat diese Gruppe die höchste Leerverkaufsquote. Deshalb ist mit weiteren Short-Eindeckungen zu rechnen. Das Gleiche erwarte ich mir übrigens auch noch für den DAX. Ich glaube, dass hier noch viele Hedge-Fonds unterwegs sind, die auf fallende Kurse gesetzt haben und sich noch eindecken müssen.

http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=105681
------------------------------------------------------------
PS: Der kluge Investor ist natürlich investiert, bevor alle Kaufen schreien.

frankfurt.de
23.03.2003, 15:28
[QUOTE]Original erstellt von nasdaq10.000
Viele Spät-Hippies hier!

Für die Freund ewiglicher Niedergänge (ausser beim GOLD natürlich:D)[b]:

Beim Gold wird es ziemlich interessant. Sowohl das Metall selber als auch die Goldminenaktien stehen kurz vor einem signifikanten charttechnischen Ausbruch nach unten. Das wird sich wohl in den nächsten zwei Tagen enttscheiden.

Könntest sogar Recht bekommen.

nasdaq10.000
23.03.2003, 15:45
(...)
"Nach dem Krieg dürften Unternehmen die IT-Investitionen erhöhen."
(...)
BÖRSE ONLINE 13/2003, Seite 11

nasdaq10.000
23.03.2003, 16:10
Institutionelle drohen Dax-Rallye zu bremsen

Schwache Bilanzen der Investoren geben die Richtung vor


Artikel erschienen am 22. Mär 2003, http://www.welt.de/data/2003/03/22/56000.html

schloss
23.03.2003, 16:34
Original erstellt von frankfurt.de
[QUOTE]Original erstellt von nasdaq10.000
[B]Viele Spät-Hippies hier!


:rofl

Das sagt einer, der wahrscheinlich selbst noch nie 'ne Waffe in der Hand hatte...gelernter Sozialwissenschaftler und möchtegern Hightechfreak & Finanzexperte

nix für ungut

Eumel
23.03.2003, 16:56
Moin Germa & all. :)

Vielleicht kann ja hier jemand Arabisch :confused:

Al-Jazeera (http://winmedia.ish.de/al-jazeera) :)

cloneshare
23.03.2003, 17:09
Original erstellt von cherry
Jetzt ist es offiziell : Saddam hat mit seinen verbotenen Scud Raketen geschossen, die er gar nicht hatte. So nach und nach wird auch noch das eine oder andere ans Licht kommen

auf ARD wurde gesagt es sind keine Scud Raketen, hier ist noch nichts ans Licht gekommen, außer das es ein Angriffskrieg ist. :gomad Es wurden noch keine Chemischen Biologischen Kampfstoffe gefunden.

Eumel
23.03.2003, 17:16
Original erstellt von cloneshare
auf ARD wurde gesagt es sind keine Scud Raketen, hier ist noch nichts ans Licht gekommen, außer das es ein Angriffskrieg ist. :gomad Es wurden noch keine Chemischen Biologischen Kampfstoffe gefunden.
Wenn die Bundeswehr das sagt ist das schon einigermassen glaubwürdig.
Egal ob das der ARD nun gefällt oder nicht. ;)

paule2
23.03.2003, 17:19
gelernter Sozialwissenschaftler und möchtegern Hightechfreak & Finanzexperte

Das wäre der wortkargste Sozialwissenschaftler, der mir jemals "begegnet" ist.

Der Sozialwissenschaftler ist vermutlich in der Familie.

Als Suchmaschinen-"Wissenschaftler" könnte man ihn ja durchgehen lassen.
;)

paule2
23.03.2003, 17:26
PS: Der kluge Investor ist natürlich investiert, bevor alle Kaufen schreien.

Der kluge Investor ist und bleibt immer investiert.

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?bNews=0&disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=952905600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=IFX.ETR&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=IFX.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=890758800+1048438800+952905600&selected=chart

Er reagiert erst, wenn sich der Trend ändert!

:hihi

paule2
23.03.2003, 17:28
zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Original erstellt von cherry
Jetzt ist es offiziell : Saddam hat mit seinen verbotenen Scud Raketen geschossen, die er gar nicht hatte. So nach und nach wird auch noch das eine oder andere ans Licht kommen
--------------------------------------------------------------------------------


Selbstverständlich werden die Amerikaner alles finden, was sie vorher erwartet hatten! Daran gibt es keinen Zweifel.
Die Aufklärung kommt dann 20 bis 30 Jahre später!
:D

paule2
23.03.2003, 17:30
Denn die großen institutionellen Anleger, allen voran der Allianz-Konzern, kündigen derzeit einer nach dem anderen weitere Aktienverkäufe an.

Brauchen die Geld, damit sie in Microsoft-Aktien investieren können?
:hihi

Kosto8
23.03.2003, 17:31
Sendungen auf n-tv

Dresdner Sonntagsbörse

Moderation
Carola Ferstl
Bernd Heller



Bis auf Weiteres berichtet n-tv rund um die Uhr über den Krieg im Irak. Am Sonntag läuft voraussichtlich eine gekürzte Fassung der Dresdner Sonntagsbörse.



Sonntag, 23. März 2003




Zu Gast
In Vorbereitung

:confused:

paule2
23.03.2003, 17:33
Zu Gast
In Vorbereitung

Wie wäre es mal wieder mit

Schramm, Förtsch und Flick?

:hihi

cloneshare
23.03.2003, 17:40
Livebilder von 4 getöteten GIs :eek:

und Gefangenen die ihre Nummer sagen :eek:

cloneshare
23.03.2003, 17:44
Original erstellt von Eumel
Wenn die Bundeswehr das sagt ist das schon einigermassen glaubwürdig.
Egal ob das der ARD nun gefällt oder nicht. ;)

Propagandakrieg :)

cloneshare
23.03.2003, 17:48
Ob die schlechten Nachrichten für USA Einfluss auf den Dow und Nas haben ?? :confused: :confused: :confused:

germanasti
23.03.2003, 17:53
Tag :D

Zwei Tage so ganz ohne PC sind ein hartes Brot, tun aber auch mal ganz gut. :)



Heutige Euro am Sonntag ist so bullisch, mit momentanem Oberbulle Jens Erhardt drin. Er rechnet in den kommenden drei Monaten mit steigenden Kursen. Nur, kann er mit solch einer gigantischen Liquidität noch ein Pro-Indikator sein wie früher? Muss man beäugen ob er sich nicht selbst zu sehr pusht.

germanasti
23.03.2003, 17:54
Nicht viel neues vom Irakkrieg, ausser das sich Vietnam II so langsam zu festigen scheint. ;)



16:54 Uhr
Irakisches Fernsehen zeigt getötete alliierte Soldaten

Bagdad (dpa) - Tote und Gefangene auf Seiten der Invasionsarmee: Das irakische Fernsehen hat erste Bilder von getöteten, verletzten und gefangen genommenen US-Soldaten gezeigt. Nach Angaben des Fernsehens wurden sie bei den Kämpfen um Nasirija im Südirak getötet. Die Toten waren zum Teil verstümmelt. Sie hatten Kopf- oder Bauchschüsse. An einer Leiche fehlte die Hand. Andere Gesichter wiesen Brandspuren auf. Die vier gefangen genommenen Soldaten sagten, sie kämen aus den US-Bundesstaaten Kansas, Texas und New Jersey.


17:24 Uhr
Neue heftige Luftangriffe auf Bagdad

Bagdad (dpa) - Bagdad ist wieder unter heftigem Beschuss: Es sind Dutzende von Einschlägen und Explosionen zu hören. Die irakische Luftabwehr feuert unablässig in den Nachthimmel. Die Invasionsarmee im Irak stößt inzwischen auf massive Gegenwehr. Die US-Truppen sind bei ihrem Vormarsch nahe Nasirija in Südirak unter heftigen Beschuss geraten. Ein Korrespondent des Nachrichtensenders CNN sprach von schweren Verlusten.

-------------

Noch ein paar solcher Meldungen und Bush kann abdanken!

germanasti
23.03.2003, 17:56
Onischka sieht nun eine grössere Korrektur kommen.

"Fazit: Bei 1.100 (ggf. 1.116) sollte am Montag der jüngste Anstieg zu Ende gehen. Es folgt eine mehrtägige Gegenbewegung bis zunächst 1.020 Punkte. Eine sehr kurzfristig wichtige Unterstützung liegt bei 1.075 Punkte."


Ob das der Ami zulässt? :rolleyes:

chaggh
23.03.2003, 17:56
http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/img/15/0,1369,2137295,00.jpg

germanasti
23.03.2003, 18:00
23.03.2003



I R A K - V E R M Ö G E N

UBS zahlt Geld von Öl-Konten an USA aus


Die Schweizer Großbank UBS zahlt Guthaben aus irakischen Öl-Konten an US-Behörden aus. Es soll für humanitäre Zwecke eingesetzt werden.

Zürich/Basel - Die Schweizer Großbank UBS ist zur Auszahlung von irakischen Guthaben an die US-Behörden bereit. Die UBS werde einer entsprechenden Aufforderung des amerikanischen Finanzministeriums nachkommen, sagte UBS-Sprecher Axel Langer am Sonntag zu einem Bericht der "NZZ am Sonntag".

Die Gelder lägen nicht in der Schweiz, sondern bei der amerikanischen UBS-Tochter. Zur Höhe der Guthaben machte Langer keine Angaben. Es gehe um Zahlungen, die von amerikanischen Ölfirmen für irakische Öllieferungen geplant gewesen seien.

Die Gelder seien im Rahmen der UN-Sanktionen im Zusammenhang mit der Besetzung Kuwaits durch Irak 1990 eingefroren worden, sagte Langer. US-Präsident George W. Bush ordnete die Beschlagnahmung der seit 1990 in den USA eingefrorenen irakischen Gelder an.

Dabei geht es um insgesamt 1,74 Milliarden Dollar (1,65 Milliarden Euro), die bei insgesamt 17 Banken liegen sollen. Das Geld soll weitgehend für humanitäre Zwecke in Irak eingesetzt werden.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0%2C2828%2C241795%2C00.html

---------------------

So sanieren sich nun die Schlächter aus Amerika. :mad:

germanasti
23.03.2003, 18:01
Irak-Krieg bringt Wall Street stärksten Kursgewinn seit 1982


New York/Frankfurt/Main - Die Anfangserfolge im Irak-Krieg, dramatisch gefallene Rohöl- und Edelmetallpreise und ein plötzlich erstarkter Dollar haben der Wall Street die stärksten einwöchigen Kursgewinne seit Oktober 1982 gebracht. Die plötzliche Hausse hat den Gesamtwert der amerikanischen Aktien in weniger als 2 Wochen um eine Billion Dollar erhöht. Auch auf dem deutschen Aktienmarkt schossen die Kurse in die Höhe.
Der Dow-Jones-Index ist in der vergangenen Woche um 661 Punkte oder 8,4 Prozent auf 8521,97 Punkte in die Höhe geschossen. Das wichtigste US-Börsenbarometer hat seit dem 11. März sogar um 997 Punkte oder 13,2 Prozent zugelegt. Der Dow liegt jetzt um zwei Prozent höher als zum Jahresauftakt.

Der repräsentative S&P-500-Index, der die Kursentwicklung der 500 wichtigsten US-Unternehmen widerspiegelt, legte vergangene Woche um 7,5 Prozent zu - der mit Technologieaktien vollgepackte NASDAQ-Index um 6 Prozent.

Die Wall Street setzt nun auf einen raschen Sieg des US-Militärs im Irak-Krieg. Der Höhenflug der amerikanischen Aktienkurse war von einem weiteren starken Rückschlag des Goldpreises auf nur noch 326,10 Dollar begleitet, gegenüber einem Hoch von rund 388 Dollar je Feinunze vor wenigen Wochen.

Der Deutsche Aktienindex DAX setzte ebenfalls bereits mit dem 48- Stunden-Ultimatum der US-Regierung an den Irak zu einer «Vorkriegsrallye» an, die vor allem von der vorherrschenden Hoffnung auf einen kurzen, für die USA erfolgreichen Krieg angetrieben wurde. Das Barometer erholte sich sprunghaft von seinem am 12. März erreichten Acht-Jahrestief und legte die folgenden fünf Handelstage um 20 Prozent zu. Allein in der abgelaufenen Woche gewann er rund 13 Prozent und schloss am Freitag bei 2.715,06 Zählern.

Vor dem Hintergrund des Krieges verblassten nicht nur die Konjunkturzahlen aus den USA, Europa und Deutschland, sondern auch die meisten Unternehmensnachrichten. Der Kriegsbeginn selbst jedoch ließ die Aktienmärkte weitgehend kalt, da er nicht überraschend gekommen war, wie ein Münchner Händler sagte. Den Anstieg im DAX am Freitag begründeten Marktexperten vor allem mit dem «dreifachen Hexensabbat», an dem Termine für Aktienoptionen als auch für Index- Optionen und Index-Futures verfallen, so dass Kurse ohne wesentliche Nachrichten kräftig schwanken können.

Der Euro fiel auf 1,0525 Dollar gegenüber etwa 1,10 Dollar vor Beginn des Irak-Kriegs.

Die Ölpreise waren am Freitag an den internationalen Ölmärkten nach Sicherung wichtiger Ölfelder im Süden des Irak weiter stark abgesackt. Die Ölfelder konnten ohne allzu große Zerstörungen und Ölquellenbrände besetzt werden. Der Ölpreis an der New Yorker Warenterminbörse Nymex ist in dieser Woche um 24 Prozent auf 26,91 Dollar je Barrel (159) Liter eingebrochen. Das war der stärkste wöchentliche Rückgang seit dem Golfkrieg 1991. Die Ölpreise sind seit einem Hoch von fast 40 Dollar je Barrel gegen Ende Februar sogar um ein Drittel abgesackt.

Allerdings verwiesen US-Börsenfachleute angesichts der plötzlichen Irak-Kriegshausse auf die weiterhin schlechte amerikanische Konjunktur, die Zurückhaltung der Verbraucher, die andauernde Investitionsangst der Firmen sowie die schwachen Unternehmensgewinne.

Mögliche Terroranschläge, ein längerer Irak-Konflikt sowie das riesige amerikanische Haushalts- und Leistungsbilanzdefizit werden ebenfalls als denkbare Warnsignale für die Wall Street aufgeführt. Die Investoren sind nach dreijähriger dramatischer Talfahrt trotz der jüngsten Kursaufschläge weiter extrem nervös. Sie haben während der schlimmsten Baisse seit den dreißiger Jahren schon zu viele Fehlstarts erlebt. (dpa)


http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1047646254132&openMenu=988294932235&calledPageId=988294932235&listid=994347600479

------------------

Daran hab ich in den letzten 2 Tagen gar nicht mehr gedacht. :dumm

germanasti
23.03.2003, 18:03
Die Stimmung schlägt um - Ende der Kriegsrallye schon am Montag? - Cola, Heinz u. McDonald´s boykottiert [23.03.2003 - 13:42]

Seite 1/1

Die Kriegsrallye könnte sich bereits am Montag ins Gegenteil verkehren. Nach der augenblicklichen Nachrichtenlage ist der Vormarsch der US-Truppen auf Bagdad ins Stocken geraten, - die Gegenwehr ernst zu nehmender als die Kamel- Irak- und Männer- feindliche Zeichnung aus Zeiten des ersten Golfkriegs. Die in den Börsen bereits eingepreiste Hoffnung auf ein schnelles Ende ist gesunken. Am Montag werden daher die Weltbörsen bei ihren Sturm auf positives Gebiet ebenfalls ins Stocken geraten; nach dem Stimmungsumschwung in den Medien am Sonntag muss man sogar von einem Rückzug ausgehen. Vor allem gibt es auf US-Seite mittlerweile ein Gaubwürdigkeitsproblem:

- Der Vormarsch geht zögerlicher voran, als bisher die US-Propaganda die Welt glauben machen wollte.

- Die strategisch wichtige Hafenstadt Umm Kasar wurde bereits als eingenommen gemeldet, scheint jedoch immer noch hart umkämpft zu sein.

- Der Irak will die ersten Kriegsgefangenen gemacht haben

- Eine "chirurgische" Kriegsführung scheint den US-Streitkräften nicht immer zu gelingen. Wohnhäuser sind von Cruise Missiles getroffen worden.

- Die Türkei ist im Norden auf das Gebiet des Iraks vorgestoßen.

- "Friendly Fire": Das "Freund-Feind-Erkennungssystem" funktioniert nicht immer: Ein britisches Kampfflugzeug ist vermutlich von der US-Armee abgeschossen worden.

- Ein US-Soldat mit Lagerkoller hat in Kuweit ein Blutbad angerichtet

- Die Unruhen in den arabischen Nachbarländern, der Zorn auf die eigene untätige Regierung und auf Amerika, nehmen beängstigende Formen an.

- Der Boykottaufruf im Westen gegenüber US-Produkten, von Heinz H.J. (851291)-Ketchup und McDonald´s (856958) bis Coca-Cola (850663) und US-Filmen, führt zu Umsatzeinbußen.

- Kriegsgegner in den USA sind zwar in der Minderheit, verschaffen sich aber immer mehr Gehör. Während US-Soldaten sterben, verbringt G.W. Bush sein Wochende auf dem Landsitz Camp Davis und verfolgt den Krieg nicht einmal im Fernseher.
--------------------------------------------------------------------------------
Autor: Joe


http://62.138.42.18/firmenmeldungen.asp?msg=002916800000000540000000000

----------

Ist gefährlich dies nun anzunehmen, denn Greenspan hat letzte woche offiziell bekanntgegeben, während des krieges den Markt mit aller notwendiger Liquidität zu fluten!

germanasti
23.03.2003, 18:04
Interview: Endlich Geld verdienen (EuramS)
23.03.2003 11:17:00



Er zählt zu den erfolgreichsten Vermögensverwaltern in Deutschland: JENS EHRHARDT. Im EURO-Interview erklärt er, warum er mit steigenden Aktienkursen rechnet, welche Titel er bevorzugt und warum Nebenwerte jetzt nur die zweite Geige spielen.
EURO: Herr Ehrhardt, die Börsen sind bereits kräftig in die Höhe geschossen. War’s das bereits, oder rechnen Sie mit weiter steigenden Kursen?

EHRHARDT: Naja, ich denke schon, dass es die nächsten drei Monate eher nach oben geht.

EURO: Woher kommt Ihr Optimismus? Schließlich weiß niemand, wie lange der Krieg im Irak dauern wird.

EHRHARDT: Das ist schon richtig und natürlich bleiben viele Unwägbarkeiten. Dennoch glaube ich, dass man zur- zeit in den Markt eher reingehen muss als raus. Zum einen haben Börsianer oft Angst vor bestimmten Dingen, und wenn diese dann eintreten, ist es meist gar nicht so schlimm. Der Jahrtausendwechsel ist dafür ein Beispiel. Ähnlich ist die Situation jetzt wieder. Zudem spricht die Markttechnik dafür.

EURO: Woran lesen Sie das ab?

EHRHARDT: Landesweite Umfragen unter institutionellen Investoren in den USA zeigen, dass nur 33 Prozent optimistisch für den Aktienmarkt sind. Genau den gleichen Wert hatten wir im Oktober vergangenen Jahres, als danach die Kurse kräftig anzogen. Das Gleiche gilt für die Börsenbriefe. Auch sie sind so pessimistisch wie im Oktober.

EURO: Mit anderen Worten: Wenn kaum noch einer an Aktien glaubt, ist die beste Zeit zum Kauf?

EHRHARDT: Genau. Allerdings dürfte es an den Börsen weiter recht hektisch bleiben.

EURO: Welche Werte kaufen Sie jetzt?

EHRHARDT: Ich habe bereits in den vergangenen Wochen BASF und Bayer eingesammelt und glaube auch, dass bei beiden nach oben noch was geht. Auch RWE und E.ON haben wir gekauft. Und Zertifikate auf den DAX.

EURO: Warum Index-Zertifikate?

EHRHARDT: Weil es die einfachste Möglichkeit ist, die Entwicklung des Gesamtmarkts abzudecken.

EURO: Und warum E.ON und RWE?

EHRHARDT: Aus Renditegründen. Bei den RWE-Vorzügen liegt die Dividendenrendite bei sechs Prozent. Das ist ziemlich viel. Außerdem muss die Dividende nur zur Hälfte versteuert werden. Vergleicht man das mit Anleihen, entspricht dies einem Rentenkupon von neun Prozent. Und wo kriege ich schon neun Prozent. Meistens doch nur bei irgenwelchen drittklassigen Anleihen.

EURO: Sie investieren gerne in Nebenwerte. Ist das bei der jetzigen Börsensituation die richtige Strategie?

EHRHARDT: Nein, momentan ist eher die Zeit der Blue Chips. Denn wenn die Börsen anfangen zu laufen, sind es die großen Werte, die gefragt sind. Die sichereren Nebenwerte kommen immer hinterher. Generell bin ich der Ansicht, dass es jetzt nicht so sehr darum gehen sollte, möglichst wenig zu verlieren, sondern endlich wieder etwas zu gewinnen.

EURO: Was halten Sie davon, jetzt jene Werte wie Lufthansa oder TUI ins Depot zu nehmen, die im Vorfeld des Krieges am stärksten gelitten haben.

EHRHARDT: Als Depotbeimischung kann man das sicherlich machen. Historisch gesehen hat sich gezeigt, dass gerade die besonders ausgebombten Werte und jene Titel, die sich zuvor am besten gehalten haben, von einer Kurserholung am stärksten profitieren.

EURO: Wie stehen Sie zu Tech-Titeln?

EHRHARDT: Die US-Hightech-Aktien sind schon seit Oktober relativ stark und ich glaube, dass mit weiteren Kurserholungen zu rechnen ist. Außerdem hat diese Gruppe die höchste Leerverkaufsquote. Deshalb ist mit weiteren Short-Eindeckungen zu rechnen. Das Gleiche erwarte ich mir übrigens auch noch für den DAX. Ich glaube, dass hier noch viele Hedge-Fonds unterwegs sind, die auf fallende Kurse gesetzt haben und sich noch eindecken müssen.

Interview: Joachim Spiering

http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=105681

:rolleyes:

germanasti
23.03.2003, 18:04
Allianz - Ende einer Durststrecke? (EuramS)
23.03.2003 11:14:00



Die Allianz nach dem schlimmsten Jahr ihrer Geschichte: Jetzt soll eine das Kapital erhöht werden. Das drückte den Kurs: Shortseller trieben ihn nach unten. Wie es weitergeht.
von Thomas Schmidtutz / Euro am Sonntag

Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle hielt sich diskret zurück. Auf der Bilanz-Pressekonferenz am Donnerstag überließ er seinem designierten Nachfolger Michael Diekmann bereitwillig die Bühne. Rund zehn Minuten hatten die Fotografen und TV-Teams für Bilder jenes Mannes, der zur Hauptversammlung Ende April an die Spitze des Allfinanz-Konzerns rücken soll. Dann erst betrat der amtierende Allianz-Boss den Saal.

Kein Zweifel: Henning Schulte-Noelle nimmt sich zurück und stärkt seinem Nachfolger den Rücken. Die Unterstützung kann der 48-Jährige gut gebrauchen. Schließlich übernimmt Diekmann den Konzern in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. 1,2 Milliarden Verlust türmten die Münchner im Vorjahr auf. Das waren zwar rund 200 Millionen weniger als die meisten Analysten befürchtet hatten. Aber angesichts des ersten Firmenverlusts seit dem Zweiten Weltkrieg mochte sich darüber kaum jemand so recht freuen.

Auch Investoren waren nicht sonderlich erbaut. Vor allem die Ankündigung einer Kapitalerhöhung brachte die Allianz-Aktie am Donnerstag arg unter Druck. Bei extrem hohen Umsätzen gab das Papier bis zu elf Prozent ab. "Viele Hedge-Fonds spekulieren gegen die Aktie", so Michael Kuhlow vom Sales Trading bei Julius Bär in Frankfurt. Nach den Planungen will der Allfinanz-Konzern rund 118 Millionen neue Aktien zu mindestens 30 Euro je Aktie ausgeben. Derzeit gibt es 266 Millionen Aktien. Insgesamt sollen so bis Ende April wenigstens 3,5 Milliarden Euro hereinkommen. Das hat ein Bankenkonsortium im Zuge einer "unterzeichneten Kapitalerhöhung" garantiert.

Laut Kuhlow haben die vier beteiligten Institute Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs und UBS am Donnerstag einen Teil ihres Preis-Risikos gleich weitergegeben. Dazu haben sie potenziellen Investoren Aktien angeboten und ihnen vorab eine Zuteilung von 70 Prozent der gezeichneten Gesamtmenge garantiert. Daraufhin seien viele Investoren "short" gegangen, hätten also geliehene Aktien verkauft, um sie später zu dem günstigeren Kurs über die Kapitalerhöhung zurückzukaufen. Gerüchten zufolge spekulieren Hedgefonds auf einen Kurs von 45 Euro.

Analysten wurden von der Kapitalerhöhung ohnehin überrascht: "Der Markt hat eher eine Zwangswandelanleihe erwartet", sagt Arne Jockusch, Versicherungsanalyst bei dem Münchner Bankhaus Merck Finck &Co. Doch ähnlich wie andere Analysten sieht auch Jockusch den Schritt positiv. Immerhin hatte die Spekulation über eine Kapitalerhöhung in den vergangenen Wochen den Kurs der ohnehin angeschlagenen Aktie zusätzlich belastet. "Diese Unsicherheit ist jetzt raus, der Kapitalbedarf auf absehbare Zeit erst mal gedeckt", so Jockusch.

Die Münchner planen zudem, weitere 1,5 Milliarden Euro über eine nachrangige Anleihe aufzunehmen. "Wir wollen das gute Umfeld nutzen und weiteres Geschäft zeichnen", stellte Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner klar. Daneben will die Allianz mit dem frischen Geld ihr Rating im Doppel-A-Bereich absichern. Unterdessen läuft beim Hauptsorgenkind Dresdner Bank die Sanierung weiter. Die Bank bescherte dem Konzern im Vorjahr 3,2 Milliarden Euro Verlust. Seiner drohenden Entlassung kam Dresdner-Chef Bernd Fahrholz am Mittwoch zuvor und trat zurück. Ihm folgt mit Herbert Walter von der Deutschen Bank ein ausgewiesener Experte fürs Filialgeschäft.

Es wird erwartet, dass die Allianz am Privatkundengeschäft festhält, aber das Investmentbanking verkauft. Man werde sich für letzteres jedoch alle Optionen offen halten und es für Kooperationen interessant machen, sagte Diekmann. "Da gibt es keine Tabus, aber Prioritäten."

Das gilt auch für die Anlagestrategie. Eine relativ hohe Aktienquote werde vom Kapitalmarkt derzeit "nicht honoriert", so der künftige Allianz-Boss. Daher werde man sich "kapitalmarktschonend" von Aktien trennen. 2002 war die Allianz mit ihrem Portfolio übel unter die Räder gekommen. Unterm Strich musste der Konzern 5,5 Milliarden Euro auf Aktien abschreiben. Im ersten Quartal 2003 dürften weitere 750 Millionen Euro hinzukommen, schätzt Controlling-Vorstand Helmut Perlet.

Aber offenbar versucht Diekmann, das Haus wetterfest zu machen. Dazu wird auch die Überkreuzbeteiligung an der Münchener Rück auf 15 Prozent zurückgefahren. Damit tauchen die Ergebnisse der Rück nicht mehr in der Allianz-Bilanz auf. Und die Dresdner soll 2003 noch mal 250 Millionen einsparen, im operativen Geschäft wird eine schwarze Null angepeilt. Auch im Gesamtkonzern visiert Perlet wieder deutlich schwarze Zahlen an. Analysten halten das für realistisch. Anleger sollten sich die Aktie ruhig mal anschauen. Zwar bleibt das Papier weiter von der Kapitalmarkt-Entwicklung abhängig. Aber wenn der Kurs sich eingependelt hat und die Stimmung dreht, dürfte es steil nach oben gehen: "Es müsste schon viel passieren", sagt Merck-Finck-Analyst Jockusch, "wenn die Aktie nicht spätestens in einem Jahr im dreistelligen Bereich notiert."


http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=105680

:ne

germanasti
23.03.2003, 18:06
Der Rumsfeld gibt heute auffällig viele Pressekonferenzen. Da ist was faul. :D


& auch wenn es an den Märkten nicht unbedingt zum Supergau führt (5-7% Korrektur zum nächsten Hype wäre theoretisch drin!), Gold sollte erstmal rennen mit den bösen Meldungen.

MX 150
23.03.2003, 18:11
Guten Tag zusammen!


Germanasti,
es gibt jetzt schon vielerorts Meinungen das Gold für die nächsten Monate ausgeschissen hat und runter geht auf 250 Euro.

Was sagt Dein Bauch kombiniert mit Verstand und Charttechnik ?



Mfg: MX 150

Ibykus
23.03.2003, 18:15
hallo germa, auch wieder daheim :hihi

floh hat mich pünktlich 16.30 abgesetzt :kiss:

nasdaq10.000
23.03.2003, 18:17
Original erstellt von paule2
Der kluge Investor ist und bleibt immer investiert.
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?bNews=0&disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=952905600&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=IFX.ETR&sOrdType=price&sScale=log&sSettings=na&sSymbol=IFX.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=890758800+1048438800+952905600&selected=chart
Er reagiert erst, wenn sich der Trend ändert!
:hihi
p2 ist kontraindikatorisch immer besser verwendbar.

Jens Erhardt - als konservativer Anleger bekannt - zu Tecs:

"EURO: Wie stehen Sie zu Tech-Titeln?

EHRHARDT: Die US-Hightech-Aktien sind schon seit Oktober relativ stark und ich glaube, dass mit weiteren Kurserholungen zu rechnen ist.
Außerdem hat diese Gruppe die höchste Leerverkaufsquote.
Deshalb ist mit weiteren Short-Eindeckungen zu rechnen.

Das Gleiche erwarte ich mir übrigens auch noch für den D A X .
Ich glaube, dass hier noch viele Hedge-Fonds unterwegs sind, die auf fallende Kurse gesetzt haben und sich noch eindecken müssen."

http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=105681

germanasti
23.03.2003, 18:24
Iby:

16.30 Uhr waren aber auch mehr wie 130 km/h :rolleyes: :hihi

War sehr nett :)



MX150:

Davon halte ich nix, da Hyperinflation kommt.
Ob dem so wird? Time will tell.

paule2
23.03.2003, 18:25
p2 ist kontraindikatorisch immer besser verwendbar.

Was schrieb die Mutter aller Kontraindikatoren?

04.12.02

zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Original erstellt von nasdaq10.000

DOW bis mitte 2003: + 20% :hihi
Nasdaq bis mitte 2003: + 40% :rofl
Infineon bis mitte 2003: + 200% :rofl
Intel bis mitte 2003: + 40% :hihi
Cisco bis mitte 2003: + 50% :hihi
Siebel bis mitte 2003: + 100% :rofl
--------------------------------------------------------------------------------

Herr, schmeiß Hirm vom Himmel.

strong Sozialwissenschaft übe!

:hihi

paule2
23.03.2003, 18:28
Ach ja, der letzte Abflug begann pünktlich, als dieses Vieh aufgetaucht ist!

http://www.kraftfoods.de/media/keyvisual/c1_investoren_v01.jpg

Der wäre besser gewesen

http://www.dallasnews.com/cardstock/pix/dallaszoo/gorilla.jpg

:hihi

germanasti
23.03.2003, 18:30
Lt. RTL-Text haben die Amis überraschend auf eine Einnahme von Basra verzichtet. Eigene Verluste wären zu gross.

Wenn schon Basra nicht geknackt werden kann, wie wird es dann erst in Bagdad sein?



Der Ami wird sein zweites Vietnam erleben. :cool:

germanasti
23.03.2003, 18:31
http://www.kraftfoods.de/media/keyvisual/c1_investoren_v01.jpg

Vor dem Bullen an der Frankfurter Börse bin ich heute gestanden.

Waren leider zuviele Leute da, um ihn straflos anzupinkeln. :lach

germanasti
23.03.2003, 18:32
Bilder von gefangenen US-Soldaten im IRakfernsehen. :rolleyes:

Kosto8
23.03.2003, 18:35
@ paule

so richtig spass macht das mit nasdaq 10000 nicht mehr :rolleyes:

ich bin hier, weil mich die meinungen der user interessieren

und die sache informativ ist

mich interessiert auch nasdaq 10000 :) meinung

paar seitenhiebe ja, aber doch nicht dauernd :rolleyes:

germanasti
23.03.2003, 18:36
Die haben aber viele Amis gefangen genommen. :eek:

Auf N-TV kommen eben die Videos.

Ibykus
23.03.2003, 18:37
Original erstellt von germanasti
Iby:

16.30 Uhr waren aber auch mehr wie 130 km/h :rolleyes: :hihi

War sehr nett :)


teilweise jenseits der 200 :lach

boardleser
23.03.2003, 18:38
Meinung der LaRouche-Richtung
http://www.bueso.de/seiten/aktuell/an.htm

Ibykus
23.03.2003, 18:39
vor Kriegsende werden die Gefangenen kaum in Freiheit kommen :confused:

germanasti
23.03.2003, 18:39
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241788,00.html

Schon der Hammer. :ek



& in Amerika werden diese Videos lt. N-TV nicht gezeigt. :mad:


Das gibt Georges Untergang!

germanasti
23.03.2003, 18:41
iby:

215 waren es vorhin bei der Rückfahrt auch, :lach





Zu der gestrigen Debatte von LaRouche:

Einzig seine Berichte zum bevorstehenden Untergang Amerikas sind relevant, denn diese enthalten absolut wahrheitsgemässes!

Seine Person & poltische Seite ist mir dabei egal!

Ibykus
23.03.2003, 18:41
stimmt, absolute Nachrichtenzensur in JuhEssEy :(


da bekommen die betroffenen Familien nicht mal ihre Jungs zu Gesicht - aber die gesamte restliche Welt

4604
23.03.2003, 18:42
Original erstellt von germanasti
Tag :D

Zwei Tage so ganz ohne PC sind ein hartes Brot, tun aber auch mal ganz gut. :)



Heutige Euro am Sonntag ist so bullisch, mit momentanem Oberbulle Jens Erhardt drin. Er rechnet in den kommenden drei Monaten mit steigenden Kursen. Nur, kann er mit solch einer gigantischen Liquidität noch ein Pro-Indikator sein wie früher? Muss man beäugen ob er sich nicht selbst zu sehr pusht.

dann sind wir wohl nahe top :hihi
+-2800/3000 :rolleyes:
dann wochenlag quer

tom911
23.03.2003, 18:43
grüsse euch alle

hoffe euch geht´s soweit allen gut

germanasti
23.03.2003, 18:45
4604:

Denk an den 1932er-Vergleich.

Theoretisch könnten wir in der Wippe sein, womit ab Top fast senkrecht ein Sturz unter die Oktobertiefs erfolgt.
Warum sollen die aktuellen Irakmeldungen nicht für eine Realitätserkennung an den Börsen sorgen?

& Greenspan hin oder her. Sollte tatsächlich eine VK-Panik aufkommen, wird er nicht dagegen halten können!

germanasti
23.03.2003, 18:48
12:23pm 03/23/03 GEN. TOMMY FRANKS WILL HOLD LIVE BRIEFING AT 2 P.M. ET :rolleyes:

germanasti
23.03.2003, 18:49
http://www.spiegel.de/img/0,1020,252620,00.jpg

Aus dem irakischen Fernsehen übernommene Bilder: Der US-Verteidigungsminister appellierte auf CNN indirekt an amerikanische Fernsehsender, die Bilder nicht zu zeigen. Dass sie bereits auf CBS zu sehen waren, sei "unglücklich".

:rolleyes:

cloneshare
23.03.2003, 18:49
Rumsfeld schreit nach der Genfer Konvention - es ist eineVerletzung dieser - gerade auf RTL

ja jetzt schreit er nach Internationalen Abkommen aber erst verletzt er diese :gomad

4604
23.03.2003, 19:00
Original erstellt von germanasti
4604:

Denk an den 1932er-Vergleich.
Warum sollen die aktuellen Irakmeldungen nicht für eine Realitätserkennung an den Börsen sorgen?



germa

grund der spinnerei wurde ja u.a.
es wird nen kurzer schmerzloser spaziergang angegeben
denke grüni wird wieder eingreifen



sollte es den irakis gelingen die versorgungswege zu stoppen,nach den letzten nachrichten,nicht ganz auszuschliessen
wirds wohl demnächst 10000de us gefangene geben
ohne munition geht nix mehr

tom911
23.03.2003, 19:01
Original erstellt von germanasti
http://www.spiegel.de/img/0,1020,252620,00.jpg

Aus dem irakischen Fernsehen übernommene Bilder: Der US-Verteidigungsminister appellierte auf CNN indirekt an amerikanische Fernsehsender, die Bilder nicht zu zeigen. Dass sie bereits auf CBS zu sehen waren, sei "unglücklich".

:rolleyes:

hat der eben auf RTL was von einer Millionenarmee gelabbert , die sich den ami´s in den weg stellen wird :rolleyes: :rolleyes:

roml
23.03.2003, 19:04
[QUOTE]Original erstellt von germanasti
[B]iby:

215 waren es vorhin bei der Rückfahrt auch, :lach


Sagt mal wie alt seid ihr eigentlich? :hihi :hihi :hihi

Bis Freitag letzte Woche haben sich eigentlich nur die Großen eingedeckt und wollen mit Beginn nächster Woche die Privaten ins Boot locken (und dann wohl absaufen lassen :lach ).

Aber ob da große Kaufstimmung aufkommt mit den News gestern und heute?
Die FED hat eine harte Woche vor sich. Könnte für große Sprünge bei Gold und Euro zur Folge haben.

Gruß

Hat jemand noch was von den Russen gehört? Sie wollten doch ein? Kriegsschiff in den Golf schicken.

germanasti
23.03.2003, 19:05
Clone:

Die Genfer Konvertion ist bei diesem Krieg uninteressant, da sich Amerika mit dem Alleingang gegen jegliche demokratische Regeln verstossen hat.


Ich bin gespannt wie lange noch die Reporter so nahe vom Krieg berichten dürfen, da US-Armee an allen Linien versagt!

banulo
23.03.2003, 19:07
@ roml

So weit ich weiß, wollen sie Truppen schicken, um sich ihre Förderverträge zu sichern.

banulo
23.03.2003, 19:09
@ roml

Russia condemns `US spy flights`

By Nikolay Gorshkov
BBC correspondent in Moscow



U2s were apparently spotted over the Caucasus
Russia has lodged a formal protest with the United States over the reported flights of US spy planes along Russia`s southern borders.
Three flights of U2 strategic reconnaissance planes were said to have taken place along the border with Georgia over the past month.

The latest was sighted on Saturday.

Russia has labelled these flights as "a return to the Cold War practice", which increased tensions in the volatile region already affected by the war in Iraq.

Disapproval

Meanwhile, the Turkish ambassador in Moscow was summoned to the foreign ministry to offer assurances that no Turkish soldiers had crossed into northern Iraq.

Russia has urged Turkey to respect Iraq`s territorial integrity and abstain from taking any steps that have not been sanctioned by the United Nations.

Earlier, addressing a leading Russian foreign policy think-tank, Foreign Minister Igor Ivanov said Iraq did not need "democracy on the wings of Tomahawks".

Russia, Mr Ivanov said, disapproved of "exporting democracy" to sovereign states, especially in the Islamic world, where such efforts could lead to more extremism.

In his words, that would run contrary to the aims of the anti-terror coalition.

Mr Ivanov said Russia was concerned by the rift between Europe and America, and did not want the Iraq crisis to undermine its relations with Washington.


http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/2877253.stm
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Amis juckt zur Zeit scheinbar nichts mehr

Eumel
23.03.2003, 19:12
Original erstellt von germanasti
Clone:

Die Genfer Konvertion ist bei diesem Krieg uninteressant, da sich Amerika mit dem Alleingang gegen jegliche demokratische Regeln verstossen hat.

Klar sind sie uninteressant.
Hier mal etwas zum Realitätsabgleich:
1974-1976 : 291 bekannt gewordene Hinrichtungen, darunter Kurden, Kommunisten, Maoisten und Nasseristen.
1975: Einrichtung von KZs für 14 000 Kurdische Peshmerga, dort extrem hohe Sterblichkeit. Vertreibung von 25 000 Yesiden und 30 000 Khanakin-Kurden, panische Flucht von 250 000 Kurden in den Iran.
1975-1978: Vertreibung von 500 000 Kurden
1976-1988: Staatlich organisierte Mordanschläge durch irakische Diplomaten und Sicherheitsbeamte an irakischen und kurdischen Emigranten so in Lausanne (an dem GfbV-Beiratsmitglied Ismet Cherif Vanly), in London, in Paris, in Wien, in Aden, in Beirut, in Berlin, in Khartoum und in Modesto/Kalifornien
1977: Exekution von mehreren Hundert Kurden
1978: Hinrichtung von 253 Kurden im Gefängnis von Mossul.
September 1987-November- 1988: Giftgasoffensive "Anfal " begleitet von der Zerstörung von 5000 kurdischen, assyrischen und Yezidi-Dörfern. Zahl der Opfer: 60 000 ( Gutman, Handbuch Kriegsverbrechen) 150 000 (der britische Nahostexperte Prof. David Mc Dowall)
1979: Hinrichtung von 140 Personen
1987: Zahl der zerstörten chaldäischen. und nestorianischen Kirchen erreicht 85.
1980-88: Angriffskrieg gegen den Iran mit etwa 1. Million Toten.
1981: 300 vollstreckte Todesurteile an Kurden und Anhängern der Baath Partei.
1982: Hinrichtung von 27 Turkmenen, 166 Schiiten und 35 Kommunisten.
1983: 300 Hinrichtungen von Offizieren, Deserteuren, Demokraten und Schiiten.
1984: Hunderte von Hinrichtungen darunter Schüler, Studenten und Kurden.
1985: Ermordung von 300 Kurden, Hinrichtung von Assyrern und Kommunisten.
1986: Hinrichtung von 83 kurdischen Studenten, 25 KDP Mitgliedern, 38 Studenten der PUK und Ermordung von 300 verschwundenen kurdischen Kindern nach Folterung mit Elektroschocks und sexuellem Missbrauch.
1987: Verschwinden von 180 Schiiten, Exekution von 360 gefangenen Kurden darunter 17 Kindern, Vergiftung von 40 Angehörigen des Geheimdienstes mit Thallium.
1988: Massenerschiessung von 8000 männlichen Angehörigen der Barzani Großfamilie ( Parallele zu Srebrenica), Hinrichtung von 400 durch Luftangriffe verletzten kurdischen Zivilisten in der Tamjaro- Kaserne, Massenhinrichtung von Tausend Kurden in Dohuk
1988: Giftgasangriff auf Kurden- Stadt Halabja mit 5 000 Opfern.
1989: Verschwinden von 33 Assyrern, Hinrichtung von 94 Deserteuren, Hinrichtung von drei Generälen.
1991: Invasion Kuwaits.
1991: Niederschlagung des Schiitenaufstandes: 60 000- 100 000 Tote.
1991: Niederschlagung des Kurdenaufstandes, Flucht von etwa 1,5 Millionen Kurden in die Bergregionen des türkischen und iranischen Kurdistans, Zehntausende zivile Opfer.

:(

boardleser
23.03.2003, 19:13
.
.
.
Stimmung in Murdochländer Bärenboard

http://www.capitalstool.com/forums/index.php?act=ST&f=5&t=1764&
.
.
.

roml
23.03.2003, 19:13
Original erstellt von banulo
@ roml

So weit ich weiß, wollen sie Truppen schicken, um sich ihre Förderverträge zu sichern.


Banulo: Genau, habe aber seit Freitag nichts Neues davon gehört. Die sollen auch ein amerik. Spionageflugzeug an der Grenze zu Russland oder schon im Landesinneren entdeckt haben. Haben was von "Methoden aus dem Kalten Krieg" gesagt.
Falls Rußland nicht wieder leer ausgehen will muss es jetzt was tun, und wenn das eintritt gehen Börsen in Sturzflug. :p

nasdaq10.000
23.03.2003, 19:15
Original erstellt von Eumel
Klar sind sie uninteressant.
Hier mal etwas zum Realitätsabgleich:
1974-1976 : 291 bekannt gewordene Hinrichtungen, darunter Kurden, Kommunisten, Maoisten und Nasseristen.
(...)
:(
Eumel: Hast Du die Quelle noch?

4604
23.03.2003, 19:16
http://tribalfusion.speedera.net/m.tribalfusion.com/media/34886.gif

:hihi

cloneshare
23.03.2003, 19:29
Original erstellt von tom911
hat der eben auf RTL was von einer Millionenarmee gelabbert , die sich den ami´s in den weg stellen wird :rolleyes: :rolleyes:

ja 7 Mio. nur :eek:

cloneshare
23.03.2003, 19:31
NTV DresdnerMuppetshow :eek:

cloneshare
23.03.2003, 19:32
2 Gäste nur :eek:

LDiablo
23.03.2003, 19:34
Germa, da ist ja nun doch Sonntagsbörse :confused:

Und das ohne uns :gomad

cloneshare
23.03.2003, 19:36
jaja - labern wieder von Cash vor dem Markt :p

germanasti
23.03.2003, 19:46
Wer ist zu Gast bei der Sonntagsbörse?



Diablo:

N-TV ist ab sofort gestorben. :gomad :gomad :gomad

optim3
23.03.2003, 19:48
abend zusammen :)

klasse vorstellung der amis bisher. :D

neuling1002
23.03.2003, 19:48
Hallöle Zusammen :)

cloneshare
23.03.2003, 19:50
nur der Krieg ist schuld an schlechten Fundametaldaten :lach oTon NTV

LDiablo
23.03.2003, 19:50
Ob die bei NTV Angst bekommen haben ob der extrem hohen Teilnehmerzahl,
so von wegen Bewirtung etc... :hihi

optim3
23.03.2003, 19:51
Original erstellt von cloneshare
nur der Krieg ist schuld an schlechten Fundametaldaten :lach oTon NTV

dacht der krieg ist gut für börsen und wirtschaft. :confused:

cloneshare
23.03.2003, 19:54
Original erstellt von optim3
dacht der krieg ist gut für börsen und wirtschaft. :confused:

fast Wort wörtlich

es liegt der Mantel des Krieges über die Fundametaldaten, wenn Krieg vorbei ist ... usw ... widr man Fundamentaldaten besser sehen

Ibykus
23.03.2003, 19:56
Frechheit :gomad


Telebörse ohne SCN :(


Wo ist meine Bernd-Heller-Voodoo-Puppe :D

optim3
23.03.2003, 19:56
jetzt weiß man wenigstens weshalb bisher so wenige ölquellen brennen.
sind wohl noch in irakischer hand und die amis rennen gegen bagdad und
lassen ihren nachschub im regen stehen.
immer schön die kampftruppe im ganzen land verteilen.

Ibykus
23.03.2003, 19:58
leere Versprechungen:

"...am Dienstag Kampf um Bagdad... "

Beginn: 14.00 Uhr Ortszeit

Pause: 19:30 - 20.00 Uhr

Ende: 23.30 Uhr


es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass überzogen werden muss :hihi

optim3
23.03.2003, 20:00
Original erstellt von cloneshare
fast Wort wörtlich

es liegt der Mantel des Krieges über die Fundametaldaten, wenn Krieg vorbei ist ... usw ... widr man Fundamentaldaten besser sehen

die fundamentaldaten hätte man sich auch o. krieg anschauen können.

die bilder von den gefangenen haben schon schockiert.
kleine, ängstliche kinder müssen wieder die zeche für diese unfähigen,
großmäuligen, blitztkrieger bezahlen.

roml
23.03.2003, 20:02
Original erstellt von Ibykus
leere Versprechungen:

"...am Dienstag Kampf um Bagdad... "

Beginn: 14.00 Uhr Ortszeit

Pause: 19:30 - 20.00 Uhr

Ende: 23.30 Uhr


es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass überzogen werden muss :hihi


Ich warte lieber bis die DVD Special Edition mit Buchstützen (kleine Tomahawk-Nachbildungen :hihi ) rauskommt.
Also verratet mir ja nicht wie es ausgeht. :hihi :hihi :hihi

Kosto8
23.03.2003, 20:03
mahlzeit :)


heute schon gold geknabbert und öl getrunken :hihi :lach

optim3
23.03.2003, 20:05
Original erstellt von Kosto8
mahlzeit :)


heute schon gold geknabbert und öl getrunken :hihi :lach

na, immer noch long?? :hihi

Ibykus
23.03.2003, 20:07
Irak meldet Tod von 25 US-Soldaten bei Nassirijah

Bagdad (AP) - Bei den Kämpfen um die südirakische Stadt Nassirijah sind nach Angaben der irakischen Streitkräfte 25 US-Soldaten getötet worden. Einem am Sonntag veröffentlichten Militärkommunique zufolge begann der alliierte Angriff am Samstag aus drei Richtungen. Nassirijah liegt 350 Kilometer südlich von Bagdad.

© WELT.de

boardleser
23.03.2003, 20:08
.
.
.
http://www.informationclearinghouse.info/
.
.
.

sonnenschein
23.03.2003, 20:09
Moin Moin an alle :)

optim3
23.03.2003, 20:11
wie sagte bush heute?

das ist der beginn von ganz harten und zähen kämpfen.

vor 4 tagen hörte man noch anderes.

Eumel
23.03.2003, 20:11
Fuer eine Schrecksekunde hatte ich die da auch mal. ;)

Ricke sieht Telekom in Glaubwürdigkeitskrise
[23.03.2003 15:48 ]



Telekom[1]-Chef Kai-Uwe Ricke sieht seinen Konzern in einer "tiefen Glaubwürdigkeitskrise". Angesichts "angeblich neuer und brisanter Informationen[2]" über Bilanzmanipulationen und Falschbewertungen, die in den vergangenen Wochen an die Öffentlichkeit gelangten, sei das "Vertrauen in den Konzern und sein Management erschüttert", sagte Ricke in einem Gespräch mit dem Spiegel. Bei den Anlegern sei ein "fataler Eindruck" entstanden.

Telekom und Bundesregierung werden unter anderem beschuldigt, bei drei Börsengängen milliardenschwere Risiken verschwiegen zu haben. Dabei stützen sich Anwälte von Aktionären, die in den USA gegen die Telekom klagen wollen[3], vor allem auf ein Schreiben des früheren Finanzvorstands Joachim Kröske aus dem September 1999 und ein weiteres, in dem Kröske und der damalige Vorstandschef Helmut Ricke -- der Vater des heutigen Telekom-Chefs -- von "Korrekturbedarf für das Vermögen und das Eigenkapital" berichten.

"Alle diese Vorwürfe werden sich als haltlos erweisen", sagte Ricke, laut dpa. Insbesondere der umstrittene Prospekt Börsengang 2000[4] "war und ist in Ordnung", betonte er. Weitere Überraschungen in der Bilanz seien jetzt nicht mehr zu erwarten. Gleichzeitig habe der Konzernchef Kritik am Telekom-Hauptaktionär, dem Bund, geübt, schreibt das Magazin. Als "absolut unprofessionell" bezeichnete Ricke die Vorgänge um die Ablösung des ehemaligen Telekom-Chefs Ron Sommer[5]. (anw[6]/c't)




--------------------------------------------------------------------------------
URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-23.03.03-000/
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.dtag.de
[2] http://www.heise.de/newsticker/data/jk-24.02.03-005/
[3] http://www.heise.de/newsticker/data/anw-18.03.03-007/
[4] http://www.heise.de/newsticker/data/anm-19.06.00-000/
[5] http://www.heise.de/newsticker/data/jk-16.07.02-014/
[6] mailto:anw@ct.heise.de



Heise Online - http://heise.de/-76707

Kosto8
23.03.2003, 20:13
:hihi

http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=26&tid=711435&offset=0&page=0& :hihi

germanasti
23.03.2003, 20:14
Hi 03 :)

Ist es nicht nett momentan im Irak? :lach

huetchenspieler
23.03.2003, 20:14
Guten ?! Abend !

http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=&tid=711436&offset=0&page=0&uid=166205&iid=6341a3d19d4a475676065336e6d6cc2f

:(

germanasti
23.03.2003, 20:15
1:16pm 03/23/03 BUSH: SADDAM HUSSEIN IS LOSING CONTROL OF HIS COUNTRY

:hihi :hihi :hihi

Ibykus
23.03.2003, 20:17
Original erstellt von germanasti
1:16pm 03/23/03 BUSH: SADDAM HUSSEIN IS LOSING CONTROL OF HIS COUNTRY

:hihi :hihi :hihi


:rofl



jetzt gibts Happahappa und Spielfilm :)

bis viel später

optim3
23.03.2003, 20:19
Original erstellt von germanasti
Hi 03 :)

Ist es nicht nett momentan im Irak? :lach

hi germanasti :)

die amis geben wiedermal ihr bestes! :hihi

mir tun die armen schweine auf beiden seiten leid.

man sollte bush und saddam gegeneinander boxen lassen und
nach dem kampf beide in den wind schießen

germanasti
23.03.2003, 20:20
03:

Beides sind die gleichen dummen Flachpfeifen :(

Trotzdem ist es sehr wichtig, dass der ami nun sein Vietnam II erlebt, denn nur so kann man Bush entsorgen!

Damit bleibt übrigens der Trend seit 1945 bestehen:
Der Ami gewinnt keinen Bodenkrieg mehr, unfähige Soldaten sei dank :dumm

boardleser
23.03.2003, 20:27
.
Bontchev


First, the bad news. I am sorry to say, but we're nowhere near an intermediate-term top. This bear market rally has legs and will continue for quite a while. At least to mid-April, and even then the distribution phase that would follow might go marginally higher.

Now the good news. We have either made or are very close to making a short-term top. Various indicators are at the states they were during the December 2002 and August 2002 highs. I am not 100% sure about the very short term (i.e., I can't promise you a down day on Monday) - but the next week should be mostly down. Even a re-test of the lows is possible, although unlikely. It would be wise to use the pull-back to exit any short positions one might still have, because more upside should follow.
http://www.capitalstool.com/forums/index.php?act=ST&f=2&t=1810&

germanasti
23.03.2003, 20:29
Aus der FTD vom 24.3.2003

Edelmetalle: Die Kriegsprämie im Goldpreis ist weitgehend abgebaut
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Nach dem Motto "Buy on Rumours, Sell on Facts" geriet auch der Goldpreis in der vergangenen Woche unter Druck. Gleich am Montag hatte Gold mit 345 $/Unze seinen Höchstkurs erreicht.


http://www.ftd.de/bm/ga/1048234723128.html?nv=cd-divnews

----------

Im Sinne eines Minen-W sind kurzfristig durchaus nochmals Kurse im Bereich knapp unter 360 Dollar möglich. & dann kommt wohl grössere Entscheidung. :rolleyes:

Eumel
23.03.2003, 20:30
Original erstellt von germanasti

Trotzdem ist es sehr wichtig, dass der ami nun sein Vietnam II erlebt, denn nur so kann man Bush entsorgen!


Wenn es nur so geht wirst du pech mit deiner Einschätzung haben.
400 Miliarden $ würde ich nicht so einfach unterschätzen.
Gute Chancen besten aber im nächsten Jahr bei den Wahlen. ;)

cherry
23.03.2003, 20:31
MX 150

Post

germanasti
23.03.2003, 20:33
Eumel:

Es reicht schon wenn die Amis für einige Tage aufgehalten werden und ein paar weitere Bilder umgehen wie die von heute abend.
Unterschätze die Macht der Us-Bevölkerung dabei nicht!

USA gegen Irak ist Kampf Goliath gegen David.
Goliath war sich dieses Mal so sicher, dass er kein UN-Mandat brauchte und aus absoluter Arroganz heraus sogar 600 Reportern ermöglichte, mit der einziehenden Bodentruppe zu reisen & berichten.
Doch dann kam David mit einem ungebrochenen Kampfeswillen...

optim3
23.03.2003, 20:33
@germanasti

die amis machen zu viele fehler.
ich glaube nicht daß das zufall ist.
sie müssen den ganzen nachschub über kuwait herankarren, lassen
aber in basra und co. massive feindliche kräfte hinter ihren linien.
die flanken wohl nicht sonderlich geschützt.
nach bagdad durchzurennen wäre ok gewesen, wenn der der nachschub
auch über die türkei gefrunzt hätte.

entweder die haben schon gewonnen und das trara jetzt soll nur dem
sieg mehr wert geben oder sie sind wirklich nur unfähig.

heute hat die pressekonferenz der us-army nicht der obermacker abgehalten.
ein zeichen?

cherry
23.03.2003, 20:35
Original erstellt von germanasti
03:

Beides sind die gleichen dummen Flachpfeifen :(

Trotzdem ist es sehr wichtig, dass der ami nun sein Vietnam II erlebt, denn nur so kann man Bush entsorgen!

Damit bleibt übrigens der Trend seit 1945 bestehen:
Der Ami gewinnt keinen Bodenkrieg mehr, unfähige Soldaten sei dank :dumm


Du hast ja fromme Wünsche :ne :ne :ne Die Aussage, das die Ami keinen Bodenkrieg gewinnen, ist eine sehr dümmliche Aussage. Da würde ich an deiner Stelle erst mal ganz erheblich nachdenken.

optim3
23.03.2003, 20:39
Original erstellt von cherry
Du hast ja fromme Wünsche :ne :ne :ne Die Aussage, das die Ami keinen Bodenkrieg gewinnen, ist eine sehr dümmliche Aussage. Da würde ich an deiner Stelle erst mal ganz erheblich nachdenken.

der irak ist ca. so groß wie deutschland.

verteile mal 250.000 soldaten auf diesem gebiet.
sollte die bevölkerung des irak die amis nicht als befreier betrachten, wird
dieser bodenkrieg viel amiblut fordern.
während und nach dem krieg.

cloneshare
23.03.2003, 20:40
Original erstellt von cherry
Du hast ja fromme Wünsche :ne :ne :ne Die Aussage, das die Ami keinen Bodenkrieg gewinnen, ist eine sehr dümmliche Aussage. Da würde ich an deiner Stelle erst mal ganz erheblich nachdenken.

Ach Cherry, die Realität holt dich gerade ein, hat ein Bodenkrieg so an sich.

MX 150
23.03.2003, 20:42
Cherry,

Mail ist unterwegs.Gib bescheid wenns Probleme gibt!



Mfg.: MX 150

cherry
23.03.2003, 20:42
[QUOTE]Original erstellt von optim3
der irak ist ca. so groß wie deutschland.

verteile mal 250.000 soldaten auf dieses gebiet.
sollte die bevölkerung des irak die amis nicht als befreier betrachten, wird
dieser bodenkrieg viel amiblut fordern.
während und nach dem krieg. [/QUOTE
Wenn die Bevölkerung sie nicht als Befreier betrachtet, würde es bei den Amis viel einfacher werden. Man braucht dann keine Rücksicht mehr nehmen

cloneshare
23.03.2003, 20:43
Original erstellt von optim3
der irak ist ca. so groß wie deutschland.

verteile mal 250.000 soldaten auf dieses gebiet.
sollte die bevölkerung des irak die amis nicht als befreier betrachten, wird
dieser bodenkrieg viel amiblut fordern.
während und nach dem krieg.

Die trauen sich nicht einmal in die Städte, wenn es zum Kampf kommt, führen sie ihn aus der Entfernung, war im TV gut zu sehen oder sie werden von hinten überrascht und haben dann hohe Verluste.

Eumel
23.03.2003, 20:44
Original erstellt von optim3
der irak ist ca. so groß wie deutschland.

verteile mal 250.000 soldaten auf diesem gebiet.
sollte die bevölkerung des irak die amis nicht als befreier betrachten, wird
dieser bodenkrieg viel amiblut fordern.
während und nach dem krieg.
slightly more than twice the size of Idaho :hihi
Quelle (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/iz.html#Intro)

cherry
23.03.2003, 20:44
Original erstellt von MX 150
Cherry,

Mail ist unterwegs.Gib bescheid wenns Probleme gibt!



Mfg.: MX 150

Danke

germanasti
23.03.2003, 20:45
03:

Merkste was? :lach

Könnte bald eine dramatische Wendung nehmen!



Cherry:

Amerika hat nachweislich seit 1945 keinen Bodenkrieg mehr gewonnen!

optim3
23.03.2003, 20:47
Original erstellt von cherry
[QUOTE][i]
[B]
Wenn die Bevölkerung sie nicht als Befreier betrachtet, würde es bei den Amis viel einfacher werden. Man braucht dann keine Rücksicht mehr nehmen

dachte die amis möchten die irakische bevölkerung von saddam befreien.:confused:
daß der irak die terroristen unterstützt konnten sie ja nicht beweisen.
chemiewaffen hat er bisher auch keine eingesetzt und wurden auch noch nicht
gefunden.

was machen die amis dann im irak??

nasdaq10.000
23.03.2003, 20:48
Original erstellt von germanasti

USA gegen Irak ist Kampf Goliath gegen David.
Goliath war sich dieses Mal so sicher, dass er kein UN-Mandat brauchte und aus absoluter Arroganz heraus sogar 600 Reportern ermöglichte, mit der einziehenden Bodentruppe zu reisen & berichten.
Doch dann kam David mit einem ungebrochenen Kampfeswillen...

Goldguru g.macht heisse Propganda für den Massenschlächter aus Bagdad.

Übrigens:
------------------------------------------------------------------------------
germanasti
Fidelio der Hölle

Registriert seit: Apr 2001
Beiträge: 56973

421 erstellt am 10.03.2003 um 18:02 Uhr.
--------------------------------------------------------------------------------
Okidoki!

HUI 120,67
XAU 65,29

+50% binnen der nächsten 4-6 Wochen.
+300% im weiteren Jahresverlauf.

Top, die Wette gilt, ab jetzt.

banulo
23.03.2003, 20:50
BRITISCHE LUFTWAFFE

Kampfflugzeug von US-Rakete abgeschossen

Der Verdacht hat sich bestätigt. Ein Flugzeug der britischen Luftwaffe, offenbar eine "Tornado", ist von einer amerikanischen Patriot-Rakete abgeschossen worden

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241763,00.html

-------


Ob die Insel-Affen sich so langsam verarscht vorkommen ?

Als ich die Nummer heut morgen im Radio hörte, konnte ich fast nicht mehr vor lachen.

B.

Kosto8
23.03.2003, 20:50
he leute,

was macht ihr eigentlich, wenn der irakkrieg vorbei ist :rolleyes:

schrott nasdaq com sieht charttechnisch net schlecht aus,

nehmt mal die rallye mit

optim3
23.03.2003, 20:52
@na 10000

wer gegen den einen ist, der muß nicht für den anderen sein.

nix mit schwarz/weiß! :D

ich würde die wette, die du G angeboten hast gerne halten.

um was wetten wir?

Eumel
23.03.2003, 20:53
Original erstellt von banulo
BRITISCHE LUFTWAFFE

Kampfflugzeug von US-Rakete abgeschossen

Der Verdacht hat sich bestätigt. Ein Flugzeug der britischen Luftwaffe, offenbar eine "Tornado", ist von einer amerikanischen Patriot-Rakete abgeschossen worden

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241763,00.html

-------


Ob die Insel-Affen sich so langsam verarscht vorkommen ?

Als ich die Nummer heut morgen im Radio hörte, konnte ich fast nicht mehr vor lachen.

B. Das ist das Risiko bei modernen Kriegen. In Vietnam sind 44% der Soldaten
von ihren eigenen Leuten erschossen worden. Beim Golkrieg II waren es
prozentual sehr viel mehr. :(

cloneshare
23.03.2003, 20:54
Original erstellt von banulo
BRITISCHE LUFTWAFFE



-------


Ob die Insel-Affen sich so langsam verarscht vorkommen ?

Als ich die Nummer heut morgen im Radio hörte, konnte ich fast nicht mehr vor lachen.

B.

tja Gestern haben sie Irakische Tote gezeigt, aber heute nicht die Toten GIs; die Amis haben keine Ahnung was mit ihren Jungs da passiert. :gomad :gomad :gomad

optim3
23.03.2003, 20:54
Original erstellt von cloneshare
Die trauen sich nicht einmal in die Städte, wenn es zum Kampf kommt, führen sie ihn aus der Entfernung, war im TV gut zu sehen oder sie werden von hinten überrascht und haben dann hohe Verluste.

gesehen und mal ans stadtschild gepisst ist für die wohl schon eingenommen.

cloneshare
23.03.2003, 20:56
Original erstellt von Kosto8
he leute,

was macht ihr eigentlich, wenn der irakkrieg vorbei ist :rolleyes:

schrott nasdaq com sieht charttechnisch net schlecht aus,

nehmt mal die rallye mit

da fällt mir ein im nas 100 short zu gehen - der sah so oft schon so toll charttechnisch gut aus und dann blubb

wie der Neue Markt vor einem jahr so sieht Nas auch aus

optim3
23.03.2003, 20:56
@na 10000

wie wärs:

du macht morgen endlich ein musterdepot auf.

darfst auch gegen mein zerfleddertes WO-userdepot 2003 antreten! ;)

nasdaq10.000
23.03.2003, 20:56
Original erstellt von optim3
@na 10000
ich würde die wette, die du G angeboten hast gerne halten.
um was wetten wir?
Falsch verstanden, war 'ne Wette von g. vom 10.3.03 an irgend jemanden:
Ging und geht wohl in die andere Richtung.

ZITAT g.
------------------------------------------------------------------------------
germanasti
Fidelio der Hölle

Registriert seit: Apr 2001
Beiträge: 56973

421 erstellt am 10.03.2003 um 18:02 Uhr.
--------------------------------------------------------------------------------
Okidoki!

HUI 120,67
XAU 65,29

+50% binnen der nächsten 4-6 Wochen.
+300% im weiteren Jahresverlauf.

Top, die Wette gilt, ab jetzt.

cloneshare
23.03.2003, 20:57
Original erstellt von optim3
gesehen und mal ans stadtschild gepisst ist für die wohl schon eingenommen.

jo :hihi

germanasti
23.03.2003, 20:57
Ein kurzer Krieg brächte auch für Deutschland den Aufschwung

Gastbeitrag

von Ulrich Hombrecher

Seit Monaten lastet die Irak-Krise und eine Verlängerung und Vertiefung der Aktienbaisse auf der Weltwirtschaft. Die Unsicherheit über Fortgang und Auswirkungen fördert den Attentismus bei Unternehmen und Verbrauchern. Investitions- und Konsumausgaben werden zurückgestellt. Die Folge: Die befürchtete Abschwächung tritt tatsächlich ein. Jedenfalls ist das weltweite Wirtschaftswachstum im Verlauf des Winterhalbjahres erlahmt.


Artikel erschienen am 24. Mär 2003


http://www.welt.de/data/2003/03/24/56731.html

:rofl:rofl:rofl

Kosto8
23.03.2003, 20:58
Original erstellt von cloneshare
da fällt mir ein im nas 100 short zu gehen - der sah so oft schon so toll charttechnisch gut aus und dann blubb

wie der Neue Markt vor einem jahr so sieht Nas auch aus

na dann geh 100 % short, wenn du so überzeugt bist :p

germanasti
23.03.2003, 20:58
Die Autobranche befürchtet Absatzeinbruch durch Irak-Krieg

Krisenstäbe kümmern sich um logistische Probleme


Artikel erschienen am 24. Mär 2003

http://www.welt.de/data/2003/03/24/56650.html

-----------

Alles schiebt man nun auf den Irakkrieg :zz

germanasti
23.03.2003, 20:59
Original erstellt von cloneshare
da fällt mir ein im nas 100 short zu gehen - der sah so oft schon so toll charttechnisch gut aus und dann blubb

wie der Neue Markt vor einem jahr so sieht Nas auch aus

Laufen die Börsen nun 1-2 Wochen quer ohne Crash, wird es mit dem nächsten Aufwärts-Hüpferle wohl auf Monate hinaus keine neue Tiefs mehr geben, insofern keine nachrichtenbedingten Supergaus. Psychologie der Börse, welche nicht immer sehr rational ist. :rolleyes:

Doch noch stehen alle Zeichen auf Crash

optim3
23.03.2003, 21:00
Original erstellt von optim3
@na 10000

wie wärs:

du macht morgen endlich ein musterdepot auf.

darfst auch gegen mein zerfleddertes WO-userdepot 2003 antreten! ;)

und machstes? :D

nasdaq10.000
23.03.2003, 21:05
Original erstellt von optim3
@na 10000
wie wärs:
du macht morgen endlich ein musterdepot auf.
darfst auch gegen mein zerfleddertes WO-userdepot 2003 antreten! ;)
Mal schau'n.
Börse Online empfahl übrigens im letzten Heft (13 vom 20.3.03)
u.a. folgende (insgesamt 10) Werte mit "Aufholpotential":
Cisco, Infineon, Epcos, Nokia, STMicroelectronics, Allianz, D. Bank, Münchn. Rück.

optim3
23.03.2003, 21:06
Original erstellt von nasdaq10.000
Mal schau'n.
Börse Online empfahl übrigens im letzten Heft (13 vom 20.3.03)
u.a. folgende (insgesamt 10) Werte mit "Aufholpotential":
Cisco, Infineon, Epcos, Nokia, STMicroelectronics, Allianz, D. Bank, Münchn. Rück.

mal schaun = nein.

feigling! :D

trilog
23.03.2003, 21:07
nabend

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=915408000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DUSDEUR.TGT&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000&selected=chart&sid=


euphorie lässt aber nach :hihi

cherry
23.03.2003, 21:07
einige sollten von euch mal Phönix gucken

germanasti
23.03.2003, 21:08
Trilog:

Halte Deine Freude im Zaum. :hihi :hihi :hihi

Sonntags gibts kein Währungshandel. Das sind nur bedeutungslose Taxen. ;)

banulo
23.03.2003, 21:11
...

Zwei Mitarbeiter des britischen Fernsehsenders ITN wurden am Sonntag noch vermisst. Sie waren zusammen mit Lloyd auf dem Weg in die südirakische Stadt Basra beschossen worden. Bei den vermissten Journalisten handelt es sich um Lloyds Kollegen Fred Nerac, Belgien, und Hussein Othman, Libanon.

Lloyd und sein Team sind möglicherweise nicht von Irakern, sondern von alliierten Truppen erschossen worden. Der britische Journalistenverband forderte am Sonntagabend eine sofortige Untersuchung der Todesumstände. Der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon sagte, er könne derzeit nicht bestätigen, dass amerikanische oder britische Verbände für den Tod von Lloyd verantwortlich seien. Premierminister Tony Blair teilte mit: "Alle sind sehr traurig über diese Nachricht."

Das Team war am Samstag auf dem Weg nach Basra zusammen mit dem zweiten Kameramann Daniel Demoustier beschossen worden. Demoustier wurde dabei verletzt, konnte sich jedoch retten. Nach seinen Angaben wurden sie von britischen und amerikanischen Soldaten unter Beschuss genommen, weil hinter oder neben ihren beiden Jeeps auch noch Wagen mit irakischen Soldaten fuhren. "Ich bin so wütend, dass wir von den Alliierten beschossen worden sind", sagte er. "Die Iraker müssen ihr wirkliches Ziel gewesen sein, aber ich bin mir sicher, dass die sich ergeben wollten." Auch die Iraker seien alle erschossen worden.

...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241803,00.html

---------


Aber es ist ja für einen guten Zweck - für BP/Shell.


B.

germanasti
23.03.2003, 21:12
Der heutige Tag hat sehr schön bewiesen, dass die Arroganz der Amis deren eigenes Grab schaufelt.

Rumsfeld, Bush & Co. hätten die Gefangennahme der US-Soldaten problemlos bestätigen können mit dem Hinweis, dass es noch niemals einen Krieg ohne Verlusten auf beiden Seiten gegeben hat. Wohl (fast) jeder hätte es verstanden.
Stattdessen dementiert man es stundenlang und verbietet Vermeldung in Amerika. Sowas ist sehr vertrauensbildend :dumm

Kosto8
23.03.2003, 21:15
klar werden wir auch in der rallye konsolidieren und leicht korrigieren

gold, öl wieder mal ein paar ticks rauf,

also ihr braucht die hoffnung nicht aufgeben :lach

optim3
23.03.2003, 21:17
@germanasti

die amis können nur mit :
lügen
betrügen
bestechung
drohungungen
eroberungen

ihren wohlstand halten.

weshalb sollten sie anfangen die wahrheit zu verbreiten? :confused:

germanasti
23.03.2003, 21:18
Gerhoch Reisegger

Die wahren Ursachen des drohenden Irak-Krieges


“Wenn eine Lüge nur groß genug ist und ständig wiederholt wird, werden sie die Menschen schließlich glauben.“


In den US-Medien wird der wahre Grund des geplanten Irak-Krieges gänzlich verschwiegen: es geht um die Währung im Öl-Geschäft. Die US-Regierung will um jeden Preis verhindern, daß andere OPEC-Länder dem Beispiel des Irak folgen und den Euro als Standard einführen. Dies würde das Ende der US-Vorherrschaft bedeuten. Da der Irak über die zweitgrößten Ölreserven verfügt,






wollen die USA aus strategischen Gründen sich in den Besitz dieser Ölvorkommen setzen, damit das OPEC-Kartell durch eine sehr stark hochgefahrene Ölförderung im Irak gebrochen werden kann. Jede andere Lösung würde die US-Wirtschaft massiv gefährden, da sie allein auf der Vorherrschaft des Dollars als Reserve-Währung beruht, mit der die USA faktisch ihren ungeheuren Öl-Hunger gratis stillten: das Privileg der USA seit 1945 besteht ja darin, daß sie „Dollar produzieren“ – eben „fiat-money“* – und der Rest der Welt Güter, die gegen diese „Petro-Dollar“ getauscht werden.

Inzwischen muß ja aufgefallen sein, daß es keine internationale Unterstützung für den Sturz Saddam Husseins gibt. Auch die ständigen Wiederholungen der USA werden nicht mehr ernst genommen, daß “Saddam die Welt täusche”, obwohl er bisher alle UN-Forderungen zu erfüllen bereit war, und die Tatsache, daß 300 Waffeninspektoren nichts fanden, was irgendwie mit den behaupteten „Massenvernichtungs-Waffen“ (MVW) zu tun hätte. Trotz aller Rhetorik konnte Bush bzw. seine CIA die Welt auch nicht überzeugen, daß Saddam Hussein und Al Qaeda etwas miteinander zu tun haben. – Warum wohl?

Weil der einzige Grund Saddam zu stürzen seine Entscheidung vom November 2000 ist, statt Dollar in Zukunft Euro zu nehmen. Damit hatte er sein Schicksal besiegelt. Bush – als der Öl-Industrie verpflichtet – hat sozusagen deren geostrategische Sicht[1] bezüglich des Öls, womit ein „fabrizierter“ zweiter Golfkrieg seither in der Luft liegt, darüber hinaus droht der ohnedies schwerstens angeschlagenen US-Wirtschaft der tödliche Stoß, wenn der Euro zur Öl-Währung avancieren sollte. Daß der Irak auch seine 10 Mrd.$ Reserven bei der UNO (vom Programm „Öl-für-Nahrung“) in Euro umwandelte, war eine Draufgabe. In diesem Krieg geht es eben nicht um Saddam oder MVW, sondern auch darum, die OPEC einzuschüchtern (auch den anderen Regierungen könnte das Schicksal Saddams drohen) bzw. direkt zu hindern, dem Beispiel des Iraks zu folgen. Dieser hatte sich zum Euro entschlossen, als er bei 80 Cents lag, um wie viel eher liegt ein Umstieg nahe, nachdem der Dollar an die 20% seines Wertes gegenüber dem Euro seit Ende 2002 einbüßte?[2]

Was wäre wenn … die OPEC plötzlich – statt geordnet (d.h. schrittweise) - auf Euro umstiege? – Nun, alle Öl-verbrauchenden Staaten und deren Zentralbanken müßten die „Währungs-Reserven“ von Dollar auf Euro umstellen. Der Dollar würde sofort bis zur Hälfte seines Wertes verlieren – mit den entsprechenden Folgen (u.a. ungeheurer Inflation) für die US-Wirtschaft, die ein derartiger Zusammenbruch der Währung nach sich zöge. Eine Flucht aller ausländischen Anlagen aus dem Dollar – den Aktien und Dollar-bezogenen Wertpapieren – würde einen Sturm auf die Banken wie in den 30-er Jahren auslösen, das Außenhandelsdefizit wäre nicht mehr aufrechtzuerhalten und der Staatshaushalt würde faktisch bankrott sein, usw. Die Krise Rußlands, Lateinamerikas, mit einem Wort der „Dritten Welt“, das Schicksal der Ersten[3].

Vor dem Öl-Problem, das weit über den Irak hinausgeht – und Iran, Saudis, Venezuela inkludiert - und der Aufrechterhaltung des Reserve-Währungs-Status des Dollars ist wohl alles andere nebensächlich. Die Gefahr für den Dollar ist so groß, daß selbst kurzfristige Probleme für die US-Wirtschaft – ein Euphemismus angesichts der Lage - in Kauf genommen werden, um den drohenden Crash des Dollars abzuwenden, der mit einem Umstieg der OPEC auf Euros unvermeidlich wäre. Die Rolle Rußlands, Indiens, Chinas im „Großen Spiel“ scheint klar zu sein, wie ja mit dem Ausbau der „Landbrücken“ hinreichend gezeigt wurde.




DOW-Nasdaq-Crash

Die Kurven zeigen den Kurssturz 1929, wobei der DOW (schwarz bzw. dünne schwarze Kurve links) 89% seines Wertes verlor, der etwa dem Verlauf des Nasdaq (blau) in 2000 (Verlust ca. 70% seines Wertes) entspricht. Der DOW (gelb) ist hier immer noch nahe den historischen Höchstständen; heute (2/2003) erst ca. minus 30% abgebaut. Damit scheint immer noch ein 30 – 50% Minus-Potential möglich, wenn sich 1929 wiederholt.


Bisher beherrschten die USA die anderen Länder durch ihre Währung, sie monopolisieren den Welthandel. Man kann darauf wetten, daß der „Militärisch-industrielle Komplex“ der USA die bisherigen Abweichungen vom „Pfad der Tugend“ wieder rückgängig machen wird / will: zurück zum Dollar. – Wenn ...

Eine weitere in US-Medien nicht kolportierte Geschichte über die „Achse des Bösen“ ist der Umstand, daß auch der Iran daran denkt, Öl gegen Euros zu verkaufen[4]. Die Iranische Zentralbank ist dafür, überhaupt jetzt, wo der Euro stärker geworden ist. Im Jahr 2002 hat sie übrigens den Großteil ihrer Reserven in Euros umgetauscht[5]. Das ist ein starkes Indiz für den Wechsel zum Euro als Öl-Währung[6]. Wen wundert es also, daß der Iran das nächste Ziel in „Kriege gegen den Terror“ ist?

Venezuela, viertgrößter Öl-Produzent und ebenfalls OPEC-Mitglied, könnte dem Beispiel Iraks folgen. Hugo Chavez hatte auch bereits begonnen, Bartergeschäfte mit den Nachbarländern zu schließen, Öl gegen dringend benötigte Güter, wobei der (dem Lande mangelnde) Dollar aus dem Transaktions-Zyklus effektiv ausgeschaltet wurde. Auch er braucht sich keine Sorgen machen, daß die US-Regierung weiter gegen ihn konspirieren wird. Wegen der laufenden Ereignisse hatte Bush ohnehin schon im April 2002 den gescheiterten Militär-Putsch gutgeheißen, bei dem gewiß die CIA aktiv als Drahtzieher beteiligt war.[7] Aber das könnte Venezuela schneller dazu bringen, auf Euro umzusteigen – und damit gerade das bewirken, was die USA am meisten zu verhindern trachteten.

Alarmierend und in den US-Medien ebenfalls völlig totgeschwiegen sind die Umschichtungen – vom Dollar zum Euro - bei den Währungsreserven ausländischer Regierungen: China, Venezuela, wie erwähnt Iran und einige andere OPEC-Länder und kürzlich auch Rußland![8]

Nord-Korea entschied sich ebenfalls am 7. Dezember 2002, offiziell anstelle des Dollars den Euro als Handelswährung einzuführen[9]. Neben gewiß politischen Ursachen dürfte dies auf das US-Öl-Embargo zurückzuführen sein, welches das Land hart getroffen hat. Man erhofft sich vielleicht einen „Handel“ mit den USA: wieder die benötigten Güter zu bekommen, wenn man die jüngsten Entscheide zurücknähme. (Was das Atomprogramm Nord-Koreas betrifft, erwies sich damit einmal mehr die amerikanische Verlogenheit in Bezug auf die MVW-Vorwürfe an den Irak.)

Javad Yarjani, Chef des Öl-Markt-Analyse-Departments der OPEC, hielt im April 2002 in Spanien eine sehr beachtete Rede[10]. Sie setzte sich mit der Frage der Öl-Währung der OPEC in Bezug auf Dollar und Euro auseinander. (Auch diese Rede wurde in den US-Medien zensuriert.)

Er erwähnt u.a.:

„In den späten 90-ern gehen mehr als 4/5 der Währungstransaktionen und die Hälfte der Welt-Exporte auf Dollar-Rechung. Daneben stellt die US-Währung 2/3 der offiziellen Welt-Währungsreserven. Die Abhängigkeit der Welt vom US-Dollar für ihren Handel sah die Länder an Dollarreserven gefesselt, die völlig außerhalb jedes Verhältnisses zu Amerikas Anteil an der Weltproduktion stehen. Der Anteil des Dollars am Welthandel ist viel höher, als der Anteil des US-Welthandels. ... Die Euro-Zone hat einen größeren Anteil am Welthandel als die USA, und während die USA ein riesiges Außenhandelsdefizit haben, hat die Euro-Zone eine ausgeglichene Position. ... Im übrigen ist zu bemerken, daß die Euro-Zone auch ein viel größerer Öl- und Ölprodukte-Importeur als die USA ist.“ ... „Kurzfristig werden die Mitgliedsländer der OPEC weiterhin Dollarzahlungen akzeptieren. Die OPEC wird aber die Möglichkeit einer Fakturierung und Bezahlung in Euro in Zukunft nicht ausschließen. ... Sollte der Euro die Stärke des Dollars herausfordern, was im wesentlichen bedeutete, ihn als Zahlungsstandard für Öl-Rechungen mit einzubeziehen, dann könnte dies bedeuten, daß ein System entstünde, das langfristig vielen Ländern dient. Mit einer erweiterten europäischen Integration und einer starken europäischen Wirtschaft könnte dies vielleicht Realität werden.“ ...

Diese grundlegende Rede und die kommende EU-Erweiterung im Jahr 2004 – 450 Millionen Menschen und ein BIP von ca. 9,5 Billionen – könnte ein Anstoß für die OPEC sein auf den Euro umzusteigen. Hier ist aber noch nicht einmal das Potential von England, Norwegen, Dänemark und Schweden als Mitglieder der Währungs-Union inkludiert, die sie ja derzeit noch nicht sind. Seit April – als diese Rede gehalten wurde – hat sich die Dollar-Euro Relation umgekehrt, und wie es aussieht, wird der Dollar weiter fallen.

Sollte sich Norwegen entschließen, sein Brent-Öl in Euros zu fakturieren und England tatsächlich den Euro einführen, wären dies die Wendepunkte für die OPEC, ebenfalls zum Euro zu wechseln. Für Norwegen könnte das schwedische Votum einen Vorbildcharakter haben, dem sich Dänemark nicht entziehen würde. Der springende Punkt ist also – wieder einmal – England, ob der Euro international Reserve-Währung werden könnte. Nichtsdestoweniger ist einiges in Bewegung, was der Dominanz des Dollars entgegenwirkt. Bereits Mitte des Jahrzehnts könnte die OPEC so weit sein zu wechseln.

Dies würde die US-Wirtschaft hart – um nicht zu sagen: tödlich - treffen, da sie auf´s Engste mit der Rolle des Dollars als Reserve-Währung verbunden ist. Insbesondere dann, wenn sie nicht endlich ihre strukturellen Anpassungen macht, wofür die Zeit und Umstände inzwischen eigentlich zu knapp bemessen erscheinen. Das Ergebnis eines Zusammenbruchs des Dollars würde schließlich bewirken, daß die USA und die EU die Rollen in der Welt-Wirtschaft tauschen, was wohl nicht im Sinne der USA ist. – So könnte die massive US-Drohung mit der militärischen Macht die Ereignisse in den OPEC-Staaten doch eher bestimmen.

Es ist aber so, daß die egoistische US-Politik - "America first" -, die Mißachtung von Völkerrechts-Verträgen, der aggressive Militarismus, den Bogen überspannt haben. Die offene Kriegshetze von Bush hat die USA gezeigt, wie sie tatsächlich sind: Kriegstreiber seit eh und je, die sich nun erklärterweise auch nicht mehr um eine Zustimmung des UN-Sicherheitsrats kümmern und nach eigenem Gutdünken losschlagen.

Das Ende der US-Vorherrschaft wird aber schließlich kommen. Mit dem Militär alleine ist sie nicht aufrechtzuerhalten. Im Gegenteil, dies ist das Zeichen der Schwäche und des Niederganges. Der französische Historiker Emmanuel Todd, der den Untergang des sowjetischen Imperiums 1976 voraussagte, hat dies in ähnlicher Weise für das amerikanische getan ["Weltmacht USA. Ein Nachruf." Piper-Verlag 2003, ISBN 3492045359]. Hauptgründe werden also – aus oben Gesagtem – sein: ein zu hoher Ölpreis und eine starke Abwertung des Dollars.

Außer den bereits erwähnten politischen Risiken, bedeutet insbesondere die angeschlagene Wirtschaft Japans eine große Gefahr. Japan könnte – wegen eines Krieges – einen über längere Zeit anhaltenden höheren Ölpreis (45$/barrel) nicht verkraften. Würden Banken krachen, und wegen ihrer außerordentlichen (100%-igen) Abhängigkeit vom Öl die Wirtschaft zusammenbrechen, hätte dies eine Kettenreaktion in Südostasien und in weiterer Folge in Europa und Rußland zur Folge. Und das würde die USA in derselben Weise treffen.

Wie sind einige der Rahmenbedingungen?

Der US-"war on terrorism" hat, soweit man sieht, bereits jetzt riesige Defizite zur Folge – und dazu ein historisch höchstes Handelsbilanz-Defizit.


Viele Entwicklungsländer folgen dem Beispiel Venezuelas und Chinas (und anderer Länder), ihre Dollar-Währungsreserven gegen Euros (und Gold) zu tauschen.


Die OPEC könnte auf Euro umsteigen – oder eine eigene Öl-gedeckte Währung schaffen. Die anderen Aktivitäten in der islamischen Welt bezüglich eines Gold-Dinars – von Malaysias Premier Mahathir sehr gefördert - sind noch nicht einmal ausgelotet.


Entwicklungsländer mit geringen Dollar-Reserven beginnen ihren Handel auf Barter-Geschäfte umzustellen, indem sie mit Computer-unterstützten Tauschgeschäften ihre unterbewerteten Grundstoffe handeln (Venezuelas Präsident Chavez hat dreizehn solcher Öl-Barter-Verträge geschlossen).


Die USA könnten nicht länger ihr Handels-Defizit (5% vom BIP) finanzieren und auch den angeblichen, weltweiten Krieg ohne Ende „gegen den Terror“ nicht fortsetzen.

Über die Probleme der US-Wirtschaft haben wir schon so viel gesagt, daß es hier nicht nötig ist, darauf nochmals einzugehen.

Was die (US-)Eliten ja verstehen, aber sonst nicht allgemein bekannt sein dürfte, ist der Umstand, daß die Stärke des Dollars per se nicht auf der Leistung der US-Volkswirtschaft beruht. In Wahrheit beruht sie seit 1945 auf dem Privileg, internationale Reserve-Währung zu sein - und als fiat-Währung für die weltweiten Öl-Transaktionen (Petro-Dollar) verwendet zu werden. Die USA drucken Hunderte Milliarden dieser fiat-Petro-Dollar, die dann von den Nationalstaaten zum Kauf von Öl/Energie bei den OPEC-Produzenten (mit Ausnahme des Irak und einiger noch zaghafter Versuche Venezuelas und demnächst wohl des Iran) verwendet werden. Diese Petro-Dollar werden dann von der OPEC zurück in die USA über Treasury-Bills oder andere Dollar-bezogene Werte wie US-Aktien, Immobilien, etc. rezykliert. Dieses Rezyklieren der Petro-Dollars ist der Preis, den die Ölproduzenten zu bezahlen und den sich die USA für ihre bisherige Duldung des OPEC-Kartells ausbedungen haben.

Der Dollar war und ist das globale Instrument der USA schlechthin, und nur der USA[11], die per „fiat!“ produzieren konnten. Der Dollar, eine fiat-Währung, ist trotz des US-Handelsbilanz-Rekorddefizits und der gigantischen Schulden (die USA sind die am meisten verschuldete Nation) auf einem 16-jährigem Hoch. Der Welthandel ist also ein Spiel, bei dem die USA Dollars „produzieren" und der Rest der Welt erzeugt Güter, - die man mit dem Dollar kaufen kann!


Dollar-Hegemonie

Per definitionem müssen die Dollar-Reserven in US-Anlagen investiert werden, womit ein Überschuß im Kapitalverkehr für die US-Wirtschaft entsteht. Sogar nach einem Jahr scharfer Korrekturen sind die US-Aktien immer noch auf einen 25-Jahres-Hoch, wobei sie mit einer Prämie von 56% im Vergleich zu aufstrebenden Märkten gehandelt werden. Der Überschuß der US-Kapital-Bilanz (von ausländischen Investitionen) finanziert damit das Defizit der Handelsseite. Darüber hinaus ist jeder in Dollar geführte Wert, unabhängig von seiner Lokation, effektiv ein US-Wert. Wenn Öl also aufgrund der staatlichen Aktionen in Dollar gehandelt wird, und der Dollar ein fiat-Geld ist, besitzen die USA effektiv die Welt-Ölvorräte zu ihrer freien Verfügung. Und je mehr die USA „greenbacks“ (Dollar) produzieren, umso höher steigt der Preis für US-Werte. Somit bedeutet eine Politik des starken Dollars in doppelter Weise für die USA einen Gewinn.

Diese gegenwärtige ungerechte Situation mit der US-Wirtschaft ist aber nur so lange aufrechtzuerhalten, als:

die Völker das nötige Öl und andere Lebensnotwendigkeiten weiter auf Dollarbasis nachfragen und bezahlen,


die fiat-Reserve-Währung für weltweite Öl-Geschäfte der Dollar – und nur der Dollar - bleibt.

Die Einführung des Euro ist aber ein neuer wesentlicher Faktor, und er erscheint als die hauptsächlichste Bedrohung der wirtschaftlichen US-Hegemonie.

Angesichts dieser Lage wird Amerika den Irak-Krieg führen, Saddam stürzen und dann eine gigantische Ausweitung der irakischen Ölproduktion beginnen, um den Ölpreis nach unten zu drücken, womit man das OPEC-Kartell zu zerstören hofft - und damit die Möglichkeit, das Ölgeschäft auf Euros umzustellen, unterbindet. Darum geht es also beim „Kriege gegen den Terrorismus“. Wie das inszeniert wird, ist auch klar: die USA sagten es ja bereits. Eine US-Militärregierung im eroberten Irak wird dies sicherstellen und als erstes den Irak wieder zum Dollar zurückführen. Dann kann eine Marionetten-Regierung wie in Afghanistan „regieren“. Selbstverständlich werden die Ölfelder vom Militär „geschützt“, damit die Bush-Junta die Förderung bis zur fünffachen der heutigen hochfahren kann, womit alle OPEC-Länderquoten (für den Irak insgesamt 2 Millionen Fässer pro Tag) gesprengt würden. (Wer würde – und könnte aus wirtschaftlichen Gründen - freiwillig seine Quote reduzieren?)

Während des Programmes „Öl-für-Nahrungsmittel“ hat der Irak in 5 Jahren für 60 Mrd.$ Öl verkauft, das sind weniger als 1 Mio. Faß/Tag. Nach entsprechenden Investitionen in die Förderanlagen könnte das auf 7 Mio. pro Tag (2,5 Billionen barrel/Jahr) gesteigert werden. Bei einer Weltproduktion von 75 Millionen/Tag und OPEC 25 Mio./Tag ist klar, daß dies die OPEC vernichten, und weiters, daß der Ölpreis auf vielleicht 10$/b. sinken würde. Damit sparten sich die Öl-importierenden Länder 375 Mrd.$ pro Jahr bei ihrer Ölrechnung.

So heißt es auch: "The Iraq war is not a moneymaker. But it could be an OPEC breaker." (Der Irak-Krieg ist kein Geschäft, aber der Zerstörer der OPEC.)

Diese Überlegungen werden natürlich auch von den Betroffenen angestellt. Was die USA betrifft, so wäre in diesem gefährlichen Spiel das die „beste Möglichkeit“, die dabei herauskommen könnte, wenn alles glatt liefe. Ob aber die OPEC tatenlos zusieht, wenn die USA das irakische Öl auf Teufel-komm-raus zu fördern planen, was ihrem Selbstmord gleichkäme, ist mehr als fraglich. Daß dies nicht der Fall sein dürfte, zeigen auch die weltweiten Widerstände gegen das US-Vorgehen (wobei den Menschen in den Massendemonstrationen diese Zusammenhänge kaum bewußt sind), die praktisch die politischen Initiativen bis hin zu den Erpressungsversuchen der USA de facto scheitern ließen.

Die OPEC wird also aus Selbsterhaltungsgründen das Öl auf Euros umstellen. Diese Entscheidung wäre das Ende der US-Dollar-Hegemonie, - und das Ende des Supermacht-Status.

Der Economist schrieb vor einem Jahr vom Paradox der amerikanischen Macht[12], die zwar auf lange Sicht nicht ernsthaft gefährdet werden könne, aber vor Herausforderungen stünde, die es geraten erscheinen ließen, „Koalitionen“ mit anderen Staaten einzugehen, um nicht mit bloßer Gewalt, sondern mit „soft power“ die Welt dazu zu bringen, das zu tun, was Amerikas Wille ist. Die Argumentation ist eine Mischung aus Wahrheit und Desinformation, Analyse und Drohung.

Interessant ist aber die Betrachtung der „drei Arten der Macht“. Es sind dies:

die militärische Ebene,


die wirtschaftliche und


die „transnationalen Beziehungen jenseits der Kontrolle der Regierungen[13]“

Das ist gewiß richtig, aber doch kaum neu, denn Carl Clausewitz oder Sun-Tsu im frühen China haben wohl ihre Beurteilung der Lage nicht bloß auf die zahlenmäßige Stärke der Streitkräfte ausgerichtet, und schon die Feststellung Clausewitz´, daß der Krieg die Fortsetzung der Politik unter Beimischung anderer – militärischer – Mittel sei, zeigt dies deutlich.

Nye sieht die militärische Macht der USA als „unipolar“ an; sie allein sind in der Lage, atomare und konventionelle Streitkräfte weltweit zu „projizieren“, d.h. damit zu drohen – und Krieg zu führen. Das mag heute so erscheinen, aber noch funktioniert die „Rote Armee“ mit ihren Atomraketen, und China ist einfach zu groß, als daß es von der US-Militärmacht besiegt werden könnte. Die diesbezügliche Ungewißheit liegt wohl darin, daß sowohl Rußland als auch China, als Kulturvölker, es kaum auf eine Probe auf´s Exempel ankommen lassen; womit die amerikanische Drohung[14] – noch – wirkt.

Bei der zweiten Dimension, der wirtschaftlichen – räumt Nye ein, daß sie multipolar sei: Europa, Japan und die USA stünden für 2/3 der Welt-BIP. Dies ist aber bereits eine verzerrte Sicht mit monetaristischen Größen und einem fiat-Geldsystem. Amerika ist, wie wir gezeigt haben, entgegen der Darstellung Nyes, in Wahrheit bankrott. Es lebt von den nicht bezahlten Importen vom Rest der Welt. Obwohl hier „Multi-Polarität“ eingeräumt wird, ist Amerika gerade hier am tödlichsten bedroht.

Die dritte Dimension, die transnationalen Beziehungen, sind ebenfalls ein eigener Fall. Die Rolle der Banken wird geradezu bescheiden neben Hacker und Internet gestellt. Sie ist aber überwältigend und in Quasi-Friedenszeiten das bevorzugte US-Kriegsmittel zur Destabilisierung fremder Länder. Hier erzählt Nye von einer „weitgestreuten Macht, und es hat keinen Sinn, hier überhaupt von Unipolarität, Multipolarität oder Hegemonie zu sprechen“. Nun, dieses Herunterspielen einer anonymen Macht (des Dollars), die natürlich eine eindeutige Adresse hat, gehört zu den Arkana der US-Politik. Wo man nicht weiß, wo oder von wem man angegriffen wird, ist die Gegenwehr schwierig, wenn nicht unmöglich. Aber hier spielen die USA, oder sollte man präziser sagen: die „Ostküste“, eine dominante Rolle. Sehen wir z.B. die Lage in Japan an. Um seine Finanz- und Schuldenprobleme zu lösen, müßte Japan nur etwa eine Billion Dollar (1.000 Mrd. $) an amerikanischen Werten – die es besitzt! - auflösen. Dies würde die USA in den Abgrund stürzen, – und daher machte auch der (inzwischen zurückgetretene) US-Finanzminister O´Neill klar, daß den Japanern diese Option nicht offensteht!

Aber gerade diese Ebene funktioniert nur so lange als Machtfaktor, als der Rest der Welt sich die US-Regeln aufoktroyieren läßt: d.h. den Dollar als Reservewährung akzeptierte. Auch dann noch, als 1971 Nixon die Golddeckung des Dollars widerrief, und der Dollar seither nur noch Papiergeld der Art ist, wie es John Law auch zur Zeit der Französischen Revolution „erfand“, also legales Falschgeld ohne jegliche Deckung.

Nyes spricht also sehr genau die Schlüsselbereiche an, vernebelt sie aber auch mit Desinformation. Er sagt uns, „daß die internationale finanzielle Stabilität von vitaler Bedeutung für das Wohlergehen der Amerikaner sei, aber die Vereinigten Staaten hier die Kooperation anderer benötige, um dies sicherzustellen.“ – Nur das ist nun zu Ende. Daher stürzt das Gebäude ein, dem eine seiner tragenden Säulen weggebrochen ist.

Eines der kleinen schmutzigen Geheimnisse der „Weltordnung“ ist also, daß der „Rest der Welt“ die USA vom Thron stürzen könnte, wann immer man sich zum Sturz des Dollar-Standards entschlösse. Diesem Dilemma kommt Amerika in nächster Zukunft nicht mehr aus. Daß dies noch nicht in Gang gesetzt wurde, hängt mit den damit verbundenen tiefgreifenden Erschütterungen aller „westlichen“ Nationen zusammen, die sie fürchten. Das könnte sich aber ändern, je mehr sich die USA selbst als „super-rogue“ (größter Schurke) vor der ganzen Welt gebärden. Es könnte also gerade dazu kommen, was die USA mit ihrer Politik verhindern wollen.

Japans Wirtschaft könnte bei einem Krieg – und zeitweilig hohen Ölpreisen – kippen, Iran, Venezuela und all die erwähnten anderen Länder könnten sich zum Euro als Handelswährung wenden, womit die OPEC-Entscheidung für den Euro als fiat-Währung (die auch der Euro ist!) nur beschleunigt würde. Darüber hinaus ist die US-Regierung in der konkreten Politik bei ihren Untugenden geblieben:

massive Ausweitung des Defizits,


Mangel an einer durchgreifenden Durchsetzung wirksamer Börsenaufsicht (SEC),


gescheiterte Wirtschafts- und Steuerpolitik.

Die Amerikaner haben davon kaum eine Ahnung, da dies aus den US-Massenmedien ausgeblendet wird. Sie werden – wie auch Europa – mit Konsum und Unterhaltung (panem et circenses) abgefüttert. Nur im Internet und „Samisdat“-Veröffentlichungen stehen noch „echte Informationen“.

Résumé

Es ist wahrscheinlich, daß jeder Versuch von OPEC-Staaten, zum Euro überzugehen – im Mittleren Osten oder Lateinamerika – von den USA mit offener militärischer Intervention oder verdeckter Geheimdienst-Operation bekämpft wird. Unter dem Vorwand des andauernden „Krieges gegen den Terror“ manipuliert die US-Regierung die Amerikaner – und über die US-beherrschten Medien – die ganze Welt, und täuscht sie über die wirtschaftlichen Gründe des drohenden Irak-Krieges. Dieser hat nichts mit irgend welchen Bedrohungen durch Saddam Husseins MVW-Programm zu tun. Es ist ausschließlich ein Krieg um die weitere Vorherrschaft des Dollars als Öl-Währung. Diese Situation ist nicht erst eine, die sich in den letzten Monaten entwickelt hätte, sondern stand schon vor dem Regierungsantritt Bushs – als Lobbyist der Öl-Konzerne – fest, wie auch die bankrotte Lage der USA schon lange so ist, wie sie ist. Der 11. September war daher – wie viele dies klar erkannten – das „zweite Pearl Harbour“, mit dem die Kriegspropaganda angeworfen wurde.

Die Auseinandersetzung des Dollars mit dem – von den USA eigentlich miterfundenen - Euro wird unvermeidlich sein. Damit wird zu den „Religions-“ und „ideologischen“ eine neue Kategorie von Kriegen kommen: Währungs-Kriege. Die hatte man ja noch nicht 1945 abgeschafft.


--------------------------------------------------------------------------------

* Auf die Hervorbringung von Geld bezogene Anspielung aus dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments: "Fiat lux!" (lat.) - "Es werde Licht!"

[1]Man erinnere sich des IHT-Artikels von William Pfaff über den „gekauften Präsidenten“. International Herald Tribune vom 24. 1. 2002, „The American Problem is Domination of Politics by Money”.

[2] Diese Informationen sind in den US-Medien völlig totgeschwiegen; nur ein Radio Free Europe-Artikel vom 6. Nov. 2000 besprach dieses Quasi-Staatsgeheimnis, von dem auch der Spiegel hier berichtete. Recknagel, Charles, Iraq: Baghdad Moves to Euro, http://www.rferl.org/nca/features/2000/11/01112000160846.asp

[3] Auch hier der Hinweis auf Ch. Goodhart, der bezogen auf die Euro-Einführung auch hier die Möglichkeit des Staatsbankrotts sah.

[4] Gutman, Roy & Barry, John, Beyond Baghdad: Expanding Target List (Über Bagdad hinaus: Erweiterung der Liste: Washington denkt über eine Reorganisation der arabischen und islamischen Welt nach), 11. August 2002

http://www.unansweredquestions.net/timeline/2002/newsweek081102.html

[5] „Mehr als die Hälfte der Devisenreserven des Landes wurden in Euro getauscht“, erklärte Mohammad Abasspour von der Entwicklungskommission des Parlaments. `Forex Fund Shifting to Euro`, Iran Financial News, 25. August 2002. http://www.payvand.com/news/02/aug/1080.html .

[6] `Economics Drive Iran Euro Oil Plan, Politics Also Key` (Die Wirtschaft ist für den Euro-Öl-Plan ausschlaggebend, aber auch die Politik spielt eine Schlüsselrolle), August 2002

http://www.iranexpert.com/2002/economicsdriveiraneurooil23august.htm

[7] Birms, Larry & Volberding, Alex, `U.S. is the Primary Loser in Failed Venezuelan Coup`, (Die USA sind die Hauptverlierer des gescheiterten Putsches in Venezuela), Newsday, 21. April 2002

http://www.coha.org/COHA%20_in%20_the_news/Articles%202002/newsday_04_21_02_us__venezuela.htm .

[8] `Euro continues to extend its global influence` (Der Euro dehnt seinen globalen Einfluß weiter aus), 7. Januar 2002

http://www.europartnership.com/news/02jan07.htm

[9] Gluck, Caroline, `North Korea embraces the Euro` (Nord-Korea schließt sich dem Euro an), 1. Dezember 2002

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/asia-pacific/2531833.htm .

[10] `The Choice of Currency for the Denomination of the Oil Bill,` (Wahl des Währungs-Standards für Öl), Rede von Javad Yarjani, OPEC Marketing Analysis Department, April 2002

http://www.opec.org/NewsInfo/Speeches/sp2002/spAraqueSpainApr14.htm .

[11] Um genau zu sein, sind es nicht die Vereinigten Staaten, sondern es ist eine private Bank in jüdischem Besitz! Das Federal Reserve System ist keine staatliche Behörde wie z.B. die Deutsche Bundesbank oder das US-State Department, sondern ein privates Bankenkonsortium, das aus folgenden Geldhäusern besteht:

- Rothschild Bank of London

- Rothschild Bank of Berlin

- Lazard Brothers of Paris

- Israel Moses Seif Banks of Italy

- Warburg Bank of Hamburg

- Warburg Bank of Amsterdam

- Lehman Brothers New York

- Chase Manhattan Bank of New York

- Kuhn-Loeb Bank of New York

Goldman Sachs Bank of New York

[12] The Economist vom 23. März 2002 „The new Rome meets the new barbarians“ (Rom trifft auf die neuen Barbaren) von Joseph Nye, Dekan von Harvards Kennedy School of Government und früherer „Assistent Secretary of Defense“ (1994-95), steht gemeinsam mit Samuel Huntington als Herausgeber von „Global Dilemmas“ im Zentrum der Ideologie-Schmiede, die die heutige US-Politik de facto bestimmt.

[13] Beispielsweise die elektronischen Transfers gigantischer Summen durch das Bankensystem, die (unvermeidlichen) terroristischen Netzwerke, die weltweit Waffen und Drogen verschieben, das Internet(!), oder Computer-Hacker(!).

[14] Madeleine Albright: „... we have the means and the will to use it!“ (… wir haben die Mittel, und den Willen sie einzusetzen!)

________________________________________-

© 2003 / V.i.S.d.P. Gerhoch Reisegger

[4.3.2003]


Text von der Seite www.staatsbriefe.de

;)

germanasti
23.03.2003, 21:19
Kosto:

Nun hau nicht so auf den Putz & lass den anderen ihre Meinung, denn auf die 4000 P. im DAX warten wir noch heute. :rolleyes:



03:

& exakt deshalb wird es dieses Land in wenigen Jahren nicht mehr geben. Wetten? ;)

trilog
23.03.2003, 21:22
#231


vor allem fufnote 11 sehr interessant.

bush musste ja neulich öffentlichen dementieren lassen, daß irak - krieg auf druck der jüdischen lobby eingeleitet wurde.

wie sagte schon bismarck: ich glaube regierungen solange nichts bis sie es offiziell dementieren :hihi

optim3
23.03.2003, 21:23
@germanasti

dein 231

es ist jedoch kein religionskrieg daraus geworden.

da ist etwas verdammt schief gelaufen! :D

die waren einfach zu überheblich.

hochmut kommt vor dem fall! :D

Kosto8
23.03.2003, 21:24
Original erstellt von germanasti
[B]Kosto:

Nun hau nicht so auf den Putz & lass den anderen ihre Meinung, denn auf die 4000 P. im DAX warten wir noch heute. :rolleyes:





:confused:

ich hau doch nicht auf den putz :confused:

ich bin ein ganz bescheidener mensch :rolleyes:

ich sag nur meine meinung, mehr nicht,

vielleicht/wahrscheinlich laufen wir auch 4 wochen quer,

optim3
23.03.2003, 21:26
Original erstellt von Kosto8
:confused:

ich hau doch nicht auf den putz :confused:

ich bin ein ganz bescheidener mensch :rolleyes:

ich sag nur meine meinung, mehr nicht,

vielleicht/wahrscheinlich laufen wir auch 4 wochen quer,

hey!!

lass dich nicht unterbuttern! :)

germanasti
23.03.2003, 21:27
3:25pm 03/23/03 US PROTESTS RUSSIA SALE OF SENSITIVE EQUIP. TO IRAQ-CNN :rolleyes:

optim3
23.03.2003, 21:29
Original erstellt von germanasti
3:25pm 03/23/03 US PROTESTS RUSSIA SALE OF SENSITIVE EQUIP. TO IRAQ-CNN :rolleyes:

ev wollen die doch den großen krieg und gewinnen somit doch! :(

zumindest werden alle verlieren! :(

germanasti
23.03.2003, 21:30
03:

Die Bevölkerung wird Bush vorher stürzen. :)

Kosto8
23.03.2003, 21:30
Original erstellt von optim3
hey!!

lass dich nicht unterbuttern! :)

nö :)

da hält der germa :mad: mir die 4000 im dax unter die nase
(längst geschichte)

und seine 450 im s&p 500 für 10/2002 lässt er untern tisch fallen :lach

optim3
23.03.2003, 21:31
Original erstellt von germanasti
03:

Die Bevölkerung wird Bush vorher stürzen. :)

die sind schon gleichgeschaltet, falls nicht kriegsrecht.

germanasti
23.03.2003, 21:32
20:48 Uhr
Schwere Luftangriffe auf Zentrum Bagdads

Bagdad (dpa) - Wieder massiver Bombenhagel auf Bagdad: Die amerikanische Luftwaffe hat Abend erneut das Regierungsviertel im Zentrum der irakischen Hauptstadt angegriffen. Augenzeugen sprechen von dicken Rauchschwaden, die nach den Luftschlägen aufgestiegen sind. Heftige Explosionen erschütterten Stadt. Das Viertel mit einer Palastanlage von Saddam Hussein und mehreren Ministerien und Regierungsgebäuden war vorher schon einmal bombardiert worden.

-------------

Saddam konnte sich monatelang auf exakt diese Situation einstellen. Ergo wird in diesen Gebäuden nicht mehr viel zu finden sein.
Seine Kampfarmee befindet sich in den wohngebieten.

Ich bin ja gespannt wie lange es noch dauert bis versehentlich eine bombe im PRessezentrum einschlägt, so sehr wie man momentan von dort berichtet. :(

germanasti
23.03.2003, 21:33
20:23 Uhr
Bush warnt Iraker vor Misshandlung von Gefangenen

Washington (dpa) - US-Präsident George W. Bush hat den Irak davor gewarnt, amerikanische Kriegsgefangene zu misshandeln. Über den Verlauf des Krieges äußerte er sich zufrieden. Zugleich bereitete er die Amerikaner aber darauf vor, dass der Krieg noch länger dauern könnte. Die USA und ihre Alliierten seien erst in der Anfangsphase. Aber es sei klar, dass Saddam Hussein die Kontrolle verliere. Als Beispiel der amerikanischen Erfolge nannte der Präsident die Sicherung des westlichen Irak durch US-Truppen.

-.............

Amis haben nun die menschenleere Wüste abgesichert. HURRA !!! :dumm

germanasti
23.03.2003, 21:34
:rolleyes:


Original erstellt von Kosto8
nö :)

da hält der germa :mad: mir die 4000 im dax unter die nase
(längst geschichte)

und seine 450 im s&p 500 für 10/2002 lässt er untern tisch fallen :lach

optim3
23.03.2003, 21:35
@germanasti

bush hat die presse schon gewarnt.

ca. wörtlich:

diesesmal können wir die sicherheit der presse nicht gewährleisten.


haut ab! :D(das war nicht ganz wörtlich)

Eumel
23.03.2003, 21:38
#231 Germa

11] Um genau zu sein, sind es nicht die Vereinigten Staaten, sondern es ist eine private Bank in jüdischem Besitz! Das Federal Reserve System ist keine staatliche Behörde wie z.B. die Deutsche Bundesbank oder das US-State Department, sondern ein privates Bankenkonsortium, das aus folgenden Geldhäusern besteht:


Germa bist du dir wirklich sicher, das du hier einen antisemitischen Kurs
einschlagen willst. :rolleyes:
Vielleicht könntest du das noch nachträglich kommentieren oder das
ganze(es ist eh ein Repost) löschen.

optim3
23.03.2003, 21:38
Original erstellt von germanasti

-.............

Amis haben nun die menschenleere Wüste abgesichert. HURRA !!! :dumm

ne proforma rechnung eben.

in 4 tagen haben wir xx % vom irak eingenommen.

d.h.

in xx tagen haben wir 100 % :D :p

Kosto8
23.03.2003, 21:39
ihr könnts ja sagen, wenn ich euch nicht mehr passe :(

cloneshare
23.03.2003, 21:41
mich hat man gerade versucht aus Saudi Arabien zu hacken :lach

Penner da haben die sich den falschen ausgesucht :lach

germanasti
23.03.2003, 21:41
Eumel:

Nö, da gibt es nichts zu löschen.

Wobei das mit der jüdischen FED in der Gründungszeit sicherlich richtig ist. Nur haben diese Einzelbanken mittlerweile nicht mehr viel mit dem Volk gemeinsam. Sie sind Amerika und beinhalten VIELE Nationalitäten.



Kosto:

Wir lieben Dich alle. :kiss: