Vollständige Version anzeigen : 28.03.03: "Baisse offiziell beendet". Ein Novum & die Masse hat recht?
Kommandant der irakischen Luftabwehr entlassen?
Der irakische Staatschef Saddam Hussein soll seinen Luftabwehrkommandanten Musahim Saab el Tikriti entlassen haben. Dies berichtete ein britischer Regierungssprecher in London mit Berufung auf Geheimdienstinformationen. Grund für die Entlassung des hochrangigen Militärs, der auch ein Cousin Husseins ist, sollen fehlgeleitete irakische Abwehrraketen sein. Diese hätten ihr Ziel verfehlt und seien in Wohnviertel der Hauptstadt Bagdad gestürzt. Das Amt des Luftwaffenkommandeurs werde nun von Genral Schahin Jasin Muhammed el Tikriti übernommen.
Ursache von zwei Explosionen in Bagdad?
Diese Meldung stützt Spekulationen über die Ursache von zwei Explosionen in Bagdad. Bei einer Explosion auf einem Marktplatz waren am Freitag nach irakischen Angaben 58 Zivilisten getötet worden. Bei einem ähnlichen Zwischenfall am Mittwoch kamen auf einem anderen Marktplatz 14 Menschen ums Leben. Nach irakischen Angaben verursachten Bomben der britischen und US-Truppen die Explosionen.
Verschleierung vor Journalisten?
In britischen und US-Kreisen war hingegen die Vermutung geäußert worden, die Explosionen könnten auf fehlgeleitete irakische Boden-Luft-Raketen zurückgehen. Allerdings schränkte der britische Regierungssprecher ein: "Wir sagen nicht definitiv, dass diese Explosionen von irakischen Raketen verursacht wurden." Allerdings müssten nach den neuesten Geheimdienstinformationen, die Ministerpräsident Tony Blair erhalten habe, die irakischen Angaben mit Skepsis betrachtet werden. "Eine große Anzahl irakischer Boden-Luft-Raketen hat nicht funktioniert. Viele verfehlten ihr Ziel und fielen auf Bagdad, bevor sie explodierten." Weiter sagte der Sprecher, Angehörige der zivilen Verteidigung hätten die Trümmer der Raketen wegbringen müssen, bevor Journalisten die Einschlagstellen aufgesucht hätten.
http://t-news.t-online.de/zone/news/spez/irak/ar/ar-irak-luftabwehrchef,templateId=Content.jsp,iID=2392176,frame=cont.html
niemandweiss
30.03.2003, 10:22
Original erstellt von germanasti
Lupo:
Vll. schenkt mir Neuling nächsten Samstag ja so ein Ding. :rolleyes:
Heute nacht hatte ich einen fürchterlichen Traum.
Mich haben Schwadronen von Salatblättern, totem Wasser und leere Pizzaverpackungen verfolgt. :(
Daraufhin hab ich mir erstmal drei Pizzen in die Röhre schieben müssen. :rofl
sprich ... GOTT ... was wie ..... :confused:
nach diesem DEINEM ... TRAUM :rolleyes:
germanasti
30.03.2003, 10:38
Die heutige Euro am Sonntag hat wirklich was an der Waffel. :mad:
Sollte der irakkrieg nicht zu lange dauern, erklärt man die Baisse für beendet und DAX für gnadenlos unterbewertet. Kein Wunder das Gottfried Heller ein paar Klosprüche rauslassen durfte.
Von Staatsanleihen rät man wegen Krieg ab, dafür sollen Anleger in Unternehmensanleihen und denen von Schwellenländern investieren. Vor allem Brasilien wird herzlichst empfohlen.
Den Internets steht ein neuer Boom bevor. EBAY wird glasklar zum Kauf empfohlen.
Kann die Welt so dumm sein? :ne
niemandweiss
30.03.2003, 10:41
danke fürs Lesen :kiss:
guten morgen germanasti,
moin all,
bush versteckt sich hinter gott,
indien versteckt sich hinter vielen göttern usw., um kriege zu rechtfertigen.
frage ans unisversum:
WO VERSTECKT SICH GOTT?
gruß trine
Die Ölraffinerie von Basra wird von den Amerikanern als gesichert gemeldet.
Und hier ist der Krieg schon gelaufen.
Die Amerikaner werden die Ölproduktion wieder anfahren, und diese als entschädigung für einen langen Krieg einfahren.
Original erstellt von germanasti
Die heutige Euro am Sonntag hat wirklich was an der Waffel. :mad:
Sollte der irakkrieg nicht zu lange dauern, erklärt man die Baisse für beendet und DAX für gnadenlos unterbewertet. Kein Wunder das Gottfried Heller ein paar Klosprüche rauslassen durfte.
Von Staatsanleihen rät man wegen Krieg ab, dafür sollen Anleger in Unternehmensanleihen und denen von Schwellenländern investieren. Vor allem Brasilien wird herzlichst empfohlen.
Den Internets steht ein neuer Boom bevor. EBAY wird glasklar zum Kauf empfohlen.
Kann die Welt so dumm sein? :ne
Das mit den Staatsanleihen ist schon richtig. Unbemerkt haben die langfristigen Zinsen gedreht. Ein neuer 10 jähriger Zinszyklus ist angebrochen. Daher kann man nur 1-2 jährige Titel empfehlen.
Ich Frage mich nur warum sie die Brasilienanleihen nicht beim Kurs von 45 empfohlen wurden. Jetzt stehen sie 86. War übrigens ein gutes Geschäft :D
Die Börse wird genau auf den Irakkrieg gucken. Die Engländer sind heute früh in Basra rein. Wenn die gut vorwärts kommen werden wir morgen wahrscheinlich 3-4% drauflegen.
Ich denke das man bei Beendigung des Krieges nochmal eine kleine Rally sehen werden. Dann wird man sich den fundamentalen Daten zu wenden. Da schauts traurig aus und wird dann den finalen Absturz einleiten.
Mit Internet ist es genau so wir mit Handy´s. Der Bedarf ist gedeckt. Ein zusätzliches Wachstum wird es nicht geben, schon gar keins das was kostet.
moin alle :)
ich gebe zu bedenken und immer im hinterkopf zu behalten
DEFLATION
Original erstellt von Kosto8
moin alle :)
ich gebe zu bedenken und immer im hinterkopf zu behalten
DEFLATION
moin kosto :)
Warst du in Urlaub :confused:
Ex-Vertrauter: Saddam sitzt auf gepackten Koffern
Er hätte den Irak-Krieg verhindern können - doch Saddam Hussein wollte um keinen Preis ins Exil gehen. Jetzt, nachdem er hunderttausende Iraker in die Schlacht geschickt hat, bereitet er sich auf seine Flucht vor. Das jedenfalls sagte sein langjähriger Protokollchef Haitham Raschid Wihaib der "Bild am Sonntag".
"Er hat für ein luxuriöses Exil vorgesorgt"
"Ich bin überzeugt, das Regime stürzt in den nächsten 14 Tagen. Saddam weiß, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist. Deshalb hat er für ein luxuriöses Exil vorgesorgt", zitiert die "Bild am Sonntag" Wihaib. Der ehemalige Vertraute Saddams und Ex-Botschafter im Senegal hat nach eigenen Angaben täglichen Kontakt mit ranghohen Beamten der irakischen Führung.
Saddams erste Frau soll schon in Damaskus sein
Saddams erste Frau Sajida, die Mutter seiner berüchtigten Söhne Uday (39) und Kusay (36), sei schon vor den ersten Angriffen mit den drei Töchtern Raghad, Rana und Hala nach Damaskus geflohen. Laut Wihaib hat sie drei Laster voller Kostbarkeiten mitgenommen und wird von nicht weniger als 60 Leibwächtern beschützt.
"Leibwächter haben Auftrag, Saddam zu erschießen"
Sajida soll beim irakischen Botschafter in Damaskus leben und die Flucht ihres Mannes vorbereiten. Der Diplomat sei ein enger Vertrauter von Kusay Hussein, der rechten Hand Saddams. "Sobald Bagdad fällt, will Saddam zu seiner Familie fliegen. Ist das nicht mehr möglich, so hat er seine Leibwächter angewiesen, ihn zu erschießen. Unter keinen Umständen lässt er sich lebend gefangen nehmen", glaubt Wihaib.
Geld liegt auf ausländischen Konten
Um auch im Exil auf keinen gewohnten Luxus verzichten zu müssen, hat Saddam Hussein zuletzt einige seiner Villen und Paläste an reiche irakische Geschäftsleute verkauft, berichtet der ehemalige Protokollchef. Außerdem habe er andere Wertsachen wie Juwelen und antike Teppiche gegen US-Dollars verkauft. Das Geld wartet jetzt auf ausländischen Konten.
http://t-news.t-online.de/zone/news/spez/irak/ar/ar-saddam-flucht,templateId=Content.jsp,iID=2392370,frame=cont.html
Hoffentlich reißen die den Schweinehund den Arsch auf
US-Soldaten erschossen laut Zeitung Frauen und Kinder
London (dpa) - US-Soldaten sollen nach dem Bericht eines Reporters der «Sunday Times» bei Nasirija mindestens 12 irakische Zivilisten erschossen haben, darunter Frauen und Kinder. Die Zivilisten waren nach dem Bericht in mehreren Wagen über eine strategisch wichtige Brücke gefahren, die die US- Marineinfanteristen unter allen Umständen verteidigen sollten. Die Zivilisten hätten versucht, die Stadt zu verlassen, wahrscheinlich aus Angst, in US-Hubschrauber- Angriffen oder durch heftigen Artilleriebeschuss getötet zu werden.
© WELT.de
Original erstellt von cherry
moin kosto :)
Warst du in Urlaub :confused:
hallo cherry :)
nein, ich bin immer bei euch
ich werde erst nach kriegsende etwas mehr posten,
das ist mir zur zeit hier zu Kriegslastig :(
China erlaubt erstmals Anti-Kriegs-Proteste
Peking (dpa) - Die chinesischen Behörden haben erstmals Proteste gegen den Krieg im Irak zugelassen. Etwa 200 Ausländer zogen am Sonntag mit Plakaten wie «Kein Krieg für Öl» und Sprechchören wie «Stoppt den Krieg» zur Residenz des amerikanischen Botschafters in Peking. Die Polizei genehmigte zum ersten Mal auch eine Demonstration von Chinesen in einem Park im Osten der Stadt. Ferner gab es auf dem Gelände der Peking Universität Proteste von Studenten, wie aus Polizeikreisen zu erfahren war.
Da Chinas Behörden jede Demonstration grundsätzlich als Gefahr für die soziale Stabilität betrachten, war die Erlaubnis für die Protestzüge ungewöhnlich. Die Demonstration der Ausländer nahe der Botschaften der USA und Großbritanniens war begleitet von einem starken Polizeiaufgebot. Die Teilnehmerzahl war behördlich begrenzt. «Wir repräsentieren nur eine kleine Zahl jener in der internationalen Gemeinschaft in China, die diesen Akt blinder Rache und mörderischer Torheit verurteilen», kritisierten die Organisatoren den Irak-Krieg.
«Während heute so genannte schlaue Raketen unschuldige Kinder einäschern, werden viele ihrer Geschwister zum Hass und zu künftigem Terror konvertieren.» Auch das chinesische Volk fürchte zu Recht eine Welt, in der militärische Macht nicht durch Vernunft und Gerechtigkeit gezügelt werde, hieß es in einem Flugblatt. Der streng abgeschirmte Protest wurde begleitet von neugierigen Passanten. «Wir haben Angst, wie diese Leute hier unsere Meinung zu äußern», sagte ein Chinese. «Die Gefühle der Chinesen müssen im Geheimen bleiben.»
Diplomaten vermuten, dass Chinas Regierung, die den Irak-Krieg als Verstoß gegen die UN-Charta verurteilt hat, die Proteste im kleinen Rahmen halten wolle. Eine Wiederkehr der gewalttätigen anti-amerikanischen Demonstrationen wie 1999 nach der Bombardierung der chinesischen Botschaft durch die NATO in Belgrad solle verhindert werden. Ob die Aktionen an der Peking Universität, die 1989 Schauplatz der später blutig niedergeschlagenen Demokratiebewegung war, auch offiziell genehmigt waren, blieb unklar. Doch wurden sie geduldet, da selbst Polizeikreise kein Geheimnis daraus machten. «Die Studenten organisieren das selbst», sagte ein Beamter.
© WELT.de
heute abend heißt es wieder:
Die Fallers - Eine Schwarzwaldfamilie
[ 48 Stunden ]
Kati kommt auf den Hof, um für die Herren Mittagessen zu kochen.http://mysmilies.no-ip.com/mysmilies/chef.gif Bernhards Freundin Eva ist mit Albert, Johanna und Bea in einen Freizeitpark gefahren. :cool: Karl erzählt seiner Schwester begeistert von seinen Plänen für den Stallumbau. :eek: Mitten hinein in diese gute Stimmung spricht der Tierarzt einen MKS-Verdacht aus. :( Sofort laufen alle Schutzmaßnahmen an, zu denen auch die Absperrung des Hofes gehört. :) Karl ist wie betäubt - gerade machte er noch Pläne für die Zukunft des Hofs und jetzt stehen seine Kühe vor der Keulung. :mad:
:lach
Original erstellt von Kosto8
hallo cherry :)
nein, ich bin immer bei euch
ich werde erst nach kriegsende etwas mehr posten,
das ist mir zur zeit hier zu Kriegslastig :(
Kannst ja bei mir im Tradingcafe posten. Ausserdem glaube ich nicht, daß man sich ducken sollte und den anderen das Feld überlassen sollte, sonst wird das zu einseitig.
Guten morgen @ll,
Doug Noland über den Dollar (und INFLATION):
So at this point we are left to contemplate the distinct possibility that the growing prospect for a protracted and ugly war could be a catalyst for the looming dollar crisis. After all, over the past five years, Rest of World (from the Fed “Flow of Funds” report) has increased holdings of U.S. financial assets by a staggering $2.7 Trillion, or 56%, to $6.3 Trillion. My heightened concern today is that these massive positions were accumulated under the perception of a world almost unrecognizable to what is now unfolding; a vastly different American economy; an alarmingly deteriorating global economic and political backdrop; and an altered view of the United State’s international role and standing.
Holdings of U.S. financial assets were not accumulated with the expectation of massive federal deficits and a wartime economy. The perception of a vibrant, productivity and technology-driven juggernaut is quickly giving way to the reality of a stagnant U.S. economy with enormous expenditures for defense, both international and domestic (not to mention a mortgage finance Bubble!). Keeping in mind our thesis of the exponential growth in non-productive Credit – escalating inflation of U.S. financial claims – foreign holders of U.S. financial assets are now faced with steadfast devaluation of their share of the underlying wealth producing assets of our economy. It’s an accident in wait. (...)
It is inconceivable that intensifying global animosity towards American hegemony is a positive for the dollar as the world’s reserve currency. Sure, global central bankers appear today determined to support the dollar and the dollar reserve system. But with things seemingly moving quickly, unpredictably, and uncontrollably, we are on a course where foreign politicians and citizens may decide at some point down the road that dollar hegemony is not in their best interest.
And it is disturbing on many levels to watch our relations with France and Russia, in particular, degenerate so rapidly and dramatically. Even our good neighbors Mexico and Canada are looking askance.
And while we may satisfy our anger by abstaining from French wine, there is the unfortunate reality that we are in no position to pick a “trade” fight. Indeed, it is now likely that anti-American sentiment will be something akin to a tariff on our products, with intensifying animosities the impetus for a serious blow to global trade. Clearly, any slackening of demand for U.S. goods will only aggravate a vulnerable dollar weighed down by our dependence on foreign-made goods (and, of course, oil and other commodities), massive foreign liabilities and faltering confidence. Sadly, we are the world’s debtor economy, and our house is not in order for a long conflict.
All the same, we remain in a curious market environment where dollar weakness puts no upward pressure on U.S. interest rates. Should the markets take this for granted? It certainly hasn’t always been like this, and it’s not this way for other countries. But, then again, there has never been an environment where a central bank enjoyed the luxury of governing the world’s fiat reserve currency, allowing authorities to guarantee marketplace liquidity. Deteriorating fundamentals – escalating deficits (as far as the eye can see) and the risk of heightened inflationary pressures – would traditionally dictate higher market rates. Yet the Fed, especially in the face of war worries, is more determined than ever to keep rates low and the ultra-easy money flowing. In fact, there is added talk this week of the Fed pegging long-term Treasury rates if necessary.
I just can’t shake the unease that the Federal Reserve and Administration have individually set course on very risky strategies. And I worry that President Bush and Chairman Greenspan share absolute steadfast resolve in their respective endeavors. I fear that, for both, there is absolutely no turning back, whether things develop favorably or spiral disastrously out of control. There is no backup plan, with setbacks met with only greater risk taking. The President sees no option but decisive victory; Chairman Greenspan no alternative than to buttress the U.S. financial and economic Bubbles.
From a financial markets standpoint, I am troubled that things are diverging dramatically from previous sanguine expectations. Companies didn’t anticipate this type of environment when they over-borrowed and bought back so much stock. Politicians had a distorted view of reality when they spent so lavishly. The financial sector has ballooned with the expectation that it commanded the position at the very center of the Universe and its faithful partner, the Federal Reserve, was right there to resolve any potential issue. Debt-crazed households, having been convinced of blue skies forever, could not today be more vulnerable. And we have these massive retirement liabilities that will be coming due soon. Somehow we’ve wasted unthinkable resources and failed to invest sufficiently to support our retirees or pay back our foreign creditors. What, then, is our economic plan? Well, our authorities are resolute in their determination to inflate our way out of this mess. Like the war, the Fed gambled and lost, and its only a matter of the scope of these losses.
This is not the environment envisioned by either investors or the aggressive speculators. Furthermore, I fear that excessive liquidity and speculation are only widening the gap between perceptions and reality. :rolleyes:
http://www.prudentbear.com/creditbubblebulletin.asp
neuling1002
30.03.2003, 11:35
Original erstellt von lupo
moin freunde :) , hi germa, so das hier besorgste dir ok und keine süssen säfte mehr ;) :lach
http://www1.ratiopharm.com/shared/img/product/pic1726.gif
:rofl
guten morgen Germa :) Spatzerl :) All :)
Original erstellt von cherry
Kannst ja bei mir im Tradingcafe posten. Ausserdem glaube ich nicht, daß man sich ducken sollte und den anderen das Feld überlassen sollte, sonst wird das zu einseitig.
in friedenszeiten würde eine diskussion über sterbende und hungernde kinder in afrika als störend empfunden
da schweigen sich auch alle aus :rolleyes:
Bowling for Columbine fertig runtergeladen :)
wird heut abend angeschaut - bis später :)
sonnenschein
30.03.2003, 11:47
Guten Morgen und schönen Sonntag an alle :)
neuling1002
30.03.2003, 11:47
Original erstellt von germanasti
Lupo:
Vll. schenkt mir Neuling nächsten Samstag ja so ein Ding. :rolleyes:
Heute nacht hatte ich einen fürchterlichen Traum.
Mich haben Schwadronen von Salatblättern, totem Wasser und leere Pizzaverpackungen verfolgt. :(
Daraufhin hab ich mir erstmal drei Pizzen in die Röhre schieben müssen. :rofl
Bub :) so wird das nix :confused: :rolleyes:
moin Blieni :)
Schöne Grüße nach Südafrika. In 14 Tagen bin ich in Spanien.
Original erstellt von cherry
moin Blieni :)
Schöne Grüße nach Südafrika. In 14 Tagen bin ich in Spanien.
wie lange bleibst du
Original erstellt von Kosto8
wie lange bleibst du
Ich bleibe da ca. 4 Wochen. Eventuell hab ich dann einen Telefonanschluss. Die Kabel werden bereits jetzt verlegt.
germanasti
30.03.2003, 12:12
Original erstellt von Kosto8
in friedenszeiten würde eine diskussion über sterbende und hungernde kinder in afrika als störend empfunden
da schweigen sich auch alle aus :rolleyes:
Glaubst du wir haben sonst keine Probleme als darüber debattieren zu müssen? :rolleyes:
So tragisch wie die Situation in Afrika auch ist, es bleibt ein regionales Problem.
Irak & der US-Einmarsch hingegen könnte/sollte die Welt verändern!
germanasti
30.03.2003, 12:13
11:10 Uhr
US-Soldaten erschossen laut Zeitung Frauen und Kinder
London (dpa) - US-Soldaten sollen nach dem Bericht eines Reporters der «Sunday Times» bei Nasirija mindestens 12 irakische Zivilisten erschossen haben, darunter Frauen und Kinder. Die Zivilisten waren nach dem Bericht in mehreren Wagen über eine strategisch wichtige Brücke gefahren, die die US- Marineinfanteristen unter allen Umständen verteidigen sollten. Die Zivilisten hätten versucht, die Stadt zu verlassen, wahrscheinlich aus Angst, in US-Hubschrauber- Angriffen oder durch heftigen Artilleriebeschuss getötet zu werden.
----------------
Auch das ist Krieg!
germanasti
30.03.2003, 12:14
Kriegs-Börse - Die Zeit der Strategen (EurAmS)
30.03.2003 11:50:00
An den internationalen Börsen gibt es nur ein Thema: den Krieg im Irak. Jede Meldung hat nervöse Reaktionen zur Folge. Dabei ist gerade jetzt ein kühlen Kopf wichtig. Denn die Situation an den Börsen bietet ernsthafte Chancen wie lange nicht. EURO stellt drei Strategien vor.
von Jens Castner und Joachim Spiering
Euro am Sonntag 13/03
Der Saddam-März-Future fällt. Zehn Dollar zahlt der irische Buchmacher Trade-Sports-Exchange für jeden Terminkontrakt auf den Sturz des irakischen Diktators. Das Geld wird fällig, wenn Saddam bis zu einem im Kontrakt festgelegten Zeitpunkt seinen Posten als Staatsführer verliert. Angeboten werden Futures mit Laufzeit bis Ende März, April, Mai und Juni. Noch vor wenigen Tagen lag der März-Future bei sieben Euro. Doch so schnell ist der Krieg nicht zu Ende, übermorgen dürfte der März-Kontrakt wertlos verfallen.
Der Saddam-Future ist reine Zockerei und eine makabre noch dazu. Nicht umsonst wird er von einem Wettbüro angeboten und nicht an der Börse. Doch der Kursverlauf von DAX- und Saddam-Future weist nicht zufällig Parallelen auf. Kommen die amerikanischen und britischen Truppen gut voran, geht es auch an der Börse bergauf. Gerät die Offensive ins Stocken, geht es abwärts.
Wo sonst Zinsentscheidungen und Konjunkturdaten die Handelsräume in Atem halten, sind es nun der Häuserkampf in Basra, die Gegenoffensive von Saddams Gardetruppen und die Eröffnung einer zweiten Front im Norden durch die US-Streitkräfte. "Die Stimmung ist momentan absolut politisch getrieben", sagt Berndt Fernow, Aktienstratege bei der Landesbank Baden-Württemberg.
Auch an den Börsenplätzen selbst hinterlässt der Krieg Spuren. So hob die New York Stock Exchange vergangene Woche die Akkreditierung zweier arabischer Journalisten auf. Die Reporter hatten bis dato für den wichtigsten Nachrichtensender der arabischen Welt, Al Dschazira, täglich über das Geschehen an Wall Street berichtet.
Auch auf mögliche Terroranschläge haben sich die großen Börsen New York Stock Exchange und Nasdaq bereits eingestellt. Beide haben an Ausweichplätzen zweite Computersysteme installiert, auf die im Notfall umgeschaltet wird. Keine Frage: Auch am Tag 11 des Irak-Kriegs hat die Auseinandersetzung die Märkte fest im Griff.
Das Interessante dabei: Obwohl immer mehr Zweifel aufkommen, ob der Krieg tatsächlich schnell zu gewinnen ist, zeigen sich die von EURO befragten professionellen Anleger verhältnismäßig optimistisch. "Ich rechne mit einem raschen Kriegsende innerhalb der nächsten sechs Wochen", sagt beispielsweise der Münchner Vermögensverwalter Gottfried Heller, langjähriger Kompagnon des Börsengurus Andre Kostolany. Hendrik Leber von der Frankfurter Vermögensverwaltung Acatis bläst in das gleiche Horn. "Ich traue den Amis zu, dass in ein bis zwei Monaten der Krieg vorbei ist."
Sogar die Charttechniker, in der Baisse meist in der Rolle der Miesmacher zu finden, sehen wieder Licht am Ende des Tunnels. Das mittelfristige Szenario für DAX und Dow Jones habe sich deutlich verbessert, sagt Uwe Wagner von der Deutschen Bank. Grund: Durch die Rally der ersten Kriegstage ist der steile, Anfang Dezember 2002 eingeläutete Abwärtstrend durchbrochen. Zwar ändert das nichts an der Tatsache, dass der langfristige, seit März 2000 gültige Abwärtstrend weiter intakt ist, aber die Dynamik der Bewegung nach unten hat nachgelassen. Damit steigen die Chancen, die Baisse zu überwinden. Wagner: "Das ist wie bei einem Fahrrad. Wenn es immer langsamer wird, fällt es irgendwann um - das gilt auch für reife Trends."
Geht der Krieg schnell vorbei, rechnen die Börsianer mit einem kräftigen Kursschub. Der Ölpreis dürfte sich dann, so die Experten der Deutschen Bank, zwischen 15 und 20 US-Dollar je Barrel einpendeln. Das wäre nach Worten Wagners "das gigantischste Konjunkturprogramm der Welt". Und - da die Hausse im gleichen Maß die Hausse nährt, wie die Baisse zu immer weiter fallenden Kursen führt - könnte auch eine schnelle Aufwärtsbewegung folgen.
Steffen Neumann, Analyst in der Strategie-Abteilung der Landesbank Rheinland-Pfalz, bescheinigt dem DAX bis Jahresende Aufwärtspotenzial in Richtung 3500 Punkte. Deutsch-Banker Wagner fügt hinzu: "Institutionelle Investoren wie Versicherungen sind zurzeit eher unterinvestiert. Als Benchmark-orientierte Anleger müssen sie bei steigenden Kursen jede Schwäche zum Nachkaufen nutzen - sonst läuft ihnen die Benchmark davon."
In der Tat waren bei der ersten Rally, als die Börsianer noch vor Kriegsbeginn auf einen schnellen Sieg wetteten, die großen institutionellen Investoren wie etwa Pensionsfonds in der Regel gar nicht unter den Käufern zu finden. Händler berichten, dass es vor allem Hedge-Fonds waren, die mit Deckungseinkäufen den DAX innerhalb von sieben Handelstagen um 23 Prozent nach oben trieben.
Diese Fonds setzen oft auf fallende Kurse, indem sie sich von anderen Institutionellen Aktien leihen und verkaufen. Sie spekulieren darauf, die Papiere zu einem späteren Zeitpunkt günstiger wieder einzukaufen und sie dann zurückzugeben. Echte Käufe, also strategische Investitionen von Fonds, Pensionskassen oder Kleinanlegern, blieben an diesen sieben Tagen weitgehend aus.
Sollen private Anleger zum jetzigen Zeitpunkt also Aktien kaufen? Hendrik Lebers Antwort ist eindeutig: "Wenn ich davon ausgehe, dass der Krieg in zwei Monaten vorbei ist, dann muss ich jetzt kaufen." Sein Kollege Gottfried Heller rät: "Wer noch nicht investiert ist, sollte an schwachen Tagen zukaufen." Auch Thomas Körfgen, Leiter des Aktienfonds-Managements bei SEB-Invest, sieht die Kurse trotz der Gefahr eines neuerlichen Rückschlags bereits jetzt als günstig an: "Es ist sehr schwierig, den tiefsten Einstiegskurs zu erwischen - und mit einem Anlagehorizont von mehreren Jahren auch nicht entscheidend."
Was die Experten so optimistisch stimmt, ist die fundamental niedrige Bewertung vieler deutscher Aktien gegenüber US-Werten. Deswegen biete der Markt nicht nur für kurzfristig orientierte Trader gute Chancen, sondern vor allem auch für Langfristinvestoren mit einem größeren Anlagehorizont. "Sie können sich momentan ein Blue-Chip-Depot zu Schnäppchenpreisen zusammenstellen", sagt Heller. Ähnlich sieht das auch Berndt Fernow: "Zwar sagen viele Investoren, dass wir die alten Tiefs bei 2200 Punkten noch einmal wiedersehen", erklärt der Aktienstratege, "momentan werden die Rückschläge aber eher zum Einstieg genutzt."
Argumente für einen Einstieg an schwachen Tagen gibt es viele. Nachdem der DAX unter den weltweit größten Indizes während der dreijährigen Baisse am stärksten verloren hat, ist die Marktkapitalisierung aller deutschen Firmen inzwischen auf Stecknadelkopf-Größe zusammengeschrumpft. Aktuell macht sie nur zwei Prozent der weltweiten Börsenkapitalisierung aus. Zum Vergleich: Selbst die Schweizer Unternehmen haben mit einem Anteil von 3,5 Prozent eine höhere Marktkapitalisierung. Der Börsenwert der zwei großen US-Konzerne General Electric und Microsoft reicht inzwischen aus, um den gesamten DAX zu kaufen.
Kein Wunder also, dass es die institutionellen Anlegern inzwischen kräftig in den Fingern juckt. Zumal es weitere Kriterien gibt, die für einen Aktienkauf sprechen. Viele fundamental starke Unternehmen wie DaimlerChrysler notieren deutlich unter ihrem Buchwert. Ein weiteres Argument für den sofortigen Aufbau erster Positionen ist auch die anstehende Dividenden-Saison im April und Mai. "Da können Anleger bei vielen Werten schon mal die erste Ausschüttung mitnehmen", rät Thomas Körfgen, Leiter des Aktienfonds-Managements bei SEB-Invest.
Für private Anleger gibt es unterschiedliche Strategien. Investoren mit einem längeren Anlagehorizont sollten sich auf fundamental starke Unternehmen konzentrieren, die mit einer gesunden Bilanz, nachhaltigen Gewinnen und einer starken Marktstellung glänzen. "Die Einstiegskurse für Langfristinvestoren sind momentan gut", sagt beispielsweise Bernd Meyer, Aktienstratege bei der Deutschen Bank.
Wer es etwas risikoreicher mag, setzt vor allem auf jene Titel, die im Vorfeld des Krieges besonders stark verloren haben. Werte wie TUI oder auch MLP stehen zwar fundamental nicht so gut da, reagieren bei Marktschwankungen aber heftiger als die Fundamentalwerte. Interessant als Alternative zu Aktieninvestments sind zudem Zertifikate.
Dennoch sollte Anlegern klar sein: Die Märkte sind hypernervös. Und sie werden es in den kommenden Wochen bleiben. Je chaotischer die Zustände im Irak werden und je mehr die Alliierten sich in einen langen Krieg verwickeln, desto stärker werden die Aktienmärkte abermals unter Druck geraten. Und je länger der Krieg dauert, desto mehr kostet er auch. Lange Zeit hielt sich die US-Regierung mit konkreten Zahlen zurück. Seit vergangener Woche ist es raus: Mindestens 75 Milliarden Dollar soll der Feldzug gegen Saddam kosten. Würde es bei dieser Größenordnung bleiben, käme die Bush-Regierung glimpflich davon. Inflationsbereinigt würde der Waffengang dann nicht teurer kommen als der erste Golfkrieg, der 61 Milliarden Dollar an US-Steuergeldern verschlungen hat.
Doch die ersten Mahner sind schon unterwegs. Denn sollte sich der Krieg länger hinziehen, als von der Bush-Administration veranschlagt, dann käme der Waffengang sehr viel teurer. Der renommierte Wirtschaftsprofessor William Nordhaus rechnet gar mit Kosten von 1,9 Billionen Dollar über zehn Jahre. Dabei spielen in Nordhaus’ Berechnungen die eigentlichen Kriegskosten, die er auf 140 Milliarden Dollar taxiert, eine relativ geringe Rolle. Als weitere Posten veranschlagt der Professor der Yale-Universität: 500 Milliarden Dollar für Friedenseinsätze, 105 Milliarden für den Wiederaufbau, zehn Milliarden humanitäre Hilfe, 778 Milliarden Dollar Verluste an den Ölmärkten und 391 Milliarden für den Schock an den Börsen und bei den Unternehmen.
Auch die Schätzungen der Deutschen Bank weichen deutlich von den Angaben der US-Regierung ab. Das Frankfurter Geldhaus rechnet mit Kriegskosten und Wiederaufbauleistungen zwischen 100 und 700 Milliarden Dollar auf Sicht von fünf Jahren. Da zunächst die Kriegskosten von den USA weitgehend allein getragen werden, führen sie zu einer direkten Belastung des amerikanischen Staatshaushalts.
"Die Kosten dürften den Haushalt auf längere Sicht unter Druck setzen", heißt es in einer aktuellen Studie der Deutschen Bank. Das Hauptproblem dabei: Schon jetzt lebt die US-Regierung auf Pump. Ging die Bush-Administration noch im Januar von einem Defizit für das laufende Jahr von 199 Milliarden Dollar aus, erhöhte sie kürzlich die Schätzungen auf 246 Milliarden. Doch auch das ist vielen Volkswirten noch zu optimistisch. "Höhere Kriegskosten könnten das Defizit auf über 400 Milliarden Dollar anwachsen lassen", schätzt die Deutsche Bank.
Erste Folgen für die US-Politik sind bereits spürbar. Vergangene Woche bremste der US-Senat das geplante Steuersenkungsprogramm von George W. Bush aus. Der Senat beschloss Steuersenkungen über 350 Milliarden Dollar in den nächsten zehn Jahren. Die Pläne von Bush sahen dagegen ein Volumen von 726 Milliarden vor.
Dabei war der Antrag auf eine Halbierung des Steuersenkungsprogramms zunächst abgelehnt worden. Doch als der Präsident am Dienstag erstmals mit einer offiziellen Schätzung der Kriegskosten an die Öffentlichkeit trat, konnten die Demokraten eine zweite Abstimmung erzwingen, bei der drei abtrünnige Republikaner sich auf die Seite der Demokraten schlugen. Letztere befürchten, dass die steigenden Haushaltsdefizite langfristig zu steigenden Zinsen führen könnten. Zudem bezweifelt die Opposition, ob die Steuerreform zu den von Bush erhofften Konjunkturimpulsen führt. Ähnlich hatte sich bereits Notenbank-Chef Alan Greenspan geäußert und dadurch große Verärgerung im Weißen Haus ausgelöst.
Dabei hätte die US-Wirtschaft positive Impulse dringend nötig. Die Unternehmen warten auf den Startschuss für Investitionen. Je schneller der Krieg endet und der Ölpreis dauerhaft niedrig Ölpreis bleibt, desto besser. Der zuletzt ins Stocken geratene private Konsum würde wieder ins Laufen kommen und die US-Konjunktur zusätzlich anheizen. Dann könnten auch die DAX-Aktien ihr großes Kurspotenzial rasch nutzen. Ein Blick auf die Preise der Saddam-Futures lohnt sich also doch.
KONSERVATIV
Der Ausgang des Kriegs ist seit vergangener Woche unsicherer denn je. Dennoch bietet der momentane DAX-Stand für langfristig orientierte Anleger ausgezeichnete Einstiegs-Chancen bei fundamental starken Werten. "Man kann momentan den halben DAX kaufen", meint beispielsweise Vermögensverwalter Gottfried Heller. Investoren sollten dabei auf eines achten: Dass das Unternehmen eine saubere Bilanz hat, dauerhaft Gewinne schreibt und in keine Skandale verwickelt ist. "Die Qualitätskriterien müssen erfüllt sein, die Leute haben keine Lust mehr auf Probleme", betont DWS-Fondsmanager Udo Rosendahl. Firmen, die in Prozesse verwickelt sind, wie Bayer, oder denen unklare Bilanzierung vorgeworfen wird, wie MLP, haben in einem fundamental abgesicherten Depot deshalb nichts verloren. Interessant sind dagegen Automobilwerte wie DaimlerChrysler, BMW und VW, deren Aktien deutlich unter dem Buchwert notieren. Das Gleiche gilt für die Aktien der Industriewerte Linde, MAN und ThyssenKrupp. Das heißt: Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt unter dem Wert des materiellen Konzern-Vermögens. Markennamen, Kundenbeziehungen oder Patente gibt es sozusagen umsonst dazu. Auch die Dividendenrendite ist ein fundamentales Kriterium, auf das institutioneller Anleger wieder stärker achten. DaimlerChrysler mit einer Rendite von über fünf Prozent oder Versorgerwerte wie E.ON und RWE mit vier Prozent haben inzwischen eine höhere Rendite als zehnjährige Bundesanleihen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Anleger sollten darauf achten, dass die Unternehmen eine kontinuierliche Dividendenpolitik aufweisen.
GUTES IST BILLIG ZU HABEN
DaimlerChrysler DE0007100000
VW DE0007664005
E.ON DE0007614406
Linde DE0006483001
ThyssenKrupp
SPEKULATIV Für risikoreiche Investments bieten sich Aktien an, deren Kursentwicklung eng mit dem Kriegsverlauf verknüpft ist. Das beste Beispiel ist TUI. Die Aktie hatte im Vorfeld des Krieges stark verloren, da Anleger mit negativen Auswirkungen für die Reisebranche rechneten. Als die Börsen Mitte März auf Grund der Hoffnung auf ein schnelles Kriegsende zu einer kurzen Rally ansetzten, führte TUI die Gewinnerlisten an. Dabei hatte der Konzern die Erwartungen für 2003 gesenkt. Doch das interessierte niemanden. Einen ähnlichen Spekulationseffekt gab es bei der Lufthansa-Aktie. Auch Werte wie Bayer und MLP, die ebenfalls unter die Räder gekommen waren, gehörten zu den Top-Performern.
Für spekulative Anleger interessant sind auch Branchen mit einem hohen Beta. Diese Kennziffer gibt an, wie stark sich eine Aktie im Verhältnis zum Gesamtmarkt entwickelt. Liegt das Beta einer Aktie bei 1,2, so steigen diese 20 Prozent stärker als der Markt. Allerdings gilt das Gleiche auch bei sinkenden Kursen. Traditionell haben Technologietitel sowie Werte aus der Finanz- und Versicherungsbranche ein Beta von über eins, sie schwanken also stärker als der Gesamtmarkt. Anleger, die auf ein schnelles Kriegsende setzen, sollten kurzfristig auf diese Titel setzen. Unter den Technologiewerten ist Infineon erste Wahl, bei den Finanz- und Versicherungswerten Allianz, HypoVereinsbank und die Commerzbank. Letztere bieten einen zusätzlichen Reiz: Sie notieren allesamt unter Buchwert.
FÜNF WERTE FÜR RISIKOFREUDIGE
Unternehmen ISIN
TUI DE0006952005
Lufthansa DE0008232125
Infineon DE0006231004
HypoVereinsbank DE0008022005
MLP DE0006569908
ZERTIFIKATE
Neben Aktieninvestments bieten sich in Krisenzeiten Index-Zertifikate an. Ihr Vorteil: Durch sie kann am einfachsten die Entwicklung des Gesamtmarkts abgedeckt werden. Allerdings ist klar: Sinkt der DAX, verliert auch das Zertifikat an Wert. Wer dagegen auf Nummer Sicher gehen will, ist mit einem Discount-Zertifikat gut beraten. Diese Papiere haben eine Art Verlust-Puffer, da sie auf den Basiswert, in diesem Fall den Index, mit einem Rabatt ausgestattet sind. In der Praxis bedeutet dies: Der DAX kann je nach Zertifikat um einen bestimmten Prozentsatz fallen, ohne dass der Anleger in die Verlustzone gerät. Allerdings ist auch die Gewinnchance begrenzt. Steigt der Blue-Chip-Index über eine bestimmte Schwelle, nehmen die Anleger an dieser Entwicklung nicht mehr teil.
Interessant in der jetzigen Börsenphase sind auch Zertifikate auf Wandelanleihen. Diese sind festverzinste Unternehmensanleihen mit Wahlrecht: Am Ende der Laufzeit kann der Anleger entscheiden, ob er einen vorher festgelegten Geldbetrag oder die Aktie des Konzerns erhält. Steigt der Aktienkurs bis zum Ende der Laufzeit, kann der Anleger neben dem Zinsertrag von dieser Performance profitieren. Die entsprechenden Zertifikate decken den Markt ab, indem sie in verschiedene Wandelanleihen investieren.
AUF DEN GESAMTMARKT SETZEN
Name Emittent ISIN
DAX-Zertifikat ABN Amro DE0005437412
Discounter Dresdner Bank DE0007583205
Discounter Sal. Oppenheim DE0007430589
Wandelanleihen-Zertifikat UBS Warburg DE0008642489
Wandelanleihen-Zertifikat DZ Bank DE0007586935
Finger weg
Auf den ersten Blick ist es paradox: Obwohl der Krieg wohl mehr kostet als erwartet, werden Rüstungsaktien davon kaum profitieren. Das Geld wird für den Kriegseinsatz, die Logistik und den Wiederaufbau benötigt. An die großen US-Rüstungsfirmen fließt von diesen Dollars kaum etwas. Zudem geraten die USA unter einen zunehmenden Spardruck. Branchenkenner rechnen bereits damit, dass dies auch den Verteidigungshaushalt betreffen könnte. Die Rüstungsaktien waren nach den Terroranschlägen auf Höhenflug gegangen, inzwischen ist die Luft aus den Kursen raus. Auch für Aktien aus der Tourismusbranche heißt es für fundamental orientierte Anleger erst mal: Finger weg. Die ohnehin unter schwachen Buchungszahlen leidende Branche hat ihre Erwartungen für 2003 bereits heruntergeschraubt.
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=106862
:ne
germanasti
30.03.2003, 12:14
INTERNET- Rückkehr der New Economy (EurAmS)
30.03.2003 11:44:00
Dotcoms waren out, megaout. Jetzt melden sich die Internet-Aktien zurück. Die Kurse haben bereits kräftig zugelegt. Wo der Einstieg noch lohnt.
von Stephan Bauer, Euro am Sonntag 13/03
Und läuft und läuft und läuft..." Keiner denkt bei dem Spruch an die New Economy. Und doch: Seit Jahresbeginn sind Internetwerte die VW Käfer der US-Aktien. Sowohl im S&P500 als auch im Nasdaq100 sind sie in Sachen Performance ganz vorne dabei. So legte der Kurs des Internet-Portals Yahoo seit Jahresbeginn um 51 Prozent zu, der Online-Händler Amazon brachte es auf ein Plus von 47 Prozent.
Misstrauisch schaut da mancher Anleger auf die Kurszettel: Die Dotcoms als Sieger? Auf die hat doch noch vor kurzem keiner mehr auch nur einen Pfifferling gesetzt. Der Argwohn ist verständlich. Konnte man mit Yahoo während der Internet-Krise doch bis zu 97 Prozent seines Kapitals vernichten. Inzwischen wird jedoch ein Teil dessen Realität, was die New Economy einst versprochen hat. So wächst die Zahl der Internet-Nutzer kontinuierlich: Ende 2000 besaßen weltweit 350 Millionen Computer Internet-Zugang. Ende dieses Jahres sollen es bereits 570 Millionen PCs sein, prognostizieren die amerikanischen Marktforscher Gartner.
Dementsprechend nimmt die Zahl der Leute zu, die im Web zum Einkaufen gehen, bei Versteigerungen mitbieten oder Informationen suchen. Zugleich verstärken die schleppende Konjunktur und die schmaleren Geldbeutel der Verbraucher den Drang zum Internet-Einkauf. Die Generation Geiz geht ins Web: "Der Anteil der Schnäppchenjäger ist im Internet höher als im stationären Handel", so E-Commerce-Experte Sebastian Fesefeldt vom Institut für Handelsforschung der Uni Köln.
Auch hinter der neuen Lust der Investoren steckt eine alte Leidenschaft: die Gier. "Es gibt eben immer noch Investoren, die Wachstumswerte suchen. Internet-Werte liefern in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gute Zahlen und bieten zudem die Hoffnung, dass dies auch so bleiben könnte", erklärt Carsten Jansing, Frankfurter Niederlassungsleiter bei Hornblower Fischer, die Outperformance der Dotcoms.
So sagen Experten Ebay eine glänzende Zukunft voraus. "Das Unternehmen ist durchaus vergleichbar mit der jungen Microsoft", meint Fondsmanager Andre Köttner von Union Invest. Der Grund für diese euphorische Beurteilung: Das größte Online-Auktionshaus der Welt hat in den Ländern, in denen es vertreten ist, eine monopolartige Stellung. Verkäufer suchen eben möglichst viele Käufer und umgekehrt - und bei Ebay treffen sich alle. "Das ist wie bei Microsoft: Je mehr Windows verbreitet war, desto schneller hat sich der Standard ausgeweitet", erklärt Experte Jansing. Zugleich ist das Unternehmen kosteneffizient: Es genügt eine Handelsplattform sowie Personal für deren Pflege. Lagerhaltung entfällt. Und: Die Kunden übernehmen sogar den Versand der Ware.
Zudem sorgt Firmenchefin Meg Whitman clever dafür, dass die Zahl der Nutzer weiter wächst. 2002 trieb eine Werbekampagne mit dem Slogan "Do it Ebay" die Zahl derjenigen, die im virtuellen Flohmarkt mitbieten oder etwas verhökern wollten, von 17,8 Millionen auf 27,7 Millionen. Kein Wunder, dass der Gewinn der Kalifornier im vierten Quartal 2002 um das Dreifache auf 87 Millionen Dollar kletterte. Inzwischen ist Ebay nicht nur schuldenfrei, sondern hat sogar 1,2 Milliarden Dollar Cash angehäuft - auch das eine Parallele zu Microsoft.
Für 2003 rechnet Whitman mit einem Gewinnplus von über 30 Prozent. Die Ebay-Chefin ist ob solcher Daten nicht eben bescheiden: "Ein Unternehmen wie das unsere gibt es nur einmal in einer Generation", sagte Whitman Anfang Januar. Sprach’s und verkaufte aus ihrer Privatschatulle Ebay-Aktien im Wert von 30 Millionen Dollar.
Wermutstropfen für Anleger ist jedoch die Bewertung von Ebay. Die Aktie ist mit einem 2003er-Kurs/Gewinn-Verhältnis von rund 80 sehr teuer. "Auch Microsoft war am Anfang immer hoch bewertet", wiegelt Fondsmanager Andre Köttner ab. Den stolzen Preis hat Ebay mit Amazon und Yahoo gemein. Jedoch ist Whitmans Unternehmen dasjenige, das wegen der hohen Dynamik seiner Gewinnentwicklung bald auf günstigere KGVs kommen dürfte.
Anders die Lage beim weltgrößten Web-Händler Amazon: Der setzte 2002 zwar 3,9 Milliarden Dollar um - 26 Prozent mehr als 2001. Doch die hohen Kosten des Warenhauses hinter der Web-Fassade drücken die Marge gegen Null. Nur drei Millionen Dollar Gewinn blieben im vierten Quartal hängen. Kein Wunder: Amazon-Boss Jeff Bezos beschäftigt rund 8000 Leute, die meisten davon in riesigen Versandzentren.
Da hilft es wenig, dass der Firmensitz in Seattle spartanisch eingerichtet ist und in der ehemaligen Tierklinik alle Rohre - echt New Economy - über Putz liegen. Das Plus des weltgrößten Web-Shops ist dagegen seine große Bekanntheit. "Die werden nicht verschwinden", sagt Fondsmanager Köttner zwar. Doch auch er findet die Amazon-Aktie viel zu teuer.
Yahoo-Boss Terry Semel dagegen hat noch ein anderes Problem. Er muss aus den über 100 Millionen regelmäßigen Besuchern des bekanntesten Internet-Portals möglichst viele zahlende Kunden machen. Für den Internet-Zugang, aber auch für Kontakt- oder Stellenanzeigen löhnen inzwischen 2,2 Millionen Kunden regelmäßig. Semel will so die Abhängigkeit vom Werbegeschäft verringern. Immerhin lieferten die zahlenden Surfer in den letzten drei Monaten des Jahres 2002 schon 31 Prozent des Gesamtumsatzes in Höhe von 286 Millionen Dollar. Dieser Anteil soll 2003 um 50 Prozent gesteigert werden.
Doch auch hier heißt es: Der Preis ist heiß: "Die Bewertung der Aktie setzt voraus, dass die Gratwanderung zwischen Bezahldiensten und Werbemarkt gelingt", mäkelt Fondsmanager Köttner.
Wahre Internet-Schnäppchen bietet dagegen der TecDAX. Der kleine Nischenanbieter United Internet etwa weist nur ein KGV von 16 auf. Gerade haben die Westerwälder ihr erstes Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn beendet: 38,8 Millionen Euro sind es geworden. Eine Premiere ist auch die üppige Dividende von 50 Cent. 2003 soll der Gewinn um 42 Prozent steigen.
United Internet profitiert von der hohen Nachfrage nach Breitband-Anschlüssen. Das Unternehmen verkauft etwa DSL-Anschlüsse der Telekom und kassiert dafür Provision. Der besondere Charme aus der rheinland-pfälzischen Provinz: United-Chef Ralph Dommermuth bietet alles rund ums Web. Inzwischen zahlen 2,2 Millionen Kunden monatlich für Mehrwertdienste wie einer Luxus-Mailbox mit großer virtueller Festplatte oder den Internet-Shop. "Das Unternehmen wächst mit der Zahl seiner Kunden. Und Wachstumspotenzial ist da, denn immer mehr Menschen werden mit dem Web immer vertrauter", sagt Iris Schäfer von der Landesbank Baden-Württemberg. Sie rechnet auch für 2004 mit einem Gewinnwachstum von 40 Prozent.
Vom Breitband-Fieber profitiert vor allem Deutschlands Internet-Provider Nummer1, T-Online. Über zwei Millionen DSL-Kunden bringt er bislang ins Netz. Nicht zuletzt dank eines cleveren Marketings gemeinsam mit der Mutter Deutsche Telekom: "Viele denken: Wenn ich mir den DSL-Anschluss bei der Telekom besorge, dann muss ich auch den Internet-Dienst bei T-Online kaufen", grollt United-Chef Dommermuth. Lohn der List: Operativ gab’s 2002 bei T-Online erstmals ein Plus von 76 Millionen Euro, der Umsatz wuchs um 39 Prozent auf 1,6 Milliarden.
Das Manko: Beim Umsatz aus Bezahldiensten hapert es noch. Und die Marktkapitalisierung ist mit knapp acht Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie beim DAX-Wert Adidas-Salomon. Nur: Der Sportartikler macht Nettogewinne in dreistelliger Millionenhöhe, T-Online Verluste. Allerdings kann die Telekom-Tochter ein rasantes Wachstum vorweisen.
Und einige lockt die Wachstums-Phantasie wieder. Doch alle, die ihr erliegen, sollten sich an den ersten Internet-Boom erinnern. Auch der wurde von Phantasien getragen und nicht von realen Gewinnen - Ende bekannt.
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=106861
:ne
germanasti
30.03.2003, 12:16
30.03.2003
T H I L E N I U S - K O L U M N E
Krieg und Gold
Von Georg Thilenius
Mit der eskalierenden Irak-Krise ist auch der Goldpreis in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Der Kurs für das Edelmetall unterliegt jedoch hohen Schwankungen. Anleger sollten lieber Gewinne mitnehmen.
Gold ist das klassische Krisenmetall. Seit vielen tausend Jahren haben Anleger immer wieder das Edelmetall gekauft um sich durch dessen Besitz gegen große Unwägbarkeiten zu schützen.
Auch in der jüngeren Geschichte ist Gold immer ein Krisenmetall gewesen. Bei Ausbruch vieler Krisen begann Gold zu steigen. Die große Zeit des Goldes war in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Eine Zeit, die von hoher Inflation und großer Unsicherheit geprägt war. Stichworte, die zu nennen sind: Ölkrise, Vietnam und Watergate. Im Zuge der Hausse der siebziger Jahre erreichte der Goldpreis Anfang 1980 die Marke von 850 Dollar pro Unze. Seither ging es unter Schwankungen bergab.
Die Aussicht auf einen Krieg im Irak ließ nun den Goldpreis Anfang dieses Jahres bis auf 380 Dollar je Unze steigen. Mit Kriegsbeginn sank der Goldpreis jedoch und ist seither um etwa 15 Prozent gefallen.
Die einfachste Möglichkeit, in die Entwicklung des Goldpreises zu investieren, geht über die Aktien von Minengesellschaften oder noch einfacher über Fonds die Goldaktien beinhalten. Dies spart dem Investor die komplizierte Recherche nach den besten Gesellschaften.
Im Jahr 2002 gewannen Goldfonds im Durchschnitt 62 Prozent, der Philadelphia Gold/Silber Index legte um 43 Prozent und der Standard & Poor's 500 Goldindex um 26 Prozent zu. Im Gegensatz dazu verlor der Standard & Poor's 500 Aktienindex 22 Prozent und der Nasdaq Index sogar 31 Prozent. Die Entwicklung des letzten Jahres scheint also deutlich für Goldaktienfonds zu sprechen.
Die Schwankungen, und insbesondere der Rückgang des Goldpreises in den letzten Wochen könnten sich jedoch negativ auf die Goldaktienfonds auswirken. Wenn der Goldpreis steigt, steigen die Aktien von Goldfonds wesentlich stärker. Dasselbe gilt jedoch auch für einen Fall des Goldpreises.
Der schnelle und starke Anstieg der Goldminenaktien zeigt die hohen Schwankungen, denen ein Investment in Gold tatsächlich ausgesetzt ist. Nachdem nun mit dem Ausbruch des Krieges das Gold sinkt, sollten hier Gewinne mitgenommen werden, wenn auch nur vorübergehend.
Manche Experten behaupten, dass sich der Preis des Goldes von seinem Tiefpunkt deutlich gelöst hat und in eine dauerhafte Aufwärtsbewegung eingeschwenkt ist. Damit dürfte die richtige Strategie sein, bis zum Ende des Irak-Kriegs abzuwarten und falls sich der Anstieg des Goldpreises im späteren Verlauf dieses Jahres weiter fortsetzt, dann gegebenenfalls wieder einzusteigen. Zu groß ist das Risiko, dass nach einem aus amerikanischer Sicht erfolgreichen Irak-Krieg der Goldpreis auf sein früheres Niveau deutlich unter 300 Dollar zurückfällt.
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0%2C2828%2C242602%2C00.html
-----------
Solange der Depp bärisch bleibt fürs Gold, ist der Weg nach oben frei. ;)
Viele schimpfen über Heiko Thieme.
Thilenius überbietet den noch!
germanasti
30.03.2003, 12:17
ftd.de, So, 30.3.2003, 10:34
Pentagon verlegt eilig neue Truppen an den Golf
Das US-Verteidigungsministerium will die Truppen im Irak-Krieg möglicherweise schneller als ursprünglich geplant verstärken. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, er sei für erhebliche Fehleinschätzungen verantwortlich.
http://www.ftd.de/pw/in/1048931523621.html?nv=cd-divnews
---------
Rumsfeld sollte bald zurücktreten :sss
Da war doch in der faz.net ein Artikel wg. DOW und 3M.
Also ich finde auch, daß Spekulationen, daß der DOW mit 3M gelupft wird, vollkommen lächerlich und absurd sind.
Ein Blick auf den 3-Monats-Chart beweist das sofort:
3M schwarz. DOW blau.
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=615427200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2=INDU.IND&sBench2count=1&sBenchcount=2&sMarket=MMM.NYS&sOrdType=perc&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=MMM.NYS&sTimeframe=3M&sTimestamp=1041111000+1048887000+615427200&selected=chart
Oder?
:lach
Viele schimpfen über Heiko Thieme.
Thilenius überbietet den noch!
Ich lese den schon seit Mitte 2000.
Allerdings habe ich noch nicht gelesen, daß auch er Ostereier sucht.
Von daher verbietet sich ein Vergleich von Thilenius mit Thieme von selbst!
:hihi :hihi :hihi
germanasti
30.03.2003, 12:36
Sag bloss Du findest den Thilenius gut? :rolleyes:
Jetzt kommt die dreckige Fratze des Krieges zum Vorschein.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,242715,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,242687,00.html
Wann hört der Wahnsinn wieder auf?
Erst, wenn die Einschalt-Quoten von Propaganda-TV sinken?
:gomad
Sag bloss Du findest den Thilenius gut?
:hihi
Es soll immer noch Zeitgenossen geben, die nicht in der Lage sind zwischen den Zeilen zu lesen.
Ich finde die Gebrüder Grimm gut!
:lach
Auf WO lassen sich hin und wieder seltene Perlen finden.
Ich denke, daß vor allem inputs viel Spaß an dem Beitrag haben wird.
#3074 von Stormwatch 29.03.03 18:16:23 Beitrag Nr.: 9.026.482 9026482
Ich muss leider feststelen, das die user hier Null-Ahnung von VWL haben.
Hier ein Schnellkurs von Kurt Tucholsky :
Kurt Tucholsky
KURZER ABRISS DER NATIONALÖKONOMIE
Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Das hat mehrere Gründe, die feinsten sind die wissenschaftlichen Gründe, doch können solche durch Notverordnungen aufgehoben werden.
Über die ältere Nationalökonomie kann man ja nur lachen und dürfen wir selbe daher mit Stillschweigen übergehn. Sie regierte von 715 vor Christo bis zum Jahre 1 nach Marx. Seitdem ist die Frage völlig gelöst: die Leute haben zwar immer noch kein Geld, wissen aber wenigstens, warum.
Die Grundlage aller Nationalökonomie ist das sog. >Geld<.
Geld ist weder ein Zahlungsmittel noch ein Tauschmittel, auch ist es keine Fiktion, vor allem aber ist es kein Geld. Für Geld kann man Waren kaufen, weil es Geld ist, und es ist Geld, weil man dafür Waren kaufen kann. Doch ist diese Theorie inzwischen fallen gelassen worden. Woher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist eben da bzw. nicht da - meist nicht da. Das im Umlauf befindliche Papiergeld ist durch den Staat garantiert; dieses vollzieht sich derart, daß jeder Papiergeldbesitzer zur Reichsbank gehen und dort für sein Papier Gold einfordern kann. Das kann er. Die obern Staatsbankbeamten sind gesetzlich verpflichtet, Goldplomben zu tragen, die für das Papiergeld haften. Dieses nennt man Golddeckung.
Der Wohlstand eines Landes beruht auf seiner aktiven und passiven Handelsbilanz, auf seinen innern und äußern Anleihen sowie auf dem Unterschied zwischen dem Giro des Wechselagios und dem Zinsfluß der Lombardkredite; bei Regenwetter ist das umgekehrt. Jeden Morgen wird in den Staatsbanken der sog. >Diskont< ausgewürfelt; es ist den Deutschen neulich gelungen, mit drei Würfeln 20 zu trudeln.
Was die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.
Wenn die Ware den Unternehmer durch Verkauf verlassen hat, so ist sie nichts mehr wert, sondern ein Pofel, dafür hat aber der Unternehmer das Geld, welches Mehrwert genannt wird, obgleich es immer weniger wert ist. Wenn ein Unternehmer sich langweilt, dann ruft er die anderen und dann bilden sie einen Trust, das heißt; sie verpflichten sich, keinesfalls mehr zu produzieren, als sie produzieren können sowie ihre Waren nicht unter Selbstkostenverdienst abzugeben. Daß der Arbeiter für seine Arbeit auch einen Lohn haben muß, ist eine Theorie, die heute allgemein fallengelassen worden ist.
Eine wichtige Rolle im Handel spielt der Export. Export ist, wenn die anderen kaufen sollen, was wir nicht kaufen können; auch ist es unpatriotisch, fremde Waren zu kaufen, daher muß das Ausland einheimische, als deutsche Waren konsumieren, weil wir sonst nicht konkurrenzfähig sind. Wenn der Export andersrum geht, heißt er Import, welches im Plural eine Zigarre ist. Weil billiger Weizen ungesund und lange nicht so bekömmlich ist wie teurer Roggen, haben wir den Schutzzoll, der den Zoll schützt sowie auch die deutsche Landwirtschaft. Die deutsche Landwirtschaft wohnt seit fünfundzwanzig Jahren am Rande des Abgrunds und fühlt sich dort ziemlich wohl. Sie ist verschuldet, weil die Schwerindustrie ihr nichts übrig läßt, und die Schwerindustrie ist nicht auf der Höhe, weil die Landwirtschaft ihr zu viel fortnimmt. Dieses nennt man den Ausgleich der Interessen. Von beiden Institutionen werden hohe Steuern gefordert, und muß der Konsument sie auch bezahlen.
Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen. Tut er das nicht, so erfolgt eine sog. >Stützungsaktion>, bei der alle, bis auf den Staat, gut verdienen. Solche Pleite erkennt man daran, daß die Bevölkerung aufgefordert wird, Vertrauen zu haben. Weiter hat sie ja dann auch meist nichts mehr.
Wenn die Unternehmer alles Geld im Ausland untergebracht haben, nennt man dieses den Ernst der Lage. Geordnete Staatswesen werden mit einer solchen Lage leicht fertig; das ist bei ihnen nicht so wie in den kleinen Raubstaaten, wo Scharen von Briganten die notleidende Bevölkerung aussaugen. Auch die Aktiengesellschaften sind ein wichtiger Bestandteil der Nationalökonomie. Der Aktionär hat zweierlei wichtige Rechte: er ist der, wo das Geld gibt, und er darf bei der Generalversammlung in die Opposition gehen und etwas zu Protokoll geben, woraus sich der Vorstand einen sog. Sonnabend macht. Die Aktiengesellschaften sind für das Wirtschaftsleben unerläßlich: stellen sie doch die Vorzugsaktien und die Aufsichtsratsstellen her. Denn jede Aktiengesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der rät, was er eigentlich beaufsichtigen soll. Die Aktiengesellschaften haftet dem Aufsichtsrat für pünktliche Zahlung der Tantiemen. Diejenigen Ausreden, in denen gesagt ist, warum A.-G. keine Steuern bezahlen kann, werden in einer sogenannten >Bilanz< zusammengestellt.
Die Wirtschaft wäre keine Wirtschaft, wenn wir die Börse nicht hätten. Die Börse dient dazu, einer Reihe aufgeregter Herren den Spielklub und das Restaurant zu ersetzen. Die Börse sieht jeden Mittag die Weltlage an: dies richtet sich nach dem Weitblick der Bankdirektoren, welche jedoch meist nur bis zu ihrer eigenen Nasenspitze sehn. Schreien die Leute auf der Börse außergewöhnlich viel, so nennt man das: die Börse ist fest. In diesem Fall kommt - am nächsten Tage - das Publikum gelaufen und engagiert sich, nachdem bereits das Beste wegverdient ist. Ist die Börse schwach, so ist das Publikum allemal dabei. Dieses nennt man Dienst am Kunden. Die Börse erfüllt eine wirtschaftliche Funktion: ohne sie verbreiteten sich neue Witze wesentlich langsamer.
In der Wirtschaft gibt s auch noch kleinere Angestellte und Arbeiter, doch sind solche von der neuen Theorie längst fallen gelassen worden.
Zusammenfassend kann gesagt werden: die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben, und füge noch hinzu, daß sie so gegeben sind wie alle Waren, Verträge, Zahlungen, Wechselunterschriften und sämtliche anderen Handelsverpflichtungen -: also ohne jedes Obligo.
:D
germanasti
30.03.2003, 13:14
B Ö R S E N - N E W S
Bund will Lebensversicherern entgegenkommen - Zinssenkung erwogen
Die Bundesregierung will der angeschlagenen Lebensversicherungsbranche möglicherweise schon bald mit einer spürbaren Senkung des Garantiezinses entgegenkommen. Finanzminister Hans Eichel (SPD) erwägt, den Mindestzins, den die Versicherer ihren Kunden zusichern müssen, bereits Anfang 2004 von 3,25 auf 2,75 Prozent zu senken. "Wir sind darüber im Gespräch mit dem Verband der Versicherungswirtschaft", bestätigte ein Ministeriumssprecher am Samstag in Berlin übereinstimmende Medienberichte. Laufende Verträge wären von einer Reduzierung aber nicht betroffen. Eine Entscheidung werde frühestens im Sommer fallen.
Außerdem müsse die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht einen entsprechenden Vorschlag ausarbeiten. "Im Januar 2004 könnte die Regelung frühestens in Kraft treten", sagte der Ministeriumssprecher der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Sie würde allerdings nur für Neukunden gelten. Für Verbraucher, die bereits eine Lebensversicherung besitzen, gelte weiterhin der Garantiezins bei Vertragsabschluss.
Mit der Regelung will die Koalition den Versicherungen entgegenkommen. "Dadurch könnte die Finanzausstattung der Unternehmen steigen", hieß es aus dem Ministerium. Zugleich wolle Eichel mit dem Vorhaben den sinkenden Marktzinsen Rechnung tragen. Zuletzt hatte der Minister den Satz im Jahr 2000 von vier auf 3,25 Prozent reduziert.
KEINE ZUGESTÄNDNISSE BEI ABSCHREIBUNGSREGELN
Keine Zugeständnisse an die Versicherer plant die Bundesregierung dagegen bei den Abschreibungsregeln. "Da gibt es derzeit keine Aktivitäten", bestätigte der Sprecher einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Demnach fordert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, die Fristen für die Abschreibung von dauerhaften Verlusten aus Aktienbesitz um mindestens ein Jahr zu verlängern. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 müssen die Versicherungen diese Verluste erst in der Bilanz aufdecken, wenn sie bis zu zwölf Monate anhalten.
Der Garantiezins gilt laut "SZ" sowohl für die klassische Lebensversicherung - also die Kombination aus Todesfall-Schutz und Kapitalanlage - als auch für private Rentenversicherungen und so genannte Riester-Verträge. Er legt fest, wie viel ein Kunde am Ende der Laufzeit einer Lebensversicherung mindestens erhält. Allerdings liegt die tatsächliche Ausschüttung, die im wesentlichen vom Erfolg der Versicherer auf dem Kapitalmärkten abhängt, normalerweise höher./ru/DP/as/mr
30.03.2003 - 13:00
Quelle: dpa-AFX
http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1049022048
----------
Im Grunde ist das eine riesengrosse Sauerei :mad:
Im Grunde ist das eine riesengrosse Sauerei
Wieso?
Das läuft doch schon immer so.
Da ja auch die Sozis daran schuld sind, daß Allianz&Co das Geld ihrer Kunden an der Börse verzockt haben, ist das nur konsequent.
Wenn wirklich Deflation kommt, dann lebt man auch mit 2,75% Mindestzins wie im Paradies.
Allerdings war das wohl nur der Einstieg in den Abstieg.
Kursziel:
Sag mir wo die Knete ist,
wo ist sie geblie-ie-ben
:D
germanasti
30.03.2003, 13:29
Paule:
Deflation ist bei solch einer Dollardruckerei absolute Illusion.
Guck wie die Stahl- und andere Rohstoffpreise seit einem halben Jahr regelrecht explodieren. Hyperinflation ist bereits näher als wir alle glauben.
& BRD macht Stagflation, aber keine Deflation. :sss
mixalis04
30.03.2003, 13:33
Mahlzeit :D
Kennt einer von euch ne gute Seite, wo man Muster-
- Lebensläufe
- Bewerbungsschreiben
und sonstige Bewerbungstipss bekommt ?
deflation ist schon seit mehreren jahre in den westlichen industrieländern unterwegs.
sie kommt noch stärker
@mixalis04,
gib einfach mal Muster-Lebenslauf bzw. Muster-Bewerbung etc. in google ein.
;)
geht mal einkaufen oder tanken - deflation - hust?
mixalis04
30.03.2003, 13:57
Original erstellt von paule2
@mixalis04,
gib einfach mal Muster-Lebenslauf bzw. Muster-Bewerbung etc. in google ein.
;)
Danke :)
Der findet so eine riesen Menge, und da ist viel Schrott dabei...
Muss mich halt durchkämpfen ;)
Ist der Mensch heute intelligenter als vor 70 Jahren?
Hier der Kurz-Check für die "Helden des Informations-Zeitalters"
Kurt Tucholsky
Der Mensch
Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.
Der Mensch ist ein Wirbeltier und hat eine unsterbliche Seele, sowie auch ein Vaterland, damit er nicht zu übermütig wird.
Der Mensch wird auf natürlichem Wege hergestellt, doch empfindet er dies als unnatürlich und spricht nicht gern davon. Er wird gemacht, hingegen nicht gefragt, ob er auch gemacht werden wolle.
Der Mensch ist ein nützliches Lebewesen, weil er dazu dient, durch den Soldatentod Petroleumaktien in die Höhe zu treiben, durch den Bergmannstod den Profit der Grubenherren zu erhöhen, sowie auch Kultur, Kunst und Wissenschaft. Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören. Man könnte den Menschen gradezu als ein Wesen definieren, das nie zuhört. Wenn er weise ist, tut er damit recht: denn Gescheites bekommt er nur selten zu hören. Sehr gern hören Menschen: Versprechungen, Schmeicheleien, Anerkennungen und Komplimente. Bei Schmeicheleien empfiehlt es sich, immer drei Nummern gröber zu verfahren als man es gerade noch für möglich hält. Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Er darf nicht, also sollen die anderen auch nicht.
Um sich auf einen Menschen zu verlassen, tut man gut, sich auf ihn zu setzen; man ist wenigstens für diese Zeit sicher, daß er nicht davonläuft. Manche verlassen sich auf den Charakter.
Der Mensch zerfällt in zwei Teile:
In einen männlichen, der nicht denken will, und in einen weiblichen, der nicht denken kann. Beide haben sogenannte Gefühle: man ruft diese am sichersten dadurch hervor, daß man gewisse Nervenpunkte des Organismus in Funktion setzt. In diesen Fällen sondern manche Menschen Lyrik ab.
Der Mensch ist ein pflanzen- und fleischfressendes Wesen; auf Nordpolfahrten frißt er hier und da auch Exemplare seiner eigenen Gattung; doch wird das durch den Faschismus wieder ausgeglichen.
Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die anderen sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus. Jeder Mensch hat eine Leber, eine Milz, eine Lunge und eine Fahne; sämtliche vier Organe sind lebenswichtig. Es soll Menschen ohne Leber, ohne Milz und mit halber Lunge geben; Menschen ohne Fahne gibt es nicht.
Schwache Fortplanzungstätigkeit facht der Mensch gerne an, und dazu hat er mancherlei Mittel: den Stierkampf, das Verbrechen, den Sport und die Gerichtspflege. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden. Doch hat noch niemand sich selber beherrscht; weil der opponierende Sklave immer mächtiger ist als der regierungssüchtige Herr. Der Mensch ist sich selber unterlegen.
Wenn der Mensch fühlt, daß er nicht mehr hinten hoch kann, wird er fromm und weise; er verzichtet dann auf die sauren Trauben der Welt. Dieses nennt man innere Einkehr. Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedene Rassen: Alte haben gewöhnlich vergessen, daß sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, daß sie alt sind, und Junge begreifen nie, daß sie alt werden können.
Der Mensch möcht nicht gerne sterben, weil er nicht weiß, was danach kommt. Bildet er sich ein, es zu wissen, dann möchte er es auch nicht gern; weil er das Alte noch ein wenig mitmachen will. Ein wenig heißt hier: ewig.
Im übrigen ist der Mensch ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Neben den Menschen gibt es noch Sachsen und Amerikaner, aber die haben wir noch nicht gehabt und bekommen Zoologie erst in der nächsten Klasse.
:D
ob kurt die unbefleckte empfängnis im reagenzglas noch als natürliche art und weise der menschherstellung bezeichnen würde?
wer kommt aktuell hier rein http://www.deutsche-bank.de/pbc/index.html
haben die schon wieder was mit dem javascipt geändert --kann mich nicht einloggen
Einen schönen Sonntag wünsche ich:)
Meine Sicht zu den CoT-Daten...
Nach der 8- Tagesrally an den amerikanischen Aktienmärkten verbunden mit sehr großen Bewegungen im Renten-, Währungs- und Rohstoffsektor wird der aktuelle Report uns hoffentlich darüber Aufschluß geben können, was die großen Jungs im April mit uns vorhaben.
Aktien:
- Dow Jones: Die Positionierung der Coms im Dow Jones ist im Vergleich zu den anderen Aktienindizes die bullishste, sie liegen saldiert mit 10,5k long sehr nahe an den Rekordständen der beiden Preistiefs im Juli bzw. Oktober 2002
- S&P 400 (Midcapindex): Hier liegen die Coms nur marginal im negativen Bereich, es ergibt sich jedoch kein Kaufsignal
- Russell 2000: Der breite Markt gab saldiert betrachtet bis vor 2 Wochen Kaufsignale, da die Coms 2k long waren; letzte Woche hatte sich das Kaufsignal egalisiert, in dieser Woche sind die Coms bereits wieder 2k short
- S&P 500: Der baisseträchtige Status der Coms seit Mai 2000 wurde bis zum heutigen Tag nicht aufgehoben, aktuell sind sie saldiert betrachtet mit 37k short
- Nasdaq: Der Technologieindex gab im Februar bei den Preistiefs Kaufsignale- die ersten seit Oktober 2000. Insbesondere in der letzten Woche, als der NDX von 960 auf 1087 stieg, drehten die Coms ihre im Vorfeld nahezu neutrale Position heftigst und aktuell sind sie mit 16,5k short, was nahezu die größte Shortposition innerhalb der großen Baisse ist.
Folgendes auffälliges und ungewöhnliches Verhalten der Coms ist dabei aktuell zu beobachten: ALLE großen Futures der Aktienindizes haben in den letzten Wochen Kaufsignale gebildet, sogar der NDX und der S&P 500 in dieser Woche. Gleichzeitig sind die Coms aber über die Minis saldiert betrachtet aus Longpositionen ausgestiegen bzw. haben shorts aufgebaut. Daher halte ich die Bewegung über die großen Futures für ein FAKE der großen Spieler, was ich anhand der insb. bei den Kleinspekulanten beliebten Minis kurz erläutern möchte.
Exemplarisch möchte ich meine Vermutung anhand des S&P Minis erläutern.
In den letzten Wochen war ein großer Pessemismus anhand des CPR (Call-/Putratio) unter den Kleinspekulanten in den volatilen Minis zu beobachten.
http://home.ddc.net/ygg/inv/smltdr.gif
Vor 4 Wochen lag z.B. das CPR bei 0,33, in dieser Woche schießt es auf nie gesehene 8,51 hoch!
Für den NDX als Lieblingsspielplatz der Kleinspekulanten ergeben sich noch extremere Werte.
- 25.02.03: 0,13
- 04.03.03: 0,11
- 11.03.03: 0,12
- 18.03.03: 0,71 (Preisbewegung von 960 auf 1089 mit Close 1089)
- 25.03.03: 23,31 (Vola von 1050 bis 1101 mit Close 1067)
Die sehr volatilen Minis verdeutlichen in meinen Augen, wie groß der (Über-)optimismus der Kleinspekulanten im kurzfristigen Segment ist. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Kleinspekulanten zunächst aus ihren Shorts gesqueezt wurden und dann in der Woche bis zum 25.03. in der Nähe der Preishochs Longs aufgebaut haben und die Shortseite fast komplett zugemacht haben.
Zudem kann man feststellen, dass das Verhalten der Coms über die großen Futures sehr untypisch ist, da sie ansonsten bei Einbrüchen am Markt ihre Positionen dann deutlich eindecken, aber niemals in einer Rally.
Währungen:
- Euro: Der Euro besitzt die niedrigste Shortposition innerhalb des letzten Jahres
- Schweizer Franken: Die Coms haben die Korrektur genutzt, ihre sehr hohe Shortposition auf neutral zu stellen
http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COTsf.gif
- Japanischer Yen: Die Coms haben innerhalb der 2 Wochen der Kriegsrally ihre Position von 42k short auf 26k long geswitcht. Mit Ablauf des Fiskaljahresende am 31.03. sollte der Dollar/Yen wieder unter Druck kommen
Rohstoffe:
- Erdöl: Die Coms haben zum Close des Dienstag bei einem Kurs von 25,90 Dollar im Junifuture die größte Longposition der letzten 52 Wochen. Aufgrund der Kriegsrisiken kann man davon ausgehen, dass der von den Coms als neutral angesehene Preis aus 2002 von 26,50 Dollar deutlich höher gesehen wird- als Faustformel gilt bei mir: 1 Dollar Kursveränderung = 10.000 Kontrakte Veränderung. Dies würde in etwa bedeuten, dass der neutrale (faire) Kurs auf 2002 eine Kriegsprämie von 3,5 Dollar enthalten würde und der neutrale Kurs aktuell um 30 Dollar liegen dürfte.
- Silber: Bei Silber ergibt sich ein relatives Kaufsignal, da die Großspekulanten innerhalb der Rally der letzten Wochen ihre Positionierung auf neutral geswitcht haben. Immer wenn die Großspekus neutral oder leicht short waren, ergab sich beim Silberpreis ein kurzfristiger Boden.
- http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COTsi.gif Ein absolutes Kaufsignal (Coms>0) hat es seit Bestehen des Reports NIE gegeben!! Entsprechende Aktien für eine Spekulation sind in erster Linie Silver Standard Ressources (SSRI), Pan American Silver (PAAS) oder etwas spekulativer Coeur d’Alene (CDE).
- Gold: Seltsamerweise haben die Coms ihre Positionierung quasi überhaupt nicht verändert. Da der Preis auf dem GD 200 (zunächst) angehalten hat, könnte ein finaler Preiseinbruch wie 1993 aufgrund der geopolit. Lage etwas hinausgezögert werden.
Zinsen:
Eine deutlich positivere Einschätzung legen die Coms bei den Zinsen wieder an den Tage, d.h. neben einer weiteren Zinssenkung der FED erwarten sie wieder steigende Anleihenkurse. Lediglich bei den 30yr. Bonds kommt es zu einem kleinen Signal, da die Coms die größte Longposition der letzten 52-Wochen besitzen.
Fazit:
Die US- Aktienmärkte bewegen sich in Seitwärtsmärkten seit Oktober 2002 und die aktuelle Positionierung der Coms im Dow Jones ist eindeutig positiv zu werten. Aufgrund des kurzfristigen Überoptimismus der Kleinspekulanten nach der 8-Tagesrally scheint der Monat April aber zunächst einige fiese Tage anzukündigen, an dem die Kleinspekulanten herausgeschreckt werden sollen. 2 Indikatoren dürften zudem den Weg weisen: Der Ölpreis als Angstbarometer und der NDX, der aufgrund der sehr hohen Shortpositionierung der Coms seine Position als Leading Index der rel. Stärke zu verlieren droht.
nasdaq10.000
30.03.2003, 15:31
Der Irak-Krieg ist bereits Geschichte.
Nach dem Krieg werden nicht nur die Kriegsschäden beseitigt,
die veraltete Wirtschaftinfraktur wird renoviert und restrukturiert.
Vor allem die Ölförderanlagen sind antiquiert.
Der Irak wird wieder ein wohlhabenes, hochindustriealisiertes Land werden.
NUR: Die deutsche Wirtschaft wird dabei aussen vor stehen.
Ich vergass: Die wirtschaftlichen Probleme haben ja eh' nur die Amis:D
ZITAT:
Sinn: Deutschland in größter Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit
Frankfurt (vwd) - Der Präsident des ifo Institutes für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, sieht die deutsche Wirtschaft in der größten Krise der Nachkriegszeit. Bei einer arbeitsmarktpolitischen Veranstaltung in Frankfurt betonte Sinn am Freitag, dass sich vor allem der Bankensektor in einer Krise größeren Ausmaßes befinde.
Es könne sein, dass Deutschland vor der gleichen Situation wie Japan vor zehn Jahren stehe.
Die aktuelle Situation am deutschen Arbeitsmarkt bezeichnet Sinn als um ein Vielfaches schwieriger als vor rund zehn Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung. Vor diesem Hintergrund fordert der ifo-Präsident vor allem deutliche Reformen im Niedriglohnbereich.
Am Rande der gleichen Veranstaltung sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Wiegard, dass das Wachstum in Deutschland in diesem Jahr weniger als ein Prozent betragen werde. Angesichts der schwachen Konjunkturentwicklung werde die Bundesregierung ihre bisherige Wachstumsprognose von einem Prozent nach korrigieren müssen. Das Bundeswirtschaftsministerium will die aktuelle Prognose am 28. April vorlegen, wie ein Sprecher von Bundesfinanzminister Hans Eichel am Freitag nochmals bestätigte.
vwd/28.3.03, http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=20466636&navi=news&sektion=wirtschaftpolitik&r=0&awert=
nasdaq10.000
30.03.2003, 15:39
Original erstellt von INPUTS
Mach ma halblang!
Worüber ich mich aufgeregt habe und mich auch jetzt noch aufrege (wenn nötig), das ist, wenn Dir förmlich einer abgeht beim Beschreiben von Bürgerkriegsszenarien.
Wer kriegt hier sonst schon noch Erektionen bei dem Gedanken an Weltwirtschaftskrisen und Bürgerkriegsszenarien, ausser Dir? :D
Da haste dann ja auch noch so erleuchtete Meldungen geschoben, wie: "Stellt Euch vor, Deutschland geht unter und Ihr seid die Sieger!"
Das ist doch so wie: "Stellt Euch vor Ihr seid gestorben, und habt im Lotto gewonnen!"
:hihi :hihi :hihi
:hihi
germanasti
30.03.2003, 16:13
Hirse:
;)
450 S&P-Punkte im Sommer werden immer realistischer :)
germanasti
30.03.2003, 16:14
Original erstellt von nasdaq10.000
:hihi
Das gefällt Dir, oder? :rolleyes:
germanasti
30.03.2003, 16:17
Pressestimmen: Das Geld der Lebensversicherer wird knapp Alle Nachrichten
Berlin (ots) - Die Situation der deutschen Versicherer ist nach
Einschätzung der Rating-Agentur Fitch weitaus bedrohlicher als die
Branche zugibt. "Das Eigenkapital der Unternehmen schmilzt", sagte
Fitch- Analyst, Marco Metzler, dem in Berlin erscheinenden
Tagesspiegel (Montagsausgabe). Wie dramatisch die Lage sei, könne man
daran ablesen, dass selbst die Branchenriesen, Allianz und Münchener
Rück, frisches Kapital brauchen. Die Allianz plant eine
Kapitalerhöhung von bis zu vier Milliarden Euro und eine zusätzliche
Anleihe von 1,5 Milliarden Euro. Die Münchener Rück will in den
kommenden Tagen Einzelheiten der von ihr geplanten Milliardenanleihe
bekannt geben. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BAFin) reagiert zwar noch gelassen ,hat aber bereits einen so
genannten Stress Test angeordnet. gelassen. Bis Ende März müssen die
Versicherer der Aufsichtsbehörde erklären, wie sie reagieren, falls
ihre Aktienbestände und ihre Rentenpapiere weiter an Wert verlieren.
"Der Stress-Test hat eine Frühwarnfunktion", sagt ein BAFin-Sprecher.
Sollte Frühwarnalarm ausgelöst werden, berät die Aufsichtsbehörde mit
den Unternehmen über geeignete Maßnahmen. Auch der Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist nicht untätig. Der
Präsident des GDV, Bernd Michaels, möchte die Abschreibungsregeln
zugunsten der Versicherungsgesellschaften gelockert sehen. Eine
Ursache sind die hohen Kursverluste an den Börsen. Die
Versicherungsunternehmen haben einen Teil der von den Kunden
eingezahlten Beiträge nämlich in Aktien angelegt. Sollten sich die
Lage an den Aktienmärkten im laufenden Jahr nicht bessern, könnte die
Lage für einzelne Gesellschaften prekär werden.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten/artikel-1927206.asp
:rolleyes:
Der Irak-Krieg ist bereits Geschichte.
Nach dem Krieg werden nicht nur die Kriegsschäden beseitigt,
die veraltete Wirtschaftinfraktur wird renoviert und restrukturiert.
Vor allem die Ölförderanlagen sind antiquiert.
Der Irak wird wieder ein wohlhabenes, hochindustriealisiertes Land werden.
Die Intelligenz seines großen texanischen Vorbilds hat er tatsächlich. Wenn es dann nicht so kommt, dann sind die bösen Menschen, die dort unten leben schuld.
:D
germanasti
30.03.2003, 16:21
Irak-Krieg: US-Nutzer weichen auf britische BBC Online als Nachrichtenquelle aus
Wegen der offen kriegsverherrlichenden Berichtserstattung in vielen US-Medien weichen immer mehr Bürger der USA auf Informationen aus dem Internet aus. Besonders vom Arbeitsplatzrechner aus sind so oft Neuigkeiten über den Irak-Krieg zu erhalten, die weniger stark von der Regierungspropaganda gefärbt sind. Ausländische englischsprachige Dienste sind bei jenen beliebt, die den eigenen Medien misstrauen und die Berichten der "Embedded correspondents" für Propaganda halten. Besonders BBC Online aus Großbritannien meldet derzeit deutlich mehr Zugriffe aus den USA. Die Auslandsnutzung von bbcnews.com stieg auf über 8,5 Millionen, gab der Sender am Freitag an.
CNN zeigt den "sauberen Krieg", wie ihn Amerika sehen soll. Der Gegner wird bei der CNN nicht getötet, sondern "ausgeschaltet". Offen zur Sprachrohr des Pentagons haben sich die Redaktionen des 'Weekly Standard' oder des 'Fox News' erklärt. Als die 'Washington Post' Experten zitierte, die der Meinung waren, der Krieg könne noch Monate dauern, und die 'L.A. Times' das Statement eines irakischen Regierungsangestellten auf der Titelseite brachte, hagelte es wütende Angriffe der regierungstreuen Medien. Zugleich wurden in San Francisco 2.200 und in New York über 200 Kriegsgegner von der Polizei festgenommen, die mit Hubschraubern und Reiterstaffeln gegen die Demonstranten vorging.
Dabei kommen Journalisten, die ihre Informationspflicht ernst nehmen, immer mehr unter Druck: Der britische 'Observer' meldete, das die Regierung in London den staatlichen Sender BBC als "Irak-freundlich" bezeichnet hatte. Der Labour- Vorsitzende John Reid übertraf diese Kritik dann noch mit der Behauptung, die BBC sei ein "Freund Bagdads". Laut BBC-Chefkorrespondent Andrew Marr betrachtet die Regierung jeden Reporter mit ausgewogenen Berichten als Saddam-Freund. Die BBC wehrt sich gegen diese Vorwürfe, und verweist auf die Wichtigkeit von Objektivität gerade im Krieg. (as)
[ Sonntag, 30.03.2003, 14:02 ]
http://de.internet.com/index.html?id=2020321
:rolleyes:
germanasti
30.03.2003, 16:32
5:42am 03/30/03 GERMANY'S COMMERZBANK TO CUT UPTO 3,000 JOBS:UKBUSINESS :rolleyes:
germanasti
30.03.2003, 16:32
9:22am 03/30/03 RUMSFELD: THE BATTLE IN BAHGDAD WILL NOT BE EASY
wie intelligent :dumm
germanasti
30.03.2003, 16:40
In der aktuellen Finanzwoche hat Jens Erhard einen deftigen Denkfehler begangen. :eek:
Er sieht einen hohen Pessimismus aufgrund einer historisch hohen Leerverkaufsquote von 2,5% an der NYSE. Doch sind diese 2,5 tatsächlich so hoch, angesichts der immer stärker wachsenden hedge fonds? Zudem hat sich die Unsitte breit gemacht, zwecks perfekter Absicherung Kapitalerhöhungen komplett leerzuverkaufen, siehe DTE vor einigen Wochen.
Dat war nix Jens :ne
germanasti
30.03.2003, 16:51
#292 von Mandrella 29.03.03 12:31:59 Beitrag Nr.: 9.025.319 9025319
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben
Auch in der Old Economy werden Bilanzen durch übermäßige Aktivierung von Eigenleistungen aufgebläht. Bei der Volkswagen AG besteht der Gewinn der letzten beiden Geschäftsjahre fast nur aus aktivierten Eigenleistungen. Bereinigt man den Gewinn um diese aus zukünftigen Jahren vorgezogenen - also de facto periodenfremden - Erträge, dann wird klar, warum VW scheinbar so ein niedriges KGV hat:
4468 Mio. € Vorsteuergewinn 2001
+ 917 Mio. € Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten
+ 1159 Mio. € Abschreibungen auf vermietete Vermögenswerte*
- 2180 Mio. € Neuaktivierung von Entwicklungskosten
- 3428 Mio. € Neuaktivierung vermietete Vermögenswerte*
= 936 Mio. €
= ca. 1,45 € Gewinn je Aktie (bei 35% Steuerquote)
3986 Mio. € Vorsteuergewinn 2002
+ 980 Mio. € Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten
+ 1418 Mio. € Abschreibungen auf vermietete Vermögenswerte*
- 2460 Mio. € Neuaktivierung von Entwicklungskosten
- 3205 Mio. € Neuaktivierung vermieteter Vermögenswerte*
= 719 Mio. €
= ca. 1,10 € Gewinn je Aktie (bei 35% Steuerquote)
* vermietete Vermögenswerte = Fahrzeuge, die VW an sich selbst verkauft, als regulären Umsatz und Gewinn verbucht und dann als Investition aktiviert = aktivierte Eigenleistungen
Das Ergebnis dieser Bilanzkosmetik, die bei HGB-Bilanzierung nur in viel geringerem Maße möglich wäre (daher beträgt der HGB-Gewinn auch nur ca. ein Viertel des IAS-Gewinns): VW weist zwar Gewinn aus, aber der freie Cashflow ist permanent negativ. Auch in einem Jahr mit rückläufigem Umsatz, in dem Unternehmen mit guten Cashmanagement das Umlaufvermögen reduzieren und einen positiven free CF erwirtschaften, muss VW neue Bankkredite aufnehmen und die Dividende auf Pump finanzieren.
Soviel zum Märchen der ach so soliden und unterbewerteten VW-Aktie.
Dieses Problem dürfte in ähnlicher Form auch einige andere großen Automobilkonzerne betreffen, insbesondere Ford und General Motors.
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/thread.php?fid=0&tid=306457&page=0&&iid=&offset=0&what=2&k=mandrella&timeframe=-30
-----------------
Bei Daimler ist es nicht viel anders & wenn ich da an die dümmlichen Antworten aus dem Mailverkehr mit DCX denke. :rolleyes:
Wer einer Worldcom oder AOL Bilanzbetrug vorwirft, muss bei den meisten DAX-Firmen genauso ansetzen!
germanasti
30.03.2003, 16:54
Da reden die Leute von Wirtschaftsaufschwung oder Deflation bei solchen Bilanzen & Missständen, die nur dank endlosem Zufluss künstlicher Liquidität aufrechterhalten werden können.
Der Dollar wird nach Hyperinflation per Währungsreform sterben & das globale Finanzsystem im Laufe dieses Jahrzehnts so sehr zerrissen wie noch niemals zuvor seit Menschengedenken. Wer anderes glaubt, lügt sich selbst an!
germanasti
30.03.2003, 16:59
http://boerse-go.de/charts2003/trendpeak/tgo967.gif
& deshalb sind solche KGV-Berechnungen schlichtweg Schwachsinn!
Hätten wir eine blitzsaubere Bilanzierung, würde das aktuelle DAX-KGV zw. 30 & 35 stehen. Entsprechend tief das fair value, nämlich bei momentan unter 1500 P.!
Selbst die Sache mit dem Buchwert kann man nicht mehr ernst nehmen, wie das V-Beispiel eindrucksvoll aufzeigt. Eine hochverschuldete Firma wird bilanzmässig zu einem hochprofitablen Unternehmen hingedreht. :ne
germanasti
30.03.2003, 17:00
16:07 Uhr
Kleinlaster in Kuwait fährt absichtlich in Gruppe von US-Soldaten
Kairo (dpa) - Ein Lastwagenfahrer ist in Kuwait absichtlich in eine Gruppe von US-Soldaten gefahren. Er verletzte mindestens zehn von ihnen. Wie ein US-Militärsprecher in Kuwait mitteilte, hatten die Soldaten vor einem Geschäft im einem Militärcamp in der kuwaitischen Wüste gewartet. Der Fahrer des Kleinlastwagens sei dann absichtlich in die Gruppe gefahren. Die Identität des Fahrers sei noch nicht geklärt. Der Mann habe Zivilkleidung getragen.
:rolleyes:
Der Irak-Krieg ist bereits Geschichte.
Nach dem Krieg werden nicht nur die Kriegsschäden beseitigt,
die veraltete Wirtschaftinfraktur wird renoviert und restrukturiert.
Vor allem die Ölförderanlagen sind antiquiert.
Der Irak wird wieder ein wohlhabenes, hochindustriealisiertes Land werden.
Irak wird zum Afghanistan der Amerikaner werden :dumm.....
http://www.votetoimpeach.org/img/ad2.gif
http://www.votetoimpeach.org :ek :hihi
Ist kein Fake :rolleyes: .....
syr
germanasti
30.03.2003, 17:01
16:17 Uhr
General Franks bestreitet Kampfpause bei Invasion im Irak
Doha (dpa) - Die Invasionstruppen im Irak legen keine Kampfpause ein. Das hat der US-Oberkommandierende Tommy Franks in Katar versichert. Es fänden ständig Kämpfe statt, so der General. Es gebe auch trotz einzelner Probleme ausreichende Vorräte an Verpflegung und Munition. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat inzwischen entschieden die amerikanische Kriegführung verteidigt. Er bescheinigte General Franks, eine «wahrhaft hervorragende Arbeit» zu leisten.
--------------
Eben hat Franks erschreckenderweise bekanntgegeben, dass er mit einem Kampf bis in den Sommer hinein rechnet. :p
germanasti
30.03.2003, 17:03
15:25 Uhr
Zahl der SARS-Todesfälle in Hongkong gestiegen
Hongkong (dpa) - Die gefährliche Lungenkrankheit SARS hat sich in Asien weiter ausgebreitet. In Hongkong stieg die Zahl der Todesopfer auf 13. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation in Hongkong sind weltweit mittlerweile 57 Menschen an SARS gestorben. Unter den Todesopfern ist auch der italienische Arzt Carlo Urbani, der für die WHO in Vietnam arbeitete. Er hatte in Hanoi vor Wochen als erster erkannt, dass es sich um eine neue Krankheit handeln muss. Die USA dehnten ihre Reisewarnung für die Region auf China und Singapur aus.
---------------
Lt. Radio von eben sind auch die ersten 100 Verdachtsfälle in Kanada und Nordamerika bekanntgegeben worden.
Noch erfolgt die Infektion in Hong Kong & Umgebung. Doch wie lange noch, bis die ersten Fälle von Ansteckungen ausserhalb dieses Bereichs erfolgt?
germanasti
30.03.2003, 17:06
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0%2C2828%2C242741%2C00.html
Hier mehr zum Krieg bis in den Sommer...
Will mal einer mit Amerika telefonieren ;)?
Senate:
U.S. Senator Frank Murkowski (Rep) - AK 202-224-5301
U.S. Senator Ted Stevens (Rep) - AK 202-224-3004
U.S. Senator Jeff Sessions (Rep) - AL 202-224-3149
U.S. Senator Richard Shelby (Rep) - AL 202-224-3149
U.S. Senator Blanche Lincoln (Dem) - AR 202-228-1371
U.S. Senator Tim Hutchinson (Rep) - AR 202-228-3973
U.S. Senator Jon Kyl (Rep) - AZ 202-228-1239
U.S. Senator John McCain (Rep) - AZ 202-228-2862
U.S. Senator Barbara Boxer (Dem) - CA 415-956-6701
U.S. Senator Dianne Feinstein (Dem) - CA 202-228-3954
U.S. Senator Ben Campbell (Rep) - CO 202-224-1933
U.S. Senator Wayne Allard (Rep) - CO 202-224-6471
U.S. Senator Christopher Dodd (Dem) - CT 202-224-1083
U.S. Senator Joseph Lieberman (Dem) - CT 202-224-9750
U.S. Senator Joe Biden (Dem) - DE 202-224-0139
U.S. Senator William Roth Jr. (Rep) - DE 202-224-2441
U.S. Senator Robert Graham (Dem) - FL 202-224-2237
U.S. Senator Connie Mack (Rep) - FL 202-224-8022
U.S. Senator Max Cleland (Dem) - GA 202-224-0072
U.S. Senator Zell Miller (Dem) - GA None Available
U.S. Senator Daniel Akaka (Dem) - HI 202-224-2126
U.S. Senator Daniel Inouye (Dem) - HI 202-224-6747
U.S. Senator Thomas Harkin (Dem) - IA 202-224-9369
U.S. Senator Charles Grassley (Rep) - IA 202-224-6020
U.S. Senator Larry Craig (Rep) - ID 202-224-1067
U.S. Senator Michael Crapo (Rep) - ID 202-224-6142
U.S. Senator Peter Fitzgerald (Rep) - IL 202-228-1372
U.S. Senator Richard Durbin (Dem) - IL 202-228-0400
U.S. Senator Evan Bayh (Dem) - IN 202-228-1377
U.S. Senator Richard Lugar (Rep) - IN 202-228-0360
U.S. Senator Sam Brownback (Rep) - KS 202-228-1265
U.S. Senator Pat Robers (Rep) - KS 202-224-3514
U.S. Senator Jim Bunning (Rep) - KY 202-228-1373
U.S. Senator Mitch McConnell (Rep) - KY 202-224-2499
U.S. Senator John Breaux (Dem) - LA 202-228-2577
U.S. Senator Mary Landrieu (Dem) - LA 202-224-9735
U.S. Senator Edward Kennedy (Dem) - MA 202-224-2417
U.S. Senator John Kerry (Dem) - MA 202-224-8525
U.S. Senator Barbara Mikulski (Dem) - MD 202-224-8858
U.S. Senator Paul Sarbanes (Dem) - MD 202-224-1651
U.S. Senator Olympia Snowe (Rep) - ME 202-224-1946
U.S. Senator Susan Collins (Rep) - ME 202-224-2693
U.S. Senator Carl Levin (Dem) - MI 202-224-1388
U.S. Senator Spencer Abraham (Rep) - MI 202-224-8834
U.S. Senator Paul Wellstone (Dem) - MN 202-224-8438
U.S. Senator Rod Grams (Rep) - MN 202-228-0956
U.S. Senator Christopher Bond (Rep) - MO 202-224-8149
U.S. Senator John Ashcroft (Rep) - MO 202-228-0998
U.S. Senator Thad Cochran (Rep) - MS 202-224-9450
U.S. Senator Trent Lott (Rep) - MS 202-224-2262
U.S. Senator Max Baucus (Dem) - MT None Available
U.S. Senator Conrad Burns (Rep) - MT 202-224-8594
U.S. Senator John Edwards (Dem) - NC 202-228-1374
U.S. Senator Jesse Helms (Rep) - NC 202-228-1339
U.S. Senator Kent Conrad (Dem) - ND 202-224-7776
U.S. Senator Byron Dorgan (Dem) - ND 202-224-1193
U.S. Senator Chuck Hagel (Rep) - NE 202-224-5213
U.S. Senator Bob Kerrey (Dem) - NE 202-224-7645
U.S. Senator Judd Gregg (Rep) - NH 202-224-4952
U.S. Senator Bob Smith (Rep) - NH 202-224-1353
U.S. Senator Robert Torricelli (Dem) - NJ 202-224-8567
U.S. Senator Frank Lautenberg (Dem) - NJ 202-224-9707
U.S. Senator Jeff Bingaman (Dem) - NM 202-224-2852
U.S. Senator Pete Domenici (Rep) - NM 505-523-6589
U.S. Senator Richard Bryan (Dem) - NV 202-224-1867
U.S. Senator Harry Reid (Dem) - NV 202-224-7327
U.S. Senator Daniel Moynihan (Dem) - NY 202-228-0406
U.S. Senator Charles Schumer (Dem) - NY 202-228-3027
U.S. Senator George Voinovich (Rep) - OH 202-228-1382
U.S. Senator Michael DeWine (Rep) - OH 202-224-6519
U.S. Senator James Inhofe (Rep) - OK 202-228-0380
U.S. Senator Donald Nickles (Rep) - OK 202-224-6008
U.S. Senator Gordon Smith (Rep) - OR 202-228-3997
U.S. Senator Ron Wyden (Dem) - OR 202-228-2717
U.S. Senator Rick Santorum (Rep) - PA 202-228-0604
U.S. Senator Arlen Specter (Rep) - PA 202-228-1229
U.S. Senator Jack Reed (Dem) - RI 202-224-4680
U.S. Senator Lincoln Chafee (Rep) - RI None Available
U.S. Senator Ernest Hollings (Dem) - SC 202-224-4293
U.S. Senator Strom Thurmond (Rep) - SC 202-224-1300
U.S. Senator Thomas Daschle (Dem) - SD 202-224-2047
U.S. Senator Tim Johnson (Dem) - SD 202-228-5765
U.S. Senator Fred Thompson (Rep) - TN 202-228-3679
U.S. Senator Bill Frist (Rep) - TN 202-228-1264
U.S. Senator Kay Bailey Hutchison (Rep) - TX 202-224-0776
U.S. Senator Phil Gramm (Rep) - TX 202-228-2856
U.S. Senator Robert Bennett (Rep) - UT 202-224-4908
U.S. Senator Orrin Hatch (Rep) - UT 202-224-6331
U.S. Senator Charles Robb (Dem) - VA 202-224-8689
U.S. Senator John Warner (Rep) - VA 202-224-6295
U.S. Senator Patrick Leahy (Dem) - VT None Available
U.S. Senator James Jeffords (Rep) - VT 202-228-0338
U.S. Senator Patty Murray (Dem) - WA 202-224-0238
U.S. Senator Slade Gorton (Rep) - WA 202-224-9393
U.S. Senator Russell Feingold (Dem) - WI 202-224-2725
U.S. Senator Herbert Kohl (Dem) - WI 202-224-9787
U.S. Senator Robert Byrd (Dem) - WV 202-228-0002
U.S. Senator John Rockefeller (Dem) - WV 202-224-7665
U.S. Senator Michael Enzi (Rep) - WY 202-228-0359
U.S. Senator Craig Thomas (Rep) - WY 202-224-1724
+001" davor und man hat den gewünschten Senator am Draht, bzw. wohl dessen Vorzimmer :p...
syr :D
George's Bruder im sonnigen Florida zu einer Party einladen?
Florida State, Executive:
Governor Jeb Bush 850-487-0801
syr:sss
Germa,
denk mal an das Gespräch mit Floh wegen Allianz
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Pressestimmen: Das Geld der Lebensversicherer wird knapp
Berlin (ots) - Die Situation der deutschen Versicherer ist nach
Einschätzung der Rating-Agentur Fitch weitaus bedrohlicher als die
Branche zugibt. "Das Eigenkapital der Unternehmen schmilzt", sagte
Fitch- Analyst, Marco Metzler, dem in Berlin erscheinenden
Tagesspiegel (Montagsausgabe). Wie dramatisch die Lage sei, könne man
daran ablesen, dass selbst die Branchenriesen, Allianz und Münchener
Rück, frisches Kapital brauchen. Die Allianz plant eine
Kapitalerhöhung von bis zu vier Milliarden Euro und eine zusätzliche
Anleihe von 1,5 Milliarden Euro. Die Münchener Rück will in den
kommenden Tagen Einzelheiten der von ihr geplanten Milliardenanleihe
bekannt geben. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BAFin) reagiert zwar noch gelassen ,hat aber bereits einen so
genannten Stress Test angeordnet. gelassen. Bis Ende März müssen die
Versicherer der Aufsichtsbehörde erklären, wie sie reagieren, falls
ihre Aktienbestände und ihre Rentenpapiere weiter an Wert verlieren.
"Der Stress-Test hat eine Frühwarnfunktion", sagt ein BAFin-Sprecher.
Sollte Frühwarnalarm ausgelöst werden, berät die Aufsichtsbehörde mit
den Unternehmen über geeignete Maßnahmen. Auch der Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist nicht untätig. Der
Präsident des GDV, Bernd Michaels, möchte die Abschreibungsregeln
zugunsten der Versicherungsgesellschaften gelockert sehen. Eine
Ursache sind die hohen Kursverluste an den Börsen. Die
Versicherungsunternehmen haben einen Teil der von den Kunden
eingezahlten Beiträge nämlich in Aktien angelegt. Sollten sich die
Lage an den Aktienmärkten im laufenden Jahr nicht bessern, könnte die
Lage für einzelne Gesellschaften prekär werden.
ots-Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=2790
Rückfragen bitte an:
Der Tagesspiegel
Thomas Wurster
Chef vom Dienst
Telefon:030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
Email:thomas.wurster@tagesspiegel.de
germanasti
30.03.2003, 17:23
SYR heute im Amerika-Eifer :hihi
germanasti
30.03.2003, 17:24
Gert:
Allianz wird vom Staat gerettet. Würde zuviel Porzellan dabei kaputt gehen.
Die kriegen ihre ganz grossen Probleme wenn Anleihen-bubble platzt.
auf Insolvenz stellen kannste hingegen Münchner Rück, insofern keine Übernahme erfolgt. :sss
germanasti
30.03.2003, 17:25
Sendungen auf n-tv
Dresdner Sonntagsbörse
Moderation
Carola Ferstl
Bernd Heller
Sonntag, 30. März 2003 - Die Sendung beginnt aus aktuellem Anlass erst um 19.35 Uhr!
Zu Gast
Michael Schramm, Berenberg Bank - Hamburg, und Dr. Georg Thilenius, Vermögensverwalter - Stuttgart
Moderation
Carola Ferstl
-------------
Heute sind die beiden richtigen Trottel in der Sonntagsbörse.
& dann Beginn erst um 19.35 Uhr :o
Anschauen Germa:
http://www.teshreen.com/syriatimes/s-fr/po001.htm
Presidentصs interview to As-Safir: US, Britain cannot occupy Iraq, resistance will be stronger
BEIRUT
SyriaTimes
politic
28-3-2003
ذ President Bashar al-Assad said the U.S.-British aggression would fail to wrest control of the whole of Iraq and would draw popular resistance across the Arab nation.
In a front-page interview with Lebanese daily as-Safir, the President said زthe United States and Britain will not be able to control all of Iraq. There will be much stronger resistance.س زBut if the American-British designs succeed, and we hope they will not, and we doubt that they will succeed, there will be Arab popular resistance any way, and this has begun,س describing the U.S.-British war as زoutright occupation and flagrant aggression.س ....
Bush weiss gar nicht, was er anrichtet :dumm.... Möge dafür die US-Börse & $$$ krachen.... :cool:
syr
germanasti
30.03.2003, 17:30
Aus der FTD vom 31.3.2003
Kolumne: Amerika verliert seinen Nimbus
Von Christoph Keese
Der Irak-Krieg dauert erst zehn Tage, doch durch die ständige Fernsehpräsenz erscheint er dem Publikum länger. Großbritanniens Premier Tony Blair hat Recht, wenn er aufzählt, wie viel in diesen wenigen Tagen erreicht wurde, und der Öffentlichkeit vorhält, durch den Medienkonsum ihr Zeitgefühl zu verlieren.
http://www.ftd.de/pw/in/1048931524342.html?nv=cd-divnews
--------------
Schöne Kolumne :)
Egal wie dieser Krieg ausgehen wird, Amerika hat ihn bereits verloren und ist NICHT mehr eine militärische Superweltmacht. Von der eigenen Arroganz überrollt!
Fehlt nur noch der anvisierte Dollarcrash & dieses Land ist schneller bedeutungslos als man sich hier auch nur ansatzweise vorstellen kann.
germanasti
30.03.2003, 17:31
SYR:
Es scheint so als müsse man nun die langfristigen Puts und Euro-Calls aufstocken. :)
Denke ja Germa......
The President made it clear that the war-mongers have unveiled their masks and said they want Iraqصs oil and to re-shape the region in line with the Israeli interests.
(Präsident Assadd, Syrien)
1:30pm 03/28/03 RUMSFELD: ARMS, SUPPLIES MOVING FROM SYRIA TO IRAQ
Rumsfeld hat Syrien vorgeworfen, dem Irak militärische Ausrüstung wie Nachtsichtgeräte zu liefern. "Wir betrachten dies als einen feindlichen Akt und werden die syrische Regierung zur Rechenschaft ziehen."
syr :rolleyes:
Torsten1000
30.03.2003, 18:26
Die Amis sind scheinbar wirklich dämlich. Kommen mit der Front im Irak nicht klar und spucken immer noch große Töne. Hochmut kommt vor dem Fall! Wenn die Syrer dem Irak helfen ist es deren eigene Sache. Und die Syrer wissen ja was die Amis mit "zur Rechenschaft ziehen" meinen. Wenn sie schlau sind dehnen die Syrer ihre Hilfe aus ansonsten stehen die als nächste auf der Liste.
nasdaq10.000
30.03.2003, 19:16
http://images-eu.amazon.com/images/P/3430177669.03.LZZZZZZZ.jpg
:D
--------------------------
Kurzbeschreibung
Eine schonungslose Abrechnung mit der Selbstbedienungsmentalität unserer Top-Manager. Die Kosten des Fehlverhaltens der Unternehmensführer für uns alle.
Der bekannte TV-Moderator und Journalist berichtet regelmäßig über ...
Klappentext
Missmanagement und Selbstbedienungsmentalität ruinieren unsere Wirtschaft. Die Macht der Manager ist so groß wie nie zuvor, und selbst in schwierigen Zeiten wirtschaften sie schamlos in die eigenen Taschen. Die ethischen Maßstäbe haben sich in Nichts aufgelöst. Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer, Börsenaufsicht und Medien - lange Profiteure des Managerversagens - spielen eine unrühmliche Rolle in diesem Spiel, in dem Namen wie Ron Sommer, Thomas Haffa und Klaus Esser traurige Berühmtheit erlangt haben. Deutsche Telekom, Babcock, Enron, SwissAir, ABB, EM.TV und Mobilcom: Die Liste der Skandalfirmen wird täglich länger. Wie konnte es so weit kommen? Was heißt das für uns als Mitarbeiter, Aktionäre, Kunden, Steuerzahler, mittlere Manager und Selbständige? Was muss sich ändern? Stefan Riße stellt unerbittliche Fragen und gibt provokative Antworten - ein echtes »Aufreger-Buch«.
ist das board nur bei mir langsam und fällt öfter aus
bei mir hatte nämlich am vergangenen donnerstag der blitz eingeschlagen
und einiges demoliert :rolleyes:
Thilenius und Schramm?
Kein dritter? Hatte der Osterhase keine Zeit?
:hihi :hihi :hihi
Kein Schramm!
Der halbe Unterhaltungswert ist schon weg!
:m :m :m
cloneshare
30.03.2003, 19:40
Thilenius immer der gleiche Unsinn
alle warten auf die großen Investitionen :lach bei den Schulden
Es scheint so als müsse man nun die langfristigen Puts und Euro-Calls aufstocken.
Wieso jetzt? Ich habe das Freitag vor einer Woche gemacht. So ein Kauf-Limit bei Puts kann mal was Schönes sein.
:D
cloneshare
30.03.2003, 19:49
jetzt noch eine schönes platzen der Imoblase und ich bin glücklich :)
mixalis04
30.03.2003, 19:52
@germa
Mail
cloneshare
30.03.2003, 19:55
NTV : immer die gleichen Sprüche
die Baisse ist vorbei :lach Tiefkurse gesehen alle schlechten Nachrichten sind gesagt :hihi
Thilenius zu Daimler und Münchener Rück.
So eine Kacke. Der ist mit mir einer Meinung.
:D
cloneshare
30.03.2003, 19:58
paule2 wir sind bis jetzt die einzigsten die mitbekommen das SCN wieder läuft, bis ... :confused: :)
Clony,
ich bin doch auch da :D
mixalis04
30.03.2003, 20:17
http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon35.gif
isch hätt mal eine frage:
warum sprechen ard und zdf bei den amis und briten von der heimatfront, wenn sie amerika und great (?)britania meinen? Die haben doch keine front zu hause - auch keine hausse:p
erbitte antwort
dat trine
cloneshare
30.03.2003, 20:23
Original erstellt von Gert
Clony,
ich bin doch auch da :D
nein, den Gert gibt es auch noch, ich bin davon ausgegangen du wurdest gesperrt :lach :lach
Original erstellt von cloneshare
nein, den Gert gibt es auch noch, ich bin davon ausgegangen du wurdest gesperrt :lach :lach
:D
lange warten auf ne nachvollziehbare anwort will ich aber nicht von wegen der heimatfront........
tralalatralali
cloneshare
30.03.2003, 20:31
Original erstellt von trine
lange warten auf ne nachvollziehbare anwort will ich aber nicht von wegen der heimatfront........
tralalatralali
äh vieleicht äh
ja äh
germanasti
30.03.2003, 20:38
Endlich geht das Board wieder. :mad:
Was dieser Schwachkopf Thilenius heute vom Stapel gelassen hat ist eine bodenlose Frechheit! :gomad
Germa,
hab mal gerade Matze wegen deinem Nichtreinkommen eine Mail geschrieben
germanasti
30.03.2003, 20:46
Das morgige thread ist zum lesen da :)
*** Verteidigungsministerium bestätigt Raketeneinschlag in ISAF-Hauptquartier in Kabul ***
Jetzt sind Deutsche unter den Opfern!!
germanasti
30.03.2003, 21:26
Aus der FTD vom 31.3.2003 www.ftd.de/lungenseuche (http://www.ftd.de/lungenseuche)
Lungenkrankheit breitet sich rasch aus
Von Rahul Jacob, Hongkong und Kathrin Hille, Taipeh
Das rasche Anwachsen der Zahl der Erkrankten in Hongkong hat Befürchtungen bestätigt, dass sich die Krankheit nicht in den Hospitälern eingrenzen lässt, sondern sich in der Stadt ausbreitet. Geschäftsleute und Fluglinien berichten über dramatische Umsatzeinbußen.
http://www.ftd.de/pw/in/1048931525282.html?nv=cd-divnews
:(
germanasti
30.03.2003, 21:28
1:56pm 03/30/03
Rockets hits peacekeepers compound in Kabul By Maggie McNeil
A rocket slammed into the headquarters of the international peacekeepers in Kabul, the capital of Afghanistan, late Sunday night, the Associated Press reported. The compound is located across the street from the U.S. embassy. There were no immediate reports of injuries from the hit on the International Security Assistance Force compound. A second rocket hit a neighborhood on the city's outskirts. Kabul is patrolled by nearly 5,000 international peacekeepers.
--------
Normaler Anlschlag im Krisengebiet.
Traurig aber wahr
Original erstellt von trine
isch hätt mal eine frage:
warum sprechen ard und zdf bei den amis und briten von der heimatfront, wenn sie amerika und great (?)britania meinen? Die haben doch keine front zu hause - auch keine hausse:p
erbitte antwort
dat trine http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/20010535/index.jpg
Hier für Trine, direkt von der Heimatfront: "Das Huhn in der Erzeugungsschlacht"
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/d2a09021/index.jpg
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/99006165/200.jpg
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/pl004404/200.jpg
germanasti
30.03.2003, 21:59
Claudia Roth bei Christiansen :kiss:
germanasti
30.03.2003, 22:21
21:27 Uhr
Rakete traf ISAF-Hauptquartier in Kabul
Kabul (dpa) - In das Hauptquartier der internationalen Schutztruppe in Kabul ist eine Rakete eingeschlagen. Das sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin. Über Opfer und Schäden sei noch nichts bekannt. Nach CNN-Angaben liegt das Lager gegenüber der US-Botschaft. Deutschland führt die Schutztruppe in Afghanistan seit Anfang Februar an. Auf das Hauptquartier waren in der Vergangenheit bereits häufiger Raketen abgefeuert worden, die ihr Ziel aber jedes Mal verfehlten.
germanasti
30.03.2003, 22:22
Möge Japan heute nacht ein wenig nach oben blicken.
Schlaft gut :)
mixalis04
30.03.2003, 22:30
Nacht http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon38.gif
Einen hätte ich auch noch.
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/niekisch/200.jpg
wir haben ja da Erfahrung
vBulletin v3.0.3, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.