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Vollständige Version anzeigen : US$ Goldstandard


mfabian
01.04.2003, 01:45
Nein, Inputs, kein Aprilscherz sondern eine durchaus ernst gemeinte Frage an Germa:


@Germa:

Was hältst Du von folgender Theorie:

Wie wir alle wissen druckt Greeny Dollarscheine zum Abwinken. Logischer Weise wird das - so es denn mal einer merkt - zu einer Abschwächung des Dollars, Inflation in den USA und Vertrauensverlust in den Greenback führen.

Was kann Greeny nun dagegen tun?

Ich meine, der Opa ist ja nicht dumm. Er weiss, dass sein Gepumpe auf Dauer schwer in die Hose geht und den Dollar zerstört. Andererseits spricht er wie auch S. Bernake von einer Bindung des Dollars an Gold.

Also folgende Idee: Greeny entwerten den Dollar um - sagen wir mal 50% - und bindet ihn gleichzeitig an Gold. Damit ist die Bush-Regierung mal 50% ihrer Schulden los. Es wird zu einem Kollaps aller Dollar-Investments kommen (aber natürlich nur ausserhalb der USA) aber durch die Bindung an Gold würde der Dollar seine Stabilität wie auch seine Vormachtstellung als Welt-Leitwährung behalten können.

Natürlich wäre so etwas eine Mega-Verarschung der ganzen Welt. Andererseits: Wer ausser der Bush-Junta wäre zu so einer Verarschung fähig?

Was meinst Du?

Tschüss
Marcus

INPUTS
01.04.2003, 02:41
Willste denn echt wissen, was ich denke?

Dollar, die sind seit den 70ern an Öl gebunden. Und das ham sie schon so gemeint.
Guck Dir an den Krieg jetzt ! Warum diesen?

Gold ham die Amis schon. Mehr als übergenug.
60% von dem was da ist, liegt bei dene, und den Rest von dem noch nicht Gefördertem auch, den sie an sich selber leerverkauft haben.
Was jährlich gebraucht wird, das rücken sie später schon raus.

Das Gold-Spiel jetzt ist nur wieder so für die verängstigten Anleger.
Leute, die immer in alles laufen, sich das selber aber immer wieder gegenseitig als Geheimtipp geben. Als ob die Welt nur Gold als Rohstoff zu bieten hätte.

Wenn Du grad mal was gut für die nächsten 20 Jahre anlegen willst, schau nach einer Ölquelle im Privatbesitz!

Wenn Du mir nicht glaubst, informier Dich mal, wie und warum die Idee von DeBeers so gut funktioniert.
Wer alles kontrolliert, der kann dann auch jeden Preis mit allem spielen....

Heute dies, morgen das, Hauptsache es gibt immer wieder Gambler, die Haus und Hof einsetzen, im falschen Glauben an sichere Geschäfte...

optim3
01.04.2003, 08:20
@inputs

das gold haben die amis schon, öl müssen sie erst noch erobern, bzw. kaufen.

gold ist ne geniale währung für unsichere zeiten.
also:

goldpreis hoch, damit die barren bei den amis bleiben

und

ölpreis runter, zumindest bis die amis ihren krieg gewonnen/verloren haben.

INPUTS
01.04.2003, 08:34
Original erstellt von optim3
@inputs

das gold haben die amis schon, öl müssen sie erst noch erobern, bzw. kaufen.
gold ist ne geniale währung für unsichere zeiten.
also:
goldpreis hoch, damit die barren bei den amis bleiben
und
ölpreis runter, zumindest bis die amis ihren krieg gewonnen/verloren haben.

Moin Optim!

Tja, auch die Thunfische sind in manchen Gegenden billiger, woanders wieder teurer.
Hier zum Beispiel ist eine Gegend, wo sie teurer sind.
Weil man sie dort auch als Lampen benutzen kann.

http://www.sfu.ca/geography/Map_Gallery/Fall98/hiroshima.jpg

yggdrasil
05.04.2003, 21:02
Also folgende Idee: Greeny entwerten den Dollar um - sagen wir mal 50% - und bindet ihn gleichzeitig an Gold. Damit ist die Bush-Regierung mal 50% ihrer Schulden los.

Halte ich für völlig unsinnig, weil wenn der Dollar um 50% abwertet, das Vertrauen dahin ist. Die Dollarbesitzer in aller Welt würden sofort ihre Dollars in Gold tauschen, und die Amis würden nie wertvolles Gold gegen wertloses Papier tauschen.

Ich denke eher, daß die Amis solange Geld drucken werden, bis sie alle Schulden bezahlt haben, dann beginnt das Ganze mit einer neuen Währung und einer Schuldenfreien Wirtschaft von vorne. So in etwa 70 Jahren ist es dann so weit, falls die USA so lange existieren. :gomad

Genauso wie Deutschland in den 20-gern