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Klartext: K+S und Solarworld
Geschrieben von Michael Vaupel
Veröffentlicht: 10:30 - 11.10.2017
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Liebe Leserin, lieber Leser,

die K+S Aktie habe ich seit Jahren (möglicherweise schon „Jahrzehnten“, beginnend als sie noch „Kali und Salz AG“ hieß) im Visier. In den letzten Jahren hatte ich mir als Daumenregel gesetzt: Wenn die unter 20 Euro notieren, dann mal anschauen und ggf. ein paar Stücke kaufen.

Chart K+S Aktie

Quelle: tradingview.com

Zuletzt hat mich die Aktie aber nicht mehr besonders interessiert. Da war zum einen aus ethischer Sicht die miese Umweltbilanz von K+S . Dazu nannte ein Vorstandsmitglied des Dachverbands Kritische Aktionäre e.V. diese Punkte in Bezug auf K+S: „Verklappung von Produktionsabfällen in Werra und Weser, in Fliede und Fulda und andere Flüsse, das geht über Soleschlacke aus dem Kaliberg, über Regenauswaschungen der Halden, über Schwermetalle in der Rückstandshalde Hattorf, über den Umgang in der Altlastenentsorgung im Werk Werra“ etc. pp. Zum anderen kam hinzu:

K+S: Neue „Wachstumsstrategie 2030“ veröffentlicht

K+S ist naturgemäß stark von der Entwicklung der Kalipreise abhängig. In der Branche ist K+S aber eher ein kleinerer Mitspieler und kann deshalb die Preise nicht kontrollieren. Das hängt eher von den Großen der Branche ab wie Uralkali. Und da Uralkali ab 2020 in einer neuen Mine (Ust-Yayva) die Produktion aufnehmen will, könnte das zusätzliche Angebot deutlichen Druck auf den Kalipreis ausüben. Das finde ich mittelfristig keine schöne Perspektive für K+S (fallender Preis beim Hauptprodukt)!

Die zu Wochenbeginn verkündete „Wachstumsstrategie 2030“ von K+S habe ich vor diesem Hintergrund mit Interesse gelesen.

Dann der Blick auf Solarworld, da steht heute ein Termin an:

Am heutigen 11. Oktober findet bei der „alten“ Solarworld (= Solarworld AG) eine weitere Gläubigerversammlung statt. Diesmal habe ich keinen Zutritt erhalten und kann deshalb nicht aus erster Hand berichten. Bei der vorigen Gläubigerversammlung hatte ich den Eindruck, dass Kauf-Interessen abgeblockt worden waren. Die heutige Gläubigerversammlung könnte indes weniger wichtig sein – es könnte rein formal darum gehen, die Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden. Im Grunde gibt es dann eine Aufstellung aller Forderungen. Die sind mehr oder weniger bekannt, bis auf eine bedeutende Ausnahme: Wird Hemlock diesmal die Forderung im dreistelligen Millionenbereich anmelden können?

Solarworld: Gläubigerversammlung 11. Oktober 2017

Bei der vorigen Gläubigerversammlung war Hemlock noch abgewiesen worden. Ich bin kein Jurist, so wie ich es verstand mit der Begründung, dass in den USA noch das Urteil nächster Instanz ausstehe. Ob Hemlocks Forderung zur Anmeldung zugelassen wird oder nicht, macht für die Gläubiger potenziell einen großen Unterschied! Denn wenn die restlichen Solarworld-Assets verkauft werden und Hemlock mit die Hände aufhält, dann bleibt natürlich für jeden Gläubiger weniger übrig, als wenn Hemlock nicht mit dabei wäre.

Ein großes Fragezeichen gibt es auch im Hinblick auf das Asset US-Tochter. Gibt es da einen Kauf-Interessenten? Vielleicht wird dazu in der Versammlung etwas mitgeteilt. Nach wie vor gilt es für die Aktionäre zu beachten, dass ein Totalverlust für sie das wahrscheinlichste Szenario ist – denn sie stehen gewissermaßen in der Reihe derjenigen, die Geld haben möchten, ganz hinten (hinter vor- und nachrangigen Gläubigern).
Und hier noch das Zitat zum Tag: "Die Eltern pflegen zu sagen: Er betrügt ja nur mit Nadeln. Es auch mit Talern zu tun, wird er sich hüten. Ich finde die umgekehrte Schlussfolgerung richtiger: Warum sollte er nicht mit Talern betrügen, wenn er schon mit Nadeln betrügt? Man muss die Kinder eindringlich lehren, die Laster als solche zu hassen." - Michel de Montaigne
Mit herzlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel

Diplom-Volkswirt




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