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Das Fernsehen des 21. Jahrhunderts – ein Geschäft, das sich rechnet!
Geschrieben von Michael Proffe
Veröffentlicht: 11:23 - 13.11.2017
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Können Sie sich auch noch an die Zeiten erinnern, in denen man hier in Deutschland drei oder maximal vier Fernsehsender empfangen konnte?

ARD, ZDF sowie der regionale ARD-Sender; und wenn man Glück hatte und an der Grenze zu einem anderen Empfangsgebiet lag, noch einen weiteren Regionalsender.

Da einen Überblick über das Fernsehprogramm zu behalten, war vergleichsweise einfach, zumal die Sender sowieso nur zwischen nachmittags und Mitternacht sendeten. Und die Zeiten der wichtigsten Sendungen hatte man eh im Kopf: Sportschau Samstag 18 Uhr, Derrick Freitag 20:15 Uhr, Dallas Dienstag 21:45 Uhr.

Zu diesen Zeiten war es nicht unüblich, bei der Planung des Tagesablaufs die Ausstrahlungstermine der Lieblingssendungen mit zu berücksichtigen.

Das sieht im Jahr 2017 ganz anders aus. Zwar gibt es auch in einer Welt mit 50 und mehr Fernsehsendern immer noch die festen Ausstrahlungstermine, die auch noch eine gewisse Strahlkraft besitzen (zum Beispiel täglich 20 Uhr Tagesschau). Aber mehr und mehr verliert das sogenannte lineare Fernsehen, das dem Zuschauer vorschreibt, wann er fernzusehen hat, an Bedeutung.

Stattdessen wächst die Zahl derer, die sich ihre Lieblingssendung dann ansehen, wann es ihnen passt. Und wenn es sein muss, dann werden auch schonmal 5 Folgen oder mehr am Stück geschaut.

Sie werden es schon gemerkt haben: Streaming heißt das Zauberwort. Mittlerweile gibt es einige Player auf dem deutschen Markt, die internetgestütztes Fernsehen auf Abruf anbieten. Einen davon möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Machen wir’s wie Amazon!

Vielen, die heute Netflix nutzen, ist gar nicht bewusst, dass das Unternehmen nicht von Anfang an ein Streamingdienst war. Doch spätestens, wenn man auf das Gründungsdatum – 29. August 1997 – schaut, dürfte klarwerden, dass vor 20 Jahren das flächendeckende Breitband-Internet noch ein schöner Wunschtraum war.

Und tatsächlich hatten Marc Randolph und Reed Hastings bei der Gründung ihres Unternehmens einen anderen (wenn auch nicht völlig anderen) Markt im Sinn: Den Online-Verleih von DVDs.

Der Kalifornier Randolph schaute mit Bewunderung nach Norden, wo im US-Bundesstaat Washington zwei Jahre zuvor die Online-Buchhandlung Amazon.com online gegangen war. Die Idee des Vertriebs von Massenprodukten über das Internet faszinierte ihn und er suchte nach einem Produkt, mit dem er ein ähnliches Unternehmen wie Amazon aufbauen konnte.

Das naheliegendste waren Videokassetten – die Idee verwarfen die beiden Gründer aber schnell, da der Transport die sensiblen Magnetbänder hätte beschädigen können. Glücklicherweise stand aber bereits das Nachfolge-Medium in den Startlöchern: Die Digital Versatile Disc – kurz: DVD. Und so ging Netflix als Online-DVD-Verleihservice an den Start.


Netflix-DVD mit Versandhülle (Quelle: BlueMint, CC BY 2.5,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7695258


Netflix revolutioniert den Filmverleih-Markt

Zwar dauerte es bis zum Jahr 2003, bis Netflix erstmals schwarze Zahlen schrieb, aber das Geschäftsmodell wurde von Anfang an gut von den Konsumenten angenommen. Ein wichtiger Baustein des Erfolgs war dabei der eigens entwickelte Algorithmus, der den Kunden auf Basis der bisher geliehenen Filme Vorschläge unterbreitete, welche Filme ihnen wohl noch gefallen könnten.

Leidtragende des Netflix-Erfolgs waren die traditionellen Videotheken, die die Möglichkeiten des Internets gar nicht oder viel zu spät erkannt hatten. Der US-amerikanische Gigant Blockbuster, der über 9.000 Videotheken betrieb, versuchte zwar, sich mit einem Kaufangebot Netflix und dessen Online-Know-how einzuverleiben, die Übernahme scheiterte aber. Blockbuster war damit dem Tode geweiht – die letzten Filialen schlossen 2014.

Netflix machte zum Glück nicht den gleichen Fehler wie Blockbuster, sondern hatte schon früh neue Vertriebsformen auf dem Schirm. 2007 konnte der Versand der Milliardsten DVD gefeiert werden, aber statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, startete Netflix seinen Video-on-Demand-Service über das Internet.

Was als kleine Nische begann, entwickelte sich rasch zum Wachstumstreiber.


Netflix-Startbildschirm (Quelle: media.netflix.com)

Der nächste Schritt: Netflix Originals

Dass die Netflix-Manager strategisch schon immer einen Schritt weiterdenken, bewiesen sie mit Netflix Originals. Denn natürlich ist ein Streamingdienst immer nur so gut, wie die Inhalte, die er anbieten kann. Darauf hatte Netflix aber keinen Einfluss.

Die logische Konsequenz: Netflix begann mit der Produktion eigener Serien. Dabei wurde von Anfang an auf hohe Qualität und Topstars gesetzt. Eine der ersten Netflix Originals Serie war „House of Cards“, eine Adaption einer BBC-Produktion aus den 90er Jahren, mit Oscar-Preisträger Kevin Spacey in der Hauptrolle. Viele der Netflix-Originals-Serien wie z.B. „Stranger Things“, „Orange is the new Black“ oder die Dokumentation „Making a Murderer“ werden sowohl vom Publikum als auch von Kritikern gefeiert.

Einsteigen lohnt sich!

Netflix ist heute ein hochprofitables Unternehmen. 2016 konnte in 109 Ländern mit knapp 110 Millionen Abonnenten ein Umsatz von 8,83 Milliarden Dollar generiert werden. Der Nettogewinn belief sich dabei auf 187 Millionen Dollar. Aufgrund des guten Produkts und des klugen Managements dürfte sich die Erfolgsgeschichte von Netflix weiter fortsetzen.

Auch der jüngste Skandal um die sexuellen Übergriffe von „House of Cards“-Star Kevin Spacey ändert daran nichts, im Gegenteil: Mit dem Rausschmiss von Spacey zeigte das Management bei einem heiklen Thema eine klare Haltung – das kommt gut an bei den Abonnenten und den Anlegern.



Wenn Sie bei solchen Trends auch dabei sein wollen, dann schauen Sie doch einfach einmal auf meiner Homepage vorbei und informieren sich über meine Trendfolge-Strategie.


Viel Spaß mit den Trend-Aktien dieser Welt wünscht Ihnen

Ihr Michael Proffe

Verleger und Chefredakteur Proffes Trend Depot

https://www.proffeinvest.de





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