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Vonovia und Siemens
Geschrieben von Michael Vaupel
Veröffentlicht: 16:35 - 14.11.2017
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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Vonovia-Aktie stieg zuletzt von Jahreshoch zu Jahreshoch. Längst ist auch das alte Jahreshoch 2016 (das ein gewisser charttechnischer Widerstand) von rund 36,80 Euro überwunden und damit ist charttechnisch gesehen kein Widerstand mehr vorhanden.

Chart Vonovia-Aktie

Quelle: tradingview.com

Die Luft ist frei, gewissermaßen. Die jüngsten Zahlen zu den ersten neun Monaten 2017 fielen auch recht gut aus, so stieg das FFO 1 („funds from operations“) um rund 20,8% auf 690,5 Mio. Euro. Auch soll kräftig in die Bestandsimmobilien investiert werden, insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Energieeffizienz. Die Prognose für 2017 wurde bestätigt, und das Management teilte mit, dass für 2017 eine Dividende von 1,32 Euro geplant sei. Das wären dann rund 3,3% Dividendenrendite.

Vonovia: Kurs aktuell in etwa auf Nettoinventarwert

Soweit so gut. Mir ist ein interessanter Punkt aufgefallen, auf den ich Sie hinweisen möchte. Und zwar weist Vonovia per 30.9.2017 einen EPRA NAV von 39,57 Euro aus. Diese Kennzahl entspricht gewissermaßen dem Nettoinventarwert/Vermögen ohne Schulden. Oder Klartext: Was sind die ganzen Wohnungen von denen eigentlich wert? Diese 39,57 Euro pro Aktie geben das in etwa an. Und interessanterweise steht der Aktienkurs inzwischen knapp bei dieser Marke. Ich habe eine einfache Daumenregel: Wenn die Vonovia Aktie unter dem EPRA NAV notiert, finde ich sie tendenziell kaufenswert. Wenn Sie hingegen drüber notiert, dann eher nicht.

Dann der Blick auf Siemens:

Bei Siemens weicht das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr ab – weshalb es den vorläufigen Geschäftsbericht für 2017 bereits am 29.11.2017 geben soll. Bilden Sie einen Satz mit zweimaliger Nutzung des Worts „vorläufig“? Bitte: Und vor dem vorläufigen Geschäftsbericht gab es nun schon vorläufige Zahlen für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Dazu schrieb Siemens direkt in der Überschrift: „Ziele erreicht – ein weiteres herausragendes Jahr für Siemens“. Kennt man ja, möglichst schnell die Deutungshoheit über die Zahlen gewinnen. Ich schaue mir lieber die Zahlen an. Die zeigten beim Umsatz ein Plus von 4% auf 83,0 Mrd. Euro.

Siemens: „book-to-bill-ratio“ über 1,0

Und sind denn neue Aufträge in ähnlicher Höhe eingegangen? Ja: Denn der Auftragseingang lag mit 85,7 Mrd. Euro etwas über den Umsätzen, entsprechend betrug das Verhältnis „book-to-bill“ (Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsätzen) 1,03. Ein Wert über 1,0 ist erfreulich. Also Haken dahinter. Allerdings ist der Auftragseingang um rund 1% unter dem Vorjahresniveau zurückgeblieben. Im Bereich mit dem altdeutschen Namen „Power and Gas“ sowie im Bereich Erneuerbare Energien gab es Rückgänge, doch das wurde durch Zuwächse in anderen Bereichen mehr als ausgeglichen.

Für das neue Geschäftsjahr prognostiziert das Management einen Gewinn pro Aktie von 7,20 bis 7,70 Euro. Übrigens: Ich hatte mit einem Pressesprecher von Siemens telefoniert und mir ist unabhängig davon ein interessantes Detail aufgefallen. Mehr dazu erfahren die Leser von „Klartext Premium“ (35,70 Euro inkl. MwSt/Monat, keine automatische Verlängerung).
Und dann noch das Zitat zum Tag: „Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist, beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tag eine Freude machen könne.“ - Nietzsche
In diesem Sinne!

Ihr

Michael Vaupel

Diplom-Volkswirt




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