stock-channel.net - Aktien Links Stocks Rohstoffe Trading Handel Exchange
stock-channel.net - The Art Of Trading Home Analysen IR-Center Finanznews Finanzlinks Mediathek Diskussion Kontakt

  Headlines   Marktberichte   Chartanalysen   Devisen / Rohstoffe   Deutschland   Amerika   Asien
  Börsentermine   Parkettkamera - Live   Feiertagskalender   Unternehmen
  Christian Kämmerer   DaxVestor   Devisen-Trader   Elliott-Waves   Finanzen & Börse   Geldanlage-Report   Godmode-Trader   Grüner & Fisher Inv.   Hebelzertifikate-Trader   Proffe News   QTrade   Rohstoff-Trader   Sharewise   Systemstradings   TimePatternAnalysis   Trading-Börsenbrief   Wellenreiter-Invest   ... weitere Autoren

 
Jetzt registrieren
  Daily Talk   Trader's Edge   Advanced Traders   Einsteiger-Forum   Alternative Anlagen   Edelmetalle/Rohstoffe   Sport-Talk   Help Desk   Chill-Out   ... weitere Kategorien
Suche (Name, WKN, Ticker)
Alle Wertpapiere
Aktien
OS
Fonds
Zertifikate
News
Indizes
Powered by Onvista
   
 
 
SCN WWW
  RealPush Kurse   Realt. Devisencharts   Devisen-Rechner   Optionsschein-Tool   Fibonacci-Rechner   Seiten-Refresher
  Devisen-Trader   DaxVestor   Hebelzertifikate-Trader   sharewise   Traderfox.de
 Mehr 

Zurück   stock-channel.net - Das Finanzportal > Artikel > Kolumnen > Grüner Fisher Investments
Benutzername
Kennwort
Aktuelle Uhrzeit 18:50

Grüner Fisher: Robuste Märkte, fragile Stimmung
Geschrieben von Grüner Fisher Investments
Veröffentlicht: 17:58 - 13.06.2018
Keine Bewertung
Wieder unsichere Zeiten

Die Fronten im vielzitierten „Handelskrieg“ bleiben verhärtet. In den letzten Tagen und Wochen mussten Anleger wieder eine Vielzahl angedrohter Strafzölle, Gegenmaßnahmen und sonstigen unheilvollen Ankündigungen ertragen. Die Medien sind sich mittlerweile einig, dass der Begriff „Handelskrieg“ aufgrund des globalen Konfliktpotentials vollauf gerechtfertigt ist. Die Warnung der World Bank, dass eine Eskalation der Situation negative Folgen wie zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise heraufbeschwören könnte, bestätigt Kritiker und stimmt neutrale Beobachter nachdenklich. Das Sentiment muss auch nach neun Jahren im intakten Bullenmarkt immer wieder deutliche Rückschläge hinnehmen. Wie lange hält der Bullenmarkt das noch durch?

Robuster als man denkt

Um die fundamental positiven Rahmenbedingungen aus den Angeln zu heben, ist ein negativer Keulenschlag in der Größenordnung von mehreren Billionen US-Dollar nötig. Auch wenn mittlerweile Europa dem politischen Hahnenkampf beigetreten ist: Aus unserer Sicht ist selbst ein ausgewachsener Handelskrieg nicht durchschlagskräftig genug, um den laufenden Bullenmarkt aus der Bahn zu werfen. Somit ist das politisch geprägte Durcheinander aus Strafzöllen, Gegenmaßnahmen und sonstigen Drohungen vor allem mit Auswirkungen auf die Marktstimmung verbunden. Von gefährlicher Euphorie ist und bleibt damit weit und breit nichts zu sehen.

Zäh wie Kaugummi

Italien, Angst vor der Zinswende, Inflation, der drohende Handelskrieg - angesichts dieser zahlreichen Unsicherheitsfaktoren schreitet der Optimismus weiterhin nur schleppend voran. Dabei ist es im laufenden Bullenmarkt nicht neu, dass sich die Stimmungskurve der Anleger im Schneckentempo entwickelt und immer wieder herbe Rückschläge verkraften muss. Bullenmärkte starten in Pessimismus, wachsen in Skepsis, reifen in Optimismus und sterben in Euphorie - soweit die von Sir John Templeton vorgegebene „Marschroute“ für den Bullenmarktzyklus. Seit 2009 hat sich dieser Stimmungswandel stets mit einer erstaunlichen Trägheit entwickelt. Neun Jahre im globalen Bullenmarkt und - ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne - immer noch keine Euphorie zu sehen!

Gegen Volatilität gewappnet sein

Ein typisches Phänomen in reifen Bullenmärkten ist eine gesteigerte Volatilität. Korrekturen - auch heftiger Natur - sind geradezu typisch für reife Bullenmärkte. Deshalb ist es für Anleger in der aktuellen Marktphase extrem wichtig, Schwankungen richtig einzuordnen, sowohl auf der Stimmungskurve als auch in den Aktienmärkten selbst. In einem fundamental positiven Umfeld kann man sich das Leben dadurch vereinfachen, sich selbst nur die wichtigsten Fragen zu stellen. „Wodurch kann dieses positive Szenario ins Negative gekehrt werden? In welcher Größenordnung muss dieser Keulenschlag ablaufen? Sind Anleger euphorisch und hat die Erwartungshaltung die Realität längst abgehängt?“ Wer bei der Analyse einzelner Problemstellungen diese Fragen voranstellt, erhöht seine Chancen für eine korrekte „Standortbestimmung“.

Fazit

Gerade in vermeintlich besonders unruhigen Zeiten gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Freuen Sie sich über die große Skepsis an den Märkten. Solange von Euphorie nichts zu spüren ist – und solange alle Nachrichten zuerst negativ interpretiert werden, droht dem laufenden Bullenmarkt weiterhin keine echte Gefahr. Ignorieren Sie die negativen Kommentare zu Länge und Ausmaß des Bullenmarktes seit 2009. Die Höhe der aufgelaufenen Kursgewinne und die zeitliche Dauer waren noch nie ein Indikator für den Start eines neuen Bärenmarktes.

Den aktuellen Kapitalmarktausblick von Grüner Fisher Investments können Sie jetzt unter www.gruener-fisher.de kostenlos anfordern.




Aktuelle Uhrzeit 18:50
Powered by: vBulletin Version 3.0.3
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright © stock-channel.net