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Mein unabhängiger Tesla Model 3 Testbericht aus Österreich
Geschrieben von Boris Schulze
Veröffentlicht: 21:22 - 24.10.2018
Keine Bewertung

Falls der Artikel nicht korrekt dargestellt wird, bitte http://boersenmillionaer.blogspot.com/2018/10/mein-unabhangiger-tesla-model-3.html aufrufen.


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Ich bin Tesla Aktionär, aber sicherlich kein Tesla „Lemming“. Ich fahre seit fast 20 Jahren Mercedes. Auch von Daimler halte ich Aktien. Ich mag meinen Mercedes. Allerdings hat sich dies nach meinem Testtag im Tesla Model 3 schlagartig geändert. Ich habe mir das Tesla Model 3 nach meinem Testtag sofort reserviert. Ich bin kein professioneller Autotester, dafür ein engagierter Aktienhändler und Finanzjournalist seit über 15 Jahren. Ich handele unabhängig, aber nicht uneigennützig. Ich denke, dass der Aktie von Tesla eine goldene Zukunft bevorsteht. Ich persönlich halte eine Verdoppelung des Aktienkurses für sehr realistisch.


Keine andere Aktie polarisiert mehr als die Aktie von Tesla. Kein anderes Auto polarisiert die Gemüter mehr als ein Tesla. Kein Tag in den weltweiten Medien ohne negative Schlagzeilen über Tesla und seinen Firmenlenker Elon Musk. Kein anderes Auto als das Tesla Model 3 hat jemals mehr polarisiert. Kein anderes Auto hat jemals zuvor mehr als eine halbe Millionen Vorbestellungen weltweit erhalten. Kein anderes Auto weltweit wird so sehr erwartet, wie das Model 3. Kein anderes Elektroauto kann dem Tesla Model 3 zurzeit das Wasser reichen. Zwar sind die Bemühungen der namhaften Autohersteller groß, ein konkurrenzfähiges Elektroauto anzubieten. Bislang und voraussichtlich auch bis ins Jahr 2022 gibt es jedoch kein vergleichbares Elektroauto auf dem Markt in der Preisklasse des Model 3. Mit dem Model 3 wird Tesla erstmalig in der Geschichte der Elektroautomobile den Massenmarkt erreichen. Auch preislich!


Die Produktion und Auslieferung des Model 3 steigerte Tesla auf Quartalssicht zuletzt im dreistelligen Prozentbereich (1). Das Model 3 mauserte sich im September zur Nummer 1 unter den meistverkauften Autos amerikanischer Hersteller (2). Wohlgemerkt sprechen wir von einem Elektroauto, welches alle Benziner namhafter US-Hersteller abgehangen hat. Zudem gelang es Tesla erstmalig in den USA, namhafte deutsche Autokonzerne wie Daimler in den Verkäufen zu überbieten (3). Die Aktienkurse von Daimler und BMW nähern sich den Tiefstständen der letzten fünf Jahre. Beide Unternehmen präsentierten jüngst satte Gewinnwarnungen (4). Dies kommt nicht von ungefähr, denn:




Die Revolution im Automobilsektor beginnt genau jetzt!


Dies schmeckt den „global Playern“ der Autobranche natürlich nicht. Entsprechend hoch ist der tägliche Anteil an negativen Presseberichten weltweit über Tesla. Nicht umsonst war Tesla bis vor wenigen Wochen die am höchst leerverkaufte Aktie an der gesamten Nasdaq. Schätzungen zufolge wettete ein Kapital in Höhe von 12-13 Mrd. Dollar gegen Tesla und somit auf den Untergang des Unternehmens. Aktuell ist Tesla mit fast 10 Mrd. USD die am dritt höchst gewichtete, leerverkaufte Aktie am amerikanischen Markt (5). Es besteht also großes Interesse der Wirtschaft, Tesla zu Fall zu bringen.



Noch im letzten Jahr spotteten deutsche „Autoexperten“ öffentlich über Tesla. Hier möchte ich Helmut Becker in einem n-tv Interview kurz zitieren (6):




Tesla ist derzeit einfach eine Modeerscheinung – ein "One-Hit-Wonder". Denn die Verfolger sind schon unterwegs, und die können richtige Autos bauen, etwa Volvo, Audi, BMW, Daimler, die ganze Palette.




Aus dem Spott sollte mittlerweile große Angst geworden sein. Diese wäre angebracht, denn mit dem Model 3 wird es Tesla sehr wahrscheinlich erstmalig in der Geschichte der Automobile gelingen, ein aktuell konkurrenzloses Elektroauto als „Massenprodukt“ zu etablieren.




Grund genug für mich, das Tesla Model 3 selber zu testen.



Ich hatte es satt, jeden Tag die „hausgemachte“ schlechte Presse über Tesla zu lesen. Es muss doch einen Grund geben, weshalb das Model 3 langsam aber sicher zum Überflieger in Amerika avanciert. Leider läuft die Massenproduktion des Model 3 in Amerika gerade erst richtig an. Einen Termin für die europäische Auslieferung hat Tesla noch nicht genannt. Deshalb ist das Model 3 hier bei uns in Europa auch noch nicht zu kaufen. Nach meiner Reservierung des Model 3 in der letzten Woche wurde mir eine Lieferzeit von geschätzten 12-18 Monaten für Deutschland genannt. So hoch sei die Nachfrage aktuell! Trotzdem wollte ich das Model 3 unbedingt testen, um mir einen echten Wissensvorsprung zu verschaffen. Nahezu jeder Pressevertreter, der etwas Schlechtes über das Model 3 schreibt, hat das Auto noch gar nicht selber testen können! Echter „Schreibtischjournalismus“ eben.


Ich setzte alle Hebel in Bewegung. Mir gelang es, einen Test des Tesla Model 3 in Österreich zu arrangieren. Die US-Version des Model 3 wurde über die österreichische Firma „G-Electric“ nach Österreich importiert. In Österreich ist es das aktuell einzig zugelassene, us-importierte Model 3 auf den Straßen. In Deutschland gibt es meines Wissens nach ebenfalls nur zwei Autovermietungen, welche das Model 3 importiert und zugelassen bekommen haben. Meinem Testtag stand nichts mehr im Wege.



Letzte Woche Dienstag konnte ich das Model 3 in Hallein in der Nähe von Salzburg abholen. Ich bin nie zuvor ein Elektroauto gefahren. Ich habe viel über das Model 3 gelesen. Amerikanische Besitzer teilen auf Twitter und Youtube voller Stolz ihre Erfahrungen mit dem laut ihnen „wohl besten Auto, was jemals entwickelt wurde“. Das „Iphone der Automobilbrache“ sollte erkundet werden! Entsprechend aufgeregt war ich auf der Fahrt nach Hallein. Da ich unabhängig arbeite, konnte ich mich voll und ganz auf meine Eindrücke konzentrieren. Der Testtag war also komplett frei von irgendwelchen Interessen. Ich bin kein professioneller Autotester. Ich gebe im Folgenden meine Eindrücke 1:1 wieder, welche bei vielen anderen Interessenten meines Alters sicher ähnlich ausfallen dürften. Fotos und Videos zum Testtag finden Sie am Ende dieses Artikels. Das Tesla Model 3 trifft meiner Meinung nach die Zielgruppe 30-55 Jahre. Über Geschmack und Interessen lässt sich natürlich immer streiten…




Da stand es nun, das Tesla Model 3. Ich war also einer der ersten Deutschen überhaupt, welcher das Model 3 testen konnte. Der erste Eindruck überraschte mich sofort positiv! Die Form und die Karosserie ähneln von der seitlichen Ansicht stark einem schnittigen Sportwagen. Der erste Eindruck war sehr gut. Kurz von außen inspiziert, fiel mir auf, dass der Kofferraum anders ist. Tiefer nach unten gezogen mit einer anderen Öffnung gegenüber mir bekannten Autos. Gewöhnungsbedürftig! Das Platzangebot im Kofferraum ist in Ordnung, aber nicht überragend. Vorne, da der Motorblock entfällt, findet sich nochmals eine kleiner „Kofferraum“ vor. Soviel zu den „negativen“ Aspekten, welche mir während des gesamten Testtages auffielen. Mehr war da dann wirklich nicht.

Während der Vermieter noch einige Formalien bearbeitete, setze ich mich als Erstes nach hinten auf die Rücksitzbank. Denn angeblich – so kursiert es im Internet – könne man hinten auf der Rückbank unmöglich sitzen. Wieder so eine „Internetente“, dachte ich. Natürlich, mit einer Körpergröße von 2 Metern wird es definitiv unbequem. Mit rund 1,75 cm sieht es anders aus. Das Platzangebot zu den Vordersitzen ist in Ordnung, aber nicht überragend. Hinten finden sich tolle Ledersitze mit einer mittigen Ablage für Getränke vor. Zusätzlich zwei USB-Ladeplätze. ISOFIX für den Kindersitz ist auch vorhanden. Über mir schwebte ein komplettes Glasdach mit einer tollen Aussicht nach oben. Das hatte schon was! Alle Formalien waren erledigt, jetzt durfte mein Testtag beginnen.



Ich wechselte auf den Fahrersitz. Es beschlich mich sofort ein Gefühl, dass genau dieser Testtag mein Fahrverhalten dauerhaft verändern könnte. Ich spürte den „Iphone-Effekt“. Dazu muss ich kurz ausholen, um Ihnen eine schmerzhafte Anekdote und eine gewonnene Lebenserfahrung mitzuteilen. Dies ist für den Tesla ungemein wichtig!


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Ich glaube es war das Jahr 2007, als mir ein Bekannter das erste Iphone aus den USA zuschickte. In Deutschland noch gänzlich unbekannt, auch mir. Iphone, was ist das? Apple, wer ist das? Neues Telefon, hört sich gut an. Der damalige Wissensvorsprung war mir nicht bewusst. Ich war noch nicht soweit. Um es kurz zu halten: Das Iphone kam an und ich verkaufte es wenige Tage später über Ebay. Ich entschied mich wieder für mein geliebtes Motorola oder Samsung Telefon mit Stift-Bedienung. Wie Sie sich heute vorstellen können, war dies trotz meines Wissensvorsprungs eine sehr schmerzhafte und dumme Entscheidung. Nach wenigen Monaten, als dann irgendwie jeder ein Iphone nutzte, hat es auch mich überzeugt. Der Effekt ist bekannt. Ich schwor mir: Wenn es die technische Entwicklung wieder zulässt und ich jemals wieder die Chance bekommen sollte, an dieser durch irgendein neues Produkt frühzeitig teilzuhaben, wird mir mein persönlicher „Iphone-Fehler“ nicht noch einmal passieren. Damit zurück zum Tesla.
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Da war er plötzlich, der Moment auf den ich viele Jahre gewartet hatte. Trennen Sie sich bitte von allen bekannten Vorstellungen eines Interieurs, die Ihnen bekannt sind. Tesla hat mit dem Model 3 etwas komplett Neues entwickelt, was es so zuvor noch nicht gab. Da war er, der „Iphone-Effekt“!


Welches Interieur? Wo ist die Tachoanzeige? Wo ist das Zündschloss? Wo sind die vielen bekannten Knöpfe für die Klimaanlage, Lüftung, Lichter, Spiegel, Airbags, Heizung etc. geblieben? Sie existieren nicht mehr! Die komplette Bedienung des Autos wurde neu durchdacht. Das Tesla Model 3 wird über einen Touchscreen bedient, ähnlich einem Ipad, nur größer. Direkt zentral, mittig an der Konsole des Autos platziert. Elegant, fest, hochauflösend, leicht zu bedienen. Ich hatte bereits zuvor das Tesla Model X und das Model S angeschaut, aber das hier war anders. Der „Iphone-Effekt“, da war er nun, definitiv! Die Lüftung platzierte Tesla intuitiv neu über die ganze Frontkonsole, elegant verarbeitet, nicht als solche zu erkennen. Gesteuert wurde diese ebenfalls über den Touchscreen, wie alle anderen Funktionen, außer dem Warnblinker. Ich startete das Model 3 über eine Plastik-Chipkarte mit einem Wisch über die Konsole. Dies wäre auch mit der Tesla-App möglich, welche mir am Testtag aber nicht zur Verfügung stand. Dem Vermieter sagte ich, dass ich eine kurze Testfahrt einplane. Er wiederum entgegnete mir, ich könne das Model 3 bis zum späten Abend fahren. Vermutlich wusste er, dass mein Plan einer kurzen Testfahrt nicht ausreichen werde. So sollte es dann auch kommen!


Das Model 3 startete, ich hörte nichts. Stille. Wer schon einmal ein Elektroauto gefahren ist, wird sich dessen Effekt bewusst sein. Für mich war es neu. Los ging meine Reise im Tesla Model 3. Völliges Neuland! Die Akkuanzeige zeigte mir eine stolze Reichweite in der „Long-Range“ Version des Model 3 von rund 410 KM Reichweite an. Natürlich war ich skeptisch. Zu viele Vorurteile kursierten in meinen Gedanken. Was, wenn ich öfter mal schnell fahre? Was, wenn ich die Klimaanlage nutze? Schließlich waren es in Österreich an diesem Tag bis zu 25 Grad. Was, wenn ich zulange Radio höre? Wie schnell wird die Batterieleistung fallen? Die typischen Gedanken eben, die vermutlich jeden durch den Kopf gehen. Auch hier sollte ich eines Besseren belehrt werden!


Natürlich war es erst einmal ungewohnt, ein Auto zu fahren, in dem wirklich alles „neu“ ist. So war es damals beim Iphone aber auch. Nach wenigen Stunden hat sich jeder an die Bedienung eines Iphones intuitiv gewöhnt. Ähnlich ist es beim Tesla Model 3. Die Geschwindigkeitsanzeige ist direkt im oberen rechten Blickwinkel des Touchscreens. Nach kurzer Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Die Bedienung der Menüs geht ebenfalls leicht von der Hand. Jeder, der ein Iphone oder Ipad bedienen kann, wird im Tesla Model 3 keine Schwierigkeiten haben. Wer es nicht kann, wird es binnen wenigen Stunden erlernen. Die auf dem Touchscreen integrierte Navigation leitet mich sehr gut sichtbar (auf den Fotos unten sind die Karten teilweise nicht ganz dargestellt. Dies lag schlicht daran, dass das importierte Model 3 zu meinem Testtag ohne Internetverbindung fuhr). Ich bin noch sehr vorsichtig, zu groß ist der Respekt. Der Rückspiegel ist in der US-Version ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig, was sich mit der Zeit aber ebenfalls legte. Das Auto rollt, leise und elegant. Ich warte an der Straßenkreuzung, hinter mir ein ungeduldiger Österreicher in seinem Fahrzeug. Die Strecke vor mir geht bergab, kurvig. 80 KM sind erlaubt. Ich fahre – immer noch sehr vorsichtig – auf die Hauptstraße auf. Das Fahrzeug hinter mir drängelt. Ok, ich muss Gas geben. Die Reise beginnt.


Da ist er, der „Tesla-Effekt“. Wer schon einmal einen Tesla S oder X gefahren ist, wird wissen, wovon ich rede. Das Auto hinter mir versinkt im Rückspiegel, ich schieße durch die Kurven und überschreite die Höchstgeschwindigkeit von 80 KM deutlich. Was war das? Ein breites Grinsen breitet sich in meinem Gesicht aus. Ich fange an zu lachen. Ich fahre durch Hallein über die Autobahn in Richtung Obertauern/Untertauern/Schladming. Hoch in die Berge, kurvenreiche Straßen, bestes Wetter. Ein perfekter Testtag. Die Klimaanlage läuft samt Radio, ich nutzte das Tesla Model 3 wie meinen Benziner. Über den Touchscreen kann ich drei Trips individuell stoppen, kann so also die mir angezeigte Reichweite der Batterie kontinuierlich messen. Ich testete das Auto unter allen mir möglichen Bedingungen. Von 0-100 auf gerader Strecke aus dem Stand (zum Glück herrschte kein Verkehr) in rund 5,5 Sekunden. Von 0-100 an einem extrem steilen Berg in etwas unter sieben Sekunden. Bitte nageln Sie mich nicht auf etwaige Millisekunden fest, ich bin kein professioneller Autotester. Die Beschleunigung ist toll. In der dual Motor Version des Model 3 soll es in etwa 3,5 Sekunden von 0-100 gehen. Wow, wie muss sich das erst anfühlen?


Meine Fahrt setzt sich durch enge, kurvenreiche Bergstraßen fort. Tempo, Tempo, Tempo. Nie zuvor bin ich so schnell, aber sicher durch so enge Kurven gefahren. Die Beschleunigung und das Fahrverhalten sind für mein Empfinden Weltklasse. Ein riesen Spaß! Mein Iphone lagerte unterdessen sicher in einem Ladesteckplatz vorne in der Konsole. Ausreichend Platz für zahlreiche Utensilien wie Portemonnaie, Getränke etc. ist ebenfalls vorhanden. Aus der zuvor angedachten, kurzen Testfahrt sollte ein Tagesausflug mit fast 400 gefahrenen Kilometern werden. Ich kann mich nicht zurückerinnern, freiwillig jemals 400 KM lang ein Auto getestet zu haben. Der Iphone-Effekt, da war er. Unbeschreiblich!


Auf der Autobahn mit rund 140 KMH (in Österreich liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 130 KMH) unterwegs, unzähligen Tempospurts von 0-100 und einer „normalen“ Nutzung der Klimaanlage sowie des Radios, all dies ließ der zuvor angezeigten Akkulaufzeit von rund 410 KM Reichweite keinen Schaden nehmen. Ich war absolut verblüfft und hätte hier jede Wette verloren.


Am Abend gab ich das Tesla Model 3 zufrieden, überwältigt und erschöpft in Hallein zurück. Über Nacht lädt der Akku wieder auf volle Leistung, natürlich nur zu einem Bruchteil des Geldes im Vergleich zum Betanken eines Benziner. Als ich mit meinem Mercedes zum Hotel zurückfuhr, konnte ich nicht glauben, wie langsam und anders mein mit fast 300 PS motorisierter Benziner plötzlich fuhr. Wozu diese vielen Knöpfe? Wie umständlich ist mir diese „altbekannte“ Bedienung nach nur einem Tag geworden? Wieder kam mir der Vergleich zwischen Nokia und Apple in den Sinn. Sie wissen, wovon ich spreche!?


Am nächsten Tag reservierte ich mir sofort das Model 3 online, gegen eine Anzahlung von 1000 €. Nie zuvor habe ich so schnell ein anderes Auto gekauft bzw. reserviert. Der Iphone-Effekt, er ist zurück! Ich bin mir sehr sicher, dass sehr viele Menschen genau das Gleiche erleben werden, wie ich es erleben durfte. Das Model 3 wird voraussichtlich im nächsten Jahr in Deutschland ausgeliefert. Dieses Auto wird die Automobilbranche weltweit auf den Kopf stellen. Entsprechend positiv bin ich für die Aktie gestimmt! Wer anders denkt, soll das Auto bitte erst fahren, bevor er negativ daherredet. Alles andere ist zwecklos!


Abschließend möchte ich noch anmerken, dass die Funktion des autonomen Fahrens in Österreich aufgrund des US-Importes des Autos leider nicht zur Verfügung stand. Ebenfalls konnten zahlreiche Funktionen wie das automatische Einparken über die vielen Kameras des Model 3 leider nicht genutzt werden. Mit diesen Funktionen wäre mein Testtag und mein Fazit noch besser ausgefallen, insofern dies überhaupt noch möglich ist.






Hier finden Sie nun einige Bilder des Tesla Model 3 während meines Testtages sowie einige kurze Videos. Viel Spaß damit!

































Hinweis nach §34b WpHG: Boris Schulze besitzt zum Zeitpunkt dieses Artikels Aktien von Tesla und Daimler und bespricht die Aktie von Tesla in regelmäßigen Abständen im Kontext seines Börsenbriefes.


Erweiterter Hinweis: Dieser Testbericht wurde frei von Veräußerungen oder sonstigen Zuwendungen erstellt. Der Testbericht spiegelt zu 100% die freie Meinung des Autors wieder.






Quellen:


(1) http://ir.tesla.com/news-releases/n...-and-deliveries


(2) https://cleantechnica.com/2018/10/0...can-car-in-usa/


(3) https://eu.usatoday.com/story/money...usk/1598474002/


(4) https://www.handelsblatt.com/untern...1yfALrBbJEh-ap3


https://www.handelsblatt.com/untern...e/23110842.html


(5) https://www.teslarati.com/tesla-tsl...rket-amzn-aapl/


(6) https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tesl...le19912538.html




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