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Gold – Weiter abwärts!
Geschrieben von Lars Erichsen
Veröffentlicht: 17:20 - 31.03.2021
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Quick-Check:

Fazit vom 10.02.: “Übergeordnet spricht der Chart für eine Fortsetzung der Rallye, wenn auch nicht zwangsläufig sofort. Unterhalb von 1.875 US-Dollar bleibt Gold im bärischen Terrain und kann weiter fallen. Erst darüber kann Entwarnung gegeben werden.“

Das Fazit vor rund 6 Wochen fiel genauso einfach wie treffend aus – unterhalb von 1.875 US-Dollar sollte es weiter abwärts gehen. Die Dynamik dieser Korrektur hat in den letzten Tagen noch einmal Fahrt aufgenommen.

Für viele Gold-Anleger dürfte diese Marktphase eine riesige Enttäuschung darstellen, insbesondere außerhalb Europas, also in den USA und Asien. Deutsche Anleger können sich zumindest etwas trösten, denn der Euro fällt gegenüber dem US-Dollar und lindert die Kurs-Verluste dadurch ein wenig.

Jahrelang haben viele, gerade konservative und risikoscheue, Privat-Investoren mit Sorge auf die steigende Geldmenge geblickt und wollten sich gegen das Szenario einer anziehenden Inflation mit Edelmetallen schützen. Nun wird ein Ansteigen der Teuerungsrate immer wahrscheinlicher, aber statt seinem Ruf gerecht zu werden, steht man mit Gold und Silber auf der verkehrten Seite. Selbst ein einfacher Sparplan auf den MSCI-World hätte viel bessere Ergebnisse geliefert.

Für die Leser dieses Reports ist die aktuelle Entwicklung keine Überraschung, denn sie wissen: Die Korrelation zwischen der Inflationsrate und den Edelmetallen ist alles andere als konstant. Es ist ein Märchen, welches leider häufig und gerne weitererzählt wird. Entscheidend sind dagegen die Realzinsen – und die fallen eben nicht, sondern sie steigen, besonders in den USA. Vergleicht man die Anlage-Klassen miteinander, so spricht derzeit einiges dafür, dass einige Langzeit-Goldinvestoren einen Teil ihrer Bestände in Bitcoin tauschen, was für zusätzlichen Druck sorgt.




Meine Einschätzung:

Bitte glaubt mir: Die Vorstellung, Gold und Silber würden bei irgendeiner Art von „System-Reset“ auf wunderbare Weise im Kurs explodieren, ist reichlich naiv und vom Wunschdenken mancher Gold-Bullen geprägt. Dennoch gefällt mir die aktuelle Entwicklung aus spekulativer Sicht, denn die Resignation wird immer größer.

Selbst ein Jim Cramer, der seit über 20 Jahre dazu rät, mindestens 10% seines Vermögens in Gold zu investieren, empfahl kürzlich den Verkauf der Hälfte seiner Gold-Position. Im Bereich um 1.620 US-Dollar herum werden antizyklische Positionen interessant. Persönlich gehe ich von einer Fortsetzung der mittelfristigen Rallye aus und werde diesen Standpunkt erst unterhalb einer Marke bei 1.500 US-Dollar aufgeben.


Erfolgreiche Trades wünscht Dir

Deine
Trading-Brief Redaktion
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Hinweispflicht nach §34b WpHG: Die Trading-Brief-Redaktion ist zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels potenziell in mehreren hier genannten Basiswerten (DAX) oder entsprechenden Derivaten investiert. Es kann daher ein Interessenskonflikt vorliegen. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.




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