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Absturz eines Zockers
Geschrieben von Christian Lukas
Veröffentlicht: 11:03 - 29.08.2014
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Liebe Leserinnen und Leser,

es ist schon viel über die Zusammenhänge zwischen Tradern und Poker-Spielern geschrieben worden. Auch ich sehe viele Gemeinsamkeiten. Hervorstechend ist mit Sicherheit die mentale Beanspruchung und das Spiel um die Mathematik der Wahrscheinlichkeiten. Ich würde sogar soweit gehen, und sagen, dass ein guter Poker-Spieler in jedem Fall ein guter Trader sein würde – und umgekehrt.

Der Absturz von Gus Hansen

Von einem Poker-Profi war ich immer ein kleiner Fan. Es ist der Däne Gus Hansen. Zum Beginn des Poker-Booms wurde Gus Hansen beinahe jedes Wochenende im Fernsehen bei einem Pokerturnier gezeigt. Er hatte die besondere Gabe seine Gegenspieler richtig zu lesen. Und er hatte den Mumm selbst bei guten Karten aus einem Spiel auszusteigen, und die bessere Hand des Gegners zu akzeptieren. Nicht selten setzte er waghalsig große Summen ein, und konnte seine Gegner damit oft verunsichern. Er ist der ultimative Grenzgänger zwischen Genie und Dummkopf - meistens jedoch Genie.

Online-Poker ist anders

Poker spielt man jedoch nicht nur am Tisch sondern auch am PC. Mit dem Poker-Boom war es naheliegend, das Spielgeschehen in das Internet zu bringen. Inzwischen spielen weitaus mehr Menschen im Internet Poker als im Spielkasino.
Der Unterschied zwischen Online-Poker und Tisch-Poker ist größer als man denkt. Während beim normalen Tisch-Poker die Psychologie und Nervenkrieg spielentscheidend ist, muss das Online-Poker in erster Linie aus statistischer Perspektive betrachtet werden. Beim Online-Poker gewinnt man nur, wenn die Wahrscheinlichkeiten langfristig für einen sprechen.

Hansen versuchte den Erfolg zu erzwingen

Gus Hansen entdeckte für sich das Internet-Poker. Er machte es sich wohl zu Hause bequem, und zockte mit unerschütterlichem Selbstvertrauen. Doch die Zeiten ändern sich. Die Gegner werden schlauer und unberechenbarer.
Die vergangenen 1,5 Jahre haben aus Gus Hansen einen Verlierer gemacht. „Auf Full Tilt Poker“ hat er einen Verlust von 18 Millionen US-Dollar angehäuft. Nach eigener Aussage hat er noch Geldreserven, doch der größte Teil seines Vermögens hat den Besitzer gewechselt.

Woran es genau liegt, dass Gus Hansen im Online-Poker zu den Verlierern gehört, kann man als Aussenstehender nicht beurteilen. Auffällig ist jedoch, dass Hansen nicht in der Lage ist, die Notbremse zu ziehen. Den Pokererfolg kann man nicht erzwingen, aber anscheinend versuchte Hansen dem „Glück Beine zu machen“. Das kann nicht gut gehen.

Wenn Emotionen überhand nehmen, kann man nicht gewinnen

Wer sein Ego beim Pokern oder Trading nicht im Griff hat, bekommt früher oder später große Probleme. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, seine eigenen statistischen Zahlen zu kennen. Wenn es große Abweichungen gibt, ist vorsichtig angesagt. Ein guter Trader hinterfragt sich nach jeder Verlustserie. Im schlimmsten Fall sollte man sogar eine Pause machen, und erst dann wieder in die Trading-Arena einsteigen, wenn die Ursachen für die Verluste bis ins kleinste Detail bekannt sind.

Ihr,
Christian Lukas
www.volumen-analyse.de




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