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Der Devisenmarkt 2017: Ein erster Rückblick
Geschrieben von Redaktion
Veröffentlicht: 16:52 - 20.12.2017
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Nein, die europäische Gemeinschaftswährung ist nicht - wie das die Experten vorhergesagt haben - unter die Parität gefallen. Der Euro gehörte im Jahr 2017 zu den stärksten Währungen. Konjunktureller und politischer Rückenwind haben den Euro-US Dollar-Kurs sogar über 1,20 getragen. Der US Dollar setzte 2017 hingegen zum Sinkflug an. Nun stellen sich viele Experten die Frage, ob die Stärke der Gemeinschaftswährung nur ein Strohfeuer war oder ob tatsächlich die Trendwende eingetreten ist.



Der Brexit und die Auswirkungen

Das Sorgenkind 2017 wird auch das Sorgenkind im Jahr 2018 bleiben: das britische Pfund. Auch wenn die Talfahrt im Jahr 2017 gestoppt werden konnte, so spricht das fundamentale Umfeld keinesfalls für die britische Währung. Zudem geriet auch das britische Wachstum, vorwiegend aufgrund des Brexits, ins Hintertreffen, wenn es mit dem Wachstum der anderen europäischen Länder verglichen wird. Die Bank of England sorgte jedoch mit der Zinswende für Aufsehen; gegenüber dem Euro liegt der Renditevorteil auf einem Zehn-Jahres-Hoch. Es sind zudem aber auch die langfristigen Bewertungsindikatoren, die das Pfund stützen. Natürlich befinden sich im Hintergrund genügend Unsicherheiten, die aufgrund des Brexits entstanden sind. So werden die fundamentalen Daten im Jahr 2018 weniger Einfluss auf den Wechselkurs haben - vielmehr sind es die Verhandlungen mit der EU.

Erholt sich der japanische Yen?

2017 stand der japanische Yen gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung gehörig unter Druck. Während weltweit die Notenbanken die Abkehr der expansiven Geldpolitik planten, bewegte sich die japanische Notenbank gar nicht. Die Zinsdifferenzen gegenüber dem amerikanischen Dollar lassen daher auch im kommenden Jahr auf einen recht schwachen Yen schließen. Doch es gibt auch noch andere Indikatoren - so etwa den Leistungsbilanzüberschuss Japans und auch der nachlassende Risikoappetit der Anleger -, die dafür sorgen könnten, dass der Yen wieder leicht zulegen könnte. Der Devisenmarkt bleibt also auch im kommenden Jahr spannend. Genau deshalb sollten Trader ein Forex-Demokonto eröffnen, um nicht sofort das eigene Kapital einsetzen zu müssen.

Trendwende oder Strohfeuer?

2018 wird die Geldpolitik den US Dollar stützen. Die EZB rückt nur zögerlich vom expansiven Kurs ab; die FED vermindert hingegen seit geraumer Zeit die ultralockere Geldpolitik. Während die amerikanische Notenbank also den Zinserhöhungszyklus fortsetzt, sodass bis Ende 2018 ein Zinssatz von rund 2 Prozent möglich sein kann, bleibt der Europäische Leitzinssatz wohl bei 0 Prozent. Schon alleine diese Zinsdifferenz lässt darauf schließen, dass der US Dollar im Jahr 2018 wieder aufgewertet wird. Auch die amerikanische Finanzpolitik könnte dem US Dollar Impulse geben - die Steuerreform könnte die Konjunktur anregen, die in weiterer Folge ebenfalls eine Stütze für den US Dollar sein kann. Folgt man den Prognosen der Experten, so wird der US Dollar wieder stärker, der Euro hingegen wieder schwächer werden.

Der Verlierer des Jahres 2017

Doch es gab im Jahr 2017 nicht nur Gewinner - einer der größten Verlierer war der Schweizer Franken. Der Hauptgrund? Die politische Situation innerhalb der EU, die Anfang des Jahres 2017 als „äußerst unsicher“ eingestuft werden konnte, entspannte sich. Ein weiterer Grund: Anleger bekamen wieder Appetit auf risikoreiche Produkte, sodass der Schweizer Franken, der als sicherer Anlagehafen bekannt ist, fast gänzlich ignoriert wurde. Die letzten Daten haben jedoch gezeigt, dass für 2018 eine deutlich stärkere Dynamik möglich sein wird, sodass es wohl im kommenden Jahr zu einem Wirtschaftswachstum in Ausmaß von 1,5 Prozent kommen könnte. Der Leitzinssatz wird von der Schweizer Notenbank jedoch nicht angehoben werden - man orientiert sich weiterhin an Draghis ultralockerer Geldpolitik.


Bild: https://pixabay.com/de/frankfurt-ezb-2251537/




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