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Risikomanagement: Definition, Bedeutung und Aufgaben
Geschrieben von Redaktion
Veröffentlicht: 06:19 - 24.02.2018
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Als Messung und Koordination der Risiken im gesamten Betriebsablauf ist das Risikomanagement von unternehmensweiter Bedeutung. Jedes mit einer unternehmerischen Tätigkeit verbundene Risiko will bestmöglich erfasst und beurteilt werden. Zur Identifikation dieser Gefahren ist das Risikomanagement unverzichtbar. Die Kontroll- und Koordinationsherausforderungen des Risikomanagements stehen in enger Beziehung zum Controlling.


Definition und Stellenwert im Unternehmen


Der Risikobegriff bezeichnet in der Betriebswirtschaft sämtliche unternehmerischen Wagnisse und Unsicherheiten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind alle potentiellen Gefahren, die dem Unternehmenserfolg entgegenstehen, als Risiken einzustufen. Unternehmen und ihr Umfeld werden zunehmend dynamischer und komplexer. Damit steigen die Herausforderungen, während gleichzeitig Veränderungen immer schneller aufeinander folgen. Beispiele hierfür sind der beschleunigte Wettbewerb, kürzer werdende Produktlebenszyklen oder das veränderte Kaufverhalten. Auch wirtschaftliche Veränderungen konjunktureller Art oder volatile Finanzmärkte stellen Unternehmen vor Risiken.

Risikomanagement ist der Versuch, möglichst alle risikorelevanten Einflussfaktoren zu identifizieren und zu erfassen. Eine frühzeitige Beobachtung der Märkte oder rechtzeitig durchgeführte Kundenumfragen tragen dazu bei, die Risiken überschaubarer zu machen und zu erkennen. Risikomanagement-Methoden fungieren als Frühwarnsysteme, die für den Fortbestand und das Wachstum von Unternehmen essentiell sind.


Aufgaben und Umfang des Risikomanagements


Als Führungsaufgabe ist das Risikomanagement nach der ISO-Norm 31000:2009 definiert. Diese sieht im Wesentlichen drei Kernaufgaben vor. Das Risikomanagement dient zunächst der Identifikation von Risiken. Diese werden im Anschluss gemessen und bewertet. Die dritte Kernaufgabe besteht in einer Dokumentation beziehungsweise einem Bericht der Ergebnisse. Die Befunde werden an die Unternehmensführung weitergeleitet, die auf Basis dieser Informationen das Risiko von wichtigen Entscheidungen einschätzen kann. Auf Grundlage dieser Informationen kann die Firmenleitung planen, wie sie mit bestehenden Risiken sinnvoll umgeht. Da es diese Entscheidungen umzusetzen gilt, ist die Herausforderung des Risikomanagements organisatorisch im Unternehmen eingegliedert. Die damit verknüpften Aufgaben der Risikoanalyse sowie der Risikokontrolle werden an zuständige Abteilungen beziehungsweise Personen delegiert.


Controlling und Risikomanagement


An der Schnittstelle zwischen hat sich der Begriff Risikocontrolling etabliert. Im welchem Zusammenhang die beiden Managementbereiche stehen und welche Aufgaben das Risikocontrolling genau umfasst, kann man in dem von Haufe herausgegebenen Buch Risikomanagement und Controlling nachlesen. Ähnlich wie die Aufgabe des Controllings in Planung und Koordination besteht, befasst sich das Risikocontrolling mit der Planung und Steuerung von Risiken. Die Analyse der unternehmerischen Risiken stellt die Basis für die Risikoplanung dar. Unternehmensziele und Risikoplanung sollen in Einklang gebracht werden. Ein Beispiel ist die Gratwanderung zwischen dem Ziel der Umsatzsteigerung und dem Risiko der sinkenden Nachfrage.

Die Funktion der Kontrolle vergleicht den Ist- mit dem festgelegten Soll-Zustand. Eine weitere Funktion ist die Koordination der Messung und Steuerung des Risikos zwischen verschiedenen Geschäftseinheiten oder zwischen Unternehmen und anderen Parteien (Geschäftspartnern oder Geldgebern). Die Koordinationsfunktion hat unter anderen die Einheitlichkeit und damit Vergleichbarkeit der Methoden zum Ziel.

Abgerundet werden die Aufgaben des Risikocontrollings durch die Informationsfunktion. Zur Darstellung der Risiken sowie ihren wahrscheinlichen Auswirkungen auf die Zukunft des Unternehmens kommt häufig eine Risikomatrix zum Einsatz. Bei der Berichterstattung geht es im Wesentlichen um die Ermittlung des Gesamtrisikos, ausgehend von der Summe der unternehmerischen Risiken.




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