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Alt 06.03.2006, 03:44   #1
bimbes
Chaosforscher
 
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Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 10.115
Standard "Fraktal: Noch Fragen...?"

guten morgen lieber Michael


ich habe mir den wecker absichtlich zu einer unchristlichen zeit gestellt, damit du mir ja nicht zu vorkommst, um hier das licht einzuschalten.

apropos licht – kommen wir gerade zur rechten zeit, wo das licht, ich meine das strahlende börsenlicht am aktienmarkt, an helligkeit verliert, sich gar verdunkelt?


vor exakt drei jahren erhob sich der markt wie „phönix aus der asche“.
im kopf aber war der psychologische knacks, der die zuvor gelaufenen mega-baisse verursacht hat, tief verankert, so das bis zum heutigen tag bei vielen die rückkehr des bären wie ein „messias“ erwartet wurde/wird. zugegeben, so ganz befreien konnte ich mich auch nie davon. jede charttechnisch relevante marke wurde als mögliches top und beginn einer trendwende ausgerufen. doch die rufe verhallten ungehört und der „messias“ ließ weiter auf sich warten.

resignation machte sich breit, mehr noch, die zahl der ungläubigen und abtrünnigen nahm ständig zu. es begann der tanz um das „goldene kalb“ …ähm „bullen“ , der bis zum heutigen tag unvermindert anhält.

ich mag es kaum aussprechen, Micha, aber wir stehen schon wieder an einer solch relevanten top-marke.
doch, hört uns jetzt überhaupt noch jemand zu? vielleicht sollten wir den thread umtaufen in „Kassandra-Rufe“



….und hier mal gleich der erste „Kassandra-Ruf“ auf den NDX.

er kann übergeordnet mit einem double-three ausgezählt werden. fibomäßig passt es auch recht gut. eine umkehrformation droht. ganz kurzfristig ein bearflag, usw.

doch die erfahrung lehrt – bestätigt ist noch nix!


Micha, frag doch mal „Setarkos“ was die candles und seine mittlerweile zu recht berühmte „A*Technik“ dazu meinen.


oje, ich glaub das war doch zu früh
Klaus






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Alt 06.03.2006, 11:30   #2
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Purzelbaum Moin !

Moin Klaus.



Okay, Du hast den thread also aufgemacht.
Diskutieren wir also hier in der Art weiter,
wie wir es bisher "undercover" gemacht haben.

Elliottwave, Candles & more, okay.
Aber keine A*-Technik, Klaus.
Vielleicht werde ich ab und an mal ein Bildchen zeigen,
mehr aber nicht.



Zum Thema "Kassandra":
Also mich interessiert vor allem der Trend.
Und zwar auf den Zeitebenen Swingtrading, Positionstrading und höher.
Im übergeordneten Bild gehe ich ganz klar davon aus,
daß wir nicht in einem neuen Bullenmarkt stecken
und deshalb ist die Ausschau (!) nach der Topbildung auch in meinem Sinne.

Aber als "Kassandra" werde ich mich nicht betätigen.
Im letzten Spätsommer hatten wir eine Topbildungsindikation
und eine sehr kritische Situation im Herbst,
aber die Bullen haben die Stellung geradeso gehalten.

Aktuell sind wir in einer ganz ähnlichen Situation,
es gibt viele Indikationen, die für ein Top sprechen,
aber die Bestätigung fehlt noch.

Von daher dürftest Du Dir die Seher-Qualitäten alleine zusprechen,
ich halte mich dahingehend zurück.



Der NDX-Count ist eine harte Nuß.
Es bleiben dort einige Fragen offen.
Die Jahresendrallye 2005 war eigentlich nur subimpulsiv,
auch wenn man im NDX einen Impuls daraus "basteln" kann
(im Gegensatz zum SPX).
Nach meiner Ansicht ist eine breite, überschießende ii
ziemlich bullish zu werten, so daß dieser count zwar machbar ist,
aber ziemlich ungewöhnlich wäre.
Man muß sich die Alternativen ansehen, später.


Ich fange daher mal von vorne an.
Die Label im NDX:



Dies ist ein log-chart !
Der Grund ist einfach der, daß der NDX sich in dieser Zeitfensterbetrachtung
im log-chart besser darstellen läßt.
Auch hier mein Motto: der Chart gibt das Geschehen vor.

Was auffällt, ist, daß der NDX aufwärtsgerichtet nur impulsive
und subimpulsive Strukturen ausbildet
und es gibt durchaus mehrere Möglichkeiten, diese zu bündeln
und es ist durchaus nicht auf der Hand liegend,
ein Top ausrufen, wenn man sich den NDX anschaut.

Vergleicht man jedoch den SPX damit, hier die Gegenüberstellung
der übergeordneten Label seit dem "großen Boden":



Dann sieht man sofort, wo der dicke Haken für die Bullen ist:
der SPX steigt glasklar korrektiv und das war eigentlich schon in 2003 absehbar
und hat sich in 2004 bestätigt.
Auch zeigt die direkte Gegenüberstellung, daß die Frage, die ich schon
seit 2003 stelle, berechtigt ist:
Wo ist eigentlich der Boden im SPX ? (2002 oder 2003)
Die "Europäer" sind da irgendwie vorbelastet ...

Das heißt, diese Rallye hat ein Ablaufdatum ist nicht der Startschuß
zum großen Bullenmarkt.

Für den langfristigen Investor ist dies enorm wichtig zu wissen,
der mittelfristige Anleger und Positionstrader hat jedoch keinen Grund,
sich vorzeitig von Beständen zu trennen oder gar das Top vorwegzunehmen.


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Topbildung zu visualisieren,
eine hervorragende Variante ist die modifizierte Dow-Theorie:



Auch wenn immer noch die Original-Theorie im Umlauf ist,
sollte doch mittlerweile klar sein, daß die Zeit der Eisenbahnaktien
irgendwie abgelaufen ist ...

Die sensiblen, zyklischen Werte, die den Zustand der US-Wirtschaft
röntgen, sind die Technologie-Werte.
Im obigen Chart ist klar zu erkennen, daß die Technologie die aktuelle Rallye
nicht anführt, sondern der NDX zur Schwäche neigt.

Eine Fundamentaldiskussion soll hier nicht vorangetrieben werden,
aber ein charttechnischer Beleg hierfür.

  1. Klare NDX-Outperformance im Winter 2002/2003
  2. Klare NDX Outperformance in der Rallye 2003
  3. NDX-Underperformance zur Topbildung Anfang 2004
  4. NDX-Underperformance zur Topbildung 2005
  5. NDX-Underperformance zur Topbildung 2006
  6. Ausbildung einer Box-Range im SPQ seit 2004

Also, lieber Klaus, ich gehe konform mit Dir,
daß wir uns nicht in einem übergeordneten Bullenmarkt befinden
und das Risiko für den Langfrist(long)investor sehr hoch ist.
Ich gehe auch konform mit Dir, daß wir in einer mindestens
mittelfristigen Topbildung stehen -
ich gehe auch von einer Topbildung auf Jahre hin aus,
aber als Visionär wirst Du mich nicht rufen hören,
nur als Charttechniker.


Gruß
Michael

Geändert von Setarkos (06.03.2006 um 11:37 Uhr). Grund: ich kaufe zwei "n" ;-)
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.03.2006, 15:02   #3
bimbes
Chaosforscher
 
Benutzerbild von bimbes
 
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 10.115
Standard

Wow Micha

wie gewohnt von dir, sehr ausführlich und informativ

nene, ich werde mich natürlich hüten ein top auszurufen, auch wenn ein count passen täte. wir wissen doch zu genüge um die alternativen, die immer und überall lauern.

z.B. diese

die impulsive zählweise seit 2200 würde dies sogar erlauben.





doch zeigt sich einmal mehr, der blick über den heimischen tellerand ist oft hilfreich und sagt uns etwas anderes - der ESX steigt subimpulsiv. und dürfte der o.g. mega-bullen-variante(DAX) in dem umfang nicht folgen.

also, die "superbullen" muß ich leider enttäuschen.




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Alt 06.03.2006, 16:42   #4
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Ja, Klaus.


Das deckt sich mit Amerika.
Der kleinere, spekulativere DAX ist bullisher als der größere ESX.
Genauso ist die Betrachtung in Bezug auf NDX zu SPX.

Der DAX wäre prinzipiell bullish zu zählen,
zumindest wenn man nur dieses Zeitfenster betrachtet.
Ähnlich verhält es sich mit dem NDX.
Aber die hochkapitalisierten Indizes machen klar,
daß es so nicht kommen wird.


Der schwächste Index ist aktuell klar der NDX.
Und dies ist voll im Sinne einer Topbildung zu werten.
Tradingtechnisch ist das auch insofern interessant,
als man zB SPX (oder ESX) Longpositionen mit einem NDX-Short
hedgen kann.


Der NDX aus Sicht der Candles:

Monats-Chart:



Von 2002 bis Anfang 2004 fand eine große Rallye statt.
Seitdem geht es auf der Trittleiter nach oben,
zwei Schritte vor und einer zurück.
Dem ist im Grunde noch nichts bearishes abzugewinnen,
denn der Trend im Sinne Charles Dow´s ist voll intakt -
der Index bildet higher Lows und higher Highs aus.

Allerdings gestalten sich die "Ausbrüche" über die alten Hochs
bisher ineffektiv, es kommt keine Ausbruchsrallye zustande.
Das ist ein relativ gefährliches Spiel, denn die angestaute Energie
entlädt sich dann ganz gerne in die andere Richtung.
Ähnlich wie im Fußball (falls hier jemand Fußball spielt ):
Rennt eine Mannschaft 90 Minuten erfolglos auf ein Tor an,
könnte der erste Konter der anderen Mannschaft ...

Der Monats-Chart sagt, daß der Ausbruch mit einem Monats-Schluß
unterhalb 1.630 widerrufen ist.


Wochenchart:



In der Jahresendrallye 2005 brach der NDX signifikant und fulminant
über die 1.630 aus, die Rallye lief noch ein ganzes Stück weiter,
anschließend tankte der Index noch einmal Kraft an der alten Ausbruchsmarke
(= klassischer, buchreifer Polaritätswechsel).
Der Wochenchart zündete dann eine Rakete, im Chart steht auf Glatzkopf
auf 1.735 - dem Horizontalwiderstand aus 2002.
Der Index versuchte aus der Keilbegrenzung nach oben ausbrechen -
wäre dieser Ausbruch geglückt (Kreuzung Horizontalwiderstand-Keilgrenze)
wäre dies äußerst bullish zu werten gewesen.
Aber die nächste Kerze ist ein Kreisel mit hohem Wellengang,
die keine Ausbruchsbestätigung darstellt.
Die nächste Kerze komplettiert die Dreierkonstellation zu einem
nicht-klassischen Abendstern, der damit einen Fehlausbruch
über den Widerstand markiert.
Das ganze fand unter sowohl mittel- als auch kurzfristigen bearishen
Divergenzen statt, so daß bei signifikantem Bruch der 1.630
das Top prozyklisch bestätigt wird.
Die letzten beiden Kerzen zeigen jeweils einen rickshaw-man,
der dem erneuten Polaritätswechsel keine bullishe Kraft konstatiert.


Tages-Chart:



Der Tages-Chart war über den ersten Horizontalwiderstand 1.710 ausgebrochen,
dieser Zeiteinstellung zeigt nur ein tweezers Top, das man als Kombinationskerze
in einen nicht ganz sauberen Shooting Star umsetzen könnte.
Die Kraft des Fehlausbruch Nord entlud sich aber erst mit dem Rebreak
der 1.710 - ein brutales Marubozu zerstörte alle bullishen Träume
auf einen Polaritätswechsel und anschließend Ausbruch Nord.
Die Marke (1.710) stellt die Bias-Switch-Marke dar, anschließend
scheiterte der Index beim Versuch, diese Marke wiederzuerobern.

Es folgte der Bruch des Aufwärtstrends seit Oktober, die bisherige
Gegenbewegung weist keine Trendintensität auf und verläuft in Form
einer Bearkeil-Flagge; die 1.710 wurden erneut getest -
der Index prallte dort klar ab.


Gesamtbild:

Der Ausbruchsversuch Nord ist gescheitert, im Wochen- und Tages-Chart
steht eine klare Umkehr. Der Monats-Chart spricht dem Index noch Stabilität zu,
aber auch hier ist die Zukeilung nicht zu übersehen.
Der Index weist eine bestätigte Trendlinie auf, die bei ca 1.630
mit der wichtigsten Horizontalunterstützung zusammentrifft.
Fällt diese Marke dynamisch, haben die Bären das Zepter in der Hand.
Der Index hat noch die Möglichkeit bei 1.600/10 einen Notsupport auszubilden,
der in den oberen Zeitebenen zu einer Stabilisierungskerze führen kann.
Der Tages-Chart hellt sich erst auf, wenn die 1.710/10 auf Schlußkursbasis
wiedererobert würden, darunter ist der Chart bearish.
Bei überkaufter Markttechnik mit wenig Dynamik Nord dürfte sich
bei einer Attacke oberhalb des Bollingerbandes (1.700) im Tages-Chart
eine hervorragende antizyklische Short-Chance bieten.

  • Bias kurzfristig:
    * bearish unterhalb 1.715 daily-close
    * der Bruch der Keilflagge sollte den Index auf den zentralen Support 1.630 führen,
    * das Kurziel der Flaggenauflösung liegt allerdings im deutlichen tieferen Bereich

  • Bias mittelfristig:
    * Box-range zwischen 1.760 und 1.630
    * der Abendstern sollte den Index auf den zentralen Support führen
    * bearish unterhalb 1.630, Bruch wird für wahrscheinlich gehalten
  • Bias langfristig:
    * eine übergeordnete Topbildung wird anvisiert, aber nicht antizipiert,
    * Indikation: Bruch der 1.630 mit Dynamik


Genau beobachtet werden muß dabei, wie sich der bullishere SPX verhält,
Analyse folgt später.


Gruß
Michael
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.03.2006, 16:48   #5
Setarkos
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Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
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Zitat:
Zitat von bimbes

Wow Micha

wie gewohnt von dir, sehr ausführlich und informativ




Schwätzer.




Deine Counts sind mir lieber ...
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.03.2006, 17:10   #6
bimbes
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Beiträge: 10.115
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Zitat:
Zitat von Setarkos

Schwätzer.




Deine Counts sind mir lieber ...

na gut!

bimbes ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.03.2006, 18:01   #7
bimbes
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Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 10.115
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...und unser sorgenkind NDX sieht im blau-unterglegten
klar korrektiv aus. bie bearishen zeichen mehren sich zusehends

aber es bleibt dabei - noch kann sich alles wieder in wohlgefallen auflösen.
denn es ist bisher "nur" ein ernstzunehmender count ohne betätigung.

bimbes ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.03.2006, 13:09   #8
Setarkos
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Beiträge: 1.223
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Moin Klaus.

Ja, laß´ uns erstmal das Grundgerüst skizzieren -
das größere Bild, bevor wir in den Subbereich gehen.



Der NDX hat gestern die Flagge nach unten gebrochen,
weshalb ich erneut einen Blick darauf werfe.
Aus Sicht der Candles im Tages-Chart (und darüber)
stellt sich die Sache so dar:





Nach dem Fehlausbruch Nord gabe es eine 120-Punkte Bewegung
auf der Unterseite, die von einer Flagge beantwortet wurde.
Der Hochpunkt der Flagge lief bisher an die Unterkante der
Bias-Switch-Zone 1.710/15, was als bearishe Bestätigung
zu werten ist. Gestern brach der NDX aus der Flagge aus,
das Kursziel der Flagge liegt bei ca 1.555.
Der zentrale Support im Tages-Chart liegt bei 1.630/35.



Was erwarten wir aus Sicht der Elliottwaves ?





Sollte am Top die Bewegung seit 2002 zu Ende gegangen sein,
erwarten wir einen Bias-Switch, sprich: die Bestätigung des Wechsel
durch einen Impuls in die andere Richtung.
Teil 1 des Impulses haben wir schon hinter uns gebracht,
jetzt soll der zweite Teil Süd folgen.
Das sagt uns klar, daß wir Trendstärke in Südrichtung erwarten
und dabei davon ausgehen, daß die Linie vom Top über das Zwischenhoch
bei ca 1.710 nicht mehr gebrochen wird - ansonsten sind wir noch
in der Gegenbewegung (aber bearish unterhalb 1.715).

Der Bruch aus der Flagge sollte also dynamisch sein
und die Länge der ersten Süd-Bewegung klar übertreffen.
Die erste Bewegung war allerdings nicht im vollen Sinne dynamisch;
das LDT setzt sich bekanntlich aus drei :5ern zusammen,
so daß es auch möglich ist, diese zu separieren.
Legt man die 1 eine Etage höher, kumuliert das 162er retracement
mit dem Flaggenziel.

Übergeordnet ist aber davon auszugehen, daß eine Topbestätigung
dadurch vorliegen würde, daß das Level des Rallyestartes
zügig wieder erreicht würde.



Werfen wir noch einen Blick auf die Markttechnik.
Ich verwende hier ganz klassische Indikatoren,
die ich zur Aussagenkonvergenz nutze:





Was würden wir erwarten, wenn es zu einer Wende kommt
und bevor eine Hauptantriebswelle startet ?
Am Top sollte es klare Divergenzen geben, die Möglichkeit
zur Trendbildung sollte ausgeprägt sein und die Oszillatoren
sollten ausreichend Schwung hergeben können.

Der ADX misst, ob ein Trendmarkt vorliegt (über die "Richtung" sagt er nichts aus)
Die Jahresendrallye führte den ADX auf ein sehr hohes Niveau,
seit dem Dezembertop (!) dreht der ADX jedoch Richtung Tradingmarkt;
mit einem aktuellen Wert von 10 steht er auf einem Niveau,
auf dem Tradingmärkte sich meist wieder Richtung Trendmarkt orientieren.
In den Momentum-Oszillatoren liegt am Top eine bearishe Divergenz vor,
so daß der RSI 13 die Topbildung untermauert.
Die langsame Stochastic ist wieder im Überkauft-Bereich angekommen
und dreht auf Sell.
Das Bild würde perfekt zu einer bevorsteheden Süd-Rallye passen,
ein Trendmarkt steht ante portas und die Overbought/Oversold-Indikatoren
bescheinigen ausreichend Platz.


Das Gesamtbild ist also konsistent, der NDX ist an der Bias-Switch-Marke abgeprallt,
die Konsolidierung ließ eine Erholung der Markttechnik zu und verlief
korrektiv in Form einer sich leicht zukeilenden Flagge.
Der gestrige Bruch der Flagge komplettiert das Bild.

Unterhalb 1.715 daily-close bleibt der NDX klar bearish
und wird den zentralen Support bei 1.630/35 ansteuern;
die Muster auf dem Weg dorthin müssen zeigen,
ob ein Bruch verhindert werden kann.


Grüße
Michael
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.03.2006, 21:23   #9
bimbes
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man kann sich nur wiederholen, Micha , der NDX sieht sehr
bedrohlich aus.

wie aber bekommen wir den SPX in entsprechende korrelation?
nun zunächst „the big picture“:
hier hat der SPX bereits das 62er der vorherigen baisse nicht nur erreicht, sondern sogar überschritten. allerdings für eine welle (B) noch zu akzeptieren. vielleicht stellt sich ja später heraus, das sich um eine teilwelle von (B) handelt.

der zur zeit favorisierte count sieht vor, das wir es, ähnlich wie im NDX, mit einen double three zu tun haben, wobei die abschließende welle c des flats das übergeordnete top bildet.
im „daily" ist gut zu erkennen, das die 100% extension dieser c-welle so gut wie erreicht ist. nebenbei bemerkt, die dazugehörige welle b des flat hat sich als ein äußerst kompliziertes triangle-gebilde entwickelt, welches bereits mit der subwave a das 62er erreicht hat. ich habe mir die benennung erspart, wenn du aber darauf bestehst, zeige ich dir das triangle mit all seinen subwaves.


so weit so gut, wäre da nicht die bis zum heutigen tag schwer zu entlarvende c-welle, die bekannlich als „impulse“ daherkommen muss!
zur zeit lässt sich vermuten, das sich hier ein EDT ausbildet, welches mindestens noch ein neues hoch ausbilden muss.
oberhalb der grauen TL ist der spx weiter bullish. als MOB gilt das 62er bei rund 1225 seit dem beginn der c-welle im okt.05 . aber auch ein bruch der pola-marke von 1245 wäre ein deutliches signal zu gunsten der bären.


ups, Micha, ich verfalle mit dem letzten satz ja in deinen retorikstil …sorry!

Fazit:
übergeordnet laufen NDX und SPX wellentechnisch zwar nahezu in korrelation, jedoch kurzfristig ergibt sich ein gewisser zwiespalt. der NDX dreht mit einem akzeptablen count auf süd, jedoch noch ohne endgültige bestätigung (<1635), während der SPX nur sehe schwer, um nicht zu sagen, noch nicht ausgezählt werden kann.


vielleicht kannst du mit deiner technik helfen, den nebel etwas zu lüften, Micha.
...ich tüfftel derweil mal die alternativ-counts durch, die sich ja nicht selten plötzlich als nr.1 herauskristallisieren, jedoch immo noch zu "crazy" erscheinen, als das man sie vorstellt.


Klaus











bimbes ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.03.2006, 22:36   #10
Setarkos
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Klaus.

Ich mach´ mir mal nen Cappu - dann guck´ ich mal.

Die b-Welle lassen wir mal so stehen, sonst müßten wir ja
den ganzen Move seit Oktober 2004 mit hinzunehmen und
wir wollen doch nicht allzu sehr in der Vergangenheit wühlen.
Es sei denn, es ist unumgänglich ...


Was der NDX mit Enten zu tun hat, mußt Du mir aber noch verraten !


Bis gleich.
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Alt 08.03.2006, 00:28   #11
bimbes
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Micha


mal eben ein kurzes intermezzo in den intraday-bereich SPX.

das heutige low ist nicht ganz unbedeutend.
es ist ohnehin bereits schwer sich hier insgesamt noch ein edt vorzustellen
wir haben jetzt vom top ein abc-flat down bis zum 62er der vorherigen upbewegung. korrektiv zwar, aber wir brauchen subimpulsive strukturen up.

...mmh

so, bin mal gespannt wozu dich der "cappu" inspiriert

ich mach mal schluß für heut´ , sonst fang ich wieder an das wellenmuster unserer gardienen zu counten

ähm, und wo bitte hab ich mit dem NDX bezug zu einer genommen?

gruß
Klaus

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Alt 08.03.2006, 00:36   #12
Setarkos
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So, jetzt aber.
Die Cappus sind auch nicht mehr das, was sie mal waren ...


SPX - Monats-Chart:



Hier gibt es eine ganz ähnliche Trittleiter wie im NDX,
nur sieht sie bullisher aus.
Im Herbst nutzte der SPX die bullishe Polaritätszone, um eine
Stabilisierung zu erreichen und die Jahresendrallye einzuleiten.
Der Monats-Chart ist im Grunde bullish einzuschätzen, außer der
Beachtung der Keilgrenze ist hier nichts Bearishes zu sehen,
allerdings weist der Index auch keine Stärke nach oben auf -
untere Zeitebenen müssen hier Aufschluß geben.



SPX - Wochenchart:



Da haben wir doch ein etwas klareres Bild !
Bei 1.240 gab es einen Ausbruch Nord, dem ein Polaritätswechsel folgte
und anschließend ein Angriff auf die Keiloberkante. Der Glatzkopf
stoppt jedoch genau an der Trendlinie und die nachfolgende Kerze
zeigt mit Docht und kleinem Körper einen leichten Fehlausbruch
(die Kerze hat Ähnlichkeit mit einer Sternschnuppe).

Anschließend folgt ein abgesetzter schwarzer Körper, der tief
in die lange weiße Kerze eindringt. Rein formal steht hier noch
eher ein Abendstern als im NDX. Anschließend folgt ein heißer Kampf
mit umfassenden Kerzen zwischen dem bullishen Polaritätswechsel
und dem Abendsternhoch.
Am alten Top bildete sich ein Doji und ein dickbauchiger Rickshawman,
beides Kerzen, die das Abendsternhoch bestätigen.
Das ganze findet statt unter bearishen Divergenzen, sowohl mittel-
als auch kurzfristig.

Der Chart ist aussagekräftig, aber die Kräfte halten sich die Waage.
Sowohl das zweifache Top unter bearishen Divergenzen an der Keilkante
als auch der äußerst starken Polaritätswechsel machen einen überzeugenden Eindruck.

Im Grunde muß hier eine box-range gesetzt werden zwischen 1.240
und der Keiloberkante.


SPX - Tages-Chart:



Ein ganz ähnliches Bild im Tages-Chart.
Auch hier ist der bullishe Polaritätswechsel bei 1.245 schön zu sehen,
anschließend gibt es auch hier einen Fehlausbruch (engulfing) über
die Keilkante und eine Wiedereroberung der 1.270 -
allerdings können die Bullen hier, anders als im NDX, diese Marke
wiedererobern, so daß hier im Chart kein Bias-Switch steht.
Anschließend führt der Ausbruch aus der bullishen Einkeilung den SPX
erneut an das alte Hoch, wo er wieder scheitert, am Top steht ein
nicht-klassisches Engulfing.

Damit ergibt sich hier die Möglichkeit zum Doppeltop, da der zentrale Support
aber klar die Polaritätszone bei ca 1.245 ist, sollte der Index
auch vor einem Bruch nicht auf "Doppelkpp" gesetzt werden.
Das rechnerische Ziel dieser Formation läge bei ca 1.215,
was dem 62er retracement der Jahresendrallye entspricht.


Gesamtbild:

Im Gegensatz zum NDX ist der SPX mittelfristig nur schwer einzuschätzen,
die gegensätzlichen Kräfte halten sich ungefähr in Waage,
so daß durch die starken Widerstands- bzw Unterstützungszonen
die Entscheidung prozyklisch fallen muß und der Index solange
in einer box-range steckt.

Die Korrelation zwischen NDX und SPX (siehe Posting #2) verschiebt
aber damit die Gesamtaussage leicht zu Gunsten der Bären,
da der bearishe Führung des NDX bei neutralen SPX im Sinne
einer Topbildung gewertet werden kann.

Zu beachten ist auch, daß das Bollingerband



die leicht bullishen Töne des Monats-Charts wieder in Frage stellt,
da hier kein Ausbruchsszenario unterstützt wird und Kurse oberhalb
1.300 im SPX Shortchancen sein sollten.
Der Schlauch im NDX konnte sich nicht bullish auflösen und
droht damit die Energie in die andere Richtung freizusetzen.

Das Gemisch ist also schwierig, der NDX macht aber den klar schwächeren Eindruck,
so daß unterhalb 1.715 (daily-close) der NDX short zu bevorzugen ist.
Erst ein Bruch der zentralen Supports in beiden Indizes bringt
die Bullen in erhebliche Schwierigkeiten, da der Raum für den SPX
weiter ist, muß das Gesamtbild bei Bruch des NDX-Damms genauestens
untersucht werden.

Die Horizontalunterstützungen bei 1.255 und 1.245 sollten genauso stabil
sein wie die Widerstände ab 1.295 (Tradingzone).


Nacht Klaus.
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Alt 08.03.2006, 00:54   #13
Setarkos
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Standard

Zitat:
Zitat von bimbes

Micha


mal eben ein kurzes intermezzo in den intraday-bereich SPX.

das heutige low ist nicht ganz unbedeutend.
es ist ohnehin bereits schwer sich hier insgesamt noch ein edt vorzustellen
wir haben jetzt vom top ein abc-flat down bis zum 62er der vorherigen upbewegung. korrektiv zwar, aber wir brauchen subimpulsive strukturen up.

...mmh

...

ähm, und wo bitte hab ich mit dem NDX bezug zu einer genommen?




Nur noch 2 Gedanken dazu, dann gehe ich gültig ins Bett:

Zum ersten können wir uns noch in der 2 des EDT befinden,
die sich ja gerne zeitlich ausgedehnt, auf der Kursachse aber seitwärts läuft.

Den zweiten Gedanken ... hab´ ich vergessen ...

Ahh, nä. Noch ist es im Rahmen, aber dafür müßte es morgen
direkt steigen und nochmal Richtung 1.300 laufen -
mit ein bißchen Wohlwollen kann man dann ein EDT sehen ...

Die bullishen Divergenzen im ganz kurzen Bereich lägen übrigens
dafür vor und wenn ich es richtig sehe, wurde in beiden Indizes
heute der steilste Abwärtstrend gebrochen, so daß eine größere
Impulsverschachtelung auszuschließen ist.


Nacht.
Michael
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Alt 08.03.2006, 01:14   #14
bimbes
Chaosforscher
 
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Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 10.115
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mööönsch Micha

...bis ich mal das rätsel gelöst habe!

also, mit anderen worten:
wenn der bimbes schon nicht richtig zählen kann, dann soll er wenigstens richtig schreiben - recht haste "erbsenzähler"


ebenfalls endgültig
n8 Michi

p.s.:
mit ein bißchen Wohlwollen kann man dann ein EDT sehen ...
ich brauch dafür kein wohlwollen - ich warte regelrecht darauf
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Alt 08.03.2006, 11:38   #15
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Moin Klaus.

Mir als "Erbsenzähler" ist mit meinen bescheidenen Elliottwavekenntnissen aufgefallen,
daß Du über das Hoch in 2000 III drüber geschrieben hast -
daß dort also ein großer Hausseschub zu Ende ging.
Unter 2002/03 hast Du (A) geschrieben, was wohl heißen soll,
daß da nur ein erster Teil des Moves seit 2000 zu Ende ging.
Jetzt über 2006 soll da auch was zu Ende gehen,
wenn ich Dich richtig verstehe.


Du hast mir ja über´s Wochenende mal ein Buch ausgeliehen
und ich hab´ da vorm Schlafengehen auch ein bißchen drin geblättert,
zwei spannende Ideen habe ich da gefunden.
Eben beim Nutellabrötchen (Glykoseschub) hab´ ich mal folgendes aufgemalt:





Ein Herr Samuel Benner (in Deinem Buch ab Seite 189 - achso,
jetzt nicht mehr, ich fand das so spannend -Entschuldigung )
hat bemerkt, daß sich mittelfristige Bewegungen in einem zeitlichen
Wiederholungsmuster von 8-9-10 Jahren (bzw 16-18-20) abspielen.

Wenn man sich das so anschaut auf´m Chart, denkt man:
der hat mich seiner Beobachtung gar nicht so unrecht.
Jetzt kommt´s aber, Klaus.
Der hat das gar nicht beobachtet, sondern der Prechter in Deinem Buch
schreibt, der Benner hätte seine Theorie schon 1875 (!!) veröffentlicht.



Also, die Aufzeichungen im "Prechter" gehen nur bis 1987,
da zeigt der Benner ein "Low" an und 1987 - ich erinnere mich genau -
da war was ...
Es war nicht absolute Hoch, aber wer im Sommer 1987 ausstieg
und dann etwas später wieder einstieg, dürfte nicht unfroh gewesen sein.

Auch die Zwischenanzeigen 1991 und 1995 waren nicht unwichtig -
ein großes Datum jedenfalls war wieder 2000 - nach Benner ein Hoch.
Anschließend runter bis 2003.

Ich frag´ mich, wie konnte der Mann das 1875 wissen ?
Gibt´s von dem noch mehr ?
Hat der vielleicht auch Lotto-Reihen veröffentlicht ?


Dein Herr Benner sagt übrigens steigende Kurse bis 2.010 voraus
und das nächste große Low in 2.021.
Dummerweise stimmen zwar die Zyklen und 2000 und 2003 hat er ja
"ganz gut" vorhergesehen (u.a. auch 1929-1933 ), aber zwischendurch
gibt es auch mal "Ausreißer", zB 1983 bis 1987.
Gut, 1987 hatten wir schon, aber 1982 startete der große Hausseschub,
den Dein Freund Prechter ja prima gesehehn hat.
Aber 1983 wieder raus ?
Vielleich wollte Prechter wegen Benner unbedingt 1987 die Hausse beenden ?
Das sollte uns zur Vorsicht mahnen, Klaus.



Also, Du siehst schon, ich fand´ die Sache echt faszinierend
und deshalb entschuldigst Du auch bestimmt, daß da jetzt die Seiten fehlen ...


Jedenfalls hab´ ich mir dann noch ein Nutella-Brötchen gemacht
(Brötchen waren aber aus )
und dabei folgendes gemalt:






Nach Beendigung des aktuellen Moves sind folgende Varianten am wahrscheinlichsten:

  • 1. Flat 1 (lila) - Direkter Crash
  • 2. Triangle (grün) - also eine sehr lange Seitwärtsbewegung
  • 3. Flat 2 (blau) - Korrektur, Hausseschub, Crash



Damit überhaupt Szenario 1 in Frage kommt, soll die Gegenbewegung
zum Baissemove zeitlich mindestens gleich lange sein,
wenn man da jetzt so an den Fingern abzählt:
Die zeitlich längste Ausdehnung des Baissemoves erstreckt sich
von März 2000 bis März 2003 (und das muß man wohl nicht so ausdehnen),
jetzt haben wir März 2006.
Hmmm.
Mit der höheren Mathematik hab´ ich´s ja nicht so, aber grob geschätzt - es reicht.

Szenario 2 ist vorher relativ schwierig abzuschätzen
und muß sich auf dem Weg erklären,
das Ziel liegt aber bei mindestens 50% des Gewinns seit 2003,
aktuell also 1.035 im SPX.

Szenario 3 - da kommt schon wieder diese Zeitregel zum tragen.
Da kann ich auf meine Berechnungen von eben zurückgreifen.
2003 bis 2006 ist gleich 3 Jahre, also sind wir dann in 2009 oder später
und bei 970 oder tiefer.



Ja, was hilft uns das eigentlich, Klaus ?
Ich habe da mal drüber nachgedacht, denn Du als "Kassandra"
sagst ja, jetzt geht der Hausseschub zu Ende.
(Heißt Du eigentlich "Benner" mit Nachnamen, Klaus ?)


Also, was wir als erstes brauchen, ist ein Impuls runter
und zwar mit Schmackes, am besten unterhalb des Oktoberbodens.
Dann hätten wir die Bestätigung, daß der Hausseschub seit 2003
zu Ende ist.
Anschließend splittet es sich auf: Szenario 1 bleibt nur aktiv,
wenn der Markt impulsiv fällt, ansonsten muß man schauen,
wie sich die Struktur entwickelt.

Dafür muß der SPX oben erstmal "ausmachen" und impulsiv fallen -
im NDX sagen wir, daß der erste Move schon gelaufen ist,
solange der NDX unterhalb 1.715 bleibt.
Und jetzt müssen wir nur noch gucken, ob der NDX unterhalb 1.715
impulsiv läuft, na, wenn´s weiter nix iss.

Ich hoffe, ich habe da jetzt beim Durchblättern nix Wichtiges übersehen
im Buch, gefällt mir echt gut , vielleicht kauf´ ich´s mir auch,
schon falls Du es Dir mal leihen willst - Du weiß schon, wegen der Seiten ...



Oder gibt´s da noch Fragen, bimbes ?


Gruß
Michael
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