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Alt 15.05.2006, 13:10   #151
bimbes
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mahlzeit Micha

ganz kurz zwischendurch während der mittagspause.
da wir seit dem low im okt/05 ein, bzw. zwei edt´s identifiziert haben,
sollten die 3200 noch in diesem jahr wieder angelaufen werden. das entspricht einem minus von rund 18% seit dem top (3895)

gruß
Klaus

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Alt 16.05.2006, 04:29   #152
bimbes
Chaosforscher
 
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Beiträge: 10.115
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Hallo Micha


Bei der Nachkontrolle der Indizes auf ihre von uns gesetzten Topp´s sind mir ein paar
Ungereimtheiten aufgefallen. Ich möchte nun nicht als „Spielverderber“ daher kommen,
aber du erinnerst dich doch bestimmt noch an die ein oder andere Situation, wo wir uns der Sache sicher waren und prompt auf dem falschen Fuß erwischt, bzw. eines Bresseren belehrt wurden. Kommt ja auch nicht gerade selten vor an der Börse, trotz akribischer Analysen.


Nun, wir sind uns einig, das die Bedingungen für ein Topp wie folgt lauten:
  • übergeordnet countmäßig abzählbar - unter Berücksichtigung leichter Unsauberkeiten am Topp
  • dynamischer Downmove mit Bruch der kurzfristig relevanten Trendlinien und der 62er –MOB-Marke im höheren Degree
  • der Downmove muß klare 5-wellige Strukturen aufweisen.
Zum ESX:

Bedingung a und b bilden zusammen sicher schon ein starkes Argument für das Topp, aber Bedingung c muß(!) auch erfüllt sein.

Im ersten Chart fällt es mir schwer, um nicht zu sagen unmöglich, bis zum Low bei 3680 einen kompletten Impuls abzuzählen. Ein weiterer Teilimpuls ist dazu nötig, jedoch darf der ESX die MOB für die ggf. laufende Welle iv nicht brechen.

Im ESX-Future, nächster Chart, ist es noch besser zu erkennen, was mich beunruhigt. Hinzu kommt die Kanalbildung – sie spricht eher gegen einen Impuls.







Der DOW:

Ich weiß, du analysierst ihn nicht, trotzdem sollte dir mit dem ersten Blick auf den ersten Chart schnell auffallen, das so kein Topp zu counten ist. Lauter Zigzag´s mit Wellenüberschneidungen, aber kein EDT-Keil.
Erst mit der heutigen WÜ bei 11.335 und einer abschließenden Welle 5 lässt sich ein EDT-Keil bilden (Failure Five?)







Du siehst, es ist noch nicht alles Gold was glänzt. Die übergeordnete Situation der Toppbildung ist nahezu unzweifelhaft. Das Topp im Kasten ist auch gut möglich – aber nicht bedenkenlos. Sicherlich bekommt man mit korrektiven Mustern auch eine ordentliche Korrektur zu Stande, aber angesichts eines vermeintlichen übergeordneten Topp und der EDT´s sollte es schon impulsiv laufen.


Ein erneuter Angriff auf das High und drüber wäre brutal und gemein – für beide Seiten!
…ein Argument dafür!?



Vielleicht sehe ich ja auch nur weiße Mäuse und du zählst mir nachher einen schönen Impuls abwärts.


Grüße aus der Nachtschicht
Klaus

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Alt 16.05.2006, 10:26   #153
Setarkos
Trendforscher
 
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Beiträge: 1.223
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Moin Klaus.

Ich antworte Dir später
und wie Du eigentlich auch weißt, sehe ich das anders,
unser Denken unterscheidet sich hier ganz offensichtlich.

Zum letzten Thema:
Ich bin mir nie "sicher".
Wie ist das zu verstehen ?

Basis der Handelsentscheidungen sind die Chartanalyse.
Die Chartanalyse wird objektiv (sofern das überhaupt machbar ist)
erstellt und daraus die Signale generiert.

Zitat:
"wo wir uns der Sache sicher waren und prompt auf dem falschen Fuß erwischt ... wurden"


Das, was hier zu lesen ist, ist nicht "meine Meinung", sondern meine Chartanalyse (!)
Die Börse interessiert sich nicht im mindesten dafür,
was ich für eine Meinung habe, darauf habe ich schon am Anfang dieses Threads geantwortet.

Mittels Chartanalyse wird die "Meinung" der Marktteilnehmer,
die sich über den Chart zum Ausdruck bringt, analysiert und konstatiert.

Daraus ergibt sich ein klares Bias (kurz/mittel/langfristig)
ein Herausarbeiten der Marken und der Gegensignale.
Ich handele Chartsignale, nicht Meinungen.
Das ist das, was mich interessiert
und das ist das, was von mir zu lesen ist !



***

Kurzer Kommentar zu aktuellen Situation,
ausführlichere Chartanalyse kommt später:








Der aktuelle Bereich knapp unterhalb 3.700
kommt für einen Zwischenboden stark in Frage.
Das Bias bleibt klar bearish, Ziel ist der 2003er Aufwärtstrend,
dh Teil(!)-Gewinne können hier realisiert werden
(mittels Hedge oder real).

Anschließend wird klar der nächste Downmove erwartet -
genau wie ab Oktober 2005 das übergeordnete Bias auf long stand,
steht das Bias jetzt auf short -
Longpositionen kommen daher für den trendorientierten Trader
nicht (nur als Hedge !) in Frage;
für eine Longposition gegen den Trend müssen glasklare Signale vorliegen.



Am gestrigen Tag ein erneutes Gap-down (continuation gap),
welches zusammen mit dem 62er retracement der letzten Abwärtsbewegung
einen starken kumulativen Widerstand ausmacht.
Durch den Bruch des kurzen Abwärtstrends im Stundenchart
haben die Bullen die Möglichkeit zur aktuellen Stabilisierung geschaffen.

Signal wäre der Break des letzten kurzen Abwärtstrends
und das Rebreak des 62er retracement der letzten Abwärtsbewegung ab 3.735,
aktuell ca 3.720.

Erst mit einem Rebreak der 3.750 würde sich das Chartbild kurzfristig entspannen,
nochmal: das übergeordnete Bias ist von "Topbildung" auf "bearish" übergegangen,
das heißt die Orientierung und Positionierung erfolgt klar auf der Shortseite.


Gruß
Setarkos
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Alt 16.05.2006, 12:35   #154
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
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Klaus.

Die ewige Diskussion zum Thema "Elliottwellen",
die einen halten sie für Humbug, die anderen für faszinierende Esoterik,
die nächsten für das einzig wahre.

Ich verknüpfe die Techniken, neudeutsch: Kumulationstechniker
(Gruß an den Küchenchef ).

Ich glaube, ich kann behaupten, ich habe die Grundelemente der Wellenanalyse begriffen,
und ich halte diese Analysemethode für brillant,
aber nicht konstant aussagekräftig ohne Hinzunahme von anderen Techniken.
(beispielsweise der A*-Technik ).


Das aktuelle Beispiel:
Wie Du schon aufzeigtest, ist der Downmove zwar dynamisch,
aber der klare Impuls-Charakter ist tatsächlich in Frage gestellt.

Die Elliottwellen lassen folgende Möglichkeiten zu:

1. Wir haben doch einen Impuls down mit extension 1,
wobei das 162er in der Ausdehung der 1 gegen die 3 leicht verpasst wurde,
innerhalb der Toleranzgrenze.
Dann ergibt sich zum Count des gesetzten Top folgende Alternative:



Wir machen hier erst die 2 des EDT !
(Auch denkbar, falls der Move subimpulsiv ist -> Var 2)


2. Der Downmove ist tatsächlich nur subimpulsiv -
wie geht´s denn dann weiter ?




So ? Das Zigzag als als a einer großen X² ?






Oder so ?
Aktuell läuft die Zwischenwelle eines DZZ ?


Überlegst Du Dir jetzt die Alternativen (mir fallen noch einige mehr ein),
kann es entweder
- hochlaufen über´s alte Top (Var 1)
- oder über´s 62er seit Top (Var 2)
- oder die Korrektur endet unter dem 62er
- (oder das Top ist schon gesetzt usw)

Das sind jetzt so die wichtigsten Aufsplittungen,
welche suchen wir uns raus ?
Geben die Elliottwellen hier einen Ausblick,
welches Szenario kommt ?


Aus diesem Grund gibt es meine Signale aus kumulativen Zusammensetzungen;
die Elliottwellen machen einen wichtigen Bestandteil aus,
aber eben auch die Candlesticks, "klassische Techniken"
und vor allem die Anamnesis-Technik.



Klaus,
das ist keine Häme und keine Bösartigkeit,
sondern einfach ein Einsortieren der Disziplin
in ihren Stellenwert.
Ich schätze die Elliottwellen sehr, wie Du weißt.
Aber zeige mir einen Waver, der "in allen Lagen"
ohne zusätzliche Technik auskommt.
Du wirst keinen finden ...

Der Elliottwaver muß in der aktuellen Lage einfach "gucken",
was passiert und danach "ein/aus-sortieren".


Grüße
Michael
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.05.2006, 14:14   #155
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
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Moin.

Gestern die weitere Stabilisierung mit einem zweiten Docht unterhalb 3.700,
heute kämpft der ESX wiederum mit dem zweiten Gap
(nach Candlestheorie ist das Gap noch nicht deaktiviert).



Erst mit einem Schlußkurs oberhalb der Gapoberkante bei 3.750
zeigt der ESX die Bereitschaft zur Ausweitung einer Stabilisierung an,
das Chartbild bleibt aber klar bearish.

Die Frage, die sich stellt ist: wann erhöht man wieder die Shortposition ?

Das Chartbild wird bestimmt von einem Bearkeil-Top,
einem break-away Gap und einem brachialen marubozu,
der alle Supports weggemäht hat.
Der Top-Shortbereich liegt also im südlichen Bereich des Glatzkopfes unterhalb 3.800.
Dynamik Nord ist bisher nicht abzulesen,
so daß ein Scheitern des ESX am unteren Gap mit in Betracht
gezogen werden muß.

Da die Markttechnik im Tages-Chart überverkauft ist,
müßte hier für einen frühzeitigen Short die Indikation auf Trendmarkt springen,
was bedeutet das die überkaufte Markttechnik im Stundenchart:



Dynamik Süd auslösen müßte.
Auch der Stundenchart zeigt weiter ein Scheitern am unteren Gap
und gleichzeitig eine Gegenbewegung in Form eines Bearkeils.
Bei Dynamik Süd darf anschließend das 62er retracement der letzten Bewegung
(ab 3.750) nicht mehr gebrochen werden (Stop).



Der NDX



hat sowohl den logarithmischen, bestätigten Aufwärtstrend seit 2003
als auch den linearen Aufwärtstrend seit dem 2002-Low signifikant gebrochen
und schloss gestern unterhalb der starken Polaritätszone 1.629/35 (Charts siehe # 150).

Im Chart ist jedoch ersichtlich, daß bei 1.610 die letzte Bastion der Bullen wartet:
das 62er retracement in Verbindung mit dem großen Aufwärtsgap
zum Start der Rallye über das alte Hoch.
Es ist davon auszugehen, daß im ersten Anlauf keine Eroberung gelingen kann,
mit Eroberung der 1.600 auf Tagesschlußkursbasis (= Gap-close)
sind die Bullen allerdings endgültig von der Platte geputzt.
Dies würde eine enorme technische Schwäche implizieren
und aus Bullensicht das Bias auf "roter Alarm" drehen
(siehe "highway to hell" in # 150).



Mittelfristiger Ausblick zum ESX:



Es wird von folgendem ausgegangen:
1. das Top ist gesetzt, es liegen dafür klare multiple Bestätigungen vor:
  • Topbildung in Form eines Bearkeils unter starken Divergenzen
  • Topbildungskerze "Felsenspringer"
  • brachialer Bestätigungs-"Glatzkopf" mit break-away-gap
  • Bruch der vorherigen Supports
  • hohe Dynamik Süd
  • fehlende Dynamik in der bisherigen Gegenbewegung
2. das erste Ziel liegt am Aufwärtstrend seit 2003,
dort gibt es eine starke kumulative Unterstützungszone bei ca 3.520.


Ohne Gap-close bei 3.840 (dc) erscheint dieser Weg klar vorgezeichnet,
es gibt keinerlei Anzeichen für ein Widerrufen dieses Szenarios.
Mit einer Eroberung der 3.750 (hc/dc) zeigt der ESX
eine Ausweitung der Korrektur an, bevor der Markt wieder auf Süd dreht.

Die Bodenbildungskräfte sind weiter aktiv,
gibt es jedoch einen weiteren Abprall an der Gapkante bei 3.750 (hourly-close)
und anschließend einen Bruch der Bearkeil/Flaggenbegrenzung,
ist das für den aktiven Trader die Möglichkeit,
die Shorts wieder zu kompettieren,
anschließendes Erkennungszeichen: Dynamik Süd !


Gruß
Setarkos
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.05.2006, 13:29   #156
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Skeptisch

Moin.

Ja, wat soll man da sagen ?
Ich glaube, man kann durchaus konstatieren,
daß ein dynamischer Trendmove südwärts vorliegt.
Der ESX scheiterte gestern tatsächlich am continuation-gap,
nach Candlestheorie ist dieses Gap weiter aktiv.



Der Tages-Chart zeigt einen weiteren brachialen Glatzkopf,
der den Support 3.680 bricht;
die übergeordnete Zielzone 3.520/langfristiger Aufwärtstrend ist noch nicht erreicht.
Nach Tages-Chart müßte der ESX über 3.680 steigen,
um Stabilisierungstendenzen aufzuzeigen.
Vor Bruch des kurzen Abwärtstrends und klarer Stabilisierung
kommt für den trendorientierten Positionstrader kein Long in Betrachtung (!)




Der Bruch des Bearkeils löste sofort Druck nach unten aus,
der Break des letzten Supports führte zu einem kurzfristigen wash-out.
Heute morgen in der ersten Handelsstunde eine Fortsetzung des Abverkaufs,
anschließend das Reversal.
Dort steht ein "Drachenflieger", der die Kurse noch etwas steigen läßt.
Echte bullishe Divergenzen sind allerdings nicht zu sehen,
so daß hier nicht von einem gesetzten Boden ausgegangen werden sollte.

Der heutige Upmove weist allerding deutlich mehr Dynamik auf als der letzte,
dies sollte als Warnzeichen verstanden werden.


Dieser thread versteht sich als Chartanalysethread,
gute Chartanalyse ist eine ausgezeichnete Basis für´s Trading,
die dann nach der Facon und Ausrichtung des Traders gelesen werden kann.
Aufgrund "neuerer Entwicklungen" ist es durchaus kritisch,
konkrete Anweisungen zu geben -
so daß hier im thread die Chartanalyse im Vordergrund steht.

Der Chart legt nahe, daß der ESX sich kurzfristig "entbärt",
wenn es dem Index gelingt über die kumulative Widerstandszone
bei 3.680 zu steigen.
Aufgrund des dynamischen Anstiegs vom Boden liegt es nahe,
daß der Index noch einen zweiten Move aufweisen wird;
nur wenn es innnerhalb diesen Moves gelingt,
die 3.680 zu brechen, hellt sich das Bild auf.

Das wahrscheinlichere Szenario ist, daß der Index eine Flagge ausbildet,
deren Bruch den nächsten Downmove auslöst in die Zielzone 3.520.

Vorzeitig gibt der ESX ein Shortsignal,
wenn das 62er des aktuellen Upmoves gebrochen wird (aktuell 3.590),
Erkennungszeichen: Dynamik Süd !


Äußerst schwach sieht der Nasdaq 100 aus:



An den 1.610 gelang nur eine Intradayerholung, anschließend ging der Abverkauf weiter
und der Index schloss das letzte bullishe Element des Charts:
das große Aufwärtsgap.

Der Index sieht jetzt mehr als kritisch aus
und jede Gegenbewegung sollte unterhalb 1.635 daily-close enden.
Nach wie vor sieht der NDX am schwächsten aus
und eine klare Underperformance wird erwartet;
der Index kann impulsiv südwärts gezählt werden.


Im ESX ist zwar sehr hohe Trenddynamik zu sehen,
aber eine klare Impulsstruktur bleibt undeutlich,
ist aber auch nicht notwendig (Charts sind nicht ganz aktuell),
hier das ganz große Bild:







So sieht das übergeordnete Bild aus, äquivalent zum SPX.
Das ganze ist als Skizze zu verstehen und muß weiter konkretisiert werden.
Erwartet wird jedoch - nach gesetztem Top -
eine jahrelange Seitwärtsphase mit abnehmender Amplitude -
zumindest aus langfristiger Sicht.

Im ersten Schritt wird der Bruch des Aufwärtstrends seit Mai 2005 erwartet,
das langfristige Ziel liegt unterhalb 2.900.






Im kurzen Bild ist nicht klar, ob sich nur subimpulsive Strukturen bilden,
das ändert aber nichts daran, daß der ESX im aktuellen Move
den grauen Aufwärtstrend seit Mai 2005 brechen sollte.
Aufgrund der hohen Dynamik fungiert die Unterstützungszone bei 3.520
nicht als Bestätigungsbasis für den langfristigen Aufwärtstrend,
so im kurzen Bild nachgefasst werden muß, wo der Boden gebildet wird.

Sollte sich die subimpulsive Struktur bestätigen,
wird bei klaren Signalen eine Longausrichtung (des Charts ) anvisiert.


Gruß
Setarkos
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Alt 18.05.2006, 15:55   #157
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
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Kurzes Chartupdate-hourly:



Zweiter Teil der Bewegung läuft,
jetzt ist die Frage, ob der Index die 3.680 knacken kann
oder vorher (am besten unter 3.665) den Flaggentrend wiederbricht.


Gruß
Setarkos
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Alt 19.05.2006, 14:29   #158
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Moin.

Kurzupdate:



Gestern ein long-legged-doji, ein rickshaw-man,
Zeichen für Unsicherheit auf beiden Seiten.
Die Frage, ob das mehr als für eine Verschnaufspause reicht,
wird mit "nein" beantwortet.
Das Chartbild präsentiert sich sehr bearish,
mit hoher Durchschlagkraft und Dynamik.

Erst mit einem Bruch des Abwärtstrends würde sich das Bild etwas entspannen,
dieser Bruch an sich ist aber kein Longsignal.
Für ein Longsignal muß es deutliche Signale geben,
diese liegen nicht vor.




Der Wochenchart weist folgendes Bild auf:
Der Widerstand oberhalb 3.400 wurde Ende November geknackt,
dies aber nur in Form einer Kombinationskerze.
Folgerichtig wurde der Bereich der Kombinationskerze anschließend
noch einmal angelaufen (Polaritätswechsel),
erst dies verleiht dem Bereich bei 3.520 die ausreichende Kraft
zur Stabilisierung, kumulierend kommt hier das 38er retracement
der Aufwärtsbewegung seit Mai 2005 hinzu.




Auf der anderen Seite wird davon ausgegangen,
daß der Aufwärtstrend seit Mai 2005 hier gebrochen werden wird
und erst der bestätigte Aufwärtstrends seit 2003 die Kraft haben kann,
die aktuelle Bewegung aufzufangen.

Der anvisierte Bereich für eine Stabilisierung liegt also im Bereich
beginnend ab 3.535 (Bodenbildungsbereich Januar 2006)
zwischen dem zu brechenden Aufwärtstrend seit Mai 2005 (grau)
und dem langfristigen Aufwärtstrend. (Zone grün markiert)
Der Bereich kann nur über die kürzeren Einstellungen genauer justiert werden.





Am Technologiemarkt NDX hält die Schwäche weiter an,
eine Stabilisierung ist nicht ablesbar, so daß von hier keine Unterstützung
für den ESX zu sehen ist.
Das übergeordnete Chartbild im NDX ist katastrophal,
nur der weiterhin (relativ) stärkste Index SPX gibt den Bullen noch Hoffnung,
er steht oberhalb des Key-Supports 1.245.



Im kurzen Bild des ESX



bildet der Index erneute eine flaggenähnliche Struktur aus;
der gestrige Bruch des brachte zwar südlichen Druck auf,
aber der Index zeigte heute trotz Amerika( !) Stärke.

Der Upmove weist jedoch korrektive Züge auf,
so daß weiterhin ein erneuter Downmove bevorzugt wird -
Ziel wenigstens eine neues Low bei 3.535.

Eine dortige Stabilsierung kann nur gelingen,
wenn es dem Index gelingt vor Start dieses Downmoves
den Abwärtstrend seit 3.900 zu brechen;
dieser Bruch ist nur ein Stabilisierungs- kein Longsignal.


Die Markttechnik ist im Stundenchart wieder im überkauften Terrain angekommen,
der Upmove seit dem Low ist korrektiv in Form einer Flagge -
ein erneutes Brechen der Flagge sollte den Index in den Zielbereich
unterhalb 3.535 führen - dort muß genau justiert werden,
ob der Index die Kraft für eine kurzfristige Wende ausbilden kann.
Gelingt zuvor ein Bruch des Abwärtstrends seit Hoch,
wird dann eine Longausrichtung in Erwägung gezogen.
Der Bruch des kürzesten erst noch sich ausbildenden Abwärstrends
kommend von 3.750 ist ein Bestätigungssignal.
Dringt der Index in den Zielbereich unterhalb 3.535 ein,
können dort Gewinnmitnahmen erfolgen, wenn der Index vorher
den Abwärtstrend vom Top gebrochen hat.
Ohne diesen Bruch kann die Position am Abwärtstrend getrailed werden.

Prozyklisch entspannt sich die Situation mit Eroberung der 3.665 intraday
und vor allem mit Stundenschluß oberhalb 3.685.


Gruß
Setarkos
PS: Das ist - wie immer - nur eine Chartanalyse, keine Anlageempfehlung
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Alt 19.05.2006, 20:10   #159
bimbes
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n´abend Micha


tut mir leid, aber einen schlüssigen intraday-count kann ich dir z.zt. nicht bieten.
da sich der ESX, ohne einen aufschlussreichen hinweis mit seinem verhalten am oberen trendkanal, ins wochenende verabschiedet hat, bleiben einige fragen offen.

hier die für mich immo präferierte variante (rot) mit den kurz erwähnten alternativen in rosa und braun.

an der impulsiven variante bleibt weiterhin der zweifel am ersten downmove hinsichtlich seines impulscharakters, sowie die exakte kanalführung. daher präferiert, ein übergeordnet erster laufender korrektivteil A.
ein ausbruch aus dem kanal ist daher bullish zu werten, insbesondere kurse über dem 50er RT bei rund 3647 (MOB mögliche subwave iv).
innerhab des kanals ist jederzeit mit dem nächsten abwärtsrutsch zu rechnen.
wie gesagt, leider fielen handelsschluss und der "touch" an der oberen kanalbegrenzung zusammen.


schönes wochenende
gruß
Klaus



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Alt 19.05.2006, 23:18   #160
Setarkos
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Hey Klaus.

Ja, der Charakter des Downmoves ist weiter unklar
und auch heute ist keine Entscheidung gefallen.
Aufgrund des äußerst dynamischen Moves muß jedoch eine impulsnahe
Beurteilung naheliegen, sprich:
wenn schon kein Impuls, dann eine Zigzagfamily.
Ich erwarte also weiter noch einen Downmove.

Zu Deiner Kombi:
Du zählst ein Zigzag, X, triangle.
Diese Verknüpfung halte ich für unlogisch,
so sieht keine Kombi aus.
Dazu aber später mehr (morgen ?) und Zusammenhang
mit meiner :55er Theorie ...

Dir auch ein schönes Wochenende
(und allen freundlichen Lesern natürlich auch).
Michael
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Alt 20.05.2006, 01:04   #161
bimbes
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hallo Micha


hab´s gerade noch vor dem "ausmachen" gelesen.

Du zählst ein Zigzag, X, triangle.
Diese Verknüpfung halte ich für unlogisch,
so sieht keine Kombi aus.


ich dagegen nicht, Micha .
das tiefe zigzag charakterisiert das plötzliche entladen einer überkauften situation. wellentechnisch untermauert durch das edt-topp.
zugegeben, das triangle hat mit seiner a-welle "running"-charakter, die situation war mit dem zigzag noch nicht vollständig bereinigt, aber der triangle-rest bildet dann den boden. ähnlich, übrigens, mit einem edt zu vergleichen. dreh den ESX seit okt.05 auf den kopf, ergibt sich ein ähnliches bild.

aber gut, es stellt nur die von mir zur zeit leicht präferierte variante dar. eine laufende X2 liegt auch gut im rennen und ebenso die welle iv (naja!).
(...und noch ein paar andere, die wir rausholen wenn´s soweit ist - führt sonst zu weit.)

kurzum, bruch des trendkanals nach oben ist zunächst bullish zu werten. 50er RT als MOB der welle iv und nicht zuletzt das 62er bei rund 3680 lassen die möglichkeit auf der unterseite im laufenden degree (1. korrekturteil A) natürlich weiter offen, aber zunehmend schwinden.
einen short, der schon gut im plus steht, würde ich knapp über der kanalgrenze stoppen lassen (ansichtssache!)


Micha, ich denke wir sind auf nahezu alle varianten vorbereitet, die sich der zeit auftun und werden sicherlich in der kommenden woche aussortieren können. EW bedarf nun mal ein ständiges denken und umdenken in die einzelnen varianten. je kleiner das degree um so volatiler pro zeiteinheit sind ggf. umstellungen zwingend notwendig. das hat dann nichts mit meinungsunsicherheit zu tun, sondern sich der realität stellen und anpassen, sofern man richtig liegt

dein analyse-instrumentarium ist da noch breiter gefächert. daher wirst du die situation sicherlich noch weiter eingrenzen, bzw. durchleuchten können.
dein(unser) seit monaten diskutiertes toppbildungs-szanrio, eingerahmt von schlauen fußballerweisheiten , war doch dahingehend ein sehens- und lesenswerter erfolg.


that´s teamwork

nacht Micha
Klaus
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Alt 21.05.2006, 17:48   #162
bimbes
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Hi Micha


ich erlaube mir mal, in korrelation auf den ESX, den heimischen DAX mittel- bis langfristig countmäßig vorzustellen:
(nur als intermezzo, bzw. unterstützendes Indiz gedacht.)

seit märz 2003 hat sich ein zigzag mit a=c ausgebildet, welches das 62er retracement der großen baisse knapp überschritten hat. es wird davon ausgegangen, das die bärenmarktrallye zunächst ihr ende gefunden hat, zumal die indikationslage dies untermauert und sich am ende ein edt ausgebildet hat.
gelabelt wird das topp mit B or A of B.
langfristig ist somit das wellentechnische "mindestziel" am 50er retracement bei rund 4175. für dieses ziel wird übergeordnet von einem triangle als welle IV ausgegangen. andere varianten mit tieferen kursen nicht ausgeschlossen.



um diese(s) ziel(e) zu aktivieren muss zunächst einmal der haussetrend seit 2003 gebrochen werden. da sich am top ein edt gebildet hat, ist wellentechnisch ein recht zügiges retracement (100%) bis rund 5300 zu erwarten. ob dieses edt-retracement bereits mit dem bruch des haussetrends einhergeht, bleibt abzuwarten.

da kurzfristig bereits ein großer teil zurückgelegt wurde, ist eine zwischenzeitliche gegenbewegung absolut im rahmen. vom aktuellen low (5590) ausgehend ist unterhalb von 5950 jederzeit mit der fortzetzung des neuen downtrend zu rechnen. erst ein signifikanter bruch des 62er RT´s der aktuell laufenden downbewegung bringt die bullen zurück auf´s spielfeld und der vorgestellte count muss neu überdacht werden.




fazit:
unverkennbar die korrelation ESX/DAX. somit kann weitestgehends vom hier analysierten ESX auch auf den DAX geschlossen werden.

gruß
Klaus
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Alt 22.05.2006, 00:17   #163
Setarkos
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Erzählen

Hey Klaus.

Klaus,
es gäbe wieder so viel zu sagen zum Thema -
aber wer liest das alles schon ?
Wer interessiert sich dafür ?
Nur "long/short"-Postings ist nicht mein Stil,
ich will "mehr" verstehen und daraus einen roten Faden erstellen.
Wie Du weißt, liegt mir viel an diesem "roten Faden",
den versuche ich zu halten und damit kommt auch das Update,
wenn sich Dinge ändern oder weitere Entwicklungen ablesbar sind.



Der Bearkeil (EDT) lief nach rotem Faden
und "mein" Bias dahingehend war eindeutig:
Bearkeil, danach Dynamik Süd.
Der Bearkeil kam, die Dynamik kam.
(der erste Bearkeil wurde nicht dynamisch genug aufgelöst,
3.700 wurden in einem Rutsch gefordert - vom Chart ! )

Diese Dynamik ist real noch höher als angedacht,
trotzdem (!) ist der Impuls-Charakter der Bewegung in Frage gestellt.
Und das ist natürlich ein bißchen grotesk und paradox.

Die Erklärung dazu könnte hier liegen, der Chart zum "Ausblick":



Der ESX soll fallen bis unter 2.900 - sofern top-in-box.
Dazu gibt es mehrere Dinge zu bemerken:
- es muß geklärt werden, wann das Top als gesetzt gelten kann
- die Trenddynamik wird geringer ausfallen als die letzten Jahren und sich dann deutlich abkühlen
- der Weg dorthin soll versucht werden "vorherzusehen"

Der "rote Faden" setzt sich also zusammen aus übergeordnetem Bild,
aus Anpassung der aktuellen Entladung an dieses Bild
und Bestimmung des kurz/mittelfristigen Bias,
der entsprechenden wichtigen Marken und
der Abgleichung von Elliottwellen, Candles und Anamnesistechnik.

Ich sage schon mal voraus , daß zwischen 2.008 und 2.012
viele "MACD-Trader" pleite gehen.


Also,
kommen wir zur wichtigsten Frage:
Wann können wir davon ausgehen, daß das Top auf diesem Degree gesetzt ist ?
(Dh daß wir unter 2.900 fallen !)

Da die Variante des Quadruppel-Zigzag bei Elliott nicht erwähnt ist,
bleibt diese vorerst außen vor.

Nach aktuellem Count ist sichtbar ein DZZ -
wann ist dieses DZZ überhaupt beendet/bestätigt (und dann kein TZZ mehr möglich) ?
Wir brauchen zuerst einen Bruch der 0-B.
Wir brauchen eine Bestätigung des EDT-Charakters.
Deshalb liegt das Ziel dieser dynamischen Bewegung
im Bruch des Mai-Aufwärtstrends und bei 3.520.
(Später sollen dann die 3.400 und mehr fallen)

Will der ESX da hin ?
Das können wir nur über´s kurze Bild bestimmen:



Hier ist das EDT aufgeschlüsselt,
das was interessiert ist der Downmove.
Es ist eine sehr hohe Dynamik ablesbar,
was bedeutet, daß wir entweder einen Impuls oder
eine Struktur der Zigzag-Familie vorliegen haben.


Kurzer theoretischer EW-Einschub.
Ich machte mich hier ja schon mehrfach zu meiner Auslegung
der Elliottwellen geäußert, hier ein weiteres Stück dazu:



Was ist Bedeutung von das ?

Wie ich schon klar dargestellt habe,
ist für mich der Trend die Motor der Bewegung
und zwar in Form des Impulses.

Klassisch betrachtet gibt eine "Startbewegung"
und eine darauffolgende Korrektur,
diese Korrektur kann "einfach" sein oder "komplex".

Die Motor der Bewegung ist der Impuls = :5.
Dieser Impuls tritt aber nicht immer "sauber" auf,
manchmal gibt es "LDTs" und "EDTs".
(Naja, nicht für Neelyaner,
aber für die ist der Motor der Bewegung ja "eingeschlafene Füße" )

Das LDT setzt sich aus Impulsen zusammen, das EDT nicht (!) -
das bedeutet, daß LDT ist "impulsnäher" als das EDT.
(Erklärung: das LDT startet den Impuls, das EDT schließt in ab)
Das EDT setzt sich normalerweise deshalb aus subimpulsiven Strukturen zusammen,
siehe zB die Label oben im EDT-Chart (:55).
Das Zigzag genau wie DZZ & TZZ weist damit eine hohe Nähe
zum Impuls auf, da sie 1. subimpulsiv sind und 2. "transmutieren" können.

:3er dagegen und :33er sind "klassische Korrekturformen",
sind Seitwärtsstrukturen.
Die "eingeschlafen Füße" kommen besonders beim triangle zum Ausdruck,
denn das Flat (mal abgesehen von "trendstarken" runnings und fic´s)
tritt zwar mehr oder weniger auf der Stelle,
ist aber hochgradig "nervös".
Das triangle dagegen ist immer einschläfernd.

Wie sollte sich dann eine Kombi zusammensetzen ?
(-> damit komme ich dann "schon" auf die Beantwortung der Klauschen Frage)
Die Kombination (und DZZ/TZZ sind daher keine !)
soll ja vor allem seitwärts laufen.
Vor allem bieten sich deshalb für die Kombination
als Einzelmuster "Flat" und "Triangle" an,
ein ZZ als "Trendmove" wirkt hier "fremd".

Ein "double-flat" ist eine klassische Combi,
ebenso flat-x-triangle.
Die Verkettung von 2 triangle wirkt so einschläfernd,
daß sie "Elliott-sei-Dank" nicht vorgesehen ist.
Überhaupt startet ein Move niemals mit einem triangle,
denn der Motor ist die Bewegung !
Damit bleibt noch die Verkettung mit einem zigzag.
Nach mM zeigt eine Combi mit einem Zigzag hohes Trendpotential
und damit es nicht zu einem Stilbruch kommt,
taucht ein ZZ nur in Verknüpfung mit einem Flat auf.
Zigzag und triangle sind wie "Feuer und Wasser"
oder besser noch: "Wasser und Öl".
Eine Verknüpfung dieser beiden sollte kaum möglich sein.

Immer: gleiches zu gleichem, verwandtes zu verwandtem.
Das ZZ zum EDT als Impulsverwandschaft,
das Flat zum Triangle als Innehalten.

In einem triple müßte von daher nur die combination möglich sein:
flat-zigzag-flat oder zigzag-flat-triangle, mehr nicht !





Schauen wir uns endlich den aktuellen ESX an:



Vom Top ein starker Trendmove. (impulsnah)



Der Abwärtstrend im ESX wurde kurz vor Handelsschluß Freitag getestet -
welche Bedeutung hat dieser aus Sicht der Wellen ?

Vom Top runter ergaben sich erstmal 2 Moves auf 3.680.
Augenscheinlich ist der zweite Move kürzer als der erste.
Dann ging es ziemlich seitwärts, anschließend brachial abwärts.
Besonders von Interesse ist dieser letzte Abwärtsmove.
Der Start des Moves liegt an der Trendbegrenzung leicht oberhalb
3.730, es folgen zwei Downmoves, wobei der zweite Move
deutlich mehr als 162% des ersten Moves ausmacht,
so daß hier eine Zigzag-Struktur dieses Moves nicht naheliegt.
Auf diesem Degree liegt eine andere Aufschlüsselung nahe:
die Einschaltung eines weiteren Moves zur Komplettierung eines Subimpulses.

Wir haben also vorliegen seit dem Top eine Abwärtsbewegung
innerhalb eines noch ungebrochenen Downtrends,
die zum Abschluß relativ klar einen Impuls zeigt.

Folgende Varianten tun sich auf:



Bevorzugt wird blau !
Blau zeigt 2 Impulse südwärts, einen x-Welle und einen weiteren Impuls.
Erwartungshaltung: ein weiterer Impuls südwärts.
Grau und lila sind die Versuche zu "impulsieren";
in Var grau haben wir eine (unschöne) extension 1,
in Var lila eine "hidden wave" in der ii & iii.
Erwartungshaltung: weiter südwärts,
abhängig davon, ob der letzte Impuls 3 oder i´ ist.

Was schlußfolgern wir daraus.
Gegen einen schon beendeten Move spricht,
daß der letzte Downmove klaren Impuls-Charakter trägt.
Gegen die Beendigung spricht auch,
daß hier eine Combination mit starker Impulsnähe
von einem triangle gestoppt werden soll. (ZZ,X,triangle)

Gegen einen Impuls down spricht, daß wahrscheinlich keiner da ist.
(Trotzdem sich auch ein TZZ entwickeln könnte !)
Gesichert ist diese Erkenntnis aber erst,
wenn a) der Abwärtstrend gebrochen wird
und b) das 62er des letzten Downmoves fällt.
Unterhalb von 3.665 ist also keinerlei Entwarnung gegeben.

Nehmen wir für einen kurzen Moment an,
der letzte Downmove wäre eine :3er (:55).
Dann kann am Boden mittels triangle die combi zu Ende sein
oder eine weitere X-Welle laufen aktuell
oder aktuell eine B-Welle laufen zur Komplettierung
einer Kombination mittels ZZ-X-Flat.

Elliottwavetechnisch gibt es hier kein klares Einstiegssignal -
es muß abgewartet werden, ob
a) der ESX den Abwärtstrend bricht
b) das 62er knackt (3.665)
c) die 3.690 erobert werden (162er zur a´)
Selbst dann gibt es noch keine Sicherheit über den Abschluß des Bodens
(immer noch laufende b-Welle in c´)

Wat machen wir jetzt damit ?
Die Wahrscheinlichkeit, daß wir den Boden schon gesehen haben
ist also gering, Gegenindikation: direkter Break der 3.665 inklusive 3.690.







Der Kerzenchart zeigt eine ausgeprägte box-range von ca 30 Punkten bezogen
auf die Körper der Candles, der Drachenflieger war also gut
für eine Stabilisierung, mehr aber nicht.
Das Chartbild des Stundencharts würde sich erst verändern
mit einem Close über 3.680, dort wäre der Südbruch gelöscht.
Jede Bewegung unterhalb 3.680 (hc) wäre nur als Verschnaufspause
im Abwärtstrend zu sehen.






Der Tages-Chart zeigt einen Bruch der 3.750 mit kleinem Polaritätswechsel
und einen brachialen Glatzkopf durch den starken Supportbereich unterhalb 3.700.
Der Index stoppte im Niemandsland (kein Supportbereich) mit einem rickshaw-man.
Die 3.670/80 sind ein sehr harter Widerstand,
unterhalb 3.750 daily-close bleibt das Chartbild -
besonders ohne entsprechende Gegenindikation -
bearish.


Gesamtbild:
Es gibt keinerlei Indikation für einen Boden,
der Downtrend ist stark und intakt.
Die Bullen müssen zeigen und beweisen, daß sie zur Gegenbewegung
in der Lage sind.
Die Einschätzung aus #158 hat damit voll Bestand.








Am amerikanischen Markt zeigen sich Anzeichen einer kurzfristigen Gegenbewegung,
das übergeordnete Bild ist im SPX stark angeschlagen,
der NDX präsentiert sich katastrophal.
Dies komplettiert sich mit der Erwartungshaltung,
daß der ESX knapp oberhalb des Zielbereiches des aktuellen Moves
ab 3.535 steht, in diesem Bereich sollten Shorts eng gesichert
oder zum Teil prozyklisch gegeben werden,
das übergeordnete Bild (und damit die nächste Ausrichtung) bleibt bearish.



Der ESX hat die Schwäche vorangekündigt und bestätigt -
die Outperformance gegen den SPX sollte jetzt weiter kippen.








Fazit:
Wer dem Chart gefolgt ist und den Bearkeil und dessen Vollendung
zum Aufbau von Shortpositionen genutzt hat,
sollte auch weiterhin dem Chart folgen
und insbesondere unterhalb 3.665 keinerlei Grund zum vorzeitigen
Schließen von Positionen haben, eine klareres bullishes Zeichen
liegt erst mit Eroberung der 3.680 auf Stundenschlußbasis vor.
Ein Abprall an der 3.680, eher noch 3.665, erscheint weiter wahrscheinlich.

Das übergeordnete Bild ist bearish,
der Trendtrader orientiert sich auf der Shortseite.
Für vorhandene Shortpositionen geht es jetzt darum,
Gewinne prozyklisch zu sichern/realisieren (ab 3.535)
und sie nicht mehr wegschmelzen zu lassen (ab 3.665/3.800).

Der Zielbereich liegt zwischen den beiden Aufwärtstrends unterhalb 3.535,
da dieser Bereich außerhalb des Bollingerbands (weekly) liegt,
ist ein Bruch des Aufwärtstrends seit 2003 bei nicht-impulsiver
Downmovestruktur so gut wie ausgeschlossen.


Gruß
Michael alias Setarkos
PS: Sagt der Chart !
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Alt 22.05.2006, 11:21   #164
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Moin.

Kurzer Kurzkommentar:

"Intraday-Updates" sind hier nicht vorgesehen,
besonders wenn es voll nach Plan läuft.

Der ESX hat ein neues Low gemacht, dies ist Mindestvoraussetzung,
schön wäre es weiterhin, wenn die 3.520 erreicht würden.
Aber - bitte die letzten Kommentare beachten -
es erscheint unwahrscheinlich, daß der ESX hier nach unten durchdonnert:





Meine Berechnungen zeigen, daß der Südweg hier vor größeren Hürden steht.





Im Stundenchart erneut ein (kleinerer) Drachenflieger, hier ein Hammer.
Das Bullkeil-Szenario dient als Skizze.



Korrektiver Muster lassen sich meist erst im nachhinein exakt bestimmen,
die Gegenbewegung (triangle ?) ist zu Ende und der Downmove hat sich fortgesetzt.

Die Projektionen zeigen weiterhin kumulativ auf 3.520,
aber man sollte hier nach so weit zurückgelegter Strecke
nicht zugunsten der letzten Punkte allzuviel risikieren.

Der ESX befindet sich kurz vor dem anvisierten Zielbereich,
keilt der ESX sich hier bullish zu gegen 3.520,
sollten Shorts streng gesichert werden
und ein Long (als Hedge oder mit moderatem Risiko) kann erwogen werden -
Bestätigung wäre der dynamische Nordbruch des Bullkeils.
Der Stop für Shorts gehört ganz klar (latest) auf den Abwärtstrend seit Top.

Fazit:
Das übergeordnete Chartbild bleibt bearish.
Eine Gegenbewegung deutet sich an, klare Indikation dafür sind
noch nicht ablesbar. Ein Bullkeil und Nordbruch wäre eine solche
klare Indikation. Das Bias steht auf "Shorts sichern".
Der Bruch des Abwärtstrends seit Top mit Bruch des 62ers
der letzten Abwärtsbewegung ist jetzt die Stoplinie.
Charttechnisch am schönsten wäre eine Zukeilung
gegen die multiple Support und Projektionszone 3.520.


Gruß
Setarkos
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.05.2006, 01:30   #165
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Moin.










Der ESX ist heute im Zielbereich angekommen, Ziele waren:
- der Bruch des Maiaufwärtstrends
- der Bereich der Polaritätszone von Januar bei ca 3.520
(der Start der Welle c im Januar war exakt bei 3.526,
b war ein double-flat)












Für den trendorientierten Trader, der den Shortmove gespielt hat,
ist der Zielbereich erreicht - Gegenindikationen gibt es noch keine.
Im Prinzip kann der Short gehalten werden,
solange der Abwärtstrend nicht gebrochen wird,
denn ohne diesen Trendbruch ist auch weiter ein bearisher Impuls-Count möglich.

Longindikationen sind noch nicht zu sehen,
denn weder ist der Trend gebrochen,
noch hat sich ein klarer Abschluß gebildet.
Es ist weiter möglich, daß der ESX einen Bullkeil ausbildet am Support;
dies wäre eine exzellente Möglichkeit, Teil-Gewinne wieder zu investieren (long !),
erwartet wird nach Nordbruch des Bullkeils (= Longindikation) dann ein erster
dynamischer Move über den Abwärtstrend -
gelingt dabei ein Bruch des 3.600, liegt das nächste Ziel bei 3.680,
das Ziel der Gegenbewegung liegt im Bereich 3.750,
dort dürfte der ESX im Kerzenchart erneut scheitern.

Der Bullkeil hat sich noch nicht voll ausgebildet und sollte abgewartet werden,
ohne diese Indikation und die Nordauflösung des Keils ist der Abwärtstrend intakt.


Ich werde es die nächsten Tage etwas ruhiger angehen lassen
und weiß damit noch nicht, wann ich mich wieder zu Wort melde.


Gruß & viel Erfolg
Setarkos
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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