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Alt 02.03.2007, 14:19   #391
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Update heute nach Börsenschluß.







Der "roten Faden":
auf die richtigen Stellen gucken und die Bewegungen fixieren:





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Alt 03.03.2007, 12:32   #392
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Moin.

Update, zum SPX.
Der SPX ist der Weltleitindex.
Der SPX gibt damit übergeordnet die Schlagrichtung
für die (westlichen) Großindizes an.


Die grundsätzlichen Überlegungen (zum "roten Faden")
sind in # 358-361 zusammengefasst und wurden
in # 184 im "Diskussionsthread" noch einmal erweitert
und komplett kurz dargestellt, hier weiter geführt.


Nach meiner elliottwavetechnischen Überzeugung
ist der Anstieg seit 2002/03 weiterhin wahrscheinlich
eine Combination. Der SPX hat mittlerweile die kritischen
Ausdehnung nach oben überschritten, so daß verstärkt
ein Auge darauf geworfen werden muß, ob eine Alternative
(Multi-Zigzag) brauchbar ist.
Dies wird sich über das laufende Fraktal (seit dem Top)
definieren lassen; das laufende Fraktal wird bestimmt
durch das große Fraktal, nimmt aber durch die Bewegung
selbst Einfluß auf das große Fraktal.

Eine zugrundeliegende Zigzag-Struktur in den Jahren 2004-2005
ist außerordentlich unwahrscheinlich, so daß weiter von folgendem Count
ausgegangen wird:





Eine Combination seit 2002 mit einem Abschluß als "Ending Flat";
dieses EF ist äußerst dynamisch, stärker als "erwartet".
Diese Dynamik rät prinzipiell zur Vorsicht,
ein Top ist erst im Kasten, wenn das 62er-retracement der letzten Bewegung
gebrochen wird - am klarsten unter hoher Dynamik.

Erst ein dynamischer Bruch der 1.320 (altes Hoch aus 2006)
bestätigt also erst, daß nicht nur das Fraktal seit Juli 06,
sondern auch die Bewegung seit 2002 zu Ende ist.
Das langfristige Mindestziel würde damit bei 1.115 liegen.



Korrelierender Kerzenchart:





Der SPX ist der einzige Index (Vergleich zu NDX, ESX, DAX),
der aus dem Kanal Nr. 2 ("regelwidrig") nach oben ausgebrochen ist.
Das ist höher zu gewichten als die "Kanalgläubigkeit" der kleineren Indizes,
der SPX negierte die "advance block" -Aussage eines schon gesetzten Tops,
(Nebenbemerkung: innerhalb 2 Stunden (!) durch den Zinsentscheid)
die Aussage der Trenderschöpfung (advance block) blieb jedoch erhalten.
Ein Fehlen der Divergenzen ließ in Kombination mit dem advance block
eine klare Aussage der darunterliegenden Zeitebenen als notwendig erscheinen.
Der cliff-diver ist als Topbildungskerze ausreichend.








Die eigentlich kritische Ausdehnung nach oben lag bei ca 1.435,
diese wurde mittlerweile klar überschritten.
Dh, daß der Abschlußimpuls C das Niveau von 162% zur A überschreitet.

Da hier aber ein "glasklarer" Count fehlt
und der Interpretationsspielraum in Richtung Multi-Zigzag
deutlich ausgeweitet werden müßte,
wird die B-Welle des Flat zeitlich minimal kürzer als die A-Welle gesetzt
und das 162er mit einer ganz leichten Ausdehung oberhalb gesehen.

Das Ending Flat wird somit beibehalten.
Jedoch wird genau beobachtet, ob der aktuelle Move ausreichend
Dynamik nach unten aufweist.




Korrelierender Kerzenchart:





Der Wochenchart war seit dem Ausbruch über das Hoch bei 1.320
prinzipiell bullish, der SPX stieg zuletzt in einer "Treppe".
Die relativ kurzen Abstände der Krafttankens (Polaritätswechsel nach Nison)
deuteten darauf hin, daß der Brennstoff ausgeht.
Dies allein ist noch keine Shortindikation.
Ab Anfang 2007 traten jedoch bearishe Divergenzen hinzu,
die den Schwungverlust bestätigten;
anschließend bildete der Index ein doji und einen kleinen cliff-diver mit Kreiselcharakter
direkt am Widerstand. Paris zielte gut, Apollon stand zur Seite,
doch das "Schlitzohr" hieß diesesmal "Ben", nicht Odysseus.
-> Kein Bruch der 1.405, sondern Rebreak der 1.432
Der Index wechselte erneut die Polarität
und lief unter Divergenzen weiter nach oben.

Aus Sicht der Wochencharts war somit keine Topbildung ablesbar,
dies war nur über die untere Zeitebenen machbar.
Die Wochenkerze hat großen Schaden angerichtet,
nicht nur der letztgenutzt Support wurde geknackt,
sondern auch die wichtigen 1.400.
Unterhalb 1.430 ist der Chart prinzipiell bearish
und bestätigt damit den Monats-Chart.








Seit Monaten wird davon ausgegangen,
daß der SPX sich zur Topbildung zukeilen MUSS.
("Keine Keile ohne Keil")
Was bedeutet, daß es ohne Keil kein Top gibt
und erst dieser Keil die Shortindikation dargestellt,
der dann auch dynamisch aufgelöst werden muß.





Ich hatte die "EDT-Psychologie" mehrfach beschrieben.







Im Sinne der subimpulsiven Strukturen was also der Chart zu analysieren,
wann eine 1 EDT gesetzt sein kann
und wann anschließend eine Keilbildung stattfinden kann.
Bis zur möglichen 1 EDT war der SPX klar bullish ("Septemberaufwärtstrend"),
danach war das Bias nur noch moderat bullish (erwartete Zukeilung).
Erst mit vollen EDT war ein übergeordneter Short ins Auge zu fassen.



Korrelierender Kerzenchart:







Der Tages-Chart erkannte bei 1.450 einen Widerstand, es kam zum Abprall.
Die Frage war damit, wie der Kampf zwischen diesem Abprall
und dem jetzt sehr starken Support ausgehen wird.
Die Bewegung ausgehend von 1.430 sollte darüber Auskunft geben,
die Antwort der Bullen war überzeugend:
mit 2 Kerzen wurde der Widerstand 1.450 überrannt.
Anschließend kam eine direkte Verschnaufspause.
Ohne Bruch der 1.450 und vor allem des Aufwärtstrends
war aus dem Tageskerzen-Chart - außer vorhandenen Divergenzen -
nichts bearishes herauszulesen.

Das Gap-Down (nicht im Chart) aktivierte sofort die Bären,
denn es kam auch zum Bruch des kurzfristig zentralen Supports bei 1.430,
damit setzten die Bären weitere Südkräfte frei.
Der mittelfristige wichtige Support bei 1.405 wurde attackiert,
hier kam es zum Kräftemessen.

Am Mittwoch scheiterten die Bullen beim Versuch,
den SPX wieder über die 1.405 zu heben,
die Kerze vom Donnerstag wird falsch abgebildet (Eröffnungsproblem),
es gibt keinen Drachenflieger, in Ergänzung dazu siehe den SPY.



Die Freitagskerze ist äußerst bearish, der Support ist verloren.
Dies hat vor allem mittelfristige Auswirkungen,
mit einem positiven Freitagsschluß hätte der Tages-Chart
den Wochenchart stabilisieren können.

Unterhalb 1.432 ist der Chart grundsätzlich bearish
und Annäherungen an diese Marke eine Shortgelegenheit,
eine Bodenbildung ist aus dem Tages-Chart nicht ablesbar,
im Gegenteil.







Wie schon zu Beginn des Upmoves (-> EDT-Erwartung),
bildete der SPX auch anschließend (nach 1 EDT) klar subimpulsive Strukturen aus,
hier mit klaren Zigzag-Strukturen bei kürzerem Folgeimpuls (= c).






Es galt genau zu analysieren, an welchen Stellen das laufende Fraktal
komplett sein kann bzw sich gegenteilig äußerst.
Mitte Februar war der SPX bereit, das kurzfristige Fraktal erneut "reif".
Das kurzfristige Shortsignal (Bruch des Aufwärtstrends hourly)
führte nicht zu Dynamik Süd, so daß der SPX noch eine "Ehrenrunde" drehte.
Die Ehrenrunde endete mit einem kleinen Keil.
Der Bruch dieses Keils war ein kurzfristiges Shortsignal,
der Rebound endete unterhalb des Down-Fünfers.
(Wer hier übrigens einen Impuls zählen "wollte" (zB 286 im Diskussionsthread),
sah sich mit einem ":5er" konfrontiert, der der Abschluß des Gesamtmoves
sein konnte (-> kurzfristiges Shortsignal),
auch hier kam es nicht zum dynamischen Bruch des letzten 62ers,
so daß der Markt erneut nach oben startete
zu einem zweiten - kürzeren (!) - :5er zum "kleinen" EDT -
die Signale sind also identisch)






Im Stundenkerzenchart zeigte sich eine Zukeilung unter erheblichen Divergenzen,
damit stellte sich der Stundenchart gegen die Aussage des Tages-Charts
(bullish oberhalb des Aufwärtstrends)
und ließ die Möglichkeit zum Trendbruch offen.

Nach Bruch des Keils scheiterte der Index an der Wiedereroberung der 1.456 (hc !)
und drehte anschließend wieder südwärts -
der anschließende Bruch des Multisupports am Aufwärtstrend
führte auch zum Bruch der wichtigen 1.430
und damit zum Knock-Out des Tages-Charts (Aufwärtstrend/nächstes 62er).

Der Stundenkerzen-Chart (genau wie der Tages-Chart) weist mittlerweile
bullishe Divergenzen auf, eine Bodenbildung ist noch nicht ablesbar,
die beiden Versuche, unterhalb 1.400 mittels langer Lunte Gegenkräfte
freizusetzen, scheiterten zuletzt am Ex-Support 1.405.
Erst ein Bruch dieser Marke setzt Potential Richtung 1.430 frei.






Der Mc Unnu !? beharrte auf die zur Topbildung notwendige Divergenz,
die fehlende Marktbreite anzeigte und ebenso eine wenigstens mittelfristige Korrektur anzeigt.



Kurzgefasst:
das Fraktal seit Juli 06 ist komplett
und die Frage ist, wie dieses Fraktal in das Gesamtbild einzuordnen ist ?
Nun, das laufende Fraktal wird darüber Auskunft geben !
Die Erwartungshaltung für eine größere Topbildung war und ist
eine dyanmische Bewegung Süd !
Es gilt also zu untersuchen, wie dynamisch die Bewegung ist,
wie die "innere Struktur" der laufenden Bewegung ist und
an welchen stellen das laufende Fraktal auslaufen kann.






Ein Blick auf die innere Struktur der Südbewegung zeigt,
daß der Startmove sehr kurz ist, genau wie Süd-Bewegung 2.
Die Bewegung im blauen Kasten scheint zusammen zu gehören,
es ergibt sich ein recht idealtypischer Impuls.
Der letzte Move sollte sollte somit erst der Abschluß
der Hauptantriebswelle sein, die Relation zum jeweiligen Startmove
legt eine Verkürzung nahe.

So ist die Erwartungshaltung, daß eine weitere Bodenbildung ansteht,
der SPX also Anfang der Woche eher seitwärts laufen wird,
um dann erneut den Boden zu testen.
Dafür muß aber erst der kurze Abwärtstrend gebrochen werden,
ohne diesen Bruch ist mit Blick auf die durchgehend bearishen Indikationen
auch weitere Süddynamik wahrscheinlich.

Anschließend sollte einen Gegenbewegung anstehen,
die unterhalb 1.432 ausläuft.
An diesen ersten dynamischen Südmove wird sich dann ein zweiter Move
anschließen, der Aufschluß darüber geben wird (Analyse),
wie das laufende Fraktal seit dem Top einzuschätzen ist.
Bevorzugt (aber nicht gesetzt !) wird eine startende dynamische Bewegung,
die den Raum schafft, um auch das 62er der Bewegung seit Juli
bei 1.320 brechen zu können.



Gruß
Setarkos
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Alt 07.03.2007, 04:05   #393
bimbes
Chaosforscher
 
Benutzerbild von bimbes
 
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 10.103
Standard

moin zusammen

ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir macht der downmove vom top runter schwierigkeiten, diesen klar als impulsiv zu zählen.

auf der suche nach untermauernden fakten sind mir zwei nebenwerte-indizes, der MDAX und der TEC-DAX, über den weg gelaufen, die sich dem allgemeinen und insbesondere dem aktuellen trend wohl kaum entziehen können.

während der Dax unten fertig ist und zu neuen höhen strebt, diese beiden werte jedoch noch deutlich tiefere kurse anlaufen, ist wohl kaum denkbar.

wer sich ein wenig mit ew auskennt, wird sicherlich wissen, das in einem neuen muster, ein anfänglicher impuls niemals alleine stehen kann.

im ersten bild ist der jeweils übergeordnete kanal und im zweiten chart das intraday-muster seit dem top.

der erste move ist klar als impuls zu identifizieren und die nachfolgenden muster weisen eindeutig dreier-strukturen auf.

somit ist ein mindestens zweiter impuls down nur eine frage der zeit.
...und damit wohl nicht nur in diesen beiden indizes.

das zeigt mal wieder, das man das feld auch von hinten aufrollen kann.

gruß
Klaus

p.s.: die b/ii muss nicht zwingend mit der c-welle fertig sein - sie kann aber!





bimbes ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.03.2007, 11:36   #394
Setarkos
Trendforscher
 
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 1.223
Standard

Moin.

Danke, Klaus.

Ja, Intermarket-Analyse ist eine spannende und lohnende Sache.
Tops/Böden müssen ja nicht zwangsweise gleichzeitig kommen,
jedoch die Fahrtrichtung meist die gleiche ...
Und je höher die Dynamik, desto eher laufen die Indizes auch zusammen.


Ich habe mir - intermarkettechnisch - aktuell mal kurz den DAX vorgenommen.



Monats-Chart:





Zwei Unterschiede zum SPX:
1. der "canal grande" ist noch aktuell und auch bestätigt
2. es gibt eine Umkehrkerze (shooting star)

Um auf Bearmodus zu schalten, muß die aktuelle Downbewegung
nach Kerzenchart den starken Support am vorherigen Top knacken,
jede Korrektur, die darüber endet, ist prinzipiell bullish
und läßt einen Angriff auf das Hoch aus dem Jahre 2000 erwarten.



Überträgt man die den Kanal bildenden Moves auf einen "Röntgen-Chart",
ergibt sich folgendes Bild:





Die beiden ersten Moves sind ungefähr gleich lang,
der dritte big-move ist etwas kürzer (nur etwas mehr als 3/4),
aber dafür deutlich steiler.
Das Projektionsziel aus Move 1+2 ergäbe 7.435.



Count im big-picuture:




Da werden die Bullen wieder aufschreien !
Aber: das ist nur ein "Arbeitscount".

Die meisten werden den letzten Upmove wohl als Impuls zählen.
Ich halte aber erst einmal am gezeigten Bild fest,
eine echte Alternative im DAX ist das TZZ:



gezeigt im "Diskussionthread" in Posting 87


Wie der DAX denn jetzt "korrekt" zu counten ist ?
Das ist eine Frage, die die Elliottwavetheorie nicht beantwortet !
EW zeigt die Möglichkeiten auf, im Rahmen derer sich die Moves bewegen können,
eine genauere Einschätzung muß dann über den fraktalen Charakter
getroffen werden - Elliottwave ist eine Art "Baukastensystem".

Nach meiner Interpretation verhält es sich im übrigen mit den Kerzen
nicht viel anders, die kürzeren Zeitebenen konkurrieren mit den längeren.


Oberhalb des 62ers, oberhalb der Trendlinie kann das TZZ jedenfalls
verlängert werden, dh der letzte Move wird dann als :5er gelabelt
und es gibt ein neues Hoch !



Also stellt sich die Frage:
a) ob der Upmove (seit Juli) ein Impuls oder ein Zigzag ist ?
und
b) wie der Dowmmove einzuschätzen ist ?




Sieht man sich den Move seit Juli an, fällt auf,
daß es nur eine kleinere Korrektur gab (6.500 auf 6.200)
und ansonsten die Trendstärke gleichmäßig aufwärts war.
Die Korrektur war zeitlich sehr kurz.
Die beiden Trendstücke sind mit einer 1 : 3/4 Verhältnismäßigkeit verbunden.

Diese objektiven Faktoren deuten darauf hin,
daß es sich nicht um einen Impuls handelt, sondern um:





ein Zigzag !


Der aufgezoomte Chart bestätigt damit das obere Bild
und ist damit wahrscheinlich.

Die Schlußfolgerungen daraus sind klar:
Stimmt das Bild des TZZ seit 2003,
muß jetzt hier ohne wenn und aber der Aufwärtstrend gebrochen werden.

Gibt es jedoch ein Auslaufen der Abwärtsbewegung oberhalb des 62ers
und des Aufwärtstrends, ist das Zigzag in Frage zu stellen,
ein Rebreak des 62ers der Downbewegung ist dann prozyklische Bestätigung !





Der Tageskerzen-Chart





wird durch folgendes charakterisiert:


Am Top ein brutales "kicking", welches eine V-Umkehr einleitet.
Das kicking schließt das letzte Aufwärtsgap.
Das darunterliegende vorletzte Aufwärtsgap wird gegapt,
so daß es im Chart eine Umkehr-Insel gibt.

Die ganze Formation ist sehr bearish und ist die Grundlage für eine V-Umkehr,
die sonst nur schwer zu fassen ist.

Der Index kann sich erst an der nächsten Supportzone (bullisher Polaritätswechsel)
fangen, dort wird versucht ein Down-Gap zu bilden, welches aber aufgefangen wird,
als Tageskerze erscheint ein dickbauchiger Rickshaw-man.
Der gestrige Tag komplettiert zu einem Morgenstern (allerdings fehlen bullishe Divergenzen).


Im Kerzenchart haben wir also eine sehr starke Topbildung (Bestätigung weekly)
gegen eine starke Bodenbildung mit MS am wichtigen Support.

Nach Kerzentheorie fällt die Entscheidung über die Fortführung des Trends damit:
a) prozyklisch bei Bruch des Supports bzw Eroberung des Widerstands
b) beim Abprall an den Zonen und den jeweiligen Kerzen.

Ein Schlußkurs oberhalb 6.820 wäre als bullish
und ein Schlußkurs unterhalb 6.500 bearish.
Eine erneute Bestätigung der 6.500 ist bullish
und eine Umkehrkerze zwischen 6.700-6.815 (Docht) bearish.


Alles weitere muß vorerst über den Stundenchart justiert werden.





Der bestätigte Abwärtstrend im hourly wurde gebrochen,
der Index bildete weitreichende bullishe Divergenzen aus.
Die Dynamik ist im Vergleich zum vorherigen Downmove jedoch gering.
Der kurzfristige Aufwärtstrend ist bestätigt.

Auf den DAX warten zwei Widerstandsbereiche:
a) 6.700: hier hat der DAX bearish die Polarität gewechselt
b) das Downgap unterhalb 6.810

Da bisher meßbarer Momentumverlust in der Aufwärtsbewegung fehlt,
sollte ein direkter Bruch des Aufwärtstrends zu einem erneuten Angriff auf das Top führen,
erst mit Divergenzen und anschließend Bruch des Aufwärtstrends
entsteht ein Shortsignal.

Die Bullen müßten hier ohne Bruch des Aufwärtstrends die 6.810 durchschlagen,
was mehr als unwahrscheinlich erscheint.







Wie sieht die Struktur des Moves vom Top aus ?
Wir haben eine stärken Downmove,
dann ein zweites Stück, welches die 62% Ausdehnung nicht erreicht,
dieser Move wird außerdem zu mehr als 62% korrigiert.
Dann zwei Südmoves, die zusammen etwas mehr als die 62% Ausdehnung
des ersten Gesamtdownmoves ausmachen.





Na, das ist ja supi.
Der Oma ihr Häuschen wird verkauft,
der "Crash" ist schon wieder zu Ende
und alle werden reich -
denn der Downmove ist ein DZZ ...


Für eine übergeordnete Topbildung (für den Daytrader: siehe oben )
müßte der Downmove ja impulsiv sein !


Dummerweise hat das 20-30 Haken, hier 4:
Die x-Welle wäre überschießend, was sich mit der kurzen y nicht recht verträgt.
Zum zweiten ist die Aufwärtsdynamik sehr gering,
drittens ist das im SPX nicht machbar (!) und
zum vierten gibt es auch die Möglichkeit zum Impuls:





Regeltechnisch sauber !
Der Boden stellt somit eine überschießende Korrektur (südwärts) dar,
was ziemlich bearishe Indikation hat.
Der aktuelle Aufwärtsmove wäre somit der (impulsive) Abschluß
des Moves seit 6.550.
Dort könnte auch die Korrektur zu Ende sein
und der zweite Downmove beginnen.
Ein Projektionsziel für die c-Welle (des Flat) liegt bei ca 6.700,
dem nächsten Widerstand.




Gesamtbild:
Der Downmove ist sehr dynamisch, die obere Umkehr (kicking, Insel) ist sehr ausgeprägt.
Der DAX hat eine kurzfristige Bodenbildung angesetzt,
aber es ist fraglich, ob diese tragfähig ist.
Unterhalb 6.810 ist der Chart klar bearish
und es muß mit einer Wiederaufnahme des dynamischen Downtrends
gerechnet werden.
Wer long ist, sollte hier auf der Hut sein.
Ein Abprall an den 6.700 mit bestätigender Kerze im Stundenchart
und ein Bruch des Aufwärtstrends ist signaltechnisch die Möglichkeit,
an einer Wiederaufnahme des Südtrends zu partizieren (Erkennungszeichen: Dynamik Süd).
Longpositionen sollte spätestens am letzten 62er (leicht darunter) gesichert sein,
das Overnight-Risiko ist verhältnismäßig hoch.
Shortpositionen müssen oberhalb 6.820 gesichert sein.
Eine zweite "Rutsche" erscheint deutlich wahrscheinlich.


-> Disclaimer



Gruß
Setarkos

Geändert von Setarkos (07.03.2007 um 16:01 Uhr). Grund: Teil der Charts war im "Internetnirwana" - danke für den Hinweis !
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Alt 08.03.2007, 12:22   #395
Setarkos
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Beiträge: 1.223
Standard

Moin.

Kurzkommentar zum DAX:

Das größere Bild wurde ausführlich skizziert.
Unterhalb 6.815 (intraday, Gap-Oberkante) ist der DAX bearish,
Eroberungen der 6.815 sind bullish, je weiter "oben" in der Zeitebene,
desto bullisher (ein Tagesschluß darüber wäre sehr bullish).


Es gibt 2 Widerstandszonen:
a) ca 6.700
b) das Gap


Im kurzen Bild hat der DAX einen Bodenbildung angezeigt
(bullishe Divergenze im hourly, Bruch der bestätigten Abwärtstrends,
Morning Star im daily, Schließen des Süd-Gap-Versuchs).

Die Aufwärtsbewegung ist aber wenig dynamisch,
auch die letzte Südbewegung wurde nicht dynamisch "gelöscht".





Die Frage ist also, wann die aktuelle Bewegung auslaufen kann
und wie dann die Dynamik Süd aussieht ?







Bisher gibt es keine bearishen Divergenzen.
Unterhalb 6.680 ist der Bruch des blauen Aufwärtstrends eine Shortmöglichkeit.

Erobert der DAX oberhalb dieses Aufwärtstrends die 6.685,
stehen die 6.720 auf der bullishen Liste.
Ein Shortsignal (weiter Bruch der Aufwärtslinie) würde dann nur entstehen,
wenn es dann direkt ein Reversal im hourly (< 6.710 hc) gibt.
(Zwischen 6.685 und 6.720 sind Shorts kritisch !)

Dreht der DAX unterhalb 6.680 südwärts und bricht den Aufwärtstrend,
ist das ein Shortsignal (bzw Long-close) -
sollte zur Bestätigung auch das Nord-Gap (= 62er) dynamisch geschlossen werden.
(Short 2 bzw Long-close 2)

Dynamik Süd und eine Eroberung des letzten 62ers
würde die aktuelle Bewegung als bearishe Flagge entlarven.


-> Disclaimer


Gruß
Setarkos
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Alt 12.03.2007, 10:04   #396
Setarkos
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Beiträge: 1.223
Standard

Moin.

Kurzkommentar.


Der DAX nähert sich dem "big point" an:



Eine Wiedereroberung der 6.820 wäre im Tageskerzenchart (dc) sehr bullish.
Der kurze Aufwärtstrend ist recht steil, aber nicht so dynamisch wie der vorherige Abwärtstrend.
Aufgrund des äußerst massiven Widerstandes und der ausgeprägten Topbildung
sowie der dynamischen Südbewegung ist dieses Szenario als äußerst unwahrscheinlich anzusehen.

Am Freitag ab es einen dickbauchigen Rickshawman,
so daß heute - zur Umkehr - ein Kreisel oder ein Docht wünschenswert wäre.
Der Index sollte an der Gapunterkante abprallen (Stop 6.820 dc).

Erkennungszeichen für den gestarteten zweiten Downmove
wäre ein schnelles Schließen des Fensters unterhalb 6.640.







Im Stundenchart zeigen sich zum ersten Mal bearishe Divergenzen,
der Index keilt sich unterhalb des Gaps zu.
Antizyklische Shortpositionen erscheinen "gegen das Gap" aussichtsreich,
sind aber antizyklisch und müssen gegen 6.820 (dc) gesichert sein.

Der prozyklische Short wartet mit Bruch des Abschlußkeils (auch intraday),
wenn der DAX aufgrund der inneren Struktur des Moves unterhalb 6.770 bleibt (Tageshoch).
Longpositionen sind weiter gegen die übergeordnete Trenderwartung (zweiter Downmove),
und müssen eng beobachtet werden - ein dynamischer Bruch der letzten Unterstützungszone
bietet sich hier an.

Erkennungzeichen für einen gestarteten zweiten Downmove: Dynamik Süd.
Ohne Dynamik Süd ist davon auszugehen, daß die Topbildung
sich unterhalb des Gaps zeitlich ausdehnen wird.

-> Disclaimer



Gruß
Setarkos
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Alt 14.03.2007, 01:22   #397
Setarkos
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Beiträge: 1.223
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Moin.

Kurzkommentar:



Der multiple Widerstandsbereich unterhalb des Gap ließ den DAX klar abprallen,
nach einem zweiten rickshawman hat der Index das bullishe Gap geschlossen.




Wie man sieht, zwang der US-Markt den DAX in die Knie,
der Gap-Support wurde zuerst verteidigt, mit der Schlußkerze aber geschlossen.





Weiterhin ist die Frage, ob vom Top nur eine Korrektur (Medien: Crash) läuft
oder eine übergeordnete Wende stattgefunden hat.
Um ein Zigzag vom Top zu komplettieren, müßte der DAX - ohne Bruch des Abwärtstrends -
mindestens die 6.360 erreichen und anschließend den Abwärtstrend brechen.
Unterhalb 6.040/Aufwärtstrend stellen sich die Weichen in Richtung übergeordnete Topbildung,
zwischen 6.130 und 6.041/Aufwärtstrend muß sehr genau justiert werden,
ob der Bruch des Abwärtstrends tatsächlich ein Longsignal darstellt.
Bricht der DAX oberhalb der 6.360 die Abwärtslinie,
ist die kurzfristige Rutschpartie schon wieder beendet,
es dürfte sich aber nur um eine Fortsetzung der Korrektur handeln.


Noch ein kurzer Blick auf den SPX:





(Achtung: im SPX stimmen die Kerzen nicht, dafür stimmen im SPY die Supports nicht,
die Supports und Resistances sind also dem SPX zu entnehmen, die Kerzen dem SPY,
am Freitag gibt es eine weitere Verzerrung)

Das erste Korrekturziel für den SPX lag bei 1.405.
Dort bildete der SPX aber keine positive Kerzenformation aus
und rutschte nach unten durch. Der morning star führte den SPX
dann erneut an die 1.405 und hier wechselte der Index klar und dynamisch
die Polarität.

Wie auch im DAX gilt im SPX ohne Gegenindikationen, ohne Bruch
des Abwärtstrends vom Top: der Index ist klar bearish.
Im SPX gilt übergeordnet ganz ähnliches wie im DAX,
der zentrale Support im SPX liegt am Mai-Hoch aus 2006 (1.325),
ein Bruch der Abwärtslinie vom Top nimmt kurzfristig die Trendrichtung Süd
aus dem Chart.


Freitag:



Damit melde ich mich für einige Tage ins Krankenlager.

Gruß
Setarkos
Setarkos ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 14.03.2007, 01:39   #398
bimbes
Chaosforscher
 
Benutzerbild von bimbes
 
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 10.103
Standard

Hi Micha

Damit melde ich mich für einige Tage ins Krankenlager.
gute besserung!
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