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Alt 01.12.2013, 07:08   #1
cherry
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Standard Tradingcafe 49. KW

guten morgen @all


Das Deflationsgespenst geht um. Während in der Realwirtschaft die Angst vor Deflations und japanische Verhältnisse umgeht, sehen wir an den Aktienmärkte die Inflation. Inflation der Assetpreise. Ob das schon der Crackupboom ist kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist es so, das wenn ein defaltionärer Einbruch kommt die notenbanken und Regierungen alles tun werden um das zu verhindern. Sie fürchten sich davor wie der Teufel vor dem Weihwasser.

Verschiedene Maßnahmen sind da angedacht. Zinsen auf null, für die Hinterlegung bei der Notenbank Negativzins, gsetzliche Zwangsmaßnahmen für die Banken die Wirtschaft zu finanzieren bzw. eventuel Gründung eigener Investionsbanken a la KFW. Die EZB wird vermutlich auch gebündelte Privatkredite (Konsumkredite und andere ) als sicherheiten annehmen.

Was bedeutet das für uns ? :

Als erstes wird man bei den Banken für Giroguthaben Negativzinsen bezahlen müssen. In der Folge wird es möglicherweise zu Bargeldverbot und Kapitalverkehrskontrollen kommen. Reiseverkehrsbeschränkungen sind nicht unwahrscheinlich.

Das wird aber erst der Anfang sein. Wenn die Inflationierung beginnt wird man stufenweise geschoren. Der Kaufkraftverlust wird Dimensionen annehmen die wie uns noch gar nicht vorstellen können. Die gefühlte Inflation liegt jetzt schon bei 8% .... die wird dann bei 18% oder 28 % liegen.


Dazu wird noch fleißig gezypert. Auf neusprech heißt das Haftungskaskade. Zu guter letzte werden die Steuern dann so erhöht, das sie keiner mehr bezahlen kann. Gibts nicht rufen das viele. Doch schaut nach Greichenland. Dort verschenken Steuerpflichtige ihre Häuser an Staat oder Gemeinden weil sie die Steuern nicht mehr bezahlen können. Irgendwann kommt das auch bei uns.

Einige werden sagen : der Schwarzseher ..... ich sage nur mal drauf Hellseher. Nicht ich .... sondern Irlmaier :

Zitat:
Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie
Dann folgt ein Glaubenabfall wie nie zuvor.
Darauf eine nie da gewesene Sittenverderbnis
Alsdann kommt eine große Zahl Fremder ins Land
Es herrscht eine hohe Inflation
Das Geld verliert immer mehr an Wert.
Steuern, die niemand bezahlen kann.

Bald darauf die Revolution


Das ganze klinkt nach meinen Szenarion das ich schon seit Jahren vertrete.

Viele werden das abtun als Scharlatanerie. Die haben sich mit Irlmaier abe nie intensiv beschäftigt. Dieses obige Zitat stammt aus der zeit um 1950. Die 4 ersten Punkte sind nach meiner Meinung schon abgehandelt. Na ja der 4 Punkt könnte sich vll. noch einwenig ziehen.

Die Frage ist für mich nicht ob das alles kommt, sondern wann.

Aus Aussagen von Irlmaier tippe ich für den Beginn der Revolution auf ende 2017/anfang 2018. 1923 war der zeitlich Verlauf der Hyperinflation von Beginn bis Ende 2 Jahre. Rechnen wir also zwei jahre zurück dann liegen wir bei Ende 2015.

Nehmen wir mal weiter an das die EZB obenbeschriebene Maßnahmen Anfang/Mitte 2014 durchführt, dann Rechne ich bis Ende 2014 mit dem Beginn des Crackupbooms. Der sollte dann bis Ende 2015 der Crackupboom die Inflation anheizen.

Für uns stellt sich die Frage : Wie kann man sich davor schützen ??? Da befürchte ich war ich zu optimistisch. Vermutlich wird es keinen Ausweg geben. Jedenfalls nicht für Europa, nicht für USA, nicht für Japan. Ob anderswo ???? ...keine Ahnung.

Ganz egal wie man vorsorgt .... die Kohle, das Haus ..... alles ist futsch. Mit einer gewissen Bevorratung kann man vll. sich länger über Wasser halten bevor eine neue Zeit anbricht. Nur hat man da viel gewonnen.


Vll. müssen wir auch unsere Einstellung ändern. Lebe jetzt und bewußt, freue dich über die täglichen Dinge. Die Zukunft muß auch nicht so eintreffen. Wir haben es in der Hand die Zukunft anders zu gestalten. Allerdings viel Hoffnung habe ich da nicht.




.
__________________
gruss
cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 01.12.2013, 07:25   #2
cherry
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Beiträge: 52.504
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Zum Dax :


Was soll man dazu sagen. Unerklärlich was da abläuft. Statt die Korrektur (Welle 4) zu machen haben wir nun einen geschachtelten Impuls. Das bedeutet das wir noch kurzfristig bis zum dreifachen Verfall 2 neue Hochs sehen werden.

Wir sind im weekly, im daily und im hourly total überkauft. Trotzdem läuft das Ding weiter hoch. Wie lang ? keine Ahnung. Ich vermute mal das vor Jahreswechsel kein größerer Rückgang ansteht. Kleine zwischen Korrekturen ...mehr nicht.

Im neuen Jahr dann wohl schon eher. Da ist die Frage : kommt es zu einen deflatorischen Schock oder läuft der Crackupboom direkt an.

Fazit : Wir sind beim Dax im Neuland. Daher ist es schwer vorher zu sagen wie weit das noch läuft. Vor Jahresultimo sehen ich für den Dax keine Gefahren. Danach schon.

Gibt es da nochmal einen deflatorischen Schock dann kommt es zu eineer großen Korrektur. Beginnt der Crackupboom, dann geht es noch viel weiter hoch.

Am Montag könnte es erstmal noch ein Stückchen hoch gehen. Dann rechne ich aber mit einer kleinen Korrektur. 9400 wäre da durchaus normal. anschließend weiter hoch.

Viele reden schon von 10000 bis Weihnachten. Seit wann hatten solche schon mal Recht. Da ist der wunsch der Vater des Gedankens.


.
Angehängte Grafiken
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Alt 01.12.2013, 10:13   #3
cherry
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Zentralbanken denken über höhere Inflation in Europa nach

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 01.12.13, 00:46 | Aktualisiert: 01.12.13, 01:35 | 15 Kommentare
In Zentralbank-Kreisen mehren sich die Stimmen, die eine höhere Inflation für die Euro-Zone fordern. Ohne weiteres, massives Gelddrucken drohe eine Deflation. Eine Studie der Bundesbank belegt, dass ein starker Euro die Zone zerreißen würde.




http://deutsche-wirtschafts-nachric...tion-in-europa/
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Alt 01.12.2013, 12:48   #4
Kosto8
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Zitat:
Zitat von cherry

guten morgen @all


Das Deflationsgespenst geht um. Während in der Realwirtschaft die Angst vor Deflations und japanische Verhältnisse umgeht, sehen wir an den Aktienmärkte die Inflation. Inflation der Assetpreise. Ob das schon der Crackupboom ist kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist es so, das wenn ein defaltionärer Einbruch kommt die notenbanken und Regierungen alles tun werden um das zu verhindern. Sie fürchten sich davor wie der Teufel vor dem Weihwasser.

Verschiedene Maßnahmen sind da angedacht. Zinsen auf null, für die Hinterlegung bei der Notenbank Negativzins, gsetzliche Zwangsmaßnahmen für die Banken die Wirtschaft zu finanzieren bzw. eventuel Gründung eigener Investionsbanken a la KFW. Die EZB wird vermutlich auch gebündelte Privatkredite (Konsumkredite und andere ) als sicherheiten annehmen.

Was bedeutet das für uns ? :

Als erstes wird man bei den Banken für Giroguthaben Negativzinsen bezahlen müssen. In der Folge wird es möglicherweise zu Bargeldverbot und Kapitalverkehrskontrollen kommen. Reiseverkehrsbeschränkungen sind nicht unwahrscheinlich.

Das wird aber erst der Anfang sein. Wenn die Inflationierung beginnt wird man stufenweise geschoren. Der Kaufkraftverlust wird Dimensionen annehmen die wie uns noch gar nicht vorstellen können. Die gefühlte Inflation liegt jetzt schon bei 8% .... die wird dann bei 18% oder 28 % liegen.


Dazu wird noch fleißig gezypert. Auf neusprech heißt das Haftungskaskade. Zu guter letzte werden die Steuern dann so erhöht, das sie keiner mehr bezahlen kann. Gibts nicht rufen das viele. Doch schaut nach Greichenland. Dort verschenken Steuerpflichtige ihre Häuser an Staat oder Gemeinden weil sie die Steuern nicht mehr bezahlen können. Irgendwann kommt das auch bei uns.

Einige werden sagen : der Schwarzseher ..... ich sage nur mal drauf Hellseher. Nicht ich .... sondern Irlmaier :



Das ganze klinkt nach meinen Szenarion das ich schon seit Jahren vertrete.

Viele werden das abtun als Scharlatanerie. Die haben sich mit Irlmaier abe nie intensiv beschäftigt. Dieses obige Zitat stammt aus der zeit um 1950. Die 4 ersten Punkte sind nach meiner Meinung schon abgehandelt. Na ja der 4 Punkt könnte sich vll. noch einwenig ziehen.

Die Frage ist für mich nicht ob das alles kommt, sondern wann.

Aus Aussagen von Irlmaier tippe ich für den Beginn der Revolution auf ende 2017/anfang 2018. 1923 war der zeitlich Verlauf der Hyperinflation von Beginn bis Ende 2 Jahre. Rechnen wir also zwei jahre zurück dann liegen wir bei Ende 2015.

Nehmen wir mal weiter an das die EZB obenbeschriebene Maßnahmen Anfang/Mitte 2014 durchführt, dann Rechne ich bis Ende 2014 mit dem Beginn des Crackupbooms. Der sollte dann bis Ende 2015 der Crackupboom die Inflation anheizen.

Für uns stellt sich die Frage : Wie kann man sich davor schützen ??? Da befürchte ich war ich zu optimistisch. Vermutlich wird es keinen Ausweg geben. Jedenfalls nicht für Europa, nicht für USA, nicht für Japan. Ob anderswo ???? ...keine Ahnung.

Ganz egal wie man vorsorgt .... die Kohle, das Haus ..... alles ist futsch. Mit einer gewissen Bevorratung kann man vll. sich länger über Wasser halten bevor eine neue Zeit anbricht. Nur hat man da viel gewonnen.


Vll. müssen wir auch unsere Einstellung ändern. Lebe jetzt und bewußt, freue dich über die täglichen Dinge. Die Zukunft muß auch nicht so eintreffen. Wir haben es in der Hand die Zukunft anders zu gestalten. Allerdings viel Hoffnung habe ich da nicht.




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hallo, will auch wieder mal meinen Senf dazu geben.

mit Schwarzmalerei hat das alles nichts zu tun, eher sich mit Realitäten auseinander setzen.
alles was passiert und alles was wir erleben, steht in den Geschichtsbüchern und gab es schon öfters, nur die systemschafe machen immer wieder die selben fehler.
alle paar Generationen das gleiche Schema, seit Jahrhunderten.

zum finanzsystem: die meisten begreifen einfach nicht, dass unser ungedecktes papiergeldschuldsystem schon rein mathematisch nicht funktioniert, es ist und bleibt ein Schneeballsystem. dieses geldsystem dient wenigen und macht die masse abhänig, es ist menschenverachten und treibt Stilblüten aller art.
wann es zusammenbricht weiß keiner, aber der tag kommt und mit jeden tag wird die Gefahr größer
__________________
dieses system hat einen selbstzerstörungsautomatismus, der rest sind begleiterscheinungen und mosaiksteinchen
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Alt 01.12.2013, 13:13   #5
anna
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Beiträge: 3.598
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war am freitag nicht verfall an der comex ?

die "katastrophe" ist wohl ausgeblieben.
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Alt 01.12.2013, 13:38   #6
krisskross
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DAX ...und nun beginnt der Rallymonat Dezember! Zielerhöhung auf 10000!

von Rocco Gräfe
Freitag 29.11.2013, 23:55 Uhr



Bevor ich zum zukünftigen DAX komme muss etwas aufgearbeitet werden!
Einige fragten nämlich per Mail: WO IST DENN NUN IHRE HERBSTKORREKTUR???
Die Herbstkorrektur war da, man hat sie nur im DAX nicht so richtig erkannt, denn im DAX lief die Korrektur paradoxerweise aufwärts!!!
Im span. IBEX gab es eine herrliche Flagge vom 21.10. zum Aufwärtstrend (1 Monat lang).
Der Eurostoxx50 driftet seit 22.10. nur noch seitwärts, keine Rally, sondern Korrektur!
usw. FTSE, ATX, SMI, MIB, überall Korrekturen

Das Zeitfenster der Herbstkorrektur schließt sich Ende der Woche. Denn im Dezember steigt es ind er Regel ohne Pause.
Letzte Ausnahme war 2002, doch da war krassester Bärenmarkt, der DAX in der Endphase des Abwärtsdrifts von 8136 auf 2188.

WAS PASSIERT ALSO MIT DEM DAX; wenn schon die Herbstkorrektur aufwärts gerichtet war?

ANTWORT: Ist die Korrektur nur sehr flach oder sogar aufwärts gerichtet, so lässt das auf einen sehr starken Markt schließen. Anschlussrallies im DAX müssten demnach ab Dezember exorbitant umfangreich ausfallen.

Anschnallen! Ich habe ein erweiteres Anschlussziel bei 10000 bis 31.12.2013 (nicht mehr nur 9500/9600) und 10970 bis Ende Mai, solange der DAX nicht unter 8150 und 7650 fällt.

Hier die Herbstkorrektur-Cahrtshow... (ganz unten der DAX)

DJ Eurostoxx50 (EUROLAND INDEX)



span IBEX



ital. MIB



UK FTSE 100



schweizer SMI



österr. ATX



DAX - paradox - aufwärts gerichtete Flaggenphase vom 22.10. - 13.11.

Schlussfolgerung: Sehr starke Anschlussrally im Dezember!! Jahresendziel 10000. Ziel bis Mai: 10970

+


Viele Grüße

Rocco Gräfe

Technischer Analyst und Trader GodmodeTrader.de




http://www.godmode-trader.de/nachri...0,a3307107.html
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Alt 01.12.2013, 13:41   #7
krisskross
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Beiträge: 20.117
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Alles ganz normal...

von Andreas Hoose
Freitag 29.11.2013, 16:08 Uhr

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- +
Allmählich kann ich das alles nicht mehr ernst nehmen: Wenn man die Kommentare vieler Kollegen so durchliest, dann hat man tatsächlich den Eindruck, die Welt sei in bester Ordnung und alles völlig normal. Ob das daran liegt, dass laut einer britischen Studie aus dem Jahr 2011 gut 80 Prozent der Menschen gar nicht in der Lage sind, negative Entwicklungen überhaupt zu verarbeiten? Diese Leute, immerhin die weit überwiegende Mehrheit unter uns, nehmen unerfreuliche Botschaften einfach nicht zur Kenntnis, weil sich ihr Gehirn schlicht weigert, schlechte Nachrichten bis in das Bewusstsein vordringen zu lassen.

Interessanter Gedanke. Machen Sie sich doch einmal die Mühe und sehen Sie sich spaßeshalber an, wer in ihrem beruflichen und privaten Umfeld zu diesen 80 Prozent gehören könnte. Man staunt wirklich.

Zum Glück sehen die Augen bei den meisten (vermutlich) trotzdem, was passiert. Sieht man sich etwa, nur als Beispiel, die Entwicklung der Geldbasis in den USA an, dann muss man zumindest ins Grübeln kommen, wenn man weiterhin die These vertreten möchte, alles sei in bester Ordnung:



Gleiches gilt für die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, einer zentralen Kennzahl für die Dynamik einer Volkswirtschaft. In den USA taumelt dieser Indikator nun schon seit Jahren nahezu ungebremst in die Tiefe. Hier:



Hier noch der Nonfarm Business Sektor. Auch nicht gerade erbaulich:



Mit spielerischer Leichtigkeit ließen sich weitere Beispiele finden, die zeigen, dass die Politik der Notenbanken grandios gescheitert ist. Vielleicht ist das der Grund, warum sich diese Herrschaften nahezu im Wochenrhythmus zu Wort melden und beteuern, wie rosig die Lage doch aussieht. Ist es das Pfeifen im Walde?

Glücklicherweise scheinen zumindest die Verbraucher in den USA noch Augen im Kopf zu haben. Im November hat sich die Stimmung der Konsumenten „unerwartet stark eingetrübt“, wie das immer so schön heißt.

Laut Conference Board ist das Sentiment von 72,4 Punkten im Oktober auf nur noch 70,4 Zähler gefallen. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 72,6 Punkte gerechnet.

Das hört sich nicht besonders dramatisch an. Blöd ist nur, dass die beiden großen Dauerhaussen der vergangenen 15 Jahre genau damit zu Grabe getragen wurden: „Überraschende Einbrüche“ beim Verbrauchervertrauen beendeten die Hausse bis 2000, wie auch jene bis 2007.

Das ist nicht schwierig zu verstehen: Wenn eine Volkswirtschaft zu 70 Prozent von den Konsumausgaben der Verbraucher getragen wird, was für sich genommen ja schon kompletter Irrsinn ist, dann kann jeder Anfall von Kaufzurückhaltung eine Katastrophe in Gang setzen. Gar nicht zu reden von plötzlicher Sparwut...

Die Chinesen haben es da besser. Die sparen traditionell sowieso ganz gerne - und mit besonderer Vorliebe tauschen sie ihre Notgroschen in Goldmünzen. Deshalb wird man sich dort vermutlich über das Geschrei gewundert haben, das anhob, als das Edelmetall kürzlich unter die „superwichtige Marke“ von 1.250 US-Dollar purzelte.

Angeblich seien jetzt sofort „wasserfallähnliche Verlusten“ zu erwarten, so war es zu lesen. Die Frage ist nur: Was ist „sofort“? Und welcher Wasserfall war gemeint? Als das nämlich tatsächlich passierte, das Gold also unter jene magische Marke „abstürzte“, denn eigentlich es war mehr ein müdes Dahindümpeln – da passierte: Gar nichts.

Wie zum Trotz schickt sich der MACD jetzt sogar an, ein Kaufsignal zu bilden. Frechheit! Sehen Sie sich nur die grüne Markierung in der folgenden Abbildung an.



Ob das die Chinesen waren? Anstatt zu konsumieren kaufen die sich immer mehr Gold, wie man hören kann. Rund 2.000 Tonen sollen alleine in diesem Jahr dort aufgetürmt worden sein – 70 Prozent der Weltproduktion. Was die Chinesen wohl erst machen, wenn der Dow Jones bei 20.000 steht und Gold bei 500?

Wahrscheinlich werden sie dann auch endlich viel mehr konsumieren, anstatt Gold zu kaufen, weil sie verstanden haben, dass das doch irgendwie schlauer ist...

Und dann ist endlich alles wieder ganz normal...




http://www.godmode-trader.de/nachri...l,a3306967.html
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Alt 01.12.2013, 15:51   #8
anna
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warum bekommt diese machtgierige spd eigentlich die hälfte der ministerposten ??? fehlt nur noch, dass gabriel kanzler wird.
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Alt 01.12.2013, 18:51   #9
MichaelFKr
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Beiträge: 2.272
Gute Nacht!

Zitat:
Zitat von anna

warum bekommt diese machtgierige spd eigentlich die hälfte der ministerposten ??? fehlt nur noch, dass gabriel kanzler wird.



Die Antwort ist doch klar, na weil sie machtgierig ist
__________________
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Alt 01.12.2013, 18:54   #10
MichaelFKr
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Zitat:
Zitat von cherry

Dazu wird noch fleißig gezypert. Auf neusprech heißt das Haftungskaskade. Zu guter letzte werden die Steuern dann so erhöht, das sie keiner mehr bezahlen kann. Gibts nicht rufen das viele. Doch schaut nach Greichenland. Dort verschenken Steuerpflichtige ihre Häuser an Staat oder Gemeinden weil sie die Steuern nicht mehr bezahlen können. Irgendwann kommt das auch bei uns.

Einige werden sagen : der Schwarzseher ..... ich sage nur mal drauf Hellseher. Nicht ich .... sondern Irlmaier :



Et hät noch immer jot jejange
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Alt 01.12.2013, 18:54   #11
krisskross
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Beiträge: 20.117
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Große Koalition = große Enttäuschung?


Die nun durch den Koalitionsvertrag formal beschlossene große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD wird mit noch nicht gedeckten 23 Mrd € an Zusatzkosten teuer werden, nicht nur für den Staats, also uns alle, sondern auch für die Unternehmen. Die Lohnkosten dürften nicht nur wegen des Mindestlohns ansteigen.

Ob nun tatsächlich wie vollmundig angekündigt die Gegenfinanzierung der 23 Mrd. € an Mehrkosten ohne Steuererhöhungen und vor allem ohne Neuverschuldung ab 2015 klappen wird, ist ein kühnes Versprechen, denn wenn sich die Konjunkturlage gravierend verändert, wird auch die neue Bundesregierung Steuererhöhungen oder Neuschulden machen müssen. Die Konjunkturprogosen der Wirtschaftsinstitute sind zwar für 2014/15 überaus positiv – so soll das BSP-Wachstum in Deutschland von 0,6 auf 1,8% im nächsten Jahr ansteigen -, ich hege da aber meine Zweifel, dass sie recht haben. Die Parteibasis der SPD muss noch dem Koalitionsvertrag im Dezember zustimmen, aber es ist davon auszugehen, dass sie dies zähneknirschend machen wird. Bis 17. Dezember beginnt das Geschacher um die Posten, wobei Angela Merkel wohl Bundeskanzler und Sigmar Gabriel Vize-Kanzler wird.

Gabriel rührt jetzt zwar die Werbetrommel für die große Koalition; dennoch glaube ich, dass die große Koalition nicht die volle Legislaturperiode durchhalten wird, da es in 2014/15 zu großen Zerwürfnissen und Herausforderungen kommen wird. Ich rechne damit, dass die Euro(pa)-Krise über Frankreich u.a. zurückkommen wird und es dann unterschiedliche Auffassungen zur Lösung der Europa-Probleme geben wird. In Frankreich kann es im nächsten Jahr zu ähnlichen Szenen kommen wie wir sie jetzt in Thailand und der Ukraine aus ganz unterschiedlichen Gründen erleben. In Wahrheit stecken dahinter Machtkämpfe arm gegen reich bzw. Besitzende gegen Nicht-Besitzende., der sich ausweiten wir, weil die Schere immer weiter auseinanderklafft.

In Thailand versuchen die „Rechten“, also Unternehmer und der Mittelstand die angeblich (und wohl tatsächlich auch) korrupte Regierung zu stürzen, um wieder an die Macht zu kommen. Nach dem angekündigten Ansturm auf die Machtzentrale, die durch die Polizei gewaltsam abgewehrt wurde, starben schon 2 Personen. Die Opposition will aber keine Neuwahlen, sondern eine Art Militärdiktatur einführen. Es ist aber noch die Frage, auf welcher Seite das Militär stehen wird. Aber auch diese wird hernach korrupt sein. Die Linken bzw. die „Roten“ in Thailand - das ist dort die verarmte Landbevölkerung -, die die Mehrheit haben, wird dagegen halten und es kann zu einem Bürgerkrieg bzw. zumindest zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei und dem Militär kommen.

Ähnlich angespannt ist die Situation im Moment in der Ukraine, wo der Präsident Janukowitsch die Annäherung an die EU durch das Veto von Russland ablehnte, wobei Moldawien und Georgien einem Assoziierungsvertrag zustimmten, was auch Visaerleichterungen mit sich bringen wird. Das harte und gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten wirft die Frage auf, ob sich die Ukraine zu einem Polizeistaat entwickelt. Klitschko versucht die Gunst der Stunde zu nutzen und zu einer Revolution aufzurufen, um den amtierenden Präsidenten zu stürzen und Neuwahlen aufzurufen. Dies ist nicht ganz ungefährlich. Auch hier geht es in Wahrheit um Machtpolitik und auch um den Kampf zwischen arm und reich bzw. in diesem Fall auch zwischen Ost- und West-Ukraine. Der Osten der Ukraine tendiert mehr zu Russland, der Westen mehr zu Europa. Das Land ist gespalten. Russland macht Druck mit der Energiekeule, um die Ukraine an sich zu binden.

Russland fordert nun Dreiergespräche mit der Ukraine, Russland und Europa. Dazu wird es aber wohl nicht kommen. Julia Timoschenko bleibt Im Hungerstreik und ruft auch zur Ablösung des amtiere den Präsidenten Janukovic auf. Ausgang ungewiss.

Auch in Ägypten, wo eine neue Verfassung beschlossen werden soll, brodelt es weiter. Die Moslembrüder werden wie Verbrecher behandelt, was auch nicht gut für eine angeblich neu entstehende Demokratie ist. Im Nahen Osten kämpfen Sunniten gegen Schiiten. Auch hier geht es um Machtpolitik und, um den Schutz bzw. Sturz von Besitzständen. Wer darunter leidet ist of die Bevölkerung ohne dass sich hernach viel ändert. Wirtschaftlich geht es kaum voran, fast egal, wer an der Regierung ist. Korruption bleibt ein Problem, fast egal wer an der Regierung ist.

Spannend wird auch in der Türkei, wo es im nächsten Jahr Wahlen geben wird. Auch hier geht es um Machtpolitik, um Korruption, um ungerechtfertigte Bereicherung und um den Ausgleich zwischen arm und reich. Es geht dabei aber auch um Demokratie als schmerzhafter Lernprozess.

Ich befürchte fast, dass wir ähnliche, fast bürgerkriegsähnliche Szenarien im nächsten Jahr auch in Europa erfahren werden, insbesondre dann, wenn die Wirtschaft nicht so gut läuft wie man sich das jetzt erhofft hat. Einer der Hauptproblemländer in 2014 wird Frankreich werden, wo die Leute auch schnell auf die Straße gehen, wo es ein Ausländerprobleme gibt, wo rechte Parteien (Le Pen) an Zuwachs bekommen können und wo es auch wieder bei dem kleinsten Anlasse brennende Autos geben kann. Der Präsident Hollande verschuldet Frankreich übermaßen und seine Wachstumsprogosen waren genauso kühn und falsch wie es jetzt die Wachstumsprogosen der Wirtschaftsinstitute sein könnten. Alles das ist ein Pulverfass, was jeder schon jetzt deutlich erkennen kann.

Auch das fortgesetzte Säbelgerassel zwischen Japan und China um eigentlich ziemlich belanglose, unbewohnte Inseln im ostchinesischen Meer ist nicht ganz ungefährlich. Bei den Inseln, die geografisch näher an China als an Japan liegen, aber als japanisches (zuvor britisches) Hoheitsgebiet erklärt werden, soll es sich um umfangeiche Gasvorkomen handeln. Auch die Fischer wollen natürlich wissen, wo Sie fischen dürfen du wo nicht. Nichts Genaues weiß man aber, wo die Grenzen liegen. Nun nähern sich in der Region japanische, amerikanische und chinesische Kriegsschiffe bedrohlich und China alarmierte auch die Luftwaffe. Bei der neu gezogenen Luftverteidigungslinie wurden die Inseln im ostchinesischen Meer von der chinesischen Regierung einfach mit einbezogen. China beansprucht bei den Inseln also nun die Lufthoheit, was nicht ganz ungefährlich wird, wenn dort mal „zufällig“ japanische oder amerikanische Kampfflugzeuge den Luftraum durchfliegen. Japan und China mögen sich aus historischen Gründe nicht sonderlich, einige behaupten sogar, sei hassen sich. Dennoch feierte man vor kurzen noch eine Befriedung. Chinesen seien in japanischen Einkaufszentren willkommen und umgekehrt, tönte es noch vor einigen Wochen. Davon ist im Moment aber nichts zu spüren. Ein Boykott von chinesischen oder japanischen Produkte, wie es schon einmal gab, wäre für beide Wirtschaften von Nachteil, besonders aber für Japan, die dringend Wachstum benötigen, um auch die zu hohen Staatsschulden bedienen zu können. So kann aus einer Mücke schnell ein tobender Elefant werden. Ähnlich ist die Situation im Iran und auch in Syrien einzustufen. Auch dort geht es um geopolitische und strategisch wichtige Machtpositionen. Wie lange die vordergründige Entspannung dort in 2014 anhält, bleibt abzuwarten.

Die USA würden im Falle einer militärischen Auseinandersetzung im Inselstreit jedenfalls Japan beistehen. Auch hier geht es um Machtpolitik, nämlich um die Beherrschung des pazifischen Raums, was vor allem für die USA ein großes strategisches Anliegen ist. Der Nordkorea-Konflikt ist ähnlich einzustufen. Auf der andern Seite können sich die USA einen ernsthaften, militärischen Konflikt mit China gar nicht erlauben. Ein ernsthafter militärscher Konflikt zwischen Japan/USA und China wäre sogar ein „black swan“, auch für die Weltwirtschaft und die Weltbörsen. Das Wissen aber auch alle Beteiligten. Das gegenseitige Muskenspiel könnte also weitergehen, aber danach werden wohl (hoffentlich) hernach die diplomatischen Bemühungen zur Schlichtung des Streits siegen. Noch ist der Japan/China-Konflikt ein non-event für die Weltbörsen, was sich aber schnell ändern kann.

Aufgrund der „great rotation“ bleiben die Weltbörsen bleiben von all den regionalem politischen Konflikten unbeeinflusst und der expansiven Geldpolitik der FED. Der DAX erreichte sogar mit über 9400 Indexpunkten ein neues Allzeit-Hoch und der Dow Jones verharrte nahe dem Allzeit-Hoch bei über 16.000 Indexpunkten. Immer mehr Versicherungen vermindern jetzt den Aktienanteil und erhöhen leicht den Aktienantiel, die Allianz zuletzt auf 6% des Portfolios. Vor dem Jahr 2000 waren es aber schon auch mal 30%, die in Aktien angelegt wurden.

Die Haussetrends sind damit noch voll intakt. Gold konnte sich ein wenig auf 1251 USD/Unze und Silber auf 20,01 USD erholen. Es bleibt abzuwarten, ob sich hier ein Boden bilden kann. Der RTS-Index gab trotz der niedrigen Bewertung weiter auf 1406 Indexpunkte nach, wobei sich die Einmischung in die Ukraine-Außenpolitik vom Sentiment her negativ auswirkte. Zudem gab der Brentölpreis am Freitag intraday deutlich von 111,4 auf 109,9 USD nach. Der WTI-Ölpreis brach sogar auf 92,7 USD ein. Anfang September lag der WTI-Ölpreis noch bei 110 USD7Barrel. Ich rechne mit weiteren Verlusten beim Ölpreis. Auch die Börse Kiew liegt am Boden. Die niedrige Bewertung lockt zwar zum Einstieg, aber noch geht das Kapital in die großen, liquiden Börsen, wo die Notenbanken eine expansive Geldpolitik betreiben. Das Erholungspotential ist aber in Osteuropa groß. Wenn sich Europa tatsächlich in 2014 erholen sollte, wird Osteuropa davon besonders profitieren.


http://www.andreas-maennicke.de/

Geändert von krisskross (01.12.2013 um 18:57 Uhr).
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Alt 01.12.2013, 23:40   #12
krisskross
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Munter weiter aufwärts
DAX-Analyse vom 01.12.2013



Dem DAX gelang gleich am Montag letzter Woche ein Sprung nach oben und insgesamt legte der Index an vier von fünf Tagen zu. Im Wochenvergleich ist ein Anstieg um 186 Punkte bzw. glatt 2 Prozent zu verzeichnen.

Die Aufwärtsbewegung setzte sich also wie erwartet fort. Im mittleren Chart auf Wochenbasis ist die Notierung jetzt über das obere Bollinger Band geklettert, welches aktuell bei 9397 verläuft. Dies zeigt, dass der Markt längst nicht mehr nur auf kurzfristiger Ebene überkauft ist. In starken Trends ist ein solcher Zustand jedoch häufig zu beobachten und kann auch länger andauern. Daher bleibt weiterhin festzustellen, dass ein intakter Aufwärtstrend vorherrscht und von einer Spekulation auf sinkende Kurse derzeit eindeutig abzuraten ist.





Auch im unteren Chart auf Tagesbasis klebt der DAX förmlich am nun wieder stärker steigenden oberen Bollinger Band. Auch wenn keine Umkehr zu erkennen ist und aktuell beide Indikatoren aufwärts zeigen, ist eine Konsolidierung jederzeit möglich. Denkbares Kursziel in einem solchen Fall ist das mittlere Bollinger Band, das aktuell bei 9193 verläuft.

The trend is your friend - wer in den letzten Wochen und Monaten dieser guten alten Börsenweisheit folgte, lag absolut richtig. Ein Ende der Aufwärtsbewegung ist noch nicht absehbar. Zudem klettert der DAX langsam aber sicher in den Anziehungsbereich der runden Marke von 10000 Punkten, die dann schnell wie ein Magnet wirken könnte. Trotz des großen Optimismus ist eine mögliche Korrektur aber jederzeit im Hinterkopf zu behalten.





Autor: Oliver Schultze
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Alt 02.12.2013, 05:25   #13
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Alt 02.12.2013, 05:26   #14
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Alt 02.12.2013, 05:49   #15
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