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Alt 26.01.2014, 08:05   #1
cherry
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Standard Tradingcafe 05. KW

guten morgen @all


Nun scheint das Brötchen gebacken. Von den Schwellenländern wird massiv Kapital abgezogen. Das kennen wir doch irgendwo her. Das sind die geplanten Krisen die so dann und wann von der Finanzmafia initiert werden.

Argentinien zerlegt sich gerade vollständig - was ich im übrigen schon lange voraus gesagt habe. Aber auch andere Schwellenländer, die BRIC Staaten und andere leiden am Kapitalabfluss.

http://www.welt.de/finanzen/article...lenlaender.html

Zusätzlich scheint es nun in China rund zu gehen. Das Schattenbankensystem kollapiert, die Immoblase platzt und aktuell scheint ein Bankenrun auf Genossenschaftsbanken los zu gehen.

http://www.zerohedge.com/news/2014-...-pay-depositors

http://deutsche-wirtschafts-nachric...schafts-banken/

Es scheint einigen der Arsch auf Grundeis zu gehen. Die HSBC unterbindet größere Abhebung vom Konto. Das ist wohl einer der frechsten Schuldner überhaupt. Bei uns hört man das von einigen Sparkassen.

http://www.zerohedge.com/news/2014-...ash-withdrawals

Zeigt aber mal wieder was das Geld auf der Bank wert ist. Kurz vor Weihnachten fielen die Belgien die EDV für kartenzahlungen aus, die Geldautomaten waren in 5 Minuten leer und die Belgier hatten ein eigenartiges Weihnachtsshopping.

In der Schweiz wurden Beträge doppelt abgebucht. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtsch.../story/13296798

So ab und zu wird einen dann das Konto aus politschen Gründen gekündigt : http://www.jungewelt.de/2014/01-24/048.php


Das könnt ihr euch locker mal Vorstellungen machen was mit euch passiert wenn das Bargeld weg ist. Man wird zum Spielball von Banken und Regierung. Freiheit ade.

Es ist schon verwunderlich das man bei einer Bank um sein eigenes Geld betteln muß. Wer seine Kohlen zur Bank trägt ist selber schuld.

Kosto belehrt uns immer über das Zinseszinssystem. Hierbei muß man mal 2 Dinge klar unterscheiden. Einmal die Zinsen die ich auf erarbeitet Geld bekomme und zum anderen Zinsen die die Banken auf Geld bekommen das sie aus dem nichts selber erzeugen. Dazu brauchen sie die Spargelder der Kunden. Deshalb ist bei mir nix auf einem Festgeldkonto oder ähnliches.

Das wir möglicherweise auch von einen Bankendomino bedroht sind ist aus folgenden Artikeln zu entnehmen :

http://klauskastner.blogspot.gr/201...et-nervous.html

http://klauskastner.blogspot.gr/201...-exploding.html

http://klauskastner.blogspot.gr/201...ving-north.html

Es sind also nicht nur die span., ital. oder franz. Banken die wackeln und wo die Bilanzen schön gerechnet wurden.


Es scheint als so als habe der deflatorische Schock begonnen .... jedenfalls stellenweise durch Entzug von Kapital. Es wird dann nicht lange dauern bis die Notenbänker bedrängt werden zu drucken bis die Druckmaschinen glühen. Was anderes können sie ohnehin nicht, weil das Finanzsystem unkontrollierbar geworden.
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gruss
cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 26.01.2014, 08:18   #2
cherry
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Was bedeutet das für den Dax ?

Die lang erwartet Korrektur hat nun begonnen. Mit unterschreiten der 9550 wurde ein klares Shortsignal ausgelöst. Das zweite Top ist anscheinend eine Versagerwelle.

Wir sehen ein schönes Doppeltop im hourly. Im weekly sehen wir ein bearisches Überdeckungsmuster.

Die Stoch und der RSI auf weekly sind überkauft. Mögliche Ziele der Abwärtsbewegung lassen sich bei 8550 ausmachen. Dort läuft die Trendlinie, die sich mit der waagrechten Unterstützung und dem 23% igen Retracement schneidet.

Im daily sehen wir einen RSI mit Verkaufssignalen. Die Stoch ist im überverkauften Bereich eingetaucht. Somit sollte es nicht mehr viel tiefer gehen und der Markt zur einer kurzen Gegenbewegung ansetzen.

Dafür spricht auch die Überverkauftheit auf Stundenbasis. Eine Gegenbewegung bis max. 9550 wäre also durchaus normal. Danach sollte es tiefer gehen. Danach dürfen wir vll. ein kleines a unter der Bewegung schreiben. Die erste Abwärtsbewegung einer dreiteiligen Korrektur könnte dann fertig sein.

Fazit :

Der Markt hat gedreht und ist nun klar short. Jede Erholung sollte zur Absicherung der vorh. phys. Longposition genutzt werden.

Für Montag erwarte ich eine Erholung. Die sollte höchstens bis 9550 laufen. Danach weiter runter in Richtung 9000.



.
Angehängte Grafiken
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Dateityp: png dax-daily.png (86,3 KB, 283x aufgerufen)
Dateityp: png dax-hourly.png (69,4 KB, 282x aufgerufen)
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cherry
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Alt 26.01.2014, 10:15   #3
cherry
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USA: Neues Angriffsziel, Schwellenländer statt Eurozone

Samstag 25 Januar 2014 07:07
Nachdem die USA in der Konkurrenzwährung Euro nicht mehr die ganz große Bedrohung für die Vormachtstellung des US-Dollar sehen, sind jetzt die Schwellenländer dran. Die Europäer sind zukünftig wohl mit den Amerikanern zusammen im neuen Währungs-PEG (USD/EURO). Es fehlt nur noch die gemeinsame Freihandelszone. Darum darf der Euro sich jetzt auch erholen. Zumal dies US-Exporte begünstigt.
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Alt 26.01.2014, 10:17   #4
cherry
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Marktorakel Marktprognose

Sonntag 26 Januar 2014 00:51
Kommt eine neue Asienkrise? Pardon Schwellenländer-Krise, die eine indirekte Tapering-Krise ist? Im Grunde ist der Abzug von Geld aus Schwellenländern schon seit längeren in Gang. Wieder andere transferieren neues Geld dorthin. Kommen dann schlechte Nachrichten aus China, Argentinien, der Türkei oder anderswo, kommt halt schnell Nervosität auf.
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Alt 26.01.2014, 11:42   #5
anna
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wäre der Abzug des USD aus den schwellenländern nicht eine chance für china ?!
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Alt 26.01.2014, 12:17   #6
cherry
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Platzt jetzt die Blase in China?


Größter Investitionsboom aller Zeiten

In den vergangenen fünf Jahren hat China den größten Investitionsboom aller Zeiten erlebt. Er geht Hand in Hand mit einem der größten Kreditbooms aller Zeiten. Wie ich in meiner aktuellen Krisensicher Investieren Schwerpunktanalyse "7-Punkte-Dramaturgie des Krisenjahres 2014" gezeigt habe, gleicht der aktuelle chinesische Kreditboom dem Kreditboom Japans Ende der 80er Jahre auf frappierende Weise. Deshalb befürchte ich, dass er auch ähnlich verheerende Folgen haben wird.

Die Geschichte zeigt, dass alle großen Investitionsbooms in eine ebenso große Krise münden. Und der gesunde Menschenverstand reicht eigentlich aus, um zu erkennen, warum das so ist: Die Anzahl sinnvoller und ertragreicher Investitionsobjekte ist begrenzt. Deshalb kommt es in ausgeprägten Boomphasen zu Fehlinvestitionen, die zum Scheitern verurteilt sind. Je größer der Boom, desto mehr Fehlinvestitionen, desto größer die spätere Anpassungs- oder Bereinigungskrise.

http://www.goldseiten.de/artikel/19...-in-China-.html
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Alt 26.01.2014, 12:18   #7
cherry
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Die Deutsche Bank und ihre Konkurrenten: Nichts bleibt, wie es ist


Gold und Silber haben, wie in den vergangenen Wochen mehrfach hervorgehoben, unter starken Schwankungen die Kurve nach oben genommen. Ich möchte mich deshalb nicht wiederholen, sondern - außer dem Rat, Sie mögen die sich anbahnende Edelmetallhausse solange wie möglich ausschöpfen - wie schon in der Vorwoche ein anderes Thema anschneiden. Heute: Banken, speziell die Deutsche Bank. Denn sie haben sich in ihren Geschäftsmodellen verheddert. Das kann nicht ohne Folgen für Sie als Kunden bleiben.

http://www.goldseiten.de/artikel/19...wie-es-ist.html
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Alt 26.01.2014, 12:18   #8
cherry
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Zitat:
Zitat von anna

wäre der Abzug des USD aus den schwellenländern nicht eine chance für china ?!

...im Prinzip ja ....nur haben die ja selber Probleme
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Alt 26.01.2014, 16:04   #9
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EW Analyse - DAX Future - Topp erwischt - Volltreffer - Unglaublich

von André Tiedje
Samstag 25.01.2014, 11:18 Uhr




DAX Kassa Index - WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX Future - WKN: 846959 - ISIN: DE0008469594

Kurs: 9349,50 Punkte - DAX Future

DAX Kassa Elliott Wellen Analyse

Unglaublich, that´s Elliott Wave. Wenn man nicht live dabei war, dann glaubt man es nicht. Ich beginne mit dem Fazit aus der letzten Elliott Wellen Analyse vom DAX:



Jetzt richten Sie bitte den Blick auf den Tagesschlusskurs, er liegt bei 9349,50 Punkte und damit exakt 0,50 Punkte unter dem Ziel. In dieser Elliott Wellen Analyse wird mit einer simplen Verkettung der Charts das Unglaubliche dargestellt. Wie so oft nach dem Motto "Bilder sagen mehr als 1000 Worte".

Noch vor dem USIT Webinar vom Dienstag wurde dieser Chart in den Blog gestellt. Wir einigten uns zunächst darauf, dass es ja nicht sein kann, schließlich steht doch überall, dass der DAX auf 10.000,00 Punkte steigen soll.:-) Ich habe dann einige Stunden in der nächtlichen Ruhe genutzt, um die Wahrscheinlichkeiten auszuloten und eine Shortstrategie zu erabeiten, dazu später mehr. Zunächst der Chart, der ein Ende der Aufwärtsbewegung versprach.



Nur wenige Stunden später verdichteten sich die Anzeichen



Und hier nochmal der Originaltext aus der Elliott Wellen Analyse:



Es folgen weitere Bilder: Hier war die Welle 2 bereits fertig.



Und hier die Welle 2 in Arbeit.



"Dat löppt"



So sieht es aktuell aus. An dieser Stelle erneut das Fazit:



Und das Bild, direkt mit dem Tagesschlusskurs 0,5 Punkte unter dem Ziel.




FAZIT:
Der DAX bestätigt auf langfristige Sicht ein korrektives Fraktal, an dem man unverändert festhalten kann. Daraus ergibt sich ein mögliches Ziel bei 8999,00 Punkte, damit ist entgegen der allgemeinen Erwartung, dass der DAX über 10.000,00 Punkte steigt eher wahrscheinlich, dass er erst einmal unter 9.000,00 Punkte fällt. Zwischengeschaltete Kurserholungen sind dabei als Korrekturmarken zu nennen und besitzen keine hohe Ausagekraft, dennoch müssen sie an dieser Stelle genannt werden und liegen bei 9435,00 Punkte oder 9513,00 Punkte.


Viele Grüße und viel Erfolg André Tiedje - Elliott Wellen Experte, Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de


Kursverlauf im Stundenchart (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Stunde)





http://www.godmode-trader.de/nachri...h,a3642888.html
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Alt 27.01.2014, 02:18   #10
krisskross
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Der Abwärtstrend wackelt
Gold-Analyse vom 26.01.2014









Nach sinkenden Notierungen in der ersten Wochenhälfte legte der Goldpreis ab Donnerstag zu und verbuchte im Wochenvergleich ein Plus von rund 15 Dollar.

Aus charttechnischer Sicht ist die Lage nun hochinteressant, denn die Notierung kämpft nun mit dem Abwärtstrend, der an den Hochpunkten seit Januar letzten Jahres anliegt. Sollte diese Trendlinie überwunden werden, wäre dies ein positives Signal. Zwar liegt die nächste Hürde dann bereits bei 1310/20, trotzdem wäre ein Ausbruch aus dem über ein Jahr währenden Abwärtstrend ein sehr positives Signal. Gerade mit Blick auf den mittleren Chart würde ein Trendbruch mit anschließendem Durchbruch der 1310/20 wieder spürbares Aufwärtspotenzial freisetzen.






Autor: Oliver Schultze
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Alt 27.01.2014, 02:54   #11
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Bankenhausse, Goldbaisse und ein neues Demokratieverständnis...

von Andreas Hoose
Freitag 24.01.2014, 14:27 Uhr




„Wat is datt denn“? So fragte kürzlich ein erstaunter Kollege aus dem hohen Norden, weil der DAX einmal keinen neuen Rekord schaffte. Und tatsächlich: Der deutsche Leitindex beginnt zu fallen und auch der Dow Jones verhält sich plötzlich so komisch. War es das nun womöglich mit der seit fünf Jahren währenden Dauerhausse? Erfahrungsgemäß wird uns diese Frage noch eine ganze Weile beschäftigen, denn Richtungswechsel nach einem langjährigen Aufwärtstrend, die können überraschend lange dauern.

Sehen wir uns daher erst einmal ein Argument an, das in jüngster Zeit recht populär geworden ist: Die starke Vorstellung der Banken. Tatsächlich gehen einige Kollegen seit einigen Monaten mit der Idee hausieren, die laufende Bankenhausse kündige gerade einen gigantischen Bullenmarkt bei Aktien an.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass der Finanzsektor einen wichtigen vorauslaufenden Indikator für die konjunkturelle Entwicklung darstellt. Der Grund leuchtet ein: Wenn mehr Kredite vergeben werden, dann profitieren davon zunächst die Banken und später die Kreditnehmer, also Privatleute und Unternehmen.

Setzt man seine Brille auf, die mit den frisch geputzten Gläsern, dann erkennt man jedoch, dass an der Bankenhausse irgendetwas faul sein muss. Es zeigt sich nämlich, dass die Aufwärtsbewegungen bei wichtigen US-amerikanischen Großbanken, wie Goldman Sachs (GS), Bank of America (BAC), Citigroup (C) oder JP Morgan (JPM) allesamt von deutlich fallenden Umsätzen begleitet sind.

Interessanterweise beginnt der Umsatzrückgang jeweils im gleichen Monat, nämlich im August 2011. Lediglich bei der Aktie von JP Morgan begann der Umsatzeinbruch erst ein Jahr später. Dazu die folgenden Abbildungen, die den langfristigen Kursverlauf auf Monatsbasis darstellen. Im unteren Teil der Grafik sehen Sie die Umsatzbalken. Achten Sie auf die fallenden roten Linien:

Goldman Sachs:



Bank of America:



Citigroup:



JP Morgan:



Es ist eine Binsenweisheit, dass Bewegungen einer Aktie oder eines Index durch das Volumen bestätigt werden müssen. Andernfalls stimmt da irgendetwas nicht. Die Beobachtung spricht deshalb dafür, dass die Bewegungen der Bankaktien nicht nachhaltig sein werden. Wenn man aber der Hausse bei den Banken schon nicht trauen kann, dann gilt das umso mehr für den gesamten Rest der Veranstaltung. In der Januar-Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs bringen wir Licht ins Dunkel.

Und noch so eine Merkwürdigkeit, mit der vor ein paar Tagen niemand gerechnet hätte. Den Goldbären verkokeln gerade ihre Puts. Auf dem langfristig bedeutsamen Point & Figure Chart hat der Trend in dieser Woche nach oben gedreht. Das erste Kursziel liegt zunächst bei 1.410 US-Dollar je Feinunze. Die folgende Abbildung zeigt das.



Überraschend kommt die Bewegung vor allem für jene, die den historisch einzigartigen Pessimismus beim Gold aus irgendwelchen Gründen „übersehen“ hatten. Was von dem Ausbruch zu halten ist, und ob der schlafende Goldbulle jetzt wieder erwacht, dieser Frage werden wir in der Februar-Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs nachgehen.

Die Demokratie bekommt Flügel...

Nun noch zu einem ganz anderen Thema: Wenn die Demokratie unterwandert wird und sich klammheimlich davon schleicht, dann geschieht das in diesen Tagen so leise, dass man es mitunter kaum bemerkt. Es sei denn, man sieht etwas genauer hin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, langjähriger Vorsitzender des Haushaltsausschusses, hat kürzlich erfahren, wie so etwas läuft.

Immer wieder hatte sich Willsch in den vergangenen Jahren kritisch zur Eurorettungspolitik geäußert, auch im Bundestag. Neben Frank Schäffler von der FDP und Wolfgang Bosbach (CDU) gehörte Willsch damit in der vergangenen Legislaturperiode zu den wenigen „Abweichlern“ von der offiziellen Linie. Die Wähler dankten ihm seine Aufrichtigkeit: Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 erzielte Willsch ausgerechnet wegen seiner geradlinigen Haltung in der Frage der Eurorettung 52,1 Prozent der Erststimmen. Und liegt damit in der Wählergunst nahezu gleichauf mit der Kanzlerin...



Für seine unbequeme Haltung in Fragen der Eurorettung bekam Klaus-Peter Willsch jetzt die Quittung: Kanzlerin Merkel feuerte den langjährigen Vorsitzenden des Haushaltsausschusses...

Doch vor wenigen Tagen bekam Willsch die Quittung für ein Demokratieverständnis, das offenkundig nicht mehr in die Zeit passt: Angela Merkel feuerte den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses. Selbstverständlich verschweigen Merkels Medienfreunde den brisanten Vorgang.

Wir tun das nicht: Nachfolgend ein Link zu einem offenen Brief vom 17. Januar 2014, in dem Klaus-Peter Willsch zu dem Vorgang Stellung nimmt:

http://www.epenportal.de/core/files...brief_Nr118.pdf

Darin heißt es:

„Es muss so sein, dass wir intern diskutieren, Vor- und Nachteile abwägen, am Ende einen Beschluss fassen, den dann möglichst alle mittragen. Bei der vermeintlichen Euro-Rettung war das nie der Fall. Die Abgeordneten durften zustimmen. Es wurde nicht ergebnisoffen diskutiert, sondern nur Alternativlosigkeiten diktiert“.

Jürgen Stark, den ehemaligen Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, zitiert Willsch mit den folgenden Worten:

„Lange galt die Bundesbank als Leitbild für erfolgreiche Geldpolitik. Und darauf baut die heutige Währungsunion auf! Eine solche Institution nun so ins Abseits zu stellen und Positionen, die ihr jetziger Präsident vertritt, in Europa heute beinahe lächerlich zu machen – dass all das möglich ist, bedrückt mich sehr und ist kein gutes Zeichen für die Zukunft“.

http://www.godmode-trader.de/nachri...s,a3642307.html
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Alt 27.01.2014, 04:32   #12
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Alt 27.01.2014, 04:33   #13
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Alt 27.01.2014, 08:05   #14
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"Hilft nur noch Geld drucken !!!"

Japans Handelsdefizit auf Rekordhöhe


27.01.2014, 07:43 Uhr

Die Katastrophe von Fukushima hat noch immer drastische Auswirkungen auf die japanische Handelsbilanz. Durch hohe Einfuhren von Öl und Gas muss das Land nun ein neues Rekorddefizit verkraften.

Nach Fukushima sind die japanischen Atomkraftwerke noch immer ausgeschaltet. Das führt nun zu einem massiven Handelsdefizit.

Tokio. Japan hat im vergangenen Jahr ein Handelsbilanzdefizit in Rekordhöhe verzeichnet. Wie die Regierung am Montag bekanntgab, stieg der Fehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um 65,3 Prozent auf rund 11,5 Billionen Yen (82 Milliarden Euro). Grund seien der schwache Yen und die drastisch erhöhten Einfuhren von Öl und Gas als Ersatz für die Atomkraftwerke, die in Folge der Katastrophe in Fukushima zu Inspektionen noch immer abgeschaltet sind. Zwar hat die Yen-Schwäche die Exporterlöse um 9,5 Prozent auf 69,8 Billionen Yen anziehen lassen. Noch stärker stiegen aber die Importkosten für Japan: um 15 Prozent auf den Rekordwert von 81,3 Billionen Yen.
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Insolvenz US-Reg. -> End of 2016
Finanzkernschmelze (Tsunami) verursacht durch kreative Buchführung/Luftbuchungen(CDS,CDO,CMS,GSE,ABS,LBO,TAF,SIV) Höhepunkt 2016

Nullzinspolitik: FED (0,25% !),BoJ (0,01%!),SNB (-0,50% ),BOE (0,5 %),EZB (0,05 % !!!),Riksbank(1,75%),RBA(4% !) verzögert Gesundungsprozeß!
" Es lauern noch einige böse Überraschungen in den Büchern europ. Banken "
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Alt 27.01.2014, 10:10   #15
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