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Alt 22.10.2003, 13:30   #121
Ibykus
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Aznar auf Bushs Linie

Spaniens Ministerpräsident José María Aznar hat im Kampf gegen den internationalen Terrorismus für eine Strategie der Präventivschläge plädiert. Den internationalen Institutionen sprach er indirekt sein Misstrauen aus.

Die spanischen Streitkräfte müssten sich darauf einstellen, in Zukunft «Aktionen vorausgreifender Art» vorzunehmen, sagte der konservative Regierungschef. Damit warf er nach Presseberichten vom Dienstag Spaniens offizielle Verteidigungsstrategie über den Haufen, die die Parteien im Parlament erst im Dezember vereinbart hatten und die bis 2015 gelten sollte.

Präventivschläge sollten nach den Worten von Aznar an drei Bedingungen geknüpft sein: Die Zielsetzung müsse gerechtfertigt, die Mittel müssten angemessen sein, und auf die Zivilbevölkerung müsse Rücksicht genommen werden.

Dabei dürfe es keine geographischen Grenzen geben. Auf die Frage der internationalen Rechtmässigkeit solcher Aktionen ging Aznar nach Angaben der Zeitung «El País» in seiner Ansprache vor der Führung der Streitkräfte nicht ein.

Den internationalen Institutionen sprach Aznar indirekt sein Misstrauen aus. «Was immer die internationalen Organisationen tun, letzten Endes werden die Spanier und ihre Regierung die Aufgaben selbst anpacken müssen.»

Die Verteidigungsallianzen steckten in einer tiefen Krise. «Es nicht zu übersehen, dass auch die Nato nicht gerade ihre beste Zeit hat», sagte Aznar.

Die Oppositionsparteien wiesen den Vorstoss scharf zurück. Eine Strategien nach der Devise «Töten für den Fall, dass» könne nicht der richtige Weg sei, betonten die Sozialisten. Die Vereinte Linke bezeichnete die Initiative als einen «Skandal und eine Provokation».

Quelle

- - -

ich bin dafür, dass Deutschland die Polen präemptiv überfällt - sie könnten ja zu Wirtschaftsterroristen werden :o

Nordafrika hat bestimmt auch Terroristen ... Spanien, wir kommen
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Alt 22.10.2003, 13:33   #122
Ibykus
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passend dazu:



Javier Solana, der EU-Beauftragte für Außen- und Sicherheitspolitik, kündigte am EU-Gipfel von Thessaloniki an, dass nun für die EU die Ära der „harten Machtausübung“ („hard power“) anbreche. Unter Führung von Giscard d'Estaing hat der EU-Konvent den Regierungschefs einen entsprechenden „Hard-Power“-Verfassungsentwurf auf den Tisch gelegt. Die österreichischen Vertreter im EU-Konvent applaudieren.


Verfassungsauftrag: Verpflichtung zur Aufrüstung für alle EU-Mitglieder

Dieser Verfassungsentwurf ist in mancher Hinsicht einzigartig. So enthält er eine explizite Aufrüstungsverpflichtung für alle EU-Mitgliedstaaten: „Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern“.(1) Viele Regierungen dieser Erde betreiben Aufrüstungspolitik, soviel reaktionäre Energie, diese Politik in Verfassungsrang zu erheben - und damit maximal gegenüber politischen Veränderungen abzuschotten - haben bislang jedoch nur die Mitglieder des EU-Konventes aufgebracht. Für diese Aufrüstungspolitik soll per Verfassung ein institutioneller Turbomotor installiert werden. Dieser Turbomotor heißt „Europäisches Amt für Rüstung, Forschung und militärische Fähigkeiten“. Dieses Amt soll „bei der Ermittlung der Ziele im Bereich der militärischen Fähigkeiten der Mitgliedstaaten mitwirken und die Erfüllung der von den Mitgliedstaaten in Bezug auf diese Fähigkeiten eingegangen Verpflichtungen bewerten“, „die Forschung auf dem Gebiet der Verteidigungstechnologie unterstützen“, „zweckdienliche Maßnahmen zur Stärkung der industriellen und technologischen Basis des Verteidigungssektors ermitteln und diese Maßnahmen gegebenenfalls durchführen“.(2)


Verfassungsauftrag: Weltweite „Terrorbekämpfung“

Ebenfalls einzigartig dürfte sein, dass die Bereitschaft zu weltweiten Militäreinsätzen in Verfassungsrang erhoben wird. So sollen EU-Streitkräfte zu „Kampfeinsätzen im Rahmen der Krisenbewältigung einschließlich Frieden schaffender Maßnahmen“ eingesetzt werden können. Ohne Gebietseinschränkung, ohne Bindung an ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates. Doch damit nicht genug: „Mit allen diesen Missionen kann zur Bekämpfung des Terrorismus beigetragen werden, unter anderem auch durch die Unterstützung für Drittstaaten bei der Bekämpfung des Terrorismus in ihrem Hoheitsgebiet“.(3) Das kommt einem Freibrief zur Aufstandsbekämpfung gleich. Denn wer „Freiheitskämpfer“ oder „Terrorist“ ist, entscheidet sich bekanntlich nach Interessenslage. Der Verfassungsentwurf sieht auch eine militärische Beistandsverpflichtung für alle EU-Mitglieder, um „terroristische Bedrohungen abzuwenden“ bzw. „die demokratischen Institutionen und die Zivilbevölkerung vor etwaigen Terroranschlägen zu schützen“ vor.(4) Diese Beistandsverpflichtung könnte gefährlicher sein, als eine Beistandsverpflichtung im - unrealistischen - Fall des Angriffes auf ein EU-Mitgliedsland. Denn mit diesem Gummiparagraphen kann auch die Verpflichtung, bei offensiven Militäraktionen mitzumachen, nicht ausgeschlossen werden. Auf die Idee, den Kampf gegen den „Terrorismus“ in Verfassungsrang zu erheben, ist bislang nicht einmal Rumsfeld gekommen.


Verfassungsauftrag: Militärisches Kerneuropa

Zum Leidwesen der deutschen Machteliten konnte zwar die Aufhebung der Einstimmigkeit im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik nur zum Teil aufgeknackt werden. Hier haben sich die Engländer quergelegt. Dafür aber kommt die „Kerneuropa“-Idee, wie sie Joschka Fischer im Jahr 2000 bei seiner Rede an der Humboldt-Universität skizziert hat, prächtig voran. Der Verfassungsentwurf sieht die Bildung einer militärischen Kerngruppe vor „die anspruchsvolle Kriterien in Bezug auf die militärischen Fähigkeiten erfüllen und die im Hinblick auf die Missionen mit höchsten Anforderungen untereinander festere Verpflichtungen eingegangen sind“. Damit wird parallel zur Erweiterung die Hierarchisierung der EU vorangetrieben. Das militärische „Avantgardeeuropa“ (Fischer) wird die Führung übernehmen. Diese Gruppe soll auch bei internationalen Militärmissionen voranmarschieren. Seinen Obulus abliefern müssen aber alle: „Die Mitgliedstaaten stellen der Union für die Umsetzung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zivile und militärische Fähigkeiten als Beitrag zur Verwirklichung der vom Rat festgelegten Ziele zur Verfügung“.(5) Mit der geplanten Einführung eines Präsidenten des EU-Rates und eines EU-Außenministers erfolgt eine enorme Zentralisierung der Außen- und Sicherheitspolitik. Damit wollen die Machteliten der großen Nationalstaaten sicherstellen, dass sich ihre Interessen weitgehend reibungsfrei durchsetzen können. Auch die Weiterentwicklung der derzeitigen EU-Interventionsarmee, die noch aus nationalen Kontingenten besteht, zu einer zentralisierten EU-Armee, steht vor der Tür. Der Verfassungsentwurf sieht vor, dass ein Beschluss der Staatsoberhäupter dafür ausreicht. Parlamente und Bevölkerungen haben nichts mehr mitzureden.


Verfassungsauftrag: Blut für Freihandel und „Weltordnungspolitik“

Aufrüstungsverpflichtung, weltweite Ermächtigung für Interventionskriege und Aufstandsbekämpfung, Zentralisierung der Außen- und Sicherheitspolitik - wofür das alles? Kampf gegen den Terrorismus? Wer zu den hinteren Kapiteln des Verfassungsentwurfes vordringt, findet eine Antwort, was sich hinter dem Nebelvorhang „Terrorbekämpfung“ verbirgt. Hier finden wir den Zielkatalog für das „auswärtige Handeln“ der EU. Darunter findet sich: „Integration aller Länder in die Weltwirtschaft“, „Abbau von Beschränkungen des internationalen Handels“, sowie „eine verantwortungsvolle Weltordnungspolitik“.(6) Anders übersetzt: die EU-Streitkräfte dienen als militärischer Arm zur Umsetzung von GATS und anderer Freihandelsabkommen. Länder, die partout nicht bereit sind, ihre Reichtümer zu internationalem Handelsgut zu machen, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass die „Integration in die Weltwirtschaft“ den großen US- und EU-Konzernen eine Lizenz zum Plündern ausstellt, sollen militärisch zur Räson gebracht werden. Die Selbstermächtigung zur „Weltordnungspolitik“ lässt die Herrenmenschenarroganz erahnen, dass in Hinkunft die Welt am europäischen Wesen genesen soll. Wir wissen aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts, welche unvorstellbaren Blutspuren die Versuche weißer „Herrenmenschen“ hinterlassen haben, die sich berufen fühlten, die Welt nach ihrem Bild „zu ordnen“.

Doch das soll - auch das finden wir im Verfassungstext - „gemäß den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen“(7) geschehen. Entwarnung? Wohl kaum. Den Trick, sich bei seinen imperialen Ambitionen auf die „Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen“ zu berufen, hat man sich von der NATO abgeschaut. Die hat 1999 die BR Jugoslawien bombardiert - ohne Beschluss des UN-Sicherheitsrates, also völkerrechtswidrig, aber sich auf die „Grundsätze der UN-Charta“ berufend. Motto: Wenn der Sicherheitsrat nicht nach der eigenen Pfeife tanzt, schwingen sich die Mächtigen zu Interpreten des Völkerrechtes auf. Ähnlich hat auch die US-Administration beim Krieg gegen den Irak agiert. Als sie keine Mehrheit im Sicherheitsrat fand, hat sie sich selbst das Mandat zur Umsetzung der UN-Resolution 1441 erteilt.


Verfassungsermächtigung: Bürgerkriegseinsätze

Auch militärische Einsätze von EU-Truppen im Inneren der Union werden durch die Verfassung ermöglicht: „Der Rat kann zur Wahrung der Werte der Union und im Dienste ihrer Interessen eine Gruppe von Mitgliedstaaten mit der Durchführung einer Mission im Rahmen der Union beauftragen“.(8) Damit wird jenen Bewegungen, die die ultimativen „Werte“ und „Interessen“ der Union - ungehinderter Waren- und Kapitalverkehr, Deregulierung und Liberalisierung, Förderung der Atomenergie, Abschottung der Außengrenzen, usw. - in Frage stellen, bereits von Anfang an die ultimative Rute ins Fenster gestellt.


EU für „Präventivkriege“ und „robuste Interventionen“

Beim EU-Gipfeltreffen in Thessaloniki haben die Staats- und Regierungschefs den EU-Verfassungsentwurf grundsätzlich befürwortet. Vor allem die Vertreter der Großen zeigten sich voll des Lobes. Schröder sprach von einer „großen Leistung“ und Chirac schwärmt von einer „bestmöglichen Synthese“.(9) Im Mai 2004 soll die Verfassung unterzeichnet werden. Politik wird bereits jetzt im Sinne dieser Verfassung gemacht. Beim EU-Gipfel in Thessaloniki wurde die Einrichtung der EU-Rüstungsagentur ab 2004 beschlossen. Die EU-Staatschefs segneten eine neue Sicherheitsdoktrin, die die Strategie des „Präventiv (=Angriffs)krieges“ und den Einsatz militärischer Gewalt gegen Staaten befürwortet, die über Massenvernichtungswaffen verfügen, ab. Im Stil von Rumsfeld, Wolfowitz & Co heißt es: „Mit den neuen Bedrohungen wird die Verteidigungslinie oft weit entfernt verlaufen [...] Die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ist die allergrößte Gefahr für den Frieden und die Sicherheit zwischen den Nationen. Die neuen Gefahren sind dynamisch. Die terroristischen Netzwerke werden immer gefährlicher, wenn man nicht gegen sie vorgeht. Wir hätten uns mit al-Qaida viel früher beschäftigen müssen. Das impliziert, dass wir bereit sein müssen zu handeln, bevor eine Krise entsteht [...] Eine Union mit 25 Mitgliedern und einem Verteidigungsgesamthaushalt von 160 Milliarden Euro sollte in der Lage sein, mehrere Operationen gleichzeitig auszuführen. Wir müssen eine strategische Kultur entwickeln, die frühe, schnelle und, falls erforderlich, robuste Interventionen fördert“.(10)


Friedensvolksbegehren gegen militarisiertes Establishment

Österreichs Regierungsvertreter stimmten in Thessaloniki der EU-Sicherheitsdoktrin zu. Die Vertreter aller vier Parlamentsparteien im EU-Konvent - Hannes Farnleitner (ÖVP), Caspar Einem (SPÖ), Reinhard Bösch (FPÖ) und Johannes Voggenhuber (Grüne) - haben dem EU-Verfassungsentwurf zugestimmt. Das zeigt: die Friedensbewegung kann nicht auf die Führungen der im Parlament vertretenen Parteien vertrauen. Die Friedensbewegung kann nur auf die eigenen Kräfte vertrauen und auf die Friedenssehnsucht in der österreichischen Bevölkerung, die in der ungebrochen hohen Zustimmung zur Neutralität zum Ausdruck kommt. Wir brauchen eine Basisbewegung gegen das zunehmend militarisierte Establishment. Das von der Plattform Neutralität statt Euro-Armee eingeleitete Friedensvolksbegehren ist eine historische Chance, die Friedensbewegung zu einem politischen Faktor in Österreich zu machen, die die „Hard-Power“-Ambitionen der Machteliten durchkreuzt. Jede/-r kann dazu einen Beitrag leisten. Und jeder Beitrag ist wichtig.


(1) Entwurf für eine Verfassung, EU-Konvent (12.6.2003), Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-40
(2) ebd., Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-40 und Teil III, Titel V, Kapitel II, Abschnitt 2, Artikel III-207
(3) ebd., Teil III, Titel V, Kapitel II, Abschnitt 2, Artikel III-205
(4) ebd., Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-42
(5) ebd., Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-40
(6) ebd., Teil III, Titel V, Kapitel I, Artikel III-188
(7) ebd., Teil III, Titel V, Kapitel I, Artikel III-188
(8) Entwurf für eine Verfassung, EU-Konvent (12.6.2003), wie (1)
(9) zit. nach SZ, 21.6.2003
(10) Ein sicheres Europa in einer besseren Welt, EU-Gipfel in Thessaloniki, 20.6.2003


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Alt 22.10.2003, 13:35   #123
Ibykus
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Wiederaufbau im Irak - US-Firmen dick Geschäft

Der Wiederaufbau im Irak verspricht zu einem Milliardengeschäft zu werden, und US-Konzerne haben die besten Chancen, dabei die größten Aufträge an Land zu ziehen. Für Firmen aus Deutschland, Frankreich und anderen Ländern, die gegen den Krieg waren, werden dagegen nach Einschätzung von Diplomaten in Bagdad mittelfristig keine großen Fische zu angeln sein.

Besonders in der Ölindustrie, die seit dem Sturz von Saddam Hussein mehrfach Ziel von Sabotageakten wurde - am Dienstag brannte zwischen Bedschi und Haditha erneut eine Pipeline - locken satte Gewinne. Momentan ist der Irak, das Land mit den drittgrößten Ölreserven der Welt, allerdings noch auf Benzinimporte aus der Türkei angewiesen, weil die maroden irakischen Raffinerien nicht genug produzieren können. Dies wird von vielen Irakern als Schmach empfunden. Sie argwöhnen, dass die Amerikaner die Industrie nun nach ihren eigenen Bedürfnissen auf Vordermann bringen und sich dabei kräftig bereichern wollen.

Die US-Regierung hatte die ersten Aufträge bereits im Frühjahr ausschließlich an US-Unternehmen vergeben - "aus Sicherheitsgründen", hieß es damals. Mit dem Fuß in der Tür und besten Kontakten haben sie gute Chancen, auch in Zukunft im Irak dick im Geschäft zu sein. Außerdem sind die Ausschreibungen für Großaufträge nach Einschätzung westlicher Handelsexperten oft auf US-Firmen zugeschnitten.

Die Ölfirma Halliburton, bis zum Jahr 2000 vom jetzigen Vizepräsidenten Richard Cheney geleitet, hat sich über Tochterunternehmen Aufträge im Umfang von mehr als 1,7 Mrd. Dollar im Irak gesichert. Dazu gehören neben Wiederaufbauaufgaben auch Militäraufträge zur logistischen Unterstützung der Truppen. Die Bewachung der Ölpipelines soll, wie am Dienstag in Bagdad bekannt wurde, von zwei britischen Firmen übernommen werden, von denen eine eng mit der in den USA ansässigen ArmorGroup/DSL verbandelt ist. Die kalifornische Baufirma Bechtel, die mit dreistelligen Millionensummen im Geschäft ist, nimmt für die Sicherheit ihrer Operationen im Irak ebenfalls die Dienste der ArmorGroup in Anspruch. Die US-Firma DynCorp bildet im Auftrag der Amerikaner irakische Polizisten aus. Die Ausbilder der US-Firma Vinnell kümmern sich in der Kirkusch-Kaserne um den Drill der neuen irakischen Soldaten.

Der unter US-Aufsicht gebildete irakische Regierungsrat will ab sofort ganz im Sinne Washingtons 100-prozentige Töchter ausländischer Unternehmen zulassen. In Bagdad fürchten irakische Geschäftsleute und europäische Diplomaten, dass die vor einem Monat verabschiedeten Rahmengesetze für Investitionen, Zoll, Banken und Steuern das Land zu einem "Selbstbedienungsladen" für die Besatzungsmächte und ihre regionalen Partner Türkei und Kuwait machen könnten.

"Wir versuchen, dem Irak zu helfen, ein kapitalistisches Land und Vorbild im ganzen Nahen Osten zu werden", sagte der US-Geschäftsmann Joe Allbaugh kürzlich der "New York Times". Der 51-Jährige, der vor drei Jahren den Wahlkampf von George W. Bush koordinierte, hat mit anderen engen Bush-Vertrauten in Houston (Texas) die Beraterfirma "New Bridge Strategies" gegründet. Die Firma will ihren Kunden bei Geschäften im Nahen Osten unter die Arme greifen.

Auch die neue Anwaltskanzlei "Iraqi International Law Group " steht in den Startlöchern. Sie dient sich Kunden als Wegbereiter in den irakischen Markt an. Marketingpartner der "Iraqi International Law Group" ist der US-israelische Anwalt Marc Zell. Er war bis vor zwei Jahren Partner von Douglas Feith, der inzwischen die Nummer Drei im Pentagon ist.

Die engen Verbindungen dieser Berater zur US-Regierung haben in den USA Empörung ausgelöst. "Zu dem wachsenden Unmut in manchen Kreisen und der Empörung in anderen trägt die himmelschreiende Kriegs-Geschäftsmacherei von Firmen mit guten politischen Beziehungen bei - Geschäftemacherei, die mit der skandalösen Unterstützung und Duldung der Bush-Regierung stattfindet", wetterte Kommentator Bob Herbert in der "New York Times".

Der Widerwille zahlreicher Länder, unter diesen Umständen Geld zu spenden, hat Washington jetzt zu einer Konzession gezwungen: Das Geld aus dem Ausland soll von der Weltbank und den Vereinten Nationen verwaltet werden und nicht der US-Besatzungsbehörde. Dabei kämen Firmen aus aller Welt gleichermaßen zum Zuge.

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Alt 26.10.2003, 22:18   #124
syracus
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Leider in Englisch . Aber interessant ....

9/11 probe chief frustrated
White House admonished to disclose documents


Philip Shenon, New York Times
Sunday, October 26, 2003


Madison, N.J. -- The chairman of the federal commission investigating the Sept. 11 terror attacks said the White House was continuing to withhold several highly classified intelligence documents from the panel and that he was prepared to subpoena the documents if they were not turned over within weeks.

The chairman, Thomas Kean, the former Republican governor of New Jersey, also said in an interview that he believed the bipartisan 10-member commission would soon be forced to issue subpoenas to other executive branch agencies because of continuing delays by the Bush administration in providing documents and other evidence.

"Any document that has to do with this investigation cannot be beyond our reach," Kean said in an interview Friday. It was his first explicit public warning to the White House that it risked a subpoena and a politically damaging courtroom showdown with the commission over access to the documents, including Oval Office intelligence reports that reached President Bush's desk in the weeks before the Sept. 11 attacks.

"I will not stand for it," Kean said in his offices at Drew University, where he is president. "That means that we will use every tool at our command to get hold of every document."

He said that while he had not directly threatened a subpoena in his recent conversations with White House legal counsel Alberto Gonzales, "it's always on the table, because they know that Congress in their wisdom gave us the power to subpoena, to use it if necessary."

While Kean said he was barred by an agreement with the White House from describing the Oval Office documents at issue in any detail -- he said the White House was "quite nervous" about any public hint at their contents -- other commission officials said they included the detailed daily intelligence reports provided to Bush in the weeks leading up to Sept. 11, 2001. The reports are known as the Presidential Daily Briefing.

"These are documents that only two or three people would normally have access to," Kean said. "To make those available to an outside group is something that no other president has done in our history. But I've argued very strongly with the White House that we are unique, that we are not the Congress, that these arguments about presidential privilege do not apply in the case of our commission."

"Anything that has to do with 9/11, we have to see it -- anything. There are a lot of theories about 9/11, and as long as there is any document out there that bears on any of those theories, we're going to leave questions unanswered. And we cannot leave questions unanswered."

Despite the threat of a subpoena and his warning of the possibility of a court battle over the documents, Kean said he was still hopeful that the White House would produce all of the classified material without a subpoena.

"We've been very successful in getting a lot of materials that I don't think anybody has ever seen before," he said of his earlier dealings with the White House. "Within the legal constraints that they seem to have, they've been fully cooperative. But we're not going to be satisfied until we get every document that we need."

Last year, the White House confirmed news reports that Bush received a written intelligence report in August 2001, the month before the attacks, that al Qaeda might try to hijack U.S. passenger planes.

A Bush spokeswoman, Ashley Snee, said that the White House believed it was being fully cooperative with the commission, which is known formally as the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States. She said that it hoped to meet all of the panel's demands for documents.

After months of stating that it believed subpoenas to the Executive Branch would not be necessary, the commission voted unanimously this month to issue its first subpoena to the Federal Aviation Administration after determining that the FAA had withheld dozens of boxes of documents involving the Sept. 11 attacks : .

The subpoena appeared to be a turning point for the commission and for Kean, a moderate Republican known for his independence. In a statement issued on Oct. 15, the commission said it was re-examining "its general policy of relying on document requests rather than subpoenas" as a result of the issues with the FAA.

The commission, which has a membership that is equally divided among Republicans and Democrats, was created by Congress last year over the initial opposition of the White House. The law creating the panel requires that it complete its work by next May, a deadline that commission members say may be impossible to meet because of the Bush administration's delays in turning over many documents.

Kean's comments on Friday came as another member of the commission, Max Cleland, the former Democratic senator from Georgia, became the first panel member to say publicly that the commission could not complete its work by its May 2004 deadline and the first to accuse the White House of withholding classified information from the panel for purely political reasons.

"It's obvious that the White House wants to run out the clock here," he said in an interview in Washington.

He said that the White House and Bush's re-election campaign had reason to fear what the commission was uncovering in its investigation of intelligence and law enforcement failures before Sept. 11. "As each day goes by, we learn that this government knew a whole lot more about these terrorists before Sept. 11 than it has ever admitted."

URL: sfgate.com/article.cgi?file=/chronicle/archive/2003/10/26/MNGPE2JFSK1.DTL

syr
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Alt 27.10.2003, 14:31   #125
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"9/11-Anschläge nicht in Hamburg geplant"

Laut Verfassungsschutz-Präsident Fromm sind die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon nicht in Deutschland geplant worden. Die Hamburger Studenten Atta, al-Shehhi und Jarrah hätten frühestens Ende 1999 bei einem Aufenthalt in einem Terrorcamp Bin Ladens von ihren Aufgaben erfahren.


Hamburg - Im Hamburger Prozess gegen den Marokkaner Abdelghani Mzoudi sagte Verfassungsschutz-Präsident Heinz Fromm, die mutmaßlichen Flugzeugentführer Mohammed Atta, Marwan al-Shehhi und Ziad Jarrah hätten nach den Erkenntnissen seines Amtes zwar in Hamburg studiert und eine Gruppe militanter Islamisten um sich geschart, doch für die Anschläge vom 11. September 2001 seien sie erst Ende 1999 bei einem Aufenthalt in Afghanistan von al-Qaida rekrutiert worden.
Die drei seien nach Afghanistan gefahren, um sich von der Terrororganisation Osama Bin Ladens militärisch ausbilden zu lassen. Sie hätten sich am "Heiligen Krieg" beteiligen wollen, sagte Fromm in dem Prozess. Von der Planung der Anschläge auf das Pentagon und die Türme des World Trade Center hätten sie erst dort erfahren.

In dem Prozess wirft die Bundesanwaltschaft dem Marokkaner Mzoudi vor, Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen begangen zu haben und einer terroristischen Vereinigung anzugehören. Nach Angaben Fromms beantragte Mzoudis Verteidigung eine Aufhebung des Haftbefehls, weil die Anklage gegen ihn davon ausgehe, dass die Anschläge in Hamburg geplant worden seien.

Mzoudi soll - wie sein im Februar verurteilter Freund Mounir al-Motassadeq - zu der Gruppe um Atta in Hamburg gehört und von der Planung der Anschläge gewusst haben. Die Gruppe habe sich "spätestens im Frühsommer 1999 entschlossen", aktiv am "Heiligen Krieg" teilzunehmen und den Plan entwickelt, "durch Anschläge mit entführten Flugzeugen Tausende von Menschen zu töten", heißt es in der Anklage der Bundesanwaltschaft.

Fromm dagegen sagte, Atta, al-Shehhi und Jarrah hätten ursprünglich geplant gehabt, in Tschetschenien gegen Russland zu kämpfen. Ende 1999 hätten sie jedoch ihr Vorhaben geändert. Statt nach Tschetschenien seien sie nach Afghanistan geflogen. Die Entscheidung, sich an den Attentaten vom 11. September zu beteiligen, sei erst dort gefallen.

Zusammen mit dem in den USA inhaftierten Ramzi Binalshibh seien sie von al-Qaida "für ihre Zwecke rekrutiert worden, weil sie Englisch konnten und sich in der westlichen Welt auskannten".

Fromm sagte aus, die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes beruhten auf "offenen Quellen" und nachrichtendienstlicher Arbeit. Außerdem hätten Bin Ladens Stellvertreter Scheich Mohammed und Ramzi Binalshibh im Sommer 2002 in einem Interview mit dem arabischen TV-Sender al-Dschasira gesagt, die Anschläge seien in Afghanistan geplant worden und auch die Rekrutierung der Attentäter sei dort erfolgt.

Das Interview werde von den Nachrichtendiensten international als glaubwürdig eingeschätzt, sagte Fromm. Zudem hätten die mutmaßlichen Attentäter der Hamburger Gruppe vor Ende 1999 keine Aktivitäten unternommen, die auf einen Anschlag in den USA hindeuteten. "Wir wissen nichts davon", sagte der Verfassungsschutz-Präsident und erklärte, diese Erkenntnisse seien auch schon im Bericht des Verfassungsschutzes für 2002 formuliert. Fromm war von dem Hamburger Gericht als Zeuge vorgeladen worden, weil er entsprechende Angaben über den Ort der Attentatsplanung in einem Zeitungsinterview gemacht hatte.

Nach Ansicht von Mzoudis Rechtsanwalt Michael Rosenthal stehen die Angaben des Verfassungsschutz-Präsidenten der Anklage "diametral entgegen". "Die Aussage hat die Anklage in keinem Punkt bestätigt", sagte Rosenthal zu Fromms Auftritt. Bundesanwalt Walter Hemberger wies den Antrag zurück. "Es gibt keinen Widerspruch zur Anklage", sagte Hemberger. Wann das Gericht eine Entscheidung darüber treffen wird, ist noch offen.

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Propaganda aus dem Off

Mit seiner Titelgeschichte "Das Geständnis" markiert "Der Spiegel" einen neuen journalistoiden Tiefpunkt


Wenn ich bei Diskussionsveranstaltungen zum 11.9. den „Spiegel“ als „ehemaliges Nachrichtenmagazin“ bezeichne, sind freundliche Lacher im Publikum meist garantiert - und wer verzichtet schon gern auf beiläufige und sichere Pointen ? Künftig sollte ich das aber vielleicht, denn jedesmal säuerlich hinzuzufügen, dass das ja leider kein Witz mehr sei, sondern bitterer Ernst und einem das Lachen eigentlich im Halse stecken bleiben müßte… das wäre des erhobenen Zeigefingers dann schon zu viel. Und doch scheint angesichts der Verkommenheit des einstigen Aushängeschilds der deutschen Presselandschaft dann letztlich Kanzler Konrad Adenauer recht zu behalten, für den das Hamburger Blatt schon damals nichts anderes war als „die Bild-Zeitung für Dr.Lieschen Müller“.


Diese Woche nun werden die gebildeten deutschen Stände mit einer Titelgeschichte über „Das Geständnis“ (des-)informiert:

"Die beiden Chefplaner des 11. September haben gestanden - und mit den Protokollen ihrer Vernehmungen lässt sich jetzt ein genaues Bild der Vorgeschichte des Terroranschlags zeichnen.

Die Aussagen zerreißen jene Schleier, die bis heute noch über der Vorgeschichte des 11. September liegen. Sie liefern den Beweis, dass die Qaida-Spitze permanent in die Vorbereitungen eingebunden war - und das auch weit früher als bislang angenommen.“


Die angeblichen Geständnisse kommmen von zwei Phantomen aus dem Off: den mutmaßlichen Al-Quiada-Mitgliedern Ramzi Binalshibh und Khalid Scheich Mohammed. Sie dienten auch schon den Reportern Fouda und Fielding in ihrem Buch „Masterminds of Terror“ als Gewährsmänner, die angeblichen Tonbandaufnahmen mit ihren Interviews wurden zwar im Sommer 2002 über Al Jazeera ausgetrahlt, sind aber genauso dubios wie der Aufenthaltsort der „Chefterroristen“ Ramzi Binalshibh und Khaldid Scheich, die von den US-Behörden gefangen gehalten werden. Gerichten stehen die beiden Kronzeugen nicht zur Verfügung –weder im Hamburger Prozess gegen den angeblichen 20. Hijacker Motassadeq, noch in dem Verfahren des (ebenfalls „20. Hijackers“) Moussaoui in USA, wo ihre Zeugensaussage jeweils aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ blockiert wurde – was an sich nicht weiter wundert: unter Folter gewonnene „Geständnisse“ sind vor Gerichten nicht zugelassen. Zwar verschweigt der „Spiegel“ nicht, dass die Aussagen erst zustande kamen, als sich amerikanische „Verhörspezialisten“ der Inhaftierten annahmen, und weiß auch, dass derlei Geständnisse juristisch wertlos und politisch international geächtet sind. Für einen reißerischen Aufmacher aber sind sie allemal gut.

Mein Kollege Andreas Hauß hat die einzelnen Aussagen und Behauptungen der „Spiegel“-Story auf seiner Webseite Medienanalyse International im Detail und deftig kommentiert.

Wenn Sie sich dort angeschaut haben, wie der „Spiegel“ hemmungslos mit nichtssagenden und unüberprüfbaren Aussagen hantiert, um weiter an dem Märchen von Osama und den 19 Räubern zu stricken, können Sie sich die 85 Cents für den Download des „Spiegel“-Dossiers sparen.

Stattdessen empfehle ich die (leider nur englisch vorliegende) Recherche von Chaim Kupferberg, der in einem Artikel dargelegt hat, wie Ramzi Binalshibh und Khaldid Scheich seit Juni 2002 gezielt in die offizielle Legende eingewoben wurden und nunmehr als unsichtbare „Masterminds“ für allfällige Propgandazwecke nützlich sind. Eine Kurzfassung von Kupferbergs Beitrag finden Sie hier

The Official Legend of 9/11 is a fabricated Setup - Exposed: The June 2002 Plan to Market a New 9/11 Mastermind.

Wenn Sie es dann noch genauer wissen wollen, nehmen Sie sich einige Stunden Zeit und lesen das umfangreiche Dossier “Truth, Lies & the Legend of 9/11”.

Hier werden Sie einigen alten Bekannten aus der WTC-Conspiracy-Kolumne und meinem ersten Buch ( S. 139f.) wiederbegegnen – wie dem ISI-Chef General Ahmed Mahmud, der am 11.9.2001 in Washington mit der CIA frühstückte und vier Wochen später zurücktreten mußte, weil bekannt wurde, dass in seinem Auftrag 100.000 $ an Mohammed Atta überwiesen wurden. Und seinem “Zahlmeister”, den britischen Pakistani Omar Sheik, der später wegen der Ermordung des US-Journalisten Daniel Pearl verhaftet wurde.

Chaim Kupferberg zeigt, wie diese Geschichte bis heute weiterging und wie die im Oktober 2001 aufgeflogene Spur des Geldes - die direkt zu diesen beiden inoffiziellen Mitarbeitern der amerikanischen und britischen Geheimdienste führte - zuerst systematisch vertuscht wurde, um dann dann seit März 2002 zwei neue Figuren als die „eigentlichen“ Zahlmeister und Masterminds zu installieren, eben Ramzi Binalshibh und Khaldid Scheich.

Das 70 Seiten lange Dossier von Chaim Kupferberg sei (nicht nur ) allen Dr. Lieschen Müllers ans Herz gelegt. Es macht klar, auf welchem journalistoiden Tiefpunkt der "Spiegel" mit dieser Titelgeschichte angelangt ist - und wie flächendeckend der Propagandmüll aus Brainwashington mittlerweile gestreut wird.

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Alt 30.10.2003, 13:12   #127
Ibykus
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9/11: Zahl der Todesopfer im WTC weiter reduziert - Tod von 40 Menschen konnte nicht bestätigt werden

Die Terroranschläge auf das World Trade Center (WTC) in New York am 11. September 2001 haben 40 Menschenleben weniger als bisher angenommen gefordert. Das berichtet die New York Times. Als Grund gab die Stadtverwaltung an, dass der Tod von 40 Menschen nicht bestätigt werden konnte. Damit gab es bei den Anschlägen in New York amtlich 2752 Tote.

Zu den gestrichenen Namen gehören der Zeitung zu Folge ein Paul Vanvelzer und seine Söhne Barrett und Edward. Sie waren von einer angeblichen Verwandten in Kalifornien als vermisst gemeldet worden. Der Säugling Edward Vanvelzer galt als jüngstes WTC-Opfer. Doch weder seine Geburt noch die Existenz seines Vaters und vierjährigen Bruders ließen sich nachweisen.

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Alt 31.10.2003, 00:36   #128
carlo
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Zu Bröckers, offenbar haschischinszenierten Wortschöpfungen (journalistoid existiert nicht einmal in der Neuen Deutschen Rechtschreibung) erspart man sich besser jede Widerrede; zur vorstehenden Meldung dürfte die Beurteilung dagegen schwer fallen... :
__________________
Grüße an alle!
Carlo
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Alt 31.10.2003, 12:27   #129
Ibykus
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Verschollen in unendlichen Weiten

Seitdem die Boeing N844AA am 25. Mai in Angola gestartet und spurlos verschwunden ist, wird wild über ihren Verbleib spekuliert


Sonntag, der 25. Mai, war ein strahlend schöner Wintertag in Luanda. Auf dem Flughafen der angolanischen Hauptstadt machte sich US-Pilot Ben Padilla zusammen mit einem Bordmechaniker wie schon seit Wochen wieder an die Arbeit. Die beiden sollten eine Boeing 727 startklar machen, die bereits seit einem halben Jahr wegen unzulänglicher Papiere am Boden festsaß.

Plötzlich, kurz vor 18 Uhr am späten Nachmittag, sahen die Fluglotsen, die im Tower dösten, wie sich der silbergraue Vogel mit der Registrierungsnummer N844AA auf die Rollbahn zubewegte. Mehrere Aufforderungen über Funk, sich zu erklären, blieben unbeantwortet. Stattdessen heulten wenig später die Düsen auf, der 28 Jahre alte Jet hob ab - und verschwand grollend in den Lüften.

Und zwar für immer, wie es heute scheint. Selbst fünf Monate später fehlt von der 46,5 Meter langen und 90,7 Tonnen schweren Maschine noch immer jede Spur. Eine beispiellose Suchaktion amerikanischer Diplomaten, westlicher Geheimdienstler und über dem afrikanischen Kontinent positionierter Satelliten blieb so erfolglos wie die Jagd nach Saddam Hussein. Gewiss kommt es in Afrika nicht selten vor, dass kleine Propellermaschinen vom dichten Regenwald verschlungen werden oder irgendwo im Busch zerschellen. Dass jedoch eine Verkehrsmaschine wie vom Erdboden verschluckt bleibt, hat es in der Geschichte der Luftfahrt bislang nicht gegeben.


Panik in Washington

Hätte sich der Vorfall vor dem 11. September 2001 und mit einer normalen Boeing 727 zugetragen, wäre er wohl als Schmonzette in die Analen der zivilen Luftfahrt eingegangen. Doch N844AA wies eine merkwürdige Besonderheit auf: Die einstige Linienmaschine der American Airlines war zu einem Tanker umgebaut worden. Statt der Sitzbänke hatte die private angolanische Fluggesellschaft "AirAngol" im Fahrgastraum riesige Benzintanks montieren lassen, um die aus den USA geleaste Maschine zum Transport von Brennstoff in entlegene Gebiete des von einem 20-jährigen Bürgerkrieg völlig zerstörten Landes zu benutzen. Die Kombination aus Benzintanks und verschwundener Maschine löste in Washington Panik aus: Fortan wurde das verschollene Flugzeug unter der Überschrift "Flying Bomb" geführt.

Zunächst ging man auch in der CIA-Zentrale in Langley davon aus, was Joseph Padilla, der Bruder des Piloten, heute noch immer vermutet: "Ben wurde von Terroristen entführt." Für ihn stehe fest, dass die Terrorgruppe Al Qaeda hinter der Entführung stehe, sagte Padilla. "Ich bin mir sicher, dass mein Bruder noch am Leben ist." Diesen Glauben teilt heute allerdings keiner mehr mit ihm . Dass Al Qaeda im Süden Afrikas ein Flugzeug entführt, um es dann - mit mehreren nötigen Tankstopps - um den halben Erdball zu fliegen und irgendwo für mehrere Monate unbemerkt zu parken, gilt unter Terrorexperten als ausgeschlossen. Zwar behauptet Joseph Padilla, von ihm beauftragte Privatdetektive hätten einen Piloten ausfindig gemacht, der die Maschine in einem Hangar auf dem Beiruter Flughafen gesichtet und auch gleich ein Gespräch von Technikern abgehört habe, wonach die "fliegende Bombe" für einen Anschlag auf den israelischen Premierminister Ariel Scharon vorbereitet werde. Aber: "Die Geschichte ist ungefähr so wahrscheinlich, wie dass Osama bin Laden beim Einkaufen in Riad gesehen wurde", kommentiert ein US-Diplomat.

Was aber passierte mit N844AA wirklich, wenn ein terroristischer Hintergrund so gut wie auszuschließen ist? Nach einem Bericht der Washington Post gehen US-Behörden inzwischen davon aus, dass Pilot Padilla von seiner Firma, der in Florida beheimateten Aerospace Sales & Leasing Co, damit beauftragt wurde, den gestrandeten Jet schnellstmöglich nach Hause zu bringen. Um sich eine Menge Papierkram und die 50 000 US-Dollar zu sparen, die der Flughafen von Luanda an Parkgebühren forderte, habe der Pilot die Maschine einfach auf unkonventionelle Weise wieder in Besitz genommen - und sei bei dem Versuch womöglich abgestürzt.


Überwachungsdaten gibt es nicht

Tatsächlich wird Ben Padilla zwar als draufgängerischer, aber eher unerfahrener Pilot beschrieben. Bereits wenige hundert Kilometer nördlich von Luanda fängt der Regenwald an, der nach Auffassung erfahrener Bush-Piloten selbst eine Boeing 727 fast spurlos verschwinden lassen kann. Vielleicht hat Ben Padilla den Weg nach Norden sogar über den Atlantik gewählt: Falls sie ins Meer gestürzt sein sollte, wird N844AA wohl nie mehr aufgefunden werden. Auszuschließen ist allerdings, dass Pilot Padilla den direkten Weg über den Atlantik nach Amerika einschlug, denn eine Boeing 727 schafft die Strecke über den Ozean nicht, ohne aufzutanken.

Dass Padillas unorthodoxer Aufbruch von keiner Luftraumüberwachung begleitet wurde, ist in Afrika nicht außergewöhnlich. In nur ganz wenigen Ländern des Kontinentes gibt es eine moderne, Transponder gesteuerte Radarüberwachung, die der Erdstation exakte Daten über jedes Flugzeug, seine Flughöhe und seinen Flugplan vermittelt. Luandas Airport verfügt, wie die meisten Flughäfen in Afrika, nicht einmal über eine altmodische Radaranlage, mit der Lotsen die Maschinen wenigstens als kleine Punkte auf dem Schirm wahrnehmen könnten. Im überwiegenden Teil des Kontinents besteht der Kontakt zwischen Pilot und Luftraumüberwachern lediglich aus einer Funkverbindung.

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Alt 02.11.2003, 18:51   #130
syracus
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Five Israelis were seen filming as jet liners ploughed into the Twin Towers on September 11, 2001 ...



Were they part of a massive spy ring which shadowed the 9/11 hijackers and knew that al-Qaeda planned a devastating terrorist attack on the USA? Neil Mackay investigates


THERE was ruin and terror in Manhattan, but, over the Hudson River in New Jersey, a handful of men were dancing. As the World Trade Centre burned and crumpled, the five men celebrated and filmed the worst atrocity ever committed on American soil as it played out before their eyes.

Who do you think they were? Palestinians? Saudis? Iraqis, even? Al-Qaeda, surely? Wrong on all counts. They were Israelis – and at least two of them were Israeli intelligence agents, working for Mossad, the equivalent of MI6 or the CIA.

Their discovery and arrest that morning is a matter of indisputable fact. To those who have investigated just what the Israelis were up to that day, the case raises one dreadful possibility: that Israeli intelligence had been shadowing the al-Qaeda hijackers as they moved from the Middle East through Europe and into America where they trained as pilots and prepared to suicide-bomb the symbolic heart of the United States. And the motive? To bind America in blood and mutual suffering to the Israeli cause.

After the attacks on New York and Washington, the former Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu, was asked what the terrorist strikes would mean for US-Israeli relations. He said: “It’s very good.” Then he corrected himself, adding: “Well, it’s not good, but it will generate immediate sympathy [for Israel from Americans].”

If Israel’s closest ally felt the collective pain of mass civilian deaths at the hands of terrorists, then Israel would have an unbreakable bond with the world’s only hyperpower and an effective free hand in dealing with the Palestinian terrorists who had been murdering its innocent civilians as the second intifada dragged on throughout 2001.

It’s not surprising that the New Jersey housewife who first spotted the five Israelis and their white van wants to preserve her anonymity. She’s insisted that she only be identified as Maria. A neighbour in her apartment building had called her just after the first strike on the Twin Towers. Maria grabbed a pair of binoculars and, like millions across the world, she watched the horror of the day unfold.

As she gazed at the burning towers, she noticed a group of men kneeling on the roof of a white van in her parking lot. Here’s her recollection: “They seemed to be taking a movie. They were like happy, you know ... they didn’t look shocked to me. I thought it was strange.”

Maria jotted down the van’s registration and called the police. The FBI was alerted and soon there was a statewide all points bulletin put out for the apprehension of the van and its occupants. The cops traced the number, establishing that it belonged to a company called Urban Moving.

Police Chief John Schmidig said: “We got an alert to be on the lookout for a white Chevrolet van with New Jersey registration and writing on the side. Three individuals were seen celebrating in Liberty State Park after the impact. They said three people were jumping up and down.”

By 4pm on the afternoon of September 11, the van was spotted near New Jersey’s Giants stadium. A squad car pulled it over and inside were five men in their 20s. They were hustled out of the car with guns levelled at their heads and handcuffed.

In the car was $4700 in cash, a couple of foreign passports and a pair of box cutters – the concealed Stanley Knife-type blades used by the 19 hijackers who’d flown jetliners into the World Trade Centre and Pentagon just hours before. There were also fresh pictures of the men standing with the smouldering wreckage of the Twin Towers in the background. One image showed a hand flicking a lighter in front of the devastated buildings, like a fan at a pop concert. The driver of the van then told the arresting officers: “We are Israeli. We are not your problem. Your problems are our problems. The Palestinians are the problem.”



His name was Sivan Kurzberg. The other four passengers were Kurzberg’s brother Paul, Yaron Shmuel, Oded Ellner and Omer Marmari. The men were dragged off to prison and transferred out of the custody of the FBI’s Criminal Division and into the hands of their Foreign Counterintelligence Section – the bureau’s anti-espionage squad.

A warrant was issued for a search of the Urban Moving premises in Weehawken in New Jersey. Boxes of papers and computers were removed. The FBI questioned the firm’s Israeli owner, Dominik Otto Suter, but when agents returned to re-interview him a few days later, he was gone. An employee of Urban Moving said his co-workers had laughed about the Manhattan attacks the day they happened. “I was in tears,” the man said. “These guys were joking and that bothered me. These guys were like, ‘Now America knows what we go through.’”

Vince Cannistraro, former chief of operations for counter-terrorism with the CIA, says the red flag went up among investigators when it was discovered that some of the Israelis’ names were found in a search of the national intelligence database. Cannistraro says many in the US intelligence community believed that some of the Israelis were working for Mossad and there was speculation over whether Urban Moving had been “set up or exploited for the purpose of launching an intelligence operation against radical Islamists”.

This makes it clear that there was no suggestion whatsoever from within American intelligence that the Israelis were colluding with the 9/11 hijackers – simply that the possibility remains that they knew the attacks were going to happen, but effectively did nothing to help stop them.

After the owner vanished, the offices of Urban Moving looked as if they’d been closed down in a big hurry. Mobile phones were littered about, the office phones were still connected and the property of at least a dozen clients were stacked up in the warehouse. The owner had cleared out his family home in New Jersey and returned to Israel.

Two weeks after their arrest, the Israelis were still in detention, held on immigration charges. Then a judge ruled that they should be deported. But the CIA scuppered the deal and the five remained in custody for another two months. Some went into solitary confinement, all underwent two polygraph tests and at least one underwent up to seven lie detector sessions before they were eventually deported at the end of November 2001. Paul Kurzberg refused to take a lie detector test for 10 weeks, but then failed it. His lawyer said he was reluctant to take the test as he had once worked for Israeli intelligence in another country.

Nevertheless, their lawyer, Ram Horvitz, dismissed the allegations as “stupid and ridiculous”. Yet US government sources still maintained that the Israelis were collecting information on the fundraising activities of groups like Hamas and Islamic Jihad. Mark Regev, of the Israeli embassy in Washington, would have none of that and he said the allegations were “simply false”. The men themselves claimed they’d read about the World Trade Centre attacks on the internet, couldn’t see it from their office and went to the parking lot for a better view. Their lawyers and the embassy say their ghoulish and sinister celebrations as the Twin Towers blazed and thousands died were due to youthful foolishness.

The respected New York Jewish newspaper, The Forward, reported in March 2002, however, that it had received a briefing on the case of the five Israelis from a US official who was regularly updated by law enforcement agencies. This is what he told The Forward: “The assessment was that Urban Moving Systems was a front for the Mossad and operatives employed by it.” He added that “the conclusion of the FBI was that they were spying on local Arabs”, but the men were released because they “did not know anything about 9/11”.



Back in Israel, several of the men discussed what happened on an Israeli talk show. One of them made this remarkable comment: “The fact of the matter is we are coming from a country that experiences terror daily. Our purpose was to document the event.” But how can you document an event unless you know it is going to happen?

We are now deep in conspiracy theory territory. But there is more than a little circumstantial evidence to show that Mossad – whose motto is “By way of deception, thou shalt do war” – was spying on Arab extremists in the USA and may have known that September 11 was in the offing, yet decided to withhold vital information from their American counterparts which could have prevented the terror attacks.

Following September 11, 2001, more than 60 Israelis were taken into custody under the Patriot Act and immigration laws. One highly placed investigator told Carl Cameron of Fox News that there were “tie-ins” between the Israelis and September 11; the hint was clearly that they’d gathered intelligence on the planned attacks but kept it to themselves.

The Fox News source refused to give details, saying: “Evidence linking these Israelis to 9/11 is classified. I cannot tell you about evidence that has been gathered. It’s classified information.” Fox News is not noted for its condemnation of Israel; it’s a ruggedly patriotic news channel owned by Rupert Murdoch and was President Bush’s main cheerleader in the war on terror and the invasion of Iraq.

Another group of around 140 Israelis were detained prior to September 11, 2001, in the USA as part of a widespread investigation into a suspected espionage ring run by Israel inside the USA. Government documents refer to the spy ring as an “organised intelligence-gathering operation” designed to “penetrate government facilities”. Most of those arrested had served in the Israeli armed forces – but military service is compulsory in Israel. Nevertheless, a number had an intelligence background.

The first glimmerings of an Israeli spying exercise in the USA came to light in spring 2001, when the FBI sent a warning to other federal agencies alerting them to be wary of visitors calling themselves “Israeli art students” and attempting to bypass security at federal buildings in order to sell paintings. A Drug Enforcement Administration (DEA) report suggested the Israeli calls “may well be an organised intelligence-gathering activity”. Law enforcement documents say that the Israelis “targeted and penetrated military bases” as well as the DEA, FBI and dozens of government facilities, including secret offices and the unlisted private homes of law enforcement and intelligence personnel.



A number of Israelis questioned by the authorities said they were students from Bezalel Academy of Art and Design, but Pnina Calpen, a spokeswoman for the Israeli school, did not recognise the names of any Israelis mentioned as studying there in the past 10 years. A federal report into the so-called art students said many had served in intelligence and electronic signal intercept units during their military service.

According to a 61-page report, drafted after an investigation by the DEA and the US immigration service, the Israelis were organised into cells of four to six people. The significance of what the Israelis were doing didn’t emerge until after September 11, 2001, when a report by a French intelligence agency noted “according to the FBI, Arab terrorists and suspected terror cells lived in Phoenix, Arizona, as well as in Miami and Hollywood, Florida, from December 2000 to April 2001 in direct proximity to the Israeli spy cells”.

The report contended that Mossad agents were spying on Mohammed Atta and Marwan al-Shehi, two of leaders of the 9/11 hijack teams. The pair had settled in Hollywood, Florida, along with three other hijackers, after leaving Hamburg – where another Mossad team was operating close by.

Hollywood in Florida is a town of just 25,000 souls. The French intelligence report says the leader of the Mossad cell in Florida rented apartments “right near the apartment of Atta and al-Shehi”. More than a third of the Israeli “art students” claimed residence in Florida. Two other Israelis connected to the art ring showed up in Fort Lauderdale. At one time, eight of the hijackers lived just north of the town.

Put together, the facts do appear to indicate that Israel knew that 9/11, or at least a large-scale terror attack, was about to take place on American soil, but did nothing to warn the USA. But that’s not quite true. In August 2001, the Israelis handed over a list of terrorist suspects – on it were the names of four of the September 11 hijackers. Significantly, however, the warning said the terrorists were planning an attack “outside the United States”.

The Israeli embassy in Washington has dismissed claims about the spying ring as “simply untrue”. The same denials have been issued repeatedly by the five Israelis seen high-fiving each other as the World Trade Centre burned in front of them.

Their lawyer, Ram Horwitz, insisted his clients were not intelligence officers. Irit Stoffer, the Israeli foreign minister, said the allegations were “completely untrue”. She said the men were arrested because of “visa violations”, adding: “The FBI investigated those cases because of 9/11.”

Jim Margolin, an FBI spokesman in New York, implied that the public would never know the truth, saying: “If we found evidence of unauthorised intelligence operations that would be classified material.” Yet, Israel has long been known, according to US administration sources, for “conducting the most aggressive espionage operations against the US of any US ally”. Seventeen years ago, Jonathan Pollard, a civilian working for the American Navy, was jailed for life for passing secrets to Israel. At first, Israel claimed Pollard was part of a rogue operation, but the government later took responsibility for his work.

It has always been a long-accepted agreement among allies – such as Britain and America or America and Israel – that neither country will jail a “friendly spy” nor shame the allied country for espionage. Chip Berlet, a senior analyst at Boston’s Political Research Associates and an expert in intelligence, says: “It’s a backdoor agreement between allies that says that if one of your spies gets caught and didn’t do too much harm, he goes home. It goes on all the time. The official reason is always visa violation.”

What we are left with, then, is fact sullied by innuendo. Certainly, it seems, Israel was spying within the borders of the United States and it is equally certain that the targets were Islamic extremists probably linked to September 11. But did Israel know in advance that the Twin Towers would be hit and the world plunged into a war without end; a war which would give Israel the power to strike its enemies almost without limit? That’s a conspiracy theory too far, perhaps. But the unpleasant feeling that, in this age of spin and secrets, we do not know the full and unadulterated truth won’t go away. Maybe we can guess, but it’s for the history books to discover and decide.

02 November 2003

http://ww1.sundayherald.com/37707

syr
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Alt 07.11.2003, 11:17   #131
Ibykus
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FBI hat neuen «20. Attentäter»

Zacarias Moussaoui und Ramzi Binalshibh galten beide schon als der gesuchte 20. Attentäter des 11. September. Das FBI ist sich nun sicher, dass es jemand anderes war.


Lange galt den amerikanischen Ermittlern Zacarias Moussaoui als der «20. Attentäter» des 11. September. Nun berichtet die Zeitung «USA Today» unter Berufung auf das FBI, man habe jetzt die wahre Nummer 20 identifiziert. «Wir sind ziemlich sicher, dass wir wissen, wer Nummer 20 ist», zitiert die Zeitung einen ungenannten hochrangigen Ermittler. Nach den bisherigen Erkenntnissen waren es 19 Männer, die am 11. September vier Flugzeuge entführten und auf Pentagon und World Trade Center lenkten.

Moussaoui ist in den USA angeklagt, weil er an der Vorbereitung der Anschläge beteiligt gewesen sein soll. Nach Ansicht der Anklage habe nur seine rechtzeitige Verhaftung verhindert, dass er als 20. Attentäter bei den Flugzeugentführungen eingesetzt wurde. Diese These wurde zwischenzeitlich wieder verworfen und der ebenfalls in den USA inhaftierte Ramzi Binalshibh als Nummer 20 verdächtigt.

Auch ein hochrangiges Mitglied des Justizministeriums hat der Zeitung bestätigt, dass das FBI glaubt, nun die richtige Nummer 20 zu kennen. Beide Quellen werden mit der Aussage zitiert, dass weder Moussaoui noch Binalshibh die Gesuchten seien.


Nur vier Entführer

Die Suche nach Nummer 20 entstand, als die Ermittler herausfanden, dass an Bord der Maschine, die in Pennsylvania auf einem Feld herunterkam, nur vier Entführer waren. In allen anderen Flugzeugen jedoch sollen sich je fünf befunden haben.

Nummer 20 musste, so das FBI nun, die USA kurz vor den Anschlägen verlassen. Warum wurde nicht gesagt und auch nicht, ob der Verdächtige noch lebt und wo er sich befindet.

Man habe seine Spur anhand von Einwanderungsunterlagen und anhand der von den übrigen Entführern bekannten Bewegungen entdeckt, hieß es.

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Alt 12.11.2003, 17:47   #132
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Behind The Bombing?

By Rizvan
wwnews.com
11-11-3


Lets look at the facts. On 25th October 2003 the CIA released statements that warned of 'imminent Al Qaeda' attacks in Saudi Arabia. ( see BBC report ). A few weeks later, BOOM. Either the CIA has infiltrated Al Qaeda so well, that they are able to tell when they will attack, or there is something fishy about this whole incident.

If the CIA did know about it, then clearly the information was coming from a source who would be pretty senior in Al Qaeda's network. Anyone who knows how the organisation works, would know, only those people who are DIRECTLY involved, have any knowledge about whats going to happen. This minimises the possibility of outsiders finding out.

Therefore the CIA's mole, must have been directly involved in the planning or execution of this terrorist act. If so, why didn't the CIA stop it ?

It has already been proven that the CIA and Mossad knew about 9/11. Indeed, Mossad had at least 5 agents filming the World Trade Centre at the time the planes flew into them ( see reports on wwviews or on other similar sites ). Yet no-one seemed to stop that act from occuring. Some would argue, the US and Israel had too much to lose by stopping the act. Yes, I did say lose.

They were willing to sacrifice some 3,000 lives, in exchange for the 500,000 they have taken in revenge wars on Iraq and Afghanistan. The 3,000 US lives were actually 'martyrs', who have helped the US gain lucrative oil and construction contracts in Iraq. They have helped Israel feel safer, as the US now control one of its main threats, in the shape of Iraq.

In any event, I don't want to lose focus, lets stick with the Riyadh bombings.

I have a very close friend who lives in Riyadh, in another compound. I was extremely relieved when I found they were safe, and teh bombings had happend at another compound. The relief immediately turned to suspicion when I was told, that word on the street in Saudi was that the US had staged the whole thing.

The bombs went off during the holy month of Ramadan.

They were set to explode at the time most muslims were getting up to pray and eat, in preparation for their daily fasting.

The compound itself is mainly home to Arab workers. Indeed the dead count reads as follows :

The Saudi ministry official said seven Lebanese, four Egyptians, one Saudi, one Sudanese and four unidentified people had been killed. The dead included five children.

There are 'foreigners' who have been injured, but Saudi news is stating that these are mainly foreign residents from the UK or US, who have Arab or South Asian origins. For example, a Pakistani, living in the UK, would have a UK passport, and when appropriate, would be a 'British' worker abroad. Even though they may have only lived in the UK for 5 years, and obtained a work permit. The Saudi ministry has said ' Four Americans of Arab origin and six Canadians were among the injured, whose countries of origin also included African and Asian states.' So in essence, no US or foreign citizens have been hurt or killed by this. Only other muslims.

The western media wants us to believe that Al Qaeda has now decided to kill its own, on its own land.

This is akin to the IRA planting bombs in Dublin city centre, to kill Irish people. Or for the Palestinians to send a suicide bomber to Arafats compound in Ramallah. Its simply not done.

Al-Qaeda is at the same time sold to the West as an 'Islamic' terrorist group. And it is at the same time expected to have killed other muslims, during the holiest month of the Islamic calender. There are many compounds in Saudi, but those that house 'real foreigners' are guarded with military tanks. This one wasn't because it housed Arabs and other muslims. These are NOT Al Qaeda targets. But we are told Al Qaeda must have done this.

Why would they do that ?

They quite simply wouldn't.

Who is to gain from this act of savagry ? Hmmm..lets take a guess ?

For a hint, why not look at the comments of U.S. Deputy Secretary of State Richard Armitage, who arrived in Riyadh on Sunday. Before any investigation has been conducted, or before the smoke has even cleared he told reporters:

"I can't say that last night's attack was the only or the last attack. My view is these al Qaeda terrorists -- and I believe it was al Qaeda -- would prefer to have many such events."


http://www.wwviews.com/articles/101103/riyadh.html

syr :
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Alt 27.11.2003, 13:25   #133
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"Nur ein Lecken am Holzstab"

In Berlin bahnt sich ein Quantensprung in der Kriminalpolitik an. Innenminister Otto Schily plant eine Ausweitung der Gen-Tests. Sein Genosse Erwin Sellering, Justizminister in Schwerin, plädiert sogar für die Speicherung der DNS-Werte aller Neugeborenen.

...

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,275581,00.html


ungeheuerlich
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Alt 06.12.2003, 09:12   #134
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Behörden fürchten vor Weihnachten verstärkt Anschläge auf «weiche Ziele» in den USA

Vor den Weihnachtsfeiertagen könnte es den nächsten großen Terroranschlag auf amerikanischem Boden geben, fürchten Experten. Die Sicherheitslage sei «ähnlich wie im Sommer 2001», heißt es.


«Wir haben eine Menge Hinweise, viele Informationen, die insgesamt ein sehr verstörendes Bild ergeben», zitiert CNN Roger Cressey, einen früheren Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates der USA. Die Lage sei vergleichbar mit jener im Sommer 2001, als zahlreiche diffuse Verweise auf einen möglicherweise bevorstehenden Anschlag zu mäßig erhöhter Wachsamkeit führten. Erst nach den Terrorakten des 11. September aber wurde klar, worauf die verdächtigen unter Tausenden abgehörten Gesprächen und abgefangenen E-Mails gezielt hatten. Mancher Hinweis wurde als solcher erst im Nachhinein wahrgenommen und richtig interpretiert.


Erhöhte Wachsamkeit

Das Ministerium für innere Sicherheit, nach den Anschlägen eigens gegründet, spricht, wie die damals zuständigen Behörden auch, von erhöhter Wachsamkeit, will aber zunächst nicht die Terror-Alarmstufe heraufsetzen. Es sei nämlich keineswegs sicher, ob Al Qaeda tatsächlich konkret Anschläge für die nächste Zukunft oder einfach nur Anschläge plane, heißt es unter Experten. Es sei schwierig, relevante Informationen aus der Flut verdächtiger Daten zu filtern, die vor Feiertagen immer erhöht sei.

Auch 2002 hatte es vor Weihnachten entsprechende Warnungen gegeben, die sich nicht bestätigten. Auch konkrete Hinweise auf geplante Anschläge im Oktober dieses Jahres erwiesen sich als falsch, zitiert CNN Experten.


Bedrohliches Video

Dennoch ergibt sich aus der aktuellen Datenlage nach Ansicht zahlreicher Experten im US-Staatsdienst eine erhöhte Gefahr für spektakuläre Anschläge auf so genannte «soft targets», weiche Ziele wie etwa Einkaufszentren. Als besonders bedrohlich wird das Auftauchen eines Videos auf einer Website gewertet, die dem Terrornetzwerk Al Qaeda zugeordnet wird.

Das Video zeigt den Einschlag der beiden von Entführern als Lenkwaffen missbrauchten Verkehrsflugzeuge in die Türme des World Trade Centers. Laut CNN erweist sich das Video anhand der Übersetzung des Off-Kommentars auf der Tonspur als eine Würdigung des am 26. November offiziell von saudischen Sicherheitskräften getöteten Saudis Abdul Ilah, der als «einer der Kämpfer des Heiligen Krieges» bezeichnet wird. Der Kommentator behauptet, Ilah werde von US-«Geheimpolizei» in einem arabischen Staat festgehalten, weil er «Christen angegriffen» habe.

Das FBI beschäftigt sich mit dem Video schon deshalb besonders intensiv, weil es für Überraschung gesorgt hat: Es zeigt den Anschlag aufs WTC aus einem Blickwinkel, aus dem bislang keine Aufnahme bekannt gewesen war. Die Frage ist also, wer das Video gedreht hatte und wie Al Qaeda daran gekommen ist. Zudem sind darauf laut CNN Aufnahmen aus Trainingscamps Al Qaedas in Saudi Arabien zu sehen.

Quelle


mit Verweis auf #79 http://www.stock-channel.net/stock-...1537#post481537

Geändert von Ibykus (06.12.2003 um 09:14 Uhr).
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Alt 14.12.2003, 22:34   #135
carlo
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SPIEGEL ONLINE - 12._Dezember_2003,_12:11
URL:_http://www.spiegel.de/wissenschaft/...,277981,00.html


Nostradamus' Visionen

"Zwei Brüder, zerrissen von Chaos"

Seine düsteren Prophezeiungen ängstigen und faszinieren Menschen seit Generationen: Nostradamus, der berühmteste Seher aller Zeiten, kam heute vor 500 Jahren zur Welt. Seine Anhänger glauben bis heute, dass er zahlreiche Katastrophen vorhersagte - vom Londoner Brand von 1666 bis zu den Terror-Attacken auf die USA.

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Carlo
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