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Alt 08.08.2003, 15:02   #76
mfabian
Logiker
 
Benutzerbild von mfabian
 
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 3.691
Posting Re: @mfabian

Zitat:
Original geschrieben von Sydney2002
Hallo mfabian

Kannst Du mir bitte sagen, wo ich den underlying price für Gold betreffend Xaufu am einfachsen einsehen kann.


Underlying von XAUFU ist schlicht der Goldpreis. Intraday - nicht sehr schöh aber aktuell findest Du auf http://www.kitco.com/ rechts oben unter "daily Gold Chart"

Zitat:
Und vielleicht noch eine Einschätzung von Dir. Ich habe bei 0.49 und dann bei 0.4 Xaufu gekauft. Schnitt bei 0.45. Zurzeit liegt der Kurs bei 0.45 / 0.47.
Durchhalten und hoffen oder ohne Verlust aussteigen.?
Besten Dank für eine nachsichtige Antwort.


Wenn Du in Gold investiert bist, brauchst Du etwas Geduld. Wie wir hier bereits diskutiert haben, eignet sich Gold nicht für Intraday-Zocks. Aber mit XAUFU und Laufzeit Dez03 hast Du Dir die notwendige Geduld sozusagen schon eingekauft.

Ich schätze, dass Du gute Chancen hast, XAUFU innert der nächsten zwei Monate für etwa 0.70 verkaufen zu können. Darunter würde ich es nicht machen.

Welche Spitzenpreise wir bis Dezember noch beim Gold sehen werden ist schlecht abzuschätzen. Expertenmeinungen reichen von $370 bis $400. Die 0.70 bei XAUFU werden erreicht, wenn Gold per Ende Oktober auf 370$ steht. Somit wäre 0.70 eher ein relativ günstiger Preis, der Dir aber dennoch 70% Gewinn bringen würde. Kommt die Spitze bereits Mitte Oktober und erreicht $400, wird der Gewinn entsprechend dreistellig sein.

Generell sind die Sommermonate Juli und August recht schwach, was uns Investoren die Möglichkeit gibt, Gold billig einzukaufen und auf die starken Monate September und Oktober zu warten.

Also nur Geduld.

Marcus
__________________
“it wasn’t raining when Noah built the ark.” (Warren Buffet)
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Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser mfabian die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 08.08.2003, 15:21   #77
NfDrag
stock-channel.net member
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: Berlin
Beiträge: 268
Plaudern

hi ho!


Der nachstehende Artikel wurde zuerst im GOLD-EAGLE veröffentlicht. Die deutsche Version ist den www.goldseiten.de entnommen. Die Autoren Dietmar Siebholz und Florian Riedl-Riedenstein sind GATA consultans aus Deutschland und Österreich.


Dietmar Siebholz
(und Florian Riedl-Riedenstein)



BARRICK und seine Derivate - Chancen und Risiken am Goldmarkt



Den nachstehenden Aufsatz habe ich (Dietmar Siebholz) nach Abstimmung mit Florian Riedl-Riedenstein erstellt; es ist mir ein Anliegen, auf die enormen Gefahren hinzuweisen, die durch den engen physischen Goldmarkt, durch den ungeheuren Umfang an Gold-Derivaten und die sich immer mehr aufbauenden Leerverkäufe als Mittel zur Goldpreis-Dämpfung bestehen. Florian Riedl-Riedenstein wird diesen Aufsatz ins Englische übersetzen und ihn an die englischsprachigen Medien übermitteln.


Als ich vor mehr als 10 Jahren im Rahmen einer Tagung mit ausgewählten Bankkollegen über die aus meiner Sicht bedrohliche Lage der deutschen Banken referierte - meine Zuhörer haben mich damals einen notorischen Pessimisten genannt - habe ich mich unter anderen Argumenten auch auf die ungeheuren Risiken bezogen, die die deutschen Banken zum damaligen Zeitpunkt schon im Derivate-Geschäft eingegangen waren. Ich wies die Erklärungen der von Bankvorstände, "wir haben ja für unsere Positionen immer Gegengeschäfte abgeschlossen und führen daher kaum offene Positionen, die uns Risiken bringen..." mit dem Hinweis zurück, dass nur die permanente gute Bonität aller Partnern in der gesamten Kette des Derivate-Geschäftes eine relative Sicherheit bedeuten könne.

Inzwischen haben sich meine damals geäußerten sonstigen Bedenken als richtig herausgestellt; die deutschen Banken befinden sich inmitten eine nachhaltigen Strukturkrise. Ja viel schlimmer noch, sie haben zusätzliche Risiken auf sich geladen, indem sie das damalige Derivate-Volumen unermesslich erhöht haben; dazu stellt sich die Frage, welche Derivate in der vorhandenen Statistiken überhaupt erfasst sind und werden. Gleiches gilt - wie ich von meinen US-Freunden höre - in gesteigertem Masse auch für die großen US-Banken.

Ich wiederhole meine Aussage von 1992, "einer der apokalyptischen Reiter trägt auf seiner Rüstung das Wappen des Derivate-Riesen".

In den Jahren nach 1992 habe ich meine Bedenken mit dem Studium des genialen Black-Scholes-Modell beruhigen können; dieses komplexe und geniale Werk, das aus meiner Sicht zurecht den Nobelpreis zuerkannt bekommen hat, konnte als Sicherheitskonzept für die umfangreichen Derivate herangezogen werden, weil es überzeugende Sicherheitseinrichtungen beinhaltet.

Nun, ich hätte es besser wissen müssen, denn schon einmal in meiner geschäftlichen Vergangenheit habe ich mit einer derartigen Sicherheitsgestaltung äußerst unangenehme Erfahrungen machen müssen: Einer meiner früheren Börsenkollegen aus meiner Zeit als Händler an der Düsseldorfer Börse war bei der damals sehr bekannten Kölner Privatbank I.D. Herstatt als Devisenhändler tätig; die Bank führte hohe Umsätze im Dollar-Future durch und rühmte sich einer effektiven Risikokontrolle ihrer Derivate. Unabhängig davon, ob nun durch Mitarbeiter diese Kontrollen umgangen wurden oder nicht, die Herstatt-Bank ging pleite und wurde aufgelöst.


In der Praxis gilt die alte Börsenweisheit:

Was gelten schon Sicherheitskonzepte und Prinzipien, wenn die Köpfe der Entscheidungsträger
an der Börse von "fear and greed" beherrscht werden?


Als ob es noch eines Beweises bedurft hätte, dass auch die genialsten Kontroll- und Sicherheitsverfahren nicht helfen, wenn die Risikoprämissen falsch eingeschätzt werden oder zwei oder mehrere Risiken gleichzeitig gegen den in den Derivaten unterstellten Trend laufen, konnten wir Ende 1998 vom Untergang des so erfolgreichen Long Term Capital Management Hedgefonds (LTCM) lesen, der das Modell der beiden Nobelpreis so erfolgreich umgesetzt hatte, dass nur ausgesuchten Bank- und andere Institutionen als Investoren aufgenommen wurden. Beim Untergang des LTCM hat die Finanzwelt das erste Mal das Gefühl erfahren dürfen, wie gefährlich überzogene Derivate-Geschäfte für die weltweite Finanzindustrie werden können.

Dass LTCM als Bestandteil seines riesigen Handelsvolumens auch eine Short-Position von ca. 300 Tonnen Gold führte, ist bis heute weder bestätigt noch der Verdacht entkräftet, war doch der Gold-Carry-Trade, eines der todsicheren Tipps in der Investment-Banken-Branche, nämlich das ertragreiche Geschäft mit von den Notenbanken geliehenen Goldbarren und - wie man damals wähnte - ohne Risiko für alle Beteiligten.

Nun wissen wir heute, dass dieses angeblich risikolose Geschäft ein sehr hohes Risiko mit sich bringt, weil das Gut, das hier leerverkauft wird, nicht wie Bonds, Aktien oder Währungen unbegrenzt ins Leben gerufen, emittiert, geliehen oder gedruckt werden kann: Die Goldbestände sind zwar in ihrer physischen Form in großer Menge vorhanden, aber nicht zu allen Bedingungen disponierbar.

Nach den oben geschilderten Erfahrungen mit den Risiken der Derivate-Geschäfte, insbesondere auch unter kritischer Betrachtung der Relation des Anteils der Commodity-Spot-Kontrakte gegenüber den Commodity-"Papier"-Kontrakten dürften sich diese Erfahrungen aus der Vergangenheit bei den Anlagedispositionen lohnen. Was kann das für ein gesunder Markt sein, in dem sich der physische Anteil am Commodity-Umsatz in wenigen Prozenten des Papier-Commodity-Umsatzes darstellt? Seit etwa drei Jahren prüfen die Investoren bei Edelmetall-Minengesellschaften sehr sorgfältig die Hedgepositionen und beurteilen die Vorstände und deren Gesellschaften nach deren Fähigkeit, die Aktionäre an den Chancen und Risiken der sich verändernden Edelmetallpreise direkt zu beteiligen.

Auch dieses Verhalten, das durchaus die Märkte stark beeinflusst, ist das Ergebnis einer kritischen Überprüfung von abnormen Formen des Marktverhaltens.

Fasziniert haben mich bei meinen Untersuchungen der Hedgebücher von Minengesellschaften ganz besonders die herausragenden Konditionen, die sich Barrick bei seinem Investment-Banker gesichert hat. Ich habe aus meiner Sicht solche Konditionen nicht für möglich gehalten, und daher habe ich diese Ausnahmebedingungen und deren Hintergründe einer näheren Überprüfung unterzogen. Bei meinem Misstrauen gegen diese unvorstellbar einseitigen und für BARRICK günstigen Konditionen bin ich davon ausgegangen, dass uns allein schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass an einem derartigen mit erheblichem Risiko ausgestatteten Geschäft ja einer der beiden Vertragspartner oder ein Dritter (Garant) die in den Derivate-Geschäften enthaltenen Risiken tragen muss.

Wenn man die umfassenden Auflagen prüft, deren sich heute ein mit guter Bonität ausgestatteter Unternehmer hier in Deutschland unterziehen muss, um z.B. einen zweijährigen Zinsswap abschließen zu können, dann stellt sich die Frage, welche Sicherheiten ein Goldminen-Unternehmen für einen zeitlich auf 15 Jahre flexibel geschlossenen Forward-Sale-Kontrakt hinterlegen müsste bzw. welche Sicherheiten dieses Goldminen-Unternehmen von seiner Investment-Bank (bei der sich z.B. im Falle JP Morgan Chase noch deren Bonität von AAA inzwischen auf A + reduziert hat) fordern müsste, um absolute Sicherheit für seine Derivate-Geschäfte zu erzielen.

In den Forward-Sale-Kontrakten zwischen BARRICK und JPM-Chase steckt also eine erhebliche Explosionsgefahr für beide Seiten, denn das nicht unerhebliche Risiko kann für den jeweiligen Kontraktpartner zum Todesurteil werden, wenn man einmal den Umfang des gesamten Kontraktvolumens betrachtet: Wenn BARRICK seine Lieferverpflichtungen aus welchen Gründen auch immer nicht erfüllen kann, dann hat JPM eine kaum erfüllbare Lieferverpflichtung, die JPM wohl nicht mehr zu erträglichen Konditionen im Markt decken kann. Vielleicht helfen dann wieder US-Institutionen aus, die man beim Unfall des LMTC als Nothelfer vermutete?

Ich bin sicher, dass JPM inzwischen einige neue Erfahrungen gemacht hat, was die Forward-Sale-Kontrakte angeht: Das Stichwort heisst: Great Central Mines - Yandal - Normandy - Newmont. Newmont übernahm von Normandy das durch das Merger nicht garantierte Hedgebuch dieses Minenstandortes, bei dem in den Jahren der gedrückten Goldpreise die Investment-Banken, darunter auch JPM bei ursprünglich geschätzten Reserven von ca. 6,0 Mio. Unzen 3,7 Mio. Unzen als Sicherheit für Forward-Sale-Kontrakte verwendeten. Heute steht fest, dass lediglich 3,0 Mio. Unzen wirtschaftlich abbaubar sind. Wenn die Investment-Banken auf das Angebot einer freiwilligen Vergleichslösung von NEWMONT in den nächsten Tagen nicht eingehen sollten, werden die Investment-Banken die Yandal-Mine wohl übernehmen müssen: Dann fehlen nach der Übernahme der Mine durch die Investment-Banken zuerst 700.000 bereits verkaufte Unzen Goldes. Darüber hinaus sind und dann sind diese Institute noch verpflichtet, den Goldabbau fortzuführen, um zumindest noch die vorhandenen 3,0 Mio. Unzen zu fördern,um ihren Schaden zu reduzieren, denn eine insolvente Yandal-Mine wird wohl keine physische Unze Goldes abliefern können.

Allein dieser Vorgang belegt, in welchem Risiko sich die Investment-Banken mit ihren Gold-Leihe-Geschäften befinden, und dass es sich nicht nur um rein theoretische Risiken handelt.

Die Fakten, denen sich die Bullion-Banken, die ja bisher bestens an den Gold-Carry-Trade-Geschäften und den Forward-Sales verdient haben, nun gegenüber stehen, zeigen das Risikofeld, das bisher wohl nicht richtig eingeschätzt oder überprüft wurde. Denn bei den komplexen Gestaltungen der vielfachen Übernahmen und Mergers wurde offenbar übersehen, dass die Risiken aus den Derivaten oder Forward-Sales nicht immer von den übernehmenden Firmen übernommen wurde, sondern diese Risiken bewusst oder zufällig bei den ursprünglichen Minengesellschaften verblieb; anders wäre die Androhung eines vollständigen Rückzugs von NEWMONT nicht zu verstehen. Es wird wohl so sein, dass eine volle Haftungsübernahme der Konzernmutter nicht vereinbart wurde.

Ich bin sicher, dass in den Führungsgremien der Bullion-Banken eine hektische Betriebsamkeit ausbrechen wird, und diese prüfen werden, ob noch mehrer "Yandal"-Vertragslücken bestehen. Bei der Gier der Bullion-Banken in den Jahren 1997 bis 1999, so viele Derivate abzuschließen wie möglich, werden sicherlich auch einige weitere Haftungsbegrenzungen und -Ausschlüsse geschehen sein. Wir werden dies sicherlich bald erfahren, denn solche Risiken sollten die Verantwortlichen veröffentlichen. Immerhin gehen diese Risiken und Ausfälle in sehr hohe Millionenbeträge.

Reizvoll ist es auch, den Gedanken, "wer ist von solchen unsicheren Derivate-Konstruktionen noch betroffen?", weiterzuverfolgen. Wir werden nach solchen Vorgängen wie bei Yandal bald wieder von den Goldausbuchungen bei Notenbanken hören, die ja nun entweder die Bullion-Banken zur strikten Rückzahlung jetzt tatsächlich kaum rückzahlbarer physischer Gold-Unzen auffordern oder auf eine Barentschädigung drängen müssen, wenn die Bullion-Banken nicht unter doppelten Druck gebracht werden sollen. Das dürfte äußerst schmerzvoll für die Notenbanken sein, denn einerseits erhöht sich der Bestand an sich stetig abwertendem Dollarguthaben, andererseits reduziert sich das Volumen der nun nicht mehr in die Tresore zurückkehrenden Gold-Unzen, deren Preise eine gesunde Aufwärtstendenz aufweisen.

Solche Vorgänge wie die Lieferung portugiesischen Goldes in die Derivatsverpflichtungen und die wohl bald bekannt werdende Abwicklung der verunglückten Yandal-Kontrakte zeigen aber auch, wie unehrlich, ja sogar kriminell die Handhabung der Notenbanken ist, Gold in den Tresoren und verliehenes Gold (=Goldforderungen) in einer Bilanzposition auszuweisen. Den normal sterblichen Kaufmann in Deutschland erwartet der Besuch des Staatsanwaltes für den Fall einer Insolvenz wegen Verstosses gegen eine Reihe von deutschen Gesetzen. Für Notenbanken gilt dies wohl nicht.

Nun, nachdem die Risiken aus den Forward-Sale-Kontrakten zumindest offen liegen, stellt sich die Frage, wer bei den BARRICK-Forward-Sales nun die Risiken trägt. Dass sie vorhanden sind, dürfte inzwischen unzweifelhaft feststehen, und Yandal gibt hierzu eine zusätzliche Erweiterung des Risikovolumens. Dazu einige erklärende Erläuterungen:

Es ist wohl unwahrscheinlich, dass den beiden Vertragsparteien die mit diesen Geschäften verbundenen Risiken nicht bekannt waren; wenn nicht, dann stehen sie heute mehr denn je fest, zumal sich die Börsenbewertung des einen Partners (Minenunternehmen) sehr unbefriedigend und entgegen der Wertsteigerung seiner "Peers" entwickelt und bei dem anderen (Investment-Bank) das Rating stark heruntergenommen wurde.

Ich habe mir immer die Frage gestellt, wie die "Verkaufspreise" für die Forward-Sale-Kontrakte zustande gekommen sind: Wie kann BARRICK bei einem Marktpreis von damals ca. 280 US$ einen Verkaufspreis von 345 US$ erzielen? Die Erklärung ist einfach: Man hat einen Zusatzertrag aus der Zinsertragsdifferenz pro Jahr (aus dem zu bezahlenden Goldleihe-Zinssatz des Verleihers und dem Zinsertrag aus der aus dem Erlös getätigten Kapitalanlage auf einen vorab definierten Zeitraum) hochgerechnet und dann diesen zukünftigen "Ertrag" in den Basis-Verkaufspreis pro Unze eingerechnet. Diese mit zukünftigen Zins-Margen-Erträgen aufgewerteten "Verkaufserlöse" sind in die Ertragsrechnungen und in die Bilanzen eingeflossen.
Es ist sehr wagemutig, die auf Jahre hochgerechneten Zinsaufwendungen für die Gold-Leihe und die kaum im voraus kalkulierbaren Zinserträge für die Anlage der aus dem Verkauf des geleasten Goldes stammenden Mittel auf lange Sicht mit der erforderlichen Sicherheit zu ermitteln, und dann diese auf Jahre hinaus geschätzten sich multiplizierenden, sich gegebenenfalls gegeneinander aufhebenden Werte in den Forward-Sale-Preis einzubeziehen.

Hier droht bei steigendem Gold-Leihe-Zinssatz (noch nicht eingetreten, aber durchaus bei Verzerrungen am Edelmetallmarkt denkbar) bzw. bei fallenden Zinserträgen (schon eingetreten) ein erheblicher Wertberichtigungsbedarf, der die Erträge bei den Hedgern, aber vor allem bei BARRICK sehr schnell atomisieren könnte. Sind die Verträge zugunsten BARRICK unumstößlich abgeschlossen, dann trägt die Investment-Bank das gesamte oben geschilderte Risiko.


Für mich als in Deutschland ausgebildeten Bankkaufmann ist diese Verbuchungsweise abenteuerlich, aber nach den Erfahrungen mit der ENRON-Buchhaltung, mit der zulässigen Verbuchung von Pensionslasten, mit Pro-Forma Erträgen aus Pensionskassen und generell mit den Pro-Forma-Abschlüssen in den USA scheint diese Handhabung bei BARRICK auch einen Paradigmenwechsel zu bisher üblichen Verbuchungsmethoden darzustellen. Auch wenn diese Buchhaltungspraktiken offiziell in den USA zugelassen sind, nehme ich mir aber die Freiheit, festzustellen, dass diese Buchhaltungspraktiken den Keim des Unterganges in sich tragen. Insoweit schließe ich mich aus voller Überzeugung der Auffassung eines unverdächtigen Zeugen der US-Anlagebranche, nämlich von Warren Buffett an, der die Derivate-Geschäfte in den USA mit finanztechnischen Massenvernichtungswaffen verglich.

Wenn ich die Darstellung der Forward-Sale-Kontrakte aus der BARRICK-Bilanz richtig interpretiere und die Risk-Management-Vorgaben aus dem Black-Scholes-Modell richtig verstanden habe, dann sind bei einem Goldpreis von 360 US$ pro Unze, spätestens aber bei Erreichen von 370 US$ je Unze, gewisse physische Anschaffungen und Gegengeschäfte zwingend erforderlich, um eine Risikoverminderung herbeizuführen. Wenn diese Schwelle für die großen Hedger unter den Goldminen-Gesellschaften gleichzeitig gelten sollte, zumindest aber für BARRICK und PLACER, dann stehen interessante Zeiten ins Haus. Kein Wunder, dass so nachhaltig das Goldpreis-Niveau von 370 US$ verteidigt wird.

Ein zusätzlicher Druck geht vom schwachen Dollar aus. Fest steht, dass mit dem Kursverfall des US$ die Kaufkraft in Gold für die anderen wichtigen Wirtschaftspartner der USA nahezu unverändert geblieben ist, d.h. dass Gold sich kaum in den alternativen Währungen wesentlich verteuert hat, aber nominal in US-Dollar schon erheblich teuerer geworden ist. Die großen US-Hedger bilanzieren jedoch in US-Dollar und haben ihre Kontrakte in gleicher Währung abgeschlossen. Damit gilt: Der Druck aus den Risk-Management-Programmen nach dem Black-Scholes-Modell nimmt allein dadurch zu, dass der US-Dollar fällt, während für die anderen großen Handelspartner der USA der Goldpreis stabil bleibt. Ohne, dass die Goldpreise in den anderen Ländern steigen muss, treten die automatischen Risk-Management-Zwänge bei den Investment-Banken in Kraft. Man kann auch diese Zwänge ignorieren, aber unter dem Druck der Märkte nicht lange...

Für mich sind beide Vertragspartner aus diesen von BARRICK jahrelang als das Non-Plus-Ultra bezeichneten Forward-Sale-Kontrakten höchst gefährdet, denn einer von beiden muss letztendlich das diesen Geschäfte innewohnende Risiko übernehmen. Aber beide behaupten, kein Risiko aus den Vertragsbeziehungen für sich zu sehen. Man wird sehen...
Was bleibt, ist die Frage, wo dieses Risiko in den Bilanzen beider Unternehmen ausgewiesen wird.

Wer trägt denn dann das Risiko dieser Kontrakte? Ist es eine unbekannte (oder bekannte) Macht, weil diese Gold-Forward-Sale-Kontrakte in deren Auftrag oder Interesse geschlossen wurden? Ob es reiner Zufall ist, dass George Bush senior und Mr. Mulroney - früherer kanadischer Premier - im Aufsichtsrat von BARRICK amtierten? Honi soit qui mal y pense...

Mein Resumee: Die jahrelangen Erfolge des Gold-Carry-Trades haben viele übermütig gemacht und die Höhe der eingegangenen Forward-Sale-Volumen in astronomische Höhen befördert. Die Bonität der im Gold-Future-Handel Involvierten ist extrem gesunken. Die Einbahnstrasse der unentwegt nach unten tendierenden Goldpreise existiert auch nicht mehr, die Aufnahmebereitschaft der asiatischen Dollar-Guthaben-Staaten für Gold ist durch die jüngsten politischen Bewegungen erheblich gestiegen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die mir kürzlich von Blanchard & Cie übermittelte Information, die der nach eigenen Angaben größte US-Münz- und Goldhändler in seinen Prozess gegen JPM und BARRICK einbringt, nämlich, dass JPM über Zwischengesellschaften indirekt an BARRICK beteiligt sein soll. Höre ich da im Hintergrund ein Raunen "ENRON, ENRON, ENRON"... ?

Eines ist sicher: Die Zukunft wird interessant, denn entweder regelt der Markt diese unglaubliche Risikoanhäufung, von der alle Parteien behauptet, sie wäre keine, oder im Prozess Blanchard gegen JPM und BARRICK werden neue Tatsachen aufgedeckt, die weitere Risiken offen legen.


Fakten:

• Die Akkumulation von physischem Gold in der östlichen Welt führt zu einer Umverteilung des realen Goldbesitzes im Prinzip von "West nach Ost".

• Bei weltweit weiterhin niedrigem Zinsniveau haben sich die Vorteile des Gold-Carry-Trades aufgelöst.

• Nicht aufgelöst sind die Liefer- oder Eindeckungsverpflichtungen der Hedger und Shortspekulanten im Goldmarkt; Yandal zeigt, welche unbekannten Tretminen in diesem Geschäftsfeld noch unbeachtet herumliegen.

• Der schwache Dollar führt zu Zwangseindeckungen nach den Risk-Management-Regeln, ohne dass Gold im internationalen Vergleich im Preis steigen muss.

• In absehbarer Zeit wird sich herausstellen, wer im Verhältnis zwischen BARRICK und JPM das in den Geschäften enthaltene enorme Risiko zu tragen hat. Der Prozess Blanchard & Cie gegen BARRICK und JPM wird hier neue Erkenntnisse bringen.

• Ob dann noch die neue Maginot-Linie von 370 US$ zu halten sein wird, ist äußerst fraglich.


---


Ergänzender Hinweis der Redaktion:

Unter Gold-Carry-Trade verstehen die Goldfachleute das von den Investment-Banken realisierte Geschäft: Gold leihen von Notenbanken - Verkaufen im Markt - Anlegen des Erlöses in US-Verzinslichen Staatstiteln - Rückkauf des Goldes wenn möglich noch zu Preisen unter den damaligen Verkaufspreise. Damit wurde der Goldkurs im Sinne der Notenbanken und der USA jahrelang gedrückt und ein starker Dollar dargestellt.


Forward-Sale-Kontrakte ist eine Spielart der Warentermin-Handels: Marktteilnehmer verkaufen am Gold-Markt Goldkontrakte mit künftiger Fälligkeit, mit der Absicht, entweder (als Goldminen-Gesellschaft) dieses physische Gold, das noch zu fördern wäre, nach Gewinnung zum Ausgleich der Vorwärtsverkäufe einzusetzen. Dieses Spiel haben aber auch Investment-Banken durchgeführt, die dabei natürlich höchst spekulatives Terrain betreten haben, aber da jahrelang ja alles gut ging. Außer...

Unglücksfall Nr. 1: Long Termin Capital Management Fund mit geschätzten 300 Tonnen
Unglücksfall Nr. 2: Gold und ENRON mit behaupteten 50 Tonnen Gold


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BARRICK: Information zur Auflösung der Silber-Vorwärts-Verkäufe

Über die Vorwärtsverkäufe der Goldminengesellschaften ist in den vergangenen 3 Jahren immer mehr diskutiert und demzufolge immer detaillierter berichtet worden; der Aufwand, z.B. im Jahre 2000 die damals bestehenden Hedge-Positionen aus den Minenbilanzen zu ermitteln oder überhaupt etwas von den Goldminen über diese Kontrakte zu erfahren, war enorm.
Heute berichten die Goldminen fast ausschließlich ohne Druck über ihre Hedge-Positionen.

Ganz anders ist dies beim Silber gewesen; die eingeweihten Marktteilnehmer haben im Hinblick auf die strategische US-Silberreserven nicht danach gefragt, ob und in welchen Mengen Silber-Produzenten ihre Produktion durch Vorwärts-Verkäufe preislich abgesichert haben.

Durch den Druck der kritischen Aktionäre haben die Gold-/und Silberminen wie z.B. BARRICK, HECLA, COEUR d´ALENE u.a. jetzt auch darüber berichtet, dass sie und in welchem Umfang sie Vorwärts-Verkäufe getätigt haben.
Bei BARRICK ist dies durch die Arbeit des Mitarbeiters vom GATA-Mitglied und GATA-Anwalt Reg Howe (Bob Landis) durch das Essay "Readings of The Book of Barrick" bekannt geworden. BARRICK hat zwischen 35 und 36 Mio. Unzen ohne Vereinbarung von Ablaufterminen vorwärts verkauft. Für weitere (geschätzte) 15 Mio. Unzen hat BARRICK CALLS geschrieben; insgesamt dürfte BARRICK mehr als 50 Mio. Unzen Silber short sein, sei es über "defered forward-sales", sei es über "geschriebene" Calls auf Silber.

Das macht ca. 10 % der jährlichen Silber-Minenförderung von ca. 535 Mio. Unzen aus.

Die Sensation ist jedoch, dass wohl im Zusammenhang mit dem neuen CEO auch im Bezug auf Silber ein Umdenken stattgefunden haben muss, sonst würde im Quartalsbericht (der am 13-02-2003) veröffentlicht wurde) nicht der Hinweis stehen, dass 14,3 Mio. Unzen als normale Verkäufe angesehen werden, in die jetzt die physische Ware hineingeliefert werden soll und die separate Gruppe von shorts mit 21 Mio. Unzen durch finanzielle Massnahmen "gesettlet" werden soll; das bedeutet, dass diese Kontrakte am Terminmarkt einzudecken wären.

Die geschriebenen CALLS werden nach den Aussagen des Quartalsberichtes von BARRICK finanztechnisch dann ergebniswirksam verbucht, wenn sie vorkommen, also fällig werden; das bedeutet, dass diese geschriebenen Calls nicht mehr verlängert werden sollen.

Für den Silbermarkt ist dieser kleine Hinweis im Quartalsbericht eine Sensation: BARRCK erklärt aus meiner Sicht überdeutlich, dass sie diese Positionen auflösen wollen und somit dem physischen Markt ca. 14,3 Mio. Unzen entziehen und am Terminmarkt als Käufer von weiteren 21 Mio. Unzen auftreten werden.

Bei den sich stetig ausweitenden Anwendungen, die zunehmend für Silber erschlossen werden, wird sich im physischen Markt eine Marktenge ergeben; während der Terminmarkt nun auch noch durch die BARRICK-Transaktionen einen zusätzlichen Impetus erfahren wird.

Ich gehe davon aus, dass sich die Teilnehmer am Silbermarkt nach diesen grundsätzlichen Änderungen beim Verhalten eines der Hauptmarktfaktoren neu orientieren müssen.


---


Übersetzung der Anlage zum Quartalsbericht von BARRICK (veröffentlicht am 13-02-2003)

Beginn der Übersetzung der BARRICK-INFORMATION: "(GOLD-LEIHE)" Fortsetzung...
Seite 25 - Notes To Financial Statements

"Das Engagement in Gold-Leih-Kontrakten ist separat von unseren Gold-Verkaufskontrakten mit verschiebbaren Lieferungen verbucht und deren wirtschaftliche Auswirkungen schlagen sich in unseren Gewinnen in jedem Quartal als Teil der nicht-Hegde bezogenen Gewinne (Verluste) nieder.

Dieses Gold-Leihe-Engagement umfasst 6,4 Mio. Unzen, deren Fälligkeiten zwischen 2004 und 2012 liegen und von denen überwiegend Kontrakte betroffen sind, bei denen die erwartete Lieferdaten nach dem Jahr 2006 liegen.


KONTRAKTE MIT VARIABLEN GOLD-VERKAUFS-PREISEN

Solche Kontrakte sind Gold-Verkaufs-Abschlüsse, bei denen eine spezielle Menge Goldes zu einem künftigen Datum auszuliefern sind, wobei wir (d.h. BARRICK) das Datum festlegen können. Diese Kontrakte haben ein endgültiges Auslieferungsdatum bis zu 15 Jahre nach dem Abschlusstag, aber wir haben das Recht, das Auslieferungsdatum innerhalb der 15 Jahres-Perioden jederzeit selbst zu bestimmen. Alle diese Verkaufskontrakte mit variablem Auslieferungsdatum haben zu erwartende Auslieferungstage nach dem Jahre 2007. Der Kontraktpreis entspricht dem Spot-Preis des Abschlusstages unter Berücksichtigung eines besonderen, aber begrenzten ("capped" Prämienzuschlags, der sich aus den Marktvorgaben für die Abschlussperiode ergibt.

(Hinweis Dietmar Siebholz: BARRICK setzt als "Verkaufspreis" nicht den zugrundliegenden Spotpreis (=Tagespreis) ein, sondern schlägt gleich den mit der Investment-Bank für die Mindestlaufzeit ausgehandelten Zinsdifferenz-Betrag (dieser ergibt sich aus dem Aufwand für die Gold-Leihe und dem Zinsertrag für Anlage der aus dem Verkauf des Goldes erzielten Beträge zusammen) dem Verkaufspreis zu. Nach meiner Meinung eine höchst gefährliche Handhabung, die voraussetzt, dass der Vertragspartner (z.B. JP Morgan-Chase) sowohl die Leihzinsen seinerseits bei den Verleihern, in der Regel: Notenbanken - langfristig gesichert hat und gleichzeitig auch die Zinserträge aus den vereinnahmten Gold-Verkaufserlösen ebenso gesichert sind).

Die Kontraktpreise werden in der gleichen Weise justiert wie bei den Spot-Deferred-Kontrakten, bei denen die Zwischen-Daten der Lieferungen ebenfalls nach dem Jahre 2007 liegen. Bestimmte Teile dieser Kontrakte haben einen besonderen Minimalpreis ("floor".


SILBER-VERKAUFSKONTRAKTE MIT AUSGESCHOBENEN LIEFERTERMINEN UND GESCHRIEBENE (=VERKAUFTE) SILBER-KAUFOPTIONEN

Silber-Verkaufskontrakte mit verschiebbaren Lieferterminen haben die gleiche Ausgestaltung und den gleichen Preismechanismus wie die gleichartigen Gold-Kontrakte. Ein Teil dieser Kontrakte mit einem Umfang von 14,3 Mio. Unzen wurde als normale Verkäufe gebucht, da es wahrscheinlich ist, dass wir die Silberproduktion physisch zur Erfüllung dieser Kontrakte einliefern werden.

Bei einer gesonderten Gruppe von Verkaufs-Kontrakten mit einem Volumen von insgesamt 21 Mio. Unzen beabsichtigen wir, diese finanziell auszugleichen. Daher sind diese Kontrakte als "Derivate" unter der Position FAS 133 verbucht.

(Hinweis Dietmar Siebholz: Offenbar sollen diese Kontrakte am Future-Markt ausgeglichen, d.h. gedeckt werden. Das könnte nicht nur dem Spot-Markt durch die o.g. Maßnahmen, sondern auch dem Future-Markt erhebliche Impulse geben).
Bis zum 8. November 2002 wurden diese Kontrakte unter Marktkonditionen bewertet ("marked-to market", da wir diese Kontrakte als Cash-Flow-Absicherung gekennzeichnet haben.

Veränderungen beim fairen Wert unserer geschriebenen Silber-Kauf-Optionen werden bei den Erträgen verbucht, sobald sie auftreten.

Ende der BARRICK-Mitteilung



Abschließender Kommentar D. Siebholz:

BARRICK beschreibt zur Klarstellung seiner besonderen Konstruktion bei den Spot Deferred Sales nochmals die Einzelheiten; für mich ergibt sich die Frage, wer bei dieser für BARRICK an sich risikolosen Vertragsgestaltung das nicht unerhebliche Gesamtrisiko trägt. Man muss beachten, dass hier erhebliche Volumen von Millionen Unzen nach diesem Verfahren behandelt wurden und die Risiken in folgenden Grundlagen verborgen sind:



1.
Der Vertragspartner muss seine Gegengeschäfte über die Goldleihe ebenso variabel gestalten, wie sich dies bei BARRICK darstellt; jede andere Festlegung führt zu erheblichen Konvergenz-Abweichungen und Risiken, z.B. dann, wenn die Verleiher bei gesunkener Bonitätsbewertung des Investment-Bankers die Verleihungen nicht mehr prolongieren und auf physischer Lieferung bestehen, BARRICK aber zu solcher nicht vertraglich verpflichtet ist.


2.
Der höhere Kontraktwert (Goldpreis zzgl. zugerechneter Zins-Differenz-Ertrag) muss über festgeschriebene Soll- und Habenzinsen-Margen belegt sein; wenn ein Verleiher (in der Regel: Notenbanken) die Leihzinsen während der 15-jährigen Periode wesentlich erhöht und/oder der Zinsertrag für die Anlage des Erlöses aus dem Verkauf des geliehenen Goldes gegenüber der Ausgangskalkulation zurückgeht, dann steigt das Risiko ins Unermessliche.


3.
Fest steht für mich, dass die Vertragsgestaltung einseitig positiv für BARRICK ist, dann ist für die Existenz seines/seiner Vertragspartner zu fürchten, wenn sich Marktänderungen bei den Leihzinsen, bei der Rückforderung der geliehenen Goldmengen vor Ablauf der 15-jahres-Frist oder ein Rückgang der kalkulierten Anlagezinsen ergeben. Da die meisten der abgeschlossenen Kontrakte mit JP Morgan Chase vereinbart sind, ist daraus abzuleiten:

- a) Die Zündschnur ist bei JP Morgan an beiden Seiten angezündet worden, denn auf solch lange Sicht können alle Veränderungen sich zu Negativst-Folgen addieren.


- b) JP Morgan hat diese ("Harakiri"-)Konditionen nicht fürs eigene Risiko übernommen, sondern für andere (..die Bank hat schon immer für das Government Aufgaben übernommen...). Dann kann JP Morgan auch für den Fall des Falles mit einem Bail-Out rechnen.


- c) Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Bank die Konditionen-Gleichheit von Aktiv- und Passivgeschäft ignoriert. Die Geschichte hat uns aber gelehrt, dass derartige Geschäftspraktiken ("mach aus kurzem Geld langes Geld und Du wirst reich"...) bislang immer beim Insolvenzverwalter geendet haben.


- d) Wenn aber BARRICK Sondervereinbarungen in den Kontrakten unterschlägt oder falsch interpretiert, dann gibt es nur eine Konsequenz: VERKAUFEN und für Hartgesottene: SHORT GEHEN.


- e) Aus den oben geschilderten Fakten ist zu ersehen, dass bei einer Fortsetzung des Bull-Marktes für Gold und bei einer (eventuell durch BARRICK durch seine oben beschriebenen Deckungsmaßnahmen für die SILBER-Derivate auch selbst ausgelöste) Hausse beim Silber entweder BARRICK selbst oder seine Investment-Banken - insbesondere J.P. Morgan Chase auf der Strecke bleiben wird. Vielleicht klärt sich die Risikolage durch die Verhandlung beim von BLANCHARD & Cie, New Orleans ausgelösten Prozeß gegen BARRICK und J.P.Morgan Chase, bei dem Blanchard wegen der Manipulaton des Goldpreises Schadensersatzansprüche gegen BARICK und JPM geltend macht.


Wie ich hörte, soll es aber Blanchard vor allem darum gehen, im Rahmen des US-Prozeßverfahrens Rechte auf Auslieferung von bestimmten Urkunden zu erhalten, die Aufklärung über die Inhalte der außergewöhnlichen Vertragsgestaltung zwischen BARRICK und JPM geben können.

Wenn dies geschieht, dann ist damit zu rechnen, dass einer der beiden Vertragsparteien umfassende Probleme offen legen muss, oder die US-Regierung die indirekte Marktbeeinflussung durch Einschaltung von JPM und die "außergewöhnliche Sonderkonstruktion" des BARRICK-Hedgebuches eingestehen muss.

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gruss drag
NfDrag ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser NfDrag die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 08.08.2003, 20:23   #78
syracus
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MACD beachten, hat ein "Dreieck", beginnend mit dem Peak Mitte 02, aufgelöst ......



:

syr
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Alt 09.08.2003, 03:23   #79
mfabian
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Zitat:
Original geschrieben von NfDrag
In den Forward-Sale-Kontrakten zwischen BARRICK und JPM-Chase steckt also eine erhebliche Explosionsgefahr für beide Seiten, denn das nicht unerhebliche Risiko kann für den jeweiligen Kontraktpartner zum Todesurteil werden, wenn man einmal den Umfang des gesamten Kontraktvolumens betrachtet: Wenn BARRICK seine Lieferverpflichtungen aus welchen Gründen auch immer nicht erfüllen kann, dann hat JPM eine kaum erfüllbare Lieferverpflichtung, die JPM wohl nicht mehr zu erträglichen Konditionen im Markt decken kann. Vielleicht helfen dann wieder US-Institutionen aus, die man beim Unfall des LMTC als Nothelfer vermutete?


Ich muss zugeben, dass ich etwas Schwierigkeiten habe, den Artikel richtig zu begreifen.



Ausgangssituation:
Ich, die Goldmine habe folgendes Problem: Es kostet mich $250, eine Unze Gold zu fördern. Als der Goldpreis (2001) auf $275 gesunken war, bekam ich Angst: Was tun, wenn der Goldpreis unter $250 sinkt?

Um dieses Risiko auszuschliessen, gehe ich (Barrick) einen Vertrag (= Hedging) mit einer Bank (JPM) ein. Ich verpflichte mich, die nächsten 5 Jahre, jeweils 1 Mio Unzen Gold zu liefern und die Bank garantiert mir dafür einen Preis von $280 pro Unze. Den Rest meiner Produktion (vielleicht eine weitere halbe Million Unzen) muss ich selbst zum aktuellen Marktpreis verkaufen.
Somit habe ich 2/3 meiner Goldproduktion "gehedged".

Ich (Goldmine) mache also einen Kontrakt in dem ich mich im voraus verpflichte, soundsoviel Gold zu verkaufen ==> Forward-sale contract

Soweit zur Begriffsdefinition von Forward-sale contract und Hedging.

Für die Goldmine ergibt sich somit der Vorteil, dass ein gewisser (bis 100%) Teil der Produktion zu einem fixen und rentablen (d.h. zumindest kostendeckenden) Preis verkauft werden kann. Der Kontrakt ist also ein sanftes Ruhekissen, sollte der Goldpreis unter die mir zugesicherte Schwelle von $280/oz sinken.

Nachteil: Wenn der Goldpreis steigt, mache ich kaum zusätzlichen Gewinn: Auch wenn der Goldpreis bei $500 liegt: Der Kontrakt verpflichtet mich, and JPM jährlich 1 Mio oz Gold zu liefern, und zwar zum Preis von $280!

Für die Bank ergibt sich auf der Gegenseite ein Gewinn, wenn der Goldpreis über die im Kontrakt festgelegte Summe von $280 steigt: Derzeit kriegt sie pro Jahr eine Million oz Gold für $280 und kann das Gold auf dem Markt für $352 verkaufen.

Goldminen, die stark gehedged sind profitieren - im Verhältnis zu ungehedgten Konkurrenten - wenn der Goldpreis sinkt: Während der Konkurrent kaum noch die Förderungskosten decken kann, kann die gehedgte Goldmine weiterhin rentabel arbeiten und ihren Aktionären Dividenden zahlen.

Andererseits profitieren bei steigenden Goldpreisen die ungehedgten Goldminen eins-zu-eins von der Preissteigerung beim Gold während die gehedgten ihre Forward-sale Kontrakte als Belastung empfinden müssen.

Fazit: Bei steigenden Goldpreisen müssen sich Goldminen, die gehedged haben in dern A... beissen, während die sich Banken ins Fäustchen lachen können.

Daraus müsste man schliessen können, dass JPM und andere Investment Banken an einem steigenden Goldpreis interessiert sein sollten!

Sind sie aber nicht! Im Gegenteil: JPM und Co versuchen verzweifelt, den Goldpreis unten zu halten. Ein Paradoxon, oder?

[b]Ob mir bitte einer der Gold-Experten erklären kann, wo in meiner logischen Kette der Fehler versteckt ist?[b] :

Marcus
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Alt 09.08.2003, 08:05   #80
niemandweiss
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Post von http://www.mahendraprophecy.com/nex...predictions.asp
Thema: Gold will rule this century
Datum: 08.08.2003 17:16:16 Westeuropäische Sommerzeit
Von: mahendra@mahendraprophecy.com


I still remember on the 9th September 2001, in an interview I made at 1.30pm at SABC TV in Johannesburg. There were five most important predictions that I made on that day:
1. South Africa economy will rise because of the Gold rise.

2. Extensive terriorist attacks against the USA.

3. Collapse of US dollar - Major scandal will come out on counterfeit of the US dollar note; this would be one of the reasons the dollar will collapse in the international market.

4. Aids cure will come by the end of the year 2003.

5. Last but not lest, and the most important prediction was; gold will rule this century and the prices of gold will rise for the next 51 years.


Many other predictions I made on that day in the interview I have them videotaped. Whenever bear cartel of gold they confuse me, same day I play repeatedly that videotape, I mostly watch that part about the gold and I try to read again in that tape; my body language, eyes movements and my voice the way they were responding it was in a unique way. That was the message and calculation is astrology.


One more thing that I want to openly share with you is a very personal experience that I had on my 23rd birthday in September 1991, I was seated with a good friend of mine in his home having a cup of tea at around 7.00pm and I suddenly told him that I think I have a unique relationship with gold and that a time will soon come when I will be predicting on gold and Gold would move with my thoughts accordingly.

On the day of the interview I wanted to speak much more on gold but time was not on my side since there was a time limit of 30minutes only, so I had to give maximum information in brief words (I wanted to explain in full details why I said gold would rule this century and what the future holds for gold and why it would remain strong.)


My sentence was “gold will rule the century”, it will be rising soon and bottom-out on 27th November 2001, gold companies and investors will make fortune in long terms. Prices of gold will reach $1600 in a few years time. This was what I said in the interview but let me explain more on what I wanted to say and why I recommended my closest people and public to remain invested in gold. This century started with Jupiter. Jupiter has a unique relationship with gold but there are negative planets which give negative impact for short term, like in our life time is not always the same, even the brilliant people, technical analyses or knowledgeable speculators also make losses in the market. Whenever the time is negative, gold prices come down for short period.


I have been watching and reading closely the movement of gold for the last 18months, gold is trading very strongly above $300, that shows a very strong strength in prices and future trend, also the gold stock are performing well and the mostly gold investors have made money and mighty few have lost because of bad luck in chart. I still hold my prediction for gold to cross $400 and Silver to cross $6.00 soon. Next week major price movement will come in gold and silver, at the time I am writing this article gold is trading around $353 and silver $5.03, I am expecting major rise next week.


Changes of Jupiter from the 3rd week of July 2003 are giving signals for gold/silver prices towards the up-ward movements. Time changes peoples’ minds i.e. after 1996 many started investing in technology because of Saturn pulling power (but stayed for short period) and now Jupiter is doing for gold and good news is that it will do for long period. Like 18months before people were very optimistic on gold and gold stocks but slowly the gold prices moved up and people were slowly joining the crowd, more people will join in the crowd to come and put their money in a safe place, and that’s in gold.


Big and small investors will join in the crowd this will make gold reach $1600 and ounce, then there will be a drastic fall because the energy has to divert, after sunshine the sun has to set, prices will come down to around $1000 ounce and the future range of gold will be $1000 to $1600 from the year 2010 to 2018.



I dont want to write a lengthy clarifications, I know some people from gold community are still optimistic about my gold and silver predications.


Some thing off track, I am writing here because I felt it. I think each human should respect each other because in each human being there is a God. I think everyone has a unique ability we better develop a good path we all know ourselves better and I am sure the day we all know ourselves fully we will do something good to the community and the world, I want to continue my life towards astrology, the great signs of astrology and whenever I get a message I pass it on to you. If one has lost money through my advise, I sincerely ask for their forgiveness because I want to remain your friend for the remaining days of my life.

God bless.

Yours,

MAHENDRA SHARMA.
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Alt 09.08.2003, 19:17   #81
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Oh no , Mahendra schoen wieder


COTS ... die "specs" sind immer noch mega long ... aber letzte Freitag hat ein paar gegrillt ...



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Alt 09.08.2003, 19:20   #82
Vetinari
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Hamilton schoen wieder in Bull modus ...



ganze hier ... http://www.zealllc.com/2003/goldstk2.htm

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Alt 09.08.2003, 20:10   #83
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Und wer in Silber verliebt ist ... achtung ...




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Alt 10.08.2003, 03:49   #84
mfabian
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Zitat:
Original geschrieben von Vetinari
Und wer in Silber verliebt ist ... achtung ...



Gemäss den COT-Daten sind die Coms schon den ganzen Gold-Bullen lang permanent Short. Bei Silber ebenfalls und Silber ist im Juli trotzdem um 12.1% gestiegen.

Ich finde COT-Daten gut als Indikator für Indizes und Währungen aber bei Gold und Silber sind die professionellen Shorties drin: JPM-Mafia bei Gold und Rot-China im Silber.

Marcus
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Alt 10.08.2003, 04:39   #85
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Posting Gold-Standard


Money is the common denominator of all economic transactions. It is that commodity which serves as a medium of exchange, is universally acceptable to all participants in an exchange economy as payment for their goods or services, and can, therefore, be used as a standard of market value and as a store of value, i.e., as a means of saving.

The existence of such a commodity is a precondition of a division of labor economy. If men did not have some commodity of objective value which was generally acceptable as money, they would have to resort to primitive barter or be forced to live on self-sufficient farms and forgo the inestimable advantages of specialization. If men had no means to store value, i.e., to save, neither long-range planning nor exchange would be possible.

...

A free banking system based on gold is able to extend credit and thus to create bank notes (currency) and deposits, according to the production requirements of the economy. Individual owners of gold are induced, by payments of interest, to deposit their gold in a bank (against which they can draw checks). But since it is rarely the case that all depositors want to withdraw all their gold at the same time, the banker need keep only a fraction of his total deposits in gold as reserves.

...

When banks loan money to finance productive and profitable endeavors, the loans are paid off rapidly and bank credit continues to be generally available. But when the business ventures financed by bank credit are less profitable and slow to pay off, bankers soon find that their loans outstanding are excessive relative to their gold reserves, and they begin to curtail new lending, usually by charging higher interest rates. This tends to restrict the financing of new ventures and requires the existing borrowers to improve their profitability before they can obtain credit for further expansion. Thus, under the gold standard, a free banking system stands as the protector of an economy's stability and balanced growth.

...

In the absence of the gold standard, there is no way to protect savings from confiscation through inflation. There is no safe store of value.

...

Deficit spending is simply a scheme for the confiscation of wealth. Gold stands in the way of this insidious process. It stands as a protector of property rights. If one grasps this, one has no difficulty in understanding the statists' antagonism toward the gold standard.



Zitate von - und jetzt haltet Euch fest - : Alan Greenspan (1966)

Er hat nie ein Wort dieses Essays zurückgenommen.

Quelle: http://www.321gold.com/fed/greenspan/1966.html

Marcus
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Alt 10.08.2003, 11:18   #86
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Der dümmste Grund, eine Aktie zu kaufen, ist weil sie steigt (W. Buffet)

Geändert von pheidros (13.09.2003 um 19:13 Uhr).
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Alt 10.08.2003, 13:08   #87
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Silver:



to much open interests, bearish.......

Gold:



OI .....

ps. Gegen COT's wetten geht zu 99% ins Auge .

syr
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Alt 10.08.2003, 14:25   #88
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Zitat:
Original geschrieben von syracus
Gold:

ps. Gegen COT's wetten geht zu 99% ins Auge .
syr


Genau das streite ich (bei Gold und Silber) eben ab. Guck mal weiter oben, wir haben jabeide Postings übereinander, COTs und Gold-Chart von Hamilton:

Gold-Bulle seit Anfang 2002 und die Coms permanent Short.

Irgend wer, verkauft da wie gestört Gold und das Zeugs steigt und steigt. Ich glaube wir wissen auch, wer da verkauft und warum

Bei Silber allerdings ein anderes Bild. Wer shortet da wie verrückt? Sind es die Chinesen, die billig die Silberbestände cornern wollen?

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Alt 10.08.2003, 18:20   #89
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Schau, du kannst es versuchen, ich geb dir eine Erfolgschance von 5% . Klar sind die COMs short. Aber wer ist auch noch bei den COMs drunter ? Produzenten... Und einfach mal genau auf die OI und den Kursverlauf bei Gold achten. Möglich dass sie ein neues 5-Jahreshoch hinbringen, aber wenig wahrscheinlich.... Die Warnung im Borsi kommt noch....

syr
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Alt 10.08.2003, 18:46   #90
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pm 2x. :
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