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Alt 20.03.2009, 17:09   #136
salazie
le rouge et le noir
 
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Zitat:
Zitat von Aphex

Ihr meint doch die Lücke zw. dem 13. und 17. Feb. ?
Die taucht nur bei bigcharts auf, dürfte ein Fehler sein.

13.02. Low 7.840,45
17.02. High 7.845,63



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Alt 20.03.2009, 17:26   #137
lunar
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Benutzerbild von lunar
 
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[AIG, GS] Goldman CFO says firm "probably" made money on AIG decline
11:49 AM ET, Mar 20, 2009

[AIG, GS] Goldman didn't discuss AIG trade with Treasury's Paulson:CFO
11:49 AM ET, Mar 20, 2009

[AIG, GS] Goldman rejected offers to settle AIG trades at discount:CFO
11:49 AM ET, Mar 20, 2009

Pack
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***************http://www.poodwaddle.com/worldclock.swf ***************
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Alt 20.03.2009, 17:29   #138
lunar
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Bernanke to small banks: Don't let fear drive loan decisions (der kann gut reden )
12:00 PM ET, Mar 20, 2009

Bernanke: Fed had no other choice than to rescue big firms (Filz unter sich )
12:00 PM ET, Mar 20, 2009

Bernanke: Fed to watch bank pay, bonus issues closely
12:00 PM ET, Mar 20, 2009

Bernanke: Fed pleased so far with new credit-easing policy (so far )
12:00 PM ET, Mar 20, 2009
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Alt 20.03.2009, 18:00   #139
_SL_
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so da is er erst mal durch der dicke..
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...
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Alt 20.03.2009, 18:58   #140
Mercator
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Plaudern

Damit die Damen nicht immer nur mt Steinbrück tanzen müssen.


Als ein Schweizer Journalist fragte, ob sein Land nun auf die Schwarze Liste der OECD komme, konnten sich die drei auf dem Podium ein Grinsen nicht verkneifen. Die Liste habe ja offensichtlich schon eine gewisse Wirkung erzielt, bemerkte die Kanzlerin spitz. Steinbrück sagte, jedes Land habe sein Schicksal selbst in der Hand. Er wolle jedoch nicht nur Ankündigungen sehen, sich künftig an die OECD-Standards zu halten, sondern Beweise. Es sei Deutschland sehr ernst damit, drohte er.

Auch Merkel erhöhte den Druck. Beim G-20-Gipfel müssten "qualitative Fortschritte" erzielt werden, forderte sie. Die EU sei sich einig, dass man die Regulierung der Finanzmärkte "sehr stark nach vorn" bringen wolle. Die Entschlossenheit der EU könne gar nicht unterschätzt werden, assistierte Steinmeier.
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Alt 20.03.2009, 19:11   #141
Mercator
Deflator
 
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Fisch

Beim S&P ist der am Mittwoch gestartete Helikopter schon ins Trudeln geraten.


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Alt 20.03.2009, 19:16   #142
Mercator
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Beiträge: 5.149
Face2

Bei den Zinsen ist auch schon ein Viertel des Druckerpressenrückgangs wieder aufgeholt.

Eigentlich sollten die Zinsen steigen, wenn ein Land seine Währung kaputt macht.
Aber ob der Markt soviel gesunden Menschenverstand zusammenkratzen kann?

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Alt 20.03.2009, 19:49   #143
paule2
Graf Draghila von Blütanien
 
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Ort: Perle von Südbaden
Beiträge: 23.005
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Zitat:
Zitat von Mercator

Beim S&P ist der am Mittwoch gestartete Helikopter schon ins Trudeln geraten.




Noch kann sich der Müll bei ca. 750 stabilisieren. Irgendwo müssen die frischgedruckten Blüten ja hin.



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Gruß paule2


Unser Geld ist sicher. Darauf würde ich schwören, aber keinen Cent drauf wetten!






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Alt 21.03.2009, 10:26   #144
salazie
le rouge et le noir
 
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Registrierungsdatum: Nov 2005
Beiträge: 13.982
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>After several days of sharp gains, stocks ended the week with a session that saw major averages retreat once again. The Standard & Poor’s 500-stock index pulled back after bouncing off its 50-day moving average amid an active day where more than 2.46 billion shares changed hands on the New York Stock Exchange. Next week brings a slew of economic data, with key releases on housing sales, durable-goods orders, and personal income and spending, and that will segue into the early days of the earnings warnings season, a potential pitfall because of the renewed optimism that investors have ginned up in the last week or so. Strategists at BNY ConvergEx write this week that the rally could continue to run for a while, but the stress tests of the large banks and the likelihood of reduced earnings expectations will act as obstacles to a sustained advance in stocks. The hope, of course, comes from the Fed’s decision to use quantitative easing to try to resuscitate the markets, and the outlook here remains uncertain. Certainly shares got a jolt from the Fed’s decision to buy $300 billion, but that’s a small fraction of the existing Treasury market and the steady reduction of positions in U.S. debt by foreign investors may serve to offset this. The time-buying measure undertaken by the Fed will only work if the banking system is nursed to health, counterparty risks dissipate as a force holding back lending, and markets smooth out. “The Fed measures will increase the broad money supply, which should lower long-term interest rates and make it easier for banks to lend,” write analysts at Markit Group. “But it has become clear that the transmission mechanism from the central bank to the private credit markets is not functioning correctly, and the Fed measures will not be effective if banks decide to hoard cash.”<

quelle

eine kurze erholung zum wochenende tut der aktuellen bärenmarktrallye ganz gut - bis die ersten heftigen gewinnwarnungen für q1 eintreffen
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Alt 21.03.2009, 11:57   #145
Mercator
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Erzählen

Zitat:
Zitat von Mercator

Ich bin immer wieder erstaunt, wie **** hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Alles was der Tagesanzeiger-Artikel den deutschen Banken vorwirft, sind Dinge, um die es gar nicht geht. Diese Dinge sind den Schweizer Banken heute erlaubt und sollen ihnen auch zukünftig erlaubt sein.

Schweizer Banken sollen auch zukünftig nicht daran gehindert werden, für Personen mehrere Konten zu eröffnen.
Schweizer Bankangestellte sollen auch zukünftig ihre Kunden nicht ausforschen.
Schweizer Banken sollen auch zukünftig die Korrespondenz mit ihren Kunden nach deren Wunsch erfüllen.

Das sind alles keine Straftatbestände und in Deutschland wie in der Schweiz erlaubt.

Worum es geht, ist, dass in Verdachtsfällen über Kontoinhaber Auskunft gegeben wird. Das hat die Schweiz bisher verweigert.


Und warum können Schweizer mit deutschen Konten Steuern hinterziehen?

Dies erklärt der Tagesanzeiger-Artikel gut. Der deutsche Bankangestellte sagt nicht, dass das Konto vor Nachforschungen der Schweizer Behörden sicher ist. Er sagt lediglich, dass es für die Schweizer Konten noch nie eine Anfrage gegeben hat. Dies ist auch logisch. Schließlich kann die Schweiz nicht dem Ausland gegenüber Rechtshilfeersuchen strikt verweigern und gleichzeitig selbst in Deutschland entsprechende Anfragen stellen.

Für Schweizer ist es daher völlig gefahrlos, in Deutschland Steuern zu hinterziehen, außer sie haben zuhause per Schriftverkehr alles schwarz auf weiß dokumentiert. Es wird jedenfall nie eine Schweizer Steuerbehörde in Deutschland Nachforschungen anstellen, die man umgekehrt den deutschen Behörden in der Schweiz verweigert. Die Schweizer Steuerhinterziehungsgesetze schützen damit auch die Schweizer, die im Ausland (wo auch immer) Steuern hinterziehen.

Die Schweizer könnten zwar Auskunft verlangen tun es aber nicht. Für die Schweiz ist das Geschäft unter dem Strich positiv, weil die Summen die in der Schweiz angelegt sind weit höher sind, als umgekehrt Schweizer ins Ausland bringen.

Ich hoffe, dass es bald andere Regelungen gibt und die Schweiz auch in Deutschland ihren Steuerhinterziehern nachspürt.

Wenn man etwas zu den Fakten zu schreiben, ist es recht ruhig.
Dafür ist die Aufregung um Peitschen, Indianer und die Moral umso größer.
Eine allgemeine Diskussion um das "Die anderen sind viel schlimmer." und "Schlägst Du mich, dann hau ich Dich." ist halt viel schöner. Und auch persönlicher.


Deshalb sind die Talkshows von Nachmittag bis zu Christiansen-Tralala so beliebt.
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Alt 21.03.2009, 12:45   #146
salazie
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Zitat:
Zitat von Mercator

Wenn man etwas zu den Fakten zu schreiben, ist es recht ruhig.
Dafür ist die Aufregung um Peitschen, Indianer und die Moral umso größer.
Eine allgemeine Diskussion um das "Die anderen sind viel schlimmer." und "Schlägst Du mich, dann hau ich Dich." ist halt viel schöner. Und auch persönlicher.


Deshalb sind die Talkshows von Nachmittag bis zu Christiansen-Tralala so beliebt.



mittlerweile haben wir doch das thema schon x fach durchgekaut - wenn ich mir die alltägliche situation in deutschland und die politik dieser regierung anschaue, dann weiss ich, was ich von der pseudo radikal angehauchten rhetorik der sozialdemagogen a la steinbrück zu halten habe: eine verlogene inszenierung zur ablenkung.
zumwinkel war beispielsweise das bauernopfer als die ikb mit 10 mrd. in der schieflage war und jetzt dient der steinbrücksche kampf gegen steueroasen u.a. der populistischen wahlkampfpositionierung und der ablenkung von milliardensubventionierungen für banken und industrie.


diese show wird meines erachtens durch die realen erfahrungen mit dieser kaste permanent entlarvt - andere, wie du, glauben noch daran.


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Alt 21.03.2009, 13:08   #147
_SL_
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tag..

musst ich dann doch noch fix am freitag mich von meinen calls verabschieden , bevors dann richtig bergab ging.
mal schaun, obs an folgender marke erst mal hält und noch mal nach oben rennt..
bin weiterhin auf jahressicht noch bullish mit ziel um die 9.000 beim DOW..
schaut auch letzten umsätze..

na denn..
Angehängte Grafiken
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Alt 21.03.2009, 13:43   #148
Mercator
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Augen verrollen

Zitat:
Zitat von salazie

mittlerweile haben wir doch das thema schon x fach durchgekaut - wenn ich mir die alltägliche situation in deutschland und die politik dieser regierung anschaue, dann weiss ich, was ich von der pseudo radikal angehauchten rhetorik der sozialdemagogen a la steinbrück zu halten habe: eine verlogene inszenierung zur ablenkung.
zumwinkel war beispielsweise das bauernopfer als die ikb mit 10 mrd. in der schieflage war und jetzt dient der steinbrücksche kampf gegen steueroasen u.a. der populistischen wahlkampfpositionierung und der ablenkung von milliardensubventionierungen für banken und industrie.


diese show wird meines erachtens durch die realen erfahrungen mit dieser kaste permanent entlarvt - andere, wie du, glauben noch daran.




Dann mal Butter bei die Fische:
Hättest Du IKB und HRE Pleite gehen lassen?

Wenn ich Deine Beiträge der letzten Jahre richtig interpretiere, dann bist du am Aktienmarkt meist long engagiert, das heißt, du hast Aktien und hoffst auf steigende Kurse. Wenn ich mich richtig entsinne, könnte sogar die Deutsche Bank dabei (gewesen) sein.

Vor diesem Hintergrund halte ich Kritik an der Rettung der Banken fast schon für obszön. Die einzigen, die sich einen Zusammenbruch des Bankensystems leisten könnten, wäre eventuell die "Gold und Whisky im Keller"-Fraktion mit eigenem Haus und Grundbesitz. Und selbst die wäre hart von einem Zusammenbruch des Bankensystems betroffen.

Die Möglichkeit, mit einer Bankenpleite die Schieflage zu bereinigen und ein Exempel für alle zu statuieren, wäre in den 90ern, vielleicht auch noch 2001/02, gewesen. In den letzten Jahren waren schon zu viele Banken zu tief involviert, so dass Kettenreaktionen unvermeidlich gewesen wären.

Sobald aber größere Geschäftsbanken mit Kunden- und Geschäftskonten betroffen sind, bricht sofort die Geldversorgung zusammen. Wenn ein Unternehmen seine Löhne nicht mehr zahlen kann, weil die Konten bei der Hausbank gesperrt sind, oder Bürger nicht mehr auf ihr Konto zugreifen können, entwickelt sich eine Kaskade an Zahlungsverzügen, die in kurzer Zeit die gesamte Realwirtschaft lähmt.
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Alt 21.03.2009, 13:50   #149
salazie
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ein bisschen potential traue ich der derzeitigen zwischenerholung noch zu - bei 4.500 wird's wohl schwierig...





21.03.09 11:22 Börsenausblick: Anleger erwarten Fortsetzung der Rally

Die Kurse klettern weiter - das glauben zumindest die Marktbeobachter, die an den Aktien- und Rentenmärkten einen leichten Optimismus wahrnehmen. Der Euro dürfte bei seinem Aufwärtstrend gegenüber dem Dollar bleiben.

Bis auf den ifo-Geschäftsklimaindex am Mittwoch stehen in der nächsten Woche keine wichtigen Konjunkturdaten an, auch die Indexumstellung im Dax am Montag dürfte keine Folgen haben. Für starke Bewegungen dürfte jedoch noch immer die Entscheidung der Fed vom Mittwoch sorgen, rund 300 Mrd. $ in den Kauf von US-Staatspapieren zu investieren.
weiter
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Alt 21.03.2009, 13:51   #150
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Zitat:
Zitat von salazie

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zumwinkel war beispielsweise das bauernopfer als die ikb mit 10 mrd. in der schieflage war und jetzt dient der steinbrücksche kampf gegen steueroasen u.a. der populistischen wahlkampfpositionierung und der ablenkung von milliardensubventionierungen für banken und industrie.


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Bei deinem Satz (u.a. der populistischen wahlkampfpositionierung und der ablenkung von milliardensubventionierungen für banken und industrie) hoffe ich, dass er so dahingeschmiert ist, weil ich Dich für intelligenter halte. Oder handelt es sich um Liberaldemagogie?

In der öffentlichen Diskussion wird seit Monaten mit falschen Begriffen gearbeitet, teilweise aus Dummheit und Unwissenheit, teilweise aus purer Demagogie.

Es gibt bei den staatlichen Hilfen für die Banken eine Palette von Maßnahmen, die sich extrem unterscheiden. Subventionen spielen dabei mit Abstand die geringste Rolle. Mir fällt im Moment kein einziger Fall dazu ein. Vielleicht kannst du mir da weiter helfen. Durch die Hilfen für die Banken wird deshalb meist weniger den unterstützen Banken geholfen, sondern mehr deren Gläubigern, die von einem Konkurs der Bank betroffen wären.


Zu den Hilfsmaßnahmen gehören:

Kreditgarantien gegen Gebühren:

Der Staat bürgt für Kredite der Banken. An die Banken fließt kein Cent! Stattdessen zahlen die Banken für die Garantie 1-2 % p.a. für die Garantie an den Staat. Tritt der Garantiefall ein, profitiert nicht die Bank, denn der Garantiefall ist der Konkurs der Bank. Von der Garantie profitiert letztlich der Kreditgeber der Bank (andere Banken, Versicherungen, Anleihefonds, priv. Geldgeber)

Die Kreditgarantien machen mit riesigen Abstand den größten Teil der Staatshilfen aus. Die bisherigen Hilfen für HRE von 105 Mrd. € bestehen nur aus diesen Garantien.

Stille Beteiligungen


Der Staat gibt Eigenkapital ohne Stimmrecht und bekommt dafür rd. 9 % Zins. Hier fließt reales Geld. Solange die Bank nicht pleite geht, ist dies sogar ein gutes Geschäft. Geht die Bank Pleite, profitieren wiederum die Gläubiger der Bank. Die Bank kann nicht mehr profitieren, weil es sie nicht mehr gibt.


Kapitalbeteiligung


Der Staat beteilgt sich am Grundkapital im Zuge einer Barkapitalerhöhung. Die Bank erhält unverzinstes Geld. Der Staat hat Stimmrechte und falls wieder Gewinne erzielt werden auch Dividendenanspruch.


Subventionen

(Dieses Kapitel musst Du ausfüllen, weil ich dazu bei den Banken keine Maßnahme kenne.)



In der öffentlichen Diskussion werden diese Begriffe
unverantwortlich und oft absichtlich durcheinander geworfen. Mich ärgert dass, weil dieselben Figuren die Unterschiede genau wüssten, wenn sie selbst betroffen wären. Dann könnten sie genau unterscheiden, ob sie eine Garantieerklärung für 1-2 % p.a. der Garantiesumme bekommen, eine Zahlung, die mit 9 % zu verzinsen ist, oder eine Subventionszahlung als geldwerten Vorteil ohne Zins- und Rückzahlung.
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Geändert von Mercator (21.03.2009 um 13:55 Uhr).
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