stock-channel.net - Aktien Links Stocks Rohstoffe Trading Handel Exchange
stock-channel.net - The Art Of Trading Home Analysen IR-Center Finanznews Finanzlinks Mediathek Diskussion Kontakt

Zurück   stock-channel.net - Das Finanzportal > Trader's Edge
Benutzername
Kennwort
Registrieren FAQ Benutzerliste Kalender Foren als gelesen markieren Reload
Aktuelle Uhrzeit 05:11

Antwort Gehe zum letzten Beitrag
 
Themen-Optionen
Alt 06.02.2014, 06:37   #31
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard





__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 06.02.2014, 06:38   #32
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard

__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 06.02.2014, 13:25   #33
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard

Schuldenschock: Das weltweite Finanzsystem wankt wieder gefährlich nah am Abgrund

Graham Summers, Phoenix Capital Research, 05.02.2014

Wir finden es außerordentlich bemerkenswert, dass zurzeit alle überrascht sind, dass das Finanzsystem abermals unter Druck gerät.

Was haben die Zentralbanken in den letzten fünf Jahren denn erreicht?

1. Haben sie das System um die faulen Kredite bereinigt, die zum Zusammenbruch des Jahres 2008 führten? Nein!
2. Haben sie Strukturreformen umgesetzt, um sicherzustellen, dass ein weiteres 2008 nicht wieder eintritt? Nein!
3. Haben sie Betrug oder Korruption abgestraft, um sicherzustellen, dass das System sauber ist? Nein!

Ja was haben sie dann eigentlich gemacht?

Sie haben die Zinssätze über 500 Mal gesenkt und über USD 10 Billionen ins Finanzsystem gepumpt – und über 98% dieser Gelder gingen genau zu den Marktakteuren (die wichtigsten Banken), die die Welt in 2008 beinahe ausgelöscht hätten.




http://www.propagandafront.de/11944...am-abgrund.html
__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 06.02.2014, 13:35   #34
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard

USD 3,6 Billionen: Reißt das Schwellenmarkt-Fiasko die europäischen Zombie-Banken in die Tiefe?

Wolf Richter, Testosteronepit.com, 04.02.2014

Es ist ja nun nicht so, als wäre Europa aus dem Ärgsten raus – nach Jahren der Rezession, dem Wanken von Bankenrettungen hin zu Länderrettungen und all den beeindruckenden noch verbliebenen übelriechenden Problemen, die einfach unter den Teppich gekehrt wurden. Und jetzt versinken die europäischen Banken sogar noch stärker im Morast: Dem Fiasko in den Schwellenmärkten.

http://www.propagandafront.de/11944...-die-tiefe.html
__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 06.02.2014, 15:06   #35
Vienna
Viennna
 
Benutzerbild von Vienna
 
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Königreich Bayern-Österreich
Beiträge: 4.960
Standard

"Physische Überprüfung schafft Klarheit - sonst nichts !!!"

Gold, Bundesbank, Währungssystem

Skandal um das Bundesgold weitet sich aus



Gastautor: Eike Hamer
30.01.2014, 14:48


Hat die Bundesbank über weite Teile unseres Goldes keine vollständige Kontrolle? Haben die verwahrenden "Partner-Notenbanken" das deutsche Gold nicht mehr? Warum ersetzt die Bundesbank die Bestände nicht durch Ersatzkäufe?

Über den Lagerungsort des Bundesbankgoldes hat die Bundesbank ein "Staatsgeheimnis" gemacht. Sogar Politiker, wie einst Martin Hohmann, die Auskunft über die Lagerstätten des Goldes verlangten, gerieten schnell in Schwierigkeiten. Die jetzige Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, zeichnete als ehemalige Staatssekretärin im Finanzministerium dem Bundestag über die Lagerstätten ein falsches Bild. Selbst einzelne Gespräche mit Bundesbankverantwortlichen über dieses Thema sorgten bei diesen für Nervosität.

Die Frage ist, wo das Bundesgold ist, ob es an den angegebenen Lagerstätten tatsächlich vorhanden ist und vor allem, ob es seinem Zweck dienen kann, im Krisenfall physisch zur Verfügung zu stehen. Nur dann dient es nämlich seinem eigentlichen Zweck.

Immer wieder beteuerten verantwortliche Funktionäre aus Politik und Bundesbank, daß die deutschen Goldbestände korrekt verwahrt seien. Erst unter wachsendem Druck aus der Öffentlichkeit räumte die Bundesbank widerwillig ein, daß sich der größte Teil außerhalb Deutschlands befände. Gemäß eines Bundesrechnungshofberichtes – eine Aufsichtsbehörde der Bundesbank - hätten die deutschen Goldbestände im Sinne des HGB (Handelsgesetzbuch) jährlich, unter Berücksichtigung unverhältnismäßiger Kosten aber mindestens alle fünf Jahre physisch überprüft werden müssen. Dies ist seit Bekanntwerden des Goldbetrugs der 70er Jahre, der zur Auflösung des Goldpools und der Goldbindung des US-Dollar führte, nicht mehr geschehen. Streng genommen haben die Unterzeichner und Prüfer der Bundesbankberichte seitdem „Bilanzbetrug“ begangen. Es fragt sich, wieso ein derartiges Geheimnis über die Bestände gemacht wird und Verantwortliche sogar bereit sind, zur Verhinderung von Transparenz und Aufklärung über die deutschen Goldbestände kriminell zu werden. Ist dies etwa Teil des "Welt-Geldbetruges" ?

Die Verantwortlichen für die Goldbestände beteuerten, nur „ein einstelliger Prozentsatz“ des Bundesgoldes würde für sogenannte Leihgeschäfte „vorübergehend“ verwendet, der Rest entweder in Bundesbanktresoren oder in den Tresoranlagen „befreundeter“ Notenbanken lagern (bei der Federal Reserve ca. 1500 t, der Bank of France ca. 400 t und der Bank of England ca. 375 t). Da diese Notenbanken bestätigten, das Bundesgold sei vollständig vorhanden, verzichtete man mit Rücksicht auf deren Reputation auf die vorgeschriebenen eigenen Überprüfungen. Weder Belege der Marktinsider über Unregelmäßigkeiten im Goldmarkt unter Beteiligung einzelner Notenbanken noch „leere Tresorräume“ oder Zutrittsverweigerungen gegenüber offiziellen Abgesandten des Finanzausschusses des Bundestages veranlaßten die zuständigen Funktionäre der Bundesbank dazu, entsprechende Überprüfungen anzustellen oder die Bestände nach Deutschland zurückzuholen. Nicht einmal die Kritik des Bundesrechnungshofes über die nicht rechtskonforme Behandlung der Bundesbank-Goldbestände änderte die Haltung der Verantwortlichen in der Bundesbank.

Erst der zunehmende öffentliche Protest (unterstützt von Seiten der Politik) sowie der Druck des Bundesrechnungshofes führten dazu, daß die Bundesbank nun eine – zumindest teilweise – Rückführung der Goldbestände nach Frankfurt veranlaßte. Dabei tritt nun das volle Ausmaß der „Unregelmäßigkeiten“ zum Vorschein. Offenbar haben die verwahrenden ausländischen Notenbanken weder das deutsche Gold verfügbar (Untreue?) noch ausreichende eigene Bestände, um sofort liefern zu können. Nun versuchen sie, es bis 2020 am Markt zurückzukaufen und an Deutschland zu liefern.

Dies ist offenbar schwieriger als gedacht. Von vorgesehenen ca. 87 Tonnen für 2013 konnten nur 37 Tonnen (davon alleine ca. 32 t aus Paris) geliefert werden. Eigenartigerweise entsprechen die aus Frankreich zugesagten 32 t pro Jahr genau der Goldproduktion Malis, das nicht nur unter französischer Kontrolle ist, sondern deren Goldminen nun auch von deutschen Soldaten „bewacht“ werden sollen. Die gelieferten Goldbarren waren auch nicht die Originalbarren, sondern erst kürzlich geschmolzenes Gold. Die Begründungen für die angebliche Umschmelzung des Goldes waren widersprüchlich, unschlüssig und damit nicht glaubhaft. Spätestens ab jetzt muß davon ausgegangen werden, daß die Bundesbankverantwortlichen über die rechtswidrigen Zustände informiert sind oder diese sogar decken und sich somit zu Mittätern dieses Skandals (Vorsatz statt Fahrlässigkeit) machen.

Wenn die treuhänderisch eingelagerten Bundesbankbestände in Paris, London und New York dort nicht mehr physisch vorhanden sind – also veruntreut wurden – ist es völlig unverständlich, warum die Notenbanken diese veruntreuten Bestände zumindest nicht ersatzweise kurzfristig am Markt kaufen. Im April 2013 führten angeblich große Verkaufsorders von bis zu 500 Tonnen Gold dazu, daß der Goldpreis erheblich sank. Entweder ist ausreichend Gold am Markt vorhanden, wie es die Preisrückgänge suggerieren (sollen). Dann fragt sich, warum FED, Bank of France und Bank of England nicht die mutmaßlich veruntreuten deutschen Goldbestände durch Wiederbeschaffung am Markt ersetzen. Oder diesen muß Böswilligkeit unterstellt werden. Dann fragt sich allerdings, warum die Bundesbank ihren eigenen Fehler, die Bestände nicht mehr verfügbar zu haben, nicht durch den Ersatzerwerb am Markt ausgleicht. Zumindest ist nun verständlich, warum die Deutsche Bank kein Mitglied des Londoner Goldfixings mehr sein möchte - also nicht mehr für physische Lieferung garantieren möchte, wie es zuvor schon N.M. Rotschild (2004) ablehnte.

Der Goldskandal wird sicherlich bald wieder thematisiert werden. Gold wird auch künftig die Basis der ansonsten ungedeckten Papierwährungen bilden, weil ein wachsender Teil der Welt (China, Russland etc.) die ungedeckten Währungen (Dollar, Euro etc.) nur noch mit ausreichender Edelmetalldeckung akzeptieren wird. Es sollte auch nicht ausgeschlossen werden, daß Gold direkt eine zentrale Funktion zur Verrechnung für den Welthandel zurückerhalten wird. Dann wird es besonders für eine Exportnation wie Deutschland ohne eigene Rohstoffe von zentraler Bedeutung sein, Gold zu besitzen. Keine Bestände aufzubauen bedeutet deshalb weiterhin, auf zukünftigen Wohlstand zu verzichten.
__________________
Vienna
Only wait Prolongation 2016
Insolvenz US-Reg. -> End of 2016
Finanzkernschmelze (Tsunami) verursacht durch kreative Buchführung/Luftbuchungen(CDS,CDO,CMS,GSE,ABS,LBO,TAF,SIV) Höhepunkt 2016

Nullzinspolitik: FED (0,25% !),BoJ (0,01%!),SNB (-0,50% ),BOE (0,5 %),EZB (0,05 % !!!),Riksbank(1,75%),RBA(4% !) verzögert Gesundungsprozeß!
" Es lauern noch einige böse Überraschungen in den Büchern europ. Banken "
Vienna ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Vienna die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 06.02.2014, 15:46   #36
Vienna
Viennna
 
Benutzerbild von Vienna
 
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Königreich Bayern-Österreich
Beiträge: 4.960
Standard

Exakt bei der Leitzinsentscheidung

Merkwürdige Turbulenzen im Dax-Future

vor 36 Minuten • Finanzen100

Der Dax-Future schlug eine wilde Kapriole Der Dax-Future schlug eine wilde Kapriole

Der Dax-Future rutschte heute kurzfristig um fast 200 Punkte ab, und der Handel musste daraufhin unterbrochen werden.

An der Deutschen Börse kam es heute Nachmittag zu einem kurzen und unerklärlichen Absturz beim Dax-Future. Wie der Nachrichtendienst "Reuters" meldete, knickte der Dax-Future in wenigen Sekunden um fast zweihundert Punkte auf 9010 Stellen ein. Der Einbruch habe annähernd zeitgleich mit der Bekanntgabe der EZB-Leitzinsentscheidung stattgefunden.

Die Deutsche Börse habe daraufhin den Handel kurzzeitig ausgesetzt. Spekulationen, wonach ein Marktteilnehmer durch eine mögliche Fehleingabe den Kursrutsch verursacht haben könnte, wies der Börsenbetreiber zurück. Dies könne laut einem Unternehmenssprecher wegen der vorhandenen Sicherheitsvorrichtungen ausgeschlossen werden. Allerdings gebe es von Marktteilnehmern Anträge auf Rückabwicklung, denen die Deutsche Börse nachgehe.
__________________
Vienna
Only wait Prolongation 2016
Insolvenz US-Reg. -> End of 2016
Finanzkernschmelze (Tsunami) verursacht durch kreative Buchführung/Luftbuchungen(CDS,CDO,CMS,GSE,ABS,LBO,TAF,SIV) Höhepunkt 2016

Nullzinspolitik: FED (0,25% !),BoJ (0,01%!),SNB (-0,50% ),BOE (0,5 %),EZB (0,05 % !!!),Riksbank(1,75%),RBA(4% !) verzögert Gesundungsprozeß!
" Es lauern noch einige böse Überraschungen in den Büchern europ. Banken "
Vienna ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Vienna die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 06.02.2014, 19:20   #37
krisskross
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: Sep 2003
Beiträge: 20.117
Standard

Blitz-Crash im DAX-Future durch hektische Handelssysteme?
von Jochen Steffens


Vielleicht erinnern Sie sich noch, dass ich schrieb, die Anleger werden bei derart fallenden Märkten schnell nervös und deswegen können bestimmte Nachrichten auch größere Reaktionen hervorrufen. Doch, dass Nachrichten eine solche Nervosität wie heute hervorrufen, ist schon ungewöhnlich.

Auslöser war, dass die EZB nicht, wie offensichtlich von einem Teil der Marktteilnehmer erwartet, die Zinsen weiter gesenkt hat, sondern den Leitzins bei 0,25 Prozent beließ. EZB-Präsident Mario Draghi lässt sich also durch die nach wie vor niedrige Inflation nicht aus der Ruhe bringen. Und genau mit der Veröffentlichung dieser Nachricht kam es zu einer wirklich heftigen Marktreaktion:



Immerhin um satte 183 Punkte rauschte der DAX-Future in die Tiefe. Der Handel wurde entsprechend den Vorgaben kurz ausgesetzt. So wurde Schlimmeres verhindert. Als der Handel kurz danach wieder aufgenommen wurde, notierte der Future bereits wieder über der 9.200er Marke.

Die Eurex schrieb dazu: Please be informed that all trades in FDAX in timeframe 13:45:00 to reopening 13:48:55 are under investigation. (Wir informieren Sie hiermit, dass alle Trades im FDAX in dem Zeitfenster 13:45:00 bis 13:48:55 geprüft werden.)

Wir haben gerätselt: War das ein Fehltick oder eine zu große Stopp-Order? Oder hat ein "Fat-Finger-Trade" den Einbruch verursacht (fetter-Finger-Trade, wenn ein Trader die falschen Tasten erwischt oder sich mit den Nullen vertut)? Die zeitliche Nähe zu der Veröffentlichung der EZB Zinsentscheidung spricht allerdings eher für einen kleinen durch den hochfrequenten Computerhandel ausgelösten Blitz-Crash (Flash-Crash). Hier hätten dann die auf Nachrichten optimierten automatischen Handelssysteme einen Kaskadeneffekt ausgelöst. Und dann war die Aussetzung des Handels tatsächlich höchst sinnvoll. Wie weit so ein Blitz-Crash ohne diese Schutzmaßnahme gehen kann, haben wir am 6.Mai 2010 erlebt, als der Dow Jones um satte 1.000 Punkte innerhalb von wenigen Minuten eingebrochen ist.

Nachtrag kurz vor Redaktionsschluss: Wie ich gerade erfahren habe, lehnt die Eurex eine Rückabwicklung ab und die Möglichkeit einer Fehleingabe wurde ausgeschlossen.

Das spricht dafür, dass der Hochfrequenzhandel die Ursache ist. Dann wäre auch dieser Vorfall ein weiteres Zeichen dafür, dass es in diesem Bereich, bei dem es um Mikrosekunden geht, zu einem Problem kommt. Wenn immer mehr (meist institutionelle) Anleger auf diese Art des Tradens aufspringen, führt das dazu, dass die beteiligten Computer immer schneller handeln müssen, um noch vor den anderen zu reagieren. Da in solchen Zeitebenen kaum noch vernünftige Kontrollmechanismen möglich sind, kann es zu einem Kaskadeneffekt kommen, der sich in eben solchen Blitz-Crashs zeigt. Und das belegt einmal mehr, wie Börse funktioniert: Wenn eine Strategie lukrativ ist, springen immer mehr Teilnehmer auf, was schlussendlich das Ende dieser lukrativen Strategie bewirkt. Vielleicht sind das schon die erste Anzeichen dafür. Aber warten wir ab, ob wir noch genauere Infos zu diesem Vorfall erhalten.

Weitere Kurskapriolen folgten

Doch es blieb unruhig, denn auch im Euro/Dollar kam es, allerdings zeitversetzt, zu einer ähnlich heftigen Reaktion.



Die Frage ist hier nur: Worauf reagierte das Währungspaar? Denn um 14:30 Uhr wurden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht und der hier im Chart erkennbare Anstieg startete genau um eben 14:30 Uhr.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind um 20.000 auf 331.000 Anträge zurückgegangen. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 335.000 gerechnet. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 250 auf 334.000.



Hintergrund der Reaktion ist folgendes: Nach den schon besser als erwarteten ADP-Daten (siehe Steffens Daily von gestern) belegen auch diese Zahlen, dass der US-Arbeitsmarkt nicht so heftig auf die extremen Wetterbedingungen in den USA reagiert hat, wie bisher erwartet. In den Prognosen zum offiziellen US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag um 14:30 Uhr veröffentlicht wird, sind aber diese Wettereinflüsse eingepreist. Das ist der Grund, warum die Analysten lediglich mit 74.000 neu geschaffenen Stellen gerechnet haben.

Der ADP-Bericht und die Erstanträge lassen also den Schluss zu, dass es morgen zu einer positiven Überraschung kommen könnte und so erklären sich die entsprechenden Marktreaktionen.

Viele Grüße

Jochen Steffens

www.stockstreet.de
krisskross ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser krisskross die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 06:15   #38
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard

guten morgen @all


Gestern enttäuschte die EZB auf ganzer Linie. Keine Zinssenkung und sonstiger Maßnahmen. Aus lauter Wut haute offensichtlich ein Händer auf die Tastatur und brauchte einen "fade Finger Trade" zustande.

Nach den Turbolenzen sahen es die Börsianer positiv. Die Hoffnung auf maßnahmen bleibt erhalten und somit ging das gezocke weiter.

Dann kamen auch noch angeblich positive Daten aus Amerika und der Dax lief weiter nach oben.

Nach NSA goß nun eine US Diplomatin weiter Öl ins Feuer. An der Stelle möchte ich mich dafür herzlichst bedanken. Wer bis jetzt noch nicht begriffen hat was die amis von uns halten der braucht nur das zu lesen :

Zitat:
Eine schwere verbale Entgleisung einer amerikanischen Top-Diplomatin droht die Beziehungen zwischen den USA und der EU weiter zu belasten. In einem Tonbandmitschnitt, den Unbekannte auf das Internetportal YouTube stellten, sagte die im US-Außenministerium für Europafragen zuständige Abteilungsleiterin Victoria Nuland abfällig über die Europäische Union: "Fuck the EU."

http://www.n-tv.de/politik/US-Diplo...le12229766.html

Da frage ich mich doch warum unsere Regierenden diesen Pestbeulen in den Arsch kriechen ? Werft sie ganz einfach raus. Da hätte mal die Bundeswehr mal endlich was ordentliches zu tun .


Zum Dax :

Der Dax erholte sich erwartungsgemäß. Die Stoch ist nun oben ; der RSI mit noch etwas Luft. Folglich könnte es heute noch etwas hoch gehen bis eine Zwischenkorrektur bis ca. 9225 einsetzt. Anschließend noch mal hoch in Richtung 9550.


Fazit : Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr. Damit mein ich die USA. In unserer Geschichte hatten wir auch mal eine Herrenvolk. Nun sitzt es in der USA. Genauso wie damals stürzt es die Welt in den Abgrund.

Der Dax lief erwartungsgemäß nach oben. Etwas schwungvoller hätte es wohl sein sollen um die 9550 zu erreichen.
Die erste Welle ist nun fast zu Ende ..... ein bißchen könnte es heute noch nach oben gehen .....so daß sich heute ein kleines Korrektürchen bis 9225 anschließen sollte.

Danach hoch in Richtung 9550. Ob die erreicht werden ist wegen der schwachen ersten Welle fraglich.


.
Angehängte Grafiken
Dateityp: png dax-hourly.png (64,6 KB, 762x aufgerufen)
__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 06:16   #39
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard






__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 06:17   #40
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard

__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 08:17   #41
anna
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: Mar 2002
Beiträge: 3.598
Standard

bild schreibt, die russen hätten es abgehört

im gelben stehen auch interessante dinge dazu.

Geändert von anna (07.02.2014 um 08:26 Uhr).
anna ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser anna die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 09:30   #42
cherry
stock-channel.net trader
 
Benutzerbild von cherry
 
Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.500
Standard

Zitat:
Zitat von anna

bild schreibt, die russen hätten es abgehört

im gelben stehen auch interessante dinge dazu.


...finde ich klasse .... müßten sie viel öfters machen
__________________
gruss
cherry
---------------------------------------------------------------------------------------------
Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
cherry ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser cherry die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 09:39   #43
Vienna
Viennna
 
Benutzerbild von Vienna
 
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Königreich Bayern-Österreich
Beiträge: 4.960
Standard

"Sind die Goldmänner die Manipulatoren?!"

07.02.2014 08:00 | Redaktion

J.P. Morgan nähert sich dem Verkauf seiner Rohstoffabteilung



Die in New York ansässige Großbank J.P. Morgan Chase ist am Mittwoch dem Verkauf ihrer Rohstoffabteilung einen Schritt näher gekommen. Wie Financial Times unter Berufung auf eine involvierte, nicht namentlich genannte Person, mitteilte, sei die Bank in Verhandlungen mit dem Handelshaus Mercuria getreten. Bis zum Ende des Monats soll nach Erwartung J.P. Morgans ein Kauf- und Verkaufsvertrag vorliegen.

Sollte der Deal tatsächlich zustande kommen, so würde das in Genf ansässige Unternehmen Mercuria zu einem der wichtigsten globalen Rohstoffhändler aufsteigen, während die Präsenz J.P. Morgans auf dem Öl-, Erdgas- und Kohlemarkt schlagartig nachlassen würde. Zu den zum Verkauf stehenden Geschäften zählen neben Henry Bath ein Erdgas- und Stromhandelsportfolio, sowie ein Vertrag zur Belieferung einer in Philadelphia ansässigen Ölraffinerie mit Rohöl.

Mercuria, welches im Jahr 2004 von zwei ehemaligen Rohstoffhändlern von Goldman Sachs, Marco Dunand und Daniel Jaeggi, gegründet wurde, begann mit dem Verkauf von Rohöl an zwei Ölraffinerien in Polen. Inzwischen gehört das Unternehmen mit 37 Niederlassungen rund um den Globus zu den größten Ölhändlern der Welt. Zwischen 2010 und 2012 hätten sich die Umsätze Mercurias laut Angaben der Financial Times auf 100 Milliarden $ verdoppelt. Seither wurde das Geschäftsfeld nach und nach auf Strom, Erdgas, Kohle und Basismetalle ausgeweitet.

Neben J.P. Morgan haben bereits auch andere Banken angekündigt, sich zumindest von einem Teil ihrer Rohstoffgeschäfte zu trennen, darunter Deutsche Bank und Morgan Stanley. Letztere wird ihr Ölgeschäft aller Voraussicht nach an das russische Unternehmen Rosneft abtreten.
__________________
Vienna
Only wait Prolongation 2016
Insolvenz US-Reg. -> End of 2016
Finanzkernschmelze (Tsunami) verursacht durch kreative Buchführung/Luftbuchungen(CDS,CDO,CMS,GSE,ABS,LBO,TAF,SIV) Höhepunkt 2016

Nullzinspolitik: FED (0,25% !),BoJ (0,01%!),SNB (-0,50% ),BOE (0,5 %),EZB (0,05 % !!!),Riksbank(1,75%),RBA(4% !) verzögert Gesundungsprozeß!
" Es lauern noch einige böse Überraschungen in den Büchern europ. Banken "
Vienna ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Vienna die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 10:39   #44
Schrauber
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: Sep 2009
Beiträge: 1.368
Standard

Europäischer Gerichtshof soll über Euro-Rettung urteilen


http://www.focus.de/finanzen/news/s...id_3597629.html
Schrauber ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Schrauber die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 07.02.2014, 13:03   #45
krisskross
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: Sep 2003
Beiträge: 20.117
Standard

Wichtige Korrektur zur Progonse für den US-Arbeitsmarkt!
von Jochen Steffens


Sehr geehrte Damen und Herren

Mir ist offensichtlich im Steffens Daily ein Fehler unterlaufen. Ich hatte als Zahl für die Analystenschätzung zu den neu geschaffenen Stellen "74.000 Stellen" genannt.

Tatsächlich liegt die Analystenschätzung bei "185.000 Stellen".

Und da dies ein wichtiger Wert ist, möchte ich Ihnen diese Korrektur natürlich noch vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts zusenden.

Es verändert sich auch die Prognose: Aufgrund der besseren Zahlen bei den Erstanträgen ist damit im Moment die Frage, ob dieser Wert übertroffen oder unterschritten wird, eher offen.

Ich möchte mich für diesen Fehler in aller Form entschuldigen!

Viele Grüße

Jochen Steffens
krisskross ist offline   Mit Zitat antworten
Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser krisskross die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Antwort Gehe zum letzten Beitrag



Themen-Optionen

Gehe zu



Aktuelle Uhrzeit 05:11
Powered by: vBulletin Version 3.0.3
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright © stock-channel.net