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Alt 18.02.2014, 23:51   #16
krisskross
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Steigt der Goldpreis wegen Janet Yellen?
von Jochen Steffens


Nachdem die US-Börsen gestern geschlossen hatten, müssen sich die Märkte erst einmal orientieren. Und so bleibt ein wenig Zeit, sich die Entwicklung des Goldpreises näher anzusehen.

Die US-Notenbankchefin Janet Yellen will die lockere Geldpolitik ihres Vorgängers Ben Bernanke fortsetzen. Das hat, so zumindest die Meinung vieler Kommentatoren, dazu geführt, dass der Goldpreis wieder ansteigt.

Aber auch mit dieser Interpretation habe ich so meine Probleme. Natürlich kann und wird die Aussicht auf eine weiterhin sehr lockere Geldpolitik der Fed unter Janet Yellen vielleicht einige Anleger dazu verleitet haben, Gold zu kaufen.

Aber schaut man sich den Hintergrund etwas genauer an, muss man feststellen, dass sich durch den Wechsel an der Fed-Spitze auch in Bezug zum Gold wirklich NICHTS verändert hat. Für sich genommen ist dieses Argument, das in den Medien bereits mit dem „Yellen-Effekt“ betitelt wird, ohne nachhaltige Substanz. Sollte sich der kleine Kursanstieg im Gold lediglich als kurzfristiger Effekt entpuppen?

Charttechnische Analyse des Goldpreises

Dazu ein Blick auf den Gold-Chart nach der Target-Trend-Methode:



Klar zu erkennen ist zunächst einmal die große Abwärtsbewegung des Goldpreises. Nach der Target-Trend-Methode sollte der Rückfall unter die 1.265er-Marke, also in das nächsttiefere Rechteck, eigentlich einen weiteren Kursverfall zur Folge haben. Doch das geschah nicht.

In der Target-Trend-Methode gilt: Wenn das Kurspotenzial in einem Abwärtstrend nicht nach unten ausgeschöpft wird, ist das meistens ein Zeichen für eine kurz- bis mittelfristige Gegenbewegung oder sogar eine Trendwende!

Das minimale Kurspotenzial beim Bruch der 1.265-Punkte-Marke nach unten hätte hier bei der Mittellinie des unteren Rechtecks, also bei 1132,5 Punkten gelegen. Und genau diese wurde zwei Mal hintereinander NICHT ausgeschöpft. Stattdessen drehten die Kurse nach dem kurzen Abtauchen unter die 1.200er-Marke (siehe Pfeile) jeweils wieder nach oben.

Was nicht fällt, steigt

Es gibt eine alte Regel: Wenn die Kurse nicht mehr nach unten wollen, steigen sie eben.

Und genau das macht der Goldpreis. Er steigt wieder. Auch wenn dieser zweimalig gescheiterte Versuch, die 1.200er Marke nach unten zu brechen, ein erstes bullishes Signal ist, so muss dieses doch erst durch weitere Signale bestätigt werden. Schließlich lautet die mittel- bis langfristige Prognose nach wie vor: Gold fällt kurzfristig unter die 1000-Dollar-Marke.

Doch bis dahin kann Gold auch noch einige Kapriolen schlagen. Demnach stellt man sich einfach hinter den Markt: So existiert eine Abwärtstrendlinie durch die vergangenen Bewegungshochs (hier schwarz). Überwindet der Goldpreis diese wäre es ein Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck, der die Bullen bisher auf einem immer tieferen Niveau zurückgeschlagen hat, nicht mehr so stark ist. Das ist der Grund, warum das Überwinden dieser Linie eine erste Bestätigung der oben genannten busllishen Signale wäre.

Das Problem ist: Wenn der Goldpreis diese Linie überwindet, wartet sogleich der nächste Widerstand bei 1.360 Punkten.

Eine abgeschlossene Bodenbildung

Als abgeschlossen kann man diesen Bodenbildungsversuch allerdings erst bezeichnen, wenn auch die Mittellinie des nächst höheren Rechtes bei 1397,5 Punkten überwunden wird – beziehungsweise die aus psychologischer Sicht wichtigere 1.400er Marke nachhaltig (!) zurückerobert wird.

Erst wenn das geschieht, können die Bullen wieder etwas aufatmen. Wirklich bullish wird es aber natürlich erst wieder wenn Gold ein neues Allzeithoch aufweist. Aber wer will schon so lange auf einen Einstieg warten?

Wie tradet man also ein charttechnisches Bild?

Nun stellt sich die Frage, wie man diese hier beschriebene charttechnische Analyse umsetzt, wenn man denn in Gold einsteigen will. Und dabei werden die meisten Fehler gemacht. Viele Anleger denken in nur einer Position. Wo soll ich denn jetzt genau einsteigen, wann ist es sicher?

Die Frage allein ist schon der falsche Ansatz!

Es geht nicht darum, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden, um eine große Position zu investieren. Die Ausgangslage ist doch, dass wir uns in einem Abwärtstrend befinden. Also eigentlich ist die vorrangige Trendrichtung auf der Short-Seite. Hier muss man also vorsichtig bleiben.

Aber gehen wir nun einmal davon aus, man würde diesen Bodenversuch erkennen und auf eben diesen Boden traden wollen. Dann muss man sich zuerst darüber bewusst sein, dass aufgrund der vorherrschenden Abwärtsbewegung die Positionsgröße entsprechend niedrig sein muss.

Im Prinzip konnte man also beim erneuten Überwinden der 1.265er-Marke im Februar dieses Jahres im Bereich der 1.280er Marke eine erste, sehr kleine Position aufbauen. Aber dabei im Hinterkopf behalten: Wir befinden uns in einem Abwärtstrend. Also muss die Bereitschaft vorhanden sein, diese kleine Position für den Fall, dass die Kurse doch wieder abtauchen, möglichst schnell wieder zu verkaufen. Doch nehmen wir an, es geht anschließend weiter nach oben.

Beim Überwinden der schwarzen Abwärtstrendlinie kann man diese Position aufstocken – aber nur leicht, schließlich wartet unmittelbar danach die 1.360er-Marke. Und genau hier befindet sich der nächste Einstiegspunkt, mit einer etwas größeren Position. Das Schöne ist, dass die Gesamtposition sich in diesem Moment bereits im Plus befindet und man für den Fall, dass es nicht so läuft wie erhofft, ohne größere Blessuren wieder aussteigen kann. Das sollte man aber dann auch konsequent tun!

Um mich zu wiederholen: Wir befinden uns nach wie vor in einem Abwärtstrend!!! Aber stellen wir uns dennoch vor, die Kurse klettern weiter.

Sobald die nächste wichtige charttechnische Marke überwunden wird, in diesem Fall die 1.400er Marke, kann man die Position weiter ausbauen.

Und dann muss man abwarten, wie sich der Goldpreis an den kommenden wichtigen Chartmarken, wie zum Beispiel dem großen Widerstand bei 1.530 Punkten, verhält. Zeigt er hier Schwäche kann man die Position vorsichthalber wieder verringern. Sollte er sie dann doch überwinden, muss man nur konsequent wieder zurückkaufen.

So geht das Spiel immer weiter

Mit einer derartigen Taktik passen Sie Ihre Positionsgröße zu jeder Zeit an die entsprechende Marktsituation und die Wahrscheinlichkeiten an. Das ist immer besser, als zu irgendeinem Zeitpunkt voll mit einer einzigen Position in den Markt zu gehen. In diesem Fall setzen Sie sich ohne Sicherung in eine Achterbahn und wissen nicht, wohin die Reise geht.

Leider, und das wird der Abschluss des heutigen Textes, erfordert dieses Vorgehen bereits ein vertieftes Verständnis von der Art und Weise, wie Charttechnik funktioniert und was bestimmte Kursbewegungen und Kursniveaus für eine Bedeutung haben. Hier muss man sich immer wieder den ewigen Kampf der Bullen und Bären vorstellen, um die Bewegungen richtig zu analysieren.

Und dann kann man erkennen, wie sich die Wahrscheinlichkeiten bei den jeweiligen Kursentwicklungen verändern. Das erfordert ohne Frage viel Erfahrung. Doch selbst als Anfänger ist so ein gestaffelter Einstieg sicherlich viel besser, da dadurch die Verluste in den meisten Fällen deutlich niedriger ausfallen, als wenn man direkt volles Risiko geht.

Viele Grüße

Jochen Steffens

PS & Hinweis: Das Alpha-Target ist in diesem Chart nicht eingezeichnet, da es in dem heute beschriebenen Zusammenhang nur verwirren würde.

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Alt 19.02.2014, 07:08   #17
cherry
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guten morgen @all


Klitschko fordert das eingreifen des Westens in der Ukraine. Steinmaier warnt Janukowitsch und droht mit Sanktionen. Dann guckt euch mal das Filmchen an mit den friedliebenden demokratischen Demonstranten an :

http://www.youtube.com/watch?v=q8gHaoP-M7Q

hier livestream : http://www.ustream.tv/channel/euromaydan-falcon

Wer denkt es geht uns nix an, dem kann ich nur sagen : gewöhnt euch an diesen Bildern. Bald werden wir das auch in Europa haben. Beginnend voraussichtlich in Italien und Frankreich ....später auch bei uns.

Da frage ich mich ob bei uns bei solchen Demonstrationen nicht schon lange klar Schiff gemacht worden wäre. Denke ich nur an Stuttgart 21 .....da waren die Protestler friedlich und bekamen die volle Staatsgewalt zu spüren. Was würde passieren wenn Demonstranten nicht so friedlich wären. ??


Soros spekuliert angeblich mit Shorts in wahnsinniger Höhe. Weis er mehr als andere ? .... oder ist das nur mal wieder ne Zeitungsente. Denn diese Menge an shorts hätte am Markt sehen müssen.

Zitat:
Milliardäre wetten gegen US-Aktienmarkt

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 19.02.14, 00:05
Die Großinvestoren Warren Buffet und George Soros wetten auf einen baldigen Crash am Aktienmarkt. Sie vertrauen der Wirtschaft nicht mehr. Deswegen verkaufen sie ihre Anteile an US-Konzernen. Andere Hedgefonds-Manager folgen ihrem Beispiel.


http://deutsche-wirtschafts-nachric...us-aktienmarkt/




Zunm Dax :

Der konnte gestern durch das Seitwärtsgedattel die Überkauftheit auf hourly abbauen. Noch ein bis zwei Tage seitwärts dann sind die Indis unten.

Dann könnte nochmals ein Anlauf auf die 9800 erfolgen. Was das für das große Bild für Auswirkungen hat bleibt ab zu warten.



Fazit :

Die neue NWO ist im werden. Unruhen in allen Teilen der Welt läßt uns bald nach der starken Hand rufen. Die wird uns dann die letzten Freiheiten gar nehmen und bald dürfen wir Sklaven sein wie in Nordkorea.

Der Dax dürfte heute weiter seitwärts datteln bis er die Überkauftheit gar abgebaut hat. Danach vermute ich nochmal einen Angriff auf die 9800. Das große Bild bleibt weiter im Nebel.



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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 19.02.2014, 07:09   #18
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Alt 19.02.2014, 07:09   #19
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Alt 19.02.2014, 07:11   #20
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Zitat:
EU plant Schuldenerlass für Griechenland

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 19.02.14, 00:05
Entscheidungen über weitere Rettungspakete und Schuldenabbau der Griechen sollen erst nach dem Sommer – und somit auch erst nach der EU-Wahl – stattfinden. Das mache es für Politiker einfacher, der Griechenland-Frage bei den EU-Wahlen aus dem Weg zu gehen, so Eurogruppen-Chef Dijsselbloem.


http://deutsche-wirtschafts-nachric...r-griechenland/




...natürlich erst nach der europawahl
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Alt 19.02.2014, 08:39   #21
anna
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wer es nicht bezahlt: die reichen griechen, die armen auch nicht. nein, es ist der eu sprich deutsche steuerzahler.
in gr werden im sommer die lizenzen für die energievorkommen der gr verkauft. das wäre doch mal ein ordentlicher wert, den die gr im gegenzug bieten könnten.
Zitat:
Zitat von cherry

...natürlich erst nach der europawahl

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Alt 19.02.2014, 14:07   #22
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Zitat:
Zitat von anna

wer es nicht bezahlt: die reichen griechen, die armen auch nicht. nein, es ist der eu sprich deutsche steuerzahler.
in gr werden im sommer die lizenzen für die energievorkommen der gr verkauft. das wäre doch mal ein ordentlicher wert, den die gr im gegenzug bieten könnten.


das stecken sich GS und Konsorten in die Taschen
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Alt 20.02.2014, 00:35   #23
krisskross
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DAX: Darauf müssen Sie jetzt achten
von Jochen Steffens


Ich hatte es schon geschrieben: In den kommenden Wochen wird es sehr spannend. Es geht schlussendlich auch um die Frage, ob der DAX nachhaltig in den fünfstelligen Bereich vordringen kann und damit einen Paradigmenwechsel einleitet.

Um zu verdeutlichen, was den DAX unter Umständen noch davon abhalten kann, bemühen wir heute den DAX-Chart aus einer speziellen Perspektive:



Hier habe ich Ihnen eine bisher noch theoretische (!) Topformation eingezeichnet. Es handelt sich um ein Doppeltop, das sich ausbildet, sofern sich die Kurse ungefähr entlang der rot gestrichelten Prognoselinien entwickeln. In diesem Fall stimmt sogar die bisherige Umsatzentwicklung, denn man kann im linken Top einen klaren Umsatzanstieg erkennen. Im rechten Top müsste sich dann zwar auch ein Anstieg zeigen, dieser darf aber deutlich niedriger ausfallen.

Die zeitliche Dauer dieser Formation, also mehrere Monate bis zu ihrer Vollendung, passt ebenfalls dazu und ist ein wichtiges Kriterium. (Hinweis: Im Internet werden im Tageschart häufig zwei Tests eines Widerstandes, die innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen ausgebildet werden, als mögliches Doppeltop bezeichnet. Ein derartig kurzer Zeitabschnitt spricht jedoch gegen eine große Topformation.)

Was nicht geschehen darf!

Wenn also die Kurse nun noch bis zu der 9.794er-Marke steigen, vielleicht sogar mit einen kleinem Fehlausbruch über das Niveau von 9.800 Punkten und dann einbrechen, wird es im Bereich der 9.000er-Marke kritisch. Fällt der DAX nämlich unter das Verlaufstief bei 9.071 Punkten (siehe blau gepunktete Linie), wird ein klares und nachhaltiges Verkaufssignal ausgebildet! Da kurz danach die wichtige 9.000er-Marke wartet, sollte dieses Verkaufssignal durch einen Rückfall unter diese runde Unterstützung zusätzlich bestätigt werden.

Die Wahrscheinlichkeit

Diese Topformation und das damit verbundene Verkaufssignal haben in diesem Fall eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 65 bis 70 Prozent für ein mittelfristiges Ende des vorherigen Trends. Das bedeutet: In nahezu sieben von zehn Fällen kommt es anschließend entweder zu einem neuen Abwärtstrend oder einer längeren Seitwärtsbewegung. In den verbleibenden drei von zehn Fällen stellt sich eine solche Formation lediglich als Konsolidierung heraus.

Ein erster kleiner bullisher Hinweis

Aber noch ist es nicht so weit. Denn im Idealfall dieser Top-Formation hätten die Kurse direkt bis an das Hoch laufen müssen. Nun zeigt der DAX aber im Vorfeld bereits Schwäche. In den vergangenen drei Handelstagen kam es zu einer kleinen Seitwärtsbewegung. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit nun leicht höher, dass das Niveau des ehemaligen Hochs überwunden wird und der DAX die 10.000er-Marke anläuft. Der Wahrscheinlichkeitsvorteil beträgt aber leider nur wenige Prozentpunkte – aber auch das muss man in seinen Analysen berücksichtigen.

Fazit:

Im DAX könnte sich eine große Topformation ausbilden, die (bisher) idealtypisch verläuft. Noch ist es zu früh für Panik. Eine Topformation hat, bevor sie abgeschlossen ist (also die 9.071er Marke gebrochen wird), keine Relevanz. Im Klartext: Zurzeit gibt es kein bevorzugtes Szenario - weder bullish noch bearish. Und deswegen muss man abwarten was weiter geschieht. Zudem kann sich der Kurs auch nicht entsprechend der roten Prognoselinie entwickeln, dann ist die Formation sowieso hinfällig.

Frühe Warnung

Wie Sie es nicht anders von mir kennen, mache ich Sie nur auf eine mögliche Entwicklung aufmerksam, damit Sie rechtzeitig informiert sind und je nach Anlagetypus und Positionierung entsprechend handeln können, sofern sich diese Formation weiter regelgerecht fortsetzt.

Viele Grüße

Jochen Steffens

PS Heute wird um 20.00 Uhr MEZ das Fed-Sitzungsprotokoll veröffentlicht, das je nach Inhalt den Markt in die ein oder andere Richtung bewegen kann.




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Alt 20.02.2014, 06:54   #24
cherry
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guten morgen @all



Eine weitere Episode in der Ukraine bevor es ernst wird. Aktuell ist Waffenstillstand an gesagt. Das Militär steht aber schon bereit den Aufstand nieder zu schlagen. Es ist also 5 vor 12.

Die Banker fallen von den Hochhäusern wie die fliegen. Einer hat es sogar geschafft sich mit einen Nagelschussapperat aus 3 Meter eEntfernung zu erschiessen. Komisch ....der muß lange Arme gehabt haben. Wollten die vll. irgendwas ausplaudern was der Finanzmafia nicht gepasst hat ?

Jedenfalls scheint es nun so das das Betrugssystem der Bänker aufgedeckt wird. Angeblich sollen sie sich sogar mit private Devisengeschäfte bereichert haben.

Zum Dax :

Die Indikatoren beim Dax haben unten gedreht und streben aufwärts. Somit hätten wir eine gute Ausgangslage die 9700 zu überwinden und gen 9800 zu streben. Dort heißt es aber aufgepasst !!!! Kann der Dax dort nicht oben drüber (9800 +%) droht ein Doppeltop. Zumindest aber sollte nochmals die 9070 getestet. Darunter allerdings wird es blutrot.


Fazit :

Wenn der Dax die 100 Punkte nach oben noch macht, dann liegt das Risiko auf der Oberseite. Erst wenn der Dax massiv über die 9800 ist gibts ne Entwarnung. Das nächste Ziel nach meiner Meinung ist dann erst mal die 9070.

Für heute erwarte ich steigende Kurse die über die 9700 in Richtung 9800 laufen. Ich kann aber auch nicht auschließen das der Dax zwischen 9600 und 9700 eine Ehrenrunde dreht. Warten wir es einfach ab.



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Alt 20.02.2014, 06:56   #25
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Alt 20.02.2014, 06:57   #26
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Alt 20.02.2014, 08:02   #27
anna
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.im gelben stand kürzlich, dass belgien in 2013 für ca 150 mrd us anleihen gekauft hätte . steht das im zusammenhang mit dem tapering ?
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Alt 20.02.2014, 17:44   #28
cherry
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Zitat:
Zitat von anna

.im gelben stand kürzlich, dass belgien in 2013 für ca 150 mrd us anleihen gekauft hätte . steht das im zusammenhang mit dem tapering ?

vermutlich eher im Zusammenhang das China viel Material auf den Markt wirft
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Alt 20.02.2014, 18:36   #29
Miyako
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Alt 20.02.2014, 20:14   #30
krisskross
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Fed-Protokoll und Ratlosigkeit bei den Aktienmarkt-Prognosen
von Jochen Steffens


Hinweis: Morgen erscheint kein Steffens Daily. Den nächsten Steffens-Daily erhalten Sie somit am Montag, den 24.02.2014.

Ich verrate Ihnen etwas: Egal mit wem aus der Börsenszene ich zurzeit rede oder telefoniere, alles sagen das Gleiche: Sie wissen nicht, wo der DAX nun hin will.

Ich weiß, dieses Wissen nützt Ihnen auf den ersten Blick nicht viel, aber es lässt interessante Rückschlüsse für Sie zu. Man kann an den Börsen zwei Phasen unterscheiden: Phasen, in denen man aktiv werden muss, und Phasen, in denen man passiv bleiben sollte. Wenn Sie jetzt dazu gerne eine bedeutungsschwangere Börsen-Weisheit hätten, müsste sie in Anlehnung an das Gelassenheitsgebet ungefähr so lauten:

Oh Börsengott, gib mir die Gelassenheit, nichts zu tun, wenn die Chancen niedrig sind,

den Mut, zu kaufen, wenn die Chancen gut stehen,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Dummerweise funktioniert diese Weisheit bei den meisten Klein-Anlegern nicht im Ansatz. Wenn die Chancen gut stehen, zum Beispiel nach stark fallenden Kursen, sind sie verunsichert, wenn die Risiken überwiegen, zum Beispiel nach einer starken Rally, wollen Sie unbedingt einsteigen.

Die verzweifelte Suche nach eindeutigen Hinweisen

Aber kommen wir zurück zu den ratlosen Profis. Diese suchen nämlich zurzeit verzweifelt nach Anhaltspunkten. Waren es beim ersten Einbruch in diesem Jahr die Probleme der Schwellenländer, so musste der „Yellen-Effekt“ für den Anstieg herhalten. Und jetzt, nachdem das Fed-Protokoll veröffentlicht wurde, ist es angeblich die Fed wiederum, die für den Kursrückgang verantwortlich sein soll. Das Protokoll würde belegen, dass die Hoffnung, die Fed könnte aufgrund der Probleme durch die extremen Wetterbedingungen in den USA die angekündigte Straffung etwas aufweichen, falsch war.

Hört, hört, möchte man da rufen. Aber im Ernst: Diese Interpretationsversuche sind ja fast noch schlimmer als zu Zeiten von Alan Greenspan. Damals haben doch tatsächlich einige Analysten die Dicke seiner Arbeitsmappe als Hinweis auf Zinsveränderungen interpretiert.

Überhitzung wird abgebaut – das ist vornehmlich erst einmal alles

Lassen Sie sich nicht beirren oder irritieren. Wie ich hier bereits Wochen vor dem Einbruch geschrieben habe, ist der Markt einfach überhitzt gewesen. Und diese Überhitzung muss abgebaut werden. Punkt! Es ist zudem gut, dass dies geschieht.

Die Gründe jedoch, die aktuell vorgeschoben werden, haben sicherlich alle einen Anteil an den Kursbewegungen – aber es gibt immer für beide Seiten gute Gründe...

Steigen die Kurse, ist es der Yellen-Effekt, der aber, wie hier bereits geschrieben, keinen Sinn macht. Fallen die Kurse, sollen es enttäuschte Anleger sein, die aufgrund irgendwelcher spleenigen Ideen gehofft haben sollen, dass die Fed ihren klar definierten Fahrplan für das schrittweise Zurückfahren der extrem lockeren Geldpolitik verlassen könnte. Das ist genauso unsinnig. Wenn die Kurse bald wieder steigen, wird sich auch dafür wiederum ein Grund finden lassen.

Was tatsächlich wichtig ist

Wichtiger ist da schon, wie sich die US-Wirtschaft und auch die globale Wirtschaft in den kommenden Jahren entwickelt. Und hier ist eine Aussage des Internationalen Währungsfonds von größerer Bedeutung. Demnach könnten aufgrund der Probleme der Schwellenländer die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum sinken. Und erst wenn sich diese Prognose auch in den weiteren Daten abzeichnet, wird sich hieraus eine Belastung für die Aktienmärkte ergeben. Aber auch diese sollte nur von kurzer Dauer sein - es sei denn, die Lage eskaliert dramatisch.

Wirklich kritisch wird es aber erst, wenn folgendes geschieht:

Wirklich kritisch wird es für die Märkte nur dann, wenn die Leitzinsen tatsächlich wieder ansteigen. Hier ist es schwer, das Niveau zu bestimmen. Früher war es ein Niveau von ca. vier Prozent. Zurzeit könnte schon ein Niveau von drei Prozent die Märkte abwürgen. Aber dieses Niveau muss auch erst einmal erreicht werden, denn nur dann werden Anleger Kapital aus den Aktienmärkten abziehen und in die Anleihemärkte transferieren, sofern dort höhere Renditen zu erwarten sind.

Es gibt aber noch eine zweite Gefahr für die Märke: Wenn sich in den USA eine manifeste Deflation abzeichnet, wird das die Aktienmärkte längerfristig in eine Seitwärtsbewegung zwingen.

Das sind die eigentlichen Gefahren. Der ganze andere Unsinn, ob das eine Überinterpretationen der Fed-Aussagen ist oder ein nicht existenter „Yellen Effekt“, ist nichts weiter als das Wellenkräuseln bei schönem Wetter im großen Ozean der Börsen. Da müssen schon härtere Fakten auf die Märkte treffen, um nachhaltigere Kursreaktionen zu erzeugen.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

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