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Alt 24.02.2014, 17:45   #31
cherry
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Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
Beiträge: 52.182
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Zitat:
Zitat von brokervorschlag.de

Hallo Cherry,
seit Jahren lese ich ein zweimal in der Woche was du so schreibst, seit Jahren bist du Bärisch und der Kurs geht höher und höher, ein Mitstreiter hailer der den DJ stehts short sehen wollte hat bereist aufgegeben .... nun gibst du auf.
Ob das nicht ein Zeichen ist ?
alles gute weiterhin


seit geraumer Zeit bin ich eigentlich bullisch, obwohl das fundamental nicht begründbar ist. Das hängt ganz einfach mit den vielen frisch gedruckten Moneten zusammen.

Es gibt eben mehr Moneten und Dummköpfe als Aktien
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gruss
cherry
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Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 24.02.2014, 17:46   #32
NixBlick
stock-channel.net trader
 
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 1.845
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Zitat:
Zitat von brokervorschlag.de

Hallo Cherry,
seit Jahren lese ich ein zweimal in der Woche was du so schreibst, seit Jahren bist du Bärisch und der Kurs geht höher und höher, ein Mitstreiter hailer der den DJ stehts short sehen wollte hat bereist aufgegeben .... nun gibst du auf.
Ob das nicht ein Zeichen ist ?
alles gute weiterhin

Hi Gerhard,

Du bist doch im Moment auch auf Short eingestellt gewesen und im Moment werden deine Linien nach oben überschritten.
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Alt 24.02.2014, 17:47   #33
cherry
stock-channel.net trader
 
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Registrierungsdatum: Jan 2002
Ort: unter Spaniens Sonne
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Ukraine: Gefahr für Finanzmärkte?

24.02.2014 Ökonomen warnen vor Markt-Turbulenzen bei Staatsbankrott der Ukraine. Commerzbank: „Eine Staatspleite der Ukraine würde die Unsicherheit der Investoren deutlich erhöhen.“




http://www.mmnews.de/index.php/wirt...r-finanzmaerkte
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cherry
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Alt 24.02.2014, 18:06   #34
cherry
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Fällig sind Abgeltungssteuer plus Soli plus Kirchensteuer

Besitzen Sie ein Sparbuch, Fondsanteile oder Aktien, müssen Sie für Ihren jährlichen Gewinn daraus – also den Kapitalertrag – seit 2009 die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zahlen. Hinzu kommt für jede Ihrer Geldanlage der Solidaritätszuschlag, bei vielen auch die Kirchensteuer. Wie hoch die Steuer für Ihre Kapitalerträge dadurch insgesamt wird und wie Sie das berechnen, erfahren Sie hier.


http://www.vlh.de/kaufen-investiere...chensteuer.html




Kirchensteuer auf Zinserträge ist ab 2015 gesetzliche Pflicht
27.12.2013 | 18:19 Uhr
Kirchensteuer auf Zinserträge ist ab 2015 gesetzliche Pflicht
Zinserträge sind ab 2015 kirchensteuerpflichtig.Foto: Imago

Essen. Ab 2015 werden die kirchlichen Abgaben auf Zinserträge von der Bank abgeführt. Deshalb bekommen Kunden in diesen Wochen Benachrichtigungen von ihren Geldinstituten. Für viele Steuerzahler könnte die Neuregelung teuer werden.

Es sind nur ein paar Zeilen. Aber Millionen Bank- und Sparkassennutzer bekommen in diesen Tagen mit den Kontoauszügen eine Information, die teuer werden kann. Die Kreditinstitute teilen mit, dass sie sich ab 2014 beim Bundeszentralamt für Steuern nach der Religionszugehörigkeit des Kunden erkundigen. Denn Banken und Sparkassen sind ab Januar 2015 gesetzlich verpflichtet, Kirchensteuer auf Kapitalerträge, zum Beispiel auf Zinseinnahmen, vor der Auszahlung abzuziehen.

Kirchensteuer auf Zinserträge ist ab 2015 gesetzliche Pflicht | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wirtschaft/...l#plx1597803224


.......hier wird so heimlich eine neues Fass aufgemacht. Es beginnt mit den Abzug von Kirchensteuer und zukünftig werden sie es mit Krankenversicherung (ca 13%) und Rentenversicherung (19%) auch so machen.
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Alt 24.02.2014, 18:18   #35
bimbes
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Das Cafe war (ist) eines der besten und niveauvollsten Börsen- und Wirtschaftsthreads.

Danke Cherry

„Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland (Thread)“

Doch die Dinge werden ihren Lauf nehmen, weil es dem System immanent ist. Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann.


Übrigens, es gibt nur eine Börsenweisheit die wirklich Relevanz besitzt: „Don´t fight the FED“. Die FED und ihre Eigner (Finanzoligarchen) – und nur sie - bestimmt das Geschehen an den Finanzmärkten.

Dir alles Gute Scheffe

Geändert von bimbes (24.02.2014 um 18:31 Uhr).
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Alt 24.02.2014, 18:37   #36
cherry
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Der Staat

Erstellt am Montag, 24. Februar 2014 13:40 Geschrieben von Peter Für viele Menschen ist der Staat nichts anderes mehr, als ein Konstrukt, in dem sie ohne die geringste Chance auf Flucht gefangen sind. Seine Unfähigkeit nachhaltig und ökologisch zu wirtschaften und seine Weigerung, ein den Menschen dienliches monetäres System auch nur anzudenken, erzwingt stetiges Wachstum und ständig steigende Tributzahlungen in Form von Steuern. Seine Bürger verpfändend schraubt sich der Staat bedenken- und gewissenlos in eine tödliche Schuldenspirale.




http://www.dorfling.de/index.php/home/chef-blog/politik/562-der-staat




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Alt 24.02.2014, 18:44   #37
cherry
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Ukraine braucht 35 Milliarden Dollar - Vom Protest in die Pleite War der Erfolg der Opposition ein Pyrrhussieg? Nach der Revolution droht der Ukraine das Wirtschaftschaos. Ohne Milliardenhilfen steuert das Land auf den Bankrott zu. Denn die Wirtschaft ist schwach. Und der Währung droht der Crash. Von Hannes Vogel




So nun haben unsere Politdeppen den Salat. Die Ukraine ist Pleite. Sie zerfällt demnächst in 2 Teilen. Der östl. Teil und die Krim werden sich Russland anschließen. Der unlukrative westliche Teil wird Richtung Europa und Nato tendieren. Dann haben wir unser 2. Griechenland. Das alles nur das die Amis ihre atomaren Erstschlagwaffen relativ nahe an der russischen Grenzen postieren können.


Möglicherweise gibts auch noch eine komplette Neuordnung der Region.
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Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann.
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Alt 24.02.2014, 18:46   #38
bimbes
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Dazu passend:

Die Wahrheit über Schulden

Deutsche Politiker sind stolz auf ihre so genannte Schuldenbremse. Sie hat zwar noch gar nicht unter Beweis gestellt, ob sie wirklich funktioniert, aber wenigstens aus der Ferne betrachtet – sie soll ja erst 2019 richtig greifen – macht sie etwas her. Allerdings reicht schon ein Blick in die USA, um zu begreifen, dass sie wohl niemals greifen wird.In den Vereinigten Staaten gibt es eine Schuldenbremse nämlich schon seit langem. Dabei meine ich nicht die gesetzlich festgelegte Obergrenze für den staatlichen Schuldenberg. Dieser Deckel wird einfach immer dann angehoben, wenn er erreicht ist. Nein, ich meine ein Gesetz, das in den 80er Jahren von den damaligen Senatoren Gramm und Rudman initiiert worden war und das für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen sollte.

Vermutlich haben Sie noch nie etwas von diesem Gesetz gehört. Richtig? Dabei machten die amerikanischen Politiker damals genauso viel Brimborium darum wie jetzt unsere Regierenden um die Schuldenbremse. In den USA traten die Bestimmungen 1985 in Kraft und wurden 1987 noch einmal überarbeitet. Damals lagen die US-Bundesschulden bei etwa 2,3 Billionen Dollar, inzwischen sind es fast 17 Billionen. Sie haben sich seither also mehr als versiebenfacht. Was für eine Bremse! Oder war es doch eher ein Gaspedal?

Bei näherer Betrachtung wird auch klar, warum eine solche Bremse gar nicht funktionieren kann. Denn die Staatsschulden sind ein wichtiger Bestandteil der gesamten Schulden, die wiederum eine unverzichtbare Voraussetzung sind für unser Geldvermögen. Ja, Sie lesen richtig: Unserem Geldvermögen auf der einen Seite müssen zwangsläufig ebenso hohe Schulden gegenüberstehen. Sonst gäbe es das Geldvermögen nicht. Wenn zum Beispiel Millionen von Sparern Jahr für Jahr in Versicherungen investieren, um fürs Alter vorzusorgen, basiert ihr wachsendes Vermögen zu einem großen Teil auf den wachsenden Schulden anderer – zum Beispiel des Staates in Form von Staatsanleihen.

Erst kürzlich meldete die Allianz, dass das weltweite Geldvermögen auf Rekordhöhe gestiegen sei - trotz der Schuldenkrise, hieß es dann oft in Kommentaren. Dabei ist dies gar kein Gegensatz, sondern eher eine logische Konsequenz. Zu dieser Seite der Medaille hat die Allianz aber nichts gesagt: Wenn das Geldvermögen wächst, was wir alle wünschen, müssen auch die Schulden wachsen.

Und jetzt stellen Sie sich vor, die Schulden würden in größerem Umfang abgebaut. Wie sollte das geschehen, ohne gleichzeitig auch die Geldvermögen anzugreifen? Ein Ding der Unmöglichkeit! Sinkende Staatsschulden zögen vielmehr auch schrumpfende Geldvermögen nach sich. Es sei denn, private oder ausländische Schuldner würden für den Staat in die Bresche springen und sich ihrerseits noch mehr verschulden. Aber das ist unrealistisch, weil auch die privatwirtschaftlichen Schulden schon jetzt teilweise exorbitant hoch sind.

Trotzdem hört man immer wieder Leute, die sich für einen staatlichen Schuldenabbau stark machen. Es ist eben einfacher zu fordern "raus aus den Schulden!", als zu verlangen "Weg mit eurem Vermögen!" Man nimmt solche Menschen ernst und lädt sie in Talkshows ein, wo sie mit wichtiger Miene einem Millionenpublikum erklären dürfen, was ihrer Meinung nach zu tun ist. Leute, die für einen Vermögensabbau eintreten, hört man dagegen kaum. Nur manchmal – und dann eher aus der linken Szene, der es dabei aber hauptsächlich um das Geld der Reichen geht. Allerdings nimmt man diese Menschen in der Regel nicht so ernst wie die anderen, die den Schuldenabbau fordern - obwohl beide Appelle dieselbe Wirkung hätten, würde man sie befolgen.

Die Devise 'raus aus den Schulden' mag also für den Einzelnen sinnvoll sein – für die Masse der Vermögensbesitzer ist sie es nicht.
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Alt 24.02.2014, 19:29   #39
bimbes
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Zitat:
Zitat von cherry

Ukraine braucht 35 Milliarden Dollar - Vom Protest in die Pleite


Möglicherweise gibts auch noch eine komplette Neuordnung der Region.


Die Ukraine versinkt im Chaos und ist pleite. Das angestrebte Ziel (CIA) wurde erreicht und die zukünftigen westlichen Geldgeber (Gläubiger) schaffen sich nun ihre korrupten, abhängigen und scheindemokratischen Marionetten an der Regierung. Dazu dienen die sofort übernommenen Medien (Meinungsmacher). Westliche Konzerne übernehmen nach und nach das Land, wo die Armut billige Arbeitskräfte bei geringen, oder nicht vorhandenen Sozial- und Ökostandards gute Gewinne verheißen (Wann wird VW wohl dort das erste Werk bauen? - Wetten werden angenommen) So geht Kapitalismus. Geostrategisch obendrein ein richtig gut gesetzter Dorn im Fleisch des russischen Bären. Der Plan ist voll aufgegangen…Kompliment!

Geändert von bimbes (24.02.2014 um 19:33 Uhr).
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Alt 24.02.2014, 20:07   #40
Kosto8
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Zitat:
Zitat von bimbes

Dazu passend:

Die Wahrheit über Schulden

Deutsche Politiker sind stolz auf ihre so genannte Schuldenbremse. Sie hat zwar noch gar nicht unter Beweis gestellt, ob sie wirklich funktioniert, aber wenigstens aus der Ferne betrachtet – sie soll ja erst 2019 richtig greifen – macht sie etwas her. Allerdings reicht schon ein Blick in die USA, um zu begreifen, dass sie wohl niemals greifen wird.In den Vereinigten Staaten gibt es eine Schuldenbremse nämlich schon seit langem. Dabei meine ich nicht die gesetzlich festgelegte Obergrenze für den staatlichen Schuldenberg. Dieser Deckel wird einfach immer dann angehoben, wenn er erreicht ist. Nein, ich meine ein Gesetz, das in den 80er Jahren von den damaligen Senatoren Gramm und Rudman initiiert worden war und das für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen sollte.

Vermutlich haben Sie noch nie etwas von diesem Gesetz gehört. Richtig? Dabei machten die amerikanischen Politiker damals genauso viel Brimborium darum wie jetzt unsere Regierenden um die Schuldenbremse. In den USA traten die Bestimmungen 1985 in Kraft und wurden 1987 noch einmal überarbeitet. Damals lagen die US-Bundesschulden bei etwa 2,3 Billionen Dollar, inzwischen sind es fast 17 Billionen. Sie haben sich seither also mehr als versiebenfacht. Was für eine Bremse! Oder war es doch eher ein Gaspedal?

Bei näherer Betrachtung wird auch klar, warum eine solche Bremse gar nicht funktionieren kann. Denn die Staatsschulden sind ein wichtiger Bestandteil der gesamten Schulden, die wiederum eine unverzichtbare Voraussetzung sind für unser Geldvermögen. Ja, Sie lesen richtig: Unserem Geldvermögen auf der einen Seite müssen zwangsläufig ebenso hohe Schulden gegenüberstehen. Sonst gäbe es das Geldvermögen nicht. Wenn zum Beispiel Millionen von Sparern Jahr für Jahr in Versicherungen investieren, um fürs Alter vorzusorgen, basiert ihr wachsendes Vermögen zu einem großen Teil auf den wachsenden Schulden anderer – zum Beispiel des Staates in Form von Staatsanleihen.

Erst kürzlich meldete die Allianz, dass das weltweite Geldvermögen auf Rekordhöhe gestiegen sei - trotz der Schuldenkrise, hieß es dann oft in Kommentaren. Dabei ist dies gar kein Gegensatz, sondern eher eine logische Konsequenz. Zu dieser Seite der Medaille hat die Allianz aber nichts gesagt: Wenn das Geldvermögen wächst, was wir alle wünschen, müssen auch die Schulden wachsen.

Und jetzt stellen Sie sich vor, die Schulden würden in größerem Umfang abgebaut. Wie sollte das geschehen, ohne gleichzeitig auch die Geldvermögen anzugreifen? Ein Ding der Unmöglichkeit! Sinkende Staatsschulden zögen vielmehr auch schrumpfende Geldvermögen nach sich. Es sei denn, private oder ausländische Schuldner würden für den Staat in die Bresche springen und sich ihrerseits noch mehr verschulden. Aber das ist unrealistisch, weil auch die privatwirtschaftlichen Schulden schon jetzt teilweise exorbitant hoch sind.

Trotzdem hört man immer wieder Leute, die sich für einen staatlichen Schuldenabbau stark machen. Es ist eben einfacher zu fordern "raus aus den Schulden!", als zu verlangen "Weg mit eurem Vermögen!" Man nimmt solche Menschen ernst und lädt sie in Talkshows ein, wo sie mit wichtiger Miene einem Millionenpublikum erklären dürfen, was ihrer Meinung nach zu tun ist. Leute, die für einen Vermögensabbau eintreten, hört man dagegen kaum. Nur manchmal – und dann eher aus der linken Szene, der es dabei aber hauptsächlich um das Geld der Reichen geht. Allerdings nimmt man diese Menschen in der Regel nicht so ernst wie die anderen, die den Schuldenabbau fordern - obwohl beide Appelle dieselbe Wirkung hätten, würde man sie befolgen.

Die Devise 'raus aus den Schulden' mag also für den Einzelnen sinnvoll sein – für die Masse der Vermögensbesitzer ist sie es nicht.

99,9 % verstehen unser vorherrschendes geldsystem nicht, deshalb ist es auch schwer veränderungen herbei zu führen

schuldenabbau bedeutet immer vermögensabbau, das mag die finanzelite natürlich nicht

kämpft für ein geldsystem, dass den menschen dient und haltet nicht an einem geldsystem fest welches nur wenigen dient
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dieses system hat einen selbstzerstörungsautomatismus, der rest sind begleiterscheinungen und mosaiksteinchen
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Alt 24.02.2014, 20:24   #41
bimbes
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Zitat:
Zitat von Kosto8

99,9 % verstehen unser vorherrschendes geldsystem nicht,...


...würden sie es, so hätten wir eine Revolution noch vor.... (Henry Ford)

Die Medien, deren Eigner die Profiteure dieses Systems sind, die Politiker, die korrupte Marionetten dieser Profiteure sind und die konditionierte Wirtschaftswischenschaft an den Universitäten lassen eine öffentliche Aufkl(a)rung nicht zu.

Das verwaiste, systemkritische Cafe hier ist ein kleiner Beweis dafür, dass das herrschende System (noch) funktioniert.
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Alt 24.02.2014, 20:33   #42
Kosto8
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Zitat:
Zitat von bimbes

...würden sie es, so hätten wir eine Revolution noch vor.... (Henry Ford)

Die Medien, deren Eigner die Profiteure dieses Systems sind, die Politiker, die korrupte Marionetten dieser Profiteure sind und die konditionierte Wirtschaftswischenschaft an den Universitäten lassen eine öffentliche Aufkl(a)rung nicht zu.

Das verwaiste, systemkritische Cafe hier ist ein kleiner Beweis dafür, dass das herrschende System (noch) funktioniert.

stimmt leider, obwohl alle profitieren würden, während ihres begrenzten daseins auf dieser welt, wenn es anders wäre
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Alt 24.02.2014, 20:52   #43
mirakulix
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Zitat:
Zitat von Kosto8

stimmt leider, obwohl alle profitieren würden, während ihres begrenzten daseins auf dieser welt, wenn es anders wäre

Jo, "Lebbe" geht weiter... ich hatte bisher ein sehr "Schönes" ... ihr aber vermutlich auch... ist ja nur eine Frage des "Genießens" ...

Egal, ob Rinderfilet oder Seezunge... ich esse beides gerne!

Kinners, ihr habt alle das Leben nicht kapiert... leider!

Habt ein wenig Spass ... und hasst das Leben nicht so sehr...

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der wunderbare mira

Wenn ich 8-stellig bin ,fange ich an zu zocken! Warum:Ich will wissen, ob auch 9-stellig geht, Ole,OLa!

100 * 100 = 10.000 DAX Punkte per anno ungehebelt! Analog 2000 Punkte im S&P 500

Die Vergangenheit ist schön (Carl Spitzweg)

DEUTSCHER MEISTER 2013 CHAMPIONSLEAGUESIEGER 2013 DFB POKALSIEGER 2013 SUPERCUPSIEGER 2013 CLUBWELTMEISTER 2013 - DAS QUINTUPLE FÜR DEN FC BAYERN MÜNCHEN

DEUTSCHER MEISTER 2014 DFB POKALSIEGER 2014 - DAS DOUBLE FÜR DEN FC BAYERN MÜNCHEN

DEUTSCHER MEISTER 2015 DFB POKALSIEGER 2015 - DAS DOUBLE FÜR DEN FC BAYERN MÜNCHEN

Hermann -Josef Tenhagen:"Gold können Sie nicht essen!"

Lebensmotto: Gut leben ist schööön, schööööner leben ist besser!

In Reminiszenz an Germa: "Es gibt koi Krise ned"

Seit 2009 gilt: Ohne Nase 100: KEIN CRASH!

Am 05.06.2014 um 14.40.41 markiert der DAX erstmals ein dayhigh über 10.000 Punkten: 10.013.69 !!!

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Alt 24.02.2014, 21:01   #44
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Wilde Ausschreitungen in Zypern: Parlament ohne Strom








Es sind die bisher härtestes Proteste gegen Sparmaßnahmen in Zypern: Die Polizei ging mit Tränengas und Schlagstöcken auf Demonstranten los.

Nikosia. Aus Protest gegen die geplante Privatisierung der zypriotischen Elektrizitätsgesellschaft (EAC-AHK) haben hunderte Angestellte versucht, das Repräsentantenhaus in der zypriotischen Hauptstadt zu stürmen. Dabei seien drei Menschen leicht verletzt worden, berichteten Mitarbeiter von Krankenhäusern. Eine für Montag geplante Parlamentsdebatte musste vorübergehend abgebrochen werden.

http://wirtschaftsblatt.at/home/nac...=/home/index.do
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Alt 24.02.2014, 21:16   #45
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